Tzerra M 15 DS - Chaudière centrale Remeha - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Tzerra M 15 DS Remeha
Installations- und Wartungsanleitung
Gas-Brennwert-Wandheizkessel
Tzerra M
15 DS - 24DS - 28C
Sehr geehrter Kunde,
Vielen Dank für den Kauf dieses Geräts.
Bitte lesen Sie dieses Handbuch vor der Verwendung des Produkts sorgfältig durch und heben Sie es zum späteren Nachlesen an einem sicheren Ort auf.
Um langfristig einen sicheren und effizienten Betrieb sicherzustellen, empfehlen wir die regelmäßige Wartung des Produktes. Unsere Service- und Kundendienst-Organisation kann Ihnen dabei behilflich sein.
Wir hoffen, dass Sie viele Jahre lang Freude am Produkt haben.
Inhaltsverzeichnis
1 Sicherheit 6
1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 6
1.2 Empfehlungen 7
1.3 Haftung 8
1.3.1 Verantwortlichkeit des Herstellers 8
1.3.2 Verantwortlichkeit des Heizungsfachmanns 8
1.3.3 Verantwortlichkeit des Benutzers 9
2 Zu dieser Anleitung 10
2.1 Zusätzliche Dokumentation 10
2.2 Verwendete Symbole 10
2.2.1 In der Anleitung verwendete Symbole 10
2.3 Abkürzungen....10
3 Technische Angaben 11
3.1 Zulassungen 11
3.1.1 Zertifizierungen 11
3.1.2 Gerätekategorien 11
3.1.3 Richtlinien 11
3.1.4 Werkstest....11
3.2 Technische Daten 11
3.3 Abmessungen und Anschlüsse 15
3.4 Elektrischer Schaltplan 16
4 Produktbeschreibung 17
4.1 Allgemeine Beschreibung 17
4.2 Funktionsbeschreibung 17
4.2.1 Regelung der Wassertemperatur 17
4.2.2 Sicherheitsvorrichtung gegen Wassermangel 17
4.2.3 Maximaler Schutz 17
4.2.4 Umwälzpumpe 17
4.2.5 Blockdiagramm 18
4.3 Hauptkomponenten 19
4.4 Beschreibung des Kesselschaltfelds 19
4.5 Lieferumfang 20
5 Vor der Installation 21
5.1 Installationsvorschriften 21
5.2 Auswahl des Aufstellungsortes 21
5.2.1 Typenschild 21
5.2.2 Aufstellung des Heizkessels 21
5.2.3 Belüftung 22
6.1 Allgemeines .....23
6.2 Vorarbeiten 23
6.2.1 Positionierung des Heizkessels 23
6.3 Hydraulischer Anschlüsse 23
6.3.1 Spülen des Systems 23
6.3.2 Wasserumlauf 24
6.3.3 Platz für Einbauten unter dem Kessel 24
6.3.4 Anschluss des Heizkreises 24
6.3.5 Trinkwasserseitige Anschlüsse 25
6.3.6 Anschließen des sekundären Heizkreises 25
6.3.7 Anschluss des Ausdehnungsgefäßes 25
6.3.8 Anschluss der Kondenswasserablaufleitung 26
6.3.9 Automatischer Schnellentlüfter 26
6.4 Gasanschluss 27
6.5 Zubehöranschlüsse für das Abgassystem 27
6.5.1 Klassifikation 27
6.5.2 Längen der Luft-/Abgasleitungen .....28
6.5.3 Zusätzliche Richtlinien 29
6.6 Elektrische Anschlüsse 29
6.6.1 Empfehlungen 29
6.6.2 Steuereinheit 30
6.6.3 Anschluss des Kesselschaltfelds ..... 31
6.6.4 Anschlussmöglichkeiten der Standardleiterplatte 32
6.6.5 Leiterplatten 35
6.7 Befüllung der Anlage 35
6.7.1 Wasseraufbereitung ....35
6.7.2 Befüllen des Siphons 35
6.7.3 Befüllen des Systems 36
6.7.4 Befüllen der Anlage mit einer Füllvorrichtung (wenn vorhanden) 37
7 Inbetriebnahme 38
7.1 Allgemeines....38
7.2 Gaskreis 38
7.3 Hydraulikkreis 38
7.4 Elektrische Anschlüsse 38
7.5 Inbetriebnahme 38
7.6 Einstellungen Gasversorgung 39
7.6.1 Anpassung an einen anderen Gastyp 39
7.6.2 Überprüfen und Einstellen der Verbrennung 40
7.7 Abschließende Anweisungen 42
8 Bedienung 44
8.1 Verwendung der Bedieneinheit 44
8.2 Einschalten 44
8.3 Abschaltung 44
8.4 Frostschutz 45
9 Einstellungen....46
9.1 Parameterbeschreibungen 46
9.2 Ändern der Parameter 48
9.2.1 Einstellen der maximalen Last für ZH-Betrieb 48
9.3 Status und Substatus 48
10 Wartung....51
10.1 Allgemeines....51
10.2 Wartungsmeldung 51
10.3 Die Wartungsmeldungen zurücksetzen 51
10.4 Ein neues Wartungsintervall beginnen 52
10.5 Standard-Inspektions- und Wartungsarbeiten 52
10.5.1 Öffnen des Kessels 52
10.5.2 Überprüfung des Wasserdrucks 53
10.5.3 Überprüfung des Druckausdehnungsgefässes 53
10.5.4 Überprüfung des Ionisationsstroms 53
10.5.5 Überprüfung der Zapfleistung 53
10.5.6 Prüfung der Abgasstutzen-/Luftzufuhranschlüsse 53
10.5.7 Überprüfung der Verbrennung 54
10.5.8 Überprüfung des automatischen Schnellentlüfters 54
10.5.9 Reinigung des Siphons 54
10.5.10 Überprüfung des Brenners und Reinigung des Wärmetauschers 55
10.6 Spezielle Wartungsarbeiten 56
10.6.1 Austausch der Ionisations- bzw. Zündelektrode 56
10.6.2 Auswechseln des Dreiwegeventils 57
10.6.3 Reinigen des Plattenwärmetauschers 57
10.6.4 Reinigen des Wasserfilters 58
10.6.5 Austausch des Ausdehnungsgefäßes 58
10.6.6 Wiedereinbau des Heizkessels 59
10.7 Entlüften der Anlage 60
11 Fehlerbehebung 61
11.1 Fehlercodes 61
11.1.1 Blockierung 61
11.1.2 Sperrung 63
11.1.3 Fehler an der modulierenden Pumpe 67
12 Entsorgung 69
12.1 Ausbau/Recycling 69
13 Ersatzteile 70
13.1 Allgemeines....70
13.2 Bauteile 71
13.3 Teileliste 73
14 Anhang 75
14.1 ErP Informationen 75
14.1.1 Produktkarte 75
14.1.2 Anlagendatenblatt 76
14.2 EU-Konformitätserklärung 79
14.3 Kurzanleitung 79
1 Sicherheit
1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Für den Installateur:

Gefahr!
Wenn Sie Gas riechen:
- Unbedingt offene Flammen vermeiden, nicht rauchen und keine elektrischen Kontakte oder Schalter betätigen (Türklingel, Licht, Motoren, Fahrstuhl, usw.).
- Die Gaszufuhr absperren.
- Die Fenster öffnen.
- Ermitteln Sie mögliche Undichtigkeiten, und dichten Sie diese sofort ab.
- Wenn sich die Undichtigkeit dem Gaszähler vorgelagert befindet, ist das Gasunternehmen zu benachrichtigen.

Gefahr!
Wenn Sie Abgase riechen:
- Den Heizkessel abschalten.
- Die Fenster öffnen.
- Ermitteln Sie mögliche Undichtigkeiten, und dichten Sie diese sofort ab.

Achtung!
Prüfen Sie nach der Durchführung von Wartungs- oder Reparaturarbeiten die gesamte Heizungsanlage, um sicherzustellen, dass keine Leckagen vorhanden sind.
Für den Endbenutzer:

Gefahr!
Wenn Sie Gas riechen:
- Unbedingt offene Flammen vermeiden, nicht rauchen und keine elektrischen Kontakte oder Schalter betätigen (Türklingel, Licht, Motoren, Fahrstuhl, usw.).
- Die Gaszufuhr absperren.
- Die Fenster öffnen.
- Das Grundstück evakuieren.
- Einen qualifizierten Installateur kontaktieren.

Gefahr!
Wenn Sie Abgase riechen:
- Den Heizkessel abschalten.
- Die Fenster öffnen.
- Das Grundstück evakuieren.
- Einen qualifizierten Installateur kontaktieren.

Warnung
Die Abgasleitungen nicht berühren. Je nach Einstellungen des Heizkessels kann die Temperatur der Abgasleitungen auf über 60 °C steigen.

Warnung
Heizkörper nicht über längere Zeitspannen berühren. Je nach Einstellungen des Heizkessels kann die Temperatur der Heizkörper auf über 60 °C steigen.

Warnung
Lassen Sie bei der Nutzung von Trinkwarmwasser Vorsicht walten. Je nach Einstellungen des Heizkessels kann die Temperatur des Trinkwarmwassers auf über 65 °C steigen.

Achtung!
Sicherstellen, dass der Heizkessel regelmäßig gewartet wird. Wenden Sie sich an einen qualifizierten Installateur, oder schließen Sie für die Wartung des Heizkessels einen Wartungsvertrag ab.

Achtung!
Es dürfen nur Originalersatzteile verwendet werden.

Hinweis:
Prüfen Sie regelmäßig, ob Wasser und Druck in der Heizungsanlage vorhanden sind.
1.2 Empfehlungen

Gefahr!
Dieses Gerät darf nicht von Personen (und Kindern) mit körperlichen, sensorischen oder geistigen Behinderungen oder von Personen mit unzureichender technischer Erfahrung bedient werden, es sei denn, diese Personen werden von jemandem beaufsichtigt, der ihre Sicherheit gewährleisten kann, oder sie sind in den korrekten Umgang mit dem Gerät eingewiesen worden. Kinder nicht mit dem Gerät spielen lassen.

Warnung
Installation und Wartung des Heizkessels müssen von einem qualifizierten Installateur unter Einhaltung der vor Ort geltenden Vorschriften durchgeführt werden.

Warnung
Ausbau und Entsorgung des Heizkessels müssen von einem qualifizierten Installateur unter Einhaltung der örtlichen und nationalen Vorschriften durchgeführt werden.

Warnung
Ist die Netzleitung beschädigt, muss sie vom Originalhersteller, dem Händler des Herstellers oder einer anderen entsprechend qualifizierten Person ausgetauscht werden, um Gefahrensituationen vorzubeugen.

Warnung
Bei Arbeiten am Heizkessel immer das Netzkabel trennen und den Hauptgashahn schließen.

Warnung
Nach der Durchführung von Wartungs- und Servicearbeiten das gesamte System auf Leckagen überprüfen.
Achtung!
- Sicherstellen, dass der Heizkessel jederzeit erreicht werden kann.
- Der Heizkessel muss in einem frostfreien Raum installiert werden.
- Im Falle einer Festverbindung zum Netzkabel muss immer ein zweipoliger Hauptschalter mit einem Öffnungsspalt von mindestens 3 mm installiert werden (EN 60335-1).
- Den Heizkessel und das Zentralheizungssystem entleeren, wenn die Wohnung für längere Zeit nicht genutzt wird und Frostgefahr besteht.
- Der Frostschutz funktioniert nicht, wenn der Heizkessel abgeschaltet ist.
- Das Heizkesselschutzsystem schützt nur den Heizkessel, nicht das System.
- Den Wasserdruck im System regelmäßig überprüfen. Wenn der Wasserdruck unter 0,8 bar liegt, muss das System mit Wasser aufgefüllt werden (der empfohlene Wasserdruck liegt zwischen 1,5 und 2 bar).
i Hinweis: Dieses D
i Hinweis: Verkleidu
Hinweis:
Verkleidungsbleche dürfen nur entfernt werden, um Wartungs- und Servicearbeiten durchzuführen. Nach Durchführung von Wartungs- und Servicearbeiten müssen alle Bleche wieder angebracht werden.
i Hinweis: Warn- ur
Hinweis:
Warn- und Hinweisschilder dürfen niemals entfernt oder abgedeckt werden und müssen während der gesamten Lebensdauer des Heizkessels deutlich lesbar bleiben. Beschädigte oder unlesbare Warn- und Hinweisschilder sofort ersetzen.
i Hinweis: Veränder
Hinweis:
Veränderungen am Heizkessel bedürfen der schriftlichen Genehmigung von Remeha.
1.3 Haftung
1.3.1 Verantwortlichkeit des Herstellers
Unsere Produkte werden in Übereinstimmung mit allen geltenden Richtlinien gefertigt. Daher werden sie mit der Kennzeichnung und sämtlichen erforderlichen Dokumenten ausgeliefert. Im Interesse der Qualität unserer Produkte streben wir beständig danach, sie zu verbessern. Daher behalten wir uns das Recht vor, die in diesem Dokument enthaltenen Spezifikationen zu ändern.
Wir können in folgenden Fällen als Hersteller nicht haftbar gemacht werden:
- Nichtbeachten der Installationsanleitungen für das Gerät.
- Nichtbeachten der Bedienungsanleitungen für das Gerät.
- Keine oder unzureichende Wartung des Gerätes.
1.3.2 Verantwortlichkeit des Heizungsfachmanns
Der Heizungsfachmann ist verantwortlich für die Installation und die erstmalige Inbetriebnahme des Gerätes. Der Heizungsfachmann hat folgende Anweisungen zu befolgen:
- Alle Anweisungen in den mit dem Gerät gelieferten Anleitungen lesen und befolgen.
-
Installieren Sie das Gerät gemäß den derzeit gültigen Normen und gesetzlichen Vorschriften.
-
Führen Sie die erste Inbetriebnahme sowie alle erforderlichen Kontrollen durch.
- Erläutern Sie dem Benutzer die Anlage.
- Falls Wartungsarbeiten erforderlich sind, weisen Sie den Benutzer auf die Verpflichtung zur Überprüfung und Wartung des Gerätes zur Sicherstellung seiner ordnungsgemäßen Funktion hin.
- Dem Benutzer alle Bedienungsanleitungen übergeben.
1.3.3 Verantwortlichkeit des Benutzers
Damit das Gerät optimal arbeitet, müssen Sie folgende Anweisungen befolgen:
- Alle Anweisungen in den mit dem Gerät gelieferten Anleitungen lesen und befolgen.
- Für die Installation und die erste Inbetriebnahme muss qualifiziertes Fachpersonal beauftragt werden.
- Lassen Sie sich Ihre Anlage vom Installateur erklären.
- Lassen Sie die erforderlichen Prüf- und Wartungsmaßnahmen von einem qualifizierten Fachmann durchführen.
- Bewahren Sie die Anleitungen in gutem Zustand in der Nähe des Gerätes auf.
2 Zu dieser Anleitung
2.1 Zusätzliche Dokumentation
Zusätzlich zu diesem Handbuch ist die folgende Dokumentation erhältlich:
- Kurzanleitung
• Wasserqualitätsrichtlinien
2.2 Verwendete Symbole
2.2.1 In der Anleitung verwendete Symbole
In dieser Anleitung gibt es verschiedene Gefahrenstufen, um die Aufmerksamkeit auf spezielle Anweisungen zu lenken. Damit möchten wir die Sicherheit der Benutzer erhöhen, Probleme vermeiden und den ordnungsgemäßen Betrieb des Geräts sicherstellen.

Gefahr!
Gefährliche Situationen, die zu schweren Verletzungen führen können.

Stromschlaggefahr
Gefahr eines elektrischen Schlages.

Warnung
Gefährliche Situationen, die zu leichten Verletzungen führen können.

Achtung!
Gefahr von Sachschäden.

Hinweis:
Bitte beachten Sie diese wichtigen Informationen.

Verweis:
Bezugnahme auf andere Bedienungsanleitungen oder Seiten in dieser Dokumentation.
2.3 Abkürzungen
PCU Leiterplatte zur Steuerung des Brennerbetriebs
SCU Leiterplatte des Schaltfeldes
SU Leiterplatte der Sicherheitsvorrichtung
3 Technische Angaben
3.1 Zulassungen
3.1.1 Zertifizierungen
Tab.1 Zertifizierungen
| CE-Kennzeichnung PIN 0063 | CM3019 |
| NOx-Klasse 5 (EN 15502–1) | |
| Anschlussart B | _23 , B_23P , B_33 |
| C_13X , C_33X , C_43X , C_53 , C_63X , C_83X , C_93X |
3.1.2 Gerätekategorien
Tab.2 Gerätekategorien
| Kategorie Gasart | Anschlussdruck | (mbar) |
| II_2ELL3B/P | G20 (H-Gas) | 20 |
| G25 (L-Gas) | 20 | |
| G30/G31 (Butan/Propan) | 50 |

