C 46 V njoy - Wohnwagen Sunlight - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG C 46 V njoy Sunlight
2.1 Allgemeines....8
2.2 Umwelthinweise 8
3 S i c h e
3.1 Brandschutz 11
3.1.1 Vermeidung von Brandgefahren ..... 11
3.1.2 Feuerbekämpfung.... 11
3.1.3 Bei Feuer.... 11
3.2 Allgemeines.... 12
3.3 Verkehrssicherheit 12
3.4 Anhängerbetrieb 13
3.5 Gasanlage.... 14
3.5.1 Allgemeine Hinweise.... 14
3.5.2 Gasflaschen 15
3.6 Elektrische Anlage 16
3.7 Wasseranlage 16
4 Vor der Fahrt.... 17
4.1 Erste Inbetriebnahme ..... 17
4.2 Ankuppeln 17
4.3 Anhängerkupplungen 18
4.3.1 Sicherheitskupplung WS 3000 D .... 19
4.4 Abkuppeln 19
4.5 Zuladung 20
4.5.1 Begriffe 20
4.5.2 Berechnung der Zuladung..... 22
4.5.3 Caravan richtig beladen 23
4.5.4 Anhänge-, Stütz- und Achslast ..... 24
4.6 Fernsehgerät 25
4.7 Verkehrssicherheit 25
5 Während der Fahrt 27
5.1 Caravanbetrieb 27
5.2 Bremsen 28
5.3 Rückwärtsfahrt 28
6 Caravan aufstellen ..... 29
6.1 Feststellbremse.... 29
6.2 Unterlegkeile 30
6.3 Kurbelstützen 30
6.4 Eintrittstufe (frei stehend) ..... 31
6.5 230-V-Anschluss.... 31
7 Wohnen 33
7.1 Eingangstür.... 33
7.1.1 Eingangstür, außen.... 33
7.1.2 Eingangstür, innen 34
7.2 Außenklappen.... 34
7.2.1 Klappenschloss, ellipsenförmig..... 34
7.2.2 Klappe für Toiletten-Kassette ..... 35
7.3 Heizen.... 35
7.4 Lüften 36
7.5 Fenster 36
7.5.1 Ausstellfenster mit Automatik-
Ausstellern 37
7.5.2 Verdunklungsrollo und Insekten-
schutzrollo .... 39
7.6 Dachhauben 40
7.6.1 Dachhaube mit Schnapp-
r herschluse ..... i ..... t ..... 41 .....
7.6.2 Kurbelhub-Dachhaube 41
7.7 Tische 42
7.7.1 Schwenktisch der Rundsitz-
gruppe 42
7.7.2 Hängetisch mit Klappfuß ..... 43
7.8 Leuchten 43
7.9 Etagenbett 43
7.10 Umbau Schlafen 44
7.10.1 Mittelsitzgruppe 44
7.10.2 Rundsitzgruppe ..... 45
8 G a s a n l
8.1 Allgemeines ..... 47
8.2 Gasflaschen....48
8.3 Gasverbrauch 49
8.4 Gasflaschen wechseln.... 49
8.5 Gasabsperrventile 50
9 Elektrische Anlage .....51
9.1 Generelle Sicherheitshinweise ..... 51
9.2 12-V-Bordnetz ..... 51
9.3 Netzgerät 52
9.4 230-V-Bordnetz ..... 52
9.4.1 230-V-Anschluss ..... 53
9.4.2 Versorgungsleitung für externen
230-V-Anschluss .... 53
9.5 Sicherungen. 54
9.5.1 12-V-Sicherungen ..... 55
9.5.2 230-V-Sicherung ..... 56
9.6 Anschluss an Zugfahrzeug ..... 56
9.6.1 Anschluss-Schema dreizehnpoliger Stecker....56
9.6.2 Zugwagen-Installation ..... 58
9.7 Stromlaufpläne....59
9.7.1 Blockschaltbild 230 V....59
9.7.2 Blockschaltbild 12 V....60
10 Einbaugeräte 61
10.1 Allgemeines .... 61
10.2 Heizung 62
10.2.1 Richtig heizen 62
10.2.2 Warmluft-Heizung 63
10.2.3 Umluftgebläse 65
10.2.4 Elektrische Fußboden-
temperierung .... 65
10.3 Therme 66
10.4 Kochstelle 68
10.4.1 Gaskocher 68
10.4.2 Dunstabzug 69
10.5 Kühlschrank 70
10.5.1 Kühlschrank-Lüftungsgitter ..... 70
10.5.2 Betrieb (Thetford)....70
10.5.3 Kühlschranktür-Verriegelung ..... 72
11 Sanitäre Einrichtung....73
11.1 Wasserversorgung, Allgemeines ..... 73
11.2 Wassertank 74
11.2.1 Trinkwasser-Einfüllstutzen mit Deckel 74
11.2.2 Wasser einfüllen 74
11.2.3 Wasser ablassen (Verschluss-Stopfen)....75
11.3 Wasseranlage befüllen ..... 75
11.4 Wasseranlage entleeren ..... 76
11.5 Toilettenraum 77
11.6 Toilette 77
11.6.1 Thetford-Toilette....77
11.6.2 Winterbetrieb 78
11.6.3 Vorübergehende Still-Legung .....79
12 Pflege 81
12.1 Äußere Pflege 81
12.1.1 Waschen mit Hochdruckreiniger ..... 81
12.1.2 Fahrzeug waschen....81
12.1.3 Fensterscheiben aus Acrylglas ..... 82
12.1.4 Feuerverzinktes Fahrgestell.....82
12.1.5 Unterboden 83
12.2 Innere Pflege 83
12.3 Wasseranlage 84
12.3.1 Wassertank reinigen 84
12.3.2 Wasserleitungen reinigen ..... 84
12.3.3 Wasseranlage desinfizieren. . . . . . . 85
12.4 Winterpflege....85
12.5 Still-Legung 86
12.5.1 Vorübergehende Still-Legung ..... 86
12.5.2 Still-Legung über Winter 87
12.5.3 Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Still-Legung oder nach Still-Legung über Winter 88
13 Kundendienst und Wartung .... 89
13.1 Amtliche Prüfungen ..... 89
13.2 Inspektionsarbeiten ..... 89
13.3 Wartungsarbeiten....89
13.4 Sicherheitskupplung WS 3000 D ..... 90
13.5 Bremsanlage BPW-Chassis.....90
13.6 Auswechseln von Glühlampen,
außen....90
13.6.1 Beleuchtung Front ..... 91
13.6.2 Beleuchtung Heck 92
13.6.3 Beleuchtung Seite ..... 92
13.6.4 Glühlampen-Typen für Außen-
beleuchtung 93
13.7 Auswechseln von Glühlampen,
innen 93
13.7.1 Halogenspotleuchte .....94
13.7.2 Halogeneinbauleuchte .....94
13.7.3 Spotrondell .....95
13.7.4 Glühlampen-Typen für Innen-
beleuchtung .....95
13.8 Feder des Verdunklungsrollos
und des Insektenschutzrollos
nachspannen ....95
13.9 Ersatzteile....96
13.10 Typschild .....97
13.11 Warn- und Hinweisaufkleber .....97
13.12 Ersatzschlüssel....97
14 Räder und Reifen .....99
14.1 Allgemeines .....99
14.2 Reifenauswahl 100
14.3 Bezeichnungen am Reifen .....101
14.4 Umgang mit Reifen.....101
14.5 Radwechsel .....101
14.5.1 Allgemeine Hinweise .....101
14.5.2 Anziehdrehmoment .....102
14.5.3 Rad wechseln .....102
14.6 Rad wechseln bei Alufelgen .....104
14.7 Ersatzrad-Halterung .....104
14.8 Reifendruck ....104
15 Störungssuche .....109
15.1 Fahrwerk....109
15.2 Bremsanlage .....109
15.3 Elektrische Anlage .....109
15.4 Gasanlage 111
15.5 Gaskocher ..... 111
15.6 Heizung und Therme .....111
15.6.1 Warmluft-Heizung Trumatic S .....112
15.6.2 Truma Therme .....112
15.7 Kühlschrank .....112
15.8 Wasserversorgung .....113
15.9 Aufbau 115
16 Sonderausstattungen .....117
16.1 Gewichte von Sonderausstattungen .....117
17 Technische Daten.....119
17.1 Technische Daten....119
Vor der ersten Inbetriebnahme des Fahrzeugs folgende Hinweise beachten:

Radmuttern/Radschrauben nach 50 km nachziehen.
▶ Bedienungsanleitung lesen, um Sachschäden und Personenschäden zu vermeiden.
Vor jeder Inbetriebnahme des Fahrzeugs folgende Hinweise beachten:

▶ Reifendruck prüfen.
Siehe Abschnitt Reifendruck.
Fahrzeug richtig beladen. Dabei die technisch zulässige Gesamtmasse einhalten.
Siehe Abschnitt Zuladung.
Bei Außentemperaturen unter 0 °C Fahrzeug erst aufheizen, dann Wasseranlage befüllen.
Siehe Abschnitt Wasserversorgung/Wassertank befüllen.
Gasflaschen nur im vorgesehenen Gaskasten fest verzurrt transportieren.
Zwangslüftungen freihalten.
Siehe Abschnitte Dachhauben und Lüften.
▶ Vor dem Betanken des Zugfahrzeugs mit Kraftstoff die gasbetriebenen Einbaugeräte abschalten.
Bei Frostgefahr folgende Hinweise beachten:

▶ Bei Frostgefahr das Fahrzeug immer beheizen.
Siehe Abschnitt Heizung.
▶ Wenn das Fahrzeug bei Frostgefahr nicht benutzt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden) und Ablasshähne geöffnet lassen. So werden Frostschäden an den Einbaugeräten und am Fahrzeug vermieden.
Siehe Abschnitt Wasseranlage entleeren.
Gewährleistungsurkunde
Fahrzeugdaten
Modell:
Kfz-Hersteller/Motorart:
Seriennummer:
Erstzulassung:
Übergabe:
Gekauft bei Firma:
Händlernummer:
Ablauf der Gewährleistungsfrist:
Schlüsselnummer:
Fahrgestellnummer:
Kundenanschrift:
Name, Vorname:
Straße, Nr.:
PLZ, Ort:
Land:
Stempel und Unterschrift des Händlers
Änderungen in Konstruktion, Ausstattung und Lieferumfang bleiben vorbehalten. Es sind auch Sonderausstattungen aufgeführt, die nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören. Die Beschreibungen und Abbildungen in dieser Broschüre sind keiner bestimmten Version zuzuordnen. Für alle Details hat allein die jeweils gültige Ausstattungsliste Gültigkeit.
Vor dem ersten Start diese Bedienungsanleitung vollständig lesen!
Die Bedienungsanleitung immer im Fahrzeug mitführen. Alle Sicherheitsbestimmungen auch an andere Benutzer weitergeben.

▶ Die Nichtbeachtung dieses Zeichens kann zur Gefährdung von Personen führen.

Die Nichtbeachtung dieses Zeichens kann zu Schäden im oder am Fahrzeug führen.

Dieses Zeichen weist auf Empfehlungen oder Besonderheiten hin.

Dieses Zeichen weist auf umweltbewusstes Verhalten hin.
Diese Bedienungsanleitung enthält Abschnitte, in denen modellbezogene Ausstattungen oder Sonderausstattungen beschrieben sind. Diese Abschnitte sind nicht extra gekennzeichnet. Es ist möglich, dass Ihr Fahrzeug nicht mit diesen Sonderausstattungen ausgerüstet ist. Die Ausstattung Ihres Fahrzeugs kann daher bei einigen Abbildungen und Beschreibungen abweichen.
Andererseits kann Ihr Fahrzeug mit weiteren Sonderausstattungen ausgerüstet sein, die in dieser Bedienungsanleitung nicht beschrieben sind.
Die Sonderausstattungen sind dann beschrieben, wenn sie einer Erklärung bedürfen.
Die separat beigelegten Bedienungsanleitungen beachten.

Die Angaben "rechts", "links", "vorne", "hinten" beziehen sich stets auf das Fahrzeug in Fahrtrichtung gesehen.
Alle Maße und Gewichte sind "circa"-Angaben.
Wenn die Hinweise in dieser Bedienungsanleitung nicht beachtet werden und deshalb ein Schaden am Fahrzeug entsteht, entfällt der Gewährleistungsanspruch.
Unsere Fahrzeuge werden ständig weiterentwickelt. Wir bitten um Verständnis, dass Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten sind. Aus dem Inhalt dieser Bedienungsanleitung können aus diesen Gründen keine Ansprüche an den Hersteller abgeleitet werden. Beschrieben sind die bis zur Drucklegung bekannten und eingeführten Ausstattungen.
Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmigung des Herstellers nicht gestattet.

Dem Fahrzeug ist kein Radschlüssel und kein Wagenheber beigelegt. Vor dem Start für Notfälle einen handelsüblichen Radschlüssel und einen handelsüblichen Scherenwagenheber beschaffen. Unsere autorisierten Handelspartner und Servicestellen beraten gerne.
2.1 Allgemeines
Das Fahrzeug ist ein Produkt von: Capron GmbH, Berghausstraße 1, D-01844 Neustadt.
Das Fahrzeug ist nach dem Stand der Technik und nach den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können Personen verletzt oder kann das Fahrzeug beschädigt werden, wenn die Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung nicht beachtet werden.
Das Fahrzeug nur in technisch einwandfreiem Zustand benutzen. Die Bedienungsanleitung beachten.
Störungen, die die Sicherheit von Personen oder des Fahrzeugs beeinträchtigen, sofort von Fachpersonal beheben lassen. Um weitergehende Schäden zu vermeiden, bei Störungen die Schadensminderungspflicht des Benutzers beachten.
Die Bremsanlage und die Gasanlage des Fahrzeugs nur von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen und reparieren lassen.
Veränderungen am Aufbau dürfen nur mit Genehmigung des Herstellers durchgeführt werden.
Reisegepäck und Zubehör nur bis zur technisch zulässigen Gesamtmasse mitführen.
Die vom Hersteller vorgegebenen Prüf- und Inspektionsfristen einhalten.
2.2 Umwelthinweise

▷ Ruhe und Sauberkeit der Natur nicht beeinträchtigen.
Grundsätzlich gilt: Abwasser aller Art und Hausmüll gehören nicht in den Straßengully oder in die freie Natur.
Abwasser an Bord nur im Abwassertank oder notfalls in anderen dafür geeigneten Behältern sammeln.
Abwassertank und Toiletten-Kassette oder Fäkalientank nur an speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsstationen auf Campingplätzen oder Stellplätzen entleeren. Beim Aufenthalt in Städten und Gemeinden die Hinweise an den Stellplätzen beachten oder nach Entsorgungsstationen fragen.
Abwassertank so oft wie möglich entleeren, auch wenn der Abwassertank nicht vollständig gefüllt ist (Hygiene).
Abwassertank und ggf. Ablassleitung nach Möglichkeit bei jeder Entleerung mit Frischwasser ausspülen.
Toiletten-Kassette oder Fäkalientank nie zu voll werden lassen. Spätestens wenn die Füllstandsanzeige aufleuchtet, die Toiletten-Kassette oder den Fäkalientank unverzüglich entleeren.
Hausmüll auch auf Reisen nach Glas, Blechdosen, Plastik und Nassmüll trennen. Bei der jeweiligen Gastgemeinde nach Entsorgungsmöglichkeiten fragen. Hausmüll darf nicht auf Parkplätzen in die dortigen Abfallbehälter entsorgt werden.
Die Abfallbehälter möglichst oft in die Tonnen oder Container entleeren, die dafür vorgesehen sind. So lassen sich unangenehme Gerüche und problematische Müllansammlungen an Bord vermeiden.
Motor des Zugfahrzeugs im Stand nicht unnötig laufen lassen. Ein kalter Motor setzt im Leerlauf besonders viele Schadstoffe frei. Die Betriebstemperatur des Motors wird am schnellsten durch Fahrt erreicht.

Für die Toilette eine umweltfreundliche und biologisch gut abbaubare WC-Chemikalie in geringer Dosierung verwenden.
Für längere Aufenthalte in Städten und Gemeinden Abstellplätze aufsuchen, die speziell für Caravangespanne ausgewiesen sind. Bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde nach Abstellmöglichkeiten erkundigen.
▷ Stellplätze immer in sauberem Zustand verlassen.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie wichtige Sicherheitshinweise. Die Sicherheitshinweise dienen dem Schutz von Personen und Sachwerten.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
- den Brandschutz und das Verhalten bei Bränden
- das allgemeine Verhalten im Umgang mit dem Fahrzeug
• die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs
• den Anhängerbetrieb
• die Gasanlage des Fahrzeugs
• die elektrische Anlage des Fahrzeugs
• die Wasseranlage des Fahrzeugs
3.1 Brandschutz
3.1.1 Vermeidung von Brandgefahren

▶ Kinder nie alleine im Fahrzeug lassen.
Brennbare Materialien von Heizgeräten und Kochgeräten fern halten.
Leuchten können sehr heiß werden. Wenn die Leuchte eingeschaltet ist, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen immer 30 cm betragen. Brandgefahr!
▶ Niemals tragbare Heizgeräte oder Kochgeräte benutzen.
▶ Nur autorisiertes Fachpersonal darf die elektrische Anlage, die Gasanlage oder die Einbaugeräte verändern.
3.1.2 Feuerbekämpfung

Im Fahrzeug immer einen Trockenpulver-Feuerlöscher mitführen. Der Feuerlöscher muss zugelassen, geprüft und griffbereit sein.
▶ Den Feuerlöscher regelmäßig von autorisiertem Fachpersonal prüfen lassen. Prüfdatum beachten.
In der Nähe der Kochstelle immer eine Löschdecke bereithalten.
3.1.3 Bei Feuer

▶ Alle Insassen evakuieren.
Elektrische Versorgung ausschalten und vom Netz trennen.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
▶ Alarm geben und Feuerwehr rufen.
Feuer bekämpfen, falls dies ohne Risiko möglich ist.

▷ Von der Lage und der Bedienung der Notausstiege überzeugen.
▷ Fluchtwege freihalten.
Gebrauchsanweisung des Feuerlöschers beachten.
Als Notausstiege gelten alle Fenster und Türen, die folgende Kriterien erfüllen:
- Öffnung nach außen oder Verschiebung in horizontaler Richtung
- Öffnungswinkel mindestens 70°
• Durchmesser der lichten Öffnung mindestens 450 mm
- Abstand vom Fahrzeugboden maximal 950 mm
3.2 Allgemeines

Der Sauerstoff im Fahrzeuginneren wird durch die Atmung und durch den Betrieb von gasbetriebenen Einbaugeräten verbraucht. Daher muss der Sauerstoff ständig ersetzt werden. Zu diesem Zweck sind im Fahrzeug Zwangslüftungen (z. B. Dachhauben mit Zwangslüftung, Pilzdachlüfter oder Bodenlüfter) eingebaut. Zwangslüftungen weder von innen noch von außen abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten. Es droht Erstickungsgefahr durch erhöhten CO₂-Gehalt.
▶ Durchgangshöhe der Türen beachten.

Für die Einbaugeräte (Heizung, Kochstelle, Kühlschrank usw.) sind die jeweiligen Betriebsanleitungen und Bedienungsanleitungen maßgebend. Unbedingt beachten.
Wenn Zubehör oder Sonderausstattungen angebaut werden, können sich die Abmessungen, das Gewicht und das Fahrverhalten des Fahrzeugs ändern. Die Anbauteile müssen zum Teil in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.
Nur Felgen und Reifen verwenden, die für das Fahrzeug zugelassen sind. Angaben über die Größe der zugelassenen Felgen und Reifen den Fahrzeugpapieren entnehmen oder bei den autorisierten Handelspartnern und Servicestellen erfragen.
▷ Beim Abstellen des Fahrzeugs die Feststellbremse fest anziehen.

Beim Verlassen des Fahrzeugs alle Türen, Außenklappen und Fenster schließen.
Das Fahrzeug nur dann im Straßenverkehr bewegen, wenn der Fahrzeugführer eine für die Fahrzeug-Klasse gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Beim Verkauf des Fahrzeugs dem neuen Besitzer alle Bedienungsanleitungen des Fahrzeugs und der Einbaugeräte mitgeben.
3.3 Verkehrssicherheit

▶ Vor Fahrtbeginn die Funktion der Signal- und Beleuchtungseinrichtung und der Bremsen prüfen.
Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) die Bremsanlage und die Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Vor Fahrtbeginn das Fernsehgerät von der Auflage entfernen und sicher verstauen.
▶ Während der Fahrt dürfen sich keine Personen im Caravan aufhalten.
Bei Unterführungen, Tunneln oder Ähnlichem die Gesamthöhe des Fahrzeugs beachten (siehe technische Daten in den Fahrzeugpapieren).
Im Winter muss das Dach vor Fahrtbeginn schnee- und eisfrei sein.

▶ Vor Fahrtbeginn den Abwassertank entleeren.
▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.

Vor Fahrtbeginn die Zuladung im Fahrzeug gleichmäßig verteilen (siehe Kapitel 4).
Beim Beladen des Fahrzeugs und bei Fahrtunterbrechungen, wenn z. B. Gepäck oder Lebensmittel nachgeladen werden, die technisch zulässige Gesamtmasse und die zulässigen Achslasten beachten (siehe Fahrzeugpapiere).
An der Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs die maximal zulässige Stützlast nicht überschreiten und die Mindest-Stützlast nicht unterschreiten. Den Caravan nach diesen Gesichtspunkten beladen.
Bei Caravanbetrieb müssen zwei Außenspiegel am Zugfahrzeug angebracht sein.
Vor Fahrtbeginn die Schranktüren, die Toilettenraumtür, alle Schubladen und Klappen schließen. Die Kühlschrank-Türsicherung einrasten.
Vor Fahrtbeginn die Tische zum Bettunterbau umbauen oder in der dafür vorgesehenen Halterung befestigen.
▷ Vor Fahrtbeginn Fenster und Dachhauben schließen.
Vor Fahrtbeginn alle Außenklappen schließen und die Klappenschlösser verriegeln.
Vor Fahrtbeginn externe Stützen entfernen und die am Fahrzeug angebauten Stützen einfahren.
▷ Vor Fahrtbeginn das Deichselstützrad ganz nach oben kurbeln.
Bei der ersten Fahrt und nach jedem Radwechsel die Radschrauben/Radmuttern nach 50 km nachziehen. Später von Zeit zu Zeit auf festen Sitz prüfen. Anziehdrehmoment siehe Kapitel 14.
Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein, weil das Material mit der Zeit brüchig wird (siehe Kapitel 14).
Der Schwenktisch ist nicht am Boden befestigt. Vor der Fahrt den Schwenktisch absenken und mit den beiliegenden Gurten an den Sitzbänken befestigen.
3.4 Anhängerbetrieb

Beim An- oder Abkuppeln eines Anhängers ist Vorsicht geboten. Unfall- und Verletzungsgefahr!
Während des Rangierens zum An- oder Abkuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Zugfahrzeug und Anhänger aufhalten.
3.5 Gasanlage
3.5.1 Allgemeine Hinweise

▶ Vor Fahrtbeginn, beim Verlassen des Fahrzeugs oder wenn die Gasgeräte nicht benutzt werden, alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Beim Tanken, auf Fähren oder in der Garage darf kein Gerät (z. B. Heizung oder Kühlschrank) in Betrieb sein, wenn es mit offener Flamme betrieben wird. Explosionsgefahr!
▶ Wenn ein Gerät mit offener Flamme betrieben wird, das Gerät nicht in geschlossenen Räumen (z. B. Garagen) in Betrieb nehmen. Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!
Die Gasanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt warten, reparieren oder ändern lassen.
Die Gasanlage vor Inbetriebnahme und gemäß den nationalen Bestimmungen von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Bei Änderungen an der Gasanlage die Gasanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Auch der Gasdruckregler und die Abgasrohre müssen geprüft werden. Der Gasdruckregler muss nach spätestens 10 Jahren ersetzt werden. Verantwortlich für die Veranlassung der Maßnahme ist der Halter des Fahrzeugs.
Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften.
Bei Defekt an der Gasanlage: Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen.
▶ Vor Inbetriebnahme der Kochstelle für eine ausreichende Belüftung sorgen. Fenster oder Dachhaube öffnen.
▶ Gaskocher oder Gasbackofen nicht für Heizzwecke verwenden.
Wenn mehrere Gasgeräte vorhanden sind, ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil erforderlich. Wenn einzelne Gasgeräte nicht genutzt werden, das jeweilige Gasabsperrventil schließen.
Zündsicherungen müssen nach Erlöschen der Gasflamme innerhalb einer Minute schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar. Funktion von Zeit zu Zeit prüfen.
Die eingebauten Gasgeräte sind ausschließlich für einen Betrieb mit Propangas, Butangas oder mit einem Gemisch beider Gase ausgelegt. Der Gasdruckregler sowie alle eingebauten Gasgeräte sind auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt.
▶ Propangas ist bis -42 °C, Butangas dagegen nur bis 0 °C vergasungsfähig. Bei tieferen Temperaturen ist kein Gasdruck mehr vorhanden. Butangas ist für den Winterbetrieb nicht geeignet.
▶ Regelmäßig den Gasschlauch am Gasflaschenanschluss auf Dichtheit prüfen. Der Gasschlauch darf keine Risse aufweisen und nicht porös sein. Den Gasschlauch spätestens 10 Jahre nach Herstellungsdatum in einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen. Der Betreiber der Gasanlage muss den Austausch veranlassen.

