Trecento (2006) - Wohnwagen Bürstner - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Wohnwagen |
| Marke | Bürstner |
| Modell | Trecento (2006) |
| Länge | Ca. 6,07 bis 7,35 m (je nach Variante) |
| Breite | Ca. 2,30 m |
| Höhe (inkl. Dachhaube) | Ca. 2,60 m |
| Zulässige Gesamtmasse | Ca. 1.300–1.600 kg (abhängig von Ausstattung) |
| Stehholz | Ca. 1,95 m |
| Stromversorgung | 12 V Bordnetz (Batterie) und 230 V Außenanschluss; Netzgerät mit Sicherungen |
| Heizung | Warmluftheizung (Truma) oder Warmwasserheizung (Alde) mit Gas- und/oder 230 V Betrieb; inkl. Boiler |
| Kühlschrank | Betrieb mit Gas, 12 V oder 230 V; Fassungsvermögen je nach Modell (ca. 90–140 l) |
| Gasanlage | 2 Gasflaschen (11 kg oder 5 kg) im Gaskasten; Hauptabsperrventil und Absperrventile für jedes Gerät; externe Gasanschluss optional |
| Wasserversorgung | Frischwassertank (22 l oder 40 l), Boiler (10 l), Abwassertank (fahrbar oder integriert, leer) |
| Sanitär | Thetford-Toilette (schwenkbar oder mit fester Bank), Toilettenraum mit Waschbecken |
| Schlafplätze | Etagenbett, festes Bett; Sitzgruppen umbaubar, max. 4–6 Schlafplätze |
| Pflege und Reinigung | Hochdruckreinigung möglich (max. 80 bar), Acrylglasfenster mit speziellem Reiniger; Innenreinigung mit milden Mitteln |
| Wartung | Jährliche Inspektion (Bremsen, Gasanlage, Reifen, Schmierung); Gasprüfung alle 2 Jahre |
| Sicherheit | Auflaufbremse, Feststellbremse, Abreißsicherung, Feuerlöscher (empfohlen), Unterlegkeile, Gaswarnanlage (optional) |
| Reifendruck | Je nach Beladung ca. 2,5–3,5 bar; Angabe auf Typschild |
| Bedienungsanleitung | 226 Seiten, Deutsch; als PDF kostenlos verfügbar |
Häufig gestellte Fragen - Trecento (2006) Bürstner
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BEDIENUNGSANLEITUNG Trecento (2006) Bürstner
An den Benutzer dieses Handbuchs ...
Die Mitarbeiter unseres Hauses beglückwünschen Sie zum Erwerb Ihres neuen Bürstner-Caravans. Sie haben ein hochwertiges Fahrzeug erworben, mit dem Sie viel Freude haben werden.
Damit Sie Ihren Caravan jederzeit sachgerecht und vor allem einfach bedienen und benutzen können, erhalten Sie bereits bei der Übernahme vom Bürstner-Handelspartner eine detaillierte Einweisung in alle wichtigen Funktionen.
Als ständiger Begleiter für die Beantwortung von Fragen beim Umgang mit dem Caravan stehen Ihnen dann dieses Handbuch sowie die Bedienungsanleitungen der Gerätehersteller zur Verfügung.
Vor Antritt der ersten Fahrt
Benutzen Sie das vorliegende Handbuch nicht nur als Nachschlagewerk, sondern machen Sie sich gründlich damit vertraut.
Füllen Sie die Garantiekarten der Einbaugeräte und Sonderausstattungen in den separaten Anleitungen aus und schicken Sie die Garantiekarten den Geräteherstellern zu. Dadurch sichern Sie Ihren Garantieanspruch für alle Geräte.
1 Einleitung ..... 7
1.1 Allgemeines....8
1.2 Umwelthinweise....9
2 Sicherheit ..... 11
2.1 Brandschutz.... 11
2.1.1 Vermeidung von Brandgefahren .. 11
2.1.2 Feuerbekämpfung ..... 11
2.1.3 Bei Feuer.... 12
2.2 Allgemeines....12
2.3 Verkehrssicherheit. . . . . . . . . . . 13
2.4 Anhängerbetrieb ..... 14
2.5 Gasanlage 14
2.5.1 Allgemeine Hinweise ..... 14
2.5.2 Gasflaschen....15
2.6 Elektrische Anlage. 16
2.7 Wasseranlage 16
3 Vor der Fahrt ..... 17
3.1 Schlüssel 17
3.2 Zulassung ..... 18
3.3 Ankuppeln 18
3.4 Anhängerkupplungen ..... 19
3.4.1 Anhängerkupplung AK 160 ..... 19
3.4.2 Sicherheitskupplung AKS 1300...20
3.4.3 Sicherheitskupplung AKS 3004...20
3.5 Abkuppeln 21
3.6 Zuladung 21
3.6.1 Berechnung der Zuladung. ..... 22
3.6.2 Caravan richtig beladen.....24
3.6.3 Anhänge-, Stütz- und Achslast . . . 26
3.6.4 Fahrradträger
(Sonderausstattung) 27
3.7 Außenspiegel....27
3.8 Fernsehgerät
(Sonderausstattung) ..... 28
3.9 Verkehrssicherheit. 28
4 Während der Fahrt. 31
4.1 Caravanbetrieb 31
4.2 Bremsen 31
4.3 Rückwärtsfahrt. 32
5 Caravan aufstellen....33
5.1 Feststellbremse ..... 33
5.2 Unterlegkeile 34
5.3 Außenanschluss ..... 34
5.4 Kühlschrank. 34
5.5 Kurbelstützen. 34
5.6 Eintrittstufe....35
5.7 Abwassertank, fahrbar
(Sonderausstattung) 35
6 Wohnen 37
6.1 Eingangstür 37
6.1.1 Eingangstür, außen
(Variante 1)....38
6.1.2 Eingangstür, innen
(Variante 1)....39
6.1.3 Eingangstür, außen
(Variante 2)....40
6.1.4 Eingangstür, innen
(Variante 2)....40
6.1.5 Eingangstür, geteilt ..... 41
6.1.6 Insektenschutzrollo an geteilter
Eingangstür
(Sonderausstattung) ..... 41
6.1.7 Fenster Eingangstür ..... 42
6.2 Außenklappen 44
6.2.1 Klappenschloss (Variante 1) ..... 44
6.2.2 Klappenschloss (Variante 2) ..... 45
6.2.3 Klappenschloss (Variante 3) ..... 45
6.2.4 Verschlussdeckel Frischwasser-Einfüllstutzen (nur bei Wassertank 40 l)....46
6.3 Möbelklappen ..... 46
6.3.1 Möbelklappen mit Druckknopf. . . . 46
6.3.2 Möbelklappen mit Griff ..... 47
6.3.3 TV-Schrank 48
6.4 Lichtschalter 49
6.4.1 Eingangsbereich 49
6.4.2 Innenbereich 50
6.5 Heizen 52
6.6 Lüften 52
6.7 Fenster 53
6.7.1 Ausstellfenster mit
Dreh-Ausstellern .... 54
6.7.2 Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern ..... 55
6.7.3 Verdunklungsrollo und
Insektenschutzrollo .... 57
6.8 Dachhauben 58
6.8.1 Kipp-Dachhaube ..... 58
6.8.2 Hebe-Kippdach (Variante 1)
(Sonderausstattung) ..... 60
6.8.3 Hebe-Kippdach (Variante 2)
(Sonderausstattung)....62
6.9 Tische 63
6.9.1 Hängetisch mit Klappfuß
(Variante 1)....63
6.9.2 Hängetisch mit Klappfuß
(Variante 2)....64
6.9.3 Schwenktisch 64
6.9.4 Hubtisch der Rundsitzgruppe . . . . 65
6.10 Betten 66
6.10.1 Etagenbett....66
6.10.2 Festes Bett 66
6.11 Sitzgruppen zum Schlafen umbauen....67
6.11.1 Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 1)....67
6.11.2 Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 2)....67
6.11.3 Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 3)....68
6.11.4 Rundsitzgruppe (Variante 1) ..... 69
6.11.5 Rundsitzgruppe (Variante 2) .....70
6.11.6 Rundsitzgruppe (Variante 3) ..... 71
7 Gasanlage ....73
7.1 Allgemeines....73
7.2 Gasflaschen....75
7.3 Gasflaschen wechseln.....76
7.4 Gasabsperrventile ..... 76
7.5 Externer Gasanschluss (Sonderausstattung) ..... 77
7.6 Duomatic-Umschaltanlage (Sonderausstattung) 78
8 Elektrische Anlage ..... 81
8.1 Allgemeines....81
8.2 Begriffe ..... 81
8.3 12-V-Bordnetz ..... 81
8.3.1 Netzgerät....82
8.4 230-V-Bordnetz ..... 83
8.4.1 230-V-Anschluss ..... 83
8.4.2 Versorgungsleitung für externen 230-V-Anschluss .... 84
8.5 Sicherungen 85
8.5.1 12-V-Sicherungen ..... 85
8.6 230-V-Sicherung ..... 86
8.7 Anschluss an Zugfahrzeug ..... 87
8.8 Stromlaufplan 88
8.8.1 Stromlaufplan innen....88
8.8.2 Stromlaufplan außen ..... 89
9 Einbaugeräte 91
9.1 Allgemeines....91
9.2 Heizung 92
9.2.1 Richtig heizen 92
9.2.2 Warmluft-Heizung ..... 93
9.2.3 Umluftgebläse ..... 95
9.2.4 Warmwasser-Heizung Alde (Sonderausstattung) ..... 95
9.3 Airmix-Komfort-Paket (Sonderausstattung) ..... 97
9.4 Elektro-Zusatzheizung Ultraheat (Sonderausstattung) ..... 98
9.5 Elektrische Fußbodenerwärmung (Sonderausstattung) 99
9.6 Boiler 100
9.6.1 Boiler Truma (Sonderausstattung) ..... 100
9.6.2 Boiler Alde (Sonderausstattung) ..... 102
9.6.3 Truma Therme....104
9.7 Kochstelle ..... 106
9.7.1 Gaskocher....106
9.7.2 Gasbackofen (Sonderausstattung) ..... 108
9.7.3 Mikrowellengerät (Sonderausstattung) ..... 110
9.7.4 Dunstabzug (teilweise Sonderausstattung)....111
9.8 Kühlschrank....111
9.8.1 Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen....111
9.8.2 Betriebsarten RM 7290 und RM 7400....112
9.8.3 Betriebsarten RM 7651 ..... 114
9.8.4 Kühlschranktür-Verriegelung RM 7290 und RM 7400 ..... 116
9.8.5 Kühlschranktür-Verriegelung RM 7651....117
10 Sanitäre Einrichtung ..... 119
10.1 Wasserversorgung, Allgemeines....119
10.2 Wassertank....120
10.2.1 Wassertank 22 I mit Außenklappe (Sonderausstattung) ..... 120
10.2.2 Wassertank 40 l.....121
10.3 Wasseranlage befüllen ..... 122
10.4 Wasseranlage entleeren ..... 123
10.5 Abwassertank....124
10.5.1 Abwassertank, integriert (Sonderausstattung) ..... 124
10.5.2 Abwassertank, fahrbar (Sonderausstattung) ..... 124
10.6 Toilettenraum 125
10.7 Toilette (Thetford-Toilette).....125
10.7.1 Schwenkbare Toilette (C-200)....126
10.7.2 Toilette mit fester Bank (C-2, C-3, C-4)....131
10.7.3 Toilette mit fester Bank (C-402)....137
11 Pflege 143
11.1 Äußere Pflege ..... 143
11.1.1 Waschen mit Hochdruckreiniger ..... 143
11.1.2 Fensterscheiben aus Acrylglas .. 144
11.1.3 Caravan waschen ..... 144
11.1.4 Feuerverzinktes Fahrgestell .... 145
11.1.5 Unterboden 145
11.1.6 Abwassertank 145
11.2 Innere Pflege ..... 145
11.3 Dunstabzug 146
11.4 Winterpflege 146
11.4.1 Vorbereitungen ..... 147
11.4.2 Winterbetrieb 147
11.4.3 Nach Abschluss der Wintersaison....147
11.5 Still-Legung ..... 147
11.5.1 Vorübergehende Still-Legung . . . 147
11.5.2 Still-Legung über Winter ..... 149
11.5.3 Inbetriebnahme des Fahrzeugs
nach vorübergehender
Still-Legung oder nach
Still-Legung über Winter ..... 150
12 Wartung ..... 151
12.1 Amtliche Prüfungen ..... 151
12.2 Inspektionsarbeiten ..... 152
12.3 Wartungsarbeiten ..... 152
12.4 Sicherheitskupplungen ..... 153
12.4.1 Allgemeines....153
12.4.2 AKS 1300 153
12.4.3 AKS 3004 154
12.5 Ankuppelhilfe Easy-Pull.....155
12.6 Bremsanlage ..... 155
12.7 Türen 155
12.8 Warmwasser-Heizung Alde....155
12.8.1 Flüssigkeitsstand prüfen ..... 156
12.8.2 Heizflüssigkeit nachfüllen ..... 156
12.8.3 Heizungsanlage entlüften ..... 156
12.9 Klimaanlage Oxycom.....157
12.10 Auswechseln von Glühlampen, außen 157
12.10.1 Beleuchtung Front ..... 158
12.10.2 Beleuchtung Heck ..... 158
12.10.3 Beleuchtung Seite ..... 158
12.10.4 Glühlampen-Typen für Außenbeleuchtung ..... 159
12.11 Auswechseln von Glühlampen, innen....159
12.11.1 Deckenfluter (Variante 1).....159
12.11.2 Deckenfluter (Variante 2).....160
12.11.3 Wohnraumleuchte (Variante 1)....160
12.11.4 Wohnraumleuchte (Variante 2)....160
12.11.5 Halogenspots (Variante 1).....161
12.11.6 Halogenspots (Variante 2).....162
12.11.7 Halogenspots (Variante 3).....162
12.12 Ersatzteile ..... 163
12.13 Typschild ..... 164
12.14 Warn- und Hinweisaufkleber .... 164
13 Räder und Reifen. 165
13.1 Allgemeines.... 165
13.2 Reifenauswahl....166
13.3 Bezeichnungen am Reifen ..... 167
13.4 Umgang mit Reifen ..... 167
13.5 Radwechsel.... 167
13.5.1 Allgemeine Hinweise.... 167
13.5.2 Anziehdrehmoment ..... 168
13.5.3 Rad wechseln 169
13.5.4 Rad wechseln bei Alufelgen . . . . 171
13.5.5 Ersatzrad-Halterung
(Sonderausstattung) ..... 171
13.6 Reifendruck 172
14 Störungssuche ..... 173
14.1 Fahrwerk 173
14.2 Bremsanlage 173
14.3 Elektrische Anlage.... 174
14.4 Gasanlage.... 175
14.5 Kochstelle 175
14.5.1 Gaskocher, Gasbackofen ..... 175
14.5.2 Mikrowellengerät 176
14.6 Heizung/Boiler.... 176
14.6.1 Heizung/Boiler Alde.....176
14.6.2 Boiler Truma ..... 177
14.6.3 Truma Therme.... 177
14.7 Kühlschrank.... 178
14.8 Klimaanlage....179
14.8.1 Dometic 179
14.8.2 Oxycom 179
14.9 Wasserversorgung ..... 180
14.10 Aufbau 180
15 Sonderausstattungen ..... 181
15.1 Fahrradträger 181
15.1.1 Fahrradträger am Bug. . . . . . . . 182
15.1.2 Fahrradträger an Heckwand .... 182
15.2 Elektro-Kit/Autark-Paket ..... 183
15.2.1 Ladevorgang
Wohnraumbatterie.....184
15.3 Klimaanlage....187
15.3.1 Dometic 187
15.3.2 Oxycom ..... 189
15.4 Satellitenanlage....190
15.4.1 Anlage mit manueller
Antennenausrichtung ..... 191
15.4.2 Anlage mit automatischer Antennenausrichtung ..... 192
15.5 Gelenkmast für Antenne ..... 192
15.6 Flachbildschirm mit Halterung... 193
15.7 Solaranlage ..... 194
15.8 Gaswarnanlage 195
15.9 Ankuppelhilfe Easy-Pull.....196
15.10 Vorzelt ..... 197
15.11 Gewichte von
Sonderausstattungen ..... 199
16 Technische Daten ..... 201
16.1 Längenmaßtabelle....201
16.2 Stromversorgung....202
17 Hilfreiche Tipps ..... 203
17.1 Hilfe auf Europas Straßen.....203
17.2 Verkehrsbestimmungen im Ausland 205
17.2.1 Geschwindigkeits-
beschränkungen ..... 205
17.2.2 Fahren mit Abblendlicht
in europäischen Staaten ..... 207
17.2.3 Übernachten im Caravan
abseits von Campingplätzen .... 208
17.3 Gasversorgung
in europäischen Staaten ..... 210
17.4 Mautbestimmungen
in europäischen Staaten ..... 212
17.5 Tipps zum sicheren
Übernachten unterwegs ..... 212
17.6 Tipps für Wintercamper.....212
17.7 Reisechecklisten ..... 213
18 Inspektionsplan....217
18.1 Inspektionsplan ..... 217
19 Stichwortverzeichnis .....219
19.1 Stichwortverzeichnis ..... 219
Vor dem ersten Start diese Bedienungsanleitung vollständig lesen!
Die Bedienungsanleitung im Caravan immer mitführen. Alle Sicherheitsbestimmungen auch an andere Benutzer weitergeben.

▶ Die Nichtbeachtung dieses Zeichens kann zur Gefährdung von Personen führen.

▷ Die Nichtbeachtung dieses Zeichens kann zu Schäden im oder am Fahrzeug führen.

▶Dieses Zeichen weist auf Empfehlungen oder Besonderheiten hin.

▶Dieses Zeichen weist auf umweltbewusstes Verhalten hin.
Diese Bedienungsanleitung enthält Abschnitte, in denen modellbezogene Ausstattungen oder Sonderausstattungen beschrieben sind. Diese Abschnitte sind extra gekennzeichnet. Es ist möglich, dass Ihr Caravan nicht mit diesen Sonderausstattungen ausgerüstet ist.
Andererseits kann Ihr Caravan mit weiteren Sonderausstattungen ausgerüstet sein, die in dieser Bedienungsanleitung nicht beschrieben sind, denn Sonderausstattungen sind nur dann beschrieben, wenn sie einer Erklärung bedürfen.
Die separat beigelegten Bedienungsanleitungen beachten.

Die Angaben "rechts", "links", "vorne", "hinten" beziehen sich stets auf das Fahrzeug in Fahrtrichtung gesehen.
▶Alle Maße und Gewichte sind "circa"-Angaben.
Wenn die Hinweise in dieser Bedienungsanleitung nicht beachtet werden und deshalb ein Schaden am Caravan entsteht, entfällt der Garantieanspruch an Bürstner.
Unsere Caravans werden ständig weiterentwickelt. Wir bitten um Verständnis, dass Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten sind. Aus dem Inhalt dieser Bedienungsanleitung können aus diesen Gründen keine Ansprüche an Bürstner abgeleitet werden. Beschrieben sind die bis zur Drucklegung bekannten und eingeführten Ausstattungen.
Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmigung von Bürstner nicht gestattet.

Dem Caravan ist kein Wagenheber beigelegt. Wenn kein AL-KO-Wagenheber (Sonderausstattung) vorhanden ist, vor dem Start für Notfälle einen handelsüblichen Scherenwagenheber oder Hydraulikwagenheber zulegen. Der Bürstner-Handelspartner berät gerne.
1.1 Allgemeines
Der Caravan ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können Personen verletzt oder der Caravan beschädigt werden, wenn die Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung nicht beachtet werden.
Den Caravan nur in technisch einwandfreiem Zustand benutzen. Die Bedienungsanleitung beachten.
Störungen, die die Sicherheit von Personen oder des Caravans beeinträchtigen, sofort von Fachpersonal beheben lassen.
Die Bremsanlage und die Gasanlage des Caravans nur von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen und reparieren lassen.
Veränderungen am Aufbau dürfen nur mit Genehmigung von Bürstner durchgeführt werden.
Reisegepäck und Zubehör nur bis zur technisch zulässigen Gesamtmasse mitführen.
Die in der Bedienungsanleitung und im Inspektionsheft vorgegebenen Prüf- und Inspektionsfristen einhalten.
1.2 Umwelthinweise

▷Ruhe und Sauberkeit der Natur nicht beeinträchtigen.
Grundsätzlich gilt: Abwasser aller Art und Hausmüll gehören nicht in den Straßengully oder in die freie Natur.
Abwassertank und Thetford-Kassette nur an Entsorgungsstationen, auf Campingplätzen oder in speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsmöglichkeiten entleeren. Beim Aufenthalt in Städten und Gemeinden die Hinweise an den Stellplätzen beachten oder nach Entsorgungsmöglichkeiten fragen.
Abwässer an Bord nur im eingebauten Abwassertank oder in anderen dafür geeigneten Behältern sammeln.
Abwassertank so oft wie möglich entleeren, auch wenn der Abwassertank nicht vollständig gefüllt ist (Hygiene).
Abwassertank nach Möglichkeit bei jeder Entleerung mit Frischwasser ausspülen.
Thetford-Kassette nie zu voll werden lassen. Spätestens wenn die Füllstandsanzeige aufleuchtet, die Thetford-Kassette unverzüglich entleeren.
▶ Hausmüll auch auf Reisen nach Glas, Blechdosen, Plastik und Nassmüll trennen. Bei der jeweiligen Gastgemeinde nach Entsorgungsmöglichkeiten fragen. Hausmüll darf nicht auf Parkplätzen in die dortigen Abfallbehälter entsorgt werden.
Abfallbehälter möglichst oft in die dafür vorgesehenen Tonnen oder Container entleeren. So werden unangenehme Gerüche und problematische Müllansammlungen an Bord vermieden.
Fahrzeugmotor des Zugfahrzeugs im Stand nicht unnötig laufen lassen. Ein kalter Motor setzt im Leerlauf besonders viele Schadstoffe frei. Die Betriebstemperatur des Motors wird am schnellsten durch Fahrt erreicht.
Für die Toilette eine umweltfreundliche und biologisch gut abbaubare WC-Chemikalie in geringer Dosierung verwenden.
▶Für längere Aufenthalte in Städten und Gemeinden speziell für Caravangespanne ausgewiesene Abstellplätze aufsuchen. Bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde nach Abstellmöglichkeiten erkundigen.
▷Stellplätze immer in sauberem Zustand verlassen.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie wichtige Sicherheitshinweise. Die Sicherheitshinweise dienen dem Schutz von Personen und Sachwerten.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• den Brandschutz und das Verhalten bei Bränden
• das allgemeine Verhalten im Umgang mit dem Caravan
• die Verkehrssicherheit des Caravans
• den Anhängerbetrieb
• die Gasanlage des Caravans
• die elektrische Anlage des Caravans
• die Wasseranlage des Caravans
2.1 Brandschutz
2.1.1 Vermeidung von Brandgefahren

▶ Kinder nie alleine im Caravan lassen.
Brennbare Materialien von Heizgeräten und Kochgeräten fernhalten.
▶ Leuchten können sehr heiß werden. Immer einen Sicherheitsabstand von 30 cm einhalten.
▶ Niemals tragbare Heizgeräte oder Kochgeräte benutzen.
Veränderungen an der Elektroanlage, der Gasanlage oder den Einbaugeräten dürfen nur von autorisierten Fachwerkstätten durchgeführt werden.
2.1.2 Feuerbekämpfung

Im Caravan immer einen Trockenpulver-Feuerlöscher (mindestens 1 kg) mitführen. Er muss zugelassen, geprüft und griffbereit sein.
▶ Den Feuerlöscher regelmäßig von zugelassenem Fachpersonal prüfen lassen. Prüf-datum beachten.
Der Feuerlöscher ist nicht im Lieferumfang des Caravans enthalten.
2.1.3 Bei Feuer

▶ Fahrzeuginsassen evakuieren.
▶ Elektrische Versorgung ausschalten und vom Netz trennen.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
▶ Alarm geben und Feuerwehr rufen.
▶ Feuer bekämpfen, falls dies ohne Risiko möglich ist.

▷Von der Lage und der Bedienung der Notausstiege überzeugen.
▷Fluchtwege freihalten.
▷Gebrauchsanweisung des Feuerlöschers beachten.
2.2 Allgemeines

Für eine ausreichende Belüftung sorgen. Eingebaute Zwangslüftungen (Dachlüfter oder Dachhauben) niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten. Es droht Erstickungsgefahr durch erhöhten CO₂-Gehalt.
▶ Durchgangshöhe der Eingangstür beachten.

Für die Einbaugeräte (Gasheizung, Kochstelle, Kühlschrank usw.) sind die jeweiligen Betriebsanleitungen und Bedienungsanleitungen maßgebend. Unbedingt beachten!
▶Wenn Zubehör oder Sonderausstattungen angebaut werden, können sich die Abmessungen, das Gewicht und das Fahrverhalten des Caravans ändern. Die Anbauteile müssen zum Teil in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.
▶Nur Felgen und Reifen verwenden, die für den Caravan zugelassen sind. Angaben über die Größe der zugelassenen Felgen und Reifen den Fahrzeugpapieren entnehmen.
▷Beim Abstellen des Caravans die Feststellbremse anziehen.

▷Beim Verlassen des Fahrzeugs alle Türen, Außenklappen und Fenster schließen.
▷Beim Verkauf des Caravans dem neuen Besitzer alle Bedienungsanleitungen des Caravans und der Einbaugeräte mitgeben.
2.3 Verkehrssicherheit

▶ Vor Fahrtbeginn die Funktion der Signal- und Beleuchtungseinrichtung und der Bremsen prüfen.
Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) die Bremsanlage und die Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Während der Fahrt dürfen sich keine Personen im Caravan aufhalten (StVZO).
▶ Im Winter muss das Dach vor Fahrtbeginn schnee- und eisfrei sein.
▶ Vor Fahrtbeginn den Abwassertank (Sonderausstattung) entleeren.
▶ Den Fernsehschrank schließen oder das Fernsehgerät von der Auflage entfernen und sicher verstauen.
▶ Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen (siehe Kapitel 13). Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Der Caravan kann außer Kontrolle geraten.

Zuladung im Caravan vor Fahrtbeginn gleichmäßig verteilen (siehe Kapitel 3).
Beim Beladen des Caravans und bei Fahrtunterbrechungen, wenn z. B. Gepäck oder Lebensmittel nachgeladen werden, die technisch zulässige Gesamtmasse des Caravans und die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs beachten (siehe Fahrzeugpapiere).
▶Beachten, dass für die Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs die maximal zulässige Stützlast nicht überschritten und die Mindest-Stützlast nicht unterschritten wird. Den Caravan nach diesen Gesichtspunkten beladen.
▷Bei Caravanbetrieb müssen zwei Außenspiegel am Zugfahrzeug angebracht sein.
▶ Vor Fahrtbeginn alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil schließen. Ausnahme: Das Gasabsperrventil "Heizung" und das Haupt-Absperrventil offen lassen, wenn während der Fahrt die Wohnraumheizung betrieben werden soll.
▶ Vor Fahrtbeginn die Schranktüren, die Toilettentür, alle Schubladen und Klappen schließen. Die Kühlschrank-Türsicherung einrasten.
▷Vor Fahrtbeginn Fenster und Dachhauben schließen.
▶ Vor jeder Fahrt alle Außenklappen schließen und die Klappenschlösser verriegeln.
▶ Vor Fahrtbeginn externe Stützen entfernen und die am Caravan angebauten Kurbelstützen sowie das Deichselstützrad ganz nach oben kurbeln.
▷Vor Fahrtbeginn die Antenne in Parkposition bringen.
▶ Bei der ersten Fahrt und nach jedem Radwechsel die Radmuttern nach 50 km nachziehen. Später von Zeit zu Zeit auf festen Sitz prüfen.
Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein, weil das Material mit der Zeit brüchig wird (siehe Kapitel 13).
2.4 Anhängerbetrieb

▶ Beim An- oder Abkuppeln des Caravans ist Vorsicht geboten.
▶ Während des Rangierens zum An- oder Abkuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Zugfahrzeug und Caravan aufhalten.
2.5 Gasanlage
2.5.1 Allgemeine Hinweise

▶ Vor Fahrtbeginn alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil schließen. Ausnahme: Das Gasabsperrventil "Heizung" und das Haupt-Absperrventil offen lassen, wenn während der Fahrt die Wohnraumheizung betrieben werden soll.
▶ Beim Befüllen des Kraftstofftanks des Zugfahrzeugs, auf Fähren und in der Garage darf keine Brennstelle (Gaskocher, Gasheizung, Gasboiler usw.) in Betrieb sein. Explosionsgefahr!
▶ Die Gasanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt reparieren oder ändern lassen.
Die Gasanlage vor Inbetriebnahme, mindestens aber alle 2 Jahre, von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Bei Änderungen an der Gasanlage die Gasanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Auch der Gasdruckregler und die Abgasführungen müssen geprüft werden. Bürstner empfiehlt, den Gasdruckregler nach spätestens 6 Jahren ersetzen zu lassen.
Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen. Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen. Defekt von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
▶ Vor Inbetriebnahme offener Brennstellen (Gaskocher) eine Dachhaube öffnen.
▶ Gaskocher nicht für Heizzwecke verwenden.
▶ Wenn der Caravan oder die Gasgeräte nicht benutzt werden, das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
▶ Wenn mehrere Gasgeräte vorhanden sind, ist für jedes Gerät ein Gasabsperrventil erforderlich. Wenn einzelne Gasgeräte nicht genutzt werden, das jeweilige Gasabsperrventil schließen.
Zündsicherungen müssen nach Erlöschen der Gasflamme innerhalb einer Minute schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar. Funktion von Zeit zu Zeit prüfen.
▶ Die installierten Geräte sind für einen Betrieb mit Propangas, Butangas oder einem Gemisch beider Gase ausgelegt. Der Gasdruckregler sowie alle installierten Gasgeräte sind auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt.
▶ Propangas ist bis -42 °C, Butangas dagegen nur bis 0 °C vergasungsfähig. Ab diesen Temperaturen ist kein Gasdruck mehr vorhanden. Butangas ist für den Winterbetrieb nicht geeignet.

▶ Regelmäßig den Gasschlauch am Gasflaschenanschluss auf Dichtheit prüfen. Der Gasschlauch darf keine Risse aufweisen und nicht porös sein. Den Gasschlauch spätestens 10 Jahre nach Herstellungsdatum in einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen. Der Betreiber der Gasanlage muss den Austausch veranlassen.
Der Gaskasten ist aufgrund seiner Funktion und Konstruktion ein nach außen offener Raum. Um ausströmendes Gas sofort nach außen ableiten zu können, die serienmäßig eingebaute Zwangslüftung nie abdecken oder zustellen.
▶ Gaskasten nicht als Stauraum benutzen.
▶ Den Gaskasten vor Zugriff Unbefugter verschließen.
Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche muss zugänglich sein.
▶ Nur gasbetriebene Geräte (z. B. Gasgrill) anschließen, die für einen Gasdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Das Abgasrohr muss an der Heizung und am Kamin dicht und fest angeschlossen sein. Das Abgasrohr darf keine Beschädigungen aufweisen.
▶ Abgase müssen ungehindert austreten können und Frischluft muss ungehindert eintreten können. Deswegen dürfen keine Schneewälle oder Schürzen am Fahrzeug anliegen. Die Ansaugöffnungen unter dem Fahrzeugboden frei und sauber halten.
2.5.2 Gasflaschen

▶ Gasflaschen nur im Gaskasten mitführen.
Gasflaschen im Gaskasten senkrecht aufstellen und verdrehsicher festzurren.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen, bevor der Gasdruckregler oder der Gasschlauch von der Gasflasche entfernt wird.
Gasdruckregler nur von Hand an die Gasflaschen anschließen. Keine Werkzeuge verwenden.
Ausschließlich spezielle Gasdruckregler mit Sicherheitsventil für den Einsatz in Fahrzeugen verwenden. Andere Gasdruckregler sind nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.
▶ Bei Temperaturen unter 5 °C Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Gasdruckregler verwenden.
▶ Nur 11-kg- oder 5-kg-Gasflaschen verwenden. Campinggasflaschen mit eingebautem Rückschlagventil (blaue Flaschen mit max. 2,5 bzw. 3 kg Inhalt) dürfen in Ausnahmefällen mit einem Sicherheitsventil verwendet werden.
▶ Für Außengasflaschen möglichst kurze Schlauchlänge verwenden (max. 150 cm).
Bei Alu-Gasflaschen niemals die Belüftungsöffnungen im Boden unter den Gasflaschen blockieren!
2.6 Elektrische Anlage

▶ Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von Fachpersonal durchführen lassen.
▶ Bevor Arbeiten an der elektrischen Anlage durchgeführt werden, alle Geräte und Leuchten abschalten, die Batterie abklemmen und die 230-V-Versorgungsleitung vom Netz trennen.
▶ Nur Originalsicherungen mit den Werten verwenden, die in der Bedienungsanleitung angegeben sind.
▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.
▶ Sicherungen niemals überbrücken oder reparieren.
2.7 Wasseranlage

▶Wenn das Fahrzeug bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Alle Ablassventile und Ablasshähne geöffnet lassen. So werden Frostschäden an den Einbaugeräten und am Fahrzeug vermieden.

Stehendes Wasser im Wassertank oder in Wasserleitungen wird nach kurzer Zeit ungenießbar. Deshalb vor jeder Benutzung des Fahrzeugs die Wasserleitungen und den Wassertank mit mehreren Litern Frischwasser gut durchspülen. Dazu alle Wasserhähne öffnen. Nach jeder Benutzung des Fahrzeugs den Wassertank und die Wasserleitungen vollständig entleeren.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie wichtige Hinweise, was Sie vor Fahrtantritt beachten müssen und welche Tätigkeiten Sie vor Fahrtantritt ausführen müssen.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Schlüssel
• die Zulassung
• das Ankuppeln und Abkuppeln am Zugfahrzeug
• die Anhängerkupplungen
• die Zuladung und deren Berechnung
• die richtige Beladung des Caravans
• den Fahrradträger
• die Außenspiegel
• das Verstauen des Fernsehgeräts
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Checkliste, in der die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst sind.
3.1 Schlüssel
Mit dem Caravan werden 2 Schlüssel ausgeliefert.
Die Schlüssel passen für:
• die Eingangstür
• die Serviceklappen
• die Toilettenklappe
• die Gaskastenklappe
Stets einen Reserveschlüssel außerhalb des Caravans deponieren. Die jeweilige Schlüsselnummer notieren. Bei Verlust kann der Bürstner-Handelspartner weiterhelfen.

Ihr Caravan ist ein zulassungspflichtiges Fahrzeug. Für die Zulassung benötigen Sie folgende Unterlagen:
• den Fahrzeugbrief
- eine Versicherungsbestätigung (Versicherungs-Doppelkarte)
• den Personalausweis
• ggf. eine Zulassungsvollmacht
• einen Antrag auf Zulassung
Bitte beachten Sie, dass einige Länder trotz EU-Kennzeichentafel ein separates Nationalitäts-Kennzeichen fordern.
3.3 Ankuppeln

▶ Beim Ankuppeln eines Caravans besteht Unfall- und Verletzungsgefahr. Deshalb den Caravan vorsichtig an das Zugfahrzeug ankuppeln.
▶ Während des Rangierens zum Ankuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Zugfahrzeug und Caravan aufhalten.
▶ Darauf achten, dass das Innere der Anhängerkupplung nicht verschmutzt ist und dass die beweglichen Teile der Anhängerkupplung (nicht die Kugelaufnahme) geschmiert sind.
Sicherheitskupplung AL-KO AKS: Bei Verwendung der Sicherheitskupplung die Kugel nicht schmieren. Die Reibebeläge werden an die Kupplungskugel angepresst und erzeugen dadurch ein Schlingerdämpfungsmoment. Diese Schlingerdämpfung ist nur dann gewährleistet, wenn der Kupplungskopf am Zugfahrzeug von Fett und anderen Rückständen gesäubert wird. Beim Abschmieren der Sicherheitskupplung darauf achten, dass kein Öl oder Fett auf die Reibebeläge gelangt.

Caravan mit Auflaufbremse: Caravan nicht mit aufgelaufener Bremse ankuppeln oder abkuppeln.
Anhängerkupplung mit abnehmbarem Kugelhals: Wenn der Kugelhals falsch montiert ist, besteht Abreißgefahr des Anhängers. Betriebsanleitung des Herstellers der Anhängerkupplung beachten.
Zulässige Stützlast und Hinterachslast des Zugfahrzeugs beachten. Stützlast und Hinterachslast dürfen nicht überschritten werden. Die Werte der Stützlast und Hinterachslast den Fahrzeugpapieren des Zugfahrzeugs und den Papieren des Caravans entnehmen.
▷Zum Ankuppeln des Caravans das Deichselstützrad auf dem Boden aufsetzen.
▷Den Stabilisierungshebel nicht als Rangierhilfe benutzen.
- Den Caravan ankuppeln (siehe Abschnitt 3.4). Das Kupplungsmaul und die Kugel müssen ineinander greifen und dürfen nicht lose aufeinander liegen. Das Kupplungsmaul muss die Kugel vollständig umschließen.
- Das Seil der Abreißbremse mit einer Schlaufe um den Kugelkopf der Anhängervorrichtung des Zugfahrzeugs hängen. Dabei die Länge des Seils beachten: Das Seil darf nicht auf dem Boden schleifen oder bei Kurvenfahrt die Bremsfunktion auslösen.
-
Das Deichselstützrad ganz nach oben drehen. Dabei die Laufrolle parallel zur Fahrtrichtung und zum Deichselkasten hin ausrichten.
-
Den dreizehnpoligen Stecker in die Steckdose des Zugfahrzeugs stecken. Darauf achten, dass die zwei Nasen des Schutzdeckels am Stecker eingreifen. Die Nasen verhindern, dass sich der Stecker während der Fahrt löst.
- Das Verbindungskabel in einer lockeren Schlinge über die Deichsel legen. Darauf achten, dass es nicht auf dem Boden schleifen kann.
■ Vergewissern, dass die Anhängerkupplung richtig auf der Kupplungskugel sitzt und dass die grüne Sicherheitsanzeige sichtbar ist.
■ Prüfen, ob alle Kurbelstützen und das Deichselstützrad hochgekurbelt sind.
■ Die Lichtanlage des Caravans bei angeschlossenem Zugfahrzeug prüfen.

Prüfen, ob der dreizehnpolige Stecker des Caravans in die Steckdose des Zugfahrzeugs passt. Bei unterschiedlichen Ausführungen beim Bürstner-Handelspartner nach Adaptionsmöglichkeiten fragen.
▶Weitere Informationen zur Sicherheitskupplung AL-KO AKS der separaten Bedienungsanleitung von AL-KO entnehmen.
3.4 Anhängerkupplungen

▶ Vor dem Ankuppeln sicherstellen, dass der Kugelkopf der Anhängervorrichtung frei von Schmutz und Fett ist.
3.4.1 Anhängerkupplung AK 160
Der Kupplungsmechanismus besitzt eine "Offenstellung". Solange die Anhängerkupplung nicht auf die Kugel der Anhängervorrichtung aufgesetzt wird, bleibt der Kupplungsgriff geöffnet.
■ Die geöffnete Anhängerkupplung (Bild 2) auf die Anhängerkugel des Zugfahrzeugs aufsetzen. Die Anhängerkupplung rastet selbstständig und hörbar ein.
■ Zusätzlich den Kupplungsgriff (Bild 2,1) mit der Hand (nicht mit dem Fuß) nach unten drücken. Das Schließen und Sichern erfolgt automatisch.
■ Sichtkontrolle durchführen: Der grüne Punkt der Sicherheitsanzeige (Bild 2,2) muss sichtbar sein.

Bild 2 Anhängerkupplung AK 160
3.4.2 Sicherheitskupplung AKS 1300
■ Stabilisierungshebel (Bild 3,1) in oberste Stellung bringen.
■ Handrad (Bild 3,2) entgegen dem Uhrzeigersinn bis zum Anschlag in Offenstellung drehen.
■ Kupplungsgriff (Bild 3,3) nach oben ziehen.
■ Geöffnete Anhängerkupplung auf Anhängerkugel aufsetzen. Der Kupplungsgriff rastet hörbar ein und geht in die Ausgangsstellung zurück.
■ Zusätzlich den Kupplungsgriff von Hand (nicht mit dem Fuß) nach unten drücken. Das Schließen und Sichern erfolgt automatisch.
■ Sichtkontrolle durchführen: Der grüne Punkt der Sicherheitsanzeige (Bild 3,4) muss sichtbar sein.
■ Handrad im Uhrzeigersinn zudrehen, bis die Drehmomentbegrenzung hörbar und spürbar durchratscht.
■ Stabilisierungshebel nach unten drücken, bis die Markierung auf dem Stabilisierungshebel mit der des Stabilisierungsgehäuses (Bild 3,5) übereinstimmt.
3.4.3 Sicherheitskupplung AKS 3004
■ Stabilisierungshebel (Bild 4,1) bis zum Anschlag nach oben ziehen.
■ Kupplungsgriff (Bild 4,2) nach oben ziehen.
■ Geöffnete Anhängerkupplung auf Anhängerkugel aufsetzen. Der Kupplungsgriff rastet hörbar ein und geht in die Ausgangsstellung zurück.
■ Zusätzlich den Kupplungsgriff mit der Hand (nicht mit dem Fuß) nach unten drücken. Das Schließen und Sichern erfolgt automatisch.
■ Sicherheitskontrolle durchführen: Der grüne Rand der Sicherheitsanzeige (Bild 4,3) muss sichtbar sein.
■ Stabilisierungshebel bis zum Anschlag nach unten drücken.

text_image
5 3 1 2 4 1 HYW02730Bild 3 Sicherheitskupplung AKS 1300

text_image
1 2 3 HYW06578Bild 4 Sicherheitskupplung AKS 3004
3.5 Abkuppeln

Beim Abkuppeln eines Caravans besteht Unfall- und Verletzungsgefahr. Deshalb den Caravan vorsichtig vom Zugfahrzeug abkuppeln.
▶ Die zusätzlichen Sicherheitshinweise für das Ankuppeln in dieser Bedienungsanleitung beachten.
■ Feststellbremse des Caravans anziehen.
■ An den Rädern die Unterlegkeile anlegen.
■ Den Stecker aus der Steckdose des Zugfahrzeugs herausziehen und in die Halterung an der Deichsel stecken.
■ Das Seil der Abreißbremse vom Zugfahrzeug entfernen.
- Das Deichselstützrad nach unten drehen, bis es fest auf dem Boden steht. Anschließend die Anhängerkupplung lösen.
- Mit Hilfe des Deichselstützrads die Deichsel so weit anheben, bis das Zugfahrzeug ohne Gefahr weggefahren werden kann.
3.6 Zuladung

▶ Zu große Zuladung und ein falscher Reifendruck können zum Platzen der Reifen führen. Der Caravan kann außer Kontrolle geraten.

Die in den Fahrzeugpapieren angegebene technisch zulässige Gesamtmasse (zulässiges Gesamtgewicht) darf durch die Zuladung nicht überschritten werden.
▶Eingebautes Zubehör und Sonderausstattungen reduzieren die Zuladung.
▷Die in den Fahrzeugpapieren angegebenen Achslasten einhalten.
Den Caravan so beladen, dass die Zugdeichsel am Kupplungskopf nicht über die zulässige Stützlast nach unten gedrückt wird. Die schweren Gegenstände sollen nahe der Achse liegen und ein Gewichtszentrum in der Wagenmitte bilden.
Beim Beladen des Caravans achten auf:
• die maximal zulässige Anhängelast
• die maximal zulässige Stützlast (z. B. 50 kg)
• die Mindeststützlast von 25 kg nach StVZO
Diese Daten sind in der Betriebsanleitung des Zugfahrzeugs aufgeführt.

