SE2645TC - Herd SMEG - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SE2645TC SMEG
GEBRAUCHS- UND MONTAGEANWEISUNG
INSTRUCCIONES PARA EL USO Y MONTAJE
INSTRUKCJA OBSŁUGI I MONTAŻU
Einbau-Glaskeramikkochfeld mit Touch-Control-Bedienung
Sie haben ein Glaskeramik-Kochfeld mit einem Touch-Control Bedienfeld erworben?
Damit Sie lange Zeit Freude an Ihrem Kochfeld haben, beachten Sie bitte besonders die Kapitel 2 und 3 in dieser Gebrauchsanweisung.
Diese Gebrauchsanweisung gilt für mehrere Kochfeld-Typen. Dem Typenschild auf der Vorderseite dieser Gebrauchsanweisung können Sie entnehmen, welchen Kochfeld-Typ Sie erworben haben.
Inhalt
1. Bedienung
1.1 Ihr neues Kochfeld
1.2 Touch-Control Bedienfeld
1.3 Touch-Control Bedienung
2. Worauf Sie achten müssen
2.1 Einige Tips zu den Töpfen
2.2 Wichtige Hinweise
3. Reinigung und Pflege
4. Montage
4.1 Elektrischer Anschluß
4.2 Wartungs- und Reparaturarbeiten
4.3 Arbeitsplattenausschnitt
4.4 Einbau
1. Bedienung
1.1 Ihr neues Kochfeld mit Touch-Control Bedienung
SE2644TC SE2642TC SE2645TC SE2756TC
Kochzone 14,5 cm 14,5 cm 14,5 cm 18 cm
(Zweikreis)Kochzone 12/18 cm 18 cm 12/18 cm 12/21 cm
Kochzone 14,5 cm 14,5 cm 14,5 cm 14,5 cm
(Zweikreis)Kochzone 18/21 cm 21 cm 18/21 cm 18/26,5 cm
Bräter
1.2 Touchcontrol-Bedienfeld
Nach dem Anlegen der Versorgungsspannung (Netzanschluß) erfolgt zuerst ein Selbst-Test der Steuerung, der durch einen kurzen Signalton abgeschlossen wird.
① Ein/Ausschalttaste (Steuerung)
② Verriegelungstaste
③ Kontrolleuchte Verriegelung (Steuerung)
④ Zeituhrtaste
⑤ Zeituhranzeige
⑥ Kontrolleuchte Zeituhr
⑦ Minustaste
⑧ Plustaste
⑨ Zweikreistaste
⑩ Kochzonentaste
⑪ Kontrolleuchte Zweikreiszuschaltung
⑫ Kochstufenanzeige
⑬ Bereitschaftspunkt Kochzone
(leuchtet: Kochzone bedienbar)

flowchart
graph TD
A["⑫"] --> B["Diode"]
C["⑪"] --> D["Diode"]
E["⑭"] --> F["Diode"]
G["⑮"] --> H["Diode"]
I["⑰"] --> J["Diode"]
K["⑱"] --> L["Diode"]
M["⑲"] --> N["Diode"]
O["⑳"] --> P["Diode"]
Q["⑴"] --> R["Diode"]
S["⑵"] --> T["Diode"]
U["⑶"] --> V["Diode"]
W["⑷"] --> X["Diode"]
Y["⑧"] --> Z["Diode"]
AA["⑨"] --> AB["Diode"]
AC["⑩"] --> AD["Diode"]
AE["⑪"] --> AF["Diode"]
AG["⑫"] --> AH["Diode"]
AI["⑬"] --> AJ["Diode"]
AK["⑭"] --> AL["Diode"]
AM["⑮"] --> AN["Diode"]
AO["⑯"] --> AP["Diode"]
AQ["⑰"] --> AR["Diode"]
AS["⑱"] --> AT["Diode"]
AU["㉑"] --> AV["Diode"]
AW["㉒"] --> AX["Diode"]
1.3 Touch-Control-Bedienung
Grundsätzlich wird jede Tastenbetätigung durch einen Signalton bestätigt.