Der Gaskasten ist aufgrund seiner Funktion und Konstruktion ein nach außen offener Raum. Die serienmäßig eingebaute Zwangslüftung nie abdecken oder zustellen. Ausströmendes Gas kann sonst nicht nach außen abgeleitet werden.
▶ Den Gaskasten nicht als Stauraum benutzen, da Feuchtigkeit eindringen kann.
▶ Den Gaskasten vor dem Zugriff Unbefugter sichern. Dazu den Zugang verschließen.
Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche muss zugänglich sein.
▶ Nur gasbetriebene Geräte (z. B. Gasgrill) anschließen, die für einen Gasdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Das Abgasrohr muss an der Heizung und am Kamin dicht und fest angeschlossen sein. Das Abgasrohr darf keine Beschädigungen aufweisen.
Abgase müssen ungehindert ins Freie austreten können und Frischluft muss ungehindert eintreten können. Deswegen Abgaskamine und Ansaugöffnungen sauber halten und freihalten (z. B. von Schnee und Eis). Es dürfen keine Schneewälle oder Schürzen am Fahrzeug anliegen.
3.5.2 Gasflaschen

Gasflaschen nur im Gaskasten mitführen.
Gasflaschen im Gaskasten senkrecht aufstellen.
Gasflaschen verdreh- und kippsicher festzurren.
▶ Wenn die Gasflaschen nicht an den Gasschlauch angeschlossen sind, immer die Schutzkappe aufsetzen.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen, bevor der Gasdruckregler oder der Gasschlauch von der Gasflasche entfernt wird.
Gasdruckregler oder Gasschlauch nur von Hand an die Gasflaschen anschließen. Keine Werkzeuge verwenden.
Ausschließlich spezielle Gasdruckregler mit Sicherheitsventil für den Einsatz in Fahrzeugen verwenden. Andere Gasdruckregler sind nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.
▶ Bei Temperaturen unter 5 °C Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Gasdruckregler verwenden.
Nur 11-kg- oder 5-kg-Gasflaschen verwenden. Campinggasflaschen mit eingebautem Rückschlagventil (blaue Flaschen mit max. 2,5 bzw. 3 kg Inhalt) dürfen in Ausnahmefällen mit einem Sicherheitsventil verwendet werden.
Für Außengasflaschen möglichst kurze Schlauchlänge verwenden (max. 150 cm).
▶ Niemals die Belüftungsöffnungen im Boden unter den Gasflaschen blockieren.
3.6 Elektrische Anlage

▶ Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
▶ Bevor Arbeiten an der elektrischen Anlage durchgeführt werden, alle Geräte und Leuchten abschalten, die Batterie abklemmen und das Fahrzeug vom Netz trennen.
▶ Nur Originalsicherungen mit den vorgegebenen Werten verwenden.
▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.
▶ Sicherungen niemals überbrücken oder reparieren.
3.7 Wasseranlage

Stehendes Wasser im Wassertank oder in Wasserleitungen wird nach kurzer Zeit ungenießbar. Deshalb vor jeder Benutzung des Fahrzeugs die Wasserleitungen und den Wassertank gründlich reinigen. Nach jeder Benutzung des Fahrzeugs den Wassertank und die Wasserleitungen vollständig entleeren.
▶ Bei Still-Legungen von mehr als einer Woche die Wasseranlage vor der Benutzung des Fahrzeugs desinfizieren.

Wenn das Fahrzeug für mehrere Tage nicht benutzt wird oder bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Das Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden) und alle Ablasshähne geöffnet lassen. So lassen sich Frostschäden an den Einbaugeräten, Frostschäden am Fahrzeug und Ablagerungen in wasserführenden Bauteilen vermeiden.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie wichtige Informationen darüber, was Sie vor Fahrtantritt beachten müssen und welche Tätigkeiten Sie vor Fahrtantritt ausführen müssen.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die erste Inbetriebnahme
• das Ankuppeln und Abkuppeln am Zugfahrzeug
• die Anhängerkupplung
• die Zuladung und deren Berechnung
• die richtige Beladung des Caravans
• das Verstauen des Fernsehgeräts
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Checkliste, in der die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst sind.
4.1 Erste Inbetriebnahme

Bei der ersten Fahrt und nach jedem Radwechsel die Radschrauben/Radmuttern nach 50 km nachziehen. Später von Zeit zu Zeit auf festen Sitz prüfen. Anziehdrehmoment siehe Kapitel 14.

Prüfen, ob die Beleuchtungsanlage des Zugfahrzeugs mit der Beleuchtungsanlage des Caravans übereinstimmt (siehe Kapitel 9) und ob das Zugfahrzeug eine Nennspannung von 12 V liefert.
Mit dem Caravan wird ein Schlüsselsatz mitgeliefert.
Stets einen Ersatzschlüssel außerhalb des Fahrzeugs deponieren. Die jeweilige Schlüsselnummer notieren. Bei Verlust können unsere autorisierten Handelspartner und Werkstätten weiterhelfen.
Weitere Hinweise im Kapitel 13.
4.2 Ankuppeln

Beim An- oder Abkuppeln eines Anhängers ist Vorsicht geboten. Unfall- und Verletzungsgefahr!
Während des Rangierens zum An- oder Abkuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Zugfahrzeug und Anhänger aufhalten.
Zulässige Stützlast und Hinterachslast des Zugfahrzeugs beachten. Stützlast und Hinterachslast dürfen nicht überschritten werden. Die Werte der Stützlast und der Hinterachslast den Fahrzeugpapieren und den Papieren der Anhängerkupplung entnehmen.
Darauf achten, dass das Innere der Kupplung nicht verschmutzt ist und dass die beweglichen Teile der Kupplung (nicht die Kugelaufnahme) geschmiert sind.
Bei Verwendung einer Sicherheitskupplung die Kugel nicht schmieren. Die Reibebeläge werden an die Kupplungskugel angepresst und erzeugen dadurch ein Schlingerdämpfungsmoment. Diese Schlingerdämpfung ist nur dann gewährleistet, wenn der Kupplungskopf am Zugfahrzeug von Fett und anderen Rückständen gesäubert wird. Beim Abschmieren der Sicherheitskupplung darauf achten, dass kein Öl oder Fett auf die Reibebeläge gelangt.

Caravan mit Auflaufbremse: Caravan nicht mit aufgelaufener Bremse ankuppeln oder abkuppeln.
Anhängerkupplung mit abnehmbarem Kugelhals: Wenn der Kugelhals falsch montiert ist, kann der Anhänger abreißen. Betriebsanleitung der Anhängerkupplung beachten.
Zum Ankuppeln des Fahrzeugs das Deichselstützrad nach unten kurbeln und auf dem Boden aufsetzen.
▷ Den Stabilisierungshebel der Sicherheitskupplung nicht als Rangierhilfe benutzen.

Prüfen, ob der Anschluss-Stecker des Caravans in die Steckdose des Zugfahrzeugs passt. Wenn sich Anschluss-Stecker und Steckdose unterscheiden, bei den autorisierten Handelspartnern und Werkstätten nach Adaptionsmöglichkeiten fragen. Weitere Informationen zur Sicherheitskupplung der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
Ankuppeln:
■ Den Caravan ankuppeln (siehe Abschnitt 4.3.1). Das Kupplungsmaul und die Kugel müssen ineinander greifen und dürfen nicht lose aufeinander liegen. Das Kupplungsmaul muss die Kugel vollständig umschließen.
Das Seil der Abreißbremse mit einer Schlaufe um den Kugelkopf der Anhängervorrichtung des Zugfahrzeugs hängen. Dabei die Länge des Seils beachten: Das Seil darf nicht auf dem Boden schleifen oder bei Kurvenfahrt die Bremsfunktion auslösen.
Das Deichselstützrad ganz nach oben kurbeln. Dabei die Laufrolle parallel zur Fahrtrichtung und zum Deichselkasten hin ausrichten.
■ Den Anschluss-Stecker des Caravans in die Steckdose des Zugfahrzeugs stecken. Darauf achten, dass die Nasen des Schutzdeckels am Stecker eingreifen. Die Nasen verhindern, dass sich der Stecker während der Fahrt löst.
Das Verbindungskabel in einer lockeren Schlinge über die Deichsel legen. Darauf achten, dass es nicht auf dem Boden schleifen kann.
■ Prüfen, ob die Anhängerkupplung richtig auf der Kupplungskugel sitzt.
■ Prüfen, ob alle Kurbelstützen und das Deichselstützrad nach oben gekurbelt sind.
■ Die Lichtanlage des Caravans bei angeschlossenem Zugfahrzeug prüfen.
4.3 Anhängerkupplungen

Vor dem Ankuppeln sicherstellen, dass der Kugelkopf der Anhängervorrichtung frei von Schmutz und Fett ist.
4.3.1 Sicherheitskupplung WS 3000 D

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2 1 3 4 HYW06418Bild 1 Sicherheitskupplung WS 3000 D
Ankuppeln:
■ Kupplungsgriff (Bild 1,1) nach oben in Stellung "offen" (Bild 1,2) ziehen. Sicherheitskupplung ist geöffnet.
■ Die geöffnete Sicherheitskupplung auf die Anhängerkugel des Zugfahrzeugs aufsetzen und den Kupplungsgriff loslassen. Der Griff gleitet selbsttätig in seine Ausgangsstellung (Bild 1,3) zurück.
■ Zusätzlich den Kupplungsgriff mit der Hand (nicht mit dem Fuß) nach unten drücken. Das Schließen und Sichern erfolgt automatisch.
Sichtkontrolle durchführen: Anhängerkugel darf in angekuppeltem Zustand nicht sichtbar sein.
■ Die Stabilisierungseinrichtung aktivieren. Dazu den Kupplungsgriff aus geschlossener Stellung (Bild 1,3) bis zum Anschlag nach unten drücken (Bild 1,4).
Zum Ausschalten der Stabilisierungseinrichtung, z. B. zum Rangieren, den Kupplungsgriff (Bild 1,1) langsam bis zur geschlossenen Stellung (Bild 1,3) nach oben ziehen.
4.4 Abkuppeln

Beim An- oder Abkuppeln eines Anhängers ist Vorsicht geboten. Unfall- und Verletzungsgefahr!
▶ Zusätzlich die Sicherheitshinweise für das Ankuppeln in dieser Bedienungsanleitung beachten.
Abkuppeln:
Feststellbremse des Caravans anziehen.
■ An beiden Rädern die Unterlegkeile anlegen.
■ Den Anschluss-Stecker des Caravans aus der Steckdose des Zugfahrzeugs herausziehen und in die Halterung an der Deichsel stecken.
■ Das Seil der Abreißbremse vom Zugfahrzeug entfernen.
Das Deichselstützrad nach unten kurbeln, bis es fest auf dem Boden steht. Anschließend die Anhängerkupplung lösen.
■ Mit Hilfe des Deichselstützrads die Deichsel so weit anheben, bis das Zugfahrzeug ohne Gefahr weggefahren werden kann.
4.5 Zuladung

Das Überladen des Fahrzeugs und ein falscher Reifendruck können zum Platzen der Reifen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
In den Fahrzeugpapieren ist nur die technisch zulässige Gesamtmasse und die Masse in fahrbereitem Zustand angegeben, nicht aber das tatsächliche Gewicht des Fahrzeugs. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir, das beladene Fahrzeug (mit allen auf der Reise im Fahrzeug mitgeführten Gegenständen) vor Fahrtbeginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen.

Die in den Fahrzeugpapieren angegebene technisch zulässige Gesamtmasse (zulässiges Gesamtgewicht) durch die Zuladung nicht überschreiten.
Eingebautes Zubehör und Sonderausstattungen reduzieren die Zuladung.
Die in den Fahrzeugpapieren angegebenen Achslasten einhalten.
Den Caravan so beladen, dass die Zugdeichsel am Kupplungskopf nicht über die zulässige Stützlast nach unten gedrückt wird. Die schweren Gegenstände sollen nahe der Achse liegen und ein Gewichtszentrum in der Wagenmitte bilden.
Beim Beladen des Caravans achten auf:
• die maximal zulässige Anhängelast
• die maximal zulässige Stützlast (z. B. 50 kg)
• die Mindeststützlast von 25 kg nach StVZO
Diese Daten sind in der Betriebsanleitung des Zugfahrzeugs aufgeführt.
4.5.1 Begriffe

In der Technik hat der Begriff "Masse" mittlerweile den Begriff "Gewicht" abgelöst. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist "Gewicht" aber noch der geläufigere Begriff. Zum besseren Verständnis wird deshalb in den folgenden Abschnitten der Begriff "Masse" nur in feststehenden Formulierungen verwendet.
Alle Angaben gemäß Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung § 42.
Technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand
Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand ist das Gewicht, das ein Fahrzeug nie überschreiten darf.
Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand setzt sich zusammen aus der Masse in fahrbereitem Zustand und der Zuladung.
Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand (zulässige Gesamtmasse) wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren im Feld F.1 angegeben.
Masse in fahrbereitem Zustand
Die Masse in fahrbereitem Zustand ist das Gewicht des fahrbereiten Serienfahrzeugs.
Die Masse in fahrbereitem Zustand setzt sich zusammen aus:
- Leergewicht (Masse des leeren Fahrzeugs) mit der werkseitig eingebauten Serienausstattung einschließlich ein zu 100 % gefülltes Wassersystem (Wassertank und Leitungen) und eine zu 100 % gefüllte Gasflasche
• Gewicht der Grundausstattung
Die Grundausstattung umfasst alle Ausrüstungsgegenstände und Flüssigkeiten, die für die sichere und ordnungsgemäße Nutzung des Fahrzeugs notwendig sind. Das Gewicht der Grundausstattung beinhaltet zum Beispiel die Versorgungsleitungen für die 230-V-Versorgung.
Der Abwassertank und der Fäkalientank sind leer.
Die Masse in fahrbereitem Zustand wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren im Feld G angegeben.
Zuladung Die Zuladung setzt sich zusammen aus:
- Zusatzausstattung
• persönliche Ausrüstung
Erläuterungen zu den einzelnen Bestandteilen der Zuladung finden Sie im nachfolgenden Text.

Die Zuladung des Fahrzeugs kann erhöht werden, indem die Masse im fahrbereiten Zustand vermindert wird. Dazu ist es zum Beispiel erlaubt, die Flüssigkeitsbehälter zu entleeren oder die Gasflaschen zu entnehmen.
Zusatzausstattung
Zur Zusatzausstattung gehören Zubehör und Sonderausstattungen. Beispiele für Zusatzausstattung sind:
• Ersatzrad
• Warmwasserversorgung
Die Gewichte der verschiedenen Sonderausstattungen sind in Kapitel 16 angegeben oder vom Hersteller zu erfahren.
Persönliche Ausrüstung
Die persönliche Ausrüstung umfasst alle im Fahrzeug mitgeführten Gegenstände, die in der Zusatzausstattung nicht enthalten sind. Zur persönlichen Ausrüstung zählen zum Beispiel:
- Lebensmittel
Geschirr - Fernsehgerät
- Radio
- Kleidung
- Bettzeug
- Spielzeug
- Bücher
- Toilettenartikel
Außerdem zählen zur persönlichen Ausrüstung, unabhängig davon, wo sie verstaut sind:
- Fahrräder
- Boote
- Surfbretter
- Sportausrüstungen
Für die persönliche Ausrüstung muss der Hersteller nach geltenden Bestimmungen mindestens ein Gewicht vorsehen, das nach der folgenden Formel ermittelt wird:
Formel Mindestgewicht M (kg) = 10 x N + 10 x L + 30
Erklärung
N = max. Anzahl der Betten, nach Herstellerangabe
L = Gesamtlänge des Caravans in Metern, außer der Deichsel
Beispiel Caravan mit 4 Betten und mit einer Länge von 5 m:
Mindestgewicht M (kg) = 10 x 4 Betten + 10 x 5 Meter + 30 = 120 kg
4.5.2 Berechnung der Zuladung

Die werkseitige Berechnung der Zuladung erfolgt zum Teil auf der Basis von pauschalisierten Gewichten. Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand darf aus Sicherheitsgründen aber in keinem Fall überschritten werden.
In den Fahrzeugpapieren ist nur die technisch zulässige Gesamtmasse und die Masse in fahrbereitem Zustand angegeben, nicht aber das tatsächliche Gewicht des Fahrzeugs. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir, das beladene Fahrzeug (mit allen auf der Reise im Fahrzeug mitgeführten Gegenständen) vor Fahrtbeginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen.
Die Zuladung (siehe Abschnitt 4.5.1) ist der Gewichtsunterschied zwischen
- der technisch zulässigen Gesamtmasse in beladenem Zustand und
- der Masse des Fahrzeugs in fahrbereitem Zustand.
Beispiel zur Ermittlung der Zuladung
| anzurechnende Masse in kg | Berechnung | |
| technisch zulässige Gesamtmasse gemäß Fahrzeugpapieren Feld F.1 | 1500 | |
| Masse in fahrbereitem Zustand einschließlich Grundausstattung gemäß Fahrzeugpapieren Feld G | - 1200 | |
| ergibt als erlaubte Zuladung 300 | ||
| Zusatzausstattung - 40 | ||
| ergibt für die persönliche Ausrüstung = 260 |
Die Berechnung der Zuladung aus der Differenz zwischen der technisch zulässigen Gesamtmasse in beladenem Zustand und der vom Hersteller angegebenen Masse in fahrbereitem Zustand ist jedoch nur ein theoretischer Wert.
Nur wenn das Fahrzeug mit gefüllten Tanks, gefüllten Gasflaschen und kompletter Zusatzausstattung auf einer öffentlichen Waage gewogen wird, kann die tatsächliche Zuladung ermittelt werden.
Die Differenz zwischen der technisch zulässigen Gesamtmasse in beladenem Zustand und dem gewogenen Gewicht des Fahrzeugs ergibt die tatsächliche Zuladung.
Das Ergebnis ist das Gewicht, das an persönlicher Ausrüstung tatsächlich zugeladen werden kann.
4.5.3 Caravan richtig beladen

▶ Die technisch zulässige Gesamtmasse nie überschreiten.
▶ Die Ladung gleichmäßig auf die linke und die rechte Fahrzeugseite verteilen.
Alle Gegenstände so verstauen, dass sie nicht verrutschen können.
▶ Schwere Gegenstände (Vorzelt, Konserven u. Ä.) in Achsnähe ver-stauen. Zum Verstauen schwerer Gegenstände eignen sich vor allem tiefer gelegene Stauräume, deren Türen sich nicht in Fahrtrichtung öffnen lassen.
▶ Leichtere Gegenstände (Wäsche) in die Dachstauschränke stapeln.
▶ Den Caravan nie hecklastig beladen.
Die empfohlene Anordnung der Zuladung lässt sich nicht konsequent durchführen, weil die Staumöglichkeiten im gesamten Caravaninnern verteilt sind. Darauf achten, dass schwere Teile in Achsnähe und im unteren Bereich, d. h. dicht über dem Fahrzeugboden, verstaut werden. Schwere Gegenstände (Vorzelt, Konserven u. Ä.) eventuell im Zugfahrzeug verstauen.

Bild 2 Falsche Gewichtsverteilung
Falsch beladen
Auseinander liegende Lasten (Bild 2) ergeben Schleuderneigung.

Bild 3 Richtige Gewichtsverteilung
Richtig beladen
Schwere Gegenstände wie Vorzelt, Konserven u. Ä. nicht im Caravan, sondern im Zugfahrzeug unterbringen. Fahrräder auf dem Dach des Zugfahrzeugs befestigen. Alle Lasten nahe der Achse verstauen (Bild 3).
4.5.4 Anhänge-, Stütz- und Achslast

▶ Wenn der Caravan für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h zugelassen ist, immer die maximal mögliche Stützlast einstellen.

Die Stützlast des Caravans darf maximal 100 kg betragen.

Wichtig für die Wahl von Zugfahrzeug und Anhänger sind Angaben, die in den Fahrzeugpapieren aufgeführt sind. Zur Tempo-100-Regelung siehe auch Abschnitt 5.1.

1 Anhängelast
2 Stützlast
3 Achslast
Bild 4 Anhänge-, Stütz-, Achslast
Anhängelast
Die in den Fahrzeugpapieren angegebene Anhängelast (Bild 4,1) des Zugfahrzeugs gibt Auskunft darüber, welches Maximalgewicht das Zugfahrzeug ziehen darf. Die Anhängelast bezieht sich auf das tatsächliche Gewicht des Caravans und nicht auf die technisch zulässige Gesamtmasse des Caravans.
Beispiel
Das Zugfahrzeug darf 1200 kg ziehen. Wenn der Caravan eine technisch zulässige Gesamtmasse von 1200 kg hat und tatsächlich 900 kg wiegt, kann man ihn mit weiteren 300 kg beladen. Wenn dagegen der Caravan eine technisch zulässige Gesamtmasse von 1400 kg hat, darf er nur bis maximal 1200 kg beladen werden.
Stützlast
Die Stützlast (Bild 4,2) gibt an, mit welchem Gewicht die Deichsel des Caravans auf die Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs drücken darf. Angaben darüber finden sich in der Beschreibung der Anhängerkupplung und in den Fahrzeugpapieren. Eine Anhängerkupplung, die eine zulässige Stützlast von 50 kg hat, darf also keinen beladenen Caravan mit einer Stützlast von 75 kg tragen. Zusätzlich muss die Stützlast bei der technisch zulässigen Gesamtmasse des Zugfahrzeugs berücksichtigt werden. Gegebenenfalls muss die Zuladung im Zugfahrzeug um den Betrag der Stützlast reduziert werden. Die technisch zulässige Gesamtmasse für das Zugfahrzeug und für den Caravan nie überschreiten.
Nur wenn die Stützlast optimal auf die Kombination aus Zugfahrzeug und Caravan abgestimmt ist, erreicht das Gespann seine größte Fahrstabilität und Straßenverkehrssicherheit. Die optimale Stützlast ist gleichzeitig die maximal mögliche Stützlast.
■ Den Fahrzeugpapieren und der Beschreibung der Anhängerkupplung die Angaben über die maximal zulässige Stützlast entnehmen.
■ Wenn in den Fahrzeugpapieren und in der Beschreibung der Anhänger-kupplung unterschiedliche Werte angegeben sind: Den niedrigsten Wert wählen. Dieser Wert ist die maximal mögliche Stützlast für das Gespann.
■ Die Stützlast vor jeder Fahrt prüfen, z. B. mit einer Stützlastwaage. Um einen korrekten Wert zu erhalten, die Stützlastwaage senkrecht unter dem Kupplungsmaul positionieren und die Deichsel des Caravans waagrecht stellen.
■ Die Zuladung im Caravan so verteilen, dass die gemessene Stützlast der maximal möglichen Stützlast möglichst nahe kommt. Die maximal mögliche Stützlast dabei nicht überschreiten.
Achslast
Die Achslast (Bild 4,3) ist ebenfalls in den Fahrzeugpapieren des Zugfahrzeugs angegeben und weist die zulässige Höchstlast für Vorder- und Hinterachse aus. Die Achslast darf durch einen Anhänger nicht überschritten werden. Wo welche Kräfte im Gespann wirken, zeigt die oben stehende Zeichnung.
4.6 Fernsehgerät

▶ Vor Fahrtbeginn das Fernsehgerät von der Auflage entfernen und sicher verstauen.
4.7 Verkehrssicherheit

▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
Vor Fahrtbeginn Checkliste durcharbeiten:
Zugfahrzeug mit Caravan
| Nr. Prüfungen geprüft | |
| 1 Alle Fahrzeugpapiere sind an Bord | |
| 2 Zwei Außenspiegel am Zugfahrzeug angebracht | |
| 3 Stützlast nicht über- oder unterschritten | |
| 4 Reifen in ordnungsgemäßem Zustand | |
| 5 Beleuchtungseinrichtung funktioniert | |
| 6 Auflaufbremse funktioniert | |
| 7 Bremsen reagieren gleichmäßig | |
| 8 Gespann bleibt beim Bremsen in der Spur | |
| 9 Gesamthöhe festgestellt und notiert. Die Höhenangabe im Zugfahrzeug griffbereit aufbewahren |
Wasseranlage Wohnaufbau
| 10 Wasseranlage bei Frostgefahr geleert. Wasserhähne und Ablasshähne offen |
Wohnaufbau außen
| Nr. Prüfungen geprüft | |
| 11 Dach schnee- und eisfrei (im Winter) | |
| 12 Außenanschlüsse getrennt und Leitungen verstaut | |
| 13 Externe Stützen entfernt | |
| 14 Kurbelstützen und Deichselstützrad ganz nach oben gekurbelt | |
| 15 Unterlegkeile entfernt und verstaut | |
| 16 Eintrittstufe sicher verstaut oder eingefahren | |
| 17 Außenklappen geschlossen und verriegelt | |
| 18 Eingangstür verschlossen |
Wohnaufbau innen
| 19 Fenster und Dachhauben geschlossen und verriegelt | |
| 20 Fernsehgerät von der Auflage entfernt und sicher verstaut | |
| 21 Fernsehantenne eingezogen (sofern eingebaut) | |
| 22 Lose Teile verstaut oder befestigt | |
| 23 Offene Ablagen abgeräumt | |
| 24 Im Dachschrank der Vorzeltleuchte keine Gaskartuschen oder andere leicht entflammbare Materialien gelagert | |
| 25 Kühlschranktür gesichert | |
| 26 Kühlschrank auf 12-V-Betrieb umgestellt | |
| 27 Alle Schubladen und Klappen geschlossen | |
| 28 Inrentüren und Tisch gesichert | |
| 29 Schwenktisch der Rundsitzgruppe im Heck: Zur Befestigung des Schwenktisches den an der Quersitzbank in der Mitte angebauten Gurt verwenden | |
| 30 Wohnraumtisch in die untere Halteschiene eingehängt |
Gasanlage
| 31 Gasflaschen im Gaskasten verdrehsicher festgezurrt | |
| 32 Schutzkappe auf Gasflasche aufgesetzt | |
| 33 Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventile geschlossen |
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Fahren mit dem Caravan.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Fahrgeschwindigkeit
• die Bremsen
• das Rückwärtsfahren
5.1 Caravanbetrieb

▶ Während der Fahrt dürfen sich keine Personen im Caravan aufhalten.
Die Caravans sind konstruktiv für eine technisch zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt. Deshalb niemals schneller als 100 km/h fahren.
▶ Die Geschwindigkeitsbeschränkungen der einzelnen Länder immer beachten.
Wesentliche Abweichungen beim Fahren mit dem Caravan gegenüber dem Fahren ohne Caravan sind die größere Fahrzeugbreite und Fahrzeuglänge, eine geringere Beschleunigung und der längere Bremsweg. Deshalb die Fahrweise auf das veränderte Fahrverhalten beim Fahren mit dem Caravan einstellen.
Die Höchstgeschwindigkeit für Gespanne in Deutschland beträgt zurzeit 80 km/h.
Unter den folgenden Voraussetzungen kann auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen mit 100 km/h gefahren werden:
- Der Caravan ist technisch für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt.
- Die technisch zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs überschreitet nicht 3,5 t.
- Das Zugfahrzeug ist mit ABS oder ABV ausgestattet.
• Die Reifen des Caravans sind jünger als 6 Jahre (siehe Kapitel 14). - Die Reifen des Caravans tragen mindestens das Geschwindigkeits-Symbol "L" (siehe Kapitel 14).
- Der Caravan ist mit hydraulischen Achsstoßdämpfern ausgestattet.
- Die Stützlast entspricht der maximal möglichen Stützlast (siehe Abschnitt 4.5.4).
- Die bei der Zulassungsstelle erhältliche Tempo-100-Plakette ist an der Rückseite des Caravans angebracht.
- Die technisch zulässige Gesamtmasse des Caravans übersteigt nicht die Masse im fahrbereiten Zustand des Zugfahrzeugs.
- Der Caravan ist ausgestattet mit einer Sicherheitskupplung gemäß ISO 11555-1 oder mit einer anderen technischen Einrichtung, deren Betriebserlaubnis einen sicheren Betrieb bis 120 km/h bestätigt. Wahlweise kann das Zugfahrzeug mit einem speziellen elektronischen, fahrdynamischen Stabilitäts-System für den Anhängerbetrieb ausgestattet sein. Über das Stabilitäts-System muss eine Bestätigung des Herstellers vorliegen und es muss in den Fahrzeugpapieren eingetragen sein.

