SK 3328 - Klimakontrolle Rittal - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Schaltschrank-Kühlgerät |
| Modell | Rittal SK 3328 |
| Abmessungen (B x H x T) | 400 x 1580 x 290 mm (Anbau) |
| Gewicht | ca. 66 kg |
| Bemessungsspannung | 230 V/1~ oder 400 V/3~ (je nach Ausführung) |
| Bemessungsstrom | 7,5 A (230 V) / 2,8 A (400 V) |
| Nutzkühlleistung (L35 L35) | 2000/2350 W |
| Kältemittel | R134a, 950 g |
| Schutzart (Innen-/Außenkreis) | IP 54 / IP 34 |
| Temperaturbereich (Sollwert) | +20°C bis +55°C |
| Geräuschpegel | < 64 dB(A) |
| Controller-Typ | Basiscontroller oder Comfortcontroller |
| Filtermatte | PU-Schaum oder Metallfilter (Zubehör) |
| Kondensatverdunstung | Automatisch (elektrisch, PTC-Heizelement) |
| Anschlussmöglichkeiten | Bus (Master-Slave), serielle Schnittstelle, Türendschalter |
| Sicherheitseinrichtungen | Druckwächter, Temperaturüberwachung, thermischer Wicklungsschutz |
| Wartungsintervall | 2000 Betriebsstunden |
| Einbauvarianten | Anbau, Teileinbau, Kompletteinbau |
Häufig gestellte Fragen - SK 3328 Rittal
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BEDIENUNGSANLEITUNG SK 3328 Rittal
Schaltschrank-Kühlgerät
Cooling unit
Climatiseur
Koelaggregaat
Kylaggregat
Montage-, Installations- und Bedienungsanleitung
1 Hinweise zur Dokumentation ..... 4
1.1 Mitgeltende Unterlagen....4
1.2 CE-Kennzeichnung 4
1.3 Aufbewahrung der Unterlagen.....4
1.4 Verwendete Symbole 4
2 Sicherheitshinweise ....4
3 Gerätebeschreibung ..... 5
3.1 Funktionsbeschreibung ..... 5
3.1.1 Funktionsprinzip 5
3.1.2 Regelung. 5
3.1.3 Bus-Betrieb (nur Comfortcontroller) ..... 5
3.1.4 Sicherheitseinrichtungen 6
3.1.5 Kondensatbildung....6
3.1.6 Filtermatten 6
3.1.7 Türendschalter 6
3.1.8 Zusätzliche Schnittstelle X3 7
3.2 Bestimmungsgemäße Verwendung .....7
3.3 Lieferumfang 7
4 Montage und Anschluss ..... 7
4.1 Wahl des Aufstellungsortes.....7
4.2 Hinweise zur Montage 7
4.2.1 Allgemeines 7
4.2.2 Aufbau der Elektronikbauteile
im Schaltschrank....8
4.3 Kühlgerät montieren 8
4.3.1 Schaltschrank ausschneiden 9
4.3.2 Kühlgerät als Anbau montieren .....9
4.3.3 Kühlgerät als Teileinbau montieren .....9
4.3.4 Kühlgerät als Kompletteinbau montieren . . . 11
4.4 Kondensatablauf anschließen ..... 11
4.5 Hinweise zur Elektroinstallation ..... 12
4.5.1 Anschlussdaten 12
4.5.2 Überspannungsschutz und Netzbelastung . . 12
4.5.3 Drehstromgeräte 12
4.5.4 Türendschalter 12
4.5.5 Hinweis zur Flickernorm ..... 12
4.5.6 Potenzialausgleich 12
4.6 Elektroinstallation durchführen.....13
4.6.1 Bus-Anschluss
(nur in Verbindung von mehreren Geräten
untereinander mit Comfortcontroller) ..... 13
4.6.2 Anschluss X3 für serielle Schnittstelle ..... 13
4.6.3 Stromversorgung installieren ..... 14
4.7 Montage fertigstellen 22
4.7.1 Filtermedien einbauen 22
4.7.2 Kühlgerät fertig montieren 22
4.7.3 Filtermattenüberwachung einstellen (nur bei Comfortcontroller) 22
5 Inbetriebnahme 22
6 Bedienung 23
6.1 Regelung durch Basiscontroller ..... 23
6.1.1 Eigenschaften .....23
6.1.2 Betriebs- und Störungsanzeige .....24
6.1.3 Testmodus Basiscontroller.....25
6.1.4 Solltemperatur einstellen .....25
6.1.5 Basiscontroller zurücksetzen (Reset).....25
6.2 Regelung durch Comfortcontroller..... 26
6.2.1 Eigenschaften .....26
6.2.2 Testmodus starten .....26
6.2.3 Allgemeines zur Programmierung .....26
6.2.4 Veränderbare Parameter .....27
6.2.5 Programmierung Übersicht .....28
6.2.6 Systemmeldungen
zur Auswertung definieren....29
6.2.7 Master-Slave-Kennung einstellen .....30
6.2.8 Systemmeldungen auswerten .....30
6.2.9 Comfortcontroller zurücksetzen (Reset)....32
7 Inspektion und Wartung ..... 32
7.1 Allgemeines 32
7.1.1 Druckluftreinigung
SK 3304.xxx, SK 3305.xxx....32
7.1.2 Druckluftreinigung SK 3328.xxx,
SK 3329.xxx, SK 3332.xxx....36
8 Lagerung und Entsorgung ..... 41
9 Technische Daten 41
10 Ersatzteilverzeichnis ..... 45
11 Anhang: Ausschnitts- und Bohrungsmaße. . 49
11.1 Maße für Anbau 49
11.2 Maße für Teileinbau 50
11.3 Maße für Kompletteinbau 51
DE
1 Hinweise zur Dokumentation
Diese Anleitung richtet sich an Fachhandwerker, die mit der Montage und Installation des Kühlgerätes betraut sind, sowie an Fachleute, die mit der Bedienung des Kühlgerätes betraut sind.
1.1 Mitgeltende Unterlagen
Für die hier beschriebenen Gerätetypen existieren zwei Anleitungen:
- Montage- und Installationsanleitung, als Papierdokument dem Gerät beiliegend
- Montage-, Installations- und Bedienungsanleitung, als PDF-Datei (Adobe Acrobat) auf CD-ROM dem Gerät beiliegend
Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung. Gegebenenfalls gelten auch die Anleitungen des verwendeten Zubehörs.
1.2 CE-Kennzeichnung
Die Konformitätserklärung liegt dem Gerät als separates Dokument bei.
1.3 Aufbewahrung der Unterlagen
Diese Anleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen sind Teil des Produktes. Sie müssen dem Anlagenbetreiber ausgehändigt werden. Dieser übernimmt die Aufbewahrung, damit die Unterlagen im Bedarfsfall zur Verfügung stehen.
Beachten Sie folgende Sicherheits- und sonstige Hinweise in der Anleitung:
Symbol für eine Handlungsanweisung:
- Der Blickfangpunkt zeigt an, dass Sie eine Handlung durchführen sollen.
Sicherheits- und andere Hinweise:

Gefahr!
Unmittelbare Gefahr für Leib und Leben!

Achtung!
Mögliche Gefahr für Produkt und Umwelt.

Hinweis:
Nützliche Informationen und Besonderheiten.
2 Sicherheitshinweise
Beachten Sie die nachfolgenden allgemeinen Sicherheitshinweise bei Montage und Bedienung des Gerätes:
- Montage, Installation und Wartung dürfen nur durch ausgebildetes Fachpersonal erfolgen.
– Verschrauben Sie den Schaltschrank am Boden, um ein Kippen bei montiertem Kühlgerät zu verhindern. - Lufteintritt und Luftaustritt des Kühlgerätes im Schrankinneren und außerhalb dürfen nicht verbaut sein (siehe auch Abschnitt 4.2.2).
- Verwenden Sie zum problemlosen Öffnen und Schließen der Schaltschranktür eine Tür-Auflaufrolle (siehe Zubehör im RITTAL Handbuch). Die Tür wird dadurch leicht angehoben und gleicht das Gewicht des Kühlgerätes aus, so dass ein Verziehen der Tür und damit verbundene Undichtigkeiten vermieden werden.
– Die Verlustleistung der im Schaltschrank installierten Komponenten darf die spezifische Nutzkühlleistung des Kühlgerätes nicht überschreiten.
– Zum Transport des Schaltschranks mit angebautem Kühlgerät müssen Sie eine zusätzliche Transportsicherung verwenden, um das Kühlgerät abzustützen.
– Das Kühlgerät muss immer stehend transportiert werden. - Verwenden Sie ausschließlich Original-Ersatzteile und Zubehör.
– Nehmen Sie am Kühlgerät keine Veränderungen vor, die nicht in dieser oder den mitgeltenden Anleitungen beschrieben sind. - Verbrennungsgefahr! Bei Kühlgeräten mit automatischer Kondensatverdunstung wird die Oberfläche des Heizelementes beim und für einige Zeit nach dem Betrieb sehr heiß.
- Der Netzanschlussstecker des Kühlgerätes darf nur im spannungslosen Zustand eingesteckt oder abgezogen werden. Schalten Sie die auf dem Typenschild angegebene Vorsicherung vor.
3 Gerätebeschreibung
Je nach Gerätetyp kann das Aussehen Ihres Kühlgerätes von den in dieser Anleitung gezeigten Abbildungen abweichen. Die Funktion ist jedoch prinzipiell immer gleich.

Abb. 1: Gerätebeschreibung
Legende
1 Blindmutter
2 Verdampferventilator
3 Elektro-Schaltplan
4 X2 Master-Slave-Anschluss
5 X3 optionale serielle Schnittstelle
6 X1 Anschlussklemmleiste
7 Luftausblasöffnung
8 Vordere Gehäusehälfte
9 Hintere Gehäusehälfte
10 Lamellengitter für Luftauslass
11 Display
12 Gürtel
13 Lamellengitter für Lufteinlass
14 Typenschild
15 Kondensatablauf
16 Versandbeutel
3.1 Funktionsbeschreibung
Das Schaltschrank-Kühlgerät dient dazu, Verlustwärme aus Schaltschränken abzuführen bzw. die Schrankinnenluft zu kühlen und so temperaturempfindliche Bauteile zu schützen. Es wird in die Seiten- oder Rückwand oder in die Tür eines Schaltschran- kes eingebaut.
3.1.1 Funktionsprinzip
Das Kühlgerät (Kompressionskälteanlage) besteht aus den vier Hauptbestandteilen (vgl. Abb. 2): Verdampfer (1), Kältemittelverdichter (Kompressor) (2), Verflüssiger (Kondensator) (3) sowie dem Regel- bzw. Expansionsventil (4), die durch Rohrleitungen miteinander verbunden sind. Dieser Kreislauf ist mit einem leicht siedenden Stoff, dem Kältemittel, aufgefüllt. Das Kältemittel R134a (CH₂FCF₃) ist chlorfrei. Sein Ozon-Zerstörungs-Potenzial (OZP) beträgt 0. Es ist somit sehr umweltfreundlich. Ein Filtertrockner (5), der in den hermetisch geschlossenen Kältekreislauf integriert ist, bietet wirksamen Schutz gegen Feuchtigkeit, Säure, Schmutzteilchen und Fremdkörper im Inneren des Kältekreislaufes.

flowchart
graph TD
A["Verflüssiger (3)"] --> B["Verflüssigerventilator"]
C["Verdichter (2)"] --> D["Außenkreislauf Innenkreislauf"]
E["PSAH Druckwächter"] --> F["Valve"]
G["Filtertrockner (5)"] --> H["Valve"]
I["Temperaturregelung"] --> J["Expansionsventil (4)"]
K["Verdampferrventilator"] --> L["Expansionsventil (4)"]
M["Verflüssiger"] --> N["Valve"]
O["Expansionsventil"] --> P["Valve"]
Abb. 2: Kältekreislauf
Im Verdampfer (1) geht das flüssige Kältemittel in den gasförmigen Zustand über. Die dazu benötigte Energie wird als Wärme der Schrankluft entzogen und bewirkt so deren Abkühlung. Im Verdichter (2) wird das Kältemittel stark komprimiert, so dass es im Verflüssiger (3) ein höheres Temperaturniveau erreicht als die Umgebungsluft. Dadurch kann die überschüssige Wärme über die Fläche des Verflüssigers an die Umgebungsluft abgegeben werden, wodurch das Kältemittel abkühlt und sich wieder verflüssigt. Über ein thermostatisches Expansionsventil (4) wird es wieder in den Verdampfer eingespritzt, wodurch es weiter abkühlt und nun im Verdampfer wieder die Energie aus der Schrankluft aufnehmen kann. Der Kreislauf beginnt von vorne.
3.1.2 Regelung
Die RITTAL Schaltschrank-Kühlgeräte sind mit einem Regler (Controller) ausgestattet, über den sich die Funktionen des Kühlgerätes einstellen lassen. Je nach Ausführung handelt es sich dabei um den Basiscontroller (Anzeige des Betriebszustandes über LED) oder den Comfortcontroller (Display-Anzeige und erweiterte Funktionen, siehe Kapitel „6 Bedienung“, Seite 23).
3.1.3 Bus-Betrieb (nur Comfortcontroller)
Über die serielle Geräte-Schnittstelle X2 können Sie mit dem Master-Slave-Kabel (abgeschirmte, vieradrige Leitung, Best.-Nr. SK 3124.100) eine Bus-Verbindung zwischen insgesamt max. 10 Kühlgeräten herstellen. Dadurch können Sie folgende Funktionen realisieren:
- Parallele Gerätesteuerung (gemeinsames Ein- und Ausschalten der vernetzten Kühlgeräte)
– Parallele Türmeldung (Tür auf)
– Parallele Sammelstörmeldung
Der Datenaustausch erfolgt über die Master-Slave-Verbindung. Bei der Inbetriebnahme vergeben Sie dazu für jedes Gerät eine Adresse, die auch die Kennung „Master“ oder „Slave“ beinhaltet.
3.1.4 Sicherheitseinrichtungen
– Das Kühlgerät besitzt im Kältekreislauf einen geprüften Druckwächter nach EN 12 263, der auf max. PS (zul. Druck) eingestellt ist und durch eine automatische Rückstelleinrichtung bei wieder eintretendem Druckabfall arbeitet.
– Eine Temperaturüberwachung verhindert das Vereisen des Verdampfers. Bei Vereisungsgefahr schaltet der Verdichter ab und bei höheren Temperaturen automatisch wieder ein.
- Der Kältemittelverdichter sowie die Ventilatoren sind zum Schutz gegen Überstrom und Über-temperatur mit thermischen Wicklungsschutzeinrichtungen ausgestattet.
- Um einen Druckabbau innerhalb des Verdichters und damit ein sicheres Anlaufen zu ermöglichen, schaltet das Gerät nach Abschalten (z. B. nach Erreichen der Solltemperatur durch Türendschalterfunktion oder durch Spannungsfreischalten) mit einer Verzögerung von 180 Sek. ein.
- Das Gerät verfügt über potenzialfreie Kontakte an der Anschlussklemme (Klemmen 3 – 5), über die Systemmeldungen des Gerätes, z. B. durch eine SPS, abgefragt werden können (1 x Wechselkontakt Basiscontroller/2 x Schließerkontakte Comfortcontroller).
3.1.5 Kondensatbildung
Bei hoher Luftfeuchtigkeit und niedrigen Temperaturen im Schrankinneren kann sich am Verdampfer Kondensat bilden.
Die Kühlgeräte (außer SK 3302.xxx, SK 3303.xxx und SK 3361.xxx) besitzen eine automatische, elektrische Kondensatverdunstung. Das dazu eingesetzte Heizelement basiert auf einer selbstregulierenden PTC-Technik. Am Verdampfer anfallendes Kondensat wird im Außenkreislauf des Kühlgerätes in einem Behälter gesammelt und durch den Luftstrom teilweise verdunstet. Wenn der Wasserstand ansteigt, gelangt das Wasser in das PTC-Heiz-element und wird verdampft (Prinzip des Durchlauf-erhitzers). Der Wasserdampf strömt mit dem Luftstrom des Außenlüfters aus dem Kühlgerät.
Das PTC-Heizelement ist permanent angeschlossen und hat keinen Schaltpunkt. Es ist mit Feinsicherungen (F1.1, F1.2) gegen Kurzschluss geschützt. Wenn die Sicherung ausglöst hat, läuft das anfallende Kondensat über den Sicherheitsüberlauf ab.
Bei den Gerätetypen SK 3302.xxx, SK 3303.xxx und SK 3361.xxx wird das Kondenswasser durch ein Ablaufrohr an der Verdampfertrennwand unten aus dem Gerät herausgeführt. Dazu muss ein Schlauchstück an den Kondensatstutzen angeschlossen werden (siehe „4.4 Kondensatablauf anschließen“, Seite 11). Für diese Gerätetypen sind externe Kondensatverdunster als Zubehör erhältlich (siehe auch Zubehör RITTAL Handbuch).
3.1.6 Filtermatten
Der komplette Verflüssiger der Kühlgeräte ist mit einer schmutzabweisenden bzw. leicht zu reinigenden RiNano-Beschichtung versehen. In vielen Anwendungsfällen wird daher der Einsatz von Filtermedien überflüssig, insbesondere bei trockenen Stäuben.
Bei trockenem, grobem Staub und Flusen in der Umgebungsluft empfehlen wir, eine zusätzliche PU-Schaum-Filtermatte (als Zubehör erhältlich) in das Kühlgerät einzubauen. Je nach Staubaufkommen müssen Sie den Filter ab und zu auswechseln.
Für ölkondensathaltige Luft empfehlen wir Metallfilter (ebenfalls Zubehör). Diese können Sie mit entsprechenden Reinigungsmitteln säubern und wieder verwenden.
Funktion der Filtermattenüberwachung:
Die Verschmutzung der Filtermatte wird automatisch durch eine Temperaturdifferenzmessung im Außenkreislauf des Kühlgerätes bestimmt. Bei zunehmender Verschmutzung der Filtermatte steigt die Temperaturdifferenz. Der Sollwert der Temperaturdifferenz im Außenkreislauf wird automatisch den jeweiligen Arbeitspunkten in den Kennlinienfeldern angepasst. Dadurch ist ein Nachregulieren des Sollwertes bei unterschiedlichen Arbeitspunkten des Gerätes nicht erforderlich.
3.1.7 Türendschalter
Das Kühlgerät kann mit einem potenzialfrei angeschlossenen Türendschalter betrieben werden. Der Türendschalter ist nicht im Lieferumfang enthalten (Zubehör, Best.-Nr. PS 4127.000).
Die Türendschalterfunktion bewirkt, dass bei geöffneter Schranktür (Kontakt 1 und 2 geschlossen) die Ventilatoren und der Verdichter im Kühlgerät nach etwa 15 Sek. abgeschaltet werden. Dadurch wird die Kondensatbildung im Schrankinneren bei geöffneter Schranktür vermindert. Um Beschädigungen des Gerätes zu vermeiden, ist es mit einer Einschaltverzögerung ausgestattet: Der Verdampferventilator schaltet nach dem Schließen der Tür nach einer Verzögerung von etwa 15 Sek. wieder ein, der Verflüssigerventilator und der Verdichter nach etwa 3 Min.

