Trekking 3.3 - Fahrrad Victoria - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Trekking 3.3 Victoria
ZUR BEDIENUNG, EINSTELLUNG, PFLEGE UND WARTUNG
DIN EN ISO 4210 / DIN EN 82079-1
TREKKINGRAD
CITYRAD
TANDEM
ATB
Vertrieb:
Hermann Hartje KG
Tel. +49 (0) 4251-811-500
info@hartje.de
www.hartje.de

VICTORIA®
Gewährleistung (Garantiebestimmungen)
VICTORIA®
Mit einem Victoria-Fahrrad erwerben Sie ein hochwertiges Qualitätsprodukt. Wir bieten Ihnen deshalb ab Kaufdatum nachfolgende Garantie:
- Auf Alu-Rahmen und ungefederte Aluminium-Gabeln: 5 Jahre Garantie auf Rahmen- und Gabelbruch
- Auf Stahl-Rahmen und ungefederte Stahl-Gabeln: 5 Jahre Garantie auf Rahmen- und Gabelbruch
Während der Garantiezeit werden Produktmängel durch Ersatz oder kostenlose Reparatur behoben. Alle Garantieleistungen können nur durch einen von uns bestimmten Fahrradhändler erbracht werden.
Die Garantie gilt nur für den Erstbesitzer und ist nicht auf einen Folgebesitzer übertragbar.
Ein Kaufnachweis (Rechnung / datiertes Verkaufsdokument, welches das Fahrrad identifiziert) ist erforderlich.
Die Garantie gilt nicht bei Benutzung im Renn- oder Wettkampfeinsatz.
Diese Garantie erstreckt sich auf Komplettfahrräder, die von einer von uns autorisierten Verkaufsstelle endmontiert und justiert wurden.
Diese Garantie erlischt, wenn das Fahrrad anders als bestimmungsgemäß verwendet, unzureichend gewartet, falsch repariert, umgebaut oder modifiziert wird.
Text: Copyright der Firma Hermann Hartje KG, Hoya, keine Vervielfältigung ohne unsere Zustimmung
Bezeichnungen
VICTORIA
Rahmen:
① Steuerkopfrohr
② Hauptrahmenrohr
③ Hinterbau-Unterrohr
④ Hinterbau-Oberstrebe
⑤ Sitzrohr
HINWEIS: Die Abbildung kann abhängig von Ihrem Modell bzw. der gewählten Ausstattung abweichen. Lesen Sie die speziellen Hinweise zu Ihrer Ausstattung in den entsprechenden Kapiteln.

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④ Hinterbau-Oberstrebe ⑤ Sitzrohr Sattel Sattelstütze Gepäckträger Reflektor/Rücklicht Bremse hinten Reflektor/Rücklicht Radmutter Ständer Hinteres Laufrad Hinterradnabe Kettenschutz Tretkurbel Pedal Lenker Lenkervorbau Bremshebel Bremsseil Scheinwerfer Bremse vorne Gabel Nabendynamo Radmutter Vorderes Laufrad Speiche Felge VentilImpressum
VICTORIA
Verantwortlich für Vertrieb und Marketing
Hermann Hartje KG
Deichstraße 120–122
27318 Hoya/Weser
Tel. +49 (0) 4251-811-500
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Text, Inhalt und Layout
Prüfinstitut Hansecontrol GmbH
Schleidenstraße 1
22083 Hamburg
Tel. +49 (0) 40-300 3373-73 0
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Diese Gebrauchsanleitung ist eine Zusatzanleitung zu Ihrem Fahrrad und erfüllt die Anforderungen und den Wirkungsbereich der Normen DIN EN 4210 und DIN EN 82079-1.
© Vervielfältigung, Nachdruck und Übersetzung sowie jegliche wirtschaftliche Nutzung sind, auch auszugsweise, in gedruckter oder elektronischer Form, nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung zulässig.
Version 02_VICTORIA_RAD_DE
Inhaltsverzeichnis
VICTORIA
Gewährleistung (Garantiebestimmungen) 2
Bezeichnungen 3
Impressum 4
Inhaltsverzeichnis 5
Sicherheit 9
Allgemeine Hinweise 9
Unbedingt lesen 9
Gültigkeit 9
Kennzeichnung der Warnhinweise 9
Sicherheitshinweise 10
Verwendung 10
Straßenverkehr 11
Veränderungen 12
Restgefahren 12
Unfall- und Verletzungsgefahr 12
Bestimmungsgemäße Verwendung 13
Grundlagen 14
Symbole und Begriffe 14
Symbole auf den Produkten 14
Symbole in dieser Anleitung 14
Begriffe 14
Schriftliche Kennzeichnungen 15
Einheiten 15
Drehmomente 15
Drehrichtung von Schrauben 16
Hinweise 16
Straßenverkehr 16
Fahrradhelm 16
Beleuchtung 17
Weitere Vorschriften 17
Mitnahme von Kindern 17
Verwendung 19
Verschleiß 19
Zulässiges Gesamtgewicht 19
Gepäckträger 20
Gepäck 20
Diebstahlschutz 21
Transport 21
Entsorgung 21
Bremse 22
Rücktrittbremse 22
Inhaltsverzeichnis
VICTORIA
Handbremse 22
Bremstypen 23
Rollenbremse (Seilzug) 23
Felgenbremse 23
Schnellspanner 27
Sattelstütze 28
Beleuchtung 28
Modelle mit Steckbeleuchtung 28
Modelle mit Akku (E-Rad) 29
Modelle mit Nabendynamo 29
Scheinwerfer 29
Rücklicht 30
Federung 30
Federsattelstütze 31
Federgabel 31
Einstellmöglichkeiten 32
Sitzposition 32
Tausch von Komponenten 33
Reifenluftdruck 33
Ventiltypen 33
Gangschaltung 34
Kettenschaltung 34
Ketten- und Riementrieb 35
Kettentrieb 35
Riementrieb 36
Montage 37
Steckbeleuchtung 37
Scheinwerfer 37
Rücklicht 37
Vor jeder Fahrt 38 Prüfanweisung 38
Vor der ersten Fahrt 39
Nach einem Sturz 40
Bedienung 40
Bremse 40
Handbremse 40
Rücktrittbremse 41
Schnellspanner 42
Sattelstützenklemme 42
Beleuchtung 42
E-Rad 43
Modelle mit Nabendynamo 43
Inhaltsverzeichnis
VICTORIA
Steckbeleuchtung 45 Lenker 57
Federgabel 46 Scheinwerfer 58
Lock-Out 47 Senkrechte Einstellung 58
Gangschaltung 47 Waagerechte Einstellung 58
Nabenschaltung 48 Federung 59
Kettenschaltung 49 Federgabel 59
Ketten-/Nabenschaltung 50 Federsattelstütze 59
Komponenten 51 Reifenluftdruck 59
Glocke 51 Gangschaltung 60
Ständer 51 Kettenschaltung 61
Rahmenschloss 51 Nabenschaltung „Nexus“ 61
Gepäckträger 51 Nabenschaltung „NuVinci“ 62
Einstellungen 53 Reinigung und Pflege 63
Hinweise 53 Hinweise 63
Bremse 53 Benötigte Hilfsmittel 63
Felgenbremse mit Bremsseil 53 Reinigung 64
Hydraulische Scheibenbremse 55 Pflegehinweise 64
Hydraulische Scheibenbremse 56 Bremse 64
Schnellspanner 56 Federung 65
Sitzposition 57 Kette 65
Sattel 57 Gangschaltung 65
Inhaltsverzeichnis
VICTORIA
Wartung 66 Fahrradpass 81
Hinweise 66 Übergabeprotokoll 83
Inspektionsintervalle 66
Wartungsintervalle 67
Wartungsarbeiten 67
Verschraubungen 67
Rahmen und Gabel 67
Gepäckträger und Schutzbleche 67
Sattel 68
Lenker 68
Laufräder 68
Handbremse 70
Rücktrittbremse 72
Pedaltrieb 72
Kettenspannung 73
Beleuchtung 74
Glocke 74
Federung 74
Gangschaltung 74
Inspektionsprotokoll 76
Notizen 79
Sicherheit
VICTORIA
Sicherheit
Allgemeine Hinweise
Unbedingt lesen

Lesen Sie alle Warnungen und Hinweise in dieser Gebrauchsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie das Fahrrad verwenden.
Bewahren Sie die Gebrauchsanleitung griffbereit auf, sodass sie jederzeit verfügbar ist. Wenn Sie Ihr Fahrrad an Dritte weitergeben, händigen Sie die Gebrauchsanleitung mit aus.
Gültigkeit
Diese Gebrauchsanleitung ist gültig für folgende Fahrrad-Modelle 2017:
- Fahrräder mit Zulassung für den Straßenverkehr:
Trekking, Urban, Retro, Holland (Limited/Classic 3), Spezial. - E-Räder (Pedelecs) mit Zulassung für den Straßenverkehr und separater Gebrauchsanleitung für den Antrieb:
e Holland, e Manufaktur, e Spezial, e Trekking, e Urban, e Retro.
Kennzeichnung der Warnhinweise
Der Sinn von Warnhinweisen ist es, Ihre Aufmerksamkeit auf mögliche Gefahren zu lenken. Die Warnhinweise erfordern Ihre volle Aufmerksamkeit und das Verständnis der Aussagen. Das Nichtbefolgen eines Warnhinweises kann zu Verletzungen der
eigenen oder anderer Personen führen. Die Warnhinweise allein verhindern keine Gefahren. Befolgen Sie alle Warnhinweise, um ein Risiko bei der Verwendung des Fahrrades zu vermeiden.
Warnhinweise gibt es in den folgenden Kategorien:

WARNUNG
Das Signalwort bezeichnet eine Gefährdung mit einem mittleren Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge haben kann.

VORSICHT
Das Signalwort bezeichnet eine Gefährdung mit einem niedrigen Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, eine geringfügige oder mäßige Verletzung zur Folge haben kann.
HINWEIS
Das Signalwort warnt vor möglichen Sachschäden.
Sicherheitshinweise
Verwendung

WARNUNG
Gefahren für Kinder und für Personen mit unzureichenden Kenntnissen oder Fähigkeiten!
Bei falscher Verwendung des Fahrrades besteht Unfall- und Verletzungsgefahr.
- Verwenden Sie das Fahrrad nur, wenn Sie mit der Bedienung und allen Funktionen vertraut sind.
- Lassen Sie das Fahrrad nicht von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen verwenden.
- Lassen Sie Kinder nicht mit dem Fahrrad spielen.
- Lassen Sie Reinigung, Pflege und Wartung nicht von Kindern durchführen.
- Lassen Sie Kleinkinder nicht mit der Verpackungsfolie spielen. Sie können sich beim Spielen darin verfangen und ersticken.

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Der Bremsweg kann sich verlängern oder das Fahrrad könnte in Kurven wegrutschen, z. B. bei Nässe, Laub, Schmutz oder Schnee.
- Passen Sie Ihre Fahrweise und Ihre Geschwindigkeit den Witterungsbedingungen an.
- Passen Sie Ihre Fahrweise und Ihre Geschwindigkeit der Fahrbahn an.

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Es befinden sich drehende und bewegliche Teile am Fahrrad. Kleidung kann sich in drehenden Teilen verfangen. Wenn Sie falsches Schuhwerk tragen, können Sie von den Pedalen rutschen.
- Tragen Sie enge Beinkleidung. Verwenden Sie ggf. Hosenklammern.
- Tragen Sie rutschfeste Schuhe mit einer steifen Sohle.
- Vermeiden Sie, dass lose Bänder herunterhängen, z. B. Schnürsenkel oder Bänder an Jacken.
HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Bei falscher Verwendung Ihres Fahrrades kann das Fahrrad beschädigt werden.
- Springen Sie mit dem Fahrrad nicht über Rampen oder Erdhügel.
- Fahren Sie mit dem Fahrrad nicht über Treppen oder andere Absätze, z. B. Bordsteinkanten oder Felsen.
- Fahren Sie mit dem Fahrrad nicht durch tiefe Wasserstellen.
Straßenverkehr

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Bei falscher oder nicht vorschriftsmäßiger Verwendung des Fahrrades besteht ein hohes Unfallrisiko.
- Verwenden Sie das Fahrrad nur im öffentlichen Straßenverkehr, wenn die Ausstattung den landesspezifischen Vorschriften zum Straßenverkehr entspricht.
- Fahren Sie nur dann mit Ihrem Fahrrad im Straßenverkehr, wenn Sie die landesspezifischen Vorschriften zum Straßenverkehr beachten.
- Befolgen Sie zur Benutzung von Fahrradwegen und Fahrbahnen die landesspezifischen und regionalen Vorschriften.

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Bei falscher oder nicht vorschriftsmäßiger Verwendung des Fahrrades besteht ein hohes Unfallrisiko.
- Verwenden Sie das Fahrrad nur im öffentlichen Straßenverkehr, wenn die Ausstattung den landesspezifischen Vorschriften zum Straßenverkehr entspricht.
- Fahren Sie nur dann mit Ihrem Fahrrad im Straßenverkehr, wenn Sie die landesspezifischen Vorschriften zum Straßenverkehr beachten.
- Befolgen Sie zur Benutzung von Fahrradwegen und Fahrbahnen die landesspezifischen und regionalen Vorschriften.

WARNUNG
Verletzungsgefahr!
Fehlender Kopfschutz.
- Tragen Sie beim Fahren einen geeigneten Fahrradhelm.

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Schlechte Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer.
- Tragen Sie beim Fahren helle Kleidung mit reflektierenden Elementen.

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr.
- Lenken Sie sich während der Fahrt nicht durch andere Tätigkeiten ab, z. B. durch Einschalten des Lichtes.
- Verwenden Sie während der Fahrt keine mobilen Geräte, z. B. Smartphones oder MP3-Abspielgeräte.
- Fahren Sie nicht mit dem Fahrrad, wenn Sie Alkohol, Rauschmittel oder beeinträchtigende Medikamente zu sich genommen haben.
Veränderungen

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Falsche Anbauten, Veränderungen des Fahrrades oder falsches Zubehör können Fehlfunktionen des Fahrrades verursachen.
- Lassen Sie Veränderungen am Fahrrad von Ihrem Fachhändler durchführen.
- Informieren Sie sich bei Ihrem Fachhändler über geeignetes Zubehör.
Restgefahren
Der Gebrauch des Fahrrades ist trotz Einhaltung aller Sicherheitshinweise mit folgenden unvorhersehbaren Restgefahren verbunden:
Unfall- und Verletzungsgefahr
- Durch das Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer sind Gefahrensituationen möglich.
- Durch unvorhersehbare Beschaffenheit der Fahrbahn sind Unfälle und Verletzungen möglich, z. B. bei Glätte durch Blitzeis.
- Durch unvorhersehbare Materialfehler können Komponenten nicht funktionieren oder brechen.
Bestimmungsgemäße Verwendung
VICTORIA
- Durch unvorhersehbare Materialermüdung können Komponenten nicht funktionieren oder brechen.
- Durch unvorhersehbare fehlerhafte Herstellung von Fahrradkomponenten können Komponenten nicht funktionieren oder brechen.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Hersteller oder Händler übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch nicht bestimmungsgemäße oder falsche Verwendung entstanden sind.
Die Gewährleistung erlischt bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung des Fahrrades (siehe Kapitel „Gewährleistung“).
Das Fahrrad ist ausschließlich für die private Verwendung bestimmt.
Das Fahrrad ist für die Verwendung von Personen bestimmt, auf deren Körpergröße die korrekte Sitzposition eingestellt wurde (siehe Kapitel „Einstellungen > Sitzposition“).
Alle Modelle mit Ausnahme der Modelle „Spezial 7.9“ und „Spezial 8.7“ (Tandem) sind für den Transport einer einzelnen Person auf befestigten Straßen und Wegen bestimmt.
Die Modelle „Spezial 7.9“ und „Spezial 8.7“ (Tandem) sind für den Transport einer oder zwei Personen auf befestigten Straßen und Wegen bestimmt.
Das Fahrrad ist nicht für die Verwendung mit überdurchschnittlicher Belastung bestimmt, z. B. gilt die Verwendung bei Renn- und Wettkampfveranstaltungen als nicht bestimmungsgemäß (siehe Kapitel „Gewährleistung“).
Das Fahrrad ist für die Verwendung eines Kindersitzes bestimmt, wenn dies im Fahrradpass vermerkt ist (siehe Kapitel
„Fahrradpass“).
Das Fahrrad ist für die Verwendung eines optionalen Gepäckträgers bestimmt, wenn dies im Fahrradpass vermerkt ist (siehe Kapitel „Fahrradpass“).
Für die bestimmungsgemäße Verwendung des Fahrrades im Straßenverkehr müssen Sie die landesspezifischen Vorschriften kennen und verstanden haben.
Für die bestimmungsgemäße Verwendung des Fahrrades im Straßenverkehr muss das Fahrrad den landesspezifischen Vorschriften entsprechen (siehe Kapitel „Hinweise > Straßenverkehr“).
- Verwenden Sie Ihr Fahrrad nur wie in dieser Gebrauchs-anleitung beschrieben. Jede andere Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß und kann zu Unfällen, Personen- oder Sachschäden führen.
Grundlagen
Symbole und Begriffe
Symbole auf den Produkten
Folgende Symbole werden auf der Verpackung, dem Akku oder dem Ladegerät abgebildet.

