Logamax plus GB152-16-24T - Chaudière centrale de chauffage BUDERUS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Logamax plus GB152-16-24T BUDERUS
Kompaktheizzen- trale Brennwert

1 Allgemeine Sicherheitshinweise und Symbolerklärungen
1.1 Sicherheitshinweise
1.2 Symbolerklärung
2 Angaben zum Gerät 7
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 7
2.2 CE-Konformitätserklärung
2.3 Benennung des Heizkessels 8
2.4 Qualität des Heizwassers 8
2.5 Entsorgung
3 Bedienung 9
3.1 Allgemeines
3.2 Erklärung der Bedienelemente des Basiscontrollers BC10 11
3.3 Temperatur einstellen 16
3.3.1 Warmwasser-Sollwert einstellen 16
3.3.2 Kesselwassertemperatur einstellen 18
3.4 Werte am Display anzeigen 20
3.5 Manueller Betrieb (Notbetrieb) 22
3.6 Pumpennachlaufzeit einstellen 25
3.7 Bedieneinheit
3.8 8 Betrieb
3.9 Anlagendruck prüfen 29
3.10 Heizungsanlage füllen 30
3.11 Bei GB152-24T 210SR: Betriebsdruck der Solaranlage kontrollieren 31
Buderus
Inhaltsverzeichnis
4 Außerbetriebnahme 32
4.1 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen
4.2 Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen 32
4.3 Abwesenheit bei Frostgefahr 34
4.4 Heizungsanlage bei Frostgefahr (Nutzungsunterbrechung) außer Betrieb nehmen 35
4.5 Wiederinbetriebnahme 36
5 Displaywiedergabe 37
5.1 Displaywerte 37
5.2 Displaycodes 37
5.3 Störungen erkennen und zurücksetzen 43
Stichwortverzeichnis 45
Buderus
1 Allgemeine Sicherheitshinweise und Symbolerklärungen
1.1 Sicherheitshinweise
Gefahr bei Gasgeruch
● Gashahn schließen (→ Bild 17, 1, Seite 33).
●Fenster öffnen.
- Keine elektrischen Schalter betätigen.
- Offene Flammen löschen.
●Von außerhalb Gasversorgungsunternehmen und zugelassenen Fachbetrieb anrufen.
Gefahr bei Abgasgeruch
● Gerät ausschalten (→ Seite 32 ff.).
●Fenster und Türen öffnen.
●Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen.
Aufstellung, Umbau
- Gerät nur durch einen zugelassenen Fachbetrieb aufstellen oder umbauen lassen.
●Abgasführende Teile nicht ändern.
- Bei raumluftabhängigem Betrieb:
Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen, Fenstern und Wänden nicht verschließen oder verkleinern. Bei Einbau fugendichter Fenster Verbrennungsluft-versorgung sicherstellen.
Buderus
Allgemeine Sicherheitshinweise und Symbol- erklärungen
Inspektion/Wartung
Aus den folgenden Gründen müssen Heizungsanlagen regelmäßig gewartet werden:
- um einen hohen Wirkungsgrad zu erhalten und die Heizungsanlage sparsam (niedriger Brennstoffverbrauch) zu betreiben,
- um eine hohe Betriebssicherheit zu erreichen,
- um die umweltfreundliche Verbrennung auf hohem Niveau zu halten.
- Empfehlung für den Kunden: Inspektions-/Wartungsvertrag mit jährlicher Inspektion und bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen Fachbetrieb abschließen.
- Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz).
Explosive und leicht entflammbare Materialien
- Leicht entflammbare Materialien (Papier, Verdünnung, Farben usw.) nicht in der Nähe des Gerätes verwenden oder lagern.
Verbrennungsluft
- Verbrennungsluft frei von aggressiven Stoffen halten (z. B. Halogenkohlenwasserstoffe, die Chlor- oder Fluorverbindungen enthalten). Korrosion wird so vermieden.
Einweisung in die Heizungsanlage
- Der Betreiber muss sich über die Wirkungsweise des Geräts informieren und in die Bedienung vom Ersteller der Heizungsanlage (zugelassener Fachbetrieb) einweisen lassen.
- Der Betreiber darf keine Änderungen oder Instandsetzungen vornehmen.
Buderus
1 Allgemeine Sicherheitshinweise und Symbol- erklärungen
1.2 Symbolerklärung

Warnhinweise im Text werden mit einem Warndreieck gekennzeichnet und grau hinterlegt.
Signalwörter kennzeichnen die Schwere der Gefahr die auftritt, wenn die Maßnahmen zur Schadensverminderung nicht befolgt werden.
- Vorsicht bedeutet, dass leichte Sachschäden auftreten können.
- Warnung bedeutet, dass leichte Personenschäden oder schwere Sachschäden auftreten können.

Hinweise im Text werden mit nebenstehendem Symbol gekennzeichnet. Sie werden durch horizontale Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt. Hinweise enthalten wichtige Informationen. Hinweise enthalten keine Warnungen vor Gefahren.
Buderus
Angaben zum Gerät 2
2 Angaben zum Gerät
Diese Anleitung bietet dem Betreiber der Heizungsanlage einen Überblick über die Verwendung und die Bedienung der Kompaktheizzentrale.
Zur sicheren, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Nutzung der Heizungsanlage empfehlen wir, die Sicherheitshinweise und die Bedienungsanleitung sorgfältig zu beachten.
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Logamax plus GB152-16/24T ist für die Erwärmung von Heizungswasser und die Warmwasserbereitung z. B. für Ein- oder Mehrfamilienhäuser konzipiert. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß.
Der Heizkessel kann mit einer Bedieneinheit, z. B. RC35 oder einem Ein-/Aus-Temperaturregler (24 V) ausgerüstet werden (Zubehör).
2.2 CE-Konformitätserklärung
Dieses Produkt entspricht in Konstruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtlinien sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen. Die Konformität wurde mit der CE-Kennzeichnung nachgewiesen. Die Konformitätserklärung des Produktes kann im Internet unter www.heiztechnik.buderus.de abgerufen oder bei der zuständigen Buderus-Niederlassung angefordert werden.
2.3 Benennung des Heizkessels
GB: Gas-Brennwert
152: Typ
16T oder Die maximale Heizleistung beträgt 16 bzw. 24 kW. 24T:
83/120/ Speicherinhalt in Litern.
150/210:
S: Das Gerät ist mit einem Schichtladespeicher ausgestattet.
R: Das Gerät ist zum Betrieb mit einer Solaranlage vorbereitet.
Buderus
Angaben zum Gerät2
2.4 Wasserqualität