Hinweis:
– An den Türkontakten (Klemmen 1 und 2) darf keine Fremdspannung angelegt werden.
- Bei Kühlgeräten der Basisregelung mit 230/115 V und 400 V/2-Phasen-Anschluss bleibt der Verdampferventilator auch bei geöffneter Tür in Betrieb.
3.1.8 Zusätzliche Schnittstelle X3

Hinweis:
Bei den elektrischen Signalen an der Schnittstelle handelt es sich um Kleinspannungen (nicht um Sicherheitskleinspannungen nach EN 60 335).
An dem 9-poligen SUB-D-Stecker X3 können Sie eine zusätzliche Schnittstellenkarte zur Einbindung des Kühlgerätes in übergeordnete Überwachungssysteme anschließen (als Zubehör erhältlich, Schnittstellenkarte Best.-Nr. SK 3124.200).
3.2 Bestimmungsgemäße Verwendung
RITTAL Schaltschrank-Kühlgeräte wurden nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln entwickelt und konstruiert. Dennoch können bei unsachgemäßer Verwendung Gefahren für Leib und Leben von Personen bzw. Sachschäden auftreten. Das Gerät ist ausschließlich zum Kühlen von Schaltschränken vorgesehen. Eine andere Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstehende Schäden oder für unsachgemäße Montage, Installation oder Anwendung haftet der Hersteller nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören auch das Beachten aller geltenden Unterlagen sowie die Einhaltung von Inspektions- und Wartungsbedingungen.
3.3 Lieferumfang
Das Gerät wird in einer Verpackungseinheit in komplett montiertem Zustand geliefert. Prüfen Sie den Lieferumfang auf Vollständigkeit:
| Anzahl | Bezeichnung |
| 1 Schaltschrank-Kühlgerät | |
| 1 | Versandbeutel: |
| 1 | - Montage- und Installationsanleitung |
| 1 | - Montage-, Installations- und Bedienungsanleitung auf CD-ROM |
| 1 | - Dichtungsband (selbstklebend) |
| 1 | - Anschlussstecker X1 |
| 4 – 10 | - Gewindestangen |
| 1 | - Konformitätserklärung |
| - Muttern, Scheiben | |
| 1 Bohrschablone | |
Tab. 1: Lieferumfang
4 Montage und Anschluss
4.1 Wahl des Aufstellungsortes
Beachten Sie bei der Wahl des Aufstellungsortes für den Schaltschrank folgende Hinweise:
- Der Aufstellungsort und damit die Anordnung des Kühlgerätes muss so gewählt sein, dass eine gute Be- und Entlüftung gewährleistet ist (Abstand der Geräte zueinander und zur Wand jeweils mindestens 200 mm).
- Das Kühlgerät muss senkrecht eingebaut und betrieben werden (max. Abweichung: 2°).
– Der Aufstellungsort muss frei von starkem Schmutz und Feuchtigkeit sein.
– Die Umgebungstemperatur darf nicht höher sein als 55°C.
– Ein Kondensatablauf muss hergestellt werden können (siehe „4.4 Kondensatablauf anschließen“, Seite 11).
– Die auf dem Typenschild des Gerätes angegebenen Netzanschlussdaten müssen gewährleistet sein.
4.2 Hinweise zur Montage
4.2.1 Allgemeines
– Achten Sie darauf, dass die Verpackung keine Beschädigungen aufweist. Ölspuren an einer beschädigten Verpackung deuten auf Verlust des Kältemittels hin, das Gerät kann leck geworden sein. Jeder Verpackungsschaden kann die Ursache für einen nachfolgenden Funktionsausfall sein.
- Der Schaltschrank muss allseitig abgedichtet sein (IP 54). Bei undichtem Schaltschrank tritt vermehrt Kondensat auf.
– Um einen erhöhten Kondensatanfall im Schalt-schrank zu vermeiden, empfehlen wir den Einbau eines Türendschalters (z. B. PS 4127.000), der das Kühlgerät beim Öffnen der Schaltschranktür ausschaltet (siehe „3.1.7 Türendschalter“, Seite 6).
4.2.2 Aufbau der Elektronikbauteile im Schaltschrank

Achtung!
Gefahr von Kondensatbildung!
Achten Sie bei der Anordnung der Elektronikkomponenten im Schaltschrank darauf, dass der Kaltluftstrom des Kühlgerätes nicht auf aktive Komponenten gerichtet ist. Achten Sie auch darauf, dass der Kaltluftstrom nicht direkt auf den warmen Abluftstrom aktiver Bauteile, wie z. B. Umrichter, gerichtet ist. Dies kann zu einem Luftkurzschluss führen und so eine ausreichende Klimatisierung verhindern oder sogar die Ursache dafür sein, dass das Kühlgerät aufgrund seiner internen Sicherheitseinrichtungen den Kühlbetrieb stoppt.

Abb. 3: Kaltluftstrom nie auf aktive Komponenten richten
Wir bieten als Zubehör Komponenten zur Luftumlenkung an, siehe RITTAL Handbuch „System-Klimatisierung“.
Achten Sie darauf, dass eine gleichmäßige Luftzirkulation im Schaltschrank gewährleistet ist. Luft-ein- und -austrittsöffnungen dürfen auf keinen Fall verbaut sein, da sonst die Kühlleistung des Gerätes herabgesetzt wird. Bemessen Sie den Abstand „x“ (siehe Abb. 4) zu Elektronikbauteilen und anderen Schrankeinbauten so, dass die notwendige Luftzirkulation nicht verbaut und dadurch behindert wird.

Abb. 4: Luftzirkulation im Schaltschrank
4.3 Kühlgerät montieren
Sie können das Schaltschrank-Kühlgerät wahlweise an den Schaltschrank anbauen (1), teilweise einbauen (2) oder komplett einbauen (3):

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1 2 3Abb. 5: Einbaumethode
Dazu müssen Sie entsprechend der im Lieferumfang enthaltenen Bohrschablone die Seitenwand bzw. die Tür des Schaltschrankes aufschneiden und Bohrungen anbringen.

Hinweis:
Geräte der Typen SK 3302.xxx können nur angebaut oder komplett eingebaut werden. Geräte der Typen SK 3332.xxx können nur angebaut oder teilweise eingebaut werden. Bei Montage der Geräte SK 3328.xxx, SK 3329.xxx und SK 3332.xxx in der TS-Seiten- oder Rückwand empfehlen wir den Flachteilhalter TS 8800.071 (siehe RITTAL Handbuch).
4.3.1 Schaltschrank ausschneiden
- Kleben Sie die mitgelieferte Bohrschablone mit Klebeband auf die Seitenwand oder Tür des Schaltschrankes auf.
Auf der Bohrschablone befinden sich Bemaßungs- linien für die möglichen Montagearten Ihres Kühl- gerätes. - Identifizieren Sie anhand der Bemaßungsabbildungen (siehe Anhang) die für Ihre Montageart gültigen Linien und Maße auf der Bohrschablone.

Verletzungsgefahr! Entgraten Sie alle Bohrungen und Ausschnitte sorgfältig, um Verletzungen durch scharfe Kanten zu vermeiden.
- Bohrungen ankörnen, bohren und entgraten.
- Schneiden Sie die Ausschnitte einschließlich der Linienbreite gemäß der Bohrschablone auf. Entgraten Sie die Ausschnitte.
4.3.2 Kühlgerät als Anbau montieren
- Längen Sie das beiliegende Dichtungsband ab und kleben Sie es sorgfältig an der Geräterückseite entlang, so dass keine Lücken an den Stoßkanten bleiben.

Abb. 6: Dichtungsband ankleben
- Drehen Sie die mitgelieferten Gewindestifte in die Blindmuttern an der Geräterückseite ein.
- Befestigen Sie das Gerät mit den mitgelieferten Scheiben und Muttern.

Abb. 7: Kühlgerät befestigen (alle Modelle außer SK 3302.1xx)

Abb. 8: Kühlgerät befestigen (nur SK 3302.1xx „Anbau“)
Nur für SK 3302.xxx:
- Entfernen Sie vor dem Einbau, wie nachfolgend abgebildet, die vier Schrauben.

Abb. 9: Nur SK 3302.xxx: vier Schrauben entfernen
4.3.3 Kühlgerät als Teileinbau montieren
- Ziehen Sie die Lamellengitter und ggf. den Gürtel vorsichtig nach vorne vom Gehäuse ab.
- Ziehen Sie vorsichtig den Stecker von der Rückseite des Displays ab und drücken Sie es vorsichtig durch die Kabeldurchführung nach innen.

Abb. 10: Lamellengitter abnehmen und Display trennen
DE

Beschädigungsgefahr! Das Kühlgerät ist nur im montierten Zustand standsicher. Sichern Sie die hintere Gehäusehälfte gegen Umfallen, bevor Sie die vordere Gehäusehälfte abnehmen.
- Lösen Sie die vier Muttern an der vorderen Gehäusehälfte und ziehen Sie das Gehäuse ca. 5 cm nach vorne.
- Lösen Sie die Flachstecker des Schutzleiters zwischen den beiden Gehäusehälften.
- Lösen Sie die Steckverbindung des Ventilators.
- Nehmen Sie die vordere Gehäuseschale ganz ab.

Abb. 11: Haube entfernen
- Entfernen Sie die vier Distanzbolzen.
- Längen Sie das beiliegende Dichtungsband ab und kleben Sie es sorgfältig an der Innenseite der hinteren Gehäusehälfte entlang, so dass keine Zwischenräume an den Anschlussstellen bleiben.

Abb. 12: Dichtungsband ankleben
- Schieben Sie die hintere Gehäusehälfte in den Montageausschnitt und befestigen Sie sie mit den vier Distanzbolzen.
- Schieben Sie das Displaykabel durch die Kabel-durchführung der vorderen Gehäusehälfte.

Abb. 13: Kühlgerät befestigen
- Schließen Sie Ventilatorstecker und Schutzleiter an.
- Montieren Sie die vordere Gehäuseschale mit den Unterlegscheiben und den Muttern.

Abb. 14: Displaystecker anschließen
- Schließen Sie vorsichtig den Displaystecker an.
- Drücken Sie die Lamellengitter und ggf. den Gürtel auf das Gehäuse.
4.3.4 Kühlgerät als Kompletteinbau montieren
- Ziehen Sie die Lamellengitter und den Gürtel vorsichtig nach vorne vom Gehäuse ab.
- Ziehen Sie vorsichtig den Stecker von der Rückseite des Displays ab.

Abb. 15: Lamellengitter abnehmen und Display trennen
- Längen Sie das beiliegende Dichtungsband ab und kleben Sie es sorgfältig an der vorderen Gehäusehälfte entlang, so dass keine Zwischenräume an den Anschlussstellen bleiben.

Abb. 16: Dichtungsband ankleben
- Lösen Sie die vier Muttern und Scheiben von der vorderen Gehäusehälfte.
- Schieben Sie das Gerät vom Inneren des Schaltschrankes in den Montageausschnitt und befestigen Sie es von außen mit den Scheiben und Muttern am Schrank.

Abb. 17: Kühlgerät befestigen
- Befestigen Sie ggf. das Gerät zusätzlich mit den beiliegenden Befestigungsblechen wie in Abb. 17 gezeigt.
- Schließen Sie vorsichtig den Displaystecker an.
- Drücken Sie die Lamellengitter und ggf. den Gürtel auf das Gehäuse.
4.4 Kondensatablauf anschließen
Bei den Gerätetypen SK 3302.xxx, SK 3303.xxx und SK 3361.xxx können Sie einen Kondensatablaufschlauch ( ^1/2 ) montieren.
Der Kondensatablauf
- muss mit entsprechendem und stetigem Gefälle verlegt sein (keine Siphonbildung)
- muss knickfrei verlegt sein
– darf bei einer Verlängerung nicht im Querschnitt reduziert werden
Der Kondensatschlauch ist als Zubehör erhältlich (siehe auch Zubehör im RITTAL Handbuch).

