Logamax plus GB142-15 - Chaudière centrale de chauffage BUDERUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Logamax plus GB142-15 BUDERUS
7211 7700 – 07/2003 DE Für den Bediener
Kurzanleitung
Gas-Brennwertkessel
Logamax plus GB 142-15/24/30/45/60

Diese Kurzanleitung bietet Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Bedienfunktionen und Anzeigen im Display.
Die Kurzanleitung ist zum schnellen Nachschlagen gedacht und inhaltlich gekürzt.

Zum Kennenlernen Ihrer neuen Heizungsanlage und zur Inbetriebnahme benutzen Sie bitte die Bedienungsanleitung (Nr. 7211 8800). Diese erklärt die Bedienung sowie die nötigen Sicherheitsaspekte ausführlicher.
Inhaltsverzeichnis
1 Zu Ihrer Sicherheit .....3
1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung.3
1.2 Beachten Sie diese Sicherheits-hinweise .....4
2 Heizkessel bedienen. . . . . . . . 6
2.1 Warmwasser-Sollwert vorgeben . .8
2.2 Maximale Kesseltemperatur vorgeben .....10
2.3 Betriebsmeldungen anzeigen . . . 11
3 Störungen erkennen und zurücksetzen . . . . . . . . . . . 12
4 Anlagendruck prüfen und korrigieren .....14
Technische Änderungen vorbehalten!
Zu Ihrer Sicherheit 1
1 Zu Ihrer Sicherheit
Zur sicheren, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Nutzung der Heizungsanlage empfehlen wir Ihnen, die Sicherheitshinweise und die Bedienungsanleitung zu beachten.

In dieser Kurzanleitung sind nur die wichtigsten Sicherheitshinweise aus der Bedienungsanleitung wiederholt.
Lesen und beachten Sie auch die Sicherheitshinweise in der ausführlichen Bedienungsanleitung.
1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Logamax plus GB142 ist für die Erwärmung von Heizungswasser und die Warmwasserbereitung z. B. für Ein- oder Mehrfamilienhäuser konzipiert.
Zu Ihrer Sicherheit1
1.2 Beachten Sie diese Sicherheitshinweise

WARNUNG!
LEBENSGEFAHR
Beachten Sie die folgenden Sicherheitshinweise, um Personenschäden zu vermeiden:
Bei Gasgeruch besteht Explosionsgefahr!
- Kein offenes Feuer! Nicht rauchen! Kein Feuerzeug benutzen!
●Funkenbildung vermeiden! Keine elektrischen Schalter betätigen, auch nicht Telefon, Stecker oder Klingel!
●Gas-Hauptabsperreinrichtung schließen!
●Fenster und Türen öffnen!
●Hausbewohner warnen, aber nicht klingeln!
●Gasversorgungsunternehmen und Heizungsfachfirma von außerhalb des Gebäudes anrufen! - Bei hörbarem Ausströmen sofort gefährdeten Bereich verlassen.
Zu Ihrer Sicherheit 1
Vergiftungsgefahr! Unzureichende Luftzufuhr kann zu gefährlichen Abgasaustritten führen.
- Achten Sie darauf, dass Zu- und Abluftöffnungen nicht verkleinert oder verschlossen sind.
- Wenn Sie den Mangel nicht unverzüglich beheben, darf der Heizkessel nicht betrieben werden.
Brandgefahr durch entzündliche Materialien oder Flüssigkeiten.
●Lagern Sie keine entzündlichen Materialien oder Flüssigkeiten in unmittelbarer Nähe des Wärmeerzeugers.
Explosionsgefahr durch entzündliche Gase.
- Achten Sie darauf, dass die Montage, der Gas- und Abgasanschluss, die Erstinbetriebnahme, der Stromanschluss, die Wartung und Instandhaltung nur von einer Fachfirma ausgeführt werden.
- Achten Sie darauf, dass die Arbeiten an gasführenden Teilen von einer konzessionierten Fachfirma ausgeführt werden.
Heizkessel bedienen2
2 Heizkessel bedienen

