1280i - Nähmaschine Dürkopp Adler - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 1280i Dürkopp Adler
1° Allgemeine Sicherheitsvorschriften 1
2' Einleitung 1
3' Nähmaschinenoberteil 2
3' 1 Greifer und Greifergehäuse 2
3'1'1 Beschreibung
3'1'2 Höheneinstellung des Greifers
3'1'3 Einstellung des Abstands zwischen Greifer und Nadel
3'1'4 Winkelausrichtung des Greifers (Timing)
3'1'5 Schutz von Nadel und Greiferspitze
3'1'6 Spulenkapsellüfter einstellen
3'1'7 Einstellung der Regulierung der Greiferschmierung
3'1'8 Ersetzen des Greifers
3'1'9 Einstellen des Getriebes
3'1'10 Demontage des Greifergehäuses
3.2 Mechanik für Nadel und Faden 5
3'2'1 Beschreibung
3'2'2 Prüfung der Winkeleinstellung des Handrades
3'2'3 Einstellung der Höhe der Nadelstange
3'2'4 Seitliche Einstellung des Nadelstangenhalters und Einstellung der Nadelbettverschiebung
3'3 Stichplatte und Stichplattenträger 7
3'3'1 Beschreibung
3'3'2 Einstellung der Nadel (Nadelstangenhalter) in Nährichtung
3'4 Vordere und hintere Nadelführung 8
3'4'1 Beschreibung
3'4'2 Einstellen der vorderen Führung
3'4'3 Hintere Führung einstellen
3'4'4 Hintere und Seitenführung einstellen
3'4'5 Einstellung der Führung zu den Nadeln (Stichbreiten mit Nadeln' nebeneinander stehend)
3'5 Fadenspannungen und Fadenregulator 10
3'5'1 Beschreibung
3.5.2 Einstellung der Spannung der Haupt- und Vorspanner
3'5'3 Einstellung des Mechanismus der Ausschaltung der Hauptfadenspanner
3'5'4 Einstellen der Ausgleichsfeder
3'5'5 Einstellen des Fadenregulators
3.6 Transporteinrichtung für Nadelvorschub und unteres Transportrad 12
3'6'1 Beschreibung
3'6'2 Stichlängensteller
3'6'2'1 Einstellen des oberen Excenters
3'6'2'2 Einstellen des Stützhebels
3'6'2'3a Grobaufteilung in Vorwärts- und Rückwärtsstichlängen
3'6'2'3b Feinaufteilung in Vorwärts- und Rückwärtsstichlängen
3'6'2'4 Einstellen des Steuerdrehknopfs (einschließlich Stichlängenbegrenzung)
3'6'3'1 Vorschubkupplungen
3'6'3'1'1 Beschreibung
3'6'3'1'2 Einstellen des Hebels der zweiten Vorschubstufe (Winkel' Lage)
3'6'3'1'3 Einstellen des unteren Exzenters
3'6'3'1'4 Einstellung des Ein- und Ausrückens von Kupplungen
3'6'3'2 Radtransporteur und Halter
3.6.3.2.1 Höheneinstellung des Transporteurs
3'6'3'2'2 Ersetzen des Transporteurs
3'6'4 Einstellen der Oberwalze (Andruckstärke Höhe)
3'7 Transporteurmechanik der Oberwalze 17
3'7'1 Beschreibung
3.7.2 Seitliche Einstellung des unteren Zahnriemenrades
3.7.3 Seitliche Einstellung des oberen Zahnriemenrades
3'7'4 Einstellen der Spannrolle
3'7'5 Ersetzen des Zahnriemens
3.7.6 Oberwaize
3.7.6.1 Auswahl des Durchmessers der Oberwalze
3.7.6.2 Einstellung vorwärts' rückwärts und seitlich
3.7.6.3 Einstellen des Spiels in der Verzahnung und Lagerung des Rollfußes
3.7.6.4 Austausch der Oberwalze
3'8 Einstellen des Nähfußhubs 20
3.9 Spuler 21
3'9'1 Beschreibung
3'9'2 Einstellen der Spuleraßschaltung
3'9'3 Einstellen der Reibrolle
3'10 Sicherheitskupplung 22
3'9'1 Beschreibung
3'9'2 Einstellen des Auslösezeitpunkts
3.11 Zahnriemenübertragung 22
3'10'1 Einstellen der Spannrolle am Zahnriemen
3'10'2 Zahnriemen wieder auflegen
3'12 Keilriemen' Motor - Kopf 23
3'11'1 Spannvorgang
3'11'2 Keilriemen ersetzen
3'13 Antriebszahnriemen 23
3.12.1 Austausch des Antriebszahnriemens
3·14 Schmierung 24
3'14'1 Beschreibung
3'14'2 Öl nachfühllen
3'14'3 Mehrfachverwendung des Öls
4' Fadenabschneiden 25
4.1 Beschreibung der Schneidvorrichtung
4'2 Einstellen der Aufnehmerrolle
4'3 Einstellen der Steuerscheibe
4'4 Einstellen des Gabelstücks
4'5 Einstellen des beweglichen Messers
4'6 Einstellen des feststehenden Messers
4'7 Einstellen der Sicherungsfeder für den Greiferfaden
4'8 Einstellen der Schaltung der Elektromagnete
5' Anheben der Oberwaize durch Elektromagnet 27
5'1 Beschreibung
5'2 Einstellen des Stifts des Elektromagneten
5'3 Regulierung des Stroms für den Elektromagneten
5.4 Zusammenbau des Elektromagneten für die Oberwalzenlüftung
6' Vertriegen unter Verwendung eines Elektromagneten 28
6'1 Beschreibung
6'2 Einstellung der Höhe des Elektromagneten
6.3 Einrichtung der Lage der Drucktasten
6'4 Wechsel der Funktion von Drucktasten
7' Anschluss von Elektroteilen am Oberteil der Maschine 29
8' Antrieb' Bedienfeld' Positionsfühler 29
9° Wartung 30
10° Einstellung der Maschine gemäß ihrer Unterklasse 30
10.1 Einleitung
10.2 Tabelle der Maschineneinstellungen nach Unterklassen
1' Allgemeine Sicherheitsvorschriften
Durch die Nichtbeachtung der folgenden Sicherheitsvorschriften können Personen zu Schaden kommen oder auch Schäden an der Maschine auftreten.
- Die Maschine darf nur gemäß der Aufstellanleitung in Betrieb genommen und nur von Personen mit entsprechender Ausbildung bedient werden.
- Vor der Inbetriebnahme sind alle der Sicherheit dienenden Regeln und Bestimmungen des Motorlieferanten durchzulesen
- Die Maschine darfnur zu dem dafür vorgesehenen Zweck eingesetzt werden. Eine Benutzung der Maschine ohne ihre Sicherheitseinrichtungen ist nicht erlaubt. Alle einschlägigen Sicherheitsbestimmungen sind zu beachten.
4' Beim Austausch von Normteilen (Z'B' Nadel' Oberwalze' Stichplatte' Transporteur und Spule) und Einfädein' bei Verlassen des Arbeitsplatzes und während Wartungsarbeiten muss die Maschine durch Schließen des Hauptschalters oder Ziehen des Netzsteckers vom Stromversorgungsnetz getrennt werden.
5° Die täglichen Wartungsarbeiten dürfen nur von entsprechend unterwiesenen Personen durchgeführt werden. - Reparaturen' Umbauten und besondere Wartungsarbeiten dürfen nur durch Techniker oder Personal besorgt werden' die in angemessener Weise geschult worden sind.
7 Für Wartungs- und Reparaturarbeiten an pneumatischen Systemen ist die Maschine zuvor vom Druckluftversorgungsnetz zu trennen. Ausnahmen sind nur zulässig im Fall von Einstellarbeiten und Funktionsprüfungen' die von ausreichend geschulte Technikern ausgeführt werden.
8° Arbeiten an elektrischen Ausrüstungsteilen dürfen nur von Elektrikern oder entsprechend geschulten Personen erledigt werden. - Arbeiten an Teilen und Systemen' die unter Strom stehen' sind nicht gestattet' außer in dem Rahmen' der nach den Vorschriften der DIN-Norm VDE 0105 vorgegeben ist
- Umbauten oder Änderungen der Maschine müssen durch uns autorisiert worden sein und dürfen nur unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen erfolgen.
11' Bei Reparaturen dürfen nur solche Ersatzteile Verwendung finden' die von uns freigegeben worden sind - Die Inbetriebnahme des Nähmaschinenoberteils bleibt solange untersagt bis die gesamte Nähanlage als in übereinstimmung mit den geltenden EG-Richtlinien befunden worden ist

Es ist unbedingt erforderlich, jede einzelne Sicherheitsanweisung zu beachten, wenn sie mit einer der nebenstehenden Warnhinweiszeichen gekennzeichnet worden ist
Verletzungsgefahr!
Bitte denken Sie auch an die allgemeinen Sicherheitsbestimmungen:
WICHTIGE WARNUNG
Trotz aller an den Maschinen vorhandenen Schutzeinrichtungen kann unzweckmäßiges Verhalten des Bedieners gefahrenträchtige Situationen herbeiführen. Bei Industrienähmaschinen sollte ein besonderes Augenmerk auf die nachstehend aufgeführten noch verbleibenden möglichen Ursachen für Arbeitsunfälle gerichtet werden:
1° Nadel in Bewegung
- Verletzungsgefahr bei gelüftetem Nähfuß oder gelüfteter Oberwalze, weil der Fingerschutz dann zu hoch steht Verletzungsgefahr bei unbeabsichtigtem Niedrtreten des Fusstritts.
2' Bewegung des Fadenanzugshebels
Verletzungsgefahr ^1 wenn Finger aus Unachtsamkeit oder vorsätzlich zwischen den Fadenanzugshebel und seine Schutzvorrichtung geraten.
3° Bewegung des Drückerfußes
Verletzungsgefahr wenn das Nähgut bei seiner Einführung in unmittelbarer Nähe des Drückerfußes auf einen erheblich dickeren Nahtabschnitt trifft
- Verletzungsgefahr beim Absenken des Drückerfußes
- Beim Abschalten verlangsamt sich der trägheitsgedämpfte Kupplungsmotor zwar könnte aber durch versehentliches Treten des Pedals wieder anlaufen. Um ein solches Risiko zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Handrad noch leicht mit der Hand zu halten und das Pedal für die Motorsteuerung etwas zu entlasten.
2' Einleitung
Dieses technische Handbuch enthält Anweisungen für die Justierung der mechanischen Einrichtungen des Nähmaschinenoberteils
Die Anleitung für Einsatz Betrieb und Steuerung des Bremsmotors ist nicht in dem hier vorliegenden Handbuch enthalten, sondern in separaten unterlagen.
Das vorliegende Handbuch gilt für alle Unterklassen der Maschine: Es enthält Einstellvorschriften für alle Einrichtungen' die auf einer Maschine der vorliegenden Klasse Verwendung finden können. Wenn die gelieferte Unterklasse über die eine oder andere Ausrüstung nicht verfügen sollte, darf man die entsprechenden Passagen der Anleitung unberücksichtigtlassen. Die Zusatzausstattungen der Maschine und deren entsprechende Verwendung bei den Unterklassen sind dagegen in dieser Bedienanleitung dargestellt
Diese Nähmaschine verfügt über ein ausgedehntes Arbeitsfeld. Ihre Ausstattung muss unter Berücksichtigung der jeweiligen Gegebenheiten von Nähmaterial' Nähfaden' usw' vorgenommen werden. Die für jede einzelne Maschinenunterklasse vorzunehmenden Einstellungen finden sich im Kapitel 11'2'.
Für die Einstellung der Maschine bedient man sich einfacher Einstellhilfen' die im Beipack zur Maschine enthalten sind. Außer diesen Hilfsmitteln werden Universalmessgeräte benutzt' wie Schublehren' Einstellehren und Leistungsmesser zum Messen der Fadenspannung.