Abb. 18: Kondensatablauf anschließen
- Schließen Sie den geeigneten Schlauch an den Kondensatstutzen an und sichern Sie ihn mit einer Schlauchschelle.
- Verlegen Sie den Kondensatschlauch z. B. in einen Ablauf bzw. in die externe Kondensatverdunstung (siehe auch Zubehör RITTAL Handbuch).
4.5 Hinweise zur Elektroinstallation
Beachten Sie bei der Elektroinstallation alle gültigen nationalen und regionalen Vorschriften sowie die Vorschriften des zuständigen EVUs. Die Elektroinstallation darf nur durch einen Fachhandwerker durchgeführt werden, der für die Einhaltung der bestehenden Normen und Vorschriften verantwortlich ist.
4.5.1 Anschlussdaten
– Die Anschlussspannung und -frequenz muss den auf dem Typenschild angegebenen Nennwerten entsprechen.
- Das Kühlgerät muss über eine allpolige Trennvorrichtung an das Netz angeschlossen werden, die mindestens 3 mm Kontaktöffnung im ausgeschalteten Zustand gewährleistet.
– Dem Gerät darf einspeisungsseitig keine zusätzliche Temperaturregelung vorgeschaltet werden.
- Installieren Sie als Leitungs- und Gerätekurzschlussschutz die auf dem Typenschild angegebene träge Vorsicherung.
- Der Netzanschluss muss einen fremdspannungsarmen Potenzialausgleich gewährleisten.
4.5.2 Überspannungsschutz und Netzbelastung
- Das Gerät hat keinen eigenen Überspannungsschutz. Maßnahmen zum wirksamen Blitz- und Überspannungsschutz müssen netzseitig vom Betreiber getroffen werden. Die Netzspannung darf die Toleranz von ±10 % nicht überschreiten.
- Gemäß IEC 61 000-3-11 darf das Gerät nur in solchen Anwesen verwendet werden, die eine Dauerstrombelastbarkeit des Netzes (Zuleitung EVU) größer 100 A je Phase haben und mit einer Netzspannung von 400/230 V versorgt werden. Wenn nötig, muss in Rücksprache mit dem EVU sichergestellt werden, dass die Dauerstrombelastbarkeit am Anschlusspunkt mit dem öffentlichen Netz für den Anschluss eines Gerätes ausreicht.
– Die Lüfter und Verdichter in Ein- und Dreiphasen-Geräten sind eigensicher (thermischer Wicklungsschutz). Dies gilt auch für die Trafoversionen der Typen SK 3304.110, SK 3304.510, SK 3305.110, SK 3305.510, SK 3328.110, SK 3328.510, SK 3329.110 und SK 3329.510 sowie für Geräte in Sonderspannung, die ebenfalls mit einem Trafo ausgerüstet sind. - Installieren Sie als Leitungs- und Gerätekurzschlussschutz die auf dem Typenschild angegebene träge Vorsicherung (Sicherungsautomat mit K-Charakteristik, Leistungsschalter für Anlagen- bzw. Transformatorschutz). Wählen Sie den jeweiligen Leistungsschalter entsprechend den Typenschildangaben: Stellen Sie ihn auf den minimal angegebenen Wert ein. Damit wird der beste Leitungs- und Gerätekurzschlussschutz erreicht. Beispiel: Angegebener Einstellbereich 6,3 – 10 A; auf 6,3 A einstellen.
4.5.3 Drehstromgeräte
– Die Drehstromausführung der Typen SK 3304.xxx, SK 3305.xxx, SK 3328.xxx, SK 3329.xxx und SK 3332.xxx muss über einen Leistungsschalter für Anlagenschutz an ein TN-Netz mit geerdetem Sternpunkt angeschlossen werden (Einstellstrom gemäß Typenschild). Drehstromgeräte in Sonderspannung müssen mit einem Leistungsschalter für Transformatorschutz (Kategorie AC-3) gemäß Typenschild abgesichert werden.
- Geräte mit Drehstromausführung in 400/460 V überwachen zusätzlich das Drehfeld bzw. das Fehlen einer Phase. Bei falschem Drehfeld oder fehlender Phase läuft das Gerät nicht an.
4.5.4 Türendschalter
– Jeder Türendschalter darf nur einem Kühlgerät zugewiesen werden.
– An einem Kühlgerät können in Parallelschaltung mehrere Türendschalter betrieben werden.
– Der minimale Querschnitt der Anschlussleitung beträgt 0,3 mm ^2 bei einer Leitungslänge von 2 m.
- Der Leitungswiderstand zum Türendschalter darf max. 50 Ω betragen.
– Der Türendschalter darf nur potenzialfrei angeschlossen werden, keine externen Spannungen.
– Der Kontakt des Türendschalters muss bei geöffneter Tür geschlossen sein.
Die Sicherheitskleinspannung für den Türendschalter erfolgt vom internen Netzteil: Strom ca. 30 mA DC.
- Schließen Sie den Türendschalter an die Klemmen 1 und 2 des Anschlusssteckers an.
4.5.5 Hinweis zur Flickernorm
Die Flickergrenzwerte der Norm EN 61 000-3-3 bzw. -3-11 werden eingehalten, wenn die Netzimpedanz weniger als ca. 1,5 Ω beträgt.
Der Gerätebetreiber muss ggf. seine Anschluss-impedanz vermessen oder mit dem zuständigen Energieversorgungsunternehmen Rücksprache halten. Wenn es keine Möglichkeit gibt, Einfluss auf die Netzimpedanz zu nehmen und Störungen an empfindlichen eingebauten Komponenten (z. B. BUS) entstehen, dann sollte beispielsweise eine Netzdrossel oder ein Einschaltstrombegrenzer vor das Kühlgerät geschaltet werden, welche den Einschaltstrom des Kühlgeräts drosselt.
4.5.6 Potenzialausgleich
RITTAL empfiehlt, am Anschlusspunkt des Potenzialausgleichs an Wandanbau-Kühlgeräten einen Leiter mit einem Nennquerschnitt von mindestens 6 mm² anzuschließen und in den vorhandenen Potenzialausgleich einzubeziehen.
Der Schutzleiter in der Netzanschlussleitung gilt nach Norm nicht als Potenzialausgleichsleiter.
4.6 Elektroinstallation durchführen
4.6.1 Bus-Anschluss
(nur in Verbindung von mehreren Geräten untereinander mit Comfortcontroller)
Über die serielle Geräteschnittstelle X2 können Sie beim Einsatz von mehreren Kühlgeräten mit dem Bus-Kabel (Best.-Nr. SK 3124.100) bis zu 10 Kühlgeräte miteinander verbinden.

Hinweis:
Bei den elektrischen Signalen an der Schnittstelle X2 handelt es sich um Kleinspannungen (nicht um Sicherheitskleinspannungen nach EN 60 335-1).
Beachten Sie bei der Vernetzung folgendes:
– Zu verbindende Kühlgeräte spannungsfrei schalten.
– Auf ausreichende elektrische Isolierung achten.
– Kabel nicht parallel zu Netzleitungen verlegen.
– Auf kurze Leitungswege achten.

Achtung!
Beim letzten Slave-Gerät im Verbund darf die noch übrige Buchse des Y-Kabels SK 3124.100 auf keinen Fall in die Schnittstelle X3 des Kühlgerätes gesteckt werden!
4.6.2 Anschluss X3 für serielle Schnittstelle
An X3 kann die Schnittstellenkarte (Best.-Nr. SK 3124.200) angeschlossen werden. Diese dient zur Auswertung von Systemmeldungen in einer SPS, zur Fernparametrierung und -überwachung oder zur Integration in die GLT.

flowchart
graph TD
A["CMC"] --> B["I/O unit"]
B --> C["RTT Master"]
C --> D["Adr.: 09"]
D --> E["Sl: St2St. X3 Bu."]
E --> F["Slave"]
F --> G["Adr.: 11"]
G --> H["Blu. St."]
H --> I["X2"]
I --> J["Blu. St."]
J --> K["Blu. St."]
K --> L["X2"]
L --> M["Blu. St."]
M --> N["X2"]
N --> O["Blu. St."]
O --> P["X2"]
P --> Q["Blu. St."]
Q --> R["X2"]
R --> S["Blu. St."]
S --> T["X2"]
T --> U["Blu. St."]
U --> V["X2"]
V --> W["Blu. St."]
W --> X["X2"]
X --> Y["Blu. St."]
Y --> Z["X2"]
Z --> AA["Blu. St."]
AA --> AB["X2"]
AB --> AC["Blu. St."]
AC --> AD["X2"]
AD --> AE["Blu. St."]
AE --> AF["X2"]
AF --> AG["Blu. St."]
AG --> AH["X2"]
AH --> AI["Blu. St."]
AI --> AJ["X2"]
AJ --> AK["Blu. St."]
AK --> AL["X2"]
AL --> AM["Blu. St."]
AM --> AN["X2"]
AN --> AO["Blu. St."]
AO --> AP["X2"]
AP --> AQ["Blu. St."]
AQ --> AR["X2"]
AR --> AS["Blu. St."]
AS --> AT["X2"]
AT --> AU["Blu. St."]
AU --> AV["X2"]
AV --> AW["Blu. St."]
AW --> AX["X2"]
AX --> AY["Blu. St."]
AY --> AZ["X2"]
AZ --> BA["Blu. St."]
BA --> BB["X2"]
BB --> BC["Blu. St."]
BC --> BD["X2"]
BD --> BE["Blu. St."]
BE --> BF["X2"]
BF --> BG["Blu. St."]
BG --> BH["X2"]
BH --> BI["Blu. St."]
BI --> BJ["X2"]
BJ --> BK["Blu. St."]
BK --> BL["X2"]
BL --> BM["Blu. St."]
BM --> BN["X2"]
BN --> BO["Blu. St."]
BO --> BP["X2"]
BP --> BQ["Blu. St."]
BQ --> BR["X2"]
BR --> BS["Blu. St."]
BS --> BT["X2"]
BT --> BU["Blu. St."]
BU --> BV["X2"]
BV --> BW["Blu. St."]
BW --> BX["X2"]
BX --> BY["Blu. St."]
BY --> BZ["X2"]
BZ --> CA["Blu. St."]
CA --> CB["X2"]
CB --> CC["Blu. St."]
CC --> CD["X2"]
CD --> CE["Blu. St."]
CE --> CF["X2"]
CF --> CG["Blu. St."]
CG --> CH["X2"]
CH --> CI["Blu. St."]
CI --> CJ["X2"]
CJ --> CK["Blu. St."]
CK --> CL["X2"]
CL --> CM["Blu. St."]
CM --> CN["X2"]
CN --> CO["Blu. St."]
CO --> CP["X2"]
CP --> CQ["Blu. St."]
CQ --> CR["X2"]
CR --> CS["Blu. St."]
CS --> CT["X2"]
CT --> CU["Blu. St."]
CU --> CV["X2"]
CV --> CW["Blu. St."]
Abb. 19: Anschlussbeispiel: Master-Slave-Betrieb
Legende
1 Serielle Schnittstelle (Best.-Nr. SK 3124.200)
2 Serielles Schnittstellenkabel
3 Master-Slave-Buskabel (Best.-Nr. SK 3124.100)
RTT RITTAL TopTherm-Kühlgeräte
X1 Netzanschluss/Türendschalter/Alarme
X2 Master-Slave-Anschluss Sub-D, 9-polig
X3 Serielle Schnittstelle Sub-D, 9-polig
St. Stecker Sub-D, 9-polig
Bu. Buchse Sub-D, 9-polig
Adr. Adresse

flowchart
graph TD
A["Adr.: 06\n1"] -->|X2| B["Adr.: 11\n2"]
B -->|X2| C["Adr.: 12\n2"]
C -->|X2| D["Adr.: 13\n2"]
D -->|X2| E["Adr.: 14\n2"]
E -->|X2| F["Adr.: 15\n2"]
F -->|X2| G["Adr.: 16\n3"]
G -->|X10| H["Adr.: 16\n2"]
subgraph Process Steps
I["1"] --> J["2"]
K["3"] --> L["4"]
M["5"] --> N["6"]
end
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#f9f,stroke:#333
style E fill:#f9f,stroke:#333
style F fill:#f9f,stroke:#333
style G fill:#f9f,stroke:#333
style I fill:#ccf,stroke:#333
style J fill:#ccf,stroke:#333
style K fill:#ccf,stroke:#333
style L fill:#ccf,stroke:#333
style M fill:#ccf,stroke:#333
style N fill:#ccf,stroke:#333
style O fill:#ccf,stroke:#333
style P fill:#ccf,stroke:#333
style Q fill:#ccf,stroke:#333
style R fill:#ccf,stroke:#333
style S fill:#ccf,stroke:#333
style T fill:#ccf,stroke:#333
style U fill:#ccf,stroke:#333
style V fill:#ccf,stroke:#333
style W fill:#ccf,stroke:#333
style X fill:#ccf,stroke:#333
style Y fill:#ccf,stroke:#333
style Z fill:#ccf,stroke:#333
Abb. 20: Anschlussbeispiel: Türendschalter und Master-Slave-Betrieb
Legende
1 Master-Kühlgerät
2 Slave-Kühlgeräte
3 Schaltschrank 2-türig mit zwei Türendschaltern
4 Schaltschrank mit Türendschalter
4.6.3 Stromversorgung installieren
- Vervollständigen Sie die Elektroinstallation anhand des Elektro-Schaltplans auf der Rückseite des Kühlgerätes (siehe Abb. 1 auf Seite 5, Legende siehe Seite 21).
- Wenn Sie Systemmeldungen des Kühlgerätes über das Systemmelderelais auswerten möchten, dann schließen Sie zusätzlich eine entsprechende Niederspannungsleitung an die Anschlussklemmen 3 – 5 an.
SK 3302.100/.110, SK 3303.100/.110, SK 3302.200/.210, SK 3303.200/.210, SK 3302.300/.310, SK 3361.100/.110, SK 3361.200/.210

flowchart
graph TD
PE["PE 5"] --> Mains["Mains"]
Mains --> X1["X1 L1 N PE 1 2 3 4 5"]
X1 --> Power["Power L N S1 Kx"]
Power --> A1["A1"]
A1 --> M1["M1 1 2 3"]
M1 --> C1["C1 S R C"]
C1 --> F3["F3"]
F3 --> M2["M2 1~ M4"]
M2 --> C2["C2 M 1~"]
C2 --> M4["M4 1~"]
M4 --> F2["F2"]
F2 --> B1["B1"]
F2 --> B2["B2"]
F2 --> B3["B3"]
A1 --> A2["A2"]
A2 --> L1["L1 L2 R1"]
L1 --> A2
style A1 fill:#f9f,stroke:#333
style A2 fill:#ccf,stroke:#333
Abb. 21: Elektro-Schaltplan Nr. 1
SK 3303.500/.510, SK 3303.600/.610, SK 3361.500/.510, SK 3361.600/.610

