H 4270 BP - Ofen MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Einbaubackofen |
| Modell | H 4270 BP |
| Marke | Miele |
| Energie-Effizienzklasse | B (nach EN 50304) |
| Abmessungen (H x B x T) | ca. 595 x 560-568 x 547 mm |
| Gewicht | ca. 45 kg |
| Netzanschluss | 230 V, 50 Hz, 16 A |
| Backofentyp | Combi-Backofen mit Pyrolyse |
| Betriebsarten | Heißluft plus, Ober-/Unterhitze, Grill, Umluftgrill, Schnellaufheizen, Bräunungs-Garen, Pyrolyse |
| Reinigung | Pyrolytische Selbstreinigung (PY1: ca. 2 Std., PY2: ca. 2,5 Std.) |
| Anzahl Einschubebenen | 4 |
| Sicherheitseinrichtungen | Türverriegelung bei Pyrolyse, Türkontaktschalter, versenkbare Bedienelemente |
| PerfectClean-Beschichtung | Ja (Backblech, Fettpfanne, Rost, Aufnahmegitter) |
| Kühlgebläse | Automatisches Nachlaufen |
| Garraumbeleuchtung | Ja, separat schaltbar |
| Zeitschaltuhr | Ja, mit Kurzzeitwecker und automatischer Ein-/Ausschaltung |
| Nachkaufbares Zubehör | Teleskopwagen, Einzelauszüge, Spritzschutzeinsatz, Bräter, Pizzaform, Backstein |
Häufig gestellte Fragen - H 4270 BP MIELE
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BEDIENUNGSANLEITUNG H 4270 BP MIELE
Combi-Herde und Combi-Backöfen mit Pyrolyse
H 4170, H 4270
Lesen Sie unbedingt die
Gebrauchsanweisung vor
Aufstellung – Installation – Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und
vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.

M.-Nr. 05 954 420
Gerätebeschreibung 4
Ausstattung 6
Zubehör 8
Kochfeld....8
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 9
Sicherheitshinweise und Warnungen 10
Sicherheitseinrichtung 15
Gerät in Betrieb nehmen 16
Tageszeit erstmalig eingeben 16
Gerät reinigen und erstes Aufheizen 17
Beheizungssysteme im Backofen 18
Backofen bedienen 20
Bedienelemente....20
Betriebsartenwähler 20
Temperaturwähler 21
Backofen benutzen 21
Betriebsart Schnellaufheizen nutzen 22
Backofen vorheizen 22
Fertiggerichte garen....22
Zeitschaltuhr 23
Bedienelemente....23
Tasten ▲, ⊕ und ⊖ 23
Display und Dreieck ▲ im Display. 23
Tageszeit eingeben 24
Kurzzeitwecker 25
Kurzzeit eingeben 25
Kurzzeit löschen 25
Garzeiten eingeben 26
Garvorgang automatisch ausschalten 26
Garvorgang automatisch ein- und ausschalten 27
Ende eines Garvorganges....28
Eingegebene Zeiten überprüfen und ändern 28
Garzeiten löschen 28
Geräteeinstellungen ändern ☐ 29
Tageszeitanzeige (P I) 29
Signalton (P 2) 30
Backen 31
Backtabelle 34
Braten 36
Brattabelle 39
Grillen 40
Grilltabelle 42
Einkochen 43
Auftauen 44
Garen 45
Garen von Fertiggerichten....46
Beispiele für Fertiggerichte....47
Bräunungs-Garen 47
Prüfgerichte/Energie-Effizienzklasse 48
Reinigung und Pflege 49
Gerätefront, Bedienelemente. 49
Zubehör 51
Backblech, Fettpfanne 51
Rost, Aufnahmegitter 51
Fettfilter 51
PerfectClean-veredeltes Email 52
Garraum....54
Pyrolytische Reinigung des Garraums 54
Gerätetür abnehmen. 57
Gerätetür auseinanderbauen 58
Gerätetür einsetzen 60
Aufnahmegitter herausnehmen 61
Störungen – Was tun? 62
Kundendienst 65
Nachkaufbares Zubehör 66
Elektroanschluss 68
Herd einbauen 70
Backofen einbauen 71
EP

① Kochzonenknebel links hinten und vorn
② Kontrollleuchte für die Kochzonen
③ Betriebsartenwähler
④ Zeitschaltuhr mit Tasten Ⓑ, ⬆ und ⨀
⑤ Temperaturwähler
⑥ Temperaturkontrolle ☐
⑦ Kochzonenknebel rechts vorn und hinten
Garraum
⑧ Türkontaktschalter, Türverriegelung für den Pyrolysebetrieb
⑨ Oberhitze-/Grillheizkörper mit Deckenblech
⑩ Ansaugöffnung für das Gebläse
⑪ Aufnahmegitter mit vier Einschubebenen
⑫ Gerätetür
BP

① Betriebsartenwähler
② Zeitschaltuhr mit Tasten Ⓑ, ⬆ und ⨀
③ Temperaturwähler
④ Temperaturkontrolle ☐
Garraum
⑤ Türkontaktschalter, Türverriegelung für den Pyrolysebetrieb
⑥ Oberhitze-/Grillheizkörper mit Deckenblech
⑦ Ansaugöffnung für das Gebläse
⑧ Aufnahmegitter mit vier Einschubebenen
⑨ Gerätetür
Ausstattung
Backofensteuerung
Bei Geräten mit Zeitschaltuhr ermöglicht die Backofensteuerung neben der Nutzung der verschiedenen Betriebsarten zum Backen, Braten und Grillen auch
– die Tageszeitanzeige,
– einen Kurzzeitwecker,
- das automatische Ein- und Ausschalten von Garvorgängen,
– die Wahl individueller Geräteeinstellungen.
Wrasenkühlsystem
Sobald der Backofen eingeschaltet wird, läuft automatisch das Kühlgebläse an. Es sorgt dafür, dass der heiße Wrasen aus dem Garraum mit kalter Raumluft gemischt und abgekühlt wird, bevor er zwischen Gerätetür und Bedienblende austritt.
Nach einem Garvorgang bleibt das Kühlgebläse noch eine Weile eingeschaltet, damit sich keine Luftfeuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Schrankumbau niederschlagen kann.
Selbstreinigungsfunktion für den Garraum (Pyrolyse)
Der Garraum Ihres Gerätes kann mit Hilfe der Backofenfunktion Pyrolyse 📁 gereinigt werden.
Hierbei wird das Gerät auf ca. 460 °C aufgeheizt. Vorhandene Verunreinigungen werden durch die hohen Temperaturen zersetzt und zerfallen zu Asche.
Zu Beginn des Reinigungsprozesses wird die Gerätetür aus Sicherheitsgründen verriegelt.
Je nach Verschmutzungsgrad können Sie zwischen zwei Reinigungsfunktionen mit unterschiedlicher Dauer wählen:
- PY 1 (Dauer ca. 2 Std.)
- Py 2(Dauer ca. 2 Std. 30 Min.)
Nach diesen fest vorgegebenen Zeiten schalten sich die Heizkörper aus.
Aus Sicherheitsgründen bleibt die Gerätetür solange verriegelt, bis die Temperatur im Garraum unter 280 °C gesunken ist.
Bitte beachten Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege".
PerfectClean-veredelte Oberflächen
Die Oberflächen von
– Aufnahmegittern,
- Backblech,
- Fettpfanne und
- Rost
sind PerfectClean-veredelt.
Die hervorragenden Anti-Hafteigen- schaften dieser Oberflächenveredelung verhindern ein Festbacken des Garguts und erleichtern die Reinigung.
Bitte beachten Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege".
Türkontaktschalter
Mittig unterhalb der Bedienblende befindet sich der Türkontaktschalter.
Wird während eines Garvorganges die Gerätetür geöffnet, schaltet er automatisch die Heizkörper ab.
Dadurch wird der Wärmeverlust im Garraum gemindert, wenn z. B. ein Braten begossen wird.
Durchlüftete Gerätetür
Die Gerätetür ist aus insgesamt vier Scheiben aufgebaut. Sie hat oben und unten Öffnungen.
Im Betrieb wird Kühlluft durch die Gerätetür geleitet, so dass die Außenscheibe kühl bleibt und gefahrlos berührt werden kann.
Darüber hinaus kann die Gerätetür, falls erforderlich, auseinandergebaut werden.
Versenkbare Bedienelemente
Alle Bedienelemente sind in Nullstellung versenkbar.
Durch Drücken werden sie herausgeholt oder versenkt.
Zubehör
Nachfolgend ist das mitgelieferte Zubehör aufgeführt.
Weiteres Zubehör erhalten Sie über Ihren Fachhändler oder den Miele Kundendienst. Informationen über dieses nachkaufbare Zubehör finden Sie im gleichnamigen Kapitel.
Backblech, Fettpfanne und Rost
Backblech, Fettpfanne und Rost sind mit einer Ausziehsicherung versehen, die verhindert, dass sie ganz herausrutschen, wenn sie nur teilweise herausgezogen werden sollen.

Achten Sie beim Einschieben darauf, dass sich die Ausziehsicherung hinten befindet.
Nur durch Anheben können Sie Backblech, Fettpfanne und Rost aus dem Garraum nehmen.
Fettfilter
Der Fettfilter muss vor der Ansaugöffnung des Gebläses angebracht werden:
- bei Heißluft plus ☒+ zum Braten auf dem Rost und im offenen Topf oder Bräter.
- beim Umluftgrill 📁.

