Averso (2008) - Wohnwagen Bürstner - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Averso (2008) Bürstner
An den Benutzer dieses Handbuchs ...
Die Mitarbeiter unseres Hauses beglückwünschen Sie zum Erwerb Ihres neuen Bürstner-Caravans. Sie haben ein hochwertiges Fahrzeug erworben, mit dem Sie viel Freude haben werden.
Damit Sie Ihren Caravan jederzeit sachgerecht und vor allem einfach bedienen und benutzen können, erhalten Sie bereits bei der Übernahme vom Bürstner-Handelspartner eine detaillierte Einweisung in alle wichtigen Funktionen.
Als ständiger Begleiter für die Beantwortung von Fragen beim Umgang mit dem Caravan stehen Ihnen dann dieses Handbuch sowie die Bedienungsanleitungen der Gerätehersteller zur Verfügung.
Vor Antritt der ersten Fahrt
Benutzen Sie das vorliegende Handbuch nicht nur als Nachschlagewerk, sondern machen Sie sich gründlich damit vertraut.
Füllen Sie die Garantiekarten der Einbaugeräte und Sonderausstattungen in den separaten Anleitungen aus und schicken Sie die Garantiekarten den Geräteherstellern zu. Dadurch sichern Sie Ihren Garantieanspruch für alle Geräte.
1 Einleitung 7
1.1 Allgemeines....8
1.2 Umwelthinweise 8
2 S i c h e
2.1 Brandschutz 9
2.1.1 Vermeidung von Brandgefahren.....9
2.1.2 Feuerbekämpfung....9
2.1.3 Bei Feuer....9
2.2 Allgemeines.... 10
2.3 Verkehrssicherheit 10
2.4 Anhängerbetrieb 11
2.5 Gasanlage.... 12
2.5.1 Allgemeine Hinweise.... 12
2.5.2 Gasflaschen 13
2.6 Elektrische Anlage 13
2.7 Wasseranlage 14
3 Vor der Fahrt.... 15
3.1 Schlüssel.... 15
3.2 Zulassung 15
3.3 Ankuppeln.... 16
3.4 Anhängerkupplungen ..... 17
3.4.1 Anhängerkupplung AK 300/160 ..... 17
3.4.2 Sicherheitskupplung AKS 1300.....18
3.4.3 Sicherheitskupplung AKS 3004.....18
3.5 Ankuppelhilfe Easy-Pull
(Sonderausstattung) 19
3.6 Abkuppeln.... 19
3.7 Zuladung 20
3.7.1 Begriffe 20
3.7.2 Berechnung der Zuladung..... 22
3.7.3 Caravan richtig beladen ..... 23
3.7.4 Anhänge-, Stütz- und Achslast ..... 24
3.7.5 Fahrradträger (Sonderausstattung)... 25
3.8 Außenspiegel 27
3.9 Fernsehgerät (Sonderausstattung) ... 28
3.10 Verkehrssicherheit 28
4 Während der Fahrt 31
4.1 Caravanbetrieb 31
4.2 Bremsen 32
4.3 Rückwärtsfahrt 32
5 Caravan aufstellen.... 35
5.1 Feststellbremse.... 35
5.2 Unterlegkeile 35
5.3 Kurbelstützen 35
5.4 Eintrittstufe (frei stehend) ..... 36
5.5 Abwassertank, fahrbar
(Sonderausstattung) 37
5.6 230-V-Anschluss.... 37
5.7 Kühlschrank 37
5.8 Satellitenanlage
(Sonderausstattung) 37
5.8.1 Anlage mit automatischer Antennenausrichtung 37
5.8.2 Anlage mit halbautomatischer Antennenausrichtung....38
5.9 Vorzelt (Sonderausstattung) ..... 38
6 Wohnen....e....i....t..41
6.1 Eingangstür 41
6.1.1 Eingangstür, außen (zweiteilig) ..... 41
6.1.2 Eingangstür, innen (zweiteilig)....42
6.1.3 Eingangstür, geteilt ..... 42
6.1.4 Insektenschutzrollo an geteilter
Eingangstür (Sonderausstattung) .... 43
6.1.5 Eingangstür, außen (einteilig) ..... 43
6.1.6 Eingangstür, innen (einteilig) ..... 44
6.1.7 Fenster Eingangstür (einteilig) ..... 44
6.1.8 Faltbarer Insektenschutz an einteiliger Eingangstür (Sonderausstattung) 46
6.2 Außenklappen 46
6.2.1 Klappenschloss, ellipsenförmig ..... 46
6.2.2 Klappenschloss, rechteckig ..... 47
6.2.3 Klappe für 230-V-Anschluss,
quadratisch ....48
6.2.4 Klappe für Thetford-Kassette.....48
6.2.5 Verschlussdeckel für Trinkwasser-Einfüllstutzen
(nur bei Wassertank 40 l). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.3 Möbelklappen 49
6.3.1 Möbelklappen mit Druckknopf ..... 49
6.3.2 Möbelklappen mit Griff....50
6.3.3 Möbelklappen mit Griff und Druckknopf. 50
6.4 Lichtschalter....51
6.4.1 Eingangsbereich 51
6.4.2 Innenbereich 51
6.5 Spotleuchte 52
6.6 Halterung für Flachbildschirm ..... 53
6.7 Heizen 54
6.8 Lüften....55
6.9 Fenster....55
6.9.1 Ausstellfenster mit
Dreh-Ausstellern .... 55
6.9.2 Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern ..... 57
6.9.3 Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo .... 58
6.10 Dachhauben 59
6.10.1 Kipp-Dachhaube 59
6.10.2 Heki-Dachhaube (mini und midi) (teilweise Sonderausstattung) ..... 61
6.10.3 Heki-Dachhaube
(Sonderausstattung) 62
6.11 Tische 64
6.11.1 Hängetisch....64
6.11.2 Schwenktisch....64
6.11.3 Hängetisch und Schwenktisch.....65
6.12 Betten 65
6.12.1 Etagenbett 65
6.12.2 Festes Bett....65
6.13 Sitzgruppen zum Schlafen umbauen....66
6.13.1 Längs- und Mittelsitzgruppe ohne Zusatzpolster 66
6.13.2 Längs- und Mittelsitzgruppe mit Zusatzpolster .... 67
6.13.3 Längs- und Mittelsitzgruppe ohne Bettkastenverlängerung ..... 68
6.13.4 Rundsitzgruppe mit rechteckigem Tisch 69
6.13.5 Bettverbreiterung zur Liegewiese (Sonderausstattung) 70
7 Gasanlage....71
7.1 Allgemeines ..... 71
7.2 Gasflaschen....72
7.3 Gasflaschen wechseln....73
7.4 Gasabsperrventile ..... 74
7.5 Externer Gasanschluss (Sonderausstattung) 74
7.6 Duomatic-Umschaltanlage (Sonderausstattung) 75
7.7 Gaswarnanlage (Sonderausstattung) ..... 77
8 Elektrische Anlage .....79
8.1 Generelle Sicherheitshinweise.....79
8.2 Begriffe....79
8.3 12-V-Bordnetz ..... 79
8.4 Netzgerät 80
8.5 230-V-Bordnetz ..... 81
8.5.1 230-V-Anschluss ..... 81
8.5.2 Versorgungsleitung für externen 230-V-Anschluss .... 81
8.6 Sicherungen....82
8.6.1 12-V-Sicherungen....82
8.6.2 230-V-Sicherung ..... 84
8.7 Anschluss-Schema dreizehnpoliger Stecker....85
8.8 Außensteckdose (Sonderausstattung) 86
8.9 Stromlaufpläne....87
8.9.1 Stromlaufpläne innen....87
8.9.2 Stromlaufplan außen 88
9 Einbaugeräte 89
9.1 Allgemeines 89
9.2 Heizung 90
9.2.1 Richtig heizen 90
9.2.2 Warmluft-Heizung 90
9.2.3 Umluftgebläse (teilweise Sonderausstattung) ..... 92
9.2.4 Airmix-Komfort-Paket (Sonderausstattung) 93
9.2.5 Elektro-Zusatzheizung Ultraheat (Sonderausstattung) 94
9.2.6 Erwärmung für Abwasserleitungen (Sonderausstattung)....94
9.2.7 Elektrische Fußbodenerwärmung (Sonderausstattung) .....95
9.3 Klimaanlage (Sonderausstattung) . . . .96
9.3.1 Dometic .....96
9.3.2 Telair....97
9.4 Boiler 99
9.4.1 Modellausführungen mit Abgaskamin auf der rechten Fahrzeugseite .....99
9.4.2 Boiler Truma....99
9.4.3 Therme (Sonderausstattung) .....101
9.5 Kochstelle....103
9.5.1 Gaskocher .....103
9.5.2 Gasbackofen (Sonderausstattung) . . .104
9.5.3 Mikrowellengerät (Sonderausstattung)....106
9.5.4 Dunstabzug (Sonderausstattung)....107
9.6 Kühlschrank .....108
9.6.1 Kühlschrank-Lüftungsgitter.....108
9.6.2 Betrieb (Dometic 7er-Reihe).....108
9.6.3 Betrieb (Dometic 7er-Reihe mit Rahmenheizung) .....110
9.6.4 Kühlschranktür-Verriegelung .....111
10 Sanitäre Einrichtung .....115
10.1 Wasserversorgung, Allgemeines . . . . 115
10.2 Wassertank.....116
10.2.1 Wassertank 16 I....116
10.2.2 Wassertank 22 I mit Außenklappe (Sonderausstattung)....116
10.2.3 Wassertank 40 I (Sonderausstattung)....117
10.3 Abwassertank (Sonderausstattung)....118
10.4 Wasseranlage befüllen....118
10.5 Wasseranlage entleeren.....119
10.6 Toilettenraum....120
10.7 Toilette (Thetford-Toilette) .....121
10.7.1 Schwenkbare Toilette (C-200) .....121
10.7.2 Toilette mit fester Bank (C-402) .....127
11 Pflege....135
11.1 Äußere Pflege....135
11.1.1 Waschen mit Hochdruckreiniger....135
11.1.2 Fahrzeug waschen....135
11.1.3 Fensterscheiben aus Acrylglas.....136
11.1.4 Feuerverzinktes Fahrgestell .....136
11.1.5 Unterboden....137
11.1.6 Abwassertank....137
11.2 Innere Pflege .....137
11.3 Wasseranlage....138
11.3.1 Wassertank reinigen....138
11.3.2 Wasserleitungen reinigen.....138
11.3.3 Wasseranlage desinfizieren .....139
11.4 Dunstabzug ....140
11.5 Klimaanlage (Telair) .....140
11.6 Winterpflege 140
11.6.1 Vorbereitungen 140
11.6.2 Winterbetrieb.... 141
11.6.3 Nach Abschluss der Wintersaison .. 141
11.7 Still-Legung 141
11.7.1 Vorübergehende Still-Legung ..... 141
11.7.2 Still-Legung über Winter ..... 142
11.7.3 Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Still-Legung oder nach Still-Legung über Winter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
12 Wartung.... 145
12.1 Amtliche Prüfungen.... 145
12.2 Inspektionsarbeiten.... 145
12.3 Wartungsarbeiten 146
12.4 Sicherheitskupplungen ..... 146
12.4.1 Allgemeines.... 146
12.4.2 AKS 1300 146
12.4.3 AKS 3004 147
12.5 Ankuppelhilfe Easy-Pull ..... 147
12.6 Bremsanlage 147
12.7 Türen.... 147
12.8 Auswechseln von Glühlampen, außen 148
12.8.1 Beleuchtung Front..... 149
12.8.2 Beleuchtung Heck. 149
12.8.3 Beleuchtung Seite.... 150
12.8.4 Glühlampen-Typen für Außenbeleuchtung 150
12.9 Auswechseln von Glühlampen, innen 151
12.9.1 Deckenleuchte (Abdeckung mit Clips).... 151
12.9.2 Raumleuchte.... 152
12.9.3 Halogeneinbauleuchte (flach) ..... 152
12.9.4 Halogeneinbauleuchte (schwenkbar).... 153
12.9.5 Halogenspotleuchte (schwenkbar).... 153
12.9.6 Halogenspotleuchte (verschiebbar) 154
12.9.7 Kochstellenleuchte 154
12.9.8 Kochstellenleuchte (fest).... 155
12.9.9 Indirekte Beleuchtung (mit Rahmen) 155
12.10 Ersatzteile 156
12.11 Typschild.... 156
12.12 Warn- und Hinweisaufkleber..... 157
13 Räder und Reifen ..... 159
13.1 Allgemeines.... 159
13.2 Reifenauswahl.... 160
13.3 Bezeichnungen am Reifen ..... 161
13.4 Umgang mit Reifen 161
13.5 Radwechsel.... 161
13.5.1 Allgemeine Hinweise ..... 161
13.5.2 Anziehdrehmoment ..... 162
13.5.3 Rad wechseln 162
13.5.4 Rad wechseln bei Alufelgen ..... 164
13.6 Ersatzrad-Halterung ..... 165
13.7 Reifendruck 165
14 Störungssuche .... 167
14.1 Fahrwerk 167
14.2 Bremsanlage 167
14.3 Elektrische Anlage....168
14.4 Gasanlage 168
14.5 Kochstelle 169
14.5.1 Gaskocher/Gasbackofen ..... 169
14.6 Heizung, Boiler und Therme ..... 169
14.6.1 Warmluft-Heizung Trumatic S ..... 170
14.6.2 Boiler Truma 170
14.6.3 Truma Therme 170
14.7 Kühlschrank.... 170
14.8 Klimaanlage 171
14.8.1 Dometic 171
14.8.2 Telair 172
14.9 Wasserversorgung.... 172
14.10 Aufbau 174
15 Sonderausstattungen ..... 175
15.1 Gewichte von
Sonderausstattungen. 175
16 Technische Daten ..... 177
16.1 Längenmaßtabelle ..... 177
16.2 Stromversorgung ..... 177
17 Hilfreiche Tipps ..... 179
17.1 Verkehrsbestimmungen
im Ausland....179
17.2 Hilfe auf Europas Straßen ..... 179
17.3 Geschwindigkeitsbeschränkungen .. 182
17.4 Fahren mit Abblendlicht in europäischen Staaten ..... 184
17.5 Übernachten im Fahrzeug abseits von Campingplätzen ..... 184
17.6 Gasversorgung in europäischen Staaten 186
17.7 Mautbestimmungen in europäischen Staaten ..... 188
17.8 Tipps zum sicheren Übernachten unterwegs..... 188
17.9 Tipps für Wintercamper ..... 189
17.10 Reisechecklisten ..... 189
18 Inspektionsplan .... 193
Vor dem ersten Start diese Bedienungsanleitung vollständig lesen!
Die Bedienungsanleitung immer im Fahrzeug mitführen. Alle Sicherheitsbestimmungen auch an andere Benutzer weitergeben.

▶ Die Nichtbeachtung dieses Zeichens kann zur Gefährdung von Personen führen.

Die Nichtbeachtung dieses Zeichens kann zu Schäden im oder am Fahrzeug führen.

Dieses Zeichen weist auf Empfehlungen oder Besonderheiten hin.

Dieses Zeichen weist auf umweltbewusstes Verhalten hin.
Diese Bedienungsanleitung enthält Abschnitte, in denen modellbezogene Ausstattungen oder Sonderausstattungen beschrieben sind. Diese Abschnitte sind extra gekennzeichnet. Es ist möglich, dass Ihr Fahrzeug nicht mit diesen Sonderausstattungen ausgerüstet ist. Die Ausstattung Ihres Fahrzeugs kann daher bei einigen Abbildungen und Beschreibungen abweichen.
Andererseits kann Ihr Fahrzeug mit weiteren Sonderausstattungen ausgerüstet sein, die in dieser Bedienungsanleitung nicht beschrieben sind.
Die Sonderausstattungen sind dann beschrieben, wenn sie einer Erklärung bedürfen.
Die separat beigelegten Bedienungsanleitungen beachten.

Die Angaben "rechts", "links", "vorne", "hinten" beziehen sich stets auf das Fahrzeug in Fahrtrichtung gesehen.
Alle Maße und Gewichte sind "circa"-Angaben.
Wenn die Hinweise in dieser Bedienungsanleitung nicht beachtet werden und deshalb ein Schaden am Fahrzeug entsteht, entfällt der Garantieanspruch.
Unsere Fahrzeuge werden ständig weiterentwickelt. Wir bitten um Verständnis, dass Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten sind. Aus dem Inhalt dieser Bedienungsanleitung können aus diesen Gründen keine Ansprüche an den Hersteller abgeleitet werden. Beschrieben sind die bis zur Drucklegung bekannten und eingeführten Ausstattungen.
Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmigung des Herstellers nicht gestattet.

Dem Fahrzeug ist kein Radschlüssel und kein Wagenheber beigelegt. Vor dem Start für Notfälle einen handelsüblichen Radschlüssel beschaffen. Wenn kein AL-KO-Wagenheber (Sonderausstattung) vorhanden ist, vor dem Start für Notfälle einen handelsüblichen Scherenwagenheber oder Hydraulikwagenheber beschaffen. Der Bürstner-Handelspartner berät gerne.
1.1 Allgemeines
Das Fahrzeug ist nach dem Stand der Technik und nach den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können Personen verletzt oder kann das Fahrzeug beschädigt werden, wenn die Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung nicht beachtet werden.
Das Fahrzeug nur in technisch einwandfreiem Zustand benutzen. Die Bedienungsanleitung beachten.
Störungen, die die Sicherheit von Personen oder des Fahrzeugs beeinträchtigen, sofort von Fachpersonal beheben lassen.
Die Bremsanlage und die Gasanlage des Fahrzeugs nur von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen und reparieren lassen.
Veränderungen am Aufbau dürfen nur mit Genehmigung des Herstellers durchgeführt werden.
Reisegepäck und Zubehör nur bis zur technisch zulässigen Gesamtmasse mitführen.
Die vom Hersteller vorgegebenen Prüf- und Inspektionsfristen einhalten.
1.2 Umwelthinweise

▶ Ruhe und Sauberkeit der Natur nicht beeinträchtigen.
Grundsätzlich gilt: Abwasser aller Art und Hausmüll gehören nicht in den Straßengully oder in die freie Natur.
Abwassertank und Thetford-Kassette nur an speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsstationen auf Campingplätzen oder Stellplätzen entleeren. Beim Aufenthalt in Städten und Gemeinden die Hinweise an den Stellplätzen beachten oder nach Entsorgungsstationen fragen.
Abwasser an Bord nur im eingebauten Abwassertank oder notfalls in anderen dafür geeigneten Behältern sammeln.
Abwassertank so oft wie möglich entleeren, auch wenn der Abwassertank nicht vollständig gefüllt ist (Hygiene).
Den Abwassertank nach Möglichkeit bei jeder Entleerung mit Frischwasser ausspülen.
Thetford-Kassette nie zu voll werden lassen. Spätestens wenn die Füllstandsanzeige aufleuchtet, die Thetford-Kassette unverzüglich entleeren.
Hausmüll auch auf Reisen nach Glas, Blechdosen, Plastik und Nassmüll trennen. Bei der jeweiligen Gastgemeinde nach Entsorgungsmöglichkeiten fragen. Hausmüll darf nicht auf Parkplätzen in die dortigen Abfallbehälter entsorgt werden.
Die Abfallbehälter möglichst oft in die Tonnen oder Container entleeren, die dafür vorgesehen sind. So lassen sich unangenehme Gerüche und problematische Müllansammlungen an Bord vermeiden.
Motor des Zugfahrzeugs im Stand nicht unnötig laufen lassen. Ein kalter Motor setzt im Leerlauf besonders viele Schadstoffe frei. Die Betriebstemperatur des Motors wird am schnellsten durch Fahrt erreicht.
Für die Toilette eine umweltfreundliche und biologisch gut abbaubare WC-Chemikalie in geringer Dosierung verwenden.
Für längere Aufenthalte in Städten und Gemeinden Abstellplätze aufsuchen, die speziell für Caravangespanne ausgewiesen sind. Bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde nach Abstellmöglichkeiten erkundigen.
▷ Stellplätze immer in sauberem Zustand verlassen.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie wichtige Sicherheitshinweise. Die Sicherheitshinweise dienen dem Schutz von Personen und Sachwerten.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
- den Brandschutz und das Verhalten bei Bränden
- das allgemeine Verhalten im Umgang mit dem Fahrzeug
• die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs
• den Anhängerbetrieb
• die Gasanlage des Fahrzeugs
• die elektrische Anlage des Fahrzeugs
• die Wasseranlage des Fahrzeugs
2.1 Brandschutz
2.1.1 Vermeidung von Brandgefahren

▶ Kinder nie alleine im Fahrzeug lassen.
Brennbare Materialien von Heizgeräten und Kochgeräten fern halten.
▶ Leuchten können sehr heiß werden. Wenn die Leuchte eingeschaltet ist, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen immer 30 cm betragen. Brandgefahr!
▶ Niemals tragbare Heizgeräte oder Kochgeräte benutzen.
▶ Nur autorisiertes Fachpersonal darf die elektrische Anlage, die Gasanlage oder die Einbaugeräte verändern.
2.1.2 Feuerbekämpfung

Im Fahrzeug immer einen Trockenpulver-Feuerlöscher (mindestens 1 kg) mitführen. Der Feuerlöscher muss zugelassen, geprüft und griffbereit sein.
▶ Den Feuerlöscher regelmäßig von autorisiertem Fachpersonal prüfen lassen. Prüfdatum beachten.
Der Feuerlöscher ist nicht im Lieferumfang enthalten.
In der Nähe der Kochstelle immer eine Löschdecke bereithalten.
2.1.3 Bei Feuer

▶ Alle Insassen evakuieren.
▶ Elektrische Versorgung ausschalten und vom Netz trennen.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
▶ Alarm geben und Feuerwehr rufen.
Feuer bekämpfen, falls dies ohne Risiko möglich ist.

Von der Lage und der Bedienung der Notausstiege überzeugen.
▷ Fluchtwege freihalten.
▶ Gebrauchsanweisung des Feuerlöschers beachten.
Als Notausstiege gelten alle Fenster und Türen, die folgende Kriterien erfüllen:
- Öffnung nach außen oder Verschiebung in horizontaler Richtung
- Öffnungswinkel mindestens 70°
- Durchmesser der lichten Öffnung mindestens 450 mm
● Abstand vom Fahrzeugboden maximal 950 mm
2.2 Allgemeines

Der Sauerstoff im Fahrzeuginneren wird durch die Atmung oder durch den Betrieb des Gaskochers oder anderer Einbaugeräte verbraucht. Daher muss der Sauerstoff ständig ersetzt werden. Zu diesem Zweck sind im Fahrzeug Zwangslüftungen (z. B. Dachhauben mit Zwangslüftung oder Pilzdachlüfter) eingebaut. Zwangslüftungen niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten. Es droht Erstickungsgefahr durch erhöhten CO₂-Gehalt.
▶ Durchgangshöhe der Eingangstür beachten.

Für die Einbaugeräte (Heizung, Kochstelle, Kühlschrank usw.) sind die jeweiligen Betriebsanleitungen und Bedienungsanleitungen maßgebend. Unbedingt beachten.
Wenn Zubehör oder Sonderausstattungen angebaut werden, können sich die Abmessungen, das Gewicht und das Fahrverhalten des Fahrzeugs ändern. Die Anbauteile müssen zum Teil in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.
Nur Felgen und Reifen verwenden, die für das Fahrzeug zugelassen sind. Angaben über die Größe der zugelassenen Felgen und Reifen den Fahrzeugpapieren entnehmen oder bei den Bürstner-Handelspartnern erfragen.
Beim Abstellen des Fahrzeugs die Feststellbremse fest anziehen. Die Feststellbremse rastet selbsttätig ein.

Beim Verlassen des Fahrzeugs alle Türen, Außenklappen und Fenster schließen.
Das Fahrzeug nur dann im Straßenverkehr bewegen, wenn der Fahrzeugführer eine für die Fahrzeug-Klasse gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Beim Verkauf des Fahrzeugs dem neuen Besitzer alle Bedienungsanleitungen des Fahrzeugs und der Einbaugeräte mitgeben.
2.3 Verkehrssicherheit

▶ Vor Fahrtbeginn die Funktion der Signal- und Beleuchtungseinrichtung und der Bremsen prüfen.
Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) die Bremsanlage und die Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Vor Fahrtbeginn das Fernsehgerät von der Auflage entfernen und sicher verstauen.
▶ Vor Fahrtbeginn den Flachbildschirm und die Bildschirmhalterung in die Grundposition zurückdrehen, einschieben und einrasten lassen. Den TV-Schrank schließen.
▶ Während der Fahrt dürfen sich keine Personen im Caravan aufhalten.

Bei Unterführungen, Tunneln oder Ähnlichem die Gesamthöhe des Fahrzeugs beachten (siehe Technische Daten in den Fahrzeugpapieren).
▶ Im Winter muss das Dach vor Fahrtbeginn schnee- und eisfrei sein.
▶ Vor Fahrtbeginn den Abwassertank (Sonderausstattung) entleeren.
▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.

Vor Fahrtbeginn die Zuladung im Fahrzeug gleichmäßig verteilen (siehe Kapitel 3).
Beim Beladen des Fahrzeugs und bei Fahrtunterbrechungen, wenn z. B. Gepäck oder Lebensmittel nachgeladen werden, die technisch zulässige Gesamtmasse und die zulässigen Achslasten beachten (siehe Fahrzeugpapiere).
An der Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs die maximal zulässige Stützlast nicht überschreiten und die Mindest-Stützlast nicht unterschreiten. Den Caravan nach diesen Gesichtspunkten beladen.
Bei Caravanbetrieb müssen zwei Außenspiegel am Zugfahrzeug angebracht sein.
Vor Fahrtbeginn die Schranktüren, die Toilettenraumtür, alle Schubladen und Klappen schließen. Die Kühlschrank-Türsicherung einrasten.
▶ Vor Fahrtbeginn Fenster und Dachhauben schließen.
Vor Fahrtbeginn alle Außenklappen schließen und die Klappenschlösser verriegeln.
Vor Fahrtbeginn externe Stützen entfernen und die am Fahrzeug angebauten Kurbelstützen oder Hubstützen einfahren.
▶ Vor Fahrtbeginn das Deichselstützrad ganz nach oben kurbeln.
▷ Vor Fahrtbeginn die Antenne in Parkposition bringen.
Bei der ersten Fahrt und nach jedem Radwechsel die Radschrauben/Radmuttern nach 50 km nachziehen. Später von Zeit zu Zeit auf festen Sitz prüfen.
Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein, weil das Material mit der Zeit brüchig wird (siehe Kapitel 13).
2.4 Anhängerbetrieb

▶ Beim An- oder Abkuppeln des Caravans ist Vorsicht geboten. Unfall- und Verletzungsgefahr!
▶ Während des Rangierens zum An- oder Abkuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Zugfahrzeug und Caravan aufhalten.
2.5 Gasanlage
2.5.1 Allgemeine Hinweise

▶ Vor Fahrtbeginn und beim Verlassen des Fahrzeugs alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil schließen.
Beim Befüllen des Kraftstofftanks des Zugfahrzeugs, auf Fähren und in der Garage darf keine mit Gas betriebene Brennstelle (Gaskocher, Gasheizung, Gasboiler usw.) in Betrieb sein. Explosionsgefahr!
▶ Die Gasanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt warten, reparieren oder ändern lassen.
Die Gasanlage vor Inbetriebnahme, mindestens aber alle 2 Jahre, von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Bei Änderungen an der Gasanlage die Gasanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Auch der Gasdruckregler und die Abgasrohre müssen geprüft werden. Bürstner empfiehlt, den Gasdruckregler nach spätestens 6 Jahren ersetzen zu lassen.
Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften.
▶ Bei Defekt an der Gasanlage: Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen.
▶ Defekt an der Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
▶ Vor Inbetriebnahme offener Brennstellen (Gaskocher) eine Dachhaube öffnen.
▶ Gaskocher nicht für Heizzwecke verwenden.
▶ Wenn das Fahrzeug oder die Gasgeräte nicht benutzt werden, das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
▶ Wenn mehrere Gasgeräte vorhanden sind, ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil erforderlich. Wenn einzelne Gasgeräte nicht genutzt werden, das jeweilige Gasabsperrventil schließen.
Zündsicherungen müssen nach Erlöschen der Gasflamme innerhalb einer Minute schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar. Funktion von Zeit zu Zeit prüfen.
Die eingebauten Gasgeräte sind ausschließlich für einen Betrieb mit Propangas, Butangas oder mit einem Gemisch beider Gase ausgelegt. Der Gasdruckregler sowie alle eingebauten Gasgeräte sind auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt.
▶ Propangas ist bis -42 °C, Butangas dagegen nur bis 0 °C vergasungsfähig. Bei tieferen Temperaturen ist kein Gasdruck mehr vorhanden. Butangas ist für den Winterbetrieb nicht geeignet.
▶ Regelmäßig den Gasschlauch am Gasflaschenanschluss auf Dichtheit prüfen. Der Gasschlauch darf keine Risse aufweisen und nicht porös sein. Den Gasschlauch spätestens 10 Jahre nach Herstellungsdatum in einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen. Der Betreiber der Gasanlage muss den Austausch veranlassen.
Der Gaskasten ist aufgrund seiner Funktion und Konstruktion ein nach außen offener Raum. Die serienmäßig eingebaute Zwangslüftung nie abdecken oder zustellen. Ausströmendes Gas kann sonst nicht nach außen abgeleitet werden.

▶ Den Gaskasten nicht als Stauraum benutzen, da Feuchtigkeit eindringen kann.
▶ Den Gaskasten vor dem Zugriff Unbefugter sichern. Dazu den Gaskasten verschließen.
Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche muss zugänglich sein.
▶ Nur gasbetriebene Geräte (z. B. Gasgrill) anschließen, die für einen Gasdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Das Abgasrohr muss an der Heizung und am Kamin dicht und fest angeschlossen sein. Das Abgasrohr darf keine Beschädigungen aufweisen.
Abgase müssen ungehindert ins Freie austreten können und Frischluft muss ungehindert eintreten können. Deswegen dürfen keine Schneewälle oder Schürzen am Fahrzeug anliegen. Die Ansaugöffnungen unter dem Fahrzeugboden freihalten und sauber halten.
2.5.2 Gasflaschen

▶ Gasflaschen nur im Gaskasten mitführen.
Gasflaschen im Gaskasten senkrecht aufstellen.
▶ Gasflaschen verdreh- und kippsicher festzurren.
▶ Wenn die Gasflaschen nicht an den Gasschlauch angeschlossen sind, immer die Schutzkappe aufsetzen.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen, bevor der Gasdruckregler oder der Gasschlauch von der Gasflasche entfernt wird.
Gasdruckregler oder Gasschlauch nur von Hand an die Gasflaschen anschließen. Keine Werkzeuge verwenden.
▶ Ausschließlich spezielle Gasdruckregler mit Sicherheitsventil für den Einsatz in Fahrzeugen verwenden. Andere Gasdruckregler sind nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.
▶ Bei Temperaturen unter 5 °C Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Gasdruckregler verwenden.
Nur 11-kg- oder 5-kg-Gasflaschen verwenden. Campinggasflaschen mit eingebautem Rückschlagventil (blaue Flaschen mit max. 2,5 bzw. 3 kg Inhalt) dürfen in Ausnahmefällen mit einem Sicherheitsventil verwendet werden.
Für Außengasflaschen möglichst kurze Schlauchlänge verwenden (max. 150 cm).
▶ Niemals die Belüftungsöffnungen im Boden unter den Gasflaschen blockieren.
2.6 Elektrische Anlage

▶ Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
▶ Bevor Arbeiten an der elektrischen Anlage durchgeführt werden, alle Geräte und Leuchten abschalten, die Batterien abklemmen und die 230-V-Versorgungsleitung vom Netz trennen.
▶ Nur Originalsicherungen mit den Werten verwenden, die in der Bedienungsanleitung angegeben sind.

▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.
▶ Sicherungen niemals überbrücken oder reparieren.
2.7 Wasseranlage

Stehendes Wasser im Wassertank oder in Wasserleitungen wird nach kurzer Zeit ungenießbar. Deshalb vor jeder Benutzung des Fahrzeugs die Wasserleitungen und den Wassertank gründlich reinigen. Nach jeder Benutzung des Fahrzeugs den Wassertank und die Wasserleitungen vollständig entleeren.
Bei Still-Legungen von mehr als einer Woche die Wasseranlage vor der Benutzung des Fahrzeugs desinfizieren.

Wenn das Fahrzeug für mehrere Tage nicht benutzt wird oder bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Alle Ablasshähne geöffnet lassen. So werden Frostschäden an den Einbaugeräten und am Fahrzeug vermieden und Ablagerungen in wasserführenden Bauteilen verhindert.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie wichtige Informationen darüber, was Sie vor Fahrtantritt beachten müssen und welche Tätigkeiten Sie vor Fahrtantritt ausführen müssen.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Schlüssel
• die Zulassung
• das Ankuppeln und Abkuppeln am Zugfahrzeug
• die Anhängerkupplung
• die Ankuppelhilfe Easy-Pull
• die Zuladung und deren Berechnung
• die richtige Beladung des Caravans
• die Außenspiegel
• das Verstauen des Flachbildschirms
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Checkliste, in der die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst sind.
3.1 Schlüssel

Mit dem Caravan erhalten Sie zwei Schlüssel (Bild 1).
Die Schlüssel passen für:
• die Eingangstür
• die Serviceklappen
• die Toilettenklappe
• die Gaskastenklappe
Stets einen Ersatzschlüssel außerhalb des Fahrzeugs deponieren. Die jeweilige Schlüsselnummer notieren. Bei Verlust können unsere autorisierten Handelspartner und Werkstätten weiterhelfen.
3.2 Zulassung
Ihr Caravan ist ein zulassungspflichtiges Fahrzeug. Für die Zulassung benötigen Sie folgende Unterlagen:
• den Fahrzeugbrief
- eine Versicherungsbestätigung (Versicherungs-Doppelkarte)
• den Personalausweis
• ggf. eine Zulassungsvollmacht
• einen Antrag auf Zulassung
Bitte beachten Sie, dass einige Länder trotz EU-Kennzeichentafel ein separates Nationalitäts-Kennzeichen fordern.
3.3 Ankuppeln

▶ Beim An- oder Abkuppeln des Caravans ist Vorsicht geboten. Unfall- und Verletzungsgefahr!
Während des Rangierens zum An- oder Abkuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Zugfahrzeug und Caravan aufhalten.
Zulässige Stützlast und Hinterachslast des Zugfahrzeugs beachten. Stützlast und Hinterachslast dürfen nicht überschritten werden. Die Werte der Stützlast und der Hinterachslast den Fahrzeugpapieren des Zugfahrzeugs und den Papieren des Caravans entnehmen.
▶ Darauf achten, dass das Innere der Kupplung nicht verschmutzt ist und dass die beweglichen Teile der Kupplung (nicht die Kugelaufnahme) geschmiert sind.
Bei Verwendung einer Sicherheitskupplung die Kugel nicht schmieren. Die Reibebeläge werden an die Kupplungskugel angepresst und erzeugen dadurch ein Schlingerdämpfungsmoment. Diese Schlinger-dämpfung ist nur dann gewährleistet, wenn der Kupplungskopf am Zug-fahrzeug von Fett und anderen Rückständen gesäubert wird. Beim Abschmieren der Sicherheitskupplung darauf achten, dass kein Öl oder Fett auf die Reibebeläge gelangt.

Caravan mit Auflaufbremse: Caravan nicht mit aufgelaufener Bremse ankuppeln oder abkuppeln.
Anhängerkupplung mit abnehmbarem Kugelhals: Wenn der Kugelhals falsch montiert ist, kann der Anhänger abreißen. Betriebsanleitung der Anhängerkupplung beachten.
Zum Ankuppeln des Caravans das Deichselstützrad nach unten kurbeln und auf dem Boden aufsetzen.
▷ Den Stabilisierungshebel der Sicherheitskupplung nicht als Rangierhilfe benutzen.

Prüfen, ob der Anschluss-Stecker des Caravans in die Steckdose des Zugfahrzeugs passt. Wenn sich Anschluss-Stecker und Steckdose unterscheiden, bei den autorisierten Handelspartnern und Werkstätten nach Adaptionsmöglichkeiten fragen.
▶ Weitere Informationen zur Sicherheitskupplung der separaten Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen.
Ankuppeln:
■ Den Caravan ankuppeln (siehe Abschnitt 3.4). Das Kupplungsmaul und die Kugel müssen ineinander greifen und dürfen nicht lose aufeinander liegen. Das Kupplungsmaul muss die Kugel vollständig umschließen.
Das Seil der Abreißbremse mit einer Schlaufe um den Kugelkopf der Anhängervorrichtung des Zugfahrzeugs hängen. Dabei die Länge des Seils beachten: Das Seil darf nicht auf dem Boden schleifen oder bei Kurvenfahrt die Bremsfunktion auslösen.
Das Deichselstützrad ganz nach oben kurbeln. Dabei die Laufrolle parallel zur Fahrtrichtung und zum Deichselkasten hin ausrichten.
■ Den Anschluss-Stecker des Caravans in die Steckdose des Zugfahrzeugs stecken. Darauf achten, dass die Nasen des Schutzdeckels am Stecker eingreifen. Die Nasen verhindern, dass sich der Stecker während der Fahrt löst.
■ Das Verbindungskabel in einer lockeren Schlinge über die Deichsel legen. Darauf achten, dass es nicht auf dem Boden schleifen kann.
■ Prüfen, ob die Anhängerkupplung richtig auf der Kupplungskugel sitzt und ob die grüne Sicherheitsanzeige sichtbar ist.
■ Prüfen, ob alle Kurbelstützen und das Deichselstützrad nach oben gekurbelt sind.
■ Die Lichtanlage des Caravans bei angeschlossenem Zugfahrzeug prüfen.
3.4 Anhängerkupplungen

Vor dem Ankuppeln sicherstellen, dass der Kugelkopf der Anhängervorrichtung frei von Schmutz und Fett ist.
3.4.1 Anhängerkupplung AK 300/160

text_image
1 2 HYW025DBild 2 Anhängerkupplung AK 300/160
Der Kupplungsmechanismus besitzt eine "Offenstellung". Solange die Anhängerkupplung nicht auf die Kugel der Anhängervorrichtung aufgesetzt wird, bleibt der Kupplungsgriff geöffnet.
Ankuppeln:
■ Die geöffnete Anhängerkupplung (Bild 2) auf die Anhängerkugel des Zugfahrzeugs aufsetzen. Die Anhängerkupplung rastet selbstständig und hörbar ein. Der Griff gleitet selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurück.
■ Zusätzlich den Kupplungsgriff (Bild 2,1) mit der Hand (nicht mit dem Fuß) nach unten drücken. Das Schließen und Sichern erfolgt automatisch.
■ Sichtkontrolle durchführen: Der grüne Zylinder der Sicherheitsanzeige (Bild 2,2) muss sichtbar sein.
3.4.2 Sicherheitskupplung AKS 1300

Bild 3 Sicherheitskupplung AKS 1300
Ankuppeln:
■ Stabilisierungshebel (Bild 3,1) in oberste Stellung bringen.
■ Handrad (Bild 3,2) entgegen dem Uhrzeigersinn bis zum Anschlag in Offenstellung drehen.
■ Kupplungsgriff (Bild 3,3) nach oben ziehen.
■ Geöffnete Sicherheitskupplung auf Anhängerkugel aufsetzen. Der Kupplungsgriff rastet hörbar ein und geht in die Ausgangsstellung zurück.
■ Zusätzlich den Kupplungsgriff von Hand (nicht mit dem Fuß) nach unten drücken. Das Schließen und Sichern erfolgt automatisch.
■ Sichtkontrolle durchführen: Der grüne Zylinder der Sicherheitsanzeige (Bild 3,4) muss sichtbar sein.
■ Handrad im Uhrzeigersinn zudrehen, bis die Drehmomentbegrenzung hörbar und spürbar durchratscht.
■ Stabilisierungshebel nach unten drücken, bis die Markierung auf dem Stabilisierungshebel mit der des Stabilisierungsgehäuses (Bild 3,5) übereinstimmt.
3.4.3 Sicherheitskupplung AKS 3004

text_image
1 2 3 HYW0657BBild 4 Sicherheitskupplung AKS 3004
Ankuppeln:
■ Stabilisierungshebel (Bild 4,1) bis zum Anschlag nach oben ziehen.
■ Kupplungsgriff (Bild 4,2) nach oben ziehen.
■ Geöffnete Sicherheitskupplung auf Anhängerkugel aufsetzen. Der Kupplungsgriff rastet hörbar ein und geht in die Ausgangsstellung zurück.
■ Zusätzlich den Kupplungsgriff von Hand (nicht mit dem Fuß) nach unten drücken. Das Schließen und Sichern erfolgt automatisch.
■ Sichtkontrolle durchführen: Der grüne Zylinder der Sicherheitsanzeige (Bild 4,3) muss sichtbar sein.
■ Die Stabilisierungseinrichtung aktivieren. Dazu den Stabilisierungshebel (Bild 4,1) bis zum Anschlag nach unten drücken.
3.5 Ankuppelhilfe Easy-Pull (Sonderausstattung)

Bei abschüssigem Gelände oder schwerem Boden kann das Gurtband um die Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs gelegt und zum Ausgangspunkt zurückgeführt werden. Dadurch entsteht ein einfacher Flaschenzug. Die Reichweite der Ankuppelhilfe reduziert sich dadurch auf die Hälfte.
▶ Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

Bild 5 Ankuppelhilfe Easy-Pull
Caravan ankuppeln:
■ Das Zugfahrzeug an den Caravan heranfahren.
■ Den Sperrhebel (Bild 5,2) in Offenstellung bringen.
Das Gurtband mit Haken (Bild 5,5) nach vorne herausziehen, um den Kugelhals der Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs legen und arretieren.
■ Den Sperrhebel (Bild 5,2) in Schließstellung bringen.
■ Die Handbremse am Caravan lösen.
■ Die Kurbel für die Kurbelstützen des Caravans (Bild 5,4) auf den Sechskant (Bild 5,1) der Kurbelvorrichtung stecken und drehen. Dabei die Drehrichtung gemäß Aufkleber (Bild 5,3) beachten.
■ Den Caravan so weit wie nötig über den Kugelkopf der Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs ziehen.
■ Den Caravan ankuppeln und die Kurbel abnehmen.
■ Den Sperrhebel (Bild 5,2) in Offenstellung bringen.
■ Das Gurtband aushaken und zurückrollen lassen.
■ Den Sperrhebel in Schließstellung bringen.
3.6 Abkuppeln

▶ Beim An- oder Abkuppeln des Caravans ist Vorsicht geboten. Unfall- und Verletzungsgefahr!
▶ Zusätzlich die Sicherheitshinweise für das Ankuppeln in dieser Bedienungsanleitung beachten.
Abkuppeln:
■ Feststellbremse des Caravans anziehen.
■ An beiden Rädern die Unterlegkeile anlegen.
■ Den Anschluss-Stecker des Caravans aus der Steckdose des Zugfahrzeugs herausziehen und in die Halterung an der Deichsel stecken.
■ Das Seil der Abreißbremse vom Zugfahrzeug entfernen.
Das Deichselstützrad nach unten kurbeln, bis es fest auf dem Boden steht. Anschließend die Anhängerkupplung lösen.
■ Mit Hilfe des Deichselstützrads die Deichsel so weit anheben, bis das Zugfahrzeug ohne Gefahr weggefahren werden kann.
3.7 Zuladung

Das Überladen des Fahrzeugs und ein falscher Reifendruck können zum Platzen der Reifen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
In den Fahrzeugpapieren ist nur die technisch zulässige Gesamtmasse und die Masse in fahrbereitem Zustand angegeben, nicht aber das tatsächliche Gewicht des Fahrzeugs. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir, das beladene Fahrzeug vor Fahrtbeginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen.

