Bürstner Winner (2006) - Wohnwagen

Winner (2006) - Wohnwagen Bürstner - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG Winner (2006) Bürstner

An den Benutzer dieses Handbuchs ...

Die Mitarbeiter unseres Hauses beglückwünschen Sie zum Erwerb Ihres neuen Caravans. Sie haben ein hochwertiges Fahrzeug erworben, mit dem Sie viel Freude haben werden.

Damit Sie Ihren Caravan jederzeit sachgerecht und vor allem einfach bedienen und benutzen können, erhalten Sie bereits bei der Übernahme von Ihrem Händler eine detaillierte Einweisung in alle wichtigen Funktionen.

Als ständiger Begleiter für die Beantwortung von Fragen beim Umgang mit dem Caravan stehen Ihnen dann dieses Handbuch sowie die Bedienungsanleitungen der Gerätehersteller zur Verfügung.

Vor Antritt der ersten Fahrt

Benutzen Sie das vorliegende Handbuch nicht nur als Nachschlagewerk, sondern machen Sie sich gründlich damit vertraut.

Füllen Sie die Garantiekarten der Einbaugeräte und Sonderausstattungen in den separaten Anleitungen aus und schicken Sie die Garantiekarten den Geräteherstellern zu. Dadurch sichern Sie Ihren Garantieanspruch für alle Geräte.

1 Einleitung ..... 9

1.1 Allgemeines ..... 10

1.2 Umwelthinweise....11

2 Sicherheit .... 13

2.1 Brandschutz....13

2.1.1 Vermeidung von Brandgefahren.... 13

2.1.2 Feuerbekämpfung ..... 13

2.1.3 Bei Feuer.... 14

2.2 Allgemeines ..... 14

2.3 Verkehrssicherheit. 15

2.4 Anhängerbetrieb ..... 16

2.5 Gasanlage 16

2.5.1 Allgemeine Hinweise ..... 16

2.5.2 Gasflaschen....17

2.6 Elektrische Anlage....18

2.7 Wasseranlage 18

3 Vor der Fahrt ..... 19

3.1 Schlüssel 19

3.2 Zulassung 20

3.3 Ankuppeln 20

3.4 Anhängerkupplungen .....21

3.4.1 Anhängerkupplung EM 150 R . . . . 21

3.4.2 Sicherheitskupplung WS 3000 D .... 22

3.4.3 Sicherheitskupplung AKS 1300...23

3.5 Abkuppeln 24

3.6 Zuladung 24

3.6.1 Berechnung der Zuladung ..... 25

3.6.2 Caravan richtig beladen. . . . . . . . 28

3.6.3 Anhänge-, Stütz- und Achslast . . . 29

3.6.4 Fahrradträger (Sonderausstattung) 30

3.7 Außenspiegel.... 30

3.8 Fernsehgerät (Sonderausstattung) ..... 31

3.9 Verkehrssicherheit. . . . . . . . . . . . 31

4 Während der Fahrt. 33

4.1 Caravanbetrieb 33

4.2 Bremsen 33

4.3 Rückwärtsfahrt. 34

5 Caravan aufstellen. 35

5.1 Feststellbremse ..... 35

5.2 Unterlegkeile 36

5.3 Außenanschluss ..... 36

5.4 Kühlschrank. 36

5.5 Kurbelstützen. 36

5.6 Eintrittstufe....37

5.7 Abwassertank, fahrbar (Sonderausstattung) ..... 37

6 Wohnen 39

6.1 Eingangstür 39

6.1.1 Eingangstür, außen. . . . . . . . . . . 40

6.1.2 Eingangstür, innen 41

6.1.3 Eingangstür, geteilt ..... 42

6.1.4 Insektenschutzrollo an geteilter Eingangstür (Sonderausstattung) 42

6.2 Außenklappen 43

6.2.1 Klappenschloss (Variante 1) ..... 43

6.2.2 Klappenschloss (Variante 2) ..... 44

6.2.3 Klappenschloss (Variante 3) ..... 44

6.2.4 Verschlussdeckel Frischwasser-Einfüllstutzen.....45

6.3 Möbelklappen 45

6.3.1 Möbelklappen mit Druckknopf. . . . 45

6.3.2 Möbelklappen mit Griff ..... 46

6.3.3 TV-Schrank (Variante 1 und 2) . . . 46

6.3.4 TV-Schrank (Variante 3) ..... 47

6.3.5 Fernsehkonsole mit Gelenkarm (Sonderausstattung) 47

6.4 Lichtschalter 48

6.4.1 Eingangsbereich 48

6.4.2 Innenbereich 49

6.5 Lüften 51

6.6 Fenster 51

6.6.1 Ausstellfenster mit Dreh-Ausstellern .... 52

6.6.2 Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern ..... 53

6.6.3 Schiebefenster 54

6.6.4 Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo ..... 55

6.7 Dachhauben 56

6.7.1 Kipp-Dachhaube 57

6.7.2 Hebe-Kippdach (Sonderausstattung) ..... 58

6.8 Tische 60

6.8.1 Hängetisch 60

6.8.2 Hubtisch 60

6.9 Betten 61

6.9.1 Etagenbett....61

6.9.2 Festes Bett 61

6.9.3 Schrank-Klappbett....62

6.10 Sitzgruppen zum Schlafen umbauen 64

6.10.1 Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 1)....64

6.10.2 Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 2)....64

6.10.3 Rundsitzgruppe (Variante 1) ..... 65

6.10.4 Rundsitzgruppe (Variante 2) ..... 66

6.10.5 Bettverbreiterung zur Liegewiese (Sonderausstattung) 67

7 Gasanlage 69

7.1 Allgemeines....69

7.2 Gasflaschen....71

7.3 Gasflaschen wechseln.....72

7.4 Gasabsperrventile ..... 72

8 Elektrische Anlage .....73

8.1 Allgemeines....73

8.2 Begriffe 73

8.3 12-V-Bordnetz ..... 73

8.3.1 Netzgerät. 74

8.4 230-V-Bordnetz ..... 75

8.4.1 230-V-Anschluss ..... 75

8.4.2 Versorgungsleitung für externen 230-V-Anschluss .... 76

8.5 Sicherungen ..... 77

8.5.1 12-V-Sicherungen ..... 77

8.5.2 230-V-Sicherung ..... 78

8.6 Anschluss an Zugfahrzeug ..... 78

8.7 Stromlaufplan 80

8.7.1 Stromlaufplan innen.....80

8.7.2 Stromlaufplan außen ..... 81

9 Einbaugeräte 83

9.1 Allgemeines....83

9.2 Heizung 84

9.2.1 Richtig heizen 84

9.2.2 Warmluft-Heizung ..... 85

9.2.3 Umluftgebläse ..... 85

9.2.4 Truma Therme (Sonderausstattung) 86

9.3 Kochstelle 88

9.3.1 Gaskocher 88

9.4 Kühlschrank....90

9.4.1 Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen 90

9.4.2 Kühlschrank (Modell N80P).....91

9.4.3 Kühlschrank (Modell RM 7270) ... 92

9.4.4 Kühlschranktür-Verriegelung.....94

10 Sanitäre Einrichtung ..... 97

10.1 Wasserversorgung, Allgemeines....97

10.2 Frischwassertank....98

10.2.1 Frischwassertank 16 I ..... 98

10.2.2 Frischwassertank 22 I mit Außenklappe (Sonderausstattung) ..... 99

10.2.3 Frischwassertank 40 l (Sonderausstattung) ..... 100

10.3 Frischwasseranlage befüllen.... 101

10.4 Frischwasseranlage entleeren....102

10.5 Abwassertank ..... 103

10.5.1 Abwassertank, integriert (Sonderausstattung) ..... 103

10.5.2 Abwassertank, fahrbar (Sonderausstattung) ..... 103

10.6 Toilettenraum 104

10.7 Toilette (Thetford-Toilette)..... 104

10.7.1 Schwenkbare Toilette ..... 105

10.7.2 Toilette mit fester Bank ..... 110

11 Pflege 117

11.1 Außere Pflege ..... 117

11.1.1 Waschen mit Hochdruckreiniger ..... 117

11.1.2 Fensterscheiben aus Acrylglas .... 118

11.1.3 Caravan waschen ..... 118

11.1.4 Unterboden 118

11.1.5 Abwassertank 119

11.2 Innere Pflege.... 119

11.3 Winterpflege 120

11.3.1 Vorbereitungen ..... 120

11.3.2 Winterbetrieb.... 120

11.3.3 Nach Abschluss der Wintersaison 120

11.4 Still-Legung ..... 121

11.4.1 Vorübergehende Still-Legung . . . 121

11.4.2 Still-Legung über Winter ..... 122

11.4.3 Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Still-Legung oder nach Still-Legung über Winter . . . . . . 123

12 Wartung ..... 125

12.1 Wartungsarbeiten ..... 125

12.1.1 Türen 125

12.2 Amtliche Prüfungen..... 126

12.3 Sicherheitskupplungen ..... 126

12.3.1 AKS 1300 126

12.4 Bremsanlage 127

12.5 Auswechseln von Glühlampen, innen 127

12.5.1 Deckenfluter 127

12.6 Ersatzteile ..... 130

12.7 Typschild 131

12.8 Warn- und Hinweisaufkleber . . . . 131

13 Räder und Reifen. 133

13.1 Allgemeines ..... 133

13.2 Reifenauswahl.... 134

13.3 Bezeichnungen am Reifen ..... 135

13.4 Umgang mit Reifen ..... 135

13.4.1 Radwechsel 136

13.4.2 Ersatzrad-Halterung ..... 138

13.5 Reifendruck ..... 138

14 Störungssuche 141

14.1 Fahrwerk ..... 141

14.2 Bremsanlage ..... 141

14.3 Elektrische Anlage. 142

14.4 Gasanlage 143

14.5 Kochstelle 143

14.6 Therme und Kühlschrank ..... 144

14.6.1 Therme 144

14.6.2 Kühlschrank. 144

14.7 Wasserversorgung ..... 145

14.8 Aufbau 145

15 Sonderausstattungen ..... 147

15.1 Fahrradträger....147

15.1.1 Fahrradträger am Bug ..... 148

15.1.2 Fahrradträger an Heckwand . . . . 148

15.2 Elektro-Zusatzheizung Ultraheat 149

15.3 Airmix-Komfort-Paket ..... 150

15.4 Elektro-Kit/Autark-Paket ..... 150

15.4.1 Ladevorgang Wohnraumbatterie ..... 151

15.5 Satellitenanlage. 156

15.5.1 Anlage mit manueller Antennenausrichtung.....156

15.5.2 Anlage mit automatischer Antennenausrichtung....157

15.6 Gelenkmast für Antenne ..... 157

15.7 Antennenmast und HD 35 ..... 158

15.8 Solaranlage 159

15.9 Triomatik-Umschaltanlage.....160

15.10 Vorzelt 163

15.11 Gewichte von Sonderausstattungen ..... 165

16 Technische Daten ..... 167

16.1 Längenmaßtabelle.... 167

16.2 Stromversorgung.... 167

17 Hilfreiche Tipps ..... 169

17.1 Hilfe auf Europas Straßen ..... 169

17.2 Verkehrsbestimmungen im Ausland....172

17.2.1 Geschwindigkeits- beschränkungen ..... 172

17.2.2 Fahren mit Abblendlicht in europäischen Staaten ..... 174

17.2.3 Übernachten im Caravan abseits von Campingplätzen . . . . 174

17.3 Gasversorgung in europäischen Staaten ..... 176

17.4 Mautbestimmungen in europäischen Staaten ..... 178

17.5 Tipps zum sicheren Übernachten unterwegs ..... 178

17.6 Tipps für Wintercamper. . . . . . . 178

17.7 Reisechecklisten ..... 179

18 Inspektionsplan ..... 181

18.1 Inspektionsplan ..... 181

19 Stichwortverzeichnis ..... 183

19.1 Stichwortverzeichnis ..... 183

Vor dem ersten Start diese Bedienungsanleitung vollständig lesen!

Die Bedienungsanleitung im Caravan immer mitführen. Alle Sicherheitsbestimmungen auch an andere Benutzer weitergeben.

Bürstner Winner (2006) - Vor dem ersten Start diese Bedienungsanleitung vollständig lesen! - 1

▲Die Nichtbeachtung dieses Zeichens kann zur Gefährdung von Personen führen.

Bürstner Winner (2006) - Vor dem ersten Start diese Bedienungsanleitung vollständig lesen! - 2

▲Die Nichtbeachtung dieses Zeichens kann zu Schäden im oder am Fahrzeug führen.

Bürstner Winner (2006) - Vor dem ersten Start diese Bedienungsanleitung vollständig lesen! - 3

▲Dieses Zeichen weist auf Empfehlungen oder Besonderheiten hin.

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▲Dieses Zeichen weist auf umweltbewusstes Verhalten hin.

Diese Bedienungsanleitung enthält Abschnitte, in denen modellbezogene Ausstattungen oder Sonderausstattungen beschrieben sind. Diese Abschnitte sind extra gekennzeichnet. Es ist möglich, dass Ihr Caravan nicht mit diesen Sonderausstattungen ausgerüstet ist.

Andererseits kann Ihr Caravan mit weiteren Sonderausstattungen ausgerüstet sein, die in dieser Bedienungsanleitung nicht beschrieben sind, denn Sonderausstattungen sind nur dann beschrieben, wenn sie einer Erklärung bedürfen.

Die separat beigelegten Bedienungsanleitungen beachten.

Bürstner Winner (2006) - Vor dem ersten Start diese Bedienungsanleitung vollständig lesen! - 5

▲ Die Angaben "rechts", "links", "vorne", "hinten" beziehen sich stets auf das Fahrzeug in Fahrtrichtung gesehen.

▲Alle Maße und Gewichte sind "circa"-Angaben.

Wenn die Hinweise in dieser Bedienungsanleitung nicht beachtet werden und deshalb ein Schaden am Caravan entsteht, entfällt der Garantieanspruch.

Unsere Caravans werden ständig weiterentwickelt. Wir bitten um Verständnis, dass Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten sind. Aus dem Inhalt dieser Bedienungsanleitung können aus diesen Gründen keine Ansprüche an den Hersteller abgeleitet werden. Beschrieben sind die bis zur Drucklegung bekannten und eingeführten Ausstattungen.

Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmigung des Herstellers nicht gestattet.

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▲Dem Caravan ist kein Wagenheber beigelegt. Vor dem Start für Notfälle einen handelsüblichen Scherenwagenheber oder Hydraulikwagenheber zulegen.

1.1 Allgemeines

Der Caravan ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können Personen verletzt oder der Caravan beschädigt werden, wenn die Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung nicht beachtet werden.

Den Caravan nur in technisch einwandfreiem Zustand benutzen. Die Bedienungsanleitung beachten.

Störungen, die die Sicherheit von Personen oder des Caravans beeinträchtigen, sofort von Fachpersonal beheben lassen.

Die Bremsanlage und die Gasanlage des Caravans nur von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen und reparieren lassen.

Veränderungen am Aufbau dürfen nur mit Genehmigung des Herstellers durchgeführt werden.

Reisegepäck und Zubehör nur bis zur technisch zulässigen Gesamtmasse mitführen.

Die in der Bedienungsanleitung und im Inspektionsheft vorgegebenen Prüf- und Inspektionsfristen einhalten.

1.2 Umwelthinweise

Bürstner Winner (2006) - Umwelthinweise - 1

▲Ruhe und Sauberkeit der Natur nicht beeinträchtigen.
▲ Grundsätzlich gilt: Abwasser aller Art und Hausmüll gehören nicht in den Straßengully oder in die freie Natur.
▲Abwassertank und Thetford-Kassette nur an Entsorgungsstationen, auf Campingplätzen oder in speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsmöglichkeiten entleeren. Beim Aufenthalt in Städten und Gemeinden die Hinweise an den Stellplätzen beachten oder nach Entsorgungsmöglichkeiten fragen.
▲Abwässer an Bord nur im eingebauten Abwassertank oder in anderen dafür geeigneten Behältern sammeln.
▲Abwassertank so oft wie möglich entleeren, auch wenn der Abwassertank nicht vollständig gefüllt ist (Hygiene).

Abwassertank und Ablassleitung nach Möglichkeit bei jeder Entleerung mit Frischwasser ausspülen.

▲ Thetford-Kassette nie zu voll werden lassen. Spätestens wenn die Füllstandsanzeige aufleuchtet, die Thetford-Kassette unverzüglich entleeren.
▲ Hausmüll auch auf Reisen nach Glas, Blechdosen, Plastik und Nassmüll trennen. Bei der jeweiligen Gastgemeinde nach Entsorgungsmöglichkeiten fragen. Hausmüll darf nicht auf Parkplätzen in die dortigen Abfallbehälter entsorgt werden.
▲ Abfallbehälter möglichst oft in die dafür vorgesehenen Tonnen oder Container entleeren. So werden unangenehme Gerüche und problematische Müllansammlungen an Bord vermieden.
▲ Fahrzeugmotor des Zugfahrzeugs im Stand nicht unnötig laufen lassen. Ein kalter Motor setzt im Leerlauf besonders viele Schadstoffe frei. Die Betriebstemperatur des Motors wird am schnellsten durch Fahrt erreicht.
▲ Für die Toilette eine umweltfreundliche und biologisch gut abbaubare WC-Chemikalie in geringer Dosierung verwenden.
▲Für längere Aufenthalte in Städten und Gemeinden speziell für Caravangespanne ausgewiesene Abstellplätze aufsuchen. Bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde nach Abstellmöglichkeiten erkundigen.
▲Stellplätze immer in sauberem Zustand verlassen, auch wenn der Schmutz von anderen stammen sollte.

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie wichtige Sicherheitshinweise. Die Sicherheitshinweise dienen dem Schutz von Personen und Sachwerten.

Die Hinweise betreffen im Einzelnen:

●den Brandschutz und das Verhalten bei Bränden
- das allgemeine Verhalten im Umgang mit dem Caravan
●die Verkehrssicherheit des Caravans
- den Anhängerbetrieb
•die Gasanlage des Caravans
•die elektrische Anlage des Caravans
•die Wasseranlage des Caravans

2.1 Brandschutz

2.1.1 Vermeidung von Brandgefahren

Bürstner Winner (2006) - Vermeidung von Brandgefahren - 1

▲Kinder nie alleine im Caravan lassen.
▲Brennbare Materialien von Heizgeräten und Kochgeräten fernhalten.
▲Leuchten können sehr heiß werden. Immer einen Sicherheitsabstand von 30 cm einhalten.
▲Niemals tragbare Heizgeräte oder Kochgeräte benutzen.
▲Veränderungen an der Elektroanlage, der Gasanlage oder den Einbaugeräten dürfen nur von autorisierten Fachwerkstätten durchgeführt werden.

2.1.2 Feuerbekämpfung

Bürstner Winner (2006) - Feuerbekämpfung - 1

▲Im Caravan immer einen Trockenpulver-Feuerlöscher (mindestens 1 kg) mitführen. Er muss zugelassen, geprüft und griffbereit sein.
▲Den Feuerlöscher regelmäßig von zugelassenem Fachpersonal prüfen lassen. Prüf-datum beachten.
▲Der Feuerlöscher ist nicht im Lieferumfang des Caravans enthalten.

2.1.3 Bei Feuer

Bürstner Winner (2006) - Bei Feuer - 1

▲Fahrzeuginsassen evakuieren.
▲Elektrische Versorgung ausschalten und vom Netz trennen.
▲Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
▲Alarm geben und Feuerwehr rufen.
▲Feuer bekämpfen, falls dies ohne Risiko möglich ist.

Bürstner Winner (2006) - Bei Feuer - 2

▲Über Lage und Bedienung der Notausstiege informieren.
▲Fluchtwege freihalten.
▲Gebrauchsanweisung des Feuerlöschers beachten.

2.2 Allgemeines

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 1

▲Für eine ausreichende Belüftung sorgen. Eingebaute Zwangslüftungen (Dachlüfter oder Dachhauben) niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten. Es droht Erstickungsgefahr durch erhöhten CO₂-Gehalt.
▲Durchgangshöhe der Eingangstür beachten.

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 2

▲ Für die Einbaugeräte (Gasheizung, Kochstelle, Kühlschrank usw.) sind die jeweiligen Betriebsanleitungen und Bedienungsanleitungen maßgebend. Unbedingt beachten!
▲Wenn Zubehör oder Sonderausstattungen angebaut werden, können sich die Abmessungen, das Gewicht und das Fahrverhalten des Caravans ändern. Die Anbauteile müssen zum Teil in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.
▲Nur Felgen und Reifen verwenden, die für den Caravan zugelassen sind. Angaben über die Größe der zugelassenen Felgen und Reifen den Fahrzeugpapieren entnehmen.
▲Beim Abstellen des Caravans die Feststellbremse anziehen.

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 3

▲Beim Verlassen des Fahrzeugs alle Türen, Außenklappen und Fenster schließen.
▲Beim Verkauf des Caravans dem neuen Besitzer alle Bedienungsanleitungen des Caravans und der Einbaugeräte mitgeben.

2.3 Verkehrssicherheit

Bürstner Winner (2006) - Verkehrssicherheit - 1

▲Vor Fahrtbeginn die Funktion der Signal- und Beleuchtungseinrichtung und der Bremsen prüfen.
▲Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) die Bremsanlage und die Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▲Während der Fahrt dürfen sich keine Personen im Caravan aufhalten (StVZO).
▲Im Winter muss das Dach vor Fahrtbeginn schnee- und eisfrei sein.
▲Vor Fahrtbeginn den Abwassertank (Zubehör) entleeren.
▲Den Fernsehschrank schließen.

Bürstner Winner (2006) - Verkehrssicherheit - 2

▲ Zuladung im Caravan vor Fahrtbeginn gleichmäßig verteilen (siehe Kapitel 3).
▲Beim Beladen des Caravans und bei Fahrtunterbrechungen, wenn z. B. Gepäck oder Lebensmittel nachgeladen werden, die technisch zulässige Gesamtmasse des Caravans und die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs beachten (siehe Fahrzeugpapiere).
▲Beachten, dass für die Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs die maximal zulässige Stützlast nicht überschritten und die Mindest-Stützlast nicht unterschritten wird. Den Caravan nach diesen Gesichtspunkten beladen.
▲Bei Caravanbetrieb müssen zwei Außenspiegel am Zugfahrzeug angebracht sein.
▲ Vor Fahrtbeginn alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil schließen. Ausnahme: Das Gasabsperrventil "Heizung" und das Haupt-Absperrventil offen lassen, wenn während der Fahrt die Wohnraumheizung betrieben werden soll.
▲Vor Fahrtbeginn die Schranktüren, die Toilettentür, alle Schubladen und Klappen schließen. Die Kühlschrank-Türsicherung einrasten.
▲Dachhauben schließen und während der Fahrt geschlossen halten.
▲Vor jeder Fahrt alle Außenklappen schließen und die Klappenschlösser verriegeln.
▲Vor Fahrtbeginn externe Stützen entfernen und die am Caravan angebauten Kurbelstützen sowie das Deichselstützrad ganz hochkurbeln.
▲Bei der ersten Fahrt und nach jedem Radwechsel die Radmuttern nach 50 km nachziehen. Später von Zeit zu Zeit auf festen Sitz prüfen.
▲Regelmäßig vor der Fahrt oder im Abstand von 2 Wochen den Reifendruck prüfen (siehe Kapitel 13). Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Der Caravan kann außer Kontrolle geraten.
▲ Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein, weil das Material mit der Zeit brüchig wird (siehe Kapitel 13).

2.4 Anhängerbetrieb

Bürstner Winner (2006) - Anhängerbetrieb - 1

▲Beim An- oder Abkuppeln des Caravans ist Vorsicht geboten.
▲Während des Rangierens zum An- oder Abkuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Zugfahrzeug und Caravan aufhalten.

2.5 Gasanlage

2.5.1 Allgemeine Hinweise

Bürstner Winner (2006) - Allgemeine Hinweise - 1

▲ Vor Fahrtbeginn alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil schließen. Ausnahme: Das Gasabsperrventil "Heizung" und das Haupt-Absperrventil offen lassen, wenn während der Fahrt die Wohnraumheizung betrieben werden soll.
▲ Die Gasanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt reparieren oder ändern lassen.
▲Die Gasanlage vor Inbetriebnahme, mindestens aber alle 2 Jahre, von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Bei Änderungen an der Gasanlage die Gasanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▲Auch der Gasdruckregler und die Abgasführungen müssen geprüft werden. Wir empfehlen, den Gasdruckregler nach spätestens 6 Jahren ersetzen zu lassen.
▲Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen. Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen. Defekt von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
▲Vor Inbetriebnahme offener Brennstellen (Gaskocher) eine Dachhaube öffnen.
▲Gaskocher nicht für Heizzwecke verwenden.
▲Wenn der Caravan oder die Gasgeräte nicht benutzt werden, das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
▲Wenn mehrere Gasgeräte vorhanden sind, ist für jedes Gerät ein Gasabsperrventil erforderlich. Wenn einzelne Gasgeräte nicht genutzt werden, das jeweilige Gasabsperrventil schließen.
▲Zündsicherungen müssen nach Erlöschen der Gasflamme innerhalb einer Minute schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar. Funktion von Zeit zu Zeit prüfen.
▲Beim Befüllen des Kraftstofftanks des Zugfahrzeugs, auf Fähren und in der Garage darf keine Brennstelle (Gaskocher, Gasheizung, Boiler usw.) in Betrieb sein.
▲ Die installierten Geräte sind für einen Betrieb mit Propangas, Butangas oder einem Gemisch beider Gase ausgelegt. Der Gasdruckregler sowie alle installierten Gasgeräte sind auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt.
▲Propangas ist bis -42 °C, Butangas dagegen nur bis 0 °C vergasungsfähig. Ab diesen Temperaturen ist kein Gasdruck mehr vorhanden. Butangas ist für den Winterbetrieb nicht geeignet.

Bürstner Winner (2006) - Allgemeine Hinweise - 2

▲Regelmäßig den Gasschlauch am Gasflaschenanschluss auf Dichtheit prüfen. Der Gasschlauch darf keine Risse aufweisen und nicht porös sein. Bei Bedarf Gasschlauch in einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen.
▲ Der Gaskasten ist aufgrund seiner Funktion und Konstruktion ein nach außen offener Raum. Um ausströmendes Gas sofort nach außen ableiten zu können, die serienmäßig eingebaute Zwangslüftung nie abdecken oder zustellen.
▲Gaskasten nicht als Stauraum benutzen.
▲Den Gaskasten vor Zugriff Unbefugter verschließen.
▲Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche muss zugänglich sein.
▲Nur gasbetriebene Geräte (z. B. Gasgrill) anschließen, die für einen Gasdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
▲Das Abgasrohr muss an der Heizung und am Kamin dicht und fest angeschlossen sein. Das Abgasrohr darf keine Beschädigungen aufweisen.
▲Abgase müssen ungehindert austreten können und Frischluft muss ungehindert ein- treten können. Deswegen dürfen keine Schneewälle oder Schürzen am Fahrzeug anliegen. Die Ansaugöffnungen unter dem Fahrzeugboden frei und sauber halten.

2.5.2 Gasflaschen

Bürstner Winner (2006) - Gasflaschen - 1

▲Gasflaschen nur im Gaskasten mitführen.

▲Gasflaschen im Gaskasten senkrecht aufstellen und verdrehsicher festzurren.

▲ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen, bevor der Gasdruckregler oder der Gasschlauch von der Gasflasche entfernt wird.

▲Gasdruckregler nur von Hand an die Gasflaschen anschließen. Keine Werkzeuge verwenden.

▲ Ausschließlich spezielle Gasdruckregler mit Sicherheitsventil für den Einsatz in Fahrzeugen verwenden. Andere Gasdruckregler sind nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.

▲ Bei Temperaturen unter 5 qC Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Gasdruckregler verwenden.

▲Nur 11-kg- oder 5-kg-Gasflaschen verwenden. Campinggasflaschen mit eingebautem Rückschlagventil (blaue Flaschen mit max. 2,5 bzw. 3 kg Inhalt) dürfen in Ausnahmefällen mit einem Sicherheitsventil verwendet werden.

▲ Für Außengasflaschen möglichst kurze Schlauchlänge verwenden (max. 150 cm).

▲Gasschlauch regelmäßig auf Verschleiß und Risse prüfen. Verfallsdatum beachten.

▲Bei Alu-Gasflaschen niemals die Belüftungsöffnungen im Boden unter den Gasflaschen blockieren!

2.6 Elektrische Anlage

Bürstner Winner (2006) - Elektrische Anlage - 1

▲Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von Fachpersonal durchführen lassen.
▲Bevor Arbeiten an der elektrischen Anlage durchgeführt werden, alle Geräte und Leuchten abschalten, die Batterie abklemmen und die 230-V-Versorgungsleitung vom Netz trennen.
▲Nur Originalsicherungen mit den Werten verwenden, die in der Bedienungsanleitung angegeben sind.
▲Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.
▲Sicherungen niemals überbrücken oder reparieren.

2.7 Wasseranlage

Bürstner Winner (2006) - Wasseranlage - 1

▲Wenn der Caravan bei Frostgefahr nicht beheizt wird, die Wasseranlage (Schläuche, Behälter usw.) entleeren, weil sie sonst nicht ausreichend vor Frostschäden geschützt ist.

Bürstner Winner (2006) - Wasseranlage - 2

▲Stehendes Wasser im Frischwassertank oder in Wasserleitungen wird nach relativ kurzer Zeit ungenießbar. Deshalb vor jeder Inbetriebnahme des Caravans die Wasserhähne und den Frischwassertank mit mehreren Litern Frischwasser gut durchspülen. Dazu alle Wasserhähne öffnen.

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie wichtige Hinweise, was Sie vor Fahrtantritt beachten müssen und welche Tätigkeiten Sie vor Fahrtantritt ausführen müssen.

Die Hinweise betreffen im Einzelnen:

•die Schlüssel
•die Zulassung
- das Ankuppeln und Abkuppeln am Zugfahrzeug
•die Anhängerkupplungen
•die Zuladung und deren Berechnung
●die richtige Beladung des Caravans
•die Außenspiegel
•das Verstauen des Fernsehgeräts

Am Ende des Kapitels finden Sie eine Checkliste, in der die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst sind.

3.1 Schlüssel

Mit dem Caravan werden 2 Schlüssel ausgeliefert.

Die Schlüssel passen für:

•die Eingangstür
•die Serviceklappen
•die Toilettenklappe
•die Gaskastenklappe

Stets einen Reserveschlüssel außerhalb des Caravans deponieren. Die jeweilige Schlüsselnummer notieren. Bei Verlust kann Ihr Händler weiterhelfen.

Bürstner Winner (2006) - Schlüssel - 1

Ihr Caravan ist ein zulassungspflichtiges Fahrzeug. Für die Zulassung benötigen Sie folgende Unterlagen:

●den Fahrzeugbrief
- eine Versicherungsbestätigung (Versicherungs-Doppelkarte)
●den Personalausweis
- ggf. eine Zulassungsvollmacht
- einen Antrag auf Zulassung

Bitte beachten Sie, dass einige Länder trotz EU-Kennzeichentafel ein separates Nationalitäts-Kennzeichen fordern.

3.3 Ankuppeln

Bürstner Winner (2006) - Ankuppeln - 1

▲Beim Ankuppeln eines Caravans besteht Unfall- und Verletzungsgefahr. Deshalb den Caravan vorsichtig an das Zugfahrzeug ankuppeln.
▲Während des Rangierens zum Ankuppeln dürfen sich keine Personen zwischen Zugfahrzeug und Caravan aufhalten.

Bürstner Winner (2006) - Ankuppeln - 2

▲Caravan mit Auflaufbremse: Caravan nicht mit aufgelaufener Bremse ankuppeln oder abkuppeln.
▲Anhängerkupplung mit abnehmbarem Kugelhals: Wenn der Kugelhals falsch montiert ist, besteht Abreißgefahr des Anhängers. Betriebsanleitung des Herstellers der Anhängerkupplung beachten.
Zulässige Stützlast und Hinterachslast des Zugfahrzeugs beachten. Stützlast und Hinterachslast dürfen nicht überschritten werden. Die Werte der Stützlast und Hinterachslast den Fahrzeugpapieren des Zugfahrzeugs und den Papieren des Caravans entnehmen.
▲Zum Ankuppeln des Caravans das Deichselstützrad auf dem Boden aufsetzen.
▲Den Stabilisierungshebel nicht als Rangierhilfe benutzen.
▲ Darauf achten, dass das Innere der Anhängerkupplung nicht verschmutzt ist und dass die beweglichen Teile der Anhängerkupplung (nicht die Kugelaufnahme) geschmiert sind.
▲Sicherheitskupplung Winterhoff oder AKS: Bei Verwendung der Sicherheitskupplung die Kugel nicht schmieren. Die Reibebeläge werden an die Kupplungskugel angepresst und erzeugen dadurch ein Schlingerdämpfungsmoment. Diese Schlingerdämpfung ist nur dann gewährleistet, wenn der Kupplungskopf am Zugfahrzeug von Fett und anderen Rückständen gesäubert wird. Beim Abschmieren der Sicherheitskupplung darauf achten, dass kein Öl oder Fett auf die Reibebeläge gelangt.

▶ Den Caravan ankuppeln (siehe Abschnitt 3.4). Das Kupplungsmaul und die Kugel müssen ineinander greifen und dürfen nicht lose aufeinander liegen. Das Kupplungsmaul muss die Kugel vollständig umschließen.
Das Seil der Abreißbremse mit einer Schlaufe um den Kugelkopf der Anhängervorrichtung des Zugfahrzeugs hängen.
Das Deichselstützrad ganz nach oben drehen. Dabei die Laufrolle parallel zur Fahrtrichtung und zum Deichselkasten hin ausrichten.

▶ Den dreizehnpoligen Stecker in die Steckdose des Zugfahrzeugs stecken. Darauf achten, dass die zwei Nasen des Schutzdeckels am Stecker eingreifen. Die Nasen verhindern, dass sich der Stecker während der Fahrt löst.
Das Verbindungskabel in einer lockeren Schlinge über die Deichsel legen. Darauf achten, dass es nicht auf dem Boden schleifen kann.
▶ Vergewissern, dass die Anhängerkupplung richtig auf der Kupplungskugel sitzt und dass die grüne Sicherheitsanzeige sichtbar ist.
▶Prüfen, ob alle Kurbelstützen und das Deichselstützrad hochgekurbelt sind.
▶Die Lichtanlage des Caravans bei angeschlossenem Zugfahrzeug prüfen.

Bürstner Winner (2006) - Ankuppeln - 3

▲Prüfen, ob der dreizehnpolige Stecker des Caravans in die Steckdose des Zugfahrzeugs passt. Bei unterschiedlichen Ausführungen beim Händler nach Adaptionsmöglichkeiten fragen.

▲Weitere Informationen zur Sicherheitskupplung Winterhoff oder AKS der separaten Bedienungsanleitung von BPW oder AL-KO entnehmen.

3.4 Anhängerkupplungen

Bürstner Winner (2006) - Anhängerkupplungen - 1

▲Vor dem Ankuppeln sicherstellen, dass der Kugelkopf der Anhängervorrichtung frei von Schmutz und Fett ist.

3.4.1 Anhängerkupplung EM 150 R

Kupplungsgriff (Bild 2,1) nach oben ziehen. Die Anhängerkupplung ist geöffnet.
▶Die geöffnete Anhängerkupplung auf die Anhängerkugel des Zugfahrzeugs aufsetzen und den Kupplungsgriff loslassen. Der Griff gleitet selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurück.
▶Zusätzlich den Kupplungsgriff (Bild 2,1) mit der Hand (nicht mit dem Fuß) nach unten drücken. Das Schließen und Sichern erfolgt automatisch.
Sichtkontrolle durchführen: Sicherheitsanzeige (Bild 2,2) muss in Stellung "+" sein. Anhängerkugel darf in angekuppeltem Zustand nicht sichtbar sein.

