1225-5 - Nähmaschine Dürkopp Adler - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 1225-5 Dürkopp Adler
Einkopf-Umstechanlage fürHosenmitKniefutter
Bedienanleitung
Aufstellanleitung
Serviceanleitung

Diese Anleitungsollerleichtern, die Maschinekennenzulernen und ihrebestimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeitenzunutzen.
Die Betriebsanleitungenthältwichtige Hinweise, die Maschinesicher, sachgerechtundwirtschaftlichzubetreiben. Ihre Beachtunghilft, Gefahrenzuvermeiden, Reparaturkosten und Ausfallzeitenzu vermindernund die Zuverlässigkeit und Lebendauer der Maschinezu erhöhen.
Die Betriebsanleitungistgeeignet, Anweisungenaufgrund bestehendernationaler Vorschriftenzur Unfallverhütungund zum Umweltschutzzuergänzen.
Die Betriebsanleitungmussständigam Einsatzortder Maschine/Anlageverfügbarsein.
Die Betriebsanleitungist von jeder Personzulesen und anzuwenden, die beauftragtist, ander Maschine/Anlagezuarbeiten. Darunterist zu verstehen:
- Bedienung, einschließlich Rüsten, Störungsbehebung im Arbeitsablauf, Beseitigung von Produktionsabfällen, Pflege,
- Instandhaltung(Wartung, Inspektion, Instandsetzung) und/oder
- Transport
Der Betreiberhatdafürzusorgen, dassnurautorisierte Personenan der Maschinearbeiten.
Der Bedieneristverpflichtet, die Maschinemindestenseinmalpro Schichtaufäußerlicherkennbare Schäden und Mängelzuprüfen, eingetretene Veränderungen (einschließlich des Betriebsverhaltens), die die Sicherheit beeinträchtigen, sind sofortzumelden.
Dasverwendende Unternehmenhatdafürzusorgen, dass die Maschineimmerineinwandfreiem Zustandbetrieben wird.
Esdürfengrundsätzlich keine Sicherheitseinrichtungendemontiert werden.
IstdieDemontagevon SicherheitseinrichtungenbeimRüsten, ReparierenoderWartenerforderlich, hatunmittelbarnachAbschluss derWartungs-oderReparaturarbeitendieRemontageder Sicherheitseinrichtungenzuerfolgen.
Eigenmächtige Veränderungenander Maschineschließene eine Haftung des Herstellers fürdaraus resultierende Schädenaus.
Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise ander Maschine/Anlage beachten. Diegelb/schwarzgestreiften Flächensind Kennzeichnungen ständiger Gefahrenquellen, z.B. mit Quetsch-, Schneid-, Scher-oder Stoßgefahr.
Beachten Sienebenden Sicherheitshinweisenindieser Betriebsanleitung die allgemeingültigen Sicherheits- und Unfallverhütungs-Vorschriften.
AllgemeineHinweise
Die Nichteinhaltungfolgender Sicherheitshinweise kann zu körperlichen Verletzungen oder zur Beschädigung der Maschine führen.
- Die Maschinedarferstnach Kenntnisnahmederzugehörigen Betriebsanleitung undnurdurchentsprechendunterwiesene BedienpersoneninBetriebgenommenwerden.
- Lesen Sievor Inbetriebnahme auch die Sicherheitshinweise und die Betriebsanleitung des Motor-und des Nähmaschinenoberteilherstellers.
- Die Maschinedarfnurührer Bestimmung gemäßund nichtohne die zugehörigen Schutzeinrichtungen betrieben werden; dabei sind auch allie einschlägigen Sicherheitsvorschriftenzubeachten.
- Beim Austausch von Nähwerkzeugen (wie Nadel, Nähfuß, Stichplatte, Stoffschieberund Spule), beim Einfädeln, beim Verlassendes Arbeitsplatz sowie bei Wartungsarbeiten ist die Maschinedurch Betätigendes Hauptschaltersoder durch Herausziehendes Netzsteckers vom Netzzutrennen.
- Dietäglichen Wartungsarbeitendürfennurvonentsprechend unterwiesenen Personendurchgeführt werden.
- Reparaturarbeitensowiespezielle Wartungsarbeitendürfennur von Fachkräftenbzw. entsprechendunterwiesenen Personen durchgeführt werden.
- Für Wartungs- und Reparaturarbeiten an pneumatischen Einrichtungen ist die Maschinevompneumatischen Versorgungsnetz (max. 7 - 10 bar) zutrennen. Vordem Trennenistzunächsteine Druckentlastung ander Wartungseinheit vorzunehmen. Ausnahmensindnur bei Justierarbeiten und Funktionsprüfungen durchentsprechend unterwiesene Fachkräftezulässig.
- Arbeitenanderelektrischen Ausrüstungdürfennurvondafür qualifizierten Fachkräftendurchgeführt werden.
- ArbeitenanunterSpannungstehendenTeilen und Einrichtungen sindnichtzulässig. AusnahmenregelIndieVorschriftenDINVDE0105.
- Umbautenbzw. Veränderungender Maschinedürfennurunter Beachtungallereinschlägigen Sicherheitsvorschriften vorgenommen werden.
- BeiReparaturensinddievonunszurVerwendungfreigegebenen Ersatzteilezuverwenden.
- Die Inbetriebnahmedes Oberteilsistsolangeuntersagt, bis festgestelltwurde, dassdiegesamte Näheinheit den Bestimmungender EG-Richtlinienentspricht.

Diese Zeichenstehenvor Sicherheitshinweisen, die unbedingtzubefolgensind.
Verletzungsgefahr! Beachten Siedarüberhinaus auchdieallgemeinen Sicherheitshinweise.

InhaltSeite:
VorwortundallgemeineSicherheitshinweise
Teil1: Bedienanleitung Kl.1225/5
1. Produktbeschreibung. 3
1.1 Beschreibung der bestimmungsgemäßen Verwendung. 3
1.2 Kurzbeschreibung. 3
1.3 Technische Daten. 4
2.Zusatzausstattungen. 5
3.Einschalten-Ausschalten-Programm-Stopp. 5
3.1 Einschalten. 5
3.2 Ausschalten. 5
3.3Programm-Stop. 6
3.4 Wiederinbetriebnahmenach Programm-Stop. 6
4. Bedienen des Nähmaschinenoberteils 7
4.1 Allgemeines. 7
4.2EmpfohleneGarne 8
4.3 Stoffgleitblechabnehmen/aufsetzen. 9
4.4 Differentialtransport einstellen.... 10
5. Bedienen der Nähanlage 11
5.1 Klebestation.... 11
5.1.1 Klebeband einsetzen 11
5.1.2 Ein- und Ausschalten der Klebestation.... 11
5.1.3 Verkleben von Kniefutter und Vorderhose 12
5.1.4 Stempel reinigen 13
5.2 Fußschalter Maschinenablauf 14
5.3 Hosenteile einlegen und Nähvorgang starten 14
5.4 Kantenführung einstellen 16
5.5 Blasluft für die Düsen in der Tischplatte einstellen....17
5.6 Stapler 18
6. Bedienen der Steuerung 19
6.1 Bedienterminal 19
6.2 Bedienoberfläche 20
6.2.1 Menüstruktur der Näh- und Einstellprogramme 20
6.3 Nahtprogramme 22
6.4 Steuerung einstellen.... 24
6.4.1 Nahtspezifische Parameter ändern 24
6.4.2 Globale Parameter ändern 27
6.4.3 Input - Output-Test 28
InhaltSeite:
6.4.4 Nahtprogrammeerstellen. 29
6.4.5 Nahtprogrammeverändern (Sequenzändern, ergänzen). 30
6.4.6Nahtprogrammlöschen.... 30
- Fehlermeldungen. 3 1
8.USB-Stick 32
8.1 Allgemeines. 3 2
8.2FormatierendesUSB-Stick. 3 2
8.3USB-StickindieSteuerungeinstecken. 3 2
8.4USB-Funktionen. 3 3
8.4.1 Daten auf dem USB-Stick speichern 35
8.4.2 Daten vom USB-Stick laden 35
8.4.3 Daten vergleichen 36
8.4.4 DatenvomUSB-Sticklöschen. 3 6
8.4.5 SoftwareversionvomUSB-Stickladen. 37
8.5 USB-Stick entfernen 38
- Wartung 39
9.1 Reinigenund Prüfen. 3 9
9.2Ölschmierung. 4 1
1. Produktbeschreibung
1.1 Beschreibung der bestimmungsgemäßen Verwendung
Die 1225/5isteine Nähanlage, die bestimmungsgemäß zum Nähen von leichtembismittelschwerem Nähgutverwendet werden kann. Solches Nähgutistinder Regelaustextilen Fasernzusammengesetztes Material. Diese Nähmaterialien werden in der Bekleidungsindustrieverwendet.
AllgemeindarfnurtrockenesNähgutmitdieserNähanlageverarbeitet werden. Das Materialdarfkeineharten Gegenständebeinhalten.
Die Nahtwirdimallgemeinen mit Umspinnzwirn, Polyesterfaser- oder Baumwollgarnenerstellt.
Die Dimensionfür Nadel- und Greiferfädensindder Tabellein Kapitel4.2 zuentnehmen.
Werandere Fädeneinsetzenwill, mussvorherdiedavonausgehenden Gefahrenabschätzen und ggf. Sicherungsmaßnahmenergreifen.
Diese Nähanlagedarf nur introckenen und gepflegten Räumen aufgestellt und betrieben werden. Wir die Nähanlage in anderen Räumen, dienichttrocken und gepflegts sind, eingesetzt, können weitergehende Maßnahmenerforderlich werden, die zu vereinbaren sind (siehe EN 60204-31:1999).
Wirgehenals Herstellervon Industrienähmaschinendavonaus, dass an unseren Produktenzumindestangelertes Bedienpersonalarbeitet, sodassalleüblichen Bedienungen und ggf. deren Gefahrenals bekanntvorausgesetztwerdenkönnen.
1.2 Kurzbeschreibung
Die Beisler 1225/5 isteine Ein-Kopf-Nähanlagezum Versäubern von Hosenteilen mit und ohne Kriefutter. Beider Nähanlagekanndas Umstechendes Gesäß-und Schlitzbogens sowie des Hosensaumes integriert werden.
Zurverschiebungsfreien Verarbeitungwirddas Futteraneiner Heiß-Klebestationmitdem Oberstofffixiert.
Alle Nähanlagenkomponentensindaneinemaus Vierkant-Stahlrohren geschweißten Gestellaufgebautundwerndurch ein Micro-processorsystemgesteuert.
Die Bedienung der Nähanlage erfolgtüberein Bedienpult. Hierlassen sich verschiedene Steuerprogramme aufrufen, neue Programme definieren und zu Wartungs- und Reparaturzwecken alle Ein- und Ausgänge überprüfen.
Maschinenoberteil
- PegasusZwei-bzw. DreifadenüberwendlingmaschineS52-134B
- Direct-DriveAntriebEfkaTypDC1500/AB221
- Microprocessorsteuerung, freiprogrammierbar
- LichtschrankezumErkennenvonNahtanfang und Nahtendefür denautomatischenNähstartund-stopp.
- HöhenverstellbareKantenführungfürunterschiedliche Materialstärken.
– ExternesBedienfeldEfkaV850mit:
-Menü Führung
-FreiprogrammierbareParameterfür"Maschinen Parameter", "GlobaleParameter", "ProgrammSequenzen"
-Ein-undAusgangstests
-20ProgrammSpeicherplätze
-biszu7NahtprogrammeproProgrammspeicherplatz
- SenkrechtschneidermitAbsaugungzumUmstechenund VersäubernineinemArbeitsgang.
- KettentrennvorrichtungmitAbsaugungprogrammierbar.
- RegulierbareBlasdüseninderTischplattezurUnterstützungdes Nähguttransports
- HöhenverstellbaresGestell, stufenlos von 850mmbis 1200mm.
- Integrierte Abstapelvorrichtung
1.3TechnischeDaten
Maschinenoberteil: PegasusS52-134B
Nähstichtyp:504/505
AnzahlderNadeln:1
Nadelsystem:B27
Nadeldicke:Nm80bisNm110
Garne:sieheTabelleKapitel4.2
Stichzahl:8500U/min
Stichzahlbei
Auslieferung:7500U/min
StandardS52-Oberteil:6mm
OptionalS52-Oberteil: 4mm/5mm
Nähgut: LeichtesbismittelschweresNähgut
Betriebsdruck: 6bar
Luftverbrauch: 20NL proArbeitsspiel
Bemessungsspannung: 1x230V 50/60Hz
Bemessungsleistung: 0,9kVA
Abmessungen: 1500 x 900 x 1400 mm (L x B x H)
Arbeitshöhe: 850...1200mm
(Oberkante Tischplatte)
Gewicht: 120kg
Geräusch-Angabewert: LC =81dB(A)
Arbeitsplatzbezogener EmissionswertnachDIN45635-48-B-1
Stichlänge: 3mm
Nahtlänge: 1160mm
Stichzahl:7000U/min
NähgutG1DIN23328: 1-Lage
Messpunktnach
DIN 4895 Teil 1 X = 600 mm Y = 350 mm Z = 600 mm
X-Achse=querzurTransportrichtung
Y -Achse=Haupttransportrichtung
Z-Achse=Höhe
2.Zusatzausstattungen
SieheAnhang.
3.Einschalten-Ausschalten-Programm-Stopp

