Voyager (2001) - Automobil Chrysler - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Voyager (2001) Chrysler als PDF.
Benutzerfragen zu Voyager (2001) Chrysler
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Automobil kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Voyager (2001) - Chrysler und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Voyager (2001) von der Marke Chrysler.
BEDIENUNGSANLEITUNG Voyager (2001) Chrysler
1 EINLEITUNG 3
2 VOR DEM START 9
3 FUNKTIONEN DES FAHRZEUGS 41
4 INSTRUMENTENTAFEL 73
5 ANLASSEN UND BEDIENEN DES FAHRZEUGS 95
6 PANNEN- UND UNFALLHILFE 115
7 WARTUNG DES FAHRZEUGS 127
8 WARTUNGSPLÄNE 163
9 KUNDENDIENST 167
10 STICHWORTVERZEICHNIS 171
1
EINLEITUNG
• SEHR GEEHRTER KUNDE, 4
• WICHTIGER HINWEIS 4
• BENUTZUNG DIESES HANDBUCHS 5
• SICHERHEITSHINWEISE 7
• FAHRGESTELLNUMMER 7
SEHR GEEHRTER KUNDE,
herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Chrysler. Sie können sicher sein, dass Sie ein hochwertiges Fahrzeug mit eigenständiger Gestaltung und der traditionellen Chrysler-Qualität erworben haben.
Lesen Sie vor Antritt der ersten Fahrt die Bedienungsanleitung und alle begleitenden Unterlagen. Machen Sie sich mit allen Bedienelementen des Fahrzeugs vertraut. Dies gilt besonders für Bremsen, Lenkung und Schaltung. Achten Sie darauf, wie sich Ihr Fahrzeug auf unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen verhält. Mit zunehmender Fahrpraxis werden Sie Ihr Fahrzeug immer besser beherrschen. Eine gewisse Eingewöhnungsphase ist, wie bei jedem Fahrzeug, normal. Unter allen Umständen gilt jedoch, dass Sie immer die Verkehrsregeln beachten müssen.
Bedienungsfehler können dazu führen, dass Sie die Beherrschung über das Fahrzeug verlieren oder einen Unfall verursachen.
Durch Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit oder unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen können Sie die Beherrschung über das Fahrzeug verlieren. Kollisionen mit anderen Fahrzeugen können die Folge sein. Das Fahrzeug kann auch mit Hindernissen zusammenstoßen, von der Fahrbahn abkommen oder sich überschlagen. Alle diese Unfälle können zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Auch das Fahren ohne angelegten Sicherheitsgurt erhöht die Gefahr schwerer oder tödlicher Verletzungen des Fahrers und aller anderen Fahrzeuginsassen.
Seine optimale Betriebsleistung erreicht Ihr Fahrzeug, wenn Sie die vorgeschriebenen Inspektionen in einer Chrysler-Vertragswerkstatt durchführen lassen. Die Werkstatt verfügt über das qualifizierte Personal und die Spezialwerkzeuge, die zur Ausführung aller Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten benötigt werden.
Chrysler und die angeschlossenen Vertrags- händler setzen alles daran, dass Sie mit Ihrem Fahrzeug und dem Service stets vollkommen zu- frieden sind. Falls Sie einmal feststellen sollten, dass ein Kundendienst oder eine Garantieleistung nicht zu Ihrer Zufriedenheit ausgeführt wurden, bringen Sie dieses Problem bitte gegenüber der Geschäftsleitung Ihrer Chrysler-Vertragswerkstatt bzw. Ihres -Vertragshändlers zur Sprache.
Ihre Chrysler-Vertragswerkstatt steht Ihnen bei Fragen zu Ihrem Fahrzeug jederzeit gern mit Rat und Tat zur Seite.
WICHTIGER HINWEIS
ALLE ANGABEN IN DIESER BEDIENUNGSANLEITUNG STÜTZEN SICH AUF DIE NEUESTEN INFORMATIONEN, DIE ZUM ZEITPUNKT DER FREIGABE ZUR VERÖFFENTLICHUNG ZUR VERFÜGUNG STANDEN. CHRYSLER BEHÄLT SICH DAS RECHT VOR. JEDERZEIT ÄNDERUNGEN BEKANNTZUGEBEN.
Diese Betriebsanleitung wurde zusammen mit unseren technischen Fachkräften und Service-Mitarbeitern erstellt. Ein sorgfältiges Studium wird Ihnen helfen, sich mit der Bedienung und Pflege Ihres neuen Fahrzeugs vertraut zu machen. Neben der Bedienungsanleitung erhalten Sie noch ein Garantieheft und weitere Informationsunterlagen. Die darin enthaltenen Hinweise sollten Sie im Sinne einer optimalen Betriebsleistung des Fahrzeugs ebenfalls beachten.
Die Betriebsanleitung sollte nach dem Lesen am besten im Handschuhfach aufbewahrt und bei einem etwaigen Verkauf des Fahrzeugs dem neuen Besitzer übergeben werden.
Chrysler behält sich ausdrücklich das Recht vor, Änderungen des Entwurfs, der technischen Daten, Funktionen oder Eigenschaften der Produkte ohne vorherige Ankündigungen vorzunehmen, ohne dadurch eine Verpflichtung einzugehen, diese in früher hergestellte Produkte einzubauen.
Diese Bedienungsanleitung beschreibt die Serienausstattung sowie auch Sonderausstattungen, die zusätzlich gegen Aufpreis erworben werden können. Es ist daher möglich, dass Ihr Fahrzeug nicht mit allem Zubehör ausgestattet ist.
HINWEIS: Vor der ersten Fahrt und vor An- bzw. Einbau von Teilen/Zubehör oder von sonstigen Änderungen am Fahrzeug sollten Sie unbedingt die Bedienungsanleitung lesen.
Bei der Vielzahl der auf dem Markt angebotenen Ersatz- und Zubehörteile verschiedener Hersteller ist es Chrysler nicht möglich, sich Gewissheit zu verschaffen, dass durch den An- oder Einbau solcher Teile die Fahrsicherheit Ihres Chrysler-Fahrzeugs nicht beeinträchtigt wird. Auch wenn solche Teile amtlich zugelassen sind (zum Beispiel durch eine Allgemeine Betriebserlaubnis für das Teil oder durch Ausführung des Teils in amtlich genehmigter Bauart) oder wenn nach dem An- oder Einbau solcher Teile eine Einzelbetriebserlaubnis für das Fahrzeug erteilt wurde, können Sie nicht ohne weiteres davon ausgehen, dass die Fahrsicherheit Ihres Chrysler-Fahrzeugs nicht beeinträchtigt wird. Weder Gutachter noch Behörden haften dafür. Nur wenn Teile, die von Chrysler ausdrücklich freigegeben oder empfohlen sind, in einer Chrysler-Vertragswerkstatt an- oder eingebaut werden, übernimmt Chrysler die Verantwortung hierfür. Entsprechendes gilt, wenn an Chrysler-Fahrzeugen nachträglich Veränderungen gegenüber dem Serienzustand vorgenommen werden.
Die Garantie gilt nicht für Teile, die nicht von Chrysler geliefert wurden. Auch deckt sie die Kosten für anfallende Reparturen oder notwendige Anpassungsarbeiten nicht, die anfallen, weil Teile, Bauteile, Ausrüstung, Materialien oder Accessoires installiert worden sind, die nicht von Chrysler stammen. Auch deckt die Garantie anfallende Kosten für Reparaturen von Schäden oder Bedingungen nicht, die durch irgendeine Veränderung an Ihrem Auto verursacht wurden, die Chrysler-Spezifikationen nicht erfüllt.
Originalersatzteile und Zubehör und sonstige von Chrysler freigegebene Produkte sowie die dazugehörende qualifizierte Beratung erhalten Sie bei Ihrem Chrysler-Vertragshändler.
Lassen Sie Inspektionen und Reparaturen grundsätzlich in einer Chrysler-Vertragswerkstatt durchführen. Die Werkstatt verfügt über das qualifizierte Personal, Original-Ersatzteile und Spezialwerkzeuge, die zur Ausführung aller Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten benötigt werden.
Copyright© 2000 Chrysler
BENUTZUNG DIESES HANDBUCHS
Das Inhaltsverzeichnis ermöglicht ein schnelles Auffinden des Kapitels mit den gewünschten Informationen.
Das ausführliche Stichwortverzeichnis am Ende der Bedienungsanleitung enthält eine alphabetische Auflistung sämtlicher Themen.
Eine Beschreibung der Symbole, die an Ihrem Fahrzeug angebracht sind bzw. in dieser Bedienungsanleitung verwendet werden, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

text_image
BLINKER HECKSCHEIBEN- WISCHER SCHIEBENWISCHER MIT INTERNALLSCHALTUNG SWRICE WARNLEUCHTE DER FESTSTELL- BREMSE FERN- LIGHT HUPE OBERER LUFTAUS- STROMER SITZHEIZUNG/IEDRIGE STUFE TÜRVERRIEGE- LUNG KRAFTSTOFF HECKSCHEIBENWISCHER MIT INTERNALLSCHALTUNG SCHIEBENWASCH- ANLAGE ABS AUSFALL DES ANTI- BLOCKERSYSTEMS ABBLEND- LIGHT NUR BEI EIN- GESCHALTE- TER ZÜNDUNG (STECKDOSE) OBERER UND UN- TERER LUFTAUS- STROMER SITZHEIZUNG/ HOHE STUFE FENSTERHE- BER KRAFTSTOFF-EINFÜLLSEITE HECKSCHEIBEN- WASCHANLAGE FLÜSSIGKEIT/STAND DER SCHIERNWASCHANLAGE SICHERHEITS- GURT NEBELSCHEIN- WERFER MOTORHAUBEN- ENTRIEGELUNO UNTERER LUFTAUSSTÖ- MER UMLUFT CABRIOLET 4 FENSTER ABSEN- KEN MOTORÖL HECKSCHEIBEN- DEFROSTER HEIZBARE HECKSCHEIBE AIRBAG AUSFALL/ AUSSEN- LEUCHTE HECKLAPPENENT- RIEGELUNG UND HECKLAPPE OF- FEN DEFROSTER UND UNTERER LUFTA- AUSSTROMER LÜFTER SERVOLENK- FLÜSSIGKEIT BATTERIELADE- SYSTEM BEHEIZBARER AU- SSENSPIEGEL DEFROS- TER SEITENAIRBAG DECKEN- LEUCHTE SCHIEBETÜR KOFFERRAUM- ENTRIEGELUNG KLIMAANLAGE SIEHE BEDIE- NUNGSANLEITUNG KÜHLMITTELTEM- PERATUR VERANKERUNGSPUNKT/ HALTEGURT DES KINDER- SIZES SCHIEBENWISCHER UND WASCHANLAGE WARNBLIN- KER GLÜH- KERZE STAND- LEUCHTEN SCHIEBE- TÜR CABRIOLET- VERDECK GE- SCHLOSSEN HINWEISENT- RIEGELUNGS- GRIFF INSTRUMENTENTAFEL- BELEUCHTUNG SCHINWERFER- SCHALTER 80b87312 MOTOR WASSER IM KRAFTSTOFF RÜCKHALTESYSTEMSICHERHEITSHINWEISE
Die mit VORSICHT überschriebenen Sicherheitshinweise sollen Sie auf mögliche Unfall- oder Verletzungsgefahren aufmerksam machen. Mit ACHTUNG überschriebene Sicherheitshinweise beziehen sich auf Beschädigungsgefahren für Ihr Fahrzeug oder Fahrzeugzubehör. Wenn Sie diese Betriebsanleitung nicht vollständig durchlesen, besteht die Gefahr, dass Ihnen wichtige Informationen entgehen. Beachten Sie alle Sicherheitshinweise.
FAHRGESTELLNUMMER
Die Fahrgestellnummer (VIN) ist auf einem Aufkleber am rechten Federbeindom eingestanzt. Außerdem befindet sich diese Nummer in der linken oberen Ecke der Instrumententafel und ist dort durch die Windschutzscheibe sichtbar.

• IHRE FAHRZEUGSCHLÜSSEL 12
• Abziehen des Zündschlüssels 12
• Fahrzeuge mit Schaltgetriebe 13
• Schlüssel-steckt-Warnsignal 13
• ZÜNDSCHLÜSSELGESTEUERTE WEGFAHRSPERRE ... 13
• Ersatzschlüssel 14
• ZÜNDSCHLOSSBELEUCHTUNG—JE NACH AUSSTATTUNG 14
• LENKRADSCHLOSS 14
- Verriegeln des Lenkradschlosses 14
- Entriegeln des Lenkradschlosses 14
- BELEUCHTETE EINSTIEGSHILFE - JE NACH AUSSTATTUNG 14
• TÜRSCHLÖSSER 15
• Manuelle Türverriegelung 15
• Elektrische Zentralverriegelung 15
• FERNGESTEUERTE TÜRENTRIEGELUNG - JE NACH AUSSTATTUNG 16
- Entriegeln der Türen und der Heckklappe ..... 17
- Verriegein der Türen und der Heckklappe 17
• Allgemeine Informationen 18
- Senderbatterien auswechseln 18
• DIEBSTAHLWARNANLAGE - JE NACH AUSSTATTUNG .. 19
• Zentralverriegelung 20
• SCHIEBETÜR 20
- Elektrisch betätigte Schlebetür — Je nach Ausstattung 21
- Kindersicherung 22
• HECKKLAPPE 22
- Elektrisch betätigte Heckklappe — Je nach Ausstattung 23
• FENSTER 24
• Elektrisch betätigte Ausstellfenster 24
• Elektrische Fensterheber 24
• RÜCKHALTESYSTEME 25
• Dreipunkt-Automatikgurte 25
• Geradeziehen von Becken- und Schultergurt ..... 28
• Gurtstraffer 29
- Sicherheitsgurt während der Schwangerschaft ..... 29
- Zusätzliches Rückhaltesystem für Fahrer und Beifahrer - Airbag 29
- Kinder-Rückhaltesystem 35
• EINFAHRREGELN 39
• SICHERHEITSKONTROLLEN AM FAHRZEUG 40
• Abgas 40
- Regelmäßige Sicherheitskontrollen im Fahrzeuginnenraum 40
- Regelmäßige Sicherheitskontrollen außen am Fahrzeug 40
IHRE FAHRZEUGSCHLÜSSEL

Die Schlüssel besitzen einen doppel- seitigen Bart und lassen sich belie- big in die
Schlösser einführen.
Der Vertragshändler, bei dem Sie Ihr Neufahrzeug erworben haben, nennt Ihnen den Nummerncode der zu Ihrem Fahrzeug passenden Schlüssel. Anhand der Nummern können Sie Schlüssel nachbestellen. Falls Sie sich die Schlüssel-nummer notieren, diese Notiz an einem sicheren Ort aufbewahren.
Abziehen des Zündschlüssels

text_image
LOCK (Hemigrel) OFF (Aust) ONRUN (EN) START AUC (Zusikmon bruchel) 500x904HINWEIS:
Die Fensterheberschalter, das Radio, die vordere Scheibenwaschanlage, die Heck- scheibenwaschanlage, die Steckdosen, die abnehmbare Konsole und die hinteren Schalter für die elektrisch betätigte Schlebetür bleiben nach dem Ausschalten der Zündung noch 45 Sekunden aktiviert. Wird eine vordere Fahrzeugtür geöffnet, wird diese Funktion gelöscht.
Wählhebel des Automatikgetriebes muss auf P (Parken) stehen. Zündschloss auf OFF (Aus), dann auf LOCK (Verriegeln) drehen. Schlüssel abziehen.
VORSICHT!
Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug zu lassen, ist aus verschiedenen Gründen gefährlich. Ein Kind könnte sich selbst oder andere gefährden. Kinder sollten angehalten werden, nicht mit der Feststellbremse, dem Bremspedal oder dem Gangwählhebel zu spielen. Lassen Sie den Zündschlüssel nicht im Zündschloss stecken. Ein Kind könnte die Fenster und andere Schalter betätigen oder das Fahrzeug starten.
ACHTUNG!
Ein nicht abgeschlossenes Fahrzeug ist eine Einladung zum Diebstahl. Ziehen Sie beim Verlassen des Fahrzeugs den Zündschlüssel immer ab und verschließen Sie die Fahrzeugtüren.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe
Um den Zündschlüssel bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe abzuziehen, müssen Sie den entsprechenden Schalter drücken und gedrückt halten, das Zündschloss in Position LOCK (Verriegeln) bringen und den Zündschlüssel abziehen.

Fahrzeuge mit Schaltgetriebe verfügen über einen Kupplungsschalter, der bei nicht voll durchgedrücktem Kupplungspedal das Kurbeln des Motors verhindert.
Schlüssel-steckt-Warnsignal
Wenn beim Öffnen der Fahrertür der Zündschlüssel noch steckt, werden Sie durch einen Warnton daran erinnert, den Schlüssel abzuziehen.
ZÜNDSCHLÜSSELGESTEUERTE WEGFAHRSPERRE
Die zündschlüsselgesteuerte Wegfahrspere verhindert den unbefugten Betrieb des Fahrzeugs durch Sperren der Motorsteuerung. Wird ein ungültiger Zündschlüssel zum Anlassen des Fahrzeugs verwendet, dann schaltet das System den Motor nach 2 Sekunden ab. Die Wegfahrspere verwendet Zündschlüssel mit einem integrierten elektronischen Chip (Sender). Nur Schlüssel, die für die Elektronik des Fahrzeugs programmiert wurden, ermöglichen das Anlassen des Fahrzeugs.
Die Wegfahrsperre muss nicht eingeschaltet oder aktiviert werden. Die Wegfahrspere funktioniert automatisch sowohl bei verschlossenem als auch bei nicht verschlossenem Fahrzeug. Bei normalem Fahrbetrieb leuchtet die Anzeigeleuchte der Wegfahrspere unmittelbar nach dem Einschalten der Zündung etwa 3 Sekunden lang für einen Glühlampentest auf. Leuchtet die Anzeigeleuchte anschließend weiterhin auf, deutet dies auf eine elektronische Störung hin. Beginnt die Glühlampe nach der Glühlampenprüfung zu blinken, deutet dies darauf hin, dass zum Anlassen des Fahrzeugs ein ungültiger Zündschlüssel verwendet wurde. Diese beiden Bedingungen führen dazu, dass der Motor jeweils nach 2 Sekunden automatisch abgeschaltet wird. Es ist zu beachten, dass auch ein für das Zündschloss passender Zündschlüssel vom System für dieses Fahrzeug als ungültig eingestuft wird, wenn er nicht programmiert ist.
Falls die Anzeigeleuchte der Wegfahrspere bei normalem Fahrzeugbetrieb (der Motor läuft seit mehr als 10 Sekunden) aufleuchtet, wurde eine Störung in der Elektronik festgestellt und das Fahrzeug sollte so schnell wie möglich zur inspektion gebracht werden.
HINWEIS:
- Die Wegfahrsperre ist mit ferngesteuerten Startsystemen nicht kompatibel. Der Einsatz solcher Systeme kann zu Startproblemen und dem Versagen des Warnsystems führen.
- Zusätzliche Zündschlüssel oder andere mit Sendern ausgestattete Teile der selben Schlüsselkette verursachen keinen schlüsselbedingten (Sender-) Fehler, es sei denn, das zusätzliche Teil wird an den Zündschlüssel gehalten, der zum Anlassen des Fahrzeugs verwendet wird. Handys, Taschensender oder andere RF-Elektronikbauteile verursachen keine Störung der Wegfahrspere.
Alle mit dem Neufahrzeug übergebenen Schlüssel sind auf die Fahrzeugelektronik programmiert.
Ersatzschlüssel
HINWEIS:
Nur Schlüssel, die für die Elektronik des Fahrzeugs programmiert wurden, ermöglichen das Anlassen des Fahrzeugs. Wurde ein Zündschlüssel für ein bestimmtes Fahrzeug programmiert, kann er für kein anderes Fahrzeug programmiert werden.
An den Erstbesitzer des Fahrzeugs wird beim Kauf eine vierstellige Geheimzahl vergeben. Die Geheimzahl wird vom Händler benötigt, wenn Ersatzschlüssel bestellt werden sollen. Ersatzschlüssel werden vom Vertragshändler geliefert. Hierbei wird ein Schlüsselrohling auf die Fahrzeugelektronik programmiert. Ein Schlüsselrohling ist ein Schlüssel, der noch nie programmiert wurde.
HINWEIS:
Falls die Wegfahrsperre des Fahrzeugs instand gesetzt werden muss, benötigt die Vertragswerkstatt alle für das Fahrzeug programmierten Schlüssel.
ZÜNDSCHLOSSBELEUCHTUNG—JE NACH AUSSTATTUNG
Beim Öffnen der Fahrertür leuchtet ein Ring um das Zündschloss auf. Etwa 30 Sekunden nach dem Schließen der Tür bzw. beim Einschalten der Zündung erlischt der Leuchtring wieder.
LENKRADSCHLOSS
In Stellung LOCK (Verriegeln) ist die Lenkung verriegelt und die Zündung gesperrt, um Ihr Fahrzeug gegen Diebstahl zu schützen. Nach dem Abziehen des Zündschlüssels rastet das Zünd-/Lenkradschloss nach mehr als einer halben Lenkraddrehung in jede Richtung ein.
Verriegeln des Lenkradschlosses:
Solange der Motor noch läuft, das Lenkrad eine halbe Umdrehung nach rechts oder links einschlagen, Motor abstellen und Zündschlüssel abziehen. Anschließend das Lenkrad etwas nach links bzw. rechts drehen, bis das Lenkradschloss einrastet.
Entriegeln des Lenkradschlosses:
Zündschlüssel ins Schloss stecken und Motor starten. Wenn sich der Schlüssel nicht oder nur schwer drehen lässt, das Lenkrad ansatzweise nach rechts oder links einschlagen, bis es freigegeben wird.
HINWEIS:
Wenn Sie das Lenkrad zum Verriegeln des Lenkradschlosses nach rechts gedreht haben, wird das Lenkrad durch eine leichte Rechts-drehung entriegelt. Wenn Sie das Lenkrad zum Verriegeln des Lenkradschlosses nach links gedreht haben, wird das Lenkrad durch eine leichte Linksdrehung entriegelt.
BELEUCHTETE EINSTIEGSHILFE - JE NACH AUSSTATTUNG
Beim Entriegeln der Türschlösser mit der Fernbedienung leuchten die Einstiegsleuchten an den Türen auf. Diese Funktion ist nur in Verbindung mit der Türschloss-Fernbedienung vorhanden.
Die Leuchten erlöschen allmählich nach ca. 30 Sekunden bzw. beim Einschalten der Zündung.
HINWEIS:
• Die vorderen Innenraumleuchten in der Dachkonsole schalten sich nicht ein, wenn sich der Helligkeitsregler in Stellung ON (EIN) befindet (oberste Stellung).
• Die Einstiegsbeleuchtung schaltet sich nicht ein, wenn sich der Helligkeitsregler in Stellung DEFEAT befindet (unterste Stellung).
TÜRSCHLÖSSER
Manuelle Türverriegelung
Mit den Verriegelungsknöpfen an jeder Türbrüstung können die Türen einzeln verriegelt werden.

In der unteren Stellung des Knopfs sind die Türen nach dem Schließen verriegelt. Überzeugen Sie sich deshalb vor dem Schließen der Türen, dass sich die Schlüssel nicht im Fahrzeug befinden.
VORSICHT!
Verriegeln Sie die Türen zu Ihrer Sicherheit und für den Fall eines Unfalls während der Fahrt und wenn Sie das Fahrzeug abstellen.
Elektrische Zentralverriegelung
An der Verkleidung der Vordertüren befindet sich jeweils ein Türverriegelungsschalter. Durch Drücken dieses Schalters werden die Türen verriegelt bzw. entriegelt.

Falls Sie den Verriegelungsschalter drücken, solange der Zündschlüssel noch steckt und eine der Vordertüren geöffnet ist, werden die Türen nicht ver- oder entriegelt. Dadurch wird verhindert, dass der Schlüssel versehentlich im Fahrzeug eingeschlossen wird. Erst nach Entfernen des Schlüssels oder Schließen der Tür steht die Zentralverriegelung zur Verfügung. Wenn der Zündschlüssel steckt und die Fahrertür geöffnet wird, erinnert Sie ein Warnton daran, den Schlüssel abzuziehen.
Wenn Sie den Verriegelungsschalter bei geöffneter Schiebetür betätigen, wird die Schiebetür verriegelt.
Automatische Türverriegelung — Je nach Ausstattung
Bei Fahrzeugen mit elektrischer Türverriegelung werden die Türen unter folgenden Bedingungen automatisch verriegelt:
- Ein Gang bzw. eine Fahrstufe ist eingelegt,
- alle Türen sind geschlossen,
- die Fahrgeschwindigkeit ist über 25 km/h (15 mph),
- die Türen sind zuvor nicht mit dem Türverriegelungsschalter oder der Türschloss-Fernbedienung verriegelt worden.
Die Funktion der automatischen Türverriegelung kann entweder eingeschaltet oder abgeschaltet werden. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
- Alle Türen schließen und den Schlüssel in das Zündschloss einführen.
- Den Zündschlüssel vier Mal zwischen den Stellungen ON (Ein) und OFF (Aus) hin- und herdrehen und dann in Stellung OFF (Aus) belassen (Motor nicht anlassen).
-
Dabei innerhalb von 10 Sekunden den Verriegelungsschalter der Fahrertür auf LOCK (Verriegeln) stellen.
-
Ein akustisches Signal zeigt an, dass Sie die Programmierung erfolgreich abgeschlossen haben.
Sie können die Funktion durch das oben beschriebene Verfahren wieder herstellen. Die automatische Türverriegelung kann durch das beschriebene Verfahren auch auf der Dachkonsole (Benutzerprogrammierbare Funktionen) ein- oder ausgeschaltet werden.
Automatische Türentriegelung — Je nach Ausstattung
Bei Fahrzeugen mit elektrischer Türverriegelung werden die Türen unter folgenden Bedingungen automatisch entriegelt:
- Die automatische Türverriegelung und die automatische Türentriegelung sind aktiviert,
- der Wahlhebel ist in Stellung NEUTRAL oder PARK.
- eine der Türen ist geöffnet (ausgenommen Heckklappe) und
- die Fahrgeschwindigkeit beträgt 0 km/h (0 mph).
Die automatische Türentriegelung kann durch das beschriebene Verfahren auch auf der Dachkonsole (Benutzerprogrammierbare Funktionen) ein- oder ausgeschaltet werden.
HINWEIS:
Bei Verwendung der automatischen Türverriegelung und der automatischen Türentriegelung sind die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.
FERNGESTEUERTE TÜRENTRIEGELUNG - JE NACH AUSSTATTUNG
Die Türschloss-Fernbedienung ermöglicht Ihnen das Ver- und Entriegeln der Türen und der Heckklappe sowie das Einschalten des elektrischen Antriebs (optional) der linken und rechten Schiebetür sowie der Heckklappe. Es ist nicht notwendig, mit der Fernbedienung auf das Fahrzeug zu zielen.
Zum Lieferumfang des Fahrzeugs können zwei (2) Fernbedienungen gehören. Fahrzeuge ohne elektrische Antriebe für Schiebetüren und Heckklappe sind werkseitig mit einer Fernbedienung ausgerüstet, auf der sich zwei Tasten befinden. Die Türschloss-Fernbedienung von Fahrzeugen mit elektrischen Antrieben für Schiebetüren und Heckklappe besitzt fünf Tasten.
Türschloss-Fernbedienungen mit zwei Tasten haben die Grundfunktionen ENTRIEGELN und VERRIEGELN.

Türschloss-Fernbedienungen mit fünf Tasten haben die gleichen Grundfunktionen wie Geräte mit zwei Tasten; zusätzlich können die mit einem elektrischen Antrieb (optional) ausgestatteten Schiebetüren und die Heckklappe geöffnet und geschlossen werden.

Die elektrischen Tür- und Heckklappenantriebe werden mit kurzer Zeitverzögerung eingeschaltet. Außerdem können Sie folgende Funktionen EIN- und AUSSCHALTEN: Entriegelung nach zweimaliger Tastenbetätigung, Zeitverzögerung für Tür- und Heckklappenantrieb und Blinksignal (optischer Alarm).
Entriegeln der Türen und der Heckklappe:
Die ENTRIEGELUNGSTASTE auf der Fernbedienung zum Entriegeln der Türen auf der Fahrerseite einmal kurz drücken, zum Entriegeln aller Türen und der Heckklappe zweimal drücken. Die Einstiegsbeleuchtung und das Blinksignal (optischer Alarm) schalten sich ebenfalls ein.
HINWEIS:
Sie können diese Funktion deaktivieren und alle Türen durch einmaliges Drücken der ENT-RIEGELUNGSTASTE entriegeln, wenn Sie wie folgt vorgehen.
- ENTRIEGELUNGSTASTE 5 bis 10 Sekunden lang drücken.
- Die ENTRIEGELUNGSTASTE gedrückt halten und (nach 5 Sekunden) die VERRIEGELUNGSTASTE betätigen. Beide Tasten loslassen.
Wenn Sie den oben beschriebenen Vorgang wiederholen, wird die Funktion (Entriegelung nach zweimaliger Tastenbetätigung) wiederhergestellt.
Verriegeln der Türen und der Heckklappe:
VERRIEGÉLUNGSTASTE auf der Fernbedienung zum Verriegeln aller Türen und der Heckklappe einmal kurz drücken.
Elektrisch betätigte Hecklappe öffnen/schließen — Je nach Ausstattung
Die HECKKLAPPENTASTE mindestens 1 Sekunde lang drücken und loslassen. Die Heckklappe öffnet/schließt sich.
Wenn es sich um eine verriegelte Heckklappe handelt, die nicht mit einem elektrischen Antrieb ausgerüstet ist, wird durch Betätigen der Taste die Heckklappe für 30 Sekunden entriegelt, damit Sie diese manuell öffnen können.
Elektrisch betätigte linke Schiebetür öffnen/schließen — Je nach Ausstattung
Die LINKE Taste mindestens 1 Sekunde lang drücken und loslassen. Die Tür öffnet/schließt sich.
Wenn es sich um eine verriegelte linke Schiebetür handelt, die nicht mit einem elektrischen Antrieb ausgerüstet ist, werden durch Betätigen der Taste die Türen auf der linken Seite entriegelt.
Elektrisch betätigte rechte Schiebetür öffnen/schließen — Je nach Ausstattung Die RECHTE Taste mindestens 1 Sekunde lang drücken und loslassen. Die Tür öffnet/schließt sich.
Wenn es sich um eine verriegelte rechte Schiebetür handelt, die nicht mit einem elektrischen Antrieb ausgerüstet ist, werden durch Betätigen der Taste die Türen auf der rechten Seite entriegelt.
Zeitverzögerung für elektrischen Tür-/Heckklappenantrieb — Je nach Ausstattung
- ENTRIEGELUNGSTASTE 5 bis 10 Sekunden lang drücken.
- Die ENTRIEGELUNGSTASTE gedrückt halten und (nach 5 Sekunden) die HECKKLAPPENTASTE betätigen. Beide Tasten loslassen.
Wenn die Zeitverzögerung deaktiviert ist, spricht das System unverzüglich auf einen Tastenbefehl an (dies kann zur Folge haben, dass ein elektrischer Tür-/Heckklappenantrieb versehentlich eingeschaltet oder das Fahrzeug ungesichert abgestellt wird).
Wenn Sie den oben beschriebenen Vorgang wiederholen, wird die Zeitverzögerung wieder aktiviert.
Blinksignal (optischer Alarm) abstellen — Je nach Ausstattung
-
VERRIEGELUNGSTASTE 5 bis 10 Sekunden lang drücken.
-
Die VERRIEGELUNGSTASTE gedrückt halten und (nach 5 Sekunden) die HECKKLAPPENTASTE betätigen. Beide Tasten loslassen.
Wenn Sie den oben beschriebenen Vorgang wiederholen, wird das Blinksignal wieder aktiviert. In der folgenden Tabelle werden die für das Blinksignal zur Verfügung stehenden Optionen erläutert.
| Funktion | Welche Blinkleuchten | Anzahl der Blinksignale |
| Verriegeln | Alle | 1 |
| Entriegeln nach einmaligem Drücken | Linke Seite | 2 |
| Alle Türen entriegeln | Alle | 2 |
| Linke Seite | Linke Seite | 2 |
| Rechte Seite | Rechte Seite | 2 |
| Heckklappe | Alle | 2 |
Allgemeine Informationen
Sender und Empfänger arbeiten gemäß EEC-Vorschrift mit einer Trägerfrequenz von 433,92 MHz. Diese Geräte müssen den Vorschriften des jeweiligen Landes entsprechen. Es gibt zwei Vorschriftenwerke: ETS (European Telecommunication Standard) 300-220 in den meisten Ländern und die deutsche bundesweite Vorschrift 225Z125, die zwar auf ETS 300-220 basiert, jedoch zusätzlichen eigenen Bedingungen unterliegt. Der Betrieb unterliegt den folgenden Bedingungen:
- Das Gerät darf keine schädlichen Störsignale aussenden.
- Das Gerät muss möglicherweise empfangene Störsignale annehmen, auch solche, die unerwünschten Betrieb ermöglichen.
Falls die Fernbedienung auf normale Entfernung nicht funktioniert, kommen zwei Ursachen in Frage:
- Die Batterien des Senders sind zu schwach. Die Batterie hat eine durchschnittliche Lebensdauer von mindestens drei Jahren.
- Ein in der Nähe ausstrahlender Funksender stört den Sender der Fernbedienung. Dies kann z.B. in der Nähe von Funktürmen, Flughäfen und manchen Mobilfunkgeräten (CB-Geräte) der Fall sein.
Senderbatterien auswechseln
Für den Sender mit fünf Tasten wird eine Batterie des Typs 2032 empfohlen, für den Sender mit zwei Tasten sind zwei Batterien des Typs 2016 zu verwenden.
HINWEIS:
Die Batteriepole an der Gehäuserückwand bzw. auf der Leiterplatte des Senders nicht berühren.
Sender mit zwei Tasten
- Fernbedienung mit den Tasten nach unten festhalten und die Gehäusehäften mit einer schmalen Münze auseinander hebeln. Darauf achten, dass die Gummidichtung nicht beschädigt wird.

80bfe20e
Sender mit zwei Tasten
-
Die Batterien herausnehmen und neue Batterien einsetzen. Die neuen Batterien nicht mit den Fingern berühren. Durch Hautfett wird die Lebensdauer der Batterien verkürzt. Mit der Haut in Berührung gekommene Batterien mit einem spiritusgetränkten Lappen sauber wischen.
-
Sendergehäuse wieder zusammensetzen. Sicherstellen, dass der Abstand zwischen den zwei Hälften gleichmäßig ist. Funktion der Fernbedienung prüfen.
Sender mit fünf Tasten
- Fernbedienung mit den Tasten nach unten festhalten und die Gehäusehälften mit einer schmalen Münze auseinander hebeln. Darauf achten, dass die Gummidichtung nicht beschädigt wird. VERRIEGELUNGSTASTE drücken, damit die Leiterplatte zusammen mit der Dichtung aus der mit den Tasten versehenen Gehäusehälfte gedrückt wird und die Batterie (Typ 2032) aus der Halterung geschoben werden kann.

Sender mit fünf Tasten
- Die verbrauchte Batterie herausnehmen und eine neue Batterie einsetzen. Die neue Batterie möglichst nicht mit den Fingern berühren. Durch Hautfett wird die Lebensdauer der Batterie verkürzt. Mit der Haut in Berührung gekommene Batterie mit einem spiritusgetränkten Lappen sauber wischen.
- Die Leiterplatte zusammen mit der Dichtung wieder in die mit den Tasten versehenen Gehäusehälfte einsetzen.
- Sendergehäuse wieder zusammensetzen. Sicherstellen, dass der Abstand zwischen den zwei Hälften gleichmäßig ist. Funktion der Fernbedienung prüfen.
DIEBSTAHLWARNANLAGE - JE NACH AUSSTATTUNG
Dieses System überwacht Türen, Heckklappe, Motorhaube und Zündschalter und löst bei unbefugtem Eindringen in das Fahrzeug oder Starten des Motors einen Alarm aus. Bei Alarmauslösung erzeugt das System sowohl akustische als auch optische Signale. Die Hupe ertönt, die Deckenleuchten sowie die Kontrollleuchte der Diebstahlwarnanlage/Wegfahrspere im Informationszentrum blinken und das Fahrzeug lässt sich nicht starten. Wenn nach Auslösung eines Alarms die Diebstahlwarnanlage nicht ausgeschaltet wird, schaltet das System den Hupton nach 3 Minuten und das Blinken der Kontroll-bzw. Deckenleuchten nach 15 Minuten ab; anschließend schaltet sich das System erneut scharf.
Scharfschalten des Systems: Bei abgezogenem Zündschlüssel schaltet sich das System scharf, wenn Sie wie folgt verfahren:
- Bei geöffneter Fahrer- oder Beifahrertür den Knopf für die elektrische Zentralverriegelung betätigen.
- Die Verriegelungstaste der Fernbedienung drücken.
- Fahrertür, Beifahrertür oder Heckklappe mit dem Schlüssel abschließen.
Nach dem Schließen der letzten Tür schaltet sich das System innerhalb von ca. 16 Sekunden scharf. Während dieses Zeitraums blinkt die Kontrollleuchte der Diebstahlwarnanlage/Wegfahrsperre. Leuchtet die Kontrollleuchte dauernd, ist die Motorhaube nicht fest geschlossen, der Motorraum wird vom System nicht überwacht oder es liegt eine Störung an der Diebstahlwarnanlage vor. Leuchtet die Kontrollleuchte gar nicht auf, schaltet sich das System nicht scharf. Wenn Sie während des Scharfschaltvorgangs eine Tür öffnen, wird der Vorgang abgebrochen. In diesem Fall müssen Sie die oben beschriebenen Schritte zum erneuten Scharfschalten des Systems wiederholen.
Wenn bei scharfgeschaltetem System die Heckklappe mit der Türschloss-Fernbedienung entriegelt wird, haben Sie 30 Sekunden Zeit um die Heckklappe zu öffnen; andernfalls ertönt der Alarm. Wenn innerhalb von 30 Sekunden die Heckklappe geschlossen wird, schaltet sich das System nach Ablauf von 30 Sekunden wieder scharf.
Entschärfen des Systems: Durch Drücken der ENTRIEGELUNGSTASTE der Fernbedienung oder durch Aufschließen mit dem Schlüssel werden Fahrertür, Beifahrertür und Heckklappe geöffnet. Das System entschärft sich auch dann, wenn die Zündung durch einen Zündschlüssel mit eingebautem Transponder eingeschaltet wird. Beim Entschärfen durch Aufschließen der Heckklappe muss das System nach dem Schließen der Heckklappe erneut nach dem oben beschriebenen Verfahren scharfgeschaltet werden. Wurde in Ihrer Abwesenheit ein Alarm ausgelöst, ertönt beim Entschärfen des Systems ein dreifacher Hupton. Überprüfen Sie das Fahrzeug auf Manipulationen.
Die Diebstahlwarnanlage soll dem Schutz Ihres Fahrzeugs dienen, doch in bestimmten Situationen kann es vorkommen, dass Sie selbst einen Fehlalarm auslösen. Wurde das System auf die oben beschriebene Weise scharfgeschaltet, wird der Alarm unabhängig davon ausgelöst, ob Sie sich im Fahrzeug befinden oder nicht. Falls Sie im Fahrzeug geblieben sind und eine Tür öffnen, ertönt der Alarm. Entschärfen Sie in diesem Fall das System.
Die Alarmanlage wird nur bei einem aktiven überwachten Auslöser durch Anschluss der Batterie ausgelöst. Die Hupe ertönt, die Außenleuchten blinken und das Fahrzeug lässt sich nicht starten. Entschärfen Sie in diesem Fall das System.
Zentralverriegelung
Dieses System ermöglicht das Verriegeln aller Türen mit dem Schlüssel in einem der Vorder-türschlösser.
Wird das Schloss der Fahrer- oder Beifahrertür durch die erstmalige Drehung des Schlüssels in VERRIEGELUNGSSTELUNG gebracht, werden alle Fahrzeugtüren und die Heckklappe verriegelt. Um alle Fahrzeugtüren auf einmal zu ENTRIEGELN, muss der Schlüssel im Türschlosszylinder innerhalb von 2 Sekunden zwei Mal in die Entriegelungsstellung gebracht werden.
Durch die erste Drehung des Schlüssels im Türschlosszylinder wird das System deaktiviert und ihre Fahrzeugseite entriegelt. Bei der zweiten Schlüsseldrehung innerhalb von 2 Sekunden werden alle Türen und die Heckklappe entriegelt.
SCHIEBETÜR
Die Schiebetür kann von innen oder von außen geöffnet werden. Zum Öffnen der Schiebetür von außen am Außengriff ziehen, Zum Öffnen der Schiebetür von innen die Taste auf dem Innengriff drücken und die Tür öffnen.

Um die zuverlässige Funktion der Tür auf Dauer sicherzustellen, sollten Sie sich mit den folgenden Richtinien vertraut machen:
- Beim Öffnen der Tür niemals Gewalt anwen-den.
- Die Tür nicht mit voller Wucht gegen den Türanschlag laufen lassen. Dies ist besonders beim Parken am Hang zu beachten, da sich die Tür bergab schneller in Bewegung setzt.
- Bei vollständig geöffneter Schiebetür rastet ein Feststeller ein. Dieser Feststeller hält die Schiebetür in geöffnetem Zustand an Steigungen sicher fest. Zum Schließen der Schiebetür nach dem Einrasten des Feststellers die Taste am Innengriff drücken oder am Außengriff ziehen.
- Als Hilfe beim Schließen und Arretieren der Schiebetür den Innengriff verwenden.
Während der Fahrt muss die Schiebetür immer fest verschlossen sein.
HINWEIS:
Das Öffnen der Schiebetür auf der Fahrerseite ist nicht möglich, wenn gleichzeitig die Tankklappe geöffnet ist. Diese Sperre funktioniert nur dann, wenn die Schiebetür vollständig geschlossen ist und die Tankklappe nicht geöffnet wurde.
Elektrisch betätigte Schiebetür — Je nach Ausstattung
HINWEIS:
Die Funktion der auf der Verkleidung vor der Schiebetür oder in der Dachkonsole sitzenden Schalter steht erst dann zur Verfügung, wenn die Schiebetür zuvor entriegelt wurde.
Die elektrisch betätigte Schiebetür kann manuell, mit der Türschloss-Fernbedienung oder durch in der Dachkonsole bzw. in der Verkleidung vor der Tür sitzende Schalter geöffnet werden. Um die zuverlässige Funktion der Tür auf Dauer sicherzustellen, sollten Sie sich mit den folgenden Richtlinien vertraut machen:
- Beim Öffnen der Tür niemals Gewalt anwen-den.
- Beim Öffnen per Hand die Tür nicht mit voller Wucht gegen den Türanschlag laufen lassen. Dies ist besonders beim Parken am Hang zu beachten, da sich die Tür bergab schneller in Bewegung setzt.
- Bei vollständig geöffneter Schiebetür rastet ein Feststeller ein. Dieser Feststeller hält die Schiebetür in geöffnetem Zustand an Steigungen sicher fest. Um eine elektrisch betätigte Schiebetür zu schließen, die vom Feststeller gehalten wird, müssen Sie einen der Schiebetürschalter betätigen, die Taste auf dem Innengriff drücken oder am Außengriff ziehen.
Für die Passagiere im Fond stehen Schiebetürschalter zur Verfügung, die auf der Verkleidung direkt vor der Schiebetür sitzen. Durch einmaliges Betätigen des Schalters öffnet sich die Schiebetür; wenn sie vollständig geöffnet ist, schließt sie sich durch erneutes Betätigen des Schalters wieder.

Werden der Außen- oder der Innengriff betätigt, während sich die Schiebetür öffnet oder schließt, schaltet sich der Antrieb ab und die Tür muss manuell geöffnet bzw. geschlossen werden.
Mit der Taste in der Dachkonsole kann die Türbetätigung für die Fondpassagiere deaktiviert werden, um eine ungewollte Betätigung der elektrisch betätigten Schiebetür durch Insassen auf der zweiten Sitzreihe zu verhindern.
HINWEIS:
- Wenn die Schiebetür während des Schließ- oder Öffnungsvorgangs behindert wird, kehrt die Tür bei ausreichendem Widerstand wieder in die geschlossene oder geöffnete Stellung zurück.
- Das Öffnen der Schiebetür auf der Fahrerseite ist nicht möglich, wenn gleichzeitig die Tankklappe geöffnet Ist. Damit diese Sicherheitsfunktion wirksam wird, muss vor dem Öffnen der Tankklappe die Schiebetür vollständig geschlossen werden.
- Damit die Schalterfunktion wirksam wird, muss die Schiebetür vollständig geöffnet oder geschlossen sein. Wenn die Tür nicht vollständig geöffnet oder geschlossen ist, muss sie per Hand geöffnet bzw. geschlossen werden.
• Die Schalter für die elektrisch betätigte Schiebetür sind deaktiviert, wenn ein Gang
eingelegt ist oder die Fahrzeuggeschwindigkeit mehr als 0 km/h beträgt.
- Wenn die Schiebetür während eines Öffnungs- oder Schließvorgangs mehrfach behindert wird, hält der Antrieb an und die Tür muss per Hand geöffnet oder geschlossen werden.
VORSICHT!
Beachten Sie, dass Sie oder andere Personen von der Schiebetür erfasst und verletzt werden könnten. Stellen Sie daher sicher, dass sich vor dem Schließen niemand im Türbereich aufhält.
Kindersicherung
Um eine sichere Umgebung für Kinder auf den Rücksitzen zu bieten, sind die Schiebetüren mit einer Kindersicherung versehen.
VORSICHT!
Bedenken Sie, dass bei eingelegter Kindersicherung die Insassen im Fond des Fahrzeugs eingeschlossen sind und sich bei einem Unfall nicht selbst aus dem Fahrzeug befreien können. Bei eingelegter Kindersicherung lassen sich Schiebetüren nur von außen öffnen.
Die Kindersicherung wird bei geöffneter Schiebetür eingelegt (Hebel auf ON/EIN stellen).

text_image
COLD LOCK ALABIL LEMON COLD LOCK ← 800mmBei eingelegter Kindersicherung lässt sich die Tür nur von außen öffnen, auch wenn die Türverriegelung innen in Entriegelungsposition steht.
HINWEIS:
Die Schalter für den Schiebetürantrieb sitzen auf der Verkleidung direkt vor der Schiebetür und sind bei eingelegter Kindersicherung deaktiviert.
HECKKLAPPE
HINWEIS:
Der Zündschlüssel des Fahrzeugs dient auch zum Verriegeln und Entriegeln der Türen und zum Öffnen der Heckklappe.
Zum Öffnen der Heckklappe den Schlüssel in das Schloss einführen und nach rechts drehen. Bei Fahrzeugen mit Zentralverriegelung kann die Heckklappe auch mit der Fernbedienung oder mit dem Türverriegelungsschalter entriegelt werden.
Einmal entriegelt, kann bei Fahrzeugen mit Zentralverriegelung die Heckklappe ohne Schlüssel geöffnet und geschlossen werden. Zum Öffnen der Heckklappe den Entriegelungsschalter auf der Unterseite des Kennzeichenträgers drücken und die Heckklappe aufziehen.
Wenn es sich um eine verriegelte Heckklappe handelt, die nicht mit einem elektrischen Antrieb ausgerüstet ist, wird durch Betätigen der Taste auf der Fernbedienung die Heckklappe für 30 Sekunden entriegelt, damit Sie diese manuell öffnen können.
Elektrisch betätigte Heckklappe — Je nach Ausstattung
HINWEIS:
Erst wenn die elektrisch betätigte Heckklappe entriegelt ist, kann sie durch den Schalter in der Dachkonsole geöffnet werden.
Die elektrisch betätigte Heckklappe kann per Hand, mit der Fernbedienung oder einem Schalter in der Dachkonsole geöffnet werden.

Zum Öffnen der Heckklappe die Taste auf der Fernbedienung mindestens 1 Sekunde lang drücken. Wenn die Heckklappe vollständig geöffnet ist, kann sie durch erneutes Drücken der Taste geschlossen werden.
Bevor sich die Heckklappe öffnet oder schließt, ertönt ein Signalton. Wenn die Taste auf der Fernbedienung gedrückt wird und die Blinkfunktion aktiviert ist, blinken die Heckleuchten, um das Öffnen oder Schließen der Heckklappe anzuzeigen.
HINWEIS:
- Wenn die Heckklappe während des Schließvorgangs, behindert wird, kehrt sie bei ausreichendem Widerstand wieder in die geöffnete Stellung zurück.
- Wenn die Heckklappe während des Öffnungsvorgangs, behindert wird, kehrt sie bei ausreichendem Widerstand wieder in die geschlossene Stellung zurück.
- Seitlich an der Heckklappenöffnung befinden sich berührungsempfindliche Sensoren. Bei leichtem Druck auf diese Streifen kehrt die Heckklappe wieder in die geöffnete Stellung zurück
- Damit die Schalterfunktion wirksam wird, muss die Heckklappe vollständig geöffnet oder geschlossen sein. Wenn die Heckklappe nicht vollständig geöffnet oder geschlossen ist, muss sie per Hand geöffnet bzw. geschlossen werden.
-
Wenn der Entriegelungsschalter der Heckklappe während des Schließvorgangs betätigt wird, kehrt die Heckklappe wieder in die geöffnete Stellung zurück. Wenn der Entriegelungsschalter der Heckklappe während des Öffnungsvorgangs betätigt wird, muss die Heckklappe per Hand geöffnet oder geschlossen werden.
• Die Schalter für die elektrisch betätigte Heckklappe sind deaktiviert, wenn ein Gang eingelegt ist oder die Fahrzeuggeschwindigkeit mehr als 0 km/h beträgt. -
Bel Temperaturen unter -24^ (-12^) oder über 62^ (143^) arbeitet die elektrische Heckklappenbetätigung nicht. Vor der Betätigung eines Heckklappenschalters müssen Schnee und Eis von der Heckklappe entfernt werden.
- Wenn die Heckklappe während eines Öffnungs- oder Schließvorgangs mehrfach behindert wird, hält der Antrieb an und die Heckklappe muss per Hand geöffnet oder geschlossen werden.
VORSICHT!
- Beim Fahren mit offener Heckklappe können giftige Abgase in den Fahrzeuginnenraum eindringen. Sie und Ihre Mitfahrer können durch diese Gase Gesundheitsschäden erleiden. Während der Fahrt muss die Heckklappe daher immer geschlossen sein.
- Wenn Sie dennoch mit geöffneter Heckklappe fahren müssen, schließen Sie alle Fenster und stellen Sie das Gebläse auf hohe Drehzahl ein. NICHT auf Umluftbetrieb schalten.
Die Heckklappe wird durch Gasdruckheber in geöffneter Position festgehalten. Die Haltekraft der Gasdruckheber nimmt jedoch mit der Temperatur ab. Bei kalter Witterung kann es daher notwendig sein, die Gasdruckheber zusätzlich abzustützen.
FENSTER
Elektrisch betätigte Ausstellfenster
Die beiden Ausstellfenster werden durch Schalter an der Verkleidung der Fahrertür betätigt.

Elektrische Fensterheber
Die Scheiben beider Vordertüren können mit den Schaltern an der Verkleidung der Fahrer Tür geöffnet und geschlossen werden. An der Verkleidung der Beifahrertür befindet sich ein einzelner Schalter für den Fensterheber der Beifahrertür. Die
Schalter funktionieren nur in den Zündschalterstellungen ON (Ein) oder ACC (Zusatzverbraucher).

