Act - Rollstuhl Etac - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Leichter manueller Starrahmenrollstuhl aus Titan |
| Marke | Etac |
| Modell | Act |
| Max. Benutzergewicht | 100 kg |
| Sitzbreite | 35 – 45 cm (in 2,5-cm-Schritten) |
| Sitztiefe (kurzer Rahmen) | 33 – 39 cm |
| Sitztiefe (langer Rahmen) | 39 – 46 cm |
| Vordere Sitzhöhe | 44 – 54 cm (verstellbar) |
| Hintere Sitzhöhe | 41 – 45 cm (verstellbar) |
| Rückenlehnenhöhe | 30 – 40 cm (kürzbar) |
| Rückenlehnenwinkel | -3° bis -15° (in Stufen einstellbar) |
| Sitzwinkel | -5° bis -15° nach hinten |
| Radsturz | 0°, 3° oder 6° |
| Antriebsräder | 24 Zoll mit Steckachsen (Hochdruck- oder Niederdruckreifen) |
| Lenkräder | 5 Zoll, allround |
| Greifreifen | Titan (serienmäßig), optional: Edelstahl, Alu, Vollgummi oder kunststoffbeschichtet |
| Bremse | Stufenlos verstellbare Feststellbremse |
| Rahmenfarbe | Schwarz, Rot, Grau Struktur, Blau Struktur, Meergrün Struktur, Pflaume Struktur, Schwarz Graphit/Gold |
| Gewicht (ohne Antriebsräder) | 5,4 – 5,6 kg (je nach Größe) |
| Gesamtbreite | 55,5 – 65,5 cm (je nach Sitzbreite) |
| Transportbreite (Antriebsräder abgenommen) | 46,5 – 56,5 cm |
| Nutzungsdauer (Hauptprodukt) | Mindestens 5 Jahre, maximal 10 Jahre |
| Zertifizierung | CE, nach ISO 7176-19 und EN 12183 geprüft |
| Zubehör (Auswahl) | Kippschutz, Seitenschutz, Armlehnen, Spritzschutz, Speichenschutz, Sitzkissen, Bremshebelverlängerer, Schiebegriffe, Tetra-Adapter |
Häufig gestellte Fragen - Act Etac
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BEDIENUNGSANLEITUNG Act Etac
- Allgemeines 3
- Handhabung/Transport 4-5
- Produktbeschreibung Act 6
- Ausführung 7
- Zubehör 8-9
- Einstellungen Sitz 10-13
- Rücken 14
- Fußplatte 15
- Fahrtechnik/Fahreigenschaften 16-22
- Montageanweisungen Zubehör 23-26
- Pflegehinweise 27-28
- Tests und Garantien 29
- Andere Sitzhöhen und -winkel 30
- Maße und Gewichte Standardausführung 31
1 Allgemeines
Zur Vorbeugung von Verletzungen/Schäden beim Auf-/Zusammenklappen und Benutzen eines Act-Rollstuhls sollte das Handbuch gründlich durchgelesen werden.

arndreieck für Situationen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern.
(!) Sinnvolle Tips und Ratschläge
Kippschutz Ist als Zubehör erhältlich. Bei vorschriftsmäßiger Einstellung hindert er den Rollstuhl am Zurückkippen. Wir empfehlen allen Anwendern die Benutzung des Kippschutzes. Ausgenommen sind er fahrene Anwender, die ihren Rollstuhl komplett beherrschen.
Act ist ein leichter, manueller Starrahmenrollstuhl aus Titan, mit vielen individuellen Einstellmöglichkeiten für aktive Benutzer. Der Rahmen ist so konstruiert, dass er vom Benutzer selbst einfach im Fahrzeug verladen und wieder herausgeholt werden kann. Der Act ist für ein Benutzergewicht von 100 kg geprüft und zugelassen. Er ist sowohl für den Außen- wie auch für den Inneneinsatz geeignet. Der Sitz ist in Höhe, Winkel und Tiefe reinstellar. Die Rückenlehne kann in Winkel und Form verstellt werden und auf die gewünschte Höhe angepasst werden.
Der Act kann auf wechselnde Anforderungen angepasst und ergänzt werden. Verschiedene Optionen und Zubehör stehen als ergänzende Komponenten zur Verfügung: Verschiedene Seitenschutz, Kippschutz, verschiedene Greifreifenvarianten und Vieles mehr. Act bietet optimale Voraussetzungen für Komfort und Funktion und beste Fahreigenschaften.
Tests
Alle Rollstühle von Etac sind gemäß ISO 7176-19 och 10542 geprüft. Diese ISO-Normen enthalten Auflagen, wie die Befestigungspunkte aussehen sollen und wie Rollstuhl und Benutzer im Fahrzeug angeschnallt werden. Sie beschreiben außerdem, wie die Tests durchzuführen und die Testergebnisse auszulegen sind. Alle Rollstühle von Etac sind bei der Staatlichen Schwedischen Materialprüfungsanstalt crashgetestet. Die Tests wurden bei normaler Rollstuhleinstellung durchgeführt (siehe jeweiliges Rollstuhlhandbuch), mit Anschnallvorrichtung UNWIN_WWR/ATF/K/R und Dreipunktgurt UNWIN_WWR/HD/ATF/K/R.
Sitsbreiten:
35 cm bis 45 cm
Sitztiefen:
Kurzer Rahmen: 33-39 cm. Langer Rahmen: 39-46 cm
Max Benutzer gewicht:
100kg
Act wird einschließlich Antriebsräder geliefert.
Nutzdauer: Das Produkt wurde geprüft und erfüllt die Anforderungen aus EN 12183. Die Lebensdauer des Hauptprodukts beträgt mindestens fünf (5) Jahre bei ordnungsgemäßer Verwendung gemäß Verwendungszweck, Sicherheitsvorschriften, Anweisungen zur Überholung und Bedienungsanleitung. Das Hauptprodukt besteht aus dem Basisgestell mit Sitz und Rückenstütze. Weitere Komponenten bzw. Zubehörteile sind gemäß Bedienungsanleitung und den Anweisungen zur Überholung zu verwenden. Die tatsächliche Produktlebensdauer kann je nach Nutzungshäufigkeit und -intensität variieren, beträgt jedoch maximal zehn (10) Jahre. Danach muss das Produkt außer Betrieb genommen werden!
Die folgenden Oberflächenbehandlungen wurden angewandt.
Lackierte Flächen: Polyester Pulverbeschichtung,
Nicht lackierte Aluminiumteile = Eloxalschicht
Nicht lackierte Stahlflächen = Galvanisiert
Der Werkzeugsatz enthält: 5 Inbusschlüssel: 2, 3, 4, 5 und 6 mm
2 Ringschlüssel: 10 und 8 mm
1 Steckschlüssel: 24/19 mm
2 Handhabung/Transport
2:1 Zusammenklappen
- Armlehnen oder Seitenschutz, falls vorhanden, abmontieren.
- Antriebsräder abnehmen.
- Bügel hochziehen und Rückenlehne herunterklappen.