Bürstner Winner (2006) - Anhängerkupplung EM 150 R - 1

text_image 1 2 DET00104

Bild 2 Anhängerkupplung EM 150 R

3.4.2 Sicherheitskupplung WS 3000 D

Kupplungsgriff (Bild 3,1) nach oben in Stellung "offen" (Bild 3,2) ziehen. Die Anhängerkupplung ist geöffnet.
▶Die geöffnete Anhängerkupplung auf die Anhängerkugel des Zugfahrzeugs aufsetzen und den Kupplungsgriff loslassen. Der Griff gleitet selbsttätig in seine Ausgangsstellung (Bild 3,3) zurück.
▶Zusätzlich den Kupplungsgriff mit der Hand (nicht mit dem Fuß) nach unten drücken. Das Schließen und Sichern erfolgt automatisch.
▶Sichtkontrolle durchführen: Anhängerkugel darf in angekuppeltem Zustand nicht sichtbar sein.
▶Die Stabilisierungseinrichtung aktivieren. Dazu den Kupplungsgriff aus geschlossener Stellung (Bild 3,3) bis zum Anschlag nach unten drücken (Bild 3,4).

Zum Ausschalten der Stabilisierungseinrichtung, z. B. bei Fahrt auf Eis oder Schnee, den Kupplungsgriff (Bild 3,1) langsam bis zur geschlossenen Stellung (Bild 3,3) nach oben ziehen.

Bürstner Winner (2006) - Sicherheitskupplung WS 3000 D - 1

text_image 2 1 3 4 HYW06416

Bild 3 Sicherheitskupplung WS 3000 D

3.4.3 Sicherheitskupplung AKS 1300

▶Stabilisierungshebel (Bild 4,1) in oberste Stellung bringen.
▶Handrad (Bild 4,2) entgegen dem Uhrzeigersinn bis zum Anschlag in Offenstellung drehen.
▶Kupplungsgriff (Bild 4,3) nach oben ziehen.
▶Geöffnete Anhängerkupplung auf Anhängerkugel aufsetzen. Der Kupplungsgriff rastet hörbar ein und geht in die Ausgangsstellung zurück.
▶Zusätzlich den Kupplungsgriff von Hand (nicht mit dem Fuß) nach unten drücken. Das Schließen und Sichern erfolgt automatisch.
▶Sichtkontrolle durchführen: Der grüne Punkt der Sicherheitsanzeige (Bild 4,4) muss sichtbar sein.
▶Handrad im Uhrzeigersinn zudrehen, bis die Drehmomentbegrenzung hörbar und spürbar durchratscht.
▶Stabilisierungshebel nach unten drücken, bis die Markierung auf dem Stabilisierungshebel mit der des Stabilisierungsgehäuses (Bild 4,5) übereinstimmt.

Bürstner Winner (2006) - Sicherheitskupplung AKS 1300 - 1

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Bild 4 Sicherheitskupplung AKS 1300

3.5 Abkuppeln

Bürstner Winner (2006) - Abkuppeln - 1

▲Beim Abkuppeln eines Caravans besteht Unfall- und Verletzungsgefahr. Deshalb den Caravan vorsichtig vom Zugfahrzeug abkuppeln.
▲ Die zusätzlichen Sicherheitshinweise für das Ankuppeln in dieser Bedienungsanleitung beachten.

▶Feststellbremse des Caravans anziehen.
▶An den Rädern die Unterlegkeile anlegen.
▶ Den Stecker aus der Steckdose des Zugfahrzeugs herausziehen und in die Halterung an der Deichsel stecken.
Das Seil der Abreißbremse vom Zugfahrzeug entfernen.
Das Deichselstützrad nach unten drehen, bis es fest auf dem Boden steht. Anschließend die Anhängerkupplung lösen.
▶ Mit Hilfe des Deichselstützrads die Deichsel so weit anheben, bis das Zugfahrzeug ohne Gefahr weggefahren werden kann.

3.6 Zuladung

Bürstner Winner (2006) - Zuladung - 1

▲Die in den Fahrzeugpapieren angegebene technisch zulässige Gesamtmasse (zulässiges Gesamtgewicht) darf durch die Zuladung nicht überschritten werden.
▲ Zu große Zuladung und ein falscher Reifendruck können zum Platzen der Reifen führen. Der Caravan kann außer Kontrolle geraten.
▲Eingebautes Zubehör und Sonderausstattungen reduzieren die Zuladung.
▲Die in den Fahrzeugpapieren angegebenen Achslasten einhalten.

Den Caravan so beladen, dass die Zugdeichsel am Kupplungskopf nicht über die zulässige Stützlast nach unten gedrückt wird. Die schweren Gegenstände sollen nahe der Achse liegen und ein Gewichtszentrum in der Wagenmitte bilden.

Beim Beladen des Caravans achten auf:

•die maximal zulässige Anhängelast
• die maximal zulässige Stützlast (z. B. 50 kg)
●die Mindeststützlast von 25 kg nach StVZO

Diese Daten sind in der Betriebsanleitung des Zugfahrzeugs aufgeführt.

Bürstner Winner (2006) - Zuladung - 2

In den Fahrzeugpapieren ist nur die technisch zulässige Gesamtmasse, nicht aber die Masse in fahrbereitem Zustand angegeben. Zur eigenen Sicherheit empfehlen wir, den beladenen Caravan vor Fahrtbeginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen.

Maximal zulässige Traglasten

Bezeichnung Belastung (kg)
Dachbelastung 200
Fahrradträger 2er 60
3er 60
Etagenbetten 100
Schrank-Klappbett 50

3.6.1 Berechnung der Zuladung

Bürstner Winner (2006) - Berechnung der Zuladung - 1

▲Die Berechnung der Zuladung erfolgt zum Teil auf der Basis von pauschalisierten Gewichten. Die technisch zulässige Gesamtmasse im beladenen Zustand darf aus Sicherheitsgründen aber in keinem Fall überschritten werden. Zur eigenen Sicherheit empfehlen wir, das komplett beladene Fahrzeug vor Fahrtbeginn auf einer öffentlichen Waage zu wiegen.

Die Zuladung (3) ist der Gewichtsunterschied zwischen

  • der technisch zulässigen Gesamtmasse (1) im beladenen Zustand und
  • der Masse des Fahrzeugs (2) in fahrbereitem Zustand.

(1) Technisch zulässige Gesamtmasse im beladenen Zustand

Die technisch zulässige Gesamtmasse im beladenen Zustand richtet sich nach den konstruktionsbedingten Fahrzeugeigenschaften und der Tragfähigkeit der Reifen.

Die technisch zulässige Gesamtmasse im beladenen Zustand (zulässige Gesamtmasse) wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren unter Ziffer 15 angegeben.

(2) Masse in fahrbereitem Zustand

Die Masse in fahrbereitem Zustand setzt sich zusammen aus:

  • Leergewicht (Masse des leeren Fahrzeugs) mit der werkseitig eingebauten Standardausstattung
  • Grundausstattung

Die Grundausstattung umfasst alle Ausrüstungsgegenstände und Flüssigkeiten, die für die sichere und ordnungsgemäße Nutzung des Fahrzeugs notwendig sind. Dazu gehören:

  • ein zu 90 % gefülltes Frischwassersystem (Frischwassertank und Leitungen)
  • zu 90 % gefüllte Gasflaschen
  • ein gefülltes Heizungssystem
  • ein gefülltes Toilettenspülsystem
  • die Masse der Anschluss-Leitungen für die 230-V-Versorgung
  • der Einbausatz für eine Zusatzbatterie, wenn eine Zusatzbatterie konstruktiv vorgesehen ist

Der Abwassertank und der Fäkalientank sind leer.

Beispiel zur Berechnung der Grundausstattung:

Frischwassertank mit 40 l 40 kg
Gasflaschen (2 x 11 kg Gas + 2 x 14 kg Flasche)+
Boiler mit 10 l + 10 kg
230-V-Versorgungsleitung + 4 kg
Einbausatz Zusatzbatterie + 6 kg
Summe = 110 kg

5 0 k

Die Masse in fahrbereitem Zustand wird vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren unter Ziffer 14 angegeben.

(3) Zuladung

Die Zuladung setzt sich zusammen aus:

  • Zusatzausstattung (3.1)
  • persönliche Ausrüstung (3.2)

(3.1) Zusatzausstattung

Zur Zusatzausstattung gehören Zubehör und Sonderausstattungen. Beispiele für Zusatzausstattung sind:

  • E r s a t z r a d
  • Warmwasserversorgung
  • Fahrradträger
  • Sat-Anlage

Die Gewichte der verschiedenen Sonderausstattungen sind in Kapitel 15 angegeben oder vom Hersteller zu erfahren.

(3.2) Persönliche Ausrüstung

Die persönliche Ausrüstung umfasst alle im Caravan mitgeführten Gegenstände, die in der oben stehenden Auflistung nicht angegeben sind. Dies sind zum Beispiel:

  • Lebensmittel
  • Geschirr
  • Fernsehgerät
  • Radio
  • Kleidung
  • B e t t z e u g
  • Spielzeug
  • Bücher
  • Toilettenartikel
  • Fahrräder
  • Boote
  • Surfbretter
  • Sportausrüstungen

Außerdem zählen zur persönlichen Ausrüstung, unabhängig davon, wo sie verstaut sind:

Für die persönliche Ausrüstung ist mindestens von einem Gewicht auszugehen, das nach der folgenden Formel ermittelt werden kann:

Mindestgewicht M (kg) = 10 x N + 10 x L + 30

N = max. Anzahl der Betten, nach Herstellerangabe

L = Gesamtlänge des Caravans in Metern, außer der Deichsel

Beispiel zur Ermittlung der Zuladung

Anzurechnende Masse in kgBerechnung
Technisch zulässige Gesamtmasse gemäß Fahrzeugpapieren Ziffer 151500
Masse in fahrbereitem Zustand einschließlich Grundausstattung gemäß Fahrzeugpapieren Ziffer 14- 1200
Zuladung 300
Zusatzausstattung - 40
ergibt für die persönliche Ausrüstung = 260

Bürstner Winner (2006) - (3.2) Persönliche Ausrüstung - 1

▲Die technisch zulässige Gesamtmasse im beladenen Zustand des Caravans darf unter keinen Umständen überschritten werden.

3.6.2 Caravan richtig beladen

Bürstner Winner (2006) - Caravan richtig beladen - 1

▲Zuladung gleichmäßig auf linke und rechte Fahrzeugseite verteilen.
▲ Schwere Gegenstände (Zeltgestänge, Konserven u. Ä.) gegen Verrutschen gesichert in Achsnähe verstauen:

- in tiefer gelegenen Staufächern, deren Türen sich nicht in Fahrtrichtung öffnen lassen

- auf dem Fußboden

▲Leichtere Gegenstände (Wäsche) in die Dachstaukästen stapeln.
▲Den Fahrradträger nur mit Fahrrädern beladen.
▲Zur Sicherheit das beladene Fahrzeug vor Fahrtbeginn wiegen.

Bürstner Winner (2006) - Caravan richtig beladen - 2

▲Bei Fahrzeugen mit Tandem-Achse das Gewichtszentrum auf beide Achsen verteilen.

Die empfohlene Anordnung der Zuladung lässt sich nicht konsequent durchführen, weil die Stau-möglichkeiten im gesamten Caravaninnern verteilt sind. Darauf achten, dass schwere Teile in Achs-nähe und im unteren Bereich, d. h. dicht über dem Fahrzeugboden verstaut werden. Schwere Gegenstände (Vorzelt, Zeltstangen u. Ä.) eventuell im Zugfahrzeug verstauen.

Falsch beladen:

Bürstner Winner (2006) - Falsch beladen: - 1

▲Caravan nie hecklastig beladen!

Auseinander liegende Lasten ergeben Schleuderneigung.

Bürstner Winner (2006) - Falsch beladen: - 2

Bild 5 Falsche Gewichtsverteilung

Richtig beladen:

Schwere Gegenstände wie Vorzelt, Konserven u. Ä. nicht im Caravan, sondern im Zugfahrzeug unterbringen. Fahrräder auf dem Dach des Zugfahrzeugs befestigen.

Alle Lasten nahe der Achse verstauen.

Bürstner Winner (2006) - Richtig beladen: - 1

Bild 6 Richtige Gewichtsverteilung

3.6.3 Anhänge-, Stütz- und Achslast

Bürstner Winner (2006) - Anhänge-, Stütz- und Achslast - 1

▲Wichtig für die Wahl von Zugfahrzeug und Anhänger sind Angaben, die in den Fahrzeugpapieren aufgeführt sind.

Die in den Fahrzeugpapieren angegebene Anhängelast (Bild 7,1) des Zugfahrzeugs gibt Auskunft darüber, welches Maximalgewicht das Zugfahrzeug ziehen darf. Die Anhängelast bezieht sich auf das tatsächliche Gewicht des Caravans und nicht auf die technisch zulässige Gesamtmasse des Caravans.

Ein Beispiel: Das Zugfahrzeug darf 1200 kg ziehen. Wenn der Caravan eine technisch zulässige Gesamtmasse von 1200 kg hat und 900 kg wiegt, kann man ihn mit weiteren 300 kg beladen. Ein Caravan mit einer höheren technisch zulässigen Gesamtmasse (z. B. 1400 kg) darf aber nur bis maximal 1200 kg beladen werden.

Bürstner Winner (2006) - Anhänge-, Stütz- und Achslast - 2

Bild 7 Anhänge-, Stütz-, Achslast

1 Anhängelast
2 Stützlast
3 Achslast

Die Stützlast (Bild 7,2) gibt an, mit welcher Kraft die Deichsel des Caravans auf die Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs drücken darf. Angaben darüber finden sich in den Beschreibungen von Anhängerkupplungen und in den Fahrzeugpapieren. Eine Anhängerkupplung, die eine zulässige Stützlast von 50 kg hat, darf also keinen beladenen Caravan mit einer Stützlast von 75 kg tragen. Zusätzlich muss die Stützlast bei der technisch zulässigen Gesamtmasse des Zugfahrzeugs berücksichtigt werden. Gegebenenfalls muss die Zuladung im Zugfahrzeug um den Betrag der Stützlast reduziert werden.

Die Achslast (Bild 7,3) ist ebenfalls in den Fahrzeugpapieren des Zugfahrzeugs angegeben. Sie weist die zulässige Höchstlast für Vorder- und Hinterachse aus und darf durch einen Anhänger nicht überschritten werden. Außerdem muss die Ladung gleichmäßig im Caravan verteilt sein. Wo welche Kräfte im Gespann wirken, zeigt die oben stehende Zeichnung.

3.6.4 Fahrradträger (Sonderausstattung)

Bürstner Winner (2006) - Fahrradträger (Sonderausstattung) - 1

▲Die Befestigung der Fahrräder auf dem Fahrradträger nach den ersten 10 km Fahrt und anschließend bei jeder Fahrtpause prüfen.

Bürstner Winner (2006) - Fahrradträger (Sonderausstattung) - 2

▲ Der Fahrradträger darf nur mit Fahrrädern (max. 3 Stück) beladen werden.
▲Fahrten mit ausgeklapptem Fahrradträger ohne Fahrräder sind nicht erlaubt.
▲Vor jeder Fahrt prüfen,

  • ob der Fahrradträger ohne Fahrräder ordnungsgemäß eingeklappt ist,
  • ob die Fahrräder mit den Gurten des Fahrradträgers sicher am Fahrradträger befestigt sind.

▲ Die technisch zulässige Gesamtmasse und die Achslast durch die Zuladung von Fahrrädern nicht überschreiten.

Bürstner Winner (2006) - Fahrradträger (Sonderausstattung) - 3

▲Weitere Informationen zum Fahrradträger siehe Kapitel 15.

3.7 Außenspiegel

Bürstner Winner (2006) - Außenspiegel - 1

▲Aus Sicherheitsgründen vor jeder Fahrt die Außenspiegel am Zugfahrzeug neu einstellen.

Für den Anhängerbetrieb muss das Zugfahrzeug mit zwei Außenspiegeln ausgerüstet sein. Die Außenspiegel müssen sicherstellen, dass die Fahrbahn neben dem Anhänger ausreichend eingesehen werden kann.

Für den Kauf von Zusatzspiegeln gilt:

▶Das Gespann nach Möglichkeit zum Kauf mitnehmen.
▶Vor Ort eine Passprobe durchführen.
▶Spiegel auf Eignung für das Fahrzeug und für die Sitzposition des Fahrers prüfen.

Bürstner Winner (2006) - Für den Kauf von Zusatzspiegeln gilt: - 1

▲Zusatzspiegel müssen EG-typgeprüft sein und somit den EG-Richtlinien entsprechen.

Bürstner Winner (2006) - Für den Kauf von Zusatzspiegeln gilt: - 2

3.8 Fernsehgerät (Sonderausstattung)

Bürstner Winner (2006) - Fernsehgerät (Sonderausstattung) - 1

▲Das Fernsehgerät vor der Fahrt immer im TV-Schrank verstauen oder von der Auflage entfernen und sicher verstauen.

Bürstner Winner (2006) - Fernsehgerät (Sonderausstattung) - 2

▲Weitere Informationen zum TV-Schrank siehe Kapitel 6.

3.9 Verkehrssicherheit

Vor Fahrtbeginn Checkliste durcharbeiten:

Nr. Prüfungen geprüft
1 Aufbau Externe Stützen entfernt
2 Kurbelstützen und Deichselstützrad ganz hochgekurbelt
3 Außenanschlüsse getrennt und Leitungen verstaut
4 Außenklappen geschlossen und verriegelt
5 Markise ganz eingedreht
6 Eingangstür verschlossen
7 Fenster und Dachhauben geschlossen und verriegelt
8 Alle Schubladen und Klappen geschlossen
9 Kühlschranktür gesichert
10 Dach schnee- und eisfrei (im Winter)
11 Wasseranlage bei Frostgefahr entleert
12 Wohnraumtüren, Schiebetüren und Tische gesichert
13 Fernsehantenne eingezogen (sofern eingebaut)
14 Beleuchtungseinrichtung funktioniert
15 Lose Teile verstaut oder befestigt
16 Offene Ablagen abgeräumt
17 Fernsehgerät befestigt und verstaut
18 Kühlschrank auf 12-V-Betrieb umgestellt
19 Fahrbarer Abwassertank im Gaskasten verstaut und gesichert
20 Unterlegkeile in Halterung gesichert
21 Zugfahrzeug mit CaravanAlle Fahrzeugpapiere sind an Bord
22 Zwei Außenspiegel am Zugfahrzeug angebracht
23 Stützlast nicht überschritten oder unterschritten
24 Reifen in ordnungsgemäßem Zustand
25 Beleuchtungseinrichtung funktioniert
26 Auflaufbremse funktioniert
27 Bremsen reagieren gleichmäßig
28 Gespann bleibt beim Bremsen in der Spur
Nr.Prüfungen geprüft
29Reifendruck▲Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Der Caravan kann außer Kontrolle geraten.Regelmäßig vor Fahrtbeginn oder im Abstand von zwei Wochen den Reifendruck am Caravan und am Zugfahrzeug prüfen (Reifendruck am Zugfahrzeug siehe Betriebsanleitung des Zugfahrzeugs).
30GasanlageGasflaschen im Gaskasten verdrehsicher festgezurrt
31Haupt-Absperrventilan der Gasflasche und Gasabsperrventile geschlossen ▲Bei Heizbetrieb während der Fahrt können das Bürstner Winner (2006) - Verkehrssicherheit - 1 Gasabsperrventil Heizung und das Haupt-Absperrventil geöffnet bleiben.
32Batterie(Sonderausstattung)Batteriespannung der Wohnraumbatterie (siehe Kapitel 15) prüfen. Wird am Panel eine zu geringe Batteriespannung angezeigt, muss die Wohnraumbatterie nachgeladen werden. Die Hinweise im Kapitel 15 beachten. ▲Reise mit voll geladener Wohnraumbatterie beginnen.

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Fahren mit dem Caravan.

Die Hinweise betreffen im Einzelnen:

●die Fahrgeschwindigkeit
•die Bremsen
•das Rückwärtsfahren

4.1 Caravanbetrieb

Bürstner Winner (2006) - Caravanbetrieb - 1

▲Während der Fahrt dürfen sich keine Personen im Caravan aufhalten (StVZO).
▲Der Caravan ist vom Hersteller für eine technisch zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt. Deshalb niemals schneller als 100 km/h fahren.
▲Die Geschwindigkeitsbeschränkungen der einzelnen Länder immer beachten (siehe Kapitel 17).

Wesentliche Abweichungen beim Fahren mit dem Caravan gegenüber dem Fahren ohne Caravan sind die größere Fahrzeugbreite, eine geringere Beschleunigung und der längere Bremsweg. Deshalb die Fahrweise auf das veränderte Fahrverhalten beim Fahren mit dem Caravan einstellen.

Die Höchstgeschwindigkeit für Gespanne in Deutschland beträgt zur Zeit 80 km/h. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Straßenverkehrsbehörde eine Ausnahmegenehmigung erteilen, um auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen 100 km/h fahren zu dürfen.

4.2 Bremsen

Bürstner Winner (2006) - Bremsen - 1

▲Mängel an der Bremsanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.

Zu Beginn jeder Fahrt durch eine Test-Bremsung prüfen:

●Funktioniert die Auflaufbremse?
●Reagieren die Bremsen gleichmäßig?
- Bleibt das Gespann beim Bremsen in der Spur?

4.3 Rückwärtsfahrt

Bürstner Winner (2006) - Rückwärtsfahrt - 1

▲Beim Rückwärtsfahren reagiert der Caravan genau entgegengesetzt den Lenkbewegungen des Zugfahrzeugs. Wenn Sie mit dem Zugfahrzeug nach links einschlagen, läuft der Caravan nach rechts!

▲Nie ohne zweite Person als Einweiser zurücksetzen.

▲ Bei allen Modellen mit Rückfahrautomatik ist ein Zurücksetzen des Caravans problemlos möglich. Zusätzlich zum Rollwiderstand muss eine Restbremskraft überwunden werden.

Bürstner Winner (2006) - Rückwärtsfahrt - 2

Rückwärts fahren:

So weit an die Einfahrt fahren, bis das Heck des Caravans etwa auf der Höhe der Einfahrt ist (Bild 9).
▶Bei stehendem Gespann nach links einschlagen (Bild 10).
▶Vorsichtig rückwärts fahren. Der Caravan schwenkt nach rechts.

Bürstner Winner (2006) - Rückwärts fahren: - 1

▲Der Winkel zwischen den Fahrzeugen darf nicht zu eng werden, da sonst die Ecken aneinander stoßen. Dabei können die Fahrzeuge erheblich beschädigt werden. Einweisen lassen!

▶Sobald beide Fahrzeuge in einem Winkel von ca. 120° zueinander stehen, anhalten (Bild 11).
▶Nach rechts einschlagen und vorsichtig rückwärts fahren (Bild 12).
▶Weiter rückwärts fahren, ggf. mit dem Lenkrad leicht korrigieren.
▶Auf den letzten 2 bis 3 m nochmals nach links einschlagen, damit das Gespann gera-de steht.

Bürstner Winner (2006) - Rückwärts fahren: - 2

text_image DET00119 DET00120

Bild 9 Anfahrt Bild 10 Links ein-

schlagen
Bürstner Winner (2006) - Rückwärts fahren: - 3

text_image 120° DET00121 DET00122

Bild 11 Anfahrt Bild 12 Rechts ein-
schlagen

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Aufstellen des Caravans.

Die Hinweise betreffen im Einzelnen:

•die Feststellbremse

•die Unterlegkeile

●den 230-V-Außenanschluss

●den Kühlschrank

•die Bedienung der Kurbelstützen

•die Eintrittstufe

Bürstner Winner (2006) - Kapitelübersicht - 1

▲ Caravan so aufstellen, dass er möglichst waagrecht steht. Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.

5.1 Feststellbremse

▶Beim Abstellen des Fahrzeugs die Feststellbremse (Bild 13,1) fest anziehen. Die Feststellbremse rastet selbsttätig ein.

Zum Lösen den Sicherungsknopf (Bild 13,2) drücken und den Bremshebel nach vorne drücken.

Bürstner Winner (2006) - Feststellbremse - 1

▲Vor dem Lösen der Feststellbremse den Bremshebel leicht anheben. So lässt sich der unter Federdruck stehende Sicherungsknopf leichter eindrücken.

Bürstner Winner (2006) - Feststellbremse - 2

Bild 13 Feststellbremse

5.2 Unterlegkeile

Selbst bei leichten Steigungen oder Gefällen die beiden Unterlegkeile verwenden.

5.3 Außenanschluss

Der Caravan kann an eine 230-V-Versorgung angeschlossen werden (siehe Kapitel 8).

5.4 Kühlschrank

Bürstner Winner (2006) - Kühlschrank - 1

▲Der 12-V-Betrieb des Kühlschranks funktioniert nur bei angeschlossenem Zugfahrzeug.

▶Den Kühlschrank auf 230-V-Betrieb oder Gasbetrieb umstellen.

5.5 Kurbelstützen

Bürstner Winner (2006) - Kurbelstützen - 1

▲Die angebauten Kurbelstützen nicht als Wagenheber verwenden. Die Kurbelstützen dienen nur der Stabilisierung des abgestellten Caravans. Die Caravanräder dürfen nicht entlastet werden.

Bürstner Winner (2006) - Kurbelstützen - 2

▲Bei weichem oder nachgiebigem Untergrund eine großflächige Platte unter die Kurbelstützen legen, um ein Einsinken in den Untergrund zu vermeiden.

▲Die Handkurbel befindet sich im Gaskasten.

Zur Stabilisierung des abgestellten Caravans die angebauten Kurbelstützen verwenden.

▶Mit Hilfe des Deichselstützrads den Caravan waagrecht stellen. Zur Kontrolle eine kleine Wasserwaage verwenden.

Nachdem der Caravan vollständig waagrecht steht, die Kurbelstützen ausfahren.

▶Die serienmäßig beigelegte Handkurbel auf den Sechskant (Bild 14,1 bzw. Bild 15,1) der Kurbelstütze (Bild 14,2 bzw. Bild 15,2) stecken und drehen. Die Kurbelstütze wird ausgefahren.

Bürstner Winner (2006) - Kurbelstützen - 3

Bild 14 Kurbelstütze in ausgefahrenem Zustand

Bürstner Winner (2006) - Kurbelstützen - 4

Bild 15 Stabilformstütze in ausgefahrenem Zustand (Sonderausstattung)

5.6 Eintrittstufe

Bürstner Winner (2006) - Eintrittstufe - 1

▲ Darauf achten, dass die Eintrittstufe auf festem und ebenem Boden steht. So wird ein Umkippen der Eintrittstufe vermieden.
▲Eintrittstufe nicht an den Kanten betreten. Rutschgefahr!
▲ Eintrittstufe am Boden verankern, z. B. mit Zeltheringen. Die Eintrittstufe kann dann nicht wegrutschen.

▶Die Eintrittstufe (Bild 16,1) vor den Eingang des Fahrzeugs stellen.

Bürstner Winner (2006) - Eintrittstufe - 2

Bild 16 Eintrittstufe

5.7 Abwassertank, fahrbar (Sonderausstattung)

Der Abwassertank (Bild 17,1) wird während der Fahrt im Gaskasten des Caravans aufbewahrt. Das Ablaufrohr (Bild 17,3) befindet sich am Fahrzeugboden in Fahrtrichtung links.

▶Vor Benutzen der Wasseranlage Öffnung des Abwassertanks (Bild 17,2) unter das Ablaufrohr legen.

Bürstner Winner (2006) - Abwassertank, fahrbar (Sonderausstattung) - 1

text_image 1 2 3 HYW06485

Bild 17 Abwassertank, fahrbar

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zum Wohnen im Caravan.

Die Hinweise betreffen im Einzelnen:

  • das Öffnen und Schließen der Türen und Klappen
    •die Lichtschalter
    •das Lüften des Caravans
    •das Öffnen und Schließen der Fenster
  • das Öffnen und Schließen der Dachhauben
    •das Verändern von Tischflächen
    •das Abbauen von Tischen
    •die Benutzung der Betten

6.1 Eingangstür

Bürstner Winner (2006) - Eingangstür - 1

▲Nur mit geschlossener Eingangstür fahren.

Bürstner Winner (2006) - Eingangstür - 2

▲ Das Verriegeln der Türen kann verhindern, dass sich die Türen von selbst öffnen, z. B. bei einem Unfall.
▲Verriegelte Türen verhindern auch das ungewollte Eindringen von außen, z. B. bei Ampelstopp.

Bürstner Winner (2006) - Eingangstür - 3

▲Beim Verlassen des Caravans immer die Türen schließen.
▲Schließzylinder immer in die Ausgangsstellung zurückdrehen.

6.1.1 Eingangstür, außen

Öffnen der abgeschlossenen Eingangstür:

▶Schlüssel in Schließzylinder stecken und im Uhrzeigersinn drehen (Bild 18,1), bis das Türschloss entriegelt ist.
▶Schlüssel in Mittelstellung (Bild 18,2) zurückdrehen und abziehen.

Öffnen der nicht abgeschlossenen Ein- gangstür:

▶Türknauf im Uhrzeigersinn (Bild 18,3) drehen, bis Türschloss entriegelt ist.

Schließen:

▶Schlüssel in Schließzylinder stecken und eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen (Bild 19,1).
▶Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen (Bild 19,2) und abziehen.

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 1

▲Bei Eingangstüren mit Linksanschlag erfolgt das Öffnen und Schließen spiegelbildlich zur dargestellten Eingangstür.

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 2

Bild 18 Türschloss Eingangstür, außen, öffnen

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 3

Bild 19 Türschloss Eingangstür, außen, schließen

6.1.2 Eingangstür, innen

Öffnen:

▶Den Türgriff nach unten (Bild 20,1) drücken.

Verriegeln:

▶Den Türgriff ca. 45° nach oben drücken und in dieser Stellung (Bild 20,2) stehen lassen.

Bürstner Winner (2006) - Verriegeln: - 1

text_image 2 1 BUE00157

Bild 20 Türschloss Eingangstür, innen, offen

Bürstner Winner (2006) - Verriegeln: - 2

Bild 21 Türschloss Eingangstür, innen, verschlossen

6.1.3 Eingangstür, geteilt

Die geteilte Eingangstür kann mit den Verriegelungshebeln so eingestellt werden, dass nur das Oberteil der Eingangstür zu öffnen ist. Das Unterteil der Eingangstür bleibt verschlossen.

Das Türunterteil verriegeln. Dazu Verriegelungshebel (Bild 22,1) eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.

Bürstner Winner (2006) - Eingangstür, geteilt - 1

Bild 22 Türverriegelungshebel, Türunterteil

6.1.4 Insektenschutzrollo an ge-teilter Eingangstür (Sonder-ausstattung)

Das Insektenschutzrollo der geteilten Eingangstür befindet sich im oberen Rollokasten (Bild 23,1).

Schließen:

▶Insektenschutzrollo an der Leiste (Bild 23,2) nach unten ziehen, bis es einrastet.

Öffnen:

▶Leiste (Bild 23,2) etwas nach unten drücken, bis sich die Arretierung löst.

▶Insektenschutzrollo langsam in den Rollo-kasten zurückführen.

Bürstner Winner (2006) - Öffnen: - 1

text_image 1 2 DET00108

Bild 23 Insektenschutzrollo

6.2 Außenklappen

Bürstner Winner (2006) - Außenklappen - 1

▲Vor Fahrtbeginn alle Außenklappen schließen und Klappenschlösser verriegeln.

Bürstner Winner (2006) - Außenklappen - 2

▲Beim Verlassen des Caravans alle Außenklappen schließen.

▲Schließzylinder immer in die Ausgangsstellung zurückdrehen.

Die am Caravan angebauten Außenklappen sind mit einheitlichen Schließzylindern ausgestattet. Deshalb können alle Schlösser mit demselben Schlüssel geöffnet werden.

6.2.1 Klappenschloss (Variante 1)

Bürstner Winner (2006) - Klappenschloss (Variante 1) - 1

▲Bei Regen kann Wasser in das geöffnete Klappenschloss eindringen. Deshalb den Schlossgriff (Bild 24,2) wie auf Bild 24 abgebildet schließen.

Öffnen:

Schlüssel in Schließzylinder (Bild 24,1) stecken und eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Schlossgriff (Bild 24,2) schnappt heraus.
▶ Schlossgriff eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Das Klappenschloss ist geöffnet.
▶Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.
Zum Öffnen der Außenklappe alle an der jeweiligen Außenklappe angebauten Schlösser öffnen.

Schließen:

▶ Außenklappe vollständig schließen.
▶Schlossgriff im Uhrzeigersinn drehen, bis er waagrecht steht. Das Klappenschloss ist jetzt verriegelt, jedoch nicht verschlossen.
▶ Schlüssel in Schließzylinder stecken.
▶Schlossgriff mit eingestecktem Schlüssel eindrücken und Schlüssel eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen. Der Schlossgriff bleibt verriegelt.
▶Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 1

Bild 24 Klappenschloss, verschlossen (Variante 1)

6.2.2 Klappenschloss (Variante 2)

Öffnen:

Schlüssel in Schließzylinder (Bild 25,1) stecken und eine viertel Umdrehung drehen. Schlossgriff (Bild 25,2) schnappt heraus.
▶Schlossgriff eine viertel Umdrehung drehen, Klappenschloss ist geöffnet.
▶Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.
Zum Öffnen der Außenklappe alle an der jeweiligen Außenklappe angebauten Schlösser öffnen.

Schließen:

▶Außenklappe vollständig schließen.
▶Schlossgriff (Bild 25,2) drehen, bis er waagrecht steht. Das Klappenschloss ist jetzt verriegelt, jedoch nicht verschlossen.
▶Schlüssel in Schließzylinder (Bild 25,1) stecken.
▶Schlossgriff mit eingestecktem Schlüssel eindrücken und Schlüssel eine viertel Umdrehung drehen. Der Schlossgriff bleibt verriegelt.
▶Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 1

text_image 1 2 DET00109

Bild 25 Klappenschloss (Variante 2)

6.2.3 Klappenschloss (Variante 3)

Öffnen:

▶Schlüssel in Schließzylinder (Bild 26,1) des Druckschlosses stecken und eine viertel Umdrehung im Uhrzeigersinn drehen.
▶Schlüssel abziehen.
▶Beide Druckschlösser (Bild 26,2) gleichzeitig mit dem Daumen drücken und Außenklappe öffnen.

Schließen:

▶ Außenklappe schließen und zudrücken.
▶Schlüssel in Schließzylinder (Bild 26,1) stecken und eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
▶Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 1

Bild 26 Toilettenklappe

6.2.4 Verschlussdeckel Frisch- wasser-Einfüllstutzen

Bürstner Winner (2006) - Verschlussdeckel Frisch- wasser-Einfüllstutzen - 1

▲Der Frischwasser-Einfüllstutzen ist durch den Schriftzug "WAS-SER" (Bild 27,1) gekennzeichnet.

Öffnen:

▶Schlüssel in Schließzylinder (Bild 27,2) stecken und entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
▶Verschlussdeckel abnehmen.

Schließen:

▶Verschlussdeckel auf Frischwasser-Einfüllstutzen setzen.
▶Schlüssel in Schließzylinder (Bild 27,2) stecken und im Uhrzeigersinn drehen.
▶Schlüssel in Mittelstellung zurückdrehen und abziehen.

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 1

text_image 1 WASSER 2 HYW02412

Bild 27 Verschlussdeckel für Frischwasser-Einfüllstutzen

6.3 Möbelklappen

Bürstner Winner (2006) - Möbelklappen - 1

▲Vor Fahrtbeginn alle Möbelklappen schließen und verriegeln.

6.3.1 Möbelklappen mit Druckknopf

Öffnen:

▶Innenteil des Schlosses drücken. Der Druckknopf springt heraus.
▶Druckknopf fassen und Möbelklappe öffnen.

Schließen:

▶Möbelklappe zudrücken.
▶Druckknopf hineindrücken, bis er einrastet. Nach dem Einrasten ist die Möbelklappe richtig verschlossen.

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 1

Bild 28 Möbelklappe mit Druckknopf

6.3.2 Möbelklappen mit Griff

Öffnen:

▶Am Griff ziehen, bis Möbelklappe offen ist.

Schließen:

▶Möbelklappe herunterdrücken, bis Klappenaussteller spürbar schließt.

6.3.3 TV-Schrank (Variante 1 und 2)

Bürstner Winner (2006) - TV-Schrank (Variante 1 und 2) - 1

▲Das Fernsehgerät vor der Fahrt immer im TV-Schrank verschließen.

Die Fernsehkonsole kann in die gewünschte Position gebracht und festgestellt werden.

Positionieren:

▶TV-Schrank öffnen.
▶Drehknopf (Bild 30,1 oder Bild 31,1) lösen.
▶ Auszug (Bild 30,2 oder Bild 31,2) herausziehen.
▶Drehkonsole in gewünschte Stellung bringen.

