8014/40 - Nähmaschine Textima - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 8014/40 Textima
Zur Beachtung für Maschinen in Elektronikausführung!
Werte Kundin/Werter Kunde!
Bei Maschinen mit elektronischer Drehzahlregelung wird die Nöhbereitschaft durch das Betätigen des Endschalters hergestellt, der unterhalb des Handrades angebracht ist und gleichzeitig das Nählicht einschaltet.
Die elektronische Dienzahlregelung Ihrer Haushaltnähmaschine bietet Ihnen folgende Vorteile:
- Der Anlasser wird auch bei größter Belastung nicht warm.
- Die Wahl der gewünschten Nähgeschwindigkeit erfolgt durch die Ausübung eines entsprechenden Druckes auf den Anlasser. Zu beachten ist dabei, daß die Elektronik einen sehr großen Regelbereich schafft, so daß vom langsamen Stich-für-Stichnähen bis zur Höchstgeschwindigkeit viele Geschwindigkeits-stufen möglich sind.
- Die Elektronik sichert bei jeder Nähgeschwindigkeit eine maximale und gleichbleibende Durchstichkraft der Nadel. Es ist deshalb nicht erforderlich, bei Nahtübergängen und dicken bzw. harten Stoffen die Nähgeschwindigkeit bzw. den Druck auf den Anlasser zu erhöhen.
- Die Elektronik erhöht auch die Nöhsicherheit für solche Nöh- arbeiten, die große Aufmerksamkeit bzw. Sorgfalt verlangen und deshalb ein langsames Nahtempo erfordern.
- Die Elektronik spart Elektroenergie.
Bedienanleitung
Spezial-Nutznaht-Automatik
Haushaltnähmaschine
Modell 8014/40 und
Modell 8014/4140
INHALTSVERZEICHNIS
| Seite | Seite | ||
| 1. Bezeichnung und Funktion der Teile | 4 | 23. Pflege der Maschine | 17 |
| A) Olen | 17 | ||
| 2. Das Zubehör | 6 | B) Reinigen | 18 |
| 3. Anschließen der Maschine an das elektrische Netz | 6 | C) Das Olen der Treteinrichtung | 18 |
| 4. Der Nöhmaschinenmotor | 7 | 24. Der Greifer | 18 |
| 5. Das Herausnehmen und Einsetzen der Nöhmaschine | 8 | 25. Geradstichnähte | 19 |
| 26. Zickzacknähte | 19 | ||
| 6. Einschalten der Nähbeleuchtung | 8 | 27. Knopflöcher | 19 |
| 7. Nadel und Garn | 8 | 28. Knopfannähen | 20 |
| 8. Auswechseln der Nadel | 9 | 29. Anwendung des Nahttrenners | 21 |
| 9. Herausnehmen der Spulenkapsel | 9 | 30. Säumen | 21 |
| 10. Die Garnrollenhalter | 10 | 31. Blindstich | 22 |
| 11. Aufspulen des Unterfadens | 10 | 32. Heften | 22 |
| 12. Einlegen der Spule in die Spulenkapsel | 11 | 33. Blitznaht | 22 |
| 13. Einsetzen der Spulenkapsel | 11 | 34. Bogennaht | 23 |
| 14. Oberfaden einfödeln | 12 | 35. Stopfen | 23 |
| 15. Heraufholen des Unterfadens | 12 | 36. Sticken | 24 |
| 16. Einstellen der Stichlänge | 13 | 37. Applikationen | 24 |
| 17. Versenken des Transporteurs | 13 | 38. Befestigung von Hohlsäumen oder Fransen | 24 |
| 18. Abnehmen der Frontplatte und Einstellen des Nähfußdruckes | 14 | 39. An- und Einsetzen von Spitze an Wäsche | 25 |
| 19. Auswechseln des Nähfußes | 14 | 40. Wattierungsarbeiten | 25 |
| 20. Einstellen der Nähprogramme | 14 | 41. Einnähen von Reißverschlüssen | 25 |
| 21. Regulierung der Faden-spannung | 15 | 42. Aufnöhen von Gummiband | 26 |
| A) Oberfadenspannung | 15 | 43. Ziernähte | 26 |
| B) Unterfadenspannung | 16 | 44. Hinweise zur Beseitigung von Störungen | 27 |
| 22. Abnehmen des Armdeckels | 16 |
Achtung!
Reparaturen und Eingriffe in die elektrische Ausrüstung dürfen nur von einem Fachmann ausgeführt werden.
Nählicht und Motor sind schutzisoliert (Schutzklasse II).
Achtung!
Vorschriften über mechanische Sicherheitsanforderungen.
a) Der Benutzer hat wegen der auf- und abgehenden Nadel genügend Vorsicht walten zu lassen und die Nähstelle bei der Arbeit ständig zu beobachten.
b) Beim Wechseln von Nadel, Nähfuß, Spule, Stichplatte, Keilriemen, beim Einfädeln bei Arbeitsunterbrechung
gen ohne Aufsicht und bei Wartungsarbeiten ist die Maschine elektrisch abzuschalten, d. h. durch Herausziehen des Netzsteckers aus der Steckdose vom Netz zu trennen.
c) Die maximal zulässige Leistung der Lampe beträgt 15 oder 20 Watt.
1. Bezeichnung und Funktion der Teile (Abb. 1)
- Hondrad
- Spuleranschlag
- Zapfen der Spulerwelle
- Garnrollenhalter
- Spulervorspannung
- Fadenführungen
- Armdeckel
- Fadenhebelauge
- Schalter für Nählicht
- Frontplatte
- Fadenöse
- Nähfußbefestigungsschraube
- Nähfuß
- Stichplatte
- Deckschieber
- Transporteur
- Nadel
- Fadenführung
- Nadelbefestigungsschraube
- Klassenbezeichnung
- Fadenspannung
- Wählgriff
- Musterplatte
- Stichsteller-Handgriff
- Stichsteller-Schalthebel für
Rückwörtsstich - Transporteur-Versenkhebel
- Schauglas
- Handrad-Auslöseschraube
- Kennbuchstaben und Maschinen-
nummer - Lüfterhebel
- Stoffdrückerstange
- Umschalthebel
Geben Sie beim Kauf von Ersatzteilen in Ihrer Vertragswerkstatt das Modell und die Maschinennummer mit Kennbuchstaben an, z. B. 8014/4140 AH 34 516;