Achtung!
Es ist nicht gestattet, Quellwasser zu benutzen als Heizungs- und Sanitair-trinkwasser.
Ungeeignetes oder verschmutztes Wasser kann zu Störungen im Heizkessel und Beschädigungen des Wärmetauschers oder der Warmwasserversorgung durch u. a. Schlammbildung, Korrosion oder Verkalkung führen.
An den Hersteller wenden, um mehr Information zu erhalten. Die Adressangaben befinden sich auf der Rückseite dieses Dokuments.
Heizungsanlage (Füll- und Ergänzungswasser)
●Anlage vor dem Füllen gründlich spülen.
●Ausschließlich unbehandeltes Leitungswasser verwenden (Diagramm in Bild 1 dabei berücksichtigen). Grundwasser ist nicht gestattet.
- Es ist nicht gestattet, das Wasser mit Mitteln, wie z. B. pH-erhöhenden/-senkenden Mitteln (chemischen Zusatzstoffen und/oder Inhibitoren), Frostschutz oder Wasserenthärter zu behandeln.
- Der gemessene pH-Wert des Heizungswassers muss zwischen 7 und 8,5 betragen. Sollte dies nicht der Fall sein, dann können Sie sich an die Service-abteilung von Buderus wenden. Die Adressangaben finden Sie auf der Rückseite dieses Dokumentes.

Kesselschaden durch Korrosion.
- Wenn der Heizkessel in Anlagen mit natürlicher Wasserzirkulation oder in offenen Anlagen verwendet werden soll, dann muss der Kesselkreis vom Rest der Anlage mit einem (Platten-) Wärmetauscher getrennt werden.
Buderus
Angaben zum Gerät 2

line
| °dH | E³ | |-----|--------| | 5 | 2.5 | | 16.8| 0.5 | | 30 | 0.2 |Bild 1 Anforderungen an Kessel-Füllwasser für Logamax-Einzelkessel bis 100 kW
1 Wasservolumen über die gesamte Lebensdauer des Heizkessels (in m³)
2 Wasserhärte (in °dH)
3 Unbehandeltes Wasser
4 Oberhalb der Grenzkurve sind Maßnahmen notwendig. Systemtrennung direkt unter dem Heizkessel mit Hilfe eines Wärmetauschers ist vorzuziehen. Ist dies nicht möglich, bei der Buderus-Niederlassung nach freigegebenen Maßnahmen erkundigen. Ebenso im Fall von Kaskadenanlagen.
Sanitärtrinkwasser (Zufuhr Warmwasserversorgung)
Ausschließlich unbehandeltes Leitungswasser verwenden. Grundwasser ist nicht gestattet.
2.5 Entsorgung
Verpackungsmaterial des Heizkessels umweltgerecht entsorgen.
Komponenten der Heizungsanlage, die ausgetauscht werden müssen, durch eine autorisierte Stelle umweltgerecht entsorgen lassen.
Buderus
3 Bedienung
3.1 Allgemeines
Der Heizkessel wird mit einer Bedieneinheit, dem Basiscontroller BC10, bedient.

Bei Heizungsanlage mit mehreren Heizkesseln (Kaskadensystem), müssen die Einstellungen an der Bedieneinheit jedes Heizkessels vorgenommen werden.
- Bedienfeld durch Drücken öffnen (→ Bild 2).

text_image
6 720 613 310-01.0KBild 2 Bedienfeld öffnen
Buderus
Bedienung 3
Der Basiscontroller BC10 befindet sich hinter der Klappe auf der linken Seite [1].
Auf der Innenseite der Klappe befindet sich ein Einschubfach [3] für diese Anleitung.

Neben dem Basiscontroller BC10 kann auf einem Steckplatz (→ Bild 3, [2]) eine zusätzliche Bedieneinheit, z. B. RC35 (→ Bild 4), montiert werden. Diese Bedieneinheit kann auch in einem Wohnraum installiert sein, um die Heizungsanlage komfortabel von der Wohnung aus zu bedienen.

text_image
No 24.04.200d 59:18h Raun 21.5°C 6 720 613 310-04.0KBild 4 Bedieneinheit (Beispiel RC35)
Buderus
3.2 Erklärung der Bedienelemente des Basiscontrollers BC10
| Legende zu Bild 5 | |
| 1 | Betriebsschalter (Heizung Ein/Aus) |
| 2 | Taste „Reset“ (Entstörtaste) |
| 3 | Taste „Schornsteinfeger“ (für Handbetrieb) |
| 4 | Taste „Statusanzeige“ |
| 5 | Anschlussmöglichkeit für den Diagnosestecker (für den Fachhandwerker) |
| 6 | LED (Leuchtdiode) „Brenner“ (An/Aus) |
| 7 | LED (Leuchtdiode) „Wärmeanforderung“ |
| 8 | Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur |
| 9 | Display (zur Statusanzeige) |
| 10 | LED (Leuchtdiode) „Warmwasserbereitung“ |
| 11 | Drehknopf für Warmwasser-Sollwert |
Tab. 1 Bedienelemente

text_image
11 10 9 8 35 40 45 50 30 55 Eco 80 0 Aut 888 30 40 50 60 70 83 0 90 Aut 1 2 3 4 5 6 7 Reset 6 720 613 310-03.0KBild 5 Basiscontroller BC10
Buderus
Bedienung 3
Betriebsschalter
Mit dem Betriebsschalter [1] wird der Heizkessel ein- und ausgeschaltet.
Taste „Reset“
Im Falle einer Störung kann es notwendig sein, den Heizkessel mit Hilfe der Taste „Reset“ [2] neu zu starten.
Dies ist nur bei verriegelnden Fehlern erforderlich. Blockierende Fehler setzen sich selbsttätig zurück, wenn die Ursache beseitigt ist. Das Display zeigt „rE“ an, während der Reset durchgeführt wird.
Taste „Schornsteinfeger“
Mit der Taste „Schornsteinfeger“ [3] kann der Heizkessel in den manuellen Betrieb (Handbetrieb) genommen werden, wenn z. B. die Regelung der Heizungsanlage (z. B. Bedieneinheit) defekt ist (→ Kapitel 3.5, Seite 23).