Die vom Luftstrom mitgerissenen Fetttröpfchen werden im Fettfilter aufgefangen. Der Garraum und der Bereich hinter der Rückwand bleiben dadurch sauberer.
Beim Backen den Fettfilter nicht einsetzen. Die Backzeit verlängert sich dadurch.
Kochfeld
Die Bedienung und den Einbau entnehmen Sie bitte der separaten Gebrauchsanweisung für das Kochfeld.
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen.
Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die von Ihrer Kommune eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird. Hierüber informiert Sie diese Gebrauchsanweisung im Kapitel "Sicherheitshinweise und Warnungen".
Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden am Gerät.
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter!
Bestimmungsgemäße Verwendung
Benutzen Sie das Gerät ausschließlich im Haushalt zum
Backen, Braten, Auftauen, Garen, Einkochen, Trocknen und Grillen von Lebensmitteln.
Andere Anwendungsarten sind unzu- lässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Ge- brauch oder falsche Bedienung verur- sacht werden.
Kinder dürfen das Gerät nur ohne Aufsicht benutzen, wenn ihnen die
Bedienung so erklärt wurde, dass sie das Gerät sicher bedienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen können.
Technische Sicherheit
Vergleichen Sie vor dem Anschließen des Gerätes unbedingt die
Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes.
Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihre Elektro-Fachkraft.
Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung vorhanden ist. Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Elektro-Fachkraft überprüfen.
Der Hersteller kann nicht verantwortlich gemacht werden für Schäden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Benutzen Sie das Gerät nur im eingebauten Zustand, damit keine elektrischen Bauteile berührt werden können.
Öffnen Sie auf keinen Fall das Gehäuse des Gerätes.
Eventuelles Berühren spannungsführender Anschlüsse sowie Verändern des elektrischen und mechanischen Aufbaus gefährden Sie und führen möglicherweise zu Funktionsstörungen des Gerätes.
Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachkräfte durchführen. Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen muss das Gerät vom Netz getrennt sein. Es ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
– die Sicherungen der Hausinstallation ausgeschaltet sind,
– die Schraubsicherungen der Hausinstallation ganz herausgeschraubt sind,
– die Netzanschlussleitung vom Elektronetz getrennt ist.
Ziehen Sie bei Geräten mit Netzstecker nicht an der Anschlussleitung, sondern am Stecker, um das Gerät vom Netz zu trennen.
Der Anschluss des Gerätes an das Elektronetz darf nicht über ein Verlängerungskabel erfolgen.
Verlängerungskabel gewähren nicht die nötige Sicherheit des Gerätes (z. B. Überhitzungsgefahr).
Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffe) dürfen nur von Fachbetrieben / Fachkräften durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.
Gebrauch
Vorsicht! Verbrennungsgefahr! Im Kochzonen- und Backofenbereich entstehen hohe Temperaturen!
Hindern Sie Kinder daran, das Gerät während des Betriebes zu berühren. Die Haut von Kindern reagiert empfindlicher auf hohe Temperaturen als die von Erwachsenen. Das Gerät erwärmt sich an der Tür-scheibe, am Schwadenaustritt und an der Bedienblende.
Der Herd wird an den Kochzonen heiß. Ebenfalls können sich die Kinder durch Herunterziehen von Töpfen oder Pfannen verbrennen.
Backofen
Verwenden Sie Topfhandschuhe beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie beim Hantieren im heißen Garraum. Beim Betrieb mit Ober- und Unterhitze oder beim Grillen erhitzen sich der im Berührungsbereich befindliche obere Heizkörper und das Deckenblech sehr stark. Verbrennungsgefahr!
Beim Pyrolysebetrieb erwärmt sich die Backofenfront mehr als bei der normalen Nutzung des Backofens. Hindern Sie Kinder daran, das Gerät während des Pyrolysebetriebes zu berühren. Verbrennungsgefahr!
Entfernen Sie sämtliches Zubehör, auch die Aufnahmegitter, und nachkaufbares, wie z. B. den Teleskopwagen oder die Einzelauszüge, aus dem Garraum, bevor Sie die Pyrolyse-reinigung starten. Durch die hohen Temperaturen, die im Pyrolysebetrieb erreicht werden, wird das Zubehör beschädigt, Teleskopwagen oder Einzel-auszüge sogar zerstört.
Benutzen Sie kein Geschirr aus Kunststoff. Es schmilzt bei hohen Temperaturen. Der Backofen kann beschädigt werden.
Kochen Sie keine Dosen im Backofen ein. Es entsteht ein Überdruck. Die Dosen können platzen. Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
Schieben Sie auf dem Garraumboden keine Gegenstände, wie z. B. Töpfe und Pfannen, hin und her. Die Oberfläche des Bodens kann beschädigt werden.
Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Gerätetür, und stellen Sie keine schweren Gegenstände darauf ab. Das Gerät kann beschädigt werden. Die Belastbarkeit der Gerätetür beträgt maximal 15 kg.
Achten Sie darauf, dass nichts zwischen Gerätetür und Backofen eingeklemmt wird.
Decken Sie Speisen stets zu, wenn Sie sie im Backofen aufbewahren. Die Feuchtigkeit der Speisen kann zu Korrosion im Gerät führen. Außerdem vermeiden Sie das Austrocknen der Speisen.
Schalten Sie das Gerät nicht aus, wenn Sie die Restwärme zum
Warmhalten nutzen wollen.
Lassen Sie die gewählte Betriebsart eingeschaltet, und stellen Sie die niedrigste Temperatur ein.
Schalten Sie den Backofen auf keinen Fall aus. Die Luftfeuchtigkeit steigt an und führt zum Beschlagen der Bedienblende, zur Tropfenbildung unter der Arbeitsplatte oder zum Beschlagen der Möbelfront.
Durch Kondenswasser kann
– der Schrankumbau oder die Arbeitsplatte beschädigt werden.
– Korrosion im Gerät auftreten.
Backen Sie Tiefkühl-Kuchen oder Pizza auf dem Rost mit aufgelegtem Backpapier und nicht auf dem Backblech oder der Fettpfanne.
Letztere können sich so stark verziehen, dass sie im heißen Zustand nicht entnommen werden können. Jedes weitere Benutzen bringt einen erneuten Verzug mit sich.
Tiefkühlprodukte wie Pommes Frites, Kroketten oder Ähnliches können auf dem Backblech oder der Fettpfanne gegart werden.
Gießen Sie nie Wasser direkt auf Backblech, Fettpfanne oder in den Garraum, solange die Oberflächen noch heiß sind. Der dabei entstehende Wasserdampf kann zu schweren Verbrühungen führen, und das Email kann durch den Temperaturwechsel beschädigt werden.
Legen Sie niemals bei Ober-Unterhitze □ den Garraumboden mit Alu-Folie aus.
Stellen Sie auch keine Pfannen, Töpfe, Backbleche oder Fettpfannen auf den Garraumboden.
Achten Sie beim Einschieben einer Fettpfanne anderen Fabrikats darauf, dass der Abstand zwischen Unterkante Fettpfanne und Garraumboden mindestens 6 cm beträgt.
Werden diese Hinweise nicht beachtet, wird die Unterhitze blockiert. Dadurch kann das Email des Garraumbodens reißen oder abplatzen.
Im Handel werden Verkleidungen aus Alu-Folie angeboten, die den Garraum vor Verschmutzungen schützen und den Reinigungsaufwand verringern sollen. Beim Einsatz solcher Folien verändern sich die Back- und Bratergebnisse erheblich.
Gleichzeitig kann auch das Gerät beschädigt werden (z. B. durch Wärme-stau).
Allgemein
Lassen Sie das Gerät bei Arbeiten mit Ölen und Fetten nicht unbeaufsichtigt. Öle und Fette können sich bei Überhitzung entzünden. Brandgefahr!
Benutzen Sie das Gerät nicht zum Beheizen von Räumen. Durch die hohe Temperaturentwicklung im Backofen können leicht entzündbare Gegenstände in der Nähe zu brennen beginnen.
Sorgen Sie dafür, dass die Speisen immer ausreichend erhitzt werden. Die erforderliche Zeit hängt von vielen Faktoren ab, wie z. B. von der Ausgangstemperatur, der Menge, der Art und Beschaffenheit der Speise und von Rezeptänderungen.
Eventuell vorhandene Keime in den Speisen werden nur bei einer ausreichend hohen Temperatur (> 70 °C) und bei einer ausreichend langen Zeit (> 10 Min.) abgetötet. Wenn Sie Zweifel haben, ob die Speise genügend erhitzt wird, wählen Sie eine etwas längere Zeit.
Es ist außerdem wichtig, dass die Temperatur in der Speise gleichmäßig verteilt ist. Wenden Sie die Speise oder rühren Sie sie um.
Achten Sie beim Benutzen einer Steckdose in Backofennähe darauf, dass die Anschlussleitung des jeweiligen Elektrogerätes nicht von der heißen Gerätetür eingeklemmt wird. Die Isolierung der Anschlussleitung kann beschädigt werden. Stromschlaggefahr!
Verwenden Sie zum Reinigen des Gerätes auf keinen Fall ein
Dampf-Reinigungsgerät.
Der Dampf kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Verwendung alkoholischer Getränke zum Backen oder Braten:
Zur Zubereitung von Lebensmitteln im Backofen werden vielfach alkoholische Getränke, wie Rum, Cognac, Wein etc. verwendet.
Der Alkohol verdampft durch die hohen Temperaturen.
Beachten Sie, dass der Dampf sich unter ungünstigen Umständen an heißen Heizkörpern entzünden kann.
Entsorgung des Altgerätes
Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen und die Anschlussleitung durchtrennen. Lassen Sie bei Geräten mit Festanschluss das Anschlusskabel von einer Fachkraft aus der Netzanschluss-dose entfernen.
Sie verhindern damit, dass ein Missbrauch mit den Geräten getrieben wird.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Türverriegelung im Pyrolysebetrieb
Zu Beginn des pyrolytischen Reinigungsprozesses wird die Gerätetür aus Sicherheitsgründen automatisch verriegelt.
Diese Verriegelung wird nach dem Pyrolysevorgang erst wieder freigegeben, wenn die Backofentemperatur unter 280 °C gesunken ist.
Wurde aus Versehen eine der Betriebsarten Pyrolyse gestartet, oder der Vorgang abgebrochen, öffnet sich die Türverriegelung
- bei Temperaturen unter ca. 280 °C sofort.
Die Tür kann dann nach ca. 30 s wieder geöffnet werden. - bei Temperaturen über 280 °C erst wieder, wenn die Backofentemperatur unter 280 °C gesunken ist.
Je nach Modell sind bei Auslieferung die Bedienelemente versenkt. Sie müssen erst herausgedrückt werden, bevor Sie das Gerät benutzen können.
Tageszeit erstmalig eingeben
Bei Geräten mit Zeitschaltuhr müssen Sie zuerst die Tageszeit eingeben, bevor Sie den Backofen nutzen können.
Die Tageszeit kann nur eingegeben werden, wenn der Betriebsartenwähler in Position "0" steht.
Im Display
– leuchtet das Symbol ⏻ (Tageszeit),
- blinken "12:00" und das Dreieck ▲ unter dem Symbol ⏻.
12:00


■ Mit der Taste ⊕ oder ⊖ zuerst die Stunden eingeben.
■ Die Taste ▲ drücken.
Die Stunden werden bestätigt, die Minuten blinken.
■ Mit der Taste ⊕ oder ⊖ nun die Minuten eingeben.
■ Die Taste ▲ drücken.
Die Minuten werden bestätigt.
Nach beendeter Eingabe läuft die Tageszeit ab; der Doppelpunkt blinkt.
Gerät reinigen und erstes Aufheizen
Entfernen Sie
– eventuell vorhandene Aufkleber von Backblech, Fettpfanne oder Garraumboden.
– eventuell vorhandene Abstandshalter aus Kork seitlich oberhalb des Garraums.
– eventuell vorhandene Schutzfolie von der Gerätefront.
Bitte beachten Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege".
Bevor Sie den Backofen benutzen, sollten Sie
- das Zubehör aus dem Garraum nehmen und spülen.
- das Gerät einmal leer aufheizen, damit unangenehme Gerüche, die beim ersten Aufheizen enstehen können, schneller verschwinden.
■ Bevor Sie das Gerät aufheizen, säubern Sie den Garraum am besten mit einem feuchten Tuch von eventuellem Staub und Verpackungsresten.
■ Drücken Sie Betriebsarten- und Temperaturwähler heraus.
■ Drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Schnellaufheizen 🚪️.
■ Stellen Sie mit dem Temperaturwähler die höchste Temperatur ein.
Heizen Sie den leeren Backofen mindestens eine Stunde.
Sorgen Sie während dieser Zeit für eine gute Durchlüftung der Küche.
Vermeiden Sie, dass Geruchsbelästigungen in ihre anderen Räume ziehen.
■ Warten Sie, bis das Gerät wieder auf Raumtemperatur abgekühlt ist.
■ Reinigen Sie abschließend den Garraum mit warmem Wasser, dem ein mildes Reinigungsmittel zugegeben ist, und trocknen Sie ihn mit einem sauberen Tuch.
Schließen Sie die Gerätetür erst, wenn der Garraum trocken ist.
Bei Geräten mit Zeitschaltuhr können Sie den Aufheizvorgang auch automatisch ausschalten lassen, siehe gleichnamiges Kapitel.
Heißluft plus 🎄 +
Diese Betriebsart arbeitet mit heißem Luftstrom.
Das Gebläse an der Rückwand saugt die Luft aus dem Garraum an, führt sie über den ringförmigen Heizkörper und bläst die erhitzte Luft durch die Öffnungen in der Rückwand wieder zurück.
Da die Hitze sofort das Nahrungsmittel erreicht, ist ein Vorheizen des Backofens nicht erforderlich.
Ausnahmen:
- Backen von dunklen Brotteigen,
- Braten von Roastbeef und Filet.
Bei Heißluft plus kann in mehreren Ebenen gleichzeitig gebacken und gebra- ten werden.
Aufgrund des Luftstromes wird bei dieser Betriebsart mit niedrigeren Temperaturen gearbeitet als bei Ober-Unterhitze.
Schnellaufheizen
In dieser Betriebsart werden Oberhitze- und Heißluftheizkörper und das Gebläse gleichzeitig eingeschaltet, um das Gerät möglichst rasch auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen. Sobald die Temperaturkontrolle erlischt, ist die eingestellte Temperatur erreicht. Der Betriebsartenwähler muss dann auf die gewünschte Betriebsart gedreht werden.
Ober-Unterhitze
Bei dieser konventionellen Betriebsart wird die Wärme von oben und unten an das Nahrungsmittel herangeführt.
Ein Vorheizen des Backofens ist nur notwendig zum
- Backen von Kuchen, Gebäck mit kurzer Backzeit (bis ca. 30 Minuten),
- Backen von empfindlichen Teigen,
- Backen von dunklen Brotteigen,
- Braten von Roastbeef und Filet.
Bräunungs-Garen
Beim Bräunungsgaren sind Grill- und Unterhitzeheizkörper in Betrieb.
Diese Betriebsart ist zum Garen von Aufläufen und Gratins geeignet, die eine krosse Oberfläche erhalten sollen.
Grill
Der Grillheizkörper wird durch seine hohe Heizleistung wenige Minuten nach dem Einschalten rotglühend und erzeugt die zum Grillen erforderliche Infrarotstrahlung.
Umluftgrill
Beim Umluftgrill verteilt das Gebläse an der Rückwand die Hitze des Grillheizkörpers auf das gesamte Grillgut. Die Temperatureinstellung ist niedriger als beim herkömmlichen Grillen.
Pyrolyse
Bei dieser Backofenfunktion wird der Garraum selbsttätig gereinigt.
Der Backofen wird auf ca. 460 °C aufgeheizt, und vorhandene Verunreinigungen im Garraum werden durch die hohen Temperaturen zersetzt.
Sie können zwischen zwei Pyrolyse-prozessen wählen, die sich durch die Dauer unterscheiden.
Pyrolyse I ist bei geringer bis normaler Verschmutzung geeignet, Pyrolyse II bei stärkerer Verschmutzung.
Nach dem Reinigungsprozess können Pyrolyserückstände (z. B. Asche) einfach entfernt werden.
Bedienelemente
Die Bedienelemente des Backofens sind der Betriebsartenwähler und der Temperaturwähler.
Betriebsartenwähler

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Beleuchtung / Ober-Unterhitze Bräunungs-Garen Grill Schnellaufheizen Heißluft plus Umluftgrill PyrolyseMit dem Betriebsartenwähler wählen Sie die gewünschte Betriebsart aus.
Sie können ihn rechts- oder linkshe-rum drehen.
Die Drehung um 360° ist nicht möglich; der Betriebsartenwähler wird zerstört.
- Beleuchtung 📊/✉ Zum separaten Einschalten der Garraumbeleuchtung. In dieser Wählerstellung können auch die Geräteeinstellungen geändert werden, siehe gleichnamiges Kapitel.
- Ober-Unterhitze ☐ Zum Backen / Braten von traditionellen Rezepten, Soufflé.
- Bräunungs-Garen Zum Garen von Speisen, die eine krosse Oberfläche erhalten sollen, z. B. Aufläufe, Gratins.
- Grill 📌 Zum Grillen von Grillgut wie z. B. Kotelett, Steak, Geflügel, Schaschlik Zum Grillen die Gerätetür schließen!
- Schnellaufheizen 🚪️ Zur Verkürzung der Aufheizzeiten des Gerätes, zum Vorheizen. Für die Zubereitung von Fertiggerichten.
- Heißluft plus ☒+ Zum gleichzeitigen Backen / Garen auf mehreren Ebenen.
- Umluftgrill 📁 Zum Grillen von Grillgut mit größerem Durchmesser, z. B. Rollbraten, Geflügel. Zum Grillen die Gerätetür schließen!
- Pyrolyse ☐ Zur Reinigung des Garraums.
Temperaturwähler