In den Fahrzeugpapieren ist nur die technisch zulässige Gesamtmasse und die Masse in fahrbereitem Zustand angegeben, nicht aber das tatsächliche Gewicht des Caravans. Zur eigenen Sicherheit empfiehlt Bürstner, den beladenen Caravan vor Fahrtbeginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen.
Maximal zulässige Traglasten
| Bezeichnung Belastung (kg) | |
| Dachbelastung 200 | |
| Fahrradträger 2er 35 | |
| Etagenbetten 100 |
3.6.1 Berechnung der Zuladung

Die Berechnung der Zuladung erfolgt zum Teil auf der Basis von pauschalisierten Gewichten. Die technisch zulässige Gesamtmasse im beladenen Zustand darf aus Sicherheitsgründen aber in keinem Fall überschritten werden. Zur eigenen Sicherheit empfiehlt Bürstner, das komplett beladene Fahrzeug vor Fahrtbeginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen.

▶Alle Angaben gemäß EU-Norm DIN EN 1645-2.
Die Zuladung (3) ist der Gewichtsunterschied zwischen
- der technisch zulässigen Gesamtmasse (1) im beladenen Zustand und
- der Masse des Fahrzeugs (2) in fahrbereitem Zustand.
(1) Technisch zulässige Gesamtmasse im beladenen Zustand
Die technisch zulässige Gesamtmasse im beladenen Zustand richtet sich nach den konstruktionsbedingten Fahrzeugeigenschaften und der Tragfähigkeit der Reifen.
Die technisch zulässige Gesamtmasse im beladenen Zustand (zulässige Gesamtmasse) wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren unter Ziffer 15 angegeben.
(2) Masse in fahrbereitem Zustand
Die Masse in fahrbereitem Zustand setzt sich zusammen aus:
- Leergewicht (Masse des leeren Fahrzeugs) mit der werkseitig eingebauten Standardausstattung
- Grundausstattung
Die Grundausstattung umfasst alle Ausrüstungsgegenstände und Flüssigkeiten, die für die sichere und ordnungsgemäße Nutzung des Fahrzeugs notwendig sind. Dazu gehören:
- ein zu 90 % gefülltes Wassersystem (Wassertank und Leitungen)
- zu 90 % gefüllte Gasflaschen
- ein gefülltes Heizungssystem
- ein gefülltes Toilettenspülsystem
- die Masse der Versorgungsleitungen für die 230-V-Versorgung
- der Einbausatz für eine Zusatzbatterie, wenn eine Zusatzbatterie konstruktiv vorgesehen ist
Der Abwassertank und der Fäkalientank sind leer.
Beispiel zur Berechnung der Grundausstattung:
| Wassertank mit 40 l 40 kg | ||
| Gasflaschen (2 x 11 kg Gas + 2 x 14 kg Flasche) | + | 5 0 |
| Boiler mit 10 l + 10 kg | ||
| 230-V-Versorgungsleitung + 4 kg | ||
| Einbausatz Zusatzbatterie + 20 kg | ||
| Summe = 124 kg | ||
Die Masse in fahrbereitem Zustand wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren unter Ziffer 14 angegeben.
(3) Zuladung
Die Zuladung setzt sich zusammen aus:
- Zusatzausstattung (3.1)
- persönliche Ausrüstung (3.2)
(3.1) Zusatzausstattung
Zur Zusatzausstattung gehören Zubehör und Sonderausstattungen. Beispiele für Zusatzausstattung sind:
- Ersatzrad
- Fahrradträger
- Satellitenanlage
- Warmwasserversorgung
Die Gewichte der verschiedenen Sonderausstattungen sind in Kapitel 15 angegeben oder vom Hersteller zu erfahren.
(3.2) Persönliche Ausrüstung
Die persönliche Ausrüstung umfasst alle im Caravan mitgeführten Gegenstände, die in der oben stehenden Auflistung nicht angegeben sind. Dies sind zum Beispiel:
- Lebensmittel
- Geschirr
- Fernsehgerät
- Radio
- Kleidung
- Bettzeug
- Spielzeug
- Bücher
- Toilettenartikel
Außerdem zählen zur persönlichen Ausrüstung, unabhängig davon, wo sie verstaut sind:
- Fahrräder
- Boote
- Surfbretter
- Sportausrüstungen
Für die persönliche Ausrüstung ist mindestens von einem Gewicht auszugehen, das nach der folgenden Formel ermittelt werden kann:
Mindestgewicht M (kg) = 10 x N + 10 x L + 30
N = max. Anzahl der Betten, nach Herstellerangabe
L = Gesamtlänge des Caravans in Metern, außer der Deichsel
Beispiel zur Ermittlung der Zuladung
| Anzurechnende Masse in kg | Berechnung | |
| Technisch zulässige Gesamtmasse gemäß Fahrzeugpapieren Ziffer 15 | 1500 | |
| Masse in fahrbereitem Zustand einschließlich Grundausstattung gemäß Fahrzeugpapieren Ziffer 14 | - 1200 | |
| Zuladung 300 | ||
| Zusatzausstattung - 40 | ||
| ergibt für die persönliche Ausrüstung = 260 |

Die technisch zulässige Gesamtmasse im beladenen Zustand des Caravans darf unter keinen Umständen überschritten werden.
3.6.2 Caravan richtig beladen

Zuladung gleichmäßig auf linke und rechte Fahrzeugseite verteilen.
▶ Schwere Gegenstände (Zeltgestänge, Konserven u. Ä.) gegen Verrutschen gesichert in Achsnähe verstauen:
- in tiefer gelegenen Staufächern, deren Türen sich nicht in Fahrtrichtung öffnen lassen
- auf dem Fußboden
▶ Leichtere Gegenstände (Wäsche) in die Dachstaukästen stapeln.
▶ Den Fahrradträger nur mit Fahrrädern beladen.
▶ Zur Sicherheit das beladene Fahrzeug vor Fahrtbeginn wiegen.

▶ Bei Fahrzeugen mit Tandem-Achse das Gewichtszentrum auf beide Achsen verteilen.
Die empfohlene Anordnung der Zuladung lässt sich nicht konsequent durchführen, weil die Stau-möglichkeiten im gesamten Caravaninnern verteilt sind. Darauf achten, dass schwere Teile in Achs-nähe und im unteren Bereich, d. h. dicht über dem Fahrzeugboden verstaut werden. Schwere Gegenstände (Vorzelt, Zeltstangen u. Ä.) eventuell im Zugfahrzeug verstauen.
Falsch beladen:

▶ Caravan nie hecklastig beladen!
Auseinander liegende Lasten ergeben Schleuderneigung.

Bild 5 Falsche Gewichtsverteilung
Richtig beladen:
Schwere Gegenstände wie Vorzelt, Konserven u. Ä. nicht im Caravan, sondern im Zugfahrzeug unterbringen. Fahrräder auf dem Dach des Zugfahrzeugs befestigen.
Alle Lasten nahe der Achse verstauen.

Bild 6 Richtige Gewichtsverteilung
3.6.3 Anhänge-, Stütz- und Achslast

Wichtig für die Wahl von Zugfahrzeug und Anhänger sind Angaben, die in den Fahrzeugpapieren aufgeführt sind.
Die in den Fahrzeugpapieren angegebene Anhängelast (Bild 7,1) des Zugfahrzeugs gibt Auskunft darüber, welches Maximalgewicht das Zugfahrzeug ziehen darf. Die Anhängelast bezieht sich auf das tatsächliche Gewicht des Caravans und nicht auf die technisch zulässige Gesamtmasse des Caravans.
Ein Beispiel: Das Zugfahrzeug darf 1200 kg ziehen. Wenn der Caravan eine technisch zulässige Gesamtmasse von 1200 kg hat und 900 kg wiegt, kann man ihn mit weiteren 300 kg beladen. Ein Caravan mit einer höheren technisch zulässigen Gesamtmasse (z. B. 1400 kg) darf aber nur bis maximal 1200 kg beladen werden.

Bild 7 Anhänge-, Stütz-, Achslast
1 Anhängelast
2 Stützlast
3 Achslast
Die Stützlast (Bild 7,2) gibt an, mit welcher Kraft die Deichsel des Caravans auf die Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs drücken darf. Angaben darüber finden sich in den Beschreibungen von Anhängerkupplungen und in den Fahrzeugpapieren. Eine Anhängerkupplung, die eine zulässige Stützlast von 50 kg hat, darf also keinen beladenen Caravan mit einer Stützlast von 75 kg tragen. Zusätzlich muss die Stützlast bei der technisch zulässigen Gesamtmasse des Zugfahrzeugs berücksichtigt werden. Gegebenenfalls muss die Zuladung im Zugfahrzeug um den Betrag der Stützlast reduziert werden.
Die Achslast (Bild 7,3) ist ebenfalls in den Fahrzeugpapieren des Zugfahrzeugs angegeben. Sie weist die zulässige Höchstlast für Vorder- und Hinterachse aus und darf durch einen Anhänger nicht überschritten werden. Außerdem muss die Ladung gleichmäßig im Caravan verteilt sein. Wo welche Kräfte im Gespann wirken, zeigt die oben stehende Zeichnung.
3.6.4 Fahrradträger (Sonderausstattung)

▶ Die Befestigung der Fahrräder auf dem Fahrradträger nach den ersten 10 km Fahrt und anschließend bei jeder Fahrtpause prüfen.

Der Fahrradträger darf nur mit Fahrrädern (max. 2 Stück) beladen werden.
▷Fahrten mit ausgeklapptem Fahrradträger ohne Fahrräder sind nicht erlaubt.
▷Vor jeder Fahrt prüfen,
- ob der Fahrradträger ohne Fahrräder ordnungsgemäß eingeklappt ist, - ob die Fahrräder mit den Gurten des Fahrradträgers sicher am Fahrradträger befestigt sind.
Die technisch zulässige Gesamtmasse und die Achslast durch die Zuladung von Fahrrädern nicht überschreiten.
▷ Weitere Informationen zum Fahrradträger siehe Kapitel 15.

3.7 Außenspiegel

Aus Sicherheitsgründen vor jeder Fahrt die Außenspiegel am Zugfahrzeug neu einstellen.
Für den Anhängerbetrieb muss das Zugfahrzeug mit zwei Außenspiegeln ausgerüstet sein. Die Außenspiegel müssen sicherstellen, dass die Fahrbahn neben dem Anhänger ausreichend eingesehen werden kann.
Für den Kauf von Zusatzspiegeln gilt:
■ Das Gespann nach Möglichkeit zum Kauf mitnehmen.
■ Vor Ort eine Passprobe durchführen.
■ Spiegel auf Eignung für das Fahrzeug und für die Sitzposition des Fahrers prüfen.

Zusatzspiegel müssen EG-typgeprüft sein und somit den EG-Richtlinien entsprechen.

3.8 Fernsehgerät (Sonderausstattung)

Das Fernsehgerät vor der Fahrt immer im TV-Schrank verschließen oder von der Auflage entfernen und sicher verstauen.

▷Bei Frostgefahr das Flachbildschirm-Fernsehgerät aus dem Fahrzeug entfernen.

▷Weitere Informationen zum TV-Schrank siehe Kapitel 6.
3.9 Verkehrssicherheit
Vor Fahrtbeginn Checkliste durcharbeiten:
| Nr. | Prüfungen geprüft | ||
| 1 | Aufbau Externe Stützen entfernt | ||
| 2 | Außenanschlüsse getrennt und Leitungen verstaut | ||
| 3 | Unterlegkeile in Halterung gesichert | ||
| 4 | Wasseranlage bei Frostgefahr entleert, Wasserhähne, Ablassventile und Ablasshähne offen | ||
| 5 | Fahrbarer Abwassertank im Gaskasten verstaut und gesichert | ||
| 6 | Dach schnee- und eisfrei (im Winter) | ||
| 7 | Fenster und Dachhauben geschlossen und verriegelt | ||
| 8 | Wohnraumtüren, Schiebetüren und Tische gesichert | ||
| 9 | Kühlschranktür gesichert | ||
| 10 | Kühlschrank auf 12-V-Betrieb umgestellt | ||
| 11 | Fernsehantenne eingezogen (sofern eingebaut) | ||
| 12 | Fernsehgerät befestigt und verstaut | ||
| 13 | Lose Teile verstaut oder befestigt | ||
| 14 | Offene Ablagen abgeräumt | ||
| 15 | Alle Schubladen und Klappen geschlossen | ||
| 16 | Kurbelstützen und Deichselstützrad ganz nach oben gekurbelt (Caravan angekuppelt) | ||
| 17 | Außenklappen geschlossen und verriegelt | ||
| 18 | Eingangstür verschlossen | ||
| 19 | Zugfahrzeug mit Caravan | Alle Fahrzeugpapiere sind an Bord | |
| 20 | Zwei Außenspiegel am Zugfahrzeug angebracht | ||
| 21 | Stützlast nicht überschritten oder unterschritten | ||
| 22 | Reifen in ordnungsgemäßem Zustand | ||
| 23 | Beleuchtungseinrichtung funktioniert | ||
| 24 | Auflaufbremse funktioniert |
| Nr. Prüfungen geprüft | ||
| 25 Bremsen reagieren | gleichmäßig | |
| 26 Gespann bleibt beim Bremsen in der Spur | ||
| 27 Reifendruck | Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Der Caravan kann außer Kontrolle geraten.Regelmäßig vor Fahrtbeginn oder im Abstand von zwei Wochen den Reifendruck am Caravan und am Zugfahrzeug prüfen (Reifendruck am Zugfahrzeug siehe Betriebsanleitung des Zugfahrzeugs). | |
| 28 Gasanlage Gasflaschen im Gaskasten verdrehsicher festgezurrt | ||
29 Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventile geschlossen ▷Bei Heizbetrieb während der Fahrt können da s Gasabsperrventil Heizung und das Haupt-Absperrventil geöffnet bleiben. | ||
| 30 Batterie(Sonderausstattung) | Batteriespannung der Wohnraumbatterie (siehe Kapitel 15) prüfen. Wird am Panel eine zu geringe Batteriespannung angezeigt, muss die Wohnraumbatterie nachgeladen werden. Die Hinweise im Kapitel 15 beachten. ▷Reise mit voll geladener Wohnraumbatterie beginnen. | |
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Fahren mit dem Caravan.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Fahrgeschwindigkeit
• die Bremsen
• das Rückwärtsfahren
4.1 Caravanbetrieb

▶ Während der Fahrt dürfen sich keine Personen im Caravan aufhalten (StVZO).
Der Caravan ist von Bürstner für eine technisch zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt. Deshalb niemals schneller als 100 km/h fahren.
▶ Die Geschwindigkeitsbeschränkungen der einzelnen Länder immer beachten (siehe Kapitel 17).
Wesentliche Abweichungen beim Fahren mit dem Caravan gegenüber dem Fahren ohne Caravan sind die größere Fahrzeugbreite, eine geringere Beschleunigung und der längere Bremsweg. Deshalb die Fahrweise auf das veränderte Fahrverhalten beim Fahren mit dem Caravan einstellen.
Die Höchstgeschwindigkeit für Gespanne in Deutschland beträgt zur Zeit 80 km/h. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Straßenverkehrsbehörde eine Ausnahmegenehmigung erteilen, um auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen 100 km/h fahren zu dürfen.
4.2 Bremsen

Mängel an der Bremsanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
Zu Beginn jeder Fahrt durch eine Test-Bremsung prüfen:
- Funktioniert die Auflaufbremse?
- Reagieren die Bremsen gleichmäßig?
- Bleibt das Gespann beim Bremsen in der Spur?
4.3 Rückwärtsfahrt

▶Beim Rückwärtsfahren reagiert der Caravan genau entgegengesetzt den Lenkbewegungen des Zugfahrzeugs. Wenn Sie mit dem Zugfahrzeug nach links einschlagen, läuft der Caravan nach rechts!
▶Nie ohne zweite Person als Einweiser zurücksetzen.

Bei allen Modellen mit Rückfahrautomatik ist ein Zurücksetzen des Caravans problemlos möglich. Zusätzlich zum Rollwiderstand muss eine Restbremskraft überwunden werden.
Rückwärts fahren:
■ So weit an die Einfahrt fahren, bis das Heck des Caravans etwa auf der Höhe der Einfahrt ist (Bild 9).
■ Bei stehendem Gespann nach links einschlagen (Bild 10).
■ Vorsichtig rückwärts fahren. Der Caravan schwenkt nach rechts.

Der Winkel zwischen den Fahrzeugen darf nicht zu eng werden, da sonst die Ecken aneinander stoßen. Dabei können die Fahrzeuge erheblich beschädigt werden. Einweisen lassen!
■ Sobald beide Fahrzeuge in einem Winkel von ca. 120° zueinander stehen, anhalten (Bild 11).
■ Nach rechts einschlagen und vorsichtig rückwärts fahren (Bild 12).
■ Weiter rückwärts fahren, ggf. mit dem Lenkrad leicht korrigieren.
■ Auf den letzten 2 bis 3 m nochmals nach links einschlagen, damit das Gespann gerade steht.

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DET00119 DET00120Bild 9 Anfahrt Bild 10 Links ein-
schlagen

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120° DET00121 DET00122Bild 11 Anfahrt Bild 12 Rechts ein-
schlagen
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Aufstellen des Caravans.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Feststellbremse
• die Unterlegkeile
• den 230-V-Außenanschluss
• den Kühlschrank
• die Bedienung der Kurbelstützen
• die Eintrittstufe
• den fahrbaren Abwassertank

Caravan so aufstellen, dass er möglichst waagrecht steht. Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
5.1 Feststellbremse
■ Beim Abstellen des Fahrzeugs die Feststellbremse (Bild 13,1) fest anziehen. Die Feststellbremse rastet selbsttätig ein.
■ Zum Lösen den Bremshebel nach vorne drücken.

Bild 13 Feststellbremse
5.2 Unterlegkeile
Selbst bei leichten Steigungen oder Gefällen die beiden Unterlegkeile verwenden.
5.3 Außenanschluss
Der Caravan kann an eine 230-V-Versorgung angeschlossen werden (siehe Kapitel 8).
5.4 Kühlschrank

Der 12-V-Betrieb des Kühlschranks funktioniert nur bei angeschlossenem Zugfahrzeug.
Den Kühlschrank auf 230-V-Betrieb oder Gasbetrieb umstellen.
5.5 Kurbelstützen

Die serienmäßig angebauten Kurbelstützen nicht als Wagenheber verwenden. Die Kurbelstützen dienen nur der Stabilisierung des abgestellten Caravans. Die Caravanräder dürfen nicht entlastet werden.

Bei weichem oder nachgiebigem Untergrund eine großflächige Platte unter die Kurbelstützen legen, um ein Einsinken in den Untergrund zu vermeiden.
▶Die Handkurbel befindet sich im Gaskasten.
Zur Stabilisierung des abgestellten Caravans die serienmäßig angebauten Kurbelstützen verwenden.
■Mit Hilfe des Deichselstützrads den Caravan waagrecht stellen. Zur Kontrolle eine kleine Wasserwaage verwenden.
■ Nachdem der Caravan vollständig waagrecht steht, die Kurbelstützen ausfahren.
Dazu die serienmäßig beigelegte Handkurbel auf den Sechskant (Bild 14,1 oder Bild 15,1) der Kurbelstütze (Bild 14,2 oder Bild 15,2) stecken und drehen. Die Kurbelstütze wird ausgefahren.

Bild 14 Kurbelstütze in ausgefahrenem Zustand (Variante 1)

Bild 15 Kurbelstütze in ausgefahrenem Zustand (Variante 2)
5.6 Eintrittstufe

▶ Darauf achten, dass die Eintrittstufe auf festem und ebenem Boden steht. So wird ein Umkippen der Eintrittstufe vermieden.
Eintrittstufe nicht an den Kanten betreten. Rutschgefahr!
Eintrittstufe am Boden verankern, z. B. mit Zeltheringen. Die Eintrittstufe kann dann nicht wegrutschen.
■ Die Eintrittstufe (Bild 16,1) vor den Eingang des Fahrzeugs stellen.

Bild 16 Eintrittstufe
5.7 Abwassertank, fahrbar (Sonderausstattung)
Der Abwassertank (Bild 17,1) wird während der Fahrt im Gaskasten des Caravans aufbewahrt. Das Ablaufrohr (Bild 17,3) befindet sich am Fahrzeugboden in Fahrtrichtung links.
■ Vor Benutzen der Wasseranlage Öffnung des Abwassertanks (Bild 17,2) unter das Ablaufrohr legen.

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1 2 3 HYW06485Bild 17 Abwassertank, fahrbar
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Wohnen im Caravan.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• das Öffnen und Schließen der Türen und Klappen
• die Lichtschalter
• das Heizen des Caravans
• das Lüften des Caravans
• das Öffnen und Schließen der Fenster
• das Öffnen und Schließen der Dachhauben
• das Umbauen von Tischen
• die Benutzung der Betten
6.1 Eingangstür

▶ Nur mit geschlossener Eingangstür fahren.

Das Verriegeln der Türen kann verhindern, dass sich die Türen von selbst öffnen, z. B. bei einem Unfall.
▷ Verriegelte Türen verhindern auch das ungewollte Eindringen von außen, z. B. bei Ampelstopp.

▷Beim Verlassen des Caravans immer die Türen schließen.
6.1.1 Eingangstür, außen (Variante 1)
Öffnen der abgeschlossenen Eingangstür:
■ Schlüssel in Schließzylinder stecken und im Uhrzeigersinn drehen (Bild 18,1), bis das Türschloss entriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung (Bild 18,2) zurückdrehen und abziehen.
Öffnen der nicht abgeschlossenen Eingangstür:
■ Türknauf im Uhrzeigersinn (Bild 18,3) drehen, bis Türschloss entriegelt ist.
Verriegeln:
■ Schlüssel in Schließzylinder stecken und eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen (Bild 19,1).
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen (Bild 19,2) und abziehen.

▷Bei Eingangstüren mit Linksanschlag erfolgt das Öffnen und Schließen spiegelbildlich zur dargestellten Eingangstür.

Bild 18 Türschloss Eingangstür, außen, öffnen (Variante 1)

Bild 19 Türschloss Eingangstür, außen, verriegeln (Variante 1)
6.1.2 Eingangstür, innen (Variante 1)
Öffnen:
■ Den Türgriff nach unten (Bild 20,1) drücken.
Verriegeln:
■ Den Türgriff (Bild 21,1) ca. 45° nach oben drücken und in dieser Stellung stehen lassen.

Bild 20 Türschloss Eingangstür, innen, offen (Variante 1)

Bild 21 Türschloss Eingangstür, innen, verriegelt (Variante 1)
6.1.3 Eingangstür, außen (Variante 2)
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 22,1) stecken und entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, bis das Türschloss entriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.
■ Durch Ziehen am Türgriff (Bild 22,2) die Tür öffnen.
Verriegeln:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 22,1) stecken und im Uhrzeigersinn drehen, bis das Türschloss verriegelt ist.
■ Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.
6.1.4 Eingangstür, innen (Variante 2)
Öffnen:
■ Griff (Bild 23,2) drücken.
Verriegeln:
■ Knopf (Bild 23,1) nach unten drücken.

Bild 22 Türschloss Eingangstür, außen (Variante 2)

Bild 23 Türschloss Eingangstür, innen (Variante 2)
6.1.5 Eingangstür, geteilt
Die geteilte Eingangstür kann mit den Verriegelungshebeln so eingestellt werden, dass nur das Oberteil der Eingangstür zu öffnen ist. Das Unterteil der Eingangstür bleibt verschlossen.
■ Das Türunterteil verriegeln. Dazu Verriegelungshebel (Bild 24,1) eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen.

Bei Eingangstüren mit Rechtsanschlag erfolgt das Verriegeln und Entriegeln spiegelbildlich zur dargestellten Eingangstür.

Bild 24 Türverriegelungshebel, Türunterteil
6.1.6 Insektenschutzrollo an ge- teilter Eingangstür (Sonder- ausstattung)
Das Insektenschutzrollo der geteilten Eingangstür befindet sich im oberen Rollokasten (Bild 25,1).
Schließen:
■ Insektenschutzrollo an der Leiste (Bild 25,2) nach unten ziehen, bis es einrastet.
Öffnen:
■Leiste (Bild 25,2) etwas nach unten drücken, bis sich die Arretierung löst.
■ Insektenschutzrollo langsam in den Rollo-kasten zurückführen.

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1 2 DET00108Bild 25 Insektenschutzrollo
6.1.7 Fenster Eingangstür
Je nach Modell ist in die Eingangstür ein Fenster mit Insektenschutzrollo und Verdunklungs-rollo integriert.
Fenster öffnen:
■ Den Sicherungsknopf (Bild 26,3) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 26,4) zur Fenstermitte hin drehen.
■ Alle Verriegelungen öffnen.
Fenster schließen:
■ Das Fenster schließen.
■ Den Sicherungsknopf (Bild 26,3) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 26,4) zum Fensterrahmen hin drehen. Die Gabel (Bild 26,2) am Verriegelungshebel liegt komplett auf der Innenseite der Fensterverriegelung (Bild 26,1).
Dauerbelüftung
Mit den Verriegelungshebeln lässt sich das Fenster in der Eingangstür auch in Stellung "Dauerbelüftung" bringen.
■ Den Sicherungsknopf (Bild 27,3) drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel (Bild 27.4) zur Fenstermitte hin drehen.
■ Alle Verriegelungen öffnen.
■ Das Fenster in der Eingangstür leicht nach außen drücken.
■ Den Sicherungsknopf drücken und gedrückt halten.
■ Den Verriegelungshebel wieder zurückdrehen. Die Gabel (Bild 27,2) am Verriegelungshebel dabei in die Fensterverriegelung (Bild 27,1) einfahren.
Die Fensterstellung "Dauerbelüftung" darf während der Fahrt nicht beibehalten werden.
Bei Regen kann bei der Fensterstellung "Dauerbelüftung" Spritzwasser in den Wohnbereich eindringen. Deshalb das Fenster vollständig schließen.

Bild 26 Fenster Eingangstür, Verriegelungshebel geschlossen

Bild 27 Fenster Eingangstür in Stellung "Dauerbelüftung"
Verdunklungsrollo
Schließen:
■ Den Griff zusammendrücken und das Verdunklungsrollo von unten nach oben ziehen und einrasten lassen.
Öffnen:
- Den Griff zusammendrücken. Die Arretierung wird gelöst. - Das Verdunklungsrollo langsam zurückführen.

■ Abschluss-Stab des Insektenschutzrollos in der Mitte greifen und zum Abschluss-Stab des Verdunklungsrollos führen.
■ Rastklinge einrasten lassen.
■ Rollos stufenlos durch Verschieben der Abschluss-Stäbe verstellen.

▶ Wenn die Rollos beim Verschieben in einer Raststellung des Verdunklungsrollos einrasten, den Griff zusammendrücken, um die Arretierung zu lösen.
Öffnen:
■ Abschluss-Stab des Insektenschutzrollos halten und Rastklinge betätigen.
■ Abschluss-Stab des Insektenschutzrollos bis zum Anschlag an den Rahmen zurückführen.
6.2 Außenklappen

▷Vor Fahrtbeginn alle Außenklappen schließen und Klappenschlösser verriegeln.

▷Beim Verlassen des Caravans alle Außenklappen schließen.
Die am Caravan angebauten Außenklappen sind mit einheitlichen Schließzylindern ausgestattet. Deshalb können alle Schlösser mit demselben Schlüssel geöffnet werden.
6.2.1 Klappenschloss (Variante 1)

▷Bei Regen kann Wasser in das geöffnete Klappenschloss eindringen. Deshalb den Schlossgriff (Bild 29,2) wie auf Bild 29 abgebildet schließen.
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 29,1) stecken und eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Schlossgriff (Bild 29,2) schnappt heraus.
■ Schlüssel abziehen.
■ Schlossgriff eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Das Klappenschloss ist geöffnet.
■ Zum Öffnen der Außenklappe alle an der jeweiligen Außenklappe angebauten Schlösser öffnen.
Schließen:
■ Außenklappe vollständig schließen.
■ Schlossgriff im Uhrzeigersinn drehen, bis er waagrecht steht. Das Klappenschloss ist jetzt verriegelt, jedoch nicht verschlossen.
■ Schlüssel in Schließzylinder stecken.
■ Schlossgriff mit eingestecktem Schlüssel eindrücken und Schlüssel eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen. Der Schlossgriff bleibt verriegelt.
■ Schlüssel abziehen.

Bild 29 Klappenschloss, verschlossen (Variante 1)
6.2.2 Klappenschloss (Variante 2)
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 30,1) stecken und eine viertel Umdrehung drehen. Schlossgriff (Bild 30,2) schnappt heraus.
■ Schlüssel abziehen.
■ Schlossgriff eine viertel Umdrehung drehen, Klappenschloss ist geöffnet.
■ Zum Öffnen der Außenklappe alle an der jeweiligen Außenklappe angebauten Schlösser öffnen.
Schließen:
■ Außenklappe vollständig schließen.
■ Schlossgriff (Bild 30,2) drehen, bis er waagrecht steht. Das Klappenschloss ist jetzt verriegelt, jedoch nicht verschlossen.
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 30,1) stecken.
■ Schlossgriff mit eingestecktem Schlüssel eindrücken und Schlüssel eine viertel Umdrehung drehen. Der Schlossgriff bleibt verriegelt.
■ Schlüssel abziehen.

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1 2 DET00109Bild 30 Klappenschloss (Variante 2)
6.2.3 Klappenschloss (Variante 3)
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 31,1) des Druckschlosses stecken und eine viertel Umdrehung drehen.
■ Schlüssel abziehen.
■ Beide Druckschlösser (Bild 31,2) gleichzeitig mit dem Daumen drücken und Außenklappe öffnen.
Schließen:
■ Außenklappe schließen und zudrücken.
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 31,1) stecken und eine viertel Umdrehung drehen.
■ Schlüssel abziehen.

Bild 31 Toilettenklappe
6.2.4 Verschlussdeckel Frischwasser-Einfüllstutzen (nur bei Wassertank 40 l)

Der Frischwasser-Einfüllstutzen ist durch den Schriftzug "WAS-SER" (Bild 32,1) gekennzeichnet.
Öffnen:
■ Schlüssel in Schließzylinder (Bild 32,2) stecken und entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Verschlussdeckel abnehmen.
Schließen:
■ Verschlussdeckel auf Frischwasser-Einfüllstutzen setzen.
■ Schlüssel im Uhrzeigersinn drehen.
■ Schlüssel abziehen.

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1 2 WASSER HYW02412Bild 32 Verschlussdeckel für Frischwasser-Einfüllstutzen
6.3 Möbelklappen

▷Vor Fahrtbeginn alle Möbelklappen schließen und verriegeln.
6.3.1 Möbelklappen mit Druckknopf
Öffnen:
■ Innenteil des Schlosses drücken. Der Druckknopf springt heraus (Bild 33).
■ Druckknopf fassen und Möbelklappe öffnen.
Schließen:
■ Möbelklappe zudrücken.
■ Druckknopf hineindrücken, bis er einrastet. Nach dem Einrasten ist die Möbelklappe richtig verschlossen.

Bild 33 Möbelklappe mit Druckknopf
6.3.2 Möbelklappen mit Griff
Öffnen:
■ Am Griff (Bild 34 oder Bild 35) ziehen, bis Möbelklappe offen ist.
Schließen:
■ Möbelklappe herunterdrücken, bis Klappenaussteller spürbar schließt.

Bild 34 Möbelklappe mit Griff (Variante 1)

Bild 35 Möbelklappe mit Griff (Variante 2)
6.3.3 TV-Schrank

Das Fernsehgerät vor der Fahrt immer im TV-Schrank verschließen oder von der Auflage entfernen und sicher verstauen.

▷Bei Frostgefahr das Flachbildschirm-Fernsehgerät aus dem Fahrzeug entfernen.
Positionieren:
■ TV-Schrank öffnen.
■ Riegel (Bild 36,2) drücken und Auszug am Griffstück (Bild 36,1) herausziehen.
■ Drehkonsole (Bild 36,3) in gewünschte Stellung bringen.
Verstauen:
■ Fernsehgerät in Ausgangsstellung drehen.
■ Auszug am Griffstück (Bild 36,1) nach hinten schieben. Der Riegel (Bild 36,2) schnappt ein.
■ Fernsehgerät mit Haltegurt (nicht im Lieferumfang enthalten) befestigen.
■ TV-Schrank schließen.

6.4.1 Eingangsbereich

Je nach Modell sind die Lichtschalter unterschiedlich angeordnet.
Im Eingangsbereich befinden sich die Lichtschalter für folgende Beleuchtungen:
- Sitzgruppenbeleuchtung (Bild 37,1)
• Vorzeltleuchte (Bild 37,2 und Bild 37,3)

▷Bei Modellen ohne den Lichtschalter (Bild 37,2) wird die Vorzeltleuchte (Bild 38) über den Wippschalter (Bild 37,3) ein- oder ausgeschaltet.

Bild 37 Lichtschalter

Bild 38 Vorzeltleuchte
6.4.2 Innenbereich
Die Lichtschalter der Toilettenraumbeleuchtung befinden sich direkt an der entsprechenden Beleuchtung (Bild 39,1), unterhalb des Spiegels oder des Toilettenschranks (Bild 40,1) oder im unteren Bereich neben der Eingangstür (Bild 41,1).

Bild 39 Toilettenraumbeleuchtung (Variante 1)

Bild 40 Toilettenraumbeleuchtung (Variante 2)

Bild 41 Toilettenraumbeleuchtung (Variante 3)
Die Lichtschalter im Wohnbereich befinden sich direkt an der entsprechenden Beleuchtung (Bild 42,1, Bild 43,1 und Bild 44,1) oder im Bereich der Sitzgruppe bzw. der Betten.

Bild 42 Halogenspot (Variante 1)

Bild 43 Halogenspot (Variante 2)

Bild 44 Wohnraumleuchte
6.5 Heizen

Bei Heizbetrieb wird das Abgasrohr im Kleiderschrank heiß. Deshalb keine hitzeempfindlichen Kleidungsstücke in unmittelbarer Nähe des Abgasrohres aufbewahren (siehe auch Kapitel 9).
6.6 Lüften

Der Sauerstoff im Wageninneren wird durch die Atmung oder durch den Betrieb des Gaskochers usw. verbraucht und muss daher ständig ersetzt werden. Deshalb sind im Caravan Zwangslüftungen (Dachlüfter oder Dachhauben) eingebaut. Zwangslüftungen niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten. Es besteht Erstickungsgefahr durch erhöhten CO₂-Gehalt.

Bei bestimmten Witterungsverhältnissen kann trotz ausreichender Belüftung an metallischen Gegenständen Kondenswasser auftreten (z. B. an der Boden-Fahrwerk-Verschraubung).
Im Inneren der Acrylglas-Doppelscheibe kann sich bei extremen Witterungsverhältnissen Kondenswasser bilden. Die Scheibe ist so konstruiert, dass bei steigenden Außentemperaturen das Kondenswasser wieder verdunsten kann. Eine Beschädigung der Acrylglas-Doppelscheibe durch Kondenswasser ist nicht zu befürchten.
An Durchbrüchen (z. B. Dachhaubenrändern, Steckdosen, Einfüllstutzen, Klappen usw.) können zusätzliche Kältebrücken entstehen.
Durch häufiges und gezieltes Lüften für ständigen Luftaustausch sorgen. Nur auf diese Weise wird verhindert, dass sich bei kühler Witterung Kondenswasser bildet. Durch aufeinander abgestimmte Heizleistung, Luftverteilung und Lüftung wird in kühlen Jahreszeiten ein angenehmes Wohnklima geschaffen. Den Caravan bei längerer Standzeit ab und zu gut durchlüften, v. a. im Sommer, weil Hitzestau möglich ist.
6.7 Fenster

Die Fenster sind mit Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo schnappen nach Lösen der Verriegelung durch Zugkraft selbstständig in die Ausgangsstellung zurück. Um die Zugmechanik nicht zu beschädigen, das Verdunklungsrollo oder Insektenschutzrollo festhalten und langsam in die Ausgangsstellung zurückführen.
▶ Rollos nicht über einen längeren Zeitraum geschlossen halten, da sonst mit erhöhter Materialermüdung zu rechnen ist.
▷Vor der Fahrt die Fenster immer schließen.
Je nach Witterung die Fenster so weit schließen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
Zum Öffnen und Schließen der Fenster alle Verriegelungshebel öffnen oder schließen, die am Fenster angebaut sind.

▷Beim Verlassen des Caravans immer die Fenster schließen.
▶Bei starken Temperaturunterschieden kann sich im Inneren der Acrylglas-Doppelscheiben durch Kondenswasser ein leichter Beschlag bilden, weil das Material Feuchtigkeit aufnehmen kann. Der Beschlag löst sich bei steigender Temperatur wieder auf.
6.7.1 Ausstellfenster mit Dreh-Ausstellern

Beim Ausstellen der Ausstellfenster darauf achten, dass keine Verwindungen auftreten. Ausstellfenster gleichmäßig ausstellen und schließen.
Öffnen:
■ Verriegelungshebel (Bild 45,3) senkrecht stellen oder eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Ausstellfenster bis zur gewünschten Stellung öffnen und mit Rändelknopf (Bild 46,1) feststellen.
Ausstellfenster bleibt in der gewünschten Stellung arretiert.
Schließen:
■ Rändelknopf (Bild 46,1) drehen, bis Arretierung freigegeben wird.
■ Ausstellfenster schließen.
■ Verriegelungshebel (Bild 45,3) waagrecht stellen oder eine viertel Umdrehung zum Fensterrahmen hin drehen. Die Verriegelungsnase (Bild 45,2) liegt auf der Innenseite der Fensterverriegelung (Bild 45,1).
Dauerbelüftung:
Mit dem Verriegelungshebel lässt sich das Ausstellfenster in zwei verschiedene Stellungen bringen:
• Dauerbelüftung (Bild 47) oder
- fest verschlossen.
Um das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" zu bringen:
■ Verriegelungshebel (Bild 47,3) senkrecht stellen oder eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Ausstellfenster leicht nach außen drücken.
■ Verriegelungshebel wieder zurückdrehen. Die Verriegelungsnase (Bild 47,2) dabei in die Aussparung der Fensterverriegelung (Bild 47,1) einfahren.
Die Fensterstellung "Dauerbelüftung" darf während der Fahrt nicht beibehalten werden.
Bei Regen kann in Fensterstellung "Dauerbelüftung" Spritzwasser in den Wohnbereich eindringen. Deshalb die Ausstellfenster vollständig schließen.

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HYW06910 1 2 3Bild 45 Ausstellfenster, Verriegelungshebel geschlossen

Bild 46 Ausstellfenster, geöffnet

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HYW06911 1 2 3Bild 47 Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung"
6.7.2 Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern

Bei Fenstern mit Rasteraussteller ist ein völliges Öffnen der Fenster erforderlich, um die Arretierung freizugeben. Wird die Arretierung nicht freigegeben und das Fenster trotzdem geschlossen, besteht die Gefahr, dass das Fenster wegen des großen Gegendrucks reißt.
Beim Ausstellen der Ausstellfenster darauf achten, dass keine Verwindungen auftreten. Ausstellfenster gleichmäßig ausstellen und schließen.
Öffnen:
■ Verriegelungshebel (Bild 48,3) senkrecht stellen oder eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Ausstellfenster bis zur gewünschten Raststellung öffnen; Teleskopschiene (Bild 49,1) rastet selbstständig ein.
Das Ausstellfenster bleibt in der gewünschten Stellung arretiert.
Schließen:
■ Ausstellfenster so weit ausstellen, bis die Arretierung freigegeben wird.
■ Ausstellfenster schließen.
■ Verriegelungshebel (Bild 48,3) waagrecht stellen oder eine viertel Umdrehung zum Fensterrahmen hin drehen. Die Verriegelungsnase (Bild 48,2) liegt auf der Innenseite der Fensterverriegelung (Bild 48,1).

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1 2 3 HYW06910Bild 48 Ausstellfenster, Verriegelungshebel geschlossen

Bild 49 Ausstellfenster mit Automatik-Aussteller
Dauerbelüftung:
Mit dem Verriegelungshebel lässt sich das Ausstellfenster in zwei verschiedene Stellungen bringen:
• Dauerbelüftung (Bild 50) oder
- fest verschlossen.
Um das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" zu bringen:
■ Verriegelungshebel (Bild 50,3) senkrecht stellen oder eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
■ Ausstellfenster leicht nach außen drücken.
■ Verriegelungshebel wieder zurückdrehen. Die Verriegelungsnase (Bild 50,2) dabei in die Aussparung der Fensterverriegelung (Bild 50,1) einfahren.
Die Fensterstellung "Dauerbelüftung" darf während der Fahrt nicht beibehalten werden.
Bei Regen kann in Fensterstellung "Dauerbelüftung" Spritzwasser in den Wohnbereich eindringen. Deshalb die Ausstellfenster vollständig schließen.

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HYW06911Bild 50 Ausstellfenster, Verriegelungshebel in Stellung "Dauerbelüftung"
6.7.3 Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo
Die Fenster im Caravan sind mit Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo sind getrennt voneinander bedienbar.
Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo befinden sich im oberen Rollokasten.
Verdunklungsrollo
Schließen:
- Verdunklungsrollo am Griff (Bild 51,2) nach unten ziehen. Wenn das Verdunklungsrollo ganz geschlossen wird, das Verdunklungsrollo auf beiden Seiten am Fensterrahmen in die Arretierung (Bild 51,3) einhängen.
Öffnen:
- Wenn das Verdunklungsrollo vollständig geschlossen ist: Den Griff nach unten drücken und den Griff dabei leicht nach innen ziehen. Das Verdunklungsrollo aus den Arretierungen links und rechts am Fensterrahmen aushängen.
- Wenn sich das Verdunklungsrollo in Zwischenposition befindet: Den Griff leicht nach unten ziehen, bis sich die Arretierung gelöst hat.
■ Verdunklungsrollo am Griff langsam zurückführen.
Insektenschutzrollo
Schließen:
■ Insektenschutzrollo am Griff (Bild 51,1) nach unten ziehen und auf beiden Seiten am Fensterrahmen in die Arretierung (Bild 51,3) einhängen.
Öffnen:
- Griff (Bild 51,1) nach unten drücken und den Griff dabei leicht nach innen ziehen. Das Insektenschutzrollo aus den Arretierungen links und rechts am Fensterrahmen aushängen.
■ Insektenschutzrollo am Griff langsam zurückführen.

Bild 51 Ausstellfenster
6.8 Dachhauben

▶ Die Lüftungsöffnungen der Zwangslüftungen müssen stets offen bleiben. Zwangslüftungen niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten.

Die Dachhauben sind mit Verdunklungsrollo oder Faltverdunklung und mit Insektenschutzrollo oder faltbarem Insektenschutz ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo schnappen nach Lösen der Verriegelung durch Zugkraft selbstständig in die Ausgangsstellung zurück. Um die Zugmechanik nicht zu beschädigen, das Verdunklungsrollo oder Insektenschutzrollo festhalten und langsam in die Ausgangsstellung zurückführen.
▶ Rollos nicht über einen längeren Zeitraum geschlossen halten, da sonst mit erhöhter Materialermüdung zu rechnen ist.
Je nach Witterung die Dachhauben so weit schließen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
▷Vor der Fahrt die Dachhauben schließen.
▷Beim Verlassen des Caravans immer die Dachhauben schließen.

6.8.1 Kipp-Dachhaube
Die Kipp-Dachhaube kann einseitig hochgestellt werden. Dabei sind drei Neigungswinkel und eine Lüftungsstellung möglich.
Ein Verlängerungshaken befindet sich im Eingangsbereich.
Öffnen:
■ Zum Ausstellen den Hebel (Bild 52,1 bzw. Bild 53,3) eine viertel Umdrehung drehen und die Kipp-Dachhaube am Hebel nach oben drücken.
Schließen:
■ Die Kipp-Dachhaube am Hebel (Bild 52,1) nach unten ziehen.
■ Den Hebel eine viertel Umdrehung drehen. Die Verriegelung (Bild 52,4) muss in die untere Öffnung (Bild 52,3) gleiten.
In Lüftungsstellung verriegeln:
■ Die Kipp-Dachhaube am Hebel (Bild 52,1) nach unten ziehen.
■ Den Hebel eine viertel Umdrehung drehen. Die Verriegelung (Bild 52,4) muss in die obere Öffnung (Bild 52,2) gleiten.