Kennzeichnung für Elektrogeräte, die Sie nicht in den Haus- oder Restmüll entsorgen dürfen. Sie sind gesetzlich verpflichtet so gekennzeichnete Produkte für eine umweltgerechte Wiederverwertung an geeigneten Sammelstellen zu entsorgen.

Kennzeichnung für Akkus und Batterien, die Sie nicht in den Haus- oder Restmüll entsorgen dürfen. Sie sind gesetzlich verpflichtet so gekennzeichnete Produkte für eine umweltgerechte Wiederverwertung an geeigneten Sammelstellen zu entsorgen.

Kennzeichnung für Wertstoffe, die zum Recycling bestimmt sind. Entsorgen Sie die Verpackung sortenrein. Geben Sie Pappe und Karton zum Altpapier, Folien in die Wertstoffsammlung.

Richtlinien-Konformitätszeichen für Produkte, die den Anforderungen der europäischen Richtlinie zur allgemeinen Produktsicherheit entsprechen.
Wk1234
Kennzeichnung auf Beleuchtungskomponenten die für den Straßenverkehr zugelassen sind. Die jeweilige Prüfnummer (1234) ist abhängig vom Produkt.
Symbole in dieser Anleitung
- Handlungsanweisungen mit bestimmter Reihenfolge beginnen mit einer Zahl.
- Handlungsanweisungen ohne feste Reihenfolge beginnen mit einem Punkt.
– Aufzählungen beginnen mit einem sogenannten Spiegelstrich.
HINWEIS: Ergänzende Hinweise zu den Handlungsanweisungen bzw. zur Verwendung.
Begriffe
Ausfallende: Verbindung der Hinterbau-Oberstrebe und des Hinterbau-Unterrohres (siehe Kapitel „Bezeichnungen“). Die Achse des Hinterrades wird im Ausfallende festgeschraubt.
Gegenhalter: Entgegen der Norm wird in dieser Gebrauchsanleitung als Gegenhalter der Hebel bezeichnet, der als Gegenlager der Rücktrittbremse am Hinterbau-Unterrohr montiert ist (siehe Begriff „Bremshebel“ und Kapitel „Wartung > Wartungsarbeiten > Rücktrittbremse“).
Bremshebel: Entgegen der Norm wird in dieser Gebrauchsanleitung als Bremshebel der Hebel bezeichnet, der zur Betätigung der Felgen-, Trommel- bzw. Scheibenbremse am Lenker befestigt ist (siehe Begriff „Gegenhalter“ und Kapitel „Bedienung > Bremse“).
Grundlagen
VICTORIA
Druckpunkt (hydraulische Handbremse): Die Position des Bremshebels, bei der die Bremse zu bremsen beginnt (siehe Kapitel „Bedienung > Bremse“).
Lock-Out: Siehe Kapitel „Hinweise > Federung“.
Pedaltrieb: Baugruppe aus Pedal, Tretkurbel und Kettenrad.
Sag: Siehe Kapitel „Hinweise > Federung“.

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Kettenrad Tretkurbel PedalAbb.: G-1 Pedaltrieb mit Tretkurbel, Pedal und Kettenrad am Beispiel einer Kettenschaltung mit 3 Kettenrädern.
Schriftliche Kennzeichnungen
- Bildunterschriften und textliche Verweise werden durch kursive Schrift gekennzeichnet.
Einheiten
| Einheit Bedeutung Einheit für | ||
| 1/min je | Minute Umdrehungen | |
| Bar Bar | Druck (veraltet) | |
| g Gramm Gewicht (=kg/1000) | ||
| kg Kilogramm Gewicht (=g × 1000) | ||
| kPa Kilopascal | Druck | |
| Nm | Newtonmeter Drehmoment | |
| psi | pound per square inch | Druck (USA, veraltet) |
| " | Zoll | Länge (USA); 1 Zoll = 2,54 cm |
Drehmomente

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Materialermüdung durch nicht fachgerechtes Festdrehen von Schraubverbindungen.
- Verwenden Sie das Fahrrad nicht, wenn Sie lose Schraubverbindungen feststellen.
- Schraubverbindungen müssen fachgerecht mit einem Drehmomentschlüssel und den korrekten Drehmomenten angezogen werden.
Hinweise
VICTORIA
Zum fachgerechten Festdrehen der Schraubverbindungen sind die Drehmomente zu beachten. Dazu wird ein Drehmomentschlüssel mit einem entsprechenden Einstellbereich benötigt.
- Wenn Sie keine Erfahrung im Umgang mit Drehmomentschlüsseln haben oder keinen geeigneten Drehmomentschlüssel besitzen, lassen Sie die Schraubverbindungen von Ihrem Fachhändler prüfen.
Das korrekte Drehmoment einer Schraubverbindung ist abhängig vom Material und Durchmesser der Schraube sowie vom Material und der Bauweise der Komponente.
- Wenn Sie Schraubverbindungen selbst festdrehen, prüfen Sie, ob Ihr Fahrrad mit Komponenten aus Aluminium oder Carbon ausgestattet ist (siehe Kapitel „Fahrradpass“).
- Beachten Sie die speziellen Drehmomente bei Komponenten aus Aluminium oder Carbon.
- Einzelne Komponenten des Fahrrades sind mit Angaben zu Drehmomenten oder Markierungen für die Einstecktiefe gekennzeichnet. Beachten Sie unbedingt diese Angaben und Markierungen.
Drehrichtung von Schrauben
- Drehen Sie Schrauben, Steckachsen und Muttern im Uhrzeigersinn fest.
- Drehen Sie Schrauben, Steckachsen und Muttern gegen den Uhrzeigersinn los.
HINWEIS: Ist eine Abweichung von dieser Regel gegeben, wird in dem jeweiligen Kapitel auf eine veränderte Drehrichtung hingewiesen. Beachten Sie die entsprechenden Hinweise.
Hinweise
Straßenverkehr
HINWEIS: Zum Straßenverkehr gehören auch Wald- und Feldwege sowie Privatflächen, wenn diese öffentlich zugänglich sind.
- Informieren Sie sich zu den jeweils gültigen Vorschriften zum Straßenverkehr des Landes oder der Region, z. B. bei Fahrradverbänden oder dem Ministerium für Verkehr.
- Informieren Sie sich stetig über die geänderten Inhalte der gültigen Vorschriften.
- Fahren Sie vorsichtig und nehmen Sie Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer.
- Fahren Sie so, dass niemand geschädigt, gefährdet, behindert oder belästigt wird.
- Benutzen Sie die vorschriftsmäßigen Fahrbahnen für Fahrräder.
Fahrradhelm
- Für Ihre Sicherheit: Tragen Sie einen Fahrradhelm, auch wenn keine gesetzliche Pflicht besteht.
- Informieren Sie sich über Änderungen der Vorschriften zum Fahrradhelm, z. B. bei Fahrradverbänden oder bei Ämtern.
- Tragen Sie einen angepassten Fahrradhelm, der nach Norm DIN EN 1078 geprüft und mit dem CE-Prüfzeichen versehen ist.
Beleuchtung
Für die Teilnahme am Straßenverkehr müssen Fahrräder mit Scheinwerfer, Schlusslicht, Rückstrahler an den Pedalen, Seitenstrahlern für Laufräder bzw. Leuchtstreifen, weißem Rückstrahler vorn und zwei roten Rückstrahlern hinten ausgerüstet sein (siehe Abb.: H-1). Die Beleuchtungskomponenten müssen den landesspezifischen Anforderungen entsprechen.
HINWEIS: Die Modelle „Spezial 1.5/1.9“ dürfen nur mit montierter Steckbeleuchtung im Straßenverkehr verwendet werden (siehe Kapitel „Montage > Steckbeleuchtung“).

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Rückstrahler (rot) Scheinwerfer mit Rückstrahler (weiß) Rücklicht mit Rückstrahler (rot) Pedal (gelb) LeuchtstreifenRückAbb.: H-1 Exemplarische Beleuchtungsausstattung für die Teilnahme am Straßenverkehr.
Für die Teilnahme am Straßenverkehr müssen Fahrräder mit Scheinwerfer, Schlusslicht, Rückstrahlpedalen, Seitenstrahlern für Laufräder bzw. Leuchtstreifen, weißem Rückstrahler vorn und zwei roten Rückstrahlern hinten ausgerüstet sein (siehe Abb.: H-1). Die Beleuchtungskomponenten müssen den landesspezifischen Anforderungen entsprechen.
HINWEIS: Die für den Straßenverkehr vorgeschriebenen Beleuchtungseinrichtungen müssen in vielen Ländern auch am Tag vorhanden und stets betriebsbereit sein.
Weitere Vorschriften
Für die Teilnahme am Straßenverkehr müssen Fahrräder mit zwei unabhängigen Bremsen und einer Glocke ausgestattet sein.
Mitnahme von Kindern
- Informieren Sie sich bei Ihrem Fachhändler zu geeigneten Kindersitzen, Anhängern und Anhängesystemen für Ihr Fahrrad (siehe Abb.: H-2).
- Lassen Sie Kindersitze, Anhänger und Anhängesysteme nur durch Ihren Fachhändler montieren.
- Lesen Sie die zum Kindersitz, Anhänger oder Anhängesystem zugehörige Gebrauchsanleitung.
- Beachten Sie das zulässige Maximalgewicht für den Kinderhlesitzenden Anhänger oder das Anhängesystem in der zugehörigen Gebrauchsanleitung.
- Befördern Sie ein Kind nur im Kindersitz oder Kinderanhänger, wenn das Kind jünger als 8 Jahre ist und unter 22 kg wiegt.
- Befördern Sie ein Kind nur im Kindersitz oder Kinderanhänger, wenn Sie mindestens 16 Jahre alt sind.
Hinweise
VICTORIA
- Befördern Sie ein Kind nur im Kindersitz oder Kinderanhänger, wenn es einen angepassten Fahrradhelm trägt, der nach Norm geprüft und mit dem CE-Prüfzeichen versehen ist.
- Beachten Sie für die Verwendung von Kindersitzen, Anhängern und Anhängesystemen die landesspezifischen Vorschriften.
- Gewöhnen Sie sich abseits des Straßenverkehrs an das Fahr- und Bremsverhalten Ihres Fahrrades mit Kindersitz, Anhänger oder Anhängesystem.
- Üben Sie abseits des Straßenverkehrs das Auf- und Absteigen.
- Üben Sie mit Ihrem Kind das korrekte Verhalten während der Fahrt.
- Passen Sie Ihre Fahrweise den veränderten Fahreigenschaften an.
Kindersitz
- Lassen Sie bei der Montage eines Kindersitzes die Sattelfedern vollständig Umhüllen.
- Lassen Sie bei der Montage eines Kindersitzes alle beweglichen Komponenten verhüllen, z. B. mit einem Speichenschutz.

Abb.: H-2 Mitnahme von Kindern im Kindersitz mit Sattelschutz (links) sowie im Kinderanhänger mit Fahrgastzelle und vorschriftsmäßigem Wimpel (rechts). Das Kind ist angeschnallt.
Kinderanhänger
- Beachten Sie, dass Ihr Fahrrad mit Anhängesystem wesentlich länger ist.
- Befördern Sie maximal zwei Kinder im Kinderanhänger.
- Lassen Sie Anhänger mit einer vorschriftsmäßigen und funktionsfähigen Beleuchtung montieren.
- Wählen Sie für einen sicheren Sitz des Kindes einen Anhänger mit Rückhalteeinrichtung.
- Lassen Sie den Anhänger mit einer mindestens 1,5 m hohen und biegsamen Fahnenstange mit leuchtfarbenem Wimpel sowie mit Abdeckungen der Speichen und Radhäuser ausrüsten.
- Wählen Sie für höchstmögliche Sicherheit ein Modell mit einer stabilen Fahrgastzelle und Sicherheitsgurten.
Verwendung
Verschleiß

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Fehlfunktionen durch übermäßigen Verschleiß, Material-ermüdung oder lose Schraubverbindungen.
- Prüfen Sie Ihr Fahrrad regelmäßig.
- Verwenden Sie das Fahrrad nicht, wenn Sie übermäßigen Verschleiß oder lose Schraubverbindungen feststellen.
- Verwenden Sie das Fahrrad nicht, wenn Sie Risse, Verformungen oder Farbveränderungen feststellen.
- Lassen Sie das Fahrrad umgehend von Ihrem Fachhändler prüfen, wenn Sie übermäßigen Verschleiß oder lose Schraubverbindungen feststellen.
Wie alle mechanischen Komponenten sind Fahrradkomponenten Verschleißteile. Hohe Beanspruchungen und falsche Verwendung erhöhen den Verschleiß. Unterschiedliche Materialien besitzen hinsichtlich des Verschleißes individuelle Eigenschaften. Verschleiß an Komponenten aus Aluminium, Carbon oder Verbundwerkstoffen kann nur durch einen Fachhändler beurteilt werden.
Für Rahmen, Gabeln und Laufräder aus Carbon und Verbundwerkstoffen sind harte Schläge, Stöße und Verspannungen schädlich. Die innere Struktur des Materials wird nachteilig verändert, ohne dass dieses sichtbar ist.
- Lassen Sie sich zu den Verschleißkomponenten Ihres Fahrrades von Ihrem Fachhändler beraten.
- Prüfen Sie den Zustand aller Verschleißteile regelmäßig (siehe Kapitel „Vor jeder Fahrt“ und „Wartung“).
- Pflegen Sie die Verschleißteile regelmäßig (siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“).
Zulässiges Gesamtgewicht
- Wenn Sie ein E-Rad besitzen, lesen Sie zum zulässigen Gesamtgewicht Ihres E-Rades die separate Gebrauchsanleitung zum Antrieb.
Leergewicht und zulässiges Gesamtgewicht
- Ermitteln Sie durch Wiegen das Leergewicht Ihres Fahrrades, ggf. mit allen optionalen Ausstattungen.
HINWEIS: Optimal ermitteln Sie das Gewicht mit einer Hängewaage. Bitten Sie ggf. Ihren Fachhändler, das Leergewicht Ihres Fahrrades zu ermitteln.
Zulässiges Gesamtgewicht:
- Felgengröße 26 Zoll: 120 kg
- Felgengröße 28 Zoll (außer „Spezial 5.5 und 6.5“): 120 kg
- Modell „Spezial 5.5 und 6.5“: 170 kg
- Modell „Spezial 7.9 und 8.7“ (Tandem): 190 kg
Hinweise
VICTORIA
Gesamtgewicht berechnen
Das tatsächliche Gesamtgewicht für Fahrräder berechnet sich wie folgt:
Fahrrad + Fahrer + Gepäck = Gesamtgewicht
Gepäckträger
- Wenn Sie einen Gepäckträger nachrüsten möchten, informieren Sie sich, ob Ihr Fahrrad dafür geeignet ist (siehe Kapitel „Fahrradpass“).
- Rüsten Sie einen zugelassenen Gepäckträger nach, der den Vorschriften gemäß DIN EN ISO 11243 entspricht.
- Lassen Sie den Gepäckträger von Ihrem Fachhändler montieren.
- Wenn Ihr Fahrrad mit einem Gepäckträger ausgestattet ist, nehmen Sie keine Veränderungen am Gepäckträger vor.
- Wenn Sie den Gepäckträger ersetzen möchten, lassen Sie sich von Ihrem Fachhändler beraten.
- Überlasten Sie den Gepäckträger nicht.
Maximale Belastung
Heckgepäckträger 25 kg
Fahrradkorb (Modelle „Retro 3.6 und 5.4“) 5 kg
Frontgepäckträger (Modell „Retro 5.6“) 10 kg
Gepäck
Gepäck transportieren