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6 5 7 27 32 4 3 2 8 9 10 11 31 12 13 14 15 21 23 22 24 20 26 AX18/PGH 29 1 28 25Abb. 1 Spezial-Nutznaht-Automatik-Nähmaschine Modell 8014/40

Abb. 1a Spezial-Nutznaht-Automatik-Nöhmaschine KI. 8014/4140
- Das Zubehör
| Fuß-Nr. | Bestell-Nr. | |
| 1 Zickzack-Nähfuß an der Maschine | 534 010 | 84 00 37 34 |
| 1 Breitsäumer | 111 — | 84 00 36 02 |
| 1 Fuß für Geradstich | 511 013 | 84 00 37 31 |
| 1 Kantenfuß mit Lineal | 181 012 | 84 00 36 21 |
| 1 Ziernahtfuß | 551 011 | 84 00 37 35 |
| 1 Knopflochfuß | 771 | 84 00 37 36 |
| 1 Knopfannähfuß | 291 291 | 84 00 36 77 bzw.84 00 36 84 |
| 4 Spulen | ||
| 1 Nodelsortiment, System 705 | ||
| 1 großer Schraubendreher | A 0,6 × 50 | TGL 48-73503 |
| 1 kleiner Schraubendreher | A 0,4 × 40 | TGL 48-73503 |
| 1 Bandmaß | ||
| 1 Olkanne | ||
| 1 Garnrollenuntersatz | 80 04 13 10 | |
| 1 Nahttrenner | 80 04 13 11 | |
| 1 Bedienanleitung | ||
| 1 Apparatekasten | 80 04 13 13 | |
| (entfällt für Modell 8014/4140) | ||
| 1 Heftnadel | 858 F-Nm 80 | |
| (entfällt für Modell 8014/4140) | ||
3. Anschließen der Maschine an das elektrische Netz
Die Verbindung vom Anlasser zur Maschine Modell 8014/4140 zeigt die Abbildung 2.
Die Verbindung vom Anlasser zur Maschine Modell 8014/40 zeigt die Abbildung 2a.

Auflegen und Regulieren der Spannung des Keilriemens der KI. 8014/4140.
Bei einem Austausch des Keilriemens 6 bzw. Nachstellung wird die Schraube 1 (Abb. 2) herausgedreht und der Deckel 2 abgenommen. Der Keilriemen 6 wird auf das Handrad und anschließend auf die Riemenscheibe 5 des Motors aufgelegt.
Nach dem Auflegen des Keilriemens 6 wird durch die Bewegung des Handrades festgestellt, ob der Keilriemen in waagerechter Ebene zur Achse der Nähmaschinenwelle arbeitet. Wenn nicht, wird dieser Zustand durch die Lockerung der Schraube 4 in der Riemenscheibe 5 des Motors, bei anschließendem Festdrehen der Schraube 4 erreicht. Die Spannung des Keilriemens 6 wird durch senkrechtes Verschieben des Motors zur Ebene, bei vorheriger Lockerung der Schrauben 3 (Abb. 3) erzielt. Nach dem Regulieren der Spannung des Keilriemens 6 und Anziehen der Schrauben 3 sollte der Keilriemen 6 eine leichte