Die in den Fahrzeugpapieren angegebene technisch zulässige Gesamtmasse (zulässiges Gesamtgewicht) durch die Zuladung nicht überschreiten.
Eingebautes Zubehör, Sonderausstattungen und die mitgeführten Gasflaschen reduzieren die Zuladung.
Die in den Fahrzeugpapieren angegebenen Achslasten einhalten.
Den Caravan so beladen, dass die Zugdeichsel am Kupplungskopf nicht über die zulässige Stützlast nach unten gedrückt wird. Die schweren Gegenstände sollen nahe der Achse liegen und ein Gewichtszentrum in der Wagenmitte bilden.
Beim Beladen des Caravans achten auf:
• die maximal zulässige Anhängelast
• die maximal zulässige Stützlast (z. B. 50 kg)
• die Mindeststützlast von 25 kg nach StVZO
Diese Daten sind in der Betriebsanleitung des Zugfahrzeugs aufgeführt.
Maximal zulässige Traglasten
| Bezeichnung Belastung (kg) | |
| Dachlast 200 | |
| Etagenbetten 100 | |
| Fahrradträger 2er 35 |
3.7.1 Begriffe

In der Technik hat der Begriff "Masse" mittlerweile den Begriff "Gewicht" abgelöst. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist "Gewicht" aber noch der geläufigere Begriff. Zum besseren Verständnis wird deshalb in den folgenden Abschnitten der Begriff "Masse" nur in feststehenden Formulierungen verwendet.
Alle Angaben gemäß EU-Norm DIN EN 1645-2.
Technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand
Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand ist das Gewicht, das ein Fahrzeug nie überschreiten darf.
Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand setzt sich zusammen aus der Masse in fahrbereitem Zustand und der Zuladung.
Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand (zulässige Gesamtmasse) wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren im Feld F.1 angegeben.
Masse in fahrbereitem Zustand
Die Masse in fahrbereitem Zustand ist das Gewicht des fahrbereiten Serienfahrzeugs.
Die Masse in fahrbereitem Zustand setzt sich zusammen aus:
- Leergewicht (Masse des leeren Fahrzeugs) mit der werkseitig eingebauten Serienausstattung
• Gewicht der Grundausstattung
Die Grundausstattung umfasst alle Ausrüstungsgegenstände und Flüssigkeiten, die für die sichere und ordnungsgemäße Nutzung des Fahrzeugs notwendig sind. Das Gewicht der Grundausstattung beinhaltet:
- ein zu 90 % gefülltes Wassersystem (Wassertank und Leitungen)
- zu 90 % gefüllte Gasflaschen
- ein gefülltes Heizungssystem
- ein gefülltes Toilettenspülsystem
● die Versorgungsleitungen für die 230-V-Versorgung
- den Einbausatz für eine Zusatzbatterie, wenn eine Zusatzbatterie möglich ist
Der Abwassertank und der Fäkalientank sind leer.
Beispiel zur Berechnung der Grundausstattung
Wassertank mit 16 l 16 kg
Gasflaschen (2 x 11 kg Gas + 2 x 14 kg Flasche) + 50 kg
230-V-Versorgungsleitung + 4 kg
Summe = 70 kg
Die Masse in fahrbereitem Zustand wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren im Feld G angegeben.
Zuladung Die Zuladung setzt sich zusammen aus:
- Zusatzausstattung
• persönliche Ausrüstung
Erläuterungen zu den einzelnen Bestandteilen der Zuladung finden Sie im nachfolgenden Text.
Zusatzausstattung
Zur Zusatzausstattung gehören Zubehör und Sonderausstattungen. Beispiele für Zusatzausstattung sind:
• Ersatzrad
- Fahrradträger
- Satellitenanlage
- Mikrowellengerät
• Warmwasserversorgung
Die Gewichte der verschiedenen Sonderausstattungen sind in Kapitel 15 angegeben oder vom Hersteller zu erfahren.
Persönliche Ausrüstung
Die persönliche Ausrüstung umfasst alle im Fahrzeug mitgeführten Gegenstände, die in der Zusatzausstattung nicht enthalten sind. Zur persönlichen Ausrüstung zählen zum Beispiel:
- Lebensmittel
- Geschirr
- Fernsehgerät
- Radio
- Kleidung
- Bettzeug
- Spielzeug
- Bücher
- Toilettenartikel
Außerdem zählen zur persönlichen Ausrüstung, unabhängig davon, wo sie verstaut sind:
- Fahrräder
- Boote
- Surfbretter
- Sportausrüstungen
Für die persönliche Ausrüstung muss der Hersteller nach geltenden Bestimmungen mindestens ein Gewicht vorsehen, das nach der folgenden Formel ermittelt wird:
Formel Mindestgewicht M (kg) = 10 x N + 10 x L + 30
Erklärung N = max. Anzahl der Betten, nach Herstellerangabe L = Gesamtlänge des Caravans in Metern, außer der Deichsel
Beispiel Caravan mit 4 Betten und mit einer Länge von 5 m:
$$ \text { Mindestgewicht M (kg) } = 1 0 \times 4 _ {\text { Betten }} + 1 0 \times 5 _ {\text { Meter }} + 3 0 = 1 2 0 \mathrm{kg} $$
3.7.2 Berechnung der Zuladung

Die werkseitige Berechnung der Zuladung erfolgt zum Teil auf der Basis von pauschalisierten Gewichten. Die technisch zulässige Gesamtmasse in beladenem Zustand darf aus Sicherheitsgründen aber in keinem Fall überschritten werden.
In den Fahrzeugpapieren ist nur die technisch zulässige Gesamtmasse und die Masse in fahrbereitem Zustand angegeben, nicht aber das tatsächliche Gewicht des Fahrzeugs. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir, das beladene Fahrzeug vor Fahrtbeginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen.
Die Zuladung (siehe Abschnitt 3.7.1) ist der Gewichtsunterschied zwischen
- der technisch zulässigen Gesamtmasse in beladenem Zustand und
- der Masse des Fahrzeugs in fahrbereitem Zustand.
Beispiel zur Ermittlung der Zuladung
| anzurechnende Masse in kg | Berechnung | |
| technisch zulässige Gesamtmasse gemäß Fahrzeugpapieren Feld F.1 | 1500 | |
| Masse in fahrbereitem Zustand einschließlich Grundausstattung gemäß Fahrzeugpapieren Feld G | - 1200 | |
| ergibt als erlaubte Zuladung 300 | ||
| Zusatzausstattung - 40 | ||
| ergibt für die persönliche Ausrüstung = 260 |
Die Berechnung der Zuladung aus der Differenz zwischen der technisch zulässigen Gesamtmasse in beladenem Zustand und der vom Hersteller angegebenen Masse in fahrbereitem Zustand ist jedoch nur ein theoretischer Wert.
Nur wenn das Fahrzeug mit gefüllten Tanks, gefüllten Gasflaschen und kompletter Zusatzausstattung auf einer öffentlichen Waage gewogen wird, kann die tatsächliche Zuladung ermittelt werden.
Die Differenz zwischen der technisch zulässigen Gesamtmasse in beladenem Zustand und dem gewogenen Gewicht des Fahrzeugs ergibt die tatsächliche Zuladung.
Das Ergebnis ist das Gewicht, das an persönlicher Ausrüstung tatsächlich zugeladen werden kann.
3.7.3 Caravan richtig beladen

▶ Die technisch zulässige Gesamtmasse nie überschreiten.
▶ Die Ladung gleichmäßig auf die linke und die rechte Fahrzeugseite verteilen.
Alle Gegenstände so verstauen, dass sie nicht verrutschen können.
▶ Schwere Gegenstände (Vorzelt, Konserven u. Ä.) in Achsnähe ver-stauen.
Zum Verstauen schwerer Gegenstände eignen sich vor allem tiefer gelegene Stauräume, deren Türen sich nicht in Fahrtrichtung öffnen lassen.
▶ Leichtere Gegenstände (Wäsche) in die Dachstauschränke stapeln.
▶ Den Caravan nie hecklastig beladen.
Die empfohlene Anordnung der Zuladung lässt sich nicht konsequent durchführen, weil die Staumöglichkeiten im gesamten Caravaninnern verteilt sind. Darauf achten, dass schwere Teile in Achsnähe und im unteren Bereich, d. h. dicht über dem Fahrzeugboden, verstaut werden. Schwere Gegenstände (Vorzelt, Konserven u. Ä.) eventuell im Zugfahrzeug verstauen.

Bild 6 Falsche Gewichtsverteilung
Falsch beladen Auseinander liegende Lasten (Bild 6) ergeben Schleuderneigung.

Bild 7 Richtige Gewichtsverteilung
Richtig beladen
Schwere Gegenstände wie Vorzelt, Konserven u. Ä. nicht im Caravan, sondern im Zugfahrzeug unterbringen. Fahrräder auf dem Dach des Zugfahrzeugs befestigen. Alle Lasten nahe der Achse verstauen (Bild 7).
3.7.4 Anhänge-, Stütz- und Achslast

▶ Wenn der Caravan für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h zugelassen ist, immer die maximal mögliche Stützlast einstellen.

Wichtig für die Wahl von Zugfahrzeug und Anhänger sind Angaben, die in den Fahrzeugpapieren aufgeführt sind.
Zur Tempo-100-Regelung siehe auch Abschnitt 4.1.

1 Anhängelast
2 Stützlast
3 Achslast
Bild 8 Anhänge-, Stütz-, Achslast
Anhängelast Die in den Fahrzeugpapieren angegebene Anhängelast (Bild 8,1) des Zugfahrzeugs gibt Auskunft darüber, welches Maximalgewicht das Zugfahrzeug ziehen darf. Die Anhängelast bezieht sich auf das tatsächliche Gewicht des Caravans und nicht auf die technisch zulässige Gesamtmasse des Caravans.
Beispiel
Das Zugfahrzeug darf 1200 kg ziehen. Wenn der Caravan eine technisch zulässige Gesamtmasse von 1200 kg hat und tatsächlich 900 kg wiegt, kann man ihn mit weiteren 300 kg beladen. Wenn dagegen der Caravan eine technisch zulässige Gesamtmasse von 1400 kg hat, darf er nur bis maximal 1200 kg beladen werden.
Stützlast
Die Stützlast (Bild 8,2) gibt an, mit welchem Gewicht die Deichsel des Caravans auf die Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs drücken darf. Angaben darüber finden sich in der Beschreibung der Anhängerkupplung und in den Fahrzeugpapieren. Eine Anhängerkupplung, die eine zulässige Stützlast von 50 kg hat, darf also keinen beladenen Caravan mit einer Stützlast von 75 kg tragen. Zusätzlich muss die Stützlast bei der technisch zulässigen Gesamtmasse des Zugfahrzeugs berücksichtigt werden. Gegebenenfalls muss die Zuladung im Zugfahrzeug um den Betrag der Stützlast reduziert werden. Die technisch zulässige Gesamtmasse für das Zugfahrzeug und für den Caravan nie überschreiten.
Nur wenn die Stützlast optimal auf die Kombination aus Zugfahrzeug und Caravan abgestimmt ist, erreicht das Gespann seine größte Fahrstabilität und Straßenverkehrssicherheit. Die optimale Stützlast ist gleichzeitig die maximal mögliche Stützlast.
■ Den Fahrzeugpapieren und der Beschreibung der Anhängerkupplung die Angaben über die maximal zulässige Stützlast entnehmen.
■ Wenn in den Fahrzeugpapieren und in der Beschreibung der Anhänger-kupplung unterschiedliche Werte angegeben sind: Den niedrigsten Wert wählen. Dieser Wert ist die maximal mögliche Stützlast für das Gespann.
■ Die Stützlast vor jeder Fahrt prüfen, z. B. mit einer Stützlastwaage. Um einen korrekten Wert zu erhalten, die Stützlastwaage senkrecht unter dem Kupplungsmaul positionieren und die Deichsel des Caravans waagrecht stellen.
■ Die Zuladung im Caravan so verteilen, dass die gemessene Stützlast der maximal möglichen Stützlast möglichst nahe kommt. Die maximal mögliche Stützlast dabei nicht überschreiten.
Achslast
Die Achslast (Bild 8,3) ist ebenfalls in den Fahrzeugpapieren des Zugfahrzeugs angegeben und weist die zulässige Höchstlast für Vorder- und Hinterachse aus. Die Achslast darf durch einen Anhänger nicht überschritten werden. Wo welche Kräfte im Gespann wirken, zeigt die oben stehende Zeichnung.
3.7.5 Fahrradträger (Sonderausstattung)

Beim Beladen des Fahrradträgers auf die zulässigen Achslasten und die technisch zulässige Gesamtmasse achten.
▶ Die Mindeststützlast nicht unterschreiten.
▶ Fahrräder dürfen nicht über die maximale Breite des Fahrzeugs hinausragen. Die Befestigungen für die Fahrräder entsprechend einstellen.
▶ Den Fahrradträger nur mit Fahrrädern (max. 2 Stück) beladen.

▶ Fahrräder mit vorhandenen Riemen befestigen und deren sicheren Halt nach einigen Kilometern prüfen.
▶ Die Befestigung der Fahrräder auf dem Fahrradträger nach den ersten 10 km Fahrt und anschließend bei jeder Fahrtpause prüfen.
▶ Fahrradträger nicht als Gepäckträger oder als Leiter verwenden.

Der Fahrradträger dient nur zur Beförderung von Fahrrädern.
Die vom Hersteller angegebene Gesamtmasse darf nicht überschritten werden.
Das Nummernschild und die Rücklichter dürfen nicht verdeckt werden.
Die maximale Tragkraft des Fahrradträgers beträgt 35 kg.
Beim Beladen des Fahrradträgers den Schwerpunkt beachten. Wenn der Fahrradträger nur mit einem Fahrrad beladen wird, das Fahrrad so nahe wie möglich an der Fahrzeugwand platzieren.
Fahrten mit ausgeklapptem Fahrradträger ohne Fahrräder sind nicht erlaubt.
▷ Vor jeder Fahrt prüfen:
Ist der Fahrradträger ohne Fahrräder ordnungsgemäß eingeklappt?
Sind die Fahrräder mit den Gurten des Fahrradträgers sicher am Fahrradträger befestigt?
Fahrradträger am Bug
Der Fahrradträger wird mit dem Montagematerial an den Holmen der Deichsel befestigt.

Bild 9 Fahrradträger am Bug
Fahrräder aufladen:
■ Fahrräder auf den Fahrradträger (Bild 9,2) aufsetzen und mit Quick-Riemen (Bild 9,1) verzurren.
Fahrradträger an Heckwand
Der Fahrradträger wird oben in zwei Halterungen an der Heckwand eingehängt und unten mit der Bodenplatte verschraubt.

Bild 10 Fahrradträger an Heckwand
Fahrräder aufladen:
■ Fahrräder auf den Fahrradträger aufsetzen und mit Quick-Riemen verzurren.
■ Außerdem jedes Fahrrad am Haltebügel oder Haltearm befestigen.
3.8 Außenspiegel

Aus Sicherheitsgründen vor jeder Fahrt die Außenspiegel am Zugfahrzeug neu einstellen.

Zusatzspiegel müssen EG-typgeprüft sein und somit den EG-Richtlinien entsprechen.

Bild 11 Außenspiegel
Für den Kauf von Zusatzspiegeln gilt
Für den Anhängerbetrieb muss das Zugfahrzeug mit zwei Außenspiegeln ausgerüstet sein. Die Außenspiegel müssen sicherstellen, dass die Fahrbahn neben dem Anhänger ausreichend eingesehen werden kann.
- Das Gespann nach Möglichkeit zum Kauf mitnehmen.
- Vor Ort eine Passprobe durchführen.
- Spiegel auf Eignung für das Fahrzeug und für die Sitzposition des Fahrers prüfen.
3.9 Fernsehgerät (Sonderausstattung)

▶ Vor Fahrtbeginn das Fernsehgerät von der Auflage entfernen und sicher verstauen.
▶ Vor Fahrtbeginn den Flachbildschirm und die Bildschirmhalterung in die Grundposition zurückdrehen, einschieben und einrasten lassen. Den TV-Schrank schließen.
▶ Vor jeder Fahrt prüfen, ob sich die Antenne in Parkposition befindet. Unfallgefahr! Parkposition heißt: Die Antenne zeigt nach hinten, ist ganz abgesenkt und ist in dieser Position verriegelt.

Bei Frostgefahr das Flachbildschirm-Fernsehgerät aus dem Fahrzeug entfernen.

▷ Weitere Informationen zum Positionieren des Flachbildschirms siehe Kapitel 6.
3.10 Verkehrssicherheit

▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
Vor Fahrtbeginn Checkliste durcharbeiten:
Zugfahrzeug mit Caravan
| Nr. Prüfungen geprüft | |
| 1 Alle Fahrzeugpapiere sind an Bord | |
| 2 Zwei Außenspiegel am Zugfahrzeug angebracht | |
| 3 Stützlast nicht über- oder unterschritten | |
| 4 Reifen in ordnungsgemäßem Zustand | |
| 5 Beuchungseinrichtung funktioniert | |
| 6 Auflaufbremse funktioniert | |
| 7 Bremsen reagieren gleichmäßig | |
| 8 Gespann bleibt beim Bremsen in der Spur |
Wasseranlage Wohnaufbau
| 9 Fahrbarer Abwassertank im Gaskasten verstaut und gesichert10 Wasseranlage bei Frostgefahr geleert. Wasserhähne und Ablasshähne offen |
Wohnaufbau außen
| 11 Markise ganz eingedreht | |
| 12 Dach schnee- und eisfrei (im Winter) | |
| 13 Außenanschlüsse getrennt und Leitungen verstaut | |
| 14 Externe Stützen entfernt | |
| 15 Kurbelstützen und Deichselstützrad ganz nach oben gekurbelt | |
| 16 Unterlegkeile entfernt und verstaut |
Wohnaufbau innen
| Nr. Prüfungen geprüft | |
| 17 Eintrittstufe sicher verstaut oder eingefahren | |
| 18 Außenklappen geschlossen und verriegelt | |
| 19 Eingangstür verschlossen |
| 20 Fenster und Dachhauben geschlossen und verriegelt | |
| 21 Fernsehgerät von der Auflage entfernt und sicher verstaut | |
| 22 Flachbildschirm gesichert | |
| 23 Fernsehantenne eingezogen (sofern eingebaut) | |
| 24 Lose Teile verstaut oder befestigt | |
| 25 Offene Ablagen abgeräumt | |
| 26 Im Dachschrank der Vorzeltleuchte keine Gaskartuschen oder andere leicht entflammbare Materialien gelagert | |
| 27 Kühlschranktür gesichert | |
| 28 Kühlschrank auf 12-V-Betrieb umgestellt | |
| 29 Alle Schubladen und Klappen geschlossen | |
| 30 Innentüren und Tisch gesichert |
Gasanlage
| 31 Gasflaschen im Gaskasten verdrehsicher festgezurrt | |
| 32 Schutzkappe auf Gasflasche aufgesetzt | |
| 33 Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventile geschlossen |
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Fahren mit dem Caravan.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Fahrgeschwindigkeit
• die Bremsen
• das Rückwärtsfahren
4.1 Caravanbetrieb

▶ Während der Fahrt dürfen sich keine Personen im Caravan aufhalten.
Die Caravans sind konstruktiv für eine technisch zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt. Deshalb niemals schneller als 100 km/h fahren.
▶ Die Geschwindigkeitsbeschränkungen der einzelnen Länder immer beachten (siehe Kapitel 17).
Wesentliche Abweichungen beim Fahren mit dem Caravan gegenüber dem Fahren ohne Caravan sind die größere Fahrzeugbreite und Fahrzeuglänge, eine geringere Beschleunigung und der längere Bremsweg. Deshalb die Fahrweise auf das veränderte Fahrverhalten beim Fahren mit dem Caravan einstellen.
Die Höchstgeschwindigkeit für Gespanne in Deutschland beträgt zurzeit 80 km/h.
Unter den folgenden Voraussetzungen kann auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen mit 100 km/h gefahren werden:
- Der Caravan ist technisch für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt.
- Die technisch zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs überschreitet nicht 3,5 t.
- Das Zugfahrzeug ist mit ABS oder ABV ausgestattet.
• Die Reifen des Caravans sind jünger als 6 Jahre (siehe Kapitel 13). - Die Reifen des Caravans tragen mindestens das Geschwindigkeits-Symbol "L" (siehe Kapitel 13).
- Der Caravan ist mit hydraulischen Achsstößdämpfern ausgestattet.
- Die Stützlast entspricht der maximal möglichen Stützlast (siehe Abschnitt 3.7.4).
- Die bei der Zulassungsstelle erhältliche Tempo-100-Plakette ist an der Rückseite des Caravans angebracht.
- Die technisch zulässige Gesamtmasse des Caravans übersteigt nicht die Masse im fahrbereiten Zustand des Zugfahrzeugs.
- Der Caravan ist ausgestattet mit einer Sicherheitskupplung gemäß ISO 11555-1 oder mit einer anderen technischen Einrichtung, deren Betriebserlaubnis einen sicheren Betrieb bis 120 km/h bestätigt. Wahlweise kann das Zugfahrzeug mit einem speziellen elektronischen, fahrdynamischen Stabilitäts-System für den Anhängerbetrieb ausgestattet sein. Über das Stabilitäts-System muss eine Bestätigung des Herstellers vorliegen und es muss in den Fahrzeugpapieren eingetragen sein.

Der Fahrzeugführer ist dafür verantwortlich, dass die Voraussetzungen für eine Fahrt mit 100 km/h erfüllt sind.
▷ Wenn der Caravan bereits vom Hersteller für Tempo-100-Regelung ausgelegt ist, ist dies in den Zulassungsdokumenten des Caravans vermerkt.
Die Bescheinigung für die Zulassung zur Tempo-100-Regelung während der Fahrt immer mitführen.
4.2 Bremsen

Mängel an der Bremsanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
Zu Beginn jeder Fahrt Zu Beginn jeder Fahrt durch eine Test-Bremsung prüfen:
- Funktioniert die Auflaufbremse?
- Reagieren die Bremsen gleichmäßig?
- Bleibt das Gespann beim Bremsen in der Spur?
4.3 Rückwärtsfahrt

Beim Rückwärtsfahren reagiert der Caravan genau entgegengesetzt den Lenkbewegungen des Zugfahrzeugs. Wenn Sie mit dem Zugfahrzeug nach links einschlagen, läuft der Caravan nach rechts!
▶ Nie ohne zweite Person als Einweiser zurücksetzen.
Bei allen Modellen mit Rückfahrautomatik ist ein Zurücksetzen des Caravans problemlos möglich. Zusätzlich zum Rollwiderstand eine Restbremskraft berücksichtigen.

Bild 12 Anfahrt Bild 13 Links einschlagen
Rückwärts fahren:
■ So weit an die Einfahrt fahren, bis das Heck des Caravans etwa auf der Höhe der Einfahrt ist (Bild 12).
■ Bei stehendem Gespann nach links einschlagen (Bild 13).
■ Vorsichtig rückwärts fahren. Der Caravan schwenkt nach rechts.

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120 DET00121Bild 14 Anfahrt Bild 15 Rechts einschlagen

Der Winkel zwischen den Fahrzeugen darf nicht zu eng werden, da sonst die Ecken aneinander stoßen. Dabei können die Fahrzeuge erheblich beschädigt werden. Einweisen lassen!
■ Sobald beide Fahrzeuge in einem Winkel von ca. 120° zueinander stehen, anhalten (Bild 14).
■ Nach rechts einschlagen und vorsichtig rückwärts fahren (Bild 15).
■ Weiter rückwärts fahren, ggf. mit dem Lenkrad leicht korrigieren.
■ Auf den letzten 2 bis 3 m nochmals nach links einschlagen, damit das Gespann gerade steht.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Aufstellen des Fahrzeugs. Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Feststellbremse
• die Unterlegkeile
• die Bedienung der Stützen
• die Eintrittstufe
• den fahrbaren Abwassertank
• den 230-V-Anschluss
• den Kühlschrank
• das Ausrichten der Antenne
• das Aufstellen des Vorzelts

Das Fahrzeug so aufstellen, dass es möglichst waagrecht steht. Das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
5.1 Feststellbremse
Beim Abstellen des Fahrzeugs die Feststellbremse fest anziehen. Die Feststellbremse rastet selbsttätig ein.

Bild 16 Feststellbremse
Zum Lösen der Feststellbremse den Bremshebel (Bild 16,1) nach vorne drücken.
5.2 Unterlegkeile
Selbst bei leichten Steigungen oder Gefällen die beiden Unterlegkeile verwenden.
5.3 Kurbelstützen

Die angebauten Kurbelstützen nicht als Wagenheber verwenden. Die Kurbelstützen dienen nur der Stabilisierung des abgestellten Caravans. Die Caravanräder dürfen nicht entlastet werden.
Beim Aufstellen des Fahrzeugs darauf achten, dass die Kurbelstützen gleichmäßig belastet werden.
Die Kurbelstützen vor dem Wegfahren bis zum Anschlag nach oben drehen.

Bei weichem oder nachgiebigem Untergrund eine großflächige Platte unter die Stützen legen, um ein Einsinken in den Untergrund zu vermeiden.
Zur Stabilisierung des abgestellten Caravans die serienmäßig angebauten Kurbelstützen verwenden.
Mit Hilfe des Deichselstützrads den Caravan waagrecht stellen. Zur Kontrolle eine kleine Wasserwaage verwenden.
Nachdem der Caravan vollständig waagrecht steht, die Kurbelstützen herunterkurbeln.

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1 2 BLUE00495Bild 17 Kurbelstütze heruntergekurbelt (Variante 1)

Bild 18 Kurbelstütze heruntergekurbelt (Variante 2)
Herunterkurbeln:
■ Die serienmäßig beigelegte Handkurbel auf den Sechskant (Bild 17,1 oder Bild 18,1) der Kurbelstütze (Bild 17,2 oder Bild 18,2) stecken.
■ Die Handkurbel im Uhrzeigersinn drehen. Die Kurbelstütze wird nach unten geschwenkt.
Nach oben kurbeln:
■ Die Handkurbel entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Die Kurbelstütze wird nach oben geschwenkt.
5.4 Eintrittstufe (frei stehend)

▶ Darauf achten, dass die Eintrittstufe auf festem und ebenem Boden steht. So wird ein Umkippen der Eintrittstufe vermieden.
Eintrittstufe nicht an den Kanten betreten. Rutschgefahr!
Eintrittstufe am Boden verankern, z. B. mit Zeltheringen. Die Eintrittstufe kann dann nicht wegrutschen.

Bild 19 Eintrittstufe (frei stehend)
■ Die Eintrittstufe (Bild 19,1) vor den Eingang des Caravans stellen.
5.5 Abwassertank, fahrbar (Sonderausstattung)

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HYW06485 1 2 3Bild 20 Abwassertank, fahrbar
Der Abwassertank (Bild 20,1) wird während der Fahrt im Gaskasten des Caravans aufbewahrt. Das Ablaufrohr (Bild 20,3) des Caravans befindet sich am Fahrzeugboden in Fahrtrichtung links.
Bevor die Wasseranlage benutzt wird: Abwassertank so unter den Caravan stellen, dass die Öffnung (Bild 20,2) des Abwassertanks unter dem Ablaufrohr steht.
5.6 230-V-Anschluss
Das Fahrzeug kann an eine 230-V-Versorgung angeschlossen werden (siehe Kapitel 8).
5.7 Kühlschrank
Der 12-V-Betrieb des Kühlschranks funktioniert nur bei angeschlossenem Zugfahrzeug. Wenn der Fahrzeugmotor abgestellt ist, den Kühlschrank auf 230-V-Betrieb oder Gasbetrieb umstellen.
5.8 Satellitenanlage (Sonderausstattung)

▶ Vor jeder Fahrt prüfen, ob sich die Antenne in Parkposition befindet. Unfallgefahr!

Das Fahrzeug muss bei der Satellitensuche ruhig stehen. Nicht im Fahrzeug herumlaufen.
Satellitenempfang ist nur möglich, wenn die Antenne in direkter Blickrichtung auf den gewünschten Satelliten gerichtet ist und die Sicht nicht durch Hindernisse blockiert wird.
Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
5.8.1 Anlage mit automatischer Antennenausrichtung
Die Satellitenanlage ist mit einer automatischen Positioniereinheit ausgerüstet. Die automatische Positioniereinheit sorgt für die exakte Ausrichtung der Antenne auf den gewünschten Satelliten.
Die Bedienung erfolgt menügesteuert (TV-Bildschirm) über die Fernbedienung.
Anlage ausrichten:
■ Das Fernsehgerät einschalten.
■ Den Receiver am Netzschalter einschalten.
■ Auf der Fernbedienung die Taste "SEARCH" drücken. Die Satellitenan- tenne richtet sich aus der Parkposition auf und geht in den Suchmodus.
Wenn die Anlage den zuletzt gewählten Satelliten gefunden hat, erscheint automatisch das zuletzt gewählte TV-Programm.
5.8.2 Anlage mit halbautomatischer Antennenausrichtung
Satellitenanlage einschalten:
■ Das Fernsehgerät und den Receiver einschalten.
■ Am elektrischen Zählwerk die Taste "1 länger als drei Sekunden drücken. Die Satellitenantenne richtet sich aus der Parkposition auf und geht in die zuletzt eingegebene Position.
Antenne ausrichten:
■ Die Neigung der Antenne mit den Tasten " oder " gemäß den beiliegenden Karten korrigieren.
■ Die Klemmung des Antennenmasts lockern.
■ Die Antenne langsam drehen. Wenn die Antenne den Satelliten gefunden hat, ertönt ein Signalton.
■ Den Empfang durch Drehen und Neigen der Antenne optimieren.
■ Die Klemmung des Antennenmasts wieder leicht anziehen.
Antenne zur Fahrt absenken:
■ Die Klemmung des Antennenmasts lockern.
■ Die Antenne drehen, bis der Schlitz in der Klemme und im Antennenmast deckungsgleich stehen.
■ Am elektronischen Zählwerk die Taste "so lange drücken, bis im Display die Anzeige "FE" erscheint.
■ Prüfen, ob die Antenne ganz abgesenkt ist und zum Fahrzeugheck zeigt.
■ Die Klemmung des Antennenmasts wieder leicht anziehen.
5.9 Vorzelt (Sonderausstattung)

Bild 21 Vorzeltösen am Caravan Bild 22 Vorzeltösen montieren
Vorzeltösen Das Vorzelt wird am Caravan befestigt. Zuvor müssen die Vorzeltösen am Caravan montiert werden. Die Vorzeltösen sind im Lieferumfang des Vorzeltes enthalten.

Bei Bürstner-Vorzelten mit Non-Screw-Böckchen müssen keine Vorzeltösen am Fahrzeug montiert werden. Die Böckchen werden in den Keder (Randverstärkung) eingezogen und mit einem Druckknopf fixiert.
Bohrungen
Die Bohrungen (Bild 22,3) für die Vorzeltösen (Bild 21,1) müssen 35 mm (Bild 22,A) unterhalb der Vorzeltleiste (Bild 22,2) angebracht werden. Nur an diesen Positionen haben die Schrauben (Bild 22,4) Halt in den Holzleisten (Bild 22,6) unter dem Dach (Bild 22,1). Unterhalb der Holzleisten enthalten die Wände eine Styroporfüllung (Bild 22,7).
Passenden Bohrer entsprechend der zu verwendenden Schraubengröße benutzen.
Vorzeltösen (Bild 22,5) mit Schrauben (Bild 22,4) befestigen.

Abhängig von Typ und Größe des Vorzeltes sowie des Fahrzeugs kann es notwendig sein, mehr als drei Vorzeltösen anzubringen. Beachten Sie hierzu auch die Angaben des Vorzeltherstellers.

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1 2 1 2 1 2 3 3 3 SUE00707Bild 23 Vorzelt
Zusatzgestänge montieren:
Dachfirststangen (Bild 23,1) mit den gebogenen Haken in die Vorzeltösen (Bild 23,2) einhängen.
■ Zusatzgestänge (Bild 23,3) und Dachfirststangen zusammenmontieren.
■ Zusatzgestänge gemäß den Vorzeltmaßen mit den Teleskopstangen einstellen.
Vorzelt befestigen:
■ Vorzelt über das komplett montierte Vorzeltgestänge legen.
■ Vorzelt mit dem einen Ende in die Vorzeltleiste (Bild 22,2) einführen.
■ Vorzelt in richtige Position bringen.
■ Vorzelt mit Heringen befestigen und mit Leinen spannen.
Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Wohnen im Fahrzeug. Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
- das Öffnen und Schließen der Türen und Außenklappen
• die Lichtschalter
• das Einstellen der Halogenspotleuchten
• das Positionieren des Fernsehgeräts
• das Heizen des Fahrzeugs
• das Lüften des Fahrzeugs - das Öffnen und Schließen der Fenster und Rollos
• das Öffnen und Schließen der Dachhauben
• das Umbauen von Tischen
• die Benutzung der Betten
6.1 Eingangstür

▶ Nur mit verriegelten Türen fahren.

Das Verriegeln der Türen kann verhindern, dass sich die Türen von selbst öffnen, z. B. bei einem Unfall.
Verriegelte Türen verhindern auch das ungewollte Eindringen von außen, z. B. bei Ampelstopp.
Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Türen verriegeln.
6.1.1 Eingangstür, außen (zweiteilig)

Bild 24 Türschloss Eingangstür, außen, öffnen

Bild 25 Türschloss Eingangstür, außen, verriegeln
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder stecken und im Uhrzeigersinn drehen (Bild 24,1), bis das Türschloss entriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen (Bild 24,2) und abziehen.
■ Türknauf im Uhrzeigersinn drehen (Bild 24,3), bis Türschloss entriegelt ist.
Verriegeln:
■ Schlüssel in Schließzylinder stecken und eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen (Bild 25,1).
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen (Bild 25,2) und abziehen.

Bei Eingangstüren mit Linksanschlag erfolgt das Verriegeln und Öffnen spiegelbildlich zur dargestellten Eingangstür.
6.1.2 Eingangstür, innen (zweiteilig)

Bild 26 Türschloss Eingangstür, innen, offen

Bild 27 Türschloss Eingangstür, innen, verriegelt
Öffnen: ■ Den Türgriff (Bild 26,1) nach unten drücken.
Verriegeln: ■ Den Türgriff (Bild 27,1) ca. 45° nach oben drücken und in dieser Stellung stehen lassen.
6.1.3 Eingangstür, geteilt
Die geteilte Eingangstür kann mit den Verriegelungshebeln so eingestellt werden, dass nur das Oberteil der Eingangstür zu öffnen ist. Das Unterteil der Eingangstür bleibt verschlossen.

Bild 28 Verriegelungshebel am Türunterteil
Türoberteil öffnen: ■ Das Türunterteil verriegeln. Dazu Verriegelungshebel (Bild 28,1) eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen.
■ Türoberteil öffnen.
Bei Eingangstüren mit Rechtsanschlag erfolgt das Verriegeln und Öffnen spiegelbildlich zur dargestellten Eingangstür.

6.1.4 Insektenschutzrollo an geteilter Eingangstür (Sonderausstattung)

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1 2 DET00108Bild 29 Insektenschutzrollo
Das Insektenschutzrollo der geteilten Eingangstür befindet sich im oberen Rollokasten (Bild 29,1).
Schließen:
■ Insektenschutzrollo an der Leiste (Bild 29,2) nach unten ziehen, bis es einrastet.
Öffnen:
■ Leiste (Bild 29,2) etwas nach unten drücken, bis die Arretierung löst, und Insektenschutzrollo langsam in den Rollokasten zurückführen.
6.1.5 Eingangstür, außen (einteilig)

Bild 30 Türschloss Eingangstür, außen
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 30,1) stecken und drehen, bis das Türschloss entriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.
■ Am Türgriff (Bild 30,2) ziehen. Die Tür ist geöffnet.
Verriegeln:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 30,1) stecken und drehen, bis das Türschloss verriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.
6.1.6 Eingangstür, innen (einteilig)

Bild 31 Türschloss Eingangstür, innen
Öffnen: ■ Griff (Bild 31,2) drücken.
Verriegeln: ■ Knopf (Bild 31,1) nach unten drücken.
6.1.7 Fenster Eingangstür (einteilig)
In die Eingangstür ist ein Fenster mit Insektenschutzrollo und Verdunklungs- rollo integriert.

Bild 32 Fenster in der Eingangstür, Verriegelungshebel geschlossen

Bild 33 Fenster in der Eingangstür in Stellung "Dauerbelüftung"
Fenster öffnen: ■ Den Sicherungsknopf (Bild 32,3) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 32,4) zur Fenstermitte hin drehen.
■ Alle Verriegelungen öffnen.
Fenster schließen: ■ Das Fenster schließen.
■ Den Sicherungsknopf (Bild 32,3) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 32,4) zum Fensterrahmen hin drehen. Die Gabel (Bild 32,2) am Verriegelungshebel liegt komplett auf der Innenseite der Fensterverriegelung (Bild 32,1).
Dauerbelüftung Mit den Verriegelungshebeln lässt sich das Fenster in der Eingangstür auch in Stellung "Dauerbelüftung" bringen:
■ Den Sicherungsknopf (Bild 33,3) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 33,4) zur Fenstermitte hin drehen.
■ Alle Verriegelungen öffnen.
■ Das Fenster in der Eingangstür leicht nach außen drücken.
■ Den Sicherungsknopf drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel wieder zurückdrehen. Die Gabel (Bild 33,2) am Verriegelungshebel dabei in die Fensterverriegelung (Bild 33,1) einfahren.
Die Fensterstellung "Dauerbelüftung" darf während der Fahrt nicht beibehalten werden.
Bei Regen kann Spritzwasser in den Wohnbereich eindringen, wenn das Fenster in Stellung "Dauerbelüftung" steht. Deshalb die Fenster vollständig schließen.

Verdunklungsrollo Um das Verdunklungsrollo zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
■ Den Griff zusammendrücken und das Verdunklungsrollo von unten nach oben ziehen und einrasten lassen.
Öffnen:
■ Den Griff zusammendrücken. Die Arretierung wird gelöst.
■ Das Verdunklungsrollo am Griff langsam zurückführen.
Insektenschutzrollo Um das Insektenschutzrollo zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
■ Abschluss-Stab des Insektenschutzrollos in der Mitte greifen und zum Abschluss-Stab des Verdunklungsrollos führen.
■ Rastklinge einrasten lassen.
■ Rollos stufenlos durch Verschieben der Abschluss-Stäbe verstellen.

Wenn die Rollos beim Verschieben in einer Raststellung des Verdunklungsrollos einrasten, den Griff zusammendrücken, um die Arretierung zu lösen.
Öffnen:
■ Abschluss-Stab des Insektenschutzrollos halten und Rastklinge betätigen.
■ Abschluss-Stab des Insektenschutzrollos bis zum Anschlag an den Rahmen zurückführen.
6.1.8 Faltbarer Insektenschutz an einteiliger Eingangstür (Sonderausstattung)

▷ Den Insektenschutz ganz öffnen, bevor die Eingangstür geschlossen wird.

Bild 35 Insektenschutz
Schließen:
■ Insektenschutz an der Leiste (Bild 35,1) ganz herausziehen.
Öffnen:
■ Insektenschutz an der Leiste (Bild 35,1) in Ausgangsstellung zurückschieben.
6.2 Außenklappen

Vor Fahrtbeginn alle Außenklappen schließen und die Klappenschlösser verriegeln.
Zum Öffnen und Schließen der Außenklappe alle Schlösser öffnen oder schließen, die an der Außenklappe angebaut sind.

Beim Verlassen des Fahrzeugs alle Außenklappen schließen.
Die am Fahrzeug angebauten Außenklappen sind mit einheitlichen Schließzylindern ausgestattet. Deshalb können alle Schlösser mit demselben Schlüssel geöffnet werden.
6.2.1 Klappenschloss, ellipsenförmig

Bei Regen kann Wasser in das geöffnete Klappenschloss eindringen. Deshalb den Schlossgriff schließen.

Bild 36 Klappenschloss, ellipsen-förmig, verschlossen
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 36,1) stecken und eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Schlossgriff (Bild 36,2) schnappt heraus.
■ Schlüssel abziehen.
■ Schlossgriff eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Das Klappenschloss ist geöffnet.
Schließen:
■ Außenklappe vollständig schließen.
■ Schlossgriff im Uhrzeigersinn drehen, bis er waagrecht steht. Das Klappenschloss ist jetzt eingerastet, jedoch noch nicht verriegelt.
■ Schlüssel in Schließzylinder stecken.
■ Schlossgriff mit eingestecktem Schlüssel eindrücken und Schlüssel eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen. Der Schlossgriff bleibt verriegelt.
■ Schlüssel abziehen.
6.2.2 Klappenschloss, rechteckig

Bild 37 Klappenschloss, rechteckig, verschlossen
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 37,1) stecken und eine viertel Umdrehung drehen. Schlossgriff (Bild 37,2) schnappt heraus.
■ Schlüssel abziehen.
■ Schlossgriff eine viertel Umdrehung drehen. Das Klappenschloss ist geöffnet.
Schließen:
■ Außenklappe vollständig schließen.
■ Schlossgriff drehen, bis er waagrecht steht. Das Klappenschloss ist jetzt eingerastet, jedoch noch nicht verschlossen.
■ Schlüssel in Schließzylinder stecken.
■ Schlossgriff mit eingestecktem Schlüssel eindrücken und Schlüssel eine viertel Umdrehung drehen. Der Schlossgriff bleibt verriegelt.
■ Schlüssel abziehen.
6.2.3 Klappe für 230-V-Anschluss, quadratisch

1 G r i f f m u l d e
2 Außenklappe
Bild 38 Klappe für 230-V-Anschluss
Öffnen:
In die Griffmulde (Bild 38,1) an der Außenklappe (Bild 38,2) greifen und die Außenklappe nach oben schwenken.
Schließen:
■ Die Außenklappe nach unten schwenken und zudrücken.
6.2.4 Klappe für Thetford-Kassette

Bild 39 Klappe für Thetford-Kassette
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder des Druckschlosses (Bild 39,1) stecken und eine viertel Umdrehung drehen.
■ Schlüssel abziehen.
■ Beide Druckschlösser (Bild 39,2) gleichzeitig mit dem Daumen drücken und Klappe für Thetford-Kassette öffnen.
Schließen:
■ Klappe für Thetford-Kassette schließen und zudrücken.
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 39,1) stecken und eine viertel Umdrehung drehen.
■ Schlüssel abziehen.
6.2.5 Verschlussdeckel für Trinkwasser-Einfüllstutzen (nur bei Wassertank 40 l)

Bild 40 Verschlussdeckel für Trink- wasser-Einfüllstutzen

Der Trinkwasser-Einfüllstutzen ist durch den Schriftzug "WASSER" (Bild 40,1) gekennzeichnet.
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 40,2) stecken und entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Verschlussdeckel abnehmen.
Schließen:
■ Verschlussdeckel auf Trinkwasser-Einfüllstutzen setzen.
■ Schlüssel im Uhrzeigersinn drehen.
■ Schlüssel abziehen.
6.3 Möbelklappen

▷ Vor Fahrtbeginn alle Möbelklappen schließen und verriegeln.
6.3.1 Möbelklappen mit Druckknopf

Bild 41 Möbelklappe mit Druckknopf
Öffnen:
■ Innenteil des Schlosses drücken. Der Druckknopf springt heraus (Bild 41).
■ Druckknopf fassen und Möbelklappe öffnen.
Schließen:
■ Möbelklappe zudrücken.
■ Druckknopf hineindrücken, bis er einrastet. Nach dem Einrasten ist die Möbelklappe richtig verschlossen.
6.3.2 Möbelklappen mit Griff

Bild 42 Möbelklappe mit Griff
Öffnen: ■ Am Griff (Bild 42) ziehen, bis Möbelklappe offen ist.
Schließen: ■ Möbelklappe herunterdrücken, bis Klappenaussteller spürbar schließt.
6.3.3 Möbelklappen mit Griff und Druckknopf

1 Entriegelungsknopf
2 G r i f f
Bild 43 Möbelklappe mit Griff
Öffnen: ■ Den Entriegelungsknopf (Bild 43,1) am Griff (Bild 43,2) drücken und gedrückt halten.
■ Am Griff ziehen, bis die Möbelklappe offen ist.
Schließen: ■ Die Möbelklappe herunterdrücken, bis der Klappenaussteller spürbar schließt und die Verriegelung hörbar einrastet.
6.4 Lichtschalter
6.4.1 Eingangsbereich

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1 2 3 BLUE00435
Bild 44 Lichtschalter Bild 45 Vorzeltleuchte
Im Eingangsbereich befinden sich die Lichtschalter für folgende Leuchten:
• Sitzgruppenbeleuchtung (Bild 44,1)
• Vorzeltleuchte (Bild 44,2 und Bild 44,3)

▷ Bei Modellen ohne den Lichtschalter (Bild 44,2) wird die Vorzeltleuchte (Bild 45) über den Wippschalter (Bild 44,3) ein- oder ausgeschaltet.
Je nach Modell sind die Lichtschalter unterschiedlich angeordnet.
6.4.2 Innenbereich

Die in diesem Abschnitt abgebildeten Leuchten sind Beispiele. Es sind nicht alle im Fahrzeug verwendeten Leuchten dargestellt. An den Beispielen soll der mögliche Einbauort von Lichtschaltern verdeutlicht werden. Die Art und das Aussehen der Lichtschalter kann von der hier dargestellten Form abweichen.