Mit dem Temperaturwähler stellen Sie stufenlos die Temperaturen für die Zubereitung ein.
Den Temperaturwähler nur rechtsherum maximal bis zum Anschlag und wieder zurückdrehen. Der Wähler wird sonst zerstört.
Sobald eine Temperatur eingestellt wird, leuchtet die Temperaturkontrolle □. Sie leuchtet immer dann, wenn der Backofen heizt.
Ist die gewählte Temperatur erreicht, schaltet sich die Beheizung ab. Sobald die Temperatur jedoch unter den eingestellten Wert sinkt, schaltet sich die Beheizung wieder ein.
Backofen benutzen
■ Das Gargut in den Backofen geben.
■ Den Betriebsartenwähler auf die Betriebsart drehen.
Die Garraumbeleuchtung geht an.
■ Mit dem Temperaturwähler die erforderliche Temperatur einstellen.
Die Backofenbeheizung startet und das Kühlgebläse wird eingeschaltet.
■ Nach dem Garvorgang das Gargut aus dem Ofen nehmen. Betriebsarten- und Temperaturwähler auf "0" drehen.
Das Kühlgebläse bleibt noch eine Weile eingeschaltet, damit sich keine Luft-feuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Schrankumbau niederschlagen kann.
Es schaltet sich automatisch ab, wenn der Garraum unter eine bestimmte Temperatur abgekühlt ist.
Bei Geräten mit Zeitschaltuhr können Sie Garvorgänge auch automatisch aus oder ein- und ausschalten lassen, siehe gleichnamige Kapitel.
Betriebsart Schnellaufheizen nutzen
Die Betriebsart Schnellaufheizen 🔍 können Sie nutzen, um
- den Backofen vorzuheizen.
- Fertiggerichte zu garen.
Backofen vorheizen
Die meisten Gerichte können Sie direkt in den kalten Garraum setzen, um die Wärme schon während der Aufheizphase zu nutzen.
Nur in einigen Fällen sollten Sie den Backofen vorheizen.
Bei Heißluft plus 📁+zum
– Backen von dunklen Brotteigen,
- Braten von Roastbeef und Filet.
Bei Ober-Unterhitze zum
- Backen von Kuchen und Gebäck mit kurzer Backzeit (bis ca. 30 Minuten),
- Backen von empfindlichen Teigen (Biskuit),
- Backen von dunklen Brotteigen,
- Braten von Roastbeef und Filet.
Setzen Sie bei Pizza sowie bei empfindlichen Teigen wie Biskuit oder Kleingebäck während der Vorheizphase nicht die Betriebsart Schnellaufheizen 📁 ein. Dieses Backgut wird sonst von oben zu schnell gebräunt.
Zum Vorheizen:
■ Betriebsart Schnellaufheizen ⚡️ wählen.
■ Mit dem Temperaturwähler die erforderliche Temperatur einstellen.
Die Backofenbeheizung startet.
■ Nachdem die Temperaturkontrolle zum ersten Mal erloschen ist, die gewünschte Betriebsart wählen, und das Gargut in den Backofen geben.
Fertiggerichte garen
Die Betriebsart Schnellaufheizen 🚪 ist auch für das Garen von Fertiggerichten wie vorgebackene Pizza, Lasagne, gefülltes Baguette, Rösti, etc. geeignet, siehe gleichnamiges Kapitel.
Das Umschalten auf eine andere Betriebsart entfällt dabei.
Für herkömmliche Back- und Garvorgänge ist die Betriebsart Schnellaufheizen 🔊 nicht geeignet.
Die Zeitschaltuhr kann
– die Tageszeit anzeigen.
- als Kurzzeitwecker genutzt werden.
- Garvorgänge automatisch aus- oder ein- und ausschalten.
Bedienelemente
Die Bedienung der Zeitschaltuhr erfolgt über
- die Tasten ⬆, ⊕ und ⊖ sowie
- das Display.
Tasten ▲, + und -
Mit der Taste ⬆ wählen Sie die Symbole der Zeiteinstellungen aus, die Sie ändern oder eingeben können.
Δ Kurzzeit
Tageszeit
→ Dauer eines Garvorganges
→Ende eines Garvorganges
Mit der Taste ⊖ verringern Sie die Zeiten.
Mit der Taste ⊕ erhöhen Sie die Zeiten.
Die Eingaben werden im Display dargestellt.
Display und Dreieck ▲im Display

text_image
13:23Wird die Taste ▲ betätigt, so leuchten im Display die Symbole der Zeiten auf, die Sie eingeben können.
Drücken Sie Taste ▲ so oft, bis das Dreieck ▲ im Display unter dem gewünschten Symbol steht.
Je nachdem unter welchem Symbol das Dreieck ▲steht, sehen Sie im Display
– die Tageszeit ⏻,
– eine eingegebene Kurzzeit ⚠,
– die Dauer ↩i eines Garvorganges,
– das Ende → i eines Garvorganges.
Wenn das Dreieck ▲ unter einem Symbol
- blinkt, kann die Zeit eingegeben oder geändert werden.
- leuchtet, wird die Zeit zwar angezeigt, ist aber nicht veränderbar.
Solange das Dreieck ▲blinkt, sofort mit der Taste ⊙ oder ⊕ die gewählte Einstellung ändern:
- Mit der Taste ⊕ wird der Wert erhöht.
- Mit der Taste ⊖ wird der Wert verringert.
Das Dreieck ▲blinkt für ca. 5 Sekunden.
Nur solange es blinkt, kann die Einstellung mit den Tasten ⏻ oder ⚠ geändert werden.
Ist dieser Eingabezeitraum verstrichen, müssen Sie das gewünschte Symbol erneut mit der Taste 🔒 aufrufen.
Zeiten ändern sich mit jedem Druck auf die Tasten ⊙ oder ⊕ minutenweise.
Halten Sie die Tasten länger gedrückt, wird der Ablauf in der Anzeige beschleunigt.
Tageszeit eingeben
Nach dem Anschließen des Gerätes oder nach einem Stromausfall blinkt im Display "12:00".
Die Tageszeit kann nur eingegeben werden, wenn der Betriebsartenwähler auf "0" steht.
■ Den Betriebsartenwähler auf "0" drehen.

text_image
13:23■ Die Taste ⬆ so oft drücken, bis das Dreieck ▲ unter dem Symbol ⏻ steht.
■ Solange das Dreieck ▲blinkt, mit der Taste ⊖ oder ⊕ die Stunden eingeben und mit der Taste ▲ bestätigen.
Die Minuten und das Dreieck ▲blin-ken.
- Jetzt mit der Taste ⊖ oder ⊕ die Minuten eingeben und mit der Taste ▲ bestätigen.
Sobald das Symbol ⏻ erlischt, wurde die Zeiteingabe übernommen; der Doppelpunkt blinkt.
Kurzzeitwecker
Eine Kurzzeit können Sie zum Überwachen separater Vorgänge, z. B. zum Eierkochen, einstellen.
Sie können maximal eine Kurzzeit von 12 Stunden eingeben.
Wenn Sie Zeiten für einen Garvorgang eingegeben haben, können Sie den Kurzzeitwecker gleichzeitig nutzen, z. B. als Erinnerung, dem Gargut nach einem Teil der Garzeit Gewürze hinzufügen oder es zu begießen.
Kurzzeit eingeben

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0:00■ Mit der Taste ⬆ das Symbol ⬇ (Kurzzeit) aufrufen.
Im Display erscheint "0:00".
■ Solange das Dreieck ▲blinkt, die gewünschte Zeit mit der Taste ⊕ in Stunden:Minuten eingeben.
Die Kurzzeit läuft minutenweise ab. Die letzte Minute wird in Sekundenschritten angezeigt.
Das Symbol △ leuchtet und erinnert an die eingegebene Kurzzeit.
Steht das Dreieck ▲ unter dem Symbol ⬆, kann die ablaufende Kurzzeit im Display verfolgt werden.
Nach Ablauf der Kurzzeit
- blinkt für ca. 1 Minute das Symbol ⬆.
– leuchtet für ca. 1 Minute "0:00". - ertönt fünfmal ein akustisches Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe "Geräteeinstellungen ändern ☐").
Kurzzeit löschen
■ Mit der Taste ⬆ das Symbol ⬇ aufrufen.
Das Dreieck ▲unter dem Symbol muss blinken.
■ Mit der Taste ⊖ die eingegebene Kurzzeit auf "0:00" stellen.
Garzeiten eingeben
Neben der einfachen Nutzung des Gerätes können Sie bei Geräten mit Zeitschaltuhr auch Garzeiten eingeben.
Garvorgänge können automatisch ausgeschaltet oder ein- und ausgeschaltet werden.
Durch Auswahl des Symbols und Eingabe einer Zeit kann der Ablauf eines Garvorganges festgelegt werden.
Das automatische Ein- und Ausschalten von Garvorgängen ist empfehlenswert zum Braten.
Das Backen sollte nicht zu lange vorgewählt werden. Der Teig würde antrocknen und das Triebmittel in seiner Wirkung nachlassen.
Garvorgang automatisch ausschalten
Sie können eine Garzeit von maximal 12 Stunden eingeben.
Wenn Sie eine Garzeit eingeben, schaltet sich der Backofen automatisch nach Ablauf der eingegebenen Zeit aus.
Hierzu:
■ Das Gargut in den Backofen geben.
■ Betriebsart und Temperatur wählen.
Garraumbeleuchtung und Beheizung werden eingeschaltet.

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0:00Die Taste ▲ so oft drücken, bis das Dreieck ▲ unter dem Symbol ↦ (Dauer) steht.
Im Display erscheint "0:00".
■ Solange das Dreieck ▲blinkt, die Dauer mit der Taste ⊕ in Stunden: Minuten eingeben.
Wird kein anderes Symbol aufgerufen, kann der Ablauf der Dauer verfolgt werden.
Garvorgang automatisch ein- und ausschalten
Um einen Garvorgang automatisch ein- und auszuschalten, müssen Sie die Dauer und das Ende eingeben.
Hierzu ein Beispiel:
Die aktuelle Tageszeit ist 10:45 Uhr; ein Braten mit einer Garzeit von 90 Min. soll um 13:30 Uhr fertig sein.
■ Das Gargut in den Backofen geben.
■ Betriebsart und Temperatur wählen.
Garraumbeleuchtung und Beheizung werden eingeschaltet.
Nun zuerst die Dauer eingeben:

text_image
0:00■ Die Taste ⬆ so oft drücken, bis das Dreieck ▲ unter dem Symbol ↗ (Dauer) steht.
Im Display erscheint "0:00".

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1:30■ Solange das Dreieck ▲blinkt, die Dauer mit der Taste ⊕ in Stunden: Minuten (1:30) eingeben.
Nun das Ende verschieben:

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12:15■ Die Taste ⬆ so oft drücken, bis das Dreieck ▲ unter dem Symbol → (Ende) steht.
In der Anzeige erscheint die Tageszeit plus der eingegebenen Dauer (10:45 + 1:30 = 12:15 Uhr).

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13:30■ Das Ende mit der Taste ⊕ auf den gewünschten Zeitpunkt (13:30 Uhr) verschieben.
Sobald das Dreieck ▲erlischt, schalten sich Garraumbeleuchtung und Beheizung aus.
Im Display wird das Ende angezeigt, solange Sie nicht das Dreieck unter ein anderes Symbol verschieben.
Sobald der Startzeitpunkt (13:30 - 1:30 = 12:00 Uhr) erreicht ist, schalten sich Garraumbeleuchtung und Beheizung ein.
Ende eines Garvorganges
Nach der Ablauf der Dauer
– schaltet sich die Beheizung automatisch aus.
– bleibt das Kühlgebläse in Betrieb.
- blinkt das Symbol ↗.
- ertönt fünfmal ein akustisches Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe "Geräteeinstellungen ändern ☐").
■ Betriebsarten- und Temperaturwähler auf "0" drehen.
Akustische und optische Signale werden abgestellt.
■ Das Gargut aus dem Backofen nehmen.
Wird der Betriebsartenwähler nicht be- tätigt, so erinnert alle fünf Minuten ein Signalton (falls eingeschaltet) an den abgelaufenen Vorgang.
Dieses Erinnerungsprogramm dauert bis zu 30 Minuten.
Eingegebene Zeiten überprüfen und ändern
Zeiten, die für einen Garvorgang eingegeben wurden, können Sie jederzeit überprüfen oder ändern, indem Sie das entsprechende Symbol aufrufen.
Überprüfen
■ Das Symbol der zu überprüfenden Zeit aufrufen.

Die verbleibende Kurzzeit wird angezeigt.

Die Tageszeit wird angezeigt.

Die eingegebene Dauer oder die restliche Zeit eines ablaufenden Vorganges wird angezeigt.

Das Ende des Garvorganges wird angezeigt.
Ändern
■ Das Symbol der zu ändernden Zeit aufrufen.
■ Mit der Taste ⊕ oder ⊖ die Zeit ändern.
Garzeiten löschen
■ Den Betriebsartenwähler auf "0" drehen.
Bei einem Stromausfall werden alle Eingaben gelöscht.
Bei Geräten mit Zeitschaltuhr können Sie zwei Geräteeinstellungen individuell ändern:
– die Tageszeitanzeige,
- den Signalton.
Die Einstellungen bleiben nach einem Stromausfall erhalten.
Tageszeitanzeige (P I)
Die Tageszeitanzeige können Sie ein- oder ausschalten.
Bei ausgeschalteter Tageszeitanzeige erscheint das Display dunkel, wenn der Betriebsartenwähler auf Position "0" steht. Die Tageszeit läuft im Hintergrund ab.
Bei Drehung des Betriebsartenwählers auf eine Betriebsart wird sie angezeigt.
Um die Einstellung zu ändern:
■ Den Betriebsartenwähler auf Position "Beleuchtung ☎ / ☎" drehen und die Taste ▲ drücken.

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P 1Im Display erscheint "P I".
■ Die Taste ▲ drücken.

text_image
5 0Im Display erscheint
- "5 0", wenn die Tageszeitanzeige ausgeschaltet ist.
- "5 /", wenn die Tageszeitanzeige eingeschaltet ist.
■ Mit der Taste ⊕ oder ⊖ können Sie zwischen den Einstellungen "I" und "O" wählen.
■ Die Taste ▲ drücken.
Die Eingabe wird bestätigt.
Je nach Einstellung wird bei Drehung des Betriebsartenwählers auf "0" die Tageszeit im Display angezeigt oder das Display bleibt dunkel.
Signalton (P 2)
Sie können zwischen drei Signaltönen wählen oder den Signalton ganz ausschalten.
Um die Einstellung zu ändern:
■ Den Betriebsartenwähler auf Position "Beleuchtung ☎ / ☎" drehen und die Taste ▲ drücken.
Im Display erscheint "P I".
■ Die Taste ⊕ oder ⊖ drücken.