2:2 Aufklappen
- Antriebsräder anbringen.
- Rückenlehne hochklappen.
- Ggf. Armlehnen oder Seitenschutz montieren.

Bei der Montage immer Überprüfen, ob die Antriebsräder ordnungsgemäß sitzen. Der Knopf in der Nabe muß ordentlich herausfedern.

2:3 Hochheben des Rollstuhls
- An Schiebegriffen und vor- derem Rahmenteil hoch- heben.

Vor dem Hochheben prüfen, ob die höhe verstellbaren Schiebegriffe vorschriftsmäßig angezogen sind.

2:4 Transport im Fahrzeug
PKW/Taxi: Der Rollstuhl ist im Koferraum unterzubringen. Ist das nicht möglich, muß er im Fond so sicher verstaut
werden, daß er nicht umkippen oder rollen kann. Den Rollstuhl sichern, nach Möglichkeit mit einem der Sicherheitsgurte des Fahrzeugs.

Der Rollstuhl ist zu verankern, ohne dass die Riemen durch die Räder oder um die Rückenstangen gezogen werden.

Falls der Rollstuhl während der Fahrt als Sitz dient, empfiehlt Etac, dass der Benutzer den im Fahrzeug montierten Dreipunktgurt benutzt. Es ist wichtig, dass der Dreipunktgurt korrekt angebracht wird (siehe Abbildungen):

Etac empfiehlt folgende Maßnahmen in der aufgeführten Reihenfolge:
1) Der Rollstuhlbenutzer sollte nach Möglichkeit in einen Fahrzeugsitz sitzen und mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs angeschnallt werden. Der Rollstuhl wird im Kofferraum oder auf dem Rücksitz verstaut. Er muss dazu so gesichert werden, dass er weder umkippen noch umherrollen kann.
2) Bei der Beförderung des Benutzers im Rollstuhl ist der Rollstuhl in vorwärtsgerichteter Position und entsprechend den Anweisungen dieses Handbuchs zu verankern.
Der Benutzer wird mit einem separaten Dreipunktgurt angeschnallt, der im Fahrzeug verankert ist. Bei den Crashtests gemäß ISO-Norm für Rollstühle in Fahrzeugen wurde von dieser Art der Beförderung ausgegangen.
3) Gemäß Richtlinie 2001/85/EG, Anhang VII, Punkt 3.8.3. gibt es eigens markierte Rollstuhlstellplätze, die die Beförderung im Rollstuhl entgegen der Fahrtrichtung zulassen. Für diese Art des Transports müssen Benutzer/Betreuer aktiv genug sein, um auf abrupte Bewegungen reagieren und während der gesamten
Fahrt eine sichere Sitzstellung einnehmen/ gewährleisten zu können. Die Behinderung des Benutzers muss es zulassen, dass er sich und den Rollstuhl an dem im Fahrzeug montierten Haltegriff festhalten kann, um auf Geschwindigkeits- oder Fahrtrichtungsänderungen reagieren zu können.
Bei Punkt 2 und 3:
- ist ein Hüftgurt anzulegen.
- sollte eine korrekt eingestellte Nackenstütze verwendet werden.
- sollte die Rückenlehne mindestens bis zu den Schultern des Benutzers reichen.
- sollte die Feststellbremse angezogen werden.
- sollte der Kippschutz nach unten geklappt werden.
- ist das Fersenband anzulegen.
2:8 Warnung
- Der Gurt des Sicherheitsgurt Rollstuhls reicht nicht aus, um zu verhindern, dass der Benutzer bei starkem Bremsen aus dem Rollstuhl geworfen wird.
- Die Verankerungsvorrichtung darf nicht durch die Räder oder um die Lehnenstangen gezogen werden.
- Zubehörteile, die sich ohne Werkzeug entfernen lassen, sind
abzunehmen und so zu verwahren bzw. festzuspannen, wdass sie bei einem Aufprall nicht durch die Luft geschleudert werden können (z. B. Tische).
- Nach einem Aufprall während eines Transports sollte der Rollstuhl vor erneuter Benutzung durch einen Fachmann oder durch Etac kontrolliert werden.
3 Produktbeschreibung Act

1 Schiebegriff
2 Rückenlehnen Überzug
3 Rückenlehnenbezug
4 Sitzbezug
5 Rahmen
6 Fußbogen
7 Wadenband
8 Lenkrad
9 Vordergabel
10 Vordergabelbefestigung
11 Abdeckkappe
12 Bremse
13 Steckachse
14 Radbefestigung
15 Greifreifen
16 Rückenwinkelplatte
17 Antriebsrad
4 Ausführung Act
Standard Ausführung
Sonderausführung/Sonderausstattung
| Höhen- und winkelverstellbarer SitzVordere Sitzhöhe 48 cm5" allround LenkradKurze Vordergabel mit 3 Höheneinstellungen für das LenkradHintere Sitzhöhe 41 cmSitztiefe um 5 cm regulierbart (Bezug eingeschlagen) | Höhen- und winkelverstellbarer SitzVordere Sitzhöhe 44-54 cmVordergabel Medium oder lang mit 3 alternativen Höheneinstellungen für das LenkradHintere Sitzhöhe 41-45 cm |
| 24" Antriebsräder mit Steckachsen1" Hochdruckreifen (mit Schlauch)Greifreifen: TitanRadsturz 3° | 24" Antriebsräder mit Steckachsen1" Niederdruckreifen (mit Schlauch), 24"Greifreifen: Rostfrei, Aluminium, Vollgummi oder KunststoffbeschichtetRadsturz 0° oder 6°Spiderwheel |
| Höhen- und winkelverstellbare Rückenlehne, faltbarrückenlehnenhöhe serienmäßig 40 cmRückenlehnenwinkel -8°Verstellbarer Rückenlehnenbezug aus Velours und Kunststoffgewebe | Höhen- und winkelverstellbare RückenlehneRückenlehne reduziert auf 38, 36, 34, 32, 30 cmRückenlehnenwinkel wahlweise 0°, -3°, -5°, -8°, -10°, -12° und -15° |
| Fußstützefußbogen stufenlos höhenverstellbarWadenband, Länge regulierbar | Fußstütze |
| Erhöht angebrachte Bremse | Bremse mit langem Hebel und kurzem Hub |
5 Zubehör
| Satz Schiebegriffe abnehmbar | ![]() |
| Rückenverlängerung 4 cm oder 8 cm | [YB44] |
| Armlehne seitlich schwenkbar und höhenverstellbar. Nicht in Kombination mit höhen-verstellbarem Schiebegriff | ![]() |
| Seitenschutz hart, Plexiglas | [27TA] |
| Spritzschutz mit Rückenlehne klappbar | ![]() |
| Seitenschutz weich, schwarz | ![]() |
| Bremshebelverlängerung für Standardbremse | ![]() |
| Sitskissen dunkelgraues beschichtetes Kunststoffgewebe und schwarzes Velours, 56 cm lang, wird auf Sitzlänge zugeschnitten, waschbar | ![]() |
| Hüftgurt zweiteilig mit Schnappverschluss | ![]() |
| Schaumstoffkeil Länge 15 oder 30 cm, zu befestigen mit Klettband | ![]() |
| Fußplatte wird auf dem Fußbogen montiert | ![]() |
| Polsterung für Wadenband | ![]() |
| Kippschutz höhenverstellbar, Länge regulierbar, abnehmbar | ![]() |
| Transitrollen | ![]() |
| 5 Zubehör | |
| Speichenschutz mit grauem oder gelbem Farbdruck | ![]() |
| Tetra Quick release Adapter für Personen mit eingeschränkter Fingerfunktion | ![]() |
| Vordergabelschloß | ![]() |
| Werkzeugsatz | |
| TaschenFronttascheRückentascheMobiltelefonhalter | |
| RegencapeInformationen auf der Website www.etacbutiken.se | ![]() |
| FußsackInformationen auf der Website www.etacbutiken.se | |
| BeinwärmerInformationen auf der Website www.etacbutiken.se | |
| HandschuheInformationen auf der Website www.etacbutiken.se | |
| Taschen Case logicInformationen auf der Website www.etacbutiken.se | |
6 Einstellungen Sitz
6:1 Vordere Sitzhöhe
Die vordere Sitzhöhe (zwischen 44 und 54 cm verstellbar) ist ab-hängig von:
Lenkrad: 5"
Vordergabelbefestigung: Winkelverstellbar
Vordergabel: Kurz, medium oder lang mit 3 Höheneinstellungen für das Lenkrad