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Sturz durch falsch transportiertes Gepäck.
- Transportieren Sie keine Tragetaschen oder andere Gegenstände am Lenker.
- Sichern Sie Gegenstände auf dem Gepäckträger gegen Verrutschen und Herunterfallen.
- Verwenden Sie zum Sichern von Gepäck nur unbeschädigte Spanngurte.
-
Verwenden Sie für den Transport von Gepäck stabile Fahrradtaschen.
-
Positionieren Sie Ihre Ladung so, dass Reflektoren oder Leuchten nicht verdeckt werden.
- Bremsen Sie früher und planen Sie einen längeren Bremsweg und ein trägeres Lenkverhalten ein.
- Sichern Sie Gepäck auf dem Gepäckträger gegen Verrutschen und Herunterfallen, z. B. mit Spanngurten.
- Verstauen Sie schwere Gegenstände so, dass das Hauptgewicht möglichst nah an den Radnaben liegt, z. B. im unteren Bereich von Packtaschen.
Hinweise
VICTORIA
- Wenn Sie Befestigungsmittel verwenden, z. B. Gurte oder Seile, achten Sie darauf, dass diese sich nicht in beweglichen Teilen verfangen können.
Diebstahlschutz
• Schützen Sie Ihr Fahrrad vor Diebstahl.
- Bei Modellen mit Rahmenschloss: Wenn Sie das Fahrrad nicht beaufsichtigen können, schließen Sie das Rahmenschloss.
HINWEIS: Das Rahmenschloss schützt nicht ausreichend vor Diebstahl.
- Verwenden Sie als wirkungsvollen Diebstahlschutz ein Ketten- oder Stahlseilschloss und schließen Sie das Fahrrad an einen festen Gegenstand an, z. B. an einen Fahrradständer.
Transport
HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Verwendung von Fahrradträgern.
- Verwenden Sie nur zugelassene Fahrradträger, mit denen das Fahrrad aufrecht transportiert werden kann.
- Informieren Sie sich zur Verwendung von Fahrradträgern, z. B. bei Ihrem Fachhändler.
- Sichern Sie das Fahrrad gegen Verrutschen.
Modelle mit Scheibenbremse
Abhängig von Ihrem Fahrradmodell gehört eine Transportsicherung für die Scheibenbremse mit zum Lieferumfang.
- Lassen Sie sich die Verwendung der Transportsicherung von Ihrem Fachhändler erklären.
- Für den Transport des Fahrrades setzen Sie die Transportsicherung ein.
Entsorgung
- Informieren Sie sich bei Fragen zur Entsorgung bei Ihrem Fachhändler oder bei dem für Sie zuständigen Amt bzw. Gemeinde.
Verpackung entsorgen
Entsorgen Sie die Verpackung sortenrein. Geben Sie Pappe und Karton zum Altpapier, Folien in die Wertstoffsammlung.
Schmier- und Pflegemittel entsorgen
Entsorgen Sie Schmier-, Reinigungs- und Pflegemittel umweltgerecht. Diese Mittel gehören nicht in den Hausmüll, in die Kanalisation oder in die Natur. Lesen Sie die Hinweise auf der Verpackung. Entsorgen Sie Schmier-, Reinigungs- und Pflegemittel über eine Sammelstelle für Sonderabfälle.
Reifen und Schläuche entsorgen
Reifen und Schläuche sind kein Rest- oder Hausmüll. Entsorgen Sie Schläuche und Reifen bei einem Wertstoffhof oder einer Sammelstelle ihrer Stadt bzw. Gemeinde.
Hinweise
VICTORIA
Batterien
HINWEIS: Dieses Kapitel ist gültig für die Modelle „Spezial 1.5/1.9“. Als Verbraucher sind Sie gesetzlich verpflichtet, alle Batterien und Akkus, egal ob sie Schadstoffe* enthalten oder nicht, bei einer Sammelstelle in Ihrer Gemeinde/Ihrem Stadtteil oder im Handel abzugeben, damit sie einer umweltschonenden Entsorgung zugeführt werden können.
*gekennzeichnet mit: Cd = Cadmium, Hg = Quecksilber, Pb = Blei
Steckbeleuchtung
HINWEIS: Dieses Kapitel ist gültig für die Modelle „Spezial 1.5/1.9“. Altgeräte dürfen nicht in den Hausmüll! Sollte die Steckbeleuchtung einmal nicht mehr verwendet werden können, so ist jeder Verbraucher gesetzlich verpflichtet, Altgeräte getrennt vom Hausmüll, z. B. bei einer Sammelstelle seiner Gemeinde/seines Stadtteils, abzugeben. Damit wird gewährleistet, dass Altgeräte fachgerecht verwertet und negative Auswirkungen auf die Umwelt vermieden werden.
Fahrrad entsorgen
- Entsorgen Sie das Fahrrad bei einem Reststoffverwerter.
Bremse
Ihr Fahrrad ist mit zwei voneinander unabhängigen Handbrem- sen am vorderen und hinteren Laufrad ausgestattet.
Abhängig von Ihrem Fahrradmodell ist Ihr Fahrrad zusätzlich mit einer Rücktrittbremse ausgestattet
(siehe Kapitel „Hinweise > Bremse > Rücktrittbremse“).
Die Bremstypen Ihres Fahrrades sind abhängig von Ihrem Fahrrad-Modell.
- Informieren Sie sich zu den Bremstypen Ihres Fahrrades im Fahrradpass (siehe Kapitel „Fahrradpass“).
- Lesen Sie die folgenden Kapitel zu Ihren Bremstypen.
Rücktrittbremse
Bei Betätigung der Bremse wird in der Nabe des hinteren Laufrades ein Metallring an die Nabenhülle gepresst und bremst das Laufrad ab (siehe Kapitel „Bedienung > Bremse > Rücktrittbremse“). Verschleiß tritt konstruktionsbedingt erst nach langer Verwendung ein.
Handbremse
Abhängig von Ihrem Fahrradmodell ist Ihr Fahrrad mit jeweils einer Felgenbremse oder Scheibenbremse am vorderen und hinteren Laufrad ausgestattet (siehe Abb.: H-3). Die Bremskraft wird durch Ziehen des Bremshebels über das Bremsseil bzw. die Hydraulikleitung zur Bremse geleitet (siehe folgende Kapitel).
- Prüfen Sie die Handbremse regelmäßig auf Verschleiß und Funktion (siehe Kapitel „Vor jeder Fahrt“ und „Wartung“).

Abb.: Abb.: H-3: Handbremse mit Bremsseil als Felgenbremse (links) und als Rollenbremse (rechts).

Abb.: H-4 Hydraulische Handbremse als Felgenbremse (links) und als Scheibenbremse (rechts).
Bremstypen
Rollenbremse (Seilzug)
Die Rollenbremse ist seitlich der Nabe am Vorder- oder Hinterrad montiert (siehe Abb.: H-3, rechts). Bei Betätigung der Bremse werden Bremsbeläge über Rollen an die Nabenhülle gepresst. Die Bremsbeläge und die Nabenhülle verschleiben dabei.
Felgenbremse
Felgenbremse mit Seilzug

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Durch verschlissene Felgen kann der Reifendruck die Felge zum Bersten bringen. Das Laufrad kann blockieren und einen Sturz verursachen.
- Lassen Sie die Felgen mindestens ein Mal pro Jahr von Ihrem Fachhändler prüfen.

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Durch Nässe verändert sich das Bremsverhalten der Felgenbremse.
Hinweise
VICTORIA
- Üben Sie das Bremsen bei Nässe abseits des Straßenverkehrs.
• Fahren Sie bei Nässe langsam.
Die vordere Felgenbremse ist an der Gabel montiert (siehe Abb.: H-3). Die hintere Felgenbremse ist an der Hinterbau-Oberstrebe montiert (siehe Kapitel „Bezeichnungen“).
Bei Bedienung der Felgenbremse zieht das Bremsseil die Bremsarme zusammen und die Bremsklötze werden gegen die Felge gepresst (siehe Abb.: H-5 und Kapitel „Bedienung > Bremse > Handbremse“).
Dadurch verschleßen das Bremsseil, die Bremsklötze und die Felge.

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Belg Bremsseil Bremsarm BremsklotzAbb.: H-5 Vorderansicht einer Felgenbremse mit Bremsseil.
Hydraulische Felgenbremse

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Versagen der hydraulischen Bremsen durch verknickte oder undichte Leitungen und offene Anschlüsse.
- Wenn Sie Schäden oder Undichtigkeiten an Hydraulikleitungen oder -anschlüssen feststellen, verwenden Sie das Fahrrad nicht.
- Lassen Sie die Bremse von Ihrem Fachhändler reparieren.

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Möglicher Verlust des Augenlichts bei Augenkontakt mit Bremsflüssigkeit.
- Schützen Sie sich davor, dass Bremsflüssigkeit in die Augen gelangen kann.
- Wenn Sie Bremsflüssigkeit in die Augen bekommen haben, spülen Sie die Augen sofort mit reichlich klarem Wasser aus und suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

VORSICHT
Verätzungs- und Vergiftungsgefahr!
Mögliche Verletzung bei Hautkontakt mit Bremsflüssigkeit.
- Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit der Bremsflüssigkeit.
- Wenn Sie mit Bremsflüssigkeit in Kontakt gekommen sind, spülen Sie die betroffenen Stellen sofort mit reichlich klarem Wasser ab und suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

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Hydraulikleitung VerschlussAbb.: H-6 Verschluss der hydraulischen Felgenbremse.
Bei Betätigung der Bremse werden in der Bremseinheit liegende Bremskolben durch Öldruck nach außen gedrückt. Die Bremsklötze werden dabei auf die Felge gepresst (siehe Abb.: H-7 und Kapitel „Bedienung > Bremse > Handbremse“).
Dadurch verschleiben die Bremsklötze und die Felge.

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Hydraulikleitung Felge BremsklotzAbb.: H-7 Vorderansicht einer hydraulischen Felgenbremse.
Scheibenbremse (hydraulisch)

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Versagen der hydraulischen Bremsen durch verknickte oder undichte Leitungen und offene Anschlüsse.
- Wenn Sie Schäden oder Undichtigkeiten an Hydraulikleitungen oder -anschlüssen feststellen, verwenden Sie das Fahrrad nicht.
- Lassen Sie die Bremse von Ihrem Fachhändler reparieren.

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Möglicher Verlust des Augenlichts bei Augenkontakt mit Bremsflüssigkeit.
- Schützen Sie sich davor, dass Bremsflüssigkeit in die Augen gelangen kann.
- Wenn Sie Bremsflüssigkeit in die Augen bekommen haben, spülen Sie die Augen sofort mit reichlich klarem Wasser aus und suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

VORSICHT
Verätzungs- und Vergiftungsgefahr!
Mögliche Verletzung bei Hautkontakt mit Bremsflüssigkeit.
- Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit der Bremsflüssigkeit.
- Wenn Sie mit Bremsflüssigkeit in Kontakt gekommen sind, spülen Sie die betroffenen Stellen sofort mit reichlich klarem Wasser ab und suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Verbrennung durch Kontakt mit heißen Bremsscheiben.
- Warten Sie, bis sich die Bremsscheiben abgekühlt haben, bevor Sie die Bremsscheiben berühren.
HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Verglasung der Bremsbeläge durch langanhaltende Beanspruchung.
- Wenn keine Gefahr besteht, bremsen Sie an langen Gefällen stoßweise und dafür mit höherer Kraft.
HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Beschädigung der Bremse durch Ausbau des Vorder- bzw. Hinterrades.
- Wenn Sie nicht über die nötigen Sachkenntnisse und das benötigte Werkzeug verfügen, lassen Sie das Vorderbzw. Hinterrad nur von Ihrem Fachhändler aus- und einbauen.
HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Vollbremsungen mit neuen Bremsbelägen führen zum Verglasen der Bremsbeläge.
- Bremsen Sie neue Scheibenbremsen abseits des Straßenverkehrs ein.
Bei Betätigung der Bremse werden im Bremssattel liegende Bremskolben durch Öldruck nach außen gedrückt. Die Bremsbeläge werden von den Bremskolben gegen die Bremsscheibe gepresst (siehe Abb.: H-8 und Kapitel „Handbremse bedienen“). Dadurch verschleiben die Bremsbeläge und die Bremsscheibe.

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Hydraulikleitung Bremssattel BremsscheibeAbb.: H-8 Seitenansicht einer hydraulischen Scheibenbremse.
Schnellspanner

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Wenn Sie den richtigen Sitz des Schnellspanners nicht beurteilen können, ist die Sattelstütze ggf. nicht richtig befestigt. Der Sattel könnte sich verdrehen oder unerwartet absinken.
- Bedienen Sie den Schnellspanner nur, wenn Sie die nötigen Sachkenntnisse haben.
- Lassen Sie sich die Bedienung und Einstellung des Schnellspanners von Ihrem Fachhändler erklären.

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Wenn Sie den Schnellspanner falsch bedienen, können Sie sich die Finger einklemmen.
- Öffnen und schließen Sie den Schnellspanner langsam und aufmerksam.
Schnellspanner können sich am vorderen bzw. hinteren Laufrad in Form einer Schnellspannachse oder als Schnellspanner an der Sattelstützenklemme befinden.
Hinweise
VICTORIA
Sattelstütze
Abhängig von Ihrem Fahrradmodell ist als Sattelstützenklemmung ein Schnellspanner zum Einstellen der Sattelhöhe montiert.
- Prüfen Sie, ob Ihr Fahrrad mit einem Schnellspanner ausgestattet ist (siehe Abb.: H-9 und Kapitel „Fahrradpass“).

Abb.: H-9 Sattelstützenklemmung als Schnellspanner (links) und mit Schraube (rechts).
Beleuchtung
Modelle mit Steckbeleuchtung
HINWEIS: Dieses Kapitel ist gültig für die Modelle „Spezial 1.5/1.9“.

WARNUNG
Verletzungsgefahr!
Kinder oder Tiere könnten sich verletzen, einschnüren oder Teile verschlucken.
- Vermeiden Sie, dass Kinder oder Tiere mit der Beleuchtung, dem USB-Kabel oder der Verpackung spielen.
- Wenn Sie das Fahrrad im Straßenverkehr verwenden möchten, montieren Sie die im Lieferumfang enthaltene Steckbeleuchtung (siehe Kapitel „Montage > Steckbeleuchtung“).
- Laden Sie die Akkus vor der ersten Verwendung vollständig auf (siehe Kapitel „Bedienung > Beleuchtung > Steckbeleuchtung“).
Die Energieversorgung erfolgt jeweils über fest eingebaute Akkus im Scheinwerfer und im Rücklicht. Bei voll geladenem Akku leuchtet der Scheinwerfer bzw. das Rücklicht bis zu 4 Stunden.
HINWEIS: Wenn der Akku nur noch zu 20% geladen ist, leuchtet eine rote Signal-LED in der Mitte des Rücklichtes bzw. auf dem Scheinwerfer (siehe Abb.: H-10).
- Damit die Beleuchtung nicht während der Fahrt ausfällt, laden Sie die Akkus nach jeder Fahrt.

Abb.: H-10 Signal-LED am Rücklicht (links) und am Scheinwerfer (rechts) der Modelle „Trekking 1.5/1.9“.
Modelle mit Akku (E-Rad)
HINWEIS: Dieses Kapitel ist gültig für die Modelle „Bosch“ (E-Rad).
Alle E-Rad-Modelle außer „e Urban 7.4/7.5/7.6/7.7“:
- Lesen Sie die separate Gebrauchsanleitung zu Ihrem E-Rad.
E-Rad-Modelle „e Urban 7.4/7.5/7.6/7.7“: - Lesen Sie das Kapitel „Bedienung > Beleuchtung > E-Rad“ und die separate Gebrauchsanleitung zu Ihrem E-Rad.
Modelle mit Nabendynamo
HINWEIS: Dieses Kapitel ist – mit Ausnahme der E-Räder und der Modelle „Spezial 1.5/1.9“ – gültig für alle Modelle.
Der Nabendynamo befindet sich in der Vorderradnabe (siehe Abb.: H -11). Der Nabendynamo versorgt die Beleuchtung mit Energie, sobald sich das Vorderrad dreht. Der Nabendynamo ist wartungsfrei und funktioniert auch bei Schnee ohne Beeinträchtigung.

Abb.: H-11 Nabendynamo in der Vorderradnabe (exemplarisch).
Scheinwerfer
HINWEIS: Dieses Kapitel ist – mit Ausnahme der Modelle „Spezial 1.5/1.9“ – gültig für alle Modelle.
Abhängig von Ihrem Fahrrad-Modell ist der Scheinwerfer entweder am Steuerkopfrohr, über dem Schutzblech oder an der Gabel montiert (siehe Abb.: H-12).

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Am Steuerkopfrohr Über dem Schutzblech An der GabelAbb.: H-12 Der Scheinwerfer ist am Steuerkopfrohr, über dem Schutzblech oder an der Gabel montiert.
Rücklicht
HINWEIS: Dieses Kapitel ist – mit Ausnahme der Modelle „Spezial 1.5/1.9“ – gültig für alle Modelle.
Das Rücklicht wird gemeinsam mit dem Scheinwerfer eingeschaltet. Abhängig von Ihrem Fahrrad-Modell ist das Rücklicht entweder unter dem Gepäckträger oder am Schutzblech montiert (siehe Abb.: H-13).

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Unter dem Gepäckträger Am SchutzblechAbb.: Abb.: H-13: Das Rücklicht ist unter dem Gepäckträger oder am Schutzblech montiert.
Federung

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Abhängig von der Beschaffenheit der Fahrbahn führt eine falsch eingestellte Federung zum Verlust der Bodenhaftung.
- Lassen Sie die Federgabel und die Federsattelstütze von Ihrem Fachhändler einstellen.
- Lassen Sie sich die Bedienung bzw. Einstellung der Federgabel und der Federsattelstütze von Ihrem Fachhändler erklären.
HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Eine falsch eingestellte Federung kann zu weit einfedern und Schlaggeräusche verursachen. Dadurch kann die Federung beschädigt werden.
- Wenn Sie harte Stöße spüren oder sie Geräusche beim Einfedern hören, lassen Sie die Federung von Ihrem Fachhändler prüfen.
Federsattelstütze
Abhängig von Ihrem Fahrrad-Modell ist als Sattelstütze eine Federsattelstütze montiert.
- Prüfen Sie, ob Ihr Fahrrad mit einer Federsattelstütze ausgestattet ist (siehe Abb.: H-14 und Kapitel „Fahrradpass“).

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VersatzAbb.: H-14 Herkömmliche Sattelstütze (links) und Federsattelstütze (rechts). Die Federsattelstütze ist am Versatz zu erkennen.
Federgabel
Abhängig von Ihrem Fahrrad-Modell ist als Gabel eine Feder-gabel montiert.
- Prüfen Sie, ob Ihr Fahrrad mit einer Federgabel ausgestattet ist (siehe Abb.: H-15 und Kapitel „Fahrradpass“).

