175 - Nähmaschine Dürkopp Adler - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 175 Dürkopp Adler
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Copyright © Dürkopp Adler AG - 2014
1 Allgemeines .... 3
1.1 Geltungsbereich der Anleitung .... 3
1.2 Konformitätserklärung 3
1.3 Mitgeltende Unterlagen 3
1.4 Transportschäden.... 3
1.5 Haftungsbeschränkung.... 3
2 Sicherheitshinweise.... 5
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise.... 5
2.2 Gestaltung von Sicherheitshinweisen.... 6
3 Umweltschutz-Hinweise.... 8
3.1 Allgemeine Umweltschutz-Hinweise.... 8
3.2 Gestaltung von Umweltschutz-Hinweisen 8
4 Arbeitsgrundlagen....9
4.1 Symbole im Text....9
4.2 Reihenfolge der Einstellungen.... 10
4.3 Kabelführung ....10
4.4 Schrauben in Sicherheitsabdeckungen.... 10
4.5 Abdeckungen entfernen 11
4.5.1 Zugang zur Maschinen-Unterseite 11
4.5.2 Kopfdeckel abnehmen und aufsetzen 12
4.5.3 Armdeckel abnehmen und aufsetzen.... 12
4.5.4 Abdeckungen auf der Grundplatte entfernen und aufsetzen (175, 176)....13
4.5.5 Abdeckung auf der Grundplatte entfernen und aufsetzen (179) 14
4.5.6 Stichplatte entfernen und einsetzen 15
4.5.7 Transportzange und Nähfuß entfernen und einsetzen...... 16
4.5.8 Transporteure entfernen und einsetzen 17
4.5.9 Ölwanne entfernen und aufsetzen (175, 176) 18
4.5.10 Ölwanne entfernen und aufsetzen (179) 19
4.5.11 Oberen Riemenschutz entfernen und aufsetzen.... 20
4.5.12 Unteren Riemenschutz entfernen und aufsetzen 21
4.6 Störende Bauteile entfernen.... 22
4.6.1 Fadenabschneidvorrichtung entfernen und einbauen (175, 176) 22
4.6.2 Fadenabschneidvorrichtung entfernen und einbauen (179)...... 25
4.6.3 Nadelschutz entfernen und einbauen.... 26
4.6.4 Greifer und Greiferträger entfernen und einbauen 27
4.7 Flächen auf Wellen.... 28
4.8 Nähmaschine arretieren 28
5 Lehren- und Schlüsselsatz 31
6 Justierscheibe zur Armwellenkurbel einstellen.... 33
7 Unteres Zahnriemenrad einstellen.... 35
8 Taumelbolzen für den Greiferantrieb und linkes Unterwellenlager .... 37
8.1 Öl im Greiferantriebsgehäuse ablassen und auffüllen.... 38
8.2 Greiferantriebsgehäuse entfernen und aufsetzen 39
8.3 Linkes Unterwellenlager einstellen.... 41
8.4 Taumelbolzen einstellen.... 42
9 Greiferantriebsgehäuse einstellen.... 44
10 Nadelausweichbewegung (Ellippsenbreite) einstellen...... 47
10.1 Nadelausweichbewegung einstellen 49
10.2 Nadelschutz zurückstellen.... 50
10.3 Unterwelle einstellen 51
11 Greifer auf Umschlag einstellen....52
12 Greifer im Greiferträger einstellen.... 54
13 Greifer und Nadelstangenhöhe einstellen.... 56
13.1 Schleifenhubstellung und Greiferabstand einstellen ..... 57
13.2 Nadelstangenhöhe einstellen.... 59
14 Nadelschutz einstellen.... 61
15 Spreizer einstellen (179) 63
16 Untertransport (175, 179).... 65
16.1 Schubbewegung für den Transporteur.... 65
16.2 Hubbewegung für den Transporteur.... 66
16.3 Einstellen der Stichlängen (175)...... 68
16.4 Transporteurneigung (175, 179).... 69
17 Differential-Untertransport (176)....70
17.1 Schubbewegung der Transporteure.... 70
17.2 Neigung Transporteure.... 71
17.3 Transporteure in Längsrichtung (176) 72
17.4 Haupttransporteur Stichlänge (176) 73
18 Differenzierbarer Fuß-Obertransport (175, 179).... 75
18.1 Zeitpunkt der Schubbewegung des Obertransportfußes...... 75
18.2 Gleichlauf von Obertransportfuß und Transporteur (175, 179) 78
18.3 Hubeinstellung des Obertransportfußes (175, 179)...... 80
18.3.1 Zeitpunkt der Hubbewegung des Obertransportfußes...... 80
18.3.2 Hubhöhe des Obertransportes (175, 179)......81
18.3.3 Lage des Obertransportfußes (175, 179) 84
19 Rückhaltefeder am Greifer (175, 176) 85
20 Stichlängengesteuerter Greiferfadengeber.... 87
21 Fadengeberscheibe einstellen 89
22.2 Fadenabschneidvorrichtung (179).... 95
23 Wartungsarbeiten.... 98
23.1 Schmierung 98
23.2 Reinigungsarbeiten.... 99
1 Allgemeines
1.1 Geltungsbereich der Anleitung
Diese Anleitung beschreibt Einstellungs- und Wartungsarbeiten an den Spezialnähmaschinen 175, 176 und 179. Sie gilt für alle Unterklassen. Die bestimmungsgemäße Verwendung und das Aufstellen beschreibt die Betriebsanleitung.
1.2 Konformitätserklärung
Die Maschine entspricht den europäischen Vorschriften, die in der Konformitäts- bzw. Einbau-Erklärung angegeben sind.
1.3 Mitgeltende Unterlagen
Das Gerät enthält eingebaute Komponenten anderer Hersteller, z. B. Antriebsmotoren. Für diese Zukaufteile haben die jeweiligen Hersteller eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und die Übereinstimmung der Konstruktion mit den geltenden europäischen und nationalen Vorschriften erklärt. Die bestimmungsgemäße Verwendung der eingebauten Komponenten ist in den jeweiligen Anleitungen der Hersteller beschrieben.
1.4 Transportschäden
Dürkopp Adler haftet nicht für Bruch- und Transportschäden. Kontrollieren Sie die Lieferung direkt nach dem Erhalt. Reklamieren Sie Schäden beim letzten Transportführer. Dies gilt auch, wenn die Verpackung nicht beschädigt ist.
Lassen Sie Maschinen, Geräte und Verpackungsmaterial in dem Zustand, in dem sie waren, als der Schaden festgestellt wurde. So sichern Sie Ihre Ansprüche gegenüber dem Transportunternehmen.
Melden Sie alle anderen Beanstandungen unverzüglich nach dem Erhalt der Lieferung bei Dürkopp Adler.
1.5 Haftungsbeschränkung
Alle Angaben und Hinweise in dieser Anleitung wurden unter Berücksichtigung des Stands der Technik und der geltenden Normen und Vorschriften zusammengestellt.
Der Hersteller haftet nicht für Schäden aufgrund von:
- Nichtbeachtung der Anleitungen
- Nicht bestimmungsgemäßer Verwendung
- Nicht autorisierten Veränderungen an der Maschine
- Einsatz von nicht ausgebildetem Personal
- Bruch- und Transportschäden
- Verwendung von nicht freigegebenen Ersatzteilen
2 Sicherheitshinweise
Dieses Kapitel enthält grundlegende Hinweise zu Ihrer Sicherheit.
Lesen Sie die Hinweise sorgfältig, bevor Sie die Maschine aufstellen, programmieren, warten oder bedienen.
Befolgen Sie unbedingt die Angaben in den Sicherheitshinweisen. Nichtbeachtung kann zu schweren Verletzungen und Sachschäden führen.