Kippgefahr: Immer die Einstellung des Kippschutzes Überprüfen.
(!) Siehe auch Pkt. 13: Andere Sitzhöhen/-winkel.

Die Höhe kann durch Austausch des Lenkrades oder durch Änderung der Radposition in der Gabel eingestellt werden. Radachse lösen und in einem der drei Löcher der Gabel anbringen.

Werkzeug: 5 mm In- busschlüssel und 10 mm Schraubenschlüssel
(!) Auch Winkeleinstellung der Vordergabelbefestigung Überprüfen, siehe Pkt. 6:4.

6:3 Wechsel der Vordergabel
Die Abdeckkappe (1) an der Vordergabelbefestigung losschrauben, dadurch wird die Sicherungsmutter (2) zugänglich. Sicherungsmutter lösen und Vordergabel herausziehen. Unterlegscheibe von der Gabelachse auf die neue Gabel aufschieben (abgeschrägte Seite (A) zur Gabel hin) und in die Gabelbefestigung einführen. Darauf achten, daß die Scheiben in der Befestigung (unter der Sicherungsmutter) in der richtigen Reihenfolge mit der Feder-scheibe (B) oben liegen. Sicherungsmutter bis zum Anschlag anziehen. 1/2-1 Umdrehung lösen, dann hat die Scheibe die richtige Spannung. So ist das Risiko, daß das Rad wackelt, geringer.

Werkzeug: 19 mm Steck- schlüssel
(!) Auch Winkel der Vordergabelbefestigungen einstellen, siehe Pkt. 6:4.

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1 2 B Lager A6 Einstellungen Sitz
6:4 Winkeleinstellung der Vordergabelbefestigung
Die richtige Winkeleinstellung ist für die Fahreigenschaften des Rollstuhls ganz wichtig.
- Untere Befestigungsschraube (A) 1/2 bis 1 Umdrehung und obere Schraube (B) 1/2 Umdrehung lösen.
- Exzentermutter (C) drehen, bis die Befestigung senkrecht zum Boden steht.
- Exzentermutter mit dem Steckschlüssel festhalten, während die Befestigungsschrauben angezogen werden.

Werkzeug: 6 mm In- busschlüssel und 19 mm Steckschlüssel (ggf. Wasserwaage)
(!) Zum Einstellen wird empfohlen, sich an etwas Senkrechtem, z. B. einem Türrahmen oder Tischbein, zu orientieren. Diese Einstellung ist auszuführen, wenn die Sitzhöhe vorn oder hinten verändert wird, damit sich die Fahreigenschaften nicht verschlechtern.

6:5 Hintere Sitzhöhe
Die hintere Sitzhöhe ist abhängig von:
Größe des Antriebsrades: 24" Höheneinstellung des Antriebsrades 2 verschiedene Höhen: B-C

Kippgefahr: Immer Einstellung des Kippschutzes prüfen.
(!) Siehe auch Pkt. 13: Andere Sitzhöhen/-winkel.

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Lage C 41 cm B 45 cm6:6 Antriebsrad mit Steckachse
Die Nabenachse ist beweglich und kann auch in der Länge verstellt werden. Mutter an der Nabenachse nach innen/außen drehen, dabei die Achse mit einem Schraubenschlüssel festhalten.

Bei der Montage immer darauf achten, daß das Antriebsrad richtig sitzt. Der Knopf in der Nabe muß ordentlich herausfedern.

6 Einstellungen Sitz
6:7 Höheneinstellung der Antriebsräder
Nabenhülsen mit Unterlegscheiben lösen, Hinterachse abnehmen und in gewünschter Höhe montieren. Hinterachse mit der größeren Aussparung zur rechten Radbefestigung hin montieren. Gleichzeitig auch den richtigen Schwerpunkt ermitteln, siehe Pkt. 9:8.

erkzeug: 21 mm Steckschlüssel

Prüfen, ob die Antriebsräder vorschriftsmäßig montiert sind, siehe Pkt. 6:6. Immer die Einstellung des Kippschutzes Überprüfen. Bei Änderung der Antriebsradposition immer Bremsen testen.
(!) Auch Winkel der Vordergabelbefestigungen einstellen.

6:8 Einstellung der Bremse
Die Bremse ist stufenlos verstellbar.
- Schrauben leicht lösen und Bremse so verschieben, das sich der Bremsbolzen bei nicht gezogener Bremse ca. 20 mm vom Reifen entfernt befindet.
- Wenn die Verriegelung mitten vor der Querstange sitzt, erstere von Position 1 in Position 2 bringen.
- Zur Probe bremsen.

Werkzeug: 5 mm In- busschlüssel

Die Bremswirkung hängt vom Reifendruck ab. Die Bremse ist nur als Feststellbremse und nicht als Fahrbremse zu verwenden.

