MIELE G 7764 Super-Combi - Geschirrspüler

G 7764 Super-Combi - Geschirrspüler MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG G 7764 Super-Combi MIELE

Gewerbe-Geschirrspüler

G 7764 SUPER-COMBI

Inhalt

Gerätebeschreibung 3

Sicherheitshinweise und Warnungen 5

Sicherheitshinweise und Warnungen (heraustrennbar).... Heftmitte

Gerätedefinition 8

Wasserenthärtungsanlage einstellen 9

Tür öffnen und schließen 11

Anwendungstechnik 12

Nachspülmittel einfüllen 16

- Nachspülmittel-Dosierung einstellen 17

Reinigungsmittel zugeben 18

Programm wählen 19

Programmübersicht 20

Ein- und Ausschalten. 22

- Programm wählen 22

- Zusatzprogramm wählen 22

- Programmablaufanzeige 23

- Programm unterbrechen 23

Sonderfunktionen programmieren 24

Wasserenthärter aufbereiten 26

Reinigung und Pflege 28

Kleine Störungen beseitigen 30

Aufstellen 31

Elektroanschluß 33

Wasseranschluß 35

Ihr Beitrag zum Umweltschutz 37

Technische Daten 38

MIELE G 7764 Super-Combi - Inhalt - 1

text_image Miele 12 34 5 6 7 8 9 °C min 8:00 S- DOS - I-O DJ D DJ D DJ D DJ

1 Kontrollampe "Störung Wasserzulauf / Wasserablauf"
2 Kontrollampe "Wasserenthärter aufbereiten"
3 Kontrollampe "Reinigungsmittel (flüssig) einfüllen" (nur bei extern angeschlossenem DOS-Modul -Sonderausstattung-)
4 Kontrollampe "Nachspülmittel einfüllen"

5 Programmablaufanzeige
6 Anzeigenfeld
7 Türöffner
8 Ein/Aus-Taste (I-0)
9 Programmtasten

MIELE G 7764 Super-Combi - Inhalt - 2

10 Anschluß für DOS-Modul (Rückseite)
11 Sieb-Kombination
12 Behälter für pulverförmige Reinigungsmittel

13 Anschlußstutzen für Salzbehälter (Wasserenthärter)
14 Vorratsbehälter für flüssige Nachspülmittel mit Dosierwähler
15 Füllstandsanzeige

Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen. Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie dieses Gerät in Betrieb nehmen. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an dem Gerät. Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig auf!

Bestimmungsgemäße Verwendung

Der Reinigungssautomat ist ausschließlich für die in der Gebrauchsanweisung genannten Anwendungsgebiete zugelassen. Jegliche andere Verwendung ist unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch nicht bestimmungsgemäße Verwendung oder falsche Bedienung verursacht werden.

Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungsgefahren zu vermeiden!

Das Gerät darf nur durch den Miele-Kundendienst, einen autorisierten Miele-Fachhändler oder eine entsprechend qualifizierte Fachkraft in Betrieb genommen und gewartet werden.

Das Gerät darf nicht in explosionsgefährdeten und frostgefährdeten Bereichen aufgestellt werden.

Die elektrische Sicherheit dieses Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, daß diese

grundlegende Sicherheitsvoraussetzung geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch einen Fachmann überprüft wird. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z.B. elektrischer Schlag).

Ein beschädigtes Gerät kann Ihre Sicherheit gefährden. Gerät sofort außer Betrieb setzen, und eine entsprechend qualifizierte Fachkraft oder einen Miele-Fachhändler informieren.

Reparaturen dürfen nur von autorisierten Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen!

Die Bedienungspersonen müssen regelmäßig eingewiesen werden. Nicht eingewiesenem Personal ist der Umgang mit dem Reinigungsautomaten untersagt.

Erlauben Sie kleinen Kindern nicht, mit dem Geschirrspüler zu spielen bzw. ihn zu bedienen. Es besteht u. a. die Gefahr, daß sich Kinder in dem Geschirrspüler einschließen!

Vorsicht beim Umgang mit flüssigen Hilfsmitteln/Additiven! Es handelt sich dabei zum Teil um ätzende und reizende Stoffe. Auf keinen Fall organische Lösemittel verwenden, da u. a. Explosionsgefahr besteht! Die geltenden Sicherheitsvorschriften beachten! Schutzbrille und Handschuhe benutzen! Bei allen chemischen Hilfsmitteln sind die Sicherheitshinweise der Hersteller zu beachten!

Bei pulverförmigen Reinigungsmitteln Staubinhalation vermeiden! Werden Spülmittel verschluckt, können sie Verätzungen in Mund und Rachen verursachen oder zum Ersticken führen.

Das Wasser im Spülraum ist kein Trinkwasser!

Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür, der Reinigungsautomat könnte kippen oder beschädigt werden.

Bei stehender Einordnung von scharfen, spitzen Utensilien auf die Verletzungsgefahr achten und so einsortieren, daß von diesen keine Verletzungen ausgehen können.

Beim Betrieb des Reinigungsautomaten im oberen Temperaturbereich die hohe Temperatur berücksichtigen. Es besteht Verbrennungs- bzw. Verbrühungsgefahr! Körbe und Einsätze müssen erst abkühlen. Evtl. heiße Wasserreste aus schöpfenden Teilen in den Spülraum entleeren.

Fassen Sie nicht an die Heizkörper wenn Sie nach Programmende die Tür öffnen. Selbst einige Minuten nach beendetem Programm können Sie sich daran verbrennen.

Der Reinigungsautomat und dessen unmittelbarer Umgebungsbereich darf zur Reinigung nicht abgespritzt werden, z. B. mit einem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger.

Trennen Sie das Gerät vom elektrischen Netz, wenn es gewartet wird (Gerät ausschalten, dann Netzstecker ziehen, oder die Sicherung herausdrehen bzw. ausschalten).

Beachten Sie folgende Hinweise, um die Qualitätssicherung bei der Aufbereitung zu gewährleisten und um Sachschäden zu vermeiden!

Verwenden Sie nur von Miele geprüfte und empfohlene Spülmittel für Spezial-Spülautomaten. Bei Verwendung anderer Spülmittel besteht die Gefahr einer Beschädigung des Spülgutes und des Reinigungsautomaten.

Vorausgehende Behandlungen (z.B. mit Reinigungsmitteln), aber auch bestimmte Anschmutzungen und einige Spülmittel können Schaum verursachen. Schaum kann das Reinigungs- ergebnis beeinträchtigen.

Die anwendungstechnische Empfehlung chemischer Hilfsmittel (wie z. B. Reinigungsmittel) bedeutet nicht, daß der Gerätehersteller die Einflüsse chemischer Hilfsmittel auf das Material des Reinigungsgutes verantwortet. Beachten Sie, daß Formulierungsänderungen, Lagerbedingungen usw, welche vom Hersteller der Chemikalien nicht bekanntgegeben wurden, die Qualität des Reinigungsergebnisses beeinträchtigen können.

Achten Sie bei der Verwendung von Reinigungsmitteln und Spezialprodukten bitte unbedingt auf die Hinweise des Reinigerherstellers. Setzen Sie das jeweilige Reinigungsmittel nur für den vom Hersteller vorgesehenen Anwendungsfall ein um Materialschäden und ggf. heftigste chemische Reaktionen (z.B. Knallgasreaktion) zu vermeiden.