Der Schalter für den Fensterheber der Fahrertür besitzt eine Automatikfunktion. Wird der Schalter über den Druckpunkt hinaus gedrückt, läuft die Türscheibe automatisch bis ganz nach unten.
Zum teilweisen Öffnen der Scheibe den Schalter nur bis zum Druckpunkt drücken und bei Erreichen der gewünschten Position loslassen.
Beim Ausschalten der Zündung bleiben die Fensterheberschalter bis zu 45 Sekunden aktiviert. Das Öffnen einer Vordertür schaltet die Funktion aus.
RÜCKHALTESYSTEME
Zu den wichtigsten Sicherheitseinrichtungen Ihres Fahrzeugs gehören die Rückhaltesysteme. Zum Rückhaltesystem gehören die Sicherheitsgurte für den Fahrer und alle weiteren Beifahrersitzplätze im Fahrzeug, der Fahrer- und der Beifahrerairbag sowie die Seitenairbags (je nach Ausstattung) für Fahrer und Beifahrer. Die normalen Sicherheitsgurte oder das LATCH-Befestigungssystem sind auch zum Befestigen von Kinder-Rückhaltesystemen geeignet, wenn Sie Kinder befördern, die zum Anlegen normaler Sicherheitsgurte noch zu klein sind.
Bitte beachten Sie sämtliche Informationen und Hinweise in diesem Abschnitt sorgfältig. Sie erfahren, wie Sie die Sicherheitsgurte richtig anlegen und sich und Ihre Passagiere auf bestmögliche Weise schützen.
VORSICHT!
Bei einem Unfall können Sie und Ihre Passagiere deutlich schwerer verletzt werden, wenn Sie bzw. Ihre Passagiere den Sicherheitsgurt nicht korrekt oder überhaupt nicht angelegt haben. Es kann zu Kollisionen mit Teilen im Fahrzeuginnenraum oder mit anderen Passagieren kommen oder Sie können aus dem Fahrzeug geschleudert werden. Achten Sie darauf, dass Sie und Ihre Mitfahrer den Sicherheitsgurt korrekt angelegt haben.
Legen Sie grundsätzlich vor jeder Fahrt den Sicherheitsgurt an, selbst wenn Sie ein sehr sicherer Fahrer sind. Dies gilt auch für kurze Fahrten. Ein anderer Verkehrsteilnehmer könnte ein unsicherer Fahrer sein und einen Unfall verursachen, in den Sie verwickelt werden. Dies kann Ihnen direkt vor der Haustür ebenso zustoßen wie auf längeren Reisen.
Die Erkenntnisse der Unfallforschung zeigen, dass der Sicherheitsgurt Leben retten und die Schwere der Verletzungen bei einem Unfall deutlich verringern kann. Die gefährlichsten Verletzungen werden verursacht, wenn die Fahrzeuginsassen aus dem Fahrzeug geschleudert werden. Sicherheitsgurte schützen davor und verringern die Gefahr, mit Teilen im Fahrzeuginnenraum zu kollidieren. Jede Person in einem motorisierten Fahrzeug sollte jederzeit angegurtet sein.
Dreipunkt-Automatikgurte
Alle Sitze in Ihrem Fahrzeug sind mit Dreipunkt-Automatikgurten ausgestattet.
Die Rückhalteautomatik arretiert den Gurt bei plötzlichem, starkem Abbremsen oder einem Aufprall. Dadurch lässt sich der Schultergurt unter normalen Bedingungen frei bewegen. Bei einem Aufprall dagegen strafft sich der Gurt und verringert die Gefahr, gegen Teile im Fahrzeuginnenraum zu stoßen oder aus dem Fahrzeug geschleudert zu werden.
VORSICHT!
- Es ist extrem gefährlich, Personen im Gepäckbereich zu befördern. Bei einem Unfall besteht für diese Fahrzeuginsassen eine erheblich größere Gefahr, schwer verletzt oder getötet zu werden.
- Führen Sie in Ihrem Fahrzeug keine Personen mit, für die kein Sitzplatz und keine Sicherheitsgurte vorhanden sind.
- Während einer Fahrt müssen sich grundsätzlich alle Insassen auf einem Sitz befinden und den Sicherheitsgurt angelegt haben.
VORSICHT!
- Ein nicht korrekt angelegter Sicherheitsgurt kann gefährlich sein. Die Sicherheitsgurte sind so konstruiert, dass sie die stärksten Teile des menschlichen Skeletts umschließen. Dies sind die stabilsten Teile Ihres Körpers, welche die Kräfte, die bei einem Unfall auftreten, am besten aufnehmen können.
- Wenn Sie den Sicherheitsgurt nicht korrekt angelegt haben, können die bei einem Aufprall verursachten Verletzungen wesentlich schlimmer sein. Sie können innere Verletzungen erleiden oder das Gurtband kann vom Körper abrutschen. Beachten Sie die folgenden Hinweise zum sicheren Anschnallen.
- Niemals zwei Personen mit einem Sicherheitsgurt sichern. Diese Personen könnten bei einer Kollision ineinander gepresst werden und sich gegenseitig Verletzungen zufügen. Daher in einen Dreipunkt-Sicherheitsgurt oder einen Beckengurt niemals mehr als eine Person anschnallen, gleichgültig, wie groß die Personen sind.
Hinweise zum Anlegen des Dreipunkt-Automatikgurts
-
Einsteigen und die Tür schließen. Gerade hinsetzen und den Sitz einstellen.
-
Die Schlosszunge des Gurts befindet sich im Bereich der Rückenlehne des Vordersitzes und neben Ihrem Arm im Rücksitz. Die Schlosszunge greifen und den Gurt herausziehen. An der Schlosszunge den Gurt über Schulter und Becken ziehen.

text_image
SCHLOSSZUNGE 80x76311- Sobald der Gurt über das Becken gezogen ist, die Schlosszunge in das Gurtschloss einführen. Das Gurtschloss muss mit einem Klicken einrasten.

- Wird der Sicherheitsgurt in das falsche Gurtschloss eingerasstet, ist die Schutzwirkung bei einem Aufprall stark verringert. Der untere Teil des Gurts könnte nach oben rutschen und eventuell innere Verletzungen verursachen. Rasten Sie die Schlosszunge Ihres Sicherheitsgurts immer im nächstliegenden Gurtschloss ein.
- Wird der Gurt zu locker angelegt, sind Sie nicht ausreichend geschützt. Bei einem plötzlichen Abbremsen des Fahrzeugs können Sie weit nach vorn geschleudert werden. Dadurch steigt das Risiko einer Verletzung. Tragen Sie den Gurt stets eng anliegend.
- Es ist sehr gefährlich, den Sicherheitsgurt unter dem Arm zu tragen. Dies kann bei einem Unfall zu Verletzungen im Kopf- und Halsbereich führen. Ein unter dem Arm getragener Sicherheitsgurt kann zu inneren Verletzungen führen. Die Rippenknochen sind weniger stark ausgebildet als die Schulterknochen. Tragen Sie den Sicherheitsgurt über der Schulter, Dadurch können die stabilsten Teile Ihres Körpers die Kräfte, die bei einem Unfall auftreten, am besten aufnehmen.
-
Ein Sicherheitsgurt, der sich hinter Ihnen befindet, kann Sie bei einem Unfall nicht schützen. Ohne angelegten Sicherheitsgurt ist das Risiko von Köpfverletzungen deutlich höher. Becken- und Schultergurt immer gemeinsam anlegen.
-
Der Beckengurt muss straff am Becken anliegen. Zum Straffen des Beckengurts den Schultergurt von Hand leicht nach oben ziehen. Zum Lockern eines zu straff gezogenen Beckengurts die Schlosszunge zur Seite schwenken und am Beckengurt ziehen. Ein eng anliegender Beckengurt verringert bei einem Aufprall das Risiko, unter dem Gurt heraus zu rutschen.

Beim Einschalten der Zündung leuchtet die Gurtwarnleuchte im Kombinstrument 6 bis 8 Sekunden lang auf. Wenn das System feststellt, dass das Gurtschloss auf der Fahrerseite geöffnet ist, brennt die Leuchte so lange, bis das Gurtschloss einrastet.
VORSICHT!
- Ein zu weit oben getragener Beckengurt vergrößert bei einem Aufprall die Gefahr, dass Sie innere Verletzungen erleiden. Der zu weit oben getragene Gurt liegt nicht auf den starken Hüft- und Beckenknochen an, sondern auf dem Unterleib. Den Gurt immer möglichst tief und eng anliegend tragen.
-
Ein verdrehter Sicherheitsgurt bietet keinen ausreichenden Schutz. Bei einem Aufprall kann er sogar in den Körper einschneiden. Achten Sie darauf, dass der Gurt gerade verläuft. Falls Ihnen das korrekte Ausrichten des Gurts selbst nicht gelingt, suchen Sie Ihre Vertragswerkstatt auf. Dort wird man den Sicherheitsgurt instand setzen.
-
Legen Sie den Schultergurt so über den Oberkörper, dass er bequem anliegt, aber nicht am Hals sitzt. Die Rückhalteautomatik sorgt für enges Anliegen des Gurts.
- Zum Lösen des Sicherheitsgurts die rote Taste am Gurtschloss drücken. Der Gurt wird automatisch aufgerollt. Falls nötig, die Schlosszunge an das Gurtende schieben, damit sich der Gurt vollständig aufrollt.
VORSICHT!
Ein ausgefranster oder eingerissener Gurt kann bei einem Aufprall reißen und bietet Ihnen dann keinerlei Schutz. Regelmäßig die Sicherheitsgurte auf Einschnitte, ausgefranste Stellen und gelockerte Teile überprüfen. Beschädigte Teile müssen sofort ersetzt werden. Das Gurtsystem nicht zerlegen oder verändern. Sollten die Sicherheitsgurte bei einem Aufprall stark beansprucht worden sein (verbogener Aufroller, gerissener Gurt usw.), müssen sie zusammen mit den Anbauteilen ersetzt werden.
Höhenverstellbarer Schultergurt-Umlenkpunkt
Die Schultergurte der Vordersitze und der äußeren Sitzplätze in der zweiten Sitzreihe besitzen höhenverstellbare Umlenkpunkte, um den Gurt vom Hals fernzuhalten. Auf die Arretierung der Gurtumlenkung drücken, dann nach oben oder unten verschieben, bis die gewünschte Stellung erreicht ist.

Liegt Ihre Körpergröße unter dem Durchschnitt, ist eine niedrigere Position vorzuziehen, liegt sie darüber, ist eine höhere Position zu wählen. Wird kein Druck mehr auf die Arretierung ausgeübt, versuchen Sie, diese nach oben oder unten zu bewegen, um sicherzustellen, dass sie in ihrer Lage eingerastet ist.
Geradeziehen von Becken- und Schultergurt
Gehen Sie zum Ausrichten einer verdrehten Schlosszunge wie folgt vor:
- Schlosszunge möglichst nahe an den unteren Gurtankerpunkt heranführen.

text_image
SCHLOSS- ZURGE UMLENKPUNKT- Etwa 15 bis 30 cm (6 bis 12 Zoll) über der Schlosszunge den Gurt fassen und 180° drehen, um eine Falte zu bilden, die unmittelbar über der Schlosszunge beginnt.

- Schlosszunge nach oben über das gefaltete Gumband schieben. Der gefaltete Gurt muss in die Öffnung oben an der Schlosszunge geschoben werden.

- Schlosszunge weiter schieben, bis sie aus dem gefalteten Gurt freikommt.
Gurtstraffer
Die Sicherheitsgurte der beiden Vordersitze sind mit Gurtstraffern versehen. Sie verhindern ein Durchsacken der Gurte bei einem Aufprall. Die Gurtstraffer verbessern die Leistung des Rückhaltesystems, indem sie zu Beginn des Unfalls dafür sorgen, dass der Gurt straff am Fahrgast sitzt. Gurtstraffer wirken bei Insassen jeder Größe, einschließlich Kinder in Kindersitzen und lösen nur dann aus, wenn das Gurtschloss eingerastet ist.
HINWEIS:
Gurtspanner sind allerdings kein Ersatz für einen korrekt angelegten Sicherheitsgurt. Der Sicherheitsgurt ist eng anliegend und in der richtigen Lage zu tragen.
Die Gurtstraffer sind so ausgelegt, dass sie durch das Airbag-Steuergerät ausgelöst werden (siehe Abschnitt "Airbag") Wie die Airbags der Vordersitze sind die Gurtstraffer einzeln zu verwenden. War der Aufprall so stark, dass Airbags und Gurtstraffer ausgelöst wurden, müssen beide ersetzt werden.
Sicherheitsgurt während der Schwangerschaft
Wir empfehlen schwangeren Frauen, während der gesamten Dauer der Schwangerschaft den Sicherheitsgurt anzuiegen. Der Schutz der Mutter ist der beste Schutz für das Kind.
Der Beckengurt muss bei schwangeren Frauen über den Oberschenkeln und so eng wie möglich an der Hüfte sitzen. Tragen Sie den Gurt so niedrig, dass er nicht über dem Unterleib liegt. So können die starken Beckenknochen die Wucht eines Aufpralls abfangen.
Zusätzliches Rückhaltesystem für Fahrer und Beifahrer - Airbag
Ihr Fahrzeug ist mit je einem Airbag für Fahrer und Beifahrer als zusätzliches Rückhaltesystem zu den Sicherheitsgurten ausgestattet. Der Fahrer-Airbag ist in der Mitte des Lenkrads eingebaut. Der Beifahrer-Airbag ist über dem Handschuhfach in die Instrumententafel integriert. Die Abdeckungen der Airbags tragen die Aufschrift SRS AIRBAG.

text_image
AIRBAG KNIESCHUTZ- POLSTERUNG BMRad4chHINWEIS:
Die vorderen Airbags sind mit einem mehrstu- figen Gasgenerator ausgestattet. Dadurch kann sich der Airbag abhängig von der Intensität des Aufpralls unterschiedlich schnell auf- blasen.
Ist das Fahrzeug mit Seitenairbags ausgestattet, befinden sich diese in den Rückenlehnen von Fahrer- und Beifahrersitz. Ihre Abdeckungen tragen ebenfalls die Aufschrift SRS AIRBAG.

- Bringen Sie keinerlei Aufkleber o.ä. auf den Abdeckungen der Airbags an. Versuchen Sie nicht, die Airbag-Abdeckungen zu entfernen. Dadurch können die Airbags beschädigt werden und Sie könnten bei einer Kollision verletzt werden, da Sie nicht durch den Airbag geschützt sind. Die Abdeckungen öffnen sich nur im Fall einer Airbag-Auslösung.
- Ist Ihr Fahrzeug mit Seitenairbags ausgestattet, keine zusätzlichen Sitzbezüge verwenden und keine Gegenstände zwischen Ihnen und den Seitenairbags plazieren, da dies die Leistung beeinträchtigen würde. Ferner könnten die Gegenstände in Sie gedrückt werden und zu ernsthaften Verletzungen führen.
- Ist Ihr Fahrzeug mit Seitenairbags ausgestattet, keine Getränkehalter oder andere Gegenstände im Türbereich anbringen. Beim Aufblasen könnte der Airbag die Gegenstände gegen die Fahrzeuginsassen drücken und ernste Verletzungen hervorrufen.
Airbags entfalten sich bei einem Aufprall mit mittlerer bis hoher Geschwindigkeit. Zusammen mit den Sicherheitsgurten, den Gurtstraffern und der Knieschutzpolsterung unterhalb der Instrumententafel bildet das Airbag-System den bestmöglichen Schutz vor Verletzungen für Fahrer und Beifahrer. Die Seitenairbags tragen gemeinsam mit den Sicherheitsgurten zu einem verbesserten Schutz der Fahrzeuginsassen bei.
Der Sicherheitsgurt ist so konstruiert, dass er Ihnen bei vielen verschiedenen Arten von Kollisionen Schutz vor Verletzungen bietet. Die Airbags der Vordersitze blasen sich bei mittleren bis schweren Frontalzusammenstößen auf. Bei Fahrzeugen mit Seitenairbags werden diese auf der Unfallseite des Fahrzeugs bei mittleren bis schweren Seitenaufprallen ausgelöst. Bei bestimmen Arten von Kollisionen können sowohl die Airbags als auch die Seitenairbags ausgelöst werden. Doch selbst bei Kollisionen, bei denen der Airbag ausgelöst wird, benötigen Sie den Sicherheitsgurt, der Sie in einer Position hält, in der Ihnen der Airbag den bestmöglichen Schutz bietet.
Mit Hilfe einiger einfacher Maßnahmen können Sie die Verletzungsgefahr durch einen ausgelösten Airbag auf ein Minimum reduzieren.
1. Kinder bis zu 12 Jahren sollten während der Fahrt immer hinten sitzen und angeschnallt sein.
Babyschalen für Kinder bis zu einem Jahr und bis 9 kg (20 lbs.) Gewicht, in denen das Kind mit Blickrichtung nach hinten untergebracht wird, dürfen NIEMALS auf einem Vordersitz mit Beifahrer-Airbag angebracht werden. Bei Auslösung des Beifahrer-Airbags besteht die Gefahr, dass der Airbag dem Kind schwere oder sogar tödliche Verletzungen zufügt.
Kinder mit einem Körpergewicht von 18 kg (40 lbs.) oder mehr müssen auf dem Rücksitz in Kindersitzen oder mit Hilfe von Sitzerhöhungskissen gesichert werden. Kinder, die für Kinder-Rückhaltesysteme oder Sitzerhöhungskissen bereits zu groß sind, müssen den normalen Dreipunkt-Sicherheitsgurt anlegen und sollten nach Möglichkeit auf die äußeren Plätze gesetzt werden. Kindern niemals erlauben, den Schultergurt hinter dem Rücken oder unter dem Arm zu tragen.
Falls ein Kind im Alter von 1 bis 12 Jahren wegen Platzmangels auf dem Vordersitz untergebracht werden muss, schieben Sie den Sitz so weit wie möglich nach hinten und verwenden Sie ein altersgerechtes Kinder-Rückhaltesystem. Näheres hierzu siehe Abschnitt "Kinder-Rückhaltesystem".
Beachten Sie beim Einbau des Kinder-Rückhaltesystems die Hinweise des Herstellers, um die optimale Schutzwirkung sicherzustellen.
-
Während der Fahrt müssen alle Insassen altersgerecht gesichert bzw. mit den Schulter-/Beckengurten angeschnallt sein.
-
Fahrer- und Beifahrersitz soweit nach hinten stellen wie jeweils sinnvoll, um den Airbags der Vordersitze ausreichend Entfaltungsraum zu geben.
-
Ist Ihr Fahrzeug mit Seitenairbags ausgestattet, nicht an die Tür lehnen, da sich die Airbags mit Gewalt in den Spalt zwischen Ihnen und der Tür aufblasen.
VORSICHT!
- Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf die Schutzwirkung des Airbags, sonst können Sie bei einer Kollision schwer verletzt werden. Der Airbag bietet Ihnen nur zusammen mit dem Sicherheitsgurt den bestmöglichen Schutz vor Verletzungen. Bei manchen Kollisionen werden die Airbags überhaupt nicht ausgelöst. Legen Sie daher auch bei vorhandenem Airbag immer den Sicherheitsgurt an.
- Wenn Sie sich bei der Auslösung des vorderen Airbags zu nah am Lenkrad bzw. an der Instrumententafel befinden, können Sie schwer verletzt werden. Die Airbags brauchen Platz, um sich zu entfalten. Lehnen Sie sich in aufrechter Haltung bequem zurück, so dass Sie Lenkrad und Instrumententafel noch gut erreichen können.
- Ist Ihr Fahrzeug mit Seitenairbags ausgestattet, brauchen sie ebenfalls Platz zur Entfaltung. Nicht an die Tür lehnen. Sitzen Sie aufrecht in der Mitte des Sitzes.
Die Front-Airbags bestehen aus folgenden Bauteilen:
- Steuergerät für vordere Airbags (mit integriertem Aufprallsensor)
• AirBAG-Warnleuchte - Fahrer-Airbag
- Beifahrer-Airbag
- Lenkrad und Lenksäule
- Instrumententafel
• Gurtwarnleuchte - Verkabelung
- Knieschutzpolsterung.
Die Seitenairbags (je nach Ausstattung) bestehen aus folgenden Bauteilen:
- AIRBAG-Warnleuchte (arbeitet gemeinsam mit dem Airbag-System der Vordersitze)
- Seitenairbag im Fahrersitz
• Seitenairbag im Beifahrersitz - Steuergerät für Seitenairbags (mit integriertem Aufprallsensor)
- Verkabelung
Wie funktionieren die vorderen Airbags?
- Das Steuergerät für die vorderen Airbags legt fest, ob ein Aufprall so schwer ist, dass die Airbags aufgeblasen werden müssen. Je nach Intensität des Aufpralls bestimmt das Steuergerät für die vorderen Airbags die angemessene Aufblasgeschwindigkeit. Die Aufblas-einheiten der vorderen Airbags sind so konstruiert, dass sie unterschiedliche Airbag-Aufblasgeschwindigkeiten bieten. Auf einen Seitenaufprall, einen Überschlag des Fahrzeugs oder einen Heckaufprall spricht das Steuergerät der vorderen Airbags nicht an.
Das Steuergerät überprüft außerdem bei jedem Einschalten der Zündung die Funktionsbereitschaft der Elektronikbauteile des Systems. Zu diesen Bauteilen gehören alle oben aufgeführten Komponenten mit Ausnahme der Knieschutzpolsterung, der Instrumentetafel, der Lenksäule und des Lenkrads. Bei ausgeschalteter Zündung (OFF) oder in Zündschalterstellung ACC (Zusatzverbraucher) bzw. wenn kein Zündschlüssel im Zündschloss steckt, sind die vorderen Airbags nicht aktiviert und können sich nicht aufblasen.

Das Steuermodul für die vorderen Airbags veranlasst durch ein Einschaltsignal, dass die AIRBAG-Leuchte im Kombiinstrument beim Einschalten der Zündung 6 bis 8 Se-
kunden lang aufleuchtet; anschließend erlischt die Leuchte wieder. Wenn die Steuermodule für die vorderen Airbags oder die Seiten-Airbags eine Störung in irgendeinem Teil des Systems ermitteln, blinkt die Airbag-Warnleuchte oder leuchtet permanent auf.
VORSICHT!
Achten Sie stets auf die AIRBAG-Warnleuchte (Bereitschaftsanzeige) in der Instrumententafel. Andernfalls müssen Sie damit rechnen, dass Sie bei einer Kollision nicht durch den Airbag geschützt sind. Wenn die Warnleuchte nach dem Starten des Motors nicht aufleuchtet, dauernd leuchtet oder während der Fahrt plötzlich aufleuchtet, lassen Sie das Airbag-System umgehend von Ihrer Vertragswerkstatt überprüfen.
- Bei einem Frontalaufprall, der so stark ist, dass die vorderen Airbags gebraucht werden, sendet das Airbag-Steuergerät ein entsprechendes Signal an die Aufblaseinheiten. Daraufhin wird eine große Menge an ungiftigem Gas erzeugt und die vorderen Airbags damit aufgeblasen. Die Aufblasgeschwindigkeit der Airbags hängt von der Intensität des Aufpralls ab. Diese Geschwingkeiten werden vom Steuergerät der vorderen Airbags aufgrund der Schwere des Aufpralls festgelegt. Beim Auf-
blasen der Airbags werden die Abdeckungen an Lenkrad und Instrumententafel beiseite gedrückt und ermöglichen so die Ausdehnung der Airbags. Die vorderen Airbags benötigen zum vollständigen Aufblasen 50 Millisekunden. Dies entspricht zeitlich etwa einem halben Lidschlag. Unmittelbar danach entweicht das Airbag-Gas durch Öffnungen an der Rückseite der Airbags. Aus den Fahrer- und Beifahrer-Airbags entweicht das Gas in Richtung zur Instrumententafel. Dadurch wird Ihre Kontrolle über das Fahrzeug nicht beeinträchtigt.
- Die Knieschutzpolsterung bewahrt vor Verletzungen der Knie und hält Sie im Fall einer Kollision im Wirkungsbereich des Airbags.
Auslösung des vorderen Airbag-Systems Das vordere Airbag-System ist so ausgelegt, dass es bei Erkennen eines mittelschweren bis schweren Frontalaufpralls durch das Airbag-Steuergerät zur Auslösung des Systems zum Schutz von Fahrer und Beifahrer kommt und die aufgeblasenen Airbags sofort wieder in sich zusammensacken.
HNWEIS:
Durch leichte Frontalkollisionen wird das vordere Airbag-System nicht ausgelöst. Dies stellt keine Fehlfunktion des Systems dar.
Im Fall eines Frontalaufpralls mit Airbag-Auslösung kann Folgendes geschehen:
- Wenn der Airbag ausgelöst wird und sich entfaltet, kann das Nylonmaterial des Airbags unter Umständen Abschürfungen und/oder eine Rötung der Haut hervorrufen. Die Scheuerstellen ähneln leichten Abschürfungen, wie sie z.B. beim Ausrutschen auf einem Teppich oder auf dem Bodenbelag einer Sporthalle auftreten können. Die Hautreizungen werden nicht durch Kontakt mit Chemikalien hervorgerufen. Es handelt sich nicht um bleibende Verletzungen und normalerweise verschwinden sie nach kurzer Zeit. Falls die Haut wider Erwarten nach einigen Tagen noch nicht abgeheilt ist oder sich Brandblasen bilden, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
- Nach Auslösung der vorderen Airbags kann es zu einer Art Rauchentwicklung kommen. Dies ist ein normales Nebenprodukt der chemischen Reaktion, durch die das ungiftige Gas zum Aufblasen der Airbags erzeugt wird. Diese Rauchpartikel können zu einer Reizung der Haut oder der Augen-, Nasen- und Rachenschleimhäute führen. Bei Reizung der Haut oder Augen mit kaltem Wasser spülen, Bei Reizung der Nase oder des Rachens hilft das Einatmen frischer Luft. Bei anhaltender Reizung einen Arzt aufsuchen. Sollte Ihre Bekleidung durch Ablagerung von Rauchpartikeln verschmutzt werden, die betroffenen Klei
dungsstücke nach den Anweisungen des Bekleidungsherstellers reinigen.
- Es wird nicht empfohlen, das Fahrzeug nach dem Aufblasen der vorderen Airbags weiterzufahren. Sollten Sie in eine weitere Kollision verwickelt werden, können die vorderen Airbags und die Gurtstraffer Sie nicht mehr schützen.
VORSICHT!
Ausgelöste Airbags und Gurtstraffer haben keine Schutzwirkung mehr. Lassen Sie die Airbags und die Gurtstraffer schnellstmöglich von einer Vertragswerkstatt austauschen.
Zusätzliches Rückhaltesystem - Seitenairbags (SRS) — Je nach Ausstattung
Das Seitenairbag-Steuergerät legt fest, ob ein seitlicher Zusammenstoß schwer genug ist, damit sich die Seitenairbags aufblasen. Auf einen Überschlag des Fahrzeugs sowie Frontal- und Heckkollisionen spricht das Seitenairbag-Steuergerät nicht an.
Die Seitenairbag-Steuergeräte überprüfen außerdem bei jedem Einschalten der Zündung die Funktionsbereitschaft der Elektronikbauteile des Systems. Dazu gehören bei entsprechend ausge-
statteten Fahrzeugen alle unter "Das Seitenairbag-System" aufgeführten Bauteile.
Bei einem mittleren bis schweren Seitenaufprall wird der Seitenairbagzünder auf der Aufprallseite des Fahrzeugs ausgelöst. Daraufhin gibt er eine bestimmte Menge ungiftigen Gases ab. Der Seitenairbag entfaltet sich durch die Naht in den Raum zwischen Fahrgast und Tür. Der ausgelöste Seitenairbag wird sehr schnell und mit so hoher Kraft aufgeblasen, dass Sie verletzt werden können, wenn Sie nicht die richtige Sitzhaltung eingenommen haben oder wenn sich Gegenstände in dem Bereich befinden, in dem sich der Seitenairbag entfaltet. Dies gilt besonders für Kinder.
Auslösung der Seitenairbags
Das Seitenairbag-System ist so ausgelegt, dass es bei Erkennen eines mittelschweren bis schweren Seitenaufpralls durch das Seitenairbag-Steuergerät zur Auslösung des Systems zum Schutz von Fahrer und Beifahrer kommt und die aufgeblasenen Airbags sofort wieder in sich zusammensacken.
HINWEIS:
Durch leichte Seitenkollisionen wird das Seitenairbag-System nicht ausgelöst. Dies stellt keine Fehlfunktion des Systems dar.
Im Fall einer Kollision mit Auslösung der Seiten-airbags kann Folgendes geschehen:
- Wenn der Airbag ausgelöst wird und sich entfaltet, kann das Nylonmaterial des Airbags unter Umständen Abschürfungen und/oder eine Rötung der Haut hervorrufen. Die Scheuerstellen ähneln leichten Abschürfungen, wie sie z.B. beim Ausrutschen auf einem Teppich oder auf dem Bodenbelag einer Sporthalle auftreten können. Die Hautreizungen werden nicht durch Kontakt mit Chemikalien hervorgerufen. Es handelt sich nicht um bleibende Verletzungen und normalerweise verschwinden sie nach kurzer Zeit. Falls die Haut wider Erwarten nach einigen Tagen noch nicht abgeheilt ist oder sich Brandblasen bilden, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
- Nach Auslösung der Seitenairbags kann es zu einer Art Rauchentwicklung kommen. Dies ist ein normales Nebenprodukt der chemischen Reaktion, durch die das ungiftige Gas zum Aufblasen der Airbags erzeugt wird. Diese Rauchpartikel können zu einer Reizung der Haut oder der Augen-, Nasen- und Rachenschleimhäute führen. Bei Reizung der Haut oder Augen mit kaltem Wasser spülen. Bei Reizung der Nase oder des Rachens hilft das Einatmen frischer Luft. Bei anhaltender Reizung einen Arzt aufsuchen. Sollte Ihre Bekleidung durch Ablagerung von Rauchpartikeln
verschmutzt werden, die betroffenen Kleidungsstücke nach den Anweisungen des Bekleidungsherstellers reinigen.
- Es wird nicht empfohlen, das Fahrzeug weiterzufahren, nachdem sich die Seitenairbags aufgeblasen hatten. Sollten Sie in eine weitere Kollision verwickelt werden, können die Seitenairbags Sie nicht mehr schützen.
VORSICHT!
Ausgelöste Airbags und Gurtstraffer haben keine Schutzwirkung mehr. Lassen Sie die Airbags und die Gurtstraffer schnellstmöglich von einer Vertragswerkstatt austauschen.
Verbesserter Unfallschutz
Falls nach der Airbag-Auslösung bei einem Aufprall die elektrische Anlage funktionstüchtig bleibt, werden bei Fahrzeugen mit elektrischer Türverriegelung automatisch die Türschlösser entriegelt. Ferner leuchten etwa 10 Sekunden nach dem Stillstand des Fahrzeugs die Innenraumleuchten auf. Sie bleiben angeschaltet, bis die Zündung ausgeschaltet wird.
Wartung des Airbag-Systems
VORSICHT!
- Veränderungen jeder Art am Airbag-System können dazu führen, dass es bei Bedarf nicht einwandfrei funktioniert. Dadurch können Sie verletzt werden, weil die Schutzwirkung der Airbags nicht zur Verfügung steht. Nehmen Sie keine Veränderungen an den Bauteilen oder an der Verkabelung vor. Dazu zählen auch Aufkleber, die auf Lenkrad oder Instrumententafel angebracht werden. Nehmen Sie keine Veränderungen am vorderen Stoßfänger, an der Karosserie oder am Rahmen vor.
- Bei einem Aufprall benötigen Sie ausreichend Schutz für Ihre Knie. Montieren Sie keinerlei Zubehör an oder hinter den Knieschutzpolstern.
- Es ist gefährlich, Teile des Airbag-Systems selbst instand zu setzen. Informieren Sie jeden, der an Ihrem Fahrzeug arbeitet, dass es mit Airbags ausgestattet ist.
Airbag-Warnleuchte
Sie möchten, dass die Airbags zu Ihrem Schutz bei einem Unfall jederzeit betriebsbereit sind. Das Airbag-System ist normalerweise wartungsfrei. In folgenden Fällen muss das System jedoch sofort von einer Vertragswerkstatt überprüft und instand gesetzt werden:
- Nach dem Einschalten der Zündung leuchtet die Airbag-Warnleuchte nicht für 6 bis 8 Sekunden auf. Flackert die Leuchte, liegt ebenfalls eine Störung vor.
- Nach 6 bis 8 Sekunden leuchtet die Airbag-Warnleuchte weiter oder flackert.
• Die Airbag-Warnleuchte flackert oder leuchtet während der Fahrt.
Kinder-Rückhaltesystem
Während der Fahrt müssen alle Insassen, also auch Säuglinge und Kinder, immer angeschnallt sein.
Kinder bis zum Alter von 12 Jahren sind auf einem Rücksitz unterzubringen und müssen vorschriftsmäßig angeschnallt sein. Unfallstatistiken zeigen, dass Kinder auf den Rücksitzen sicherer untergebracht sind als auf den Vordersitzen.
VORSICHT!
"Extreme Gefahr! Babyschalen, in denen das Kind mit Blickrichtung nach hinten untergebracht ist, dürfen nicht auf einer Sitzposition angebracht werden, die durch einen Airbag geschützt ist." Nähere Hinweise finden Sie auf den Aufklebern an Sonnenblende und Türinnenfläche.
VORSICHT!
Bei einem Aufprall kann ein nicht angegurtetes Kind, selbst ein Kleinkind, wie ein Geschoss durch das Fahrzeug fliegen. Die Kraft, die erforderlich ist, um selbst ein Kleinkind sicher auf dem Schoß zu halten, kann so groß werden, dass Sie das Kind nicht mehr festhalten können, gleichgültig, wie kräftig Sie sind. Dadurch können das Kind und andere Fahrzeuginsassen schwer verletzt werden. Jedes Kind, das Sie in Ihrem Fahrzeug befördern, muss mit einem seiner Größe entsprechenden Rückhaltesystem gesichert sein.
Säuglinge und Kleinkinder
Rückhaltesysteme gibt es in verschiedenen Größen und Bauarten für Kinder vom Neugeborenen bis zu Kindern, die fast groß genug sind, um den Sicherheitsgurt für Erwachsene anlegen zu können. Verwenden Sie das richtige Rückhaltesystem für Ihr Kind:
- Babyschalen, in denen das Kind mit Blickrichtung nach hinten untergebracht wird, für Neugeborene und Kleinkinder bis ca. 9 kg Körpergewicht und bis zum Alter von einem Jahr. Babyschalen dürfen NIEMALS auf dem Vordersitz eines Fahrzeugs mit Beifahrer-Airbag befestigt werden. Bei Auslösung des Airbags besteht die Gefahr, dass der Airbag dem Kind schwere oder sogar tödliche Verletzungen zufügt. Die Babyschale wird durch den Dreipunkt-Sicherheitsgurt oder durch das LATCH-Befestigungssystem für Kinder-Rückhaltesysteme befestigt.
-
Kinder im Alter bis zu einem Jahr sollten weiter in einer Babyschale mit Blickrichtung nach hinten transportiert werden, auch wenn ihr Körpergewicht über 9 kg beträgt. Ein "konvertierbarer" Kindersitz kann entweder mit Blick nach vorn oder mit Blick nach hinten verwendet werden. Er ist für Kinder geeignet, die zu schwer für die Babyschale sind, aber noch zu klein, um mit Blick nach vorn im Fahrzeug befördert zu werden.
-
Kindersitze, in denen das Kind mit Blickrichtung nach vorn untergebracht wird, sind für Kinder von ca. 9 bis 18 kg (20 lbs bis 40 lbs) Körpergewicht ab einem Alter von mindestens einem Jahr geeignet. Der Kindersitz wird durch den Dreipunkt-Sicherheitsgurt oder durch das LATCH-Befestigungssystem für Kinder-Rückhaltesysteme befestigt.
- Sitzerhöhungskissen sind für Kinder mit einem Körpergewicht von über 18 kg (40 lbs.) vorgesehen. Kindersitze und Sitzerhöhungskissen werden mit dem Dreipunkt-Automatikgurt im Fahrzeug befestigt. (Manche Sitzerhöhungskissen sind mit einem Fangtisch ausgestattet und werden mit dem Beckengurtabschnitt bzw. Beckengurt im Fahrzeug befestigt.)
VORSICHT!
- Ein falsch eingebautes Rückhaltesystem kann seine Schutzfunktion nicht erfüllen. Bei einem Aufprall kann das Kind losgerissen werden. Das Kind kann dadurch schwer verletzt oder getötet werden. Beachten Sie sorgfältig die Hinweise des Herstellers beim Einbau des Rückhaltesystems.
- Babyschalen, in denen das Kind mit Blickrichtung nach hinten untergebracht ist, sollten nur auf dem Rücksitz befestigt werden. Auf dem vorderen Beifahrersitz besteht die Gefahr, dass bei einem Aufprall der Airbag dem Kind schwere oder sogar tödliche Verletzungen zufügt.
Im Folgenden einige Hinweise für den Kauf eines geeigneten Rückhaltesystems für Ihr Kind:
- Überzeugen Sie sich vor dem Kauf eines Rückhaltesystems davon, dass es eine amtliche Prüfplakette trägt, die bestätigt, dass es allen gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen entspricht. Wir empfehlen, die Einbaumöglichkeit des Kindersitzes vor dem Kauf im Fahrzeug zu prüfen.
- Das Rückhaltesystem muss für das Gewicht und die Größe Ihres Kindes ausgelegt sein. Näheres zu Größen- und Gewichtsbegrenzungen sind dem Aufkleber zu entnehmen.
- Beachten Sie sorgfältig die Hinweise zum Einbau des Rückhaltesystems. Das System bietet bei falschem Einbau keinen Schutz.
Die Sicherheitsgurte (außer Fahrersitz) besitzen selbstsperrende Schlosszungen, um den Beckengurtabschnitt fest um das Kinder-Rückhaltesystem geschlungen zu halten. Es ist also nicht notwendig, eine Sicherungsklammer zu verwenden. Am Schulterabschnitt des Dreipunkt-Automatikgurts ziehen, um den Gurt zu straffen. Die Schlossplatte strafft den Gurt. Allerdings kann jedes Gurtsystem im Laufe der Zeit nachgeben. Aus diesem Grund sind die Gurte von Zeit zu Zeit zu überprüfen und nach Bedarf nachzuziehen. -
Unter Umständen kann es schwierig sein, den Becken-/Schultergurt am Kindersitz auf einem Rücksitz zu befestigen, weil das Gurtschloss oder die Schlosszunge zu eng daneben liegen. Schlosszunge vom Gurtschloss abnehmen und das kurze Ende mehrmals drehen, damit der Gurt kürzer wird. Gurtzunge und Gurtschloss so zusammenstecken, dass die Entriegelungstaste außen liegt.
-
Kann der Gurt immer noch nicht straff angezogen werden oder hat sich der Gurt durch Hin- und Herbewegen am Rückhaltesystem gelockert, dann ist es unter Umständen erforderlich, die Schlosszunge aus dem Gurtschloss auszuklinken, das Gurtschloss umzudrehen und die Schlosszunge wieder in das Gurtschloss einzuführen. Sollte das Kinder-Rückhaltesystem noch immer nicht sicher befestigt sein, ist der zuvor beschriebene Vorgang in einer anderen Sitzposition zu wiederholen.
- Das Kind im Kindersitz entsprechend den Herstellerangaben sichern.
- Wenn das Kinder-Rückhaltesystem nicht benötigt wird, ist es mit dem Sicherheitsgurt im Fahrzeug zu befestigen oder aus dem Fahrzeug zu nehmen. Lassen Sie es nicht lose im Fahrzeug. Beim scharfen Abbremsen oder einem Aufprall kann es die Fahrzeuginsassen oder Rückenlehnen treffen und schwere Verletzungen hervorrufen.
Befestigung im unteren Bereich und Halteband für Kinder-Rückhaltesysteme (LATCH-System)
Ihr Fahrzeug ist an den Rücksitzen mit dem LATCH-Befestigungssystem für Kinder-Rückhaltesysteme ausgestattet. Die englische Abkürzung LATCH steht für "Lower Anchors and Tether for Children" (Befestigung im unteren Bereich und Halteband für Kinder-Rückhaltesysteme). Das LATCH-System gestattet den Einbau von Kinder-Rückhaltesystemen ohne die Verwendung der Sicherheitsgurte des Fahrzeugs. Alle hinteren Sitzplätze verfügen über spezielle, tiefer liegende Befestigungspunkte an der Rückseite der Sitzpolster. Es handelt sich um leicht sichtbare Rundstahlösen, die Teil des Sitzgestells sind und sich an der Rückseite der Sitzpolster befinden.

Zusätzlich stehen hinter jedem Sitzplatz im Fond Haltebandverankerungen zur Verfügung, die im unteren Teil der Rückenlehne sitzen. Bei Verwendung der Haltebandverankerungen ist darauf zu achten, dass das Band über die Rückenlehne und zwischen den Metallstäben der Kopfstütze hindurch geführt wird.

Mittlerweile sind Kinder-Rückhaltesysteme mit Halterungen lieferbar, die an den Befestigungen im unteren Bereich montiert werden. Kinder-Rückhaltesysteme mit Haltebändern und Haken zur Befestigung an der Haltebandverankerung der Rückenlehne sind bereits seit einiger Zeit erhältlich. Viele Hersteller von Kinder-Rückhaltesystemen bieten für ihre älteren Produkte zusätzliche Nachrüstsätze mit Haltebändern an.
Bei Verwendung des LATCH-Systems muss die Dreifachsitzbank in der dritten Sitzreihe ganz nach hinten geschoben werden. Außerdem darf sich bei Verwendung des LATCH-Systems die Rückenlehne nicht in ganz aufrechter Position befinden, sondern sollte um zwei Stufen geneigt sein.
Da die Befestigungen im unteren Bereich in einem Zeitraum, der sich über mehrere Jahre erstreckt, in Pkws eingeführt werden sollen, werden Kinder-Rückhaltesysteme mit Befestigungen für diese Verankerungen weiterhin zusätzlich mit Funktionen zum Einbau in Fahrzeuge mittels des Becken- oder des Dreipunktgurts ausgerüstet. Diese sind außerdem mit Haltebandlaschen versehen und daher sollten Sie alle Befestigungsmöglichkeiten nutzen, mit denen Ihr Kinder-Rückhaltesystem in einem Fahrzeug angebracht werden kann.
Einbau des Kinder-Rückhaltesystems
Obwohl alle hinteren Sitzplätze mit LATCH-Verankerungspunkten ausgestattet sind, sollten Sie nicht drei Kinder-Rückhaltesysteme gleichzeitig auf den hinteren Sitzplätzen befestigen. Die Verankerungspunkte an den hinteren Sitzen sind nicht dafür ausgelegt, drei Kinder-Rückhaltesysteme gleichzeitig zu sichern. Sie können statt dessen je ein Kinder-Rückhaltesystem auf dem mittleren Sitzplatz oder einem der äußeren Sitzplätze befestigen.
VORSICHT!
Befestigen Sie nicht drei für das LATCH-System vorbereitete Kinder-Rückhaltesysteme gleichzeitig auf den hinteren Sitzplätzen. Die LATCH-Verankerungspunkte auf den hinteren Sitzplätzen können im Fall einer Kollision nicht mehr als zwei Kinder-Rückhaltesysteme sichern.
Wir empfehlen dringend, die Herstellerangaben zum Einbau des Kindersitzes genau zu beachten. Einige, jedoch nicht alle Rückhaltesysteme sind mit separaten Haltebändern an jeder Seite ausgestattet, von denen jedes einen Haken oder Anschluss sowie eine Spannvorrichtung besitzt. Alle Kleinkinder-Rückhaltesysteme mit Blick nach vorn sowie einige Kindertragen mit Blick nach hinten sind ebenfalls mit einem Halteband, einem Haken und einer Spannvorrichtung ausgestattet.
Im Allgemeinen werden zunächst die Versteller an den unteren Haltebändern und Sicherungsbändern gelöst, so dass der Haken oder Anschluss leichter an den unteren Verankerungen und Sicherungsverankerungen anzubringen ist. Anschließend alle drei Haltebänder festziehen, während das Kinder-Rückhaltesystem nach hinten und nach unten in den Sitz gedrückt wird.
Nicht alle Kinder-Rückhaltesysteme werden auf die oben beschriebene Art eingebaut, Beachten Sie sorgfältig die Hinweise zum Einbau des Rückhaltesystems.
VORSICHT!
Ein falsch an den LATCH-Verankerungen montiertes Kinder-Rückhaltesystem kann seine Schutzfunktion nicht erfüllen. Das Kind kann dadurch schwer verletzt oder getötet werden. Beachten Sie genau die Hinweise des Herstellers beim Einbau des Rückhaltesystems.
Größere Kinder
Kinder, die bereits groß genug zum Anlegen des normalen Sicherheitsgurts sind, sind auf dem Rücksitz unterzubringen und mit dem Dreipunkt-Automatikgurt anzuschnallen. Hierbei gilt, dass die Beine des Kindes lang genug sein müssen, um über die Sitzvorderkante gebeugt werden zu können. Außerdem muss das Kind in der Lage sein, eine normale Sitzhaltung mit Rückenkontakt zur Sitzlehne einzunehmen.
- Vergewissern Sie sich, dass das Kind aufrecht sitzt.
- Der Beckengurtabschnitt muss so tief und eng wie möglich über den Hüften anliegen.
- Den Sitz des Sicherheitsgurts von Zeit zu Zeit prüfen, Kinder sitzen ungern still und der Gurt kann deshalb leicht verrutschen.
- Falls der Schultergurt am Gesicht oder Hals des Kindes anliegt, das Kind weiter zur Fahrzeugmitte setzen. Wird das Problem dadurch nicht gelöst, sollte das Kind auf den mittleren Rücksitz gesetzt werden. Niemals zulassen, dass ein Kind den Schultergurt unter einem Arm trägt.
Transport von Haustieren
Der sich entfaltende Front-Airbag kann Ihr Haustier verletzen. Ein nicht gesichertes Haustier kann bei einer Notbremsung oder Kollision durch den Fahrzeuginnenraum geschleudert und verletzt werden oder auch einen Fahrzeuginsassen verletzen.
Haustiere nur auf dem Rücksitz mitführen und mit ausreichend belastbaren Geschirren sichern. Im Handel sind auch Haustierboxen erhältlich, die mit dem Sicherheitsgurt befestigt werden können.
EINFAHRREGELN
Der Motor Ihres neuen Fahrzeugs erfordert keine lange Einfahrzeit.
Die ersten 500 km mit gemäßigter Geschwindigkeit zurücklegen. Nach den ersten 100 km ist es bereits sinnvoll, die Geschwindigkeit auf 80 bis 90 km/h zu steigern.
Gelegentliches Beschleunigen mit Vollgas - natürlich unter Beachtung der örtlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen - fördert den Einfahrvorgang. Starkes Ausdrehen der unteren Gänge ist jedoch schädlich und muss vermieden werden.
Ab Werk ist der Motor Ihres Fahrzeugs mit einem hochwertigen Leichtlauföl befüllt. Beim Ölwechsel sind die klimatischen Bedingungen zu beachten, unter denen das Fahrzeug betrieben wird. Empfohlene Ölviskosität und Ölsorten; siehe Kapitel 7. KEINE ÖLE OHNE REINIGUNGSAKTIVE ZUSÄTZE ODER UNLEGIERTE MINERALÖLE VERWENDEN.
Während der Einfahrzeit hat jeder Motor einen erhöhten Kraftstoff- und Ölverbrauch. Dies ist normal. Der optimale Verbrauch stellt sich erst nach einigen Tausend Kilometern ein.
SICHERHEITSKONTROLLEN AM FAHRZEUG
Abgas
VORSICHT!
Motorabgase enthalten das tödlich wirkende Gas Kohlenmonoxid (CO). Dieses Gas ist deshalb so gefährlich, weil man es weder sehen noch riechen kann. Das Einatmen von Kohlenmonoxid verursacht Bewusstlosigkeit und führt schließlich zu einer tödlichen Vergiftung. Beachten Sie die folgenden Sicherheitshinweise, um das Einatmen von Kohlenmonoxid zu vermeiden.
- Den Motor nie in einem geschlossenen Raum, z.B. in einer Garage, laufen lassen.
- Muss das Fahrzeug im Freien längere Zeit mit laufendem Motor stehen, unbedingt die Lüftung so einstellen, dass Frischluft von außen zugeführt wird. Umlüftung nicht einschalten. Das Gebläse auf hohe Drehzahl einstellen.
VORSICHT!
Sollte es einmal erforderlich sein, mit offener Heckklappe zu fahren, müssen alle Fenster geschlossen und das Gebläse auf die höchste Stufe geschaltet werden. KEINESFALLS die Umlüftung einschalten.
Regelmäßige Sicherheitskontrollen im Fahrzeuginnenraum
Sicherheitsgurte
Regelmäßig die Sicherheitsgurte auf Einschnitte, ausgefranste Steilen und gelockerte Teile überprüfen, Beschädigte Teile müssen sofort ersetzt werden. Auf keinen Fall das Gurtsystem zerlegen oder verändern,
Sollten die Sicherheitsgurte bei einem Unfall stark beansprucht worden sein (verbogener Aufroller, gerissener Gurt usw.), müssen sie zusammen mit den Anbauteilen erneuert werden. Bei jedem Zweifel über den Zustand der Sicherheitsgurte die Gurtanlage komplett austauschen lassen.
Defroster
Zur Funktionsprüfung die Luftverteilung für Defroster wählen und das Gebläse auf die höchste Stufe schalten. Daraufhin muss ein kräftiger, gegen die Windschutzscheibe gerichteter Luftstrom spürbar sein.
Regelmäßige Sicherheitskontrollen außen am Fahrzeug
Reifen
Die Reifen auf ausreichende Profiltiefe und gleichmäßige Abnutzung überprüfen. Profilrillen nach eingeklemmten Steinen, Nägeln, Glasscherben usw. absuchen, Laufflächen und Reifenflanken auf Einschnitte und Rissbildung kontrollieren. Auf festen Sitz der Radmuttern und auf richtigen Reifendruck (einschließlich Ersatz-/Notrad) achten.
Leuchten
Die gesamte Beleuchtungsanlage mit Hilfe einer zweiten Person kontrollieren. Funktion der Kontrollleuchten für Blinker und Fernlicht in der Instrumententafel prüfen.
Undichtigkeiten
Prüfen, ob nach längerer Standzeit unter dem Fahrzeug Kraftstoff-, Motorkühlmittel- oder Ölflecke zu sehen sind. Falls ja, ist die Undichtigkeit umgehend zu beseitigen. Bei auffälligem Benzingeruch oder Verdacht auf Undichtigkeiten des Kraftstoffs, des Servolenkungsöls oder der Bremsflüssigkeit muss ebenfalls sofort die Ursache festgestellt und beseitigt werden.
3
FUNKTIONEN DES FAHRZEUGS
• SPIEGEL 45
- Abblendbarer Innenspiegel 45
- Innenspiegel mit Abblendautomatik — Je nach Ausstattung 45
- Elektrisch einklappbare Außenspiegel — Je nach Ausstattung 45
• Einklappbare Außenspiegel 46
• Außenspiegel — Fahrerseite 46
• Außenspiegel — Beifahrerseite 46
• Elektrisch verstellbare Außenspiegel 46 - Beheizbare Außenspiegel 46
- Beleuchtete Schminkspiegel — Je nach Ausstattung 47
• SITZE 47
• Manuelle Verstellung der Vordersitze 47
- Verstellbare Kopfstützen 47
• Elektrisch verstellbare Sitze — Je nach Ausstattung . 48
• Sitzheitzung — Je nach Ausstattung ..... 48
• Manuell verstellbare Sitzlehnen (Vorn und hinten) ... 48
- Manuell verstellbare Lendenwirbelstütze — Je nach Ausstattung 49
• Sitz-Memory — Je nach Ausstattung 49
- Mittlere Einzelsitzanlage mit Einstleghlife (Middle Quad Fold & Tumble™) 50
- Mittlere Einzelsitzanlage mit Einstieghilfe (Middle Quad Foid & Tumble™) - Sitz ausbauen 50
- Hintere Einzelsitzanlage mit Einstieghilfe (Rear Quad Fold & Tumble™) - Sitz ausbauen 52
- Sitzbank mit 3 Sitzplätzen 52
• Einkaufstaschenhalter 53
• Dritte Sitzbank 53
• Rücksitzausführungen 53
- Flexible Sitzanordung 53
• Flexible Sitzanordung der Einzelsitze 54
- ÖFFNEN UND SCHLIESSEN DER MOTORHAUBE ..... 55
• BELEUCHTUNG 56
- Innenleuchten 56
• Hauptscheinwerfer 57
- Standlicht 57
• Licht-an-Warnsignal 57
- Batterieentladungsschutz 57
- Hauptscheinwerfer-Verzögerung — Je nach Ausstattung 57
- Nebelscheinwerfer – Je nach Ausstattung ..... 58
• Nebelschlussleuchten 58
• Leuchtweitenregulierung 58
• KOMBISCHALTER 59
- Blinker 59
• Lichthupe 59
• Scheibenwischer und Scheibenwaschanlage ..... 59
- Hauptscheinwerfer-Waschanlage — Je nach Ausstattung 60
• VERSTELLBARE LENKSÄULE 61
• ELEKTRONISCHE GESCHWINDIGKEITSREGELUNG (TEMPOMAT) 61
- Einschalten 61
• Einstellen der gewünschten Geschwindigkeit ..... 61
• Ausschalten 61
• Wiederaufnahme der eingestellten Geschwindigkeit .. 62
- Ändern der eingestellten Geschwindigkeit 62
- Beschleunigen zum Überholen 62
• DACHKONSOLE 63
• Einstiegs-/Leseleuchten 63
• Ablagefach für Sonnenbrillen 63
• Kompass-/Außentemperaturanzeige 63
- Mini-Tripcomputer 65
• Informationszentrum — Je nach Ausstattung ..... 65
• Vom Benutzer programmierbare Funktionen — Je nach Ausstattung 65
• STECKDOSEN 67
- Benutzung der Steckdose bei abgestelltem Motor ... 67
• GETRÄNKEHALTER 68
- Getränkehalter an der Instrumententafel 68
• Ablagefach und Aschenbecher 68
• Getränkehalter im Fond 68
• ABLAGEN 69
- Ablagefach unter dem Vordersitz — Je nach Ausstattung 69
• Abnehmbare Mittelkonsole — Je nach Ausstattung .. 69
• Ablagefächer im Fond 70
• Gepäckraum 70
• DACHGEPÄCKTRÄGER—JE NACH AUSSTATTUNG ..... 71
• NIVEAUREGULIERUNG—JE NACH AUSSTATTUNG .... 72
SPIEGEL
Abblendbarer Innenspiegel
Der Spiegel ist so einzustellen, dass er eine uneingeschränkte Sicht durch die Heckscheibe bietet. Der Spiegel lässt sich zum Einstellen sowohl um die Horizontal- als auch um die Vertikalechse drehen.

text_image
TAG NACHTStörende Blendwirkung durch die Scheinwerfer nachfolgender Fahrzeuge lässt sich durch Abblenden des Spiegels weitgehend beseitigen. Dazu wird der kleine Hebel an der Spiegelunterkante in Abblendstellung bewegt (Hebel zur Heckscheibe). Der Spiegel sollte nur in der Normalstellung verstellt werden (Hebel zur Windschutzscheibe).
Innenspiegel mit Abblendautomatik — Je nach Ausstattung
Störende Blendwirkung durch die Scheinwerfer nachfolgender Fahrzeuge wird durch die automatische Abblendfunktion dieses Innenspiegels weitgehend vermieden. Sie können diese Funktion durch Drücken des Schalters am unteren Rand des Spiegels ein- oder ausschalten. Der Schalter am unteren Rand des Spiegels leuchtet bei EINGESCHALTETER Abblendautomatik.