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Lage 1 Lage 2Der Bremshebelver-längerer ist als Zubehör erhältlich, siehe Pkt. 10:8.
6 Einstellungen Sitz
6:9 Sitzwinkel
Der Sitzwinkel wird durch das Verhältnis zwischen vorderer und hinterer Sitzhöhe gebildet. Er ist zwischen -5^ und -15^ nach hinten einstellbar (0-5 cm).

gefahr: Immer die stellung des Kippschutzes prüfen.
(!) Änderung des Sitzwinkels:
- Winkel der Vordergabelbefestigungen einstellen.
- Auch Winkel der Rückenlehne prüfen.

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Sitzhöhe hinten Sitzhöhe vorne6:10 Sitztiefe
Die Sitztiefe kann durch Umschlagen der Vorderkante des Sitzbezugs um 6 cm reguliert werden.
Kurzer Rahmen: 33-39 cm (vom Rückenlehnenrohr aus gemessen) Langer Rahmen: 39-45 cm (vom Rückenlehnenrohr aus gemessen)
Die funktionelle Sitztiefe ist 6-7 cm länger, je nach Einstellung des Rückenlehnenbezugs, siehe Pkt. 7:4.

7 Einstellungen: Rücken
7:1 Rückenlehne
Die Rückenlehne ist höhen- und winkelverstellbar und hat einen regulierbaren Bezug.

Kippgefahr: Beim Einstellen der Rückenlehne immer den Kippschutz Überprüfen.
7:2 Rückenlehnenhöhe
Die Rückenlehnenhöhe wird durch Abschneiden der Lehnenrohre angepaßt. Bei der Benutzung von Schiebegriffen werden die Rohre 10 mm oberhalb des obersten Befestigungslochs abgetrennt. Es gibt folgende Rückenlehnenhöhen: 40, 38, 36, 34, 32 und 30 cm.

erkzeug: Bogenfeile
Mit Schiebegriff versehen sind die Rückenlehnenrohre 3 cm länger. Wenn bereits verkörzte Rückenlehnen verlängert werden sollen, werden Lehnen-verlängerer mit Halterungen für die Schiebegriffe aufgesetzt. Die maximale Höhe der Rückenlehne einschl. Verlängerung beträgt 40 cm.

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10 mm7:3 Rückenlehnenwinkel
Der Rückenlehnenwinkel kann auf -3^ , -5^ , -8^ , -10^ , -12^ , -15^ eingestellt werden. Dazu Schraube (A) ganz herausschrauben, Schrauben (B) eine Umdrehung lösen. Gewünschten Winkel durch Einschrauben von Schraube (A) bei der entsprechenden Winkelmarkierung einstellen und Schrauben wieder anziehen.

erkzeug: 4 mm Inbusschlüssel
Beim Einstellen des Rückenlehnenwinkels die Rückenlehne auf den Sitz klappen. Der Rückenlehnen Überzug sollte zwischen Sitz und Rückenlehne genügend Platz haben.

Kippgefahr: Beim Einstellen des Rückenlehnenwinkels immer den Kippschutz Überprüfen.

7:4 Rückenlehnenbezug
Der Rückenlehnenbezug ist mit Hilfe der vier Klettbänder und des Überzugs individuell regulierbar.
- Der Überzug muß einen angemessenen Abstand zwischen Sitz und Rückenlehne haben, damit sich der Benutzer bequem anlehnen kann.
- Alle Bänder durchhängen lassen und darauf achten, daß der Benutzer möglichst
weit hinten auf dem Sitz sitzt.
- Die Bänder so spannen, daß sie am Rücken anliegen und den oberen Hüftbereich stützen.

Kippgefahr: Beim Einstellen des Rückenlehnenbezugs immer den Kippschutz überprüfen.

8 Einstellungen: Fußstütze
8:1 Höhe des Fußbogens
Act wird mit einem höhenverstellbaren Fußbogen geliefert.
Höhe Schraube (A) hinten links und rechts an der Fußbogenhalterung losschrauben. Fußbogen auf gewünschte Höhe einstellen. Schrauben ordentlich festziehen. Max. Höhe: 9 cm Über Boden. Mindesthöhe: 4 cm Über Boden.
Werkzeug: 6 mm Inbusschlüssel
(!) Wird ein höherer als der Standard-Fußbogen gewünscht, ist ein erhöhter Fußbogen lieferbar.

Bei Fahrten im Freien sollte der Fußbogen einen Abstand von 5 cm zum Boden haben. Nicht auf den Fußbogen stehen! Kippgefahr!

9 Fahrtechnik, Einstellungen Fahreigenschaften
9:1 Fahreigenschaften
Die Gewichtsverteilung im Rollstuhl ist für die Fahreigenschaften entscheidend. Sie ist teils von Gewicht, Größe und Sitzposition des Fahrers und teils von der Montageposition der Antriebsräder in der Längsrichtung abhängig. Je mehr Gewicht auf den Antriebsrädern liegt, desto wendiger wird der Rollstuhl. Je mehr Gewicht auf den Lenkrädern liegt, desto schwerer lößt sich der Rollstuhl bewegen.
Act wird in der Standardausführung mit einem Radsturz von 3° geliefert. Das bedeutet, daß die Räder oben etwas näher an den Sitz bzw. an die Rückenlehne reichen und unten weiter ausgestellt sind. Daraus ergeben sich folgende Vorteile:
- Der Rollstuhl lößt sich leichter drehen.
- Der Geradeauslauf verbessert sich.
- Der Rollstuhl hat eine größere Auflagefläche.
Bei der Fortbewegung kann der Rollstuhlfahrer mit den Armen näher am Körper arbeiten, wodurch sich die Kraftübertragung verbessert.
Wird eine geringere Gesamtbreite gewünscht, kann der Act mit gerader Hinterachse (Radsturz 0°) bestellt werden. Act ist auch mit doppelten Hinterachsen mit 0° und 3° Sturz lieferbar.
Helfer: Wird der Fahrer allein im Rollstuhl gelassen, die Bremsen betätigen und darauf achten, daß der Kippschutz heruntergeklappt ist.
Parken: Die Auflagefläche des Rollstuhls vergrößern, dazu den Rollstuhl 10 cm zurückfahren, damit die Lenkräder sich nach vorn drehen.
9:2 Fahrtechnik Bordsteinkante, höhere Schwelle: hoch
Rollstuhlfahrer, vorwärts hochfahren: Diese Technik wird nur erfahrenen Rollstuhlfahrern empfohlen.
- Darauf achten, daß der Kippschutz hochgeklappt ist.
- Bis an die Bordsteinkante/Schwelleheranfahren.
- Rollstuhl auf den Hinter rädern so balancieren, daß die Lenkräder hoch genug angehoben sind, um auf den Bordstein zu kommen. Greifreifen mit Schwung betätigen, dabei den Oberkörper nach vorn beugen.

