CS71NL5 - Herd SMEG - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG CS71NL5 SMEG
- SICHERHEITS- UND GEBRAUCHSHINWEISE 34
- INSTALLATION DES GERÄTS 36
- ANPASSUNG AN DIE VERSCHIEDENEN GASTYPEN 39
- ABSCHLIESSENDE ARBEITEN 42
- BESCHREIBUNG DER BEDIENELEMENTE 43
- GEBRAUCH DER KOCHMULDE 49
- GEBRAUCH DER BACKÖFEN 51
- ERHÄLTLICHES ZUBEHÖR 52
- EMPFEHLUNGEN ZUM GAREN 53
- REINIGUNG UND WARTUNG 57
- AUßERORDENTLICHE WARTUNG 60
DIESE HINWEISE GELTEN NUR FÜR JENE ANWENDERLÄNDER, DEREN SYMBOLE AUF DER TITELSEITE DIESER GEBRAUCHSANWEISUNG ENTHALTEN SIND.

ANWEISUNGEN FÜR DEN INSTALLATEUR: sind für den qualifizierten Techniker bestimmt, der die Gasanlage kontrollieren, die Installation vornehmen, das Gerät in Betrieb setzen und zum Schluß prüfen muß.

ANWEISUNGEN FÜR DEN BENUTZER: enthalten Gebrauchsempfehlungen die Beschreibung der Bedienungselemente, Hinweise zum richtigen Verhalten, sowie Anweisungen zur Reinigung und Wartung des Gerätes.
1. SICHERHEITS- UND GEBRAUCHSHINWEISE

DIESE GEBRAUCHSANWEISUNG IST EIN FESTER BESTANDTEIL DES GERÄTS UND MUß DESHALB FÜR DIE GANZE LEBENSDAUER DES GERÄTS SORGFÄLTIG UND AN EINEM SICHEREN ORT AUFBEWAHRT WERDEN. WIR EMPFEHLEN, DIE VORLIEGENDE GEBRAUCHSANWEISUNG UND ALLE DARIN ENTHALTENEN HINWEISE VOR DEM ERSTEN GEBRAUCH DES GERÄTS AUFMERKSAM DURCHZULESEN. AUCH DIE MITGELIEFERTE SERIE DÜSEN MUß AUFBEWAHRT WERDEN. DIE INSTALLATION MUß VON QUALIFIZIERTEN FACHLEUTEN UNTER EINHALTUNG DER GELTENDEN NORMEN AUSGEFÜHRT WERDEN. DIESES GERÄT IST FÜR DEN EINSATZ IM PRIVATHAUSHALT VORGESEHEN UND MIT DEN GELTENDEN NORMEN KONFORM. DAS GERÄT HAT FOLGENDE ZWECKBESTIMMUNG: KOCHEN UND ERWÄRMEN VON SPEISEN. JEDER ANDERE GEBRAUCH WIRD ALS UNSACHGEMÄßer GEBRAUCH BETRACHTET. DER HERSTELLER LEHNT JEGLICHE HAFTUNG FÜR UNSACHGEMÄßen GEBRAUCH AB.

KEINE VERPACKUNGEN UNBEWACHT IN DER WOHNUNG HERUMLIEGEN LASSEN. TRENNEN SIE DIE VERSCHIEDENEN MATERIALIEN UND LIEFERN SIE SIE DER NÄCHSTGELEGENEN SAMMELSTELLE ZUR SACHGEMÄSSEN ENTSORGUNG AB.

DER ERDANSCHLUß IST OBLIGATORISCH UND MUß NACH DEN SICHERHEITSVORSCHRIFTEN FÜR ELEKTRISCHE ANLAGEN AUSGEFÜHRT SEIN.

DER STECKER AM KABELENDE UND DIE STECKDOSE AN DER WAND MÜSSEN VOM GLEICHEN TYP SEIN UND DEN GELTENDEN VORSCHRIFTEN ENTSPRECHEN. DIE STECKDOSE MUSS AUCH NACH EINBAU DES GERÄTS ZUGÄNGLICH SEIN
DEN STECKER NIE DURCH ZIEHEN AM KABEL HERAUSZIEHEN.

GLEICH NACH DER INSTALLATION IST EINE KURZE PRÜFUNG DES GERÄTS NACH DEN NACHSTEHENDEN ANWEISUNGEN DURCHZUFÜHREN. FUNKTIONIERT DAS GERÄT NICHT ORDNUNGSGEMÄß, ZIEHEN SIE DEN NETZSTECKER UND RUFEN SIE DEN ZUSTÄNDIGEN KUNDENDIENST. REPARIEREN SIE DAS GERÄT NIE SELBST.

VERSICHERN SIE SICH NACH DEM GEBRAUCH DES GERÄTS IMMER, DAß DIE SCHALTER AUF (ABGESTELLT) STEHEN.

NIE ENTFLAMMBARE GEGENSTÄNDE IN DEN BACKOFEN LEGEN: FALLS ER UNBEABSICHTIGT EINGESCHALTET WIRD, KÖNNTE EIN BRAND AUSBRECHEN.
Einleitung

DAS TYPENSCHILD MIT DEN TECHNISCHEN DATEN, DER SERIENNUMMER UND DER KENNZEICHNUNG IST GUT SICHTBAR IM ABLAGEFACH. DIESES SCHILD DARF NIE ENTFERNT WERDEN.

WÄHREND DES GEBRAUCHS WIRD DER BACKOFEN SEHR HEIß. ACHTEN SIE DARAUF, NICHT DIE SICH ERHITZENDEN ELEMENTE IM BACKOFEN ZU BERÜHREN.

DIESES GERÄT DARF NICHT AUF ERHÖHTEN PLATTFORMEN AUFGESTELLT WERDEN.

AUF DEN GITTERN KEINE PFANNEN MIT UNEBENEM ODER RAUHEM BODEN AUFSETZEN.

