SR80 - Roller Simson - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SR80 Simson
VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk
Ernst Thälmann Suhl
IFA-Kombinat für Zweiradfahrzeuge
Vorwort
Werter "Simson"-Freund!
Wir beglückwünschen Sie zum Erwerb Ihres neuen "Simson"-Rollers und bedanken uns für das damit erwiesene Vertrauen in die Marke "Simson", Sie reihen sich damit ein in die millionenfache Schar von "Simson"-Freunden, denen unsere bewährten Kleinfahrzeuge treue Wegbegleiter auf vielen Straßen des Erdballs für lange Zeit sind. Damit Sie von Anfang an wissen, wie Ihr "Simson"-Roller am besten zum "Rollen" gebracht werden kann, welcher Kraftstoff ihm am besten bekommt, welche Pflege und Wartung ihm ein langes Dasein beschert und was man unternehmen kann, wenn der Motor nicht mehr seinen Dienst tun will, haben wir für Sie diese Anleitung geschrieben.
Um den Start nicht allzu sehr zu verzögern, wurde von uns alles Wissenswerte in eine knappe Form gebracht. Deshalb bitten wir Sie, trotz aller Ungeduld, dieses Heftchen gründlich zu studieren, damit Sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen können und ein echter Kenner Ihres Fahrzeuges werden. Außerdem ist die gewissenhafte Einhaltung unserer Hinweise Voraussetzung für eventuelle Garantieansprüche. Für die Klärung spezieller Fragen und für den Bedarfsfall steht Ihnen das weit verzweigte Netz der "Simson"-Dienste zur Verfügung.
Wir verbleiben mit dem Wunsch
"Allzeit gute Fahrt."
VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk
Ernst Thälmann Suhl
IFA-Kombinat für Zweiradfahrzeuge
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Vorwort....2
Inhaltsverzeichnis....3
- Technische Daten ....5
1.1. Allgemeingültige technische Daten SR 50/SR 80 ....5
1.2. Typspezifische technische Daten....6
- Kraft- und Schmierstoffe....8
2.1.Kraftstoff 8
2.2. Schmierstoffe 8
- Bedienungsanleitung....9
3.1. Bedienelemente 9
3.2. Fahrbetrieb 13
3.3.1.Starten....13
3.3.2. Einfahrhinweise 13
- Hinweise für die Pflege und Wartung....14
4.1. Schema der Pflege und Wartung ....14
4.2. Konservierung des Fahrzeuges bei längerer Außerbetriebsetzung .....15
4.3. Schmieren der Antriebskette 15
4.4. Kontrolle des Ölstandes im Getriebe....15
4.5. Reinigen der Luftfilterpatrone 15
4.6. Behandlungsvorschrift für die Bleibatterie....15
- Hinweise für die Selbsthilfe 17
5.1. Aus- und Einbau des Hinterrades ..... 17
5.2. Reifenwechsel 19
5.3. Auswechseln der Glühlampen....20
5.3.1. Im Bremsschlusslicht....20
5.3.2. In den Blinkleuchten 20
5.3.3. Im Scheinwerfer....20
5.3.4. In der Tachometer-Kontrollleuchteneinheit....20
5.4. Scheinwerfereinstellung 20
5.5. Vergasereinstellung....20
- Behebung von Motorstörungen 21
6.1. Motor arbeitet nicht oder unregelmäßig 21
6.2. Zündstörungen an der elektronischen Zündanlage....22
- Werkzeug und Zubehör 23
- Nachbemerkung 23
- Elektrische Anlage....24
Inhaltsverzeichnis
9.1. Bezeichnung der Kabel 24
9.2. Kabelquerschnitte....24
- Schaltpläne....25
10.1. Schaltplan für den SR 50 N....25
10.2. Schaltplan für den SR 50 B3....26
10.3. Schaltplan für den SR 50 B4 27
10.4. Schaltplan für den SR 50 CE und SR 80 CE....28
Bild 1. Bedienelemente ....9
Bild 2. Kombinationsschalter ......9
Bild 3. Betätigung des Startvergasers....10
Bild 4. Anlassertaster ...... 10
Bild 5. Abblendschalter....10
Bild 6. Lenkerlichtschalter mit Kurzschlussknopf ......11
Bild 7. Zündlichtschalter ....11
Bild 8. Tachometer und Kontrollleuchten ....11
Bild 9. Stellungen des Kraftstoffhahnes ......11
Bild 10. Schließstellungen des Lenkerschlosses ......12
Bild 11. Sitzbankverriegelung....12
Bild 12. Federbeineinstellung (typenabhängig)....12
Bild 13. Fußschaltung (Gangfolge)....13
Bild 14. Diagramm des Kraftstoff-Grundverbrauchs....13
Bild 15. Hinterrad ausbauen....17
Bild 16. Überprüfen der Kettenspannung und der Radspur ....17
Bild 17. Nachstellen der Handbremse....18
Bild 18. Kontrolle des Fußbremshebelspiels....18
Bild 19. Nachstellen der Fußbremse....18
Bild 20. Einstellen des Bremslichtes ....19
Bild 21. Wechsel des Schmelzeinsatzes....19