Der Fahrzeugführer ist dafür verantwortlich, dass die Voraussetzungen für eine Fahrt mit 100 km/h erfüllt sind.
Wenn der Caravan bereits vom Hersteller für Tempo-100-Regelung ausgelegt ist, ist dies in den Zulassungsdokumenten des Caravans vermerkt.
Die Bescheinigung für die Zulassung zur Tempo-100-Regelung während der Fahrt immer mitführen.
5.2 Bremsen

Mängel an der Bremsanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
Zu Beginn jeder Fahrt Zu Beginn jeder Fahrt durch eine Test-Bremsung prüfen:
- Funktioniert die Auflaufbremse?
- Reagieren die Bremsen gleichmäßig?
- Bleibt das Gespann beim Bremsen in der Spur?
5.3 Rückwärtsfahrt

Beim Rückwärtsfahren reagiert der Caravan genau entgegengesetzt den Lenkbewegungen des Zugfahrzeugs. Wenn Sie mit dem Zugfahrzeug nach links einschlagen, läuft der Caravan nach rechts!
▷ Nie ohne zweite Person als Einweiser zurücksetzen.
Bei allen Modellen mit Rückfahrautomatik ist ein Zurücksetzen des Caravans problemlos möglich. Zusätzlich zum Rollwiderstand eine Restbremskraft berücksichtigen.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Aufstellen des Fahrzeugs. Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Feststellbremse
• die Unterlegkeile
• die Bedienung der Stützen
• die Eintrittstufe
• den 230-V-Anschluss

Das Fahrzeug so aufstellen, dass es möglichst waagrecht steht. Das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
Tiere (insbesondere Mäuse) können im Wageninneren erhebliche Schäden anrichten. Um dies zu vermeiden, das Fahrzeug nach dem Aufstellen regelmäßig auf Schäden oder entsprechende Spuren von Tieren untersuchen.
6.1 Feststellbremse
Beim Abstellen des Fahrzeugs die Feststellbremse fest anziehen.

Bei Frostgefahr die Feststellbremse ab und zu lösen und wieder anziehen. So wird ein Festfrieren oder Festrosten vermieden. Vor dem Lösen der Feststellbremse das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.

Bild 5 Feststellbremse
Zum Lösen der Feststellbremse den Bremshebel (Bild 5,1) nach vorne drücken.
6.2 Unterlegkeile
Selbst bei leichten Steigungen oder Gefällen die beiden Unterlegkeile verwenden. Die Unterlegkeile befinden sich im Gaskasten.

Bild 6 Unterlegkeile
Entnehmen:
■ Den Haltebügel (Bild 6,1) nach unten schwenken.
■ Den Unterlegkeil (Bild 6,2) aus der Halterung nehmen.
6.3 Kurbelstützen

Die angebauten Kurbelstützen nicht als Wagenheber verwenden. Die Kurbelstützen dienen nur der Stabilisierung des abgestellten Fahrzeugs. Die Fahrzeugräder dürfen nicht entlastet werden.
Beim Aufstellen des Fahrzeugs darauf achten, dass die Kurbelstützen gleichmäßig belastet werden.
Die Kurbelstützen vor dem Wegfahren bis zum Anschlag nach oben drehen.

Bei weichem oder nachgiebigem Untergrund eine großflächige Platte unter die Stützen legen, um ein Einsinken in den Untergrund zu vermeiden.
Zur Stabilisierung des abgestellten Caravans die serienmäßig angebauten Kurbelstützen verwenden.
Mit Hilfe des Deichselstützrads den Caravan waagrecht stellen. Zur Kontrolle eine kleine Wasserwaage verwenden.
Nachdem der Caravan vollständig waagrecht steht, die Kurbelstützen herunterkurbeln.

Bild 7 Kurbelstütze heruntergekurbelt
Herunterkurbeln:
■ Die serienmäßig beigelegte Handkurbel auf den Sechskant (Bild 7,1) der Kurbelstütze (Bild 7,2) stecken.
■ Die Handkurbel im Uhrzeigersinn drehen.
Die Kurbelstütze wird nach unten geschwenkt.
Nach oben kurbeln:
■ Die Handkurbel entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Die Kurbelstütze wird nach oben geschwenkt.
6.4 Eintrittstufe (frei stehend)

▶ Darauf achten, dass die Eintrittstufe auf festem und ebenem Boden steht. So wird ein Umkippen der Eintrittstufe vermieden.
Eintrittstufe nicht an den Kanten betreten. Rutschgefahr!
Eintrittstufe am Boden verankern, z. B. mit Zeltheringen. Die Eintrittstufe kann dann nicht wegrutschen.

Bild 8 Eintrittstufe (frei stehend)
■ Die Eintrittstufe (Bild 8,1) vor den Eingang des Caravans stellen.
6.5 230-V-Anschluss
Das Fahrzeug kann an eine 230-V-Versorgung angeschlossen werden (siehe Kapitel 9).
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Wohnen im Fahrzeug. Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
- das Öffnen und Schließen der Türen und Außenklappen
• das Heizen des Fahrzeugs
• das Lüften des Fahrzeugs - das Öffnen und Schließen der Fenster und Rollos
• das Öffnen und Schließen der Dachhauben
• das Umbauen von Tischen
• das Einstellen der Halogenspotleuchten
• die Benutzung der Betten
7.1 Eingangstür

▶ Nur mit verriegelten Türen fahren.

Das Verriegeln der Türen kann verhindern, dass sich die Türen von selbst öffnen, z. B. bei einem Unfall.
Verriegelte Türen verhindern auch das ungewollte Eindringen von außen, z. B. bei Ampelstopp.
Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Türen verriegeln.
7.1.1 Eingangstür, außen

Bild 9 Türschloss, Eingangstür, außen
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 9,1) stecken und drehen, bis das Türschloss entriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.
■ Am Türgriff (Bild 9,2) ziehen. Die Tür ist geöffnet.
Verriegeln:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 9,1) stecken und drehen, bis das Türschloss verriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.

Bei Eingangstüren mit Linksanschlag erfolgt das Verriegeln und Öffnen spiegelbildlich zur dargestellten Eingangstür.
7.1.2 Eingangstür, innen

Bild 10 Türschloss, Eingangstür, innen
Öffnen:
■ Den Türgriff (Bild 10,1) nach unten drücken.
Verriegeln:
■ Den Türgriff (Bild 10,1) ca. 45° nach oben drehen und in dieser Stellung stehen lassen.
7.2 Außenklappen

Vor Fahrtbeginn alle Außenklappen schließen und die Klappenschlösser verriegeln.
Zum Öffnen und Schließen der Außenklappe alle Schlösser öffnen oder schließen, die an der Außenklappe angebaut sind.

▷ Beim Verlassen des Fahrzeugs alle Außenklappen schließen.
Die am Fahrzeug angebauten Außenklappen sind mit einheitlichen Schließzy- lindern ausgestattet. Deshalb können alle Schlösser mit demselben Schlüssel geöffnet werden.
7.2.1 Klappenschloss, ellipsenförmig

Bei Regen kann Wasser in das geöffnete Klappenschloss eindringen. Deshalb den Schlossgriff schließen.

Bild 11 Klappenschloss, ellipsen-förmig, verschlossen
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 11,1) stecken und eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Schlossgriff (Bild 11,2) schnappt heraus.
■ Schlüssel abziehen.
■ Schlossgriff eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Das Klappenschloss ist geöffnet.
Schließen:
■ Außenklappe vollständig schließen.
■ Schlossgriff im Uhrzeigersinn drehen, bis er waagrecht steht. Das Klappenschloss ist jetzt eingerastet, jedoch noch nicht verriegelt.
■ Schlüssel in Schließzylinder stecken.
■ Schlossgriff mit eingestecktem Schlüssel eindrücken und Schlüssel eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen. Der Schlossgriff bleibt verriegelt.
■ Schlüssel abziehen.
7.2.2 Klappe für Toiletten-Kassette

Bild 12 Klappe für Toiletten-Kassette
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder des Druckschlosses (Bild 12,1) stecken und eine viertel Umdrehung drehen.
■ Schlüssel abziehen.
■ Beide Druckschlösser (Bild 12,2) gleichzeitig mit dem Daumen drücken und Klappe für Toiletten-Kassette öffnen.
Schließen:
■ Klappe für Toiletten-Kassette schließen und zudrücken.
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 12,1) stecken und eine viertel Umdrehung drehen.
■ Schlüssel abziehen.
7.3 Heizen

Bei Heizbetrieb wird das Abgasrohr im Kleiderschrank heiß. Deshalb keine hitzeempfindlichen Kleidungsstücke in unmittelbarer Nähe des Abgasrohres aufbewahren (siehe auch Kapitel 10).

Die Bedienung der Heizung ist im Kapitel 10 beschrieben.
7.4 Lüften

Der Sauerstoff im Fahrzeuginneren wird durch die Atmung und durch den Betrieb von gasbetriebenen Einbaugeräten verbraucht. Daher muss der Sauerstoff ständig ersetzt werden. Zu diesem Zweck sind im Fahrzeug Zwangslüftungen (z. B. Dachhauben mit Zwangslüftung, Pilzdachlüfter oder Bodenlüfter) eingebaut. Zwangslüftungen weder von innen noch von außen abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten. Es droht Erstickungsgefahr durch erhöhten CO₂-Gehalt.

Bei bestimmten Witterungsverhältnissen kann trotz ausreichender Belüftung an metallischen Gegenständen Kondenswasser auftreten (z. B. an der Boden-Fahrwerk-Verschraubung). An Durchbrüchen (z. B. Hubdachrändern, Pilzdachlüftern, Dachhaubenrändern, Steckdosen, Einfüllstutzen, Klappen usw.) können zusätzliche Kältebrücken entstehen.
Kondenswasser
Durch häufiges und gezieltes Lüften für ständigen Luftaustausch sorgen. Nur auf diese Weise wird verhindert, dass sich bei kühler Witterung Kondenswasser und in Folge Schimmel bildet. Wenn Heizleistung, Luftverteilung und Lüftung aufeinander abgestimmt sind, lässt sich in kühlen Jahreszeiten ein angenehmes Wohnklima schaffen.
Das Fahrzeug bei längerer Standzeit ab und zu gut durchlüften, v. a. im Sommer, weil Hitzestau möglich ist. Dabei nicht nur den Innenraum, sondern auch die von außen zugänglichen Stauräume lüften. Wenn das Fahrzeug in einem geschlossenen Raum abgestellt ist (z. B. Garage), auch den Stellplatz lüften. Auftretendes Kondenswasser kann zu Schimmelbildung führen.
7.5 Fenster

Die Fenster sind mit Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo schnappen nach Lösen der Verriegelung durch Zugkraft selbstständig in die Ausgangsstellung zurück. Um die Zugmechanik nicht zu beschädigen, das Verdunklungsrollo oder Insektenschutzrollo festhalten und langsam in die Ausgangsstellung zurückführen.
Rollos nicht über einen längeren Zeitraum geschlossen halten, da sonst mit erhöhter Materialermüdung zu rechnen ist.
Wenn das Verdunklungsrollo vollständig geschlossen ist, kann es bei starker Sonneneinstrahlung zu einem Hitzestau zwischen dem Verdunklungsrollo und der Fensterscheibe kommen. Das Fenster kann beschädigt werden. Deshalb bei starker Sonneneinstrahlung das Verdunklungsrollo nur zu 2/3 schließen.
▷ Vor Fahrtbeginn die Fenster schließen.
Je nach Witterung die Fenster so weit schließen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
Zum Öffnen und Schließen der Ausstellfenster alle Verriegelungshebel öffnen oder schließen, die am Ausstellfenster angebaut sind.

▷ Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Fenster schließen.
Im Inneren der Acrylglas-Doppelscheibe kann sich bei starken Temperaturunterschieden oder extremen Witterungsverhältnissen ein leichter Beschlag aus Kondenswasser bilden. Die Scheibe ist so konstruiert, dass bei steigenden Außentemperaturen das Kondenswasser wieder verdunsten kann. Eine Beschädigung der Acrylglas-Doppelscheibe durch Kondenswasser ist nicht zu befürchten.
Wenn Sonnenlicht auf die Polsterstoffe fällt, hellen sich die Polsterstoffe mit der Zeit auf. Steigt gleichzeitig die Temperatur im Fahrzeug stark an, beschleunigt sich die Farbänderung.
Daher empfehlen wir, bei starker Sonneneinstrahlung die Verdunklungen an den Fenstern zu schließen. Beim Verdunkeln der Fenster darauf achten, dass kein Hitzestau entsteht.
7.5.1 Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern

Das Fenster ganz öffnen, um die Arretierung freizugeben. Wenn die Arretierung nicht freigegeben und das Fenster trotzdem geschlossen wird, kann das Fenster wegen des großen Gegendrucks reißen.
Beim Ausstellen der Ausstellfenster darauf achten, dass keine Verwindungen auftreten. Ausstellfenster gleichmäßig ausstellen und schließen.
Wenn der Verriegelungshebel mit einem Sicherungsknopf ausgestattet ist, bei jeder Bedienung des Verriegelungshebels den Sicherungsknopf drücken.

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1 2 4 3 HYW07397Bild 13 Verriegelungshebel in Stellung "geschlossen"

Bild 14 Ausstellfenster mit Automatik-Aussteller
Öffnen:
■ Sicherungsknopf (Bild 13,1) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 13,2) eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Das Ausstellfenster bis zur gewünschten Raststellung öffnen. Der Automatik-Aussteller (Bild 14,1) rastet selbstständig ein.
Das Ausstellfenster bleibt in der gewünschten Stellung arretiert.
Schließen:
■ Das Ausstellfenster so weit ausstellen, bis die Arretierung freigegeben wird.
■ Das Ausstellfenster schließen.
■ Sicherungsknopf (Bild 13,1) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 13,2) eine viertel Umdrehung zum Fensterrahmen hin drehen. Die Verriegelungsnase (Bild 13,3) am Verriegelungshebel liegt komplett auf der Innenseite der Fensterverriegelung (Bild 13,4).

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1 2 HYW07399 4 3Bild 15 Verriegelungshebel in Stellung "Dauerbelüftung"
Dauerbelüftung
Mit dem Verriegelungshebel lässt sich das Ausstellfenster in zwei verschiedene Stellungen bringen:
• in Stellung "Dauerbelüftung" (Bild 15)
- in Stellung "fest verschlossen" (Bild 13)
Um das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" zu bringen:
■ Sicherungsknopf (Bild 15,1) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 15,3) eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Ausstellfenster leicht nach außen drücken.
■ Den Verriegelungshebel wieder zurückdrehen. Die Verriegelungsnase (Bild 15,3) am Verriegelungshebel dabei in die Aussparung der Fensterverriegelung (Bild 15,4) einfahren.
■ Sicherungsknopf (Bild 15,1) loslassen.
■ Sicherstellen, dass der Sicherungsknopf nicht hineingedrückt ist, sondern den Verriegelungshebel sichert.
Das Ausstellfenster darf während der Fahrt nicht in Stellung "Dauerbelüftung" stehen.
Bei Regen kann Spritzwasser in den Wohnbereich eindringen, wenn das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" steht. Deshalb die Ausstellfenster vollständig schließen.
7.5.2 Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo

Die Rollos vor der Fahrt öffnen. Wenn die Rollos geschlossen sind, kann die Federwelle durch die Erschütterungen beschädigt werden.
Die Fenster sind mit Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo lassen sich getrennt voneinander bedienen.

Bild 16 Ausstellfenster
Verdunklungsrollo Das Verdunklungsrollo befindet sich im oberen Rollokasten.
Schließen:
■ Verdunklungsrollo am Griff (Bild 16,2) nach unten ziehen. Wenn das Verdunklungsrollo ganz geschlossen wird, das Verdunklungsrollo auf beiden Seiten am Fensterrahmen in die Arretierung (Bild 16,3) einhängen.
Öffnen:
■ Wenn das Verdunklungsrollo vollständig geschlossen ist: Den Griff (Bild 16,2) nach unten drücken und den Griff dabei leicht nach innen ziehen. Das Verdunklungsrollo aus den Arretierungen links und rechts am Fensterrahmen aushängen.
■ Wenn sich das Verdunklungsrollo in Zwischenposition befindet: Den Griff (Bild 16,2) leicht nach unten ziehen, bis sich die Arretierung gelöst hat.
■ Verdunklungsrollo am Griff langsam zurückführen.
Insektenschutzrollo Das Insektenschutzrollo befindet sich im oberen Rollokasten.
Schließen:
Insektenschutzrollo am Griff (Bild 16,1) nach unten ziehen und auf beiden Seiten am Fensterrahmen in die Arretierung (Bild 16,3) einhängen.
Öffnen:
Griff (Bild 16,1) nach unten drücken und den Griff dabei leicht nach innen ziehen. Das Insektenschutzrollo aus den Arretierungen links und rechts am Fensterrahmen aushängen.
■ Insektenschutzrollo am Griff langsam zurückführen.
Die Zugkraft der Feder für das Verdunklungsrollo und das Insektenschutz-rollo kann bei Bedarf nachgestellt werden (siehe Kapitel 13).

7.6 Dachhauben
Je nach Modell sind im Fahrzeug Dachhauben mit oder ohne Zwangslüftung eingebaut. Wenn eine Dachhaube ohne Zwangslüftung eingebaut ist, erfolgt die Zwangslüftung über Pilzdachlüfter.

▶ Die Lüftungsöffnungen der Zwangslüftungen stets offen halten. Zwangslüftungen niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten.

Die Dachhauben sind mit Verdunklungsrollo oder Faltverdunklung und mit Insektenschutzrollo oder faltbarem Insektenschutz ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo schnappen nach Lösen der Verriegelung durch Zugkraft selbstständig in die Ausgangsstellung zurück. Um die Zugmechanik nicht zu beschädigen, das Verdunklungsrollo oder Insektenschutzrollo festhalten und langsam in die Ausgangsstellung zurückführen.
Rollos nicht über einen längeren Zeitraum geschlossen halten, da sonst mit erhöhter Materialermüdung zu rechnen ist.
Wenn das Verdunklungsrollo bzw. die Faltverdunklung vollständig geschlossen ist, kann es bei starker Sonneneinstrahlung zu einem Hitze-stau zwischen dem Verdunklungsrollo/der Faltverdunklung und der Dach-haube kommen. Die Dachhaube kann beschädigt werden. Deshalb bei starker Sonneneinstrahlung das Verdunklungsrollo/die Faltverdunklung nur zu 2/3 schließen. Die Dachhaube leicht öffnen oder in Lüftungsstellung bringen.
Je nach Witterung die Dachhauben so weit schließen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
▷ Die Dachhauben nicht betreten.
▷ Vor Fahrtbeginn die Dachhauben schließen.
▷ Vor Fahrtbeginn die Verriegelung der Dachhauben prüfen.

Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Dachhauben schließen.
Wenn Sonnenlicht auf die Polsterstoffe fällt, hellen sich die Polsterstoffe mit der Zeit auf. Steigt gleichzeitig die Temperatur im Fahrzeug stark an, beschleunigt sich die Farbänderung.
Daher empfehlen wir, bei starker Sonneneinstrahlung am abgestellten Fahrzeug die Verdunklungen an den Dachhauben zu 2/3 zu schließen.
7.6.1 Dachhaube mit Schnappverschluss
Die Dachhaube kann ein- oder beidseitig hochgestellt werden.

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1 2 3 3 4 DET00341Bild 17 Dachhaube mit Schnappverschluss
Öffnen:
■ Den Insektenschutz (Bild 17,2) am Griff (Bild 17,1) nach unten ziehen. Der Insektenschutz klappt nach unten.
■ Die Dachhaube an beiden Griffen (Bild 17,3) nach oben drücken.
■ Den Insektenschutz nach oben klappen und am Rahmen (Bild 17,4) einrasten.
Schließen:
■ Den Insektenschutz (Bild 17,2) am Griff (Bild 17,1) nach unten ziehen. Der Insektenschutz klappt nach unten.
■ Die Dachhaube an beiden Griffen (Bild 17,3) kräftig nach unten ziehen.
■ Den Insektenschutz nach oben klappen und am Rahmen (Bild 17,4) einrasten.
7.6.2 Kurbelhub-Dachhaube

Bild 18 Kurbelhub-Dachhaube
Die Kurbelhub-Dachhaube kann mit der Handkurbel geöffnet werden.
Öffnen:
■ Die Handkurbel (Bild 18,2) drehen, bis Widerstand spürbar ist (max. Öffnungswinkel 70°).
Schließen:
■ Die Handkurbel drehen, bis die Kurbelhub-Dachhaube geschlossen ist. Nach weiteren zwei bis drei Umdrehungen kann die Kurbelhub-Dachhaube verriegelt werden.
■ Die Verriegelung prüfen. Dazu mit der Hand gegen das Acrylglas drücken
Faltverdunklung
Die Faltverdunklung kann beliebig weit geschlossen werden. Wenn die Faltverdunklung mit dem Insektenschutz verriegelt ist, wird beim Schließen der Faltverdunklung der Insektenschutz mitgeführt.
Schließen:
■ Die Faltverdunklung am Griff (Bild 18,3) ziehen und an der gewünschten Position loslassen. Die Faltverdunklung bleibt in dieser Position stehen.
Öffnen:
■ Die Faltverdunklung am Griff langsam in Ausgangsstellung schieben.
Insektenschutz
Wenn der Insektenschutz mit der Faltverdunklung verriegelt ist, wird beim Schließen des Insektenschutzes die Faltverdunklung mitgeführt.
Schließen:
■ Den Insektenschutz am Griff (Bild 18,1) zum gegenüberliegenden Griff der Faltverdunklung (Bild 18,3) ziehen und einrasten lassen.
Öffnen:
■ Den Griff des Insektenschutzes (Bild 18,1) hinten nach oben drücken und den Insektenschutz an der Faltverdunklung (Bild 18,3) aushängen.
■ Den Insektenschutz am Griff langsam in Ausgangsstellung schieben.
7.7 Tische
7.7.1 Schwenktisch der Rundsitzgruppe

Der Schwenktisch ist nicht am Boden befestigt. Vor der Fahrt den Schwenktisch absenken und mit den beiliegenden Gurten an den Sitzbänken befestigen.

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1 2 DET00342Bild 19 Schwenktisch der Rundsitzgruppe
Der Schwenktisch kann durch seinen Schwenkmechanismus als Bettunterbau benutzt werden.
Umbau zum Bettunterbau:
■ Griff (Bild 19,2) nach oben schieben.
■ Tischplatte (Bild 19,1) in einem Bogen nach unten schwenken, bis der Griff einrastet.
7.7.2 Hängetisch mit Klappfuß

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1 2 3 HYW08233Bild 20 Hängetisch mit Klappfuß
Der Hängetisch kann als Bettunterbau benutzt werden.
Umbau zum Bettunterbau:
■ Die Tischplatte vorn leicht anheben.
■ Den Tischfuß (Bild 20,2) in Pfeilrichtung ziehen und einklappen.
■ Den Hängetisch aus der oberen Einhängeschiene (Bild 20,1) aushängen.
■ Den Hängetisch in die untere Einhängeschiene (Bild 20,3) einhängen und auf dem eingeklappten Tischfuß abstellen.
7.8 Leuchten

Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein.
▶ Die Glühlampen und Leuchtenträger vor dem Berühren abkühlen lassen.
Wenn die Leuchte eingeschaltet oder noch heiß ist, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen wie Stores oder Vorhängen mindestens 30 cm betragen. Brandgefahr!
7.9 Etagenbett

Das Etagenbett nur benutzen, wenn das Sicherungsnetz aufgespannt ist.
Das Etagenbett maximal mit 80 kg belasten.
Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Etagenbett lassen.
▶ Besonders bei Kleinkindern unter 6 Jahren immer darauf achten, dass sie nicht aus dem Etagenbett fallen können.
Für Kinder geeignete, separate Kinderbetten oder Reisekinderbetten verwenden.
Je nach Modell ist das Fahrzeug mit einem Etagenbett ausgestattet. Das Etagenbett kann ohne zusätzliche Umbauten sofort benutzt werden.
Das obere Bett immer über die serienmäßig vorhandene Aufstiegshilfe besteigen.
7.10 Umbau Schlafen

Je nach Modell kann die Sitzgruppe von der hier dargestellten in Form und Lage abweichen.
Je nach Modell muss zusätzlich ein beigelegtes Zusatzpolster zwischen die Sitzpolster gelegt werden.
7.10.1 Mittelsitzgruppe

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1 2 3 4 2 1
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1 2 3 2 1 8 5 6 HYW028901 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 Tischplatte
4 obere Halteschiene
5 Steckfuß
6 Bettkasten
7 untere Halteschiene
8 T i s c h f u ß
Bild 21 Vor dem Umbau

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1 2 4 7 3 2 1
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1 2 3 2 1 6 6 HYW02900Bild 22 Während des Umbaus

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1 2 2 1 6 3 6 HYW02910Bild 23 Nach dem Umbau
■ Sitzpolster (Bild 21,2) aufrecht stellen.
■ Den Tisch (Bild 22,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 7.7).
■ Die Rückenpolster (Bild 23,1) an die Außenwand legen. Keilform beachten.
■ Die beiden Sitzpolster (Bild 23,2) zwischen die Rückenpolster drücken.
7.10.2 Rundsitzgruppe

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4 5 6 5 4 8 9 8 HYW02830Bild 24 Vor dem Umbau
1 Rückenpolster
2 Rückenpolster
3 Rückenpolster
4 Rückenpolster
5 Sitzpolster
6 T i s c h
7 Sitzpolster
8 Bettkasten
9 G r i f f a m T i s c h

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7 4 5 6 5 4
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4 5 6 5 4 8 8 HYW02840Bild 25 Während des Umbaus

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7 4 5 5 4
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4 5 5 4 8 6 8 HYW02B50Bild 26 Nach dem Umbau
■ Die Rückenpolster (Bild 24,1, Bild 24,2 und Bild 24,3) unter dem Tisch ablegen.
■ Die Sitzpolster (Bild 24,5) aufrecht stellen.
■ Am Tisch (Bild 24,6) Griff (Bild 24,9) nach oben anheben und leicht am Griff ziehen.
■ Tisch auf die Höhe des Bettkastens herunterfahren. Der Tisch muss hörbar einrasten.
■ Die Rückenpolster (Bild 26,4) an die Außenwand legen. Keilform beachten.
■ Die beiden Sitzpolster (Bild 26,5) zwischen die Rückenpolster drücken.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Gasanlage des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Sicherheit
• den Gasverbrauch
• das Wechseln von Gasflaschen
• die Gasabsperrventile
Die Bedienung der gasbetriebenen Geräte des Fahrzeugs ist im Kapitel 10 beschrieben.
8.1 Allgemeines

▶ Vor Fahrtbeginn, beim Verlassen des Fahrzeugs oder wenn die Gasgeräte nicht benutzt werden, alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Beim Tanken, auf Fähren oder in der Garage darf kein Gerät (z. B. Heizung oder Kühlschrank) in Betrieb sein, wenn es mit offener Flamme betrieben wird. Explosionsgefahr!
▶ Wenn ein Gerät mit offener Flamme betrieben wird, das Gerät nicht in geschlossenen Räumen (z. B. Garagen) in Betrieb nehmen. Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!
Die Gasanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt warten, reparieren oder ändern lassen.
Die Gasanlage vor Inbetriebnahme und gemäß den nationalen Bestimmungen von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Bei Änderungen an der Gasanlage die Gasanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Auch der Gasdruckregler und die Abgasrohre müssen geprüft werden. Der Gasdruckregler muss nach spätestens 10 Jahren ersetzt werden. Verantwortlich für die Veranlassung der Maßnahme ist der Halter des Fahrzeugs.
Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften.
Bei Defekt an der Gasanlage: Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen.
▶ Vor Inbetriebnahme der Kochstelle für eine ausreichende Belüftung sorgen. Fenster oder Dachhaube öffnen.
▶ Gaskocher oder Gasbackofen nicht für Heizzwecke verwenden.
Wenn mehrere Gasgeräte vorhanden sind, ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil erforderlich. Wenn einzelne Gasgeräte nicht genutzt werden, das jeweilige Gasabsperrventil schließen.
Zündsicherungen müssen nach Erlöschen der Gasflamme innerhalb einer Minute schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar. Funktion von Zeit zu Zeit prüfen.
Die eingebauten Gasgeräte sind ausschließlich für einen Betrieb mit Propangas, Butangas oder mit einem Gemisch beider Gase ausgelegt. Der Gasdruckregler sowie alle eingebauten Gasgeräte sind auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt.