2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Nur autorisierte Personen dürfen mit der Maschine arbeiten. Jeder, der mit der Maschine arbeitet, muss vorher die Betriebsanleitung gelesen haben.
Die Maschine darf nur gemäß der Anleitung verwendet werden.
Die Betriebsanleitung muss ständig am Einsatzort der Maschine verfügbar sein.
Beachten Sie allgemeingültige Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften und die gesetzlichen Regelungen zu Arbeits- und Umweltschutz.
Wenn Sie Zulieferteile verwenden, dann beachten Sie auch die Sicherheitshinweise und die Betriebsanleitung von deren Herstellern.
Alle Warnhinweise an der Maschine müssen immer in lesbarem Zustand sein und dürfen nicht entfernt werden. Fehlende oder beschädigte Schilder müssen sofort erneuert werden.
In den folgenden Situationen muss die Maschine am Hauptschalter oder durch Ziehen des Netzsteckers stromlos gemacht werden:
- Einfädeln
- Austausch der Nadel oder anderer Nähwerkzeuge
• Verlassen des Arbeitsplatzes - Durchführen von Service-, Wartungsarbeiten und Reparaturen
Überprüfen Sie die Maschine während des Gebrauchs auf äußerlich erkennbare Schäden. Unterbrechen Sie die Arbeit, sobald Sie Veränderungen an der Maschine bemerken. Melden Sie alle Veränderungen dem verantwortlichen Vorgesetzten. Eine beschädigte Maschine darf nicht weiter verwendet werden.
Maschinen oder Maschinenteile, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, dürfen nicht weiter verwendet werden. Sie müssen fachgerecht nach den gesetzlichen Bestimmungen entsorgt werden.
Nur qualifiziertes Fachpersonal darf die Maschine aufstellen. Jeder, der die Maschine aufstellt, muss vorher die Aufstellanleitung gelesen haben.
Nur qualifiziertes Fachpersonal darf Wartungsarbeiten und Reparaturen durchführen. Jeder, der die Maschine wartet oder einstellt, muss vorher die Serviceanleitung gelesen haben.
Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht entfernt oder außer Betrieb gesetzt werden. Wenn dies für eine Reparatur oder Service-Einstellung unumgänglich ist, müssen die Sicherheitseinrichtungen sofort danach
wieder angebracht und in Betrieb genommen werden.
Nur qualifiziertes Elektro-Fachpersonal darf Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen durchführen.
Das Anschlusskabel muss einen landesspezifisch zugelassenen Netzstecker haben. Nur qualifiziertes Fachpersonal darf den Netzstecker am Anschlusskabel anbringen.
Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen und Einrichtungen sind verboten. Ausnahmen regeln die Vorschriften DIN VDE 0105.
Verwenden Sie nur Original-Ersatzteile des Herstellers. Falsche oder fehlerhafte Ersatzteile können die Sicherheit beeinträchtigen und die Maschine beschädigen.
2.2 Gestaltung von Sicherheitshinweisen
Farbige Balken umgrenzen die Sicherheitshinweise im Text.
Signalwörter nennen die Schwere der Gefahr:
• Gefahr:
Tod oder schwere Verletzung tritt ein.
- Warnung:
Tod oder schwere Verletzung kann eintreten.
• Vorsicht:
Mittelschwere oder leichte Verletzung kann eintreten.
• Achtung:
Sachschaden kann eintreten.
Bei Gefahren für Personen zeigen diese Symbole die Art der Gefahr an:

Allgemeine Gefahr

Gefahr durch Stromschlag

Gefahr durch spitze Gegenstände

Gefahr durch Quetschung
Beispiele für die Gestaltung der Sicherheitshinweise im Text:
Gefahr

Art und Quelle der Gefahr Folgen bei Nichtbeachtung
Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr
So sieht ein Gefahrenhinweis aus, dessen Nichtbeachtung zu Tod oder schwerer Verletzung führt.
Warnung

Art und Quelle der Gefahr Folgen bei Nichtbeachtung
Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr
So sieht ein Gefahrenhinweis aus, dessen Nichtbeachtung zu Tod oder schwerer Verletzung führen kann.
Vorsicht

Art und Quelle der Gefahr Folgen bei Nichtbeachtung
Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr
So sieht ein Gefahrenhinweis aus, dessen Nichtbeachtung zu mittelschwerer oder leichter Verletzung führen kann.
Achtung
Art und Quelle der Gefahr Folgen bei Nichtbeachtung
Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr
So sieht ein Gefahrenhinweis aus, dessen Nichtbeachtung zu Sachschäden führen kann.
3 Umweltschutz-Hinweise
3.1 Allgemeine Umweltschutz-Hinweise
Entsorgen Sie Maschinen oder Maschinenteile, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, fachgerecht und unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zum Umweltschutz.
Gehen Sie sparsam mit Verbrauchsmaterialien um und entsorgen Sie diese fachgerecht und unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zum Umweltschutz.
3.2 Gestaltung von Umweltschutz-Hinweisen
Grüne Balken umgrenzen die Umweltschutz-Hinweise im Text.
Folgende Symbole geben die Art der Umweltschutz-Maßnahme an:

Hinweis zur fachgerechten Entsorgung
Beispiel für die Gestaltung der Umweltschutz-Hinweise im Text:
Umweltschutz

Art und Quelle der Gefahr
Folgen bei Nichtbeachtung
Maßnahmen zur Abwehr der Gefahr
So sieht ein Umweltschutz-Hinweis aus, dessen Nichtbeachtung zu Umweltschäden führen kann.
4 Arbeitsgrundlagen
4.1 Symbole im Text
Die folgenden Symbole am Rand und im Text zeigen, welche Art von Information der Text enthält.

Richtige Einstellung
Gibt an, wie die richtige Einstellung aussieht.

Störungen
Gibt Störungen an, die bei falscher Einstellung auftreten können.

Abdeckung
Gibt an, welche Abdeckungen Sie entfernen müssen, um an die einzustellenden Bauteile zu gelangen.

Handlungsschritte bei Service, Wartung und Montage

Handlungsschritte über das Bedienfeld der Software
Die einzelnen Handlungsschritte sind nummeriert:
1.
- Erster Einstellschritt
2.
- Zweiter Einstellschritt
3.
- Dritter Einstellschritt, usw.
Die Reihenfolge der Einstellschritte müssen Sie unbedingt einhalten.

Resultat einer Handlung
Wenn auf einen Einstellschritt eine Veränderung an der Maschine erfolgt oder eine neue Anzeige im Display erscheint, die für Sie als Rückmeldung wichtig ist, wird diese Veränderung mit einem Pfeil gekennzeichnet:

Wichtig
Gibt an, worauf Sie bei einem Arbeitsschritt besonders achten müssen.

Information
Gibt eine zusätzliche Information.

Reihenfolge
Gibt an, welche Arbeiten Sie vor oder nach einer Einstellung durchführen müssen.
Verweise

Es folgt ein Verweis auf eine andere Textstelle.
4.2 Reihenfolge der Einstellungen
Reihenfolge be- achten
Halten Sie immer die angegebene Reihenfolge der einzelnen Einstellschritte ein.
Beachten Sie unbedingt alle mit am Rand gekennzeichneten Hinweise zu Voraussetzungen und Folge-Einstellungen.
Achtung
Maschinenschäden durch falsche Reihenfolge möglich.
Halten Sie unbedingt die in dieser Anleitung angegebene Arbeitsreihenfolge ein.
4.3 Kabelführung
Kabel zusammen-bin- den
Achten Sie darauf, alle Kabel in der Maschine so zu verlegen, dass bewegliche Teile nicht in ihrer Funktion gestört werden.


-
Zu langes Kabel in ordentlichen Schlingen verlegen.
-
Schlingen mit Kabelbinder zusammenbinden.
Schlingen möglichst an feststehenden Teilen festbinden. Die Kabel müssen fest fixiert sein.
- Überständigen Kabelbinder abschneiden.
Achtung
Maschinenschäden und Funktionsstörungen durch falsch verlegte Kabel möglich.
Überschüssiges Kabel kann bewegliche Maschinenteile in ihrer Funktion behindern. Dies beeinträchtigt die Nähfunktion und kann Schäden hervorrufen.
Verlegen Sie überschüssiges Kabel so, wie oben beschrieben.
4.4 Schrauben in Sicherheitsabdeckungen
Schrauben in Sicherheitsabdeckungen müssen nicht vollständig aus dem Schraubloch herausgedreht werden. Sobald die Schrauben so weit gelöst sind, dass die Abdeckung sich abnehmen lässt, können Sie die Abdeckung entfernen. Die Schrauben verbleiben entweder im Gehäuse oder in der Abdeckung. Im Text werden solche Schrauben durch den Zusatz (Sicherheitsabdeckung) gekennzeichnet.
4.5 Abdeckungen entfernen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie Abdeckungen entfernen oder wieder aufsetzen.
Bei vielen Einstellarbeiten müssen Sie zuerst die Maschinenabdeckungen entfernen, um an die Bauteile zu gelangen.
Hier wird beschrieben, wie Sie die einzelnen Abdeckungen entfernen und wieder aufsetzen. Im Text zu den jeweiligen Einstellarbeiten wird dann nur noch genannt, welche der Abdeckungen Sie entfernen müssen.
4.5.1 Zugang zur Maschinen-Unterseite