Technische Daten
1. Technische Daten
1.1. Allgemeingültige technische Daten SR 50/SR 80
| Arbeitsverfahren | Zweitakt-Otto-Motor |
| Kolbenhub | 44mm |
| Schmierung | Mischungsschmierung 1:50 |
| Kühlung | Fahrtwind |
| Zündkerze | ZM14-260 (Elektrodenabstand 0,4mm) |
| Leerlaufdrehzahl | 1.275 ± 175U/min (SR 50)1.500 ± 175U/min (SR 80) |
| Luftfilter | FLP 62/1 (Nassluft) |
| Kupplung | Mehrscheinen-Ölbadkupplung mit Tellerfeder |
| Schaltgetriebeart | mechanisch, Ziehkeilgetriebe |
| Antriebskette | Einfach-Rollenkette 086-1-94 |
| Felge | Stahlscheibenrad 2,10 x 12 |
| Bereifung | 3.00 - 12 R K 38 |
| Reifenluftdruck | |
| vorn/hinten (Solo) | 125/200kPa (1,25/2,00kp/cm2) |
| vorn/hinten (Sozius) | 125/250kPa (1,25/2,50kp/cm2) |
| Federung | |
| vorn | Teleskopgabel |
| hinten | Langschwinge mit Federbeinen(je nach Ausstattung mit oder ohne Verstelleinrichtung, Bild 12) |
| Dämpfung | |
| vorn | ohne, aber mit hydraulischer Wegbegrenzung |
| hinten | hydraulisch |
| Federweg | |
| vorn | 130mm |
| hinten | 85mm |
| Inhalt des Kraftstoffbehälters | 6,3l (davon 0,8l Reserve) |
Technische Daten
| Sitzplätze | 2 |
| Kleinster Wendekreisdurchmesser | 3,90m |
| Belastbarkeit des Gepäckträgers | 10kg |
| Belastbarkeit des Gepäckhakens 1) | 3kg |
| Zulässige Anhängelast | 60kg |
| Zulässige Höchstgeschwindigkeit mit An-hänger | 40km/h |
| 1) Am Gepäckhaken dürfen nur solche Gegenstände bzw. Taschen oder Beutel mitgeführt werden, die den Fahrer bei der Betätigung von Schalthebel und Bremshebel nicht behindern. | |
1.2. Typspezifische technische Daten
| SR 50 N B3 B4 | CE | ||||
| Höchstleistung | 2,72kW (3,7PS) bei 5.500U/min X | X X X | |||
| Max. Drehmoment | 5,0Nm (0,51kpm) bei 4.800U/min | X X X X | |||
| Zylinderbohrung | ∅ 38mm X X X X | ||||
| Verdichtung | 9,5:1 X X X X | ||||
| Zündzeitpunkt | 1,8mm vor OT X X X X | ||||
| Vergasertyp | 16 N 3-2 X X X X | ||||
| Nadelposition | 4. Kerbe X X X X | ||||
| Anzahl der Gänge | |||||
| 3 | X X | ||||
| 4 | X X | ||||
| Startbestätigung | |||||
| Kickstarter | X X X X | ||||
| Elektrostarter | X | ||||
| Zulässige Gesamtmasse | 260kg | X X X X | |||
| Leermasse | |||||
| 80kg | X | ||||
| 82kg | X | ||||
Technische Daten
| 83,5kg X | |||||
| 88kg X | |||||
| Nutzmasse | |||||
| 180kg X | |||||
| 178kg X | |||||
| 176,5kg X | |||||
| 172kg X | |||||
| Zulässige Höchstgeschwindigkeit | 60km/h X X X X | ||||
| Elektrische Anlage Kapitel 9. | — | ||||
| SR 80 CE | ||
| Höchstleistung | 4,1kW (5,6PS) bei 6.000U/min | X |
| Max. Drehmoment | 6,7Nm (0,68kpm) bei 5.500U/min | X |
| Zylinderbohrung | ∅ 45mm | X |
| Verdichtung | 10,5:1 | X |
| Zündzeitpunkt | 1,4mm vor OT | X |
| Vergasertyp | 16 N 3-3 | X |
| Nadelposition | 3. Kerbe von oben | X |
| Anzahl der Gänge | 4 | X |
| Startbestätigung | Kickstarter und Elektrostarter | X |
| Zulässige Gesamtmasse | 260kg | X |
| Leermasse | 88,5kg | X |
| Zulässige Höchstgeschwindigkeit | 75km/h | X |
| Elektrische Anlage Kapitel 9. | — |
Kraft- und Schmierstoffe
2. Kraft- und Schmierstoffe
2.1. Kraftstoff
| Mischungsverhältnis km-Stand | ||
| Öl-Kraftstoff | 1:33 (3% Öl) 0...500 | |
| (Mindesttankmenge 5l) | 1:50 (2% Öl) 500... | |
| Zu verwendende Kraftstoff- und Zweitaktölsorten | ||
| Land | Kraftstoff Zweitaktmotorenöl 1) | |
| DDR | VK Normal | "Hyzet" MZ 22 |
| CSSR | Spezial 94 M 2 T | |
| VR POLEN | MOZ 94 Mixol | |
| VR UNGARN | Normalbenzin 86 AROL 2 T | |
| VR BULGARIEN | Super 93 LT-2 T | |
| 1) Das Zweitaktmotorenöl muss generell die Viskositätskennwerte 20...25mm2/s (20 bis 25cSt) bei 50°C besitzen. | ||
2.2. Schmierstoffe
| Menge Sorte | ||
| Getriebe | 400cm3 | Getriebeöl GL 100 SAE 80, Viskosität 100mm2/s (100cSt) bei 40°C oder Motorenöl SAE 30...40, Viskosität 60mm2/s (60cSt) bei 50°C oder EP 80, EP 85 |
| Teleskopgabel (je Holm) | 34cm3Hydrauliköl HLP 46; 46mm2/s (46cSt) bei 40°C | |
| Unterbrecher (außer Elektronik-zünder) | nach Bedarf | Spezialöl für Unterbrecher M 31 112 Viskosität 700mm2/s (700cSt) bei 50°C |
Bedienungsanleitung
3. Bedienungsanleitung
3.1. Bedienelemente