- Hauptschalter1einschalten(imUhrzeigersinndrehen). Die Steuerunglädtdas Maschinenprogramm. InderAnzeigedes Bedienfeldeserscheint die Grundanzeige.
3.2 Ausschalten
- Hauptschalter1ausschalten(gegendenUhrzeigersinndrehen).
3.3Programm-Stop

text_image
ProPhase 5100 P E + - 1 2 3 4 5 6 7 8 B D P T F D H12

Das Sicherheitssystemder 1225/5 sieht zur sofortigen Stillsetzung bei Fehlbedienung, Nadelbruchusw. folgende Möglichkeiten vor:
- Programm-Stopp Schalter2am Bedienfelddrücken. Laufende Arbeitsgänge ander Nähanlagewerden sofort abgebrochen.
- Hauptschalter1gegendenUhrzeigersinndrehen. DieNähanlagewirdsofortstromlos; alleBewegungenderNähanlagestoppensofort.
3.4 Wiederinbetriebnahmenach Programm-Stop

VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten. StörungnurbeiausgeschalterNähanlagebeseitigen.
Die Wiederinbetriebnahmedarfersterfolgen, nachdem die Störung beseitigtwurde.
- Hauptschalter1einschalten(imUhrzeigersinndrehen).
- Programm-Stopp Schalterentriegeln. Die Steuerunglädtdas Maschinenprogramm. Inder Anzeigedes Bedienfeldeserscheint die Grundanzeige. Die Nähanlageistwiederbetriebsbereit.
4. Bedienendes Nähmaschinenoberteils
4.1 Allgemeines

Die Bedienung des Nähmaschinenoberteils (Nadeleinsetzen, Nadel- und Greiferfadeneinfädelnusw.) istinderseparatbeiliegenden Pegasus-Bedienungsanleitung beschrieben.
Die Bedienungsanleitungliegtim Beipackder Nähanlage.

AchtungVerletzungsgefahr!
Bittelesen Siedie Bedienungsanleitung des Nähmaschinenoberteiles sorgfältig durch und beachten Siealle Sicherheitshinweise.
4.2 Empfohlene Garne
Nadelsystem:B27
Empfohlene
Nadeldicke: Nm80fürsehrdünnes Nähgut
Nm90fürdünnesNähgut
Nm100fürmittelschweresNähgut
HoheNähsicherheitundguteVernähbarkeitwirdmitfolgendenUmspinnzwirnenerzielt:
- ZweifachPolyesterEndlosPolyesterumsponnen (z.B.EpicPoly-Poly,Rasantx,SabaC,...)
- ZweifachPolyesterEndlosBaumwolleumsponnen (z.B.Frikka,Koban,Rasant,...)
Fallsdiese Garnenichtzubeschaffensind, können auch die in der Tabelleangegebenen Polyesterfaser-oder Baumwollgarnevernäht werden.
Zweifach-Umspinnzwirnewerden von Garnherstellernvielfachmit gleicherBezeichnungwieDreifach-Polyesterfasergarne (3zyl.-gesponnen) angeboten. Diesführtzu Unsicherheiten bezüglich Zwirnung und Garndicke.
Im Zweifelsfall Fadenaufdrehen und prüfen, ober2-oder3-fach gezwirntist.
Die Etikett-Nr. 120 auf der Garnrolle eines Umspinnzwirnes entspricht z.B. der Garndicke Nm 80/2 (siehe eingeklammerte Tabellenwerte).
Beimonofilen Fäden können Nadelfäden und Greiferfädender gleichen Dickeverwendet werden. Die besten Ergebnisse werden dabei mit weichen und dehnbaren Fäden (Software) der Fadendicke 130 Deniererzielt.
EmpfohleneGarndicken:
| NadeldickeUmspinnzwirnUmspinnzwirnNm | NadelfadenGreiferfadenNadelfadenGreiferfadenPolyester-Polyester-Polyester-Baumwolle-endlosumsponnenEtikett-Nr. | Etikett-Nr. | Etikett-Nr. |
| 80 | |||
| 90 | 120 (Nm 80/2) | 120 (Nm 80/2) | 120 (Nm 80/2) |
| 100 | 100 (Nm 65/2) | 100 (Nm 65/2) | 100 (Nm 65/2) |
| NadeldickeNm | Polyesterfasergarn(3zyl.-gesponnen) | Baumwollgarn | |
| NadelfadenGreiferfadenNadelfadenGreiferfaden | |||
| 80 | Nm120/3 | Nm120/3Ne | B_B 60/3-80/3 |
| 90 | Nm80/3-120/3 | Nm80/3-120/3 | Ne_B 50/3-70/3 |
| 100 | Nm70/3-100/3 | Nm70/3-100/3 | Ne_B 40/3-60/3 |
4.3Stoffgleitblechabnehmen/aufsetzen

Das Stoffgleitblech2wirddurch die Magnete 1 in der Aussparung der Tischplatte gehalten.
DieKantenführung3istamStoffgleitblechbefestigt.
Stoffgleitblechabnehmen
- Kantenführung3vorsichtignachobenvondenMagneten abziehen.
- StoffgleitblechzurSeiteschwenken. Deruntere Bereich des Nähmaschinenoberteilsistjetztzugänglich.
Stoffgleitblechaufsetzen
- Stoffgleitblechindie Aussparung der Tischplatteschieben und nachunteneinsetzen.
4.4 Differentialtransporteinstellen

Mitden Differentialenkanndas Verhaltender Transporteureverändert werden.
Dauer-Differential
DervonhintengesehenelinkeHebel2beeinflußtdas Dauer-Differential, daswährenddergesamtenNahtwirksamist. DerVerstellbereichliegtzwischen-10und+6.
Jehöherdie Einstellung(imPlus-Bereich),destomehrwirddas Nähguteingehalten.Jeniedrigerdie Einstellung(imMinus-Bereich),destomehrwirddasNähgutgestreckt.
Zusatz-Differential
DerrechteHebel1beeinflußtdasZusatz-Differential, dasinder SteuerungprogrammierbaristundnuranbestimmtenNahtabschnitten zusätzlicheWeitebringt.
DerVerstellbereichliegtzwischen0und+16.
JehöherimPlusbereichgearbeitetwird, destomehrFutterwirdanden programmierten Stellenzusätzlicheingehalten.
5.BedienenderNähanlage
5.1Klebestation
5.1.1 Klebebandeinsetzen

- RechteHaltescheibedurcheinenkräftigenZugamGriff1 abziehen.
- NeueRolleKlebeband2einlegen. DievolleRollemusssichbeimAbwickelngegendenUhrzeigersinn drehen.
- RechteHaltescheibemitGriff1wiederbiszumEinrastenaufdie Welleschieben.
- Klebebanddurch Führung3führen.
- Klappe4nachobenöffnen.
- Klebeband2vomTrägermaterial5trennen.
- Klebeband2unterderKlappe4hindurchführenundunterdie Klemme7ziehen.
- Trägermaterial5hinterderTransportrolle6nachuntenführen.
- Klappe4schließen.
5.1.2 Ein-und Ausschaltender Klebestation

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3 2 1- DiegelbeSignalleuchte1"Power"leuchtet, nachdemder Hauptschaltereingeschaltetist.
- Kippschalter2inStellung“ON”drücken.
Hinweis
Solangedie Signalleuchte 3 "Heat" blinkt, wirdderuntere Stempel aufgeheiztundhatnochnichtdie benötigte Temperaturerreicht.
5.1.3 Verklebenvon Kniefutterund Vorderhose

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1 2 3
VorsichtVerbrennungsgefahr!
Bereichumdie Klebestationnichtberühren.
Deruntere Stempelistsehrheiß.

