WOLF CGB-75 - Chaudière centrale

CGB-75 - Chaudière centrale WOLF - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG CGB-75 WOLF

Montage- und Bedienungsanleitung

Gas-Brennwerttherme

WOLF CGB-75 - Gas-Brennwerttherme - 1

Inhaltsverzeichnis ...... Seite

Sicherheitshinweise....3

Normen und Vorschriften 4-5

Regelung / Funktion / Bedienung 6-7

Auslieferungszustand / Lieferumfang ....8

Aufbauschema CGB-75 / CGB-100....9

Aufstellungshinweise....10

Montage....11

Abmessungen / Montagemaße ....12

Installation.... 13-16

Montage Luft-/Abgasführung ....17

Elektroanschluss 18-21

Anlage befüllen 22

Umrüstung auf andere Gasarten 23-25

Gasanschlussdruck prüfen 26

Inbetriebnahme / Einstellung Busadresse ....27

Regelungsparameter anzeigen / ändern .....28

Einstellung der modulierenden Pumpe....29

Maximale Heizleistung begrenzen....30

Messen der Verbrennungsparameter 31

CO2-Einstellung 32-33

Inbetriebnahmeprotokoll 34

Wartung (siehe beiliegende Wartungsanleitung)

Wartungs- und Planungsdaten 35-36

Planungshinweise.... 37-49

Wasseraufbereitung 37-38

Anlagenbuch....39

Luft-/Abgasführung 40-49

Schaltplan....50

Technische Daten....51

Störung-Ursache-Abhilfe 53-53

Produktdatenblatt nach Verordnung (EU) Nr. 811/2013 ....54

Technische Parameter nach Verordnung (EU) Nr. 813/2013 ....55

EG-Baumusterkonformitätserklärung 56

In dieser Beschreibung werden die folgenden Symbole und Hinweiszeichen verwendet. Diese wichtigen Anweisungen betreffen den Personenschutz und die technische Betriebssicherheit.

WOLF CGB-75 - Wartung (siehe beiliegende Wartungsanleitung) - 1

nerheitshinweis" kennzeichnet Anweisun-

gen, die genau einzuhalten sind, um Gefährdung oder Verletzung von Personen zu vermeiden und Beschädigungen am Gerät zu verhindern.

WOLF CGB-75 - Wartung (siehe beiliegende Wartungsanleitung) - 2

hr durch elektrische Spannung an elektrischen Bauteilen!

Achtung: Vor Abnahme der Verkleidung Betriebsschalter ausschalten.

Greifen Sie niemals bei eingeschaltetem Betriebsschalter an elektrische Bauteile und Kontakte! Es besteht die Gefahr eines Stromschlages mit Gesundheitsgefährdung oder Todesfolge.

An Anschlussklemmen liegt auch bei ausgeschaltetem Betriebsschalter Spannung an.

WOLF CGB-75 - Wartung (siehe beiliegende Wartungsanleitung) - 3

s" kennzeichnet technische Anweisungen, die zu beachten sind, um Schäden und Funktionsstörungen am Gerät zu verhindern.

WOLF CGB-75 - Wartung (siehe beiliegende Wartungsanleitung) - 4

Bild: Klemmkasten: Gefahr durch elektrische Spannung

WOLF CGB-75 - Wartung (siehe beiliegende Wartungsanleitung) - 5

Bild: Zündtrafo, Hochspannungs-Zündelektrode, Wärmetauscher

Gefahr durch elektrische Spannung,

Gefahr von Verbrennung durch heiße Bauteile

WOLF CGB-75 - Wartung (siehe beiliegende Wartungsanleitung) - 6

Bild: Gaskombiventil

Gefahr durch elektrische Spannung

Gefahr von Vergiftung und Explosion durch ausströmendes Gas

Allgemeine Hinweise

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 1

Alle Wartungsarbeiten dürfen nur von einem Fachhandwerker durchgeführt werden.

Regelmäßige Wartung sowie die ausschließliche Verwendung von Original Wolf-Ersatzteilen sind für einen störungsfreien Betrieb und lange Lebensdauer Ihres Gerätes von entscheidender Bedeutung. Wir empfehlen daher einen Wartungsvertrag mit Ihrer Fachhandwerkerfirma abzuschließen.

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 2

Frontverkleidung nach Wartung wieder dicht schließen und verschrauben. Bei schadhaftem Abgassystem kann Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid bestehen!

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 3

Gefahr von Vergiftung und Explosion durch ausströmendes Gas

Vor der Installation der Wolf Gastherme muß die Zustimmung des Gasversorgungsunternehmens und des Bezirks-Schornsteinfegermeisters eingeholt werden.

Die Installation der Wolf Gastherme darf nur vom anerkannten Fachmann durchgeführt werden. Dieser übernimmt auch die Verantwortung für die ordnungsgemäße Installation und für die erste Inbetriebnahme.

Für die Installation sind nachstehende Vorschriften, Regeln und Richtlinien zu beachten:

  • Technische Regeln für Gas-Installationen DVGW-TRGI 1986 Ausgabe 2008 (DVGW-Arbeitsblatt G600) und TRF 1996
  • DVGW Arbeitsblätter (G626, G631, G634, G637/I, G638/I, G638/II, G660, G670 in jeweils gültiger Fassung)
  • DIN Normen

DIN 1988 Technische Regeln Trinkwasserinstallation

  • DIN EN 12831 Verfahren zur Berechnung der Normheizlast
  • DIN EN 12828 Sicherheitstechnische Ausrüstung von Heizungsanlagen mit Vorlauftemperaturen bis 95°C
  • DIN EN 1717 Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasserinstallationen
  • ATV-Regelwerk

ATV-A-251 Werkstoffe für Abwasserrohre für Kondensate aus Brennwertkesseln

  • Gesetz zur Einsparung von Energie (EnEG) mit der dazu erlassenen Verordnung
  • DIN VDE 0100 Bestimmungen für das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000V
  • VDE 0105 Betrieb von Starkstromanlagen, allgemeine Festlegungen
  • VDI 2035 Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen - Steinbildung in Warmwassererwärmungs- und Warmwasserheizungsanlagen
  • DIN EN 60529 Schutzarten durch Gehäuse

Für die Installation in Österreich gilt ferner:

  • ÖVE - Vorschriften
  • Bestimmungen des ÖVGW sowie die entsprechenden Ö-Normen
  • ÖVGW TR-Gas (G1), ÖVGW-RTF (G2)
  • Bestimmungen der ÖVGW-Richtlinie G41 bei Kondenswasser-Abführung
  • Örtliche Bestimmungen der Bau- und Gewerbeaufsichtsämter (meistens vertreten durch den Schornsteinfeger)
  • Örtliche Bestimmungen des GVU (Gasversor-gungsunternehmen)
  • Bestimmungen und Vorschriften der örtlichen Energieversorgungsunternehmen
  • Bestimmungen der regionalen Bauordnung
  • Mindestanforderungen an das Heizungswasser gemäß ÖNORM H 5195-1 sind einzuhalten

Für die Installation in der Schweiz gelten:

  • SVGW - Vorschriften
  • VKF - Vorschriften
  • BUWAL und örtliche Vorschriften sind zu beachten
  • Gasleitsätze, G1-Gasinstallation
  • EKAS Form 1942; Flüssiggasrichtlinie Teil 2

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 4

Werden technische Änderungen an der Regelung bzw. an den regelungstechnischen Bauteilen vorgenommen, übernehmen wir für Schäden, die hierdurch entstehen, keine Haftung. Bei unsachgemäßer Verwendung können Gefahr für Leib und Leben oder Beeinträchtigungen des Gerätes oder Sachwerte entstehen.

Hinweis: Diese Montageanleitung ist sorgfältig aufzubewahren und vor der Geräteinstallation durchzulesen. Beachten Sie auch die Planungshinweise im Anhang!

Gas-Brennwerttherme CGB-...

Gas-Brennwerttherme nach DIN EN 297 / DIN EN 437 / DIN EN 483 / DIN EN 677 / DIN EN 625/pr EN 13203 sowie EG-Richtlinie 90/396/EWG (Gasverbrauchseinrichtungen), 92/42/EEC (Wirkungsgradrichtlinie), 2006/95/EG (Niederspannungsrichtlinie) und 2004/108/EG (EMV-Richtlinie), mit elektronischer Zündung und elektronischer Abgastemperaturüberwachung, für Niedertemperaturheizung und Warmwasserbereitung in Heizungsanlagen mit Vorlauftemperaturen bis 95°C und 6 bar zulässigem Betriebsüberdruck nach EN 12 828. Das Wolf-Gas-Brennwerttherme ist auch für die Aufstellung in Garagen zugelassen.

WOLF CGB-75 - Gas-Brennwerttherme CGB-... - 1

nluftabhängig betriebene Gasbrennwert-Thermen dürfen nur in einem Raum installiert werden, der die maßgeblichen Belüftungsanforderungen erfüllt. Andernfalls besteht Erstikkungs- oder Vergiftungsgefahr. Lesen Sie die Montage- und Wartungsanleitung, bevor Sie das Gerät installieren! Berücksichtigen Sie auch die Planungshinweise.

WOLF CGB-75 - Gas-Brennwerttherme CGB-... - 2

Betrieb mit Flüssiggas ist ausschließlich Propan gemäß DIN 51 622 zu verwenden, da sonst die Gefahr besteht, dass Störungen hinsichtlich des Startverhaltens und des Betriebs der Gas-Brennwerttherme auftreten, wodurch Gefahr von Beschädigung des Gerätes und Verletzung von Personen besteht.

Bei schlecht entlüftetem Flüssiggastank kann es zu Zündproblemen kommen. Wenden Sie sich in diesem Fall an den Befüller des Flüssiggastanks.

Zum Schutz gegen Verkalkung darf ab einer Gesamthärte von 15°dH (2,5 mol/m³) die Warmwassertemperatur auf maximal 50°C eingestellt werden. Dies entspricht ohne Zubehörregler einer Warmwasser-Drehknopf-Stellung von maximal 6. Ab einer Gesamthärte von mehr als 20°dH ist zur Trinkwassererwärmung der Einsatz einer Wasseraufbereitung in der Kaltwasserzuleitung zur Verlängerung der Wartungsintervalle in jedem Fall erforderlich. Bei Nichtbeachtung kann dies zu vorzeitigem Verkalken des Gerätes und zu eingeschränktem Warmwasserkomfort führen. Es sind immer die örtlichen Gegebenheiten vom zuständigen Fachhandwerker zu prüfen.

WOLF CGB-75 - Gas-Brennwerttherme CGB-... - 3

Bild: Wolf-Gas-Brennwerttherme

Inspektion und Wartung:

- Der einwandfreie Betrieb der Gasgeräte ist durch eine mindestens einmal jährliche Inspektion und bedarfsorientierte Wartung / Instandsetzung durch einen Fachhandwerker sicherzustellen (DVGW - TRGI 2008 - G600).

Hierzu wird empfohlen, einen entsprechenden Wartungsvertrag abzuschließen.

- Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit sowie der energetischen Qualität der Heizungsanlage verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetzt / Energieeinsparverordnung)

- Nur Original-WOLF-Ersatzteile verwenden!

WOLF CGB-75 - Inspektion und Wartung: - 1

text_image Betriebsschalter EIN/AUS Leuchtring Entstör- Taste Temperaturwahl Warmwasser Temperaturwahl Heizwasser Thermometer

WOLF CGB-75 - Inspektion und Wartung: - 2

WOLF CGB-75 - Inspektion und Wartung: - 3

Betriebsschalter EIN/AUS

Bei Stellung 0 ist die Brennwerttherme ausgeschaltet.

Entstörung

Die Entriegelung einer Störung und ein Wiederanlauf der Anlage wird durch Drücken der Taste ausgelöst. Wird die Entstörtaste betätigt, ohne dass eine Störung vorgelegen hat, wird ein Neustart der Anlage eingeleitet.

Leuchtring zur Statusanzeige

Anzeige Bedeutung
Grün blinkend Stand-by (Netz ist eingeschaltet, keine Wärmeanforderung)
Grünes Dauerlicht Wärmeanforderung: Pumpe läuft, Brenner aus
Gelb blinkend Schornsteinfegerbetrieb
Gelbes Dauerlicht Brenner ein, Flamme ein
Rot blinkend Störung

WOLF CGB-75 - Entstörung - 1

WOLF CGB-75 - Entstörung - 2

Temperaturwahl Warmwasser.

Bei Gas-Brennwertthermen in Kombination mit einem Speicherwassererwärmer entspricht die Einstellung 1-9 einer Speichertemperatur von 15-65°C. In Kombination mit einem digitalen Raumtemperaturregler bzw. witterungsgeführten Regler wird die Einstellung an der Temperaturwahl Warmwasser wirkungslos. Die Temperaturwahl erfolgt am Zubehörregler.

Temperaturwahl Heizwasser.

Einstellbereich von 2 - 8 entspricht werkseitig eingestellt einer Heizwassertemperatur von 20-80°C. In Kombination mit einem digitalen Raumtemperaturregler bzw. witterungsgeführten Regler wird die Einstellung am Heizwassertemperaturregler wirkungslos.

Einstellung

WOLF CGB-75 - Einstellung - 1

Winterbetrieb (Stellung 2 bis 8)

Die Therme heizt im Winterbetrieb die Heizwassertemperatur auf die am Heizwassertemperaturregler eingestellte Temperatur auf. Die Umwälzpumpe läuft gemäß Einstellung der Pumpenbetriebsart ständig (Werkseinstellung) bzw. nur bei Brenneransteuerung mit Nachlauf.

WOLF CGB-75 - Winterbetrieb (Stellung 2 bis 8) - 1

Sommerbetrieb

Durch Drehen des Schalters Temperaturwahl Heizwasser in Stellung wird der Winterbetrieb deaktiviert. D.h. die Therme arbeitet dann im Sommerbetrieb. Sommerbetrieb (Heizung aus) bedeutet nur Brauchwassererwärmung, jedoch ist der Frostschutz für die Heizung gewährleistet und der Pumpenstandschutz aktiv.

WOLF CGB-75 - Sommerbetrieb - 1

Schornsteinfegerbetrieb

Durch Drehen des Schalters Temperaturwahl Heizwasser in Stellung wird der Schornsteinfegerbetrieb aktiviert. Der Leuchtring blinkt gelb. Nach Aktivierung des Schornsteinfegerbetriebs heizt die Therme mit der maximal eingestellten Heizleistung. Eine vorangegangene Taktsperre wird aufgehoben. Der Schornsteinfegerbetrieb wird nach 15 Minuten beendet, oder wenn die maximale Vorlauftemperatur überschritten wird. Für eine erneute Aktivierung muss die Temperaturwahl Heizwasser einmal nach links und dann wieder auf Stellung gedreht werden.

Pumpenstandschutz

In der Einstellung Sommerbetrieb läuft die Umwälzpumpe nach längstens 24 Stunden Stillstand für ca. 30 Sekunden an.

Hinweis:

Die Einschalthäufigkeit der Brennwerttherme wird im Heizbetrieb elektronisch begrenzt. Durch Drücken der Entstörtaste kann diese Begrenzung überbrückt werden. Die Therme geht dann sofort in Betrieb, wenn eine Wärmeanforderung für die Heizung vorliegt.

Auslieferungszustand Gas-Brennwerttherme

Im Lieferumfang sind enthalten:

1 Gas-Brennwerttherme anschlussfertig verkleidet
1 Einhängewinkel zur Wandmontage mit Montagezubehör
1 Montageanleitung
1 Betriebsanleitung
1 Wartungsanleitung
1 Siphon mit Schlauch
1 Wartungswerkzeug

Zubehör

Folgendes Zubehör ist zur Installation der Gasbrennwert-Zentrale erforderlich:

  • Luft-/Abgaszubehör (siehe Planungshinweise)
  • Raum- oder witterungsgeführte Regelung
  • Kondensatablauftrichter mit Schlauchhalter
  • Gaskugelhahn mit Brandschutzeinrichtung
  • Armaturengruppe für Heizungsvor- und Rücklauf und integrierter Sicherheitsgruppe
  • Pumpengruppe mit drehzahlgeregelter Pumpe und integrierter Sicherheitsgruppe
  • Weichenset für ein oder zwei Geräte in Kaskade
  • Schmutzfilter im Heizungsrücklauf

Anschlüsse Heiztherme

WOLF CGB-75 - Anschlüsse Heiztherme - 1

text_image Heizungsvorlauf G 1½" Heizungsrücklauf G 1½" Kondensat- wasserablauf Gasanschluss R 3/4"

Bild: Anschlüsse mit Heizkreisanschlusset (Zubehör)

Pumpengruppe Heizkreis (Zubehör)

WOLF CGB-75 - Pumpengruppe Heizkreis (Zubehör) - 1

text_image Modulierende Pumpe Sicherheitsventil Manometer KFE-Hahn Heizungsvorlauf G 2" Heizungsrücklauf G 2" Anschluß Ausdehnungsgefäß 1" Gashahn Siphon KFE-Hahn

Bild: Pumpengruppe (Zubehör)

CGB-75 / CGB-100

WOLF CGB-75 - Pumpengruppe Heizkreis (Zubehör) - 2

text_image Zuluftmessstelle Abgasmessstelle Abgasrohr Brennraumgehäuse Rückströmverhinderer Zündelektrode Überwachungselektrode Schnellentlüfter Temperaturbegrenzer Brennkammerdeckel Entspannungstopf Temperaturbegrenzer Vorlauf Vorlauffühler Brenner Verdränger Heizungsvorlauf Heizungsrücklauf Gasgebläse Gas-/Luftmischkammer Gasdrosselblende Gaskombiventil Ansaugrohr Heizwasserwärmetauscher Wasserdruckschalter Rücklauffühler Abgastemperaturbegrenzer Gaszuleitung Kondenswassersiphon

Allgemeine Hinweise

Der elektrische Anschluss ist bauseits vorzunehmen.