Elektrisch einklappbare Außenspiegel — Je nach Ausstattung
Ihr Fahrzeug ist mit elektrisch einklappbaren Außenspiegeln ausgestattet. Der Schalter für die einklappbaren Außenspiegel befindet sich auf der rechten Seite der Lenksäule.

Der Schalter besitzt zwei Stellungen:
- Normale Fahrtstellung (ausgeklappt).
- Spiegel gegen die Türscheibe geklappt.
Bei Betätigung des Schalters werden beide Außenspiegel gleichzeitig angesteuert. Beim Einschalten der Zündung werden die Spiegel in die Stellung gebracht, die der jeweiligen Schalterstellung entspricht. Befindet sich der Schalter beim Ausschalten der Zündung in der Stellung zum Einklappen der Spiegel, werden die Spiegel nach dem Schließen der Vordertüren eingefahren.
Einsteigen in das Fahrzeug mit eingeklappten Spiegeln:
- Beim Öffnen der Fahrertür wird nur der Außenspiegel auf der Fahrerseite ausgeklappt. Sofern sich der Schalter in der Stellung zum Einklappen befindet, wird der Außenspiegel beim Schließen der Tür eingeklappt.
- Beim Öffnen der Beifahrertür werden beide Außenspiegel gleichzeitig ausgeklappt. Sofern sich der Schalter in der Stellung zum Einklappen befindet, wird der Außenspiegel beim Schließen der Tür wieder eingeklappt.
Einklappbare Außenspiegel
Die Außenspiegel sind nachgiebig aufgehängt. Dadurch können sie nach vorn bzw. nach hinten ausweichen und bleiben unbeschädigt. Sie lassen sich in drei Positionen bewegen: ganz vorn, ganz hinten und mittig.
Außenspiegel — Fahrerseite
Für optimale Sicht nach hinten den Aussenspiegel so einstellen, dass die angrenzende Fahrspur voll im Blickfeld liegt und sich mit dem Blickfeld des Innenspiegels leicht überschneidet.
Außenspiegel — Beifahrerseite
Den konvexen Spiegel so einstellen, dass am linken Blickfeldrand die rechte Flanke des Fahrzeugs noch einwandfrei als Bezugspunkt zu erkennen ist. Dieser Spiegel bietet Ihnen ein erheblich größeres Sichtfeld nach hinten und besonders auf die Fahrspur neben Ihrem Fahrzeug.
VORSICHT!
Fahrzeuge und andere Objekte erscheinen aufgrund der Wölbung der Außenspiegel kleiner und weiter entfernt, als sie es tatsächlich sind. Verlassen Sie sich daher nicht allein auf die Außenspiegel. Es kann sonst zu Kollisionen mit anderen Fahrzeugen bzw. sonstigen Objekten kommen.
Aus diesem Grund ist zum Einschätzen der Größe oder der Entfernung eines Fahrzeugs, das in den Außenspiegeln erscheint, ein Blick in den Innenspiegel ratsam.
Elektrisch verstellbare Außenspiegel
Mit dem Verstellschalter an der Instrumententafel links neben der Lenksäule können Sie die Außenspiegel nach Wunsch einstellen. Die Stellungen L und R der Wipptaste dienen zur Vorwahl des linken bzw. rechten Außenspiegels vor einem Einstellvorgang. Bringen Sie diese Vorwahltaste in die Mittellage, um unbeabsichtigtes Verstellen der Spiegel zu verhindern.

Die vier Pfeile zeigen die Richtungen an, in denen sich der Spiegel verstellen lässt.
Beheizbare Außenspiegel
Die Spiegelheizung entfernt Reif und Eis von der Oberfläche der Außenspiegel. Die Heizelemente in den Spiegeln werden beim Einschalten der Heckscheibenheizung aktiviert.
Beleuchtete Schminkspiegel — Je nach Ausstattung
Die Sonnenblende besitzt einen beleuchteten Schminkspiegel. Sonnenblende nach unten drehen. Durch Hochklappen der Abdeckung wird der Spiegel freigelegt. Die Spiegelbeleuchtung schaltet sich automatisch ein. Die Helligkeit der Beleuchtung kann mit einem Schieberegler eingesetzt werden. Beim Zuklappen der Abdeckung schaltet sich die Beleuchtung automatisch aus.

Manuelle Verstellung der Vordersitze
Der Einstellbügel befindet sich unter den Vordersitz. Nach dem Hochziehen des Bügels kann der Sitz in die gewünschte Position gebracht werden. Zum Arretieren des Sitzes in der gewünschten Position den Bügel loslassen.

Bewegen Sie sich auf dem Sitz vor und zurück, um sicherzustellen, dass die Arretierung wieder vollständig einrastet ist.
VORSICHT!
Die Sitze nur bei stehendem Fahrzeug verstellen. Es ist gefährlich, die Sitze während der Fahrt zu verstellen. Sie könnten durch die plötzliche Bewegung die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren. Dabei ist möglicherweise der Sicherheitsgurt nicht korrekt eingestellt und es kann zu Verletzungen kommen.
Je nach Ausstattungsvariante ist Ihr Fahrzeug mit Seitenairbags ausgerüstet. Näheres hierzu siehe Kapitel 2 "Rückhaltesystem - Seitenairbags".
Verstellbare Kopfstützen
Kopfstützen verringern bei einem Heckaufprall das Risiko eines Schleudertraumas und von Halswirbelverletzungen. Die Kopfstützen können herausgezogen oder eingeschoben werden, um sie auf die gewünschte Höhe einzustellen. Um eine Kopfstütze höher einzustellen, wird sie herausgezogen. Um eine Kopfstütze niedriger einzustellen, die Entriegelung an der Kopfstützenaufnahme drücken und die Kopfstütze nach unten schieben.

Die Kopfstützen der hinteren Sitze können abgenommen und auf den Sitzpolstern abgelegt werden, damit die Rückenlehne leichter umgelegt werden kann.
Elektrisch verstellbare Sitze — Je nach Ausstattung
Die Bedienelemente der elektrischen Sitzverstellung befinden sich außen am Sitz. Mit dem vorderen Schalter kann die Sitzfläche in der Höhe, nach vorn und hinten verstellt oder geneigt werden. Der hintere Schalter dient zum Verstellen der Lehnenneigung.

text_image
VERSTELLSCHALTER/SITZ VERSTELLSCHALTER/SITZLENE 80c07:90ACHTUNG!
Keine Gegenstände unter einen Sitz mit elektrischer Verstellung legen oder den Sitz blockieren, weil dadurch die Antriebsorgane beschädigt werden können. Die Sitzbewegung kann eingeschränkt werden, wenn der Sitz während der Verstellung blockiert wird.
Sitzheitzung — Je nach Ausstattung
Die Sitzheizung ist für Fahrer- und Beifahrersitz regelbar. Die Schalter für die Sitzheizung befinden sich an der Instrumententafel über dem Radio. Sie können zwischen einer hohen und niedrigen Heizstufe wählen. Wenn die Sitzheizung eingeschaltet ist, zeigt die Anzeigeleuchte an, welcher Sitz auf welcher Stufe beheizt wird.

Manuell verstellbare Sitzlehnen (Vorn und hinten)
Der Schalter zum Verstellen der Lehnenneigung befindet sich außen am Sitz. Zum Verstellen der Lehne den Körper leicht vorbeugen, den Hebel hochziehen, dann bis zur gewünschten Lehnenneigung zurücklehnen und den Hebel loslassen. Am Hebel ziehen und den Körper nach vorn beugen, um die Lehne wieder in Normallage zu bringen. Bewegen Sie sich auf dem Sitz vor und
zurück, um sicherzustellen, dass die Arretierung wieder vollständig einrastet.

Während der Fahrt darf die Sitzlehne nicht so weit nach hinten geneigt sein, dass der Sicherheitsgurt im Brustbereich nicht mehr anliegt. Bei einer Kollision können Sie unter dem Gurt durchrutschen und schwer oder sogar tödlich verletzt werden. Nutzen Sie die Liegesitzfunktion nur bei geparktem Fahrzeug.
Manuell verstellbare Lendenwirbelstütze — Je nach Ausstattung
n der Premium-Ausstattungsvariante verfügt der Ferrersitz über eine verstellbare Lendenwirbelstüze. Der Verstellhebel befindet sich unter der Armlehne. Zur Erhöhung der Stützwirkung den Hebel nach unten schwenken.

Sitz-Memory — Je nach Ausstattung
Wenn Ihr Fahrzeug mit der Memory-Funktion ausgestattet ist, können Sie die Einstellung von Fahrersitz und Außenspiegeln sowie die Stationstastenbelegung des Radios mit der Türschloss-Fernbedienung oder den Speichertasten in der Fahrertür abrufen.

Die Tasten des Memory-Systems sind an der Fahrerür angeordnet. Damit können Ihre persönlichen Einstellungen jederzeit abgerufen werden. Sie können die Fernbedienungen der Türentriegelung so programmieren, dass Ihre Einstellungen beim Drücken der ENTRIEGELUNGSTASTE abgerufen werden. Gehen Sie zum Programmieren der Fernbedienung wie folgt vor:
HINWEIS:
Zum Speichern von Positionen im Memory-System muss der Getriebewählhebel in Stellung P stehen. Befindet sich der Wählhebel nicht in Stellung P, wird eine Fehlermeldung auf der Dachkonsole angezeigt.
Um die Position für Fahrer 1 zu speichern, die Memory-Taste 1 drücken oder Memory-Taste 2, um die Position für Fahrer 2 zu speichern. Eine Sitzposition kann durch Drücken einer der Memory-Tasten während des Speichervorgangs gelöscht werden. Wenn das Speichern einer Sitzposition rückgängig gemacht wird, steht der Sitz still und weitere Positionen können erst nach einer Unterbrechung von ca. 1 Sekunde gespeichert werden.
Je nach Ausstattung wurde Ihr Fahrzeug eventuell mit zwei Türschloss-Fernbedienungen ausgeliefert. Jede gespeicherte Sitzposition kann mit einer oder mit beiden Fernbedienungen abgerufen werden. Es können bis zu vier Türschloss-Fernbedienungen für Ihr Fahrzeug verwendet werden. Es können bis zu vier Fernbedienungen zum Abrufen der zwei gespeicherten Sitzpositionen oder einer Kombination der beiden Positionen in das Sitz-Memory-System eingebunden werden.
Gehen Sie zum Programmieren der Memory-Tasten wie folgt vor:
- Zündschlüssel in Stellung ON (Ein) drehen.
- Stellen Sie Sitz und Außenspiegel mit den jeweiligen Schaltern auf die gewünschte Stellung ein.
-
Stellen Sie die Stationstasten des Radios ein (es können jeweils bis zu 10 MW- und UKW-Sender gespeichert werden).
-
Drücken Sie kurz die SET-Taste an der Fahrer- tür. Ein Signalton weist Sie darauf hin, dass der Einstellmodus gewählt wurde. Nach dem Signal- ton haben Sie für den nächsten Schritt 5 Sekun- den Zeit.
- Drücken Sie innerhalb von 5 Sekunden kurz die Taste 1 oder 2 an der Fahrertür. Ein Signalton weist Sie darauf hin, dass die Einstellung für den Fahrersitz gespeichert wurde.
- Drücken Sie innerhalb von 5 Sekunden die VERRIEGELUNGSTASTE der Türschloss-Fernbedienung. Ein Signalton weist Sie darauf hin, dass die Fernbedienung erfolgreich programmiert wurde.
Wiederholen Sie die oben genannten Schritte, um die zweite Sitzposition anhand der anderen Nummerntaste an der Fahrertür und für eine weitere Fernbedienung zu speichern.
Jeder Druck auf die Taste SET und eine Zahlentaste bewirkt, dass die alte Einstellung gelöscht und eine neue gespeichert wird. - Zündschlüssel in Stellung ON (Ein) drehen.
- Drücken Sie kurz die Memory-Taste 1.
- Drücken Sie kurz die SET-Taste an der Fahrer- tür. Ein Signalton weist Sie darauf hin, dass der
Die Programmierung einer Fernbedienung kann wie folgt rückgängig gemacht werden:
Einstellmodus gewählt wurde. Nach dem Signalton haben Sie für den nächsten Schritt 5 Sekunden Zeit.
-
Drücken Sie kurz die Memory-Taste 1.
-
Drücken Sie innerhalb von 5 Sekunden die ENTRIEGELUNGSTASTE der Türschloss-Fernbedienung. Ein Signalton weist Sie darauf hin, dass die Programmierung der Fernbedienung erfolgreich aufgehoben wurde.
Um die gespeicherten Positionen 1 oder 2 aus weiteren Fernbedienungen zu löschen, müssen für jede Fernbedienung die Schritte 1 bis 5 wiederholt werden.
Mittlere Einzelsitzanlage mit Einstieghilfe (Middle Quad Fold & Tumble™)
Der rechte und der linke Sitz in der mittleren Sitzreihe können nach vorn geklappt werden, um den Zugang zu den Sitzen in der dritten Reihe bzw. zum Gepäckraum zu erleichtern.

Entriegelungsgriff nach oben ziehen und den Sitz vollständig nach vorn kippen. Beim Zurückklappen des Sitzes auf richtiges Einrasten der Arretierung achten.
VORSICHT!
Wenn der Sitz nicht vollständig arretiert ist, können Sie bei einer Kollision verletzt werden.
Mittlere Einzelsitzanlage mit Einstieghilfe (Middle Quad Fold & Tumble™) - Sitz ausbauen
- Alle Hindernisse entfernen, die sich auf dem Boden vor dem Sitz befinden.
-
Sicherstellen, dass der Getränkehalter geschlossen ist.
-
Kopfstütze abziehen und auf dem Sitzpolster ablegen.
- Den außen am Sitz angebrachten Entriege-ungshebel der Rückenlehne hochziehen, dann die Rückenlehne ganz nach unten klappen und in dieser Stellung arretieren.

- Entriegelungsgriff nach oben ziehen und den Sitz vollständig nach vorn kippen.

- Entriegelungslasche 3 ziehen, die sich am Boden des Sitzes befindet, um den Sitz aus den vorderen Befestigungen zu lösen.

- Der Sitz kann jetzt aus dem Fahrzeug gehoben und auf den Easy Out®-Rollen bewegt werden.
Vor dem Wiedereinbau sämtliche Hindernisse entfernen, die sich auf dem Boden vor dem Sitz befinden. Sitz in die Führungen am Boden einsetzen und nach vorn kippen, bis er in die vorderen Befestigungspunkte einrastet. Dann nach hinten kippen und nach unten drücken, bis er in die hinteren Befestigungspunkte einrastet. Lehne wieder aufrichten und Kopfstütze einbauen.
VORSICHT!
Bei einer Kollision können Sie oder andere Fahrzeuginsassen verletzt werden, wenn Sitze nicht korrekt am Boden arretiert sind. Stets sicherstellen, dass die Sitze korrekt arretiert sind.
Hintere Einzelsitzanlage mit Einstieghilfe (Rear Quad Fold & Tumble™) - Sitz ausbauen
- Kopfstütze abziehen und auf dem Sitzpolster ablegen.
- Entriegelungshebel 1 ziehen, dann die Rückenlehne ganz nach unten klappen und in dieser Stellung arretieren.

- Entriegelungsgriff 2 nach oben ziehen und den Sitz vollständig nach vorn kippen.

text_image
3 2 1 B0ed56ef- Entriegelungslasche 3 ziehen, die sich am Boden des Sitzes befindet, um den Sitz aus den vorderen Befestigungen zu lösen.

- Der Sitz kann jetzt aus dem Fahrzeug gehoben und auf den Easy Out®-Rollen bewegt werden.
Vor dem Wiedereinbau sämtliche Hindernisse entfernen, die sich auf dem Boden vor dem Sitz befinden. Sitz in die Führungen am Boden einsetzen und nach vorn kippen, bis er in die vorderen Befestigungspunkte einrastet. Dann nach hinten kippen und nach unten drücken, bis er in die hinteren Befestigungspunkte einrastet. Entriegelungsgriff 1 ziehen, damit die Lehne wieder aufgerichtet werden kann und dann die Kopfstütze wieder einsetzen.
VORSICHT!
Bei einer Kollision können Sie oder andere Fahrzeuginsassen verletzt werden, wenn Sitze nicht korrekt am Boden arretiert sind. Stets sicherstellen, dass die Sitze korrekt arretiert sind.
Sitzbank mit 3 Sitzplätzen
An den hinteren Gestellfüßen in Bodennähe befinden sich Entriegelungshebel, Zum Ausbauen des Sitzes beide Entriegelungshebel eindrücken und nach unten schwenken, um die Rollen auszufahren. Sobald der Sitz aus der Arretierung gelöst ist, springt ein Anzeigeknopf heraus. Der Sitz kann
Jedt aus dem Fahrzeug gehoben und auf den Easy Out ^8 -Rollen bewegt werden.

Sitz zum Einbauen über die Fanghaken im Boden sollen. Entriegelungshebel eindrücken und nach oben schwenken, bis der Anzeigeknopf in den Gaff zurückgezogen wird.
VORSICHT!
Falls die Arretierung nicht richtig eingerastet ist, kann sich die Sitzbank lösen. Verletzungen können die Folge sein. Nach dem Befestigen der Sitze immer darauf achten, dass der rote Anzeiger an den Entriegelungshebeln wieder in den Hebelgriff zurückgekehrt ist.
Einkaufstaschenhalter
An den Rückenlehnen aller hinterem Sitze und der Vordersitze sind Haken angebracht, an denen Einkaufstaschen befestigt werden können. Die Taschen werden auf dem Fahrzeugboden abgestellt und dadurch entlastet.

Die Sitzbank ist dreifach in Längsrichtung verstellbar - normal (ganz nach hinten), Mitte und ganz nach vorn. Dadurch können Beinfreiheit und Laderaum hinter dem Sitz dem jeweiligen Bedarf angepasst werden.

Der Entriegelungshebel befindet sich unter dem Sitz und ist von vorn und hinten zugänglich.
Rücksitzausführungen
Ausführung mit 7 Sitzplätzen — 2 Einzelsitze in der zweiten Reihe und eine Sitzbank mit 3 Sitzplätzen in der dritten Reihe. Alle Rücksitze sind herausnehmbar.
Ausführung mit 6 Sitzplätzen — 2 Einzelsitze in der zweiten Reihe und 2 Einzelsitze in der dritten Reihe. Alle Rücksitze sind herausnehmbar.
Flexible Sitzanordung
Die Sitzbank mit drei Sitzplätzen kann im eingebauten Zustand auf den Verstellschienen in drei verschiedene Positionen geschoben werden. Die Sitzbank kann auch in die zweite Sitzreihe gerückt oder aus dem Fahrzeug ausgebaut werden.
1. Normale Sitzanordnung —
Die Sitze der 2. und 3. Reihe sind eingebaut. Die Sitzbank in der 3. Reihe ist auf ihren Verstell- schienen ganz nach hinten geschoben.

2. Vergrößerter Stauraum —
Zusätzlicher Stauraum ergibt sich, wenn die Sitzbank in der 3. Reihe in die mittlere Stellung gerückt wird. Dadurch stehen noch immer 3 Sitzplätze (Kinder) zur Verfügung.

3. Zusätzlicher Stauraum —
Die Sitze der 2. und 3. Reihe sind eingebaut. Die Sitzbank in der 3. Reihe ist ganz nach vorn geschoben und die Rückenlehne ist umgeklappt.

4. Zusätzliche Sitzplätze —
Die mittleren Einzelsitze sind aus dem Fahrzeug ausgebaut. Die Sitzbank mit drei Sitzplätzen kann in der 2. oder 3. Reihe eingebaut werden.

Flexible Sitzanordung der Einzelsitze
Um zusätzlichen Stauraum zu schaffen, können je ein Einzelsitz oder beide Einzelsitze nach vorn geklappt werden. Für zusätzlichen Stauraum können auch beide Einzelsitze ausgebaut werden.
1. Normale Sitzanordnung —
Die Sitze der 2. und 3. Reihe sind eingebaut. Beide Rückenlehnen sind in aufrechter Stellung.

2. Vergrößerter Stauraum —
Zusätzlicher Stauraum ergibt sich durch das Umklappen einer oder beider Rückenlehnen. Wenn eine Rückenlehne umgeklappt ist, steht für einen zweiten Insassen noch ein Sitzplatz im Fond zur Verfügung. Zusätzlicher Stauraum ergibt sich, wenn einer oder beide Sitze umgeklappt und komplett gekippt werden. Um den größtmöglichen Stauraum zu schaften muss die Kopfstütze abgebaut und auf dem Sitzpolster abgelegt werden. Dann Hebel 1 ziehen, die Rückenlehne über die Kopfstütze klappen und Hebel 2 ziehen, um den Sitz nach vorn zu kippen.

2. Zusätzlicher Stauraum —
Güte Sitze in der 2. Reihe befinden sich in mittlerer Stellung. Ein oder beide hinteren Sitze sind aus dem Fahrzeug ausgebaut.
4. Zusätzliche Sitzplätze —
Die Sitze der 2. Reihe sind aus dem Fahrzeug eingebaut. Die Sitze können in der hinteren oder mittleren Stellung eingebaut werden.
- Wenn der Sitz nicht belegt ist, kann durch Umklappen der Rückenlehne zusätzlicher Stauräum geschaffen werden. Um die Rückenlehne nach vorn umzuklappen, den Griff 1 ziehen, der sich hinter dem Sitz auf der Beilahrerseite befindet.
- Die Rückenlehne rastet in umgeklappter Stellung ein. Damit die Rückenlehne richtig einrastet, muss sie eventuell nach unten gedrückt werden.
- Durch Betätigung des gleichen Hebels kehrt die Lehne wieder in die aufrechte Position zurück.
HINWEIS:
Die Kopfstützen können bei Bedarf abgenommen werden. Hierzu die Entriegelung an der Kopfstützenaufnahme eindrücken.
VORSICHT!
- Der Stauraum im Fond ist kein Spielplatz für Kinder. Sie könnten bei einem Unfall schwer verletzt werden. Kinder sollten mit geeigneten Rückhaltesystemen gesichert werden.
- Es ist extrem gefährlich, Personen im Gepäckbereich zu befördern. Bei einem Unfall besteht für diese Fahrzeuginsassen eine erheblich größere Gefahr, schwer verletzt oder getötet zu werden.
- Führen Sie in Ihrem Fahrzeug keine Personen mit, für die kein Sitzplatz und keine Sicherheitsgurte vorhanden sind.
- Während einer Fahrt müssen sich grundsätzlich alle Insassen auf einem Sitz befinden und den Sicherheitsgurt angelegt haben.
ÖFFNEN UND SCHLIESSEN DER MOTORHAUBE
Die Motorhaube ist doppelt verriegelt. Zum Öffnen der Motorhaube zunächst den Entriegelungshebel links unter der Instrumententafel ziehen.

Dann den Fanghaken unter der Vorderkante der Motorhaube (im mittleren Bereich) nach links drücken und die Haube öffnen.

Die geöffnete Motorhaube mit der dafür vorgesehenen Stange abstützen.
Die Motorhaube zum Schließen nicht herabfallen lassen. Dies kann zu Beschädigungen führen, Stattdessen die Haube langsam absenken und aus höchstens 30 cm (12 Zoll) Höhe zufallen lassen. Niemals eine Fahrt antreten, wenn die Motorhaube nicht fest verschlossen ist, Beide Verriegelungen müssen eingerastet sein.
VORSICHT!
Bei nicht richtig verriegelter Motorhaube kann diese während der Fahrt hochklappen und die Sicht nach vorn versperren. Achten Sie deshalb stets auf vollständiges Einrasten beider Fanghaken.
BELEUCHTUNG
Sämtliche Beleuchtungsfunktionen mit Ausnahme der Warnblinkanlage werden durch Schalter links neben der Lenksäule an der Instrumententafel betätigt.

Die Innenleuchten schalten sich beim Öffnen einer Tür oder der Heckklappe automatisch ein. Auch durch Aktivieren der Türschloss-Fernbedienung oder durch Drehen des Helligkeitsreglers bis zum oberen Anschlag werden die Innenleuchten eingeschaltet.
In folgenden Fällen schalten sich die Innenleuchten nach ca. 15 Minuten automatisch aus:
- Eine Tür, Schiebetür oder die Heckklappe steht offen.
- Eine Dachleuchte/Kartenleseleuchte bleibt eingeschaltet.
- Der Helligkeitsregler wurde bis zum oberen Anschlag gedreht.
HINWEIS:
Damit diese Funktion wirksam wird, muss der Zündschlüssel abgezogen werden oder sich in Stellung OFF (Aus) befinden.
Helligkeitsregler

text_image
80944dB1Zur Anhebung der Helligkeitsstufe der Instrumentenleuchten bei eingeschalteten Standleuchten oder eingeschalteten Hauptscheinwerfern den Helligkeitsregler auf der Instrumentenafel nach oben drehen.
Deckenleuchtenstellung

Durch Drehen des Helligkeitsreglers bis zur zweiten Rastposition (oberste Stellung) werden die Innenleuchten mit Ausnahme der vorderen Kartenlese- und Einstiegleuchten eingeschaltet. Bleibt der Helligkeitsregler
in dieser Stellung, bleibt die Innenraumbeleuchtung eingeschaltet.
Innenraumleuchten-Ausschalter (OFF)

Helligkeitsregler in die OFF (Aus)-Stellung (unterste Stellung) drehen. Sind die Türen oder die Heckklappe geöffnet, bleiben die Innenraumleuchten ausgeschaltet.
Helligkeitsanhebung (Taglichtfunktion)

Helligkeitsregler zum ersten Rastpunkt drehen. Über diese Funktion wird bei Tageslicht und eingeschalteten Frontleuchten oder Hauptscheinwerfern die Helligkeitsstufe für den Kilometerzähler, das Radio und das Display der hkonsole angehoben.
Hauptscheinwerfer
Zum Einschalten der Hauptscheinwerfer den Scheinwerferschalter in die zweite Rastposition drehen. Gleichzeitig werden das Standlicht und die gesamte Instrumentenbeleuchtung eingeschaltet.

text_image
MIRROR L N 03 04 10 0 1 2 80ack4670Standlicht
Zum Einschalten der vorderen und hinteren Standleuchten diesen Schalter in die erste Rastposition drehen. Gleichzeitig wird die gesamte Instrumentenbeleuchtung eingeschaltet.
Licht-an-Warnsignal
Wenn beim Öffnen der Fahrertür und bei ausgeschalteter Zündung die Hauptscheinwerfer oder das Standlicht noch brennen oder der Helligkeitsregler bis zum oberen Anschlag gedreht ist, werden Sie durch einen Warnton daran erinnert, die Fahrzeugbeleuchtung auszuschalten.
Batterieentladungsschutz
Diese Funktion schützt die Batterie vor Entladung, wenn die Hauptscheinwerfer, die Nebelscheinwerfer oder die Nebelschlussleuchten nach dem Ausschalten der Zündung längere Zeit eingeschaltet bleiben. Wenn 3 Minuten nach dem Ausschalten der Zündung der Scheinwerferschalter nicht ausgeschaltet oder auf Standlicht eingestellt ist, werden die Scheinwerfer ausgeschaltet. Die normale Funktion wird wieder hergestellt, wenn die Zündung oder der Scheinwerferschalter wieder eingeschaltet wird.
Der Batterieentladungsschutz wird deaktiviert, wenn innerhalb von 3 Minuten die Zündung eingeschaltet wird.
Hauptscheinwerfer-Verzögerung — Je nach Ausstattung
Diese Funktion bewirkt, dass die Scheinwerfer nach dem Verlassen des Fahrzeugs an einem unbeleuchteten Ort noch etwa 90 Sekunden weiterleuchten.
Zum Aktivieren der Ausschaltverzögerung die Zündung ausschalten, solange die Scheinwerfer noch eingeschaltet sind. Anschließend innerhalb von 45 Sekunden die Hauptscheinwerfer ausschalten. Der Zeitgeber beginnt mit dem Aus-
schalten der Hauptscheinwerfer zu laufen. Werden Hauptscheinwerfer oder die vorderen Standleuchten wieder eingeschaltet, schaltet sich die Verzögerungsfunktion aus.
Falls die Scheinwerfer vor dem Ausschalten der Zündung ausgeschaltet werden, erlöschen sie auf die normale Weise.
HINWEIS:
Um diese Funktion zu aktivieren, müssen die Hauptscheinwerfer innerhalb von 45 Sekunden nach dem Ausschalten der Zündung ausgeschaltet werden.
Nebelscheinwerfer – Je nach Ausstattung
D Zum Einschalten der Nebelscheinwerfer die Standleuchten oder Hauptscheinwerfer einschalten und den Knopf des Scheinwerferschalters herausziehen. Eine Kontrollleuchte im Scheinwerferschalter zeigt an, dass die Nebelscheinwerfer eingeschaltet sind. Durch Eindrücken des Knopfs im Scheinwerferschalters werden die Nebelscheinwerfer wieder ausgeschaltet.
Nebelschlussleuchten

Die Nebelschlussleuchten können nach Bedarf bei schlechter Sicht durch Nebel eingeschaltet werden. Zum Einschalten der Nebelschlussleuchten den
Scheinwerferschalter herausziehen und den Einstellknopf bis zur letzten Rastposition drehen. Beachten Sie beim Einschalten der Nebelschlussleuchten die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften.
Leuchtweitenregulierung
Ihr Fahrzeug ist mit einer Leuchtweitenregulierung für die Scheinwerfer ausgestattet. Die Leuchtweitenregulierung ermöglicht das Anpassen des Scheinwerferstrahls an den Beladungszustand des Fahrzeugs, um zu vermeiden, dass der Gegenverkehr gebiendet wird. Der Einstellschalter sitzt auf der Instrumententafel neben dem Helligkeitsregler.
Entnehmen Sie der folgenden Tabelle die Kennzahl für den jeweiligen Beladungszustand Ihres Fahrzeugs. Dann den Schalter drehen, bis die Markierung auf Höhe der Kennzahl steht.
SCHALTER-STELLUNG
| 0 | *Nur Fahrersitz oder Fahrersitz und Beifahrersitz vorn |
| 1 | *Fahrersitz, Beifahrersitz vorn und alle drei hinteren Sitzplätze besetzt, bzw. ALLE Sitzplätze (einschließlich 2. Sitzreihe) besetzt.*Alle Sitzplätze besetzt, zusätzlich eine gleichmäßig verteilte Ladung im Gepäckraum. Das Gesamtgewicht von Insassen und Ladung darf die zulässige Gesamtzuladung des Fahrzeugs nicht überschreiten. |
| 2 | *Fahrer und eine gleichmäßig verteilte Ladung im Kofferraum. Das Gesamtgewicht von Fahrer und Ladung darf die zulässige Gesamtzuladung des Fahrzeugs nicht überschreiten. |
*Anzahl der Sitzplätze:
Vordersitze 2
2. Sitzreihe 2 oder 3
3. Sitzreihe 2 oder 3
Die Angaben beziehen sich auf ein Körpergewicht der Insassen von durchschnittlich 75 kg (165 lbs).
OMBISCHALTER
Blinker
Durch Bewegen des Blinkerhebels nach oben dare unten werden die Blinkleuchten auf der betreffenden Fahrzeugseite eingeschaltet. Zur Korrolle blinken die Richtungspieile im Kombi- instrument mit. Einen Spurwechsel können Sie durch Antippen des Blinkerhebels in die ge- ürschte Richtung anzeigen.
Binkt ein Pfeil außergewöhnlich schnell, ist die Glühlampe in einer der Blinkleuchten außen am farrzeug defekt. Leuchtet eines der beiden Pfeilsymbole bei Betätigung des Blinkerhebels nicht auf lässt dies auf eine durchgebrannte Sicherung oder Glühlampe schließen. Wenn sowohl die Blinkleuchten als auch die Blinkerkontrollleuchte bei Betätigung des Blinkerhebels nicht aufleuchten, sollten Sie sich mit Ihrer Vertragswerkstatt in Verbindung setzen.

Warnsignal für eingeschaltete Blinker
Wenn das Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von über 29 km/h und mit eingeschalteten Blinkern etwa 1 km zurückgelegt hat, ertönt ein akustisches Hinweissignal.
Abblendschalter
Das Umschalten der Hauptscheinwerfer von Fernlicht auf Abblendlicht und umgekehrt erfolgt durch Ziehen des Kombischalters in Richtung Lenkrad.
Lichthupe
Mit der Lichthupe können Sie anderen Fahrzeugen Zeichen geben, indem Sie den Kombischalter leicht in Richtung Lenkrad ziehen. Dadurch wird das Fernlicht der Hauptscheinwerfer aufgeblendet, bis Sie den Hebel wieder loslassen.
HINWEIS:
Beachten Sie beim Betätigen der Lichthupe die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften.
Scheibenwischer und Scheibenwaschanlage
Scheibenwischer und Scheibenwaschanlage werden mit dem Kombischalter betätigt. Durch Drehen am Griff wird die gewünschte Geschwindigkeit der Scheibenwischer gewählt.
HINWEIS:
Vor dem Einschalten der Scheibenwischer die Scheibe von Schnee und Schneematsch befreien. Wenn der Scheibenwischerschalter auf OFF (Aus) gestellt wurde und die Scheibenwischer an der Rückkehr in die Ruhelage gehindert werden, kann der Wischermotor beschädigt werden.

Zum Einschalten der Waschanlage den Knopf am Kombischalter eindrücken; daraufhin wird 20 Sekunden lang oder bis zum Loslassen des Knopfs Waschflüssigkeit auf die Scheibe gesprüht. Wird ein weiterer Wasch-/Wischzyklus gewünscht, muss für einen 20 Sekunden langen Wasch-/Wischzyklus der Knopf erneut gedrückt werden. Wird der Knopf während des Intervallbetriebs der Wischer gedrückt, arbeiten die Wischer nach dem Loslassen des Knopfs einige Sekunden lang permanent und setzen dann den zuvor gewählten Intervallbetrieb fort.
Werden die Scheibenwischer ausgeschaltet, bleiben die Scheibenwischer noch für ca. 2 Wischzyklen in Betrieb, bevor sie wieder in die Ruhe-lage zurückkehren.
VORSICHT!
Plötzlicher Sichtverlust durch die Windschutzscheibe kann zu einem Unfall führen. Sie könnten andere Fahrzeuge oder Hindernisse übersehen. Um das plötzliche Zufrieren der Windschutzscheibe bei kaltem Wetter zu verhindern, die Windschutzscheibe vor und nach dem Einsatz der Scheibenwischer erwärmen.
Scheibenwischer-Intervallschaltung
Die Intervallschaltung ist für Witterungsverhältnisse gedacht, die nur einzelne Wischvorgänge mit verstellbaren Pausen dazwischen erfordern.
Die längsten Wischintervalle ergeben sich durch Drehen des Reglers in den oberen Bereich. Durch entgegengesetztes Drehen des Reglers verkürzen sich die Wischintervalle bis zum Dauerbetrieb mit normaler Wischgeschwindigkeit. Der Verstellbereich für die Wischintervalle reicht von ca. 20 Sekunden bis 2 Sekunden. Bei langsamer Fahrt mit weniger als 16 km/h (10 mph) verdoppelt sich die Länge der Wischintervalle.
Hauptscheinwerfer-Waschanlage — Je nach Ausstattung
Diese Einrichtung arbeitet in Verbindung mit der Scheibenwaschanlage. Zum Aktivieren der Scheinwerfer-Waschanlage die Hauptscheinwerfer einschalten und den Betätigungsknopf der Scheibenwaschanlage drücken.
Dadurch wird die Scheibenwaschanlage in Betrieb gesetzt und zweimal ein Hochdruckstrahl auf die Streuscheiben der Hauptscheinwerfer gerichtet.

Wird der Kontrollhebel für die Scheibenwaschanlage losgelassen und dann innerhalb von 5 Sekunden erneut gedrückt, richtet die Hauptscheinwerfer-Waschanlage keinen Wasserstrahl mehr auf die Hauptscheinwerfer.
HINWEIS:
Um die Hauptscheinwerfer-Waschanlage nicht wiederholt einstellen zu müssen, den Flüssigkeitsbehälter nicht leer werden lassen. Die Anlage kann durch Befüllen und 2 bis 3 Wischzyklen wieder eingestellt werden.
VERSTELLBARE LENKSÄULE
Zum verstellen der Lenksäule den Hebel hinten über dem Blinkerschalter nach vorne ziehen und das Lenkrad durch hoch- oder runterdrücken in die gewünschte Stellung bringen. Anschließend der Hebel loslassen, um die Lenksäule in der gewählten Lage zu arretieren.

Auf keinen Fall die Lenksäule während der Fahrt verstellen! Wenn die Lenksäule nicht fest arretiert ist, können Sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und einen Unfall verursachen. Den Verstellmechanismus nur bei stehendem Fahrzeug betätigen. Vor dem Losfahren prüfen, ob die Lenksäule richtig arretiert ist.
ELEKTRONISCHE
GESCHWINDIGKEITSREGELUNG (TEMPOMAT)
Mit dem Tempomat kann zwischen 48 km/h (30 mph) und 160 km/h (100 mph) eine konstante Fahrgeschwindigkeit eingestellt werden. Der Tempomat übernimmt dabei die Betätigung des Gaspedals. Die Bedienelemente sind in das Lenkrad integriert.

Die Taste ON/OFF (Ein/Aus) einmal drücken. Daraufhin leuchtet die CRUISE-Anzeige unter der Kilometeranzeige im Kombiinstrument auf, um anzuzeigen, dass der Tempomat eingeschaltet ist. Durch erneutes Drücken der Taste ON/OFF wird der Tempomat ausgeschaltet. Gleichzeitig erlischt die Anzeige.
VORSICHT!
Es ist gefährlich, den Tempomat eingeschaltet zu lassen, wenn er nicht benutzt wird. Das System könnte versehentlich eingeschaltet werden und die Geschwindigkeit stärker als gewünscht erhöhen. Sie können die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und einen Unfall verursachen. Daher ist das System stets auszuschalten, wenn keine Geschwindigkeitsregelung gewünscht wird.
Einstellen der gewünschten
Geschwindigkeit:
Sobald das Fahrzeug die gewünschte Geschwindigkeit erreicht hat, die Taste SET kurz drücken. Dadurch wird der Geschwindigkeitswert gespeichert. Den Fuß vom Gaspedal nehmen. Das Fahrzeug fährt nun konstant mit der eingegebenen Geschwindigkeit.
Ausschalten:
Der Tempomat wird bei leichter Betätigung des Bremspedals, durch Druck auf die Taste CANCEL (Beenden) sowie bei normaler Betätigung des Brems- oder Kupplungspedals ausgeschaltet. In diesen Fällen bleibt der zuvor eingestellte Geschwindigkeitswert gespeichert. Durch Drücken der Taste ON/OFF (Ein/Aus) auf OFF (Aus)
sowie beim Ausschalten der Zündung wird das System ausgeschaltet und der gespeicherte Wert gelöscht.
Wiederaufnahme der eingestellten Geschwindigkeit:
Zur Wiederaufnahme einer zuvor eingestellten Geschwindigkeit die Taste RESUME/ACCEL (Wiederaufnehmen/Beschieunigen) drücken. Diese Funktion steht bei allen Geschwindigkeiten über 40 km/h (25 mph) zur Verfügung.
Ändern der eingestellten Geschwindigkeit:
Bei eingeschaltetem Tempomat lässt sich die gespeicherte Geschwindigkeit erhöhen, indem die Taste RESUME/ACCEL (Wiederaufnehmen/Beschleunigen) gedrückt und solange festgehalten wird, bis die gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist. Beim Loslassen der Taste wird der neue Wert gespeichert.
Sie können die gespeicherte Geschwindigkeit auch durch ein- oder mehrmaliges Antippen der Taste RESUME/ACCEL. (Wiederaufnehmen/Beschleunigen) erhöhen. Hierbei erhöht sich die Geschwindigkeit in Schritten von jeweils 3 km/h. Dreimaliges Antippen erhöht also die Geschwindigkeit um ca. 10 km/h.
Zum Verringern der gespeicherten Geschwindigkeit bei eingeschaltetem Tempomat die Taste DECEL (Verringern) drücken und festhalten, bis sich die Fahrgeschwindigkeit auf den gewünschten Wert verringert hat. Beim Loslassen der Taste wird der neue Wert gespeichert.
Durch einmaliges Antippen der COAST-Taste verringert sich die Geschwindigkeit in Schritten von 2 km/h. Jedesmal, wenn die Taste betätigt wird, verringert sich die Geschwindigkeit.
Beschleunigen zum Überholen:
Zum Beschleunigen bei Überholvorgängen können Sie normal Gas geben. Nach Loslassen des Gaspedals kehrt das Fahrzeug automatisch wieder zur vorher eingestellten Geschwindigkeit zurück.
HINWEIS:
Beim Befahren von Steigungs- und Gefällstrecken kann es vorkommen, dass die Geschwindigkeit trotz des eingestellten Tempomats geringfügig ab- bzw. zunimmt.
Bei Bergauf- oder Bergabfahrten schaltet das Viergang-Automatikgetriebe möglicherweise in den 3. Gang. Dies ist notwendig, um die eingestellte Fahrgeschwindigkeit zu halten.
Wenn die Geschwindigkeit auf steilen Bergauffahrten zu weit absinkt, sollten Sie den Tempomat ausschalten und ohne Geschwindigkeitsregelung weiterfahren.
VORSICHT!
Falls der Tempomat nicht in der Lage ist, die Fahrgeschwindigkeit konstant zu halten, kann es gefährlich sein, das System zu aktivieren. Es besteht die Gefahr, dass die Geschwindigkeit für die Straßen- oder Verkehrsbedingungen zu hoch ist, und Sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und einen Unfall verursachen könnten. Die möglichen Folgen sind der Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug und ein Unfall. Den Tempomat unter folgenden Umständen aus Sicherheitsgründen nicht benutzen: in dichtem Verkehr, auf glatten Straßen (wie z.B. bei Schnee und Eis) und auf kurvenreichen Strecken.
DACHKONSOLE
Die Dachkonsole enthält Innenraum-/Leseleuchten, an Ablagefach für Sonnenbrillen, eine Kompass-/Temperaturanzeige, einen Mini-Tripcomputer, Schalter für elektrisch betätigte Schiebetüren und für die elektrisch betätigte Heckklappe (optional).

Einstiegs-/Leseleuchten
Am vorderen Ende der Dachkonsole befinden sich zwei Innenraum- und Kartenleseleuchten.
Die Leuchten durch Druck auf das Streuglas einschalten.
Außerdem schalten sich die Leuchten ein, wenn eine Vordertür, eine Schiebetür oder die Heckklappe geöffnet wird. Bei Ausstattung mit Türschloss-Fernbedienung werden die Leuchten beim Drücken der ENTRIEGELUNGSTASTE auf der Fernbedienung eingeschaltet.
Der Bereich um die Getränkshalter an der Instrumententafel wird ebenfalls durch eine Leuchte in der Dachkonsole angestrahlt. Diese Leuchte schaltet sich beim Einschalten der Scheinwerfer ein; ihre Helligkeit wird durch den Helligkeitsregler eingestellt.
Ablagefach für Sonnenbrillen
Die Ablage am hinteren Ende der Konsole ist für zwei Sonnenbrillen vorgesehen.
Bei Druck auf die Verriegelung der Klappe öffnet sich das Fach. Die Klappe öffnet sich langsam.
Kompass-/Außentemperaturanzeige
Diese Anzeige meldet die Außentemperatur und eine von acht Kompass-Anzeigewerten für die eingeschlagene Fahrtrichtung.
Automatische Kompasseinstellung
Der Kompass stellt sich automatisch ein, d.h. ein manuelles Einstellen der Anzeige entfällt. Beim Neufahrzeug kann es zu unregelmäßigen Ausschlägen der Kompassanzeige kommen, gleichzeitig erscheint die Anzeige CAL. Nach drei vollständigen Kreisfahrten in einem Bereich ohne starke Magnetfelder oder große Metallgegenstände erlischt die CAL-Anzeige und die Kompassanzeige stabilisiert sich.
Manuelle Kompasseinstellung
Bei ständig wechselnder Kompassanzeige (die Anzeige CAL erscheint nicht) muss der Kompass von Hand eingestellt werden.
Aufrufen der Einstellfunktion: Zündung einschalten und Kompass-/Temperaturanzeige wählen. Die RESET-Taste (Zurücksetzen) mindestens 10 Sekunden lang drücken, bis die Anzeige CAL erscheint. Taste(n) loslassen und drei volle 360°-Kreise fahren. Hierzu einen Bereich wählen, in dem keine Metallobjekte vorhanden sind. Daraufhin erlischt die Anzeige CAL und der Kompass funktioniert normal.
Kompassabweichung
Kein Kompass zeigt die Himmelsrichtung absolut genau an, denn jeder Kompass wird um einen bestimmten Winkel abgelenkt. Diese Abweichung wird als Deviation bezeichnet. Die Ursache der Deviation ist der Unterschied zwischen magnetischem und geographischem Nordpol. In diesem Fall muss die richtige Deviationszone eingestellt werden.
Deviationszone einstellen: Zündung einschalten und Kompass-/Temperaturanzeige wählen. Ca. 10 Sekunden lang die RESET-Taste (Zurücksetzen) drücken. Daraufhin erscheint im Display die Anzeige VAR und die Nummer der zuletzt eingestellten Deviationszone. Zum Einstellen mit der Umschalttaste die richtige Deviationszone für den Standort des Fahrzeugs eingeben (siehe Landkarte).