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2 3 4 5 6 35 Eco 40 Aut 55 60 60 40 Aut 50 80 90 Reset 1 9 812 1011 7Abb. 1 Basiscontroller Logamatic BC10 - Bedienelemente
Heizkessel bedienen 2
| Pos. | Beschreibung Funktion Seite | ||
| Pos. 1: | Betriebsschalter Heizungsanlage ein-/ausschalten | BA | |
| Pos. 2: | Drehknopf für Warmwasser-Sollwert | Warmwassertemperatur einstellen | 8 |
| Pos. 3: | LED „Warmwasserbereitung“ = Wärmeanforderung für Warmwasser | 8 | |
| Pos. 4: | Display zur Statusanzeige | = aktueller Zustand der Heizungsanlage | 11 – 14 |
| Pos. 5: | Drehknopf für max. Kesseltemperatur max. | Temperatur für Heizung einstellen | 10 |
| Pos. 6: | LED „Wärmeanforderung“ = Heizung fordert Wärme an | 10 | |
| Pos. 7: | Steckplatz für eine Bedieneinheit z. B. RC30 | ||
| Pos. 8: | LED „Brenner“ = Brenner ist in Betrieb | BA | |
| Pos. 9: | Anschlussbuchse für Diagnosestecker für Servicezwecke | ||
| Pos. 10: | Taste „Statusanzeige“ | Statusanzeigen durchblättern | 11 |
| Pos. 11: | Taste „Schornsteinfeger“ | Abgastest und Handbetrieb starten | BA |
| Pos. 12: | Taste „Reset“ (Entstörtaste) | Störungen zurücksetzen | 12 |
Tab. 1 Übersicht der Bedienelemente – Legende zu Abb. 1 BA = Weitere Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung.
2.1 Warmwasser-Sollwert vorgeben
| Zustand Erläuterung LED | |||
| 0 | Aus Kein Warmwasser (nur Heiz-betrieb). | Aus | |
| Eco^1 | Energiespar-betrieb2,Warmwasser-temperatur60 °C | Warmwasser wird erst wieder auf 60 °C aufgeheizt, wenn die Temperatur deutlich ab-gesunken ist.Reduziert Brennerstarts und spart Energie. Allerdings kann das Wasser im ersten Moment etwas kälter sein. | An^3 |
| 30 – 60 | Direkte Ein-stellung am BC102in °C | Am BC10 eingestellte Tem-peratur kann mit einer Bedieneinheit nicht verändert werden. | An^3 |
Tab. 2 Drehknopf „Warmwasser-Sollwert“

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888 30 40 50 60 70 80 90 100 110 120 130 140 150 160 170 180 190 200 210 220 230 240 250 260 270 280 290 300 310 320 330 340 350 360 370 380 390 400 410 420 430 440 450 460 470 480 490 500 510 520 530 540 550 560 570 580 590 600Drehknopf drehen, um die gewünschte Temperatur des Warmwassers im Warmwasserspeicher einzustellen.
Heizkessel bedienen 2
| Zustand Erläuterung LED | |||
| Aut | Vorgabe über Bedieneinheit (Voreinstellung) | Temperatureinstellung über Bedieneinheit (z. B. RC30). Wenn keine Bedieneinheit angeschlossen ist, gilt 60 °C als maximale Warmwasser-temperatur. | An^3 |
Tab. 2 Drehknopf „Warmwasser-Sollwert“
1 Diese Funktion ist optimiert für Geräte mit integrierter Warmwasserbereitung (Kombigeräte). In Verbindung mit dem GB142 empfehlen wir die Einstellung „Aut“, wenn eine Bedieneinheit vorhanden ist (sonst direkte Einstellung am BC10).
2 Das Heizprogramm (Schaltuhr) der Bedieneinheit bleibt aktiv, dadurch wird im Nachtbetrieb kein Warmwasser bereitet.
3 Die LED unterhalb des Drehknopfes leuchtet, wenn Warmwasser nachgeladen wird oder die Warmwassertemperatur unterhalb des Sollwertes liegt (Wärmeanforderung).
Heizkessel bedienen2
2.2 Maximale Kesseltemperatur vorgeben
| Zustand Erläuterung LED | |||
| 0 | Aus Keine Versorgung der Heizkörper (nur Warmwasser-Betrieb). | Aus | |
| 30 – 90 | Direkte Einstellung am BC10 in °C | Am BC10 eingestellte Temperatur kann mit einer Bedieneinheit nicht verändert werden1. | An^2 |
| Aut | Vorgabe über Bedieneinheit (Voreinstellung) | Automatische Temperaturvorgabe durch Bedieneinheit (z. B. RC30). Wenn keine Bedieneinheit angeschlossen ist, gilt 90 °C als maximale Kesseltemperatur. | An^2 |
Tab. 3 Drehknopf „maximale Kesseltemperatur“
1 Regelungsfunktionen (z. B. Heizprogramm) bleiben aktiv.
2 Die LED unterhalb des Drehknopfes leuchtet, wenn die Heizung eingeschaltet ist und Wärme angefordert wird. Im Sommerbetrieb ist die Heizung ausgeschaltet (LED Aus).