Kippschutz herunterklappen.

9 Fahrtechnik, Einstellungen Fahreigenschaften
Helfer, vorwärts hochfahren:
- Darauf achten, daß der Kippschutz hochgeklappt ist.
- Rollstuhl so hochwinkeln, ggf. mit Hilfe des Fußrohres, daß die Lenkräder auf den Bordstein gelangen.
- Schiebegriffe hochheben, damit die Antriebsräder hochkommen.

pschutz herunterklappen.
Rollstuhlfahrer, rückwärts hochfahren: Diese Technik eignet sich nur für niedrige Kanten/Schwellen, je nachdem wie hoch die Fußplatten eingestellt sind.
- Darauf achten, daß der Kippschutz hochgeklappt ist.
- Rückwärts an die Bord steinkante/Schwelle heranfahren.
- Greifreifen mit Schwung betätigen, dabei den Oberkörper nach vorn beugen.

pschutz herunterklappen.
Helfer, rückwärts hochfahren:
- Rollstuhl rückwärts an die Bordsteinkante/Schwelle überanfahren.
- Rollstuhl so hochwinkeln, ggf. mit Hilfe des Fußrohres, daß die Lenkräder auf den Bordstein gelangen.
- Rollstuhl hochziehen und zurückfahren, bis die Lenkräder über die Kante gelangt sind. Rollstuhl auf alle 4 Räder herunterlassen.

pschutz herunterklappen.

Rollstuhlfahrer, vorwärts herunter- fahren:
Diese Technik wird nur erfahrenen Rollstuhlfahrern empfohlen.
- Darauf achten, daß der Kippschutz hochgeklappt ist.
- Bis an die Bordsteinkante heranfahren.
- Greifreifen mit Schwung betätigen und geradeaus fahren, so daß der Rollstuhlz mit allen 4 Rädern gleichzeitig aufsetzt.

schutz herunterklappen.
Helfer, vorwärts herunterfahren:
- Darauf achten, daß der Kippschutz hochgeklappt ist.
- Rollstuhl so hochwinkeln, ggf. mit Hilfe des Fußrohres, daß die Lenkräder angehoben sind.
- Vorsichtig über die Kante herunterfahren und die Lenkräder auf dem Boden aufsetzen.

schutz herunterklappen.

9 Fahrtechnik, Einstellungen Fahreigenschaften
Rollstuhlfahrer, rückwärts herunterfahren:
Diese Technik eignet sich nur für Höhenunterschiede von bis zu 10 cm.
- Darauf achten, daß der Kippschutz hochgeklappt ist.
- Rückwärts an die Bordsteinkanteheranfahren.
- Vorsichtig rückwärts herunterfahren, dabei den Oberkörper nach vorn beugen.
Bei diesem Fahrmanšver ist die Kippgefahr groß! Kippschutzherunterklappen.
Helfer, rückwärts herunterfahren:
- Darauf achten, daß der Kippschutz hochgeklappt ist.
- Rückwärts an die Bordsteinkanteheranfahren.
- Vorsichtig über die Kante herunterfahren und den Rollstuhl so weit auf den Hinterrädern zurückfahren, bis die Lenkräder das Hindernis überwunden haben. Rollstuhl auf alle 4 Räder herunterlassen.
Kinpschutzherunterklappen.


9:4 Fahrtechnik Steigungen/Gefälle
Hier einige wichtige Tips für das Befahren von Steigungen/Gefälle, damit keine Kippgefahr entsteht.
Nach Mäglichkeit nicht mitten auf einer Steigung wenden. Im- mer möglichst gerade hoch- bzw. herunterfahren. Lieber jemanden um Hilfe bitten, als selbst zuviel riskieren.
Hochfahren: Körper zur Ver- lagerung des Schwerpunktes nach vorn beugen.
Herunterfahren: Körper zur Verlagerung des Schwerpunktes an die Rückenlehne drücken. Fahrgeschwindigkeit mit dem Greifreifen, nicht mit den Bremsen steuern!

9 Fahrtechnik, Einstellungen Fahreigenschaften
9:5 Fahrtechnik Treppen: hoch
Grundsätzlich um Hilfe bitten. Niemals auf Rolltreppen fahren, selbst wenn Hilfe vorhanden ist. Wir empfehlen, dass immer zwei Pflegekräfte diesen Transfer zusammen durchführen. Eine Person sollte hinten sein und die Schiebegriffe halten; die andere Person sollte vorne sein und den Rahmen halten (oder die Beinstützen, wenn diese arretierbar sind).
Mit Helfer, rückwärts:
- Kippschutz hochklappen und darauf achten, daß die höhenverstellbaren Schibegriffe richtig angezogen sind.
-
Rollstuhl rückwärts an die erste Stufeheranfahren.
-
Rollstuhl auf den Hinterrädern hochstellen.
- Rollstuhl langsam Stufe für Stufe hochziehen, dabei mit den Hinterrädern ausbalancieren.
- Nach der letzten Stufe den Rollstuhl noch so weit ziehen, bis die Lenkräder sich über dem Boden befinden, dann auf alle 4 Räder herunterlassen.
Nach dem Umzug Kippschutz herunterklappen.
(!) Die Helfer sollten daran denken, ihre Kraft in den Beinen zu nutzen, und den Rollstuhl nicht mit gebeugtem Rücken transportieren.

9:6 Fahrtechnik Treppen: herunter
Grundsätzlich um Hilfe bitten. Niemals auf Rolltreppen fahren, selbst wenn Hilfe vorhanden ist. Wir empfehlen, dass immer zwei Pflegekräfte diesen Transfer zusammen durchführen. Eine Person sollte hinten sein und die Schiebegriffe halten; die andere Person sollte vorne sein und den Rahmen halten (oder die Beinstützen, wenn diese arretierbar sind).
Mit Helfer, vorwärts:
- Kippschutz hochklappen und darauf achten, daß die höhenverstellbaren Schibegriffe richtig angezogen sind.
- Rollstuhl an die erste Stufe heranfahren und auf den Hinterrädernhochstellen.
- Rollstuhl langsam Stufe für Stufe herunterfahren, dabei mit den Hinterrädern ausbalancieren.
- Nach der letzten Stufe den Rollstuhl auf alle 4 Räder herunterlassen.

Nach dem Umzug Kippschutz herunteropen.
(!) Die Helfer sollten daran denken, ihre Kraft in den Beinen zu nutzen, und den Rollstuhl nicht mit gebeugtem Rücken transportieren.