Zur Durchführung von Inspektions- und Wartungsarbeiten am Gerät empfehlen wir einen Abstand zur Decke von 350 mm, da sonst keine ausreichende Überprüfung und Funktionsprobe der Bauelemente bei Wartungsarbeiten gewährleistet ist. Die Ablaufschläuche müssen sicher mit dem Halter über dem Ablauftrichter (Siphon) befestigt werden. Der Ablauf muss gut einsehbar sein.

Das Gerät darf nur in frostgeschützten Räumen aufgestellt werden.

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 1

Ein Abstand des Gerätes von brennbaren Baustoffen bzw. brennbaren Bestandteilen ist nicht erforderlich, da bei Nennwärmeleistung des Gerätes keine höheren Temperaturen als 85°C auftreten. Explosive oder leicht entflammbare Stoffe sind jedoch im Aufstellungsraum nicht zu verwenden, da hierbei Brand- bzw. Explosionsgefahr besteht!

Achtung

Bei der Gerätemontage ist darauf zu achten, dass keine Fremdteile (z.B. Bohrstaub) in die Gastherme gelangen, denn dies könnte zu Störungen an der Therme führen.

Zuerst muss die Einbauposition des Gerätes bestimmt werden.

Dabei ist der Abgasanschluss die seitlichen Abstände zu Wänden und Decke sowie evtl. bereits vorhandene Anschlüsse für Gas, Heizung, Warmwasser und Elektroanschluss zu berücksichtigen.

WOLF CGB-75 - Achtung - 1

text_image min. 350 mm min. 350 mm Beim Einsatz von Weichenset min. 830 mm

WOLF CGB-75 - Achtung - 2

Die Verbrennungsluft, die dem Gerät zugeführt wird und der Aufstellraum, müssen frei von chemischen Stoffen sein, z.B. Fluor, Chlor oder Schwefel. Derartige Stoffe sind in Sprays, Farben, Klebstoffen, Lösungs- und Reinigungsmitteln enthalten. Diese können im ungünstigsten Fall zu Korrosion, auch in der Abgasanlage, führen.

Schallschutz: Bei kritischen Installationsbedingungen (z.B. Montage an einer Trockenbauwand) können zusätzlich Massnahmen zur Körperschallentkopplung des Gerätes notwendig werden. Benutzen Sie in diesem Fall Schallschutzdübel und ggf. Gummipuffer bzw. Dämmstreifen.

Öffnen des Verkleidungsdeckels

Wir empfehlen, bei der Montage den Verkleidungsdeckel abzunehmen.

Den Verkleidungsdeckel mit der linken und rechten Schraube entriegeln. Verkleidungsdeckel unten lösen und oben aushängen.

WOLF CGB-75 - Öffnen des Verkleidungsdeckels - 1

Frontverkleidung nach Wartung wieder dicht schließen und verschrauben. Bei schadhaftem Abgassystem kann Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid bestehen!

WOLF CGB-75 - Öffnen des Verkleidungsdeckels - 2

text_image WOW Schrauben

Bild: Schrauben öffnen

Gerätebefestigung mit Einhängewinkel

WOLF CGB-75 - Gerätebefestigung mit Einhängewinkel - 1

Bei der Montage der Gas-Brennwerttherme ist auf eine ausreichende Tragfähigkeit der Befestigungsteile zu achten. Dabei ist auch die Beschaffenheit der Wand zu berücksichtigen, da es sonst zu Gas- und Wasseraustritt kommen kann und damit Explosions- und Überschwemmungsgefahr besteht.

Zuerst muss die Einbauposition der Gas-Brennwerttherme bestimmt werden.

Dabei ist der Abgasanschluss die seitlichen Abstände zu Wänden und Decke sowie evtl. bereits vorhandene Anschlüsse für Gas, Heizung, Warmwasser und Elektroanschluss zu berücksichtigen.

WOLF CGB-75 - Gerätebefestigung mit Einhängewinkel - 2

text_image Decke min. 446 mm

Bild: Bohrlöcher für Einhängewinkel

  • Markieren Sie die Bohrlöcher für den Einhängewinkel unter Berücksichtigung der Mindestwandabstände.
  • Setzen Sie die Dübel, montieren Sie den Einhängewinkel mit den mitgelieferten Schlossschrauben und Unterlegscheiben.
  • Hängen Sie die Gas-Brennwerttherme mit der Einhängeverstrebung in den Einhängewinkel.

WOLF CGB-75 - Gerätebefestigung mit Einhängewinkel - 3

text_image Einhängeverstrebung

Bild: Einhängeverstrebung an der Brennwerttherme

WOLF CGB-75 - Gerätebefestigung mit Einhängewinkel - 4

text_image Ø 160/110 104 565 236 96 108 108350 925 12,5 132,5 125 112,5 105 90 ① ② ③ ④

WOLF CGB-75 - Gerätebefestigung mit Einhängewinkel - 5

text_image 169 1020 60 144 ③ 548

① Heizungsvorlauf
② Heizungsrücklauf
③ Kondensatwasserablauf
④ Gasanschluss

Überdruckkaskade DN 160 mit Weichenset
WOLF CGB-75 - Gerätebefestigung mit Einhängewinkel - 6

text_image min. 2200 830 138

Heizkreis-Anschlusset

Wir empfehlen die Anbindung ans Heizungssystem mit dem Heizkreis-Anschlussset vorzunehmen.

Anschlusset bestehend aus: Anschluss ans Gerät flachdichtend, Anschluss an Heizungsvorlauf/-rücklauf mit Kugelhähnen 1" Innengewinde.

Hinweis:

Am tiefsten Punkt der Anlage ist ein Füll- und Entleerungshahn vorzusehen.

WOLF CGB-75 - Hinweis: - 1

Bild: Heizkreis-Anschlussset (Zubehör)

Sicherheitstechnik

Im CGB-75 und CGB-100 ist werkseitig kein Ausdehnungsgefäß eingebaut. Dies muss somit extern montiert werden (im Wolf-Zubehörprogramm erhältlich). Das Ausdehnungsgefäß muss nach DIN 4807 ausreichend dimensioniert sein.

WOLF CGB-75 - Sicherheitstechnik - 1

Zwischen dem Ausdehnungsgefäß und der Brennwerttherme darf sich kein Absperrventil befinden, sonst wird durch den Druckaufbau bei Erwärmung die Therme bleibend zerstört. Es besteht die Gefahr des Berstens von Anlagen- teilen mit Verbrühungsgefahr.

Ausgenommen sind Kappenventile vor dem Ausdehnungsgefäß. In der Pumpen- bzw. Armaturengruppe ist ein 3 bar Sicherheitsventil eingebaut (6 bar Sicherheitsventil ist im Zubehör lieferbar). Die Ausblaseleitung ist in einen Ablauftrichter zu führen. Der Mindestanlagendruck beträgt 1,0 bar. Die Thermen sind ausschließlich für geschlossene Anlagen bis 6 bar zugelassen. Die max. Vorlauftemperatur ist werkseitig auf 80 °C eingestellt und kann bei Bedarf auf 90°C verstellt werden.

WOLF CGB-75 - Sicherheitstechnik - 2

Bild: Pumpengruppe (Zubehör)

Hinweis:

Am tiefsten Punkt der Anlage ist ein Füll- und Entleerungshahn vorzusehen.

Sicherheitstechnik

Der Mindestanlagendruck beträgt 1,0 bar.

Die Gas-Brennwerttherme ist ausschließlich für geschlossene Anlagen bis 6 bar zugelassen. Die max. Vorlauftemperatur ist werkseitig auf 80 °C eingestellt und kann bei Bedarf auf 90°C verstellt werden. Bei Warmwasserbetrieb beträgt die Vorlauftemperatur generell 80°C.

Heizungswasser

Generelle Anforderungen

WOLF CGB-75 - Generelle Anforderungen - 1

Es besteht die Gefahr von Schäden an der Therme mit Wasseraustritt, einer schlechteren Wärmeübertragung oder Korrosion.

  • Das Heizungssystem ist vor dem Anschluss der Gasbrennwerttherme durchzuspülen, um Rückstände wie Schweißperlen, Hanf, Kitt, Schlammablagerungen usw. aus den Rohrleitungen zu entfernen
  • Einbau eines Sieb/Schmutzfänger im Rücklauf und regelmäßigen Wartung des Sieb / Schmutzfänger siehe Wolf Zubehör (500μm = 0,5mm).
  • Automatischer Entlüfter des Geräts muss im Betrieb geöffnet werden
  • Der max. Volumenstrom von 100l/min (6000l/h) darf nicht überschritten werden
  • Als Füll- und Ergänzungswasser ist Trinkwasser oder entsalztes Trinkwasser zu verwenden. Dabei darf das Systemwasser eine Mindesthärte von 2°dH nicht unterschreiten. Die anlagenspezifischen Füll- und Ergänzungswasserqualitäten sind im Kapitel „Planungshinweis Wasseraufbereitung“ zu entnehmen.
  • Falls Sauerstoffeintrag nicht ausgeschlossen werden kann, ist eine Systemtrennung vorzusehen
  • pH-Wert des Heizungswassers muss zwischen 8,2-8,5 liegen
  • Füll- und Ergänzungswasser muss generell einer Entsalzung unterzogen werden, Enthärtung über einstufige lonenaustauscher ist nicht zulässig. Hierbei sind die zulässigen Methoden und Grenzwerte den Kapitel „Planungshinweis Wasseraufbereitung“ zu entnehmen (ACHTUNG die Grenzwerte sind anlagenspezifisch)
  • Inhibitoren und Frotschutzmittel sind nicht zugelassen.
  • Es ist ein Anlagenbuch zu führen, siehe Planungshinweise Wasseraufbereitung

nach ordnungsgemäßer Befüllung des Systems muss das System max. aufgeheizt werden und im Anschluss die Gesamthärt und der pH-Wert erneut gemessen bzw. eingestellt werden. Nach 6-8 Wochen müssen diese Werte erneut kontrolliert und eingestellt werden.

Zusätzliche Anforderungen für den Betrieb ohne hydraulische Weiche

  • Anlagen mit nur einem CGB-75/100
  • Schlammabscheider im Geräterücklauf des CGB-75/100
  • Entsalzung des Heizungswasser auf 2 - 3°dH
  • Regelung der Speicherladung nur über das MM-Modul (Konfigurationen 1 und 10)
  • Speicherladepumpe mind. DN 25 mit mind. 6m Förderhöhe
  • Die max. Vorlauftemperatur muss mit Parameter HG08 auf 75°C eingestellt werden

WOLF CGB-75 - Zusätzliche Anforderungen für den Betrieb ohne hydraulische Weiche - 1

Die Planungshinweise zur Wasseraufbereitung müssen beachtet werden, da sonst Anlagen- schäden mit Wasseraustritt auftreten können.

Für Schäden am Wärmetauscher, die durch Sauerstoffdiffusion in das Heizungswasser entstehen, übernimmt der Hersteller keine Haltung. Für den Fall, dass Sauerstoff in das System eindringen kann, empfehlen wir eine Systemtrennung durch das Zwischenschalten eines Wärmetauschers.

Hinweis aus der VDI 2035

Vor allem durch die Art und Weise der Inbetriebnahme kann die Steinbildung beeinflusst werden. Anlage mit geringster Leistung bei gleichmäßiger und ausreichender Durchströmung aufheizen. Bei Mehrkesselanlagen empfiehlt sich, alle Kessel gleichzeitig in Betrieb zu nehmen, damit sich die gesamte Kalkmenge nicht auf die Wärmeübertragungsfläche eines einzelnen Kessels konzentrieren kann.

WOLF CGB-75 - Hinweis aus der VDI 2035 - 1

Verrohrungen einer Dichtigkeitsprüfung zu unterziehen:

Prüfdruck heizwasserseitig max. 8 bar. Vor der Prüfung die Absperrhähne im Heizkreis zum Gerät absperren, da das Sicherheitsventil (Zubehör) sonst bei 3 bar öffnet. Das Gerät ist werksseitig bereits mit 6 bar auf Dichtigkeit geprüft.

Bei Undichtigkeiten besteht die Gefahr des Wasseraustritts mit Sachschäden.

Der maximale Volumenstrom darf 6.000l/h (100l/min) nicht überschreiten.

Bei einem spez. Anlagenvolumen >50l/kW muss der Gesamthärtegrad mittels Entsalzungsverfahren auf 2-3°dH eingestellt werden.

Kondenswasser Anschluss

Der mitgelieferte Siphon ist am Anschlussstutzen der Brennkammerwanne anzuschließen.

Hinweis: Der Siphon ist vor der Inbetriebnahme mit Wasser zu füllen.

Wird das Kondenswasser direkt in die Abwasserleitung geleitet, so ist für eine Entlüftung zu sorgen, damit keine Rückwirkung von der Abwasserleitung auf die Brennwerttherme erfolgen kann.

WOLF CGB-75 - Kondenswasser Anschluss - 1

text_image Siphon

Bild: Siphon

WOLF CGB-75 - Kondenswasser Anschluss - 2

Bei Betrieb des Gerätes mit leerem Siphon besteht Vergiftungsgefahr durch ausströmende Abgase. Deshalb vor Inbetriebnahme mit Wasser füllen. Siphon abschrauben, abnehmen und auffüllen bis am seitlichen Ablauf Wasser austritt. Siphon wieder anschrauben und auf guten Sitz der Dichtung achten.

Das Kondenswasser darf nur in Rohrleitungen geleitet werden, die beständig sind.

Bei Anschluss eines Neutralisators (Zubehör) ist die zugehörige Anleitung zu beachten.

WOLF CGB-75 - Kondenswasser Anschluss - 3

Bild: Neutralisator (Zubehör)

Kondensatpumpe

Bei Einsatz einer Kondensatpumpe kann der Alarmausgang an den Anschluss E1 angeschlossen werden. Dabei ist der Heizgeräteparameter HG13 auf „2“ einzustellen.

Der Alarmausgang schaltet das Gerät ab, wenn Konden sat nicht ordnungsgemäß abgepumpt werden kann.

Gasanschluss

WOLF CGB-75 - Gasanschluss - 1

Die Verlegung der Gasleitung sowie der gasseitige Anschluss dürfen nur von einem konzessionierten Gasinstallateur erfolgen. Bei Druckprüfung der Gasleitung muss der Gaskugelhahn an der Brennwerttherme geschlossen sein. Heizungsnetz und Gasleitung vor Anschluss der Brennwerttherme, besonders bei älteren Anlagen, von Rückständen reinigen.

Vor Inbetriebnahme sind die Rohrverbindungen und Anschlüsse gemäß TRGI gasseitig auf Dichtheit zu überprüfen. Es dürfen dabei nur DVGW-zugelassene, schaumbildende Lecksuchsprays verwendet werden.

Bei unsachgemäßer Installation oder bei Verwendung ungeeigneter Bauteile bzw. Bau-gruppen kann Gas entweichen, wodurch Vergiftungs- und Explosionsgefahr besteht.

WOLF CGB-75 - Gasanschluss - 2

In der Gaszuleitung muss vor der Wolf-Brennwerttherme ein Gaskugelhahn mit Brandschutz-einrichtung vorhanden sein. Andernfalls besteht im Brandfall Explosionsgefahr. Die Gaszuleitung ist nach den Angaben der DVGW-TRGI auszulegen.

WOLF CGB-75 - Gasanschluss - 3

Die Gasbrennerarmaturen am Gasbrenner dürfen mit maximal 150 mbar abgedrückt werden. Bei höheren Drücken kann die Gasbrennerarmatur beschädigt werden, so dass Explosions-, Erstickungs- und Vergiftungsgefahr besteht. Bei Druckprüfung der Gasleitung muss der Gaskugelhahn an der Gasbrennwert-Zentrale geschlossen sein.

WOLF CGB-75 - Gasanschluss - 4

Der Gaskugelhahn muss zugänglich angebracht werden.

WOLF CGB-75 - Gasanschluss - 5
Bild: Gaskugelhahn Durchgangsform (Zubehör)

- Vor der Montage ist sicherzustellen, dass die Therme der örtlich vorhandenen Gasgruppe entspricht. Die Werkseinstellung in Abhängigkeit der Gasart ist aus nachfolgender Tabelle zu entnehmen.