Bild 46 Toilettenraumbeleuchtung, Lichtschalter direkt an der Leuchte

Bild 47 Toilettenraumbeleuchtung, Lichtschalter getrennt von der Leuchte
Die Lichtschalter der Toilettenraumbeleuchtung sind je nach Modell an unterschiedlichen Stellen angebracht: direkt an der entsprechenden Leuchte (Bild 46,1) oder getrennt von der Leuchte unterhalb des Toilettenschranks, unterhalb des Waschbeckens bzw. neben der Eingangstür (Bild 47,1).

Bild 48 Kochstellenleuchte Bild 49 Indirekte Beleuchtung
Die Lichtschalter im Wohnbereich befinden sich direkt an der entsprechenden Leuchte (Bild 48,1) oder im Bereich der Sitzgruppe (Bild 49,1) bzw. der Betten.
6.5 Spotleuchte

Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein.
▶ Die Glühlampen und Leuchtenträger vor dem Berühren abkühlen lassen.
▶ Wenn die Leuchte eingeschaltet oder noch heiß ist, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen wie Stores oder Vorhängen mindestens 30 cm betragen. Brandgefahr!

■ Gehäuse (Bild 50,2) fassen und drehen.
Das Gehäuse kann in verschiedene Richtungen gedreht werden:
- nach links oder nach rechts
- nach oben oder nach unten
Verschieben:
■ Halterung (Bild 50,1) fassen und um ca. 45° drehen.
■ Spotleuchte am Schienensystem entlang beliebig verschieben.
Abnehmen:
■ Halterung (Bild 50,1) fassen und um 90° drehen.
■ Spotleuchte aus der Schiene nehmen.
Die Spotleuchte kann an jeder beliebigen Stelle in die Schienen eingesetzt werden.
6.6 Halterung für Flachbildschirm

▶ Vor Fahrtbeginn den Flachbildschirm und die Bildschirmhalterung in die Grundposition zurückdrehen, einschieben und einrasten lassen. Den TV-Schrank schließen.

Bei Frostgefahr das Flachbildschirm-Fernsehgerät aus dem Fahrzeug entfernen.

Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
Halterung an Säule Die Halterung für den Flachbildschirm ist an einer Säule befestigt.

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1 2 3 BLUE008*4Bild 51 Halterung an Säule
Positionieren:
■ Den Entriegelungshebel (Bild 51,2) zur Seite drücken und die Halterung (Bild 51,3) mit dem Flachbildschirm in die gewünschte Position drehen.
■ Den Flachbildschirm leicht nach oben drücken und in die gewünschte Position schwenken. Es sind drei verschiedene Neigungswinkel möglich.
■ Den Flachbildschirm zurückdrehen, bis die Halterung (Bild 51,3) in die Verriegelung (Bild 51,1) einrastet.
Verstauen:
Halterung auf Ablage
Der Flachbildschirm ist auf einer Ablage an einer dreh- und schwenkbaren Halterung befestigt.

Bild 52 Halterung auf Ablage
Positionieren:
■ Den Entriegelungsknopf (Bild 52,3) nach oben ziehen und den Flachbildschirm (Bild 52,4) mit Halterung (Bild 52,2) in die gewünschte Position drehen.
■ Die Schwenkverriegelung lösen. Dazu nacheinander jeweils den Kipphebel (Bild 52,1) waagrecht stellen und den Flachbildschirm in die gewünschte Position schwenken.
Verstauen:
■ Den Flachbildschirm zurückdrehen, bis der Entriegelungsknopf (Bild 52,3) einrastet.
■ Ggf. die Halterung (Bild 52,2) in die senkrechte Position (Bild 52) schwenken.
Halterung im TV-Schrank
Der Flachbildschirm ist im TV-Schrank an einem Auszug befestigt.

Bild 53 Halterung im TV-Schrank
Positionieren:
■ Die Entriegelungsleiste (Bild 53,1) nach oben drücken.
■ Den Auszug (Bild 53,2) bis zum Anschlag herausziehen.
■ Den Flachbildschirm in die gewünschte Position schwenken.
Verstauen:
■ Den Flachbildschirm in die Ausgangslage zurückschwenken.
■ Den Auszug (Bild 53,2) einschieben, bis die Entriegelungsleiste (Bild 53,1) einrastet.
6.7 Heizen

Bei Heizbetrieb wird das Abgasrohr im Kleiderschrank heiß. Deshalb keine hitzeempfindlichen Kleidungsstücke in unmittelbarer Nähe des Abgasrohres aufbewahren (siehe auch Kapitel 9).
6.8 Lüften

Der Sauerstoff im Fahrzeuginneren wird durch die Atmung oder durch den Betrieb des Gaskochers oder anderer Einbaugeräte verbraucht. Daher muss der Sauerstoff ständig ersetzt werden. Zu diesem Zweck sind im Fahrzeug Zwangslüftungen (Dachhauben mit Zwangslüftung oder Pilzdachlüfter) eingebaut. Zwangslüftungen niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten. Es droht Erstickungsgefahr durch erhöhten CO₂-Gehalt.

Bei bestimmten Witterungsverhältnissen kann trotz ausreichender Belüftung an metallischen Gegenständen Kondenswasser auftreten (z. B. an der Boden-Fahrwerk-Verschraubung). An Durchbrüchen (z. B. Pilzdachlüftern, Dachhaubenrändern, Steckdosen, Einfüllstutzen, Klappen usw.) können zusätzliche Kältebrücken entstehen.
Kondenswasser
Durch häufiges und gezieltes Lüften für ständigen Luftaustausch sorgen. Nur auf diese Weise wird verhindert, dass sich bei kühler Witterung Kondenswasser bildet. Wenn Heizleistung, Luftverteilung und Lüftung aufeinander abgestimmt sind, lässt sich in kühlen Jahreszeiten ein angenehmes Wohnklima schaffen. Das Fahrzeug bei längerer Standzeit ab und zu gut durchlüften, v. a. im Sommer, weil Hitzestau möglich ist.
6.9 Fenster

Die Fenster sind mit Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo schnappen nach Lösen der Verriegelung durch Zugkraft selbstständig in die Ausgangsstellung zurück. Um die Zugmechanik nicht zu beschädigen, das Verdunklungsrollo oder Insektenschutzrollo festhalten und langsam in die Ausgangsstellung zurückführen. Rollos nicht über einen längeren Zeitraum geschlossen halten, da sonst mit erhöhter Materialermüdung zu rechnen ist. Vor Fahrtbeginn die Fenster schließen. Je nach Witterung die Fenster so weit schließen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Zum Öffnen und Schließen der Fenster alle Verriegelungshebel öffnen oder schließen, die am Fenster angebaut sind.

Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Fenster schließen. Im Inneren der Acrylglas-Doppelscheibe kann sich bei starken Temperaturunterschieden oder extremen Witterungsverhältnissen ein leichter Beschlag aus Kondenswasser bilden. Die Scheibe ist so konstruiert, dass bei steigenden Außentemperaturen das Kondenswasser wieder verdunsten kann. Eine Beschädigung der Acrylglas-Doppelscheibe durch Kondenswasser ist nicht zu befürchten.
6.9.1 Ausstellfenster mit Dreh-Ausstellern

Beim Ausstellen der Ausstellfenster darauf achten, dass keine Verwindungen auftreten. Ausstellfenster gleichmäßig ausstellen und schließen.

Bild 54 Verriegelungshebel in Stellung "geschlossen"

Bild 55 Ausstellfenster mit Dreh-Aus- stellern, geöffnet
Öffnen:
■ Den Verriegelungshebel (Bild 54,3) eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Ausstellfenster bis zur gewünschten Stellung öffnen und mit Rändelknopf (Bild 55,1) feststellen.
Das Ausstellfenster bleibt in der gewünschten Stellung arretiert.
Schließen:
■ Rändelknopf (Bild 55,1) drehen, bis Arretierung freigegeben wird.
■ Das Ausstellfenster schließen.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 54,3) eine viertel Umdrehung zum Fensterrahmen hin drehen. Die Verriegelungsnase (Bild 54,2) liegt auf der Innenseite der Fensterverriegelung (Bild 54,1).

Bild 56 Verriegelungshebel in Stellung "Dauerbelüftung"
Dauerbelüftung
Mit dem Verriegelungshebel lässt sich das Ausstellfenster in 2 verschiedene Stellungen bringen:
• in Stellung "Dauerbelüftung" (Bild 56)
- in Stellung "fest verschlossen" (Bild 54)
Um das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" zu bringen:
■ Den Verriegelungshebel (Bild 56,3) eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Ausstellfenster leicht nach außen drücken.
■ Den Verriegelungshebel wieder zurückdrehen. Die Verriegelungsnase (Bild 56,2) dabei in die Aussparung der Fensterverriegelung (Bild 56,1) einfahren.
Das Ausstellfenster darf während der Fahrt nicht in Stellung "Dauerbelüftung" stehen.
Bei Regen kann Spritzwasser in den Wohnbereich eindringen, wenn das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" steht. Deshalb die Ausstellfenster vollständig schließen.
6.9.2 Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern

Das Fenster ganz öffnen, um die Arretierung freizugeben. Wenn die Arretierung nicht freigegeben und das Fenster trotzdem geschlossen wird, kann das Fenster wegen des großen Gegendrucks reißen.
Beim Ausstellen der Ausstellfenster darauf achten, dass keine Verwindungen auftreten. Ausstellfenster gleichmäßig ausstellen und schließen.

Bild 57 Verriegelungshebel in Stellung "geschlossen"

Bild 58 Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern, geöffnet
Öffnen:
■ Den Verriegelungshebel (Bild 57,3) eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Ausstellfenster bis zur gewünschten Raststellung öffnen. Der Automatik-Aussteller (Bild 58,1) rastet selbstständig ein.
Das Ausstellfenster bleibt in der gewünschten Stellung arretiert.
Schließen:
■ Ausstellfenster so weit ausstellen, bis die Arretierung freigegeben wird.
■ Das Ausstellfenster schließen.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 57,3) eine viertel Umdrehung zum Fensterrahmen hin drehen. Die Verriegelungsnase (Bild 57,2) liegt auf der Innenseite der Fensterverriegelung (Bild 57,1).

Bild 59 Verriegelungshebel in Stellung "Dauerbelüftung"
Dauerbelüftung
Mit dem Verriegelungshebel lässt sich das Ausstellfenster in zwei verschiedene Stellungen bringen:
• in Stellung "Dauerbelüftung" (Bild 59)
- in Stellung "fest verschlossen" (Bild 57).
Um das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" zu bringen:
■ Den Verriegelungshebel (Bild 59,3) eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Ausstellfenster leicht nach außen drücken.
■ Den Verriegelungshebel eine viertel Umdrehung zum Fensterrahmen hin drehen. Die Verriegelungsnase (Bild 59,2) dabei in die Aussparung der Fensterverriegelung (Bild 59,1) einfahren.
Das Ausstellfenster darf während der Fahrt nicht in Stellung "Dauerbelüftung" stehen.
Bei Regen kann Spritzwasser in den Wohnbereich eindringen, wenn das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" steht. Deshalb die Ausstellfenster vollständig schließen.
6.9.3 Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo

Die Rollos vor der Fahrt öffnen. Wenn die Rollos geschlossen sind, kann die Federwelle durch die Erschütterungen beschädigt werden.
Die Fenster sind mit Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo sind getrennt voneinander bedienbar.

Bild 60 Ausstellfenster
Verdunklungsrollo Das Verdunklungsrollo befindet sich im oberen Rollokasten.
Schließen:
■ Verdunklungsrollo am Griff (Bild 60,2) nach unten ziehen. Wenn das Verdunklungsrollo ganz geschlossen wird, das Verdunklungsrollo auf beiden Seiten am Fensterrahmen in die Arretierung (Bild 60,3) einhängen.
Öffnen:
■ Wenn das Verdunklungsrollo vollständig geschlossen ist: Den Griff (Bild 60,2) nach unten drücken und den Griff dabei leicht nach innen ziehen. Das Verdunklungsrollo aus den Arretierungen links und rechts am Fensterrahmen aushängen.
■ Wenn sich das Verdunklungsrollo in Zwischenposition befindet: Den Griff (Bild 60,2) leicht nach unten ziehen, bis sich die Arretierung gelöst hat.
■ Verdunklungsrollo am Griff langsam zurückführen.
Insektenschutzrollo Das Insektenschutzrollo befindet sich im oberen Rollokasten.
Schließen:
■ Insektenschutzrollo am Griff (Bild 60,1) nach unten ziehen und auf beiden Seiten am Fensterrahmen in die Arretierung (Bild 60,3) einhängen.
Öffnen:
Griff (Bild 60,1) nach unten drücken und den Griff dabei leicht nach innen ziehen. Das Insektenschutzrollo aus den Arretierungen links und rechts am Fensterrahmen aushängen.
■ Insektenschutzrollo am Griff langsam zurückführen.
6.10 Dachhauben
Je nach Modell sind im Fahrzeug Dachhauben mit oder ohne Zwangslüftung eingebaut. Wenn eine Dachhaube ohne Zwangslüftung eingebaut ist, erfolgt die Zwangslüftung über Pilzdachlüfter.

▶ Die Lüftungsöffnungen der Zwangslüftungen stets offen halten. Zwangslüftungen niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten.

Die Dachhauben sind mit Faltverdunklung und Insektenschutzrollo oder faltbarem Insektenschutz ausgestattet. Das Insektenschutzrollo schnappt nach Lösen der Verriegelung durch Zugkraft selbstständig in die Ausgangsstellung zurück. Um die Zugmechanik nicht zu beschädigen, das Insektenschutzrollo festhalten und langsam in die Ausgangsstellung zurückführen.
Rollos nicht über einen längeren Zeitraum geschlossen halten, da sonst mit erhöhter Materialermüdung zu rechnen ist.
Wenn die Faltverdunklung vollständig geschlossen ist, kann es bei starker Sonneneinstrahlung zu einem Hitzestau zwischen der Faltverdunklung und der Dachhaube kommen. Die Dachhaube kann beschädigt werden. Deshalb bei starker Sonneneinstrahlung die Faltverdunklung nur zu 2/3 schließen. Die Dachhaube leicht öffnen oder in Lüftungsstellung bringen.
Je nach Witterung die Dachhauben so weit schließen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
▷ Die Dachhauben nicht betreten.
▶ Vor Fahrtbeginn die Dachhauben schließen.
▶ Vor Fahrtbeginn die Verriegelung der Dachhauben prüfen.
Beim Verlassen des Fahrzeugs immer die Dachhauben schließen.

6.10.1 Kipp-Dachhaube
Die Kipp-Dachhaube kann einseitig ausgestellt werden. Dabei sind drei Neigungswinkel und eine Lüftungsstellung möglich.
Ein Verlängerungshaken befindet sich im Eingangsbereich.

Bild 61 Kipp-Dachhaube, Verriegelung Bild 62 Kipp-Dachhaube
Ausstellen:
■ Den Hebel (Bild 61,1 bzw. Bild 62,3) eine viertel Umdrehung drehen.
■ Die Kipp-Dachhaube am Hebel nach oben drücken.
Schließen:
■ Die Kipp-Dachhaube am Hebel nach unten ziehen.
■ Den Hebel eine viertel Umdrehung drehen. Die Verriegelung (Bild 61,4) muss in die untere Öffnung (Bild 61,3) gleiten.
In Lüftungsstellung verriegeln:
■ Die Kipp-Dachhaube am Hebel nach unten ziehen.
■ Den Hebel eine viertel Umdrehung drehen. Die Verriegelung (Bild 61,4) muss in die obere Öffnung (Bild 61,2) gleiten.

Bei Regen kann Wasser in den Wohnbereich eindringen, wenn die Kipp-Dachhaube in Lüftungsstellung steht. Deshalb Kipp-Dachhaube vollständig schließen.
Faltverdunklung
Die Faltverdunklung kann bei geöffneter oder geschlossener Kipp-Dachhaube beliebig weit geschlossen werden.
Schließen:
■ Die Faltverdunklung (Bild 62,1) ausziehen und an gewünschter Position loslassen. Die Faltverdunklung bleibt in dieser Position stehen.
Öffnen:
■ Die Faltverdunklung am Griff langsam in Ausgangsstellung schieben.
Insektenschutzrollo

Das Insektenschutzrollo kann beschädigt werden, wenn es bei geschlossener Kipp-Dachhaube geschlossen wird. Deshalb das Insektenschutzrollo nur bei geöffneter Kipp-Dachhaube schließen.
Schließen:
■ Insektenschutzrollo (Bild 62,2) ausziehen, bis es an der Verriegelung an der gegenüberliegenden Seite einrastet.
Öffnen:
■ Insektenschutzrollo an der Leiste leicht nach oben drücken. Arretierung wird gelöst.
■ Insektenschutzrollo langsam in Ausgangsstellung zurückführen.
6.10.2 Heki-Dachhaube (mini und midi) (teilweise Sonderausstattung)

Bild 63 Sicherungsknopf an der Heki-Dachhaube

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1 2 3 BLUE00523Bild 64 Heki-Dachhaube, Führung
Die Heki-Dachhaube wird einseitig ausgestellt.
Öffnen:
■ Den Sicherungsknopf (Bild 63,2) drücken und den Bügel (Bild 63,1) mit beiden Händen nach unten ziehen.
■ Den Bügel (Bild 64,1) in den Führungen (Bild 64,2) bis in die hinterste Position (Bild 64,3) ziehen.
Schließen:
■ Den Bügel (Bild 64,1) mit beiden Händen leicht nach oben drücken.
■ Den Bügel in den Führungen zurückschieben.
■ Den Bügel mit beiden Händen nach oben drücken, bis der Bügel oberhalb des Sicherungsknopfes (Bild 63,2) liegt.

Bild 65 Heki-Dachhaube in Lüftungsstellung
Lüftungsstellung Die Heki-Dachhaube kann in zwei Lüftungsstellungen gebracht werden: Schlechtwetterstellung und Mittelstellung
■ Den Sicherungsknopf (Bild 63,2) drücken und den Bügel (Bild 63,1) mit beiden Händen nach unten ziehen.
■ Den Bügel in den Führungen (Bild 64,2) bis zur gewünschten Stellung ziehen.
■ Den Bügel leicht nach oben drücken und in die gewählte Führung (Bild 65,1 oder 2) schieben.
Faltverdunklung Um die Faltverdunklung zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
■ Die Faltverdunklung am Griff ausziehen und an gewünschter Position loslassen. Die Faltverdunklung bleibt in dieser Position stehen.
Öffnen: ■ Die Faltverdunklung am Griff langsam in Ausgangsstellung schieben.
Insektenschutz Um den Insektenschutz zu schließen und zu öffnen:
Schließen: ■ Den Insektenschutz am Griff zum gegenüberliegenden Griff der Faltverdunklung ziehen.
Öffnen: ■ Den Insektenschutz am Griff langsam zurückführen.
6.10.3 Heki-Dachhaube (Sonderausstattung)

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1 2 3 4 DET00111
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1 2 3 4 5 DET00256Bild 66 Heki-Dachhaube, geschlossen Bild 67 Heki-Dachhaube in Lüftungsstellung 1
Die Heki-Dachhaube kann einseitig ausgestellt werden.
Öffnen: ■ Sicherungsknopf (Bild 66,1) drücken und Verriegelungshebel (Bild 66,2) eine viertel Umdrehung nach innen drehen.
■ Bügel (Bild 66,4) nach unten aus der Arretierung ziehen.
■ Heki-Dachhaube mit dem Bügel nach oben drücken.
■ Bügel wieder in die Arretierung drücken.
Schließen: ■ Bügel (Bild 66,4) nach unten aus der Arretierung ziehen.
■ Heki-Dachhaube mit dem Bügel nach unten ziehen.
■ Verriegelungshebel (Bild 66,2 und Bild 67,2) eine viertel Umdrehung drehen. Die Nase der Dachverriegelung (Bild 67,5) muss dabei in die obere Verriegelungsgabel (Bild 67,3) eingreifen.
■ Bügel wieder in die Arretierung drücken.
Lüftungsstellung ■ Heki-Dachhaube öffnen und leicht nach außen drücken.
(Variante 1):
■ Sicherungsknopf (Bild 67,1) drücken und Verriegelungshebel (Bild 67,2) zurückdrehen. Die Nase der Dachverriegelung (Bild 67,5) muss dabei in die untere Verriegelungsgabel (Bild 67,4) eingreifen.
■ Bügel wieder in die Arretierung drücken.

Bild 68 Heki-Dachhaube in Lüftungsstellung 2
Lüftungsstellung (Variante 2):
■ Heki-Dachhaube öffnen.
■ Bügel (Bild 68,3) in die Halterung (Bild 68,1) einlegen.
■ Hebel (Bild 68,2) über den Bügel legen.

Bild 69 Heki-Dachhaube, Rollo-Verriegelung
Verdunklungsrollo Um das Verdunklungsrollo zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
■ Verdunklungsrollo am Griff zum gegenüberliegenden Griff des Insekten-schutzrollos (Bild 66,3) ziehen und einrasten lassen.
Öffnen:
■ Verdunklungsrollo mit einer Hand am Griff festhalten.
■ Mit der anderen Hand die Entriegelungsleiste (Bild 69,1) am Griff des Insektenschutzrollos (Bild 69,2) in Richtung Griff drücken. Die Verriegelung wird gelöst.
■ Das Verdunklungsrollo am Griff langsam zurückführen.
Insektenschutzrollo Um das Insektenschutzrollo zu schließen und zu öffnen:
Schließen:
Insektenschutzrollo am Griff (Bild 66,3) zum gegenüberliegenden Griff des Verdunklungsrollos ziehen und einrasten lassen.
Öffnen:
■ Insektenschutzrollo am Griff festhalten und die Entriegelungsleiste (Bild 69,1) in Richtung Griff drücken. Die Verriegelung wird gelöst.
■ Das Insektenschutzrollo am Griff langsam zurückführen.
6.11 Tische
6.11.1 Hängetisch

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1 2 3 4 BLUEOC0398Bild 70 Hängetisch
Der Hängetisch kann als Bettunterbau benutzt werden.
Umbau zum Bettunterbau:
■ Tischplatte (Bild 70,1) ca. 45° anheben.
■ Unteres Fußteil (Bild 70,4) nach unten ziehen und um 90° umklappen.
■ Tisch aus der Halteleiste (Bild 70,2) nehmen.
■ Tisch in die untere Halteleiste (Bild 70,3) einhängen.
6.11.2 Schwenktisch

Bild 71 Schwenktisch
Der Schwenktisch kann durch seinen Schwenkmechanismus als Bettunterbau benutzt werden.
Umbau zum Bettunterbau:
■ Den Griff (Bild 71,2) in die waagrechte Position drehen.
■ Die Tischplatte (Bild 71,1) in einem Bogen nach unten schwenken, bis der Griff einrastet.
■ Den Griff in die senkrechte Position zurückdrehen. Der Schwenkmechanismus ist verriegelt.
6.11.3 Hängetisch und Schwenktisch

Bild 72 Hängetisch und Schwenktisch Bild 73 Nach Umbau zur Rundsitzgruppe
Die Kombination aus Hängetisch und Schwenktisch kann zur Rundsitzgruppe umgebaut werden.
Umbau zur Rundsitzgruppe:
■ Zwei Verschlüsse (Bild 72,2) an der Unterseite der Tischplatte öffnen.
■ Schwenktisch (Bild 72,3) etwas zur Mitte ziehen.
■ Tischplatte des Hängetisches (Bild 72,1) ca. 45° anheben.
■ Unteres Fußteil des Hängetisches nach unten ziehen und um 90° umklappen.
■ Hängetisch aus der oberen Halteleiste nehmen.
■ Hängetisch in die untere Halteleiste einhängen und mit dem Fuß auf dem Boden abstellen.
■ Zusatzpolster auflegen.
■ Schwenktisch wieder nach hinten schieben (Bild 73).
6.12 Betten
6.12.1 Etagenbett

Das Etagenbett nur benutzen, wenn das Sicherungsnetz aufgespannt ist.
Das Etagenbett maximal mit 100 kg belasten.
- Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Etagenbett lassen.
▶ Besonders bei Kleinkindern unter 6 Jahren immer darauf achten, dass sie nicht aus dem Etagenbett fallen können.
Für Kinder geeignete, separate Kinderbetten oder Reisekinderbetten verwenden.
Je nach Modell ist das Fahrzeug mit einem Etagenbett ausgestattet. Das Etagenbett kann ohne zusätzliche Umbauten sofort benutzt werden.
6.12.2 Festes Bett

▶ Lattenrost beim Schließen nicht nach unten fallen lassen!

Unter dem Bett befindet sich der Bettkasten. Im Bettkasten kann z. B. Bettwäsche aufbewahrt werden.
Zum Einräumen und Ausräumen des Bettkastens den Lattenrost nach oben klappen.
Je nach Modell ist am Lattenrost eine Stange zum Aufstellen vorhanden.
Öffnen:
■ Lattenrost (Bild 74,1) anheben, Stange (Bild 74,2) aus Verankerung lösen und in Loch der Halterung (Bild 74,3) einstecken.
Schließen:
■ Lattenrost (Bild 74,1) anheben, Stange (Bild 74,2) aus Halterung (Bild 74,3) lösen und in Verankerung einklemmen.
■ Lattenrost vorsichtig ablassen.
6.13 Sitzgruppen zum Schlafen umbauen
6.13.1 Längs- und Mittelsitzgruppe ohne Zusatzpolster

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1 2 3 2 1
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1 2 3 2 1 BUE00167Bild 75 Vor dem Umbau
1 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h

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1 2 2 1 BU.E00168Bild 76 Nach dem Umbau
■ Tisch (Bild 75,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 6.11).
■ Die Sitzpolster (Bild 76,2) zur Mitte ziehen.
■ Die Rückenpolster (Bild 76,1) zwischen die Sitzpolster und die Wand legen.
6.13.2 Längs- und Mittelsitzgruppe mit Zusatzpolster

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1 2 3 2 1
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1 2 3 2 1 BUE001671 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h
4 Zusatzpolster
Bild 77 Vor dem Umbau

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2 4 2
Bild 78 Nach dem Umbau
■ Tisch (Bild 77,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 6.11).
■ Die Rückenpolster (Bild 78,1) abnehmen und beiseite legen.
■ Das Zusatzpolster (Bild 78,4) aufklappen und zwischen die Sitzpolster (Bild 78,2) legen.
6.13.3 Längs- und Mittelsitzgruppe ohne Bettkastenverlängerung

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1 2 3 4 5
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1 2 3 4 51 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h
4 Sitzpolster
5 Rückenpolster
6 Zusatzpolster
Bild 79 Vor dem Umbau

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1 2 3 4 5
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1 2 3 4 5BUE00925
Bild 80 Während des Umbaus

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1 2 6 4BUE00939
Bild 81 Nach dem Umbau
■ Tisch (Bild 79,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 6.11).
■ Das Rückenpolster (Bild 80,5) abnehmen und beiseite legen.
■ Das Sitzpolster (Bild 80,2) zur Mitte ziehen.
■ Das Rückenpolster (Bild 81,1) zwischen das Sitzpolster und die Wand legen.
■ Das Zusatzpolster (Bild 81,6) zwischen die Sitzpolster (Bild 81,2 und 4) legen.
6.13.4 Rundsitzgruppe mit rechteckigem Tisch

Je nach Modell kann die Sitzgruppe von der hier dargestellten in Form und Lage abweichen.

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8 7 6 1 2 3 4 5
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8 1 2 3 7 4 5 6 BUE005301 Rückenpolster
2 Sitzpolster
3 T i s c h
4 Sitzpolster
5 Rückenpolster
6 Rückenpolster
7 Rückenpolster
8 Rückenpolster
9 Zusatzpolster
Bild 82 Vor dem Umbau

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8 7 6 1 2 3 4 5
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8 1 2 3 7 4 5 6 BUE00631Bild 83 Während des Umbaus

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1 2 9 4 5 BLUE00532Bild 84 Nach dem Umbau
■ Tisch (Bild 82,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 6.11).
■ Die Sitzpolster (Bild 83,2 und 4) zur Mitte ziehen.
■ Die Rückenpolster (Bild 83,1 und 5) zwischen die Sitzpolster und die Außenwand legen
■ Die Rückenpolster (Bild 83,6, 7 und 8) abnehmen und beiseite legen.
■ Das Zusatzpolster (Bild 84,9) zwischen die Sitzpolster (Bild 84,2 und 4) legen.
6.13.5 Bettverbreiterung zur Liegewiese (Sonderausstattung)

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4 3 5 2 1
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3 4 5 BLUE0018Bild 85 Vor dem Umbau

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1 Rückenpolster 2 S i t z p o l s t e r 3 S i t z p o l s t e r 4 Rückenpolster 5 T i s c h 6 Z u s a t z b r e t t 7 Z u s a t z b r e t t 8 S i t z t r u h e 9 Zusatzpolster 10 Zusatzpolster
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7 5 8 6
Bild 86 Während des Umbaus

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4 3 9 2 10
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10 7 5 2 BUE00820Bild 87 Nach dem Umbau
■ Tisch (Bild 85,5) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 6.11).
■ Die Rückenpolster (Bild 85,1 und 4) und die Sitzpolster (Bild 85,2 und 3) abnehmen.
■ Zusatzbrett (Bild 86,6) mit Stangenscharnier an Sitztruhe (Bild 86,8) befestigen und ausklappen.
■ Zusatzbrett (Bild 86,7) auflegen.
■ Das Sitzpolster (Bild 87,3) in die Mitte legen.
Das Rückenpolster (Bild 87,4) zwischen das Sitzpolster (Bild 87,3) und die Wand legen.
■ Das Sitzpolster (Bild 87,2) an die Wand legen.
■ Das Zusatzpolster (Bild 87,9) zwischen die Sitzpolster legen.
■ Das Zusatzpolster (Bild 87,10) neben das Bett legen.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Gasanlage des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Sicherheit
• das Wechseln von Gasflaschen
• die Gasabsperrventile
• den externen Gasanschluss
• die automatische Umschaltanlage
• die Gaswarnanlage
Die Bedienung der gasbetriebenen Geräte des Fahrzeugs ist im Kapitel 9 beschrieben.
7.1 Allgemeines

▶ Vor Fahntbeginn und beim Verlassen des Fahrzeugs alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil schließen.
Beim Befüllen des Kraftstofftanks des Zugfahrzeugs, auf Fähren und in der Garage darf keine mit Gas betriebene Brennstelle (Gaskocher, Gasheizung, Gasboiler usw.) in Betrieb sein. Explosionsgefahr!
Die Gasanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt warten, reparieren oder ändern lassen.
Die Gasanlage vor Inbetriebnahme, mindestens aber alle 2 Jahre, von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Bei Änderungen an der Gasanlage die Gasanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Auch der Gasdruckregler und die Abgasrohre müssen geprüft werden. Bürstner empfiehlt, den Gasdruckregler nach spätestens 6 Jahren ersetzen zu lassen.
Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften.
Bei Defekt an der Gasanlage: Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen.
▶ Defekt an der Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
▶ Vor Inbetriebnahme offener Brennstellen (Gaskocher) eine Dachhaube öffnen.
▶ Gaskocher nicht für Heizzwecke verwenden.
▶ Wenn das Fahrzeug oder die Gasgeräte nicht benutzt werden, das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Wenn mehrere Gasgeräte vorhanden sind, ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil erforderlich. Wenn einzelne Gasgeräte nicht genutzt werden, das jeweilige Gasabsperrventil schließen.
Zündsicherungen müssen nach Erlöschen der Gasflamme innerhalb einer Minute schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar. Funktion von Zeit zu Zeit prüfen.
Die eingebauten Gasgeräte sind ausschließlich für einen Betrieb mit Propangas, Butangas oder mit einem Gemisch beider Gase ausgelegt. Der Gasdruckregler sowie alle eingebauten Gasgeräte sind auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt.

▶ Propangas ist bis -42 °C, Butangas dagegen nur bis 0 °C vergasungsfähig. Bei tieferen Temperaturen ist kein Gasdruck mehr vorhanden. Butangas ist für den Winterbetrieb nicht geeignet.
▶ Regelmäßig den Gasschlauch am Gasflaschenanschluss auf Dichtheit prüfen. Der Gasschlauch darf keine Risse aufweisen und nicht porös sein. Den Gasschlauch spätestens 10 Jahre nach Herstellungsdatum in einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen. Der Betreiber der Gasanlage muss den Austausch veranlassen.
Der Gaskasten ist aufgrund seiner Funktion und Konstruktion ein nach außen offener Raum. Die serienmäßig eingebaute Zwangslüftung nie abdecken oder zustellen. Ausströmendes Gas kann sonst nicht nach außen abgeleitet werden.
▶ Den Gaskasten nicht als Stauraum benutzen, da Feuchtigkeit eindringen kann.
▶ Den Gaskasten vor dem Zugriff Unbefugter sichern. Dazu den Gaskasten verschließen.
Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche muss zugänglich sein.
▶ Nur gasbetriebene Geräte (z. B. Gasgrill) anschließen, die für einen Gasdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Das Abgasrohr muss an der Heizung und am Kamin dicht und fest angeschlossen sein. Das Abgasrohr darf keine Beschädigungen aufweisen.
Abgase müssen ungehindert ins Freie austreten können und Frischluft muss ungehindert eintreten können. Deswegen dürfen keine Schneewälle oder Schürzen am Fahrzeug anliegen. Die Ansaugöffnungen unter dem Fahrzeugboden freihalten und sauber halten.
7.2 Gasflaschen

Gasflaschen nur im Gaskasten mitführen.
Gasflaschen im Gaskasten senkrecht aufstellen.
Gasflaschen verdreh- und kippsicher festzurren.
▶ Wenn die Gasflaschen nicht an den Gasschlauch angeschlossen sind, immer die Schutzkappe aufsetzen.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen, bevor der Gasdruckregler oder der Gasschlauch von der Gasflasche entfernt wird.
Gasdruckregler oder Gasschlauch nur von Hand an die Gasflaschen anschließen. Keine Werkzeuge verwenden.
Ausschließlich spezielle Gasdruckregler mit Sicherheitsventil für den Einsatz in Fahrzeugen verwenden. Andere Gasdruckregler sind nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.
▶ Bei Temperaturen unter 5 °C Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Gasdruckregler verwenden.
▶ Nur 11-kg- oder 5-kg-Gasflaschen verwenden. Campinggasflaschen mit eingebautem Rückschlagventil (blaue Flaschen mit max. 2,5 bzw. 3 kg Inhalt) dürfen in Ausnahmefällen mit einem Sicherheitsventil verwendet werden.
Für Außengasflaschen möglichst kurze Schlauchlänge verwenden (max. 150 cm).
▶ Niemals die Belüftungsöffnungen im Boden unter den Gasflaschen blockieren.

▷ Verschraubungen am Gasdruckregler haben Linksgewinde.
Für gasbetriebene Geräte muss der Gasdruck auf 30 mbar reduziert werden.
Direkt am Flaschenventil unverstellbaren Gasdruckregler mit Sicherheitsventil anschließen.
Der Gasdruckregler reduziert den Gasdruck der Gasflasche auf den Betriebsdruck der Gasgeräte.
Wenn 2 Gasflaschen gleichzeitig verwendet werden: Gasdruckregler mit automatischer Umschaltung anschließen.
Informationen bei der Bürstner-Servicestelle.
Zum Befüllen und Anschließen der Gasflaschen in Europa führt der Bürstner-Zubehörhandel entsprechende Euro-Füllsets bzw. Euro-Flaschensets.
Informationen zur Gasversorgung in Europa sind in Kapitel 17 angegeben.
7.3 Gasflaschen wechseln

▶ Beim Wechseln der Gasflaschen nicht rauchen und keine offenen Flammen entzünden.
Nach dem Wechseln der Gasflaschen prüfen, ob an den Anschluss-Stellen Gas austritt. Dazu die Anschluss-Stelle mit Lecksuch-Spray besprühen. Der Bürstner-Zubehörhandel bietet diese Mittel an.

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30 mba BLUE00227Bild 88 Gaskasten
■ Außenklappe für Gaskasten öffnen (siehe Kapitel 6).
■ Haupt-Absperrventil (Bild 88,1) an der Gasflasche (Bild 88,2) schließen. Pfeilrichtung beachten.
■ Gasschlauch (Bild 88,3) von Hand von der Gasflasche abschrauben (Linksgewinde).
■ Befestigungsgurte lösen und Gasflasche herausnehmen.
■ Gefüllte Gasflasche in den Gaskasten stellen.
■ Gasflasche mit den Befestigungsgurten befestigen.
■ Gasschlauch von Hand auf Gasflasche schrauben (Linksgewinde).
7.4 Gasabsperrventile

Bild 89 Symbole der Gasabsperrven- tile
1 Kochstelle
2 Boiler (Sonderausstattung)
3 Backofen (Sonderausstattung)
4 Kühlschrank
5 Heizung
Im Fahrzeug ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil (Bild 89) eingebaut. Die Gasabsperrventile befinden sich hinter einer Klappe im Küchenbereich.
7.5 Externer Gasanschluss (Sonderausstattung)

▶ Wenn der externe Gasanschluss nicht genutzt wird, immer das Gasabsperrventil schließen.
Am externen Gasanschluss nur Gasverbraucher anschließen, die den passenden Adapter haben.
▶ Nur externe Gasverbraucher anschließen, die auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Darauf achten, dass nach dem Anschließen und nach dem Öffnen des Gasabsperrventils kein Gas an der Anschluss-Stelle austritt. Wenn der externe Gasanschluss nicht dicht ist, strömt Gas ins Freie. Sofort das Gasabsperrventil und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Den externen Gasanschluss von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
Während ein externer Gasverbraucher angeschlossen wird, darf sich keine Funkenquelle in der Nähe des externen Gasanschlusses befinden.
▶ Den externen Gasanschluss nicht zum Befüllen der Gasflaschen verwenden. Die Hinweisaufkleber am externen Gasanschluss beachten.

Bild 90 Externer Gasanschluss, Gas- absperrventil geschlossen
Der externe Gasanschluss (Bild 90) befindet sich vorne rechts neben dem Gaskasten.
■ Externes Gasgerät an der Anschluss-Stelle (Bild 90,1) anschließen.
■ Das Gasabsperrventil (Bild 90,2) öffnen.
7.6 Duomatic-Umschaltanlage (Sonderausstattung)

▶ Die Umschaltanlage nicht in geschlossenen Räumen verwenden.

Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
Die Duomatic ist eine automatische Umschaltanlage mit Fernanzeige für eine Zwei-Flaschen-Gasanlage. Die Duomatic-Umschaltanlage schaltet automatisch die Gaszufuhr von der Betriebsflasche auf die Reserveflasche um, wenn die Betriebsflasche leer oder nicht mehr betriebsbereit ist. Dabei können die Gasverbraucher in Betrieb bleiben. Die Duomatic-Umschaltanlage ist geeignet für alle handelsüblichen Gasflaschen von 3 kg bis 33 kg.

Bild 91 Duomatic-Umschaltanlage Bild 92 Bedieneinheit
Aufbau der Anlage
Die Duomatic-Umschaltanlage besteht aus einem Zentralregler (Bild 91,3) und einem Umschaltregler (Bild 91,5). Mit dem Drehknopf (Bild 91,6) am Umschaltregler kann bestimmt werden, welche der Gasflaschen als Betriebsflasche und welche Gasflasche als Reserveflasche verwendet wird.
Beide Regler sind mit einem Druckwächter und der Regler-Enteisungsanlage Eis-Ex ausgestattet. So werden Störungen der Gasanlage im Winter vermieden.
Das Manometer (Bild 91,2) am Zentralregler zeigt den Druck in der Gasflasche an, nicht den Füllstand der Gasflasche. Mit dem Manometer kann die Gasflasche auf Dichtheit geprüft werden.
An der Bedieneinheit (Bild 92) können nur die elektrischen Funktionen geschaltet werden. Die Haupt-Absperrventile der Gasflaschen (Bild 91,1 und 4) müssen von Hand geöffnet werden.
Der Zentralregler gewährleistet einen konstanten Gasdruck, unabhängig davon, welche Gasflasche Gas liefert. Die zwei Kontroll-Leuchten an der Bedieneinheit zeigen an, welcher Gasflasche Gas entnommen werden kann. Wenn beide Kontroll-Leuchten leuchten, zeigt die Stellung des Drehknopfes am Umschaltregler, welcher Gasflasche gerade Gas entnommen wird.