Um an die Bauteile auf der Maschinen-Unterseite zu gelangen, müssen Sie das Maschinen-Oberteil nach hinten kippen.
Abb. 1: Maschinen-Oberteil nach hinten kippen und aufrichten

(1) - Stütze (2) - Maschinen-Oberteil
Maschinen-Oberteil nach hinten kippen

- Maschinen-Oberteil (2) bis zur Stütze (1) nach hinten kippen.

Maschinen-Oberteil aufrichten
- Maschinen-Oberteil (2) vorsichtig zurückklappen.
4.5.2 Kopfdeckel abnehmen und aufsetzen

Abb. 2: Kopfdeckel abnehmen und aufsetzen

(1) - Kopfdeckel-Schrauben (2) - Kopfdeckel
Kopfdeckel abnehmen

- Die 3 Kopfdeckel-Schrauben (1) herausdrehen.
- Kopfdeckel (2) abnehmen
Kopfdeckel aufsetzen

- Kopfdeckel (2) aufsetzen.
- Die 3 Kopfdeckel-Schrauben (1) festschrauben.
4.5.3 Armdeckel abnehmen und aufsetzen

Abb. 3: Armdeckel abnehmen und aufsetzen

- Alle 3 Schrauben (1) am Armdeckel herausdrehen.
- Armdeckel (2) abnehmen.
Armdeckel aufsetzen

- Armdeckel (2) aufsetzen.
- Alle 3 Schrauben (1) am Armdeckel festschrauben.
4.5.4 Abdeckungen auf der Grundplatte entfernen und aufsetzen (175, 176)

Abb. 4: Abdeckungen auf der Grundplatte entfernen und aufsetzen

(1) - Abdeckung links (2) - Abdeckung rechts

Abdeckung entfernen
- Abdeckung links (1) mit einem kleinen Schraubendreher anheben und abnehmen.
- Abdeckung rechts (2) mit einem kleinen Schraubendreher anheben und abnehmen.

Abdeckungen aufsetzen
- Abdeckung (1) einsetzen.
- Abdeckung (2) einsetzen.
4.5.5 Abdeckung auf der Grundplatte entfernen und aufsetzen (179)

Abb. 5: Abdeckung auf der Grundplatte entfernen und aufsetzen

- Beide Schrauben (1) herausdrehen.
- Nähfuß lüften und arretieren.
- Abdeckung (2) anheben und nach vorne abnehmen.

Abdeckung aufsetzen
- Nähfuß lüften und arretieren.
- Abdeckung (2) von vorne einsetzen.
- Beide Schrauben (1) festschrauben.
4.5.6 Stichplatte entfernen und einsetzen
Abb. 6: Stichplatte entfernen und einsetzen

Stichplatte entfernen
-
Nähfuß lüften und arretieren.
-
Beide Schrauben (1) herausdrehen.
-
Stichplatte (2) nach oben abnehmen.

Stichplatte einsetzen
-
Nähfuß lüften und arretieren.
-
Stichplatte (2) von oben einsetzen.
-
Beide Schrauben (1) festschrauben.
4.5.7 Transportzange und Nähfuß entfernen und einsetzen
Abb. 7: Transportzange und Nähfuß entfernen und einsetzen

-
Nähfuß lüften und arretieren.
-
Schraube (2) herausdrehen.
-
Transportzange (3) abnehmen.

Nähfuß entfernen
-
Schraube (1) herausdrehen.
-
Nähfuß (4) abnehmen.

Nähfuß einsetzen
-
Nähfuß lüften und arretieren.
-
Nähfuß (4) aufsetzen
-
Nähfuß mit Schraube (1) befestigen.

-
Transportzange (3) einsetzen.
-
Transportzange mit Schraube (2) befestigen.
4.5.8 Transporteure entfernen und einsetzen
Abb. 8: Transporteure entfernen und einsetzen

- Schraube (1) herausdrehen.
- Transporteur (2) abnehmen.