Umein Verschiebendes Kniefutters während des Nähvorgangszu vermeiden, mussmit der Klebestatione in Klebepunkt gesetzt werden, der das Futteranderrichtigen Position fixiert.
- Kniefutter3unterderKlammer2anlegen.
- Klammertaste1drücken.
DieKlammer2senktabundklemmtdasKniefutter.
GleichzeitigwirddasKlebeband5vorgeschoben, wobeidas netzförmigeKlebeband8vomTrägerpapiergetrenntwird.
- Hosenteil7anlegenundpassendzumFutterausrichten.
- Klebetaste4drücken.
Derobere Stempel6fährtnachunten, derunterebeheizte Stempel nachobenundpressensodas Hosenteilunddas Futtermitdem dazwischenliegenden Klebebandzusammen.
NachdervoreingestelltenKlebezeitwerderobere Stempel6 und die Klammer2 automatischangehoben und der untere Stempelabgesenkt.
FutterstoffundHosenteilsindverklebtundkönnenzumUmstechen angelegtwerden.
5.1.4 Stempelreinigen

VorsichtVerbrennungsgefahr!
StempelnurimkaltenZustandreinigen.
- Kippschalter1umlegen. DeruntereStempel2fahrtnachoben.
- Stempelreinigen.
- Kipschalter1wiederumlegen. DeruntereStempel2fahrtnachunten.
5.2FußschalterMaschinenablauf
DerFußschalterdientineinigenNahtprogrammenzumAuslösen verschiedenerFunktionen.
DerFußschalteristmitzweiKontaktenausgestattet.
DereineKontaktsitztimhinteren Bereich und wirddurch Belastung zurücktretenausgelöst.
DerandereKontaktsitztimvorderenBereichundwirddurchBelastung derFerseausgelöst.
5.3 Hosenteileeinlegenund Nähvorgangstarten
Die Umstechanlage 1225/5arbeitethalbautomatisch.
DerBedienerderNähanlagemussdabeifolgendeAufgaben durchführen:
dasgewünschtesNahtprogrammaufrufen;
* OberstoffundKniefutteranderKlebestationverkleben;
dasNähgutsaubereinlegen;
denNähvorgangderNähanlageüberwachen;
* diefertigen Teileausdem Staplerentnehmen.

HosenteileinlegenundNähvorgangstarten
1) Nahtprogrammam Bedienfeldanwählen (Siehe Kapitel 6.3).
2) Hosenteil 1 von rechtsaufdie Tischplatte 2 und gerade unterdie Konturenführung 3 legen.
ACHTUNG!
Sobalddas Hosenteilunterdie Lichtschranke4 geschobenwird, beginnt der Nähvorgang automatisch und die Konturenführung 3 senkt ab.

3) Das Hosenteil wird genäht.
4) Sobalddas Nähgut die Lichtschrankeverlassen hat, wir die Naht beendetund beide Stempel 6 senkenab.
5) Die Konturenführungfährthoch.
6) Der Ausschwenker 5 transportiert das Nähgutaus dem Nähbereich heraus.
7) Die Staplerklemme8fahrtnachvorn.
8)Die Stempel6fahrenwiederhoch.
9) Das Hosenteilwirdabgestapelt.
10) Zum Entnehmender Nähteile Fußschalter 7 betätigen.
Hinweis
UmdenTransportdesNähgutesimBereichdesNähkopfeszu erleichtern, kanndas Tischblasenzugeschaltetwerden. (Siehe Kapitel 5.5)
5.4Kantenführungeinstellen

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4 3 2 1DiehöhenverstellbareKantenführungsorgtfüreingleichmäßiges AnlegendesHosenteilsvordemNähkopf. InAbhängigkeitvonder StärkedeszuverarbeitendenNähguteskanndieKantenführungin ihrerHöheverstelltwerden.
Die Anpressrolle3gewährleisteteinegenaue Führung des Nähteiles unterden Nähfuß.
HöhederKantenführungeinstellen
- Stellrad1inPfeilrichtungziehen.
- Stellrad1aufeinedervierRastpositionendrehen. Stellung1=geringsteHöhe Stellung4=größteHöhe
FeineinstellungderHöhederKantenführungeinstellen
- Stellrad2entsprechendverdrehen.
AnpressdruckderRolle4einstellen
- Stellrad3imUhrzeigersinndrehen derAnpressdruckderRollewirdstärker
- Stellrad3gegendenUhrzeigersinndrehen derAnpressdruckderRollewirdgeringer
5.5BlasluftfürdieDüseninderTischplatteeinstellen

Die Blasdüsen 1inder Tischplatteunterstützendassaubere Abstapeln des Nähgutes.
- Blasluftstärkemit dem Stellrad 2 am Bedienfeldeinstellen. Stellradrechtsherum = Blasluftstärker Stellradlinksherum = Blasluftgeringer
5.6Stapler

Aufdem Überwurfstapler2 werdendiefertiggenähten Nähteile abgestapelt.
Die abgestapeltundgeklemmtgehaltenen Nähteile können bei betätigtem Fußtaster 1 entnommen werden.
Die Ansteuerung des Staplerserfolgtdurcheinen Steuerimpuls. Die pneumatischen Funktionensindausdem Pneumatikschaltplan ersichtlich.

VorsichtVerletzungsefahr!
Währenddes Stapelvorgangsnichtinden Arbeitsbereich des Überwurfstaplersgreifen.
ManuellesAbstapeln
- Taste3amBedienfelddrücken. EinAbstapelvorgangwirddurchgeführt.
AbgestapelteTeileentnehmen
- Fußschalter1betätigenundbetätigthalten. - AbgestapelteTeileentnehmen.
6.BedienenderSteuerung
6.1 Bedienterminal
Fürdie Ein- und Ausgabe von Datenwirdein Bedienterminalmiteinem LCD-Display und Funktionstasteneingesetzt.

text_image
EMA vaniocontrol 850 DisplayEingabetasten Funktionstasten Tasten 1 - 0 Programm-StopTasteFunktion
| 1 | 0 | Nahtprogramm1bisProgramm20 |
| F2 | manuellstapeln | |
| P | AuswahlMenü/Datenspeichern | |
| P | 2 | FunktionUntertransport |
| P | 3 | FunktionHilfsrolleeinstellen |
| P | 4 | FunktionHaltestempeleinstellen |
| P | 5 | Maschinenparametereinstellen |
| P | 6 | FunktionAusschwenker |
| P | 7 | TasteNähstopinderNaht |
| P | 8 | Input-/Output-Test |
| P | 9 | Sequenzprogrammieren(S)Programmeerstellen(Prg) |
| P | 0 | Globalparametereinstellen |
| E | Entertaste | |
| F1 | F2 | Parameterauswählen/blättern |
| - | + | Parameterwerteändern |
6.2 Bedienoberfläche
6.2.1 Menüstrukturder Näh-und Einstellprogramme

flowchart
graph TD
A["Hauptschalter einschalten"] --> B["Hauptbildschirm"]
B --> C["1"]
B --> D["2"]
B --> E["0"]
B --> F["P"]
B --> G["MAN"]
C --> H["Taste2Untertransporteinstellen"]
D --> I["Taste3Hilfsrolleeinstellen"]
E --> J["Taste4Haltestempeleinstellen"]
F --> K["Taste5Maschinenparametereinstellen"]
F --> L["Taste6Ausschwenkereinstellen"]
F --> M["Taste7NähstopinderNaht"]
F --> N["I/O"]
F --> O["S/Prg"]
F --> P["Taste9Programmeerstellen/Sequenzenerstellen"]
F --> Q["Taste0Globalparametereinstellen"]
H --> R["NähprogrammeaufrufenAuswahlMenüTasteF2"]
I --> R
J --> R
K --> R
L --> R
M --> R
N --> R
O --> R
P --> R
Q --> R
Nähprogrammeaufrufen
- Hauptschaltereinschalten.
Die Steuerunginitialisiert.
DasletztebenutzteNahtprogrammwirdgeladen.
– EinederTasten“1,2,3,4,5,6,7,8,9,0”drücken.
Dasgewählte Nahtprogrammwirdgeladen.
Parametermenüaufrufen
- Hauptschaltereinschalten.
Die Steuerunginitialisiert.
Im DisplayerscheintdaszuletztbenutzteProgramm. - Taste“P”drücken.
Das Auswahlmenüwirdaufgerufen. - EinederTasten“1,2,3,4,5,6,7,8,9,0“drücken. DieAnzeigewechseltzurentsprechendenFunktion.
ManuellesStapeln
BeigewähltemNahtprogramm.
- Taste“F2”drücken. Der Staplerführteine Stapelbewegungaus.
6.3Nahtprogramme

text_image
4 6 5 7BezeichnungdereinzelnenNähte:
1=Saum
2=Bund
3=Schlitz-/oderGesäßnaht
4=Schrittnaht
5=Seitenahrt
6=SchrittnahtvomSaum
7=SeitennahtvomSaum
Anzeigeeines Nahtprogramms im Display des Bedienfeldes

text_image
Elka variocontrol B50 2 > 5 Seitennaht P E + -Programm-Nr.Naht-Nr.
Die Nähanlage 1225/5 wird serienmäßig mit 8 Nahtprogrammen ausgeliefert:
ProgrammBeschreibung
001 Schrittnaht(4) vom Bund
002Seitennaht(5)vomBund
003Schrittnaht(6)vomSaum
004 Seitennaht(7)vomSaum
005Seitennaht(8)mitvorgefertigterTaschevom
Bund
Startmanuell
006Seitennaht(9)mitvorgefertigterTasche
vomSaum
StartautomatischbiszurTasche
Manuellfertignähen
007 Schrittnaht(4) und Seitennaht(5) im Wechsel
008Schrittnaht(6)undSeitennaht(7)imWechsel
6.4 Steuerungeinstellen
Die Parameterwertewerden indeneinzelnen Parametermenüs geändert.
- Taste“P”drücken.
- Menüpunktanwählen.
- Mitden Tasten“F1” oder“F2” denzuverändernden Parameter anwählen.
- Taste“E”drücken.
- Mitden Tasten "Plus" oder "Minus" den Parameterwertändern.
- Taste“P”drücken. DieneueEinstellungdesParameterwerteswirdgespeichert.
- Taste "P" drücken. Eswirdins Auswahlmenzurückgeschaltet.
- Taste“P”drücken. EswirdinsNähprogrammzurückgeschaltet.
6.4.1 Nahtspezifische Parameterändern

Untertransporteinstellen
ÜberdiesenParameterwirdderUntertransporteingestellt.
Parameter07: LängederStrecke1
Einstellbereich:0...00
Parameter09: LängederStrecke2
Einstellbereich:0...00
Parameter11: LängederStrecke3
Einstellbereich:0...00
Parameter73:MehrweiteStrecke1
Einstellbereich: EIN/AUS
Parameter74:MehrweiteStrecke2
Einstellbereich: EIN/AUS
Parameter75:MehrweiteStrecke2
Einstellbereich: EIN/AUS