Landkarte/Kompassabweichung
80bbc346
Durch Drücken der RESET-Taste (Zurücksetzen) wird die neue Deviationszone festgelegt und es erscheint wieder die normale Kompassanzeige.
Mini-Tripcomputer
De Mini-Tripcomputer bietet folgende Anzeigen:
- Kompass-/Temperaturanzeige
Außentemperatur und Fahrtrichtung,
• Durchschnittsverbrauch (ECO AVG)
Ergezeigt wird der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch seit dem letzten Zurücksetzen auf null.
• Reichweite (DTE)
Anzeige der ungefähren Reichweite mit dem ver- bleibenden Kraftstoff im Tank. Diese Reichweiten- berechnung basiert auf der Grundlage des Kraft- soffverbrauchs während der letzten Minuten.
• Momentanverbrauch (ECO)
Anzeige des Momentanverbrauchs, errechnet aus den Fahrbedingungen der letzten Sekunden.
• Tageskilometerzähler (ODO)
Zeigt die seit dem letzten Zurücksetzen des Zählers gefahrene Strecke an.
- Zeitzähler (ET)
Seit dem letzten Zurücksetzen abgelaufene Zeit mit eingeschalteter Zündung.
• Zustand AUS
In diesem Zustand erscheint keine Anzeige.
• Umschalttaste
Diese Taste dient zum Auswählen bzw. Durchschalten sämtlicher Anzeigen für Kompass und Mini-Tripcomputer.
- Taste US/M
Mit dieser Taste wird zwischen US-amerikanischen und metrischen Maßeinheiten umgeschaltet.
Anzeige zurücksetzen
Mit der Reset-Taste wird die jeweils aktuelle Anzeige auf null gesetzt: Durchschnittsverbrauch, Tageskilometerzähler oder Zeitzähler. Durch zweimaliges Drücken der Reset-Taste innerhalb von 4 Sekunden werden alle drei vorgenannten Anzeigefunktionen zurückgesetzt. Der MiniTripcomputer nimmt einen Reset-Befehl nur dann an, wenn eine dieser zurücksetzbaren Funktionen aktiv ist.
Informationszentrum — Je nach Ausstattung
Das Fahrzeug-Informationszentrum zeigt die folgenden Warnhinweise und Symbole an. Jede Meldung wird von einem Warnton begleitet:
• BLINKER EINGESCHALTET (mit Symbol)
• INSPEKTION FÄLLIG
• TÜR OFFEN (eine oder mehrere, mit Symbol)
• HECKKLAPPE OFFEN (mit Symbol)
- WASCHFLÜSSIGKEITSSTAND NIEDRIG (mit Symbol)
Vom Benutzer programmierbare Funktionen — Je nach Ausstattung
Drücken Sie die Taste MENU, bis eine der folgenden Auswahlmöglichkeiten angezeigt wird:
HINWEIS:
Bevor bestimmte Funktionen programmiert werden können, sind die werkseitigen Einstellungen auf NO zu setzen.
Sprache
In dieser Anzeige können Sie eine von fünf Sprachen wählen. In der gewählten Sprache wird dann der gesamte Funktionsumfang angezeigt, einschließlich der Funktionen des Mini-Tripcomputers. Drücken Sie zum Auswählen der gewünschten Sprache die Taste STEP. Sie haben die Wahl zwischen Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch. Daraufhin werden sämtliche Informationen in der gewählten Sprache angezeigt.
US oder metrisch
In diesem Display können Sie mit der Taste STEP entweder die in den USA üblichen Maßeinheiten oder metrische Einheiten wählen. Die in der Dachkonsole und für die Klimaregelung angezeigten Werte werden daraufhin in den von Ihnen gewählten Maßeinheiten angezeigt.
Wartungsintervall
Wenn Sie diese Funktion wählen, können Sie ein Wartungsintervall von 3.200 bis 12.000 Kilometern (2.000 bis 7.500 Meilen) in Schritten von 800 Kilometern (500 Meilen) eingeben. Drücken der Taste STEP erhöht den Eingabewert in Schritten von jeweils 800 Kilometern (500 Meilen) über gewählte Entfernungen zwischen 3.200 und 12.000 km (2.000 und 7.500 Meilen).
Rückstellung Wartungsdistanz (wird nur angezeigt, wenn das Wartungsintervall geändert wurde)
Wird diese Funktion gewählt, kann die aktuelle aufgelaufene Wartungsdistanz auf das neu gewählte Wartungsintervall zurückgestellt werden. In diesem Anzeigemodus erscheinen durch Drücken der Taste STEP die Optionen "Ja" oder "Nein."
Werkseitige Einstellungen verwenden
Wenn "Ja" ausgewählt ist, werden alle vom Benutzer programmierbaren Funktionen auf die werkseitigen Einstellungen zurückgesetzt und nicht angezeigt. Wenn "Nein" ausgewählt ist, können Sie das Informationszentrum Ihren persönlichen Wünschen entsprechend programmieren.
Automatische Türverriegelung
Diese Funktion bewirkt, dass Türen und Heckklappe automatisch verriegelt werden, sobald eine Fahrgeschwindigkeit von 25 km/h (15mph) überschritten wird. In diesem Anzeigemodus erscheinen durch Drücken der Taste STEP die Optionen "Ja" oder "Nein."
Automatisches Entriegeln beim Aussteigen (nur verfügbar, wenn die Funktion AUTOMATISCHE TÜRVERRIEGELUNG aktiv ist.)
Wenn Sie diese Funktion wählen, werden beim Öffnen der Fahrertür alle Türen entriegelt. Voraussetzung hierfür ist, dass das Fahrzeug steht und das Getriebe auf P (Parken) oder N (Leerlauf) geschaltet ist. In diesem Anzeigemodus erscheint durch Drücken der STEP-Taste die Option "Ja" oder "Nein.".
Beim ersten Tastendruck nur Fahrertür entriegeln
Wenn Sie diese Funktion wählen, wird beim ersten Druck auf die Entriegelungstaste der Fernbedienung nur die Fahrer Tür entriegelt. Das Entriegeln der übrigen Türen und der Heckklappe erfordert einen zweiten Tastendruck. Wenn Sie die Funktion ALLE TÜREN MIT FERNBEDIENUNG ENTRIEGELN wählen, werden beim ersten Druck auf die Entriegelungstaste der Fernbedienung alle Türen und die Heckklappe entriegelt. In diesem Anzeigemodus erscheinen durch Drücken der Taste STEP die Optionen DRIVER'S DOOR 1ST (Fahrer- tür zuerst) oder ALL DOORS (Alle Türen).
Fernbedienung mit Memory verbunden (nur mit Sitz-Memory verfügbar)
Wenn Sie diese Funktion wählen, bewirkt Druck auf die ENTRIEGELUNGSTASTE der Fernbedienung, dass Ihre persönlichen Einstellungen für Sitz, Spiegel und Radio abgerufen werden. Wenn Sie diese Funktion nicht wählen, können Sie die gespeicherten Einstellungen nur mit dem Schalter an der Tür abrufen. In diesem Anzeigemodus erscheinen durch Drücken der Taste STEP die Optionen "Ja" oder "Nein."
Hauptscheinwerferverzögerung
Wenn Sie diese Funktion wählen, leuchten die Hauptscheinwerfer nach dem Verlassen des Fahrzeugs auf Wunsch noch 30, 60 oder 90 Sekunden weiter oder nicht auf. In diesem Anzelgemodus können durch Drücken der Taste STEP die Optionen 30, 60, 90, oder OFF (Aus) gewählt werden.
Verzögerung für Zusatzverbraucher
Diese Funktion bewirkt, dass die elektrischen Fensterheber, das Radio, die elektrisch betätigten Ausstellfenster, die Steckdosen und die abnehmbare Mittelkonsole nach dem Ausschalten der Zündung noch bis zu 45 Sekunden lang mit Spannung versorgt werden. Die Spannungsversorgung wird unterbrochen, sobald der Schlüssel abgezogen oder eine der Vordertüren geöffnet wird.
STECKDOSEN
Links neben dem Getränkehalter an der Instrumentafel befindet sich ein Zigarettenanzünder mit beleuchtetern Ring und eine 12 V-Steckdose. Der Zigarettenanzünder wird über den Zündschalter aktiviert und die Steckdose ist direkt an die Batterie angeschlossen.
Eine dritte Steckdose befindet sich auf der Fahrerseite direkt hinter der Schiebetür; auch diese Steckdose wird über den Zündschalter aktiviert. In die untere und die hintere Steckdose kann kein nonventioneller Zigarettenanzünder eingesteckt werden.

Die Steckdosen sind mit unverlierbaren Kappen versehenen und mit einem Batteriesymbol gekennzeichnet. Die Steckdose in der unteren Instrumententafel wird direkt von der Batterie gespeist. An diese Steckdose angeschlossene Geräte können die Batterie entladen und/oder dazu führen, dass der Motor nicht anspringt.
Die untere Steckdose verfügt außerdem über einen Sicherungsautomaten. Der Sicherungssautomat stellt die Stromzufuhr nach Ende des Überlastzustands wieder her. Der Sicherungssautomat sichert auch die Stromversorgung der Steckdose in der abnehmbaren Mittelkonsole ab, wenn diese sich in vorderer Position befindet, Siehe Abschnitt 3 "Abnehmbare Mittelkonsole" in dieser Bedienungsanleitung..
HINWEIS:
Auf Wunsch rüstet Ihre Vertragswerkstatt die Steckdosen so um, dass sie auch bei ausgeschalteter Zündung Strom führen können.
Benutzung der Steckdose bei abgestelltem Motor
VORSICHT!
- Viele Verbraucher, die an der Steckdose angeschlossen werden können, ziehen auch im ausgeschalteten Zustand Strom von der Batterie (z.B. Mobiltelefone o.ä.). Dies kann nach einer Weile zur Tiefentladung der Fahrzeug-batterie führen. Hierdurch wird die Lebensdauer der Batterie verkürzt und das Anlassen des Motors ist nicht mehr möglich.
- Geräte mit größerem Stromverbrauch (z.B. Kühlboxen, Staubsauger, Leuchten usw.) schwächen die Battene deutlich schneller. Schließen Sie solche Geräte nur zeitweise und wohl überlegt an.
- Nach starker Beanspruchung durch Geräte mit hohem Stromverbrauch oder langen Stillstandsphasen des Fahrzeugs (mit angeschlossenen Stromverbrauchern) muss das Fahrzeug eine ausreichend lange Strecke gefahren werden, damit die Batterie von der Lichtmaschine wieder aufgeladen wird.
- Die Steckdosen sind ausschließlich für 12 V-Kfz-Anschlüsse ausgelegt. 12 V-Zusatzgeräte vorschriftsmäßig anschließen. Eine unsachgemäße Verwendung der Steckdosen kann zu Schäden führen, die nicht von der Garantie abgedeckt werden.
GETRÄNKEHALTER
Getränkehalter an der Instrumententafel
Direkt unterhalb des Bedienfelds/Klimaregelung an der Instrumententafel befinden sich die herausziehbaren Getränkehalter.

Wenn der Einschub ganz herausgezogen wird und einrastet, klappen die Haltearme des Getränkehalters aus. Stellen Sie den Behälter in einen der Getränkehalter und drücken Sie dann den Haltearm gegen den Behälter, bis er gesichert ist. Die Haltearme sind verstellbar, um unterschiedlich große Getränkebehälter und auch Trinkgefäße mit Griffen aufnehmen zu können.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe sind in die Schalthebelkonsole ebenfalls Getränkehalter integriert.
Ablagefach und Aschenbecher
Zwischen den Getränkehaltern befindet sich ein Ablagefach, in dem kleine Gegenstände abgelegt werden können.
HINWEIS:
Dieses Ablagefach darf nicht mit Asche in Berührung kommen, wenn der Aschenbecher nicht eingesetzt ist. Andernfalls entstehen Brandspuren, die nicht entfernt werden können.
Zum Ausstattungsumfang gehört ein herausnehmbarer Aschenbecher, der in das Ablagefach eingesetzt werden kann. Der Aschenbecher wird mit der Vorderkante in das Ablagefach eingeschoben und dann bis zum Anschlag nach unten gedrückt. Der Aschenbecher kann zu Reinigungszwecken herausgenommen werden. Hierzu einen Schlüssel im Schlitz an der Hinterkante des Aschenbechers ansetzen und leicht drehen.
Getränkehalter im Fond
In der hinteren Seitenwandverkleidung auf der Beifahrerseite sind zwei Getränkehalter eingelassen. Fahrzeuge mit kurzem Radstand verfügen auf der Fahrerseite über einen einzelnen Getränkehalter an der hinteren Seitenwandverkleidung. Fahrzeuge mit langem Radstand verfügen auf der Fahrerseite über zwei Getränkehalter an der hinteren Seitenwandverkleidung.
Ferner sind Getränkehalter für die 2. Sitzreihe unterhalb der Sitze vorhanden. Bei Fahrzeugen mit Einzelsitzen in der 2. Sitzreihe befinden sich diese Getränkehalter an der Außenseite des Sitzgestells.

- Wenn die Sitzbank nach vorn umgelegt wird, bleiben die Getränkehalter der Vierersitzbank in aufrechter Position.
- Die Getränkehalter der Vierersitzbank sind so ausgelegt, dass sie sich aus der Halterung lösen, wenn ein Fahrzeuginsasse versehentlich auf sie tritt. Der Getränkehalter wird wieder in Normalposition gebracht, wenn er nach oben geschoben wird bis er einrastet.
- Die Bodenmatte muss korrekt liegen und darf den Getränkehalter nicht behindern.
An der Rückenlehne der Vierersitzbank sind darüber hinaus zwei Getränkehalter und ein flaches Abtlegefach angebracht. Diese können bei nach vom gekiappter Sitzlehne genutzt werden.
ABLAGEN
Ablagefach unter dem Vordersitz — Je nach Ausstattung
Die Ablagefach befindet sich unter dem Beifah- Es ist mit dem Zündschlüssel abschließ-

Abnehmbare Mittelkonsole — Je nach Ausstattung
Die zonehmbare Mittelkonsole verfügt über eine Steckose, ein Ablagefach, Beleuchtung, eine
Mobiltelefonhalterung, eine Taschentuchablage und eine Kartenablage. Sie kann entweder zwischen den Vordersitzen oder zwischen den mittleren Sitzen angebracht werden.
HINWEIS:
- Wenn die Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen angebracht ist, wird die Steckdose von einem Sicherungsautomaten abgesichert und direkt von der Batterie gespeist. An diese Steckdose angeschlossene Geräte können die Batterie entladen und/oder dazu führen, dass der Motor nicht anspringt.
• Die abnehmbare Mittelkonsole kann nur bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe zwischen den mittleren Sitzen angebracht werden.

Die Konsole wird wie folgt abgebaut:
- Hintere Klappe öffnen und das Ablagefach herausnehmen.
- Entriegelungsgriff im Inneren der Mittelkonsole ziehen, Ablagefach wieder einsetzen und die hintere Klappe schließen.

- Die Konsole am vorderen und hinteren Griff fassen, anheben und nach hinten schieben, damit sich die Vorderseite der Konsole löst; anschließend anheben und ausbauen.
Zum Einbau die Konsole nach vorn schieben, bis die Vorderseite in der Halterung am Boden sitzt. Dann die Rückseite der Konsole so kräftig nach unten drücken, bis die Verriegelung einrastet. Die Verriegelung muss hörbar einrasten. An der Konsole ziehen, um zu prüfen, ob sie fest sitzt.
HINWEIS:
Wenn die abnehmbare Mittelkonsole zwischen den mittleren Sitzen angebracht ist, wird die Steckdose nur bei eingeschalteter Zündung mit Spannung versorgt.
Mobiltelefonhalterung
- Vordere Klappe öffnen, Mobiltelefonhalterung an der unteren Kante greifen und nach oben herausziehen.

- Stromkabel für das Mobiltelefon in die Steck-dose unten auf der Vorderseite der Konsole ein-stecken und die Mobiltelefonhalterung wieder ein-setzen.
- Mobiltelefon in die Halterung einsetzen.
VORSICHT!
- Viele Verbraucher, die an der Steckdose angeschlossen werden können, ziehen auch im ausgeschalteten Zustand Strom von der Batterie (z.B. Mobiltelefone o.ä.). Dies kann nach einer Weile zur Tiefentladung der Fahrzeugbatterie führen. Hierdurch wird die Lebensdauer der Batterie verkürzt und das Anlassen des Motors ist nicht mehr möglich.
- Geräte mit größerem Stromverbrauch (z.B. Kühlboxen, Staubsauger, Leuchten usw.) schwächen die Batterie deutlich schneller. Schließen Sie solche Geräte nur zeitweise und wohl überlegt an.
- Nach starker Beanspruchung durch Geräte mit hohem Stromverbrauch oder langen Stillstandsphasen des Fahrzeugs (mit angeschlossenen Stromverbrauchern) muss das Fahrzeug eine ausreichend lange Strecke gefahren werden, damit die Batterie von der Lichtmaschine wieder aufgeladen wird.
Gepäckraum
Die Sitze in Ihrem Fahrzeug sind so angeordnet, dass auch lange Gegenstände, z.B. Ski, ohne Herausnehmen der Sitze transportiert werden können.
In die Ladekante des Gepäckraums ist eine Profillinie mit der Aufschrift "Load To This Line". Diese Linie entspricht der hinteren Beladungsgrenze des Gepäckraums. Gepäckstücke können bis an diese Linie gestellt werden, ohne das Schließen der Heckklappe zu behindern.

text_image
BELADÜNGSGRENZEAblagefächer im Fond
Ihr Fahrzeug ist entweder mit offenen Ablagefächern in den hinteren Seitenwänden oder mit Ablagefächern unter jeder Armstütze in den Seitenwänden ausgestattet.
DACHGEPÄCKTRÄGER—JE NACH AUSSTATTUNG
Die maximal zulässige Dachlast beträgt 68 kg (150 lbs.) und ist gleichmäßig auf der Gesamtfläche zu verteilen.

Die Ladung auf beide verstellbare Querstäbe verteilen. Die Ladung so gleichmäßig wie möglich zwischen den Querstäben und den Längsleisten verteilen.
Auf den oberen Rand der Taste an jedem Querstab drücken und den Querstab in die gewünschte Position schieben. Nach beendeter Einstellung auf den unteren Rand der Taste drücken, um den Querstab zu arretieren.
HINWEIS:
Um Windgeräusche möglichst gering zu halten, ist bei der Montage darauf zu achten, dass das Schild mit der Aufschrift FRONT zur Fahrzeugvorderseite zeigt. Wenn die Querstäbe nicht verwendet werden, ist der vordere Querstab zwei Rastlöcher von der vordersten Stellung zu arretieren und der hintere Querstab zwei Rastlöcher von der hintersten Stellung. Dadurch werden die Windgeräusche reduziert, wenn die Querstäbe nicht in Gebrauch sind.
An den Querstäben einmal leicht rütteln, um sicherzustellen, dass sie korrekt arretiert sind.
Bei jedem Transport einer Dachlast sind die Ösen an den Enden der Querstäbe zum Verzurren der Ladung mit Seilen zu verwenden. Unterwegs öfter anhalten und kontrollieren, ob die Dachlast noch fest verzurrt ist.
Ein außen angebrachter Gepäckträger erhöht nicht die erlaubte Zuladung des Fahrzeugs. Das Gesamtgewicht der Insassen plus Gepäck im Fahrzeuginnenraum plus Eigengewicht des Gepäckträgers mit Gepäck darf die im Handschuhfach angegebene Gesamtzuladung nicht überschreiten.
ACHTUNG!
Die zulässige Dachlast von 68 kg (150 lbs) nicht überschreiten. Andernfalls muss mit Schäden an Dachgepäckträger und Fahrzeug gerechnet werden. Dachlasten sind möglichst gleichmäßig zu verteilen und vor Antritt der Fahrt sorgfältig zu sichern.
Lange Ladungen, die über die Windschutzscheibe hinausragen (z.B. Surfbretter), sind zusätzlich vorn und hinten am Fahrzeug zu sichern.
Niemals Lasten direkt auf der Dachoberfläche absetzen. Dadurch kann das Dach beschädigt werden.
Beim Befördern großvolumiger oder schwerer Lasten auf dem Dachgepäckträger nicht schneller als 100 km/h (62 mph) fahren. Vorsicht bei Kurvenfahrt. Natürliche Windkräfte oder der Fahrtwind von Lastwagen können starken Auftrieb erzeugen, besonders bei großflächigen flachen Ladungen. Dadurch kann die Ladung und/oder das Fahrzeug beschädigt werden.
VORSICHT!
Dachlasten sind vor Antritt der Fahrt sorgfältig zu sichem. Nicht einwandfrei befestigte und gesicherte Ladungen können sich lösen und vom Gepäckträger herunterfallen. Dies gilt besonders bei höheren Geschwindigkeiten. Bedenken Sie, dass hierdurch große Sachschäden verursacht werden und andere Verkehrsteilnehmer verletzt werden können. Die Sicherheitshinweise für das Fahren mit Dachlasten beachten.
NIVEAUREGULIERUNG—JE NACH AUSSTATTUNG
Die automatische Niveauregulierung hält den Höhenstand des Fahrwerks unabhängig von der Gewichtsbelastung durch Insassen und Gepäck weitgehend konstant.
Eine Hydraulikpumpe in den Stoßdämpfern hebt das Fahrzeugheck auf die richtige Höhe. Je nach Fahrbahnzustand ist der richtige Höhenstand nach ca. 1,6 km (1 Meile) Fahrt erreicht.
Wenn das Fahrzeug nicht benutzt wird, hat die Fahrwerkhöhe nach ca. 15 Stunden wieder der tiefsten Stand erreicht. Bei der nächsten Fahr hebt die Niveauregulierung das Fahrwerk wiede auf die richtige Höhe.
4
INSTRUMENTENTAFEL
• INSTRUMENTENTAFEL UND BEDIENELEMENTE ..... 75
• KOMBIINSTRUMENT - OTTOMOTOR 76
• PREMIUM-KOMBIINSTRUMENT - OTTOMOTOR ..... 77
• KOMBIINSTRUMENT - OTTOMOTOR 78
• BESCHREIBUNG DES KOMBIINSTRUMENTS ..... 79
• INFORMATIONSZENTRUM 82
- Blinkerkontrollpfeile 82
• Fernlichtkontrolle 82 - Öldruckleuchte 82
• Systemkontrollleuchte 82
• Leuchte der Diebstahlwarnanlage (Wegfahrsperre) — Je nach Ausstattung 83
• STEREOANLAGEN 83
• KLIMAREGELUNG 83
- Ein-/Ausschalttaste 83
- Regler für vorderes Gebläse 83
• Vorderer Luftverteilungsregler 83 -
Unabhängige Temperaturregelung für Fahrer und Beifahrer — Je nach Ausstattung 85
-
Innenraum-Zusatzheizung für Dieselfahrzeuge — Je nach Ausstattung 85
- Luftauslässe für zweite Sitzreihe — Je nach
Ausstattung 86
• Bedienung der Klimaanlage 86
• Automatische infrarotgestützte Dreizonen-Temperaturregelung — Je nach Ausstattung 89
• HECKSCHEIBE 93
• Dauerbetrieb des Heckscheibenwischers 93
• Waschanlage/Heckscheibe 94
- Elektrische Beheizung für Heckscheibe und Windschutzscheibe—Je nach Ausstattung ..... 94
INSTRUMENTENTAFEL UND BEDIENELEMENTE

text_image
1 2 3 4 1 1 1 4 1 14 13 15 12 6 5 7 8 9 10 11 11 9-
Luftauslässe
-
Informationscenter*
-
Kombiinstrument
-
Sitzheizungsschalter
-
Handschuhfach
-
Warnblinkanlage
-
Radio
-
Klimaregelung
-
Ablagefächer
-
Getränkehalter
-
Steckdosen
-
Heckscheibenfunktionen
-
Lichtschalter
-
Schalter für Außenspiegelverstellung
-
Leuchtweitenregulierung*
* Je nach Ausstattung
80af6c44
KOMBIINSTRUMENT - OTTOMOTOR

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 100 120 80 140 60 160 km/h 180 TYPE RC 200 220 2 RPM 3 4 2 5 1 6 0 X1000 7 TRIP 88888.8 GRUSE TRAC OFF PRND3L H C 20 19 18 17 16 15 1480b18e3c
PREMIUM-KOMBIINSTRUMENT - OTTOMOTOR

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 BRAKE RPM X1000 TRIP 88888.8 COURSE TRAC OFF PRND3L H C 20 19 18 17 16 15 14 800000KOMBIINSTRUMENT - OTTOMOTOR

text_image
3 4 5 2 1 Fθ E° km/h TYPE RS TRIP 88888.8 CRUSE 20 19 18 22 21 15 14 BRAKE RPM X 1000 11 12 13809050b4
BESCHREIBUNG DES KOMBIINSTRUMENTS
1. Tankanzeige
Bei eingeschalteter Zündung wird der Kraftstoffvorrat im Tank angezeigt.
2. Warnleuchte für defekten Scheinwerfer
Diese Leuchte zeigt an, dass eine Scheinwerferglühlampe durchgebrannt ist.
3. Tank-Reserveanzeige (Kraftstoffwarnleuchte)

Sobald der Kraftstoffvorrat im Tank nur noch ca. 11 - 19 Liter beträgt, leuchtet die Reserveanzeige so lange auf, bis nachgetankt wird.
4. Warnleuchte für offene Heckklappe

Diese Leuchte warnt Sie, wenn während der Fahrt die Heckklappe nicht vollständig geschlossen ist.
5. Tür-offen-Warnleuchte
Diese Leuchte zeigt an, dass eine Tür nicht vollständig geschlossen ist.
6. Tachometer
Zeigt die Fahrgeschwindigkeit an.
7. Bremswarnleuchte
BRAKE

Diese Warnleuchte weist auf verschiedene Funktionen der Bremse einschließlich des Stands der Bremsflüssigkeit und der Handbremse hin. Die Bremswarnleuchte kann anzeigen, dass die Feststellbremse ange-
zogen, der Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig ist oder ein Defekt am ABS vorliegt.
Fällt einer der beiden hydraulischen Bremskreise aus, wird die Funktion des zweiten Bremskreises nicht beeinträchtigt. Die Gesamtbremswirkung ist jedoch etwas geringer. Der Ausgleichbehälter des Hauptbremszylinders besitzt einen Füllstandsensor, der bei zu geringem Bremsflüssigkeitsstand die Bremswarnleuchte einschaltet.
Die Leuchte bleibt eingeschaltet, bis die Störungsursache beseitigt ist.
HINWEIS:
Bei scharfen Kurven kann die Leuchte aufgrund der Auswirkung auf die Bremsflüssigkeit kurz aufleuchten. Fahrzeug warten.
Wenn die Leuchte aufleuchtet, ist eine sofortige Instandsetzung erforderlich.
VORSICHT!
Das Fahren mit leuchtender Bremswamleuchte ist gefährlich. Ein Teil der Bremsanlage kann ausgefallen sein. Der Bremsweg kann sich verlängern. Es besteht Unfallgefahr. Lassen Sie die Bremsanlage sofort überprüfen.
Fahrzeuge mit ABS sind auch mit einer elektronischen Bremskraftverteilung (EBD) ausgerüstet. Falls die elektronische Bremskraftverteilung ausfällt, leuchtet die Bremswarnleuchte zusammen mit der ABS-Leuchte auf. Das ABS muss in diesem Fall sofort instand gesetzt werden.
Die Funktion der Bremswarnleuchte kann durch das Drehen des Zündschlüssels aus der Position OFF (Aus) in die Position ON (Ein) überprüft werden. Die Leuchte muss ca. 2 Sekunden lang aufleuchten. Dann muss die Leuchte erlöschen, außer bei angezogener Feststellbremse oder falls ein Fehler in der Bremsanlage entdeckt wurde. Leuchtet die Leuchte nicht auf, muss sie umgehend von einer Vertragswerkstatt überprüft werden.
Ferner leuchtet die Bremswarnleuchte auf, wenn bei eingeschalteter Zündung die Feststellbremse angezogen ist.
HINWEIS:
Diese Leuchte zeigt lediglich an, dass die Feststellbremse betätigt wurde. Es wird nicht angezeigt, wie fest die Bremse angezogen ist.
8. Airbag-Warnleuchte

Diese Anzeige muss nach dem Einschalten der Zündung für 6 bis 8 Sekunden aufleuchten. Dadurch wird die Funktion der Glühlampe in der Warnleuchte geprüft. Falls die Leuchte beim Anlassen nicht brennt. dauernd aufleuchtet oder während der Fahrt aufleuchtet, muss das System umgehend von einer Vertragswerkstatt überprüft werden.
9. ABS-Leuchte

Diese Leuchte überwacht das ABS-System. Das ABS wird in einem separaten Abschnitt in diesem Handbuch behandelt. Diese Leuchte leuchtet beim Einschalten der Zündung (ON) auf und kann bis zu 4 Sekunden lang brennen.
Sollte die Leuchte danach nicht erlöschen oder während der Fahrt aufleuchten und eingeschaltet bleiben, zeigt dies eine mögliche Störung am ABS oder den Ausfall des ABS an. Die konventionelle Bremsanlage bleibt weiterhin funktionsfähig, sofern die Bremswarnleuchte nicht aufleuchtet.
Wenn die ABS-Warnleuchte dauernd leuchtet, die Bremsanlage umgehend von einer Vertragswerk-
statt instand setzen lassen. Falls die ABS-Warnleuchte beim Einschalten der Zündung (ON) nicht aufleuchtet, sollte die Warnleuchte von einer Vertragswerkstatt überprüft werden.
10. Drehzahlmesser
Die roten Segmente zeigen die für jeden Gangbereich zulässige Motordrehzahl in Umdrehungen pro Minute (Anzeigewert x 1000) an. Vermeiden Sie es, mit Drehzahlen im roten Bereich zu fahren.
11. Ladekontrollleuchte

Diese Leuchte zeigt den Betriebszustand des Ladesystems an. Beim Einschalten der Zündung muss die Ladekontrolle kurz aufleuchten. Wenn die Ladekontrolleuchte dauernd leuchtet oder während der Fahrt aufleuchtet, liegt eine Störung am Ladesystem vor. Störung sofort beheben lassen.
12. Gurtwarnleuchte

Wenn die Zündung eingeschaltet wird, leuchtet die Gurtwarnleuchte auf und erinnert daran, sich anzuschnallen. Die Leuchte bleibt solange eingeschaltet, bis der Fahrer den Gurt angelegt hat.
13. Warnleuchte für Motorüberhitzung

Diese Leuchte warnt bei einer Überhitzung des Motors. Wenn die Motortemperatur einen kritischen Wert erreicht hat, ertönt 4 Minuten lang ein Dauerwarnton. Auch nach Ende des Warntons ist die Motor-
temperatur noch immer unzulässig hoch, solange die Warnleuchte nicht erloschen ist.
14. Temperaturanzeige
Zeigt die Temperatur des Motorkühlmittels an. Befindet sich der Messwert im normalen Bereich, zeigt dies an, dass das Kühlsystem normal arbeitet.
Bei hohen Außentemperaturen, auf längeren Steigungsstrecken oder bei Anhängerbetrieb kann eine höhere Temperatur als normal angezeigt werden. Allerdings darf die Obergrenze des normalen Bereichs nicht überschritten werden.
Wenn der Zeiger bei einem Fahrzeug mit Benzinmotor bis zur Markierung H (heiß) wandert, an einer sicheren Stelle am Straßenrand anhalten. Schalten Sie den Motor nicht ab. Den Motor bei ausgeschalteter Klimaanlage mit Leerlauf-drehzahl weiterlaufen lassen, bis die Temperatur-anzeige in den normalen Bereich zurückkehrt.
ACHTUNG!
Fahren mit überhitztem Kühlsystem kann zu Motorschäden führen. Erreicht der Zeiger die H-Markierung, lenken Sie das Fahrzeug an den Straßenrand und halten Sie an. Den Motor bei ausgeschalteter Klimaanlage mit Leerlauf-drehzahl weiterlaufen lassen, bis die Temperaturanzeige in den normalen Bereich zurückkehrt. Wenn die Kühlmittel-Temperaturanzeige im Bereich H bleibt und Sie einen Dauerwarnton hören, ist der Motor sofort abzustellen und eine Werkstatt zu benachrichtigen.
Wenn sich die Kühlmittel-Temperaturanzeige eines Fahrzeugs mit Dieselmotor der Markierung H (heiß) nähert, ertönt ein akustisches Warnsignal. Solange die Motortemperatur zu hoch ist, schaltet sich die Klimaanlage automatisch ab und der Motor arbeitet mit eingeschränkter Leistung.
Wenn die Überhitzung andauert, ertönt ein Dauerwarnton, um den Fahrer auf diesen Zustand aufmerksam zu machen. Langsamer fahren oder anhalten. Den Motor im Leerlauf drehen und abkühlen lassen
VORSICHT!
Vorsicht bei heißgefahrenem Motorkühlsystem. Es besteht die Gefahr schwerer Verbrühungen für Sie selbst und andere durch entweichenden Dampf oder siedend heißes Kühlmittel. Benachrichtigen Sie bei einer Überhitzung Ihres Fahrzeugs eine Fachwerkstatt. Wenn Sie die Motorhaube selbst öffnen wollen, lesen Sie bitte zuvor Kapitel 7 der Bedienungsanleitung. Beachten Sie die Warnhinweise im Abschnitt „Druckverschluss des Kühlsystems“.
15. Warnleuchte für Waschflüssigkeit
Diese Leuchte leuchtet auf, wenn der Waschflüssigkeitsbehälter nur noch zu einem Viertel gefüllt ist. Die Leuchte bleibt eingeschaltet, bis Flüssigkeit nachgefüllt wird.
16. Fahrbereichsanzeige — Je nach Ausstattung
Diese Vakuumfluoreszenzanzeige zeigt den gewählten Fahrbereich des Automatikgetriebes an.
17. Anzeige TRAC OFF — Je nach Ausstattung
Beim Einschalten der Zündung leuchtet diese Vakuumfluoreszenzanzeige kurz auf, um die Funktion der Glühlampe zu überprüfen.
Wenn die Antriebsschlupfregelung in Betrieb ist, leuchtet die Anzeige TRAC.
In folgenden Fällen leuchtet sowohl die Anzeige TRAC als auch die Anzeige TRAC OFF:
- Die Antriebsschlupfregelung wurde mit dem dafür vorgesehenen Schalter außer Funktion gesetzt.
- Es liegt eine Funktionsstörung an der Antriebsschlupfregelung vor;
- Das System wurde abgeschaltet, um eine Beschädigung der Bremsanlage durch Überhitzung zu verhindern.
HINWEIS:
Fortgesetzte starke Nutzung der Antriebs- schlupfregelung kann zum Abschalten des Systems und zum Einschalten der TRAC OFF- Leuchte führen. Dies ist eine normale Schutz- funktion, um ein Überhitzen der Bremsen zu vermeiden. Das System bleibt ca. 4 Minuten lang abgeschaltet, bis die Bremsen abgekühlt sind. Das System schaltet sich selbsttätig wie- der ein und schaltet die ASR-Kontrollleuchte aus.
18. Kilometerzähler/Tageskilometerzähler
Der Kilometerzähler zeigt die Gesamtlaufleistung des Fahrzeugs an.
Der Tageskilometerzähler zeigt die seit dem letzten Zurückstellen des Zählers zurückgelegte Fahrstrecke an. Zum Umschalten vom Gesamtkilometerzähler auf Tageskilometerzähler die Tageskilometerzähler-Taste drücken.
19. Tempomat-Anzeige
Diese Vakuumfluoreszenzanzeige zeigt an, dass die Fahrgeschwindigkeit durch den Tempomat geregelt wird.
20. Wahltaste Tageskilometerzähler
Durch Drücken dieser Taste wird das Display von Gesamtkilometerzähler auf Tageskilometerzähler umgeschaltet. Vor der Tageskilometeranzeige wird in diesem Fall das Wort TRIP eingeblendet. Taste 2 Sekunden lang drücken, um den Tageskilometerzähler auf 0 zurückzustellen. Hierzu muss der Tageskilometerzähler aktiviert sein.
21. Kraftstofffilter-Warnleuchte — Nur bei Dieselmotor

Diese Leuchte zeigt an, dass sich Wasser im Kraftstofffilter angesammelt hat. Das Wasser sollte sofort abgelassen werden.
22. Vorglühanzeige — Nur bei Dieselmotor
00 Die Vorglühanzeige leuchtet beim Einschalten der Zündung auf. Den Motor erst anlassen, wenn die Vorglühkontrollleuchte erloschen ist.
INFORMATIONSZENTRUM

Blinkerkontrollpfeile
Die beiden Pfeile links und rechts im Informationszentrum blinken bei eingeschalteten Blinkern im Takt des Blinkgebers mit.
Nach ca. 1 km Fahrt mit eingeschaltetem Blinker ertönt ein Warnsignal und macht Sie darauf auf- merksam, den Blinker auszuschalten. Blinkt ein Pfeil außergewöhnlich schnell, ist die Glühlampe in einer der Blinkleuchten außen am Fahrzeug defekt.
Fernlichtkontrolle
Zeigt an, dass das Fernlicht eingeschaltet ist. Zum Umschalten der Hauptscheinwerfer von Fernlicht auf Abblendlicht und umgekehrt den Blinkerhebel in Richtung Lenkrad ziehen.
Öldruckleuchte
Diese Warnleuchte zeigt zu niedrigen Motoröldruck an. Beim Einschalten der Zündung muss die Öldruckleuchte kurz aufleuchten. Wenn die Öldruckleuchte während der Fahrt aufleuchtet, liegt ein Fehler vor. Unter Beachtung der Verkehrssicherheit sofort anhalten, den Motor abstellen und eine Werkstatt benachrichtigen. Zusätzlich ertönt ein Warnsignal, wenn die Leuchte aufleuchtet.
Der Motor darf erst wieder gestartet werden, wenn die Fehlerursache behoben ist. Die Öldruckleuchte zeigt nicht den Ölstand im Motor an. Der Ölstand ist im Motorraum zu messen.
Systemkontrollleuchte
Diese Leuchte gehört zu einem eingebauten Diagnosesystem (OBD), das die Abgasemissionen sowie die Steuerung von Motor und Automatikgetriebe überwacht. Die Leuchte leuchtet vor dem Motorstart kurz auf, wenn sich der Zündschlüssel in Stellung ON (Ein) befindet. Leuchtet die Leuchte nicht auf, wenn der Zündschlüssel aus
der Stellung OFF (Aus) in Stellung ON (Ein) gedreht wird, muss das System umgehend überprüft werden.
Bestimmte Bedingungen wie ein lose sitzender oder fehlender Tankdeckel oder schlechte Kraftstoffqualität usw. können zum Aufleuchten der Leuchte nach dem Anlassen des Motors führen. Leuchtet die Leuchte während mehrerer typischer Fahrtzykien dauernd auf, muss das Fahrzeug gewartet werden. In den meisten Fällen ist das Fahrzeug noch fahrtüchtig und muss nicht abgeschleppt werden.
Die Systemkontrolleuchte blinkt auf und macht Sie auf eine ernst zu nehmende Störung aufmerksam, die unmittelbar zum Leistungsverlust oder einer schweren Beschädigung des Katalysators führen kann. In diesem Fall muss das Fahrzeug umgehend überprüft und instand gesetzt werden.
Leuchte der Diebstahlwarnanlage (Wegfahrsperre) — Je nach Ausstattung

Wenn sich die Diebstahlwarnanlage scharfschaltet, blinkt diese Leuchte für etwa 15 Sekunden.
STEREOANLAGEN
Näheres entnehmen Sie bitte Ihrer Broschüre für Stereoanlagen.
KLIMAREGELUNG

Klimaanlage und Heizung sind so ausgelegt, dass der Fahrzeuginnenraum bei jeder Witterung behaglich temperiert werden kann. Die Funktion der Anlage wird nachfolgend beschrieben.
Ein-/Ausschalttaste
Wenn die POWER-Taste gedrückt wird, leuchtet die Anzeige auf und das Gebläse arbeitet mit der durch den Reglerschalter gewählten Drehzahl. Wenn die Taste ein zweites Mal gedrückt wird, erlischt die Anzeige und das System arbeitet wieder im Umluftbetrieb.
Regler für vorderes Gebläse
Das vordere Gebläse leitet die gewählte Luftmenge in den Fahrzeuginnenraum. Die Gebläsedrehzahl ist in fünf Stufen einstellbar.

Je weiter der Regler nach rechts geschoben wird, desto höher ist die Gebläsedrehzahl.
Vorderer Luftverteilungsregler

809630dd
Mit diesem Regler können Sie die Verteilung der in den Fahrzeuginnenraum geleiteten Luft beeinflussen.
HINWEIS:
Es besteht die Möglichkeit, den Regler in Zwischenstellungen zu bringen, um eine noch besser angepasste Regulierung zu ermöglichen. Die Zwischenstellungen sind durch kleine Punkte gekennzeichnet.
Instrumententafel

Die Luft wird durch die Lüftungsgitter in der Instrumententafel geleitet. Jedes dieser Gitter ist individuell einstellbar. Wenn der Schieberegler der mittleren Lüftungsgittern geschlossen wird, strömt aus diesen keine Luft mehr. Mit dem Einstellrad neben den äußeren Lüftungsgittern kann der aus ihnen austretende Luftstrom reguliert werden.
Luftverteilung auf zwei Ebenen

Luft strömt durch die Lüftungsgitter in der Instrumententafel, im Fußraum und aus den Defrosterdüsen.
HINWEIS:
Bei dieser Luftverteilung entsteht eine Temperaturschichtung im Fahrzeug, was bei niedriger Außentemperatur und gleichzeitig starker Sonneneinstrahlung für die Insassen angenehmer ist. Die höhere Temperatur im Fußraum und etwas kühlere Luft in Kopfhöhe ermöglichen ein besonders ermüdungsfreies Fahren.
Fußraum

Die Luft tritt hauptsächlich durch die Ausströmöffnungen im Fußraum aus. Ein geringer Luftstrom wird zu den Defrosterdüsen für Front- und Seitenscheiben geleitet.
Fußraum/Defroster

Luft wird zu den Ausströmöffnungen im Fußraum und zu den Defrosterdüsen für Front- und Seitenscheiben geleitet. Der Bereich der Windschutzscheibe unter der Ruhelage der Wischerblätter wird zusätzlich elektrisch beheizt. Diese Einstellung ist für das Fahren bei kalter Witterung oder Schneefall am besten geeignet. Bei dieser Luftverteilung wird der Fußraum gut beheizt, während gleichzeitig die Scheiben beschlagfrei gehalten werden.
Defroster

Luft wird zu den Ausströmöffnungen im Fußraum und zu den Defrosterdüsen für Front- und Seitenscheiben geleitet. Der Bereich der Windschutzscheibe unter der Ruhelage der Wischerblätter wird zusätzlich elektrisch beheizt. In Verbindung mit der höchsten Gebläsestufe und Temperature-instellung ist diese Luftverteilung zum schnellen Enteisen der Scheiben vorgesehen.
HINWEIS:
Aus Sicherheitsgründen wird bei den Luftverteilungen DEFROSTER/FUSSRAUM und DEFROSTER der Kompressor aktiviert und die Umluft-/Außenluftschaltung deaktiviert. Die Scheiben werden auf diese Weise am wirksamsten enteist und beschlagfrei gehalten.
Unabhängige Temperaturregelung für Fahrer und Beifahrer — Je nach Ausstattung
Die unabhängige Temperaturregelung für Fahrer und Beifahrer ermöglicht das individuelle Einstellen der Lufttemperatur.

text_image
DRIVER PASSB096321c
Dies wird durch einen eigenen Temperaturregler für Fahrer und Beifahrer ermöglicht. Der blaue Skalenbereich bedeutet kühlere Temperaturen, durch Schieben in den roten Bereich wird die Temperatur erhöht.
Innenraum-Zusatzheizung für Dieselfahrzeuge — Je nach Ausstattung
Die Innenraum-Zusatzheizung für Dieselfahrzeuge wird automatisch zugeschaltet, wenn der Temperaturregler auf maximale Heizungsstufe eingestellt wird. Die Heizung arbeitet nach dem Einschalten mindestens 5 Minuten lang je nach Kühlmitteltemperatur im Volllast-, Teillast- oder
Leerlaufbetrieb. Nach dem Einschalten der Heizung werden geringe Mengen Dieselkraftstoff verbrannt, um die Kühflüssigkeit des Motors zusätzlich zu erwärmen; die Abgase werden auf der linken Fahrzeugseite ausgestoßen.
Es wird empfohlen, die Heizung im Frühherbst nach dem Tanken einzuschalten um sicherzustellen, dass die Heizung mit hochwertigen Kraftstoff versorgt wird. Bei der Fahrt von einer warmen in eine kalte Klimazone wird empfohlen, das Fahrzeug in der kalten Klimazone zu betanken. Dadurch wird sichergestellt, dass für die Heizung winterfester Kraftstoff zur Verfügung steht.
HINWEIS:
Nachdem mit dem Temperaturregler eine niedrige Heizungsstufe gewählt oder die Zündung ausgeschaltet wurde, können bis zum Abschalten des Systems 3 Minuten vergehen.
Luftauslässe für zweite Sitzreihe — Je nach Ausstattung
Luftauslässe für die zweite Sitzreihe befinden sich im rückwärtigen Tell jeder Vordertür sowie unter dem Fahrer- und dem Beifahrersitz.

Mit dem Einstellrad auf den Lüftungsgittern kann der aus ihnen austretende Luftstrom reguliert oder abgestellt werden.
In den Betriebsarten MIX (Defroster/Fußraum), BI-LEVEL (Luftverteilung auf zwei Ebenen) und FLOOR (Fußraum) strömt Luft zur zweiten Sitzreihe.
Bedienung der Klimaanlage
Zum Einschalten der Klimaanlage eine beliebige Drehzahl für das vordere Gebläse wählen und die Taste A/C neben dem Umluftschalter drücken. Eine Kontrollleuchte an der Taste zeigt an, dass der Klimakompressor arbeitet.
HINWEIS:
Die Anzeige in der POWER-Taste muss aufleuchten, damit die Klimaanlage eingeschaltet werden kann.
Gekühlte und entfeuchtete Luft strömt durch die mit dem Luftverteilungsregler gewählten Auslässe. Zum Ausschalten der Klimaanlage wieder die Taste A/C drücken. Daraufhin erlischt die Kontrollleuchte.
HINWEIS:
- Nach dem Anlassen des Motors wird der Klimakompressor erst mit einer Verzögerung von mehreren Sekunden zugeschaltet.
- Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Klimaanlage keine ausreichende Kühlleistung erbringt, sind möglicherweise der Luftfilter der Klimaanlage oder die Vorderseite des Klimakondensators durch Schmutz oder Insekten verstopft. Der Klimakondensator befindet sich vor dem Kühler. Der Filter der Klimaanlage sitzt im Gehäuse des Heiz-/Klimageräts unter der Instrumentenafel auf der Belfahrerseite.
- Aus Textilmaterial gefertigte Schutzüberzüge für die Frontverkleidung behindern häufig die Luftanströmung des Kondensators und können die Betriebsleistung der Klimaanlage beeinträchtigen.
Economy-Modus
Wenn der Economy-Modus gewünscht wird, muss mit der AC-Taste der Klimakompressor abgeschaltet werden, was durch das Erlöschen der Kontrollleuchte angezeigt wird. Temperaturregler auf die gewünschte Temperatur stellen.
Umluftschaltung

Druck auf die Umlufttaste bewirkt, dass die Innenraumluft umgewälzt wird. Diese Taste befindet sich neben dem
Temperaturregler. Eine Kontrollleuchte in der Tasse zeigt den Umluftbetrieb an. Verwenden Sie die Umluftschaltung, wenn Sie den von der Sonne aufgeheizten Fahrzeuginnenraum schnell abkühlen möchten. Verwenden Sie die Umluftschaltung auch dann, wenn Sie das Eindringen von unangenehmen Gerüchen, Rauch und Staub in den Fahrzeuginnenraum vorübergehend verhindern möchten.
HINWEIS:
- Beim Ausschalten der Zündung wird der Lufteinlass wieder auf Frischluft umgeschaltet.
- Bei kalter Witterung kann der Umluftbetrieb zum Beschlagen der Innenscheiben führen. Wenn Sie die Luftverteilung Fußraum/Defroster oder Defroster wählen, wird die Umluftschaltung automatisch auf Frischluft-einlass umgestellt, um die Scheiben besser
beschlagfrei zu halten. Der Umluftbetrieb wird bei Wahl dieser Betriebsarten automatisch abgestellt.
- Wird in den Betriebsarten Luftverteilung Fußraum/Defroster oder Defroster die Umlufttaste gedrückt, leuchtet die Kontrolleuchte in der Umlufttaste 3-mal auf und macht darauf aufmerksam, dass der Umluftbetrieb nicht zulässig ist.
Programmierbare Umluftschaltung
Die Umluftschaltung ist ab Werk so programmiert, dass der Umluftbetrieb beim Ausschalten der Zündung automatisch beendet wird. Beim nächsten Einschalten der Zündung arbeitet die Anlage wieder mit Außenluft. Häufiger Betrieb mit Außenluft verhindert unangenehme Geruchsentwicklung im Gehäuse des Heiz-/Klimageräts. Die Umluftschaltung sollte so wenig wie möglich benutzt werden, dies gilt besonders für feuchtwarme Klimazonen.
In heißen und trockenen Klimazonen oder für Allergiker (Pollen) kann dagegen häufiger Umluftbetrieb notwendig sein. Deshalb ist die Umluftschaltung so programmierbar, dass sie nicht automatisch auf Außenlufteinlass zurückgesetzt wird. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
• Zündschlüssel in Stellung ON (Ein) drehen.
- Luftverteilungsregler in Stellung PANEL (Instrumententafel) bringen.
• POWER-Taste drücken und gedrückt halten.
- Motor anlassen und die POWER-Taste so lange gedrückt halten, bis die Kontrollleuchte zu blinken beginnt.
- Umlufttaste drücken, bis die Kontrollleuchte permanent brennt.
• Die gewählte Betriebsart wird nach Ausschalten der Zündung oder nach Betätigung der POWER-Taste gespeichert.
Wenn die Umluft-Kontrollleuchte aufleuchtet, wird die Umluftschaltung beim Anlassen des Motors nicht zurückgesetzt. Wenn die Umluft-Kontrollleuchte nicht aufleuchtet, wird beim Anlassen des Motors von Umluft auf Außenluft umgeschaltet. Die programmierte Betriebsart kann entsprechend der oben genannten Vorgehensweise wie gewünscht geändert werden.
Als zusätzlicher Schutz vor Geruchsbildung im Gehäuse des Heiz-/Klimageräts wird durch die Umluftsteuerung eine geringe Menge Frischluft eingeleitet, wenn der Umluftbetrieb länger als 10 Minuten dauert.
Diese Funktion kann anhand einer der im Folgenden beschriebenen Vorgehensweisen deaktiviert werden.
- Durch zweimaliges Drücken der Umlufttaste innerhalb von 2 Sekunden wird diese Funktion
zeitweise deaktiviert Nach dem Ausschalten der Zündung wird der Umluftbetrieb erst wieder beim erneuten Einschalten der Zündung aktiviert.
- Diese Funktion kann permanent abgeschaltet werden; hierzu wie folgt vorgehen:
• Zündschlüssel in Stellung ON (Ein) drehen.
- Luftverteilungsregler in Stellung BI-LEVEL/FLOOR bringen.
• POWER-Taste drücken und gedrückt halten.
- Motor anlassen und die POWER-Taste so lange gedrückt halten, bis die Kontrollleuchte zu blinken beginnt.
- Umlufttaste drücken, bis die Kontrollleuchte permanent brennt.
• Die gewählte Betriebsart wird nach Ausschalten der Zündung oder nach Betätigung der POWER-Taste gespeichert.
Wenn die Umluft-Kontrollleuchte brennt, ist der Umluftbetrieb aktiviert. Wenn die Umluft-Kontrollleuchte nicht brennt, ist der Umluftbetrieb abgeschaltet. Die programmierte Betriebsart kann entsprechend der oben genannten Vorgehensweise wie gewünscht geändert werden.
Sommerbetrieb
Bei Fahrzeugen mit Klimaanlage muss ein qualitativ hochwertiges Frostschutzmittel verwendet werden. Dadurch ist der Motor bei eingeschalteter Klimaanlage besser gegen Überhitzung geschützt. Gleichzeitig ergibt sich ein besserer Korrosionsschutz für das Kühlsystem. Es wird ein Mischungsverhältnis von 50% destilliertem Wasser und 50% Ethylenglykol-Frostschutz empfohlen. Auswahl des richtigen Frostschutzmittels siehe Kapitel 7, "Wartung des Fahrzeugs" in dieser Bedienungsanleitung.
Winterbetrieb
Bei kalter Witterung spricht die Heizung schneller an, wenn Sie in den ersten 10 Minuten nach dem Kaltstart eine niedrige Gebläsestufe wählen. Der Umluftbetrieb ist im Winter nicht zu empfehlen, da dies leicht zum Beschlagen der Scheiben führt.
Urlaub
Wenn Sie Ihr Fahrzeug für zwei Wochen oder länger nicht benutzen (Urlaub), sollten Sie die Klimaanlage für ca. 5 Minuten auf kühle Luft und starken Gebläsebetrieb eingestellt laufen lassen. Dadurch wird das System befeuchtet, um beim Wiedereinschalten der Klimaanlage einen Schaden am Kompressor zu vermeiden.
Beschlagene Scheiben
Bei regnerischer Witterung in der warmen Jahreszeit oder bei nassem Wetter neigen die Fensterscheiben von Fahrzeugen dazu, von innen zu beschlagen. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie die Klimaanlage einschalten, die Luftverteilung PANEL (Instrumententafel) wählen und das Gebläse mit hoher Drehzahl laufen lassen. Die Lüftungsgitter so einstellen, dass die Seitenscheiben angeströmt werden. Bei längerem Betrieb die Umluftstellung nur in Verbindung mit eingeschalteter Klimaanlage wählen.
Wenn es erforderlich ist, den Windschutzscheibenbeschlag schnell zu entfernen, den Luftverteilungsregler auf DEFROST stellen.
Außenlufteinlass
Stellen Sie sicher, dass der Lufteinlass direkt vor der Windschutzscheibe frei von Hindernissen, z.B. Laub, ist. Im Lufteinlass angesammeltes Laub behindert den Luftstrom. Wenn Blätter in den Luftkasten gelangen, können sie die Wasserabläufe verstopfen. Achten Sie in den Wintermonaten darauf, dass der Lufteinlass frei von Eis, Schneematsch und Schnee ist.
| WITTERUNG | EINSTELLUNGEN |
Witem und sonnig, Fahr-zeeginnerraum stark aufsahalt![]() | ![]() |
| Warmes Wetter | ![]() |
| Kühl und sonnig | ![]() |
![]() | ![]() |
| Kaites Wetter | ![]() |
Luftfilter der Klimaanlage — Je nach Ausstattung
Der Filter der Klimaanlage hält Staub, Pollen und bestimmte Gerüche der Außenluft zurück. Starke Gerüche können nicht vollständig eliminiert werden. Austausch des Filters siehe Kapitel 7, "Klimaanlage"
Automatische infrarotgestützte Dreizonen-Temperaturregelung — Je nach Ausstattung
Bei der Dreizonen-Temperaturregelung können Fahrer und Beifahrer die gewünschte Temperatur einstellen. Die gewählte Temperatur wird automatisch konstant gehalten. Dies geschieht mit Hilfe von drei Infrarotsensoren, die in der Mitte der Instrumententafel sitzen. Die drei Infrarotsensoren erfassen einzeln die Temperatur an der Körper-oberfläche von Fahrer und Beifahrer. Auf der Grundlage der Sensorsignale reguliert das System automatisch Lufttemperatur, Luftdurchsatz und Umluftanteil. Hierdurch wird der Innenraum selbst unter wechselnden Bedingungen gleichbleibend behaglich temperiert.