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Tauchrohr StandrohrAbb.: H-15 Federgabel.
Lock-Out
Die „Lock-Out“-Funktion sperrt die Federgabel. Dadurch kann das Aufschaukeln bzw. Eintauchen der Gabel verringert werden (siehe Kapitel „Bedienung > Federgabel > Lock-Out“), z. B. wenn die Federung beim Fahren mit hoher Pedalkraft eintaucht.
HINWEIS: Die Federgabel federt bei Unebenheiten auch im gesperrten Zustand bis zu 15 mm ein.
HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Die Verwendung des Lock-Out erhöht den Verschleiß der Federgabel.
- Verwenden Sie den Lock-Out nur, wenn sich dadurch das Fahrverhalten verbessert.
Hinweise
VICTORIA
Einstellmöglichkeiten
Abhängig von Ihrem Fahrrad-Modell, können Sie an der Feder- sattelstütze bzw. der Federgabel ggf. den Sag einstellen (siehe Kapitel „Einstellungen > Federung“).
Sag
Der „Sag“ (engl. „senken“) ist das Einfedern, das allein durch das Körpergewicht des Fahrers verursacht wird. Der Sag wird abhängig vom Modell der Federgabel auf einen Wert zwischen 15% und 30% des Gesamtfederwegs eingestellt.
Die Einstellung des Sags beeinflusst nicht die Federhärte. Die Einstellung des Sags beeinflusst die Federvorspannung. Bei optimal eingestelltem Sag, federt die Federung nur um wenige Millimeter ein, wenn Sie sich auf das Fahrrad setzen.
HINWEIS: Für einen optimal eingestellten Sag kann Ihr Fachhändler eine härtere oder weichere Feder in die Federung einsetzen.
Sitzposition

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen durch eine falsch eingestellte Sitzposition.
- Lassen Sie die Sitzposition durch Ihren Fachhändler korrekt einstellen.
Die optimale Sitzposition hängt von der Rahmengröße des Fahrrades, der Körpergröße des Fahrers sowie den Einstellungen des Lenkers und des Sattels ab. Für die Einstellung der optimalen Sitzposition ist Sachwissen erforderlich.
Die optimale Sitzposition kann darüber hinaus auch vom Einsatz des Fahrrades abhängen, z. B. wenn es vorwiegend sportlich verwendet wird.
Die wesentlichen Merkmale einer optimalen Sitzposition sind:
- Wenn ein Pedal oben steht, betragen der Kniewinkel des oberen Beins und der Armwinkel 90°. Das untere Bein ist leicht gebeugt (siehe Abb.: H-16, links).
- Wenn ein Pedal vorne steht, befindet sich das Knie über der Achse des vorderen Pedals (siehe Abb.: H-16, rechts).
- Die Arme sind entspannt und leicht nach außen gebeugt (nicht in der Abbildung zu sehen).
- Der Rücken steht nicht senkrecht zur Sattelstütze.

Abb.: H-16 Zwei Merkmale der optimalen Sitzposition.
Tausch von Komponenten
Wenn die optimale Sitzposition nicht durch Einstellung des Sattels und des Lenkers erreicht werden kann, ist bei vielen Fahrradmodellen ein Tausch der Sattelstütze, des Sattels, des Lenkervorbaus und der Tretkurbeln möglich. Bei Verkauf oder Weitergabe des Fahrrades an eine andere Person ist das eine Option zur weiteren Verwendung des Fahrrades.
- Wenn die Sitzposition nicht optimal eingestellt werden kann, lassen Sie Komponenten mit anderen Abmessungen von Ihrem Fachhändler montieren.
Reifenluftdruck

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Bei zu hohem oder zu geringem Luftdruck sowie bei fehlendem Profil verlieren die Reifen an Bodenhaftung. Reifen mit Beschädigungen können während der Fahrt platzen.
- Verwenden Sie zum Auffüllen der Reifen eine Luftpumpe mit Druckanzeige.
- Füllen Sie Reifen nur mit dem zulässigen Luftdruck auf.
- Fahren Sie nicht mit Reifen, die eine zu geringe Profiltiefe aufweisen.
- Fahren Sie nicht mit Reifen, die Risse oder andere Beschädigungen aufweisen, z. B. durch Fremdkörper.
- Lassen Sie sich ggf. das Prüfen und Einstellen des Luftdrucks von Ihrem Fachhändler erklären.
Der Luftdruck ist ausschlaggebend für den Rollwiderstand und die Federung Ihres Fahrrades.
Ventiltypen
HINWEIS: Abhängig von Ihrem Ventiltyp benötigen Sie eine dafür geeignete Luftpumpe bzw. einen Adapter.

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Rändelschraube Ventilstößel Obere Rändelmutter Untere RändelmutterAbb.: H-17 Presta-, Blitz- und Autoventil (von links nach rechts). Rechts oben in der Abbildung eine Draufsicht auf das Autoventil.
- Informieren Sie sich, mit welchem Ventil Ihr Fahrrad ausgestattet ist (siehe Kapitel „Fahrradpass“ und Abb.: H-17).
- Informieren Sie sich bei Ihrem Fachhändler zu geeigneten Luftpumpen bzw. Adaptern zu Ihrem Ventiltyp.
Gangschaltung
Abhängig von Ihrem Fahrradmodell ist Ihr Fahrrad mit einer Ketten- oder Nabenschaltung ausgestattet.
- Informieren Sie sich, mit welcher Gangschaltung Ihr Fahrrad ausgestattet ist (siehe Kapitel „Fahrradpass“).
- Lesen Sie alle entsprechenden Kapitel zu Ihrer Gangschaltung.
- Wenn Ihr Fahrrad mit einer elektronischen Gangschaltungen vom Typ „Di2“ ausgestattet ist, lesen Sie die separate Gebrauchsanleitung der Gangschaltung.
- Wenn Sie ein E-Rad besitzen, lesen Sie zusätzlich die separate Gebrauchsanleitung Ihres E-Rades.
Kettenschaltung
Die Kettenschaltung besteht aus 1 bis 3 Kettenrädern an der Tretkurbel und 7 bis 11 Zahnkränzen (ugs. Ritzeln) am Hinterrad (siehe Abb.: H-18). Das Schalten der Kettenräder bzw. Zahnkränze erfolgt über separate Bedieneinheiten an der linken und rechten Seite des Lenkers (siehe Kapitel „Bedienung > Gangschaltung“).
- Treten Sie beim Schalten langsam und ohne Kraftaufwand.

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Schaltseil Zahnkränze am Hinterrad Kettenräder am Pedaltrieb KetteAbb.: H-18 Kettenschaltung mit 3 Kettenrädern (exemplarisch).
Die theoretische Anzahl der Gänge ergibt sich aus dem Produkt „Kettenräder × Zahnkränze“ (siehe Unterkapitel „Zahnradkombinationen“).
Je kleiner der Zahnkranz, desto höher ist der gewählte Gang und Sie treten mit einer geringen Trittfrequenz.
Je größer der Zahnkranz, desto kleiner ist der gewählte Gang und Sie treten mit einer höheren Trittfrequenz.
HINWEIS: Die Kettenräder werden nicht als Gänge, sondern in Abhängigkeit von der Fahrbahn gewählt.
Je kleiner das Kettenrad, desto höher die Trittfrequenz.
Je größer das Kettenrad, desto geringer die Trittfrequenz.
- Verwenden Sie das kleine Kettenrad an Steigungen.
- Verwenden Sie das große Kettenrad für sportliches Fahren.
Zahnradkombinationen
HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Durch falsch verwendete Zahnradkombinationen kann die Gangschaltung beschädigt werden.
- Kombinieren Sie nicht das kleine Kettenrad mit den kleinsten Zahnkränzen bzw. das große Kettenrad mit den größten Zahnkränzen.
Bei falschen Zahnradkombinationen führt ein Schräglauf der Kette zu erhöhtem Verschleiß an Kettenrädern, Zahnkränzen und Kette.
Nur bestimmte Zahnradkombinationen bzw. Gänge sind für eine bestimmungsgemäße Verwendung vorgesehen (siehe Abb.: H-19).

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Zahnkränze am Hinterrad Kettenräder am PedaltriebAbb.: H-19 Bestimmungsgemäße Zahnradkombinationen am Beispiel einer Kettenschaltung mit 7 Zahnkränzen (links) und 3 Kettenrädern (rechts).
- Verwenden Sie die Zahnradkombinationen so, dass die Kette in Fahrtrichtung möglichst parallel läuft.
- Wenn Sie sich bei der Bedienung der Gangschaltung unsicher sind, lassen Sie sich von Ihrem Fachhändler einweisen.
Ketten- und Riementrieb
Abhängig von Ihrem Fahrrad-Modell ist Ihr Fahrrad mit einem Ketten- oder Riementrieb ausgestattet.
- Prüfen Sie, ob Ihr Fahrrad mit einem Ketten- oder Riementrieb ausgestattet ist (siehe Abb.: H-20 und Abb.: H-21 bzw. Kapitel „Fahrradpass“).
Kettentrieb

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Zahnkranz KettenblattAbb.: H-20 Kettentrieb mit Zahnkranz und Kettenblatt.
Ein Kettentrieb ist mit Nabenschaltungen, Rücktrittbremsen und Kettenschaltungen kompatibel.
Riementrieb

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Hintere Scheibe Vordere Scheibe Riemen Hintere BordscheibeAbb.: H-21 Komponenten eines Riementriebs.
Ein Riementrieb ist mit Nabenschaltungen und Rücktrittbremsen kompatibel, nicht jedoch mit Kettenschaltungen.
HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Schäden des Riemens durch falsche Handhabung.
- Achten Sie darauf, dass der Riemen nicht geknickt, verdreht, nach hinten verbogen, nach außen gedreht, verschnürt oder als Schlüssel verwendet wird.
- Bei der Montage darf der Riemen nicht mit dem Zahnkranz der vorderen Scheibe aufgerollt oder mit einem Hebel wie z. B. einem Schraubendreher aufgesetzt werden.

Abb.: H-22 Beschädigungsarten
Spannung des Riemens prüfen
Für eine störungsfreie Funktion des Riementriebes ist es erforderlich, dass der Riemen korrekt gespannt ist. Lassen Sie regelmäßig die Riemenspannung von Ihrem Fachhändler überprüfen. Die Riemenspannung soll zwischen 14 kg und 20 kg betragen.
Verschleiß am Riementrieb prüfen

Abb.: H-23 Riemenverschleiß und Zahnkranzverschleiß
Wenn Sie z. B. spitze Zähne, Bruchrisse oder fehlende Zähne feststellen, lassen Sie den Riemen austauschen.
Wenn Sie z. B. Haifischzähne an dem Zahnkranz feststellen, lassen Sie den Zahnkranz austauschen.
Montage
Steckbeleuchtung
Scheinwerfer
- Entnehmen Sie den Scheinwerfer vom Halter (siehe Kapitel „Bedienung > Beleuchtung > Steckbeleuchtung“).
- Setzen Sie den Halter von oben auf den Lenker (siehe Abb.: M-1, links).
- Halten Sie den Halter fest und ziehen Sie den Riemen stramm um den Lenker.
-
Haken Sie den Riemen mit einer Öffnung in der Lasche ein (siehe Abb.: M-1, rechts).
-
Setzen Sie den Scheinwerfer in den Halter.
- Stellen Sie den Scheinwerfer ein (siehe Kapitel „Einstellungen > Scheinwerfer“).

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Lasche Halter Lenker RiemenAbb.: M-1 Montage des Halters für den Scheinwerfer am Lenker.
Rücklicht
- Entnehmen Sie das Rücklicht vom Halter (siehe Kapitel „Bedienung > Beleuchtung > Steckbeleuchtung“)
- Setzen Sie den Halter so von hinten gegen die Sattelstütze, dass die Lasche in Fahrtrichtung nach links zeigt (siehe Abb.: M-2, links).
- Halten Sie den Halter fest und ziehen Sie den Riemen stramm um die Sattelstütze.
- Haken Sie den Riemen mit einer Öffnung in der Lasche ein (siehe Abb.: M-2, rechts).
- Setzen Sie das Rücklicht in den Halter.

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Riemen Sattelstütze Halter LascheAbb.: M-2 Montage des Halters für das Rücklicht an der Sattelstütze.
Vor jeder Fahrt

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Das Fahrrad ist bei der Verwendung stetig Bewegungen und Vibrationen ausgesetzt. Dadurch kann übermäßiger Verschleiß auftreten oder es können sich Verschraubungen lösen.
- Lassen Sie sich im Zweifelsfall von Ihrem Fachhändler zeigen, wie das Fahrrad geprüft wird.
-
Prüfen Sie das Fahrrad vor jeder Fahrt gemäß der Prüfanweisung.
-
Verwenden Sie das Fahrrad nur, wenn Sie keine Beschädigungen feststellen.
- Verwenden Sie das Fahrrad nur, wenn kein übermäßiger Verschleiß vorliegt und alle Schraubverbindungen fest sind.
- Prüfen Sie das Fahrrad gründlich auf Beschädigungen und übermäßigen Verschleiß, bevor Sie losfahren (siehe Kapitel „Prüfanweisung“).
Prüfanweisung
Prüfen Sie vor jeder Fahrt:
- den Zustand des Rahmens und der Komponenten.
- Schauen Sie sich alle Komponenten an und achten Sie auf Verformungen, Risse und Verfärbungen.
- Fassen Sie nacheinander den Gepäckträger, den Lenker, das Pedal und den Sattel an und prüfen Sie, dass alle Komponenten befestigt sind.
- die Funktion der Bremsen.
- Bedienen Sie die Handbremsen und ggf. die Rücktrittbremse und achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche.
- Prüfen Sie, ob das Fahrrad bei einer angezogenen Bremse nicht bzw. nur sehr schwer geschoben werden kann.
- die Funktion der Beleuchtung und der Glocke.
-
Schalten Sie die Beleuchtung ein und prüfen Sie, ob Scheinwerfer und Rücklicht leuchten (siehe Kapitel „Bedienung > Beleuchtung“). Bei Fahrrädern mit Nabendynamo drehen Sie dazu das Vorderrad.
-
Prüfen Sie, ob Sie einen deutlichen Ton hören, wenn Sie die Glocke bedienen (siehe Kapitel „Bedienung > Komponenten > Glocke“).
- die Schnellspanner (sofern vorhanden).
- Prüfen Sie, ob die Schnellspanner richtig verschlossen und eingestellt sind (siehe Kapitel „Bedienung > Schnellspanner“ und „Einstellungen > Schnellspanner“).
Vor der ersten Fahrt

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Bei unerwartetem Verhalten des Fahrrades können Sie sich nicht auf den Straßenverkehr konzentrieren, z. B. beim Bremsen oder Schalten der Gänge.
- Begeben Sie sich erst mit dem Fahrrad in den Straßenverkehr, wenn Sie das Verhalten des Fahrrades kennen und mit der Bedienung vertraut sind.

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Nach den ersten gefahrenen Kilometern können sich Züge und Speichen verlängern oder Schraubverbindungen lockern. Die Funktion von Komponenten des Fahrrades könnte ausbleiben, z. B. in Form von Bremsversagen.
- Lassen Sie nach den ersten 200 km eine Inspektion vom Fachhändler durchführen.
Ihr Fahrrad wurde von Ihrem Fachhändler vollständig montiert, eingestellt und ist fahrbereit.
Machen Sie sich vor der ersten Fahrt mit Ihrem Fahrrad vertraut.
- Betätigen Sie bei hydraulischen Bremsen mehrmals beide Bremshebel, damit sich die Bremsbeläge im Bremssattel zentrieren.
- Gewöhnen Sie sich abseits des Straßenverkehrs an die Fahreigenschaften Ihres Fahrrades.
- Wenn die Zuordnung der Bremshebel für die Vorderrad- bzw. Hinterradbremse für Sie ungewohnt ist, lassen Sie diese von Ihrem Fachhändler ändern.
- Gewöhnen Sie sich bei geringer Geschwindigkeit an die Bremseigenschaften Ihres Bremstyps (siehe Kapitel „Hinweise > Bremse“ und „Bedienung > Bremse“).
- Üben Sie den Umgang mit der Gangschaltung, bis Sie die Gangschaltung so bedienen können, dass Ihre Aufmerksamkeit nicht beeinträchtigt wird (siehe Kapitel „Bedienung > Gangschaltung“ oder lesen Sie die separate Gebrauchsanleitung zur Gangschaltung).
- Prüfen Sie, ob Sie auch bei längeren Fahrten eine bequeme Sitzposition einnehmen und alle Komponenten am Lenker während der Fahrt sicher bedienen können (siehe Kapitel „Hinweise > Sitzposition“).
Nach einem Sturz

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Nach einem Sturz oder Unfall können versteckte Schäden am Fahrrad entstehen, z. B. Haarrisse. Komponenten aus Aluminium können beschädigt sein, auch wenn dies nicht zu erkennen ist.
- Lassen Sie das Fahrrad nach einem schweren Sturz oder Unfall von Ihrem Fachhändler eingehend auf mögliche Beschädigungen prüfen.
- Biegen Sie verformte Komponenten nicht gerade.
- Lassen Sie beschädigte oder verformte Komponenten sofort von Ihrem Fachhändler austauschen.
-
Verwenden Sie das Fahrrad nicht, wenn Schäden am Fahrrad erkennbar oder zu vermuten sind.
-
Prüfen Sie nach leichten Stürzen alle Komponenten des Fahrrades, z. B. wenn das Fahrrad umgefallen ist (siehe Kapitel „Wartung“).
- Wenden Sie sich im Zweifelsfall und für Reparaturen an Ihren Fachhändler.
Bedienung
Bremse

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Bei ungenügender Bodenhaftung verlängert sich der Bremsweg und die Reifen können blockieren, z. B. bei Frost, Regen, sandigen Wegen oder wenn Laub auf der Fahrbahn liegt.
- Passen Sie Ihre Fahrweise auf die Beschaffenheit der Fahrbahn ein.
- Fahren Sie bei ungenügender Bodenhaftung langsam.
- Bremsen Sie möglichst so, dass die Räder dabei nicht blockieren.
HINWEIS: Das Hinterrad blockiert bei gleicher Bremskraft früher als das Vorderrad.
Abhängig von Ihrem Fahrradmodell ist Ihr Fahrrad mit unterschiedlichen Bremstypen am vorderen und hinteren Laufrad ausgestattet (siehe Kapitel „Hinweise > Bremse“).
Handbremse
- Ziehen Sie zum Bremsen den Bremshebel mit den Fingern in Richtung des Lenkers (siehe Abb.: B-1).