Verstauen:

▶Fernsehgerät in Ausgangsstellung drehen.
▶Auszug (Bild 30,2 oder Bild 31,2) nach hinten schieben und mit Drehknopf (Bild 30,1 oder Bild 31,1) sichern.
▶TV-Schrank schließen.

Bürstner Winner (2006) - Verstauen: - 1

Bild 29 Möbelklappe mit Griff

Bürstner Winner (2006) - Verstauen: - 2

Bild 30 TV-Schrank (Variante 1)

Bürstner Winner (2006) - Verstauen: - 3

Bild 31 TV-Schrank (Variante 2)

6.3.4 TV-Schrank (Variante 3)

Bürstner Winner (2006) - TV-Schrank (Variante 3) - 1

▲Das Fernsehgerät vor der Fahrt immer im TV-Schrank verschließen.

Positionieren:

▶TV-Schrank öffnen.
▶Riegel (Bild 32,2) drücken und Auszug am Griffstück (Bild 32,1) herausziehen.
▶Drehkonsole in gewünschte Stellung bringen.

Verstauen:

▶Fernsehgerät in Ausgangsstellung drehen.
▶Auszug am Griffstück (Bild 32,1) nach hinten schieben. Der Riegel (Bild 32,2) schnappt ein.
▶TV-Schrank schließen.

Bürstner Winner (2006) - Verstauen: - 1

Bild 32 TV-Schrank (Variante 3)

6.3.5 Fernsehkonsole mit Gelenk-arm (Sonderausstattung)

Bürstner Winner (2006) - Fernsehkonsole mit Gelenk-arm (Sonderausstattung) - 1

▲Das Fernsehgerät vor der Fahrt immer von der Auflage entfernen und sicher verstauen.

Die Fernsehkonsole kann in die gewünschte Position gebracht und festgestellt werden.

Positionieren:

▶Drehkonsole (Bild 33,1) mit dem Gelenkarm (Bild 33,2) in gewünschte Stellung bringen.

Bürstner Winner (2006) - Positionieren: - 1

Bild 33 Fernsehkonsole

6.4 Lichtschalter

6.4.1 Eingangsbereich

Bürstner Winner (2006) - Eingangsbereich - 1

▲Je nach Modell sind die Lichtschalter unterschiedlich angeordnet.

Im Eingangsbereich befinden sich die Licht- schalter für folgende Beleuchtungen:

●Sitzgruppenbeleuchtung (Bild 34,1)
●Vorzeltleuchte (Bild 34,2, Bild 34,3 und Bild 35)

Bürstner Winner (2006) - Eingangsbereich - 2

▲Bei Modellen ohne den Lichtschalter (Bild 34,2) wird die Vorzeltleuchte über den Wippschalter (Bild 34,3) ein- oder ausgeschaltet.

Bürstner Winner (2006) - Eingangsbereich - 3

Bild 34 Lichtschalter

Bürstner Winner (2006) - Eingangsbereich - 4

Bild 35 Vorzeltleuchte

6.4.2 Innenbereich

Die Lichtschalter der Toilettenraumbeleuchtung (Bild 36,1 und Bild 37,1) befinden sich unterhalb des Spiegels oder im unteren Bereich neben der Eingangstür (Bild 38,1).

Bürstner Winner (2006) - Innenbereich - 1

Bild 36 Toilettenraumbeleuchtung (Variante 1)

Bürstner Winner (2006) - Innenbereich - 2

Bild 37 Toilettenraumbeleuchtung (Variante 2)

Bürstner Winner (2006) - Innenbereich - 3

Bild 38 Toilettenraumbeleuchtung (Variante 3)

Sämtliche anderen Lichtschalter (Bild 39,1 und Bild 40,1) befinden sich direkt an der entsprechenden Beleuchtung.

Bürstner Winner (2006) - Innenbereich - 4

Bild 39 Halogenspot (Variante 1)

Bürstner Winner (2006) - Innenbereich - 5

Bild 40 Halogenspot (Variante 2)

6.5 Lüften

Bürstner Winner (2006) - Lüften - 1

▲Der Sauerstoff im Wageninneren wird durch die Atmung oder durch den Betrieb des Gaskochers usw. verbraucht und muss daher ständig ersetzt werden. Deshalb sind im Caravan Zwangslüftungen (Dachlüfter oder Dachhauben) eingebaut. Zwangslüftungen niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten. Es besteht Erstickungsgefahr durch erhöhten CO₂-Gehalt.

Bürstner Winner (2006) - Lüften - 2

▲ Bei bestimmten Witterungsverhältnissen kann trotz ausreichender Belüftung an metallischen Gegenständen Kondenswasser auftreten (z. B. an der Boden-Fahrwerk-Verschraubung).

▲ Im Inneren der Acrylglas-Doppelscheibe kann sich bei extremen Witterungsverhältnissen Kondenswasser bilden. Die Scheibe ist so konstruiert, dass bei steigenden Außentemperaturen das Kondenswasser wieder verdunsten kann. Eine Beschädigung der Acrylglas-Doppelscheibe durch Kondenswasser ist nicht zu befürchten.

▲An Durchbrüchen (z. B. Dachhaubenrändern, Steckdosen, Einfüllstutzen, Klappen usw.) können zusätzliche Kältebrücken entstehen.

Durch häufiges und gezieltes Lüften für ständigen Luftaustausch sorgen. Nur auf diese Weise wird verhindert, dass sich bei kühler Witterung Kondenswasser bildet. Durch aufeinander abgestimmte Heizleistung, Luftverteilung und Lüftung wird in kühlen Jahreszeiten ein angenehmes Wohnklima geschaffen. Den Caravan bei längerer Standzeit ab und zu gut durchlüften, v. a. im Sommer, weil Hitzestau möglich ist.

6.6 Fenster

Bürstner Winner (2006) - Fenster - 1

▲ Die Fenster sind mit Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo schnappen nach Lösen der Verriegelung durch Zugkraft selbstständig in die Ausgangsstellung zurück. Um die Zugmechanik nicht zu beschädigen, das Verdunklungsrollo oder Insektenschutzrollo festhalten und langsam in die Ausgangsstellung zurückführen.

▲ Rollos nicht über einen längeren Zeitraum geschlossen halten, da sonst mit erhöhter Materialermüdung zu rechnen ist.

▲ Vor der Fahrt die Fenster entweder schließen oder in Stellung "Dauerbelüftung" stellen.

▲ Je nach Witterung die Fenster so weit schließen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.

Bürstner Winner (2006) - Fenster - 2

▲Beim Verlassen des Caravans immer die Fenster schließen.

▲Bei starken Temperaturunterschieden kann sich im Inneren der Acrylglas-Doppelscheiben durch Kondenswasser ein leichter Beschlag bilden, weil das Material Feuchtigkeit aufnehmen kann. Der Beschlag löst sich bei steigender Temperatur wieder auf.

6.6.1 Ausstellfenster mit Dreh-Ausstellern

Bürstner Winner (2006) - Ausstellfenster mit Dreh-Ausstellern - 1

▲Beim Ausstellen der Ausstellfenster darauf achten, dass keine Verwindungen auftreten. Ausstellfenster gleichmäßig ausstellen und schließen.

Öffnen:

▶Verriegelungshebel (Bild 41,3) senkrecht stellen.
▶Ausstellfenster bis zur gewünschten Stellung öffnen und mit Rändelknopf (Bild 42,1) feststellen.

Ausstellfenster bleibt in der gewünschten Stellung arretiert.

Schließen:

▶Rändelknopf (Bild 42,1) drehen, bis Arretierung freigegeben wird.
▶Ausstellfenster schließen.
▶Verriegelungshebel (Bild 41,3) waagrecht stellen. Die Verriegelungsnase (Bild 41,2) liegt auf der Innenseite der Fensterverriegelung (Bild 41,1).

Dauerbelüftung:

Mit dem Verriegelungshebel lässt sich das Ausstellfenster in 2 verschiedene Stellungen bringen:

●Dauerbelüftung (Bild 43) oder
- fest verschlossen.

Um das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" zu bringen:

▶Verriegelungshebel (Bild 43,3) am Ausstellfenster öffnen.
▶Ausstellfenster leicht nach außen drücken.
▶Verriegelungshebel wieder zurückdrehen. Die Verriegelungsnase (Bild 43,2) dabei in die Aussparung der Fensterverriegelung (Bild 43,1) einfahren.

Bei Regen kann in Fensterstellung "Dauerbelüftung" Spritzwasser in den Wohnbereich eindringen. Deshalb die Ausstellfenster vollständig schließen.

Bürstner Winner (2006) - Dauerbelüftung: - 1

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Bild 41 Ausstellfenster, Verriegelungshebel geschlossen

Bürstner Winner (2006) - Dauerbelüftung: - 2

Bild 42 Ausstellfenster, geöffnet

Bürstner Winner (2006) - Dauerbelüftung: - 3

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Bild 43 Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung"

6.6.2 Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern

Bürstner Winner (2006) - Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern - 1

▲ Bei Fenstern mit Rasteraussteller ist ein völliges Öffnen der Fenster erforderlich, um die Arretierung freizugeben. Wird die Arretierung nicht freigegeben und das Fenster trotzdem geschlossen, besteht die Gefahr, dass das Fenster wegen des großen Gegendrucks reißt.
▲ Beim Ausstellen der Ausstellfenster darauf achten, dass keine Verwindungen auftreten. Ausstellfenster gleichmäßig ausstellen und schließen.
▲Bei jeder Bedienung des Verriegelungshebels den Sicherungsknopf (Bild 44,1) drücken.

Öffnen:

▶Sicherungsknopf (Bild 44,1) drücken und gedrückt halten.
▶Verriegelungshebel (Bild 44,2) senkrecht stellen oder eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
▶Ausstellfenster bis zur gewünschten Raststellung öffnen; Teleskopschiene (Bild 45,1) rastet selbstständig ein.

Das Ausstellfenster bleibt in der gewünschten Stellung arretiert.

Schließen:

▶Ausstellfenster so weit ausstellen, bis die Arretierung freigegeben wird.
▶Ausstellfenster schließen.
▶Sicherungsknopf (Bild 44,1) drücken und gedrückt halten.
▶Verriegelungshebel (Bild 44,2) waagrecht stellen oder eine viertel Umdrehung zum Fensterrahmen hin drehen. Die Gabel (Bild 44,4) am Verriegelungshebel liegt komplett auf der Innenseite der Fensterverriegelung (Bild 44,3).

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 1

Bild 44 Ausstellfenster, Verriegelungshebel geschlossen

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 2

Bild 45 Ausstellfenster mit Automatik-Aussteller

Dauerbelüftung:

Mit dem Verriegelungshebel lässt sich das Ausstellfenster in zwei verschiedene Stellungen bringen:

●Dauerbelüftung (Bild 46) oder
- fest verschlossen.

Um das Ausstellfenster in Stellung "Dauerbelüftung" zu bringen:

▶Sicherungsknopf (Bild 46,1) drücken und gedrückt halten.
▶ Verriegelungshebel (Bild 46,2) senkrecht stellen oder eine viertel Umdrehung zur Fenstermitte hin drehen.
▶Ausstellfenster leicht nach außen drücken.
▶Sicherungsknopf (Bild 46,1) drücken und gedrückt halten.
▶Verriegelungshebel wieder zurückdrehen. Die Gabel (Bild 46,4) am Verriegelungshebel dabei in die Fensterverriegelung (Bild 46,3) einfahren.
▶Sicherstellen, dass der Sicherungsknopf nicht hineingedrückt ist, sondern den Verriegelungshebel sichert.

Die Fensterstellung "Dauerbelüftung" darf während der Fahrt beibehalten werden.

Bei Regen kann in Fensterstellung "Dauerbelüftung" Spritzwasser in den Wohnbereich eindringen. Deshalb die Ausstellfenster vollständig schließen.

Bürstner Winner (2006) - Dauerbelüftung: - 1

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Bild 46 Ausstellfenster, Verriegelungshebel in Stellung "Dauerbelüftung"

6.6.3 Schiebefenster

Öffnen:

▶Verriegelung (Bild 47,1) nach vorne ziehen.
▶Griff (Bild 47,2) drücken und gleichzeitig nach vorne schieben.
▶Fensterhälfte bis zur gewünschten Stellung öffnen.

Schließen:

▶Fenster bis zum Anschlag schließen.
▶Verriegelung nach hinten drücken.

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 1

Bild 47 Schiebefenster

6.6.4 Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo

Die Fenster im Caravan sind mit Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo sind getrennt voneinander bedienbar.

Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo befinden sich im oberen Rollokasten.

Verdunklungsrollo

Schließen:

▶ Verdunklungsrollo am Griff (Bild 48,2) nach unten ziehen. Wenn das Verdunklungsrollo ganz geschlossen wird, das Verdunklungsrollo auf beiden Seiten des Fensterrahmens in die Arretierung (Bild 48,3) einhängen.

Öffnen:

▶ Wenn das Verdunklungsrollo vollständig geschlossen ist: Den Griff nach unten drücken und den Griff dabei leicht nach vorne kippen. Das Verdunklungsrollo aus den Arretierungen links und rechts am Fensterrahmen aushängen.

▶ Wenn sich das Verdunklungsrollo in Zwischenposition befindet: Den Griff leicht nach unten ziehen, bis sich die Arretierung gelöst hat.

▶Verdunklungsrollo am Griff langsam zurückführen.

Insektenschutzrollo

Schließen:

▶Insektenschutzrollo am Griff (Bild 48,1) nach unten ziehen und auf beiden Seiten am Fensterrahmen in die Arretierung (Bild 48,3) einhängen.

Öffnen:

▶Griff (Bild 48,1) nach unten drücken und den Griff dabei leicht nach vorne kippen. Das Insektenschutzrollo aus den Arretierungen links und rechts am Fensterrahmen aushängen.

▶Insektenschutzrollo am Griff langsam zurückführen.

Bürstner Winner (2006) - Öffnen: - 1

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Bild 48 Ausstellfenster

6.7 Dachhauben

Bürstner Winner (2006) - Dachhauben - 1

▲Die Lüftungsöffnungen der Zwangslüftungen müssen stets offen bleiben. Zwangslüftungen niemals abdecken, z. B. mit einer Wintermatte, oder zustellen. Zwangslüftungen von Schnee und Laub freihalten.

Bürstner Winner (2006) - Dachhauben - 2

▲Die Dachhauben sind mit Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo ausgestattet. Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo schnappen nach Lösen der Verriegelung durch Zugkraft selbstständig in die Ausgangsstellung zurück. Um die Zugmechanik nicht zu beschädigen, das Verdunklungsrollo oder Insektenschutzrollo festhalten und langsam in die Ausgangsstellung zurückführen.

▲ Rollos nicht über einen längeren Zeitraum geschlossen halten, da sonst mit erhöhter Materialermüdung zu rechnen ist.
▲ Je nach Witterung die Dachhauben so weit schließen, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
▲Vor der Fahrt die Dachhauben schließen.
▲Beim Verlassen des Caravans immer die Dachhauben schließen.

Bürstner Winner (2006) - Dachhauben - 3

6.7.1 Kipp-Dachhaube

Die Kipp-Dachhaube kann einseitig ausgestellt werden. Dabei sind drei Neigungswinkel möglich.

Ein Verlängerungshaken befindet sich im Eingangsbereich.

Zum Ausstellen den Hebel (Bild 49,3) eine viertel Umdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn drehen und Kipp-Dachhaube am Hebel nach oben drücken.

Verdunklungsrollo

Das Verdunklungsrollo kann bei geöffneter oder geschlossener Kipp-Dachhaube beliebig positioniert werden.

Schließen:

Verdunklungsrollo (Bild 49,1) ausziehen und an gewünschter Position loslassen. Das Verdunklungsrollo bleibt in dieser Position stehen.

Öffnen:

▶Verdunklungsrollo in Ausgangsstellung schieben.

Insektenschutzrollo

Schließen:

▶Insektenschutzrollo (Bild 49,2) ausziehen, bis es an der Verriegelung an der gegenüberliegenden Seite einrastet.

Öffnen:

▶Insektenschutzrollo an der Leiste leicht nach oben drücken. Arretierung wird gelöst.

▶Insektenschutzrollo langsam in Ausgangsstellung zurückführen.

Bürstner Winner (2006) - Öffnen: - 1

text_image 1 2 3 DET00162

Bild 49 Kipp-Dachhaube

6.7.2 Hebe-Kippdach (Sonderausstattung)

Bürstner Winner (2006) - Hebe-Kippdach (Sonderausstattung) - 1

▲Das Acrylglas des Hebe-Kippdachs nicht betreten.
▲Vor Fahrtbeginn die Verriegelung des Hebe-Kippdachs prüfen.
▲Das Hebe-Kippdach während der Fahrt nicht bedienen.

Das Hebe-Kippdach kann einseitig ausgestellt werden.

Öffnen:

▶Sicherungsknopf (Bild 50,1) drücken und Verriegelungshebel (Bild 50,2) eine viertel Umdrehung nach innen drehen.
▶ Bügel (Bild 50,4) nach unten aus der Arretierung ziehen.
▶Hebe-Kippdach mit dem Bügel nach oben drücken.
▶ Bügel wieder in die Arretierung drücken.

Schließen:

▶ Bügel (Bild 50,4) nach unten aus der Arretierung ziehen.
▶Hebe-Kippdach mit dem Bügel nach unten ziehen.
▶Verriegelungshebel (Bild 50,2 und Bild 51,2) eine viertel Umdrehung drehen. Die Nase der Dachverriegelung (Bild 51,5) muss dabei in die obere Verriegelungsgabel (Bild 51,3) eingreifen.
▶ Bügel wieder in die Arretierung drücken.

Lüftungsstellung (Variante 1):

▶Hebe-Kippdach öffnen und leicht nach außen drücken.
▶Sicherungsknopf (Bild 51,1) drücken und Verriegelungshebel (Bild 51,2) zurückdrehen. Die Nase der Dachverriegelung (Bild 51,5) muss dabei in die untere Verriegelungsgabel (Bild 51,4) eingreifen.
▶ Bügel wieder in die Arretierung drücken.

Bürstner Winner (2006) - Lüftungsstellung (Variante 1): - 1

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Bild 50 Hebe-Kippdach geschlossen

Bürstner Winner (2006) - Lüftungsstellung (Variante 1): - 2

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Bild 51 Verriegelung Hebe-Kippdach

Lüftungsstellung (Variante 2):

▶Hebe-Kippdach öffnen.
▶ Bügel (Bild 52,3) in die Halterung (Bild 52,1) einlegen.
▶Hebel (Bild 52,2) über den Bügel legen.

Verdunklungsrollo

Schließen:

Das Verdunklungsrollo am Griff zum gegenüberliegenden Griff des Insektenschutzrollos (Bild 50,3) ziehen und einrasten lassen.

Öffnen:

▶Verdunklungsrollo mit einer Hand am Griff festhalten.
▶Mit der anderen Hand die Entriegelungsleiste (Bild 53,1) am Griff des Insektenschutzrollos (Bild 53,2) in Richtung Griff drücken. Die Verriegelung wird gelöst.
▶Verdunklungsrollo am Griff langsam zurückführen.

Insektenschutzrollo

Schließen:

▶Insektenschutzrollo am Griff (Bild 50,3) zum gegenüberliegenden Griff des Verdunklungsrollos ziehen und einrasten lassen.

Öffnen:

▶Insektenschutzrollo am Griff festhalten und die Entriegelungsleiste (Bild 53,1) in Richtung Griff drücken. Die Verriegelung wird gelöst.
▶Insektenschutzrollo am Griff (Bild 50,3) langsam zurückführen.

Bürstner Winner (2006) - Öffnen: - 1

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Bild 52 Hebe-Kippdach in Lüftungsstellung

Bürstner Winner (2006) - Öffnen: - 2

Bild 53 Rollo-Verriegelung Hebe-Kippdach

6.8 Tische

6.8.1 Hängetisch

Der Hängetisch kann als Bettunterbau benutzt werden.

Umbau zum Bettunterbau:

▶Tischplatte (Bild 54,1) ca. 45° anheben.
▶Unteres Fußteil (Bild 54,4) nach unten ziehen und um 90° umklappen.
▶Tisch aus der Halteleiste (Bild 54,2) nehmen.
▶Tisch in die untere Halteleiste (Bild 54,3) einhängen.

6.8.2 Hubtisch

Der Hubtisch kann durch seinen Schwenkmechanismus als Bettunterbau benutzt werden.

Umbau zum Bettunterbau:

▶Griff (Bild 55,2) nach oben schieben.
▶Tischplatte (Bild 55,1) in einem Bogen nach unten schwenken, bis der Griff einrastet.

Bürstner Winner (2006) - Umbau zum Bettunterbau: - 1

▲Das Etagenbett maximal mit 100 kg belasten.
▲Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Etagenbett lassen.
▲ Besonders bei Kleinkindern unter 3 Jahren immer darauf achten, dass sie nicht aus dem Etagenbett fallen können.
▲Für Kinder geeignete, separate Kinderbetten oder Reisekinderbetten verwenden.

Je nach Modell ist der Caravan mit einem Etagenbett ausgestattet.

Das Etagenbett kann ohne zusätzliche Umbauten sofort benutzt werden.

6.9.2 Festes Bett

Bürstner Winner (2006) - Festes Bett - 1

▲Lattenrost beim Schließen des Bettkastens nicht nach unten fallen lassen!

Unter dem Bett befindet sich der Bettkasten. Im Bettkasten kann z. B. Bettwäsche aufbewahrt werden.

Zum Einräumen und Ausräumen des Bettkastens den Lattenrost hochklappen.

Je nach Modell ist am Lattenrost eine Stange zum Aufstellen vorhanden.

Öffnen:

▶Lattenrost (Bild 56,1) anheben, Stange (Bild 56,2) aus Verankerung lösen und in Loch der Halterung (Bild 56,3) einstecken.

Schließen:

▶Lattenrost (Bild 56,1) anheben, Stange (Bild 56,2) aus Halterung (Bild 56,3) lösen und in Verankerung einklemmen.

▶Lattenrost vorsichtig ablassen.

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 1

6.9.3 Schrank-Klappbett

Bürstner Winner (2006) - Schrank-Klappbett - 1

▲Das Schrank-Klappbett maximal mit 50 kg belasten.
▲Das Schrank-Klappbett immer mit eingehängtem Sicherungsnetz benutzen.
▲Beim unkontrollierten Aufklappen des Bettes können Quetschverletzungen entstehen.
▲Kleinkinder nie unbeaufsichtigt im Schrank-Klappbett lassen.
▲Besonders bei Kleinkindern unter 3 Jahren immer darauf achten, dass sie nicht aus dem Schrank-Klappbett fallen können.
▲Für Kinder geeignete, separate Kinderbetten oder Reisekinderbetten verwenden.

Aufklappen:

▶Am Bettkasten (Bild 58,1) links und rechts hinten die Schließriegel (Bild 57,1) öffnen.
▶Bettkasten mit beiden Händen halten und langsam nach vorne entnehmen.
▶Bettkasten aufklappen.
▶Bettkasten auf die seitlichen Auflagen (Bild 58,2) legen. Dabei muss der Stift an der Auflage in die Bohrung am Bettkasten eingreifen.

Bürstner Winner (2006) - Aufklappen: - 1

Bild 57 Schließriegel

Bürstner Winner (2006) - Aufklappen: - 2

▶Sicherungsnetz (Bild 59,4) mit den Haken in die Ösen (Bild 59,2) einhängen.
▶Matratze (Bild 59,5) in den Bettkasten legen.
▶Sicherungsnetze (Bild 59,3) mit den Haken in die Ösen (Bild 59,1) einhängen.

Zusammenklappen:

▶Sicherungsnetze (Bild 59,3 und 4) aushängen.
▶Matratze (Bild 59,5) entnehmen.
▶Bettkasten (Bild 58,1) von den seitlichen Auflagen (Bild 58,2) nehmen und zusammenklappen.
▶Bettkasten in die Halterung einschieben und mit den Schließriegeln (Bild 57,1) sichern.

Bürstner Winner (2006) - Zusammenklappen: - 1

text_image 1 2 3 4 5 BUE00166

Bild 59 Schrank-Klappbett

6.10 Sitzgruppen zum Schlafen umbauen

6.10.1 Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 1)

▶Tisch (Bild 60,3) zum Bettunterbau umbau- en (siehe Abschnitt 6.8).
▶Die Sitzpolster (Bild 61,2) zur Mitte ziehen.
▶Die Rückenpolster (Bild 61,1) zwischen die Sitzpolster und die Wand legen.

6.10.2 Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 2)

▶Tisch (Bild 62,3) zum Bettunterbau umbau- en (siehe Abschnitt 6.8).

▶Die Sitzpolster (Bild 63,2) zur Mitte ziehen.
▶Die Rückenpolster (Bild 63,1) zwischen die Sitzpolster und die Wand legen.
▶Das Zusatzpolster (Bild 63,4) zwischen die Sitzpolster legen.

Bürstner Winner (2006) - Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 2) - 1

text_image 1 2 3 2 1

Bürstner Winner (2006) - Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 2) - 2

text_image 1 2 3 2 1 BUE00167

Bild 60 Vor dem Umbau

Bürstner Winner (2006) - Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 2) - 3

text_image 1 2 2 1

Bürstner Winner (2006) - Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 2) - 4

Bild 61 Nach dem Umbau

Bürstner Winner (2006) - Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 2) - 5

text_image 1 2 3 2 1

Bürstner Winner (2006) - Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 2) - 6

Bild 62 Vor dem Umbau

Bürstner Winner (2006) - Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 2) - 7

text_image 1 2 4 2 1

Bürstner Winner (2006) - Längs- und Mittelsitzgruppe (Variante 2) - 8

Bild 63 Nach dem Umbau

6.10.3 Rundsitzgruppe (Variante 1)

Bürstner Winner (2006) - Rundsitzgruppe (Variante 1) - 1

▲Je nach Modell kann die Sitzgruppe von der hier dargestellten in Form und Lage leicht abweichen.

▶Tisch (Bild 64,3) zum Bettunterbau umbau- en (siehe Abschnitt 6.8).

▶Die Sitzpolster (Bild 65,2) zur Mitte ziehen.
▶Die Rückenpolster (Bild 65,1) zwischen die Sitzpolster und die Außenwand legen.
▶Die Rückenpolster (Bild 65,4 und 5) abnehmen und beiseite legen.

Bürstner Winner (2006) - Rundsitzgruppe (Variante 1) - 2

text_image 1 2 3 2 1 4 5 4

Bürstner Winner (2006) - Rundsitzgruppe (Variante 1) - 3

text_image 1 2 3 2 1 DET00085

Bild 64 Vor dem Umbau
Bürstner Winner (2006) - Rundsitzgruppe (Variante 1) - 4

text_image 1 2 3 2 1 4 5 4

Bürstner Winner (2006) - Rundsitzgruppe (Variante 1) - 5

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Bild 65 Während des Umbaus

Bürstner Winner (2006) - Rundsitzgruppe (Variante 1) - 6

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Bürstner Winner (2006) - Rundsitzgruppe (Variante 1) - 7

text_image 1 2 2 1

Bild 66 Nach dem Umbau

6.10.4 Rundsitzgruppe (Variante 2)

▶Tisch (Bild 67,3) zum Bettunterbau umbau- en (siehe Abschnitt 6.8).

▶Die Sitzpolster (Bild 68,2) zur Mitte ziehen.
▶Die Rückenpolster (Bild 68,1) zwischen die Sitzpolster und die Außenwand legen.
Das Rückenpolster (Bild 68,5) abnehmen und beiseite legen.
▶Die Rückpolster (Bild 68,4) abnehmen und beiseite legen.
▶Das Zusatzpolster (Bild 69,6) zwischen die Sitzpolster legen.

Bürstner Winner (2006) - Rundsitzgruppe (Variante 2) - 1

text_image 1 2 3 2 1 4 5 4

Bürstner Winner (2006) - Rundsitzgruppe (Variante 2) - 2

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Bild 67 Vor dem Umbau
Bürstner Winner (2006) - Rundsitzgruppe (Variante 2) - 3

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Bürstner Winner (2006) - Rundsitzgruppe (Variante 2) - 4

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Bild 68 Während des Umbaus

Bürstner Winner (2006) - Rundsitzgruppe (Variante 2) - 5

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Bürstner Winner (2006) - Rundsitzgruppe (Variante 2) - 6

Bild 69 Nach dem Umbau

6.10.5 Bettverbreiterung zur Liegewiese (Sonderausstattung)

▶Tisch (Bild 70,4) zum Bettunterbau umbau- en (siehe Abschnitt 6.8).
▶Die Rückenpolster (Bild 70,1) und die Sitzpolster (Bild 70,2 und 3) abnehmen.

Zusatzbrett (Bild 71,5) mit Stangenscharnier an Sitztruhe (Bild 71,7) befestigen und ausklappen.

▶Zusatzbrett (Bild 71,6) auflegen.

▶Die Sitzpolster (Bild 72,2 und 3) in die Mitte legen.
▶Die Rückenpolster (Bild 72,1) zwischen die Sitzpolster und die Wand legen.
Das Zusatzpolster (Bild 72,8) neben das Bett legen.

Bürstner Winner (2006) - Bettverbreiterung zur Liegewiese (Sonderausstattung) - 1

Bild 70 Vor dem Umbau
Bürstner Winner (2006) - Bettverbreiterung zur Liegewiese (Sonderausstattung) - 2

Bild 71 Während des Umbaus
Bürstner Winner (2006) - Bettverbreiterung zur Liegewiese (Sonderausstattung) - 3
Bild 72 Nach dem Umbau

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Gasanlage des Caravans.

Die Hinweise betreffen im Einzelnen:

•die Sicherheit
•das Wechseln von Gasflaschen
•die Gasabsperrventile

Die Bedienung der gasbetriebenen Geräte des Caravans ist im Kapitel 9 beschrieben.

7.1 Allgemeines

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 1

▲ Vor Fahrtbeginn alle Gasabsperrventile und das Haupt-Absperrventil schließen. Ausnahme: Das Gasabsperrventil "Heizung" und das Haupt-Absperrventil offen lassen, wenn während der Fahrt die Wohnraumheizung betrieben werden soll.
▲ Die Gasanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt reparieren oder ändern lassen.
▲Die Gasanlage vor Inbetriebnahme, mindestens aber alle 2 Jahre, von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Bei Änderungen an der Gasanlage die Gasanlage sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
▲Auch der Gasdruckregler und die Abgasabführung müssen geprüft werden. Wir empfehlen, den Gasdruckregler nach spätestens 6 Jahren ersetzen zu lassen.
▲Bei Defekt an der Gasanlage (Gasgeruch, hoher Gasverbrauch) besteht Explosionsgefahr! Sofort Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen. Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Lichtschalter usw.) betätigen. Defekt von einer autorisierten Fachwerkstatt beheben lassen.
▲Vor Inbetriebnahme offener Brennstellen (Gaskocher) eine Dachhaube öffnen.
▲Gaskocher nicht für Heizzwecke verwenden.
▲Wenn der Caravan oder die Gasgeräte nicht benutzt werden, das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.
▲Wenn mehrere Gasgeräte vorhanden sind, ist für jedes Gerät ein Gasabsperrventil erforderlich. Wenn einzelne Gasgeräte nicht genutzt werden, das jeweilige Gasabsperrventil schließen.
▲Zündsicherungen müssen nach Erlöschen der Gasflamme innerhalb einer Minute schließen. Dabei ist ein Klicken hörbar. Funktion von Zeit zu Zeit prüfen.
▲Beim Befüllen des Kraftstofftanks des Zugfahrzeugs, auf Fähren und in der Garage darf keine Brennstelle (Gaskocher, Gasheizung, Boiler usw.) in Betrieb sein.
▲ Die installierten Geräte sind für einen Betrieb mit Propangas, Butangas oder einem Gemisch beider Gase ausgelegt. Der Gasdruckregler sowie alle installierten Gasgeräte sind auf einen Betriebsdruck von 30 mbar ausgelegt.
▲Propangas ist bis -42 °C, Butangas dagegen nur bis 0 °C vergasungsfähig. Ab diesen Temperaturen ist kein Gasdruck mehr vorhanden. Butangas ist für den Winterbetrieb nicht geeignet.

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 2

▲Regelmäßig den Gasschlauch am Gasflaschenanschluss auf Dichtheit prüfen. Der Gasschlauch darf keine Risse aufweisen und nicht porös sein. Bei Bedarf Gasschlauch in einer autorisierten Fachwerkstatt auswechseln lassen.
▲ Der Gaskasten ist aufgrund seiner Funktion und Konstruktion ein nach außen offener Raum. Um ausströmendes Gas sofort nach außen ableiten zu können, die serienmäßig eingebaute Zwangslüftung nie abdecken oder zustellen.
▲Gaskasten nicht als Stauraum benutzen.
▲Den Gaskasten vor Zugriff Unbefugter verschließen.
▲Das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche muss zugänglich sein.
▲Nur gasbetriebene Geräte (z. B. Gasgrill) anschließen, die für einen Gasdruck von 30 mbar ausgelegt sind.
▲Das Abgasrohr muss an der Heizung und am Kamin dicht und fest angeschlossen sein. Das Abgasrohr darf keine Beschädigungen aufweisen.
▲Abgase müssen ungehindert austreten können und Frischluft muss ungehindert ein- treten können. Deswegen dürfen keine Schneewälle oder Schürzen am Fahrzeug anliegen. Die Ansaugöffnungen unter dem Fahrzeugboden frei und sauber halten.

7.2 Gasflaschen

Bürstner Winner (2006) - Gasflaschen - 1

▲Gasflaschen nur im Gaskasten mitführen.
▲Gasflaschen im Gaskasten senkrecht aufstellen und verdrehsicher festzurren.
▲ Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen, bevor der Gasdruckregler oder der Gasschlauch von der Gasflasche entfernt wird.
▲Gasdruckregler nur von Hand an die Gasflaschen anschließen. Keine Werkzeuge verwenden.
▲ Ausschließlich spezielle Gasdruckregler mit Sicherheitsventil für den Einsatz in Fahrzeugen verwenden. Andere Gasdruckregler sind nicht zulässig und genügen den starken Beanspruchungen nicht.
▲ Bei Temperaturen unter 5 qC Enteisungsanlage (Eis-Ex) für Gasdruckregler verwenden.
▲Nur 11-kg- oder 5-kg-Gasflaschen verwenden. Campinggasflaschen mit eingebautem Rückschlagventil (blaue Flaschen mit max. 2,5 bzw. 3 kg Inhalt) dürfen in Ausnahmefällen mit einem Sicherheitsventil verwendet werden.
▲ Für Außengasflaschen möglichst kurze Schlauchlänge verwenden (max. 150 cm).
▲Gasschlauch regelmäßig auf Verschleiß und Risse prüfen. Verfallsdatum beachten.
▲Bei Alu-Gasflaschen niemals die Belüftungsöffnungen im Boden unter den Gasflaschen blockieren!

Bürstner Winner (2006) - Gasflaschen - 2

▲Verschraubungen am Gasdruckregler haben Linksgewinde.
▲ Für gasbetriebene Geräte muss der Gasdruck auf 30 mbar reduziert werden.
▲ Direkt am Flaschenventil unverstellbaren Gasdruckregler mit Sicherheitsventil anschließen.

Der Gasdruckregler reduziert den Gasdruck der Gasflasche auf den Betriebsdruck der Gasgeräte.

Wenn 2 Gasflaschen gleichzeitig verwendet werden:

▶Gasdruckregler mit automatischer Umschaltung anschließen.

Bürstner Winner (2006) - Gasflaschen - 3

▲Informationen bei Ihrem Händler.
▲Zum Befüllen und Anschließen der Gasflaschen in Europa führt der Zubehörhandel entsprechende Euro-Füllsets bzw. Euro-Flaschensets.
▲ Informationen zur Gasversorgung in Europa sind in Kapitel 17 angegeben.

7.3 Gasflaschen wechseln

Bürstner Winner (2006) - Gasflaschen wechseln - 1

▲Nach dem Wechseln der Gasflaschen prüfen, ob an den Anschluss-Stellen Gas austritt. Dazu die Anschluss-Stelle mit Lecksuch-Spray besprühen.

▶ Außenklappe für Gaskasten öffnen (siehe Abschnitt 6.2).
Haupt-Absperrventil (Bild 73,1) an der Gasflasche (Bild 73,4) schließen. Pfeilrichtung beachten.
▶Gasdruckregler (Bild 73,3) mit Gas-schlauch (Bild 73,5) von Hand von der Gas-flasche abschrauben (Linksgewinde).
▶Befestigungsgurt (Bild 73,2) lösen und Gasflasche herausnehmen.
▶Gefüllte Gasflasche in den Gaskasten stellen.
▶Gasflasche mit dem Befestigungsgurt befestigen.
▶Gasdruckregler mit Gasschlauch von Hand auf Gasflasche schrauben (Linksgewinde).