Der Reinigungssautomat ist nur für den Betrieb mit Wasser und additiven Reinigungsmitteln ausgelegt. Das Gerät darf nicht mit organischen Lösemitteln betrieben werden, da u. a. Explosionsgefahr besteht (Anmerkung: Es gibt viele organische Lösemittel, bei denen keine Explosionsgefahr besteht, sondern andere Probleme auftreten können, wie z. B. die Zerstörung von Gummis und Kunststoffen).

Bei kritischen Anwendungen, in denen besonders hohe Anforderungen an die Aufbereitungsqualität gestellt werden, sollten die Verfahrensbedingungen (Reinigungsmittel, Wasserqualität etc.) vorab mit der Miele-Anwendungstechnik abgestimmt werden.

Wenn an das Reinigungs- und Nachspülergebnis besonders hohe Anforderungen gestellt werden (z. B. chemische Analytik, spezielle industrielle Fertigungen etc.), muß durch den Betreiber eine regelmäßige Qualitätskontrolle zur Absicherung des Aufbereitungsstandards erfolgen.

Die Spezial-Einsätze sind nur bestimmungsgemäß zu verwenden.

Alle schöpfenden Teile müssen vor dem Einordnen entleert werden.

Es dürfen keine nennenswerten Reste von Lösemitteln und Säuren, insbesondere Salzsäure und chloridhaltige Lösungen mit dem Einbringen des Reinigungsgutes in den Spülraum gelangen. Ebenfalls keine korrodierenden Eisenwerkstoffe! Lösemittel in Verbindung mit der Anschmutzung dürfen (besonders bei Gefahrenklasse A1) nur in Spuren vorhanden sein.

Achten Sie darauf, daß die Edelstahl-Außenverkleidung nicht mit salzsäurehaltigen Lösungen/Dämpfen in Kontakt kommt, um Korrosionsschäden zu vermeiden.

Beachten Sie die Installationshinweise der Gebrauchsanweisung und der Installationsanweisung.

Benutzung von Zubehör

Es dürfen nur Miele-Zusatzgeräte für den entsprechenden Verwendungszweck angeschlossen werden. Die Typbezeichnung der einzelnen Geräte nennt Ihnen die Miele-Anwendungstechnik.

Entsorgung des Altgerätes

Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen, und die Anschlußleitung durchtrennen. Entsorgen Sie aus Gründen der Sicherheit und des Umweltschutzes alle Spülmittelreste unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften (Schutzbrille und Handschuhe benutzen!). Heben Sie die Funktion des Türverschlusses auf, damit sich Kinder nicht einschließen können. Dies geschieht am einfachsten durch das Entfernen des Verriegelungsklobens (2 Schrauben mit Kreuzschlitz oberhalb der Tür). Danach das Gerät einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen. Bei Maschinen mit Tanksystem muß das Wasser im Tank vorher entfernt werden.

Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.

Gerätedefinition

Dieser MIELE-Spülautomat ist ein spezi- eller Gewerbe-Geschirrspüler, frontalbe- schickt, mit angemessenen sehr kur- zen Chargenzeiten für den Spülbetrieb in Gaststätten, Imbißstuben, Cafe's, Pensionen usw.

Der Spülautomat ist serienmäßig mit einem Wasserenthärter ausgerüstet.

Um Kalkablagerungen an den Spülutensilien und im Spülautomaten zu vermeiden, muß das Wasser zum Spülen enthärtet werden, wenn es härter als 6 °d ist.

Diese Aufgabe kann die eingebaute Wasserenthärtungsanlage nur dann einwandfrei erfüllen, wenn sie:

  1. richtig eingestellt ist, und
  2. sofort mit Regeneriersalz aufbereitet wird, wenn die Kontrollampe S aufleuchtet.
    Bei der ersten Inbetriebnahme muß die Enthärtungsanlage, der Wasserhärte entsprechend, eingestellt werden.

Das zuständige Wasserwerk gibt Auskunft über die bei Ihnen vorhandene Wasserhärte.

Enthärtungsanlage einstellen

Der Härtebereich ist in 18 Zeiteinheiten und eine 0-Stellung aufgeteilt. Ab Werk ist die Enthärtungsanlage auf die Zeitstufe "8" eingestellt. Das entspricht 19 °d.

Ist Ihr Leitungswasser härter oder weicher als 19 °d:

■ Zeitstufe (siehe Tabelle) über die Ta- statur im Bedienungsfeld verändern.

■ Programmtaste 🎨 und 🔊 gleichzeitig drücken, festhalten und dabei den Spülautomaten über den Hauptschalter "I-0" einschalten. Im Anzeigenfeld erscheint der aktuelle Programmstatus "P...".
■ Taste S drücken, das "P" erlischt, es erscheint immer die Zeitstufe "0" im Anzeigenfeld. Die Zeitstufe "0" kann jetzt den Erfordernissen entsprechend verändert werden. Dazu:
■ Taste 🔊 entsprechend oft drücken bis der gewünschte Wert im Anzeigenfeld erscheint.
■ Taste ◇ drücken. Es erscheint "SP".
■ Taste ◇ nochmals drücken. Die Zeitstufe wird abgespeichert. Das Anzeigenfeld erlischt.
■ Der Spülautomat ist betriebsbereit.

Wasserenthärtungsanlage einstellen

Liegt die Wasserhärte Ihres Leitungs- wassers ständig unter 6 °d:

■ Zeitstufe "0" einstellen.

Die Kontrollampe S leuchtet dann nicht auf, der Enthärter braucht nicht aufbereitet werden.

"Wasserenthärter aufbereiten" siehe Seite 26.

Tür öffnen

■ Türöffner bis zum Anschlag drücken, gleichzeitig in die Griffleiste fassen und die Tür öffnen.

Während eines Spülprogrammes darf die Tür nur in zwingenden Fällen geöffnet werden, z.B. wenn sich Spülutensilien stark bewegen (siehe "Programm unterbrechen").

Fassen Sie nicht an die Heizkörper wenn Sie nach Programmende die Tür öffnen. Selbst einige Minuten nach beendetem Programm können Sie sich daran verbrennen.

Tür schließen

■ Tür hochklappen und bis zum Einrasten fest andrücken. Den Türöffner dabei nicht drücken.

Spülgut einordnen

Vorabräumen

■ Spülgut vor dem Einordnen entleeren.

Bitte beachten

■ Das Geschirr grundsätzlich so einordnen, daß alle Flächen vom Wasser umspült werden können, nur dann kann es sauber werden!
■ Geschirr- und Besteckteile dürfen nicht ineinander liegen und sich gegenseitig abdecken.
■ Hohlgefäße, wie Tassen, Gläser, Töpfe, Krüge usw, mit den Öffnungen nach unten in die Körbe stellen, damit das Wasser ungehindert ein- und austreten kann.
■ Teile mit tiefem Boden möglichst schräg einstellen, damit das Wasser ablaufen kann.
■ Hohe schlanke Hohlgefäße möglichst im mittleren Bereich der Körbe einordnen. Dort werden sie von den Sprühstrahlen besser erreicht.
■ Kleine Teile auf der Klappetagere des Oberkorbes nicht durch untergelegte, größere Teile abdecken! Wenn z.B. Dessertschalen auf der Etagere liegen, gehören Tassen darunter; nicht umgekehrt.
■ Darauf achten, daß der Zulauftrichter für den Spülarm in der Mitte des Oberkorbes nicht zugedeckt wird.

■ Die Spülarme dürfen nicht durch zu hohe oder nach unten durchstehende Teile blockiert werden. Evtl. Drehkontrolle von Hand durchführen.

In den Oberkorb

- kleine, leichte und empfindliche Teile wie: Untertassen, Tassen, Gläser, Dessertschalen usw. einordnen. Ebenso leichte, temperaturbeständige Kunststoffteile.