Durch Betätigung der Ein/Ausschalttaste ① wird die Steuerung eingeschaltet: Zum Einschalten den Finger auf die Taste legen bis bei allen Kochstufenanzeigen eine „0“ leuchtet und der Bereitschaftspunkt Kochzone ⑬ blinkt. Die weitere Betätigung muß nun innerhalb der nächsten zehn Sekunden erfolgen, da die Steuerung sich ansonsten wieder automatisch ausschaltet.
Um eine Kochzone einzuschalten entsprechende Kochzonentaste ^10 der gewünschten Kochzone betätigen. Der jeweilige Bereitschaftspunkt Kochzone ^13 der aktivierten Kochzone leuchtet auf.
Mit der Minus oder Plustast ⑦/⑧ eine Kochstufe von 1–9 wählen. Jede Kochzone kann im eingeschalteten Zustand jederzeit ausgeschaltet werden. Die gewünschte Kochzone muß dazu aktiviert sein, Bereitschaftspunkt Kochzone ⑬ leuchtet auf.
Mit der Minustaste⑦ kann die Kochstufe auf „0“ herunter geschaltet oder durch gleichzeitiges betätigen der Minus und Plustaste⑦+⑧ direkt ausgeschaltet werden.
Grundsätzlich kann die komplette Steuerung zu jedem beliebigen Zeitpunkt über die Ein/Ausschalttaste ① ausgeschaltet werden: Zum Ausschalten der gesamten Mulde den Finger kurze Zeit auf die Ein/Ausschalttaste legen bis die Kontrolleuchten aus sind.
Durch Betätigung der Verriegelungstaste ② werden alle Tasten, bis auf die Ein/Ausschalttaste, gegen unbeabsichtigte Betätigung gesperrt. Eine erfolgte Verriegelung wird durch die Kontrolleuchte ③ angezeigt. Ein erneutes Betätigen der Verriegelungstaste ② hebt diesen Zustand wieder auf.
Restwärmeanzeige
Die Restwärmeanzeige erfolgt durch ein leuchtendes „H“ auf der jeweilig zugehörigen Kochstufenanze ⑫.
Ankochstoß
Kochzone durch die Kochzonentaste ⑩ aktivieren. Die Minustaste ⑦ betätigen und die Kochstufe 9 wählen. Danach mit der Plustaste ⑧ Ankochstoß einschalten. Die Kochstufenanzeige ⑫ wechselt während der Ankochzeit ständig zwischen dem Zeichen „A“ (Ankochstoß) und der eingestellten Kochstufe. Jetzt kann man die gewünschte Fortkochstufe von 1–8 wählen. Beläßt man jedoch die Kochstufe 9 ohne eine Fortkochstufe 1–8 zu wählen, so wird der Ankochstoß nach 10 Sekunden automatisch ausgeschaltet. Die Dauer des Ankochstoßes ist von der gewählten Fortkochstufe abhängig und aus der beigefügten Zeitabelle zu entnehmen.
Wird nach dem Wählen der gewünschten Fortkochstufe die Plustaste ^8 gedrückt, so wird die Zeitdauer des Ankochstoßes, entsprechend der Zeittabelle, nach oben angepaßt. Wird nach dem Auswählen der gewünschten Fortkochstufe die Minustaste ^7 gedrückt, so wird der Ankochstoß vorzeitig beendet.
Zeittabelle
AKS = Ankochstoß,
Zeitdauer in Minuten, Sekunden
| Kochstufe AKS (Min:Sec) | ||
| 1 | 0 | 1 |
| 2 | 0 | 3 |
| 3 | 0 | 4 |
| 4 | 0 | 6 |
| 5 | 0 | 8 |
| 6 | 0 | 2 |
| 7 | 0 | 3 |
| 8 | 0 | 4 |
| 9 | —:— | |
Zweikreiszuschaltung
Die Zweikreiszuschaltung, der jeweiligen Zweikreiskochzone kann nur nach dem Aktivieren und Einschalten der entsprechenden Kochzone erfolgen. Mit der Zweikreistaste ⑨ den zweiten Heizkreis zuschalten. Die Kontrolleuchte ⑪ leuchtet auf, der äußere Kreis ist zugeschaltet. Für das Ausschalten muß die Zweikreiskochzone aktiviert und die Zweikreistaste ⑨ betätigt werden. Die Kontrolleuchte ⑪ erlischt, der äußere Kreis ist ausgeschaltet.