▶ Propangas ist bis -42 °C, Butangas dagegen nur bis 0 °C vergasungsfähig. Bei tieferen Temperaturen ist kein Gasdruck mehr vorhanden. Butangas ist für den Winterbetrieb nicht geeignet.
▶ Regelmäßig den Gasschlauch am Gasflaschenanschluss auf Dichtheit prüfen. Der Gasschlauch darf keine Risse aufweisen und nicht porös sein. Den Gasschlauch spätestens 10 Jahre nach Herstellungsdatum in einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen. Der Betreiber der Gasanlage muss den Austausch veranlassen.
Der Gaskasten ist aufgrund seiner Funktion und Konstruktion ein nach außen offener Raum. Die serienmäßig eingebaute Zwangslüftung nie abdecken oder zustellen. Ausströmendes Gas kann sonst nicht nach außen abgeleitet werden.
▶ Den Gaskasten nicht als Stauraum benutzen, da Feuchtigkeit eindringen kann.
▶ Den Gaskasten vor dem Zugriff Unbefugter sichern. Dazu den Zugang verschließen.
Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche muss zugänglich sein.
▶ Nur gasbetriebene Geräte (z. B. Gasgrill) anschließen, die für einen Gasdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Das Abgasrohr muss an der Heizung und am Kamin dicht und fest angeschlossen sein. Das Abgasrohr darf keine Beschädigungen aufweisen.
Abgase müssen ungehindert ins Freie austreten können und Frischluft muss ungehindert eintreten können. Deswegen Abgaskamine und Ansaugöffnungen sauber halten und freihalten (z. B. von Schnee und Eis). Es dürfen keine Schneewälle oder Schürzen am Fahrzeug anliegen.
8.2 Gasflaschen

Gasflaschen nur im Gaskasten mitführen.
▶ Gasflaschen im Gaskasten senkrecht aufstellen.
Gasflaschen verdreh- und kippsicher festzurren.
▶ Wenn die Gasflaschen nicht an den Gasschlauch angeschlossen sind, immer die Schutzkappe aufsetzen.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen, bevor der Gasdruckregler oder der Gasschlauch von der Gasflasche entfernt wird.
Gasdruckregler oder Gasschlauch nur von Hand an die Gasflaschen anschließen. Keine Werkzeuge verwenden.
Ausschließlich spezielle Gasdruckregler mit Sicherheitsventil für den Einsatz in Fahrzeugen verwenden. Andere Gasdruckregler sind nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.
▶ Bei Temperaturen unter 5 °C Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Gasdruckregler verwenden.
Nur 11-kg- oder 5-kg-Gasflaschen verwenden. Campinggasflaschen mit eingebautem Rückschlagventil (blaue Flaschen mit max. 2,5 bzw. 3 kg Inhalt) dürfen in Ausnahmefällen mit einem Sicherheitsventil verwendet werden.

Für Außengasflaschen möglichst kurze Schlauchlänge verwenden (max. 150 cm).
▶ Niemals die Belüftungsöffnungen im Boden unter den Gasflaschen blockieren.

▷ Verschraubungen am Gasdruckregler haben Linksgewinde.
Für gasbetriebene Geräte muss der Gasdruck auf 30 mbar reduziert werden.
Direkt am Flaschenventil unverstellbaren Gasdruckregler mit Sicherheitsventil anschließen.
Der Gasdruckregler reduziert den Gasdruck der Gasflasche auf den Betriebsdruck der Gasgeräte.
Zum Befüllen und Anschließen der Gasflaschen in Europa führt der Zubehörhandel entsprechende Euro-Füllsets bzw. Euro-Flaschensets.
Informationen bei den Handelspartnern oder der Servicestelle.
8.3 Gasverbrauch

Die Angaben über den Gasverbrauch der einzelnen Gasgeräte sind Durchschnitts-Richtwerte.
| Verbraucher Gasverbrauch in Gramm/Stunde | |
| Heizung ca. 170 - 490 g/h | |
| Kocher, pro Kochstelle ca. 140 - 165 g/h | |
| Kühlschrank ca. 18 g/h | |
8.4 Gasflaschen wechseln

▶ Beim Wechseln der Gasflaschen nicht rauchen und keine offenen Flammen entzünden.
Nach dem Wechseln der Gasflaschen prüfen, ob an den Anschluss-Stellen Gas austritt. Dazu die Anschluss-Stelle mit Lecksuch-Spray besprühen. Der Zubehörhandel bietet diese Mittel an.

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HYW05301 1 2 3 4 5Bild 27 Gaskasten
■ Außenklappe für Gaskasten öffnen (siehe Kapitel 7).
■ Haupt-Absperrventil (Bild 27,1) an der Gasflasche (Bild 27,4) schließen. Pfeilrichtung beachten.
■ Gasdruckregler (Bild 27,3) mit Gasschlauch (Bild 27,5) von Hand von der Gasflasche abschrauben (Linksgewinde).
■ Befestigungsgurte (Bild 27,2) lösen und Gasflasche herausnehmen.
■ Gefüllte Gasflasche in den Gaskasten stellen.
■ Gasflasche mit den Befestigungsgurten befestigen.
Gasdruckregler mit Gasschlauch von Hand auf Gasflasche schrauben (Linksgewinde).
8.5 Gasabsperrventile

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1 2 3 BUE00678Bild 28 Symbole der Gasabsperrven- tile
1 Kühlschrank
2 Kochstelle
3 Heizung
Im Fahrzeug ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil (Bild 28) eingebaut. Die Gasabsperrventile befinden sich unterhalb der Kochstelle.

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1 2 2 3 4 4 4 HYW08128Bild 29 Stellung Gasabsperrventile
1 Gasabsperrventil geöffnet
2 Gasabsperrventil geschlossen
3 Gaszuleitung
4 Leitung zum Gasgerät
Öffnen:
Gasabsperrventil des entsprechenden Gasgerätes parallel (Bild 29,1) zur Leitung (Bild 29,4) stellen, die zum Gasgerät führt.
Schließen:
Gasabsperrventil des entsprechenden Gasgerätes quer (Bild 29,2) zur Leitung (Bild 29,4) stellen, die zum Gasgerät führt.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur elektrischen Anlage des Caravans. Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Sicherheit
• das 12-V-Bordnetz
• das Netzgerät
• das 230-V-Bordnetz
• den Anschluss an die 230-V-Versorgung
• die Sicherungsbelegung
• den Anschluss an das Zugfahrzeug
• den Verlauf der Leitungen
Die Bedienung der elektrisch betriebenen Geräte des Wohnaufbaus ist im Kapitel 10 beschrieben.
9.1 Generelle Sicherheitshinweise

▶ Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
Das Fahrzeug ist während eines Gewitters ein sicherer Aufenthaltsort (Faradaykäfig). Vorsichtshalber jedoch den 230-V-Anschluss trennen und die Antennen einziehen, um die elektrischen Geräte zu schützen.
9.2 12-V-Bordnetz

Bei der Stromversorgung des Caravans über die Batterie des Zugfahrzeugs beachten, dass die Kapazität der Batterie beschränkt ist. Die Startfähigkeit des Zugfahrzeugs kann bei zu starker Entladung beeinträchtigt werden.
Die elektrische Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Caravan immer trennen, bevor der Caravan an die örtliche Stromversorgung angeschlossen wird. Dazu den Stecker aus der Steckdose des Zugfahrzeugs herausziehen.
Wenn der Caravan nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, erfolgt die 12-V-Versorgung über die Starterbatterie des angeschlossenen Zugfahrzeugs. Die Starterbatterie hat nur einen begrenzten Energievorrat. Deshalb elektrische Verbraucher nicht über einen längeren Zeitraum ohne 230-V-Versorgung betreiben, wenn der Motor des Zugfahrzeugs abgestellt ist.
9.3 Netzgerät

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HYW08133 1 2 3 4Bild 30 Netzgerät und 230-V-Sicherungsautomat
Das Netzgerät (Bild 30,1) ist in den Kleiderschrank eingebaut.
Das Netzgerät ist neben dem 230-V-Sicherungsautomaten (Bild 30,4) mon- tiert.
In das Netzgerät sind mehrere Sicherungen (Bild 30,2) und ein Überlastungsschutz integriert. Eine defekte Sicherung oder ein Kurzschluss im Stromkreis wird durch eine rot aufleuchtende LED (Bild 30,3) unterhalb der Sicherung angezeigt.
Wenn das Fahrzeug nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, wird der benötigte Strom der Batterie des Zugfahrzeugs entnommen, sofern der Kontakt 9 "Dauerplus" an der Steckdose des Zugfahrzeugs angeschlossen ist (siehe Anschluss-Schema am Ende dieses Kapitels). Die 12-V-Wohnraumbeleuchtung, die Kassettentoilette und die Wasserpumpe können benutzt werden.
Wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen wird, schaltet das Netzgerät die Stromversorgung im Wohnbereich automatisch von der Batterie des Zugfahrzeugs auf Netzbetrieb um.
Eine Thermosicherung im Netzgerät schaltet alle 12-V-Verbraucher im Caravan ab, wenn das Netzgerät überhitzt. Das Netzgerät kann überhitzen, wenn die Lüftungsöffnungen durch Kleidung abgedeckt werden oder viele 12-V-Verbraucher über einen längeren Zeitraum betrieben werden.
Wenn die Thermosicherung ausgelöst hat, schaltet sich das Netzgerät nach Abkühlung automatisch wieder ein.
9.4 230-V-Bordnetz

▶ Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
Das 230-V-Bordnetz versorgt:
- die Steckdosen mit Schutzkontakt für Geräte mit maximal 16 A
- den Kühlschrank
• das Netzgerät
Die elektrischen Verbraucher, die an das 12-V-Bordnetz des Wohnteils angeschlossen sind, werden vom Netzgerät mit Spannung versorgt.
9.4.1 230-V-Anschluss

▶ Die externe 230-V-Versorgung muss über einen Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter, 30 mA) abgesichert sein.


Die elektrische Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Caravan immer trennen, bevor der Caravan an die örtliche Stromversorgung angeschlossen wird. Dazu den Stecker aus der Steckdose des Zugfahrzeugs herausziehen.
Für die Anschluss-Stellen auf Campingplätzen (Campingverteiler) sind hoch empfindliche Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter, 30 mA) vorgeschrieben.
Das Fahrzeug ist bereits mit einem Fehlerstrom-Schutzschalter (FISchalter) ausgestattet.
Das Fahrzeug kann an eine externe 230-V-Versorgung angeschlossen werden. Das Kabel darf eine Länge von höchstens 25 m haben.
9.4.2 Versorgungsleitung für externen 230-V-Anschluss

▶ Von Kabeltrommeln das Kabel vollständig abwickeln, um eine Überhitzung zu vermeiden.
Versorgungsleitung
- dreiadrige (3 x 2,5 mm ^2 ) flexible Gummischlauchleitung
- höchstens 25 m Länge
• 1 Stecker mit Schutzkontakt - 1 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Steckvorrichtungen nach EN 60309)
Anschlussmöglichkeiten
Wir empfehlen als Versorgungsleitung ein CEE-Verbindungskabel mit CEE-Stecker und CEE-Kupplung. Wenn diese Anschlussmöglichkeit nicht gegeben ist, empfehlen wir folgende Kombination mit einem Schuko-Stecker:

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1 2 3 4 5 6 HYW00161Bild 31 Anschlussmöglichkeiten 230-V-Anschluss

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1 2 3 HYW07880Bild 32 Anschluss an eine Winkel-kupplung mit Steckdose
- Adapterkabel: CEE 17 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Bild 31,1) – Stecker mit Schutzkontakt (Bild 31,2)
- Kabeltrommel: Steckdose mit Schutzkontakt (Bild 31,3) – Stecker mit Schutzkontakt (Bild 31,4)
- Adapterkabel: Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Bild 31,5) – CEE 17 Stecker mit Schutzkontakt (Bild 31,6)

Bei Verwendung einer CEE 17 Winkelkupplung mit rückseitig eingebauter Steckdose (Bild 32,1) nur einen gummierten und versiegelten IP 44 Stecker mit Schutzkontakt (Bild 32,2) verwenden. Keine Stecker ohne Schutzkontakt (Bild 32,3) verwenden. Gefahr eines Stromschlages!
Je nach Ausführung ist die Klappe für den 230-V-Anschluss mit dem Symbol "gekennzeichnet.
Versorgungsleitung anschließen:
■ Außenklappe nach oben schwenken.
■ Stecker einstecken.
Je nach Ausführung den Stecker vor dem Herausziehen entriegeln.

9.5 Sicherungen

▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.
▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Stromversorgung ausgeschaltet ist.
▶ Sicherungen niemals überbrücken oder reparieren.
▶ Defekte Sicherungen immer nur gegen eine neue Sicherung mit gleichem Sicherungswert auswechseln.
9.5.1 12-V-Sicherungen
Die Verbraucher, die im Wohnteil an die 12-V-Versorgung angeschlossen sind, sind durch eigene Sicherungen abgesichert. Die Sicherungen sind an unterschiedlichen Einbauorten im Fahrzeug zugänglich. Ausnahme: Der Kühl-schrank wird über Klemme 15 durch das Zugfahrzeug mit Strom versorgt und ist somit auch dort abgesichert (Anhängersteckdose Kontakt 10).

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1 2 HYW07712Bild 33 12-V-Sicherung
1 unversehrtes Sicherungselement 2 unterbrochenes Sicherungselement
Eine intakte 12-V-Sicherung ist an dem unversehrten Sicherungselement (Bild 33,1) erkennbar. Wenn das Sicherungselement unterbrochen ist (Bild 33,2), die Sicherung wechseln.
Vor dem Wechseln der Sicherungen Funktion, Wert und Farbe der betreffenden Sicherungen den nachfolgenden Angaben entnehmen. Bei einem Sicherungswechsel nur Flachsicherungen mit den Werten verwenden, die nachfolgend angegeben sind.
Sicherungen am Netzgerät
| Funktion Wert/Farbe | |
| Kreis 1 15 A blau | |
| Kreis 2 (Wasserpumpe) 5 A hellbraun | |
| Kreis 3 10 A rot | |
| Kreis 4 10 A rot | |
| Kreis 5 15 A blau |
Sicherung der Thetford-Toilette (schwenkbare Toilette)
Die Sicherung befindet sich im Gehäuserahmen der Thetford-Kassette.

Bild 34 Sicherung der Thetford-Toilette
1 Flachsicherung 3 A/violett
Wechseln:
■ Die Klappe für die Thetford-Kassette außen am Fahrzeug öffnen.
■ Die Thetford-Kassette vollständig herausziehen.
■ Die Sicherung (Bild 34,1) wechseln.
9.5.2 230-V-Sicherung

Den Fehlerstrom-Schutzschalter bei jedem Anschluss an die 230-V-Versorgung, mindestens aber alle 6 Monate prüfen.

Bild 35 230-V-Sicherungskasten mit Leitungsschutzschalter und FI-Schalter
Ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) im Sicherungskasten sichert das gesamte Fahrzeug gegen Fehlerstrom (0,03 A) ab. Der nachgeschaltete Leitungsschutzschalter (10 A) (Bild 35,2) sichert das 230-V-Bordnetz ab.
Der Sicherungskasten befindet sich im Kleiderschrank.
Fehlerstrom-Schutzschalter prüfen:
■ Wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, die Prüftaste (Bild 35,1) drücken. Der Leitungsschutzschalter muss auslösen.
9.6 Anschluss an Zugfahrzeug
9.6.1 Anschluss-Schema dreizehnpoliger Stecker

Die Farben der Anschlusskabel für den Anschluss an die Steckdose des Zugfahrzeugs notieren. Ein eventuell erforderlich werdender Neuanschluss wird damit wesentlich erleichtert.
Zum Anschließen des dreizehnpoligen Steckers an eine siebenpolige Steckdose ein Adapterstück verwenden (im Handel erhältlich).

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HYW00600Bild 36 Sicht auf Steckdose Zugfahrzeug (dreizehnpoliges System Jaeger)
Anschluss-Schema
| Kontakt-nr. | DIN-Be-zeichnung | Funktion Kabel- | farbe | Leitungs-querschnitt |
| 1 L Fahrtrichtungsanzeiger, links gelb | 1,5 mm^2 | |||
| 2 54 G Nebelschlussleuchte blau | 1,5 mm^2 | |||
| 31) | 31 Masse (Kontakte 1, 2, 4 - 8) weiß | 2,5 mm^2 | ||
| 4 R Fahrtrichtungsanzeiger, rechts grün | 1,5 mm^2 | |||
| 5 58 R rechte Schlussleuchte, Umriss-leuchte, Begrenzungsleuchte, Markierungsleuchte, Kennzei-chenbeleuchtung | braun | 1,5 mm^2 | ||
| 6 54 Bremsleuchten rot | 1,5 mm^2 | |||
| 7 | 58 L | linke Schlussleuchte, Umriss-leuchte, Begrenzungsleuchte, Markierungsleuchte, Kennzei-chenbeleuchtung | schwarz | 1,5 mm^2 |
| 8 | Rückfahrleuchte und/oder Rück-fahreinrichtung für Auflaufbrem-se | rosa | 1,5 mm^2 | |
| 9 | Stromversorgung (Dauerplus) | orange | 2,5 mm^2 | |
| 10 | Stromversorgung; gesteuert durch Zündschaltung Kühl-schrank | grau | 2,5 mm^2 | |
| 111) | Masse (Kontakt 10) | weiß-schwarz | 2,5 mm^2 | |
| 12 | nicht belegt | – | – | |
| 131) | Masse (Kontakt 9) | weiß-rot | 2,5 mm^2 | |
1) Diese Masseleitungen dürfen anhängerseitig nicht elektrisch leitend verbunden sein.
9.6.2 Zugwagen-Installation

Das Zugfahrzeug mit den entsprechenden Kabelquerschnitten und einem Relais für die Stromversorgung (gesteuert über Zündung) nachrüsten (siehe Bild 37).
Wenn die unten vorgegebenen Kabelquerschnitte nicht eingehalten werden, kann es sein, dass eine ordnungsgemäße Ladung der Wohnraumbatterie während der Fahrt nicht möglich ist.

text_image
Belegung der 13-poligen Steckdose z.B. nach DIN 72.570 2,5mm² 2,5mm² je 2,5mm² von Klemme 15 Spannung bei "Zündung EIN" 9 + Ladeleitung 10 + Kühlschrank 13 - Ladeleitung 11 - Kühlschrank HYW06887Bild 37 Zugwagen-Installationsplan
9.7 Stromlaufpläne
9.7.1 Blockschaltbild 230 V

Bild 38 Schema 230-V-Leitungsverlegung
1 230-V-Anschluss
2 230-V-Sicherungskasten
3 Stromversorgungsgerät
4 Kühlschrank
5 Verteilerdose
6 S t e c k d o s e n
7 Tr u m a t h e r m
8 Schalter für Trumatherm
9 H05VV-FG1,5 2bl/bn/gnge
10 F3G2,5 2
Bild 38 zeigt eine schematische Darstellung des 230-V-Netzes.
9.7.2 Blockschaltbild 12 V

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["Central Unit"]
C["2"] --> B
D["X"] --> B
E["P"] --> B
F["4"] --> B
G["5"] --> B
Bild 39 Schema 12-V-Leitungsverlegung
1 Anhängerkupplung (Kontakt 9, 10, 11 und 13)
2 230-V-Sicherungsautomat
3 Stromversorgungsgerät
4 Kühlschrank
5 Wasserpumpe
6 K r e i s 1 b i s 3
Bild 39 zeigt eine schematische Darstellung des 12-V-Netzes.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Einbaugeräten des Fahrzeugs. Die Hinweise beziehen sich nur auf die Bedienung der Einbaugeräte.
Weitere Informationen zu den Einbaugeräten entnehmen Sie bitte den Bedienungsanleitungen der Einbaugeräte, die dem Fahrzeug separat beiliegen.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Heizung
• die Therme
• den Gaskocher
• den Dunstabzug
• den Kühlschrank
10.1 Allgemeines

Der Wärmetauscher der Warmluft-Heizung Truma muss nach 30 Jahren ersetzt werden. Nur der Hersteller der Heizung oder eine autorisierte Fachwerkstatt darf den Wärmetauscher auswechseln. Der Betreiber der Heizung muss den Austausch veranlassen.
Aus Sicherheitsgründen müssen Ersatzteile für Heizgeräte den Angaben des Herstellers entsprechen und von diesem als Ersatzteil zugelassen sein. Diese Ersatzteile darf nur der Gerätehersteller oder eine autorisierte Fachwerkstatt einbauen.
Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des jeweiligen Einbaugerätes entnehmen.

Im Fahrzeug sind je nach Ausführung die Einbaugeräte Heizung, Therme, Kochstelle und Kühlschrank eingebaut.
In dieser Bedienungsanleitung werden nur die Bedienung und die Besonderheiten der Einbaugeräte beschrieben.
Vor Inbetriebnahme eines gasbetriebenen Einbaugerätes das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und das jeweilige Gasabsperrventil öffnen.

text_image
1 2 3 BUE006781 Kühlschrank
2 Kochstelle
3 Heizung/Boiler
Bild 40 Symbole der Gasabsperrven- tile
10.2 Heizung

Im Winter vor Inbetriebnahme der Heizung prüfen, ob der Kamin auf dem Dach frei von Schnee und Eis ist.
Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
▶ Beim Tanken, auf Fähren und in der Garage die Heizung nie im Gasbetrieb betreiben. Explosionsgefahr!
In geschlossenen Räumen (z. B. Garagen) die Heizung nie im Gasbetrieb betreiben. Vergiftungs- und Erstickungsgefahr!
▶ Wenn sich das Umluftgebläse nicht automatisch einschaltet, ab Heizungsstufe 3 bis 4 das Umluftgebläse einschalten. Es besteht Überhitzungsgefahr für die Heizung!
▶ Abgasrohr nicht beschädigen.
▶ Den Abgaskamin nicht verschließen oder überbauen.
Beim Wintercamping die Truma-Kaminverlängerung verwenden, damit bei Schneefall der Abgaskamin nicht mit Schnee bedeckt wird.
▶ Den Raum hinter der Heizung nicht als Stauraum verwenden.
Bei der ersten Inbetriebnahme der Heizung tritt kurzzeitig eine leichte Rauch- und Geruchsbelästigung auf. Sofort die Heizung am Bedienschalter auf höchste Stufe stellen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften. Rauch und Geruch verschwinden nach kurzer Zeit von selbst.
10.2.1 Richtig heizen

Bild 41 Luftaustrittdüse
Warmluftverteilung
Im Fahrzeug sind mehrere Luftaustrittdüsen (Bild 41) eingebaut. Rohre führen die Warmluft zu den Luftaustrittdüsen. Die Luftaustrittdüsen so drehen, dass die Warmluft dort austritt, wo es gewünscht wird.
Einstellung der Luftaustrittdüsen
• Ganz geöffnet: voller Warmluftstrom
- Halb oder nur teilweise geöffnet: verringerter Warmluftstrom
Wenn 5 Luftaustrittdüsen vollständig geöffnet sind, dann tritt an jeder einzelnen Düse weniger Warmluft aus. Werden jedoch nur 3 Luftaustrittdüsen geöffnet, dann strömt aus jeder einzelnen Düse mehr Warmluft.
10.2.2 Warmluft-Heizung

Bei Störungen vor erneutem Zündversuch zwei Minuten warten.

Bild 42 Drehregler an der Heizung
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Heizung" öffnen.
Drehregler an der Heizung auf gewünschten Wert einstellen und bis zum Anschlag niederdrücken.
Der Zündautomat erzeugt Zündfunken. Es ist ein klickendes Geräusch zu hören.
■ Drehregler gedrückt halten, bis die Flamme brennt. Das Brennen der Flamme kann im Sichtfenster in der Heizungsverkleidung kontrolliert werden.
■ Drehregler weitere 10 Sekunden gedrückt halten, bis die Zündsicherung anspricht.