KEINE BEHÄLTER ODER GRILLPFANNEN VERWENDEN, DIE ÜBER DEN RAND DER KOCHMULDE VORSTEHEN!

DAS GERÄT IST FÜR DEN GEBRAUCH DURCH ERWACHSENE BESTIMMT. ES MUß VERHINDERT WERDEN, DAß ES VON KINDERN ALS SPIELZEUG BENUTZT WIRD.
WÄHREND DES BETRIEBS BEI OFFENER TÜR, STRÖMT SEHR VIEL HITZE AUS: KINDER FERNHALTEN.

DIE TÜREN DER BACKOFEN HABEN EINE RÜCKSTELLFEDER UND SCHLIESSEN SICH SEHR SCHNELL., DAHER AUF DIE FINGER ACHTEN!

DIESES GERÄT IST ENTSPRECHEND DER EUROPÄISCHEN RICHTLINIE 2002/96/EG ÜBER ELEKTRO- UND ELEKTRONIKALTGERÄTE (WASTE ELECTRICAL AND ELECTRONIC EQUIPMENT - WEEE) GEKENNZEICHNET. DIE RICHTLINIE GIBT DEN RAHMEN FÜR EINE EU-WEIT GÜLTIGE RÜCKNAHME UND VERWERTUNG DER ALTGERÄTE VOR.

VOR DER INBETRIEBNAHME DES GERÄTS MÜSSEN ALLE ETIKETTEN UND SCHUTZFOLIEN INNEN UND AUSSEN ENTFERNT WERDEN.

Für Schäden an Personen und Sachen, die wegen Nichteinhaltung der vorgenannten Anweisungen oder mutwilliger Änderung auch nur eines einzigen Bestandteils des Geräts entstehen, lehnt der Hersteller jegliche Haftung ab.
2. INSTALLATION DES GERÄTS

Die Installation muß von qualifizierten Fachleuten unter Einhaltung der geltenden Normen vorgenommen werden.
Dieses Gerät verfügt über einen Brandschutz (Type Y) und kann an höhere Wände als die Arbeitsplatte angenähert werden.

2.1 Stromanschluß
Versichern Sie sich, daß die Spannung und die Querschnitte der Zuleitung den Angaben auf dem Typenschild im Ablagefach entsprechen. Dieses Typenschild darf niemals entfernt werden.

Wird das Gerät fest an das Netz angeschlossen, ist in der Zuleitung des Geräts an einer gut erreichbaren Stelle in Gerätenähe ein allpoliger Trennschalter mit einem Öffnungsabstand der Kontakte von mindestens 3 mm vorzusehen.

Der Netzanschluß kann fest oder mit Steckverbindung sein. Im zweiten Fall muß die Steckverbindung dem Kabel entsprechen und nach den geltenden Vorschriften ausgeführt sein. In jedem Fall muß die Zuleitung mit einer angemessenen Erdung versehen ist. Es dürfen keine Reduzierstecker, Adapter oder Shunts verwendet werden.

Für Schäden an Personen und Sachen, die wegen Nichteinhaltung der vorgenannten Anweisungen oder mutwilliger Änderung auch nur eines einzigen Bestandteils des Geräts entstehen, lehnt der Hersteller jegliche Haftung ab.

Falls das Zuleitungskabel ausgetauscht wird, muß der Drahtquerschnitt des neuen Kabels mindestens 1.5 mm² (Kabel zu 3 x 1.5) sein, wobei zu beachten ist, daß der gelb-grüne Erdleiter des am Gerät anzuschließenden Kabelendes mindestens 20 mm länger sein muß. Verwenden Sie nur die beim Kundendienst erhältlichen Spezialkabel.

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1.5 mm² 20 mm
2.2 Belüftung der Räume
Gemäß den geltenden Normen darf das Gerät nur in dauerbelüfteten Räumen installiert werden. Im Installationsraum des Geräts muß soviel Luft einströmen können, wie für die normale Gasverbrennung und den Luftaustausch des Raumes benötigt wird. Die mit Gittern geschützten Frischluftöffnungen müssen angemessene Größen aufweisen (gemäß den geltenden Normen) und so angebracht werden, daß sie nicht, auch nicht teilweise, verstopft werden können. Der Raum ist stets angemessen zu belüften, um Wärme und Luftfeuchtigkeit, die durch das Garen verursacht werden, zu beseitigen; vor allem nach längerem Gebrauch ist es ratsam, ein Fenster zu öffnen oder die Geschwindigkeit von eventuell vorhandenen Ventilatoren zu erhöhen.

2.3 Ablaß der Verbrennungsgase
Der Ablaß der Verbrennungsgase muß durch Abzugshauben, die mit einem gut funktionierenden Kamin mit natürlichem Zug oder erzwungenem Zug verbunden sind, gesichert sein. Ein leistungsfähiges Abzugssystem muß von einem Fachmann unter Einhaltung der Positionen und der von den Normen vorgesehenen Abständen sorgfältig geplant werden. Am Ende der Installationsarbeiten muß der Installateur eine Konformitätserklärung ausstellen.
2.4 Gasanschluß



Wird ein Stahlschlauch verwendet, darf die Gesamtlänge der Leitung 1.5 m nicht überschreiten. Es ist dabei auch sicherzustellen, daß die Leitungen keine beweglichen Teile berühren oder gequetscht werden können. Der Innendurchmesser des Schlauchs muß 8 mm bei FLÜSSIGGAS und 13 mm bei METHANGAS betragen.
Prüfen, daß folgende Bedingungen eingehalten werden:
- Der Schlauch muß mit Sicherheitsschellen an der Gummihalterung befestigt sein;
- Der Schlauch muß über die ganze Länge inspizierbar (max. 2 m) sein;
• Der Schlauch darf nirgends heiße wände berühren (max. 50°C); - Der Schlauch darf nicht unter Zug oder Spannung stehen und keine engen Kurven aufweisen oder geknickt werden;
- Der Schlauch darf nicht mit schneidenden Gegenständen und scharfen Kanten in Berührung kommen;
- Ist der Schlauch nicht absolut dicht und es strömt Gas, soll er nicht repariert, sondern durch einen neuen ersetzt werden;
- Prüfen, ob die Verfalldaten des Schlauchs schon überschritten sind.