Erdgas E/H:

$$ \mathrm{Ws} = 1 1, 4 - 1 5, 2 \mathrm{kWh} / \mathrm{m} ^ {3} = 4 0, 9 - 5 4, 7 \mathrm{MJ} / \mathrm{m} ^ {3} $$

Erdgas LL:1)

$$ W s = 9, 5 - 1 2, 1 \mathrm{kWh} / \mathrm{m} ^ {3} = 3 4, 1 - 4 3, 6 \mathrm{MJ} / \mathrm{m} ^ {3} $$

Flüssiggas P: 2)

$$ \mathrm{Ws} = 2 0, 2 - 2 1, 3 \mathrm{kWh} / \mathrm{m} ^ {3} = 7 2, 9 - 7 6, 8 \mathrm{MJ} / \mathrm{m} ^ {3} $$

Tabelle: Werkseinstellungen in Abhängigkeit der Gasart

^1) gilt nicht für Österreich/Schweiz
^2) gilt nicht für die Schweiz

Achtung

Es dürfen für die konzentrische Luft-/Abgasführung und Abgasleitungen nur Original Wolf-Teile verwendet werden.

Bevor Sie die Abgasleitung installieren bzw. den Luftabgasanschluss vornehmen, beachten Sie bitte die Planungshinweise Luft-/Abgasführung!

Da in den einzelnen Bundesländern voneinander abweichende Vorschriften bestehen, empfiehlt sich vor der Geräteinstallation eine Rücksprache mit den zuständigen Behörden und dem zuständigen Bezirks-Schornsteinfegermeister.

Achtung

Für den Bezirks-Schornsteinfegermeister müssen die Abgas-Messstutzen auch nach der Montage von Deckenverkleidungen frei zugänglich sein.

WOLF CGB-75 - Achtung - 1

Bild: Beispiel Luft-/Abgasführung

WOLF CGB-75 - Achtung - 2

Bei niedrigen Außentemperaturen kann es vorkommen, dass der im Abgas enthaltene Wasserdampf an der Luft-/Abgasführung kondensiert und zu Eis gefriert. Durch bauseitige Maßnahmen wie z.B. durch die Montage eines geeigneten Schneefangs ist das Herabfallen von Eis zu verhindern.

Allgemeine Hinweise

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 1

Die Installation darf nur durch eine zugelassene Elektro Installationsfirma erfolgen. Die VDE-Vorschriften und die örtlichen Vorschriften des Energie-Versorgungsunternehmens sind zu beachten.

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 2

An den Einspeiseklemmen des Gerätes liegt auch bei ausgeschaltetem Betriebsschalter elektr. Spannung an.

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 3

Bei Aufstellung in Österreich: Die Vorschriften und Bestimmungen des ÖVE sowie des örtlichen EVU sind zu beachten.

Elektroanschlusskasten

Die Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen sind fertig verdrahtet und geprüft.

Netzanschluss Therme

Bei Festanschluss muss das Netz über eine Trennvorrichtung (z.B. Sicherung, Heizungsnotschalter) mit mindestens 3mm Kontaktabstand angeschlossen werden. Anschlusskabel flexibel, 3x1,0mm² oder starr, max 3x1,5mm².

Montagehinweis Elektroanschluss

Anlage vor dem Öffnen spannungsfrei schalten.

Regelung zur Seite klappen.

Den Elektroanschlusskasten aus der Halterung ausclipsen.

Der Elektroanschlusskasten kann rechts oder links neben des Gerät an der Wand montiert werden.

Elektroanschlusskasten öffnen.

Zugentlastung in den Einlegeteilen einschrauben.

Anschlusskabel ca. 70mm abisolieren.

Kabel durch die Zugentlastung schieben und Zugentlastung festschrauben.

Entsprechende Adern am Rast5-Stecker einklemmen.

Einlegeteile wieder in das Anschlusskastengehäuse stekken.

Rast5-Stecker wieder an der richtigen Position einstecken.

WOLF CGB-75 - Montagehinweis Elektroanschluss - 1

text_image Netz Z N ⊕ N ⊕ N G L L1 N ⊕ N ⊕ N ⊕ 3 3 3 2 2 2 Netzanschluss 230VAC/50Hz programmier- barer Ausgang 230VAC/50Hz/ max. 200VA Externe Pumpe (bauseits) 230VAC/50Hz/max. 300VA E1 a b + - 1 2 1 2 1 2 L1 L1 programmier- barer Eingang potentialfrei Außenfühler Datenbus (Regler, Funkuhr, AF mit Funkuhr Empfänger, Funkaußenfühler)

WOLF CGB-75 - Montagehinweis Elektroanschluss - 2

text_image F 3,15 A Rast5-Stecker Zugentlastung

WOLF CGB-75 - Montagehinweis Elektroanschluss - 3

text_image alternativ links Anschlusskasten werkseitig alternativ rechts

Sicherungswechsel

WOLF CGB-75 - Sicherungswechsel - 1

Vor dem Wechseln einer Sicherung muss die Brennwerttherme vom Netz getrennt werden. Durch den Ein/Aus-Schalter am Gerät erfolgt keine Netztrennung!

Gefahr durch elektrische Spannung an elektrischen Bauteilen. Greifen Sie niemals an elektrische Bauteile und Kontakte, wenn die Brennwerttherme nicht vom Netz getrennt ist. Es besteht Lebensgefahr!

WOLF CGB-75 - Sicherungswechsel - 2

text_image Sicherung

Bild: Anschlusskasten-Abdeckung geöffnet

Anschluss Speicherfühler

  • Wenn ein Speicher angeschlossen wird, muss die blaue Buchse des Speicherfühlers an den blauen Stecker der Regelung angeschlossen werden.
  • Die Montageanleitung des Speichers ist zu beachten.

WOLF CGB-75 - Anschluss Speicherfühler - 1

text_image blauer Stecker

Bild: blauer Stecker zum Anschluss Speicherfühler

Anschluss externe Zubringerpumpe (bauseits) (230VAC max. 300 VA)

Kabelverschraubung in Anschlusskasten einschrauben. Anschlusskabel durch Kabelverschraubung führen und befestigen.

Die Pumpe 230VAC an den Klemmen L1 und N und anschließen.

Die Pumpe wird bei Anforderung in Heiz-, Warmwasser- oder Frostschutzbetrieb angesteuert.

WOLF CGB-75 - Anschluss externe Zubringerpumpe (bauseits) (230VAC max. 300 VA) - 1

Bild: Anschluss Heizkreispumpe

Anschluss Ausgang A1 (230VAC;200VA)

Kabelverschraubung in Anschlusskasten einschrauben. Anschlusskabel durch Kabelverschraubung führen und befestigen. Anschlusskabel an den Klemmen L1, N und anschließen.

Die Parametrierung von Ausgang A1 ist in der Tabelle auf der nächsten Seite beschrieben.

WOLF CGB-75 - Anschluss Ausgang A1 (230VAC;200VA) - 1

Bild: Anschluss Ausgang A1

Die Funktionen des Ausgangs A1 können mit eBus-fähigem Wolf-Regelungszubehör abgelesen und eingestellt werden. Der Ausgang A1 kann mit folgenden Funktionen belegt werden:

Code Bedeutung
0 ohne FunktionAusgang A1 wird nicht angesteuert
1 Zirkulationspumpe 100%Ausgang A1 wird bei Warmwasserfreigabe durch Regelungszubehör (zeitlich) angesteuert. Ohne Zubehörregler wird der Ausgang A1 ständig angesteuert.
2 Zirkulationspumpe 50%Ausgang A1 wird bei Warmwasserfreigabe durch Regelungszubehör (zeitlich) taktend angesteuert. 5 Minuten ein und 5 Minuten aus. Ohne Zubehörregler taktet der Ausgang A1 ständig im 5 Minutentakt.
3 Zirkulationspumpe 20%Ausgang A1 wird bei Warmwasserfreigabe durch Regelungszubehör (zeitlich) taktend angesteuert. 2 Minuten ein und 8 Minuten aus. Ohne Zubehörregler taktet der Ausgang A1 ständig.
4 AlarmausgangAusgang A1 wird nach einer Störung und Ablauf von 4 Minuten angesteuert.
5 FlammenmelderAusgang A1 wird nach Erkennen einer Flamme angesteuert.
6 Speicherladepumpe (Werkseinstellung für A1)Ausgang A1 wird während einer Speicherladung angesteuert.
7 ZuluftklappeVor jedem Brennerstart wird zurerst Ausgang A1 angesteuert. Eine Brennerfreigabe erfolgt jedoch erst wenn Eingang E1 geschlossen wird.WOLF CGB-75 - Anschluss Ausgang A1 (230VAC;200VA) - 2Die Rückmeldung auf Eingang E1 muss mit einen potentialfreien Kontakt erfolgen (24V) Andernfalls muss bauseits ein Relais zur Potentialtrennung eingesetzt werden.
8 FremdbelüftungAusgang A1 wird invertiert zum Gaskombiventil angesteuert.Die Abschaltung einer Fremdbelüftung (z.B. Dunstabzug) während des Brennerbetriebs ist nur bei raumluftabhängigem Betrieb des Gerätes notwendig.
9 Externes Flüssiggasventil1)Ausgang A1 wird parallel zum Gaskombiventil angesteuert.
10 Externe PumpeAusgang A1 schaltet synchron mit der Heizkreispumpe (HKP); Verwendung bei z.B.Systemtrennung.

^1) Gemäß TRF1996 Kapitel 7.8 ist eine zusätzliches bauseitiges Flüssiggasventil nicht erforderlich, wenn sichergestellt ist, dass keine gefahrdrohende Gasmenge aus der Therme ausströmen kann. Die Brennwertthermen CGB erfüllen diese Anforderung.

Anschluss Eingang E1 (24V), potentialfrei

Anschusskabel für Eingang 1 an den Klemmen E1 gemäß Schaltplan anschließen, vorher Brücke zwischen a und b an den entsprechenden Klemmen entfernen.

WOLF CGB-75 - Anschluss Eingang E1 (24V), potentialfrei - 1

Bild: Anschluss Raumthermostat

Die Funktionen des Eingangs E1 können mit eBus-fähigem Wolf-Regelungszubehör abgelesen und eingestellt werden. Der Eingang E1 kann mit folgenden Funktionen belegt werden:

Code Bedeutung
0 ohne FunktionDer Eingang E1 wird von der Regelung nicht berücksichtigt.
1 Raumthermostat (Werkseinstellung)Bei geöffnetem Eingang E1 wird der Heizbetrieb gesperrt (Sommerbetrieb), auch unabhängig von einem digitalen Wolf-Regelungszubehör.
2 Maximalthermostat, Anlagendruckwächter oder KondensathebeanlageAnschlussmöglichkeit für einen Maximalthermostaten, Anlagendruckwächter oder Kondensathebeanlage. Der Eingang E1 muss für eine Brennerfreigabe geschlossen werden. Bei geöffnetem Kontakt bleibt der Brenner für Warmwasser und Heizung gesperrt, auch für Schornsteinfegerbetrieb und Frostschutz.
3 nicht belegt
4 StrömungswächterAnschlussmöglichkeit für einen zusätzlichen Wasserströmungswächter.Nach Ansteuerung der Pumpe muss innerhalb von 12 Sekunden der Eingang E1 geschlossen werden. Ist dies nicht der Fall, schaltet der Brenner ab und Störung 41 wird angezeigt.
5 Überwachung Zuluftklappesiehe Parametrierung Ausgang A1, Nr. 7. Zuluftklappe
8Brennersperrung (BOB)Betrieb ohne BrennerGeschlossener Kontakt, Brenner gesperrtHeizkreispumpe und Speicherladepumpe laufen im normalen BetriebBei Schornsteinfeger-Betrieb und Frostschutz ist der Brenner freigegebenGeöffneter Kontakt gibt den Brenner wieder frei

Anschluss digitales Wolf-Regelungszubehör (z.B. BM, MM, KM, SM1, SM2,)

Es dürfen nur Regler aus dem Wolf-Zubehörprogramm angeschlossen werden. Ein Anschlussplan liegt dem jeweiligen Zubehörteil bei.

Als Verbindungsleitung zwischen dem Regelungszubehör und der Brennwerttherme ist eine zweiadrige Leitung (Querschnitt > 0,5mm²) zu verwenden.

WOLF CGB-75 - Anschluss digitales Wolf-Regelungszubehör (z.B. BM, MM, KM, SM1, SM2,) - 1

text_image E1 a b + - eBUS AF 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6

Bild: Anschluss Wolf-Regelungszubehör digital (eBus-Schnittstelle)

Anschluss Außenfühler

Der Außenfühler für digitales Regelungszubehör kann wahlweise an der Klemmleiste der Therme am Anschluss AF, bzw. an der Klemmleiste des Regelungszubehörs angeschlossen werden.

WOLF CGB-75 - Anschluss Außenfühler - 1

text_image E1 a b + - eBUS AF 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 3 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 4 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 5 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6 1 6

Bild: Anschluss Außenfühler

Zur Gewährleistung einer einwandfreien Funktion der Brennwerttherme ist eine ordnungsgemäße Befüllung und eine vollständige Entlüftung notwendig.

Achtung

Das Heizungssystem ist vor dem Anschluss der Gasbrennwerttherme durchzuspülen, um Rückstände wie Schweißperlen, Hanf, Kitt usw. aus den Rohrleitungen zu entfernen. Schmutzfilter kontrollieren.

  • Gashahn muss geschlossen sein!
  • Verschlusskappe am Schnellentlüfter nicht aufschrauben
  • Alle Heizkörperventile öffnen
  • Rücklaufventile öffnen, der Wärmetauschers wird dann gleichmäßig von unten mit Wasser gefüllt

- Gesamtes Heizsystem und Therme im kalten Zustand langsam über den KFE-Hahn am Rücklauf auf etwa 2 bar auffüllen

- Vorlaufventile an der Brennwerttherme öffnen

- Heizungsanlage füllen bis 2 bar. Im Betrieb muss der Zeiger des Manometers (bauseites) zwischen 1,5 und 2,5 bar stehen

- Gesamte Anlage auf wasserseitige Dichtheit kontrollieren

- Entlüftungsventil öffnen

- Brennwerttherme einschalten, Temperaturwahl Heizwasser auf Stellung „2“ (Pumpe läuft, Leuchtring zur Statusanzeige zeigt konstant grüne Farbe)

- Pumpe entlüften, dazu die Entlüftungsschraube kurz lösen und wieder anziehen

- Heizkreis restlos entlüften, dazu Brennwerttherme 5 mal hintereinander am Betriebsschalter für 5 sec. lang EIN- und 5 sec. lang AUS-schalten

- Bei Absinken des Anlagendrucks unter 1,5 bar Ergänzungswasser nachfüllen (Planungsunterlagen)

- Gaskugelhahn öffnen

- Entstör-Taste drücken

Hinweis: - Während des Dauerbetriebs wird der Heizkreis selbsttätig über das automatische Entlüftungsventil entlüftet.

- Bei Anlagendruck unter 1,0 bar geht die Therme auf Störung

- Siphon mit Wasser befüllen und montieren

WOLF CGB-75 - Achtung - 1

text_image Betriebsschalter ThermometerEntstörtaste

WOLF CGB-75 - Achtung - 2

text_image Automatisches Entlüftungsventil

WOLF CGB-75 - Achtung - 3

text_image Entlüftungsschraube Heizkreispumpe

WOLF CGB-75 - Achtung - 4

text_image KFE-Hahn

WOLF CGB-75 - Achtung - 5

text_image Siphon

Die Gas-Brennwertthermen CGB-75/CGB-100 sind im Lieferzustand für den Betrieb mit Erdgas E/H (G20) ausgerüstet. Für den Betrieb mit Erdgas LL (G25) ist ein Austausch der Gasdrosselblende erforderlich. Die erforderliche Gasdrosselblende mit der Kenziffer „1260“ für den Betrieb mit Erdgas LL (G25) ist im Lieferumfang enthalten und für den Gebrauch an das Gasrohr geheftet.

1)
WOLF CGB-75 - Achtung - 6

Stecker ①② abziehen (vorher Kreuzschlitzschrauben lösen)

2)
WOLF CGB-75 - Achtung - 7

Verschraubung Gasanschluss am Gaskombiventil lösen

3)
WOLF CGB-75 - Achtung - 8

Mischkammer vom Ventilator (3 Stck. Innen-Sechskantschrauben 5mm) abschrauben evtl. Luftansaugrohr abziehen

4)
WOLF CGB-75 - Achtung - 9

text_image 4 x Schrauben SW8

Gaskombiventil von der Mischkammer für Gas/Luft abschrauben (4 Schrauben SW8).

5)
WOLF CGB-75 - Achtung - 10

text_image Gasdrosselblende

Eingebaute Gasdrosselblende entfernen und durch die für für die neue Gasart bestimmte Gasdrosselblende (nach Tabelle Seite 25) ersetzen.

6)
WOLF CGB-75 - Achtung - 11

text_image O-Ring

Nach dem Zusammenbau von Gasdrosselblende, Gaskombiventil und Luftansaugrohr O-Ring mit Siliconfett in die Dichtnut des Gebläses heften, Mischkammer wieder montieren.

Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge.