text_image
35 40 45 50 30 55 Eco 60 0 Aut 888 30 42 50 60 70 90 0 Aut 1 2 3 Reset 6 720 614 629-001.1TDBild 6 Basiscontroller BC10
Buderus
Bedienung3
Taste „Statusanzeige“
Mit der Taste „Statusanzeige“ [4] lassen sich die aktuelle Kesselwassertemperatur, der aktuelle Anlagendruck usw. auf dem Display anzeigen (→ Kapitel 3.4, Seite 21).
Anschlussmöglichkeit für Diagnosestecker
Hier kann der Heizungsfachmann einen Diagnosestecker (Service-Tool) anschließen [5].
LED „Brenner“ (An/Aus)
Die LED „Brenner“ (An/Aus) [6] leuchtet, wenn der Brenner des Heizkessels in Betrieb ist.
Die LED signalisiert den Betriebszustand des Brenners.

text_image
Eco 35 40 45 50 55 0 Aut 888 30 40 50 60 70 0 Aut 4 5 6 Routout6 720 614 629-002.1TD
Bild 7 Basiscontroller BC10
| LED Zustand | Erläuterung | |
| An Brenner in Betrieb Kesselwasser wird erwärmt. | ||
| Aus | Brenner Aus | Das Kesselwasser ist im gewünschten Temperaturbereich oder es liegt keine Wärmeanforderung vor. |
Tab. 2 Bedeutung der LED „Brenner“
Buderus
Logamax plus GB152-16/24T14
Bedienung 3
LED „Wärmeanforderung“
Die LED „Wärmeanforderung“ [7] leuchtet, wenn durch die Regelung ein Wärmebedarf angefordert wurde (z. B. wenn die zu beheizenden Räume zu kühl werden).
Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur
Mit dem Drehknopf für die maximale Kesselwassertemperatur [8] wird die obere Grenztemperatur des Kesselwassers eingestellt (→ Kapitel 3.3.2, Seite 19). Die Einheit ist °C.
Display
Am Display [9] können Status und Werte der Heizungsanlage abgelesen werden. Im Falle einer Störung zeigt das Display direkt den Fehler in Form eines Fehlercodes an. Bei verriegelnden Fehlern blinkt die Statusanzeige.

text_image
9 8 35 40 45 50 30 55 Eco Aut 0 0 1 Reset 6 720 613 310-08.0K Aut 7 6 720 613 310-08.0KBild 8 Basiscontroller BC10
Buderus
Bedienung3
LED „Warmwasserbereitung“
Die LED „Warmwasserbereitung“ [10] leuchtet, wenn ein Wärmebedarf im Warmwasser entstanden ist (z. B. wenn warmes/heißes Wasser benötigt wird).
Drehknopf für Warmwasser-Sollwert
Mit dem Drehknopf für Warmwasser-Sollwert [11] wird die gewünschte Temperatur des Warmwassers im Warmwasserspeicher vorgegeben (→ Kapitel 3.3.1, Seite 17). Die Einheit ist °C.

text_image
11 10 35 40 45 50 55 Eco 0 Aut 888 30 40 50 60 70 80 90 Aut 7 0 1 Reset 6 720 614 620-007.1TDBild 9 Basiscontroller BC10
Buderus
Bedienung 3
3.3 Temperatur einstellen
3.3.1 Warmwasser-Sollwert einstellen
Werkseitig ist der Heizkessel auf eine Warmwassertemperatur von 60 °C eingestellt.

Bei GB152-24T 83S und GB152-24T 210SR
Um erhöhtem Kalkausfall vorzubeugen, empfehlen wir, bei einer Gesamthärte über 15 ° dH (Härtestufe III), die Speichertemperatur auf kleiner als 55 °C einzustellen.
●Die gewünschte Warmwassertemperatur mit dem Drehknopf für „Warmwasser-Sollwert“ [11] gemäß Tab. 3, Seite 18 einstellen.

text_image
11 35 40 45 50 30 Eco 55 0 Aut 888 30 40 50 60 70 0 90 Aut 0 1 Reset 2 OK 3 OK 4 OK 5 OK 6 OK 7 OK 8 OK 9 OK 10 OK 11 OK 12 OK 13 OK 14 OK 15 OK 16 OK 17 OK 18 OK 19 OK 20 OK 21 OK 22 OK 23 OK 24 OK 25 OK 26 OK 27 OK 28 OK 29 OK 30 OK 31 OK 32 OK 33 OK 34 OK 35 OK 36 OK 37 OK 38 OK 39 OK 40 OK 41 OK 42 OK 43 OK 44 OK 45 OK 46 OK 47 OK 48 OK 49 OK 50 OK 51 OK 52 OK 53 OK 54 OK 55 OK 56 OK 57 OK 58 OK 59 OK 60 OK 61 OK 62 OK 63 OK 64 OK 65 OK 66 OK 67 OK 68 OK 69 OK 70 OK 71 OK 72 OK 73 OK 74 OK 75 OK 76 OK 77 OK 78 OK 79 OK 80 OK 81 OK 82 OK 83 OK 84 OK 85 OK 86 OK 87 OK 88 OK 89 OK 90 OK 6 720 613 310-10.0KBild 10 Basiscontroller BC10
Buderus
Bedienung3
Einstellungen beim Logamax plus GB152-16/24T
| Zustand Erläuterung LED | |||
| 0 Aus Keine Versorgung mit Warmwasser (nur Heizbetrieb). Aus | |||
| ECO1 | Energiesparbetrieb2, Warmwassertemperatur 60 °C, (Kaltstart/ECO-Start) | Das Warmwasser wird erst wieder auf 60 °C aufgeheizt, wenn die Temperatur deutlich abgesunken ist. Dadurch wird die Anzahl der Brennerstarts reduziert und Energie eingespart. Allerdings kann das Wasser im ersten Moment etwas kälter sein. | An3 |
| 30 - 60 | Direkte Einstellung am BC101in °C, (Warmstart) | Die Temperatur wird am BC10 fest eingestellt und kann mit einer Bedieneinheit nicht verändert werden. | |
| Aut | Vorgabe über Bedieneinheit RC35 (Voreinstellung) | Die Temperatur wird an der Bedieneinheit eingestellt. Wenn keine Bedieneinheit angeschlossen ist, gelten 60 °C als maximale Warmwassertemperatur. | |
Tab. 3 Einstellungen am Drehknopf „Warmwasser-Sollwert“
1. Diese Funktion ist optimiert für Geräte mit integrierter Warmwasserbereitung. In Verbindung mit dem Logamax plus GB152-16/24T empfehlen wir die Einstellung „Aut“, wenn die Bedieneinheit vorhanden ist.
2. Das Heizprogramm (Schaltuhr) des Raumcontrollers bleibt aktiv, dadurch wird im Nachtbetrieb kein Warmwasser bereitet.
3. Die LED unterhalb des Drehknopfes leuchtet, wenn Warmwasser nachgeladen wird oder die Warmwassertemperatur unterhalb des Sollwertes liegt (Wärmeanforderung)
Buderus
3.3.2 Kesselwassertemperatur einstellen
Am Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur [8] die gewünschte Temperatur gemäß Tab 4, Seite 20 einstellen.