2.4.1 Anschluß an Flüssiggas
Einen Druckregler verwenden und den Anschluß an die Gasflasche gemäß den geltenden Normen ausführen. Versichern Sie sich, daß der Einlaßdruck den Werten in der Tabelle im Abschnitts "3.2 Tabelle mit den Brenner- und Düsenmerkmalen" entspricht.
2.4.2 Anschluß mit Stahlschlauch (für alle Gastypen)
Dieser Anschlusstyp kann ausgeführt werden für beide Installationsmodalitätengemäß den Abb. "A" und "B" im Kapitel "2. INSTALLATION DES GERÄTS". Verwenden Sie ausschließlich biegsame Rohre in Übereinstimmung mit dengeltenden Vorschriften mit einer maximalen Ausdehnung von 2 Metern. Schrauben Sie das Ende des biegsamen Rohres L unter Einfügen der Dichtung C an das Gas-Gewindefitting B ½" Außengas ISO 7-1 ISO 228-1. Nach Abschluss der Installation überprüfen Sie eventuelle undichte Stellenmittels einer Seifenlösung, niemals mit einer Flamme.

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B C L3. ANPASSUNG AN DIE VERSCHIEDENEN GASTYPEN

Bevor Reinigungs- oder Wartungsarbeiten irgendwelcher Art ausgeführt werden, ist die Stromzufuhr zum Gerät abzustellen.
Die Kochmulde des Kochherds ist für Methangas G20/G25 mit einem Druck von 20/25 mbar geprüft. Falls das Gerät mit anderen Gastypen betrieben wird, müssen die Brennerdüsen ausgetauscht, sowie die kleinste Flamme an den Gashähnen nachgestellt werden. Die Düsen werden wie im folgenden Abschnitt beschrieben ausgetauscht.
3.1 Austausch der Düsen
- Die Gitter herausziehen, dann alle Brennerdeckel und Brennerkränze entfernen.
- Mit dem 7 mm-Schlüssel die Brennerdüsen ausdrehen.
- Mit den dem Gastyp entsprechenden Düse ersetzen (siehe Tabelle mit den Gastypen).

3.2 Tabelle mit den Brenner- und Düsenmerkmalen

| Brenner Nenn- | Heiz-leistung (kW) | FLÜSSIGGAS – G30/G31 50 mbar | |||
| Düsen- | durchmesser 1/100 mm | Umgehung mm 1/100 | Vermind-Durchsatz (W) | Durchsatz g/h G30 | |
| Hilfsbrenner 1.05 43 25 360 76 | |||||
| Mittelschneller Brenner 1.8 58 30 450 131 | |||||
| Schnellbrenner 3.0 75 39 750 218 | |||||
| Dreifacher Brennerkranz 3.3 73 60 1600 240 | |||||

| Brenner Nenn- | Heiz-leistung (kW) | METHANGAS –G25 20 mbar | |
| Düsen-durchmesser | 1/100 mm | Vermind-Durchsatz (W) | |
| Hilfsbrenner 1.05 77 | 360 | ||
| Mittelschneller Brenner | 1.8 | 100 | 450 |
| Schnellbrenner 3.0 134 | 750 | ||
| Dreifacher Brennerkranz | 3.5 | 145 | 1600 |

| Brenner Nenn- | Heiz-leistung (kW) | FLÜSSIGGAS – G30/G31 28/37 mbar | ||||
| Düsen- | durchmesser 1/100 mm | Umge-hung mm 1/100 | Vermind-Durchsatz (W) | Durchsatz g/h G30 | Durchsatz g/h G31 | |
| Hilfsbrenner | 1.05 | 50 | 30 | 360 | 76 | 75 |
| Mittelschneller Brenner | 1.8 | 65 | 33 | 450 | 131 | 128 |
| Schnellbrenner | 3.0 | 85 | 45 | 750 | 218 | 214 |
| Dreifacher Brennerkranz | 3.3 | 91 | 68 | 1600 | 240 | 235 |

| Brenner Nenn- | Heiz-leistung (kW) | METHANGAS – G20/G25 20/25 mbar | |
| Düsen-durchmesser | 1/100 mm | Vermind-Durchsatz (W) | |
| Hilfsbrenner 1.05 72 | 360 | ||
| Mittelschneller Brenner | 1.8 | 97 | 450 |
| Schnellbrenner 3.0 115 | 750 | ||
| Dreifacher Brennerkranz | 3.5 | 133 | 1600 |
3.3 Anordnung der Brenner auf der Kochmulde

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2 3 4 1BRENNER
1 Hilfsbrenner
2 Mittelschneller Brenner
3 Schnellbrenner
4 Dreifacher Brennerkranz
4. ABSCHLIESSENDE ARBEITEN
Nach dem Austausch der Düsen die Brennerkränze, Brennerdeckel und Gitter wieder aufsetzen.

Nach der Einstellung für ein anderes als das geprüfte Gas muß die Etikette auf dem Gehäuse des Geräts mit der Etikette für das neue Gas ersetzt werden. Diese Etikette befindet sich im Umschlag mit den Düsen.
4.1 Minimumnachstellung für Methangas
Den Brenner anzünden und auf das Minimum stellen △. Den Schaltergriff wegnehmen und die Einstellschrauben auf der Seite des Hahnenstifts nachstellen, bis auf dem Minimum eine regelmäßige Flamme entsteht.
Den Schaltergriff wieder aufsetzen und die Stabilität der Brennerflamme prüfen (bei schnellem hin- und herdrehen des Schaltergriffs vom Minimum zum Maximum darf die Flamme nicht auslöschen). Bei allen Brennern gleich vorgehen.