1- Typschild und Fahrgestell Nr.
2- Kupplungshebel
3- Kombinationsschalter
4- Zündlichtschalter
5- Fußschalthebel
6- Kraftstoffhahn
7- Kickstarterhebel
8- Tachometer
8- Kontrollleuchten
9- Handbremshebel
10- Gasdrehgriff
11- Starterhebel und Anlassertaster
12- Fußbremshebel
Bild 1. Bedienelemente
Bei einigen Varianten befindet sich am rechten Lenkerende der Lenkerlichtschalter mit Kurzschlussknopf für die Zündung (siehe Bild 6) und am linken Lenkerende der Abblendschalter (siehe Bild 5). Bei diesen Varianten entfällt der Zündlichtschalter und die Kontrollleuchten.

1- Schalter für Fern- und Abblendlicht
2- Schalter für Blinkleuchten
3- Druckknopf für Signalhorn
4- Druckknopf für Lichthupe
Bild 2. Kombinationsschalter
Bedienungsanleitung

I Startvergaser ausgeschaltet
II Startvergaser eingeschaltet
Bild 3. Betätigung des Startvergasers
1- Druckknopf des Anlassertasters
2- Starterhebel (Betätigung siehe Bild 3)
Bild 4. Anlassertaster

Hinweise zum Starten mit Elektrostarter
• Zündung einschalten (Bild 7) und Leergang einlegen (Sicherheitsschaltung);
- Druckknopf (1) des Anlassertasters betätigen bis Motor anspringt (höchstens jedoch 5s), dann sofort wieder loslassen;
- Bei erfolglosem Startversuch, diesen nach 10s Pause wiederholen;
- Bei Temperaturen unter -5°C empfehlen wir, die Startbetätigung mittels Kickstarter vorzunehmen;
Die Betätigung des Startvergasers und des Gasdrehgriffes erfolgt analog, wie in Abschnitt 3.2. beschrieben ist.

1- Druckknopf für Signalhorn
2- Abblendschalter
I Schalterstellung 'Fernlicht'
II Schalterstellung 'Abblendlicht'
Bild 5. Abblendschalter
Bedienungsanleitung

1- Kurzschlussknopf für Zündung
2- Lenkerlichtschalter
I Licht eingeschaltet
II Licht ausgeschaltet
Bild 6. Lenkerlichtschalter mit Kurzschlussknopf
Die Betätigung des Startvergasers erfolgt analog Bild 3.
1 - Aus
2- Zündung eingeschaltet
3- Zündung und Licht eingeschaltet
Bild 7. Zündlichtschalter

Sicherheits-Zündschlüssel in Zündlichtschalter einführen.

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1 2 31- Fernlichtkontrolle (blau)
2- Blinkkontrolle (grün)
3- Leergangsanzeige (grün)
Bild 8. Tachometer und Kontrollleuchten
1-Zu
2- Auf (parallel zum Tank-Anschlussstutzen)
3- Reserve
Bild 9. Stellungen des Kraftstoffhahnes

Bild 10. Schließstellungen des Lenkerschlosses
Schlüssel in das Schloss einstecken (mit Schließkerben nach oben), ¼ Umdrehung nach links drehen (1) und Schloss bis Anschlag hinein schieben (2) (bei Lenkereinschlag nach rechts), danach Schlüssel ¼ Umdrehung nach rechts drehen (3) und Schlüssel abziehen - Fahrzeug verschlossen.
Das Öffnen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Bild 11. Sitzbankverriegelung
Nach Hineindrücken des Verriegelungshebels (2), bei geöffnetem Sitzbankschloss, kann die Sitzbank nach oben geklappt werden (bei Abstützung am Lenker darf dieser nicht eingelenkt sein). Beim Verschließen Sitzbank nach unten klappen, bis Verschluss einrastet, Sicherheits-Zündschlüssel einführen ½ Umdrehung nach rechts drehen und abziehen (Sitzbank ist verschlossen).
Achtung! Sitzbank nicht zuschlagen.