Vorsicht: Anlagenschaden bei
Fußbodenheizung
durch Überhitzung der Rohrleitungen.
- Maximale Kesselwassertemperatur mit dem Drehknopf für maximale Kesselwassertemperatur [8] auf die zulässige Vorlauftemperatur des Fußbodenheizkreises begrenzen (z. B. 30 – 40 °C).

text_image
8 35 40 45 50 30 55 Eco 90 0 Aut 888 30 40 50 60 70 0 90 Aut 0 1 Reset6 720 613 310-11.0K
Bild 11 Basiscontroller BC10

Drehknopf so niedrig einstellen, dass es immer noch warm genug ist, um Energie zu sparen.
Wenn die Temperatur zu niedrig eingestellt wird, kann die gewünschte Raumtemperatur nicht erreicht werden. Weitere Hinweise zum Energiesparen in der Bedienungsanleitung der Bedieneinheit bzw. des Regelgerätes.
Buderus
Bedienung3
| Drehknopf | Funktion | Einstellung für | Beschreibung | LED |
| 0 Aus Kein Heizbetrieb | (Sommer) | Aus | ||
| 30 - 40 °C Gewünschte Kesselwassertemp. in °C1 | Fußbodenheizung Heizbetrieb eingeschaltet | ^2 An | ||
| 75 - 90 °C Gewünschte Kesselwassertemp. in °C1 | Radiatoren | |||
| 90 °C Gewünschte Kesselwassertemp. in °C1 | Konvektoren | |||
| Aut Vorgabe über Regelung (z. B. RC35/Logamatic 4121) | ^3 | |||
Tab. 4 Kesselwassertemperatur
- Wenn eine Bedieneinheit (z. B. RC35) oder ein Regelgerät vorhanden ist, empfehlen wir die Einstellung „Aut“. Die Temperatur wird am BC10 fest eingestellt und kann mit einer Bedieneinheit nicht verändert werden. Alle Regelungsfunktionen der Bedieneinheit (z. B. Heizprogramm, Sommer-/Winterumschaltung) bleiben aktiv.
- Die LED unterhalb des Drehknopfes leuchtet, wenn die Heizung eingeschaltet ist und Wärme angefordert wird.
- Die Temperatur wird automatisch über die Heizkennlinie ermittelt. Wenn keine Bedieneinheit RC35 angeschlossen ist, gelten 90 °C als maximale Kesselwassertemperatur.
Buderus
Logamax plus GB152-16/24T20
Bedienung 3
3.4 Werte am Display anzeigen
Mit der Taste „Statusanzeige“ [4] können Informationen über den Betriebszustand des Heizkessels am Display [9] abgerufen werden. Es werden die aktuell gemessenen Werte angezeigt:
– die Kesselwassertemperatur (Daueranzeige),
- der Anlagendruck,
- der Betriebscode.

text_image
9 35 40 45 50 30 Eco 55 0 Aut 888 30 40 50 60 70 0 90 Aut 0 1 Reset 2 Cancel 3 Reset 4 6 720 613 310-03.0KBild 12 Basiscontroller BC10
Buderus
Bedienung3
| Menü Normalbetrieb | |||
| 1 24 Aktuell gemessene Kesselwassertemperatur in °C. | |||
| 2 | Im Menü Normalbetrieb fortfahren? | Ja: → Schritt 3 | |
| Nein: → Schritt 1 | |||
| 3 | Taste ➕ betätigen. | ||
| 4 P 6 Aktuell gemessener Anlagendruck in bar. | |||
| 5 | Taste ➕ betätigen. | ||
| 6 | - H Displaycode (→ Kapitel 5.2, Seite 37). In diesem Fall: Heizkessel im Heizbetrieb. | ||
| 7 | Wurde mindestens 5 Minuten lang keine Taste betätigt oder wurde die Netzspannung unterbrochen? | Ja: → Schritt 1 | |
| Nein: → Schritt 8 | |||
| 8 | Taste ➕ betätigen. | → Schritt 1 | |
Tab. 5 Normalbetrieb
Buderus
3.5 Manueller Betrieb (Notbetrieb)
Im manuellen Betrieb ( Tab. 6, Seite 24 ff.) kann die Heizungsanlage unabhängig von einer Bedieneinheit (z. B. RC35) betrieben werden (Notbetrieb im Fall einer Störung der Bedieneinheit). Der Heizkessel wird mit der am rechten Drehknopf eingestellten Kesselwassertemperatur als Sollwert betrieben.