In den Unterkorb

- größere und schwerere Teile wie: Teller, Platten, Töpfe, Schalen usw. einordnen. Keine dünnwandigen leichten Gläser einordnen, dafür ist ein besonderer Einsatz bzw. Unterkorb erforderlich!

Besteck

■ unsortiert in die Besteckfächer, Griffe nach unten.

Einordnungsbeispiele siehe nächste Seite

Einordnungsbeispiele:
MIELE G 7764 Super-Combi - Einordnungsbeispiele siehe nächste Seite - 1

für 20 Tassen, 24 Untertassen oder 12 Dessertteller.

Einzelne Ober- und Unterkörbe
MIELE G 7764 Super-Combi - Einordnungsbeispiele siehe nächste Seite - 2

zur Aufnahme diverser Einsätze, z.B. Container für Bestecke und Gläser.

MIELE G 7764 Super-Combi - Einordnungsbeispiele siehe nächste Seite - 3

mit 2 x E 216 Einsatz 1/2 für je 15 Teller ∅ 240 mm und 2 x E 165 Besteckköcher für diverse Bestecke.

MIELE G 7764 Super-Combi - Einordnungsbeispiele siehe nächste Seite - 4

mit E 184 Einsatz 1/1 für 21 Tabletts, Bleche, Menagen usw.

Gläser-Set GG/F-GL
MIELE G 7764 Super-Combi - Einordnungsbeispiele siehe nächste Seite - 5

für 27 Gläser ∅ 65 mm.

MIELE G 7764 Super-Combi - Einordnungsbeispiele siehe nächste Seite - 6

mit 2 x E 205 Einsatz 1/2 für je 14 Gläser ∅ 65 mm.

Oberkorb verstellen

Der obere Geschirrkorb ist in drei Ebenen um jeweils 2 cm höhenverstellbar. Werkseitig ist der Korb in Mittelstellung eingestellt.

In den Oberkorb passen dann z.B.:

■ Teller bis ca. 19 cm Durchmesser, und in den Unterkorb:
■ Teller bis ca. 25 cm Durchmesser.

Alle weiteren Einstellmaße siehe Tabelle.

Oberkorb in StellungOberkorb cm ∅Unterkorb cm ∅
Oben 17 27
Mitte 19 25
Unten 21 23

Zum Verstellen des Oberkorbes:

■ Oberkorb bis zum Anschlag nach vorn ziehen und von den Laufschie- nen heben.
■ Rollenhalterungen, an beiden Seiten des Korbes, mit einem 7er Schraubenschlüssel abschrauben und wunschgemäß versetzen.

Für den Spülautomat nicht geeignet

■ Bestecke mit Holz- oder Horngriffen.
■ Frühstücksbrettchen aus Holz oder Kunststoff.
■ Teile, wie ältere Messer, deren Griffe und Klingen miteinander verklebt sind.
■ Kunstgewerbliche Gegenstände.
■ Gegenstände aus Kupfer oder Zinn.
■ Kunststoffteile aus nichthitzebeständigem Material.

Bitte beachten

■ Silber- und Aluminiumteile können sich verfärben.
■ Aufglasurdekore können nach vielen Spülgängen verblassen.
■ Gläser können nach längerem Gebrauch trüb werden.

Wir empfehlen

■ besonders wertvolle Gläser weiterhin mit der Hand zu spülen,
■ sich bei Neukauf von Geschirr und Besteck die Eignung für den Spülautomaten bestätigen zu lassen.

Nachspülmittel einfüllen

In der Tür ist ein Dosierautomat für flüssige Medien mit ca. 200 ml Fassungsvermögen eingebaut. Über diesen Dosierautomaten kann geeignetes flüssiges Nachspülmittel (z.B. "Mielclear" oder bei Kunststoff-Utensilien vorzugsweise zitronensäurehaltige Mittel) automatisch dosiert werden.

Ausnahme: Im "GLÄSER"-Programm kann die Nachspülung ohne Nachspülmittel-Dosierung und mit Kaltwasser programmiert werden (siehe "Sonderfunktionen programmieren").

Nachspülmittel einfüllen

■ Wenn an der Bedienungsblende die Kontrollampe ✉ "Nachspülmittel einfüllen" aufleuchtet:

MIELE G 7764 Super-Combi - Nachspülmittel einfüllen - 1

■ Schraubverschluß öffnen.

MIELE G 7764 Super-Combi - Nachspülmittel einfüllen - 2

■ Nachspülmittel solange einfüllen, bis die Füllstandsanzeige (Pfeil) dunkel ist. Evtl. Trichter benutzen.

■ Schraubverschluß zuschrauben, evtl. verschüttetes Nachspülmittel gut abwischen.

Nachspülmittel-Dosierung ein- stellen

MIELE G 7764 Super-Combi - Nachspülmittel-Dosierung ein- stellen - 1

Der Dosierwähler in der Einfüllöffnung ist von 1-6 (1-6 ml) einstellbar. Werkseitig ist er auf "3" (3 ml) eingestellt.

■ Dosierwähler höher einstellen, wenn sich Flecken auf Gläsern zeigen.

■ Dosierwähler zurückdrehen, wenn sich Wolken oder Schlieren zeigen.

Reinigungsmittel zugeben

Verwenden Sie nur Reinigungsmittel für Spezial-Spülautomaten. Keine Reinigungsmittel für Haushalts-Geschirrspüler verwenden!

Pulverförmiges Reinigungsmittel muß vor jedem Spülprogramm (außer SUPER-KURZ) in den Behälter für Reiniger gefüllt werden.

MIELE G 7764 Super-Combi - Reinigungsmittel zugeben - 1

■ Verschlußknopf der Behälterklappe (Pfeil) nach vorn drücken. Die Klappe springt dann auf. (Nach einem Spülprogramm ist die Klappe bereits geöffnet).

MIELE G 7764 Super-Combi - Reinigungsmittel zugeben - 2

■ Reinigungsmittel in die Kammer füllen.

Dosierung: ca. 3 g/l, das entspricht ca. 30 g pro Charge. Herstellerangaben bitte beachten!

■ Behälterklappe schließen.

Spezielle Verschmutzungen können unter Umständen andere Zusammenstellungen von Reinigungs- und Zusatzmitteln erforderlich machen. Der MIELE-Kundendienst (Anwendungstechnik) wird Sie in diesen Fällen beraten.

Reinigungsmittel zugeben Programm wählen

Anwendungsgebiet "SUPER-KURZ"

Bei diesem Programm:

MIELE G 7764 Super-Combi - Anwendungsgebiet "SUPER-KURZ" - 1

■ Pulverförmiges Reinigungsmittel direkt auf die Innenseite der Tür geben.

Hinweis

Der Spülautomat kann auf Wunsch auch mit einem "DOS-Modul C 60" (Dosierpumpe für flüssigen Reiniger) ausgerüstet werden (extern ansteckbar).

Dem DOS-Modul liegt eine separate Gebrauchsanweisung mit Installationsplan bei.

Vorsicht beim Umgang mit flüssigen Hilfsmitteln/Additiven! Es handelt sich dabei zum Teil um ätzende und reizende Stoffe!

Die geltenden Sicherheitsvorschriften beachten!

Schutzbrille und Handschuhe benutzen!

Machen Sie die Wahl des Programmes stets von der Art und dem Verschmutzungsgrad der Spülutensilien abhängig.

In der Programmübersicht auf der nächsten Seite sind die Programme und deren Anwendungsbereiche beschrieben.