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6 5 4 3 3 Abb. 3Spannung aufweisen. Anschließend wird der Deckel 2 angesetzt und wieder festgeschraubt.
Achtung!
Sollte einmal der Keilriemen verschlissen sein, sind als Ersatz nur Keilriemen zu verwenden, die vom Hersteller für diesen Antrieb vorgesehen sind.
4. Der Nähmaschinenmotor für das Modell 8014/40
Ist Ihre Nähmaschine mit einem Motor ausgerüstet, so können Sie die Nähgeschwindigkeit durch den Fußanlasser regulieren. Er ermöglicht Ihnen ganz lang- sames Nähen – Stich für Stich. Sie können aber auch große Nähgeschwindigkeiten mühelos erreichen. Eine besondere Wartung des Motors ist nicht erforderlich, da die Lager selbstschmierend, also wartungsfrei sind. Verschleiß an den Kohlebürsten tritt nach etwa 650 Laufstunden bei voller Belastung des Motors auf.
Wenn sich der Riemen der Nähmaschine Modell 8014/40 nach längerer Laufzeit gedehnt hat, lockern Sie die Motorbefestigungsschraube, die in den Arm der Nähmaschine hineinfaßt und schieben den Befestigungsbügel mit dem Motor so weit nach hinten, bis der Riemen wieder seine richtige Spannung hat. In dieser Stellung drehen Sie die Schraube wieder fest. Der Antriebsriemen ist richtig gespannt, wenn Sie ohne Kraftaufwand den oberen und den unteren Riemenlauf um etwa 2 cm einander näher bringen können. Zu starke Riemenspannung ist unbedingt zu vermeiden, da sie die Lebensdauer des Riemens verkürzt und die Lager des Motors zu stark belastet.
5. Das Herausnehmen und Einsetzen der Nähmaschine Modell 148
Wenn Sie die Maschine aus dem Möbel oder dem Untersatz der Koffer-Nähmaschine herausnehmen wollen, so legen Sie die Maschine nach hinten zurück. Mit dem Schraubendreher werden die beiden Schrauben, wie in Abb. 4, gemäß Hinweispfeil gezeigt, gelöst. Jetzt können Sie die Maschine von den Versenkscharnieren abziehen.
Beim Einsetzen achten Sie bitte darauf, daß die Maschine bis zum Anschlag auf die Versenkscharniere heraufgeschoben wird. Vergessen Sie nie, die beiden Schrauben wieder fest anzudrehen.

- Einschalten der Nähbeleuchtung (Abb. 5)

Für alle Näharbeiten ist nur das Nadel- system 705 oder 130 zu verwenden.
Nadel und Garn sind immer dem zu verarbeitenden Stoff anzupassen, also für leichte Stoffe eine dünne Nadel und feines Nähgarn. Für dicke und feste Stoffe benutzt man eine dickere Nadel und stärkeres Nähgarn.
Die für die verschiedenen Stoffarten zu benutzenden Nadelstärken und Garne ersehen Sie aus der folgenden Tabelle.
| Stoff | Garn | Nadelstärke |
| Faine Stoffe | feines merzerisiertes Baumwollgarn, Nöhseide, synthetisches dünnes Garn | 70 |
| Leichte Stoffe | Baumwollgarn 50 od. 60 Nöhseide | 70 - 80 |
| Mittlere Stoffe | Baumwollgarn 50 od. 60 synthetisches Garn 100 | 80 - 90 |
| Dicke Stoffe | Baumwollgarn 40 od. 50 synthetisches Garn 100 | 90 - 110 |
8. Auswechseln der Nadel (Abb. 6)
Durch Drehen am Handrad wird die Nadel in ihre höchste Stellung gebracht. Dann wird die Nadelbefestigungsschraube gelöst und die Nadel oder der Nadelrest herausgezogen.

Das Einsetzen der Nadel geschieht mit der linken Hand. Die flache Kolbenseite der Nadel wird nach hinten gedreht und die Nadel nach oben bis zum Anschlag in den Nadelstangeneinschnitt eingeführt. Dann wird die Nadelbefestigungsschraube wieder angezogen. Die lange Fadenrille steht nach vorn auf die Näherin zu (eingefädelt wird von vorn nach hinten).
Verkehrt eingesetzte oder nicht bis nach oben zum Anschlag geschobene Nadeln verursachen Fadenreißen oder Auslassen von Stichen.
9. Herausnehmen der Spulenkapsel (Abb. 7)
Man dreht das Handrad, bis der Fadenhebel den höchsten Punkt erreicht hat. Beim Modell 8014/4140 heben Sie den Deckschieber 15 ab, beim Modell 8014/40 wird der Deckschieber aufgezogen, und greifen mit der linken Hand so in die Aussparung, daß Sie mit Zeigefinger und Daumen die Klappe der Spulen-kapsel herausziehen können (Abb. 7).

Abb. 7
10. Die Garnrollenhalter (Abb. 8)
Die Nähmaschine besitzt zwei am Armdeckel angebrachte Garnrollenhalter 4, die sich bei Nichtgebrauch der Maschine, in waagerechter Lage befinden. Zum Aufsetzen der Garnrolle werden sie in die senkrechte Lage gedreht.

Abb. 8
11. Aufspulen des Unterfadens (Abb. 9 und 10)
Zuerst das Handrad auslösen. Dazu wird das Handrad mit der linken Hand festgehalten. Mit der rechten Hand die Handradauslöseschraube (28) in Pfeilrichtung 1 drehen (Abb. 9).
Die leere Spule auf die Spulerachse stecken. Das Garn gemäß Abbildung 10 durch Fadenführung und Vorspannung 5 zur Spule führen und mehrfach um die Spule wickeln. Spuler gegen das Handrad drücken. Die Nähmaschine betätigen (Fußschalter). Wenn die Spule gefüllt ist, bleibt der Spuler stehen. Dann den Spuler zurückdrücken und die Spule abnehmen. Jetzt die Handraauslöse-schraube (28) nach Abb. 9 in Pfeilrichtung 2 drehen.