Topferkennung (TE)
Verfügt Ihr Kochfeld über eine Topferkennung, so prüft die TE, nach dem Auswählen einer Kochstufe, ob ein Metalltopf auf der Kochstelle steht. Wird kein Topf erkannt, so erscheint in der Anzeige ein u und der Heizkörper bleibt ausgeschaltet. Wird nun innerhalb von 10 Minuten ein Topf auf die Kochzone gestellt, schaltet sich der Heizkörper ein und in der Anzeige erscheint die ausgewählte Kochstufe. Kochzonen mit Zweikreisbeheizung oder Bräterzone werden automatisch zugeschaltet, das heißt, die TE erkennt auch die Größe des Topfes. Wird kein Topf auf die Kochzone gestellt, so wird diese aus Sicherheitsgründen nach 10 Minuten ausgeschaltet.
Die TE erkennt nur metallische Töpfe. Damit man auch mit nichtmetallischem Kochgeschirr kochen kann, läßt sich die TE für jede Kochzone ausschalten. Die gewünschte Kochzone ⑩ muß dazu aktiviert sein ⑬ und eine Kochstufe gewählt werden. Nun ist zunächst die Zweikreistaste ⑨ und anschließend zusätzlich die entsprechende Kochzonentaste ⑩ zu betätigen. Jetzt kann ohne die TE gekocht werden. Die Zweikreisbeheizung oder Bräterzone kann nun durch die Zweikreistaste ⑨ zugeschaltet werden.
Die TE wird wieder aktiviert, indem man die Kochzone ausschaltet, beim erneuten Einschalten ist die TE wieder aktiv.
Wann muß die Topferkennung abgeschaltet werden?
- Bei Verwendung von nichtmetallischen Töpfen
- Bei Töpfen, die aufgrund ihrer Größe bzw. Material den äußeren Heizkreis bei Mehrkreis kochzonen bereits zuschalten, diesen aber nicht oder nur wenig bedecken.
Nach dem Gebrauch ist die Kochzone aus Sicherheitsgründen über die Touch-Control auszuschalten, damit sich durch Verschieben der Töpfe oder Ablegen von metallischen Gegenständen nicht unbeabsichtigt eine Kochzone, bei noch eingeschalteter TE, einschalten kann.
Zeituhr
Mit der Zeituhr wird eine Kochzone nach einer eingestellten Zeit 01–99 Minuten automatisch ausgeschaltet. Die gewünschte Kochzone muß aktiviert sein, Bereitschaftspunkt ⑬ leuchtet auf. Mit der Minus oder Plustaste ⑦/⑧ eine Kochstufe 1–9 wählen. Dann die Zeituhrtaste ④ betätigen. Die Zeituhranzeige ⑤ zeigt „00“ an. Mit der Minus- oder Plustaste ⑦/⑧ eine gewünschte Kochzeit 01–99 Minuten wählen. Die Kontrolleuchte ⑥ der eingestellten Kochzone leuchtet auf.
Die eingestellte Kochzeit kann zu jederzeit verändert werden. Die jeweilige Kochzone aktivieren, Zeituhrtaste ④ betätigen und mit der Minus oder Plustaste ⑦/⑧ die Kochzeit ändern.
Wenn die eingestellte Kochzeit abgelaufen ist schaltet sich die Kochzone automatisch aus und es ertönt 2 Minuten lang ein Signalton. Dieser kann durch Betätigen einer beliebigen Taste ausgeschaltet werden.