text_image
74 72 72 AUTO AIRS MAIN RUST BEAR SYSTEM OFF MAIN CONTROL AUTO 80644b.00Die Bedienung des Systems ist sehr einfach. Bringen Sie zuerst den Kippschalter in eine der AUTO-Positionen. Geben Sie dann den gewünschten Wert mit Hilfe der Temperaturreglertaste für Fahrer und Beifahrer ein. Wenn die gewünschte Temperatur angezeigt wird, regelt das System die Temperatur auf diesen Wert ein und hält ihn automatisch.
HINWEIS:
Es ist nicht erforderlich, die Temperatureinstellung bei niedrigen oder hohen Innenraumtemperaturen zu verändern. Die Klimaanlage passt Temperatur, Luftverteilung und Gebläsedrehzahl automatisch so an, dass so rasch wie möglich das gewünschte Innenraumklima erreicht wird.
Die Temperatur kann in Grad Fahrenheit oder in Grad Celsius angezeigt werden. Die Auswahl erfolgt mit der US/M-Taste in der Dachkonsole.
In der Betriebsart AUTO kann das Gebläse mit dem linken Kipphebel eingestellt werden. In der Einstellung AUTO dieses Reglers haben Sie die Wahl zwischen einem großen Luftdurchsatz (HI) und einem geringeren Luftdurchsatz (LO). Sobald Sie eine Ihren Wünschen entsprechende Einstellung gefunden haben, brauchen Sie keine Änderung mehr vorzunehmen. Das System erreicht seine größte Wirksamkeit, wenn Sie es einfach automatisch funktionieren lassen.
Ein-/Ausschalttaste
Mit dieser Taste wird das gesamte System ein- und ausgeschaltet.
Manuelle Bedienung
Das System ermöglicht allerdings auch eine vollwertige manuelle Regelung. Wenn das System manuell geregelt wird, brennt die Kontrolleuchte AUTO auf dem Display nicht.
Die Gebläsedrehzahl können Sie selbst festlegen, wenn die Einstellung AUTO nicht gewünscht wird. Der linke Regler kann auf eine beliebige feste Gebläsedrehzahl gestellt werden, Hierzu dient der obere Reglerbereich von LO (Niedrig) bis HI (Hoch).
Die aus der Einstellung AUTO resultierende Luftverteilung können Sie übersteuern, indem Sie den rechten Einstellknopf in eine der folgenden Stellungen drehen.
Defroster

Luft wird zu den Ausströmöffnungen im Fußraum und zu den Defrosterdüsen für Front- und Seitenscheiben geleitet. Der Bereich der Windschutzscheibe unter der Ruhelage der Wischerblätter wird zusätzlich elektrisch beheizt. In Verbindung mit der höchsten Gebläsestufe und Temperatureinstellung ist diese Luftverteilung zum schnellen Enteisen der Scheiben vorgesehen.
HINWEIS:

In der Betriebsart DEFROST (Defroster) und MIX (Defroster/Fußraum) erscheint auf dem Display das Defrostersymbol für den Schelbenwischer um anzuzeigen, dass die elektrische
Heizung unterhalb der Wischerblätter eingeschaltet ist.
Fußraum/Defroster

Luft wird zu den Ausströmöffnungen im Fußraum und zu den Defrosterdüsen für Front- und Seitenscheiben geleitet. Der Bereich der Windschutzscheibe unter der Ruhelage der Wischerblätter wird zusätzlich elektrisch beheizt. Diese Einstellung ist für das Fahren bei kalter Witterung oder Schneefall am besten geeignet. Bei dieser Luftverteilung wird der Fußraum gut beheizt, während gleichzeitig die Scheiben beschlagfrei gehalten werden.
Fußraum

Die Luft tritt hauptsächlich durch die Ausströmöffnungen im Fußraum aus. Ein geringer Luftstrom wird zu den Defrosterdüsen für Front- und Seitenscheiben geleitet.
Luftverteilung auf zwei Ebenen

Luft strömt durch die Lüftungsgitter in der Instrumententafel und im Fußraum.
HINWEIS:
Bei dieser Luftverteilung entsteht eine Temperaturschichtung im Fahrzeug, was bei niedriger Außentemperatur und gleichzeitig starker Sonneneinstrahlung für die Insassen angenehmer ist. Die höhere Temperatur im Fußraum und etwas kühlere Luft in Kopfhöhe ermöglichen ein besonders ermüdungsfreies Fahren.
Instrumententafel

Die Luft wird durch die Lüftungsgitter in der Instrumententafel geleitet. Jedes dieser Gitter ist individuell einstellbar. Wenn der Schieberegler der mittleren Lüftungsgittern geschlossen wird, strömt aus diesen keine Luft mehr. Mit dem Einstellrad neben den äußeren Lüftungsgittern kann der aus ihnen austretende Luftstrom reguliert werden.
Ein- und Ausschalten der Klimaanlage mit der Taste A/C ist nur bei Betrieb mit manueller Regelung möglich. Daraufhin wird klimatisierte Luft durch die mit dem Luftverteilungsregler gewählten Ausströmöffnungen geleitet.
Enthält die Außenluft Rauch oder üble Gerüche, besteht eine hohe Luftfeuchtigkeit oder wird eine schnelle Kühlung des Innenraums gewünscht.
kann durch Betätigen der Umlufttaste die Luft im Innenraum ohne Zufuhr von außen umgewälzt werden. Allerdings sollte die Umluftfunktion nur kurzzeitig aktiviert werden. Wenn diese Tasten betätigt werden, leuchten auf dem Display das A/C- und das Umluftsymbol auf. Es besteht die Möglichkeit, diese Funktionen einzeln oder gemeinsam zu aktivieren. Zum Umschalten die Tasten erneut drücken.
HINWEIS:
Wenn die Scheiben von innen zu beschlagen beginnen, sollten Sie den Umluftbetrieb beenden und wieder auf Außenluftzufuhr umschalten. Bei bestimmten Verhältnissen zwischen Temperatur und Luftfeuchtigkeit kondensiert Feuchtigkeit an den Scheiben und behindert die Sicht. Deshalb lässt das System den Umluftbetrieb nicht zu, wenn Sie die Luftverteilung Defroster oder Defroster/Fußraum gewählt haben.
Um maximalen Komfort zu gewährleisten, bleibt das Gebläse nach dem Kaltstart im Automatikbetrieb ausgeschaltet und auf dem Display erscheint DELAY, bis der Motor warm gelaufen ist. Außerdem wird auf dem Display periodisch die voraussichtlich bis zum Ende der Verzögerung verbleibende Zeit angezeigt. Das Gebläse schaltet sich jedoch sofort ein, wenn Sie die Luftverteilung Defroster wählen und eine feste Gebläsedrehzahl einstellen.
Diese Funktion kann wie folgt deaktiviert werden:
• Die Taste für die Heckscheibenheizung und die AUTO LO-Taste 5 Sekunden lang drücken.
- Das DELAY-Symbol leuchtet auf um anzuzeigen, dass die Funktion deaktiviert wurde.
Diese Funktion kann wie folgt deaktiviert werden:
• Die Taste für die Heckscheibenheizung und die AUTO HI-Taste 5 Sekunden lang drücken.
- Das DELAY-Symbol leuchtet auf um anzuzeigen, dass die Funktion aktiviert wurde.
Zusätzliche automatische
Temperaturregelung für den Fond — Je nach Ausstattung
Die zusätzliche automatische Temperaturregelung für den Fond besitzt Fußraumauslässe hinter der rechten Schiebetür und Ausströmöffnungen in Kopfhöhe an jeder äußeren Rücksitzposition. Dieses System liefert Warmluft durch die Auslässe im Fußraum und Kaltluft durch die Auslässe im Kopfraum.
Die zusätzliche automatische Temperaturregelung für den Fond erfolgt hauptsächlich durch das in der Instrumententafel integrierte Steuergerät der Klimaautomatik. Der mittlere Knopf der vorderen Klimaautomatik hat drei Stellungen: REAR CONTROL, OFF und AUTO. Nur wenn der Schalter auf die Klimaregelung für den Fond eingestellt ist, können Passagiere in der zweiten Sitzreihe die Drehzahl des hinteren Gebläses einstellen. Die automatische Temperaturregelung für den Fond sitzt im Dachhimmel, etwa in der Mitte des Fahrzeugs.

Gebläsesteuerung für den Fond.
Der Gebläseschalter hat die Stellungen OFF, AUTO und verschiedene Drehzahlstufen.
Temperatursteuerung für den Fond
Die Temperatur im Fahrzeugfond kann mit Hilfe der Einstelltaste gewählt werden.
Luftverteilungsregler für den Fond
Nur wenn dieser Schalter auf die Klimaregelung für den Fond eingestellt ist, können Passagiere in der zweiten Sitzreihe die Luftverteilung für den Fond einstellen.
Fußraum

Die Luft tritt hauptsächlich durch die Ausströmöffnungen im Fußraum aus.
Luftverteilung auf zwei Ebenen

Luft strömt durch die Lüftungsgitter im Dachhimmel und im Fußraum.
HINWEIS:
Bei dieser Luftverteilung entsteht eine Temperaturschichtung im Fahrzeug, was bei niedriger Außentemperatur und gleichzeitig starker Sonneneinstrahlung für die Insassen angenehmer ist. Die höhere Temperatur im Fußraum und etwas kühlere Luft in Kopfhöhe ermöglichen ein besonders ermüdungsfreies Fahren.
Dachhimmel
Die Luft wird durch die Lüftungsgitter im Dachhimmel geleitet. Jedes dieser Gitter ist individuell einstellbar. Mit dem Schieberegler kann der Luftstrom aus dem Lüftungsgitter abgestellt werden.
Automatikbetrieb
Wird am vorderen Klimaautomatik-Steuergerät die Stellung AUTO für die automatische Temperaturregelung im Fond gewählt, leuchtet auf dem Display der automatischen Temperaturregelung im Fond das Symbol LOCK (Verriegeln) auf. Die Temperatur für den Fond und die Luftzufuhr werden vom vorderen Klimaautomatik-Steuergerät überwacht.
Den mittleren Knopf auf dem vorderen Klimaautomatik-Steuergerät in Stellung REAR CONTROL drehen; dadurch leuchtet auf dem Display der automatischen Temperaturregelung für den Fond das Symbol UNLOCK (Entriegeln) auf. Gebläseregler und Luftverteilungsregler für den Fond in Stellung AUTO drehen. Gewünschte Temperatur durch Drücken der Steuertaste für die Temperatur im Fond wählen. Die gewählten Einstellungen werden automatisch beibehalten.
ACHTUNG!
Innenraumluft wird der zusätzlichen Heizung und Klimaanlage im Fond durch ein Einlassgitter in der rechten Seitenwandverkleidung hinter der dritten Sitzreihe zugeführt. Die Heizungsauslässe befinden sich in der rechten Seitenwandverkleidung unmittelbar hinter der Schiebetür. Einlassgitter und Heizungsauslässe nicht mit Gegenständen versperren. Dies kann zu Überlastung der elektrischen Anlage und Beschädigung des Gebläsemotors führen.
HECKSCHEIBE
Die Schalter für diese Funktionen sind im mittleren Bereich der Instrumententafel, über dem Radio, angeordnet.

Heckscheibenwischers

Bei Druck auf diesen Schalter arbeitet der Heckscheibenwischer im Dauerbetrieb. Sowohl die Schalterposition als auch eine Kontrolleuchte zeigen an, ob der Wischer chaltet ist.
Intervallbetrieb des Heckscheibenwischers

Bei Druck auf diesen Schalter arbeitet der Heckscheibenwischer im Intervallbetrieb mit einem festen Intervall von ca. 8 Sekunden. Bei höheren Fahrindigkeiten verkürzt sich der Intervall. So-
wohl die Schalterposition als auch eine eine Kontrollleuchte zeigen an, ob der Scheibenwischer eingeschaltet ist.
Waschanlage/Heckscheibe
Zum Betätigen der Waschanlage für die Heckscheibe den Schalter drücken und festhalten, bis der gewünschte Reinigungseffekt erzielt ist. Während die
Waschflüssigkeit auf die Scheibe gesprüht wird, schaltet sich automatisch der Scheibenwischer für mehrere Sekunden ein. Die Scheibenwaschanlage funktioniert sowohl bei Dauer- als auch bei Intervallbetrieb des Heckscheibenwischers. Auch bei ausgeschaltetem Wischer lässt sich die Waschanlage jederzeit betätigen. Anschließend bleibt der Scheibenwischer noch für zwei Wischzyklen in Betrieb und kehrt dann in die Ruhelage zurück.
HINWEIS:
Wird der Schalter länger als 10 Sekunden gedrückt, stoppt die Waschanlage den Sprühvorgang.
Waschflüssigkeit nachfüllen
Die Waschanlagen für Windschutzscheibe und Heckscheibe werden aus einem gemeinsamen Vorratsbehälter versorgt. Der Behälter befindet sich auf der Beifahrerseite vorn im Motorraum. Den Füllstand des Scheibenwaschbehälters regelmäßig kontrollieren. Den Behälter mit frostgeschützter Waschflüssigkeit befüllen (keinesfalls Kühlerfrostschutz verwenden). Nach dem Einfüllen der Waschflüssigkeit die Anlage mehrere Sekunden betätigen, um noch nicht mit Frostschutz vermischtes Restwasser aus den Leitungen zu drücken.

Der Scheibenwaschbehälter hat ein Fassungsvermögen von ca. 5 Litern.
Elektrische Beheizung für Heckscheibe und Windschutzscheibe—Je nach Ausstattung
Mit dieser Taste werden Heckscheibenheizung, Windschutzscheibenheizung und Außenspiegelheizung (je nach Ausstattung) eingeschaltet. Eine Kontrollleuchte im Schalter zeigt an, dass die Heizelemente eingeschaltet sind. Nach einer Betriebsdauer von ca. 10 Minuten schalten sich die Heizelemente automatisch wieder aus.
Ist Ihr Fahrzeug mit einer infraroten 3-Zonen-Automatik-Temperatursteuerung ausgestattet, leuchtet das Defroster-Symbol im Infodisplay, wenn der Heckscheibendefroster eingeschaltet ist.
ACHTUNG!
Die Innenseiten von Windschutzscheibe und Heckscheibe mit äußerster Vorsicht reinigen, damit die Heizdrähte nicht beschädigt werden. Stets parallel zu den Heizdrähten wischen. Keinesfalls scharfkantige Gegenstände zum Reinigen der Scheiben verwenden.
Aufkleber lassen sich nach Einweichen mit warmem Wasser entfernen.
ANLASSEN UND BEDIENEN DES FAHRZEUGS
• ANLASSEN DES MOTORS 97
• Normales Anlassen—Ottomotoren 97
• Normales Anlassen—Dieselmotor 98
• AUTOMATIKGETRIEBE 98
• Bremse/Getriebe-Sperre 98
• Zündsperre bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe 99
• Viergang-Automatikgetriebe — Je nach
Ausstattung 99
• SCHALTGETRIEBE 100
- Schaltgetriebe—Schalten bei den richtigen Geschwindigkeiten 101
• ALLRADANTRIEB—JE NACH AUSSTATTUNG ..... 101
• FESTSTELLBREMSE 101
• SERVOLENKUNG 102
• BREMSANLAGE 103
• Antiblockiersystem — Je nach Ausstattung ..... 103
• ANTRIEBSSCHLUPFREGELUNG—JE NACH
AUSSTATTUNG 104
95
• REIFEN 104
• Reifenluftdruck 105
• Reifendruck für Fahren mit hohen Geschwindigkeiten 105
• Gürtelreifen 106
• Ersatzrad 106
• Schneeketten 106
- Winterreifen 107
• Umsetzen der Räder 107
• Auswuchten der Räder und Spureinstellung ..... 107
• Verschießanzeiger 108
- Kauf neuer Reifen 108
KRAFTSTOFFANFORDERUNGEN 109
- Methanol 109
- Benzin mit reduziertem Benzolgehalt 109
- Kraftstoffzusätze 109
• KRAFTSTOFFANFORDERUNGEN—DIESELMOTOR ... 109
• TANKEN 110
• Tankverschluss 110
• Tankinhalt 111
• ZULADUNG 111
• ANHÄNGERBETRIEB 111
• Garantiebedingungen 111
• Befestigungspunkte für Anhängerkupplung ..... 112
• Überhitzung 113
ANLASSEN DES MOTORS
ACHTUNG!
Lange Leerlaufphasen, besonders mit hohen Motordrehzahlen, führen zu überhöhten Abgastemperaturen und damit zu Motorschäden. Bei laufendem Motor darf das Fahrzeug nicht unbeaufsichtigt abgestellt werden.
VORSICHT!
Lassen Sie niemals Kinder oder Haustiere unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurück; die Temperaturen im Fahrzeuginenraum können an heißen, sonnigen Tagen auf lebensbedrohend hohe Werte ansteigen.
Der Motor kann nur in den Wählhebelstellungen N (Neutral/Leerlauf) oder P (Parken) gestartet werden. Vor dem Einlegen einer Fahrstufe das Bremspedal betätigen.
HINWEIS:
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe sorgt ein Sicherheitsschalter dafür, dass der Motor nur bei vollständig durchgetretenem Kupplungspedal angelassen werden kann.
Normales Anlassen—Ottomotoren
Normales Anlassen—Ein kalter oder betriebswarmer Motor kann ohne Betätigung des Gaspedals gestartet werden. Den Zündschlüssel dazu lediglich in Stellung START drehen und loslassen, sobald der Motor anspringt. Springt der Motor nicht sofort an (innerhalb von ca. 3 Sekunden), das Gaspedal leicht niedertreten und dabei weiter den Anlasser betätigen. Springt der Motor nicht innerhalb von 15 Sekunden an, den Zündschlüssel zurück in Stellung OFF (Aus) drehen, eine Pause von 5 Sekunden einlegen und dann erneut starten.
VORSICHT!
Versuchen Sie nicht, Ihr Fahrzeug durch An- schieben oder Anschleppen in Gang zu setzen. Ihr Fahrzeug kann auf diese Weise nicht gestar- tet werden. Beim Anschleppen kann unver- branter Kraftstoff in den Katalysator gelangen, sich entzünden und so den Katalysator beschä- digen. Bei entladener Batterie ist das Starten mit Überbrückungskabeln und Starthilfe durch ein anderes Fahrzeug möglich. Diese Methode kann jedoch gefährlich sein, wenn dabei nicht richtig vorgegangen wird. Siehe Abschnitt 6 in dieser Bedienungsanleitung.
VORSICHT!
Füllen Sie niemals Kraftstoff oder andere brennbare Flüssigkeiten direkt in das Drosselklappengehäuse, um so den Motor zu starten. Dadurch könnte eine Stichflamme entstehen und Sie schwer verletzt werden.
Motor springt nicht an
Springt der Motor nicht an, obwohl die Anweisungen im Abschnitt "Normales Anlassen" befolgt wurden, kann der Motor "abgesoffen" sein. In diesem Fall das Gaspedal vollständig durchtreten und in dieser Stellung halten, dabei den Motor mit dem Anlasser durchdrehen. Dadurch wird überschüssiger Kraftstoff aus den Brennräumen beseitigt.
ACHTUNG!
Um Schäden am Anlasser zu vermeiden, den Motor nur jeweils ca. 15 Sekunden lang durchdrehen. Vor dem nächsten Startversuch 10 bis 15 Sekunden warten.
Falls der Motor "abgesoffen" war, kann es vorkommen, dass er zwar anspringt, doch nach dem Loslassen des Zündschlüssels nicht ausreichend Kraft zum Weiterlaufen hat. Sollte dies der Fall
sein, ist der Motor weiter bei vollständig durchgetretenem Gaspedal mit dem Anlasser durchzudrehen. Sobald der Motor normal läuft, Gaspedal und Zündschlüssel loslassen.
Wenn der Motor nach zwei 15 Sekunden dauernden Startversuchen bei vollständig durchgetretenem Gaspedal nicht anspringt, sind die im Abschnitt "Normales Anlassen" beschriebenen Schritte zu wiederholen.
Nach dem Anlassen des Motors
Sobald der Motor die Betriebstemperatur erreicht, wird die Leerlaufdrehzahl automatisch auf den normalen Wert einreguliert.
Normales Anlassen—Dieselmotor
- Bremse betätigen, Kupplungspedal vollständig durchtreten, Getriebe in den Leerlauf schalten und den Zündschlüssel in Stellung ON (Ein) drehen.
HINWEIS:
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe sorgt ein Sicherheitsschalter dafür, dass der Motor nur bei vollständig durchgetretenem Kupplungspedal angelassen werden kann.
-
Vorglühanzeige (Glühwendel) beobachten. Die Anzeige leuchtet 2 bis 10 Sekunden, bei ausgekühltem Motor auch länger. Sobald die Vorglühanzeige erlischt, ist der Motor startbereit.
-
Nicht das Gaspedal betätigen Zündschlüssel auf START drehen und in dieser Stellung festhalten, bis der Motor anspringt.
-
Je nach Außentemperatur den Motor vor dem Losfahren einige Sekunden mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen (7 Sekunden bei Temperaturen um +25°C, bis zu 17 Sekunden bei -25°C).
Vorsichtsmaßnahmen für Anlassen und Fahrbetrieb—Dieselmotor
- Unter normalen Bedingungen den Anlasser nicht länger als 15 Sekunden betätigen. Bei Außentemperaturen unter -15^ ist es zulässig, den Anlasser bis zu 30 Sekunden ununterbrochen zu betätigen. Längere Startversuche können zur Beschädigung des Anlassers oder der Batterie führen. Falls der Motor nicht beim ersten Versuch anspringt, die Schritte 1 bis 4 wiederholen.
- Bringen Sie den Motor nach dem Kaltstart nicht auf unnötig hohe Drehzahlen. Dies kann zu Motorschäden führen.
- Den Dieselmotor vor dem Abstellen stets einige Sekunden mit normaler Leerlaufdrehzahl laufen lassen. Dadurch wird die einwandfreie Schmierung des Turboladers sichergestellt. Dies gilt besonders nach längerer Fahrt mit hoher Geschwindigkeit.
AUTOMATIKGETRIEBE
ACHTUNG!
Es kann zu Getriebeschäden kommen, wenn die folgenden Vorsichtsmaßnahmen nicht beachtet werden:
- Der Getriebewählhebel darf erst dann in Stellung P (Parken) gebracht werden, wenn das Fahrzeug vollständig zum Stillstand gekommen ist.
- Die Fahrstufe R (Rückwärtsgang) erst einlegen oder verlassen, wenn das Fahrzeug vollständig zum Stillstand gekommen und die Motordrehzahl auf Leerlaufdrehzahl abgesunken ist.
- Bei Motordrehzahlen über Leerlaufdrehzahl darf aus den Wahlhebelstellungen R (Rückwärstgang), P (Parken) und N (Neutral/Leerlauf) keine Vorwärtsfahrstufe eingelegt werden.
- Vor dem Einlegen einer Fahrstufe das Bremspedal niedertreten.
Bremse/Getriebe-Sperre
Dieses System sorgt dafür, dass der Getriebewählhebel nur dann aus Stellung P (Parken) herausbewegt werden kann, wenn gleichzeitig das Bremspedal getreten wird. Das System ist nur in Zündschalterstellung ON (Ein) aktiv.
Zündsperre bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe
Dieses System verhindert, dass der Zündschlüssel abgezogen werden kann, bevor der Wahlhebel auf P (Parken) gestellt wurde. Ferner ist der Wahlhebel in Stellung P (Parken) verriegelt, wenn der Zündschlüssel nicht auf OFF (Aus) oder ON (Ein) steht.
HINWEIS:
Bei einer Fehlfunktion blockiert dieses System den Zündschlüssel im Zündzylinder, um Sie auf den Ausfall dieses Sicherheitssystems hinzuweisen. Sie können den Motor anlassen und abschalten, doch der Schlüssel lässt sich erst nach der Wartungsmaßnahme abziehen.
Viergang-Automatikgetriebe — Je nach Ausstattung
Das elektronisch gesteuerte Getriebe arbeitet nach einem präzise abgestimmten Schaltprogramm. Die Getriebeelektronik ist adaptiv (selbstjustierend) ausgelegt. Beim Neufahrzeug oder nach dem Abklemmen der Batterie vom Bordnetz können die ersten Gangwechsel mit Schaltrucken verbunden sein. Dies ist normal. Nach der Einfahrzeit schaltet das Getriebe präsize und ruckfrei.
Notfahrfunktion des Automatikgetriebes
Das elektronische Steuergerät ist in der Lage, Funktionsstörungen des Getriebes festzustellen. Wird ein Fehler festgestellt, schaltet das Getriebe automatisch in den 2. Gang. Der 2. Gang wird auch bei Wahl einer anderen Vorwärtsfahrstufe festgehalten. Die Wählbereiche Parken (P), Rückwärtsgang (R) und Neutral/Leerlauf (N) bleiben jedoch funktionsfähig. Mit dieser Notfahrfunktion kann das Fahrzeug ohne Beschädigungsgefahr für das Getriebe bis zur nächsten Vertragswerkstatt gefahren werden.
Bei nur vorübergehend auftretenden Störungen kann der vollständige Funktionsumfang des Getriebes wieder hergestellt werden.
- Fahrzeug anhalten und Wählbereich PARKEN (P) einlegen.
- Zündschlüssel auf OFF (Aus) drehen und den Motor anschließend erneut anlassen.
- Dann den gewünschten Wählbereich einlegen und weiterfahren.
HINWEIS:
Auch wenn sich das Getriebe nach dem Auftreten einer Störung wie oben beschrieben zurücksetzen lässt, sollten Sie bei nächster Gelegenheit eine Vertragswerkstatt aufsuchen. Die Vertragswerkstatt verfügt über Diagnoseeinrichtungen, mit denen festgestellt werden kann, ob mit einem erneuten Auftreten der Störung zu rechnen ist.
Falls sich das Getriebe nicht zurücksetzen lässt, ist in jedem Fall ein Werkstattaufenthalt erforderlich.
Wählbereiche
Beim Einlegen einer Fahrstufe aus den Wahlhebelstellungen P (Parken) oder N (Neutral/Leerlauf) darf KEIN Gas gegeben werden.
PRND3L
8000cbb1
• P (Parken)
Das Getriebe ist gesperrt, was die Wirkung der Feststellbremse unterstützt. In dieser Stellung kann der Motor gestartet werden. Der Wahlhebel darf erst dann in Stellung P gebracht werden, wenn das Fahrzeug vollständig zum Stillstand gekommen ist.
Beim Verlassen des Fahrzeugs grundsätzlich die Feststellbremse anziehen.
VORSICHT!
Den Wählhebel in Stellung P zu bringen, ersetzt nicht das Anziehen der Feststellbremse. Beim Parken immer die Feststellbremse anziehen, um das Fortrollen und eine damit verbundene Beschädigung des Fahrzeugs und Unfallgefahr zu verhindern.
• R (Rückwärtsgang)
Der Getriebewählhebel darf erst dann in diese Stellung gebracht werden, wenn das Fahrzeug vollständig zum Stillstand gekommen ist.
• N (Leerlauf)
In der Leerlaufstellung N kann der Motor gestartet werden.
• D (Overdrive)
Diese Fahrstufe sorgt für sanften Gangwechsel und optimalen Kraftstoffverbrauch im Stadtverkehr sowie auf Landstraße und Autobahn. Treten in Fahrstufe D (Overdrive) unerwünscht häufige Gangwechsel auf, wie zum Beispiel bei stark wechselnder Belastung des Fahrzeugs (z.B. Gebirgsfahrten, starker Gegenwind oder im Anhängerbetrieb), sollte Fahrstufe 3 gewählt werden. Dadurch verbessern sich die Fahrleistungen und das Getriebe wird aufgrund der reduzierten Gangwechsel sowie der geringeren Wärmeentwicklung geschont.
• 3 Drive (Fahren).
Das Getriebe schaltet nicht in den Overdrive. In diesem Bereich arbeitet das Getriebe normal im 1., 2, und 3. Gang. Fahrstufe 3 sollte bei langen Bergabfahrten gewählt werden, um die Bremsen zu entlasten.
HINWEIS:
Durch die Verwendung von Stufe 3 bei erhöhter Fahrzeuglast ergibt sich eine bessere Leistung und eine längere Getriebelebensdauer, da zu viele Schaltvorgänge und Überhitzung deutlich verringert werden.
• L (Lastbereich)
Für maximale Motorbremswirkung bei steiler Bergabfahrt. Das Getriebe schaltet nur hoch, wenn die Gefahr besteht, dass der Motor überdreht wird. Zurückschaltungen erfolgen so früh wie möglich.
HINWEIS:
Wenn die Getriebetemperatur auf unzulässig hohe Werte ansteigt, schaltet das Getriebe nicht in den Overdrive und Fahrstufe 3, selbst wenn der entsprechende Wählbereich eingelegt ist. Dies ist eine Sicherheitsfunktion der Steuerelektronik, um Getriebeschäden durch Überhitzung zu vermeiden.
SCHALTGETRIEBE
HINWEIS:
Beim Verlassen des Fahrzeugs grundsätzlich die Feststellbremse anziehen.
Vor jedem Gangwechsel das Kupplungspedal vollständig durchtreten und Gas wegnehmen. Beim Einkuppeln wieder leicht Gas geben.

Achten Sie beim Anfahren darauf, dass Sie den 1. und nicht den 3. Gang eingelegt haben. Anfahren im 3. Gang kann zu Kupplungsschäden führen.
Im Stadtverkehr empfiehlt es sich zumeist, die unteren Gänge zu benutzen. Bei Überlandfahrten mit weitgehend konstanter Geschwindigkeit sollten Sie den 5. Gang einlegen. Zum Einlegen des 5. Gangs den Schalthebel über den Druckpunkt hinaus nach rechts bewegen und nach vorn drücken. Beim Zurückschalten vom 5. in den 4. Gang den Schalthebel in einer gleichmäßigen Bewegung nach hinten führen.
Den Schalthebel nicht scharf nach links ziehen. Dabei können Sie unbeabsichtigt den 2. Gang einlegen und das Getriebe beschädigen.
Das Kupplungspedal nicht als Fußstütze verwenden. An Steigungen das Fahrzeug nicht durch Schleifenlassen der Kupplung am Zurückrollen hindern. Dadurch wird die Kupplung übermäßig stark beansprucht und verschleißt schneller.
Der Rückwärtsgang darf erst dann eingelegt werden, wenn das Fahrzeug vollständig zum Stillstand gekommen ist.
HINWEIS:
Bei kalter Witterung kann die Schaltung unmittelbar nach dem Motorstart noch schwergängig sein. Dies ist normal und nicht schädlich für das Getriebe.
Schaltgetriebe—Schalten bei den richtigen Geschwindigkeiten
| Empfohlene Geschwindigkeiten zum Hochschalten | ||||
| Gang | 1-2 | 2-3 | 3-4 | 4-5 |
| 2.4L-Otto-motor | 25 km/h(15 mph) | 45 km/h(27 mph) | 65 km/h(40 mph) | 85 km/h(52 mph) |
| 2.5L-Diesel-motor | 20 km/h(13 mph) | 35 km/h(22 mph) | 55 km/h(33 mph) | 70 km/h(42 mph) |
Durch späteres Hochschalten erreichen Sie eine schnellere Beschleunigung.
Herunterschalten— Zum richtigen Schalten gehört auch das richtige Herunterschalten. Dies verringert den Kraftstoffverbrauch und schont die Bremsen.
Wenn Sie bei zu hoher Geschwindigkeit (Motor-drehzahl) herunterschalten, besteht die Gefahr von Schäden an Motor, Getriebe und Kupplung. Um Hochdrehen zu vermeiden wird empfohlen, dass Herunterschalten der Reihe nach erfolgt:
Bei steilen Bergabfahrten in den 2. oder sogar 1. Gang zurückschalten, um durch die Bremswirkung des Motors die Bremsen zu entlasten.
Beim Abbiegen an Straßenecken und an starken Steigungen rechtzeitig herunterschalten, damit der Motor nicht durch untertouriges Fahren überfordert wird.
HINWEIS:
Bei Fahrt in einem niedrigen Gang sind sehr hohe Motordrehzahlen über Zeiträume von mehr als 3-5 Minuten zu vermeiden, um Überhitzung des Motoröls und Motorschäden zu vermeiden.
ALLRADANTRIEB—JE NACH AUSSTATTUNG
Der Allradantrieb verteilt die Antriebskraft bedarfsgerecht auf alle vier Räder. Das System arbeitet ohne Zutun des Fahrers. Unter normalen Bedingungen wird der größte Teil der Antriebskraft von den Vorderrädern auf die Fahrbahn übertragen. Beginnen die Vorderräder durchzudrehen, wird der Kraftfluß automatisch auf die Hinterräder umgeleitet. Der Allradantrieb ist ausschließlich für den STRASSENBETRIEB vorgesehen.
ACHTUNG!
Alle Räder müssen gleich groß und mit dem gleichem Reifentyp bestückt sein. Es dürfen keine unterschiedlichen Reifengrößen verwendet werden. Ungleiche Reifengrößen führen zu Schäden an Kraftübertragung und/oder Viskokupplung.
FESTSTELLBREMSE
Wenn bei eingeschalteter Zündung die Feststellbremse betätigt wird, leuchtet die Anzeigeleuchte im Kombiinstrument auf.
HINWEIS:
Diese Leuchte zeigt lediglich an, dass die Feststellbremse betätigt wurde. Es wird nicht angezeigt, wie fest die Bremse angezogen ist.
Vor dem Verlassen des Fahrzeugs immer die Feststellbremse betätigen. Fahrzeuge mit Automatikgetriebe: Feststellbremspedal links im Fußraum mit festem Druck betätigen. Zusätzlich den
Wählhebel auf P stellen (Parkstellung). Zum Lösen der Feststellbremse den Griff oberhalb des Feststellbremspedal herausziehen.

Wenn an einer Steigung geparkt wird, ist es wichtig, die Feststellbremse anzuziehen, bevor der Ganghebel des Automatikgetriebes in Parkstellung gebracht wird. Sonst kann es schwierig sein, den Hebel aus der Parkstellung zu bewegen, wenn das Gewicht auf dem Getriebesperrmechanismus lastet.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Feststellbremshebel zwischen den Vordersitzen so weit wie möglich nach oben ziehen. Zum Lösen der Feststellbremse den Löseknopf eindrücken und Hebel ganz nach unten bringen.

Vor dem Verlassen des Fahrzeugs immer die Feststellbremse betätigen.
VORSICHT!
Lassen Sie niemals Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurück. Sie könnten sich selbst und andere gefährden, indem sie die Feststellbremse lösen oder den Getriebewählhebel und andere Fahrzeugfunktionen betätigen. Niemals den Zündschlüssel im Zündschloss steckenlassen. Ein Kind könnte die Fenster oder andere Schalter betätigen oder gar das Fahrzeug starten.
VORSICHT!
Überzeugen Sie sich vor dem Losfahren, dass die Feststellbremse vollständig gelöst ist. Fahren mit angezogener Feststellbremse kann zu Bremsversagen und infolgedessen zu einem Unfall führen.
SERVOLENKUNG
Die in Ihrem Fahrzeug eingebaute serienmäßige Servolenkung bietet eine hohe Lenkpräzision und ausgezeichnete Manövrierbarkeit des Fahrzeugs beim Rangieren auf engem Raum. Die hydraulische Servolenkung arbeitet mit einer mechanischen Übertragungseinrichtung.
Dies bedeutet, dass Sie auch bei fehlendem Hydraulikdruck noch sicher lenken können. Unter diesen Umständen ist eine stark erhöhte Kraft zum Lenken erforderlich, speziell bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten und beim Parken.
VORSICHT!
Fortgesetzter Betrieb bei fehlender Servolenkunterstützung kann ein Sicherheitsrisiko für Sie und andere bedeuten. Das Fahrzeug sollte so schnell wie möglich instand gesetzt werden.
BREMSANLAGE
Die Bremsanlage Ihres Fahrzeugs ist serienmäßig mit einem Bremskraftverstärker ausgerüstet. Auch wenn keine Hilfskraft mehr zur Verfügung steht (z B. nach wiederholtem Bremsen bei abgeschaltetem Motor) funktionieren die Bremsen noch. Dann ist allerdings ein erheblich höherer Pedaldruck erforderlich.

Ihr Fahrzeug ist mit einer Zweikreisbremsanlage ausgerüstet. Falls einer der beiden Bremskreise ausfällt, ist die Bremsanlage noch funktionsfähig. Allerdings ist die Gesamtbremsleistung beeinträchtigt. Bemerkbar macht sich dies durch einen längeren Bremspedalweg, einen höheren Kraftaufwand beim Bremsen und durch das Aufleuchten der Bremsenwarnleuchte bei Betätigung des Bremspedals.
Antiblockiersystem — Je nach Ausstattung
Das Antiblockiersystem (ABS) hilft Ihnen in schwierigen Bremssituationen, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten. Das System verfügt über ein Steuergerät zum automatischen Regeln des Bremsdrucks. Dadurch wird ein Blockieren der Räder und damit ein Rutschen auf glatten Fahrbahnoberflächen verhindert.
VORSICHT!
Pumpen mit dem Bremspedal verringert die Wirksamkeit des Antiblockiersystems und kann zu einem Unfall führen. Durch Pumpen wird der Bremsweg länger. Drücken Sie kräftig auf das Bremspedal, um das Fahrzeug möglichst schnell zum Stillstand zu bringen.

Die ABS-Kontrollleuchte zeigt den Betriebszustand des Antiblockiersystems an. Diese Leuchte leuchtet beim Einschalten der Zündung (ON) auf und zu 4 Sekunden lang brennen.
Sollte die Leuchte danach nicht erlöschen oder während der Fahrt aufleuchten und eingeschaltet bleiben, zeigt dies eine mögliche Störung am ABS oder den Ausfall des ABS an. Die konventionelle Bremsanlage bleibt weiterhin funktionsfähig, sofern die Bremswarnleuchte nicht aufleuchtet.
Wenn die ABS-Warnleuchte dauernd leuchtet, die Bremsanlage umgehend von einer Vertragswerkstatt instand setzen lassen. Falls die ABS-Warnleuchte beim Einschalten der Zündung (ON) nicht aufleuchtet, sollte die Warnleuchte von einer Vertragswerkstatt überprüft werden.
Falls sowohl die Bremswarnleuchte als auch die ABS-Warnleuchte nicht erlöschen, sind das ABS und die elektronische Bremskraftverteilung (EBD) nicht funktionsfähig. Das ABS muss in diesem Fall sofort instand gesetzt werden.
Sobald das Fahrzeug nach Antritt einer Fahrt eine Geschwindigkeit von 11 km/h (7 mph) überschreitet, hören Sie möglicherweise ein Klicken, verbunden mit dem Laufgeräusch eines Elektromotors. Diese Geräusche entstehen beim automatischen Selbsttest des Antiblockiersystems. Der Selbsttest des ABS wird nach jedem Motorstart und anschließender Fahrt mit über 11 km/h (7 mph) durchgeführt.
Das ABS wird beim Bremsen unter bestimmten Fahrbahnbedingungen und in bestimmten Brems-situationen aktiviert. Beim Bremsen auf Eis, Schnee, Schotter, Straßenbahnschienen oder Laub spricht das ABS unter Umständen bereits bei leichter Bremsbetätigung an. Bei einer Voll- oder Notbremsung kommt es auch auf griffiger Fahrbahn zu Regeleingriffen des ABS.
Regeleingriffe des ABS können mit folgenden Erscheinungen verbunden sein:
- Summen oder Brummen eines Elektromotors (der ABS-Motor kann nach dem Bremsvorgang für kurze Zeit weiterlaufen),
- klickende Geräusche (das Klicken wird von Magnetventilen verursacht),
• Pulsieren des Bremspedals
- und leichtes Nachgeben des Bremspedals am Ende des Bremsvorgangs.
Alle diese Erscheinungen gehören zur normalen Funktion des ABS.
VORSICHT!
Das Antiblockiersystem arbeitet mit einem elektronischen Steuergerät, das empfindlich auf Störsignale von unsachgemäß eingebauten Funksendern reagiert. Dies bedeutet unter Umständen, dass bei einer Notbremsung das Blockieren der Räder nicht verhindert wird. Mobilfunkgeräte und Autotelefone müssen daher von geschultem Personal vorschriftsmäßig installiert werden.
Alle Räder müssen von gleicher Größe und gleichem Typ sein. Der Reifendruck muss an allen vier Rädern korrekt sein, damit das ABS-Steuergerät die Signale auswerten kann.
ANTRIEBSSCHLUPFREGELUNG—JE NACH AUSSTATTUNG
Die Antriebsschlupfregelung verhindert weitgehend das Durchdrehen der Antriebsräder, wenn beim Anfahren oder beim Beschleunigen auf rutschiger Fahrbahn stärker Gas gegeben wird. Es handelt sich um ein System mit sogenanntem Bremseneingriff, d.h. das durchdrehende Rad 104
wird durch Aktivieren der Radbremse abgebremst. Die Antriebsschlupfregelung arbeitet bei Geschwindigkeiten unter 56 km/h (35 mph).

Die Schlupfregelung befindet sich oben auf der Lenksäule, unmittelbar hinter dem Lenkrad. Wenn Sie den Schalter drücken, wird das System ein- oder ausgeschaltet.
Bis auf die folgenden Ausnahmen ist das System ständig funktionsbereit:
• Die Antriebsschlupfregelung wurde mit dem dafür vorgesehenen Schalter außer Funktion gesetzt.
- Es liegt eine Funktionsstörung der Antriebs-
schlupfregelung vor.
• Die Antriebsschlupfregelung ist vorübergehend außer Funktion, um das Überhitzen der Bremsen zu vermeiden.
HINWEIS:
Die Antriebsschlupfregelung erzeugt bei Aktivierung summende oder klickende Geräusche.
HINWEIS:
Längere starke Beanspruchung der Antriebs- schlupfregelung führt dazu, dass sich die Leuchten TRAC und OFF (Aus) Im Komblin- strument einschalten und damit anzeigen, dass die Regelung abgeschaltet wurde.
Dies ist eine normale Schutzfunktion, um Überhitzen der Bremsen zu vermeiden. Nach etwa 4 Minuten (nach dem Abkühlen der Bremsen) wird das System automatisch wieder aktiviert, und die Leuchten TRAC und OFF (Aus) erlöschen.
Sollte sich Ihr Fahrzeug im Schlamm oder Schnee oder auf Glatteis festgefahren haben, und Sie möchten es durch "Herausschaukein" befreien, ist die Antriebsschlupfregelung auszuschalten.
REIFEN
Der richtige Reifendruck ist Voraussetzung für einen sicheren und komfortablen Betrieb Ihres Fahrzeugs. Bei falschem Reifendruck müssen Sie mit Einbußen auf folgenden Gebieten rechnen:
1. Sicherheit –
Zu niedriger Luftdruck führt zu verstärkter Walkarbeit des Reifens, was zu einer Reifenpanne führen kann. Zu hoher Luftdruck macht den Reifen stoß- und schlagempfindlich. Auf der Fahrbahn lie- gende Gegenstände oder Schlaglöcher können leichter zu Reifenschäden oder Reifenpannen führen. Ungleichmäßiger Reifendruck beeinträchtigt den Geradeauslauf und die Lenkpräzision. Es besteht die Gefahr, dass Sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren. Jeder Reifen muss immer mit dem vorgeschriebenen Druck aufgepumpt sein.
VORSICHT!
Falscher Reifendruck ist gefährlich und kann Unfälle verursachen.
2. Wirtschaftlichkeit –
Falscher Reifendruck kann zu ungleichmäßigem Reifenverschleiß führen. Je stärker sich das Profil einseitig abnutzt, desto früher müssen neue Reifen aufgezogen werden. Zu niedriger Luftdruck erhöht außerdem den Rollwiderstand der Reifen und damit den Kraftstoffverbrauch.
3. Fahrkomfort und Fahrzeugstabilität –
Der richtige Reifendruck trägt entscheidend zum Fahrkomfort bei. Zu hoher Reifendruck führt dazu, dass kurze Fahrbahnstöße ungedämpft an die Fahrzeuginsassen weitergegeben werden. Sowohl zu niedriger als auch zu hoher Reifenluftdruck beeinträchtigt die Seitenführung des Fahrzeugs und kann zu schwammigem oder nervösem Fahrverhalten führen.
Reifenluftdruck
Der vorgeschriebene Reifendruck für Ihr Fahrzeug ist auf einem Aufkleber an der Fahrer Tür angegeben. Zustand und Luftdruck der Reifen mindestens einmal monatlich prüfen und auf den richtigen Wert korrigieren.
Bei stark schwankenden Außentemperaturen den Reifendruck häufiger prüfen, da sich Temperaturänderungen auf den Reifendruck auswirken. Die auf dem Aufkleber angegebenen Reifendrücke sind immer für den "kalten Zustand der Reifen" angegeben.
Die Reifendruckangaben sind immer auf kalte Reifen bezogen. Ein Reifen gilt als kalt, wenn das Fahrzeug mindestens 3 Stunden gestanden hat und danach weniger als zwei Kilometer (1 Meile) gefahren wurde.
Im Betrieb kann der Reifenluftdruck um 13 bis 40 kPa (2 bis 6 psi) ansteigen. Aus warm gefahrenen Reifen KEINEN Druck ablassen, sonst ist der Druck zu niedrig.
Die Reifendrücke auf dem Aufkleber gelten nur für die ebenfalls angegebene Reifengröße.
Reifendruck für Fahren mit hohen Geschwindigkeiten
Chrysler International empfiehlt, vorsichtig zu fahren und die angegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Vor Fahrten mit höherer Geschwindigkeit muss der Reifendruck unbedingt geprüft werden. Für Geschwindigkeiten über 120 km/h (75 mph) gelten die auf der Reifenflanke angegebenen Maximaluftdrücke.
Bei vollbeladenem Fahrzeug sind Dauergeschwindigkeiten über 120 km/h (75 mph) zu vermeiden.
VORSICHT!
Fahren mit hohen Geschwindigkeiten und Volladung ist gefährlich. Durch die kombinierte Gewichts- und Geschwindigkeitsbelastung besteht die Gefahr, dass die Reifen überbeansprucht werden und platzen. Dadurch können äußerst gefährliche Situationen entstehen. Bei vollbeladenem Fahrzeug sind Dauergeschwindigkeiten über 120 km/h (75 mph) zu vermeiden.
Gürtelreifen
VORSICHT!
Das Kombinieren von Gürtelreifen (Radialreifen) mit anderen Reifen führt zu unberechenbaren Fahreigenschaften. Unfallgefahr aufgrund unberechenbarer Fahreigenschaften. Gürtelreifen müssen immer auf alle vier Räder aufgezogen werden. Gürtelreifen niemals mit anderen Reifentypen kombinieren.
Ersatzrad
Das Ersatzrad ist als platzsparendes Notrad ausgeführt und nur für den vorübergehenden Gebrauch in Verbindung mit Gürtelreifen an den anderen drei Rädern vorgesehen. Es eignet sich nur für ihren Fahrzeugtyp. Das Reifenprofil des Notrads hat eine begrenzte Lebensdauer. Deshalb sollte bei nächster Gelegenheit der Originalreifen repariert (oder ausgetauscht) werden.
VORSICHT!
Ersatzräder sind nur für den vorübergehenden Gebrauch bestimmt. Fahren Sie mit diesen Reifen nicht weiter als 80 km (50 Meilen) und nicht schneller als 80 km/h (50 mph). Ersatzräder sind auf eine Gesamtlebensdauer von 4.800 km (3.000 Meilen) begrenzt. Beachten Sie die Sicherheitshinweise. Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zur Beschädigung des Ersatzrads und zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen.
Den Luftdruck des Ersatzrads auf 414 kPa (60 psi) halten. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit montiertem Ersatzrad (Notrad) beträgt 80 km/h (50 mph).
Am Ersatzrad keine Radblende anbringen. Das Notrad ist eine Sonderkonstruktion. Deshalb darf auf das Notrad kein Reifen normaler Bauart aufgezogen werden.
Es darf jeweils nicht mehr als ein Notrad am Fahrzeug montiert sein.
Mit montiertem Notrad nicht durch automatische Waschanlagen fahren. Aufgrund der verringerten Bodenfreiheit könnte das Fahrzeug aufsetzen.
Schneeketten
Nur Kompaktketten verwenden, die der SAE-Klasse S entsprechen. Die Schneeketten müssen vom Hersteller für die Reifengröße Ihres Fahrzeug freigegeben sein, Auskünfte über weitere Traktionshilfen erhalten Sie bei Ihrem Vertragshändler.
ACHTUNG!
Zum Vermeiden von Reifenschäden die folgenden Vorsichtsmaßnahmen beachten:
- Schneeketten an Vorderrädern so straff wie möglich spannen und dann nach ca. einem-Kilometer Fahrt nachspannen.
- Nicht schneller fahren als 50 km/h (31 mph).
- Vorsichtig fahren. Scharfe Kurven und große Unebenheiten vermeiden, besonders bei beladenem Fahrzeug.
HINWEIS:
Um Schäden an Reifen, Ketten und Fahrzeug zu vermelden, nicht längere Zeit auf trockener Fahrbahn fahren. Für Montage, die zulässige Fahrgeschwindigkeit und die Betriebsbedingungen sind die Anweisungen des Herstellers zu beachten.
Wenn sowohl der Kettenhersteller als auch Chrysler International eine Höchstgeschwindigkeit angeben, ist der niedrigere Wert verbindlich. Dies gilt für alle Traktionshilfen mit Ketten, einschließlich der aus Gliedern und Seilen zusammengesetzten Radialketten.
ACHTUNG!
Da die Ketten den Freiraum zwischen Reifen und Fahrwerkteilen verringern, ist es wichtig, dass nur in gutem Zustand befindliche Ketten verwendet werden. Gerissene Ketten können am Fahrzeug schwere Beschädigungen verursachen. Halten Sie sofort an, falls Sie Geräusche bemerken, die auf eine gerissene Kette hindeuten. Beschädigte Teile der Kette vor dem Weiterfahren entfernen.
Winterreifen
In einigen Regionen ist im Winter das Aufziehen von Winterreifen erforderlich. Ihre Originalreifen sind Allwetterreifen und erfüllen diese Bedingung. Sollten Sie Winterreifen benötigen, müssen diese in Größe und Bauart den Reifen der Erstaus-rüstung entsprechen.
Umsetzen der Räder
Die Reifen an Vorder- und Hinterachse eines Fahrzeugs werden durch Gewichts-, Lenk-Antriebs- und Bremskräfte unterschiedlich belastet. Dies führt zu unterschiedlich starkem und gelegentlich auch zu ungleichmäßigem Reifenverschleiß.
Ungleichmäßigem Reifenverschleiß kann durch rechtzeitiges Umsetzen der Räder vorgebeugt werden. Das Umsetzen der Räder ist besonders bei ganzjährig gefahrenen Reifen zu empfehlen. Das Umsetzen verlängert die Lebensdauer der Reifen, hält die Abrollgeräusche gering und sorgt für optimale Traktion auf verschneiter, schlammiger oder nasser Fahrbahn.
Das Umsetzen der Räder wird jeweils nach 12.000 km (7.500 Meilen) empfohlen, wenn die Angaben in Wartungsplan A zutreffen und nach jeweils 9.600 km (6.000 Meilen), wenn Wartungsplan B zutrifft. Ein früheres Umsetzen ist zulässig falls gewünscht. Die Bedingung für ungewöhnlichen Verschleiß sollte vor dem Umsetzen der Räder korrigiert werden.
Die vorgeschlagene Methode ist das Umsetzen der Räder nach vorn über Kreuz wie abgebildet.
UMSETZEN DER RÄDER

flowchart
graph TD
A["Top Line"] --> B["Left"]
C["Bottom Line"] --> D["Right"]
B --> E["Left"]
D --> F["Right"]
A --> G["Left"]
C --> H["Right"]
UMSETZEN VON 4 RÄDERN
Auswuchten der Räder und Spureinstellung
Voraussetzung für eine maximale Reifenlebensdauer ist, dass die Radaufhängungen gelegentlich geprüft und eingestellt werden.
Falsche Einstellung der Radaufhängungen kann Ursache sein für:
• Verringertes Profilleben.
- Ungleichmäßigen (Sägezahneffekt) oder einseitigen Reifenverschleiß.
- Einseitiges Ziehen des Fahrzeugs nach rechts oder links.
Auch einseitiges Ziehen des Fahrzeugs nach links oder rechts kann von den Reifen verursacht werden. Durch Einstellen der Spur lässt sich dieser Fehler nicht beheben. Lassen Sie eine eindeutige Diagnose von Ihrem Vertragshändler durchführen.
Vibrationen des Fahrzeugs sind nicht auf mangelhaft eingestellte Radaufhängungen, sondern auf schlecht ausgewuchtete Räder zurückzuführen. Durch richtiges Auswuchten der Räder können diese Vibrationen beseitigt und unrunder Lauf sowie punktuelle Abnutzung der Reifen vermieden werden.
Verschleißanzeiger
Die Reifen der Erstaurüstung sind mit Verschleißanzeigern versehen, an denen Sie erkennen können, wann die Reifen verschlissen sind und ersetzt werden müssen. Die Verschleißanzeiger sind in die Profilrillen eingearbeitet und werden als 13 mm breite Streifen sichtbar, wenn die Reifen bis auf eine Restprofiltiefe von 2 mm abgenutzt sind. Wenn in zwei oder mehr benachbarten Profirillen Verschleißanzeiger sichtbar werden, ist der betreffende Reifen zu ersetzen.
VERSCHLISSENER REI-
FEN
NEUER REIFEN
VERSCHLEISSANZEIGER


Kauf neuer Reifen
Die Reifen Ihres Neufahrzeugs wurden von Chrysler International in Zusammenarbeit mit dem Reifenhersteller ausgewählt und optimal auf das Fahrzeug abgestimmt. Die Reifen der Erstausrüstung bieten ausgewogene Eigenschaften im Hinblick auf Fahrkomfort, Laufruhe, Lenkpräzision, Lebensdauer, Rollwiderstand und Geschwindigkeitsfestigkeit. Wir empfehlen daher, beim Kauf neuer Reifen auf Markenfabrikate zurückzugreifen, die eine mit der Erstausrüstung gleichwertige Qualität aufweisen.
Ungeeignete Reifen beeinträchtigen die Fahr- sicherheit und das Fahrverhalten Ihres Fahr- zeugs.
VORSICHT!
- Niemals Reifen einer kleineren Größe als der im Fahrzeugschein angegebenen Mindestgröße montieren. Der Einsatz von kleineren Reifen kann zum Überlasten und Platzen der Reifen führen. Sie könnten die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und einen Unfall verursachen.
- Reifen, deren zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wird, können platzen und Sie können die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.
- Das Überlasten der Reifen ist gefährlich. Überlastung kann zum Ausfall der Reifen führen. Überschreiten Sie niemals die zulässige Gewichtsbelastung der Reifen und das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs.
ACHTUNG!
Beim Wechsel auf eine andere Reifengröße zeigen Tachometer und Kilometerzähler möglicherweise falsche Werte an. Wenden Sie sich in dieser Frage an Ihren Vertragshändler.
KRAFTSTOFFANFORDERUNGEN
Für einen wirtschaftlichen Betrieb mit optimaler Leistung bei Einhaltung aller gültigen Abgasvorschriften benötigt Ihr Fahrzeug bleifreien Normalkraftstoff mit mindestens ROZ 91 Oktan.
Das Tanken von Kraftstoffen mit höheren Oktanzahlen, z.B. Premium bleifrei mit 98 Oktan, ist zulässig.
Mehr als 40 Automobilhersteller weltweit haben mit der sogenannten "World Wide Fuel Charter" oder auch WWFC Anforderungen an Kraftstoffqualität veröffentlicht und bekräftigt. Diese Anforderungen führen zu besseren Abgaswerten, Motoreffizienz und Lebensdauer Ihres Fahrzeugs. Chrysler empfiehlt die Verwendung von Kraftstoffen, die mit den WWFC-Normen konform sind.
Falls mitunter leichte Klopfgeräusche bei niedrigen Drehzahlen auftreten, werden dadurch keine Schäden am Motor verursacht. Tritt jedoch fortgesetzt starkes Klopfen bei hohen Drehzahlen auf, kann dies zu Schäden am Motor führen. In diesem Fall ist sofort eine Vertragswerkstatt aufzusuchen. Schäden am Motor, die durch Klopfen verursacht werden, sind nicht von der Neuwagengarantie abgedeckt.
Außer bei der Befüllung mit bleifreiem Markenkraftstoff wird die Verwendung von Kraftstoffen mit besonderen reinigungsaktiven Wirkstoffzusätzen (Additiven) empfohlen. Diese Additive sorgen eventuell für eine verbesserte Ausnutzung des Kraftstoffs bei besserem Abgasverhalten und höherer Motorleistung.
Die Verwendung von Kraftstoff minderer Qualität kann zu schlechtem Startverhalten, unrundem Motorlauf und Aussetzern führen. Sollten derartige Probleme auftreten, ist vor einer Überprüfung des Fahrzeugs in einer Vertragswerkstatt zunächst die Kraftstoffmarke zu wechseln.
Methanol
Bleifreier Kraftstoff wird in verschiedenen Mischungsverhältnissen mit Methanol (Methyl- oder Holzalkohol) versetzt. Der Methanolanteil kann dabei 3% oder mehr betragen. Außerdem können dabei andere Alkohole, sogenannte Kosolventen (Zusatzlösungsmittel), verwendet werden.
Auf keinen Fall methanolhaltigen Kraftstoff verwenden.
Die Verwendung von methanolhaltigem Kraftstoff kann zu schlechtem Start- und Fahrverhalten führen. Ferner können dadurch empfindliche Bauteile der Kraftstoffanlage beschädigt werden.
Schäden, die auf die Verwendung von methanolhaltigem Kraftstoff zurückzuführen sind, fallen nicht unter die Garantie für Neufahrzeuge.
Benzin mit reduziertem Benzolgehalt
Die Kraftstoffhersteller bemühen sich, die Zusammensetzung ihrer Produkte so zu optimieren, dass beim Tanken möglichst wenige gesundheits- schädliche Dämpfe freigesetzt werden und die Verbrennung im Motor schadstoffarm ablaufen kann.
Chrysler befürwortet diese Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität und empfiehlt die Verwendung dieser Kraftstoffe, sobald sie erhältlich sind.
Kraftstoffzusätze
Nicht jeder handelsübliche Reinigungszusatz ist für den Motor Ihres Fahrzeugs geeignet. Viele dieser Mittel, die z.B. Verharzungen entfernen sollen, enthalten scharfe Lösemittel oder ähnliche Bestandteile, die Dichtungen und empfindliche Bauteile der Kraftstoffanlage angreifen. Es dürfen nur freigegebene Kraftstoffzusätze verwendet werden. Ihr Chrysler-Vertragshändler wird Sie gerne beraten.
KRAFTSTOFFANFORDERUNGEN—DIESELMOTOR
Tanken Sie nur hochwertigen Dieselkraftstoff mit einem Cetan-Gehalt von mindestens 50, erhältlich von renommierten Markenanbietern. Wenden Sie sich an Ihren Vertragshändler, um zu erfahren, welche Kraftstoffsorten in Ihrer Gegend erhältlich sind.
TANKEN
Tankverschluss
Der Tankverschluss befindet sich hinter der Tankklappe auf der linken Seite des Fahrzeugs. Bei Verlust oder Beschädigung ist der Verschluss umgehend durch das Original-Ersatzteil zu ersetzen.