Hinweis:
Die Werkseinstellung des Heizkessels ist für den Betrieb mit Erdgas G20 (H-Gas) ausgelegt.
3.1.3 Richtlinien
Zusätzlich zu den gesetzlichen Anforderungen und Richtlinien müssen auch die ergänzenden Leitlinien in dieser Anleitung befolgt und erfüllt werden.
Ergänzende und darauf folgende Vorschriften und Richtlinien, die zur Zeit der Installation gültig sind, sind auf alle Vorschriften und Richtlinien anzuwenden, die in dieser Anleitung spezifiziert sind.
3.1.4 Werkstest
Vor dem Verlassen des Werks wird jeder Heizkessel optimal eingestellt und auf Folgendes getestet:
• Elektrische Sicherheit.
- Einstellung von (O_2) .
- Trinkwarmwasserfunktion (nur für Kombiheizkessel).
- Wasserdichtheit.
- Gasdichtheit.
- Parametereinstellung.
3.2 Technische Daten
Tab.3 Allgemeines
| Tzerra M 15DS 24DS 28C | |||||
| Nennleistung (Pn)Zentralheizungsbetrieb (80 °C/60 °C) | min.-max. | kW 5,5-14,7 | 14,7 | 5,5-23,4 | 5,5-23,4 |
| 23,4 | 19,5 | ||||
| Nennleistung (Pn)Zentralheizungsbetrieb (50°C/30°C) | min.-max. | kW 6,115,8 | 15,8 | 6,124,8 | 6,124,8 |
| 24,8 | 20,7 | ||||
| Nennleistung (Pn)WW-Betrieb | min.-max.(1) | kW | -- | -- | 5,527,527,5 |
| Nennwärmebelastung (Qn)Zentralheizungsbetrieb (Hi) | min.-max.(1) | kW 5,6-15,0 | 15,0 | 5,6-24,024,0 | 5,6-24,020,0 |
| Nennwärmebelastung (Qn)Zentralheizungsbetrieb (Hs) | min.-max.(1) | kW 6,2-16,7 | 16,7 | 6,2-26,726,7 | 6,2-26,722,2 |
| Nennwärmebelastungsbereich (Qnw)WW-Betrieb (Hi) | min.-max.(1) | kW | -- | -- | 5,6-28,228,2 |
| Nennwärmebelastungsbereich (Qnw)WW-Betrieb (Hs) | min.-max.(1) | kW | -- | -- | 6,2-31,331,3 |
| Wirkungsgrad der Zentralheizung bei Volllast (Hi) (80 °C/60 °C) | % 98,2 97,6 | 97,6 | |||
| Wirkungsgrad der Heizung bei Volllast (Hi)(70/50 °C) | % - - 98,2 | ||||
| Wirkungsgrad der Zentralheizung bei Volllast (Hi) (50 °C/30 °C) | % 105,6 103,3 | 103,3 | |||
| Wirkungsgrad beim Heizen mit Kleinlast (Hi)(Rücklauftemperatur 60 °C) | % 97,8 97,8 | 97,8 | |||
| Wirkungsgrad der Zentralheizung bei Teillast (EN92/42)(Rücklauftemperatur 30°C) | % 108,6 109,2 | 109,2 | |||
| Wirkungsgrad der Zentralheizung bei Volllast (Hs) (80/60 °C) | % 88,4 87,9 | 87,9 | |||
| Wirkungsgrad der Zentralheizung bei Volllast (Hs) (70/50°C) | % - - 88,4 | ||||
| Wirkungsgrad der Zentralheizung bei Volllast (Hs) (50/30°C) | % 95,1 93,0 | 93,0 | |||
| Wirkungsgrad beim Heizen mit Kleinlast(Hs)(Rücklauftemperatur 60 °C) | % 88,1 88,1 | 88,1 | |||
| Wirkungsgrad beim Heizen mit Teillast (Hs)(Rücklauftemperatur 30°C) | % 97,8 98,3 | 98,3 | |||
| (1) Werkseinstellung | |||||
Tab.4 Genaue Angaben zu Gas und Abgas
| Tzerra M 15DS 24DS 28C | |||||
| Gasanschlussdruck G20 (H-Gas) | min.-max. | mbar | 17 - 30 | 17 - 30 | 17 - 30 |
| Gasanschlussdruck G25 (L-Gas) | min.-max. | mbar | 20-30 | 20-30 | 20-30 |
| Gasverbrauch G20 (H-Gas) | min.-max. | m^3/h | 0,59-1,59 | 0,59-2,54 | 0,59-2,98 |
| Gasverbrauch G25 (L-Gas) | min.-max. | m^3/h | 0,69-1,85 | 0,69-2,95 | 0,69-3,47 |
| NOx-Emission pro Jahr G20 (H-Gas)EN297: O2 = 0 % | ppm 42 45 | 45 | |||
| Abgasmenge | min.-max. | kg/h | 9,424,2 | 9,4-38,7 | 9,4-45,5 |
| Abgastemperatur | min.-max. | °C | 32-65 | 32-78 | 32-84 |
| Max. Förderhöhe | Pa | 35 | 80 | 116 | |
| Wirkungsgrad Schornstein bei Zentralheizung (Hi)(80/60 °C) bei 20 °C Umg. | % 97,8 97,2 97,2 | ||||
| Verluste im Schornstein bei Zentralheizung (Hi)(80/60 °C) bei 20 °C Umg. | % 2,2 | 2,8 | 2,8 |
Tab.5 Eigenschaften der Zentralheizungsanlage
| Tzerra M 15DS 24DS 28C | |||||
| Wasservolumen | 1,4 1,4 1,6 | |||||
| Wasserbetriebsdruck Maximum bar 0,8 0,8 0 | 8 | ||||
| Wasserbetriebsdruck (PMS) Maximum bar 3,0 3,0 3,0 | |||||
| Wassertemperatur Maximum °C 110,0 110,0 | 110,0 | ||||
| Betriebstemperatur | Maximum | °C | 90,0 | 90,0 | 90,0 |
| Verfügbare manometrische Höhe der Zentralheizung ( T=20K ) | mbar | 402 212 | 203 | ||
| Verluste durch Verkleidung | T 30 ^ T 50 ^ | W | 3550 | 3550 | 3550 |
Tab.6 Daten Warmwasserkreislauf
| Tzerra M | 15DS | 24DS | 28C | ||
| Spezifische Warmwasserdurchflussrate D (60 °C) | l/min - | - | 7,5 | ||
| Spezifische Warmwasserdurchflussrate D (40°C) | l/min - | - | 13 | ||
| Druckunterschied an der Leitungswasser-seite | mbar | - | - | 123 | |
| Schwellenwert für die Durchflussrate (1) | min. | l/min - | - | 1,2 | |
| Wasservolumen | l | - | - | 0,16 | |
| Betriebsdruck (Pmw) | bar | - | - | 8 | |
| Spezifische Warmwasserdurchflussrate ΔT = 30 °C | l/min - | - | 14,0 | ||
| Minimaler Wasserumlauf | l/min | - | - | 1,2 | |
| Punkte | Sterne | - | - | 3 | |
| (1) Mindestwassermenge, die aus der Wasserleitung fließen muss, um den Kessel in Gang zu setzen. | |||||
Tab.7 Elektrische Daten
| Tzerra M 15DS 24DS 28C | |||||
| Versorgungsspannung | VAC | 230 | 230 230 | ||
| Stromverbrauch - Volllast | Maximum(1) | W | -40 | -79 | 9078 |
| Stromverbrauch - Teillast | Maximum | W | 24 | 24 | 24 |
| Stromverbrauch - Standby | Maximum | W | 3 | 3 | 3 |
| Elektrischer Schutzindex(2) | IP | X4D^(4) | X4D^(4) | X4D^(4) | |
| Sicherungen | HauptPCU | A | 1,61,6 | 1,61,6 | 1,61,6 |
| (1) Werkseinstellung(2) Spritzwassergeschützt; unter bestimmten Bedingungen darf der Heizkessel in feuchten Räumen wie Badezimmern eingebaut werden. | |||||
Tab.8 Sonstige Daten
| Tzerra M 15DS 24DS 28C | |||||
| Gesamtgewicht (leer) | kg | 25 | 25 | 26 | |
| Mindestanbaugewicht ^(1) | kg | 23,5 | 23,5 | 24 | |
| Durchschnittlicher (2) Geräuschpegel in einem Abstand von einem Meter zum Heizkessel | Zentralheizungsbetrieb Trinkwasserbetrieb | dB(A) 35 | 35 | 40 | 38 |
| 40 | 42 | ||||
| (1) Ohne Frontabdeckung.(2) maximaler | |||||
Tab.9 Technische Parameter
| Tzerra M 15DS 24DS 28C | |||||
| Brennwertkessel Ja Ja Ja | |||||
| Niedertemperaturkessel(1) | Ja Ja Ja | ||||
| B1-Kessel Nein Nein Nein | |||||
| Raumheizgerät mit Kraft-Wärme-Kopplung | Nein Nein Nein | ||||
| Kombiheizgerät | Ja Ja Ja | ||||
| Wärmenennleistung | Prated | kW | 15 | 23 | 23 |
| Wärmewirkungsgrad bei Wärmenennleistung und Hochtemperaturbetrieb(2) | P_4 | kW | 14,7 | 23,4 | 23,4 |
| Wärmewirkungsgrad bei 30 % der Wärmenennleistung und Niedertemperaturbetrieb(7) | P_1 | kW | 4,9 | 7,9 | 7,9 |
| Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energie-effizienz | _s | % | 92 | 93 | 93 |
| Wirkungsgrad bei Wärmenennleistung und Hochtemperaturbetrieb(8) | _4 | % | 88,5 | 87,9 | 87,9 |
| Wirkungsgrad bei 30 % der Wärmenennleistung und Niedertemperaturbetrieb(7) | _1 | % | 97,8 | 98,4 | 98,4 |
| Hilfsstromverbrauch | |||||
| Volllast | elmax | kW | 0,000 0,000 | 0,000 | |
| Teillast | elmin | kW | 0,000 0,000 | 0,000 | |
| Bereitschaftszustand | P_SB | kW | 0,003 0,003 | 0,003 | |
| Sonstige Angaben | |||||
| Wärmeverlust im Bereitschaftszustand | P_stby | kW | 0,000 0,000 | 0,000 | |
| Energieverbrauch der Zündflamme | P_ign | kW | - | - | - |
| Jährlicher Energieverbrauch | Q_HE | GJ | - | - | - |
| Schallleistungspegel in Innenräumen | L_WA | dB | 44 | 47 | 47 |
| Stickoxidausstoß | NOx | mg/kWh | 38 | 41 | 41 |
| Warmwasser-Parameter | |||||
| Angegebenes Lastprofil | - | - | XL | ||
| Täglicher Stromverbrauch | Q_elec | kWh | - | - | 0,177 |
| Jahresstromverbrauch | AEC | kWh | - | - | 39 |
| Energieeffizienz der Warmwasserbereitung | _wh | % | - | - | 86 |
| Täglicher Brennstoffverbrauch | Q_fuel | kWh | - | - | 22,544 |
| Jährlicher Brennstoffverbrauch | AFC | GJ | - | - | 17 |
| (1) Niedertemperaturbetrieb steht für Brennwertkessel bei 30 °C, für Niedertemperaturkessel bei 37 °C und für andere Heizgeräte (am Heizgeräteeinlass) bei 50 °C.(2) Hochtemperaturbetrieb steht für eine Rücklauftemperatur von 60 °C am Heizgeräteeinlass und eine Vorlauftemperatur von 80 °C am Heizgeräteauslass. | |||||

Verweis:
Kontaktdetails auf der hinteren Abdeckung.
3.3 Abmessungen und Anschlüsse
Abb.1 Abmessungen

text_image
184 243 90 364 76 664 368 46 541 35 52 ① = 117 ② = 184 ③ = 251 ④ = 316 230 209 151 187AD-3000354-01
| Tzerra M | 15DS 24DS 28C | |||
| Anschluss des Abgasstutzens ∅ 60 mm ∅ 60 mm ∅ 60 mm | mm | |||
| Luftzufuhranschluss ∅ 100 mm ∅ 100 mm ∅ 100 mm | ||||
| Schlauch des Sicherheitsventils ∅ 15 mm ∅ 15 mm ∅ 15 mm | mm | |||
| Kondensatableitung ∅ 25 mm ∅ 25 mm ∅ 25 mm | ||||
| Heizkreis Vorlauf (Primärkreislauf) Überwurf | ∅ 22 mm | Überwurf∅ 22 mm | Überwurf∅ 22 mm | |
| Warmwasser Ausgang - - Überwurf ∅ 15 | mm | |||
| Heizkreis Vorlauf (Sekundärkreislauf) | Überwurf ∅ 15 mm | Überwurf ∅ 15 mm | - |
3 Technische Angaben
| Tzerra M | 15DS 24DS 28C | |||
| GAS/GAZ | Gasanschluss Überwurf ∅ 15 | mm | Überwurf ∅ 15 mm | Überwurf ∅ 15 mm |
| ▶ | Kaltwassereingang - - Überwurf ∅ 15 | mm | ||
| ▶ | Heizungsrücklauf (Sekundärkreislauf) Überwurf ∅ 15 | mm | Überwurf ∅ 15 mm | - |
| □□ | Heizungsrücklauf (Primärkreislauf) Überwurf | ∅ 22 mm | Überwurf ∅ 22 mm | Überwurf ∅ 22 mm |
3.4 Elektrischer Schaltplan
Abb.2 Elektrischer Schaltplan

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RS232 1 PC 2 IT E PUMP 1 2 3 GN/ YW BR BL L N P 230V, 50Hz 3 MAINS 1 2 3 GN/ YW BK BL BR BK BL 1 3 2 M PUMP 1 2 3 PUMP 1 2 3 4 BK BK SENSORS 1 2 3 5 6 7 8 9 10 11 12 13 1 3 1 2 2 7 8 9 10 11 12 13 6 7 8 9 10 11 HMI PUMP PWM SENSORS RS2321 Computeranschluss (RS232)
2 Zünd-/Ionisationselektrode (E)
3 Stromversorgung (P)
4 Zirkulationspumpe (Pumpe A)
6 Zirkulationspumpe (PWM-Pumpe)
7 Obergrenze-Schalter (HL)
8 Vorlauffühler (FS)
9 Rücklauffühler (RS)
10 Druckschalter (TA)
11 Speicherparameter (PSU)
4 Produktbeschreibung
4.1 Allgemeine Beschreibung
Der Tzerra M-Kessel ist ein Gaskessel für die Wandmontage mit den folgenden Eigenschaften:
• Hocheffizienz-Heizung
• Geringe Schadstoffemission
Es stehen folgende Kesseltypen zur Verfügung:
| 15DS24DS | Nur Heizung. Möglichkeit der Warmwasserproduktion in einem Speicher, der separat installiert wird |
| 28C Heizung und Warmwasserbereitung. | |
4.2 Funktionsbeschreibung
4.2.1 Regelung der Wassertemperatur
Der Kessel verfügt über einen elektronischen Temperaturregler mit Vorlauf- und Rücklauftemperatursensor. Die Vorlauftemperatur ist zwischen 20 °C und 90 °C einstellbar. Der Kessel führt bei Erreichen der eingestellten Vorlauftemperatur eine Rückmodulation durch. Die Ausschalttemperatur entspricht der eingestellten Vorlauftemperatur + 5 °C.
4.2.2 Sicherheitsvorrichtung gegen Wassermangel
Der Heizkessel ist mit einer Sicherheitsvorrichtung gegen niedrigen Wasserstand ausgestattet, die auf Temperaturmessungen basiert. Durch Leistungsreduktion bei drohendem Verlust eines ausreichenden Wasserdurchflusses bleibt der Heizkessel so lange wie möglich in Betrieb. Bei einem unzureichenden Wasserdurchfluss T ≥ 50 ^ oder einem übermäßigen Anstieg der Vorlauftemperatur schaltet der Kessel 10 Minuten lang in den Sperrmodus um. Wenn sich kein Wasser im Heizkessel befindet oder wenn die Pumpe nicht betriebsfähig ist, wird das System gesperrt (Störung).

Hinweis:
Bei einer Störung blinkt das Statussignal der Taste Han der Anschlussdose rot.

Weitere Informationen siehe
Fehlercodes, Seite 61
4.2.3 Maximaler Schutz
Der Höchsttemperaturschutz schaltet den Kessel ab, wenn eine übermäßig hohe Wassertemperatur (110 °C) erreicht wird.

Hinweis:
Bei einer Störung blinkt das Statussignal der Taste 12 an der Anschlussdose rot.

Weitere Informationen siehe
Fehlercodes, Seite 61
4.2.4 Umwälzpumpe
Der Zentralheizungskessel ist mit einer modulierenden Umwälzpumpe ausgerüstet. Diese Pumpe wird von der Steuereinheit auf Grundlage von T gesteuert.
Abb.3 Verfügbare manometrische Höhe
Tzerra M15DS - 24DS

line
| Q (l/h) | H (mbar) | | ------- | -------- | | 645 | 492 | | 1030 | 212 | | 1200 | 24 |Abb.4 Verfügbare manometrische Höhe Tzerra M -28C

line
| Q (l/h) | H (mbar) | | ------- | -------- | | 769 | 348 | | 860 | 300 | | 1030 | 203 | | 1230 | 24 |Abb.5 Tzerra M 15DS - 24DS

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1 2 3 4 5 6 8 7 AD-0000160-01Abb.6 Tzerra M 28C

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 AD-0000275-01i Hinweis: Der Richtwert für die effizienten Zirkulationspumpen ist EEI ≤0,20.
H Verfügbare manometrische Höhe ZH
Q Wasserdurchflussmenge ( T = 20 K )
H Verfügbare manometrische Höhe ZH
Q Wasserdurchflussmenge ( T = 20 K )
4.2.5 Blockdiagramm
1 Wärmetauscher (ZH)
2 Sicherheitsventil
3 Heizungsvorlauf (Primärkreislauf)
4 Heizungsvorlauf (Sekundärkreislauf)
5 Heizungsrücklauf (Sekundärkreislauf)
6 Heizungsrücklauf (Primärkreislauf)
7 Dreiwegemischer
8 Zirkulationspumpe (ZH)
1 Wärmetauscher (ZH)
2 Hydroblock
3 Plattenwärmetauscher (WW)
4 Sicherheitsventil
5 Heizungsvorlauf
6 Warmwasseraustritt (WW)
7 Kaltwassereingang
8 Heizungsrücklauf
9 Zirkulationspumpe (ZH)
10 Dreiwegemischer
4.3 Hauptkomponenten
Abb.7 Hauptbestandteile Tzerra M 15DS -24DS

Abb.8 Hauptbestandteile Tzerra M28C -

4.4 Beschreibung des Kesselschaltfelds
Abb.9 Kesselschaltfeld

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OFF 0.40 3 321 4 RESETAD-0000149-01
1 Abgasstutzen/Luftzufuhr
2 Verkleidung/Luftkasten
3 Prüföffnung für Abgas
4 Zünd-/lonisationselektrode
5 Abgasstutzen
6 Gas-/Luft-System mit Ventilator, Gasblock und Brennerautomat
7 Ansaugschalldämpfen
8 Anschlussdose
9 Siphon
10 Zirkulationspumpe
11 Dreiwegemischer
12 Wärmetauscher (ZH)
13 Membran-Ausdehnungsgefäß
14 Automatischer Schnellentlüfter
1 Abgasstutzen/Luftzufuhr
2 Verkleidung/Luftkasten
3 Prüföffnung für Abgas
4 Zünd-/Ionisationselektrode
5 Abgasstutzen
6 Gas-/Luft-System mit Ventilator, Gasblock und Brennerautomat
7 Ansaugschalldämpfer
8 Plattenwärmetauscher (WW)
9 Anschlussdose
10 Siphon
11 Zirkulationspumpe
12 Dreiwegemischer
13 Wärmetauscher (ZH)
14 Membran-Ausdehnungsgefäß
15 Automatischer Schnellentlüfter
Das Schaltfeld der Anschlussdose ist mit 2 Drucktasten mit Signalanzeige und 2 Drehknöpfen ausgestattet.
1 Warmwasser-Temperaturregler
2 ZH-Wasser-Temperaturregler
3 Schornsteinfeger-Taste Hand Statussignal
4 RESET-Taste und Ein-/Aus-Signal

Weitere Informationen siehe
Verwendung der Bedieneinheit, Seite 44
4.5 Lieferumfang
Die Lieferung enthält:
• Heizkessel, ausgestattet mit Netzanschluss mit Erdung
- Aufhängebügel und Befestigungsmittel für die Wandmontage
- Anschlusssatz mit Kabeldurchführungen und Klemmringen
- Siphon mit Schlauch zur Kondenswasserableitung
• Schlauch des Sicherheitsventils
- Luft-/Abgasadapter
- Thermomanometer
- Anschlussdose
- Dokumentation
Diese Bauteile in der in dieser Anleitung angegebenen Reihenfolge montieren.

Hinweis:
Diese Anleitung behandelt nur den Standardlieferumfang. Zur Installation oder Montage von Zubehör, das mit dem Heizkessel geliefert wird, siehe die entsprechenden Montageanweisungen.
5 Vor der Installation
5.1 Installationsvorschriften

Warnung
Der Heizkessel muss von einem qualifizierten Heizungsfachmann unter Einhaltung der vor Ort geltenden Vorschriften installiert werden.
5.2 Auswahl des Aufstellungsortes
Abb.10 Position des Typenschilds

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CE AD-0000261-015.2.1 Typenschild
Auf dem Typenschild oben am Heizkessel sind die Seriennummer und wichtige Spezifikationen des Heizkessels, wie Ausführung und Gerätekategorie, angegeben. Die dF- und dU-Codes sind auch auf dem Typenschild angegeben.
Abb.11 Installationsbereich

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5 368 5 ≥ 200 554 ≥ 250 364 1000 AD-0000263-015.2.2 Aufstellung des Heizkessels
- Anhand der Richtlinien und des erforderlichen Aufstellungsplatzes den Ort bestimmen, an dem der Heizkessel installiert werden soll.
- Bei der Bestimmung des richtigen Installationsbereichs die zulässige Position der Abgasabführung und/oder des Luftzufuhranschlusses berücksichtigen.
- Sicherstellen, dass unter dem Kessel ausreichend Platz für Montage und Ausbau des Schmutzfängers und der Anschlussdose vorhanden ist.
- Sicherstellen, dass um den Heizkessel genügend Platz für leichten Zugang und einfache Wartung frei bleibt.
- Den Kessel an einer ebenen Fläche anbringen.

Gefahr!
Das Lagern von brennbaren Produkten und Substanzen im Heizkessel oder in dessen Nähe (auch vorübergehend) ist untersagt.

Warnung
- Das Gerät an einer stabilen Wand anbringen, die das Gewicht des mit Wasser befüllten Heizkessels und der kompletten Ausrüstung tragen kann.
- Das Gerät nicht über einer Wärmequelle oder einem Ofen aufstellen.
- Den Kessel niemals so montieren, dass er direktem oder indirektem Sonnenlicht ausgesetzt ist.

Achtung!
- Der Heizkessel muss in einem frostfreien Raum installiert werden.
- In der Nähe des Heizkessels muss ein Stromanschluss mit Erdung vorhanden sein.
- In der Nähe des Heizkessels muss ein Anschluss zur Abwasserleitung für den Kondensatablauf vorhanden sein.
Abb.12 Platz für Belüftung

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≥ 464 5 368 5 ≥ 250 S1 ≥ 100 (1) 554 ≥ 250 S2 AD-0000264-015.2.3 Belüftung
(1) Abstand zwischen der Vorderseite des Heizkessels und der Innenwand der Verkleidung.
Wenn der Heizkessel in einem geschlossenen Gehäuse montiert wird, die angegebenen Mindestabmessungen beachten. Außerdem Öffnungen vorsehen, um folgenden Risiken vorzubeugen:
• Gasansammlung
• Aufheizen der Verkleidung
Mindestquerschnitt der Öffnungen: S1 + S2 = 150 cm ^2
6 Installation
6.1 Allgemeines

Warnung
Der Heizkessel muss von einem qualifizierten Heizungsfachmann unter Einhaltung der vor Ort geltenden Vorschriften installiert werden.
6.2 Vorarbeiten
Abb.13 Montage des Heizkessels

6.3 Hydraulischer Anschlüsse
6.2.1 Positionierung des Heizkessels

Hinweis:
Die Anbringung des Montagerahmens (Zubehör) ist in den entsprechenden Montageanweisungen beschrieben.
Die Montagehalterung auf der Rückseite der Verkleidung kann verwendet werden, um den Heizkessel direkt am Aufhängebügel zu montieren.