1- Verstellung zu härterer Federung
2- Verstellung zu weicherer Federung
Bild 12. Federbeineinstellung (typenabhängig)
Bedienungsanleitung
Die Federbeine sind entsprechend der Fahrzeugbelastung 5-fach verstellbar. Beide Federbeine müssen stets die gleiche Verstellstufe aufweisen!

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1 0 2 3 4Bild 13. Fußschaltung (Gangfolge)
3.2. Fahrbetrieb
3.3.1. Starten
• Zündung einschalten;
• Starterhebel nach rechts ziehen (siehe Bild 3), Gasdrehgriff geschlossen;
- Kickstarterhebel nach unten treten (dabei sollte das Fahrzeug auf dem Kippständer stehen) bzw. Anlassertaster betätigen (siehe Bild 4);
- nach dreimaligem erfolglosen Versuch Startvergaser wieder ausschalten, Gasdrehgriff etwas öffnen und Startversuch wiederholen;
- bei laufendem Motor Startvergaser wieder ausschalten;
- bei den Varianten ohne Zündlichtschalter erfolgt die Startbetätigung durch nach unten treten des Kickstarterhebels und das Abschalten durch Betätigung des Kurzschlussknopfes (Bild 6);
• Warmstart erfolgt ohne Startvergaserbetätigung
3.3.2. Einfahrhinweise
- Das 'Einfahren' (bis etwa 1.000km) dient dem gegenseitigen funktionsgemäßen Anpassen der bewegten Bauteile des Fahrzeuges.
- In der Einfahrzeit ist die Belastung des Fahrzeuges langsam, aber stetig zu steigern. Der Sozius- und Anhängerbetrieb sollte während der ersten 500km vermieden werden.
• Die Hinweise für das Tanken (siehe Abschnitt 2.1.) sind korrekt zu befolgen.
Hinweise zur Kraftstoffeinsparung:
Wenn Sie die gewünschte Fahrgeschwindigkeit erreicht haben, kann der Gasdrehgriff etwas zurückgedreht werden, ohne das die Fahrt verlangsamt wird. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch verringert, der Motor geschont und umweltfreundlich gefahren.