Abb.: B-1 Betätigung der Handbremse (exemplarisch).
- Regulieren Sie die Bremskraft mit der Kraft, mit der Sie den Bremshebel ziehen.
- Um die Bremse zu lösen, lassen Sie den Bremshebel los.
Modelle mit einer Handbremse

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Bremse vorneAbb.: Abb.: B-2: Modell mit einer Handbremse.
- Ziehen Sie zum Bremsen mit der Vorderradbremse den rechten Bremshebel (siehe Abb.: B-2).
Modelle mit zwei Handbremsen

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Bremse vorne Bremse hintenAbb.: B-3 Modell mit zwei Handbremsen.
- Ziehen Sie zum Bremsen mit der Vorderradbremse den linken Bremshebel (siehe Abb.: B-3).
- Ziehen Sie zum Bremsen mit der Hinterradbremse den rechten Bremshebel.
Rücktrittbremse

Abb.: B-4 Betätigung der Rücktrittbremse (exemplarisch).
- Zum Bremsen treten Sie den Pedaltrieb rückwärts (siehe Abb.: B-4).
Bedienung
VICTORIA
HINWEIS: Wenn Sie den Pedaltrieb frei rückwärts drehen können, ist Ihr Fahrrad nicht mit einer Rücktrittbremse ausgestattet.
- Regulieren Sie die Bremskraft mit der Kraft, mit der Sie die Pedale gegen den Widerstand treten.
- Treten Sie die Pedale vorwärts, um die Bremse zu lösen.
Schnellspanner
HINWEIS
Verletzungsgefahr!
Wenn Sie die Schnellspanner falsch bedienen, können Sie sich die Finger einklemmen.
- Öffnen und schließen Sie die Schnellspanner langsam und aufmerksam.
Sattelstützenklemme
Schnellspanner öffnen
- Legen Sie den Schnellspannhebel nach außen hin um (siehe Abb.: B-5, rechts).
Schnellspanner schließen
- Legen Sie den Schnellspannhebel nach innen hin um, bis er am Sitzrohr anliegt.
Wenn die Sattelstütze oder der Sattel nicht fest sitzt, stellen Sie den Schnellspanner ein (siehe Kapitel „Einstellungen > Schnellspanner“).

Abb.: B-5 Geschlossener (links) und geöffneter (rechts) Schnellspanner an der Sattelstützenklemme.
Beleuchtung

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr durch Einschalten der Beleuchtung.
- Bedienen Sie die Beleuchtung nur im Stillstand.

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Schlechte Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer.
- Schalten Sie die Beleuchtung bei schlechten Sichtverhältnissen und Dunkelheit ein.

VORSICHT
Unfallgefahr!
Blendung des Gegenverkehrs durch eine falsche Leuchtweiteneinstellung des Scheinwerfers.
- Prüfen Sie regelmäßig die Leuchtweiteneinstellung des Scheinwerfers.
E-Rad
HINWEIS: Dieses Kapitel ist gültig für die Serie „EMC“.
- Lesen Sie zum Ein- und Ausschalten der Beleuchtung die separate Gebrauchsanleitung für Ihr E-Rad.

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OFF ON
Abb.: B-6 Ein-/Ausschalter am Scheinwerfer.
- Zum Einschalten der Beleuchtung schieben Sie den Ein-/Ausschalter in die Position (siehe Abb.: B-6).
- Zum Ausschalten schieben Sie den Ein-/Ausschalter in die Position „0“.
Bedienung an der Bedieneinheit
HINWEIS: Dieses Kapitel ist – mit Ausnahme der Modelle „e Urban 7.4/7.5/7.6/7.7“ – gültig für alle Modelle „e Victoria“.
- Lesen Sie zum Ein- und Ausschalten der Beleuchtung die separate Gebrauchsanleitung für Ihr E-Rad.
- Lesen Sie für optionale Einstellungen am Scheinwerfer das Kapitel „Bedienung > Beleuchtung > Modelle mit Nabendynamo > Schalterstufen“.
Modelle mit Nabendynamo
HINWEIS: Dieses Kapitel ist gültig für die Serien „AC“, „CC“ und „MC“.
Bedienung
VICTORIA
Abhängig von Ihrem Fahrrad-Modell ist der Scheinwerfer mit einem Ein-Ausschalter oder einem Schalter mit unterschiedlichen Schalterstufen ausgestattet.
- Vergleichen Sie anhand Abb.: B-7 und Abb.: B-8 mit welchen Schalterstufen Ihr Scheinwerfer ausgestattet ist.
Schalterstufen
• Zum Bedienen des Scheinwerfers
- mit Drehschalter drehen Sie den Schalter in die entsprechende Schalterstufe Ihrer Wahl.
- mit Schiebeschalter schieben Sie den Ein-Ausschalter in die entsprechende Schalterstufe Ihrer Wahl.
- mit Taster drücken Sie auf die Taste, um das Licht ein- bzw. auszuschalten.

Abb.: B-7 Scheinwerfer mit Ein-/Ausschalter als Drehschalter (links), als Schiebeschalter (mittig) und als Taster (rechts).

Abb.: B-8 Beispiele optionaler Schalterstufen für Tagfahrlicht (T), Nachtfahrlicht (N) und Sensorbetrieb (S bzw. Auto).
Ein/ON/1/
Der Scheinwerfer und das Rücklicht sind eingeschaltet.
Aus/OFF/0:
Der Scheinwerfer und das Rücklicht sind ausgeschaltet.
Auto:
siehe „S (Sensor)“.
N (Nacht):
Der Scheinwerfer ist eingeschaltet. Bei Modellen mit Tagfahrlicht leuchtet auch das Tagfahrlicht mit gedimmter Leuchtstärke.
S (Sensor):
Der Scheinwerfer wird automatisch über einen Sensor ein- und ausgeschaltet. Bei Scheinwerfern mit Tagfahrlicht wird automatisch zwischen Tagfahrlicht und Nachtfahrlicht umgeschaltet.
Bedienung
VICTORIA
T (Tagfahrlicht):
Zum Fahren bei Tageslicht ist der Scheinwerfer mit weiteren LEDs ausgestattet. Diese erhöhen Ihre Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer. In der Schalterstufe „T“ ist das Tagfahrlicht stetig eingeschaltet.
Standlicht
Wenn Sie bei eingeschalteter Beleuchtung mindestens 3 Minuten fahren, wird jeweils ein Kondensator im Scheinwerfer und im Rücklicht aufgeladen. Wenn Sie bei geladenem Kondensator anhalten, leuchtet das Standlicht so lange bis die Ladung des Kondensators verbraucht ist.
Steckbeleuchtung
HINWEIS: Dieses Kapitel ist gültig für die Modelle „Spezial 1.5/1.9“.
Entnehmen und Einsetzen
Rücklicht
- Zum Einsetzen schieben Sie das Rücklicht so auf den Halter, dass die Lasche in den Halter eingeführt wird (siehe Abb.: B-9, links).
- Halten Sie den Halter fest und ziehen Sie das Rücklicht so weit nach unten, bis es hör- und spürbar einrastet.

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LascheAbb.: B-9 Einsetzen (links) und Entnehmen (rechts) des Rücklichtes.
- Zum Entnehmen kippen Sie das Rücklicht an der Unterseite leicht nach vorne und ziehen es dabei nach oben heraus (siehe Abb.: B-9, rechts).
Scheinwerfer

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SteckverbindungHebelAbb.: Abb.: B-10: Einsetzen (links) und Entnehmen (rechts) des Scheinwerfers.
Bedienung
VICTORIA
- Zum Einsetzen schieben Sie den Scheinwerfer von vorne mit der Steckverbindung in den Halter, bis er hör- und spürbar einrastet (siehe Abb.: B-10).
- Stellen Sie den Scheinwerfer ein (siehe Kapitel „Einstellungen > Scheinwerfer“).
- Zum Entnehmen drücken Sie den Hebel nach unten und ziehen den Scheinwerfer nach vorne heraus.
Ein- und Ausschalten

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Signal-LED Taste Taste Micro-USB-BuchseAbb.: B-11 Das Rücklicht (links) und der Scheinwerfer (rechts) der Modelle „Trekking 1.5/1.9“.
Zum Einschalten der Beleuchtung:
- Drücken Sie die Taste auf dem Rücklicht (siehe Abb.: B-11, links) und
- drücken Sie die Taste am Scheinwerfer (siehe Abb.: B-11, rechts).
Zum Ausschalten der Beleuchtung:
- Drücken Sie die Taste auf dem Rücklicht erneut und
- drücken Sie die Taste am Scheinwerfer erneut.
Akku laden
HINWEIS: Zum gleichzeitigen Laden des Rücklichts und des Scheinwerfers benötigen Sie zwei USB-Ladegeräte bzw. -Buchsen.
- Stecken Sie den USB-Stecker in die USB-Buchse eines Ladegeräts oder Computers.
- Öffnen Sie die Abdeckung der Micro-USB-Buchse (siehe Abb.: B-11).
- Stecken Sie den Micro-USB-Stecker in die Micro-USB-Buchse des Rücklichts bzw. des Scheinwerfers. Die Signal-LED leuchtet rot. Der Ladevorgang beginnt und dauert bis zu 2 Stunden. Wenn die Signal-LED blau leuchtet, ist der Ladevorgang abgeschlossen.
- Ziehen Sie den Micro-USB-Stecker aus dem Rücklicht bzw. dem Scheinwerfer heraus.
- Verschließen Sie die Abdeckung der Micro-USB-Buchse.
- Ziehen Sie den USB-Stecker aus der USB-Buchse des Ladegeräts bzw. Computers.
Federgabel
Die Bedienung der Federgabel ist abhängig von Ihrem Federgabeltyp (siehe Kapitel „Hinweise > Federung“).
Bedienung
VICTORIA®
- Wenn Ihre Federgabel mit anderen oder weiteren Bedienungen als die folgend angeführten ausgestattet ist, lassen Sie sich die Bedienung von Ihrem Fachhändler erklären oder lesen Sie die Herstellerdokumentation.
Lock-Out
HINWEIS: Bestimmte Federgabelmodelle besitzen zusätzlich zur Bedienung eine Einstellung (siehe Kapitel „Einstellungen > Federung“).
Abhängig von Ihrem Fahrradmodell wird der Lock-Out mit einem Drehknopf auf der Oberseite der Federgabel oder an der Fernbedienung am Lenker bedient.
- Vergleichen Sie, mit welcher Bedienung Ihre Federgabel ausgestattet ist (siehe Abb.: B-6 und Abb.: B-7).
Bedienung auf der Federgabel

Abb.: B-6 Lock-Out-Bedienung auf der Federgabel (Draufsicht, exemplarisch).
- Um die Federgabel zu sperren, drehen Sie den Drehknopf um 90° im Uhrzeigersinn (siehe Abb.: B-6).
- Um die Federgabel zu entsperren, drehen Sie den Drehknopf um 90° gegen den Uhrzeigersinn.
Bedienung am Lenker

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Sperrtaste EntriegelungstasteAbb.: B-7 Lock-Out-Fernbedienung am Lenker.
- Um die Federgabel zu sperren, drücken Sie die Sperrtaste bis zum Anschlag (siehe Abb.: B-7).
- Um die gesperrte Federgabel zu entriegeln, drücken Sie die Entriegelungstaste.
Gangschaltung

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Ablenkung und falsches Schaltverhalten kann zu Unfällen im Straßenverkehr führen.
Bedienung
VICTORIA
- Machen Sie sich mit der Funktion der Gangschaltung vertraut.
- Bedienen Sie die Gangschaltung nur, wenn Ihre Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr dadurch nicht eingeschränkt wird.
- Halten Sie sofort an, wenn Sie die Gangschaltung nicht sicher bedienen können, z. B. bei Fehlfunktionen.
HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Durch falsche Bedienung der Gangschaltung kann die Gangschaltung beschädigt werden.
- Treten Sie beim Schalten nicht mit Kraft in die Pedale.
- Treten Sie beim Schalten nicht rückwärts.
- Schalten Sie vor Steigungen rechtzeitig runter.
- Wenn Sie sich bei der Bedienung der Gangschaltung unsicher fühlen, lassen Sie sich die Bedienung der Gangschaltung von Ihrem Fachhändler erklären.
Nabenschaltung
NuVinci (stufenlos) – mechanisch
- Um stufenlos hochzuschalten, drehen Sie den Drehgriffschalter nach hinten.
Die Anzeige bewegt sich in Richtung „Ebene“ (siehe Abb.: B-14).
- Um stufenlos runterzuschalten, drehen Sie den Drehgriffschalter nach vorne.

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Ebene SteigungAbb.: B-14 Drehgriffschalter der Nabenschaltung „NuVinci“. Rechts unten in der Abbildung die Einstellungen für ebene und ansteigende Fahrbahnen.
NuVinci (stufenlos) – elektronisch
Diese Gangschaltung wird über die Bedieneinheit Ihres E-Rades bedient.
- Lesen Sie die separate Gebrauchsanleitung zu Ihrem E-Rad.
SHIMANO Nexus (3, 7 oder 8 Gänge)
- Um einen Gang hochzuschalten, drehen Sie den Drehgriffschalter nach hinten (siehe Abb.: B-15).
- Um einen Gang runterzuschalten, drehen Sie den Drehgriffschalter nach vorne.

Abb.: B-15 Drehgriffschalter der Nabenschaltungen „Nexus“ (exemplarisch).
HINWEIS: Abhängig von Ihrem Fahrradmodell ist Ihr Fahrrad mit einer Nabenschaltung „Nexus“ mit oder ohne Rücktrittbremse ausgestattet (siehe Kapitel „Fahrradpass“).
Kettenschaltung
- Verwenden Sie die Zahnradkombinationen so, dass die Kette in Fahrtrichtung möglichst parallel läuft.
- Verwenden Sie das kleinste Kettenrad bei Steigungen und das größte für Touren oder sportliches Fahren.
- Wenn Sie sich bei der Bedienung der Gangschaltung unsicher fühlen, lassen Sie sich die Bedienung der Gangschaltung von Ihrem Fachhändler erklären.
SHIMANO Acera (3 Kettenräder)
SHIMANO Deore (XT) (3 Kettenräder)

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Hinterer SchalthebelVorderer SchaAbb.: B-16 Bedieneinheit auf der rechten Seite des Lenkers zum Schalten der Zahnkränze.
Der vordere rechte Schalthebel besitzt zwei Stufen.
- Damit der gedrückte Schalthebel automatisch in die Ausgangsposition zurückkehren kann, lassen Sie den Schalthebel nach dem Schalten los.
- Um am Zahnkranz einen Gang runterzuschalten, drücken Sie auf der rechten Seite des Lenkers den vorderen Schalthebel bis er das erste Mal einrastet (siehe Abb.: B-16).
- Um am Zahnkranz zwei Gänge runterzuschalten, drücken Sie auf der rechten Seite des Lenkers den vorderen Schalthebel bis er das zweite Mal einrastet.
- Um am Zahnkranz einen Gang hochzuschalten, drücken Sie auf der rechten Seite des Lenkers den hinteren Schalthebel.
Bedienung
VICTORIA
- Um ein größeres Kettenrad auszuwählen, drücken Sie auf der linken Seite des Lenkers den vorderen Schalthebel.
- Um ein kleineres Kettenrad auszuwählen, drücken Sie auf der linken Seite des Lenkers den hinteren Schalthebel.
SHIMANO Alivio (1 Kettenrad)
SHIMANO Deore (XT) (1 Kettenrad)

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Vorderer Schalthebel Hinterer SchalthebelAbb.: B-17 Bedieneinheit auf der rechten Seite des Lenkers zum Schalten der Zahnkränze.
Der vordere rechte Schalthebel besitzt zwei Stufen.
- Damit der gedrückte Schalthebel automatisch in die Ausgangsposition zurückkehren kann, lassen Sie den Schalthebel nach dem Schalten los.
- Um am Zahnkranz einen Gang runterzuschalten, drücken Sie auf der rechten Seite des Lenkers den vorderen Schalthebel bis er das erste Mal einrastet (siehe Abb.: B-17).
- Um am Zahnkranz zwei Gänge runterzuschalten, drücken Sie auf der rechten Seite des Lenkers den vorderen Schalthebel bis er das zweite Mal einrastet.
- Um am Zahnkranz einen Gang hochzuschalten, drücken Sie auf der rechten Seite des Lenkers den hinteren Schalthebel.
Ketten-/Nabenschaltung
Dual Drive (3-Gang-Nabe und 8 Zahnkränze)

Abb.: B-18 Kombinierter Drehgriff- und Schalthebelschalter der Ketten- und Nabenschaltung „Dual Drive“.
- Stellen Sie den Schalthebel bei ansteigenden Fahrstrecken nach links (siehe Abb.: B-18).
- Stellen Sie den Schalthebel bei ebenen Fahrstrecken in die Mitte.
- Stellen Sie den Schalthebel bei Fahrstrecken mit Gefälle nach rechts.
- Um einen Gang hochzuschalten, drehen Sie den Drehgriffschalter nach vorne.
- Um einen Gang runterzuschalten, drehen Sie den Drehgriffschalter nach hinten.
Bedienung
VICTORIA
Komponenten
Glocke
- Drücken Sie die Taste der Glocke und lassen Sie sie zurückschnellen.
Ständer
- Um das Fahrrad zu verwenden, halten Sie das Fahrrad fest und klappen Sie den Ständer nach oben.
- Um das Fahrrad zu parken, halten Sie das Fahrrad fest und klappen Sie den Ständer nach unten.
- Stellen Sie das Fahrrad auf dem Ständer ab.
- Wenn das Fahrrad sicher steht, lassen Sie es los.
- Sichern Sie das Fahrrad gegen Diebstahl bzw. gegen unbefugte Verwendung.
Rahmenschloss
HINWEIS: Dieses Kapitel ist nur gültig für Modelle mit Rahmen-schloss.
Rahmenschloss schließen
- Stecken Sie den Schlüssel hinein und öffnen Sie das Schloss.
- Drücken Sie den Griff herunter, bis die Verriegelung einrastet (siehe Abb.: B-19).
- Achten Sie darauf, dass die Speichen das Schloss nicht blockieren.
- Ziehen Sie den Schlüssel heraus.