flowchart
graph TD
PE["PE 5"] --> X1["L1 L2 N"]
X1 -->|Mains| S1["S1"]
X1 -->|L N Power| A1["A1"]
X1 -->|S1 K2| K1["K1"]
X2["X2"] -->|MS1| Serial["Serial"]
X3["X3"] -->|MS1| Serial
X4["X4"] -->|MS1| Serial
A1 --> M1["M1"]
A1 --> M2["M2"]
A1 --> M4["M4"]
M1 --> C1["C1"]
C1 --> S["S R C F3"]
M2 --> C2["C2"]
C2 --> M1-1["M 1~"]
M4 --> C4["C4"]
C4 --> M1-4["M 1~"]
A2["A2"] --> B1["B1"]
A2 --> B2["B2"]
A2 --> B3["B3"]
A2 --> B4["B4"]
A2 --> B5["B5"]
B1 --> Tm["Tem 4"]
B2 --> Tm
B3 --> Tm
B4 --> Tm
B5 --> Tm
Tm --> P["P F2"]
P --> F2["F2"]
style PE fill:#f9f,stroke:#333
style A1 fill:#ccf,stroke:#333
style M1 fill:#cfc,stroke:#333
style M2 fill:#cfc,stroke:#333
style M4 fill:#cfc,stroke:#333
style C1 fill:#fcc,stroke:#333
style C2 fill:#fcc,stroke:#333
style C4 fill:#fcc,stroke:#333
style M1-4 fill:#fff,stroke:#333
Abb. 22: Elektro-Schaltplan Nr. 2
SK 3361.540/.640

flowchart
graph TD
subgraph Power
L1["PE 400V"] --> X1["PE 1"]
L2["PE 230V"] --> X1
X1 --> N["PE N"]
N --> A1["PE 1"]
A1 --> S1["S1"]
S1 --> K2["K2"]
K2 --> Kx["Kx"]
Kx --> K1["K1"]
K1 --> K3["X2 X3"]
K3 --> B["Serial"]
B --> A2["PE 8"]
A2 --> B1["B1"]
A2 --> B2["B2"]
A2 --> B3["B3"]
A2 --> B4["B4"]
A2 --> B5["B5"]
A1 --> M1["M1 1-2-3"]
M1 --> C1["C1"]
C1 --> S["S R C"]
S --> F3["F3"]
F3 --> M2["M2 1-"]
M2 --> C2["C2"]
C2 --> M4["M4 1-"]
end
subgraph Term
NTC1["NTC I red"] --> B1
NTC2["NTC E blue"] --> B2
NTC3["NTC C white"] --> B3
NTC4["NTC A yellow"] --> B4
NTC5["Level green"] --> B5
end
subgraph P
F2["F2"] --> P["P"]
end
PE["PE 5"] --> X1
X1 --> L1["L1 L2 N"]
L1 --> X1
X1 --> S1
S1 --> K1
K1 --> Kx
Kx --> Kx
Kx --> K3
K3 --> B
style A1 fill:#f9f,stroke:#333
style A2 fill:#ccf,stroke:#333
Abb. 23: Elektro-Schaltplan Nr. 3
SK 3304.100/.200

flowchart
graph TD
PE["PE 5"] --> X1["X1 L1 L2 N PE 1 2 3 4 5"]
X1 --> T1["T1 L1 L2 N E1"]
T1 --> PE
PE --> Power["Power"]
Power --> M1["M1 1 2 3"]
M1 --> C1["C1"]
C1 --> S["S R C"]
S --> M2["M2 1 2 3"]
M2 --> C2["C2 M 1- M2"]
C2 --> M4["M4 1 2 3"]
M4 --> P["P F2"]
P --> Term["Tem"]
Term --> NTCI["NTC I red"]
NTCI --> B1["B1"]
NTCI --> B2["B2"]
NTCI --> F2["F2 2 1"]
F2 --> M4
S --> M1
M1 --> C4["C4"]
C4 --> M4
S --> M2
M2 --> M4
X1 --> PE
X1 --> T1
X1 --> PE
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X1 --> Power
X2["PE 5"] --> X1
X2 --> X1
X2 --> X1
X2 --> X1
X2 --> X1
X2 --> X1
X2 --> X1
X2 --> X1
X2 --> X1
X2 --> X1
X2 --> X1
X2 --> X1
X2 --> X1
X2 --> X1
X2 --> X1
X2 --> Power
X2 --> Power
X2 --> Power
X2 --> Power
X2 --> Power
X2 --> Power
X2 --> Power
X2 --> Power
X2 --> Power
X2 --> Power
Abb. 24: Elektro-Schaltplan Nr. 4
16 Montage-, Installations- und Bedienungsanleitung RITTAL Schaltschrank-Kühlgerät
SK 3305.100/.110, SK 3328.100/.110, SK 3329.100/.110, SK 3305.200/.210,
SK 3328.200/.210, SK 3329.200/.210, SK 3366.100/.110, SK 3377.100/.110,
SK 3366.200/.210, SK 3377.200/.210

flowchart
graph TD
PE["PE"] --> X1["X1"]
X1 --> L1["L1"]
L1 --> L2["L2"]
L2 --> PE["PE"]
PE --> 1["1"]
1 --> 2["2"]
2 --> 3["3"]
3 --> 4["4"]
4 --> 5["5"]
X1 --> F1["F1"]
F1 --> E1["E1"]
E1 --> S1["S1"]
S1 --> Kx["Kx"]
Kx --> A1["A1"]
A1 --> M1["M1"]
M1 --> P["F3"]
P --> C["C"]
C --> A["A"]
A --> R["R"]
R --> C12["C12"]
C12 --> A3["A3"]
A3 --> C2["C2"]
C2 --> M2["M2"]
M2 --> C4["C4"]
C4 --> M4["M4"]
M4 --> P["P"]
P --> F2["F2"]
F2 --> B1["B1"]
F2 --> B2["B2"]
F2 --> B3["B3"]
F2 --> B4["B4"]
F2 --> B5["B5"]
F2 --> B6["B6"]
F2 --> B7["B7"]
F2 --> B8["B8"]
F2 --> B9["B9"]
F2 --> B10["B10"]
Abb. 25: Elektro-Schaltplan Nr. 5
SK 3304.140, SK 3304.142, SK 3305.140, SK 3305.142, SK 3328.140, SK 3329.140,
SK 3304.240, SK 3305.240, SK 3328.240, SK 3329.240, SK 3366.140/.240, SK 3377.140/.240

flowchart
graph TD
PE["PE 5"] --> X1["X1"]
X1 --> L1["L1"]
L1 --> L2["L2"]
L2 --> L3["L3"]
L3 --> PE["PE"]
PE --> F1["F1"]
F1 --> E1["E1"]
T1["T1"] --> Power["Power"]
Power --> R["R"]
R --> S["S"]
S --> T["T"]
T --> S1["S1"]
S1 --> Kx["Kx"]
Kx --> A1["A1"]
A1 --> M1["M1"]
M1 --> F3["F3"]
F3 --> F2["F2"]
F2 --> Pi["Pi"]
Pi --> M2["M2"]
M2 --> F4["F4"]
F4 --> M4["M4"]
M4 --> F5["F5"]
F5 --> B1["B1"]
F5 --> B2["B2"]
F5 --> B3["B3"]
F5 --> B4["B4"]
F5 --> B5["B5"]
F5 --> B6["B6"]
F5 --> B7["B7"]
F5 --> B8["B8"]
F5 --> B9["B9"]
F5 --> B10["B10"]
F5 --> B11["B11"]
F5 --> B12["B12"]
F5 --> B13["B13"]
F5 --> B14["B14"]
F5 --> B15["B15"]
F5 --> B16["B16"]
F5 --> B17["B17"]
F5 --> B18["B18"]
F5 --> B19["B19"]
F5 --> B20["B20"]
F5 --> B21["B21"]
F5 --> B22["B22"]
F5 --> B23["B23"]
F5 --> B24["B24"]
F5 --> B25["B25"]
F5 --> B26["B26"]
F5 --> B27["B27"]
F5 --> B28["B28"]
F5 --> B29["B29"]
F5 --> B30["B30"]
Abb. 26: Elektro-Schaltplan Nr. 6
SK 3304.700, SK 3328.700

flowchart
graph TD
PE["PE 5"] --> X1["X1 L1 2 N PE 1 2 3 4 5"]
T1["T1 L1 2 N PE 1 2 3"] --> E1["E1 F1"]
E1 --> Power["Power L N S1"]
Power --> A1["A1"]
A1 --> M1["M1 1 2 3"]
M1 --> R["R C1.2 C1.1"]
R --> A3["A3 4 1 2 5"]
A3 --> M2["M2 1 2 3"]
M2 --> M4["M4 1 2 3"]
M4 --> P["P F2"]
P --> B1["B1"]
P --> B2["B2"]
P --> B3["B3"]
S1["S1"] --> Kx["Kx"]
Kx --> NTCIRed["NTC I red"]
NTCIRed --> Term["Term"]
Term --> F2["F2 2 1"]
F2 --> M4
M4 --> M1
M1 --> A3
style A1 fill:#f9f,stroke:#333
style A3 fill:#ccf,stroke:#333
Abb. 27: Elektro-Schaltplan Nr. 7
SK 3304.800, SK 3328.800

text_image
PE 5 T1 L1 N E1 F11 Mains S1 X1 L2 PE 1 2 3 4 5 3 X2 X3 PE 6 PE 1 2 3 L N Power S1 K2 Kx A1 Serial NTC I red 2 B1 NTC E blue 2 B2 NTC C white 2 B3 NTC A yellow 2 B4 Level green 2 B5 Term 4 M1 M2 M4 F2 P 1 2 3 1 2 3 1 2 3 F2 A3 C12 4 1 2 5 M1 M2 M1 P F3 M4Abb. 28: Elektro-Schaltplan Nr. 8
18 Montage-, Installations- und Bedienungsanleitung RITTAL Schaltschrank-Kühlgerät
SK 3304.500/.600

flowchart
graph TD
PE["PE 5"] --> X1["L1 L2 N"]
X1 --> PE1["PE 1 2 3 4 5"]
X2["X2 X3"] --> X3["3"]
X1 --> F11["F11"]
F11 --> E1["E1"]
E1 --> Power["Power"]
Power --> M1["M1 1 2 3"]
M1 --> C1["C1"]
C1 --> S["S R"]
S --> M2["M2 1-"]
M2 --> C2["C2"]
C2 --> M4["M4 1-"]
M4 --> F2["F2"]
F2 --> P["P"]
A1["A1"] --> KX["Kx"]
KX --> K1["K1"]
K1 --> S
A2["A2"] --> B1["B1"]
A2 --> B2["B2"]
A2 --> B3["B3"]
A2 --> B4["B4"]
A2 --> B5["B5"]
A2 --> Term["Tem 4"]
T1["T1 L N"] --> L1["L1 L2 N"]
L1 --> F11
style A1 fill:#f9f,stroke:#333
style A2 fill:#ccf,stroke:#333
Abb. 29: Elektro-Schaltplan Nr. 9
Abb. 30: Elektro-Schaltplan Nr. 10
Abb. 31: Elektro-Schaltplan Nr. 11
SK 3332.140/.240

flowchart
graph TD
PE["PE"] -->|6| X1["X1"]
X1 --> L1["L1"]
L1 --> L2["L2"]
L2 --> L3["L3"]
L3 --> PE1["PE 1"]
PE1 --> S1["S1"]
S1 --> E1["E1"]
E1 --> Power["Power"]
Power --> R["R"]
R --> S["S"]
S --> T["T"]
T --> Power
Power --> S1
S1 --> S1
A2["A2"] --> L1L1["L1"]
A2 --> L2L2["L2"]
A2 --> R1["R1"]
R1 --> Term["Term"]
Term --> B1["B1"]
Term --> B2["B2"]
Term --> NTCIRed["NTC I red"]
Term --> NTCBlue["NTC E blue"]
Term --> M4["M4 F5"]
M4 --> M2["M2"]
M2 --> F4["F4"]
F4 --> M2
M2 --> M3["M3"]
M3 --> M4
M3 --> M2
M2 --> P["P"]
P --> F2["F2"]
F2 --> U["U"]
U --> V["V"]
V --> W["W"]
W --> M1["M1"]
M1 --> A1["A1"]
A1 --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
Power --> Power
style A1 fill:#f9f,stroke:#333
style B1 fill:#ccf,stroke:#333
style B2 fill:#ccf,stroke:#333
Abb. 32: Elektro-Schaltplan Nr. 12
SK 3332.540/.640

flowchart
graph TD
PE["PE 6"] --> X1["L1 L2 L3"]
X1 --> S1["S1"]
S1 --> X2["X2"]
X2 --> X3["X3"]
X3 --> A2["A2"]
A2 --> M1["M1"]
M1 --> F3["F3"]
F3 --> F2["F2"]
F2 --> M2["M2"]
M2 --> F4["F4"]
F4 --> M4["M4"]
M4 --> F5["F5"]
F5 --> M3["M3"]
M3 --> M2
M2 --> F2
F2 --> P["P"]
P --> M1
Power["Power"] --> R["R"]
Power --> S["S"]
Power --> T["T"]
Power --> E1["E1"]
E1 --> K2["K2"]
K2 --> Kx["Kx"]
Kx --> K1["K1"]
K1 --> MS1["MS1"]
MS1 --> Serial["Serial"]
Serial --> B1["B1"]
Serial --> B2["B2"]
Serial --> B3["B3"]
Serial --> B4["B4"]
Serial --> B5["B5"]
B1 --> NTCI["NTC I red"]
B2 --> NTCE["NTC E blue"]
B3 --> NTCC["NTC C white"]
B4 --> NTCA["NTC A yellow"]
B5 --> LevelGreen["Level green"]
B5 --> Term["Term"]
Term --> F5
F5 --> M4["M4"]
M4 --> F4
F4 --> M2
F4 --> M2
F4 --> M1
F4 --> M1
style A1 fill:#f9f,stroke:#333
style A2 fill:#ccf,stroke:#333
Abb. 33: Elektro-Schaltplan Nr. 13
Legende
A1 Leistungsplatine
A2 Basis- bzw. Comfortcontroller
A3 Anlasserrelais und R-C-Glied
B1 Temperaturfühler Innentemperatur
B2 Temperaturfühler Vereisungsschutz
B3 Temperaturfühler außen 1
B4 Temperaturfühler außen 2
B5 Kondensat-Warnsensor (optional)
C1-C4 Betriebskondensatoren
E1 Kondensatverdunster
F2 PSA H-Druckwächter (bei 3302.1x0 kein Pressostat, sondern Brücke)
F3 Thermokontakt Verdichter
F11/F12 Feinsicherung Kondensatverdunstung
K1 Relais Sammelstörung 1
K2 Relais Sammelstörung 2
L1 LED-Betrieb grün
L2 LED-Alarm rot
M1 Verdichter
M2 Verflüssigerventilator
M4 Verdampferventilator
R1 Potenziometer zur Solltemperatur-Einstellung
S1 Türendschalter
(ohne Türendschalter: Klemme 1, 2 offen)
T1 Trafo (optional)
X1 Hauptanschlussklemmleiste
X2 Master-Slave-Anschluss
X3 Optionale Schnittstelle

Hinweis:
Technische Daten siehe Typenschild.
| ACcos f = 1 | DCL/R = 20 ms |
| I max. = 2 AU max. = 250 V | I min. = 100 mAU max. = 200 VU min. = 18 VI max. = 2 A |
Tab. 2: Kontaktdaten
DE
4.7 Montage fertigstellen
4.7.1 Filtermedien einbauen
Der komplette Verflüssiger der Kühlgeräte ist mit einer schmutzabweisenden bzw. leicht zu reinigenden RiNano-Beschichtung versehen. In vielen Anwendungsfällen wird daher der Einsatz von Filtermedien überflüssig, insbesondere bei trockenen Stäuben.
Bei trockenem, grobem Staub und Flusen in der Umgebungsluft empfehlen wir, eine zusätzliche PU-Schaum-Filtermatte (als Zubehör erhältlich) in das Kühlgerät einzubauen. Für ölkondensathaltige Luft empfehlen wir Metallfilter (ebenfalls Zubehör). Beim Einsatz in Textilbetrieben mit starker Flusenbildung sind Flusensiebe zu verwenden (optional erhältlich).
- Ziehen Sie das Lamellengitter für den Lufteinlass vom Gehäuse ab.
- Legen Sie die Filtermatte wie in Abb. 34 gezeigt in das Lamellengitter ein und drücken Sie es wieder auf das Gehäuse.