4.2 Minimumnachstellung für Flüssiggas
Für die Nachstellung des Minimums mit Flüssiggas muß die Schraube auf der Seite des Hahnenstifts im Uhrzeigersinn ganz angezogen werden.
Die Durchmesser der Umgehungen für jeden einzelnen Brenner sind im Abschnitt "3.2 Tabelle mit den Brenner- und Düsenmerkmalen" angegeben.

4.3 Positionieren und Ausrichten des Geräts
Nachdem Strom und Gas angeschlossen sind, das Gerät mit den vier einstellbaren Füßen ausrichten.
5. BESCHREIBUNG DER BEDIENELEMENTE
5.1 Die Schalterblende
Alle Bedienungselemente und Kontrollen sind in der Schalterblende zusammengefaßt.

Genügt es, beim ersten Gebrauch oder nach einer Unterbrechung der Stromzufuhr für 1 bis 2 Sekunden die Haupttaste gedrückt zu halten, um den Backofen zum Garen freizugeben.
Zum Anzünden des Brenners wird der Schaltergriff im
Gegenuhrzeigersinn auf das Maximum gedreht.
Zum Einstellen der gewünschten Flamme den Schaltergriff in den entsprechenden Bereich zwischen
dem Maximum (△) und dem Minimum ( ) stellen. Zum Auslöschen des Brenners wird der Schaltergriff wieder auf ● zurückgestellt.

Zur Anwahl der Betriebstemperatur wird der Griff im Uhrzeigersinn auf den gewünschten Wert zwischen 50° und 250°C gedreht.
Leuchtet die Kontrollampe, dann heizt der Ofen auf. Wenn diese Lampe ablöscht, ist die eingestellte Temperatur erreicht. Blinkt die Lampe regelmäßig, bedeutet das, daß die Temperatur im Ofen konstant auf der eingestellten Temperatur gehalten wird.

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50 100 250 200 150FUNKTIONSWÄHLSCHALTER
Zum Einschalten des Ofens den Griff auf eine beliebige Funktion unter den nachstehend aufgeführten (ausgenommen Ofenbeleuchtung) stellen:

Den funktionswählschalter des Ofens auf oder stellen.
Den Schaltergriff der einstellbaren Grills im Uhrzeigersinn auf die gewünschte Position stellen.
Das Aufleuchten der Kontrollampe zeigt an, daß der Grill eingeschaltet ist.

5.2 Elektronische Analoguhr (nur bei einigen Modellen)

TASTE KURZZEITWECKER
TASTE ABSCHALTAUTOMATIK
EINSTELLUNG UHRZEIT UND RÜCKSETZUNG
TASTE UHRZEIT ZURÜCK
TASTE UHRZEIT VOR
5.2.1 Einstellung der Uhrzeit
Beim ersten Gebrauch des Backofens oder nach einer Unterbrechung der Stromzufuhr blinkt das Display regelmäßig intermittierend. Wenn Sie die Taste ☑ für 1 bis 2 Sekunden gedrückt halten, hört das Blinken des Displays auf und Sie können die Einstellung der aktuellen Uhrzeit vornehmen. Wenn Sie die Tasten zum Vor- oder Zurückstellen der Uhrzeit – bzw. + drücken, wird der Wert bei jedem einzelnen Tastendruck um eine Minute erhöht oder verringert.
Drücken Sie solange eine der beiden Tasten zum Vor- oder Zurückstellen, bis die korrekte Uhrzeit erscheint. 6 bis 7 Sekunden nach dem letztem Tastendruck startet die Uhr ab dem eingestellten Zeitpunkt.

Das Signal ertönt am Ende jeder Programmierung und besteht aus 8 akustischen Signaltönen, die sich 3 bis 4 Mal mit Zeitabstand von ca. 1 1/2 Minuten wiederholen. Es kann zu jedem Zeitpunkt durch das Drücken irgendeiner beliebigen Taste unterbrochen werden.
5.2.2 Kurzzeitwecker
Mit dieser Funktion wird der Garvorgang nicht unterbrochen, sondern durch sie wird lediglich das Signal in Betrieb gesetzt.
- Durch das Drücken der Taste 📄 wird das Display erleuchtet und erscheint so wie in Abbildung 1;
- Drücken Sie innerhalb von 6 bis 7 Sekunden die Tasten + oder , um den Kurzzeitwecker einzustellen. Bei jedem Tastendruck erleuchtet oder erlischt 1 äußeres Segment; dieses steht für 1 Garminute. (In Abbildung 2 sind 10 Garminuten dargestellt).
- 6 bis 7 Sekunden nach dem letztem Tastendruck startet die Rückwärtszählung bis zum Einsetzen des Signals.
- Während der Rückwärtszählung können Sie die aktuelle Uhrzeit einsehen, indem Sie 1 Mal die Taste 🔒 drücken; wenn Sie sie erneut drücken, erscheint auf dem Display wieder der Kurzzeitwecker.
- Nach Ablauf der Rückwärtszählung müssen Sie den Backofen von Hand abstellen, indem Sie den Temperaturwahlschalter und den Funktionenwahlschalter auf 0 drehen.