3° Nähmaschinenoberteil
3'1 Greifer und Greifergehäuse
3'1'1 Beschreibung
Der Greifer (1) ist auf der Greiferwelle (2) angebracht und wird vom Zahnradgetriebe (3) auf Welle (4) angetrieben.
Die Greiferwelle (2) läuft oben in einem Gleitlager und unten in einem Nadellager.
Der Greifer besitzt einen Deckel (6) den man zum Herausnehmen der Spule (7) hochstellt Das Sicherungsblech (8) verhindert Kollisionen zwischen Nadel und Greiferspitze. Der Spulenkapsellüfter (9) wird durch den Exzenter (10) auf der Exzenterwelle (2) gesteuert
Das Schmierröhrchen (11)' an dem ein in Schlauch (12) stecken der Schmierdochtbefestigt ist versorgt das Gleitlager (5) des Exzenters (10) und die Greiferbahn mit Öl.
Die Schrauben (13) dienen dazu das Getriebespiel aufzunehmen. Das Greifergehäuse ist mit den Schrauben (14) auf der Grundplatte befestigt. Der Schmierfilz (15) ist über den Docht (16) mit dem zentralen Schmiersystem verbunden und sorgt für die Schmierung des Zahn-radgetriebes (3).
3'1'2 Höheneinstellung des Greifers
Der mit "A" bezeichnete Abstand sollte 5'3 mm betragen

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Stichplattenschieber (1) entfernen
- Beide Schrauben (2) lösen
- Durch Verdrehen der Schrauben (3 und 4) den verlangten Abstand "A" einstellen. Nach erfolgter Einstellung die Schrauben sorgfältig wieder anziehen. Zu dieser Einstellung die Einstelllehre (7) nach der Abbildung verwenden.
Bei axialer Verschiebung des Zahnrades (5) das axiale Spiel so einstellen, dass es zwar möglichst gering, aber dennoch für einen leicht gängigen Greiferantrieb ausreichend ist - Schrauben (2) sorgfältig wieder anziehen: Achtung! Eine der beiden Schrauben muss auf der abgeplatteten Stelle der Welle (6) stehen
3'1'3 Einstellung des Abstands zwischen Greifer und Nadel
Die Greiferspitze (1) wird auf den Höchstabstand von 0'1 mm von der unteren Nadelaussparung (2) eingestellt. Für die Unterklassen 1 und 2 wird die Nadelstärke 100' für die Unterklassen 3 und 4 die Nadelstärke 160 eingesetzt.

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Platte (3) verschieben
-Nur eine Schraube (4) lösen
Die Schrauben (5) lösen und anschließend nur leicht wieder festziehen.
Den Greifergehäuse (6) auf den festgelegten Abstand zwischen Na-del und Greiferspitze verschieben. - Schraube (4) behutsam anziehen (sich vergewissern' dass auch bestimmt keine Fäden beschädigt werden!)
- Schrauben (5) ordentlich festziehen
Einstellung mit vergrößerungsglas prüfen und eventuell Korrekturen vornehmen

Vorsicht!
Wenn es zu einem wirklichen Wechsel der Unterklasse kommt muss Greiferschutzblech (7) angebracht werden:

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2 1 3 205° 4 7 5 6
3'1'4 Winkelausrichtung des Greifers (Timing)
Der Greifer muss winkelmäßig so eingestellt werden, dass die Greiferspitze (1) genau in dem Moment der Nadel gegenüber steht wo die Nadel sich 2'5 mm von ihrem unteren Totpunkt wegbewegt. Dies entsprichte einer Einstellung von 205 auf der Skala des Handrades (3).

Vorsicht! Verletzungsgefahr
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Stichplatte abnehmen
*Handrad (3) auf 205 stellen und mit Schraube (4) aus dem Beipack der Maschine feststellen (vorsichtig anziehen!) - Schrauben (5) am Rad (6) lösen
- Greifer in die gewünschte Position drehen
- Getriebe des Rades (6) auf Mitte von Rad (7) stellen
- Schrauben (5) so fest wie möglich anziehen
3'1'5 Schutz von Nadel und Greiferspitze
Das Schutzblech (1) ist so einzustellen' dass der Abstand zwischen Schutzblech und Nadel (2) so gering wie möglich ist

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Stichplatte und bewegliches Schneidmesser entfernen
- Schraube (3) herausdrehen
- Schraubendreher in Schraubloch der Schraube (3) hineinstecken und mit Hilfe der Regulierschraube gewünschten Abstand zwischen der Nadel (2) und dem Schutzblech (1) einstellen. Mit Rechtsdrehung schiebt sich das Schutzblech aus der Rille heraus und umgekehrt
In Richtung des Pfeils (5) gegen die Nadel drücken um zu prüfen ob der Schutz wirksam ist. Die Greiferspitze darf die Nadel nicht erfassen. Wenn sie es doch tut die Schutzwirkung herstellen. Eventuell die Einstellung des Abstands zwischen Greiferspitze und Nadel entsprechend Kapitel 3'1'3 korrigieren. - Schraube (3) wieder eindrehen
3'1'6 Spulenkapsellüfter einstellen
Der Spulenkapsellüfter (1) muss so eingestellt sein' dass in dem Augenblick' wo er sich im toten Punkt befindet zwischen Lüfter (1) und dem Ansatz (2) der Abstand "A" vorhanden ist während der Finger (3) zugleich auf dem Ansatz (4) aufliegt Dabei hat "A" für die Unterklassen 1 und 2 den Wert von 0.7 mm und für die Unterklassen 3 und 4 von 0.3 mm.

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt' Stillstand des Motors abwarten!
- Stichplattenschieber (1) entfernen
Am Handrad (5) einen Winkel von 295 einstellen (Greifer stehtim toten Punkt) - Schraube (6) lösen
Den Exzenter (7) so verstellen, dass der gewünschte Abstand zwischen den mit (1) und (2) bezeichneten Teilen hergestellt wird.
Den Exzenter (7) so hoch stellen, dass er in der höchsten Stellung einen Mindestabstand zwischen Gleitbahn (8) und Gabel (9) sicher stellt - Schraube (6) wieder gut festziehen

3'1'7 Einstellung der Regulierung der Greiferschmierung
Wenn man das Schmierröhrchen (1) in Pfeilrichtung (2) dreht reguliert man die Ausdehnung der Kontaktfläche zwischen dem Docht (3) und dem Filzeinsatz (4) So sorgt die Kapillarwirkung für die Förderung des Öflusses zum Filzeinsatz (5) von wo aus es sich über die Fläche (6) ausbreitet und dann mit Hilfe der Zentrifugalkraft auf die Greiferbahn (7) geschleudert wird
Einstellung der verstärkten Schmierung
- Schraube (8) in Stellung (9) drehen
Einstellung einer limitierten Schmierung
- Schraube (8) in Stellung (10) drehen
Nach Abschluss dieser Einregulierung das Schmierröhrchen (1) so einstellen' dass es 0'4 mm vom Exzenter (11) entfernt ist
3'1'8 Ersetzen des Greifers

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit der Arbeit beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Stichplatte und Schneidmesser entfernen
- Schrauben(1) herausdrehen und Führungsbügel (2) abnehmen
Nachdem man den Greifer ein bisschen in die richtige Stellung verdrehthat Spulenkapsel (3) herausnehmen. - Schraube (4) ganz herausdrehen
- Greiferkörper (5) nach oben herausnehmen
"Beim Wiederzusammenbauen in umgekehrter Reihenfolge vorgehen"
3'1'9 Einstellen des Getriebes
Die zueinander winklige Anordnung von Zahnrad (1) zu Zahnrad (2) soll dafür sorgen' dass man an die Schraube (5) her-ankommt sobald sich die Greiferspitze genau gegenüber der Nadel (4) befindet Das Rad (2) muss nun mit seinem Zahnkranz symmetrisch zur Mitte des Zahnrads (1) aus-gerichtet werden. Das Spiel zwischen beiden Zahnrädern soll es möglichst gering sein.

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Am Handrad (6) einen Winkel von 205 einstellen und diese Stellung mit der Schraube (7) fixieren.
- Greifergehäuse (8) entfernen gemäß Kapitel 3'1'10' Die Greiferspitze wird dabei etwas bewegt wie es die Abbildung zeigt
Zahnrad (2) in die passende Stellung bringen und Greifergehäuse in die Maschine hineinsetzen. Prüfen' ob man an die Schraube (5) herankommt und falls das nicht gelingt' den Vorgang wiederholen - Abstand zwischen Greifer und Nadel gemäß Kapitel 3'1'3 einstellen
Die genaue Winkelverschiebung des Greifers gemäß Kapitel 3'1'4 einstellen. - Die Schrauben (10) leicht anziehen
- Durch Verdrehen der Schrauben (9) Spiel im Getriebe einstellen Prüfen' ob das Spiel während einer gesamten Umdrehung des Greifers vorhanden ist Handrad Schritt für Schrittum 15 drehen und bei jedem Schritt den Greifer anfassen und versuchen' ob bei dieser Winkelstellung ein toter Gang ist Schrauben (9) vorsichtig wieder anziehen.
- Schrauben (10) entsprechend anziehen und das Spiel im Getriebe noch einmal durchprobieren:

3'1'10 Demontage des Greifergehäuses
Bei der Demontage des Greifergehäuses (1) müssen erst die Ölzu- leitungen abgenommen und dann die Befestigungsschrauben losge- schraubt werden. Danach wird das Greifergehäuse abgenommen.

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit der Arbeit beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Die Schraube (8) aus dem Ölbehälter herausschrauben und das Gehäuse aus der Grundplatte (7) herausziehen. - Ölförderschläuche mit Dochten (2) und (3) vom Ölbehälter (4) trennen.
- Nur eine Schraube (5) lösen
- Schrauben (6) abschrauben
Das Greifergehäuse in Pfeilrichtung verschieben und aus der Maschine herausnehmen.
- Beim Wiederzusammenbau in der umgekehrten Reihenfolge verfahren
3'2 Mechanik für Nadel und Faden
3'2'1 Beschreibung
Der Fadenhebel (1) bewegt sich auf Kugellagern' beide an seinen Aufhängepunkten an der Kupplungsstange (2) und an der Schleifenhalterung (12) angebracht. Der Fadenhebel besteht aus Aluminium und hat eine Ausklinkung für zwei Fäden. Die Kupplungsstange (2) ist am Exzenterstift (3) angebracht mit dem sich die Fadenmechanik nach der Nähkategorie einstellen lässt. Der Nadelstangenhalter (4) ist auf Zapfen (5) schwenkbar am Arm (6) montiert. Im oberen Teil wird der Halter durch den Führungsstift (7) gelenkt. Die Bewegung für den Nadelvorschub kommt von der Kupplungsstange (8), die von der Vorschubwelle (9) angetrieben wird. Die Kupplungsstange (8) ist über den Stift (13) mit dem Nadelstangenhalter (4) verbunden. Die Kupplungsstange (10) der Nadelstange (11) auf der Schleife (12) läuft auf Kugellagern und ist gleitend auf den Nadelstangenträger montiert. Die Mechanik wird über eine zentraler Dochtschmieranlage geölt.
3'2'2 Prüfung der Winkeleinstellung des Handrades
Bezogen auf die Mechanik für Nadel und Faden muss das Handrad (5) eine ganz präzise Einstellung haben. Diese wird durch einen Stift (2) bestimmt der die Kupplungsstange der Nadelstange (1) durch ein Loch im Arm (3) arretiert. Bei dieser Einstellung muss der Anzeiger (6) des Handrades null Grad anzeigen. Diese Einstellung muss mit der Handradschraube (4) fixiert werden, indem man sie gegen eine kleine abgeplattete Stelle am der oberen Welle schraubt.
Eine korrekte Einstellung der Winkelposition ist bereits beim Hersteller vorgenommen worden:

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!