Achtung!
Den Heizkessel vor Baustaub schützen und die Abgasstutzen- sowie die Luftzufuhranschlusspunkte abdecken. Diese Abdeckung nur entfernen, um die entsprechenden Anschlüsse zu montieren.
- Die Position der zwei Befestigungsbohrungen bestimmen. Sicherstellen, dass die Bohrungen waagerecht angeordnet sind.
- Zwei Löcher mit ∅ 8 mm bohren.

Hinweis:
Die zusätzlichen Löcher sind für den Fall gedacht, dass eines der beiden Befestigungslöcher nicht für die ordnungsgemäße Befestigung der Dübel geeignet ist.
- Die Dübel mit 8 mm Durchmesser anbringen.
- Mit den Schrauben mit ∅ 6 mm und den dazugehörige Schließringen befestigen.
- Den Kessel am Aufhängebügel an der Rückseite des Kessels aufhängen.
- Die Schutzkappen auf den hydraulischen Ein- und Ausgängen des Heizkessels abnehmen.
6.3.1 Spülen des Systems
Bevor ein neuer ZH-Heizkessel an eine vorhandene oder neue Anlage angeschlossen werden kann, muss die gesamte Anlage gründlich gereinigt und gespült werden. Dieser Schritt ist äußerst wichtig. Das Ausspülen trägt dazu bei, vom Installationsvorgang stammende Rückstände (Schweißschlacke, Fixiermittel usw.) und Schmutzansammlungen (Schlick, Schlamm usw.) zu entfernen.
Abb.14 Platz für Einbauten unter dem Kessel

text_image
235 mm ≥ 250 mm AD-0000181-01Abb.15 Anschluss des Heizkreises

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AD-0000286-01
Hinweis:
Spülen Sie die ZH-Anlage mit einer Wassermenge aus, die mindestens dem dreifachen Volumen der ZH-Anlage entspricht. Die TWW-Rohrleitungen mit mindestens dem 20-fachen Rohrvolumen spülen.
6.3.2 Wasserumlauf
Die adaptive Regelung des Heizkessels begrenzt die maximale Temperaturdifferenz zwischen Heizungsvorlauf und -rücklauf sowie den maximalen Anstieg der Vorlauftemperatur. Auf diese Weise benötigt der Heizkessel keine minimale Wasserdurchflussmenge.

Hinweis:
Bei einem Kombiheizkessel in einer Anlage, in welcher der Vorlauf ganz vom Rücklauf getrennt werden kann (z. B. bei Verwendung von Thermostatventilen), muss entweder eine Umgehungsleitung montiert oder ein Ausdehnungsgefäß an der Leitung des Zentralheizungsvorlaufs angebracht werden.
6.3.3 Platz für Einbauten unter dem Kessel

Hinweis:
Beim Montieren der Leitungen ausreichend Platz für das Einsetzen und Entfernen des Siphons lassen. Mindestens 25 cm Abstand vom Kessel für Bögen und die Montage von Wasserhähnen lassen.
6.3.4 Anschluss des Heizkreises
- Die Zuführungsleitung für ZH-Wasser am ZH-Rücklaufanschluss anbringen.
- Zum Befüllen und Anzapfen des Heizkessels ein Befüll- und Entleerungsventil im System einbauen.
- Das mitgelieferte Thermo-/Manometer an den Anschluss „Vorlauf ZH“ montieren. Das Thermo-/Manometer in einem Abstand von höchstens 0,5 m zum Kessel platzieren.
- Die Ablassleitung für ZH-Wasser am ZH-Vorlaufanschluss bringen.
Abb.16 Trinkwasserseitige Anschlüsse

Abb.17 Anschließen des sekundären Heizkreises

- Das Befüll- und Entleerungsventil, das Ausdehnungsgefäß und das Sicherheitsventil zwischen dem Absperrventil und dem Heizkessel positionieren, wenn Wartungsabsperrventile angebracht werden.
- Ein Sicherheitsventil ist serienmäßig auf der Vorlaufseite im Kessel montiert.
- Das Abflussrohr des Sicherheitsventils darf nicht verlötet werden.
- Eventuelle Schweißarbeiten in angemessenem Abstand zum Kessel durchführen, oder bevor der Kessel montiert wird.
- Unter dem Sicherheitsventil eine Ableitung zum Abfluss anbringen. Den mitgelieferten Ablaufschlauch in das Ablaufrohr schieben.
- Bei Verwendung synthetischer Leitungen die Anweisungen (betreffend des Anschlusses) des Herstellers beachten.
6.3.5 Trinkwasserseitige Anschlüsse
- Den Kaltwasserzulauf am Kaltwasseranschluss anschließen
- Den Warmwasserablauf am Warmwasseranschluss anschließen.
Achtung! • Bei Ver
- Bei Verwendung synthetischer Leitungen die Anweisungen (betreffend des Anschlusses) des Herstellers beachten.
- Eventuelle Schweißarbeiten in angemessenem Abstand zum Kessel durchführen, oder bevor der Kessel montiert wird.
6.3.6 Anschließen des sekundären Heizkreises
-
Die Zuführungsleitung für ZH-Wasser am ZH-Rücklaufanschluss anbringen.
-
Die Ablassleitung für ZH-Wasser am ZH-Vorlaufanschluss anbringen.
Achtung! • Eventu
- Eventuelle Schweißarbeiten in angemessenem Abstand zum Kessel durchführen, oder bevor der Kessel montiert wird.
- Bei Verwendung synthetischer Leitungen die Anweisungen (betreffend des Anschlusses) des Herstellers beachten.
6.3.7 Anschluss des Ausdehnungsgefäßes
Der Heizkessel verfügt ab Werk über ein 8-Liter-Ausdehnungsgefäß.
Wenn das Anlagen-Wasservolumen 100 Liter übersteigt oder die statische Höhe des Systems mehr als 5 Meter beträgt, muss ein weiteres Ausdehnungsgefäß vorgesehen werden. Folgende Tabelle verwenden, um das für die Anlage erforderliche Druckausdehnungsgefäß zu ermitteln.
Voraussetzungen für die Gültigkeit der Tabelle:
• Sicherheitsventil 3 bar
• Mittlere Wassertemperatur: 70 °C
Vorlauftemperatur: 80 °C
Rücklauftemperatur: 60 °C
- Der Fülldruck des Systems ist kleiner oder gleich dem Vordruck des Druckausdehnungsgefäßes.
Tab.10 Volumen des Ausdehnungsgefässes (Liter)
| Vordruck des Ausdehnungsgefässes | Volumen des Ausdehnungsgefässes (Liter) | |||||||
| 100 12 | 5 150 | 175 200 | 250 300 | >300 | ||||
| 0,5 bar 4,8 6,0 7,2 8,4 9,6 12,0 14 | 4,4 Volumen der Anlage x 0,048 | |||||||
| 1 bar | 8,0 (1) | 10,0 12,0 14,0 | 16,0 20,0 24,0 | Volumen der Anlage x 0,080 | ||||
| 1,5 bar 13,3 16,6 20,0 23,3 26,6 | 33,3 39 | 9 Fassungsvermögen | der Anlage x 0, | 133 | ||||
| (1) Standardkonfiguration | ||||||||
6.3.8 Anschluss der Kondenswasserablaufleitung
Der Siphon wird standardmäßig getrennt vom Heizkessel mitgeliefert (einschließlich eines flexiblen Kunststoffablaufschlauchs).

Verweis:
Installation und Befüllen des Siphons: Befüllen des Siphons, Seite 35
Abb.18 Anschluss der Kondensatablaufleitung

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AD-0000269-01- Einen Kunststoffablaufschlauch mit der Mindestgröße ∅ 32 mm am Ablauf anbringen.
- Die Schläuche für den Siphonabfluss und das Sicherheitsventil in dieses Abflussrohr einsetzen.
- Einen Geruchsverschluss oder Siphon im Ablaufschlauch anbringen.

Gefahr!
Der Siphon muss immer mit Wasser gefüllt sein. Dadurch wird verhindert, dass Abgase in den Raum eindringen.

Achtung!
- Niemals die Kondensatableitung abdichten.
- Der Ablaufschlauch muss ein Gefälle von mindestens 30 mm pro Meter haben. Die horizontale Höchstlänge beträgt 5 Meter.
- Kondenswasser darf nicht in die Dachrinne geleitet werden.
Abb.19 Automatischer Schnellentlüfter

6.3.9 Automatischer Schnellentlüfter
- Prüfen Sie, ob der automatische Schnellentlüfter geöffnet ist. Er befindet sich rechts oben auf dem Heizkessel. Bei Bedarf kann der Entlüfter mit dem Verschluss neben dem Entlüfter verschlossen werden.
6.4 Gasanschluss
Abb.20 Anschluss der Gasleitung

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GAS / GAZAD-0000163-01

Warnung
- Vor dem Arbeiten an den Gasleitungen den Hauptgasabsperrhahn schließen.
- Vor der Installation sicherstellen, dass der Gaszähler ausreichend dimensioniert ist. Dabei den Verbrauch aller Geräte berücksichtigen.
-
Das zuständige Gasversorgungsunternehmen benachrichtigen, wenn der Gaszähler unterdimensioniert ist.
-
Die Gasleitung am Gasanschluss
GAS/ GAE montieren. - Den Gasabsperrhahn in diese Leitung direkt unter dem Heizkessel einbauen. Dabei den Ein- und Ausbau des Siphons berücksichtigen. Mindestens 25 cm Abstand vom Kessel einhalten.
- Die Gasleitung am Gasabsperrhahn montieren.

Hinweis:
Die Durchmesser der Leitungen sind gemäß den im jeweiligen Land geltenden Normen festzulegen.

Achtung!
• Schmutz und Staub aus der Gasleitung entfernen.
- Einen Gasfilter in die Gasleitung einsetzen, um eine Verschmutzung der Gasarmatur zu vermeiden.
- Schweißarbeiten immer mit ausreichend Abstand zum Heizkessel ausführen.
6.5 Zubehöranschlüsse für das Abgassystem
6.5.1 Klassifikation
Abb.21 Klassifikation

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1 2 3 4 5 6 7 8 AD-3000444-01| # Typ Beschreibung | |
| 1 Konfiguration B 23(P) | Anschluss über einen Verbindungssatz an einen Schornstein (einzügiges Rohr im Schacht, Verbrennungsluft wird dem Heizungsraum entnommen). |
| 2 Konfiguration B 33 | Anschluss über einen konzentrischen Doppelzug an eine Sammelleitung (einzügiges Rohr im Schacht, Verbrennungsluft wird dem Heizungsraum entnommen). Alle unter Druck stehenden Teile des Geräts sind von Luft umgeben. |
| # | Typ Beschreibung | |
| 3 | Konfiguration C 13X | Anschluss Verbrennungsluft/Abgas über konzentrische Doppelzüge an die horizontale Luft-/Abgasführung |
| 4 | Konfiguration C 13X | Anschluss Verbrennungsluft/Abgas über konzentrische Doppelzüge an die vertikale Luft-/Abgasführung |
| 5 | Konfiguration C 43X | Luft/Abgasanschluss an eine Sammelleitung für dichte Heizkessel (System 3CEp) |
| 6 | Konfiguration C 53 | Separate Leitungsführung Verbrennungsluft/Abgas über Doppelrohr-Adapter und einzügige Schornsteinrohre (Ansaugung von Verbrennungsluft aus dem Außenbereich) |
| 7 | Konfiguration C 83X | Abgasanschluss an eine Sammelleitung für dichte Heizkessel. Die Luftzufuhr erfolgt individuell über eine Luftzuleitung von außerhalb des Gebäudes. |
| 8 | Konfiguration C 93X | Anschluss Verbrennungsluft/Abgas über konzentrische Doppelzüge im Heizungsraum, über einzügige Schornsteinrohre im Schornstein (Verbrennungsluft-Rückspülung im Schornstein) |
| 8 | Konfiguration C 93X | Anschluss Verbrennungsluft/Abgas über konzentrische Doppelzüge im Heizungsraum, über einzügige Schornsteinrohre im Schornstein (Verbrennungsluft-Rückspülung im Schornstein) WarnungFür den Anschluss an den Heizkessel und das Terminal sind nur die Originalkomponenten zugelassen.Der freie Querschnitt muss der Norm entsprechen.Der Schornstein muss vor dem Einbau der Abgasleitung gereinigt werden. |
6.5.2 Längen der Luft-/Abgasleitungen

Hinweis:
Für die Konfigurationen B23 und C93 gelten die in der Tabelle angegebenen Längen für horizontale Leitungen mit maximal 1 Meter Länge. Pro ein Meter zusätzlichem horizontalem Verbindungsrohr reduziert sich die max. zul. senkrechte Abgasleitungslänge Lmax um 1,2 m.
Tab.11 Maximale Schornsteinlänge L für jede Anschlussart (Luft/Abgase)
| Typ Material | Durchmesser 15DS 24DS 28C | ||||
| B_23(P) | PPS | 80 mm (1)80 mm (2) | 40,0 m40,0 m | 40,0 m31,0 m | 40,0 m32,0 m |
| C_13X | Aluminium oder PPS 60/100 mm | 80/125 mm | 1,5 m12,0 m | 7,0 m21,5 m | 7,0 m25,5 m |
| C_33X | Aluminium oder PPS 60/100 mm | 80/125 mm | 2,5 m10,5 m | 2,5 m19,5 m | 3,0 m24,0 m |
| C_43X^(3) | -(4) | -(4) | -(4) | -(4) | -(4) |
| C_53 | Aluminium 60/100 mm | 2 x 80 mm | 40,0 m 40,0 m 40 | 0 m | |
| C_93X | Aluminium oder PPS 80/125 mm | 80 mm (1) | 40,0 m 18,0 m 23 | 0 m | |
| C_93X | PPS 60/100 mm | 80 mm (2) | 11,0 m 19,0 m 21 | 0 m | |
| C_93X | 80/125 mm | 80 mm (2) | 11,0 m 20,0 m 25 | 0 m | |
| (1) Starre Leitung(2) Schlauch(3) Die Parametereinstellungen des Kessels müssen angepasst werden(4) Hinweise zur Dimensionierung eines solchen Systems erhalten Sie vom Lieferanten der 3CEp-Leitung. | |||||

Warnung
Maximale Länge = Länge der geraden Luft/Abgasleitungen + entsprechende Länge der weiteren Elemente

Verweis:
Die Liste des Zubehörs für das Abgassystem und die entsprechenden Längen entnehmen Sie bitte der geltenden Preisliste.
Randbedingungen: Flexibler Auslass für das Verbrennungsgas des PPS für eine Maximaltemperatur von 120 °C, mit einer externen Aluminium-Luftzuleitung im Heizungsraum C 13x , C 33x , C 93x , C 63x .
6.5.3 Zusätzliche Richtlinien
- Zur Installation der Materialien für Abgasstutzen und Luftzufuhr siehe die Anweisungen des Herstellers zu den betreffenden Materialien. Wenn die Materialien für Abgasstutzen und Luftzufuhr nicht den Anweisungen entsprechend installiert werden (z. B. nicht auslaufsicher, nicht mit Klammern befestigt), kann dies zu Gefahrensituationen und/oder Personenschäden führen. Nach der Installation müssen zumindest alle Teile des Abgasstutzens und der Luftzufuhr auf Dichtheit geprüft werden.
- Ein direkter Anschluss des Abgasstutzens an strukturelle Kanäle ist aufgrund der Kondensation nicht erlaubt.
- Stutzen gründlich reinigen, wenn beschichtete Leitungen und/oder ein Luftzufuhranschluss verwendet wird.
- Es muss die Möglichkeit bestehen, den beschichteten Kanal zu prüfen.
- Wenn Kondensat einer Kunststoff- oder Edelstahlleitung zurück in den Aluminiumbereich im Abgasstutzen fließen kann, muss dieses Kondensat über einen Sammler abgeführt werden, bevor es das Aluminium erreichen kann.
- Bei längeren Abgasstutzenleitungen aus Aluminium muss beim Erstgebrauch eine relativ hohe Menge an Korrosionsprodukten in Betracht gezogen werden, die zusammen mit dem Kondensat aus den Abgasstutzenleitungen zurück fließen. Siphon des Geräts regelmäßig reinigen oder einen zusätzlichen Kondensatsammler über der Einheit anbringen.
- Sicherstellen, dass die Steilheit der Abgasstutzenleitung in Richtung des Heizkessels ausreicht (mindestens 50 mm pro Meter), und dass der Sammler und die Abführung (mindestens 1 m vor dem Auslass des Heizkessels) ausreichen. Die Biegungen müssen mehr als 90° betragen, um die Steilheit und eine gute Dichtung der Dichtringlippen sicherzustellen.

Hinweis:
Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.
6.6 Elektrische Anschlüsse
6.6.1 Empfehlungen

Warnung
- Elektrische Anschlüsse müssen grundsätzlich bei getrennter Stromversorgung und von qualifizierten Heizungsfachleuten durchgeführt werden.
- Der Heizkessel ist vollständig vorverdrahtet. Die internen Anschlüsse des Kesselschaltfelds niemals ändern.
- Vor dem Anschließen an die Stromversorgung zunächst sicherstellen, dass eine Masseverbindung hergestellt ist.
Die elektrischen Anschlüsse gemäß den folgenden Vorschriften herstellen:
- Den Vorschriften der aktuellen Normen.
• Der Norm VDE0100. - Den Anweisungen des mit dem Heizkessel gelieferten Schaltplans.
- Den Empfehlungen in dieser Anleitung.