Wenn die Tankklappe offen ist, kann die Schiebetür auf der Fahrerselte nicht geöffnet werden. Diese Sperre funktioniert nur dann, wenn die Schiebetür zuvor vollständig geschlossen war und die Tankklappe nicht bereits geöffnet ist.
- Motor abschalten.
- Den Zündschlüssel in den Tankverschluss einführen. Den Schlüssel zum Entriegeln des Verschlusses nach rechts drehen. Tankverschluss zum Abnehmen nach links drehen.
- Nach dem Tanken den Tankverschluss auf den Einfüllstutzen setzen und nach rechts drehen, bis ein dreifaches Klicken hörbar ist.
• Abziehen des Schlüssels nicht vergessen.
Das Kraftstoffeinfüllrohr ist ca. 50 mm hinter der Einfüllöffnung mit einer Sperrklappe versehen. Beim Nachfüllen aus einem Reservekanister muss der Kanister einen ausreichend langen Einfüll- stutzen haben, damit die Klappe aufgedrückt wird.
HINWEIS:
Den Tankverschluss festdrehen, bis ein Klicken zu hören ist. Dies zeigt an, dass der Tankdeckel fest sitzt.
VORSICHT!
- Den Tankverschluss langsam und vorsichtig abnehmen. Andernfalls kann Kraftstoff aus dem Einfüllrohr herausspritzen und Verletzungen verursachen.
- Die Flüchtigkeit mancher Benzinsorten kann während der Fahrt zu einem Druckanstieg im Kraftstofftank führen. Infolgedessen besteht beim Öffnen des Tanks bei heißgefahrenem Fahrzeug die Gefahr, dass Kraftstoff aus dem Einfüllrohr spritzt oder Kraftstoffdampf herausgedrückt wird. Durch langsames Abnehmen des Deckels wird der Druck abgebaut, und es kommt nicht zum Herausspritzen von Kraftstoff.
- Wenn der Tankverschluss des Fahrzeugs geöffnet bzw. das Fahrzeug betankt werden soll, darf im oder in der Nähe des Fahrzeugs nicht geraucht werden.
- Das Fahrzeug niemals bei laufendem Motor betanken.
VORSICHT!
Werden tragbare Behälter oder Kanister im Innen- oder Laderaum eines Fahrzeugs mit Benzin gefüllt, besteht Brandgefahr. Sie können sich Brandverletzungen zuziehen. Benzinbehälter zum Befüllen immer auf dem Boden abstellen.
VORSICHT!
Den Kraftstoffbehälter beim Tanken nicht bis zum Rand füllen, um Überfüllen und Verschütten von Kraftstoff zu vermeiden.
Tankinhalt:
75.8 Liter (20 Gallonen)
ZULADUNG
Die Zuladungskapazität Ihres Fahrzeugs können Sie der Zusammenstellung der technischen Daten am Ende dieser Bedienungsanleitung entnehmen. Unter Zuladung wird das Gewicht der Fahrzeuginsassen plus Gepäck verstanden.
Die erlaubte Zuladungskapazität darf nicht überschritten werden.
ACHTUNG!
Dieses Fahrzeug darf nicht mit druckluftunterstützten Stoßdämpfern oder Zusatzfedern ausgerüstet werden.
Solche Nachrüstteile verhindern, dass der lastabhängige Bremskraftregler die tatsächliche Gewichtsbelastung des Fahrzeugs richtig erfasst. Dadurch wird das Bremsverhalten des Fahrzeugs nachteilig beeinflußt.
ANHÄNGERBETRIEB
In diesem Abschnitt der Bedienungsanleitung finden Sie Informationen und Sicherheitshinweise für den Anhängerbetrieb mit Ihrem Fahrzeug. Bitte lesen Sie diesen Abschnitt durch, bevor Sie den Anhängerbetrieb aufnehmen.
Die Herstellergarantie für Ihr Fahrzeug gilt auch bei Anhängerbetrieb. Die folgenden Bedingungen und Vorschriften müssen jedoch eingehalten werden.
Lassen Sie die planmäßig vorgeschriebenen Wartungsdienste ausführen. Wenn Sie das Fahrzeug für den Anhängerbetrieb nutzen, dürfen das zulässige Fahrzeug-Gesamtgewicht und die zulässige Anhängelast nicht überschritten werden,
Garantiebedingungen
Die Herstellergarantie gilt auch für den Anhängerbetrieb, sofern es sich nicht um gewerbliche Nutzung handelt. Hierfür gelten allerdings die folgenden Bedingungen:
- Einlegen der Fahrstufe D (Overdrive) bei Anhängerbetrieb ist zulässig. Kommt es jedoch bei Anhängerbetrieb in Fahrstufe D (Overdrive) zu häufigen Gangwechseln, MUSS bei Fahrzeugen mit elektronisch gesteuertem Viergang-Automatikgetriebe die Fahrstufe 3 eingelegt werden, um einer Getriebeüberhitzung vorzubeugen.
- Für den Anhängerbetrieb sind vorzugsweise Fahrzeuge mit Automatikgetriebe zu verwenden.
- Wird ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe zum Ziehen eines Anhängers eingesetzt, ist grundsätzlich im 1. Gang anzufahren, um eine Überbeanspruchung der Kupplung zu vermeiden.
- Beim Anhängerbetrieb sind die örtlichen Gesetze und Vorschriften zu beachten.
- Für Anhängelasten über 450 kg (992 lbs) und für Gewichte über 900 kg (1984 lbs) wird die Verwendung einer Anhängerkupplung mit Gewichtsausgleich empfohlen,
- Nicht mit einem Anhänger fahren, wenn das Notrad montiert ist.
- Die Beleuchtungsanlage des Anhängers muss der Straßenverkehrsonnung entsprechen. Verwenden Sie nie einen Anhänger ohne vorschriftsmäßige und funktionsfähige Beleuchtungsanlage.
HINWEIS:
Vor Fahrten mit Anhänger den Füllstand der Automatikgetriebeflüssigkeit prüfen. Ist die Flüssigkeit verfärbt oder macht sich ein verbrannter Geruch bemerkbar, müssen Flüssigkeit und Filter gewechselt werden.
Die maximal zulässige Anhängelast ist wie folgt:
| Zulässige Anhängelast | Zulässige Stützlast | |
| Alle Motoren, Alle Modelle [Ausgenommen 3.3L-Motor, Grand Voyager (Allrad)] | 1600 kg | 80 kg |
| 3.3L-Motor, Grand Voyager (Allrad) | 1350 kg | 67 kg |
| Maximal 100 km/h oder entsprechend den jeweils geltenden Vorschriften. | ||
ACHTUNG!
Anhänger mit einem Gesamtgewicht über 450 kg (992 lbs) müssen eine eigene, angemessen leistungsfähige Bremsanlage besitzen. Wird dies nicht beachtet, können die Bremsbeläge des Zugfahrzeugs vorzeitig verschleiben, die erforderliche Pedalkraft wird größer und der Bremsweg wird länger.
VORSICHT!
Das hydraulische Bremssystem Ihres Fahrzeugs nicht an eine Anhängerbremsanlage anschließen. Dadurch kann die Bremswirkung beeinträchtigt werden oder ganz ausfallen und zu einem Unfall führen.
Befestigungspunkte für Anhängerkupplung
Für sicheren und effizienten Anhängerbetrieb benötigt Ihr Fahrzeug eine entsprechende Ausrüstung. Die Anhängerkupplung ist an den dafür vorgesehenen Befestigungspunkten am Rahmen Ihres Fahrzeugs zu montieren. Die genaue Lage der Befestigungspunkte ist der folgenden Tabelle zu entnehmen. Zusatzausrüstungen, z.B. Stabilisatoren zum Verringern der Pendelneigung, Anhängerbremsanlagen und zusätzliche Rückspiegel sind dringend zu empfehlen.

text_image
MITTELPUNKT/KUGELKOPF MONTAGEBOHRUNGEN FAHRZEUG MITTELLINIE RADMITTELLINIE E D A B 80bceaf| Befestigungspunkte für Anhängerkupplung und Überhangmaße | ||
| Voyager | Grand Voyager | |
| A | Keine Angaben | Keine Angaben |
| B | 366,71 mm | 503,57 mm |
| C | 501,62 mm | 638,50 mm |
| D | 628,69 mm | 765,59 mm |
| E (Maximaler Überhang) | 1051,93 mm | 1186,86 mm |
| F | 472,00 mm | 472,00 mm |
Überhitzung
Um einer Überhitzung von Motor oder Getriebe vorzubeugen, eignen sich folgende Maßnahmen:
- Bei Überlandfahrt — Geschwindigkeit verringern.
- Im Stadtverkehr — Bei Stillstand vor Ampeln usw. das Getriebe auf Leerlauf schalten, aber nicht die Leerlaufdrehzahl anheben.
HINWEIS:
Es gibt Möglichkeiten, eine drohende Motorüberhitzung zu verhindern. Wenn die Klimaanlage eingeschaltet ist, Klimaanlage ausschalten. Die Klimaanlage heizt das Kühlsystem zusätzlich auf, so dass ein Ausschalten der Klimaanlage diese Wärmezufuhr verringert. Sie können außerdem die Heizung einschalten, dabei die Luftverteilung auf "Fußraum" einstellen und das Gebläse auf die höchste Stufe schalten. Dadurch wirkt die Heizung als Teil des Radiators bei der Abführung von Wärme aus dem Kühlsystem.
Wenn der Zeiger bei einem Fahrzeug mit Benzinmotor bis zur Markierung H (heiß) wandert, an einer sicheren Stelle am Straßenrand anhalten. Schalten Sie den Motor nicht ab. Den Motor bei ausgeschalteter Klimaanlage mit Leerlauf-drehzahl weiterlaufen lassen, bis die Temperatur-anzeige in den normalen Bereich zurückkehrt.
ACHTUNG!
Fahren mit überhitztem Kühlsystem kann zu Motorschäden führen. Erreicht der Zeiger die H-Markierung, lenken Sie das Fahrzeug an den Straßenrand und halten Sie an. Den Motor bei ausgeschalteter Klimaanlage mit Leerlauf-drehzahl weiterlaufen lassen, bis die Temperaturanzeige in den normalen Bereich zurückkehrt. Wenn die Kühlmittel-Temperaturanzeige im Bereich H bleibt und Sie einen Dauerwamton hören, ist der Motor sofort abzustellen und eine Werkstatt zu benachrichtigen.
Wenn sich die Kühlmittel-Temperaturanzeige eines Fahrzeugs mit Dieselmotor der Markierung H (heiß) nähert, ertönt ein akustisches Warnsignal. Solange die Motortemperatur zu hoch ist, schaltet sich die Klimaanlage automatisch ab und der Motor arbeitet mit eingeschränkter Leistung.
Wenn die Überhitzung andauert, ertönt ein Dauerwarnton, um den Fahrer auf diesen Zustand aufmerksam zu machen. Langsamer fahren oder anhalten. Den Motor im Leerlauf drehen und abkühlen lassen
VORSICHT!
Vorsicht bei heißgefahrenem Motor. Es besteht die Gefahr schwerer Verbrühungen für Sie selbst und andere durch entweichenden Dampf oder siedend heißes Kühlmittel. Benachrichtigen Sie bei einer Überhitzung Ihres Fahrzeugs eine Fachwerkstatt. Wenn Sie die Motorhaube selbst öffnen wollen, lesen Sie bitte zuvor Kapitel 7 der Bedienungsanleitung. Beachten Sie die Warnhinweise im Abschnitt "Druckverschluss des Kühlsystems".
PANNEN- UND UNFALLHILFE
• WARNBLINKANLAGE 117
• ÜBERHITZUNG DES FAHRZEUGS 117
• WAGENHEBER, BEDIENUNG UND RADWECHSEL .... 118
• Wagenheber 118
• Ersatzrad verstauen 119
• Vorbereitungen 119
• Radwechsel 119
• STARTHILFE BEI ENTLADENER BATTERIE ..... 121
• FAHREN AUF NASSER/RUTSCHIGER FAHRBAHN .... 122
• Anfahren 122
- Aquaplaning 123
• BEFREIEN EINES FESTGEFAHRENEN FAHRZEUGS ... 123
• ABSCHLEPPEN EINES FAHRUNTÜCHTIGEN
FAHRZEUGS 124
• Abschlepphaken 124
• Mit Zündschlüssel 124
• Ohne Zündschlüssel 125
• DIESES FAHRZEUG HINTER EINEM ANDEREN
FAHRZEUG ABSCHLEPPEN (Abschleppen mit allen
vier Rädern auf dem Boden) 125
115
• ABSCHLEPPEN DIESES FAHRZEUGS HINTER EINEM ANDEREN FAHRZEUG MIT NACHLÄUFER .....
125
WARNBLINKANLAGE
Der Schalter für die Warnblinkanlage befindet sich in der Mitte der Instrumententafel über dem Radio.

Zum Einschalten der Warnblinkanlage die Taste auf der Instrumentenafel drücken. Durch erneuten Tastendruck wird die Warnblinkanlage ausgeschaltet.
Die Warnblinkanlage nicht während der Fahrt einschalten. Verwenden Sie die Warnblinkanlage nur in Notfällen, z.B. wenn Ihr Fahrzeug liegengebileben ist und dadurch ein Verkehrshindernis darstellt.
Die Warnblinkanlage arbeitet auch bei abgezogenem Zündschlüssel und verriegeltem Fahrzeug. Sie können also das Fahrzeug verlassen, um Hilfe zu holen.
HINWEIS:
Bleibt die Warnblinkanlage längere Zeit eingeschaltet, entlädt sich die Batterie.
ÜBERHITZUNG DES FAHRZEUGS
Um einer Überhitzung von Motor oder Getriebe vorzubeugen, eignen sich folgende Maßnahmen:
- Bei Überlandfahrt – Geschwindigkeit verringern.
- Im Stadtverkehr – Bei Stillstand vor Ampeln usw. das Getriebe auf Leerlauf schalten, aber nicht die Leerlaufdrehzahl erhöhen.
HINWEIS:
Es gibt Möglichkeiten, eine drohende Motorüberhitzung zu verhindern. Wenn die Klimaanlage eingeschaltet ist, Klimaanlage ausschalten. Die Klimaanlage heißt das Kühlsystem zusätzlich auf, so dass ein Ausschalten der Klimaanlage diese Hitze verringert. Sie können außerdem die Heizung einschalten, dabei die Luftverteilung auf „Fußraum“ einstellen und das Gebläse auf die höchste Stufe schalten. Dadurch wirkt die Heizung als Teil des Radiators bei der Abführung von Wärme aus dem Kühlsystem.
Wenn der Zeiger bei einem Fahrzeug mit Otto-motor bis zur Markierung H (heiß) wandert, das Fahrzeug am Straßenrand anhalten. Schalten Sie den Motor nicht ab. Den Motor bei ausgeschalteter Klimaanlage mit Leerlaufdrehzahl weiterlaufen lassen, bis die Temperaturanzeige in den normalen Bereich zurückkehrt.
ACHTUNG!
Fahren mit überhitztem Kühlsystem kann zu Motorschäden führen. Erreicht der Zeiger die H-Markierung, lenken Sie das Fahrzeug an den Straßenrand und halten Sie an. Den Motor bei ausgeschalteter Klimaanlage mit Leerlauf-drehzahl weiterlaufen lassen, bis die Temperaturanzeige in den normalen Bereich zurückkehrt. Wenn die Kühlmittel-Temperaturanzeige im H-Bereich bleibt und Sie einen Dauerwarnton hören, schalten Sie den Motor sofort aus und benachrichtigen Sie eine Werkstatt.
Wenn sich die Kühlmittel-Temperaturanzeige eines Fahrzeugs mit Dieselmotor der Markierung H (heiß) nähert, ertönt ein akustisches Warnsignal. Die Klimaanlage schaltet sich automatisch aus und es kommt zu einem Leistungsabfall, bis die Motortemperatur in den normalen Bereich zurückgekehrt ist.
Falis die Überhitzung anhält, ertönt ein Dauerwarnton. Langsamer fahren oder anhalten. Den Motor im Leerlauf drehen und abkühlen lassen
VORSICHT!
Vorsicht bei heiß gefahrenem Motor. Es besteht die Gefahr schwerer Verbrühungen für Sie und andere durch entweichenden Dampf oder siedend heißes Kühlmittel. Benachrichtigen Sie bei einer Überhitzung Ihres Fahrzeugs eine Fachwerkstatt. Wenn Sie die Motorhaube selbst öffnen wollen, lesen Sie bitte zuvor Kapitel 7 der Bedienungsanleitung. Beachten Sie die Warnhinweise im Abschnitt „Druckverschluss des Kühlsystems“.
WAGENHEBER, BEDIENUNG UND RADWECHSEL
VORSICHT!
- Es ist gefährlich unter ein hochgebocktes Fahrzeug zu kriechen. Das Fahrzeug kann vom Wagenheber rutschen und Sie verletzen. Sie könnten erdrückt werden. Begeben Sie sich auf keinen Fall unter ein hochgebocktes Fahrzeug. Für Arbeiten unter dem Fahrzeug muss das Fahrzeug auf einer Hebebühne angehoben werden.
- Der Wagenheber ist ausschließlich für das Wechseln von Reifen ausgeführt. Der Wagenheber sollte nicht benutzt werden, um das Fahrzeug für Wartungsarbeiten anzuheben, ohne dass entsprechende Sicherheitsstützen unter dem Fahrzeug angebracht wurden. Das Fahrzeug sollte nur auf ebenem, festem Untergrund mit dem Wagenheber angehoben werden. Vermeiden Sie vereisten oder rutschigen Untergrund.
Wagenheber
Der Wagenheber und die dazugehörige Kurbel sind hinter der Seitenverkleidung im Gepäckraum verstaut. Zum Abnehmen der Verkleidung die Lösehebel hochziehen.

Aufkleber auf der Rückseite des Verkleidungsteils und auf dem Wagenheber erklären Lage und Gebrauch des Wagenhebers.
Ersatzrad verstauen
Das Ersatzrad wird unter dem Fahrzeugheck mitgeführt. Dort ist es mit einer Winde befestigt. Zum Herausnehmen und Verstauen des Ersatzrads die "Antriebsmutter" der Winde mit der Kurbel des Wagenhebers drehen. Die Mutter befindet sich unter der Kunststoffabdeckung im mittleren hinteren Bereich des Gepäckraums, unmittelbar vor der Heckklappenöffnung.

Ersatzrad herausnehmen
Wagenheberkurbel auf die Antriebsmutter setzen. Die Mutter mit der Kurbel nach links drehen, bis das Ersatzrad auf dem Boden aufliegt. Das Seil muss lose durchhängen, damit das Ersatzrad unter dem Fahrzeug hervorgezogen werden kann.
ACHTUNG!
Die Winde ist ausschließlich für Handbetätigung mit der Wagenheberkurbel ausgelegt. Keinen Druckluftschrauber oder andere fremdkraftbetätigten Werkzeuge verwenden.
Sobald genügend Freiraum vorhanden ist, den Haltebügel am Ende des Seils kippen und durch die Mitte des Ersatzrads ziehen.
Vorbereitungen
Stellen Sie das Fahrzeug auf festem und ebenem Untergrund ab, meiden Sie rutschige oder vereiste Oberflächen. Feststellbremse anziehen und Wählhebel auf P stellen (Schaltgetriebe in Leerlaufstellung). Zündung ausschalten.
VORSICHT!
Arbeiten Sie beim Radwechsel nicht an der Fahrzeugseite, die dem fließenden Verkehr zugewandt ist. Suchen Sie für das Fahrzeug einen Standplatz in sicherer Entfernung von der Fahrbahn.
- Warnblinker einschalten.

RAD BLOCKIEREN
- Das dem zu wechselnden Rad diagonal gegenüberliegende Rad blockieren. Beispiel: Wird das rechte Vorderrad
gewechselt, muss das linke Hinterrad blockiert werden.
- Vor dem Hochbocken des Fahrzeugs müssen alle Personen das Fahrzeug verlassen.
Radwechsel
- Ersatzrad, Wagenheber und Wagenheber-kurbel bereitlegen.
- Für Abbau und Montage von Radzierblenden siehe die Anweisungen zum Gebrauch von Wagenheber und Ersatzrad auf der Abdeckung des Wagenheber-Staufachs.
HINWEIS:
Keine Radzierblende auf dem Notrad anbringen.
3. Die Radmuttern lockern, aber nicht abschrauben. Hierzu die Muttern eine Umdrehung nach links (gegen den Uhrzeigersinn) drehen, bevor das Rad vom Boden abgehoben wird.

- Auf jeder Fahrzeugseite sind zwei Ansatzpunkte für den Wagenheber vorhanden — siehe Abbildung. Diese Ansatzpunkte befinden sich am Schwellerfalz der Karosserie und bestehen aus je einem Paar nach unten weisender Blechlaschen. Der Wagenheber muss zwischen dem Laschenpaar angesetzt werden, das dem zu wechselnden Rad am nächsten liegt. Die Kurbel in den Wagenheber stecken und nach rechts drehen, bis der Kopf des Wagenhebers am Ansatzpunkt anliegt. Das Fahrzeug erst anheben, wenn der Wagenheber sicher angesetzt ist.
-
Zum Anheben des Fahrzeugs die Kurbel nach rechts drehen. Das Fahrzeug nicht weiter anheben als zum Abnehmen des Rads erforderlich ist. Je weniger das Rad vom Boden abgehoben ist, desto größer ist die Stabilität.
-
Die Radmuttern abschrauben und das Rad abnehmen. Das Ersatzrad anbringen. Die kegelförmige Seite der Radmuttern muss zum Rad weisen. Die Muttern zunächst nur handfest aufdrehen. Die Radmuttern mit dem Schlüssel nicht festziehen, solange das Fahrzeug hochgebockt ist.
- Das Fahrzeug absenken. Hierzu die Kurbel nach links drehen.
- Die Radmuttern festziehen. Den Radmutternschlüssel so ansetzen, dass Sie den Schlüssel kräftig nach unten drücken können. Die Muttern abwechselnd über Kreuz festziehen, bis jede Mutter zweimal angezogen wurde. Das korrekte Anzugsmoment beträgt 130 N·m (95 ft. lbs.). Bei nächster Gelegenheit die Radmuttern an einer Tankstelle oder bei Ihrem Vertragshändler nachziehen lassen.
- Den Wagenheber vollständig absenken.
VORSICHT!
Rad oder Wagenheber nicht lose im Fahrzeug liegen lassen, um Verletzungen bei einer Vollbremsung oder einem Zusammenstoß zu vermeiden. Wagenheber, Werkzeuge und Ersatzrad immer an den dafür vorgesehenen Stellen unterbringen.
-
Defektes Rad bzw. Ersatzrad wie folgt ver- stauen:
-
Falls Ihr Fahrzeug mit Leichtmetallrädern ausgestattet ist, muss vor dem Verstauen des Rads die Mittelkappe vom Rad abgenommen werden. Legen Sie die Mittelkappe in das Handschuhfach oder eine andere Ablage.
- Das Rad mit dem Ventil nach unten auf den Boden legen. Den Haltebügel durch die Radmitte führen und quer über die Radöffnung legen.
- Das Ventil nach hinten drehen, damit es zur regelmäßigen Kontrolle des Luftdrucks leichter erreichbar ist.
• Die Wagenheberkurbel an der Antriebsmutter am Gepäckraumboden ansetzen und nach rechts drehen, bis das Rad am Unterboden des Fahrzeugs anliegt. -
Die Mutter weiterdrehen, bis der Windenmechanismus dreimal klickt. Ein Überdrehen ist nicht möglich. Mehrmals gegen das Rad drücken, um es auf sichere Befestigung zu prüfen.
-
Wagenheber und Kurbel verstauen.
-
Bei nächster Gelegenheit den Reifendruck des Ersatzrads prüfen. Reifendruck wie erforderlich korrigieren.
STARTHILFE BEI ENTLADENER BATTERIE
VORSICHT!
- Achten Sie darauf, dass Ihre Hände, Ihr Haar oder Ihre Kleidung nicht in die Nähe des Kühlerlüfters kommen, wenn die Motorhaube geöffnet ist. Selbst wenn der elektrische Kühlerlüfter sich augenblicklich nicht dreht, müssen Sie damit rechnen, dass er sich jederzeit automatisch einschaltet.
- Versuchen Sie nicht, Ihr Fahrzeug durch Anschieben oder Anschleppen in Gang zu setzen. Ihr Fahrzeug kann auf diese Weise nicht gestartet werden. Beim Anschleppen kann unverbrannter Kraftstoff in den Katalysator gelangen, sich entzünden und so den Katalysator beschädigen. Bei entladener Batterie ist das Starten mit Überbrückungskabeln und Starthilfe durch ein anderes Fahrzeug möglich. Diese Methode kann jedoch gefährlich sein, wenn dabei nicht richtig vorgegangen wird.
VORSICHT!
- Die Batterieflüssigkeit ist eine aggressive Säure. Kleidung, Haut und Augen vor Batteriesäure schützen. Beim Anklemmen der Überbrückungskabel nicht über die Batterie beugen. Gelangen Säurespritzer auf die Haut oder in die Augen, diese unverzüglich mit fließendem Wasser abspülen.
- In der Batterie entsteht Knallgas, das explosionsartig verpuffen kann (Verletzungsgefahr). Offenes Feuer und Funken von den Entlüftungsöffnungen fernhalten. An die Fahrzeugbatterie darf keine Spannungsquelle mit einer Ausgangsspannung über 12 Volt angeschlossen werden.
- Bei kalten Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kann es vorkommen, dass die Batterieflüssigkeit in einer entladenen Batterie gefriert. Versuchen Sie nicht, die Zündung zu überbrücken, da die Batterie brechen oder explodieren könnte. Die Temperatur der Batterie muss über den Gefrierpunkt gebracht werden, bevor ein Versuch unternommen wird, die Zündung zu überbrücken.
Vor der Starthilfe mit Überbrückungskabeln bei Fahrzeugen mit Ottomotor den Säurestand in der Batterie prüfen. Dies geschieht durch Abschrau-
ben und Entfernen der Batteriedeckel und Befüllen der Zellen. Der Säurestand muss an der Hakenlinie innerhalb des Kastens oder einen Zentimeter über der Platte liegen.

Bei zu niedrigem Säurestand ist KEINE START-HILFE möglich, sondern es muss zuvor destilliertes Wasser nachgefüllt werden. Von den Zellen, in denen der Säurestand zu niedrig ist, die Deckel abschrauben und bis zur richtigen Höhe destilliertes Wasser nachfüllen. DIE HAKENLINIE INNERHALB DES KASTENS DARF NICHT ÜBERSCHRITTEN WERDEN. ES BESTEHT DIE GEFAHR, DASS BATTERIESÄURE AUS DER ENTGASUNGSLEITUNG SPRITZT.
Bei richtigem Säurestand folgendermaßen vorgehen:
- Schutzbrille aufsetzen und metallhaltigen Schmuck (Armbanduhr, Armreifen usw.) ablegen, um unbeabsichtigten elektrischen Kontakt auszuschließen.
- Erfolgt die Starthilfe mit der Batterie eines anderen Fahrzeugs, das zweite Fahrzeug in Reichweite der Überbrückungskabel abstellen. Die Fahrzeuge dürfen sich jedoch nicht berühren. Feststellbremse anziehen, Getriebewählhebel in Stellung P (Automatikgetriebe) oder N (Schaltgetriebe) bringen. Bei beiden Fahrzeugen die Zündung ausschalten.
- Heizung, Radio und alle sonstigen nicht benötigten Stromverbraucher ausschalten.
- Das eine Überbrückungskabel zuerst an den Pluspol (+) der Starthilfebatterie und dann an den Pluspol (+) der entladenen Batterie anschließen.
VORSICHT!
Die Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren, da dies zu einem Masseschluss und Verletzungsgefahr führen könnte.
- Das andere Überbrückungskabel zuerst an den Minuspol (-) der Starthilfebatterie und dann beim Fahrzeug mit der entladenen Batterie an
ein massives Metallteil am Motor anklemmen. Sicherstellen, dass guter Kontakt zum Motor vorhanden ist.
VORSICHT!
Klemmen Sie das Kabel nicht an den Minuspol (-) der entladenen Batterie an. Die Batterie könnte durch den entstehenden Funken explodieren.
- Den Motor des Fahrzeugs mit der Starthilfe-batterie starten und einige Minuten lang mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. Anschließend den Motor des Fahrzeugs mit der entladenen Batterie starten.
- Beim Abklemmen der Überbrückungskabel die obigen Arbeitsschritte in umgekehrter Reihenfolge ausführen. Sicherheitsabstand von Antriebsriemen und Lüfter halten.
VORSICHT!
Jede Abweichung von der oben beschriebenen Arbeitsfolge kann folgende Konsequenzen haben:
- Verletzungsgefahr durch entweichende Batterieflüssigkeit;
- Verletzungsgefahr durch Explosion der Batterie;
- Beschädigung der Lichtmaschine an einem der Fahrzeuge.
FAHREN AUF NASSER/RUTSCHIGER FAHRBAHN
Anfahren
Zu starkes Gasgeben beim Anfahren auf verschneiter, nasser oder rutschiger Fahrbahn kann zum seitlichen Ausbrechen des Fahrzeugs führen. Die Ursache hierfür ist unterschiedlicher Schlupf der angetriebenen Vorderräder.
VORSICHT!
Starkes Gasgeben auf rutschigen Fahrbahn-oberflächen ist gefährlich. Durch ungleichmäßigen Schlupf der Vorderräder kann das Fahrzeug ausbrechen. Sie können die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und einen Unfall verursachen. Fahren Sie vorsichtig an, wenn eine mangelhafte Bodenhaftung der Räder zu erwarten ist (Glatteis, Schnee, nasse Fahrbahn, Schlamm, Sand usw.).
Aquaplaning
Auf regennasser Fahrbahn kann sich vor den Rädern ein Wasserkeil aufstauen, der die Räder von der Fahrbahn abhebt. Dabei geht der Fahrbahnkontakt verloren. In einer solchen Situation ist das Fahrzeug nicht mehr lenkbar und kann auch nicht gebremst werden. Der Gefahr von Aquaplaning können Sie durch folgende Maßnahmen entgegenwirken:
-
Bei Regen und auf rutschiger Fahrbahn die Geschwindigkeit verringern.
-
Bei stehendem Wasser oder Pfützen auf der Fahrbahn die Geschwindigkeit verringern.
- Die Reifen erneuern, sobald Verschleißanzeiger sichtbar werden.
- Auf den richtigen Reifendruck achten.
- Ausreichenden Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten.
BEFREIEN EINES FESTGEFAHRENEN FAHRZEUGS
Wenn Ihr Fahrzeug in Schnee, Sand oder Schlamm steckenbleibt, lässt es sich oftmals durch das sogenannte Freischaukeln befreien. Zuerst das Lenkrad nach rechts und links drehen, um die Vorderräder freizubekommen. Schalten Sie dann in einem bestimmten Rhythmus zwischen den Fahrstufen D und R bzw. zwischen 1. Gang und Rückwärtsgang hin und her. Dabei nur wenig Gas geben. Die erfolgversprechendste Methode ist, gerade soviel Gas zu geben, dass die Schaukelbewegung aufrechterhalten wird, ohne dass jedoch die Räder durchdrehen. Soll das Fahrzeug durch "Herausschaukeln" befreit werden, ist zuvor die Antriebsschlupfregelung (je nach Ausstattung) auszuschalten.
ACHTUNG!
Bei Fahrzeugen mit manuellem Schaltgetriebe R (Rückwärtsgang) nicht zerreiben: Vor Betätigung des Rückwärtsgangs Räder erst zum Stillstand bringen.
ACHTUNG!
Wird zuviel Gas gegeben, so dass die Räder durchdrehen, kann es zu Überhitzung und Beschädigung von Reifen und Getriebe kommen. Die Räder dürfen nicht schneller als 48 km/h (30 mph) durchdrehen.
ABSCHLEPPEN EINES FAHRUNTÜCHTIGEN FAHRZEUGS
Abschlepphaken
Im Staufach des Wagenhebers befindet sich ein einschraubbarer Abschlepphaken. Der Abschlepphaken wird nur dann zum Abschleppen des Fahrzeugs benutzt, wenn alle vier Räder den Boden berühren. Er kann durch eine Öffnung in der unteren Frontverkleidung angebracht werden.

Das flache Ende der Wagenheberkurbel durch die Öse stecken und festziehen. Der Abschlepphaken muss vollständig gegen die Halterung gedreht werden, wie in der Abbildung gezeigt. Falls der Abschlepphaken nicht korrekt auf der Befestigungshalterung sitzt, darf das Fahrzeug nicht abgeschleppt werden.

text_image
KEINE LÜCKE AB- SCHLEPP- HAKEN RICHTIG (KEINE LÜCKE) FALSCH (LÜCKE)HINWEIS:
Den Abschlepphaken NUR dann zum Abschleppen des Fahrzeugs benutzen, wenn alle vier Räder den Boden berühren.
Mit Zündschlüssel
Viergang-Automatikgetriebe
Beim Abschleppen des Fahrzeugs sind die folgenden Bedingungen zu beachten: Der Wahlhebel muss auf N (Neutral/Leerlauf) stehen, die Abschleppstrecke darf nicht länger als 160 km (100 Meilen) sein und die Abschleppgeschwindigkeit darf 72 km/h (45 mph) nicht überschreiten. Werden diese Abschleppgrenzen überschritten, kann der Getriebezahnradsatz ausfallen. Bei defektem Getriebe und bei Entfernungen über 160 km (100 Meilen) darf das Fahrzeug nur mit vom Boden abgehobenen Vorderrädern abgeschleppt werden.
Allradantrieb
Beim Abschleppen des Fahrzeugs sind die folgenden Bedingungen zu beachten: Der Wahlhebel muss auf N (Leerlauf) stehen, die Abschleppstrecke darf nicht länger als 160 km (100 Meilen) sein, die Abschleppgeschwindigkeit darf maximal 72 km/h (45 mph) betragen und sowohl die Vorder- als auch die Hinterräder müssen auf dem Boden abrollen. Falls Ihr Fahrzeug über eine längere Strecke oder mit höherer Geschwindigkeit abgeschleppt werden soll, muss es auf einem Tieflader transportiert werden.
Schaltgetriebe
ACHTUNG!
Zum Abschleppen ist der Schalthebel in Leerlaufstellung zu bringen. Bei defektem Getriebe darf das Fahrzeug nur mit vom Boden abgehobenen Vorderrädern abgeschleppt werden.
Damit das abgeschleppte Fahrzeug gelenkt werden kann, muss der Zündschlüssel auf OFF (Aus), nicht auf LOCK (Verriegeln) oder ACC (Zusatzverbraucher) stehen.
Falls es beim Abschleppen notwendig ist, elektrische Verbraucher (Scheibenwischer, Defroster usw.) einzuschalten, muss der Zündschlüssel auf ON (Ein) stehen, nicht auf ACC (Zusatzverbraucher). Sicherstellen, dass sich das Getriebe im LEERLAUF befindet.
HINWEIS:
Wenn der Motor nicht läuft, ist keine Kraftunterstützung für Servolenkung und Bremsen vorhanden.
Alle Getriebe
ACHTUNG!
- Nicht versuchen, Hebevorrichtungen am Vorderbau des Fahrzeugs zu befestigen. Dies führt zu Beschädigung der Frontverkleidung.
- Beim Abschleppen von vorne immer die Vorderräder auf einen Nachläufer setzen. Die einzige andere Bergungsmethode ist der Tiefladertransport.
- Das Fahrzeug nicht von hinten abschleppen. Dies führt zu Beschädigung des Karosseriehecks und der Heckverkleidung.
- Das Fahrzeug nicht mit einem anderen Fahrzeug schieben oder schleppen, da dies zu Beschädigung von Stoßfängerverkleidung und Getriebe führen kann.
- Damit das abgeschleppte Fahrzeug gelenkt werden kann, muss der Zündschlüssel auf OFF (Aus), nicht auf LOCK (Verriegeln) oder ACC (Zusatzverbraucher) stehen.
Ohne Zündschlüssel
Besondere Maßnahmen sind erforderlich, wenn bei dem abzuschleppenden Fahrzeug das Lenkradschloss verriegelt ist (Stellung LOCK). Die einzige andere Bergungsmethode ohne Zünd-
schlüssel ist der Tiefladertransport. Geeignete Abschleppausrüstung ist notwendig, um eine Beschädigung des Fahrzeugs zu vermeiden.
DIESES FAHRZEUG HINTER EINEM ANDEREN FAHRZEUG ABSCHLEPPEN (Abschleppen mit allen vier Rädern auf dem Boden)
Fahrzeuge mit Automatikgetriebe dürfen nur innerhalb der in diesem Abschnitt genannten Beschränkungen abgeschleppt werden.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe können bei jeder zulässigen Höchstgeschwindigkeit und für jede Entfernung abgeschleppt werden, wenn sich der Schalthebel in Leerlaufstellung befindet.
ABSCHLEPPEN DIESES FAHRZEUGS HINTER EINEM ANDEREN FAHRZEUG MIT NACHLÄUFER
Chrysler International empfiehlt nicht, Fahrzeuge mit Allradantrieb auf einem Nachläufer abzuschleppen. Eine Beschädigung des Fahrzeugs kann die Folge sein.
HINWEIS:
Der Abschiepphaken ist ausschließlich für das Abschleppen des auf allen vier Rädern abrollenden Fahrzeugs vorgesehen.
WARTUNG DES FAHRZEUGS
• 2.4L-MOTOR 130
• 2.5L-DIESELMOTOR 131
3.3L-MOTOR 132
• HINWEISE FÜR WARTUNG UND INSTANDSETZUNG .. 133
- Warnhinweise für Wartung und Instandsetzung ... 133
• Vorsichtsmaßnahmen für Wartung und Instandsetzung 133
• EINGEBAUTES DIAGNOSESYSTEM (OBD) ..... 134
• ERSATZTEILE 134
• WARTUNGSARBEITEN 134
• Anforderungen an das Motoröl — Benzinmotoren .. 134
• Anforderungen an das Motoröl — Dieselmotoren .. 136
• Antriebsriemen — Zustand und Spannung prüfen .. 136
• Zündkerzen 137
• Luftfilter 137
• Kraftstofffilter — Benzinmotoren 137
- Kraftstofffilter entwässern— Dieselmotor ..... 137
• Katalysator 137
• Wartung der Batterie 138
• Klimaanlage 140
127
- Flüssigkeitsstand der Servolenkung prüfen 140
• Auswahl des richtigen Schmierfetts 141
• Kugelgelenke der Vorderradaufhängungen ..... 142 - Lenkspindeldichtung 142
- Lenkgestänge 142
• Gleichlaufgelenke der Antriebswellen 142
• Abschmieren von beweglichen Karosserieteilen ... 142
• Wischerblätter 143 - Scheibenwaschanlage (Windschutz- und Heckscheibe) und Scheinwerfer-Reinigungsanlage 143
• Auspuffanlage 144
Kühlsystem 144 - Unterdruck- und Kraftstoffdampfschläuche 147
• Bremsanlage 147 - Hauptbremszylinder — Füllstand der Bremsflüssigkeit prüfen 148
- Kraftstoffschläuche 149
• Automatikgetriebe 149 - Schaltgetriebe 151
- Allradantrieb (AWD) — Je nach Ausführung ..... 152
• Vorder- und Hinterradlager 152
Fahrzeugpflege und Korrosionsschutz 152
Instrumententafel und Getränkehalter unter den Sitzen reinigen 155
• SPANNUNGSVERSORGUNGSMODUL (IPM) ..... 155
• VORÜBERGEHENDE STILLEGUNG DES FAHRZEUGS 156
• ERSATZGLÜHLAMPEN 156
• GLÜHLAMPENWECHSEL 157
• Hauptscheinwerfer 157
- Standleuchten vorn 157
- Blinkleuchten vorn 158
• Seitliche Zusatzblinker 158
• Nebelscheinwerfer 158
- Heckleuchten, Bremsleuchten, Blinker, Nebelschlussleuchten, seitliche Begrenzungsleuchten und Rückfahrleuchten 159
• Hochgesetzte Zusatzbremsleuchte 159
• Kennzeichenleuchte 159
• FÜLLMENGEN 160
• ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN 161
• Technische Daten — Motor 161
• Abmessungen und Gewicht des Fahrzeugs ..... 162
2.4L-MOTOR

text_image
LUFTFILTER SERVOLENKFLÜSSIGKEIT/KONTROLLE MOTORÖL- EINFÜLLÖFFNUNG HAUPTBREMSZYLINDER INTEGRIERTES STROM- VERSORGUNGSMODUL SCHEIBENWASCH- BEHÄTER ÜBERDRUCKVERSCHLUSS/ KÜHLSYSTEM ÖLSTANDKONTROLLE/ MOTORÖL AUTOMATIKGETRIEBE- FLÜSSIGKEIT/ KONTROLLE KÜHLMITTELBEHÄTER BATTERIE80b0ea77
2.5L-DIESELMOTOR

text_image
LUFTFILTER MOTORÖL- EINFÜLLÖFFNUNG ÜBERDRUCK- VERSCHLUSS/ KÜHLSYSTEM HAUPTBREMS- ZYLINDER INTEGRIERTES STROM- VERSORGUNGSMODUL SCHEIBENWASCH- BEHÄTER ÖLSTANDKONTROLLE/ MOTORÖL KÜHLMITTELBEHÄTER BATTERIE 80905d873.3L-MOTOR

text_image
LUFTFILTER SERVOLENKFLÜSSIGKEIT/KONTROLLE HAUPTBREMS-ZYLINDER AUTOMATIKGETRIEBE-FLÜSSIGKEIT/KONTROLLE INTEGRIERTES STROM-VERSORGUNGSMODUL SCHEIBENWASCH-BEHÄLTER ÜBERDRUCK-VERSCHLUSS/KÜHLSYSTEM ÖLSTANDKONTROLLE/MOTORÖL MOTORÖL-EINFÜLLÖFFNUNG KÜHLMITTELBEHÄLTER BATTERIE 80b0e9b6HINWEISE FÜR WARTUNG UND INSTANDSETZUNG
Ihre Chrysler-Vertragswerkstatt hält optimal auf Ihr Fahrzeug abgestimmte Betriebsflüssigkeiten, Schmiermittel und Ersatzteile bereit. Darüber hinaus verfügt die Werkstatt über qualifizierte Mitarbeiter, Spezialwerkzeuge und weitere Einrichtungen, die für eine fachgerechte Ausführung aller Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten unerlässlich sind.
Werden Wartungsarbeiten nicht in den vorgeschriebenen Intervallen gemäß Wartungsplan ausgeführt, kann die Gewährleistung für das Fahrzeug erlöschen.
Warnhinweise für Wartung und Instandsetzung
ACHTUNG!
Für die sichere Wartung und Instandsetzung des Fahrzeugs gelten folgende Richtlinien:
- Achten Sie auf den Kilometerstand Ihres Fahrzeugs, und kontrollieren Sie regelmäßig den Wartungsplan auf fällige Wartungsarbeiten. Übermäßiger Verschleiß oder Schäden an Fahrzeugkomponenten können die Folge unterlassener oder hinausgeschobener Wartungsarbeiten sein.
- Eingriffe in die Abgasreinigungsanlage können zu schweren Motorschäden führen.
- Beim Aufbringen von Unterbodenschutz müssen die Antriebswellen abgedeckt werden. An den Wellen haftender Unterbodenschutz bewirkt Unwuchten, die Schwingungen und Dröhngeräusche verursachen können. Falls notwendig, Unterbodenschutz mit Lösemittel entfernen.
- Weitere Bauteile, die nicht mit Unterbodenschutz in Berührung kommen dürfen: Bremsen, Auspuffanlage, Sicherheitsgurte.
Vorsichtsmaßnahmen für Wartung und Instandsetzung
VORSICHT!
- Bei Arbeiten an einem Kraftfahrzeug können Sie sich schwere Verletzungen zuziehen. Befassen Sie sich nur mit Arbeiten, für die Sie die benötigten Fachkenntnisse und Werkzeuge besitzen. Bei jeder Unklarheit in dieser Beziehung sollten Sie Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an Ihrem Fahrzeug von einer Vertragswerkstatt ausführen lassen.
- Halten Sie stets Abstand von Kühlerlüfter und Antriebsriemen, wenn der Motor läuft.
- Beim Betrachten des laufenden Motors niemals auf Höhe des Lüfters stehen. Verbogene oder beschädigte Lüfterflügel dürfen nicht gerichtet werden. Ein beschädigter oder verbogener Lüfterflügel kann sich lösen und weggeschleudert werden.
- Vor Arbeiten an der Kraftstoffanlage ist der Tankverschluss zu öffnen. Die Kraftstoffanlage steht unter Druck. Durch Offnen des Verschlusses entweicht der Druck. Die Brandgefahr oder die Gefahr von Verletzungen durch herausspritzenden Kraftstoff wird vermindert.
- Vor Beginn von Arbeiten an einem Kraftfahrzeug immer die Feststellbremse anziehen.
EINGEBAUTES DIAGNOSESYSTEM (OBD)
Ihr Fahrzeug ist mit einem eingebauten Diagnosesystem OBD ausgestattet. Dieses System überwacht die Funktion der Abgasreinigungsanlage, der Motorsteuerung und der Steuerung des Automatikgetriebes. Wenn diese Systeme ordnungsgemäß arbeiten, erreicht Ihr Fahrzeug seine optimale Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit. Gleichzeitig bleiben die Abgasemissionen im gesetzlich zulässigen Bereich.
Wenn eines dieser Systeme eine Überprüfung oder Instandsetzung erfordert, schaltet sich die Systemkontrolleuchte ein. Das System speichert darüber hinaus Fehlercodes und andere Daten, die der Werkstatt hilfreiche Informationen für die Instandsetzung liefern. Zwar bleibt das Fahrzeug normalerweise fahrbereit und braucht nicht abgeschleppt zu werden, doch es ist umgehend eine Überprüfung in Ihrer Chrysler-Vertragswerkstatt erforderlich.
ACHTUNG!
Längeres Fahren ohne eine Überprüfung durch die Vertragswerkstatt kann zu Schäden an der Abgasreinigungsanlage führen und sich nachteilig auf Fahreigenschaften und Kraftstoffverbrauch Ihres Fahrzeugs auswirken.
Blinken der Anzeigenleuchte zeigt an, dass ein schwerer Katalysatorschaden unmittelbar bevorsteht. Sofortige Instandsetzung ist erforderlich.
ERSATZTEILE
Die Verwendung von Mopar®-Originalersatzteilen für regelmäßige Wartungsarbeiten und für Instandsetzungsarbeiten wird dringend empfohlen, um die erforderliche Qualität sicherzustellen. Schäden oder Ausfälle, die auf den Einbau nicht-originaler Ersatzteile bei Wartung und Instandsetzung zurückzuführen sind, werden durch die von Chrysler International gewährte Garantie nicht abgedeckt.
WARTUNGSARBEITEN
Anforderungen an das Motoröl — Benzinmotoren
Ölstand prüfen
Der Ölstand im Motor muss immer auf ausreichender Höhe gehalten werden, um eine einwandfreie Motorschmierung zu gewährleisten. Den Ölstand regelmäßig prüfen, am besten bei jedem Tanken.
Optimaler Zeitpunkt zum Messen des Motorölstands ist etwa 5 Minuten nach dem Abstellen des betriebswarmen Motors oder vor dem Motorstart nach Stillstand des Motors über Nacht.
Zum Messen des Ölstands das Fahrzeug auf einem waagerechten Untergrund abstellen, um einen ausreichend genauen Messwert zu erhalten. Der Ölstand muss zwischen den Markierungen MIN und MAX auf dem Peilstab liegen. Wenn der Ölstand bis zur Markierung MIN auf dem Peilstab abgesunken ist, ca. einen Liter Öl nachfüllen. Dadurch wird der Ölstand wieder bis zur Markierung MAX angehoben.