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P 2Im Display erscheint "P 2".
■ Die Taste ▲ drücken.

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5 0Im Display erscheint
- "5 0", wenn der Signalton ausgeschaltet ist.
- "5 1", "5 2" oder "5 3", wenn ein Signalton eingeschaltet ist.
■ Mit der Taste ⊕ oder ⊖ können Sie zwischen den Einstellungen wählen.
Gleichzeitig sind dabei die entsprechenden Signaltöne zu hören.
■ Die Taste ▲ drücken.
Die Eingabe wird bestätigt.
Je nach Einstellung ist nach Ablauf einer eingegebenen Garzeit oder Kurzzeit kein Signalton oder der gewählte zu hören.
Zum Backen empfehlen wir:
- Heißluft plus 📁+
- Ober-Unterhitze
Backform
Beachten Sie bei der Wahl der Betriebsart das Material der Backform, um ein optimales Backergebnis zu erzielen.
Heißluft plus 📁+
Sie können jede Backform aus temperaturbeständigem Material einsetzen.
Ober-Unterhitze
Hier verwenden Sie bitte matte und dunkle Backformen aus Schwarzblech, dunklem Email, aus nachgedunkeltem Weißblech und mattem Aluminium sowie Formen aus hitzebeständigem Glas oder beschichtete Formen.
Verwenden Sie möglichst keine hellen Backformen aus blankem Material. Sie reflektieren die Wärmestrahlung des Backofens. Dadurch kann die Wärme das Backgut schlechter erreichen, und es ergibt eine ungleichmäßige oder schwache Bräunung in der Form. Unter ungünstigen Umständen wird das Backgut auch nicht richtig gar.
Heißluft plus 🎄 +
Sie können in mehreren Ebenen gleichzeitig backen. Wir empfehlen:
1 Blech = Einschubebene 1
2 Bleche = Einschubebene 1 + 3
3 Bleche = Einschubebene 1, 2 + 4
Backen Sie nicht gleichzeitig mehr als zwei Bleche mit feuchtem Gebäck, Kuchen oder Brot.
Achten Sie darauf, dass sich der Fettfilter nicht vor der Ansaugöffnung des Gebläses befindet. Die Backzeit verlängert sich dadurch.
Die Backtemperatur ist niedriger als bei Ober-Unterhitze ☐. Beachten Sie die Angaben in der Backtabelle.
Ober-Unterhitze
Verwenden Sie matte, dunkle Back- formen.
Helle Formen aus blankem Material ergeben eine ungleichmäßige oder schwache Bräunung in der Form, und unter ungünstigen Umständen wird das Backgut auch nicht richtig gar.
Die Einschubebene 1 oder 2 wählen.
Hinweis zu Rezeptangaben älterer Kochbücher oder Rezepthefte
Eine geänderte Vorschriftenlage (die deutsche Norm DIN 44547 wurde durch die europäische Norm EN 60350 ersetzt) hat dazu geführt, dass die Temperatureinstellungen an den Geräten geringfügig geändert werden mussten.
Im mitgelieferten Rezeptheft sind die Temperaturangaben für das Garen mit Ober-Unterhitze bereits auf diese Änderungen abgestimmt.
Verwenden Sie ältere Kochbücher oder Rezepthefte, so stellen Sie zur optimalen Nutzung Ihres Gerätes beim Garen mit Ober-Unterhitze die Temperaturen 10° niedriger ein als im Rezept angegeben.
Die Garzeiten ändern sich nicht.
Tipps zum Backen
Beachten Sie die in der Backtabelle angegebenen Temperaturbereiche, Einschubebenen und Zeitspannen.
Backblech und Fettpfanne müssen aufgrund der Antihafteigenschaften ihrer PerfectClean-veredelten Oberfläche vor dem Backen nicht eingefettet oder mit Backpapier belegt werden.
Zubereitetes Backgut lässt sich leicht ablösen.
Backpapier ist nur erforderlich bei
- Laugengebäck (z. B. Brezel, Stangen), da die bei der Teigzubereitung verwendete Natronlauge die PerfectClean-veredelte Oberfläche beschädigen kann.
- Teigen, die aufgrund ihres hohen Eiweißanteils leicht festkleben, wie z. B. Biskuit, Baiser oder Makronen.
Backen Sie Obstkuchen und hohe Plattenkuchen in der Fettpfanne; dadurch bleibt der Garraum sauberer.

Kuchen in Kastenformen oder länglichen Formen quer in den Backofen stellen. Dadurch ist die Wärmeverteilung in der Form optimal, und ein gleichmäßiges Backergebnis wird erreicht.
Tiefkühlprodukte
Stellen Sie zum Backen von Tiefkühl-Kuchen, -Pizza oder -Baguettes die niedrigste der auf der Verpackung angegebenen Backtemperaturen ein. Backen Sie diese Gerichte auf dem Rost mit aufgelegtem Backpapier und nicht auf dem Backblech oder der Fettpfanne.
Letztere können sich so stark verziehen, dass sie im heißen Zustand nicht entnommen werden können. Jedes weitere Benutzen bringt einen erneuten Verzug mit sich.
Tiefkühlprodukte wie Pommes frites, Kroketten oder Ähnliches können auf dem Backblech oder der Fettpfanne gebacken werden. Legen Sie zum schonenden Garen dieser Tiefkühlprodukte Backpapier unter und stellen Sie die niedrigste der Backtemperaturen ein, die auf der Verpackung angegeben sind.
Die schonende Behandlung von Lebensmitteln dient Ihrer Gesundheit.
Kuchen, Pizza, Pommes frites oder Ähnliches sollten nur goldgelb gebräunt und nicht dunkelbraun gebacken werden.
Eine schonende Zubereitung und gleichmäßige Bräunung erreichen Sie bei Kuchen und Gebäcken, wenn Sie
- die untere Temperatur der Tabellenangaben wählen.
Stellen Sie die Temperatur nicht höher ein als in der Backtabelle angegeben. Höhere Temperaturen verkürzen zwar die Backzeit, haben aber nicht selten einen sehr unterschiedlichen Bräunungsgrad zur Folge und unter ungünstigen Umständen ist das Backgut auch nicht gar.
- nach Ablauf der kürzesten Backzeit prüfen, ob das Backgut gar ist.
Stechen Sie dazu mit einem Holzstäbchen in den Teig.
Haften keine feuchten Teigkrümel am Holzstäbchen, ist das Backgut gar.
| Heißluft plus | |||
| Temperatur in °C | Empfohlene Einschubebene | Zeit in Min. | |
| Rührteig | |||
| Sandkuchen, Rehrücken | 150 – 170 | 1 | 60 – 70 |
| Napfkuchen | 150 – 170 | 1 | 65 – 80 |
| Rührkuchen (Blech)^1) | 150 – 170 | 1 | 25 – 40 |
| Marmor-, Nusskuchen (Form) | 150 – 170 | 1 | 60 – 80 |
| Obstkuchen mit Baiser oder Guss (Blech) | 150 – 170 | 1 | 45 – 50 |
| Obstkuchen (Blech) | 150 – 170 | 1 | 35 – 45 |
| Obstkuchen (Form) | 150 – 170 | 1 | 55 – 65 |
| Tortenboden ^1) ^3) | 150 – 170 | 1 | 25 – 30 |
| Kleingebäck ^1) ^3) (Plätzchen) | 150 – 170 | 1, 3 ^4) | 20 – 25 |
| Biskuitteig ^1) ^3) | |||
| Torte (3 bis 6 Eier) ^1) ^3) | 160 – 180 | 1 | 25 – 35 |
| Tortenboden (2 Eier) ^1) ^3) | 160 – 180 | 1 | 20 – 25 |
| Rolle ^1) ^3) | 160 – 180 | 1 | 20 – 25 |
| Knetteig | |||
| Tortenboden | 150 – 170 | 1 | 20 – 25 |
| Streuselkuchen | 150 – 170 | 1 | 45 – 55 |
| Kleingebäck ^1) ^3) (Plätzchen) | 150 – 170 | 1, 3 ^4) | 15 – 25 |
| Quarktorte | 150 – 170 | 1 | 70 – 90 |
| Apfeltorte, gedeckt ^1) | 150 – 170 | 1 | 50 – 70 |
| Aprikosentorte mit Guss ^1) | 150 – 170 | 1 | 55 – 75 |
| Wähe ^2) | 190 – 210 | 1 | 25 – 35 |
| Hefeteig / Quark-Öl-Teig | |||
| Hefeteig aufgehen lassen | 30 – 50 | Garraumboden ^5) | 15 – 30 |
| Gugelhupf | 150 – 170 | 1 | 50 – 60 |
| Streuselkuchen | 150 – 170 | 1 | 35 – 45 |
| Obstkuchen (Blech) | 160 – 180 | 1 | 40 – 50 |
| Weißbrot | 160 – 180 | 1 | 40 – 50 |
| Vollkornbrot ^2) | 170 – 190 | 1 | 50 – 60 |
| Pizza (Blech) ^1) ^3) | 170 – 190 | 1 | 35 – 45 |
| Zwiebelkuchen ^1) | 170 – 190 | 1 | 35 – 45 |
| Apfeltaschen | 150 – 170 | 1, 3 ^4) | 25 – 30 |
| Brandteig ^1) ^3) , Windbeutel 160 – 180 1, 3 | 4) | 30 – 40 | |
| Blätterteig ^1) | 170 – 190 1, 3 | 4) | 20 – 25 |
| Eiweißgebäck ^1) , Makronen 120 – 140 1, 3 | 4) | 25 – 50 | |
Die Zeiten gelten, wenn nicht anders angegeben, für einen nicht vorgeheizten Backofen. Bei einem vorgeheizten Backofen verkürzen sich die Zeiten um ca. 10 Minuten.
1) Backofen bei Ober-Unterhitze ☐ vorheizen.
2) Backofen bei Heißluft plus ☐+ und Ober-Unterhitze ☐ vorheizen.
3) Während der Aufheizphase nicht die Betriebsart Schnellaufheizen ⚡ einsetzen.
4) Entnehmen Sie die Backbleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
5) Legen Sie den Rost auf den Garraumboden und stellen Sie das Gefäß darauf.
| Ober-Unterhitze | ||
| Temperatur in °C | Empfohlene Einschubebene | Zeit in Min. |
| 150 – 170 | 1 | 60 – 70 |
| 170 – 190 | 1 | 65 – 80 |
| 170 – 190 | 2 | 25 – 40 |
| 150 – 170 | 1 | 60 – 80 |
| 170 – 190 | 2 | 45 – 50 |
| 170 – 190 | 2 | 35 – 45 |
| 160 – 180 | 1 | 55 – 65 |
| 170 – 190 | 1 | 20 – 25 |
| 170 – 190 | 2 | 12 – 20 |
| 170 – 190 | 1 | 20 – 35 |
| 170 – 190 | 1 | 15 – 20 |
| 180 – 200 | 2 | 12 – 16 |
| 170 – 190 | 2 | 15 – 20 |
| 170 – 190 | 2 | 45 – 55 |
| 170 – 190 | 2 | 10 – 20 |
| 170 – 190 | 1 | 70 – 90 |
| 170 – 190 | 1 | 45 – 65 |
| 170 – 190 | 1 | 55 – 75 |
| 220 – 240 | 1 | 25 – 35 |
| 30 – 50 | Garraumboden ^5) | 15 – 30 |
| 160 – 180 | 1 | 50 – 60 |
| 170 – 190 | 2 | 35 – 45 |
| 180 – 200 | 2 | 40 – 50 |
| 180 – 200 | 1 | 40 – 50 |
| 190 – 210 | 2 | 50 – 60 |
| 190 – 210 | 1 | 30 – 40 |
| 180 – 200 | 1 | 25 – 35 |
| 160 – 180 | 2 | 25 – 30 |
| 180 – 200 2 25 – 35 | ||
| 190 – 210 2 15 – 25 | ||
| 120 – 140 2 25 – 50 | ||
Bei den Angaben in der Tabelle handelt es sich um Richtwerte.
Zum Braten empfehlen wir Heißluft plus ☒+ .
Sie können aber auch mit der Betriebsart Ober-Unterhitze □ arbeiten.
Heißluft plus 📁+ :
Setzen Sie den Fettfilter ein, wenn Sie auf dem Rost oder im offenen Geschirr braten.