Abb. 34: Filtermatte einbauen
4.7.2 Kühlgerät fertig montieren
Nur bei Teil- und Volleinbau.
- Schließen Sie den Stecker an die Rückseite des Displays an.
- Setzen Sie die Lamellengitter vorne auf das Gerät und drücken Sie sie fest, bis sie hörbar einrasten.

Abb. 35: Display verbinden und Lamellengitter aufsetzen
22 Montage-, Installations- und Bedienungsanleitung RITTAL Schaltschrank-Kühlgerät
4.7.3 Filtermattenüberwachung einstellen (nur bei Comfortcontroller)
Funktion der Filtermattenüberwachung:
Die Verschmutzung der Filtermatte wird automatisch durch eine Temperaturdifferenzmessung im Außenkreislauf des Kühlgerätes bestimmt (siehe „6.2.5 Programmierung Übersicht“, Seite 28). Bei zunehmender Verschmutzung der Filtermatte steigt die Temperaturdifferenz. Der Sollwert der Temperaturdifferenz im Außenkreislauf wird automatisch den jeweiligen Arbeitspunkten in den Kennlinienfeldern angepasst. Dadurch ist ein Nachregulieren des Sollwertes bei unterschiedlichen Arbeitspunkten des Gerätes nicht erforderlich.
5 Inbetriebnahme

Achtung! Beschädigungsgefahr! Das Öl im Kompressor muss sich sammeln, um Schmierung und Kühlung zu gewährleisten.
Sie dürfen das Kühlgerät frühestens 30 Min. nach der Gerätemontage in Betrieb nehmen.
- Schalten Sie nach Abschluss aller Montage- und Installationsarbeiten die Stromzufuhr zum Kühlgerät ein.
Das Kühlgerät startet seinen Betrieb: - mit Basiscontroller: Die grüne Betriebs-LED („line“) leuchtet.
- mit Comfortcontroller: Zunächst erscheint für ca. 2 Sek. die Software-Version des Controllers, dann erscheint die Schaltschrank-Innentemperatur in der 7-Segment-Anzeige.
Nun können Sie Ihre individuellen Einstellungen am Gerät vornehmen, z. B. Solltemperatureinstellung oder (nur bei Comfortcontroller) Vergabe der Netzwerkkennung usw. (siehe Kapitel „Bedienung“).
6 Bedienung
Mit dem Regler (Controller) auf der Gerätevorderseite (Abb. 1, Nr. 11, Seite 5) können Sie das Kühlgerät bedienen. Je nach Typ ist das Gerät mit einem Basis- oder Comfortcontroller ausgestattet.
6.1 Regelung durch Basiscontroller
Für die Gerätetypen SK xxxx.100/.110/.140 und SK xxxx.200/.210/.240/.300/.310.

Abb. 36: Basiscontroller
Legende
1 Controller-Blende
2 Solltemperatur-Einsteller
3 LED grün („line“)
4 LED rot („alarm“)
5 Reset-Taste
6.1.1 Eigenschaften
– Drei Spannungsvarianten möglich:
-115 V
-230 V
- 400/460 V, 3 Phasen
– Mehrspannungsfähig ohne Umverdrahten
- Integrierte Anlaufverzögerung und Türendschalterfunktion
– Schutzfunktion gegen Vereisung
– Überwachung aller Motoren (Verdichter, Verflüssigerventilator, Verdampferventilator)
– Phasenüberwachung bei Drehstromgeräten
- Visualisierung des Betriebszustandes über LED-Anzeige:
– Spannung liegt an, Gerät ist betriebsbereit
- Tür offen (nur wenn Türendschalter installiert)
- Warnung bei Übertemperatur
– Hochdruckwächter hat geschaltet
– Schalthysterese: 5 K
- Potenzialfreier Systemmeldekontakt bei Übertemperatur
– Solltemperatureinstellung
(Einstellbereich 30 – 55°C) über Potenziometer
- Testfunktion
Das Kühlgerät arbeitet automatisch, d. h. nach Einschalten der Stromversorgung läuft der Verdampferventilator (siehe Abb. 2, Seite 5) kontinuierlich und wälzt die Schrankinnenluft permanent um. Der eingebaute Basisregler bewirkt einen automatischen Regelabschaltbetrieb des Kühlgerätes um den Wert der fest eingestellten Schaltdifferenz von 5 K.
6.1.2 Betriebs- und Störungsanzeige
Der Basiscontroller überwacht und regelt das Kühlgerät. Durch die grüne und die rote LED (Abb. 36, Nr. 3 und 4) zeigt er Betriebs- und Störzustände an:
| LED Zustand Ursache | Maßnahme | |||
| Grün (line) | Leuchtet Spannungsversorgung liegt an, Gerät ist betriebsbereit | - | ||
| Blinkt Nur be | installiertem Türendschalter: Schaltschranktür ist offen | Um erhöhte Kondensatbildung zu vermeiden, Schranktür sobald wie möglich schließen. | ||
| Nur bei installiertem Türendschalter: Schaltschranktür ist geschlossen | Position des Türendschalters überprüfen. | |||
| Rot (alarm) | Alarm/Fehler/Warning Anzahl der | Blinkintervalle der roten LED | Blinkintervall | |
| Reset durchführen | Geräte-Reset (12) I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I | Blinkintervalle der roten LED | Blinkintervall | |
| Hochdruckalarm (0) I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_._I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_II_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I 1_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_* | Blinkintervall | |||
| Sensoren Potenziometer defekt oder Displayfehler | (3) I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_:_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_III_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I* | Blinkintervall | ||
| Innentemperatur-fühler defekt | (4) I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_*_ | Blinkintervall | ||
| Vereisungsschutzfühler defekt | (5) I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_+_ | Blinkintervall | ||
| Überlast | Kompressor überlastet | (6) | Blinkintervall | |
| Innenlüfter überlastet | (7) I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_*/ | |||
| Außenlüfter überlastet | (8) I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_-_ | Blinkintervall | ||
| Geräte-status/-zustand | Überlastmodus (Verlustleistung) | (9) I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I__/ | Blinkintervall | |
| Unterlastmodus (Verlustleistung) | (11) I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_,_ | Blinkintervall | ||
| Warnung (Umgebungsbedingungen) | Vereisungs-schutzalarm | (2) I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I 1 | Blinkintervall | |
| Übertemperatur-warnung | (1) I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I_/_I 2 | Blinkintervall | ||
| Aus | Keine Anzeige | Keine Spannung - | Versorgungsspannung überprüfen | |
| Drehstrom-Phasen-überwachung: „LED aus“ = falscher Phasen-anschluss | - | Phasen tauschen | ||
Tab. 3: Betriebs- und Störungsanzeige des Basiscontrollers
Legende-Blinkintervall
I = 500 ms (rote LED an)
_ = 500 ms (rote LED aus)
***** = 3 s Pause (rote LED aus)
Sie können die Übertemperaturmeldung (rote LED leuchtet) zusätzlich durch einen integrierten potenzialfreien Kontakt an der Anschlussklemme des Kühlgerätes abfragen (Systemmelderelais mit Wechselkontakt, siehe Anschlussschemen bei „4.6.3 Stromversorgung installieren“, Seite 14):
– Klemme 3: NC (normally closed)
– Klemme 4: C (Anschluss Versorgungsspannung Systemmelderelais)
– Klemme 5: NO (normally open)
Die Definitionen NC und NO beziehen sich auf den spannungslosen Zustand. Sobald Spannung am Kühlgerät anliegt, zieht das Systemmelderelais an, so dass die Relaiskontakte ihren Zustand wechseln (Kontakt 3 – 4 geöffnet; Kontakt 4 – 5 geschlossen). Dies ist der normale Betriebszustand des Kühlgerätes. Sobald eine Störungsmeldung auftritt oder die Spannungsversorgung unterbrochen wird, fällt das Relais ab und Kontakt 3 – 4 wird geschlossen.
6.1.3 Testmodus Basiscontroller
Der Basiscontroller ist mit einer Testfunktion ausgestattet, bei der das Kühlgerät unabhängig von Solltemperatur oder Türendschalterfunktion den Kühlbetrieb aufnimmt.
Zunächst müssen Sie die Blende des Controllers demontieren.
• Schalten Sie die Netzspannung ab.
- Nehmen Sie das Lamellengitter bzw. den Gürtel ab, in das der Controller eingebaut ist.
- Lösen Sie von hinten die Arretierung des Displays und ziehen Sie es etwas nach vorne heraus.

Abb. 37: Blende des Basiscontrollers lösen
- Heben Sie vorsichtig die Blende z. B. mit dem Daumen oder mit einem flachen Schraubendreher an und nehmen Sie sie ab.
Nun können Sie den Testmodus starten.
- Das Potenziometer auf Linksanschlag drehen. Nun halten Sie die gummierte Potenziometeranzeige gedrückt, während Sie die Netzspannung wieder zuschalten.
Das Kühlgerät startet den Betrieb und die grüne LED blinkt (I_II_I_II_...). Nach ca. 5 Minuten ist der Testmodus beendet. Das Gerät schaltet ab und geht in den normalen Betrieb über.
Legende
Im Normalbetrieb brennt die grüne LED permanent.
- Drehen Sie nun das Potenziometer wieder auf den gewünschten Sollwert.
6.1.4 Solltemperatur einstellen

Hinweis:
Die Solltemperatur ist beim Basisregler werkseitig auf +35°C eingestellt. Aus Energiespargründen sollten Sie die Solltemperatur nicht niedriger einstellen als tatsächlich nötig.
Um die Solltemperatur zu verändern:
- Demontieren Sie die Blende des Controllers wie bei „6.1.3 Testmodus Basiscontroller“, Seite 25, beschrieben.
- Stellen Sie die gewünschte Solltemperatur am Solltemperatur-Einsteller (Abb. 36, Seite 23) ein.
- Drücken Sie die Blende vorsichtig auf das Display, bis es hörbar einrastet.
- Stecken Sie das Display wieder in den Gürtel bzw. in das Lamellengitter.
- Befestigen Sie das Lamellengitter bzw. den Gürtel wieder am Kühlgerät.
6.1.5 Basiscontroller zurücksetzen (Reset)
Nach einem Hochdruckalarm im Kältekreislauf und Beseitigung dessen Ursache müssen Sie beim Basiscontroller einen manuellen Reset durchführen:
- Demontieren Sie die Blende des Basiscontrollers wie bei „6.1.3 Testmodus Basiscontroller“, Seite 25, beschrieben.
- Drücken Sie die Reset-Taste (Abb. 36, Nr. 5) für mind. 3 Sek.
Die rote LED erlischt.
- Montieren Sie den Basiscontroller wieder.
6.2 Regelung durch Comfortcontroller
Für die Gerätetypen SK xxxx.500/.510/.540 und SK xxxx.600/.610/.640.

1 Programmiertaste, zugleich Anzeige der eingestellten Temperatureinheit (Grad Celsius)
2 Set-Taste
3 Programmiertaste, zugleich Anzeige der eingestellten Temperatureinheit (Grad Fahrenheit)
4 7-Segment-Anzeige
6.2.1 Eigenschaften
– Drei Spannungsvarianten möglich:
-115 V
-230 V
- 400/460 V, 3 Phasen
- Mehrspannungsfähig ohne Umverdrahten
- Integrierte Anlaufverzögerung und Türendschalterfunktion
– Schutzfunktion gegen Vereisung
- Überwachung aller Motoren (Verdichter, Verflüssigerventilator, Verdampferventilator)
– Phasenüberwachung bei Drehstromgeräten
- Master-Slave-Funktion mit bis zu 10 Geräten. Ein Gerät fungiert als Master-Gerät. Bei Erreichen der Solltemperatur bei einem der im Verbund befindlichen Slave-Geräte oder bei Türendschalterfunktion meldet das jeweilige Slave-Gerät an das Master-Gerät, welches alle anderen Kühlgeräte zu- bzw. abschaltet.
– Schalthysterese: einstellbar 2 – 10 K, voreingestellt auf 5 K.
- Visualisierung der aktuellen Schaltschrank-Innen-temperatur sowie aller Störungsmeldungen in der 7-Segment-Anzeige.
- Mit einer Schnittstellenkarte (Best.-Nr. SK 3124.100) ist die Einbindung in übergeordnete Fernüberwachungssysteme möglich, z. B. RITTAL Computer Multi Control CMC.
Das Kühlgerät arbeitet automatisch, d. h. nach Einschalten der Stromversorgung läuft der Verdampferventilator (siehe Abb. 2, Seite 5) kontinuierlich und wälzt die Schrankinnenluft permanent um. Verdichter und Verflüssigerventilator werden durch den Comfortcontroller geregelt.
Der Comfortcontroller verfügt über eine 7-Segment-Anzeige (Abb. 38, Nr. 4). Auf ihr wird nach dem Einschalten der Stromversorgung zunächst für ca. 2 Sek. die aktuelle Softwareversion angezeigt, danach eine voreingestellte Option (z. B. t10) bzw. die Temperatur. Im normalen Betrieb stellt die Anzeige sowohl die Temperatur (in Grad Celsius oder Grad Fahrenheit, umschaltbar) als auch Störungsmeldungen dar. Die aktuelle Schaltschrank-Innentemperatur wird normalerweise permanent angezeigt. Bei Auftreten einer Störungsmeldung erscheint diese im Wechsel mit der Temperaturanzeige.
Die Programmierung des Gerätes nehmen Sie über die Tasten 1 – 3 (Abb. 38) vor. Die Parameter dazu erscheinen ebenfalls in der Anzeige.
6.2.2 Testmodus starten
Der Comfortcontroller ist mit einer Testfunktion ausgestattet, bei der das Kühlgerät unabhängig von Solltemperatur oder Türendschalterfunktion den Kühlbetrieb aufnimmt.
- Drücken Sie gleichzeitig die Tasten 1 und 2 (Abb. 38) für min. 5 Sek.
Das Kühlgerät startet den Betrieb.
Nach ca. 5 Min. ist der Testmodus beendet. Das Gerät schaltet ab und geht in den normalen Betrieb über.
6.2.3 Allgemeines zur Programmierung
Mit den Tasten 1, 2 und 3 (Abb. 38) können Sie 24 Parameter innerhalb der vorgegebenen Bereiche (Min.-Wert, Max.-Wert) verändern.
Tabellen 4 und 5 zeigen, welche Parameter Sie verändern können. Abb. 39 auf Seite 28 zeigt, welche Tasten Sie dabei drücken müssen.