Bei Betrieb mit nur einer Gasflasche (z. B. im Sommer) den Zentralregler an diese Gasflasche anschließen. Den Drehknopf am Umschaltregler auf den roten Bereich stellen.
Betriebsarten Die Duomatic-Umschaltanlage hat zwei Betriebsarten:
● Winterbetrieb "Ein und Heizen"
- Sommerbetrieb "Ein"
In Betrieb nehmen:
■ Die Haupt-Absperrventile an den Gasflaschen (Bild 91,1 und 4) öffnen.
■ Mit dem Drehknopf (Bild 91,6) am Umschaltregler (Bild 91,5) die Gasflasche wählen, der vorrangig das Gas entnommen werden soll (Betriebsflasche).
Den Drehknopf immer bis zum Anschlag drehen.
Wenn der Drehknopf im roten Bereich steht, wird das Gas vorrangig der Gasflasche mit dem Zentralregler (Bild 91,3) entnommen.
Wenn der Drehknopf im grünen Bereich steht, wird das Gas vorrangig der Gasflasche mit dem Umschaltregler (Bild 91,5) entnommen.
■ An der Bedieneinheit (Bild 92) die Duomatic-Umschaltanlage einschalten. Dazu den Wippschalter (Bild 92,2) auf Winterbetrieb "Ein und Heizen" (Bild 92,4) oder auf Sommerbetrieb "Ein" (Bild 92,6) stellen. Beide Gasdruckregler sind jetzt entlüftet. Die Betriebsanzeige (Bild 92,3) leuchtet.
Ausschalten:
■ Den Wippschalter (Bild 92,2) auf " "(Bild 92,5) stellen. Die Betriebsanzeige (Bild 92,3) erlischt.
■ Die Haupt-Absperrventile an den Gasflaschen (Bild 91,1 und 4) schließen.
Fernanzeige
Die Kontroll-Leuchten an der Bedieneinheit (Bild 92) signalisieren im Fahrzeuginneren, ob die Gasflaschen betriebsbereit sind.
- Kontroll-Leuchte "A" (Bild 92,1): Gasflasche am Zentralregler
- Kontroll-Leuchte "B" (Bild 92,7): Gasflasche am Umschaltregler
Gasflaschenwechsel
Wenn eine Kontroll-Leuchte während des Betriebs erlischt, ist die zugehörige Gasflasche leer und muss gewechselt werden. Die Reserveflasche versorgt die Gasverbraucher weiterhin mit Gas.

▶ Beim Wechseln der Gasflaschen nicht rauchen und keine offenen Flammen entzünden.

▷ Den Regler stets so montieren, dass die Schutzkappe oben ist.
Gasflaschen wechseln:
■ Das Haupt-Absperrventil an der leeren Gasflasche schließen.
■ Den Regler von der Gasflasche abschrauben.
■ Die volle Gasflasche an den Regler anschließen.
■ Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche öffnen.
■ Den Drehknopf am Umschaltregler mit einer halben Umdrehung so einstellen, dass die eben gewechselte Gasflasche als Reserveflasche dient.
7.7 Gaswarnanlage (Sonderausstattung)

▷ Wenn der Gassensor oder ein Kabel defekt ist, ertönt der Summer so lange, bis der Defekt behoben ist.
Wenn in unmittelbarer Nähe des Gassensors Deospray, Haarspray oder ein starkes Reinigungsmittel benutzt wird, kann ein Fehlalarm ausgelöst werden. Auch ein längerer Aufenthalt in einem Tunnel (Stau) kann einen Fehlalarm auslösen.
▶ Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
Die Gaswarnanlage hat zwei Aufgaben:
- Alarm bei einem Überfall mit Betäubungsgas
- Alarm bei einem Leck in der Gasanlage
Die Gaswarnanlage ist betriebsbereit, sobald das 12-V-Bordnetz mit Spannung versorgt wird.

Die blinkende LED (Bild 93,2) neben der Klemmleiste des Gassensors (Bild 93,1) zeigt die Betriebsbereitschaft an.
Summer ausschalten:
■ Die 12-V-Versorgung kurz abschalten und wieder einschalten (z. B. am Leitungsschutzschalter im Netzteil).
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur elektrischen Anlage des Caravans. Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Sicherheit
- Erklärungen von Fachbegriffen zur Batterie
• das 12-V-Bordnetz
• das Netzgerät
• das 230-V-Bordnetz
• den Anschluss an die 230-V-Versorgung
• die Sicherungsbelegung
• den Anschluss an das Zugfahrzeug
• die Außensteckdose
• den Verlauf der Leitungen
Die Bedienung der elektrisch betriebenen Geräte des Wohnaufbaus ist im Kapitel 9 beschrieben.
8.1 Generelle Sicherheitshinweise

▶ Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
Das Fahrzeug ist während eines Gewitters ein sicherer Aufenthaltsort (Faradaykäfig). Vorsichtshalber jedoch den 230-V-Anschluss trennen und die Antennen einziehen, um die elektrischen Geräte zu schützen.
8.2 Begriffe
Kapazität Als Kapazität bezeichnet man die Elektrizitätsmenge, die eine Batterie speichern kann. Die Kapazität einer Batterie wird in Amperestunden (Ah) angegeben. Wenn die Batterie eine Kapazität von 80 Ah besitzt, dann kann die Batterie 80 Stunden lang einen Strom von 1 A oder 40 Stunden lang 2 A abgeben. Äußere Einflüsse wie Temperatur verändern die Speicherfähigkeit der Batterie.
8.3 12-V-Bordnetz

Bei der Stromversorgung des Caravans über die Batterie des Zugfahrzeugs beachten, dass die Kapazität der Batterie beschränkt ist. Die Startfähigkeit des Zugfahrzeugs kann bei zu starker Entladung beeinträchtigt werden.
Die elektrische Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Caravan immer trennen, bevor der Caravan an eine 230-V-Versorgung angeschlossen wird. Dazu den Stecker aus der Steckdose des Zugfahrzeugs herausziehen.
8.4 Netzgerät

Das elektrische System des Fahrzeugs maximal mit 2200 Watt belasten.
Lüftungsschlitze nicht abdecken. Überhitzungsgefahr!
Sämtliche Verbraucher werden mit der Sicherheitskleinspannung von 12 V betrieben.

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3 2 1 BLUE00028Bild 94 Netzgerät mit 230-V-Sicherungsautomat (Toptron)
1 Flachsicherungen
2 zweipoliger Sicherungsautomat (für Sonderausstattungen)
3 zweipoliger Sicherungsautomat

Bild 95 Netzgerät mit 230-V-Sicherungsautomat (Boitier)
1 zweipoliger Sicherungsautomat
2 12-V-Sicherungen
Betrieb bei Netzanschluss
Wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen wird, schaltet das Netzgerät (Bild 94 oder Bild 95) die Stromversorgung im Wohnbereich automatisch von der Batterie des Zugfahrzeugs auf Netzbetrieb um.
Die Stromversorgungseinheit wandelt die Netzspannung für die 12-V-Verbraucher um.
Die Verbraucher werden über die Versorgungseinheit direkt gespeist.
Die 12-V-Vorzeltleuchte ist nur funktionsfähig, wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist. Die 12-V-Vorzeltleuchte kann während der Fahrt nicht in Betrieb genommen werden.

Die Batterie des Zugfahrzeugs wird über das Netzgerät nicht geladen.
Betrieb über Batterie
Wenn das Fahrzeug nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, wird der benötigte Strom der Batterie des Zugfahrzeugs entnommen, sofern der Kontakt 9 "Dauerplus" an der Steckdose des Zugfahrzeugs angeschlossen ist (siehe Anschluss-Schema am Ende dieses Kapitels).
Die Umschaltung von Netzbetrieb auf Batteriebetrieb erfolgt automatisch, sobald der dreizehnpolige Stecker des Caravans am Zugfahrzeug angeschlossen ist.
Während der Fahrt übernimmt die Batterie des Zugfahrzeugs die Versorgung der 12-V-Geräte.
Der 12-V-Betrieb des Kühlschranks funktioniert nur bei angeschlossenem Zugfahrzeug. Den 12-V-Betrieb bei längeren Zwischenstopps und Ruhepausen ausschalten, da sich sonst die Batterie des Zugfahrzeugs entleert.
Einbauort Das Netzgerät ist im Kleiderschrank eingebaut.
Thermosicherung Wenn das Netzgerät während des Betriebs durch zu hohe Umgebungstemperaturen oder durch unzureichende Belüftung zu warm wird, reduziert das Netzteil die Ausgangsleistung. Die angeschlossenen und eingeschalteten Verbraucher werden mit einer geringeren Spannung als 12 V versorgt oder durch das Umschaltrelais abgeschaltet. Wenn dieser Übertemperaturschutz (Thermosicherung) auslöst, die Belüftung des Netzgerätes verbessern und die Anzahl der eingeschalteten 12-V-Verbraucher verringern.
Wenn die Thermosicherung ausgelöst hat, schaltet sich das Netzgerät nach Abkühlung automatisch wieder ein.
8.5 230-V-Bordnetz

▶ Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
Das 230-V-Bordnetz versorgt:
- die Steckdosen mit Schutzkontakt für Geräte mit maximal 16 A
• den Kühlschrank
• das Netzgerät
Die elektrischen Verbraucher, die an das 12-V-Bordnetz des Wohnteils angeschlossen sind, werden vom Netzgerät mit Spannung versorgt.
8.5.1 230-V-Anschluss

▶ Die externe 230-V-Versorgung muss über einen Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter, 30 mA) abgesichert sein.

Die elektrische Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Caravan immer trennen, bevor der Caravan an eine 230-V-Versorgung angeschlossen wird. Dazu den Stecker aus der Steckdose des Zugfahrzeugs herausziehen.

Für die Anschluss-Stellen auf Campingplätzen (Campingverteiler) sind hoch empfindliche Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter, 30 mA) vorgeschrieben.
Das Fahrzeug kann an eine externe 230-V-Versorgung angeschlossen werden. Das Kabel darf eine Länge von höchstens 25 m haben.
8.5.2 Versorgungsleitung für externen 230-V-Anschluss

▶ Von Kabeltrommeln das Kabel vollständig abwickeln, um eine Überhitzung zu vermeiden.
Versorgungsleitung
- dreiadrige (3 x 2,5 mm ^2 ) flexible Gummischlauchleitung
- höchstens 25 m Länge
• 1 Stecker mit Schutzkontakt
- 1 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Steckvorrichtungen nach EN 60309)
Anschlussmöglichkeiten
Bürstner empfiehlt als Versorgungsleitung ein CEE-Verbindungskabel mit CEE-Stecker und CEE-Kupplung. Wenn diese Anschlussmöglichkeit nicht gegeben ist, empfiehlt Bürstner folgende Kombination mit einem Schuko-Stecker:

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1 2 3 4 5 6 HYW00161Bild 96 Anschlussmöglichkeiten 230-V-Anschluss

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1 2 HYW07711Bild 97 Anschluss an eine Winkelkupplung mit Steckdose
- Adapterkabel: CEE 17 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Bild 96,1) – Stecker mit Schutzkontakt (Bild 96,2)
- Kabeltrommel: Steckdose mit Schutzkontakt (Bild 96,3) – Stecker mit Schutzkontakt (Bild 96,4)
- Adapterkabel: Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Bild 96,5) – CEE 17 Stecker mit Schutzkontakt (Bild 96,6)

Bei Verwendung einer CEE 17 Winkelkupplung mit rückseitig eingebauter Steckdose (Bild 97,1) nur einen gummierten und versiegelten IP 44 Stecker mit Schutzkontakt (Bild 97,2) verwenden. Keine Stecker ohne Schutzkontakt (Bild 97,3) verwenden. Gefahr eines Stromschlages!
8.6 Sicherungen

▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.
▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Stromversorgung ausgeschaltet ist.
▶ Sicherungen niemals überbrücken oder reparieren.
8.6.1 12-V-Sicherungen
Die Verbraucher, die im Wohnteil an die 12-V-Versorgung angeschlossen sind, sind durch eigene Sicherungen abgesichert. Die Sicherungen sind im Netzgerät (Bild 94 oder Bild 95) oder in einer Verteilerdose in der Nähe des Netzgerätes zugänglich.

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1 2 HYW07712Bild 98 12-V-Sicherung
1 unversehrtes Sicherungselement
2 unterbrochenes Sicherungselement
Eine intakte 12-V-Sicherung ist an dem unversehrten Sicherungselement (Bild 98,1) erkennbar. Wenn das Sicherungselement unterbrochen ist (Bild 98,2), die Sicherung wechseln.
Vor dem Wechseln der Sicherungen Funktion, Wert und Farbe der betreffenden Sicherungen den nachfolgenden Angaben entnehmen. Bei einem Sicherungswechsel nur Flachsicherungen mit den Werten verwenden, die nachfolgend angegeben sind.
Sicherungen am Netzgerät (Toptron)
| Funktion Sicherungstyp Wert/Farbe | |
| Sicherungskreis 1 Flachsicherung 10 A rot | |
| Sicherungskreis 2 Flachsicherung 10 A rot | |
| Sicherungskreis 3 Flachsicherung 10 A rot | |
| Sicherungskreis 4 Flachsicherung 10 A rot | |
| Sicherungskreis 5 Flachsicherung 10 A rot |
Sicherungen am Netzgerät (Boitier)
| Wasserpumpe Flachsicherung | 5 A hellbraun | |
| Vorzeltleuchte | Flachsicherung | 7,5 A braun |
| Lichtkreis 1 Flachsicherung | 10 A rot | |
| Lichtkreis 2 Flachsicherung | 10 A rot | |
| Kühlschrank Flachsicherung | 15 A blau |
Sicherung für den Kühlschrank (Toptron)
Die Sicherung befindet sich in einer Verteilerdose in der Nähe des Netzgerätes (Bild 94).
Wechseln:
- Sicherungstyp: Flachsicherung 15 A/blau
■ Den Deckel der Verteilerdose mit einem Schraubendreher aus der Verankerung ausrasten.
■ Sicherung wechseln.
■ Nach dem Wechsel der Sicherung den Deckel in die Verteilerdose einrasten.
Sicherung der Thetford-Toilette (schwenkbare Toilette)
Die Sicherung befindet sich im Gehäuserahmen der Thetford-Kassette.

text_image
HYW07975Bild 99 Sicherung der Thetford-Toilette
1 Flachsicherung 3 A/violett
Wechseln:
■ Die Klappe für die Thetford-Kassette außen am Fahrzeug öffnen.
■ Die Thetford-Kassette vollständig herausziehen.
■ Die Sicherung (Bild 99,1) wechseln.
Sicherung der Thetford-Toilette (feste Bank)
Die Sicherung befindet sich im Gehäuserahmen der Thetford-Kassette.

Bild 100 Sicherung der Thetford-Toilette
1 Flachsicherung 3 A/violett
Wechseln:
■ Die Klappe für die Thetford-Kassette außen am Fahrzeug öffnen.
■ Die Thetford-Kassette entnehmen und die Klappe in der Gehäusewand ausschwenken.
■ Die Sicherung (Bild 100,1) wechseln.
8.6.2 230-V-Sicherung

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1 2 DS 72514.33 新时电源模块 HYW06700Bild 101 230-V-Sicherungsautomat (Boitier)
1 zweipoliger Sicherungsautomat
2 12-V-Sicherungen (siehe Tabelle "Sicherungen am Netzgerät")

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1 BLUE0020Bild 102 230-V-Sicherungsautomat (Toptron)
1 zweipoliger Sicherungsautomat
Ein zweipoliger Leitungsschutzschalter (Bild 101,1 und Bild 102,1) im Netzgerät sichert das 230-V-Bordnetz ab.
Einbauort Das Netzgerät ist im unteren Teil des Kleiderschrankes unter der Abdeckung eingebaut.
8.7 Anschluss-Schema dreizehnpoliger Stecker

Die Farben der Anschlusskabel für den Anschluss an die Steckdose des Zugfahrzeugs notieren. Ein eventuell erforderlich werdender Neuanschluss wird damit wesentlich erleichtert.
Zum Anschließen des dreizehnpoligen Steckers an eine siebenpolige Steckdose ein Adapterstück verwenden (im Handel erhältlich).
Die anschließenden Abbildungen zeigen folgende Stecker:
- Stecker System "Jaeger" (linke Abbildung)
- Stecker System "Multikon" (rechte Abbildung)

text_image
7 8 9 6 1 10 5 4 2 11 13 3 12
text_image
8 14 7 2 9 3 10 11 12 6 13 ① ⑤ ④ BUE00246Bild 103 Kontaktbild des dreizehnpoligen Steckers
Anschluss-Schema
| Kontakt-nr. | DIN-Be-zeichnung | Funktion Kabel- | farbe | Leitungs-querschnitt |
| 1 L Fahrtrichtungsanzeiger, links gelb | 1,5 mm^2 | |||
| 2 54 G Nebelschlussleuchte blau | 1,5 mm^2 | |||
| 31) | 31 Masse (Kontakte 1, 2, 4 - 8) weiß | 1,5 mm^2 | ||
| 4 | R | Fahrtrichtungsanzeiger, rechts | grün | 1,5 mm^2 |
| 5 | 58 R | rechte Schlussleuchte, Umriss-leuchte, Begrenzungsleuchte, Markierungsleuchte, Kennzei-chenbeleuchtung | braun | 1,5 mm^2 |
| 6 | 54 | Bremsleuchten | rot | 1,5 mm^2 |
| 7 | 58 L | linke Schlussleuchte, Umriss-leuchte, Begrenzungsleuchte, Markierungsleuchte, Kennzei-chenbeleuchtung | schwarz | 1,5 mm^2 |
| 8 | nicht belegt | – | – | |
| 9 | Dauerplus | orange | 2,5 mm^2 | |
| 10 Ladeleitung Plus | braun- | blau | 2,5 mm^2 | |
| 11 nicht belegt -- | ||||
| 12 nicht belegt -- | ||||
| 13^1) | Masse (Kontakte 9 - 12) weiß- | blau | 2,5 mm^2 | |
| 14 Abschaltkontakt | für Nebel-schlussleuchte | - | - | |
1) Diese Masseleitungen dürfen anhängerseitig nicht elektrisch leitend verbunden sein.
8.8 Außensteckdose (Sonderausstattung)

Bild 104 Außensteckdose
1 SAT-Steckdose
2 230-V-Steckdose
3 TV-Steckdose
4 12-V-Steckdose
Mit der 230-V-Steckdose und der 12-V-Steckdose können elektrische Geräte im Vorzelt benutzt werden.
Anschluss-Möglichkeiten
Die TV-Steckdose und die SAT-Steckdose bieten mehrere Möglichkeiten für den TV-Betrieb:

Bild 105 TV im Fahrzeug Bild 106 TV im Vorzelt
- TV im Fahrzeug (Bild 105,4): Anschluss an Dachantenne (Bild 105,1) mit Verbindungskabel (Bild 105,2)
• TV im Fahrzeug (Bild 105,4): Anschluss an externe Antenne (Bild 105,3) - TV im Vorzelt (Bild 106,4): Anschluss an Dachantenne (Bild 106,1) mit Verbindungskabel (Bild 106,2)
- TV im Vorzelt (Bild 106,4): Anschluss an externe Antenne (Bild 106,3)
8.9 Stromlaufpläne
8.9.1 Stromlaufpläne innen

text_image
Verzellebrüte Heißwasserboiler (Option) Halogenstrahler 12 V (Anzahl je nach Typ) Schalter Toilette Schalter Küche Schalter Thieford Toilette Wasserpumpel Halogenstrahler 12 V (Anzahl je nach Typ) Halogenleuchtis 12 V Halogenstrahler 12 V (Anzahl je nach Typ) Halogenstrahler 12 V Fahrzeugbeltere 12 V BUE00173 Schaltautomat 2-polig 10 A Einbeziehung 220 V GEL 17.2 P + T F8 9 A F1 7.5 A F2 16 A F3 16 A F4 16 A F5 16 A F6 16 A 12 V ~ 12 V~ 12 V~ Zinsene Masse 10 11 12 13 14 Schnikosen 220 V Anzahl je nach Typ Stockdown 220 VBild 107 Stromlaufplan innen (Netzgerät Boitier)

text_image
Schaltautomat 2-pollig 10 A Energie 220 V OEE 17.2 P + T 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 B 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10A 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10B 10BBild 108 Stromlaufplan innen (Netzgerät Toptron)
8.9.2 Stromlaufplan außen

▷ Die Kabelverlegung kann je nach Typ abweichen.

flowchart
graph TD
A["Selemarkierungskleuchten Anzahl typiskerungen"] --> B["Blinker links gelt"]
A --> C["Nahzahl blau"]
A --> D["Masse 1-6 well"]
A --> E["Blinker rechts grn"]
A --> F["54 ml"]
A --> G["50 braun"]
A --> H["Sebentieu ze braun"]
A --> I["53 schwarz"]
A --> J["Sebentieu ze schwarz"]
K["Blinker links gelt"] --> L["Nahzahl blau"]
K --> M["Masse 1-8 well"]
K --> N["Blinker rechts grn"]
K --> O["54 ml"]
K --> P["50 r braun"]
K --> Q["Pos. Lou ze braun"]
K --> R["50 l schwarz"]
K --> S["Pos. Lou 8 schwarz"]
K --> T["Dauerplus blau"]
K --> U["Masse 9-12 blau-well"]
Bild 109 Stromlaufplan außen
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Einbaugeräten des Fahrzeugs. Die Hinweise beziehen sich nur auf die Bedienung der Einbaugeräte.
Weitere Informationen zu den Einbaugeräten entnehmen Sie bitte den Bedienungsanleitungen der Einbaugeräte, die dem Fahrzeug separat beiliegen.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Heizung
• die Klimaanlage
- den Boiler
• die Therme
• den Gaskocher
• den Gasbackofen
• das Mikrowellengerät
• den Dunstabzug
• den Kühlschrank
9.1 Allgemeines

Der Wärmetauscher der Truma-Heizung muss nach 30 Jahren ersetzt werden. Nur der Hersteller der Heizung oder eine autorisierte Fachwerkstatt darf den Wärmetauscher auswechseln. Der Betreiber der Heizung muss den Austausch veranlassen.
Aus Sicherheitsgründen müssen Ersatzteile für Heizgeräte den Angaben des Herstellers entsprechen und von diesem als Ersatzteil zugelassen sein. Diese Ersatzteile darf nur der Gerätehersteller oder eine autorisierte Fachwerkstatt einbauen.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des jeweiligen Einbaugerätes entnehmen.

Im Fahrzeug sind je nach Ausführung die Einbaugeräte Heizung, Boiler, Kochstelle und Kühlschrank eingebaut.
In dieser Bedienungsanleitung werden nur die Bedienung und die Besonderheiten der Einbaugeräte beschrieben.
Vor Inbetriebnahme eines gasbetriebenen Einbaugerätes das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und das jeweilige Gasabsperrventil öffnen.

text_image
1 2 3 4 5 BLUE00815Bild 110 Symbole der Gasabsperrven- tile
1 Kochstelle
2 Boiler (Sonderausstattung)
3 Backofen (Sonderausstattung)
4 Kühlschrank
5 Heizung
9.2 Heizung

Im Winter vor Inbetriebnahme der Heizung prüfen, ob der Kamin auf dem Dach frei von Schnee und Eis ist.
Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Beim Befüllen des Kraftstofftanks des Zugfahrzeugs, auf Fähren und in der Garage die Heizung nie im Gasbetrieb betreiben. Explosionsgefahr!
▶ Ab Heizungsstufe 3 bis 4 das Umluftgebläse einschalten. Es besteht Überhitzungsgefahr für die Heizung!
▶ Abgasrohr nicht beschädigen.
▶ Den Abgaskamin nicht verschließen oder überbauen.
Beim Wintercamping die Truma-Kaminverlängerung verwenden, damit bei Schneefall der Abgaskamin nicht mit Schnee bedeckt wird.
▶ Den Raum hinter der Heizung nicht als Stauraum verwenden.
Bei der ersten Inbetriebnahme der Heizung tritt kurzzeitig eine leichte Rauch- und Geruchsbelästigung auf. Sofort die Heizung am Bedienschalter auf höchste Stufe stellen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften. Rauch und Geruch verschwinden nach kurzer Zeit von selbst.
9.2.1 Richtig heizen

Bild 111 Luftaustrittdüse
Warmluftverteilung
Im Fahrzeug sind mehrere Luftaustrittdüsen (Bild 111) eingebaut. Rohre führen die Warmluft zu den Luftaustrittdüsen. Die Luftaustrittdüsen so drehen, dass die Warmluft dort austritt, wo es gewünscht wird.
Einstellung der Luftaustrittdüsen
• Ganz geöffnet: voller Warmluftstrom
- Halb oder nur teilweise geöffnet: verringerter Warmluftstrom
Wenn 5 Luftaustrittdüsen vollständig geöffnet sind, dann tritt an jeder einzelnen Düse weniger Warmluft aus. Werden jedoch nur 3 Luftaustrittdüsen geöffnet, dann strömt aus jeder einzelnen Düse mehr Warmluft.
9.2.2 Warmluft-Heizung

▶ Bei Störungen vor erneutem Zündversuch zwei Minuten warten.

Bild 112 Drehregler an der Heizung
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Heizung" öffnen.
Drehregler an der Heizung auf gewünschten Wert einstellen und bis zum Anschlag niederdrücken.
Der Zündautomat erzeugt Zündfunken. Es ist ein klickendes Geräusch zu hören.
Drehregler gedrückt halten, bis die Flamme brennt. Das Brennen der Flamme kann im Sichtfenster in der Heizungsverkleidung kontrolliert werden.
■ Drehregler weitere 10 Sekunden gedrückt halten, bis die Zündsicherung anspricht.

Der Zündautomat zündet so lange, bis das Gas brennt. Wenn kein Gas vorhanden ist, zündet er weiter, bis die Batterie im Zündautomaten leer ist. Wenn nicht geheizt wird, den Drehregler der Heizung immer auf "0" stellen, um eine Entladung der Batterie im Zündautomaten zu verhindern.
▷ Wenn das klickende Geräusch während des Zündvorgangs überhaupt nicht gehört wird oder nur in Zeitabständen von mehreren Sekunden: Die Batterie im Zündautomaten wechseln.
▷ Vor Beginn jeder Heizsaison neue Batterien einsetzen.
Ausschalten:
■ Drehregler an der Heizung auf "0" stellen. Der Zündautomat wird damit gleichzeitig abgeschaltet.
Das Gasabsperrventil "Heizung" und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Trumatic S" entnehmen.

Bild 113 Heizungsverkleidung abnehmen

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HYW07635 1 2 3 Gruma 100mmBild 114 Heizung geöffnet
Batterie am Zündautomat wechseln:
■ Sicherstellen, dass die Heizung ausgeschaltet ist.
■ Heizungsverkleidung (Bild 113,2) abnehmen. Dazu die Verkleidung oben nach vorn ziehen, Haltefedern (Bild 113,1) seitlich nach oben drücken und Verkleidung nach vorn klappen.
■ Verkleidung (Bild 114,1) seitlich anstellen, damit die Anschlusskabel für das Warmluftgebläse sowie für die Zünd-Kontroll-Lampe nicht ausgesteckt werden müssen.
■ Die Abdeckung des Batteriefachs am Zündautomaten (Bild 114,2) nach oben schieben.
■ Die alte Batterie aus dem Batteriefach des Zündautomaten nehmen.
■ Eine neue Batterie (Bild 114,3) gleichen Typs polrichtig (+/-) in das Batteriefach des Zündautomaten einsetzen. Nur temperaturbeständige (+70 °C) und auslaufsichere Mignon-Batterien verwenden.
■ Die Abdeckung des Batteriefachs am Zündautomaten nach unten schieben.
■ Rasthebel nach rechts drücken, bis Verriegelung hörbar einrastet.

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1 2 BLE00217Bild 115 Heizungsverkleidung, Haltelaschen
■ Heizungsverkleidung montieren. Dazu Verkleidung (Bild 115,1) auf die unteren Haltelaschen (Bild 115,2) stellen.
■ Bedienungsstange von unten in die Griffbuchse einführen und Verkleidung oben einrasten lassen.
9.2.3 Umluftgebläse (teilweise Sonderausstattung)
Das Umluftgebläse sorgt in Verbindung mit der Warmluft-Heizung für eine bessere Wärmeverteilung im Caravan.

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3 2 4 1 5 A 1 2 HYW06570Bild 116 Bedienschalter für Umluftgebläse
Umluftgebläse einschalten:
■ Den Schiebeschalter (Bild 116,1) auf "→" (Handregelung) oder "A" (Automatikbetrieb) stellen.
■ Mit dem Drehknopf (Bild 116,2) die gewünschte Leistung des Umluftgebläses einstellen (Handregelung) oder begrenzen (Automatikbetrieb).
Umluftgebläse ausschalten:
■ Den Schiebeschalter (Bild 116,1) auf "●(Aus) stellen.

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Trumavent" entnehmen.
9.2.4 Airmix-Komfort-Paket (Sonderausstattung)
Mit dem Airmix-Komfort-Paket kann das Umluft-Gebläse am Fahrzeugboden oder an der Wand montiert werden. Dies garantiert einen besonders leisen Lauf, da keine geräuschübertragende Verbindung zum Einbaukasten der Heizung besteht.

Bild 117 Airmix-Komfort-Paket
Durch den Airmix wird frische Außenluft in den Caravan geführt. Vorteile der Außenluft sind:
• Kühleffekt im Sommer
- Trockeneffekt im Winter
Die Außenluft lässt sich am Bedienteil (Bild 117,1) stufenlos mit der bereits erwärmten Innenluft mischen.

- Installationsanleitung der separaten Bedienungsanleitung des Airmix-Komfort-Paketes entnehmen.
9.2.5 Elektro-Zusatzheizung Ultraheat (Sonderausstattung)
Die Elektro-Zusatzheizung Ultraheat wird in die Warmluft-Heizung eingebaut. Dadurch ergeben sich drei Heizmöglichkeiten:
• Warmluft-Heizung alleine
● Warmluft-Heizung und Elektroheizung
- Elektroheizung alleine
Mit der Elektro-Zusatzheizung lässt sich das Fahrzeug schneller erwärmen.

Die Elektro-Zusatzheizung arbeitet nur, wenn das Fahrzeug an eine 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Wird die Heizung mit Strom und Gas gleichzeitig betrieben, schaltet sich die Elektro-Zusatzheizung vor einer möglichen Überhitzung durch den stärkeren Gasbrenner ab.

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truma Ultraheat 230 V~ 1 2000 5 2 500 3 1000 BUE04021 Drehschalter
2 Aus
3 Temperaturdrehknopf
Bild 118 Bedienteil Elektro-Zusatzheizung Ultraheat
Einschalten:
■ Das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen (siehe Abschnitt 8.5).
■ Drehschalter (Bild 118,1) auf die gewünschte Leistungsstufe (500, 1000 oder 2000 W) stellen.
■ Temperaturdrehknopf (Bild 118,3) auf die gewünschte Leistungsstufe stellen.
Ausschalten:
■ Drehschalter (Bild 118,1) auf "O(Bild 118,2) stellen.
9.2.6 Erwärmung für Abwasserleitungen (Sonderausstattung)

▷ Den Prüftaster immer nur kurz betätigen.

Die Erwärmung arbeitet nur bei Anschluss des Fahrzeugs an eine 230-V-Versorgung.
Um ein Einfrieren der Abwasserrohre zu verhindern, können die Abwasserleitungen elektrisch erwärmt werden.
Bei eingeschalteter Erwärmung wird mit Temperatursensoren die Temperatur an den Abwasserleitungen überwacht. Wenn die Temperatur unter 5 °C sinkt, werden die Heizelemente eingeschaltet und die Abwasserleitungen erwärmt. Wenn die Temperatur über einen bestimmten Wert steigt, werden die Heizelemente wieder abgeschaltet.

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1 2 3 4 5 6 DE T00307Bild 119 Trafo mit Regelgerät
Der Trafo 230 V AC/12 V DC (Bild 119,2) ist im Kleiderschrank eingebaut.
Das Regelgerät ist in das Gehäuse des Trafos integriert. Die Kontroll-Leuchten haben folgende Bedeutung:
- Kontroll-Leuchte (Bild 119,5) leuchtet grün: Regelung in Betrieb
- Kontroll-Leuchten (Bild 119,4 und 6) leuchten rot: Abwasserleitungen werden erwärmt
In das Gehäuse ist ein Prüftaster (Bild 119,3) integriert, mit dem das Regelgerät kurzzeitig in Betrieb genommen werden kann. Durch Drücken des Prüftasters lässt sich die Funktion der Erwärmung testen, auch wenn die Umgebungstemperatur über 5 °C liegt.
Einschalten:
■ Fahrzeug an 230-V-Versorgung anschließen (siehe Abschnitt 8.5.1).
■ Schalter (Bild 119,1) am Trafo (Bild 119,2) auf "ON" stellen.
Ausschalten:
■ Schalter (Bild 119,1) am Trafo (Bild 119,2) auf "OFF" stellen.
9.2.7 Elektrische Fußbodenerwärmung (Sonderausstattung)

Bei Modellen mit elektrischer Fußbodenerwärmung auf keinen Fall in den Boden Löcher bohren oder Schrauben eindrehen. Vorsicht mit spitzen Gegenständen. Gefahr eines Stromschlags oder eines Kurzschlusses durch die Beschädigung eines Heizdrahtes.

▷ Den Trafo nicht abdecken. Überhitzungsgefahr!

Die elektrische Fußbodenerwärmung arbeitet nur, wenn das Fahrzeug an eine 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Die Leistung der elektrischen Fußbodenerwärmung allein reicht nicht aus, um den Wohnraum zu erwärmen.

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1 2 BLUE00680Bild 120 Trafo für elektrische Fußbodenerwärmung

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1 2 BLUE00691Bild 121 Regler elektrische Fußboden- erwärmung
Der Trafo (Bild 120,1) für die elektrische Fußbodenerwärmung ist je nach Modell in der Sitztruhe oder im Bettkasten eingebaut.
Einschalten:
■ Das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen (siehe Kapitel 8).
■ Den Wippschalter (Bild 121,2) drücken. Die Kontroll-Leuchte im Schalter (Bild 121,1) leuchtet.
Ausschalten:
■ Den Wippschalter (Bild 121,2) drücken. Die Kontroll-Leuchte (Bild 121,1) im Schalter erlischt.
Nach dem Ausschalten bleibt der Fußboden aufgrund der Restwärme noch eine Zeit lang warm.
Wenn der Trafo überlastet wird, spricht der Überlastungsschutz an. Der Stift (Bild 120,2) springt heraus.
Überlastungsschutz einschalten:
■ Den Stift (Bild 120,2) am Überlastungsschutz eindrücken, wenn der Trafo abgekühlt ist.
9.3 Klimaanlage (Sonderausstattung)
9.3.1 Dometic

Die Heizung des Fahrzeugs kann im Winter durch die Klimaanlage unterstützt, nicht aber ersetzt werden.
Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
Betriebsarten Die Klimaanlage hat folgende Betriebsarten:
- Automatik
- Lüftung, manuell
- Kühlung, manuell
• Heizung, manuell
Der Thermostat hat einen Temperaturbereich von 18 °C bis 40 °C.
Automatikbetrieb
Im Automatikbetrieb muss lediglich die gewünschte Temperatur eingestellt werden.

Bild 122 Bedienelemente
Einschalten:
■ Den Netzschalter (Bild 122,4) auf "I" schalten. Die eingestellte Temperatur wird angezeigt.
Mit den Tasten "+" (Bild 122,2) und "-" (Bild 122,5) die gewünschte Temperatur einstellen.
■ Den Netzschalter (Bild 122,4) auf "0" schalten.
Ausschalten:
Manueller Betrieb
Im manuellen Betrieb können Lüftung, Kühlung und Heizung separat eingestellt werden.
Lüftung einschalten:
■ Den Netzschalter (Bild 122,4) auf "I" schalten.
■ Mit den Tasten "x" (Bild 122,1), "+" (Bild 122,2) und "-" (Bild 122,5) die gewünschte Lüftergeschwindigkeit einstellen.
■ Den Netzschalter (Bild 122,4) auf "I" schalten.
■ Die Taste "MODE & SET" (Bild 122,6) drücken, bis das Kühlsymbol im Display (Bild 122,3) sichtbar ist.
Mit den Tasten "+" (Bild 122,2) und "-" (Bild 122,5) die gewünschte Temperatur einstellen.
■ Mit den Tasten "✗" (Bild 122,1), "+" (Bild 122,2) und "-" (Bild 122,5) die gewünschte Lüftergeschwindigkeit einstellen.
Kühlung einschalten:
Heizung einschalten:
■ Den Netzschalter (Bild 122,4) auf "I" schalten.
■ Die Taste "MODE & SET" (Bild 122,6) drücken, bis das Heizsymbol im Display (Bild 122,3) sichtbar ist.
■ Mit den Tasten "+" (Bild 122,2) und "-" (Bild 122,5) die gewünschte Temperatur einstellen.
■ Mit den Tasten "x" (Bild 122,1), "+" (Bild 122,2) und "-" (Bild 122,5) die gewünschte Lüftergeschwindigkeit einstellen.
■ Den Netzschalter (Bild 122,4) auf "0" schalten.
Ausschalten:
9.3.2 Telair

Zwischen dem Ausschalten und einem erneuten Einschalten immer mindestens 2 Minuten warten. Der Kompressor wird sonst beschädigt.
▷ Wenn das Gerät in Betrieb ist, immer mindestens eine Lüftungsklappe öffnen.

Die Klimaanlage läuft nur, wenn das Fahrzeug an eine 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Die Heizung des Fahrzeugs kann im Winter durch die Klimaanlage unterstützt, nicht aber ersetzt werden.
Nach dem Einschalten benötigt die Klimaanlage ca. 3 Minuten, bis der Kompressor anläuft und Kaltluft oder Warmluft abgegeben wird.
▶ Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

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11 10 9 6 7 8 1 2 3 5 4 BLUE00930Bild 123 Fernbedienung
1 Symbol Automatik
2 Symbol Kühlung
3 Symbol Heizung
4 Anzeige Temperatur (eingestellt)
5 Anzeige Lüftungsgeschwindigkeit
6 Taste Temperaturerhöhung
7 Taste "ON/OFF"
8 Taste Temperaturverminderung
9 Taste Lüftungsgeschwindigkeit
10 Taste Betriebsart ("Mode")
11 Display

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1 Power 2 3 28 °C Run BLUE00931Bild 124 Anzeige am Diffusor
1 Kontroll-Leuchte Netzanschluss
2 Anzeige Temperatur (aktuell)
3 Kontroll-Leuchte Betriebsart
grün: Kühlung
rot: Heizung
Zum Ausführen der einzelnen Schaltbefehle die Fernbedienung immer auf den Empfänger richten.
Betriebsarten
- Automatik
- Kühlung
- Heizung
Einschalten:
■ Die Taste "ON/OFF" drücken.
■ Die Taste "Mode" so oft drücken, bis die gewünschte Betriebsart (Bild 123,1, 2 oder 3) auf dem Display angezeigt wird. Die entsprechende Kontroll-Leuchte auf der Anzeige am Diffusor (Bild 124,3) leuchtet.
■ Mit den Tasten Temperaturerhöhung (Bild 123,6) oder Temperaturverminderung (Bild 123,8) die gewünschte Temperatur einstellen.
■ Mit der Taste Lüftungsgeschwindigkeit (Bild 123,9) die gewünschte Lüfterstufe wählen.
Ausschalten:
■ Die Taste "ON/OFF" drücken.
▷ Wenn die Klimaanlage im Heizbetrieb gelaufen ist, läuft der Lüfter noch einige Minuten nach, um die Wärme vollständig abzuführen.

9.4 Boiler

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Beim Befüllen des Kraftstofftanks des Zugfahrzeugs, auf Fähren und in der Garage den Boiler nie im Gasbetrieb betreiben. Explosionsgefahr!
Das Wasser im Boiler kann auf 60 °C erhitzt werden. Verbrennungsgefahr!

▷ Wenn das Fahrzeug nicht benutzt wird, den Boiler abschalten und entleeren.
▷ Boiler nie ohne Wasserinhalt betreiben.
Boiler bei Frostgefahr entleeren, wenn der Boiler nicht in Betrieb ist.
Boiler nur dann mit maximaler Temperatureinstellung betreiben, wenn viel Warmwasser benötigt wird. Dadurch wird der Boiler vor Verkalkung geschützt.
Bürstner empfiehlt, das Wasser aus dem Boiler nicht als Trinkwasser zu verwenden.

9.4.1 Modellausführungen mit Abgaskamin auf der rechten Fahrzeugseite

▶ Wenn das Vorzelt aufgebaut ist und der Boiler im Gasbetrieb arbeitet, können sich die Abgase des Boilers im Vorzeltraum sammeln. Erstickungsgefahr! Für ausreichende Belüftung sorgen.
9.4.2 Boiler Truma

▶ Vor Inbetriebnahme des Truma Boilers Kamin-Kappe vom Abgaskamin abnehmen.
Je nach Modell ist das Fahrzeug mit einem Boiler ausgestattet.
Betriebsarten Der Boiler hat drei Betriebsarten:
Gasbetrieb
• 230-V-Elektrobetrieb
• kombinierter Betrieb
Die Betriebsart wird mit den Bedienelementen eingestellt.
Die Regelung der Wassertemperatur im Boiler ist nur bei Gasbetrieb möglich.
Gasbetrieb Der Boiler wird ausschließlich mit Gas betrieben.

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truma Boiler 1 2 3 4 5 09 07 50 40 30 HYW07648Bild 125 Bedieneinheit für Truma Boiler (Gasbetrieb)
1 Temperaturdrehknopf
2 rote Kontroll-Leuchte "Störung"
3 Drehschalter
4 Aus
5 Ein
Einschalten:
■ Kamin-Kappe abnehmen.
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Boiler" öffnen.
■ Drehschalter (Bild 125,3) auf " "(Bild 125,5) stellen. Die grüne Kontroll-Leuchte "Betrieb" beleuchtet den Drehknopf (Bild 125,1).
■ Gewünschte Wassertemperatur am Drehknopf (Bild 125,1) einstellen.
Die rote Kontroll-Leuchte (Bild 125,2) leuchtet auf, wenn eine Störung vorliegt (siehe Kapitel 14).
Ausschalten:
■ An der Bedieneinheit (Bild 125) Drehschalter (Bild 125,3) auf "○ (Bild 125,4) stellen.
Gasabsperrventil "Boiler" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
■ Kamin-Kappe auf Abgaskamin setzen.
Die rote Kontroll-Leuchte (Bild 125,2) leuchtet auf, wenn eine Störung vorliegt (siehe Kapitel 14).
230-V-Elektrobetrieb Der Boiler wird ausschließlich mit Strom betrieben.

Der 230-V-Elektrobetrieb ist nur möglich, wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist.

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truma Boiler EL 230 V~ O 1 HYW07335Bild 126 Kippschalter für Truma Boiler (230-V-Elektrobetrieb)
Einschalten:
■ Das Fahrzeug an die externe 230-V-Versorgung anschließen und den 230-V-Sicherungsautomaten einschalten.
■ Den Kippschalter (Bild 126,1) einschalten. Die Kontroll-Leuchte im Schalter leuchtet. Das Wasser im Boiler wird auf 65 °C aufgeheizt.
Ausschalten:
■ Den Kippschalter (Bild 126,1) auf "östellen. Die Kontroll-Leuchte im Schalter erlischt.
Kombinierter Betrieb
Wenn Gasbetrieb und 230-V-Elektrobetrieb gleichzeitig eingeschaltet sind, wird das Wasser im Boiler schneller erhitzt.

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Boiler" entnehmen.
Boiler füllen/entleeren Der Boiler wird aus dem Wassertank mit Wasser versorgt.