9 Fahrtechnik, Einstellungen Fahreigenschaften
9:7 Fahrtechnik Überführen aus dem/in den Rollstuhl
Die Überführungstechnik muß mit dem zuständigen Personal geübt werden. Hier nur einige wichtige Punkte, die beim Überführen zu bedenken sind.
Mit oder ohne Helfer, seitlich. Vor dem Überführen:
- Rollstuhl vor dem Stoppen 5-10 cm zurücksetzen, damit sich die Lenkräder nach vorn drehen. Der Rollstuhl sollte möglichst nahe der Überführungsstelle stehen.
- Bremsen ansetzen, Armlehne/Seitenstütze an der überführungs-seite abnehmen.
Mit oder ohne Helfer, von vorn.
Vor dem Überführen:
- Rollstuhl vor dem Stoppen 5-10 cm zurücksetzen, damit sich die Lenkräder nach vorn drehen. Der Rollstuhl sollte möglichst nahe der Überführungsstelle stehen.
- Bremsen ansetzen.
Nicht auf den Fußbogen stellen! Kippgefahr!
(!) Die Helfer sollten daran denken, ihre Kraft in den Beinen zu nutzen, und den Rollstuhl nicht mit gebeugtem Rücken transportieren.

9 Fahrtechnik, Einstellungen Fahreigenschaften
9:8 Schwerpunkt
Der Schwerpunkt wird durch Positionsänderung der Antriebsräder eingestellt.
- Nabenhülsen/Antriebsräder nach vorn oder hinten schieben, siehe Pkt. 6:7.

Bremsen einstellen, Pkt. 6:8.

rkzeug: 21 mm Steckschlüssel
Bei nach vorn verlegter Position der Antriebsräder ist der Rollstuhl einfacher zu fahren und wendiger. Allerdings steigt die Gefahr des Umkippens nach hinten.
(!) Der Schwerpunkt verändert sich auch bei verändertem Sitz-und/oder Rückenlehnenwinkel.

wendung des Kipp- ntzes wird empfohlen.

gfältig Überprüfen, ob die riebsräder vorschrift ßig montiert sind, siehe 6:6.

9:9 Änderung des Radsturzes
Die Antriebsräder werden serienmäßig mit einem Radsturz von 3° montiert. Der Radsturz kann durch Austausch der Hinterachse und den Scheiben zwischen Nabenhülse und Radbefestigung auf 0° oder 6° eingestellt werden.

rkzeug: 21 mm Steckschlüssel
(!) Markierung auf der Sturzscheibe nach oben setzen bei 0° Hinterachse und bei 6° Hinterachse Markierung nach unten setzen.

9 Fahrtechnik, Einstellungen Fahreigenschaften
9:10 Greifreifen
Act wird serienmäßig mit Titan-Greifreifen geliefert. Das Material sowie der Abstand zwischen Antriebsrad und Greifreifen beeinflussen die Griffmöglichkeiten des Benutzers. Als Zusatz-ausrüstung sind Alu-Greifreifen sowie rutschfest lackierte, rostfreie, Vollgummi- oder kunststoffbeschichtete Greifreifen erhältlich.
Die alternativen Greifreifen sind zwar griffreundlicher, gleichzeitig erhöht sich jedoch der Abrieb. Bei starkem Abbremsen kann es zu leichten Brandverletzungen (z. B Blasen) kommen.

Bei Fahrten durch enge Passagen besteht die Gefahr, daß die Finger eingequetscht werden oder zwischen die Speichen geraten.

Bei Gefahr, daß die Finger des Rollstuhlfahrers zwischen die Speichen kommen, empfehlen wir den Speichenschutz.
9:11 Änderung des Greifreifenabstandes
Der Abstand zwischen Antriebsrad und Greifreifen kann durch Hinzufügen oder Entfernen von Distanzstücken verändert werden.

Werkzeug: 4 mm Inbus- schlüssel

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Distanztücke10 Montageanweisungen Zubehör
Montageanweisungen werden grundsätzlich mit dem Zubehör bei der Auslieferung durch Etac mitgeliefert.
Sie finden die Anleitungen außerdem auf unserer Website, www.etac.de.
10:1 Sitzkissen
Das Sitzkissen ist bei Lieferung 56 cm lang und wird vorn oder hinten auf die eingestellte Sitztiefe zugeschnitten. Darauf achten, daß das Kissen beim Messen vorschriftsmäßig zwischen den Rückenlehnenrohren liegt, mit den abgerundeten Ecken nach hinten.

Bei dem Sitzkissen handelt es sich um eine Standardausführung, die sich nicht für Rollstuhlfahrer mit wundgesessenen Stellen eignet.

10:2 Seitlich schwenkbare Armlehne
Dreifach höhenverstellbar: 19 cm, 23 cm und 27 cm. Höhenverstellung: Schraube (2) losschrauben. Bolzen (3 und 4) herausnehmen. Auf die gewünschte Höhe einstellen.
1) Armlehnenrohr re/li
2) Schraube
3) Bolzen Freilauf
4) Bolzen M5
5) Armlehnenbefestigung, kompl.
6) Griffbezug
7) Schraube

Werkzeug: 5 mm Inbusschlüssel
Rollstuhl nicht an den Armlehnen hochheben. Die Armlehne ist nicht mit dem Kippschutz kombinierbar.

10:3 Seitenschutz, hart, transparent
Der Seitenschutz besteht aus Polycarbonat und wird mit einem Bügel, der am Rückenlehnenrohr befestigt wird, an den Rollstuhl montiert. Der Seitenschutz hat öffnungen, mit denen er leicht vom Rollstuhl abgenommen werden kann. Montageanweisung wird mitgeliefert.

Werkzeug: Kreuzschraubenzieher, 5 mm, und 3 mm Inbusschlüssel.
Rollstuhl nicht an den Armlehnen hochheben.

10 Montageanweisungen Zubehör
10:4 Schmutzschutz
Der Schmutzschutz besteht aus Polyester und wird mit zwei Schrauben am Rückenlehnenrohr befestigt. Zuerst mit einer Ahle o. Ö. Löcher in den Rückenlehnenbezug bohren, die sich vor den vorgebohrten Löchern im Rückenlehnenrohr befinden müssen. Die Vorderkante des Schmutzschutzes wird mit Klettband am Sitzbezug befestigt.

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Werkzeug: Kreuzschraubenzieher Rollstuhl nicht am Schmutzschutz hochheben.
10:5 Spritzschutz, mit Rückenlehne klappbar
Der Spritzschutz besteht aus transparentem Polycarbonat und kann, wenn die Rückenlehne heruntergeklappt wird, am Stuhl sitzenbleiben. Der Spritzschutz wird mit einer Schraube am Rückenlehnenrohr und einer Schraube am Sitzrohr befestigt.