Wir empfehlen das Braten im Topf, da
– genügend Bratenfond zum Zubereiten einer Soße bleibt.
- der Garraum sauberer bleibt als beim Braten auf dem Rost.
Geschirr
Sie können jedes hitzebeständige Geschirr verwenden:
Bräter, Bratentopf, feuerfeste Glasform, Bratfolie, Römertopf, ...
Das Geschirr wird auf den Rost in den kalten Backofen gesetzt.
Ausnahme:
Zum Braten von Roastbeef und Filet den Backofen auf die im Rezept angegebene Temperatur vorheizen.
Einschubebene
Wählen Sie zum Braten die Einschubebene 1.
Ausnahme:
Bei Ober-Unterhitze ☐ zum Braten von
– Geflügel bis zu 1 kg,
- Roastbeef, Filet,
- Fisch,
die Einschubebene 2 benutzen.
Temperatur
Die Temperatureinstellungen entnehmen Sie bitte der Brattabelle.
Stellen Sie die Brattemperatur nicht höher ein, als angegeben ist. Das Fleisch wird zwar braun, aber nicht gar.
Bei Heißluft plus ☒+ genügt eine um ca. 40 °C niedrigere Brattemperatur als bei Ober-Unterhitze ☐.
Stellen Sie bei Braten ab 3 kg eine ca. 10 °C niedrigere Temperatur ein, als in der Brattabelle angegeben ist. Der Bratvorgang dauert dadurch zwar etwas länger, aber das Fleisch wird gleichmäßig gar und bekommt keine zu dicke Kruste.
Zum Braten auf dem Rost stellen Sie eine um 20 °C niedrigere Temperature ein als zum Braten im Topf.
Beim Braten auf dem Rost immer Rost und Fettpfanne zusammen einschieben.
Hinweis zu Rezeptangaben älterer Kochbücher oder Rezepthefte
Eine geänderte Vorschriftenlage (die deutsche Norm DIN 44547 wurde durch die europäische Norm EN 60350 ersetzt) hat dazu geführt, dass die Temperatureinstellungen an den Geräten geringfügig geändert werden mussten.
Im mitgelieferten Rezeptheft sind die Temperaturangaben für das Garen mit Ober-Unterhitze bereits auf diese Änderungen abgestimmt.
Verwenden Sie ältere Kochbücher oder Rezepthefte, so stellen Sie zur optimalen Nutzung Ihres Gerätes beim Garen mit Ober-Unterhitze die Temperaturen 10° niedriger ein als im Rezept angegeben. Die Garzeiten ändern sich nicht.
Bratzeit
Die Bratzeit richtet sich nach der Fleischart, der Größe und der Dicke des Fleisches.
Um die Bratzeit zu ermitteln, multiplizieren Sie die Höhe des Bratens mit der Zeitangabe pro cm für die entsprechende Fleischart:
Rind/Wild ..... 15 – 18 Min./cm
Schwein/Kalb/Lamm .. 12 – 15 Min./cm
Rinderbraten, 8 cm hoch
8 x 15 Min. pro cm = 120 Min. Bratzeit
Tipps zum Braten
Die Bräunung entsteht am Ende der Bratzeit. Das Fleisch erhält eine zusätzliche intensive Bräune, wenn Sie nach ungefähr der Hälfte der Bratzeit den Deckel vom Geschirr nehmen.
Nach beendetem Bratvorgang das Bratgut aus dem Backofen nehmen, in Alu-Folie wickeln und ca. 10 Minuten so ruhen lassen.
Beim Anschneiden läuft dann weniger Bratensaft heraus.
Braten im Topf
Das Fleisch würzen und in das Geschirr legen. Mit Butter- oder Margarineflöckchen belegen oder mit Öl oder Speisefett begießen. Bei großen mageren Braten (2 – 3 kg) und fettem Geflügel ca. ^1/8 Liter Wasser hinzufügen.
Braten auf dem Rost
Das Fleisch würzen, und auf den Rost oder in die Fettpfanne legen. Mit Butter- oder Margarineflöckchen belegen und garen. Während des Bratens etwas Flüssigkeit (Wasser, Brühe, Sahne) an- gießen.
Braten von Geflügel
Die Haut des Geflügels wird knusprig, wenn Sie 10 Minuten vor Ende der Bratzeit das Geflügel mit schwach gesalzenem Wasser bepinseln.
Braten von tiefgefrorenem Fleisch
Tiefgefrorenes Fleisch bis zu einem Gewicht von ca. 1,5 kg können Sie ohne vorheriges Auftauen braten.
Die Bratzeit verlängert sich pro kg um ca. 20 Minuten.
| Gerichte Empfohlene | Einschub-ebene | Heißluft plus 1) | Ober-Unterhitze 5) | ||
| Temperatur in °C 2) | Zeit in Min. | Temperatur in °C 2) | Zeit in Min. | ||
| Rinderbraten, ca. 1 kg 1 170 | -190 100 - 1 | 20 190 - 210 100 - 120 | |||
| Rinderfilet oder Roastbeef, ca. 1 kg 3) | 1 190 - | 210 45 - 55 200 - 220 45 - 55 | |||
| Wildbraten, ca. 1 kg 1 | 4) | 180 - 200 90 - 120 190 - 210 90 - 120 | |||
| Schweinebraten oder Nacken, ca. 1 kg | 1 170 - | 190 100 - 120 200 - 220 100 - 120 | |||
| Schweinebraten mit Schwarte, ca. 2 kg | 1 150 - | 170 160 - 180 180 - 200 120 - 150 | |||
| Kasseler, ca. 1 kg 1 170 - 190 | 60 - 70 200 | -220 60 - 70 | |||
| Hackbraten, ca. 1 kg 1 160 | -180 70 - 80 | 190 - 210 70 - 80 | |||
| Kalbsbraten, ca. 1 ,5 kg 1 | 4) | 170 - 190 100 - 120 190 - 210 100 - 120 | |||
| Lammkeule, ca. 1,5 kg 1 170 | -190 90 - 120 | 200 - 220 90 - 120 | |||
| Lammrücken, ca. 1,5 kg 3) | 1 170 - | 190 50 - 60 190 - 210 50 - 60 | |||
| Geflügel, 0,8 - 1 kg 1 | 4) | 170 - 190 60 - 70 190 - 210 60 - 70 | |||
| Geflügel, ca. 2 kg | 1 170 - | 190 90 - 110 190 - 210 90 - 110 | |||
| Geflügel, gefüllt, ca. 2 kg 1 | 170 - 190 110 | -130 190 - 210 110 - 130 | |||
| Geflügel, ca. 4 kg | 1 160 - | 180 150 - 180 180 - 200 150 - 180 | |||
| Fisch im Stück, ca. 1,5 kg | 1 4) | 160 - 180 35 - 55 190 - 210 35 - 55 | |||
Die Zeiten gelten, wenn nicht anders angegeben, für den nicht vorgeheizten Backofen.
1) Fettfilter einsetzen.
2) Temperaturangabe für die Zubereitung im geschlossenen Brattopf.
Wird der Braten auf dem Rost zubereitet, die Temperatur 20 °C niedriger einstellen.
3) Backofen vorheizen.
4) Einschubebene 2 bei Ober-Unterhitze ☐.
5) Zum Braten empfehlen wir Heißluft plus ☒+
Sie können aber auch mit der Betriebsart Ober-Unterhitze ☐ arbeiten.
Bei den Angaben in der Tabelle handelt es sich um Richtwerte.
Zum Grillen die Gerätetür schließen. Bei offener Tür werden die ausströmenden heißen Wrasen nicht mehr automatisch über das Kühlgebläse geführt und abgekühlt. Die Bedienelemente werden heiß und es besteht Verbrennungsgefahr.
Betriebsarten
Grill
Zum Grillen von flachem Grillgut und zum Überbacken.
Umluftgrill
Zum Grillen von Grillgut mit größerem Durchmesser, wie z. B. Geflügel, Rollbraten.
Setzen Sie zum Umluftgrillen den Fettfilter ein.
Grillgut vorbereiten
Fleisch schnell unter kaltem, fließendem Wasser abspülen und gut abtrocknen. Fleischscheiben vor dem Grillen nicht salzen, da sonst der Fleischsaft austritt.
Mageres Fleisch können Sie mit Öl bestreichen. Andere Fette werden leicht zu dunkel oder entwickeln Rauch.
Flache Fische und Fischscheiben säubern, salzen und mit Zitrone beträufeln.
Grillen auf dem Rost

■ Den Rost auf die Fettpfanne legen.
■ Das Grillgut auflegen.
■ Betriebsart und Temperatur wählen.
■ Den Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Gerätetür vorheizen.
■ Das Grillgut in den Backofen geben, und die Gerätetür schließen.
Flaches Grillgut =
Einschubebene 3 oder 4
Grillgut mit größerem Durchmesser =
Einschubebene 1 oder 2
■ Das Grillgut nach der Hälfte der Grillzeit wenden.
Temperatur
Flaches Grillgut
(z. B. Kotelett, Steak) .... maximal (☐)
Grillgut mit größerem Durchmesser
(z. B. Geflügel, Rollbraten) ..... 240 °C
Weitere Angaben finden Sie in der Grill-tabelle.
Sollte während des Grillvorganges die Oberfläche größerer Fleischstücke bereits stark gebräunt und der Kern noch nicht gar sein, können Sie mit einer niedrigeren Temperatur weitergrillen.
Grillzeit
Das Grillen dauert bei
– flachen Fleisch-, Fischscheiben pro Seite ca. 6 – 8 Minuten.
– höheren Stücken etwas länger.
– Rollbraten pro cm Durchmesser ca. 10 Minuten.
Tipps zum Grillen
Achten Sie darauf, dass die Scheiben etwa gleich dick sind, damit die Grillzeiten nicht zu unterschiedlich sind.
Wenn Sie feststellen wollen, wie weit das Fleisch gegart ist, drücken Sie mit einem Löffel auf das Fleisch:
- Ist es noch sehr elastisch, so ist es im Inneren noch rot ("englisch").
- Gibt es wenig nach, ist es innen rosa ("medium").
- Gibt es kaum nach, ist es ganz durchgegrillt ("well done").
Den Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Gerätetür vorheizen.
| Grillgerichte | Empfohlene Einschub-ebene | Grill 1) | Umluftgrill 1) | ||
| Temperatur-einstellung | gesamte Grillzeit in Min. 2) | Temperatur in °C | gesamte Grillzeit in Min. 2) | ||
| Flaches Grillgut | |||||
| Rindersteaks 3 oder 4 3) | maximal (☐) 10 – 16 220 10 – 16 | ||||
| Schaschlik 3 240 °C 25 – 30 220 25 – 30 | |||||
| Geflügelspieße 3 240 °C 20 – 25 200 – 220 20 – 25 | |||||
| Schnitzel 3 oder 4 3) | maximal (☐) 12 – 18 220 18 – 20 | ||||
| Leber 3 oder 4 3) | maximal (☐) 8 – 12 220 10 – 14 | ||||
| Frikadellen 3 oder 4 3) | maximal (☐) 14 – 20 220 16 – 20 | ||||
| Bratwurst 3 oder 4 3) | maximal (☐) 10 – 15 220 8 – 12 | ||||
| Fischfilet 3 oder 4 3) | maximal (☐) 12 – 16 220 12 – 16 | ||||
| Forellen 3 oder 4 3) | maximal (☐) 16 – 20 220 20 – 25 | ||||
| Toast 3 oder 4 3) | maximal (☐) 2 – 4 | 220 | 3 – 5 | ||
| Hawaii-Toast 3 oder 4 3) | maximal (☐) 7 – 9 | 220 | 4 – 6 | ||
| Tomaten 3 oder 4 3) | maximal (☐) 6 – 8 | 220 | 6 – 8 | ||
| Pfirsiche 3 | maximal (☐) 6 – 8 | 220 | 7 – 10 | ||
| Grillgut mit größerem Durchmesser | |||||
| Hähnchen (ca. 1 kg) | 1 4) | 240 °C 50 – 60 200 – 220 50 – 60 | |||
| Rollbraten, ∅ 7 cm, (ca. 1 kg) | 1 240 °C | 75 – 85 200 75 – 85 | |||
| Schweinshaxe (ca. 1 kg) | 1 240 °C | 100 – 120 | 200 | 100 – 120 | |
| Roastbeef, Rinder-filet, ca. 1 kg | 1 | – | – | 250 25 – 35 | |
1) Fettfilter einsetzen.
2) Grillgut nach der Hälfte der Zeit wenden.
3) Einschubebene je nach Dicke des Grillgutes wählen.
4) Einschubebene 2 bei Umluftgrill 📁.
Bei den Angaben in der Tabelle handelt es sich um Richtwerte.
Wir empfehlen Heißluft plus ☒+
Folgende Einkochbehälter sind geeignet:
- Einkochgläser Bei der Verwendung von Gummiringen kann manchmal ein unangenehmer Gummigeruch entstehen. Die Geruchsentwicklung wird vermindert, wenn Sie auf die vorbereiteten Gläser im Backofen ein nasses Haushaltspapiertuch legen.
- Gläser mit Schraubverschlüssen Verwenden Sie nur spezielle Gläser, die Sie im Fachhandel erhalten.
Verwenden Sie keine Dosen!
■ Die Fettpfanne in Einschubebene 1 schieben, und die Gläser hineinsetzen.