Bild 127 Warmwasserversorgung
Boiler mit Wasser füllen:
■ Ablasshahn (Bild 127,1) für den Boiler schließen. Dazu den Kipphebel waagrecht stellen.
Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Die Wasserpumpe wird eingeschaltet. Die Warmwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass der Boiler mit Wasser gefüllt ist.
■ Alle Wasserhähne schließen.
Boiler entleeren:
■ An der Bedieneinheit (Bild 125) den Drehschalter (Bild 125,3) auf "○" (Bild 125,4) stellen bzw. den Kippschalter (Bild 126,1) auf "○" stellen.
■ Den Drehknopf (Bild 125,1) auf Linksanschlag stellen.
■ Den Ablasshahn Boiler (Bild 127,1) öffnen. Dazu den Kipphebel am Ablasshahn Boiler senkrecht stellen.
■ Prüfen, ob das Wasser aus dem Boiler vollständig abläuft (ca. 12,5 Liter).
9.4.3 Therme (Sonderausstattung)

In die Kaltwasserleitung zwischen Therme und Wasserpumpe kein Rückschlagventil einbauen.
Bei Anschluss an eine zentrale Wasserversorgung oder bei stärkeren Pumpen einen Druckminderer einsetzen. Die Therme ist nur für einen Druck bis max. 1,2 bar ausgelegt. Zusätzlich ein Sicherheits-/Ablassventil in die Kaltwasserleitungen einsetzen.
Bürstner empfiehlt, das Wasser aus der Therme nicht als Trinkwasser zu verwenden.


text_image
truma Therme 230 V~ O 1 BUE00399Bild 128 Bedienschalter für Therme
Die Therme kann wahlweise mit der 230-V-Versorgung (elektrische Betriebsart), mit der Warmluft des Heizungssystems oder mit beiden Energiearten betrieben werden. Die Therme heizt ca. 5 l Wasser auf ca. 65 °C auf.
Mit dem Bedienschalter (Bild 128) wird die elektrische Betriebsart eingeschaltet. Die Kontroll-Leuchte (Bild 128,1) im Schalter muss leuchten.
Bei Warmluft-Betrieb wird durch die Heizung und die Umluft das Wasser in der Therme erwärmt.
Einschalten:
■ Das Fahrzeug an die externe 230-V-Versorgung anschließen und den 230-V-Sicherungsautomaten einschalten.
■ Bedienschalter (Bild 128) einschalten. Kontroll-Leuchte (Bild 128,1) im Schalter leuchtet. Das Wasser in der Therme wird auf 65 °C aufgeheizt.
Ausschalten:
■ Bedienschalter (Bild 128) ausschalten. Kontroll-Leuchte (Bild 128,1) im Schalter erlischt.

Bild 129 Ablasshähne für Therme
Therme mit Wasser füllen:
■ Das Fahrzeug an die externe 230-V-Versorgung anschließen und den 230-V-Sicherungsautomaten einschalten.
■ Bedienschalter (Bild 128) ausschalten. Kontroll-Leuchte (Bild 128,1) im Schalter leuchtet nicht.
■ Die Ablasshähne schließen. Dazu die Kappen (Bild 129,1) im Uhrzeigersinn drehen.
Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Die Wasserpumpe wird eingeschaltet. Die Warmwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass die Therme mit Wasser gefüllt ist.
■ Alle Wasserhähne schließen.
Therme entleeren:
■ Die 230-V-Versorgung am 230-V-Sicherungsautomaten ausschalten.
■ Verschlussdeckel des Wassertanks abnehmen (nur bei Sonderausstattung Wassertank 40 l).
■ Verschluss-Stopfen am Wassertank herausziehen (nur bei Sonderausstattung Wassertank 40 I).
■ Alle Wasserhähne auf Mittelstellung stellen und öffnen.
■ Handbrause nach oben in Duschstellung hängen.
■ Wasserpumpe nach oben halten, bis die Wasserleitungen vollständig entleert sind.
■ Ablasshähne der Therme öffnen. Dazu die Kappen (Bild 129,1) entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Prüfen, ob das Wasser aus der Therme vollständig abläuft.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Therme" entnehmen.

9.5 Kochstelle

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
▶ Vor Inbetriebnahme der Kochstelle für eine ausreichende Belüftung sorgen. Fenster oder Dachhaube öffnen.
▶ Gaskocher oder Gasbackofen nicht zum Heizen verwenden.
Für den Umgang mit heißen Töpfen, Pfannen und ähnlichen Gegenständen Kochhandschuhe oder Topflappen benutzen. Verletzungsgefahr!
9.5.1 Gaskocher

Während des Einschaltens und wenn der Gaskocher in Betrieb ist, dürfen keine brennbaren oder leicht entzündlichen Gegenstände wie Geschirrtücher, Servietten usw. in der Nähe des Gaskochers sein. Brandgefahr!
Der Zündvorgang muss von oben her sichtbar sein und darf nicht durch aufgestellte Kochtopfe verdeckt werden.
▶ Wenn ein Flammschutzblech vorhanden ist, das Flammschutzblech bei Benutzung des Gaskochers immer aufstellen.
Die Gaskocher-Abdeckung wird je nach Modell durch Federkraft zugezogen. Beim Schließen besteht Verletzungsgefahr!

Die gläserne Gaskocher-Abdeckung nicht als Kochfeld benutzen.
Die Gaskocher-Abdeckung nicht schließen, während der Gaskocher in Betrieb ist.
Die Gaskocher-Abdeckung nicht durch Druck belasten, wenn sie geschlossen ist.
▷ Keine heißen Kochtöpfe auf die Gaskocher-Abdeckung stellen.
Die Gaskocher-Abdeckung nach dem Kochen noch so lange offen halten, wie die Brenner Hitze abgeben. Die Glasplatte könnte sonst zerspringen.

Nur Töpfe und Pfannen benutzen, deren Durchmesser für den Brennerrost des Gaskochers geeignet ist.
▷ Wenn die Flamme erlischt, sperrt das Zündsicherungsventil selbsttätig die Gaszufuhr.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Gas-Einbau- kocher" entnehmen.
Der Küchenblock des Fahrzeugs ist mit einem 3-Flammen-Gaskocher ausgestattet.
Je nach Modell befinden sich die Bedienelemente für den Gaskocher in der Bedienblende am Kühlschrank oder direkt am Gaskocher.

Bild 130 Bedienelemente für Gas- kocher (Variante 1)

Bild 131 Bedienelemente für Gas- kocher (Variante 2)
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kochstelle" öffnen.
■ Gaskocher-Abdeckung (Bild 130,1) öffnen.
■ Je nach Modell Flammschutzblech (Bild 130,2) ausklappen oder aufstellen.
■ Drehregler (Bild 130,3 bzw. Bild 131,1) der gewünschten Brennstelle auf Zündposition (große Flamme) drehen.
■ Drehregler drücken und gedrückt halten.
■ Den Brenner mit einem Gasanzünder, einem Streichholz oder mit anderen geeigneten Zündeinrichtungen anzünden.
■ Wenn die Flamme brennt, den Drehregler noch 10 bis 15 Sekunden lang gedrückt halten, bis das Zündsicherungsventil die Gaszufuhr offen hält.
■ Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung drehen.
■ Falls das Anzünden erfolglos ist, den Vorgang von Anfang an wiederholen.
■ Drehregler auf 0-Stellung drehen. Die Flamme erlischt.
Gasabsperrventil "Kochstelle" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Ausschalten:
9.5.2 Gasbackofen (Sonderausstattung)

▶ Die Lüftungsöffnungen am Gasbackofen immer offen halten.
Beim Zündvorgang dürfen keine brennbaren Gegenstände in der Nähe des Gasbackofens sein.
▶ Die Backofenklappe muss während des Zündvorgangs geöffnet bleiben.

▶ Wenn das Anzünden nicht erfolgt ist, den Vorgang von Anfang an wiederholen. Im Bedarfsfall prüfen, ob Gas und/oder Strom im Gasbackofen fehlen.
Sollte der Gasbackofen dennoch nicht funktionieren, das Gasabsperrventil schließen und die Servicestelle benachrichtigen.
▶ Falls die Brennerflamme versehentlich gelöscht wird, Drehregler auf "OFF" drehen und Brenner mindestens 1 Minute lang ausgeschaltet lassen. Erst dann erneut zünden.

Vor der ersten Inbetriebnahme den Gasbackofen 30 Minuten bei Höchsttemperatur ohne Inhalt betreiben.
▷ Wenn die Flamme erlischt, sperrt das Zündsicherungsventil selbsttätig die Gaszufuhr.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Gasbackofen" entnehmen.

text_image
OFF Old GRILL 1 BU E00538Bild 132 Drehregler
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kochstelle" öffnen.
■ Backofenklappe ganz öffnen.
■ Drehregler (Bild 132,1) leicht drücken und auf Backen "Weder Grillen" stellen.
Anzünden von Hand:
■ Drehregler (Bild 132,1) drücken und gedrückt halten.
■ Bei Backbetrieb unteren, bei Grillbetrieb oberen Brenner mit Gasanzünder, Streichholz oder Feuerzeug anzünden.
■ Wenn die Flamme brennt, den Drehregler noch 10 bis 15 Sekunden lang gedrückt halten, bis das Zündsicherungsventil die Gaszufuhr offen hält.
■ Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung drehen.
Automatische Zündung:
■ Drehregler (Bild 132,1) drücken und 5 bis 10 Sekunden lang gedrückt halten.
■ Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung drehen.
Anzünden von Geräten mit Thermostat:
■ Backofenklappe ganz öffnen. Dazu den Sicherungshebel (Bild 133,4) nach oben drücken.
Drehregler leicht drücken, auf eine Zündstellung zwischen 1 und 6 drehen und 5 bis 10 Sekunden lang gedrückt halten.
■ Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung drehen.
Bei Backöfen mit Thermostat entsprechen die verschiedenen Einstellungen des Drehknopfes den folgenden Temperaturen in °C des Backofens:
| P o s . | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
| Temperatur 130 160 180 200 220 240 | |||||||

Bild 133 Hitzeschutzplatte
Grill einschalten:
■ Die Hitzeschutzplatte (Bild 133,1) herausziehen.
■ Den Grillbrenner (oberer Brenner) anzünden.
■ Die Backofenklappe halb offen lassen.
Ausschalten:
■ Drehregler (Bild 132,1) auf "OFF" drehen. Die Flamme erlischt.
Gasabsperrventil "Backofen" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
9.5.3 Mikrowellengerät (Sonderausstattung)

▶ Nur Fachpersonal darf das Mikrowellengerät reparieren. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
▶ Nie die Schutzvorrichtung gegen das Austreten von Mikrowellenenergie entfernen.
Das Mikrowellengerät nur betreiben, wenn es ordnungsgemäß eingebaut ist.
Das Mikrowellengerät nur in Betrieb nehmen, wenn die Türdichtung nicht beschädigt ist.
Das Mikrowellengerät nicht unbeaufsichtigt lassen, während es arbeitet.
▶ Bei Rauchbildung das Mikrowellengerät geschlossen halten, ausschalten und Stromversorgung unterbrechen.

Das Mikrowellengerät nur mit eingesetztem Drehteller und Drehkreuz betreiben.
▶ Nur mikrowellengeeignetes Geschirr benutzen.

Das Mikrowellengerät arbeitet nur bei korrekter 230-V-Versorgung. Bei Spannungsschwankungen oder Spannungen unter 230 V schaltet sich das Mikrowellengerät komplett aus. Deshalb beim Betrieb des Mikrowellengeräts keine anderen 230-V-Verbraucher einschalten. Vorwiegend in südlichen Ländern wird die Netzspannung zwar mit 230 V angegeben, aber selten auch erreicht. Dadurch kann es vorkommen, dass das Mikrowellengerät in solchen Ländern nicht betrieben werden kann.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Mikrowellengerät" entnehmen.

Bild 134 Bedienelemente für Mikro-wellengerät
Einschalten:
■ Taste (Bild 134,3) zum Öffnen der Tür drücken und Lebensmittel in den Garraum stellen.
■ Tür schließen. Beim Einrasten ist ein klickendes Geräusch hörbar.
■ Am Drehregler (Bild 134,1) Leistung wählen.
■ Am Drehregler (Bild 134,2) Garzeit wählen. Der Garvorgang beginnt.
Das Ende des Garvorgangs wird durch einen Signalton angezeigt. Das Mikrowellengerät schaltet selbstständig ab.
Ausschalten:
■ Taste (Bild 134,3) zum Öffnen der Tür drücken und Lebensmittel entnehmen.
9.5.4 Dunstabzug (Sonderausstattung)
Die Kochstelle ist mit einem Dunstabzug ausgestattet. Das eingebaute leistungsstarke Gebläse fördert den Kochdunst direkt nach außen. Zum Einschalten des Dunstabzugs den Kippschalter drücken.
9.6 Kühlschrank
Während der Fahrt den Kühlschrank nur über das 12-V-Bordnetz betreiben. Bei hohen Umgebungstemperaturen erreicht der Kühlschrank keine volle Kühleistung mehr. Wenn hohe Außentemperaturen herrschen, ist die volle Kühleistung des Kühlaggregats nur dann gewährleistet, wenn der Kühlschrank ausreichend belüftet wird. Um eine bessere Belüftung zu erreichen, lassen sich die Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.
9.6.1 Kühlschrank-Lüftungsgitter

Bild 135 Kühlschrank-Lüftungsgitter (Dometic klein)

Bild 136 Kühlschrank-Lüftungsgitter (Dometic groß)
Abnehmen:
■ Schraube (Bild 136,1 bzw. Bild 137,1) mit Hilfe einer Münze eine viertel Umdrehung drehen.
■ Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.
9.6.2 Betrieb (Dometic 7er-Reihe)
Volumen Modell RM 7270: 77 I
Modell RM 7400: 104 l (gewölbte Tür)
Betriebsarten Der Kühlschrank hat 2 Betriebsarten:
Gasbetrieb
- elektrischer Betrieb (230 V Wechselspannung oder 12 V Gleichspannung)
- Gasbetrieb
- elektrischer Betrieb (230 V Wechselspannung oder 12 V Gleichspannung)
Die Betriebsart wird mit den Bedienelementen an der Kühlschrankblende eingestellt.
Eine stufenlose Regelung der Kühlleistung ist nur bei Gasbetrieb und 230-V-Betrieb möglich, jedoch nicht im 12-V-Betrieb.
▷ Nur eine Energiequelle einschalten.

Gasbetrieb

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Der Gasbetrieb des Kühlschranks mit Autogas ist nicht zulässig.

text_image
1 2 3 HYW07608Bild 137 Bedienelemente für den Kühlschrank (Dometic 7er-Reihe)
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühl-schrank" öffnen.
■ Energie-Wahlschalter (Bild 138,1) auf "GAS" stellen.
Drehregler (Bild 138,2) drücken, auf höchste Stufe drehen und gedrückt halten. Warten, bis Gas zum Brenner strömt.
■ Gaszündknopf (Bild 138,3) so oft drücken, bis im Schauglas (unten links im Kühlschrank) die Flamme sichtbar ist.
■ Drehregler (Bild 138,2) noch 10 bis 15 Sekunden gedrückt halten, dann loslassen.
■ Im Schauglas (unten links im Kühlschrank) prüfen, ob Flamme sichtbar ist.
■ Kühltemperatur mit dem Drehregler einstellen.
■ Falls das Anzünden erfolglos ist, den Vorgang von Anfang an wiederholen.
Ausschalten:
■ Energie-Wahlschalter auf "östellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
Gasabsperrventil "Kühlschrank" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Elektrischer Betrieb

Das Gasabsperrventil "Kühlschrank" schließen, wenn der Kühlschrank elektrisch betrieben wird.
Der Kühlschrank kann mit folgenden Spannungen betrieben werden:
• 230 V Wechselspannung
• 12 V Gleichspannung
■ Den Energie-Wahlschalter (Bild 138,1) auf "230 V" stellen. Die Betriebsanzeige leuchtet grün.
■ Die Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 138,2) einstellen.
■ Energie-Wahlschalter auf "O"stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
■ Den Energie-Wahlschalter (Bild 138,1) auf "12 V" stellen. Die Betriebsanzeige leuchtet grün.
■ Energie-Wahlschalter auf "östellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
230-V-Betrieb einschalten:
230-V-Betrieb ausschalten:
12-V-Betrieb einschalten:
12-V-Betrieb ausschalten:
Im 12-V-Betrieb wird der Kühlschrank von der Starterbatterie des Zugfahrzeugs mit Spannung versorgt. Ein 12-V-Betrieb des Kühlschranks ist deshalb nur möglich, wenn der Motor des Zugfahrzeugs läuft. Bei längeren Fahrpausen auf Gasbetrieb umstellen.
Der Thermostat ist im 12-V-Betrieb nicht wirksam. Der Kühlschrank arbeitet kontinuierlich.

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Kühlschrank" entnehmen.
9.6.3 Betrieb (Dometic 7er-Reihe mit Rahmenheizung)
Volumen Modell RM 7651: 150 l (gewölbte Tür)
Betriebsarten Der Kühlschrank hat 2 Betriebsarten:
Gasbetrieb
- elektrischer Betrieb (230 V Wechselspannung oder 12 V Gleichspannung)
Die Betriebsart wird mit den Bedienelementen an der Kühlschrankblende eingestellt.

▶ Nur eine Energiequelle einschalten.
Gasbetrieb

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Der Gasbetrieb des Kühlschranks mit Autogas ist nicht zulässig.

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1 2 3 4 5 6 Bil Dennetic 7 HYW07455Bild 138 Bedienelemente für den Kühlschrank (Dometic 7er-Reihe mit RH)
1 Taste Rahmenheizung (RH)
2 Kontroll-Leuchte Rahmenheizung
3 Energie-Wahlschalter
4 Betriebsanzeige "230 V"
5 Betriebsanzeige "GAS"
6 Betriebsanzeige "12 V"
7 Drehregler Temperatureinstellung
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühl-schrank" öffnen.
■ Energie-Wahlschalter (Bild 139,3) auf "GAS" stellen.
Drehregler (Bild 139,7) auf maximale Leistung stellen. Die Gaszufuhr ist geöffnet. Der Zündvorgang erfolgt automatisch. Ein tickendes Geräusch ist hörbar, bis der Zündvorgang erfolgreich abgeschlossen ist. Die Betriebsanzeige "GAS" (Bild 139,5) leuchtet gelb.
■ Kühltemperatur mit dem Drehregler einstellen.
Ausschalten:
■ Energie-Wahlschalter (Bild 139,3) auf "stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
Gasabsperrventil "Kühlschrank" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Elektrischer Betrieb

Das Gasabsperrventil "Kühlschrank" schließen, wenn der Kühlschrank elektrisch betrieben wird.
Der Kühlschrank kann mit folgenden Spannungen betrieben werden:
230-V-Betrieb einschalten:
• 230 V Wechselspannung
• 12 V Gleichspannung
■ Energie-Wahlschalter (Bild 139,3) auf "230 V" stellen. Die Betriebsanzeige "230 V" (Bild 139,4) leuchtet grün.
■ Die Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 139,7) einstellen.
■ Energie-Wahlschalter auf " "stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
■ Energie-Wahlschalter (Bild 139,3) auf "12 V" stellen. Die Betriebsanzeige "12 V" (Bild 139,6) leuchtet grün.
■ Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 139,7) einstellen.
■ Energie-Wahlschalter auf "östellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
Im 12-V-Betrieb wird der Kühlschrank von der Starterbatterie des Zugfahrzeugs mit Spannung versorgt. Ein 12-V-Betrieb des Kühlschranks ist deshalb nur möglich, wenn der Motor des Zugfahrzeugs läuft. Bei längeren Fahrpausen auf Gasbetrieb umstellen.
12-V-Betrieb einschalten:
12-V-Betrieb ausschalten:
Rahmenheizung (RH)

Wenn die Rahmenheizung eingeschaltet ist, verbraucht sie ständig Strom. Deshalb die Rahmenheizung ausschalten, wenn der Motor des Zugfahrzeugs nicht läuft und das Fahrzeug nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Bei hohen Außentemperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit kann es zur Wassertropfenbildung am Metallrahmen des Frosterfachs kommen. Deshalb ist der Kühlschrank mit einer Rahmenheizung für das Frosterfach ausgestattet. Bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit die Rahmenheizung über die Taste (Bild 139,1) einschalten. So lässt sich Korrosion vermeiden. Wenn die Rahmenheizung eingeschaltet ist, leuchtet die Kontroll-Leuchte (Bild 139,2).

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Kühlschrank" entnehmen.
9.6.4 Kühlschranktür-Verriegelung
Je nach Modell besitzt der Kühlschrank ein separates Frosterfach. Die Angaben in diesem Abschnitt gelten sinngemäß auch für die Tür des Frosterfachs.

Während der Fahrt muss die Kühlschranktür immer geschlossen und in der geschlossenen Stellung arretiert sein.

▷ Wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist, die Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren. So lässt sich Schimmelbildung vermeiden.
Die Kühlschranktür lässt sich in zwei Stellungen arretieren:
- geschlossene Kühlschranktür während der Fahrt und wenn der Kühlschrank benutzt wird
- leicht geöffnete Kühlschranktür als Lüftungsstellung, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist
Dometic 7er-Reihe

Bild 139 Verriegelung der Kühl- schranktür (Dometic 7er- Reihe)

Bild 140 Kühlschranktür in Lüftungsstellung (Dometic 7er-Reihe)
Öffnen:
■ Verriegelung (Bild 140,1) nach links "schieben.
■ Kühlschranktür an der Griffmulde öffnen.
Schließen:
■ Kühlschranktür ganz schließen.
■ Verriegelung (Bild 140,1) ganz nach rechts "schieben.
In Lüftungsstellung arretieren:
■ Kühlschranktür leicht öffnen.
■ Verriegelung ganz nach rechts schieben. Die Kühlschranktür ist mit Hilfe der Türarretierung (Bild 141,1) fixiert. Die Kühlschranktür bleibt damit leicht geöffnet (Bild 141).
Dometic 7er-Reihe mit separatem Frosterfach

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1 2 1 3 HYW07716Bild 141 Verriegelung der Kühlschranktür/Frosterfachtür (Dometic 7er-Reihe mit separatem Frosterfach)

Bild 142 Kühlschranktür/Frosterfachtür in Lüftungsstellung (Dometic 7er-Reihe mit separatem Frosterfach)
Öffnen:
■ Verriegelung (Bild 142,1) zur Seite schieben, so dass das offene Schloss "Bild 142,3) sichtbar ist.
■ Kühlschranktür/Frosterfachtür an der Griffmulde öffnen.
■ Kühlschranktür/Frosterfachtür ganz schließen.
■ Verriegelung (Bild 142,1) zur Seite schieben, so dass das geschlossene Schloss "Bild 142,2) sichtbar ist.
Schließen:
In Lüftungsstellung arretieren:
■ Kühlschranktür/Frosterfachtür leicht öffnen.
■ Verriegelung ganz nach rechts schieben. Die Kühlschranktür/Frosterfachtür ist mit Hilfe der Türarretierung (Bild 143,1) fixiert. Die Kühlschranktür/Frosterfachtür bleibt damit leicht geöffnet (Bild 143).
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den sanitären Einrichtungen des Caravans.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
- den Wassertank
• den Abwassertank
• die komplette Wasseranlage
• den Toilettenraum
• die Toilette
10.1 Wasserversorgung, Allgemeines

Wassertank nur aus Versorgungsanlagen befüllen, die Trinkwasserqualität nachweisen können.
Zum Befüllen des Wassertanks nur Schläuche oder Behälter verwenden, die für Trinkwasser zugelassen sind.
Befüllschlauch oder Behälter vor der Benutzung gründlich mit Trinkwasser spülen (2- bis 3-fache Menge des Fassungsvermögens).
Befüllschlauch oder Behälter nach der Benutzung vollständig entleeren und dessen Öffnungen verschließen.
Stehendes Wasser im Wassertank oder in Wasserleitungen wird nach kurzer Zeit ungenießbar. Deshalb vor jeder Benutzung des Fahrzeugs Wasserleitungen und den Wassertank gründlich reinigen. Nach jeder Benutzung des Fahrzeugs den Wassertank und die Wasserleitungen vollständig entleeren.
▶ Bei Still-Legungen von mehr als einer Woche die Wasseranlage vor der Benutzung des Fahrzeugs desinfizieren.

Wenn das Fahrzeug für mehrere Tage nicht benutzt wird oder bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Alle Ablasshähne geöffnet lassen. So werden Frostschäden an den Einbaugeräten und am Fahrzeug vermieden und Ablagerungen in wasserführenden Bauteilen verhindert.
Die Wasserpumpe läuft ohne Wasser heiß und kann beschädigt werden. Wasserpumpe nie betreiben, wenn der Wassertank leer ist.
Das Fahrzeug ist mit einem eingebauten Wassertank ausgestattet. Eine elektrische Wasserpumpe pumpt das Wasser an die einzelnen Wasserentnahmestellen. Durch Öffnen eines Wasserhahns schaltet sich die Wasserpumpe automatisch ein und pumpt Wasser zur Entnahmestelle.
Ein Kanister oder der Abwassertank fängt das verschmutzte Wasser auf.

Bevor die Wasserarmaturen benutzt werden, müssen die 230-V-Versorgung angeschlossen und der 230-V-Sicherungsautomat eingeschaltet oder der Caravan mit dem Zugfahrzeug elektrisch verbunden sein. Die Wasserpumpe arbeitet sonst nicht.
Bei Neubefüllung des Wassertanks kann sich am Pumpenboden eine Luftblase bilden. Diese Luftblase verhindert ein Ansaugen des Wassers. Die Wasserpumpe kräftig im Wasser auf und ab schütteln.
10.2 Wassertank
10.2.1 Wassertank 16 I

Bild 144 Wassertank 16 l
Bei Transport den Wassertank mit dem Verschlussdeckel (Bild 144,2) verschließen.
Wassertank mit Trinkwasser befüllen:
■ Wasserpumpe (Bild 144,1) aus dem Wassertank ziehen.
■ Wassertank entnehmen.
■ Wassertank reinigen bzw. desinfizieren.
■ Wassertank mit Trinkwasser befüllen.
Wasser entnehmen:
■ Wasserhähne aufdrehen.
Wassertank entleeren:
■ Wasserpumpe aus dem Wassertank ziehen.
■ Wassertank entnehmen und entleeren.
10.2.2 Wassertank 22 I mit Außenklappe (Sonderausstattung)
Der Wassertank ist fahrbar bzw. tragbar.

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1 2 3 BUE-00542Bild 145 Wassertank 22 I
Bei Transport den Wassertank mit dem Verschlussdeckel (Bild 145,1) verschließen.
Wassertank mit Trinkwasser befüllen:
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Serviceklappe (Bild 145,3) öffnen (siehe Kapitel 6).
■ Wasserpumpe aus dem Wassertank ziehen.
■ Wassertank (Bild 145,2) herausziehen.
■ Wassertank reinigen bzw. desinfizieren.
■ Wassertank mit Trinkwasser befüllen.
Wasser entnehmen:
■ Wasserhähne aufdrehen.
Wassertank entleeren:
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Serviceklappe (Bild 145,3) öffnen (siehe Kapitel 6).
■ Wasserpumpe aus dem Wassertank ziehen.
■ Wassertank (Bild 145,2) herausziehen und entleeren.
10.2.3 Wassertank 40 l (Sonderausstattung)

Bild 146 Trinkwasser-Einfüllstutzen
Der Trinkwasser-Einfüllstutzen ist je nach Modellausführung auf der linken oder rechten Seite des Fahrzeugs angebracht.
Der Trinkwasser-Einfüllstutzen ist durch den Schriftzug "WASSER" (Bild 146,1) gekennzeichnet. Der Verschlussdeckel wird mit dem Schlüssel für die Außenklappenschlösser geöffnet und verschlossen.
Der Wassertank ist in der Sitzgruppe eingebaut.

Bild 147 Wassertank Bild 148 Verschluss-Stopfen
Wassertank mit Trinkwasser befüllen:
■ Verschlussdeckel (Bild 146,2) am Trinkwasser-Einfüllstutzen abnehmen (siehe Kapitel 6).
■ Wassertank reinigen bzw. desinfizieren.
■ Wassertank mit Trinkwasser befüllen.
Wasser entnehmen:
■ Wasserhähne aufdrehen.
Wassertank entleeren:
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Verschlussdeckel (Bild 147,1) des Wassertanks entgegen dem Uhrzeigersinn drehen und abnehmen.
■ Im Tankboden den Verschluss-Stopfen (Bild 148,1) herausziehen.
■ Wasser auslaufen lassen.
■ Verschluss-Stopfen einsetzen.
■ Verschlussdeckel des Wassertanks einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.
10.3 Abwassertank (Sonderausstattung)

▶ Vor Fahrtbeginn den Abwassertank (Sonderausstattung) entleeren.

▷ Bei Frostgefahr den Abwassertank entleeren.
▷ Niemals kochendes Wasser direkt in den Beckenabfluss leiten. Kochendes Wasser kann zu Verformungen und Undichtigkeiten im Abwasser-Rohr-system führen.

Den Abwassertank nur an speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsstationen auf Campingplätzen oder Stellplätzen entleeren.

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HYW05479 1 2 3 4Bild 149 Abwassertank, fahrbar
Entleeren:
■ Öffnung des Abwassertanks (Bild 149,1) mit dem Deckel (Bild 149,3) schließen.
■ Den Abwassertank am Griff (Bild 149,2) herausziehen.
■ Tragegriff (Bild 149,4) nach oben klappen und Abwassertank aufstellen.
■ Den Abwassertank zu einer speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsstation bringen und vollständig entleeren.
10.4 Wasseranlage befüllen

Beim Befüllen des Wassertanks die technisch zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs beachten. Wenn der Wassertank voll ist, muss das Reisegepäck entsprechend reduziert werden.

Die Wasserpumpe läuft ohne Wasser heiß und kann beschädigt werden. Wasserpumpe nie betreiben, wenn der Wassertank leer ist.

Bild 150 Ablasshahn Boiler Bild 151 Ablasshähne Therme
■ Das Fahrzeug waagrecht stellen.
■ Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen und Leitungsschutzschalter im Netzgerät einschalten.
■ Wasseranlage reinigen bzw. desinfizieren.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Den Kipphebel des Ablasshahns für den Boiler (Bild 150,1) waagrecht stellen oder die Kappen an den Ablasshähnen für die Therme (Bild 151,1) im Uhrzeigersinn zudrehen.
■ Auf dem Wassertank den Verschlussdeckel (Bild 147,1) öffnen (nur bei Sonderausstattung Wassertank 40 l).
■ Ablassöffnung im Wassertank mit Verschluss-Stopfen (Bild 148,1) schließen (nur bei Sonderausstattung Wassertank 40 l).
■ Wassertank mit Verschlussdeckel wieder fest verschließen (nur bei Sonderausstattung Wassertank 40 I).
■ Wassertank mit Trinkwasser befüllen. Zum Befüllen einen Wasserschlauch, einen Wasserkanister mit Trichter oder Ähnliches verwenden.
Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Wasserpumpe wird eingeschaltet.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass die Therme oder der Boiler mit Wasser gefüllt ist.
Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und geöffnet lassen. Die Kaltwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Den Trinkwasser-Einfüllstutzen schließen.
■ Am Wassertank kontrollieren, ob der Verschlussdeckel dicht ist.
10.5 Wasseranlage entleeren

Wenn das Fahrzeug für mehrere Tage nicht benutzt wird oder bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Alle Ablasshähne geöffnet lassen. So werden Frostschäden an den Einbaugeräten und am Fahrzeug vermieden und Ablagerungen in wasserführenden Bauteilen verhindert.

▷ Umwelthinweis in diesem Kapitel beachten.
Wie folgt vorgehen, um die Wasseranlage ausreichend zu entleeren und zu belüften. Frostschäden und Ablagerungen werden so vermieden:
■ Das Fahrzeug waagrecht stellen.
■ Die 230-V-Versorgung am Leitungsschutzschalter im Netzgerät ausschalten.
■ Den Kipphebel des Ablasshahns für den Boiler senkrecht stellen oder die Kappen an den Ablasshähnen für die Therme entgegen dem Uhrzeigersinn aufdrehen.
■ Verschlussdeckel von der Reinigungsoffnung des Wassertanks abnehmen (nur bei Sonderausstattung Wassertank 40 I).
■ Verschluss-Stopfen am Wassertank herausziehen (nur bei Sonderausstattung Wassertank 40 l).
■ Wasserhahn in Küche und Duschraum (Toilettenraum) genau auf Mittelstellung (Warm – Kalt) stellen und öffnen.
■ Handbrause nach oben in Duschstellung hängen.
■ Verschlussdeckel des Wassertanks abnehmen. Wasserpumpe nach oben halten, bis die Wasserleitungen vollständig entleert sind.
■ Prüfen, ob der Wassertank vollständig entleert ist.
■ Das in den Wasserleitungen verbliebene Wasser herausblasen (max. 0,5 bar).
■ Den Abwassertank (Sonderausstattung) entleeren. Umwelthinweis in diesem Kapitel beachten.
■ Thetford-Kassette entleeren. Umwelthinweis in diesem Kapitel beachten.
■ Nach der Entleerung alle Wasserhähne in Mittelstellung offen lassen.
■ Alle Ablasshähne geöffnet lassen.
10.6 Toilettenraum


▷ Keine Lasten in der Duschwanne transportieren. Die Duschwanne oder andere Einrichtungsgegenstände des Toilettenraums können beschädigt werden.
Zum Lüften während oder nach dem Duschen und zum Trocknen nasser Kleidung die Toilettenraumtür schließen und die Dachhaube des Toilettenraums öffnen. Die Luft kann dann besser zirkulieren.
▷ Den Duschvorhang beim Duschen ganz schließen, damit kein Wasser zwischen Waschraumwand und Duschwanne eindringen kann.
Nach dem Duschen Seifenreste von der Duschwanne abspülen, sonst können mit der Zeit Risse in der Duschwanne auftreten.
Dusche nach der Benutzung trockenwischen, sonst kann sich Feuchtigkeit ansetzen.
▶ Weitere Informationen zum Reinigen des Toilettenraums dem Abschnitt 11.2 entnehmen.
10.7 Toilette (Thetford-Toilette)

Thetford-Kassette entleeren, wenn Frostgefahr herrscht und das Fahrzeug nicht beheizt ist.
▷ Nicht auf den Toiletten-Deckel setzen. Der Deckel ist für das Gewicht von Personen nicht ausgelegt und kann brechen.
Für die Toilette eine geeignete Chemikalie verwenden. Die Entlüftung beseitigt lediglich den Geruch, nicht jedoch Keime und Gase. Keime und Gase greifen die Dichtgummis an.

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Thetford-Kassette" entnehmen.

Thetford-Kassette nur an speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsstationen auf Campingplätzen oder Stellplätzen entleeren.
Die Spülung der Thetford-Toilette erfolgt direkt über die Wasseranlage des Fahrzeugs.
10.7.1 Schwenkbare Toilette (C-200)

Die Thetford-Kassette lässt sich nur entnehmen, wenn der Schieber geschlossen ist.

Bild 152 Haltebügel ziehen
Toilette vorbereiten:
■ Die Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und den Haltebügel nach oben ziehen, um die Thetford-Kassette zu entnehmen.

Bild 153 Thetford-Kassette entnehmen
■ Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.
■ Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.

Bild 154 Entleerungsstutzen drehen
■ Die Thetford-Kassette senkrecht stellen.
■ Entleerungsstutzen nach oben drehen.
■ Den Verschlussdeckel des Entleerungsstutzens entfernen.
▷ Sanitärflüssigkeit niemals direkt in das Toilettenbecken füllen.


Bild 155 Sanitärflüssigkeit einfüllen
■ Angegebene Menge Sanitärflüssigkeit in die Thetford-Kassette füllen.
■ Danach so viel Wasser einfüllen, bis der Boden der Thetford-Kassette völlig bedeckt ist.
■ Den Entleerungsstutzen mit dem Verschlussdeckel verschließen.
■ Entleerungsstutzen zurückdrehen.

Beim Hineinschieben keine Gewalt anwenden. Die Thetford-Kassette kann beschädigt werden.

Bild 156 Thetford-Kassette einschieben
■ Thetford-Kassette an ihren Platz zurückschieben.

Bild 157 Thetford-Kassette gesichert
■ Darauf achten, dass die Thetford-Kassette durch den Haltebügel gesichert ist.
■ Klappe für die Thetford-Kassette verschließen.

Bild 158 Toilettenschüssel drehen
Toilette benutzen:
■ Toilettenschüssel in komfortable Position drehen.

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THETC BLUE0074Bild 159 Vorspülen
■ Toilettenbecken mit etwas Wasser füllen. Dazu die Spültaste drücken. Die Spülung hält so lange an, wie die Spültaste gedrückt wird.
■ Toilette benutzen.
Kassette C-200 S
Bei der Kassette C-200 S wie folgt vorgehen, um die Toilette zu spülen:

Bild 160 Schieber betätigen
■ Schieber öffnen. Dazu den Schieberhebel entgegen dem Uhrzeigersinn schieben.

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THETRO BUE0074Bild 161 Spülung betätigen
■ Toilette spülen. Dazu die Spültaste drücken.
■ Nach dem Spülen den Schieber schließen.
Kassette C-200 E
Bei der Kassette C-200 E wie folgt vorgehen, um die Toilette zu spülen:

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THYTOO BLUE BOOKSBild 162 Schieber öffnen
■ Schieber öffnen. Dazu die linke Seite der Schiebertaste drücken.

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THYFORD BUE.0077Bild 163 Schieber schließen
- Toilette spülen. Dazu die Spültaste drücken.
- Nach dem Spülen den Schieber schließen. Dazu die rechte Seite der Schiebertaste drücken.
Die Thetford-Kassette lässt sich nur entnehmen, wenn der Schieber geschlossen ist.


Bild 164 Thetford-Kassette entnehmen
Thetford-Kassette entleeren:
■ Die Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und den Haltebügel nach oben ziehen, um die Thetford-Kassette zu entnehmen.
■ Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.
■ Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.

Bild 165 Thetford-Kassette tragen
Thetford-Kassette zu einer dafür vorgesehenen Entleerungsstelle bringen. Dabei den Entleerungsstutzen nach oben richten.

Bild 166 Thetford-Kassette entleeren
■ Entleerungsstutzen nach oben drehen.
■ Den Verschlussdeckel des Entleerungsstutzens entfernen.
■ Thetford-Kassette mit dem Entleerungsstutzen nach unten richten.
■ Belüftungsknopf mit dem Daumen betätigen. Die Thetford-Kassette entleert sich.
■ Thetford-Kassette mit reichlich Frischwasser ausspülen.
■ Den Entleerungsstutzen mit dem Verschlussdeckel verschließen.
■ Entleerungsstutzen zurückdrehen.

Bild 167 Thetford-Kassette einschieben
■ Thetford-Toilette für die Benutzung vorbereiten.
■ Thetford-Kassette an ihren Platz zurückschieben.
■ Darauf achten, dass die Thetford-Kassette durch den Haltebügel gesichert ist.
■ Klappe für die Thetford-Kassette verschließen.
10.7.2 Toilette mit fester Bank (C-402)
Je nach Ausführung ist die Thetford-Toilette mit einem eigenen Wassertank ausgestattet.

Bild 168 Frischwasser-Einfüllstutzen, ausgeschwenkt
Wassertank befüllen:
■ Klappe für die Thetford-Kassette öffnen.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen nach außen schwenken.

Bild 169 Frischwasser einfüllen
■ Schraubkappe abnehmen.
■ Frischwasser einfüllen, bis der Flüssigkeitsstand den oberen Rand erreicht hat. Das entspricht etwa 15 l.

Bild 170 Frischwasser-Einfüllstutzen, eingeschwenkt
■ Schraubkappe schließen.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen nach innen schwenken.
Die Thetford-Kassette lässt sich nur entnehmen, wenn der Schieber geschlossen ist.


Bild 171 Haltebügel ziehen
Toilette vorbereiten:
■ Die Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und den Haltebügel nach oben ziehen, um die Thetford-Kassette zu entnehmen.

Bild 172 Thetford-Kassette entnehmen
■ Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.
■ Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.

Bild 173 Entleerungsstutzen drehen
■ Die Thetford-Kassette senkrecht stellen.
■ Entleerungsstutzen nach oben drehen.
■ Den Verschlussdeckel des Entleerungsstutzens entfernen.
▷ Sanitärflüssigkeit niemals direkt in das Toilettenbecken füllen.


Bild 174 Sanitärflüssigkeit einfüllen
■ Angegebene Menge Sanitärflüssigkeit in die Thetford-Kassette füllen.
■ Danach so viel Wasser einfüllen, bis der Boden der Thetford-Kassette völlig bedeckt ist.
■ Den Entleerungsstutzen mit dem Verschlussdeckel verschließen.
■ Entleerungsstutzen zurückdrehen.
Beim Hineinschieben keine Gewalt anwenden. Die Thetford-Kassette kann beschädigt werden.


Bild 175 Thetford-Kassette einschieben
■ Thetford-Kassette an ihren Platz zurückschieben.

Bild 176 Thetford-Kassette gesichert
■ Darauf achten, dass die Thetford-Kassette durch den Haltebügel gesichert ist.
■ Klappe für die Thetford-Kassette verschließen.

■ Toilettenbecken mit etwas Wasser füllen. Dazu die Spültaste drücken. Die Spülung hält so lange an, wie die Spültaste gedrückt wird.
■ Toilette benutzen.

Bild 178 Schieber betätigen
■ Schieber öffnen. Dazu den Schieberhebel entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.

Bild 179 Spülung betätigen
■ Toilette spülen. Dazu die Spültaste drücken.
■ Nach dem Spülen den Schieber wieder schließen. Dazu den Schieberhebel im Uhrzeigersinn drehen.
Die Thetford-Kassette lässt sich nur entnehmen, wenn der Schieber geschlossen ist.


Bild 180 Thetford-Kassette entnehmen
Thetford-Kassette entleeren:
■ Die Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und den Haltebügel nach oben ziehen, um die Thetford-Kassette zu entnehmen.
■ Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.
■ Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.

Bild 181 Thetford-Kassette transportieren
■ Thetford-Kassette senkrecht auf die Räder stellen.
Griff der Zugstange nach unten drücken und von der Thetford-Kassette weg bewegen. Die Verriegelung der Zugstange löst sich.
■ Zugstange am Griff ganz herausziehen.
■ Thetford-Kassette zu einer dafür vorgesehenen Entleerungsstelle bringen.
■ Zugstange am Griff ganz einschieben.

Bild 182 Thetford-Kassette entleeren
■ Entleerungsstutzen nach oben drehen.
■ Den Verschlussdeckel des Entleerungsstutzens entfernen.
■ Thetford-Kassette mit dem Entleerungsstutzen nach unten richten.
■ Belüftungsknopf mit dem Daumen betätigen. Die Thetford-Kassette entleert sich.
■ Thetford-Kassette mit reichlich Frischwasser ausspülen.
■ Den Entleerungsstutzen mit dem Verschlussdeckel verschließen.
■ Entleerungsstutzen zurückdrehen.

Bild 183 Thetford-Kassette einschieben
■ Thetford-Toilette für die Benutzung vorbereiten.
■ Thetford-Kassette an ihren Platz zurückschieben.
■ Darauf achten, dass die Thetford-Kassette durch den Haltebügel gesichert ist.
■ Klappe für die Thetford-Kassette verschließen.