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Werkzeug: 3 mm und 4 mm Inbusschlüssel Rollstuhl nicht an den Arm- lehnen hochheben.
Der Kippschutz besteht aus vier Teilen:
- Befestigungsrohr unter der Lochplatte montieren (siehe Abb.).
- Kippschutzrohr in geeigneter Position am Befestigungsrohr anbringen.
- Verlängerungsteil mit Entlastungsrad mit Schraube/Mutter in gewünschter Höhe befestigen.
Für das Fahren über Türschwellen und dicke Teppichränder sollte der Abstand des Entlastungsrades zum Boden etwa 3-5 cm betragen.

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Werkzeug: 4 mm Inbusschlüssel, 8 mm Schraubenschlüssel 2 Inbusschlüssel 5 mm für die Montage am Fahrgestell
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Beim Einstellen von Sitzhöhe, Gleichgewichtsposition oder Rückenlehnenwinkel immer die Kippschutzfunktion Über- prüfen.
10 Montageanweisungen Zubehör
10:7 Speichenschutz
Dank des Speichenschutzes können die Finger nicht zwischen die Speichen geraten, außerdem dient er in gewisser Weise als Schmutzfänger.
Montageanweisung wird mitgeliefert.

10:8 Bremshebelverlängerer
Der Bremshebelverlängerer kann an der Standardbremse angebracht werden. Gummigriff abziehen und Verlängerungsteil mit 2 Schrauben festschrauben. Gummigriff auf die Verlängerung schieben.

Werkzeug: 4 mm In- busschlüssel und 8 mm Schraubenschlüssel

Die Bremswirkung hängt vom Reifendruck ab. Die Bremse ist nur als Feststellbremse und nicht als Fahrbremse zu verwenden.

10:9 Schiebegriffsatz
Schiebegriffbefestigung mit 2 Schrauben in die vorgebohrten Löcher im Rückenlehnenrohr montieren. Mit diesen Befestigungen wird die Rückenlehne um 3 cm verlängert (siehe Pkt. 13:2). Schiebegriffe nach dem überziehen des Rückenlehnenbezugs in den Befestigungen festschrauben.

Nach einer Woche die Schrauben Überprüfen und nachziehen.

Werkzeug: 4 mm Inbusschlüssel
(!) Schiebegriffbefestigungen sind auch in zwei längeren Ausführungen erhältlich.

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Befestigung10 Montageanweisungen Zubehör
Der Tetra-Adapter ermöglicht Rollstuhlfahrern mit eingeschränkter Fingerfunktion die Verwendung einer Steckachse für das Antriebsrad. Er ist auch vorteilhaft für dem Rollstuhlfahrer nahestehende Personen, die das Rad oft abnehmen bzw. ansetzen.
Montageanweisung wird mitgeliefert.

Werkzeug: 8 mm Schraubenschlüssel und Schraubenzieher

Sobald das Rad sitzt, den Adapter zur Seite führen und mit dem Haken an einer beliebigen Speiche befestigen.

Bei der Montage grundsätzlich darauf achten, daß das Antriebsrad richtig sitzt. Der Knopf in der Nabe muß ordentlich herausfedern.

Der Bezug besteht aus zweischichtigem Polyester oder Gummigewebe. Der Sitzbezug ist mit Riemen um die Sitzrohre herum befestigt. Der Bezug kann leicht vom Fahrgestell abgenommen werden, indem die Riemen unter dem Sitz losgemacht werden.
Der Rückenlehnenbezug wird abgenommen, indem der Überzug losgemacht und das Gummiband sowie eventuelle Zubehörteile entfernt werden. Danach den Rückenlehnenbezug nach oben ziehen. Sitz- und Rückenlehnenbezug gemäß den Pflegehinweisen waschen.
Antriebsräder/Lenkräder Vordergabelbefestigung
Reifen/Schlauch: Reifendruck mind. einmal monatlich prüfen (siehe Reifen), ggf. auch Reifenprofil.
Kugellager: Wartungsfrei
Speichen: Lose Speichen können zu schiefen Räder führen. Zwecks Speicheneinstellung wenden Sie sich an Ihren Fahrradhändler oder die Hilfsmittelzentrale.
Greifreifen: Wenn ein Greifreifen so beschädigt ist, daß die Hände beim Betätigen verletzt werden können, muß er ausgewechselt werden.
Radachsen: Radachsen nach Bedarf von Haaren, Schmutz usw. reinigen.
Vordergabelbefestigung: Zur Optimierung der Fahreigenschaften müssen die Befestigungen im richtigen Winkel sitzen. Prüfen, ob Vordergabeln vorschriftsäßig angezogen sind, siehe Pkt. 6:3.
Bremsen
Die Bremswirkung hängt vom Reifendruck ab. Starke Verschmutzung kann sich negativ auf den Bremsmechanismus auswirken.
Bremsenfunktion einmal monatlich Überprüfen. Neueinstellung siehe Pkt. 6:8
Reinigung des Fahrgestells
Damit Sie sich in Ihrem Rollstuhl wohl fühlen und dieser lange hält, muß er sauber gehalten werden. Der Act ist leicht zu reinigen und zu pflegen.
Fahrgestell mit einem Reiniger ohne Schleifmittel und einem pH-Wert von 5–9 oder mit 70%igem Waschalkohol reinigen. Nachspülen und trocknen.
Ausbesserungsfarbe
Zum Übermalen kleinerer Kratzer und Lackschäden ist Ausbesserungsfarbe in allen Farben der Etac-Rollstühle erhältlich.
Sonstiges
Wenn Ihr Rollstuhl nicht richtig funktioniert, setzen Sie sich mit Ihrem Händler oder der Hilfsmittelzentrale in Verbindung. Defekte Rollstühle dürfen nicht benutzt werden. Bei Ausbesserungs- und Ersatzteilarbeiten sind Original-Etac-Teile oder Teile von entsprechender Qualität, die in der Elite-Explosionszeichnung angegeben
sind, zu benutzen. Werden andere Teile verwendet, Übernimmt Etac keine Verantwortung für Funktion und Sicherheit.
(!) Fetten Sie bei Bedarf bewegliche Teile und Verbindungen mit Fahrradöl oder ähnlichem.
11 Pflegehinweise
Fehlersuche
Anzeichen*
Maßnahme
| Rollstuhl zeiht zur Seite | - Reifen aufpumpen- Winkeleinstellung der Vordergabelbefestigungen korrigieren- Prüfen, ob Vordergabelbefestigungen auf gleicher Höhe montiert sind- Antriebsradbefestigungen falsch montiert- Fahrer belastet den Rollstuhl falsch- Vorwärtsbewegung auf einer Seite stärker |
| Rollstuhl läuft schwer | - Reifen aufpumpen- Antriebsradbefestigungen falsch montiert- Haare und Schmutz von Lenkradsachsen entfernen- Zuviel Gewicht auf den Lenkrädern; Gleichgewichtsposition des Rollstuhls korrigieren |
| Rollstuhl schwer lenkbar | - Reifen aufpumpen- Prüfen, ob Vordegabel nicht zu stark angezogen sind- Winkeleinstellung der Vordergabelbefestigungen korrigieren- Haare und Schmutz von Lenkradsachsen entfernen |
| Bremsen greifen schlecht | - Reifen aufpumpen- Abstand zwischen Reifen und Bremse korrigieren |
| Antriebsräder liegen nicht an | - Länge der Nabenachse neu einstellen |
| Antriebsräder schwer anzusetzen / abzunehmen | - Steckachse reinigen und schmieren- Länge der Nabenachse neu einstellen |
| Lenkräder wackeln | - Vordergabeln nicht richtig fest angezogen- Prüfen, ob Vordergabelbefestigungen auf gleicher Höhe montiert sind- Winkeleinstellung der Vordergabelbefestigungen korrigieren- Zuviel Gewicht auf den Lenkrädern; Gleichgewichtsposition des Rollstuhl korrigieren |
| Rollstuhl wirkt kippelig | - Reifen aufpumpen- Prüfen, ob Schrauben und Bedienelemente richtig angezogen sind |
(!) Fetten Sie bei Bedarf bewegliche Teile und Verbindungen mit Fahrradöl oder ähnlichem.
* Der Rollstuhlfahrer kann aufgrund eines falsch eingestellten Rollstuhls und/oder falscher Fortbewegungstechnik mit mehreren dieser Symptome konfrontiert werden.
12 Tests und Garantien
Act wurde für die Benutzung im Haus und außer Haus getestet und zugelassen und ist CE-gekennzeichnet. Das höchstzulässige Benutzergewicht beträgt 100 kg.
Handikappinstitutet Dieses schwedische Institut testet Funktion und technische Ausführung. Die Testverfahren sind an die ISO-Normen, Standard 7176 angepaßt.
CE-Kennzeichnung Das Produkt hat die gemeinsam verabschiedeten Beurteilungen und Tests gemäß den produktgruppen-spezifischen Europa-Normen durch laufen.
Nachweis dafür, daß das Produkt die nationalen sowie die Anforderungen der medizinischen EU-Richtlinie MDD (Medical Device Directive) erfüllt.
Möglichkeit für den Kunden, das richtige Produkt anhand von vergleichbaren Testdaten auszuwŠhlen.
Garantie: Garantie: 5 Jahre auf Material- und/oder Montagemängel Unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie auf unserer Homepage unter www.etac.de
Spezialeinstellungen sind solche, die von den Anweisungen des Handbuchs und den dort angegebenen Einstellungen abweichen.
Vom Kunden spezialangepaßte Rollstühle dürfen die CE-Kennzeichnung von Etac nicht behalten. Die Etac-Garantie verliert ihre Gültigkeit. Bei Unklarheiten hinsichtlich eventueller Anpassungen sollte Etac kontaktiert werden.
Kombination eines Act mit einem anderen, nicht von Etac hergestellten Produkt:
Im allgemeinen gilt keine der CE-Kennzeichnungen der kombinierten Produkte.
13 Andere Sitzhöhen/Winkel
Tabelle für hintere Sitzhöhe (± 2% cm je nach Reifentyp und Sitzwinkel)
| 24" | Antriebsrad pos | Sitzhöhe hinten Sitzwinkel 5° | Abstand Antriebsrad-Sitz |
| B 1-5 | 45 cm | 15 cm | |
| C1-5 | 41 cm | 19 cm |