Achtung!
Fühler- und 230V-führende Kabel müssen voneinander getrennt verlegt werden.
6.6.2 Steuereinheit
Die Tabelle stellt wichtige Anschlusswerte der Steuereinheit zur Verfügung.
| Versorgungsspannung 230 V AC/50 Hz | |
| Hauptsicherungswert F1 (230 V AC) 1,6 AT |

Stromschlaggefahr
Die folgenden Komponenten des Heizkessels sind an einer 230-V-Stromversorung angeschlossen:
• (Elektrischer Anschluss an die) Zirkulationspumpe.
• (Elektrischer Anschluss an die) Gasarmatur 230 VAC oder 230 RAC.
• (Elektrischer Anschluss an das) Dreiwegeventil.
• Die meisten Elemente des Schaltfelds
• (Anschluss) Netzkabel
Der Kessel ist mit einem Stecker mit Schutzkontakt (Kabellänge 1,5m) ausgestattet und für eine 230V AC/50 Hz-Stromversorgung mit einer Phase/Null/Erde geeignet. Das Netzkabel wird an die Klemmenleiste MAINS angeschlossen. Eine Ersatzsicherung befindet sich im Gehäuse der Steuereinheit. Der Heizkessel ist phasenunempfindlich. Die Steuereinheit ist vollständig mit Ventilator, Venturirohr und Gasblock integriert. Der Heizkessel ist vollständig vorverdrahtet. Auf der Leiterplatte befindet sich der HMI-Steckverbinder zum Anschluss der Anschlussdose mit Schaltfeld. Auf der Leiterplatte befindet sich außerdem ein RS232-Anschluss für einen PC/Laptop, und zwar über den RS232-Steckverbinder.
Abb.22 Zugang zu den Anschlüssen

- Das Ersatzkabel muss immer bei Remeha bestellt werden. Das Netzkabel darf nur von Remeha oder von einem von Remeha zertifizierten Heizungsfachmann ausgetauscht werden.
- Der Stecker des Heizkessels muss stets zugänglich sein.
- Einen Trenntrafo für andere Anschlusswerte als oben angegeben verwenden.
6.6.3 Anschluss des Kesselschaltfelds
Mit dem Gerät wird serienmäßig die Anschlussdose zum Schaltfeld mitgeliefert. Die Anschlussdose muss mit dem mitgelieferten Kabel an die Steuereinheit angeschlossen werden. Wie folgt vorgehen:
i Hinweis: Unter de
1 Unter dem Kessel befindet sich ein Kabel mit einem Anschluss für die Steuereinheit.
- Den Klammerverschluss an der Rückseite der Anschlussdose vorsichtig mit einem Schraubendreher öffnen.
- Den Deckel der Anschlussdose öffnen.
- Einen Zugentlastungsclip lösen. Den Zugentlastungsclip umdrehen.
- Den Kabelstecker an den HMI-Anschluss auf der Leiterplatte der Anschlussdose anschließen.
- Die Zugentlastungsklemme fest andrücken.
- Nun die gewünschten externen Regler an die anderen Steckverbinder anschließen. Gehen Sie wie folgt vor:
- Einen Zugentlastungsclip lösen.
- Den Zugentlastungsclip umdrehen.
- Das Kabel unter die Zugentlastungsklemme legen.
- Die Zugentlastungsklemme fest andrücken.
-
Die Anschlussdose schließen und kontrollieren, ob sie dicht verschlossen ist.
-
Die mitgelieferte Kurzanleitung in die Führungen an der Unterseite der Anschlussdose einschieben.
-
Nachdem alle Anschlüsse erfolgt sind, die Anschlussdose in die Führungen unter dem Kessel schieben.
-
Die Anschlussdose mithilfe der Schraube in der Führung befestigen.
i Hinweis: Die Anso
Die Anschlussdose kann mithilfe der Gewindelöcher an der Rückseite auch an der Wand befestigt werden. Die Anschlussdose muss an der in der Anschlussdose vorgesehenen Stelle an der Wand festgeschraubt werden.
Abb.23 Anschluss eines modulierenden Thermostats

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1234 56 34 12 12123 Enable CH DHW Status Nc C No Tout Tdhw BL BUS SCU BUS HMI On/off OT AD-0000196-01Abb.24 Anschluss des Ein/Aus-Thermostats

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1234 56 34 12 12123 Enable Status CH DHW Nc C No Tout Tdhw BL BUS SCU BUS HMI On/off OT AD-0000196-01Abb.25 Anschluss eines Außenfühlers

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1234 56 34 12 12123 Enable CH DHW Status Nc C No Tout Tdhw BL BUS SCU BUS HMI On/off OT AD-0000197-01Abb.26 Heizkennlinie

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| Point | X | Y | |-------|------|-----| | 1 | -5 | 85 | | 2 | -10 | 75 | | 3 | 10 | 15 | | 4 | 10 | 15 |6.6.4 Anschlussmöglichkeiten der Standardleiterplatte
■ Anschluss eines modulierenden Thermostaten
Der Heizkessel ist standardmäßig mit einem OpenTherm-Anschluss ausgestattet. Auf diese Weise können ohne weitere Anpassung modulierende OpenTherm-Thermostat angeschlossen werden.
Außerdem ist der Heizkessel für OpenTherm Smart Power geeignet.
- Wenn ein Raumthermostat vorhanden ist: das Thermostat in einem Bezugsraum installieren.
- Das zweiadrige Kabel des Thermostats an die Ein/Aus-OT-Klemmen der Klemmleiste anschließen. Die Anschlussrichtung der Kabel an der Klemmleiste ist ohne Bedeutung.

Hinweis:
Wenn die Warmwassertemperatur am OpenTherm-Thermostat eingestellt werden kann, liefert der Heizkessel Wasser mit dieser Temperatur, ohne die am Heizkessel eingestellte Maximaltemperatur zu überschreiten.
■ Anschluss des Ein/Aus-Thermostats
Der Heizkessel ist für den Anschluss eines Ein/Aus-Raumthermostaten mit zwei Adern geeignet.
- Das Thermostat in einem Referenzraum montieren (im Allgemeinen das Wohnzimmer).
- Das zweiadrige Kabel des Thermostats an die Ein/Aus-OT-Klemmen der Klemmleiste anschließen. Die Anschlussrichtung der Kabel an der Klemmleiste ist ohne Bedeutung.
■ Anschluss eines Außenfühlers
Ein Außenfühler kann an die Tout-Klemmen der Klemmleiste (Zubehör) angeschlossen werden. Bei einem Ein-/Aus-Thermostat reguliert der Heizkessel die Temperatur mit dem Sollwert der internen Heizkennlinie (F).
- Das zweiadrige Kabel an die Tout-Klemmen der Klemmleiste anschließen.

Hinweis:
Dieser Außenfühler kann auch mit dem OpenTherm-Regler verwendet werden. In diesem Fall muss die gewünschte interne Heizkennlinie auf dem Regler eingestellt werden.
- Einstellung der Heizkennlinie
1 P I
2 P27
3 P25
4 P26
F Heizkennlinie
Wenn ein Außenfühler angeschlossen ist, kann die interne Heizkennlinie angepasst werden. Die Einstellung kann mit den Parametern P1 P2S P26 und Verändert werden.
Abb.27 Anschluss des Frostschutzthermostats

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1234 56 34 12 12123 Enable Status BUS CH DHW Nc C No Tout Tdhw BL SCU HMI On/off OTAD-0000196-01
Abb.28 Anschluss eines Außenfühlers

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1234 56 34 12 12123 Enable Status BUS CH DHW Nc C No Tout Tdhw BL SCU HMI On/off OTAD-0000197-01
Abb.29 Anschließen des Fühlers/Thermostats für den Warmwasserbereiter

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1234 56 34 12 12123 Enable Status BUS On/off CH DHW Nc C No Tout Tdhw SCU HMI OTAD-0000198-01
Abb.30 Betriebssignal und Fehlersignal

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1234 56 34 12 12123 Enable Status BUS CH DHW Nc C No Tout Tdhw BL SCU HMI On/off OTAD-0000199-01
■ Frotschutz in Verbindung mit einem Ein/Aus-Thermostat
Wenn ein Ein/Aus-Thermostat verwendet wird, können die Rohre und Heizkörper in einem frostempfindlichen Raum mit einem Frostschutzthermostat geschützt werden. Das Heizungsventil im frostempfindlichen Raum muss geöffnet sein.
- Ein Frostschutzthermostat (Tv) in einem frostempfindlichen Raum (z. B. einer Garage) anbringen.
- Das Frostschutzthermostat (Tv) parallel zum Ein/Aus-Thermostat (Tk) mit den Ein/Aus-OT-Klemmen der Klemmleiste verbinden.

Hinweis:
Wenn ein OpenTherm-Thermostat verwendet wird, ist es nicht möglich, ein Frostschutzthermostat parallel mit den Ein/Aus-OT-Klemmen zu verbinden.
■ Frotschutz mit einem Außenfühler
Die Heizungsanlage kann auch mit einem Außenfühler vor dem Einfrieren geschützt werden. Das Heizungsventil im frostempfindlichen Raum muss geöffnet sein.
- Den Außenfühler an die Klemmen Tout der Klemmleiste anschließen.
Mit einem Außenfühler erfolgt der Frostschutz auf folgende Weise:
- Bei einer Außentemperatur von unter -10 °C (kann über Parameter P3) eingestellt werden) wird die Zirkulationspumpe eingeschaltet.
-
Bei einer Außentemperatur von über -10 °C (kann über Parameter P3) eingestellt werden) läuft die Zirkulationspumpe weiter und wird dann ausgeschaltet.
■ Anschließen des Fühlers/Thermostats für den Warmwasserbereiter -
Den Sensor bzw. das Thermostat für den Warmwasseraufbereiter an die Klemmen Tdhw der Klemmleiste anschließen.
■ Betriebs- und Störungsmeldung (Status)
Der Parameter P nicht zur Auswahl zwischen einem Alarm- und einem Betriebssignal.
- Wenn der Heizkessel in Betrieb ist, kann die Betriebsmeldung über einen potentialfreien Kontakt (maximal 230 V AC, 1 A) an den Klemmen No und C der Klemmleiste geschaltet werden.
- Wenn der Heizkessel gesperrt ist, kann die Alarmmeldung über einen potentialfreien Kontakt (maximal 230 V AC, 1 A) an den Klemmen Nc und C der Klemmleiste übertragen werden.
-
Das externe Dreiwegeventil (230 VAC, 1 A) kann bei Anschluss eines indirekt beheizten Warmwasserbereiters über einen potentialfreien Kontakt verwendet werden. Der Ruhezustand des 3-Wege-Ventils kann mit dem Parameter Reidgestellt werden. Das 3-Wege-Ventil wie folgt anschließen:
-
Nc = Zentralheizung
- No = Warmwasser
- C = Phaseneingang
Abb.31 Anschließen des Ein/Aus-Kontakts (Aktivieren)

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1234 56 34 12 12123 Enable Status BUS On/off CH DHW Nc C No Tout Tdhw SCU HMI OT AD-0000215-01Abb.32 Sperreingang

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1234 56 34 12 12123 Enable Status BUS BUS CH DHW Nc C No Tout Tdhw SCU HMI On/off OT AD-0000200-01Abb.33 Anschließen eines PCs/Laptops

■ Anschließen des Ein/Aus-Kontakts (Aktivieren)
An die Steckverbinder für ZH und WW kann ein 10-230-V-Signal angeschlossen werden, um die Bereitstellung von ZH-Wasser oder Warmwasser ein- bzw. auszuschalten.

Stromschlaggefahr
Wenn der Netzanschluss des Kessels unterbrochen wird, liegt an den Klemmen für ZH und WW nach wie vor Spannung an.

Hinweis:
In der Standardeinstellung ist die Bereitung von ZH-Wasser oder Warmwasser bereits eingeschaltet. Die automatische Steuereinheit reagiert nur auf den Schalter und regelt die Heizungs-/Warmwasserfunktion nur dann, wenn ein 10-230-V-Signal an die Steckverbinder angeschlossen ist. Wenn der Netzanschluss des Kessels unterbrochen wird, wird der Status der Eingänge für ZH und WW auf die Werkseinstellung (= aktiviert) zurückgesetzt. Überprüfen, ob es sich dabei um den gewünschten Status handelt.
■ Sperreingang
Der Heizkessel verfügt über einen Sperreingang. An den Steckverbinder BL kann beispielsweise ein externer Gasdruckwächter oder ein Sicherheitsthermostat einer Fußbodenheizung angeschlossen werden. Dieser Eingang bezieht sich auf die BL-Klemmen der Klemmeleiste.

Warnung
Ausschließlich für potentialfreie Kontakte geeignet.

Hinweis:
Bei Verwendung dieses Eingangs muss zunächst die Brücke entfernt werden.
Mit dem Parameter Ra76 die Funktion des Eingangs geändert werden.

Weitere Informationen siehe
Ändern der Parameter, Seite 48
■ Anschließen eines PCs/Laptops
Die Leiterplatte für die Gas-/Lufteinheit ist mit einem RS232-Anschluss ausgestattet (dieser Anschluss befindet sich also nicht in der Anschluss-dose). Mit einem USB-Kabel kann ein PC oder Laptop an den RS232-Eingang angeschlossen werden. Mit der PC/Laptop-Service-Software von Recom können verschiedene Heizkesseleinstellungen eingegeben, geändert und ausgelesen werden.
Abb.34 Anschließen eines Wartungswerkzeugs

Abb.35 Anschlüsse für optionale Leiterplatten

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1234 56 34 12 12123 Enable Status BUS On/off CH DHW Nc C No Tout Tdhw BL SCU HMI OT AD-0000195-016.7 Befüllung der Anlage
■ Anschließen eines Wartungswerkzeugs
Auf der Leiterplatte für die Gas-/Lufteinheit befindet sich ein HMI-Anschluss Dieser Anschluss wird verwendet, um das Bedienfeld mit dem Kessel zu verbinden. Der HMI-Steckverbinder dient auch zum Anschluss eines Wartungswerkzeugs (Zubehör). Dies ermöglicht das Importieren, Ändern und Exportieren verschiedener Einstellungen. Zum Beispiel:
• Temperaturanzeige
• Betriebsstundenanzahl
• Heizkesselstatus
• Parameter-Einstellungen

Hinweis:
Zur Installation oder Montage von Zubehör sind die entsprechenden Montageanweisungen zu beachten, die mit dem jeweiligen Zubehör geliefert werden.
6.6.5 Leiterplatten
■ Anschlüsse für optionale Leiterplatten
Die Klemme BUS SCU dient zur Kommunikation mit den optionalen Leiterplatten. Diese Leiterplatten werden für eine Reihe von Zubehörteilen verwendet

Verweis:
Zur Installation oder Montage von Zubehör sind die entsprechenden Montageanweisungen zu beachten, die mit dem jeweiligen Zubehör geliefert werden.
6.7.1 Wasseraufbereitung
In vielen Fällen können der Heizkessel und das Zentralheizungssystem mit normalem Leitungswasser befüllt werden. Eine Wasseraufbereitung ist nicht erforderlich.

Warnung
Dem Wasser der Zentralheizung ohne vorherige Abstimmung mit Remeha keine chemischen Arbeitsstoffe hinzufügen. Beispiele: Frostschutzmittel, Wasserenthärter, Arbeitsstoffe zum Erhöhen oder Verringern des pH-Werts, chemische Zusätze und/oder Hemmstoffe. Diese Arbeitsstoffe können Fehler im Heizkessel verursachen und den Wärmetauscher beschädigen.

Hinweis:
- Bei nicht aufbereitetem Wasser muss der pH-Wert des Wassers in der Anlage zwischen 7 und 9 liegen, und bei aufbereitetem Wasser zwischen 7 und 8,5.
• Die Härte des Wasser in der Anlage darf maximal zwischen 0,5 und 20,0 °dH liegen (je nach erzeugter Gesamtwärmeleistung). - Weitere Informationen sind in unseren Wasserqualitätsrichtlinien verfügbar. Die Richtlinien im oben genannten Dokument müssen immer befolgt werden.
6.7.2 Befüllen des Siphons
Der Siphon wird standardmäßig getrennt vom Heizkessel mitgeliefert (einschließlich eines flexiblen Kunststoffablaufschlauchs). Diese Bauteile unter dem Heizkessel anbringen.
Abb.36 Befüllen des Siphons

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click ② ① ③ AD-0000281-01-
Den Siphon bis zur Markierung mit Wasser füllen.
-
Den Siphon fest in die entsprechende Öffnung unter dem Heizkessel drücken.
Der Siphon muss mit einem Klicken einrasten.
- Überprüfen, ob der Siphon fest im Heizkessel sitzt.

Gefahr!
Der Siphon muss immer ausreichend mit Wasser gefüllt sein. Dadurch wird verhindert, dass Abgase in den Raum eindringen.
Abb.37 Befüllen des Systems

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① ② ③ ④ ⑤ Check Controller AD-0000279-016.7.3 Befüllen des Systems
-
Die Leitungen vom Heizkessel trennen.
-
Vor der Befüllung die Ventile sämtlicher Heizkörper der Anlage öffnen.
-
Das Zentralheizungssystem mit sauberem Leitungswasser befüllen.

Hinweis:
Der empfohlene Wasserdruck beträgt zwischen 1,5 und 2 bar.
-
Die Dichtheit der wasserseitigen Anschlüsse überprüfen.
-
Den Heizkessel einschalten.

Hinweis:
Beim Einschalten aktiviert der Heizkessel immer ein automatisches Entlüftungsprogramm, das etwa 4 Minuten dauert (beim Befüllen kann Luft über den automatischen Schnellentlüfter entweichen). Wenn nötig, Wasser im Zentralheizungssystem nachfüllen.

Warnung
Sorgen Sie beim Entlüften dafür, dass kein Wasser in oder auf das Gehäuse und die elektrischen Bauteile des Kessels gelangt.
6.7.4 Befüllen der Anlage mit einer Füllvorrichtung (wenn vorhanden)
Abb.38 Befüllen des Systems

- Vor der Befüllung die Ventile sämtlicher Heizkörper der Zentralheizungsanlage öffnen. - Sicherstellen, dass der Heizkessel von der Stromversorgung getrennt ist.
- Die ZH-Absperrventile unter dem Kessel öffnen.
- Den Hahn der Füllvorrichtung öffnen.
Beim Befüllen kann die Luft aus der Anlage durch den automatischen Entlüfter entweichen. - Wenn das Manometer einen Druck im Bereich zwischen *1,5 und *2 Bar anzeigt, schließen Sie den Hahn der Füllvorrichtung.
- Die Dichtheit der wasserseitigen Anschlüsse überprüfen.
- Nach dem Füllen der Anlage den Heizkessel wieder in Betrieb nehmen.

Hinweis:
Der Kessel durchläuft nach dem Einschalten der Stromversorgung immer ein automatisches Entlüftungsprogramm von ca. 4 Minuten. Wenn nötig, Wasser im Zentralheizungssystem nachfüllen.

Warnung
Sorgen Sie beim Entlüften dafür, dass kein Wasser in oder auf das Gehäuse und die elektrischen Bauteile des Kessels gelangt.
7 Inbetriebnahme
7.1 Allgemeines
Die Schritte in den nachfolgenden Abschnitten befolgen, um den Heizkessel in Betrieb zu nehmen.

Warnung
Den Heizkessel nicht in Betrieb nehmen, wenn die vorhandene
Gasart nicht mit den zugelassenen Gasarten übereinstimmt.
7.2 Gaskreis
Abb.39 Prüföffnungen der Gasventilbaugruppe

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A B C[Non-Text]

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A B CAD-0000177-01

Warnung
Sicherstellen, dass der Heizkessel von der Stromversorgung getrennt ist.
- Den Hauptgasabsperrhahn öffnen.
- Den Gasabsperrhahn des Heizkessels öffnen.
- Den Gasanschlussdruck an der Prüföffnung C an der Gasventilbaugruppe messen. Der Druck muss den Angaben auf dem Typenschild entsprechen.

Warnung
Zugelassene Gasdrücke siehe Gerätekategorien, Seite 11.

Hinweis:
Der Kessel wird mit zwei verschiedenen Gasarmatur-Typen geliefert. Die Position des Messpunkts C für den Gasanschlussdruck ist der Zeichnung zu entnehmen.
- Die Gasleitung durch Aufdrehen des Messpunktes C an der Gasarmatur entlüften.
- Die Prüföffnung wieder festschrauben, wenn die Leitung vollständig entlüftet wurde.
- Alle Anschlüsse auf Gasdichtheit prüfen. Der Prüfdruck darf höchstens 60 mbar betragen.
7.3 Hydraulikkreis
- Am Manometer den Wasserdruck der Heizungsanlage überprüfen. Wenn nötig, Wasser im Zentralheizungssystem nachfüllen.
- Den Siphon überprüfen: Er muss bis zur Markierung mit sauberem Wasser gefüllt sein.
- Die Dichtheit der wasserseitigen Anschlüsse überprüfen.
7.4 Elektrische Anschlüsse
- Die elektrischen Anschlüsse überprüfen.
7.5 Inbetriebnahme

Warnung
- Die Erstinbetriebnahme darf nur durch zugelassenes Fachpersonal erfolgen.
- Bei Verwendung einer anderen Gasart, z. B. Propan, muss vor dem Einschalten des Heizkessels die Gasventilbaugruppe angepasst werden.

Verweis:
Anpassung an einen anderen Gastyp, Seite 39

Hinweis: Bei der ersten Inbetriebnahme des Kessels können vom Kessel für kurze Zeit Gerüche ausgehen.
- Den Hauptgasabsperrhahn öffnen.
- Den Gasabsperrhahn des Heizkessels öffnen.
- Den Stecker des Heizkessels an eine geerdete Steckdose anschließen.
- Die Komponenten (Thermostat, Regler) so einstellen, dass Wärme angefordert wird.
- Der Kessel startet einen automatischen Entlüftungszyklus von ca. 4 Minuten. Dieser Zyklus wird nach jeder Unterbrechung der Stromzufuhr wiederholt. Beim Entlüftungszyklus leuchten beide Drucktasten auf dem Schaltfeld grün auf.

Hinweis: Wenn ein Sensor des Warmwasseraufbereiters angeschlossen ist und die Legionellenschutzfunktion aktiviert ist, beginnt der Heizkessel nach dem Ende des Entlüftungsprogramms, das Wasser des Trinkwasserspeichers aufzuheizen.
Der aktuelle Betriebszustand des Kessels wird mit dem Statussignal auf dem Schaltfeld angezeigt. Das Statussignal der Taste Bann in verschiedenen Farben mit verschiedenen Frequenzen blinken. Die Bedeutung dieser Signale ist der mit dem Kessel mitgelieferten Kurzanleitung zu entnehmen.