Hinweis: Bei Umrüstung von Flüssiggas auf Erdgas muss vor dem Zusammenbau das Gaskombiventil und die Abgasblende (siehe Seite 24/25) entfernt werden.

1)
WOLF CGB-75 - Achtung - 12

Stecker ①② abziehen (vorher Kreuzschlitzschrauben lösen)

2)
WOLF CGB-75 - Achtung - 13

Verschraubung Gasanschluss am Gaskombiventil lösen

3)
WOLF CGB-75 - Achtung - 14

Mischkammer vom Ventilator (3 Stck. Innen-Sechskantschrauben 5mm) abschrauben evtl. Luftansaugrohr abziehen

4)
WOLF CGB-75 - Achtung - 15

text_image 4 x Schrauben SW8

Gaskombiventil von der Mischkammer für Gas/Luft abschrauben (4 Schrauben SW8).

5)
WOLF CGB-75 - Achtung - 16

text_image Mischkammer Gasdrossel- blende Verschraubung Gasanschluss 4 x Schraube SW8

4 Schrauben SW8 an der Verschraubung Gasanschluss entfernen und Verschraubung vom Gaskombiventil abnehmen.
Gaskombiventil und Gasdrosselblende entfernen.
Die Schutzaufkleber an Ventileinlass und Ventilauslass des neuen Gaskombiventils an die Öffnungen des entfernten Ventils anbringen.

6)
WOLF CGB-75 - Achtung - 17

text_image O-Ring 23,47 x 2,62 Gasdrosselblende 6.7 Gaskombiventil Verschraubung Gasanschluss

Verschraubung Gasanschluss mit O-Ring 26 x 4 an das neue Gaskombiventil für Flüssiggas anschrauben.
Neue Gasdrosselblende mit Kennung 6.7 in Gaskombiventil einsetzen.
Gaskombiventil mit O-Ring 23,4 x 2,6 an Mischkammer anschrauben.

7)
WOLF CGB-75 - Achtung - 18

text_image O-Ring Gaskombiventil Verschraubung Gasanschluss

O-Ring mit Siliconfett in die Dichtnut des Gebläses heften und Mischkammer mit Gaskombiventil an Brennergebläse montieren.
Verschraubung Gasanschluss mit Gaszuleitung dicht verschrauben.

Hinweis: Bei Umrüstung von Erdgas auf Flüssiggas muss zusätzlich eine Abgasblende wie folgt in die Kondensatwanne eingebaut werden. Bei Umrüstung von Flüssiggas auf Erdgas muss die Abgasdrosselblende entfernt werden. Dieser Montageschritt erfolgt vor dem Einbau der Mischerkammer und dem kompletten Zusammenbau.

8)
WOLF CGB-75 - Achtung - 19

Nach Abnahme des oberen Verkleidungsdeckels Blechschraube Arretierung Luft- / Abgasrohr lösen.

9)
WOLF CGB-75 - Achtung - 20

Arretierung Luft-/Abgasrohr in Pfeilrichtung schieben. Abgasrohr nach oben aus der Kondensatwanne herausziehen.

10)
WOLF CGB-75 - Achtung - 21

text_image Abgasblende

Abgasblende ∅ 53 mm in die Kondensatwanne einlegen und Abgasrohr wieder hineinschieben. Hinweis: Bei Umrüstung von Flüssiggas auf Erdgas muss die Abgasblende entfernt werden. Mischkammer wie unter Punkt 6) beschrieben montieren. Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge.

11) Typenschild aktualisieren

Die betreffenden Zeilen vom beiligendem Typenschild ausschneiden und damit die betreffenden Zeilen des Gerätetypenschildes überkleben.

WOLF CGB-75 - 11) Typenschild aktualisieren - 1

text_image Eingestellt auf Erdgas E/H Anschlußdruck 20 mbar Eingestellt auf Erdgas LL Anschlußdruck 20 mbar GB06— DE (für GB/TGB/TGK/CGB) DE (für GB/CGB/TGB/TGK/GU/ GG/3L-1/GG-1/GU-2/GG-2)

Umrüsttypenschild Bild: Aktualisieren des Typenschilds

WOLF CGB-75 - 11) Typenschild aktualisieren - 2

text_image Brennwert Kombi-Wasserheizer Typ CGB-100 Bestimmungsland DE AT LU Kategorie II 2 ELL3/P II 2H3P II 2 ELL3/P Art B33, C13x,C33x, C43x C13x, C33x B33, C13x,C33x C63x C43x C43x, C63x Eingestellt auf B/P Anschlußdruck 50 mbap Anschlußwert 1,6/2,0 kg/h Nordstellnummer Eingestellt auf Erdgas E/H Anschlußdruck 20 mbar Warmwasser 18,5-94 kW Heizen 19,5-94 kW Leistungsbereich Heizen 50/30°C 19 - 98-8 kW Heizen 80/60°C 18 - 91,5 kW Max.Vorlauftemperatur 90 °C

Umrüstsätze für CGB-75/100 für die Umrüstung auf andere Gasarten: (Bitte entsprechende Art.-Nr. bei der Bestellung angeben)

Umrüstung auf Erdgas E/H (G20) Kennzahl 1000*
Umrüstung auf Erdgas LL** (G25) Kennzahl 1260*
Umrüstung auf Flüssiggas P*** (G31) Kennzahl 6.7 *
Umrüstung von Flüssiggas P (G31) auf Erdgas E/H (G20) Kennzahl 1000*
Umrüstung von Flüssiggas P (G31) auf Erdgas LL** (G25) Kennzahl 1260*

* Kennzahl in Gasdrosselblende eingeprägt

** Erdgas LL und E nicht für Österreich / Schweiz

*** Flüssiggas P nicht für die Schweiz

Überprüfen des Gasanschlussdrucks (Gasfließdruck)

WOLF CGB-75 - Überprüfen des Gasanschlussdrucks (Gasfließdruck) - 1

Arbeiten an gasführenden Bauteilen dürfen nur von einem zugelassenen Fachmann durchgeführt werden. Bei nicht sachgemäßer Arbeit kann Gas austreten, wodurch Explosions-, Erstickungs- und Vergiftungsgefahr besteht.

WOLF CGB-75 - Überprüfen des Gasanschlussdrucks (Gasfließdruck) - 2

text_image Schrauben

Bild: Schrauben öffnen

  • Brennwerttherme muss außer Betrieb sein; Gasabsperrhahn öffnen
    Den Verkleidungsdeckel mit der linken und rechten Schraube entriegeln. Verkleidungsdeckel unten lösen und oben aushängen
  • Verschlussschraube am Messnippel ① lockern und Gaszuleitung entlüften
  • Differenzdruckmessgerät oder U-Rohr-Manometer am Messnippel ① an „+“ anschließen. Mit „-“ gegen Atmosphäre
  • Betriebsschalter einschalten
  • Nach Starten des Gerätes Anschlussdruck am Differenzdruckmessgerät ablesen

WOLF CGB-75 - Überprüfen des Gasanschlussdrucks (Gasfließdruck) - 3

Bild: Überprüfen Gasanschlussdruck

Achtung

Erdgas: Liegt der Anschlussdruck (Fließdruck) außerhalb des Bereichs von 18 bis 25mbar, dürfen keine Einstellungen durchgeführt und das Gerät nicht in Betrieb genommen werden. Es besteht die Gefahr von Fehlfunktionen mit Störungen.

Achtung

Flüssiggas: Liegt der Anschlussdruck (Fließdruck) außerhalb des Bereichs von 43 bis 57mbar, dürfen keine Einstellungen durchgeführt und die Therme nicht in Betrieb genommen werden. Es besteht die Gefahr von Fehlfunktionen mit Störungen.

  • Betriebsschalter ausschalten; Gasabsperrhahn schließen.
  • Differenzdruckmessgerät abnehmen und
    Messnippel mit Verschlussschraube ① wieder dicht verschließen.
  • Gasabsperrhahn öffnen
  • Gasdichtheit des Messnippels prüfen
  • Das beigefügte Hinweisschild ist auszufüllen und auf der Innenseite der Verkleidung aufzukleben
  • Gerät wieder verschließen

WOLF CGB-75 - Achtung - 1

text_image Gasabsperrhahn

Bild: Absperreinrichtungen

WOLF CGB-75 - Achtung - 2

Werden nicht alle Schrauben fest verschlossen, so besteht die Gefahr von Gasaustritt mit Explosions-, Erstickungs- und Vergiftungsgefahr.

WOLF CGB-75 - Achtung - 3

Die erste Inbetriebnahme und die Bedienung der Therme, sowie die Einweisung des Betreibers muss von einem qualifizierten Fachmann durchgeführt werden!

Achtung

  • Therme und Anlage auf Dichtheit prüfen; üblicher Betriebsdruck in kaltem Zustand 1,5 - 2,0 bar; Wasseraustritt ausschließen
  • Lage und festen Sitz der Einbauten prüfen
  • Alle Anschlüsse, sowie Komponentenverbindungen auf Dichtheit kontrollieren
  • Wenn die Dichtheit nicht gewährleistet ist besteht die Gefahr von Wasserschäden!

  • einwandfreie Montage des Abgaszubehörs prüfen

  • Absperrventile Vor-, Rücklauf öffnen
  • Gasabsperrhahn öffnen
  • Betriebsschalter der Regelung einschalten
  • Überzünden und regelmäßiges Flammenbild des Hauptbrenners kontrollieren
  • Geht die Therme ordnungsgemäß in Betrieb, zeigt der Leuchtring zur Statusanzeige gelbe Farbe
  • Kondensatabführung prüfen
  • Kunden mit der Gerätebedienung unter Hinzuziehung der Betriebs- bzw. Bedienungsanleitung vertraut machen und auf ggf. notwendige Wasseraufbereitung für Füll- und Ergänzungswasser hinweisen
  • Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen und die Anleitungen dem Kunden übergeben

WOLF CGB-75 - Achtung - 1

text_image Betriebs- schalter Leuchtring ThermometerEntstörtaste

Bild: Gesamtansicht Regelung

Energieeinsparung

  • Weisen Sie den Kunden auf die Möglichkeiten der Energieeinsparung hin.
  • Verweisen Sie den Kunden auch auf den Abschnitt „Hinweise für energiesparende Betriebsweise“ in der Betriebsanleitung.

Einstellung der Busadresse

Bei einem Betrieb mehrerer Heizgeräte (Anzahl Heizgeräte >1) in Verbindung mit einem Kaskadenmodul muss die Busadresse eines jeden Heizgerätes gemäß der Tabelle eingestellt werden.

Einstellung der Busadresse:

Entstörtaste gedrückt halten, nach 5 Sekunden erscheint der entsprechende Blinkcode (siehe Tabelle). Mit dem Drehknopf Temperaturwahl Warmwasser kann die entsprechende Adresse ausgewählt werden. Entstörtaste wieder loslassen.

Busadresse Stellung Drehknopf Warmwasser Anzeige Leuchtring
1 1 rot blinkend
2 2 gelb blinkend
3 3 gelb/rot blinkend
4 4 gelb/grün blinkend
5 5 grün/rot blinkend
0 6 grün blinkend (Werkseinstellung)

Achtung

Änderungen dürfen nur von einem anerkannten Fachwerksbetrieb oder dem Wolf-Kundendienst durchgeführt werden.

Achtung

Bei unsachgemäßer Bedienung kann dies zu Funktionsstörungen führen.

Bei der Einstellung von Parameter GB05 / A09 (Frostschutz Außentemperatur) ist zu beachten, dass bei Temperaturen unter 0°C ein Frostschutz nicht mehr gewährleistet ist. Dadurch kann die Heizungsanlage beschädigt werden.

WOLF CGB-75 - Achtung - 1

Um eine Schädigung der gesamten Heizungsanlage zu vermeiden, ist bei Außentemperaturen (unter - 12 °C) die Nachabsenkung aufzuheben. Bei Nichteinhaltung kann vermehrte Eisbildung an der Abgasmündung auftreten, wodurch Personen verletzt bzw. Gegenstände beschädigt werden können.

Entnehmen Sie die Leistungsdaten der Therme dem Typenschild.

Eine Änderung bzw. das Anzeigen der Regelungsparameter ist über das eBus-fähige Regelungszubehör möglich. Die Vorgehensweise ist der Bedienungsanleitung des jeweiligen Zubehörteils zu entnehmen.

Einstellungen Spalte 1 gültig für Regelungszubehör ART, AWT

Einstellungen Spalte 2 gültig für Wolf-Regelungssystem mit Bedienmodul BM

1 2 Parameter Einheit Werkseinst. min max
GB01 HG01 Schaltdifferenz Brenner K 8 5 30
HG02 untere Gebläsedrehzahlminimale Gebläsedrehzahl in %%CGB-75: 30CGB-100: 253025100100
HG03 obere Gebläsedrehzahl WWMaximale Gebläsedrehzahl Warmwasser in %%CGB-75: 90CGB-100: 903025100100
GB04 HG04 obere Gebläsedrehzahl HZMaximale Gebläsedrehzahl Heizung in %%CGB-75: 90CGB-100: 903025100100
GB05 A09 Frostschutz Aussentemperaturbei angeschlossenem Aussenfühler und UnterschreitungPumpe ein°C2-1010
GB06 HG06 Pumpenbetriebsart0 -> Pumpe Ein im Winterbetrieb1 -> Pumpe ein bei Brennerbetrieb001
GB07 HG07 Nachlaufzeit KesselkreispumpenNachlaufzeit der Heizkreispumpe im Heizbetrieb in Minutenmin10 30
GB08 HG08 oder HG22Maximalbegrenzung Kesselkreis TV-maxgültig für Heizbetrieb°C804090
GB09 HG09 Brennertaktsperregültig für Heizbetriebmin71 30
HG10eBus-AdresseBusadresse des Wärmeerzeugers005
HG11 WarmwasserschnellstartTemperatur des Plattenwärmetauschers im Sommerbetrieb(nur für Kombigeräte gültig)°C101060
HG12Gasartnicht unterstützt001
GB13 HG13 Parametrierbarer Eingang E1Der Eingang E1 kann mit verschiedenen Funktionen belegtwerden. Siehe Kapitel „Anschluss Eingang E1“1Raum-thermostat05
GB14 HG14 Parametrierbarer Ausgang A1Ausgang A1 (230VAC)Der Ausgang A1 kann mit verschiedenen Funktionen belegtwerden. Siehe Kapitle „Anschluss Ausgang A1“6Speicher-ladepumpe09
GB15 HG15 SpeicherhystereseSchaltdifferenz bei Speichernachladung51 30
HG21Kesselminimaltemperatur TK-min°C202090

Im Heizbetrieb:

Die Heizkreispumpe (Zubehör) moduliert proportional zur Brennerleistung. Das heißt bei maximaler Brennerleistung läuft die Pumpe mit der maximalen Pumpendrehzahl Heizbetrieb. Bei minimaler Brennerleistung läuft die Pumpe mit der minimalen Pumpendrehzahl Heizbetrieb. Brennerleistung und Pumpendrehzahl werden somit in Abhängigkeit von der benötigten Heizlast geregelt. Durch die Modulation der Pumpe wird der Stromverbrauch reduziert.

Im Warmwasserbetrieb:

Die Heizkreispumpe moduliert nicht, sondern läuft mit konstant eingestellter Pumpendrehzahl.

Im Stand-by-Betrieb:

Die Heizkreispumpe moduliert nicht, sondern läuft mit konstant eingestellter Pumpendrehzahl.

Stand-by-Betrieb 20%

Einstellgrenzen:

Die Drehzahlgrenzen für den Heizbetrieb können mit dem Regelungszubehör Bedienmodul BM geändert werden.

Einstellungen Spalte 1 gültig für Regelungszubehör ART, AWT

Einstellungen Spalte 2 gültig für Wolf-Regelungssystem mit Bedienmodul BM

1 2 Parameter Einheit Werkseinst. min max
GB16 HG16 Pumpenleistung HK minimal % 20 20 100
GB17 HG17 Pumpenleistung HK maximalParameter muss mindestens 5% über ParameterPpmpenleistung HK minimal eingestellt sein% 100 20 100

Achtung

Für die minimale Pumpendrehzahl Heizbetrieb sind nur Einstellwerte gemäß der Tabelle zulässig. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Pumpe nicht anläuft.

Außerdem muss die "Maximale Pumpendrehzahl Heizbetrieb" mindestens 5% über der "Minimalen Pumpendrehzahl Heizbetrieb" liegen, da sonst die Pumpe mit 100% läuft.

Problembehebung:

ProblemProblembehebung
Einzelne Heizkörper werden nicht richtig warm.Hydraulischen Abgleich durchführen, d.h. wärmere Heizkörper eindrosseln
In der Übergangszeit (mittlere Außentemperatur) wird die gewünschte Raumtemperatur nicht erreicht.Raumsolltemperatur am Regler höher drehen z.B. von 20°C auf 25°C
Bei sehr tiefer Außentemperatur wird die Raumtemperatur nicht erreicht.Steilere Heizkurve am Regler einstellen z.B. von 1,0 auf 1,2

CGB-75/100

Leistungseinstellung (Parameter GB04 bzw. HG04)

Die Leistungseinstellung kann mit dem eBus-fähigen Wolf-Regelungszubehör verändert werden.

