SE2742ID - Herd SMEG - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SE2742ID SMEG
D Einbau-Glaskeramik-Induktionskochfeld mit Touch-Control-Bedienung
Sie haben ein Induktions-Kochfeld mit Sensortasten erworben.
Damit Sie lange Zeit Freude an Ihrem Kochfeld haben, beachten Sie bitte besonders die Kapitel 2 und 3 in dieser Gebrauchsanweisung.
Diese Gebrauchsanweisung gilt für mehrere Kochfeld-Typen. Dem Typenschild auf der Vorderseite dieser Gebrauchsanweisung können Sie entnehmen, welchen Kochfeld-Typ Sie erworben haben.
Inhalt
1. Bedienung
1.1 Ihr neues Kochfeld
1.2 Touch-Control-Bedienfeld
1.3 Touch-Control-Bedienung
2. Worauf Sie achten müssen
2.1 Wichtige Hinweise zur Induktion
2.1.1 Induktionskochzonen und Kochgeschirr
2.1.2 Überhitzungsschutz
2.1.3 Allgemeines
2.2 Wichtige Hinweise
3. Reinigung und Pflege
4. Montage durch den Fachmann
4.1 Arbeitsplattenausschnitt
4.2 Einbau
4.3 Elektrischer Anschluss
4.4 Servicearbeiten
1. Bedienung
1.1 Ihr neues Kochfeld
Diese Anleitung gilt für die Typen: SE 2642 ID, SE 2742 ID, SE 2842 ID
1.2 Touch-Control-Bedienfeld
Nach dem Anlegen der Versorgungsspannung (Netzanschluss) erfolgt zuerst ein schneller Selbst-Test der Steuerung.

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11 12 10 11 12 9 8 6 5 6 2 3 11 12 10 11 12 7 4 1①⑨Ein-/Ausschalttaste ⑧⑨Plustaste (heraufschalten)
②⑨Verriegelungstaste ⑨⑨Powertaste (Turbo-Kochzone)
③⑨Kontrollleuchte Verriegelung ⑩⑨Kochzonentaste
④⑨Zeituhrtaste ⑪⑨Kochstufenanzeige
⑤⑨Zeituhranzeige ⑫⑨Bereitschaftspunkt Kochzone
⑥⑨Kontrollleuchte Zeituhr (leuchtet: Kochzone bedienbar)
⑦⑨Minustaste (herunterschalten)
1.3 Touch-Control-Bedienung
Grundsätzlich wird jede Tastenbetätigung durch einen Signalton bestätigt.
Durch Betätigung der Ein-/Ausschalttaste ① wird die Steuerung eingeschaltet. Bei allen Kochstufenanzeigen ⑪ leuchtet eine „0“ und der Bereitschaftspunkt Kochzone ⑫ blinkt. Die weitere Betätigung muss nun innerhalb der nächsten 10 Sekunden erfolgen, da die Steuerung sich ansonsten automatisch wieder ausschaltet.
Um eine Kochzone einzuschalten entsprechende Kochzonentaste ^10 der gewünschten Kochzone betätigen. Der jeweilige Bereitschaftspunkt Kochzone ^12 der aktivierten Kochzone leuchtet auf.
Mit der Minus- oder Plustaste ⑦/⑧ eine Kochstufe von 1 – 9 wählen. Jede Kochzone kann im eingeschalteten Zustand jederzeit ausgeschaltet werden.
Mit der Minustaste ⑦ kann die Kochstufe auf „0“ heruntergeschaltet oder durch gleichzeitiges Betätigen der Minus- und Plustaste ⑦+⑧ direkt ausgeschaltet werden.
Grundsätzlich kann die komplette Steuerung zu jedem beliebigen Zeitpunkt über die Ein-/Ausschalttaste ① ausgeschaltet werden.