3'2'3 Einstellung der Höhe der Nadelstange
In dem Augenblick wo die Greiferspitze die Nadel passiert muss sich der Oberrand des Nadelöhrs ca 1 mm unterhalb der Greiferspitze befinden. Im entgegengesetzten Fall ist es erforderlich' die Höhe der Nadelstange wie folgt einzustellen:

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Stirnplatte abnehmen
- Schraube (1) am Nadelstangenträger lösen
Richtige Höhe der Nadelstange einstellen und erneut die Schraube (1) festziehen.

Vorsicht!
Unkorrekte Einstellung der Nadelstangenhöhe kann dazu führen' dass die Greiferspitze mit der Nadel kollidiert

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A 1 2 3 4 53'2'4 Seitliche Einstellung des Nadelstangenhalters und Einstellung der Nadelbettverschiebung
Der Stichplatteneinsatz (7) und das Nadelbett (6) müssen so auseinandergebracht werden, dass mit der vorgegebenen Stichbreite "A" gleiche Abstände "B" zwischen den Kanten der Stichlöcher und den Nadeln entstehen. Bei den Einsätzen der Stichplatten ist der Abstand der Achsen "C" der Stichlöcher um 0'2 mm größer als die Stichbreite der Nadeln "A". Der Raum "B" wird dann stets kleiner sein als der Raum "D".

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schraube (1) des Stiftes (2) lösen
- Schraube (3) des Führungsstiftes (4) lösen
Durch Verschieben von Stift (2) Nadelstangenhalter (8) gemäß Abbildung einstellen ("B" = "B")' Gleichzeitig verschiebt sich der Stift (4).
Der Führungsstift (4) muss so eingesetzt werden, dass der Nadel- stangenhalter leichtgängig bleibt - Schrauben (1 und 3) anziehen
- Schraube (5) des Nadelstangenträgers lösen
“Nadelbett (6) so verschieben’ dass die verlangte Stichbreite der Na- deln “A” erreicht wird” - Schraube (5) anziehen und Einstellung prüfen

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A D B C B 7
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8 5 6
Die Stichplatte (1) passtimmer zu der vorhandenen Nadelstärke und ist ein Universalteil für alle entsprechenden Unterklassen (siehe Tabelle der Nähausrüstungen - Ersatzteilliste).
In die Stichplatte ist ein austauschbarer Einsatz (2) eingelassen. Für jede Nadelstärke kann man so verschiedene Stichplatteneinsätze bekommen, die sich nur in der Größe des Stichlochs voneinander unterscheiden.
3'3'2 Einstellung der Nadel (Nadelstangenhalter) in Nährichtung (Feineinstellung)
Die Ausrichtung "E" zwischen Nadel und Stichlochkante muss zu Beginn wie zum Ende des Nadeleinsetzens dieselbe sein.

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
Gemäß Tabelle in Kapitel 10'3 maximale Stichlänge für die entsprechende Stichbreite und Unterklasse begrenzen (siehe 3'6'2'4)
- Maximale Stichlänge einstellen
*Die Schraube (4) des Hebels (5) lösen
- Durch das Verdrehen des Nadelstangenhalters (6) um den Zapfen (7) den gleiche Abstände "A" einstellen.
- Schraube (4) wieder festziehen und Einstellung prüfen

Vorsicht!
Eine fehlerhafte Einstellung kann dazu führen' dass die Nadel am Stichplatteneinsatz verbogen wird oder bricht

3'4 Vordere und hintere Nadelführung
3'4'1 Beschreibung
Für die Nadelabstände mit einer Tandemanordnung werden der vordere Führer (1) und der hintere Führer (2) zusammen angewendet. Bei den Nähkategorien 300 und 400 ist es möglich, diese Führer durch einen Führer zu ersetzen /der hintere und der Seitenführer in einem Führer/ Die vordere Nadelführung (1) und die hintere Nadelführung (2) werden gemeinsam für Tandemstichbreiten angewandt. Für Stichbreiten mit nebeneinander angeordneten Nadeln wird nur die hintere Nadelführung (3) verwendet. Alle Führungen dienen zum Zuhalten des Nähgutes zur Stichplatte. Sich tragen auch zu besserer Stichbildung und somit zum besseren Stichbild im Saum und schützen außerdem die Nadeln dadurch, dass sie sie in die Nadellöcher einführen.
3'4'2 Einstellen der vorderen Führung
Die vordere Führung ist ein universell einsetzbares Teil für Tandemstichbreiten und für alle Unterklassen. Es muss so eingestellt werden, dass aus der Sicht des Bedieners die rechte Nadel auf der linken Seite geschützt wird damit die Stichbildung beim Rückwärtsnähen nicht negativ beeinflusst werden kann. Die richtige Höhe muss entsprechend dem Nähgut auf 1-2 mm über den unteren Rand des Transporteurrades eingestellt werden. Bei festerem Material stellt man es etwas tiefer ein und umgekehrt

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schraube (4) lösen und korrekte Höhe der Führung (1) einstellen. Dann die Schraube anziehen:
- Schraube (5) lösen und Führung (1) gegenüber der linken Nadel in Nährichtung in dem Augenblick einstellen' wo die Nadel beginnt in das Nähgut einzustechen' und zur gleichen Zeit das seitliche Spiel zwischen Führung und rechter Nadel einstellen' Dann die Schraube anziehen'
- Einfluss der Einstellung auf die Stichbildung untersuchen
3'4'3 Hintere Führung einstellen
Für unterschiedliche Stichbreiten der Nadeln wird bei allen Unterklassen immer auch eine entsprechende Führung benutzt (in jedem einzelnen Nähset wird eine passende Führung mitgeliefert). Die hintere Führung schützt die linke Nadel auf der rechten Seite. Sie muss so in Nährichtung eingestellt werden, dass sie die Stichbildung sogar beim Nähen von Rundungen günstig beeinflusst. Die korrekte Höheneinstellung beträgt 1-2 mm über dem unteren Rand des Transporteurrades, nämlich entsprechend der Festigkeit des Nähguts.

vorsicht Verletzungsgefahr
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schraube (6) lösen und die Führung (2) in Nährichtung hinter die rechte Nadel stellen und in dem Augenblick' wo die Nadel aus dem Nähgutherauskommt' die Schraube (6) wieder anziehen.
- Schrauben (7) lösen und Führung auf die richtige Höhe einstellen und im gleichen Moment das seitliche Spiel zwischen Führung und linker Nadel einstellen. Schrauben anziehen
- Einfluss der Einstellung auf die Stichbildung überprüfen

3'4'4 Hintere und Seitenführung einstellen
Bei den Nähkategorien 300 und 400 ist es möglich' den vorderen und den hinteren Führer durch einen Führer zu ersetzen. Es handelt sich um eine Variante wenn es nicht möglich ist bei der Anwendung des vorderen und des hinteren Führers eine befriedigende Stichverschlingung zu erreichen. Dieser Führer wird in die Höhe von 1-2 mm über die untere Kante des Schiebrades so eingestellt damit der Führer keinen Einfluß auf die Qualität des Stiches habe

Vorsicht! Verletzungsgefahr
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt. Stillstand des Motors abwarten!
- Schrauben (1) lösen und den Führer (2) in Höhe einstellen' das Spiel zwischen der Nadel und dem Führer einstellen' Schrauben (1) anziehen.
- Schraube (3) lösen und den Führer in die Nährichtung einstellen
- Schraube (3) anziehen
- Den Einfluß der Einstellung auf die Stichverschlingung kontrollieren
3'4'5 Einstellung der Führung zu den Nadeln
(Stichbreiten mit Nadeln' nebeneinander stehend)
Die seitliche Einstellung der Führung erfolgt ausgehend von der Stichbreite der Nadeln' das heißt dass das Spiel zwischen jeder der beiden Nadeln und der Führung gleich groß ist. Die richtige Höhe der Führung wird entsprechend dem Nähgut auf 1-2 mm über der unteren Kante des Transporteurrades eingestellt in Nährichtung ist die Führung so einzustellen' dass sie mit dem Nähgut an derselben Stelle Kontakt bekommt wie das Transporteurrad.

Vorsicht Verletzungsgefahr
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schrauben (7) lösen und Führung (3) in die Achse der Stichbreite der Nadeln bringen. Führung auf die richtige Höhe ein stellen und Schrauben anziehen.
* Schraube (6) lösen und Führung passend zum Transporteurrad in Nährichtung bringen. Schraube anziehen - Einfluss der Einstellung auf die Stichbildung untersuchen

3'5 Fadenspannungen und Fadenregulator
3'5'1 Beschreibung
Die Hauptspanner (1) dienen zur Schaffung der Spannung der Fäden beim Stichanziehen. Die Vorspanner (2) verhindern das Ausziehen der Fäden nach dem Fadenabschneiden beim Herausnehmen des Nähgutes! wenn die Fäden durch dieses Material durchgezogen sind und wenn die Hauptspanner entlastet sind. Die Hauptspanner werden durch den Mechanismus entlastet der durch die Weile der Füßchenlüftung gesteuert wird auf welcher der Hebel (4) mit der Rolle befestigtist. Die Bewegung wird weiter durch den Hebel (5) und durch die Zugstange (6) auf die Platte der Spanner (7) übertragen. Diese Platte entlastet die Hauptspannerfedern (8) durch ihre Bewegung. Bei den Maschinen, die mit dem Fadentrennen ausgestattet sind werden auch die Hauptspanner (1) beim Einschalten des Elektromagnets (10) entlastet. Sein elektromagnetisches Feld wird die Platte der Spanner (7) anziehen. Der Mechanismus der Ausgleichsfeder (12) hält den Oberfaden im gespannten Stand beim Übergang über den Greifer und beim Einstechen der Nadel in das Nähgut. Der Fadenregulator (13) begrenzt die Länge des vom Fadenhebel angelieferten Fadens während er sich vom oberen zum unteren Topunkt bewegt damit der Faden den Greifer kontrolliert passieren kann. Der Hilfsfadenführer (14) hält den Oberfaden vor der Nadel im gespannten Stand und hilft gegen dem Ausziehen des Fadens aus der Nadel nach dem Abschneiden.
3'5'2 Einstellung der Spannung der Haupt- und Vorspanner
Die Spannung der Hauptspanner beider Fäden wird durch die Muttern (1) und durch die Mutter (2) des gemeinsamen Spanners geregeilt. Die auf dem Faden liegende Spannung wird mit einem Dynamometer (3) gemessen (siehe Zeichnung). Der Wert dieser Zugkraft ist unterschiedlich er hängt ab von der jeweiligen Unterklasse und ihr Orientationswert und wird in Kapitel 10'2 angegeben.
Die Spannung der vorspanner wird durch die Muttern (4) geregelt Sie soll am kleinsten' aber noch genügend sein' damit sich die Fäden beim Herausnehmen des Nähgutes unter dem Anpregelement nach dem durchgeführten Abschneiden aus dem Nähgutherausziehen und sich nicht aus den Spannern herausfädein.
3'5'3 Einstellung des Mechanismus der Ausschaltung der Hauptfadenspanner
In der Ruhestellung der Fadenspanner beim Eindrücken auf die Fadenspannerplatte auf der Stelle "A" (3'5'1) muß die Platte den sog- toten Gang von ca 0'5 mm haben. Bei diesem Hub darf zu keiner Entlastung der Spannerschalen kommen. Das wird durch die geeignete Formgebung der Entlastungsschale der Spanner erreicht - dies wurde im Maschinenbaubetrieb eingestellt. In der maximalen offenen Lage der Spanner beim Eindrücken auf die Platte der Spanner auf der Stelle "A" (3'5'1)' muß diese Platte noch einen minimalen Hub haben. Das wird durch die axiale Verschiebung des Hebels (3) mit der Rolle (5) auf der Welle (4) erreicht sein. Die Ausschaltung der Hauptspanner muß mit der Lüftung des Rollfußes abgestimmt sein. Das wird durch die Verdrehung des Hebels (3) mit der Rolle (5) auf der Welle (4) erreicht sein. Bei der Bewegung der Rolle (5) auf der schiefen Fläche (6) des Hebels (7) kommt es zum Ausschalten der Spanner Damitkann man auch eine gewisse Verspätung der Ausschaltung der Spannung des Fadens nach der Lüftung des Rollfußes erreichen.