Die Heizleistung wird durch die Gasgebläsedrehzahl bestimmt. Durch Verringerung der Gasgebläsedrehzahl gemäß Tabelle wird die max. Heizleistung bei 80/60°C für Erdgas E/H/LL und Flüssiggas angepasst. Erdgas LL gilt nicht für Österreich/Schweiz. Flüssiggas gilt nicht für die Schweiz.

CGB-75

Heizleistung (kW) 18 22 25 2933 3740 4448 5155 5963 6670
Anzeigewert (%) 30 35 40 4550 5560 6570 7580 8590 95100

CGB-100

Heizleistung (kW) 18 23 28 3439 44 49 560 670 7581 8691
Anzeigewert (%) 25 30 36 4146 5257 6368 7379 8489 95100

Tabelle: Leistungseinstellung

Begrenzung der maximalen Heizleistung bezogen auf eine Vorlauf-/ Rücklauftemperatur von 80/60°C
WOLF CGB-75 - Leistungseinstellung (Parameter GB04 bzw. HG04) - 1

line | Einstellwerte für Parameter GB04 / HG04 bzw.mit e-Busfähigem Wolf-Anschlusszubehör in [%] | CGB-100 | CGB-75 | | --- | --- | --- | | 25 | 20 | 19 | | 30 | 25 | 23 | | 45 | 35 | 30 | | 60 | 45 | 40 | | 75 | 55 | 50 | | 100 | 65 | 60 |

Die Verbrennungsparameter müssen bei geschlossenem Gerät gemessen werden!

Messen der Ansaugluft

  • Schraube aus linker Messöffnung entfernen
  • Gasabsperrhahn öffnen
  • Messsonde einführen
  • Gas-Brennwerttherme in Betrieb nehmen und Temperaturwahl Heizwasser auf Schornstein-fegersymbol drehen (Leuchtring der Statusanzeige blinkt gelb)
  • Temperatur und CO₂ messen
    Bei einem CO _2 -Gehalt >0,2 % bei konzentrischer Luft-/Abgasführung liegt eine Undichtigkeit im Abgasrohr vor, die beseitigt werden muss
  • Nach Beendigung der Messung, die Therme ausschalten, Messsonde herausnehmen und die Messöffnung verschließen. Dabei auf dichten Sitz der Schrauben achten!

WOLF CGB-75 - Messen der Ansaugluft - 1

text_image Messöffnung „Ansaugluft“ Messöffnung „Abgas“

Bild: Messöffnungen

Messen der Abgasparameter

WOLF CGB-75 - Messen der Abgasparameter - 1

Bei geöffneter Messöffnung kann Abgas in den Aufstellungsraum austreten. Es besteht die Gefahr der Erstickung.

  • Schraube aus rechter Messöffnung entfernen
  • Gasabsperrhahn öffnen
  • Gasbrennwert-Zentrale in Betrieb nehmen und Temperaturwahlschalter auf Symbol Schornsteinfeger drehen (Leuchtring der Statusanzeige blinkt gelb)
  • Messsonde einführen
  • Abgaswerte messen
  • Nach Beendigung der Messung Messsonde herausnehmen und die Messöffnung verschließen. Dabei auf dichten Sitz der Schrauben achten!

WOLF CGB-75 - Messen der Abgasparameter - 2

text_image Betriebsschalter Temperaturwahlschalter

Bild: Gesamtansicht Regelung

Einstellung Gas-Luftverbund

Achtung Die Einstellarbeiten müssen in nachfolgend beschriebener Reihenfolge durchgeführt werden. Das Gaskombiventil ist werksseitig bereits auf die Gasart gemäß Typenschild eingestellt. Eine Einstellung am Gaskombiventil darf nur nach der Umrüstung auf eine andere Gasart oder im Servicefall vorgenommen werden. Öffnen Sie bei zu geringer Wärmeabnahme einige Heizkörperventile.

A) CO _2 -Einstellung bei oberer Belastung (Schornsteinfegerbetrieb)

Den Verkleidungsdeckel mit der linken und rechten Schraube entriegeln. Verkleidungsdeckel unten lösen und oben aushängen.

  • Schraube aus der linken Messöffnung "Abgas" entfernen
  • Messsonde des CO₂-Messgerätes in die Messöffnung "Abgas" einführen (ca. 120mm).

- Temperaturwahls chalter in Stellung Schoms teinfeger drehen.

(Leuchtring zur Statusanzeige blinkt in gelber Farbe).

  • Sicherstellen, dass das Heizgerät nicht elektronisch begrenzt ist.
  • Bei Vollast den CO₂-Gehalt messen und mit den Werten in untenstehender Tabelle vergleichen.
  • Bei Bedarf den CO₂-Gehalt mit der Gasdurchflussschraube am Gaskombiventil gemäß Tabelle korrigieren.

WOLF CGB-75 - A) CO _2 -Einstellung bei oberer Belastung (Schornsteinfegerbetrieb) - 1

Frontverkleidung nach Wartung wieder dicht schließen und verschrauben. Bei schadhaftem Abgassystem kann Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid bestehen!

WOLF CGB-75 - A) CO _2 -Einstellung bei oberer Belastung (Schornsteinfegerbetrieb) - 2

text_image Schrauben

Bild: Schrauben öffnen

WOLF CGB-75 - A) CO _2 -Einstellung bei oberer Belastung (Schornsteinfegerbetrieb) - 3

text_image Gasdurchfluss- schraube

Bild: Gaskombiventil

  • rechts drehen - CO₂ Gehalt wird niedriger
  • links drehen - CO₂ Gehalt wird höher
Gerät offenbei oberer Belastung
Erdgas E/H/LL8,6% ± 0,2%Flüssiggas P10,1% ± 0,2%

- Schornsteinfegerbetrieb beenden durch Drehen des Temperaturwahlschalters zurück in Ausgangsstellung.

WOLF CGB-75 - A) CO _2 -Einstellung bei oberer Belastung (Schornsteinfegerbetrieb) - 4

text_image Messöffnung „Abgas“

Bild: Abgasmessung bei geöffnetem Gerät

B) CO₂-Einstellung bei unterer Belastung (Softstart)

  • Schutzschraube über Nullpunktschraube mit Torx-Schraubendreher entfernen.
  • Die Brennwerttherme durch Drücken der "Entstör-Taste" erneut starten.
  • Ca. 20 Sekunden nach dem Brennerstart den CO _2 -Gehalt mit dem CO-Messgerät kontrollieren und ggf. an der Nullpunktschraube mit Torx gemäß Tabelle nachjustieren. Diese Einstellung muss innerhalb von 180 Sek. nach dem Brennerstart erfolgen. Evtl. durch Drücken der "Entstörtaste" die Startphase zur Einstellung wiederholen.
  • Während dieser Einstellung darf kein Warmwassserbetrieb erfolgen!

WOLF CGB-75 - B) CO₂-Einstellung bei unterer Belastung (Softstart) - 1

text_image Nullpunkt- schraube Schutzschraube Gasdurch- flussschraube

Bild: Gaskombiventil

  • rechts drehen - CO₂ höher!
  • links drehen - CO₂ niedriger!
Gerät offenbei unterer Belastung
Erdgas E/H/LL8,5% ± 0,2%Flüssiggas P9,7% ± 0,2%

- Schutzschraube wieder eindrehen.

C) Überprüfen der CO₂-Einstellung

- Nach Abschluss der Arbeiten Verkleidungsdeckel montieren und die CO₂-Werte bei geschlossenem Gerät überprüfen.

WOLF CGB-75 - C) Überprüfen der CO₂-Einstellung - 1

Beachten Sie bei der CO 2 -Einstellung die CO-Emission. Ist der CO-Wert bei richtigem CO 2 -Wert > 300ppm, ist das Gaskombiventil nicht richtig eingestellt. Gehen Sie wie folgt vor:

  • Nullpunktschraube ganz hineindrehen
  • Nullpunktschraube 1½ Umdrehungen öffnen
  • Einstellvorgang ab Abschnitt A) wiederholen
  • Bei richtiger Einstellung muss die Brennwerttherme auf die CO₂-Werte gemäß nebenstehender Tabelle eingestellt sein.

WOLF CGB-75 - C) Überprüfen der CO₂-Einstellung - 2

text_image Messöffnung „Abgas“

Bild: Abgasmessung bei geschlossenem Gerät

D) Abschluss der Einstellarbeiten

- Therme außer Betrieb nehmen und die Messöffnungen und Schlauchanschlussnippel wieder verschließen. Gasstrecke und Hydraulik auf Dichtheit kontrollieren.

Gerät geschlossenbei oberer Belastung
Erdgas E/H/LL8,8% ± 0,5%Flüssiggas P10,3% ± 0,5%
Gerät geschlossenbei unterer Belastung
Erdgas E/H/LL8,7% ± 0,5%Flüssiggas P9,9% ± 0,5%
Inbetriebnahmearbeiten Messwerte oder Bestätigung
1.) GasartErdgas E/HErdgas LLFlüssiggasWobbe-Index ____kWh/m3Betriebsheizwert ____kWh/m3
2.) Gasanschlussdruck überprüft?
3.) Gas-Dichtheitskontrolle durchgeführt?
4.) Luft-/Abgassystem kontrolliert?
5.) Hydraulik auf Dichtheit kontrolliert?
6.) Siphon befüllen
7.) Therme und Anlage entlüftet?
8.) Anlagendruck 1,5 - 2,5 bar vorhanden?
9.) Anlage gespült?
10.) Wasseraufbereitung nach „Planungshinweis Wasser-aufbereitung“ durchgeführt.pH-Wert eingestelltGesmthärtegrad eingestellt____ pH-Wert____ °dH
11.) Keine chemischen Zusatzmittel (Inhibitoren; Frost-schutzmittel) eingefüllt?
12.) Gasart und Heizleistung in Aufkleber eingetragen?
13.) Funktionsprüfung durchgeführt?
14.) Abgasmessung:Abgastemperatur bruttoAnsauglufttemperaturAbgastemperautur nettoKohlendioxydgehalt ( CO_2 ) od. Sauerstoffgehalt ( O_2 )Kohlenmonoxydgehalt (CO)____ tA(°C)____ tL(°C)____ (tA-tL)(°C)____ %____ ppm
15.) Verkleidung angebracht?
16.) Betreiber eingewiesen, Unterlagen übergeben?
17.) Inbetriebnahme bestätigt? ____

Restförderhöhe der Heizkreispumpe (Zubehör)

Die Pumpe wird in Abhängigkeit von der Brennerbelastung modulierend gesteuert wird. Die Restförderhöhe kann den Diagrammen entnommen werden.

CGB-75/100 Restförderhöhe mit Pumpengruppe (Zubehör)
WOLF CGB-75 - Restförderhöhe der Heizkreispumpe (Zubehör) - 1

line | Wassermenge [l/h] | Restförderhöhe [mbar] (20%) | Restförderhöhe [mbar] (40%) | Restförderhöhe [mbar] (60%) | Restförderhöhe [mbar] (80%) | Restförderhöhe [mbar] (100%) | | ----------------- | -------------------------- | -------------------------- | -------------------------- | -------------------------- | --------------------------- | | 0 | 550 | 600 | 650 | 700 | 800 | | 500 | 350 | 450 | 550 | 650 | 750 | | 1000 | 200 | 300 | 400 | 500 | 600 | | 1500 | 100 | 200 | 300 | 400 | 500 | | 2000 | 50 | 150 | 250 | 350 | 450 | | 2500 | 25 | 100 | 200 | 300 | 400 | | 3000 | 10 | 50 | 150 | 250 | 350 | | 3500 | 5 | 25 | 100 | 200 | 300 | | 4000 | 2 | 10 | 50 | 150 | 250 | | 4500 | 1 | 5 | 25 | 100 | 200 |

Hydraulischer Druckverlust des Gerätes ohne Pumpe
WOLF CGB-75 - Restförderhöhe der Heizkreispumpe (Zubehör) - 2

line | Wassermenge [l/h] | Druckverlust [mbar] | | ----------------- | ------------------- | | 3500 | 80 | | 4500 | 120 | | 6000 | 260 |

Fühlerwiderstände
WOLF CGB-75 - Restförderhöhe der Heizkreispumpe (Zubehör) - 3

line | Temperatur [°C] | Widerstand [Ohm] | | --------------- | ---------------- | | -20 | 100000 | | -10 | 50000 | | 0 | 25000 | | 10 | 12500 | | 20 | 6250 | | 30 | 3125 | | 40 | 1562 | | 50 | 781 | | 60 | 390 | | 70 | 195 | | 80 | 97 | | 90 | 48 | | 100 | 24 | | 110 | 12 | | 120 | 6 |

Temperatur/Widerstand

0°C 16325 15°C 7857 30°C 4028 60°C 1244
5°C 12697 20°C 6247 40°C 2662 70°C 876
10°C 9952 25°C 5000 50°C 1800 80°C 628

Max. Spreizung

Im CGB-75/100 ist eine Wärmetauscher-Schutzfunktion integriert. Diese verhindert Spannungen im Material, indem die maximale Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf begrenzt wird. Ab 28 K wird die Leistung gedrosselt. Werden dennoch 38 K erreicht, schaltet der Brenner ohne Störmeldung kurzzeitig aus. Dieses Verhalten muss bei der Auswahl der Komponenten (z.B. Pumpen, Wärmetauscher, Speicher) berücksichtigt werden.

Max. Volumenstrom

Zu hohe Strömungsgeschwindigkeiten können zu Abtragungen führen. Maximaler Volumenstrom bei Q_max : CGB-75/100 6000 l/h (100 l/min)

Anschlussarten

Gerät Typ^1) Betriebsweiseanschließbar an
raumluft-abhängigraumluft-unabhängigSchornsteinfeuchteunempfindlichLuft-/Abgas-SchornsteinLuft-/Abgas-führungbaurechtlichzugel. LAFfeuchteun-empfindl. Abgasl.
CGB-75/100B23, B33, C13x ^3) ,C33x, C43x, C53,C53x, C63, C83x,C93xX X B ^3 C3, C53, C83xC43xC13x ^2)_1 C33x, C53xC63xB23, C53x,C83x, C93x

Kategorie: Deutschl. II2ELL3P, Österreich I2H3P, Schweiz I2H
1) Bei Kennzeichnung „x“ sind alle Teile der Abgasführung verbrennungsluftumspült und erfüllen erhöhte Dichtheitsanforderungen.
2) Bei Art B23, B33 wird die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entnommen (raumluftabhängige Gasfeuerstätte).
3) In der Schweiz die Gasleitsätze G1 beachten! Bei Art C wird die Verbrennungsluft über ein geschlossenes System dem Freien entnommen (raumluftunabhängige Gasfeuerstätte).

Vor Inbetriebnahme ist das System gründlich zu reinigen / spülen und ein Schlammfilter (5 μm) z.B. Wolf Zubehör im Rücklauf und in unmittelbarer Nähe zum Heizgerät zu installieren. Das Füll- und Ergänzungswasser darf nur mittels eines Entsalzungsvorganges aufbereitet werden. In welchem Maße die Wasseraufbereitung notwendig ist, kann dem „Diagramm Wasserbehandlung“ und der „Tabelle Maximal zulässige Gesamthärte“ entnommen werden. Das Systemwasser darf ein Gesamthärtegrad von 2°dH, dies entspricht einem Leitwert von ≈ 60 μS/cm, nicht unterschreiten. Der max. zulässige Gesamthärtegrad und die entsprechende max. Leitfähigkeit sind anlagenspezifisch und müssen berechnet werden (siehe auch „Tabelle Maximal zulässige Gesamthärte“) Hierzu muss das entsalzte Wasser (LF <= 30 μS/cm) mit nicht aufbereitetem Trinkwasser verschnitten werden. Der Zusatz chemischer Mittel, sowie eine Entkalkung über einstufige lonenaustauscher sind nicht zulässig, da sonst Anlagenschäden mit Wasseraustritt auftreten können. Wir empfehlen ein regelmäßiges Entleeren des Schlammfilters und das Führen eines Anlagenbuches.

Zulässige Methoden:

  • Entsalzung über Mischbettpatronen. Dies sind mehrstufige lonenaustauscher. Wir empfehlen bei der Erstbefüllung und später bei Bedarf z.B. Patronen der Fa Grünbeck oder der Fa. Judo zu verwenden.
  • Entsalzung über Umkehrosmose
  • Nachfüllen von destilliertem Wasser

WOLF CGB-75 - Zulässige Methoden: - 1

line | Anlagenvolumen in l | CGB-75 | CGB-100 | | ------------------- | ------ | ------- | | 200 | 18 | 18 | | 600 | 18 | 18 | | 800 | 18 | 13 | | 1000 | 18 | 9 | | 1200 | 18 | 9 | | 1400 | 18 | 9 | | 1600 | 18 | 9 | | 1800 | 18 | 9 | | 2000 | 18 | 9 |

Diagramm: Wasserbehandlung

Aufbereitung des Heizungswassers in Anlehnung an VDI 2035: Wir empfehlen einen pH-Wert des Heizungswasser auch bei Mischinstallationen aus verschiedenen Werkstoffen zwischen 8,2 und 8,5.