Verweis: Kurzanleitung, Seite 79
Fehler beim Startvorgang:
Beide Tasten auf dem Schaltfeld leuchten nicht:
• Die Spannung des Stromnetzes überprüfen.
- Alle Hauptsicherungen überprüfen.
- Das Verbindungskabel zur Anschlussdose überprüfen.
• Die Sicherungen des Schaltfelds überprüfen (F1 = 1,6 AT 230 VAC).
- Den Anschluss des NETZKABELS am Steckverbinder der Steuereinheit prüfen.
Bei einer Störung blinkt die Statusanzeige der Taste Hbt. 5 Sekunden lang die Taste REBEcken, um den Kessel neu zu starten.

Verweis: Fehlercodes, Seite 61

Hinweis: Bei aktivem ECO-Modus wird nach dem Zentralheizungsbetrieb der Heizkessel nicht für die Warmwassererzeugung gezündet.
7.6 Einstellungen Gasversorgung
7.6.1 Anpassung an einen anderen Gastyp

Warnung Die folgenden Vorgänge dürfen nur durch qualifiziertes Fachpersonal ausgeführt werden.
Die Werkseinstellung des Heizkessels ist für den Betrieb mit Erdgas G20 (H-Gas) ausgelegt.
Bevor der Betrieb mit einer anderen Gasart erfolgt, die folgenden Schritte ausführen:
Abb.40 Gasarmatur 1

Tab.12 Propaneinstellung für Gasarmatur 1
| Tzerra M Maßnahme | |
| 15DS24DS28C | Gasarmatur 1Die Einstellschraube A im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.Die Einstellschraube A 412 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn drehen. |
Tab.13 Propaneinstellung für Gasarmatur 2
| Tzerra M Maßnahme | |
| 15DS24DS28C | Gasarmatur 2Die Einstellschraube A im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.Die Einstellschraube A 312 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn drehen. |
- Gegebenenfalls den Volumenstrom des Ventilators wie in der Tabelle angegeben einstellen. Der Volumenstrom kann mit einer Parameteinstellung geändert werden.

Verweis:
Parameterbeschreibungen, Seite 46
- Den Gasdurchfluss mit der Einstellschraube A an der Gasarmatur grob einstellen.

Hinweis:
Der Kessel wird mit zwei verschiedenen Gasarmatur-Typen geliefert. Die Position der Einstellschraube A für Volllast ist der Zeichnung zu entnehmen.
- Dann eine genaue Einstellung des Gasdurchflusses durchführen.

Verweis:
Überprüfen und Einstellen der Verbrennung, Seite 40
Abb.42 Prüföffnung für Abgas

7.6.2 Überprüfen und Einstellen der Verbrennung
- Die Kappe von der Prüföffnung für Abgas entfernen.
- Den Fühler für das Abgasmessinstrument in die Messöffnung einführen.

Warnung
Während des Messvorgangs die Öffnung um den Sensor vollständig abdichten.

Hinweis:
Das Abgasmessinstrument muss eine Mindestgenauigkeit von ±0,25% O_2 haben.
- Den Prozentsatz des O₂ in den Abgasen messen. Messungen bei Volllast und bei Teillast durchführen.

Hinweis:
Die Messungen sind bei entfernter Frontverkleidung vorzunehmen.
■ Soll-/Einstellwerte für O₂ bei Volllast
- Die Taste 3a 3 Sekunden lang gedrückt halten. Die Statusanzeige für die Taste 1st orange und blinkt immer kurz grün auf: Kleinlast wurde eingestellt.
- Noch zweimal die Taste Flücken. Die Statusanzeige für die Taste 10t orange und erlischt immer zweimal kurz: Vollast wurde eingestellt.
i Hinweis: Die Volla
- Den Prozentsatz des O _2 in den Abgasen messen.
- Den gemessenen Wert mit den in der Tabelle angegebenen Sollwerten vergleichen.
Tab.14 Soll-/Einstellwerte für O _2 bei Volllast für G20 (H-Gas)
| Werte bei Volllast für G20 (H-Gas) O | _2 (%) |
| Tzerra M 15DS | 3.8 – 4.3 ^(1) |
| Tzerra M 24DS | 3.8 – 4.3 ^(1) |
| Tzerra M 28C | 3.8 – 4.3 ^(1) |
| (1) Nennwert | |
Tab.15 Soll-/Einstellwerte für O _2 bei Volllast für G25 (L-Gas)
| Werte bei Volllast für G25 (L-Gas) O | _2 (%) |
| Tzerra M 15DS | 3.6 – 4.1 ^(2) |
| Tzerra M 24DS | 3.6 – 4.1 ^(2) |
| Tzerra M 28C | 3.6 – 4.1 ^(1) |
| (1) Nennwert | |
Tab.16 Soll-/Einstellwerte für O _2 bei Volllast für G30/G31 (Butan/Propan)
| Werte bei Volllast für G30/G31 (Butan/Propan) O | _2 (%) |
| Tzerra M 15DS | 4.7 - 5.2^(3) |
| Tzerra M 24DS | 4.7 - 5.2^(3) |
| Tzerra M 28C | 4.7 - 5.2^(1) |
| (1) Nennwert | |
Abb.43 Gasarmaturen

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A B C
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A B CAD-0000177-01
Achtung! Die O₂-W
- Wenn die gemessenen Werte nicht den in der Tabelle angegebenen Werten entsprechen, muss das Gas-/Luftverhältnis korrigiert werden.
- Mit der Einstellschraube A den Prozentsatz von O _2 für den verwendeten Gastyp auf den Nennwert stellen. Dieser Wert sollte sich immer innerhalb der Grenzwerte für die höchste und niedrigste Einstellung befinden.
Hinweis:
Der Kessel wird mit zwei verschiedenen Gasarmatur-Typen geliefert. Die Position der Einstellschraube A für Volllast ist der Zeichnung zu entnehmen.
i Hinweis: • Wenn
- Wenn der Prozentsatz für O _2 zu gering ist, die Schraube A im Uhrzeigersinn drehen, um den Prozentsatz zu erhöhen.
- Wenn der Prozentsatz für O _2 zu hoch ist, die Schraube A gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den Prozentsatz zu verringern.
■ Soll-/Einstellwerte für O_2 bei Kleinlast
- Die Taste etwa 3 Sekunden lang gedrückt halten.
Die Statusanzeige für die Taste ist orange und blinkt immer kurz grün auf: Kleinlast wurde eingestellt. -
Den Prozentsatz des O _2 in den Abgasen messen.
-
Den gemessenen Wert mit den in der Tabelle angegebenen Sollwerten vergleichen.
Tab.17 Soll-/Einstellwerte für O _2 bei Kleinlast für G20 (H-Gas)
| Werte bei Kleinlast für G20 (H-Gas) O | _2 (%) |
| Tzerra M 15DS | 5.0^(1) - 5.5 |
| Tzerra M 24DS | 5.0^(1) - 5.5 |
| Tzerra M 28C | 5.0^(1) - 5.5 |
| (1) Nennwert | |
Tab.18 Soll-/Einstellwerte für O _2 bei Kleinlast für G25 (L-Gas)
| Werte bei Kleinlast für G25 (L-Gas) O | _2 (%) |
| Tzerra M 15DS | 4.8 ^(2) – 5.3 |
| Tzerra M 24DS | 4.8 ^(2) – 5.3 |
| Tzerra M 28C | 4.8 ^(1) – 5.3 |
| (1) Nennwert | |
Tab.19 Soll-/Einstellwerte für O _2 bei Kleinlast für G30/G31 (Butan/Propan)
| Werte bei Kleinlast für G30/G31 (Butan/Propan) O | 2 (%) |
| Tzerra M 15DS | 5.8^(3) - 6.3 |
| Tzerra M 24DS | 5.8^(3) - 6.3 |
| Tzerra M 28C | 5.8^(1) - 6.3 |
| (1) Nennwert | |
Abb.44 Gasarmaturen

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A B C A B C AD-0000177-01Achtung! Die O₂-W
-
Wenn die gemessenen Werte nicht den in der Tabelle angegebenen Werten entsprechen, muss das Gas-/Luftverhältnis korrigiert werden.
-
Mit der Einstellschraube B den Prozentsatz von O₂ für den verwendeten Gastyp auf den Nennwert stellen. Dieser Wert sollte sich immer innerhalb der Grenzwerte für die höchste und niedrigste Einstellung befinden.
i Hinweis: Der Kess
i Hinweis: • Wenn
- Wenn der Prozentsatz für O₂ zu hoch ist, die Schraube B im Uhrzeigersinn drehen, um den Prozentsatz zu verringern. - Wenn der Prozentsatz für O₂ zu gering ist, die Schraube B gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den Prozentsatz zu erhöhen.
- Kurz die Taste RBSIKken, um den Heizkessel wieder in den normalen Betriebszustand zu versetzen.
7.7 Abschließende Anweisungen
- Messausrüstung entfernen.
- Die Kappe auf die Prüföffnung für Abgas schrauben.
- Frontverkleidung wieder montieren.
-
Das ZH-System auf etwa 70 °C aufheizen.
-
Den Stecker des Heizkessels aus der Steckdose ziehen.
- Das Zentralheizungssystem nach etwa 10 Minuten entlüften.
- Den Netzstecker wieder anschließen.
- Wasserdruck überprüfen. Wenn nötig, Wasser im Zentralheizungssystem nachfüllen.
- Die verwendete Gasart auf dem Typenschild angeben.
- Den Benutzer in die Funktionsweise des Systems, Heizkessels und der Steuerung einweisen.
- Den Benutzer über die erforderlichen Wartungsarbeiten informieren.
- Die mitgelieferte Kurzanleitung in die Führungen an der Unterseite der Anschlussdose einschieben.
- Dem Benutzer alle Anleitungen aushändigen.
8 Bedienung
8.1 Verwendung der Bedieneinheit
Abb.45 Kesselschaltfeld

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OFF 0 40 3 321 4 RESET AD-0000149-011 Warmwasser-Temperaturregler
2 ZH-Wasser-Temperaturregler
3 Schornsteinfeger-Taste und Statussignal
4 RESET-Taste und Ein-/Aus-Signal
Das Schaltfeld der Anschlussdose ist mit zwei Drucktasten mit Signalanzeige ausgestattet. Die Signalanzeige informiert über den Betriebszustand des Kessels. Die Taste RESETet grün auf, wenn der Kessel an das Stromnetz angeschlossen ist. Das Statussignal der Taste Hann in verschiedenen Farben mit verschiedenen Frequenzen blinken. Die Bedeutung dieser Signale ist der mit dem Kessel mitgelieferten Kurzanleitung zu entnehmen.

Hinweis:
Die Kurzanleitung muss nach der Installation oder anschließenden Verwendung unter die Anschlussdose geschoben werden.
Das Schaltfeld der Anschlussdose bietet auch zwei Drehknöpfe. Am Drehknopf kann die Warmwassertemperatur eingestellt werden. Am Drehknopf kann die maximale Vorlauftemperatur des ZH-Wassers eingestellt werden. Durch Drehen des Drehknopfs in die Stellung off kann die ZH- oder WW-Funktion ausgeschaltet werden.

Hinweis:
Die Änderung der Heizkesseleinstellungen und das Auslesen von Informationen zum Status des Heizkessels sowie von Sperr- und Fehlercodes und des nächsten Wartungstermins kann über das Informationsmenü des Heizkessels mit folgenden Hilfsmitteln erfolgen:
• Recom Service-Software
- Geeigneter Regler
- Wartungswerkzeug

Weitere Informationen siehe
Kurzanleitung, Seite 79
8.2 Einschalten
Den Kessel wie folgt starten:
- Den Gasabsperrhahn des Heizkessels öffnen.
- Den Stecker des Heizkessels an eine geerdete Steckdose anschließen.
- Der Kessel startet einen automatischen Entlüftungszyklus von ca. vier Minuten. Beim Entlüftungszyklus leuchten beide Drucktasten auf dem Schaltfeld grün auf.
- Am Manometer den Wasserdruck der Zentralheizungsanlage überprüfen. Wenn nötig, Wasser im Zentralheizungssystem nachfüllen.
Der aktuelle Betriebszustand des Kessels wird mit dem Statussignal auf dem Schaltfeld angezeigt. Das Statussignal der Taste Hann in verschiedenen Farben mit verschiedenen Frequenzen blinken. Die Bedeutung dieser Signale ist der mit dem Kessel mitgelieferten Kurzanleitung zu entnehmen.

Weitere Informationen siehe
Kurzanleitung, Seite 79
8.3 Abschaltung
Wenn die Zentralheizung über einen längeren Zeitraum nicht verwendet wird, ist es empfehlenswert, den Heizkessel von der Stromversorgung zu trennen.
- Den Stecker des Heizkessels aus der Steckdose ziehen.
- Die Gaszufuhr schließen.
- Den Bereich frostfrei halten.
8.4 Frostschutz

Achtung!
- Den Heizkessel und das Zentralheizungssystem entleeren, wenn die Wohnung oder das Gebäude für längere Zeit nicht genutzt werden und Frostgefahr besteht.
- Der Frotschutz funktioniert nicht, wenn der Heizkessel abgeschaltet ist.
- Der eingebaute Heizkesselschutz wird nur für den Heizkessel aktiviert, aber nicht für das System und die Heizkörper.
• Die Ventile aller mit dem System verbundenen Heizkörper öffnen.
Die Wärmeregelung auf einen geringen Wert einstellen, zum Beispiel auf 10 °C.
Wenn die Temperatur des Wassers für die Zentralheizung im Heizkessel zu weit absinkt, wird das integrierte Heizkesselschutzsystem aktiviert. Das System funktioniert folgendermaßen:
- Wenn die Wassertemperatur unter 7 °C liegt, wird die Heizungspumpe eingeschaltet.
- Wenn die Wassertemperatur unter 4 °C liegt, wird der Heizkessel eingeschaltet.
- Wenn die Wassertemperatur über 10 °C liegt, wird der Heizkessel abgeschaltet, und die Zirkulationspumpe läuft noch kurze Zeit weiter.
Um das Einfrieren des Systems und der Heizkörper in frostempfindlichen Bereichen (zum Beispiel in einer Garage) zu verhindern, kann, wenn möglich, ein Frostschutzthermostat oder ein Außenfühler an den Heizkessel angeschlossen werden.

Weitere Informationen siehe
Frostschutz in Verbindung mit einem Ein/Aus-Thermostat, Seite 33
Frostschutz mit einem Außenfühler, Seite 33
9 Einstellungen
9.1 Parameterbeschreibungen
Tab.20 Werkseinstellung
| Parameter Beschreibung Einstellbereich 15DS 24DS 28C | |||||
| P1 | Vorlauftemperatur: T_SET | 20 bis 90 °C 75 75 75 | |||
| P2 | WWE-Temperatur T_SET | 40 bis 65 °C 55 55 55 | |||
| P3 | Kesselsteuerung/WWE | 0 = ZH aus/WWE aus1 = ZH ein/WWE ein2 = ZH ein/WWE aus3 = ZH aus/WWE ein | 1 1 1 | ||
| P4 | ECO-Modus | 0 = Komfort1 = ECO-Modus2 = Steuerungsabhängig | 2 2 2 | ||
| P5 | Pumpennachlauf | 1 bis 98 Minuten99 Minuten = durchgängig | 1 1 1 | ||
| P17 | Maximaler Volumenstrom des Ventilators (Zentralheizung) | G20 (H-Gas) 29 47 39 | |||
| P18 | Maximaler Volumenstrom des Ventilators (WW) | G20 (H-Gas) 29 47 56 | |||
| P19 | Minimaler Volumenstrom des Ventilators (ZH + WW) | G20 (H-Gas) 11 11 11 | |||
| P20 | Minimaler Volumenstrom des Ventilators (Offset) | G20 (H-Gas) 80 80 80 | |||
| P21 | Startvolumenstrom(1) | G20 (H-Gas) 23 23 23 | |||
| P23 | Max. Vorlauftemperatur des Systems 20 bis 90 °C 90 90 90 | ||||
| P24 | Zeitfaktor zur Berechnung des durchschnittlichen Vorlaufs | Nicht ändern 35 35 35 | |||
| P25 | Sollwert der Heizkennlinie (maximale Außentemperatur) | 0 bis 30 °C(2) | 20 20 20 | ||
| P26 | Sollwert der Heizkennlinie (Vorlauftemperatur) | 0 bis 90 °C(2) | 20 20 20 | ||
| P27 | Sollwert der Heizkennlinie (Mindest-Außentemperatur) | -30 bis 0 °C(2) | -15 -15 | -15 | |
| P28 | Einstellung der Pumpendrehzahl (minima-le Pumpendrehzahl für Zentralheizung) | 2–10 (x 10 %) 3 3 3 | |||
| P29 | Einstellung der Pumpendrehzahl (maxi-male Pumpendrehzahl für Zentralheizung) | 2–10 (x 10 %) 7 10 | 7 | ||
| P30 | Frostschutztemperatur | -30 bis 0 °C | -10 -10 | -10 | |
| P31 | Legionellenschutz | 0 = Aus1 = Ein(3)2 = Steuerungsabhängig | 0 0 0 | ||
| P32 | Sollwerterhöhung für den Warmwasser-aufbereiter | 0 bis 25 °C | 20 20 20 | ||
| P33 | Einschalttemperatur für Sensor des Warmwasseraufbereiters | 2 bis 15 °C | 4 4 4 | ||
| P34 | Ansteuerung des externen Dreiwegeven-tils | 0 = Normal1 = Rückwärts | 0 0 0 | ||
| P35 | Kesseltyp | 0 = Heizung und Warmwasser-versorgung1 = Einzeln | 1 1 0 | ||
| P36 | Abschalt-Eingangsfunktion | 1 = Frostschutz gesperrt2 = Sperre mit Frostschutz 3 = Sperre mit Frostschutz^(4) | 1 1 1 | ||
| P37 | Mindest-Gasdruckschalter (GpS) | 0 = Nicht angeschlossen1 = Angeschlossen | 0 0 0 | ||
| P38 | Wärmerückgewinnungseinheit (HRU) | 0 = Nicht angeschlossen1 = Angeschlossen | 0 0 0 | ||
| P39 | Laufzeit der Abgasklappen 0 bis 255 Sekunden 0 0 0 | ||||
| P40 | Funktion Sicherheitsrelais | 0 = Betriebsmeldung1 = Störmeldung2 = Externes Dreiwegeventil | 2 2 2 | ||
| P41 | Wartungsmeldung Nicht ändern 1 1 1 | ||||
| P42 | Betriebsstunden bis zur Wartung Nicht ändern 175 175 175 | ||||
| P43 | Brenndauer bis zur Wartung Nicht ändern 30 30 30 | ||||
| P44 | Entlüftungszyklus | 0 = Aus1 = Mehrstufenpumpe2 = Modulierende Pumpe | 2 2 2 | ||
| (1) Nicht ändern(2) Nur mit Außenfühler(3) Nach dem Einschalten wird der Heizkessel einmal wöchentlich bei 65 °C für die Warmwasserbereitung betrieben(4) Nur Pumpe | |||||
Tab.21 Einstellung für Gasart G25 (L-Gas)
| Parameter Beschreibung | 15 | DS 24DS 28C | |
| P17 | Maximaler Volumenstrom des Ventilators (ZH) | 29 47 39 | |
| P18 | Maximaler Volumenstrom des Ventilators (WW) | 29 47 56 | |
| P19 | Minimaler Volumenstrom des Ventilators (ZH + WW) | 11 11 11 | |
| P20 | Minimaler Volumenstrom des Ventilators (Offset) | 80 80 80 |
Tab.22 Einstellung für Gasart G30/G31 (Butan/Propan)
| Parameter Beschreibung | 15DS 24DS 28C | ||
| P17 | Maximaler Volumenstrom des Ventilators (ZH) | 29 46 39 | |
| P18 | Maximaler Volumenstrom des Ventilators (WW) | 29 46 50 | |
| P19 | Minimaler Volumenstrom des Ventilators (ZH + WW) | 14 14 14 | |
| P20 | Minimaler Volumenstrom des Ventilators (Offset) | 20 20 20 | |
Tab.23 Einstellung für CLV-Überdruck Gasart G20 (H-Gas)
| Parameter Beschreibung | 15DS 24DS 28C | |||
| P19 | Minimaler Volumenstrom des Ventilators (ZH + WW) | 15 15 | 15 | |
| P20 | Minimaler Volumenstrom des Ventilators (Offset) | 0 0 0 | ||
Tab.24 Einstellung für CLV-Überdruck Gasart G25 (L-Gas)
| Parameter Beschreibung | 15 | DS 24DS 28C | ||
| P19 | Minimaler Volumenstrom des Ventilators (ZH + WW) | 15 15 15 | ||
| P20 | Minimaler Volumenstrom des Ventilators (Offset) | 0 0 0 | ||
9.2 Ändern der Parameter
Die Steuereinheit des Heizkessels ist für die meisten gängigen Heizungsanlagen eingestellt. Diese Einstellungen gewährleisten einen effektiven Betrieb praktisch jedes Zentralheizungssystems. Der Benutzer oder der Heizungsfachmann können die Parameter nach Bedarf optimieren.
Die Parameter R and 7 können auch als negative Werte definiert werden. Diese negativen Werte können mithilfe von Recom direkt abgelesen oder geändert werden. Bei Verwendung des Wartungswerkzeugs oder eines geeigneten Reglers wird dieser negative Wert nicht angezeigt.
Mit der folgenden Formel lässt sich der benötigte negative Wert ablesen oder ändern: Einstellwert - 256 = Gewünschter Wert