Bürstner Winner (2006) - Gasflaschen wechseln - 2

text_image 30 Bar HYW05301 1 2 3 4 5

Bild 73 Gaskasten

7.4 Gasabsperrventile

Im Caravan ist für jedes Gasgerät ein Gasabsperrventil (Bild 74) eingebaut. Die Gasabsperrventile befinden sich hinter einer Klappe im Küchenbereich. Die auf den Gasabsperrventilen angebrachten Symbole sind jeweils einem Gasgerät zugeordnet:

Bürstner Winner (2006) - Gasabsperrventile - 1

Kühlschrank

Bürstner Winner (2006) - Gasabsperrventile - 2

Kochstelle

Bürstner Winner (2006) - Gasabsperrventile - 3

Therme (Sonderausstattung)

Bürstner Winner (2006) - Gasabsperrventile - 4

Heizung

Bürstner Winner (2006) - Gasabsperrventile - 5

Bild 74 Gasabsperrventile in geschlossenem Zustand

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur elektrischen Anlage des Caravans.

Die Hinweise betreffen im Einzelnen:

•die Sicherheit
●Erklärungen von Fachbegriffen
•das 12-V-Bordnetz
•das Netzgerät
•das 230-V-Bordnetz
●den Anschluss an das 230-V-Netz
•die Sicherungsbelegung
●den Anschluss an das Zugfahrzeug
●den Verlauf der Leitungen

Die Bedienung der elektrisch betriebenen Geräte des Caravans ist im Kapitel 9 beschrieben.

8.1 Allgemeines

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 1

▲Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.

8.2 Begriffe

Kapazität

Als Kapazität bezeichnet man die Elektrizitätsmenge, die eine Batterie speichern kann.

Die Kapazität einer Batterie wird in Amperestunden (Ah) angegeben. Wenn die Batterie eine Kapazität von 80 Ah besitzt, dann kann die Batterie 80 Stunden lang einen Strom von 1 A oder 40 Stunden lang 2 A abgeben.

Äußere Einflüsse wie Temperatur verändern die Speicherfähigkeit der Batterie.

8.3 12-V-Bordnetz

Bürstner Winner (2006) - 12-V-Bordnetz - 1

▲Bei der Stromversorgung des Caravans über die Batterie des Zugfahrzeugs beachten, dass die Kapazität der Batterie beschränkt ist. Die Startfähigkeit des Zugfahrzeugs kann bei zu starker Entladung beeinträchtigt werden.

▲Die elektrische Verbindung zwischen Zugfahrzeug und Caravan immer trennen, bevor der Caravan an eine 230-V-Versorgung angeschlossen wird.

8.3.1 Netzgerät

Bürstner Winner (2006) - Netzgerät - 1

▲Das elektrische System des Caravans darf maximal mit 2200 Watt belastet werden!
▲ Lüftungsschlitze der Abdeckung (Bild 76) nicht verdecken. Überhitzungsgefahr!

Bürstner Winner (2006) - Netzgerät - 2

▲Wenn der Caravan mit einem Autark-Paket ausgestattet ist, vor Gebrauch Abschnitt 15.4 lesen.

Sämtliche Verbraucher werden mit der Sicherheitskleinspannung von 12 V betrieben.

Betrieb bei Netzanschluss

Die Umschaltung von Batteriebetrieb auf Netzbetrieb erfolgt automatisch, sobald ein Netzanschluss vorhanden ist.

Die Stromversorgungseinheit wandelt die Netzspannung für die 12-V-Verbraucher um.

Die Verbraucher werden über die Versorgungseinheit direkt gespeist.

Die 12-V-Vorzeltleuchte ist nur bei Netzanschluss funktionsfähig. Sie kann während der Fahrt nicht in Betrieb genommen werden.

Betrieb über Batterie

Die Umschaltung von Netzbetrieb auf Batteriebetrieb erfolgt automatisch, sobald der dreizehnpolige Stecker des Caravans am Zugfahrzeug angeschlossen ist.

Während der Fahrt übernimmt die Batterie des Zugfahrzeuges die Versorgung der 12-V-Geräte.

Der Kühlschrank funktioniert bei 12-V-Betrieb nur bei angeschlossenem Zugfahrzeug. Den 12-V-Betrieb bei längeren Zwischenstopps und Ruhepausen ausschalten, da sich sonst die Batterie des Zugfahrzeugs entleert.

Bürstner Winner (2006) - Betrieb über Batterie - 1

text_image 36.12854.33 Boucher BIP HYW06700

Bild 75 Netzgerät

1 zweipoliger Sicherungsautomat

2 12-V-Sicherungen

Einbauort

Das Netzgerät ist im unteren Teil des Kleiderschrankes unter der Abdeckung eingebaut.

Öffnen:

▶Befestigungssclip (Bild 76,1) in senkrechte Position drehen und Abdeckung entfernen.

Wenn das Netzgerät während des Betriebs durch zu hohe Umgebungstemperaturen oder durch unzureichende Belüftung zu warm wird, reduziert das Netzteil die Ausgangsleistung. Die angeschlossenen und eingeschalteten Verbraucher werden mit einer geringeren Spannung als 12 V versorgt oder durch das Umschaltrelais abgeschaltet. Wenn dieser Übertemperaturschutz auslöst, die Belüftung des Netzgerätes verbessern und die Anzahl der eingeschalteten 12-V-Verbraucher verringern.

Bürstner Winner (2006) - Öffnen: - 1

▲Nur Fachpersonal an der elektrischen Anlage arbeiten lassen.

▲Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.

Das 230-V-Bordnetz versorgt:

●die Steckdosen mit Schutzkontakt

•den Kühlschrank

•das Netzgerät

Die elektrischen Verbraucher, die an das 12-V-Bordnetz des Wohnteils angeschlossen sind, werden vom Netzteil mit Spannung versorgt.

8.4.1 230-V-Anschluss

Bürstner Winner (2006) - 230-V-Anschluss - 1

▲Die externe 230-V-Versorgung muss über einen Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter, 30 mA) abgesichert sein.

Bürstner Winner (2006) - 230-V-Anschluss - 2

▲Bevor der Caravan an die 230-V-Versorgung angeschlossen wird, muss er vom Zugfahrzeug elektrisch getrennt werden. Dazu den Stecker aus der Steckdose des Zugfahrzeugs herausziehen.

Bürstner Winner (2006) - 230-V-Anschluss - 3

▲ Für die Anschluss-Stellen auf Campingplätzen (Campingverteiler) sind hoch empfindliche Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter, 30 mA) vorgeschrieben.

Der Caravan kann an eine externe 230-V-Versorgung angeschlossen werden. Das Kabel darf eine Länge von höchstens 25 m haben.

8.4.2 Versorgungsleitung für externen 230-V-Anschluss

Bürstner Winner (2006) - Versorgungsleitung für externen 230-V-Anschluss - 1

▲Von Kabeltrommeln das Kabel vollständig abwickeln.

Versorgungsleitung:

  • dreiadrige (3 x 2,5 mm ^2 ) flexible Gummischlauchleitung
  • höchstens 25 m Länge
    ●1 Stecker mit Schutzkontakt
  • 1 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Steckvorrichtungen nach DIN 49462)

Wir empfehlen als Versorgungsleitung ein CEE-Verbindungskabel mit CEE-Stecker und CEE-Kupplung. Wenn diese Anschlussmöglichkeit nicht gegeben ist, empfehlen wir folgende Kombination mit einem Schuko-Stecker:

- Adapterkabel:

CEE 17 Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Bild 77,1) – Stecker mit Schutzkontakt (Bild 77,2).

●Kabeltrommel:

Steckdose mit Schutzkontakt (Bild 77,3) – Stecker mit Schutzkontakt (Bild 77,4).

- Adapterkabel:

Anschlusskupplung mit Schutzkontakt (Bild 77,5) – CEE 17 Stecker mit Schutzkontakt (Bild 77,6).

Bürstner Winner (2006) - Versorgungsleitung für externen 230-V-Anschluss - 2

text_image 1 2 3 4 5 6 HYW00161

Bild 77 Anschlussmöglichkeiten 230-V-An- schluss

8.5 Sicherungen

Bürstner Winner (2006) - Sicherungen - 1

▲Defekte Sicherungen nur auswechseln, wenn die Fehlerursache bekannt und beseitigt ist.

▲Sicherungen niemals überbrücken oder reparieren.

8.5.1 12-V-Sicherungen

Die Verbraucher, die im Wohnteil an die 12-V-Versorgung angeschlossen sind, sind durch eigene Sicherungen abgesichert. Die Sicherungen sind unter der Abdeckung im Netzgerät (Bild 75) zugänglich.

Funktion, Wert und Farbe der betreffenden Sicherungen der nachfolgenden Tabelle entnehmen. Bei einem Sicherungswechsel nur Flachsicherungen mit den Werten verwenden, die in der Tabelle angegeben sind.

Belegung der Sicherungen

Funktion Sicherungstyp Wert/Farbe
Vorzeltleuchte Flachsicherung5 A/hellbraun
Wasserpumpe Flachsicherung7,5 A/braun
Lichtkreis 1 Flachsicherung10 A/rot
Lichtkreis 2 Flachsicherung10 A/rot
Kühlschrank Flachsicherung15 A/blau

Sicherung der Thetford-Kassette

Die Sicherung (Bild 78,1) befindet sich im linken Gehäuserahmen der Thetford-Kassette.

Sicherungstyp: Flachsicherung 3 A/violett.

Zum Wechseln der Sicherung außen die Klappe der Thetford-Kassette öffnen und Thetford-Kassette vollständig herausziehen.

Bürstner Winner (2006) - Sicherung der Thetford-Kassette - 1

Bild 78 Sicherung der Thetford-Kassette

8.5.2 230-V-Sicherung

Ein zweipoliger Leitungsschutzschalter (Bild 79,1) sichert das 230-V-Bordnetz ab.

Der Leitungsschutzschalter ist in das Netzgerät integriert (siehe Abschnitt 8.3).

Bürstner Winner (2006) - 230-V-Sicherung - 1

text_image 1 2 36.12854.33 BOUTHER BWP HYW06700

Bild 79 Netzgerät mit Leitungsschutzschalter

1 zweipoliger Sicherungsautomat

2 12-V-Sicherungen

8.6 Anschluss an Zugfahrzeug

Bürstner Winner (2006) - Anschluss an Zugfahrzeug - 1

▲Die Farben der Anschlusskabel für den Anschluss an die dreizehnpolige Steckdose (Bild 80) des Zugfahrzeugs notieren. Ein eventuell erforderlich werdender Neuanschluss wird damit wesentlich erleichtert. Zum Anschließen des dreizehnpoligen Steckers an eine siebenpolige Steckdose ein im Handel erhältliches Adapterstück verwenden.

System "Jaeger" System "Multikon"

Bürstner Winner (2006) - Anschluss an Zugfahrzeug - 2

text_image 7 8 9 6 1 10 5 4 2 11 13 3 12

Bürstner Winner (2006) - Anschluss an Zugfahrzeug - 3

text_image 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

BUE00246

Bild 80 Kontaktbild des dreizehnpoligen Steckers

Anschluss-Schema

Kontaktnr.DIN-BezeichnungFunktion Kabelfarbe Leitungs-querschnitt
1 L Fahrtrichtungsanzeiger, links gelb 1,5 mm^2
2 54 GNebelschlussleuchte blau 1,5 mm^2
31)31 Masse (Kontakte 1, 2, 4 - 8) weiß 1,5 mm^2
4 R Fahrtrichtungsanzeiger, rechts grün 1,5 mm^2
558 RRechte Schlussleuchte, Begrenzungsleuchte, Kennzeichenbe-leuchtungbraun 1,5 mm^2
654 Bremsleuchten rot 1,5 mm^2
758 LLinke Schlussleuchte, Begrenzungsleuchte, Kennzeichenbe-leuchtungschwarz 1,5 mm^2
8Nicht belegt--
9Dauerplusorange 2,5 mm^2
10Ladeleitung Plusbraun-blau 2,5 mm^2
11Nicht belegt--
12Nicht belegt--
131)Masse (Kontakte 9 - 12)weiß-blau 2,5 mm^2
14Abschaltkontakt für Nebelschluss-leuchte--

1) Diese Masseleitungen dürfen anhängerseitig nicht elektrisch leitend verbunden sein.

8.7 Stromlaufplan

8.7.1 Stromlaufplan innen

Bürstner Winner (2006) - Stromlaufplan innen - 1

text_image Schalleuromet 2-polig 10 A Einspeisung 220 V CEE 17.2 P + T F0.5 A F1.7.5 A F2.10 A F3.10 A F4.15 A F5.10 A F6.10 A F7.10 A F8.10 A F9.10 A F10.5 A 12 V ~ 12 V ~ 12 V ~ Zinschle Masse Vorzelnrechte Halfwasserboiler (Option) Halogenstrahler 12 V (Anzahl je nach Typ) Schaller Toilette Schaller Küche Schaller Thetford Toilette Wasserpumpe Halogenstrahler 12 V (Anzahl je nach Typ) Hängereuchte 12 V Halogenstrahler 12 V (Anzahl je nach Typ) Hängereuchte 12 V Kirkstoffock 220 V mm Fahrzeugbatteris 12 V Stockdosen 220 V Anzahl je nach Typ BLUE00173

Bild 81 Stromlaufplan innen

8.7.2 Stromlaufplan außen

Bürstner Winner (2006) - Stromlaufplan außen - 1

▲Die Kabelverlegung kann je nach Typ abweichen.

Bürstner Winner (2006) - Stromlaufplan außen - 2

flowchart
graph TD
    A["Seitenmarkierungsteuchles Anzahl typenbezogen"] --> B["Blinker links<br>gelb"]
    A --> C["Nebalscht<br>blau"]
    A --> D["Masse 1-8<br>walt"]
    A --> E["Blinker rechts<br>grün"]
    A --> F["54<br>rot"]
    A --> G["58<br>braun"]
    A --> H["Serienleu, re<br>bran"]
    A --> I["58.1<br>schwarz"]
    A --> J["Serienleu, re<br>schwarz"]
    K["Blinker links<br>gelb"] --> L["Nebalscht<br>blau"]
    K --> M["Masse 1-8<br>walt"]
    K --> N["Blinker rechts<br>grün"]
    K --> O["54<br>rot"]
    K --> P["58 r<br>braun"]
    K --> Q["Pos. Leu, re<br>braun"]
    K --> R["56 l<br>schwarz"]
    K --> S["Pos. Leu II<br>schwarz"]
    K --> T["Dauerplus<br>blau"]
    K --> U["Masse 9-12<br>blau-welt"]
    V["Kabelbaufstätigkeit typenbezogen"] --> W["Seitenmarkierungsteuchles Anzahl typenbezogen"]

Bild 82 Stromlaufplan außen

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Einbaugeräten des Caravans.

Die Hinweise beziehen sich nur auf die Bedienung der Einbaugeräte.

Weitere Informationen zu den Einbaugeräten entnehmen Sie bitte den Bedienungsanleitungen der Einbaugeräte, die dem Fahrzeug separat beiliegen.

Die Bedienungshinweise betreffen im Einzelnen:

•die Heizung
•die Therme
- den Gaskocher
●den Kühlschrank

9.1 Allgemeines

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 1

▲Die Wärmetauscher der Truma-Heizungen müssen nach 30 Jahren ersetzt werden. Den Austausch darf nur der Hersteller der Gasheizung oder eine autorisierte Fachwerkstatt durchführen. Verantwortlich für die Veranlassung des Austausches ist der Betreiber der Gasheizung.
▲ Aus Sicherheitsgründen müssen Ersatzteile für Heizgeräte den Angaben des Herstellers entsprechen und von diesem als Ersatzteil zugelassen sein. Diese Ersatzteile darf nur der Gerätehersteller oder eine autorisierte Fachwerkstatt einbauen.
▲Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung des jeweiligen Einbauge-rätes entnehmen.

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 2

Im Caravan sind je nach Ausführung die Einbaugeräte Heizung, Therme, Kochstelle und Kühlschrank eingebaut. In der Bedienungsanleitung für den Caravan werden nur die Bedienung und die Besonderheiten der Einbaugeräte beschrieben.

Vor Inbetriebnahme eines gasbetriebenen Einbaugerätes das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und das jeweilige Gasabsperrventil öffnen.

Symbole der Gasabsperrventile:

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 3

Kühlschrank

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 4

Kochstelle

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 5

Therme (Sonderausstattung)

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 6

Heizung

9.2 Heizung

Bürstner Winner (2006) - Heizung - 1

▲Im Winterbetrieb vor Inbetriebnahme der Heizung prüfen, ob der Kamin auf dem Caravandach frei von Schnee und Eis ist.
▲Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
▲Beim Befüllen des Kraftstofftanks des Zugfahrzeugs, auf Fähren und in der Garage muss die Heizung ausgeschaltet sein. Es besteht Explosionsgefahr.
▲Abgasrohr nicht beschädigen.
▲Der Abgaskamin darf nicht verschlossen oder überbaut werden.
▲Beim Wintercamping die Truma-Kaminverlängerung verwenden, damit bei Schneefall der Abgaskamin nicht mit Schnee bedeckt wird.
▲Der Raum hinter der Heizung darf nicht als Stauraum verwendet werden.

Bei der ersten Inbetriebnahme der Heizung tritt kurzzeitig eine leichte Rauch- und Geruchsbelästigung auf. Sofort die Heizung am Bedienschalter auf höchste Stufe stellen. Fenster und Türen öffnen und gut lüften. Rauch und Geruch verschwinden nach kurzer Zeit von selbst.

9.2.1 Richtig heizen

Warmluftverteilung

Im Caravan sind mehrere Luftaustrittdüsen (Bild 83) eingebaut. Rohre führen die Warmluft zu den Luftaustrittdüsen. Die Luftaustrittdüsen so drehen, dass die Warmluft dort austritt, wo es gewünscht wird.

Einstellung der Luftaustrittdüsen

●Ganz geöffnet: voller Warmluftstrom
- Halb oder nur teilweise geöffnet: verringerter Warmluftstrom

Wenn 5 Luftaustrittdüsen vollständig geöffnet sind, dann tritt an jeder einzelnen Düse weniger Warmluft aus. Werden jedoch nur 3 Luftaustrittdüsen geöffnet, dann strömt aus jeder einzelnen Düse mehr Warmluft.

Bürstner Winner (2006) - Einstellung der Luftaustrittdüsen - 1

Bild 83 Luftaustrittdüse

9.2.2 Warmluft-Heizung

Einschalten:

Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Heizung" öffnen.
Drehregler (Bild 84) an der Heizung auf gewünschten Wert einstellen und bis zum Anschlag niederdrücken.
▶Gaszündknopf (beim Drehregler) mehrmals kurz hintereinander drücken.
Drehregler gedrückt halten, bis die Flamme brennt. Das Brennen der Flamme kann im Sichtfenster in der Heizungsverkleidung kontrolliert werden.
▶Drehregler weitere 10 Sekunden gedrückt halten, bis die Zündsicherung anspricht.

Bürstner Winner (2006) - Einschalten: - 1

▲Bei Störungen vor erneutem Zündversuch zwei Minuten warten.

Ausschalten:

▶Drehregler (Bild 84) an der Heizung auf "0" stellen. Zündautomat wird damit gleichzeitig abgeschaltet.
▶Wenn die Heizung längere Zeit nicht betrieben wird, das Gasabsperrventil "Heizung" und das Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.

Bürstner Winner (2006) - Ausschalten: - 1

▲Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Trumatic S" entnehmen.

Bürstner Winner (2006) - Ausschalten: - 2

Bild 84 Drehregler an der Warmluft-Heizung

9.2.3 Umluftgebläse

Das Umluftgebläse sorgt in Verbindung mit der Warmluft-Heizung für eine bessere Wärmeverteilung im Caravan.

▶Mit dem Schiebeschalter (Bild 85,1) die gewünschte Betriebsart einstellen.

Handregelung (z. B. Ventilation)

Umluftgebläse aus (bei Heizbetrieb Schalterstellung außer Funktion)

A Automatikbetrieb (Heizen)

▶Bei Handregelung mit dem Drehknopf (Bild 85,2) die gewünschte Leistung des Umluftgebläses einstellen.

Bürstner Winner (2006) - Umluftgebläse - 1

text_image 3 2 4 1 5 A 1 2 HYW06570

Bild 85 Bedienschalter für Umluftgebläse

Bürstner Winner (2006) - Umluftgebläse - 2

▲Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "TRUMA" entnehmen.

9.2.4 Truma Therme (Sonderausstattung)

Je nach Modell ist der Caravan mit einer Therme ausgestattet.

Bürstner Winner (2006) - Truma Therme (Sonderausstattung) - 1

▲Therme abschalten, wenn der Caravan nicht benutzt wird.

▲Therme nie ohne Wasserinhalt betreiben.

▲ Bevor die Therme mit 230-V-Versorgung eingeschaltet wird, prüfen, ob sie mit Wasser gefüllt ist.

▲Wenn die Therme außer Betrieb ist, die Therme bei Frostgefahr entleeren.

▲Die Therme vor Verkalkung schützen, indem sie nur dann mit maximaler Temperature-instellung betrieben wird, wenn viel Warmwasser benötigt wird.

▲In der Kaltwasserleitung zwischen Therme und Wasserpumpe kein Rückschlagventil einbauen.

▲Bei Anschluss an eine zentrale Wasserversorgung oder bei stärkeren Pumpen einen Druckminderer einsetzen. Es dürfen nur Drücke bis 1,2 bar in der Therme auftreten. Zusätzlich ein Sicherheits-/Ablassventil in die Kaltwasserzuleitung einsetzen.

Bürstner Winner (2006) - Truma Therme (Sonderausstattung) - 2

▲Das Wasser aus der Therme nicht als Trinkwasser verwenden.

Die Therme kann wahlweise mit der 230-V-Versorgung (elektrische Betriebsart), mit der Warmluft des Heizungssystems oder mit beiden Energiearten betrieben werden. Die Therme heizt ca. 5 l Wasser auf ca. 55 °C auf.

Mit dem Schalter (Bild 86,1) wird die elektrische Betriebsart eingeschaltet. Die Kontroll-Leuchte im Schalter muss leuchten. Bei Warmluft-Betrieb wird durch die Heizung und die Umluft das Wasser erwärmt.

Bürstner Winner (2006) - Truma Therme (Sonderausstattung) - 3

text_image truma Therme 230 V~ O 1 BUE00399

Bild 86 Bedienschalter für Therme

Frischwasser einfüllen:

▶Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen und 230-V-Sicherungsautomat einschalten.

▶Schalter (Bild 86,1) ausschalten. Kontroll-Leuchte leuchtet nicht.

▶Die Ablasshähne an der Kappe (Bild 87,1 und 2) im Uhrzeigersinn zudrehen.

▶Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Wasserpumpe pumpt Wasser zur Therme.

Wasserhähne geöffnet lassen, bis Wasser blasenfrei fließt. Therme ist mit Wasser gefüllt.

Wasserhähne wieder schließen.

Bürstner Winner (2006) - Frischwasser einfüllen: - 1

Elektrischer Betrieb:

▶ Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen und 230-V-Sicherungsautomat einschalten.

▶ Schalter (Bild 86,1) einschalten. Kontroll-Leuchte im Schalter leuchtet.

Das Wasser in der Therme wird auf 55 °C aufgeheizt.

Entleeren:

▶ Die 230-V-Versorgung am Leitungsschutzschalter im Netzgerät (Bild 79,1) ausschalten.
▶Alle Wasserhähne öffnen.
▶ Ablasshähne öffnen. Dazu an der Kappe (Bild 87,1 und 2) entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
▶Prüfen, ob die Therme vollständig entleert ist.
▶Ablashähne wieder schließen.

9.3 Kochstelle

Bürstner Winner (2006) - Kochstelle - 1

▲Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.
▲Vor Inbetriebnahme der Kochstelle für eine ausreichende Belüftung sorgen. Fenster oder Dachhaube öffnen.
▲Gaskocher nicht zum Heizen verwenden.
▲Für den Umgang mit heißen Töpfen, Pfannen und ähnlichen Gegenständen Kochhandschuhe oder Topflappen benutzen. Verletzungsgefahr!

9.3.1 Gaskocher

Bürstner Winner (2006) - Gaskocher - 1

▲Während des Einschaltens und wenn der Gaskocher in Betrieb ist, dürfen keine brennbaren Gegenstände in der Nähe des Gaskochers sein.
▲Der Zündvorgang muss von oben her sichtbar sein und darf nicht durch aufgestellte Kochtopfe verdeckt werden.
▲Das Flammschutzblech bei Benutzung des Gaskochers immer aufstellen.
▲Die Gaskocher-Abdeckung wird durch Federkraft zugezogen. Beim Schließen besteht Verletzungsgefahr.

Bürstner Winner (2006) - Gaskocher - 2

▲Die gläserne Gaskocher-Abdeckung nicht als Kochfeld benutzen.
▲Die Gaskocher-Abdeckung nicht schließen, während der Gaskocher in Betrieb ist.
▲Die Gaskocher-Abdeckung nicht durch Druck belasten, wenn sie geschlossen ist.
▲Keine heißen Kochtöpfe auf die Gaskocher-Abdeckung stellen.
▲Die Gaskocher-Abdeckung nach dem Kochen noch so lange offen halten, wie die Brenner Hitze abgeben. Die Glasplatte könnte sonst zerspringen.

Bürstner Winner (2006) - Gaskocher - 3

▲Nur Töpfe und Pfannen benutzen, deren Durchmesser für den Brennerrost des Gaskochers geeignet ist.

Der Küchenblock des Caravans ist mit einem 3-Flammen-Gaskocher ausgestattet.

Einschalten:

Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kochstelle" öffnen.
▶Gaskocher-Abdeckung (Bild 88,1) öffnen.
Zweiteiliges Flammschutzblech (Bild 88,2) aufklappen und zu beiden Seiten auffächern.
Drehregler (Bild 88,3) der gewünschten Brennstelle auf Zündposition (große Flamme) drehen.
▶Drehregler drücken und gedrückt halten, bis Gas zum Brenner strömt.

▶Brenner mit Gasanzünder, Streichholz oder Feuerzeug anzünden.

▶ Wenn die Flamme brennt, den Drehregler noch 10 bis 15 Sekunden gedrückt halten.

Drehregler loslassen und auf die gewünschte Einstellung (große bzw. kleine Flamme) drehen.

▶Falls das Anzünden erfolglos ist, den Vorgang von Anfang an wiederholen.

Ausschalten:

▶Drehregler auf 0-Stellung drehen. Die Flamme erlischt.
▶Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kochstelle" schließen.

Bürstner Winner (2006) - Ausschalten: - 1

▲Wenn die Flamme erlischt, sperrt das Zündsicherungsventil selbsttätig die Gaszufuhr.

▲Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Gas-Einbaukocher" entnehmen.

Bürstner Winner (2006) - Ausschalten: - 2

Während der Fahrt den Kühlschrank nur über das 12-V-Bordnetz betreiben. Bei Umgebungstemperaturen über +40 °C erreicht der Kühlschrank keine volle Kühlleistung mehr. Wenn hohe Außentemperaturen herrschen, ist die volle Kühlleistung des Kühlaggregats nur durch ausreichende Belüftung gewährleistet. Um eine bessere Belüftung zu erreichen, lassen sich die Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.

9.4.1 Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen

Variante 1

▶Arretierung (Bild 89,1) zur Mitte schieben.
Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.

Bürstner Winner (2006) - Variante 1 - 1

Bild 89 Kühlschrank-Lüftungsgitter (Variante 1)

Variante 2

▶Schraube (Bild 90,1) mit Hilfe einer Münze eine viertel Umdrehung drehen.
▶Kühlschrank-Lüftungsgitter abnehmen.

Bürstner Winner (2006) - Variante 2 - 1

Bild 90 Kühlschrank-Lüftungsgitter (Variante 2)

9.4.2 Kühlschrank (Modell N80P)

Volumen

Modell N80P: 80 I

Der Kühlschrank hat 2 Betriebsarten:

•Gasbetrieb

- elektrischer Betrieb (230 V Wechselspannung oder 12 V Gleichspannung)

Die Betriebsart wird mit den Bedienelementen an der Kühlschrankblende eingestellt.

Eine stufenlose Regelung der Kühlleistung ist nur bei Gasbetrieb oder 230-V-Betrieb möglich, jedoch nicht bei 12-V-Betrieb.

Bürstner Winner (2006) - Volumen - 1

▲Nur eine Energiequelle einschalten.

Gasbetrieb

Bürstner Winner (2006) - Gasbetrieb - 1

▲Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.

Einschalten:

Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühlschrank" öffnen.
▶Energie-Wahlschalter (Bild 91,2) auf Gas stellen.
▶Drehregler (Bild 91,5) auf Stufe 5 stellen, drücken und gedrückt halten. Die Gaszufuhr ist geöffnet.
Zündknopf (Bild 91,3) mehrmals mit Pausen von 1 bis 2 Sekunden drücken.
▶Drehregler gedrückt halten, bis der Flammenanzeiger (Bild 91,4) grün wird, dann loslassen. Falls die Flamme erlischt, den Zündvorgang wiederholen.
▶Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 91,5) einstellen.

Ausschalten:

Bürstner Winner (2006) - Ausschalten: - 1

▶Energie-Wahlschalter (Bild 91,2) auf stellen. Das Gerät ist abgeschaltet.
▶Drehregler (Bild 91,5) auf "0" drehen.
▶Gasabsperrventil "Kühlschrank" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.

Bürstner Winner (2006) - Ausschalten: - 2

text_image 1 2 3 4 5 BUE00499

Bild 91 Bedienelemente für Kühlschrank (Variante 1)

1 D re h r e g l e r
2 Energie-Wahlschalter
3 Zündknopf
4 Flammenanzeiger
5 D re h r e g l e r

Elektrischer Betrieb

Der Kühlschrank kann mit folgenden Spannungen betrieben werden:

●230 V Wechselspannung
- 12 V Gleichspannung

Bürstner Winner (2006) - Elektrischer Betrieb - 1

▲ Das Gasabsperrventil "Kühlschrank" schließen, wenn der Kühlschrank elektrisch betrieben wird.

230-V-Betrieb:

▶ Energie-Wahlschalter (Bild 91,2) auf 230-V-Betrieb stellen.
▶Kühltemperatur mit dem Drehregler (Bild 91,1) einstellen.
Zum Ausschalten Energie-Wahlschalter auf "O" stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.

12-V-Betrieb:

▶ Energie-Wahlschalter (Bild 91,2) auf 12-V-Betrieb + - stellen.
Zum Ausschalten Energie-Wahlschalter auf "O" stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.

Im 12-V-Betrieb wird der Kühlschrank von der Starterbatterie des Zugfahrzeugs (über den dreizehnpoligen Stecker) mit Spannung versorgt. Bei längeren Fahrpausen auf Gasbetrieb umstellen.

Der Thermostat ist im 12-V-Betrieb nicht wirksam. Der Kühlschrank arbeitet kontinuierlich.

Bürstner Winner (2006) - 12-V-Betrieb: - 1

▲ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Kühlschrank" entnehmen.

9.4.3 Kühlschrank (Modell RM 7270)

Volumen

Modell RM 7270: 77 I

Der Kühlschrank hat 2 Betriebsarten:

•Gasbetrieb
- elektrischer Betrieb (230 V Wechselspannung oder 12 V Gleichspannung)

Die Betriebsart wird mit den Bedienelementen an der Kühlschrankblende eingestellt.

Eine stufenlose Regelung der Kühlleistung ist nur bei Gasbetrieb oder 230-V-Betrieb möglich, jedoch nicht bei 12-V-Betrieb.

Bürstner Winner (2006) - Volumen - 1

▲Nur eine Energiequelle einschalten.

Gasbetrieb

Bürstner Winner (2006) - Gasbetrieb - 1

▲Gas wegen Explosionsgefahr nie unverbrannt ausströmen lassen.

Einschalten:

Haupt-Absperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventil "Kühlschrank" öffnen.
▶ Energie-Wahlschalter (Bild 92,1) auf "GAS" stellen.
Drehregler (Bild 92,2) drücken und eingedrückt halten. Die Gaszufuhr ist geöffnet.
Zündschalter (Bild 92,3) so oft drücken, bis im Schauglas (unten links im Kühlschrank) die Flamme sichtbar ist.
Drehregler (Bild 92,2) noch 10 bis 15 Sekunden gedrückt halten, dann loslassen.
▶Kühltemperatur mit dem Drehregler einstellen.

Ausschalten:

▶ Energie-Wahlschalter (Bild 92,1) auf "O" stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.
▶ Gasabsperrventil "Kühlschrank" und Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen.

Bürstner Winner (2006) - Ausschalten: - 1

text_image 1 230V 12V GAS 2 3 BUE00483

Bild 92 Bedienelemente für Kühlschrank

Elektrischer Betrieb

Der Kühlschrank kann mit folgenden Spannungen betrieben werden:

●230 V Wechselspannung
●12 V Gleichspannung

Bürstner Winner (2006) - Elektrischer Betrieb - 1

▲ Das Gasabsperrventil "Kühlschrank" schließen, wenn der Kühlschrank elektrisch betrieben wird.

230-V-Betrieb:

▶ Energie-Wahlschalter (Bild 92,1) auf "230 V" stellen. Die Betriebsanzeige leuchtet grün.
Zum Ausschalten Energie-Wahlschalter auf "O" stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.

12-V-Betrieb:

▶ Energie-Wahlschalter (Bild 92,1) auf "12 V" stellen. Die Betriebsanzeige leuchtet grün.
Zum Ausschalten Energie-Wahlschalter auf "O" stellen. Der Kühlschrank ist abgeschaltet.

Im 12-V-Betrieb wird der Kühlschrank von der Starterbatterie des Zugfahrzeugs (über den dreizehnpoligen Stecker) mit Spannung versorgt. Bei längeren Fahrpausen auf Gasbetrieb umstellen.

Der Thermostat ist im 12-V-Betrieb nicht wirksam.

Bürstner Winner (2006) - 12-V-Betrieb: - 1

▲ Weitere Informationen der separaten Bedienungsanleitung "Kühlschrank" entnehmen.

9.4.4 Kühlschranktür-Verriegelung

Kühlschranktür öffnen und schließen (N80P)

Die Kühlschranktür lässt sich in zwei Stellungen arretieren:

  • geschlossene Kühlschranktür während der Fahrt und wenn der Kühlschrank benutzt wird
  • leicht geöffnete Kühlschranktür als Lüftungsstellung, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist

Öffnen:

Kühlschranktür am Griff (Bild 93,2) öffnen. Die Verriegelung (Bild 93,1) wird automatisch gelöst.

Schließen:

Kühlschranktür ganz schließen. Darauf achten, dass die Verriegelung einrastet.

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 1

Bild 93 Verriegelung der Kühlschranktür, geschlossen (N80P)

Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren:

Bürstner Winner (2006) - Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren: - 1

▲Um der Bildung von Schimmelpilzen vorzubeugen, die Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist.

▶Kühlschranktür leicht öffnen.

▶Verriegelung (Bild 94,2) aufklappen und am Stift (Bild 94,1) einrasten. Die Kühlschrank-tür bleibt damit leicht geöffnet.

Bürstner Winner (2006) - Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren: - 2

Bild 94 Kühlschranktür in Lüftungsstellung (N80P)

Kühlschranktür öffnen und schließen (RM 7270)

Die Kühlschranktür lässt sich in zwei Stellungen arretieren:

  • geschlossene Kühlschranktür während der Fahrt und wenn der Kühlschrank benutzt wird
  • leicht geöffnete Kühlschranktür als Lüftungsstellung, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist

Öffnen:

▶Verriegelung (Bild 95,1) nach links schieben.
Kühlschranktür an der Griffmulde öffnen.

Schließen:

▶Kühlschranktür ganz schließen.
▶Verriegelung ganz nach rechts (Bild 95,2) schieben.

Bürstner Winner (2006) - Schließen: - 1

text_image 1 2 HYW07109

Bild 95 Verriegelung der Kühlschranktür, (RM 7270)

Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren:

Bürstner Winner (2006) - Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren: - 1

▲Um der Bildung von Schimmelpilz vorzubeugen, die Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren, wenn der Kühlschrank abgeschaltet ist.