Soll die Zeituhr vorzeitig ausgeschaltet werden, jeweilige Kochzonentaste ⑩ und Zeituhrtaste ④ betätigen. Nun kann mit der Minustaste ⑦ oder durch gleichzeitiges Betätigen der Minus und Plusttaste ⑦+⑧ die Zeituhr ⑤ auf „00“ gestellt werden.
Die Zeituhr kann auch ohne aktivierte Kochzone als Eieruhr-Funktion verwendet werden. Hierzu darf beim Einstellen der Zeituhr ④ keine Kochzone aktiviert sein (Bereitschaftspunkt Kochzone ⑬ leuchtet nicht).
Sicherheitsabschaltung
Der Dauerbetrieb jeder einzelnen Kochzone ist durch eine Sicherheitsabscgaltung zeitlich begrenzt, die die Kochzone entsprechend der gewählten Kochstufe nach einer bestimmten Zeitspanne abschaltet. Die Eingriffszeiten dieser Sicherheitsvorrichtung kann aus der beigefügten Zeitabelle entnommen werden. Wenn die Sicherheitsschaltung die Touchcontrol Steuerung abgeschaltet hat erscheint in der Kochstufenanzeige ⑫ ein „0“ bzw. ein „H“ bei vorhandener Restwärme. Bei Betätigung der Ein/Ausschalttaste ist die Steuerung wieder betriebsbereit.
Wird mehr als eine Taste gleichzeitig betätigt, ausgenommen die Minus und Plustaste, so wird dies nicht als gültige Tastenbetätigung von der Steuerung akzeptiert. Werden eine oder mehrere Tasten länger als eine halbe Minute betätigt, durch Überkochen oder durch einen Topf, so geht die Steuerung von einem Fehlerfall aus und schaltet sich automatisch ab. Falls die Tastenbetätigung andauert, erfolgt ein Dauer-Signalton.
Zeittabelle
BDBGR = Betriebsdauerbegrenzung, Angabe in Stunden
| Kochstufe BD | BGR (h) |
| 1 | 6 |
| 2 | 6 |
| 3 | 5 |
| 4 | 5 |
| 5 | 4 |
| 6 | 1.5 |
| 7 | 1.5 |
| 8 | 1.5 |
| 9 | 1.5 |
2. Worauf Sie achten müssen
2.1 Einige Tips zu den Töpfen
Verwenden Sie nur Töpfe und Pfannen mit festen, ebenen und möglichst dicken Böden. Dies gilt besonders für das Garen mit hohen Temperaturen z.B. Fritieren. Unebene Böden verlängern die Garzeiten und erhöhen den Energieverbrauch. Die beste Wärmeübertragung erzielen Sie, wenn Topf und Kochstelle gleich groß sind. Schließen Sie die Töpfe mit einem Deckel. Ohne oder mit verschobenem Deckel wird sehr viel Energie verschwendet. Um direkt auf den Kochzonen zu arbeiten, können Sie Kochgeschirr aus feuerfestem Glas oder Porzellan verwenden, wenn deren Böden plangeschliffen sind. Bitte beachten Sie dabei die Gebrauchsanweisungen der Hersteller. Übergelaufenes Gargut sollten Sie sofort entfernen.
Bevor Sie zum ersten Mal kochen sollte das Kochfeld gereinigt werden. Anschließend schalten Sie die Kochstellen nacheinander, ohne Töpfe, für drei Minuten auf der höchsten Stufe ein damit wird der Neugeruch beseitigt und evtl. Feuchtigkeit aus den Heizkörpern verdampft. Dieses ist notwendig damit die elektronischen Schaltkreise einwandfrei funktionieren.
2.2 Wichtige Hinweise
Achtung: Die Oberflächen an Heiz und Kochstellen werden bei Betrieb heiß. Aus diesem Grunde sollten Kleinkinder grundsätzlich ferngehalten werden.
Vermeiden Sie, daß harte Gegenstände auf die Kochfläche fallen. Das Material ist unter bestimmten Voraussetzungen empfindlich gegen mechanische Belastungen. Punktförmige Schlagbelastung kann zum Bruch der Kochfläche führen. Falls durch unachtsame Behandlung die Keramikplatte Brüche, Sprünge oder Risse aufweist, ist sie sofort außer Betrieb zu nehmen und vom Netz abzuschalten. Dazu ist der Schutzschalter für den Herdanschluß im Sicherungskasten auszuschalten. Der Kundendienst muß verständigt werden.