5.2.3 Programmierung
Gardauer: Durch das Drücken der 2. Taste 🚗 können Sie die Gardauer einstellen. Bevor Sie die Einstellung vornehmen, müssen Sie den Temperaturwahlschalter auf die gewünschte Gartemperatur und den Funktionenwahlschalter auf eine beliebige Position drehen. Gehen Sie zur Einstellung der Gardauer wie folgt vor:
- Halten Sie 1 bis 2 Sekunden die Taste gedrückt; der Zeiger stellt sich auf Position 12 (Abb. 1).
- Über die Tasten — und + können Sie die Gardauer einstellen: durch jeden Druck auf die Taste + fügen Sie der Gardauer 1 Minute hinzu und für alle 12 Minuten erleuchtet ein neues inneres Segment (in Abbildung 2 ist die Dauer von 1 Stunde dargestellt).
- Wenn die gewünschte Dauer eingestellt ist, startet der Garvorgang ca. 6 Sekunden nach dem letzten Druck auf die Tasten — bwz.
- Wenn das Garen eingesetzt hat, erscheinen auf dem Display sowohl die aktuelle Uhrzeit, die von leuchtenden Segmenten dargestellt wird, als auch die Minuten, die noch bis zum Ende des Garens fehlen, welche von blinkenden Segmenten dargestellt werden (jedes blinkende Segment steht für 12 restliche Garminuten).
- Am Ende der Garzeit setzt der Timer die Heizelemente des Backofens außer Betrieb, es ertönt das Signal und die Zahlen blinken auf dem Anzeigefeld.
- Sie können auch die Dauer auf Null stellen, indem Sie das eingestellte Programm wieder zurücksetzen; dies erreichen Sie, indem Sie die Haupttaste ⚙ 1 oder 2 Sekunden gedrückt halten; dadurch wird die eingestellte Dauer gelöscht und Sie müssen den Backofen von Hand ausschalten.
Achtung: Es ist nicht möglich, eine Gardauer von mehr als 6 Stunden einzugeben

Garbeginn: Neben der Einstellung der Gardauer können Sie auch den Zeitpunkt des Garbeginns festsetzen (mit einer Startverzögerung von höchstens 12 Stunden im Vergleich zur aktuellen Uhrzeit). Gehen Sie zur Einstellung des Garzeitbeginns bzw. Garzeitendes wie folgt vor:
- Stellen Sie die Gardauer ein wie im vorigen Abschnitt beschrieben.
- Drücken Sie innerhalb von 6 bis 7 Sekunden nach dem letzten Druck auf die Tasten — bwz. + erneut die Taste um den Zeitpunkt des Garbeginns festzusetzen. Auf dem Display erscheint nun die aktuelle Uhrzeit mit erleuchteten inneren Segmenten, die das Ende der Garzeit anzeigen. Stellen Sie — und + den Zeitpunkt des Garbeginns ein.
- 6 bis 7 Sekunden nach dem letzten Tastendruck zeigt das Display die aktuelle Uhrzeit an sowie die Zeitpunkte des Garbeginns und des Garendes, die durch die erleuchteten inneren Segmente dargestellt werden. Solange die aktuelle Uhrzeit nicht mit dem Zeitpunkt des Garbeginns übereinstimmt, leuchten die Segmente auf dem Display; sobald die aktuelle Uhrzeit den zuvor eingestellten Zeitpunkt des Garbeginns erreicht, beginnen alle inneren Segmente zu blinken und zeigen damit an, dass der Garvorgang im Backofen eingesetzt hat.
- Am Ende des Garvorgangs setzt der Timer die Heizelemente des Backofen außer Betrieb; es ertönt das Signal und auf dem Anzeigefeld blinken die Zahlen.
- Zur Rückstellung des gesamten eingestellten Programms müssen Sie 1 oder 2 Sekunden die Haupttaste ☑: gedrückt halten: wenn der Garvorgang bereits eingesetzt hat, müssen Sie den Backofen von Hand ausschalten.
- Auf der Abbildung rechts sehen Sie das Beispiel einer Programmierung: die aktuelle Uhrzeit ist 7:06, der Zeitpunkt des Garbeginns ist auf 8 Uhr und der des Garendes auf 9 Uhr festgesetzt.
- Wenn es 8 Uhr ist, beginnen die inneren Segmente zwischen 8 und 9 Uhr zu blinken und der Stundenzeiger bleibt stehen.

Achtung: Damit die Garzeit im Backofen gemäß der eben beschriebenen Programmierung beginnt, müssen Sie den Temperaturwahlschalter und den Funktionenwahlschalter immer auf die gewünschte Temperatur und die gewünschten Funktionen drehen.
5.2.4 Funktion „DEMO“
Bei den Modellen mit Analog-/Digital-Zeitschaltautomatik ist eine Funktion „DEMO“ vorgesehen, die die Deaktivierung der Heizwiderstände bewirkt und hierbei die anderen Funktionen unverändert lässt. Zu deren Aktivierung ist es ausreichend, die Tasten ⏻, — und + ca. 3/4 Sekunden lang zu drücken. Eine akustische Meldung bestätigt dem Benutzer, dass die Funktion aktiviert ist. Zu deren Deaktivierung ist die gleiche Vorgehensweise zu beachten.
6. GEBRAUCH DER KOCHMULDE
6.1 Anzünden der Kochmuldenbrenner

Bevor Sie die Brenner anzünden versichern Sie sich, daß die Brennerkränze, Brennerdeckel und Gitter richtig montiert sind. Die Zapfen A der Brennerkränze müssen mit den Zündkerzen und Thermoelmenten übereinstimmen. Das mitgelieferte Gitter B dient für die WOK-Pfannen (chinesische Pfannen).

Bei jedem Schaltergriff ist der dazugehörige Brenner angegeben. Das Gerät verfügt über eine elektronische Zündung. Es genügt, den Schaltergriff nach unten zu drücken und im Gegenuhrzeigersinn auf das Maximum ▲ zu drehen, bis die Flamme brennt. Den Schalter während ca. 2 Sekunden nach unten gedrückt halten, damit die Flamme weiter brennt und die Sicherheitsvorrichtung aktiviert wird. Es kann vorkommen, daß der Brenner auslöscht, sobald der Schaltergriff losgelassen wird. Den Vorgang wiederholen und den Schaltergriff länger gedrückt halten.

Falls die Brenner von selbst auslöschen, unterbricht eine Sicherheitsvorrichtung das Ausströmen des Gases, auch wenn der Hahn offen ist.