Transporteure entfernen (176)
- Schrauben der Transporteure entfernen.
- Haupt-Transporteur abnehmen.
- Differenzial-Transporteur abnehmen.

Transporteur einsetzen (175, 179)
- Transporteur (2) einsetzen.
- Transporteur mit Schraube (1) befestigen.

Transporteure einsetzen (176)
- Haupt-Transporteur einsetzen.
- Transporteur mit Schraube befestigen.
- Differenzial-Transporteur einsetzen.
- Differenzial-Transporteur mit Schraube befestigen.
4.5.9 Ölwanne entfernen und aufsetzen (175, 176)

Abb. 9: Ölwanne entfernen und aufsetzen

-
Die vier Schrauben (1) herausdrehen.
-
Ölwanne (2) nach unten abnehmen.

Ölwanne aufsetzen
-
Ölwanne (2) aufsetzen.
-
Ölwanne mit den vier Schrauben (1) festschrauben.
4.5.10 Ölwanne entfernen und aufsetzen (179)

Abb. 10: Ölwanne entfernen und aufsetzen

-
Schraube (1) herausdrehen.
-
Ölwanne (2) nach unten abnehmen.

Ölwanne aufsetzen
-
Ölwanne (2) aufsetzen.
-
Ölwanne mit Schraube (1) festschrauben.
4.5.11 Oberen Riemenschutz entfernen und aufsetzen

Abb. 11: Oberen Riemenschutz entfernen und aufsetzen

- Die drei Schrauben (1) am Handrad herausdrehen.
- Handrad (2) abnehmen.

Riemenschutz abnehmen
- Die vier Schrauben (4) am Riemenschutz herausdrehen.
- Riemenschutz (3) abnehmen.

Riemenschutz aufsetzen
- Riemenschutz (3) aufsetzen.
- Riemenschutz mit den vier Schrauben (4) festschrauben.

Handrad anschrauben.
- Handrad (2) aufsetzen.
- Handrad mit den drei Schrauben (1) festschrauben.
4.5.12 Unteren Riemenschutz entfernen und aufsetzen

Abb. 12: Unteren Riemenschutz entfernen und aufsetzen

Riemenschutz entfernen
- Beide Schrauben (1) herausdrehen.
- Riemenschutz (2) nach rechts abnehmen.

Riemenschutz aufsetzen
- Riemenschutz (2) aufsetzen.
- Riemenschutz mit beiden Schrauben (1) festschrauben.
4.6 Störende Bauteile entfernen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie einzelne Bauteile entfernen oder wieder einbauen.
Bei einigen Einstellarbeiten müssen Sie zuerst die Fadenabschneidvorrichtung, Nadelschutz, Greifer und Greiferträger entfernen, um an die einzustellenden Bauteile zu gelangen.
Hier wird beschrieben, wie Sie den Fadenabschneidvorrichtung, Nadelschutz, Greifer und Greiferträger entfernen und wieder einbauen.
4.6.1 Fadenabschneidvorrichtung entfernen und einbauen (175, 176)
Abb. 13: Fadenabschneidvorrichtung entfernen.

-
Schraube (1) herausdrehen.
-
Das bewegliche Messer (2) nach links aus dem Gegenmesser (4) herausziehen.
-
Schrauben (3) herausdrehen und den Fadenabschneider nach oben abnehmen.
Messer einbauen
Abb. 14: Fadenabschneidvorrichtung einsetzen.

(4) - Messerträger
(5) - Kugelhebel

- Fadenabschneider so auflegen, dass der Messerträger (4) über Kugelhebel (5) greift.
- Die beiden Schrauben (3) einsetzen und festdrehen.
- Das bewegliche Messer (2) nach rechts zwischen die Gegenmesser schieben.
- Messer mit Schraube (1) am Fadenabschneider festschrauben.

Reihenfolge
Nach einem Ausbau des Fadenabschneiders müssen Sie folgende Einstellungen vornehmen:
- Einstellung des Fadenabschneiders (Kap. 22.1, S. 90)
Abb. 15: Trägerplatte entfernen und einbauen.