Es ist eine Wasseranalyse vom Wasserwerk anzufordern. Damit muss geprüft werden, ob die Gesamthärte ausreichend niedrig ist.

Bei einem spez. Anlagenvolumen V_A,spezifisch ≥slant 10l/kW muss der nächst kleinere Grenzwert, bei V_A,spezifisch ≥slant 20l/kW der übernächst kleiner Grenzwert und bei V_A,spezifisch ≥slant 40l/kW der kleinste Grenzwert aus nachfolgender Tabelle angesetzt werden.

Bei einem spez. Anlagenvolumen >50l/kW muss der Gesamthärtegrad mittels Entsalzungsverfahren auf 2-3°dH eingestellt werden. Dies entspricht einer Leitfähigkeit von 60 – 100 μS/cm. Ist das Heizgerät ohne eine hydraulische Weiche in das System eingebunden, muss die Gesamthärte auf 2 – 3°dH (LF = 60 – 100 μS/cm) eingestellt werden.

Grenzwerte in Abhängigkeit des spez. Anlagenvolumens V_A (V_A = Anlagenvolumen / kleinste Einzelleistung) Umrechnung Gesamthärte: 1 mol/m3= 5,6 °dH
Gesamtheiz-leistung V_A ≤ 10 l/kW V _A > 10 l/kW und < 40 l/kW V _A ≥ 40 l/kW
Gesamthärte /Summe ErdalkalienLeitfähig-keitGesamthärte /Summe ErdalkalienLeitfähig-keitGesamthärte /Summe ErdalkalienLeitfähig-keit
[kW][°dH][mol/m3]LF [μS/cm][°dH][mol/m3]LF [μS/cm][°dH][mol/m3]LF [μS/cm]
1*< 502 - 16,8*0,36 - 3,0*60 - 5002 - 11,20,36 - 2,060 - 3002 - 30,36 - 0,5460 -100
250-2002 - 11,20,36 - 2,060 - 3002 - 8,40,36 - 1,560 - 2002 - 30,36 - 0,5460 -100
3200-6002 - 8,40,36 - 1,560 - 2002 - 30,36 - 0,5460 -1002 - 30,36 - 0,5460 -100
4>6002 - 30,36 - 0,5460 -1002 - 30,36 - 0,5460 -1002 - 30,36 - 0,5460 -100

*) für Umlaufwasserheizer (<0,3l/kW) und Systeme mit elektrischen Heizelementen

Stufenweise Verschärfung der Anforderung durch das Spez. Anlagenvolumen ( V_A = Anlagenvolumen / kleinste Einzelleistung ) und der Gesamtheizheizleistung

Die gesamte Füllwassermenge über die Laufzeit des Gerätes darf das Dreifache des Nennvolumens der Heizungsanlage nicht überschreitet.

Achtung: Eine Gesamthärte von 2°dH darf nicht unterschritten werden

Beispiel:

Anlage mit einem 170 kW Kessel;

Anlagenvolumen V Anlage= 4000 l

V_A, spezifisch = 4000 l / 170 kW = 23,5 l/kW

Dies ist größer als 10 l/kW, dadurch muss anstelle der Stufe 2 die Stufe 3 gewählt werden. Das Füll-, und Ergänzungswasser muss im Bereich von 2 bis 8,4°dH liegen

Wenn die Gesamthärte des unbehandelten Trinkwassers zu hoch ist, muss ein Teil des Füll-, und Ergänzungswassers entsalzt werden:

Es müssen A% entsalztes Wasser eingefüllt werden:

$$ \mathrm{A} = 100 \% - \left[ \left(\mathrm{C} _ {\max} - 0, 1 ^ {\circ} \mathrm{dH}\right) / \left(\mathrm{C} _ {\text { Trinkwas.}} - 0, 1 ^ {\circ} \mathrm{dH}\right) \right] \times 100 \% $$

C_max

Maximal zulässige Gesamthärte in °dH

C_Trinkwasser

Gesamthärte des unbeh. Trinkwassers in °dH

Wir empfehlen bei der Erstbefüllung das zu erwartende Ergänzungswasser mit einzurechnen. Dann kann später mit unbehandeltem Trinkwasser nachgefüllt werden.

$$ V _ {\text { Aufbereitung }} = A \times (V _ {\text { Anlage }} + V _ {\text { Ergänzung }}) $$

Bei großen Anlagen in Stufe 4 darf das Ergänzungswasser bei der Erstbefüllung nicht mit berechnet werden.

$$ V _ {\text { Aufbereitung }} = A \times (V _ {\text { Anlage }}) $$

Beispiel:

Anlagenleistung = 170 kW;

Anlagenvolumen V Anlage = 4000 l;

Volumen des Ergänzungswassers

V_Ergänzung = 1000

Gesamthärte des Trinkwassers C Trinkw. = 18,5 °dH;

Maximal zulässige Gesamthärte C max = 8,4°dH

Anlagenleistung = 170 kW;

Anlagenvolumen V_Anlage = 4.000 l;

Volumen des Ergänzungswassers V_Ergänzung = 1.000 l

$$ \mathrm{VA} \quad \text { spez } = 4 0 0 0 \mathrm{l} / 1 7 0 \mathrm{kW} = 2 3, 5 3 \mathrm{l} / \mathrm{kW} $$

Gesamthärte des Trinkwassers C_Trinkw. = 18,5^ ;

Maximal zulässige Gesamthärte C_max = 8,4^

Anteil des aufzubereitenden Füllwassers:

$$ \mathrm{A} = 100 \% - \left[ (8,4 - 0,1) / (18,5 - 0,1) \right] \times 100 \% = 54.9 \% $$

Es müssen 54,9 % des Füll-, und Ergänzungswassers entsalzt werden.

$$ V _ {\text { Aufbereitung }} = 54,9 \% \times (4.000 \mid + 1.000 \mid) = 2.746 \mid $$

Beim Befüllen der Anlage müssen 2.745 l entsalztes Wasser eingefüllt werden. Anschließend kann bis V max mit Trinkwasser nachgefüllt werden.

Beim Nachfüllen muss regelmäßig geprüft werden, dass die zulässige Gesamthärte nicht überschritten wird.

Planung
Standort
Kesselleistungen Q K_1 Q_K2 Q_K3 Q_K4 kW kW kW kW
kleinste Kesselleistung Q K_min kW kleinste Kesselleistung der Anlage
Anlagenleistung Q K,ges kW Q_K,ges = Q_K1 + Q_K2 + Q_K3 + Q_K4
Anlagenvolumen V_Anlage I
Maximal zu erwartende Ergänzungswassermenge V_Ergänzung I Gesamte, während der Lebensdauer der Anlage zu erwartende Menge
Füll- und Ergänzungs-wassermenge V_max I V_max = V_Anlage + V_Ergänzung
Gesamthärte des Trinkwassers C_Trinkwasser ^ z.B. aus Analyse Wasserversorgung
Prüfung des spezifischen Anlagen-volumens V_A, spezifisch l/kW V_A, spezifisch = V_Anlage / Q_Kminimal größer / kleiner 10 l/kW
zulässige Gesamthärte C_max ^ Maximal zulässige Gesamthärte nach Tabelle
Anteil an entsalztem Trinkwasser A % A = 100% - [(C_max - 0,1 ^) / (C_Trinkwasser - 0,1 ^)] × 100%
Aufzubereitendes Füllwasser V_Aufbereitung I V_Aufbereitung = A × V_max bzw. V_Aufbereitung = A × V_Anlage bei Stufe 4
Inbetriebnahme: Füll- und Ergänzungswassermengen
Inbetriebnahme durch Firma
Zählerstand vor Erstbefüllung Z_alt in I
DatumErklärungKurz-zeichenZähler-stand Z_neu in IWassemenge V = Z_neu - Z_alt in IGesamthärtein °dHpH-Wert Systemwasser nach Aufheizvorgang und ausreichender Druchspühlung Unterschrift
entsalztes Füllwasser VAufbereitung0,1
unbehandeltes Füllwasser Vunbehandelt
Ergänzungswasser VErgänzung,1
Ergänzungswasser VErgänzung,2
Ergänzungswasser VErgänzung,3
Ergänzungswasser VErgänzung,4
Ergänzungswasser VErgänzung,5
Ergänzungswasser VErgänzung,6
Ergänzungswasser VErgänzung,7
Ergänzungswasser VErgänzung,8
Ergänzungswasser VErgänzung,9
Ergänzungswasser VErgänzung,10

Prüfung:

Wassermenge V > V _max ?

WOLF CGB-75 - Prüfung: - 1

WOLF CGB-75 - Prüfung: - 2

Ist die Wassermenge V größer V_max , so muss mit entsalztem Wasser (LF <=30 S/cm) nachgefüllt werden (siehe Planungshinweise Wasseraufbereitung)

Planungshinweise

Luft-/Abgasführung

WOLF CGB-75 - Planungshinweise - 1

text_image C13x C33x C43x B23 B33 C53x

C53 C93x C43x C83x

C83x C93x B33

Luft-/Abgasführung

Ausführungsvarianten Maximallänge1) [m]
CGB-75 CGB-100
B23 Abgasleitung im Schacht und Verbrennungsluft direkt über Gerät (raumluftabhängig)DN11050 47
B33 Abgasleitung im Schacht mit waagerechter konzentrischer Anschlussleitung (raumluftabhängig)DN110 DN110/1602)47 5035 50
B33 Anschluss an feuchteunempfindlichen Abgasschornstein mit waagerechter, konzentrischer Anschlussleitung (raumluftabhängig)Berechnung nach EN 13384 (LAS-Hersteller)
C13x waagerechte konzentrische Dachdurchführung durch Schrägdach, (raumluftunabhängig - Dachgaube bauseits)DN110/16016 13
C33x senkrechte konzentrische Dachdurchführung durch Schrägdach oder Flachdach (raumluftunabhängig)DN110/16015 12
C43x Anschluss an einen feuchteunempfindlichen Luft-/Abgasschornstein (LAS), maximale Rohrlänge von Mitte Gerätebogen bis Anschluss 2m (raumluftunabhängig)Berechnung nach EN 13384 (LAS-Hersteller)
C53 Anschluss an Abgasleitung im Schacht und Zuluftleitung durch Außenwand (raumluftunabhängig)DN110 DN110/1602)50 5040 50
C53x Anschluss an Abgasleitung an der Fassade (raumluftunabhängig) DN110 50 38
C83x Anschluss an Abgasleitung im Schacht und Zuluft durch Außenwand (raumluftunabhängig)DN110 DN110/1602)50 5040 50
C83x Anschluss konzentrisch an feuchteunempfindlichen Abgasschornstein und Verbrennungsluft durch Außenwand (raumluftunabhängig)Berechnung nach EN 13384 (LAS-Hersteller)
C93x senkrechte Abgasleitung für den Schachteinbau starr/flexibel mit waagerechter konzentrischer AnschlussleitungDN110 DN110/1602)21 2921 33

1) Verfügbarer Förderdruck des Ventilators: CGB-75 12-145 Pa, CGB-100 12-200 Pa
(Maximallänge entspricht Gesamtlänge vom Gerät bis zur Abgasmündung)
2) Erweiterung im Schacht von DN110 auf DN160

Hinweis: Die Systeme C 33x und C 83x sind auch für die Aufstellung in Garagen geeignet.

Die Montagebeispiele sind ggf. an die bau- und länderrechtlichen Vorschriften anzupassen. Fragen zur Installation, insbesondere zum Einbau von Revisionsteilen und Zuluftöffnungen, sind mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger zu klären.

Die Längenangaben für die konzentrische Luft-/Abgasführung und Abgasleitungen beziehen sich nur auf original Wolf-Teile.

Minimale Schachtgrößen

gelten bei raumluftabhängigem und raumluftunabhängigem Betrieb

WOLF CGB-75 - Minimale Schachtgrößen - 1

C93 x raumluftunabhängig
System DN110/160
waagerecht und DN110
senkrecht

WOLF CGB-75 - Minimale Schachtgrößen - 2

C93x raumluftunabhängig im Schacht DN110

WOLF CGB-75 - Minimale Schachtgrößen - 3

C33x raumluftunabhängig im Schacht DN110/160

WOLF CGB-75 - Minimale Schachtgrößen - 4

text_image 30 30000000 30000000 >30

B33 raumluftabhängig im Schacht DN110

Luft-/Abgasführung starr im Schacht

Min. Schachtgrößen

Rund ∅Eckig □
DN 110190 mm170 mm
DN 160250 mm230 mm

WOLF CGB-75 - Luft-/Abgasführung starr im Schacht - 1

text_image B33

Allgemeine Hinweise

Es sollten insbesondere aus sicherheitstechnischen Gründen für die konzentrische Luft-/Abgasführung und Abgasleitungen nur Original Wolf-Teile verwendet werden.

Die Montagebeispiele sind ggf. an die bau- und länderrechtlichen Vorschriften anzupassen. Fragen zur Installation, insbesondere zum Einbau von Revisionsteilen und Zuluftöffnungen, sind mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister zu klären.

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 1

Wird für die Decke keine Feuerwiderstandsdauer vorgeschrieben, so müssen die Leitungen für die Verbrennungsluftzuführung und Abgasabführung von der Oberkante Decke bis zur Dachhaut in einem Schacht aus nicht brennbaren, formbeständigen Baustoffen oder in einem metallenen Schutzrohr verlegt werden (mechanischer Schutz). Werden die hier genannten Vorkehrungen nicht getroffen, besteht die Gefahr der Brandübertragung.

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 2

Bei niedrigen Außentemperaturen kann es vorkommen, dass der im Abgas enthaltene Wasserdampf an der Luft-/Abgasführung kondensiert und zu Eis gefriert. Dieses Eis kann u. U. vom Dach herabstürzen und dadurch Personen verletzen bzw. Gegenstände beschädigen. Durch bauseitige Maßnahmen, wie z.B. durch die Montage eines Schneefangs ist das Herabfallen von Eis zu verhindern.

Ein Abstand der konzentrischen Luft-/Abgasführung von brennbaren Baustoffen bzw. brennbaren Bestandteilen ist nicht erforderlich, da bei Nennwärmeleistung keine höheren Temperaturen als 85°C auftreten.

Ist lediglich eine Abgasleitung verlegt, so sind die Abstände gemäß DVGW/TRGI 2008 einzuhalten.

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 3

Luft-/Abgasführung darf ohne Schacht nicht durch andere Aufstellungsräume geführt werden, da die Gefahr der Brandübertragung besteht sowie kein mechanischer Schutz gewährleistet ist.

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 4

Werden mit einer Luft-/Abgasführung Geschosse überbrückt, so müssen die Leitungen außerhalb des Aufstellraumes in einem Schacht mit einer Feuerwiderstandsdauer von mindestens 90 Min. und bei Wohngebäuden geringer Höhe von mind. 30 Min. geführt werden. Bei Nichteinhaltung dieser Anweisung könnte es zu Brandübertragung kommen.

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 5

Brennungsluft darf nicht aus Kaminen angesaugt werden, in welchen vorher Abgase aus Öl- oder Festbrennstoffkesseln abgeführt wurden!

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 6

Gas-Brennwerttherme mit einer Luft-/Abgasführung über Dach dürfen nur im Dachgeschoss oder in Räumen, bei denen die Decke zugleich das Dach bildet oder sich über der Decke lediglich die Dachkonstruktion befindet, installiert werden.

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 7

Fixierung der Luft-/Abgasführung oder Abgasleitung außerhalb von Schächten durch Abstandschellen mindestens im Abstand von 50 cm zum Geräteanschluss oder nach bzw. vor Umlenkungen, damit eine Sicherung gegen Auseinanderziehen der Rohrverbindungen erreicht wird. Bei Nichteinhaltung besteht die Gefahr von Abgasaustritt, Gefahr von Vergiftung durch ausströmendes Abgas. Außerdem können Beschädigungen am Gerät die Folge sein.

Für Gasthermen mit einer Luft-/Abgasführung über Dach, bei denen sich über der Decke lediglich die Dachkonstruktion befindet, gilt folgendes:

WOLF CGB-75 - Allgemeine Hinweise - 8

Wird für die Decke eine Feuerwiderstandsdauer verlangt, so müssen die Leitungen für die Verbrennungsluftzuführung und Abgasabführung im Bereich zwischen der Oberkante der Decke und der Dachhaut eine Verkleidung haben, die ebenfalls diese Feuerwiderstandsdauer hat und aus nichtbrennbaren Baustoffen besteht. Werden die hier genannten Vorkehrungen nicht getroffen, besteht die Gefahr der Brandübertragung.

Abgastemperaturbegrenzer

Der elektronische Abgastemperaturbegrenzer schaltet bei einer Abgastemperatur von über 110°C das Gerät ab.

Wird die Entstörtaste gedrückt, geht das Gerät wieder in Betrieb.

Anschluss an Luft-/Abgasführung

Die Abgasleitungen müssen auf ihren freien Querschnitt geprüft werden können. Im Aufstellungsraum ist mindestens eine dementsprechende Revisions- und/oder Prüföffnung in Abstimmung mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister anzuordnen.