Durch Betätigung der Verriegelungstaste ② werden alle Tasten, bis auf die Ein-/Ausschalttaste, gegen unbeabsichtigte Betätigung gesperrt. Dieser Zustand wird durch die Kontrollleuchte ③ angezeigt. Ein erneutes Betätigen der Verriegelungstaste ② hebt diesen Zustand wieder auf.
Restwärmeanzeige
Die Restwärmeanzeige erfolgt durch ein leuchtendes „H“ auf der jeweils zugehörigen Kochstufenanzeige ⑪ und zeigt an, dass die Kochzonenfläche noch heiß ist. Das „H“ erlischt, sobald sich die Kochzone abgekühlt hat.
Induktionskochzonen mit Topferkennung
Ein Vorteil der Induktionsbeheizung ist die Topferkennung. Steht kein oder ein zu kleiner Topf auf der Kochstelle, so erfolgt keine Energieübertragung. Bei eingeschalteter Kochzone blinkt das Topfzeichen „u“ in der Kochstufenanzeige ⑪. Wird nun innerhalb von 10 min. ein Topf auf die Induktionskochstelle gestellt, erkennt diese den Topf und schaltet sich auf die eingestellte Stufe ein. Unterbrochen wird die Energiezufuhr auch dann, wenn das Gefäß von der Kochstelle genommen wird. Falls auf die Kochstelle kleinere Töpfe oder Pfannen gestellt werden, bei denen die Topferkennung aber noch einschaltet, wird nur soviel Leistung abgegeben, wie diese benötigen.
Die Induktionskochzonen besitzen einen Innenkreis der den Topfbodendurchmesser darstellt, mit der die Kochzone beim Einsatz von gutem, induktionsgeeignetem Kochgeschirr noch einschaltet (siehe Tabelle in Kapitel 2.1.3).
Der Innenkreis kann zudem als Zentrierhilfe beim Aufstellen des Kochgeschirrs dienen.
Dank der Anordnung und Größe der beiden hinteren Kochzonen, verfügt das Modell SE 2842 ID über eine zusätzliche Bräterzone, erkennbar an den beiden Verbindungslinien. Diese kann für große, ovale Töpfe und Bräter genutzt werden, vorausgesetzt die Bodenfläche des Bräters ist groß genug, um die Topferkennung zu aktivieren. Die Einstellung der Kochstufe und Temperaturregelung erfolgt in diesem Fall über die Kochstufenregelung der beiden hinteren Kochzonen mit der gleichen Kochstufe.
Eventuell entstehende Brummgeräusche während des Kochens sind normal und verursachen weder Schaden noch haben sie eine Beeinträchtigung der Funktion zur Folge.
Powerstufe
Für die Induktionskochzone, die mit einem „P“ gekennzeichnet ist, kann zum schnellen Ankochen eine zusätzliche Powerstufe zugeschaltet werden. Das Zu- und Abschalten erfolgt durch Betätigen der Powertaste ^⑨ . Die Induktionskochzone muss dazu aktiviert und eingeschaltet werden (die Kochzonen mit Powerstufe sind vorne links und hinten rechts). Bei gleichzeitiger Benutzung einer dieser Induktionskochzonen mit Powerstufe und einer anderen ohne Powerstufe (vorne rechts und/oder hinten links) ist die Leistung der Kochzone ohne Powerstufe begrenzt, erkennbar daran, dass in der Kochstufenanzeige ^⑩ abwechselnd die eingestellte Kochstufe und die begrenzte Kochstufe blinkt, allerdings nur dann, wenn der Wert der eingestellten Kochstufe höher ist, als der Wert der begrenzten Kochstufe.
Zeituhr
Alle in dieser Anleitung aufgeführten Modelle verfügen über 1 unabhängigen Timer für jede einzelne Kochzone.