Maximal 5 Gläser können Sie einkochen.
■ Eine Temperatur von 150 – 170 °C einstellen.
Diese Temperatureinstellung gilt bis zum Perlen (gleichmäßiges Aufsteigen von Bläschen) in allen Gläsern.
Nach dem Perlbeginn
Die Temperatur rechtzeitig verringern, um ein Überkochen zu verhindern.
- bei Obst, Gurken
■ Den Betriebsartenwähler auf Beleuchtung 📞 drehen.
Die Gläser zum weiteren Einkochen noch für ca. 25 – 30 Minuten im Backofen stehen lassen.
- bei Gemüse
■ Die Temperatur auf 100 °C verringern.
Das Gemüse weiter garen: Spargel, Möhren ..... 60 – 90 Minuten Erbsen ..... 90 – 120 Minuten
■ Den Betriebsartenwähler auf Beleuchtung 📞 drehen.
Die Gläser zum weiteren Einkochen noch für ca. 25 – 30 Minuten im Backofen stehen lassen.
Nach dem Einkochen
Die Gläser aus dem Backofen nehmen, mit einem Tuch bedeckt ca. 24 Stunden an einem zugfreien Ort stehen lassen.
Die Klammern entfernen und prüfen, ob alle Gläser geschlossen sind.
Sie können den Backofen auch zum Auftauen nutzen.
Verwenden Sie hierzu die Betriebsart Heißluft plus ☒+ mit einer Temperatur-einstellung bis maximal 50 °C.
Besonders schonend ist das Auftauen bei minimaler Temperatur (30 °C).
Beachten Sie:
- Lassen Sie das Gefriergut ohne Verpackung auf einem Backblech oder in einer Schüssel auftauen.
- Verwenden Sie beim Auftauen von Geflügel den Rost mit Fettpfanne. Das Gefriergut liegt dann nicht in der Auftau-Flüssigkeit.
Beim Auftauen von Geflügel auf besondere Sauberkeit achten. Die Auftau-Flüssigkeit nicht verwenden. Salmonellengefahr!
- Fleisch, Geflügel oder Fisch müssen zum anschließenden Garen nicht vollkommen aufgetaut sein. Es genügt, wenn die Lebensmittel angetaut sind. Die Oberfläche ist dann weich genug, um Gewürze aufzunehmen.
Zeiten zum An- oder Auftauen
Die Zeiten richten sich nach Art und Gewicht des Tiefkühlgutes:
Hähnchen, 800 g ..... 90 – 120 Min.
Fleisch, 500 g. . . . . . . . . . 60 – 90 Min.
Fleisch, 1000 g. . . . . . . . 90 – 120 Min.
Bratwurst, 500 g. . . . . . . . 30 – 50 Min.
Fisch, 1000 g ..... 60 – 90 Min.
Erdbeeren, 300 g ..... 30 – 40 Min.
Butterkuchen, 500 g. . . . . . 20 – 30 Min.
Brot, 500 g ..... 30 – 40 Min.
Zum Garen empfehlen wir:
- Heißluft plus 📁+
- Ober-Unterhitze
Geeignet ist folgendes Geschirr: Feuerfeste Glasform, Porzellangeschirr, Römertopf, Kochtopf mit hitzebeständigen Griffen.
■ Schieben Sie den Rost in Einschub-ebene 1 und stellen Sie das Geschirr darauf.
■ Betriebsart und Temperatur wählen:
Heißluft plus 📁+....170 – 190 °C
Ober-Unterhitze ☐ ..... 180 – 200 °C
Zeiten zum Garen
Menü 70 – 90 Min.
Auflauf 40 – 60 Min.
Tipps zum Garen
Decken Sie Speisen zu, die schmoren oder dünsten sollen, wie z. B. Kartoffeln, Gemüse.
Dadurch vermeiden Sie ein Austrocknen der Speise. Haben Sie keinen Deckel zur Hand, können Sie Alu-Folie oder nasses Pergamentpapier verwenden.
Speisen werden ohne Deckel gegart, wenn sie eine krosse Kruste haben sollen, wie z. B. Fleisch, Gratin.
Zum Garen können Sie das Geschirr auch stapeln. Dabei wird der Deckel des unteren Topfes umgedreht aufgelegt. Speisen, die bräunen sollen, nach oben stellen.
Garen von Fertiggerichten
Für die Zubereitung von Fertiggerichten (siehe Tabelle) können Sie die Betriebsart Schnellaufheizen 🚙️ nutzen.
■ Die Betriebsart Schnellaufheizen 🏠 wählen.
■ Die Temperatur wählen.
■ Sobald die Temperaturkontrolle ☐er- lisch, das Gericht in den vorgeheiz- ten Backofen geben.
Das Umschalten auf eine andere Betriebsart entfällt.
Beachten Sie die Hinweise des Herstellers auf der Verpackung zu Temperaturen, Garzeiten und Einschubebenen.
Für die Zubereitung von Fertigge- richten kann nur jeweils eine Ebene genutzt werden. Soll auf mehreren Ebenen gleichzeitig gegart werden, wählen Sie bitte Heißluft plus 📁+ .
Backen Sie Tiefkühl-Kuchen oder Pizza auf dem Rost mit aufgelegtem Backpapier und nicht auf dem Backblech oder der Fettpfanne. Letztere können sich so stark verziehen, dass sie im heißen Zustand nicht entnommen werden können. Jedes weitere Benutzen bringt einen erneuten Verzug mit sich. Tiefkühlprodukte wie Pommes frites, Kroketten oder Ähnliches können auf dem Backblech oder der Fettpfanne gegart werden.
Beispiele für Fertiggerichte
| Gericht Temperatur | in °C * | Empfohlene Einschub-ebene von unten * | Zeit in Min. | Anmerkung |
| Kartoffel-, Nudel- oder Gemüsegratin | 250 1 oder 2 20 – 25 Gericht in Auflaufform | |||
| Lasagne, Cannelloni 190 | 1 oder 2 35 – 40 Verpackung geöffnet | |||
| Baguette, gefüllt, Panino 200 1 oder 2 12 – 15 | offen auf dem Rost mit Backpapier | |||
| Pizza, vorgebacken 200 | 1 oder 2 12 – 20 offen auf dem Rost mit | Backpapier | ||
| Mini-Pizza, vorgebacken | 220 1 oder 2 8 – 10 offen auf dem Rost mit | Backpapier | ||
| Kartoffelplätzchen, Rösti, Kroketten | 220 1 oder 2 12 – 20 offen auf dem Rost mit | Backpapier | ||
| Laugenbrezel 220 1 oder 2 12 – 15 offen auf dem Rost mit | Backpapier | |||
* Beachten Sie die Hinweise des Herstellers auf der Verpackung.
Für herkömmliche Back- und Garvorgänge ist die Betriebsart Schnellaufheizen nicht geeignet.
Bräunungs-Garen
Die Betriebsart Bräunungs-Garen ist zum Garen von Aufläufen und Gratins geeignet, die eine krosse Oberfläche erhalten sollen.
| Gericht Temperatur | in °C | Zeit in Min. | Empfohlene Einschubebene von unten |
| Lasagne | 200 | 45 – 60 | 1 |
| Kartoffelgratin | 190 | 55 – 65 | 1 |
| Gemüseauflauf | 190 | 55 – 65 | 1 |
| Nudelauflauf | 190 | 40 – 50 | 1 |
In der Tabelle sind einige Anwendungsbeispiele aufgeführt. Bei der Zubereitung anderer Rezepte können Sie sich an den Temperatur- und Zeitangaben für Ober-Unterhitze orientieren.
Prüfgerichte nach EN 60350
| Gargut Backblech, Form | Betriebsart Einschub ebene von unten | - Temperature in °C | Garzeit in Min. | Gerät vor-heizen | |
| Spritz-gebäck (8.4.1) | 1 Backblech Heißluft plus 1 140 | 2) | 25-45 nein | ||
| 2 Backbleche 1) | Heißluft plus 1, 3 140 | 2) | 25-45 nein | ||
| 1 Backblech Ober-Unterhitze 2 160 | 2) | 15-30 ja | |||
| Small cakes (8.4.2) | 1 Backblech Heißluft plus 1 160 | 2) | 25-35 nein | ||
| 2 Backbleche 1) | Heißluft plus 1, 3 160 | 2) | 25-35 nein | ||
| 1 Backblech Ober-Unterhitze 2 160 | 2) | 25-35 ja | |||
| Wasser-biskuittorte (8.5.1) | Springform ∅ 26 cm | Heißluft plus 1 170 | 2) | 30-40 nein | |
| Springform ∅ 26 cm | Ober-Unterhitze 1 180 | 2) | 20-35 ja | ||
| gedeckter Apfelkuchen (8.5.2) | Springform ∅ 20 cm | Heißluft plus 1 160 | 2) | 105-125 nein | |
| Springform ∅ 20 cm | Ober-Unterhitze 1 180 | 2) | 90-120 nein | ||
| Toast bräu-nen (9.1) | Rost Grill 3 maximal 5-8 nein | ||||
| Grillen von Beefsteaks (9.2) | Rost auf Fettpfanne | Grill 4 maximal 1. Seite: | ja, 5 Minu-ten | ||
| 10-15 | |||||
| 2. Seite: | |||||
| 5-10 | |||||
1) Entnehmen Sie die Backbleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
2) Während der Aufheizphase nicht die Betriebsart Schnellaufheizen einsetzen.
Energie-Effizienzklasse nach EN 50304
Für die Geräte wurde nach EN 50304 die Energie-Effizienzklasse B ermittelt. Sie bezieht sich auf die Messdaten bei der Betriebsart Heißluft plus.
Gerätefront, Bedienelemente
■ Reinigen Sie alle Oberflächen nur mit einem Schwammtuch, Spülmittel und warmem Wasser.
Reinigen Sie insbesondere den Türgriff, die Leisten an der Innenseite der Gerätetür sowie die Bedienelemente am besten nach jedem Benutzen.
Unter Umständen lassen sich sonst Fett oder andere Rückstände nicht mehr entfernen, und es können Verfärbungen auftreten.
■ Trocknen Sie die Oberflächen anschließend mit einem weichen Tuch.
Beachten Sie außerdem die folgenden Hinweise zu Ihrer Glas-, Aluminium- oder Edelstahl-Front, damit die Oberflächen nicht verkratzen oder sich verändern.
Geräte mit Glas-Front
Gerätefront und Bedienelemente sind empfindlich gegen Kratzer.
Vermeiden Sie
- scheuernde Reinigungsmittel, wie z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch,
- scheuernde Schwämme, wie z. B. Topfschwämme oder gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten,
- Backofenspray.
Geräte mit Aluminium-Front
Aluminium ist ein lebendiges Material. Blickwinkel, Lichteinfall und Umfeld bestimmen die reflektierende Wirkung und damit die Optik des Gerätes.
Die Aluminiumoberflächen und Bedienelemente können sich verfärben oder verändern, wenn Verschmutzungen länger einwirken.
Entfernen Sie Verschmutzungen daher sofort.
Gerätefront und Bedienelemente sind empfindlich gegen Kratzer und Schnitte.
Vermeiden Sie
- soda-, säure- oder chloridhaltige Reinigungsmittel
– scheuernde Reinigungsmittel, wie z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch,
- scheuernde Schwämme, wie z. B. Topfschwämme oder gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten,
– Edelstahl-Reinigungsmittel,
- kalklösende Reinigungsmittel,
– Geschirrspülmaschinen-Reiniger,
- Backofenspray.
Geräte mit Edelstahl-Front
Gerätefront und Bedienelemente sind empfindlich gegen Kratzer und Schnitte.
Beachten Sie die unterschiedlichen Reinigungshinweise für
– die Edelstahlflächen,
- die Bedienelemente in Edelstahl-Optik.
Edelstahlflächen
Zur Reinigung eignet sich ein nicht scheuerndes Edelstahl-Reinigungsmittel.
Vermeiden Sie
- soda-, säure- oder chloridhaltige Reinigungsmittel,
– scheuernde Reinigungsmittel, wie z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch, - scheuernde Schwämme, wie z. B. Topfschwämme oder gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten.
Um ein schnelles Wiederverschmutzen zu verhindern, gibt es Edelstahl-Pflegemittel (z. B. Neoblank, erhältlich über den Miele Kundendienst).
Tragen Sie das Mittel mit einem weichen Tuch flächig und sparsam auf.
Bedienelemente in Edelstahl-Optik
Die Bedienelemente können sich verfärben oder verändern, wenn Verschmutzungen länger einwirken. Entfernen Sie Verschmutzungen daher sofort.
Vermeiden Sie
- soda-, säure- oder chloridhaltige Reinigungsmittel,
- scheuernde Reinigungsmittel, wie z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch,
- scheuernde Schwämme, wie z. B. Topfschwämme oder gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten,
– Edelstahl-Reinigungsmittel, - Backofenspray.
Zubehör
Entfernen Sie sämtliches Zubehör, auch die Aufnahmegitter, und nachkaufbares, wie z. B. den Teleskopwagen oder die Einzelauszüge, aus dem Garraum, bevor Sie die Pyrolysereinigung starten. Durch die hohen Temperaturen, die im Pyrolysebetrieb erreicht werden, wird das Zubehör beschädigt, Teleskopwagen oder Einzelauszüge sogar zerstört.
Backblech, Fettpfanne
Die emaillierte Oberfläche dieser Teile ist PerfectClean-veredelt.
Beachten Sie die Reinigungs- und Pflegehinweise im Kapitel "PerfectClean-veredeltes Email".
Rost, Aufnahmegitter
Die verchromte Oberfläche dieser Teile ist PerfectClean-veredelt.
Für Rost und Aufnahmegitter gelten daher die gleichen Reinigungs- und Pflegehinweise wie für PerfectClean-ver-edeltes Email, siehe gleichnamiges Kapitel.
Fettfilter
Reinigen Sie ihn in heißem Wasser mit Spülmittel oder in der Geschirrspülmaschine.
Bei der Reinigung des Fettfilters im Geschirrspüler ist das Reinigungsergebnis besser, wenn Sie ihn waage-recht hineinlegen.
Im Geschirrspüler können je nach verwendetem Reiniger bleibende Verfärbungen des Fettfilters auftreten, die die Funktion aber nicht beeinträchtigen.
Der Fettfilter kann, im Gegensatz zum sonstigen Zubehör, auch pyrolytisch gereinigt werden.
Durch die pyrolytische Reinigung kann sich der Fettfilter dauerhaft verfärben.
Seine Funktion wird dadurch aber nicht beeinträchtigt.
PerfectClean-veredeltes Email
Die emaillierten Oberflächen von
- Backblech,
- Fettpfanne
sind durch ein neuartiges Verfahren
PerfectClean-veredelt.
PerfectClean-veredelte Oberflächen überzeugen durch einen hervorragenden Antihaft-Effekt und eine außergewöhnlich einfache Reinigung im Vergleich zu den bisher in Backöfen verwendeten Emails.
Zubereitetes Gargut lässt sich noch leichter ablösen, Verschmutzungen nach Back- oder Bratvorgängen lassen sich noch einfacher entfernen.
Damit Sie die Vorteile Antihaftung und Leichtreinigung viele Jahre nutzen können, beachten Sie bitte die nachfolgenden Pflegehinweise.
PerfectClean-veredelte Oberflächen sind in ihrer Pflege vergleichbar mit Glas. Wenn Sie unsicher sind, ob eine Reinigungshilfe für PerfectClean geeignet ist, überlegen Sie, ob Sie damit Ihre Fensterscheiben ohne Schaden reinigen können.
Sie können Ihr Gargut auf PerfectClean zerschneiden und zerteilen, wie Sie es von herkömmlich emaillierten Backblechen gewöhnt sind.
Den Backofen vor dem Reinigen erst abkühlen lassen. Verbrennungsgefahr!
Bei normaler Verschmutzung reinigen Sie PerfectClean-Oberflächen am besten mit einem Geschirrreinigungsschwamm, heißem Wasser und Geschirrspülmittel.
Die Reinigung wird erleichtert, wenn Sie die Rückstände einige Minuten mit Spülmittellauge einweichen.
Bei Bedarf können Sie auch die harte Seite des Geschirrreinigungsschwammes verwenden.
Spülen Sie im Anschluss die Teile gründlich mit klarem Wasser ab. Das Wasser muss leicht von der Oberfläche abperlen. Spülmittelreste behindern diesen Effekt.
Bei hartnäckiger Verschmutzung
kann mehr Aufwand erforderlich sein.
Lassen Sie die zu reinigenden Oberflächen auf Raumtemperatur abkühlen.
Tragen Sie anschließend Backofenspray auf und lassen Sie es wenige Minuten (ca. 10 Minuten) einwirken. Wenn erforderlich, können Sie nach der Einwirkzeit zusätzlich bei aufgetragenem Backofenspray die harte Seite eines Geschirrreinigungsschwammes einsetzen.
Bei Bedarf wiederholen Sie diese Schritte.
Nach der Anwendung von Backofenspray reinigen Sie die Oberflächen mit Wasser nach, und trocknen Sie sie ab.
Für festgebackene Rückstände können Sie auch einen Glasschaber oder eine Edelstahl-Spirale (z. B. Spontex Spirinette) benutzen.
Mit den beschriebenen Hilfsmitteln lässt sich die Oberfläche immer gründlich und ohne Schaden reinigen.
Für einen optimalen Gebrauch ist es wichtig, die Oberflächen nach jeder Benutzung zu säubern, damit die Vorteile der Antihaftung ohne Einschränkung erhalten bleiben.
Der Effekt verschlechtert sich, wenn die PerfectClean-Oberfläche durch Rückstände aus vorhergehenden Benutzungen zugedeckt ist.
Mehrfache Benutzung ohne zwischenzeitliche Reinigung kann zu erhöhtem Reinigungsaufwand führen.
Um PerfectClean-veredelte Oberflächen nicht dauerhaft zu schädigen, vermeiden Sie:
– scheuernde Reinigungsmittel, wie z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch,
– Reinigungsmittel für Glas- keramik-Kochfelder,
- Stahlwolle,
- scheuernde Schwämme, wie z. B. Topfschwämme oder gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten,
- Backofenspray auf PerfectClean Oberflächen mit erhöhter Temperatur oder langer Einwirkzeit,
– Reinigung im Geschirrspüler.
Selbst wenn durch unsachgemäße Handhabung die PerfectClean-veredelte Oberfläche beschädigt worden sein sollte, bleiben Antihaftung und leichte Reinigungsfähigkeit aber in jedem Fall mindestens so gut wie bei pflegeleichten Emails.
Beachten Sie darüber hinaus:
- Verschmutzungen, wie z. B. Obstsaft und Kuchenteig von schlecht schließenden Backformen, entfernen Sie am besten, solange der Backofen noch etwas warm ist.
- Durch übergelaufene Obstsäfte können bleibende farbliche Veränderungen entstehen. Ebenso können sich nach einem Bratvorgang in der Fettpfanne bleibende matte Stellen bilden. Diese beeinträchtigen aber nicht die Eigenschaften der Veredelung. Versuchen Sie nicht, diese Flecken auf jeden Fall zu entfernen. Verwenden Sie nur die beschriebenen Hilfsmittel.
Garraum
Der Garraum und das Deckenblech sind mit dunklem Pyrolyse-Email beschichtet.
Bei diesem Email handelt es sich um ein besonders gehärtetes Email mit einer extrem glatten Oberfläche mit Antihaft-Effekt.
Dadurch können Sie die meisten Back- und Bratreste mit einem Schwammtuch, mildem Spülmittel und warmem Wasser entfernen.
Behandeln Sie die Emaillierungen nicht mit harten Bürsten und Schwämmen, Drahtscheuerbällen* oder anderen Scheuermitteln. Das Email wird beschädigt!
Beachten Sie bei der Verwendung von Backofenspray unbedingt die Angaben des Herstellers.
* Edelstahlspiralen, z. B. Spontex Spirinett, können verwendet werden.
Pyrolytische Reinigung des Garraums
Bevor sie den Reinigungsprozess starten, beachten Sie bitte die folgenden Hinweise:
Entfernen Sie grobe Verschmutzungen aus dem Garraum, bevor Sie den Pyrolyseprozess starten.
Umlaufend um den Garraum befindet als Abdichtung zur Türscheibe eine Glasseidendichtung.
Reinigen Sie sie möglichst nicht, da sie empfindlich ist. Reiben oder Scheuern kann sie beschädigen.
Entfernen Sie sämtliches Zubehör, auch die Aufnahmegitter, und nachkaufbares, wie z. B. den Teleskopwagen oder die Einzelauszüge, aus dem Garraum, bevor Sie die Pyrolysereinigung starten. Durch die hohen Temperaturen, die im Pyrolysebetrieb erreicht werden, wird das Zubehör beschädigt, Teleskopwagen oder Einzelauszüge sogar zerstört.
Beim Pyrolysebetrieb erwärmt sich die Backofenfront mehr als bei der normalen Nutzung des Backofens. Hindern Sie Kinder daran, das Gerät während des Pyrolysebetriebes zu berühren. Verbrennungsgefahr!
Beim Pyrolyseprozess wird der Backofen auf ca. 460 °C aufgeheizt. Vorhandene Verunreinigungen werden durch die hohen Temperaturen zersetzt.
Sobald der Pyrolyseprozess gestartet wird, verriegelt nach kurzer Zeit die Gerätetür automatisch.
Je nach Verschmutzungsgrad können Sie zwischen zwei Reinigungsfunktionen mit festvorgegebener Dauer wählen:
- PY I (Dauer ca. 2 Std.)
- Py 2 (Dauer ca. 2 Std. 30 Min.)
Aus Sicherheitsgründen bleibt die Gerätetür solange verriegelt, bis die Temperatur im Garraum unter 280 °C gesunken ist.
Pyrolyseprozess starten
■ Das Zubehör aus dem Garraum nehmen.
■ Den Betriebsartenwähler auf Pyrolyse drehen.