Der Zündautomat zündet so lange, bis das Gas brennt. Wenn kein Gas vorhanden ist, zündet er weiter, bis die Batterie im Zündautomaten leer ist. Wenn nicht geheizt wird, den Drehregler der Heizung immer auf "0" stellen, um eine Entladung der Batterie im Zündautomaten zu verhindern.
Wenn das klickende Geräusch während des Zündvorgangs überhaupt nicht gehört wird oder nur in Zeitabständen von mehreren Sekunden: Die Batterie im Zündautomaten wechseln.
▷ Vor Beginn jeder Heizsaison neue Batterien einsetzen.
Ausschalten:
■ Drehregler an der Heizung auf "0" stellen. Der Zündautomat wird damit gleichzeitig abgeschaltet.
Das Gasabsperrventil "Heizung" und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.


text_image
1 1 2 BUE00214Bild 43 Heizungsverkleidung abnehmen

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HYWD7635Bild 44 Heizung geöffnet
Batterie am Zündautomat wechseln:
■ Sicherstellen, dass die Heizung ausgeschaltet ist.
■ Heizungsverkleidung (Bild 43,2) abnehmen. Dazu die Verkleidung oben nach vorn ziehen, Haltefedern (Bild 43,1) seitlich nach oben drücken und Verkleidung nach vorn klappen.
■ Verkleidung (Bild 44,1) seitlich anstellen, damit die Anschlusskabel für das Warmluftgebläse sowie für die Zünd-Kontroll-Lampe nicht ausgesteckt werden müssen.
■ Die Abdeckung des Batteriefachs am Zündautomaten (Bild 44,2) nach oben schieben.
■ Die alte Batterie aus dem Batteriefach des Zündautomaten nehmen.
■ Eine neue Batterie (Bild 44,3) gleichen Typs polrichtig (+/-) in das Batteriefach des Zündautomaten einsetzen. Nur temperaturbeständige (+70 °C) und auslaufssichere Mignon-Batterien verwenden.
■ Die Abdeckung des Batteriefachs am Zündautomaten nach unten schieben.
■ Rasthebel nach rechts drücken, bis Verriegelung hörbar einrastet.

Bild 45 Heizungsverkleidung, Haltelaschen
■ Heizungsverkleidung montieren. Dazu Verkleidung (Bild 45,1) auf die unteren Haltelaschen (Bild 45,2) stellen.
■ Bedienungsstange von unten in die Griffbuchse einführen und Verkleidung oben einrasten lassen.
10.2.3 Umluftgebläse
Das Umluftgebläse sorgt in Verbindung mit der Warmluft-Heizung für eine bessere Wärmeverteilung im Caravan.
Im Fahrzeug ist ein Umluftgebläse für 230 V Netzspannung eingebaut.

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truma Trumavent 1 2 230 V- HYW07548Bild 46 Bedienschalter für Umluftgebläse
Umluftgebläse einschalten:
■ Den Drehschalter (Bild 46,1) auf " " stellen.
■ Mit dem Drehknopf (Bild 46,2) die gewünschte Leistung des Umluftgebläses einstellen.
■ Den Drehschalter (Bild 46,1) auf "O" stellen.
Umluftgebläse ausschalten:
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.

10.2.4 Elektrische Fußbodentemperierung

Bei Modellen mit elektrischer Fußbodentemperierung auf keinen Fall in den Boden Löcher bohren oder Schrauben eindrehen. Vorsicht mit spitzen Gegenständen. Gefahr eines Stromschlags oder eines Kurzschlusses durch die Beschädigung eines Heizdrahtes.

▷ Den Regler nicht abdecken. Überhitzungsgefahr!

Die elektrische Fußbodentemperierung arbeitet nur, wenn das Fahrzeug an eine 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Die Leistung der elektrischen Fußbodentemperierung allein reicht nicht aus, um den Wohnraum zu erwärmen.
Der Regler für die elektrische Fußbodentemperierung ist je nach Modell im Kleiderschrank oder in einer Sitztruhe eingebaut.
Schaltstufen Die elektrische Fußbodentemperierung hat vier Schaltstufen:
0 "Aus"
• 20 V "niedrige Heizstufe"
• 22 V "mittlere Heizstufe"
• 24 V "hohe Heizstufe"

text_image
TOBIO JANNITE 20V 22V 1 2 HYW07636Bild 47 Regler für elektrische Fußbo- dentemperierung
Einschalten:
■ Das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen (siehe Abschnitt 9.4.1).
■ Den Drehregler (Bild 47,2) auf die gewünschte Heizstufe drehen.
Ausschalten:
■ Den Drehregler (Bild 47,2) auf Stellung "0" drehen.
Nach dem Ausschalten bleibt der Fußboden aufgrund der Restwärme noch eine Zeit lang warm.
Wenn der Regler überlastet wird, spricht der Überlastungsschutz an. Der Stift (Bild 47,1) springt heraus.
Überlastungsschutz einschalten:
■ Den Stift (Bild 47,1) am Überlastungsschutz eindrücken, wenn der Regler abgekühlt ist.
10.3 Therme

Die Therme nie ohne Wasserinhalt betreiben.
Die Therme bei Frostgefahr entleeren, wenn die Therme nicht in Betrieb ist.
▷ Wenn das Fahrzeug nicht benutzt wird, die Therme abschalten und entleeren.
In die Kaltwasserleitung zwischen Therme und Wasserpumpe kein Rückschlagventil einbauen.
Bei Anschluss an eine zentrale Wasserversorgung oder bei stärkeren Pumpen einen Druckminderer einsetzen. Die Therme ist nur für einen Druck bis max. 1,2 bar ausgelegt. Zusätzlich ein Sicherheits-/Ablassventil in die Kaltwasserleitungen einsetzen.

Das Wasser aus der Therme nicht als Trinkwasser verwenden.

Bild 48 Bedienschalter für Therme
Die Therme kann wahlweise mit der 230-V-Versorgung (elektrische Betriebsart), mit der Warmluft des Heizungssystems oder mit beiden Energiearten betrieben werden. Die Therme heizt ca. 5 l Wasser auf ca. 65 °C auf.
Mit dem Bedienschalter (Bild 48,1) wird die elektrische Betriebsart eingeschaltet. Die Kontroll-Leuchte (Bild 48,2) im Schalter muss leuchten.
Bei Warmluft-Betrieb wird durch die Heizung und die Umluft das Wasser in der Therme erwärmt.
Je nach Modell ist das Fahrzeug mit einem oder mit zwei Ablasshähnen für die Therme ausgestattet.
Einschalten:
■ Das Fahrzeug an die externe 230-V-Versorgung anschließen und den 230-V-Sicherungsautomaten einschalten.
■ Bedienschalter (Bild 48,1) einschalten. Kontroll-Leuchte (Bild 48,2) im Schalter leuchtet. Das Wasser in der Therme wird auf 65 °C aufgeheizt.
Ausschalten:
■ Bedienschalter (Bild 48,1) ausschalten. Kontroll-Leuchte (Bild 48,2) im Schalter erlischt.

Bild 49 Ablasshahn für Therme
Therme mit Wasser füllen:
■ Das Fahrzeug an die externe 230-V-Versorgung anschließen und den 230-V-Sicherungsautomaten einschalten.
■ Bedienschalter (Bild 48,1) ausschalten. Kontroll-Leuchte (Bild 48,2) im Schalter leuchtet nicht.
Alle Ablasshähne schließen. Dazu die Kappen (Bild 49,1) im Uhrzeigersinn drehen.
Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Die Wasserpumpe wird eingeschaltet. Die Warmwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
Therme entleeren:
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass die Therme mit Wasser gefüllt ist.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Die 230-V-Versorgung am 230-V-Sicherungsautomaten ausschalten.
■ Verschluss-Stopfen am Wassertank öffnen.
■ Alle Wasserhähne auf Mittelstellung stellen und öffnen.
■ Wasserpumpe nach oben halten, bis die Wasserleitungen vollständig entleert sind.
■ Alle Ablasshähne der Therme öffnen. Dazu die Kappen (Bild 49,1) entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Prüfen, ob das Wasser aus der Therme vollständig abläuft.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.

10.4 Kochstelle

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
▶ Vor Inbetriebnahme der Kochstelle für eine ausreichende Belüftung sorgen. Fenster oder Dachhaube öffnen.
Gaskocher oder Gasbackofen nicht zum Heizen verwenden.
Für den Umgang mit heißen Töpfen, Pfannen und ähnlichen Gegenständen Kochhandschuhe oder Topflappen benutzen. Verletzungsgefahr!
10.4.1 Gaskocher

Während des Einschaltens und wenn der Gaskocher in Betrieb ist, dürfen keine brennbaren oder leicht entzündlichen Gegenstände wie Geschirrtücher, Servietten usw. in der Nähe des Gaskochers sein. Brandgefahr!
Der Zündvorgang muss von oben her sichtbar sein und darf nicht durch aufgestellte Kochtopfe verdeckt werden.
▶ Wenn ein Flammschutzblech vorhanden ist, das Flammschutzblech bei Benutzung des Gaskochers immer aufstellen.
Die Gaskocher-Abdeckung wird je nach Modell durch Federkraft zugezogen. Beim Schließen besteht Verletzungsgefahr!

Die gläserne Gaskocher-Abdeckung nicht als Kochfeld benutzen.
Die Gaskocher-Abdeckung nicht schließen, während der Gaskocher in Betrieb ist.
Die Gaskocher-Abdeckung nicht durch Druck belasten, wenn sie geschlossen ist.
▷ Keine heißen Kochtöpfe auf die Gaskocher-Abdeckung stellen.
Die Gaskocher-Abdeckung nach dem Kochen noch so lange offen halten, wie die Brenner Hitze abgeben. Die Glasplatte könnte sonst zerspringen.

Nur Töpfe und Pfannen benutzen, deren Durchmesser für den Brennerrost des Gaskochers geeignet ist.
▷ Wenn die Flamme erlischt, sperrt das Zündsicherungsventil selbsttätig die Gaszufuhr.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
Der Küchenblock des Fahrzeugs ist mit einem 3-Flammen-Gaskocher ausgestattet.

Bild 50 Bedienelemente für Gas- kocher
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kochstelle" öffnen.
■ Gaskocher-Abdeckung öffnen.
■ Je nach Modell Flammschutzblech ausklappen oder aufstellen.
■ Drehregler (Bild 50,2) der gewünschten Brennstelle auf Zündposition (große Flamme, Bild 50,1) drehen.
■ Drehregler drücken und gedrückt halten.
■ Den Brenner mit einem Gasanzünder, einem Streichholz oder mit anderen geeigneten Zündeinrichtungen anzünden.
■ Wenn die Flamme brennt, den Drehregler noch 10 bis 15 Sekunden lang gedrückt halten, bis das Zündsicherungsventil die Gaszufuhr offen hält.
■ Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung drehen.
■ Falls das Anzünden erfolglos ist, den Vorgang von Anfang an wiederholen.
■ Drehregler auf 0-Stellung (Bild 50,3) drehen. Die Flamme erlischt.
Gasabsperrventil "Kochstelle" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Ausschalten:
10.4.2 Dunstabzug

1 Schalter Beleuchtung Dunstabzug Ein/Aus
2 Schalter Dunstabzug Ein/Aus
Die Kochstelle ist mit einem Dunstabzug ausgestattet. Das eingebaute leistungsstarke Gebläse fördert den Kochdunst direkt nach außen.
Dunstabzug einschalten:
■ Den rechten Kippschalter (Bild 51,2) drücken.
Leuchten im Dunstabzug einschalten:
■ Den linken Kippschalter (Bild 51,1) drücken.
10.5 Kühlschrank
Während der Fahrt den Kühlschrank nur über das 12-V-Bordnetz betreiben. Bei hohen Umgebungstemperaturen erreicht der Kühlschrank keine volle Kühlleistung mehr. Wenn hohe Außentemperaturen herrschen, ist die volle Kühlleistung des Kühlaggregats nur dann gewährleistet, wenn der Kühlschrank ausreichend belüftet wird. Um eine bessere Belüftung zu erreichen, lassen sich die Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.

Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Kühlschrank-Lüftungsgitter anbauen. Bei Regen kann sonst Wasser eindringen.
10.5.1 Kühlschrank-Lüftungsgitter
Thetford

Bild 52 Kühlschrank-Lüftungsgitter (Thetford)
Abnehmen:
■ Arretierung (Bild 52,1) zur Mitte schieben.
■ Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.
10.5.2 Betrieb (Thetford)
Betriebsarten Der Kühlschrank hat 3 Betriebsarten:
Gasbetrieb
• 230-V-Betrieb
• 12-V-Betrieb
Die Betriebsart wird mit den Bedienelementen an der Kühlschrankblende eingestellt. Eine stufenlose Regelung der Kühlleistung ist nur bei Gasbetrieb und 230-V-Betrieb möglich, jedoch nicht im 12-V-Betrieb.

▷ Nur eine Energiequelle einschalten.
Gasbetrieb

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Der Gasbetrieb des Kühlschranks mit Autogas ist nicht zulässig.

text_image
1 2 3 4 HYW081361 Energie-Wahlschalter
2 Zündknopf
3 Flammenanzeiger
4 Drehregler
Bild 53 Bedienelemente für den Kühlschrank
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühl-schrank" öffnen.
■ Energie-Wahlschalter (Bild 53,1) auf Gas "△" stellen.
■ Drehregler (Bild 53,4) auf höchste Stufe stellen, drücken und gedrückt halten. Die Gaszufuhr ist geöffnet.
■ Zündknopf (Bild 53,2) mehrmals mit Pausen von 1 bis 2 Sekunden drücken.
■ Drehregler gedrückt halten, bis der Flammenanzeiger (Bild 53,3) grün wird, dann loslassen. Falls die Flamme erlischt, den Zündvorgang wiederholen.
■ Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 53,4) einstellen.
Ausschalten:
■ Energie-Wahlschalter (Bild 53,1) auf "O" stellen. Das Gerät ist abgeschaltet.
■ Drehregler (Bild 53,4) auf "0" drehen.
Gasabsperrventil "Kühlschrank" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Elektrischer Betrieb

Das Gasabsperrventil "Kühlschrank" schließen, wenn der Kühlschrank elektrisch betrieben wird.
Der Kühlschrank kann mit folgenden Spannungen betrieben werden:
• 230 V Wechselspannung
• 12 V Gleichspannung
230-V-Betrieb einschalten:
■ Den Energie-Wahlschalter (Bild 53,1) auf 230-V-Betrieb "→" stellen.
■ Die Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 53,4) einstellen.
230-V-Betrieb ausschalten:
■ Energie-Wahlschalter auf "O" stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
■ Energie-Wahlschalter (Bild 53,1) auf 12-V-Betrieb "+ -" stellen.
12-V-Betrieb einschalten:
12-V-Betrieb ausschalten:
■ Energie-Wahlschalter auf "O" stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
Im 12-V-Betrieb wird der Kühlschrank von der Starterbatterie des Zugfahrzeugs mit Spannung versorgt. Ein 12-V-Betrieb des Kühlschranks ist deshalb nur möglich, wenn das Lichtmaschinen-Signal D+ anliegt. Bei längeren Fahrpausen immer auf Gasbetrieb umstellen.
Der Thermostat ist im 12-V-Betrieb nicht wirksam. Der Kühlschrank arbeitet kontinuierlich.

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
10.5.3 Kühlschranktür-Verriegelung

Während der Fahrt muss die Kühlschranktür immer geschlossen und in der geschlossenen Stellung arretiert sein.

Wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist, die Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren. So lässt sich Schimmelbildung vermeiden.
Die Kühlschranktür lässt sich in zwei Stellungen arretieren:
- geschlossene Kühlschranktür während der Fahrt und wenn der Kühlschrank benutzt wird
- leicht geöffnete Kühlschranktür als Lüftungsstellung, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist
Thetford

Bild 54 Verriegelung der Kühl- schranktür, geschlossen (Thetford)

Bild 55 Kühlschranktür in Lüftungsstellung (Thetford)
Öffnen:
Kühlschranktür am Griff (Bild 54,2) öffnen. Die Verriegelung (Bild 54,1) wird automatisch gelöst.
Schließen:
Kühlschranktür ganz schließen. Darauf achten, dass die Verriegelung einrastet.
In Lüftungsstellung arretieren:
■ Kühlschranktür leicht öffnen.
■ Verriegelung (Bild 55,2) aufklappen und in der Verriegelungsaufnahme (Bild 55,1) einrasten. Die Kühlschranktür bleibt damit leicht geöffnet.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den sanitären Einrichtungen des Caravans.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• den Wassertank
• die komplette Wasseranlage
• den Toilettenraum
• die Toilette
11.1 Wasserversorgung, Allgemeines

Wassertank nur aus Versorgungsanlagen befüllen, die Trinkwasserqualität nachweisen können.
Zum Befüllen nur Schläuche oder Behälter verwenden, die für Trinkwasser zugelassen sind.
Befüllschlauch oder Behälter vor der Benutzung gründlich mit Trinkwasser spülen (2- bis 3-fache Menge des Fassungsvermögens).
Befüllschlauch oder Behälter nach der Benutzung vollständig entleeren und Öffnungen des Befüllschlauchs oder Behälters verschließen.
Stehendes Wasser im Wassertank oder in Wasserleitungen wird nach kurzer Zeit ungenießbar. Deshalb vor jeder Benutzung des Fahrzeugs die Wasserleitungen und den Wassertank gründlich reinigen. Nach jeder Benutzung des Fahrzeugs den Wassertank und die Wasserleitungen vollständig entleeren.
Bei Still-Legungen von mehr als einer Woche die Wasseranlage vor der Benutzung des Fahrzeugs desinfizieren.

Wenn das Fahrzeug für mehrere Tage nicht benutzt wird oder bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Das Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden) und alle Ablasshähne geöffnet lassen. So lassen sich Frostschäden an den Einbaugeräten, Frostschäden am Fahrzeug und Ablagerungen in wasserführenden Bauteilen vermeiden.
Die Wasserpumpe läuft ohne Wasser heiß und kann beschädigt werden. Wasserpumpe nie betreiben, wenn der Wassertank leer ist.
Das Fahrzeug ist mit einem eingebauten Wassertank ausgestattet. Eine elektrische Wasserpumpe pumpt das Wasser an die einzelnen Wasserentnahmestellen. Durch Öffnen eines Wasserhahns schaltet sich die Wasserpumpe automatisch ein und pumpt Wasser zur Entnahmestelle.
Ein Kanister oder ein Abwassertank fängt das verschmutzte Wasser auf.

Bevor die Wasserarmaturen benutzt werden: 230-V-Versorgung anschließen und 230-V-Sicherungsautomat einschalten oder Caravan mit dem Zugfahrzeug elektrisch verbinden. Die Wasserpumpe arbeitet sonst nicht. (Gilt nur für Caravans, die nicht mit einer eigenen Batterie ausgestattet sind.)
Bei Neubefüllung des Wassertanks kann sich am Pumpenboden eine Luftblase bilden. Diese Luftblase verhindert ein Ansaugen des Wassers. Die Wasserpumpe kräftig im Wasser auf und ab schütteln.
11.2 Wassertank
Der Wassertank ist in der Sitzgruppe oder im Bettkasten eingebaut. Der Wassertank fasst 45 l.
11.2.1 Trinkwasser-Einfüllstutzen mit Deckel

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1 2 DET00209Bild 56 Verschlussdeckel für Trinkwasser-Einfüllstutzen
Der Trinkwasser-Einfüllstutzen ist je nach Modellausführung auf der linken oder rechten Seite des Fahrzeugs angebracht.
Der Trinkwasser-Einfüllstutzen ist durch den Schriftzug "WASSER" (Bild 56,1) gekennzeichnet. Der Verschlussdeckel wird mit dem Schlüssel für die Außenklappenschlösser geöffnet oder verschlossen.
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 56,2) stecken und eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Verschlussdeckel abnehmen.
■ Wassertank mit Trinkwasser befüllen.
Schließen:
■ Verschlussdeckel auf den Trinkwasser-Einfüllstutzen setzen.
■ Schlüssel eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen.
■ Schlüssel abziehen.
■ Prüfen, ob der Verschlussdeckel fest auf dem Trinkwasser-Einfüllstutzen sitzt.
11.2.2 Wasser einfüllen

Beim Befüllen des Wassertanks die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs beachten. Wenn der Wassertank voll ist, muss das Reisegepäck entsprechend reduziert werden.
■ Trinkwasser-Einfüllstutzen öffnen.
■ Wassertank mit Trinkwasser befüllen. Zum Befüllen einen Wasserschlauch, einen Wasserkanister mit Trichter oder Ähnliches verwenden.
■ Trinkwasser-Einfüllstutzen schließen.
11.2.3 Wasser ablassen (Verschluss-Stopfen)

text_image
1 2 3 HYW06161Bild 57 Wassertank
■ Verschlussdeckel (Bild 57,3) am Wassertank abschrauben.
■ Verschluss-Stopfen (Bild 57,1) aus der Ablassöffnung (Bild 57,2) ziehen. Das Wasser läuft ab.
■ Verschlussdeckel wieder auf den Wassertank schrauben.
11.3 Wasseranlage befüllen

Beim Befüllen des Wassertanks die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs beachten. Wenn der Wassertank voll ist, muss das Reisegepäck entsprechend reduziert werden.

Die Wasserpumpe läuft ohne Wasser heiß und kann beschädigt werden. Wasserpumpe nie betreiben, wenn der Wassertank leer ist.

Bild 58 Ablasshähne Therme
■ Fahrzeug waagrecht stellen.
■ 230-V-Versorgung anschließen und am 230-V-Sicherungskasten einschalten.
■ Wasseranlage reinigen bzw. desinfizieren.
■ Den Bedienschalter der Therme ausschalten. Die rote Kontroll-Leuchte leuchtet nicht.
Alle Ablasshähne schließen. Dazu die Kappen (Bild 58,1 und 2) im Uhrzeigersinn drehen.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Verschlussdeckel am Wassertank abschrauben.
■ Verschluss-Stopfen in die Ablassöffnung des Wassertanks stecken.
■ Wasserpumpe in Wassertank einsetzen und Verschlussdeckel fest verschließen.
■ Trinkwasser-Einfüllstutzen außen am Fahrzeug öffnen.
■ Wassertank mit Trinkwasser befüllen. Zum Befüllen einen Wasserschlauch, einen Wasserkanister mit Trichter oder Ähnliches verwenden.
Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Die Wasserpumpe wird eingeschaltet. Die Warmwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass die Therme mit Wasser gefüllt ist.
Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und geöffnet lassen. Die Kaltwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Den Trinkwasser-Einfüllstutzen schließen.
■ Am Wassertank kontrollieren, ob der Verschlussdeckel dicht ist.
11.4 Wasseranlage entleeren

Wenn das Fahrzeug für mehrere Tage nicht benutzt wird oder bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Das Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden) und alle Ablasshähne geöffnet lassen. So lassen sich Frostschäden an den Einbaugeräten, Frostschäden am Fahrzeug und Ablagerungen in wasserführenden Bauteilen vermeiden.

▷ Umwelthinweis in diesem Kapitel beachten.
Wie folgt vorgehen, um die Wasseranlage ausreichend zu entleeren und zu belüften. So lassen sich Frostschäden und Ablagerungen vermeiden:
■ Fahrzeug waagrecht stellen.
■ Die 230-V-Versorgung am 230-V-Sicherungskasten ausschalten.
■ Therme ausschalten. Die Kontroll-Leuchte "Betrieb" erlischt.
■ Alle Ablasshähne öffnen. Dazu die Kappen entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Verschlussdeckel des Wassertanks abschrauben.
■ Wasserpumpe und Wasserschlauch aus dem Wassertank herausnehmen.
■ Verschluss-Stopfen am Wassertank herausziehen.
■ Alle Wasserhähne öffnen und auf Mittelstellung stellen.
■ Wasserpumpe nach oben halten, bis die Wasserleitungen vollständig entleert sind.
■ Prüfen, ob der Wassertank vollständig entleert ist.
Das in den Wasserleitungen verbliebene Wasser herausblasen (max. 0,5 bar). Dazu die Wasserleitung von der Wasserpumpe trennen und in die Wasserleitung hineinblasen.
■ Den Abwassertank entleeren. Umwelthinweise in diesem Kapitel beachten.
■ Fäkalientank entleeren. Umwelthinweise in diesem Kapitel beachten.
■ Wassertank reinigen und anschließend gründlich durchspülen.
■ Wasseranlage möglichst lange austrocknen lassen.
■ Nach der Entleerung alle Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen.
■ Alle Ablasshähne geöffnet lassen.
11.5 Toilettenraum

Keine Lasten in der Wanne des Toilettenraums transportieren. Die Wanne oder andere Einrichtungsgegenstände des Toilettenraums können beschädigt werden.
11.6 Toilette
11.6.1 Thetford-Toilette

Thetford-Kassette entleeren, wenn Frostgefahr herrscht und das Fahrzeug nicht beheizt ist.
Nicht auf den Toiletten-Deckel setzen. Der Deckel ist für das Gewicht von Personen nicht ausgelegt und kann brechen.
Für die Toilette eine geeignete Chemikalie verwenden. Die Entlüftung beseitigt lediglich den Geruch, nicht jedoch Keime und Gase. Keime und Gase greifen die Dichtgummis an.
Thetford-Kassette nur an speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsstationen auf Campingplätzen oder Stellplätzen entleeren.

Die Spülung der Thetford-Toilette erfolgt direkt über das Wassersystem des Fahrzeugs. Falls erforderlich, kann die Toilettenschüssel in die gewünschte Position gedreht werden.

Bild 59 Thetford-Toilettenschüssel, schwenkbar

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THETFORD 1 2 HYW06524Bild 60 Spülknopf/Kontroll-Leuchte Thetford-Toilette
Spülen:
■ Vor dem Spülen den Schieber der Thetford-Toilette öffnen. Dazu den Schieberhebel (Bild 59,1) entgegen dem Uhrzeigersinn schieben.
■ Zum Spülen den blauen Spülknopf (Bild 60,1) drücken.
■ Nach dem Spülen den Schieber schließen. Dazu den Schieberhebel im Uhrzeigersinn schieben.
Die Kontroll-Leuchte (Bild 60,2) leuchtet, wenn die Thetford-Kassette entleert werden muss.

Bild 61 Klappe für Thetford-Kassette Bild 62 Thetford-Kassette
Entleeren:
■ Den Schieberhebel (Bild 59,1) im Uhrzeigersinn schieben. Der Schieber wird geschlossen. Zum Entleeren muss an der Thetford-Toilette der Schieber geschlossen sein.
■ Die Klappe für die Thetford-Kassette außen am Fahrzeug öffnen. Dazu den Schlüssel in den Schließzylinder des Druckschlosses (Bild 61,1) stecken und eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen.
■ Schlüssel abziehen.
■ Beide Druckschlösser (Bild 61,2) gleichzeitig mit dem Daumen drücken und die Klappe für die Thetford-Kassette öffnen.
■ Haltebügel (Bild 62,1) nach oben ziehen und Thetford-Kassette (Bild 62,2) herausziehen.
■ Die Thetford-Kassette zu einer speziell dafür ausgewiesenen Entleerungsstation bringen und vollständig entleeren.
Zum vollständigen Entleeren mit dem Daumen den Belüftungsknopf an der Toiletten-Kassette betätigen.