Mit der Zeituhr wird eine Kochzone am Ende der Kochzeit nach einer eingestellten Zeit 01 – 99 Minuten automatisch ausgeschaltet. Die gewünschte Kochzone muss aktiviert sein; Bereitschaftspunkt ⑫ leuchtet auf. Mit der Plus- oder Minustaste ⑧/⑦ eine Kochstufe 1 –9 wählen. Dann die Zeituhrtaste ④ betätigen. Die Zeituhranzeige ⑤ zeigt „00“ an. Mit der Plus- oder Minustaste ⑧/⑦ eine gewünschte Kochzeit 01 – 99 Minuten wählen. Die Kontrollleuchte ⑥ der eingestellten Kochzone leuchtet auf.
Die eingestellte Kochzeit kann zu jeder Zeit verändert werden. Die jeweilige Kochzone aktivieren, Zeituhrtaste ④ betätigen und mit der Minus- oder Plustaste ⑦/⑧ die Kochzeit ändern. Ist die Zeituhr gleichzeitig für mehrer Kochzonen eingestellt, kann man die noch verbleibende Zeit für jede Kochzone einzeln abrufen, indem man diese mit der Kochzonentaste ⑩ anwählt.
Wenn die eingestellte Kochzeit abgelaufen ist, schaltet sich die Kochzone automatisch aus und es ertönt 30 Sekunden lang ein Signalton. Dieser kann durch Betätigen der Zeituhrtaste ④ ausgeschaltet werden.
Soll die Zeituhr vorzeitig ausgeschaltet werden, jeweilige Kochzonentaste ⑩ und Zeituhrtaste ④ betätigen. Nun kann durch gleichzeitiges Betätigen der Minus- und Plustaste ⑦+⑧ die Zeituhr ⑤ auf „00“ gestellt werden.
Die Zeituhr kann auch ohne aktivierte Kochzone als Eieruhr-Funktion verwendet werden. Hierzu darf beim Einstellen der Zeituhr ④ keine Kochzone aktiviert sein (Bereitschaftspunkt Kochzone ⑫ leuchtet nicht).
Sicherheitsabschaltung
Die maximale Betriebsdauer jeder einzelnen Kochzone ist begrenzt und kann aus der beigefügten Zeitabelle entnommen werden. Wenn die Sicherheitsschaltung die Touch-Control-Steuerung abgeschaltet hat, erscheint in der Kochstufenanzeige ⑪ eine „0“ bzw. ein „H“ bei vorhandener Restwärme. Bei Betätigung der Ein-/Ausschalttaste ist die Steuerung wieder betriebsbereit.
Wird mehr als eine Taste gleichzeitig betätigt, ausgenommen die Minus- und Plustaste, so wird dies nicht als gültige Tastenbetätigung von der Steuerung akzeptiert. Werden eine oder mehrere Tasten länger als eine halbe Minute betätigt, durch eventuell überkochendes Gargut oder durch einen Topf, so geht die Steuerung von einem Fehlerfall aus und schaltet sich automatisch ab. Falls die Tastenbetätigung andauert, erfolgt ein Dauer-Signalton.
Zeittabelle
BDBGR = Betriebsdauerbegrenzung, Angabe in Stunden
2. Worauf Sie achten müssen
2.1 Wichtige Hinweise zur Induktion
2.1.1 Induktionskochzonen und Kochgeschirr
Ihr Kochfeld ist mit Induktionskochzonen ausgestattet. Dieses zeichnet sich durch eine hohe Effizienz im An- und Fortkochbereich aus. Die Wärme wird direkt im Topfboden erzeugt, wo sie benötigt wird, ohne jeden Verlust durch die Glaskeramik. Dadurch ist der Energieverbrauch geringer als bei gewöhnlichen Strahlungsheizkörpern, wie z.B. bei Glaskeramikkochflächen.
Das Glas erhitzt sich nicht direkt, sondern wird lediglich durch die Rückwärme des Gefäßes erwärmt. Dies wird nach dem Ausschalten durch das leuchtende „H“ angezeigt (Restwärmeanzeige). Bei der Induktionskochzone erfolgt die Beheizung durch eine unter der Glaskeramik eingebaute Induktionsspule, die ein magnetisches Feld erzeugt. Das Magnetfeld erzeugt Wirbelströme im magnetisierbaren Boden der Koch- oder Bratgefäße, die den Topfboden aufheizen.