▷Bei Regen kann in Lüftungsstellung Wasser in den Wohnbereich eindringen. Deshalb Kipp-Dachhaube vollständig schließen.

Bild 52 Kipp-Dachhaube, Verriegelung
Faltverdunklung
Die Faltverdunklung kann bei geöffneter oder geschlossener Kipp-Dachhaube beliebig positioniert werden.
Schließen:
■ Faltverdunklung (Bild 53,1) ausziehen und an gewünschter Position loslassen. Die Faltverdunklung bleibt in dieser Position stehen.
Öffnen:
■ Faltverdunklung in Ausgangsstellung schieben.
Insektenschutzrollo
Schließen:
■ Insektenschutzrollo (Bild 53,2) ausziehen, bis es an der Verriegelung an der gegenüberliegenden Seite einrastet.
Öffnen:
- Insektenschutzrollo an der Leiste leicht nach oben drücken. Arretierung wird gelöst. - Insektenschutzrollo langsam in Ausgangsstellung zurückführen.

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1 2 3 DET00162Bild 53 Kipp-Dachhaube
6.8.2 Hebe-Kippdach (Variante 1) (Sonderausstattung)

Das Acrylglas des Hebe-Kippdachs nicht betreten.
▷Vor Fahrtbeginn die Verriegelung des Hebe-Kippdachs prüfen.
Das Hebe-Kippdach während der Fahrt nicht bedienen.
Das Hebe-Kippdach kann einseitig ausgestellt werden.
Öffnen:
■ Sicherungsknopf (Bild 54,1) drücken und Verriegelungshebel (Bild 54,2) eine viertel Umdrehung nach innen drehen.
■ Bügel (Bild 54,4) nach unten aus der Arre-
tierung ziehen.
■ Hebe-Kippdach mit dem Bügel nach oben drücken.
■ Bügel wieder in die Arretierung drücken.
Schließen:
■ Bügel (Bild 54,4) nach unten aus der Arre-
tierung ziehen.
■ Hebe-Kippdach mit dem Bügel nach unten ziehen.
■ Verriegelungshebel (Bild 54,2 und Bild 55,2) eine viertel Umdrehung drehen. Die Nase der Dachverriegelung (Bild 55,5) muss dabei in die obere Verriegelungsgabel (Bild 55,3) eingreifen.
■ Bügel wieder in die Arretierung drücken.
Lüftungsstellung (Variante 1):
■ Hebe-Kippdach öffnen und leicht nach außen drücken.
■ Sicherungsknopf (Bild 55,1) drücken und Verriegelungshebel (Bild 55,2) zurückdrehen. Die Nase der Dachverriegelung (Bild 55,5) muss dabei in die untere Verriegelungsgabel (Bild 55,4) eingreifen.
■ Bügel wieder in die Arretierung drücken.

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1 2 3 4 DET00111Bild 54 Hebe-Kippdach geschlossen

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1 2 3 4 5 DET00256Bild 55 Verriegelung Hebe-Kippdach
Lüftungsstellung (Variante 2):
■ Hebe-Kippdach öffnen.
■ Bügel (Bild 56,3) in die Halterung (Bild 56,1) einlegen.
■ Hebel (Bild 56,2) über den Bügel legen.
Verdunklungsrollo
Schließen:
■ Das Verdunklungsrollo am Griff zum gegenüberliegenden Griff des Insektenschutzrollos (Bild 54,3) ziehen und einrasten lassen.
Öffnen:
■ Verdunklungsrollo mit einer Hand am Griff festhalten.
■ Mit der anderen Hand die Entriegelungsleiste (Bild 57,1) am Griff des Insektenschutzrollos (Bild 57,2) in Richtung Griff drücken. Die Verriegelung wird gelöst.
■ Verdunklungsrollo am Griff langsam zurückführen.
Insektenschutzrollo
Schließen:
■ Insektenschutzrollo am Griff (Bild 54,3) zum gegenüberliegenden Griff des Verdunklungsrollos ziehen und einrasten lassen.
Öffnen:
- Insektenschutzrollo am Griff festhalten und die Entriegelungsleiste (Bild 57,1) in Richtung Griff drücken. Die Verriegelung wird gelöst.
■ Insektenschutzrollo am Griff (Bild 54,3) langsam zurückführen.

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1 2 3 DET00112Bild 56 Hebe-Kippdach in Lüftungsstellung

Bild 57 Rollo-Verriegelung Hebe-Kippdach
6.8.3 Hebe-Kippdach (Variante 2) (Sonderausstattung)

Das Acrylglas des Hebe-Kippdachs nicht betreten.
▷Vor Fahrtbeginn die Verriegelung des Hebe-Kippdachs prüfen.
Das Hebe-Kippdach wird einseitig ausgestellt.
Öffnen:
■ Sicherungsknopf (Bild 58,2) drücken und den Bügel (Bild 58,1) mit beiden Händen nach unten ziehen.
■ Den Bügel (Bild 59,1) in den Führungen (Bild 59,2) bis in die hinterste Position (Bild 59,3) ziehen.
Schließen:
■ Den Bügel (Bild 59,1) mit beiden Händen leicht nach oben drücken.
■ Den Bügel in den Führungen zurückschieben.
■ Den Bügel mit beiden Händen nach oben drücken, bis der Bügel oberhalb des Sicherungsknopfes (Bild 58.2) liegt.
Lüftungsstellung:
Das Hebe-Kippdach kann in zwei Lüftungsstellungen gebracht werden: Schlechtwetterstellung und Mittelstellung
■ Sicherungsknopf (Bild 58,2) drücken und den Bügel (Bild 58,1) mit beiden Händen nach unten ziehen.
■ Den Bügel in den Führungen (Bild 59,2) bis zur gewünschten Stellung ziehen.
■ Den Bügel leicht nach oben drücken und in die gewählte Führung (Bild 60,1 oder 2) schieben.

Bild 58 Sicherungsknopf Hebe-Kippdach

Bild 59 Führung Hebe-Kippdach

Bild 60 Hebe-Kippdach in Lüftungsstellung
Faltverdunklung
Schließen:
■ Faltverdunklung am Griff ausziehen und an gewünschter Position loslassen. Die Faltverdunklung bleibt in dieser Position stehen.
Öffnen:
■ Faltverdunklung in Ausgangsstellung schieben.
Insektenschutz
Schließen:
■ Insektenschutz am Griff zum gegenüberliegenden Griff der Faltverdunklung ziehen.
Öffnen:
■ Insektenschutz am Griff langsam zurückschieben.
6.9 Tische
6.9.1 Hängetisch mit Klappfuß (Variante 1)
Der Hängetisch kann als Bettunterbau benutzt werden.
Umbau zum Bettunterbau:
■ Die Tischplatte vorne leicht anheben.
■ Die Stütze (Bild 61,1) in Pfeilrichtung drücken und ausklappen.
■ Den Tischfuß (Bild 61,2) in Pfeilrichtung ziehen und einklappen.
■ Den Hängetisch aus der oberen Einhängeschiene aushängen.
■ Den Hängetisch in die untere Einhänge- schiene einhängen und auf der Stütze ab- stellen.

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1 2 HYW06878Bild 61 Hängetisch (Variante 1)
6.9.2 Hängetisch mit Klappfuß (Variante 2)
Der Hängetisch kann als Bettunterbau benutzt werden.
Umbau zum Bettunterbau:
■ Tischplatte (Bild 62,1) ca. 45° anheben.
■ Unteres Fußteil (Bild 62,4) nach unten ziehen und um 90° umklappen.
■ Tisch aus der Halteleiste (Bild 62,2) nehmen.
■ Tisch in die untere Halteleiste (Bild 62,3) einhängen.
6.9.3 Schwenktisch
Der Schwenktisch kann durch seinen Schwenkmechanismus als Bettunterbau benutzt werden.
Umbau zum Bettunterbau:
■ Griff (Bild 63,2) nach oben schieben.
■ Tischplatte (Bild 63,1) in einem Bogen nach unten schwenken, bis der Griff einrastet.

Bild 62 Hängetisch (Variante 2)

Bild 63 Schwenktisch
6.9.4 Hubtisch der Rundsitzgruppe

Die Tischplatte kann nur dann ganz abgesenkt werden, wenn vorher die Polster von den Bänken entfernt wurden.
Der Hubtisch kann durch den Hubmechanismus als Bettunterbau benutzt werden.
Umbau zum Bettunterbau:
■ Den Hebel (Bild 64,2) unterhalb der Tischplatte (Bild 64,1) nach oben ziehen und in dieser Position halten. Der Hubmechanismus im Tischfuß (Bild 64,3) wird über den Seilzug (Bild 64,4) entriegelt.
■ Die Tischplatte in der Mitte bis zum Anschlag ganz nach unten drücken und halten.
■ Den Hebel loslassen. Die Tischplatte bleibt in der untersten Position stehen.
Tischplatte nach oben fahren:
■ Den Hebel (Bild 64,2) unterhalb der Tischplatte (Bild 64,1) nach oben ziehen und in dieser Position halten. Die Tischplatte fährt selbsttätig bis zum Endanschlag nach oben.
■ Den Hebel loslassen. Die Tischplatte bleibt in der obersten Position stehen.

Das Etagenbett immer mit eingehängtem Sicherungsnetz benutzen.
Das Etagenbett maximal mit 100 kg belasten.
- Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Etagenbett lassen.
▶ Besonders bei Kleinkindern unter 6 Jahren immer darauf achten, dass sie nicht aus dem Etagenbett fallen können.
▶ Für Kinder geeignete, separate Kinderbetten oder Reisekinderbetten verwenden.
Je nach Modell ist der Caravan mit einem Etagenbett ausgestattet.
Das Etagenbett kann ohne zusätzliche Umbauten sofort benutzt werden.
6.10.2 Festes Bett
Unter dem Bett befindet sich der Bettkasten. Im Bettkasten kann z. B. Bettwäsche aufbewahrt werden.
Zum Einräumen und Ausräumen des Bettkas- tens den Lattenrost hochklappen.
Öffnen:
■ Lattenrost (Bild 65,1) anheben, Stange (Bild 65,2) aus Verankerung lösen und in Loch der Halterung (Bild 65,3) einstecken.
Schließen:
■ Lattenrost (Bild 65,1) anheben, Stange (Bild 65,2) aus Halterung (Bild 65,3) lösen und in Verankerung einklemmen.
■ Lattenrost vorsichtig ablassen.

6.11 Sitzgruppen zum Schlafen umbauen
6.11.1 Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 1)
■ Tisch (Bild 66,3) zum Bettunterbau umbau- en (siehe Abschnitt 6.10).

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1 2 3 2 1 1 2 3 2 1 BUE00167Bild 66 Vor dem Umbau
■ Die Sitzpolster (Bild 67,2) zur Mitte ziehen.
■ Die Rückenpolster (Bild 67,1) zwischen die Sitzpolster und die Wand legen.

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1 2 2 1 1 2 2 1 BUE00168Bild 67 Nach dem Umbau
6.11.2 Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 2)
■ Tisch (Bild 68,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 6.10).

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1 2 3 2 1 1 2 3 2 1 BUE00504Bild 68 Vor dem Umbau
■ Die Sitzpolster (Bild 69,2) zur Mitte ziehen.
■ Die Rückenpolster (Bild 69,1) zwischen die Sitzpolster und die Wand legen.
■ Das Zusatzpolster (Bild 69,4) zwischen die Sitzpolster legen.

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1 2 4 2 1 1 2 4 2 1 BUE00505Bild 69 Nach dem Umbau
6.11.3 Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 3)
■ Tisch (Bild 70,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 6.10).

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1 2 6 3 4 5
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5 4 3 2 1 6BUE00506
Bild 70 Vor dem Umbau
■ Die Bettkasten-Verlängerung (Bild 71,6) entriegeln und herausklappen.
■ Die Stütze (Bild 71,7) in die Aufnahme an der Bettkasten-Verlängerung einsetzen.

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1 2 3 4 5 6
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5 4 3 2 1 7 6BUE00688
Bild 71 Während des Umbaus
■ Die Sitzpolster (Bild 72,2 und 4) zur Mitte ziehen.
■ Die Rückenpolster (Bild 72,1 und 5) zwischen die Sitzpolster und die Wand legen.
■ Das Zusatzpolster (Bild 72,8) vor das Sitzpolster (Bild 72,2) und das Rückenpolster (Bild 72,1) legen.

BUE0689
Bild 72 Nach dem Umbau
6.11.4 Rundsitzgruppe (Variante 1)

Je nach Modell kann die Sitzgruppe von der hier dargestellten in Form und Lage leicht abweichen.
■ Tisch (Bild 73,3) zum Bettunterbau umbau- en (siehe Abschnitt 6.10).

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1 2 3 2 1 DET00085Bild 73 Vor dem Umbau
■ Die Sitzpolster (Bild 74,2) zur Mitte ziehen.
■ Die Rückenpolster (Bild 74,1) zwischen die Sitzpolster und die Außenwand legen.
■ Die Rückenpolster (Bild 74,4 und 5) abnehmen und beiseite legen.

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1 2 3 2 1 DET00086Bild 74 Während des Umbaus

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1 2 2 1 DET00087Bild 75 Nach dem Umbau
6.11.5 Rundsitzgruppe (Variante 2)
■ Tisch (Bild 76,3) zum Bettunterbau umbau- en (siehe Abschnitt 6.10).

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1 2 3 2 1 BUE00209Bild 76 Vor dem Umbau
■ Die Sitzpolster (Bild 77,2) zur Mitte ziehen.
■ Die Rückenpolster (Bild 77,1) zwischen die Sitzpolster und die Außenwand legen.
■ Das Rückenpolster (Bild 77,5) abnehmen und beiseite legen.
■ Die Rückenpolster (Bild 77,4) abnehmen und beiseite legen.
■ Das Zusatzpolster (Bild 78,6) zwischen die Sitzpolster legen.

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1 2 3 2 1 BUE00210Bild 77 Während des Umbaus

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Bild 78 Nach dem Umbau
6.11.6 Rundsitzgruppe (Variante 3)
■ Tisch (Bild 79,3) zum Bettunterbau umbauen (siehe Abschnitt 6.10).

Bild 79 Vor dem Umbau
■ Die Rückenpolster (Bild 80,1, 5, 6 und 7) abnehmen und beiseite legen.

Bild 80 Während des Umbaus
■ Das Zusatzpolster (Bild 81,8) zwischen die Sitzpolster (Bild 81,2 und 4) auf den Tisch (Bild 80,3) legen.

Bild 81 Nach dem Umbau
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Gasanlage des Caravans.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Sicherheit
• das Wechseln von Gasflaschen
• die Gasabsperrventile
• den externen Gasanschluss
• die Duomatic-Umschaltanlage
Die Bedienung der gasbetriebenen Geräte des Caravans ist im Kapitel 9 beschrieben.
7.1 Allgemeines

▶ Vor Fahrtbeginn alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil schließen. Ausnahme: Das Gasabsperrventil "Heizung" und das Haupt-Absperrventil offen lassen, wenn während der Fahrt die Wohnraumheizung betrieben werden soll.
▶ Beim Befüllen des Kraftstofftanks des Zugfahrzeugs, auf Fähren und in der Garage darf keine Brennstelle (Gaskocher, Gasheizung, Gasboiler usw.) in Betrieb sein. Explosionsgefahr!
▶ Die Gasanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt reparieren oder ändern lassen.
Die Gasanlage vor Inbetriebnahme, mindestens aber alle 2 Jahre, von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Bei Änderungen an der Gasanlage die Gasanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Auch der Gasdruckregler und die Abgasführung müssen geprüft werden. Bürstner empfiehlt, den Gasdruckregler nach spätestens 6 Jahren ersetzen zu lassen.
Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen. Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen. Defekt von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
▶ Vor Inbetriebnahme offener Brennstellen (Gaskocher) eine Dachhaube öffnen.
▶ Gaskocher nicht für Heizzwecke verwenden.
▶ Wenn der Caravan oder die Gasgeräte nicht benutzt werden, das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
Wenn mehrere Gasgeräte vorhanden sind, ist für jedes Gerät ein Gasabsperrventil erforderlich. Wenn einzelne Gasgeräte nicht genutzt werden, das jeweilige Gasabsperrventil schließen.
Zündsicherungen müssen nach Erlöschen der Gasflamme innerhalb einer Minute schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar. Funktion von Zeit zu Zeit prüfen.
▶ Die installierten Geräte sind für einen Betrieb mit Propangas, Butangas oder einem Gemisch beider Gase ausgelegt. Der Gasdruckregler sowie alle installierten Gasgeräte sind auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt.

▶ Propangas ist bis -42 °C, Butangas dagegen nur bis 0 °C vergasungsfähig. Ab diesen Temperaturen ist kein Gasdruck mehr vorhanden. Butangas ist für den Winterbetrieb nicht geeignet.
▶ Regelmäßig den Gasschlauch am Gasflaschenanschluss auf Dichtheit prüfen. Der Gasschlauch darf keine Risse aufweisen und nicht porös sein. Den Gasschlauch spätestens 10 Jahre nach Herstellungsdatum in einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen. Der Betreiber der Gasanlage muss den Austausch veranlassen.
Der Gaskasten ist aufgrund seiner Funktion und Konstruktion ein nach außen offener Raum. Um ausströmendes Gas sofort nach außen ableiten zu können, die serienmäßig eingebaute Zwangslüftung nie abdecken oder zustellen.
▶ Gaskasten nicht als Stauraum benutzen.
▶ Den Gaskasten vor Zugriff Unbefugter verschließen.
Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche muss zugänglich sein.
▶ Nur gasbetriebene Geräte (z. B. Gasgrill) anschließen, die für einen Gasdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Das Abgasrohr muss an der Heizung und am Kamin dicht und fest angeschlossen sein. Das Abgasrohr darf keine Beschädigungen aufweisen.
▶ Abgase müssen ungehindert austreten können und Frischluft muss ungehindert ein- treten können. Deswegen dürfen keine Schneewälle oder Schürzen am Fahrzeug anliegen. Die Ansaugöffnungen unter dem Fahrzeugboden frei und sauber halten.
7.2 Gasflaschen

▶ Gasflaschen nur im Gaskasten mitführen.
Gasflaschen im Gaskasten senkrecht aufstellen und verdrehsicher festzurren.
Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen, bevor der Gasdruckregler oder der Gasschlauch von der Gasflasche entfernt wird.
Gasdruckregler nur von Hand an die Gasflaschen anschließen. Keine Werkzeuge verwenden.
▶ Ausschließlich spezielle Gasdruckregler mit Sicherheitsventil für den Einsatz in Fahrzeugen verwenden. Andere Gasdruckregler sind nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.
▶ Bei Temperaturen unter 5 °C Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Gasdruckregler verwenden.
▶ Nur 11-kg- oder 5-kg-Gasflaschen verwenden. Campinggasflaschen mit eingebautem Rückschlagventil (blaue Flaschen mit max. 2,5 bzw. 3 kg Inhalt) dürfen in Ausnahmefällen mit einem Sicherheitsventil verwendet werden.
▶ Für Außengasflaschen möglichst kurze Schlauchlänge verwenden (max. 150 cm).
Bei Alu-Gasflaschen niemals die Belüftungsöffnungen im Boden unter den Gasflaschen blockieren!

▷Verschraubungen am Gasdruckregler haben Linksgewinde.
▶ Für gasbetriebene Geräte muss der Gasdruck auf 30 mbar reduziert werden.
Direkt am Flaschenventil unverstellbaren Gasdruckregler mit Sicherheitsventil anschließen.
Der Gasdruckregler reduziert den Gasdruck der Gasflasche auf den Betriebsdruck der Gasgeräte.
Wenn 2 Gasflaschen gleichzeitig verwendet werden:
■ Gasdruckregler mit automatischer Umschaltung anschließen.

▶Informationen bei der Bürstner-Servicestelle.
Zum Befüllen und Anschließen der Gasflaschen in Europa führt der Bürstner-Zubehörhandel entsprechende Euro-Füllsets bzw. Euro-Flaschensets.
Informationen zur Gasversorgung in Europa sind in Kapitel 17 angegeben.
7.3 Gasflaschen wechseln

▶ Beim Wechseln der Gasflaschen nicht rauchen und keine offenen Flammen entzünden.
Nach dem Wechseln der Gasflaschen prüfen, ob an den Anschluss-Stellen Gas austritt. Dazu die Anschluss-Stelle mit Lecksuch-Spray besprühen.
■ Außenklappe für Gaskasten öffnen (siehe Abschnitt 6.2).
■ Haupt-Absperrventil (Bild 82,1) an der Gasflasche (Bild 82,4) schließen. Pfeilrichtung beachten.
■ Gasdruckregler (Bild 82,3) mit Gas-schlauch (Bild 82,5) von Hand von der Gas-flasche abschrauben (Linksgewinde).
■ Befestigungsgurt (Bild 82,2) lösen und Gasflasche herausnehmen.
■ Gefüllte Gasflasche in den Gaskasten stellen.
■ Gasflasche mit dem Befestigungsgurt befestigen.
■ Gasdruckregler mit Gasschlauch von Hand auf Gasflasche schrauben (Linksgewinde).

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30 Bar HYW05301 1 2 3 4 5Bild 82 Gaskasten
7.4 Gasabsperrventile
Im Caravan ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil (Bild 83) eingebaut. Die Gasabsperrventile befinden sich hinter einer Klappe im Küchenbereich. Die auf den Gasabsperrventilen angebrachten Symbole sind jeweils einem Gasgerät zugeordnet:

Kühlschrank

Kochstelle

Boiler (Sonderausstattung)

Heizung

Bild 83 Gasabsperrventile in geschlossenem Zustand
7.5 Externer Gasanschluss (Sonderausstattung)

▶ Wenn der externe Gasanschluss nicht genutzt wird, immer den Absperrhahn (Bild 84,2) schließen.
▶ Am externen Gasanschluss nur Gasverbraucher anschließen, die den passenden Adapter haben.
▶ Nur externe Gasverbraucher anschließen, die auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
Darauf achten, dass nach dem Anschließen und nach dem Öffnen des Absperrhahns kein Gas an der Anschluss-Stelle (Bild 84,1) austritt. Wenn der externe Gasanschluss nicht dicht ist, strömt Gas ins Freie. Sofort den Absperrhahn und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Den externen Gasanschluss von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Während ein externer Gasverbraucher angeschlossen wird, darf sich keine Funkenquelle in der Nähe des externen Gasanschlusses befinden.
▶ Den externen Gasanschluss nicht zum Befüllen der Gasflaschen verwenden. Die Hinweisaufkleber am externen Gasanschluss beachten.
Der externe Gasanschluss (Bild 84) befindet sich vorne rechts neben dem Gaskasten.

Bild 84 Externer Gasanschluss, Absperrhahn geschlossen
7.6 Duomatic-Umschaltanlage (Sonderausstattung)

▶ Die Duomatic-Umschaltanlage nicht in geschlossenen Räumen verwenden.
Die Duomatic ist eine automatische Umschaltanlage mit Fernanzeige für eine Zweiflaschen-Gasanlage. Die Duomatic-Umschaltanlage schaltet automatisch die Gaszufuhr von der Betriebsflasche auf die Reserveflasche um, wenn die Betriebsflasche leer oder nicht mehr betriebsbereit ist. Dabei können die Gasverbraucher in Betrieb bleiben. Die Duomatic-Umschaltanlage ist geeignet für alle handelsüblichen Gasflaschen von 3 kg bis 33 kg.
Aufbau
Die Duomatic-Umschaltanlage besteht aus einem Zentralregler (Bild 85,3) und einem Umschaltregler (Bild 85,5). Mit dem Drehknopf (Bild 85,6) am Umschaltregler kann bestimmt werden, welche der Gasflaschen als Betriebsflasche und welche Gasflasche als Reserveflasche verwendet wird. Beide Regler sind mit einem Druckwächter und der Regler-Enteisungsanlage Eis-Ex ausgestattet. Das Manometer (Bild 85,2) am Zentralregler zeigt den Druck in der Gasflasche an, nicht den Füllstand der Gasflasche. Mit dem Manometer kann die Gasflasche auf Dichtheit geprüft werden. Das Bedienteil (Bild 86) schaltet nur die elektrischen Funktionen. Die Haupt-Absperrventile der Gasflaschen (Bild 85,1 und 4) müssen von Hand geöffnet werden.
Betrieb
■ Die Haupt-Absperrventile an den Gasflaschen (Bild 85,1 und 4) öffnen.
- Mit dem Drehknopf (Bild 85,6) am Umschaltregler (Bild 85,5) die Gasflasche wählen, der vorrangig das Gas entnommen werden soll (Betriebsflasche). Den Drehknopf immer bis zum Anschlag drehen.
Wenn der Drehknopf im roten Bereich steht, wird das Gas vorrangig der Gasflasche mit dem Zentralregler (Bild 85,3) entnommen.
Wenn der Drehknopf im grünen Bereich steht, wird das Gas vorrangig der Gasflasche mit dem Umschaltregler (Bild 85,5) entnommen.
■ An der Fernanzeige (Bild 86) die Betriebsart wählen und die Duomatic-Umschaltanlage einschalten. Beide Gasdruckregler sind jetzt entlüftet.
Der Zentralregler gewährleistet einen konstan- ten Gasdruck, unabhängig davon, welche Gas- flasche Gas liefert. Die zwei Kontroll-Leuchten an der Fernanzeige zeigen an, welcher Gasflasche Gas entnommen werden kann. Wenn bei- de Kontroll-Leuchten leuchten, zeigt die Stel- lung des Drehknopfes am Umschaltregler, welcher Gasflasche gerade Gas entnommen wird.

Bei Betrieb mit nur einer Gasflasche (z. B. im Sommer) den Zentralregler an diese Gasflasche anschließen. Den Drehknopf am Umschaltregler auf den roten Bereich stellen.

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1 2 3 4 5 6 HYW07506Bild 85 Duomatic-Umschaltanlage
Gasflaschen wechseln

▶ Beim Wechseln der Gasflaschen nicht rauchen und keine offenen Flammen entzünden!

▷Den Regler stets so montieren, dass die Schutzkappe oben ist.
Wenn eine Kontroll-Leuchte während des Betriebs erlischt, ist die zugehörige Gasflasche leer und muss gewechselt werden. Die Reserveflasche versorgt die Gasverbraucher weiterhin mit Gas.
■ Das Haupt-Absperrventil an der leeren Gasflasche schließen.
■ Den Regler von der Gasflasche abschrauben.
■ Die volle Gasflasche an den Regler anschließen.
■ Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche öffnen.
Den Drehknopf am Umschaltregler mit einer halben Umdrehung so einstellen, dass die eben gewechselte Gasflasche als Reserveflasche dient.
Fernanzeige
Mit der Fernanzeige (Bild 86) wird die Betriebsart gewählt. Außerdem signalisiert die Fernanzeige im Fahrzeuginneren, welche Gasflasche leer ist.
Die Duomatic-Umschaltanlage hat zwei Betriebsarten:
• Winterbetrieb "Ein und Heizen"
- Sommerbetrieb "Ein"
Die Regler werden mit der Regler-Enteisungsanlage Eis-Ex beheizt. So werden Störungen der Gasanlage im Winter vermieden.
Die Betriebsart mit dem Wippschalter (Bild 86,2) einstellen. Bei Betrieb leuchtet die Betriebsanzeige (Bild 86,3).
- Winterbetrieb "Ein und Heizen" (Bild 86,4)
• Aus (Bild 86,5) - Sommerbetrieb "Ein" (Bild 86,6)
Die Kontroll-Leuchten zeigen an, ob die Gasflaschen betriebsbereit sind:
- Kontroll-Leuchte "A" (Bild 86,1): Gasflasche am Zentralregler
- Kontroll-Leuchte "B" (Bild 86,7): Gasflasche am Umschaltregler
Wenn eine Kontroll-Leuchte während des Betriebs erlischt, ist die zugehörige Gasflasche leer.

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truma Duomatic L Plus 3 4 2 5 1 6 7 A B HYW07365Bild 86 Fernanzeige

▶Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur elektrischen Anlage des Caravans.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Sicherheit
- Erklärungen von Fachbegriffen zur Batterie
• das 12-V-Bordnetz
• das Netzgerät
• das 230-V-Bordnetz
• den Anschluss an das 230-V-Netz
• die Sicherungsbelegung
• den Anschluss an das Zugfahrzeug
• den Verlauf der Leitungen
Die Bedienung der elektrisch betriebenen Geräte des Caravans ist im Kapitel 9 beschrieben.
8.1 Allgemeines

▶ Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
8.2 Begriffe
Kapazität
Als Kapazität bezeichnet man die Elektrizitätsmenge, die eine Batterie speichern kann.
Die Kapazität einer Batterie wird in Amperestunden (Ah) angegeben. Wenn die Batterie eine Kapazität von 80 Ah besitzt, dann kann die Batterie 80 Stunden lang einen Strom von 1 A oder 40 Stunden lang 2 A abgeben.
Äußere Einflüsse wie Temperatur verändern die Speicherfähigkeit der Batterie.
8.3 12-V-Bordnetz

Bei der Stromversorgung des Caravans über die Batterie des Zugfahrzeugs beachten, dass die Kapazität der Batterie beschränkt ist. Die Startfähigkeit des Zugfahrzeugs kann bei zu starker Entladung beeinträchtigt werden.
▶ Die elektrische Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Caravan immer trennen, bevor der Caravan an eine 230-V-Versorgung angeschlossen wird.
8.3.1 Netzgerät

Das elektrische System des Caravans darf maximal mit 2200 Watt belastet werden!
▷ Lüftungsschlitze der Abdeckung (Bild 88) nicht verdecken. Überhitzungsgefahr!

▶Wenn der Caravan mit einem Autark-Paket ausgestattet ist, vor Gebrauch Abschnitt 15.2 lesen.
Sämtliche Verbraucher werden mit der Sicherheitskleinspannung von 12 V betrieben.
Betrieb bei Netzanschluss
Die Umschaltung von Batteriebetrieb auf Netzbetrieb erfolgt automatisch, sobald ein Netzanschluss vorhanden ist.
Die Stromversorgungseinheit wandelt die Netzspannung für die 12-V-Verbraucher um.
Die Verbraucher werden über die Versorgungseinheit direkt gespeist.
Betrieb über Batterie
Die Umschaltung von Netzbetrieb auf Batteriebetrieb erfolgt automatisch, sobald der dreizehnpolige Stecker des Caravans am Zugfahrzeug angeschlossen ist.
Während der Fahrt übernimmt die Batterie des Zugfahrzeuges die Versorgung der 12-V-Geräte.
Der Kühlschrank funktioniert bei 12-V-Betrieb nur bei angeschlossenem Zugfahrzeug. Den 12-V-Betrieb bei längeren Zwischenstopps und Ruhepausen ausschalten, da sich sonst die Batterie des Zugfahrzeugs entleert.
Einbauort
Das Netzgerät ist im unteren Teil des Kleiderschrankes unter der Abdeckung eingebaut.
Öffnen:
■ Befestigungssclip (Bild 88,1) eine viertel Umdrehung drehen und Abdeckung entfernen.
Wenn das Netzgerät während des Betriebs durch zu hohe Umgebungstemperaturen oder durch unzureichende Belüftung zu warm wird, reduziert das Netzteil die Ausgangsleistung. Die angeschlossenen und eingeschalteten Verbraucher werden mit einer geringeren Spannung als 12 V versorgt oder durch das Umschaltrelais abgeschaltet. Wenn dieser Übertemperaturschutz auslöst, die Belüftung des Netzgerätes verbessern und die Anzahl der eingeschalteten 12-V-Verbraucher verringern.

Bild 87 Netzgerät Toptron
1 Flachsicherungen
2 zweipoliger Sicherungsautomat (für Sonderausstattungen)
3 zweipoliger Sicherungsautomat

▶ Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.
▶ Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.
Das 230-V-Bordnetz versorgt:
• die Steckdosen mit Schutzkontakt
• den Kühlschrank
- das Netzgerät
Die elektrischen Verbraucher, die an das 12-V-Bordnetz des Wohnteils angeschlossen sind, werden vom Netzteil mit Spannung versorgt.
8.4.1 230-V-Anschluss

▶ Die externe 230-V-Versorgung muss über einen Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter, 30 mA) abgesichert sein.

▶Bevor der Caravan an die 230-V-Versorgung angeschlossen wird, muss er vom Zugfahrzeug elektrisch getrennt werden. Dazu den Stecker aus der Steckdose des Zugfahrzeugs herausziehen.

Für die Anschluss-Stellen auf Campingplätzen (Campingverteiler) sind hoch empfindliche Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter, 30 mA) vorgeschrieben.
Der Caravan kann an eine externe 230-V-Versorgung angeschlossen werden. Das Kabel darf eine Länge von höchstens 25 m haben.
8.4.2 Versorgungsleitung für externen 230-V-Anschluss

▶ Von Kabeltrommeln das Kabel vollständig abwickeln, um eine Überhitzung zu vermeiden.
Versorgungsleitung:
- dreiadrige (3 x 2,5 mm ^2 ) flexible Gummischlauchleitung
- höchstens 25 m Länge
• 1 Stecker mit Schutzkontakt - 1 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Steckvorrichtungen nach DIN 49462)
Bürstner empfiehlt als Versorgungsleitung ein CEE-Verbindungskabel mit CEE-Stecker und CEE-Kupplung. Wenn diese Anschlussmöglichkeit nicht gegeben ist, empfiehlt Bürstner folgende Kombination mit einem Schuko-Stecker:
- Adapterkabel:
CEE 17 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Bild 89,1) – Stecker mit Schutzkontakt (Bild 89,2).
- Kabeltrommel:
Steckdose mit Schutzkontakt (Bild 89,3) – Stecker mit Schutzkontakt (Bild 89,4).
- Adapterkabel:
Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Bild 89,5) – CEE 17 Stecker mit Schutzkontakt (Bild 89,6).

▶ Bei Verwendung einer CEE 17 Winkelkupplung mit rückseitig eingebauter Steckdose (Bild 90,1) nur einen gummierten und versiegelten IP 44 Stecker mit Schutzkontakt (Bild 90,2) verwenden. Keine Stecker ohne Schutzkontakt (Bild 90,3) verwenden. Gefahr eines Stromschlages!

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1 2 3 4 5 6 HYW00161Bild 89 Anschlussmöglichkeiten 230-V-Anschluss

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1 2 3 HYW07667Bild 90 Anschluss an eine Winkelkupplung mit Steckdose
8.5 Sicherungen

▶Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.
▷Sicherungen niemals überbrücken oder reparieren.
8.5.1 12-V-Sicherungen
Die Verbraucher, die im Wohnteil an die 12-V-Versorgung angeschlossen sind, sind durch eigene Sicherungen abgesichert. Die Sicherungen sind unter der Abdeckung im Netzgerät (Bild 87) oder in einer Verteilerdose neben dem Netzgerät zugänglich.
Funktion, Wert und Farbe der betreffenden Sicherungen der nachfolgenden Tabelle entnehmen. Bei einem Sicherungswechsel nur Flachsicherungen mit den Werten verwenden, die in der Tabelle angegeben sind.
Belegung der Sicherungen
| Funktion Einbauort Sicherungstyp Wert/Farbe | |||
| Sicherungskreis 1 | Netzgerät | Flachsicherung | 10 A/rot |
| Sicherungskreis 2 Netzgerät | erät Flachsicherung | 10 A/rot | |
| Sicherungskreis 3 | Netzgerät | Flachsicherung | 10 A/rot |
| Sicherungskreis 4 Netzgerät | erät Flachsicherung | 10 A/rot | |
| Sicherungskreis 5 | Netzgerät | Flachsicherung | 10 A/rot |
| Kühlschrank 12 V Verteiderdose | erdose Flachsicherung | 15 A/blau | |
Sicherung für den Kühlschrank
Die Sicherung befindet sich in einer Verteilerdose neben dem Netzgerät (Bild 87). Zum Wechseln der Sicherung den Deckel der Verteilerdose mit einem Schraubendreher aus der Verankerung ausrasten. Nach dem Wechsel der Sicherung den Deckel in die Verteilerdose einrasten.
Sicherung der Thetford-Kassette
Variante 1
Die Sicherung (Bild 91,1) befindet sich im linken Gehäuserahmen der Thetford-Kassette. Sicherungstyp: Flachsicherung 3 A/violett. Zum Wechseln der Sicherung außen die Klappe der Thetford-Kassette öffnen und Thetford-Kassette vollständig herausziehen.
Variante 2
Die Sicherung (Bild 92,1) befindet sich im rechten Gehäuserahmen der Thetford-Kassette. Sicherungstyp: Flachsicherung 3 A/violett. Zum Wechseln der Sicherung außen die Klappe der Thetford-Kassette öffnen, Thetford-Kassette entnehmen und Klappe in der rechten Gehäusewand ausschwenken.
8.6 230-V-Sicherung
Ein zweipoliger Leitungsschutzschalter (Bild 93,1) sichert das 230-V-Bordnetz ab.
Der Leitungsschutzschalter ist in das Netzgerät integriert (siehe Abschnitt 8.3).

Bild 91 Sicherung der Thetford-Kassette (Variante 1)

Bild 92 Sicherung der Thetford-Kassette (Variante 2)

Bild 93 Netzgerät mit Leitungsschutzschalter
8.7 Anschluss an Zugfahrzeug

Die Farben der Anschlusskabel für den Anschluss an die dreizehnpolige Steckdose (Bild 94) des Zugfahrzeugs notieren. Ein eventuell erforderlich werdender Neuanschluss wird damit wesentlich erleichtert. Zum Anschließen des dreizehnpoligen Steckers an eine siebenpolige Steckdose ein im Handel erhältliches Adapterstück verwenden.
System "Jaeger"

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7 8 9 6 1 10 5 4 2 11 13 3 12System "Multikon"

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8 14 7 2 9 3 10 11 12 6 13 ① ⑤ ④ BUE00246Bild 94 Kontaktbild des dreizehnpoligen Steckers
Anschluss-Schema
| Kontaktnr. DIN-Bezeichnung | Funktion Kabelfarbe Leitungs- | querschnitt | ||
| 1 L Fahrtrichtungsanzeiger, links gelb | 1,5 mm^2 | |||
| 2 54 G Nebelschlussleuchte blau | 1,5 mm^2 | |||
| 31) | 31 | Masse (Kontakte 1, 2, 4 - 8) | weiß | 1,5 mm^2 |
| 4 | R | Fahrtrichtungsanzeiger, rechts | grün | 1,5 mm^2 |
| 5 | 58 R | Rechte Schlussleuchte, Begrenzungsleuchte, Kennzeichenbe-leuchtung | braun | 1,5 mm^2 |
| 6 | 54 | Bremsleuchten | rot | 1,5 mm^2 |
| 7 | 58 L | Linke Schlussleuchte, Begrenzungsleuchte, Kennzeichenbe-leuchtung | schwarz | 1,5 mm^2 |
| 8 | Nicht belegt | - | - | |
| 9 | Dauerplus | orange | 2,5 mm^2 | |
| 10 | Ladeleitung Plus | braun-blau | 2,5 mm^2 | |
| 11 | Nicht belegt | - | - | |
| 12 | Nicht belegt | - | - | |
| Kontaktnr. | DIN-Bezeichnung | Funktion Kabelfarbe Leitungs- | querschnitt | |
| 131) | Masse (Kontakte 9 - 12) weiß-blau | 2,5 mm2 | ||
| 14 Abschaltkontakt für Nebelschluss-leuchte | - | - | ||
1) Diese Masseleitungen dürfen anhängerseitig nicht elektrisch leitend verbunden sein.
8.8 Stromlaufplan
8.8.1 Stromlaufplan innen

text_image
Schaltautomat 2-polig 10 A Einspeisung 220 V CEE 17 2 P + T 15 A 12 13 15 A 16 19 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 10 A 15 A Kapadomata 12 V 220 V Fahrzeugbatterie 12 V Schalter Toilette Schalter Küche Schalter Thetford Toilette Wasserpumpe Halbwasserboiler (Option) Halogenstrahler 12 V Umluftmotor Halogenstrahler 12 V Zentralie Masse Steckdosen 220 V Anzahl je nach Typ BUE00213Bild 95 Stromlaufplan innen
8.8.2 Stromlaufplan außen

▷Die Kabelverlegung kann je nach Typ abweichen.

flowchart
graph TD
A["Seitenmarkierungsteuchten Anzahl typenbezogen"] --> B["Blinker links<br>gelb"]
A --> C["Nebetschl<br>blau"]
A --> D["Masse 1-3<br>welt"]
A --> E["Blinker rechts<br>grün"]
A --> F["54<br>rot"]
A --> G["58<br>braun"]
A --> H["Seitenleu. ro<br>brun"]
A --> I["58.1<br>schwarz"]
A --> J["Seitenleu. re<br>schwarz"]
K["Blinker links<br>gelb"] --> L["Nebetschl<br>blau"]
K --> M["Masse 1-3<br>welt"]
K --> N["Blinker rechts<br>grün"]
K --> O["54<br>rot"]
K --> P["M. r.<br>braun"]
K --> Q["Poc. Leu. ro<br>braun"]
K --> R["56.1<br>schwarz"]
K --> S["Poc. Leu. II<br>schwarz"]
K --> T["Cauertplus<br>blue"]
K --> U["Masse 9-12<br>blau-welt"]
V["Seitenmarkierungsteuchten Anzahl typenbezogen"] --> W["Bue00174"]
Bild 96 Stromlaufplan außen
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Einbaugeräten des Caravans.
Die Hinweise beziehen sich nur auf die Bedienung der Einbaugeräte.
Weitere Informationen zu den Einbaugeräten entnehmen Sie bitte den Bedienungsanleitungen der Einbaugeräte, die dem Fahrzeug separat beiliegen.
Die Bedienungshinweise betreffen im Einzelnen:
• die Heizung
- den Boiler
• den Gaskocher
• den Gasbackofen
• das Mikrowellengerät
• den Dunstabzug
• den Kühlschrank
9.1 Allgemeines

Der Wärmetauscher der Truma-Heizung muss nach 30 Jahren ersetzt werden, der Wärmetauscher der Warmwasser-Heizung Alde nach 10 Jahren. Nur der Hersteller der Gasheizung oder eine autorisierte Fachwerkstatt darf den Wärmetauscher auswechseln. Der Betreiber der Gasheizung muss den Austausch veranlassen.
Aus Sicherheitsgründen müssen Ersatzteile für Heizgeräte den Angaben des Herstellers entsprechen und von diesem als Ersatzteil zugelassen sein. Diese Ersatzteile darf nur der Gerätehersteller oder eine autorisierte Fachwerkstatt einbauen.

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des jeweiligen Einbauge-rätes entnehmen.
Im Caravan sind je nach Ausführung die Einbaugeräte Heizung, Boiler, Kochstelle und Kühlschrank eingebaut. In der Bedienungsanleitung für den Caravan werden nur die Bedienung und die Besonderheiten der Einbaugeräte beschrieben.
Vor Inbetriebnahme eines gasbetriebenen Einbaugerätes das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und das jeweilige Gasabsperrventil öffnen.
Symbole der Gasabsperrventile:

Kühlschrank

Kochstelle

Boiler (Sonderausstattung)

Heizung
9.2 Heizung

Im Winterbetrieb vor Inbetriebnahme der Heizung prüfen, ob der Kamin auf dem Caravandach frei von Schnee und Eis ist.
Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
▶ Beim Befüllen des Kraftstofftanks des Zugfahrzeugs, auf Fähren und in der Garage muss die Heizung ausgeschaltet sein. Es besteht Explosionsgefahr.
▶ Ab Heizstufe 3 bis 4 das Umluftgebläse einschalten. Es besteht Überhitzungsgefahr für die Heizung!
▶ Abgasrohr nicht beschädigen.
Der Abgaskamin darf nicht verschlossen oder überbaut werden.
▶ Beim Wintercamping die Truma-Kaminverlängerung verwenden, damit bei Schneefall der Abgaskamin nicht mit Schnee bedeckt wird.
Der Raum hinter der Heizung darf nicht als Stauraum verwendet werden.
Bei der ersten Inbetriebnahme der Heizung tritt kurzzeitig eine leichte Rauch- und Geruchsbelästigung auf. Sofort die Heizung am Bedienschalter auf höchste Stufe stellen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften. Rauch und Geruch verschwinden nach kurzer Zeit von selbst.
9.2.1 Richtig heizen
Warmluftverteilung
Im Caravan sind mehrere Luftaustrittdüsen (Bild 97) eingebaut. Rohre führen die Warmluft zu den Luftaustrittdüsen. Die Luftaustrittdüsen so drehen, dass die Warmluft dort austritt, wo es gewünscht wird.
Einstellung der Luftaustrittdüsen
• Ganz geöffnet: voller Warmluftstrom
- Halb oder nur teilweise geöffnet: verringerter Warmluftstrom
Wenn 5 Luftaustrittdüsen vollständig geöffnet sind, dann tritt an jeder einzelnen Düse weniger Warmluft aus. Werden jedoch nur 3 Luftaustrittdüsen geöffnet, dann strömt aus jeder einzelnen Düse mehr Warmluft.