6.2 Praktische Hinweise für den Gebrauch der Brenner
Für eine bessere Leistungsfähigkeit der Brenner und minimalen Gasverbrauch ist folgendes zu beachten: Verwenden Sie Kochgeschirr mit Deckel und der Brennergröße angepaßtem Durchmesser, damit die Flamme nicht der Seitenwand entlang aufsteigt (siehe Abschnitt "6.3 Durchmesser des Kochgeschirrs"). Sobald der Siedepunkt erreicht ist, die Flamme etwas zurückstellen, damit die Flüssigkeit nicht übersiedet. Um Verbrennungen oder Beschädigungen an der Platte zu vermeiden, dürfen das Kochgeschirr oder die Grillpfannen während des Kochens nicht über der Kochmulde vorstehen. Das Kochgeschirr muß unbedingt einen ebenen und gleichmäßigen Boden aufweisen. Wird Fett oder Öl verwendet, ist darauf acht zu geben, daß sich dieses nicht überhitzen und entzünden kann. Löscht die Flamme unbeabsichtigt aus, den Schaltergriff in Ausschaltstellung drehen und mindestens 1 Minute warten, bevor der Brenner wieder angezündet wird.
6.3 Durchmesser des Kochgeschirrs


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2 3 4 1| BRENNER | ∅ min. und max.(in cm) |
| 1 Hilfsbrenner | 12-14 |
| 2 Mittelschneller Brenner | 16-24 |
| 3 Schnellbrenner | 18-26 |
| 4 DreifacherBrennerkranz | 18-26 |
7. GEBRAUCH DER BACKÖFEN
7.1 Warnungen und allgemeine Ratschläge
Bei der erstmaligen Backofenverwendung empfiehlt es sich, diesen so lange auf Höchsttemperatur (250°C) aufzuheizen, bis die eventuellen, herstellungsbedingten Ölrückstände verbrannt sind, weil sie den Speisen einen schlechten Geschmack verleihen könnten. Genügt es, beim ersten Gebrauch oder nach einer Unterbrechung der Stromzufuhr für 1 bis 2 Sekunden die Haupttaste gedrückt zu halten, um den Backofen zum Garen freizugeben.

Damit aus den Öfen austretender Dampf keine Verbrennungen verursachen kann, die Ofentüren zuerst während 4-5 Sek. nur ca. 5 cm weit und dann erst ganz öffnen. Wenn Sie die Öfen während der Garzeit öffnen müssen, öffnen Sie sie so kurz als möglich, damit die Temperatur nicht so weit absinken kann, daß das gute Gelingen beeinträchtigt wird.

Dieses Haushaltsgerät verfügt über ein Ventilationssystem, das unabhängig von der gewählten Garfunktion (die Betriebsart Automatik eingeschlossen) funktioniert.
Der im hinteren Teil des Geräts angeordnete Ventilator drückt die Luft durch die Decke des Backofens zu den Auslassschlitzen über der Tür.
Das von der Luft erzeugte Geräusch ist auch nach dem Ausschalten noch zu hören.
Das Ventilationssystem gewährleistet, dass die Außentemperatur des Haushaltsgeräts den von der Europäischen Norm festgelegten Parametern entspricht.
7.3 Ablagefach
Im unteren Bereich des Herds, unter dem Backofen, befindet sich der Geschirrwagen. Zum Öffnen muss man an der Unterkante seiner Blende ziehen.
Halten Sie dort in keinem Fall brennbare Materialien wie Lappen, Papier oder sonstige Gegenstände bereit, sondern möglichst nur die metallischen Zubehörteile der Apparatur.

Den Geschirrwagen nicht öffnen, solange der Backofen eingeschaltet oder noch heiß ist. Die Temperatur im Innern kann sehr hoch sein.
8. ERHÄLTLICHES ZUBEHÖR
Der Hauptofen verfügt über 4 Führungen zum Einschieben des Kochgeschirrs auf verschiedenen Höhen, sowie eine Schutzblende oben.
Der Zusatzofen verfügt über 2 Führungen.
Grillrost aus Rundeisen: Zum Garen von Speisen im Teller, Backen kleiner Kuchen, Zubereiten von Braten und Speisen, die einen engen Rost verlangen.
Backofengitter: Wird zum Garen von Speisen, die tropfen könnten, auf eine Auffangschale gelegt.
Auffangschale: Zum Backen und Auffangen des Fettes, das von den auf dem Gitterrost liegenden Speisen herunter tropft.
Backblech: Zum Backen von Torten, Pizzas und Gebäcke.
Grillspieß: Zum Braten von Hähnchen, Würsten und allen jenen Speisen, die auf allen Seiten gleichmäßig gebraten werden müssen. Nur für den Hauptofen.
Spießhalter: Wird in die Führungen des Hauptofen vor dem Einsetzen des Grillspießes eingeschoben.
Griffzange aus verchromtem Rundeisen: Zum Herausnehmen der heißen Gitter und Behältnisse.

Die verchromte Griffzange ist ein sehr nützliches Gerät in der Küche. Neben dem sicheren Greifen der Behältnisse und Gitter vermeidet sie die direkte Berührung (die hingegen bei Verwendung von Topflappen und -handschuhen unumgänglich ist).


Zubehör auf Anfrage
Über die Kundendienstzentren können selbstreinigende Platten für die Backöfen bezogen werden.

9. EMPFEHLUNGEN ZUM GAREN

Zum Backen/Braten den Boden des Garraums nicht mit Aluminium- oder Stanniolfolie abdecken und keine Töpfe oder Bleche direkt auf den Garraumboden stellen, da sonst die Emailbeschichtung beschädigt wird. Wenn man Backfolie verwendet, muss man sie so anordnen, dass sie die Zirkulation der heißen Luft im Backofen nicht behindert.

Es empfiehlt sich, stets das Vorheizen mit Heißluft mit einer Temperatur von 30/40°C mehr als der Gartemperatur auszuführen. Auf diese Weise können die Garzeit und der Energieverbrauch beträchtlich reduziert werden und außerdem wird der Garvorgang verbessert.