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PY1In Anzeigefeld erscheint PY. Die Ziffer und das Symbol ◆ (Start) blinken.
■ Mit der Taste ⊕ oder ⊖ können Sie zwischen PY 1 und PY 2 wählen.
■ Nach Auswahl von PY 1 oder PY 2 den Pyrolyseprozess mit der Zeittaste ▲ starten.
Die Gerätetür wird verriegelt und die Backofenbeheizung startet.
Die Dauer eines Pyrolyseprozesses kann im Anzeigefeld bei Aufruf des Symbols verfolgt werden.
In den ersten fünf Minuten nach dem Start können Sie das Ende des Pyrolyseprozesses verschieben, z. B. wenn Sie günstige Nachtstromtarife nutzen möchten. Hierzu:
■ Das Symbol → aufrufen und mit der Taste ⊕ das Ende verschieben.
Dieses Ende lässt sich bis zum Startzeitpunkt jederzeit noch ändern.
Nach Ablauf des Pyrolyseprozesses
- blinkt das Symbol →I.
- ertönt ein akustisches Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe "Geräteeinstellungen ändern").
■ Den Betriebsartenwähler auf "0" drehen.
Akustische und optische Signale werden abgestellt.
Wird der Betriebsartenwähler nicht be- tätigt, erinnert alle fünf Minuten ein Signalton, wenn er eingeschaltet ist, an den abgelaufenen Vorgang. Dieses Erinnerungsprogramm dauert bis zu 30 Minuten.
Nach dem Pyrolyseprozess lassen sich Pyrolyserückstände (z. B. Asche), die sich je nach Verschmutzungsgrad des Backofens bilden können, einfach entfernen.
Beseitigen Sie eventuelle Rückstände erst, wenn der Backofen abgekühlt ist. Verbrennungsgefahr!
Reinigen Sie die Glasseidendichtung möglichst nicht, da sie empfindlich ist. Reiben oder Scheuern kann sie beschädigen.
Die meisten Rückstände können Sie mit einem feuchten Tuch aufnehmen. Je nach Verschmutzungsgrad schlägt sich auf der Gerätetür und der Leiste unterhalb des Garraums ein sichtbarer Belag nieder. Er lässt sich mit einem Geschirrreinigungsschwamm oder einer Edelstahlspirale (z. B. Spontex Spirinett) und Geschirrspülmittel oder z. B. Stahlfix entfernen.
Niederschläge auf der Türinnenscheibe lassen sich auch mit einem Glasscha- ber entfernen.
Durch übergelaufene Obstsäfte können bleibende farbliche Veränderungen entstehen. Diese beeinträchtigen aber nicht die Eigenschaften des Emails. Versuchen Sie nicht, diese Flecken auf jeden Fall zu entfernen.
Der Pyrolyseprozess wird abgebrochen,
- wenn der Betriebsartenwähler auf "0" gedreht wird.
- wenn während des Pyrolyseprozesses eine andere Betriebsart gewählt wird.
"PY" blinkt und → wird angezeigt.
- bei einem Stromausfall.
"PY" blinkt und → wird angezeigt.
Drehen Sie auch in den letzten beiden Fällen den Betriebsartenwähler auf "0".
Bei einer Garraumtemperatur unter 280 °C wird die Türverriegelung nach kurzer Zeit freigegeben und die Tür kann wieder geöffnet werden.
Starten Sie den Pyrolyseprozess anschließend neu, wenn gewünscht.
Gerätetür abnehmen
Die Gerätetür ist durch Halterungen mit den Türscharnieren verbunden.

Bevor die Tür von diesen Halterungen abgenommen werden kann, müssen erst die Sperrbügel an beiden Tür- scharnieren entriegelt werden.
■ Die Tür ganz öffnen.

■ Die Sperrbügel an beiden Türscharnieren durch eine Drehbewegung entriegeln. Drehen Sie dazu die Sperrbügel bis zum Anschlag in Schrägstellung.
■ Dann die Tür bis zum Anschlag schließen.
Ziehen Sie die Tür auf keinen Fall in waagerechter Position von den Halterungen. Diese schlagen dann zurück, und beschädigen das Gerät. Verletzungsgefahr.

■ Die Tür seitlich anfassen und nach oben von den Halterungen abziehen.
Ziehen Sie die Tür nicht am Türgriff hoch. Der Griff könnte abbrechen und die Türscheiben beschädigt werden.
Achten Sie darauf, dass die Tür beim Abnehmen nicht verkantet.
Gerätetür auseinanderbauen
Sollte sich im Raum zwischen den Glasscheiben etwas niederschlagen, können Sie die Gerätetür auseinanderbauen und reinigen.
Verwenden Sie bei der Reinigung der Glasscheiben keine Scheuermittel und keine harten Schwämme oder Bürsten!
Sie verkratzen die Oberfläche.
Verwenden Sie kein Backofenspray. Die Oberfläche der Aluminium-Profile wird beschädigt.
■ Die Gerätetür auf jeden Fall abnehmen, bevor Sie sie auseinanderbauen.
■ Legen Sie die Tür auf eine weiche Unterlage (z. B. ein Geschirrtuch), um Kratzer zu vermeiden.
Es ist sinnvoll, dabei den Griff neben die Tischkante zu legen, damit die Glasscheibe eben aufliegt und bei der Reinigung nicht zerbrechen kann.
Ihre Gerätetür ist aus vier Scheiben aufgebaut.
Neben den Führungen für die Türscharniere befinden sich Abstandshalter. Sie halten die einzelnen Türscheiben in Position.

■ Bewegen Sie beide Abstandshalter in Richtung Türmitte und ziehen Sie sie ab.
Sollten sich die Abstandshalter nur schlecht lösen lassen, heben Sie die mittleren Türscheiben etwas an.
Dann können Sie die Abstandshalter leicht bewegen.

■ Die Innenscheibe leicht anheben und herausnehmen.

■ Die mittleren Scheiben nacheinander leicht anheben und herausnehmen.
■ Die einzelnen Scheiben reinigen. Bewahren Sie die Scheiben sicher auf, damit sie nicht zerbrechen.
Beim Zusammenbau werden zuerst die mittleren Scheiben wieder eingesetzt. Diese Scheiben sind identisch und ihnen fehlt jeweils eine Ecke.
Diese fehlende Ecke muss beim Einsetzen der ersten Scheibe rechts, bei der zweiten Scheibe links eingesetzt werden.

■ Die erste der mittleren Scheiben einsetzen. Dabei die fehlende Ecke oben rechts positionieren.

■ Die zweite Scheibe einsetzen. Dabei die fehlende Ecke oben links positionieren.
Reinigung und Pflege

■ Zuletzt die schwarz bedruckte Innenscheibe einsetzen. Die Bedruckung muss dabei zu den mittleren Scheiben zeigen.

■ Die obere der beiden mittleren Scheiben etwas anheben, die Abstandshalter zwischen den Türscheiben einstecken und anschließend wieder neben den Führungen für die Türscharniere einrasten.
Prüfen Sie, bevor Sie die Tür wieder am Gerät einsetzen, ob die Innenscheiben fest in den Halterungen sitzen und sich nicht aus Versehen lösen können und beschädigt werden.
Gerätetür einsetzen

■ Die Tür seitlich anfassen und auf die Halterungen der Scharniere stecken.
Achten Sie darauf, dass die Tür nicht verkantet.
■ Die Tür ganz öffnen.

■ Beide Sperrbügel durch eine Drehbewegung wieder verriegeln. Drehen Sie dazu die Sperrbügel bis zum Anschlag in die Waagerechte. Die Rastnase am Sperrbügel muss dabei in die Lasche an der Tür einhaken.
Die Sperrbügel müssen nach dem Reinigen unbedingt wieder verriegelt werden, da sich sonst die Tür von den Halterungen lösen und beschädigt werden kann.
Aufnahmegitter herausnehmen
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet und abgekühlt sein. Verbrennungsgefahr!

■ Den Schnellverschluss vorziehen.