Bild 97 Luftaustrittdüse
9.2.2 Warmluft-Heizung

▶ Bei Störungen vor erneutem Zündversuch zwei Minuten warten.
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Heizung" öffnen.
■ Drehregler (Bild 98) an der Heizung auf gewünschten Wert einstellen und bis zum Anschlag niederdrücken.
Der Zündautomat erzeugt Zündfunken. Es ist ein klickendes Geräusch zu hören.
- Drehregler gedrückt halten, bis die Flamme brennt. Das Brennen der Flamme kann im Sichtfenster in der Heizungsverkleidung kontrolliert werden.
■ Drehregler weitere 10 Sekunden gedrückt halten, bis die Zündsicherung anspricht.

Der Zündautomat zündet so lange, bis das Gas brennt. Wenn kein Gas vorhanden ist, zündet er weiter, bis die Batterie, aus der er gespeist wird, leer ist. Wenn nicht geheizt wird, den Drehregler der Heizung immer auf "0" stellen, um eine Entladung der Batterie zu verhindern.
▶Wenn das klickende Geräusch während des Zündvorgangs überhaupt nicht gehört wird oder nur in Zeitabständen von mehreren Sekunden: Batterie wechseln.
Ausschalten:
■ Drehregler (Bild 98) an der Heizung auf "0" stellen. Zündautomat wird damit gleichzeitig abgeschaltet.
■ Wenn die Heizung längere Zeit nicht betrieben wird, das Gasabsperrventil "Heizung" und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.

Bild 98 Drehregler an der Warmluft-Heizung
Batteriewechsel am Zündautomat:
■ Sicherstellen, dass die Heizung ausgeschaltet ist.
■ Heizungsverkleidung (Bild 99,2) abnehmen. Dazu die Verkleidung oben nach vorn ziehen, Haltefedern (Bild 99,1) seitlich hochdrücken und Verkleidung nach vorn klappen.
■ Verkleidung (Bild 100,1) seitlich anstellen, damit die Anschlusskabel für das Warmluftgebläse sowie für die Zünd-Kontroll-Lampe nicht ausgesteckt werden müssen.
■ Batteriefachabdeckung (Bild 100,2) nach oben schieben.
■ Alte Batterie entnehmen.
■ Neue Batterie (Bild 100,3) gleichen Typs polrichtig (+/-) einsetzen. Nur temperaturbeständige (+70 °C) und auslaufsichere Mignon-Batterien verwenden.
■ Batteriefachabdeckung nach unten schieben.
■ Rasthebel nach rechts drücken, bis Verriegelung hörbar einrastet.
■ Heizungsverkleidung montieren. Dazu Verkleidung (Bild 101,1) auf die unteren Hal-telaschen (Bild 101,2) stellen.
■ Bedienungsstange von unten in die Griffbuchse einführen und Verkleidung oben einrasten lassen.

▶Vor Beginn jeder Heizsaison neue Batterie einsetzen.
▶Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Trumatic S" entnehmen.

text_image
1 1 2 BUE00214Bild 99 Heizungsverkleidung abnehmen

text_image
HYW07635 1 2 3Bild 100 Heizung geöffnet

Bild 101 Heizungsverkleidung, Haltelaschen
9.2.3 Umluftgebläse
Das Umluftgebläse sorgt in Verbindung mit der Warmluft-Heizung für eine bessere Wärmeverteilung im Caravan.
■Mit dem Schiebeschalter (Bild 102,1) die gewünschte Betriebsart einstellen.
Handregelung (z. B. Ventilation)
Umluftgebläse aus (bei Heizbetrieb Schalterstellung außer Funktion)
A Automatikbetrieb (Heizen)
■Mit dem Drehknopf (Bild 102,2) die gewünschte Leistung des Umluftgebläses einstellen (Handregelung) oder begrenzen (Automatikbetrieb).

text_image
3 2 4 1 5 A 1 2 HYW06570Bild 102 Bedienschalter für Umluftgebläse

▲ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "TRUMA" entnehmen.
9.2.4 Warmwasser-Heizung Alde (Sonderausstattung)

▷Warmwasser-Heizung nie ohne Heizungs-Flüssigkeit betreiben. Hinweise in Kapitel 12 beachten.
▶Keine Löcher in den Fußboden des Wohnraums bohren. Die Warmwasser-Rohre könnten beschädigt werden.
▷Den Raum über und hinter der Warmwasser-Heizung nicht als Stauraum benutzen.

Nach dem ersten Heizbetrieb empfiehlt Bürstner, das Heizsystem zu entlüften und den Glykolgehalt zu prüfen. Hinweise in Kapitel 12 beachten.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Alde Compact" entnehmen und Hinweise zur Wartung in Kapitel 12 beachten.
Die Warmwasser-Heizung ist im Kleiderschrank unten eingebaut.
Die Warmwasser-Heizung hat drei Betriebsarten:
• Warmwasser (Bild 103,7)
• Heizung und Warmwasser (Bild 103,5)
• Heizung (Bild 103,4)
■ Betriebsart mit dem Schiebeschalter (Bild 103,6) einstellen.
Die Warmwasser-Heizung kann mit folgenden Energiequellen betrieben werden:
• Gasbetrieb (Bild 103,3)
• 230-V-Elektrobetrieb (Bild 103,1)
• Gas- und 230-V-Elektrobetrieb
Gasbetrieb
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" öffnen.
■ Schiebeschalter (Bild 103,3) auf Gasbetrieb stellen.
■ Temperaturdrehknopf (Bild 103,8) auf gewünschte Heizstufe stellen.
- Schiebeschalter (Bild 103,6) auf "Heizung" (Bild 103,4) oder auf "Heizung und Warmwasser" (Bild 103,5) stellen.
4 Betriebsart "Heizung"
5 Betriebsart "Heizung und Warmwasser"
6 Schiebeschalter Umwälzpumpe
7 Betriebsart "Warmwasser"
8 Temperaturdrehknopf
Bei einer Störung leuchtet die rote Kontroll-Leuchte (Bild 103,2).
Ausschalten:
■ Schiebeschalter (Bild 103,3 und 6) auf "0" stellen.
- Bei längerer Stillstandszeit das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und das Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" schließen.
230-V-Elektrobetrieb
Einschalten:
■ Schiebeschalter (Bild 103,1) auf gewünschte Leistungsstufe stellen.
- Temperaturdrehknopf (Bild 103,8) auf gewünschte Heizstufe stellen.
■ Schiebeschalter (Bild 103,6) auf "Heizung" (Bild 103,4) oder auf "Heizung und Warmwasser" (Bild 103,5) stellen.
Ausschalten:
■ Schiebeschalter (Bild 103,1 und 6) auf "0" stellen.

text_image
Alde 1 2 3 4 5 6 7 8 HYW06894Bild 103 Bedieneinheit für Warmwasser-Heizung
1 Schiebeschalter 230-V-Elektrobetrieb
2 rote Kontroll-Leuchte "Störung"
3 Schiebeschalter Gasbetrieb
Gas- und 230-V-Elektrobetrieb

▶ Wenn Gas- und 230-V-Elektrobetrieb gewählt wird und das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist, arbeitet die Warmwasser-Heizung zunächst nur im 230-V-Elektrobetrieb. Erst wenn die Heizleistung nicht mehr ausreicht, schaltet sich automatisch der Gasbetrieb hinzu.
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" öffnen.
■ Schiebeschalter (Bild 103,1) auf gewünschte Leistungsstufe stellen.
■ Schiebeschalter (Bild 103,3) auf Gasbetrieb stellen.
■ Temperaturdrehknopf (Bild 103,8) auf gewünschte Heizstufe stellen.
■ Schiebeschalter (Bild 103,6) auf "Heizung" (Bild 103,4) oder auf "Heizung und Warmwasser" (Bild 103,5) stellen.
Bei einer Störung leuchtet die rote Kontroll-Leuchte (Bild 103,2).
Ausschalten:
■ Schiebeschalter (Bild 103,1, 3 und 6) auf "0" stellen.
- Bei längerer Stillstandzeit das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und das Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" schließen.

▷ Weitere Informationen zur Bedienung des Boilers siehe Abschnitt "Boiler".
9.3 Airmix-Komfort-Paket (Sonderausstattung)

▶ Installationsanleitung der separaten Bedienungsanleitung des Air-mix-Komfort-Paketes entnehmen.
Mit dem Airmix-Komfort-Paket kann das Umluft-Gebläse am Fahrzeugboden oder an der Wand montiert werden. Dies garantiert einen besonders leisen Lauf, da keine geräuschübertragende Verbindung zum Einbaukasten der Heizung besteht.
Durch den Airmix wird frische Außenluft in den Caravan geführt. Vorteile der Außenluft sind:
• Kühleffekt im Sommer
• Trockeneffekt im Winter
■ Die Außenluft durch Einstellung am Bedienteil (Bild 104,1) stufenlos mit der bereits erwärmten Innenluft mischen.

Bild 104 Airmix-Komfort-Paket
9.4 Elektro-Zusatzheizung Ultraheat (Sonderausstattung)

▶ Die Elektro-Zusatzheizung arbeitet nur bei Anschluss des Fahrzeugs an eine 230-V-Versorgung.
Die Elektro-Zusatzheizung Ultraheat wird in die Warmluft-Heizung eingebaut. Dadurch ergeben sich drei Heizmöglichkeiten:
• Warmluft-Heizung alleine
• Warmluft-Heizung und Elektroheizung
• Elektroheizung alleine
Mit der Elektro-Zusatzheizung wird eine schnellere Aufheizung des Fahrzeugs erreicht.
Die Elektro-Zusatzheizung hat drei Leistungsstufen:
500 W
1000 W
- 2000 W
Einschalten:
■ Fahrzeug an 230-V-Versorgung anschließen (siehe Kapitel 8).
■ Drehschalter (Bild 105,1) auf die gewünschte Leistungsstufe stellen.
■ Temperaturdrehknopf (Bild 105,3) auf die gewünschte Leistungsstufe stellen.

Wird die Heizung mit Strom und Gas gleichzeitig betrieben, schaltet sich die Elektro-Zusatzheizung vor einer möglichen Überhitzung durch den stärkeren Gasbrenner ab.

text_image
truma Ultraheat 230 V~ 1 2000 5 2 500 3 1000 BUE00402Bild 105 Bedienteil Ultraheat
Ausschalten:
■ Drehschalter (Bild 105,1) auf "Aus" (Bild 105,2) stellen.
9.5 Elektrische Fußbodenerwärmung (Sonderausstattung)

Bei Modellen mit elektrischer Fußbodenerwärmung auf keinen Fall in den Boden Löcher bohren oder Schrauben eindrehen. Gefahr eines Stromschlags oder eines Kurzschlusses durch die Beschädigung eines Heizdrahtes.

▷Den Trafo nicht abdecken. Überhitzungsgefahr!

- Die elektrische Fußbodenerwärmung arbeitet nur, wenn das Fahrzeug an eine 230-V-Versorgung angeschlossen ist. - Die Leistung der elektrischen Fußbodenerwärmung allein reicht nicht aus, um den Wohnraum zu erwärmen.
Der Trafo (Bild 106,1) für die elektrische Fußbodenerwärmung ist je nach Modell in der Sitztruhe oder im Bettkasten eingebaut.
Einschalten:
■ Das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen (siehe Kapitel 8).
■ Den Wippschalter (Bild 107,2) drücken. Die Kontroll-Leuchte im Schalter (Bild 107,1) leuchtet.
Ausschalten:
■ Den Wippschalter (Bild 107,2) drücken. Die Kontroll-Leuchte (Bild 107,1) im Schalter erlischt.
Nach dem Ausschalten bleibt der Fußboden aufgrund der Restwärme noch eine Zeit lang warm.
Überlastungsschutz einschalten:
Wenn der Trafo überlastet wird, spricht der Überlastungsschutz an. Der Stift (Bild 106,2) springt heraus.
■ Den Stift (Bild 106,2) am Überlastungsschutz eindrücken, wenn der Trafo abgekühlt ist.

Bild 106 Trafo für elektrische Fußbodenerwärmung

Bild 107 Schalter für elektrische Fußbodenerwärmung
9.6 Boiler
9.6.1 Boiler Truma (Sonderausstattung)

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
▶ Vor Inbetriebnahme des Boilers Kamin-Kappe vom Abgaskamin abnehmen.
Modellausführung mit Abgaskamin auf der rechten Fahrzeugseite: Wenn das Vorzelt aufgebaut und der Boiler eingeschaltet ist, können sich Abgase des Boilers im Vorzelt sammeln. Erstickungsgefahr! Für ausreichende Belüftung sorgen.
▶ Beim Befüllen des Kraftstofftanks des Zugfahrzeugs, auf Fähren und in der Garage muss der Boiler ausgeschaltet sein. Explosionsgefahr!

▷Boiler abschalten, wenn der Caravan nicht benutzt wird.
▷Boiler nie ohne Wasserinhalt betreiben.
▶ Bevor der Boiler mit 230-V-Versorgung eingeschaltet wird, prüfen, ob er mit Wasser gefüllt ist.
▷Wenn der Boiler bei Frostgefahr außer Betrieb ist, den Boiler entleeren.
▷ Den Boiler nur dann mit maximaler Temperatureinstellung betreiben, wenn viel Warmwasser benötigt wird. Dadurch wird der Boiler vor Verkalkung geschützt.
Der Elektrobetrieb des Boilers ist nur möglich, wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Der Boiler hat drei Betriebsarten:
- Gasbetrieb
• 230-V-Elektrobetrieb - kombinierter Betrieb
Die Betriebsart wird mit den Bedienelementen eingestellt.
Die Regelung der Wassertemperatur im Boiler ist nur bei Gasbetrieb möglich.
Boiler mit Wasser füllen:
■ Ablassventil (Bild 108,1) für den Boiler schließen. Zum Schließen den Kipphebel waagrecht stellen.
■ Alle Wasserhähne öffnen und auf "Warm" stellen. Die Wasserpumpe pumpt Wasser zum Boiler.
■ Wasserhähne geöffnet lassen, bis Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Boiler ist mit Wasser gefüllt.
■ Wasserhähne wieder schließen.

Bild 108 Warmwasserversorgung
Gasbetrieb
Einschalten:
■ Kamin-Kappe abnehmen.
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Boiler" öffnen.
■ Boiler am Drehschalter (Bild 109,3) durch Drehen auf "A(Bild 109,5) einschalten. Die grüne Kontroll-Leuchte "Betrieb" beleuchtet den Drehknopf (Bild 109,1). Die rote Kontroll-Leuchte (Bild 109,2) leuchtet auf, wenn eine Störung vorliegt (siehe Kapitel 14).
■ Gewünschte Wassertemperatur am Drehknopf (Bild 109,1) einstellen.
Ausschalten:
■ Drehschalter (Bild 109,3) auf O'(Bild 109,4) drehen.
■ Gasabsperrventil "Boiler" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
■ Kamin-Kappe auf Abgaskamin setzen.
Die rote Kontroll-Leuchte (Bild 109,2) leuchtet auf, wenn eine Störung vorliegt (siehe Kapitel 14).
230-V-Elektrobetrieb
Einschalten:
■ Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen und 230-V-Sicherungsautomat einschalten.
■ Den Kippschalter (Bild 110,1) einschalten. Die Kontroll-Leuchte im Schalter leuchtet. Das Wasser im Boiler wird auf ca. 65 °C aufgeheizt.
Ausschalten:
■ Den Kippschalter (Bild 110,1) auf "O" stellen. Die Kontroll-Leuchte im Schalter erlischt.
Kombinierter Betrieb
Um das Wasser im Boiler schneller zu erhitzen, gleichzeitig den Gasbetrieb und den 230-V-Elektro-betrieb einschalten.

text_image
truma Boiler 1 2 3 4 5 HYW07648 Bild 109 Bedienschalter für Truma Boiler (Gasbetrieb)
text_image
truma Boiler EL 230 V~ HYW07335Bild 110 Bedienschalter für Truma Boiler (230-V-Elektrobetrieb)
Boiler entleeren:
■ Boiler ausschalten. Drehknopf (Bild 109,1) auf Linksanschlag stellen bzw. den Kippschalter (Bild 110,1) ausschalten.
■ Alle Wasserhähne öffnen und auf "Warm" stellen.
■ Ablassventil Boiler (Bild 108,1) öffnen. Dazu den Kipphebel am Ablassventil Boiler senkrecht stellen.
■ Prüfen, ob das Wasser aus dem Boiler vollständig abgelaufen ist (ca. 12,5 Liter).

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Boiler" bzw. Kapitel 10.4 entnehmen.
9.6.2 Boiler Alde (Sonderausstattung)

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
▶ Beim Befüllen des Kraftstofftanks des Zugfahrzeugs, auf Fähren und in der Garage muss der Boiler ausgeschaltet sein. Explosionsgefahr!

▷Boiler nie ohne Wasserinhalt betreiben.
Der Boiler entleert sich bei Frostgefahr nicht automatisch. Ist der Boiler außer Betrieb, muss er bei Frostgefahr entleert werden.
▷ Den Boiler vor Verkalkung schützen, indem er nur dann mit maximaler Temperatureinstellung betrieben wird, wenn viel Warmwasser benötigt wird.
Der Boiler ist in die Warmwasser-Heizung integriert. Der Boiler heizt in 30 Minuten ca. 12 Liter Wasser auf 40 °C auf.
Der Boiler hat drei Betriebsarten:
• Warmwasser (Bild 111,7)
• Heizung und Warmwasser (Bild 111,5)
• Heizung (Bild 111,4)
■ Betriebsart mit dem Schiebeschalter (Bild 111,6) einstellen.
Der Boiler kann mit folgenden Energiequellen betrieben werden:
• Gasbetrieb (Bild 111,3)
• 230-V-Elektrobetrieb (Bild 111,1)
• Gas- und 230-V-Elektrobetrieb

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Alde 1 2 3 4 5 6 7 8 HYW06894Bild 111 Bedieneinheit für Boiler
1 Schiebeschalter 230-V-Elektrobetrieb
2 rote Kontroll-Leuchte "Störung"
3 Schiebeschalter Gasbetrieb
4 Betriebsart "Heizung"
5 Betriebsart "Heizung und Warmwasser"
6 Schiebeschalter Umwälzpumpe
7 Betriebsart "Warmwasser"
8 Temperaturdrehknopf
Boiler mit Wasser füllen:
■ Ablassventil schließen. Dazu Kipphebel (Bild 112,1) waagrecht stellen.
■ Alle Wasserhähne öffnen und auf "Warm" stellen. Die Wasserpumpe pumpt Wasser zum Boiler.
■ Wasserhähne geöffnet lassen, bis Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Boiler ist mit Wasser gefüllt.
■ Wasserhähne wieder schließen.

Bild 112 Ablassventil
Gasbetrieb
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" öffnen.
■ Schiebeschalter (Bild 111,3) auf Gasbetrieb stellen.
■ Schiebeschalter (Bild 111,6) auf "Warmwasser" (Bild 111,7) oder auf "Heizung und Warmwasser" (Bild 111,5) stellen.
Bei einer Störung leuchtet die rote Kontroll-Leuchte (Bild 111,2).
Ausschalten:
■ Schiebeschalter (Bild 111,3 und 6) auf "0" stellen.
- Bei längerer Stillstandszeit das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und das Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" schließen.
230-V-Elektrobetrieb
Einschalten:
■ Schiebeschalter (Bild 111,1) auf Elektrobetrieb stellen.
- Schiebeschalter (Bild 111,6) auf "Warmwasser" (Bild 111,7) oder auf "Heizung und Warmwasser" (Bild 111,5) stellen.
Ausschalten:
■ Schiebeschalter (Bild 111,1 und 6) auf "0" stellen.
Gas- und 230-V-Elektrobetrieb
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" öffnen.
■ Schiebeschalter (Bild 111,1) auf Elektrobetrieb stellen.
■ Schiebeschalter (Bild 111,3) auf Gasbetrieb stellen.
- Schiebeschalter (Bild 111,6) auf "Warmwasser" (Bild 111,7) oder auf "Heizung und Warmwasser" (Bild 111,5) stellen.
■ Bei einer Störung leuchtet die rote Kontroll-Leuchte (Bild 111,2).
Ausschalten:
■ Schiebeschalter (Bild 111,1, 3 und 6) auf "0" stellen.
- Bei längerer Stillstandszeit das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und das Gasabsperrventil "Heizung/Boiler" schließen.
Boiler entleeren:
■ Boiler ausschalten.
■ Alle Wasserhähne öffnen und auf "Warm" stellen.
- Ablassventil (Bild 112) öffnen. Dazu Kipphebel (Bild 112,1) senkrecht stellen. Der Boiler wird über das Ablassventil nach außen entleert.
■ Prüfen, ob das Wasser aus dem Boiler vollständig abläuft (ca. 12,5 Liter).

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Alde Compact" bzw. Kapitel 10.4 entnehmen.
9.6.3 Truma Therme

▷Die Therme abschalten, wenn der Caravan nicht benutzt wird.
▶Die Therme nie ohne Wasserinhalt betreiben.
▶ Die Therme mit Wasser befüllen, bevor sie im 230-V-Betrieb eingeschaltet wird.
▶Die Therme bei Frostgefahr entleeren, wenn die Therme nicht in Betrieb ist.
In der Kaltwasserleitung zwischen Therme und Wasserpumpe kein Rückschlagventil einbauen.
Bei Anschluss an eine zentrale Wasserversorgung oder bei stärkeren Pumpen einen Druckminderer einsetzen. Es dürfen nur Drücke bis 1,2 bar in der Therme auftreten. Zusätzlich ein Sicherheits-/Ablassventil in die Kaltwasserzuleitung einsetzen.
Bürstner empfiehlt, das Wasser aus der Therme nicht als Trinkwasser zu verwenden.

Die Therme kann wahlweise mit der 230-V-Versorgung (elektrische Betriebsart), mit der Warmluft des Heizungssystems oder mit beiden Energiearten betrieben werden. Die Therme heizt ca. 5 l Wasser auf ca. 55 °C auf.
Mit dem Schalter (Bild 113,1) wird die elektrische Betriebsart eingeschaltet. Die Kontroll-Leuchte im Schalter muss leuchten.
Bei Warmluft-Betrieb wird durch die Heizung und die Umluft das Wasser in der Therme erwärmt.

text_image
Truma Therme 230 V~ O 1 BUE00399Bild 113 Bedienschalter für Therme
Therme mit Wasser füllen:
■ Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen und 230-V-Sicherungsautomat einschalten.
■ Schalter (Bild 113,1) ausschalten. Kontroll-Leuchte leuchtet nicht.
■ Die Ablasshähne an der Kappe (Bild 114,1) im Uhrzeigersinn zudrehen.
■ Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Wasserpumpe pumpt Wasser zur Therme.
■ Wasserhähne geöffnet lassen, bis Wasser blasenfrei fließt. Therme ist mit Wasser gefüllt.
■ Wasserhähne wieder schließen.

Bild 114 Ablasshähne
Elektrischer Betrieb:
■ Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen und 230-V-Sicherungsautomat einschalten.
■ Schalter (Bild 113,1) einschalten. Kontroll-Leuchte im Schalter leuchtet. Das Wasser in der Therme wird auf 55 °C aufgeheizt.
Therme entleeren:
■ Die 230-V-Versorgung am Leitungsschutzschalter im Netzgerät (Bild 93,1) ausschalten.
■ Alle Wasserhähne öffnen.
■ Ablasshähne öffnen. Dazu an der Kappe (Bild 114,1) entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Prüfen, ob die Therme vollständig entleert ist.

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Therme" entnehmen.
9.7 Kochstelle

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
▶ Vor Inbetriebnahme der Kochstelle für eine ausreichende Belüftung sorgen. Fenster oder Dachhaube öffnen.
▶ Gaskocher und Gasbackofen nicht zum Heizen verwenden.
Für den Umgang mit heißen Töpfen, Pfannen und ähnlichen Gegenständen Kochhandschuhe oder Topflappen benutzen. Verletzungsgefahr!
9.7.1 Gaskocher

▶ Während des Einschaltens und wenn der Gaskocher in Betrieb ist, dürfen keine brennbaren Gegenstände in der Nähe des Gaskochers sein.
Der Zündvorgang muss von oben her sichtbar sein und darf nicht durch aufgestellte Kochtopfe verdeckt werden.
Das Flammschutzblech bei Benutzung des Gaskochers immer aufstellen.
▶ Die Gaskocher-Abdeckung wird durch Federkraft zugezogen. Beim Schließen besteht Verletzungsgefahr.

▶Die gläserne Gaskocher-Abdeckung nicht als Kochfeld benutzen.
▶ Die Gaskocher-Abdeckung nicht schließen, während der Gaskocher in Betrieb ist.
▶Die Gaskocher-Abdeckung nicht durch Druck belasten, wenn sie geschlossen ist.
▷Keine heißen Kochtöpfe auf die Gaskocher-Abdeckung stellen.
▶Die Gaskocher-Abdeckung nach dem Kochen noch so lange offen halten, wie die Brenner Hitze abgeben. Die Glasplatte könnte sonst zerspringen.

▶Nur Töpfe und Pfannen benutzen, deren Durchmesser für den Brennerrost des Gaskochers geeignet ist.
Der Küchenblock des Caravans ist mit einem 3-Flammen-Gaskocher ausgestattet.
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kochstelle" öffnen.
■ Gaskocher-Abdeckung (Bild 115,1) öffnen.
■ Drehregler (Bild 115,2 bzw. Bild 116,1) der gewünschten Brennstelle auf Zündposition (große Flamme) drehen.
■ Drehregler drücken und gedrückt halten, bis Gas zum Brenner strömt.
■ Brenner mit Gasanzünder, Streichholz oder Feuerzeug anzünden.
■ Wenn die Flamme brennt, den Drehregler noch 10 bis 15 Sekunden gedrückt halten.
■ Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung (große bzw. kleine Flamme) drehen.
■ Falls das Anzünden erfolglos ist, den Vorgang von Anfang an wiederholen.
Ausschalten:
■ Drehregler auf 0-Stellung drehen. Die Flamme erlischt.
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kochstelle" schließen.

▷Wenn die Flamme erlischt, sperrt das Zündsicherungsventil selbsttätig die Gaszufuhr.
▶Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Gas-Einbaukocher" entnehmen.

Bild 115 Bedienelemente für Gaskocher (Variante 1)

Bild 116 Bedienelemente für Gaskocher (Variante 2)
9.7.2 Gasbackofen (Sonderausstattung)

▶ Lüftungsöffnungen immer offen halten.
▶ Beim Zündvorgang dürfen keine brennbaren Gegenstände in der Nähe des Gasbackofens sein.
▶ Die Backofenklappe muss während des Zündvorgangs geöffnet bleiben.
▶ Wenn das Anzünden nicht erfolgt ist, den Vorgang von Anfang an wiederholen. Im Bedarfsfall prüfen, ob Gas und/oder Strom im Gasbackofen fehlen.
▶ Sollte der Gasbackofen dennoch nicht funktionieren, das Gasabsperrventil schließen und den Bürstner-Handelspartner benachrichtigen.
▶ Falls die Brennerflamme versehentlich gelöscht wird, Drehregler auf "OFF" drehen und Brenner mindestens 1 Minute lang ausgeschaltet lassen. Erst dann erneut zünden.

▶Vor der ersten Inbetriebnahme den Gasbackofen 30 Minuten bei Höchsttemperatur ohne Inhalt betreiben.
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kochstelle" öffnen.
■ Backofentür ganz öffnen.
■ Drehregler (Bild 117,1) leicht drücken und auf Backen

Anzünden von Hand:
■ Drehregler (Bild 117,1) drücken und gedrückt halten.
■ Bei Backbetrieb unteren, bei Grillbetrieb oberen Brenner mit Gasanzünder, Streichholz oder Feuerzeug anzünden.
■ Wenn die Flamme brennt, den Drehregler noch 10 bis 15 Sekunden gedrückt halten.
■ Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung drehen.
Automatische Zündung:
■ Drehregler (Bild 117,1) drücken und 5 bis 10 Sekunden lang gedrückt halten.
■ Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung drehen.

Anzünden von Geräten mit Thermostat:

Die Zündstellung wird durch Drehen des Drehreglers auf eine Position zwischen 1 und 6 erreicht.
■ Backofentür ganz öffnen.
■ Drehregler leicht drücken, auf Zündstellung drehen und 5 bis 10 Sekunden lang gedrückt halten.
■ Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung drehen.
Bei Backöfen mit Thermostat entsprechen die verschiedenen Einstellungen des Drehknopfes den folgenden Temperaturen in °C des Backofens:
| P | o | s | . | 1 | 2 | 3 |
| Temperatur 1 | 30 160 180 20 | 0 220 240 |
Bedienung des Grills:
■ Die Hitzeschutzplatte (Bild 118,1) herausziehen.
■ Den Grillbrenner (oberer Brenner) anzünden.
■ Die Backofentür halb offen lassen.
Ausschalten:
■ Drehregler (Bild 117,1) auf "OFF" drehen. Die Flamme erlischt.
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kochstelle" schließen.

▶Wenn die Flamme erlischt, sperrt das Zündsicherungsventil selbsttätig die Gaszufuhr.
▶Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Gasbackofen" entnehmen.

Bild 118 Hitzeschutzplatte
9.7.3 Mikrowellengerät (Sonderausstattung)

▶ Nur Fachpersonal darf das Mikrowellengerät reparieren. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
▶ Nie die Schutzvorrichtung gegen das Austreten von Mikrowellenenergie entfernen.
Das Mikrowellengerät nur betreiben, wenn es ordnungsgemäß eingebaut ist.
Das Mikrowellengerät nur in Betrieb nehmen, wenn die Türdichtung nicht beschädigt ist.
Das Mikrowellengerät nicht unbeaufsichtigt lassen, während es arbeitet.
▶ Bei Rauchbildung das Mikrowellengerät geschlossen halten, ausschalten und Stromversorgung unterbrechen.

Das Mikrowellengerät nur mit eingesetztem Drehteller und Drehkreuz betreiben.
▷Nur mikrowellengeeignetes Geschirr benutzen.
Das Mikrowellengerät arbeitet nur bei korrekter 230-V-Versorgung. Bei Spannungsschwankungen oder Spannungen unter 230 V schaltet sich das Mikrowellengerät komplett aus. Deshalb beim Betrieb des Mikrowellengerätes keine anderen 230-V-Verbraucher einschalten. Vorwiegend in südlichen Ländern wird die Netzspannung zwar mit 230 V angegeben, aber selten auch erreicht. Dadurch kann es vorkommen, dass das Mikrowellengerät in solchen Ländern nicht betrieben werden kann.
Einschalten:
■ Taste (Bild 119,3) zum Öffnen der Tür drücken und Lebensmittel in den Garraum stellen.
- Tür schließen. Beim Einrasten ist ein klickendes Geräusch hörbar.
■ Am Drehregler (Bild 119,1) Leistung wählen.
■ Am Drehregler (Bild 119,2) Garzeit wählen. Der Garvorgang beginnt.
Ausschalten:
Das Ende des Garvorgangs wird durch einen Signalton angezeigt. Das Mikrowellengerät schaltet selbstständig ab.
■ Taste (Bild 119,3) zum Öffnen der Tür drücken und Lebensmittel entnehmen.

▶Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Mikrowellengerät" entnehmen.

text_image
Wati 90 Defrost 300 Max 600 Min 0 2 3 4 5 6 7 10 9 8 7 6 50 40 30 20 1 BUE00539Bild 119 Bedienelemente für Mikrowellengerät
9.7.4 Dunstabzug (teilweise Sonderausstattung)
Die Kochstelle ist mit einem Dunstabzug ausgestattet. Das eingebaute leistungsstarke Gebläse fördert den Kochdunst direkt nach außen. Zum Einschalten des Dunstabzugs den rechten Kippschalter (Bild 120,2) drücken.
Mit dem linken Kippschalter (Bild 120,1) lassen sich die beiden Leuchten im Dunstabzug einschalten.
9.8 Kühlschrank
Während der Fahrt den Kühlschrank nur über das 12-V-Bordnetz betreiben. Bei Umgebungstemperaturen über +40 °C erreicht der Kühlschrank keine volle Kühlleistung mehr. Wenn hohe Außentemperaturen herrschen, ist die volle Kühlleistung des Kühlaggregats nur durch ausreichende Belüftung gewährleistet. Um eine bessere Belüftung zu erreichen, lassen sich die Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.
9.8.1 Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen
■ Schraube (Bild 121,1) mit Hilfe einer Münze eine viertel Umdrehung drehen.
■ Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.

Bild 121 Kühlschrank-Lüftungsgitter
9.8.2 Betriebsarten RM 7290 und RM 7400
Volumen
Modell RM 7290: 86 | bzw. 93 | (gewölbte Tür)
Modell RM 7400: 104 l (gewölbte Tür)
Der Kühlschrank hat 2 Betriebsarten:
- Gasbetrieb
• elektrischer Betrieb (230 V Wechselspannung oder 12 V Gleichspannung)
Die Betriebsart wird mit den Bedienelementen an der Kühlschrankblende eingestellt.
Eine stufenlose Regelung der Kühlleistung ist nur bei Gasbetrieb oder 230-V-Betrieb möglich, jedoch nicht bei 12-V-Betrieb.

▷Nur eine Energiequelle einschalten.
Gasbetrieb

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Der Gasbetrieb des Kühlschranks mit Autogas ist nicht zulässig.
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühlschrank" öffnen.
■ Energie-Wahlschalter (Bild 122,1) auf "GAS" stellen.
■ Drehregler (Bild 122,2) drücken und eingedrückt halten. Die Gaszufuhr ist geöffnet.
■ Zündschalter (Bild 122,3) so oft drücken, bis im Schauglas (unten links im Kühlschrank) die Flamme sichtbar ist.
■ Drehregler (Bild 122,2) noch 10 bis 15 Sekunden gedrückt halten, dann loslassen.
■ Kühltemperatur mit dem Drehregler einstellen.
Ausschalten:
■ Energie-Wahlschalter (Bild 122,1) auf "O" stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
■ Gasabsperrventil "Kühlschrank" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.

Bild 122 Bedienelemente für den Kühlschrank
1 Energie-Wahlschalter
2 D re h r e g l e r
3 Zündschalter
Elektrischer Betrieb
Der Kühlschrank kann mit folgenden Spannungen betrieben werden:
• 230 V Wechselspannung
• 12 V Gleichspannung

Das Gasabsperrventil "Kühlschrank" schließen, wenn der Kühlschrank elektrisch betrieben wird.
230-V-Betrieb:
■ Energie-Wahlschalter (Bild 122,1) auf "230 V" stellen. Die Betriebsanzeige leuchtet grün.
■ Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 122,2) einstellen.
■ Zum Ausschalten Energie-Wahlschalter auf "O" stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
12-V-Betrieb:
■ Energie-Wahlschalter (Bild 122,1) auf "12 V" stellen. Die Betriebsanzeige leuchtet grün.
■ Zum Ausschalten Energie-Wahlschalter auf "O" stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
Im 12-V-Betrieb wird der Kühlschrank von der Starterbatterie des Zugfahrzeugs (über den dreizehnpoligen Stecker) mit Spannung versorgt. Bei längeren Fahrpausen auf Gasbetrieb umstellen.
Der Thermostat ist im 12-V-Betrieb nicht wirksam.

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Kühlschrank" entnehmen.
9.8.3 Betriebsarten RM 7651
Volumen
Modell RM 7651: 150 l (gewölbte Tür)
Der Kühlschrank hat 2 Betriebsarten:
- Gasbetrieb
- elektrischer Betrieb (230 V Wechselspannung oder 12 V Gleichspannung)
Die Betriebsart wird mit den Bedienelementen an der Kühlschrankblende eingestellt.

▷Nur eine Energiequelle einschalten.
▶ Wenn die Rahmenheizung eingeschaltet ist, verbraucht sie ständig Strom. Deshalb die Rahmenheizung ausschalten, wenn der Fahrzeugmotor nicht läuft und das Fahrzeug nicht an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Bei hohen Außentemperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit kann es zur Wassertropfenbildung am Metallrahmen des Frosterfachs kommen. Deshalb ist der Kühlschrank mit einer Rahmenheizung für das Frosterfach ausgestattet. Bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit die Rahmenheizung über die Taste (Bild 123,1) einschalten. So lässt sich Korrosion vermeiden. Wenn die Rahmenheizung eingeschaltet ist, leuchtet die Kontroll-Leuchte (Bild 123,2).
Gasbetrieb

Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
Der Betrieb des Kühlschranks mit Autogas ist nicht zulässig.
Einschalten:
■ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühlschrank" öffnen.
■ Energie-Wahlschalter (Bild 123,3) auf "GAS" stellen.
■ Drehregler (Bild 123,7) auf maximale Leistung stellen. Die Gaszufuhr ist geöffnet. Der Zündvorgang erfolgt automatisch. Ein tickendes Geräusch ist hörbar, bis der Zündvorgang erfolgreich abgeschlossen ist. Die Betriebsanzeige "GAS" (Bild 123,5) leuchtet gelb.
■ Kühltemperatur mit dem Drehregler einstellen.
Ausschalten:
■ Energie-Wahlschalter (Bild 123,3) auf "O" stellen. Das Gerät ist abgeschaltet.
■ Gasabsperrventil "Kühlschrank" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.

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1 2 3 4 5 6 7 Dometic HYW07459Bild 123 Bedienelemente für den Kühlschrank
1 Taste Rahmenheizung
2 Kontroll-Leuchte Rahmenheizung
3 Energie-Wahlschalter
4 Betriebsanzeige "230 V"
5 Betriebsanzeige "GAS"
6 Betriebsanzeige "12 V"
7 Drehregler Temperatureinstellung
Elektrischer Betrieb
Der Kühlschrank kann mit folgenden Spannungen betrieben werden:
• 230 V Wechselspannung
• 12 V Gleichspannung

Das Gasabsperrventil "Kühlschrank" schließen, wenn der Kühlschrank elektrisch betrieben wird.
230-V-Betrieb:
■ Energie-Wahlschalter (Bild 123,3) auf "230 V" stellen. Die Betriebsanzeige "230 V" (Bild 123,4) leuchtet grün.
■ Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 123,7) einstellen.
■ Zum Ausschalten Energie-Wahlschalter auf "O" stellen. Das Gerät ist abgeschaltet.
12-V-Betrieb:
■ Energie-Wahlschalter (Bild 123,3) auf "12 V" stellen. Die Betriebsanzeige "12 V" (Bild 123,6) leuchtet grün.
■ Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 123,7) einstellen.
■ Zum Ausschalten Energie-Wahlschalter auf "O" stellen. Das Gerät ist abgeschaltet.
Die Starterbatterie versorgt den Kühlschrank nur dann mit 12 V, wenn der Fahrzeugmotor läuft.
Wenn der Fahrzeugmotor ausgeschaltet ist, wird der Kühlschrank von der Spannungsversorgung im Wohnbereich elektrisch getrennt. Ein 12-V-Betrieb des Kühlschranks ist deshalb nur bei laufen- dem Fahrzeugmotor möglich. Bei längeren Fahrpausen auf Gasbetrieb umstellen.

▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Kühlschrank" entnehmen.
9.8.4 Kühlschranktür-Verriegelung RM 7290 und RM 7400

Während der Fahrt muss die Kühlschranktür immer geschlossen und verriegelt sein.
Kühlschranktür öffnen und schließen
Die Kühlschranktür lässt sich in zwei Stellungen arretieren:
- geschlossene Kühlschranktür während der Fahrt und wenn der Kühlschrank benutzt wird
- leicht geöffnete Kühlschranktür als Lüftungsstellung, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist
Öffnen:
■ Verriegelung (Bild 124,1) nach links "O" schieben.
■ Kühlschranktür an der Griffmulde öffnen.
Schließen:
■ Kühlschranktür ganz schließen.
■ Verriegelung (Bild 124,1) ganz nach rechts "●" schieben.

Bild 124 Verriegelung der Kühlschranktür (RM 7290 und RM 7400)
Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren:

Um der Bildung von Schimmelpilz vorzubeugen, die Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist.
■ Kühlschranktür leicht öffnen.
■ Verriegelung ganz nach rechts schieben. Die Kühlschranktür ist mit Hilfe der Türarretierung (Bild 125,1) fixiert. Die Kühlschranktür bleibt damit leicht geöffnet (Bild 125).

Bild 125 Kühlschranktür in Lüftungsstellung (RM 7290 und RM 7400)
9.8.5 Kühlschranktür-Verriegelung RM 7651

Während der Fahrt muss die Kühlschranktür/das Frosterfach immer geschlossen und verriegelt sein.

Die Kühlschranktür und die Frosterfachtür haben gleichartige Verriegelungen. Die beschriebene Bedienung gilt für die Frosterfachtür in gleicher Weise.
Kühlschranktür öffnen und schließen
Die Kühlschranktür lässt sich in zwei Stellungen arretieren:
- geschlossene Kühlschranktür während der Fahrt und wenn der Kühlschrank benutzt wird
- leicht geöffnete Kühlschranktür als Lüftungsstellung, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist
Öffnen:
■ Verriegelung (Bild 126,2) zur Seite schieben, so dass der Ring "○(Bild 126,1) sichtbar ist.
■ Kühlschranktür an der Griffmulde öffnen.
Schließen:
■ Kühlschranktür ganz schließen.
■ Verriegelung (Bild 126,2) zur Seite schieben, so dass der volle Punkt "●" (Bild 126,3) sichtbar ist.

Bild 126 Verriegelung der Kühlschranktür/des Frosterfachs (RM 7651)
Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren:

Um der Bildung von Schimmelpilz vorzubeugen, die Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist.
■ Kühlschranktür leicht öffnen.
■ Verriegelung ganz nach rechts schieben. Die Kühlschranktür ist mit Hilfe der Türarretierung (Bild 127,1) fixiert. Die Kühlschranktür bleibt damit leicht geöffnet (Bild 127).