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Den hinteren Deckel mit dem Magnet der Presserfußlüftung demontieren:
- Die Schrauben (1) und (2) des Hebels (3) lösen
- Im Ruhestand der Maschine (die Schalen des Spanners sind nicht entlastet) den Hebel (3) durch das Verdrehen auf der Welle (4) folgendermaßen einstellen: die Rolle (5) des Hebels (3) berührt die schiefe Fläche (6) des Hebels (7) und ist von der ebenen Fläche (8) des Hebels um ca 0'1 mm entfernt


Bei der maximalen Lüftung des Rollfußes bewegt sich die Rolle (5) auf der eben Fläche (9) des Hebeis (7)' in diesem Stand muß man eine minimale Reserve bei der Lüftung der Platte der Spanner haben' bei der Lüftung der Platte der Spanner (beim Eindrücken auf der Stelle "A" (3'5'1) muß die Platte noch eine minimale Lüftung aufweisen zwischen der Rolle (5) und der Fläche (9) gibt es ein minimales Spiel). Nach dem Anziehen der Schrauben (1) und (2) dieses Spiel kontrollieren. Eine eventuelle Korrektion vornehmen:
3'5'4 Einstellen der Ausgleichsfeder
Der Mechanismus der Ausgleichsfeder istim Arm der Maschine mittels des Stiftes (1) eingestellt und mit der Schraube (2) gesichert. Die Achseneinstellung soll eine solche sein, daß die Flächen der Teile (3) und (4) in einer Ebene sind (der eingefädelte Faden darf nirgends um die Kanten reißen). Die Ausgangslage der Ausgleichsfeder (5) soll nach der Abbildung so sein damit "B" = 1 bis 1'5 mm (siehe Abbildung):

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt. Stillstand des Motors abwarten!
Die Schraube (2) lösen und den Mechanismus aus dem Arm der Maschine herausziehen:
- Durch das Drehen des Körpers (6) gegenüber dem Stift (1) die erforderliche Ausgangslage der Ausgleichsfeder einstellen (die Schraube (7) ist vom Maschinenbauer so eingestellt daß sie das Verdrehen des Körpers (6) ermöglicht – die Schraube darf nicht volkommen angezogen sein.
- Bei der Montage des Mechanismus in den Arm der Maschine die axiale Einstellung des Mechanismus beachten.
- Die Schraube (2) anziehen' die Einstellung kontrollieren
Die Mutter (8) des Mechanismus lösen den Schraubenzieher in den Schlitz der Schraube (9) einlegen und die notwendige Kraft der Ausgleichsfeder einstellen (durch das Drehen im Uhrzeigersinn wird die Kraft der Feder vergrößert und umgekehrt)
Die Mutter (8) nachziehen und die Funktion der Ausgleichsfeder kontrollieren.
Der Fadenregulator muss so eingestellt werden' dass die Feder (2)' wenn der Faden während des Nähens den entferntesten Punkt des Greifers passiert etwa 1/4 bis 1/2 der benötigten Gesammenge bereit hält. Das bedeutet je dicker das Nähmaterial ist und je größer die Stichlänge' desto mehr Faden wird der Fadenregulator in und entgegen der Pfeilrichtung bereithalten.

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schraube (3) lösen
Den Fadenbegrenzer (1) so einstellen damit bei dem Übergang des Fadens über den Greifer nur eine minimale Verschiebung der Ausgleichsfeder (2) vorkommt - Schraube (3) anziehen

3'6 Transporteinrichtung für Nadelvorschub und unteres Transportrad
3'6'1 Beschreibung
Die Transporteinrichtung besteht aus dem Hebelwerk (1) das von der Hauptwelle über den Exzenter mit der Kupplungsstange (2) angetrieben wird. Die Vorschubbewegung wird durch die Welle (3) auf die Kupplung (7) am Untertransport übertragen.
Die Ein- und Auskuppelfunktion der Kupplung (7) wird von der unteren Welle (8) über den Exzenter mit der Kupplungsstange (9) und über die Keilkupplung (10) gesteuert
Die Vorschubbewegung wird durch die Welle (11) durch das Radgetriebe (12) auf den Radtransporteur (13) übertragen.
Die Stichlänge wird mit dem Drehknopf (14) durch das Hebelwerk (15) zur Vorschubmechanik (1) übertragen.
3'6'2 Stichlängensteller
3'6'2'1 Einstellen des oberen Exzenters
Der Exzenter (1) muss so in seine Winkelposition gebracht werden, dass der Anteil an der waagerechten Nadelbewegung phasenverschoben zum senkrechten Anteil daran erfolgt. Das bezieht sich auf den 90°-Grad'Winkel am Handrad (2) wenn der Winkelhaken (3) in den Exzenter (1) eingegriffen hat und sich von oben an der Transportwelle (4) angehlt.

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Am Handrad (2) den Winkel 90' einstellen und durch die Schraube (5)' die in der Ausstattung der Maschine ist fixieren (vorsichtig anziehen).
- Klemmverbindungen von den Hebeln (6) und (7) lösen
Die Vorschubwelle (4) so verdrehen damit die Aussparungen (Abflachungen) zur Grundplatte (aus dem Grunde einer eindeutigen Einstellung des Exzenters mittels der Einstellstange) gerichtet seien
Die Einstellstange (3) in das Loch im Exzenter (1) einschieben und diese von oben auf die Vorschubwelle (4) abstützen. - Den Exzenter axial auf der Welle in die Endstellungen verschieben und ihn in die Mitte anbringen.
Die Schrauben des Exzenters (1) festziehen (zuerste eine Schraube und nach der Verdrehung des Handrades auch die andere Schraube).
Die Vorschubwelle (4) zurück in die Lage für die Einstellung der Hebelübersetzung so verdrehen damit die Hebel (10) des Mechanismus auf den Stellen der Aussparung durchgehen. - Klemmverbindungen von den Hebeln (6) und (7) anziehen
Das genügende Spiel in den Aussparungen der Vorschub welle (4) ausprobieren und durch die Hebel (10) bei der maximalen Stichlänge nach vorne und nach hinten auf den Rückwärtsstichhebel eindrücken.
"Korrigieren eventuell die Lage der Vorschubwelle"
3'6'2'2 Einstellen des Stützhebels
Bei dieser Maschine mit Radtransporteur ist der Stützhebel (1) in den Vertiefungen (A and C) angebracht wie aus der Zeichnung ersichtlich ist
3'6'2'3a Grobaufteilung in Vorwärts- und Rückwärtsstichlängen
Die Einstellung der Steuerscheibe (1) auf den jeweiligen Winkel muss so erfolgen' dass bei Ausrichtung des Bügels (6) die Kupplungsstangen (7 und 8) mit dem fest eingeschraubten Drehknopf (9) in einer Reihe stehen und das Handrad auf einen Winkel von 0 Grad gedreht wird. Diese Einstellung kann erst vorgenommen werden nachdem man den oberen Exzenter gemäß Kapitel 3'6'2'1 eingestellt hat

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Nullstich einstellen: Drehknopf (9) unten in die Steuerscheibe (1) einschrauben:
- Am Handrad einen 0 -Winkel einstellen und mit Schraube (4) arre- tieren.
- Schraube (3) entsprechend verdrehen' damit die Kupplungsstangen (7 und 8) in einer Linie stehen und dann Schraube (2) anziehen'

3'6'2'3b Feinaufteilung in Vorwärts- und Rückwärtsstichlängen
Wenn die maximale Stichlänge eingestellt wird, muss die Stichlänge vorwarts genau so lang sein wie die rückwärts bei einer tolerierbaren maximalen Abweichung von ± 5 %. Diese Einstellung kann aber erst vorgenommen werden, wenn der Nadelstangenhalter in Nährichtung (Kapitel 3'3'2) und der Radtransporteur (Kapitel 3'6'3'1'2) eingestellt worden sind.

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Maximale Stichlänge einstellen
- Geeignetes Nähmaterial unter den Nähfuß legen und darin die Länge des Vorwärtsstiches und des Rückwärtsstiches kennzeichnen.
- Bei ungleicher Länge Korrektur der Einstellung durch Verdrehen der Schrauben (2 und 3) vornehmen. Wenn Schraube (3) angezogen wird, verkürzt sich der Vorwärtsstich und umgekehrt. Wenn Schraube (2) angezogen wird, vergrößert sich der Vorwärtsstich.
-Immer eine Schraube lösen und dann die andere anziehen
3'6'2'4 Einstellen des Steuerdrehknopfs (einschließlich Stichlängenbegrenzung)
Der Steuerdrehknopf (1) muss so eingestellt werden, dass sich beim Verdrehen bis zum Anschlag entgegen dem Uhrzeigersinn die für die jeweilige Unterklasse geltende maximale Stichlänge ergibt (Unterklasse 1: 3 mm' Unterklasse 2: 5 mm' Unterklassen 3 und 4: 7 mm). Die Skala des Steuerdrehknopfes ist so zu verdrehen, dass sie in ihrer Endposition die maximale Stichlänge der jeweiligen Unterklasse anzeigt mit Ausnahme der ersten Unterklasse, wo die Stichlänge auf der Anzeige mit 3 mm angegeben ist

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schraube im Steuerdrehknopf so einschrauben, dass die Kugelfläche der Schraube (3) gegen die Auflage der Steuerscheibe (4) drückt
- Schrauben (5) lösen und Steuerdrehknopfim Uhrzeigersinn verdrehen' bis Stift (6) von Knopf (1) auf Stift (7) aufliegt Schrauben (5) festanziehen
Den Knopf gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag verdrehen sobald Stift (6) von Knopf (1) auf Stift (7) aufliegt
Mit einem Nähtestprüfen ob die Stichlänge der maximalen Stichlänge für die jeweilige Unterklasse entspricht
"Ist der Stich länger" dann Schrauben (5) lösen und Knopfim Uhrzeigersinn verdrehen und umgekehrt Schrauben (5) fest anziehen" - Schraubendreher in die Öffnung (8) der Skala (2) stecken und Skala so justieren, dass die Höchstlänge auf der Skala der Stichlängenmarkierung auf dem Maschinenarm gegenübersteht
Für Unterklasse 1 Steuerdrehknopf(1) auf eine Stichlänge von 3 mm einstellen und Einstellung durch Nähtest überprüfen. - Schrauben (5) lösen und Steuerdrehknopf(1) gegen den Uhrzeigersinn verdrehen' bis Stift (6) von Knopf (1) auf Stift (7) aufliegt Schrauben (5) fest anziehen.
- Schraubendreher in die Öffnung (8) der Skala (2) stecken und Skala so justieren, dass die Stichlänge auf der Skala genau wie die Markierung auf dem Arm 3 mm beträgt

3'6'3'1 Vorschubkupplungen
3'6'3'1'1 Beschreibung
Die Vorschubkupplung besteht aus dem von der Kupplungsstange (2) angetriebenen Kupplungsdeckel (1)' dem von der Kupplungsstange (3) angetriebenen Kupplungsstern (4) und der Trägerplatte (5)' die fest mit der Welle (6) verbunden ist Von der Kupplung ausgehend' kommt von den Kupplungsstangen (2 und 3) eine abwechselnde Schwingungsbewegung. Die Kupplung ist über den Keil (7) mit der Kupplungsstange (8) durch den auf der unteren Welle (10) sitzenden Exzenter (9) verbunden.
Wenn der Keil ausgekoppelt ist wird der Stern (4) mit dem Belag der Trägerplatte (5) mittels Federring (11) aus der Reibungskupplung ausgerückt. Der Belag der Federplatte (5) wird dann mit einer Flachprofilfeder (12) gegen den Kupplungsdeckel (1) gedrückt. Wenn der Keil ausgekoppelt ist wird der Stern (4) gegen den Belag der Trägerplatte (5) gedrückt und gleichzeitig wird die Reibungskopplung zum Kupplungsdeckel (1) gelöst. Für einen kurzen Augenblick des Ein- und Auskuppeins der Trägerplatte (5) kommt es zu einer Reibungskopplung zwischen dem Deckel (1) und auch dem Kupplungsstern (4)' insbesondere bei Totpunktlage der Kupplungsstangen (2 und 3). Die Einstellung des Umschaltens der Kupplungen erfolgt durch Anziehen oder Lockerung der Mutter (13).