Bild 184 Wassertank entleeren
Wassertank entleeren:
■ Schieber öffnen. Dazu den Schieberhebel entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Spültaste so lange drücken, bis kein Wasser mehr ins Becken fließt.
■ Schieber wieder schließen. Dazu den Schieberhebel im Uhrzeigersinn drehen.

Bild 185 Frischwasser-Einfüllstutzen entleeren
■ Klappe für die Thetford-Kassette öffnen.
■ Den Frischwasser-Einfüllstutzen nach außen schwenken.
■ Schraubkappe vom Frischwasser-Einfüllstutzen abnehmen.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, bis das Restwasser herausläuft.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen im Uhrzeigersinn zurückdrehen.
■ Schraubkappe auf Frischwasser-Einfüllstutzen aufschrauben.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen nach innen schwenken.
■ Thetford-Kassette entleeren.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Pflege des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• das Äußere des Fahrzeugs
- den Innenraum
• die Wasseranlage
• den Dunstabzug
• die Klimaanlage
• den Winterbetrieb
Am Ende des Kapitels finden Sie Checklisten mit Maßnahmen, die Sie ausführen müssen, wenn Sie das Fahrzeug längere Zeit nicht benutzen.
Die Checklisten betreffen im Einzelnen:
• die vorübergehende Still-Legung
• die Still-Legung im Winter
• die Inbetriebnahme nach einer Still-Legung
11.1 Äußere Pflege
11.1.1 Waschen mit Hochdruckreiniger

Reifen nicht mit Hochdruckreiniger reinigen. Die Reifen können beschädigt werden.
Vor dem Waschen des Fahrzeugs mit einem Hochdruckreiniger die Betriebsanleitung des Hochdruckreinigers beachten.
Beim Waschen mit der Rundstrahldüse zwischen dem Fahrzeug und der Reinigungsdüse einen Mindestabstand von ca. 700 mm einhalten.
Beachten, dass der Wasserstrahl mit Druck aus der Reinigungsdüse kommt. Durch falsche Handhabung des Hochdruckreinigers kann es zu Beschädigungen am Fahrzeug kommen. Die Wassertemperatur darf 60 °C nicht übersteigen. Den Wasserstrahl während des gesamten Waschvorgangs bewegen. Den Wasserstrahl nicht direkt auf Türspalte, elektrische Anbauteile, Steckverbinder, Dichtungen, auf das Kühlschrank-Lüftungsgitter oder die Dachhauben richten. Das Fahrzeug kann beschädigt werden oder Wasser kann in den Innenraum eindringen.
11.1.2 Fahrzeug waschen

Das Fahrzeug nie in Waschstraßen reinigen lassen. In die Kühlschrankkiemen, die Abgaskamine, die Entlüftungen der Dunstabzugshauben oder in die Zwangslüftungen kann Wasser eindringen. Das Fahrzeug kann beschädigt werden.
Das Fahrzeug nur auf einem Waschplatz reinigen, der zum Waschen von Fahrzeugen vorgesehen ist. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Umweltschutzmaßnahmen beachten.
■ Außenapplikationen und Anbauteile aus Kunststoff nur mit reichlich warmem Wasser, Geschirrspülmittel und einem weichen Tuch säubern.
■ Fahrzeug mit möglichst viel Wasser, einem sauberen Schwamm oder einer weichen Bürste abwaschen. Bei hartnäckigem Schmutz dem Wasser Geschirrspülmittel zugeben.
■ Lackierte Außenwände können zusätzlich mit einem Caravanreiniger gereinigt werden.
■ Anbauteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK) regelmäßig mit einem Poliermittel nachbehandeln. Damit wird eine Vergilbung der GfK-Anbauteile vermieden, und die Versiegelung der Oberfläche bleibt erhalten.
■ Gummidichtungen an Türen und Stauraumklappen mit Talkum einreiben.
■ Schließzylinder an Türen und Stauraumklappen mit Grafitstaub behandeln.
11.1.3 Fensterscheiben aus Acrylglas

Acrylglas-Fensterscheiben benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung.
Acrylglas-Fensterscheiben niemals trocken abreiben, da Staubkörner die Oberfläche beschädigen.
Acrylglas-Fensterscheiben nur mit reichlich warmem Wasser, etwas Geschirrspülmittel und einem weichen Tuch säubern.
Keinesfalls Glasreiniger mit chemischen, scheuernden oder alkoholhaltigen Zusätzen verwenden. Eine vorzeitige Versprödung der Scheiben und anschließende Rissbildungen wären die Folgen.
Reiniger, die im Karosseriebereich eingesetzt werden (z. B. Teer- oder Silikonentferner), nicht in Berührung mit Acrylglas bringen.
▷ Nicht in Waschstraßen fahren.
An den Acrylglas-Fensterscheiben keine Aufkleber anbringen.
Nach der Reinigung des Fahrzeugs Acrylglas-Fensterscheiben nochmals mit reichlich klarem Wasser spülen.
▷ Gummidichtungen mit Glycerin behandeln.

Für die Reinigungsnachbehandlung eignet sich ein Acrylglas-Reiniger mit antistatischer Wirkung. Kleine Kratzer können mit einer Acrylglas-Politur behandelt werden. Der Bürstner-Zubehörhandel bietet diese Mittel an.
11.1.4 Feuerverzinktes Fahrgestell
Salzanhaftungen schaden dem feuerverzinkten Fahrgestell und können Weißrost verursachen.
Sogenannter Weißrost stellt aber keinen Mangel dar. Es handelt sich hierbei nur um eine optische Beeinträchtigung.
Die häufigsten Ursachen für die Entstehung von Weißrost sind:
- Streumittel und Streusalze (z. B. bei Fahrten während der Wintermonate)
- Kondenswasser (z. B. durch Abdeckung des Fahrzeugs mit Kunststoff-Folien oder Planen)
- Feuchtigkeit (z. B. durch Abstellen des Fahrzeugs in hohem Gras, in Pfützen oder Schlamm)
- Reinigungsmittel (z. B. durch Reinigen mit aggressiven Reinigungsmitteln)
- Schnee (z. B. durch längeres Stehen im Schnee) - mangelnde Lüftung (z. B. durch Zuhängen mit Schürzen im Unterbodenbereich)
Um die Bildung von Weißrost zu vermeiden bzw. um entstandenen Weißrost zu entfernen, empfiehlt Bürstner folgendes Vorgehen:
■ Nach Fahrten im Winter die feuerverzinkten Oberflächen mit klarem Wasser abspülen.
■ Wenn feuerverzinkte Teile von Weißrost befallen sind, die Stellen mit einem Zinkreiniger (z. B. Poligrat) reinigen.
11.1.5 Unterboden
Der Unterboden des Fahrzeugs ist teilweise mit alterungsbeständigem Unterbodenschutz beschichtet. Bei Beschädigungen den Unterbodenschutz sofort ausbessern. Flächen, die mit Unterbodenschutz bestrichen sind, nicht mit Sprühöl behandeln.

Nur vom Hersteller freigegebene Produkte verwenden. Unsere autorisierten Handelspartner und Servicestellen beraten gerne.
11.1.6 Abwassertank
Den Abwassertank nach jeder Benutzung des Caravans reinigen.
Reinigen:
■ Reinigungsöffnung am Abwassertank und den Ablasshahn öffnen.
■ Abwassertank gründlich mit Frischwasser durchspülen.
11.2 Innere Pflege

▷ Wenn es möglich ist, Flecken immer sofort behandeln.
Acrylglas-Fensterscheiben benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung (siehe Abschnitt 11.1.3).
Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnraumbereich benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung. Keine Lösungsmittel oder alkoholhaltigen Reinigungsmittel sowie keine sandhaltigen Scheuermittel verwenden. Damit wird Versprödung und Rissbildung vorgebeugt.
▷ Keine ätzenden Mittel in die Abflussöffnungen geben. Kein kochendes Wasser in die Abflussöffnungen schütten. Ätzende Mittel oder kochendes Wasser beschädigen Abflussrohre und Siphons.
Zum Reinigen der Thetford-Toilette und der Wasseranlage sowie beim Entkalken der Wasseranlage keine Essigessenz verwenden. Essigessenz kann Dichtungen oder Teile der Anlage beschädigen. Zum Entkalken handelsübliche Entkalkungsmittel verwenden.
Sparsam mit Wasser umgehen. Alle Wasserreste aufwischen.
Für Informationen über die Anwendung von Pflegemitteln stehen unsere Vertretungen und Servicestellen zur Verfügung.

■ Möbelflächen, Möbelgriffe, Leuchten sowie sämtliche Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnbereich mit Wasser und einem Woll-Lappen reinigen. Dem Wasser kann ein sanfter Reiniger zugegeben werden. Bei Bedarf Lackflächen mit Möbelpolitur pflegen.
■ Polsterstoffe mit Polstertrockenschaum oder mit dem Schaum eines milden Waschmittels reinigen. Polsterstoffe nicht waschen. Polster vor Sonneneinstrahlung schützen, damit sie nicht ausbleichen.
■ Gardinen und Stores in eine chemische Reinigung geben.
■ Teppichboden bei Bedarf mit Teppichschaum reinigen und absaugen.
■ PVC-Bodenbelag mit Reinigungsmittel für PVC-Böden reinigen. Teppichboden nicht auf den nassen PVC-Bodenbelag legen. Teppichboden und PVC-Bodenbelag können miteinander verkleben.
■ Spülbecken und Gaskocher nie mit einem sandhaltigen Scheuermittel reinigen. Alles vermeiden, was Kratzer und Riefen verursachen könnte.
■ Gaskocher nur feucht reinigen. Es darf kein Wasser in die Öffnungen am Gaskocher eindringen. Wasser kann den Gaskocher beschädigen.
■ Insektenschutz an Fenstern und Dachhauben mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürstenaufsatz des Staubsaugers absaugen.
- Verdunklungsrollos mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürstenaufsatz des Staubsaugers absaugen. Fett oder hartnäckigen Schmutz mit einer 30 °C warmen Seifenlauge (Kernseife) entfernen.
■ Faltverdunklungen mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürstenaufsatz des Staubsaugers absaugen. Fett oder hartnäckigen Schmutz mit einer 30 °C warmen Seifenlauge (Kernseife) entfernen.
11.3 Wasseranlage
11.3.1 Wassertank reinigen
■ Wassertank entleeren.
■ Verschlussdeckel des Wassertanks abnehmen.
■ Wasser mit etwas Spülmittel in den Wassertank füllen (keine Scheuermittel verwenden).
■ Mit einer handelsüblichen Spülbürste den Wassertank schrubben, bis kein sichtbarer Belag mehr vorhanden ist.
■ Das Gehäuse der Pumpe ebenfalls abschrubben.
■ Wassertank mit reichlich Trinkwasser spülen.
11.3.2 Wasserleitungen reinigen

▶ Nur geeignete Reinigungsmittel aus dem Fachhandel verwenden.

Auslaufendes Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
■ Wasseranlage entleeren.
■ Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel in den Wassertank füllen. Dabei die Herstellerangaben für das Mischungsverhältnis einhalten.
■ Die Ablasshähne einzeln öffnen.
■ Die Ablasshähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel den jeweiligen Auslauf erreicht hat.
■ Die Ablasshähne wieder schließen.
■ Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel den Auslauf erreicht hat.
■ Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und öffnen.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel den Auslauf erreicht hat.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Toilettenspülung mehrmals betätigen.
■ Das Reinigungsmittel entsprechend den Herstellerangaben einwirken lassen.
■ Wasseranlage entleeren. Dabei das Gemisch aus Wasser und Reinigungsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
■ Zum Spülen die gesamte Wasseranlage mehrmals mit Trinkwasser befüllen und wieder entleeren.
11.3.3 Wasseranlage desinfizieren

▶ Nur geeignete Desinfektionsmittel aus dem Fachhandel verwenden.

Auslaufendes Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
■ Wasseranlage entleeren.
Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel in den Wassertank füllen. Dabei die Herstellerangaben für das Mischungsverhältnis einhalten.
■ Die Ablasshähne einzeln öffnen.
■ Die Ablasshähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel den jeweiligen Auslauf erreicht hat.
■ Die Ablasshähne wieder schließen.
■ Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel den Auslauf erreicht hat.
■ Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und öffnen.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel den Auslauf erreicht hat.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Toilettenspülung mehrmals betätigen.
■ Das Desinfektionsmittel entsprechend den Herstellerangaben einwirken lassen.
■ Wasseranlage entleeren. Dabei das Gemisch aus Wasser und Desinfektionsmittel auffangen und fachgerecht entsorgen.
■ Zum Spülen die gesamte Wasseranlage mehrmals mit Trinkwasser befüllen und wieder entleeren.
11.4 Dunstabzug
Den Filter des Dunstabzugs hin und wieder reinigen. Wie oft eine Reinigung nötig ist, hängt davon ab, wie oft der Dunstabzug benutzt wird. Den Filter nicht erst reinigen, wenn die Leistung des Dunstabzugs merklich nachlässt.
Filter reinigen:
■ Den Filter mit warmem Wasser und etwas Spülmittel auswaschen.
11.5 Klimaanlage (Telair)
Den Filter und die Lüftungsgitter außen am Gehäuse hin und wieder reinigen. Wie oft eine Reinigung nötig ist, hängt davon ab, wie oft die Klimaanlage benutzt wird. Den Filter und die Lüftungsgitter nicht erst reinigen, wenn die Leistung der Klimaanlage merklich nachlässt.

Zum Reinigen des Filters ausschließlich milde Reinigungslösungen, niemals Benzin oder Lösungsmittel verwenden.
Filter reinigen:
■ Den Filter mit warmem Wasser und etwas Spülmittel auswaschen.
■ Den Filter vor dem Wiedereinbau gut trocknen lassen.
Lüftungsgitter reinigen:
- Äußere Lüftungsgitter mit einer Bürste von grobem Schmutz oder Ablagerungen befreien. Bei Verwendung einer Reinigungslösung aufpassen, dass kein Wasser in das Innere des Gehäuses eindringt.
11.6 Winterpflege
Auftausalz schadet dem Unterboden und den Teilen, die Spritzwasser ausgesetzt sind. Bürstner empfiehlt, im Winter das Fahrzeug häufiger zu waschen. Besonders beansprucht werden mechanische und oberflächenbehandelte Teile und die Fahrzeug-Unterseite, die deshalb gründlich zu reinigen sind.

Bei Frostgefahr die Heizung immer mit mindestens 15 °C betreiben und das Umluftgebläse auf Automatik stellen. Bei extremen Außentemperaturen außerdem Möbelklappen und Möbeltüren leicht öffnen. Die einströmende Warmluft kann einem Einfrieren, z. B. von Wasserleitungen, und der Bildung von Kondenswasser in den Stauräumen entgegenwirken.
Bei Frostgefahr zusätzlich an der Fahrzeug-Außenseite die Fenster mit Winterisoliermatten abdecken.
▷ Den Kamin und die Dachhauben schneefrei halten.
11.6.1 Vorbereitungen
■ Fahrzeug auf Lack- und Rostschäden prüfen. Schäden ggf. ausbessern.
■ Sicherstellen, dass kein Wasser in die Bodenzwangsentlüftungen und in die Heizung eindringen kann.
■ Die Metallteile des Unterbodens mit einem Schutzmittel auf Wachsbasis vor Rost schützen.
■ Lackierte Außenflächen mit geeignetem Mittel konservieren.
11.6.2 Winterbetrieb
Im Winterbetrieb entsteht durch das Bewohnen des Fahrzeugs bei niedrigen Temperaturen Kondenswasser. Um eine gute Raumluftqualität zu gewährleisten und Schäden am Fahrzeug durch Kondenswasser zu vermeiden, ist eine ausreichende Belüftung sehr wichtig.
■ Kaminverlängerung mit mindestens 10 cm Länge aufsetzen.
In der Aufheizphase des Fahrzeugs die Heizung auf höchste Stellung bringen und Dachstauschränke, Gardinen sowie Rollos öffnen. Dadurch wird eine optimale Be- und Entlüftung erreicht.
■ Nur heizen, wenn auch die Umluftanlage eingeschaltet ist.
■ Morgens alle Polster hochnehmen, die Staukästen belüften und feuchte Stellen trocknen.
Sollte sich trotzdem irgendwo Kondenswasser bilden, einfach abwischen.

11.6.3 Nach Abschluss der Wintersaison
Gründliche Unterbodenwäsche durchführen. Dadurch werden korrosionsfördernde Auftaumittel (Salze, Laugenreste) entfernt.
■ Außenreinigung durchführen und Bleche mit handelsüblichem Autowachs konservieren.
■ Kaminverlängerung abnehmen.
11.7 Still-Legung
11.7.1 Vorübergehende Still-Legung

Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) die Bremsanlage und die Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Beachten, dass Wasser schon nach kurzer Zeit ungenießbar wird.
Vor Still-Legung Checkliste durcharbeiten:
| Chassis | Tätigkeiten erledigt | |
| Bewegliche Teile der Anhängerkupplung mit Schmierfett abschmieren⚠️ ▶ Reibebeläge an der Sicherheitskupplung Winterhoff (WS) oder AL-KO (AKS) nicht schmieren! | ||
| Caravan mit geeigneten Stützböcken an den Achsen aufbocken, so dass die Räder entlastet sind, oder Caravan alle vier Wochen bewegen. Dadurch werden Druckstellen an Reifen und Radlagern verhindert⚠️ ▶ Zum Aufbocken niemals die angebauten Kurbelstützen, sondern nur externe Stützböcke verwenden. | ||
| Die Reifen vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Gefahr von Rissbildung! | ||
| Reifen bis zum empfohlenen Höchstdruck aufpumpen | ||
| Am Unterboden immer für genügend Luftzirkulation sorgen⚠️ ▶ Feuchtigkeit oder Sauerstoffmangel, z. B. durch Abdeckung mit Kunststoff-Folien, können am Unterboden optische Unregelmäßigkeiten verursachen. | ||
| Aufbau | Alle Kamine mit den passenden Abdeckkappen verschließen und alle weiteren Öffnungen (bis auf Zwangslüftungen) abdichten. So wird das Eindringen von Tieren (z. B. Mäusen) verhindert | |
| Innenraum | Polster zur Lüftung aufstellen und abdeckenKühlschrank reinigenKühlschranktür und Frosterfach leicht geöffnet lassen | |
| Gasanlage | Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließenAlle Gasabsperrventile schließenGasflaschen immer aus dem Gaskasten herausnehmen, auch wenn sie leer sind | |
| Elektrische Anlage | Kontakte am dreizehnpoligen Stecker mit Kontaktspray einsprühen | |
| Wasseranlage | Gesamte Wasseranlage entleeren. Das Restwasser aus den Wasserleitungen herausblasen (max. 0,5 bar). Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Alle Ablasshähne geöffnet lassen. Hinweise in Kapitel 10 beachten |
11.7.2 Still-Legung über Winter
Ergänzende Maßnahmen sind bei einer Still-Legung über Winter notwendig:
| Tätigkeiten erledigt | |
| Karosserie und Unterboden gründlich reinigen und mit Heißwachs einsprühen oder mit Lackpflegemittel konservieren | |
| Lackschäden ausbessern |
| Aufbau | Tätigkeiten erledigt | |
| Fahrzeug von außen gründlich reinigen | ||
| Zwangslüftungen offen halten | ||
| Angebaute Kurbelstützen reinigen und schmieren | ||
| Alle Tür- und Klappenscharniere reinigen und schmieren | ||
| Verriegelungen mit Öl oder Glycerin einpinseln | ||
| Alle Dichtgummis mit Talkum einreiben | ||
| Schließzylinder mit Grafitstaub behandeln | ||
| Innenraum | Luftentfeuchter aufstellen | |
| Polster aus dem Fahrzeug entfernen und trocken lagern | ||
| Innenraum alle 3 Wochen lüften | ||
| Alle Schränke und Staufächer leeren und Klappen, Türen und Schubladen öffnen | ||
| Innenraum gründlich reinigen | ||
| Bei Frostgefahr das Flachbildschirm-Fernsehgerät aus dem Fahrzeug entfernen | ||
| Wasseranlage | Wasseranlage mit besonderen Reinigungsmitteln aus dem Fachhandel reinigen | |
| Gesamtfahrzeug | Vorzelt reinigen und in trockenem Zustand lagern | |
| Abdeckplanen so auflegen, dass die Belüftungsöffnungen nicht verdeckt werden, oder luftdurchlässige Planen verwenden |
11.7.3 Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Still-Legung oder nach Still-Legung über Winter
Vor Inbetriebnahme Checkliste durcharbeiten:
| Chassis | Tätigkeiten erledigt | |
| Reifendruck prüfen | ||
| Reifendruck des Ersatzrads prüfen | ||
| Aufbau | Funktion der angebauten Kurbelstützen prüfen | |
| Funktion der Fenster und Dachhauben prüfen | ||
| Funktion aller Außenschlösser, wie z. B. für Stauraumklappen, Einfüllstutzen und Eingangstür, prüfen | ||
| Abdeckung vom Abgaskamin der Heizung abnehmen (wenn vorhanden) | ||
| Winterabdeckung von Kühlschrankkiemen entfernen (wenn vorhanden) | ||
| gsanlage | Gasflaschen in den Gaskasten stellen, festzurren und an Gasdruckregler anschließen |
Elektrische Anlage
| Tätigkeiten erledigt | |
| 230-V-Versorgung über Außensteckdose anschließen | |
| Funktion der elektrischen Anlage, z. B. Innenleuchte, Steckdosen und elektrische Geräte, prüfen |
Wasseranlage
| Wasserleitungen und Wassertank desinfizieren | |
| Ablasshähne und Wasserhähne schließen | |
| Dichtigkeit der Wasserhähne, Ablasshähne und Wasserverteiler prüfen |
Einbaugeräte
| Funktion des Kühlschranks prüfen | |
| Funktion der Heizung/des Boilers prüfen | |
| Funktion des Gaskochers prüfen | |
| Funktion der Klimaanlage prüfen | |
| Funktion des Backofens prüfen |
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu amtlichen Prüfungen sowie zu Inspektions- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug.
Die Wartungshinweise betreffen im Einzelnen:
• die Anhängerkupplungen
• die Ankuppelhilfe Easy-Pull
• die Bremsanlage
• die Türen
• den Wechsel von Glühlampen
• die Ersatzteile
Am Ende des Kapitels finden Sie wichtige Hinweise zur Ersatzteilbeschaffung.
12.1 Amtliche Prüfungen
An Caravans, die in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sind, muss gemäß § 29 StVZO alle 2 Jahre eine amtliche Hauptuntersuchung (HU) ("TÜV", "DEKRA") durchgeführt werden.
Für andere Länder gelten die dort gültigen Bestimmungen.
Alle 2 Jahre muss eine autorisierte Fachwerkstatt die Gasanlage prüfen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Änderungen an der Gasanlage müssen sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt geprüft werden. Die autorisierte Fachwerkstatt bescheinigt die Prüfung und den ordnungsgemäßen Zustand in einer Gas-Prüfbescheinigung. Die Gasprüfplakette wird am Heck des Fahrzeugs in der Nähe des Kennzeichens angebracht.

▶ Den Gasdruckregler nach spätestens 6 Jahren ersetzen.
12.2 Inspektionsarbeiten
Wie jedes technische Gerät muss das Fahrzeug in regelmäßigen Abständen untersucht werden.
Diese Inspektionsarbeiten muss Fachpersonal ausführen.
Für diese Arbeiten sind spezielle Fachkenntnisse notwendig, die im Rahmen dieser Bedienungsanleitung nicht vermittelt werden können. Diese Fachkenntnisse stehen bei allen Bürstner-Servicestellen zur Verfügung. Erfahrungen und regelmäßige technische Anweisungen durch das Werk sowie Einrichtungen und Werkzeuge bieten die Gewähr für eine fachgerechte Inspektion des Fahrzeugs, die den neuesten Erkenntnissen entspricht.
Die "Erste programmierte Inspektion" 12 Monate nach der Erstzulassung bei einer Bürstner-Servicestelle durchführen lassen.
Alle weiteren Inspektionen einmal jährlich durchführen lassen.
Die ausführende Servicestelle bestätigt die durchgeführten Arbeiten.
Die Inspektionsarbeiten für das Fahrgestell im Kundendienstheft des Fahrgestell-Herstellers bestätigen lassen.

Die vom Hersteller vorgegebenen Inspektionen beachten und in den vorgeschriebenen Intervallen durchführen lassen. So bleibt der Wert des Fahrzeugs erhalten.
Die Bestätigung der durchgeführten Inspektionsarbeiten gilt zugleich als Nachweis bei eventuell auftretenden Schäden und Garantiefällen.
12.3 Wartungsarbeiten
Wie jedes technische Gerät benötigt das Fahrzeug Wartung. Der Umfang und die Häufigkeit der Wartungsarbeiten richten sich nach unterschiedlichen Betriebs- und Einsatzbedingungen. Bei erschwerten Betriebsbedingungen das Fahrzeug häufiger warten lassen.
Die Einbaugeräte in den Intervallen warten lassen, die in den jeweiligen Bedienungsanleitungen angegeben sind.
12.4 Sicherheitskupplungen
12.4.1 Allgemeines
Die Sicherheitskupplung und den Kupplungskopf regelmäßig reinigen. Dazu Verdünnung oder Spiritus verwenden. Beim Abschmieren der Sicherheitskupplung darauf achten, dass kein Öl oder Fett auf die Reibebeläge gelangt.
12.4.2 AKS 1300

text_image
1 Control a Control BLUE00400
Bild 186 Verschleißkontrolle Bild 187 Verschleißkontrolle
Stabilisierungs- einrichtung (seitliche Reibebeläge) kontrollieren
Voraussetzung: AKS 1300 angekuppelt, Kugeldurchmesser 50 mm
■ Handrad (Bild 186,1) zudrehen, bis die Drehmomentbegrenzung hörbar und spürbar durchratscht. Drehrichtung: im Uhrzeigersinn.
■ Abstand a kontrollieren:
- Abstand a > 0 (Bild 186): Verschleiß innerhalb des zulässigen Bereiches.
- Abstand a = 0 (Bild 187): Reibebeläge kontrollieren und ggf. austauschen.
Nachstellen der Reibebeläge ist nicht erforderlich.

12.4.3 AKS 3004

Bild 188 Stabilisierungsgriff Bild 189 Reibebeläge
Stabilisierungseinrichtung (seitliche Reibebeläge) kontrollieren
Voraussetzung: AKS 3004 angekuppelt, Kugeldurchmesser 50 mm
■ Stabilisierungsgriff (Bild 188,1) öffnen.
■ Stabilisierungsgriff schließen, bis Widerstand spürbar ist (Reibebeläge liegen an der Kugel, sind noch nicht gespannt).
- Wenn der Pfeil an der Druckscheibe (Bild 189,3) vor oder an der Markierungsfläche (Bild 189,1) steht, sind die Reibebeläge noch im Neuzustand (Bild 189,4).
- Wenn der Pfeil an der Druckscheibe innerhalb der Markierungsfläche (Bild 189,1 bis 2) steht, sind die Reibebeläge leicht abgenutzt (Bild 189,5).
- Wenn der Pfeil an der Druckscheibe am Ende der Markierungsfläche (Bild 189,2) steht oder sie überschreitet, sind die Reibebeläge abgenutzt (Bild 189,6).

Nachstellen der Reibebeläge ist nicht erforderlich.
12.5 Ankuppelhilfe Easy-Pull
Das Gurtband der Ankuppelhilfe regelmäßig prüfen. Bei Anrissen, Abschürfungen oder Faserbrüchen das Gurtband sofort auswechseln.
12.6 Bremsanlage
Wartungsarbeiten an der Bremsanlage durch eine Fachwerkstatt ausführen lassen.
Die Prüffristen der nachfolgenden Tabelle entnehmen.
| Erstinspektion Bremsanlage Bremsbeläge | ||
| nach 1 500 km oder nach 6 Monaten | alle 10 000 bis 15 000 Fahrtkilometer oder alle 12 Monate | alle 5 000 Fahrtkilometer oder alle 12 Monate |
12.7 Türen
Um die Gleiteigenschaften zwischen Feder und Scharnier zu erhalten, die Scharniere der Eingangstür von Zeit zu Zeit fetten.

Bürstner empfiehlt als Schmierfett Molykote PG 65 oder Vaseline.
12.8 Auswechseln von Glühlampen, außen

Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein. Daher vor dem Glühlampenwechsel die Leuchte abkühlen lassen.
Glühlampen für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Keine Glühlampe verwenden, die heruntergefallen ist oder Kratzer im Glas aufweist. Die Glühlampe könnte platzen.

Eine neue Glühlampe nicht mit den Fingern anfassen. Zum Einsetzen der neuen Glühlampe ein Stofftuch verwenden.
Nur Glühlampen des gleichen Typs und mit richtiger Wattzahl verwenden (siehe Tabelle "Glühlampen-Typen für Außenbeleuchtung").
Glühlampen-Typen Im Fahrzeug werden verschiedene Glühlampen-Typen verwendet. Im Folgenden ist der Wechsel des jeweiligen Glühlampen-Typs beschrieben.

text_image
1 2 3 4 HYW07797Bild 190 Glühlampen-Typen
| Pos. in Bild 190 | Sockelart/Glühlampenart | Wechseln |
| 1 Stecksockel zum Herausnehmen die Glühlampe herausziehen | ||
| 2 Bajonettsockel zum Herausnehmen die Glühlampe nach unten drücken und entgegen dem Uhrzeigersinn drehen | ||
| 3 zylindrische Glühlampen | zum Einsetzen die Glühlampe in die Fassung einsetzen und im Uhrzeigersinn drehen | |
| zum Herausnehmen und zum Einsetzen die Kontakte des Lampenhalters vorsichtig nach außen biegen | ||
| 4 Halogenglühlampe zum Herausnehmen die Haltefeder lösen | ||
12.8.1 Beleuchtung Front

1 Frontleuchte
Bild 191 Beleuchtung Front
■ Abdeckung vorn (Bild 191,1) vorsichtig mit einem geeigneten Werkzeug (z. B. einem Schraubendreher) an der Einkerbung aushebeln und abnehmen.
■ Glühlampe entfernen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
12.8.2 Beleuchtung Heck

1 Rücklicht
2 Bremsleuchte
3 Fahrtrichtungsanzeiger
4 Rückfahrscheinwerfer (Averso)
5 Nebelschlussleuchte
6 Kennzeichenleuchte
7 Bremsleuchte
Bild 192 Beleuchtung Heck
■ Fünf Gehäuseschrauben lösen.
■ Gehäuse abnehmen.
■ Glühlampe entfernen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
Die dritte Bremsleuchte (Bild 192,7) nur komplett austauschen.

12.8.3 Beleuchtung Seite

1 Umrissleuchte
2 Markierungsleuchte
Bild 193 Beleuchtung Seite
Markierungsleuchten (Premio) Die Markierungsleuchten (Bild 193,2) sind im unteren Bereich des Fahrzeugs angebracht.
■ Gehäuse abziehen.
Glühlampe im Uhrzeigersinn drehen. Die Lampenfassung löst sich aus dem Bajonett-Verschluss.
■ Glühlampe entfernen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
Markierungsleuchten (Averso) Die Markierungsleuchten (Bild 193,2) sind im unteren Teil des Fahrzeugs angebracht.
■ Zwei Gehäuseschrauben lösen.
■ Gehäuse abnehmen.
■ Glühlampe entfernen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
Umrissleuchte Die Umrissleuchte (Bild 193,1) ist oben im Heckbereich angebracht.
■ Gehäuse abziehen.
■ Glühlampe entfernen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
12.8.4 Glühlampen-Typen für Außenbeleuchtung
Front
| Pos. Nr. | Außenbeleuchtung Glühlampen-Typ | |
| 1 Front | euchte W5W 12 V 5 W |
Heck
| 1 Rücklicht Ba15s 12 V 5 W | |
| 2 Bremslicht Ba15s 12 V 21 W | |
| 3 Fahrtrichtungsanzeiger Ba15s 12 V 21 W orange | |
| 4 Rückfahrscheinwerfer Ba15s 12 V 21 W |
| Pos. Nr. | Außenbeleuchtung Glühlampen-Typ | |
| 5 Nebelschlussleuchte Ba15s 12 V 21 W | ||
| 6 Kennzeichenleuchte Soffitte 12 V 5 W | ||
| 7 dritte Bremsleuchte T5 12 V 2,3 W | ||
Seite
| 1 Umrissleuchte Ba15s 12 V 5 W | |
| 2 Markierungsleuchte W5W 12 V 5 W |
12.9 Auswechseln von Glühlampen, innen

Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein. Daher vor dem Glühlampenwechsel die Leuchte abkühlen lassen.
Glühlampen für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Keine Glühlampe verwenden, die heruntergefallen ist oder Kratzer im Glas aufweist. Die Glühlampe könnte platzen.
▶ Leuchten können sehr heiß werden. Wenn die Leuchte eingeschaltet ist, muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen immer 30 cm betragen. Brandgefahr!

Eine neue Glühlampe nicht mit den Fingern anfassen. Zum Einsetzen der neuen Glühlampe ein Stofftuch verwenden.
▶ Nur Glühlampen des gleichen Typs und mit richtiger Wattzahl verwenden.
12.9.1 Deckenleuchte (Abdeckung mit Clips)

Bild 194 Deckenleuchte
Glühlampe 220 V/100 W/E 27
Lampenwechsel:
■ An der Deckenleuchte die Halteclips (Bild 194,1) vorsichtig lösen und die Glasabdeckung (Bild 194,2) abnehmen.
■ Die Glühlampe aus der Fassung herausdrehen und entnehmen.
■ Neue Glühlampe einsetzen und im Uhrzeigersinn drehen, bis ein leichter Druck zu spüren ist.
■ Die Glasabdeckung mit den Halteclips wieder befestigen.
12.9.2 Raumleuchte

Bild 195 Raumleuchte
Halogenglühlampe 12 V/10 W
Lampenwechsel:
■ Abdeckung (Bild 195,2) vorsichtig mit einem geeigneten Werkzeug (z. B. Schraubendreher) an der Einkerbung (Bild 195,1) aushebeln und abnehmen.
■ Halogenglühlampe entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
12.9.3 Halogeneinbauleuchte (flach)

Bild 196 Halogeneinbauleuchte (flach)
Halogenglühlampe 12 V/10 W
Die Halogeneinbauleuchte (Bild 196,2) ist in der Blende versenkt eingebaut.
Lampenwechsel:
■ Inneren Abdeckring mit Glasscheibe (Bild 196,1) mit einem geeigneten Werkzeug (z. B. einem Schraubendreher) an dem Gehäuse heraushebeln.
■ Halogenglühlampe entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
12.9.4 Halogeneinbauleuchte (schwenkbar)

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1 2 3 BLUE00936Bild 197 Halogeneinbauleuchte (schwenkbar)
Halogenglühlampe 12 V/10 W
Die Halogeneinbauleuchte (Bild 197,1) ist in die Deckenleuchte versenkt eingebaut.
Lampenwechsel:
■ Inneren Ring (Bild 197,2) drehen und abnehmen.
■ Halogenglühlampe (Bild 197,3) entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
12.9.5 Halogenspotleuchte (schwenkbar)

Bild 198 Halogenspotleuchte (schwenkbar)
Halogenglühlampe 12 V/10 W
Lampenwechsel:
■ Äußeren Ring (Bild 198,1) nach links drehen, bis er sich vom Gehäuse löst.
■ Lampenfassung aus der Halterung lösen.
■ Halogenglühlampe entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
12.9.6 Halogenspotleuchte (verschiebbar)

text_image
1 4 3 2 BLUE0037Bild 199 Halogenspotleuchte (verschiebbar)
Halogenglühlampe 12 V/10 W
Lampenwechsel:
■ Halogenspotleuchte (Bild 199,1) um 90° drehen und aus der Schiene nehmen.
■ Lampenschirm (Bild 199,3) entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
Lampenschirm mit Halogenglühlampe (Bild 199,4) vorsichtig von der Fassung (Bild 199,2) abziehen.
■ Halogenglühlampe entfernen.
■ Lampenschirm auf die Fassung aufschrauben.
■ Neue Halogenglühlampe in den Lampenschirm einsetzen und in die Fassung hineindrücken.
■ Halogenleuchte in die Schiene einsetzen.
12.9.7 Kochstellenleuchte

Bild 200 Kochstellenleuchte
Halogenglühlampe 12 V/5 W
Lampenwechsel:
■ Abdeckung (Bild 200,2) mit beiden Händen leicht zusammendrücken und nach unten ziehen. Mit dem Herausziehen immer ganz links oder ganz rechts beginnen.
■ Halogenglühlampe (Bild 200,1) entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
12.9.8 Kochstellenleuchte (fest)

Bild 201 Kochstellenleuchte
Halogenglühlampe 12 V/21 CP
Lampenwechsel:
■ Abdeckung (Bild 201,2) vorsichtig mit einem geeigneten Werkzeug (z. B. Schraubendreher) an der Einkerbung (Bild 201,1) aushebeln und abnehmen.
■ Halogenglühlampe entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
12.9.9 Indirekte Beleuchtung (mit Rahmen)

text_image
1 2 1 BLUE DOOR 1Bild 202 Indirekte Beleuchtung
Glühlampe 220 V/15 W/E 27
Lampenwechsel:
■ Die beiden Befestigungsschrauben (Bild 202,1) herausdrehen.
■ Die Glasblende (Bild 202,2) abnehmen.
■ Die Glühlampe aus der Fassung herausdrehen und entnehmen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.
■ Leuchte in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.
12.10 Ersatzteile

Jede Änderung des werkseitigen Zustands des Fahrzeugs kann das Fahrverhalten und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
Von Bürstner empfohlene Sonderausstattungen und Original-Ersatzteile wurden speziell für Ihr Fahrzeug entwickelt und freigegeben. Der Bürstner-Handelspartner führt diese Produkte. Der Bürstner-Handelspartner ist über zulässige technische Einzelheiten informiert und führt die notwendigen Arbeiten fachgerecht aus.
▶ Von Bürstner nicht freigegebene Zubehör-, An-, Um- oder Einbauteile können zu Schäden am Fahrzeug und zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen. Selbst wenn für diese Teile ein Gutachten eines Sachverständigen, eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Bauartgenehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicherheit für die ordnungsgemäße Beschaffenheit des Produkts.
▶ Wenn Produkte, die von Bürstner nicht freigegeben wurden, Schäden verursachen, kann dafür keine Haftung übernommen werden. Dies gilt auch für unzulässige Änderungen am Fahrzeug.
Aus Sicherheitsgründen müssen Ersatzteile für Geräte den Angaben des Herstellers entsprechen und von diesem als Ersatzteil zugelassen sein. Nur der Gerätehersteller oder eine autorisierte Fachwerkstatt darf die Ersatzteile einbauen. Für den Ersatzteilbedarf stehen die Bürstner-Handelspartner und -Servicestellen zur Verfügung.
Hier einige Vorschläge für wichtige Ersatzteile:
- Sicherungen
- Glühlampen
● Wasserpumpe (Tauchpumpe)
Bei Ersatzteilbestellungen die Fahrgestellnummer und den Fahrzeug-Typ dem Bürstner-Handelspartner angeben.
Das in dieser Bedienungsanleitung beschriebene Fahrzeug ist nach Werksnorm konzipiert und ausgestattet. Je nach Einsatzzweck wird nützliches Sonderzubehör angeboten. Bei Anbau von Sonderzubehör prüfen, ob dieses in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden muss. Die technisch zulässige Gesamtmasse beachten. Der Bürstner-Handelspartner berät gerne.
12.11 Typschild

text_image
21690507 bürstner D-72804 KeV Tel. +48(0) 7851 85-0 Fax: +49(0) 7851 85-201 Bürstner GmbH kg kg 1- kg 2- kg 4 3 BUE00680Bild 203 Typschild
1 Fahrgestellnummer
2 technisch zulässige Gesamtmasse
3 zulässige Stützlast Deichselrad
4 zulässige Achslast
Das Typschild (Bild 203) mit der Fahrgestellnummer ist an der Seitenwand außen vorne rechts angebracht.
Typschild nicht entfernen. Das Typschild:
- identifiziert das Fahrzeug
- hilft bei der Beschaffung von Ersatzteilen
- dokumentiert zusammen mit den Fahrzeugpapieren den Fahrzeughalter

Bei Rückfragen an die Kundendienststelle immer die Fahrgestellnummer mit angeben.
12.12 Warn- und Hinweisaufkleber
Am und im Fahrzeug sind Warn- und Hinweisaufkleber angebracht. Warn- und Hinweisaufkleber dienen der Sicherheit und dürfen nicht entfernt werden.

Ersatzaufkleber können beim Bürstner-Handelspartner angefordert werden.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Reifen des Fahrzeugs.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Reifenauswahl
• den Umgang mit den Reifen
• den Radwechsel
• die Ersatzrad-Halterung
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Tabelle, der Sie den korrekten Reifendruck für Ihr Fahrzeug entnehmen können.
13.1 Allgemeines

▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.

▷ Reifendruck nur bei kalten Reifen prüfen.
Am Fahrzeug sind schlauchlose Reifen montiert. Nie Schläuche in diese Reifen montieren.

Bei einer Reifenpanne das Gespann an den rechten Fahrbahnrand fahren. Das Gespann mit einem Warndreieck absichern. Warnblinkanlage einschalten.
Bei Fahrzeugen mit Tandem-Achse kann es systembedingt zu erhöhtem Reifenverschleiß kommen.
Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein, weil das Material mit der Zeit brüchig wird. Die vierstellige DOT-Nummer auf der Reifenflanke gibt das Herstellungsdatum an. Die ersten beiden Ziffern bezeichnen die Woche, die letzten beiden Ziffern das Herstellungsjahr.
Beispiel: Woche 15, Herstellungsjahr 2007.
Beachten:
■ Reifen regelmäßig (alle 14 Tage) auf gleichmäßige Profilabnutzung, Profiltiefe und äußere Beschädigung prüfen.
■ Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beachten.
■ Immer Reifen gleicher Bauart, gleichen Fabrikates und gleicher Ausführung (Sommerreifen oder Winterreifen) verwenden.
Nur für den Felgentyp zulässige Reifen verwenden. Die zugelassenen Felgengrößen und Reifengrößen sind in den Fahrzeugpapieren des Fahrzeugs aufgeführt, aber auch der Bürstner-Handelspartner berät gerne.
■ Neue Reifen auf einer Strecke von ca. 100 km mit mäßiger Geschwindigkeit einfahren, da erst dann die volle Haftung gegeben ist.