Hinweis zu Schalthysterese:
Bei geringer Hysterese und damit kurzen Schaltzyklen besteht die Gefahr, dass die Kühlung nicht ausreicht oder nur partielle Schranksektionen gekühlt werden.
Hinweis zur Solltemperatur:
Die Solltemperatur ist beim Comfortregler werkseitig auf +35°C eingestellt. Aus Energiespargründen und der Gefahr erhöhter Kondensatentwicklung sollten Sie die Solltemperatur nicht niedriger einstellen als tatsächlich nötig.
Hinweis zur Nutzkühlleistung:
Interaktive Kennlinienfelder zur Ermittlung der Nutzkühlleistung finden Sie unter www.rittal.com
Die Programmierung ist für alle einstellbaren Parameter prinzipiell immer gleich.
Um in den Programmiermodus zu gelangen:
- Drücken Sie die Taste 2 („Set“) für ca. 5 Sek.
Der Regler befindet sich nun im Programmiermodus. Wenn Sie innerhalb des Programmiermodus für ca. 30 Sek. keine Taste drücken, blinkt zunächst die Anzeige, dann wechselt der Regler wieder in den normalen Anzeigemodus. Die Anzeige „Esc“ signalisiert dabei, dass bis dahin gemachte Änderungen nicht gespeichert wurden.
- Drücken Sie die Programmiertasten ▲ (°C) bzw. ▼ (°F), um zwischen den einstellbaren Parametern hin- und herzuwechseln (siehe Tabellen 4 und 5).
- Drücken Sie die Taste 2 („Set“) um den angezeigten Parameter zum Ändern auszuwählen.
Der aktuelle Wert dieses Parameters wird angezeigt.
- Drücken Sie eine der Programmiertasten ▲ (°C) bzw. ▼ (°F).
Die Anzeige „Cod“ erscheint. Um einen Wert ändern zu können, müssen Sie den Autorisierungscode „22“ eingeben.
- Halten Sie die Programmiertaste ▲ (°C) so lange gedrückt, bis „22“ erscheint.
- Drücken Sie Taste 2 („Set“), um den Code zu be-stätigen.
Nun können Sie den Parameter innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte verändern.
- Drücken Sie eine der Programmiertasten ▲ (°C) bzw. ▼ (°F), bis der gewünschte Wert angezeigt wird.
- Drücken Sie Taste 2 („Set“), um die Änderung zu bestätigen.
Nun können Sie auf die gleiche Weise weitere Parameter verändern. Den Änderungscode „22“ müssen Sie dazu nicht erneut eingeben.
- Um den Programmiermodus zu verlassen, drücken Sie erneut für ca. 5 Sek. die Taste 2 („Set“).
Im Display erscheint „Acc“, um anzuzeigen, dass die Änderungen gespeichert wurden. Danach wechselt die Anzeige wieder zum Normalbetrieb (Schaltschrank-Innentemperatur).
Sie können den Comfortcontroller auch über eine Diagnose-Software (Best.-Nr. SK 3159.100) programmieren, in deren Lieferumfang auch ein Verbindungskabel zum PC enthalten ist. Als Schnittstelle dient der Stecker des Verbindungskabels auf der Rückseite des Comfortcontroller-Displays.
6.2.4 Veränderbare Parameter
Siehe auch Abb. 39 auf Seite 28.
| Progr.-Ebene | Display-Anzeige | Parameter Min. | Wert | Max.Wert | Werks-ein-stellung | Beschreibung |
| 1 | S | t Sollwert Schaltschrank-Innentemperatur Ti | 20 55 | 35 Der Sollwert der | Schaltschrank-Innentemperatur ist werkseitig auf 35°C eingestellt und im Bereich von 20 – 55°C veränderbar. | |
| 2 | F | i Filtermatten- überwachung | 10 60 | 99 | (= Aus) | Zur Aktivierung der Filtermattenüberwachung stellen Sie die Anzeige auf mind. 10 K über den im Programmiermodus „Fi“ angezeigten Temperaturdifferenzwert ein; Werkseitig ist die Filtermattenüberwachung ausgeschaltet (99 = Aus). |
| 3 | A | d Master-Slave-Kennung | 0 | 1 | 9 0 | Siehe „6.2.7 Master-Slave-Kennung einstellen“, Seite 30. |
| 4 | C | F U m°C/°F | 0 | 1s | 0 c | h Die Temperaturanzeige ist umstellbar von °Cr(0) auf °F (1). Die aktuelle Temperatureinheit wird über die entsprechende LED angezeigt. |
| 5 | H | 1 Einstellung Schaltdifferenz (Hysterese) | 2 | 1 | 0 5 | Das Kühlgerät ist werkseitig auf eine Schalt-hysterese von 5 K eingestellt. Eine Veränderung dieses Parameters sollte nur in Absprache mit uns erfolgen. Sprechen Sie uns an. |
| 6 | H | 2 Differenzwert der Fehlermeldung A2 | 8 | 1 | 5 5 | Wenn die Schaltschrank-Innentemperatur über 5 K des eingestellten Sollwertes ansteigt, dann erscheint die Fehlermeldung A2 (Schaltschrank-Innentemperatur zu hoch) auf dem Anzeige-terminal. Im Bedarfsfall können Sie hier den Differenzwert im Bereich von 3 – 15 K verändern. |
Tab. 4: Veränderbare Parameter
6.2.5 Programmierung Übersicht

flowchart
graph TD
A["35"] --> B["= 5 sec."]
B --> C["SET"]
C --> D["ACTURAL_VALUE"]
D --> E["Set"]
E --> F["ACTURAL_VALUE"]
F --> G["Set"]
G --> H["ACTURAL_VALUE"]
H --> I["Set"]
I --> J["ACTURAL_VALUE"]
J --> K["Set"]
K --> L["Cod"]
L --> M["Set"]
M --> N["Cod"]
N --> O["Set"]
O --> P["Cod"]
P --> Q["Set"]
Q --> R["Cod"]
R --> S["Set"]
S --> T["Cod"]
T --> U["Set"]
U --> V["Cod"]
V --> W["Set"]
W --> X["Cod"]
X --> Y["Set"]
Y --> Z["Cod"]
Z --> AA["Set"]
AA --> AB["Cod"]
AB --> AC["Set"]
AC --> AD["Cod"]
AD --> AE["Set"]
AE --> AF["Cod"]
AF --> AG["Set"]
AG --> AH["Cod"]
AH --> AI["Set"]
AI --> AJ["Cod"]
AJ --> AK["Set"]
AK --> AL["Cod"]
AL --> AM["Set"]
AM --> AN["Cod"]
AN --> AO["Set"]
AO --> AP["Cod"]
AP --> AQ["Set"]
AQ --> AR["Cod"]
AR --> AS["Set"]
AS --> AT["Cod"]
AT --> AU["Set"]
AU --> AV["Cod"]
AV --> AW["Set"]
AW --> AX["Cod"]
AX --> AY["Set"]
AY --> AZ["Cod"]
AZ --> BA["Set"]
BA --> BB["Cod"]
BB --> BC["Set"]
BC --> BD["Cod"]
BD --> BE["Set"]
BE --> BF["Cod"]
BF --> BG["Set"]
BG --> BH["Cod"]
BH --> BI["Set"]
BI --> BJ["Cod"]
BJ --> BK["Set"]
BK --> BL["Cod"]
BL --> BM["Set"]
BM --> BN["Cod"]
BN --> BO["Set"]
BO --> BP["Cod"]
BP --> BQ["Set"]
BQ --> BR["Cod"]
BR --> BS["Set"]
BS --> BT["Cod"]
BT --> BU["Set"]
BU --> BV["Cod"]
BV --> BW["Set"]
BW --> BX["Cod"]
BX --> BY["Set"]
BY --> BZ["Cod"]
Abb. 39: Programmierung Übersicht
6.2.6 Systemmeldungen zur Auswertung definieren
Systemmeldungen werden im Display des Comfort-controllers durch die Anzeige A1 bis A20 sowie E0 dargestellt.
Eine nähere Erläuterung zu den Systemmeldungen finden Sie im Abschnitt „6.2.8 Systemmeldungen auswerten“, Seite 30. Siehe auch Abb. 39 auf Seite 28.
| Progr.-Ebene | Display-Anzeige | Min. Wert | Max. Wert | Werks-ein-stellung | Art bzw. Ort der Störung |
| 7 | A | 1 | 0 | 2 0 | Schaltschranktür offen |
| 8 | A | 2 | 0 | 2 0 | Schaltschrank-Innentemperatur zu hoch |
| 9 | A | 3 | 0 | 2 0 | Filterüberwachung |
| 10 A4 0 2 | 0 Umgebungstemperatur zu hoch bzw. zu niedrig | ||||
| 11 A5 0 2 | 0 Vereisungsgefahr | ||||
| 12 A6 0 2 | 1 PSA | ^H -Druckwächter | |||
| 13 A7 0 2 | 2 Verdampfer | ||||
| 14 A8 0 2 | 1 Kondensatwarnung | ||||
| 15 A9 0 2 | 1 Verflüssigerventilator blockiert oder defekt | ||||
| 16 A10 0 | 2 1 Verdampferventilator blockiert oder defekt | ||||
| 17 A11 0 | 2 2 Verdichter | ||||
| 18 A12 0 | 2 1 Verflüssiger | ||||
| 19 A13 0 | 2 1 Temperaturfühler Umgebungstemperatur | ||||
| 20 A14 0 | 2 1 Temperaturfühler Vereisung | ||||
| 21 A15 0 | 2 1 Temperaturfühler Kondensatwarnung | ||||
| 22 A16 0 | 2 1 Temperaturfühler Innentemperatur | ||||
| 23 A17 0 | 2 1 Phasenüberwachung | ||||
| 24 A18 0 | 2 0 EPROM | ||||
| 25 A19 0 | 2 0 LAN/Master-Slave | ||||
Tab. 5: Über Relais auswertbare Systemmeldungen
Sie können die Systemmeldungen A1 – A19 zusätzlich durch zwei potenzialfreie Systemmelderelais auswerten. Dazu können Sie jede Systemmeldung einem der beiden Systemmelderelais zuordnen. Systemmelderelais mit Schließerkontakt: siehe Anschlussschemen bei „4.6.3 Stromversorgung installieren“, Seite 14:
- Klemme 4: C (Anschluss Versorgungsspannung Systemmelderelais)
Die Definition NO bezieht sich auf den spannungslosen Zustand. Sobald Spannung am Kühlgerät anliegt, ziehen die beiden Störmelderelais (Relais 1 und 2) an.
Dies ist der normale Betriebszustand des Kühlgerätes. Sobald eine Systemmeldung auftritt oder die Spannungsversorgung unterbrochen wird, fällt das entsprechende Relais ab und öffnet den Kontakt.
Systemmeldungen programmieren mit Wert
0: Systemmeldung wird nicht an die System- melderelais geschickt, sondern nur im Display angezeigt
1: Systemmeldung wird durch Relais 1 ausgewertet
2: Systemmeldung wird durch Relais 2 ausgewertet
6.2.7 Master-Slave-Kennung einstellen
Bei Vernetzung mehrerer Kühlgeräte (max. 10) müssen Sie eines der Kühlgeräte als „Master“ definieren und die anderen als „Slave“. Dazu vergeben Sie jedem Kühlgerät eine entsprechende Kennung (Adresse), anhand derer das Kühlgerät im Netzwerk identifizierbar ist.
Bei Erreichen der Solltemperatur bei einem der Slave-Geräte oder bei Türendschalterfunktion meldet das jeweilige Slave-Gerät an das Master-Gerät, welches alle anderen Kühlgeräte abschaltet.

Hinweise:
– Es darf nur ein Gerät als Master definiert sein, und seine Kennung muss mit der Anzahl der angeschlossenen Slave-Geräte übereinstimmen.
– Die Slave-Geräte müssen unterschiedliche Kennungen haben.
– Die Kennungen müssen aufsteigend und ohne Lücken sein.
Am Master-Kühlgerät (00 = Werkseinstellung) stellen Sie ein, mit wie vielen Slave-Geräten es sich im Netzwerk befindet:
01: Master mit 1 Slave-Kühlgerät
02: Master mit 2 Slave-Kühlgeräten
03: Master mit 3 Slave-Kühlgeräten
04: Master mit 4 Slave-Kühlgeräten
05: Master mit 5 Slave-Kühlgeräten
06: Master mit 6 Slave-Kühlgeräten
07: Master mit 7 Slave-Kühlgeräten
08: Master mit 8 Slave-Kühlgeräten
09: Master mit 9 Slave-Kühlgeräten
Am Slave-Kühlgerät (00 = Werkseinstellung) stellen Sie dessen eigene Adresse ein:
11: Slave-Kühlgerät Nr. 1
12: Slave-Kühlgerät Nr. 2
13: Slave-Kühlgerät Nr. 3
14: Slave-Kühlgerät Nr. 4
15: Slave-Kühlgerät Nr. 5
16: Slave-Kühlgerät Nr. 6
17: Slave-Kühlgerät Nr. 7
18: Slave-Kühlgerät Nr. 8
19: Slave-Kühlgerät Nr. 9