line
| V (km/h) | A (1/100 km²) | | -------- | ------------- | | 30 | 2.0 | | 35 | 2.0 | | 40 | 2.0 | | 45 | 2.0 | | 50 | 2.0 | | 55 | 2.1 | | 60 | 2.3 | | 65 | 2.4 | | 70 | 2.6 |Strecken-Kraftstoffverbrauch nach TGL 39-852
SR 50: 2,4l/100km
SR 80: 2,5l/100km
Bild 14. Diagramm des Kraftstoff-Grundverbrauchs
Pflege und Wartung
4. Hinweise für die Pflege und Wartung
4.1. Schema der Pflege und Wartung
(nach den Durchprüfungen - siehe Garantieheft)
| Auszuführende Arbeiten bei km-Stand | 5.000km | 8.000km | 11.000km | 15.000km |
| Schrauben und Muttern am Motor nachziehen (Motorbefestigung, Zylinderdeckelmuttern, Vergaserbefestigung, Befestigung des Auspuffrohres, Klemmschrauben an Kickstarterhebel und am hinteren Schalthebel, Schrauben im Kupplungsdeckel, Öl-ablassschraube, Mutter am Antriebskettenrad) | X | X | ||
| Zündanlage überprüfen und nötigenfalls nachregulieren X X X X | ||||
| Motor auf richtige Vergasereinstellung und Vergaser auf Dichtheit überprüfen, nötigenfalls nachregulieren (siehe Kapitel 5.5) | X X | X X | ||
| Schrauben und Muttern am Fahrgestell nachziehen (Achsen, Radnaben, Klemmschrauben, Lenkerbefestigung, Befestigung des vorderen Schutzbleches und des hinteren Kotflügels, der Sitzbank und des Gepäckträgers, Festsitz der Mutter am Schwingenlagerbolzen, Federbeinbefestigung, Schrauben an der Zugstrebe für Motorlager, Festsitz der Klemmschellen am Schalldämpfer, Fußbremshebel und Fußschalthebel, Klemmschrauben an den Bremshebeln der Vorder- und Hinterradna-be) | X | X | ||
| Lenkungslager überprüfen, wenn erforderlich, nachregulieren X | X | |||
| Elektrische Anlage durchschalten und überprüfen X X X X | ||||
| Verschleiß der Kohlebürsten im Anlassermotor kontrollieren X | ||||
| Bedienelemente überprüfen und nachregulieren X X X X | ||||
| Vorder- und Hinterrad auf freien Lauf überprüfen X X | ||||
| Radlagerspiel kontrollieren | X | X | ||
| Antriebskette spannen und Radspur kontrollieren | X X | X X | ||
| Ladezustand und Flüssigkeitsniveau der Batterie kontrollieren | X X | X X | ||
| Ölstand im Getriebe kontrollieren | X | X | ||
| Nassluftfilter reinigen und ölen | X | X | ||
| Auspuffanlage reinigen | X X | X | ||
| Kraftstofffilter im Kraftstoffhahn reinigen | X X | X X | ||
| Ölwechsel im Getriebe | X | X | ||
| Einfetten der Kette | X X | X X |
Pflege und Wartung
| Abschmieren der Rad- und Lenkungslager, des Bremsmechanismus und des Tachoantriebes | X X X | ||
| Bowdenzüge und Tachowelle ölen X X | |||
| Drehgriff abschmieren X X | |||
| Reifenluftdruck überprüfen und Reifen nötigenfalls nachfüllen; Bremsprobe ausführen | vor Fahrt antritt | ||
Nach 15.000km Fahrstrecke sind alle folgenden 5.000km die Arbeiten der 15.000km Wartung zu wiederholen.
4.2. Konservierung des Fahrzeuges bei längerer Außerbetriebsetzung
- Fahrzeug gründlich reinigen, Lack- und Chromteile mit geeigneten Pflege mitteln behandeln:
- Batterie ausbauen und jeweils nach 4 Wochen nachladen;
- Fahrzeug an einem trockenen, frostfreien Ort aufstellen;
• Zündkerze herausschrauben.
Durch die Öffnung im Zylinderkopf etwas dünnflüssiges Motorenöl (max. 5cm ^3 ) einfüllen und Kickstarter mehrmals betätigen, Zündkerze wieder einschrauben.
4.3. Schmieren der Antriebskette
Zur Vermeidung unzulässigen Verschleißes ist bei abgebautem Lichtmaschinendeckel das Innere der Kettenschutzschläuche mit einem entsprechenden Schmierfett (vorzugsweise Wälzlagerfett) oder die Kette mit Motorenöl zu versehen.
4.4. Kontrolle des Ölstandes im Getriebe
Das auf dem Kippständer stehende Fahrzeug so belasten, dass das Hinterrad die Fahrbahn berührt (Motor muss in waagerechter Lage stehen). Nachfolgend Ölkontrollschraube (oil control) aus dem Kupplungsdeckel herausschrauben und kontrollieren, ob das Schmiermittel bis zur Unterkante der Kontrollöffnung reicht.
4.5. Reinigen der Luftfilterpatrone
Die Luftfilterpatrone (siehe Bild 21/2) hat eine Luftreinigende und Luftdurchsatzregulierende Funktion. Verschmutzter Filter wird in Waschbenzin gereinigt und anschließend mit neuem Motorenöl getränkt.
Filter vor Wiedereinbau gut austropfen lassen.
Der Freiraum über dem Luftfilter darf nicht zum Aufbewahren von Werkzeug u. ä. genutzt werden.
4.6. Behandlungsvorschrift für die Bleibatterie
Die Bleibatterie ist durch Hochklappen der Sitzbank zugänglich.
Inbetriebnahme und Erstladung (Batterie 6V; 4,5Ah):
Zellen mit reiner Akkumulatoren-Schwefelsäure der Dichte 1,25g/cm³ bis 5mm über den oberen Plattenrand füllen.
Mit einem Ladestrom von 0,6A wird die Batterie etwa 20 Stunden geladen. Bei einem Ladestrom von 0,8A beträgt die Ladezeit 17...20 Stunden.
Pflege und Wartung
Ladestromstärken zwischen 0,5A und 0,8A sind statthaft, wenn eine entsprechende Umrechnung der Ladezeit erfolgt. Die Batterie ist geladen, wenn alle Zellen gleichmäßig gasen, die Ladespannung 7,5...7,8V (entsprechend 2,4 bis 2,7V pro Zelle) erreicht hat und die Säuredichte 1,28g/cm³ bei 20°C beträgt.
Während des Ladevorganges ist die Säuretemperatur in angemessenen Zeitabständen zu kontrollieren. Der Normalwert der Säuretemperatur beträgt etwa 30°C. Steigt die Säuretemperatur über 50°C, ist die Ladung zu unterbrechen, bis sich der Normalwert wieder eingestellt hat.
Inbetriebnahme und Erstladung (Batterie 12V; 5,5Ah):
Zellen mit Akkumulatoren-Schwefelsäure der Dichte 1,28g/cm³ bis zwischen die Säurestandsmarkierungen des Blockkastens füllen. Die Temperatur des Elektrolyten muss beim Einfüllen zwischen 10°C und 25°C liegen.
Batterie mindestens 20min. stehen lassen, danach leicht schütteln und anschließend den Elektrolytstand mit Schwefelsäure o. g. Dichte und Temperatur auf vorgeschriebene Höhe korrigieren.
Beträgt die Batteriespannung >12,3V, so ist die Batterie nach dem Einsetzen der Verschlussstopfen betriebsbereit (für Blinkleuchten und Signalhorn). Das Starten des Fahrzeuges mit Elektrostarter ist zu diesem Zeitpunkt zu vermeiden und erst nach einigen Fahrkilometern bzw. einer Batterie-Erstladung vorzunehmen. Die Erstladung erfolgt mit Gleichstrom von 0,55A (5...8 Stunden) und ist beendet, wenn die Ladespannung der Batterie 15,6...16,8V) innerhalb von 2...3 Stunden nicht mehr ansteigt. Nach Beendigung des Ladens ist der Elektrolytspiegel mit destilliertem Wasser auf 5mm über Plattenoberkante aufzufüllen.
Gefüllte Batterien sind mit Gleichstrom der Stärke 0,5A bzw. 0,55A (6V bzw. 12V Batterie) nachzuladen, bis drei auf einander folgende, in Abständen von einer Stunde durchzuführende Messungen keinen Anstieg der Ladespannung von mehr als 0,1V ergeben.
Nachfüllen der Zelle nur mit destilliertem Wasser, Säurespiegel 5 mm über dem Plattenrand halten. Das Gehäuse ist vor Kraftstoff und Schlagbeanspruchung zu schützen.
Da die Entgasung durch die zentrale Entlüftungsleiste über den PVC-Schlauch erfolgt, dürfen nur Füllverschlüsse verwendet werden, die unterhalb des Kopfes zwei Entgasungslöcher aufweisen, sonst verursacht austretende Schwefelsäure Schäden am Fahrzeug.
Die Wartung beschränkt sich auf eine im Sommer 14tägliche und im Winter monatliche Kontrolle des Flüssigkeitsspiegels. Die Anschlusspole der Batterie sind bei dieser Gelegenheit mit Wasser und Bürste zu reinigen und anschließend mit einem säurefreien Fett leicht einzufetten. Beim Einbau der Batterie ist auf richtiges Anklemmen der Batteriekabel zu achten (schwarzes Kabel stets an den Minuspol). Im Winter ist immer auf guten Ladezustand der Batterie zu achten, denn eine ungeladene Batterie friert bei -10°C ein und wird dadurch unbrauchbar. Bei längerem Abstellen des Fahrzeuges empfiehlt es sich, die Batterie auszubauen und an einem trockenen, frostfreien Ort aufzubewahren und jeweils nach etwa 4 Wochen nachzuladen oder einer Fachwerkstatt zur Wartung zu überlassen.
Achtung! Das Betreiben des Fahrzeuges ohne geladene Batterie ist nicht statthaft.
Selbsthilfe
5. Hinweise für die Selbsthilfe
5.1. Aus- und Einbau des Hinterrades