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888 0 1 32 43 50 60 70 80 90 100 110Drehknopf drehen, um die obere Grenztemperatur des Kesselwassers für den Heizbetrieb einzustellen. Die Begrenzung gilt nicht für die Warmwasserbereitung.
Heizkessel bedienen 2
2.3 Betriebsmeldungen anzeigen
- Drücken Sie Taste „Statusanzeige“ mehrmals, um zwischen den Statusanzeigen zu wechseln.
| Anzeige (Beispiel) Bedeutung | |
| 601 | Aktuelle Kesselwassertemperatur(Standardanzeige) |
| P1.52 | Aktueller Anlagendruck |
| - H2 | Betriebsmeldung: aktueller Zustandder Heizungsanlage (siehe Tabelle inausführlicher Bedienungsanleitung) |

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60 0 1Taste „Statusanzeige“
1 Standardanzeige für diesen Betriebszustand. Diese Anzeige erscheint nach 5 Minuten, wenn keine Taste gedrückt wird.
2 Abhängig vom Betriebszustand können auch andere Werte angezeigt werden. Durch mehrmaliges Drücken der Taste „Statusanzeige“ gelangen Sie zum Ausgangspunkt zurück.
Störungen erkennen und zurücksetzen3
3 Störungen erkennen und zurücksetzen
Störungsmeldungen sind am blinkenden Display erkennbar und beginnen mit einem anderen Zeichen als:
$$ \begin{array}{l} - \text { "0" } \ - \text { " } - \text { " } \ - _ {,} = ^ {\prime \prime} \ \end{array} $$
Beispiel: „6A“ = der Brenner startet nicht
- Drücken Sie die Taste „Reset“ für etwa 5 Sekunden, um die Störung zurückzusetzen.
Das Display zeigt „rE“. Der Heizkessel versucht, die Störung zurückzusetzen. Wenn das Display anschließend eine normale Betriebsmeldung (siehe Tabelle in der ausführlichen Bedienungsanleitung) anzeigt, ist die Störung beseitigt. Andernfalls wiederholen Sie den Reset noch zwei bis drei Mal.

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6A 0 1 ResetTaste „Reset“
Störungen erkennen und zurücksetzen 3
Wenn sich die Störung nicht zurücksetzen lässt:
- Notieren Sie sich die Störungsmeldung und benachrichtigen Sie Ihren Heizungsfachmann.

WARNUNG!
ANLAGENSCHADEN
durch Frost.
Die Heizungsanlage kann bei Frost einfrieren, wenn sie nicht in Betrieb ist, z. B. durch eine Störabschaltung.
- Wenn die Heizungsanlage aufgrund einer Störabschaltung mehrere Tage im abgeschalteten Zustand verweilt, dann müssen Sie das Heizungswasser am tiefsten Punkt der Anlage über den KFE-Hahn ablassen, um sie bei Frostgefahr vor dem Einfrieren zu schützen.
Anlagendruck prüfen und korrigieren4
4 Anlagendruck prüfen und korrigieren
Wenn der Wasserdruck Ihrer Heizungsanlage zu niedrig ist, zeigt das Display folgende Statusanzeigen an:
| Display | Bereich | Bedeutung Erläuterung/Abhilfe | |
| P1.5 | >P0.8 | Anlagendruck Normaler Betriebszustand. | |
| P0.8/H7(im Wechsel) | P0.2-P0.8 | Anlagendruck ist zu niedrig (zwischen 0,2 und 0,8 bar). | Heizungsanlage bleibt zwischen 0,8 und 0,2 bar in Betrieb.Heizungsanlage befüllen und Anlagendruck (z. B. „P1.5“) wieder herstellen.Display: Wenn die Heizungsanlage befüllt ist, wird der Anlagendruck noch 10 Minuten angezeigt, danach erscheint die Standardanzeige (Kesselwassertemperatur). |
| P0.1 | <P0.2 | Anlagendruck ist viel zu niedrig. Brenner ist ausgeschaltet. Frostschutz ist bis 0,1 bar aktiv. | Heizungsanlage geht erst ab 1,0 bar wieder in Betrieb.Heizungsanlage befüllen und Anlagendruck (z. B. „P1.5“) wieder herstellen.Display: wie oben. |
Tab. 4 Mögliche Statusanzeigen beim Befüllen
Anlagendruck prüfen und korrigieren 4
Heizungsanlage befüllen
Wenn der Anlagendruck zu niedrig ist (siehe Tabelle 4), müssen Sie unbehandeltes Leitungswasser nachfüllen.
- Verschlusskappe (1) abschrauben.
● Schlauchtülle (2) aufschrauben.
●Schlauch mit Wasser füllen und aufstecken, so dass keine Luft in die Rohrleitungen gelangt. - Füll- und Entleerungshahn (3) öffnen.
- Langsam befüllen, bis das Display „P1.5“ anzeigt (1,5 bar sind für die meisten Anlagentypen empfohlen).
- Füll- und Entleerungshahn (3) und Wasserhahn schließen.
- Schlauch und Schlauchtülle (2) entfernen. Verschluss-kappe (1) wieder aufschrauben.
●Heizkörper entlüften. - Wenn der Druck durch das Entlüften abfällt, Wasser nachfüllen und den Druck wiederherstellen.

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