Während der Garzeit muß die Ofentür geschlossen sein.
9.1 Garen mit Heissluft

Dieses System ist zum Garen auf mehreren Ebenen und verschiedener Speisen geeignet (Fisch, Fleisch usw.), ohne daß der Geruch und Geschmack übertragen wird. Die Heißluft gewährleistet eine regelmäßige Verteilung der Hitze. Vorheizen ist nicht nötig.

Beim Mehrfachgaren müssen die Gartemperaturen der verschiedenen Speisen gleich sein.
9.2 Grillen mit Heissluft
| BETRIEBSSCHALTER | |
| THERMOSTAT-SCHALTER ZWISCHEN 50 - 230°C | ![]() |
| GRILL EINSTELLBAR VON MIN. BIS MAX. |


Ermöglicht eine regelmäßigere Verteilung der Hitze und eine bessere Tiefenwirkung. Die Speisen werden leicht gebräunt und bleiben innen weich.
Während der Garzeit muß die Ofentür geschlossen sein und die Heizzeit darf 60 Minuten nicht überschreiten.
Halten Sie die Backofentür während der Verwendung des Grills geschlossen. Das Grillen bei geöffneter Tür kann zu irreparablen Schäden am Backofen führen und die Betriebssicherheit beeinträchtigen.
9.3 Auftauen
![]() | ||
| BETRIEBSSCHALTER | ||
Durch die Bewegung der Luft bei Raumtemperatur werden die Speisen schnell aufgetaut.


Das Auftauen bei Raumtemperatur bieten den Vorteil, daß sich der Geschmack und das Aussehen der Speisen nicht verändern.
9.4 Traditionelles Garen

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BETRIEBSSCHALTER THERMOSTAT-SCHALTER ZWISCHEN 50 - 250°C
Dieses klassische System mit Ober- und Unterhitze ist zum Garen von Speisen auf nur einer Ebene geeignet. Der Backofen muß dazu vorgeheizt werden, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Das Back-/Kochgut erst nach Ablöschen der Kontrollampe des Thermostats in das Backrohr einschieben. Tiefkühlfleisch kann ohne Auftauen in den Backofen gegeben werden. Als einzige Vorsichtsmaßnahme eine um ca. 20°C niedrigere Temperatur und um ca. 1/4 längere Kochzeit wählen als beim Frischfleisch. Sehr fettes Fleisch kann in den kalten Backofen gegeben werden.

Behältnisse mit hohen Rändern verwenden, damit etwaige Spritzer nicht die Backofenwände verunreinigen.

9.5 Grillen mit einstellbarem Grill
| BETRIEBSSCHALTER | |
| THERMOSTAT-SCHALTER AUF DEM MAXIMUM | |
| GRILL EINSTELLBAR VON MIN. BIS MAX. |

Für schnelles Überbacken oder Braten von Speisen. Es empfiehlt sich, die Auffangschale in die oberste Führung einzuschieben. Bei kleinen Mengen und kurzen Garzeiten den Rost in die dritte Führung von unten einschieben. Für längere Garzeiten oder das Grillen von großen Flächen sollte der Rost je nach Größe der Stücke in eine tiefere Führung eingeschoben werden. Während der Garzeit muß die Ofentür geschlossen sein.
9.6 Grillen am Drehspieß
| BETRIEBSSCHALTER | ||
| THERMOSTAT-SCHALTER ZWISCHEN 50 - 250°C | ||
| THERMOSTAT-SCHALTER ZWISCHEN 50 - 230°C | ||
| GRILL EINSTELLBAR VON MIN. BIS MAX. | ||

Das Grillen am Drehspieß ist nur für den Hauptofen vorgesehen. Es empfiehlt sich, dazu kleinere Fleischstücke zu verwenden.
Die Speise auf den Spieß stecken und die Schrauben A der Gabel anziehen. Den Rahmen B auf der zweiten Schiene von unten einschieben. Den Handgriff D entfernen und den Spieß so einsetzen, daß die Rolle E auf dem Rahmen B aufliegt. Den Rahmen B ganz hineinschieben, bis die Spitze des Spießes in der Öffnung C an der Backofenrückwand steckt. Das Backblech F in die unterste Position einsetzen und etwas Wasser hineingießen, um die Entstehung von Rauch zu verhindern.

Das regelmäßige Blinken der Thermostat-Kontrollampe beim Garen ist normal und zeigt die laufende Beibehaltung der Backofentemperatur an.

10. REINIGUNG UND WARTUNG

Bevor am Backofen Arbeiten irgendwelcher Art durchgeführt werden, ist die Stromzufuhr abzustellen.

Wichtig:
Wasserstrahle nicht direkt gegen das Gerät richten, keine Hochdruckreiniger verwenden.
10.1 Reinigung des Edelstahls

Den Backofen abkühlen lassen und nach jedem Gebrauch reinigen, damit er lange schön bleibt.
Vor der Reinigung des Geräts ist dieses stets vom Stromnetz zu trennen.
10.1.1 Normale tägliche Reinigung
Zur Reinigung und Erhaltung der Edelstahlflächen ausschließlich spezifische Produkte verwenden, die nicht kratzen und keine chlorhaltigen Säuren enthalten.
Gebrauchsanweisung: Das Reinigungsmittel auf einen feuchten Lappen geben und die Oberfläche damit reinigen, sorgfältig spülen und mit einem weichen Lappen oder einem Damhirschleder trockenreiben.
10.1.2 Speiseresten oder -flecken
Unter keinen Umständen Metallschwämme oder schneidende Schaber verwenden, damit die Oberfläche nicht beschädigt wird. Verwenden Sie normale, nicht kratzende Produkte für Edelstahl, weiche, nicht kratzende Schwämme und eventuell Holz- oder Kunststoffgeräte. Sorgfältig spülen und mit einem weichen Lappen oder einem Damhirschleder trockenreiben.
Das Eintrocknen von zuckerhaltigen Speiseresten (wie z.B. Marmelade) im Innern des Ofens ist zu vermeiden. Trocknen sie allzu lang im Ofen, könnten sie das Email im Innern des Ofens schwer beschädigen.