Die abgasseitigen Verbindungen werden durch Muffe und Dichtung hergestellt. Muffen sind immer gegen die Fließrichtung des Kondensats anzuordnen.

WOLF CGB-75 - Anschluss an Luft-/Abgasführung - 1

Die Luft-/Abgasführung ist mit mind. 3° Neigung (6cm/m) zur Gas-Brennwerttherme zu montieren. Zur Lagefixierung sind Abstandschellen anzubauen (siehe Montagebeispiele). Eine geringere Neigung der Luft-/Abgasführung kann im ungünstigsten Fall zu Korrosion oder Betriebsstörungen führen.

WOLF CGB-75 - Anschluss an Luft-/Abgasführung - 2

Abgasrohre nach dem Kürzen grundsätzlich abschrägen bzw. anfasen, damit eine dichte Montage der Rohrverbindungen gewährleistet ist. Auf einwandfreien Sitz der Dichtungen achten. Verunreinigungen vor der Montage entfernen - keinesfalls beschädigte Teile einbauen.

Berechnung der Luft-/Abgasführungslänge

Die errechnete Länge der Luft-/Abgasführung oder Abgasleitung setzt sich zusammen aus der geraden Rohrlänge und der Länge der Rohrbögen. Ein 87° Bogen oder ein T-Stück 87° wird dabei als 2 m und ein 45° Bogen als 1 m eingerechnet.

Beispiel:

Gerades Luft-/Abgasrohr Länge 1,5 m

$$ \text { Revisions - T - Stück } 8 7 ^ {\circ} = 2 \mathrm{m} $$

$$ 2 \times 4 5 ^ {\circ} \text { Bogen } = 2 \times 1 \text { m } $$

$$ L = 1, 5 m + 1 \times 2 m + 2 \times 1 m $$

$$ L = 5, 5 m $$

Bauteil einzurechnende Länge
87° Bogen 2m
45° Bogen 1m
T-Stück 87° mit Revisionsöffnung2m
gerades Rohr entsprechend der Länge

Tabelle: Rohrlängenberechnung

Zwischen Abgasmündung und der Dachfläche sind ab 50 kW Nennwärmeleistung mind. 1,0 m Abstand erforderlich.

Luft-/Abgasführung senkrecht konzentrisch (Beispiele)

1 Gas-Brennwerttherme
2 Anschluss Gas-Brennwerttherme DN110/160
3 Revisionsstück
3a Revisionsstück T-Stück 87°
4 Rohrschelle DN 160
5 Luft-/Abgasrohr DN 110/160 500 mm 1000 mm 2000 mm
6 Befestigungsbügel DN 160 für Dachdurchführung
7 Universalpfanne für Schrägdach 25-45°
7a Adapter „Klöber“ 20-50°
8 Flachdachkragen
9 Luft-/Abgasführung senkrecht (Dachdurchführung) für Flach- oder Schrägdach L=2000 mm
10 Bogen 45° DN 110/160
11 Bogen 87° DN 110/160
12 Bogen 87° für Schachteinbau DN 110/160
13 Stützbogen Fassade F87° mit beidseitig glatten Enden am Luftrohr DN 110/160
14 Luftansaugstück Fassade F DN 110/160
15 PP - Mündungsstück Fassade F
16 Mauerblende 160
17 Luft-/Abgasführung waagerecht mit Windschutz
18 Anschluss an Abgasschornstein B33, Länge 250 mm mit Luftöffnungen
19 Stützbogen 87°, DN110 für Anschluss an Abgasleitung im Schacht
20 Auflageschiene

WOLF CGB-75 - Luft-/Abgasführung senkrecht konzentrisch (Beispiele) - 1

Art C33x: Gas-Brennwerttherme mit Verbrennungsluftzu- und Abgasführung senkrecht über Dach.
Hinweise: Zur leichteren Montage Rohrenden und Dichtungen einfetten. Erforderliches Revisionsstück (3), (3a) (Mat.-Nr.:2651329) vor Montage mit zuständigem Bezirksschornsteinfeger abstimmen.

Zuluftöffnung bei raumluftunabhängigem Betrieb nach TRGI 150 cm² oder 2 x 75 cm².

Luft-/Abgasführung waagerecht konzentrisch C13x, C83x und B33 und Abgasleitung an der Fassade C53x (Beispiele)

WOLF CGB-75 - Luft-/Abgasführung senkrecht konzentrisch (Beispiele) - 2

text_image Dachgaube (bauseits) 180 16 ≥400 3a 5 4 17 15 15 5 5 14 5 13 13 3a 5 4 5 16 16 Abgasleitung an der Fassade 2 2 2 3a 5 4 (nur bei Bedarf) 24 15 19 20 Aussparung Ø 120 mm in Schornsteinwange. Abgasrohr luftdicht in Schornsteinwange mon- tieren.

C13 x C53 x B33

WOLF CGB-75 - Luft-/Abgasführung senkrecht konzentrisch (Beispiele) - 3

text_image ohne Innenrohr 21 Abgasrohr DN110 500 mm 1000 mm 2000 mm 22 Bogen 87° DN100 23 Abstandhalter 24 Schachtabdeckung 25 Luftansaugrohr Ø110mm 26 Luftrohr Ø160mm 3a 2 1 5 4 5 16 19 20 Die waagerechte Abgasführung ist mit ca. 3° Gefälle (6cm/m) zum Gerät zu montieren. Die waagerechte Luftführung ist mit ca. 3° Gefälle nach außen zu verlegen - Luftansaug mit Windschutz ausführen; zulässiger Winddruck am Lufteintritt 90 Pa, weil bei einem höheren Winddruck das Gerät nicht in Betrieb geht. Im Schacht kann nach dem Stützbogen die Abgasleitung Ø110 mm oder die flexible Abgasleitung DN 110 verlegt werden. C83 x

Zuluftöffnung bei raumluftunabhängigem Betrieb nach TRGI 150 cm² oder 2 x 75 cm².

Luft-/Abgasführung exzentrisch C53, B23

Luft-/Abgasrohr Verteiler 110/110 mm exzentrisch (26) bei getrennter Luft-/Abgasführung montieren. Beim Anschluss einer baurechtlich zugelassenen Luft-/Abgasführung ist der Zulassungsbescheid des Instituts für Bautechni zu beachten.

Im Schacht kann nach dem Stützbogen (19) die Abgasleitung in DN110 verlegt werden.

Die waagerechte Abgasführung ist mit ca. 3° Gefälle (6cm/m) zum Gerät zu montieren. Bei waagerechter Luftführung ist mit ca. 3° Gefälle nach außen zu verlegen - Luftansaug mit Windschutz ausführen; zulässiger Winddruck am Lufteintritt 90 Pa, weil bei einem höheren Winddruck das Gerät nicht in Betrieb geht.

1 Gas-Brennwerttherme
2 Anschluss Gas-Brennwerttherme DN110/160
19 Stützbogen DN110
20 Auflageschiene
21 Abgasrohr DN110 500 mm 1000 mm 2000 mm
22 Bogen 87° DN110
23 Abstandhalter
24 Schachtabdeckung
27 Luft-/Abgasrohrverteiler 110/110mm
28 T-Stück 87° mit Revisionsöffnung DN110
29 Beluftungsblende ∅110

WOLF CGB-75 - Luft-/Abgasführung exzentrisch C53, B23 - 1

text_image 16 16 21 22 28 27 21 29 Hinterlüftung 19 20

C53

Zuluftöffnung bei raumluftunabhängigem Betrieb nach TRGI 150 cm² oder 2 x 75 cm².

Zwischen Abgasleitung und Schachtinnenwand ist folgender lichter Abstand einzuhalten: bei rundem Schacht: 3 cm bei quadratischem Schacht: 2 cm

WOLF CGB-75 - Luft-/Abgasführung exzentrisch C53, B23 - 2

Zuluft bei raumluftabhängigem Betrieb nach TRGI:

75kW 200cm²

100kW 250cm²

180kW 350cm²

200kW 450cm²

Ergänzende Montagehinweise

Flachdach: Deckendurchbruch ca. ∅ 170 mm (8) in Dachabdeckung einkleben.

Schrägdach: Bei (7, 7a) den Einbauhinweis zur Dachschräge auf der Haube beachten.

Dachdurchführung (9) von oben durch das Dach führen und mit (6) am Balken oder Mauerwerk senkrecht befestigen.

Die Dachdurchführung darf nur im Originalzustand eingebaut werden.

Änderung sind nicht zulässig.

WOLF CGB-75 - Ergänzende Montagehinweise - 1

text_image 6 7 7a 8

WOLF CGB-75 - Ergänzende Montagehinweise - 2

text_image 650 1250 9 550-1050 1750-2300

Ist eine Revisionsöffnung für die Luft-/Abgasführung gefordert, dann ist ein Luft-/Abgasrohr mit Revisionsöffnung (3) einzubauen (200 mm Länge vorsehen).

Alle waagerechten Luft-/Abgasführungen mit > 3° Gefälle (6cm/m) zum Gerät montieren. Entstehendes Kondensat muss zum Gerät zurückfließen.

Zentrierdreiecke im Bereich Rohrende montieren.

WOLF CGB-75 - Ergänzende Montagehinweise - 3

text_image 180 17 18

Bei Bedarf kann auf den Stützbogen eine Erweiterung des Abgasrohres im Schacht von DN 110 auf DN 160 eingesetzt werden.

WOLF CGB-75 - Ergänzende Montagehinweise - 4

text_image Ø 160

Zur Überprüfung des Luft-/Abgasrohres den Deckel vom Revisionsstück (3) lösen und abnehmen.

WOLF CGB-75 - Ergänzende Montagehinweise - 5

Revisionsstück (3)

WOLF CGB-75 - Ergänzende Montagehinweise - 6

text_image Abstand A 5 10 10 Versatz Bogen Versatz 87° min. 270 mm 45° min. 106 mm

WOLF CGB-75 - Ergänzende Montagehinweise - 7

text_image Abstand A 11 5 11 Abstand A 3 5 11

Abstand A bestimmen. Länge Luft-/Abgasrohr (5) immer ca. 100mm länger als Abstand A. Abgasrohr immer auf der glatten Seite kürzen, nicht auf Muffenseite. Nach dem Kürzen, Abgasrohr mit Feile anschrägen.

Hinweise: Alle Luft-/Abgasrohr-Verbindungen vor Montage mit z.B. Seifenlauge benetzen oder geeignetem Gleitmittel einfetten (Mat.Nr. 2651329).

Gemäß TRGI gilt:

Anschluss an feuchteunempfindlichen Luft-/Abgasschornstein (LAS), Abgasschornstein oder Abgasanlage

Schornsteine und Abgasanlagen müssen bauaufsichtlich für Brennwertfeuerstätten zugelassen sein (CE-/DIBT - Zulassung). Die Dimensionierung erfolgt über die Berechnungstabellen gemäß der Abgaswertegruppe. Es dürfen maximal zwei 87°/90° Umlenkungen zusätzlich zum Geräteanschlussbogen bzw. T-Stück eingebaut werden. Zulassung für Überdruckbetrieb ist erforderlich.

Anschluss an feuchteunempfindlichen Luft-/Abgas-schornstein Art C43x (LAS)

Die gerade Luft-/Abgasführung darf bei Installation an einen Luft-/Abgasschornstein nicht mehr als 2,0 m lang sein. Es dürfen maximal zwei 87° Umlenkungen zusätzlich zum Geräteanschlussbogen eingebaut werden.

Der Luft-/Abgasschornstein LAS muss vom DIBT - Deutsches Institut für Bautechnik geprüft und für Brennwertbetrieb mit Überdruck zugelassen sein.

Anschluss an feuchteunempfindlichen Abgas- schornstein oder Abgasanlage Art B33 für raum- luftabhängigen Betrieb

Die gerade Luft-/Abgasführung darf bei Installation an einen Abgasschornstein nicht mehr als 2 m lang sein. Es dürfen maximal zwei 87° Umlenkungen zusätzlich zum Geräteanschlussbogen eingebaut werden.

Der Abgasschornstein muss vom DIBT geprüft und für Brennwertbetrieb zugelassen sein.

Das Anschlussstück ist bei Bedarf beim Schornsteinhersteller zu beziehen.

Die Luftöffnungen zum Aufstellraum müssen vollständig frei sein.

Anschluss an feuchteunempfindliche Abgasleitung Art B23 für raumluftabhängigen Betrieb

Die gerade, waagerechte Abgasleitung darf nicht mehr als 3m lang sein.

Es dürfen in der waagerechten Abgasleitung maximal zwei 87° Umlenkungen zusätzlich zum Geräteanschlussbogen eingebaut werden.

Bei dieser Ausführung sind die Vorschriften zur Be- und Entlüftung des Aufstellraumes gemäß DVGW-TRGI zu beachten.

Anschluss an feuchteunempfindliche Abgasleitung Art C53, C83x für raumluftunabhängigen Betrieb

Die gerade, waagerechte Abgasleitung darf nicht mehr als 3m lang sein. Für die waagerechte Zuluftleitung wird eine maximale Länge von 3m empfohlen. Besondere Anforderungen für nicht verbrennungsluftumspülte Abgasleitungen gemäß DVGW-TRGI 2008, bzw. länderspezifische Feuerungsverordnung sind zu beachten.

Anschluss an eine nicht mit der Gasfeuerungsstätte geprüfte Verbrennungs-luftzu- und Abgasführung Art C63x

Original Wolf-Teile sind langjährig optimiert, tragen das DVGW-Qualitätszeichen und sind auf das Wolf-Gasbrennwertgerät abgestimmt. Bei nur DIBT/CE-zugelassenen Fremdsystemen ist der Installateur selbst für die korrekte Auslegung und einwandfreie Funktion verantwortlich. Für Störungen oder Sach- und Personenschäden, die durch falsche Rohrlängen, zu große Druckverluste, vorzeitigen Verschleiß mit Abgas- und Kondensataustritt oder mangelhafte Funktion z.B. durch sich lösende Bauteile verursacht werden, kann mit nur DIBT/CE-zugelassenen Fremdsystemen keine Haftung übernommen werden. Die gerade Luft-/Abgasführung darf bei Installation an eine Verbrennungsluftzu- und Abgasführung nicht mehr als 2 m lang sein.

Es dürfen maximal zwei 87°/90° Umlenkungen zusätzlich zum Geräteanschlussbogen eingebaut werden.

Wird die Verbrennungsluft dem Schacht entnommen, muss dieser frei von Verunreinigungen sein!

WOLF CGB-75 - Anschluss an eine nicht mit der Gasfeuerungsstätte geprüfte Verbrennungs-luftzu- und Abgasführung Art C63x - 1

flowchart
graph TD
    subgraph Power Supply
        A["Anschlusskasten: Netz 230VAC 50Hz"]
        B["Z externe HK-Pumpe 230VAC"]
        C["A1 konfigurierbarer Ausgang"]
        D["E1 konfigurierbarer Eingang"]
        E["eBus BusAnschluss für externes Regelungszubehör AF Außenfühler"]
    end

    subgraph Control Systems
        F["B3 (Ionisation)"]
        G["Brenner"]
        H["E1 (Zündelnheit)"]
        I["M2 (Ventilator)"]
        J["M1 (Pumpe)"]
        K["S2 (TW-Abgas)"]
        L["B2 (Rücklauf-fühler)"]
        M["S3 (TW-Brenn-kammer)"]
        N["B1 (Vorlauf-fühler)"]
        O["S4 (Wasser-druck-schalter)"]
        P["X12 (3-Wegeumschaltventil)"]
        Q["X11.1 (Heiztherme)"]
        R["Gehäuse blau"]
    end

    subgraph Control Components
        S["X10 (Schutz-leiter-klemme)"]
        T["X1"]
        U["X2"]
        V["X3"]
        W["X4"]
        X["X5"]
        Y["X6"]
        Z["X7"]
        AA["X8"]
        AB["R680"]
    end

    subgraph Control Systems
        AC["O"]
        AD["O"]
        AE["O"]
        AF["O"]
    end

    subgraph Control Components
        AG["A1"]
        AH["A2"]
        AI["X10"]
        AJ["X2"]
        AK["X3"]
        AL["X4"]
        AM["X5"]
        AN["X6"]
        AO["X7"]
        AP["X8"]
    end

    subgraph Control Systems
        AQ["S2 (Rücklauf-fühler)"]
        AR["S3 (TW-Abgas)"]
        AS["S4 (Wasser-druck-schalter)"]
        AT["S5 (Zubehör Gasdruckwächter)"]
    end

    subgraph Control Components
        AU["O"]
        AV["O"]
        AW["O"]
        AX["O"]
    end

    subgraph Control Systems
        AY["BH (Ginkgo)<br>        BZ[BH (Ginkgo)"]
        CA["BB (Ginkgo)"]
        CB["BB (Ginkgo)"]
        CC["BB (Ginkgo)"]
    end

    subgraph Control Components
        DZ["BH (Ginkgo)"]
        DB["BH (Ginkgo)"]
        DC["BB (Ginkgo)"]
        DD["BB (Ginkgo)"]
    end