Hinweis: Einstellwert 0 = Gewünschter Wert 0
Tab.25 Beispiele für Einstellwerte
| Gewünschter Wert 0 | -1 | -5 | -10 | -15 | -20 | -25 | -30 | ||||
| Einstellwert 0 | 255 | 25 | 1 | 246 | 241 | 23 | 6 | 231 | 226 |

Achtung! Die Änderung der Werkseinstellungen kann sich unter Umständen nachteilig auf die Funktion des Heizkessels auswirken.
9.2.1 Einstellen der maximalen Last für ZH-Betrieb
Die Beziehung zwischen Belastung und Volumenstrom bei Erdgas ist den Grafiken zu entnehmen. Der Volumenstrom kann über den Parameter geändert werden.
Abb.46 Last Tzerra M 15DS

9.3 Status und Substatus
Das Informationsmenü zeigt die folgenden Status- und Substatusnummern an:
Tab.26 Status- und Substatusnummern
| Status | Substatus | 50 | |
| 0 | Bereitschaftsmodus Bereitschaftsmodus | ||
| 1 | Heizkesselstart (Heizanforderung) Schwingungstilgung | ||
| 2 | Verstellen des 3-Wege-Ventils | ||
| 3 | Einschalten der Pumpe | ||
| 4 | Warten auf die korrekten Temperatur, bevor der Brenner eingeschaltet wird | ||
| 2 | Brennerstarts Öffnen der externen Abgas/Gasventiklappe | ||
| 11 | Gebläsedrehzahl erhöhen | ||
| 13 | Vorbelüftung | ||
| 14 | Warten auf das Freigabesignal | ||
| 15 | Brenner läuft | ||
| 17 | Vorzündung | ||
| 18 | Hauptzündung | ||
| 19 | Flammenüberwachung | ||
| 20 | Zwischenlüftung | ||
| 3 | Brennen für ZH-Betrieb Temperaturüberwachung | ||
| 31 | Begrenzte Temperatursteuerung ( T -Schutz) | ||
| 32 | Leistungssteuerung | ||
| 33 | Temperaturgradient Schutzstufe 1 (herabmodulieren) | ||
| 34 | Temperaturgradient Schutzstufe 2 (Kleinlast) | ||
| 35 | Temperaturgradient Schutzstufe 3 (Blockieren) | ||
| 36 | Modulation: Steigerung zum Schutz der Flamme | ||
| 37 | Temperatur Stabilisierungszeit | ||
| 38 | Kaltstart | ||
| 4 | WWE-Modus aktiv Temperaturüberwachung | ||
| 31 | Begrenzte Temperatursteuerung ( T -Schutz) | ||
| 32 | Leistungssteuerung | ||
| 33 | Temperaturgradient Schutzstufe 1 (herabmodulieren) | ||
| 34 | Temperaturgradient Schutzstufe 2 (Kleinlast) | ||
| 5 | Brennerstopp Brenner ausgeschaltet | ||
| 40 | |||
| 41 | Nachbelüftung | ||
| 42 | Schließen der externen Abgas-/Gasventiklappe | ||
| 43 | Rezirkulation Sicherheitsabschaltung | ||
| 44 | Gebläsestopp | ||
| 6 | Heizkesselstopp (Heizanforderung) Verzügerter Halt der Pumpe | ||
| 61 | Pumpe aus | ||
| 62 | Verstellen des 3-Wege-Ventils | ||
| 63 | Start Schwingungstilgung | ||
| 8 | Sperrdauer Warten auf Einschalten des Brenners | ||
| 1 | Schwingungstilgung | ||
9 Einstellungen
| Status Substatus | 5u | ||
| 9 | Blockierung Sperrcode | XX | XX |
| 17 | Entlüftung Bereitschaftsmodus | 0 | |
| 2 | Verstellen des 3-Wege-Ventils | ||
| 3 | Einschalten der Pumpe | ||
| 61 | Pumpe aus | ||
| 62 | Verstellen des 3-Wege-Ventils | ||
10 Wartung
10.1 Allgemeines
Der Heizkessel ist wartungsarm. Der Heizkessel muss dennoch regelmäßig kontrolliert und gewartet werden. Der Heizkessel ist zur Bestimmung des besten Wartungszeitpunkts mit einer automatischen Wartungsmeldung ausgestattet. Die Steuereinheit bestimmt, wann diese Wartungsmeldung angezeigt wird. Je nach Verwendung des Heizkessels wird die erste Wartungsmeldung spätestens drei Jahre nach dem Einbau des Heizkessels angezeigt.

Achtung!
- Die Wartungsarbeiten sind von einem qualifizierten Heizungsfachmann auszuführen.
- Während Inspektions- oder Wartungsarbeiten müssen alle Dichtungen der demontierten Teile ersetzt werden.
- Defekte oder verschlissene Teile nur durch Originalersatzteile ersetzen.
10.2 Wartungsmeldung
Wenn eine Wartung ansteht, blinkt das Statussignal der Taste Erange. Die Bedeutung dieser Signale ist der mit dem Kessel mitgelieferten Kurzanleitung zu entnehmen.

Verweis:
Kurzanleitung, Seite 79
Die Nutzung der automatischen Wartungsmeldung für präventive Wartung nutzen, um Störungen auf ein Minimum zu reduzieren. Die Wartungsmeldung gibt an, welcher Wartungssatz verwendet werden muss. Diese Wartungssätze enthalten alle Teile und Dichtungen, die für die entsprechenden Wartungsarbeiten benötigt werden. Diese von Remeha zusammengestellten Wartungssätze (A, B oder C) können bei Ihrem Ersatzteillieferanten geordert werden.

Hinweis:
- Eine Wartungsmeldung muss innerhalb von 2 Monaten erfüllt werden. Aus diesem Grund sollten Sie Ihren Heizungsfachmann so schnell wie möglich kontaktieren.
- Wenn das modulierende Thermostat iSense an den Heizkessel angeschlossen ist, ist auch eine Weiterleitung dieser Wartungsmeldung an iSense möglich. Weitere Informationen finden Sie im Thermostat-Handbuch.

Achtung!
Die Wartungsmeldung ist nach jeder Wartung zurückzusetzen.
10.3 Die Wartungsmeldungen zurücksetzen
Eine Wartungsmeldung am Display des Heizkessels muss innerhalb von zwei Monaten von einem qualifizierten Installateur zurückgesetzt werden, nachdem dieser die angezeigte Wartung mit dem entsprechenden Wartungssatz durchgeführt hat. Wie folgt vorgehen:
- Den Stecker des Heizkessels aus der Steckdose ziehen.
- 20 Sekunden warten.
- Die Taste RESETrend der folgenden Tätigkeiten gedrückt halten:
- Den Netzstecker wieder anschließen.
- Der Signalstatus der Taste Beginnt, schnell orangefarben zu blinken.
- Wenn der Signalstatus der Taste Grün oder rot aufleuchtet, muss die Taste RESET länger gedrückt gehalten werden. Grün zeigt an, dass das Zurücksetzen erfolgt ist. Rot zeigt an, dass die Service-
meldung nicht zurückgesetzt wurde. In diesem Fall müssen die Schritte 1 bis 6 wiederholt werden.
10.4 Ein neues Wartungsintervall beginnen
Für eine Zwischenwartung ist es ratsam, im Wartungsmenü des Heizkessels nachzulesen, welche Wartung durchgeführt werden sollte. Den angezeigten Remeha-Wartungssatz (A, B oder C) verwenden. Diese Wartungsmeldung muss durch Zurücksetzen verhindert werden. Das nächste Wartungsintervall beginnen. Gehen Sie wie folgt vor:
- Den Stecker des Heizkessels aus der Steckdose ziehen.
- 20 Sekunden warten.
- Die Taste RESETrend der folgenden Tätigkeiten gedrückt halten:
- Den Netzstecker wieder anschließen.
- Der Signalstatus der Taste Beginnt, schnell orangefarben zu blinken.
- Wenn der Signalstatus der Taste fürn oder rot aufleuchtet, muss die Taste reseht länger gedrückt gehalten werden. Grün zeigt an, dass das Zurücksetzen erfolgt ist. Rot zeigt an, dass die Service-meldung nicht zurückgesetzt wurde. In diesem Fall müssen die Schritte 1 bis 6 wiederholt werden.
10.5 Standard-Inspektions- und Wartungsarbeiten
Bei der Wartung immer die folgenden Standard-Kontroll- und Wartungsarbeiten ausführen.

Stromschlaggefahr
Sicherstellen, dass der Heizkessel von der Stromversorgung getrennt ist.

Achtung!
- Überprüfen, ob alle Dichtungen ordnungsgemäß angebracht wurden (ganz flach in der entsprechenden Rille bedeutet, dass sie gasdicht sind).
- Während der Kontroll- und Wartungsarbeiten darf kein Wasser (Tropfen, Spritzer) mit den elektrischen Teilen in Berührung kommen.
10.5.1 Öffnen des Kessels
Abb.49 Öffnen des Kessels

- Die zwei Schrauben an der Unterseite der Frontverkleidung entfernen.
Abb.50 Vordere Verkleidung entfernen

- Vordere Verkleidung entfernen.
10.5.2 Überprüfung des Wasserdrucks
- Wasserdruck überprüfen.
Der Wasserdruck muss mindestens 0,8 bar betragen. - Wenn der Wasserdruck unter 0,8 bar liegt, das Zentralheizungssystem nachfüllen.

Weitere Informationen siehe
Befüllen des Systems, Seite 36
Befüllen der Anlage mit einer Füllvorrichtung (wenn vorhanden), Seite 37
10.5.3 Überprüfung des Druckausdehnungsgefäβes
- Das Druckausdehnungsgefäß überprüfen und ggf. ersetzen.
10.5.4 Überprüfung des Ionisationsstroms
- Den Ionisationsstrom bei Volllast und bei Teillast kontrollieren. Nach 1 Minute ist der Wert stabil.
- Liegt der Wert unter 3 μA, die Ionisierungs- und Zündelektrode reinigen oder ersetzen.

Weitere Informationen siehe
Austausch der Ionisations- bzw. Zündelektrode, Seite 56
10.5.5 Überprüfung der Zapfleistung
- Die Zapfleistung prüfen.
- Wenn die Zapfleistung merklich verringert ist (Temperatur zu niedrig und/oder Durchflussmenge unter 6,2 l/min), den Plattenwärmetauscher (Warmwasserseite) und den Wasserfilter reinigen.

Weitere Informationen siehe
Reinigen des Plattenwärmetauschers, Seite 57
Reinigen des Wasserfilters, Seite 58
10.5.6 Prüfung der Abgasstutzen-/Luftzufuhranschlüsse
- Zustand und Dichtheit der Anschlüsse am Abgasstutzen und der Luftzufuhr prüfen.
Abb.51 Prüfung des Abgasstutzens und der Luftzuführung

Abb.52 Überprüfung des automatischen Schnellentlüfters

Abb.53 Reinigung des Siphons

10.5.7 Überprüfung der Verbrennung
Die Verbrennung wird durch Messen des O₂-Prozentsatzes im Abgaskanal überprüft.

Weitere Informationen siehe Überprüfen und Einstellen der Verbrennung, Seite 40
10.5.8 Überprüfung des automatischen Schnellentlüfters
- Die Funktion des automatischen Schnellentlüfters prüfen. Dieser ist rechts oben auf dem Heizkessel sichtbar.
Der Entlüfter kann mit dem Verschluss neben dem Entlüfter verschlossen werden. - Wenn ein Leck vorliegt, den Schnellentlüfter austauschen.
10.5.9 Reinigung des Siphons

Hinweis: Zunächst die Frontverkleidung vom Heizkessel abnehmen, um den Siphon lösen zu können.
- Den Griff unter dem Hydroblock nach rechts bewegen, um den Siphon zu lösen.
- Den Siphon entfernen.
- Den Siphon reinigen.
- Den Dichtungsring des Siphons austauschen.
- Den Siphon bis zur Markierung mit Wasser füllen.
- Den Siphon fest in die dafür vorgesehene Öffnung unter dem Heizkessel drücken. Der Siphon muss mit einem Klicken einrasten.
- Überprüfen, ob der Siphon fest im Heizkessel sitzt.

Gefahr! Der Siphon muss immer mit Wasser gefüllt sein. Dadurch wird verhindert, dass Abgase in den Raum eindringen.
Abb.54 Überprüfung des Brenners und Reinigung des Wärmetauschers

text_image
GAS / GAZ
flowchart
graph TD
A["Assembly Component"] --> B["Component 1"]
B --> C["Component 2"]
C --> D["Component 3"]
D --> E["Component 4"]
E --> F["Component 5"]
F --> G["Component 6"]
G --> H["Component 7"]
H --> I["Component 8"]
I --> J["Component 9"]
J --> K["Component 10"]
K --> L["Component 11"]
L --> M["Component 12"]
M --> N["Component 13"]
N --> O["Component 14"]
O --> P["Component 15"]
P --> Q["Component 16"]
Q --> R["Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning/Warning / AD-0000164-01"]
10.5.1 Überprüfung des Brenners und Reinigung des Wärmetau- 0 schers
-
Sicherstellen, dass der Heizkessel von der Stromversorgung getrennt ist. Den Gasabsperrhahn am Heizkessel schließen. Vordere Verkleidung entfernen.
-
Den Bügel der Abgasabführung entfernen. Die Abgasabführung entfernen.
-
Die Luftzufuhrleitung des Venturis lösen.
-
Die Stopfbuchse der Gasventilbaugruppe überprüfen.
-
Die Schutzkappe des Ventilators an der Oberseite öffnen und alle Stecker von der Leiterplatte lösen.
-
Die Schutzhaube des Ventilators schließen.
-
Die Zündelektrode ausbauen.
-
Die 2 Halteklammern lösen, mit denen die Gas-/Lufteinheit am Wärmetauscher montiert ist.
-
Die Gas-/Lufteinheit ausbauen, indem diese zunächst nach oben und anschließend nach vorne bewegt wird.
-
Den Brenner aus dem Wärmetauscher herausheben.
-
Den oberen Teil des Wärmetauschers (Feuerraum) mit einem Staubsauger, der mit einer speziellen Saugdüse ausgestattet ist (Option), reinigen.
-
Nochmals in der Tiefe ohne die obere Bürste des Aufsatzes absaugen.
-
Überprüfen (z. B. mit einem Spiegel), ob sichtbare Verunreinigungen zurückgeblieben sind. Wenn ja, diese mit dem Staubsauger entfernen.
-
Der Brenner erfordert keinerlei Wartung, er ist selbstreinigend. Überprüfen, dass die Abdeckung des ausgebauten Brenners frei von Rissen und/oder Schäden ist. Anderenfalls den Brenner austauschen.
-
Die Zündelektrode montieren.
-
Die Einheit in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.
Achtung!
- Nicht vergessen, die Stecker wieder an die Leiterplatte der Gas-/Luft-Einheit anzuschließen.
- Überprüfen, ob die Dichtung richtig zwischen dem Mischbogen und dem Wärmetauscher positioniert ist (die Dichtung muss in der entsprechenden Nut absolut plan liegen, damit gewährleistet ist, dass kein Gas austreten kann).
- Die Gasversorgung öffnen und den Stecker in die Steckdose stecken.
10.6 Spezielle Wartungsarbeiten
Wenn es sich als notwendig erweist, die speziellen Wartungsarbeiten gemäß den Standard-Kontroll- und Wartungsarbeiten durchführen. Zur Durchführung der speziellen Wartungsarbeiten wie folgt vorgehen:
10.6.1 Austausch der Ionisations- bzw. Zündelektrode
Die Ionisations- bzw. Zündelektrode muss ausgetauscht werden, wenn:
-
Der Ionisationsstrom < 3 μA beträgt.
• Die Elektrode beschädigt oder verschlissen ist.
• Die Elektrode im Wartungssatz enthalten ist. -
Die Schutzkappe des Ventilators an der Oberseite öffnen.
- Die Stecker der Zündelektrode von der Leiterplatte abziehen.
- Die beiden Schrauben an der Elektrode lösen. Das gesamte Bauteil entfernen.
- Bauen Sie die neue Ionisations- bzw. Zündelektrode ein.
- Die Einheit in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.
Abb.55 Austausch der Ionisations- bzw. Zündelektrode

Abb.56 Auswechseln des Dreiwegeventils

10.6.2 Auswechseln des Dreiwegeventils
Sollte sich ein Auswechseln des Dreiwegeventils als notwendig erweisen, wie folgt vorgehen:
- Die Wasserzufuhr schließen.
- Den Heizkessel entleeren.
- Die Schutzkappe des Ventilators an der Oberseite öffnen.
- Das Kabel des Dreiwegeventils von der Steuereinheit lösen.
- Die Halteklammer lösen, mit der das Dreiwegeventil befestigt ist.
- Das Dreiwegeventil durch eine Drehbewegung mit einem Schraubendreher ausbauen.
- Das Dreiwegeventil entfernen.
- Die Einheit in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.

Achtung!
Auf die Positionierungsnocken des Dreiwegeventils achten.
10.6.3 Reinigen des Plattenwärmetauschers
Je nach Wasserqualität und Betriebsmodus können sich im Plattenwärmetauscher Kalkablagerungen bilden. Im Allgemeinen reicht eine regelmäßige Kontrolle, ggf. verbunden mit einer Reinigung, aus.
Die folgenden Faktoren können die Häufigkeit beeinflussen:
- Wasserhärte
• Kalkzusammensetzung
• Betriebsstundenzahl des Kessels - Zapfleistung
• Warmwassertemperatur einstellen
Wenn die Entkalkung des Plattenwärmetauschers erforderlich ist, wie folgt vorgehen:
Abb.57 Reinigen des Plattenwärmetauschers

text_image
① ② Gas Gaz H₂O ③ ④ ⑤ ⑥ ⑦ AD-0000205-01- Sicherstellen, dass der Heizkessel von der Stromversorgung getrennt ist.
- Den Gasabsperrhahn am Heizkessel schließen.
- Die Wasserzufuhr schließen.
- Den Heizkessel entleeren.
- Die Schraube an der linken Seite des Wärmetauschers lösen.
- Den Plattenwärmetauscher durch eine Bewegung der linken Seite nach vorne und eine Kippbewegung rechts aus dem Haken ausbauen.
- Den Plattenwärmetauscher mit einem Entkalkungsmittel (zum Beispiel Zitronensäure mit einem pH-Wert von etwa 3) reinigen. Dazu ist eine spezielle Reinigungsvorrichtung als Zubehör erhältlich. Nach der Reinigung mit viel Leitungswasser spülen.
Abb.58 Reinigen des Wasserfilters

10.6.4 Reinigen des Wasserfilters
Wenn die Reinigung oder der Austausch des Wasserfilters erforderlich ist, wie folgt vorgehen:
- Plattenwärmetauscher ausbauen.
- Den Wasserfilter durch Drehbewegung mit einem Schraubendreher ausbauen.
- Den Wasserfilter entnehmen.
- Den Wasserfilter mit Leitungswasser reinigen und ihn ggf. mit einem Entkalkungsmittel entkalken (zum Beispiel Zitronensäure mit einem pH-Wert von etwa 3). Nach der Reinigung mit viel Leitungswasser spülen.
- Den Wasserfilter auswechseln, wenn er defekt ist oder wenn der Wartungssatz einen enthält.
- Alle Bauteile wieder montieren.
10.6.5 Austausch des Ausdehnungsgefäßes
Bevor mit dem Austausch des Ausdehnungsgefäßes begonnen werden kann, sind die folgenden Arbeitsschritte auszuführen:
- Den Gashahn zum Heizkessel schließen.
- Den Hauptwasserhahn schließen.
- Die ZH-Vorlaufleitung und die ZH-Rücklaufleitung absperren.
- Den Heizkessel entleeren.
Das Ausdehnungsgefäß befindet sich im hinteren Teil des Kessels. Um das Ausdehnungsgefäß austauschen zu können, muss zunächst der vordere Teil des Kessels entfernt werden.
Abb.59 Entfernen des vorderen Teils des Kessels

text_image
② ① AD-0000167-01Abb.60 Entfernen des Ausdehnungsgefäßes

■ Entfernen des vorderen Teils des Kessels
-
Die Abgasabführungs- und Luftzufuhrleitungen vom Kessel lösen.
-
Anschlussdose entfernen.
-
Alle eingehenden und ausgehenden Leitungen an der Unterseite des Kessels lösen.
-
Die Gaszufuhrleitung vom Kessel lösen.
-
Den Siphon und den Schlauch zur Kondenswasserableitung entfernen.