Vorsicht: Anlagenschaden durch Frost.
Die Heizungsanlage kann nach einem Netzausfall oder Ausschalten der Versorgungsspannung einfrieren, weil der manuelle Betrieb dann nicht mehr aktiv ist.
●Manuellen Betrieb nach dem Einschalten erneut aktivieren, damit die Heizungsanlage in Betrieb bleibt (insbesondere bei Frostgefahr).
Buderus
Bedienung3
| Menü manueller Betrieb | ||
| 124 Aktuell gemessene Kesselwassertemperatur in °C. | ||
| 2 Manuellen Betrieb aktivieren? Ja: | → Schritt 3 | |
| Nein: → Schritt 1 | ||
| 3 | Aktivieren des manuellen Betriebs: Taste® länger als 5 Sekunden gedrückt halten. | |
| 4 | 24 Sobald rechts unten im Display ein blinkender Punkt erscheint, ist der manuelle Betrieb aktiviert. Dies bedeutet, dass sich der Heizkessel ständig im Heizbetrieb befindet. Hierbei gilt eine maximale Kesselwassertemperatur entsprechend der Einstellung auf dem Basiscontroller BC10 (Bedienfeld). Die LED „Wärmeanforderung“ leuchtet auf. Während des manuellen Betriebs ist eine Warmwasserbereitung möglich. | |
| 5 | Taste ➕ betätigen. | |
| 6P6 Aktuell gemessener Anlagendruck in bar. | ||
| 7 | Taste ➕ betätigen. | |
Tab. 6 Manueller Betrieb
Buderus
| Menü manueller Betrieb | ||
| 8 | - H Displaycode (→ Kapitel 5.2, Seite 37). Der Heizkessel befindet sich im manuellen Betrieb. Dies bedeutet, dass sich der Heizkessel im Heizbetrieb befindet, ohne dass ein Wärmebedarf der Regelung vorliegt. Während des manuellen Betriebs ist es möglich, die Sollkesselleistung anhand des Menüs „Einstellungen“ (≠ Tab. 7, Seite 27 ff.) vorübergehend zu ändern.Hinweis: Falls die Kesselleistung vorübergehend geändert wurde, muss diese nach Beendigung des manuellen Betriebs erneut gemäß Menü „Einstellungen“ (→ Tab. 7, Seite 27 ff.) eingestellt werden. | |
| 9 | Taste ≈ betätigen. | |
| 10 | 24 Aktuell gemessene Kesselwassertemperatur in °C. | |
| 11 Liegt eine Spannungsunterbrechung vor? Ja: | → Schritt1 | |
| Nein: → Schritt 12 | ||
| 12 Manuellen Betrieb deaktivieren? Ja: | → Schritt 13 | |
| Nein: → Schritt 5 | ||
| 13 Deaktivieren des manuellen Betriebs:Taste ⚫ länger als 2 Sekunden gedrückt halten, bis der Punkt erlischt. | → Schritt 1 | |
Tab. 6 Manueller Betrieb
Buderus
Bedienung3
3.6 Pumpennachlaufzeit einstellen

Bei außentemperaturgeführter Regelung und Temperaturen unter 3 °C wird die Umwälzpumpe automatisch dauerhaft eingeschaltet.
Die Werkeinstellung der Pumpennachlaufzeit ist für die meisten Situationen geeignet. Ausnahme bei raum-temperaturgeführter Regelung:
Wenn Frostgefahr für Teile der Heizungsanlage besteht, die außerhalb des Erfassungsbereichs des Raumtemperaturreglers liegen (z. B. Heizkörper in der Garage), die Pumpennachlaufzeit auf 24 Stunden einstellen (→ Schritte 8–10, Tab. 7, Seite 27 ff).
Buderus
| Menü Einstellungen | |||
| 1 24 Aktuell gemessene Kesselwassertemperatur in °C. | |||
| 2 Menü „Einstellungen“ öffnen? Ja: | → Schritt 3 | ||
| Nein: → Schritt 1 | |||
| 3 Öffnen des Menüs „Einstellungen“: Tasten ⚙ + ≡ gleichzeitig länger als 2 Sekunden gedrückt halten. | |||
| 4 | L - - Sobald im Display L - - erscheint, ist das Menü „Einstellungen“ geöffnet. Mit Hilfe des ersten Kennwerts, der im Display erscheint, kann die Kesselleistung für den Heizbetrieb eingestellt werden. | ||
| 5 Kesselleistung einstellen? Nein: | → Schritt 7 | ||
| Ja: → Schritt 6 | |||
| 6 Niedriger: Sollkesselleistung während des Heizbetriebs mit der Taste ≡ niedriger einstellen. Die minimale Einstellung beträgt L 38 = 38 % bei 16 kW-Heizkesseln und L 25 = 25 % bei 24 kW-Heizkesseln. Höher: Sollkesselleistung während des Heizbetriebs mit der Taste ≡ höher einstellen. Die maximale Einstellung beträgt L - - = 100 %. Dies entspricht der Werkeinstellung. | |||
| 7 Taste ≡ betätigen. | |||
| 8 | F 5 Sobald im Display F 5 erscheint, kann der zweite Kennwert eingestellt werden. Dieser Kennwert zeigt die eingestellte Pumpennachlaufzeit (nach Beendigung des Heizbetriebs) in Minuten an. | ||
Tab. 7 Einstellungen
Buderus
Bedienung3
| Menü Einstellungen | |||
| 9 Pumpennachlaufzeit (Sollwert) nach Beendigung des Heizbetriebs einstellen? Ja: | → Schritt 10 | ||
| Nein: → Schritt 11 | |||
| 10 Niedriger: Pumpennachlaufzeit mit der Taste ☑ niedriger einstellen.Die minimale Einstellung beträgt F D = 0 Minuten. Die werkseitige Einstellung beträgt5 Minuten. Höher: Die Pumpennachlaufzeit mit der Taste ☑ höher einstellen.Die maximale Einstellung beträgt F Id = 24 Stunden. | |||
| 11 Taste ☑ betätigen. | |||
| 12 | ☐ Sobald im Display ☐ erscheint, kann der dritte Kennwert eingestellt werden.Dieser Kennwert gibt den eingestellten Status der Warmwasserversorgung an. | ||
| 13 Status der Warmwasserversorgung einstellen? Ja: | → Schritt 14 | ||
| Nein: → Schritt 17 | |||
| 14 Sollstatus der Warmwasserbereitung mit der Taste ☑ oder mit der Taste ☑ einstellen.☐ bedeutet „Ein“, ☐ bedeutet „Aus“. Bitte beachten: Falls ☐ eingestellt wird, istdie Frostsicherung des Warmwasserspeichers ausgeschaltet. | |||
| 15 | Wurde mindestens 5 Minuten lang keine Taste betätigt oder wurde die Netzspannung unterbrochen? | Ja: → Schritt 17 | |
| Nein: → Schritt 16 | |||
| 16 Taste ☑ betätigen. | |||
| 17 | Die eventuell geänderten Einstellungen wurden bestätigt. | → Schritt 1 | |
Tab. 7 Einstellungen
Buderus
Bei Verwendung einer zusätzlichen Bedieneinheit ist der Basiscontroller wie folgt einzustellen:
- Beide Drehknöpfe am Basiscontroller BC10 [8 und 11] in Stellung „AUT“ stellen, damit alle Einstellungen über die Bedieneinheit vorgenommen werden können.
- Betriebsschalter [1] am BC10 einschalten (Stellung „1“).
An der Bedieneinheit (z. B. RC35) empfehlen wir, Folgendes zu prüfen bzw. einzustellen:
- Betriebsart Automatik
- gewünschte Raumtemperatur
- gewünschte Warmwassertemperatur
- gewünschtes Heizprogramm