▶Kühlschranktür leicht öffnen.
▶Verriegelung ganz nach rechts schieben. Die Kühlschranktür ist mit Hilfe der Türarretierung (Bild 96,1) fixiert. Die Kühlschranktür bleibt damit leicht geöffnet (Bild 96).

Bürstner Winner (2006) - Kühlschranktür in Lüftungsstellung arretieren: - 2

Bild 96 Kühlschranktür in Lüftungsstellung (RM 7270)

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den sanitären Einrichtungen des Caravans.

Die Hinweise betreffen im Einzelnen:

●den Frischwassertank
●die komplette Frischwasseranlage
- den Abwassertank
●den Toilettenraum
•die Toilette

10.1 Wasserversorgung, Allgemeines

Bürstner Winner (2006) - Wasserversorgung, Allgemeines - 1

▲Frischwassertank nur mit Frischwasser befüllen.
▲Bei Frostgefahr gesamte Wasseranlage entleeren.
▲Die Wasserpumpe läuft ohne Frischwasser heiß und kann beschädigt werden. Wasserpumpe nie betreiben, wenn der Frischwassertank leer ist.
▲Den Frischwassertank vor jeder Benutzung gut reinigen.

Der Caravan ist mit einem eingebauten Frischwassertank ausgestattet. Eine elektrische Wasserpumpe pumpt das Frischwasser an die einzelnen Wasserentnahmestellen. Durch Öffnen eines Wasserhahns schaltet sich die Wasserpumpe automatisch ein und pumpt Frischwasser zur Entnahmestelle.

Das verschmutzte Wasser kann aufgefangen werden:

•in einem Kanister
- in einem fahrbaren Abwassertank
- in einem eingebauten Abwassertank

Bürstner Winner (2006) - Wasserversorgung, Allgemeines - 2

▲Bevor die Wasserarmaturen benutzt werden, müssen die 230-V-Versorgung angeschlossen und der 230-V-Sicherungsautomat eingeschaltet oder der Caravan mit dem Zugfahrzeug elektrisch verbunden sein. Die Wasserpumpe arbeitet sonst nicht.

Bei Neubefüllung des Frischwassertanks kann sich am Pumpenboden eine Luftblase bilden. Diese verhindert ein Ansaugen des Wassers. Die Wasserpumpe kräftig im Wasser auf und ab schütteln.

Stehendes Wasser im Frischwassertank oder in Wasserleitungen wird nach kurzer Zeit ungenießbar. Vor jeder Benutzung des Caravans die Wasserleitungen und den Frischwassertank mit mehreren Litern Frischwasser gut durchspülen. Dazu alle Wasserhähne öffnen. Nach jeder Benutzung des Caravans den Frischwassertank und die Wasserleitungen vollständig entleeren.

10.2 Frischwassertank

10.2.1 Frischwassertank 16 I

Tank auffüllen:

Wasserpumpe (Bild 97,1) aus dem Frischwassertank ziehen.
▶Frischwassertank entnehmen.
▶Frischwassertank füllen.
▶Bei Transport den Frischwassertank mit dem Verschlussdeckel (Bild 97,2) verschließen.

Wasser entnehmen:

Wasserhähne "kalt" oder "warm" aufdrehen.

Tank entleeren:

Wasserpumpe aus dem Frischwassertank ziehen.

▶Frischwassertank entnehmen und entleeren.

Bürstner Winner (2006) - Tank entleeren: - 1

Bild 97 Frischwassertank 16 I

10.2.2 Frischwassertank 22 I mit Außenklappe (Sonderausstattung)

Der Frischwassertank ist fahrbar bzw. tragbar.

Tank füllen:

▶Alle Wasserhähne schließen.
▶Serviceklappe (Bild 98,3) öffnen (siehe Kapitel 6).
Wasserpumpe aus dem Frischwassertank ziehen.
▶Frischwassertank (Bild 98,2) herausziehen.
▶Frischwassertank füllen.

▶ Bei Transport den Frischwassertank mit dem Verschlussdeckel (Bild 98,1) verschließen.

Wasser entnehmen:

Wasserhähne "kalt" oder "warm" aufdrehen.

Tank entleeren:

▶Alle Wasserhähne schließen.
▶Serviceklappe (Bild 98,3) öffnen (siehe Kapitel 6).
Wasserpumpe aus dem Frischwassertank ziehen.
▶Frischwassertank (Bild 98,2) herausziehen und entleeren.

Bürstner Winner (2006) - Tank entleeren: - 1

text_image 1 2 3 BUE00178

Bild 98 Frischwassertank 22 l

10.2.3 Frischwassertank 40 l (Sonderausstattung)

Der Frischwasser-Einfüllstutzen ist je nach Modellausführung auf der linken oder rechten Seite des Caravans angebracht.

Der Frischwasser-Einfüllstützen ist durch den Schriftzug "WASSER" (Bild 99,1) gekennzeichnet. Der Verschlussdeckel wird mit dem Schlüssel für die Außenklappenschlösser geöffnet und verschlossen.

Der Frischwassertank ist in der Sitzgruppe eingebaut.

Tank füllen:

▶Verschlussdeckel (Bild 99,2) am Frischwasser-Einfüllstutzen abnehmen (siehe Kapitel 6).
▶Frischwassertank füllen.

Wasser entnehmen:

Wasserhähne "kalt" oder "warm" aufdrehen.

Tank entleeren:

▶Alle Wasserhähne schließen.
▶Tankdeckel (Bild 100,1) entgegen dem Uhrzeigersinn drehen und abnehmen.
▶Im Tankboden den Entleerungsstöpsel (Bild 101,1) herausziehen.
Wasser auslaufen lassen.
►Entleerungsstöpsel einsetzen.
▶Tankdeckel einsetzen und im Uhrzeigersinn festdrehen.

Bürstner Winner (2006) - Tank entleeren: - 1

text_image WASSER 1 2 HYW02412

Bild 99 Einfüllstutzen

Bürstner Winner (2006) - Tank entleeren: - 2

Bild 100 Frischwassertank

Bürstner Winner (2006) - Tank entleeren: - 3

Bild 101 Entleerungsstöpsel

10.3 Frischwasseranlage befüllen

Bürstner Winner (2006) - Frischwasseranlage befüllen - 1

▲Beim Befüllen des Frischwassertanks die technisch zulässige Gesamtmasse des Caravans beachten.

Bürstner Winner (2006) - Frischwasseranlage befüllen - 2

▲Wasserpumpe nie ohne Frischwasser betreiben.

▶Caravan waagrecht stellen.

▶ Fahrzeug an die 230-V-Versorgung anschließen und Leitungsschutzschalter im Netzgerät einschalten.

▶ Die Ablasshähne an der Kappe (Bild 102,1 und 2) im Uhrzeigersinn zudrehen.

Frischwassertank füllen. Zum Befüllen einen Wasserschlauch, einen Wasserkanister mit Trichter o. Ä. verwenden.

▶ Alle Wasserhähne auf "Warm" stellen und öffnen. Wasserpumpe wird eingeschaltet.

Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt. Nur dadurch ist gewährleistet, dass die Therme ebenfalls mit Wasser gefüllt ist.

▶Alle Wasserhähne auf "Kalt" stellen und geöffnet lassen. Die Kaltwasserleitungen werden mit Frischwasser befüllt.

Wasserhähne so lange geöffnet lassen, bis das Wasser blasenfrei aus den Wasserhähnen fließt.

▶Alle Wasserhähne schließen.

▶Frischwasser-Einfüllstutzen verschließen.

▶Am Frischwassertank kontrollieren, ob der Verschlussdeckel dicht ist.

Bürstner Winner (2006) - Frischwasseranlage befüllen - 3

Bild 102 Ablasshähne Therme

10.4 Frischwasseranlage entleeren

Bürstner Winner (2006) - Frischwasseranlage entleeren - 1

▲ Wenn bei Frostgefahr der Caravan nicht beheizt wird, die gesamte Wasseranlage entleeren, um Schäden an Einbaugeräten und am Caravan zu vermeiden.

Bürstner Winner (2006) - Frischwasseranlage entleeren - 2

▲Umwelthinweis in diesem Kapitel beachten.

Wie folgt vorgehen, um das Frischwassersystem ausreichend zu entleeren und zu belüften. Frostschäden werden so vermieden:

▶Caravan waagrecht abstellen.
▶ Ablasshähne öffnen. Dazu an der Kappe (Bild 102,1 und 2) entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.
▶Die 230-V-Versorgung am Leitungsschutzschalter im Netzgerät ausschalten.
▶Verschlussdeckel von der Reinigungsoffnung des Frischwassertanks abnehmen.
▶Verschluss-Stopfen am Frischwassertank herausziehen.
Wasserhahn in Küche und Duschraum (Toilettenraum) genau auf Mittelstellung (Warm – Kalt) stellen und öffnen.
▶Handbrause nach oben in Duschstellung hängen.
▶ Verschlussdeckel des Frischwassertanks abnehmen. Wasserpumpe hochhalten, bis die Frischwasserleitungen vollständig entleert sind.
▶Prüfen, ob der Frischwassertank vollständig entleert ist.
Das in Wasserschläuchen verbliebene Wasser herausblasen (max. 0,5 bar).
▶Den Abwassertank (Zubehör) entleeren. Umwelthinweis in diesem Kapitel beachten.
Thetford-Kassette entleeren. Umwelthinweis in diesem Kapitel beachten.
▶Nach der Entleerung alle Wasserhähne in Mittelstellung offen lassen.

10.5 Abwassertank

Bürstner Winner (2006) - Abwassertank - 1

▲Vor Fahrtbeginn den Abwassertank entleeren.

Bürstner Winner (2006) - Abwassertank - 2

▲Bei Frostgefahr den Abwassertank entleeren.

▲Niemals kochendes Wasser direkt in den Beckenabfluss leiten. Kochendes Wasser kann zu Verformungen und Undichtigkeiten im Abwasser-Rohrsystem führen.

▲ Den Abwassertank nur an Entsorgungsstationen, auf Campingplätzen oder in speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsmöglichkeiten entleeren.

Bürstner Winner (2006) - Abwassertank - 3

10.5.1 Abwassertank, integriert (Sonderausstattung)

Der Abwassertank befindet sich unter dem Caravan und ist fest montiert. Der Abwassertank sammelt das Abwasser. Das Fassungsvermögen beträgt 18 Liter.

▶Den Abwassertank durch Öffnen des Ablasshahns an einer dafür vorgesehenen Entsorgungsstelle entleeren.

Bürstner Winner (2006) - Abwassertank, integriert (Sonderausstattung) - 1

Bild 103 Abwassertank, integriert

10.5.2 Abwassertank, fahrbar (Sonderausstattung)

Entleeren:

▶Öffnung des Abwassertanks (Bild 104,1) mit dem Deckel (Bild 104,3) schließen.
▶Am Griff (Bild 104,2) den Abwassertank herausziehen.
▶Tragegriff (Bild 104,4) nach oben klappen und Abwassertank aufstellen.

Bürstner Winner (2006) - Entleeren: - 1

text_image 1 2 3 4 HYW06479

Bild 104 Abwassertank, fahrbar

10.6 Toilettenraum

Bürstner Winner (2006) - Toilettenraum - 1

▲Keine Lasten in der Duschwanne transportieren, um Schäden an der Duschwanne oder an anderen Einrichtungsgegenständen des Toilettenraums zu vermeiden.

Zum Lüften während oder nach dem Duschen und zum Trocknen nasser Kleidung die Toilettenraumtür schließen und die Dachhaube des Toilettenraums öffnen. Die Luft kann dann besser zirkulieren.
▶Dusche nach der Benutzung trockenwischen, sonst kann sich Feuchtigkeit ansetzen.

10.7 Toilette (Thetford-Toilette)

Bürstner Winner (2006) - Toilette (Thetford-Toilette) - 1

▲Thetford-Kassette entleeren, wenn Frostgefahr herrscht und der Caravan nicht beheizt ist.
▲ Nicht auf den Thetford-Toiletten-Deckel setzen. Der Deckel ist für das Gewicht von Personen nicht ausgelegt und kann brechen.
▲ Für die Toilette eine geeignete Chemikalie verwenden. Die Entlüftung beseitigt lediglich den Geruch, nicht jedoch Keime und Gase. Keime und Gase greifen die Dichtgummis an.
▲ Thetford-Kassette nur an Entsorgungsstationen, auf Campingplätzen oder in speziell dafür ausgewiesenen Entsorgungsmöglichkeiten entleeren.

Bürstner Winner (2006) - Toilette (Thetford-Toilette) - 2

10.7.1 Schwenkbare Toilette

Toilette vorbereiten:

▶Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und Haltebügel nach oben ziehen, um Thetford-Kassette zu entnehmen.

Bürstner Winner (2006) - Toilette vorbereiten: - 1

▲Die Thetford-Kassette kann nur bei geschlossenem Schieber entnommen werden.

▶Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.

▶Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.

▶Thetford-Kassette senkrecht stellen.

▶Entleerungsstutzen nach oben drehen.

▶Verschluss des Entleerungsstutzens entfernen.

Bürstner Winner (2006) - Toilette vorbereiten: - 2

Bild 106 Thetford-Kassette entnehmen

Bürstner Winner (2006) - Toilette vorbereiten: - 3

Bild 107 Entleerungsstutzen

Bürstner Winner (2006) - Toilette vorbereiten: - 4

▲Sanitärflüssigkeit niemals direkt in das Toilettenbecken füllen.

▶Angegebene Menge Sanitärflüssigkeit in die Thetford-Kassette füllen.
▶Danach so viel Wasser einfüllen, bis der Boden der Thetford-Kassette völlig bedeckt ist.
▶Entleerungsstutzen mit Verschluss verschließen.
▶Entleerungsstutzen wieder zurückdrehen.

▶Thetford-Kassette wieder an ihren Platz zurückschieben.

Bürstner Winner (2006) - Toilette vorbereiten: - 5

Bild 108 Sanitärflüssigkeit einfüllen

Bürstner Winner (2006) - Toilette vorbereiten: - 6

Bild 109 Thetford-Kassette einschieben

▶Darauf achten, dass die Thetford-Kassette durch den Haltebügel gesichert ist.
Klappe für die Thetford-Kassette wieder verschließen.

Bürstner Winner (2006) - Toilette vorbereiten: - 7

Bild 110 Thetford-Kassette gesichert

Benutzung:

▶Toilettenschüssel in komfortable Position drehen.

Bürstner Winner (2006) - Benutzung: - 1

Bild 111 Toilettenschüssel

Toilettenbecken mit Wasser füllen. Dazu die Spültaste drücken. Die Spülung hält so lange an, wie die Spültaste gedrückt wird.

▶Toilette benutzen.

Bürstner Winner (2006) - Benutzung: - 2

text_image TETR BUE00074

Bild 112 Spülung

Kassette C 200 S:

▶Schieber öffnen. Dazu den Schieberhebel entgegen dem Uhrzeigersinn schieben.

Bürstner Winner (2006) - Kassette C 200 S: - 1

▶Toilette spülen. Dazu die Spültaste drücken.
▶Nach dem Spülen den Schieber wieder schließen.

Bürstner Winner (2006) - Kassette C 200 S: - 2

text_image THETRO BUE00074

Bild 114 Spülung

Kassette C 200 E:

▶Schieber öffnen. Dazu die linke Seite der Schiebertaste drücken.

Bürstner Winner (2006) - Kassette C 200 E: - 1

Bild 115 Schieber öffnen

▶Toilette spülen. Dazu die Spültaste drücken.
▶Nach dem Spülen den Schieber wieder schließen. Dazu die rechte Seite der Schiebertaste drücken.

Bürstner Winner (2006) - Kassette C 200 E: - 2

text_image THYFORD BUE00077

Bild 116 Schieber schließen

Thetford-Kassette entleeren:

▶Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und Haltebügel nach oben ziehen, um Thetford-Kassette zu entnehmen.

Bürstner Winner (2006) - Thetford-Kassette entleeren: - 1

▲Die Thetford-Kassette kann nur bei geschlossenem Schieber entnommen werden.

Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.

▶Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.

Thetford-Kassette zu einer dafür vorgesehenen Entleerungsstelle bringen. Dabei den Entleerungsstutzen nach oben richten.

Bürstner Winner (2006) - Thetford-Kassette entleeren: - 2

Bild 117 Thetford-Kassette entnehmen

Bürstner Winner (2006) - Thetford-Kassette entleeren: - 3

Bild 118 Thetford-Kassette tragen

▶Entleerungsstutzen nach oben drehen.

▶Verschluss des Entleerungsstutzens entfernen.

Thetford-Kassette mit dem Entleerungsstutzen nach unten richten.

▶Belüftungsknopf mit dem Daumen betätigen. Die Thetford-Kassette entleert sich.

▶Entleerungsstutzen mit Verschluss verschließen.

▶Entleerungsstutzen wieder zurückdrehen.

▶Thetford-Kassette wieder an ihren Platz zurückschieben.

▶Darauf achten, dass die Thetford-Kassette durch den Haltebügel gesichert ist.

▶Klappe für die Thetford-Kassette wieder verschließen.

Bürstner Winner (2006) - Thetford-Kassette entleeren: - 4

Bild 119 Thetford-Kassette entleeren

10.7.2 Toilette mit fester Bank

Toilette vorbereiten:

Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und Halteklammer nach unten drücken, um Thetford-Kassette zu entnehmen.

Bei Toilette mit Frischwassertank zusätzlich:

▶Klappe für die Thetford-Kassette öffnen.
▶Frischwasser-Einfüllstutzen nach außen schwenken.

▶Schraubkappe abnehmen.

Wasser einfüllen, bis der Flüssigkeitsstand den oberen Rand erreicht hat. Das entspricht etwa 15 l.

Bürstner Winner (2006) - Bei Toilette mit Frischwassertank zusätzlich: - 1

Bild 120 Halteklammer lösen

Bürstner Winner (2006) - Bei Toilette mit Frischwassertank zusätzlich: - 2

Bild 121 Frischwasser-Einfüllstutzen, ausgeschwenkt

Bürstner Winner (2006) - Bei Toilette mit Frischwassertank zusätzlich: - 3

Bild 122 Wasser einfüllen

▶Schraubkappe schließen.
▶Frischwasser-Einfüllstutzen nach innen schwenken.

Bürstner Winner (2006) - Bei Toilette mit Frischwassertank zusätzlich: - 4

Bild 123 Frischwasser-Einfüllstutzen, eingeschwenkt

Bei allen Thetford-Toiletten:

▶Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.
▶Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.

Bürstner Winner (2006) - Bei allen Thetford-Toiletten: - 1

Bild 124 Thetford-Kassette entnehmen

▶Thetford-Kassette senkrecht stellen.
▶Entleerungsstutzen nach oben drehen.
▶Verschluss des Entleerungsstutzens entfernen.

Bürstner Winner (2006) - Bei allen Thetford-Toiletten: - 2

Bild 125 Entleerungsstutzen

Bürstner Winner (2006) - Bei allen Thetford-Toiletten: - 3

▲Sanitärflüssigkeit niemals direkt in das Toilettenbecken füllen.

▶Angegebene Menge Sanitärflüssigkeit in die Thetford-Kassette füllen.
▶Danach so viel Wasser einfüllen, bis der Boden der Thetford-Kassette völlig bedeckt ist.
▶Entleerungsstutzen mit Verschluss verschließen.
▶Entleerungsstutzen wieder zurückdrehen.

Thetford-Kassette wieder an ihren Platz zurückschieben. Dabei die Thetford-Kassette so weit einschieben, bis die Halteklammer die Thetford-Kassette in verriegelter Stellung festhält.
▶Klappe für die Thetford-Kassette wieder verschließen.

Bürstner Winner (2006) - Bei allen Thetford-Toiletten: - 4

Bild 126 Sanitärflüssigkeit einfüllen

Bürstner Winner (2006) - Bei allen Thetford-Toiletten: - 5

Bild 127 Thetford-Kassette einschieben

Benutzung:

Toilettenbecken mit Wasser füllen. Dazu die Spültaste drücken. Die Spülung hält so lange an, wie die Spültaste gedrückt wird.
▶Toilette benutzen.

Bürstner Winner (2006) - Benutzung: - 1

Toilettenbecken mit Wasser spülen. Dazu die Spültaste drücken und gleichzeitig entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.

Durch die Drehbewegung öffnet sich der Schieber. Das Toilettenbecken wird gründlich gespült.

▶Spültaste im Uhrzeigersinn drehen, um den Schieber zu schließen.

Toilettenpapier in dem dafür vorgesehenen Fach aufbewahren. Dort bleibt das Papier sauber und trocken.

▶Das Toilettenpapier kann auch mit dem Halter an der Wand aufgehängt werden.

Bürstner Winner (2006) - Benutzung: - 2

Bild 130 Toilettenpapier

Bürstner Winner (2006) - Benutzung: - 3

▶Klappe für die Thetford-Kassette öffnen und Halteklammer nach unten drücken, um Thetford-Kassette zu entnehmen.
▶Thetford-Kassette bis zum Anschlag gerade herausziehen.
▶Thetford-Kassette leicht kippen und dann ganz herausziehen.

Thetford-Kassette zu einer dafür vorgesehenen Entleerungsstelle bringen. Dabei den Entleerungsstutzen nach oben richten.

Bürstner Winner (2006) - Benutzung: - 4

Bild 132 Halteklammer lösen

Bürstner Winner (2006) - Benutzung: - 5

Bild 133 Thetford-Kassette tragen

▶Entleerungsstutzen nach oben drehen.
▶Verschluss des Entleerungsstutzens entfernen.
Thetford-Kassette mit dem Entleerungsstutzen nach unten richten.
▶Belüftungsknopf mit dem Daumen betätigen. Die Thetford-Kassette entleert sich.

Bürstner Winner (2006) - Benutzung: - 6

Bild 134 Thetford-Kassette entleeren

Frischwassertank entleeren:

▶Ablass-Schlauch/Füllstandsanzeige Frischwassertank aus der Halterung lösen.
Wasser durch die geöffnete Toilettenklappe nach außen ablaufen lassen.

Bürstner Winner (2006) - Frischwassertank entleeren: - 1

Bild 135 Ablass-Schlauch

▶Frischwasser-Einfüllstutzen entleeren. Dazu den Stopfen an der Vorderseite des Frischwasser-Einfüllstutzens herausziehen.
Zum Entleeren den Frischwasser-Einfüllstutzen nach außen schwenken.

Bürstner Winner (2006) - Frischwassertank entleeren: - 2

Bild 136 Frischwasser-Einfüllstutzen

Thetford-Kassette wieder an ihren Platz zurückschieben. Dabei die Thetford-Kassette so weit einschieben, bis die Halteklammer die Thetford-Kassette in verriegelter Stellung festhält.
▶Klappe für die Thetford-Kassette wieder verschließen.

Bürstner Winner (2006) - Frischwassertank entleeren: - 3

Bild 137 Thetford-Kassette einschieben

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Pflege des Caravans.

Die Pflegehinweise betreffen im Einzelnen:

•das Äußere des Caravans
- den Innenraum
●den Winterbetrieb

Am Ende des Kapitels finden Sie Checklisten mit Maßnahmen, die Sie ausführen müssen, wenn Sie den Caravan längere Zeit nicht benutzen.

Die Checklisten betreffen im Einzelnen:

●die vorübergehende Still-Legung
●die Still-Legung im Winter
●die Inbetriebnahme nach einer Still-Legung

11.1 Äußere Pflege

11.1.1 Waschen mit Hochdruckreiniger

Bürstner Winner (2006) - Waschen mit Hochdruckreiniger - 1

▲ Reifen nicht mit Hochdruckreiniger reinigen. Die Reifen können beschädigt werden.

Vor dem Waschen des Caravans mit einem Hochdruckreiniger die Betriebsanleitung des Hochdruckreinigers beachten.

Beim Waschen folgenden Mindestabstand zwischen dem Caravan und der Hochdruckdüse einhalten:

  • bei Rundstrahldüse ca. 700 mm
  • bei 25°-Flachstrahldüse und Dreckfräsern ca. 300 mm

Beachten, dass der Wasserstrahl mit Druck aus der Reinigungsdüse kommt. Durch falsche Handhabung des Hochdruckreinigers kann es zu Beschädigungen am Caravan kommen. Die Wassertemperatur darf 60 °C nicht übersteigen. Den Wasserstrahl während des gesamten Waschvorgangs bewegen. Den Wasserstrahl nicht direkt auf Türspalte, elektrische Anbauteile, Steckverbinder, Dichtungen oder auf das Kühlschrank-Lüftungsgitter halten. Der Caravan kann beschädigt werden.

11.1.2 Fensterscheiben aus Acrylglas

Acrylglas-Fensterscheiben benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung.

Bürstner Winner (2006) - Fensterscheiben aus Acrylglas - 1

▲Niemals trocken abreiben, da Staubkörner die Oberfläche beschädigen!
▲Nur mit reichlich warmem Wasser, Geschirrspülmittel und einem weichen Tuch säubern.
Keinesfalls Glasreiniger mit chemischen, scheuernden oder alkoholhaltigen Zusätzen verwenden. Eine vorzeitige Versprödung der Scheiben und anschließende Rissbildungen wären die Folgen.
▲ Reiniger, die im Karosseriebereich eingesetzt werden (z. B. Teer- oder Silikonentferner), nicht in Berührung mit Acrylglas bringen.
▲Nicht in Waschstraßen fahren.
▲Keine Aufkleber anbringen.
▲Nach der Reinigung des Caravans Acrylglas-Fensterscheiben nochmals mit reichlich klarem Wasser spülen.
▲Gummidichtungen mit Glycerin behandeln.
▲ Für die Reinigungsnachbehandlung eignet sich der Seitz Acrylglas-Reiniger mit anti-statischer Wirkung. Kleine Kratzer können mit der Seitz Acrylglas-Politur behandelt werden. Der Zubehörhandel bietet diese Mittel an.

Bürstner Winner (2006) - Fensterscheiben aus Acrylglas - 2

11.1.3 Caravan waschen

Caravan nur auf einem Waschplatz reinigen, der zum Waschen von Fahrzeugen vorgesehen ist. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Umweltschutzmaßnahmen beachten!
Außenapplikationen und Anbauteile aus Kunststoff nur mit reichlich warmem Wasser, Geschirrspülmittel und einem weichen Tuch säubern.
Caravan mit möglichst viel Wasser, einem sauberen Schwamm oder einer weichen Bürste abwaschen. Bei hartnäckigem Schmutz dem Wasser Geschirrspülmittel zugeben.
Lackierte Außenwände können zusätzlich mit dem Caravanreiniger der Firma DR. KEDDO gereinigt werden.
Anbauteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK) regelmäßig mit dem Poliermittel BF 150 der Firma BÜFA (Büsing und Fasch GmbH, Rastede) nachbehandeln. Damit wird eine Vergilbung der GfK-Anbauteile vermieden, und die Versiegelung der Oberfläche bleibt erhalten.
▶Gummidichtungen an Türen und Stauraumklappen mit Talkum einreiben.
▶Schließzylinder an Türen und Stauraumklappen mit Grafitstaub behandeln.

11.1.4 Unterboden

Der Unterboden des Caravans ist teilweise mit alterungsbeständigem Unterbodenschutz beschichtet. Bei Beschädigungen den Unterbodenschutz sofort ausbessern. Flächen, die mit Unterbodenschutz bestrichen sind, nicht mit Sprühöl behandeln.

11.1.5 Abwassertank

Den Abwassertank nach jeder Benutzung des Caravans reinigen.

▶Reinigungsöffnung am Abwassertank und den Ablasshahn öffnen.
▶Gründlich mit Frischwasser ausspülen.

11.2 Innere Pflege

Bürstner Winner (2006) - Innere Pflege - 1

▲Acrylglas-Fensterscheiben benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung (siehe Abschnitt "Fensterscheiben aus Acrylglas")!
▲Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnraumbereich benötigen wegen ihrer Empfindlichkeit eine ganz besonders sorgfältige Behandlung. Keine Lösungsmittel oder alkoholhaltigen Reinigungsmittel sowie keine sandhaltigen Scheuermittel verwenden! Damit wird Versprödung und Rissbildung vorgebeugt.
▲ Keine ätzenden Mittel in die Abflussöffnungen geben. Kein kochendes Wasser in die Abflussöffnungen schütten. Ätzende Mittel oder kochendes Wasser beschädigen Abflussrohre und Siphons.
▲Zum Reinigen der Thetford-Toilette und der Wasseranlage sowie beim Entkalken der Wasseranlage keine Essigessenz verwenden. Essigessenz kann Dichtungen oder Teile der Anlage beschädigen. Zum Entkalken handelsübliche Entkalkungsmittel verwenden.

Bürstner Winner (2006) - Innere Pflege - 2

▲ Für Informationen über die Anwendung von Pflegemitteln stehen unsere Vertretungen und Servicestellen zur Verfügung.

Möbelflächen, Möbelgriffe, Leuchten sowie sämtliche Kunststoffteile im Toiletten- und Wohnbereich mit Wasser und einem Woll-Lappen reinigen. Dem Wasser kann ein sanfter Reiniger zugegeben werden.
Polsterstoffe mit Polstertrockenschaum oder mit dem Schaum eines milden Waschmittels reinigen. Polsterstoffe nicht waschen! Polster vor Sonneneinstrahlung schützen, damit sie nicht ausbleichen.
▶Gardinen und Stores in eine Reinigung geben.
▶Teppichboden bei Bedarf mit Teppichschaum reinigen und absaugen.
▶ PVC-Bodenbelag mit Reinigungsmittel für PVC-Böden reinigen. Teppichboden nicht auf den nassen PVC-Bodenbelag legen. Teppichboden und PVC-Bodenbelag können miteinander verkleben.
▶ Spülbecken und Gaskocher nie mit einem sandhaltigen Scheuermittel reinigen. Alles vermeiden, was Kratzer und Riefen verursachen könnte.
Gaskocher nur feucht reinigen. Es darf kein Wasser in die Öffnungen am Gaskocher eindringen. Wasser kann den Gaskocher beschädigen.
Insektenschutzrollo an Fenstern und Dachhauben mit einer weichen Bürste abbürsten oder mit dem Bürstenaufsatz des Staubsaugers absaugen.
▶ Verdunklungsrollos an Fenstern und Dachhauben mit einer weichen Bürste abbürsten. Fett oder hartnäckigen Schmutz mit einer 30 °C warmen Seifenlauge (Kernseife) entfernen.
Frischwassertank mit Wasser und Geschirrspülmittel reinigen und anschließend mit viel klarem Wasser ausspülen.

11.3 Winterpflege

Auftausalz schadet dem Unterboden und den Teilen, die Spritzwasser ausgesetzt sind. Wir empfehlen, im Winter das Fahrzeug häufiger zu waschen. Besonders beansprucht werden mechanische und oberflächenbehandelte Teile und die Fahrzeug-Unterseite, die deshalb gründlich zu reinigen sind.

Bürstner Winner (2006) - Winterpflege - 1

▲ Bei Frostgefahr die Heizung immer mit mindestens 15 °C betreiben. Bei extremen Außentemperaturen außerdem Möbelklappen und Möbeltüren leicht öffnen. Die einströmende Warmluft kann einem Einfrieren, z. B. von Wasserleitungen, und der Bildung von Kondenswasser in den Stauräumen entgegenwirken.

▲Bei Frostgefahr zusätzlich die Frontscheibe mit Winterisoliermatten abdecken.

11.3.1 Vorbereitungen

Caravan auf Lack- und Rostschäden prüfen. Schäden ggf. ausbessern.
▶ Sicherstellen, dass kein Wasser in die Bodenzwangsentlüftungen und in die Heizung eindringen kann.
▶ Die Metallteile des Unterbodens mit einem Schutzmittel auf Wachsbasis vor Rost schützen.
▶Lackierte Außenflächen mit geeignetem Mittel konservieren.

11.3.2 Winterbetrieb

Im Winterbetrieb entsteht durch das Bewohnen des Caravans bei niedrigen Temperaturen Kondenswasser. Um eine gute Raumluftqualität zu gewährleisten und Schäden am Caravan durch Kondenswasser zu vermeiden, ist eine ausreichende Belüftung sehr wichtig.

In der Aufheizphase des Caravans die Heizung auf höchste Stellung bringen und Deckenschränke, Gardinen sowie Rollos öffnen. Dadurch wird eine optimale Be- und Entlüftung erreicht.
▶Nur mit eingeschalteter Umluftanlage heizen.
Morgens alle Polster hochnehmen, die Staukästen belüften und feuchte Stellen trocknen.

Bürstner Winner (2006) - Winterbetrieb - 1

▲Sollte sich trotzdem irgendwo Kondenswasser bilden, einfach abwischen.

11.3.3 Nach Abschluss der Wintersaison

Gründliche Unterbodenwäsche durchführen. Dadurch werden korrosionsfördernde Auftaumittel (Salze, Laugenreste) entfernt.
Außenreinigung durchführen und Bleche mit handelsüblichem Autowachs konservieren.

11.4 Still-Legung

11.4.1 Vorübergehende Still-Legung

Bürstner Winner (2006) - Vorübergehende Still-Legung - 1

▲Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) Bremsanlage und Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen.

▲Beachten, dass Frischwasser schon nach kurzer Zeit ungenießbar wird.

Vor Still-Legung Checkliste durcharbeiten:

Tätigkeiten erledigt
Chassis Bewegliche Teile der Anhängerkupplung mit Schmierfett abschmieren ▲Sicherheitskupplungen Winterhoff und AKS nicht Bürstner Winner (2006) - Vorübergehende Still-Legung - 2 schmieren!
Caravan mit geeigneten Stützböcken an den Achsen aufbocken, so dass die Räder entlastet sind, oder Caravan alle vier Wochen bewegen. Dadurch werden Druckstellen an Reifen und Radlagern verhindert ▲Zum Aufbocken niemals die angebauten Kurbelstützen, sondern nur externe Stützböcke verwenden
Am Unterboden immer für genügend Luftzirkulation sorgen ▲Feuchtigkeit oder Sauerstoffmangel, z. B. durch Abdeckung mit Kunststoff-Folien, können am Unterboden optische Unregelmäßigkeiten verursachen
Innenraum Polster zur Lüftung aufstellen und abdecken
Kühlschrank reinigen
Kühlschranktür und Frosterfach leicht geöffnet lassen
Gasanlage Haupt-Absperrventil an der Gasflasche schließen
Alle Gasabsperrventile schließen
Gasflaschen immer aus dem Gaskasten herausnehmen, auch wenn sie leer sind
Elektrische AnlageWohnraumbatterie (Sonderausstattung) voll laden ▲Vor der Still-Legung mindestens 20 Stunden laden Bürstner Winner (2006) - Vorübergehende Still-Legung - 3
Kontakte am dreizehnpoligen Stecker mit Kontaktspray einsprühen
Wasseranlage Gesamte Wasseranlage entleeren. Das Restwasser aus den Leitungen herausblasen (max. 0,5 bar). Hinweise in Kapitel 10 beachten

11.4.2 Still-Legung über Winter

Ergänzende Maßnahmen sind bei einer Still-Legung über Winter notwendig:

Tätigkeiten erledigt
Chassis Karosserie und Unterboden gründlich reinigen und mit Heißwachs einsprühen oder mit Lackpflegemittel konservieren
Aufbau Zwangslüftungen offen halten
Angebaute Kurbelstützen reinigen und schmieren
Alle Tür- und Klappenscharniere reinigen und schmieren
Verriegelungen mit Öl oder Glycerin einpinseln
Alle Dichtgummis mit Talkum einreiben
Schließzylinder mit Grafitstaub behandeln
Innenraum Luftentfeuchter aufstellen
Polster aus dem Caravan entfernen und trocken lagern
Innenraum alle 3 Wochen lüften
Alle Schränke und Staufächer leeren und Klappen, Türen und Schubladen öffnen
Innenraum gründlich reinigen
Elektrische AnlageWohnraumbatterie (Sonderausstattung) ausbauen und frostfrei lagern
Wasseranlage Wasseranlage mit besonderen Reinigungsmitteln aus dem Fachhandel reinigen
Vorzelt Vorzelt reinigen und in trockenem Zustand lagern
GesamtfahrzeugAbdeckplanen so auflegen, dass die Belüftungsöffnungen nicht verdeckt werden, oder luftdurchlässige Planen verwenden

11.4.3 Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Still-Legung oder nach Still-Legung über Winter

Vor Inbetriebnahme Checkliste durcharbeiten:

Tätigkeiten erledigt
Chassis Reifendruck prüfen
Reifendruck des Ersatzrads prüfen
Aufbau Funktion der angebauten Kurbelstützen prüfen
Funktion der Ausstellfenster und Dachhauben prüfen
Funktion aller Außenschlösser, wie z. B. für Stauraum-Klappen, Frischwasser-Einfüllstutzen und Eingangstür, prüfen
Abdeckung vom Abgaskamin der Heizung abnehmen (wenn vorhanden)
Winterabdeckung von Kühlschrankkiemen entfernen (wenn vorhanden)
Gasanlage Gasflaschen in den Gaskasten stellen, festzurren und an Gasdruckregler anschließen
Elektrische Anlage230-V-Versorgung über Außensteckdose anschließen
Wohnraumbatterie (Sonderausstattung) voll ladenBürstner Winner (2006) - Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach vorübergehender Still-Legung oder nach Still-Legung über Winter - 1 ▲Nach der Still-Legung mindestens 20 Stunden laden
Funktion der elektrischen Anlage, z. B. Innenleuchte, Steckdosen und elektrische Geräte, prüfen
Wasseranlage Wasserleitungen und Frischwassertank mit mehreren Litern Frischwasser durchspülen. Dazu alle Wasserhähne öffnen
Ablassventile, Ablasshähne und Wasserhähne schließen
Dichtigkeit der Wasserhähne, Ablassventile, Ablasshähne und Wasserverteiler prüfen
Einbaugeräte Funktion des Kühlschranks prüfen
Funktion der Heizung/des Boilers prüfen
Funktion des Gaskochers prüfen

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zur Wartung des Caravans.