Bild 204 Radmuttern oder Rad- schrauben über Kreuz anziehen
- Radmuttern oder Radschrauben regelmäßig auf festen Sitz prüfen. Radmuttern oder Radschrauben eines ausgewechselten Rades nach 50 km über Kreuz nachziehen (Bild 204).
■ Wenn neue oder neu lackierte Felgen verwendet werden, die Radmuttern oder Radschrauben zusätzlich nach ca. 1000 bis 5000 km nachziehen.
■ Bei Still-Legung oder längeren Standzeiten Druckstellen an Reifen und Radlagern verhindern:
Das Fahrzeug so aufbocken, dass die Räder entlastet sind, oder das Fahrzeug alle 4 Wochen so bewegen, dass sich die Stellung der Räder ändert.
13.2 Reifenauswahl


▶ Die falsche Reifenwahl kann während der Fahrt zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen.
Wenn Reifen montiert werden, die nicht für das Fahrzeug zugelassen sind, kann die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug und damit der Versicherungsschutz erlöschen. Der Bürstner-Handelspartner berät gerne.
Die für Ihr Fahrzeug freigegebenen Reifengrößen stehen in den Fahrzeugpapieren oder sind bei den Bürstner-Handelspartnern zu erfahren. Jeder Reifen muss zu dem Fahrzeug passen, an dem er gefahren werden soll. Dies gilt zunächst für seine äußeren Abmessungen (Durchmesser, Breite), die durch die genormte Größenbezeichnung angegeben werden. Darüber hinaus muss der Reifen den Anforderungen des jeweiligen Fahrzeugs hinsichtlich Gewicht und Geschwindigkeit entsprechen.
Beim Gewicht wird von der zulässigen maximalen Achslast ausgegangen, die auf zwei Reifen verteilt wird. Die maximale Tragfähigkeit eines Reifens wird durch seinen Load-Index (= LI, Tragfähigkeits-Kennzahl) ausgewiesen.
Die für einen Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit (bei voller Tragfähigkeit) wird durch seinen Speed-Index (= GSY, Geschwindigkeits-Symbol) angegeben. Load-Index und Speed-Index zusammen bilden die Betriebskennung eines Reifens. Sie ist offizieller Bestandteil der vollständigen, genormten Dimensionsbezeichnung, die auf jedem Reifen selbst steht. Diese Angaben auf dem Reifen müssen mit denen in den Fahrzeugpapieren übereinstimmen.
13.3 Bezeichnungen am Reifen
215/70 R 15C 109/107 Q
| Bezeichnung Erklärung | |
| 215 Breite des Reifens in mm | |
| 70 Verhältnis Höhe zu Breite des Reifens in Prozent | |
| R Reifenbauart (R = radial) | |
| 15 Felgendurchmesser in Zoll | |
| C Commercial (Transporter) | |
| 109 Tragfähigkeits-Kennzahl Einzelbereifung | |
| 107 Tragfähigkeits-Kennzahl Zwillingsbereifung | |
| Q | Geschwindigkeits-Symbol (Q = 160 km/h) |
13.4 Umgang mit Reifen
Bordsteine im stumpfen Winkel überfahren. Der Reifen wird sonst unter Umständen an der Flanke geklemmt. Das Überfahren des Bordsteins im spitzen Winkel kann zur Beschädigung des Reifens und in der Folge zum Platzen des Reifens führen.
■ Hochstehende Kanaldeckel langsam überfahren. Der Reifen wird sonst unter Umständen geklemmt. Das schnelle Überfahren hochstehender Kanaldeckel kann zur Beschädigung des Reifens und in der Folge zum Platzen des Reifens führen.
■ Stoßdämpfer regelmäßig prüfen lassen. Das Fahren mit schlechten Stoßdämpfern führt zu deutlich erhöhtem Verschleiß.
■ Blockierbremsungen vermeiden. Bei einer Blockierbremsung bekommen die Reifen mehr oder minder starke "Bremsplatten". Dies mindert den Fahrkomfort. Die Reifen können sogar unbrauchbar werden.
■ Die Reifen nicht mit einem Hochdruckreiniger reinigen. Die Reifen können innerhalb weniger Sekunden stark beschädigt werden und in der Folge platzen.
13.5 Radwechsel
13.5.1 Allgemeine Hinweise
Das Ersatzrad (Sonderausstattung) befindet sich im Gaskasten. Zum Radwechsel einen handelsüblichen Scheren- oder Hydraulikwagenheber verwenden.

Das Fahrzeug muss auf ebenem, festem und rutschsicherem Boden stehen.
Ersten Gang einlegen. Bei Automatikgetriebe auf Stellung "P" schalten.
▶ Vor dem Anheben des Fahrzeugs die Feststellbremse fest anziehen.
Das Fahrzeug mit Unterlegkeilen auf der gegenüberliegenden Seite gegen Wegrollen absichern.
Das Fahrzeug auf keinen Fall mit den angebauten Stützen anheben.
▶ Den Wagenheber auf keinen Fall am Aufbau ansetzen.
▶ Den Wagenheber niemals überlasten. Die maximal zulässige Last ist auf dem Typschild am Wagenheber angegeben.

▶ Den Wagenheber nur zum kurzzeitigen Anheben des Fahrzeugs während des Reifenwechsels einsetzen.
Es dürfen sich keine Personen unter das angehobene Fahrzeug legen.

▷ Beim Radwechsel nicht das Gewinde des Gewindebolzens beschädigen.
Radmuttern oder Radschrauben über Kreuz anziehen (Bild 204). Anziehdrehmoment siehe Abschnitt 13.5.2.
Wenn auf andere Felgen (z. B. Alufelgen oder Räder mit Winterbereifung) umgerüstet wird, die dazugehörigen Radschrauben mit der richtigen Länge und Kalottenform verwenden. Der Festsitz der Räder und die Funktion der Bremsanlage hängen davon ab.
Felgen und Reifen, die von Bürstner nicht für das Fahrzeug zugelassen sind, können die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

Das Fahrzeug gemäß den nationalen Vorschriften, z. B. mit Warndreieck, absichern.
Vor dem Radwechsel die Felgengröße und die Reifengröße, die Reifentragfähigkeit und den Geschwindigkeitsindex auf dem Reifen prüfen. Nur die in den Fahrzeugpapieren angegebenen Felgengrößen und Reifengrößen verwenden.
▷ Wenn Alufelgen montiert sind, befinden sich die Radmuttern oder Radschrauben für das Ersatzrad (Stahlfelge) in der Schublade im Küchenblock.
13.5.2 Anziehdrehmoment

1 Radschraube Stahlfelge
2 Radschraube Alufelge
Bild 205 Radschrauben
| Felge Anziehdrehmoment | |
| Stahlfelge 90 Nm | |
| Alufelge 120 Nm |
13.5.3 Rad wechseln

▶ Die Fußplatte des Wagenhebers muss eben am Boden stehen.
▶ Den Wagenheber nicht verkanten.

Das Einsteckprofil des AL-KO-Wagenhebers (Sonderausstattung) immer bis zum Anschlag in die Aufnahmetasche einschieben.
▶ Wenn Alufelgen montiert sind und bei einer Reifenpanne ein Stahlersatzrad montiert wird: Nicht weiter als notwendig (Autohaus, Kfz-Werkstatt, Reifenhändler) fahren. Nur mit angepasster Geschwindigkeit fahren. Die unterschiedliche Bereifung beeinflusst das Fahrverhalten.

Als Sonderausstattung ist ein spezieller Wagenheber von AL-KO mit Aufnahmetaschen erhältlich. Diese Aufnahmetaschen werden am Rahmen montiert.
Der AL-KO-Wagenheber hat eine Tragfähigkeit von 800 kg.
Sie sollten jederzeit über ein einsatzbereites Ersatzrad verfügen. Lassen Sie deshalb das ausgetauschte Rad unverzüglich reparieren.
Allgemeine Hinweise in diesem Kapitel beachten.

Bild 206 Stützrad sichern Bild 207 Fahrzeug sichern
Angekuppelten Caravan vorbereiten:
■ Bei Anhängerkupplungen mit Stabilisierungseinrichtung die Stabilisierungseinrichtung lösen. Die Reibebeläge werden sonst zu stark belastet.
■ Die Feststellbremse des Zugfahrzeugs anziehen und den ersten Gang oder den Rückwärtsgang einlegen.
Abgekuppelten Caravan vorbereiten:
■ Fahrzeug auf möglichst ebenem und festem Boden parken.
■ Feststellbremse anziehen.
Das Stützrad quer zur Fahrtrichtung stellen und mit geeigneten Hilfsmitteln sichern (Bild 206).

Bild 208 Wagenheber, handelsüblich Bild 209 AL-KO-Wagenheber
Rad wechseln:
■ Bremsklötze oder ähnliche geeignete Gegenstände am gegenüberliegenden Rad unterlegen, um das Fahrzeug zu sichern (Bild 207).
■ Ersatzrad (Sonderausstattung) aus der Ersatzrad-Halterung lösen.
■ Bei weichem Untergrund stabile Unterlage unter den Wagenheber legen, z. B. Holzbrett.
■ Handelsübliche Wagenheber:
Handelsüblichen Scherenwagenheber (Bild 208) oder Hydraulikwagenheber am Rahmen oder an der Achse ansetzen.
■ AL-KO-Wagenheber:
Das Einsteckprofil (Bild 209,2) des AL-KO-Wagenhebers bis zum Anschlag in die Aufnahmetasche (Bild 209,1) einschieben.
■ AL-KO-Wagenheber:
AL-KO-Wagenheber mit einer Hand festhalten und mit der anderen Hand die Handkurbel (Bild 209,4) im Uhrzeigersinn drehen, bis die Fußplatte (Bild 209,3) Bodenkontakt hat und eben steht.
■ Radschrauben mit Radschlüssel einige Umdrehungen lösen, aber nicht herausdrehen!
■ Fahrzeug anheben, bis sich das Rad 2 bis 3 cm über dem Boden befindet.
■ Radschrauben herausdrehen und Rad abnehmen.
■ Ersatzrad auf Radnabe aufsetzen und ausrichten.
■ Radschrauben eindrehen und über Kreuz leicht anziehen.
■ Wagenheber herunterkurbeln und entfernen.
■ Radschrauben mit Radschlüssel gleichmäßig anziehen. Der Sollwert des Anziehdrehmoments der Radschrauben liegt bei 90 Nm für Stahlfelgen bzw. 120 Nm für Alufelgen.
13.5.4 Rad wechseln bei Alufelgen

▶ Die Auflageflächen müssen sauber und gratlos sein.
▶ Die Räder nur mit beigefügten Befestigungsteilen zunächst leicht anziehen und auf einwandfreie Auflage und Freigängigkeit prüfen, anschließend mit einem Drehmomentschlüssel die Radschrauben kreuzweise festdrehen.
Bei diversen Achsausführungen sind keine Zentrierung (Zentrierhilfe), kein Bund und keine Bolzen vorhanden. Es muss darauf geachtet werden, dass die Radschrauben gleichmäßig über den Lochkreis zentriert werden (kein Verkanten).
Für Alufelgen und Stahlfelgen sind unterschiedliche Radschrauben erforderlich. Wenn Alufelgen montiert sind, dann sind für das Ersatzrad (Stahlfelge) passende Radschrauben beigelegt.
13.6 Ersatzrad-Halterung

Bild 210 Ersatzrad-Halterung
Die Ersatzrad-Halterung ist serienmäßig im Gaskasten angebracht. Das Ersatzrad (Bild 210,2) ist gegen Aufpreis erhältlich.
Ersatzrad entnehmen:
■ Schraube (Bild 210,1) lösen.
■ Ersatzrad (Bild 210,2) entnehmen.
13.7 Reifendruck

Ein zu niedriger Reifendruck führt zur Überhitzung des Reifens. Schwere Schäden im Reifen können die Folge sein.
▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen. Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Das Fahrzeug kann außer Kontrolle geraten.
▶ Nur Ventile verwenden, die für den vorgeschriebenen Reifendruck zugelassen sind.

▷ Reifendruck nur bei kalten Reifen prüfen.
Die Tragkraft und damit die Haltbarkeit eines Reifens hängt unmittelbar mit dem Reifendruck zusammen. Luft ist ein flüchtiges Medium, das unvermeidlich auch aus Reifen entweicht.
Als Faustregel kann man ansetzen, dass bei einem gefüllten Reifen alle zwei Monate ein Druckverlust von 0,1 bar eintritt. Um Schäden oder ein Platzen der Reifen zu vermeiden, den Reifendruck regelmäßig prüfen.
Je nach Reifendruck ändert sich die Auflagefläche des Reifens.

Bild 211 Auflagefläche des Reifens
1 richtiger Reifendruck
2 zu niedriger Reifendruck
3 zu hoher Reifendruck

Die Angaben der Reifendruck-Werte gelten für beladene Fahrzeuge bei kalten Reifen.
Bei warmen Reifen muss der Druck um 0,3 bar höher sein als bei kalten Reifen. Den korrekten Druck bei kalten Reifen erneut kontrollieren.
Angabe des Reifendrucks in bar.
Die Reifendruck-Toleranz beträgt +/- 0,05 bar.
| Reifengröße Luftdruck in bar LI | Max. Belastung1)in kg | |
| 185/70 R 13 RF 3,4 90 | 600 | |
| 185 R 14 C 4,5 102 850 | ||
| 195/70 R 14 RF 3,4 96 | 710 | |
| 195/70 R 15 C 4,5 104 | 900 | |
| 205/65 R 15 RF 3,4 98 | 750 |
1) Die maximale Belastung der Reifen ist durch unterschiedliche Gesetzesvorschriften teilweise mit Zuschlägen von 5 bis 10 % möglich.
Die Fahrzeuge werden laufend dem neuesten technischen Stand angepasst. Es ist möglich, dass neue Reifengrößen in dieser Tabelle noch nicht berücksichtigt sind. In diesem Fall stellt der Bürstner-Handelspartner gerne die neuesten Werte zur Verfügung.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu möglichen Störungen an Ihrem Fahrzeug.
Die Störungen sind mit ihrer möglichen Ursache und einem Vorschlag zur Abhilfe aufgelistet.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• das Fahrwerk
• die Bremsanlage
• die elektrische Anlage
• die Gasanlage
• den Gaskocher
• den Gasbackofen
• das Mikrowellengerät
• die Heizung
• den Boiler
• die Therme
• den Kühlschrank
• die Klimaanlage
• die Wasserversorgung
den Aufbau
Die genannten Störungen können ohne große Fachkenntnisse und mit wenigen Griffen selbst behoben werden. Sollten die in dieser Bedienungsanleitung aufgeführten Abhilfen nicht zum Erfolg führen, muss eine autorisierte Fachwerkstatt die Störungsursache suchen und beheben.
14.1 Fahrwerk
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Kupplung rastet nach dem Auflegen nicht ein | Kugel größer als ∅ 50 m m | Schmutz entfernen |
| Kundendienst aufsuchen | ||
| Innenteile der Kupplung sind verschmutzt und arbeiten nicht mehr selbsttätig | Gut säubern und anschließend gut abschmieren (nicht Sicherheitskupplung) | |
| Caravan lässt sich nicht abkuppeln | Kugel abgenutzt Caravan und Zugfahrzeug in gleiche Richtung bringen und abkuppeln. Defekte Kugel sofort wechseln | |
14.2 Bremsanlage

Mängel an der Bremsanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
▶ Wartungsarbeiten bzw. Herstellerangaben beachten.
14.3 Elektrische Anlage
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Beleuchtungsanlage funktioniert nicht mehr vollständig | Glühlampe defekt Gehäusede | deckel der be-treffenden Leuchte ab-schrauben, Glühlampe ersetzen. Auf Volt- und Wattangabe achten |
| Kontakte am Stecker und/oder an der Steckdo-se sind oxidiert und/oder verschmutzt | Kontakte reinigen und mit Kontaktspray einsprühen | |
| Kurzschluss durch Was-ser im Stecker und/oder in der Steckdose | Stecker und/oder Steck-dose öffnen, trocknen und mit Kontaktspray ein-sprühen | |
| Kabelunterbrechung am Stecker und/oder an der Steckdose | Stecker und/oder Steck-dose öffnen und Kabel neu anschließen (siehe Anschluss-Schema in Kapitel 8 ) | |
| Innenbeleuchtung funkti-oniert nicht | Glühlampe defekt Gehäusede | deckel der be-treffenden Leuchte ab-schrauben, Glühlampe ersetzen. Auf Volt- und Wattangabe achten |
| Sicherung am Netzgerät defekt | Sicherung am Netzgerät wechseln | |
| Beleuchtungsanlage stimmt nicht mit Zugfahrzeug überein | Kontaktanschlüsse im Stecker vertauscht | Kontaktbelegung und Verdrahtung am Stecker des Caravans prüfen |
| Keine 230-V-Versorgung trotz Anschluss | 230-V-Sicherungsauto-mat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsauto-mat einschalten |
14.4 Gasanlage

Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften.
▶ Bei Defekt an der Gasanlage: Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen.
▶ Defekt an der Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Kein Gas Gasflasche leer Gasflasche wechseln | ||
| Gasabsperrventil geschlossen | ||
| Haupt-Absperrventil an der Gasflasche geschlossen | ||
| Außentemperatur zu niedrig (-42 °C bei Pro-pangas, 0 °C bei Butan-gas) | ||
| Einbaugerät defekt Kundendienst aufsuchen | ||
14.5 Kochstelle
14.5.1 Gaskocher/Gasbackofen
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Zündsicherungen springen nicht an (Flamme brennt nach Loslassen der Reglergriffe nicht) | Zu kurze Anheizzeit Nach Zündung ca. 15 bis 20 Sekunden Reglergriff gedrückt halten | |
| Zündsicherung defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Flamme erlischt bei Kleinstellung | Zündsicherungsfühler steht nicht richtig | Zündsicherungsfühler richtig einstellen (nicht biegen). Die Fühlerspitze soll den Brenner um 5 mm überragen. Der Fühlerhals soll nicht mehr als 3 mm vom Brennerkranz entfernt sein; ggf. Kundendienst aufsuchen |
▶ Nur Fachpersonal darf das Mikrowellengerät reparieren. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Mikrowellengerätschaltet nicht ein | Sicherung defekt Sicherung | wechseln |
| Tür des Mikrowellengeräts ist nicht richtig geschlossen | Fremdkörper entfernen, die in der Tür des Mikrowellengeräts klemmen, und Tür richtig schließen |
14.6 Heizung, Boiler und Therme
Bei einem Defekt die nächstgelegene Kundendienstwerkstatt des betreffenden Gerätefabrikats verständigen. Die Adressenliste liegt den Gerätebegleitpapieren bei. Nur autorisiertes Fachpersonal darf das Gerät reparieren.
14.6.1 Warmluft-Heizung Trumatic S
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Bei Heizung mit Zündautomat: Heizung zündet nicht | Batterie am Zündautomaten leer | Batterie am Zündautomaten wechseln |
14.6.2 Boiler Truma
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Rote Kontroll-Leuchte "Störung" leuchtet | Luft in der Gasleitung Ausschalten und erneuteinschalten. Nach zweimaligem vergeblichem Zündversuch vor erneutem Einschalten 10 Minuten abwarten | |
| Gasmangel Haupt-Absperrventil und Gasabsperrventil öffnen | ||
| Defekt eines Sicherungs-gliedes | Kundendienst aufsuchen | |
| Keine der beiden Kontroll-Leuchten leuchtet | Keine Stromversorgung Stromversorgung herstellen | |
14.6.3 Truma Therme
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Therme heizt im elektrischen Betrieb nicht | Bedienschalter ausgeschaltet | Bedienschalter einschalten, rote Kontroll-Leuchte muss leuchten |
| Bedienschalter defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| 230-V-Sicherungsautomat ausgeschaltet | 230-V-Sicherungsautomat einschalten | |
| 230-V-Versorgung nicht angeschlossen | 230-V-Versorgung anschließen | |
| Heizspirale in der Therme defekt | Kundendienst aufsuchen | |
14.7 Kühlschrank
Bei einem Defekt die nächstgelegene Kundendienstwerkstatt des betreffenden Gerätefabrikats verständigen. Die Adressenliste liegt den Gerätebegleitpapieren bei. Nur autorisiertes Fachpersonal darf das Gerät reparieren.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Kühlschrank schaltet bei 230-V-Betrieb nicht ein | Keine 230-V-Versorgung | 230-V-Versorgung anschließen |
| 230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsautomat einschalten | |
| Zu geringe Betriebsspannung 230 V | 230-V-Versorgung von Fachwerkstatt prüfen lassen | |
| Kühlschrank schaltet bei 12-V-Betrieb nicht ein | Kontakte am Stecker und/oder an der Steckdose sind oxidiert und/oder verschmutzt | Kontakte reinigen und mit Kontaktspray einsprühen |
| Kurzschluss durch Wasser im Stecker und/oder in der Steckdose | Stecker und/oder Steckdose öffnen, trocknen und mit Kontaktspray einsprühen | |
| Kabelunterbrechung am Stecker und/oder an der Steckdose | Stecker und/oder Steckdose öffnen und Kabel neu anschließen | |
| Sicherung defekt Sicherung | am Netzgerät (Variante 1) oder in der Verteilerdose neben Netzgerät (Variante 2) wechseln | |
| Kühlschrank schaltet bei Gasbetrieb nicht ein Betriebsanzeige "GAS" blinkt gelb (RM 7651) | Gasmangel Haupt-Absperr | ventil und Gasabsperrventil öffnen |
| Volle Gasflasche anschließen | ||
| Luft in der Gasleitung Zünd | vorgang 3- oder 4-mal wiederholen | |
| Spinnweben oder Verbrennungsrückstände in der Brennkammer | Außen am Fahrzeug das Lüftungsgitter abnehmen und die Brennkammer reinigen |
14.8 Klimaanlage
14.8.1 Dometic
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Klimaanlage kühlt nicht | Keine 230-V-Versorgung | 230-V-Versorgung anschließen |
| Temperatur unter 18 °C | ||
| Temperatur falsch einge-stellt | Temperatur einstellen | |
| Thermostat defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Klimaanlage wärmt nicht | Keine 230-V-Versorgung | 230-V-Versorgung anschließen |
| Temperatur über 40 °C | ||
| Temperatur falsch einge-stellt | Temperatur einstellen | |
| Thermostat defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Wassereintritt ins Fahrzeug | Ablauflöcher für Kondenswasser verstopft | Klimaanlage reinigen |
| Dichtung defekt Kundendienst aufsuchen | ||
14.8.2 Telair
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Klimaanlage läuft nicht an | Keine 230-V-Versorgung 230-V-Versorgung anschließen | |
| Batterien in der Fernbedienung leer | Batterien wechseln (2 x AAA) | |
| Klimaanlage kühlt nicht Raumtemperatur niedriger als eingestellte Temperatur | Temperatur neu einstellen | |
| Klimaanlage heizt nicht Raumtemperatur höher als eingestellte Temperatur | Temperatur neu einstellen | |
| Keine ausreichende Lüftungsleistung | Lüftungsklappen geschlossen | Mindestens eine Lüftungsklappe öffnen |
| Filter verschmutzt Filter reinigen | ||
| Wassereintritt ins Fahrzeug | Ablauflöcher für Kondenswasser verstopft | Klimaanlage reinigen |
14.9 Wasserversorgung
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Leckwasser im Fahrzeug | Undichte Stelle | Undichte Stelle feststellen, Wasserleitungen neu aufklemmen |
| Kein Wasser | Wassertank leer | Trinkwasser nachfüllen |
| Wasserpumpe defekt | Wasserpumpe tauschen (lassen) | |
| Wasserleitung geknickt Wasserleitung gerade legen bzw. tauschen | ||
| Wasserablass geöffnet | Wasserablass schließen | |
| Toilette hat kein Spülwasser | Wassertank leer | Trinkwasser nachfüllen |
| Sicherung für Thetford-Kassette defekt | Sicherung wechseln | |
| Wasser läuft langsam oder gar nicht aus der Duschwanne ab | Fahrzeug steht nicht waagrecht | Fahrzeug waagrecht stellen |
| Störung Ursache Abhilfe | |||
| Trübung des Wassers Verschmutztes Wasser eingefüllt | Wassertank mechanisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgiebig mit Trinkwasser spülen | ||
| Rückstände im Wasser-tank oder in der Wasser-anlage | Wasseranlage mecha-nisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgie-big mit Trinkwasser spü- len | ||
| Geschmacks- oder Ge-ruchsveränderungen des Wassers | Verschmutztes Wasser eingefüllt | Wasseranlage mecha-nisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgie-big mit Trinkwasser spü- len | |
| Versehentlich Kraftstoff in den Wassertank eingefüllt | Wasseranlage mecha-nisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgie-big mit Trinkwasser spü- len. Wenn erfolglos: Fachwerkstatt aufsuchen | ||
| Mikrobiologische Ablage-rungen in der Wasseran-lage | Wasseranlage mecha-nisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgie-big mit Trinkwasser spü- len | ||
| Ablagerungen im Was-sertank und/oder in was-serführenden Bauteilen | Zu lange Verweildauer des Wassers im Wasser-tank und in den wasser-führenden Bauteilen | Wasseranlage mecha-nisch und chemisch reinigen, anschließend desinfizieren und ausgie-big mit Trinkwasser spü- len | |
14.10 Aufbau
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Klappenscharniere/Tür-scharniere schwergängig | Klappenscharniere/Tür-scharniere nicht/zu wenig geschmiert | Klappenscharniere/Tür-scharniere mit säurefreiem und harzfreiem Fett schmieren |
| Scharniere/Gelenke in der Nasszelle/im Toilet-tenraum schwergängig/ knarren | Scharniere/Gelenke nicht/zu wenig ge-schmiert | Scharniere/Gelenke mit lösungsmittelfreiem und säurefreiem Öl schmie-ren ▷ In Sprühdosen sind oft Lösungsmittel enthalten |
| Stauschrankscharniere schwergängig/knarren | Stauschrankscharniere nicht/zu wenig ge-schmiert | Stauschrankscharniere mit säurefreiem und harzfreiem syntheti-schem Öl schmieren |

Für den Ersatzteilbedarf stehen die Bürstner-Handelspartner und -Service-stellen zur Verfügung.
15.1 Gewichte von Sonderausstattungen

▶ Von Bürstner nicht freigegebene Zubehör-, An-, Um- oder Einbauteile können zu Schäden am Fahrzeug und zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen. Selbst wenn für diese Teile ein Gutachten eines Sachverständigen, eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Bauartgenehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicherheit für die ordnungsgemäße Beschaffenheit des Produkts.
Jede Änderung des werkseitigen Zustands des Fahrzeugs kann das Fahrverhalten und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
▶ Wenn Produkte, die von Bürstner nicht freigegeben wurden, Schäden verursachen, kann dafür keine Haftung übernommen werden. Dies gilt auch für unzulässige Änderungen am Fahrzeug.
In der Tabelle sind Gewichtsangaben für Bürstner-Sonderausstattungen aufgelistet. Wenn diese Gegenstände im oder am Fahrzeug mitgeführt werden und nicht zur Standardausrüstung gehören, müssen sie bei der Ermittlung der Zuladung berücksichtigt werden.
Alle Gewichtsangaben sind "circa"-Angaben.
Die technisch zulässige Gesamtmasse beachten.
| Artikelbezeichnung Mehrgewicht (kg) | |
| Abwassertank, fahrbar, 22 Liter, inkl. Halterung 3 | |
| Airmix-Komfort-Paket 1 | |
| Alufelgen -7 | |
| Ankuppelhilfe Easy-Pull 1 | |
| Außendusche 1 | |
| Außensteckdose 1 | |
| City-Wasseranschluss 3 | |
| Deichselabdeckung 3 | |
| Diebstahlsicherung für Deichselkopf 2 | |
| Dunstabzug 1 | |
| Duomatic-Umschaltanlage 5 | |
| Eingangstür, einteilig | 8 |
| Ersatzrad 185/70 R 13 | 18 |
| Ersatzrad 185 R 14 C | 18 |
| Ersatzrad 195/70 R 14 | 20 |
| Ersatzrad 195/70 R 15 C | 20 |
| Ersatzrad 205/65 R 15 | 20 |
| externer Gasanschluss | 1 |
| Fahrradträger Deichsel für 2 Fahrräder | 4 |
| Fahrradträger Heck für 2 Fahrräder | 10 |
| Federkernmatratzen | 10 |
| Fußbodenerwärmung | 2 |
| Gasbackofen | 13 |
| Gasflasche (11 kg) aus Aluminium | 12 |
| Artikelbezeichnung | Mehrgewicht (kg) |
| Gaswarnanlage 5 | |
| Halterung für Flachbildschirm 4 | |
| Hebe-Kippdach (Heki) 6 | |
| Heizung S 5002 8 | |
| Insektenschutzrollo, Tür (halbe Höhe) 1 | |
| Insektenschutz, Tür (ganze Höhe) 5 | |
| Kinderetagenbett mit 3 Liegeflächen 20 | |
| Klimaanlage (Dometic) 40 | |
| Klimaanlage (Telair) 37 | |
| LCD-Fernsehgerät 9 | |
| Nackenstützen (Rundsitzgruppe) 5 | |
| Satellitenanlage (automatisch) 10 | |
| Satellitenanlage (halbautomatisch) 6 | |
| Serviceklappe (Einbau modellabhängig) | 2 |
| Stabilformstützen, kompletter Satz | 4 |
| Stabilisator AKS | 5 |
| Truma Gasfüllstandsanzeige | 2 |
| Truma Therme Warmwasserversorgung | 2 |
| Truma Ultraheat | 6 |
| Truma Umluftanlage | 12 |
| Vorzeltleuchte | 1 |
| Wagenheber (AL-KO) | 5 |
| Wassertank, fahrbar, 22 Liter, mit Außenklappe | 3 |
| Wassertank, 40 Liter, fest eingebaut 5 | |
| Zusatzpolster für durchgehenden Bettenanbau (Liegewiese) | 10 |
16.1 Längenmaßtabelle
Premio
| Typ | Land | Aufbaulänge außen | Aufbaulänge innen | Aufbaubreite außen | Aufbaubreite innen | Überhang hinten | Überhang vorne | Gesamtlänge | Fahrgestell-Länge vorn | Stützweite | Spurweite | Gesamthöhe | Stützhöhe | Umlaufmaß |
| 400 TS | Alle | 4725 4 | 185 21 | 00 19 | 80 216 | 5 2560 | 6150 | 2085 | 3955 1 | 780 25 | 40 460 | 8645 | ||
| 435 TS | Alle | 5040 4 | 500 21 | 00 19 | 80 252 | 5 2515 | 6530 | 2100 | 3975 1 | 780 25 | 40 460 | 8980 | ||
| 480 TK | Alle | 5580 5 | 040 23 | 00 21 | 80 274 | 5 2835 | 7015 | 2360 | 4240 1 | 980 25 | 40 460 | 9580 | ||
| 485 TK | Alle | 5580 5 | 040 23 | 00 21 | 80 274 | 5 2835 | 7015 | 2360 | 4240 1 | 980 25 | 40 460 | 9580 |
Averso
| 390TS | Alle | 4555 | 3950 | 2300 | 2180 | 2060 | 2495 | 5950 | 1970 | 3860 | 2010 | 2540 | 460 | 8500 | ||
| 415TS | Alle | 5105 | 4500 | 2300 | 2180 | 2430 | 2675 | 4460 | 2000 | 2000 | 2010 | 2540 | 460 | 9050 | ||
| 420TS | Alle | 4835 | 4230 | 2300 | 2180 | 2185 | 2650 | 6230 | 2125 | 4015 | 2010 | 2540 | 460 | 8780 | ||
| 460TL | Alle | 5510 | 4905 | 2300 | 2180 | 2755 | 2755 | 6880 | 2200 | 4095 | 2010 | 2540 | 460 | 9455 | ||
| 460TS | Alle | 5405 | 4800 | 2300 | 2180 | 2670 | 2735 | 6795 | 2200 | 4095 | 2010 | 2540 | 460 | 9350 | ||
| 465TS | Alle | 5855 | 5250 | 2300 | 2180 | 2810 | 3045 | 7235 | 2500 | 4395 | 2010 | 2540 | 460 | 9800 | ||
| 495TK | Alle | 5905 | 5300 | 2300 | 2180 | 2895 | 3010 | 7305 | 2485 | 4380 | 2010 | 2540 | 460 | 9850 | ||
| 500TK,TS | Alle | 5905 | 5300 | 2300 | 2180 | 2835 | 3070 | 7305 | 2545 | 4440 | 2010 | 2540 | 460 | 9850 | ||
| 500TL | Alle | 5905 | 5300 | 2300 | 2180 | 2955 | 2950 | 7305 | 2425 | 4320 | 2010 | 2540 | 460 | 9850 | ||
| 550TK | Alle | 6105 | 5500 | 2500 | 2380 | 3010 | 3095 | 7500 | 2565 | 4460 | 2210 | 2540 | 460 | 10050 |
16.2 Stromversorgung
Netzteil Variante 1
| Eingangsspannung Primär 230 V AC, 50 bis 60 HzAusgangsspannung Sekundär 12 V AC, 200 VA | |
| 11 V DC, 25 VA | |
| Isolationsschutzklasse 2 | |
| Zulassung CEI 60-742 |
Netzteil Variante 2
| Eingangsspannung Primär 230 V AC, 50 Hz | ||
| Ausgangsspannung Sekundär 12 V DC, max. 20 A | ||
| Schutz | IP 40 T 40 | |
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie hilfreiche Tipps für die Reise.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Hilfe in europäischen Staaten
- die Verkehrsbestimmungen in europäischen Staaten
• die Gasversorgung in europäischen Staaten
- die Mautbestimmungen in europäischen Staaten
• das sichere Übernachten unterwegs
• das Wintercamping
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Checkliste, der Sie die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für die Reise entnehmen können.
17.1 Verkehrsbestimmungen im Ausland

Der Fahrzeugführer ist verpflichtet, sich vor Antritt der Reise ins Ausland über die Verkehrsbestimmungen der bereisten Länder zu informieren. Auskünfte erteilen die Automobilclubs oder die Ländervertretungen.
In einigen europäischen Ländern müssen Warnwesten getragen werden, wenn außerorts bei Pannen oder Unfällen das Fahrzeug verlassen wird.
Die Informationen über die Verkehrsbestimmungen sind besonders wichtig, da im Schadensfall das jeweilige Landesrecht gilt. Zur eigenen Sicherheit bei Reisen ins Ausland immer folgende Punkte beachten:
• Die grüne Versicherungskarte mitführen.
- Einen Vordruck "Unfallbericht" von der Versicherung mitführen.
- Unfälle in jedem Fall von der Polizei aufnehmen lassen.
- Keine Dokumente unterschreiben, die nicht vollständig gelesen und verstanden worden sind.
17.2 Hilfe auf Europas Straßen
| LandDeutsche Botschaft | + Rettung★ Polizei | 1 Autoclub-NotrufPannenhilfe |
| BelgienBrüssel(02) 7 87 18 00 | + 112★ 112 | 1 TCB Brüssel (02) 2 33 22 11TCB Brüssel 0 70 34 47 77 |
| BulgarienSofia(02) 91 83 80 | + 150★ 166 | 1 UAB (02) 9 35 79 35UAB (02) 9 80 33 08/146 ^1) |
| DänemarkKopenhagen35 45 99 00 | + 112gebührenfrei★ 112gebührenfrei | 1 ADAC Kopenhagen 79 42 42 85Falck 79 42 42 42 |
| Deutschland 112 | +★ 110 | 1 ADAC München(01 80) 2 22 22 22ADAC 22 22 22 ^1) |
| EstlandTallinn(0) 6 27 53 00 | + 112★ 110/112 ^1) | 1 EESTI (0) 6 97 91 00EESTI (0) 6 97 91 88/18 88 ^1) |
| LandDeutsche Botschaft | + Rettung★ Polizei | ○ Autoclub-NotrufPannenhilfe |
| FinnlandHelsinki(09) 45 85 80 | + 112★ 112 | ○ ATCF Helsinki (09) 72 58 44 00Helsinki (09) 77 47 64 00 |
| FrankreichParis(01) 53 83 45 00 | + 15/1121)★ 17/1121) | ○ ADAC 08 25 800 822 oder04 72 17 12 22Lyon (08) 25 80 08 22 |
| GriechenlandAthen(21) 07 28 51 11 | + 112★ 171/1121) | ○ ADAC Athen (21) 09 60 12 66ELPA 104 00 |
| GroßbritannienLondon(0 20) 78 24 13 00 | + 112★ 112 | ○ AA (0 87 05) 44 88 66AA (08 00) 0 28 90 18/(0800) 82 82 821) |
| IrlandDublin(01) 2 69 30 11 | + 999/1121)★ 999/1121) | ○ AA Dublin (01) 6 17 99 99AA Dublin 18 00 66 77 88 |
| IslandReykjavík(0 03 54) 5 30 11 00 | + 112★ 112 | ○ F.I.B 414 99 99F.I.B 5 11 21 12 |
| ItalienRom(06) 49 21 31 | + 118/1121)★ 112 | ○ ADAC Mailand 02 66 15 91ACI 803 116/8 00 11 68 001) |
| KroatienZagreb(01) 6 30 01 00 | + 94/1121)★ 92/1121) | ○ ADAC Zagreb (01) 3 44 06 66HAK 9 87/ 0 19 871) |
| LettlandRiga7 08 51 00 | + 03/1121)★ 02/1121) | ○ LAMB 7 56 62 22LAMB 8 00 00 00 |
| LitauenVilnius52 10 64 00 | + 03/1121)★ 02/1121) | ○ LAS 52 10 44 21LAS 8 80 00 00 00/18 881) |
| LuxemburgLuxemburg(00 352) 45 34 45-1 | + 112★ 113/1121) | ○ ACL Luxemburg(00 352) 4 50 04 51ACL 2 60 00 |
| MazedonienSkopje(02) 309 39 00 | + 194★ 192 | ○ ADAC (0 03 81-11) 2 42 27 07AMSM 196 |
| MontenegroPodgorica(081) 66 72 85 | + 94★ 92 | ○ ADAC (011) 2 42 27 07AMSCG 9807 |
| NiederlandeDen Haag(0 70) 3 42 06 00 | + 112★ 112 | ○ ADAC (05 92) 39 05 60ANWB 08 82 69 28 88 |
| NorwegenOslo(00 47) 23 27 54 00 | + 113★ 112 | ○ NAF Oslo 22 34 14 00NAF 81 00 05 05 |
| LandDeutsche Botschaft | + Rettung★ Polizei | 1 Autoclub-NotrufPannenhilfe |
| ÖsterreichWien(01) 7 11 54 | + 144/112^1) 133/112^1) | 1 ADAC Wien (01) 2 51 20 60 |
| PolenWarschau(0 22) 5 84 17 00 | + 999/112^1) 997/112^1) | 1 ÖAMTC 120ADAC (0 61) 8 31 98 88PZM 022 5 32 84 33 |
| PortugalLissabon(21) 8 81 02 10 | + 112★ 112 | 1 ADAC Barcelona(00 34) 9 35 08 28 08ACP Lissab. (21) 9 42 91 03ACP Porto (22) 8 34 00 01 |
| RumänienBukarest(021) 2 02 98 30 | + 961/112^1) 955/112^1) | 1 ADAC Bukarest(021) 2 23 45 25ACR (021) 2 22 22 22/(021) 2 22 15 53^1) |
| RusslandMoskau(4 95) 9 37 95 00 | + 03★ 02 | 1 Moskau (8-10 49 89) 22 22 22 |
| SchwedenStockholm(08) 6 70 15 00 | + 112★ 112 | 1 RAS (4 95) 7 47 66 66M Stockholm (08) 6 90 38 00M 0 20 91 29 12 |
| SchweizBern(0 31) 3 59 41 11 | + 144★ 117/112^1) | 1 TCS (0 22) 4 17 27 27TCS 1 40/03 18 50 53^11 |
| SerbienBelgrad(0 11) 3 06 43 00 | + 94★ 92 | 1 ADAC (0 11) 2 42 27 07AMSS (011) 19800 |
| SlowakeiBratislava(02) 59 20 44 00 | + 155/112^1) 158/112^1) | 1 ADAC Prag (02) 61 10 43 51SATC 1 81 24 |
| SlowenienLjubljana(01) 4 79 03 00 | + 112★ 113 | 1 ADAC Zagreb(0 03 85-1) 3 44 06 50AMZS (1) 9 87(003861) 5 30 53^1) |
| SpanienMadrid(91) 5 57 90 00 | + 061★ 112 | 1 ADAC Barcelona(93) 5 08 28 28RACE 9 15 93 33 33 |
| TschechienPrag2 57 11 31 11 | + 155/112^1) 158/112^1) | 1 ADAC Prag 2 61 10 43 51UAMK CR 12 30 |
| TürkeiAnkara(03 12) 4 55 51 00 | + 112★ 155/112^1) | 1 ADAC Istanbul(02 12) 2 88 71 90TTOK(02 12) 2 82 81 40 |
| LandDeutsche Botschaft | + Rettung★ Polizei | ➊ Autoclub-Notruf Mont Pannenhilfe |
| UkraineKiew(8-0 44) 2 47 68 00 | + 03★ 02 | ➊ (8-10 49 89) 22 22 22 Mont 112 UA (8-032) 2 97 81 12 |
| UngarnBudapest(06) 14 88 35 00 | + 104/112 ^1) ★ 107/112 ^1) | ➊ ADAC Budapest(06) 13 45 17 17 Mont MAK1 88/(0036-1) 13 45 17 44 ^1) |
| ZypernNikosia22 45 11 45 | + 112★ 112 | ➊ ADAC Athen(00 30) 21 09 60 12 66 Mont AA 02 22 31 31 31 |
1) im Mobilfunknetz
Stand 03/2007
Angaben ohne Gewähr
17.3 Geschwindigkeitsbeschränkungen