Bild 15. Hinterrad ausbauen
• Fahrzeug aufbocken
- Bremsstellmutter vom Bremsbowdenzug entfernen
- Steckachse herausschrauben (auf der linken Fahrzeugseite)
• Distanzstück herausnehmen
- Rad nach links vom Hinterradantrieb ziehen und bei nach rechts geneigtem Fahrzeug das Rad aus der Schwinge nehmen
Achtung! Beim Einbau muss das Distanzstück ordentlich in seiner Arretierung sitzen und das Rad spurhaltig eingesetzt werden.
Die Verwendung des Hinterrades als Vorderrad und umgekehrt bedingt ein Neuaufsetzen der Räder auf die Radnaben. Dabei muss, in Fahrtrichtung gesehen, das Rad immer von links auf die Radnabe aufgesetzt werden. Beim Ausbau des Vorderrades ist die sich verändernde Fahrzeuglage (Abkippen des Fahrzeuges nach vorn) zu beachten.

text_image
① max. 20 mmBild 16. Überprüfen der Kettenspannung und der Radspur
Der Durchhang der Kette (unteres Kettentrum) soll bei mit einer Person belastetem Fahrzeug etwa 20mm betragen. Die Korrektur erfolgt bei gelockerter Mutter am Kettenschutz durch Nachstellen der Kettenspanner (1). Die Spur kontrolliert man durch Anlegen einer geraden Latte an die Laufräder.
Selbsthilfe

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2~3 mm 3 2 1 41- Stellschraube
2- Rändelmutter
3- Bremslichtschalter für die Vorderradbremse, Einstellung beachten (Bild 20)
4- Schutzkappe (zur Abdeckung der Stellschraube und der Rändelmutter)
Bild 17. Nachstellen der Handbremse
Das Handbremshebelende soll 10...20mm (entspricht etwa 2...3mm Spiel an der Hebelanlagefläche) Spiel haben. Das Einstellen der Bremse geschieht individuell mit Hilfe der an der Lagermuffe angebrachten Stellschraube (1), die durch eine Rändelmutter (2) gesichert ist.

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70-20mmBild 18. Kontrolle des Fußbremshebelspiels
Am Fußbremshebelende soll ein Spiel von 10...20mm vorhanden sein.

1- Grobeinstellung
2- Feineinstellung
Bild 19. Nachstellen der Fußbremse
Selbsthilfe

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1 2 3Bild 20. Einstellen des Bremslichtes
Der Bremslichtschalter (1) wird durch das Stellglied (2) so eingestellt, dass bei Nichtbetätigung des Bremshebels der Betätigungsstift (3) eingeschoben ist (Bremslicht brennt nicht). Das Einstellen des Bremslichtschalters für die Vorderradbremse erfolgt analog.