Bild 127 Kühlschranktür/Frosterfachtür in Lüftungsstellung (RM 7651)
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den sanitären Einrichtungen des Caravans.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• den Wassertank
• die komplette Wasseranlage
• den Abwassertank
• den Toilettenraum
• die Toilette
10.1 Wasserversorgung, Allgemeines

▷Wassertank nur mit Frischwasser befüllen.
▶ Wenn das Fahrzeug bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Alle Ablassventile und Ablasshähne geöffnet lassen.
Die Wasserpumpe läuft ohne Wasser heiß und kann beschädigt werden. Wasserpumpe nie betreiben, wenn der Wassertank leer ist.
▷Den Wassertank vor jeder Benutzung gut reinigen.
Der Caravan ist mit einem eingebauten Wassertank ausgestattet. Eine elektrische Wasserpumpe pumpt das Wasser an die einzelnen Wasserentnahmestellen. Durch Öffnen eines Wasserhahns schaltet sich die Wasserpumpe automatisch ein und pumpt Wasser zur Entnahmestelle.
Das verschmutzte Wasser kann aufgefangen werden:
• in einem Kanister
• in einem fahrbaren Abwassertank
- in einem eingebauten Abwassertank

▶ Bevor die Wasserarmaturen benutzt werden, müssen die 230-V-Versorgung angeschlossen und der 230-V-Sicherungsautomat eingeschaltet oder der Caravan mit dem Zugfahrzeug elektrisch verbunden sein. Die Wasserpumpe arbeitet sonst nicht.
Bei Neubefüllung des Wassertanks kann sich am Pumpenboden eine Luftblase bilden. Diese verhindert ein Ansaugen des Wassers. Die Wasserpumpe kräftig im Wasser auf und ab schütteln.
Stehendes Wasser im Wassertank oder in Wasserleitungen wird nach kurzer Zeit ungenießbar. Deshalb vor jeder Benutzung des Fahrzeugs die Wasserleitungen und den Wassertank mit mehreren Litern Frischwasser gut durchspülen. Dazu alle Wasserhähne öffnen. Nach jeder Benutzung des Fahrzeugs den Wassertank und die Wasserleitungen vollständig entleeren.
10.2 Wassertank
10.2.1 Wassertank 22 l mit Außenklappe (Sonderausstattung)
Der Wassertank ist fahrbar bzw. tragbar.
Bei Transport den Wassertank mit dem Verschlussdeckel (Bild 128,1) verschließen.
Wassertank mit Frischwasser befüllen:
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Serviceklappe (Bild 128,3) öffnen (siehe Kapitel 6).
■ Wasserpumpe aus dem Wassertank ziehen.
■ Wassertank (Bild 128,2) herausziehen.
■ Wassertank mit Frischwasser befüllen.
Wasser entnehmen:
■ Wasserhähne "kalt" oder "warm" aufdrehen.
Wassertank entleeren:
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Serviceklappe (Bild 128,3) öffnen (siehe Kapitel 6).
■ Wasserpumpe aus dem Wassertank ziehen.
■ Wassertank (Bild 128,2) herausziehen und entleeren.

Bild 128 Wassertank 22 I
10.2.2 Wassertank 40 l
Der Frischwasser-Einfüllstutzen ist je nach Modellausführung auf der linken oder rechten Seite des Caravans angebracht.
Der Frischwasser-Einfüllstützen ist durch den Schriftzug "WASSER" (Bild 129,1) gekennzeichnet. Der Verschlussdeckel wird mit dem Schlüssel für die Außenklappenschlösser geöffnet und verschlossen.
Der Wassertank ist in der Sitzgruppe eingebaut.
Wassertank mit Frischwasser befüllen:
■ Verschlussdeckel (Bild 129,2) am Frischwasser-Einfüllstutzen abnehmen (siehe Kapitel 6).
■ Wassertank mit Frischwasser befüllen.
Wasser entnehmen:
■ Wasserhähne "kalt" oder "warm" aufdrehen.
Wassertank entleeren:
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Verschlussdeckel (Bild 130,1) des Wassertanks entgegen dem Uhrzeigersinn drehen und abnehmen.
■ Im Tankboden den Verschluss-Stopfen (Bild 131,1) herausziehen.
■ Wasser auslaufen lassen.
■ Verschluss-Stopfen einsetzen.
■ Verschlussdeckel des Wassertanks einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.

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1 2 GASSER HYW02412Bild 129 Frischwasser-Einfüllstutzen

Bild 131 Verschluss-Stopfen
Sanitäre Einrichtung
10.3 Wasseranlage befüllen
Beim Befüllen des Wassertanks die technisch zulässige Gesamtmasse des Caravans beachten.
▷Wasserpumpe nie ohne Wasser betreiben.
■ Caravan waagrecht stellen.
■ Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen und Leitungsschutzschalter im Netzgerät einschalten.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Den Kipphebel des Ablassventils für den Boiler (Bild 132,1) waagrecht stellen oder die Kappen an den Ablasshähnen für die Therme (Bild 133,1) im Uhrzeigersinn zudrehen.
■ Auf dem Wassertank den Verschlussdeckel (Bild 130,1) öffnen.
■ Ablassöffnung im Wassertank mit Verschluss-Stopfen (Bild 131,1) schließen.
■ Wassertank mit Verschlussdeckel wieder fest verschließen.
■ Wassertank mit Frischwasser befüllen. Zum Befüllen einen Wasserschlauch, einen Wasserkanister mit Trichter o. Ä. verwenden.
■ Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Wasserpumpe wird eingeschaltet.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass der Boiler bzw. die Therme ebenfalls mit Wasser gefüllt ist.
■ Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und geöffnet lassen. Die Kaltwasserleitungen werden mit Wasser befüllt.
■ Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt.
■ Alle Wasserhähne schließen.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen verschließen.
■ Am Wassertank kontrollieren, ob der Verschlussdeckel dicht ist.
Bild 132 Ablassventil Boiler
Bild 133 Ablasshähne Therme
10.4 Wasseranlage entleeren

▶ Wenn das Fahrzeug bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren. Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Alle Ablassventile und Ablasshähne geöffnet lassen. So werden Frostschäden an den Einbaugeräten und am Fahrzeug vermieden.

▷Umwelthinweis in diesem Kapitel beachten.
Wie folgt vorgehen, um die Wasseranlage ausreichend zu entleeren und zu belüften. Frostschäden werden so vermieden:
■ Caravan waagrecht abstellen.
■ Die 230-V-Versorgung am Leitungsschutzschalter im Netzgerät ausschalten.
■ Den Kipphebel des Ablassventils für den Boiler (Bild 132,1) senkrecht stellen oder die Kappen an den Ablasshähnen für die Therme (Bild 133,1) entgegen dem Uhrzeigersinn aufdrehen.
■ Verschlussdeckel von der Reinigungsöffnung des Wassertanks abnehmen.
■ Verschluss-Stopfen am Wassertank herausziehen.
- Wasserhähne in Küche und Duschraum (Toilettenraum) genau auf Mittelstellung (Warm – Kalt) stellen und öffnen.
■ Handbrause nach oben in Duschstellung hängen.
■ Verschlussdeckel des Wassertanks abnehmen. Wasserpumpe nach oben halten, bis die Wasserleitungen vollständig entleert sind.
■ Prüfen, ob der Wassertank vollständig entleert ist.
■ Das in den Wasserleitungen verbliebene Wasser herausblasen (max. 0,5 bar).
■ Den Abwassertank (Sonderausstattung) entleeren. Umwelthinweis in diesem Kapitel beachten.
■ Thetford-Kassette entleeren. Umwelthinweis in diesem Kapitel beachten.
■ Ggf. den Wassertank der Klimaanlage Oxycom entleeren.
■ Nach der Entleerung alle Wasserhähne in Mittelstellung offen lassen.
■ Alle Ablassventile und Ablasshähne geöffnet lassen.
10.5 Abwassertank

▶ Vor Fahrtbeginn den Abwassertank entleeren.

▷Bei Frostgefahr den Abwassertank entleeren.
▷Niemals kochendes Wasser direkt in den Beckenabfluss leiten. Kochendes Wasser kann zu Verformungen und Undichtigkeiten im Abwasser-Rohrsystem führen.

▷ Den Abwassertank nur an Entsorgungsstationen, auf Campingplätzen oder in speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsmöglichkeiten entleeren.
10.5.1 Abwassertank, integriert (Sonderausstattung)
Der Abwassertank befindet sich unter dem Caravan und ist fest montiert. Der Abwassertank sammelt das Abwasser. Das Fassungsvermögen beträgt 18 Liter.
■ Den Abwassertank durch Öffnen des Ablasshahns an einer dafür vorgesehenen Entsorgungsstelle entleeren.
10.5.2 Abwassertank, fahrbar (Sonderausstattung)
Entleeren:
- Öffnung des Abwassertanks (Bild 135,1) mit dem Deckel (Bild 135,3) schließen.
■ Den Abwassertank am Griff (Bild 135,2) herausziehen.
■ Tragegriff (Bild 135,4) nach oben klappen und Abwassertank aufstellen.
■ Den Abwassertank an einer dafür vorgesehenen Entsorgungsstelle entleeren.

Bild 134 Abwassertank, integriert

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1 2 3 4 HYW06479Bild 135 Abwassertank, fahrbar
10.6 Toilettenraum

▷Keine Lasten in der Duschwanne transportieren, um Schäden an der Duschwanne oder an anderen Einrichtungsgegenständen des Toilettenraums zu vermeiden.
- Zum Lüften während oder nach dem Duschen und zum Trocknen nasser Kleidung die Toilettenraumtür schließen und die Dachhaube des Toilettenraums öffnen. Die Luft kann dann besser zirkulieren.
■ Dusche nach der Benutzung trockenwischen, sonst kann sich Feuchtigkeit ansetzen.
10.7 Toilette (Thetford-Toilette)

- Thetford-Kassette entleeren, wenn Frostgefahr herrscht und der Caravan nicht beheizt ist.
▷ Nicht auf den Thetford-Toiletten-Deckel setzen. Der Deckel ist für das Gewicht von Personen nicht ausgelegt und kann brechen.
Für die Toilette eine geeignete Chemikalie verwenden. Die Entlüftung beseitigt lediglich den Geruch, nicht jedoch Keime und Gase. Keime und Gase greifen die Dichtgummis an.
Thetford-Kassette nur an Entsorgungsstationen, auf Campingplätzen oder in speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsmöglichkeiten entleeren.

10.7.1 Schwenkbare Toilette (C-200)
Toilette vorbereiten:
■ Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und Haltebügel nach oben ziehen, um Thetford-Kassette zu entnehmen.

▶Die Thetford-Kassette kann nur bei geschlossenem Schieber entnommen werden.
■ Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.
■ Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.
■ Thetford-Kassette senkrecht stellen.
■ Entleerungsstutzen nach oben drehen.
■ Verschluss des Entleerungsstutzens entfernen.

Bild 136 Haltebügel ziehen

Bild 137 Thetford-Kassette entnehmen

Bild 138 Entleerungsstutzen drehen

▷Sanitärflüssigkeit niemals direkt in das Toilettenbecken füllen.
■ Angegebene Menge Sanitärflüssigkeit in die Thetford-Kassette füllen.
■ Danach so viel Wasser einfüllen, bis der Boden der Thetford-Kassette völlig bedeckt ist.
■ Entleerungsstutzen mit Verschluss verschließen.
■ Entleerungsstutzen wieder zurückdrehen.
■ Thetford-Kassette wieder an ihren Platz zurückschieben.

Bild 139 Sanitärflüssigkeit einfüllen

Bild 140 Thetford-Kassette einschieben
■ Darauf achten, dass die Thetford-Kassette durch den Haltebügel gesichert ist.
■ Klappe für die Thetford-Kassette wieder verschließen.

Bild 141 Thetford-Kassette gesichert
Benutzung:
■ Toilettenschüssel in komfortable Position drehen.
- Toilettenbecken mit etwas Wasser füllen. Dazu die Spültaste drücken. Die Spülung hält so lange an, wie die Spültaste gedrückt wird.
■ Toilette benutzen.
Kassette C-200 S:
■ Schieber öffnen. Dazu den Schieberhebel entgegen dem Uhrzeigersinn schieben.

Bild 142 Toilettenschüssel drehen

Bild 144 Schieber betätigen
■ Toilette spülen. Dazu die Spültaste drücken.
■ Nach dem Spülen den Schieber wieder schließen.

Bild 145 Spülung betätigen
Kassette C-200 E:
■ Schieber öffnen. Dazu die linke Seite der Schiebertaste drücken.

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THYFORD BUE00076Bild 146 Schieber öffnen
■ Toilette spülen. Dazu die Spültaste drücken.
■ Nach dem Spülen den Schieber wieder schließen. Dazu die rechte Seite der Schiebertaste drücken.

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THETFORD BLUE00077Bild 147 Schieber schließen
Thetford-Kassette entleeren:
■ Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und Haltebügel nach oben ziehen, um Thetford-Kassette zu entnehmen.

▶Die Thetford-Kassette kann nur bei geschlossenem Schieber entnommen werden.
■ Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.
■ Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.
■ Thetford-Kassette zu einer dafür vorgesehenen Entleerungsstelle bringen. Dabei den Entleerungsstutzen nach oben richten.

Bild 148 Thetford-Kassette entnehmen

Bild 149 Thetford-Kassette tragen
■ Entleerungsstutzen nach oben drehen.
■ Verschluss des Entleerungsstutzens entfernen.
■ Thetford-Kassette mit dem Entleerungsstutzen nach unten richten.
■ Belüftungsknopf mit dem Daumen betätigen. Die Thetford-Kassette entleert sich.
■ Entleerungsstutzen mit Verschluss verschließen.
■ Entleerungsstutzen wieder zurückdrehen.
■ Thetford-Kassette wieder an ihren Platz zurückschieben.
■ Darauf achten, dass die Thetford-Kassette durch den Haltebügel gesichert ist.
■ Klappe für die Thetford-Kassette wieder verschließen.

Bild 150 Thetford-Kassette entleeren
10.7.2 Toilette mit fester Bank (C-2, C-3, C-4)
Toilette vorbereiten:
■ Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und Halteklammer nach unten drücken, um Thetford-Kassette zu entnehmen.

Bild 151 Halteklammer lösen
Bei Toilette mit Wassertank zusätzlich:
■ Klappe für die Thetford-Kassette öffnen.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen nach außen schwenken.

Bild 152 Frischwasser-Einfüllstutzen, ausgeschwenkt
■ Schraubkappe abnehmen.
■ Frischwasser einfüllen, bis der Flüssigkeitsstand den oberen Rand erreicht hat. Das entspricht etwa 15 l.

Bild 153 Frischwasser einfüllen
■ Schraubkappe schließen.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen nach innen schwenken.

Bild 154 Frischwasser-Einfüllstutzen, eingeschwenkt
Bei allen Thetford-Toiletten:
■ Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.
■ Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.

Bild 155 Thetford-Kassette entnehmen
■ Thetford-Kassette senkrecht stellen.
■ Entleerungsstutzen nach oben drehen.
■ Verschluss des Entleerungsstutzens entfernen.

Bild 156 Entleerungsstutzen drehen

▷Sanitärflüssigkeit niemals direkt in das Toilettenbecken füllen.
■ Angegebene Menge Sanitärflüssigkeit in die Thetford-Kassette füllen.
■ Danach so viel Wasser einfüllen, bis der Boden der Thetford-Kassette völlig bedeckt ist.
■ Entleerungsstutzen mit Verschluss verschließen.
■ Entleerungsstutzen wieder zurückdrehen.
- Thetford-Kassette wieder an ihren Platz zurückschieben. Dabei die Thetford-Kassette so weit einschieben, bis die Halteklammer die Thetford-Kassette in verriegelter Stellung festhält. - Klappe für die Thetford-Kassette wieder verschließen.

Bild 157 Sanitärflüssigkeit einfüllen

Bild 158 Thetford-Kassette einschieben
Benutzung:
- Toilettenbecken mit etwas Wasser füllen. Dazu die Spültaste drücken. Die Spülung hält so lange an, wie die Spültaste gedrückt wird.
■ Toilette benutzen.

Bild 159 Spülung betätigen
■ Toilettenbecken mit Wasser spülen. Dazu die Spültaste drücken und gleichzeitig entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
Durch die Drehbewegung öffnet sich der Schieber. Das Toilettenbecken wird gründlich gespült.
■ Spültaste im Uhrzeigersinn drehen, um den Schieber zu schließen.
■ Toilettenpapier in dem dafür vorgesehenen Fach aufbewahren. Dort bleibt das Papier sauber und trocken.
■ Das Toilettenpapier kann auch mit dem Halter an der Wand aufgehängt werden.

Bild 160 Schieber betätigen

Bild 161 Toilettenpapier entnehmen

Bild 162 Halter öffnen
Thetford-Kassette entleeren:
■ Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und Halteklammer nach unten drücken, um Thetford-Kassette zu entnehmen.
■ Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.
■ Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.
- Thetford-Kassette zu einer dafür vorgesehenen Entleerungsstelle bringen. Dabei den Entleerungsstutzen nach oben richten.

Bild 163 Halteklammer lösen

Bild 164 Thetford-Kassette tragen
■ Entleerungsstutzen nach oben drehen.
■ Verschluss des Entleerungsstutzens entfernen.
■ Thetford-Kassette mit dem Entleerungsstutzen nach unten richten.
■ Belüftungsknopf mit dem Daumen betätigen. Die Thetford-Kassette entleert sich.

Bild 165 Thetford-Kassette entleeren
Wassertank entleeren:
■ Ablass-Schlauch/Füllstandsanzeige Wassertank aus der Halterung lösen.
■ Wasser durch die geöffnete Toilettenklappe nach außen ablaufen lassen.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen entleeren. Dazu den Stopfen an der Vorderseite des Frischwasser-Einfüllstutzens herausziehen.
■ Zum Entleeren den Frischwasser-Einfüllstutzen nach außen schwenken.
■ Thetford-Kassette wieder an ihren Platz zurückschieben. Dabei die Thetford-Kassette so weit einschieben, bis die Halteklammer die Thetford-Kassette in verriegelter Stellung festhält.
■ Klappe für die Thetford-Kassette wieder verschließen.

Bild 166 Ablass-Schlauch gelöst

Bild 167 Frischwasser-Einfüllstutzen schwenken

Bild 168 Thetford-Kassette einschieben
10.7.3 Toilette mit fester Bank (C-402)
Wassertank befüllen:
■ Klappe für die Thetford-Kassette öffnen.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen nach außen schwenken.

Bild 169 Frischwasser-Einfüllstutzen, ausgeschwenkt
■ Schraubkappe abnehmen.
■ Frischwasser einfüllen, bis der Flüssigkeitsstand den oberen Rand erreicht hat. Das entspricht etwa 15 l.

Bild 170 Wasser einfüllen
■ Schraubkappe schließen.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen nach innen schwenken.

Bild 171 Frischwasser-Einfüllstutzen, eingeschwenkt
Toilette vorbereiten:
■ Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und Haltebügel nach oben ziehen, um Thetford-Kassette zu entnehmen.

▶Die Thetford-Kassette kann nur bei geschlossenem Schieber entnommen werden.
■ Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.
■ Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.
■ Thetford-Kassette senkrecht stellen.
■ Entleerungsstutzen nach oben drehen.
■ Verschluss des Entleerungsstutzens entfernen.

Der Verschlussdeckel dient als Dosierbecher.

Bild 172 Haltebügel ziehen

Bild 173 Thetford-Kassette entnehmen

Bild 174 Entleerungsstutzen drehen

▷Sanitärflüssigkeit niemals direkt in das Toilettenbecken füllen.
■ Angegebene Menge Sanitärflüssigkeit in die Thetford-Kassette füllen.
■ Danach so viel Wasser einfüllen, bis der Boden der Thetford-Kassette völlig bedeckt ist.
■ Entleerungsstutzen mit Verschluss verschließen.
■ Entleerungsstutzen wieder zurückdrehen.

▷Beim Hineinschieben keine Gewalt anwenden. Die Thetford-Kassette kann beschädigt werden.
■ Thetford-Kassette wieder an ihren Platz zurückschieben.
■ Darauf achten, dass die Thetford-Kassette durch den Haltebügel gesichert ist.
■ Klappe für die Thetford-Kassette wieder verschließen.

Bild 175 Sanitärflüssigkeit einfüllen

Bild 176 Thetford-Kassette einschieben

Bild 177 Thetford-Kassette gesichert
Benutzung:
■ Toilettenbecken mit etwas Wasser füllen. Dazu die Spültaste drücken. Die Spülung hält so lange an, wie die Spültaste gedrückt wird.
■ Toilette benutzen.
■ Schieber öffnen. Dazu den Schieberhebel entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Toilette spülen. Dazu die Spültaste drücken.
■ Nach dem Spülen den Schieber wieder schließen. Dazu den Schieberhebel im Uhrzeigersinn drehen.

Bild 179 Schieber betätigen

Bild 180 Spülung betätigen
Thetford-Kassette entleeren:
■ Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und Haltebügel nach oben ziehen, um Thetford-Kassette zu entnehmen.

▶Die Thetford-Kassette kann nur bei geschlossenem Schieber entnommen werden.
■ Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.
■ Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.
■ Thetford-Kassette senkrecht auf die Räder stellen.
■ Griff der Zugstange nach unten drücken und von der Thetford-Kassette weg bewegen. Die Verriegelung der Zugstange löst sich.
■ Zugstange am Griff ganz herausziehen.
■ Thetford-Kassette zu einer dafür vorgesehenen Entleerungsstelle bringen.
■ Zugstange am Griff ganz einschieben.
■ Entleerungsstutzen nach oben drehen.
■ Verschluss des Entleerungsstutzens entfernen.
■ Thetford-Kassette mit dem Entleerungsstutzen nach unten richten.
■ Belüftungsknopf mit dem Daumen betätigen. Die Thetford-Kassette entleert sich.
■ Thetford-Kassette mit reichlich Frischwasser ausspülen.
■ Entleerungsstutzen mit Verschluss verschließen.
■ Entleerungsstutzen wieder zurückdrehen.

Bild 181 Thetford-Kassette entnehmen

Bild 182 Thetford-Kassette transportieren

Bild 183 Thetford-Kassette entleeren
■ Thetford-Toilette für die Benutzung vorbereiten.
■ Thetford-Kassette wieder an ihren Platz zurückschieben.
■ Darauf achten, dass die Thetford-Kassette durch den Haltebügel gesichert ist.
■ Klappe für die Thetford-Kassette wieder verschließen.

Bild 184 Thetford-Kassette einschieben
Wassertank entleeren:
■ Schieber öffnen. Dazu den Schieberhebel entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
■ Spültaste so lange drücken, bis kein Wasser mehr ins Becken fließt.
■ Schieber wieder schließen. Dazu den Schieberhebel im Uhrzeigersinn drehen.

Bild 185 Wassertank entleeren
■ Klappe für die Thetford-Kassette öffnen.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen nach außen schwenken.
■ Schraubkappe vom Frischwasser-Einfüllstutzen abnehmen.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, bis das Restwasser herausläuft.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen im Uhrzeigersinn zurückdrehen.
■ Schraubkappe auf Frischwasser-Einfüllstutzen aufschrauben.
■ Frischwasser-Einfüllstutzen nach innen schwenken.
■ Thetford-Kassette entleeren.

Bild 186 Frischwasser-Einfüllstutzen entleeren
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Pflege des Caravans.
Die Pflegehinweise betreffen im Einzelnen:
• das Äußere des Caravans
- den Innenraum
• den Winterbetrieb
Am Ende des Kapitels finden Sie Checklisten mit Maßnahmen, die Sie ausführen müssen, wenn Sie den Caravan längere Zeit nicht benutzen.
Die Checklisten betreffen im Einzelnen:
• die vorübergehende Still-Legung
• die Still-Legung im Winter
• die Inbetriebnahme nach einer Still-Legung
11.1 Äußere Pflege
11.1.1 Waschen mit Hochdruckreiniger

▷ Reifen nicht mit Hochdruckreiniger reinigen. Die Reifen können beschädigt werden.
Vor dem Waschen des Caravans mit einem Hochdruckreiniger die Betriebsanleitung des Hochdruckreinigers beachten.
Beim Waschen folgenden Mindestabstand zwischen dem Caravan und der Hochdruckdüse einhalten:
• bei Rundstrahldüse ca. 700 mm
- bei 25°-Flachstrahldüse und Dreckfräsern ca. 300 mm
Beachten, dass der Wasserstrahl mit Druck aus der Reinigungsdüse kommt. Durch falsche Handhabung des Hochdruckreinigers kann es zu Beschädigungen am Caravan kommen. Die Wassertemperatur darf 60 °C nicht übersteigen. Den Wasserstrahl während des gesamten Waschvorgangs bewegen. Den Wasserstrahl nicht direkt auf Türspalte, elektrische Anbauteile, Steckverbinder, Dichtungen oder auf das Kühlschrank-Lüftungsgitter halten. Der Caravan kann beschädigt werden.
11.1.2 Fensterscheiben aus Acrylglas
Acrylglas-Fensterscheiben benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung.

▷Niemals trocken abreiben, da Staubkörner die Oberfläche beschädigen!
▶ Nur mit reichlich warmem Wasser, Geschirrspülmittel und einem weichen Tuch säubern.
Keinesfalls Glasreiniger mit chemischen, scheuernden oder alkoholhaltigen Zusätzen verwenden. Eine vorzeitige Versprödung der Scheiben und anschließende Rissbildungen wären die Folgen.
▷ Reiniger, die im Karosseriebereich eingesetzt werden (z. B. Teer- oder Silikonentferner), nicht in Berührung mit Acrylglas bringen.
▷Nicht in Waschstraßen fahren.
▷Keine Aufkleber anbringen.
Nach der Reinigung des Caravans Acrylglas-Fensterscheiben nochmals mit reichlich klarem Wasser spülen.
▷Gummidichtungen mit Glycerin behandeln.
Für die Reinigungsnachbehandlung eignet sich der Seitz Acrylglas-Reiniger mit anti-statischer Wirkung. Kleine Kratzer können mit der Seitz Acrylglas-Politur behandelt werden. Der Bürstner-Zubehörhandel bietet diese Mittel an.

11.1.3 Caravan waschen
- Caravan nur auf einem Waschplatz reinigen, der zum Waschen von Fahrzeugen vorgesehen ist. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Umweltschutzmaßnahmen beachten!
■ Außenapplikationen und Anbauteile aus Kunststoff nur mit reichlich warmem Wasser, Geschirrspülmittel und einem weichen Tuch säubern.
- Caravan mit möglichst viel Wasser, einem sauberen Schwamm oder einer weichen Bürste abwaschen. Bei hartnäckigem Schmutz dem Wasser Geschirrspülmittel zugeben.
- Lackierte Außenwände können zusätzlich mit dem Caravanreiniger der Firma DR. KEDDO gereinigt werden.
- Anbauteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK) regelmäßig mit dem Poliermittel BF 150 der Firma BÜFA (Büsing und Fasch GmbH, Rastede) nachbehandeln. Damit wird eine Vergilbung der GfK-Anbauteile vermieden, und die Versiegelung der Oberfläche bleibt erhalten.
■ Gummidichtungen an Türen und Stauraumklappen mit Talkum einreiben.
■ Schließzylinder an Türen und Stauraumklappen mit Grafitstaub behandeln.
11.1.4 Feuerverzinktes Fahrgestell
Salzanhaftungen schaden dem feuerverzinkten Fahrgestell und können Weißrost verursachen.
Sogenannter Weißrost stellt aber keinen Mangel dar. Es handelt sich hierbei nur um eine optische Beeinträchtigung.
Die häufigsten Ursachen für die Entstehung von Weißrost sind:
- Streumittel und Streusalze (z. B. bei Fahrten während der Wintermonate)
- Kondenswasser (z. B. durch Abdeckung des Fahrzeugs mit Kunststoff-Folien oder Planen)
- Feuchtigkeit (z. B. durch Abstellen des Fahrzeugs in hohem Gras, in Pfützen oder Schlamm)
- Reinigungsmittel (z. B. durch Reinigen mit aggressiven Reinigungsmitteln)
- Schnee (z. B. durch längeres Stehen im Schnee)
- mangelnde Lüftung (z. B. durch Zuhängen mit Schürzen im Unterbodenbereich)
Um die Bildung von Weißrost zu vermeiden bzw. um entstandenen Weißrost zu entfernen, empfiehlt Bürstner folgendes Vorgehen:
- Nach Fahrten im Winter die feuerverzinkten Oberflächen mit klarem Wasser abspülen.
- Wenn feuerverzinkte Teile von Weißrost befallen sind, die Stellen mit einem Zinkreiniger (z. B. Poligrat) reinigen.
11.1.5 Unterboden
Der Unterboden des Caravans ist teilweise mit alterungsbeständigem Unterbodenschutz beschichtet. Bei Beschädigungen den Unterbodenschutz sofort ausbessern. Flächen, die mit Unterbodenschutz bestrichen sind, nicht mit Sprühöl behandeln.
11.1.6 Abwassertank
Den Abwassertank nach jeder Benutzung des Caravans reinigen.
■ Reinigungsöffnung am Abwassertank und den Ablasshahn öffnen.
■ Gründlich mit Frischwasser ausspülen.
11.2 Innere Pflege

Acrylglas-Fensterscheiben benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung (siehe Abschnitt "Fensterscheiben aus Acrylglas")!
Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnraumbereich benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung. Keine Lösungsmittel oder alkoholhaltigen Reinigungsmittel sowie keine sandhaltigen Scheuermittel verwenden! Damit wird Versprödung und Rissbildung vorgebeugt.
Keine ätzenden Mittel in die Abflussöffnungen geben. Kein kochendes Wasser in die Abflussöffnungen schütten. Ätzende Mittel oder kochendes Wasser beschädigen Abflussrohre und Siphons.
Zum Reinigen der Thetford-Toilette und der Wasseranlage sowie beim Entkalken der Wasseranlage keine Essigessenz verwenden. Essigessenz kann Dichtungen oder Teile der Anlage beschädigen. Zum Entkalken handelsübliche Entkalkungsmittel verwenden.
▶Sparsam mit Wasser umgehen. Alle Wasserreste aufwischen.

Für Informationen über die Anwendung von Pflegemitteln stehen unsere Vertretungen und Servicestellen zur Verfügung.
- Möbelflächen, Möbelgriffe, Leuchten sowie sämtliche Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnbereich mit Wasser und einem Woll-Lappen reinigen. Dem Wasser kann ein sanfter Reiniger zugegeben werden.
- Polsterstoffe mit Polstertrockenschaum oder mit dem Schaum eines milden Waschmittels reinigen. Polsterstoffe nicht waschen! Polster vor Sonneneinstrahlung schützen, damit sie nicht ausbleichen.
■ Gardinen und Stores in eine Reinigung geben.
■ Teppichboden bei Bedarf mit Teppichschaum reinigen und absaugen. - PVC-Bodenbelag mit Reinigungsmittel für PVC-Böden reinigen. Teppichboden nicht auf den nassen PVC-Bodenbelag legen. Teppichboden und PVC-Bodenbelag können miteinander verkleben.
■ Spülbecken und Gaskocher nie mit einem sandhaltigen Scheuermittel reinigen. Alles vermeiden, was Kratzer und Riefen verursachen könnte. - Gaskocher nur feucht reinigen. Es darf kein Wasser in die Öffnungen am Gaskocher eindringen. Wasser kann den Gaskocher beschädigen.
- Insektenschutz an Fenstern und Dachhauben mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürstenaufsatz des Staubsaugers absaugen.
- Verdunklungsrollos oder Faltverdunklungen an Fenstern und Dachhauben mit einer weichen Bürste abbürsten. Fett oder hartnäckigen Schmutz mit einer 30 °C warmen Seifenlauge (Kernseife) entfernen.
■ Wassertank mit Wasser und Geschirrspülmittel reinigen und anschließend mit viel Frischwasser ausspülen.
11.3 Dunstabzug
Den Filter des Dunstabzugs hin und wieder reinigen. Wie oft eine Reinigung nötig ist, hängt davon ab, wie oft der Dunstabzug benutzt wird. Den Filter nicht erst reinigen, wenn die Leistung des Dunstabzugs merklich nachlässt.
■ Den Filter mit warmem Wasser und etwas Spülmittel auswaschen.
11.4 Winterpflege
Auftausalz schadet dem Unterboden und den Teilen, die Spritzwasser ausgesetzt sind. Bürstner empfiehlt, im Winter das Fahrzeug häufiger zu waschen. Besonders beansprucht werden mechanische und oberflächenbehandelte Teile und die Fahrzeug-Unterseite, die deshalb gründlich zu reinigen sind.

Bei Frostgefahr die Heizung immer mit mindestens 15 °C betreiben. Bei extremen Außentemperaturen außerdem Möbelklappen und Möbeltüren leicht öffnen. Die einströmende Warmluft kann einem Einfrieren, z. B. von Wasserleitungen, und der Bildung von Kondenswasser in den Stauräumen entgegenwirken.
▷Bei Frostgefahr zusätzlich die Frontscheibe mit Winterisoliermatten abdecken.
▷Den Kamin und die Dachlüfter schneefrei halten.
11.4.1 Vorbereitungen
■ Caravan auf Lack- und Rostschäden prüfen. Schäden ggf. ausbessern.
■ Sicherstellen, dass kein Wasser in die Bodenzwangsentlüftungen und in die Heizung eindringen kann.
■ Die Metallteile des Unterbodens mit einem Schutzmittel auf Wachsbasis vor Rost schützen.
■ Lackierte Außenflächen mit geeignetem Mittel konservieren.
11.4.2 Winterbetrieb
Im Winterbetrieb entsteht durch das Bewohnen des Caravans bei niedrigen Temperaturen Kondenswasser. Um eine gute Raumluftqualität zu gewährleisten und Schäden am Caravan durch Kondenswasser zu vermeiden, ist eine ausreichende Belüftung sehr wichtig.
■ Kaminverlängerung mit mindestens 10 cm Länge aufsetzen.
- In der Aufheizphase des Caravans die Heizung auf höchste Stellung bringen und Deckenschränke, Gardinen sowie Rollos öffnen. Dadurch wird eine optimale Be- und Entlüftung erreicht.
■ Nur mit eingeschalteter Umluftanlage heizen.
■ Morgens alle Polster hochnehmen, die Staukästen belüften und feuchte Stellen trocknen.

▷Sollte sich trotzdem irgendwo Kondenswasser bilden, einfach abwischen.
11.4.3 Nach Abschluss der Wintersaison
Gründliche Unterbodenwäsche durchführen. Dadurch werden korrosionsfördernde Auftaumittel (Salze, Laugenreste) entfernt.
■ Außenreinigung durchführen und Bleche mit handelsüblichem Autowachs konservieren.
■ Kaminverlängerung abnehmen.
11.5 Still-Legung
11.5.1 Vorübergehende Still-Legung

Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) Bremsanlage und Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▶ Beachten, dass Wasser schon nach kurzer Zeit ungenießbar wird.
Vor Still-Legung Checkliste durcharbeiten:
| Tätigkeiten erledigt | ||
Chassis Bewegliche Teile der Anhängerkupplung mit Schmierfett abschmieren ►Sicherheitskupplung AKS nicht schmieren! | ||
| Caravan mit geeigneten Stützböcken an den Achsen aufbocken, so dass die Räder entlastet sind, oder Caravan alle vier Wochen bewegen. Dadurch werden Druckstellen an Reifen und Radlagern verhindert►Zum Aufbocken niemals die angebauten Kurbelstützen, sondern nur externe Stützböcke verwenden | ||
Am Unterboden immer für genügend Luftzirkulation sorgen ►Feuchtigkeit oder Sauerstoffmangel, z. B. durch Abdeckung mit Kunststoff-Folien, können am Unterboden optische Unregelmäßigkeiten verursachen | ||
| Aufbau Alle Kamine mit den passenden Abdeckkappen verschließen und alle weiteren Öffnungen (bis auf Zwangslüftungen) abdichten. So wird das Eindringen von Tieren (z. B. Mäusen) verhindert | ||
| Innenraum Polster zur Lüftung aufstellen und abdecken | ||
| Kühlschrank reinigen | ||
| Kühlschranktür und Frosterfach leicht geöffnet lassen | ||
| Gasanlage Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen | ||
| Alle Gasabsperrventile schließen | ||
| Gasflaschen immer aus dem Gaskasten herausnehmen, auch wenn sie leer sind | ||
| Elektrische Anlage | Wohnraumbatterie (Sonderausstattung) voll laden►Vor der Still-Legung mindestens 20 Stunden laden![]() | |
| Kontakte am dreizehnpoligen Stecker mit Kontaktspray einsprühen | ||
| Wasseranlage Gesamte Wasseranlage entleeren. Das Restwasser aus den Wasserleitungen herausblasen (max. 0,5 bar). Die Wasserhähne in Mittelstellung geöffnet lassen. Alle Ablassventile und Ablasshähne geöffnet lassen. Hinweise in Kapitel 10 beachten |
11.5.2 Still-Legung über Winter
Ergänzende Maßnahmen sind bei einer Still-Legung über Winter notwendig:
| Tätigkeiten erledigt | ||
| Chassis Karosserie und Unterboden gründlich reinigen und mit Heißwachs einsprühen oder mit Lackpflegemittel konservieren | ||
| Aufbau Zwangslüftungen offen halten | ||
| Innenraum Luftentfeuchter aufstellen | ||
| Elektrische Anlage | Wohnraumbatterie (Sonderausstattung) ausbauen und frostfrei lagern | |
| Wasseranlage Wasseranlage mit besonderen Reinigungsmitteln aus dem Fachhandel reinigen | ||
| Vorzelt Vorzelt reinigen und in trockenem Zustand lagern | ||
| Gesamtfahrzeug | Abdeckplanen so auflegen, dass die Belüftungsöffnungen nicht verdeckt werden, oder luftdurchlässige Planen verwenden | |
11.5.3 Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Still-Legung oder nach Still-Legung über Winter
Vor Inbetriebnahme Checkliste durcharbeiten:
| Tätigkeiten erledigt | ||
| Chassis Reifendruck prüfen | ||
| Reifendruck des Ersatzrads prüfen | ||
| Aufbau Funktion der angebauten Kurbelstützen prüfen | ||
| Funktion der Ausstellfenster und Dachhauben prüfen | ||
| Funktion aller Außenschlösser, wie z. B. für Stauraumklappen, Frischwasser-Einfüllstutzen und Eingangstür, prüfen | ||
| Abdeckung vom Abgaskamin der Heizung abnehmen (wenn vorhanden) | ||
| Winterabdeckung von Kühlschrankkiemen entfernen (wenn vorhanden) | ||
| Gasanlage Gasflaschen in den Gaskasten stellen, festzurren und an Gasdruckregler anschließen | ||
| Elektrische Anlage | 230-V-Versorgung über Außensteckdose anschließen | |
Wohnraumbatterie (Sonderausstattung) voll laden ▷Nach der Still-Legung mindestens 20 Stunden laden____ | ||
| Funktion der elektrischen Anlage, z. B. Innenleuchte, Steckdosen und elektrische Geräte, prüfen | ||
| Wasseranlage Wasserleitungen und Wassertank mit mehreren Litern Frischwasser durchspülen. Dazu alle Wasserhähne öffnen | ||
| Ablassventile, Ablasshähne und Wasserhähne schließen | ||
| Dichtigkeit der Wasserhähne, Ablassventile, Ablasshähne und Wasserverteiler prüfen | ||
| Einbaugeräte Funktion des Kühlschranks prüfen | ||
| Funktion der Heizung/des Boilers prüfen | ||
| Funktion des Gaskochers prüfen | ||
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu amtlichen Prüfungen sowie zu Inspektions- und Wartungsarbeiten am Caravan.
Die Wartungshinweise betreffen im Einzelnen:
• die Anhängerkupplungen
• die Ankuppelhilfe Easy-Pull
• die Bremsanlage
• die Eingangstür
• die Warmwasser-Heizung Alde
• die Klimaanlage Oxycom
• den Wechsel von Glühlampen
• die Ersatzteile
Am Ende des Kapitels finden Sie wichtige Hinweise für die Ersatzteilbeschaffung.
12.1 Amtliche Prüfungen
An Caravans, die in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sind, muss gemäß § 29 StVZO alle 2 Jahre eine amtliche Hauptuntersuchung (HU) ("TÜV", "DEKRA") durchgeführt werden.
Für andere Länder gelten die dort gültigen Bestimmungen.
Alle zwei Jahre muss eine autorisierte Fachwerkstatt die Gasanlage prüfen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Änderungen an der Gasanlage müssen sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt geprüft werden. Die autorisierte Fachwerkstatt bescheinigt die Prüfung und den ordnungsgemäßen Zustand in einer Gas-Prüfbescheinigung. Die Gasprüfplakette wird am Heck des Fahrzeugs in der Nähe des Kennzeichens angebracht.

Gasdruckregler nach spätestens 6 Jahren ersetzen!
12.2 Inspektionsarbeiten
Wie jedes technische Gerät muss das Fahrzeug in regelmäßigen Abständen untersucht werden.
Die Inspektionsarbeiten muss Fachpersonal ausführen.
Für diese Arbeiten sind spezielle Fachkenntnisse notwendig, die im Rahmen dieser Bedienungsanleitung nicht vermittelt werden können. Diese Fachkenntnisse stehen bei allen Bürstner-Servicestellen zur Verfügung. Erfahrungen und regelmäßige technische Anweisungen durch das Werk sowie Einrichtungen und Werkzeuge bieten die Gewähr für eine fachgerechte Inspektion des Fahrzeugs, die den neuesten Erkenntnissen entspricht.
Die "Erste programmierte Inspektion" 12 Monate nach der Erstzulassung bei einer Bürstner-Servicestelle durchführen lassen.
Alle weiteren Inspektionen einmal jährlich durchführen lassen.
Die Inspektionsarbeiten für das Fahrgestell im Kundendienstheft des Fahrgestell-Herstellers bestätigen lassen.

Die im Inspektionsnachweis aufgeführten Inspektionen beachten und in den vorgeschriebenen Intervallen durchführen lassen. So bleibt der Wert des Caravans erhalten.
Der Inspektionsnachweis gilt zugleich als Nachweis bei eventuell auftretenden Schäden und Garantiefällen.
12.3 Wartungsarbeiten
Wie jedes technische Gerät benötigt das Fahrzeug Wartung. Der Umfang und die Häufigkeit der Wartungsarbeiten richtet sich nach unterschiedlichen Betriebs- und Einsatzbedingungen. Bei erschwerten Betriebsbedingungen das Fahrzeug häufiger warten oder warten lassen.
Die Wartung aller Einbaugeräte entsprechend den in den jeweiligen Betriebsanleitungen angegebenen Wartungsintervallen durchführen.
12.4 Sicherheitskupplungen
12.4.1 Allgemeines
Die Sicherheitskupplung und den Kupplungskopf regelmäßig reinigen. Dazu Verdünnung oder Spiritus verwenden. Beim Abschmieren der Sicherheitskupplung darauf achten, dass kein Öl oder Fett auf die Reibebeläge gelangt.
12.4.2 AKS 1300
Stabilisierungseinrichtung (seitliche Reibebeläge) kontrollieren:
Voraussetzung:
AKS 1300 angekuppelt, Kugeldurchmesser 50 mm
■ Handrad (Bild 187,1) zudrehen, bis die Drehmomentbegrenzung hörbar und spürbar durchratscht. Drehrichtung: im Uhrzeigersinn.
■ Abstand a kontrollieren:
- Abstand a > 0 (Bild 187):
Verschleiß innerhalb des zulässigen Bereiches.
- Abstand a = 0 (Bild 188):
Reibebeläge kontrollieren und ggf. aus- tauschen.

▶Nachstellen der Reibebeläge ist nicht erforderlich.

Bild 187 Verschleißkontrolle

Bild 188 Verschleißkontrolle
12.4.3 AKS 3004
Stabilisierungseinrichtung (seitliche Reibebeläge) kontrollieren:
Voraussetzung:
AKS 3004 angekuppelt, Kugeldurchmesser 50 mm
■ Stabilisierungsgriff (Bild 189,1) öffnen.
■ Stabilisierungsgriff schließen, bis Widerstand spürbar ist (Reibebeläge liegen an der Kugel, sind noch nicht gespannt).
■Wenn der Pfeil an der Druckscheibe (Bild 190,3) vor oder an der Markierungsfläche (Bild 190,1) steht, sind die Reibebeläge noch im Neuzustand (Bild 190,4).
■Wenn der Pfeil an der Druckscheibe innerhalb der Markierungsfläche (Bild 190,1 bis 2) steht, sind die Reibebeläge leicht abgenutzt (Bild 190,5).
■ Wenn der Pfeil an der Druckscheibe am Ende der Markierungsfläche (Bild 190,2) steht oder sie überschreitet, sind die Reibebeläge abgenutzt (Bild 190,6).

▶Nachstellen der Reibebeläge ist nicht erforderlich.