Das Glaskeramikkochfeld darf nicht als Abstellfläche verwendet werden! Das Zubereiten von Speisen in Alufolien und Kunststoffgefäßen auf den heißen Kochzonen ist nicht zulässig.
Die Kochzonen nie ohne aufgestelltes Kochgut in Betrieb nehmen. Keine feuergefährliche, leicht entzündbare oder verformbare Gegenstände direkt unter das Kochfeld legen.
Überhitzte Fette und Öle können sich entzünden; daher Speisen mit Fetten und Ölen z.B. Pommes frites, nur unter Aufsicht zubereiten. Außerdem düürfen keine Anschlußleitungen von Elektrogeräten die z.B. in Steckdosen in Kochfeldnähe eingesteckt sind, mit den heißen Kochzonen in Berührung kommen.
Das Glaskeramikkochfeld darf unter keinen Umständen mit einem Dampfreinigungsgerät oder ähnlichem gereinigt werden!
3. Reinigung und Pflege
Reinigen Sie das abgekühlte Kochfeld nach jeder Benutzung. Selbst geringe Verschmutzungen brennen beim nächsten Einschalten fest. Verwenden Sie nur die empfohlenen Reinigungsmittel. Stahlwolle, Putzschwämme und pulverförmige Mittel erzeugen Kratzer. Backofenspray ist nicht geeignet, da es aggressiv ist und die Kochfläche angreift.
Leichte Verschmutzungen
Entfernen Sie leichte Verschmutzungen mit einem feuchten Tuch oder mit warmer Spüllauge. Spülmittelreste mit kaltem Wasser abwaschen, dann die Fläche gut trockenreiben. Wasserflecken die durch überkochendes Wasser entstanden sind, sollten Sie mit Essig bzw. Zitrone oder kalklösenden Mitteln beseitigen. Haben Sie eines dieser Mittel versehentlich auf den Rahmen gebracht, reiben Sie ihn sofort mit einem nassen Tuch ab, sonst entstehen matte Stellen.
Starke Verschmutzungen
Entfernen Sie starke Verschmutzungen mit „Sidol Spezial für Edelstahl“, „Stahlfix“ oder „Cerafix“. Den Reiniger unverdünnt mit einem Haushaltspapiertuch auftragen und verreiben. Lassen Sie das Mittel einwirken, wischen Sie es dann mit kaltem Wasser vollständig ab und reiben Sie das Kochfeld trocken. Auf der Kochfläche verbliebener Reiniger kann beim Wiederaufheizen aggressiv werden.
Hartnäckige Verschmutzungen und Verkrustungen können Sie am besten mit einem Glasschaber entfernen ⑥. Glasschaber erhalten Sie in Geschäften für Haushaltswaren, Maler und Heimwerkerbedarf oder über unseren Kunden-dienst. Achten Sie beim Kauf auf den Griff. Er sollte nicht aus Kunststoff sein, da Kunststoff an der heißen Kochfläche anklebt. Vorsicht bei der Handhabung Verletzungsgefahr.
Zuckerhaltige Speisen können die Glaskeramikoberfläche dauerhaft schädigen, weil sie diese nach dem Eintrocknen zerkratzen. Um solche Oberflächenbeschädigungen zu vermeiden, sofort im heißen Zustand mit dem Glasschaber entfernen Ⓓ, Ⓔ.
Farbliche Veränderungen des Kochfeldes
Sie haben keinen Einfluß auf Funktion und Stabilität der Glaskeramik. Es handelt sich dabei nicht um Veränderungen des Materials, sondern um nicht entfernte, eingebrannte Rückstände.
Metallisch schillernde Verfärbungen ⑥ entstehen durch Abrieb des Topfbodens oder durch ungeeignete Reinigungsmittel. Sie lassen sich nur mühsam mit „Sidol Spezial für Edelstahl“ oder „Stahlfix“ beseitigen. Eventuell müssen Sie die Reinigung mehrmals wiederholen.