1- Sicherungshülse mit Schmelzeinsatz
2- Luftfilterpatrone
3- Bleibatterie
4- Glühlampenersatzkasten
Bild 21. Wechsel des Schmelzeinsatzes
Der Schmelzeinsatz A8 ist in einer Sicherungshülse untergebracht, welche durch Hochklappen der Sitzbank zugänglich ist.
5.2. Reifenwechsel
Demontage:
Nach dem Entfernen des Ventileinsatzes und der Rändelmutter Reifen auf der dem Ventil gegenüberliegenden Seite ins Felgenbett drücken und den Reifen, am Ventil beginnend, mit dem Reifenmontierhebel herausheben.
Montage:
Schlauch mit Talkum einstäuben, in den Reifen einlegen und leicht aufpumpen. Reifen, gegenüber dem Ventil beginnend, auf die Felge auflegen, Rändelmutter anheften, ins Tiefbett drücken und mit Reifenmontierhebel aufziehen. Reifen auf ordentlichen Sitz in der Felge kontrollieren und auf vorgeschriebene Luftdruck aufpumpen.
Der bessere der beiden Reifen soll stets für das Vorderrad verwendet werden!
Selbsthilfe
5.3. Auswechseln der Glühlampen
5.3.1. Im Bremsschlusslicht
- Halteschrauben der Rücklichtkappe lösen und Kappe entfernen;
- defekte Glühlampe aus ihrer Bajonettfassung nehmen;
- beim Aufsetzen der Rücklichtkappe auf ordentlichen Sitz der Gummidichtung achten und Halteschrauben nur mäßig anziehen.
5.3.2. In den Blinkleuchten
- Lichtaustrittsscheibe der Blinkleuchte entfernen;
- Glühlampe aus der Fassung nehmen und gegen eine neue ersetzen.
5.3.3. Im Scheinwerfer
- Scheinwerferfrontring durch Lösen der Klemmschraube (links unten) abnehmen, Scheinwerfer herausnehmen (Haltefeder beachten);
- Fassungsteller aus dem Reflektor nehmen;
- Glühlampe auswechseln (Glühlampe mit einem sauberen Lappen anfassen).
5.3.4. In der Tachometer-Kontrollleuchteneinheit
Abnehmen des Armaturengehäuses (durch Lösen der vier Befestigungsschrauben und der Tachometerwelle);
Glühlampen wechseln (nach unten aus dem Anzeigegerät herausziehen)
5.4. Scheinwerfereinstellung
Scheinwerfer nach Möglichkeit in einer Fachwerkstatt einstellen lassen (x-Wert: 20cm) Einstellvorgang (behelfsmäßig):
- Fahrzeug voll belasten und auf einer ebenen Fläche in 5m Entfernung frontal zu einer Wand aufstellen (gedachte Längsachse des Fahrzeuges bildet mit der senkrechten Wandebene einen Winkel von 90°).
- An der Wand die Höhe der Scheinwerfermitte durch ein Kreuz markieren.
- Bei abgeblendetem Licht muss sich bei richtig eingestelltem Scheinwerfer die obere Grenze der auf der Wand erscheinenden hellen Fläche (Hell-Dunkel-Grenze) 5cm unterhalb des Markierungspunktes abzeichnen.
- Einstellkorrekturen werden an der Stellschraube links unterhalb des Scheinwerfers vorgenommen.
5.5. Vergasereinstellung
Die Vergaser der Baureihe 16 N 3- sind vom Hersteller, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen in der DDR, abgasgerecht eingestellt und die Leerlaufgemisch-
Regulierschraube ist verplombt. Diese Plombe darf nur von Simson-Vertragswerkstätten gebrochen werden.
Lediglich die Leerlaufdrehzahl kann mit der frei zugänglichen Umluftschraube (senkrecht neben dem Startvergaser angeordnet) korrigiert werden. Ein Anstellen des Gas-Drosselschiebers mit vorhandenen Seilzugstellschrauben im Leerlaufbetrieb ist nicht zulässig und der Gasseilzug muss in Leerlaufstellung ein Spiel von etwa 2...3mm haben.
Motorstörungen
6. Behebung von Motorstörungen
6.1. Motor arbeitet nicht oder unregelmäßig
| Ursache: Behebung: | |
| Zündung nicht eingeschaltet Zündung einschalten | |
| Kraftstoffhahn zu Kraftstoffhahn öffnen | |
| kein Kraftstoff im Tank Kraftstoff auffüllen | |
| Kraftstoffweg verstopft | Siebe im Kraftstoffhahn, Durchlaufbohrungen und Kraftstoffbehälter reinigen und dessen Belüftung kontrollieren. |
| Kraftstoffmangel Vergaser in einer Vertragswerkstatt einregulieren lassen | |
| Zündleitung lose oder beschädigt Zündleitung befestigen oder erneuern | |
| Zündkerze verschmutzt | Zündkerze reinigen, richtigen Elektrodenabstand (0,4 mm) einstellen oder Kerze erneuern |
| Zündkerze sitzt lose | Zündkerze festschrauben (Kerzendichtung nicht vergessen!) |
| Zündkerze überhitz Zündkerze mit einem höheren Wärmewert einsetzen | |
| Zündkerze verrußt im Fahrbetrieb | Zündkerze mit niedrigerem Wärmewert einsetzen, Fahrweise überprüfen |
| Isolierkörper gerissen | Zündkerze auswechseln (richtigen Elektrodenabstand beachten) |
| Unterbrecher verölt oder verschmutzt (trifft nicht für Elektronikzünder zu) | Kontakte reinigen, evtl. glätten, richtigen Kontaktabstand (0,4mm) herstellen |
| Entstörwiderstand im Zündkerzenstecker defekt | Zündkerzenstecker auswechseln |
| Luftfilter verschmutzt Filter reinigen | |
| Ansaugweg verstopft Ansauggeräuschdämpfer überprüfen | |
| Motor zieht Nebenluft Motor in einer Vertragswerkstatt überprüfen lassen | |
| Schalldämpfer verstopft Schalldämpfer auseinandernehmen und reinigen | |
| Motor klingelt (Klingeln; helles hämmerndes Geräusch im Motor) | Kraftstoff der vorgeschriebenen Klopffestigkeit (VK Normal) verwendenVergaser- und Zundeinstellung kontrollieren lassenÖlkohle vom Kolbenboden und Zylinderdeckel entfernen |
Motorstörungen
6.2. Zündstörungen an der elektronischen Zündanlage
Achtung Hochspannung:
Arbeiten an der elektronischen Zündanlage dürfen nur bei stillstehendem Motor und abgeschalteter Zündung ausgeführt werden!
Bei Zündstörungen an der elektronischen Zündanlage ist die ordentliche Kontaktgabe aller Kabelverbindungen des Zündstromkreises, insbesondere der Masseleitung von Klemme 31 des Steuerteils zum Massepunkt am Rahmen zu kontrollieren. Ist damit die Störung nicht beseitigt, so muss eine Vertragswerkstatt in Anspruch genommen werden, da zur Fehlersuche Mess- und Prüfmittel erforderlich sind.
Werkzeuge und Zubehör
7. Werkzeug und Zubehör
Das Fahrzeug ist ausgestattet mit:
- Bordwerkzeug,
- Reparaturkästchen für Bereifung,
• Glühlampenersatzkasten, - Luftpumpe.
Das Werkzeug und Zubehör ist im Werkzeugbehälter unter der Sitzbank untergebracht.
8. Nachbemerkung
Hinweis zur Regenerierung
Nutzen Sie bitte bei der Instandsetzung auch die kostengünstigen Möglichkeiten des Regenerierungsprogrammes für Ersatzteile und Baugruppen der Simson-Kleinkrafträder. Lassen Sie sich dabei von den 'Simson'-Diensten und Spezialverkaufsstellen des VEB IFA-Vertrieb beraten.
Es ist gestattet
- einen Typ geprüften Anhänger mit zugehöriger Kupplung,
- einen Typ geprüften Kindersitz,
- am Fahrzeug unter Beachtung evtl. Nutzungsbeschränkung anzubringen bzw. mitzuführen.
Für durch Anbau und Betrieb entstehende Schäden kann jedoch kein Garantieanspruch erhoben werden.
Elektrische Anlage
9. Elektrische Anlage
Die fahrzeugelektrische Ausrüstung unserer SR50/SR80 Modelle ist in den nachfolgenden Schaltplänen dargestellt.
9.1. Bezeichnung der Kabel