Die Hinweise betreffen im Einzelnen:

•die Eingangstür
•die amtlichen Prüfungen
•die Anhängerkupplungen
•die Bremsanlage
●den Wechsel von Glühlampen
•die Ersatzteile

12.1 Wartungsarbeiten

Wie jedes technische Gerät benötigt das Fahrzeug Wartung. Der Umfang und die Häufigkeit der Wartungsarbeiten richtet sich nach unterschiedlichen Betriebs- und Einsatzbedingungen. Bei erschwerten Betriebsbedingungen das Fahrzeug häufiger warten lassen.

Inspektions- und Wartungsarbeiten muss Fachpersonal ausführen.

Für diese Arbeiten sind spezielle Fachkenntnisse notwendig, die im Rahmen dieser Bedienungsanleitung nicht vermittelt werden können. Diese Fachkenntnisse stehen bei unseren Händlern zur Verfügung. Erfahrungen und regelmäßige technische Anweisungen durch den Hersteller sowie Einrichtungen und Werkzeuge bieten die Gewähr für eine fachgerechte Wartung des Fahrzeugs, die den neuesten Erkenntnissen entspricht.

Die "Erste programmierte Wartung" 12 Monate nach der Erstzulassung bei Ihrem Händler durchführen lassen.

Alle weiteren Wartungen einmal jährlich durchführen.

Die Wartung aller Einbaugeräte entsprechend den in den jeweiligen Betriebsanleitungen angegebenen Wartungsintervallen durchführen.

Die Inspektionsarbeiten für das Fahrgestell im Kundendienstheft des Fahrgestell-Herstellers bestätigen lassen.

Bürstner Winner (2006) - Wartungsarbeiten - 1

▲Die im Inspektionsnachweis aufgeführten Inspektionen beachten und in den vorgeschriebenen Intervallen durchführen lassen. So bleibt der Wert des Caravans erhalten.
▲ Der Inspektionsnachweis gilt zugleich als Nachweis bei eventuell auftretenden Schäden und Garantiefällen.

12.1.1 Türen

Um die Gleiteigenschaften zwischen Feder und Scharnier zu erhalten, die Scharniere der Eingangstür von Zeit zu Zeit fetten.

Bürstner Winner (2006) - Türen - 1

▲ Wir empfehlen als Schmierfett Molykote PG 65 oder Vaseline.

12.2 Amtliche Prüfungen

An Caravans, die in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen sind, muss gemäß § 29 StVZO alle 2 Jahre eine amtliche Prüfung ("TÜV", "DEKRA") durchgeführt werden.

Für andere Länder gelten die dort gültigen Bestimmungen.

Alle zwei Jahre muss eine autorisierte Fachwerkstatt die Gasanlage prüfen. Dies gilt auch für nicht angemeldete Fahrzeuge. Änderungen an der Gasanlage müssen sofort von einer autorisierten Fachwerkstatt geprüft werden. Die autorisierte Fachwerkstatt bescheinigt die Prüfung und den ordnungsgemäßen Zustand in einer Gas-Prüfbescheinigung. Die Gasprüfplakette wird am Heck des Fahrzeugs in der Nähe des Kennzeichens angebracht.

Bürstner Winner (2006) - Amtliche Prüfungen - 1

▲Gasdruckregler nach spätestens 6 Jahren ersetzen!

12.3 Sicherheitskupplungen

Die Sicherheitskupplung und den Kupplungskopf regelmäßig reinigen. Dazu Verdünnung oder Spiritus verwenden. Beim Abschmieren der Sicherheitskupplung darauf achten, dass kein Öl oder Fett auf die Reibebeläge gelangt.

12.3.1 AKS 1300

Stabilisierungseinrichtung (seitliche Reibebeläge) kontrollieren:

Voraussetzung:

AKS 1300 angekuppelt, Kugeldurchmesser 50 mm

▶Handrad (Bild 138,1) zudrehen, bis die Drehmomentbegrenzung hörbar und spürbar durchratscht. Drehrichtung: im Uhrzeigersinn.
▶Abstand a kontrollieren:

  • Abstand a > 0 (Bild 138): Verschleiß innerhalb des zulässigen Bereiches.
  • Abstand a = 0 (Bild 139): Reibebeläge kontrollieren und ggf. aus- tauschen.

Bürstner Winner (2006) - Stabilisierungseinrichtung (seitliche Reibebeläge) kontrollieren: - 1

▲Nachstellen der Reibebeläge ist nicht erforderlich.

Bürstner Winner (2006) - Stabilisierungseinrichtung (seitliche Reibebeläge) kontrollieren: - 2

Bild 138 Verschleißkontrolle

Bürstner Winner (2006) - Stabilisierungseinrichtung (seitliche Reibebeläge) kontrollieren: - 3

Bild 139 Verschleißkontrolle

12.4 Bremsanlage

Wartungsarbeiten an der Bremsanlage durch eine Fachwerkstatt ausführen lassen.

prüfenModellErstinspektion Bremsanlage Bremsbeläge
BPW-Chassis- alle 2000 bis3000 Fahrtkilometer oder alle 12 Monatealle 5000 Fahrtkilometer oder alle 12 Monate

12.5 Auswechseln von Glühlampen, innen

Bürstner Winner (2006) - Auswechseln von Glühlampen, innen - 1

▲Glühlampen und Leuchtenträger können sehr heiß sein. Daher vor dem Glühlampenwechsel die Leuchte abkühlen lassen.
▲Glühlampen für Kinder unzugänglich aufbewahren.
▲ Keine Glühlampe verwenden, die heruntergefallen ist oder Kratzer im Glas aufweist. Die Glühlampe könnte platzen.
▲Leuchten können sehr heiß werden. Immer einen Sicherheitsabstand von 30 cm einhalten. Brandgefahr!

Bürstner Winner (2006) - Auswechseln von Glühlampen, innen - 2

▲Eine neue Halogenglühlampe nicht mit den Fingern anfassen. Zum Einsetzen der neuen Halogenglühlampe ein Stofftuch verwenden.

▲Nur Glühlampen des gleichen Typs und mit richtiger Wattzahl verwenden.

12.5.1 Deckenfluter

Halogenglühlampe 12 V/35 W

Lampenwechsel:

▶Durch die Öffnung (Bild 140,1) greifen und Halogenglühlampe entfernen.
▶Neue Halogenglühlampe einsetzen.

Bürstner Winner (2006) - Lampenwechsel: - 1

Bild 140 Deckenfluter

Halogenglühlampe 12 V/10 W

Die Halogenspots (Bild 141,1) sind in der Blende versenkt eingebaut.

Lampenwechsel:

▶Inneren Abdeckring (Bild 142,1) mit einem Schraubendreher vom Gehäuse lösen.
▶Abdeckring mit der Glasscheibe (Bild 142,2) vom unteren Teil des Halogenspots mit einem Schraubendreher lösen.
▶Halogenglühlampe (Bild 142,3) entfernen.
▶ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
▶Halogenspot in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammensetzen.

Bürstner Winner (2006) - Lampenwechsel: - 1

Bild 141 Halogenspots (Variante 1)

Bürstner Winner (2006) - Lampenwechsel: - 2

Bild 142 Halogenglühlampe wechseln

Halogenglühlampe 12 V/10 W

Lampenwechsel:

▶Lampenfassung aus der Halterung lösen.
▶Halogenglühlampe entfernen.
▶ Neue Halogenglühlampe einsetzen.
▶Lampe vorsichtig im Uhrzeigersinn drehen, bis ein leichter Druck zu spüren ist.

Bürstner Winner (2006) - Lampenwechsel: - 1

Bild 143 Halogenspot (Variante 2)

Halogenglühlampe 12 V/10 W

Lampenwechsel:

▶Äußeren Ring (Bild 144,1) nach links drehen, bis er sich vom Gehäuse löst.
▶Lampenfassung aus der Halterung lösen.
▶Halogenglühlampe entfernen.
▶Neue Halogenglühlampe einsetzen.
▶Halogenstrahler in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammensetzen.

Bürstner Winner (2006) - Lampenwechsel: - 1

Bild 144 Halogenspot (Variante 3)

12.6 Ersatzteile

Bürstner Winner (2006) - Ersatzteile - 1

▲Jede Änderung des werkseitigen Zustandes des Fahrzeugs kann zu einer Beeinträchtigung der Fahr- und Verkehrssicherheit führen.
Vom Hersteller empfohlene Sonderausstattungen und Original-Ersatzteile sind speziell für Ihr Fahrzeug entwickelt und freigegeben. Unsere Händler führen diese Produkte. Unsere Händler sind über zulässige technische Einzelheiten informiert und führen die notwendigen Arbeiten fachgerecht aus. Vom Hersteller nicht freigegebene Zubehör-, An-, Um- oder Einbauteile können zu Schäden am Fahrzeug und zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen. Selbst wenn für diese Teile ein Gutachten eines Sachverständigen, eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Bauartengenehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicherheit für die ordnungsgemäße Beschaffenheit des Produkts. Für Schäden, die durch nicht vom Hersteller freigegebene Produkte oder durch unzulässige Änderungen verursacht sind, kann keine Haftung übernommen werden.

Aus Sicherheitsgründen müssen Ersatzteile für Geräte den Angaben des Herstellers entsprechen und von diesem als Ersatzteil zugelassen sein. Nur der Gerätehersteller oder eine autorisierte Fachwerkstatt darf die Ersatzteile einbauen. Für den Ersatzteilbedarf stehen unsere Händler zur Verfügung.

Hier einige Vorschläge für wichtige Ersatzteile:

●Sicherungen
- Glühlampen
●Wasserpumpe

Bei Ersatzteilbestellungen die Fahrgestell-Nr. und den Fahrzeug-Typ angeben. Der in dieser Bedienungsanleitung aufgeführte Caravan ist nach Werksnorm konzipiert und ausgestattet. Je nach Einsatzzweck wird nützliches Sonderzubehör angeboten. Bei Anbau von Sonderzubehör prüfen, ob dieses in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden muss. Die technisch zulässige Gesamtmasse des Caravans beachten.

12.7 Typschild

Das Typschild (Bild 145) mit der Fahrgestell-Nr. ist an der Seitenwand außen vorne rechts angebracht.

Typschild nicht entfernen. Das Typschild:

  • identifiziert das Fahrzeug
  • hilft bei der Beschaffung von Ersatzteilen

- dokumentiert zusammen mit den Fahrzeugpapieren den Fahrzeughalter

Bürstner Winner (2006) - Typschild - 1

▲Bei Rückfragen an die Kunden-dienststelle immer die Fahrge-stell-Nr. mit angeben.

Bürstner Winner (2006) - Typschild - 2

text_image 2198107* bürstner D-77694 Kehl Tel. +49(0) 7851 85-0 Fax. +49(0) 7851 85-201 Bürstner GmbH A B kg kg 1 - C kg 2 - D kg BUE00194

Bild 145 Typschild

A = Fahrgestell-Nr.
B = technisch zulässige Gesamtmasse
C = zulässige Achslast
D = zulässige Stützlast Deichselrad

12.8 Warn- und Hinweisaufkleber

Am und im Fahrzeug sind Warn- und Hinweisaufkleber angebracht. Warn- und Hinweisaufkleber dienen der Sicherheit und dürfen nicht entfernt werden.

Bürstner Winner (2006) - Warn- und Hinweisaufkleber - 1

▲Ersatzaufkleber können bei unseren Händlern angefordert werden.

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu den Reifen des Caravans.

Die Hinweise betreffen im Einzelnen:

•die Reifenauswahl
●den Umgang mit den Reifen
- den Radwechsel
•die Ersatzrad-Halterung

Am Ende des Kapitels finden Sie eine Tabelle, der Sie den korrekten Reifendruck für Ihren Caravan entnehmen können.

13.1 Allgemeines

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 1

▲ Ein falscher Reifendruck verursacht übermäßigen Verschleiß und kann zur Beschädigung der Reifen bis hin zum Platzen führen. Deshalb regelmäßig den Reifendruck prüfen.
▲Reifendruck nur bei kalten Reifen prüfen.
▲Am Caravan sind schlauchlose Reifen montiert. Nie Schläuche in diese Reifen montieren.

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 2

▲Bei einer Reifenpanne das Gespann an den rechten Fahrbahnrand fahren. Das Gespann mit einem Warndreieck absichern. Warnblinkanlage einschalten.
▲Bei Caravans mit Tandem-Achse kann es systembedingt zu erhöhtem Reifenverschleiß kommen.

▶ Reifen regelmäßig (alle 14 Tage) auf gleichmäßige Profilabnutzung, Profiltiefe und äußere Beschädigung prüfen.
▶ Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein, weil das Material mit der Zeit brüchig wird. Die vierstellige DOT-Nummer auf der Reifenflanke gibt das Herstellungsdatum an. Die ersten beiden Ziffern bezeichnen die Woche, die letzten beiden Ziffern das Herstellungsjahr.

Beispiel: Woche 15, Herstellungsjahr 2003.

▶Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beachten.

Immer Reifen gleicher Bauart, gleichen Fabrikates und gleicher Ausführung (Sommerreifen oder Winterreifen) verwenden.
▶ Nur für den Felgentyp zulässige Reifen verwenden. Die zugelassenen Felgengrößen und Reifengrößen sind in den Fahrzeugpapieren des Caravans aufgeführt, aber auch Ihr Händler berät gerne.
▶ Neue Reifen auf einer Strecke von ca. 100 km mit mäßiger Geschwindigkeit einfahren, da erst dann die volle Haftung gegeben ist.

▶Radmuttern oder Radschrauben regelmäßig auf festen Sitz prüfen. Radmuttern oder Radschrauben eines ausgewechselten Rades nach 50 km über Kreuz nachziehen (Bild 146).
▶Wenn neue oder neu lackierte Felgen verwendet werden, die Radmuttern oder Radschrauben zusätzlich nach ca. 1000 bis 5000 km nachziehen.
▶Bei Still-Legung oder längeren Standzeiten Druckstellen an Reifen und Radlagern verhindern:
- Caravan so aufbocken, dass die Räder entlastet sind oder
- Caravan alle 4 Wochen so bewegen, dass sich die Stellung der Räder ändert.

Bürstner Winner (2006) - Allgemeines - 3

Bild 146 Radmuttern oder Radschrauben über Kreuz anziehen

13.2 Reifenauswahl

Die für ein Fahrzeug freigegebenen Reifengrößen stehen in den Fahrzeugpapieren. Jeder Reifen muss zu dem Fahrzeug passen, an dem er gefahren werden soll. Dies gilt zunächst für seine äußeren Abmessungen (Durchmesser, Breite), die durch die genormte Größenbezeichnung angegeben werden. Darüber hinaus muss der Reifen den Anforderungen des jeweiligen Fahrzeugs hinsichtlich Gewicht und Geschwindigkeit entsprechen.

Beim Gewicht wird von der zulässigen maximalen Achslast ausgegangen, die auf zwei Reifen verteilt wird. Die maximale Tragfähigkeit eines Reifens wird durch seinen Load-Index (= LI, Tragfähigkeits-Kennzahl) ausgewiesen.

Die für einen Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit (bei voller Tragfähigkeit) wird durch seinen Speed-Index (= GSY, Geschwindigkeits-Symbol) angegeben. Load-Index und Speed-Index zusammen bilden die Betriebskennung eines Reifens. Sie ist offizieller Bestandteil der vollständigen, genormten Dimensionsbezeichnung, die auf jedem Reifen selbst steht. Diese Angaben auf dem Reifen müssen mit denen in den Fahrzeugpapieren übereinstimmen.

13.3 Bezeichnungen am Reifen

Bürstner Winner (2006) - Bezeichnungen am Reifen - 1

text_image 215/70 R 15C 109/107 Q

Geschwindigkeits-Symbol (Q = 160 km/h)

Tragfähigkeits-Kennzahl Zwillingsbereifung

Tragfähigkeits-Kennzahl Einzelbereifung

Felgendurchmesser in Zoll

Verhältnis Höhe zu Breite des Reifens in Prozent

Breite des Reifens in mm

13.4 Umgang mit Reifen

▶Bordsteine im stumpfen Winkel überfahren.
Der Reifen wird sonst unter Umständen an der Flanke geklemmt. Das Überfahren des Bordsteins im spitzen Winkel kann zur Beschädigung des Reifens und in der Folge zum Platzen des Reifens führen.
▶Hochstehende Kanaldeckel langsam überfahren.
Der Reifen wird sonst unter Umständen geklemmt. Das schnelle Überfahren hochstehender Kanaldeckel kann zur Beschädigung des Reifens und in der Folge zum Platzen des Reifens führen.
Stoßdämpfer regelmäßig prüfen lassen. Das Fahren mit schlechten Stoßdämpfern führt zu deutlich erhöhtem Verschleiß.
▶ Blockierbremsung vermeiden. Bei einer Blockierbremsung bekommen die Reifen mehr oder minder starke "Bremsplatten", die den Komfort mindern und unter Umständen den Reifen nicht mehr fahrbar machen.
▶ Die Reifen nicht mit einem Hochdruckreiniger reinigen. Die Reifen können innerhalb weniger Sekunden stark beschädigt werden und in der Folge platzen.

13.4.1 Radwechsel

Bürstner Winner (2006) - Radwechsel - 1

▲Der Caravan muss auf ebenem, festem und rutschsicherem Boden stehen.
▲Vor dem Anheben des Caravans die Feststellbremse fest anziehen.
▲Das Fahrzeug mit Unterlegkeilen auf der gegenüberliegenden Seite gegen Wegrollen absichern.
▲Das Fahrzeug auf keinen Fall mit den angebauten Kurbelstützen anheben.
▲Bei Anhängerbetrieb den Caravan abkuppeln, bevor der Caravan angehoben wird.
▲Den Wagenheber auf keinen Fall am Aufbau ansetzen.
▲Den Wagenheber niemals überlasten! Die maximal zulässige Last ist auf dem Typschild am Wagenheber angegeben.
▲Es dürfen sich keine Personen unter den angehobenen Caravan legen.

Bürstner Winner (2006) - Radwechsel - 2

▲Beim Radwechsel nicht das Gewinde des Gewindebolzens beschädigen.
▲ Radmuttern oder Radschrauben über Kreuz anziehen (Bild 146).
▲Wenn auf andere Felgen (z. B. Leichtmetallfelgen oder Räder mit Winterbereifung) umgerüstet wird, die dazugehörigen Radschrauben mit der richtigen Länge und Kalottenform verwenden. Der Festsitz der Räder und die Funktion der Bremsanlage hängen davon ab.
▲ Felgen und Reifen, die vom Hersteller nicht für den Caravan zugelassen sind, können die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
▲ Caravan gemäß den nationalen Vorschriften, z. B. mit Warndreieck, absichern.
▲Vor dem Radwechsel die Felgengröße und die Reifengröße, die Reifentragfähigkeit und den Geschwindigkeitsindex auf dem Reifen prüfen. Nur die in den Fahrzeugpapieren angegebenen Felgengrößen und Reifengrößen verwenden.

Bürstner Winner (2006) - Radwechsel - 3

▶Fahrzeug auf möglichst ebenem und festem Boden parken.

▶Feststellbremse anziehen.

▶Bremsklötze oder ähnliche geeignete Gegenstände unterlegen, um das Fahrzeug zu sichern (Bild 147).

▶Ersatzrad (Sonderausstattung) aus der Ersatzrad-Halterung lösen.

▶Bei weichem Untergrund stabile Unterlage unter den Wagenheber legen, z. B. Holzbrett.

▶Handelsüblichen Scherenwagenheber oder Hydraulikwagenheber am Rahmen oder an der Achse ansetzen.

▶Radbefestigungsschrauben mit Radschlüssel einige Umdrehungen lösen, aber nicht entfernen!

▶Fahrzeug anheben, bis sich das Rad 2 bis 3 cm über dem Boden befindet.

▶Radbefestigungsschrauben entfernen und Rad abnehmen.

▶Ersatzrad auf Radnabe aufsetzen und ausrichten.

▶Radbefestigungsschrauben einschrauben und über Kreuz leicht anziehen.

Wagenheber herunterkurbeln und entfernen.

▶Radbefestigungsschrauben mit Radschlüssel gleichmäßig anziehen. Der Sollwert des Anziehdrehmoments der Radbefestigungsschrauben liegt bei 90 Nm für Stahlfelgen bzw. 120 Nm für Alu-Felgen.

Bürstner Winner (2006) - Radwechsel - 4

▲Sie sollten jederzeit über ein einsatzbereites Ersatzrad verfügen. Lassen Sie deshalb das ausgetauschte Rad unverzüglich reparieren.

Bürstner Winner (2006) - Radwechsel - 5

Bild 147 Fahrzeug sichern

Bürstner Winner (2006) - Radwechsel - 6

Bild 148 Wagenheber, handelsüblich

13.4.2 Ersatzrad-Halterung

Die Ersatzradhalterung ist serienmäßig im Gaskasten angebracht. Das Ersatzrad (Bild 149,2) ist gegen Aufpreis erhältlich.

▶Schraube (Bild 149,1) lösen.
▶Ersatzrad (Bild 149,2) entnehmen.

13.5 Reifendruck

Bürstner Winner (2006) - Reifendruck - 1

▲Ein zu niedriger Reifendruck führt zur Überhitzung des Reifens. Schwere Schäden im Reifen können die Folge sein.

Bürstner Winner (2006) - Reifendruck - 2

▲Luftdruck aller Reifen einschließlich des Ersatzrades etwa alle zwei Wochen und vor langen Fahrten prüfen.

Bürstner Winner (2006) - Reifendruck - 3

▲Reifendruck nur bei kalten Reifen prüfen.
▲Bei warmen Reifen muss der Druck um 0,3 bar höher sein als bei kalten Reifen.

Für den Reifendruck gilt:

●Richtiger Reifendruck (Bild 150,1)
●Zu niedriger Reifendruck (Bild 150,2)
●Zu hoher Reifendruck (Bild 150,3)

Bürstner Winner (2006) - Für den Reifendruck gilt: - 1

Bild 150 Reifendruck

Die Angaben der Reifendruck-Werte gelten für beladene Fahrzeuge bei kalten Reifen.

Reifengröße Luftdruck in bar LI Max. Belastung1)in kg
185 R 14 3 90 600
185 R 14 verstärkt 3,4 94 670
165/70 R 13 3 78 425
175/70 R 13 3 82 475
185/70 R 13 3 86 530
195/70 R 14 3 90 600
165/65 R 14 3 78 425
175/65 R 14 3 82 475
185/65 R 14 3 86 530
195/70 R 15 C 4,5 104 900
205/65 R 15 3 94 670
205/65 R 15 verstärkt3,4 98 750

1) Die maximale Belastung der Reifen ist durch unterschiedliche Gesetzesvorschriften teilweise mit Zuschlägen von 5 bis 10 % möglich.

Bei warmen Reifen muss der Fülldruck +0,3 bar höher sein als vorgeschrieben. Den korrekten Druck bei kalten Reifen erneut kontrollieren.

Der Caravan wird laufend dem neuesten technischen Stand angepasst. Es ist möglich, dass neue Reifengrößen in dieser Tabelle noch nicht berücksichtigt sind. In diesem Fall stellt Ihr Händler gerne die neuesten Werte zur Verfügung.

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu möglichen Störungen am Caravan.

Die Störungen sind mit ihrer möglichen Ursache und einem Vorschlag zur Abhilfe aufgelistet.

Die Hinweise betreffen im Einzelnen:

•das Fahrwerk
•die Bremsanlage
•die elektrische Anlage
•die Gasanlage
- den Gaskocher
•die Therme
•den Kühlschrank
•die Wasserversorgung
- den Aufbau

Die genannten Störungen können ohne große Fachkenntnisse und mit wenigen Griffen selbst behoben werden. Sollten die in dieser Bedienungsanleitung aufgeführten Abhilfen nicht zum Erfolg führen, muss eine autorisierte Fachwerkstatt die Störungsursache suchen und beheben.

14.1 Fahrwerk

Störung Ursache Abhilfe
Anhängerkupplung rastet nach dem Auflegen nicht einKugel größer als ∅ 50 mm Schmutz entfernenKundendienst aufsuchen
Die Innenteile der Anhänger-kupplung sind verschmutzt und arbeiten nicht mehr selbsttätigGut säubern und anschließend gut abschmieren (nicht Sicherheitskupplung)
Caravan lässt sich nicht ab-kuppelnKugel abgenutzt Caravan und Pkw in gleicheRichtung bringen und abkuppeln. Defekte Kugel sofort wechseln

14.2 Bremsanlage

Bürstner Winner (2006) - Bremsanlage - 1

▲Im Interesse der eigenen Sicherheit die Bremsanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt reparieren und einstellen lassen.
▲Wartungsarbeiten bzw. Herstellerangaben beachten.

14.3 Elektrische Anlage

Störung Ursache Abhilfe
Beleuchtungsanlage funktioniert nicht mehr vollständigGlühlampe defekt Gehäusedeckel der betreffen-den Leuchte abschrauben,Glühlampe ersetzen. Auf Volt-und Wattangabe achten
Kontakte am Stecker und/oder an der Steckdose sind oxidiert und/oder verschmutztKontakte reinigen und mit Kontaktspray einsprühen
Kurzschluss durch Wasser im Stecker und/oder in der Steck-doseStecker und/oder Steckdose öffnen, trocknen und mit Kon-taktspray einsprühen
Kabelunterbrechung am Ste-cker und/oder an der Steckdo-seStecker und/oder Steckdose-öffnen und Kabel neu an-schließen (siehe Kapitel 8)
Beleuchtungsanlage stimmt nicht mit Zugfahrzeug übereinKontaktanschlüsse im Stecker vertauschtKontaktbelegung und Ver-drahtung am Stecker des Ca-ravans prüfen
Innenbeleuchtung funktioniert nichtGlühlampe defekt Gehäusedeckel der betreffen-den Leuchte abschrauben,Glühlampe ersetzen. Auf Volt-und Wattangabe achten
Sicherung am Netzgerät de-fektSicherung am Netzgerät aus-wechseln
Keine 230-V-Versorgung trotz Anschluss230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst230-V-Sicherungsautomat einschalten

14.4 Gasanlage

Störung Ursache Abhilfe
Gasgeruch, hoher GasverbrauchGasanlage undichtBürstner Winner (2006) - Gasanlage - 1 ▷Sofort Haupt-Ab-sperrventil an der Gasflasche schließen. Fenster und Türen öffnen und lüften ▷Nicht rauchen, keine offenen Flammen entzünden und keine Elektroschalter (Licht-schalter usw.) betätigen ▷Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen
Kein Gas Gasabsperrventil geschlossen Gasabsperrventil öffnen

14.5 Kochstelle

Störung Ursache Abhilfe
Zündsicherungen springen nicht an (Flamme brennt nach Loslassen der Reglergriffe nicht)Zu kurze Anheizzeit Nach Zündung ca. 15 bis20 Sekunden Reglergriff gedrückt halten
Zündsicherung defekt Kundendienst aufsuchen
Flamme erlischt bei KleinstellungZündsicherungsfühler steht nicht richtigZündsicherungsfühler richtig stellen (nicht biegen). Die Fühlerspitze soll den Brenner um 5 mm überragen. Der Fühlerhals soll nicht mehr als 3 mm vom Brennerkranz entfernt sein; ggf. Kundendienst aufsuchen

14.6 Therme und Kühlschrank

Bei einem Defekt am Kühlschrank oder an der Therme die nächstgelegene Kundendienstwerkstatt des betreffenden Gerätefabrikats verständigen. Die Adressenliste liegt den Gerätebegleitpapieren bei. Nur autorisiertes Fachpersonal darf den Kühlschrank oder die Therme reparieren.

14.6.1 Therme

Störung Ursache Abhilfe
Therme heizt im elektrischen Betrieb nichtBedienschalter ausgeschaltet Bedienschalter einschalten, Kontroll-Leuchte im Schalter muss leuchten
Bedienschalter defekt Kundendienst aufsuchen
230-V-Sicherungsautomat ausgeschaltet230-V-Sicherungsautomat einschalten
230-V-Versorgung nicht ange-schlossen230-V-Versorgung herstellen (siehe Kapitel 8)
Heizspirale der Therme defekt Kundendienst aufsuchen

14.6.2 Kühlschrank

Störung Ursache Abhilfe
Kühlschrank schaltet bei 230-V-Betrieb nicht einKeine 230-V-Versorgung 230-V-Versorgung anschließen
230-V-Sicherungsautomat hat ausgelöst230-V-Sicherungsautomat einschalten
Zu geringe Betriebsspannung 230 V230-V-Versorgung von Fachwerkstatt prüfen lassen
Kühlschrank schaltet bei 12-V-Betrieb nicht einKontakte am Stecker und/oder an der Steckdose sind oxidiert und/oder verschmutztKontakte reinigen und mit Kontaktspray einsprühen
Kurzschluss durch Wasser im Stecker und/oder in der Steck-doseStecker und/oder Steckdose öffnen, trocknen und mit Kon-taktspray einsprühen
Kabelunterbrechung am Ste-cker und/oder an der Steckdo-seStecker und/oder Steckdose öffnen und Kabel neu an-schließen (siehe Kapitel 8)
Kühlschrank schaltet bei Gas-betrieb nicht einGasmangel Haupt-Absperrventilund Gas-absperrventil öffnen
Volle Gasflasche anschließen

14.7 Wasserversorgung

Störung Ursache Abhilfe
Leckwasser im Fahrzeug Undichte Stelle Undichte Stelle feststellen, Versorgungsschläuche neu aufklemmen
Kein Frischwasser Frischwassertank leer Frischwasser auffüllen
Thetford-Toilette hat kein SpülwasserWasserpumpe defekt Wasserpumpe austauschen (lassen)
Schlauch geknickt Schlauch gerade legen bzw. austauschen
Wasserablass geöffnet Wasserablass schließen
Frischwassertank leer Frischwassertank auffüllen
Sicherung in Thetford-Kassette defektSicherung wechseln

14.8 Aufbau

Störung Ursache Abhilfe
Klappenscharniere/Türscharniere schwergängigKlappenscharniere/Türscharniere nicht/zu wenig geschmiertKlappenscharniere/Türscharniere mit säurefreiem und harzfreiem Fett schmieren
Scharniere/Gelenke in der Nasszelle/im Toilettenraum schwergängig/knarrenScharniere/Gelenke nicht/zu wenig geschmiertScharniere/Gelenke mit lö- sungsmittelfreiem und säure- freiem Öl schmieren ▷In Sprühdosen Bürstner Winner (2006) - Aufbau - 1 sind oft Lösungs- mittel enthalten
Stauschrankscharniere schwergängig/knarrenStauschrankscharniere nicht/ zu wenig geschmiertStauschrankscharniere mit säurefreiem und harzfreiem synthetischem Öl schmieren

Bürstner Winner (2006) - Aufbau - 2

▲Für den Ersatzteilbedarf stehen unsere Händler zur Verfügung.

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie Hinweise zu möglichen Sonderausstattungen.

Die Hinweise betreffen im Einzelnen:

●den Fahrradträger
●die Elektro-Zusatzheizung Ultraheat
- den Airmix
•das Autark-Paket
•die Satellitenanlage
•die Solaranlage
●die automatische Umschaltanlage für 2 Gasflaschen
•das Vorzelt

Am Ende des Kapitels finden Sie eine Tabelle, in der die Gewichte von Sonderausstattungen aufgelistet sind.

In diesem Kapitel werden nur ausgewählte Sonderausstattungen beschrieben. Die ausführlichen Bedienungsanleitungen, Einbauanweisungen und Schaltpläne der Hersteller beachten. Bei werkseitig eingebauten Sonderausstattungen sind alle Abnahmen und Eintragungen bereits erfolgt.

Bürstner Winner (2006) - Kapitelübersicht - 1

▲Vor dem Anbau von schweren Sonderausstattungen die Lastverteilung prüfen (siehe Kapitel 3.3).

15.1 Fahrradträger

Bürstner Winner (2006) - Fahrradträger - 1

▲Fahrradträger nicht als Gepäckträger oder als Leiter verwenden!
▲Fahrräder mit vorhandenen Riemen befestigen und deren sicheren Halt nach einigen Kilometern prüfen.
▲ Beladung gleichmäßig verteilen. Fahrräder dürfen nicht über die maximale Breite des Fahrzeuges hinausragen.

Bürstner Winner (2006) - Fahrradträger - 2

▲Der Fahrradträger dient nur zur Beförderung von Fahrrädern.
▲Die vom Hersteller angegebene Gesamtmasse darf nicht überschritten werden.
▲Das Nummernschild und die Rücklichter dürfen nicht verdeckt werden.
▲Die maximale Tragkraft beträgt 60 kg.

15.1.1 Fahrradträger am Bug

Der Fahrradträger wird mit dem Montagematerial an den Holmen der Deichsel befestigt.

Fahrräder aufladen:

▶Fahrräder auf die Fahrradhalterung (Bild 151,2) aufsetzen und mit Quick-Rie-men (Bild 151,1) verzurren.

15.1.2 Fahrradträger an Heckwand

Der Fahrradträger wird oben in die Fensterschiene der Heckwand eingehängt und unten mit der Bodenplatte verschraubt.

Fahrräder aufladen:

▶Fahrräder auf die Fahrradhalterung aufsetzen und mit Quick-Riemen verzurren.

Bürstner Winner (2006) - Fahrräder aufladen: - 1

Bild 151 Fahrradträger am Bug

Bürstner Winner (2006) - Fahrräder aufladen: - 2

Bild 152 Fahrradträger an Heckwand

15.2 Elektro-Zusatzheizung Ultraheat

Bürstner Winner (2006) - Elektro-Zusatzheizung Ultraheat - 1

▲ Die Elektro-Zusatzheizung arbeitet nur bei Anschluss des Fahrzeugs an eine 230-V-Versorgung.

Die Elektro-Zusatzheizung Ultraheat wird in die Warmluft-Heizung eingebaut. Dadurch ergeben sich drei Heizmöglichkeiten:

●Warmluft-Heizung alleine
●Warmluft-Heizung und Elektroheizung
- Elektroheizung alleine

Mit der Elektro-Zusatzheizung wird eine schnellere Aufheizung des Fahrzeugs erreicht.

Die Elektro-Zusatzheizung hat drei Leistungsstufen:

▶ Fahrzeug an 230-V-Versorgung anschließen (siehe Kapitel 8).
▶Drehschalter (Bild 153,1) auf die gewünschte Leistungsstufe stellen.

▶Temperaturdrehknopf (Bild 153,3) auf die gewünschte Leistungsstufe stellen.

Bürstner Winner (2006) - Elektro-Zusatzheizung Ultraheat - 2

▲Wird die Heizung mit Strom und Gas gleichzeitig betrieben, schaltet sich die Elektro-Zusatzheizung vor einer möglichen Überhitzung durch den stärkeren Gasbrenner ab.

Ausschalten:

▶Drehschalter (Bild 153,1) auf "Aus" (Bild 153,2) stellen.