Programmübersicht

Programm Anwendung Reiniger(wenn nicht flüssig dosiert wird)
Herstellerangaben bitte beachten!
UNIVERSALFür normal verschmutztes Spülgut mit erhöhter Reinigungstemperatur für stärkehaltige Speisereste.30 Gramm in den Behälter für Reiniger.
GLÄSERSpezielles Gläser-Programm. 30 Gramm in denBehälter für Reiniger.
KURZ"Schnellprogramm" für wenig verschmutztes Spülgut.30 Gramm in den Behälter für Reiniger.
MINIwie "KURZ", jedoch für temperaturempfindliches Spülgut.30 Gramm in den Behälter für Reiniger.
SUPER-KURZFür kontinuierlich anfallendes Spülgut. 30 Gramm rechts auf die ____ Innenseite der Tür.
INTENSIV-PLUSFür stark verschmutztes Spülgut mit angetrockneten Speiseresten.30 Gramm in den Behälter für Reiniger.

\*\*) Wichtiger Hinweis für das "SUPER-KURZ" Programm

Beim "SUPER-KURZ" Programm wird nach Programmende das Wasser des Nachspülganges nicht abgepumpt. Es wird für das folgende "SUPER-KURZ" Programm als Reinigungswasser genutzt.

Wird der Spülbetrieb für längere Zeit unterbrochen bzw. ein anderes Programm gewünscht:

- Zusatz-Programm "ABPUMPEN" wählen, das Nachspülwasser wird automatisch abgepumpt.

Aufforderung an den Betreiber:

■ Diese Seiten heraustrennen und für das Bedienungspersonal sichtbar in unmittelbarer Nähe des Gerätes befestigen.
■ Das Bedienungspersonal unbedingt zur Beachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen auffordern.

Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen. Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie dieses Gerät in Betrieb nehmen. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an dem Gerät. Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig auf!

Bestimmungsgemäße Verwendung

Der Reinigungssautomat ist ausschließlich für die in der Gebrauchsanweisung genannten Anwendungsgebiete zugelassen. Jegliche andere Verwendung ist unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch nicht bestimmungsgemäße Verwendung oder falsche Bedienung verursacht werden.

Beachten Sie folgende Hinweise, um Verletzungsgefahren zu vermeiden!

Das Gerät darf nur durch den Miele-Kundendienst, einen autorisierten Miele-Fachhändler oder eine entsprechend qualifizierte Fachkraft in Betrieb genommen und gewartet werden.

Das Gerät darf nicht in explosionsgefährdeten und frostgefährdeten Bereichen aufgestellt werden.

Die elektrische Sicherheit dieses Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, daß diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung geprüft und im Zweifelsfall die Hausinstallation durch einen Fachmann überprüft wird. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z.B. elektrischer Schlag).

Ein beschädigtes Gerät kann Ihre Sicherheit gefährden. Gerät sofort außer Betrieb setzen, und eine entsprechend qualifizierte Fachkraft oder einen Miele-Fachhändler informieren.
Reparaturen dürfen nur von autorisierten Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen!
Die Bedienungspersonen müssen regelmäßig eingewiesen werden. Nicht eingewiesenem Personal ist der Umgang mit dem Reinigungsautomaten untersagt.
Erlauben Sie kleinen Kindern nicht, mit dem Geschirrspüler zu spielen bzw. ihn zu bedienen. Es besteht u. a. die Gefahr, daß sich Kinder in dem Geschirrspüler einschließen!

Vorsicht beim Umgang mit flüssigen Hilfsmitteln/Additiven! Es handelt sich dabei zum Teil um ätzende und reizende Stoffe. Auf keinen Fall organische Lösemittel verwenden, da u. a. Explosionsgefahr besteht! Die geltenden Sicherheitsvorschriften beachten! Schutzbrille und Handschuhe benutzen! Bei allen chemischen Hilfsmitteln sind die Sicherheitshinweise der Hersteller zu beachten!

Bei pulverförmigen Reinigungsmitteln Staubinhalation vermeiden! Werden Spülmittel verschluckt, können sie Verätzungen in Mund und Rachen verursachen oder zum Ersticken führen.

Das Wasser im Spülraum ist kein Trinkwasser!

Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür, der Reinigungssautomat könnte kippen oder beschädigt werden.

Bei stehender Einordnung von scharfen, spitzen Utensilien auf die Verletzungsgefahr achten und so einsortieren, daß von diesen keine Verletzungen ausgehen können.

Beim Betrieb des Reinigungsautomaten im oberen Temperaturbereich die hohe Temperatur berücksichtigen. Es besteht Verbrennungs- bzw. Verbrühungsgefahr! Körbe und Einsätze müssen erst abkühlen. Evtl. heiße Wasserreste aus schöpfenden Teilen in den Spülraum entleeren.

Fassen Sie nicht an die Heizkörper wenn Sie nach Programmende die Tür öffnen. Selbst einige Minuten nach

beendetem Programm können Sie sich daran verbrennen.

Der Reinigungsautomat und dessen unmittelbarer Umgebungsbereich darf zur Reinigung nicht abgespritzt werden, z. B. mit einem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger.

Trennen Sie das Gerät vom elektrischen Netz, wenn es gewartet wird (Gerät ausschalten, dann Netzstecker ziehen, oder die Sicherung herausdrehen bzw. ausschalten).

Beachten Sie folgende Hinweise, um die Qualitätssicherung bei der Aufbereitung zu gewährleisten und um Sachschäden zu vermeiden!

Verwenden Sie nur von Miele geprüfte und empfohlene Spülmittel für Spezial-Spülautomaten. Bei Verwendung anderer Spülmittel besteht die Gefahr einer Beschädigung des Spülgutes und des Reinigungsautomaten.

Vorausgehende Behandlungen (z.B. mit Reinigungsmitteln), aber auch bestimmte Anschmutzungen und einige Spülmittel können Schaum verursachen. Schaum kann das Reinigungsergebnis beeinträchtigen.

Die anwendungstechnische Empfehlung chemischer Hilfsmittel (wie z. B. Reinigungsmittel) bedeutet nicht, daß der Gerätehersteller die Einflüsse chemischer Hilfsmittel auf das Material des Reinigungsgutes verantwortet. Beachten Sie, daß Formulierungsänderungen, Lagerbedingungen usw, welche vom Hersteller der Chemikalien nicht bekanntgegeben wurden, die Qualität des Reinigungsergebnisses beeinträchtigen können.

Achten Sie bei der Verwendung von Reinigungsmitteln und Spezialprodukten bitte unbedingt auf die Hinweise des Reinigerherstellers. Setzen Sie das jeweilige Reinigungsmittel nur für den vom Hersteller vorgesehenen Anwendungsfall ein um Materialschäden und ggf. heftigste chemische Reaktionen (z.B. Knallgasreaktion) zu vermeiden.

Der Reinigungssautomat ist nur für den Betrieb mit Wasser und additiven Reinigungsmitteln ausgelegt. Das Gerät darf nicht mit organischen Lösemitteln betrieben werden, da u. a. Explosionsgefahr besteht (Anmerkung: Es gibt viele organische Lösemittel, bei denen keine Explosionsgefahr besteht, sondern andere Probleme auftreten können, wie z. B. die Zerstörung von Gummis und Kunststoffen).

Bei kritischen Anwendungen, in denen besonders hohe Anforderungen an die Aufbereitungsqualität gestellt werden, sollten die Verfahrensbedingungen (Reinigungsmittel, Wasserqualität etc.) vorab mit der Miele-Anwendungstechnik abgestimmt werden.