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4 1 4'2 4'1 6 8 5 25 3

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2 A7 8
3'6'3'1'2 Einstellen des Hebels der zweiten Vorschubstufe (Winkel' Lage)
Der Hebel des zweiten Schrittes (1) muß so eingestellt sein' damit im unteren Totpunkt der Nadel die Achse eines Teiles des Sternes (2) in der Achse der Schraube (3) sei Der Gewindezapfen (4) kann in dieser Stellung montiert werden (4'1: entspricht der maximalen Stichlänge von 5 mm) oder in der anderen Stellung (4'2: entspricht einer Stichlänge von 7 mm). Die Einstellung des Gewinde-zapfens richtet sich nach der Unterklasse (siehe Kapitel 11'2).

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
Verstellen des Hebels (1)
- Schraube (6) lösen
- Maximalstichlänge einstellen
- Am Handrad einen 180-Grad-Winkel einstellen
- Schraube (5) herausdrehen und Schaft der Nadel in das Loch stekken.
- Hebel (1) verdrehen' bis sich die Nadel in die Kupplungsscheibe (2) absenkt
-Hebel (1) seitlich auf Maß "A" = 0'5 - 1 mm einstellen - Schraube (6) anziehen
- Schraube (5) eindrehen und mit Loctite sichern
Lage des Gewindezapfens (4) ändern - Sicherungsring (7) entfernen
- Schraube (4) losdrehen' in der neuen Position einschrauben und ordentlich festziehen Kupplungsstange (8) und Sicherungsring (7) anbringen.

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1 244° 2 5 4 6 3 A
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1 90° 2 7 6 9 33'6'3'1'3 Einstellen des unteren Exzenters
Die Drehung des Exzenters (3) muss gegenüber der Drehung des Stichlängenexzenters um eine Vierteldrehugg phasenverschoben werden. Dies entspricht einem Winkel von 244 am Handrad (1) wenn der Einstellzapfen (4) in den Exzenter (3) gesetzt worden ist der Kontakt zum Zahnriemen (5) hat

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt. Stillstand des Motors abwarten!
Einen 244°Grad-Winkel am Handrad (1) einstellen und es mit Schraube (2) arretieren' die sich im Maschinenzubehör befindet (das Anziehen vorsichtig vornehmen).
Einstellstift (4) in die Bohrung im Exzenter (3) stecken und ihn von unten gegen den Zahnriemen (5) drücken
- Exzenter (3) axial einstellen.
- Schrauben (6) des Exzenters so fest wie möglich anziehen
Mit dem Handrad Exzenter (3) in gekennzeichnete Stellung drehen und jetzt das Spiel "A" = 0'05 mm überprüfen. Gegebenenfalls Korrektur durch erneutes seitliches Einstellen des Exzenters vornehmen.
3'6'3'1'4 Einstellung des Ein- und Ausrückens von Kupplungen
Die Mutter (7) muss seitlich so eingestellt werden, dass das Einrücken der Kupplungen in dem Augenblick erfolgt wo die Scheiben (3) bewegungslos sind, d'h. sich in Totpunktlage bei ihrer gszillierenden Bewegung befinden: Dies entspricht einem Winkel von 90 am Handrad.

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schrauben an Zahnriemenrad lösen und Rad nach links verschieben
-
Maximale Stichlänge einstellen
-
Winkel von 90 am Handrad (1) einstellen und mit Schraube (2)' die sich im Maschinenzubehör befindet' (das Anziehen vorsichtig vornehmen) fixieren.
- Drei Schrauben (6) in der Mutter (7) lösen und letztere um 2 mm nach links losdrehen.
- Mutter (7) sachte wieder anziehen' bis sie das Achslager (9) berührt (In diesem Augenblick wächst das Anzugsmoment sprungartig an) und dann Schrauben (6) festziehen.
- Handrad auf 85 stellen und den Verriegelungshebel drücken. Der Transporteur muss jetzt gegenläufig zur Nadelbewegung drehen. Jetzt Winkel von 95 am Handrad einstellen. Der Transporteur muss Richtung der Nadelbewegung gedreht werden. Ist das nicht der Fall, dann seitliche Einstellung der Mutter (7) korrigieren. Wenn die Kupplungen vorzeitig schalten, Mutter (7) etwas nach rechts und zurück drehen.
- Schrauben (6) anziehen
- Zahnriemenrad wieder in Ursprungsstellung bringen gemäß Kapitel 3'7'2'

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1 X 2
3'6'3'2 Radtransporteur und Halter
Der Radtransporteur (1) muss so eingestellt werden' dass seine Transporteurszahnspitzen um "X" = 0.3 - 0.7 mm aus der Stichplatteneinsatz herausragen. Wenn weiches und dickes Nähgut verarbeitet wird' muss man für "X" einen größeren Wert wählen' bis ein guter Vorschub erreicht wird' aber nur in dem Maße wie sich der Nahtbeginn nach dem Fadenabschneiden nicht verschlechtert. Die Höhe des Spanners mittels einer Einstelllehre einstellen.

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Um die Transporteurzahnhöhe oberhalb der Stichplatte zu vergrößern Schraube (2) um den verlangten Wert weiter eindrehen.
- Zur verminderung der Höhe umgekehrt vorgehen
Für das Ersetzen des Radtransporteurs entsprechend der Maschinen-einstellung, siehe Kapitel 11.2: Maschine einstellen Transporteur Neigung der Zähne).

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit der Arbeit beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schrauben (1) herausdrehen und Stichplatte (2) abnehmen
* Schraube (3) herausdrehen und Transporteur (4) mitsamt Führung (5) herausnehmen - Transporteur (4) ersetzen
- Transporteur mit der Führung in die Rille einsetzen und Schraube (3) eindrehen:
- Stichplatte (2) montieren und Schrauben (1) festziehen
3'6'4 Einstellen der Oberwalze (Andruckstärke' Höhe)
Bei Absenken der Oberwalze (1) Abstand "A" zwischen Transporteur (5) und Oberwalze auf Höchstmaß 0'2 mm einstellen. Die Andruckstärke der Oberwalze (1) so regulieren, dass Schlupf des transportierten Nähguts vermieden wird.
Verfahren zur Höhenregulierung der Oberwalze:
- Von Hand Stoffdruckstange (3) mit Oberwalze (1) oberhalb des Radtransporteurs (5) absenken
- Schraube (4) lösen und erforderlichen Wert "A" (0'2 mm) einstellen.
- Schraube (4) anziehen
Regulierung der Andruckstärke der Oberwalze (1)
Durch Eindrehen der Schraube (2) wird die Andruckstärke der Oberwalze starker oder schwächer eingestellt

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8131214 7 15 9 16 15 10 11 2 6 5 1 4 3
Die Anlaufbewegung für den Antrieb des Oberwalzentransporteurs geht von der unteren Transporteurwelle aus. Von dieser Welle wird die Bewegung über den Zahnriemen (1) auf die obere Transporteurwelle (2) übertragen. Wichtige Teile für die Übertragung durch den Zahnriemen sind Scheibenrad (3) Spannrolle (4) Laufrolle (5) und Scheibenrad (6) Ausgehend von Welle (2) wird die Bewegung weiter übertragen durch die Rollen (7 und 8) zu der Gelenkwelle (9) Von der Gelenkwelle wird die Bewegung weiter übertragen über eine Konustransmission im Halter (10) auf das Transporteurrad (11). Die Welle der Rolle (8) ist in Schraube (12) an den Lagern gelagert. Die Gelenkwelle (9) umfasst zwei Verbindungsstücke (15) und ein ausziehbares Teil (16). Diese Teile sorgen für das Anheben und Schrägstellen der Oberwalze.
3'7'2 Seitliche Einstellung des unteren Zahn-riemenrades
Das Rad muss so eingestellt werden, dass der Zahnriemen durch die Mitte der Durchlassöffnung in der Grundplatte läuft. Das Einstellen selbst geschieht folgendermaßen:

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schrauben (1) am Rad (2) lösen
- Schraube (3) an der Spannrolle (4) lösen
Rad (2) so einstellen, dass der Zahnriemen (5) durch die Mitte der Öffnung in der Grundplatte (6) läuft
- Schrauben (1) festziehen
- Spannrolle (4) axial so anbringen' dass der Riemen (5) genau in der Mitte der Spannrolle (4) läuft
- Spannrolle justieren (siehe Kapitel 3'7'4)
- Schraube (3) der Spannrolle (4) anziehen
3'7'3 Seitliche Einstellung des oberen Zahnriemenrades Das Rad muss so eingestellt werden' dass der Zahnriemen nicht verschränkt wird und die Zahnriemenscheiben in einer Ebene ausgerichtet sind' Das Einstellen selbst geschieht wie folgt:

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schrauben (1) an Zahnriemenscheibe (2) lösen
"Rad (2) so einstellen" dass entsprechend der nebenstehenden Abbildung ein Abstand von 5 mm entsteht - Schrauben (1) anziehen

3'7'4 Einstellen der Spannrolle
Die Spannrolle des Zahnriemens am Obertransport ist drehbar auf der Grundplatte montiert. Der Riemen muss gemäß dem Bedarf gespannt sein, damit eine korrekte Kraftübertragung sichergestellt ist. Unzureichende Spannung kann zum überspringen von Zähnen führen. Im Gegensatz dazu kann eine zu starke Spannung eine enorme Belastung der Aufhängung der Oberwelle darstellen. Die entsprechende Einstellung ist wie folgt vorzunehmen:

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schraube (1) lösen' die den Spannrollenhebel (2) sichert
- Riemenspannung wie erforderlich (theoretisch unter Einwirken einer Kraft von 10 N auf Mittelteil des Riemens eine Durchbiegung des Riemens von 4 mm feststellen)
- Schraube (1) festziehen
3'7'5 Ersetzen des Zahnriemens
Bevor der Zahnriemen ausgetauscht wird muss die untere Transporteurwelle ausgebaut werden. Dazu wie folgt vorgehen:

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Austausch beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schraube (1) der Spannrolle (2) lösen und letztere auch
- Schrauben (3) am Zahnriemenrad (4) lösen und dieses nach links verschieben, so dass die beiden Schrauben (5 und 6) der Transporteurkupplung (7) zugänglich werden.
- Schrauben (5 and 6) lösen
- Schrauben (8) am Axialring (9) lösen
- Schraube (10) der Kupplung (11) lösen
- Welle (12) nach rechts aus dem Zahnriemenrad (4) herausdrücken
- Zahnriemenrad (4) entfernen
- Stirnkappe entfernen
- Schraube (14) lösen und aus der Halterung des Rades (15) herausdrehen. Dann das Rad vom Halter (21) abziehen.
- Schrauben (16 und 17) am Halter (18) lösen
* Halter (18) zusammen mit Halter (15) und Gelenkwelle (13) von der Maschine abnehmen: - Schrauben (19) am Zahnriemenrad (20) lösen
- Schraube (24) des Ringes (25) lösen
- Zahnriemenrad (20) festhalten und Transporteurwelle (22) aus dem Arm herausziehen so dass man den Zahnriemen (23) vom Maschinenarm herunternehmen kann
- Alten Riemen durch neuen ersetzen und Zusammenbau vornehmen (umgekehrt verfahren wie beim Ausbau)
- Einstellvorgang gemäß Kap 3'7'2' 3'7'3 und 3'7'4 vornehmen

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Abb' 1 Abb' 2 4 5 1 2 3 6 X
3.7.6.1 Auswahl des Durchmessers der Oberwalze
Die Maschine kann mit zwei unterschiedlichen Oberwalzentypen geliefert werden' nämlich eine mit 25 mm und eine mit 35 mm ^8 . Die Eignung des verwendeten Durchmessers hängt von der Art des Nähens und rein technisch gesehen' konkret von der Arbeit ab.
Für die Auswahl des Walzendurchmessers gelten allgemein folgende Prinzipien:
= 25 mm - für enge Radien
^0 = 35 mm - für gerade Nähte oder weite Radien - bei längeren Nähten in dickerem Material
3'7'6'2 Einstellung vorwärts' rückwärts und seitlich
Bezogen auf die Nadel' muss die Oberwalze in einer bestimmten Stellung stehen:
a) Ansicht (Siehe Abb. 1) — Der Wert "X" ist abhängig vom Durchmesser der eingesetzten Oberwalze ( ^0 25 - 6'5 mm; ^0 35 - 10'5 mm) gemessen von Nadelstange bis Rollenrand, wenn man das Handrad an der Skala auf 180 gegenüber der Anzeige einstellt
b) Ansicht (Siehe Abb. 2) – Der Walzenrand muss mit dem Stichloch- öffnungsrand am Einstichloch der Nadel übereinstimmen
Diese Werte sind wie folgt einzustellen:

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schraube (1) lösen
- Durch Verschieben von Halter (2) und Oberwaize (3) in der Rille des Halters (4) den geforderten Wert "X" einstellen und Schraube (1) anziehen.
- Schraube (5) lösen
- Durch Verschieben des Halters (2) im Halter (6) unteren Walzenrand auf den Rand des Stichlochs einstellen.
- Schraube (5) festziehen
3'7'6'3 Einstellen des Spiels in der Verzahnung und Lagerung des Rollfußes
Im Kegelradgetriebe des Antriebs der Oberwalze muss ein Mindestmaß an Spiel eingestellt sein. Ein zu geringes Spiel erhöht den Reibungs- widerstand im Getriebe ein zu großes fördert Ungenauigkeiten beim Transport. Die Oberwalze läuft auf Kugellagern. Bei dieser Bauweise ist auch das radiale Spiel so klein wie möglich zu regeln.
Die gegebenen Toleranzen werden wie folgt eingestellt:

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt. Stillstand des Motors abwarten!
Spiel in der Lagerung des Rollfußes
*Die drei Schrauben (5) (nur leicht) lockern
Mit der Schraube (4) ein Minimaispel der Lagerung des Rollfußes (2) einstellen (der Rollfuß muß sich leicht ohne Reibung und mit minimalem Spiel drehen)
Die Schrauben (5) festziehen' das eingestellte Spiel überprüfen' im Bedarfsfall das Einstellen wiederholen.
Spiel im Kegelgetriebe
Die Schraube (1) lösen' durch verstellen des Rollfußes' bzw. des Halters (3) in der Nut des Halters (6) das Minimalspiel einstellen' der Ritzel (7) muß auf den Boden des Halters gedrückt sein.
Die Schraube (1) festziehen und das eingestellte Spiel überprüfen

3'7'6'4 Austausch der Oberwaize
Beim Austausch der Oberwalze wie folgt vorgehen:

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Austausch beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schraube (1) losschrauben
- Schraube (3) mit Unterlegscheibe (2) losschrauben
- Angetriebene Oberwalze mit Halter (4) von Halter (5) und Gelenk-welle (6) abnehmen
Eine neue Oberwalze einbauen und dabei in umgekehrter Reihenfolge vorgehen wie beim Ausbau. - Oberwalze einregulieren gemäß Kapitel 3'7'6'2'

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1 A 2 3 4 53'7 Einstellen des Nähfußhubs
Die maximale Hubhöhe 'A' des Nähfußes soll bei Auslösung durch Kniehebel oder Elektromagnet 12'5 mm betragen.

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
Unter den Nähfuß den Würfel (1) mit der Höhe "A" = 12'5 ± 0'7 mm einlegen.
- Die Schraube (2) nach unten ganz einschrauben
Die Schraube (3) leicht nur so weit anziehen, dass sich der Hebel (4) auf der Welle (5) mit einem gewissen Reibmoment dreht
- Mit einem Schraubenzieher gegen den Hebel (4) drücken' bis der Hebel an die Wand im Inneren des Nähmaschinenarmes anzuliegen kommt
- Den Hebel (4) um ca 1 mm zurückkehren und die Schraube (3) anziehen. Der Hebel wird nicht bei der maximalen Lüftung des Presserfüßes in den Arm der Maschine stoßen.
Das Axialspiel der Welle (5) das so klein wie möglich gehalten werden soll überprüfen.
- Mit der Schraube (2) den normalen Druck des Rollfußes einstellen

Der Spuler (Spulenwickler) wickelt einen Vorrat an Greiferfaden auf Er wird durch eine federnde Reibrolle angetrieben, die stoppt sobald die Spule voll ist.
Das beste Aufspulen erreicht man mit ausreichender Vorspannung des Fadens' der durch die Fadenführung (4) und mit 1 mm Abstand unter dem Durchmesser der Spule geführt wird. Die Spulerwelle ist schwenkbar aufgehängt und die Reibrolle schaltet sich über einen Aufnahmehebel (1) und einen Steuernocken ein. Der Spuler ist auf dem Arm mit zwei Schrauben (3) befestigt. Die Führung des Fadens erfolgt gemäß der Abbildung: Nach Ende des Aufspulvorgangs wird der Faden mit der Schneidvorrichtung (5) abgeschnitten.
3'9'2 Einstellen der Spulerabschaltung
Die wechselseitige Stellung von Aufnehmerhebel (1) und Steuerscheibe (5) auf einer gemeinsamen Welle bestimmt den Augenblick der Abschaltung des Spulers.
In Funktionsstellung ist die Steuerscheibe durch die Schraube (6) verblockt. Die wechselseitige Stellung muss für einen nicht integrierten Spuler in der Weise reguliert werden, dass mit dem Austreten des Aufnehmerhebels aus dem Bereich der Spule und dem gleichzeitigen Aufhören des Anpressdrucks der Steuerscheibe auf die Spulerwelle die Spule sich nun in Richtung des Pfeils bewegt. Eine Feineinstellung muss bei eingebauten Modellen in der Maschine erfolgen. Mit Schraube (2) wird die Stellung des Reibungselements am Aufnehmerhebel (1) angepasst. Ein Abschwenken des Hebels beschleunigt die Halt-Funktion. Ein umgekehrtes Schwenken verzögert sie. Nach Einsetzen der Spule ist ein Test vorzunehmen, wenn der Faden angewickelt wird und wenn bei laufender Maschine gespult wird.
3'9'3 Einstellen der Reibrolle
Die Reibrolle besteht vorn aus der Scheibe (8) die auf der oberen Hauptwelle der Maschine sitzt und der Scheibe (7) mit Gummiring auf der Spulierwelle.

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt' Stillstand des Motors abwarten!
- Einstellarbeit bei abgenommener Rückwand erledigen:
Der Spuler steht in Halt-Stellung - Schrauben (9) in Scheibe (8) durch Bohrung im Arm lösen
Durch Verschieben der Scheibe auf der Achse in Richtung A' B' Scheiben des Spulers (7) auf eine Entfernung von 0'5 mm vom Gummiring einstellen.
- Schrauben (9) in der Scheibe (8) anziehen
- Spuler in Arbeitsstellung bringen und testen
-Rückwand wieder anbauen

3'10 Sicherheitskupplung
3'10'1 Beschreibung
Die Maschine besitzte eine Sicherheitskupplung' die bei Blockieren des Greifers ein Durchdrehen des unteren Zahnriemenrades (1) auf der Nabe der unteren Welle (2) ermöglicht. Ein solches Blockieren kommt bei Fadeneinschlag in die Greiferbahn vor. Im laufenden Betrieb sollte diese Kupplung während der normalen Arbeit aber nicht auslösen. Die gegenseitige Verbindung des Bandrades (1) und der Nabe (2) ist durch die Kugeln (3) verursacht die fest mit dem Bandrad verbunden sind. Die Kugeln fallen in die konischen Öffmungen der Nabe (2) ein und werden durch die Tellerfedern (4) darin eingedrückt. Das Verbringen der Kupplung in Arbeitsstellung und eventuell auch die Überprüfung der korrekten Stellung muss man mit einem Schraubendreher besorgen mit dem man den Greifer blockiert während man gleichzeitig das Handrad etwas verstellt.
3'10'2 Einstellen des Auslösezeitpunkts

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
Der richtige Wert des Ausschaltmomentes (Nm) wurde vom Maschinenbauer eingestellt. Wenn dieser Wert kleiner ist kann es im geläufigen Betrieb zum Ausrücken der Kupplung kommen. Im Gegenfall (wenn das Moment größer ist) wird die Kupplung nicht ausrücken. In beiden Fällen ist es notwendig, das Moment einzustellen. Durch das drehen der Mutter (5) nach rechts wird das Moment erhöht und umgekehrt. Der Wert des Ausschaltmomentes ist auf das Drehen der Mutter (5) sehr empfindlich. Bei dieser Einstellung soll man vorsichting vorgehen man soll diese Einstellung nur in Bedarfsfallen vornehmen!
Das Moment ist mittels des Drehmomentschlüssels zu kontrollieren:

Vorsicht!
Die Kupplung sorgt für nur eine gemeinsame Stellung der Nabe der unteren Welle (2) und des Zahnriemenrades
(1) Eine Prüfung gemäß Einstellmarkierungen wird nicht benötigt. Bei Ausfall der Kupplung durch das übermäßige Anziehen der Mutter (5) kann das bei einem festsitzenden Greifer zu nachhaltiger Beschädigung des Greifergetriebes führen.
3'11 Zahnriemenübertragung
3'11'1 Einstellen der Spannrolle am Zahnriemen
Die optimale Spannung des Zahnriemens (1) wird erzielt indem man die Spannrolle (2) so einstellt dass sie einen Druck F = 20 N auf den Riemen ausübt. Die Rolle ist seitlich so auszurichten, dass die Riemenkante nicht an der Rollenkante übersteht

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Handrad und Riemenschutz abmontieren: Keilriemen abnehmen
Befestigung der Schlaufenführung losmachen' an der die Spannrolle (2) angebracht ist so dass die Riemenschlaufe ungehindert drehen kann. - Rolle (2) anheben und danach mit Dynamometer (4) die Rolle einem Druck von 20 N aussetzen. In dieser Stellung Befestigungsschraube (3) anziehen.
- Seitliche Verschiebbarkeit der Rolle prüfen

text_image
4 3 2 1 5
text_image
10 N -20mm 10 N
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3 2 1 4
3.11.2 Zahnriemen wieder auflegen
Anzumerken ist: Bei Maschinen mit Ministopp-Einrichtung nimmt man gemäß Kapitel 3.13 zuerst den Antriebszahnriemen ab. Beim Wiederauflegen des Zahnriemens muss die gemeinsame Stellung der Zahnriemenräder (4 und 5) beibehalten werden.