Abb. 40: Master-Slave-Vernetzung (Beispiel)
Weitere Anschlussbeispiele siehe „4.6.1 Bus-Anschluss (nur in Verbindung von mehreren Geräten untereinander mit Comfortcontroller)“, Seite 13. Einstellen der Kennung siehe „6.2.4 Veränderbare Parameter“, Seite 27 bzw. „6.2.5 Programmierung Übersicht“, Seite 28, Parameter „Ad“.
6.2.8 Systemmeldungen auswerten
Systemmeldungen werden beim Comfortcontroller durch eine Nummer im Display angezeigt.
Nach Auftreten der Meldungen A03, A06 und A07 und nach Beseitigung ihrer Ursache müssen Sie den Comfortcontroller zurücksetzen (siehe „6.2.9 Comfortcontroller zurücksetzen (Reset)“, Seite 32).
| Display-Anzeige | Systemmeldung Mögliche | Ursache Maßnahmen zur Störungsbeseitigung | |
| A01 Schaltschranktür offen Tür geöffnet | oder Türendschaltenicht korrekt positioniert | Tür schließen, Türendschalter korrektpositionieren, ggf. Anschluss überprüfen | |
| A02 Schaltschrank-Innentemperatur zu hoch | Kühlleistung zu gering/Gerät unterdimensioniert. Folgefehler der Meldungen A03 bis A17. | Kühlleistung prüfen | |
| A03 Filterüberwachung Filtermatte verschmutzt Reinigen oder austauschen; | Comfortcontroller zurücksetzen (Reset) | ||
| A04 Umgebungstemperatur zu hoch/zu niedrig | Umgebungstemperatur außerhalb des zulässigen Betriebsbereiches (+10°C bis +60°C) | Umgebungstemperatur anheben oderabsenken (z. B. Raum heizen oder belüften) | |
| A05 Vereisungsgefahr Betriebsmäßige Anzeige beiVereisungsgefahr.Evtl. Verdampferventilator mechanischblockiert, defekt oder Kaltluftaustritt verbaut. | Sollwert für Schrank-Innentemperatur höhereinstellen. Verdampferventilator kontrollieren,ggf. freisetzen oder austauschen. | ||
| A06 PSA | ^H -Druckwächter Umgebungstemperatur zu hoch Umgebungstemperatur senken;Comfortcontroller zurücksetzen (Reset) | ||
| Verflüssiger verschmutzt Verflüssiger reinigen;Comfortcontroller zurücksetzen (Reset) | |||
| Filtermatte verschmutzt Reinigen oder austauschen;Comfortcontroller zurücksetzen (Reset) | |||
| Verflüssigerventilator defekt Austauschen;Comfortcontroller zurücksetzen (Reset) | |||
| E-Ventil defekt Reparatur durch Kältetechniker;Comfortcontroller zurücksetzen (Reset) | |||
| PSAH-Druckwächter defekt Austausch durch Kältetechniker;Comfortcontroller zurücksetzen (Reset) | |||
| A07 Verdampfer Kältemittelmangel; Führer vor oder hinterVerflüssiger defekt. | Reparatur durch Kältetechniker;Comfortcontroller zurücksetzen (Reset) | ||
| A08 | Kondensatwarnung | Kondensatablauf geknickt oder verstopft | Kondensatablauf überprüfen; evtl. Knickeoder Verstopfungen im Schlauch beseitigen |
| Nur bei Geräten mit optionalerKondensatverdunstung | Verdunstungseinheit prüfen, evtl. austauschen | ||
| A09 | Verflüssigerventilator | Blockiert oder defekt | Blockade beseitigen; ggf. Austausch |
| A10 | Verdampferventilator | Blockiert oder defekt | Blockade beseitigen; ggf. Austausch |
| A11 Verdichter | Verdichter überlastet(interner Wicklungsschutz) | Keine Maßnahme;Gerät schaltet selbstständig wieder ein. | |
| Austausch durch Kältetechniker | |||
| Leitungsbruch oder Kurzschluss | Austauschen | ||
| A13 TemperaturfühlerUmgebungstemperatur | Leitungsbruch oder Kurzschluss | Austauschen | |
| A14 TemperaturfühlerVereisung | Leitungsbruch oder Kurzschluss | Austauschen | |
| A15 TemperaturfühlerKondensatwarnung | Leitungsbruch oder Kurzschluss | Austauschen | |
| A16 TemperaturfühlerInnentemperatur | Leitungsbruch oder Kurzschluss | Austauschen | |
| A17 Phasenüberwachung Nur bei Drehstromgeräten:Falsches Drehfeld/Phase fehlt | Zwei Phasen tauschen | ||
| A18 | EPROM-Fehler | Neue Platine verbaut | Softwareupdate nötig (nur nach Platineneinbau mit neuerer Software): mit Code 22 in dieProgrammierebene gehen;Taste 1 drücken und mit „Set“ bestätigen,bis „Acc“ erscheint. Nun Gerät vom Netztrennen und erneut anschließen. |
| A19 LAN/Master-Slave Master und Slave nicht verbunden Einstellung bzw. Kabel überprüfen | |||
| A20 | Spannungsabfall | Störanzeige wird nicht dargestellt | Ereignis wird im Logfile gespeichert |
| E0 | Displaymeldung | Verbindungsproblem zwischen Displayund Reglerplatine | Reset: Spannungsversorgung aus- und nachca. 2 Sek. wieder einschalten |
| Kabel defekt; Steckverbindung lose Platinen | austauschen | ||
| OL | Overload | Umgebungssparameter bzw. Verlustleistung außerhalb der Geräteeinsatzgrenze | |
| LH | Low heat | Geringe Verlustleistung im Schrank | |
| rSt | Reset | Manueller Geräte-Reset erforderlich,siehe „6.2.9 Comfortcontroller zurücksetzen (Reset)“, Seite 32. | |
Tab. 6: Störungsbeseitigung beim Comfortcontroller
Montage-, Installations- und Bedienungsanleitung RITTAL Schaltschrank-Kühlgerät 31
DE
6.2.9 Comfortcontroller zurücksetzen (Reset)
Nach Auftreten der Störungen A03, A06 und A07 müssen Sie den Comfortcontroller zurücksetzen (Reset durchführen).
- Drücken Sie die Tasten 1 (▲) und 3 (▼) (Abb. 38) gleichzeitig 5 Sek. lang.
Die Systemmeldungen verschwinden und die Temperaturanzeige erscheint.
7 Inspektion und Wartung

Gefahr durch Stromschlag!
Das Gerät steht unter Spannung.
Schalten Sie vor Öffnen die Spannungsversorgung ab und sichern Sie diese gegen versehentliches Wiedereinschalten.
7.1 Allgemeines
Der Kältekreislauf ist ein wartungsfreies und hermetisch geschlossenes System. Das Kühlgerät ist werkseitig mit der erforderlichen Kältemittelmenge gefüllt, auf Dichtigkeit geprüft und einem Funktionsprobelauf unterzogen worden.
Die eingebauten wartungsfreien Ventilatoren sind kugelgelagert, feuchtigkeits- und staubgeschützt und mit einem Temperaturwächter ausgestattet. Die Lebenserwartung beträgt mindestens 30.000 Betriebsstunden. Das Kühlgerät ist damit weitgehend wartungsfrei. Lediglich die Komponenten des äußeren Luftkreislaufes können bei sichtbarem Verschmutzungsgrad von Zeit zu Zeit mit Hilfe eines Staubsaugers bzw. mit Druckluft gereinigt werden. Hartnäckiger, ölgetränkter Schmutz kann mit nicht brennbarem Reiniger, z. B. Kaltreiniger, entfernt werden.
Wartungsintervall: 2000 Betriebsstunden. Je nach Verschmutzungsgrad der Umgebungsluft reduziert sich das Wartungsintervall entsprechend der Intensität der Luftbelastung.

Achtung!
Brandgefahr!
Verwenden Sie keine brennbaren
Flüssigkeiten zur Reinigung.
Reihenfolge der Wartungsmaßnahmen:
- Überprüfen des Verschmutzungsgrades.
- Filterverschmutzung? Filter evtl. wechseln.
- Kühllamellen verschmutzt? Evtl. reinigen.
- Testmodus aktivieren; Kühlfunktion in Ordnung?
- Geräuschentwicklung von Kompressor und Ventilatoren überprüfen.
7.1.1 Druckluftreinigung
SK 3304.xxx, SK 3305.xxx

Abb. 41: Netzstecker ziehen

Abb. 42: Oberes Lamellengitter entfernen
7 Inspektion und Wartung

Abb. 43: Unteres Lamellengitter entfernen

Abb. 45: Stecker vom Display abziehen (1)

Abb. 44: Gürtel entfernen

Abb. 46: Stecker vom Display abziehen (2)
7 Inspektion und Wartung
DE

Abb. 47: Kühlgerät ohne Gitter

Abb. 50: Steckverbindungen des Lüfters abziehen

Abb. 51: Haube abmontieren (vier Schrauben lösen)

natural_image
Person using a power tool to adjust or install an air conditioner unit (no visible text or symbols)Abb. 48: Außenkreislauflüfter ausbauen (vier Schrauben lösen)

Abb. 52: Displaykabel zurückschieben

Abb. 49: Lüfter ausbauen

Abb. 53: Displaykabel durch Kabeldurchführung drücken
7 Inspektion und Wartung

Abb. 54: Haube abnehmen (1)

Abb. 56: Erdungskabel zwischen Haube und Chassis lösen (1)

Abb. 57: Erdungskabel zwischen Haube und Chassis lösen (2)

Abb. 55: Haube abnehmen (2)

Abb. 58: Wärmetauschregister und Kompressorraum mit Druckluft ausblasen (1)
7 Inspektion und Wartung
DE

Abb. 59: Wärmetauschregister und Kompressorraum mit Druckluft ausblasen (2)

Abb. 61: Oberes Lamellengitter entfernen (1)
7.1.2 Druckluftreinigung SK 3328.xxx, SK 3329.xxx, SK 3332.xxx

Abb. 60: Netzstecker ziehen

Abb. 62: Oberes Lamellengitter entfernen (2)
7 Inspektion und Wartung

Abb. 63: Oberes Lamellengitter entfernen (3)

Abb. 65: Unteres Lamellengitter entfernen (2)

Abb. 64: Unteres Lamellengitter entfernen (1)

Abb. 66: Gürtel abnehmen
7 Inspektion und Wartung
DE

Abb. 67: Displaykabel abziehen

Abb. 71: Außenkreislauflüfter ausbauen

Abb. 68: Displaykabel zurückschieben und durch Kabeldurchführung drücken (1)

Abb. 72: Steckverbindungen des Lüfters abziehen (1)

Abb. 69: Displaykabel zurückschieben und durch Kabeldurchführung drücken (2)

Abb. 73: Steckverbindungen des Lüfters abziehen (2)

Abb. 70: Vier Schrauben des Außenkreislauflüfters lösen

Abb. 74: Steckverbindungen des Lüfters abziehen (3)
7 Inspektion und Wartung

Abb. 75: Erdungskabel des Lüfters abziehen (1)

Abb. 78: Haube entfernen

Abb. 76: Erdungskabel des Lüfters abziehen (2)

Abb. 77: Vier Schrauben der Haube lösen

Abb. 79: Erdungskabel abziehen (1)
7 Inspektion und Wartung
DE

Abb. 80: Erdungskabel abziehen (2)

Abb. 82: Wärmetauschregister und Kompressorraum mit Druckluft ausblasen (2)

Abb. 81: Wärmetauschregister und Kompressorraum mit Druckluft ausblasen (1)

Abb. 83: Wärmetauschregister und Kompressorraum mit Druckluft ausblasen (3)
8 Lagerung und Entsorgung

Achtung! Beschädigungsgefahr! Das Kühlgerät darf während der Lagerung nicht Temperaturen über +70°C ausgesetzt werden.
Während der Lagerung muss das Kühlgerät aufrecht stehen.
Der geschlossene Kältekreislauf enthält Kältemittel und Öl, die zum Schutz der Umwelt fachgerecht entsorgt werden müssen. Die Entsorgung kann im RITTAL Werk durchgeführt werden. Sprechen Sie uns an.
9 Technische Daten