Hilfsrolleeinstellen
ÜberdiesenParameterwirddieHilfsrolleeingestellt.
Parameter13: AnzahlderStiche, wanndieHilfsrolleabsenkt
Einstellbereich:0...400Stiche
Parameter14: AnzahlderStiche, wielangedie Hilfsrolle abgesenktbleibt
Einstellbereich:0...300Stiche

Haltestempeleinstellen
ÜberdiesenParameterwirdderHaltestempeleingestellt
Parameter15: Zeitpunkt, wannder Stempelabsenkt
Einstellbereich:0...20
Parameter16: Zeit, wielangeder Kettfadentrenner eingeschaltetbleibt
Einstellbereich:0...100
Parameter17: Staplerein-/bzw.ausschalten
Einstellbereich:0/1
Parameter47: ZeitpunktderStaplerbewegung
Eingabe:0...2000
Parameter57: Zeit, wielangederHaltestempeluntenist
Eingabe:0...2000

Maschinenparameterändern
Parameter30: Hauptdrehzahleinstellen
Einstellbereich:0...8500
Parameter31:ManuellesNähenein-/bzw.ausschalten
Einstellbereich:0/1
Parameter32: AnzahlderStiche, wielangedas Tischblasen eingeschaltetbleibt
Einstellbereich:0...400Stiche
Parameter34: AnzahlderStiche, bisdie Konturenführungabsenkt
Einstellbereich:0...400Stiche
Parameter44: AnzahlderStiche, bisdie Konturenführung absenkt
Eingabe:0...200
Parameter60: SoftstartDrehzahl
Einstellbereich:500...5000
Parameter61: Softstartein-bzw.ausschalten
Einstellbereich:0/1
Parameter76: StartüberLichtschrankeein-/bzw.ausschalten
Einstellbereich:0/1
Parameter77: Autostartein-/bzw. ausschalten
Einstellbereich:0/1
Parameter78: AnzahlderStiche, wannderAutostartbeginnt
Einstellbereich:0...400Stiche
Parameter98: Futterklemmeein-/bzw.ausschalten
Einstellbereich:0/1

Ausschwenkerändern
ÜberdiesenParameterwirdderAusschwenkereingestellt.
Parameter62: AnzahlderStiche, wanndas Schwertausfährt.
Einstellbereich:0...00
Parameter63: AnzahlderStiche, wielangedas Schwert eingefahrenbleibt.
Einstellbereich:0...00
Parameter64: Staplerschwenkenein-/bzw.ausschalten
Einstellbereich:0/1
Parameter69:
Eingabe:0/1

Nahtstreckenändern
ÜberdiesenParameterwerdendieParameterfürdieeinzelnen
Nahtstreckeneingestellt.
Parameter81:LängederNahtstrecke1
Einstellbereich:0...00
Parameter82: Drehzahlreduzierung ein-/bzw.ausschaltenin Nahtstrecke1
Einstellbereich:0/1
Parameter83:DrehzahlreduziereninNahtstrecke1
Einstellbereich:0...7000
Parameter84: StopinderNahtein-/bzw.ausschalten
Einstellbereich:0/1
Parameter85: NähfußlüftunginderNaht ein-/bzw.ausschalten
Einstellbereich:0/1
Parameter86: Nahtstrecke2 bis
Parameter90WertesieheNahtstrecke1
Parameter91: Nahtstrecke3 bis
Parameter95WertesieheNahtstrecke1
6.4.2 GlobaleParameterändern

Parameter45:AnzahlderStiche, bisdas Tischblasen eingeschaltetwird
Eingabe:0...200
Parameter46: Dauerdes Staplerimpulses
Eingabe:0..2000
Parameter47: Zeitpunkt der Staplerbewegung
Eingabe:0...
Parameter48:Drehzahlbegrenzung
Eingabe:max.8500
Parameter49: Drehzahl beim Kettfadentrennen
Eingabe:0...5000
Parameter50: AnzahlderStiche, bisdieFadenspannung geöffnetwird(Nahtende)
Eingabe:0....50
Parameter56: Nahtprogrammierung ein/aus
Ein=NahtfolgenimaktuellenProgramm festlegen
Aus=DasnächstefreieProgrammmit
Nähtenanlegen
Eingabe:0 und 1
Parameter57: Zeit, wielangeder Haltestempeluntenist
Eingabe:0...2000
Parameter58:AnzeigederSoftwareversion
Parameter59: AnzahlderStiche, wielangedie Nahtkette angesaugtwird (Nahtanfang)
Eingabe:0...150
Parameter65: Fadenspannungslüftung am Anfang
Eingabe:0...
Parameter66: Zeit, wielangegeklebtwird.
Eingabe:0...
Parameter67: Zeitpunkt der Auschwenker bewegung zum Stapler
Eingabe:0...
Parameter68: Zeitpunkt, wannderAuschwenkerzurückschwenkt.
Eingabe:0...
Parameter80: Tagesstückzählerzurücksetzen.
6.4.3 Input-Output-Test
Überden Input-Output-Testkönnendieverschiedenen Eingangs-und Ausgangselementegeprüftwerden.
Inputtest
- Taste“P”drücken.
- Taste "8" drücken.
- EntsprechendenEingangbetätigen. Beispiel: Lichtschrankebedecken.
- Taste "Programm-Stopp" drücken. Das Programmwirdverlassen.
| EingangselementeSchalterBezeichnung | |
| 01Lichtschranke0103Lichtschranke03NähbeginnSaum05Schalter“Programm-Stopp”08Futterklemme09Klebestempel |
Outputtest
- Taste“P”drücken.
- Taste“8”drücken.
- Taste“Plus”drücken.
- MitdenTasten“Plus”oder“Minus”daszutestende Ausgangselementanwählen.
- MitderTaste“F2”denAusgangein-bzw.ausschalten.
- Taste "Programm-Stopp" drücken. Das Programmwirdverlassen.
| AusgangselementeSchalterBezeichnung | |
| Y01Nähfußauf/abY02Fadenspannungslüftungzu/aufY03Konturenführungauf/abY04StaplerImpulseinY05Haltestempelauf/abY06Hilfsrolleauf/abY07Ausschwenkeraus/einY08Schwertschwenkenein/ausY09Bandvorschubein/ausY10Differentialein/ausY11Klebestempelab/aufY12Kettupaus/einY13Tischblasenaus/einY14Schmutzabsaugungaus/ein |
6.4.4 Nahtprogrammeerstellen
Hinweis
BevoreinneuesNahtprogrammerstelltodereinbestehendesgelöscht werdenkannmussderGlobal-Parameter"56" aufden Wert"0" gesetzt werden.
DadurchkönnendievorhandenenProgrammenichtversehentlich verändertwerden.

flowchart
graph TD
P --> 0
0 --> F1
F1 --> E
E --> -
- --> P
- --> P
- Taste“P”drücken.
- Taste“0”(GlobaleParameter)drücken.
- MitderTaste“F1”zumParameter56wechseln.
- Taste“E”drücken. DerParameter56wirdangewählt.
- MitderTaste“Minus”denParameterwertauf“0”ändern.
- Taste "P" drücken. Dieneue Einstellung des Parameterwertes wird gespeichert.
- Taste "P" drücken. Eswirdins Auswahlmenzurückgeschaltet.

flowchart
graph TD
P --> 9
9 --> F1
F1 --> F1
F1 --> 4
F1 --> 5
F1 --> 6
F1 --> 7
4 --> E
5 --> E
6 --> E
7 --> E
E --> 4
E --> 5
E --> 6
E --> 7
P -.-> E
Nahtprogrammerstellen
- Taste“P”drücken.
- Taste "9" (Prg=Programme) drücken.
- Taste“F1”2malkurzdrücken.
- MiteinerderTasten“1“bis“9“eineNahtauswählen.
- Taste "E" drücken. Diegewählte Nahtwirdübernommen.
- MiteinerderTasten“1“bis“9“eineweitereNahtauswählen.
oder
- Taste "P" drücken. Dieneue Einstellungwird gespeichertins Auswahlmenü zurückgeschaltet.
Hinweis
Nachdem Erstelleneinesneuen Nahtprogrammsmussaus SicherheitsgründenderParameter "56" wiederaufden Wert "1" gesetzt werden.
6.4.5 Nahtprogramm löschen

flowchart
graph TD
P --> 9
9 --> F2
F2 --> F21
F21 --> P
style P fill:#f9f,stroke:#333
style 9 fill:#ccf,stroke:#333
style F2 fill:#cfc,stroke:#333
style F21 fill:#fcc,stroke:#333
note right of F21: Taste "P" drücken.
note right of F21: Taste "9" drücken.
note right of F21: Taste "F2" drücken.
note right of F21: In Display erscheint:
DELETE?
note right of F21: Taste "F2" erneutdrücken.
note right of F21: Das Programm istgelöscht.
note right of F21: Taste "P" drücken.
note right of F21: Es wird ins Auswahl enü zurückgeschaltet.
6.4.6 Nahtprogramme verändern (Sequenz ändem, ergänzen)
Hinweis
Bevorein Nahtprogramm verändertwerden kann, muss der Parameter "56" auf den Wert "1" gesetzt werden.
Dadurch können die vorhandenen Programm nicht versehentlich gelöschtwerden. (Siehe Kapitel 6.4.3, Abschnitt 1)

flowchart
graph TD
A["4 5\n6 7"] --> B["P"]
B --> C["9"]
C --> D["+ -"]
D --> E["1 9"]
E --> F["+ -"]
F --> G["P"]
7.Fehlermeldungen
BeieinemFehlerimSteuerungssystemoderimMaschinenprogramm zeigtdasDisplayentsprechendeFehlermeldungenan.
Anzeige Bedeutung
Error1 EinerderParameter“18” oder“19”isteingeschaltet (Wert=1)
Error2DieParameter“18”und“19”sindbeideeingeschaltet (Wert=1)
Error3ImaktuellverwendetenProgrammsolltedieletzte bestehendeNahtgelöschtwerden.
FehlerfreieProgrammierung
InfoU1FP-Customcodefalsch, z.B. beschreibeneines Parameters, dernichtvorhandenist.
InfoU2FalscheSystemfunktion
InfoU3FalscheIn/OutNummer
InfoU4ZuvieleAnwendervariablen
InfoU5ZuvieleSystemvariablen
InfoU6AnwenderprogrammpasstnichtindenSpeicher
InfoU7Falscheodernichtdefinierte Tasteim Vario
InfoU8UnbekannteDevice-Adresse
InfoU9SchwererAusnahmefehler
FehlerundInformationenBootload
InfoB1 Steuerungim Bootmodeanschalten und Taste "F2" drücken
InfoB2ProgrammiereSegment-Nummer
InfoB3Flashprogrammierungfehlgeschlagen
InfoB4FlashprogrammierungO.K.
8.USB-Stick
8.1 Allgemeines
1

DerUSB-Stick1dientzumAufbewahrenundzumÜbertragender Nähanlagensoftware.
MitseinerHilfekönnenProgramm- und Parameterdatenauchauf andere Nähanlagenübertragenwerden.
Eskönnen auch handelsübliche USB1 Sticks verwendet werden.
8.2 Formatierendes USB-Stick
BevoreinneuerUSB-Stickverwendetwerdenkann, muss dieser entsprechendformatiertwerden.
DasDateiformatistdas“FAT16”System.
- USB-StickübereinenPCmitdemFAT16Systemformatieren.
8.3USB-StickindieSteuerungeinstecken

- Hauptschalterausschalten.
- USB-Stick1indenunterenSteckplatzderEfka-Steuerung einstecken.
- Taste“P”drückenundgedrückthalten.
- Hauptschaltereinschalten.
EserscheintkurzzeitigdieMeldung
USB.DEV.Detect: - Taste "P" weitergedrückthalten, bisfolgende Meldungim Display erscheint:
- CODE3112eintippen.
- Taste“E”drücken.