Bild 189 Stabilisierungsgriff

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1 2 3 4 1 2 3 5 1 2 6 3 BUE00188Bild 190 Reibebeläge
12.5 Ankuppelhilfe Easy-Pull
Das Gurtband der Ankuppelhilfe regelmäßig prüfen. Bei Anrissen, Abschürfungen oder Faserbrüchen das Gurtband sofort auswechseln.
12.6 Bremsanlage
Wartungsarbeiten an der Bremsanlage durch eine Fachwerkstatt ausführen lassen.
| Erstinspektion Bremsanlage Bremsbeläge | ||
| nach 1500 km oder nach 6 Monaten | alle 10000 bis 15000 Fahrtkilometer oder alle 12 Monate | alle 5000 Fahrtkilometer oder alle 12 Monate |
12.7 Türen
Um die Gleiteigenschaften zwischen Feder und Scharnier zu erhalten, die Scharniere der Eingangstür von Zeit zu Zeit fetten.

▷ Bürstner empfiehlt als Schmierfett Molykote PG 65 oder Vaseline.
12.8 Warmwasser-Heizung Alde

▷ Den Stand der Heizungsflüssigkeit regelmäßig am Ausgleichsbehälter (Bild 191) prüfen. Der Ausgleichsbehälter befindet sich im Kleiderschrank.
Während oder nach den ersten Betriebsstunden der Warmwasser-Heizung kann der Füllstand systembedingt unter den Minimalstand sinken. In diesem Fall die Heizungsflüssigkeit nachfüllen.
▷Nach dem ersten Heizbetrieb empfiehlt Bürstner, das Heizsystem zu entlüften.
Die Heizungsflüssigkeit ca. alle zwei Jahre durch den Bürstner-Handelspartner wechseln lassen, da der Korrosionsschutz mit der Zeit nachlässt.
Das Heizsystem nur mit einem Wasser-Glykol-Gemisch (60 : 40) nachfüllen. Dieses Gemisch bietet einen Frostschutz bis ca. -25 °C.
▶ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Alde Compact" entnehmen.

12.8.1 Flüssigkeitsstand prüfen
■ Zum Prüfen die Warmwasser-Heizung abschalten und abkühlen lassen.
■ Prüfen, ob am Ausgleichsbehälter (Bild 191) die Flüssigkeit zwischen der Markierung "MIN" und "MAX" steht.
12.8.2 Heizflüssigkeit nachfüllen
Um Blasenbildung zu vermeiden, Fahrzeug waagerecht stellen. Zum Nachfüllen die Warmwasser-Heizung abschalten und abkühlen lassen.
■ Warmwasser-Heizung ausschalten.
■ Blende abschrauben.
■ Am Ausgleichsbehälter den Drehverschluss (Bild 191.1) aufdrehen.
■ Deckel mit Umwälzpumpe langsam nach oben herausnehmen.
■ Frostschutz mit einer Frostschutz-Spindel prüfen. Der Glykolgehalt muss 40 % betragen oder einem Frostschutz von -25 °C entsprechen.
■ Wasser-Glykol-Gemisch langsam in den Ausgleichsbehälter nachfüllen.

Der optimale Flüssigkeitsstand ist erreicht, wenn die Flüssigkeit im Ausgleichsbehälter 1 cm über der Markierung "MIN" steht.

text_image
-MAX -MIN HYW06623Bild 191 Ausgleichsbehälter Warmwasser-Heizung
12.8.3 Heizungsanlage entlüften
■ Warmwasser-Heizung ausschalten.
■ Das Entlüftungsventil (Bild 192,1) öffnen und geöffnet lassen, bis keine Luft mehr austritt.
■ Entlüftungsventil schließen.
■ Diesen Vorgang an allen Entlüftungsventi- len wiederholen.
■ Prüfen, ob die Warmwasser-Heizung warm wird.

Bild 192 Entlüftungsventil Warmwasser-Heizung
12.9 Klimaanlage Oxycom
Luftfilter wechseln:
■ Gitterrahmen (Bild 193,3) in Richtung Bedienfeld (Bild 193,4) drücken und nach unten ziehen.
■ Gitterrahmen abnehmen.
■ Die Halteklammern des Filters aushängen.
■ Filter entnehmen.

▶Bei einigen Filtern ist auf einer Seite ein Pfeil aufgedruckt. Filter mit dem Pfeil nach unten einsetzen.

text_image
1 2 3 4 5 BUE00556Bild 193 Gitterrahmen abnehmen
■ Neuen Filter einsetzen.
■ Die Halteklammern wieder einhängen.
- Gitterrahmen an der Seite des Bedienfeldes einstecken und gegen die Federkraft nach oben drücken, bis er einrastet.
12.10 Auswechseln von Glühlampen, außen

Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein. Daher vor dem Glühlampenwechsel die Leuchte abkühlen lassen.
Glühlampen für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Keine Glühlampe verwenden, die heruntergefallen ist oder Kratzer im Glas aufweist. Die Glühlampe könnte platzen.

▶Eine neue Halogenglühlampe nicht mit den Fingern anfassen. Zum Einsetzen der neuen Halogenglühlampe ein Stofftuch verwenden.
▶ Nur Glühlampen des gleichen Typs und mit richtiger Wattzahl verwenden (siehe Tabelle "Glühlampen-Typen für Außenbeleuchtung").
12.10.1 Beleuchtung Front
■ Gehäuse abziehen.
■ Glühlampe entfernen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.

Bild 194 Beleuchtung Front
12.10.2 Beleuchtung Heck
■ Gehäuseschrauben (Bild 195,1 bis 5) lösen.
■ Gehäuse abnehmen.
■ Glühlampe entfernen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.
■ Die dritte Bremsleuchte (Bild 195,6) nur komplett austauschen.

text_image
1 2 3 4 5 6 BUE00694Bild 195 Beleuchtung Heck
12.10.3 Beleuchtung Seite
Markierungsleuchte (Bild 196,2)
■ Gehäuse abziehen.
■Glühlampe im Uhrzeigersinn drehen. Die Lampenfassung löst sich aus dem Bajonett-Verschluss.
■ Glühlampe entfernen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.
Umrissleuchte (Bild 196,1)
■ Gehäuse abziehen.
■ Glühlampe entfernen.
■ Neue Glühlampe einsetzen.

Bild 196 Beleuchtung Seite
12.10.4 Glühlampen-Typen für Außenbeleuchtung
| Nr. Außenbeleuchtung Glühlampen-Typ | |||
| Front | 1 | Beleuchtung Front | Ba15s 12 V 5 W |
| Heck 1 | Rücklicht Ba15s 12 V 5 W | ||
| 2 Bremslicht Ba15s 12 V 21 W | |||
| 3 Fahrtrichtungsanzeiger hinten Ba15s 12 V 21 W orange | |||
| 4 Nebelschlussleuchte | Ba15s 12 V 21 W | ||
| 5 Kennzeichenleuchte | Soffitte 12 V 5 W | ||
| 6 Dritte Bremsleuchte | T5 12 V 2,3 W | ||
| Seite 1 | Umrissleuchte | Ba15s 12 V 5 W | |
| 2 Markierungsleuchte | W5W 12 V 5 W | ||
12.11 Auswechseln von Glühlampen, innen

Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein. Daher vor dem Glühlampenwechsel die Leuchte abkühlen lassen.
Glühlampen für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Keine Glühlampe verwenden, die heruntergefallen ist oder Kratzer im Glas aufweist. Die Glühlampe könnte platzen.
▶ Leuchten können sehr heiß werden. Immer einen Sicherheitsabstand von 30 cm einhalten. Brandgefahr!

▶ Eine neue Halogenglühlampe nicht mit den Fingern anfassen. Zum Einsetzen der neuen Halogenglühlampe ein Stofftuch verwenden.
▶ Nur Glühlampen des gleichen Typs und mit richtiger Wattzahl verwenden.
12.11.1 Deckenfluter (Variante 1)
Halogenglühlampe 12 V/35 W
Lampenwechsel:
■ Lampenschirm im Uhrzeigersinn drehen und nach unten abnehmen.
■ Halogenglühlampe entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Lampenschirm aufsetzen und entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, um den Lampenschirm durch den Bajonett-Verschluss zu befestigen.

Bild 197 Deckenfluter (Variante 1)
12.11.2 Deckenfluter (Variante 2)
Halogenglühlampe H7 12 V/20 W
Lampenwechsel:
■ Halogenglühlampe (Bild 198,2) aus der Fassung ziehen.
■ Neue Halogenglühlampe zwischen die beiden Federzungen in der Fassung drücken.

Der Schirm (Bild 198,1) muss beim Wechseln der Halogenglühlampe nicht abgenommen werden.

Bild 198 Deckenfluter (Variante 2)
12.11.3 Wohnraumleuchte (Variante 1)
Halogenglühlampe 12 V/10 W
Lampenwechsel:
■ Die beiden Muttern (Bild 199,1) lösen und abnehmen.
■ Die Glasabdeckung (Bild 199,2) abnehmen.
■ Halogenglühlampe entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Wohnraumleuchte in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammensetzen.

Bild 199 Wohnraumleuchte (Variante 1)
12.11.4 Wohnraumleuchte (Variante 2)
Halogenglühlampe G4 12 V/10 W
Lampenwechsel:
■ Den Lampenschirm (Bild 200,1) auf der Seite mit der defekten Halogenglühlampe abschrauben.
■ Halogenglühlampe entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Den Lampenschirm wieder aufschrauben.

Bild 200 Wohnraumleuchte (Variante 2)
12.11.5 Halogenspots (Variante 1)
Halogenglühlampe 12 V/10 W
Die Halogenspots (Bild 201,1) sind in der Blende versenkt eingebaut.
Lampenwechsel:
■ Inneren Abdeckring (Bild 202,1) mit einem Schraubendreher vom Gehäuse lösen.
■ Abdeckring mit der Glasscheibe (Bild 202,2) vom unteren Teil des Halogenspots mit einem Schraubendreher lösen.
■ Halogenglühlampe (Bild 202,3) entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Halogenspot in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammensetzen.

Bild 201 Halogenspot (Variante 1)

Bild 202 Halogenglühlampe wechseln
12.11.6 Halogenspots (Variante 2)
Halogenglühlampe 12 V/10 W
Die Halogenspots gibt es als Einzelleuchte und als Kombination in unterschiedlichen Ausführungen.
Lampenwechsel:
■ Lampenfassung aus der Halterung lösen.
■ Halogenglühlampe entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Lampe vorsichtig im Uhrzeigersinn drehen, bis ein leichter Druck zu spüren ist.

Bild 203 Halogenspot (Variante 2)
12.11.7 Halogenspots (Variante 3)
Halogenglühlampe 12 V/10 W
Lampenwechsel:
- Äußeren Ring (Bild 204,1) nach links drehen, bis er sich vom Gehäuse löst.
■ Lampenfassung aus der Halterung lösen.
■ Halogenglühlampe entfernen.
■ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
■ Halogenstrahler in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammensetzen.

Bild 204 Halogenspot (Variante 3)
12.12 Ersatzteile

Jede Änderung des werkseitigen Zustandes des Fahrzeugs kann zu einer Beeinträchtigung der Fahr- und Verkehrssicherheit führen.
Von Bürstner empfohlene Sonderausstattungen und Original-Ersatzteile sind speziell für Ihr Fahrzeug entwickelt und freigegeben. Der Bürstner-Handelspartner führt diese Produkte. Der Bürstner-Handelspartner ist über zulässige technische Einzelheiten informiert und führt die notwendigen Arbeiten fachgerecht aus. Von Bürstner nicht freigegebene Zubehör-, An-, Um- oder Einbauteile können zu Schäden am Fahrzeug und zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen. Selbst wenn für diese Teile ein Gutachten eines Sachverständigen, eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Bauartgenehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicherheit für die ordnungsgemäße Beschaffenheit des Produkts. Für Schäden, die durch nicht von Bürstner freigegebene Produkte oder durch unzulässige Änderungen verursacht sind, kann keine Haftung übernommen werden.
Aus Sicherheitsgründen müssen Ersatzteile für Geräte den Angaben des Herstellers entsprechen und von diesem als Ersatzteil zugelassen sein. Nur der Gerätehersteller oder eine autorisierte Fachwerkstatt darf die Ersatzteile einbauen. Für den Ersatzteilbedarf stehen die Bürstner-Handelspartner und -Servicestellen zur Verfügung.
Hier einige Vorschläge für wichtige Ersatzteile:
- Sicherungen
- Glühlampen
- Wasserpumpe
Bei Ersatzteilbestellungen die Fahrgestell-Nr. und den Fahrzeug-Typ dem Bürstner-Handelspartner angeben. Der in dieser Bedienungsanleitung aufgeführte Caravan ist nach Werksnorm konzipiert und ausgestattet. Je nach Einsatzzweck wird nützliches Sonderzubehör angeboten. Bei Anbau von Sonderzubehör prüfen, ob dieses in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden muss. Die technisch zulässige Gesamtmasse des Caravans beachten.
12.13 Typschild
Das Typschild (Bild 205) mit der Fahrgestell-Nr. ist an der Seitenwand außen vorne rechts angebracht.
Typschild nicht entfernen. Das Typschild:
- Identifiziert das Fahrzeug
- hilft bei der Beschaffung von Ersatzteilen
- dokumentiert zusammen mit den Fahrzeugpapieren den Fahrzeughalter

▷Bei Rückfragen an die Kunden-dienststelle immer die Fahrge-stell-Nr. mit angeben.

text_image
bürstner D-77694 Kehl Tel. +49(0) 7851 65-0 Fax. +49(0) 7851 65-201 Bürstner GmbH A B kg kg 1 - C kg 2 - D kg BUE00194Bild 205 Typschild
A = Fahrgestell-Nr.
B = technisch zulässige Gesamtmasse
C = zulässige Achslast
D = zulässige Stützlast Deichselrad
12.14 Warn- und Hinweisaufkleber
Am und im Fahrzeug sind Warn- und Hinweisaufkleber angebracht. Warn- und Hinweisaufkleber dienen der Sicherheit und dürfen nicht entfernt werden.

▷Ersatzaufkleber können beim Bürstner-Handelspartner angefordert werden.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Reifen des Caravans.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• die Reifenauswahl
• den Umgang mit den Reifen
• den Radwechsel
• die Ersatzrad-Halterung
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Tabelle, der Sie den korrekten Reifendruck für Ihren Caravan entnehmen können.
13.1 Allgemeines

Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Deshalb regelmäßig den Reifendruck prüfen.

▷Reifendruck nur bei kalten Reifen prüfen.
- Am Caravan sind schlauchlose Reifen montiert. Nie Schläuche in diese Reifen montieren.

▷Bei einer Reifenpanne das Gespann an den rechten Fahrbahnrand fahren. Das Gespann mit einem Warndreieck absichern. Warnblinkanlage einschalten.
▷Bei Caravans mit Tandem-Achse kann es systembedingt zu erhöhtem Reifenverschleiß kommen.
■ Reifen regelmäßig (alle 14 Tage) auf gleichmäßige Profilabnutzung, Profiltiefe und äußere Beschädigung prüfen.
■ Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein, weil das Material mit der Zeit brüchig wird. Die vierstellige DOT-Nummer auf der Reifenflanke gibt das Herstellungsdatum an. Die ersten beiden Ziffern bezeichnen die Woche, die letzten beiden Ziffern das Herstellungsjahr.
Beispiel: Woche 15, Herstellungsjahr 2005.
■ Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beachten.
- Immer Reifen gleicher Bauart, gleichen Fabrikates und gleicher Ausführung (Sommerreifen oder Winterreifen) verwenden.
- Nur für den Felgentyp zulässige Reifen verwenden. Die zugelassenen Felgengrößen und Reifengrößen sind in den Fahrzeugpapieren des Caravans aufgeführt, aber auch der Bürstner-Handelspartner berät gerne.
- Neue Reifen auf einer Strecke von ca. 100 km mit mäßiger Geschwindigkeit einfahren, da erst dann die volle Haftung gegeben ist.
- Radmuttern oder Radschrauben regelmäßig auf festen Sitz prüfen. Radmuttern oder Radschrauben eines ausgewechselten Rades nach 50 km über Kreuz nachziehen (Bild 206).
■Wenn neue oder neu lackierte Felgen verwendet werden, die Radmuttern oder Radschrauben zusätzlich nach ca. 1000 bis 5000 km nachziehen.
■ Bei Still-Legung oder längeren Standzeiten Druckstellen an Reifen und Radlagern verhindern:
- Caravan so aufbocken, dass die Räder entlastet sind oder
- Caravan alle 4 Wochen so bewegen, dass sich die Stellung der Räder ändert.

flowchart
graph TD
A["Hexagon"] --> B["Hexagon"]
A --> C["Hexagon"]
A --> D["Hexagon"]
A --> E["Hexagon"]
B --> F["Hexagon"]
C --> G["Hexagon"]
D --> H["Hexagon"]
E --> I["Hexagon"]
F --> J["Hexagon"]
G --> K["Hexagon"]
H --> L["Hexagon"]
I --> M["Hexagon"]
Bild 206 Radmuttern oder Radschrauben über Kreuz anziehen
13.2 Reifenauswahl
Die für ein Fahrzeug freigegebenen Reifengrößen stehen in den Fahrzeugpapieren. Jeder Reifen muss zu dem Fahrzeug passen, an dem er gefahren werden soll. Dies gilt zunächst für seine äußeren Abmessungen (Durchmesser, Breite), die durch die genormte Größenbezeichnung angegeben werden. Darüber hinaus muss der Reifen den Anforderungen des jeweiligen Fahrzeugs hinsichtlich Gewicht und Geschwindigkeit entsprechen.
Beim Gewicht wird von der zulässigen maximalen Achslast ausgegangen, die auf zwei Reifen verteilt wird. Die maximale Tragfähigkeit eines Reifens wird durch seinen Load-Index (= LI, Tragfähigkeits-Kennzahl) ausgewiesen.
Die für einen Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit (bei voller Tragfähigkeit) wird durch seinen Speed-Index (= GSY, Geschwindigkeits-Symbol) angegeben. Load-Index und Speed-Index zusammen bilden die Betriebskennung eines Reifens. Sie ist offizieller Bestandteil der vollständigen, genormten Dimensionsbezeichnung, die auf jedem Reifen selbst steht. Diese Angaben auf dem Reifen müssen mit denen in den Fahrzeugpapieren übereinstimmen.
13.3 Bezeichnungen am Reifen

text_image
215/70 R 15C 109/107 QGeschwindigkeits-Symbol (Q = 160 km/h)
Tragfähigkeits-Kennzahl Zwillingsbereifung
Tragfähigkeits-Kennzahl Einzelbereifung
Felgendurchmesser in Zoll
Verhältnis Höhe zu Breite des Reifens in Prozent
Breite des Reifens in mm
13.4 Umgang mit Reifen
■ Bordsteine im stumpfen Winkel überfahren.
Der Reifen wird sonst unter Umständen an der Flanke geklemmt. Das Überfahren des Bordsteins im spitzen Winkel kann zur Beschädigung des Reifens und in der Folge zum Platzen des Reifens führen.
■ Hochstehende Kanaldeckel langsam überfahren.
Der Reifen wird sonst unter Umständen geklemmt. Das schnelle Überfahren hochstehender Kanaldeckel kann zur Beschädigung des Reifens und in der Folge zum Platzen des Reifens führen.
■ Stoßdämpfer regelmäßig prüfen lassen. Das Fahren mit schlechten Stoßdämpfern führt zu deutlich erhöhtem Verschleiß.
■ Blockierbremsung vermeiden. Bei einer Blockierbremsung bekommen die Reifen mehr oder minder starke "Bremsplatten", die den Komfort mindern und unter Umständen den Reifen nicht mehr fahrbar machen.
■ Die Reifen nicht mit einem Hochdruckreiniger reinigen. Die Reifen können innerhalb weniger Sekunden stark beschädigt werden und in der Folge platzen.
13.5 Radwechsel
13.5.1 Allgemeine Hinweise
Das Ersatzrad (Sonderausstattung) befindet sich in einer Halterung unter dem Fahrzeug. Zum Radwechsel einen handelsüblichen Scheren- oder Hydraulikwagenheber bzw. den AL-KO-Wagenheber (Sonderausstattung) verwenden.

Der Caravan muss auf ebenem, festem und rutschsicherem Boden stehen.
▶ Vor dem Anheben des Caravans die Feststellbremse fest anziehen.
Das Fahrzeug mit Unterlegkeilen auf der gegenüberliegenden Seite gegen Wegrollen absichern.
Das Fahrzeug auf keinen Fall mit den angebauten Kurbelstützen anheben.
▶ Den Wagenheber auf keinen Fall am Aufbau ansetzen.

▶ Den Wagenheber niemals überlasten! Die maximal zulässige Last ist auf dem Typschild am Wagenheber angegeben.
Es dürfen sich keine Personen unter den angehobenen Caravan legen.

▷Beim Radwechsel nicht das Gewinde des Gewindebolzens beschädigen.
▶Radmuttern oder Radschrauben über Kreuz anziehen (Bild 206). Anziehdrehmoment siehe Abschnitt Anziehdrehmoment.
▶ Wenn auf andere Felgen (z. B. Leichtmetallfelgen oder Räder mit Winterbereifung) umgerüstet wird, die dazugehörigen Radschrauben mit der richtigen Länge und Kalottenform verwenden. Der Festsitz der Räder und die Funktion der Bremsanlage hängen davon ab.
▶ Felgen und Reifen, die von Bürstner nicht für den Caravan zugelassen sind, können die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
Caravan gemäß den nationalen Vorschriften, z. B. mit Warndreieck, absichern.
Vor dem Radwechsel die Felgengröße und die Reifengröße, die Reifentragfähigkeit und den Geschwindigkeitsindex auf dem Reifen prüfen. Nur die in den Fahrzeugpapieren angegebenen Felgengrößen und Reifengrößen verwenden.
▷ Wenn Alufelgen montiert sind, befinden sich die Radschrauben für das Ersatzrad (Stahlfelge) in der Schublade im Küchenblock.
13.5.2 Anziehdrehmoment
| Felge Anziehdrehmoment | |
| Stahlfelge 90 Nm | |
| Alufelge 120 Nm | |

Bild 207 Radschrauben
1 Radschraube Stahlfelge
2 Radschraube Alufelge
13.5.3 Rad wechseln

▶ Die Fußplatte muss eben am Boden stehen.
▶ Den Wagenheber nicht verkanten.
Das Einsteckprofil des AL-KO-Wagenhebers (Sonderausstattung) immer bis zum Anschlag in die Aufnahmetasche einschieben.
▶ Wenn Alu-Räder montiert sind und bei einer Reifenpanne ein Stahlersatzrad montiert wird:
- Nicht weiter als notwendig (Autohaus, Kfz-Werkstatt, Reifenhändler) fahren.
- Nur mit angepasster Geschwindigkeit fahren.
Die unterschiedliche Bereifung beeinflusst das Fahrverhalten.

Als Sonderausstattung ist ein spezieller Wagenheber von AL-KO mit Aufnahmetaschen erhältlich. Diese Aufnahmetaschen werden am Rahmen montiert.
Der AL-KO-Wagenheber hat eine Tragfähigkeit von 800 kg.
Caravan angekuppelt:
■ Bei Anhängerkupplungen mit Stabilisierungseinrichtung die Stabilisierungseinrichtung lösen. Die Reibebeläge werden sonst zu stark belastet.
■ Die Feststellbremse des Zugfahrzeugs anziehen und den ersten Gang oder den Rückwärtsgang einlegen.
Caravan abgekuppelt:
■ Fahrzeug auf möglichst ebenem und festem Boden parken.
■ Feststellbremse anziehen.
■ Das Stützrad quer zur Fahrtrichtung stellen und mit geeigneten Hilfsmitteln sichern (Bild 208).
Für angekuppelte und abgekuppelte Caravans:
■ Bremsklötze oder ähnliche geeignete Gegenstände unterlegen, um das Fahrzeug zu sichern (Bild 209).
■ Ersatzrad aus der Ersatzrad-Halterung lösen.
■ Bei weichem Untergrund stabile Unterlage unter den Wagenheber legen, z. B. Holzbrett.

Bild 208 Stützrad sichern

Bild 209 Fahrzeug sichern
Handelsübliche Wagenheber:
■ Handelsüblichen Scherenwagenheber (Bild 210) oder Hydraulikwagenheber am Rahmen oder an der Achse ansetzen.
AL-KO-Wagenheber:
■ Das Einsteckprofil (Bild 211,2) des AL-KO-Wagenhebers bis zum Anschlag in die Aufnahmetasche (Bild 211,1) einschieben.
■ AL-KO-Wagenheber mit einer Hand festhalten und mit der anderen Hand die Handkurbel (Bild 211,4) im Uhrzeigersinn drehen, bis die Fußplatte (Bild 211,3) Bodenkontakt hat und eben steht.
Alle Modelle:
■ Radschrauben mit Radschlüssel einige Umdrehungen lösen, aber nicht herausdrehen!
■ Fahrzeug anheben, bis sich das Rad 2 bis 3 cm über dem Boden befindet.
■ Radschrauben herausdrehen und Rad abnehmen.
■ Ersatzrad auf Radnabe aufsetzen und ausrichten.
■ Radschrauben eindrehen und über Kreuz leicht anziehen.
■ Wagenheber herunterkurbeln und entfernen.
- Radschrauben mit Radschlüssel gleichmäßig anziehen. Der Sollwert des Anziehdrehmoments der Radschrauben liegt bei 90 Nm für Stahlfelgen bzw. 120 Nm für Alufelgen.

▶ Sie sollten jederzeit über ein einsatzbereites Ersatzrad verfügen. Lassen Sie deshalb das ausgetauschte Rad unverzüglich reparieren.
▷Allgemeine Hinweise in diesem Kapitel beachten.

Bild 210 Wagenheber, handelsüblich

text_image
1 2 3 HYW06893Bild 211 AL-KO Wagenheber
13.5.4 Rad wechseln bei Alufelgen

▶ Die Auflageflächen müssen sauber und gratlos sein.
▶ Die Räder nur mit beigefügten Befestigungsteilen zunächst leicht anziehen und auf einwandfreie Auflage und Freigängigkeit prüfen, anschließend mit einem Drehmomentschlüssel die Radschrauben kreuzweise festdrehen.
Bei diversen Achsausführungen sind keine Zentrierung (Zentrierhilfe), kein Bund und keine Bolzen vorhanden. Es muss darauf geachtet werden, dass die Radschrauben gleichmäßig über den Lochkreis zentriert werden (kein Verkanten).
Für Alufelgen und Stahlfelgen sind unterschiedliche Radschrauben erforderlich. Wenn Alufelgen montiert sind, dann sind für das Ersatzrad (Stahlfelge) passende Radschrauben beigelegt (siehe auch Bild 207).
13.5.5 Ersatzrad-Halterung (Sonderausstattung)
Die Ersatzrad-Halterung ist unter dem Fahrzeug in der Nähe der Achse platziert.
■ Die Sicherungskette (Bild 212,2) aushängen.
■ Den Sterngriff (Bild 212,1) lösen und herausdrehen.
■ Den Ersatzrad-Halter (Bild 212,3) ca. 10 cm weit herausziehen und am Boden ablegen.
■ Den Ersatzrad-Halter so weit herausziehen, bis das Ersatzrad gut zugänglich ist.
■ Die beiden Muttern (Bild 213,2 und 3) abschrauben.
■ Das Ersatzrad (Bild 213,1) dem Ersatzrad-Halter entnehmen.

text_image
1 2 3 BUE00698Bild 212 Ersatzrad-Halterung

Bild 213 Ersatzrad-Befestigung
13.6 Reifendruck

Ein zu niedriger Reifendruck führt zur Überhitzung des Reifens. Schwere Schäden im Reifen können die Folge sein.

▶Luftdruck aller Reifen einschließlich des Ersatzrades etwa alle zwei Wochen und vor langen Fahrten prüfen.

▶Reifendruck nur bei kalten Reifen prüfen.
▷Bei warmen Reifen muss der Druck um 0,3 bar höher sein als bei kalten Reifen.

text_image
1 2 3BUE00098
Bild 214 Reifendruck
Für den Reifendruck gilt:
• Richtiger Reifendruck (Bild 214,1)
• Zu niedriger Reifendruck (Bild 214,2)
• Zu hoher Reifendruck (Bild 214,3)
Die Angaben der Reifendruck-Werte gelten für beladene Fahrzeuge bei kalten Reifen.
| Reifengröße Luftdruck in bar LI Max. Belastung | 1)in kg | ||
| 185/70 R 13 RF 3,4 90 600 | |||
| 195/70 R 14 RF 3,4 96 710 | |||
| 185/65 R 14 | 3,4 88 560 | ||
| 195/70 R 15 C | 4,5 | 104 | 900 |
| 205/65 R 15 RF 3,4 98 750 |
1) Die maximale Belastung der Reifen ist durch unterschiedliche Gesetzesvorschriften teilweise mit Zuschlägen von 5 bis 10 % möglich.
Bei warmen Reifen muss der Fülldruck +0,3 bar höher sein als vorgeschrieben. Den korrekten Druck bei kalten Reifen erneut kontrollieren.
Der Caravan wird laufend dem neuesten technischen Stand angepasst. Es ist möglich, dass neue Reifengrößen in dieser Tabelle noch nicht berücksichtigt sind. In diesem Fall stellt der Bürstner-Handelspartner gerne die neuesten Werte zur Verfügung.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu möglichen Störungen am Caravan.
Die Störungen sind mit ihrer möglichen Ursache und einem Vorschlag zur Abhilfe aufgelistet.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
- das Fahrwerk
• die Bremsanlage
• die elektrische Anlage
• die Gasanlage
• den Gaskocher
• den Gasbackofen
• das Mikrowellengerät
• die Heizung
• den Boiler
• die Therme
• den Kühlschrank
• die Klimaanlage
• die Wasserversorgung
• den Aufbau
Die genannten Störungen können ohne große Fachkenntnisse und mit wenigen Griffen selbst behoben werden. Sollten die in dieser Bedienungsanleitung aufgeführten Abhilfen nicht zum Erfolg führen, muss eine autorisierte Fachwerkstatt die Störungsursache suchen und beheben.
14.1 Fahrwerk
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Anhängerkupplung rastet nach dem Auflegen nicht ein | Kugel größer als ∅ 50 mm Schmutz entfernenKundendienst aufsuchen | |
| Die Innenteile der Anhänger-kupplung sind verschmutzt und arbeiten nicht mehr selbsttätig | Gut säubern und anschließend gut abschmieren (nicht Sicherheitskupplung) | |
| Caravan lässt sich nicht ab-kuppeln | Kugel abgenutzt Caravan und Pkw in gleicheRichtung bringen und abkuppeln. Defekte Kugel sofort wechseln | |
14.2 Bremsanlage

Im Interesse der eigenen Sicherheit die Bremsanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt reparieren und einstellen lassen.
▶ Wartungsarbeiten bzw. Herstellerangaben beachten.
14.3 Elektrische Anlage
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Beleuchtungsanlage funktioniert nicht mehr vollständig | Glühlampe defekt Gehäusedeckel der betreffen-den Leuchte abschrauben,Glühlampe ersetzen. Auf Volt-und Wattangabe achten | |
| Kontakte am Stecker und/oder an der Steckdose sind oxidiert und/oder verschmutzt | Kontakte reinigen und mit Kontaktspray einsprühen | |
| Kurzschluss durch Wasser im Stecker und/oder in der Steck-dose | Stecker und/oder Steckdose öffnen, trocknen und mit Kon-taktspray einsprühen | |
| Kabelunterbrechung am Ste-cker und/oder an der Steckdo-se | Stecker und/oder Steckdose-öffnen und Kabel neu an-schließen (siehe Kapitel 8) | |
| Beleuchtungsanlage stimmt nicht mit Zugfahrzeug überein | Kontaktanschlüsse im Stecker vertauscht | Kontaktbelegung und Ver-drahtung am Stecker des Ca-ravans prüfen |
| Innenbeleuchtung funktioniert nicht | Glühlampe defekt Gehäusedeckel der betreffen-den Leuchte abschrauben,Glühlampe ersetzen. Auf Volt-und Wattangabe achten | |
| Sicherung am Netzgerät de-fekt | Sicherung am Netzgerät aus-wechseln | |
| Keine 230-V-Versorgung trotz Anschluss | 230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsautomat einschalten |
14.4 Gasanlage
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Gasgeruch, hoher Gasverbrauch | Gasanlage undicht | ▶ Sofort Haupt-Ab-sperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und lüften ▶ Nicht rauchen, keine offenen Flam-men entzünden und keine Elektroschalter (Licht-schalter usw.) betätigen ▶ Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prü-fen lassen |
| Kein Gas Gasabsperrventil geschlossen Gasabsperrventil öffnen | ||
14.5 Kochstelle
14.5.1 Gaskocher, Gasbackofen
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Zündsicherungen springen nicht an (Flamme brennt nach Loslassen der Reglergriffe nicht) | Zu kurze Anheizzeit Nach Zündung ca. 15 bis20 Sekunden Reglergriff gedrückt halten | |
| Zündsicherung defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Flamme erlischt bei Kleinstellung | Zündsicherungsfühler steht nicht richtig | Zündsicherungsfühler richtig stellen (nicht biegen). Die Fühlerspitze soll den Brenner um 5 mm überragen. Der Fühlerhals soll nicht mehr als 3 mm vom Brennerkranz entfernt sein; ggf. Kundendienst aufsuchen |
▶ Nur Fachpersonal darf das Mikrowellengerät reparieren.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Mikrowellengerät schaltet nicht ein | Sicherung defekt Sicherung auswechseln | |
| Tür des Mikrowellengeräts ist nicht richtig geschlossen | Fremdkörper entfernen, die in der Tür des Mikrowellengeräts klemmen, und Tür richtig schließen | |
14.6 Heizung/Boiler
Bei einem Defekt an der Heizung, am Boiler oder an der Therme die nächstgelegene Kundendienstwerkstatt des betreffenden Gerätefabrikats verständigen. Die Adressenliste liegt den Gerätebegleitpapieren bei. Nur autorisiertes Fachpersonal darf die Heizung, den Boiler oder die Therme reparieren.
14.6.1 Heizung/Boiler Alde
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Rote Kontroll-Leuchte "Störung" leuchtet | Luft im Gasleitungssystem Ausschalten und erneut einschalten. Nach zweimaligem vergeblichem Zündversuch vor erneutem Einschalten 10 Minuten abwarten | |
| Gasmangel Haupt-Absperrventil und Gas-absperrventil öffnen | ||
| Defekt eines Sicherungsgliedes | Kundendienst aufsuchen | |
| Rote Kontroll-Leuchte leuchtet nicht | Sicherung defekt Sicherung am | Netzgerät aus-wechseln |
14.6.2 Boiler Truma
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Rote Kontroll-Leuchte"Störung" leuchtet | Luft im Gasleitungssystem Ausschalten und erneut einschalten. Nach zweimaligem vergeblichem Zündversuch vor erneutem Einschalten 10 Minuten abwarten | |
| Gasmangel Haupt-Absperrventil und Gas-absperrventil öffnen | ||
| Defekt eines Sicherungsgliedes | Kundendienst aufsuchen | |
| Keine der beiden Kontroll-Leuchten leuchtet | Keine Stromversorgung Stromversorgung herstellen(siehe Kapitel 8) | |
14.6.3 Truma Therme
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Therme heizt im elektrischen Betrieb nicht | Bedienschalter ausgeschaltet Bedienschalter einschalten, Kontroll-Leuchte im Schalter muss leuchten | |
| Bedienschalter defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| 230-V-Sicherungsautomat ausgeschaltet | 230-V-Sicherungsautomat einschalten | |
| 230-V-Versorgung nicht ange- schlossen | 230-V-Versorgung herstellen (siehe Kapitel 8) | |
| Heizspirale der Therme defekt Kundendienst aufsuchen | ||
14.7 Kühlschrank
Bei einem Defekt am Kühlschrank die nächstgelegene Kundendienstwerkstatt des betreffenden Gerätefabrikats verständigen. Die Adressenliste liegt den Gerätebegleitpapieren bei. Nur autorisiertes Fachpersonal darf den Kühlschrank reparieren.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Kühlschrank schaltet bei 230-V-Betrieb nicht ein | Keine 230-V-Versorgung 230-V | -Versorgung anschließen |
| 230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst | 230-V-Sicherungsautomat einschalten | |
| Zu geringe Betriebsspannung 230 V | 230-V-Versorgung von Fachwerkstatt prüfen lassen | |
| Kühlschrank schaltet bei 12-V-Betrieb nicht ein | Kontakte am Stecker und/oder an der Steckdose sind oxidiert und/oder verschmutzt | Kontakte reinigen und mit Kontaktspray einsprühen |
| Kurzschluss durch Wasser im Stecker und/oder in der Steck-dose | Stecker und/oder Steckdose öffnen, trocknen und mit Kon-taktspray einsprühen | |
| Kabelunterbrechung am Ste-cker und/oder an der Steckdo-se | Stecker und/oder Steckdose öffnen und Kabel neu an-schließen (siehe Kapitel 8) | |
| Sicherung defekt Sicherung in | Verteilerdose neben Netzgerät auswechseln | |
| Kühlschrank schaltet bei Gas-betrieb nicht ein | Gasmangel Haupt-Absperrventil | und Gas-absperrventil öffnen |
| Betriebsanzeige "GAS" blinkt gelb (RM 7651) | Volle Gasflasche anschließen | |
| Luft in Gasleitung Zündvorgang | 3- oder 4-mal wiederholen |
14.8 Klimaanlage
14.8.1 Dometic
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Klimaanlage kühlt nicht | Keine 230-V-Versorgung | 230-V-Versorgung anschließen |
| Temperatur unter 18 °C | ||
| Temperatur falsch eingestellt | Temperatur einstellen | |
| Thermostat defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Klimaanlage wärmt nicht Keine | 230-V-Versorgung 230-V-Versorgung anschließen | |
| Temperatur über 40 °C | ||
| Temperatur falsch eingestellt | Temperatur einstellen | |
| Thermostat defekt Kundendienst aufsuchen | ||
| Wassereintritt ins Fahrzeug Abl | auflöcher für Kondenswasser verstopft | Klimaanlage reinigen |
| Dichtung defekt Kundendienst aufsuchen | ||
14.8.2 Oxycom
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Geringe Leistung bei Lüftung Gitterrahmen oder Auslassöffnungen geschlossen | Gitterrahmen oder Auslassöffnungen öffnen | |
| Keine Lüftung (LEDs leuchten nicht) | 230-V-Versorgung nicht ange-schlossen | 230-V-Versorgung anschlie-ßen |
| Sicherung auf Platine defekt | Kundendienst aufsuchen | |
| Keine Kühlung | Wassertank leer | Wassertank befüllen |
| Zulaufleitung abgeknickt | Zulaufleitung neu ausrichten | |
| Pumpe in Wassertank läuft nicht | Sicherung prüfen und ggf. ersetzen | |
| Pumpe wechseln | ||
| Hoher Wasserverbrauch | Rücklaufleitung abgeknickt | Rücklaufleitung neu ausrichten |
| Pumpe im Rücklauf defekt Pumpe wechseln | ||
| Keine Lüftung und keine Kühlung (LEDs leuchten) | Lüfter oder Steuerung defekt Kundendienst aufsuchen | |
14.9 Wasserversorgung
| Störung Ursache Abhilfe | |||
| Leckwasser im Fahrzeug | Undichte Stelle | Undichte Stelle feststellen, Wasserleitungen neu auf-klemmen | |
| Kein Wasser Wassertank leer Frischwasser nachfüllen | |||
| Wasserpumpe defekt Wasserpumpe austauschen (lassen) | |||
| Wasserleitung geknickt | Wasserleitung gerade legen bzw. austauschen | ||
| Wasserablass geöffnet | Wasserablass schließen | ||
| Thetford-Toilette hat kein Spülwasser | Wassertank leer | Frischwasser nachfüllen | |
| Sicherung in Thetford-Kasset-te defekt | Sicherung wechseln | ||
14.10 Aufbau
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Klappenscharniere/Türscharniere schwergängig | Klappenscharniere/Türscharniere nicht/zu wenig geschmiert | Klappenscharniere/Türscharniere mit säurefreiem und harzfreiem Fett schmieren |
| Scharniere/Gelenke in der Nasszelle/im Toilettenraum schwergängig/knarren | Scharniere/Gelenke nicht/zu wenig geschmiert | Scharniere/Gelenke mit lö- sungsmittelfreiem und säure- freiem Öl schmieren▷ In Sprühdosen sind oft Lösungs- mittel enthalten |
| Stauschrankscharniere schwergängig/knarren | Stauschrankscharniere nicht/ zu wenig geschmiert | Stauschrankscharniere mit säurefreiem und harzfreiem synthetischem Öl schmieren |

Für den Ersatzteilbedarf stehen die Bürstner-Handelspartner und -Servicestellen zur Verfügung.
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu möglichen Sonderausstattungen.
Die Hinweise betreffen im Einzelnen:
• den Fahrradträger
• das Autark-Paket
• die Klimaanlage
• die Satellitenanlage
• die Masten für Antennen oder Satellitenschüsseln
• den Flachbildschirm mit Halterung
• die Solaranlage
• die Gaswarnanlage
• die Ankuppelhilfe Easy-Pull
• das Vorzelt
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Tabelle, in der die Gewichte von Sonderausstattungen auf- gelistet sind.
In diesem Kapitel werden nur ausgewählte Sonderausstattungen beschrieben. Die ausführlichen Bedienungsanleitungen, Einbauanweisungen und Schaltpläne der Hersteller beachten. Bei werkseitig eingebauten Sonderausstattungen sind alle Abnahmen und Eintragungen bereits erfolgt.

▶ Vor dem Anbau von schweren Sonderausstattungen die Lastverteilung prüfen (siehe Kapitel 3).
15.1 Fahrradträger

▶ Fahrradträger nicht als Gepäckträger oder als Leiter verwenden!
▶ Fahrräder mit vorhandenen Riemen befestigen und deren sicheren Halt nach einigen Kilometern prüfen.
Beladung gleichmäßig verteilen. Fahrräder dürfen nicht über die maximale Breite des Fahrzeuges hinausragen.

Der Fahrradträger dient nur zur Beförderung von Fahrrädern.
▶Die vom Hersteller angegebene Gesamtmasse darf nicht überschritten werden.
Das Nummernschild und die Rücklichter dürfen nicht verdeckt werden.
▷Die maximale Tragkraft beträgt 35 kg.
Beim Beladen des Fahrradträgers den Schwerpunkt beachten. Wenn der Fahrradträger nur mit einem Fahrrad beladen wird, das Fahrrad so nahe wie möglich an der Fahrzeugwand platzieren.
15.1.1 Fahrradträger am Bug
Der Fahrradträger wird mit dem Montagematerial an den Holmen der Deichsel befestigt.
Fahrräder aufladen:
■ Fahrräder auf den Fahrradträger (Bild 215,2) aufsetzen und mit Quick-Rie-men (Bild 215,1) verzurren.
15.1.2 Fahrradträger an Heckwand
Der Fahrradträger wird oben in zwei Halterungen an der Heckwand eingehängt und unten mit der Bodenplatte verschraubt.
Fahrräder aufladen:
■ Fahrräder auf den Fahrradträger aufsetzen und mit Quick-Riemen verzurren.
■ Außerdem jedes Fahrrad am Haltebügel oder Haltearm befestigen.

Bild 215 Fahrradträger am Bug

Bild 216 Fahrradträger an Heckwand
15.2 Elektro-Kit/Autark-Paket
Umfang Autark-Paket:
- Batterie 12 V, 75 Ah
- Batterie-Ladegerät
- Panel LT 232
• Wassertank 40 l - Wasserpumpe
• Abwassertank 18 l - Tanksensoren
Umfang Elektro-Kit:
- Batterie 12 V, 75 Ah
- Batterie-Ladegerät
- Panel LT 232
Die Multifunktions-Elektroversorgung (EVS) ist ein Produkt modernster Schaltnetzteiltechnik. Diese Technik ermöglicht hohe Leistung bei geringerem Gewicht und kleinen Abmessungen. Durch Verwendung hochwertiger Elektronik arbeitet sie nahezu ohne Verlustleistung. Das automatische Laden erfolgt schonend und ohne schädliches Überladen der Batterie. So wird die Lebensdauer der Batterie wesentlich verlängert.
Die EVS ist mit einem Ladeausgang für die Wohnraumbatterie ausgestattet. Bei Betrieb prüft die Regelelektronik über die Messleitung B+:
• die Klemmspannung der Batterie
• den Anschluss der Batterie auf richtige Polung
Die EVS ist für Parallelbetrieb und Pufferbetrieb konzipiert. Verbraucher können ständig angeschlossen bleiben, dazugeschaltet oder weggeschaltet werden. Es werden gleichzeitig die Verbraucher versorgt und die Batterie geladen.