text_image
sw = schwarz ws = weiß rt = rot gr = grau gn = grün bl = blau ge = gelb br = braun9.2. Kabelquerschnitte
Es werden fast ausschließlich Kupferkabel mit 0,75mm² Querschnitt verwendet. Lediglich bei den Anlasservarianten werden einzelne Kabel mit 4mm² Querschnitt eingesetzt (sind im Schaltplan gekennzeichnet).
Schaltpläne
10. Schaltpläne
10.1. Schaltplan für den SR 50 N

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B 6V 25/25 W 31b 31b 58a 58b 58c 58d 58e 58f 58g 58h 58i 58j 58k 58l 58m 58n 58o 58p 58q 58r 58s 58t 58u 58v 58w 58x 58y 58z 58c 58d 58e 58f 58g 58h 58i 58j 58k 58l 58m 58n 58o 58p 58q 58r 58s 58t 58u 58v 58w 58x 58y 58z 58o 58p 58q 58r 58s 58t 58u 58v 58w 58x 58y 58z 58o 58p 58q 58r 58s 58t 58u 58v 58w 58x 58y 58z 58O 6V 12W gr sw SWIWS 6S 6S swIWS gr rtlgn 30 1S swIWS rtlws grrlrt brIWS swrlrt 2 2 brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS brIWS BR 4 x R 20 31 30 rtign swr 31 30 B 6V 21W swrlrt SWIWT B 6V 5WBild 22. Schaltplan SR 50 N
Schaltpläne
10.2. Schaltplan für den SR 50 B3

Schaltpläne
10.3. Schaltplan für den SR 50 B4

Bild 24. Schaltplan SR 50 B 4
Schaltpläne
10.4. Schaltplan für den SR 50 CE und SR 80 CE

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12V 21W D12V 2W 12V 35/35 W 6V ELBA 12V 12V 5.5Ah 12V 21W 12V 5N 12V 21W 12V 4.0 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5s 5sBild 25. Schaltplan SR 50 CE, SR 80 CE