Bürstner Winner (2006) - Ausschalten: - 1

text_image truma Ultraheat 230 V~ 1 2000 5 2 3 500 1000 BUE00402

Bild 153 Bedienteil Ultraheat

15.3 Airmix-Komfort-Paket

Bürstner Winner (2006) - Airmix-Komfort-Paket - 1

▲Installationsanleitung der separaten Bedienungsanleitung des Air-mix-Komfort-Paketes entnehmen.

Mit dem Airmix-Komfort-Paket kann das Umluft-Gebläse (siehe Kapitel 10.2) am Fahrzeugboden oder an der Wand montiert werden. Dies garantiert einen besonders leisen Lauf, da keine geräuschübertragende Verbindung zum Einbaukasten der Heizung besteht.

Durch den Airmix wird frische Außenluft in den Caravan geführt. Vorteile der Außenluft sind:

●Kühleffekt im Sommer
- Trockeneffekt im Winter
▶Die Außenluft durch Einstellung am Bedienteil (Bild 154,1) stufenlos mit der bereits erwärmten Innenluft mischen.

Bürstner Winner (2006) - Airmix-Komfort-Paket - 2

Bild 154 Airmix-Komfort-Paket

15.4 Elektro-Kit/Autark-Paket

Umfang Autark-Paket:

●Batterie 12 V, 75 Ah
●Batterie-Ladegerät
- Panel LT 232
●Frischwassertank 40 l
●Wasserpumpe
●Abwassertank 18 l
- Tanksensoren

Umfang Elektro-Kit:

●Batterie 12 V, 75 Ah
●Batterie-Ladegerät
- Panel LT 232

Die Multifunktions-Elektroversorgung (EVS) ist ein Produkt modernster Schaltnetzteiltechnik. Diese Technik ermöglicht hohe Leistung bei geringerem Gewicht und kleinen Abmessungen. Durch Verwendung hochwertiger Elektronik arbeitet sie nahezu ohne Verlustleistung. Das automatische Laden erfolgt schonend und ohne schädliches Überladen der Batterie. So wird die Lebensdauer der Batterie wesentlich verlängert.

Die EVS ist mit einem Ladeausgang für die Wohnraumbatterie ausgestattet. Bei Betrieb prüft die Regelelektronik über die Messleitung B+:

•die Klemmspannung der Batterie

- den Anschluss der Batterie auf richtige Polung

Die EVS ist für Parallelbetrieb und Pufferbetrieb konzipiert. Verbraucher können ständig angeschlossen bleiben, dazugeschaltet oder weggeschaltet werden. Es werden gleichzeitig die Verbraucher versorgt und die Batterie geladen.

Bürstner Winner (2006) - Umfang Elektro-Kit: - 1

▲Der Verbraucherstrom muss hierbei kleiner als der maximale Ladestrom sein, da sonst keine Ladung der Batterie erfolgt.

Verbraucher-Relais

Die Ausgänge zu den Verbrauchern führen nur dann +12 V, wenn das Verbraucher-Relais durchgeschaltet hat. Das Verbraucher-Relais schaltet erst durch, wenn der externe Hauptschalter geschlossen ist. Um einen größeren Bedienungskomfort zu erreichen, ist der externe Hauptschalter auf einem Calira Bedienungspanel oder an einer von Ihnen gewählten Position im Caravan angebracht. Den Anschluss des externen Hauptschalters finden Sie unter "Anschluss" bzw. "Anschlussplan 2" beschrieben.

Spannungsregler

Im Fahrbetrieb des Gespannes wird die Wohnraumbatterie (Batterie II) im Caravan über die Starter-batterie (Batterie I) in Verbindung mit der Lichtmaschine des Zugfahrzeuges geladen und zugleich der Kühlschrank versorgt. Um die Wohnraumbatterie in einen Idealzustand zu bringen, ist eine Spannung von mindestens 14,2 V notwendig. Diese Spannung steht im Caravan, bedingt durch Leistungsverluste, nicht zur Verfügung.

Der integrierte Spannungsregler regelt bei einer Eingangsspannung zwischen 10 und 15 V die Ausgangsspannung so, dass die Wohnraumbatterie mit 14,2 V versorgt wird. Er gleicht Spannungsschwankungen sowie Leistungsverluste aus und schaltet automatisch die 12-V-Stromversorgung zum Kühlschrank.

15.4.1 Ladevorgang Wohnraumbatterie

Netzbetrieb

Wenn die Netzverbindung hergestellt ist, arbeitet die EVS im Netzbetrieb als Elektroversorgung. Die EVS besitzt einen elektronischen Verpolungsschutz. Nur wenn die Batterie richtig angeschlossen ist und eine Mindestspannung von 1,5 V anliegt, wird der Ladestrom freigegeben. Während des Ladevorgangs wird die Batteriespannung ständig über die Messleitung B+ überwacht.

Bis zu einer Batteriespannung knapp unterhalb der Gasungsspannung wird mit maximalem Konstantstrom geladen. Danach lädt die EVS mit ständig sinkendem Strom bis zum Erreichen der Gasungsspannung weiter. Der Ladevorgang erfolgt gemäß der Ladekennlinie unter geringster Verlustleistung.

Hat die Batterie ihre Gasungsspannung erreicht und ist der Ladestrom unter einen bestimmten Wert gesunken, schaltet die EVS automatisch auf Erhaltungsladung mit einer konstanten Spannung von 13,8 V um.

Der Hauptladevorgang beginnt erneut, wenn der Erhaltungsladestrom über 3 A steigt.

Fahrbetrieb

Im Fahrbetrieb registriert die EVS über die Leitung von Kontakt 9 am Kupplungsstecker, ob die Lichtmaschine läuft. Durch eine Vergleichsmessung wird die Spannung der Starterbatterie ermittelt. Ist die Spannung der Starterbatterie größer als 13 V, regelt der Spannungsregler die Ausgangsspannung zur Wohnraumbatterie weiterhin auf 14,2 V und gibt den Kühlschrank frei. Fällt die Spannung der Starterbatterie unter 13 V, schaltet der Spannungsregler die Wohnraumbatterie und den Kühlschrank ab. Hierdurch wird eine Entladung der Starterbatterie durch die Wohnraumbatterie und den Kühlschrank verhindert.

Die Startfähigkeit der Starterbatterie bleibt erhalten.

Füllstand des Wassertanks anzeigen (nur bei Autark-Paket)

▶Zur Anzeige entsprechende Taste drücken:

●Tank I (Bild 155,9) für den Frischwassertank
- Tank II (Bild 155,8) für den Abwassertank

Füllstand der Wassertanks ablesen:

●Diode (Bild 155,12) leuchtet: Tank voll
• Diode (Bild 155,11) leuchtet: Tank 1/2 voll
• Diode (Bild 155,10) leuchtet: Tank 1/4 voll

Ladezustand der Batterie anzeigen

▶Zur Anzeige entsprechende Taste drücken:
●Batterie I (Bild 155,5): Spannung der Wohnraumbatterie
- Batterie II (Bild 155,4): ohne Funktion

Ladezustand der Batterie ablesen:

●Diode (Bild 155,1) leuchtet: Batterie voll (grün)
- Diode (Bild 155,2) leuchtet: Batterie 1/2 voll (gelb)
●Diode (Bild 155,3) leuchtet: Batterie leer (rot)

12-V-Versorgung einschalten

Mit dem schwarzen Wippschalter (Bild 155,6) kann die komplette 12-V-Versorgung eingeschaltet und ausgeschaltet werden. Wenn die 12-V-Versorgung eingeschaltet ist, leuchtet die grüne Leuchtdiode (Bild 155,7).

Bürstner Winner (2006) - 12-V-Versorgung einschalten - 1

▲Das Netzgerät gibt nur dann Strom ab, wenn die Batterie angeschlossen ist und die Batteriespannung nicht unter 8 V liegt.

Bürstner Winner (2006) - 12-V-Versorgung einschalten - 2

text_image 12 11 10 TANK 12 V BATTERIE 9 8 7 6 5 4 1 2 3 BUE00198

Bild 155 Panel

Batteriewechsel

Bürstner Winner (2006) - Batteriewechsel - 1

▲ Batteriesäure in der Batterie ist giftig und korrodierend. Jeden Kontakt mit der Haut oder mit den Augen vermeiden.
▲Bei Kontakt mit der Haut oder den Augen sofort mit klarem Wasser abspülen.
▲ Offenes Feuer oder mögliche Funkenquellen von der Batterie fernhalten. Explosionsgefahr!

Bürstner Winner (2006) - Batteriewechsel - 2

▲Beim Austausch der Batterie nur baugleiche Batterien verwenden (gleiche Kapazität und Spannung, zyklenfest, wartungsfrei, dicht).

▶Anschlussklemme Minus (-) lösen.
▶Anschlussklemme Plus (+) lösen.
▶Batterie entnehmen.
▶ Neue Batterie einsetzen.
▶Neue Batterie in umgekehrter Reihenfolge anschließen.

Bürstner Winner (2006) - Batteriewechsel - 3

text_image 13-poliger Kupplungs- stecker Plusleitung 2,5 mm² Eingangsstromleitung (rot 2,5 mm²) zum Eingang Batt. I (siehe Anschlussplan 2) braun/blau braun/rot 13 schwarz/weiß Kabel 7 - 8 Minusleitung 2,5 mm² Minusleitung Kühlschrank (braun 2,5 mm²) Plusleitung Kühlschrank (blau 2,5 mm²) Kabel Nr. 8 vom Zugfahrzeug zum Kühlschrank Pos 7 - 8 B Minusverteilung (14x) - Verbraucher - Verbraucher - Verbraucher - Verbraucher - rot 0,75 mm² - rot 4 mm² braun 4 mm² braun 4 mm² - versorgen (Caravan) Die Plusleitungen von Batterie II zur EVS müssen so verlegt sein, dass mechanische Beschädigung und Kurzschluss ausgeschlossen sind!

Bild 156 Anschlussplan 1

Bürstner Winner (2006) - Batteriewechsel - 4

text_image 230 V-/50 Hz SI 40 A Eingang 12 V + rot 1,5 mm² braun 4 mm² Batterie 12 V (versorgen) Die Plusleitungen von Batterie II zur EVS müssen so verlegt sein, dass mechanische Beschädigung und Kurzschluss ausgeschlossen sind! 12-V-Ausgänge Hauptschalter Dauer- ausgang Mess- Ltg. B+ Batt. I Eingang Hauptsch. 10 A 15 A 15 A 10 A 2 A + 1 2 3 4 5 6 1 2 3 1 Kühlschrank 15 A 2 Eingang Batt. I 15 A 3 Ausgang Batt. II 15 A 1 2 3 2,5 mm² - Ladeleitung v. Kontakt 10* 0,75 mm² 0,75 mm² Hauptschalter - Minus-Verteilung BUE00200

Bild 157 Anschlussplan 2

15.5 Satellitenanlage

15.5.1 Anlage mit manueller Anten- nenausrichtung

Bürstner Winner (2006) - Anlage mit manueller Anten- nenausrichtung - 1

▲Den Mast vor Fahrtantritt absenken. Unfallgefahr!

Betrieb:

▶TV-Gerät und Receiver einschalten.
▶Am Receiver einen Kanal des gewünschten Satelliten einstellen.

Ausrichten:

▶Am Klemmhalter (Bild 158,4) die Klemm-Mutter (Bild 158,2) mit Kunststoffschlüssel (Bild 158,3) so weit lösen, bis der Mast (Bild 158,1) bewegt werden kann.
▶Vom Landkartenaufkleber (Bild 158,6) den Buchstaben der Zone ablesen, in der sich der Caravan befindet.
▶Mast so weit hochschieben (Bild 158), bis der Mastzeiger (Bild 158,5) auf den entsprechenden Buchstaben zeigt.
Mast langsam drehen (Bild 159), bis das Bild im TV-Gerät erscheint. Dabei darauf achten, dass der Mast beim Drehen nicht nach unten rutscht und der Mastzeiger sich aus dem Buchstabenfeld entfernt.

Mast zur Fahrt absenken:

▶Am Klemmhalter (Bild 158,4) die Klemm-Mutter (Bild 158,2) mit Kunststoffschlüssel (Bild 158,3) lösen.
▶Mast (Bild 158,1) so weit drehen (Bild 159), bis Markierungsaufkleber (Bild 159,1) unten am Rohr sichtbar wird.
▶Mast langsam absenken.
▶Am Klemmhalter die Klemm-Mutter mit Kunststoffschlüssel festziehen.

Bürstner Winner (2006) - Mast zur Fahrt absenken: - 1

▲Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

Bürstner Winner (2006) - Mast zur Fahrt absenken: - 2

text_image 1 2 3 4 5 6 BUE00109

Bild 158 Mast hochschieben

Bürstner Winner (2006) - Mast zur Fahrt absenken: - 3

Bild 159 Mast drehen

15.5.2 Anlage mit automatischer Antennenausrichtung

Bürstner Winner (2006) - Anlage mit automatischer Antennenausrichtung - 1

▲Vor jeder Fahrt prüfen, ob sich die Antenne in Parkposition befindet.

Bürstner Winner (2006) - Anlage mit automatischer Antennenausrichtung - 2

▲Das Fahrzeug muss bei der Satellitensuche ruhig stehen. Nicht im Fahrzeug herumlaufen.

Die Satellitenanlage ist mit einer automatischen Positioniereinheit ausgerüstet. Die automatische Positioniereinheit sorgt für die exakte Ausrichtung der Antenne auf den gewünschten Satelliten.

Die Bedienung erfolgt menügesteuert (TV-Bildschirm) über die Fernbedienung.

▶TV-Gerät einschalten.

Den Receiver am Netzschalter einschalten. Wenn die rote LED leuchtet, ist der Receiver betriebsbereit.
▶Den Receiver mit der Fernbedienung einschalten. Die grüne LED leuchtet.
▶Nach der Initialisierung mit der "Ok"-Taste den Suchmodus starten.
▶ Wenn die Anlage den Satelliten gefunden hat, erscheint automatisch das gewählte TV-Programm.

Bürstner Winner (2006) - Anlage mit automatischer Antennenausrichtung - 3

▲Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

15.6 Gelenkmast für Antenne

Bürstner Winner (2006) - Gelenkmast für Antenne - 1

▲Den Gelenkmast vor Fahrtantritt absenken. Dazu die Antenne am Gelenkmast verankern. Die Antenne darf sich nicht auf dem Dach bewegen. Unfallgefahr!

Der Gelenkmast der Antenne kann stufenlos ausgefahren werden.

Ausrichten:

Kurbel des Gelenkmastes drehen. Dadurch wird die Antenne horizontal und vertikal ausgerichtet.

Bürstner Winner (2006) - Ausrichten: - 1

▲Zusätzlich Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

Bürstner Winner (2006) - Ausrichten: - 2

Bild 160 Gelenkmast für Antenne

15.7 Antennenmast und HD 35

Bürstner Winner (2006) - Antennenmast und HD 35 - 1

▲Den Antennenmast vor Fahrtantritt absenken. Die Antenne darf sich nicht auf dem Dach bewegen. Unfallgefahr!

Der Antennenmast kann stufenlos ausgefahren werden. Gleichzeitig kann die Antenne eingestellt werden.

Ausrichten:

Antennenmast mit Einhandbedienung ausfahren und Antenne einstellen.

Antennenmast zur Fahrt absenken:

▶Automatik-Klemmplatte nach oben drücken.
Kreuzgriffschraube anziehen, um das Ver- drehen der Antenne während der Fahrt zu verhindern.

Bürstner Winner (2006) - Antennenmast zur Fahrt absenken: - 1

▲Zusätzlich Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

Bürstner Winner (2006) - Antennenmast zur Fahrt absenken: - 2

Bild 161 Antennenmast

15.8 Solaranlage

Bürstner Winner (2006) - Solaranlage - 1

▲Die Sonnenkollektoren (Solarmodul) vor mechanischer Beanspruchung schützen.

Bürstner Winner (2006) - Solaranlage - 2

▲Die Solaranlage liefert bei maximaler Sonneneinstrahlung den höchsten Strom.
▲Den Sonnenkollektoren (Solarmodul) freien Zugang zum Sonnenlicht ermöglichen.
▲Unter Bäumen und Brücken ist die Sonneneinstrahlung geringer als im Freien.
▲Abdeckplanen beeinträchtigen die Sonneneinstrahlung.
▲Kollektoroberflächen stets frei von Schmutz halten.

Die Solaranlage dient zur umweltfreundlichen und netzunabhängigen Spannungsversorgung. Sie wandelt Energie aus der Sonneneinstrahlung in elektrische Spannung um. Die Solaranlage liefert Strom, mit dem die Batterie zusätzlich geladen und Verbraucher versorgt werden können.

In den Solar-Laderegler sind ein Überladeschutz sowie ein Tiefentladeschutz integriert. Der Ladestrom wird automatisch reduziert oder die Verbraucher werden abgeschaltet.

Die Betriebsanzeige erfolgt über eine grüne LED. Die Spannungsanzeige erfolgt über eine Mehrfarb-LED, die ihre Farbe von rot bis grün in zehn Farbstufen verändern kann.

grüne LED leuchtet Modul erzeugt Energie
grüne LED blinkt der Regler begrenzt den Ladestrom
Mehrfarb-LED leuchtet grün die Spannung liegt bei 12,8 V
Mehrfarb-LED leuchtet gelb bis rot-gelb die Spannung liegt bei 12,3 V
Mehrfarb-LED leuchtet rot die Spannung liegt bei 11,8 V
Mehrfarb-LED blinkt schnell die Verbraucher werden abgeschaltet
Mehrfarb-LED blinkt langsam die Verbraucher sind abgeschaltet

Bürstner Winner (2006) - Solaranlage - 3

▲Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

15.9 Triomatik-Umschaltanlage

Bürstner Winner (2006) - Triomatik-Umschaltanlage - 1

▲Die Umschaltanlage ist nur für Fahrzeuge zulässig, bei denen die Gasflaschen außen oder in Schränken aufgestellt sind, die dicht gegen den Fahrzeuginnenraum sind und nur von außen zugänglich sind.
▲Umschaltanlage nicht in geschlossenen Räumen verwenden.

Aufbau:

  • Flaschenventil (Bild 162,1) Betriebsflasche
    ●Gasdruckregler (Bild 162,2) Betriebsflasche
    ●Betriebsstandanzeiger (Bild 162,3)
    ●Anlagenregler (Bild 162,4)
    ●Gasdruckregler (Bild 162,5) Reserveflasche
  • Flaschenventil (Bild 162,6) Reserveflasche
    ●Betriebsflasche (Bild 162,8)
    ●Reserveflasche (Bild 162,7)

Die Triomatik-Umschaltanlage schaltet automatisch die Gaszufuhr von der Betriebsflasche (Bild 162,8) auf die Reserveflasche (Bild 162,7) um, wenn die Betriebsflasche leer oder nicht mehr betriebsbereit ist. Dabei kann die Heizung in Betrieb bleiben.

Die Triomatik-Umschaltanlage besteht aus zwei Gasdruckreglern (Bild 162,2 und 5) und einem Anlagenregler (Bild 162,4). Der Gasdruckregler Betriebsflasche (Bild 162,2) ist durch ein grünes Typschild gekennzeichnet, der Gasdruckregler Reserveflasche (Bild 162,5) durch ein rotes Typschild. Mit dem Betriebsstandanzeiger (Bild 162,3) am Anlagenregler kann die Gasanlage auf Dichtheit geprüft werden. Die Gasdruckregler sind mit Kombi-Anschlüssen ausgestattet und erlauben den Anschluss an alle Gasflaschengrößen (3 kg bis 33 kg).

Bürstner Winner (2006) - Aufbau: - 1

text_image 1 2 3 4 5 6 7 8 BUE00115

Bild 162 Triomatik-Umschaltanlage

Betrieb:

▶ Flaschenventil (Bild 162,6) der Reserveflasche (Bild 162,7) öffnen.
▶ Flaschenventil (Bild 162,1) der Betriebsflasche (Bild 162,8) öffnen.

Beide Gasdruckregler sind jetzt entlüftet. Der Anlagenregler (Bild 162,4) versorgt die Verbraucher mit dem entsprechenden Druck, unabhängig davon, ob die Betriebsflasche oder die Reserveflasche Gas liefert. Welche Gasflasche die Versorgung übernommen hat, ist am Betriebsstandanzeiger (Bild 162,3) durch ein grünes oder rotes Feld ersichtlich.

Bürstner Winner (2006) - Betrieb: - 1

▲Bei Betrieb mit nur einer Gasflasche ist der Gasdruckregler Betriebsflasche (Bild 162,2) anzuschließen.

Flaschenwechsel:

Steht der Betriebsstandanzeiger (Bild 162,3) im roten Bereich, ist die Betriebsflasche (Bild 162,8) zu wechseln.

▶ Flaschenventil (Bild 162,1) der Betriebsflasche (Bild 162,8) schließen.
▶Betriebsflasche abschrauben.

Bürstner Winner (2006) - Flaschenwechsel: - 1

▲ Alle Verbraucher können aus der Reserveflasche (Bild 162,7) (rotes Typschild) versorgt und weiter betrieben werden.

▶Volle Gasflasche an den Gasdruckregler Betriebsflasche (Bild 162,2) anschließen.
▶ Flaschenventil (Bild 162,1) der Betriebsflasche öffnen. Die Betriebsflasche liefert automatisch wieder Gas.

Bürstner Winner (2006) - Flaschenwechsel: - 2

▲Gelegentlich die Reserveflasche (Bild 162,7) als Betriebsflasche verwenden, um zu prüfen, ob die Reserveflasche ausreichend gefüllt ist.

Fernanzeige

Mit der Fernanzeige (Bild 163) wird im Fahrzeuginneren signalisiert, welche Gasflasche in Betrieb ist.

Die Umschaltanlage hat zwei Betriebsarten:

●Winterbetrieb "Ein und Heizen"
●Sommerbetrieb "Ein"

Um Störungen der Gasanlage im Winterbetrieb zu verhindern, kann der Gasdruckregler beheizt werden. Dazu kann die Fernanzeige durch einen oder zwei Eis-Ex (Zubehör) ergänzt werden.

Betriebsart mit dem Wippschalter (Bild 163,4) einstellen.

●Winterbetrieb "Ein und Heizen" (Bild 163,1)
●Aus (Bild 163,2)
●Sommerbetrieb "Ein" (Bild 163,3)

Die Kontroll-Leuchten zeigen an, welche der beiden Gasflaschen das Gas liefert:

  • grüne Kontroll-Leuchte: Betriebsflasche (Bild 162,8)
  • rote Kontroll-Leuchte: Reserveflasche (Bild 162,7)

Bürstner Winner (2006) - Fernanzeige - 1

▲Zusätzlich die Bedienungsanleitung des Herstellers beachten.

Bürstner Winner (2006) - Fernanzeige - 2

text_image Truma Triomatic 1 2 3 4 BUED0374

Bild 163 Fernanzeige

15.10 Vorzelt

Das Vorzelt wird am Caravan befestigt. Zuvor müssen die Vorzeltösen am Caravan montiert werden. Die Vorzeltösen sind im Lieferumfang des Vorzeltes enthalten.

Vorzeltösen montieren:

Bürstner Winner (2006) - Vorzeltösen montieren: - 1

▲Bei Vorzelten mit Non-Screw-Böckchen müssen keine Vorzeltösen am Caravan montiert werden. Die Böckchen werden in den Keder (Randverstärkung) eingezogen und mit einem Druckknopf fixiert.

Die Bohrungen (Bild 165,3) für die Vorzeltösen (Bild 164,1) müssen 35 mm (Bild 165,A) unterhalb der Vorzeltleiste (Bild 165,2) angebracht werden. Nur an diesen Positionen haben die Schrauben (Bild 165,4) Halt in den unter dem Dach (Bild 165,1) liegenden Holzleisten (Bild 165,6). Unterhalb der Holzleisten enthalten die Wände eine Styroporfüllung (Bild 165,7).

▶Passenden Bohrer entsprechend der zu verwendenden Schraubengröße benutzen.
▶Vorzeltösen (Bild 165,5) mit Schrauben (Bild 165,4) befestigen.

Bürstner Winner (2006) - Vorzeltösen montieren: - 2

Bild 164 Vorzeltösen am Caravan

Bürstner Winner (2006) - Vorzeltösen montieren: - 3

▲Abhängig von Typ und Größe des Vorzeltes sowie des Caravans kann es notwendig sein, mehr als drei Vorzeltösen anzubringen. Beachten Sie hierzu auch die Angaben des Vorzeltherstellers.

Bürstner Winner (2006) - Vorzeltösen montieren: - 4

text_image 1 2 3 A B 7 6 5 4 BUE00204

Bild 165 Vorzeltösen montieren

Zusatzgestänge montieren:

▶Dachfirststangen (Bild 166,1) mit den gebogenen Haken in die Vorzeltösen (Bild 166,2) einhängen.
▶Zusatzgestänge (Bild 166,3) und Dachfirststangen zusammenmontieren.
Zusatzgestänge gemäß den Vorzeltmaßen mit den Teleskopstangen einstellen.

Vorzelt befestigen:

▶Vorzelt über das komplett montierte Vorzelt-gestänge legen.
▶Vorzelt mit dem einen Ende in die Vorzelt-leiste (Bild 165,2) einführen.
▶Vorzelt in richtige Position bringen.
▶Vorzelt mit Heringen befestigen und mit Leinen spannen.

Bürstner Winner (2006) - Vorzelt befestigen: - 1

▲Beachten Sie auch die Bedienungsanleitung des Vorzeltherstellers.

Bürstner Winner (2006) - Vorzelt befestigen: - 2

text_image 1 2 1 2 1 2 3 3 3 BUE00205

Bild 166 Vorzelt

15.11 Gewichte von Sonderausstattungen

Bürstner Winner (2006) - Gewichte von Sonderausstattungen - 1

▲Vom Hersteller nicht freigegebene Zubehör-, An-, Um- oder Einbauteile können zu Schäden am Fahrzeug und zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit führen. Selbst wenn für diese Teile ein Gutachten eines Sachverständigen, eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Bauartengenehmigung vorliegt, besteht damit keine Sicherheit für die ordnungsgemäße Beschaffenheit des Produkts.
▲Jede Änderung des werkseitigen Zustands des Fahrzeugs kann das Fahrverhalten und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.
▲ Für Schäden, die durch nicht vom Hersteller freigegebene Produkte oder durch nicht zulässige Änderungen verursacht sind, kann keine Haftung übernommen werden.

In der Tabelle sind Gewichtsangaben für Sonderausstattungen des Herstellers aufgelistet. Wenn diese Gegenstände im oder am Caravan mitgeführt werden und nicht zur Standardausrüstung gehören, müssen sie bei der Ermittlung der Zuladung berücksichtigt werden.

Alle Gewichtsangaben sind "circa"-Angaben.

Die technisch zulässige Gesamtmasse beachten.

Artikel Mehrgewicht (kg)
Abwassertank,18 Liter, fest eingebaut 3
Abwassertank, 22 Liter, fahrbar, inkl. Halterung 3
Airmix-Komfort-Paket 2
Ausstellfenster seitlich 1
Diebstahlsicherung für Deichselkopf 1
Elektro-Kit: Batterieladegerät, Batterie 75 Ah, Panel 25
Ersatzrad 185/70 R 13 14
Ersatzrad 195/70 R 14 15
Ersatzrad 195/70 R 15 C 15
Ersatzrad 205/65 R 15 15
Ersatzrad-Halterung unter Fahrgestell 8
Fahrradträger Deichsel für 2 Fahrräder5
Fahrradträger Heck für 2 Fahrräder6
Frischwassertank, 22 Liter, mit Außenklappe, fahrbar3
Frischwassertank, 40 Liter, fest eingebaut2
Gasaußensteckdose1
Gasflasche (11 kg) aus Aluminium5
Gelenkmast2
Gewichtserhöhung (1500 kg)5
Gewichtserhöhung (1600 kg)10
Hebe-Kippdach (HEKI 2) 5
Insektenschutzrollo in der Eingangstür3
Kinderetagenbett 12
Kombi-Rollo für Ausstellfenster anstelle des Zugrollos 1
Safety-Paket: Ersatzrad, Diebstahlsicherung für Deichselkopf, Stabilisator AKS20
Satelliten-Antennen-Komplett-Anlage Maxview Omnisat Click-Clack8
Satelliten-Anlage CAP 200 15
Serviceklappe (Einbau modellabhängig) 1
Stabilformstützen, kompletter Satz 2
Stabilisator AKS, Winterhoff 3
Stautaschen an Etagenbetten 1
Thetford-Frischwasserspültoilette 10
Triomatik-Umschaltanlage, Luxusausführung 3
Truma-Therme-Warmwasserversorgung 2
Truma-Umluftanlage 12
TV-Konsole 3
TV-Konsole 4
Ultraheat, Truma 1
Vorzeltleuchte1
Wandtaschen (2 Stück)1
Zusatzpolster für durchgehenden Bettenbau (Liegewiese)10

16.1 Längenmaßtabelle

TypLandAufbaulänge außenAufbaulänge innenAufbaubreite außenAufbaubreite innenÜberhang hintenÜberhang vorneGesamtlängeFahrgestell-Länge vornStützweiteSpurweiteGesamthöheStützhöheUmlaufmaß
450 TFAlle528048002300218026402850677022354100198025304309490
500 TK Ale 5760 52800 2300218028453125275 2530 4400 1980 2540 4409990

16.2 Stromversorgung

EingangsspannungPrimär230 V AC, 50 bis 60 Hz
Ausgangsspannung Sekundär12 V AC, 200 VA
11 V DC, 25 VA
Isolationsschutzklasse 2
Zulassung CEI 60-742

Kapitelübersicht

In diesem Kapitel finden Sie hilfreiche Tipps für die Reise mit Ihrem Caravan.

Die Tipps betreffen im Einzelnen:

●die Hilfe in europäischen Staaten
- die Verkehrsbestimmungen in europäischen Staaten
•die Gasversorgung in europäischen Staaten
- die Mautbestimmungen in europäischen Staaten
- das sichere Übernachten unterwegs
•das Wintercamping

Am Ende des Kapitels finden Sie eine Checkliste, der Sie die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für die Reise mit Ihrem Caravan entnehmen können.

17.1 Hilfe auf Europas Straßen

Land +Rettung★Polizei1Autoclub-NotrufPannenhilfe
BelgienD Brüssel (02) 7 74 19 11+100★1011TCB Brüssel (02) 2 33 22 11TCB Brüssel 0 70 34 47 77
BulgarienD Sofia (02) 91 83 80+150★1661UAB (02) 9 89 52 42UAB (02) 9 80 33 08
DänemarkD Kopenhagen 35 45 99 00+112gebührenfrei★112gebührenfrei1ADAC Kopenhagen 79 42 42 85Falck 79 42 42 42
Deutschland +112★1101ADAC München (0180) 2 22 22 22ADAC 22 22 22***
EstlandD Tallinn (06) 27 53 00+112★110 /112***1EESTI (+372) 6 96 91 00EESTI (+372) 6 96 91 88/18 88***
FinnlandD Helsinki (09) 45 85 80+112★1121ATCF Helsinki (09) 72 58 44 00Helsinki (09) 77 47 64 00Fr 18 Uhr bis So 22 Uhr: 02 00 80 80
FrankreichD Paris (01) 53 83 45 00+15★171ADAC Lyon (04) 72 17 12 22AIT Assistance 08 00 08 92 22
GriechenlandD Athen (21) 07 28 51 11+166*/151**★1001ADAC Athen (21) 09 60 12 66ELPA 104
GroßbritannienD London (020) 78 24 13 00+999/112***★999/112***1AA (0 87 05) 44 88 66AA (08 00) 0 28 90 18
IrlandD Dublin (01) 2 69 30 11+999/112***★999/112***1AA Dublin (03 53-1) 6 17 99 99AA Dublin 18 00 66 77 88
IslandD Reykjavík(0 03 54) 5 30 11 00+112★1121F.I.B 5 62 99 99F.I.B 5 11 21 12
ItalienD Rom (06) 49 21 31+118★1121ADAC Mailand 02 66 15 91ACI 8 00 11 68 00
Kroatien(D Zagreb (01) 6 15 81 05+94★921ADAC Zagreb (01) 3 44 06 66HAK 987/ 0 19 87***
Lettland(D Riga (07) 82 60 02 22+03/112***★02/112***1LAMB 7 56 62 22LAMB 80 00 00
Litauen(D Vilnius (02) 65 02 72+03/112***★02/112***1LAS (3 70) 52 34 14 51LAS 52 49 74 38
Luxemburg(D Luxemburg 4 53 44 51+112★1131ACL Luxemburg 4 50 04 51ACL 4 50 04 51
Mazedonien(D Skopje (02) 11 05 07+94★921ADAC (0 03 81-11) 42 27 07AMSM (02) 9 87
Niederlande(D Den Haag (0 70) 3 42 06 00+112★1121ADAC (05 92) 39 05 60ANWB 08 00 08 88
Norwegen(D Oslo 23 27 54 00+113★1121NAF Oslo 22 34 14 00NAF 81 00 05 05
Österreich(D Wien (01) 7 11 54+144/112***★1331ADAC Wien (01) 2 51 20 60ÖAMTC 120
Polen(D Warschau (0 22) 6 17 30 11+999★9971ADAC (0 61) 8 31 98 88PZM 96 37
Portugal(D Lissabon (21) 8 81 02 10+112★1121ADAC Barcelona(00 34) 9 35 08 28 08ACP Lissab. (21) 9 42 91 03ACP Porto (22) 8 34 00 01
Rumänien(D Bukarest (01) 2 30 25 80+961★9551ADAC Bukarest (21) 2 23 45 25ACR 92 71
Russland(D Moskau (0 95) 9 37 95 00+03★021Moskau (0 95) 9 21 46 90
Schweden(D Stockholm (08) 6 70 15 00+112★1121M Stockholm (08) 6 90 38 00M 0 20 91 29 12
Schweiz(D Bern (0 31) 3 59 41 11+144★117/112***1TCS (0 22) 4 17 27 27TCS 140/03 50 53 11***
Serbien und Montenegro(D Belgrad (0 11) 3 61 42 55+94★991ADAC (0 11) 42 27 07AMS SCG 9 87/ 01 19 87***
Slowakische Republik(D Bratislava (02) 54 20 44 00+155★1581ADAC Prag (02) 61 10 43 51ASA 1 81 24
Slowenien(D Ljubljana (01) 4 79 03 00+112★1131ADAC Zagreb (0 03 85-1) 3 44 06 50AMZS 19 87
Spanien(D Madrid (91) 5 57 90 00+061★1121ADAC Barcelona (93) 5 08 28 28RACE (91) 5 93 33 33
Tschechische Republik(D Prag 2 57 11 31 11+155★1581ADAC Prag 2 61 10 43 51UAMK CR 12 30
TürkeiD Ankara (03 12) 4 55 51 00+112★155/112***1ADAC Istanbul (02 12) 2 88 71 90ADAC Istanbul (02 12) 2 88 71 90
UkraineD Kiew (0 44) 2 47 68 00+03★02112 UA (3 22) 97 01 12112 UA (3 22) 27 01 12
UngarnD Budapest (0 61) 4 88 35 00+104★1071ADAC Budapest (0 61) 3 45 17 17MAK 188/(06-1) 3 45 17 44***
ZypernD Nikosia 22 45 11 45+199/112***★199/112***1ADAC Athen (00 30) 21 09 60 12 66AA 22 31 31 31

D = deutsche Vertretung, jeweils in der Landeshauptstadt Angaben ohne Gewähr

* = Nummer gilt nur für Großstädte

** = außerhalb größerer Städte

*** = im Mobilfunknetz Stand: 04/2004

17.2 Verkehrsbestimmungen im Ausland

Bürstner Winner (2006) - Verkehrsbestimmungen im Ausland - 1

▲ Der Fahrzeugführer ist verpflichtet, sich vor Antritt der Reise ins Ausland über die Verkehrsbestimmungen der bereisten Länder zu informieren.
▲In Italien und Spanien müssen Warnwesten getragen werden, wenn außerorts bei Pannen oder Unfällen das Fahrzeug verlassen wird.

17.2.1 Geschwindigkeitsbeschränkungen

Bürstner Winner (2006) - Geschwindigkeitsbeschränkungen - 1

▲Im Ausland die unterschiedlichen Geschwindigkeitsbeschränkungen beachten.
▲Die Caravans sind vom Hersteller für eine technisch zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt. Nie schneller fahren.