text_image
ÖLSTANDMARKIERUNG MIN ÖLSTANDMARKIERUNG MAX B0875a64ACHTUNG!
Wird zu viel oder zu wenig Öl eingefüllt, kann dies zu Lufteinschlüssen oder Öldruckverlust führen. Dies kann zu einem Motorschaden führen.
Motorölwechsel — Alle Motoren
Die Ölwechselintervalle richten sich nach den vorherrschenden Betriebsbedingungen und dem persönlichen Fahrstil. Prüfen Sie, welche der folgenden Punkte für Ihr Fahrzeug zutreffen:
- Tag- und Nachttemperaturen unter 0°C (32°F)
- Stop- and Go-Verkehr.
• Fahrten mit langen Leerlaufphasen.
• Fahrten in staubigen Gegenden. - Häufige Kurzstrecken unter 16 km (10 Meilen).
- Hohe Dauergeschwindigkeiten, wobei mehr als die Hälfte der Betriebszeit auf Hochgeschwindigkeitsfahrten bei hohen Außen-temperaturen über 32°C (90°F) entfällt.
- Anhängerbetrieb.
- Einsatz als Taxi, Polizei- oder Lieferfahrzeug (kommerzielle Nutzung).
- Fahrten in unwegsamem Gelände oder Wüsten.
Falls EINER ODER MEHRERE dieser Punkte auf Sie zutreffen, muss der Ölwechsel bei Fahrzeugen mit Benzinmotor alle 4.800 km (3.000 Meilen) oder alle 3 Monate durchgeführt werden. Bei Fahrzeugen mit Dieselmotor muss das Motoröl alle 20.000 km gewechselt werden.
Falls keiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, muss der Ölwechsel bei Fahrzeugen mit Benzinmotor alle 12.000 km (7.500 Meilen) oder alle 6 Monate durchgeführt werden; bei Fahrzeugen mit Dieselmotor muss das Motoröl alle 10.000 km gewechselt werden.
Wahl des Motoröls
Um einen optimalen Schutz des Motors unter allen Betriebsbedingungen zu gewährleisten, wählen Sie nur Motoröle, die den Gütevorschriften des American Petroleum Institute (API), den SAE-Viskosestandards oder ACEA-A1-Normen entsprechen.
Dieses Symbol auf der Öldose bedeutet, dass das Öl vom American Petroleum Institute (API) geprüft wurde und somit alle Schmierstoffvorschriften von Chrysler International erfüllt.
Schmieröl-Viskositätstabelle
Der richtige SAE-Viskosegrad des Motoröls muss aufgrund der nachfolgenden Empfehlungen gewählt werden und innerhalb der Betriebs-temperaturen liegen, die in der Motoröl-Viskositätstabelle genannt werden.

bar
VISKOSITÄTSGRADE DES MOTORÖLS | Temperature Range (F, °C) | 5W-30 (Preferred) | 10W-30 | | :--- | :--- | :--- | | -20° to 0° | - | - | | 0° to 10° | - | - | | 10° to 20° | - | - | | 20° to 32° | - | - | | 32° to 60° | - | - | | 60° to 80° | - | - | | 80° to 100° | - | - | | -20° to -18° | - | - | | -18° to -12° | - | - | | -12° to -7° | - | - | | -7° to 0° | - | - | | 0° to 16° | - | - | | 16° to 27° | - | - | | 27° to 38° | - | - | Angenommener Temperaturbereich vor dem nächsten Ölwechsel- SAE 5W-30 Motoröl ist vorzugsweise zu verwenden. Motoröle der Klasse SAE 5W-30 verbessern das Kaltstartverhalten des Motors und sorgen für günstigen Kraftstoffverbrauch. Steht Öl der Klasse SAE 5W-30 nicht zur Verfügung, sind auch Ölsorten der Viskositätsklasse SAE 5W-40 zulässig.
Motoröle, die weder das Qualitätszeichen noch die richtige SAE-Viskositätsklasse aufweisen, sollten nicht verwendet werden.
Synthetisches Motoröl — Alle Motoren
Die Verwendung synthetischer Motoröle ist zulässig, sofern diese Öle den vorgeschriebenen
Qualitätsanforderungen entsprechen und die vorgeschriebenen Intervalle für Öl- und Filterwechsel eingehalten werden.
Motorölzusätze — Alle Motoren
Der Einsatz von Motorölzusätzen wird von Chrysler International nicht empfohlen.
Ölfilter — Alle Motoren
Der Ölfilter ist bei jedem Ölwechsel zu erneuern.
Wahl des Ölfilters — Alle Motoren
Alle Chrysler International-Motoren sind mit einem als Wechselfilter ausgeführten Hauptstrom-Ölfilter ausgerüstet. Solche Filter sind auch beim Filterwechsel zu verwenden. Bei Ersatzfiltern gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede. Wählen Sie nur qualitativ hochwertige Filter. Mopar®-Ölfilter sind von hoher Qualität und werden empfohlen.
Anforderungen an das Motoröl — Dieselmotoren
Ölstand prüfen
Der Ölstand im Motor muss immer auf ausreichender Höhe gehalten werden, um eine einwandfreie Motorschmierung zu gewährleisten. Den Ölstand regelmäßig prüfen, am besten bei jedem Tanken.
Optimaler Zeitpunkt zum Messen des Motorölstands ist etwa 5 Minuten nach dem Abstellen des betriebswarmen Motors oder vor dem Motorstart nach Stillstand des Motors über Nacht.
Zum Messen des Ölstands das Fahrzeug auf einem waagerechten Untergrund abstellen, um einen ausreichend genauen Messwert zu erhalten. Der Ölstand muss zwischen den Markierungen MIN und MAX auf dem Peilstab liegen. Wenn der Ölstand bis zur Markierung MIN auf dem Peilstab abgesunken ist, ca. einen Liter Öl nachfüllen. Dadurch wird der Ölstand wieder bis zur Markierung MAX angehoben.

Viskosität: Für den Temperaturbereich zwischen +35°C und -10°C wird die SAE-Klasse 15W-40 empfohlen.
Öl der Klasse SAE 5W-30 wird empfohlen, wenn die Temperatur konstant unter -10^ fällt. Steht Öl der Klasse SAE 5W-30 nicht zur Verfügung, sind auch Ölsorten der Viskositätsklasse SAE 5W-40 zulässig.
Ölqualität: Ausschließlich Dieselmotoröle gemäß API-Klassifikation CH-4 or ACEA verwenden.
Entsorgung von Altöl und Ölfiltern
Besondere Sorgfalt ist beim Entsorgen von Altöl und gebrauchter Ölfilter geboten. Altöl und gebrauchte Ölfilter, die falsch entsorgt werden, stellen eine Umweltbelastung dar. Informieren Sie sich bei Ihrem Händler, einer Tankstelle oder Ihrer Gemeindeverwaltung, wo sie Altöl und Ölfilter Ihres Fahrzeugs sicher entsorgen können.
Antriebsriemen — Zustand und Spannung prüfen
Bei den im Wartungsplan angegebenen Kilometerständen alle Antriebsriemen auf einwandfreien Zustand und korrekte Riemenspannung prüfen. Nicht vorschriftsmäßig gespannte Riemen können durchrutschen.
Antriebsriemen auf Einschnitte, Rissbildung und glasige Verhärtungen prüfen. Bei Anzeichen auf solche Schäden ist der betreffende Riemen zu erneuern. Einstellwerte und Arbeitsanleitung zum Spannen und Nachspannen der Riemen sind im Werkstatthandbuch nachzuschlagen, Ist der Antriebsriemen der Lichtmaschine zu schwach gespannt, verschleißt der Riemen übermäßig schnell und kann reißen. Zum Messen und Einstellen der Riemenspannung nach Werksvorschrift werden Spezialwerkzeuge benötigt.
Sicherstellen, dass die Antriebsriemen nicht an anderen Motorkomponenten scheuern.
Zündkerzen
Für optimale Motorleistung und schadstoffarmen Betrieb ist die zuverlässige Funktion der Zündkerzen unerlässlich. Die Zündkerzen sind in den vorgeschriebenen Kilometerintervallen zu erneuern. Auch wenn nur eine Zündkerze defekt ist, muss der komplette Satz ausgetauscht werden. Defekte Zündkerzen können Schäden am Katalysator verursachen.
Luftfilter
Der Luftfilter muss regelmäßig geprüft und gemäß Wartungsplan gewechselt werden.
Bei häufigen Fahrten mit hoher Staubbelastung ist der Filtereinsatz in kürzeren Abständen zu prüfen und gegebenenfalls zu wechseln.
VORSICHT!
Der Luftfilter bietet einen gewissen Schutz im Fall von Fehlzündungen. Den Luftfilter erst entfernen, wenn dies zu Instandsetzungs- oder Wartungszwecken erforderlich ist. Wird der Motor bei abgebautem Luftfilter gestartet, darf sich niemand in der Nähe des Motorraums aufhalten. Andernfalls besteht ernsthafte Verletzungsgefahr.
Kraftstofffilter — Benzinmotoren
Ist der Kraftstofffilter durch Schmutzpartikel im Kraftstoff verstopft, kann es zu Startschwierigkeiten und Leistungsmangel kommen. Bei Anzeichen von übermäßiger Verschmutzung des Kraftstoffs ist der Kraftstofffilter häufiger auszutauschen. Suchen Sie Ihre Vertragswerkstatt auf.
Kraftstofffilter entwässern—Dieselmotor
Der Kraftstofffilter ist mit einem Wasserabscheider ausgestattet.
Der Kraftstofffilter/Wasserabscheider sitzt auf der Fahrzeugunterseite neben dem Kraftstofftank. Zum Entleeren des Filters wie folgt vorgehen:
VORSICHT!
Versuchen Sie nicht, den Wasserabscheider des Kraftstofffilters bei HEISSEM Motor zu entleeren.
- Am Boden der Sammelschale des Wasserabscheiders ist ein Entwässerungsventil eingebaut. Es ist mit einem Anschlussstutzen versehen. Ein Stück Gummischlauch auf diesen Stutzen schieben. Der Schlauch wird zum Ableiten des Wassers benutzt.

- Eine Auffangwanne unter die Ablassleitung stellen.
- Bei abgeschaltetem Motor das Entwässerungsventil öffnen (es besitzt ein Rechtsgewinde).
- Das Entwässerungsventil geöffnet lassen, bis reiner Kraftstoff austritt.
- Nach dem Ablassen das Entwässerungsventil schließen.
- Gummischlauch abziehen.
- Das in die Auffangwanne gelaufene Gemisch aus Wasser und Kraftstoff entsprechend den örtlichen Vorschriften entsorgen.
Katalysator
Der Katalysator erfordert die ausschließliche Verwendung von bleifreiem Kraftstoff. Durch verblei-
ten Kraftstoff wird die Funktionsfähigkeit des Katalysators als Abgasreinigungseinrichtung zerstört.
Unter normalen Betriebsbedingungen sind keine Wartungsmaßnahmen am Katalysator erforderlich. Es ist jedoch auf eine korrekte Einstellung des Motors zu achten, um eine einwandfreie Abgasreinigung zu gewährleisten und mögliche Katalysatorschäden zu verhindern.
ACHTUNG!
Bei nicht einwandfreiem Betriebszustand Ihres Fahrzeugs kann es zu Schäden am Katalysator kommen. Wenn Störungen am Motor wie z.B. Fehlzündungen oder ein spürbarer Leistungsverlust auftreten, ist umgehend eine Vertragswerkstatt aufzusuchen. Sollten Sie dies trotz einer offenkundig vorliegenden schweren Störung versäumen, kann es zum Überhitzen des Katalysators kommen, was mögliche Schäden am Katalysator und am Fahrzeug verursachen kann.
VORSICHT!
Eine heiße Auspuffanlage kann einen Brand auslösen, wenn Sie das Fahrzeug auf Flächen mit leicht brennbarem Untergrund parken. Das kann trockenes Gras oder Laub sein, das mit der Auspuffanlage in Berührung kommt. Fahren oder parken Sie nicht in Bereichen, in denen die Auspuffanlage mit brennbaren Stoffen in Berührung kommen kann.
Tritt beim Betrieb eines nicht einwandfrei funktionierenden Motors Brandgeruch auf, deutet dies auf eine schwere, außergewöhnliche Überhitzung des Katalysators hin. In diesem Fall sofort anhalten, den Motor abstellen und das Fahrzeug abkühlen lassen. Anschließend sind sofort alle erforderlichen Wartungsmaßnahmen einschließlich einer korrekten Einstellung des Motors nach Herstellervorschrift durchführen zu lassen.
Beachten Sie folgende Punkte zur Vermeidung von Schäden am Katalysator:
- Bei eingelegtem Gang und rollendem Fahrzeug den Motor nicht abstellen oder die Zündung ausschalten.
- Nicht versuchen, das Fahrzeug durch Anschieben oder Anschleppen in Gang zu setzen.
- Den Motor nicht mit einem oder mehreren abgezogenen Zündkabeln im Leerlauf laufen lassen. Bei unrundem Leerlauf oder Funktionsstörungen sind längere Leerlaufphasen zu vermeiden.
Wartung der Batterie
VORSICHT!
Halten Sie Abstand vom Kühlerlüfter, wenn die Motorhaube geöffnet ist. Wenn die Zündung eingeschaltet ist, kann er sich jederzeit einschalten. Der Lüfter kann Sie verletzen.
VORSICHT!
Die Batterieflüssigkeit ist eine aggressive Säure. Sie kann Verätzungen hervorrufen und im Extremfall zur Erblindung führen. Kleidung, Haut und Augen vor Batteriesäure schützen. Beugen Sie sich nicht über die Batterie beim Anklemmen von Starthilfekabeln. Gelangen Säurespritzer auf die Haut oder in die Augen, sofort mit fließendem Wasser spülen. In der Batterie entsteht Knallgas, das explosionsartig verpuffen kann. Offenes Feuer und Funken von den Entlüftungsöffnungen fernhalten. An die Fahrzeugbatterie darf keine Spannungsquelle mit einer Ausgangsspannung über 12 Volt angeschlossen werden. An die Batteriepole angeschlossene Kabel nicht verbinden.
Batteriepole, Anschlüsse und angeschlossene Teile enthalten Blei oder bleihaltige Verbindungen. Hände nach Arbeiten an der Batterie gründlich reinigen.
ACHTUNG!
Beim Anschließen der Batterie zuerst das Plus-kabel (+) an den Pluspol und danach das Minuskabel (-) an den Minuspol klemmen. Die Batteriepole sind mit (+) und (-) gekennzeichnet. Die Batteriepole müssen frei von Schmutz- und Oxidablagerungen sein. Die Polklemmen müssen fest auf den Batteriepolen sitzen. Klemmen und Pole nach dem Festziehen einfetten. Wird ein Schnell-Ladegerät verwendet, während die Batterie im Fahrzeug eingebaut ist, vor dem Anschließen des Ladegeräts an die Batterie die beiden Batteriekabel abklemmen. Ein Schnell-Ladegerät nicht als Starthilfe verwendet werden, da die Batterie dadurch beschädigt werden kann.
Bei Fahrzeugen mit Benzinmotoren den Batterieflüssigkeitsstand regelmäßig prüfen. Hierzu die Zellendeckel auf der Oberseite der Batterie herausdrehen. Die Batteriesäure muss auf gleicher Höhe mit den Füllstandanzeigern oder 1 cm über den Platten stehen.

Ist der Säurestand zu niedrig, muss destilliertes Wasser nachgefüllt werden. Destilliertes Wasser in die Batteriezellen füllen, bis der richtige Füllstand erreicht ist. BATTERIEZELLEN NICHT ÜBER DIE FÜLLSTANDANZEIGER HINAUS BEFÜLLEN. ES BESTEHT DIE GEFAHR, DASS BATTERIESÄURE AUS DER ENTGASUNGSLEITUNG SPRITZT.
Bei korrektem Säurestand die Zellendeckel der Batterie wieder eindrehen.
Folgende Punkte beachten:
- Schutzbrille tragen und metallhaltigen Schmuck (Armbanduhr usw.) ablegen, um unbeabsichtigten elektrischen Kontakt auszuschließen.
• Die Zündung und alle sonstigen nicht benötigten Stromverbraucher ausschalten.
Klimaanlage
Damit die Klimaanlage optimal funktioniert, sollte sie zu Beginn der warmen Jahreszeit von einer Vertragswerkstatt geprüft und gewartet werden. Dabei werden die Kondensatorlamellen gereinigt und eine Leistungsprüfung des Systems durchgeführt. Auch der Kompressorantriebsriemen ist bei dieser Gelegenheit nachzuspannen.
VORSICHT!
- Die Klimaanlage darf nur mit Kältemittel befüllt werden, das von Chrysler International freigegeben ist. Einige nicht empfohlene Kältemittel sind entflammbar und können explodieren. Sie stellen somit eine Verletzungsgefahr dar. Andere nicht empfohlene Kältemittel können zum Ausfall der Anlage und kostspieligen Reparaturen führen.
- Niemals Kältemittel nachfüllen, um eine Funktionsstörung der Klimaanlage zu beheben, ohne dass die Systemdrücke von einem Techniker überwacht werden. Mangelhafte Kühlleistung kann durch eine zugesetzte Leitung verursacht werden. In diesem Fall würde Nachfüllen von Kältemittel ohne vorherige Druckprüfung zu einem gefährlich hohen Anstieg der Systemdrücke führen.
Absaugen und Wiederaufbereiten des Kältemittels
Die Klimaanlage Ihres Fahrzeugs wird mit dem umweltverträglichen Kältemittel R-134a betrieben. Dieses Kältemittel hat keinen schädigenden Einfluss auf die Ozonschicht der Erdatmosphäre. Chrysler International empfiehlt zum Absaugen und Wiederaufbereiten des Kältemittels Recyclinggeräte, die der SAE-Norm J1991 entsprechen.
Luftfilter der Klimaanlage — Je nach Ausstattung
Der Filter ist über eine Klappe zugänglich, die sich unter der Instrumententafel auf der Beifahrerseite befindet. Zum Ausbau des Filters die Verriegelung nach hinten schieben (entriegeln). Klappe entfernen und den Filter nach unten ziehen. Beim Einbau des Filters auf die korrekte Ausrichtung achten. Der schwarzen Pfeil unten am Filterrahmen muss in Richtung des Luftstroms weisen (weg vom Gebläsemotor und in Richtung Fahrzeugmitte).
Empfohlene Wechselintervalle für den Filter – 24.000 km (15.000 Meilen)
Flüssigkeitsstand der Servolenkung prüfen
VORSICHT!
Zur Prüfung des Flüssigkeitsstands sollte das Fahrzeug auf ebenem Untergrund stehen und der Motor ausgeschaltet sein, um Verletzungen durch bewegliche Teile auszuschließen und eine hohe Ablesegenauigkeit zu gewährleisten. Nicht überfüllen. Nur Mopar® MS5931 Servopumpenöl oder ein gleichwertiges, zugelassenes Produkt verwenden.

Einmal pro Monat den Flüssigkeitsstand der Servopumpe anhand der Füllstandsmarkierungen am Vorratsbehälter ablesen. Der Flüssigkeitsstand sollte im FILL RANGE-Bereich liegen, wenn die Flüssigkeitstemperatur 10° – 32° C beträgt. Dadurch wird sichergestellt, dass bei extrem niedrigen Außentemperaturen (unter -28° C) der Flüssigkeitsstand nicht unter die Markierung ADD sinkt und unter erschwerten Fahrbedingungen (Anhängerbetrieb bei Temperaturen über 38° C) die Flüssigkeit nicht überläuft. Liegt der Flüssigkeitsstand unterhalb der Markierung ADD oder läuft Flüssigkeit aus dem Behälter, deutet dies auf eine falsche Einfüllmenge, einen Defekt an der Lenkanlage oder eine Undichtigkeit hin. In diesem Fall den Flüssigkeitsstand prüfen und gegebenenfalls korrigieren. Falls eine Undichtigkeit vermutet wird, müssen Sie Ihre Vertragswerkstatt aufsuchen. Behälter und Deckel vor dem Abnehmen des Deckels sauber wischen, damit kein Schmutz oder andere Fremdkörper in das System gelangen.
HINWEIS:
- Verschüttete Flüssigkeit mit einem sauberen Lappen von allen Flächen abwischen.
- Wenn bei Fahrzeugen mit Dieselmotor Servopumpenöl nachgefüllt werden soll, muss zuvor die Motorabdeckung entfernt werden.
Auswahl des richtigen Schmierfetts

text_image
NATIONAL LUBRICATING GREASE INSTITUTE NLGI AUTOMOTIVE WHEEL BEARING & CHASSIS LUBRICANT GC-LBDer Kennzeichnung des National Lubricating Grease Institute (NLGI) auf dem Fettbehälter können Sie die Sorte und den Verwendungsbereich des Fetts entnehmen. Dieses Kennzeichen, ein Beispiel ist hier gezeigt, ist auf dem Fett-
behälter angebracht und dient dazu, Verwendung und Qualität des Fetts zu identifizieren.
Man unterscheidet zwei Hauptgruppen: Radlagerfett (Kennbuchstabe G) und Fahrwerkfett (Kennbuchstabe L). Qualitätsstufen innerhalb dieser Gruppen werden durch doppelte Buchstabenbezeichnungen für jede Gruppe angegeben.
Die Buchstabenbezeichnung im obigen Beispiel steht für die höchste erhältliche Qualitätsstufe. Diese Kombination ist sowohl zum Schmieren von Radlagern als auch von Karosserieteilen geeignet. Nur Schmierfette mit dem abgedruckten NLGI-Symbol und dem entsprechenden Qualitätsvermerk auf dem Behälter verwenden.
Kugelgelenke der
Vorderradaufhängungen
Die Kugelgelenke der Vorderradaufhängungen sind dauerhaft abgedichtet. Sie benötigen keine regelmäßige Wartung.
Lenkspindeldichtung
Die Lenkspindeldichtung verschließt die Öffnung für die Lenkspindel in der Spritzwand. Diese Stelle wird bei der Montage im Werk geschmiert. Falls sich beim Drehen des Lenkrads Geräusche bemerkbar machen, ist die Dichtung mit Mehrzweckfett zu schmieren. Mopar®-Mehrzweckfett der Klassifizierung NLGI, Grade 2, E.P. wird empfohlen.
Lenkgestänge
Die Spurstange und das Kugelgelenk sind dauergeschmiert und müssen nicht regelmäßig gewar- tet werden.
Gleichlaufgelenke der Antriebswellen
Ihr Fahrzeug besitzt Antriebswellen mit Gleichlaufgelenken. Regelmäßiges Abschmieren dieser Gelenke ist nicht erforderlich. Es empfiehlt sich jedoch eine Kontrolle der Manschetten auf undichte Stellen oder Beschädigungen bei jedem Werkstattaufenthalt. Beschädigte Manschetten/Faltenbälge erneuern lassen, um Verunreinigung und Verlust des Schmierfetts zu vermeiden.
Fortgesetzter Betrieb mit defekten Faltenbälgen der Antriebswellen führt zum Eindringen von Wasser und Schmutz in die Gelenke und damit zu einem Ausfall der Gelenke. Dadurch würde der komplette Austausch der betroffenen Antriebswellen erforderlich werden.
Abschmieren von beweglichen Karosserieteilen
Bewegliche Karosserieteile bedürfen der Prüfung, Reinigung und Schmierung, um vor Korrosion und Verschleiß geschützt zu sein.
Vor dem Aufbringen des Schmiermittels sind die betreffenden Teile zu reinigen. Nach dem Schmieren überschüssiges Öl oder Fett abwischen.
Motorhaubenverriegelung
Bei Arbeiten im Motorraum sind die Schließfalle, der Entriegelungsmechanismus und der Fanghaken zu prüfen und wenn erforderlich zu reinigen und zu schmieren.
Durch vorschriftsmäßiges Abschmieren wird sichergestellt, dass der Ver- und Entriegelungsmechanismus der Motorhaube zuverlässig und sicher funktioniert. Die Berührungsstellen aller beweglichen Teile dünn mit Mehrzweckfett NLGI Grade 2 bestreichen.
Schließzylinder der Tür- und Kofferraumschlösser
Die Schließzylinder der Tür- und Kofferraumschlösser sind zweimal im Jahr zu schmieren, vorzugsweise im Frühjahr und Herbst. Eine geringe Menge Schließzylinder-Schmiermittel (Mopar® Lock Cylinder Lubricant) direkt in den Schließzylinder einbringen. Den Schlüssel ins Zündschloss stecken und hin- und herdrehen. Diesen Vorgang drei bis vier Mal durchführen. Dabei kein weiteres Schmiermittel zugeben. Überschüssiges Schmiermittel mit einem sauberen Lappen vom Schlüssel abwischen, um das Verschmutzen von Kleidungsstücken zu vermeiden.
Bei Verwendung eines Schmiermittels, das nicht direkt in den Schließzylinder eingebracht werden kann, eine geringe Menge Schmiermittel auf den Schlüssel auftragen. Schlüssel in den Schließzylinder einführen und wie oben beschrieben hin- und herdrehen, um das Fett im Schließzylinder zu verteilen. Nicht vergessen, auch die Scharniere des Kofferraumdeckels zu schmieren, damit die Scharniere auch bei Kälte leichtgängig bleiben.
Sonstige Karosserieteile
Die nachfolgend aufgeführten Karosserie-mechanismen müssen geprüft und nach Bedarf alle Kontaktflächen dieser Bauteile mit dem jeweils angegebenen Schmiermittel abgeschmiert werden:
Motoröl
Türscharniere
Schiebetür - mittleres Scharnier
Scharniere der Motorhaube
Scharniere der Heckklappe
Weißes Spezialschmierfett (z.B. Mopar® Spray White Lube)
Türfeststeller
Übertragungseinrichtungen der Feststellbremse
Heckklappenschloss
Gelenke der Heckklappenstützen
Getränkehalter/Aschenbecher
Verstellschienen der Vordersitze
Welle und Keil an hinterer Schließplatte der Schiebetür
Mehrzweckfett (z.B. Mopar®-Langzeitfett)
Schiebetür - mittlere und obere Führung und Schnappfeder (Öffnungsstellung).
Teile, die nicht geschmiert werden sollten
Es gibt auch Bauteile, die aus verschiedenen Gründen nicht geschmiert werden sollten. Einige Teile sind dauergeschmiert, bei einigen Teilen verschlechtern Schmiermittel die Betriebs- eigenschaften und können sogar zu Schäden führen.
Besonders Gummilagerbuchsen sollten nicht geschmiert werden, weil sie dadurch ihre Funktionsfähigkeit vollständig einbüßen.
Folgende Teile dürfen NICHT geschmiert werden:
Lager der Lichtmaschine
Riemenscheibe der Lichtmaschine
Spannvorrichtung des Zahnriemens
Umlenkrollen des Zahnriemens
Antriebsriemen
Vordere Radlager
Hintere Radlager
Gummibuchsen
Gummiisolatoren der Aufhängung
Tempomat-Seilzug
Lager des Anlassers
Federbein-Stützlager
Gaszug
Wasserpumpenlager
Wischerblätter
Die Gummikanten der Wischerblätter und die Windschutzscheibe in regelmäßigen Abständen mit einem Schwamm oder weichen Tuch und einem milden, nicht scheuernden Reinigungsmittel abwischen. Auf diese Weise werden Streusalzablagerungen oder Straßenschmutz entfernt.
Längeres Betätigen der Scheibenwischer bei trockener Windschutzscheibe führt zu vorzeitigem Verschleiß der Wischerblätter. Zum Entfernen von Streusalzablagerungen oder Schmutz von der trockenen Windschutzscheibe mit den Scheibenwischern immer Scheibenwaschflüssigkeit aufsprühen.
Eis und Reif dürfen nicht mit den Scheibenwischern entfernt werden. Die Wischerblätter nicht mit Motoröl, Benzin oder sonstigen mineralölhaltigen Produkten in Kontakt bringen.
Scheibenwaschanlage (Windschutz- und Heckscheibe) und
Scheinwerfer-Reinigungsanlage
Die Waschanlagen für Windschutzscheibe, Hauptscheinwerfer (je nach Ausstattung) und Heckscheibe werden aus einem gemeinsamen Vorratsbehälter versorgt. Der Behälter befindet sich im Motorraum neben dem Ansaugluftfilter und ist regelmäßig auf ausreichende Füllung zu kontrollieren. Dem Waschwasser ein Reinigungs- und Frostschutzmittel für Scheibenwaschanlagen
(keinen Kühlerfrostschutz) zusetzen. Anschließend die Anlage für einige Sekunden betätigen, damit das gesamte Leitungssystem mit frostgeschütztem Wasser gefüllt ist.
Der Scheibenwaschbehälter hat ein Fassungsvermögen von 5 Litern.

Die Auspuffanlage muss immer in einwandfreiem Zustand sein, damit kein Kohlenmonoxid in den Fahrzeuginnenraum eindringt.
Wenn Sie ungewöhnliche Auspuffgeräusche wahrnehmen, Abgasgeruch im Innenraum spürbar ist oder der Unterboden oder Heckbereich der Karosserie beschädigt ist, muss die gesamte Auspuffanlage von einer Vertragswerkstatt auf gebrochene, beschädigte, undicht gewordene oder falsch befestigte Teile überprüft werden. Durch offene Schweißnähte und gelockerte Anschlüsse können Abgase in den Fahrzeuginnenraum eindringen. Darüber hinaus ist der Zustand der Auspuffanlage jedesmal zu prüfen, wenn das Fahrzeug zum Ölwechsel oder Schmierdienst angehoben wird. Schadhafte Teile sind auszuwechseln.
VORSICHT!
Motorabgase können zu Verletzungen oder zum Tod führen. Sie enthalten Kohlenmonoxid (CO). Dieses Gas ist farb- und geruchlos. Das Einatmen von Kohlenmonoxid verursacht Bewusstlosigkeit und kann schließlich zu einer Vergiftung führen. Die vorstehenden Sicherheitshinweise beachten, um das Einatmen von Kohlenmonoxid (CO) auszuschließen.
Kühlsystem
Überprüfung
VORSICHT!
Klemmen Sie bei Arbeiten am Kühlerlüfter den Lüftermotor ab oder schalten Sie die Zündung aus. Der elektrische Kühlerlüfter ist temperatur-gesteuert und kann sich jederzeit einschalten, wenn die Zündung in der ON-Position steht.
VORSICHT!
Durch heißes Kühlmittel oder Kühlmitteldampf können schwere Verbrühungen entstehen. Bei sichtbarem/hörbarem Dampfaustritt (Zischen) unter der Motorhaube darf diese erst geöffnet werden, nachdem der Kühler ausreichend abgekühlt ist. Öffnen Sie niemals den Verschlussdeckel eines betriebswarmen Kühlers.
Kühlmittelkontrollen
Kühlmittelfrostschutz jährlich prüfen (vor dem Einsetzen von Frost, wo zutreffend). Wenn das Kühlmittel schmutzig oder rostig erscheint, Kühlmittel ablassen, System durchspülen und neu befüllen. Prüfen, ob die Lamellen von Kühler und Klimakondensator durch Schmutz oder Insekten ver-
stopft sind. Verschmutzungen mit sanftem Wasserstrahl (Gartenschlauch) von hinten herausspülen.
Leitungen des Kühlmittel-Ausgleichbehälters auf Materialermüdung, Risse, Schnitte untersuchen und den korrekten Anschluss an Ausgleichbehälter und Kühler überprüfen. Das gesamte System nach Undichtigkeiten absuchen.
Der Kühlerverschluss muss luftdicht sitzen. Zur Kontrolle bei betriebswarmem, aber nicht laufendem Motor, den Ablasshahn aufdrehen und eine geringe Menge Kühlmittel ablassen. Der Kühlerverschluss dichtet einwandfrei ab, wenn der Kühlmittelstand im Ausgleichbehälter sinkt. ÖFFNEN SIE NICHT DEN VERSCHLUSSDECKEL EINES BETRIEBSWARMEN KÜHLERS.
Kühlsystem — System entleeren, spülen und neu befüllen
Das Kühlsystem ist nach Wartungsplan zu entleeren, durchzuspülen und neu zu befüllen. Wenn das abgelassene Kühlmittel schmutzig ist oder eine größere Menge Ablagerungen enthält, ist das Kühlsystem mit einem wirksamen Kühlerreinigungsmittel (Markenerzeugnis verwenden) zu spülen. Anschließend das Kühlsystem gründlich durchspülen, um alle Ablagerungen und Chemikalien zu entfernen. Gebrauchtes Frostschutzmittel vorschriftsmäßig entsorgen.
Kühlmittelwahl — Alle Motoren
Das Kühlsystem des Fahrzeugs wurde werkseitig mit Frostschutzmittel auf Ethylenglykol-Basis befüllt, dass langfristig wirksame Korrosionsinhibitoren enthält (Bezeichnung: HOAT = Hybrid Organic Additive Technology). Wenn ein Austausch des Kühlmittels erforderlich ist, ist ein Markenprodukt, wie es z.B. Mopar® anbietet zu verwenden. Als Faustregel gilt, dass das Kühlmittel alle 5 Jahre bzw. nach jeweils 160.000 km ausgetauscht werden sollte. Dieses aus 50% Frostschutzmittel und 50% destilliertem Wasser zusammengesetzte Kühlmittel gewährleistet optimale Motorkühlung, Korrosionsschutz und ist für Temperaturen bis -37°C geeignet.
ACHTUNG!
Werden andere, nicht zugelassene Kühlmittel (keine HOAT-Kühlmittel) beigemischt, können der Korrosionsschutz beeinträchtigt und Motorschäden verursacht werden, die nicht von der Garantie für Neufahrzeuge abgedeckt werden. Wenn ein Kühlmittel eingefüllt wurde, dass nicht der HOAT-Spezifikation entspricht, muss es so rasch wie möglich durch ein zugelassenes Kühlmittel ausgetauscht werden.
Auf keinen Fall reines Wasser oder ein Frostschutzmittel auf Alkoholbasis verwenden. Keine zusätzlichen Rostinhibitoren oder Anti-Rost-Mittel verwenden, da diese eventuell nicht mit dem Kühlmittel kompatibel sind und das Kühlsystem zusetzen können.
Das Fahrzeug ist nicht für die Verwendung von Kühlmitteln auf Propylenglykol-Basis geeignet. Die Verwendung von Kühlmitteln auf Propylenglykol-Basis wird nicht empfohlen.
Kühlmittel nachfüllen — Alle Motoren
Zum Nachfüllen verwendetes Kühlmittel muss aus mindestens 50% Ethylenglykol-Frostschutzmittel und 50% destilliertem Wasser zusammengesetzt sein. Wenn Außentemperaturen unter -38°C zu erwarten sind, ist die Frostschutzkonzentration des Kühlwassers zu erhöhen. Der maximal zulässige Frostschutzanteil beträgt 70%.
Zum Anmischen der Wasser-/Frostschutz-Lösung nur hochreines Wasser verwenden, z.B. destilliertes oder entmineralisiertes Wasser. Mangelhafte Wasserqualität mindert den Frostschutz des Motorkühlsystems.
Es ist die Aufgabe des Fahrzeughalters, für einen den klimatischen Bedingungen entsprechenden Frostschutz des Kühmittels zu sorgen.
Überdruck-Verschiussdeckel — Alle Motoren
Diesen Verschlussdeckel beim Verschließen bis zum Anschlag festdrehen, damit das Kühlmittel bei erwärmungsbedingter Volumenzunahme nicht entweichen kann. Dichtfläche des Überdruckverschlusses regelmäßig prüfen, Schmutzab-lagerungen und Fremdkörper entfernen.
VORSICHT!
Die Aufschrift DO NOT OPEN HOT (Nicht im heißen Zustand öffnen) auf dem Kühlerverschlussdeckel ist eine ernst zu nehmende Warnung. Niemals Kühlmittel in den Kühler füllen, wenn der Motor überhitzt ist. Den Überdruckverschluss des Kühlsystems nicht lösen oder abnehmen, um einen überhitzten Motor abzukühlen. Durch Hitze entsteht ein Überdruck im Kühlsystem. Um Verbrühungen oder Verletzungen zu vermeiden, darf der Kühlerverschluss nicht geöffnet werden, wenn das System heiß ist und unter Druck steht.
Entsorgung von Motorkühlmittel
Gebrauchtes Kühlmittel auf Ethylenglykol-Basis muss umweltgerecht entsorgt werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeindeverwaltung über bestehende Entsorgungsvorschriften. Kühlmittel nicht in offenen Behältern aufbewahren. Verschüttetes Kühlmittel aufwischen. Darauf achten, dass Kinder und Tiere kein Kühlmittel zu sich nehmen. Kinder, die Kühlmittel geschluckt haben, sofort zum Arzt bringen. Verschüttetes Kühlmittel sofort aufwischen.
Kühlmittelstand — Benzinmotoren
Der Kühlmittel-Ausgleichbehälter ermöglicht die schnelle Sichtkontrolle des Kühlmittelstands. Bei
Leerlaufdrehzahl des warmgefahrenen Motors muss der Kühlmittelstand im Behälter zwischen den Markierungen MAX und MIN liegen. Der Kühler bleibt normalerweise vollständig gefüllt, so dass keine Notwendigkeit zum Abnehmen des Kühlerverschlussdeckels besteht. Der Deckel muss nur bei einer Neubefüllung des Kühlsystems oder zum Bestimmen des Kühlmittel-Gefrierpunkts abgenommen werden. Achten Sie darauf, dass der Kühlerverschluss nicht unnötig geöffnet wird. Solange die Kühlmitteltemperatur im normalen Bereich liegt, braucht der Füllstand im Kühlmittel-Ausgleichbehälter nur einmal im Monat geprüft zu werden.
Wenn zum Aufrechterhalten des richtigen Füllstands nachgefüllt werden muss, ist das Kühlmittel in den Kühlmittel-Ausgleichbehälter einzufüllen. Nicht überfüllen.
Kühlmittelstand — Dieselmotor
Füllstand im Kühlmittel-Ausgleichbehälter bei kaltem Motor prüfen. Der Kühlmittelstand muss an der Markierung COLD FILL auf dem Behälter liegen. Zum Nachfüllen von Kühlmittel den Überdruck-Verschlussdeckel des Kühlmittel-Ausgleichbehälters abnehmen. ÖFFNEN SIE NICHT DEN VERSCHLUSSDECKEL EINES BETRIEBSWARMEN BZW. UNTER DRUCK STEHENDEN KÜHLERS.
Wichtige Hinweise — Alle Motoren HINWEIS:
Es ist möglich, dass nach einigen Kilometern Fahrt beim Anhalten Dampf sichtbar wird, der vorn aus dem Motorraum aufsteigt. Normalerweise handelt es sich hierbei um Feuchtigkeit, die sich z.B. bei Regen, Schneefall oder bei hoher Luftfeuchtigkeit auf dem Kühler niedergeschlagen hat und verdampft, wenn der Kühler die normale Betriebstemperatur des Motors annimmt.
Wenn eine Kontrolle des Motorraums zeigt, dass weder Kühler noch Schläuche undicht sind, können Sie unbesorgt weiterfahren. Die Dampf-bildung hört nach kurzer Zeit auf.
- Den Kühlmittel-Ausgleichbehälter nicht überfüllen.
- Den Gefrierpunkt des Kühlmittels im Kühler und Ausgleichbehälter bestimmen. Beim Nachfüllen von Frostschutz muss auch der Inhalt des Ausgleichbehälters gegen Einfrieren geschützt werden.
-
Wenn häufig Kühlmittel nachgefüllt werden muss oder wenn der Kühlmittelstand im Ausgleichbehälter beim Abkühlen des Motors nicht absinkt, ist das Kühlsystem mittels Drucktest zu prüfen, um eventuelle Undichtigkeiten festzustellen.
-
Sicherstellen, dass das Motorkühlmittels aus 50% destilliertem Wasser und 50% Frostschutzmittel auf Ethylenglykol-Basis besteht. Nur so ist der Motor, der teilweise aus Aluminium gefertigt ist, wirksam gegen Korrosion geschützt.
- Sicherstellen, dass die Kühlerschläuche und die Schläuche zum Kühlmittel-Ausgleichbehälter sowie der Überlaufschlauch nicht geknickt oder verstopft sind.
- Die Vorderseite des Kühlers sauber halten. Bei Fahrzeugen mit Klimaanlage muss auch die Vorderseite des Kondensators sauber gehalten werden.
- Der Wechsel des Kühlerthermostaten für Sommer- und Winterbetrieb ist nicht erforderlich. Darauf achten, dass beim Einbau eines Thermostaten NUR das Original-Ersatzteil verwendet wird. Die Verwendung anderer Thermostaten kann die Funktion des Kühlsystems beeinträchtigen sowie den Kraftstoffverbrauch und den Schadstoffausstoß erhöhen.
- Bei Fahrzeugen mit Dieselmotor kann eine leichte Erhöhung der Leerlaufdrehzahl eine Senkung der Kühlmitteltemperatur bewirken.
- Bei Fahrzeugen mit Benzinmotor bewirkt eine Erhöhung der Leerlaufdrehzahl keine Senkung der Kühlmitteltemperatur. Getriebe auf LEER-
LAUF schalten und den Motor mit normaler Leerlaufdrehzahl laufen lassen.
Unterdruck- und Kraftstoffdampfschläuche
Alle Gummi- und Kunststoffschläuche auf Schäden durch Hitzeeinwirkung oder mechanische Beanspruchung überprüfen. Verhärtete oder weiche Stellen, poröses oder sprödes Gummi, Rissbildungen, Einschnitte, Scheuerstellen und Aufquellungen sind Anzeichen für eine fortgeschrittene Alterung des Materials.
Besonders auf Schläuche achten, die starker Wärmeeinwirkung ausgesetzt sind, z.B. in der Nähe des Auspuffkrümmers. Die richtige Verlegung der Schläuche kontrollieren, um Hitzeschäden und Scheuern an beweglichen Bauteilen zu vermeiden.
Kunststoffschläuche auf angeschmolzene Stellen oder Einquetschungen kontrollieren.
Alle Schlauchanschlüsse, z.B. Klemmschellen und Kupplungen, auf festen Sitz und Dichtheit kontrollieren.
Schläuche und Leitungen, die Anzeichen von Alterung oder Beschädigung aufweisen, sollten sofort ersetzt werden.
Bremsanlage
Damit die Bremsen in jeder Situation zuverlässig funktionieren, sind sämtliche Bauteile der Brems-
anlage regelmäßig zu überprüfen. Die vorgeschriebenen Prüfintervalle sind dem Wartungsplan zu entnehmen.
VORSICHT!
Während der Fahrt den Fuß nicht auf dem Bremspedal abstützen. Dies kann zu Überhitzung der Bremsen und unzuverlässiger Bremswirkung, längerem Bremsweg oder Schäden an der Bremsanlage führen. Im Notfall steht die Bremsleistung nicht voll zur Verfügung.
Bremsschläuche und Schläuche der Servolenkung
Im Rahmen der planmäßigen Wartung sind alle Gummi- und Kunststoffschläuche auf Schäden durch Hitzeeinwirkung oder mechanische Beanspruchung zu überprüfen. Verhärtete oder weiche Stellen, poröses oder sprödes Gummi, Rissbildungen, Einschnitte, Scheuerstellen und Aufquellungen sind Anzeichen für eine fortgeschrittene Alterung des Materials. Besonders auf Schläuche achten, die starker Wärmeeinwirkung ausgesetzt sind, z.B. in der Nähe des Auspuffkrümmers.
Kunststoffschläuche auf angeschmolzene Stellen oder Einquetschungen kontrollieren.
Alle Schlauchanschlüsse, z.B. Klemmschellen und Kupplungen, auf festen Sitz und Dichtheit kontrollieren.
HINWEIS:
Häufig werden Flüssigkeiten wie Motoröl, Servoflüssigkeit und Bremsflüssigkeit bei der Montage im Werk als Geltmittel verwendet, um Schläuche leichter auf Anschluss-Stutzen schieben zu können. Ölfeuchte Stellen an solchen Anschlüssen sind daher nicht unbedingt ein Zeichen von Undichtigkeit. Bevor vermeintlich undichte Leitungen ausgewechselt werden, ist zunächst zu prüfen, ob an den feuchten Stellen tatsächlich Flüssigkeit austritt (wenn das betreffende System in Betrieb ist bzw. unter Druck steht).
HINWEIS:
Bei jeder Wartung der Bremsanlage sind die Bremsschläuche zu kontrollieren. Schläuche auf Rissbildung, Scheuerstellen und Aufquellungen untersuchen. Bei Anzeichen von Rissbildung, Scheuerstellen und Aufquellungen sollten die betroffenen Schläuche sofort ausgetauscht werden. Beschädigte Schläuche können aufplatzen und zu einem Ausfall der Bremsanlage führen.
VORSICHT!
Bremsschläuche können an schadhaften Steilen leicht platzen und zum Verlust der Bremswirkung führen. Es besteht Unfallgefahr. Bei Anzeichen von Rissbildung, Scheuerstellen und Aufquellungen müssen die betroffenen Schläuche sofort ausgetauscht werden.
Hauptbremszylinder — Füllstand der Bremsflüssigkeit prüfen
Der Flüssigkeitsstand im Ausgleichbehälter auf dem Hauptremszylinder ist bei jeder Wartungsarbeit im Motorraum zu kontrollieren oder unmittelbar nach dem Aufleuchten der Bremswarnleuchte, die Störungen an der Bremsanlage anzeigt.
Vor dem Abnehmen des Verschlussdeckels die Oberseite des Hauptbremszylinders reinigen. Falls notwendig, Bremsflüssigkeit bis zur Markierung FULL (Voll) seitlich am Ausgleichbehälter nachfüllen.
Nicht zu viel Bremsflüssigkeit einfüllen; dadurch kann die Anlage undicht werden.
Bremsflüssigkeit bis zur Markierung am Ausgleichbehälter nachfüllen. Bei Scheibenbremsen ist ein Absinken des Flüssigkeitsstands mit zunehmendem Verschleiß der Bremsbeläge normal. Es
muss daher festgestellt werden, ob das Absinken des Flüssigkeitsstands durch eine Undichtigkeit im Leitungssystem oder durch den normalen Verschleiß der Scheibenbremsbeläge verursacht wird. Nur Bremsflüssigkeit mit der Bezeichnung DOT 3 und SAE J1703 verwenden. Ist Bremsflüssigkeit DOT 3 nicht erhältlich, dann kann DOT 4 oder DOT 4+ verwendet werden. Mopar®-Bremsflüssigkeit erfüllt die geforderten Qualitätsbedingungen und stellt eine optimale Bremswirkung sicher.