Aus diesem Grund ist unbedingt induktionstaugliches Kochgeschirr wie Stahlgeschirr mit ferromagnetischem Topfboden, Stahlemail oder Gusseisen für eine einwandfreie Funktion erforderlich. Nicht geeignet sind Edelstahltöpfe mit Kupfer- oder Aluminiumboden sowie Geschirre aus feuerfestem Glas, aus Terrakotta oder Keramik (für die Mindest- bzw. Maximal-Durchmesser des Topfbodens s. Tabelle in Kapitel 2.1.3). Bitte achten Sie beim Kauf von entsprechendem Kochgeschirr unbedingt auf den Hinweis „Induktionstauglich“.
2.1.2 Überhitzungsschutz
Das Induktionskochfeld besitzt einen eingebauten Überhitzungsschutz, der die Elektronik vor Schäden bewahrt. Der Überhitzungsschutz arbeitet in mehreren Stufen. Wenn sich die Temperatur im Kochfeld stark erhöht, wird zunächst der 2-stufige Lüfter zugeschaltet. Sollte dies nicht ausreichen, wird die Powerstufe deaktiviert, dann evtl. einzelne Kochstellen in der Leistung reduziert bzw. ganz abgeschaltet. Nach Abkühlen des Kochfeldes steht wieder die volle Leistungsfähigkeit zur Verfügung.
2.1.3 Allgemeines
Die beste Energieübertragung erzielen Sie, wenn Topf und Kochzone gleich groß sind.
Den Mindest- bzw. Maximal-Durchmesser des Topfbodens der Kochzonen entnehmen Sie bitte der Tabelle. Die Mindest-Topfbodendurchmesser sind abhängig von der Qualität des Kochgeschirrs.
| Kochzonen Topfboden-Durchmesser | ||
| Durchmesser min. max. | ||
| 210 mm 140 mm 220 mm | ||
| 180 mm 110 mm 190 mm | ||
| 145 mm 90 mm 160 mm | ||
Schließen Sie die Töpfe mit einem Deckel. Ohne oder mit verschobenem Deckel wird sehr viel Energie verschwendet. Übergelaufenes Gargut sollten Sie sofort entfernen.
Bevor Sie zum ersten Mal kochen, sollte das Kochfeld gereinigt werden.
2.2 Wichtige Hinweise
Achtung: Die Oberflächen an Heiz- und Kochstellen werden bei Betrieb heiß. Aus diesem Grunde sollten Kleinkinder während des Kochens grundsätzlich ferngehalten werden.
Vermeiden Sie, dass harte Gegenstände auf die Kochfläche fallen. Das Material ist unter bestimmten Voraussetzungen empfindlich gegen mechanische Belastungen. Punktförmige Schlagbelastung kann zum Bruch der Kochfläche führen. Falls durch unachtsame Behandlung die Keramikplatte Brüche, Sprünge oder Risse aufweist, ist sie sofort außer Betrieb zu nehmen und vom Netz abzuschalten. Dazu ist der Schutzschalter für den Herdanschluss im Sicherungskasten auszuschalten. Der Kundendienst muss verständigt werden.
Gegenstände aus Metall, wie z.B. Messer, Gabel, Löffel und Deckel sollten nicht auf der Kochfläche abgelegt werden, da sie heiß werden und schmelzen können.
Nach dem Gebrauch ist die Kochzone durch die Sensortasten auszuschalten und nicht allein durch die Topferkennung, um unbeabsichtigtes Wiedereinschalten zu vermeiden.
Das Glaskeramikkochfeld darf nicht als Abstellfläche verwendet werden! Das Zubereiten von Speisen in Alufolien und Kunststoffgefäßen auf den heißen Kochzonen ist nicht zulässig.