1
1
2

8.4USB-Funktionen
Folgende FunktionenkönnenmiteinemUSB-Stickdurchgeführt werden:
1) Speichern und Ladenvon Globalparametern
Dateiendung=*.PAR
ParameterFunktion
F-510VonderSteuerungaufdenUSB-Sticksichern
F-511VomUSB-StickindieSteuerungladen
F-512USB-StickundSteuerungsdatenvergleichen
F-513 Datenaufdem USB-Sticklöschen
2) Speichernund Ladenvon Programmen und Nahtparametern
Dateiendung=*.PAY
ParameterFunktion
F-514VonderSteuerungaufdenUSB-Sticksichern
F-515VomUSB-StickindieSteuerungladen
F-516USB-StickundSteuerungsdatenvergleichen
F-517 Datenaufdem USB-Sticklöschen
3)LadeneinerneuenSoftwareversion
Dateiendung=*.PRG
ParameterFunktion
F-523 Neue Software version vom USB-Stickindie Steuerungladen
DurchdasFAT16DateisystemvergibtdieSteuerungDateinamenmit maximal8Zeichen.
Max.8Zeichen1 2 3 4 5 6 7 8

text_image
Softwareversion1 2 2 0 _ 5 D _ 1 A .PRG MaschinenType Sprache Ausstattung 1=ParameterDatei 2=ProgrammDatei VersionWerdenverschiedeneProgramm-oderParameterdatengespeichert, vergibt die Steuerung jeweilseinenneuen Namen.
Beispiel:
SpeichernverschiedenerParameterdaten
-
Datei0100DATA.PAR
-
Datei0101DATA.PAR
USW.
Die DateinamenkönnenaneinemPCmitdemDateimanageroder Explorerindividuellumbenanntwerden.
Hinweis
Die Efka-SteuerungkanngrundsätzlichnurvonderHauptebenedes USB-SticksDatenlesen.DatenausUnterverzeichnissenkönnennicht verarbeitetwerden.
8.4.1 DatenaufdemUSB-Stickspeichern

flowchart
graph TD
A["4 5\n6 7"] --> B["E"]
B --> C["F2"]
C --> D["E"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
note1["Parametereingeben. Beispiel:510"]
note2["Taste"E"drücken DerCursorblinkt."]
note3["Taste"F2"drücken. EserscheintdervonderSteuerunggewählteDateiname. Beispiel"]
note4["0100DATA.PAR"]
note5["Taste"E"drücken. DieDatenwerdenaufdenUSB-Stickgeschrieben."]
Hinweis
DerDateinamewirdautomatischvergeben.
8.4.2 DatenvomUSB-Stickladen

flowchart
graph TD
A["4 5\n6 7"] --> B["E"]
B --> C["F2"]
C --> D["+ -"]
D --> E["E"]
E --> F["E"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
8.4.3 Datenvergleichen

flowchart
graph TD
A["4 5\n6 7"] --> B["E"]
B --> C["E"]
C --> D["E"]
B -.-> E["Parametering"]
E --> F["Beispiel:512"]
B -.-> G["Taste“E”drücken.\nEserscheintdervonderSteuerunggewählteDateiname.\nBeispiel"]
G --> H["0100DATA.PAR"]
C -.-> I["Taste“E”drücken.\nEserscheintdieMeldung"]
I --> J["READDATAYES=E"]
C -.-> K["Taste“E”innerhalbvon2Sekundendrücken.\nDieDatenvomUSB-StickundderSteuerungwerdenverglichen.\nEserscheintdieMeldung"]
K --> L["READDATA"]
MöglicheAnzeigen
DATAOKDieDatenaufdemSticksindidentisch mitdenDatenderSteuerung
DATADIFFERENT Die Datenvon Stick und Steuerungsind nichtidentisch.
8.4.4 DatenvomUSB-Sticklöschen

flowchart
graph TD
A["4 5\n6 7"] --> B["E"]
B --> C["E"]
C --> D["+ -"]
D --> E["E"]
B -.-> F["Parametereingeben.\nBeispiel:513"]
C -.-> G["Taste“E”drücken.\nDerCursorblinkt."]
C -.-> H["Taste“F2”drücken.\nEserscheintderNamederererstenDateiaufdemStick.\nBeispiel\n0100DATA.PAR"]
D -.-> I["MitdenTasten“+”oder“-”diegewünschteDateiauswählen.\nBeispiel\n0105DATA.PAR"]
E -.-> J["Taste“E”innerhalbvon2Sekundendrücken.\nDieDatenvomUSB-Stickwerdegelöscht.\nEserscheintdieMeldung\nREADY"]
8.4.5 SoftwareversionvomUSB-Stickladen

flowchart
graph TD
A["Parameter523eingeben."] --> B["Parameter523eingeben."]
C["Taste"E"drücken.<br>DerCursorblinkt."] --> D["Taste"E"drücken.<br>EserscheintderNamedererstenaufdemStickgespeicherten Datei.<br>Beispiel"]
E["F2"] --> F["F2"]
F --> G["+ -"]
G --> H["+ -"]
H --> I["E"]
I --> J["E"]
J --> K["P"]
K --> L["E"]
L --> M["E"]
M --> N["F2"]
N --> O["+ -"]
O --> P["E"]
P --> Q["E"]
Q --> R["Hauptschalteraus-undwiedereinschalten.<br>Dieneue Softwareversionistnungeladen."]
8.5USB-Stickentfernen

- Hauptschalterausschalten.
- USB-Stick1ausdemSteckplatzderEfka-Steuerungherausziehen
9.Wartung
9.1 Reinigenund Prüfen

VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
Die Wartung der Nähanlagedarfnurimausgeschalteten Zustand erfolgen.
Die Wartungsarbeitenmüssenspätestensnachdeninden Tabellen angegebenen Wartungsintervallenvorgenommen werden (siehe Spalte "Betriebsstunden").
Beider Verarbeitungstarkflusender Materialienkönnensichkürzere Wartungsintervalleergeben.
EinesaubereNähanlageschütztvorStörungen.

Durchzuführende Erläuterung Betriebs-Wartungsarbeitstunden
| Maschinenoberteil | ||
| -NähstaubundFadenreste entfernen.(z.B.MitDruckluftpistole) | GesamtenBereich1derFadenführungenunter demStoffgleitblechsäubern | 8 |
| AbsaugvorrichtungBehälter2derAbsaugvorrichtungentleeren-UnterenTeildesBehältersnachlinks drehenundUnterteilabnehmen-Behälterleeren-Unterteilrechtsherumwieder aufschrauben. | 8 | |

text_image
6 5 4 3Durchzuführende Erläuterung Betriebs-Wartungsarbeitstunden
| PneumatischesSystem-WasserstandimDruckregler3prüfen | DerWasserstandarfnichtbiszumFiltereinsatz4ansteigen.-WassernachDrückendesAblassstiftes5 unterDruckausWasserabscheider abblasen. | 40 |
| -Filtereinsatz4reinigen | DurchFiltereinsatz4werdenSchmutzund Kondenswasserausgeschieden.-NähanlagevomDruckluftnetztrennen.-Ablassstift5hineindrücken.DaspneumatischeSystemderNähanlage mussdrucklossein.-Wasserabscheider6abschrauben-Filtereinsatz4herausnehmen.VerschmutzteFilterschaleundFiltereinsatz mitWaschbenzin(KeinLösemittel!) auswaschenundsauberblasen.-Wasserabscheiderwiederzusammenbauen undWartungseinheitanschließen. | 500 |
| -DichtigkeitdesSystemsprüfen | 500 |
9.2Ölschmierung

VorsichtVerletzungsgefahr!
Ölkann Hautausschlägehervorrufen. Vermeiden Sielängeren Hautkontakt. Waschen Siesichnach Kontaktgründlich.

ACHTUNG!
Die Handhabung und Entsorgung von Mineralölenunterliegt gesetzlichen Regelungen. Liefern Sie Altölane eine autorisierte Annahmestelleab. Schützen Siedie Umwelt. Achten Siedarauf, kein Ölzuverschütten.
VerwendenSiezumÖlendesNähanlagenoberteilsausschließlich das SchmieröIDA-10 odereingleichwertiges Ölmitfolgender Spezifikation:
- Viskositätbei40°C:10mm²/s
- Flammpunkt: 150°C
DA-10 kannvonden Verkaufsstellender DÜRKOPPADLERAG unter folgender Teile-Nr. bezogenwerden:
250-ml-Behälter:9047000011
1-Liter-Behälter:9047000012
2-Liter-Behälter:9047000013
5-Liter-Behälter:9047000014
Durchzuführende Erläuterung Betriebs-Wartungsarbeitstunden
Schmierung Den Ölstandim Nähmaschinenoberteil
regelmäßigprüfen(Schauglas1 und 2).
Nähere Hinweise entnehmen Siebitteder beiliegenden Betriebsanleitung des Nähmaschinenoberteils.
8
InhaltSeite:
Teil2:AufstellanleitungKl.1225/5
1.Lieferumfang....3
- Allgemeines. 3
3.AufstellenderNähanlage 4
3.1 Transportsicherungen. 4
3.2Arbeitshöheeinstellen. 5
3.3 Garnständermontieren. 6
3.4 Bedienfeldausrichten. 6
3.5 Fußpedalanschließen. 7
3.6 Staplermontieren und ausrichten. 7
3.7Ablageausrichten. 8
3.8 Bedienfeldausrichten. 8
4.ElektrischerAnschluss. 9
4.1 Nennspannung prüfen 9
4.2Netzanschlussherstellen....9
-
Pneumatischer Anschluss.... 10
-
Inbetriebnahme 11
6.1 Nähtest 11