- Einlegen der Spule in die Spulenkapsel (Abb. 11, 12 und 13)
Spule so in die Kapsel legen, daß der Faden in Pfeilrichtung abläuft. Faden in den Schlitz einfädein und unter die Spannungsfeder ziehen.
Beim Ziehen des Fadens muß sich die Spule in Pfeilrichtung drehen.

Abb. 13
13. Einsetzen der Spulenkapsel (Abb. 14)
Es ist darauf zu achten, daß die Nadel oberhalb der Stichplatte steht.
Die Spulenkapsel wird so in den Greifer eingesetzt, bis sie hörbar durch den Daumendruck einrastet.
Deckschieber 15 aufsetzen.

14. Oberfaden einfädeln (Abb. 15)
Beachten Sie, daß der Nähfuß und die Nadel oben stehen. Beim Einfädeln ist entsprechend der Reihenfolge der Zahlen zu verfahren.
Das Fadenende von vorn noch hinten durch das Nadelöhr fädeln. Der Faden muß ca. 10 cm heraushängen.
Handrad einmal auf sich zu drehen und gleichzeitig den Oberfaden leicht anziehen.
Ober- und Unterfaden seitlich unter den Nähfuß legen.

15. Heraufholen des Unterfadens (Abb. 16, 17, 18 und 19)
Lüfterhebel (30) in Stellung 3 bringen Stellung 1 – Nähstellung
Stellung 2 – zum Sticken und Stopfen (ohne Nähfuß)
Eingefädeltes Oberfadenende lose nach vorn halten.

Feiner Stoff mit dünnem Garn und kleinen Stichen, dicker Stoff mit entsprechendem dicken Garn und langen Stichen.

Bei bestimmten Näharbeiten, wie Stikken und Stopfen ist der Transporteur zu versenken.
Kippen Sie den Transporteurversenkhebel 26 nach links, ist der Transporteur versenkt.
Beim Sticken und Stopfen stellen Sie dabei gleichzeitig den Stichstellerhandgriff 24 zur Schonung des Getriebes auf 0 und den Lüfterhebel 30 auf den ersten Haltepunkt ein.
Zum normalen Nähen muß der Transporteurversenkhebel 26 wieder nach rechts gekippt werden. Es ist darauf zu achten, daß der Nähfuß angehoben ist.

18. Abnehmen der Frontplatte und Einstellen des Nähfußdruckes (Abb. 22)
Mit der linken Hand wird die Frontplatte 10 schräg noch links 1 dann nach unten 2 abgezogen.
Reihenfolge 1, 2.
Beim Anbringen ist die Frontplatte erst unten 2, dann oben 1 einzurasten.
Für einen guten Transport des Stoffes ist der Nähfußdruck nach Abb. 22 zu regulieren.
In Pfeilrichtung + erhöht sich der Druck, und in Pfeilrichtung – verringert sich der Nähfußdruck.
Als Regel gilt:
- dünner Stoff, wenig Druck
- dicker Stoff, mehr Druck

19. Auswechseln des Nähfußes (Abb. 23)
Für jede Näharbeit ist der richtige Nähfuß zu wählen. Nur bei der richtigen Auswahl gelingt die entsprechende Näh-
arbeit. Zu beachten ist, daß beim Auswechseln des Nöhfußes der Lüfterhebel in die obere Stellung gebracht wird.

20. Einstellen der Nöhprogramme (Abb. 24 und 24a)
Auf der Vorderseite der Maschine befindet sich die Musterplatte 23, auf der die Nähte dargestellt sind.
Den einzelnen Nahtbildern sind Kennziffern zugeordnet.
Auf dem Armdeckel 7 befindet sich der Umschalthebel 32, der in Richtung des Schlitzes beweglich ist. Entsprechend der gewünschten Naht wird der Umschalthebel in den jeweiligen Bereich gestellt.
Der Wählgriff 22 ist rechts- und links-herum drehbar.
Diese Schaltung hat eine Endstellung auf Stellung 8.
Es kann von 1 - 8 geschaltet werden, und dann wieder zurück auf die gewünschte Naht.
Zur Beachtung!
Achten Sie immer darauf, daß sich die Nadel bei Betätigung der einzelnen Einstellknöpfe und -hebel nicht im Stoff befindet.
Umschalthebel:
Ist unabhängig von der ausgewählten Naht in Pfeilrichtung nach vorn oder hinten zu stellen (Abb. 24a).
A = Umschalthebel nach vorn (geschlossene Pfeilspitze)
B = Umschalthebel nach hinten (offene Pfeilspitze)

21. Regulierung der Fadenspannung (Abb. 25, 26, 27 und 28)
Die richtige Fadenspannung
Kontrollieren Sie, ob die richtige Faden-
spannung für die gewünschte Naht ein-
gestellt ist.
Dazu nähen Sie eine Probe in doppelter Lage aus dem zu verarbeitenden Stoff.
Bei einer richtig eingestellten Ober- und Unterfadenspannung liegt die Verknotung in der Mitte des Stoffes (Abb. 25).