Verweis:
Weitere Informationen zum Entfernen des Siphons finden Sie unter: Reinigung des Siphons, Seite 54
-
Den Schlauch vom Ausdehnungsgefäß an der Unterseite des Kessels lösen.
-
Den Befestigungssclip auf dem Kessel nach unten drücken und den vorderen Teil des Kessels entfernen.
■ Entfernen des Ausdehnungsgefäßes
- Die Lasche über dem Ausdehnungsgefäß nach vorne ziehen und festhalten, während Sie das Ausdehnungsgefäß lösen.
- Das Ausdehnungsgefäß etwas nach oben bewegen und vom Befestigungshaken heben.
- Das Ausdehnungsgefäß nach vorne neigen und etwas nach unten sinken lassen.
- Das Ausdehnungsgefäß vorsichtig aus dem Kessel heben.
- Das defekte Ausdehnungsgefäß austauschen.
- Die Einheit in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.

Achtung!
Das Zentralheizungssystem mit sauberem Leitungswasser befüllen.
10.6.6 Wiedereinbau des Heizkessels
- Alle entfernten Teile in umgekehrter Reihenfolge einbauen.

Achtung!
Bei den Kontroll- und Wartungsarbeiten immer alle Dichtungen der abmontierten Teile auswechseln.
- Den Siphon mit Wasser füllen.
- Siphon wieder montieren.
- Den Wasserhahn vorsichtig öffnen.
- Die Anlage mit Wasser befüllen.
- Die Anlage entlüften.
- Falls erforderlich Wasser nachfüllen.
- Die Dichtheit der Gas- und Wasseranschlüsse überprüfen.
- Wiederinbetriebnahme des Heizkessels.
10.7 Entlüften der Anlage
Abb.61 Entlüften der Anlage

Luft im Heizkessel, den Leitungen oder Ventilen muss abgelassen werden, um unerwünschte Geräusche beim Heizen oder bei laufendem Wasser zu vermeiden. Wie folgt vorgehen:
- Die Ventile aller mit dem System verbundenen Heizkörper öffnen.
- Das Raumthermostat auf die höchstmögliche Temperatur einstellen.
- Warten, bis die Heizkörper warm sind.
- Sicherstellen, dass der Heizkessel von der Stromversorgung getrennt ist.
- Etwa zehn Minuten warten, bis die Heizkörper sich kühl anfühlen.
- Die Heizkörper entlüften. Von unten nach oben vorgehen.
- Das Entlüftungsventil mit dem Entlüftungsschlüssel öffnen und einen Lappen gegen die Abzugsöffnung drücken.

Warnung
Das Wasser kann noch heiß sein.
- Warten, bis Wasser aus dem Entlüftungsventil austritt, und dann das Entlüftungsventil schließen.
- Den Heizkessel einschalten. Ein vierminütiger Entlüftungszyklus wird automatisch gestartet.
- Nach dem Entlüften überprüfen, ob der Wasserdruck in der Anlage noch ordnungsgemäß ist. Wenn nötig, Wasser im Zentralheizungssystem nachfüllen.
- Raumthermostat oder Temperaturregler einstellen.
11 Fehlerbehebung
11.1 Fehlercodes
Abb.62 Kesselschaltfeld

text_image
OFF 0.403 RESET 1 2 3 4 AD-0000149-011 Temperaturregler warmes Brauchwasser
2 ZH-Wasser-Temperaturregler
3 Schornsteinfeger-Taste und Statussignal
4 - Trester und Ein-/Aus-Signal
Das Statussignal der Taste Bann in verschiedenen Farben mit verschiedenen Frequenzen blinken. Die Bedeutung dieser Signale ist der mit dem Kessel mitgelieferten Kurzanleitung zu entnehmen.

Verweis:
Kurzanleitung, Seite 79

Hinweis:
Die Kurzanleitung muss nach der Installation oder anschließenden Verwendung unter die Anschlussdose geschoben werden.
11.1.1 Blockierung
Beim (vorübergehenden) Sperrmodus handelt es sich um einen Status des Heizkessels, der durch einen anormalen Zustand erzeugt wird. Die Steuereinheit versucht mehrmals den Heizkessel erneut zu starten.
Bei einer Sperrung blinkt die Statusanzeige der Taste Grün. Die Bedeutungen der Sperrcodes sind der Sperrungstabelle zu entnehmen.

Hinweis:
Der Heizkessel kehrt automatisch in den Betriebszustand zurück, sobald die Ursache für die Sperrung behoben wurde.
Tab.27 Statusanzeige
| Statusanzeige Beschreibung Code | ||
| Sperrcode 1(1 Mal grünes Signal) | Temperatursicherung / / | 5u:1 5u:2 5u:7 |
| Sperrcode 2(2 Mal grünes Signal) | Sperreingang / | 5u:1 5u:1 |
| Sperrcode 3(3 Mal grünes Signal) | Verlust der Flamme | 5u:22 |
| Sperrcode 4(4 Mal grünes Signal) | Kommunikationsfehler / / | 5u:12 5u:13 5u:21 |
| Sperrcode 5(5 Mal grünes Signal) | Parameterfehler oder Identifizierungsfehler | 5u:0/9u:1/6 5u:1/75 u:185u:19 |
| Sperrcode 6(6 Mal grünes Signal) | Andere | 5u:1/5u:2 |
Die Sperrcodes des Statussignals richten sich nach den Sperrcodes, die von einem Wartungswerkzeug ausgelesen werden können. Die Bedeutung der Sperrcodes ist in der Störungstabelle aufgeführt.
Tab.28 Sperrcodes
| Sperrcode | Beschreibung |
| Su:0 | Parameterfehler:Zurücksetzen dF und dUWiederherstellen der Parameter |
| Su:1 | Maximale Vorlauftemperatur überschritten:Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Grund für die Wärmeanforderung überprüfen |
| Sperrcode Beschreibung | |
| Sü:2 | Maximale Temperaturerhöhung des Vorlaufs überschritten:Kein Durchfluss oder unzureichender Durchfluss:- Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)- Wasserdruck überprüfen- Den Wärmetauscher überprüfen, um sicherzustellen, dass er nicht verschmutzt istFühlerfehler:- Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfen- Prüfen, ob der Sensor ordnungsgemäß angebracht wurde |
| Sü:7 | Maximaler Temperaturunterschied zwischen Vorlauf und Rücklauf überschritten:Kein Durchfluss oder unzureichender Durchfluss:- Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)- Wasserdruck überprüfen- Den Wärmetauscher überprüfen, um sicherzustellen, dass er nicht verschmutzt istFühlerfehler:- Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfen- Prüfen, ob der Sensor ordnungsmäß angebracht wurde |
| Sü:10 | Sperreingang ist aktiv:Externe Ursache: externe Ursache behebenParameterfehler: Parameter überprüfenMangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfen |
| Sü:11 | Sperreingang oder Frostschutz aktiv:Externe Ursache: externe Ursache behebenParameterfehler: Parameter überprüfenMangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfen |
| Sü:12 | Fehler in der Datenübertragung mit der HMI-Leiterplatte:Anschlussdose nicht angeschlossen: Verkabelung überprüfen |
| Sü:13 | Fehler in der Datenübertragung mit der SCU-Leiterplatte:Mangelhafte Verbindung mit dem DATENBUS: Verkabelung überprüfenSCULeiterplatte nicht in Anschlussdose vorhanden: Automatische Erkennung ausführen |
| Sü:14 | Wasserdruck zu niedrig:Nicht genug Wasser in der Anlage: Wasserdruck überprüfen |
| Sü:15 | Gasdruck zu gering:Kein Durchfluss oder unzureichender Durchfluss:- Überprüfen, dass der Gashahn ganz geöffnet ist- Druck der Gasversorgung überprüfenFalsche Einstellung des Gasdruckwächters (Gps) auf der SCU Leiterplatte- Prüfen, ob der Gps-Schalter ordnungsgemäß angebracht wurde- Gegebenenfalls den Gps-Schalter austauschen |
| Sü:16(1) | Konfigurationsfehler:Interner Fehler Gas-/Luft-Einheit: Gas-/Luft-Einheit austauschen |
| Sü:17(1) | Konfigurationsfehler oder falsche Standardparameter-TabelleParameterfehler Gas-/Luft-Einheit: Gas-/Luft-Einheit austauschen |
| Sü:18(1) | Konfigurationsfehler oder PSU-Leiterplatte nicht erkannt:Falsche PSU-Leiterplatte für diesen Kessel: PSU-Leiterplatte austauschen |
| Sü:19(1) | Konfigurationsfehler oder Parameter dfrd unbekanntZurücksetzen dfrd du |
| Sü:20(1) | Konfigurationsverfahren aktiv:Kurzzeitig aktiv nach der Inbetriebnahme des Heizkessels: keine Maßnahme |
| Sü:21 | Fehler der Datenübertragung mit der Leiterplatte SUInterner Fehler Gas-/Luft-Einheit: Gas-/Luft-Einheit austauschen |
| Sü:22 | Erlöschen der Flamme während des Betriebs:Kein Ionisationsstrom:- Überprüfen, dass der Gashahn ganz geöffnet ist- Druck der Gasversorgung überprüfen- Gasleitung entlüften-Funktion und Einstellung der Gasarmatur überprüfen- Sicherstellen, dass weder die Luftzuleitung noch der Abgasstutzen verstopft sind- Sicherstellen, dass die Abgase nicht wieder angesaugt werden |
| 5u:25 | Interner Fehler Gas-/Luft-Einheit:• Gas-/Luft-Einheit austauschen• Warten, bis der Kessel verriegelt ist |
| (1) Diese Blockaden werden nicht im Fehlerspeicher gesichert | |
11.1.2 Sperrung
Wenn die Ursachen einer Blockierung nach mehreren automatischen Anlaufversuchen immer noch vorhanden sind, schaltet sich der Heizkessel in einen Sperrmodus (auch als Störung bezeichnet). Damit der Heizkessel wieder in Betrieb genommen werden kann, müssen die Ursachen der Sperrung behoben und die Taste RESETrückt werden.
Bei einer Störung blinkt die Statusanzeige der Taste Hbt. Die Bedeutung der Fehlercodes ist in der Störungstabelle aufgeführt.
Tab.29 Sperrsignal
| Statusanzeige Beschreibung Code | ||
| Fehlercode 1(1 Mal rotes Signal) | Fühlerfehler / / / / / / | E:02 E:03 E:04 E:05E:06 E:07/8:/08 E:09E:10E:11E:35 |
| Fehlercode 2(2 Mal rotes Signal) | Maximaler Schutz / | E:12 E:41 |
| Fehlercode 3(3 Mal rotes Signal) | Zündfehler / / | E:14 E:16 E:36 |
| Fehlercode 4(4 Mal rotes Signal) | Gebläsefehler | E:34 |
| Fehlercode 5(5 Mal rotes Signal) | Parameterfehler | E:00/E:01 |
| Fehlercode 6(6 Mal rotes Signal) | Andere | Die Fehlercodes können mit folgenden Hilfsmitteln ausgelesen werden:Recom Service-SoftwareFür diesen Zweck geeigneter ReglerWartungswerkzeug |

Hinweis:
5 Sekunden lang die Taste REHETCKen: die Statusanzeige blinkt in kurzen Abständen rot, und der Kessel beginnt mit dem Zurücksetzen. Der Kessel startet einen automatischen Entlüftungszyklus von ca. 4 Minuten. Wenn der Fehlercode weiterhin erscheint, die Ursache in der Fehlertabelle nachlesen und die Lösung anwenden.
Die Fehlercodes des Statussignals richten sich nach den Fehlercodes, die von einem Wartungswerkzeug ausgelesen werden können. Die Bedeutung der Fehlercodes ist in der Störungstabelle aufgeführt.
Tab.30 Fehlertabelle mit Statussignalen
| Statusanzeige | Beschreibung |
| Fehlercode 1(1 Mal rotes Signal) | Sensorfehler, Temperaturfehler oder Durchlauffehler:Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfenFühler nicht oder falsch angeschlossen:- Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfen- Prüfen, ob der Sensor ordnungsgemäß angebracht wurdeFühler defekt: Fühler bei Bedarf austauschenKein Durchfluss oder unzureichender Durchfluss:- Heizungsanlage entlüften- Wasserdruck überprüfen- Den Wärmetauscher überprüfen, um sicherzustellen, dass er nicht verschmutzt istRichtung der Wasserzirkulation falsch: Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile) |
| Statusanzeige Beschreibung | |
| Fehlercode 2(2 Mal rotes Signal) | Höchsttemperatur von Wärmetauscher oder Steuereinheit überschritten:Kein Durchfluss oder unzureichender Durchfluss:Heizungsanlage entlüftenWasserdruck überprüfenDen Wärmetauscher überprüfen, um sicherzustellen, dass er nicht verschmutzt istZirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Fühler nicht oder falsch angeschlossen:Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfenPrüfen, ob der Sensor ordnungsgemäß angebracht wurdeMangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfenFühler defekt: Fühler bei Bedarf austauschenKeine oder zu geringe Luftzuführung: Luftzufuhr prüfenKeine oder zu geringe Abgasabführung: Abgasabführung prüfenRücklauf: Dichtungen austauschen |
| Fehlercode 3(3 Mal rotes Signal) | Zündfehler:Fünf fehlgeschlagene Brennerstarts:Kein Zündfunke:Verkabelung überprüfenBohrung zur Masse/Erde überprüfenZustand der Brennerabdeckung überprüfenErdung prüfenZündfunke vorhanden, jedoch keine Flammenbildung:Überprüfen, dass der Gashahn ganz geöffnet istDruck der Gasversorgung überprüfenGasleitung entlüftenFunktion und Einstellung der Gasarmatur überprüfenSicherstellen, dass weder die Luftzuleitung noch der Abgasstutzen verstopft sindVorhandensein einer Flamme, jedoch unzureichende Ionisierung (<1 μA):Überprüfen, dass der Gashahn ganz geöffnet istDruck der Gasversorgung überprüfenZünd-/Ionisationselektrode kontrollierenErdung prüfenVerkabelung überprüfenFalsches Flammensignal:Zünd-/Ionisationselektrode austauschen5x Flammenverlust:Gasleitung entlüftenÜberprüfen, dass der Gashahn ganz geöffnet istDruck der Gasversorgung überprüfenFunktion und Einstellung der Gasarmatur überprüfenSicherstellen, dass weder die Luftzuleitung noch der Abgasstutzen verstopft sind |
| Fehlercode 4(4 Mal rotes Signal) | Ventilatorfehler:Externer Zug über dem Kessel: auf angemessenen Zug an der Schornsteinverbindung prüfenFehler Gas-/Luft-Einheit: Gas-/Luft-Einheit austauschen |
| Fehlercode 5(5 Mal rotes Signal) | Parameterfehler:Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfenFehler bei den Sicherheitsparametern: dF/dU-Code zurücksetzen |
| Fehlercode 6(6 Mal rotes Signal) | Andere:Verschiedene mögliche Ursachen: verschiedene mögliche Lösungen |
Tab.31 Fehlertabelle mit Fehlercodes
| Fehlercode Beschreibung | |
| E:00 | Parameter-Speichereinheit PSU nicht gefunden:• Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfen |
| E:01 | Sicherheitsparameter nicht OK:• Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfen• PSU defekt: PSU austauschen |
| E:02 | Vorlauftemperaturfühler kurzgeschlossen:Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfenFühler nicht oder falsch angeschlossen:- Prüfen, ob der Sensor ordnungsgemäß angebracht wurde- Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfenFühler defekt: Fühler bei Bedarf austauschen |
| E:03 | Vorlauftemperaturfühler offen:Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfenFühler nicht oder falsch angeschlossen: prüfen, ob der Fühler korrekt montiert istFühler defekt: Fühler bei Bedarf austauschen |
| E:04 | Temperatur des Wärmetauschers zu niedrig:Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfenFühler nicht oder falsch angeschlossen:- Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfen- Prüfen, ob der Sensor ordnungsgemäß angebracht wurdeFühler defekt: Fühler bei Bedarf austauschenKeine Zirkulation:- Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)- Heizungsanlage entlüften- Wasserdruck überprüfen- Den Wärmetauscher überprüfen, um sicherzustellen, dass er nicht verschmutzt ist- Falls vorhanden: Heizkesseltyp-Parameter überprüfen |
| E:05 | Temperatur des Wärmetauschers zu hoch:Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfenFühler nicht oder falsch angeschlossen:- Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfen- Prüfen, ob der Sensor ordnungsgemäß angebracht wurdeFühler defekt: Fühler bei Bedarf austauschenKein Durchfluss- Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)- Heizungsanlage entlüften- Wasserdruck überprüfen- Den Wärmetauscher überprüfen, um sicherzustellen, dass er nicht verschmutzt ist- Falls vorhanden: Heizkesseltyp-Parameter überprüfen |
| E:06 | Kurzschluss am Rücklauftemperaturfühler:Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfenFühler nicht oder falsch angeschlossen:- Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfen- Prüfen, ob der Sensor ordnungsgemäß angebracht wurdeFühler defekt: Fühler bei Bedarf austauschen |
| E:07 | Stromkreisunterbrechung im Rücklauftemperaturfühler:Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfenFühler nicht oder falsch angeschlossen:- Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfen- Prüfen, ob der Sensor ordnungsgemäß angebracht wurdeFühler defekt: Fühler bei Bedarf austauschen |
| E:08 | Rücklauftemperatur zu niedrig:Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfenFühler nicht oder falsch angeschlossen:- Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfen- Prüfen, ob der Sensor ordnungsgemäß angebracht wurdeFühler defekt: Fühler bei Bedarf austauschenKeine Zirkulation:- Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)-Heizungsanlage entlüften- Wasserdruck überprüfen- Den Wärmetauscher überprüfen, um sicherzustellen, dass er nicht verschmutzt ist- Falls vorhanden: Heizkesseltyp-Parameter überprüfen |
| E:09 | Rücklauftemperatur zu hoch:Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfenFühler nicht oder falsch angeschlossen:- Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfen- Prüfen, ob der Sensor ordnungsgemäß angebracht wurdeFühler defekt: Fühler bei Bedarf austauschenKeine Zirkulation:- Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)- Heizungsanlage entlüften- Wasserdruck überprüfen- Den Wärmetauscher überprüfen, um sicherzustellen, dass er nicht verschmutzt ist- Falls vorhanden: Heizkesseltyp-Parameter überprüfen |
| E:10E:11 | Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperaturen zu groß:Fühler nicht oder falsch angeschlossen:- Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfen- Prüfen, ob der Sensor ordnungsgemäß angebracht wurdeFühler defekt: Fühler bei Bedarf austauschenKeine Zirkulation:- Heizungsanlage entlüften- Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)- Wasserdruck überprüfen- Den Wärmetauscher überprüfen, um sicherzustellen, dass er nicht verschmutzt ist- Heizpumpe auf Funktionstüchtigkeit überprüfen- Falls vorhanden: Heizkesseltyp-Parameter überprüfen |
| E:12 | Temperatur des Wärmetauschers jenseits des Normalbereichs (Maximalthermostat STB):Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfenFühler nicht oder falsch angeschlossen:- Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfen- Prüfen, ob der Sensor ordnungsgemäß angebracht wurdeFühlerausfall: Sensor ggf. ersetzenKeine Zirkulation:- Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)- Heizungsanlage entlüften- Wasserdruck überprüfen- Den Wärmetauscher überprüfen, um sicherzustellen, dass er nicht verschmutzt ist- Falls vorhanden: Heizkesseltyp-Parameter überprüfen |
| E:14 | Fünf fehlgeschlagene Brennerstarts:Kein Zündfunke:- Verkabelung der Zündelektrode überprüfen- Zünd-/lonisationselektrode kontrollieren- Bohrung zur Masse/Erde überprüfen- Zustand der Brennerabdeckung überprüfen- Erdung prüfen- Gas-/Luft-Einheit defekt:Zündfunke vorhanden, jedoch keine Flammenbildung:- Gasleitung entlüften- Überprüfen, dass der Gashahn ganz geöffnet ist- Druck der Gasversorgung überprüfen- Funktion und Einstellung der Gasarmatur überprüfen- Sicherstellen, dass weder die Luftzuleitung noch der Abgasstutzen verstopft sind- Verdrahtung der Gasventilbaugruppe überprüfen- Gas-/Luft-Einheit defekt:Flamme vorhanden, aber ohne lonisation bzw. lonisation unzureichend:- Überprüfen, dass der Gashahn ganz geöffnet ist- Druck der Gasversorgung überprüfen- Zünd-/lonisationselektrode kontrollieren- Erdung prüfen- Verdrahtung der Zünd-/lonisationselektrode überprüfen |
| E:16 | Falsches Flammensignal:• Kurzfristige Schwankung in der Stromversorgung: fünf Sekunden lang die TasteREBECKen• Ionisierungsstrom gemessen, aber es sollte keine Flamme vorhanden sein: Zünd- und Ionisationselektrode austauschen• Brenner glimmt: übermäßige Menge O_2 : O_2 zurücksetzen• Gas-/Luft-Einheit defekt: Gas-/Luft-Einheit prüfen und bei Bedarf austauschen |
| E:17 | Gasventil defekt:• Fehler Gas-/Luft-Einheit: Gas-/Luft-Einheit austauschen |
| E:34 | Ventilator defekt:• Externer Zug über dem Kessel: auf angemessenen Zug an der Schornsteinverbindung prüfen• Gas-/Luft-Einheit defekt: Gas-/Luft-Einheit prüfen und bei Bedarf austauschen |
| E:35 | Vorlauf und Rücklauf vertauscht:• Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfen• Fühler nicht oder falsch angeschlossen:- Ordnungsgemäße Funktion des Fühlers prüfen- Prüfen, ob der Sensor ordnungsgemäß angebracht wurde• Fühler defekt: Fühler bei Bedarf austauschen• Richtung der Wasserzirkulation falsch: Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile) |
| E:36 | 5x Flammenverlust:• Kein Ionisationsstrom:- Gasleitung entlüften- Überprüfen, dass der Gashahn ganz geöffnet ist- Druck der Gasversorgung überprüfen- Funktion und Einstellung der Gasarmatur überprüfen- Sicherstellen, dass weder die Luftzuleitung noch der Abgasstutzen verstopft sind- Sicherstellen, dass die Abgase nicht wieder angesaugt werden |
| E:37 | Kommunikationsfehler• Interner Fehler Gas-/Luft-Einheit: Gas-/Luft-Einheit austauschen |
| E:38 | Fehler der Datenübertragung mit der Leiterplatte SCU• Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfen• Leiterplatte SCU defekt: Leiterplatte SCU austauschen |
| E:39 | Blockierender Eingang im Sperrmodus:• Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfen• Externe Ursache: externe Ursache beheben• Parametereinstellung falsch: Parameter überprüfen |
| E:40 | Wenn vorhanden: Testfehler in der HRU/WTW-Einheit:• Testfehler in der HRU/WTW-Einheit: HRU/WTW-Einheit überprüfen• Mangelhafte Verbindung: Verkabelung überprüfen• Externe Ursache: externe Ursache beheben• Parametereinstellung falsch: Parameter überprüfen |
| E:41 | Höchsttemperatur der Steuereinheit überschritten:• Keine oder zu geringe Luftzuführung: Luftzufuhr prüfen• Keine oder zu geringe Abgasabführung: Abgasabführung prüfen• Rücklauf: Dichtungen austauschen |
Abb.63 LED-Statussignal