■ Die Aufnahmegitter herausnehmen.
Der Wiedereinbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Die Teile sorgfältig einbauen.
Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachkräfte durchführen. Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Folgende Störungen können Sie jedoch selbst beheben:
Was ist zu tun, wenn ...
... der Backofen nicht heiß wird?
Prüfen Sie,
■ ob eine Betriebsart und eine Temperatur eingestellt ist.
■ ob die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst hat. Fordern Sie eine Elektro-Fachkraft oder den Kundendienst an.
.. die Beheizung funktioniert, aber die Garraumbeleuchtung nicht?
Die Glühlampe ist defekt.
■ Das Gerät elektrisch vom Netz trennen: Den Netzstecker des Gerätes ziehen oder die Sicherung der Hausinstallation ausschalten.

■ Die Lampenabdeckung und den Dichtring abschrauben.
■ Die Glühlampe auswechseln. Nehmen Sie zum Kauf der neuen Lampe die defekte am besten mit, damit Sie auf jeden Fall die richtige Ausführung (230 V, 25 W, E 14, thermisch belastbar bis 300 °C) und Form erhalten.
■ Die Lampenabdeckung und den Dichtring wieder aufschrauben.
Der Wiedereinbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Die Teile sorgfältig einbauen.
... nach einem Garvorgang ein Betriebsgeräusch zu hören ist?
Das ist keine Störung!
Damit sich nach dem Abschalten des Backofens keine Luftfeuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Schrankumbau niederschlagen kann, läuft das Kühlgebläse für einige Zeit nach. Sinkt die Backofentemperatur unter einen bestimmten Wert, schaltet sich das Kühlgebläse automatisch aus.
Die Temperatur sinkt schneller, wenn die Gerätetür ganz oder teilweise geöffnet wird.
... der Kuchen / das Gebäck nach der in der Backtabelle angegebenen Zeit noch nicht gar ist?
Prüfen Sie,
■ ob die richtige Backtemperatur eingestellt ist.
■ ob Sie das Rezept verändert haben. Die Zugabe von mehr Flüssigkeit, mehr Eiern erfordert aufgrund des feuchteren Teiges eine längere Back zeit.
■ ob sich beim Backen mit Heißluft plus ☒+ der Fettfilter vor dem Geblä - se befindet. In diesem Fall verlängert sich die Backzeit um ca. 10 – 15 Minuten.
... der Kuchen / das Gebäck einen Bräunungsunterschied aufweist?
Ein gewisser Unterschied in der Bräu-nung ist immer vorhanden. Deshalb wird schon in den Produkt-Informatio- nen aller Hersteller für Elektroherde ein Bräunungsunterschied in Prozent ange- geben. Der Wert, gültig für ein Back- blech, wird nach einem Normverfahren ermittelt.
Prüfen Sie bei einem sehr großen Bräunungsunterschied:
bei Heißluft plus 📁 + :
– ob die Temperatur zu hoch eingestellt ist.
- ob sich der Fettfilter vor dem Gebläse befindet.
– ob die richtige Einschubebene gewählt wurde.
bei Ober-Unterhitze ☐:
- aus welchem Material und aus welcher Farbe die Backform besteht. Helle, blanke Formen sind nicht so gut geeignet.
- ob die richtige Einschubebene gewählt wurde.
... der Strom ausgefallen ist und im Display der Zeitschaltuhr anstatt der Tageszeit "12:00" und das Dreieck ▲ unter dem Symbol ⏻ blinken?
Alle eingegebenen Zeiten wurden durch den Stromausfall gelöscht.
■ Die Tageszeit und eventuell eingegebene Garzeiten neu eingeben.
... beim Abstellen des akustischen Signals mit der Taste ▲ im Display der Zeitschaltuhr "0·00" erscheint?
Das ist keine Störung!
Nach kurzer Zeit erscheint die Tageszeit.
... in der Backofenanzeige ein "F" in Verbindung mit einer Zahl zu sehen ist?
Diese Kombination signalisiert einen Fehlercode.
- " F 23": Die Pyrolysetemperatur von ca. 460 °C wurde nicht erreicht. Eine Ursache kann zu intensive Restverschmutzung des Garraums sein. Entfernen Sie grobe Verschmutzungen aus dem Garraum, bevor Sie den Pyrolysevorgang erneut starten. Wird der Fehlercode wiederholt angezeigt, verständigen Sie bitte den Kundendienst.
- "F 31": Die Tür wurde nicht verriegelt. Brechen Sie den Pyrolyseprozess durch Drehen des Betriebsartenwählers auf "0" ab und starten Sie ihn erneut. Wird der Fehlercode wiederholt angezeigt, verständigen Sie bitte den Kundendienst.
- "F 32": Die Türverriegelung für den Pyrolyseprozess schließt nicht. Brechen Sie den Pyrolysevorgang durch Drehen des Betriebsartenwählers auf "0" ab und starten Sie ihn erneut. Wird der Fehlercode wiederholt angezeigt, verständigen Sie bitte den Kundendienst.
- " F 33": Die Türverriegelung für den Pyrolysevorgang öffnet nicht. Brechen Sie den Pyrolysevorgang durch Drehen des Betriebsartenwählers auf "0" ab. Wird der Türverschluss nicht entriegelt, verständigen Sie bitte den Kundendienst.
Bei anderen Fehlercodes fordern Sie bitte den Kundendienst an.
Bei Störungen, die Sie nicht selbst be- seitigen können, benachrichtigen Sie bitte
- Ihren Miele Fachhändler oder
- den Miele Werkkundendienst unter der Telefonnummer:
D Deutschland 0800 22 44 666
A Österreich 050 800 300* (* österreichweit zum Ortstarif)
L Luxemburg (00352) 4 97 11-20/22
Der Kundendienst benötigt die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Gerätes.
Die Informationen finden Sie auf dem Typenschild, das bei geöffneter Geräte- tür unterhalb des Garraums zu sehen ist.
Geben Sie bei Herden auch die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Kochfeldes an.
Dieses Zubehör erhalten Sie beim Miele Fachhandel oder Kundendienst.
Teleskopwagen

Der Teleskopwagen mit vier Einschub-ebenen kann ganz aus dem Backofen herausgezogen werden.
Sie haben damit einen guten Überblick über das gesamte Gargut.
Der Teleskopwagen darf auf keinen Fall während der Pyrolysereinigung im Gerät bleiben. Durch die hohen Temperaturen verbrennt das Schmiermittel der Führungsschienen und der Teleskopwagen wird zerstört.
Einzelauszüge

Die Einzelauszüge bieten Ihnen drei Einschubebenen.
Jede Einschubebene kann vollständig aus dem Backofen herausgezogen werden und ermöglicht einen guten Überblick über das Gargut.
Die Einzelauszüge dürfen auf keinen Fall während der Pyrolysereinigung im Gerät bleiben. Durch die hohen Temperaturen verbrennt das Schmiermittel der Teleskopschienen und sie werden zerstört.
Spritzschutzeinsatz

Der Spritzschutzeinsatz wird in die Fettpfanne gelegt.
Beim Grillen oder Braten auf dem Rost schützt er den abtropfenden Fleischsaft vor dem Verbrennen, damit dieser weiterverwendet werden kann.
Entnahmegriff

Der Entnahmegriff erleichtert Ihnen das Herausnehmen von Fettpfanne, Backblech und Rost.
Bräter

Der Bräter kann im Gegensatz zu anderen Brätern direkt in die Aufnahmegitter des Backofens eingeschoben werden. Er ist wie das Backblech mit einem Ausziehschutz versehen.
Die Oberfläche des Bräters ist mit einer Antihaftversiegelung beschichtet.
Den Bräter erhalten Sie mit einer Tiefe von 22 oder 35 cm.
Die passenden Deckel sind separat erhältlich.
Pizzaform

Die runde Form ist gut geeignet für die Zubereitung von Pizza, flachen Kuchen aus Hefe- oder Rührteig, süßen und herzhaften Tartes, überbackenen Desserts, Fladenbrot oder zum Aufbacken tiefgekühlter Kuchen oder Pizza.
Backstein

Mit dem Backstein erzielen Sie ein optimales Backergebnis bei Gerichten, die einen kross abgebackenen Boden haben sollen, wie Pizza, Quiche, Brot, Brötchen, pikante Gebäcke oder Ähnlichem.
Der Backstein besteht aus wärmespeicherndem Schamotte und ist glasiert. Er wird auf den Rost gelegt.
Zum Auflegen und Herunternehmen des Backgutes liegt ein Schieber aus unbehandeltem Holz bei.
Die Installation des Gerätes an das Elektronetz darf nur von einer qualifizierten Elektro-Fachkraft durchgeführt werden, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatz-Vorschriften der örtlichen Elektro-Ver-sorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig einhält.
Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Der Anschluss darf nur an eine nach VDE 0100 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
Der Anschluss an eine Steckdose (nach VDE 0701) ist zu empfehlen, da er den Kundendienst erleichtert.
Falls für den Benutzer die Steckdose nicht mehr zugänglich oder ein Festanschluss vorgesehen ist, muss installationsseitig eine Trennvorrichtung für jeden Pol vorhanden sein.
Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm. Dazu gehören LS-Schalter, Sicherungen und Schütze (EN 60 335).
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE in seiner Leitlinie DIN VDE 0100 Teil 739 dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild, das bei geöffneter Gerätetür unterhalb des Garraums zu sehen ist.
Diese Angaben müssen mit denen des Netzes übereinstimmen.
Auch bei Rückfragen an ein Miele Vertriebszentrum geben Sie bitte immer die Spannung sowie die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer an.
Bei Anschlussänderung oder Aus- tausch der Anschlussleitung muss der Kabeltyp H 05 VV-F oder H 05 RR-F mit geeignetem Quer- schnitt verwendet werden.
Zusätzlich für Österreich
Der Anschluss darf nur an eine nach ÖVE - EN 1 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der ÖVE dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (ÖVE - SN 50) vorzuschalten.
Durch elektronische Bauteile kann im Fehlerfall ein Fehlerstrom mit einem Gleichstromanteil von mehr als 6 mA oder von mehr als 20 % des Gesamtfehlerstroms verursacht werden.
Es sind daher in der Installation unbedingt gleichstromsensitive Fehlerstrom-Schutzschalter zu verwenden.
Anschlussschema Herd

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3N AC 380-415V L1 L2 L3 N ± ⑤-④ ③ ② ① 220-240V 220-240V 2N AC 380-415V L1 L2 N ± ⑤-④ ③-② ① 220-240V 220-240V 1N AC 220-240V L1 N ± ⑤-④ ③-② ① 220-240V 3 AC 220- 240V L1 L2 L3 ± ⑤-④-③-②-① 220- 240V 220-240V 2 AC 220- 240V L1 L2 ± ⑤-④-③-②-① 220-240VDie Anschlussleitung ist im Lieferumfang nicht enthalten.
Der Herd muss mit einer Anschlussleitung vom Kabeltyp H 05 VV-F oder H 05 RR-F mit geeignetem Querschnitt entsprechend dem Anschlussschema angeschlossen werden.
Maximaler Anschlusswert siehe Typenschild.
Kombinierbare Kochfelder
Die Miele-Herde dürfen nur mit den von Miele vorgegebenen Kochfeldern kombiniert werden.
Über Kombinationsmöglichkeiten informiert Sie Ihr Fachhändler oder der Miele Kundendienst.
Backofen
Der Backofen ist mit einer ca. 1,5 m langen 3-adrigen Anschlussleitung mit Stecker anschlussfertig für Wechselstrom 50 Hz, 230 V, ausgerüstet.
Die Absicherung erfolgt mit 16 A. Der Anschluss darf nur an eine ordnungsgemäß angelegte Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
Maximaler Anschlusswert siehe Typenschild.
Die Kühlluftzufuhr für das Gerät darf nicht behindert werden! Beachten Sie daher beim Einbau, dass
– im Umbauschrank keine Rückwand eingebaut ist.
- der Zwischenboden, auf den das Gerät gestellt wird, nicht an der Wand anliegt.
– keine Wärmeschutzleisten seitlich am Umbauschrank montiert wurden.

text_image
600 2.555 560-568 547 174 229 484 560 580 596 548 595 22Die Netzanschlussdose spannungslos machen. Beachten Sie das Anschlussschema auf dem Herd!
■ Den Herd elektrisch anschließen.
■ Den Herd vor den Unterschrank stellen.
■ Den Stecker des eingebauten Kochfeldes in die Kupplung des Herdes stecken.
■ Den Herd in den Unterschrank schieben und ausrichten.

■ Die Gerätetür öffnen und den Herd mit zwei Schrauben an den Seitenwänden des Schrankes befestigen.
Das Gerät darf nur im eingebauten Zustand betrieben werden.
Die Kühlluftzufuhr für das Gerät darf nicht behindert werden! Beachten Sie daher beim Einbau, dass
– im Umbauschrank keine Rückwand eingebaut ist.
– ein Lüftungsauschnitt oben im Umbauschrank vorhanden ist.
– keine Wärmeschutzleisten seitlich am Umbauschrank montiert wurden.

text_image
30 2555 560-568 593-595 547 174 229 484 560 580 548 595 2Die Netzanschlussdose spannungslos machen.
■ Den Backofen elektrisch anschließen.
■ Das Gerät bis zur Schwadenleiste in den Umbauschrank schieben und ausrichten.

■ Die Gerätetür öffnen und den Backofen mit zwei Schrauben an die Seitenwände des Schrankes schrauben.
Das Gerät darf nur im eingebauten Zustand betrieben werden.
Deutschland:
Miele & Cie. KG
D-33325 Gütersloh
Telefon (0 52 41) 89-0
Telefax (0 52 41) 89-20 90
Miele im Internet: www.miele.de
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestr. 1
A-5071 Wals bei Salzburg
Telefon 050 800 810
Telefax 050 800 81219
Miele im Internet: www.miele.at
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Luxemburg:
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Internet: www.miele.lu

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Fr 8.30 - 12.30, 13-16 Uhr