Abb. 25
Sind auf der Stoffunterseite Knötchen oder Schlingen zu sehen, ist entweder die Oberfadenspannung zu schwach oder die Unterfadenspannung zu stark. (Abb. 26)

Abb. 26
Zeigen sich oberhalb des Stoffes Knoten oder Schlingen, ist die Oberfadenspannung zu stark oder die Unterfadenspannung zu schwach (Abb. 27).

Abb. 27
A) Oberfadenspannung (Abb. 28)
Meistens genügt zur Einstellung einer richtigen Fadenspannung das Regulieren der Oberfadenspannung. Zwischen den Zahlen 3 bis 6 liegt der „Normal“-Bereich.
Für alle Näharbeiten liegt die richtige Fadenspannung im Umdrehungsbereich der Zahlen 0 bis 9.
Drehen nach links vermindert die Oberfadenspannung.
Drehen nach rechts erhöht die Oberfadenspannung.
0 – 2 lose Spannung – zum Nähen von Knopflöchern, Sticken und Stopfen
3 – 6 normale Spannung
7 – 9 verstärkte Spannung

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50Hz 32 10 9 8 7 6 50Hz + - + -Abb. 28
B) Unterfadenspannung (Abb. 29)
Da die im Werk eingestellte Unterfadenspannung für alle Näharbeiten geeignet ist, genügt meistens eine Korrektur der Oberfadenspannung.
Eine Neueinstellung der Unterfaden-
spannung ist nur ausnahmsweise not-
wendig.
Dazu wird die größere Schraube mit dem Schraubendreher nur sehr geringfügig gedreht.
Drehen nach links: lose Spannung
Drehen nach rechts: festere Spannung
(Abb. 29)

Abb. 29
22. Abnehmen des Armdeckels (Abb. 30)
- Umschalthebel 32 nach vorn stellen
- Wählgriff 22 auf 1 stellen
- Schrauben nach Abb. 30 lösen

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De die im Wertungstehres öffentdien spannung für alle Nöharbeiten geeignet ist, genügt meistens eine Korrektur der Oberfadenspannung.Abb. 30
Beim Aufsetzen des Armdeckels ist unbedingt darauf zu achten, daß der Umschalthebel 32 entsprechend Abb. 31 in den Stift der Schaltung eingreift.

- Pflege der Maschine (Abb. 32 + 33)
A) Olen
Vor der Inbetriebnahme ist die Maschine gemäß Abb. 32 und 33 an den mit Pfeilen gekennzeichneten Stellen zu älen.
Es reichen 2 bis 3 Tropfen an jede Ölstelle. Die Häufigkeit des Ölens ist abhängig von der Beanspruchung der Maschine.
Auch wenn die Maschine längere Zeit gestanden hat, ist zu ölen.
Achtung!
Nur das als Nähmaschinenöl gekenn- zeichnete Öl verwenden.

Entfernen Sie die Stichplatte und reinigen Sie den Transporteur von Staub und Nöhresten.

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Abb. 34C) Das Ölen der Treteinrichtung (Abb. 35)
(entfällt für das Modell 8014/4140)
Auch die Treteinrichtung ist von Zeit zu Zeit zu ölen.
Ordnungsgemäßes Olen sichert einen ruhigen und gleichmäßigen Lauf und erhöht die Lebensdauer.

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Abb. 3518
- Der Greifer
Der Greifer, als Herz der Maschine, sollte regelmäßig 1 bis 2 Tropfen Öl erhalten.
Verwenden Sie nur das handelsübliche Nähgarn für Haushaltnähmaschinen.
Sollte sich trotzdem einmal der Faden im Greifer verklemmen, können Sie versuchen, durch kräftiges Hin- und Herdrehen des Handrades den Greifer wieder frei zu bekommen.
Auf keinen Fall die versiegelten Stellschrauben lösen oder verstellen, da sonst jeglicher Garantieanspruch er- litscht.
Alle Greifer sind glashart und empfindlich gegen Stoß und Druck durch harte Gegenstände wie Schraubendreher, Scheren usw.
Beschädigte und abgebrochene Greiferteile fallen nicht unter die Garantieleistung und verursachen kostspielige Reparaturen.
Das Nöhlbuch
- Geradstichnähte (Abb. 36)
Umschalthebel: nach vorn
Wählgriff auf 3 stellen
Stichsteller: 1,5–4 entsprechend der
gewünschten Stichlänge
Nähfuß: für gerade Naht Nr. 511
Der Geradstich wird zum Zusammennähen von zwei oder mehreren Stoffteilen und zum Steppen angewendet.