11.1.3 Fehler an der modulierenden Pumpe
Die Pumpe ist mit einer LED-Statusanzeige ausgestattet:
- Wenn die Pumpe in Betrieb ist, leuchtet die LED dauerhaft grün.
- Wenn sich die Pumpe im Standby-Modus befindet, blinkt die LED grün.
- Liegt ein Pumpenfehler vor, blinkt die LED rot oder rot/grün.
Die Bedeutung der Fehlercodes ist in der Störungstabelle aufgeführt.
| Statusanzeige Beschreibung | |
| Signal blinkt abwechselnd rot/grün Sperre: | Versorgungsspannung zu hoch: Versorgungsspannung prüfenMotortemperatur zu hoch: Wassertemperatur prüfen |
| Blinkendes rotes Signal Störung: | Pumpe defekt: Pumpe austauschen |
| Kein Signal Keine Versorgungsspannung: | Keine Versorgungsspannung: Versorgungsspannung prüfenLED defekt: Anschluss prüfenElektronik defekt:- Pumpenbetrieb überprüfen- Pumpe austauschen |
12 Entsorgung
Ausbau und Entsorgung des Heizkessels müssen von einem qualifizierten Fachmann unter Einhaltung der örtlichen und nationalen Vorschriften durchgeführt werden.
Zum Ausbauen des Heizkessels wie folgt vorgehen:
- Den Stecker des Heizkessels aus der Steckdose ziehen.
- Die Gaszufuhr schließen.
- Die Wasserzufuhr absperren.
- Die Anlage entleeren.
- Den Siphon entfernen.
- Die Leitungen für Luftzufuhr/Abgasstutzen entfernen.
- Alle Rohrleitungen vom Heizkessel trennen.
- Den Heizkessel entfernen.
13 Ersatzteile
13.1 Allgemeines
Defekte oder verschlissene Heizkesselteile nur durch Originalteile oder empfohlene Bauteile ersetzen.
Das zu ersetzende Bauteil kann an die Remeha-Qualitätssicherung geschickt werden, wenn das entsprechende Bauteil unter die Garantiebedingungen fällt (siehe Allgemeine Verkaufs- und Lieferbedingungen).
13.2 Bauteile
Abb.64 Tzerra M 15DS - 24DS

| Kennziffern Code- | Nr. Beschreibung 15DS 24DS 28C | |||
| 1001 7600123 Frontverkleidung x x x | ||||
| 1002 S103362 Befestigungsschrauben für Frontverkleidung x x x | ||||
| 1003 7600078 Dichtungssatz für die Verkleidung x x x | ||||
Tab.33 Wärmetauscher und Brenner
| Kennziffern Code-Nr. Beschreibung 15DS 24DS 28C | |||||
| 2001 S101760 Wärmetauscher 28 kW x x x | |||||
| 2002 S101758 Kondensatbehälter 28 kW | x x x | ||||
| 2003 S101706 Modulierende energiesparende Pumpe | x x x | ||||
| 2004 S101731 Siphon | x x x | ||||
| 2005 S101729 Leitungssatz für Gaszufuhr/Gasrücklauf | x x x | ||||
| 2006 S101734 Abgasstutzen | x x x | ||||
| 2007 S103359 Anschlussteil für Abgasabführleitung (Stahl) | x x x | ||||
| 2008 S101764 Zünd-/lonisationselektrode | x x x | ||||
| 2009 S101771 Fühlersatz HL (1 Stk.)/NTC (2 Stk.) | x x x | ||||
| 2010 S101770 Automatischer Schnellentlüfter | x x x | ||||
| 2011 S101754 Brennerdichtung für 28 kW | x x x | ||||
| 2012 S101689 Adapter Abgas-/Zuluft 60-100 | x x x | ||||
| 2013 S101756 Dichtungssatz | x x x | ||||
| 2014 S101740 Befestigungssatz | x x x | ||||
| 2015 S62105 | Dichtungsplatte für die Zündelektrode | x x x | |||
Tab.34 Gas/Luft
| Kennziffern Code- | Nr. Beschreibung 15DS 24DS 28C | ||||
| 3001 S101732 Gas-/Luft-Einheit | einschl. Leiterplatte und Ventilator 15-28 kW | x x x | |||
| 3002 S101752 Brenner 28 kW | x x x | ||||
| 3003 S101729 Leitungssatz für | Gaszufuhr/Gasrücklauf | x x x | |||
| 3004 S56155 | Dichtung ∅ 23,8 x 17,7 x 2 (20 Stk.) | x x x | |||
Tab.35 Elektroniksystem
| Kennziffern Code-Nr. Beschreibung 15DS 24DS 28C | |||||
| 4001 S101732 Gas-/Luft-Einheit einschl. Leiterplatte und Ventilator 28 kW | x x x | ||||
| 4002 7600498 Erweiterte Anschlussdose – schwarz | x x x | ||||
| 4003 S103360 Kabelbaum | x x x | ||||
| 4003 7600496 Kabelbaum | x | ||||
| 4004 S101764 Zünd-/lonisationselektrode | x x x | ||||
| 4005 S101771 Fühlersatz HL (1 Stk.)/NTC (2 Stk.) | x x x | ||||
| 4006 S101769 Hallsensor | x | ||||
Tab.36 Hydraulik
| Kennziffern Code-Nr. Beschreibung 15DS 24DS 28C | |||||
| 5001 S101750 Leitungswasser-Plattenwärmetauscher 28 kW | x | ||||
| 5002 S101765 Stellglied mit Dreiwegeventil x x x | |||||
| 5003 7601063 Filter (10 l/min) x | |||||
| 5004 7601215 Hydroblock-Satz 28 kW Kombi x | |||||
| 5004 S103226 Hydroblock-Satz 24 kW Doppel-Solo x x | |||||
| 5005 S101763 Thermomanometer x x x | |||||
| 5006 S101772 Überfüllungsventil x x x | |||||
| 5007 S100805 Zentralheizungsfilter (Einlass) | x | ||||
| 5009 S101756 Dichtungssatz | x | ||||
| 5010 S101740 Befestigungssatz | x x x | ||||
| 5011 S59141 | Schraube M5x18 (15 Stk.) | x | |||
| 5012 7600525 Ausdehnungsgefäß 8 Liter | x x x | ||||
| 5013 S101706 Modulierende energiesparende Pumpe | x x x | ||||
| 5016 S101769 Hallsensor | x | ||||
| 5017 7600370 Montagerahmen | x | ||||
| 5018 7600628 Leitungssatz 22/15 für Montagerahmen | x | ||||
14 Anhang
14.1 ErP Informationen
14.1.1 Produktkarte
Tab.37 Produktkarte für Kombiheizkessel
| Remeha - Tzerra M 15DS 24DS 28C | ||||
| Raumheizung – Temperaturanwendung Mittelbereich Mittelbereich Mittelbereich | ||||
| Warmwasserbereitung – Angegebenes Lastprofil -- XL | ||||
| Klasse für die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | A | A | A | |
| Klasse für die Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz -- | A | |||
| Wärmenennleistung (Prated oder Psup) | kW 15 23 23 | |||
| Raumheizung – Jährlicher Energieverbrauch | GJ | --- | ||
| Warmwasserbereitung – Jährlicher Energieverbrauch kWh | -- | 39 | ||
| Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz | % | 92 93 93 | ||
| Energieeffizienz der Warmwasserbereitung | % | - | - | 86 |
| Schallleistungspegel L_WA in Innenräumen | dB | 44 47 47 | ||

Verweis:
Für spezifische Vorsichtsmaßnahmen bei der Montage, beim Einbau und bei der Wartung: Sicherheit, Seite 6
14.1.2 Anlagendatenblatt
Abb.66 Anlagendatenblatt für Heizkessel mit Angabe der Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz der Anlage
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz des Heizkessels

Temperaturüberwachung
aus dem Datenblatt der Temperaturüberwachung
Klasse I = 1 %, Klasse II = 2 %, Klasse III = 1,5 %, Klasse IV = 2 %, Klasse V = 3 %, Klasse VI = 4 %, Klasse VII = 3,5 %, Klasse VIII = 5 %

Zusatzheizkessel
aus dem Datenblatt des Heizkessels
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz (in %)

Solarer Beitrag
aus dem Produktdatenblatt der Solareinrichtung

text_image
Kollektorgröße (in m²) Speichervolumen (in m³) Kollektorwirkungsgrad (in %) (A* = 0,95, A = 0,91, B = 0,86, C = 0,83, D - G = 0,81) ('III' x □ + 'IV' x □) x 0,9 x (/100) x □ = + ④ %(1) Ist der Speicher als A eingestuft, 0,95 verwenden
Zusatzwärmepumpe
aus dem Datenblatt der Wärmepumpe
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz (in %)

Solarer Beitrag UND Zusatzwärmepumpe
kleineren Wert auswählen

text_image
0,5 x ④ ODER 0,5 x ⑤ = - ⑥ %Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz der Anlage

Klasse für die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffi zienz der Anlage

Heizkessel und Zusatzwärmepumpe mit Niedertemperatur-Wärmestrahler bei 35 °C?
aus dem Datenblatt der Wärmepumpe


Die in diesem Anlagendatenblatt angegebene Anlagen-Energieeffizienz kann von der tatsächlichen Energieeffizienz abweichen, wenn die Anlage in einem Gebäude installiert wurde, da diese Effizienzwerte von weiteren Faktoren beeinflusst werden, beispielsweise durch Wärmeverlust im Verteilungssystem sowie den Produktdimensionierungen im Vergleich zu der Größe und den Eigenschaften des Gebäudes.
AD-3000743-01
Der Wert der Raumheizungs-Energieeffizienz des Vorzugsraumheizgerätes in %.
II Der Faktor zur Gewichtung der Wärmeleistung der Vorzugs- und Zusatzheizgeräte einer Verbundanlage gemäß der folgenden Tabelle.
III Der Wert des mathematischen Ausdrucks: 294/(11 Prated), wobei sich „Prated“ auf das Vorzugsraumheizgerät bezieht.
IV Der Wert des mathematischen Ausdrucks 115/(11 Prated), wobei sich „Prated“ auf das Vorzugsraumheizgerät bezieht.
Tab.38 Gewichtung von Kesseln
| Psup / (Prated + Psup)^(1)(2) | II, Verbundanlage ohne Warmwasserspeicher | II, Verbundanlage mit Warmwasserspeicher |
| 0 0 0 | ||
| 0,1 0,3 0,37 | ||
| 0,2 0,55 0,70 | ||
| 0,3 0,75 0,85 | ||
| 0,4 0,85 0,94 | ||
| 0,5 0,95 0,98 | ||
| 0,6 0,98 1,00 | ||
| ≥0,7 1,00 1,00 | ||
| (1) Die Zwischenwerte werden durch lineare Interpolation aus den beiden benachbarten Werten berechnet.(2) Prated bezieht sich auf das Vorzugsraumheizgerät oder das Vorzugskombiheizgerät. | ||
Abb.67 Anlagendatenblatt für Kombiheizgeräte (Heizkessel oder Wärmepumpen) mit Angabe der Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz der Anlage
Warmwasserbereitungs-Energieeffi zienz des Kombiheizgerätes

Angegebenes Lastprofi I:

Solarer Beitrag
aus dem Produktdatenblatt der Solareinrichtung

flowchart
graph TD
A["Hilfsstrom"] --> B["‘III’"]

Warmwasserbereitungs-Energieeffi zienz der Anlage unter durchschnittlichen Klimabedingungen

Klasse für die Warmwasserbereitungs-Energieeffi zienz der Anlage unter durchschnittlichen Klimabedingungen

other
| Category | Value 1 (%) | Value 2 (%) | | :--- | :--- | :--- | | M | <27 | ≥27 | | L | <27 | ≥27 | | XL | <27 | ≥27 | | XXL | <28 | ≥28 | | G F | ≥30 | ≥33 | | D C | ≥30 | ≥36 | | A A | ≥30 | ≥39 | | □ | ≥36 | ≥39 | | □ | ≥65 | ≥65 | | □ | ≥75 | ≥75 | | □ + | ≥75 | ≥115 | | □ | ≥100 | ≥100 | | □ | ≥130 | ≥130 | | □ A++ | ≥130 | ≥130 | | □ A+++ | ≥163 | ≥163 | | XL | ≥35 | ≥38 | | XL | ≥38 | ≥55 | | XL | ≥55 | ≥80 | | XL | ≥80 | ≥123 | | XL | ≥123 | ≥160 | | XL | ≥160 | ≥200 | | XL | ≥200 | ≥200 | | XL | ≥40 | ≥60 | | XL | ≥60 | ≥85 | | XL | ≥85 | ≥131 | | XL | ≥131 | ≥170 | | XL | ≥170 | ≥170 | | XL | ≥213 | ≥213 | XXL □ MWarmwasserbereitungs-Energieeffi zienz unter kälteren und wärmeren Klimabedingungen

text_image
Kälter: ③ ② %- 0,2 x = Wärmer: ③ ② %+ 0,4 x =Die in diesem Anlagendatenblatt angegebene Anlagen-Energieeffizienz kann von der tatsächlichen Energieeffizienz abweichen, wenn die Anlage in einem Gebäude installiert wurde, da diese Effizienzwerte von weiteren Faktoren beeinflusst werden, beispielsweise durch Wärmeverlust im Verteilungssystem sowie den Produktdimensionierungen im Vergleich zu der Größe und den Eigenschaften des Gebäudes.
AD-3000747-01
I Wert der Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz des Kombiheizgerätes in %.
II Der Wert des mathematischen Ausdrucks (220 Q ref )/Q nonsol , wobei Q ref aus der Verordnung EU 812/2013, Anhang VII Tabelle 3 und Q aus dem Produktdatenblatt der Solareinrichtung für das angegebene Lastprofil M, L, XL oder XXL des Kombiheizgerätes nonsol stammt.
III Der Wert des mathematischen Ausdrucks (Q aux 2,5)/(220 Q ref ), in Prozent, wobei Q aux aus dem Produktdatenblatt der Solareinrichtung und Q aus der Verordnung EU 812/2013, Anhang VII Tabelle 3 für das angegebene Lastprofil M, L, XL oder XXL ref stammt.
14.2 EU-Konformitätserklärung
Das Produkt entspricht der Standardbauart, die in der EU-Konformitätserklärung beschrieben ist. Herstellung und Inbetriebnahme erfolgten gemäß den EU-Richtlinien.
Das Original der Konformitätserklärung ist beim Hersteller hinterlegt.
14.3 Kurzanleitung
Abb.68 Kesselschaltfeld

text_image
RESET AD-3000392-01| Gruppe Signal Bedeutung | ||
| Heizkessel in Betrieb(Unterbrochenes grünes Signal) | Heizwärme | |
| Warmwasser | ||
| Servicealarm^(1) (Blinkendes orangefarbenes Signal) | Code A | |
| Code B | ||
| Code C | ||
| Blockierung(Blinkendes grünes Signal) | Temperatursicherung | |
| Sperreingang | ||
| Verlust der Flamme | ||
| Kommunikationsfehler | ||
| Parameterfehler | ||
| Andere | ||
| Störung(Blinkendes rotes Signal) | Fühlerfehler | |
| Maximaler Schutz | ||
| Zündungsfehler | ||
| Ausfall des Ventilators | ||
| Parameterfehler | ||
| Andere | ||
| Entstören | ||
| Zurücksetzen läuft | ||
| Schornsteinfegermodus (Unterbrochenes orangefarbenes Signal) | ![]() | Kleinlast |
| Zentralheizung bei Volllast | ||
| Warmwasserbereitung bei Volllast | ||
| PC-Programmiermodus | ||
| (1) Diese Funktion ist nicht bei jedem Modell verfügbar. | ||
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WarnungFür den Anschluss an den Heizkessel und das Terminal sind nur die Originalkomponenten zugelassen.Der freie Querschnitt muss der Norm entsprechen.Der Schornstein muss vor dem Einbau der Abgasleitung gereinigt werden.