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GriffAbb.: B-19 Rahmenschloss schließen.
Rahmenschloss öffnen
- Halten Sie den Griff des Rahmenschlosses.
- Stecken Sie den Schlüssel hinein und schließen Sie das Schloss.
- Wenn sich das Schloss entriegelt führen Sie den Griff nach oben.
Gepäckträger

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Die Spanngurte oder der Klemmbügel können zurückschnellen und Sie dabei treffen.
Bedienung
VICTORIA
- Wenn Sie die Spanngurte oder den Klemmbügel bedienen, greifen Sie den Griff so fest, dass Sie nicht abrutschen können.
HINWEIS: Dieses Kapitel ist gültig für die Serie „AC“ und die Modelle „EMC 327/427“ und „EMRetro“.

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KlemmbügelAbb.: B-20 Gepäckträger mit Klemmbügel (exemplarisch).
- Lesen Sie die Kapitel „Hinweise > Verwendung > Gepäckträger / Gepäck“.
- Greifen Sie den Klemmbügel und klappen Sie ihn nach oben (siehe Abb.: B-20).
- Legen Sie das Gepäck auf den Gepäckträger und führen Sie den Klemmbügel langsam zurück.
Spanngurte

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GriffAbb.: B-21 Spanngurte am Gepäckträger.
- Zum Lösen der Spanngurte ziehen Sie den Griff nach unten und dann nach vorne (siehe Abb.: B-21).
- Zum Befestigen der Spanngurte ziehen Sie den Griff nach unten und haken Sie ihn auf der Rückseite in den Halter ein.
Einstellungen
Hinweise

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Nicht fachgerecht durchgeführte Einstellungen können zu Beschädigungen von Komponenten oder zu Materialbruch führen.
- Wenn Sie keine Erfahrung mit dem Einstellen von Fahrradkomponenten haben, wenden Sie sich an einen Fachhändler.

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Materialermüdung durch nicht fachgerechtes Festdrehen von Schraubverbindungen.
- Verwenden Sie das Fahrrad nicht, wenn Sie lose Schraubverbindungen feststellen.
- Schraubverbindungen müssen fachgerecht mit einem Drehmomentschlüssel und den korrekten Drehmomenten angezogen werden.
Ihr Fachhändler übernimmt die vollständige Montage Ihres Fahrrades und passt die Einstellung individuell für Sie an.
- Prüfen Sie bei der Übergabe Ihres neuen Fahrrades, ob alle Einstellungen auf Sie angepasst sind.
- Wenn Sie selbst Einstellungen vornehmen, beachten Sie die Drehmomente.
- Wenn Sie selbst Einstellungen vornehmen, prüfen Sie die Einstellungen gründlich, bevor Sie das Fahrrad verwenden.
Bremse

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Falsch eingestellte Bremsen können zu einer verminderten oder zu starken Bremsleistung oder zum Ausfall der Bremse führen.
- Stellen Sie die Bremsen nur selbst ein, wenn Sie sich mit dem Einstellen von Fahrradbremsen auskennen.
- Lassen Sie sich ggf. das Einstellen Ihrer Bremse von Ihrem Fachhändler erklären.
Felgenbremse mit Bremsseil
Griffweite
Das Einstellen der Griffweite verändert den Abstand zwischen Bremshebel und Griff.
Einstellungen
VICTORIA
- Stellen Sie den Bremshebel so ein, dass Sie ihn während der Fahrt sicher bedienen können, ohne die Hand vom Lenker zu nehmen.
HINWEIS: Das Einstellen der Griffweite verstellt die Spannung des Bremsseils.
- Drehen Sie die Einstellschraube so weit hinein, dass Sie den Bremsgriff sicher bedienen können (siehe Abb.: E-1).
HINWEIS: Abhängig von Ihrem Fahrradmodell ist die Einstellschraube eine Kreuzschlitz- oder Innensechskantschraube. - Stellen Sie die Spannung des Bremsseils ein (siehe Kapitel „Einstellungen >Bremse > Felgenbremse mit Bremsseil“).

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Kontermutter Rändelmutter Einstell- schraubeAbb.: E-1 Einstellungen am Bremshebel der Felgenbremse mit Bremsseil.
Bremsseil
HINWEIS: Wenn sich der Abstand der Bremsklötze links und rechts zur Felge um mehr als 1 mm unterscheidet, muss vor der Einstellung des Bremsseils eine Grundeinstellung der Bremse durch Ihren Fachhändler erfolgen.

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Felge Bremsklotz 1 bis 2 mmAbb.: E-2 Der Abstand vom Bremsklotz zur Felge muss auf beiden Seiten 1 bis 2 mm betragen.
- Drehen Sie die Kontermutter links herum eine bis zwei Umdrehungen (siehe Abb.: E-1).
- Drehen Sie die Rändelmutter so weit hinein oder heraus, bis der Abstand der Bremsklötze auf beiden Seiten 1 bis 2 mm beträgt (siehe Abb.: E-2).
Einstellungen
VICTORIA
- Greifen Sie dabei das Bremsseil vor der Rändelmutter und ziehen Sie leicht daran, damit sich die Rändelmutter leichter drehen lässt.
- Drehen Sie die Rändelmutter maximal 5 Umdrehungen heraus.
-
Wenn Sie die Bremsklötze so nicht einstellen können, lassen Sie die Bremse von Ihrem Fachhändler prüfen.
-
Prüfen Sie, ob Sie den Bremshebel nur so weit an den Griff heranziehen können, dass der Abstand zwischen Bremshebel und Griff mindestens 1 cm beträgt.
-
Drehen Sie die Kontermutter rechts herum und ziehen Sie sie fest.
- Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.
Hydraulische Scheibenbremse

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Einstellschraube Druckpunkt Einstellschraube GriffweiteAbb.: E-3 Mögliche Positionen der Einstellung am Bremshebel der hydraulischen Scheibenbremse.
Griffweite
Das Einstellen der Griffweite verändert den Abstand zwischen Bremshebel und Griff.
- Wenn Sie keine Erfahrung im Einstellen von hydraulischen Bremsen besitzen, lassen Sie Ihren Fachhändler die Griffweite einstellen.
- Stellen Sie den Bremshebel so ein, dass Sie ihn während der Fahrt sicher bedienen können, ohne die Hand vom Lenker zu nehmen.
- Um den Abstand des Bremshebels zum Griff zu vergrößern, drehen Sie die Einstellschraube für die Griffweite im Uhrzeigersinn (siehe Abb.: E-3).
- Um den Abstand des Bremshebels zum Griff zu verringern, drehen Sie die Einstellschraube für die Griffweite gegen den Uhrzeigersinn.
Druckpunkt

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Felge Bremsklotz 1 bis 1,5 mmAbb.: E-4 Der Abstand vom Bremsklotz zur Felge muss auf beiden Seiten 1 bis 1,5 mm betragen.
Einstellungen
VICTORIA
- Stellen Sie den Druckpunkt so ein, dass der Abstand der Bremsklötze zur Felge 1 bis 1,5 mm beträgt (siehe Abb.: E-4).
- Um den Abstand zu verringern, schrauben Sie die Einstellschraube für den Druckpunkt im Uhrzeigersinn.
Hydraulische Scheibenbremse

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Einstellschraube GriffweiteAbb.: E-5 Einstellung am Bremshebel der hydraulischen Scheibenbremse.
Griffweite
Das Einstellen der Griffweite stellt den Bremshebel näher an den Griff heran.
- Stellen Sie den Bremshebel so ein, dass Sie ihn während der Fahrt sicher bedienen können, ohne die Hand vom Lenker zu nehmen.
- Um den Abstand des Bremshebels zum Griff zu verringern, schrauben Sie die Einstellschraube für die Griffweite gegen den Uhrzeigersinn (siehe Abb.: E-5).
Schnellspanner
- Wenn Sie die Schnellspanner nicht einstellen können, lassen Sie sie von Ihrem Fachhändler einstellen.
- Öffnen Sie die Schnellspanner.
- Drehen Sie die Einstellschraube bzw. die Achsmutter im Uhrzeigersinn eine viertel Umdrehung hinein (siehe Abb.: E-6).
- Schließen Sie die Schnellspanner und prüfen Sie, ob die Sattelstütze fest sitzt (siehe Kapitel „Wartung > Wartungsarbeiten > Sattel“).
- Wiederholen Sie den Vorgang bis die Sattelstütze bei geschlossenem Schnellspanner fest sitzt.

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Einstellschraube SchnellspannhebelAbb.: E-6 Geöffneter Schnellspanner an der Sattelstützenklemme (von oben).
Sitzposition
Sattel

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Falsche Einstellung der Sattelstütze.
- Beachten Sie die Mindesteinstecktiefe der Sattelstütze.
- Wenn Sie nicht über die nötigen Sachkenntnisse und das benötigte Werkzeug zum Einstellen der Sattelstütze verfügen, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.

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Sattelstützen- klemmung MarkierungAbb.: E-7 Mindesteinstecktiefe der Sattelstütze (exemplarisch). Für eine bessere Darstellung ist die Sattelstütze senkrecht abgebildet.
Lenker

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Der Schaftvorbau kann durch falsche Einstellung bei der Verwendung brechen.
- Wenn Sie die Lenkerhöhe selbst einstellen, achten Sie darauf, dass die untere Markierung auf dem Schaftvorbau nicht sichtbar ist.

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90°Abb.: E-8 Korrekte Einstellung der Lenkerrichtung.
- Lassen Sie den Lenker von Ihrem Fachhändler einstellen, wenn der Lenker nicht rechtwinklig zum Vorderrad steht (siehe Abb.: E-8).
Scheinwerfer

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Steuerkopfrohr Schraube 2 Halter Schraube 1Abb.: E-9 Schrauben zur senkrechten und waagerechten Einstellung des Scheinwerfers (exemplarisch).
Senkrechte Einstellung
- Prüfen Sie, ob der Halter senkrecht in einer Linie zum Steuerkopfrohr verläuft, wenn Sie ihn von vorne betrachten.
- Zum Einstellen des Halters drehen Sie Schraube 1 gegen den Uhrzeigersinn so weit heraus, bis sich der Halter verdrehen lässt (siehe Abb.: E-9).
- Verdrehen Sie den Halter so, dass er senkrecht in einer Linie zum Steuerkopfrohr verläuft, wenn Sie ihn von vorne betrachten.
- Drehen Sie Schraube 1 im Uhrzeigersinn fest.
- Üben Sie beim Festziehen keine übermäßige Kraft aus.
Waagerechte Einstellung
- Prüfen Sie, ob der Scheinwerfer senkrecht eingestellt ist (siehe voriges Kapitel „Senkrechte Einstellung“).
- Drehen Sie Schraube 2 gegen den Uhrzeigersinn so weit heraus, bis sich der Scheinwerfer mit leichtem Widerstand nach vorne bzw. nach hinten kippen lässt (siehe Abb.: E-9).
- Bei Modellen mit Steckbeleuchtung lösen Sie den Riemen des Halters (siehe Kapitel „Montage > Steckbeleuchtung“).
- Schalten Sie den Scheinwerfer ein (siehe Kapitel „Bedienung > Beleuchtung“).
- Stellen Sie den Scheinwerfer so ein, dass der Lichtkegel in 5 m Entfernung vor dem Scheinwerfer nur noch halb so hoch liegt wie bei seinem Austritt (siehe Abb.: E-10).
- Drehen Sie Schraube 2 im Uhrzeigersinn fest.
- Üben Sie beim Festziehen keine übermäßige Kraft aus.

Abb.: E-10 Korrekte Einstellung des Scheinwerfers.
Federung
Federgabel

Abb.: E-11 Drehknopf auf der Federgabel (exemplarisch).
- Um die Federvorspannung für einen geringeren Sag einzustellen, drehen Sie den Drehknopf auf der Federgabel in Richtung „+“ (siehe Abb.: E-11 und Kapitel „Hinweise >Einstellmöglichkeiten >Sag“).
- Um die Federvorspannung für einen größeren Sag einzustellen, drehen Sie den Drehknopf auf der Federgabel in Richtung „-“.
- Wenn Sie nicht wissen, wie der Sag optimal eingestellt wird, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.
Federsattelstütze
- Lassen Sie die Federvorspannung bzw. den Sag von Ihrem Fachhändler einstellen.
Reifenluftdruck
- Lesen Sie den Nennluftdruck seitlich an den Reifen Ihres Fahrrades ab (siehe Abb.: E-12).
HINWEIS: Die Werte werden abhängig vom Hersteller in PSI, kPa oder Bar angegeben.

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47.622 35 - 70 psi 250 - 500 kPa 2.5 - 5.0 BarAbb.: E-12 Reifen mit Angabe der Reifengröße (60-584) und des minimalen und maximalen Luftdrucks in psi, kPa und Bar (exemplarisch).
- Beachten Sie die Hinweise zu den Ventiltypen (siehe Kapitel „Hinweise > Reifenluftdruck > Ventiltypen“).
- Um den Luftdruck zu prüfen oder einzustellen, drehen bzw. ziehen Sie die Schutzkappe vom Ventil ab und öffnen Sie ggf. das Ventil (siehe folgende Unterkapitel).
- Setzen Sie einen Luftdruckprüfer oder eine Luftpumpe mit Druckanzeige auf das Ventil und lesen Sie den Druck ab. Beachten Sie, dass Sie den richtigen Aufsatz für Ihren Ventiltyp verwenden.
- Wenn der Luftdruck zu gering ist, füllen Sie den Reifen mit einer Luftpumpe auf.
- Wenn der Luftdruck zu hoch ist, lassen Sie Luft ab.
Einstellungen
VICTORIA
- Wählen Sie einen Luftdruck innerhalb der auf dem Reifen angegebenen Unter- und Obergrenze, der Ihrem Körpergewicht bzw. der Zuladung und Ihren Fahrgewohnheiten entspricht.
- Drehen bzw. drücken Sie die Schutzkappe nach dem Einstellen des Luftdrucks auf das Ventil.
Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.
- Prüfen Sie nach dem Einstellen des Luftdrucks den festen Sitz der unteren Rändelmutter und ziehen Sie sie ggf. fest.
- Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.

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Ventil kappe Ventilstößel Obere Rändelschraube Untere RändelschraubeAbb.: E-13 Presta-, Blitz- und Autoventil (von links nach rechts). Rechts oben im Abb.: eine Draufsicht des Autoventils.
Prestaventil (Sclaverand)
- Zum Öffnen des Ventils drehen Sie die Ventilkappe gegen den Uhrzeigersinn bis zum oberen Anschlag (siehe Abb.: E-13).
- Drücken Sie von oben auf die Ventilkappe, um Luft abzulassen.
- Nachdem Sie den Luftdruck eingestellt haben, drehen Sie die Ventilkappe im Uhrzeigersinn bis zum unteren Anschlag.
Blitzventil (Dunlop)
- Um einen geringeren Luftdruck einzustellen, drehen Sie die obere Rändelschraube soweit gegen den Uhrzeigersinn bis Luft entweicht (siehe Abb.: E-13).
- Um den Ventileinsatz zu wechseln, drehen Sie die obere Rändelschraube ganz ab.
- Drehen Sie die obere Rändelschraube anschließend im Uhrzeigersinn fest.
Autoventil (Schrader)
- Um einen geringeren Luftdruck einzustellen, drücken Sie von oben auf den Ventilstößel (siehe Abb.: E-13).
Gangschaltung
HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Eine falsch eingestellte Gangschaltung kann zu Beschädigungen der Gangschaltung führen.
- Wenden Sie sich bei Fragen zur Einstellung der Gangschaltung an Ihren Fachhändler.
Kettenschaltung
Die Einstellung der Kettenschaltung erfordert Sachwissen.
- Wenn die Kettenschaltung nicht funktioniert oder bei der Bedienung Geräusche verursacht, lassen Sie die Kettenschaltung von Ihrem Fachhändler prüfen.
Nabenschaltung „Nexus“
- Wenn die Funktion der Nabenschaltung nachlässt, stellen Sie die Schaltseilspannung ein.
Die Einstellung der Schaltseilspannung erfolgt in Abhängigkeit von Ihrer Nabenschaltung.
HINWEIS: Die Einstellung der Gangschaltung „Dual Drive“ darf nur von einem Fachhändler durchgeführt werden.
3-Gang
- Stellen Sie den 2. Gang ein (siehe Kapitel „Bedienung > Gangschaltung“).
- Drehen Sie an der rechten Seite des Hinterrades die Kontermutter am Gehäuse der Gangschaltung los (siehe Abb.: E-14).
- Verdrehen Sie die Rändelmutter so, dass die Markierung im Sichtfenster exakt zwischen den Strichen bzw. Pfeilen steht.
- Drehen Sie die Kontermutter fest.
- Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.