11.6.2 Winterbetrieb

Keine Frostschutzmittel verwenden. Frostschutzmittel können die Toilette beschädigen.
Wenn sich die Toilette, der Wassertank und der Fäkalientank (Kassette) in einem frostgeschützten Bereich des Fahrzeugs befinden, kann die Toilette auch im Winter benutzt werden.
Wenn sich die Toilette, der Wassertank und der Fäkalientank (Kassette) nicht in einem frostgeschützten Bereich des Fahrzeugs befinden, bei Frostgefahr den Wassertank, den Fäkalientank und die Wasserleitungen entleeren. So lassen sich Frostschäden vermeiden.
11.6.3 Vorübergehende Still-Legung

Wenn die Toilette längere Zeit nicht benutzt wird, den Wassertank, den Fäkalientank und die Wasserleitungen entleeren.
Toilette still-legen: ■ Wassertank entleeren.
■ Spülung der Toilette betätigen, bis kein Wasser mehr in die Toilette läuft.
■ Fäkalientank (Kassette) entleeren.
■ Fäkalientank gründlich spülen.
■ Entleerungsstutzen am Fäkalientank geöffnet lassen.
■ Fäkalientank möglichst lange austrocknen lassen.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Pflege des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• das Äußere des Fahrzeugs
• den Innenraum
• die Wasseranlage
• den Winterbetrieb
Am Ende des Kapitels finden Sie Checklisten mit Maßnahmen, die Sie ausführen müssen, wenn Sie das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzen.
Die Checklisten betreffen im Einzelnen:
• die vorübergehende Still-Legung
• die Still-Legung im Winter
• die Inbetriebnahme nach einer Still-Legung
12.1 Äußere Pflege
12.1.1 Waschen mit Hochdruckreiniger

Reifen nicht mit Hochdruckreiniger reinigen. Die Reifen können beschädigt werden.
Außenapplikationen (Dekofolien) nicht direkt mit dem Hochdruckreiniger besprühen. Die Außenapplikationen könnten sich ablösen.
Vor dem Waschen des Fahrzeugs mit einem Hochdruckreiniger die Betriebsanleitung des Hochdruckreinigers beachten.
Beim Waschen mit der Rundstrahldüse zwischen dem Fahrzeug und der Reinigungsdüse einen Mindestabstand von ca. 700 mm einhalten.
Beachten, dass der Wasserstrahl mit Druck aus der Reinigungsdüse kommt. Durch falsche Handhabung des Hochdruckreinigers kann es zu Beschädigungen am Fahrzeug kommen. Die Wassertemperatur darf 60 °C nicht übersteigen. Den Wasserstrahl während des gesamten Waschvorgangs bewegen. Den Wasserstrahl nicht direkt auf Türspalte, elektrische Anbauteile, Steckverbinder, Dichtungen, Lüftungsgitter oder Dachhauben richten. Das Fahrzeug kann beschädigt werden oder Wasser kann in den Innenraum eindringen.
12.1.2 Fahrzeug waschen

Das Fahrzeug nie in Waschstraßen reinigen lassen. In die Kühlschrankkiemen, die Abgaskamine, die Entlüftungen der Dunstabzugshauben oder in die Zwangslüftungen kann Wasser eindringen. Das Fahrzeug kann beschädigt werden.
Das Fahrzeug nur auf einem Waschplatz reinigen, der zum Waschen von Fahrzeugen vorgesehen ist. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Umweltschutzmaßnahmen beachten.
■ Außenapplikationen und Anbauteile aus Kunststoff nur mit reichlich warmem Wasser, Geschirrspülmittel und einem weichen Tuch säubern.
■ Fahrzeug mit möglichst viel Wasser, einem sauberen Schwamm oder einer weichen Bürste abwaschen. Bei hartnäckigem Schmutz dem Wasser Geschirrspülmittel zugeben.
- Lackierte Außenwände können zusätzlich mit einem Caravanreiniger gereinigt werden.
■ Gummidichtungen an Türen und Stauraumklappen mit Talkum einreiben.
■ Schließzylinder an Türen und Stauraumklappen mit Grafitstaub behandeln.
12.1.3 Fensterscheiben aus Acrylglas
Acrylglas-Fensterscheiben benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung.

Acrylglas-Fensterscheiben niemals trocken abreiben, da Staubkörner die Oberfläche beschädigen.
Acrylglas-Fensterscheiben nur mit reichlich warmem Wasser, etwas Geschirrspülmittel und einem weichen Tuch säubern.
Keinesfalls Glasreiniger mit chemischen, scheuernden oder alkoholhaltigen Zusätzen verwenden. Eine vorzeitige Versprödung der Scheiben und anschließende Rissbildungen wären die Folgen.
Reiniger, die im Karosseriebereich eingesetzt werden (z. B. Teer- oder Silionentferner), nicht in Berührung mit Acrylglas bringen.
▷ Nicht in Waschstraßen fahren.
An den Acrylglas-Fensterscheiben keine Aufkleber anbringen.
Nach der Reinigung des Fahrzeugs Acrylglas-Fensterscheiben nochmals mit reichlich klarem Wasser spülen.
▷ Gummidichtungen mit Talkum einreiben.

Für die Reinigungsnachbehandlung eignet sich ein Acrylglas-Reiniger mit antistatischer Wirkung. Kleine Kratzer können mit einer Acrylglas-Politur behandelt werden. Der Zubehörhandel bietet diese Mittel an.
12.1.4 Feuerverzinktes Fahrgestell
Salzanhaftungen schaden dem feuerverzinkten Fahrgestell und können Weißrost verursachen.
Sogenannter Weißrost stellt aber keinen Mangel dar. Es handelt sich hierbei nur um eine optische Beeinträchtigung.
Die häufigsten Ursachen für die Entstehung von Weißrost sind:
- Streumittel und Streusalze (z. B. bei Fahrten während der Wintermonate)
- Kondenswasser (z. B. durch Abdeckung des Fahrzeugs mit Kunststoff-Folien oder Planen)
- Feuchtigkeit (z. B. durch Abstellen des Fahrzeugs in hohem Gras, in Pfützen oder Schlamm)
- Reinigungsmittel (z. B. durch Reinigen mit aggressiven Reinigungsmitteln)
● Schnee (z. B. durch längeres Stehen im Schnee) - mangelnde Lüftung (z. B. durch Zuhängen mit Schürzen im Unterbodenbereich)
Um die Bildung von Weißrost zu vermeiden bzw. um entstandenen Weißrost zu entfernen, empfehlen wir folgendes Vorgehen:
■ Nach Fahrten im Winter die feuerverzinkten Oberflächen mit klarem Wasser abspülen.
■ Wenn feuerverzinkte Teile von Weißrost befallen sind, die Stellen mit einem Zinkreiniger (z. B. Poligrat) reinigen.
12.1.5 Unterboden
Der Unterboden des Fahrzeugs ist teilweise mit alterungsbeständigem Unterbodenschutz beschichtet. Bei Beschädigungen den Unterbodenschutz sofort ausbessern. Flächen, die mit Unterbodenschutz bestrichen sind, nicht mit Sprühöl behandeln.

Nur vom Hersteller freigegebene Produkte verwenden. Unsere autorisierten Handelspartner und Servicestellen beraten gerne.
12.2 Innere Pflege

▷ Wenn es möglich ist, Flecken immer sofort behandeln.
Acrylglas-Fensterscheiben benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung (siehe Abschnitt 12.1.3).
Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnraumbereich benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung. Keine Lösungsmittel oder alkoholhaltigen Reinigungsmittel sowie keine sandhaltigen Scheuermittel verwenden. Damit wird Versprödung und Rissbildung vorgebeugt.
Keine ätzenden Mittel in die Abflussöffnungen geben. Kein kochendes Wasser in die Abflussöffnungen schütten. Ätzende Mittel oder kochendes Wasser beschädigen Abflussrohre und Siphons.
Zum Reinigen der Toilette und der Wasseranlage sowie beim Entkalken der Wasseranlage keine Essigessenz verwenden. Essigessenz kann Dichtungen oder Teile der Anlage beschädigen. Zum Entkalken handelsübliche Entkalkungsmittel verwenden.
Sparsam mit Wasser umgehen. Alle Wasserreste aufwischen.

Wenn Sonnenlicht auf die Polsterstoffe fällt, hellen sich die Polsterstoffe mit der Zeit auf. Steigt gleichzeitig die Temperatur im Fahrzeug stark an, beschleunigt sich die Farbänderung. Daher empfehlen wir, bei starker Sonneneinstrahlung am abgestellten Fahrzeug die Verdunklungen zu schließen. Beim Verdunkeln darauf achten, dass kein Hitzestau entsteht. Für Informationen über die Anwendung von Pflegemitteln stehen unsere Vertretungen und Servicestellen zur Verfügung.
■ Möbelflächen, Möbelgriffe, Leuchten sowie sämtliche Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnbereich mit Wasser und einem Woll-Lappen reinigen. Dem Wasser kann ein sanfter Reiniger zugegeben werden. Bei Bedarf Lackflächen mit Möbelpolitur pflegen.
■ Polsterstoffe mit Polstertrockenschaum oder mit dem Schaum eines milden Waschmittels reinigen. Polsterstoffe nicht waschen. Polster vor Sonneneinstrahlung schützen, damit sie nicht ausbleichen.
■ Gardinen und Stores in eine chemische Reinigung geben.
■ PVC-Bodenbelag mit einem milden, seifenhaltigen Reinigungsmittel für PVC-Böden wischen. Teppichboden nicht auf den nassen PVC-Bodenbelag legen. Teppichboden und PVC-Bodenbelag können miteinander verkleben.
■ Spülbecken und Gaskocher nie mit einem sandhaltigen Scheuermittel reinigen. Alles vermeiden, was Kratzer und Riefen verursachen könnte.
■ Die Brenner des Gaskochers nur feucht reinigen. Es darf kein Wasser in die Öffnungen der Brennerabdeckung eindringen. Wasser kann die Brenner beschädigen.
■ Insektenschutz an Fenstern und Dachhauben mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürstenaufsatz des Staubsaugers absaugen.
■ Verdunklungsrollos mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürstenaufsatz des Staubsaugers absaugen. Fett oder hartnäckigen Schmutz mit einer 30 °C warmen Seifenlauge (Kernseife) entfernen.
■ Faltverdunklungen mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürstenaufsatz des Staubsaugers absaugen. Fett oder hartnäckigen Schmutz mit einer 30 °C warmen Seifenlauge (Kernseife) entfernen.
12.3 Wasseranlage
12.3.1 Wassertank reinigen
■ Wassertank entleeren und Ablassöffnung schließen.
■ Verschlussdeckel des Wassertanks abnehmen
■ Wasser mit etwas Spülmittel in den Wassertank füllen (keine Scheuermittel verwenden).
■ Mit einer handelsüblichen Spülbürste den Wassertank schrubben, bis kein sichtbarer Belag mehr vorhanden ist.
■ Das Gehäuse der Pumpe ebenfalls abschrubben.
■ Wenn möglich, Frischwassersonden durch die Reinigungsöffnungen von Hand reinigen.
■ Wassertank mit reichlich Trinkwasser spülen.
12.3.2 Wasserleitungen reinigen

▷ Nur geeignete Reinigungsmittel aus dem Fachhandel verwenden.

Auslaufendes Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
■ Wasseranlage entleeren.
■ Alle Ablassöffnungen und Ablasshähne schließen.
■ Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel in den Wassertank füllen. Dabei die Herstellerangaben für das Mischungsverhältnis einhalten.
■ Die Ablasshähne einzeln öffnen.
■ Die Ablasshähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel den jeweiligen Auslauf erreicht hat.
■ Die Ablasshähne wieder schließen.
■ Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel den Auslauf erreicht hat.
■ Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und öffnen.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel den Auslauf erreicht hat.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Toilettenspülung mehrmals betätigen.
■ Das Reinigungsmittel entsprechend den Herstellerangaben einwirken lassen.
■ Wasseranlage entleeren. Dabei das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
■ Zum Spülen die gesamte Wasseranlage mehrmals mit Trinkwasser befüllen und wieder entleeren.
12.3.3 Wasseranlage desinfizieren

Nur geeignete Desinfektionsmittel aus dem Fachhandel verwenden.

Auslaufendes Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
■ Wasseranlage entleeren.
■ Alle Ablassöffnungen und Ablasshähne schließen.
Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel in den Wassertank füllen. Dabei die Herstellerangaben für das Mischungsverhältnis einhalten.
■ Die Ablasshähne einzeln öffnen.
■ Die Ablasshähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel den jeweiligen Auslauf erreicht hat.
■ Die Ablasshähne wieder schließen.
■ Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel den Auslauf erreicht hat.
■ Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und öffnen.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel den Auslauf erreicht hat.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Toilettenspülung mehrmals betätigen.
■ Das Desinfektionsmittel entsprechend den Herstellerangaben einwirken lassen.
■ Wasseranlage entleeren. Dabei das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
■ Zum Spülen die gesamte Wasseranlage mehrmals mit Trinkwasser befüllen und wieder entleeren.
12.4 Winterpflege
Auftausalz schadet dem Unterboden und den Teilen, die Spritzwasser ausgesetzt sind. Wir empfehlen, im Winter das Fahrzeug häufiger zu waschen. Besonders beansprucht werden mechanische und oberflächenbehandelte Teile und die Fahrzeug-Unterseite, die deshalb gründlich zu reinigen sind.

Bei Frostgefahr die Heizung immer mit mindestens 15 °C betreiben. Umluftgebläse (falls vorhanden) auf Automatik stellen. Bei extremen Außentemperaturen außerdem Möbelklappen und Möbeltüren leicht öffnen. Die einströmende Warmluft kann einem Einfrieren, z. B. von Wasserleitungen, und der Bildung von Kondenswasser in den Stauräumen entgegenwirken.
Bei Frostgefahr zusätzlich an der Fahrzeug-Außenseite die Fenster mit Winterisoliermatten abdecken.
Kamin, Dachhauben mit Zwangslüftung und Pilzdachlüfter schneefrei halten. Für einen Dachkamin eine Kaminverlängerung mit mindestens 10 cm Länge verwenden.
12.5 Still-Legung
12.5.1 Vorübergehende Still-Legung

Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) die Bremsanlage und die Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Beachten, dass Wasser schon nach kurzer Zeit ungenießbar wird.
Kabelschäden durch Tiere können zum Kurzschluss führen. Brandgefahr!
Tiere (insbesondere Mäuse) können im Wageninneren erhebliche Schäden anrichten. Das gilt vor allem dann, wenn die Tiere im abgestellten Fahrzeug ungestört gewähren können.
Die Tiere können in einem unbeobachteten Moment ins Fahrzeug gelangen und sich dort verstecken.
Um Schäden durch eingedrungene Tiere zu vermeiden oder in Grenzen zu halten, das Fahrzeug regelmäßig auf Schäden oder entsprechende Spuren untersuchen. Dies sollte insbesondere ca. 24 Stunden nach dem Abstellen des Fahrzeugs erfolgen.
Wenn Spuren von Tieren erkennbar sind, mit Ihrem autorisierten Handelspartner oder der Servicestelle Kontakt aufnehmen. Wenn Kabelschäden entstanden sind, können diese Schäden einen Kurzschluss auslösen. Das Fahrzeug kann in Brand geraten.
Vor Still-Legung Checkliste durcharbeiten:
Chassis
| Tätigkeiten erledigt | |
| Bewegliche Teile der Anhängerkupplung mit Schmierfett abschmieren⚠️▶ Reibebeläge an der Sicherheitskupplung nicht schmieren! | |
| Caravan mit geeigneten Stützböcken an den Achsen aufbocken, so dass die Räder entlastet sind, oder Caravan alle vier Wochen bewegen. Dadurch werden Druckstellen an Reifen und Radlagern verhindert⚠️ ▷ Zum Aufbocken niemals die angebauten Kurbelstützen, sondern nur externe Stütböcke verwenden. | |
| Die Reifen vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Gefahr von Rissbildung! | |
| Reifen bis zum empfohlenen Höchstdruck aufpumpen |
| Tätigkeiten erledigt | ||
| Am Unterboden immer für genügend Luftzirkulation sorgen | ||
| Feuchtigkeit oder Sauerstoffmangel, z. B. durch Abdeckung mit Kunststoff-Folien, können am Unterboden optische Unregelmäßigkeiten verursachen. | ||
| Aufbau | Alle Kamine mit den passenden Abdeckkappen verschließen und alle weiteren Öffnungen (bis auf Zwangslüftungen) abdichten. So wird das Eindringen von Tieren (z. B. Mäusen) verhindert | |
| Um die Bildung von Kondenswasser und in der Folge Schimmelbildung zu vermeiden, den Innenraum, alle von außen zugänglichen Stauräume und den Stellplatz (z. B. Garage) alle 3 Wochen lüften | ||
| Innenraum | Polster zur Lüftung aufstellen und abdecken | |
| Kühlschrank reinigen | ||
| Kühlschranktür und Frosterfach leicht geöffnet lassen | ||
| Nach Spuren von eingedrungenen Tieren suchen | ||
| Gasanlage | Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen | |
| Alle Gasabsperrventile schließen | ||
| Gasflaschen immer aus dem Gaskasten herausnehmen, auch wenn sie leer sind | ||
| Elektrische Anlage | Kontakte am dreizehnpoligen Stecker mit Kontaktspray einsprühen | |
| Wasseranlage | Gesamte Wasseranlage entleeren. Das Restwasser aus den Wasserleitungen herausblasen (max. 0,5 bar). Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Sicherheits-/Ablassventil (wenn vorhanden) und alle Ablasshähne geöffnet lassen. Hinweise in Kapitel 11 beachten |
12.5.2 Still-Legung über Winter
Ergänzende Maßnahmen sind bei einer Still-Legung über Winter notwendig:
| Chassis | Tätigkeiten erledigt | |
| Karosserie und Unterboden gründlich reinigen und mit Heißwachs einsprühen oder mit Lackpflegemittel konservieren | ||
| Lackschäden ausbessern | ||
| Aufbau | Fahrzeug von außen gründlich reinigen | |
| Zwangslüftungen offen halten | ||
| Angebaute Kurbelstützen reinigen und schmieren | ||
| Alle Tür- und Klappenscharniere reinigen und schmieren | ||
| Verriegelungen mit Öl oder Glycerin einpinseln | ||
| Alle Dichtgummis mit Talkum einreiben | ||
| Schließzylinder mit Grafitstaub behandeln |
| Innenraum | Tätigkeiten erledigt | |
| Luftentfeuchter aufstellen | ||
| Polster aus dem Fahrzeug entfernen und trocken lagern | ||
| Innenraum alle 3 Wochen lüften | ||
| Alle Schränke und Staufächer leeren und Klappen, Türen und Schubladen öffnen | ||
| Innenraum gründlich reinigen | ||
| Bei Frostgefahr den Flachbildschirm aus dem Fahrzeug entfernen | ||
| Wasseranlage | Wasseranlage mit besonderen Reinigungsmitteln aus dem Fachhandel reinigen | |
| Gesamtfahrzeug | Vorzelt reinigen und in trockenem Zustand lagern | |
| Abdeckplanen so auflegen, dass die Belüftungsöffnungen nicht verdeckt werden, oder luftdurchlässige Planen verwenden |
12.5.3 Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Still-Legung oder nach Still-Legung über Winter
Vor Inbetriebnahme Checkliste durcharbeiten:
| Chassis | Tätigkeiten erledigt | |
| Reifendruck prüfen | ||
| Reifendruck des Ersatzrads prüfen | ||
| Aufbau | Funktion der angebauten Kurbelstützen prüfen | |
| Funktion der Türen, Fenster und Dachhauben prüfen | ||
| Funktion aller Außenschlösser prüfen | ||
| Abdeckung vom Abgaskamin der Heizung abnehmen (wenn vorhanden) | ||
| Winterabdeckung von Kühlschrankkiemen entfernen (wenn vorhanden) | ||
| Gasanlage | Gasflaschen in den Gaskasten stellen, festzurren und an Gasdruck-regler anschließen | |
| Elektrische Anlage | 230-V-Versorgung über Außensteckdose anschließen | |
| Funktion der elektrischen Anlage, z. B. Innenleuchte, Steckdosen und elektrische Geräte, prüfen | ||
| Wasseranlage | Wasserleitungen und Wassertank desinfizieren | |
| Ablasshähne und Wasserhähne schließen | ||
| Dichtigkeit der Wasserhähne, Ablasshähne und Wasserverteiler prüfen | ||
| Einbaugeräte | Funktion des Kühlschranks prüfen | |
| Funktion der Heizung/der Therme prüfen | ||
| Funktion des Gaskochers prüfen |
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu amtlichen Prüfungen sowie zu Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug.
Die Wartungshinweise betreffen im Einzelnen:
• die Sicherheitskupplung
• die Bremsanlage
• den Wechsel von Glühlampen
• das Nachspannen der Feder an den Rollos
• die Ersatzteile
Am Ende des Kapitels finden Sie wichtige Hinweise zur Ersatzteilbeschaffung.
13.1 Amtliche Prüfungen
An Caravans, die in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sind, muss gemäß § 29 StVZO alle 2 Jahre eine amtliche Hauptuntersuchung (HU) ("TÜV", "DEKRA") durchgeführt werden.
Für andere Länder gelten die dort gültigen Bestimmungen.
Alle 2 Jahre muss eine autorisierte Fachwerkstatt die Gasanlage prüfen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Änderungen an der Gasanlage müssen sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt geprüft werden. Die autorisierte Fachwerkstatt bescheinigt die Prüfung und den ordnungsgemäßen Zustand in einer Gas-Prüfbescheinigung. Die Gasprüfplakette wird am Heck des Fahrzeugs in der Nähe des Kennzeichens angebracht.
13.2 Inspektionsarbeiten
Wie jedes technische Gerät muss das Fahrzeug in regelmäßigen Abständen untersucht werden.
Diese Inspektionsarbeiten muss Fachpersonal ausführen.
Für diese Arbeiten sind spezielle Fachkenntnisse notwendig, die im Rahmen dieser Bedienungsanleitung nicht vermittelt werden können. Diese Fachkenntnisse stehen bei allen Servicestellen zur Verfügung. Erfahrungen und regelmäßige technische Anweisungen durch das Werk sowie Einrichtungen und Werkzeuge bieten die Gewähr für eine fachgerechte Inspektion des Fahrzeugs, die den neuesten Erkenntnissen entspricht.
Die ausführende Servicestelle bestätigt die durchgeführten Arbeiten.

Die vom Hersteller vorgegebenen Inspektionen beachten und in den vorgeschriebenen Intervallen durchführen lassen. So bleibt der Wert des Fahrzeugs erhalten.
Die Bestätigung der durchgeführten Inspektionsarbeiten gilt zugleich als Nachweis bei eventuell auftretenden Schäden und Garantiefällen.
13.3 Wartungsarbeiten
Wie jedes technische Gerät benötigt das Fahrzeug Wartung. Der Umfang und die Häufigkeit der Wartungsarbeiten richten sich nach unterschiedlichen Betriebs- und Einsatzbedingungen. Bei erschwerten Betriebsbedingungen das Fahrzeug häufiger warten lassen.
Die Einbaugeräte in den Intervallen warten lassen, die in den jeweiligen Bedienungsanleitungen angegeben sind.
13.4 Sicherheitskupplung WS 3000 D
Die Sicherheitskupplung und den Kupplungskopf regelmäßig reinigen. Dazu Verdünnung oder Spiritus verwenden. Beim Abschmieren der Sicherheitskupplung darauf achten, dass kein Öl oder Fett auf die Reibebeläge gelangt.

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1 2 HYW07649
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1 + - 2 HYW07650Bild 63 Stabilisierungsgriff Bild 64 Verschleißanzeige
Stabilisierungs- einrichtung (seitliche Reibebeläge) kontrollieren
Voraussetzung: WS 3000 D angekuppelt, Kugeldurchmesser 50 mm
■ Die Stabilisierungseinrichtung aktivieren. Dazu den Kupplungsgriff aus geschlossener Stellung (Bild 63,1) bis zum Anschlag nach unten drücken (Bild 63,2).
Auf dem Kupplungsgriff ist eine Verschleißanzeige (Bild 64) mit einem Balkendiagramm (Bild 64,1) angebracht.
- Wenn der Stift (Bild 64,2) im Langloch auf der Markierung mit dem "+" steht, sind die Reibebeläge noch im Neuzustand.
- Wenn der Stift auf den beiden mittleren Markierungen steht, sind die Reibebeläge leicht abgenutzt.
- Wenn der Stift auf der Markierung mit dem "-" steht, sind die Reibebeläge abgenutzt und müssen ersetzt werden.
Das Nachstellen der Reibebeläge ist nicht möglich.

13.5 Bremsanlage BPW-Chassis
Wartungsarbeiten an der Bremsanlage durch eine Fachwerkstatt ausführen lassen.
Die Prüffristen der nachfolgenden Tabelle entnehmen.
| Erstinspektion Bremsanlage Bremsbeläge | |
| – alle 2 000 bis | 3 000 Fahrtkilometeroder alle 12 Monate |
13.6 Auswechseln von Glühlampen, außen

Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein. Daher vor dem Glühlampenwechsel die Leuchte abkühlen lassen.
Glühlampen für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Keine Glühlampe verwenden, die heruntergefallen ist oder Kratzer im Glas aufweist. Die Glühlampe könnte platzen.

Eine neue Glühlampe nicht mit den Fingern anfassen. Zum Einsetzen der neuen Glühlampe ein Stofftuch verwenden.
Nur Glühlampen des gleichen Typs und mit richtiger Wattzahl verwenden (siehe Tabelle "Glühlampen-Typen für Außenbeleuchtung").
Wenn LEDs in Leuchten defekt sind, einen autorisierten Handelspartner oder eine Servicestelle aufsuchen.
Glühlampen-Typen Im Fahrzeug werden verschiedene Glühlampen-Typen verwendet. Im Folgenden ist der Wechsel des jeweiligen Glühlampen-Typs beschrieben.