DerLieferumfangistabhängig von Ihrer Bestellung. Nähanlagebestehendaus:
- 1Nähmaschinenoberteil(jenachBestellung)
- 2Garnständer
- 3SteuerungmitBedienfeld
- 4Nähgutablage
- 5KlemmefürKniefutter
- 6KlebestationfürKniefutter(Optional)
- 7Fußschalter
- 8GestellundTischplatte
- 9AbsauganlagemitAbsaugbehälter
- 10Stapler
- 11 Ausschwenker
- DruckluftwartungseinheitmitDruckluftpistole
2.Allgemeines

ACHTUNG!
Die Nähanlagedarfnurvonausgebildetem Fachpersonalaufgestellt werden.
AlleArbeitenanderelektrischenAusrüstungderNähanlagedürfennur vonElektrofachkräftenoderentsprechendunterwiesenenPersonen durchgeführtwerden.
DerNetzsteckermussdabeiherausgezogensein.
Die beiliegende Betriebsanleitung des Herstellers des Antriebsmotors istzubeachten.
3.AufstellenderNähanlage
3.1 Transportsicherungen

VordemAufstellenderNähanlagesindalleTransportsicherungenzu entfernen.
TransportsicherungenanderNähanlage
- Schutzfolien1 entfernen.
- Sicherungsbänderam Garnständer, Maschinentischusw. Entfernen.
TransportsicherungenamStapler
- Sicherungsband3amStaplerabnehmen.
- Sicherungsband2abnehmenundFußpedalabsetzen.
3.2Arbeitshöheeinstellen

Die Arbeitshöheistzwischen850...1200mm(gemessenbisOberkante Tischplatte)einstellbar.
– Schrauben1und2anallenvierHolmenlösen.
- Nähanlagemitgeeigneten Hilfsmittelnaufdiegewünschte Arbeitshöheeinstellen.
Umein Verkantenzuverhindern, Arbeitstischaufbeiden Seiten gleichmäßig anheben.
- Schrauben1 und 2 anallen Holmen wiederfestdrehen.
3.3 Garnständermontieren

- Garnständerrohr1indieHalterung2einsetzen.
- GarnständerrohrmitdenbeidenSchrauben3festdrehen.
3.4 Bedienfeldausrichten

Das Bedienfeld 1 ist für den Transportabgesenkt worden.
- Schrauben3lösen.
- Halterohr2mitdemBedienfeldganznachobenziehen.
- Schrauben3wiederfestdrehen.
3.5Fußpedalanschließen

- Fußpedal1bedienungsgerechtaufstellen.
- Steckverbindung2herstellen.
3.6 Staplermontierenundausrichten

- StaplermitderHalterung4andieNähanlageheranstellen.
- Halterung4mitzweiSchrauben5anderNähanlageanschrauben.
- Staplersoausrichten, dass der Ausstreifer 6 parallel zur Tischplattenkante 7 steht.
- Schrauben5festdrehen.
- Erdungsleitung2amStapleranschrauben.
- Druckluftleitungen1und3aufdenVerteileraufstecken.
3.7Ablageausrichten

Die Ablagen2 und 3 wurden für den Transport der Nähanlage abgesenkt.
– Schrauben4andenHolmen1lösen.
- AblagenaufdieentsprechendeArbeitshöheziehen.
- Schrauben4festdrehen.
4.ElektrischerAnschluss

ACHTUNG!
AlleArbeitenanderelektrischenAusrüstungderNähanlagedürfennur vonElektrofachkräftenoderentsprechendunterwiesenenPersonen durchgeführt werden. DerNetzsteckermussherausgezogensein.
4.1 Nennspannungprüfen

ACHTUNG!
Dieaufdem Typenschildder Nähmaschinensteuerungangegebene Nennspannungunddie Netzspannung müssen übereinstimmen. Nennspannung=190-240V,50/60Hz
4.2 Netzanschlussherstellen
- Netzsteckeranschließen.
5. Pneumatischer Anschluss
Fürden Betriebderpneumatischen Bauteilemussdie Nähanlagemit wasserfreier Druckluftversorgt werden.

ACHTUNG!
Füreineeinwandfreie Funktionderpneumatischen Steuervorgänge mussdas Druckluftnetzwiefolgtausgelegtsein:
AuchimMomentdesgrößten Luftverbrauchesdarfein Mindestbetriebsdruckvon6barnichtunterschrittenwerden.
Beizuhohem Druckluftabfall:
- Kompressorleistungerhöhen.
- DurchmesserderDruckluftzuleitungerhöhen.

Druckluftwartungseinheitanschließen
- DenAnschlussschlauch3amDruckluftnetzanschließen.
Betriebsdruckeinstellen
- DerBetriebsdruckbeträgt6bar.
ErkannaufManometer1 abgelesenwerden. - ZumEinstellendesBetriebsdruckesDrehgriff2hochziehenund verdrehen.
-DrehenimUhrzeigersinn=Druckerhöhen
-DrehengegenUhrzeigersinn=Druckreduzieren

ACHTUNG!
Ausdem Druckluftnetzdarfkeinegeölte Druckluftzugeführt werden. Hinterdem Filterwirdgereinigte Druckluftals Blasluftzum Reinigen von Maschinenteilen und zum Ausblasenvon Nähteilenentnommen. Inder Blasluftmitgeführte Ölteilchen führenzu Funktionsstörungen und zur Verschmutzung der Nähteile.
6.Inbetriebnahme
6.1 Nähtest
Nach Beendigung der Aufstellarbeiten solltetein Nähtestdurchgeführt werden.
- Netzsteckereinstecken.

VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
Nadel-und Greiferfadennurbeiausgeschalteter Nähanlage einfädeln.
- Nadel-und Greiferfadeneinfädeln (siehe Bedienanleitung des Nähmaschinenoberteils).
- Hauptschaltereinschalten. Die Steuerungwirdinitialisiert.
- Nähprogrammauswählen.
- Anlegenund Bedienensindim Teil 1: Bedienanleitung 1225/5 beschrieben
InhaltSeite:
Teil3:ServiceanleitungKlasse1225/5
- Allgemeines. 3
2.KurzanleitungfürdenNähkopf. 4
2.1 Nadelstangenhöheeinstellen. 4
2.2 Greifereinstellen. 5
2.2.1 AbstanddeslinkenGreiferszurNadel. 5
2.2.2 Abstand desrechten Greiferszur Nadel. 7
2.3Nadelschutzeinstellen. 9
2.3.1 HintererNadelschutz. 9
2.3.2 Vorderer Nadelschutz.... 10
2.4 Transporteur einstellen 11
2.4.2 Transporteurhöhe 12
2.5 Presserfuß 13
2.5.2 Presserfußhub Oberteil EX5204 13
2.5.2 Presserfußhub Oberteil S52 14
2.5.2 Presserfuß 15
2.6 Ober- und Untermesser 16
2.6.1 Obermesser wechseln und einstellen 16
2.6.2 Untermesser wechseln einstellen.... 17
2.7 Fadenregulierung Überwendlichgreifer 18
- Nähanlage einstellen 19
3.1 Lichtschranke einstellen 19
3.2 Nahtbreite einstellen 20
3.3 Ausschwenker einstellen 21
3.4 Direct Drive Nähantrieb 22
3.4.1 Referenz einstellen 22
- Ölschmierung 23
4.1 Ölwechsel und Ölfilterwechsel 23
- Wartung.... 24
1. Allgemeines
Dievorliegende Serviceanleitungbeschreibtdas Einstellender Einkopf-Umstechanlage 1225/5.
Siebestehtaus:
- KurzanleitungfürdenNähkopf
● ServiceanleitungfürdieNähanlage

ACHTUNG!
Die Kurzanleitungstellteinen Auszugausderausführlichen Betriebsanleitung des Nähkopfesdar. In jedem Fallmuss diese Betriebsanleitung vollständiggelesen und alle Anweisungen beachtet werden. Für die Richtigkeit dernachfolgenden Ausführungen übernimmt die Firma Beislerkeine Gewähr.

ACHTUNG!
Die indieser Serviceanleitung beschriebenen Tätigkeitendürfennur von Fachkräften bzw. entsprechend unterwiesenen Personen ausgeführt werden!

VorsichtVerletzungsgefahr!
BeiReparatur-, Umbau-undWartungsarbeitenHauptschalter ausschalten.
Justierarbeiten und Funktionsprüfungen beilaufender Maschinenur unter Beachtungaller Sicherheitsmaßnahmen und untergrößter Vorsichtdurchführen.
Dievorliegende Serviceanleitungbeschreibtdas Einstellender Nähanlageinzweckmäßiger Reihenfolge.
Hierbeiistzubeachten, dass verschiedene Einstellpositionen voneinanderabhängigsind.
DeshalbdasEinstellenunbedingtunterEinhaltungderbeschriebenen Reihenfolgedurchführen.
FüralleEinstellarbeitenanstichbildendenTeilenmusseineneue einwandfreieNadeleingesetztwerden.
2. KurzanleitungfürdenNähkopf
2.1 Nadelstangenhöheeinstellen

text_image
1 2 ER EZIAL
VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
NadelstangenhöhenurbeiausgeschalteterNähanlageprüfenund einstellen.

Imoberen Totpunktder Nadelstangesoll der Abstandzwischen Nadelspitze 4 und der Stichplatte 9,7-9,9 mmbetragen.
- NadelstangeinihrenoberenTotpunktdrehen.
- Prüfen, obder Abstandzwischen Nadelspitze 4 und Stichplatte 5 9,7bs 9,9mmbeträgt.
Korrektur
- Deckelschrauben1herausdrehenundDeckel2abnehmen.
- NadelstangeinihrenoberenTotpunktdrehen.
- Nähfußausschwenken.
- Schraube3soweitlösen, dass sich die Nadelstangesoeben schiebenläßt.
- Nadelstangesoverschieben, dass der Abstandzwischen Nadelspitze 4 und Stichplatte 9,7bs 9,9mmbeträgt.
- Schraube3festdrehen.
- Deckel2wiederaufschrauben.
2.2 Greifereinstellen
2.2.1 Abstanddeslinken Greiferszur Nadel

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5 2,3-2,5mm 1 2 3 4
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5
VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
Greifernurbeiausgeschalteter Nähanlageprüfenundeinstellen.
EinstellungquerzurNährichtung
RegelundKontrolle
ImlinkenUmkehrpunktdesGreifers5sollderAbstandzwischen Nadelmitte und Greiferspitze2,3bis2,5mmbetragen.
- MitdemHandraddenlinkenGreiferinseinenlinkenUmkehrpunkt drehen.
- Prüfen, obder Abstandzwischen Nadelmitte und Greiferspitze 2,3 bis 2,5 mmbeträgt.
Korrektur
- Stichplatte, vorderen Transporteur, sowie vorderen und hinteren Nadelschutzabschrauben.
- DenGreifermitdemHandradinseinenlinkenUmkehrpunkt drehen.
- Schraube1lösenunddenGreiferamAnschlag2inAnlage bringen.
– Schraube1 wiederfestdrehen - Schraube4soweitlösen, dass sich der Greiferträger 3 soeben drehen lässt.
- Greiferträgersodrehen, dass der Abstandzwischen Nadelmitte und Greiferspitze 2,3 bis 2,5 mmbeträgt.
Hinweis
DrehenSieSchraube4jetztnochnichtfest.