Zur Information die Geschwindigkeitsbeschränkungen der meistbesuchten Staaten:

Stand 04/2004

Land Innerorts Landstraße Autobahn
Belgien 50 90/1201 120^10
Bulgarien 50 90 120
Dänemark 50 70 80
Deutschland 50 8080/1009/12
Estland 50 70 90
Finnland50 80 80
Frankreich50 90^2/110^1/3 130^8/10
Griechenland50 80 80
Großbritannien48 80/96^1 96^9
Irland48 80 80
Island50 80
Italien50 70 80
BR Jugoslawien60 80 80
Kroatien50 80 80
Lettland50 80 80
Litauen50 7011010
Luxemburg50 75 90
EJR Mazedonien50/6080 80
Niederlande50 80 80
Norwegen 50604/80 60^4/80
Österreich50 100^5 100^5
Polen60 80 80
Portugal50 70/80^11 100
Rumänien 50 90 100
Russland50 9013 90^13
LandInnerortsLandstraßeAutobahn
Schweden 50 806 80^6
Schweiz 50 80 8010
Slowakische Republik60 80 80
Slowenien 50 80 80
Spanien 50 70/80180
Tschechische Republik50 80 80
Türkei 50 70 80
Ukraine 50 9013 90^13
Ungarn50 70 80
Zypern50 80100

1 auf Schnellstraßen, auf Straßen mit mehr als einer Fahrspur in jeder Richtung Angaben ohne Gewähr und auf autobahnähnlichen Straßen
2 bei Nässe 80 km/h
3 bei Nässe 100 km/h
4 ungebremste Anhänger mit aktueller Gesamtmasse von mehr als 300 kg
5 Mit Anhänger über 750 kg (zul. Gesamtmasse max. 3,5 t) auf Landstraßen 80 km/h, auf Autobahnen 100 km/h. Für Gespanne über 3,5 t zul. Gesamtmasse gilt außerorts 60 km/h, auf Autobahnen 70 km/h.
6 Mit ungebremstem Anhänger, wenn die zulässige Gesamtmasse des Anhängers doppelt so groß ist wie das Leergewicht des Zugfahrzeugs: 40 km/h.
7 80 km/h für Anhänger bis 1000 kg zul. Gesamtmasse
8 bei Nässe 110 km/h
9 Gespanne dürfen auf dreispurigen Autobahnen nicht ganz links (in GB rechts) fahren.
10 Bei Unfällen mit Geschwindigkeiten höher als 100 km/h muss mit Einschränkungen bei der Versicherungsleistung gerechnet werden, da Wohnanhänger bauartbedingt nur bis 100 km/h zugelassen sind.
11 entsprechend der Beschilderung
12 Nur mit Genehmigung der Straßenverkehrsbehörde für das jeweilige Gespann. Bestätigung des TÜV/DEKRA und auch die amtliche Bescheinigung der Straßenverkehrsbehörde müssen immer mitgeführt werden.
13 Wer seinen Führerschein weniger als zwei Jahre besitzt, darf max. 70 km/h fahren.
Quelle: ADAC

17.2.2 Fahren mit Abblendlicht in europäischen Staaten

Zur Information die europäischen Staaten, in denen auch am Tag mit Abblendlicht gefahren werden muss.

Land Bedingungen
Dänemark ganzjährig; auf allen Straßen
Estland ganzjährig; auf allen Straßen
Finnland ganzjährig; auf allen Straßen
Island ganzjährig; auf allen Straßen
Italien ganzjährig; nur außerhalb von Ortschaften
Lettland ganzjährig; auf allen Straßen
Litauen vom 1. November bis 1. März; auf allen Straßen
Norwegen ganzjährig; auf allen Straßen
Polen vom 1. Oktober bis 1. März; auf allen Straßen
Schweden ganzjährig; auf allen Straßen
Schweiz ganzjährig; auf allen Straßen
Slowenien ganzjährig; auf allen Straßen
Tschechienvom 27. Oktober bis zum letzten Sonntag im März; auf allen Straßen
Ungarnganzjährig; nur außerhalb von Ortschaften

Angaben ohne Gewähr

17.2.3 Übernachten im Caravan abseits von Campingplätzen

LandÜbernachten auf Straßen und PlätzenÜbernachten auf privatem GeländeAnmerkungen
janeinjanein
BelgienXXan Autobahnraststätten max. 24 Stunden erlaubt
BulgarienXX
Dänemark XX
DeutschlandXXDas einmalige Übernachten zum Wiederherstellen der Fahrtüchtigkeit ist gestattet. Regionale und örtliche Einschränkungen sind möglich.
FinnlandXX
FrankreichXXErlaubnis der örtlichen Behörden oder des Besitzers des Grundstückes notwendig
GriechenlandXXeinmaliges Übernachten auf gekennzeichneten Flächen an der Nationalstraße Patras-Athen-Thessaloniki erlaubt
Land Übernachten auf Straßen und Plätzen ja nein ja neinÜbernachten auf privatem GeländeAnmerkungen
GroßbritannienXX
Irland XX
Italien XX Örtliche Einschränkungen beachten. Stehen und Übernachten auf freiem Gelände untersagt.
Kroatien XX Zur Übernachtung auf privatem Gelände ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden notwendig.
Luxemburg XX
Niederlande XX
Norwegen XX Offizielles Verbot an Rastplätzen und kultivierten Flächen. Verbot, Feldwege zu befahren.
Österreich XX Einmaliges Übernachten zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit erlaubt, aber nicht in Landschaftsschutzgebieten. Regionale und örtliche Einschränkungen beachten.
Polen XX
Portugal XXÜbernachten an Autobahnraststätten toleriert
RumänienXX
RusslandXX
SchwedenXXNicht auf landwirtschaftlichen Nutzflächen und in der Nähe von Häusern. Befahren von freiem Gelände untersagt.
SchweizXX Eine Übernachtung wird an Autobahnraststätten sowie in einigen Kantonen toleriert.
Slowakische RepublikXX
SlowenienXX
SpanienXXZum Teil bestehen regionale Verbote, vor allem an Stränden
TürkeiXX
UkraineXX
UngarnXX Übernachtung auf privatem Gelände nur mit polizeilicher Anmeldung erlaubt

Angaben ohne Gewähr

17.3 Gasversorgung in europäischen Staaten

Allgemeine Tipps:

  • Nur mit voll gefüllten Gasflaschen in Urlaub fahren.
  • Maximal mögliche Kapazität an Gasflaschen ausnutzen.
  • Adaptersets (erhältlich im Campinghandel) zum Befüllen deutscher Gasflaschen im Ausland sowie zum Anschluss deutscher Gasregler an ausländischen Gasflaschen mitnehmen.
  • In der kalten Jahreszeit auf Füllung mit Propangasanteil achten (Butan vergast nicht mehr unter 0 °C).
  • Blaue Flaschen der Firma Campingaz verwenden (werden weltweit vertrieben). Die Gasflaschen nur mit Sicherheitsventil verwenden.
  • Eine so genannte Selbsttankflasche kaufen. Diese 11-kg-Flasche kann dann wie ein fest eingebauter Gastank an jeder Autogastankstelle (Verzeichnis beim ADAC) wieder gefüllt werden. Alle 10 Jahre ist eine TÜV-Prüfung fällig.
  • Wenn Fremdflaschen im Ausland benutzt werden, den Gaskasten prüfen, ob die Gasflaschen hineinpassen. Ausländische Gasflaschen weisen nicht immer die gleiche Größe auf wie die deutschen Eurogasflaschen.

Zur Information die Gasversorgung in den meistbesuchten europäischen Staaten:

Stand 05/01

Land Gasversorgung Anbieter Info-Telefon
Belgien identische Gasflaschen Belgian Shell, BrüsselPrimagaz, TessenderloGasbottling, Gent
Dänemark deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werdenBP-Gas bietet deutscheGasflaschen an0045/89 48 77 00
Finnland Gasflaschen mit Epsilon-Markierungwerden befülltInnogasEssoSköldvik-PorvooVusikaupunki
Frankreich ausländische Gasflaschen können nichtbefüllt oder getauscht werden
Großbritannienfranzösische Gasflaschen können mitHilfe des Euro-Anschluss-Sets verwendet werden
deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werden
Anschlussgewinde britischer Gasflaschen variieren je nach Anbieter
Italien Anschlussgewinde italienischer Gasflaschen variieren je nach Anbieter
Kroatien Gasflaschen, deren Prüfung nicht älterals 5 Jahre ist, werden in INA-Niederlassungen befülltINA
LandGasversorgungAnbieterInfo-Telefon
Niederlande identische Gasflaschen
Gasflaschen tauschen und befüllen möglich
Norwegen deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werdenÜbersicht von Anbietern bei: AGA AS, Fax: 0047/22 02 78 05 Statoil, Fax: 0047/22 96 22 10
Adapterkauf für norwegische Gasflaschen bei AGA AS
Pfandflaschen erhältlich
Österreich identische Gasflaschen
Gasflaschen tauschen und befüllen möglich
Polen deutsche Gasflaschen können befüllt werden
Portugal Pfandflaschen erhältlich BP, Shell, Repsol,Petrogal, Esso
Schweden Befüllen mit Adapter möglich AGA Gas AB, Air Liquid
Schweiz Mieten einer schweizerischen Gasflasche mit Druckregler möglichShell Gas, Switzerland 0041/3 27 58 75 55
Slowenien deutsche Gasflaschen können befüllt werdenPlinarna, Ljubljana Plinarna, Maribor
Spanien deutsche Gasflaschen können nicht befüllt werdenRepsol 0034/9 01 10 01 00
Mieten und Befüllen spanischer Gasflaschen möglich, wenn Gasanschluss angepasst wurde
Tschechische Republikdeutsche Gasflaschen können wieder befüllt werdenAgip, Bohemia Gas, BP, Kralnpol, Primaplyn, Flaga-Plyn
Ungarn deutsche Gasflaschen können wieder befüllt werdenPrimagaz, Totalgaz, Shellgas, Mol

Angaben ohne Gewähr

17.4 Mautbestimmungen in europäischen Staaten

In vielen europäischen Staaten herrscht mittlerweile eine Mautpflicht. Die Bestimmungen für die Maut und die Art der Erhebung sind sehr unterschiedlich. Doch Unwissenheit schützt nicht vor Strafe, und die Strafen können recht hoch ausfallen.

Wie bei den Verkehrsbestimmungen ist der Fahrzeugführer verpflichtet, sich vor Antritt der Reise über die Modalitäten der Maut zu informieren.

Informationen sind bei allen Automobilclubs oder im Internet zu erhalten.

17.5 Tipps zum sicheren Übernachten unterwegs

Umsichtiges Verhalten ist die beste Schutzmaßnahme für eine sichere Nacht im Caravan.

Das Diebstahlrisiko wird auf ein Minimum reduziert, wenn folgende Grundregeln beachtet werden:

  • Alle Fenster, Türen und Dachlüfter schließen und verriegeln.
  • Während der Hochsaison nicht auf Autobahnraststätten und Autobahnparkplätzen übernachten, die an typischen Ferienrouten liegen.
  • Mehrere Caravans auf einem Platz bringen nicht unbedingt mehr Schutz vor Diebstahl. Das eigene Gefühl über den Standplatz entscheiden lassen.
  • Auch für nur eine Übernachtung einen Campingplatz anfahren.
  • Beim freien Stehen nach Möglichkeit trockene Zweige um den Caravan verteilen.
  • Nur Wertsachen mitführen, die unterwegs unbedingt benötigt werden. Wertsachen nach Möglichkeit in einem kleinen Tresor verstauen und nicht in unmittelbarer Nähe von Fenstern oder Türen ablegen.
  • Den Caravan grundsätzlich abschließen.

17.6 Tipps für Wintercamper

Die folgenden Tipps helfen, das Wintercamping zu einer angenehmen Erinnerung werden zu lassen.

  • Stellplatz rechtzeitig reservieren. Gute Wintercampingplätze sind oft schon früh ausgebucht.
    ●Nicht ohne Winterbereifung starten.
  • Stellplatz mit Bedacht wählen. Den Untergrund beachten. Schnee und Eis können eventuell auftauen.
  • Unter das Deichselstützrad und die Kurbelstützen ausreichend große Bretter legen, damit das Deichselstützrad und die Kurbelstützen bei Tauwetter nicht einsinken.
  • Wenn der Caravan aufgestellt ist, Feststellbremse lösen, um ein Festfrieren zu verhindern.
  • Hebel der Feststellbremse und Auflaufeinrichtung durch Abdeckungen vor Vereisung schützen.
  • Deckel des Gaskastens mit einer Schutzplane vor dem Einfrieren schützen.

- Abwasser nicht in den Tank, sondern in einen Eimer ablaufen lassen.

- Schneewälle dürfen nie eingebaute Zwangslüftungen abdecken.

- Die eingebauten Zwangslüftungen schnee- und eisfrei halten.

- Auf gute Luftzirkulation achten. Eine gute Luftzirkulation vermeidet Feuchtigkeit, und der Wohnraum lässt sich leichter heizen.

●Gasanlage nur mit Propangas betreiben.

- Die Hinweise aus dem Abschnitt "Gasversorgung in europäischen Staaten" beachten.

- Für die Gasanlage ein Zweiflaschensystem mit Umschaltautomatik verwenden, damit der Vorrat nicht während der Nacht zu Ende geht.

- Den Raum hinter der Heizung nicht als Stauraum nutzen.

- Im Fahrzeuginneren nie Katalytöfen und Infrarot-Gasstrahler betreiben, da sie dem Innenraum Sauerstoff zur Verbrennung entziehen.

  • 230-V-Versorgungsleitung so verlegen, dass die Leitung nicht festfrieren oder beschädigt werden kann (z. B. beim Schneeräumen).
    ●Wintervorzelt benutzen.
  • Wenn es kräftig schneit, das Dach des Caravans regelmäßig von Schnee befreien. Wenige Zentimeter Pulverschnee dienen der Isolierung, aber nasser Schnee wird schnell zu einer tonnenschweren Last.
  • Vor der Rückreise das Dach komplett vom Schnee räumen, um nachfolgende Fahrzeuge nicht durch eine "Schneefahne" zu behindern.

17.7 Reisechecklisten

Die folgenden Checklisten helfen, dass wichtige Dinge nicht zu Hause vergessen werden, auch wenn nicht alles benötigt wird, was in diesen Checklisten steht.

Küchenbereich

√Gegenstand
Aufwischtuch
Becher
Bratenwender
Dosenöffner
Eierbecher
Eiswürfelschale
Feuerzeug
Flaschenöffner
Frischhalteboxen
Frühstücksteller
Gabeln
√Gegenstand
Geschirrspülmittel
Geschirrtücher
Grillbesteck
Kaffeekanne
Korkenzieher
Küchenpapier
Löffel
Messer
Müllbeutel
Pfannen
Rührlöffel
√Gegenstand
Salatbesteck
Schneidebrett
Schüsseln
Spülbürste
Spültücher
Streichhölzer
Tassen
Teller
Thermoskanne
Töpfe
Trinkgläser

Bad/Sanitär

√Gegenstand
HandtücherSanitärmittel
√Gegenstand
Toilettenbürste
Toilettenpapier
√Gegenstand
Zahnputzbecher

Wohnbereich

√Gegenstand
Abfalleimer
Adressenliste
Anmeldebestätigung(en)
Autoatlas
Badetücher
Badeschuhe
Batterien
Bett-Tücher
Bettwäsche
Beutel für Schmutzwäsche
Bücher
Camping-Führer
Ersatzglühlampen
Fahrzeugpapiere
Feldflasche
Fernglas
Feuerlöscher
√Gegenstand
Führerschein
Gasflasche
Grüne Versicherungskarte
Insektenlampe
Insektenschutzmittel
Kartenspiel
Kehrbesen
Kerzen
Kehrschaufel
Kleiderbügel
Kleiderbürste
Kopfkissen
Kreditkarte
Landkarte
Medikamente
Musikkassetten
Nackenkissen
Nähzeug
√Gegenstand
Personalausweis
Radio
Regenbekleidung
Reiseapotheke
Reiseführer/Stell-platzatlanten
Reisepass
Rucksack
Schlafsäcke
Schreibutensilien
Schuhe
Schuhputzmittel
Staubsauger
Taschenlampe
Taschenmesser
Tischdecke
Visum
Wäscheklammern
Wäscheleine

Fahrzeug/Werkzeug

√Gegenstand
AbwasserkanisterAdaptersteckdoseCEE-AdapterDrahtErsatzradErsatzlampenErsatzsicherungenErsatzwasserpumpeHammerGabelschlüsselGasfülladapterGasschlauch
√Gegenstand
Gewebeband
Gießkanne für Frischwasser
Kabeltrommel
Keilriemen
Klebstoff
Kombizange
Kompressor
Lüsterklemmen
Ösen
Schlauchadapter
Schlauchschellen
√Gegenstand
Schneeketten (Winter)
Schraubendreher
Stromprüfer
Trittstufe
Verbandskasten
Wagenheber
Warndreieck
Warntafel
Warnweste
Warnblinkleuchte

Außenbereich

√Gegenstand
AbspannleineBlasebalgCampingstühle
√Gegenstand
CampingtischGepäckspinnenHeringe/Spannbänder
√Gegenstand
SchlossSchnur

18.1 Inspektionsplan

Pos.Bauteil Tätigkeit Intervall
1Deichselstützrad schmieren, Felge auf Beschädigung prüfen, Reifen-Sichtkontrolle, Gewindespindel und Kurbel prüfenjährlich
2Kurbelstützen schmieren jährlich
3Gelenke, Scharniere und Hebel am Fahrwerkschmieren jährlich
4Unterboden Sichtkontrolle, ggf. Unterbo-denschutz ausbessernjährlich
5Fahrgestell schmieren jährlich
6Radbefestigung Radmuttern anziehen, Radlager prüfenjährlich
7Reifen und FelgenLuftdruckkontrolle (siehe Abschnitt 13.5). Sichtkontrolle auf Beschädigung, Profiltie-fe mindestens 2 mmjährlich
8Bremsen prüfen, ggf. nachstellen jährlich
9Beleuchtung außenFunktionskontrollejährlich
10Kühlschrank, Heizung, Küchenzeile, Verschlüsse von Stauklappen, Wasseranlage, Elektrik innenFunktionskontrollejährlich
11Polster, Gardinen, RollosSichtkontrollejährlich
12Fenster, Dachhauben, Dachlüfter Funktionskontrolle, Dichtheits-prüfungjährlich
13Dichtungsleisten, -kanten, -gummiauf Beschädigung prüfenjährlich
14BremsbelägeBelagstärke min. 4 mmalle 2 Jahre
15BremstrommelnSichtkontrolle ob riefen- und rostfrei; Federspannung prü-fenalle 2 Jahre
16AchslagerSpiel kontrollierenalle 2 Jahre
17Kronmutter am RadSitz- und Blindsicherung kon-trollierenalle 2 Jahre
18AuflaufbremseFunktionskontrollealle 2 Jahre
19BremsseilzügeSichtkontrollealle 2 Jahre
20Fahrgestellunterbau Schrauben auf festen Sitz prü-fenalle 2 Jahre
21Gasanlageoffizielle Gasprüfungalle 2 Jahre
Übergabe ____ Pos. 1-13
Stempel des Händlers
DatumUnterschrift
1. Jahr ____ Pos. 1-13
Stempel des Händlers
DatumUnterschrift
2. JahrPos. 1-21
Stempel des Händlers
DatumUnterschrift
3. JahrPos. 1-13
Stempel des Händlers
DatumUnterschrift
4. JahrPos. 1-21
Stempel des Händlers
DatumUnterschrift
5. JahrPos. 1-13
Stempel des Händlers
DatumUnterschrift
6. JahrPos. 1-21
Stempel des Händlers
DatumUnterschrift
7. JahrPos. 1-13
Stempel des Händlers
DatumUnterschrift
8. JahrPos. 1-21
Stempel des Händlers
DatumUnterschrift

19.1 Stichwortverzeichnis

12-V-Bordnetz 73

12-V-Hauptschalter ..... 152

12-V-Sicherungen 77

für Thetford-Kassette....77

230-V-Anschluss 75, 76

Störungssuche. 142

Versorgungsleitung 76

230-V-Bordnetz 75

230-V-Sicherung 78

230-V-Sicherungskasten 78

230-V-Versorgung

siehe 230-V-Anschluss ..... 75

A

Abblendlicht, fahren mit. 174

Abkuppeln 24

Abmessungen

siehe Längenmaßtabelle ..... 167

Abreißsicherung

siehe Seil der Abreißbremse ..... 20

Abwassertank

fahrbar 37,103

Füllstand, anzeigen 152

integriert....103

reinigen 119

Achslast. 29

Airmix. 150

Allgemeine Hinweise 10

Amtliche Prüfungen 126

Anbauteile

siehe Sonderausstattungen. 14

Anhängelast. 24, 29

Anhängerbetrieb, Sicherheitshinweise .... 16

Anhängerkupplung

AKS 1300 23

EM 150 R. 21

WS 3000 D 22

Anhängerkupplung

siehe auch Sicherheitskupplung ..... 21

Ankuppeln 20

Anschluss an Zugfahrzeug,

Anschluss-Schema 78

Anschlussleitung

siehe Versorgungsleitung ..... 76

Anschluss-Schema, dreizehnpoliger

Stecker 79

Antennenmast

absenken. 158

ausrichten 158

Anziehdrehmoment, Räder ..... 137

Auflaufbremse 20

Außenanschluss

siehe 230-V-Anschluss .... 36

Außenklappen 43

Klappenschloss 43

Außenspiegel 15,30

Äußere Pflege 117

Ausstellfenster mit Automatik-Ausstellern

Dauerbelüftung 54

öffnen 53

schließen 53

Ausstellfenster mit Dreh-Ausstellern

Dauerbelüftung 52

öffnen 52

schließen 52

Autark-Paket 150

B

Batteriewechsel 153

Beladung 28

Fahrradträger 30

Beladung

siehe auch Zuladung. 28

Beleuchtung

Leuchten, reinigen. 119

Störungssuche 142

Betriebsarten

Kühlschrank. 91, 92

Umschaltautomatik, Gasanlage. . . . . . 162

Betten

siehe auch Etagenbett, festes Bett

und Schrank-Klappbett 61

Bezeichnungen am Reifen 135

Birne 127

Birne

siehe Glühlampen, wechseln ..... 127

Brandgefahren, vermeiden 13

Brandschutz 13

Bremsen 33

prüfen 33,141

Wartung. 127

Butangas 16, 69

C

Campinggasflaschen, verwenden ..... 17, 71

Caravan

lüften 51

waschen 118

Caravanbetrieb 33

Checkliste

für die Reise 179

zu einer Still-Legung über Winter . . . . 122

zu einer vorübergehenden

Still-Legung 121

zur Inbetriebnahme nach

Still-Legung 123

D

Dachhaube 56

Dachhaube

siehe auch Kipp-Dachhaube und

Hebe-Kippdach 56

Deckenfluter 127

Dreizehnpoliger Stecker,

Anschluss-Schema 79

E

Einbaugeräte....83

Anleitungen 14

Garantiekarten....3

Eingangstür 39

Elektrische Anlage....73

230-V-Anschluss 142

Begriffserklärungen 73

Beleuchtung....142

Sicherheitshinweise....18

Störungssuche. 142

Elektro-Kit 150

Elektro-Zusatzheizung (Ultraheat)

ausschalten 149

einschalten 149

Entsorgung

Abwasser....11

Fäkalien. 11

Hausmüll 11

Ersatzrad. 138

Ersatzrad-Halterung 138

Ersatzteile 130

Etagenbett....61

F

Fahrgestell-Nr. 131

Fahrradträger 147

am Bug 148

an Heckwand....148

Beladung 30

Fahrräder, aufladen. 148

Fahrt mit beladenem Fahrradträger. . . . 30

Fahrwerk, Störungssuche ..... 141

Fehlerstrom-Schutzschalter 75

Fenster

Verdunklungsrollo ..... 55

Fensterscheiben, reinigen. 118

Fenster

siehe auch Schiebefenster und

Ausstellfenster....51

Fernsehgerät. 31

positionieren 46, 47

verstauen. 46, 47

Fernsehkonsole mit Gelenkarm ..... 47

Fernsehschrank

siehe TV-Schrank 46, 47

Festes Bett

öffnen 61

schließen 61

Feststellbremse

anziehen 35

lösen 35

Feuer

Bekämpfung 13

Verhalten bei 14

Frischwasser 18

Frischwasseranlage

befüllen 101

entleeren 102

Frischwassertank 98

Füllstand, ablesen ..... 152

Füllstand, anzeigen 152

reinigen 119

Frischwassertank 16 l

entleeren 98

füllen 98

Wasser, entnehmen 98

Frischwassertank 22 l

entleeren 99

füllen 99

Wasser, entnehmen 99

Frischwassertank 40 l

entleeren 100

füllen 100

Wasser, entnehmen 100

Frischwassertank

siehe auch Frischwasseranlage ..... 98

Frostgefahr 18

G

Garantiekarten. 3

Gardinen, reinigen. 119

Gasabsperrventile 72

Symbole 72,83

Gasanlage. 69

allgemeine Hinweise ..... 16

Defekt 16, 69

Sicherheitshinweise.... 16, 69

Störungssuche 143

Umschaltautomatik 160

Gasdruckregler, Verschraubungen ..... 71

Gasflaschen

Sicherheitshinweise....17, 71

wechseln 72

Gasgeruch....143

Gaskasten 17,70

Gaskocher

ausschalten 89

einschalten 89

reinigen 119

Gas-Prüfbescheinigung. 126

Gasprüfplakette 126

Gasschlauch, prüfen ..... 17, 70

Gasversorgung in europäischen

Staaten 176

Gelenkmast, ausrichten. 157

Geschwindigkeitsbeschränkungen ..... 172

Glühlampen, wechseln

Deckenfluter 127

Halogenspot 128, 129

Innenbeleuchtung 127

Grundausstattung 25

H

Halogenleuchte 128

Halogenspot 129

Handbremse

siehe Feststellbremse .... 35

Handkurbel 36

Hängetisch, Umbau zum Bettunterbau . . . . 60

Hebe-Kippdach

Lüftungsstellung 58, 59

öffnen. 58

schließen....58

Verdunklungsrollo 59

Heizung

Luftaustrittdüsen, einstellen. . . . . . . . . 84

Wärmetauscher, wechseln ..... 83

Warmluftverteilung. 84

Heizung

siehe auch Warmluft-Heizung und

Warmwasser-Heizung 84

Herd

siehe Gaskocher 88

Hilfe auf Europas Straßen 169

Hinweisaufkleber 131

Höchstgeschwindigkeit, technisch

zulässige 33

Hoher Gasverbrauch 143

Hubtisch, Umbau zum Bettunterbau ..... 60

|

Inbetriebnahme

nach Still-Legung über Winter ..... 123

nach vorübergehender

Still-Legung 123

Innenbeleuchtung

Glühlampen, wechseln ..... 127

Störungssuche 142

Innere Pflege. 119

Insektenschutzrollo, Eingangstür

öffnen 42

schließen 42

Insektenschutzrollo, Fenster

öffnen 55

schließen 55

Insektenschutzrollo, reinigen. . . . . . . . . . 119

Inspektionen 125

Inspektionsplan 181

K

Kapazität 73

Kein Gas 143

Kipp-Dachhaube

ausstellen 57

Verdunklungsrollo 57

Klappenschloss

öffnen 43, 44, 45

schließen. 43, 44, 45

Kochstelle 88, 143

Kondenswasser

an der Acrylglas-Doppelscheibe ..... 51

an der Boden-Fahrwerk-

Verschraubung 51

Kontrollen

siehe Checkliste 121

Kontroll-Leuchte 12-V-Versorgung ..... 152

Kühlschrank. 36, 90

12-V-Betrieb, ein-/ausschalten .... 92, 93

230-V-Betrieb, ein-/ausschalten . . . 92, 93

Betriebsarten 91, 92

elektrischer Betrieb 92

Gasbetrieb....91

Gasbetrieb, ausschalten ..... 91, 93

Gasbetrieb, einschalten. 91, 93

Lüftungsgitter, abnehmen ..... 90

Störungssuche 144

Türverriegelung 94

Volumen 91, 92

Kühlschranktür-Verriegelung in Lüftungsstellung arretieren ..... 94, 95
öffnen. 94, 95
schließen....94, 95
Kunststoffteile im Toiletten- und
Wohnbereich, reinigen 119
Kurbelstützen 36

L

Längenmaßtabelle. 167

Längssitzgruppe, Umbau Schlafen ..... 64

Leckwasser im Fahrzeug ..... 145

Leitungsschutzschalter 78

Leuchten, reinigen.... 119

Lichtschalter Eingangsbereich 48

Toilettenraum. 49

Wohnraum. 50

Liegewiese 67

Luftaustrittdüsen, einstellen. 84

Lüften Caravan....51

Toilettenraum....104

M

Masse im fahrbereiten Zustand. 25

Mautbestimmungen in europäischen

Staaten 178

Mindeststützlast. 24

Mittelsitzgruppe, Umbau Schlafen. . . . . . . 64

Möbelflächen, reinigen 119

Möbelklappen....45 Störungssuche....145

Möbelklappen mit Druckknopf öffnen. 45

schließen 45

Möbelklappen mit Griff öffnen. 46

schließen 46

N

Netzgerät. 74

Einbauort 75

Sicherungen 77

P

Personen im Caravan 33

Persönliche Ausrüstung 27

Pflege 117

Abwassertank 119

äußere Pflege ..... 117

bei Still-Legung über Winter ..... 122

bei vorübergehender Still-Legung .... 121

Fensterscheiben 118

Frischwassertank 119

Gardinen 119

Gaskocher 119

Hochdruckreiniger, waschen mit ..... 117

im Winter 120

innere Pflege 119

Kunststoffteile innen 119

Leuchten 119

Möbelflächen 119

Polsterstoffe 119

PVC-Bodenbelag. 119

Spülbecken 119

Stores 119

Teppichboden 119

Unterboden 118

Verdunklungsrollo 119

waschen 118

Polsterstoffe, reinigen 119

Propangas. 16, 69

Prüfungen, amtliche 126

PVC-Bodenbelag, reinigen ..... 119

R

Räder....133

Radwechsel....136

Anziehdrehmoment 137

Rasteraussteller 53

Reifen 133

allgemeine Hinweise ..... 133

Kennzeichnung 135

Reifendruck 138

Reifendrucktabelle....139

Reifenwahl....134

Umgang mit. 135

Verschleiß 133

Reifenwechsel siehe Radwechsel .... 136

Reinigen siehe Pflege.... 117

Reisechecklisten 179

Reserverad siehe Ersatzrad .... 138

Rollo siehe Verdunklungsrollo und Insektenschutzrollo .... 55

Rückwärtsfahrt 34

Rundsitzgruppe, Umbau Schlafen. . . . . 65, 66

s

Sanitäre Einrichtung 97

Satellitenanlage....156

mit automatischer

Antennenausrichtung. 157

mit manueller

Antennenausrichtung. 156

Schiebefenster

öffnen. 54

schließen 54

Schloss

Außenklappe 43, 44

Möbelklappe 45

Schlüssel 19

Schrank-Klappbett

aufklappen. 62

zusammenklappen 63

Schwitzwasser

siehe Kondenswasser 51

Seil der Abreißbremse. 20

Sicherheitshinweise....13

Anhängerbetrieb 16

Brandschutz. 13

elektrische Anlage 18

Gasanlage 16, 69

Kochstelle 88

Radwechsel 136

Verkehrssicherheit. 15

Wasseranlage 18

Sicherheit

siehe Sicherheitshinweise ..... 13

Sicherheitskupplung

AKS 1300, ankuppeln ..... 23

AKS 1300, Wartung....126

WS 3000 D 22

Sicherheitskupplung

siehe auch Anhängerkupplung ..... 126

Sicherungen am Netzgerät 77

Sicherungen

siehe 12-V-Sicherungen und

230-V-Sicherung 77

Sicherungsknopf, Ausstellfenster ..... 53

Sitzgruppen, Umbau Schlafen. 64

Solaranlage 159

Solar-Laderegler 159

Sonderausstattungen 147

Beschreibung....9

Gewichte 165

Kennzeichnung 9

Sicherheitshinweise....14

Spülbecken, reinigen. 119

Stabilisierungshebel 20

Stecker Jaeger 78

Stecker Multikon 78

Still-Legung

über Winter 122

vorübergehende 121

Stores, reinigen 119

Störungen 141

Störungssuche

230-V-Anschluss 142

Aufbau 145

Beleuchtung 142

Bremsanlage 141

elektrische Anlage 142

Fahrwerk 141

Gasanlage 143

Kühlschrank. 144

Truma Therme. 144

Wasserversorgung 145

Stromlaufplan

außen 81

innen 80

Stromversorgung. 167

Stützen

siehe Kurbelstützen. 36

Stützlast. 24, 29

Symbole

für Hinweise. 9

Gasabsperrventile 72, 83

T

Technisch zulässige Gesamtmasse ..... 25

Technisch zulässige

Höchstgeschwindigkeit 33

Technische Daten 167

Abmessungen 167

Stromversorgung. 167

Teppichboden, reinigen. 119

Thetford-Kassette 105

entleeren 109, 114

entnehmen 105, 110

Haltebügel 105

Halteklammer 110

Thetford-Toilette 104

benutzen 107, 112

entleeren 109, 114

Frischwassertank, entleeren ..... 115

mit fester Bank 110

mit Frischwassertank. 110

schwenkbar 105

Sicherung 77

vorbereiten 105, 110

Tische

siehe auch Hängetisch und Hubtisch ..... 60

Toilettenraum 104

Lichtschalter 49

lüften 104

Toilette

siehe Thetford-Toilette 104

Traglasten 25

Triomatik-Umschaltanlage. 160

Truma Therme....86

elektrischer Betrieb 87

entleeren 87

Frischwasser, einfüllen 87

Störungssuche. 144

Türen

Eingangstür 39

Störungssuche....145

Wartungsarbeiten 125

Türschloss....40

TV-Schrank 46, 47

Typschild 131

U

Übernachten

abseits von Campingplätzen ..... 174

unterwegs 178

Umbau Schlafen

Kinderzimmer 67

Längssitzgruppe 64

Mittelsitzgruppe 64

Rundsitzgruppe 65, 66

Umgang mit Reifen 135

Umluftgebläse 85

Umwelthinweise 11

Unterboden, pflegen ..... 118

Unterlegkeile 36

V

Verdunklungsrollo, Fenster

öffnen. 55

schließen 55

Verdunklungsrollo, Hebe-Kippdach

öffnen. 59

schließen 59

Verdunklungsrollo, Kipp-Dachhaube

öffnen. 57

schließen 57

Verdunklungsrollo, reinigen. 119

Verkehrsbestimmungen im Ausland ..... 172

Verkehrssicherheit. 31

Hinweise zur 15

Verschlussdeckel Frischwasser-

Einfüllstutzen 45

Versorgungsleitung für

230-V-Anschluss 76

Vor der Fahrt 19

Vorzelt

befestigen 164

Vorzeltösen, montieren ..... 163

Zusatzgestänge, montieren. ..... 164

Vorzeltleuchte 48

W

Wagenheber 9

Während der Fahrt 33

Wärmetauscher, Heizung, wechseln. ..... 83

Warmluft-Heizung

ausschalten 85

einschalten 85

Umluftgebläse 85

Warmluftverteilung 84

Warnaufkleber....131

Wartung.... 125

Bremsanlage 127

Sicherheitskupplung ..... 126

Wartungsarbeiten 125

Türen. 125

Waschen mit Hochdruckreiniger ..... 117

Wasseranlage, Sicherheitshinweise ..... 18

Wasserpumpe 97

Wasserversorgung

Allgemeines. 97

Störungssuche 145

Winterbetrieb. 120

Wintercamping 178

Winterpflege 120

Wohnen. 39

Wohnraumbatterie. 151

Ladezustand, ablesen ..... 152

Ladezustand, anzeigen ..... 152

Z

Zubehör, Anbau. 14

Zuladung 24

Beispielrechnung. 27

Berechnung 25

Zusammensetzung 26

Zuladung

siehe auch Beladung. 24

Zulässiges Gesamtgewicht

siehe technisch zulässige

Gesamtmasse 24

Zulassung 20

Zusatzausstattung....26

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Produktinformationen

Marke : Bürstner

Modell : Winner (2006)

Kategorie : Wohnwagen