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit der Arbeit beginnt, Stillstand des Motors abwarten!
- Handrad, Zahnriemen und Keilriemen abnehmen.
- Sicherungsring (1) und Verriegelungshebel (2) entfernen.
- Mit einem Schreibstift die augenblickliche Stellung der Zahnriemenräder zum Maschinenarm kennzeichnen.
- Zahnriemen (3) zuerst vom unteren Zahnriemenrad (4) abnehmen und dann den ganzen Riemen herunternehmen.
- Den neuen Zahnriemen zuerst auf das obere Zahnriemenrad (5) legen.
- Beide Zahnriemenräder in die zuvor gekennzeichneten Stellungen bringen und dann den Zahnriemen auf Zahnriemenrad (4) legen.
- In umgekehrter Reihenfolge jetzt den Riemen spannen und abgebaute Teile wieder anbauen.
3.12 Keilriemen, Motor - Kopf
3.12.1 Spannvorgang

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt, Stillstand des Motors abwarten!
Der Keilriemen ist dann korrekt gespannt, wenn bei Ausübung von 10 N Druck die gegenüberliegende Seiten des Riemens sich bis auf 20 mm einander genähert haben. Das Spannen des Keilriemens erfolgt durch entsprechendes Schwenken des Motors in seiner Aufhängung.
3.12.2 Keilriemen ersetzen

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Austausch beginnt, Stillstand des Motors abwarten!
- Schraube (1) an der Einstellarretierung (2) lösen und Arretierung hochstellen.
- Schrauben (3) am Handrad herausdrehen.
- Schrauben (4) am Riemenschutz herausdrehen und Riemenschutz abkippen.
- Riemenschutz am Motor abnehmen und Schutzvorrichtungen wegschwenken, die verhindern, dass der Riemen von der Motorriemenscheibe abfällt.
- Riemen wieder auflegen.
- Riemen spannen (siehe Kapitel 3.12.1).
3.13 Antriebszahnriemen
3.13.1 Austausch des Antriebszahnriemens

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Austausch beginnt, Stillstand des Motors abwarten!
- Maschinenoberteil vom Gestell abnehmen (Stecker von Motor- und Oberteilkabel herausziehen, Holzschraube sowie Schrauben an den Scharnieren herausdrehen).
- Riemenschutz entfernen (1).
- Neuen Riemen (2) auflegen.

Aus dem Schmierbehälter (1) gehen drei Saugdochte aus: Der Docht (2) schmiert den Zapfen des Fadenmechanismus' der Docht (3) schmiert den Nadelmechanismus und der Docht (4) schmiert den Stichlängenmechanismus: Das überflüssige Öl aus dem Nader- und Fadenmechanismus wird durch den Docht (5) angesaugt und schmiert den Ziehkeil der Transportkupplung.
Zwei Schmierdochte (6) gehen aus dem Schmierbehälter aus und jeder von ihnen ist weiterhin entzweit. Die Dochte (7)' (9) schmieren die Greifer, die Dochte (8)' (10) Schmieren das Zahnradgetriebe des Greiferantriebes

3'14'2 Öl nachfüllen
Für die Schmierung der Maschine findet Esso SP-NK 10-Öl' DA 10-Öl oder ein anderes Öl mit denselben Eigenschaften Verwendung. Bei Inbetriebnahme der Maschine muss jedes mechanische Teil der Maschine mitein paar Tropfen Öl versehen werden: Erstdanach werden die Ölbehälter gefüllt und zwar durch die Bohrungen an den Ölstandsanzeigern unter Zuhilfenahme eines Ölkännchens: Die Ölbehälter (1)' (2) der Zentralölverteilung sind bis zur Marke max zu füllen.

3'14'3 Mehrfachverwendung des öls
In den Ölfänger getropftes Öl wird in der Ölmulde (1) gesammelt und kann wieder für das Nachfüllen der Ölbehälter in der Maschine verwendet werden siehe Kapitel 3'14'2.
An der Ölmulde (1) mit dem aufgefangenen Öl wird ein Öffnung aufgeschraubt. Das Oberteil des Ölkännchens (2) mit dem Einfüllröhrchen (aus dem Beipack der Maschine) wird dort eingeschraubt. In die Behälter des Maschinenoberteils wird nun Öl nachgefüllt und dann alles wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt.

text_image
2 3 A 1 4 9 11 B C 5 6 7 10 8 12
text_image
1 4 3 6 2 5 A
text_image
4 2 8 3 1 5 6 108° 74' Fadenabschneiden
4'1 Beschreibung der Schneidvorrichtung
Beim Schneidvorgang erfasst das bewegliche Schneidmesser (1) die Nähfäden im passenden Moment und drängt sie in Richtung von Pfeil (A) gegen das feststehende Messer (2)' bis die Fäden abgeschnitten sind' Feder (3) hält den Greiferfaden fest nachdem er abgeschnitten ist Das bewegliche Messer (1) sitzt auf der Welle (4)' die sich mit Hilfe des Hebeis (5) unter Mitwirkung der auf Welle (7) angebrachten Gabel (6) dreht' Welle (7) wird durch den Elektromagneten (8) aus ihrer Anfangsstellung in Richtung von Pfeil (B) verschoben' Bei der Rückbewegung in Richtung von Pfeil (C) wird die Welle (7) mit der Steuerscheibe (9) durch die Aufnehmerrolle (10) in die Ausgangsstellung zurückverschoben' Feder (11) hält die Mechanik in Anfangsstellung fest' Im geeigneten Moment lüftet der Elektromagnet (12) dann die Hauptfadenspannung: Am Ende des Schneidvorgangs werden die Elektromagneten (8 und 12) beide ausgeschaltet
4'2 Einstellen der Aufnehmerrolle
Der Halter der Aufnehmerrolle (1) ist so zu befestigen, dass er sich, wenn er zwischen den Wellen (2) und (3) steht in seiner Ausgangsstellung befindet. Die Lücke zwischen beiden beträgt dann "A" = 0'2 - 0'4 mm.

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
Bei gelöster Schraube (4) Halter der Aufnehmerrolle (1) nach oben bis Anschlag gegen Stütze (5) und gleichzeitig Welle (2) bis Anschlag gegen Welle (3) setzen.
Mit an dem Anschlag gehaltenem Halter (1) Welle (2) so verschieben, dass Wellenabstand "A" = 0'2 - 0'4 mm zu Stande kommt dann Schraube (4) anziehen.
- Abstand "A" durch Verschieben des Ankers (6) prüfen
4'3 Einstellen der Steuerscheibe
Die Stellung der Steuerscheibe (1) gegenüber der Welle (2) muss so sein' dass bei Kontakt zwischen Justierstift und Welle (4) die Winkelskala am Handrad (6) genau einen Winkel von 108 anzeigt. Wenn die Aufnehmerrolle (5) sich in ihrer Startposition befindet muss das Spiel zwischen Rolle (5) und Steuerscheibe (1) so klein wie möglich' aber noch ausreichend sein' um es nicht zu einem zufälligen Kontakt mit der Rolle kommen zu lassen.

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Am Handrad (6) Winkel von 108 einstellen und mit Schraube (7) aus dem Beipack der Maschine festdrehen (Schraube vorsichtig anziehen)
Aufnehmerrolle (5) in Pfeilrichtung bis an den Anschlag heranschieben. - Justierstift (3) aus dem Beipack der Maschine in die Steuerscheibe einführen und diese verdrehen, bis Stift (3) die Welle (4) berührt
Eine Lehre von 0'1 mm Dicke zwischen Steuerscheibe (1) und Aufnehmerrolle (2) stellen und Steuerscheibe zur Lehre hin nach oben bis zum Anschlag verschieben. Dann Schraube (8) anziehen - Arretierung des Handrads beenden Steuerscheibe leicht drehen und auch die zweite Befestigungsschraube der Steuerscheibe festziehen

4'4 Einstellen des Gabelstücks
In Startposition der Schneidvorrichtung, wenn der Halter(1) auf die Stütze (2) trifft muss die Achse des Gabelstücks (3) die Achse der Welle (4) kreuzen.

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Welle (5) verschieben' bis der Halter (1) auf die Stütze (2) trifft
- Schraube (6) lösen
Gabelstück (3) so verschieben' dass seine Achse die Achse der Weile (4) kreuzt - Schraube (6) anziehen
4'5 Einstellen des beweglichen Messers
Das bewegliche Schneidmesser (1) muss in Startposition mit seinem Ende einen Abstand "A" = 0'1 - 0'5 mm von der Kante des feststehenden Messers (2) haben.
Die Höheneinstellung muss so sein, dass seine oberste Fläche des Messers 1'8 mm niedriger liegt als die Oberseite der Stichplatte

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Schrauben (4 und 5) lösen
- Schneidmesser (1) in Pfeilrichtung drehen und in der Höhe einstellen
Schraube (5) anziehen
"Bewegliches Messer (1) so in Startposition drehen' dass das Maß "A" = 0'1 - 0'5 mm erreicht wird Schraube (4) anziehen"
4'6 Einstellen des feststehenden Messers
Das feststehende Messer (1) ist so einzuspannen, dass es mit seiner halben Länge auf dem beweglichen Schneidmesser aufliegt. Die Messer brauchen keine ungespannten Fäden zu schneiden.

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten. Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Winkel von 300 Grad am Handrad (4) einstellen
Von Hand bewegliches Messer (3) in die gekennzeichnete Position verschieben
Versuchen' das feststehende Messers (1) einzuspannen und dann Schraube (2) anziehen.
Auflagepunkt des beweglichen Schneidmessers (3) zum feststehenden (1) prüfen und bei Bedarf Korrektur anbringen

4'7 Einstellen der Sicherungsfeder für den Greiferfaden
Die Sicherungsfeder (1) hält den Greiferfaden fest nachdem er abgeschnitten wurde. Sie ist so einzustellen, dass die für das Herausziehen des Fadens aus der Sicherungsfeder (1) erforderliche Kraft annähernd der Kraft gleich ist die man braucht um den Faden aus dem Greifer herauszuziehen.