Die Kochzonen nie ohne aufgestelltes Kochgut in Betrieb nehmen. Keine feuergefährlichen, leicht entzündbaren oder verformbaren Gegenstände direkt unter das Kochfeld legen.
Bleiben Sie in der Nähe, wenn Sie Speisen mit Fett oder Öl zubereiten. Überhitztes Öl kann sich entzünden. Gießen Sie niemals Wasser in brennendes Fett oder Öl. Verbrennungsgefahr! Decken Sie das Geschirr zu, damit das Feuer erstickt, und schalten Sie das Kochfeld aus. Lassen Sie das Geschirr mit Inhalt auf der Kochstelle auskühlen.
Achten Sie bei der Benutzung anderer Elektrogeräte in Kochfeldnähe darauf, dass deren Anschlußleitungen nicht mit den heißen Kochzonen in Berührung kommen.
Das Glaskeramikkochfeld darf unter keinen Umständen mit einem Dampfreinigungsgerät oder ähnlichem gereinigt werden!
Warnhinweis:
Vorsicht bei der Verwendung von Simmertöpfen. Simmertöpfe können unbemerkt leerkochen! Dieses führt in der Folge zu Beschädigungen am Topf und am Kochfeld. Hierfür wird keine Haftung übernommen!
3. Reinigung und Pflege
Reinigen Sie die abgekühlte Glasfläche nach jeder Benutzung. Selbst geringe Verschmutzungen brennen beim nächsten Einschalten fest. Verwenden Sie nur die empfohlenen Reinigungsmittel. Stahlwolle, Putzschwämme und pulverförmige Mittel dürfen nicht benutzt werden, weil sie die Oberflächen verkratzen können. Backofenspray ist nicht geeignet, da es aggressiv ist und die Kochfläche angreift.
Leichte Verschmutzungen
Entfernen Sie leichte Verschmutzungen mit einem feuchten Tuch oder mit warmer Spüllauge. Spülmittelreste mit kaltem Wasser abwaschen, dann die Fläche gut trockenreiben. Wasserflecken die durch überkochendes Wasser entstanden sind, sollten Sie mit Essig bzw. Zitrone oder kalklösenden Mitteln beseitigen. Haben Sie eines dieser Mittel versehentlich auf den Rahmen gebracht, reiben Sie ihn sofort mit einem nassen Tuch ab, da sonst matte Stellen entstehen.
Starke Verschmutzungen
Entfernen Sie starke Verschmutzungen mit „Spezialreiniger für Edelstahl“, „Stahlfix“ oder „Cerafix“. Den Reiniger unverdünnt mit einem Haushaltspapiertuch auftragen und verreiben. Lassen Sie das Mittel einwirken, wischen Sie es dann mit kaltem Wasser vollständig ab und reiben Sie das Kochfeld trocken. Auf der Kochfläche verbliebener Reiniger kann beim Wiederaufheizen aggressiv werden.
Hartnäckige Verschmutzungen und Verkrustungen können Sie am besten mit einem Glasschaber entfernen ©. Glasschaber erhalten Sie in Geschäften für Haushaltswaren, Maler- und Heimwerkerbedarf oder über unseren Kundendienst. Achten Sie beim Kauf auf den Griff. Er sollte nicht aus Kunststoff sein, da Kunststoff an der heißen Kochfläche anklebt. Vorsicht bei der Handhabung. Verletzungsgefahr!
Zuckerhaltige Speisen können die Glaskeramikoberfläche dauerhaft schädigen, weil sie diese nach dem Eintrocknen zerkratzen oder dauerhafte Flecken verursachen. Um solche Oberflächenbeschädigungen zu vermeiden, sofort im heißen Zustand mit dem Glasschaber entfernen ①, ⑤.