Der Verbraucherstrom muss hierbei kleiner als der maximale Ladestrom sein, da sonst keine Ladung der Batterie erfolgt.
Verbraucher-Relais
Die Ausgänge zu den Verbrauchern führen nur dann +12 V, wenn das Verbraucher-Relais durchgeschaltet hat. Das Verbraucher-Relais schaltet erst durch, wenn der externe Hauptschalter geschlossen ist. Um einen größeren Bedienungskomfort zu erreichen, ist der externe Hauptschalter auf einem Calira Bedienungspanel oder an einer von Ihnen gewählten Position im Caravan angebracht. Den Anschluss des externen Hauptschalters finden Sie unter "Anschluss" bzw. "Anschlussplan 2" beschrieben.
Spannungsregler
Im Fahrbetrieb des Gespannes wird die Wohnraumbatterie (Batterie II) im Caravan über die Starter-batterie (Batterie I) in Verbindung mit der Lichtmaschine des Zugfahrzeuges geladen und zugleich der Kühlschrank versorgt. Um die Wohnraumbatterie in einen Idealzustand zu bringen, ist eine Spannung von mindestens 14,2 V notwendig. Diese Spannung steht im Caravan, bedingt durch Leistungsverluste, nicht zur Verfügung.
Der integrierte Spannungsregler regelt bei einer Eingangsspannung zwischen 10 und 15 V die Ausgangsspannung so, dass die Wohnraumbatterie mit 14,2 V versorgt wird. Er gleicht Spannungsschwankungen sowie Leistungsverluste aus und schaltet automatisch die 12-V-Stromversorgung zum Kühlschrank.
15.2.1 Ladevorgang Wohnraumbatterie
Netzbetrieb
Wenn die Netzverbindung hergestellt ist, arbeitet die EVS im Netzbetrieb als Elektroversorgung. Die EVS besitzt einen elektronischen Verpolungsschutz. Nur wenn die Batterie richtig angeschlossen ist und eine Mindestspannung von 1,5 V anliegt, wird der Ladestrom freigegeben. Während des Ladevorgangs wird die Batteriespannung ständig über die Messleitung B+ überwacht.
Bis zu einer Batteriespannung knapp unterhalb der Gasungsspannung wird mit maximalem Konstantstrom geladen. Danach lädt die EVS mit ständig sinkendem Strom bis zum Erreichen der Gasungsspannung weiter. Der Ladevorgang erfolgt gemäß der Ladekennlinie unter geringster Verlustleistung.
Hat die Batterie ihre Gasungsspannung erreicht und ist der Ladestrom unter einen bestimmten Wert gesunken, schaltet die EVS automatisch auf Erhaltungsladung mit einer konstanten Spannung von 13,8 V um.
Der Hauptladevorgang beginnt erneut, wenn der Erhaltungsladestrom über 3 A steigt.
Fahrbetrieb
Im Fahrbetrieb registriert die EVS über die Leitung von Kontakt 9 am Kupplungsstecker, ob die Lichtmaschine läuft. Durch eine Vergleichsmessung wird die Spannung der Starterbatterie ermittelt. Ist die Spannung der Starterbatterie größer als 13 V, regelt der Spannungsregler die Ausgangsspannung zur Wohnraumbatterie weiterhin auf 14,2 V und gibt den Kühlschrank frei. Fällt die Spannung der Starterbatterie unter 13 V, schaltet der Spannungsregler die Wohnraumbatterie und den Kühlschrank ab. Hierdurch wird eine Entladung der Starterbatterie durch die Wohnraumbatterie und den Kühlschrank verhindert.
Die Startfähigkeit der Starterbatterie bleibt erhalten.
Füllstand des Wassertanks anzeigen (nur bei Autark-Paket)
■ Zur Anzeige entsprechende Taste drücken:
• TANK I (Bild 217,12) für den Wassertank
• TANK II (Bild 217,11) für den Abwassertank
Füllstand der Wassertanks ablesen:
• Diode (Bild 217,3) leuchtet: Tank voll
• Diode (Bild 217,2) leuchtet: Tank 1/2 voll
• Diode (Bild 217,1) leuchtet: Tank 1/4 voll
Ladezustand der Batterie anzeigen

text_image
1 2 3 4 5 6 BUE00554 PANEER 231-2 TANK 12V O BATTERIE 12 11 10 9 8 7 BUE00554Bild 217 Panel
■ Zur Anzeige entsprechende Taste drücken:
● BATTERIE I (Bild 217,8): Spannung der Wohnraumbatterie
• BATTERIE II (Bild 217,7): ohne Funktion
Ladezustand der Batterie ablesen:
• Diode (Bild 217,6) leuchtet: Batterie voll (grün)
• Diode (Bild 217,5) leuchtet: Batterie 1/2 voll (gelb)
• Diode (Bild 217,4) leuchtet: Batterie leer (rot)
12-V-Versorgung einschalten
Mit dem Wippschalter (Bild 217,9) kann die komplette 12-V-Versorgung eingeschaltet und ausgeschaltet werden. Wenn die 12-V-Versorgung eingeschaltet ist, leuchtet die grüne Leuchtdiode (Bild 217,10).

Das Netzgerät gibt nur dann Strom ab, wenn die Batterie angeschlossen ist und die Batteriespannung nicht unter 8 V liegt.
Batteriewechsel

▶ Batteriesäure in der Batterie ist giftig und korrodierend. Jeden Kontakt mit der Haut oder mit den Augen vermeiden.
▶ Bei Kontakt mit der Haut oder den Augen sofort mit klarem Wasser abspülen.
▶ Offenes Feuer oder mögliche Funkenquellen von der Batterie fernhalten. Explosionsgefahr!

Beim Austausch der Batterie nur baugleiche Batterien verwenden (gleiche Kapazität und Spannung, zyklenfest, wartungsfrei, dicht).
■ Anschlussklemme Minus (-) lösen.
■ Anschlussklemme Plus (+) lösen.
■ Batterie entnehmen.
■ Neue Batterie einsetzen.
■ Neue Batterie in umgekehrter Reihenfolge anschließen.

text_image
13-poliger Kupplungsstecker Plusleitung 2,5 mm² braun/blau Eingangstromleitung (rot 2,5 mm²) zum Eingang Batt. I (siehe Anschlussplan 2) braun/rot 13 10 11 13 schwarz/weiß Kabel 7 - 8 Minusleitung 2,5 mm² Minusleitung Kühlschrank (braun 2,5 mm²) Plusleitung Kühlschrank (blau 2,5 mm²) Kabel Nr. 8 vorn Zugfahrzeug zum Kühlschrank Pos 7 - 8 B Minusverteilung (14x) - Verbraucher - Verbraucher - Verbraucher - Verbraucher - rot 0,75 mm² - rot 4 mm² braun 4 mm² - versorgen (Caravan) Die Plusleitungen von Batterie II zur EVS müssen so verlegt sein, dass mechanische Beschädigung und Kurzschluss ausgeschlossen sind! BUE00199Bild 218 Anschlussplan 1

text_image
SI 40 A 12-V-Ausgänge Hauptschalter Dauer- ausgang Mess- Ltg. B+ Batt. I Eingang Hauptsch. 10 A 15 A 15 A 10 A 2 A + 1 2 V 1 Kühlschrank 15 A 2 Eingang Batt. I 15 A 3 Ausgang Batt. II 15 A Eingang 12 V 1 2 3 2,5 mm² minus-Verteilung 230 V~/50 Hz rot 1,5 mm² braun 4 mm² braun 4 mm² Batterie 12 V (versorgen) + Verbraucher + Verbraucher + Verbraucher - Ladeleitung v. Kontakt 10* 0,75 mm² 0,75 mm² Hauptschalter Die Plusleitungen von Batterie II zur EVS müssen so verlegt sein, dass mechanische Beschädigung und Kurzschluss ausgeschlossen sind!Bild 219 Anschlussplan 2
15.3 Klimaanlage
15.3.1 Dometic
Betriebsarten:
- Automatik
- Lüftung, manuell
- Kühlung, manuell
• Heizung, manuell
Der Thermostat hat einen Temperaturbereich von 18 °C bis 40 °C.
Automatikbetrieb:
■ Den Netzschalter (Bild 220,4) auf "I" schalten. Die eingestellte Temperatur wird angezeigt.
■Mit den Tasten "+" (Bild 220,2) und "-" (Bild 220,5) die gewünschte Temperatur einstellen.

Bild 220 Bedienelemente
1 Taste zur manuellen Einstellung der Lüftergeschwindigkeit
2 Taste zur Erhöhung der eingegebenen Werte
3 Display
4 Netzschalter
5 Taste zur Verminderung der eingegebenen Werte
6 Taste zur manuellen Wahl der Betriebsart
Lüftung, manuell:
■ Den Netzschalter (Bild 220,4) auf "I" schalten.
■ Die Taste " " Bild 220,1) drücken.
- Mit den Tasten "+" (Bild 220,2) und "-" (Bild 220,5) die gewünschte Lüftergeschwindigkeit einstellen.
Kühlung, manuell:
■ Den Netzschalter (Bild 220,4) auf "I" schalten.
■ Die Taste "MODE & SET" (Bild 220,6) drücken, bis das Kühlsymbol im Display (Bild 220,3) sichtbar ist.
■ Mit den Tasten "+" (Bild 220,2) und "-" (Bild 220,5) die gewünschte Temperatur einstellen.
- Mit den Tasten " "+" und "-" die gewünschte Lüftergeschwindigkeit einstellen.
Heizung, manuell:

▶ Die Heizung des Fahrzeugs kann im Winter durch die Klimaanlage unterstützt, nicht aber ersetzt werden.
■ Den Netzschalter (Bild 220,4) auf "I" schalten.
■ Die Taste "MODE & SET" (Bild 220,6) drücken, bis das Heizsymbol im Display (Bild 220,3) sichtbar ist.
■ Mit den Tasten "+" (Bild 220,2) und "-" (Bild 220,5) die gewünschte Temperatur einstellen.
- Mit den Tasten " " "+" und " -" die gewünschte Lüftergeschwindigkeit einstellen.
Ausschalten:
■ Den Netzschalter (Bild 220,4) auf "0" schalten.

▶Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
15.3.2 Oxycom
Die Klimaanlage kann nur betrieben werden, wenn das Fahrzeug an die 230-V-Versorgung angeschlossen ist.
Die Klimaanlage besteht aus mehreren Komponenten die an unterschiedlichen Stellen im Fahrzeug eingebaut sind:
• Wassertank (Bild 221,2)
- Dacheinheit
- Bedieneinheit (Bild 222,5) mit Bedienfeld (Bild 222,4) und Filtern
Betriebsarten:
- Lüftung
- Kühlung
Inbetriebnahme:
■ Wasserstand im Wassertank (Bild 221,2) kontrollieren, ggf. Frischwasser nachfüllen.
■ Betriebsart wählen.
Luftstrom regeln:
■ Den Luftstrom mit den Schiebern (Bild 222,2) am Gitterrahmen (Bild 222,3) und an den Auslassöffnungen (Bild 222,1) einstellen.
Lüftungsbetrieb:
■ Den Netzschalter (Bild 223,1) drücken. Die Klimaanlage startet in der zuletzt gewählten Funktion. Die LED (Bild 223,2) leuchtet.
■ Lüftungsstufe wählen. Dazu die Lüftertaste (Bild 223,6) so oft drücken, bis die gewünschte Lüftungsstufe erreicht ist (maximal 4 Stufen).
Die entsprechende LED (Bild 223,3) zeigt die Lüftungsstufe an.

text_image
1 2 3 HYW07599Bild 221 Wassertank

text_image
1 2 3 4 5 BUE00556Bild 222 Bedieneinheit

■ Lüftungsbetrieb einschalten und gewünschte Lüftungsstufe wählen.
■ Kühltaste (Bild 223,5) drücken. Die LED (Bild 223,4) leuchtet.
Der Beginn des Kühlvorgangs dauert ca. 3 Minuten. In dieser Zeit blinken alle LEDs (Bild 223,3).

▷Die Kühlleistung kann über die Lüftungsstufe eingestellt werden.
Ausschalten:
■ Den Netzschalter (Bild 223,1) drücken.
Wassertank befüllen:
■ Den Ablasshahn (Bild 221,3) schließen. Dazu die Kappe im Uhrzeigersinn drehen.
■ Den linken Verschlussdeckel (Bild 221,1) vom Wassertank (Bild 221,2) abschrauben.
■ Den Wassertank mit Frischwasser befüllen. Zum Befüllen einen Wasserschlauch, einen Wasserkanister mit Trichter oder Ähnliches verwenden.
■ Den Verschlussdeckel wieder aufschrauben.
Wassertank entleeren:
■ Die Klimaanlage abschalten.
■ Den linken Verschlussdeckel (Bild 221,1) vom Wassertank (Bild 221,2) abschrauben.
■ Den Ablasshahn (Bild 221,3) öffnen. Dazu die Kappe gegen den Uhrzeigersinn drehen.
■ Den Wassertank mit Frischwasser ausspülen.
■ Den Ablasshahn geöffnet lassen.
■ Den Verschlussdeckel wieder aufschrauben.

▶Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
15.4 Satellitenanlage

▶ Vor jeder Fahrt prüfen, ob sich die Antenne in Parkposition befindet. Unfallgefahr!

Das Fahrzeug muss bei der Satellitensuche ruhig stehen. Nicht im Fahrzeug herumlaufen.
- Satellitenempfang ist nur möglich, wenn die Antenne in direkter Blickrichtung auf den gewünschten Satelliten gerichtet ist und die Sicht nicht durch Hindernisse blockiert wird.
15.4.1 Anlage mit manueller Anten- nenausrichtung
Betrieb:
■ Das Fernsehgerät und den Receiver einschalten.
■ Am Receiver einen Kanal des gewünschten Satelliten einstellen.
Ausrichten:
■ Den Landkartenaufklebern (Bild 224,2) neben dem Mast oder den Tabellen im Gebrauchshandbuch des Herstellers den Einstellwert entnehmen.
■ Die Kurbel (Bild 224,3) am Mast drehen, bis der Zeiger (Bild 224,4) auf dem gewünschten Wert (Bild 224,5) steht.
■ Die Rändelschraube (Bild 225,1) so weit lösen, bis der Mast (Bild 225,2) bewegt werden kann.
■ Den Mast umfassen und langsam nach rechts oder links drehen, bis das Bild im Fernsehgerät erscheint.
■ Den Empfang durch vorsichtiges Verändern der Einstellungen in der Höhe und nach der Seite optimieren.
■ Die Rändelschraube (Bild 225,1) wieder festdrehen.

text_image
1 5 4 3 2 Voyager MONEL SATISLENT 60 BUE00701Bild 224 Mast nach oben fahren

Bild 225 Mast drehen
Mast zur Fahrt absenken:
■ Die Rändelschraube (Bild 225,1) lösen.
■ Den Mast (Bild 225,2) umfassen und so weit drehen, bis sich das Klebeschild (Bild 224,1) am Mast in der Position befindet, die für die Fahrt bestimmt ist.
■ Die Rändelschraube wieder festdrehen.
■ Die Kurbel (Bild 224,3) am Mast drehen, bis der Zeiger (Bild 224,4) ganz unten auf dem Symbol für die Parkposition steht (Bild 224).

▶Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
15.4.2 Anlage mit automatischer Antennenausrichtung
Die Satellitenanlage ist mit einer automatischen Positioniereinheit ausgerüstet. Die automatische Positioniereinheit sorgt für die exakte Ausrichtung der Antenne auf den gewünschten Satelliten.
Die Bedienung erfolgt menügesteuert (TV-Bildschirm) über die Fernbedienung.
■ Das Fernsehgerät einschalten.
■ Den Receiver am Netzschalter einschalten.
■ Den Receiver mit der Fernbedienung einschalten. Die Satellitenantenne richtet sich aus der Parkposition auf und geht in den Suchmodus.
- Wenn die Anlage den Satelliten gefunden hat, erscheint automatisch das gewählte TV-Programm.

▶Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.
15.5 Gelenkmast für Antenne

▶ Den Gelenkmast vor Fahrtantritt absenken. Dazu die Antenne am Gelenkmast verankern. Die Antenne darf sich nicht auf dem Dach bewegen. Unfallgefahr!
Der Gelenkmast der Antenne kann stufenlos ausgefahren werden.
Ausrichten:
■ Kurbel des Gelenkmastes drehen. Dadurch wird die Antenne horizontal und vertikal ausgerichtet.

▶Zusätzlich Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

Bild 226 Gelenkmast für Antenne
15.6 Flachbildschirm mit Halterung

▷Bei Frostgefahr das Flachbildschirm-Fernsehgerät aus dem Fahrzeug entfernen.
Der Flachbildschirm ist rechts neben der Eingangstür an einer Säule (Bild 227) oder auf einer Ablage (Bild 231) an einer dreh- und schwenkbaren Halterung befestigt.
Halterung an Säule
Positionieren:
■ Den Entriegelungsknopf (Bild 227,2) nach oben ziehen und den Flachbildschirm (Bild 227,1) mit der Halterung (Bild 227,4) in die gewünschte Position drehen.
■ Den Flachbildschirm leicht nach oben drücken und in die gewünschte Position schwenken. Es sind drei verschiedene Neigungswinkel möglich.
Verstauen:
■ Den Flachbildschirm zurückdrehen, bis der Entriegelungsknopf (Bild 227,2) in die Wandhalterung (Bild 227,3) einrastet.
Halterung auf Ablage
Positionieren:
■ Den Entriegelungsknopf (Bild 228,3) nach oben ziehen und den Flachbildschirm (Bild 228,4) mit Halterung (Bild 228,2) in die gewünschte Position drehen.
■ Die Schwenkverriegelung lösen. Dazu nacheinander jeweils den Kipphebel (Bild 228,1) waagrecht stellen und den Flachbildschirm in die gewünschte Position schwenken.
Verstauen:
■ Den Flachbildschirm zurückdrehen, bis der Entriegelungsknopf (Bild 228,3) einrastet.
■ Ggf. die Halterung (Bild 228,2) in die senkrechte Position (Bild 228) schwenken.

▶Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

Bild 227 Halterung an Säule

Bild 228 Halterung auf Ablage
15.7 Solaranlage

▶Die Sonnenkollektoren (Solarmodul) vor mechanischer Beanspruchung schützen.

▶Die Solaranlage liefert bei maximaler Sonneneinstrahlung den höchsten Strom.
▷Den Sonnenkollektoren (Solarmodul) freien Zugang zum Sonnenlicht ermöglichen.
Unter Bäumen und Brücken ist die Sonneneinstrahlung geringer als im Freien.
▶Abdeckplanen beeinträchtigen die Sonneneinstrahlung.
▷Kollektoroberflächen stets frei von Schmutz halten.
Die Solaranlage dient zur umweltfreundlichen und netzunabhängigen Spannungsversorgung. Sie wandelt Energie aus der Sonneneinstrahlung in elektrische Spannung um. Die Solaranlage liefert Strom, mit dem die Batterie zusätzlich geladen und Verbraucher versorgt werden können.
In den Solar-Laderegler sind ein Überladeschutz sowie ein Tiefentladeschutz integriert. Der Ladestrom wird automatisch reduziert oder die Verbraucher werden abgeschaltet.
Die Betriebsanzeige erfolgt über eine grüne LED (Bild 229,2). Die Spannungsanzeige erfolgt über eine Mehrfarb-LED (Bild 229,1), die ihre Farbe von rot bis grün in zehn Farbstufen verändern kann.
| grüne LED leuchtet Modul erzeugt Energie | |
| grüne LED blinkt der Regler begrenzt den Ladestrom | |
| Mehrfarb-LED leuchtet grün die Spannung liegt bei 12,8 V | |
| Mehrfarb-LED leuchtet gelb bis rot-gelb die Spannung liegt bei 12,3 V | |
| Mehrfarb-LED leuchtet rot die Spannung liegt bei 11,8 V | |
| Mehrfarb-LED blinkt schnell die Verbraucher werden abgeschaltet | |
| Mehrfarb-LED blinkt langsam die Verbraucher sind abgeschaltet |

▶Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

text_image
SUNSET SOL 5.6X 1 CHARGE ON 2 BUE00555Bild 229 Solar-Laderegler
15.8 Gaswarnanlage
Die Gaswarnanlage hat zwei Aufgaben:
- Alarm bei einem Überfall mit Betäubungsgas
- Alarm bei einem Leck in der Gasanlage
Die Gaswarnanlage ist betriebsbereit, sobald das 12-V-Bordnetz mit Spannung versorgt wird.
Die blinkende LED (Bild 230,2) neben der Klemmleiste des Gassensors (Bild 230,1) zeigt die Betriebsbereitschaft an.

■ Die 12-V-Versorgung kurz abschalten und wieder einschalten (z. B. am Leitungsschutzschalter im Netzteil).

▶ Bei einem Defekt des Gassensors oder eines Kabels ertönt der Summer so lange, bis der Defekt behoben ist.
▶Wenn in unmittelbarer Nähe des Gassensors Deospray, Haarspray oder ein starkes Reinigungsmittel benutzt wird, kann ein Fehlalarm ausgelöst werden.
Auch ein längerer Aufenthalt in einem Tunnel (Stau) kann einen Fehlalarm auslösen.
15.9 Ankuppelhilfe Easy-Pull

Bei abschüssigem Gelände oder schwerem Boden kann das Gurtband um die Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs gelegt und zum Ausgangspunkt zurückgeführt werden. Dadurch entsteht ein einfacher Flaschenzug. Die Reichweite der Ankuppelhilfe reduziert sich dadurch auf die Hälfte.
■ Das Zugfahrzeug an den Caravan heranfahren.
■ Den Sperrhebel (Bild 231,2) in Offenstellung bringen.
- Das Gurtband mit Haken (Bild 231,5) nach vorne herausziehen, um den Kugelhals der Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs legen und arretieren.
■ Den Sperrhebel (Bild 231,2) in Schließstellung bringen.
■ Die Handbremse am Caravan lösen.
■ Die Kurbel für die Kurbelstützen des Caravans (Bild 231,4) auf den Sechskant (Bild 231,1) der Kurbelvorrichtung stecken und drehen. Dabei die Drehrichtung gemäß Aufkleber (Bild 231,3) beachten. - Den Caravan so weit wie nötig über den Kugelkopf der Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs ziehen.
■ Den Caravan ankuppeln und die Kurbel abnehmen.
■ Den Sperrhebel (Bild 231,2) in Offenstellung bringen.
■ Das Gurtband aushaken und zurückrollen lassen.
■ Den Sperrhebel in Schließstellung bringen.

▶Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

Bild 231 Ankuppelhilfe Easy-Pull
15.10 Vorzelt
Das Vorzelt wird am Caravan befestigt. Zuvor müssen die Vorzeltösen am Caravan montiert werden. Die Vorzeltösen sind im Lieferumfang des Vorzeltes enthalten.
Vorzeltösen montieren:

Bei Bürstner-Vorzelten mit Non-Screw-Böckchen müssen keine Vorzeltösen am Caravan montiert werden. Die Böckchen werden in den Keder (Randverstärkung) eingezogen und mit einem Druckknopf fixiert.
Die Bohrungen (Bild 233,3) für die Vorzeltösen (Bild 232,1) müssen 35 mm (Bild 233,A) unterhalb der Vorzeltleiste (Bild 233,2) angebracht werden. Nur an diesen Positionen haben die Schrauben (Bild 233,4) Halt in den unter dem Dach (Bild 233,1) liegenden Holzleisten (Bild 233,6). Unterhalb der Holzleisten enthalten die Wände eine Styroporfüllung (Bild 233,7).
■ Passenden Bohrer entsprechend der zu verwendenden Schraubengröße benutzen.
■ Vorzeltösen (Bild 233,5) mit Schrauben (Bild 233,4) befestigen.

▶Abhängig von Typ und Größe des Vorzeltes sowie des Caravans kann es notwendig sein, mehr als drei Vorzeltösen anzubringen. Beachten Sie hierzu auch die Angaben des Vorzeltherstellers.

Bild 232 Vorzeltösen am Caravan

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1 2 3 A B 7 6 5 4 BUE00204Bild 233 Vorzeltösen montieren
Zusatzgestänge montieren:
■ Dachfirststangen (Bild 234,1) mit den gebogenen Haken in die Vorzeltösen (Bild 234,2) einhängen.
■ Zusatzgestänge (Bild 234,3) und Dachfirststangen zusammenmontieren.
■ Zusatzgestänge gemäß den Vorzeltmaßen mit den Teleskopstangen einstellen.
Vorzelt befestigen:
■ Vorzelt über das komplett montierte Vorzelt-gestänge legen.
■ Vorzelt mit dem einen Ende in die Vorzeltleiste (Bild 233,2) einführen.
■ Vorzelt in richtige Position bringen.
■ Vorzelt mit Heringen befestigen und mit Leinen spannen.

▶Beachten Sie auch die Bedienungsanleitung des Vorzeltherstellers.

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1 2 1 2 1 2 3 3 3 BUE00707Bild 234 Vorzelt
15.11 Gewichte von Sonderausstattungen

▶ Von Bürstner nicht freigegebene Zubehör-, An-, Um- oder Einbauteile können zu Schäden am Fahrzeug und zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen. Selbst wenn für diese Teile ein Gutachten eines Sachverständigen, eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Bauartengenehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicherheit für die ordnungsgemäße Beschaffenheit des Produkts.
Jede Änderung des werkseitigen Zustands des Fahrzeugs kann das Fahrverhalten und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
Für Schäden, die durch nicht von Bürstner freigegebene Produkte oder durch nicht zulässige Änderungen verursacht sind, kann keine Haftung übernommen werden.
In der Tabelle sind Gewichtsangaben für Bürstner-Sonderausstattungen aufgelistet. Wenn diese Gegenstände im oder am Caravan mitgeführt werden und nicht zur Standardausrüstung gehören, müssen sie bei der Ermittlung der Zuladung berücksichtigt werden.
Alle Gewichtsangaben sind "circa"-Angaben.
Die technisch zulässige Gesamtmasse beachten.
| Artikel Mehrgewicht (kg) | |
| Abwassertank, 22 l, fahrbar, inkl. Halterung 3 | |
| Airmix-Komfort-Paket 1 | |
| Anbautür, einteilig 8 | |
| Ankuppelhilfe Easy-Pull 1 | |
| Außendusche 1 | |
| Außensteckdose 1 | |
| Ausstellfenster seitlich mit Kombirollo 1 | |
| Backofen 13 | |
| City-Wasseranschluss 3 | |
| Deichselabdeckung 3 | |
| Diebstahlsicherung für Deichselkopf 2 | |
| Dunstabzug | 1 |
| Duomatic-Umschaltanlage | 6 |
| Elektro-Kit: Batterieladegerät, Batterie 75 Ah, Panel | 25 |
| Ersatzrad 185/70 R 13 | 18 |
| Ersatzrad 195/70 R 14 | 20 |
| Ersatzrad 195/70 R 15 C | 20 |
| Ersatzrad 205/65 R 15 | 20 |
| Ersatzrad-Halterung unter Fahrgestell | 8 |
| Euromover | 40 |
| Fahrradträger Deichsel für 2 Fahrräder 4 | |
| Fahrradträger Heck für 2 Fahrräder 10 | |
| Federkernmatratzen 10 | |
| Fußbodenerwärmung 2 | |
| Gasaußenanschluss 1 | |
| Gasflasche (11 kg) aus Aluminium 5 | |
| Gaswarnanlage 5 | |
| Gelenkmast (Satellitenanlage) 2 | |
| Hebe-Kippdach (HEKI 2) 11 | |
| Hebe-Kippdach (Midi-HEKI) 8 | |
| Heizung S 5002 8 | |
| Insektenschutzrollo in der Eingangstür (halbe Höhe) 1 | |
| Insektenschutzrollo in der Eingangstür (ganze Höhe) 5 | |
| Kinderetagenbett mit 3 Liegeflächen | 20 |
| Klimaanlage (Dometic) | 40 |
| Klimaanlage (Oxycom) | 25 |
| Kühlschrank 97 l bzw. 104 l | 5 |
| LCD-Fernsehgerät inkl. Halterung | 9 |
| Mikrowellengerät | 14 |
| Satellitenanlage (automatisch) | 24 |
| Satellitenanlage (manuell) | 8 |
| Serviceklappe (Einbau modellabhängig) | 2 |
| Sicherheitskupplung AKS 1300 | 4 |
| Sicherheitskupplung AKS 3004 | 5 |
| Stabilformstützen, kompletter Satz 4 | |
| Teppichboden, gekettelt | 7 |
| Truma Gasfüllstandsanzeige | 2 |
| Truma Therme Warmwasserversorgung | 2 |
| Truma Ultraheat | 6 |
| Truma Umluftanlage | 12 |
| Wagenheber (AL-KO) | 5 |
| Warmwasserversorgung | 20 |
| Warmwasser-Heizung/Boiler Alde | 30 |
| Wassertank, 22 l, mit Außenklappe, fahrbar | 3 |
| Wassertank, 40 l, fest eingebaut | 5 |
| Zusatzpolster für durchgehenden Bettenbau (Liegewiese) | 10 |
16.1 Längenmaßtabelle
| Typ | Land | Aufbaulänge außen | Aufbaulänge innen | Aufbaubreite außen | Aufbaubreite innen | Überhang hinten | Überhang vorne | Gesamtlänge | Fahrgestell-Länge vorn | Stützweite | Spurweite | Gesamthöhe | Stützhöhe | Umlaufmaß |
| 410 TS | Alle | 4960 | 4450 | 2300 | 2180 | 2310 | 2860 | 6480 | 2265 | 4140 | 1980 | 2540 | 450^1) | 8990^2) |
| 430 TS | Alle | 4810 4 | 300 23 | 300 21 | 80 245 | 5 256 | 5 6330 | 1970 | 3845 | 1980 | 2530 4 | 50 8840 | ||
| 435 TS | Alle | 5150 | 4640 | 2300 | 2180 | 2625 | 2735 | 6670 | 2140 | 4015 | 1980 | 2540 | 450 | 9180 |
| 440 TS | Alle | 5150 4 | 640 23 | 300 21 | 80 262 | 5 273 | 5 6670 | 2140 | 4015 | 1980 | 2540 4 | 50 9180 | ||
| 455 TS | Alle | 5360 | 4850 | 2300 | 2180 | 2740 | 2830 | 6880 | 2235 | 4110 | 1980 | 2540 | 450 | 9390 |
| 460 TL | Alle | 5580 5 | 070 23 | 300 21 | 80 278 | 0 3010 | 7100 | 2415 | 4290 | 1980 2 | 560 4 | 50 9610 | ||
| 460 TS | Alle | 5430 | 4920 | 2300 | 2180 | 2690 | 2950 | 6950 | 2355 | 4230 | 1980 | 2540 | 450^3) | 9460^4) |
| 470 TL | Alle | 5550 5 | 040 23 | 300 21 | 80 253 | 5 3225 | 7070 | 2630 | 4505 | 1980 2 | 540 4 | 50 | ^3) | 9580^5) |
| 470 TS | Alle | 5710 | 5200 | 2300 | 2180 | 2610 | 3310 | 7230 | 2715 | 4590 | 1980 | 2540 | 460 | 9760 |
| 490 TK | Alle | 5790 5 | 280 23 | 300 21 | 80 294 | 0 3060 | 0 7310 | 2465 | 4340 | 1980 | 2540 4 | 50 9820 | ||
| 500 TK | Alle | 5890 | 5380 | 2300 | 2180 | 2985 | 3115 | 7410 | 2520 | 4395 | 1980 | 2540 | 450 | 9920 |
| 500 TS | Alle | 5790 5 | 280 23 | 300 21 | 80 298 | 0 3020 | 0 7310 | 2425 | 4300 | 1980 | 2540 4 | 50 9820 | ||
| 510 TS | Alle | 5790 | 5280 | 2500 | 2380 | 2980 | 3020 | 7310 | 2425 | 4300 | 2180 | 2540 | 450 | 9820 |
| 525 TL, TK | Alle | 6090 | 5580 | 2300 | 2180 | 3120 | 3180 | 7610 | 2585 | 4460 | 1980 | 2560^6) | 450^3) | 10120^7) |
| 525 TS | Alle | 6410 | 5900 | 2300 | 2180 | 3310 | 3310 | 7930 | 2715 | 4590 | 1980 | 2540 | 460 | 10460 |
| 530 TS | Alle | 6090 5 | 580 23 | 300 21 | 80 292 | 0 3380 | 0 7610 | 2785 | 4660 | 1980 | 2540 4 | 60 10140 | ||
| 535 TS | Angaben fehlen noch | |||||||||||||
| 540 TK | Alle | 6090 5 | 580 23 | 300 21 | 80 312 | 0 3180 | 0 7610 | 2585 | 4460 | 1980 | 2540 4 | 50 10120 | ||
| 540 TL | Alle | 6110 | 5600 | 2500 | 2380 | 3140 | 3180 | 7630 | 2585 | 4460 | 2180 | 2540 | 460 | 10160 |
| 540 TS | Angaben fehlen noch | |||||||||||||
| 550 TK | Alle | 6090 | 5580 | 2500 | 2380 | 3120 | 3180 | 7610 | 2585 | 4460 | 2180 | 2540 | 450 | 10120 |
| 590 TL | Alle | 6285 5 | 775 25 | 300 23 | 80 327 | 5 3220 | 7805 | 2625 | 4500 | 2180 2 | 540 4 | 50 10315 | ||
| 650 TK | Alle | 7210 | 6700 | 2500 | 2380 | 3730 | 3690 | 8750 | 3120 | 4990 | 2185 | 2530 | 450 | 11240 |
| 680 TK | Alle | 7460 6 | 950 25 | 300 23 | 80 384 | 0 3830 | 9000 | 3260 | 5130 | 2185 | 2530 4 | 50 11490 | ||
| 690 TS | Alle | 8070 | 7560 | 2500 | 2380 | 4135 | 4145 | 9610 | 3575 | 5445 | 2185 | 2530 | 450 | 12100 |
| 720 TK | Alle | 7830 7 | 320 25 | 300 23 | 80 404 | 0 4000 | 0 9370 | 3430 | 5300 | 2185 | 2530 4 | 50 11860 | ||
1) 440 bei Trecento
2) 8970 bei Trecento
3) 460 bei Trecento
4) 9480 bei Trecento
5) 9600 bei Trecento
6) 2540 bei Trecento
7) 10140 bei Trecento
16.2 Stromversorgung
| Eingangsspannung | Primär | 230 V AC, 50 Hz |
| Ausgangsspannung Sekundär | 12 V DC, max. 20 A | |
| Schutz IP 40 T 40 |
Kapitelübersicht
In diesem Kapitel finden Sie hilfreiche Tipps für die Reise mit Ihrem Caravan.
Die Tipps betreffen im Einzelnen:
• die Hilfe in europäischen Staaten
• die Verkehrsbestimmungen in europäischen Staaten
• die Gasversorgung in europäischen Staaten
• die Mautbestimmungen in europäischen Staaten
• das sichere Übernachten unterwegs
• das Wintercamping
Am Ende des Kapitels finden Sie eine Checkliste, der Sie die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für die Reise mit Ihrem Caravan entnehmen können.
17.1 Hilfe auf Europas Straßen
| Land + Rettung | ★ Polizei | 1 Autoclub-NotrufPannenhilfe |
| BelgienD Brüssel (02) 7 74 19 11 | + 100★ 101 | 1 TCB Brüssel (02) 2 33 22 11TCB Brüssel 0 70 34 47 77 |
| BulgarienDSofia (02) 91 83 80 | + 150★ 166 | 1 UAB (02) 9 89 52 42UAB (02) 9 80 33 08 |
| DänemarkDKopenhagen 35 45 99 00 | + 112gebührenfrei★ 112gebührenfrei | 1 ADAC Kopenhagen 79 42 42 85Falck 79 42 42 42 |
| Deutschland | + 112★ 110 | 1 ADAC München (0180) 2 22 22 22ADAC 22 22 22*** |
| EstlandD Tallinn (06) 27 53 00 | + 112★ 110 /112*** | 1 EESTI (+372) 6 96 91 00EESTI (+372) 6 96 91 88/18 88*** |
| FinnlandD Helsinki (09) 45 85 80 | + 112★ 112 | 1 ATCF Helsinki (09) 72 58 44 00Helsinki (09) 77 47 64 00Fr 18 Uhr bis So 22 Uhr: 02 00 80 80 |
| FrankreichD Paris (01) 53 83 45 00 | + 15★ 17 | 1 ADAC Lyon (04) 72 17 12 22AIT Assistance 08 00 08 92 22 |
| GriechenlandD Athen (21) 07 28 51 11 | + 166*/151**★ 100 | 1 ADAC Athen (21) 09 60 12 66ELPA 104 |
| GroßbritannienD London (020) 78 24 13 00 | + 999/112***★ 999/112*** | 1 AA (0 87 05) 44 88 66AA (08 00) 0 28 90 18 |
| IrlandD Dublin (01) 2 69 30 11 | + 999/112***★ 999/112*** | 1 AA Dublin (03 53-1) 6 17 99 99AA Dublin 18 00 66 77 88 |
| IslandD Reykjavík(0 03 54) 5 30 11 00 | + 112★ 112 | 1 F.I.B 5 62 99 99F.I.B 5 11 21 12 |
| ItalienD Rom (06) 49 21 31 | + 118★ 112 | 1 ADAC Mailand 02 66 15 91ACI 8 00 11 68 00 |
| KroatienD Zagreb (01) 6 15 81 05 | + 94★ 92 | 1 ADAC Zagreb (01) 3 44 06 66HAK 987/ 0 19 87*** |
| LettlandD Riga (07) 82 60 02 22 | + 03/112***★ 02/112*** | 1 LAMB 7 56 62 22LAMB 80 00 00 |
| LitauenD Vilnius (02) 65 02 72 | + 03/112***★ 02/112*** | 1 LAS (3 70) 52 34 14 51LAS 52 49 74 38 |
| LuxemburgD Luxemburg 4 53 44 51 | + 112★ 113 | 1 ACL Luxemburg 4 50 04 51ACL 4 50 04 51 |
| MazedonienD Skopje (02) 11 05 07 | + 94★ 92 | 1 ADAC (0 03 81-11) 42 27 07AMSM (02) 9 87 |
| NiederlandeD Den Haag (0 70) 3 42 06 00 | + 112★ 112 | 1 ADAC (05 92) 39 05 60ANWB 08 00 08 88 |
| NorwegenD Oslo 23 27 54 00 | + 113★ 112 | 1 NAF Oslo 22 34 14 00NAF 81 00 05 05 |
| ÖsterreichD Wien (01) 7 11 54 | + 144/112***★ 133 | 1 ADAC Wien (01) 2 51 20 60ÖAMTC 120 |
| PolenD Warschau (0 22) 6 17 30 11 | + 999★ 997 | 1 ADAC (0 61) 8 31 98 88PZM 96 37 |
| PortugalD Lissabon (21) 8 81 02 10 | + 112★ 112 | 1 ADAC Barcelona(00 34) 9 35 08 28 08ACP Lissab. (21) 9 42 91 03ACP Porto (22) 8 34 00 01 |
| RumänienD Bukarest (01) 2 30 25 80 | + 961★ 955 | 1 ADAC Bukarest (21) 2 23 45 25ACR 92 71 |
| RusslandD Moskau (0 95) 9 37 95 00 | + 03★ 02 | 1 Moskau (0 95) 9 21 46 90 |
| SchwedenD Stockholm (08) 6 70 15 00 | + 112★ 112 | 1 M Stockholm (08) 6 90 38 00M 0 20 91 29 12 |
| SchweizD Bern (0 31) 3 59 41 11 | + 144★ 117/112*** | 1 TCS (0 22) 4 17 27 27TCS 140/03 50 53 11*** |
| Serbien und MontenegroD Belgrad (0 11) 3 61 42 55 | + 94★ 99 | 1 ADAC (0 11) 42 27 07AMS SCG 9 87/ 01 19 87*** |
| SlowakeiD Bratislava (02) 54 20 44 00 | + 155★ 158 | 1 ADAC Prag (02) 61 10 43 51ASA 1 81 24 |
| SlowenienD Ljubljana (01) 4 79 03 00 | + 112★ 113 | 1 ADAC Zagreb (0 03 85-1) 3 44 06 50AMZS 19 87 |
| SpanienD Madrid (91) 5 57 90 00 | + 061★ 112 | 1 ADAC Barcelona (93) 5 08 28 28RACE (91) 5 93 33 33 |
| TschechienD Prag 2 57 11 31 11 | + 155★ 158 | 1 ADAC Prag 2 61 10 43 51UAMK CR 12 30 |
| TürkeiD Ankara (03 12) 4 55 51 00 | + 112★ 155/112*** | 1 ADAC Istanbul (02 12) 2 88 71 90ADAC Istanbul (02 12) 2 88 71 90 |
| UkraineD Kiew (0 44) 2 47 68 00 | + 03★ 02 | 1 112 UA (3 22) 97 01 12112 UA (3 22) 27 01 12 |
| UngarnD Budapest (0 61) 4 88 35 00 | + 104★ 107 | 1 ADAC Budapest (0 61) 3 45 17 17MAK 188/(06-1) 3 45 17 44*** |
| ZypernD Nikosia 22 45 11 45 | + 199/112***★ 199/112*** | 1 ADACAthen (00 30) 21 09 60 12 66AA 22 31 31 31 |
D = deutsche Vertretung, jeweils in der Landeshauptstadt Angaben ohne Gewähr
* = Nummer gilt nur für Großstädte
** = außerhalb größerer Städte
*** = im Mobilfunknetz Stand: 04/2004
17.2 Verkehrsbestimmungen im Ausland

Der Fahrzeugführer ist verpflichtet, sich vor Antritt der Reise ins Ausland über die Verkehrsbestimmungen der bereisten Länder zu informieren.
In Italien, Spanien, Portugal und Österreich müssen Warnwesten getragen werden, wenn außerorts bei Pannen oder Unfällen das Fahrzeug verlassen wird.
17.2.1 Geschwindigkeitsbeschränkungen