- Zickzacknähte (Abb. 37)
Umschalthebel: nach vorn
Wählgriff: je nach gewünschter Zick-
zackbreite auf 1, 2, 4 oder 5 stellen
Stichsteller je nach gewünschter
Stichlänge zwischen 1 – 4
Nähfuß: Zickzacknähfuß Nr. 534
- Knopflöcher (Abb. 38)
Umschalthebel nach vorn
Stichlänge: ganz klein (Stich an Stich)
eine Probenaht ist zu empfehlen!
Nähfuß: Knopflochfuß Nr. 771
Um gleichmäßige Knopflöcher zu erzie- len, sollte die Lage und Länge der Knopflöcher auf dem Stoff markiert werden.
Arbeitsgänge:
-
Wählgriff auf 1 schalten und die erste Raupe nähen, Nadel rechts im Stoff stehenlassen und Nähfuß bis zum ersten Haltepunkt des Lüfterhebels anheben. In dieser Stellung wird die Fadenspannung nicht ausgelöst.
-
Führen Sie eine halbe Drehung des Stoffes durch, wobei die Nadel im Stoff der Drehpunkt ist und senken Sie den Nähfuß. Die genähte Raupe steht jetzt vorn und wird durch den vorderen Einschnitt im Fuß geführt. Nachdem die Nadel aus dem Stoff geholt wurde, schalten Sie den Wählgriff auf 2. Mit 5 bis 7 Stichen wird der erste Riegel genäht.
-
Nadel aus dem Stoff ziehen, Wahlgriff auf 1 stellen und zweite Raupe etwa 1 bis 3 Stiche kürzer nähen als die erste Raupe.
-
Nadel aus dem Stoff ziehen, Wahlgriff auf 2 stellen und den zweiten Riegel mit 7 Stichen nähen.
- Wählgriff auf 3 stellen und mit 3 bis 4 Geradstichen die Nähfäden befestigen.

sten Riegels ziehe man den Beilauffaden leicht an, damit ein sauberer Riegel genäht wird.
Es ist zu empfehlen, das Knopfloch von innen her gegen die Kante des Stückes zu nähen, damit die Schnur sich um das Ende des Knopfloches legt, das der größten Beanspruchung ausgesetzt ist.

Das Knopfloch mit Schnureinlage (Abb. 39)
Oberfaden Baumwollgarn Nm 50/3-fach Oberfadenspannung etwas locker Unterfadenspannung normal Stichlänge ganz klein (Stich an Stich) Umschalthebel nach vorn
Arbeitsgänge wie vorher beschrieben. Um eine bessere Haltbarkeit und ein plastisches Aussehen zu erreichen, läßt man hier die Kordel oder einen dicken Faden mit einlaufen. Der Faden wird durch die Fadenführung vorn am Fuß gefädelt, nach hinten gezogen und dann beim Nähen überstochen.
Nach dem Arbeitsgang „Herumdrehen des Stoffes“ und beim Nähen des er-
28. Knopfannähen (Abb. 40)
Umschalthebel nach vorn
Wählgriff auf 6
Stichlänge 0
Nähfuß: Knopfannähfuß Nr. 291
- Knopf unter den Nähfuß legen
- Nadel beim linken Einstich in das linke Loch des Knopfes einstechen.
- Nadel durch langsames Drehen des Handrades in das rechte Loch des Knopfes einstechen lassen.
- Lage des Knopfes unter dem Nähfuß evtl. korrigieren.
- Nach Inbetriebnahme der Maschine erfolgt das Annähen und Befestigen der Naht selbsttätig.
- Weitere Möglichkeiten: Haken, Ösen und Druckknöpfe annöhen.

29. Anwendung des Nahttrenners (Abb. 41, 42 und 43)
Abtrennen von Knöpfen

Aufschneiden von Knopflöchern

30. Säumen (Abb. 44 und 45)
a) Der schmale Wäschesaum
Umschalthebel nach vorn
Wählgriff auf 3
Stichsteller: ca. 3
Nähfuß: Säumer Nr. 111
- Der Säumer ist für dünne und mittelschwere Stoffe geeignet
- Ecken des Stoffes schräg anschneiden
- Stoff in den Säumer so weit einführen, daß der Transporteur den Stoff erfaßt.
- Anwendung für Taschentücher, Handtücher, Hemden, Blusen usw.

Vor Beginn der gewünschten Saumnaht sind einige Proben zu empfehlen.
b) Säumen von elastischem Material
Umschalthebel nach hinten
Wählgriff auf 7
Stichsteller: 1 - 2,5
Nähfuß: Zickzacknöhfuß Nr. 534
- Gerade geschnittene Stoffkante nach oben umlegen.
- Nadel muß hart an der Kante des Stoffes einstechen.

Umschalthebel nach vorn
Wählgriff auf 7
Stichlänge wahlweise 1 - 3
Nähfuß: Zickzacknähfuß Nr. 534
Das gefaltete Nähgut ist so unter den Nähfuß zu legen, daß die Geradstiche an der Saumkante liegen und die Seitwärtsstiche die Falte mit anstechen.

Zur Arbeitserleichterung kann auch eine handelsübliche Blindstichführung verwendet werden.
32. Heften
Heftnadel System 858 F Nr. 80 verwenden.
Umschalthebel nach vorn
Wählgriff auf 8
Stichlänge wahlweise 2 - 4
Nöhfuß: Zickzacknähfuß Nr. 534
Oberfadenspannung etwas lockern.
33. Blitznaht (Abb. 47)
Umschalthebel nach vorn
Wählgrift auf 8
Stichlänge 2 - 3
Nähfuß: Zickzacknöhfuß Nr. 534
- Legen Sie beide Stoffteile so unter den Nähfuß, daß die vier Geradstiche die Stoffteile zusammennähen, der Seitwärtsstich über die Stoffkante ins Leere sticht und so die Naht vor dem Ausfransen schützt.
- Diese Naht kann auch zum Befestigen von Schnittkanten an Stoffen verwendet werden.
- Bei kleiner Stichlänge ist die Blitznaht sehr elastisch.