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2,3-2,5mm 3 4
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0-0,05mm 6 7EinstellunginNährichtung
RegelundKontrolle
DerAbstandzwischenGreiferspitze6undNadel7soll 0,0bis0,05mmbetragen.
- Handradin Drehrichtungdrehen, bis die Greiferspitzegenauin Nadelmittesteht.
- Greiferträger3soverschieben, dass der Abstand zwischen Greiferträgerund Nadel0,0bis0,05mmbeträgt.
- EinstellungquerzurNährichtungnocheinmalprüfenundggf. nachjustieren.
- Schraube4festdrehen.
2.2.2 Abstanddesrechten Greiferszur Nadel

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1 2 3
VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
Greifernurbeiausgeschalteter Nähanlageprüfenundeinstellen.
EinstellungquerzurNährichtung

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9 10 4,3-4,5mmRegelundKontrolle
Wennderrechte Greiferinseinemoberen Umkehrpunktsteht, soll der Abstandzwischen Greiferspitze 9 und Nadelmitte 4,3 bis 4,5 mm betragen.
- Fadenführungen1,3undDeckel2abschrauben.
- DenGreifermitdemHandradinseinenoberenTotpunktdrehen.
- Schraube4soweitlösen, dass sich der Greifersoebenschieben lässt.
- Greifersoverschieben, dass der Greiferschaft(1) mit derrechten Seitedes Greiferhaltersbündigsteht.
- Schraube6etwaslösen.
- Hebel5soverdrehen, dasszwischen Greiferspitze und Nadelmitte ein Abstandvon 4,3 bis 4,5 mmvorhandenist. Daraufachten, dassdie Stange8 im Lager7 keinen Schwergang aufweist.
- Schraube6festdrehen.
Hinweis
Schraube4nochnichtfestdrehen.

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0,2 mm B C 0,5 mm A
EinstellunginNährichtung
RegelundKontrolle
Wenn derrechte Greiferden linken Greiferkreuzt, soll der Abstand "A" 0,5 mmund der Abstand "B" 0,2 mmbetragen.
Korrektur
- Handradin Drehrichtungdrehen, bisderrechte Greiferdenlinken Greiferkreuzt.
- DenrechtenGreifersoverdrehenundverschieben, dass der Abstand“A”0,5mmundderAbstand“B”0,2mmbeträgt.
- IndieserStellungSchraube4festdrehen.
- NochmalsalleEinstellungenprüfenundggf.nachjustieren.
- Fadenführungen 1,2unddenDeckel3wiedermontieren.
- Fadenführungengemäß Kapitel "Fadenregulierung der Überwendlichgreifer" justieren.
Hinweis
Derrechte Überwendlichgreiferistvonder Dickeder Nadelabhängig. Für Nadeln Nm60-80 den Greifermitder Kennzahl 28 und für Nadeln Nm80-100 den Greifermitder Kennzahl 22 verwenden.
2.3Nadelschutzeinstellen
2.3.1 HintererNadelschutz

VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
Nadelsschutznurbeiausgeschalteter Nähanlage prüfen und einstellen.
RegelundKontrolle
Wenn die Spitzedes linken Greifers 3 auf Nadelmittesteht, soll der Nadelschutz 1 ander Nadelanliegen und zwischen Greifers pitze und Nadelein Abstand von 0,0 bis 0,05 mm vorhandensein.
- HandradinDrehrichtungdrehen, bisdie Greiferspitzein Nadelrichtungsteht.
- AbstandzwischenGreiferspitzeundNadelüberprüfen.
Korrekturbewegliche Version
- HandradinDrehrichtungdrehen, bisdie Greiferspitzein Nadelrichtungsteht.
- Schraube2lösen.
- Nadelschutz1soverschieben, dass der Nadelschutzander Nadel anliegtundzwischen Greiferspitze und Nadelmitteein Abstand von 0,0bis0,05mmbesteht.
- Schraube1festdrehen.
KorrekturfeststehendeVersion
- HandradinDrehrichtungdrehen, bisdieGreiferspitzein Nadelrichtungsteht.
- Schrauben4lösen.
- Nadelschutz3soverschieben, dass der Nadelschutzander Nadel anliegtundzwischen Greiferspitze und Nadelmitteein Abstand von 0,0bis0,05mmbesteht.
- Schrauben4festdrehen.

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0-0, 05 mm 32.3.2 Vorderer Nadelschutz

VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
Nadelschutznurbeiausgeschalteter Nähanlageprüfenundeinstellen.
RegelundKontrolle
Imunteren TotpunktderNadelsollderAbstandzwischenNadelschutz 1 und Nadel0,03bis0,05mmbetragen.
- Handradin Drehrichtungdrehen, bis die Nadelinihremunteren Totpunktsteht.
- StellungdesvorderenNadelschutzesprüfen.
Korrektur
- Handradin Drehrichtungdrehen, bis die Nadelinihremunteren Totpunktsteht.
- Schraube2lösen.
- Nadelschutz1soverschieben, dasszwischenNadelschutzund NadeleinAbstandvon0,03bis0,05mmbeträgt.
- Schraube2festdrehen.
2.4 Transporteureinstellen
VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
TransporteurstellungnurbeiausgeschalteterNähanlageprüfenund einstellen.
RegelundKontrolle
Die Transporteuresollenin ihrer höchsten Stellungwaagerechtstehen.
- HandradinDrehrichtungsoweitdrehen, dass die Transporteurein ihrer höchsten Stellungstehen.
- StellungderTransporteureprüfen.
Korrektur
- HandradinDrehrichtungsoweitdrehen, dass die Transporteurein ihrerhöchsten Stellungstehen.
- Schraube1lösen.
- Schraube2verdrehen.

Transporteurestehenwaagerecht

Transporteueresindnachhintengeneigt

Transporteuresindnachvornegeneigt
- Schraube1festdrehen.
2.4.2 Transporteurhöhe

VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
TransporteurhöhenurbeiausgeschalteterNähanlageprüfenund einstellen.
RegelundKontrolle
Wenn die Transporteureinirhrerhöchsten Stellungstehen, sollendie Zähnedes Haupttransporteurs 40,8 mm, die Zähnedes Differential transporteurs 50,9 bis 1,0 mm und die Zähnedes Hilfstransporteurs 60,6 bis 0,7 mm über der Oberkanteder Stichplatte stehen.
- Handradin Drehrichtungdrehen, bis die Transporteurein ihrer höchsten Stellungstehen.
- StellungderTransporteurezurStichplatteprüfen.
Korrektur
- Stichplatteabschrauben.
- Schrauben1,2und3etwaslösen.
- Stichplattewiederauflegen.
- TransporteureinirherHöheeinstellen.
- Stichplatteabnehmen.
- Schrauben1,2und3festdrehen.
- Stichplatteaufsetzenundfestschrauben.
2.5Presserfuß
2.5.2 PresserfußhubOberteilEX5204

7 6 5 4 3 2 1

VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
PresserfußhubnurbeiausgeschalteterNähanlageprüfenund einstellen.

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8 7Regel
BeiausgefahrenerKolbenstange7sollderHebel6anderSchraube5anliegenundderDurchgangsraumunterdenNähfüßensoll4mmbetragen.
Korrektur
- Konterutter4lösenund Schraube5ganznachuntendrehen.
- Nähfußeinschwenken.
- HandradinDrehrichtungdrehen, bisdieZähnedesTransporteurs unterhalbderStichplattenoberkantestehen.
- Schraube2lösenundRing1 biszumAnschlagnachhinten drücken.
- IndieserStellungSchraube2festdrehen. Daraufachten, dass Ring 1 und Hebel3keinaxiales Spielhaben.
- Hebel6soweitnachuntendrücken, biszwischen Nähfuß und Stichplattee ein Abstand von ca 4 mm besteht.
- IndieserStellungSchraube5anHebel6zurAnlagebringenund kontern.
Hinweis
FallsHebel6beiausgefahrenerKolbenstange7desZylindersnichtan Schraube5anliegt,wiefolgtvorgehen:
- Mutter8lösen.
- Zylinder1entsprechendverschieben.
- Mutter8festdrehen.
2.5.2 PresserfußhubOberteilS52

VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
PresserfußhubnurbeiausgeschalteterNähanlageprüfen und einstellen.

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8 1Regel
BeiausgefahrenerKolbenstange1sollderHebel4anderSchraube6anliegenundderDurchgangsraumunterdenNähfüßensoll5mmbetragen.
Außerdem sollindieser Stellungzwischen Anschlag 11 und Schraube 10 ein Abstand von 0,3 mm vorhandensein.
Korrektur
- Konterutter5lösenundSchraube6ganznachuntendrehen.
- Nähfußeinschwenken.
- Handradin Drehrichtungdrehen, bis die Zähnedes Transporteurs unterhalb der Stichplattenoberkantestehen.
- Schraube2lösenundRing3biszumAnschlagnachhinten drücken.
- Indieser Stellung Schraube 2 festdrehen. Daraufachten, dass Ring 3 und Hebel 4 keinaxiales Spiel haben.
- Hebel7soweitnachuntendrücken, biszwischen Nähfußund StichplatteeinAbstandvonca5mmbesteht.
- IndieserStellungSchraube6undHebel4zurAnlagebringenund kontern.
Hinweis
FallsHebel4beiausgefahrenerKolbenstange1desZylindersnichtan Schraube6anliegt,wiefolgtvorgehen:
- Mutter8lösen.
- Zylinder1entsprechendverschieben.
- Mutter8festdrehen.
- Schraube9lösen.
- Schraube 10soverdrehen, dasszwischen Schraube 10 und Anschlag 11 ein Abstandvonca 0,3 mmbesteht. Daraufachten, dass Hebel 7 bis zum Anschlagnachunten gedrücktwird.
- Schraube9festdrehen.
2.5.2 Presserfuß