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Markierung Kontermutter Rändelmutter Nexus SET SETAbb.: E-14 Die Markierung im Sichtfenster steht exakt zwischen den Strichen.
7- bzw. 8 Gang
- Stellen Sie den Schalthebel auf den 4. Gang ein (siehe Abb.: E-15).

Abb.: E-15 Die Einstellschraube befindet sich unterhalb des Lenkers.
Einstellungen
VICTORIA
- Drehen Sie leicht die Tretkurbel.
- Verstellen Sie die Einstellschraube am Drehgriff so, dass die beiden gelben Markierungen an der Hinterradnabe übereinstimmen (siehe Abb.: E-16).

Abb.: E-16 Die Markierung für die Einstellung befindet sich an der Hinterradnabe.
Nabenschaltung „NuVinci“
Mechanische Nabenschaltung
- Wenn weniger als 0,5 mm Spiel vorhanden ist, schrauben Sie die Einstellmutter im Uhrzeigersinn hinein (siehe Abb.: E-17).
-
Wenn mehr als 1,5 mm Spiel vorhanden ist, schrauben Sie die Einstellmutter gegen den Uhrzeigersinn heraus.
-
Wenn Sie Probleme bei der Einstellung haben oder die Einstellung vorliegende Funktionsstörungen nicht beseitigt, lassen Sie die Gangschaltung von Ihrem Fachhändler prüfen.

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0,5 bis 1,5 mm Schaltseilhülle Einstellschraube SchaftAbb.: E-17 Spiel der Schaltseilhülle (links) und Einstellschraube (rechts).
Elektronische Nabenschaltung
- Wenn die elektronische Gangschaltung nicht einwandfrei funktioniert, kalibrieren Sie die Gangschaltung.
- Stellen Sie das Fahrrad so auf, dass sich das hintere Laufrad frei drehen kann. Lassen Sie das Fahrrad z. B. von einer zweiten Person am Gepäckträger anheben.
- Drehen Sie die Pedale durchgehend mit etwa einer Umdrehung in der Sekunde.
- Wählen Sie an der Bedienung für das E-Rad die Grund-einstellung „Gangkalibrierung“.
Reinigung und Pflege
VICTORIA
- Lesen Sie zur Bedienung die separate Gebrauchsanleitung zu Ihrem E-Rad.
- Drehen Sie die Pedale weiterhin und lassen Sie die Taste(n) los.
- Beenden Sie die Kalibrierung, wenn die Gangschaltung nicht mehr schaltet, während Sie weiterhin die Pedale drehen.
- Wenn die Störung mit der Kalibrierung nicht beseitigt wurde, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.
Reinigung und Pflege
Hinweise

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Einklemmen und Quetschen von Körperteilen durch bewegliche Teile.
- Seien Sie vorsichtig im Umgang mit beweglichen Teilen, damit Sie sich nicht die Finger einklemmen.
- Tragen Sie ggf. Schutzhandschuhe.
HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Verwendung falscher Reinigungsmittel.
- Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel.
- Verwenden Sie keine scharfen, kantigen oder metallischen Reinigungsgegenstände.
- Reinigen Sie das Fahrrad nie mit einem harten Wasserstrahl oder Hochdruckgeräten.
HINWEIS
Umweltverschmutzung!
Herunter tropfendes Öl oder Fett.
- Achten Sie darauf, dass kein Öl oder Fett herunter tropft.
- Entfernen Sie verschüttetes Öl oder Fett sofort mit einem Tuch.
- Entsorgen Sie verschüttetes Öl oder Fettreste umweltgerecht nach den geltenden landesspezifischen und regionalen Vorschriften.
Benötigte Hilfsmittel
- Saubere Putztücher,
- milde, lauwarme Seifenlauge,
- einen weichen Putzschwamm oder ein Putztuch,
- eine weiche Bürste,
- Pflege- und Konservierungsmittel und
- Universalöl.
- Lassen Sie sich ggf. von Ihrem Fachhändler zu geeigneten Pflege- und Konservierungsmitteln beraten.
Reinigung und Pflege
VICTORIA
Reinigung
- Reinigen Sie das Fahrrad auch bei geringen Verschmutzungen regelmäßig.
- Wischen Sie alle Oberflächen und die Komponenten mit einem leicht angefeuchteten Tuch ab.
- Verwenden Sie zum Befeuchten des Tuchs eine milde Seifenlauge.
- Wischen Sie nach der Reinigung alle Oberflächen und Komponenten trocken.
- Konservieren Sie Lackflächen und metallische Oberflächen am Rahmen mindestens alle sechs Monate.
- Wenn Ihr Fahrrad mit Felgenbremsen ausgestattet ist, konservieren Sie die Felgen nicht.
Pflegehinweise
Bremse

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Nachlassende Bremswirkung durch Seifenreste, Öl, Fett oder Pflegemittel auf den Felgen oder den Bremsklötzen bzw. auf den Bremsscheiben oder den Bremsbelägen.
- Vermeiden Sie den Kontakt von Fett und Öl mit der Felge oder der Bremsscheibe sowie den Bremsklötzen oder den Bremsbelägen.
- Verwenden Sie das Fahrrad nicht, wenn Fett oder Öl an Felge, Bremsscheibe, Bremsklötze oder Bremsbeläge gelangt ist und lassen Sie die mit Öl verschmutzten Komponenten von Ihrem Fachhändler austauschen.
- Beseitigen Sie nach der Reinigung Seifen- und Pflegemittelreste.
- Prüfen Sie die Bremsen nach der Reinigung auf Seifen- und Pflegemittelreste.

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Verbrennungsgefahr durch heiße Bremsscheiben.
- Warten Sie, bis sich die Bremsscheiben abgekühlt haben, bevor Sie die Bremsscheiben berühren.
- Entfernen Sie Verschmutzungen an den Komponenten der Bremse und der Felge bzw. Bremsscheibe sofort mit einem leicht angefeuchteten Tuch.
- Reinigen Sie bei hydraulischen Felgenbremsen regelmäßig den Bereich der Bremsbeläge mit einer kleinen, weichen Bürste.
- Reinigen Sie bei Scheibenbremsen die Bremsscheiben regelmäßig mit Bremsenreiniger oder warmem Wasser.
Reinigung und Pflege
VICTORIA
Federung
- Informieren Sie sich bei Ihrem Fachhändler nach geeigneten Pflege- und Schmiermitteln für die Federung.
- Entfernen Sie Verschmutzungen an den Gleitflächen und angrenzenden Dichtungen sofort mit einem sauberen, ggf. leicht eingeölten Tuch (siehe Abb.: R-1).
- Schmieren Sie die Gleitfläche nach der Reinigung mit etwas Schmiermittel, z. B. Universalöl.
- Federn Sie die Federung fünf mal ein und aus. Entfernen Sie anschließend überschüssiges Schmiermittel mit einem sauberen Tuch.

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GleitflächeAbb.: R-1 Gleitfläche an der Federgabel (links) und an der Feder-sattelstütze (rechts).
Kette
HINWEIS
Beschädigungsgefahr!
Falsch gewählte Fette, Öle und Pflegemittel können zu Beschädigungen der Komponenten führen.
- Lassen Sie sich für die Verwendung von Fetten, Ölen und Pflegemitteln von Ihrem Fachhändler beraten, insbesondere bei Kettenschaltungen.
- Verwenden Sie zum Reinigen kein Wasser und keine chemischen Bremsenreiniger bzw. Verdünnungen.
-
Verwenden Sie kein Waffenöl oder Rostlöse-Spray.
-
Entfernen Sie Verschmutzungen an der Kette mit einem sauberen und ggf. leicht eingeölten Putztuch.
- Entfernen Sie Verschmutzungen am Zahnkranz und Kettenrad mit einer kleinen, weichen Bürste.
- Ölen Sie die Kette nach der Reinigung, nach Regenfahrten oder nach 15 Betriebsstunden mit etwas Universalöl.
- Wenden Sie sich bei hartnäckigen Verschmutzungen an Ihren Fachhändler.
Gangschaltung
- Reinigen Sie die Bedienelemente der Gangschaltung mit einem angefeuchteten Tuch.
Wartung
VICTORIA
- Reinigen Sie bei Kettenschaltungen die beweglichen Komponenten mit einem angefeuchteten Tuch oder einer weichen Bürste, sofern diese zugänglich sind (siehe Abb.: R-2).

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Schaltwerk UmlenkrollenAbb.: R-2 Bewegliche Komponenten der Kettenschaltung am hinteren Laufrad.
- Schmieren Sie bei Kettenschaltungen die beweglichen Komponenten nach der Reinigung mit etwas Schmiermittel, z. B. Universalöl.
- Entfernen Sie anschließend überschüssiges Schmiermittel mit einem sauberen Tuch.
Wartung
Hinweise

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Falsche oder unzureichende Wartung und Inspektion kann zu Fehlfunktionen führen, z. B. Ausfall der Bremse.
- Lassen Sie das Fahrrad mindestens einmal im Jahr von Ihrem Fachhändler warten.
- Wenn Sie nicht über die nötigen Sachkenntnisse und das benötigte Werkzeug für die Wartung verfügen, lassen Sie die Wartung von Ihrem Fachhändler durchführen.
Inspektionsintervalle
- Lassen Sie in folgenden Intervallen eine Inspektion des Fahrrades durch einen Fachhändler durchführen:
- Nach 200 km oder 2 Monaten.
- Nach 1.000 km oder 6 Monaten.
- Dann alle 1.000 km oder jährlich.
- Lassen Sie alle ausgeführten Arbeiten und Reparaturen von Ihrem Fachhändler dokumentieren.

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Bei fehlender Sachkenntnis oder falschem Verhalten bei der Wartung können Sie sich verletzen.
- Seien Sie vorsichtig im Umgang mit beweglichen Teilen, damit Sie sich nicht die Finger einklemmen.
- Tragen Sie Schutzhandschuhe.
Wartungsintervalle
- Führen Sie die folgenden Arbeiten einmal im Monat durch.
- Führen Sie die folgenden Arbeiten nach einem Sturz durch.
- Wenn Sie bei der Wartung Beschädigungen feststellen, verwenden Sie das Fahrrad nicht sondern lassen Sie es von Ihrem Fachhändler prüfen bzw. reparieren.
Wartungsarbeiten

WARNUNG
Unfall- und Verletzungsgefahr!
Materialermüdung durch nicht fachgerechtes Festdrehen von Schraubverbindungen.
- Verwenden Sie das Fahrrad nicht, wenn Sie lose Schraubverbindungen feststellen.
- Schraubverbindungen müssen fachgerecht mit einem Dreh momentschlüssel und den korrekten Drehmomenten angezogen werden.
Verschraubungen
- Heben Sie das Fahrrad ca. 5 cm an und lassen Sie es vorsichtig auf den Boden springen. Achten Sie dabei auf Geräusche.
- Wenn Sie auffällige Geräusche hören, ziehen Sie die betreffenden Verschraubungen unter Berücksichtigung der Drehmomente fest.
Rahmen und Gabel
- Prüfen Sie, ob der Rahmen und die Gabel Risse oder Verformungen aufweist (Sichtprüfung).
- Wenn der Rahmen oder die Gabel Risse oder Verformungen aufweist, lassen Sie das Fahrrad von Ihrem Fachhändler prüfen.
- Prüfen Sie, ob die Gabel im oberen Bereich in einer Linie aus dem Steuerkopfrohr austritt.
- Wenn die Gabel nicht in einer Linie zum Steuerkopfrohr austritt, lassen Sie die Gabel von Ihrem Fachhändler prüfen.
Gepäckträger und Schutzbleche
- Halten Sie das Fahrrad am Rahmen fest und fassen Sie den Gepäckträger an.
- Prüfen Sie durch Hin- und Herbewegen des Gepäckträgers, ob alle Verschraubungen fest sitzen und sich nicht bewegen.
Wartung
VICTORIA
-
Prüfen Sie durch Hin- und Herbewegen die Schutzbleche auf festen Sitz.
-
Wenn sich die Verschraubungen dabei bewegen, drehen Sie alle Verschraubungen fest.
- Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.
Sattel
- Prüfen Sie, ob Sie den Sattel verdrehen können.
- Wenn Sie den Sattel verdrehen können, stellen Sie den Sattel ein (siehe Kapitel „Einstellungen > Sattel“).
Lenker
- Prüfen Sie, ob der Lenker rechtwinklig zum Vorderrad ausgerichtet ist (siehe Abb.: W-1).
- Wenn der Lenker nicht rechtwinklig zum Vorderrad steht; lassen Sie den Lenker von Ihrem Fachhändler einstellen.

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90°Abb.: W-1 Einstellung der Lenkerrichtung (exemplarisch).
-
Fassen Sie den Lenker an beiden Griffen an und bewegen Sie ihn auf und ab.
-
Fixieren Sie das Vorderrad gegen seitliches Verdrehen, z. B. in einem Fahrradständer.
- Prüfen Sie, ob sich der Lenker gegen das Vorderrad verdrehen lässt.
- Wenn Sie beim Auf- und Abbewegen oder Verdrehen des Lenkers Spiel am Steuerkopfrohr oder Lenker feststellen, lassen Sie den Lenker von Ihrem Fachhändler einstellen.
- Prüfen Sie den Lenker und den Lenkervorbau auf Verformungen und Risse (Sichtprüfung).
- Wenn der Lenker bzw. der Lenkervorbau Risse oder Verformungen aufweist, lassen Sie den Lenker von Ihrem Fachhändler prüfen.
Laufräder
- Halten Sie das Fahrrad fest und fassen Sie das Vorder- bzw. das Hinterrad an.
-
Versuchen Sie, das Vorder- bzw. das Hinterrad seitlich zu bewegen. Prüfen Sie dabei, ob sich die Radmuttern bzw. Schnellspannachsen bewegen.
-
Wenn sich die Radmuttern bewegen, ziehen Sie die Radmuttern unter Beachtung der Drehmomente fest.
- Wenn sich die Schnellspannachse bewegt, stellen Sie die Schnellspannachse ein (siehe Kapitel „Einstellungen > Schnellspanner“).
- Wenn sich das Vorder- bzw. das Hinterrad seitlich bewegt, lassen Sie das Vorder- bzw. das Hinterrad von Ihrem Fachhändler reparieren.
Wartung
VICTORIA
- Heben Sie das Fahrrad leicht an und drehen Sie das Vorder- bzw. das Hinterrad. Prüfen Sie, ob das Vorder- bzw. das Hinterrad seitlich oder nach außen hin ausschlägt.
- Wenn das Vorder- bzw. das Hinterrad seitlich oder nach außen hin ausschlägt, lassen Sie das Vorder- bzw. das Hinterrad von Ihrem Fachhändler prüfen.
Felgen und Speichen
- Prüfen Sie, dass der richtige Luftdruck eingestellt ist (siehe Kapitel „Einstellungen > Luftdruck“).
- Prüfen Sie die vordere und hintere Felge auf Beschädigungen und Risse (Sichtprüfung).
- Wenn eine Felge beschädigt ist oder Risse sichtbar sind, lassen Sie die Felge sofort erneuern.
- Lassen Sie die Felgen im Zweifelsfall von Ihrem Fachhändler prüfen.
- Drücken Sie die Speichen mit Daumen und Finger leicht zusammen und prüfen Sie, ob die Spannung bei allen Speichen gleich ist.
- Bei unterschiedlicher Spannung oder losen Speichen lassen Sie die Speichen von Ihrem Fachhändler spannen.
HINWEIS: Streichen Sie alternativ mit einem Holz- oder Kunststoffstab über die Speichen und achten Sie auf Klangunterschiede.
Verschleißgrenze
Abhängig von Ihrem Fahrradmodell sind an den Felgen Vertiefungen zur Bestimmung der Verschleißgrenze vorhanden. Die Verschleißgrenze ist erreicht, wenn die Vertiefung nicht spürbar ist.
- Prüfen Sie, ob an den Felgen Ihres Fahrrades Vertiefungen zur Bestimmung der Verschleißgrenze vorhanden sind (siehe Kapitel „Fahrradpass“ oder Abb.: W-2).
- Wenn die Felgen Ihres Fahrrades mit einer Vertiefung versehen sind, prüfen Sie, ob die Verschleißgrenze erreicht ist.
-
Streichen Sie mit dem Fingernagel oder einem Zahnstocher senkrecht über die Vertiefung.
-
Wenn die Vertiefung nicht spürbar ist, verwenden Sie das Fahrrad nicht.
- Lassen Sie die Felgen von Ihrem Fachhändler erneuern.