Farbliche Veränderungen des Kochfeldes
Sie haben keinen Einfluss auf Funktion und Stabilität der Glaskeramik. Es handelt sich dabei nicht um Veränderungen des Materials, sondern um nicht entfernte, eingebrannte Rückstände.
Metallisch schillernde Verfärbungen © entstehen durch Abrieb des Topfbodens oder durch ungeeignete Reinigungsmittel. Sie lassen sich nur mühsam mit „Spezialreiniger für Edelstahl“ oder „Stahlfix“ beseitigen. Eventuell müssen Sie die Reinigung mehrmals wiederholen.
Abgeschmirgeltes Dekor Ⓗ. Durch die Verwendung aggressiver Reinigungsmittel und durch scheuernde Topfböden wird das Dekor mit der Zeit abgeschmirgelt und es entstehen dunkle Flecken.
Bei sachgemäßer Pflege bleibt Ihr Kochfeld lange Zeit schön, und Sie erleichtern sich die Reinigung.
Zur Pflege empfehlen wir Ihnen „Cerafix“. Der hohe Silikonanteil dieses Mittels erzeugt einen Schutzfilm, der wasser- und schmutzabweisend wirkt. Alle Verschmutzungen bleiben auf dem Film und lassen sich dadurch viel leichter entfernen. Wichtig ist also eine regelmäßige Pflege.

4. Montage durch den Fachmann
4.1 Arbeitsplattenausschnitt
Alle Ausschnittsarbeiten an Möbel und Arbeitsplatte vor dem Einsetzen der Geräte durchführen und die Späne entfernen.
Die Maße des Arbeitsplattenausschnittes sind aus der Maßzeichnung zu entnehmen (Abb. 1+2).
Die Schnittflächen sollen mit einem wasserabweisendem Schutzanstrich versiegelt werden.
Die Arbeitsplatte und somit die Kochfläche müssen unbedingt waage-recht eingebaut werden. Ein Verspannen der Kochfläche durch windschiefe Auflage erhöht die Bruchgefahr.

Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die umlaufende Kochfelddichtung lückenlos eingelegt ist.
Bei Einbau des Induktionskochfeldes in eine Arbeitsplatte mit einem keramischen oder ähnlichen Belag (Kacheln), ist die an dem Kochfeld befindliche Dichtung zu entfernen und die Abdichtung der Kochfläche gegenüber der Arbeitsplatte durch plastische Dichtungsmaterialien, wie wärmebeständiger Silikon-Kautschuk, vorzunehmen.
Achtung!
Liegt das Kochfeld über Möbelteilen (Seitenwände, Schubkästen, etc.), so muss gewährleistet sein, dass durch einen Berührungsschutz eine zufällige Berührung der Kochfeldunterseite nicht möglich ist. Der Berührungsschutz darf nur mit Werkzeugen entferntbar sein und muss mit einem Mindestabstand von 20 mm zur Kochfeldunterseite angebracht werden, so dass das Netzanschlusskabel nicht die Kochfeldunterseite berührt (Abb. 4). Die Rückwand des Unterschranks muss in diesem Bereich offen sein, damit ein Luftaustausch gegeben ist. Die vordere Traversleiste des Möbels ist zu entfernen, damit eine Luftdurchlassöffnung unterhalb der Arbeitsplatte über die gesamte Breite des Gerätes entsteht. Der Abstand zwischen Induktionskochfeld und Küchenmöbel bzw. Einbaugeräten muss so gewählt werden, dass eine ausreichende Be- und Entlüftung der Induktion gewährleistet ist. Die Be- und Entlüftungsöffnungen müssen mit der beigelegten Abschirmung thermisch voneinander getrennt werden. Damit wird das Zurückströmen der erwärmten Luft zur Kaltluftansaugseite verhindert. Achtung! Die Abschirmung darf nicht die Be- und Entlüftungsöffnungen abdecken, evtl. entsprechend bis auf Auflage Möbel bzw. Einbaugerät kürzen. Übermäßige Hitzeentwicklung von unten z.B. von einem Backofen ohne Gerätekühlung ist zu vermeiden.