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Abstand zwischen Sitz und Antriebsrad Sitzhöhe hinten C B 5 4 3 2 1 Sitzhöhe vorneTabelle für vordere Sitzhöhe
| Lenkrad | |||
| Gabel | Position | 5" | |
| Kurz123 | ![]() | S 1 | 44 cm |
| S 2 | 46 cm | ||
| S 3 | 48 cm | ||
| Medium123 | ![]() | M 1 | 41-45 cm |
| M 2 | - | ||
| M3 | 51 cm | ||
| L123 | ![]() | L1 | 53 cm |
| L2 | 54 cm | ||
| L3 | - | ||
14 Maße und Gewichte Standardausführung
Stuhltyp![]() | Art. Nr![]() | Sitz-tiefe ab Rücken-lehnenror![]() | Sitzhöhe vorn ohne Kissen![]() | Sitzhöhe hinten ohne Kis-sen![]() | Höhe Rücken-lehne![]() | Gesamt breite![]() | Transport-breite Antriebsrä-der![]() | Gewicht ohne Antriebs-räder![]() |
| 35 cm kurz | 13100101- | 34-39 cm | 44-54 cm | 41-45 cm | 30-40 cm | 55,5 cm | 46,5 cm | 5,4 kg |
| 35 cm lang | 13100102- | 39-45 cm | 44-54 cm | 41-45 cm | 30-40 cm | 55,5 cm | 46,5 cm | 5,4 kg |
| 37,5 cm kurz | 13100103- | 34-39 cm | 44-54 cm | 41-45 cm | 30-40 cm | 57,5 cm | 49 cm | 5,4 kg |
| 37,5 cm lang | 13100104- | 39-45 cm | 44-54 cm | 41-45 cm | 30-40 cm | 57,5 cm | 49 cm | 5,4 kg |
| 40 cm kurz | 13100105- | 34-39 cm | 44-54 cm | 41-45 cm | 30-40 cm | 60,5 cm | 51,5 cm | 5,5 kg |
| 40 cm lang | 13100106- | 39-45 cm | 44-54 cm | 41-45 cm | 30-40 cm | 60,5 cm | 51,5 cm | 5,5 kg |
| 42,5 cm kurz | 13100107- | 34-39 cm | 44-54 cm | 41-45 cm | 30-40 cm | 63 cm | 54 cm | 5,5 kg |
| 42,5 cm lang | 13100108- | 39-45 cm | 44-54 cm | 41-45 cm | 30-40 cm | 63 cm | 54 cm | 5,5 kg |
| 45 cm kurz | 13100109- | 34-39 cm | 44-54 cm | 41-45 cm | 30-40 cm | 65,5 cm | 56,5 cm | 5,6 kg |
| 45 cm lang | 13100110- | 39-45 cm | 44-54 cm | 41-45 cm | 30-40 cm | 65,5 cm | 56,5 cm | 5,6 kg |
| Farbwahl für Rahmen: 01= Schwarz, 02= Rot, 22= Grau Struktur, 30= Blau Struktur, 33= Meergrün Struktur, 34= Pflaume Struktur, 38= Schwarz Graphit/Gold | ||||||||
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