Abgeschmirgeltes Dekor ⑪. Durch die Verwendung aggressiver Reinigungsmittel und durch scheuernde Topfböden wird das Dekor mit der Zeit abgeschmirgelt und es entstehen dunkle Flecken.
Angeschmolzenen Zucker oder zuckerhaltige Speisen sofort in heißem Zustand mit einem Glasschaber ⑥ entfernen; sonst können Schäden entstehen ⑧, ⑨.
Bei sachgemäßer Pflege bleibt Ihr Kochfeld lange Zeit schön, und Sie erleichtern sich die Reinigung.
Zur Pflege empfehlen wir Ihnen „Cerafix“. Der hohe Silikonanteil dieses Mittels erzeugt einen Schutzfilm, der wasser und schmutzabweisend wirkt. Alle Verschmutzungen bleiben auf dem Film und lassen sich dadurch viel leichter entfernen. Wichtig ist also eine regelmäßige Pflege.

4. Montage
4.1 Elektrischer Anschluß (Anschlußwerte)
(Anschlußwerte und Modellbezeichnung: siehe Vorderseite der Gebrauchsanleitung)
Der elektrische Anschluß muß von einem konzessionierten Fachmann ausgeführt werden, der sich dabei von dem ordnungsgemäßen Einbau entsprechend den gesetzlich anerkannten Vorschriften (Deutschland VDE, Österreich ÖVE, Schweiz SEV usw.) überzeugen muß. Es ist besonders darauf zu achten, daß diese Vorschriften und die des örtlichen Elektrizitäts-Versorgungsunternehmens vollständig eingehalten werden. Dem Elektrogerät ist installationsseitig eine allpoligwirksame Trenneinrichtung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnung vorzuschalten. Bitte beachten Sie, daß die vorhandene Netzspannung mit der auf dem Typenschild übereinstimmt.
Zum Anschluß muß der Schalterteildeckel, auf der Geräteunterseite, gelöst werden um an die Anschlußklemme zu gelangen. Nach dem Anschluß muß der Deckel wieder befestigt und die Anschlußleitung mit der Zugentlastungsschelle gesichert werden.
Die Anschlußleitung muß mindestens dem Typ HO5 VVF entsprechen.
Es ist darauf zu achten, daß die unbenötigte Länge der Anschlußleitung nicht im Einbaubereich des Kochfeldes verlegt wird.
Die Lage der Kabeldurchführung entnehmen Sie bitte der Abb.4.
Anschlußmöglichkeiten
5 x 1,5 mm2 | 4 x 1,5 mm2 | 3 x 2,5 mm2 | 4 x 4 mm2 |
4.2 Wartungs- und Reparaturarbeiten
Bei Reparatur muß das Gerät stromlos gemacht werden, d.h. die installationsseitige Trennvorrichtung muß vorher geöffnet werden. Bei Kundendienstfällen immer Type und Fabr.Nr. angeben. Sie finden die notwendigen Daten auf dem Typenschild oder auf der Vorderseite der Bedienungsanleitung. Nach jedem Ausbau der Glaskeramik-Einbaukochfläche ist die Dichtung zu prüfen und gegebenenfalls zu erneuern.
4.3 Arbeitsplattenausschnitt
Alle Ausschnittsarbeiten an Möbel und Arbeitsplatte vor dem Einsetzen der Geräte durchführen und die Späne entfernen.
Die Maße des Arbeitsplattenausschnittes sind aus der Maßzeichnung zu entnehmen (Abb. 1+2).
Die Arbeitsplatte und somit die Kochfläche müssen unbedingt waage-recht eingebaut werden. Ein Verspannen der Kochfläche durch windschiefe Auflage erhöht die Bruchgefahr.

Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die umlaufende Kochfelddichtung lückenlos eingelegt ist.