text_image
11 8 35 40 45 50 Eco 55 Aut 0 0 0 1 Reset 30 6720 613 310-03.0KBild 13 Basiscontroller BC10

Die Bedienungsanleitung der Bedieneinheit beschreibt, wie diese Einstellungen vorgenommen werden und welchen Nutzen diese haben.
Die Bedienungsanleitung der Bedieneinheit lesen und beachten.
Buderus
Bedienung3
3.8 Betrieb
Um die Heizungsanlage betriebsbereit zu halten, Anlagendruck regelmäßig prüfen.
3.9 Anlagendruck prüfen
Bei neu gefüllten Heizungsanlagen den Anlagendruck täglich und dann in immer größer werdenden Intervallen überprüfen.
Der Druck wird im Menü „Normalbetrieb“ angezeigt (→ Kapitel 3.4, Seite 21).
- Taste „Statusanzeige“ [4] drücken, bis der Anlagendruck („P0.0“ bis „P3.0“) im Display [9] angezeigt wird.
Mindestdruck (bei kalter Heizungsanlage) 1,0 bar
Empfohlener Anlagendruck 1,5 bar
Maximaldruck
2,5 bar
(bei höchster Heizwassertemperatur –
Sicherheitsventil öffnet)

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9 35 40 45 50 30 55 Eco 0 0 Aut 888 30 40 50 60 70 80 90 Aut 0 1 6 720 613 310-14.0K 4Bild 14 Basiscontroller BC10
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Bedienung 3
3.10 Heizungsanlage füllen
Die Heizungsanlage füllen, wenn der Anlagendruck unter 0,8 bar gefallen ist.

Vorsicht: Gesundheitsgefahr durch Verunreinigung des Trinkwassers.
- Von einer zugelassenen Fachfirma zeigen lassen, wie die Heizungsanlage mit Wasser gefüllt wird.
3.11 Bei GB152-24T 210SR: Betriebsdruck der Solaranlage kontrollieren
Der Zeiger am Manometer [1] soll auf 2,5 bar stehen. Falls ein höherer Einstellwert erforderlich ist, wird dieser durch Ihren Fachmann angegeben.

Warnung: Anlagenschaden durch zu hohen Druck.
Der max. Druck von 6 bar, bei höchster Temperatur der Solaranlage, darf nicht überschritten werden.
●Sicherheitsventil öffnet.

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6 720 613 310-19.0KBild 15 Manometer der Solaranlage
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4 Außerbetriebnahme
4.1 Heizungsanlage im Notfall außer Betrieb nehmen
●Hauptabsperreinrichtung für Gas schließen.
●Die Heizungsanlage nur bei einem Notfall über die Sicherung des Aufstellraumes oder den Heizungsnotschalter abschalten.
4.2 Heizungsanlage über das Regelgerät außer Betrieb nehmen
Heizungsanlage über den Basiscontroller Logamatic BC10 außer Betrieb nehmen. Mit der Außerbetriebnahme wird der Brenner automatisch mit abgeschaltet.
Nähere Informationen zur Bedienung des Basiscontrollers Logamatic BC10 befinden sich im Kapitel 3, Seite 10.
- Bedienfeld durch Drücken öffnen (→ Bild 16).

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6 720 613 310-01.0KBild 16 Bedienfeld öffnen
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Außerbetriebnahme 4
●Hauptabsperreinrichtung oder Gashahn schließen [1].
●Heizungsanlage am Betriebsschalter des BC10 (→ Bild 5, [1], Seite 12) ausschalten.

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1 2 6 720 613 310-21.2RSBild 17 Gashahn (bei Verwendung des Zubehörs Anschluss-Set seitlich)
1 Gashahn geschlossen
2 Gashahn geöffnet
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Außerbetriebnahme
4.3 Abwesenheit bei Frostgefahr

Vorsicht: Anlagenschaden durch Frost.
Der Heizkessel ist mit einem integrierten Frostschutz ausgestattet. Dies bedeutet, dass kein weiterer Frostschutz für den Heizkessel angebracht werden muss.
Die gesamte Heizungsanlage ist jedoch nicht vor Frost geschützt, weil Rohrleitungen in Außenwänden einfrieren können.
●Frostschutzfunktion aktivieren.
Bei Abwesenheit, z. B. durch Urlaub, Heizungsanlage eingeschaltet lassen:
- Betriebsschalter am BC10 (→ Bild 5, [1], Seite 12) in Stellung „1“ lassen.
● Raumtemperatur auf 16 °C senken (siehe Bedienungsanleitung der Bedieneinheit).
Hierdurch ist die Heizungsanlage ausreichend vor Frost geschützt.
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4.4 Heizungsanlage bei Frostgefahr (Nutzungsunterbrechung) außer Betrieb nehmen
Wenn es erforderlich ist, dass die Heizungsanlage für längere Zeit, in der auch Frostgefahr besteht, außer Betrieb genommen wird, muss die Heizungsanlage entleert werden.
●Heizungsanlage am Betriebsschalter des BC10 (→ Bild 5, [1], Seite 12) ausschalten.
●Hauptabsperreinrichtung oder Gashahn schließen (→ Bild 17, [1], Seite 33).
●Heizwasser über den am tiefsten gelegenen Heizkörper der Heizungsanlage ablassen (→ Bild 18).
- Den am höchsten gelegenen Heizkörper öffnen.