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1 2 3 4 HYW07797Bild 65 Glühlampen-Typen
| Pos. in Bild 65 | Sockelart/ Glühlampenart | Wechseln |
| 1 Stecksockel zum Herausnehmen die Glühlampe herausziehen | ||
| 2 Bajonettsockel zum Herausnehmen die Glühlampe nach unten drücken und entgegen dem Uhrzeigersinn drehen | ||
| 3 zylindrische Glühlampen | zum Einsetzen die Glühlampe in die Fassung einsetzen und im Uhrzeigersinn drehen | |
| zum Herausnehmen und zum Einsetzen die Kontakte des Lampenhalters vorsichtig nach außen biegen | ||
| 4 Halogenglühlampe zum Herausnehmen die Haltefeder lösen | ||
13.6.1 Beleuchtung Front

1 Begrenzungsleuchte
Bild 66 Beleuchtung Front
■ Die Abdeckung der Leuchte mit einem geeigneten Werkzeug (z. B. Schraubendreher) abhebeln. Das Werkzeug dabei an der Einkerbung im Gehäuse ansetzen.
■ Abdeckung abnehmen.
■ Glühlampe wechseln.
13.6.2 Beleuchtung Heck

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1 2 3 4 5 1 2 3 HYW08229Bild 67 Beleuchtung Heck
1 Bremslicht/Rücklicht
2 Fahrtrichtungsanzeiger/Rückfahrscheinwerfer
3 Nebelschlussleuchte
4 Kennzeichenleuchte
5 dritte Bremsleuchte
■ Vier Schrauben an der Abdeckung der Leuchte herausdrehen.
■ Abdeckung abnehmen.
■ Glühlampe wechseln.
Die dritte Bremsleuchte nur komplett austauschen.
13.6.3 Beleuchtung Seite

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1 2 2 HYW06673Bild 68 Beleuchtung Seite
1 Umrissleuchte
2 Markierungsleuchte
Umrissleuchte
■ Zwei Schrauben an der Abdeckung der Leuchte herausdrehen.
■ Abdeckung abnehmen.
■ Glühlampe wechseln.
■ Die Abdeckung der Leuchte mit einem geeigneten Werkzeug (z. B. Schraubendreher) abhebeln. Das Werkzeug dabei an der Einkerbung im Gehäuse ansetzen.
■ Abdeckung abnehmen.
■ Glühlampe wechseln.
Markierungsleuchten
13.6.4 Glühlampen-Typen für Außenbeleuchtung
| Pos. Nr. Außenbeleuchtung Glühlampen-Typ | |||
| Front | 1 | Begrenzungsleuchte | 12 V 5 W |
| Heck | 1 | Bremslicht/Rücklicht | 12 V 21 + 10 W |
| 2 Fahrtrichtungsanzeiger/Rückfahr-scheinwerfer | 12 V 21 + 21 W | ||
| 3 Nebelschlussleuchte 12 V 21 W | |||
| 4 Kennzeichenleuchte C 12 V 5 W | |||
| 5 | dritte Bremsleuchte | 12 V 0,7 W (10 x LED) | |
| Seite | 1 | Umrissleuchte | C 12 V 5 W |
| 2 Markierungsleuchte 12 V 5 W | |||
13.7 Auswechseln von Glühlampen, innen

Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein. Daher vor dem Glühlampenwechsel die Leuchte abkühlen lassen.
▶ Vor dem Glühlampenwechsel die Stromzufuhr am Leitungsschutzschalter im 230-V-Sicherungskasten abschalten.
Glühlampen für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Keine Glühlampe verwenden, die heruntergefallen ist oder Kratzer im Glas aufweist. Die Glühlampe könnte platzen.
▶ Leuchten können sehr heiß werden. Wenn die Leuchte eingeschaltet ist, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen immer 30 cm betragen. Brandgefahr!
▶ LEDs in Leuchten nicht durch herkömmliche Glühlampen ersetzen. Brandgefahr durch starke Hitzeentwicklung.

Eine neue Glühlampe nicht mit den Fingern anfassen. Zum Einsetzen der neuen Glühlampe ein Stofftuch verwenden.
▶ Nur Glühlampen des gleichen Typs und mit richtiger Wattzahl verwenden.
Wenn LEDs in Leuchten defekt sind, einen autorisierten Handelspartner oder eine Servicestelle aufsuchen.
13.7.1 Halogenspotleuchte

Bild 69 Halogenspotleuchte
Lampenwechsel:
■ Die Halogenglühlampe (Bild 69,1) nach vorn aus der Fassung ziehen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
13.7.2 Halogeneinbauleuchte

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1 2 3 DET00214Bild 70 Halogeneinbauleuchte
Lampenwechsel:
■ Leuchte (Bild 70,1) mit einem geeigneten Werkzeug (z. B. Schraubendreher) aushebeln und abnehmen.
■ Innenring (Bild 70,2) aus der Leuchte lösen.
■ Abdeckung (Bild 70,3) abnehmen.
■ Halogenglühlampe entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
13.7.3 Spotrondell

■ Halogenglühlampe (Bild 71,1) vorsichtig nach vorn aus der Lampenfassung ziehen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
13.7.4 Glühlampen-Typen für Innenbeleuchtung
| Innenbeleuchtung Glühlampen-Typ | |
| Halogenspotleuchte (Halogen-Steckkontakt) 12 V 10 W | |
| Halogenspotleuchte (Tütenspot-Halogenleuchte) 12 V 10 W | |
| Halogeneinbauleuchte Küche (Halogen-Steckkontakt) 12 V 5 W | |
| Spotrondell (Halogen-Steckkontakt) 12 V 10 W |
13.8 Feder des Verdunklungsrollos und des Insektenschutzrollos nachspannen

Die Einstellschraube der Feder kann nicht zurückgedreht werden.

text_image
1 2 HYW06404Bild 72 Federzug nachspannen
Je nach Modellausführung kann die Zugkraft der Feder für das Verdunklungs- rollo oder das Insektenschutzrollo bei Bedarf nachgespannt werden. Dazu befinden sich am Fensterrahmen auf der linken Seite zwei Einstellschrauben für das Verdunklungsrollo (Bild 72,1) und das Insektenschutzrollo (Bild 72,2).
Nachspannen:
■ Mit einem Schlitzschraubendreher die Einstellschraube im Uhrzeigersinn um eine Rasterstellung weiterdrehen.
■ Zugkraft der Feder prüfen.
■ Bei Bedarf die Einstellschraube eine weitere Rasterstellung im Uhrzeigersinn weiterdrehen.
13.9 Ersatzteile

Jede Änderung des werkseitigen Zustands des Fahrzeugs kann das Fahrverhalten und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
Von uns empfohlene Sonderausstattungen und Original-Ersatzteile wurden speziell für Ihr Fahrzeug entwickelt und freigegeben. Der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle führt diese Produkte. Der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle ist über zulässige technische Einzelheiten informiert und führt die notwendigen Arbeiten fachgerecht aus.
Von uns nicht freigegebene Zubehör-, An-, Um- oder Einbauteile können zu Schäden am Fahrzeug und zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen. Selbst wenn für diese Teile ein Gutachten eines Sachverständigen, eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Bauartgenehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicherheit für die ordnungsgemäße Beschaffenheit des Produkts.
Wenn Produkte, die von uns nicht freigegeben wurden, Schäden verursachen, kann dafür keine Haftung übernommen werden. Dies gilt auch für unzulässige Änderungen am Fahrzeug.
Aus Sicherheitsgründen müssen Ersatzteile für Geräte den Angaben des Herstellers entsprechen und von diesem als Ersatzteil zugelassen sein. Nur der Gerätehersteller oder eine autorisierte Fachwerkstatt darf die Ersatzteile einbauen. Für den Ersatzteilbedarf stehen die autorisierten Handelspartner und Servicestellen zur Verfügung.
Hier einige Vorschläge für wichtige Ersatzteile:
- Sicherungen
- Glühlampen
• Wasserpumpe (Tauchpumpe)
Bei Ersatzteilbestellungen die Seriennummer bzw. die Fahrgestellnummer und den Fahrzeug-Typ dem Handelspartner angeben.
Das in dieser Bedienungsanleitung beschriebene Fahrzeug ist nach Werksnorm konzipiert und ausgestattet. Je nach Einsatzzweck wird nützliches Sonderzubehör angeboten. Bei Anbau von Sonderzubehör prüfen, ob dieses in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden muss. Die technisch zulässige Gesamtmasse beachten. Der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle berät gerne.
13.10 Typschild

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CAPRON GmbH N025*01 WCCC54300GN004558 1.600 kg 1- 1.600 kg 2- kg 3- kg 8 7 6 5 4 HYW08137Bild 73 Typschild
1 Typ
2 Herstellerkürzel und Aufbaunummer
3 technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs
4 f r e i
5 zulässige Achslast hinten (bei Tandem-Achse)
6 zulässige Achslast vorn
7 f r e i
8 Seriennummer
Das Typschild (Bild 73) mit der Seriennummer ist auf der rechten Seitenwand im vorderen, unteren Bereich, die Fahrgestellnummer ist auf der rechten Traverse der Zugdeichsel angebracht.
Typschild nicht entfernen. Das Typschild:
- identifiziert das Fahrzeug
- hilft bei der Beschaffung von Ersatzteilen
- dokumentiert zusammen mit den Fahrzeugpapieren den Fahrzeughalter

Bei Rückfragen an die Kundendienststelle immer die Seriennummer mit angeben.
13.11 Warn- und Hinweisaufkleber
Am und im Fahrzeug sind Warn- und Hinweisaufkleber angebracht. Warn- und Hinweisaufkleber dienen der Sicherheit und dürfen nicht entfernt werden.

Ersatzaufkleber können beim autorisierten Handelspartner oder bei der Servicestelle angefordert werden.
Zur Beschaffung von Ersatzschlüsseln sind folgende Hinweise wichtig:
| Schlösser von: zur | Beschaffung erforderlich: | erhältlich bei: Info- | Telefon: |
| Aufbau Seriennummer, Fahrgestellnummer, Zweitschlüssel oder Schlüsselnummer | Handelspartner – | ||
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Reifen des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Reifenauswahl
• den Umgang mit den Reifen
• den Radwechsel
• die Ersatzrad-Halterung
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Tabelle, der Sie den korrekten Reifendruck für Ihr Fahrzeug entnehmen können.
14.1 Allgemeines

▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.

▷ Reifendruck nur bei kalten Reifen prüfen.
Am Fahrzeug sind schlauchlose Reifen montiert. Nie Schläuche in diese Reifen montieren.
▷ Bei Verwendung von Alufelgen dürfen keine Schneeketten benutzt werden.

Bei einer Reifenpanne das Gespann an den rechten Fahrbahnrand fahren. Das Gespann mit einem Warndreieck absichern. Warnblinkanlage einschalten.
Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein, weil das Material mit der Zeit brüchig wird. Die vierstellige DOT-Nummer auf der Reifenflanke gibt das Herstellungsdatum an. Die ersten beiden Ziffern bezeichnen die Woche, die letzten beiden Ziffern das Herstellungsjahr.
Beispiel: Woche 05, Herstellungsjahr 2010.
Beachten:
■ Reifen regelmäßig (alle 14 Tage) auf gleichmäßige Profilabnutzung, Profiltiefe und äußere Beschädigung prüfen.
■ Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beachten.
■ Immer Reifen gleicher Bauart, gleichen Fabrikates und gleicher Ausführung (Sommerreifen oder Winterreifen) verwenden.
Nur für den Felgentyp zulässige Reifen verwenden. Die zugelassenen Felgengrößen und Reifengrößen sind in den Fahrzeugpapieren des Fahrzeugs aufgeführt, aber auch der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle berät gerne.
■ Neue Reifen auf einer Strecke von ca. 100 km mit mäßiger Geschwindigkeit einfahren, da erst dann die volle Haftung gegeben ist.

Bild 74 Radmuttern oder Rad- schrauben über Kreuz anziehen
- Radmuttern oder Radschrauben regelmäßig auf festen Sitz prüfen. Radmuttern oder Radschrauben eines ausgewechselten Rades nach 50 km über Kreuz nachziehen (Bild 74). Anziehdrehmoment siehe Abschnitt 14.5.2.
■ Wenn neue oder neu lackierte Felgen verwendet werden, die Radmuttern oder Radschrauben zusätzlich nach ca. 1000 bis 5000 km nachziehen.
■ Bei Still-Legung oder längeren Standzeiten Druckstellen an Reifen und Radlagern verhindern: Das Fahrzeug so aufbocken, dass die Räder entlastet sind, oder das Fahrzeug alle 4 Wochen so bewegen, dass sich die Stellung der Räder ändert.
14.2 Reifenauswahl

▶ Die falsche Reifenwahl kann während der Fahrt zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen.

Wenn Reifen montiert werden, die nicht für das Fahrzeug zugelassen sind, kann die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug und damit der Versicherungsschutz erlöschen. Der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle berät gerne.
Die für Ihr Fahrzeug freigegebenen Reifengrößen stehen in den Fahrzeugpapieren oder sind bei den autorisierten Handelspartnern oder den Servicestellen zu erfahren. Jeder Reifen muss zu dem Fahrzeug passen, an dem er gefahren werden soll. Dies gilt zunächst für seine äußeren Abmessungen (Durchmesser, Breite), die durch die genormte Größenbezeichnung angegeben werden. Darüber hinaus muss der Reifen den Anforderungen des jeweiligen Fahrzeugs hinsichtlich Gewicht und Geschwindigkeit entsprechen. Beim Gewicht wird von der zulässigen maximalen Achslast ausgegangen, die auf zwei Reifen verteilt wird. Die maximale Tragfähigkeit eines Reifens wird durch seinen Load-Index (= LI, Tragfähigkeits-Kennzahl) ausgewiesen.
Die für einen Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit (bei voller Tragfähigkeit) wird durch seinen Speed-Index (= GSY, Geschwindigkeits-Symbol) angegeben. Load-Index und Speed-Index zusammen bilden die Betriebskennung eines Reifens. Sie ist offizieller Bestandteil der vollständigen, genormten Dimensionsbezeichnung, die auf jedem Reifen selbst steht. Diese Angaben auf dem Reifen müssen mit denen in den Fahrzeugpapieren übereinstimmen.
14.3 Bezeichnungen am Reifen
215/70 R 15C 109/107 Q
| Bezeichnung Erklärung |
| 215 Breite des Reifens in mm |
| 70 Verhältnis Höhe zu Breite des Reifens in Prozent |
| R Reifenbauart (R = radial) |
| 15 Felgendurchmesser in Zoll |
| C Commercial (Transporter) |
| 109 Tragfähigkeits-Kennzahl Einzelbereifung |
| 107 Tragfähigkeits-Kennzahl Zwillingsbereifung |
| Q Geschwindigkeits-Symbol (Q = 160 km/h) |
14.4 Umgang mit Reifen
Bordsteine im stumpfen Winkel überfahren. Der Reifen wird sonst unter Umständen an der Flanke geklemmt. Das Überfahren des Bordsteins im spitzen Winkel kann zur Beschädigung des Reifens und in der Folge zum Platzen des Reifens führen.
■ Hochstehende Kanaldeckel langsam überfahren. Der Reifen wird sonst unter Umständen geklemmt. Das schnelle Überfahren hochstehender Kanaldeckel kann zur Beschädigung des Reifens und in der Folge zum Platzen des Reifens führen.
■ Stoßdämpfer regelmäßig prüfen lassen. Das Fahren mit schlechten Stoßdämpfern führt zu deutlich erhöhtem Verschleiß.
■ Blockierbremsungen vermeiden. Bei einer Blockierbremsung bekommen die Reifen mehr oder minder starke "Bremsplatten". Dies mindert den Fahrkomfort. Die Reifen können sogar unbrauchbar werden.
■ Die Reifen nicht mit einem Hochdruckreiniger reinigen. Die Reifen können innerhalb weniger Sekunden stark beschädigt werden und in der Folge platzen.
14.5 Radwechsel
14.5.1 Allgemeine Hinweise
Das Ersatzrad befindet sich im Deichselkasten. Zum Radwechsel einen handelsüblichen Scherenwagenheber verwenden.

Das Fahrzeug muss auf ebenem, festem und rutschsicherem Boden stehen.
▶ Vor dem Anheben des Fahrzeugs die Feststellbremse fest anziehen.
Das Fahrzeug mit Unterlegkeilen auf der gegenüberliegenden Seite gegen Wegrollen absichern.
Das Fahrzeug auf keinen Fall mit den angebauten Stützen anheben.
▶ Den Wagenheber auf keinen Fall am Aufbau, sondern unter der Achse ansetzen.
▶ Den Wagenheber niemals überlasten. Die maximal zulässige Last ist auf dem Typschild am Wagenheber angegeben.

▶ Den Wagenheber nur zum kurzzeitigen Anheben des Fahrzeugs während des Reifenwechsels einsetzen.
Es dürfen sich keine Personen unter das angehobene Fahrzeug legen.

▷ Beim Radwechsel nicht das Gewinde des Gewindebolzens beschädigen.
▷ Radmuttern oder Radschrauben über Kreuz anziehen (Bild 74).
Wenn auf andere Felgen (z. B. Alufelgen oder Räder mit Winterbereifung) umgerüstet wird, die dazugehörigen Radschrauben mit der richtigen Länge und Kalottenform verwenden. Der Festsitz der Räder und die Funktion der Bremsanlage hängen davon ab.
Felgen und Reifen, die nicht für das Fahrzeug zugelassen sind, können die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

Das Fahrzeug gemäß den nationalen Vorschriften, z. B. mit Warndreieck, absichern.
Vor dem Radwechsel die Felgengröße und die Reifengröße, die Reifentragfähigkeit und den Geschwindigkeitsindex auf dem Reifen prüfen. Nur die in den Fahrzeugpapieren angegebenen Felgengrößen und Reifengrößen verwenden.
Wenn Alufelgen montiert sind, befinden sich die Radmuttern oder Radschrauben für das Ersatzrad (Stahlfelge) in der Schublade im Küchenblock.
14.5.2 Anziehdrehmoment

1 Radschraube Stahlfelge 2 Radschraube Alufelge
Bild 75 Radschrauben
| Felge Anziehdrehmoment | |
| Stahlfelge 100 Nm | |
| Alufelge 120 Nm |
14.5.3 Rad wechseln

▶ Die Fußplatte des Wagenhebers muss eben am Boden stehen.
▶ Den Wagenheber nicht verkanten.
Wenn Alufelgen montiert sind und bei einer Reifenpanne ein Stahlersatzrad montiert wird: Nicht weiter als notwendig (Autohaus, Kfz-Werkstatt, Reifenhändler) fahren. Nur mit angepasster Geschwindigkeit fahren. Die unterschiedliche Bereifung beeinflusst das Fahrverhalten.

Sie sollten jederzeit über ein einsatzbereites Ersatzrad verfügen. Lassen Sie deshalb das ausgetauschte Rad unverzüglich reparieren.
▷ Allgemeine Hinweise in diesem Kapitel beachten.

Bild 76 Stützrad sichern
Angekuppelten Caravan vorbereiten:
■ Bei Anhängerkupplungen mit Stabilisierungseinrichtung die Stabilisierungseinrichtung lösen. Die Reibebeläge werden sonst zu stark belastet.
■ Die Feststellbremse des Zugfahrzeugs anziehen und den ersten Gang oder den Rückwärtsgang einlegen.
Abgekuppelten Caravan vorbereiten:
■ Fahrzeug auf möglichst ebenem und festem Boden parken.
■ Feststellbremse anziehen.
Das Stützrad quer zur Fahrtrichtung stellen und mit geeigneten Hilfsmitteln sichern (Bild 76).

Bild 77 Fahrzeug sichern Bild 78 Wagenheber, handelsüblich
Rad wechseln:
■ Bremsklötze oder ähnliche geeignete Gegenstände am gegenüberliegenden Rad unterlegen, um das Fahrzeug zu sichern (Bild 77).
■ Ersatzrad aus der Ersatzrad-Halterung lösen.
■ Bei weichem Untergrund stabile Unterlage unter den Wagenheber legen, z. B. Holzbrett.
■ Handelsüblichen Scherenwagenheber (Bild 78) oder Hydraulikwagenheber am Rahmen oder an der Achse ansetzen.
■ Radschrauben mit Radschlüssel einige Umdrehungen lösen, aber nicht herausdrehen!
■ Fahrzeug anheben, bis sich das Rad 2 bis 3 cm über dem Boden befindet.
■ Radschrauben herausdrehen und Rad abnehmen.
■ Ersatzrad auf Radnabe aufsetzen und ausrichten.
■ Radschrauben eindrehen und über Kreuz leicht anziehen.
■ Wagenheber herunterkurbeln und entfernen.
■ Radschrauben mit Radschlüssel gleichmäßig anziehen. Der Sollwert des Anziehdrehmoments der Radschrauben liegt bei 100 Nm bei Stahlfelgen bzw. 120 Nm bei Alufelgen.
14.6 Rad wechseln bei Alufelgen

▶ Die Auflageflächen der Räder auf den Bremstrommeln müssen sauber und gratlos sein.
Die Räder nur mit beigefügten Befestigungsteilen zunächst leicht anziehen und auf einwandfreie Auflage und Freigängigkeit prüfen, anschließend mit einem Drehmomentschlüssel die Radschrauben kreuzweise festdrehen.
Bei diversen Achsausführungen sind keine Zentrierung (Zentrierhilfe), kein Bund und keine Bolzen vorhanden. Es muss darauf geachtet werden, dass die Radschrauben gleichmäßig über den Lochkreis zentriert werden (kein Verkanten).
Für Alufelgen und Stahlfelgen sind unterschiedliche Radschrauben erforderlich. Wenn Alufelgen montiert sind, dann sind für das Ersatzrad (Stahlfelge) passende Radschrauben beigelegt.
14.7 Ersatzrad-Halterung

Bild 79 Ersatzrad-Halterung
Die Ersatzrad-Halterung ist serienmäßig im Gaskasten angebracht. Das Ersatzrad (Bild 79,2) ist gegen Aufpreis erhältlich.
Ersatzrad entnehmen:
■ Schraube (Bild 79,1) lösen.
■ Ersatzrad (Bild 79,2) entnehmen.
14.8 Reifendruck

Ein zu niedriger Reifendruck führt zur Überhitzung des Reifens. Schwere Schäden im Reifen können die Folge sein.
▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
▶ Nur Ventile verwenden, die für den vorgeschriebenen Reifendruck zugelassen sind.

▷ Reifendruck nur bei kalten Reifen prüfen.
Die Tragkraft und damit die Haltbarkeit eines Reifens hängt unmittelbar mit dem Reifendruck zusammen. Luft ist ein flüchtiges Medium, das unvermeidlich auch aus Reifen entweicht.
Als Faustregel kann man ansetzen, dass bei einem gefüllten Reifen alle zwei Monate ein Druckverlust von 0,1 bar eintritt. Um Schäden oder ein Platzen der Reifen zu vermeiden, den Reifendruck regelmäßig prüfen.

Die Angaben der Reifendruck-Werte gelten für beladene Fahrzeuge bei kalten Reifen.
Bei warmen Reifen muss der Druck um 0,3 bar höher sein als bei kalten Reifen. Den korrekten Druck bei kalten Reifen erneut kontrollieren.
▷ Angabe des Reifendrucks in bar.
Die Reifendruck-Toleranz beträgt +/- 0,05 bar.
| Reifen techn. zul. Ge-samtmasseMono-Achse (kg) | techn. zul. Ge-samtmasse Tan-dem-Achse (kg) | Reifendruck(bar) | |
| 155/80 R 13 LI79 bis 7 | 00 3,00 | ||
| 165/80 R 13 LI83 bis 7 | 00 2,50 | ||
| 800 2,75 | |||
| 900 3,00 | |||
| 185 R 14 C LI102 bis 1 | 100 3,75 | ||
| 1200 3,75 | |||
| 1300 4,00 | |||
| 1400 4,00 | |||
| 1500 4,25 | |||
| 1600 2800 4,50 | |||
| 185/60 R 15 C LI94 bis 1 | 1200 2200 4,00 | ||
| 1300 2500 4,25 | |||
| 1350 4,25 | |||
| 185/70 R 13 LI86 bis 7 | 00 2,50 | ||
| 800 2,70 | |||
| 900 1800 2,70 | |||
| 1000 2000 3,00 | |||
| 185/70 R 14 LI88 | bis 900 | 1800 | 2,60 |
| 1000 2000 2,80 | |||
| 195 R 14 C LI106 bis 1 | 100 3,25 | ||
| 1200 3,25 | |||
| 1300 3,50 | |||
| 1400 3,50 | |||
| 1500 3,75 | |||
| 1600 2800 4,00 | |||
| 1700 4,50 | |||
| 1800 3500 4,50 | |||
| 195/65 R 14 LI89 bis 1 | 000 2000 3,00 | ||
| 1100 2200 3,00 | |||
| 195/70 R 14 LI91 bis 1 | 000 2000 2,50 | ||
| 1100 2200 2,70 | |||
| 195/70 R 14 XL95 bis | 1100 2000 2,90 | ||
| 1200 2200 3,10 | |||
| 1350 3,40 | |||
| 195/70 R 14 XL LI96 bis | 900 1800 2,70 | ||
| 1000 2000 2,90 | |||
| 1100 2200 2,90 | |||
| 1200 3,10 | |||
| 1300 2500 3,30 | |||
| 1400 2800 3,40 | |||
| 195/70 R 15 C LI104 bis | 1100 3,25 | ||
| 1200 3,25 | |||
| 1300 3,50 | |||
| 1400 3,75 | |||
| 1500 2800 4,00 | |||
| 1600 4,25 | |||
| 1700 4,50 | |||
| 205 R 14 C LI109 bis | 600 4,00 | ||
| 1700 4,25 | |||
| 1800 3500 4,25 | |||
| 1900 4,50 | |||
| 215/55 R 16 XL LI97 bis | 1100 2,70 | ||
| 1200 2,70 | |||
| 1300 3,00 | |||
| 1400 3,00 | |||
| 215/70 R 15 C LI109 bis | 1100 3,00 | ||
| 1200 3,25 | |||
| 1300 3,50 | |||
| 1400 3,50 | |||
| 1500 4,00 | |||
| 1600 2800 4,25 | |||
| 1700 4,50 | |||
| 1800 3500 4,50 | |||
| 1900 4,50 | |||
Technisch zulässige Höchstgeschwindigkeit = 100 km/h.
Immer die Geschwindigkeitsbeschränkungen der einzelnen Länder beachten.
Die Fahrzeuge werden laufend dem neuesten technischen Stand angepasst. Es ist möglich, dass neue Reifengrößen in dieser Tabelle noch nicht berücksichtigt sind. In diesem Fall stellt der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle gerne die neuesten Werte zur Verfügung.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu möglichen Störungen an Ihrem Fahrzeug.
Die Störungen sind mit ihrer möglichen Ursache und einem Vorschlag zur Abhilfe aufgelistet.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• das Fahrwerk
• die Bremsanlage
• die elektrische Anlage
• die Gasanlage
• den Gaskocher
• die Heizung
• die Therme
• den Kühlschrank
• die Wasserversorgung
den Aufbau
Die genannten Störungen können ohne große Fachkenntnisse und mit wenigen Griffen selbst behoben werden. Sollten die in dieser Bedienungsanleitung aufgeführten Abhilfen nicht zum Erfolg führen, muss eine autorisierte Fachwerkstatt die Störungsursache suchen und beheben.
15.1 Fahrwerk
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Kupplung rastet nach dem Auflegen nicht ein | Kugel größer als ∅ 50 m m | Schmutz entfernen |
| Kundendienst aufsuchen | ||
| Innenteile der Kupplung sind verschmutzt und arbeiten nicht mehr selbsttätig | Gut säubern und anschließend gut abschmieren (nicht Sicherheitskupplung) | |
| Caravan lässt sich nicht abkuppeln | Kugel abgenutzt Caravan und Zugfahrzeug in gleiche Richtung bringen und abkuppeln. Defekte Kugel sofort wechseln | |
15.2 Bremsanlage

Mängel an der Bremsanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
▶ Wartungsarbeiten bzw. Herstellerangaben beachten.
15.3 Elektrische Anlage