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0.1-0.2 mm
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1 2 3
VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
PresserfußnurbeiausgeschalteterNähanlageprüfenundeinstellen.
RegelundKontrolle
Wenndie Transporteurinihrertiefsten Stellungstehen, soll die
Presserfußsohlevorne0,1bis0,2mmhochstehen.
AußerdemsolldasStichlochdesNähfußesmitdemderStichplatte fluchten.
- Transporteurein Tiefstellungdrehen.
- Presserfußstellungprüfen.
Korrektur
- Schrauben2und3lösen.
- Presserfußsoverschieben, dass das Stichloch des Presserfußes mit dem der Stichplatte fluchtet.
- Schrauben2und3festdrehen. Daraufachten, dass die Sohledes Presserfußesparallelüberder Stichplattesteht.
- Schraube1soverdrehen, dassdieSohledesPresserfußesvorne 0,1bis0,2mmhochsteht.
2.6Ober-undUntermesser
2.6.1 Obermesserwechselnundeinstellen
OberteilEX5205-22/233-6KSOberteilS52134B

VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
ObermessernurbeiausgeschalteterNähanlagewechselnund einstellen.
Regel
Intiefster Stellung des Obermessers soll die Vorderkanteder Schneide 0,5 bis 1,0 mm unter der Stichplattenoberkantestehen.
Korrektur
- Handraddrehen, bisdie Nadelninihremoberen Umkehrpunkt stehen und Nähfußausschwenken.
- Schraube1herausdrehen.
- Messerhalter2mitdemMesserabnehmen.
- Schraube3lösenundMesserabnehmen.
- Einneues, scharfes Messereinsetzenundmit Schraube3 festschrauben.
- Messerhalter2einsetzenundmitSchraube1leichtfestdrehen.
- Handraddrehen, bisdas Messerinseinertiefsten Stellungsteht.
- Messersoverschieben, dassesleichtam Untermesseranliegtund die Vorderkanteder Schneideca 0,5 bis 1,0 mm unter der Stichplattenoberkantesteht.
NurOberteilOberteils52134B
- IndieserStellungAnschlag4und5amMesserzurAnlagebringen und Schrauben1und3festdrehen.
- Handraddrehen, bisdas Messerinseinerhöchsten Stellungsteht.
- Schraube6lösen.
- Untermessernachlinksschiebenundgegendas Obermesser federnlassen.
- Schraube6festdrehen.
2.6.2 Untermesserwechselneinstellen
OberteilEX5205-22/233-6KSOberteilS52134B

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4 3 2 1
VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
UntermessernurbeiausgeschalteterNähanlagewechselnund einstellen.
Regel
Die Schneidedes Untermessers soll mit der Oberkanteder Stichplatte bündigstehen.
Korrektur
- Stoffgleitblechabnehmen.
- Nähfußausschwenken.
- Schraube4lösen.
- Untermesserhalter3nachlinksbiszumAnschlagziehenund Schraube4wiederleichtfestdrehen.
- Schraube2lösenundaltesMesserabnehmen.
- Einneues, scharfes Messerindie Führung 1 soeinsetzen, dass die Schneidemit der Oberkanteder Stichplattebündigsteht.
- Schraube2festdrehen.
- Handraddrehen, bisdass Obermesserin seiner höchsten Stellung steht.
- Schraube4lösenundUntermesserhalter3andasObermesser federnlassen.
- Schraube4festdrehen.
2.7 Fadenregulierung Überwendlichgreifer

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1 2 3 32 mm 48 mm 37 mm + + 9 8 7 6 4 5 10
VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
FadenregulierungnurbeiausgeschalteterNähanlageprüfenund einstellen.
Regel
Die Stellungendereinzelnen Fadenführungen bzw. Fadenzieherist abhängigvomeingesetzten Material, dem Nähgarnund dem Stichtyp. Die folgenden Einstelldaten sind dahernurals Grundwerte anzusehen.
Korrektur
- Handraddrehen, bisderrechte Greiferinseinemoberen Umkehrpunktsteht.
- Schraube10lösenundFadenzieher9soverschieben, dass zwischenMitteSchraubeundMitteÖseeinAbstandvonca32mm besteht.
- Schraube10festdrehen. Daraufachten, dass der Fadenzieher 9 senkrechtsteht.
- Schraube6und8etwaslösen.
- Fadenzieher3und7indieinderAbbildunggezeigtenStellung bringen.
- Schrauben6und8festdrehen.
- Schraube4etwaslösen.
- Fadenführung5indieinderAbbildunggezeigtenStellungbringen.
- Schraube4festdrehen.
- Schraube2etwaslösen.
- Fadenführung1soverschieben,dassSchraube2inderMittedes Langlochessteht.
- Schraube2festdrehen.
Hinweis
WenninderNahtmehroderwenigerFadenerforderlichist, Fadenzieher3und7inRichtung“+”bzw.“-”verschieben.
3. Nähanlageeinstellen
3.1 Lichtschrankeeinstellen

VorsichtVerletzungsgefahr!
Die Einstellung der Lichtschrankeerfolgtbeieingeschalteter Nähanlage.
Einstellung und Funktionsprüfung nur untergrößter Vorsicht durchführen.

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6 5Lichtschrankeausrichten
Die Lichtschranke2sollaufden Bereich 1 am Oberteilausgerichtet sein.
- Schrauben4und5lösen.
- Lichtschrankenhalter3entsprechendausrichten.
- Schrauben4und5festdrehen.
Lichtschrankenintensitäteinstellen
- DasEmpfindlichkeitspotentiometer5aufderStirnseiteoberhalb der Leuchtdiode6biszumlinkenAnschlageinstellen(kleinste Empfindlichkeit).
- PotentiometerimUhrzeigersinndrehen, bisdieLeuchtdiode6 einschaltet.
- Füreinensicheren Lichtschrankenbetriebdas Potentiometernoch eine Umdrehungim Uhrzeigersinnweiterdrehen.
WenndieLeuchtdiaodenichtleuchtet, dann sollte die Lichtschranke gereinigt, neueingestelltoderausgetauschtwerden.
3.2Nahtbreiteeinstellen

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4 3 2 1
VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
Anschlagfürdie Nahtbreitenurbeiausgeschalteter Nähanlage einstellen.
Regel
Die Nahtbreitekanngeringfügig durch Verstellendes Stoffanschlages 2 und des Nähfußteils 3 erreichtwerden.
DerAnschlag2mussganzamNähfuß3anliegen,damitderStoffsich beimNähennichtzwischenNähfußundAnschlaghochziehenkann.
Korrektur
- Schraube1lösen.
- Anschlag2nachhintenschieben.
- Schraube4lösen.
- Nähfußführung3entsprechendverschieben.
- Schraube4festdrehen.
- Stoffanschlag2ganzgegendenNähfuß3schieben.
- Schraube1festdrehen.
3.3 Ausschwenkereinstellen

VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
AusschwenkernurbeiausgeschalteterNähanlageeinstellen.
Regel
DerAusschwenker2mussoweitausschwenken, dassdiebeiden Stempel1 möglichstdichtander Tischplattenkante3 und parallel zur Tischplattenkantestehen.
Korrektur Ausschwenkweite
- Mutter5lösen.
- Ausschwenkerentsprechendverschieben.
- Mutter5festdrehen.

KorrekturStempelstellung
- Mutter6lösen.
- Stempel1entsprechendverdrehen..
- Mutter6festdrehen.
3.4 DirectDrive Nähantrieb
3.4.1 Referenzeinstellen

VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
Greifereinstellung nurbeiausgeschalteterNähanlage prüfen und einstellen.
Regel
Wenn die Nadelin der Position "7 mm nach unterem Totpunkt" steht, solder Antriebsriem en so aufgelegt sein, dass die Passfeder 2 in der Motorwelle auf die Markierung 1 im Motorgehäuse zeigt.
Korrektur
- Zahnriem en abnehm en.
- Mitdem Handrad die Nadelstange in die Position "7 mm nach unterem Totpunkt" drehen.
- Motorwelle so verdrehen, die Passfeder2 in der Motorwelle auf die Markierung 1 im Motorgehäuse zeigt.
- Zahnriem en wiederauflegen.

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7 mm UntererTotpunkt4.Ölschmierung

VorsichtVerletzungsgefahr!
Ölkann Hautausschlägehervorrufen.
Vermeiden Sielängeren Hautkontakt.
WaschenSiesichnachKontaktgründlich.

ACHTUNG!
Die Handhabung und Entsorgung von Mineralölenunterliegt gesetzlichen Regelungen.
Liefern Sie Altölane eine autorisierte Annahmestelleab.
Schützen Siedie Umwelt.
Achten Siedarauf, kein Ölzuverschütten.
4.1 Ölwechselund Ölfilterwechsel

4WochennachErstinbetriebnahmeundinderFolgealle2Jahremuss ein ÖlwechselbeiausgebautemOberteilvorgenommenwerden.
DerÖlfiltersolltealle2Jahregereinigtbzw.gewechseltwerden.
Hinweis
Wenn der Öldruckanzeiger 5 sich beilaufendem Oberteilnicht nach unten bewegtoder das Öl schmutzigist, muss der Öl filtergereinigt bzw. gewechselt werden.
- Ablassschraube1herausdrehenunddasAltölineinemGefäß auffangen.
- Ablassschraube1wiedereindrehen.
- Schrauben6desDeckelsherausdrehen.
- EinederSchrauben6indenFilter8eindrehenunddenFilterdamit herausdrehen.
- Filter8reinigenodertauschen.
- NeuenDichtring7einsetzen, Deckelwiederaufsetzenund festschrauben.
- Schraube2herausdrehen und sovielÖleinfüllen, bis die Spitze des Ölstandsanzeigers3die obere MarkierunginÖlschauglas4 erreichthat.
Wie empfehlen Ölmiteiner Dichtevon 0,865 g/cm³ bei 15°C. - Schraube2wiedereinsetzen.
5.Wartung

VorsichtVerletzungsgefahr!
Hauptschalterausschalten.
Die Wartung der Nähanlagedarfnurimausgeschalteten Zustand erfolgen.
Die vom Bedienpersonalder Nähanlagetäglich bzw. wöchentlich durchzuführenden Wartungsarbeiten (Reinigen und Ölen) sind in der Bedienanleitung (Kapitel8) beschrieben. Siewerdeninderfolgenden Tabellenurwegender Vollständigkeit angegeben.
| DurchzuführendeArbeitenBetriebsstunden | 840 | 160500 | |
| Maschinenoberteil-NähstaubundFadenresteentfernenX-ÖlstandkontrollierenX-ErsterÖlwechselX-FolgeÖlwechselalle2Jahre | |||
| Steuerkasten-NähstaubundFadenresteentfernenX-LüftersiebfreihaltenX | |||
| Absaugvorrichtung-BehälterentleerenX-RaumunterdemStoffgleitblechvonNähstaubund Fadenrestenreinigen | X | ||
| PneumatischesSystem-WasserstandimDruckreglerprüfen.-FiltereinsatzinderWartungseinheitreinigen-DichtigkeitdesSystemsprüfen | X | X |