Bild 18 Heizwasser ablassen

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pff 6 720 613 310-18.0KBild 19 Heizkörper öffnen
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Außerbetriebnahme
4.5 Wiederinbetriebnahme
Dieses Kapitel erklärt, wie die Heizungsanlage nach einer Nutzungsunterbrechung in Betrieb genommen wird.

Vor Einstellung der Heizungsanlage muss die Heizungsanlage gefüllt sein, weil die Pumpe nicht trocken laufen darf.
- Heizungsanlage füllen (→ Kapitel 3.10, Seite 31), bis der Anlagendruck etwa 1,5 bar ist.
●Heizungsanlage am Betriebsschalter des BC10 einschalten.
● Gashahn öffnen ( Bild 17, [2], Seite 33). - Einstellungen am Basiscontroller BC10 und an der Bedieneinheit RC35 vornehmen (→ Kapitel 3, Seite 10).
- Anlagendruck prüfen (→ Kapitel 3.9, Seite 30) und Heizungsanlage über den am höchsten gelegenen Heizkörper entlüften (→ Bild 19, Seite 35).
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5 Displaywiedergabe
5.1 Displaywerte
| Displaywerte | |||
| Displaywert | Bedeutung des Displaywerts | Einheit | Bereich |
![]() | Aktuelle Kesselwassertemperatur. | °C | - 130 |
![]() | Aktueller Anlagendruck. | bar | - P4.0 |
Aktuelle Warmwasserdurchflussmenge (wenn anzeigbar, abhängig von BC10-Version). | l/min | - 999 | |
Tab. 8 Displaywerte
5.2 Displaycodes
Das Display zeigt den Betriebszustand (z. B. eine Störung) in zwei dreistelligen Codes an.
Wie bestimmte Störungen behoben werden, → Kapitel 5.3, Seite 43.
Kann eine Störung nicht selbst behoben werden oder wird im Display ein nicht in der Tabelle genannter Display-code anzeigt, ist eine Heizungsfachfirma mit der Störungsbeseitigung zu beauftragen.
Fußnoten zu Tabelle 9, Seite 38 ff.
1) Nur auf dem Service-Tool oder einer bestimmten RC-Regelung sichtbar.
2) Oder beliebige Anzeige mit einem fixen Punkt rechts unten.
3) Beliebige Anzeige mit einem blinkenden Punkt rechts unten.
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Displaywiedergabe5
| Displaycode | |||||
| Haupt-Displaycode | Sub-Displaycode | Bedeutung des Displaycodes | |||
![]() | Betriebsphase: Kommunikationstest während des Hochfahrens. Dieser Display-code blinkt zur Kontrolle der Kommunikation zwischen dem UBA 3 und dem Basiscontroller BC10 fünfmal innerhalb von 5 Sekunden während des Hochfahrens. Wenn ein neuer UBA 3 oder ein neues KIM montiert ist, dann blinkt dieser Displaycode maximal 10 Sekunden lang. | ||||
| ⊖ | -R.2) | ⊖ | 2081) | Betriebsphase: Der Heizkessel befindet sich im Abgastest oder im Servicebetrieb. | |
| ⊖ | -H⊖ | 200 | 1) | Betriebsphase: Der Heizkessel befindet sich im Heizbetrieb. | |
| ⊖ | -H⊖3) | ⊖ | 2001) | Betriebsphase: Der Heizkessel befindet sich im manuellen Betrieb. | |
Tab. 9 Displaycodes
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| Displaycode | |||||
| Haupt-Displaycode | Sub-Displaycode | Bedeutung des Displaycodes | |||
| ⊖ | —H ⊖201 | 1) | Betriebsphase:Der Heizkessel befindet sich im Betrieb Warmwasserbereitung. | ||
| ⊖ | —H ⊖201 | 1) | Betriebsphase:Pumpennachlaufzeit über den externen Warmwasserspeicher 130 Sekunden lang bei minimaler Drehzahl. Die LED „Brenner“ (An/Aus) ist aus. | ||
| ⊖ | OA ⊖202 | 1) | Betriebsphase:Das Schaltoptimierungsprogramm ist aktiviert. Dieses Programm wird aktiviert, wenn häufiger als 1 × pro 10 Minuten eine Wärmeanforderung einer RC-Regelung vorhanden war. Dies bedeutet, dass der Heizkessel nach dem ersten Brennerstart frühestens nach 10 Minuten erneut starten kann. | ||
| ⊖ | OA ⊖305 | 1) | Betriebsphase:Der Heizkessel kann nach der Beendigung eines Warmwasserwärmebedarfs vorübergehend nicht starten. | ||
Tab. 9 Displaycodes
Buderus
Displaywiedergabe5
| Displaycode | |||||
| Haupt-Displaycode | Sub-Displaycode | Bedeutung des Displaycodes | |||
| ⊖ | 0C⊖283 | 1) | Vorbereitungsphase:Der Heizkessel bereitet sich nach dem Entstehen einer Wärmeanforderung oder eines Warmwasserbedarfs auf einen Brennerstart vor. | ||
| ⊖ | OE⊖265 | 1) | Betriebsbereitschaft:Der Heizkessel befindet sich in Betriebsbereitschaft. Es ist eine Wärmeanforderung vorhanden, doch es wurde zu viel Energie geliefert. | ||
| ⊖ | OH⊖203 | 1) | Betriebsbereitschaft:Der Heizkessel befindet sich in Betriebsbereitschaft. Es ist keine Wärmeanforderung vorhanden. | ||
| ⊖ | OL⊖284 | 1) | Zündphase:Die Gasarmatur wird angesteuert. | ||
Tab. 9 Displaycodes
Buderus
Logamax plus GB152-16/24T40
Displaywiedergabe 5
| Displaycode | |||||
| Haupt-Displaycode | Sub-Displaycode | Bedeutung des Displaycodes | |||
| ⊖ | OU⊖270 | 1) | Hochfahrphase:Der Heizkessel wird nach dem Einschalten der Netzspannung oder nach der Durchführung eines Resets hochgefahren. Dieser Dis-playcode erscheint maximal 4 Minuten lang auf dem Display. | ||
| ⊖ | OY⊖204 | 1) | Betriebsphase:Der Vorlauftemperaturfühler hat eine aktuelle Vorlauftemperatur gemessen, die höher ist als die auf dem BC10 eingestellte Vorlauf-temperatur oder die höher ist als die berechnete Vorlauftemperatur laut Heizkennlinie oder die höher ist als die berechnete Vorlauftem- peratur für die Warmwasserbereitung. | ||
| ⊖ | 2E⊖ | 207⊖ | Störung:Der Anlagendruck ist zu niedrig (niedriger als 0,2 bar). | ||
| 888 Betriebstest: | Displaytest während der Hochfahrphase. Der Displaycode wird maximal 1 Sekunde lang auf dem Display angezeigt. | ||||
Tab. 9 Displaycodes
Buderus
Displaywiedergabe5
| Displaycode | |||||
| Haupt-Displaycode | Sub-Displaycode | Bedeutung des Displaycodes | |||
| ⊗ | R11 | ⊗ | 802 | ⊗ | Störung:Zeit nicht eingestellt. Zeiteingabe fehlt, z. B. durch einen längeren Stromausfall. |
| ⊗ | R11 | ⊗ | 803 | ⊗ | Störung:Datum nicht eingestellt. Datumseingabe fehlt, z. B. durch einen längeren Stromausfall. |
| H7 Betriebsphase: | Der Anlagendruck ist zu niedrig (niedriger als 0,8 bar). | ||||
| ⊗ | H7 Betriebsphase: | Der Anlagendruck ist zu niedrig (niedriger als 0,8 bar). | |||
| P-- Betriebsphase: | Der Anlagendruck ist zu hoch (höher als 4,0 bar). | ||||
| rE Störung: | Reset wird durchgeführt. Dieser Code erscheint nach dem Drücken der Taste „Reset“ 5 Sekunden lang auf dem Display. | ||||
Tab. 9 Displaycodes
Buderus
5.3 Störungen erkennen und zurücksetzen
Störungsmeldungen sind am blinkenden Display erkennbar und beginnen mit einem anderen Zeichen als:
$$ \begin{array}{l} - \quad , 0 ^ {\prime \prime} \ - \quad , - ^ {\prime \prime} \ - \quad , \text { ” } = ^ {\prime \prime} \ \end{array} $$
Beispiel: „6A“ = der Brenner startet nicht
●Taste „Reset“ [2] für etwa 5 Sekunden drücken, um die Störung zurückzusetzen.
Das Display zeigt „rE“. Der Heizkessel versucht, die Störung zurückzusetzen. Wenn das Display anschließend eine normale Betriebsmeldung anzeigt, ist die Störung beseitigt. Andernfalls den Reset noch zwei bis drei Mal wiederholen.