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt. Stillstand des Motors abwarten!
- Sicherungsfeder (1) so formen' dass sie mit ihrer gesamten Fläche (glatt) dicht mit dem beweglichen Messer (4) abschließt
Die Sicherungsfeder (1) so formen' dass sie sich mit maßvoll angezogenen Schrauben (2) gegen das bewegliche Schneidmesser drückt und dabei so weit vorgespannt ist, dass die Kraft ausreicht um den Faden aus der Feder herauszuziehen. Diese Kraft überprüft man mit einem Schraubendreher, wie in der Zeichnung dargestellt

Vorsicht!
Die Einstellung der Sicherungsfeder (1) ist von der eingestellten Greifer fadenspannung abhängig und entsprechend der jeweiligen Unterklasse unterschiedlich.
4'8 Einstellen der Schaltung der Elektromagnete
Die Elektromagnete für die Schneidvorrichtung und die Spannungslüftung müssen entsprechend dem Diagramm arbeiten. Dies wird durch die Regelung eines Schrittmotors sichergestellt (siehe Bedienanleitung für den Schrittmotor).
1° Position 1 der Nadel (135 am Handrad)
2 ^- Position 2 der Nadel (64 am Handrad).
3⁻ Stoppstellung der Spannung (10 ÷ 25 am Handrad)
4 ^- Bewegung der Aufnehmerrolle
5" Strom für den Elektromagneten der Schneidvorrichtung
6- Strom für den Elektromagneten der Spannungslüftung
5° Anheben der Oberwalze durch Elektromagnet
5'1 Beschreibung
Der Kern des Elektromagneten bezw sein Stift muss so eingestellt sein, dass die Lüftung des Nähfußes möglich wird.
5.2 Einstellen des Stifts des Elektromagneten

Vorsicht! Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
- Kappe des Kerns (1) des Elektromagneten abschrauben:
Kern (2) mit Stift (3) verschieben und Halteschraube (4) lösen - Den Zapfen (3) im Kern (2) in Richtung von "A" bis zum Anschlag ausschrauben:
- Den Kern (2) in den Magnet (5) in Richtung von "B" bis zum Anschlag eindrücken.
In dieser Lage durch das Schrauben des Zapfens (3) in Richtung von "B" die maximale Presserfußlüftung einstellen.
* Die Arretierschraube (4) aufschrauben und nachziehen - Kappe (1) aufschrauben

5'3 Regulierung des Stroms für den Elektromagneten
Das Zeitverhalten des Stroms für Elektromagneten kennt zwei Phasen:
-Einschaftstrom (0'2 ÷ 0'5 sec) -maximale Kraft
- Dauerschaltung (über Tastendruck)

Es ist erforderlich' bei Tastbetrieb maximal 40 % (siehe Bedienanleitung für den Schrittmotor) einzustellen. Bei einem höheren Wert und längerer Verweildauer des Nähfußes in gelüfteter Stellung besteht die Gefahr der Überhitzung des Elektromagneten.
5'4 Zusammenbau des Elektromagneten für die Oberwalzenlüftung

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit den Arbeiten beginnt Stillstand des Motors abwarten!
-Rückwand (3) abnehmen
Mit Schrauben (1) Elektromagnet (2) an Rückwand (3) seitengerecht für Ausgangskabel (4) befestigen
-Rückwand (3) anbauen
- Ausgangskabel anschließen (siehe Kapitel 7)
- Stift für Elektromagneten einstellen (siehe Kapitel 5'2)
- Strom für Elektromagneten einstellen (siehe Kapitel 5.3)
6° Verriegeln unter Verwendung eines Elektromagneten
6'1 Beschreibung
Der Elektromagneten muss zum verriegelungshebel so eingestellt sein, dass man vorwärts und rückwärts mit der größten Stichlänge nähen kann. Wenn diese Einstellung nicht stimmt ist die Stichlänge in der einen oder der anderen Richtung verkürzt
6'2 Einstellung der Höhe des Elektromagneten

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einstellen beginnt Stillstand des Motors abwarten!
* Die Lage des Elektromagnets (2) in die obere Lage der Rillen des Deckels (3) einstellen.
*Die Montage des Deckels (3) mit dem Magnetaufden Maschinenkopf vornehmen:
Die maximale Stichlänge einstellen und auf den Verriegelungshebel in seine untere Lage (als beim Verriegeln) eindrücken:
In dieser Lage muß die Stange (5) im Kontakt mit der Rolle (4) des Hebels (6) sein. Im Gegenfall den Elektromagnet (2) in den Rillen des Deckels (3) verschieben.
6'3 Einrichtung der Lage der Drucktasten

Vorsicht Verletzungsgefahr!
Hauptschalter ausschalten! Bevor man mit dem Einrichten beginnt. Stillstand des Motors abwarten!
- Durch das Lösen der Schrauben (1) kann man die Lage des Drucktastenhalters (2) in Nährichtung einstellen.
6'4 Wechsel der Funktion von Drucktasten
Die Funktion der Drucktasten kann in Abstimmung mit den Möglichkeiten, die der Schrittmotor bietet verändert werden (siehe Bedienanleitung für Schrittmotoren).

7' Anschluss von Elektroteilen am Oberteil der Maschine
Der Anschluss von Elektroelementen (Elektromagnete' Verriegelung Nähfußlüftung' Fadenabschneiden' Spannungslüftung und Drucktasten) erfolgt über die Schalttafel (1)' die mit ihrer Halteplatte (2) auf der Oberteilrückseite mit zwei Distanzschrauben (3) befestigt ist (In der Abbildung befinden sich diese elektrischen Teile in abgeschalteter Stellung).
Anschlussstellen:
4 - Elektromagnet für Verriegejung
5 - Elektromagnet für Schneidvorrichtung
6 - Elektromagnet für Spannungslüftung
7 - Elektromagnet für Nähfußlüftung
8 - Stecker für Drucktastenanschluss
9 - Verbindungsstecker für Oberteil und Schrittmotor
10 - Anschlusskabel für Oberteil und Schrittmotor
Schaltplan für den Anschluss von Elektroelementen an das Maschinenoberteil
8' Antrieb' Bedienfeld' Positionsfühler
Detailinformationen zum Antrieb' dem Bedienfeld und der Einstellung des Positionsfühlers sind im Handbuch für Antrieb und Bedienfeld enthalten.
9° Wartung

Vorsicht Verletzungsgefahr
Wartungsarbeiten sollten nur bei ausgeschalteter Maschine und stehendem Motor ausgeführt werden!
In nachstehender übersicht werden die auszuführenden Arbeiten aufgeführt und entsprechende Wartungsintervalle angegeben:
| Wartungsarbeiten Zeitintervall | |
| Stichplatte entfernen und reinigen Säuberung des Radtransporteurs' des Greifers und der angrenzenden Bereiche Entfernung von Nähmaterial" und Fadenresten an der Oberwalze' täglich | |
| Kontrolle des Ölstands in allen Ölbehältern monatlich | |
| Kontrolle des GreiferverschleißesFunktionsprüfung der Sicherheitskupplung gegen Greiferüberlastung halbjährlich | |
| überprüfung von Keil und Zahnriemen jährlich |
Überprüfung von Keil- und Zahnriemen jährlich
10° Einstellung der Maschine gemäß ihrer Unterklasse
10'1 Einleitung
Diese Nähmaschine ermöglicht die Durchführung von Nährarbeiten mit großer Stichbreite von 1'2"3'2 mm in leichtem bis schwerem Material. Die Parameter der entsprechenden Nähtätigkeit müssen natürlich in Abstimmung mit den vorgegebenen Maschineneinrichtungen stehen wozu auch der Austausch einzelner Komponenten gehört wie z'B' Nadel' Stichplatteneinsatz. Aus diesem Grunde wird die Einstellung einer Maschine in vier Einsatzarten unterteilt und zwar für:
1 ... leichte Näharbeiten
2 … mittlere Näharbeiten
3 … mittelsch were Näharbeiten
4 … schwere Näharbeiten
Im Herstellerwerk ist diese Maschine im Hinblick auf die Standardparameter der geforderten Unterklasse eingestellt worden, die durch Einfügung einer Nummer in die Handelsbezeichnung der Maschine erkennbar ist. Wenn der Benutzer die vorgegebenen Einstellungen gegen die einer anderen Unterklasse austauschen will müssen die entsprechend anfallenden Arbeiten durch einen darauf spezialisierten Mechaniker ausgeführt werden.
Die Standard Nähparameter werden im nachstehenden Kapitel beschrieben. Die vorliegenden Nähparameter innerhalb der vorhandenen Unterklasse können abweichend sein, was bedeutet, dass der Maschinenbediener die Einstellungen der Maschine entsprechend anpassen muss z'B' die Spannung des Oberfadens.
10.2 Tabelle der Maschineneinstellungen nach Unterklassen
Handelsbezeichnung der Maschine 1280i-6XX-X
| Unter-klasse | Standardnähparametr | Standard-Maschineneinstellungen 1) | ||||||||||||||
| Stichbreite | Dicke einerNähgutlage | Anzahl der längeNähgutlagen | Stich-Nr | Label des Fadens PES | Nader-stärke digkeit7) | Nähge-schwin-transporteurhebel | Steilung Stift Stichplatte | Breite Einsatz8) | TransporteurZahnneigg | Ober-waizen0) | Ober-waizen-stellung | Fadenspannung4) | Greiferdeckring | |||
| Nader Greiferfaden | faden6) | |||||||||||||||
| mm | mm | mm | 0'0mm | St/min | mm | mm | mm | mm | N | N | ||||||
| ~100 | 1'20 | 8 | 2 | 2 | 70 | 80 | 2500 | 1 | 1'2 | 0'6 | 35 | 10'5 | 3 | 1 | ●3) | |
| ~200 | 1'6 | 1 | 2 | 2'5 | 40 | 90 | 2000 | 1 | 1'5 | 0'6 | 35 | 10'5 | 4'5 | 1'5 | ●3) | |
| ~300 | 2 | 1'5 | 1'2 | 3'5 | 20 | 130 | 1200 | 2 | 2 | 0'6 | 35 | 10'5 | 5'8 | 2 | ● | |
| ~400 | 2'4 | 2 | 1'2 | 410 | 205) | 160 | 800 | 2 | 2'4 | 1'2 | 35 | 10'5 | 10'12 | 2'2'5 | ● | |
| Einstellung laut Kapitel | Service | 3'6'3'1'2 | 3'3'2 | 3'6'3'2'2 | 3'7'6'1 | 3'7'6'2 | ||||||
| Redienung | 6'5 | 6'4 | 6'4 | |||||||||
| zusammenbau | 2'4 |
1) Die Maschinenstandardeinstellungen für die Unterklassen 3 und 4 gelten für Ziersticharbeiten, wenn es schwierig wäre eine gute Fadenverschlingung bei einwandfreiem Funktionieren des Fadenabschneiders zu erreichen. Andererseits wird es bei durchgehend sehr dickem Nähgutnötig, das Herausstehen der Transporteurzähne aus der Stichplatte und auch die Nadelfadenspannung zu erhöhen.
2) Die Lagenstärke wird mit einer Schublehre gemessen bei einem Schnabeldruck von ca. 10 N.
3) Der Greiferdeckring mit dem sogenannten Sporn wird als Standard bei den Nähkategorien 100 und 200 montiert und ist zum Nähen von dünnen Materialien bestimmt. Für das Nähen von dickeren Materialien mit der maximalen Stichlänge kann man auch den Greiferdeckring ohne Sporn verwenden (montiert als Standard bei den Nähkategorien 300' 400).
4) Spannungswerte können nur Richtwerte sein, weil speziell die Greiferfadenspannung der Steifheit des Nähguts anzupassen ist. Zu starke Fadenspannung führt bei leichtem Material zu Kräuseleffekten.
5) Bei Herstellung von Ziernähten mit Unterklasse 4 wird ein Greiferfaden des Labels Nr. 20 verwendet
6) Bei wesentlichem Wechsel der Unterkasse zusammen mit einer Änderung der Greiferfadenspannung muss die Spannung der Haltefeder der Schneidvorrichtung gemäß Kapitel 4.7 geändert werden.
7) Bei wesentlichem Wechsel der Unterklasse zusammen mit einer Änderung der Nadeldicke ist der Abstand zwischen Greifer und Nadel gemäß Kapitel 3'1'3 zu ändern.
8) Unterschiedliche Transporteurtypen sind in Gebrauch, um vermeiden zu können, dass auf Lederaußenseiten der Abdruck von Transporteurzahnungen zurückbleibt. Im übrigen kann jeder beliebige Transporteur verwendet werden.
10.3 Tabelle der möglichen Stichbreite der Nadeln entsprechend der Unterklasse
| Unterklasse | Stichbreite | Stichlänge max | ||||
| 1'2 | 1'6 | 2 | 2'4 | 3'2 | ||
| mm | mm | |||||
| -100 | ● | 3 | ||||
| Leicht | ● | 3 | ||||
| -200 | ● | 3 | ||||
| Mittler | ● | 4 | ||||
| ● | 4 | |||||
| -300 | ● | 3 | ||||
| Mittelschwer | ● | 5 | ||||
| 5 | ||||||
| -400 | ● | 4 | ||||
| Schwer(Ziernaht) | ● | 5 | ||||
| ● | 5 | |||||