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min. 7mm
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min. 7mmEventuelle Traversleisten unterhalb der Arbeitsplatte müssen mindestens im Bereich des Arbeitsplattenausschnittes entfernt werden.
Das Kochfeld sorgfältig in den Ausschnitt einlegen und mit den entsprechenden Befestigungselementen fest mit der Arbeitsplatte verbinden (Abb. 3). Die Schrauben nur mit einem Schraubendreher von Hand anziehen; keinen Akkuschrauber verwenden.
Achten Sie auf eine waagerechte Lage der Arbeitsplatte bzw. des Kochfeldes. Es muss verhindert werden, dass Flüssigkeiten zwischen Kochfeldrand und Arbeitsplatte oder zwischen Arbeitsplatte und Wand in evtl. darunter eingebaute Elektrogeräte eindringen können. Dichtungsprofile, Dichtungsbänder, Dichtungsmittel einsetzen.
4.3 Elektrischer Anschluss (Anschlusswerte)
(Anschlusswerte und Modellbezeichnung: siehe Vorderseite der Gebrauchsanweisung)
Der elektrische Anschluss muss von einem konzessionierten Fachmann ausgeführt werden, der sich dabei von dem ordnungsgemäßen Einbau entsprechend den gesetzlich anerkannten Sicherheitsbestimmungen, Normen und Vorschriften, die in Ihrem Land gültig sind, überzeugen muss. Es ist besonders darauf zu achten, dass diese Vorschriften und die des örtlichen Elektrizitäts-Versorgungsunternehmens vollständig eingehalten werden.
Dem Elektrogerät ist installationsseitig eine allpolig wirksame Trenneinrichtung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnung vorzuschalten. Bitte beachten Sie, dass die vorhandene Netzspannung mit der auf dem Typenschild übereinstimmt.
Zum Anschluss muss der Schalterteildeckel, auf der Geräteunterseite, gelöst werden, um an die Anschlussklemme zu gelangen. Nach dem Anschluss muss der Deckel wieder befestigt und die Anschlussleitung mit der Zugentlastungsschelle gesichert werden.
Die Anschlussleitung muss mindestens dem Typ H05 VV-F entsprechen.
Es ist darauf zu achten, dass die unbenötigte Länge der Anschlussleitung nicht im Einbaubereich des Kochfeldes verlegt wird.
Die Lage der Kabeldurchführung entnehmen Sie bitte der Abb. 4.
Anschlussmöglichkeiten

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400 V 3N~ 5 x 1,5 mm² 400 V 2N~ 4 x 1,5 mm² 230 V 1~(*) 3 x 2,5 mm² 230 V 3~ 4 x 4 mm²(*) Diese Anschlussvariante ist in der Schweiz durch den SEV nicht zugelassen.
4.4 Servicearbeiten
Bei Reparatur muss das Gerät stromlos gemacht werden, d.h. die installationsseitige Trennvorrichtung muss vorher geöffnet werden. Bei Kundendienstfällen immer Typ und Fabr.Nr. angeben. Sie finden die notwendigen Daten auf dem Typenschild oder auf der Vorderseite der Bedienungsanleitung. Nach jedem Ausbau der Induktions-Einbaukochfläche ist die Dichtung zu prüfen und gegebenenfalls zu erneuern.
Typen: SE 2642 ID, SE 2742 ID, SE 2842 ID
Typ: SE 2642 ID
Abb. 1 Abb. 2

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③ 600 ③ 510 45 490 ② 50 560 ②
① Mindestabstände zu benachbarten Wänden
② Ausfräsmaß
③ Kochfeldaußenmaß
④ Kabeldurchführung in der Rückwand
Typen: SE 2642 ID, SE 2742 ID, SE 2842 ID
Abb. 3 Abb. 4