Umschalthebel nach hinten
Wählgriff auf 3
Stichlänge ca. 2
Nähfuß: Zickzacknähfuß Nr. 534
Diese elastische und schmückende Naht ist geeignet für
- das Zusammennähen von elastischen Strick- und Wirkwaren
- Annähen von Spitzen und
- Zusammennähen von Stoffteilen, die stumpf aneinanderliegen.
Achtung!
Je kleiner die Stichlänge, um so elastischer ist die Naht.

35. Stopfen (Abb. 49 und 49a)
Stopfen von Löchern und Rissen
Umschalthebel nach vorn
Wählgriff auf 3
- Transporteur versenkt
- Nähfuß: Stopffuß oder ohne Nähfuß, bei Verwendung des Stopffußes ist dieser von hinten an die Stoffdrükkerstange 31 anzuschrauben.
- Bei Verwendung des Stopffußes ist ein Stickrahmen nicht notwendig.
Das Stopfen kann auf zwei Arten erfolgen:
- Stoff fest in den Stickrahmen spannen
- Schadhafte Stelle aus dem Stoff schneiden
- Stickrahmen mit dem Stoff unter die Nadel legen und den Unterfaden durch den Stoff heraufholen.
- Lüfterhebel bis zum 1. Haltepunkt absenken.
- Stickrahmen mit beiden Händen im Fadenverlauf des Stoffes langsam und gleichmäßig immer etwa 1 cm über die schadhafte Stelle hinaus bei schnellem Lauf der Maschine hin- und herbewegen.
- Anschließend das Loch in Querrichtung dicht stopfen.

- Stopffuß von hinten anschrauben
- Es muß darauf geachtet werden, daß sich der Drahtbügel des federnd gelagerten Stopffußes über der Nadelbefestigungsschraube 19 steht.
-
Zum Nähen muß der Lüfterhebel ganz heruntergeschwenkt werden
-
Stopffuß geht beim Nähen immer hoch und runter
- Nähvorgang analog wie bei erster Stopfart
- Im Fachhandel können Sie diesen speziellen Fuß nacherwerben.

- Sticken ist vollendetes Stopfen und bedarf einiger Übung
- Stoff wird in den Stickrahmen gespannt
- Transporteur versenkt
- Lüfterhebel herunterlassen, Stellung 1
- Analog zum Stopfen wird der Stickrahmen beim Sticken mit beiden Händen geführt.

Umschalthebel nach vorn
Wählgriff auf 1, 4 oder 5
Stichlänge wahlweise 0,5 - 3
- Nähfuß: Zickzack-Nähfuß Nr. 534
- Fertig ausgeschnittene Applikation mit Zickzack-Stich aufnähen (Abb. 51). Zweckmäßig ist eine kleine Stichlänge.

38. Befestigung von Hohlsäumen oder Fransen (Abb. 52)
Umschalthebel nach vorn
Wählgriff auf 2 oder 4
Stichlänge 2 - 4
- Nähfuß: Zickzack-Nähfuß Nr. 534
- Die Fäden sind aus dem Stoff gezogen
- Um ein weiteres Fadenziehen zu vermeiden, werden die Ränder mit der eingestellten Naht verstärkt.
- Hat der Nähfaden eine andere Farbe als das Arbeitsstück, erhält man einen zusätzlichen Effekt.

39. An- und Einsetzen von Spitze an Wäsche (Abb. 53)
Umschalthebel nach vorn
Wählgriff auf 2 oder 4
Stichlänge 1 - 1,5
- Nähfuß: Zickzack-Nähfuß Nr. 534 Stoff an der Kante 2-3 mm umlegen, Spitze auflegen und festnähen.

40. Wattierungsarbeiten (Abb. 54)
Umschalthebel nach vorn Wählgriff auf 3
Stichlänge etwa 3
- Nähfuß: Kantenfuß mit Lineal Nr. 181
- Reihen und Vierecke können von gleicher Breite genäht werden.
- Für Wattierungsarbeiten wird Watte zwischen die Stoffe gelegt und in gleichmäßigen Abständen gesteppt.

41. Einnähen von Reißverschlüssen (Abb. 55)
Umschalthebel nach vorn
Wählgriff auf 3
Stichlänge nach Wahl
- Nähfuß: Kantenfuß Nr. 181
- Reißverschluß straff halten, Stoff aber nicht dehnen.

42. Aufnähen von Gummiband (Abb. 56)
Umschalthebel nach hinten Wählgriff auf 7
Stichlänge ca. 1,5
- Nähfuß: Zickzack-Nähfuß Nr. 534
- Gummiband mit wenigen Stichen am Anfang mit dem Stoff vernähen, über den glattgezogenen Stoff legen, nach Wunsch straffziehen und annähen.
- Gummiband zieht sich zusammen und kräuselt den Stoff.