Im Ausland die unterschiedlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen beachten.
▶ Die Caravans sind von Bürstner für eine technisch zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt. Nie schneller fahren.
Zur Information die Geschwindigkeitsbeschränkungen der meistbesuchten Staaten:
Stand 05/2005
| Land Innerorts (km/h) Landstraße (km/h) Autobahn (km/h) | |||
| Belgien | 50 | 90/120^1 | 120^10 |
| Bulgarien | 50 | 70 | 100 |
| Dänemark | 50 | 70 | 80 |
| Deutschland | 50 | 80 | 80/100^9/12 |
| Estland | 50 | 70 | 90 |
| Finnland | 50 | 80 | 80 |
| Frankreich | 50 | 90^2/110^1/3 | 130^8/10 |
| Griechenland | 50 | 80/100^1 | 120^10 |
| Großbritannien | 48 | 80/96^1 | 96^9 |
| Irland | 48 | 80 | 80 |
| Island | 50 | 80 | - |
| Land | Innerorts (km/h) | Landstraße (km/h) | Autobahn (km/h) |
| Italien 50 70 80 | |||
| Kroatien 50 80 80 | |||
| Lettland 50 80 80 | |||
| Litauen 60 70 110 | 10 | ||
| Luxemburg 50 75 90 | |||
| Mazedonien 50/60 80 80 | |||
| Niederlande | 50 80 80 | ||
| Norwegen | 50 | 60^4/80 | 60^4/80 |
| Österreich | 50 | 100^5 | 100^5 |
| Polen | 60 | 70/80^1 | 80 |
| Portugal 50 | 70/80 | 11 | 100 |
| Rumänien | 50 80 | 100 | |
| Russland | 50 70 | 90 | 13 |
| Schweden | 50 | 80^6 | 80^6 |
| Schweiz | 50 80 | 80 | 10 |
| Serbien und Montenegro | 60 80 80 | ||
| Slowakei | 60 80 80 | ||
| Slowenien | 50 80 80 | ||
| Spanien 50 | 70/80 | 1 | 80 |
| Tschechien | 50 80 80 | ||
| Türkei | 50 70 80 | ||
| Ukraine | 50 | 90^13 | 90^13 |
| Ungarn | 50 70 80 | ||
| Zypern | 50 80 | 100 | |
Quelle: ADAC
1 auf Schnellstraßen, auf Straßen mit mehr als einer Fahrspur in jeder Richtung und Angaben ohne Gewähr auf autobahnähnlichen Straßen
2 bei Nässe 80 km/h
3 bei Nässe 100 km/h
4 ungebremste Anhänger mit aktueller Gesamtmasse von mehr als 300 kg
5 Mit Anhänger über 750 kg (zul. Gesamtmasse max. 3,5 t) auf Landstraßen 80 km/h, auf Autobahnen 100 km/h. Für Gespanne über 3,5 t zul. Gesamtmasse gilt außerorts 60 km/h, auf Autobahnen 70 km/h.
6 Mit ungebremstem Anhänger, wenn die zulässige Gesamtmasse des Anhängers doppelt so groß ist wie das Leergewicht des Zugfahrzeugs: 40 km/h.
7 80 km/h für Anhänger bis 1000 kg zul. Gesamtmasse
8 bei Nässe 110 km/h
9 Gespanne dürfen auf dreispurigen Autobahnen nicht ganz links (in GB rechts) fahren.
10 Bei Unfällen mit Geschwindigkeiten höher als 100 km/h muss mit Einschränkungen bei der Versicherungsleistung gerechnet werden, da Wohnanhänger bauartbedingt nur bis 100 km/h zugelassen sind.
11 entsprechend der Beschilderung
12 Nur mit Genehmigung der Straßenverkehrsbehörde für das jeweilige Gespann. Bestätigung des TÜV/DEKRA und auch die amtliche Bescheinigung der Straßenverkehrsbehörde müssen immer mitgeführt werden.
13 Wer seinen Führerschein weniger als zwei Jahre besitzt, darf max. 70 km/h fahren.
17.2.2 Fahren mit Abblendlicht in europäischen Staaten
Zur Information die europäischen Staaten, in denen auch am Tag mit Abblendlicht gefahren werden muss.
| Land Bedingungen | |
| Dänemark ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Estland ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Finnland ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Island ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Italien ganzjährig; nur außerhalb von Ortschaften | |
| Lettland ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Litauen | vom 1. November bis 1. März; auf allen Straßen |
| Norwegen ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Polen | vom 1. Oktober bis 1. März; auf allen Straßen |
| Rumänien ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Schweden ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Schweiz ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Slowenien ganzjährig; auf allen Straßen | |
| Tschechien | vom 27. Oktober bis zum letzten Sonntag im März; auf allen Straßen |
| Ungarn ganzjährig; auf allen Straßen | |
Angaben ohne Gewähr
17.2.3 Übernachten im Caravan abseits von Campingplätzen
| Land Übernachten auf Straßen und Plätzen ja nein ja nein | Übernachten auf privatem Gelände | Anmerkungen | ||
| Belgien | X | X | An Autobahnraststätten max. 24 Stunden erlaubt | |
| Bulgarien X | X | |||
| Dänemark X X Auf Straßen und Plätzen nur bis zu 11 Stunden mit Parkscheibe | ||||
| Deutschland X X Das einmalige Übernachten zum Wiederherstellen der Fahrtüchtigkeit ist gestattet. Regionale und örtliche Einschränkungen sind möglich | ||||
| Finnland X X Mit Erlaubnis des Grundstückeigentümers möglich | ||||
| Frankreich | X X Erlaubnis der örtlichen Behörden oder des Besitzers des Grundstückes notwendig. Stehen und Übernachten auf freiem Gelände untersagt | |||
| Griechenland | X | Einmaliges Übernachten auf gekennzeichneten Flächen an der Nationalstraße Patras-Athen-Thessaloniki erlaubt | ||
| Großbritannien | X | X | ||
| Irland | X X | |||
| Italien | X X Örtliche Einschränkungen beachten. Stehen und Übernachten auf freiem Gelände untersagt | |||
| Kroatien | X X | |||
| Luxemburg | X | X | ||
| Mazedonien | X X | |||
| Niederlande | X X Das Übernachten auf Straßen und Plätzen ist in einigen Gemeinden erlaubt | |||
| Norwegen X X Offizielles Verbot an Rastplätzen und kultivierten Flächen. Verbot, Feldwege zu befahren | ||||
| Österreich | X X Einmaliges Übernachten zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit erlaubt, aber nicht in Landschaftsschutzgebieten. Regionale und örtliche Einschränkungen beachten | |||
| Polen | X X | |||
| Portugal | X X Einmaliges Übernachten an Autobahnraststätten und Parkplätzen bis 10 Stunden toleriert | |||
| Rumänien | X X | |||
| Russland | X | X | ||
| Land Übernachten auf Straßen und Plätzen | Übernachten auf privatem Gelände | Anmerkungen | ||
| ja | nein | ja | nein | |
| Schweden X X N | Nicht auf landwirtschaftlichen Nutzflächen und in der Nähe von Häusern. Befahren von freiem Gelände untersagt | |||
| Schweiz X X Eine Übernachtung wird an Autobahnraststätten sowie in einigen Kantonen toleriert | ||||
| Serbien und Montenegro | X | X | ||
| Slowakei X X Das Übernachten auf privatem Gelände ist nur erlaubt, wenn eine Toilette vorhanden ist | ||||
| Slowenien X X | ||||
| Spanien X X Zum Teil bestehen regionale Verbote, vor allem an Stränden | ||||
| Tschechien X X Das Übernachten auf privatem Gelände ist nur erlaubt, wenn eine Toilette vorhanden ist | ||||
| Türkei X | X | |||
| Ukraine X X | ||||
| Ungarn X X Übernachtung auf privatem Gelände nur mit polizeilicher Anmeldung erlaubt | ||||
Angaben ohne Gewähr
17.3 Gasversorgung in europäischen Staaten
Allgemeine Tipps:
- Nur mit voll gefüllten Gasflaschen in Urlaub fahren.
- Maximal mögliche Kapazität an Gasflaschen ausnutzen.
- Adaptersets (erhältlich im Campinghandel) zum Befüllen deutscher Gasflaschen im Ausland sowie zum Anschluss deutscher Gasregler an ausländischen Gasflaschen mitnehmen.
- In der kalten Jahreszeit auf Füllung mit Propangasanteil achten (Butan vergast nicht mehr unter 0 °C).
- Blaue Flaschen der Firma Campingaz verwenden (werden weltweit vertrieben). Die Gasflaschen nur mit Sicherheitsventil verwenden.
- Eine so genannte Selbsttankflasche kaufen. Diese 11-kg-Flasche kann dann wie ein fest eingebauter Gastank an jeder Autogastankstelle (Verzeichnis beim ADAC) wieder gefüllt werden. Alle 10 Jahre ist eine TÜV-Prüfung fällig.
- Wenn Fremdflaschen im Ausland benutzt werden, den Gaskasten prüfen, ob die Gasflaschen hineinpassen. Ausländische Gasflaschen weisen nicht immer die gleiche Größe auf wie die deutschen Eurogasflaschen.
Zur Information die Gasversorgung in den meistbesuchten europäischen Staaten:
Stand 03/04
| Land Gasversorgung Anbieter Info-Telefon | |||
| Belgien identische Gasflaschen Belgian Shell, Brüssel | Primagaz, TessenderloGasbottling, Gent | ||
| Dänemark deutsche Gasflaschen können nichtbefüllt werden | BP-Gas bietet deutscheGasflaschen an | 0045/89 48 77 00 | |
| Finnland | Gasflaschen mit Epsilon-Markierung (ε)werden befüllt | InnogasEssoSköldvik-PorvooVusikaupunki | |
| finnische Gasflaschen haben DIN-An-schlüsse | |||
| Frankreich ausländische Gasflaschen könennicht befüllt oder getauscht werden | |||
| Griechenland deutsche Gasflaschen können mit Hilfedes Euro-Anschluss-Sets befüllt wer-den | |||
| Großbritannien deutsche Gasflaschen können nichtbefüllt werden | |||
| Italien Anschlussgewinde italienischer Gasfla-schen variieren je nach Anbieter | |||
| Land | Gasversorgung | Anbieter | Info-Telefon |
| Kroatien Gasflaschen, deren Prüfung nicht älter als 5 Jahre ist, werden in INA-Niederlassungen befüllt | INA | ||
| Niederlande identische Gasflaschen | |||
| Norwegen deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | Übersicht von Anbietern bei: AGA AS,Fax: 0047/22 02 78 05Statoil,Fax: 0047/22 96 22 10 | ||
| Österreich identische Gasflaschen | |||
| Polen identische Gasflaschen | |||
| Portugal Pfandgasflaschen erhältlich BP, Shell, Repsol, | Petrogal, Esso | ||
| Schweden | Befüllen mit Adapter möglich | AGA Gas AB, Air Liquid | |
| Schweiz Mieten einer schweizerischen Gasflasche mit Druckregler möglich | Shell Gas, Switzerland 0041/3 27 58 75 55 | ||
| Slowenien deutsche Gasflaschen können befüllt werden | Plinarna, LjubljanaPlinarna, Maribor | ||
| Spanien deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden | Repsol 0034/ | 9 01 10 01 00 | |
| Tschechien deutsche Gasflaschen können wieder befüllt werden | Agip, Bohemia Gas,BP, Kralnpol,Primaplyn, Flaga-Plyn | ||
| Ungarn | identische Gasflaschen | Primagaz, Totalgaz,Shellgas, Mol | |
| Gasflaschen tauschen und befüllen möglich | |||
Angaben ohne Gewähr
17.4 Mautbestimmungen in europäischen Staaten
In vielen europäischen Staaten herrscht mittlerweile eine Mautpflicht. Die Bestimmungen für die Maut und die Art der Erhebung sind sehr unterschiedlich. Doch Unwissenheit schützt nicht vor Strafe, und die Strafen können recht hoch ausfallen.
Wie bei den Verkehrsbestimmungen ist der Fahrzeugführer verpflichtet, sich vor Antritt der Reise über die Modalitäten der Maut zu informieren.
Informationen sind bei allen Automobilclubs oder im Internet zu erhalten.
17.5 Tipps zum sicheren Übernachten unterwegs
Umsichtiges Verhalten ist die beste Schutzmaßnahme für eine sichere Nacht im Caravan.
Das Diebstahlrisiko wird auf ein Minimum reduziert, wenn folgende Grundregeln beachtet werden:
- Während der Hochsaison nicht auf Autobahnraststätten und Autobahnparkplätzen übernachten, die an typischen Ferienrouten liegen.
- Mehrere Caravans auf einem Platz bringen nicht unbedingt mehr Schutz vor Diebstahl. Das eigene Gefühl über den Standplatz entscheiden lassen.
- Auch für nur eine Übernachtung einen Campingplatz anfahren.
- Beim freien Stehen nach Möglichkeit trockene Zweige um den Caravan verteilen.
- Nur Wertsachen mitführen, die unterwegs unbedingt benötigt werden. Wertsachen nach Möglichkeit in einem kleinen Tresor verstauen.
- Den Caravan grundsätzlich abschließen.
17.6 Tipps für Wintercamper
Die folgenden Tipps helfen, das Wintercamping zu einer angenehmen Erinnerung werden zu lassen.
- Stellplatz rechtzeitig reservieren. Gute Wintercampingplätze sind oft schon früh ausgebucht.
- Nicht ohne Winterbereifung starten.
- Stellplatz mit Bedacht wählen. Den Untergrund beachten. Schnee und Eis können eventuell auftauen.
- Unter das Deichselstützrad und die Kurbelstützen ausreichend große Bretter legen, damit das Deichselstützrad und die Kurbelstützen bei Tauwetter nicht einsinken.
- Wenn der Caravan aufgestellt ist, Feststellbremse lösen, um ein Festfrieren zu verhindern.
- Hebel der Feststellbremse und Auflaufeinrichtung durch Abdeckungen vor Vereisung schützen.
- Deckel des Gaskastens mit einer Schutzplane vor dem Einfrieren schützen.
- Abwasser nicht in den Tank, sondern in einen Eimer ablaufen lassen.
- Schneewälle dürfen nie eingebaute Zwangslüftungen abdecken.
• Die eingebauten Zwangslüftungen schnee- und eisfrei halten.
- Auf gute Luftzirkulation achten. Eine gute Luftzirkulation vermeidet Feuchtigkeit, und der Wohnraum lässt sich leichter heizen.
- Gasanlage nur mit Propangas betreiben.
- Die Hinweise aus dem Abschnitt "Gasversorgung in europäischen Staaten" beachten.
- Für die Gasanlage ein Zweiflaschensystem mit Umschaltautomatik verwenden, damit der Vorrat nicht während der Nacht zu Ende geht.
- Den Raum hinter der Heizung nicht als Stauraum nutzen.
- Im Fahrzeuginneren nie Katalytöfen und Infrarot-Gasstrahler betreiben, da sie dem Innenraum Sauerstoff zur Verbrennung entziehen.
- 230-V-Versorgungsleitung so verlegen, dass die Leitung nicht festfrieren oder beschädigt werden kann (z. B. beim Schneeräumen).
- Wintervorzelt benutzen.
- Wenn es kräftig schneit, das Dach des Caravans regelmäßig von Schnee befreien. Wenige Zentimeter Pulverschnee dienen der Isolierung, aber nasser Schnee wird schnell zu einer tonnenschweren Last.
- Vor der Rückreise das Dach komplett vom Schnee räumen, um nachfolgende Fahrzeuge nicht durch eine "Schneefahne" zu behindern.
17.7 Reisechecklisten
Die folgenden Checklisten helfen, dass wichtige Dinge nicht zu Hause vergessen werden, auch wenn nicht alles benötigt wird, was in diesen Checklisten steht.

Die Reiseunterlagen (z. B. Papiere und Informationen) sowie den technischen Zustand des Fahrzeugs nicht erst kurz vor der Reise prüfen. Das rechtzeitige Planen und Durchsehen der Unterlagen erlaubt Urlaub von Anfang an.
Küchenbereich
| √ Gegenstand | |
| Aufwischtuch | |
| Becher | |
| Bratenwender | |
| Dosenöffner | |
| Eierbecher | |
| Eiswürfelschale | |
| Feuerzeug | |
| Flaschenöffner | |
| Frischhalteboxen | |
| Frühstücksteller | |
| Gabeln | |
| √ Gegenstand | |
| Geschirrspülmittel | |
| Geschirrtücher | |
| Grillbesteck | |
| Kaffeekanne | |
| Korkenzieher | |
| Küchenpapier | |
| Löffel | |
| Messer | |
| Müllbeutel | |
| Pfannen | |
| Rührlöffel | |
| √ Gegenstand | |
| Salatbesteck | |
| Schneidebrett | |
| Schüsseln | |
| Spülbürste | |
| Spültücher | |
| Streichhölzer | |
| Tassen | |
| Teller | |
| Thermoskanne | |
| Töpfe | |
| Trinkgläser | |
Bad/Sanitär
| √ Gegenstand | |
| HandtücherSanitärmittel | |
| √ Gegenstand | |
| Toilettenbürste | |
| Toilettenpapier | |
| √ Gegenstand | |
| Zahnputzbecher | |
Wohnbereich
| √ | Gegenstand |
| Abfalleimer | |
| Autoatlas | |
| Badetücher | |
| Badeschuhe | |
| Batterien | |
| Bett-Tücher | |
| Bettwäsche | |
| Beutel für Schmutz-wäsche | |
| Bücher | |
| Camping-Führer | |
| Ersatzglühlampen | |
| Feldflasche | |
| Fernglas | |
| Feuerlöscher | |
| Gasflasche |
| √ Gegenstand | |
| Insektenlampe | |
| Insektenschutzmittel | |
| Kartenspiel | |
| Kehrbesen | |
| Kerzen | |
| Kehrschaufel | |
| Kleiderbügel | |
| Kleiderbürste | |
| Kopfkissen | |
| Landkarte | |
| Medikamente | |
| Musikkassetten | |
| Nackenkissen | |
| Nähzeug | |
| Radio | |
| Regenbekleidung | |
| √ Gegenstand | |
| Reiseapotheke | |
| Reiseführer/Stell-platzatlanten | |
| Rucksack | |
| Schlafsäcke | |
| Schreibutensilien | |
| Schuhe | |
| Schuhputzmittel | |
| Staubsauger | |
| Taschenlampe | |
| Taschenmesser | |
| Tischdecke | |
| Wäscheklammern | |
| Wäscheleine | |
Fahrzeug/Werkzeug
| √ Gegenstand | |
| Abwasserkanister | |
| Adaptersteckdose | |
| CEE-Adapter | |
| Draht | |
| Ersatzrad | |
| Ersatzlampen | |
| Ersatzsicherungen | |
| Ersatzwasserpumpe | |
| Hammer | |
| Gabelschlüssel | |
| Gasfülladapter | |
| Gasschlauch | |
| √ Gegenstand | |
| Gewebeband | |
| Gießkanne für Frischwasser | |
| Kabeltrommel | |
| Keilriemen | |
| Klebstoff | |
| Kombizange | |
| Kompressor | |
| Lüsterklemmen | |
| Ösen | |
| Schlauchadapter | |
| Schlauchschellen | |
| √ Gegenstand | |
| Schneeketten (Winter) | |
| Schraubendreher | |
| Stromprüfer | |
| Trittstufe | |
| Unterlegkeile | |
| Verbandskasten | |
| Wagenheber | |
| Warndreieck | |
| Warntafel | |
| Warnweste | |
| Warnblinkleuchte | |
Außenbereich
| √ Gegenstand | |
| Abspannleine | |
| Blasebalg | |
| Campingstühle | |
| √ Gegenstand | |
| CampingtischGepäckspinnenGrill | |
| √ Gegenstand | |
| Heringe/SpannbänderSchlossSchnur | |
Dokumente
| √ Gegenstand | |
| Adressenliste | |
| Anmeldebestätigung(en) | |
| Allergiepass | |
| Bedienungsanleitungen | |
| Beipackzettel für Medikamente | |
| √ Gegenstand | |
| Fahrzeugschein | |
| Führerschein | |
| Grüne Versicherungskarte | |
| Impfpass | |
| Kreditkarte | |
| Personalausweis | |
| Reisepass | |
| √ | Gegenstand |
| SchutzbriefVignette/MautkarteVisum |
18.1 Inspektionsplan
| Pos. | Bauteil Tätigkeit Intervall | ||
| 1 | Deichselstützrad schmieren, Felge auf Beschädigung prüfen, Reifen-Sichtkontrolle, Gewindespindel und Kurbel prüfen | jährlich | |
| 2 | Kurbelstützen schmieren jährlich | ||
| 3 | Gelenke, Scharniere und Hebel am Fahrwerk | schmieren jährlich | |
| 4 | Unterboden Sichtkontrolle, ggf. Unterbo-denschutz ausbessern | jährlich | |
| 5 | Fahrgestell schmieren jährlich | ||
| 6 | Radbefestigung Radmuttern anziehen, Radlager prüfen | jährlich | |
| 7 | Reifen und Felgen | Luftdruckkontrolle (siehe Abschnitt 13.6). Sichtkontrolle auf Beschädigung, Profiltie-fe mindestens 2 mm | jährlich |
| 8 | Bremsen prüfen, ggf. nachstellen jährlich | ||
| 9 | Beleuchtung außen | Funktionskontrolle | jährlich |
| 10 | Kühlschrank, Heizung, Küchenzeile, Verschlüsse von Stauklappen, Wasseranlage, Elektrik innen | Funktionskontrolle | jährlich |
| 11 | Polster, Gardinen, Rollos | Sichtkontrolle | jährlich |
| 12 | Fenster, Dachhauben, Dachlüfter Funktionskontrolle, Dichtheits-prüfung | jährlich | |
| 13 | Dichtungsleisten, -kanten, -gummi | auf Beschädigung prüfen | jährlich |
| 14 | Bremsbeläge | Belagstärke min. 4 mm | alle 2 Jahre |
| 15 | Bremstrommeln | Sichtkontrolle ob riefen- und rostfrei; Federspannung prü-fen | alle 2 Jahre |
| 16 | Achslager | Spiel kontrollieren | alle 2 Jahre |
| 17 | Kronmutter am Rad | Sitz- und Blindsicherung kon-trollieren | alle 2 Jahre |
| 18 | Auflaufbremse | Funktionskontrolle | alle 2 Jahre |
| 19 | Bremsseilzüge | Sichtkontrolle | alle 2 Jahre |
| 20 | Fahrgestellunterbau Schrauben auf festen Sitz prü-fen | alle 2 Jahre | |
| 21 | Gasanlage | offizielle Gasprüfung | alle 2 Jahre |
Übergabe ____ Pos. 1-13
Stempel des Bürstner-Handelspartners
Datum Unterschrift
- Jahr ____ Pos. 1-13
Stempel des Bürstner-Handelspartners
Datum Unterschrift
- Jahr ____ Pos. 1-21
Stempel des Bürstner-Handelspartners
Datum Unterschrift
- Jahr ____ Pos. 1-13
Stempel des Bürstner-Handelspartners
Datum Unterschrift
- Jahr ____ Pos. 1-21
Stempel des Bürstner-Handelspartners
Datum Unterschrift
- Jahr ____ Pos. 1-13
Stempel des Bürstner-Handelspartners
Datum Unterschrift
- Jahr ____ Pos. 1-21
Stempel des Bürstner-Handelspartners
Datum Unterschrift
- Jahr ____ Pos. 1-13
Stempel des Bürstner-Handelspartners
Datum Unterschrift
- Jahr ____ Pos. 1-21
Stempel des Bürstner-Handelspartners
Datum Unterschrift
19.1 Stichwortverzeichnis
12-V-Bordnetz 81
12-V-Hauptschalter 185
12-V-Sicherungen 85
für den Kühlschrank. 85
für Thetford-Kassette....86
230-V-Anschluss 83, 84
Störungssuche. 174
Versorgungsleitung 84
230-V-Bordnetz 83
230-V-Sicherung 86
230-V-Sicherungskasten....86
230-V-Versorgung
siehe 230-V-Anschluss ....83
A
Abblendlicht, fahren mit. 207
Abkuppeln 21
Abmessungen
siehe Längenmaßtabelle....201
Abreißsicherung
siehe Seil der Abreißbremse. 18
Abwassertank
fahrbar 35,124
Füllstand, anzeigen ..... 185
integriert....124
reinigen 145
Achslast. 26
Airmix. 97
Allgemeine Hinweise 8
Alufelgen 171
Amtliche Prüfungen. 151
Anbauteile
siehe Sonderausstattungen. . . . . . . . . . . . 12
Anhängelast. 21, 26
Anhängerbetrieb, Sicherheitshinweise .... 14
Anhängerkupplung
AK 160....19
AKS 1300 20
AKS 3004 20
Anhängerkupplung
siehe auch Sicherheitskupplung ..... 19
Ankuppelhilfe Easy-Pull. 196
Wartungsarbeiten 155
Ankuppeln 18
Anschluss an Zugfahrzeug,
Anschluss-Schema 87
Anschlussleitung
siehe Versorgungsleitung 84
Anschluss-Schema,
dreizehnpoliger Stecker....87
Anziehdrehmoment, Räder ..... 168, 170
Auflaufbremse 18
Außenanschluss
siehe 230-V-Anschluss .... 34
Außenbeleuchtung
Glühlampen, wechseln ..... 157
Glühlampen-Typen 159
Außenklappen 44
Klappenschloss 44
Außenspiegel 13,27
Äußere Pflege 143
Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern
Dauerbelüftung 56
öffnen 55
schließen....55
Ausstellfenster mit Dreh-Ausstellern
Dauerbelüftung 54
öffnen 54
schließen....54
Autark-Paket 183
B
Backofen
siehe Gasbackofen 108
Batteriewechsel....185
Beladung 24
Fahrradträger 27
Beladung
siehe auch Zuladung. 24
Beleuchtung
Front 158
Heck 158
Leuchten, reinigen. 146
Seite 158
Störungssuche 174
Betriebsarten
Klimaanlage (Dometic) 187
Klimaanlage (Oxycom) 189
Kühlschrank. 112, 114
Umschaltautomatik, Gasanlage.....79
Warmwasser-Heizung 96
Betten
siehe auch Etagenbett und festes Bett . . . . 66
Bezeichnungen am Reifen 167
Birne
siehe Glühlampen, wechseln ..... 157, 159
Boiler (Alde)
230-V-Elektrobetrieb, ausschalten ... 103
230-V-Elektrobetrieb, einschalten . . . 103
Betriebsarten 102
entleeren 104
Gas- und 230-V-Elektrobetrieb,
ausschalten 104
Gas- und 230-V-Elektrobetrieb,
einschalten 103
Gasbetrieb, ausschalten ..... 103
Gasbetrieb, einschalten. 103
Störungssuche. 176
Wasser, einfüllen. 103
Boiler (Truma)
ausschalten 101
Betriebsarten....100
elektrischer Betrieb 101
entleeren 102
Gasbetrieb....101
kombinierter Betrieb 101
Störungssuche. 177
Wasser, einfüllen. 100
Boiler
siehe Boiler (Truma), Boiler (Alde) und
Therme (Truma) 100
Brandgefahren, vermeiden ..... 11
Brandschutz 11
Bremsen 31
prüfen 31,173
Wartungsarbeiten 155
Butangas 14,74
C
Campinggasflaschen, verwenden ..... 15, 75
Caravan
lüften 52
waschen 144
Caravanbetrieb 31
Checkliste
für die Reise 213
zu einer Still-Legung über Winter . . . . 149
zu einer vorübergehenden
Still-Legung 148
zur Inbetriebnahme nach
Still-Legung 150
D
Dachhaube
siehe auch Kipp-Dachhaube
und Hebe-Kippdach....58
Deckenfluter 159, 160
Dreizehnpoliger Stecker,
Anschluss-Schema 87
Dunstabzug 111
Pflege 146
Duomatic-Umschaltanlage 78
E
Einbaugeräte....91
Anleitungen 12
Garantiekarten....1
Eingangstür 37,42
Fenster, Dauerbelüftung ..... 42
Fenster, öffnen 42
Fenster, schließen. 42
Insektenschutzrollo, öffnen ..... 41, 43
Insektenschutzrollo, schließen .... 41, 43
teilen 41
Verdunklungsrollo, öffnen ..... 43
Verdunklungsrollo, schließen ..... 43
Eingangstür, außen
öffnen 38,40
verriegeln. 38, 40
Eingangstür, innen
öffnen 39,40
verriegeln. 39, 40
Eintrittstufe
Elektrische Anlage....81
230-V-Anschluss 174
Begriffserklärungen 81
Beleuchtung 174
Sicherheitshinweise....16
Störungssuche 174
Elektro-Kit 183
Elektro-Zusatzheizung (Ultraheat)
ausschalten 98
einschalten 98
Entsorgung
Abwasser....9
Fäkalien....9
Hausmüll 9
Ersatzrad. 171
Ersatzrad-Halterung 171
Ersatzteile 163
Etagenbett. 66
Externer Gasanschluss. 77
F
Fahrgestell-Nr. 164
Fahrradträger 181
am Bug 182
an Heckwand....182
Beladung 27
Fahrräder, aufladen. 182
Fahrt mit beladenem Fahrradträger ... 27
Fahrwerk, Störungssuche ..... 173
Fahrzeugbeleuchtung
siehe Außenbeleuchtung. 157
Faltverdunklung, Hebe-Kippdach
öffnen 63
schließen. 63
Faltverdunklung, Kipp-Dachhaube
öffnen 59
schließen....59
Faltverdunklung, reinigen ..... 146
Fehlerstrom-Schutzschalter 83
Fenster
Verdunklungsrollo 57
Fenster, Eingangstür Dauerbelüftung ..... 42 Insektenschutzrollo, öffnen ..... 43 Insektenschutzrollo, schließen ..... 43 öffnen..... 42 schließen ..... 42 Verdunklungsrollo, öffnen ..... 43 Verdunklungsrollo, schließen ..... 43
Fensterscheiben, reinigen. 144
Fenster siehe auch Ausstellfenster. 53 Fernsehgerät. 28 positionieren 48 verstauen. 48
Fernsehschrank siehe TV-Schrank 48
Festes Bett öffnen. 66 schließen. 66
Feststellbremse anziehen....33 lösen....33
Feuer Bekämpfung .... 11 Verhalten bei .... 12
Flachbildschirm mit Halterung positionieren .... 193 verstauen.... 193
Frischwasser 16
Frostgefahr 16
Fußbodenerwärmung ausschalten....99 einschalten....99 Überlastungsschutz....99
G
Garantiekarten....1
Gardinen, reinigen. 146
Gasabsperrventile 76 Symbole 76, 91
Gasanlage .... 73 allgemeine Hinweise .... 14
Defekt 14,73
Sicherheitshinweise....14,73
Störungssuche....175
Umschaltautomatik 78
Gasanschluss, extern 77
Gasbackofen anzünden von Geräten mit Thermostat. 109
anzünden von Hand 108
ausschalten 109
automatische Zündung ..... 108
Bedienung des Grills ..... 109
Störungssuche....175
Gasdruckregler, Verschraubungen ..... 75
Gasflaschen Sicherheitshinweise....15, 75 wechseln....76
Gasgeruch....175
Gaskasten 15,74
Gaskocher ausschalten .... 107 einschalten .... 107 reinigen .... 146 Störungssuche .... 175
Gas-Prüfbescheinigung....151
Gasprüfplakette....151
Gasversorgung in europäischen Staaten .... 210
Gaswarnanlage....195
Gelenkmast, ausrichten. 192
Geschwindigkeitsbeschränkungen ..... 205
Glühlampen, wechseln Außenbeleuchtung 157
Beleuchtung Front. 158
Beleuchtung Heck 158
Beleuchtung Seite 158
Deckenfluter 159, 160
Glühlampen-Typen, außen ..... 159
Halogenspot 161, 162
Innenbeleuchtung 159
Wohnraumleuchte 160
Grundausstattung 22
H
Halogenleuchte 161
Halogenspot 162
Handbremse siehe Feststellbremse .... 33
Handkurbel 34
Hängetisch mit Klappfuß,
Umbau zum Bettunterbau....63, 64
Hebe-Kippdach 62
Faltverdunklung....63
Insektenschutz 63
Lüftungsstellung 60, 61, 62
öffnen 60, 62
schließen....60, 62
Verdunklungsrollo 61
Heizbetrieb 52
Heizen 52
Heizung Luftaustrittdüsen, einstellen....92 Wärmetauscher, wechseln....91 Warmluftverteilung....92
Heizung siehe auch Warmluft-Heizung und Warmwasser-Heizung ..... 92
Herd
siehe Gaskocher 106
Hilfe auf Europas Straßen. 203
Hinweisaufkleber....164
Höchstgeschwindigkeit,
technisch zulässige 31
Hoher Gasverbrauch....175
Hubtisch
Tischplatte nach oben fahren ..... 65
Umbau zum Bettunterbau ..... 65
|
Inbetriebnahme
nach Still-Legung über Winter.....150
nach vorübergehender Still-Legung .. 150
Innenbeleuchtung
Glühlampen, wechseln ..... 159
Störungssuche. 174
Innere Pflege....145
Insektenschutzrollo, Eingangstür
öffnen. 41
schließen....41
Insektenschutzrollo, Fenster
öffnen. 57
schließen....57
Inspektionsarbeiten 152
Inspektionsplan 217
K
Kapazität 81
Kein Gas 175
Kipp-Dachhaube
ausstellen 58
Faltverdunklung....59
schließen. 44, 45, 46
Klimaanlage (Dometic)
ausschalten 188
Automatikbetrieb 187
Betriebsarten. 187
Heizung, manuell....188
Kühlung, manuell....188
Lüftung, manuell ..... 188
Störungssuche 179
Klimaanlage (Oxycom)
ausschalten 190
Betriebsarten. 189
Inbetriebnahme 189
Komponenten 189
Kühlbetrieb 190
Luftfilter, wechseln. 157
Luftstrom, regeln ..... 189
Lüftungsbetrieb 189
Störungssuche 179
Wartungsarbeiten 157
Wassertank, befüllen. 190
Wassertank, entleeren ..... 190
Kochstelle 106, 175
Kondenswasser
an der Acrylglas-Doppelscheibe ..... 52
an der Boden-Fahrwerk-
Verschraubung 52
Kontrollen
siehe Checkliste 148
Kontroll-Leuchte 12-V-Versorgung ..... 185
Kühlschrank. 34, 111
12-V-Betrieb,
ein-/ausschalten 113, 115
230-V-Betrieb,
ein-/ausschalten 113, 115
Betriebsarten. 112, 114
elektrischer Betrieb 115
Gasbetrieb. 114
Gasbetrieb, ausschalten ..... 112, 114
Gasbetrieb, einschalten. . . . . . . 112, 114
Lüftungsgitter, abnehmen ..... 111
Rahmenheizung 114
Störungssuche 178
Türverriegelung ..... 116, 117
Volumen 112, 114
Kühlschranktür-Verriegelung
in Lüftungsstellung arretieren . . . 116, 117
öffnen 116, 117
schließen. 116, 117
Kunststoffteile im Toiletten-
und Wohnbereich, reinigen ..... 146
Kurbelstützen 34
L
Längenmaßtabelle. 201
Längssitzgruppe, Umbau Schlafen . . . . 67, 68
Leckwasser im Fahrzeug ..... 180
Leichtmetallfelgen
siehe Alufelgen 171
Leitungsschutzschalter 86
Leuchten, reinigen. 146
Lichtschalter
Eingangsbereich 49
Toilettenraum....50
Wohnraum. 51
Luftaustrittdüsen, einstellen. 92
Lüften
Caravan. 52
Toilettenraum....125
M
Markierungsleuchte....158
Masse in fahrbereitem Zustand. 22
Mautbestimmungen
in europäischen Staaten ..... 212
Mikrowellengerät
ausschalten 110
einschalten 110
Störungssuche....176
Mindeststützlast. 21
Mittelsitzgruppe, Umbau Schlafen. . . . . 67, 68
Möbelflächen, reinigen 146
Möbelklappen 46
Störungssuche. 180
Möbelklappen mit Druckknopf
öffnen. 46
schließen 46
Möbelklappen mit Griff
öffnen. 47
schließen 47
N
Netzgerät. 82
Einbauort 82
Sicherungen 85
P
Personen im Caravan 31
Persönliche Ausrüstung....23
Pflege 143
Abwassertank 145
äußere Pflege ..... 143
bei Still-Legung über Winter ..... 149
bei vorübergehender Still-Legung .... 147
Dunstabzug 146
Faltverdunklung....146
Fensterscheiben 144
Gardinen 146
Gaskocher 146
Hochdruckreiniger, waschen mit ..... 143
im Winter 146
innere Pflege 145
Insektenschutz. 146
Kunststoffteile innen 146
Leuchten 146
Möbelflächen. 146
Polsterstoffe 146
PVC-Bodenbelag....146
Spülbecken 146
Stores 146
Teppichboden 146
Unterboden 145
Verdunklungsrollo ..... 146
waschen 144
Wassertank 146
Polsterstoffe, reinigen ..... 146
Propangas....14,74
Prüfungen, amtliche 151
PVC-Bodenbelag, reinigen ..... 146
R
Räder....165
Radwechsel....167
Anziehdrehmoment ..... 168, 170
bei Alufelgen 171
Rasteraussteller 55
Reifen 165
allgemeine Hinweise ..... 165
Kennzeichnung 167
Reifendruck 172
Reifendrucktabelle. 172
Reifenwahl....166
Umgang mit. 167
Verschleiß 165
Reifenwechsel
siehe Radwechsel 167
Reinigen
siehe Pflege....143
Reisechecklisten 213
Reserverad
siehe Ersatzrad 171
Rollo
siehe Verdunklungsrollo und
Umbau Schlafen....69,70,71
S
Sanitäre Einrichtung ..... 119
Satellitenanlage....190
mit automatischer
Antennenausrichtung 192
mit manueller
Antennenausrichtung 190
Schloss
Außenklappe 44, 45
Eingangstür 38,40
Möbelklappe 46
Schlüssel. 17
Schwenktisch, Umbau zum Bettunterbau . . 64
Schwitzwasser
siehe Kondenswasser 52
Seil der Abreißbremse. 18
Sicherheitshinweise....11
Anhängerbetrieb 14
Brandschutz....11
elektrische Anlage....16
Gasanlage 14,73
Kochstelle 106
Radwechsel....167
Verkehrssicherheit. 13
Wasseranlage 16
Sicherheit
siehe Sicherheitshinweise....11
Sicherheitskupplung
AKS 1300, ankuppeln ..... 20
AKS 1300, Wartungsarbeiten ..... 153
AKS 3004, ankuppeln ..... 20
AKS 3004, Wartungsarbeiten ..... 154
Sicherheitskupplung
siehe auch Anhängerkupplung ..... 153
Sicherungen am Netzgerät 85
Sicherungen
siehe 12-V-Sicherungen und
230-V-Sicherung 85
Sitzgruppen, Umbau Schlafen. 67
Solaranlage 194
Solar-Laderegler 194
Sonderausstattungen 181
Beschreibung....7
Gewichte 199
Kennzeichnung 7
Sicherheitshinweise....12
Spülbecken, reinigen. 146
Stabilisierungshebel 18
Stecker Jaeger 87
Stecker Multikon 87
Still-Legung
über Winter 149
vorübergehende 147
Stores, reinigen 146
Störungen 173
Störungssuche
230-V-Anschluss 174
Aufbau....180
Beleuchtung. 174
elektrische Anlage....174
Fahrwerk 173
Gasanlage. 175
Gasbackofen 175
Gaskocher....175
Klimaanlage (Dometic) 179
Klimaanlage (Oxycom) ..... 179
Kühlschrank. 178
Mikrowellengerät 176
Therme (Truma) 177
Warmwasser-Heizung. 176
Wasserversorgung 180
Stromlaufplan
außen 89
innen 88
Stromversorgung. 202
Stützen
siehe Kurbelstützen. 34
Stützlast. 21, 26
Symbole
für Hinweise. 7
Gasabsperrventile 76, 91
T
Technisch zulässige Gesamtmasse ..... 22
Technisch zulässige
Höchstgeschwindigkeit 31
Technische Daten 201
Abmessungen 201
Stromversorgung....202
Teppichboden, reinigen. 146
Therme (Truma) 104
elektrischer Betrieb 105
entleeren 105
Störungssuche 177
Wasser, einfüllen. 105
Thetford-Kassette 126
entleeren ..... 130, 135, 141
entnehmen 126, 131, 138
Haltebügel 126, 138
Halteklammer 131
Thetford-Toilette 125
benutzen 128, 133, 140
entleeren 130, 135, 141
mit fester Bank 131, 137
mit Wassertank 131
schwenkbar 126
Sicherung 86
vorbereiten 126, 131, 138
Wassertank, befüllen. 137
Wassertank, entleeren ..... 136, 142
Tipps 203
Tische 63
Toilettenraum 125
Lichtschalter 50
lüften 125
Toilette
siehe Thetford-Toilette. 125
Traglasten 22
Türen
Eingangstür 37
Störungssuche....180
Wartungsarbeiten 155
Türschloss 38,40
TV-Schrank 48
Typschild 164
U
Übernachten
abseits von Campingplätzen ..... 208
unterwegs 212
Umbau Schlafen
Längssitzgruppe 67, 68
Mittelsitzgruppe 67, 68
Rundszgruppe ..... 69, 70, 71
Umgang mit Reifen 167
Umluftgebläse 95
Umrissleuchte 158
Umschaltanlage (Duomatic) ..... 78
Umwelthinweise....9
Unterboden, pflegen ..... 145
Unterlegkeile 34
V
Verdunklungsrollo, Fenster
öffnen. 57
schließen 57
Verdunklungsrollo, Hebe-Kippdach
öffnen. 61
schließen 61
Verdunklungsrollo, reinigen. 146
Verkehrsbestimmungen im Ausland ..... 205
Verkehrssicherheit. 28
Hinweise zur 13
Verschlussdeckel
Frischwasser-Einfüllstutzen. 46
Versorgungsleitung für
230-V-Anschluss 84
Vor der Fahrt 17
Vorzelt
befestigen 198
Vorzeltösen, montieren ..... 197
Zusatzgestänge, montieren. ..... 198
Vorzeltleuchte 49
W
Wagenheber 7
Während der Fahrt 31
Wärmetauscher, Heizung, wechseln.....91
Warmluft-Heizung
ausschalten 93
Batteriewechsel....94
einschalten 93
Umluftgebläse 95
Warmluftverteilung
Warmwasser-Heizung
230-V-Elektrobetrieb, ausschalten .... 96
230-V-Elektrobetrieb, einschalten ..... 96
Betriebsarten 96
Flüssigkeitsstand, prüfen. . . . . . . . . . 156
Gas- und 230-V-Elektrobetrieb, ausschalten....97
Gas- und 230-V-Elektrobetrieb, einschalten ....97
Gasbetrieb, ausschalten ..... 96
Gasbetrieb, einschalten. 96
Heizflüssigkeit, nachfüllen. . . . . . . . . 156
Heizungsanlage, entlüften. . . . . . . . . 156
Sicherheitshinweise. 95
Störungssuche 176
Wartungsarbeiten 155
Warnaufkleber....164
Wartungsarbeiten 151
AKS 1300 153
AKS 3004 154
Ankuppelhilfe Easy-Pull....155
Bremsanlage 155
Klimaanlage (Oxycom) 157
Sicherheitskupplung ..... 153
Türen. 155
Warmwasser-Heizung 155
Waschen mit Hochdruckreiniger ..... 143
Wasseranlage
befüllen 122
entleeren 123
Sicherheitshinweise....16
Wasserpumpe 119
Wassertank
Füllstand, ablesen ..... 185
Füllstand, anzeigen ..... 185
reinigen 146
Wassertank 22 I
befüllen 120
entleeren 120
Wasser, entnehmen 120
Wassertank 40 l
befüllen 121
entleeren 121
Wasser, entnehmen 121
Wassertank
siehe auch Wasseranlage. 120
Wasserversorgung
Allgemeines. 119
Störungssuche 180
Winterbetrieb....147
Wintercamping 212
Winterpflege 146
Wohnen. 37
Wohnraumbatterie. 184
Ladezustand, ablesen ..... 185
Ladezustand, anzeigen ..... 185
Wohnraumleuchte 160
Z
Zubehör, Anbau....12
Zuladung 21
Beispielrechnung....24
Berechnung....22
Zusammensetzung 23
Zuladung siehe auch Beladung....21
Zulässiges Gesamtgewicht siehe technisch zulässige
Gesamtmasse 21
Zulassung 18
Zusatzausstattung. 23
▷Bei Heizbetrieb während der Fahrt können da s Gasabsperrventil Heizung und das Haupt-Absperrventil geöffnet bleiben.
►Sicherheitskupplung AKS nicht schmieren!
►Feuchtigkeit oder Sauerstoffmangel, z. B. durch Abdeckung mit Kunststoff-Folien, können am Unterboden optische Unregelmäßigkeiten verursachen
▷Nach der Still-Legung mindestens 20 Stunden laden____
▶ Sofort Haupt-Ab-sperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und lüften ▶ Nicht rauchen, keine offenen Flam-men entzünden und keine Elektroschalter (Licht-schalter usw.) betätigen ▶ Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prü-fen lassen
sind oft Lösungs- mittel enthalten