Zum Wechseln der Sicherungen siehe Kapitel 9.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Beleuchtungsanlage funktioniert nicht mehr vollständig | Glühlampe defekt Gehäusedeckel der be-treffenden Leuchte ab-schrauben, Glühlampe ersetzen. Auf Volt- und Wattangabe achten | |
| Kontakte am Stecker und/oder an der Steckdo-se sind oxidiert und/oder verschmutzt | Kontakte reinigen und mit Kontaktspray einsprühen | |
| Kurzschluss durch Was-ser im Stecker und/oder in der Steckdose | Stecker und/oder Steck-dose öffnen, trocknen und mit Kontaktspray ein-sprühen | |
| Kabelunterbrechung am Stecker und/oder an der Steckdose | Stecker und/oder Steck-dose öffnen und Kabel neu anschließen (siehe Anschluss-Schema in Kapitel 9) | |
| Beleuchtungsanlage stimmt nicht mit Zugfahr-zeug überein | Kontaktanschlüsse im Stecker vertauscht | Kontaktbelegung und Verdrahtung am Stecker des Caravans prüfen |
| Innenbeleuchtung funkti-oniert nicht mehr voll-ständig | Glühlampe defekt Gehäusedeckel der be-treffenden Leuchte ab-schrauben, Glühlampe ersetzen. Auf Volt- und Wattangabe achten | |
| Sicherung am Netzgerät defekt | Sicherung wechseln | |
| 12-V-Innenbeleuchtung funktioniert nicht | 230-V-Sicherungsauto-mat ausgeschaltet | 230-V-Sicherungsauto-mat einschalten |
| Thermosicherung im Netzgerät hat ausgelöst | Warten, bis Thermosi-cherung wieder einschal-tet | |
| Sicherung am Netzgerät defekt | Sicherung wechseln | |
| Netzgerät defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| 230-V-Innenbeleuchtung funktioniert nicht | 230-V-Sicherungsauto-mat ausgeschaltet | 230-V-Sicherungsauto-mat einschalten |
| Thermosicherung im Netzgerät hat ausgelöst | Warten, bis Thermosi-cherung wieder einschal-tet | |
| Keine 230-V-Versorgung trotz Anschluss | 230-V-Sicherungsauto-mat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsauto-mat einschalten |
| Dunstabzug funktioniert nicht | Dunstabzug defekt Kundendienst aufsuchen | |
| Netzgerät defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Sicherung am Netzgerät defekt | Sicherung wechseln | |
| 230-V-Sicherungsauto-mat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsauto-mat einschalten | |
15.4 Gasanlage

Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften.
Bei Defekt an der Gasanlage: Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen.
▶ Defekt an der Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Kein Gas Gasflasche leer | Gasflasche wechseln | |
| Gasabsperrventil geschlossen | Gasabsperrventil öffnen | |
| Haupt-Absperrventil an der Gasflasche geschlossen | Haupt-Absperrventil an der Gasflasche öffnen | |
| Außentemperatur zu niedrig (-42 °C bei Pro-pangas, 0 °C bei Butan-gas) | Höhere Außentemperatur abwarten | |
| Einbaugerät defekt Kunden | dienst aufsuchen |
15.5 Gaskocher
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Zündsicherungen springen nicht an (Flamme brennt nach Loslassen der Reglergriffe nicht) | Zu kurze Anheizzeit Nach | Zündung ca. 15 bis20 Sekunden Reglergriff gedrückt halten |
| Zündsicherung defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Flamme erlischt bei Kleinstellung | Zündsicherungsfühler steht nicht richtig | Zündsicherungsfühler richtig einstellen (nicht biegen). Die Fühlerspitze soll den Brenner um 5 mm überragen. Der Fühlerhals soll nicht mehr als 3 mm vom Brennerkranz entfernt sein; ggf. Kundendienst aufsuchen |
15.6 Heizung und Therme
Bei einem Defekt die nächstgelegene Kundendienstwerkstatt des betreffenden Gerätefabrikats verständigen. Die Adressenliste liegt den Gerätebegleitpapieren bei. Nur autorisiertes Fachpersonal darf das Gerät reparieren.
15.6.1 Warmluft-Heizung Trumatic S
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Bei Heizung mit Zündautomat: Heizung zündet nicht | Batterie am Zündautomaten leer | Batterie am Zündautomaten wechseln |
15.6.2 Truma Therme
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Therme heizt im elektrischen Betrieb nicht | Bedienschalter ausgeschaltet | Bedienschalter einschalten, rote Kontroll-Leuchte muss leuchten |
| Bedienschalter defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| 230-V-Sicherungsautomat ausgeschaltet | 230-V-Sicherungsautomat einschalten | |
| 230-V-Versorgung nicht angeschlossen | 230-V-Versorgung anschließen | |
| Sicherung defekt Sicherung wechseln | ||
| Heizspirale in der Therme defekt | Kundendienst aufsuchen | |
15.7 Kühlschrank
Bei einem Defekt die nächstgelegene Kundendienstwerkstatt des betreffenden Gerätefabrikats verständigen. Die Adressenliste liegt den Gerätebegleitpapieren bei. Nur autorisiertes Fachpersonal darf das Gerät reparieren.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Kühlschrank schaltet bei 230-V-Betrieb nicht ein | Keine 230-V-Versorgung | 230-V-Versorgung anschließen |
| 230-V-Sicherungsauto-mat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsauto-mat einschalten | |
| Zu geringe Betriebsspan-nung 230 V | 230-V-Versorgung von Fachwerkstatt prüfen las-sen | |
| Sicherung am Netzgerät defekt | Sicherung wechseln | |
| Kühlschrank schaltet bei 12-V-Betrieb nicht ein | Kontakte am Stecker und/oder an der Steckdo-se sind oxidiert und/oder verschmutzt | Kontakte reinigen und mit Kontaktspray einsprühen |
| Kurzschluss durch Was-ser im Stecker und/oder in der Steckdose | Stecker und/oder Steck-dose öffnen, trocknen und mit Kontaktspray ein-sprühen | |
| Kabelunterbrechung am Stecker und/oder an der Steckdose | Stecker und/oder Steck-dose öffnen und Kabel neu anschließen | |
| Sicherung am Netzgerät defekt | Sicherung wechseln | |
| Kühlschrank schaltet bei Gasbetrieb nicht ein | Gasmangel Haupt-Absperr | ventil undGasabsperrventil öffnen |
| Volle Gasflasche anschließen | ||
| Luft in der Gasleitung Zünd | vorgang 3- oder 4-mal wiederholen | |
| Spinnweben oder Verbrennungsrückstände in der Brennkammer | Außen am Fahrzeug das Lüftungsgitter abnehmen und die Brennkammer reinigen | |
| Gewünschte Kühltemperatur wird nicht erreicht | Falsche Einstellung Temperatur am Temperaturregler einstellen | |
| Zu große Mengen an fri-schen Lebensmitteln eingelegt | Temperatur am Temperaturregler einstellen | |
| Kühlschrank vereist Kühlschrank abtauen | ||
| Unzureichende Lüftung Lüftungsgitter reinigen | ||
| Tür schließt nicht richtig Türverschluss prüfen | ||
15.8 Wasserversorgung
| Störung Ursache Abhilfe | |||
| Leckwasser im Fahrzeug | Undichte Stelle | Undichte Stelle feststellen, Wasserleitungen neu aufklemmen | |
| Kein Wasser Wassertank leer Trinkwasser nachfüllen | |||
| Störung Ursache Abhilfe | |||
| Trübung des Wassers Verschmutztes Wasser eingefüllt | Wassertank mechanisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgiebig mit Trinkwasser spülen | ||
| Rückstände im Wasser-tank oder in der Wasser-anlage | Wasseranlage mecha-nisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgie-big mit Trinkwasser spü- len | ||
| Geschmacks- oder Ge-ruchsveränderungen des Wassers | Verschmutztes Wasser eingefüllt | Wasseranlage mecha-nisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgie-big mit Trinkwasser spü- len | |
| Versehentlich Kraftstoff in den Wassertank eingefüllt | Wasseranlage mecha-nisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgie-big mit Trinkwasser spü- len. Wenn erfolglos: Fachwerkstatt aufsuchen | ||
| Mikrobiologische Ablage-rungen in der Wasseran-lage | Wasseranlage mecha-nisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgie-big mit Trinkwasser spü- len | ||
| Ablagerungen im Was-sertank und/oder in was-serführenden Bauteilen | Zu lange Verweildauer des Wassers im Wasser-tank und in den wasser-führenden Bauteilen | Wasseranlage mecha-nisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgie-big mit Trinkwasser spü- len | |
15.9 Aufbau
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Klappenscharniere/Türscharniere schwergängig | Klappenscharniere/Türscharniere nicht/zu wenig geschmiert | Klappenscharniere/Türscharniere mit säurefreiem und harzfreiem Fett schmieren |
| Scharniere/Gelenke in der Nasszelle/im Toilettenraum schwergängig/knarren | Scharniere/Gelenke nicht/zu wenig geschmiert | Scharniere/Gelenke mit lösungsmittelfreiem und säurefreiem Öl schmieren ^ ▷ In Sprühdosen sind oft Lösungsmittel enthalten |
| Stauschrankscharniere schwergängig/knarren | Stauschrankscharniere nicht/zu wenig geschmiert | Stauschrankscharniere mit säurefreiem und harzfreiem synthetischem Öl schmieren |
| Kurbelhub-Dachhaube schwergängig | Gewindespindel nicht geschmiert | Gewindespindel einfetten |
| Gewindespindel defekt Neue Gewindespindel einsetzen lassen | ||

Für den Ersatzteilbedarf stehen die autorisierten Handelspartner und Servicestellen zur Verfügung.
16.1 Gewichte von Sonderausstattungen

Von uns nicht freigegebene Zubehör-, An-, Um- oder Einbauteile können zu Schäden am Fahrzeug und zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen. Selbst wenn für diese Teile ein Gutachten eines Sachverständigen, eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Bauartgenehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicherheit für die ordnungsgemäße Beschaffenheit des Produkts.
Jede Änderung des werkseitigen Zustands des Fahrzeugs kann das Fahrverhalten und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
▶ Wenn Produkte, die von uns nicht freigegeben wurden, Schäden verursachen, kann dafür keine Haftung übernommen werden. Dies gilt auch für unzulässige Änderungen am Fahrzeug.
In der Tabelle sind Gewichtsangaben für Sonderausstattungen aufgelistet, die vom Hersteller lieferbar sind. Wenn diese Gegenstände im oder am Fahrzeug mitgeführt werden und nicht zur Standardausrüstung gehören, müssen sie bei der Ermittlung der Zuladung berücksichtigt werden.
Alle Gewichtsangaben sind "circa"-Angaben.
Die technisch zulässige Gesamtmasse beachten.
| Artikelbezeichnung Mehrgewicht (kg) | |
| Außenklappe Stauraum 2,5 | |
| Deichselabdeckung 8 | |
| Dunstabzug 3 | |
| Ersatzrad 17 | |
| Kurbelhub-Dachhaube 11 | |
| Truma Therme 7 |
17.1 Technische Daten

▷ Verbindlich für die technischen Daten sind die Angaben in den Fahrzeugpapieren.
Durch die Montage von Zubehör oder Sonderausstattung können sich die Abmessungen sowie das Eigengewicht des Fahrzeugs verändern. Abweichungen im Rahmen der Werkstoleranzen (+/- 5 %) sind möglich und zulässig.
Weitere Angaben der Betriebsanleitung des Chassis-Herstellers entnehmen. Die technischen Daten sind nicht Bestandteil der Bedienungsanleitung.
Die technischen Daten den Unterlagen des Herstellers entnehmen, aber auch der autorisierte Handelspartner oder die Servicestelle berät gerne.
12-V-Bordnetz 51
12-V-Sicherungen 55
am Netzgerät 55
für Thetford-Toilette 55
12-V-Stromlaufplan 60
230-V-Anschluss 31,53
Störungssuche 110
Versorgungsleitung 53
230-V-Bordnetz 52
230-V-Sicherung 56
230-V-Sicherungskasten 56
230-V-Stromlaufplan 59
230-V-Versorgung siehe 230-V-Anschluss .... 53
A
Abkuppeln 19
Abmessungen siehe technische Daten ..... 119
Abreißsicherung 18
Achslast 24
Adapter, dreizehnpoliger Stecker 56
Adapterkabel 54
Allgemeine Hinweise 8
Alufelgen 104
Amtliche Prüfungen 89
Anbauteile siehe Sonderausstattungen ..... 12
Anhängelast 20,24
Anhängerbetrieb 13
Sicherheitshinweise 13
Anhängerkupplung 18
WS 3000 D 19
WS 3000 D, Wartungsarbeiten ..... 90
Anhängerkupplungen 18
Ankuppeln 17
Anschluss an Zugfahrzeug 56
Anschluss-Schema 56
Anschlussleitung siehe
Versorgungsleitung 53
Anschluss-Stecker 56
Anziehdrehmoment, Räder ..... 102, 104
Auflaufbremse 18
Außenanschluss siehe 230-V-Anschluss ..... 31
Außenbeleuchtung
Glühlampen, wechseln 90
Glühlampen-Typen 93
Außenklappen 34
Klappenschloss 34, 35
Außenspiegel 13
Äußere Pflege 81
Ausstellfenster
Dauerbelüftung 38
Verdunklungsrollo 39
B
Beladung 23
Beladung siehe auch Zuladung 23
Beleuchtung
Front 91
Heck 92
Leuchten, reinigen 83
Seite 92
Störungssuche 110
Betriebsarten, Kühlschrank 70
Bezeichnungen am Reifen 101
Birne siehe Glühlampen, wechseln ..... 90
Blockschaltbild 12 V....60
Blockschaltbild 230 V....59
Brandgefahren, vermeiden 11
Brandschutz 11
Bremsanlage, Störungssuche 109
Bremsen 28
prüfen 28,109
Butangas 14,48
C
Campinggasflaschen, verwenden .....15, 48
Caravan
aufstellen 29
richtig beladen 23
Caravanbetrieb 27
Checkliste
Inbetriebnahme 3
Verkehrssicherheit 25
vor der Fahrt 25
zu einer Still-Legung über Winter ..... 87
zu einer vorübergehenden Still-Legung .... 86
zur Inbetriebnahme nach Still-Legung ..... 88
D
Dachhaube mit Schnappverschluss ..... 41
öffnen 41
schließen 41
Dachhauben 40
DEKRA 89
Dreizehnpoliger Stecker, Anschluss-
Schema 56
Dunstabzug 69
Störungssuche 110
E
Einbaugeräte 61
Anleitungen 12
Eingangstür 33
Eingangstür, außen
öffnen 33
verriegeln 33
Eingangstür, innen
öffnen 34
verriegeln 34
Eintrittstufe 31
Elektrische Anlage 51
230-V-Anschluss, Störungssuche ..... 110
Beleuchtung, Störungssuche ..... 110
Sicherheitshinweise 16
Störungssuche 109
Entsorgung Abwasser 8
Fäkalien 8
Hausmüll 8
Ersatzrad-Halterung 104
Ersatzschlüssel 97
Ersatzteile 96
Erste Inbetriebnahme 17
Erstickungsgefahr 12,36
Etagenbett 43
F
Fahrgestellnummer 97
Fahrwerk, Störungssuche 109
Fahrzeug, waschen 81
Fahrzeugbeleuchtung siehe Außen-
beleuchtung 90
Faltverdunklung, Kurbelhub-Dachhaube öffnen 42
schließen 42
Faltverdunklung, reinigen 84
Feder an den Rollos, nachspannen .....95
Fehlerstrom-Schutzschalter 53
prüfen 56
Felgengröße 102
Felgentyp 99
Fenster ....36
Insektenschutzrollo .....39
Verdunklungsrollo ....39
Fensterscheiben, reinigen 82
Fernsehgerät 25
Feststellbremse .....29
anziehen 12, 29
lösen 29
Feuer
Bekämpfung 11
Verhalten bei 11
Feuerverzinktes Fahrgestell .....82
FI-Schalter siehe Fehlerstrom-
Schutzschalter 56
Frostgefahr 16,73,76
Fußbodentemperierung, elektrisch
ausschalten....66
einschalten ....66
Überlastungsschutz 66
G
Gardinen, reinigen 83
Gasabsperrventile ....50
Symbole 50,61
Gasanlage ....47 allgemeine Hinweise ....14
Defekt 14, 47, 111
Sicherheitshinweise .....14, 47
Störungssuche 111
Gasdruckregler, Verschraubungen .....49
Gasflaschen
Sicherheitshinweise .....15, 48
wechseln 49
Gasgeruch 14, 47, 111
Gaskasten 15,48
Gaskocher ausschalten....69
einschalten 69
reinigen 83
Störungssuche ....111
Gas-Prüfbescheinigung 89
Gasprüfplakette 89
Gasschlauch, prüfen .....14, 48
Gasverbrauch 49
Gewährleistung 5
Gewährleistungsurkunde 5
Gewichte von Sonderausstattungen .....117
Glühlampen, wechseln
Außenbeleuchtung 90
Beleuchtung Front 91
Beleuchtung Heck 92
Beleuchtung Seite 92
Glühlampen-Typen, außen 93
Glühlampen-Typen, innen 95
Halogeneinbauleuchte 94
Halogenspotleuchte 94
Innenbeleuchtung 93
Spotrondell 95
Grundausstattung 21
H
Halogeneinbauleuchte 94
Halogenspotleuchte 94
Handbremse siehe Feststellbremse ..... 29
Handkurbel, Kurbelstützen 31
Hängetisch 43
Umbau zum Bettunterbau 43
Heizbetrieb 35
Heizen 35
Heizung 62
ausschalten 63
Batterie am Zündautomaten,
wechseln 64
einschalten 63
erste Inbetriebnahme 62
Luftaustrittdüsen, einstellen 62
Störungssuche 111
Umluftgebläse 65
Wärmetauscher, wechseln 61
Warmluftverteilung 62
Herd siehe Gaskocher.... 68
Hinterachslast 17
Hinweisaufkleber 97
Hochdruckreiniger, waschen mit 81
Hoher Gasverbrauch....14, 47, 111
|
Inbetriebnahme
Checkliste 3
nach Still-Legung über Winter 88
nach vorübergehender Still-Legung ..... 88
Innenbeleuchtung
Glühlampen, wechseln 93
Glühlampen-Typen 95
Störungssuche 110
Innentür, Störungssuche 115
Innere Pflege 83
Feder, nachspannen 95
öffnen 39
schließen 39
Insektenschutzrollo, reinigen 84
Inspektionen 89
Inspektionsarbeiten 89
Installationsplan 58
dreizehnpolige Steckdose 57
Zugfahrzeug 58
K
Kabeltrommel 53
Kein Gas 111
Kinderbetten 43
Klappenschloss
ellipsenförmig 34
Klappe für Toiletten-Kassette ..... 35
öffnen 35
schließen 35
Kochstelle 68
Kondenswasser
an der Acrylglas-Doppelscheibe ..... 37
an der Boden-Fahrwerk-
Verschraubung 36
Kontrollen siehe Checkliste 25, 86
Kontroll-Leuchte, Toilette 77
Kühlschrank 70
12-V-Betrieb, ein-/ausschalten ..... 71
230-V-Betrieb, ein-/ausschalten .....71
Betriebsarten 70
Lüftungsgitter, abnehmen 70
Störungssuche 112
Türverriegelung 72
Kühlschrank-Lüftungsgitter, abnehmen .....70
Kühlschranktür-Verriegelung
in Lüftungsstellung arretieren .....72
öffnen 72
schließen 72
Kundendienst 89
Kunststoffteile im Toiletten- und
Wohnbereich, reinigen 83
Kurbelhub-Dachhaube 41
Faltverdunklung 42
Insektenschutz 42
öffnen 41
schließen 41
Störungssuche 115
Kurbelstützen 30
herunterkurbeln 31
nach oben kurbeln 31
L
Leckwasser im Fahrzeug 113
Leichtmetallfelgen siehe Alufelgen ..... 104
Leitungsschutzschalter....56
Leuchten 43,93
reinigen 83
Luftaustrittdüsen, einstellen 62
Lüften 36
M
Markierungsleuchte 92
Masse in fahrbereitem Zustand ..... 20, 22
Mindeststützlast 20
Mittelsitzgruppe, Umbau Schlafen ..... 44
Möbelflächen, reinigen 83
Möbelklappen, Störungssuche ..... 115
N
Netzgerät 52
Thermosicherung 52
P
Personen im Caravan 12, 27
Persönliche Ausrüstung 21
Pflege 81
äußere Pflege 81
bei Still-Legung über Winter 87
bei vorübergehender Still-Legung ..... 86
Faltverdunklung 84
Fensterscheiben 82
Gardinen 83
Gaskocher 83
Hochdruckreiniger, waschen mit .....81
im Winter 85
innere Pflege 83
Insektenschutz 84
Kunststoffteile innen 83
Leuchten 83
Möbelflächen 83
Polsterstoffe ....83
PVC-Fußbodenbelag 83
Spülbecken 83
Stores 83
Unterboden 83
Verdunklungsrollo .....84
waschen 81
Wasseranlage....84
Polsterstoffe, reinigen .....83
Propangas 14,48
Prüffristen 89
Prüfungen, amtliche .....89
Prüffristen 89
PVC-Fußbodenbelag, reinigen .....83
R
Räder 99
Radwechsel 101
Anziehdrehmoment .....102, 104
bei Alufelgen....104
Reifen 99
allgemeine Hinweise .....99
Kennzeichnung 101
Reifendruck....104
Reifenwahl 100
Tragfähigkeit 102
übermäßiger Verschleiß ..... 13, 25, 99, 104
Umgang mit 101
Reifenwechsel siehe Radwechsel .....101
Reinigen
Wasserleitungen ....84
Wassertank....84
Reinigen siehe Pflege .....81
Reisekinderbetten 43
Reserverad siehe Ersatzrad .....104
Rückwärtsfahrt 28
Rundsitzgruppe, Umbau Schlafen .....45
S
Sanitäre Einrichtung 73
Schloss
Außenklappe ....34, 35
Eingangstür ....33
Schlüsselsatz 17
Schwenktisch 42
Umbau zum Bettunterbau ....42
Schwitzwasser siehe Kondenswasser .....36, 37
Seil der Abreißbremse 18
Seriennummer 97
Sicherheitshinweise 11
Anhängerbetrieb 13
Brandschutz 11
elektrische Anlage 16
Gasanlage 14,47
Gasflaschen 48
Heckrundsitzgruppe 13,42
Kochstelle 68
Radwechsel 101
Verkehrssicherheit 12
Wasseranlage 16
Sicherheitskupplung 19
WS 3000 D 19
WS 3000 D, Wartungsarbeiten ..... 90
Sicherheitskupplung siehe auch
Anhängerkupplung 18
Sicherungen 12-V-Sicherungen 55
230-V-Sicherung 52, 56
am Netzgerät 55
für Thetford-Toilette 55
Thermosicherung im Netzgerät 52
Sicherungen siehe 12-V-Sicherungen und
230-V-Sicherung 54
Sicherungskasten 56
Sicherungsknopf, Ausstellfenster 37
Sonderausstattungen 117
Beschreibung 7
Gewichte 117
Kennzeichnung 7
Sicherheitshinweise 12
Spotrondell 95
Spülbecken, reinigen 83
Stabilisierungshebel 18
Still-Legung über Winter 87
vorübergehende 86
vorübergehende (Toilette) 79
Stores, reinigen 83
Störungssuche 109
230-V-Anschluss 110
Aufbau 115
Beleuchtung 110
Bremsanlage 109
elektrische Anlage 109
Fahrwerk 109
Gasanlage 111
Gaskocher 111
Heizung 111
Innentür 115
Kühlschrank 112
Möbelklappen 115
Therme 112
Toilette 113
Warmluft-Heizung 112
Wasserversorgung 113
Stromlaufpläne 12-V-Stromlaufplan ....60 230-V-Stromlaufplan ....59
Stützen siehe Kurbelstützen 30
Stützlast 17,20,24
Symbole für Hinweise ....7
Gasabsperrventile 50,61
T
Technisch zulässige Gesamtmasse .....20, 22
Technische Daten 119
Therme....66 ausschalten....67
einschalten 67
entleeren 68
Störungssuche 112
Wasser, einfüllen 67
Thermosicherung 52
Thetford-Kassette entleeren ....78 Haltebügel ....78
Thetford-Toilette 77
Kontroll-Leuchte ....77 spülen ....77
Tische 42
Toilette ....77 Sicherung ....55
Störungssuche 113
vorübergehende Still-Legung ....79 Winterbetrieb ....78
Toilettenraum 77
Trinkwasser-Einfüllstutzen 74
öffnen 74 schließen 74
Türen Schloss .... 33 Störungssuche .... 115
Türschloss 33
TÜV 89
Typschild 97
U
Umbau Schlafen 44
Mittelsitzgruppe 44
Rundszgruppe 45
Umgang mit Reifen 101
Umluftgebläse 65
Umrissleuchte 92
Umwelthinweise 8
Unterboden, pflegen 83
Unterlegkeile 30
V
Verdunklungsrollo, Fenster
Feder, nachspannen 95
öffnen 39
schließen 39
Verdunklungsrollo, reinigen 84
Verkehrssicherheit 25
Checkliste 25
Hinweise zur 12
Versorgungsleitung für 230-V-Anschluss ..... 53
Vor der Fahrt 17
W
Wagenheber 7,103
Während der Fahrt 27
Wärmetauscher, Heizung, wechseln .....61
Warmluft-Heizung 62
ausschalten 63
Batteriewechsel am Zündautomaten ..... 64
einschalten 63
Störungssuche 112
Umluftgebläse 65
Warmluftverteilung 62
Warnaufkleber 97
Wartung 89
Wartungsarbeiten 89
Bremsanlage 90
WS 3000 D....90
Waschen mit Hochdruckreiniger 81
Wasseranlage
befüllen 75
desinfizieren 85
entleeren 76
Pflege 84
reinigen 84
Sicherheitshinweise 16
Trinkwasser-Einfüllstutzen .....74
Wasserleitungen, reinigen 84
Wasserpumpe 73, 75
Wassertank
befüllen 74
reinigen 84
Wasser, ablassen .....75
Wasser, einfüllen 74
Wasserversorgung
Allgemeines 73
Störungssuche ....113
Winterpflege 85
Wohnen 33
Z
Zubehör, Anbau 12
Zugwagen-Installation .....58
Zuladung....20
Beispielrechnung 22
Berechnung 22
Zusammensetzung .....21
Zuladung siehe auch Beladung .....20
Zulässiges Gesamtgewicht siehe technisch
zulässige Gesamtmasse....20
Zündautomat Heizung, Batterie wechseln .....64
Zusatzausstattung 21
Zwangslüftung 12,36
▷ In Sprühdosen sind oft Lösungsmittel enthalten