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35 40 45 50 30 55 Eco 60 Aut 888 30 40 50 60 70 30 90 Aut 0 1 Next! 6 720 614 620-01.1TDBild 20 BC10 - Taste „Reset“
Buderus
Displaywiedergabe5
Wenn sich die Störung nicht zurücksetzen lässt:
- Störungsmeldung notieren und Heizungsfachmann benachrichtigen.

Vorsicht: Warnung: Anlagenschaden Die Heizungsanlage kann bei Frost einfrieren, wenn sie nicht in Betrieb ist, z. B. durch eine Störabschaltung.
- Wenn die Heizungsanlage aufgrund einer Störabschaltung mehrere Tage im abgeschalteten Zustand verweilt, muss das Heizwasser am tiefsten Punkt der Heizungsanlage abgelassen werden, um sie bei Frostgefahr vor dem Einfrieren zu schützen.
Buderus
Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis
A
Abwesenheit 34
Anlage füllen 30
Anlagendruck prüfen 29
Ausschalten 32
B
Basiscontroller BC10 9
D
Diagnosestecker 13
Display 14
Displaycodes 37
E
Einstellungen, Menü 25
F
Frostgefahr 25, 35
Füllen der Heizungsanlage 30
Fußbodenheizung 18
G
Gashahn schließen 32
H
Heizprogramm 28
K
Kaskadensystem 9
Kesselleistung 26
Kesselwassertemperatur 18
L
LED „Brenner“ 13
LED „Wärmeanforderung“ 14
LED „Warmwasserbereitung“ 15
M
Manueller Betrieb 22
Maximale Kesselwassertemperatur .....18
Buderus
Stichwortverzeichnis
N
Normalbetrieb, Menü 20
Notfall 32
Nutzungsunterbrechung 35
P
Pumpennachlaufzeit 25
R
Raumtemperatur 28
Reset 43
S
Sicherheitshinweise 4
Sommer(betreib) 18
Störungen zurücksetzen 43
T
Taste „Reset“ 12
Taste „Schornsteinfeger“ 12
Taste „Statusanzeige“ 13
U
Urlaub 34
W
Warmwasser-Sollwert 15
Warmwassertemperatur .....28
Wasserenthärter 8
Buderus
Notizen
Buderus
Deutschland
Bosch Thermotechnik GmbH
Buderus Deutschland
Sophienstraße 30-32
D-35576 Wetzlar
www.buderus.de
info@buderus.de
Österreich
Buderus Austria Heiztechnik GmbH
Karl-Schönherr-Str. 2,
A-4600 Wels
Technische Hotline: 0810 - 810 - 444
www.buderus.at
office@buderus.at
Luxemburg
Ferroknepper Buderus S.A.
Z.I. Um Monkeler
20, Op den Drieschen
B.P. 201 L-4003 Esch-sur-Alzette
Tel. 0035 2 55 40 40-1 - Fax 0035 2 55 40 40-222
www.buderus.lu
info@buderus.lu

- 130
- P4.0
Aktuelle Warmwasserdurchflussmenge (wenn anzeigbar, abhängig von BC10-Version).
- 999