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VertiefungAbb.: W-2 Felge mit einer Vertiefung in der Felgenflanke.
Reifen
- Prüfen Sie die Reifen auf Risse und Beschädigungen durch Fremdkörper.
- Prüfen Sie, ob das Profil der Reifen deutlich spürbar ist.
- Wenn ein Reifen Risse aufweist, beschädigt ist oder die Profiltiefe zu gering ist, lassen Sie den Reifen von Ihrem Fachhändler erneuern.
Handbremse
- Führen Sie alle folgenden Anweisungen für die vordere und hintere Handbremse aus.
- Prüfen Sie alle Schrauben der Bremse auf festen Sitz.
- Prüfen Sie, ob der Bremshebel drehfest am Lenker sitzt.
- Wenn Sie lose Verschraubungen feststellen, ziehen Sie die Schrauben unter Beachtung der Drehmomente fest.
- Prüfen Sie, ob bei voll angezogenem Bremshebel noch mindestens 1 cm Abstand des Bremshebels zum Griff verbleibt.
- Wenn der Abstand weniger als 1 cm beträgt, stellen Sie die Bremse ein (siehe Kapitel „Einstellungen > Bremse“).
- Prüfen Sie, ob das Fahrrad bei angezogener Handbremse nicht bzw. nur sehr schwer geschoben werden kann.
- Wenn Sie eine geringe Bremswirkung feststellen, stellen Sie die Bremse ein (siehe Kapitel „Einstellungen > Bremse“).
- Achten Sie beim Bedienen der Handbremse auf Geräusche.
- Wenn Sie Geräusche hören, lassen Sie die Handbremse von Ihrem Fachhändler prüfen.
Felgenbremse
- Prüfen Sie, ob die Verschleißgrenze der Bremsklötze erreicht ist (siehe Abb.: W-3).
- Lassen Sie die Verschleißgrenze der Bremsbeläge im Zweifelsfall von Ihrem Fachhändler prüfen.

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VerschleißgrenzeAbb.: W-3 Bremsklotz mit Rillen als Verschleißgrenze (exemplarisch).
HINWEIS: Nicht alle Bremsklötze besitzen Rillen als Verschleißgrenze. Lassen Sie sich die Verschleißgrenze von Ihrem Fachhändler zeigen.
- Prüfen Sie, ob die Bremsklötze auf beiden Seiten der Felge gleichmäßig verschleiben bzw. abnutzen (Sichtprüfung).
- Prüfen Sie, ob die Bremsklötze schräg verschleiben bzw. abnutzen (Sichtprüfung).
- Wenn die Bremsklötze ungleichmäßig oder schräg verschleiben, lassen Sie die Bremse von Ihrem Fachhändler prüfen.
- Prüfen Sie die Bremsklötze auf Beschädigungen und starke Verschmutzungen (Sichtprüfung).
- Wenn die Bremsklötze beschädigt oder stark verschmutzt sind, lassen Sie sie von Ihrem Fachhändler erneuern.
- Prüfen Sie, ob die Bremsklötze mittig auf der Felgenflanke reiben und senkrecht zum Radius des Vorder- bzw. des Hinterrades stehen (siehe Abb.: W-4).
- Wenn Sie eine falsche Ausrichtung der Bremsklötze feststellen, lassen Sie die Bremsklötze von Ihrem Fachhändler einstellen.

Abb.: W-4 Der Bremsklotz ist mittig zur Felgenflanke und senkrecht zum Radius des vorderen Laufrades ausgerichtet.
-
Fassen Sie die Bremsklötze an und prüfen Sie, ob sie sich verdrehen lassen.
-
Wenn Sie die Bremsklötze verdrehen können, lassen Sie die Bremsklötze von Ihrem Fachhändler einstellen.
- Prüfen Sie, ob sich die Bremsklötze beim Ziehen und Lösen des Bremshebels gleichmäßig und symmetrisch in Richtung Felge hin und zurück bewegen (Sichtprüfung).
- Wenn sich die Bremsklötze ungleichmäßig bewegen, lassen Sie die Bremse von Ihrem Fachhändler prüfen.
Bremsseil
- Ziehen Sie mehrfach den Bremshebel und prüfen Sie, ob das Bremsseil festhakt und ob Kratzgeräusche auftreten.
-
Prüfen Sie, ob die Umhüllung beschädigt ist oder Drahtadern gerissen sind (Sichtprüfung).
-
Lassen Sie mangelhafte Bremsseile sofort von Ihrem Fachhändler erneuern.
Scheibenbremse

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Verbrennung durch Kontakt mit heißen Bremsscheiben.
- Warten Sie, bis sich die Bremsscheiben abgekühlt haben, bevor Sie die Bremsscheiben berühren.
HINWEIS: Fragen Sie Ihren Fachhändler nach einer Prüfhilfe zum Prüfen des Verschleißes der Bremsbeläge. Abhängig von Ihrem Bremsentyp kann das z. B. die Transportsicherung sein.
- Prüfen Sie die Bremsbeläge auf Verschleiß.
- Lassen Sie sich im Zweifelsfall von Ihrem Fachhändler erklären, wie Sie den Verschleiß beurteilen können.
- Fassen Sie die Bremsscheibe an und prüfen Sie durch leichtes Hin- und Herbewegen, ob die Bremsscheibe spielfrei am Rad sitzt.
- Prüfen Sie, ob sich die Bremsbeläge beim Ziehen und Lösen des Bremshebels gleichmäßig und symmetrisch in Richtung Bremsscheibe und zurück bewegen.
- Wenn Sie die Bremsscheibe bewegen können oder die Bremsbeläge sich ungleichmäßig bewegen, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.
Wartung
VICTORIA
Bremsseil
- Ziehen Sie mehrfach den Bremshebel und prüfen Sie, ob das Bremsseil festhakt und ob Kratzgeräusche auftreten.
- Prüfen Sie, ob die Umhüllung beschädigt ist oder Drahtadern gerissen sind (Sichtprüfung).
- Lassen Sie mangelhafte Bremsseile sofort von Ihrem Fachhändler erneuern.
Hydraulik
- Ziehen Sie den Bremshebel an und prüfen Sie, ob Bremsflüssigkeit aus den Leitungen, Anschlüssen oder an den Bremsbelägen austritt.
- Wenn Bremsflüssigkeit austritt, verwenden Sie das Fahrrad nicht.
- Lassen Sie die Bremse von Ihrem Fachhändler reparieren.
Rücktrittbremse

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GegenhalterHinterbaAbb.: W-5 Der Gegenhalter am linken Hinterbau-Unterrohr.
-
Fassen Sie den Gegenhalter an und prüfen Sie, ob er fest am Hinterbau-Unterrohr sitzt (siehe Abb.: W-6).
-
Wenn die Schraube am Gegenhalter lose ist, drehen Sie sie fest.
-
Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.
-
Achten Sie beim Bedienen der Rücktrittbremse auf Geräusche.
- Wenn Sie Geräusche hören, lassen Sie die Rücktrittbremse von Ihrem Fachhändler reparieren.
Pedaltrieb
- Fassen Sie das Pedal an und versuchen Sie, es seitlich nach außen bzw. innen zu bewegen.
- Beobachten Sie dabei, ob sich die Tretkurbel, das Tret- oder Pedallager seitlich bewegen (siehe Abb.: W-6).

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Tretlager Tretkurbel Pedallager Interrohr SchraubeAbb.: W-6 Tretlager, Tretkurbel und Pedal mit Pedallager.
Wartung
VICTORIA
-
Fassen Sie das Pedal an und versuchen Sie, es senkrecht nach oben bzw. unten zu bewegen.
-
Beobachten Sie dabei, ob sich das Pedal bzw. die Tretkurbel im Tret- bzw. Pedallager senkrecht bewegen.
- Wenn sich das Pedal, die Tretkurbel oder das Tretlager seitlich oder senkrecht bewegen lässt, lassen Sie den Pedaltrieb von Ihrem Fachhändler prüfen.
Kettenspannung
Ohne Gangschaltung / Nabenschaltung
- Stellen Sie das Fahrrad auf den Ständer.
- Drücken Sie die Kette nach oben bzw. unten und prüfen Sie, ob Sie die Kette zwischen 10 und 15 mm durchdrücken können (siehe Abb.: W-7).
HINWEIS: Bei Fahrrädern mit vollständigem Kettenschutz achten Sie stattdessen auf Schleifgeräusche, wenn Sie den Pedaltrieb drehen.

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10 - 15 mm 10 - 15 mmAbb.: W-7 Die Kette muss sich minimal um 10 und maximal um 15 mm nach oben bzw. unten durchdrücken lassen.
- Wenn Sie die Kette weniger als 10 mm oder weiter als 15 mm nach oben bzw. unten durchdrücken können bzw. die Kette am vollständigen Kettenschutz schleift, lassen Sie die Kette von Ihrem Fachhändler spannen.
Kettenschaltung
Bei Fahrrädern mit Kettenschaltung wird die Kette durch das Schaltwerk der Gangschaltung gespannt.
- Stellen Sie das Fahrrad auf den Ständer und prüfen Sie, ob die Kette durchhängt (Sichtprüfung).
- Drücken Sie das Schaltwerk mit leichtem Druck nach vorne und prüfen Sie, ob es sich von selbst zurückstellt (siehe Abb.: W-8).
- Wenn die Kette durchhängt oder das Schaltwerk sich nicht von selbst zurückstellt, lassen Sie das Schaltwerk von Ihrem Fachhändler reparieren.

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SchaltwerkAbb.: W-8 Bewegliche Komponenten der Kettenschaltung am Hinterrad.
Wartung
VICTORIA
Beleuchtung
- Prüfen Sie die Kabelanschlüsse am Scheinwerfer, am Rücklicht und ggf. am Nabendynamo auf Beschädigungen, Korrosion und festen Sitz.
- Wenn die Kabelanschlüsse beschädigt oder korrodiert sind oder wenn sie nicht fest sitzen, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.
- Schalten Sie die Beleuchtung ein und prüfen Sie, ob Scheinwerfer und Rücklicht leuchten. Bei Fahrrädern mit Nabendynamo drehen Sie dazu das Vorderrad.
- Wenn der Scheinwerfer bzw. das Rücklicht nicht leuchtet, lassen Sie die Beleuchtung von Ihrem Fachhändler reparieren.
- Prüfen Sie die Einstellung des Scheinwerfers (siehe Kapitel „Einstellungen > Scheinwerfer“).
Glocke
- Drücken Sie die Taste der Glocke und lassen Sie sie zurückschnellen.
- Wenn Sie keinen hellen und deutlichen Glockenton hören, ersetzen Sie die Glocke durch eine neue Glocke oder wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.
Federung
- Federn Sie die Federung (Federsattelstütze bzw. Federgabel) ein und aus und achten Sie dabei auf Geräusche.
- Wenn Sie beim Ein- und Ausfedern ungewöhnliche Geräusche hören oder die Federung ohne Widerstand nachgibt, lassen Sie die Federung von Ihrem Fachhändler reparieren.
- Reinigen und schmieren Sie die Federung (siehe Kapitel „Reinigung und Pflege > Pflegehinweise > Federung“).
Gangschaltung
- Prüfen Sie, ob alle Komponenten der Gangschaltung frei von Beschädigungen sind.
- Wenn Sie Beschädigungen an den Komponenten feststellen, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.
- Prüfen Sie, ob die Umhüllung der Schaltseile beschädigt ist oder Drahtadern gerissen sind (Sichtprüfung).
- Hängen Sie das Fahrrad am Rahmen auf.
- Drehen Sie die Tretkurbel.
- Schalten Sie alle Gänge durch.
- Prüfen Sie, ob alle Gänge korrekt geschaltet werden und ob ungewöhnliche Geräusche dabei auftreten.
- Wenn die Gänge nicht korrekt geschaltet werden, stellen Sie die Gangschaltung ein (siehe Kapitel „Einstellungen > Gangschaltung“).
- Prüfen Sie, ob die Schaltseile beim Schalten nicht festhaken und ob Kratzgeräusche auftreten.
- Wenn ungewöhnliche Geräusche auftreten, lassen Sie die Gangschaltung von Ihrem Fachhändler prüfen.
Kettenschaltungen
- Prüfen Sie, ob alle Komponenten der Gangschaltung frei
Wartung
VICTORIA
von Beschädigungen sind und ob bei Kettenschaltungen das Schaltwerk seitlich verbogen ist.
- Wenn Sie Beschädigungen an den Komponenten feststellen oder das Schaltwerk seitlich verbogen ist, lassen Sie die Gangschaltung von Ihrem Fachhändler prüfen.
- Prüfen Sie ob zwischen dem Schaltwerk bzw. der Kette und den Speichen Freiraum vorhanden ist.
- Wenn kein Freiraum vorhanden ist oder die Kette an den Speichen schleift, lassen Sie die Gangschaltung von Ihrem Fachhändler prüfen.
- Schmieren Sie die Gangschaltung (siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“).
Inspektionsprotokoll
VICTORIA
Was soll bei der nächsten Inspektion besonders beachtet werden?
Welche Teile sollen ausgetauscht werden?
Welche Probleme sind aufgetreten?
Inspektionsprotokoll
VICTORIA
1. Inspektion
Nach etwa 200 km oder 2 Monaten Ausgeführte Tätigkeiten:
2. Inspektion
Nach etwa 1000 km oder 1 Jahr Ausgeführte Tätigkeiten:
3. Inspektion
Nach etwa 2000 km oder 2 Jahren Ausgeführte Tätigkeiten:
Verbaute Materialien:
Verbaute Materialien:
Verbaute Materialien:
Datum, Unterschrift/Händlerstempel
Datum, Unterschrift/Händlerstempel
Datum, Unterschrift/Händlerstempel
Inspektionsprotokoll
VICTORIA
4. Inspektion
Nach etwa 3000 km oder 3 Jahren Ausgeführte Tätigkeiten:
5. Inspektion
Nach etwa 4000 km oder 4 Jahren Ausgeführte Tätigkeiten:
6. Inspektion
Nach etwa 5000 km oder 5 Jahren Ausgeführte Tätigkeiten:
Verbaute Materialien:
Verbaute Materialien:
Verbaute Materialien:
Datum, Unterschrift/Händlerstempel
Datum, Unterschrift/Händlerstempel
Datum, Unterschrift/Händlerstempel
Notizen
VICTORIA
Notizen
VICTORIA
Fahrradpass
VICTORIA®
Modell
□Holland □Retro □Spezial □Trekking □Urban
□e-Holland □e-Manufaktur □e-Retro □e-Spezial □e-Trekking □e-Urban
Typ
Rahmen-Nr. Farbe
□keine □Rahmen □Felge □Gabel
Aluminium-Komponenten
Bremse
Handbremse (Bauart)
□ Bremsseil Hydraulisch
Handbremse vorne/hinten
□ Felgenbremse Rollenbremse Scheibenbremse
Rücktrittbremse
□keine vorhanden
Laufräder
Felgengröße
□26" 28"
Reifengröße
Ventiltyp (bei Auslieferung)
□Blitzventil (Dunlop) □Prestaventil (Sclaverand) □Autoventil (Schrader)
Verschleißgrenze (Felge)
□keine vorhanden
Federung
Federsattelstütze
□keine vorhanden
Federgabel
□keine □mit „Lock-Out“ □mit „Sag“ □ohne „Lock-Out“ und „Sag“
Beleuchtung
□Nabendynamo Steckbeleuchtung E-Rad(Akku)
Schnellspanner
Sattelstütze
□ keiner vorhanden
Fahrradpass
VICTORIA®
Zubehör
| Gepäckträger/Korb | hinten vorne Fahrradkorb vorne |
| Kindersitz | ohne vorhanden nicht für Kindersitze geeignet |
| Rahmenschloss | ohne vorhanden |
| Weiteres | |
| Antrieb | Kettentrieb Riementrieb |
| Gangschaltung | |
| Nabenschaltung | Nexus 3 Nexus 7 Nexus8NuVinci (mechanisch, stufenlos) NuVinci Harmony H Sync (elektronisch, stufenlos) |
| Kettenschaltung | Acera Alivio Deore Deore XI |
| Ketten-/Nabenschaltung | DualDrive |
| Besonderheiten | |
Tipp für den Händler: Kopieren Sie Fahrradpass und Übergabeprotokoll und fügen Sie die Kopien Ihrer Kundenkartei hinzu.
Übergabeprotokoll
VICTORIA®
Händler
Die Übergabe des im Fahrradpass angeführten Fahrrades an den Kunden erfolgte nach
- der Endmontage des Fahrrades,
- der Prüfung aller Schraubverbindungen,
- der Funktionskontrolle aller Komponenten,
- dem Entfernen von überschüssigem Fett und Öl,
- einer Probefahrt,
- der Einstellung des Fahrrades auf den Kunden,
- der Einweisung des Kunden auf die Verwendung,
- dem Hinweis an den Kunden, dass nach 200 km eine Inspektion durchzuführen ist und
- dem Hinweis an den Kunden, die Gebrauchsanleitung vor der ersten Verwendung zu lesen.
Stempel
Ort, Datum ____
Unterschrift ____
Kunde
Name ____
Vorname ____
Straße
PLZ/Ort
Tel.
- Der Fahrradpass wurde vom Fahrrad-Fachhändler ausgefüllt.
- Das Fahrrad wurde auf mich eingestellt.
- Die grundlegende Bedienung des Fahrrades wurde mir erklärt.
Folgende Gebrauchsanleitungen wurden mir übergeben:
□Fahrrad E-Rad
Ort, Datum ____
Unterschrift
Tipp für den Händler: Kopieren Sie Fahrradpass und Übergabeprotokoll und fügen Sie die Kopien Ihrer Kundenkartei hinzu.
Übergeben durch
Vertrieb:
Hermann Hartje KG
Tel. +49 (0) 4251-811-500
info@hartje.de
www.hartje.de