Wenn an das Reinigungs- und Nachspülergebnis besonders hohe Anforderungen gestellt werden (z. B. chemische Analytik, spezielle industrielle Fertigungen etc.), muß durch den Betreiber eine regelmäßige Qualitätskontrolle zur Absicherung des Aufbereitungsstandards erfolgen.

Die Spezial-Einsätze sind nur bestimmungsgemäß zu verwenden.

Alle schöpfenden Teile müssen vor dem Einordnen entleert werden.

Es dürfen keine nennenswerten Reste von Lösemitteln und Säuren, insbesondere Salzsäure und chloridhaltige Lösungen mit dem Einbringen des Reinigungsgutes in den Spülraum gelangen. Ebenfalls keine korrodierenden Eisenwerkstoffe! Lösemittel in Verbindung mit der Anschmutzung dürfen (besonders bei Gefahrenklasse A1) nur in Spuren vorhanden sein.

Achten Sie darauf, daß die Edelstahl-Außenverkleidung nicht mit salzsäurehaltigen Lösungen/Dämpfen in Kontakt kommt, um Korrosionsschäden zu vermeiden.

Beachten Sie die Installationshinweise der Gebrauchsanweisung und der Installationsanweisung.

Benutzung von Zubehör

Es dürfen nur Miele-Zusatzgeräte für den entsprechenden Verwendungszweck angeschlossen werden. Die Typbezeichnung der einzelnen Geräte nennt Ihnen die Miele-Anwendungstechnik.

Entsorgung des Altgerätes

Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen, und die Anschlußleitung durchtrennen. Entsorgen Sie aus Gründen der Sicherheit und des Umweltschutzes alle Spülmittelreste unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften (Schutzbrille und Handschuhe benutzen!). Heben Sie die Funktion des Türverschlusses auf, damit sich Kinder nicht einschließen können. Dies geschieht am einfachsten durch das Entfernen des Verriegelungsklobens (2 Schrauben mit Kreuzschlitz oberhalb der Tür). Danach das Gerät einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen. Bei Maschinen mit Tanksystem muß das Wasser im Tank vorher entfernt werden.

Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.

Programmablauf Sonstiges
1. Vorspülen I2. Vorspülen II3. Reinigen4. Zwischen-spülen I5. Zwischen-spülen II (siehe "Sonder-funktion")6. Nach-spülen7. Trocknen (Zusatz-programm)
XX 65°CXXX 60°C(X)
X 50°CXXX 50°C *)(X)*) ohne Nachspülmittel und mit Kaltwasser, siehe "Sonderfunktionen".
X 55°CXX 60°C(X)
X 50°CXX 50°C(X)
X 55°C *)XX 55°C **)*) Temperaturhaltezeitver-längerung auf 3', siehe "Sonderfunktionen".
XXX 65°CXXX 60°C(X)

X = ablaufende Programmabschnitte

MIELE G 7764 Super-Combi - Entsorgung des Altgerätes - 1

Nach dem Einschalten des Spülautomaten leuchten die Kontrollampen neben den Programmtasten und zeigen die Anwahlbereitschaft an.

■ Programmtaste des gewünschten Spülprogramms drücken. Im Anzeigenfeld wird die Reinigungstemperatur des gewählten Programms angezeigt.
■ Evtl. Zusatzprogramm "TROCKNEN" 🚗 wählen (siehe "Zusatzprogramm wählen").
■ "Start"-Taste ◇ drücken, im Anzei-genfeld wird jetzt die Laufzeit des ge-wählten Programms in Minuten (aufsteigend) angezeigt.
Während der Aufheizphase im Programmabschnitt "Reinigung" und "Nachspülen" wird im Anzeigenfeld die Soll-Temperatur angezeigt. Automatisch werden alle anderen Programme gesperrt, die Kontrollampen der nicht gewählten Programme erlöschen.

Programmwechsel

Ein irrtümlich gewähltes Programm kann, wenn die "Start"-Taste noch nicht ge- drückt wurde, wie folgt geändert werden:

■ Programmtaste des gewünschten Spülprogramms drücken.
■ "Start"-Taste ◊ drücken.
■ (sonst "Programm unterbrechen" -siehe nächste Seite-)

3. Zusatzprogramm wählen

Folgende Zusatzprogramme sind wählbar:

■ TROCKNEN Unmittelbar nach der Anwahl eines Spülprogramms (außer "SUPER-KURZ") kann das Zusatzprogramm "Trocknen" zugeschaltet werden. Die Trocknung erfolgt durch Heizungstaltung für 10 Min. Die Gesamtlaufzeit des Programms verlängert sich entsprechend.

■ S REGENERIEREN (siehe "Wasserenthärter aufbereiten").

■ ABPUMPEN, wenn z.B. das Programm abgebro- chen wurde. Dazu:

  • I-0 Taste drücken.
  • Programmtaste 🎨 drücken.
  • "Start"-Taste ◊ drücken.

Programmablaufanzeige

Nach dem Wählen eines Spülprogramms zeigen die Kontrollampen in der Ablaufanzeige den Programmablauf an.

Vorspülen

Reinigen

Zwischenspülen

* Nachspülen

Trocknen (Zusatzprogramm)

Ist ein Programmabschnitt abgearbeitet, erlischt die entsprechende Kontrollampe.

Wenn keine Kontrollampe in der Ablaufanzeige mehr leuchtet und die "Start"-Kontrollampe ◇ erlischt, ist das Programm beendet. Im Anzeigenfeld wird die Gesamtlaufzeit des Programms angegeben.

Ausschalten

■ I-0 Taste drücken und herausspringen lassen.

Sie können jetzt den Spülautomaten öffnen und die Utensilien entnehmen.

Programm unterbrechen

Ein bereits begonnenes Programm sollte nur in zwingenden Fällen unterbrochen werden, z.B. wenn sich das Spülgut stark bewegt.

Der Spülautomat muß dann ausgeschaltet, das Wasser abgepumpt und das Programm neu gestartet werden:

■ Spülautomat aus- und wieder einschalten (Taste I-0).
■ Programm "ABPUMPEN" wählen (Zusatzprogramm).
■ Tür öffnen, Teile standsicher einordnen, (ggf. Infektionsschutz-Maßnahmen beachten -Handschuhe tragen-).
■ Behälter für Reiniger (Pulver) evtl. neu füllen.
■ Tür schließen.
■ Programm neu wählen.

Folgende Sonderfunktionen sind jederzeit anwählbar:

1. Wassereinlauf von: zeitgesteuert (60 sec.) auf "niveaugeregelt mit zeitlicher Überwachung"

Wenn der Wasserdruck (Fließdruck an der Zapfstelle) niedriger ist als 2,5 bar, fließt zu wenig Wasser in den Spülraum. Bei einem Wasserdruck von 1 bar bis 2,5 bar kann der Wassereinlauf auf "niveaugeregelt mit zeitlicher Überwachung" programmiert werden.

Die Einstellung erfolgt getrennt für Kalt- und Warmwasser.

Dazu:

■ Spülautomat ausschalten.
■ Programmtaste 🎨 und 🔊 gleichzeitig drücken, festhalten und dabei den Spülautomaten über den Hauptschalter "I-0" einschalten. Im Anzeigenfeld erscheint der aktuelle Programmstatus "P...".
■ Taste ≡ drücken, im Anzeigenfeld erscheint entweder "10" oder "11". "10" = Kalt-Wassereinlauf zeitgesteuert (60 sec.). "11" = Kalt-Wassereinlauf niveauge-regelt mit zeitlicher Überwachung.
■ Taste ### drücken, aus "10" wird "11" oder umgekehrt.
■ Taste ◇ drücken. Es erscheint "SP".
■ Taste ◇ nochmals drücken. Die Veränderung wird abgespeichert. Das Anzeigenfeld erlischt.