10.2 Reinigung der Bestandteile der Kochmulde

Beim Reinigen der Kochmulde ist nach dem Herausnehmen der Brenner zu beachten, daß die Düsen nicht verstopft werden.
10.2.1 Gitter
Die Gitter herausnehmen und mit warmem Wasser und nicht kratzendem Reinigungsmittel reinigen, wobei eventuelle Verkrustungen zu entfernen sind. Die Gitter wieder aufsetzen.
10.2.2 Brennerdeckel und Brennerkränze
Die Brennerdeckel und Brennerkränze können zur leichteren Reinigung herausgenommen werden. Mit heißem Wasser und nicht kratzendem Reinigungsmittel reinigen und dabei alle Verkrustungen entfernen. Erst wieder einsetzen, wenn sie ganz trocken sind. Die Brennerkränze wieder montieren, wobei zu beachten ist, daß sie mit ihren Deckeln richtig eingesetzt sind. Die Bohrungen A der Flammentrennkränze mit den Zündkerzen und Thermoelementen übereinstimmen müssen.

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A A10.2.3 Zündkerzen und Thermoelemente
Für eine gute Funktionsweise müssen die Zündkerzen und Thermoelemente immer sauber sein. Prüfen Sie sie regelmäßig nach und reinigen Sie sie bei Bedarf mit einem feuchten Lappen. Eventuelle Verkrustungen können mit einer Nadel oder einem Holzstäbchen entfernt werden.

10.3 Reinigung der Backöfen
Den Backofen abkühlen lassen und regelmäßig reinigen, damit er lange schön bleibt. Dazu die beweglichen Teile herausnehmen.

Die Backofengitter und seitlichen Führungen mit warmem Wasser und nicht kratzendem Reinigungsmittel reinigen, spülen und trocknen.
Zum Erleichtern der Reinigung kann man den Geschirrwagen unter dem Backofen vollständig herausziehen.
Den Geschirrwagen vollständig herausziehen und seine Vorderseite anheben (wie bei einer gewöhnlichen Schublade).

Der Hauptofen verfügt über permanent selbstreinigende Emailwände. Diese Bleche erlauben die mühelose Reinigung des Backofens und gewährleisten auf Dauer seinen einwandfreien Betrieb.
10.3.2 Gebrauch des Katalyse-Sets
Damit der Backofeninnenraum stets frei von Speiseresten und unangenehmen Gerüchen ist, empfiehlt es sich, in regelmäßigen Zeitabständen das leere Gerät für die Dauer von 30 bis 60 Minuten mit einer Temperatur von weniger als 200°C einzuschalten, da auf diese Weise die vorhandenen Rückstände auf den selbstreinigenden Blechen oxidiert werden. Nachdem man den Backofen dann hat abkühlen lassen, können diese Rückstände mit einem feuchten Schwamm entfernt werden.
10.3.3 Pflege des Katalyse-Sets
Vom Gebrauch von Scheuerpasten und gewöhnlichen Reinigungsmitteln zur Reinigung der Bleche wird abgeraten. Man sollte lediglich einen feuchten Schwamm verwenden, um die spezielle Emailschicht auf den Blechen nicht zu beschädigen.
10.3.4 Ausbau des Katalyse-Sets
- Die seitlichen Einschubgitter herausnehmen (Abb. 1).
- Die Seitenbleche "F" und "G" herausziehen (Abb. 2).
- Gewindering "C" ausschrauben und das hintere Blech "A" herausnehmen (Abb. 2).
- Montieren Sie die Wände wieder in ihre ursprüngliche Position.

10.4 Ofentürfenster
Es empfiehlt sich, das Ofentürfenster immer sauber zu halten. Dazu einen feuchten Schwamm und ein normales Reinigungsmittel verwenden.
11. AUßERORDENTLICHE WARTUNG
Von Zeit zu Zeit benötigt der Backofen kleinere Wartungsarbeiten oder den Austausch von Verschleißteilen wie Dichtungen, Glühlampen usw. Es folgen einige spezifische Anweisungen dazu.

Bevor am Backofen Arbeiten irgendwelcher Art durchgeführt werden, ist die Stromzufuhr abzustellen.
11.1 Austauschen der Glühlampen der Backrohrbeleuchtung
Die Schutzabdeckung A im Gegenuhrzeigersinn ausdrehen, die Lampe B (im modelle mit Doppelbackofen die Halogenlampe C ersetzen) mit einer ähnlichen Lampe ersetzen. Schutzabdeckung A wieder montieren.

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A B
Nur Backofenlampen (T 300°C) verwenden.
11.2 Entfernen der Backofentür
Die Tür vollständig öffnen und die Zapfen (beiliegend) von der Innenseite her in die Löcher einsetzen. Die Tür um rund 45° schließen, anheben und aus ihrem Sitz ziehen. Zum Wiedereinbauen die Scharniere in die hierfür vorgesehenen Nuten einführen, dann die Tür nach unten gleiten lassen, bis sie aufsitzt, und schließlich die Zapfen herausziehen. Sollten die Zapfen verloren gegangen sein, kann man auch zwei Schraubendreher verwenden.

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45°11.3 Dichtungen der Backofentüren
Für eine eingehendere Reinigung der Backöfen sind die Dichtungen der Backofentüren abmontierbar. Bevor die Dichtungen abmontiert werden, müssen die Türen wie vorstehend beschrieben entfernt werden. Danach die an den Ecken befindlichen Zungen wie in der Abbildung gezeigt anheben.

11.4 Schmieren der Gashähne
Im Laufe der Zeit kann es geschehen, daß die Gashähne schwer drehen und blockieren. Die Hähne innen reinigen und das Schmierfett erneuern. Dieser Arbeitsgang muß durch einen Fachmann ausgeführt werden.