text_image
SK 3328540 Schulzstrank - Kaufragt Endurance Cooling Unit CRAUS Sachwasser für amine Steufluss Spannungskosten/Verkabel range: 1000 x 2000 Frequenzerplanen/Verkabel range: 1000 x 2000 EUR/USD P EUR/USD T Bereinigungen: 12,5 A 2,0 A Kredit zurufort 16,5 A 7,5 A Stück von Umsatz 10 A Materiellektraholder 10 A Horse cooling switch 1,5 LLS 100 M 150 M Refrigerungskaufwand 1,5 LLS 150 W 140 W Normal refrigeration 1,5 LLS 2000 W 2000 W Capacit Laser cooling input 1,5 LLS 1000 M 100 W Kaufwand/Verkabel/CPI 16/49/16 kg / 16 kg / 16 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 3 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 7 kg / 16.49.1 SEPLUT Load/kg: leased (lb. FB-2)Abb. 84: Typenschild (Technische Daten)
– Halten Sie die Netzanschlussdaten (Spannung und Frequenz) gemäß den Angaben auf dem Typenschild ein.
- Halten Sie die Vorsicherung gemäß den Angaben auf dem Typenschild ein.
| Einheit | Best.-Nr. SK | |||||||||
| Basiscontroller, RAL 7035 | - | 3302.100 33 | 02.110 3302 | 300 3302.3 | 10 3303.100 | 3303.110 33 | 04.100 3304 | 110 3304.700 | ||
| Comfortcontroller, RAL 7035 | - | - | - | - | - | 3303.500 33 | 03.510 3304 | 500 3304.5 | 0 3304.800 | |
| Basiscontroller, Edelstahlhaube | - | 3302.200 33 | 02.210 -- | 3303.200 330 | 3.210 3304.2 | 200 3304.210 | - | |||
| Comfortcontroller, Edelstahlhaube | - | - | - | - | - | 3303.600 33 | 03.610 3304 | 600 3304.6 | 0 - | |
| Bemessungsspannung | VHz | 230, 1~,50/60 | 115, 1~,60 | 230, 1~,50/60 | 115, 1~,60 | 230, 1~,50/60 | 115, 1~,60 | 230, 1~,50/60 | 115, 1~,50/60 | 230, 1~,50 |
| Bernessungsstrom A 1,6/1,7 3,3 1,6/1,7 | 4,0 2,6/2,6 | 5,7 5,4/5,0 | 10,6/11,1 | 3,0 | ||||||
| Anlaufstrom A 3,0/3,4 8,0 4,3/5,3 12,0 5 | 1,6/4 11,5 | 2,0/14,0 | 26,0/28,0 | 12,0 | ||||||
| Vorsicherung T A 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10, | 10,0 10,0 10,0 | 11,0 - 16,0 | 10,0 | |||||||
| Motorschutzschalter -- | - | - | - | - | - | - | - | - | ||
| Trafoschutzschalter -- | - | - | - | - | - | - | ■ - | |||
| Sicherungsautomat/Schmelzsicherung | -■ | ■ | ■ | ■ | ■ | ■ | ■ | -■ | ||
| Nutzkühlleistung _k L 35 L 35nach DIN 3168 L 35 L 50 | WW | 300/320150/170 | 300150 | 300/320150/160 | 300150 | 500/610280/350 | 500280 | 1000/1060790/840 | 1000/1060790/840 | 1000900 |
| Nennleistung P_d L 35 L 35nach DIN 3168 L 35 L 50 | WW | 245/255255/275 | 290340 | 285/300320/340 | 290340 | 360/380420/390 | 470500 | 825/775875/835 | 850/800900/875 | 520580 |
| Kälteleistungszahl = Q_k/P_cl | 1,2 1,2 1,1 | 1,1 1,4 1,4 | 1,2 1,2 1,9 | |||||||
| Kältemittel-Typ-Befüllung | -g | R134a100 | R134a95 | R134a170 | R134a170 | R134a325 | R134a325 | R134a500 | ||
| Zulässiger Druck | bar | 25 | 25 | 25 | 25 | 28 | 28 | 25 | 25 | 28 |
| Temperatureinstellbereich ^1) | °C | +20 bis +55 | +20 bis +45 | |||||||
| Geräuschpegel | dB (A) | < 61 | < 61 | < 61 | < 61 | < 61 | < 61 | < 61 | < 64 | < 64 |
| Schutzart nach EN 60 529-Innenkreislauf-Außenkreislauf | -- | IP 54IP 34 | ||||||||
| Abmessungen (B x H x T) | mm 280 x 550 x 140 | 525 x 340 x 153 | 280 x 550 x200 | 400 x 950 x 260 | ||||||
| Gewicht | kg | 13 | 13 | 13 | 17 | 17 | 17 | 39 | 44 | 40 |
^1) Basiscontroller +30°C bis +55°C
| Einheit | Best.-Nr. SK | |||||||||
| Basiscontroller, RAL 7035 | - | 3304.1403304.142 | 3305.100 33 | 05.110 | 3305.1403305.142 | 3328.100 33 | 328.110 3328 | .140 3329.1 | 00 3328.700 | |
| Comfortcontroller, RAL 7035 | - | 3304.5403304.542 | 3305.500 33 | 05.510 | 3305.5403305.542 | 3328.500 33 | 328.510 3328 | .540 3329.5 | 00 3328.800 | |
| Basiscontroller, Edelstahlhaube | -330 | 4.240 3305. | 200 3305.210 | 3305.240 33 | 328.200 3328 | 2.210 3328.2 | 240 3329.200 | - | ||
| Comfortcontroller, Edelstahlhaube | -330 | 4.640 3305. | 600 3305.610 | 3350.640 33 | 328.600 3328 | 6.610 3328.6 | 40 3329.600 | - | ||
| Bemessungsspannung V, Hz | 400, 3-, 50/460, 3~, 60 | 230, 1-,50/60 | 115, 1-,50/60 | 400, 3-, 50/460, 3~, 60 | 230, 1-,50/60 | 115, 1-,50/60 | 400, 3-, 50/460, 3~, 60 | 230, 1-,50/60 | 230, 1-,50 | |
| Bemessungsstrom A 2,8/2,9 6 | 0/6,5 12 | 1/13,6 2,6/2 | 9 7,5/9,1 14, | 7/17,3 2,8/3, | 8,6/10,6 4,5 | |||||
| Anlaufstrom A 11,5/12,7 22,0/24,0 42,0 | 46,0 12,2/11 | 3 22,0/26,0 | 36,0/39,0 6,8 | 7,8 21,0/21 | 0 12,0 | |||||
| Vorsicherung T A 6,3 - 10,0 16,0 14,0 | -20,0 6,3 - 1 | 0,0 16,0 18,0 | -25,0 6,3 | -10,0 16,0 10,0 | ||||||
| Motorschutzschalter | - | ■ | - | - | ■ | - | - | ■ | - | - |
| Trafoschutzschalter | - | - | - | ■ | - | - | ■ | - | - | - |
| Sicherungsautomat/Schmelzsicherung | - | - | ■ | - | - | ■ | - | - | ■ | ■ |
| Nutzkühlleistung Qk L 35 L 35 nach DIN 3168 L 35 L 50 | W | 1000/1060 | 1500/1510 | 1500/1510 | 1500/1510 | 2000/2350 | 2000/2350 | 2000/2350 | 2500/2750 | 2000 |
| W | 790/840 | 1230/1250 | 1230/1250 | 1230/1250 | 1450/1690 | 1450/1690 | 1450/1690 | 1600/1750 | 1630 | |
| Nennleistung Pd L 35 L 35 nach DIN 3168 L 35 L 50 | W | 700/675 | 975/1125 | 1000/1175 | 925/1100 | 1025/1200 | 1085/1250 | 1050/1275 | 1450/1675 | 780 |
| W | 785/800 | 1125/1285 | 1165/1325 | 1085/1275 | 1250/1350 | 1300/1410 | 1275/1525 | 1625/2000 | 870 | |
| Kälteleistungszahl ε = Qk/Pei | 1,4 | 1,5 | 1,5 | 1,6 | 2,0 | 1,8 | 1,9 | 1,7 | 2,6 | |
| Kältemittel-Typ-Befüllung | -g | R134a500 | R134a600 | R134a600 | R134a600 | R134a950 | R134a950 | R134a950 | R134a950 | R134a750 |
| Zulässiger Druck | bar | 25 | 25 | 25 | 25 | 28 | 28 | 28 | 28 | 28 |
| Temperatureinstellbereich ^1) | °C | +20 bis +55 | +20 bis +45 | |||||||
| Geräuschpegel | dB (A) | < 64 | < 64 | < 64 | < 64 | < 64 | < 64 | < 64 | < 64 | < 64 |
| Schutzart nach EN 60 529-Innenkreislauf-Außenkreislauf | - | IP 54IP 34 | ||||||||
| Abmessungen (B x H x T) | mm 400 x 950 x 260 | 400 x 1580 x 290 | ||||||||
| Gewicht | kg | 40 | 41 | 46 | 42 | 66 | 73 | 67 | 69 | 66 |
1) Basiscontroller +30°C bis +55°C
9 Technische Daten
DE
| Einheit | Best.-Nr. SK | |||||||
| Basiscontroller, RAL 7035 – 3329.110 | 3329.140 | 3332.140 3361.1 | 00 3361.110 336 | 1.140 | ||||
| Comfortcontroller, RAL 7035 – 3329.5 | 10 3329.5 | 40 3332.540 336 | .500 3361.510 3 | 361.540 | ||||
| Basiscontroller, Edelstahlhaube – 332 | 9.210 332 | 9.240 3332.240 3 | 361.200 3361.21 | 0 3361.240 | ||||
| Comfortcontroller, Edelstahlhaube – 332 | 3329.610 3 | 3329.640 3332.640 | 0 3361.600 3361 | 610 3361.640 | ||||
| Bemessungsspannung V. Hz | 115, 1~,50/60 | 400, 3~, 50/460, 3~, 60 | 400, 3~, 50/460, 3~, 60 | 230, 1~,50/60 | 115, 1~,60 | 400, 2~,50/60 | ||
| Bemessungsstrom A 17,0/22,0 3,7/3,8 4 | 2/4,2 2,3 | 2,4 5,3 1,2/1,4 | ||||||
| Anlaufstrom A 44,0/42,0 6,8/7,6 9,2/11,0 | 5,6/5,6 12,0 3,1/3,3 | |||||||
| Vorsicherung T | A | 18,0 – 25,0 | 6,3 – 10,0 | 6,3 – 10,0 | 10,0 | 10,0 | 6,3 – 10,0 | |
| Motorschutzschalter | - | - | ■ | ■ | - | - | - | |
| Trafoschutzschalter | - | ■ | - | - | - | - | ■ | |
| Sicherungsautomat/Schmelzssicherung | - | - | - | - | ■ | ■ | - | |
| Nutzkühlleistung _k nach DIN 3168 | L 35 L 35 | W | 2500/2750 | 2500/2700 | 4000/4400 | 750/780 | 750 | 750/780 |
| L 35 L 50 | W | 1600/1750 | 1900/1950 | 3070/3570 | 510/540 | 500 | 510/540 | |
| Nennleistung P_el nach DIN 3168 | L 35 L 35 | W | 1500/1725 | 1425/1625 | 1850/2250 | 480/550 | 570 | 480/550 |
| L 35 L 50 | W | 1675/2065 | 1675/1975 | 2120/2590 | 530/640 | 670 | 530/640 | |
| Kälte/cistungszahl = _k/P_el | 1,7 1,8 2,1 1,5 1 | 5 1,5 | ||||||
| Kältemittel– Typ– Befüllung | - | R134a | R134a | R134a | R134a | R134a | R134a | |
| g | 950 | 950 | 3000 | 280 | 260 | 280 | ||
| Zulässiger Druck | bar | 28 | 28 | 28 | 28 | 28 | 28 | |
| Temperatureinstellbereich ^1) | °C | +20 bis +55 | +20 bis +52 | +20 bis +55 | ||||
| Geräuschpegel | dB (A) | < 64 | < 64 | < 64 | < 64 | < 64 | < 64 | |
| Schutzart nach EN 60 529– Innenkreislauf– Außenkreislauf | - | IP 54IP 34 | ||||||
| Abmessungen (B x H x T) | mm | 400 x 1580 x 290 | 500 x 1580 x 340 | 280 x 550 x 280 | ||||
| Gewicht | kg | 76 | 70 | 91 | 22 | 22 | 22 | |
| Einheit | Best.-Nr. SK | ||||||
| Basiscontroller, RAL 7035 – 3366.100 | 3366.110 | 3366.140 3377.1 | 00 3377.110 3377.140 | ||||
| Comfortcontroller, RAL 7035 – 3366.50 | 00 3366.5 | 10 3366.540 3377.500 3377.510 3377.540 | |||||
| Basiscontroller, Edelstahlhaube – 336 | 6.200 336 | 6.210 3366.240 3 | 377.200 3377.210 3377.240 | ||||
| Comfortcontroller, Edelstahlhaube – 336 | 6.600 3 | 366.610 3366.640 | 3377.600 3377.610 3377.640 | ||||
| Bemessungsspannung V. Hz | 230, 1~,50/60 | 115, 1~,50/60 | 400, 3~, 50/460, 3~, 60 | 230, 1~,50/60 | 115, 1~,50/60 | 400, 3~, 50/460, 3~, 60 | |
| Bemessungsstrom A 7,1/7,3 14,3/14,7 3 | 0/3,1 7,1/ | 7,3 14,3/14,7 3,3 | 3,4 | ||||
| Anlaufstrom A 22,0/24,0 43,0/47,0 8,0/8 | 8 22,0/24 | 0 43,0/47,0 8,0/8 | 8 | ||||
| Vorsicherung T A 10,0 14,0 – 20,0 6,3 – | 10,0 | 10,0 14,0 – 20,0 6,3 – 10,0 | |||||
| Motorschutzschalter | – | – | – | – | – | – | – |
| Trafoschutzschalter | – | – | – | – | – | – | – |
| Sicherungsautomat/Schmelzssicherung | – | – | – | – | – | – | – |
| Nutzkühlleistung _k L 35 L 35nach DIN 3168 L 35 L 50 | W | 1500/1500 | 1500/1500 | 1500/1500 | 1500/1500 | 1500/1500 | 1500/1500 |
| W | 1050/1100 | 1050/1100 | 980/1080 | 1050/1100 | 1050/1100 | 980/1080 | |
| Nennleistung P_el L 35 L 35nach DIN 3168 L 35 L 50 | W | 1045/1175 | 1075/1200 | 1090/1240 | 1045/1175 | 1075/1200 | 1090/1240 |
| W | 1220/1335 | 1265/1375 | 1260/1430 | 1220/1335 | 1265/1375 | 1260/1430 | |
| Kälteleistungszahl = _k/P_el | 1,4 1,4 1,3 1,4 1 | 4 1,3 | |||||
| Kältemittel– Typ– Befüllung | –g | R134a700 | R134a700 | R134a700 | R134a700 | R134a700 | R134a700 |
| Zulässiger Druck | bar | 28 | 28 | 28 | 28 | 28 | 28 |
| Temperatureinstellbereich ^1) | °C | +20 bis +55 | |||||
| Geräuschpegel | dB (A) | < 64 | < 64 | < 64 | < 64 | < 64 | < 64 |
| Schutzart nach EN 60 529– Innenkreislauf– Außenkreislauf | – | IP 54IP 34 | |||||
| Abmessungen (B x H x T) | mm | 450 x 1590 x 195 | 450 x 1590 x 165 | ||||
| Gewicht | kg | 45 | 50 | 46 | 45 | 50 | 46 |
^1) Basiscontroller +30°C bis +55°C
10 Ersatzteilverzeichnis

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SK 3302.xxx 45 1 71 25 75 40 10 55 100 90 71 15 5Abb. 85: Ersatzteile SK 3302.xxx

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SK 3302.3xx 10 90 71 71 20 25 40 100 45 5 15 55Abb. 86: Ersatzteile SK 3302.3xx
SK 3303.xxx
SK 3361.xxx

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03.xxx 61.xxx 55 45 75 30 71 40 25 1 10 15 100 5 90 71 71 20Abb. 87: Ersatzteile SK 3303.xxx, SK 3361.xxx
SK 3304.xxx
SK 3305.xxx

Abb. 88: Ersatzteile SK 3304.xxx, SK 3305.xxx

text_image
SK 3328.xxx SK 3329.xxxAbb. 89: Ersatzteile SK 3328.xxx, SK 3329.xxx

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SK 3332.xxx 46 75 40 10 45 71 25 102 50 100 90 71 71 20 30 15 45 46 5 101Abb. 90: Ersatzteile SK 3332.xxx
Montage-, Installations- und Bedienungsanleitung RITTAL Schaltschrank-Kühlgerät 47
SK 3366.xxx
SK 3377.xxx

Abb. 91: Ersatzteile SK 3366.xxx, SK 3377.xxx
Legende
1 Verdichter
5 Verflüssigerventilator
10 Verdampferventilator
15 Versandbeutel
20 Expansionsventil
25 Filtertrockner
30 PSA H-Druckwächter
40 Platine
45 Lamellengitter 1
46 Lamellengitter 2
50 Abdeckblende
55 Display
71 Temperaturfühler
75 Gehäuseschale
80 Transformer
90 Verdampfer
100 Verflüssiger
101 Kondensatverdunster
102 Feinsicherung Kondensatverdunster
(T4A; 6,3 × 32 mm)

Hinweis:
Außer der Ersatzteil-Nummer geben Sie bei der Bestellung von Ersatzteilen bitte unbedingt an:
- Gerätetyp
- Fabrikationsnummer
- Herstellungsdatum
Sie finden diese Angaben auf dem Typenschild.
11 Anhang:
Ausschnitts- und Bohrungsmaße
11.1 Maße für Anbau

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280 251 550 501 140Abb. 92: SK 3302.xxx Anbau (außer SK 3302.3xx)

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525 471 340 281 6 153Abb. 93: SK 3302.3xx Anbau

text_image
280 262 15.5 550 480 266 532 Ø 8 (4x) 200Abb. 94: SK 3303.xxx, SK 3361.xxx Anbau

text_image
354 345 78.5 326 360 353 354 354 353 360 Ø 8 (10x) 49 155 354 260 165.5 85.5Abb. 95: SK 3366.xxx, SK 3377.xxx Anbau

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400 34.5 250 255 350 280 950 O 9.5 (8x) 265 350 386 25 15 260Abb. 96: SK 3304.xxx, SK 3305.xxx Anbau

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400 280 35 310 350 380 1580 O 13 (10x) 260 320 340 325 275 25 290Abb. 97: SK 3328.xxx, SK 3329.xxx Anbau
11 Anhang: Ausschnitts- und Bohrungsmaße
DE

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45330 500 380 440 380500 1580 O 13 (10x) 164 440 375275 360 25 340Abb. 98: SK 3332.xxx Anbau
11.2 Maße für Teileinbau

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280 254 20 524 266 497 523 550 O 8 (4x) (230) 18 x 45° 100 100Abb. 99: SK 3303.xxx, SK 3361.xxx Teileinbau

text_image
400 370 330 25 x 45 950 920 380 920 Ø 9.5 (4x) 105 155Abb. 100: SK 3304.xxx, SK 3305.xxx Teileinbau

text_image
400 370 320 R9.5 (2x) 1558 1554 376 1540 1580 Ø 13 (4x) R9.5 (2x) 320 145 145Abb. 101: SK 3328.xxx, SK 3329.xxx Teileinbau

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500 362 25 1550 474 1530 1580 O 13 (4x) 145 195 aAbb. 102: SK 3332.xxx Teileinbau
11 Anhang: Ausschnitts- und Bohrungsmaße
11.3 Maße für Kompletteinbau

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280 254 200 25 Ø 15 (2x) 524 266 Ø 8 (4x) (230) 492 518 550 18 x 45° 98 42 ØAbb. 103: SK 3302.1xx Kompleteinbau

text_image
400 370 R6 (4x) 25 2 25 x 45 960 920 380 920 Ø 9.5 (4x) 210 50 0Abb. 106: SK 3304.xxx, SK 3305.xxx Kompletteinbau

text_image
525 510 20 340 314 325 Ø 7.5 (4x) 20 x 45 499 98 55Abb. 104: SK 3302.3xx Kompletteinbau

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400 370 320 R9.5 (2x) 1558 1554 376 1540 1580 Q 13 (4x) R8.5 (2x) 320 240 50Abb. 107: SK 3328.xxx, SK 3329.xxx Kompletteinbau

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280 254 200 25 Ø 19 (2x) 524 266 Ø 8 (4x) (230) 492 518 550 18 x 45° 158 42Abb. 105: SK 3303.xxx, SK 3361.xxx Kompletteinbau

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400 1510 45 45 1500Abb. 108: SK 3366.xxx, SK 3377.xxx Kompletteinbau

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