■ Spülautomat ausschalten.
■ Programmtaste 🎨 und 🔊 gleichzeitig drücken, festhalten und dabei den Spülautomaten über den Hauptschalter "I-0" einschalten. Im Anzeigenfeld erscheint der aktuelle Programmstatus "P...".
■ Taste ☎ drücken, im Anzeigenfeld erscheint entweder "20" oder "21". "20" = Warm-Wassereinlauf zeitgesteuert (60 sec.). "21" = Warm-Wassereinlauf niveau-geregelt mit zeitlicher Überwachung.
■ Taste 🔊 drücken, aus "20" wird "21" oder umgekehrt.
■ Taste ◇ drücken. Es erscheint "SP".
■ Taste ◇ nochmals drücken. Die Veränderung wird abgespeichert. Das Anzeigenfeld erlischt.

2. Zweiten Zwischenspülgang wählen

Zur weiteren Verbesserung der Zwischenspülung kann für alle Programme ein zweiter Zwischenspülgang programmiert werden.

■ Spülautomat ausschalten.
■ Programmtaste 🎨 und 🔊 gleichzeitig drücken, festhalten und dabei den Spülautomaten über den Hauptschalter "I-0" einschalten. Im Anzeigenfeld erscheint der aktuelle Programmstatus "P...".

■ Taste 📋 drücken, im Anzeigenfeld erscheint entweder "30" oder "31". "30" = Ein Zwischenspülgang. "31" = Zwei Zwischenspülgänge.

■ Taste Êdrücken, aus "30" wird "31" oder umgekehrt.
■ Taste ◇ drücken. Es erscheint "SP".
■ Taste ◇ nochmals drücken. Die Veränderung wird abgespeichert. Das Anzeigenfeld erlischt.

3. Temperaturhaltezeitverlängerung im Programmabschnitt "Reinigen" (nur "SUPER-KURZ"-Programm)

Zur Verbesserung der Reinigung im "Super-Kurz"-Programm kann die Temperaturhaltezeit von 1' auf 3' verlängert werden.

■ Spülautomat ausschalten.
■ Programmtaste 🎨 und 🔊 gleichzeitig drücken, festhalten und dabei den Spülautomaten über den Hauptschalter "I-0" einschalten. Im Anzeigenfeld erscheint der aktuelle Programmstatus "P...".
■ Taste ☐ drücken, im Anzeigenfeld erscheint entweder "40" oder "41" "40" = Temperaturhaltezeit 1'. "41" = Temperaturhaltezeit 3'.
■ Taste ### drücken, aus "40" wird "41" oder umgekehrt.
■ Taste ◇ drücken. Es erscheint "SP".
■ Taste ◇ nochmals drücken. Die Veränderung wird abgespeichert. Das Anzeigenfeld erlischt.

4. Ohne Nachspülmittel und mit Kaltwasser im Programmabschnitt "Nachspülen" (nur "GLÄSER"-Programm)

Die Gläser trocknen dann nach beendetem Programm nicht durch Eigenwärme und müssen ggf. von Hand getrocknet werden.

■ Spülautomat ausschalten.
■ Programmtaste 🎨 und 🔊 gleichzeitig drücken, festhalten und dabei den Spülautomaten über den Hauptschalter "I-0" einschalten. Im Anzeigenfeld erscheint der aktuelle Programmstatus "P...".
■ Taste 📋 drücken, im Anzeigenfeld erscheint entweder "50" oder "51" "50" = Nachspülmittel-Dosierung und Warmwasser. "51" = ohne Nachspülmittel-Dosierung und mit Kaltwasser.
■ Taste 🔊 drücken, aus "50" wird "51" oder umgekehrt.
■ Taste ◇ drücken. Es erscheint "SP".
■ Taste ◇ nochmals drücken. Die Veränderung wird abgespeichert. Das Anzeigenfeld erlischt.

Wenn nach entsprechenden Spülvorgängen die Kontrollampe links im Bedienungsfeld aufleuchtet, ist der eingebaute Wasserenthärter erschöpft und kann kein enthärtetes Wasser mehr liefern; er muß dann sofort nach Programmende mit Regeneriersalz aufbereitet werden.

Sollte dieses aus betrieblichen Gründen nicht möglich sein und sind bereits weitere Spülabläufe durchgeführt worden, so muß zweimal hintereinander regeneriert werden.

Verwenden Sie nur reine Siedesalze vorzugsweise spezielle, möglichst grobkörnige Regeneriersalze mit einer Körnung von ca. 1-4 mm, wie z.B. das Regeneriersalz "Kontrakalk" oder "Calgonit Spezialsalz GV". Keinesfalls andere Salze, z. B. Speisesalz, Viehsalz oder Tausalz, verwenden. Diese können wasserunlösliche Bestandteile enthalten, welche eine Funktionsstörung des Wasserenthärters verursachen!

Das Salzgefäß faßt ca. 2 kg Salz.

Bitte beachten!

Wenn nur Siedesalze in feinerer Körnung zur Verfügung stehen, bitte mit dem MIELE-Kundendienst Rücksprache halten.

Siedesalze mit einer Körnung >4 mm können nicht eingesetzt werden.

Füllen Sie auf keinen Fall Reinigungsmittel o.ä. in das Salzgefäß! Dadurch kann es

- zur Zerstörung des Enthärters und - zur Verstopfung des Siebverschlußes kommen.

Folge: Druckaufbau im Salzgefäß. Beim Abnehmen des Salzgefäßes besteht dann ein Verätzungsrisiko durch ätzende alkalische Lösung sowie Verletzungsgefahr!

Überzeugen Sie sich bitte vor je- dem Füllen des Salzgefäßes, daß Sie eine Salzpackung in der Hand halten.

Salzgefäß füllen
MIELE G 7764 Super-Combi - Bitte beachten! - 1

■ Siebverschluß herausschrauben.
■ Salzgefäß mit Regeneriersalz füllen und mit dem Siebverschluß verschließen.

Salzgefäß aufsetzen

■ Unterkorb herausnehmen.

MIELE G 7764 Super-Combi - Salzgefäß aufsetzen - 1

■ Enthärterdeckel am Spülraumboden abschrauben.

MIELE G 7764 Super-Combi - Salzgefäß aufsetzen - 2

■ Salzgefäß aufsetzen und festschrauben.

Spülautomat einschalten

■ Wasserhähne öffnen.

■ Tür schließen.

■ I-0 Taste drücken.

■ Programmtaste S drücken.
■ "Start"-Taste ◇ drücken.

Das Regenerier-Programm läuft automatisch ab und ist beendet, wenn die Kontrollampe S, links im Bedienungsfeld, und die "Start"-Kontrollampe ◆ erlischt.

Danach:

■ Gerät ausschalten.
■ Salzgefäß vorsichtig abschrauben, damit sich erst evtl. vorhandener Wasserdruck abbauen kann. Keine Gewaltanwendung! Läßt sich das Gefäß nicht von Hand lösen, benachrichtigen Sie bitte den Miele-Kundendienst!
■ Enthärterdeckel wieder aufschrauben.
■ Unterkorb einsetzen.
■ Salzgefäß und Siebverschluß mit kla- rem Wasser abwaschen.
■ Wasserhähne schließen.

Wichtiger Hinweis

Der Wasserdruck (Fließdruck an der Zapfstelle) muß mindestens 2,5 bar be- tragen. Ist der Fließdruck unter 2,5 bar, siehe "Sonderfunktionen programmieren".