    subgraph Control Systems
        EY["BH (Ginkgo)"]
        FZ["BH (Ginkgo)"]
        GD["BB (Ginkgo)"]
        DH["BB (Ginkgo)"]
    end

    subgraph Control Components
        EYA["BH (Ginkgo)"]
        EYB["BH (Ginkgo)"]
        EYC["BB (Ginkgo)"]
        EYD["BB (Ginkgo)"]
    end

    subgraph Control Systems
        EYA --> AF["O"]
        EYB --> AF
        EYC --> AF
    end

    subgraph Control Components
        AF --> AG["O"]
        AF --> AH["O"]
    end

    subgraph Control Systems
        AG --> AH
    end

    subgraph Control Components
        AH --> AI["O"]
        AH --> AJ["O"]
    end

    subgraph Control Systems
        AI --> AK["O"]
        AJ --> AL["O"]
    end

    subgraph Control Components
        AK --> AM["O"]
        AL --> AN["O"]
    end

    subgraph Control Systems
        AM --> AO["O"]
        AN --> AP["O"]

    subgraph Control Components
        AO --> AQ["O"]
        AP --> AR["O"]

    subgraph Control Systems
        AQ --> AS["O"]
        AR --> AT["O"]

    subgraph Control Components
        AS --> AU["O"]
        AT --> AV["O"]

    subgraph Control Systems
        AU --> AW["O"]
        AV --> AX["O"]

    subgraph Control Components
        AW --> AY["O"]
        AX --> AZ["O"]

    subgraph Control Systems
        AX --> BA["O"]

    subgraph Control Components
        BA --> BB["O"]
        BB --> BC["O"]

    subgraph Control Systems
        BB --> BD["O"]

    subgraph Control Components
        BD --> BE["O"]
        BE --> BF["O"]

    subgraph Control Systems
        BF --> BG["O"]

    subgraph Control Components
        BG --> BH["O"]
        BH --> BI["O"]

    subgraph Control Systems
        BI --> BJ["O"]

    subgraph Control Components
        BJ --> BK["O"]

    subgraph Control Systems
        BK --> BL["O"]

    subgraph Control Components
        BL --> BM["O"]

    subgraph Control Systems
        BM --> BN["O"]

    subgraph Control Components
        BN --> BO["O"]

    subgraph Control Systems
        BO --> BP["O"]

    subgraph Control Components
        BP --> BQ["O"]

    subgraph Control Systems
        BQ --> BR["O"]

    subgraph Control Components
        BR --> BS["O"]

    subgraph Control Systems
        BS --> BT["O"]

    subgraph Control Components
        BT --> BU["O"]

    subgraph Control Systems
        BU --> BV["O"]

    subgraph Control Components
        BV --> BW["O"]

    subgraph Control Systems
        BW --> BX["O"]

    subgraph Control Components
        BX --> BY["O"]

    subgraph Control Systems
        BY --> BZ["O"]

    subgraph Control Components
        BZ --> CA["O"]

    subgraph Control Systems
        CA --> CB["O"]

    subgraph Control Components
        CB --> CC["O"]

    subgraph Control Systems
        CC --> CD["O"]

    subgraph Control Components
        CD --> CE["O"]

    subgraph Control Systems
        CE --> CF["O"]

    subgraph Control Components
        CF --> CG["O"]

    subgraph Control Systems
        CG --> CH["O"]

    subgraph Control Components
        CH --> CI["O"]

    subgraph Control Systems
        CI --> CJ["O"]

    subgraph Control Components
        CJ --> CK["O"]

    end
Typ CGB-75 CGB-100
Nennwärmeleistung bei 80/60°C kW 70,1 91,9Nennwärmeleistung bei 50/30°C kW 75,8 98,8Nennwärmebelastung kW 71,5 94Kleinste Wärmeleistung (mod. bei 80/60) kW 18,2 18,2Kleinste Wärmeleistung (mod. bei 50/30) kW 19,6 19,6Kleinste Wärmebelastung (modulierend) kW 18,5 18,52)
Heizungsvorlauf Außen-∅ G 11⁄2" 11⁄2"Heizungsrücklauf Außen-∅ Abwasseranschluss (Kondensat)Gasanschluss Luft-/Abgasrohranschluss Geräteabmessungen HxBxT TypG 11⁄2" 11⁄2"1"3⁄4"C13, C13xC33, C33xC43, C43xC53, C53xC63, C63xC83, C83xC93, C93x1"3⁄4"C13, C13xC33, C33xC43, C43xC53, C53xC63, C63xC83, C83xC93, C93x
Luft-/AbgasführungB23, B33,C13, C13xC33, C33xC43, C43xC53, C53xC63, C63xC83, C83xC93, C93x
Gaskategorie:DeutschlandÖsterreichSchweizII2ELL3PII2H3PI2HII2ELL3PII2H3PI2H
Gasanschlusswert:Erdgas E/H (Hi = 9,5 kWh/m3= 34,2 MJ/m3) Erdgas LL (Hi = 8,6 kWh/m3= 31,0 MJ/m3)1)Flüssiggas P (Hi = 12,8 kWh/kg = 46,1 MJ/kg)2) Gasanschlussdruck:Erdgas Flüssiggasm3/h m3/h kg/h 5,76 7,44mbar mbar °C °C 6 Ltr. °C mbar7,778,62050809061015-6570
Werkseinstellung Vorlauftemperatur Maximale Vorlauftemperatur Max. Gesamtüberdruck Heizung bar Wasserinhalt des Heizwasserwärmetauschers Warmwasser-Temperaturbereich (einstellbar) Heizwasserwiderstand bei 20 K Spreizung°C °C 6 °C mbar80901015-6570
Nennwärmeleistung:Abgasmassenstrom Abgastemperatur 50/30 - 80/60 Verfügbarer Förderdruck des Gasgebläses Kleinste Wärmebelastung:Abgasmassenstrom Abgastemperatur 50/30 - 80/60 Verfügbarer Förderdruck des Gasgebläses Abgaswertegruppe nach DVGW G 635NOx-Klasseg/s °C Pa 145 g/s °C Pa V~/Hz A W33,7 43,548-728,936-6012G525230/503,15 3,1575IPX 4DIPX 4D
Elektrischer Anschluss Eingebaute Sicherung (mittelträge) Elektrische Leistungsaufnahme230/503,15 3,1575IPX 4DIPX 4D
SchutzartIPX 4DIPX 4D
Gesamtgewicht (leer)kg93
Kondenswassermenge bei 40/30°C pH-Wert des KondensatsLtr./h7,1ca. 49,8ca. 4
CE-Identnummer0085BR0164
ÖVGW QualitätszeichenG 2.775

^1) Gilt nicht für Österreich/Schweiz
2) Gilt nicht für die Schweiz

Über das eBus-fähige Wolf-Regelungszubehör wird im Störungsfall ein Fehlercode angezeigt, dem mit Hilfe nachfolgender Tabelle Ursache und Abhilfe zugeordnet werden kann. Diese Tabelle soll dem Heizungsfachmann die Fehlersuche im Störungsfall erleichtern.

Fehler-codeStörung Ursache Abhilfe
1 TBVÜbertemperaturBrennkammerdeckel STBWasserdruck zu niedrigDie Vorlauftemperatur hat die Grenze für dieTBV-Abschalttemperatur überschritten, oderWärmetauscher extrem verschmutzt, oderWasserdruckschalter schaltet bei Druck < 1,0 bar abAnlagendruck prüfen; Heizkreispumpe prüfen; Anlage entlüften; Entstörtaste drücken; Wärmetauscher reinigen;TB-Brennkammer prüfen; Anlagendruck erhöhen; Schmutzfilter kontrollieren
4 KeineFlammenbildungBei Brennerstart keine Flammenbildung Gaszuleitung prüfen, ggf. Gashahn öffnenZündelektrode und Zündkabel prüfenEntstörtaste drücken
5 Flammenausfall imBetriebFlammenausfall innerhalb 15 sec nachFlammenerkennungCO2-Werte prüfenIonisationselektrode und Kabel prüfenEntstörtaste drücken
6 TWÜbertemperatur Die VorlaufRücklauftemperatur hat die Grenze für dieTW-Abschalttemperatur überschrittenAnlagendruck prüfen. Anlage entlüftenPumpe auf Stufe 2 oder 3 stellen
7 TBA-ÜbertemperaturÜberdruck imAbgassystemDie Abgastemperatur hat die Grenze für dieTBA-Abschalttemperatur überschritten, oderAbgassystem ist verstopft, oderZuluft ist verstopftReinigung des WärmetauschersAbgassystem prüfenZuluft prüfen
11FlammenvortäuschungVor dem Brennerstart wird bereits eine Flamme erkannt.Entstörtaste drücken
12 Vorlauffühler defektGasdruck zu niedrigDer Fühler für die Vorlauftemperatur oder das Kabel ist defekt, oderGasdruck < als der eingestellte Wert amGasdruckwächter (wird erst nach 15 min angezeigt)Kabel prüfenVorlauffühler prüfenGasdruck prüfenGasdruckwächter (Zubehör) prüfen
14Speicherfühler defektWarmwassertemperaturfühler oder Zuleitung defektFühler prüfen, Kabel prüfen
15 AußentemperaturfühlerdefektDer Fühler für die Außentemperatur oder das Kabel ist defektKabel prüfenAußentemperaturfühler prüfen
16 Rücklauffühler defekt Der Fühlerfür die Rücklauftemperatur oder das Kabelist defektKabel prüfenRücklauffühler prüfen
20 Fehler Gasventil „1“Nach Brennerlauf wird noch für 15 sec eine Flammegemeldet, obwohl Gasventil 1 Abschaltbefehl hatGaskombiventil wechseln
21 Fehler Gasventil „2“Nach Brennerlauf wird noch für 15 sec eine Flammegemeldet, obwohl Gasventil 2 Abschaltbefehl hatGaskombiventil wechseln
24Fehler GasgebläseDas Gebläse erreicht nicht die VorspüldrehzahlZuleitung zum Gasgebläse und Gasgebläse prüfen. Entstörtaste drücken
25Fehler GasgebläseDas Gasgebläse erreicht nicht die ZünddrehzahlZuleitung zum Gasgebläse und Gasgebläse prüfen. Entstörtaste drücken
26Fehler GasgebläseDas Gasgebläse erreicht keinen StillstandZuleitung zum Gasgebläse und Gasgebläse prüfen. Entstörtaste drücken
30 CRC-Fehler Gas-BrennwertkesselDer EEPROM-Datensatz „Gas- ist Brennwertkessel“ungültig.Netz aus- und einschalten, wenn keinErfolg, Regelungsplatine wechseln
31CRC-Fehler BrennerDer EEPROM-Datensatz „Brenner“ ist ungültig.Netz aus- und einschalten, wenn keinErfolg, Regelungsplatine wechseln
32 Fehler in 24 VAC-Versorgung24 VAC-Versorgung außerhalb zulässigem Bereich(z. B. Kurzschluss)Gasgebläse prüfen
33CRC-Fehler Default-WerteDer EEprom-Datensatz „Masterreset“ ist ungültigRegelungsplatine wechseln
34CRC-Fehler BCCFehler des ParametersteckersParameterstecker wechseln
35BCC fehltParameterstecker wurde entferntKorrekten Parameterstecker aufstecken
36CRC-Fehler BCCFehler des ParametersteckersParameterstecker wechseln
37 Fallsche BCCDer Patameterstecker ist nicht mit der Regelungsplatine kompatibelkorrekten Parameterstecker aufstecken
38 BCC Nr. ungültig Fehler des Parametersteckers Parameterstecker wechseln
39 BCC Sytemfehler Fehler des Parametersteckers Parameterstecker wechseln
41 Strömungsüber-wachungRücklauftemperatur > Vorlauf + 25 K Anlage entlüften, Anlagendruck prüfenHeizkreispumpe überprüfen
43 Brennerstarts > 20 pro StundeDurchströmung Warmwassertauscher zu gering, oder bei Kaskade evtl. Messstelle der Sammlertemperatur ungeeignet, oderLeistungsabnahme der Speicherladung zu gering.Volumenstrom überprüfenSammlerfühler muss die gemeinsame Vor-lauftemperatur der Kaskade erfassen.
50 Aktivierung Parameter-steckerParameterstecker muss noch aktiviert werden Entstörtaste2 x drücken
52 Aktivierung Parameter-steckerParameterstecker muss noch aktiviert werden Entstörtaste2 x drücken
60 Schwingung des IonisationsstromsDer Siphon ist verstopft, oder das Abgassystem ist verstopft, oder schwerer SturmSiphon reinigen, Abgassystem prüfen,Zuluft prüfen, Überwachungselektr. prüfen
61 Abfall des Ionisations-stromsSchlechte Gasqualität, oder Überwachungselektrode defekt, oder schwerer SturmÜberwachungselektrode und Kabel prüfen
LED dauernd rot Kurzschluss der Ionisationsleitung oder Ionisationselektrode auf Erde (Gehäuse)Ionisationskabel und Position der Elektrode zum Brenner prüfen. Entstörtaste drücken

Produktgruppe: CGB-75/100

Name oder Warenzeichen des Lieferanten Wolf GmbH
Modellkennung des Lieferanten CGB-75
Klasse für die jahreszeitbedingte Raumheizungs-EnergieeffizienzA
Wärmenennleistung PratedkW 70
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz _b %93
Jährlicher Energieverbrauch für die Raumheizung Q_HE kWh 39183
Schallleistungspegel in Innenräumen LWAdB 50
Alle beim Zusammenbau, der Installation oder Wartung zu treffende besondere VorkehrungenSiehe Montage-anleitung
Typ CGB-75 CGB-100
Brennwertkessel (Ja/Nein) Ja Ja
Niedertemperaturkessel (**) (Ja/Nein) Nein Nein
B11-Kessel (Ja/Nein) Nein Nein
Raumheizgerät mit KWK (Ja/Nein) Nein Nein
Falls ja mit Zusatzheizgerät (Ja/Nein) --
Kombiheizgerät(Ja/Nein) NeinNein
AngabeSymbolEinheit
Wärmenennleistung P_rated kW7092
Nutzbare Wärme bei Wärmenennleistung und Hochtemperaturbetrieb (*) P_4 kW70,191,9
Nutzbare Wärme bei 30% der Wärmenennleistung und Nieder-temperaturbetrieb (**) P_1 kW21,027,6
Hilfsstromverbrauch bei VolllastelmaxkW0,0750,109
Hilfsstromverbrauch bei TeillastelminkW0,0250,028
Hilfsstromverbrauch im Bereitschaftszustand P_SB kW0,0030,003
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz n_s %9393
Wirkungsgrad bei Wärmenennleistung und Hochtemperaturbetrieb (*) n_4 %88,288,0
Wirkungsgrad bei 30% der Wärmenennleistung und Niedertemperaturbetrieb (**) n_1 %97,497,4
Wärmeverlust im Bereitschaftszustand P_stby kW0,0860,085
Energieverbrauch der Zünd-flamme P_ing kW0,0000,000
Stickoxidausstoß NO_x mg/kWh2024
KontaktWolf GmbH, Industriestraße 1, D-84048 Mainburg

(*) Hochtemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur von 60°C am Heizgeräteinlass und eine Vorlauftemperatur von 80°C am Heizgerätauslass (**) Niedertemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur (am Heizgeräteinlass) für Brennwertkessel von 30°C, für Niedertemperaturkessel von 37°C und für andere Heizgeräte von 50°C

KONFORMITÄTSERKLÄRUNG

(nach ISO/IEC 17050-1)

Nummer: 3060882

Aussteller: Wolf GmbH

Anschrift: Industriestraße 1, D-84048 Mainburg

Produkt: Gas-Brennwertgerät CGB-75/100

Das oben beschriebene Produkt ist konform mit den Anforderungen der folgenden Dokumente:

§ 6, 1.BlmSchV, 26.01.2010

DIN EN 297, 10/2005

DIN EN 437, 09/2009

DIN EN 483, 06/2000

DIN EN 677, 08/1998

DIN EN 625, 10/1995

DIN EN 60335-1, 02/2003

DIN EN 50165, 2001

DIN EN 55014-1, 06/2007

Gemäß den Bestimmungen der folgenden Richtlinien

90/396/EWG (Gasgeräterichtlinie)

2004/108//EG (EMV-Richtlinie)

2006/95/EG (Niederspannungsrichtline)

2009/125/EG (ErP-Richtlinie)

2011/65/EU (RoHS-Richtlinie)

wird das Produkt wie folgt gekennzeichnet:

WOLF CGB-75 - Gemäß den Bestimmungen der folgenden Richtlinien - 1

Mainburg, 15.07.2015

WOLF CGB-75 - Gemäß den Bestimmungen der folgenden Richtlinien - 2
Gerdewan Jacobs Geschäftsführer Technik

WOLF CGB-75 - Gemäß den Bestimmungen der folgenden Richtlinien - 3

text_image Halma

i. V. Klaus Grabmaier Produktzulassung

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Produktinformationen

Marke : WOLF

Modell : CGB-75

Kategorie : Chaudière centrale