Umschalthebel nach hinten
Wählgriff je nach Musterwahl 1, 2, 4, 5, 6 oder 8
Stichlänge sehr klein (Stich an Stich)
Nähfuß: Ziernahtfuß Nr. 551
Oberfadenspannung: normal
Unterfadenspannung: etwas locker
Für die Anfertigung der Ziernähte wird überwiegend farbiges Nähgarn (Stick-, Stopfgarn oder Nöhseide) verwendet.
Mit dem gleichen Garn ist auch die Spule zu füllen. Die Wirkung der Ziernähte ist größer, wenn die Stiche sehr eng aneinanderliegen. Es ist aber darauf zu achten, daß der Stoff nach transportiert wird. Deshalb sind Probenähte zu empfehlen.
Die der Maschine zugeordneten Ziernahtmuster lassen sich zur Erhöhung des Ziereffektes auch miteinander kombinieren.
Nach der Beendigung eines oder mehrerer Muster und wenn sich die Nadel über dem Stoff befindet, wird auf das neue Muster umgeschaltet.
Ziernähte werden besonders sinnvoll angewendet für das Verzieren von Kinderkleidung, Blusen, Freizeitkleidung. Decken oder Taschentücher.

44. Hinweise zur Beseitigung von Störungen
Die Maschine läßt Stiche aus
Ursache:
Der Faden ist nicht richtig eingefädelt.
Die Nadel steht zu tief.
Das eingesetzte Nadelsystem ist ungeeignet.
Die Nadel ist nicht richtig eingesetzt.
Die Nadelstärke paßt nicht zum verwendeten Gam.
Der Nähfußdruck ist ungenügend.
Die Nadel ist stumpf oder verbogen.
Der Oberfaden reißt
Ursache:
Das Stichloch der Stichplatte ist zerbrochen.
Die Spannungen sind zu stark.
Das Garn ist knotig und brüchig.
Das Garn ist von der Garnrolle abgefallen und hat sich um den Garnrollenhalter gewickelt.
Verkehrte Drehrichtung der Maschine.
Unregelmäßige Stiche
Ursache:
Ober- und Unterfadenspannung sind zu lose
Spannungsscheiben und Auslösestift sind verharzt
Abhilfe:
Siehe Abschnitt 14.
Nadel bis an den Anschlag schieben. Siehe Abschnitt 8
Nadelsystem 705 oder 130 verwenden. Siehe Abschnitt 8
Fläche des Nadelkolbens muß nach hinten stehen.
Siehe Abschnitt 8
Siehe Abschnitt 7
Siehe Abschnitt 18
Neue Nadel einsetzen
Siehe Abschnitt 8
Abhilfe:
Alle unter „Die Maschine läßt Stiche aus“ angegebenen Punkte sind zu beachten.
Fehler vom Fachmann beseitigen lassen.
Spannungen schwächer einstellen. Siehe Abschnitt 21.
Besseres Garn verwenden.
Faden um die Garnrolle wickeln und neu einfädeln.
Richtige Drehrichtung zeigt Pfeil am Handrad. (Handrad muß sich auf den Nöhenden zu drehen).
Abhilfe:
Alle unter „Die Maschine läßt Stiche aus“ angegebenen Punkte sind zu beachten.
Spannung verstärken. Siehe Abschnitt 21
Teile reinigen.
Die Spule ist verbogen.
Die Greiferbahn ist trocken oder verschmutzt.
Die Spule ist mit falscher Drehrichtung in die Spulenkapsel eingelegt.
Der Unterfaden ist unregelmäßig aufgespult.
Neue Spule einsetzen
Greifer reinigen
Siehe Abschnitt 12
Neu spulen.
Der Stoff wird beim Nähen kraus
Ursache:
Beide Spannungen sind zu stark
Der Nähfußdruck ist bei dünnen Stoffen zu stark.
Abhilfe:
Spannungen loser stellen. Abschnitt 21
Siehe Abschnitt 18
Nadelbrechen
Ursache:
Die Nadel war verbogen
Die Nadel war für den Stoff zu fein.
Am Stoff wurde gezogen oder geschoben.
Die Nadelbefestigungsschraube ist lose
Der Nähfuß ist lose
Die Stichplatte ist lose
Abhilfe:
Neue Nadel einsetzen.
Siehe Abschnitt 7
Nadel fest einsetzen
Siehe Abschnitt 8
Nähfußschraube fest anziehen.
Siehe Abschnitt 19.
Stichplattenschraube anziehen.
Geräuschvoller und schwerer Gang der Maschine
Ursache:
In der Greiferbahn haben sich Faden- reste festgeklemmt.
Es ist schlechtes Öl verwendet worden
Abhilfe:
Abschnitt 24
Sollte das Reinigen des Greifers nicht helfen, dann die Störung vom Fachmann beseitigen lassen.
Der Transporteur arbeitet ungenügend
Ursache:
Zwischen Stichplatte und Transporteur hat sich Nähstaub festgepreßt.
Der Nähdruck ist zu gering.
Die Zähne des Transporteurs sind stumpf.
Abhilfe:
Siehe Abschnitt 23 B
Siehe Abbildung 22
Vom Fachmann reparieren lassen.
DiG 108/111/82 II-10-32 603