Der Wasserenthärter kann nicht ordnungsgemäß aufbereitet werden, wenn der Fließdruck unter 2,5 bar oder stark schwankend ist. Es können sich dann nach erfolgter Regeneration noch Salzreste im Salzgefäß befinden.

Zur restlosen Ausnutzung des Salzes und zum Ausspülen des Enthärters muß dann das Programm "Wasserenthärter aufbereiten" erneut gewählt werden.

Reinigung und Pflege

Siebe im Spülraum reinigen

Die Siebkombination am Boden des Spülraumes sollte regelmäßig kontrolliert und ggf. gereinigt werden.

Vorsicht!

Verletzungsgefahr bei Glassplittern!

Grobsieb reinigen

MIELE G 7764 Super-Combi - Grobsieb reinigen - 1

■ Griffstege zusammendrücken, Sieb herausnehmen und reinigen.
■ Sieb wieder einstecken und darauf achten, daß es richtig einrastet.

Flächensieb und Micro-Feinfilter reinigen

■ Grobsieb herausnehmen.

MIELE G 7764 Super-Combi - Flächensieb und Micro-Feinfilter reinigen - 1

■ Micro-Feinfilter an den beiden Nasen durch zwei Linksdrehungen abschrauben

MIELE G 7764 Super-Combi - Flächensieb und Micro-Feinfilter reinigen - 2

■ und zusammen mit dem Flächensieb herausnehmen.
■ Siebe reinigen.
■ Siebkombination in der umgekehrten Reihenfolge wieder einbauen.

Ohne Siebe darf nicht gespült werden.

Siebe im Wasserzulauf reinigen

Zum Schutz des Wassereinlaufventils sind in der Schlauchverschraubung Siebe eingebaut. Sind die Siebe verschmutzt, müssen sie gereinigt werden, da sonst zu wenig Wasser in den Spülraum einläuft.

■ Wasser-Absperrventile schließen.
■ Zulaufschläuche abschrauben.

MIELE G 7764 Super-Combi - Siebe im Wasserzulauf reinigen - 1

■ Großflächensieb (1) und Feinsieb (2) reinigen, ggf. erneuern.
■ Nach dem Anschrauben Wasser-Absperrventile etwas öffnen und prüfen, ob die Verbindungen dicht sind.

Ein weiteres Sieb befindet sich direkt vor dem Wassereinlaufventil und darf nur von einem Fachmann gereinigt oder erneuert werden.

Sollte einmal eine Störung auftreten, kann sie in vielen Fällen von Ihnen selbst behoben werden.

Arbeiten an elektrischen Bauteilen lassen Sie bitte aus Sicherheitsgründen von einem Fachmann ausführen!

Störungen / mögliche Ursachen

Spülautomat läuft nicht an

– Tür nicht richtig geschlossen.
- Stecker nicht eingesteckt.
– Sicherung defekt.

Einige Minuten nach dem Programmstart blinkt die Kontrollampe 🏠 🏠

– Die Wasserhähne sind geschlossen.
– Die Siebe im Wasser-Zulaufschlauch sind verschmutzt.
■ Spülautomat ausschalten.
■ Wasserhähne öffnen bzw. Siebe reinigen (siehe "Reinigung und Pflege").
■ Spülautomat wieder einschalten und Programm neu starten.

Das Spülprogramm ist frühzeitig beendet, die Kontrollampe 🏠 blinkt

– Der Ablaufschlauch ist abgeknickt.

■ Ggf. Fehler beseitigen.
■ Wasser abpumpen und das Programm neu starten (Vorgang siehe "Programm unterbrechen").

Wasser im Spülraum wird nicht aufgeheizt; der Programmablauf dauert zu lange

Dieser Spülautomat ist mit einem wie- dereinschaltbaren Thermoschalter aus- gerüstet, der bei Überhitzung die Hei- zung ausschaltet. Eine Überhitzung kann z.B. entstehen, wenn großflächig- ges Spülgut die Heizkörper abdeckt oder wenn die Siebe im Spülraum verstopft sind.

■ Fehlerursache beseitigen.
■ Service-Klappe abnehmen (siehe unter "Elektro-Anschluß").

MIELE G 7764 Super-Combi - Wasser im Spülraum wird nicht aufgeheizt; der Programmablauf dauert zu lange - 1

■ Auslöseknopf (blau) am Thermoschalter eindrücken.

Bei wiederholtem Auslösen des Thermoschalters unbedingt den MIELE-Kundendienst anfordern.

Wenn trotz dieser Hinweise eine aufgetretene Störung nicht selbst behoben werden kann, benachrichtigen Sie bitte den MIELE-Kundendienst.

Beachten Sie bitte den beiliegenden Installationsplan!

Der Spülautomat muß standsicher und waagerecht stehen.

Bodenunebenheiten können mit den vier Schraubfüßen ausgeglichen werden.

Für folgende Aufstellungsvarianten ist der Spülautomat geeignet:

■ Frei aufstellen.
■ An- oder einstellen:

Der Spülautomat soll neben andere Geräte oder Möbel bzw. in eine Nische gestellt werden. Die Nische muß mindestens 60 cm breit und 60 cm tief sein.

■ Unterbauen:

Der Spülautomat soll unter eine durchgehende Arbeitsplatte oder Ablauffläche einer Spüle gestellt werden.

Der Einbauraum muß mindestens 60 cm breit, 60 cm tief und 82 cm hoch sein.

Dazu muß der Maschinendeckel abgenommen werden:

■ Tür öffnen.

MIELE G 7764 Super-Combi - Beachten Sie bitte den beiliegenden Installationsplan! - 1

■ Linke und rechte Befestigungsschraube mit einem Kreuzschlitz-Schraubendreher herausdrehen.
■ Maschinendeckel ca. 5 mm vorziehen und nach oben abnehmen.

Ohne Maschinendeckel kann der Spülautomat in eine 82 cm hohe Nische eingebaut werden.

Bei 87 cm Nischenhöhe ist ein Umbausatz notwendig.

Spülautomat ausrichten und fest- schrauben

Um die Standfestigkeit zu gewährleisten, muß der Spülautomat, nachdem er ausgerichtet wurde, mit der Arbeitsplatte verschraubt werden.

■ Bei geöffneter Tür, Spülautomat links und rechts durch die Löcher der vorderen Leiste mit der durchgehenden Arbeitsplatte verschrauben.

■ Bei eingebauten Maschinen dürfen die Fugen zu nebenstehenden Schränken oder Geräten nicht mit Silikon ausgespritzt werden, damit die Belüftung der Umwälzpumpe sichergestellt ist.

Je nach Unterbausituation können die folgenden Bausätze über den MIELE-Kundendienst angefordert werden:

87 cm Nischenhöhe

Der Umbausatz besteht aus längeren Maschinenfüßen und einem Sockelblech.

Abdeckblech (Arbeitsplattenschutz)

Die Unterkante der Arbeitsplatte wird durch ein Niroblech gegen Beschädigungen durch Wasserdampf geschützt.

Alle Arbeiten, die den Elektro-Anschluß betreffen, dürfen nur von einem zuge-lassenen oder anerkannten Elektro-Fachmann durchgeführt werden.

■ Die Elektroanlage muß nach VDE 0100 ausgeführt sein!
■ Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE in seiner Leitlinie DIN VDE 0100 Teil 739, dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.
■ Technische Daten siehe Typenschild oder beiliegenden Schaltplan!

Das Gerät darf nur mit der auf dem Typenschild angegebenen Spannung, Frequenz und Absicherung betrieben werden.