▶ Die Geschwindigkeitsbeschränkungen der einzelnen Länder immer beachten.
Die Caravans sind konstruktiv für eine technisch zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt. Deshalb niemals schneller als 100 km/h fahren.
Zur Information die Geschwindigkeitsbeschränkungen der meistbesuchten Staaten (alle Angaben in km/h):
| Land Innerorts Landstraße Autobahn | |||
| Belgien 50 | 90/120^1) ^2) | 120^2) | |
| Bulgarien 50 70 100 | |||
| Dänemark 50 70 80 | |||
| Deutschland 50 80 | 80/100^3) ^4) | ||
| Estland 50 70 70 | |||
| Finnland 50 80 80 | |||
| Frankreich 50 | 90^5)/110^1) ^2) ^6) | 130^7) ^2) | |
| Griechenland | 50 80 80 | ||
| Großbritannien | 48 | 80/96^1) | 96^3) |
| Irland | 50 | 80/100^1) | 120^2) |
| Island | 50 | 80 | - |
| Italien | 50 70 80 | ||
| Kroatien | 50 80 80 | ||
| Lettland | 50 80 80 | ||
| Litauen | 50 70 70 | ||
| Luxemburg | 50 75 90 | ||
| Mazedonien | 50/60 | 80 | 80 |
| Land | Innerorts | Landstraße | Autobahn |
| Montenegro 50 80 80 | |||
| Niederlande 50 80 80 | |||
| Norwegen 50 | 60^8)/80 60 | ^8)/80 | |
| Österreich 50 | 100^9) | 100^9) | |
| Polen 50 | 70/80^1) | 80 | |
| Portugal 50 | 70/80^10) | 100 | |
| Rumänien 50 | 70/80^1) | 90 | |
| Russland 60 70 | 90^11) | ||
| Schweden 50 | 80^12) | 80^12) | |
| Schweiz 50 80 80 | |||
| Serbien 60 80 80 | |||
| Slowakei 60 80 80 | |||
| Slowenien 50 80 80 | |||
| Spanien | 50 | 70/80^1) | 80 |
| Tschechien | 50 80 80 | ||
| Türkei | 50 70 80 | ||
| Ukraine 60 | 80^11) | 80^11) | |
| Ungarn | 50 70 80 | ||
| Zypern | 50 80 | 100 | |
1) Auf Schnellstraßen, auf Straßen mit mehr als einer Fahrspur in jeder Richtung und auf autobahnähnlichen Straßen
2) Bei Unfällen mit Geschwindigkeiten höher als 100 km/h muss mit Einschränkungen bei der Versicherungsleistung gerechnet werden, da Wohnanhänger bauartbedingt nur bis 100 km/h zugelassen sind
3) Gespanne dürfen auf dreispurigen Autobahnen nicht ganz links (in GB rechts) fahren
4) Nur mit Genehmigung der Straßenverkehrsbehörde für das jeweilige Gespann.
5) Bei Nässe 80 km/h
6) Bei Nässe 100 km/h
7) Bei Nässe 110 km/h
8) Ungebremste Anhänger mit aktueller Gesamtmasse von mehr als 300 kg
9) Mit Anhänger über 750 kg (zul. Gesamtmasse max. 3,5 t) gilt: auf Landstraßen 80 km/h, auf Autobahnen 100 km/h. Für Gespanne über 3,5 t zul. Gesamtmasse gilt außerorts 70 km/h, auf Autobahnen 80 km/h
10) Entsprechend der Beschilderung
11) Wer seinen Führerschein weniger als zwei Jahre besitzt, darf max. 70 km/h fahren
^12) Mit ungebremstem Anhänger, wenn die zulässige Gesamtmasse des Anhängers doppelt so groß ist wie das Leergewicht des Zugfahrzeugs: 40 km/h
Stand 03/2007
Quelle: ADAC
Angaben ohne Gewähr
17.4 Fahren mit Abblendlicht in europäischen Staaten
Zur Information die europäischen Staaten, in denen auch am Tag mit Abblendlicht gefahren werden muss.
| Land Bedingungen | |
| Dänemark ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Estland ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Finnland ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Island ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Italien ganzjährig; nur außerhalb von Ortschaften | |
| Kroatien ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Lettland ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Litauen | vom 1. September bis 1. April; auf allen Straßen |
| Mazedonien ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Montenegro ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Norwegen ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Österreich ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Polen vom 1. Oktober bis 1. März; auf allen Straßen | |
| Portugal vom 1. Oktober bis 1. März; auf allen Straßen | |
| Rumänien ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Russland | ganzjährig; nur außerhalb von Ortschaften |
| Schweden | ganzjährig; auf allen Straßen |
| Schweiz | ganzjährig; auf allen Straßen |
| Slowakei | vom 15. Oktober bis 15. März; auf allen Straßen |
| Slowenien | ganzjährig; auf allen Straßen |
| Tschechien | ganzjährig; auf allen Straßen |
| Ungarn ganzjährig; nur außerhalb von Ortschaften | |
Angaben ohne Gewähr
17.5 Übernachten im Fahrzeug abseits von Campingplätzen
| Land | Übernachten auf Straßen und Plätzen | Übernachten auf privatem Gelände | Anmerkungen | ||
| ja | nein | ja | nein | ||
| Belgien | X | X | An Autobahnraststätten max. 24 Stunden erlaubt | ||
| Bulgarien | X | X | |||
| Dänemark | X | X | Auf Straßen und Plätzen nur bis 11 Stunden mit Parkscheibe | ||
| Land Übernach-ten auf Stra-ßen und Plätzen | Übernach-ten auf privatem Gelände | Anmerkungen | |||
| ja | nein | ja | nein | ||
| Deutschland X | Das e | nmalige | Übernachten | zum Wiederherstellen der Fahr-tüchtigkeit ist gestattet. Regionale und örtliche Ein-schränkungen sind möglich | |
| Finnland X X Mit | Erlaubnis des Grundstückeigentümers möglich | ||||
| Frankreich X X | Erlaubnis der örtlichen Behörden oder des Besitzers des Grundstückes notwendig. Ste-hen und Übernachten auf frei-em Gelände untersagt | ||||
| Griechenland X | X Einmaliges Übernachten auf ge-kennzeichneten Flächen an der Nationalstraße Patras-Athen-Thessaloniki erlaubt | ||||
| Groß-britannien | X | X | |||
| Irland X X | |||||
| Italien X X Einmaliges Übernachten auf Park- und Rastplätzen erlaubt. Örtliche Einschränkungen be-achten. Stehen und Übernachten auf freiem Gelände untersagt | |||||
| Kroatien X X | |||||
| Luxemburg X X | |||||
| Mazedonien X X | |||||
| Niederlande | X | X | Das Übernachten auf Straßen und Plätzen ist in einigen Ge-meinden erlaubt | ||
| Norwegen | X | X | Offizielles Verbot an Rastplät-zen und kultivierten Flächen. Verbot, Feldwege zu befahren | ||
| Österreich | X | X | Einmaliges Übernachten zur Wiederherstellung der Fahr-tüchtigkeit erlaubt, aber nicht in Landschaftsschutzgebieten. Regionale und örtliche Ein-schränkungen beachten. In Tirol generell verboten | ||
| Polen | X | X | Erlaubnis des Grundstückbesit-zers notwendig | ||
| Portugal X X Einmaliges Übernachten an Autobahnraststätten und Parkplät-zen bis 10 Stunden toleriert | |||||
| Rumänien | X X | ||||
| Russland | X X | ||||
| Land Übernachten auf Straßen und Plätzen | Übernachten auf privatem Gelände | Anmerkungen | ||
| ja | nein | ja | nein | |
| Schweden X X | Nicht auf landwirtschaftlichen | Nutzflächen und in der Nähe von Häusern. Befahren von freiem Gelände untersagt | ||
| Schweiz X X Eine Übernachtung wird an Au- | tobahnraststätten sowie in einigen Kantonen toleriert | |||
| Serbien und Montenegro | X | X | ||
| Slowakei X X Das Übernachten auf privatem | Gelände ist nur erlaubt, wenn eine Toilette vorhanden ist | |||
| Slowenien X X | ||||
| Spanien X X Zum Teil bestehen regionale | Verbote, vor allem an Stränden | |||
| Tschechien X X Das Übernachten auf privatem | Gelände ist nur erlaubt, wenn eine Toilette vorhanden ist | |||
| Türkei X X | ||||
| Ukraine X X | ||||
| Ungarn | X | X | Übernachtung auf privatem Gelände nur mit polizeilicher Anmeldung erlaubt | |
Angaben ohne Gewähr
17.6 Gasversorgung in europäischen Staaten
Allgemeine Tipps Folgende Hinweise immer beachten:
- Nur mit voll gefüllten Gasflaschen in Urlaub fahren.
- Maximal mögliche Kapazität an Gasflaschen ausnutzen.
- Adaptersets (erhältlich im Campinghandel) zum Befüllen deutscher Gasflaschen im Ausland sowie zum Anschluss deutscher Gasdruckregler an ausländischen Gasflaschen mitnehmen.
- In der kalten Jahreszeit auf Füllung mit Propangasanteil achten (Butan vergast nicht mehr unter 0 °C).
- Blaue Flaschen der Firma Campingaz verwenden (werden weltweit vertrieben). Die Gasflaschen nur mit Sicherheitsventil verwenden.
- Eine so genannte Selbsttankflasche kaufen. Diese 11-kg-Flasche kann dann wie ein fest eingebauter Gastank an jeder Autogastankstelle (Verzeichnis beim ADAC) wieder gefüllt werden. Alle 10 Jahre ist eine TÜV-Prüfung fällig.
- Wenn Fremdflaschen im Ausland benutzt werden, den Gaskasten prüfen, ob die Gasflaschen hineinpassen. Ausländische Gasflaschen weisen nicht immer die gleiche Größe auf wie die deutschen Eurogasflaschen.
Zur Information die Gasversorgung in den meistbesuchten europäischen Staaten:
| Land Gasversorgung Anbieter Info-Te- | lefon | |||
| Belgien identische Gasflaschen Belgian Shell, | Brüssel; Primagaz, Tessenderlo; Gasbottling, Gent | |||
| Gasflaschen tauschen und befüllen möglich | ||||
| Dänemark deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | BP-Gas bietet deutsche Gasflaschen an | 00 45/89 4877 00 | ||
| Finnland deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | Innogas Esso Sköldvik-Porvoo Vusikaupunki | |||
| finnische Gasflaschen haben DIN-Anschlüsse | ||||
| Frankreich ausländische Gasflaschen können nicht befüllt oder getauscht werden | ||||
| französische Gasflaschen können mit Hilfe des Euro-Anschluss-Sets verwendet werden | ||||
| Griechenland deutsche Gasflaschen können mit Hilfe des Euro-Anschluss-Sets befüllt werden | ||||
| Großbritannien deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | ||||
| Anschlussgewinde britischer Gasflaschen variieren je nach Anbieter | ||||
| britische Gasflaschen können mit Hilfe des Euro-Anschluss-Sets verwendet werden | ||||
| Italien Anschlussgewinde italienischer Gasflaschen variieren je nach Anbieter | ||||
| Gasversorgung durch Euro-Füll- und Anschluss-Set | ||||
| Kroatien Gasflaschen, deren Prüfung nicht älter als 5 Jahre ist, werden in INA-Niederlassungen befüllt | INA | |||
| Adapterkauf bei INA möglich | ||||
| Niederlande identische Gasflaschen | ||||
| Gasflaschen tauschen und befüllen möglich | ||||
| Norwegen deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | Übersicht von Anbietern bei: AGA AS, Fax: 00 47/22 02 78 05 Statoil, Fax: 00 47/22 96 22 10 | |||
| Adapterkauf für norwegische Gasflaschen bei AGA AS | ||||
| Pfandgasflaschen erhältlich | ||||
| Österreich identische Gasflaschen | ||||
| Gasflaschen tauschen und befüllen möglich | ||||
| Land Gasversorgung | Anbieter | Info-Te- | lefon | |
| Polen identische | gasflaschen | |||
| Gasflaschen tauschen und befüllen möglich | ||||
| Portugal | Pfandgasflaschen erhältlich | BP, Shell, Repsol, Petrogal, Esso | ||
| Schweden deutsche | gasflaschen können nicht befüllt werden | AGA Gas AB, Air Liquid | ||
| Pfandgasflaschen erhältlich | ||||
| Schweiz Mieter | einer schweizerischen Gasflasche mit Druckregler möglich | Shell Gas, Switzerland | 00 41/3 2 7 5 8 75 55 | |
| Slowenien deutsche | gasflaschen können befüllt werden | Plinarna, Ljubljana; Plinarna, Maribor | ||
| Spanien deutsche | gasflaschen können nicht befüllt werden | Repsol 00 34/ | 9 0 1 1 0 01 00 | |
| Mieten und Befüllen spanischer Gasflaschen möglich, wenn Gasanschluss angepasst wurde | ||||
| 6-kg-Pfandgasflaschen können mit Adapter verwendet werden | ||||
| Tschechien deutsche | gasflaschen können wieder befüllt werden | Agip, Bohemia Gas, BP, Kraln-pol, Primaplyn, Flaga-Plyn | ||
| Ungarn identische | gasflaschen Primagaz, Total- | gaz, Shellgas, Mol | ||
| gasflaschen tauschen und befüllen möglich | ||||
Stand 03/2007
Angaben ohne Gewähr
17.7 Mautbestimmungen in europäischen Staaten
In vielen europäischen Staaten herrscht mittlerweile eine Mautpflicht. Die Bestimmungen für die Maut und die Art der Erhebung sind sehr unterschiedlich. Doch Unwissenheit schützt nicht vor Strafe, und die Strafen können recht hoch ausfallen.
Wie bei den Verkehrsbestimmungen ist der Fahrzeugführer verpflichtet, sich vor Antritt der Reise über die Modalitäten der Maut zu informieren.
Informationen sind bei allen Automobilclubs oder im Internet zu erhalten.
17.8 Tipps zum sicheren Übernachten unterwegs
Umsichtiges Verhalten ist die beste Schutzmaßnahme für eine sichere Nacht im Caravan.
Das Diebstahlrisiko wird auf ein Minimum reduziert, wenn folgende Grundregeln beachtet werden:
- Alle Fenster, Türen und Dachhauben schließen und verriegeln.
- Während der Hochsaison nicht auf Autobahnraststätten und Autobahnparkplätzen übernachten, die an typischen Ferienrouten liegen.
- Mehrere Fahrzeuge auf einem Platz bringen nicht unbedingt mehr Schutz vor Diebstahl. Das eigene Gefühl über den Standplatz entscheiden lassen.
- Auch für nur eine Übernachtung einen Campingplatz anfahren.
- Nur Wertsachen mitführen, die unterwegs unbedingt benötigt werden. Wertsachen nach Möglichkeit in einem kleinen Tresor verstauen und nicht in unmittelbarer Nähe von Fenstern oder Türen ablegen.
• Das Fahrzeug grundsätzlich abschließen.
17.9 Tipps für Wintercamper
Die folgenden Tipps helfen, das Wintercamping zu einer angenehmen Erinnerung werden zu lassen.
- Stellplatz rechtzeitig reservieren. Gute Wintercampingplätze sind oft schon früh ausgebucht.
- Nicht ohne Winterbereifung starten.
- Stellplatz mit Bedacht wählen. Den Untergrund beachten. Schnee und Eis können eventuell auftauen.
- Unter das Deichselstützrad und die Kurbelstützen ausreichend große Bretter legen, damit das Deichselstützrad und die Kurbelstützen bei Tauwetter nicht einsinken.
- Wenn das Fahrzeug aufgestellt ist, Feststellbremse lösen, um ein Festfrieren zu verhindern.
- Hebel der Feststellbremse und Auflaufeinrichtung durch Abdeckungen vor Vereisung schützen.
- Schneewälle dürfen nie eingebaute Zwangslüftungen abdecken.
- Deckel des Gaskastens mit einer Schutzplane vor dem Einfrieren schützen.
- Abwasser nicht in den Tank, sondern in einen Eimer ablaufen lassen.
- Die eingebauten Zwangslüftungen schnee- und eisfrei halten.
- Auf gute Luftzirkulation achten. Eine gute Luftzirkulation vermeidet Feuchtigkeit, und der Wohnraum lässt sich leichter heizen.
- Die Hinweise aus dem Abschnitt "Gasversorgung in europäischen Staaten" beachten.
- Für die Gasanlage ein Zweiflaschensystem mit Umschaltautomatik verwenden, damit der Vorrat nicht während der Nacht zu Ende geht.
- Gasanlage nur mit Propangas betreiben.
- Den Raum hinter der Heizung nicht als Stauraum nutzen.
- Im Fahrzeuginneren nie Katalytöfen und Infrarot-Gasstrahler betreiben, da sie dem Innenraum Sauerstoff zur Verbrennung entziehen.
- 230-V-Versorgungsleitung so verlegen, dass die Leitung nicht festfrieren oder beschädigt werden kann (z. B. beim Schneeräumen).
- Wintervorzelt benutzen.
- Wenn es kräftig schneit, das Dach des Fahrzeugs regelmäßig von Schnee befreien. Wenige Zentimeter Pulverschnee dienen der Isolierung, aber nasser Schnee wird schnell zu einer tonnenschweren Last.
- Vor der Rückreise das Dach komplett vom Schnee räumen, um nachfolgende Fahrzeuge nicht durch eine "Schneefahne" zu behindern.
17.10 Reisechecklisten
Die folgenden Checklisten helfen, dass wichtige Dinge nicht zu Hause vergessen werden, auch wenn nicht alles benötigt wird, was in diesen Checklisten steht.

Die Reiseunterlagen (z. B. Papiere und Informationen) sowie den technischen Zustand des Fahrzeugs nicht erst kurz vor der Reise prüfen. Das rechtzeitige Planen und Durchsehen der Unterlagen erlaubt Urlaub von Anfang an.
Küchenbereich
| √ | Gegenstand Gegenstand | Gegenstand | √ | ||
| Aufwischtuch Geschirrspülmittel Salatbesteck | |||||
| Becher Geschirrtücher Schneidebrett | |||||
| Bratenwender Grillbesteck | Schüsseln | ||||
| Dosenöffner Kaffeekanne Spülbürste | |||||
| Eierbecher Korkenzieher Spültücher | |||||
| Eiswürfelschale Küchenpapier Streichhölzer | |||||
| Feuerzeug Löffel | Tassen | ||||
| Flaschenöffner | Messer | Teller | |||
| Frischhalteboxen | Müllbeutel | Thermoskanne | |||
| Frühstücksteller | Pfannen | Töpfe | |||
| Gabeln | Rührlöffel | Trinkgläser | |||
Bad/Sanitär
| HandtücherSanitärmittel | ToilettenbürsteToilettenpapier | Zahnputzbecher |
Wohnbereich
| Abfalleimer | Insektenlampe | Regenbekleidung | |||
| Autoatlas | Insektenschutzmittel | Reiseapotheke | |||
| Badetücher | Kartenspiel | Reiseführer/Stellplatzatlanten | |||
| Badeschuhe | Kehrbesen Rucksack | ||||
| Batterien | Kerzen Schlafsäcke | ||||
| Bett-Tücher Kehrschaufel Schreibutensilien | |||||
| Bettwäsche | Kleiderbügel | Schuhe | |||
| Beutel für Schmutzwäsche | Kleiderbürste Schuhputzmittel | ||||
| Bücher Kopfkissen | Staubsauger | ||||
| Camping-Führer | Landkarte | Taschenlampe | |||
| Ersatzglühlampen | Medikamente | Taschenmesser | |||
| Feldflasche | Musikkassetten | Tischdecke | |||
| Fernglas | Nackenkissen | Wäscheklammern | |||
| Feuerlöscher Nähzeug | Wäscheleine | ||||
| Gasflasche | Radio | ||||
Fahrzeug/Werkzeug
| Abwasserkanister | Gewebeband | Schraubendreher | |||
| Adaptersteckdose Gießkanne für Trinkwasser | Stromprüfer | ||||
| CEE-Adapter Kabeltrommel Trittstufe | |||||
| Draht | Keilriemen | Unterlegkeile | |||
| √ | Gegenstand | √ | Gegenstand | √ | Gegenstand | |
| Ersatzrad Klebstoff Verbandskasten | ||||||
| Ersatzlampen Kombizange | Wagenheber | |||||
| Ersatzsicherungen Kompressor Warndreieck | ||||||
| Ersatzwasserpumpe | Lüsterklemmen Warntafel | |||||
| Hammer Ösen Warnweste | ||||||
| Gabelschlüssel Schlauchadapter Warnblinkleuchte | ||||||
| Gasfülladapter Schlauchschellen | ||||||
| Gasschlauch Schneeketten | (Winter) | |||||
| Außenbereich | ||||||
| Abspannleine | Campingtisch Schloss | |||||
| Blasebalg | Gepäckspinnen | Schnur | ||||
| Campingstühle | Grill | Zeltheringe/Spannbänder | ||||
| Dokumente | ||||||
| Adressenliste | Fahrzeugschein | Personalausweis | ||||
| Anmeldebestätigung(en) | Führerschein | Reisepass | ||||
| Allergiepass | Grüne Versicherungskarte | Schutzbrief | ||||
| Bedienungsanleitungen | Impfpass | Vignette/Mautkarte | ||||
| Beipackzettel für Medikamente | Kreditkarte | Visum | ||||
| Pos. | Bauteil Tätigkeit Intervall | ||
| 1 | Deichselstützrad schmieren, Felge auf | Beschädigung prüfen, Reifen-Sichtkontrolle, Gewindespindel und Kurbel prüfen | jährlich |
| 2 | Kurbelstützen schmieren jährlich | ||
| 3 | Gelenke, Scharniere und Hebel am Fahrwerk | schmieren jährlich | |
| 4 | Unterboden Sichtkontrolle, ggf. Un- | terbodenschutz aus-bessern | jährlich |
| 5 | Fahrgestell schmieren jährlich | ||
| 6 | Radbefestigung Radmuttern anziehen, | Radlager prüfen | jährlich |
| 7 | Reifen und Felgen Luftdruckkontrolle (sie- | he Abschnitt 13.7). Sichtkontrolle auf Be-schädigung, Profiltiefe mindestens 2 mm | jährlich |
| 8 | Bremsen prüfen, ggf. nachstel- | len | jährlich |
| 9 | Beleuchtung außen | Funktionskontrolle | jährlich |
| 10 | Kühlschrank, Heizung, Küchenzei-le, Verschlüsse von Stauklappen, Wasseranlage, Elektrik innen | Funktionskontrolle | jährlich |
| 11 | Polster, Gardinen, Rollos | Sichtkontrolle | jährlich |
| 12 | Fenster, Dachhauben, Dachlüfter | Funktionskontrolle, Dichtheitsprüfung | jährlich |
| 13 | Dichtungsleisten, -kanten, -gummi | auf Beschädigung prü-fen | jährlich |
| 14 | Bremsbeläge | Belagstärke min. 4 mm | alle 2 Jahre |
| 15 | Bremstrommeln | Sichtkontrolle ob rie-fen- und rostfrei; Fe-derspannung prüfen | alle 2 Jahre |
| 16 | Achslager | Spiel kontrollieren | alle 2 Jahre |
| 17 | Kronmutter am Rad | Sitz- und Blindsiche-rung kontrollieren | alle 2 Jahre |
| 18 | Auflaufbremse | Funktionskontrolle | alle 2 Jahre |
| 19 | Bremsseilzüge | Sichtkontrolle | alle 2 Jahre |
| 20 | Fahrgestellunterbau | Schrauben auf festen Sitz prüfen | alle 2 Jahre |
| 21 | Gasanlage | offizielle Gasprüfung | alle 2 Jahre |
Übergabe Pos. 1-13
Stempel des Bürstner-Handelspartners
Datum Unterschrift
- Jahr
Pos. 1-13
Stempel des Bürstner-Handelspartners
Datum Unterschrift Datum Unterschrift
- Jahr
Pos. 1-21
Stempel des Bürstner-Handelspartners
- Jahr
Pos. 1-13
Stempel des Bürstner- Handelspartners
Datum Unterschrift Datum Unterschrift
- Jahr
Pos. 1-21
Stempel des Bürstner- Handelspartners
- Jahr
Pos. 1-13
Stempel des Bürstner- Handelspartners
Datum Unterschrift Datum Unterschrift
- Jahr
Pos. 1-21
Stempel des Bürstner- Handelspartners
- Jahr
Pos. 1-13
Stempel des Bürstner-Handelspartners
Datum Unterschrift Datum Unterschrift
- Jahr
Pos. 1-21
Stempel des Bürstner-Handelspartners
12-V-Bordnetz 79
12-V-Sicherungen 82
für den Kühlschrank 83
für Thetford-Toilette 83, 84
230-V-Anschluss 37,81
Außenklappe 48
Störungssuche 168
Versorgungsleitung 81
230-V-Bordnetz 81
230-V-Sicherung 84
230-V-Sicherungsautomat 84
230-V-Versorgung siehe 230-V-Anschluss .... 81
A
Abblendlicht 184
Abgaskamin auf der rechten Fahrzeugseite ... 99
Abkuppeln 19
Abmessungen siehe Längenmaßtabelle ..... 177
Abreißsicherung 16
Abwassertank 37,118
entleeren 118
Pflege 137
reinigen 137
Achslast 24
Adapter, dreizehnpoliger Stecker 85
Airmix 93
Allgemeine Hinweise 8
Alufelgen 164
Amtliche Prüfungen 145
Anbauteile siehe Sonderausstattungen ..... 10
Anhängelast 20,24
Anhängerbetrieb 11
Sicherheitshinweise 11
Anhängerkupplung 16, 17
AK 300/160 17
AKS 1300 18
AKS 3004 18
AKS 3004, Wartungsarbeiten ..... 147
Ankuppelhilfe Easy-Pull 19
Wartungsarbeiten 147
Ankuppeln 16
Anschluss an Zugfahrzeug 85
Anschluss-Schema 85
Anschlussleitung siehe Versorgungsleitung ... 81
Anschluss-Schema, dreizehnpoliger Stecker .. 85
Antenne, zur Fahrt absenken 38
Antennenausrichtung 37, 38
Anziehdrehmoment, Räder ..... 162, 164
Auflaufbremse 16
Außenanschluss siehe 230-V-Anschluss ..... 37
Außenbeleuchtung
Glühlampen, wechseln....148
Glühlampen-Typen 150
Außenklappen 46
Klappenschloss 46, 48
Außenspiegel 11,27
Außensteckdose 86
Äußere Pflege 135
Ausstellfenster 57
Dauerbelüftung 56, 57
Verdunklungsrollo 58
B
Backofen siehe Gasbackofen 104
Beladung 23
Fahrradträger 25
Beladung siehe auch Zuladung 23
Beleuchtung
Front 149
Heck 149
Leuchten, reinigen 138
Seite 150
Störungssuche 168
Betriebsarten
Boiler (Truma) 99
Klimaanlage (Dometic) 96
Klimaanlage (Telair) 98
Kühlschrank 108, 110
Umschaltautomatik, Gasanlage ..... 76
Betten 65
Bettverbreiterung zur Liegewiese 70
Bezeichnungen am Reifen 161
Birne siehe Glühlampen, wechseln ..... 148, 151
Boiler (Truma) 99
230-V-Elektrobetrieb 100
Betriebsarten 99
entleeren 101
Gasbetrieb 99
kombinierter Betrieb 101
Störungssuche 170
Wasser, einfüllen 101
Brandgefahren, vermeiden 9
Brandschutz 9
Bremsanlage, Störungssuche 167
Bremsen 32
prüfen 32,167
Butangas 12,72
C
Campinggasflaschen, verwenden ..... 13, 72
Caravan
aufstellen 35
richtig beladen 23
Caravanbetrieb 31
Checkliste
für die Reise 189
Verkehrssicherheit 28
vor der Fahrt 28
zu einer Still-Legung über Winter ..... 142
zu einer vorübergehenden Still-Legung ... 141
zur Inbetriebnahme nach Still-Legung .... 143
D
Dachhauben 59
Deckenleuchte 151
DEKRA 145
Dreizehnpoliger Stecker,
Anschluss-Schema 85
Dunstabzug 107
Filter, reinigen 140
Pflege 140
Duomatic-Umschaltanlage 75
Dusche 120
E
Einbaugeräte 89
Anleitungen 10
Garantiekarten 1
Eingangstür 41,44
Fenster, Dauerbelüftung 44
Fenster, öffnen 44
Fenster, schließen 44
Insektenschutzrollo, öffnen 43, 45
Insektenschutzrollo, schließen ..... 43, 45
teilen 42
Verdunklungsrollo, öffnen 45
Verdunklungsrollo, schließen 45
Eingangstür, außen
öffnen 41,43
verriegeln 41, 43
Eingangstür, innen
öffnen 42,44
verriegeln 42, 44
Eintrittstufe ....36
Elektrische Anlage 79
230-V-Anschluss, Störungssuche .....168
Begriffserklärungen ....79
Beleuchtung, Störungssuche .....168
Sicherheitshinweise ....13
Störungssuche 168
Elektro-Zusatzheizung Ultraheat .....94
ausschalten 94
einschalten 94
Entsorgung
Abwasser 8
Fäkalien 8
Hausmüll 8
Ersatzrad-Halterung 165
Ersatzteile 156
Erstickungsgefahr 10,55
Etagenbett 65
Externer Gasanschluss....74
F
Fahrgestellnummer 157
Fahrradträger
am Bug 26
an Heckwand 26
Beladung....25
Fahrräder, aufladen .....26
Fahrt mit beladenem Fahrradträger .....25
Fahrwerk, Störungssuche .....167
Fahrzeug, waschen 135
Fahrzeugbeleuchtung
siehe Außenbeleuchtung 148
Faltverdunklung, Heki-Dachhaube
öffnen 62
schließen 61
Faltverdunklung, Kipp-Dachhaube
öffnen 60
schließen 60
Faltverdunklung, reinigen 138
Fehlerstrom-Schutzschalter .....81
Felgengröße 162
Felgentyp 159
Fenster 55
Verdunklungsrollo .....58
Fenster, Eingangstür
Dauerbelüftung 44
Insektenschutzrollo, öffnen .....45
Insektenschutzrollo, schließen .....45
öffnen 44
schließen 44
Verdunklungsrollo, öffnen 45
Verdunklungsrollo, schließen 45
Fensterscheiben, reinigen 136
Fernsehgerät 28
Festes Bett 65
öffnen 66
schließen 66
Feststellbremse 35
anziehen 10,35
lösen 35
Feuer Bekämpfung 9
Verhalten bei 9
Feuerverzinktes Fahrgestell 136
Flachbildschirm mit Halterung 53
positionieren 53, 54
verstauen 53,54
Frosterfachtür-Verriegelung in Lüftungsstellung arretieren ..... 113
öffnen 113
schließen 113
Frostgefahr 14, 115, 119
Fußbodenerwärmung, elektrisch ausschalten 96
einschalten 96
Überlastungsschutz 96
G
Garantiekarten 1
Gardinen, reinigen 138
Gasabsperrventile 74
Symbole 74,89
Gasanlage 71 allgemeine Hinweise 12
Defekt 12,71,168
Sicherheitshinweise 12,71
Störungssuche 168
Umschaltautomatik 75
Gasanschluss, extern 74
Gasbackofen anzünden von Geräten mit Thermostat ... 105
anzünden von Hand 105
ausschalten 106
automatische Zündung 105
Bedienung des Grills 106
Störungssuche 169
Gasdruckregler, Verschraubungen 73
Gasflaschen
Sicherheitshinweise 13,72
wechseln 73
Gasgeruch 12,71,168
Gaskasten 12, 13, 72
Gaskocher
ausschalten 104
einschalten 104
reinigen 138
Störungssuche 169
Gas-Prüfbescheinigung 145
Gasprüfplakette 145
Gasschlauch, prüfen 12, 72
Gasversorgung in europäischen Staaten ..... 186
Gaswarnanlage 77
Geschwindigkeitsbeschränkungen ..... 182
Gewichte von Sonderausstattungen ..... 175
Glühlampen, wechseln
Außenbeleuchtung 148
Beleuchtung Front 149
Beleuchtung Heck 149
Beleuchtung Seite 150
Deckenleuchte 151
Glühlampen-Typen, außen 150
Halogeneinbauleuchte ..... 152, 153
Halogenspotleuchte 153, 154
indirekte Beleuchtung 155
Innenbeleuchtung 151
Kochstellenleuchte 154, 155
Raumleuchte 152
Grundausstattung 21
H
Halogeneinbauleuchte 152, 153
Halogenspotleuchte 153, 154
Handbremse siehe Feststellbremse ..... 35
Handkurbel, Kurbelstützen 36
Hängetisch 64, 65
Umbau zum Bettunterbau 64
Umbau zur Rundsitzgruppe 65
Heizbetrieb 54
Heizen 54
Heizung 90
ausschalten 91
Batterie am Zündautomaten, wechseln ....92
einschalten 91
erste Inbetriebnahme 90
Luftaustrittdüsen, einstellen ..... 90
Störungssuche 169
Umluftgebläse 92
Wärmetauscher, wechseln 89
Warmluftverteilung 90
Heki-Dachhaube 61, 62
Faltverdunklung 61
Insektenschutz 62
Lüftungsstellung .....61, 62, 63
öffnen 61,62
schließen 61, 62
Verdunklungsrollo 63
Hilfe auf Europas Straßen 179
Hilfreiche Tipps 179
Hinterachslast 16
Hinweisaufkleber 157
Hochdruckreiniger, waschen mit ..... 135
Höchstgeschwindigkeit,
technisch zulässige 182
Hoher Gasverbrauch 12,71,168
|
Inbetriebnahme
nach Still-Legung über Winter ..... 143
nach vorübergehender Still-Legung ..... 143
Indirekte Beleuchtung 155
Innenbeleuchtung
Glühlampen, wechseln....151
Störungssuche 168
Innentür, Störungssuche 174
Innentüren 49
Innere Pflege 137
Insektenschutzrollo, Eingangstür
öffnen 43
schließen 43
Insektenschutzrollo, Fenster
öffnen 59
schließen 58
Insektenschutzrollo, Fenster Eingangstür
öffnen 45
schließen 45
Insektenschutzrollo, Heki-Dachhaube
öffnen 63
schließen 63
Insektenschutzrollo, Kipp-Dachhaube
öffnen 60
schließen 60
Insektenschutzrollo, reinigen 138
Insektenschutztür
öffnen 46
schließen 46
Inspektionen 145
Inspektionsarbeiten ....145
Inspektionsplan 193
Installationsplan ....85
dreizehnpolige Steckdose .....85
K
Kabeltrommel 81
Kamin-Kappe 99
Kapazität der Batterie 79
Kein Gas 169
Kinderbetten 65
Kipp-Dachhaube 59
ausstellen 60
Faltverdunklung 60
in Lüftungsstellung verriegeln .....60
Klappe für Thetford-Kassette .....48
öffnen 47, 48, 49
rechteckig 47
schließen 47, 48, 49
Klimaanlage (Dometic)
Automatikbetrieb, ausschalten .....97
Automatikbetrieb, einschalten .....97
Betriebsarten 96
manueller Betrieb, ausschalten .....97
manueller Betrieb, Heizung .....97
manueller Betrieb, Kühlung .....97
manueller Betrieb, Lüftung .....97
Störungssuche 171
Klimaanlage (Telair)
ausschalten....98
Betriebsarten 98
einschalten 98
Filter, reinigen 140
Lüftungsgitter, reinigen .....140
Pflege 140
Störungssuche 172
Kochstelle 103
Störungssuche ....169
Kochstellenleuchte 154, 155
Kondenswasser
an der Acrylglas-Doppelscheibe 55
an der Boden-Fahrwerk-Verschraubung ... 55
Kontrollen siehe Checkliste ..... 28, 141
Kühlschrank 37,108
12-V-Betrieb, ein-/ausschalten ..... 109, 111
230-V-Betrieb, ein-/ausschalten .... 109, 111
Betriebsarten....108, 110
Gasbetrieb, ausschalten ..... 109, 111
Gasbetrieb, einschalten 109, 110
Lüftungsgitter, abnehmen 108
Rahmenheizung 111
Sicherung 83
Störungssuche 170, 171
Türverriegelung 111, 113
Volumen 108,110
Kühlschrank-Lüftungsgitter, abnehmen ..... 108
Kühlschranktür-Verriegelung
in Lüftungsstellung arretieren ..... 112, 113
öffnen 112, 113
schließen 112, 113
Kunststoffteile im Toiletten- und
Wohnbereich, reinigen 138
Kurbelstützen 35
herunterkurbeln 36
nach oben kurbeln 36
L
Längenmaßtabelle 177
Längs- und Mittelsitzgruppe,
Umbau Schlafen 68
Leckwasser im Fahrzeug 172
Leichtmetallfelgen siehe Alufelgen 164
Leitungsschutzschalter 84
Leuchten 151
reinigen 138
Leuchtstoffröhren, wechseln 152
Raumleuchte 152
Lichtschalter
Toilettenraum 51
Wohnraum 52
Luftaustrittdüsen, einstellen 90
Lüften 55
Toilettenraum 120
M
Markierungsleuchte 150
Masse in fahrbereitem Zustand ..... 21, 22
Mautbestimmungen
in europäischen Staaten 188
Mikrowellengerät
ausschalten 107
einschalten 107
Störungssuche 169
Mindeststützlast 20
Möbelflächen, reinigen 138
Möbelklappen 49
öffnen 49,50
schließen 49,50
Möbelklappen, Störungssuche ..... 174
N
Netzgerät 80
Einbauort 80
Stromlaufplan 87
P
Pannenhilfe in Europa 179
Personen im Caravan 10,31
Persönliche Ausrüstung 22
Pflege 135
Abwassertank 137
äußere Pflege 135
bei Still-Legung über Winter 142
bei vorübergehender Still-Legung ..... 141
Dunstabzug 140
Faltverdunklung 138
Fensterscheiben 136
Gardinen 138
Gaskocher 138
Hochdruckreiniger, waschen mit ..... 135
im Winter 140
innere Pflege 137
Insektenschutz 138
Klimaanlage (Telair) 140
Kunststoffteile innen 138
Leuchten 138
Möbelflächen 138
Polsterstoffe 138
PVC-Fußbodenbelag 138
Spülbecken 138
Stores 138
Teppichboden 138
Unterboden 137
Verdunklungsrollo 138
waschen 135
Wasseranlage 138
Polsterstoffe, reinigen 138
Propangas 12,72
Prüffristen 145
Prüfungen, amtliche 145
Prüffristen 145
PVC-Fußbodenbelag, reinigen 138
R
Räder 159
Radwechsel 161
Anziehdrehmoment 162, 164
bei Alufelgen 164
Raumleuchte 152
Reifen 159
allgemeine Hinweise 159
Kennzeichnung 161
Reifendruck 165
Reifenwahl 160
Tragfähigkeit 162
übermäßiger Verschleiß .....11, 28, 159, 165
Umgang mit 161
Reifenwechsel siehe Radwechsel ..... 161
Reinigen
Wasserleitungen 138
Wassertank 138
Reinigen siehe Pflege 135
Reisechecklisten 189
Reisekinderbetten 65
Reserverad siehe Ersatzrad 165
Rückwärtsfahrt 32
Rundszgruppe, Umbau 65
Rundsitzgruppe, Umbau Schlafen 69
S
Sanitäre Einrichtung 115
Satellitenanlage 37
mit automatischer Antennenausrichtung ... 37
mit halbautomatischer
Antennenausrichtung 38
SAT-Steckdose 86
Schloss
Außenklappe 46, 48
Eingangstür 41, 43
Möbelklappe 49
Schlüssel 15
Schwenktisch 64, 65
Umbau zum Bettunterbau 64
Umbau zur Rundsitzgruppe .....65
Schwitzwasser siehe Kondenswasser .....55
Seil der Abreißbremse .....16
Sicherheitshinweise 9
Anhängerbetrieb 11
Brandschutz 9
elektrische Anlage 13
Gasanlage 12,71
Gasflaschen 72
Kochstelle 103
Radwechsel 161
Verkehrssicherheit ....10
Wasseranlage....14
Sicherheitskupplung
AKS 1300 18
AKS 1300, Wartungsarbeiten .....146
AKS 3004 18
AKS 3004, Wartungsarbeiten .....147
Sicherheitskupplung
siehe auch Anhängerkupplung .....17, 146
Sicherungen
12-V-Sicherungen 82
230-V-Sicherung .....81, 84
am Netzgerät ....83
für Thetford-Toilette 83, 84
Sicherungen
siehe 12-V-Sicherungen
und 230-V-Sicherung .....82
Sitzgruppen, Umbau Schlafen .....66
Sonderausstattungen 175
Beschreibung 7
Gewichte....175
Kennzeichnung....7
Sicherheitshinweise ....10
Spotleuchte ....52
abnehmen 52
drehen 52
verschieben .....52
Spülbecken, reinigen 138
Stabilisierungshebel 16
Steckdosen
Außensteckdose 86
SAT-Steckdose 86
TV-Steckdose 86
Stecker Jaeger 85
Stecker Multikon 85
Still-Legung
über Winter....142
vorübergehende .....141
Stores, reinigen 138
Störungssuche 167
230-V-Anschluss 168
Aufbau 174
Beleuchtung 168
Boiler (Truma) 170
Bremsanlage 167
elektrische Anlage 168
Fahrwerk 167
Gasanlage 168
Gasbackofen 169
Gaskocher 169
Heizung 169
Innentür 174
Klimaanlage (Dometic) 171
Klimaanlage (Telair) 172
Kochstelle 169
Kühlschrank 170, 171
Mikrowellengerät 169
Möbelklappen 174
Therme 170
Thetford-Toilette 172
Wasserversorgung 172
Stromlaufplan
außen 88
innen 87
Stromversorgung 177
Stützen siehe Kurbelstützen 35
Stützlast 16, 20, 24
Symbole
für Hinweise 7
Gasabsperrventile 74,89
T
Technisch zulässige Gesamtmasse ..... 21, 22
Technisch zulässige
Höchstgeschwindigkeit 182
Technische Daten
Abmessungen 177
Stromversorgung 177
Teppichboden, reinigen 138
Therme 101
ausschalten 102
einschalten 102
entleeren 103
Störungssuche 170
Wasser, einfüllen 102
Thermosicherung 81
Thetford-Kassette 121, 125, 128, 131
entleeren 125, 131
entnehmen 127
Haltebügel .....121, 125, 128, 131
Thetford-Toilette 121
benutzen 123, 130
entleeren 125, 131
mit fester Bank 127
schwenkbar 121
Sicherung 83, 84
Störungssuche 172
vorbereiten 121, 128
Wassertank, befüllen 127
Wassertank, entleeren 132
Tipps 179
Tische 64
Toilette siehe Thetford-Toilette 121
Toilettenraum 120
Lichtschalter 51
lüften 120
Traglasten 20
Trinkwasser 14
Türen
Eingangstür 41
Schloss 41,43
Störungssuche 174
Wartungsarbeiten 147
Türschloss 41,43
TÜV 145
TV-Steckdose 86
Typschild 156
U
Übernachten
abseits von Campingplätzen 184
unterwegs 188
Ultraheat 94
Umbau Schlafen
Bettverbreiterung zur Liegewiese .....70
Längs- und Mittelsitzgruppe .....66, 67, 68
Rundsitzgruppe 69
Umgang mit Reifen 161
Umluftgebläse 92
Umrissleuchte 150
Umschaltautomatik, Gasanlage 75
Umwelthinweise 8
Unterboden, pflegen 137
Unterlegkeile 35
V
Verdunklungsrollo, Fenster öffnen 58 schließen 58
Verdunklungsrollo, Fenster Eingangstür öffnen 45 schließen 45
Verdunklungsrollo, Heki-Dachhaube öffnen 63 schließen 63
Verdunklungsrollo, reinigen 138
Verkehrsbestimmungen im Ausland ..... 179
Verkehrssicherheit 28 Checkliste 28 Hinweise zur 10
Verschlussdeckel Trinkwasser-Einfüllstutzen .... 49 Versorgungsleitung für 230-V-Anschluss .... 81
Vor der Fahrt 15 Vorzelt befestigen 39
Vorzeltösen, montieren .... 38 Zusatzgestänge, montieren .... 39
Vorzeltleuchte 51
W
Wagenheber 7,164
Während der Fahrt 31
Wärmetauscher, Heizung, wechseln ..... 89
Warmluft-Heizung ausschalten ..... 91 Batteriewechsel am Zündautomaten ..... 92 einschalten ..... 91 Umluftgebläse ..... 92
Warmluftverteilung 90
Warnaufkleber 157 Wartung 145
Wartungsarbeiten ..... 146 AKS 1300 ..... 146 AKS 3004 ..... 147 Ankuppelhilfe Easy-Pull ..... 147 Bremsanlage ..... 147 Türen ..... 147
Waschen mit Hochdruckreiniger 135
Wasseranlage befüllen .... 118 desinfizieren .... 139 entleeren .... 119 Pflege .... 138
reinigen....138
Sicherheitshinweise .....14
Wasserleitungen, reinigen 138
Wasserpumpe .....115, 118
Wassertank....116 befüllen....116, 117 entleeren....116, 117 reinigen....138 Wasser, entnehmen....116, 117
Wassertank 16 | ....116 Wassertank 22 | ....116 Wassertank 40 | ....117
Wasserversorgung Allgemeines ....115 Störungssuche ....172
Winterbetrieb .....141 Wintercamping .....189 Winterpflege .....140
Z
Zubehör, Anbau 10
Zuladung ....20 Beispielrechnung ....21, 23 Berechnung ....22 Zusammensetzung ....21
Zuladung siehe auch Beladung .....20 Zulässiges Gesamtgewicht siehe technisch zulässige Gesamtmasse .....20
Zulassung .....15 Zündautomat Heizung, Batterie wechseln .....92 Zusatzausstattung .....21 Zwangslüftung .....10, 55
▷ In Sprühdosen sind oft Lösungsmittel enthalten