Keine aufbereitete Bremsflüssigkeit und keine Bremsflüssigkeit unbekannter Herkunft verwenden. Solche Bremsflüssigkeiten können einen zu niedrigen Siedepunkt haben, was bei starker Beanspruchung zum Verlust der Bremswirkung führen kann. Es besteht Unfallgefahr.
Bremsflüssigkeit muss in fest verschlossenen Behältern aufbewahrt werden, um das Eindringen von Feuchtigkeit und Fremdkörpern zu verhindern.
ACHTUNG!
Bremsflüssigkeit darf nicht mit Flüssigkeit auf Erdölbasis verunreinigt werden. Andernfalls können Dichtungen angegriffen werden, was einen teilweisen oder vollständigen Ausfall der Bremsanlage zur Folge hat.
Kraftstoffschläuche
Druckschläuche und Schlauchklemmen der elektronischen Kraftstoffeinspritzung sind aus Spezialwerkstoffen hergestellt, die eine zuverlässige Abdichtung gewährleisten und von Benzin chemisch nicht angegriffen werden.
Beim Einbau von Ersatzteilen für die Einspritzanlage dürfen nur die von Chrysler International vorgeschriebenen Schläuche und Anschlüsse verwendet werden.
HINWEIS:
Versuchen Sie bei Fahrzeugen mit Dieselmotor auf keinen Fall, die Leitungen des Common-Rail-Einspritzsystems zu entlüften. Entsprechende Arbeiten sind von Ihrer Vertragswerkstatt durchzuführen.
Automatikgetriebe
Automatikgetriebe und Differential sind in einem einzigen Gehäuse zusammengefasst.
Das Automatikgetriebe besitzt ein Einfüllrohr mit Peilstab. Flüssigkeit ist durch die Peilstaböffnung im Gehäuse nachzufüllen.
Der Peilstab befindet sich direkt hinter dem Kühlmittel-Ausgleichbehälter.
Wahl der Automatikgetriebeflüssigkeit
Es ist wichtig, die vorgeschriebene Getriebeflüssigkeit zu verwenden. Mopar Automatic Transmission Fluid ATF+4® oder ATF+4 Typ 9602® garantiert eine optimale Effizienz des Getriebes. Es ist wichtig, dass der Füllstand der Getriebeflüssigkeit immer auf der vorgeschriebenen Höhe gehalten und die empfohlene Flüssigkeit verwendet wird.
ACHTUNG!
Falls eine andere Getriebeflüssigkeit als ATF+4® verwendet wird, kann es zu mangelhafter Schaltqualität und Rupfen des Getriebes kommen. Die Verwendung einer anderen Getriebeflüssigkeit als ATF+4® führt zum häufigeren Austausch von Getriebeflüssigkeit und Filter.
PEILSTAB - VIERGANG-AUTOMATIKGETRIEBE

Vorgehensweise zum Prüfen des Flüssigkeitsstands
Der Flüssigkeitsstand im Automatikgetriebe ist bei jeder Wartung des Fahrzeugs zu prüfen. Betrieb mit falschem Flüssigkeitsstand führt zu erheblich kürzerer Lebensdauer des Getriebes.
HINWEIS:
Bei Fahrzeugen, die unter erschwerten Betriebsbedingungen eingesetzt werden, ist bei jeder Füllstandskontrolle der Zustand der Automatikgetriebeflüssigkeit zu prüfen.
Getriebeflüssigkeit (ATF) ist im frischen Zustand rot. Die Automatikgetriebeflüssigkeit wird rot gefärbt, um sie von anderen Betriebsflüssigkeiten, z.B. Motoröl oder Frostschutz zu unterscheiden. Die rote Farbe ist nicht permanent und weist nicht auf die Qualität der Getriebeflüssigkeit hin. Bei fortschreitendem Gebrauch des Fahrzeugs wird die Getriebeflüssigkeit (ATF) farblich dunkler und schließlich braun erscheinen. Dies ist normal, Dunkelbraune/schwarze Verfärbung und verbrannter Geruch der Flüssigkeit und/oder eine Verschlechterung der Schaltqualität können auf Überbeanspruchung der Flüssigkeit hindeuten. Dies muss von einer Fachwerkstatt geprüft werden.
Die genannten Veränderungen der Flüssigkeit sind Anzeichen einer Überhitzung durch schwere Beanspruchung des Getriebes.
Zum Messen des Flüssigkeitsstands im Automatikgetriebe folgendermaßen vorgehen:
- Fahrzeug auf waagerechtem Untergrund abstellen.
- Motor mindestens 60 Sekunden mit Leerlauf-drehzahl laufen lassen.
- Feststellbremse voll anziehen.
- Alle Ganghebelstellungen einmal kurz einlegen und zum Schluss den Ganghebel auf P
(Parken) stellen. Den Bereich um den Peilstab reinigen, um das Eindringen von Schmutz in das Getriebe zu verhindern.
- Peilstab herausziehen und feststellen, ob die Getriebeflüssigkeit heiß oder warm ist. Im heißen Zustand hat die Flüssigkeit eine Temperatur von ca. 82°C. Dies ist die normale Betriebstemperatur der Getriebeflüssigkeit, wenn das Fahrzeug zuvor mindestens 24 km gefahren wurde. Bei dieser Temperatur ist eine Berührung der Flüssigkeit mit den Fingern bereits unangenehm. Warm bedeutet, die Temperatur der Flüssigkeit liegt zwischen 29° — 52°C.
-
Peilstab sauber wischen und wieder bis zum Anschlag in das Führungsrohr einführen. Peilstab herausziehen und den Flüssigkeitsstand ablesen.
-
Bei heißer Flüssigkeit muss der Flüssigkeitsstand in dem durch eine Kreuzschraffur und die Aufschrift HOT (Heiß) gekennzeichneten Bereich liegen, (d.h. zwischen der mittleren und oberen Bohrung im Peilstab).
- Bei warmer Flüssigkeit muss der Flüssigkeitsstand in dem durch die Aufschrift WARM gekennzeichneten Bereich liegen, d.h. zwischen der mittleren und unteren Bohrung im Peilstab.
Wenn die Prüfung ergibt, dass der Flüssigkeitsstand zu niedrig ist, muss Automatikgetriebeflüssigkeit nachgefüllt werden.
ACHTUNG!
Nicht überfüllen. Schmutz und Wasser rufen schwere Funktionsstörungen und Getriebeschäden hervor. Deshalb ist zum Schutz des Getriebes vor Schmutz und Wasser nach einer Füllstandskontrolle darauf zu achten, dass die Einfüllöffnung mit der Kappe am Peilstab wieder fest und dicht verschlossen wird.
Flüssigkeits- und Filterwechsel
Bei allen Getrieben muss die Automatikgetriebeflüssigkeit wie folgt gewechselt werden:
Normale Betriebsbedingungen — Kein Wechsel erforderlich
Erschwerte Betriebsbedingungen (Flüssigkeit und Filter) — 77.000 km (48.000 Meilen)
Erschwerte Betriebsbedingungen sind wie folgt definiert:
-
Zu über 50% dichter Stadtverkehr, wobei regelmäßig über 45 Minuten lange Stop-and-Go-Phasen auftreten.
-
Einsatz als Taxi, Mietwagen und sonstige gewerbliche Nutzung, Polizeifahrzeug oder Anhängerbetrieb mit regelmäßig mehr als 45 Minuten Dauerbetrieb.
HINWEIS:
Beim Auswechseln der Erstbefüllung mit Getriebeflüssigkeit ab Werk nach den oben beschriebenen Gesichtspunkten sollte nur ATF+4,Typ 9602® Mopar Automatic Transmission Fluid verwendet werden, um die optimale Effizienz des Getriebes zu gewährleisten.
Wenn das Getriebe aus irgendeinem Grund zerlegt werden muss, sind Automatikgetriebeflüsigkeit und Filter zu wechseln.
Spezielle Zusätze
Vom Beimischen spezieller Zusätze zur Getriebeflüssigkeit rät Chrysler International ab. Die einzige Ausnahme von dieser Regel sind Färbemittel zum Erkennbarmachen von Undichtigkeiten. Keine flüssigen Getriebedichtmittel verwenden, weil dadurch die Dichtungen angegriffen werden können.
Schaltgetriebe
Wahl des Schmiermittels
Alle Schaltgetriebe sind mit einem Schmiermittel von Chrysler International befüllt. Falls es notwendig wird, Schaltgetriebeflüsigkeit nachzufüllen, nur das Schmiermittel von Chrysler International, Mobil Infelrex 2029 oder Motoröl G5 SAE 10W-40 verwenden.
Flüssigkeitsstand prüfen
Der Flüssigkeitsstand im Schaltgetriebe ist jedesmal zu prüfen, wenn Wartungsarbeiten im Motorraum ausgeführt werden. Zum Prüfen des Flüssigkeitsstands den Einfüllstopfen auf der linken Seite des Getriebes entfernen. Die Getriebeflüssigkeit soll etwa bis zur Unterkante der Einfüllöffnung reichen. Der tiefste zulässige Füllstand liegt bei 4 mm unterhalb der Einfüllöffnung. Falls notwendig, Flüssigkeit nachfüllen. Darauf achten, dass die Einfüllschraube wieder richtig eingedreht wird.
Wechselintervalle
Unter normalen Betriebsbedingungen reicht die Schmierwirkung der Flüssigkeit für die Lebensdauer des Fahrzeugs aus. Die Flüssigkeit braucht nicht gewechselt zu werden, sofern nicht die folgenden Bedingungen vorliegen:
- Das Schmiermittel wurde durch Wasser verunreinigt. Bei Verunreinigung durch Wasser muss die Flüssigkeit unverzüglich gewechselt werden.
- Wenn das Fahrzeug unter erschwerten Betriebsbedingungen genutzt wurde (Definition von "erschwerten Betriebsbedingungen" siehe separaten Wartungsplan).
Flüssigkeit ablassen
Zum Entleeren des Schaltgetriebes die Ablassschraube herausdrehen. Getriebe mit der richtigen Menge der vorgeschriebenen Flüssigkeit befüllen.
Allradantrieb (AWD) — Je nach Ausführung
Unter normalen Betriebsbedingungen erfordern Verteilergetriebe, Freilaufkupplung und Hinterachsgetriebe keine regelmäßigen Füllstandkontrollen und Schmiermittelwechsel. Wenn das Fahrzeug jedoch aus anderen Gründen gewartet wird, sollten diese Komponenten äußerlich auf Anzeichen von Undichtigkeiten überprüft werden. Festgestellte Undichtigkeiten sind so bald wie möglich instand zu setzen.
Verteilergetriebe/Allradantrieb
Der Füllstand muss auf Höhe der Unterkante der Einfüllöffnung gehalten werden. Für den Fall, dass es notwendig ist, Flüssigkeit nachzufüllen oder die Flüssigkeit zu wechseln, empfiehlt Chrysler International, ein Mehrzweck-Getriebeöl der Viskosität SAE 80W-90 entsprechend der API-Spezifikation GL-5 zu verwenden.
Freilaufkupplung
Der Füllstand muss auf Höhe der Unterkante der Einfüllöffnung gehalten werden. Für den Fall, dass es notwendig ist, Flüssigkeit nachzufüllen oder die Flüssigkeit zu wechseln, ausschließlich Mopar®-Automatikgetriebeflüssigkeit ATF+4 (Typ 9602) verwenden. Es ist wichtig, das richtige Schmiermittel zu verwenden, um einwandfreies Betriebsverhalten sicherzustellen.
Hinterachsgetriebe
Der Flüssigkeitsstand muss auf Höhe der Unterkante der Einfüllöffnung gehalten werden. Für den Fall, dass es notwendig ist, Flüssigkeit nachzufüllen oder die Flüssigkeit zu wechseln, empfiehlt Chrysler International die Verwendung von Mehrzweck-Getriebeöl SAE 80W-90 gemäß API-Spezifikation GL-5.
Flüssigkeitswechsel
Die Flüssigkeit ist wie folgt zu wechseln:
| Normale Betriebsbedingungen | Keine Wartung erforderlich |
Erschwerte
Betriebsbedingungen
| Verteilergetriebe/Allradantrieb | 24.000 km(15.000 Meilen) |
| Freilaufkupplung | 36.000 km(22.500 Meilen) |
| Hinterachsgetriebe | 36.000 km(22.500 Meilen) |
Erschwerte Betriebsbedingungen sind wie folgt definiert:
- Zu über 50% dichter Stadtverkehr, wobei regelmäßig über 45 Minuten lange Stop-and-Go-Phasen auftreten.
- Einsatz als Taxi, Mietwagen und sonstige gewerbliche Nutzung, Polizeifahrzeug oder Anhängerbetrieb mit regelmäßig mehr als 45 Minuten Dauerbetrieb.
Vorder- und Hinterradlager
Sämtliche Radlager sind dauergeschmiert. Sie benötigen keine regelmäßige Wartung.
Fahrzeugpflege und Korrosionsschutz
Schutz von Karosserie und Lackierung vor Korrosion
Der Pflegeaufwand für die Karosserie richtet sich nach der geografischen Lage und den Einsatzbedingungen. Chemikalien, die Straßen bei Eis und Schnee befahrbar machen sowie während der anderen Jahreszeiten auf Bäume und Straßenbelag versprühte Chemikalien greifen in hohem Maß das Blech Ihres Fahrzeugs an. Schädliche Substanzen in der Luft und auf der Fahrbahn, extreme Temperaturen und andere Umwelteinflüsse greifen Lack, Metallteile und Unterbodenschutz an.
Mit nachfolgend beschriebenen Pflege- und Schutzmaßnahmen können Sie dazu beitragen, dass der Korrosionsschutz Ihres Fahrzeugs optimal erhalten bleibt.
Wodurch entsteht Korrosion?
Korrosion entsteht bei Abnutzung oder Ablösung der Lackierung und Schutzüberzüge am Fahrzeug.
Die häufigsten Ursachen sind:
• Streusalz, Schmutz und Feuchtigkeit.
• Auftreffen von Steinen und Rollsplitt.
- Insekten, Baumabsonderungen und Teer.
• Salzhaltige Luft in Küstenregionen.
- Industrielle Luftverschmutzung.
Wagenwäsche
- Waschen Sie Ihr Fahrzeug regelmäßig. Das Fahrzeug zum Waschen an einem schattigen Platz abstellen. Mildes Autoshampoo verwenden und gründlich mit klarem Wasser nachspülen.
- Insekten, Teer und ähnliche Verschmutzungen umgehend entfernen.
- Zum Entfernen von Straßenschmutz, zur Lack-auffrischung und zum Polieren Mopar® Auto Polish (Autowachs) verwenden. Lack nicht zerkratzen.
- Möglichst keine schleifmittelhaltigen Polituren und keine elektrischen Poliergeräte verwenden. Dadurch wird der Lack unter Umständen matter und die Lackschicht dünner.
ACHTUNG!
Keine Scheuermittel und scharfen Reinigungsmittel verwenden, wie z.B. Stahlwolle oder Scheuerpulver. Dadurch werden Metall- und Lackoberflächen zerkratzt.
Hauptscheinwerfer reinigen
Ihr Fahrzeug hat Scheinwerferabdeckungen aus Kunststoff, die leichter und weniger empfindlich gegen Steinschlag sind als Glasscheinwerfer.
Kunststoff ist kratzempfindlicher als Glas. Deshalb sind beim Reinigen der Streuscheibe spezielle Pflegevorschriften zu beachten.
Damit die Streuscheiben der Scheinwerfer nicht zerkratzen, was mit einer Verringerung der Lichtausbeute verbunden ist, dürfen die Streuscheiben nicht trocken abgewischt werden. Straßenschmutz mit milder Seifenlauge abwaschen und mit klarem Wasser nachspülen.
Streuscheiben nicht mit aggressiven Reinigungsmitteln, Lösungsmitteln, Stahlwolle usw. reinigen.
Spezielle Pflegeanweisungen
- Bei Fahrten auf gestreuten oder staubigen Straßen oder in Küstennähe das Fahrzeug mindestens einmal monatlich von unten abspritzen.
• Die Wasserablauföffnungen an der Unterseite der Türen, Schwellerbleche und Heckklappe dürfen nicht blockiert werden.
- Kleinere Steinschlagschäden und Kratzer im Lack sofort ausbessern. Die Kosten für derartige Reparaturen sind vom Fahrzeugbesitzer zu tragen.
- Wenn die Lackierung oder die Schutzbeschichtung Ihres Fahrzeugs beispielsweise durch einen Unfall beschädigt wurde, ist der Schaden so schnell wie möglich fachgerecht zu beheben. Die Kosten für derartige Reparaturen sind vom Fahrzeugbesitzer zu tragen.
- Leichtmetallräder regelmäßig mit milder Seifenlauge und reichlich Wasser reinigen. Starke Verschmutzungen nicht mit aggressiven, sondern mit säurefreien und nicht scheuernden Reinigungsmitteln entfernen. Keine harten Bürsten oder Scheuerschwämme verwenden. Meiden Sie Waschanlagen, die mit Säure-Reinigungsmitteln oder harten Bürsten arbeiten, da solche Mittel den Schutzüberzug der Metallräder zerstören.
- Ihre lackierten und verchromten Aluminiumräder müssen genauso behandelt werden wie der Lack der Karosserie. Benutzen Sie immer ein weiches, nicht scheuerndes Tuch und mildes Spülmittel zum Reinigen Ihrer Räder. Niemals Scheuerschwämme, Stahlwolle oder harte
Bürsten verwenden, Niemals säurehaltige Reinigungsmittel, Ofenreiniger oder aggressive Metallreiniger verwenden, da permanente Verfärbungen und/oder Rost die Folge sein können.
- Bei der Beförderung von speziellem Ladegut, z.B. Chemikalien, Düngemittel, Streusalz usw, auf einwandfreie und dichte Verpackung achten.
- Bei häufiger Fahrt auf Schotterstraßen sollte hinter jedem Rad ein Schmutzfänger angebracht werden.
- Kleine Kratzer im Lack umgehend mit Mopar® Touch Up Paint (Lacke für Nachbesserungsarbeiten) ausbessern. Zu diesem Zweck sind Lackstifte in den Originalfarbtönen erhältlich.
Pflege des Innenraums
Stoffbezüge und Teppichboden mit Mopar® Textilreiniger säubern.
Kunststoffpolster mit Mopar® Vinyl Cleaner (Kunststoffreiniger) reinigen.
Für Lederbezüge wird Mopar® Total Clean (Allesreiniger) speziell empfohlen.
Lederpolster am besten regelmäßig mit einem feuchten weichen Tuch abwischen. Kleinere Schmutzpartikel können zu Scheuerstellen oder anderen Schäden an Lederpolstern führen und sind daher möglichst bald mit einem feuchten Tuch zu entfernen. Hartnäckige Flecken lassen sich leicht mit einem weichen Tuch und Mopar® Total Clean (Allesreiniger) entfernen. Lederpolster nicht mit Flüssigkeiten tränken. Zum Reinigen von Lederpolstern keine Poliermittel, Öle, Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Spülmittel oder Reinigungsmittel auf Ammoniakbasis verwenden. Um den Originalzustand des Leders möglichst lange zu bewahren, muss nicht unbedingt eine spezielle Lederpflege angewandt werden.
VORSICHT!
Zur Innenreinigung keine flüchtigen Lösemittel verwenden. Viele dieser Lösemittel sind feuergefährlich und können in geschlossenen Räumen die Atemwege schädigen.
Glasoberflächen
Alle Glasoberflächen regelmäßig mit einem handelsüblichen Haushalts-Glasreiniger säubern. Keine aggressiven Scheuermittel verwenden. Beim Reinigen der Innenseite von Heckscheiben und Windschutzscheiben mit elektrischer Beheizung vorsichtig arbeiten. Keine scharfkantigen Gegenstände zum Reinigen der Heckscheiben-Innenseite verwenden. Zum Reinigen des Rückspiegels das Reinigungsmittel auf ein Tuch oder einen Lappen aufsprühen. Reinigungsmittel nicht direkt auf den Spiegel aufsprühen.
Kunststoffdeckscheiben der Instrumente
Die Deckscheiben der Instrumente bestehen aus Kunststoff. Beim Reinigen der Abdeckscheiben darauf achten, dass die Kunststoffoberflächen nicht zerkratzt werden.
- Zum Reinigen einen angefeuchteten weichen Lappen verwenden, Milde Seifenlauge kann verwendet werden, jedoch keine Reinigungsmittel mit hohem Alkoholgehalt oder Scheuermittel. Bei Verwendung von Seifenlauge mit einem feuchten Lappen nachwischen,
- Mit einem weichen Lappen trocken wischen.
Pflege der Sicherheitsgurte
Sicherheitsgurte nicht bleichen, färben oder mit aggressiven Löse- und Scheuermitteln behandeln. Dadurch wird das Gurtgewebe geschwächt.
Zum Reinigen der Gurte eine milde Seifenlösung oder lauwarmes Wasser verwenden. Sicherheitsgurte zu Reinigungszwecken nicht ausbauen.
Wenn die Gurtbänder ausgefranst oder verschlissen sind, die Gurtschlösser nicht problemlos einrasten oder die Gurte bei einem Unfall stark beansprucht wurden, die Sicherheitsgurte austauschen.
Instrumententafel und Getränkehalter unter den Sitzen reinigen
Ausbau
Ertasten Sie mit dem Zeigefinger die Anschlagnase im hinteren Bereich des Ablagefachs.

Drücken Sie die Anschlagnase ein, ziehen Sie das gesamte Schubfach heraus und nehmen Sie es aus der Instrumententafel.
Reinigen
Tauchen Sie das Schubfach mit der Vorderseite nach oben in mäßig heißes Leitungswasser, dem ein Teelöffel Geschirrspülmittel zugesetzt wurde. Etwa eine Stunde einwirken lassen. Nach einer Stunde das Schubfach aus dem Wasser nehmen und noch etwa sechsmal kurz eintauchen. Dadurch wird eventuell noch anhaftender Schmutz gelöst. Das Schubfach gründlich unter warmem fließenden Wasser abspülen. Überschüssiges Wasser vom Schubfach abschütteln und die Außenflächen mit einem sauberen, weichen Lappen trocknen. Stellen Sie das Schubfach über Nacht auf ein Abtropfgestell für Geschirr, damit die innenliegende Mechanik austrocknen kann.
Einbau
Richten Sie die Kunststoffführungen am Schubfach so aus, dass Sie das Fach in die Stahlhalterung in der Instrumententafel einführen können. Schubfach nach vorn schieben. Zum Schluss das Schubfach einige Male öffnen und schließen, um einwandfreie Funktion sicherzustellen.
SPANNUNGSVERSORGUNGSMODUL (IPM)

Ihr Fahrzeug ist mit einem Integrierten Stromversorgungsmodul ausgestattet, das sich im Motorraum neben der Batterie befindet. Dieses Modul enthält Sicherungen und Relais. Auf einem Aufkleber im Deckel sind alle Stromverbraucher angegeben.
ACHTUNG!
- Beim Anbringen des Deckels für das Integrierte Stromversorgungsmodul muss sichergestellt werden, dass der Deckel korrekt sitzt und fest verriegelt ist. Andernfalls kann Wasser in das Stromversorgungsmodul eindringen und zu einem Ausfall der Fahrzeugelektrik führen.
- Beim Auswechseln einer Sicherung unbedingt auf die richtige Amperezahl der Ersatzsicherung achten. Sicherungen mit falscher Amperezahl können zu gefährlichen Überlastungen der elektrischen Anlage und Kabelbränden führen. Brennt eine ausgewechselte Sicherung immer wieder durch, ist zunächst die Störungsursache festzustellen und zu beseitigen. Erst dann eine neue Sicherung einsetzen.
Die beheizbaren Außenspiegel, die Steckdose in der Instrumententafel und die abnehmbare Mittelkonsole verfügen über selbsttätig rückstellende Sicherungen, die nur von einer Vertragswerkstatt
instand gesetzt werden dürfen. Die elektrische Sitzverstellung ist durch einen 30A-Sicherungsautomat abgesichert. Der Sicherungsautomat befindet sich unter dem Fahrersitz. Die elektrischen Fensterheber sind durch einen 25A-Sicherungsautomat abgesichert, der sich unter der Instrumententafel neben der Lenksäule befindet. Falls diese Systeme zeitweise oder dauerhaft ausfallen, sollten Sie zur Instandsetzung eine Vertragswerkstatt aufsuchen.
VORÜBERGEHENDE STILLEGUNG DES FAHRZEUGS
Falls Sie das Fahrzeug für einen Zeitraum von mehr als drei Wochen nicht benutzen möchten, sollten Sie Maßnahmen zur Schonung der Batterie ergreifen. Hierzu bestehen folgende Möglichkeiten:
- Aus dem integrierten Spannungsversorgungsmodul die 15-A-Kleinsicherung mit der Bezeichnung Zündung-Aus-Stromverbrauch herausnehmen.
• Das Batterie-Minuskabel (-) abklemmen. - Vor einer vorübergehenden Stillegung des Fahrzeugs oder einer Standzeit von mehr als zwei Wochen (z.B. im Urlaub) die Klimaanlage im Leerlauf ca, fünf Minuten im Frischluftbetrieb und mit hoher Gebläsedrehzahl laufen lassen. Dadurch wird eine ausreichende Schmierung
der Anlage sichergestellt, um eine Beschädigung des Kompressors bei der erneuten Inbetriebnahme des Fahrzeugs nach Möglichkeit auszuschließen.
ERSATZGLÜHLAMPEN
GLÜHLAMPEN — Innenleuchten Bezeichnung
ABS-Kontrollleuchte LED
Airbag-Warnleuchte LED
Bremswarnleuchte LED
Mitte & Hintere Deckenleuchte 578
Mitte & Hintere Leseleuchten 578
Tempomat-Anzeige VFD *
Tür-offen-Warnleuchte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Türleuchte vorn. 578
Leseleuchten vorn 578
Handschuhfachleuchte 194
Vorglühanzeige (nur Dieselmotor) ..... LED
Fernlicht-Kontrollleuchte. PC74
Wegfahrsperre/Diebstahlsicherung
(Warnanlage) PC74
Kombiinstrumentleuchten PC74
Heckklappenleuchten 578
Heckklappe-offen-Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kraftstoff-Warnleuchte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Warnleuchte für Waschflüssigkeit ..... LED
Systemkontrollleuchte PC74
Ölkontrollleuchte PC74
Leseleuchten/Dachkonsole. PC579
Leuchte der abnehmbaren Mittelkonsole
(Je nach Ausstattung) 194
Gurtwarnleuchte LED
Temperaturanzeige LED
Anzeige TRAC OFF (Je nach
Ausstattung) VFD *
Blinkerkontrollleuchte PC74
Schminkspiegelleuchten 6501966
Spannungsanzeige LED
Kraftstofffilter-Warnleuchte (Nur
Dieselmotor) LED
HINWEIS:
Zum Ersatz von Glühlampen in beleuchteten Schaltern wenden Sie sich bitte an Ihre Vertragswerkstatt.
Alle im Innenraum verwendeten Glühlampen besitzen Glassockel, Glühlampen mit Aluminiumsockel sind nicht freigegeben und dürfen nicht als Ersatz für ausgefallene Glühlampen verwendet werden.
GLÜHLAMPEN— Außenleuchten Bezeichnung
Rückfahrleuchten P21W
Bremsleuchten. P21/5W
Blinkleuchten hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PY21W
Nebelschlussleuchten P21W
Hochgesetzte Zusatzbremsleuchte . 921K/W16W
Nebelscheinwerfer H3
Blinkleuchten vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PY21W
Standleuchten vorn. W5W
Seitliche Zusatzblinker . . . . . . . . . . T4W
Hauptscheinwerfer H7
Kennzeichenleuchten W5W
GLÜHLAMPENWECHSEL
Hauptscheinwerfer
- Die 3 Befestigungsschrauben des Scheinwerfergehäuses herausdrehen.

- Abdeckungen an der Rückseite des Scheinwerfergehäuses entfernen und Steckverbinder abziehen.
- Federklammer nach unten drücken und Glühlampe austauschen.

Die neue Glühlampe nicht mit den Fingern berühren. Durch Verunreinigung mit Hautfett wird die Lebensdauer der Glühlampe verkürzt. Mit Fett oder Öl in Berührung gekommene Glühlampen mit einem spiritusgetränkten Lappen sauber wischen.
Standleuchten vorn
- Die 3 Befestigungsschrauben des Scheinwerfergehäuses herausdrehen.
- Abdeckungen an der Rückseite des Scheinwerfergehäuses entfernen.
- Glühlampe aus dem Scheinwerfergehäuse ziehen und neue Glühlampe einsetzen.

- Die 3 Befestigungsschrauben des Scheinwerfergehäuses herausdrehen.

- Abdeckungen an der Rückseite des Scheinwerfergehäuses entfernen.
-
Glühlampenfassung drehen und aus dem Scheinwerfergehäuse entfernen.
-
Glühlampe auswechseln, Fassung wieder einsetzen und Scheinwerfergehäuse wieder einbauen.
Seitliche Zusatzblinker
- Gehäuse der seitlichen Zusatzblinkleuchte gegen Federdruck nach vorn schieben, um die Arretierzunge zu lösen.
- Gesamte seitliche Zusatzblinkleuchte aus dem Ausschnitt im Kotflügel nehmen.
-
Lampenfassung aus dem Gehäuse der Zusatzblinkleuchte nehmen.
-
Glühlampe mit einer Vierteldrehung aus der Fassung lösen und austauschen.
Nebelscheinwerfer
- Von unten hinter die vordere Stoßfängerverkleidung fassen.
- Entriegelungslasche der Glühlampen-Abdeckung ziehen.
- Federklammer nach oben drücken und Glühlampe austauschen.
ACHTUNG!
Die neue Glühlampe nicht mit den Fingern berühren. Durch Verunreinigung mit Hautfett wird die Lebensdauer der Glühlampe verkürzt. Mit Fett oder Öl in Berührung gekommene Glühlampen mit einem spiritusgetränkten Lappen sauberwischen.
- Glühlampen-Abdeckung wieder einsetzen und darauf achten, dass sie richtig einrastet.
Heckleuchten, Bremsleuchten, Blinker, Nebelschlussleuchten, seitliche Begrenzungsleuchten und Rückfahrleuchten
- Heckklappe öffnen.
- Die beiden Befestigungselemente der Leuchte ausbauen.

- Haltezungen der Sockelplatte zusammendrücken und Sockelplatte vom Gehäuse abnehmen.

- Glühlampe mit einer Drehbewegung aus der Fassung ziehen.
- Neue Glühlampe einsetzen, Sockelplatte wieder befestigen und Leuchtengehäuse wieder anbringen.
Hochgesetzte Zusatzbremsleuchte
- Die beiden Befestigungsschrauben der Zusatzbremsleuchte herausdrehen.

- Lampenfassung drehen und aus dem Gehäuse nehmen.
- Glühlampe aus der Fassung ziehen.
- Neue Glühlampe einsetzen, Fassung wieder befestigen und Leuchte wieder anbringen.
Kennzeichenleuchte
- Die beiden Schrauben herausdrehen, mit denen die Leuchteneinheit befestigt ist.
- Glühlampe aus der Fassung ziehen. Glühlampe auswechseln und Streuscheibe wieder anbringen.
FÜLLMENGEN
| Füllmengen | Metrisch | US-Maßeinheiten |
| Kraftstoff (ca.) | 75,8 Liter | 20 Gallonen |
| Kühlsystem* | ||
| 2.4L-Motor | 10,7 l | 11,4 qts. |
| 3.3L-Motor | 12,6 l | 13,4 qts. |
| 2.5L-Dieselmotor † | 11,9 l | 12,6 qts. |
| *Einschließlich Ausgleichbehälter für Heizung und Kühlmittel bis zur max. Füllhöhe. Bei Ausstattung mit Fondheizung sind 2,76 l (2,9 qts.) nachzufüllen. | ||
| †1,93 l (2,0 qts.), nachfüllen, wenn der Dieselmotor mit einer Zusatzheizung ausgestattet ist. | ||
| 2.4L-Motor | 4,7 l | 5,0 qts. |
| Motoröl—mit Filterwechsel | ||
| Füllmengen | Metrisch | US-Maßeinheiten |
| 3.3 L-Motor - Öl mit Filter | 4,0 l | 4,5 qts. |
| Dieselmotor mit Ölfilter | 6,0 l | 6,3 qts. |
| Automatikgetriebeflüssigkeit | 8,6 l | 9,1 qts. |
| Mopar® ATF+4® oder ATF+4 Typ 9602® (vorzugsweise) | ||
| Schaltgetriebeflüssigkeit | 2,2 l | 2,32 qts. |
| Mobil Infelrex 2029 oder Motoröl G5 SAE 10W-40. | ||
| Getriebeabtrieb/-Allradantrieb | 1,15 l | 1,22 qts. |
| Hinterachsgetriebe/-Allradantrieb | 0,7 l | 0,74 qts. |
| Getriebeöl SAE 80W-90 | ||
| Füllmengen | Metrisch | US-Maßeinheiten |
| Freilaufkupplung/Allradantrieb | 0,57 l | 0,61 qts. |
| Mopar® ATF+4® oder ATF+4 Type 9602®(vorzugsweise) | ||
| Zündkerzen, ZundeinstellungWenden Sie sich bitte an Ihre örtliche Vertragswerkstatt. | ||
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
Technische Daten — Motor
| Motor | 2.4L-Benzinmotor | 3.3L-Benzinmotor | 2.5L-Dieselmotor |
| Zylinderzahl | 4 | 6 | 4 |
| Bohrung und Hub | 87,5 x 101 | 93 x 81 | 92 x 94 |
| Verdichtungsverhältnis | 9,47:1 | 8,9:1 | 17,5:1 |
| Einspritzung | Elektronische Einzeleinspritzung | Elektronische Einzeleinspritzung | Direkteinspritzung |
| Leistung (kW) | 110 kW | 116 kW | 103 kW |
| Öffilter | Hauptstrom | Hauptstrom | Hauptstrom |
| Thermostat | 90°C | 90°C | 80°C |
| Elektrodenabstand | Setzen Sie sich mit Ihrem Händler in Verbindung | Setzen Sie sich mit Ihrem Händler in Verbindung | Keine Angaben |
| Zündkerzen | Setzen Sie sich mit Ihrem Händler in Verbindung | Setzen Sie sich mit Ihrem Händler in Verbindung | Keine Angaben |
| Zündfolge | 1,3,4,2 | 1,2,3,4,5,6 | 1,3,4,2 |
| Zündzeitpunkt | Keine Angaben | Keine Angaben | Keine Angaben |
Abmessungen und Gewicht des Fahrzeugs
| VOYAGER SE | VOYAGER LX | GRAND VOYAGER SE | GRAND VOYAGER LX/LIMITED | |
| Gesamtlänge | 4.803 mm | 4.803 mm | 5.094 mm | 5.094 mm |
| Maximale Breite | 1.997 mm | 1.997 mm | 1.997 mm | 1.997 mm |
| Gesamthöhe | *1.749 mm | *1.749 mm | *1.749 mm | *1.749 mm |
| Radstand | 2.878 mm | 2.878 mm | 3.030 mm | 3.030 mm |
| Gewicht (Fahrzeug der Grundausstattung): | ||||
| 2.4L-Benzinmotor | 1.840 kg | 1.854 kg | 1.880 kg | 1.897 kg |
| 3.3L-Benzinmotor | 1.873 kg | 1.886 kg | 1.924 kg | 2.043 kg |
| 2.5L-Dieselmotor | 1.952 kg | 1.966 kg | 1.992 kg | 2.000 kg |
| Zulässiges Gesamtgewicht (Alle Insassen und Gepäck): | ||||
| 2.4L-Benzinmotor | 2.420 kg | 2.418 kg | 2.466 kg | 2.470 kg |
| 3.3L-Benzinmotor | 2.443 kg | 2.442 kg | 2.511 kg | 2.623 kg |
| 2.5L-Dieselmotor | 2.516 kg | 2.522 kg | 2.561 kg | 2.565 kg |
| * Dachgepäckträger (Sonderausstattung); Gesamthöhe vergrößert sich um 54 mm. | ||||
8
WARTUNGSPLÄNE
• WARTUNGSPLÄNE 164
WARTUNGSPLÄNE
In der separaten Broschüre WARTUNGSPLAN finden Sie die Wartungspläne für Ihr Fahrzeug. Darin sind die einzelnen Wartungsarbeiten aufgeführt.
Die planmäßige Wartung soll sicherstellen, dass Ihr Fahrzeug ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Leistungsvermögen erreicht. Unter erschwerten Betriebsbedingungen können Wartungsarbeiten in kürzeren Zeitabständen erforderlich sein. Dies ist z.B. unter extremen klimatischen Bedingungen und bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb der Fall. Auch Ihre Fahrweise und persönlichen Gewohnheiten sind wichtige Faktoren. Ihr Vertragshändler kann Sie in dieser Frage am besten beraten.
WICHTIG: Wird Ihr Fahrzeug unter den nachfolgend beschriebenen Bedingungen eingesetzt, muss die Wartung doppelt so häufig erfolgen: Zum Beispiel: alle 3 Monate anstatt alle 6 Monate oder alle 6.000 km (3.700 Meilen) anstatt alle 12.000 km (7.500 Meilen).
Dies gilt besonders für Motoröl- und Filterwechsel.
- Tag- und Nachttemperaturen unter 0°C (32°F).
- Stop- and Go-Verkehr.
• Fahrten mit langen Leerlaufphasen.
• Fahrten in staubigen Gegenden. - Häufige Kurzstrecken unter 16 km (10 Meilen) Länge.
- Hohe Dauergeschwindigkeiten, wobei mehr als die Hälfte der Betriebszeit auf Hochgeschwindigkeitsfahrten bei hohen Außen-temperaturen über 32°C (90°F) entfällt.
- Anhängerbetrieb.
- Einsatz als Taxi, Polizei- oder Lieferfahrzeug (kommerzielle Nutzung).
- Fahrten in unwegsamem Gelände oder Wüsten.
Es ist Ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass an Ihrem Fahrzeug die je nach Betriebsbedingungen vorgeschriebenen Wartungsarbeiten ausgeführt werden.
Die Wartungsintervalle beziehen sich auf die Anzeige des Kilometerzählers (je Tausend). Sollte Ihr Fahrzeug den höchsten angeführten Kilometerstand überschritten haben, gelten weiterhin die Wartungsintervalle von 12.000 km (7.500 Meilen) oder öfter bei erschwerten Betriebsbedingungen.
Sie sind dafür verantwortlich, dass ein Wartungsnachweis geführt wird. Es kann der Fall eintreten, dass Sie die Ausführung von Wartungsarbeiten belegen müssen. Bei Veräußerung des Fahrzeugs ist dem Käufer der Wartungsnachweis auszuhändigen.
Sollten Sie zwischen den Wartungsintervallen eine Störung an Ihrem Fahrzeug vermuten, ist ebenfalls eine Vertragswerkstatt aufzusuchen.
Von Ihrem Kundendienstberater erfahren Sie, welche Arbeiten erforderlich sind und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.
HINWEIS:
Die Wartungsanforderungen können von Land zu Land unterschiedlich sein.
Bei jedem Tanken
- Ölstand des Motors etwa 5 Minuten nach dem Abstellen des Motors prüfen. Zum Messen des Ölstands das Fahrzeug auf waagerechtem Untergrund abstellen, um einen ausreichend genauen Messwert zu erhalten. Erst wenn der Ölstand bis zur Markierung ADD oder MIN oder darunter auf dem Peilstab abgesunken ist, soll Öl nachgefüllt werden.
- Füllstand im Scheibenwaschbehälter prüfen. Falls notwendig, Wasser und Reiniger nachfüllen.
Einmal im Monat
- Reifendruck prüfen. Reifen auf ungewöhnlichen Verschleiß und Beschädigung kontrollieren.
- Batterie prüfen. Batteriepole und Polklemmen bei Bedarf reinigen und nachziehen.
- Folgende Füllstände prüfen und bei Bedarf korrigieren: Kühlmittel-Ausgleichbehälter, Bremshauptzylinder, Servolenkung und Getriebe.
• Die gesamte Beleuchtungsanlage und alle anderen Stromverbraucher auf einwandfreie Funktion prüfen. - Gummidichtungen auf beiden Seiten des Kühlers auf festen Sitz prüfen.
Bei jedem Ölwechsel
- Ölfilter des Motors austauschen.
- Auspuffanlage überprüfen.
• Bremsschläuche prüfen.
- Gleichlaufgelenke und Bauteile der Vorderradaufhängung prüfen.
- Kühlmittelstand, Schläuche und Anschlussklemmen prüfen.
- Die Räder bei jedem Ölwechsel laut Wartungsplan A 12.000 km (7.500 Meilen) oder bei jedem Ölwechsel laut Wartungsplan B 10.000 km (6.000 Meilen) umsetzen.
9
KUNDENDIENST
• KUNDENDIENST 168
- ÖSTERREICH 168
• BELGIEN 168
• FRANKREICH 168
• DEUTSCHLAND 168
• GROSSHERZOGTUM LUXEMBURG 169
• GROSSBRITANNIEN 169
• ITALIEN 169
• NIEDERLANDE 169
KUNDENDIENST
Die Vertragshändler von Chrysler International haben größtes Interesse daran, Sie mit ihren Produkten und Dienstleistungen zufrieden zu stellen. Treten Probleme auf, z.B. bei der Wartung, empfehlen wir, folgende Schritte zu unternehmen:
Besprechen Sie das Problem bei Ihrem Vertrags- händler mit dem Geschäftsführer oder dem Kundendienstleiter. Leitende Mitarbeiter können Ihnen am besten und schnellsten helfen.
Wenn Sie Kontakt mit dem Importeur aufnehmen, übermitteln Sie bitte folgende Angaben:
• Name, Anschrift und Telefonnummer.
- Fahrgestellummer (diese 17-stellige Nummer finden Sie auf der Plakette links vorn auf der Instrumentetafel, die durch die Windschutzscheibe sichtbar ist.) Außerdem ist die Fahrgestellnummer in Ihren Zulassungspapieren angegeben.
- Vertragshändler, bei dem das Fahrzeug gekauft und gewartet wurde.
- Lieferdatum des Fahrzeugs und aktueller Kilometerstand.
• Wartungsunterlagen Ihres Fahrzeugs.
- Genaue Beschreibung der Störung und der Bedingungen, unter denen die Störung auftritt.
ÖSTERREICH
TNT MAILFAST
Antwoord Nummer 1930–32
1930 Zaventem
Tel.: 0800/94634
Fax: 32 2 713 82 70
FRANKREICH
TNT MAILFAST
C/O Chrysler France
BRU/BRU/37850
Boîte Postale 52
93152 Le Blanc Mesnil Cedex
Tel.: 01.64.53.80.01
Fax: 01 64 53 80 02
DEUTSCHLAND
TNT MAILFAST GmbH
Antwoord Nummer 1930-32
1930 Zaventem
Tel.: 0800 6661
Fax: 32 2 713 82 70
GROSSBRITANNIEN
DaimlerChrysler UK Limited
text_image
O B B B B
STICHWORTVERZEICHNIS
Abblendschalter, Hauptscheinwerfer ..... 59
Abgas, Gefahrenhinweise 24,144
Ablage 69,156
Ablagefach 69
Ablagefach für Sonnenbrille 63
Ablagen im Fahrzeug 156
Abschleppen 111
Liegengebliebenes Fahrzeug 124
Transportanhänger 111,112
Abschmieren von beweglichen
Karosserieteilen 142
Additive, Kraftstoff 109
Airbag 29
Airbag, Wartung 35
Alarmanlage/Diebstahlsicherung 19
Allradantrieb 101,152
Anhängerbetrieb 111
Anlassen 97
Antiblockiersystem (ABS) 103,148
Antriebsschlupfregelung 81,104
Anzeige, Schlupfregelung 81
Aschenbecher 68
Auspuffanlage 40.144
Außenspiegel umklappbar 45,46
Automatikgetriebe 98
Flüssigkeit auswählen 149
Flüssigkeits- und Filterwechsel ..... 149,151
Flüssigkeitsstand prüfen 150
Notfahrfunktion zurücksetzen 99
Sperre 99
Spezielle Zusätze 151
Automatische Temperaturregelung ..... 89
Automatische Türschlösser 15,16
Batterie 138
Knallgas 139
Becken-/Schultergurte 25
Beladen des Fahrzeugs 111
Benzin 109
Benzin, benzolarm 109
Benzolarmes Benzin 109
Blinker 57,59,82,158,159
Fahrtrichtungsanzeiger ..... 59,158,159
Warnblinkanlage 117
Bordcomputer 65
Bremsanlage 103,147
Antiblockiersystem 103
Flüssigkeit prüfen 148
Schläuche 148
Bremse/Getriebe-Sperre 98
Dachgepäckträger 71
Dachkonsole 63
Dachreling 71
Dieselkraftstoff 109
Dosenhalter 68.155
Drehzahlmesser 80
Einfahrregeln, Neufahrzeug 39
Eingebautes Fahrzeug Diagnosesystem .. 134
Einkaufstüten-Haltekorb 53
Einleitung 4
Einstiegsbeleuchtung 14
Elektrisch betätigte Heckklappe 23
Elektrisch betätigte Schiebetür 21
Elektrisch verstellbare Außenspiegel ..... 46
Elektrisch verstellbare Sitze 48
Elektrische Fensterheber 24
Elektrische Türverriegelung 15
Elektronische Geschwindigkeitsregelung
(Tempomat) 61
Ersatzteile 134
Fahren
Auf rutschiger Fahrbahn 122
Fahrgestellnummer (VIN) 7
Fahrzeugpflege 152
Fenster 24
Ausstellfenster 24
Elektrisch 24
Festgefahrenes Fahrzeug befreien ..... 123
Feststellbremse 101
Feststellbremse am Berg 101
Filter
Ansaugluftfilter 137
Kraftstoff 137
Motoröl 136
Ölfilter entsorgen 136
Frostschutz entsorgen 146
Frostschutz (Motorkühlmittel) ..... 145,146
Frostschutzmittel entsorgen 146
Gepäckraum 70
Gepäckträger 71
Getriebe 98
Automatik 98
Bedienung 98
Handschaltung 100
Overdrive 100
Schmiermittel auswählen 149.151
Wartung 149.151
Glasscheiben reinigen 154
Gleichlaufgelenke 142
Gleichlaufgelenke der Antriebswellen . . . 142
Glühkerzenleuchte 82
Glühlampen 156
Glühlampenwechsel 156,157
Grundeinstellung der automatischen Temperatur-
regelung 89
Gürtelreifen 106
Hauptscheinwerfer 57,157
Abblendschalter 59
Licht-an-Warnsignal 57
Verzögerung 57
Haustiere 39
Haustiere und Airbag 39
Heckklappe 22
Heckscheibe 93
Heckscheibenheizung 94
Heckscheibenwischer 93
Heckscheibenwischer/Waschanlage . . . 93,94
Heizung 83.89
Heizung, Heckscheibe 94
Heizung, Windschutzscheibe . . . . 40,85,90,94
Herausnehmbare Bodenkonsole 69
Hochgesetzte Zusatzbremsleuchte ..... 159
Informationszentrum 82
Innenleuchten 56
Innenraum pflegen 154
Instrumente/Anzeigen
Drehzahlmesser 80
Kraftstoff 79
Kühlmitteltemperatur 80
Tachometer 79
Instrumententafel und Bedienelemente ... 75
Intervallschaltung für Scheibenwischer .. 60,93
Intervallwischer 60,93
Katalysator 137
Kilometerzähler 81
Kinder-Rückhaltesystem 35
Kindersicherung (Türschlösser) ..... 22
Kleinkinder-Rückhaltesystem 36
Klimaanlage 83,86
Klimaanlage, Kältemittel 140
Klimaanlage, unabhängige
Temperaturregelung für Fahrer und
Beifahrer 85
Klimaregelung 83
Knieschutzpolsterung 33
Kombiinstrument 76.77.78.79
Kombischalter/Lenkstockhebel 59
Kompass 63
Konsole 69
Kopfstützen 47
Kraftstoff 109
Additive 109
Anzeige 79
Benzin 109
Diesel 109
Filter 137
Oktanzahl 109
Schläuche 149
Tanken 110
Tankinhalt 111
Tankverschluss 110
Kugelgelenke 142
Kühlerverschlussdeckel 145
Kühlsystem 144
Gebrauchtes Kühlmittel entsorgen ..... 146
Kühlmittel auswählen 145
Kühlmittel (Frostschutz) nachfüllen ..... 146
Kühlmittelstand 146
Merkpunkte 147
Prüfen 144
Überdruckverschluss 146
Kühlung System
Kühlmittel ablassen, System durchspülen
und neu befüllen 145
Kundendienst 168
Lager 152
Lenkung
Bedienelemente an der Lenksäule ..... 59
Gestänge 142
Lenkradschloss 14
Lenkspindeldichtung 142
Servo 102,140
Verstellbare Lenksäule 61
Leuchten 40,56
Abblendschalter, Hauptscheinwerfer ... 59
Airbag 35.80
Antiblockiersystem 80
Begrenzung 159
Blinker 57,59,158,159
Bremsenwarnleuchte 79
Diebstahlsicherung 83
Einstiegsbeleuchtung 14
Fernlichtkontrolle 82
Glühkerzen 82
Gurtwarnleuchte 80
Hauptscheinwerfer 57
Heckklappe offen 79
Hochgesetzte Zusatzbremsleuchte ..... 159
Innenraum 56
Kennzeichen 159
Licht-an-Warnleuchte 57
Licht-an-Warnsignal 57
Motorüberhitzung 80
Nebel 58
Nebelschlussleuchten 58
Oldruck 82
Rückfahrleuchten 159
Scheinwerferschalter 57
Schlusslicht 159
Spannung (Ladekontrolle) 80
Standlicht 158
Tank-Reserveanzeige 79
Tempomat 82
Tür-offen-Warnleuchte 79
vorderer Begrenzungsleuchten ..... 57
Warnblinkanlage 117
Wartungsintervallanzeige 82
Waschflüssigkeit 81
Zündschloss 14
Lichthupe 59
Liegesitze vorn 48
Luftdruck der Reifen 105
Luftdruck, Reifen 105
Methanol 109
Motor
Ansaugluftfilter 137
Einfahrregeln 39
Kühlung 144
Ol 134
Olstand prüfen 134
Ölwechselintervall 135
Rückzündungen 137
Springt nicht an 97
Überhitzung 117
Motorhaubenentriegelung 55
Motoröl 134
Empfehlung 135
Entsorgung 136
Filter 136
Filter entsorgen 136
Kennzeichnung 135
Kontrolle 134
Wechselintervall 135
Zusätze 136
Motorraum 130.132
Nebelleuchten 58
Nebelschlussleuchten 58
Neufahrzeug, Einfahrzeit 39
Niveauregulierung 72
Notrad 106
Oktanzahl, Benzin 109
Overdrive 100
Pflege der Sicherheitsgurte 154
Radio .... Siehe Handbuch zur Stereoanlage
Radlager 152
Reifen 40,104
Ersatzreifen 108
Gürtelreifen 106
Luftdruck 105
Notrad 106
Reifenverschleißanzeiger 108
Reserverad 119
Schneeketten 106
Spureinstellung 107
Umsetzen der Räder 107
Wechseln 118
Winterreifen 107
Reifenverschleißanzeiger 108
Reserverad 106,119
Riemen 136
Riemen, Antrieb 136
RKE-Transmitter 13
Rückhaltesystem 25
Rückspiegel 45
Rückstelltaste für Tageskilometerzähler . . . 82
Rutschige Fahrbahn 122
Schalten bei den richtigen
Geschwindigkeiten 101
Schaltgetriebe 100,151
Flüssigkeit ablassen 152
Flüssigkeitsstand prüfen 151
Schmiermittelauswahl 151
Wechselintervall der Flüssigkeit ..... 151
Scheibenwischer 59,143
Schiebetür 20
Schläuche 147,149
Schlösser
Türen 15
Schlüssel 12
Schlüssel-steckt-Warnsignal 13
Schmierfett 141
Schmiermittel 141
Schminkspiegel 47
Schneeketten 106
Schultergurte 25
Schwangere Frauen und Sicherheitsgurte .. 29
Seiten-Airbag 33
Servolenkung 102
Servolenkung, Kontrolle 140
Sicherheit, Kontrollen außen am Fahrzeug .. 40
Sicherheit, Kontrollen im
Fahrzeuginnenraum 40
Sicherheits, Auspuffgas 40
Sicherheitsgurte 25,40
Höhenverstellbarer Umlenkpunkt/
Schultergurt 28
Prüfen 40
Rücksitz 25
Schwangerschaft 29
Verdrehten Gurt ausrichten 28
Vordersitz 25
Sicherheitshinweise 7
Sicherungen 155
Sitze 47
Ausbau 50,52
Easy-Out-Rolle 52
Einstellen 47
Einstiegshilfe 50
Leistung 48
Liegesitzfunktion 48
Memory 49
Rücksitz umklappbar 53
Sitz-Memory 49
Sound-System . . . . . . Siehe Handbuch zur
Stereoanlage
Spiegel 45
Außen-, umklappbar 45,46
elektrisch verstellbar 46
Rück- 45
Schmink- 47
Speicher 49
Spureinstellung und Auswuchten der
Reifen 107
Steckdosen 67
Tachometer 79
Tageskilometerzähler 81
Tankdeckel 110
Tanken 110
Taste/Tageskilometerzähler 82
Technische Daten 161
Temperaturanzeige,
Motorkühlmittel 80,113,117
Tempomat 61
Tempomat-Kontrollleuchte 82
Türen 20,22
Tür-offen-Warnleuchte 79
Türschlösser 15
Türschlösser, automatisch 15
Türschlösser, Zentralverriegelung ..... 20
Türschloss-Fernbedienung 16
Überbrückungskabel 121
Uberhitzung, Motor 81.117
Umsetzen der Räder, Reifen 107
Unabhängige Temperaturregelung für Fahrer und Beifahrer 85
Verstellbare Lenksäule 61
Wagenheber, Bedienung 118.119
Wagenheber, Lage im Fahrzeug 118
wagenwäsche 153
Wählbereiche
Warnblinkanlage 117
Wartungsarbeiten 134
Wartungsfreie Batterie 138
Wartungsinformation 133
Wartungsintervallanzeige 82
wartungspläne 164
Waschanlage, Flüssigkeit nachfüllen 94
Waschanlage, Heckscheibe 94
Waschlüssigkeit nachfüllen 94
wegfahrsperre 13
Windschutzscheibe,
scheibenwaschanlage 59,143
Winterreifen
Wischerblätter auswechseln 107 143
Zentrale Stromversorgung 67.155
Zentralverriegelung 20
Zuladung 111
Zündkerzen 137
Zündung
Schlüssel 12
Zündschlossbeleuchtung 14
Zusätzliches Insassen-Rückhaltesystem -
Airbag 29
DaimlerChrysler Corporation

81-426-10014
Gedruckt in den U.S.A.