Eine Umschaltung kann gemäß beiliegendem Umschaltbild und Schaltplan vorgenommen werden.

Ein Umschaltbild befindet sich an der Rückseite der Maschine und auf der Rückseite der Service-Klappe.

Der Schaltplan ist hinter dem Sockelblech, links unten am Boden der Maschine befestigt.

Das Typenschild mit den entsprechenden Prüfzeichen (VDE, DVGW usw.) befindet sich an der Rückseite der Maschine und am Sockelblech (hinter der Service-Klappe).

Service-Klappe und Sockelblech abnehmen:
MIELE G 7764 Super-Combi - Abdeckblech (Arbeitsplattenschutz) - 1

text_image b a a b b

Gerät spannungsfrei schalten!

■ Befestigungsschrauben "a" herausdrehen.
■ Service-Klappe an beiden Seiten anfassen und nach vorn aushängen.
■ Sockelblech abschrauben (Schrauben "b").
■ Evtl. Schutzleiter abziehen.
■ Kunststoff-Schutzkappe abnehmen.

Anschließend:

■ Kunststoff-Schutzkappe, Sockelblech und Service-Klappe in umgekehrter Reihenfolge montieren.

Auf den Schutzleiteranschluß achten!

Siehe auch beiliegende Installationsanweisung!

Sondervorschriften für Österreich

Der Anschluß darf nur an eine nach ÖVE-EN1 ausgeführte Elektroanlage erfolgen. Die Absicherung muß über einen Leitungsschutzschalter (Sicherung) 16 A erfolgen. Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der ÖVE dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (ÖVE-SN 50) vorzuschalten.

Elektroanschluß für die Schweiz

Der Anschluß des Spülautomaten kann über Schalter oder Stecker erfolgen. Die Installation muß von einem zugelassenen Elektroinstallateur unter Berücksichtigung der SEV-Vorschriften vorgenommen werden.

Wasserzulauf anschließen

■ Der Spülautomat muß gemäß den örtlichen Vorschriften an das Wassernetz angeschlossen werden.
■ Auf einen Rohrtrenner kann wegen der serienmäßig eingebauten DVGW-Vorrichtung verzichtet werden.
■ Der Wasserdruck (Fließdruck) muß zwischen 2,5 und 10 bar Überdruck liegen. Liegt der Wasserdruck nicht in diesem Bereich, bitte den MIELE-Kundendienst nach den erforderlichen Maßnahmen fragen (siehe auch "Sonderfunktionen programmieren").
■ Serienmäßig ist das Gerät für den Anschluß an Kalt- (blaue Markierung) und Warmwasser (rote Markierung) bis max. 70 °C ausgestattet. Die Zuleitungsschläuche sind an die Absperrventile für Kalt- und Warmwasser anzuschließen. Wenn keine Warmwasser-Leitung vorhanden ist, muß der Zuleitungsschlauch mit der roten Markierung für den Warmwasseranschluß auch an Kaltwasser angeschlossen werden. In diesem Fall sind beide Zuleitungsschläuche an Kaltwasser anzuschließen. Damit auch der mit 90 °C gekennzeichnete Wasserschlauch noch lange Jahre druckfest bleibt, darf er nur an eine Warmwasserleitung mit max. 70 °C angeschlossen werden.
■ Zum Anschluß sind bauseitig Absperrventile mit 3/4 Zoll Verschraubung erforderlich. Die Ventile sollten leicht zugänglich sein, da der Was-

serzulauf außerhalb der Benutzungszeit geschlossen zu halten ist.

■ Die Zuleitungsschläuche sind ca. 1,7 m lange Druckschläuche DN 10 mit 3/4 Zoll Verschraubung. Die Schmutzsiebe in den Verschraubungen dürfen nicht entfernt werden.
■ Großflächen-Siebe (liegen im Beipack) zwischen Absperrventil und Zuleitungsschlauch installieren (Abb. siehe "Reinigung und Pflege 'Wasserzulauf").

Siehe auch beiliegende Installationsanweisung!

Das Wasser im Spülautomaten ist kein Trinkwasser!

Sondervorschriften für Österreich!

In die Kaltwasserleitung ist gemäß § 18 und § 22 der "Verordnung zur Durchführung des Wasserversorgungsgesetzes 1960" unmittelbar vor der Anschlußstelle des Gerätes ein Handabsperrventil einzubauen.
■ Für die Verbindungsleitung von der Anschlußstelle am Gerät mit der Innenanlage sind nur die im § 12, Abs. 1 der "Verordnung zur Durchführung des Wasserversorgungsgesetzes 1960" aufgezählten Rohre zu verwenden.
■ Die Verwendung von Gummi- oder Kunststoffschläuchen als Druckverbindungsleitung zwischen Innenanlage und Gerät ist nur dann gestattet, wenn sie:
- samt den eingebundenen Anschlußarmaturen einem Mindestdruck von 15 bar standhält
- während der Inbetriebnahme des Gerätes hinreichend beaufsichtigt sind und
- nach der jeweiligen Verwendung des Gerätes durch Sperrung des Wasserzuflusses vor dem Gummi- oder Kunststoffschlauch zuverlässig außer Betrieb gesetzt, oder überhaupt von der Innenanlage getrennt wird.

Wasserablauf anschließen

In den Ablauf der Maschine ist ein Rückschlagventil eingebaut, so daß kein Schmutzwasser über den Ablaufschlauch in die Maschine fließen kann.
■ Für den Anschluß an das bauseitige Ablaufsystem ist das Gerät mit einem ca. 1,5 m langen, flexiblen Ablaufschlauch (lichte Weite 22 mm) ausgerüstet.
Der Ablaufschlauch darf nicht gekürzt werden.
Eine Schlauchschelle für den An- schluß liegt bei.
■ Längere Ablaufschläuche (bis 4 m) sind lieferbar.
■ Die Ablaufleitung darf höchstens 4 m lang sein, die Pumphöhe 1 m nicht überschreiten!

Siehe auch beiliegende Installationsanweisung!

Sondervorschriften für Österreich!

Der Anschluß an die nach der Bestimmung der Ö-Norm B 2501 - Hauskanal-Anlagen - hergestellten Abflußleitung kann direkt erfolgen.

Entsorgung der Transportverpackung

Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.

Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.

Entsorgung des Altgerätes

Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Geben Sie deshalb Ihr Altgerät entweder über ihren Händler oder über das öffentliche Sammel-system in den Materialkreislauf zurück. Bitte sorgen Sie dafür, daß das Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.

Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen, und die Anschlußleitung durchtrennen. Entsorgen Sie aus Gründen der Sicherheit und des Umweltschutzes alle Spülmittelreste unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften (Schutzbrille und Handschuhe benutzen!). Heben Sie die Funktion des Türverschlusses auf, damit sich Kinder nicht einschließen können. Dies geschieht am einfachsten durch das Entfernen des Verriegelungsklobens (2 Schrauben mit Kreuzschlitz oberhalb der Tür). Danach das Gerät einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen. Bei Maschinen mit Tanksystem muß das Wasser im Tank vorher entfernt werden.

Geräuschemissionswerte in dB (A)

Schalleistungspegel: 65

Miele

Miele & Cie. GmbH & Co.

D-33325 Gütersloh

Telefon (0 52 41) 89-0

Telefax (0 52 41) 89-20 90

Telex 933545-0 mi d

Miele im Internet: http://www.miele.de

T-Online *6 38 00#

Änderungen vorbehalten / 002 0898

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Produktinformationen

Marke : MIELE

Modell : G 7764 Super-Combi

Kategorie : Geschirrspüler