Bei Einbau des Glaskeramikkochfeldes in eine Arbeitsplatte mit einem keramischen oder ähnlichen Belag (Ka-cheln), ist die an dem Kochfeld befindliche Dichtung zu entfernen und die Abdichtung der Kochfläche gegenüber der Arbeitsplatte durch plastische Dichtungsmaterialien, wie wärmebeständiger Silikon-Kautschuk, vorzunehmen.
Achtung! Liegt das Kochfeld über Möbelteilen (Seitenwände, Schubkästen, etc.), so muß ein Zwischenboden eingebaut werden, sodaß eine zufällige Berührung der Kochfeldunterseite nicht möglich ist. Der Zwischenboden darf nur mit Werkzeugen entferntbar sein und muß mit einem Mindestabstand von 20 mm zur Kochfeldunterseite angebracht werden, daß das Netzanschlußkabel nicht die Kochfeldunterseite berührt (Abb. 4).
Soll das Kochfeld über einen Einbaubackofen eingebaut werden, so muß dieser mit einem Kühlgebläse ausgerüstet sein. Ein Zwischenboden ist in diesem Fall nicht notwendig.
Im Bereich des Arbeitsplattenausschnittes unterhalb der Arbeitsplatte dürfen keine Traversleisten vorhanden sein.
Das Kochfeld sorgfältig in den Ausschnitt einlegen und mit den entsprechenden Befestigungselementen fest mit der Arbeitsplatte verbinden.
Die Federn werden nach Zeichnung in den Ausschnitt geschraubt. Danach wird das Kochfeld gleichmäßig von oben in diese Haltefedern gedrückt.
Beim Einschrauben ist grundsätzlich das obere Loch der Feder zu benutzen, es sei denn die Arbeitsplatte ist gefliest. (Abb. 3)
Um den Einbau in Arbeitsplatten aus Granit oder ähnlichem Material zu erleichtern, haben wir spezielle Befestigungsfedern, Blechschrauben und Schnappmuttern beigelegt (Zeichnungen [Abb. 2a, 3a] beachten). Schnappmuttern vorn und hinten in die Mulde einstecken. Beim Einschrauben Federn nicht überdehnen!
Achten Sie auf eine waagerechte Lage der Arbeitsplatte bzw. des Kochfeldes. Es muß verhindert werden, daß Flüssigkeiten zwischen Kochfeldrand und Arbeitsplatte oder zwischen Arbeitsplatte und Wand in evtl. darunter eingebaute Elektrogeräte eindringen können. Dichtungsprofile, Dichtungsbänder, Dichtungsmittel einsetzen. Bezüglich des Schutzgrades gegen Feuergefahr handelt es sich um ein Gerät des Typs Y. Y bedeutet, daß dieses Gerät so aufgestellt werden kann, daß es mit seiner Rückseite und einer der beiden Seiten an willkürlich hohen Raum oder Möbelwänden steht. An die andere Seite dürfen jedoch nur Möbel oder andere Geräte mit gleicher Höhe wie dieses Gerät angestellt werden.
Typen: SE2644TC, SE2642TC, SE2645TC
Abb.1

text_image
③ 580 ③ 510 55 490 ② 50 560 ②Typ:
Abb.1

text_image
③ 750 ③ 510 55 490 ② 50 730 ②Abb.4

text_image
20 ④ ① ② ③ ④① Mindestabstand zu benachbarten Wänden
② Ausfräsmaß
③ Kochfeldaußenmaß
④ Kabeldurchführung in Rückwand
Befestigung in Arbeitsplatten aus Holz und ähnlichem Material
Abb.2

text_image
(95) 370 (95) (95) 560 n.o (95) 300 40 490 n.o 6 40 ① ② ③ 50SE2756TC
Abb.2

text_image
(180) 370 (180) (175) 730 m.o 140 40 490 m.o (175) 50 40 ① ② ③Abb.3

Befestigung in Arbeitsplatten aus Granit oder ähnlichem Material
Abb.2a Abb.3a

5 x 1,5 mm2
4 x 1,5 mm2
3 x 2,5 mm2
4 x 4 mm2