Trägerplatte ausbauen

-
Die beiden Schrauben (3) entfernen.
-
Die Trägerplatte (1) mit Mechanik und Zylinder (2) vorsichtig abnehmen.
Trägerplatte einbauen

-
Die Trägerplatte (1) mit Mechanik und Zylinder (2) vorsichtig aufsetzen.
-
Trägerplatte mit den beiden Schrauben (3) festschrauben.
4.6.2 Fadenabschneidvorrichtung entfernen und einbauen (179)
Abb. 16: Fadenabschneidvorrichtung entfernen.

Trägerplatte ausbauen

-
Die Schrauben (3) herausdrehen.
-
Die Trägerplatte (1) mit Mechanik und Zylinder (2) vorsichtig abnehmen.
Trägerplatte einbauen

-
Die Trägerplatte (1) mit Mechanik und Zylinder (2) vorsichtig aufsetzen.
-
Trägerplatte mit den Schrauben (3) festschrauben.
4.6.3 Nadelschutz entfernen und einbauen
Abb. 17: Nadelschutz entfernen und einbauen.

Nadelschutz ausbauen

- Die zwei Schrauben (1) herausdrehen.
- Nadelschutz (2) vorsichtig abnehmen.
Nadelschutz einbauen

- Nadelschutz (2) vorsichtig aufsetzen.
- Nadelschutz mit den zwei Schrauben (2) festschrauben.

Reihenfolge
Nach einem Ausbau des Nadelschutzes müssen Sie folgende Einstellung vornehmen:
- Einstellung des Nadelschutzes (Kap. 14, S. 61)
4.6.4 Greifer und Greiferträger entfernen und einbauen
Abb. 18: Greifer und Greiferträger entfernen und einbauen.

(1) - Justierschraube
(4) - Greiferträger
(2) - Schraube
(5) - Greifer
(3) - Justierschraube
Greiferträger mit Greifer ausbauen

- Die beiden Justierschrauben (1) und (3) etwas lösen.
- Schraube (2) lösen.
- Greiferträger (4) mit Greifer (5) von der Welle abziehen.
Greiferträger mit Greifer einbauen

- Greiferträger (4) mit Greifer (5) auf die Welle abschieben.
- Die beiden Justierschrauben (1) und (3) leicht festschrauben.
- Schraube (2) am Greiferträger (4) festdrehen.

Reihenfolge
Nach einem Ausbau des Greifers und des Greiferträgers müssen Sie folgende Einstellung vornehmen:
• Schleifenhub und Greiferabstand (Kap. 13.1, S. 57)
• Nadelschutz (Kap. 14, S. 61)
4.7 Flächen auf Wellen
Auf der Fläche anschrauben
Abb. 19: Flächen auf Wellen

Einige Wellen haben ebene Flächen an den Stellen, an denen Bauteile angeschraubt sind. Dadurch wird die Verbindung stabiler und das Einstellen einfacher.

Achten Sie immer darauf, dass die Schrauben vollständig auf der Fläche sitzen.
4.8 Nähmaschine arretieren
Bei einigen Einstellungen muss die Maschine arretiert werden. Dazu wird der Arretierstift (1) aus dem Beipack in eine Nut an der Armwellenkurbel gesteckt, um die Armwelle zu blockieren.
Abb. 20: Arretierstift und Abstecknuten auf der Armwellenkurbel

(1) - Arretierstift
(2) - Markierung

text_image
B C 1 A F E 4(3) - Handrad
(4) - Armwellenkurbel mit Abstecknuten
Auf dem Handrad (3) sind Ziffern zur Orientierung. Wenn Sie das Handrad mit einer der Ziffern neben die Markierung (2) drehen, steht die entsprechende Nut der Armwellenkurbel (4) unter der Öffnung für den Arretierstift (1).
Es gibt 6 Arretierpositionen für folgende Einstellungen:
- Position A
- Justierscheibe am oberen Zahnriemenrad mit ihrem tiefsten Einschnitt A zur Nut in der Armwellenkurbel
- Position B
- Greifer auf Umschlag, d.h., beim Drehen entgegen der Maschinen-drehrichtung muss die Nadelspitze ebenfalls wie in Einschnitt C auf Nadelmitte stehen
- Position C
- Stellung unteres Zahnriemenrad
- Greifer auf Umschlag
- Schleifenhub
- Nadelstangenhöhe
- Position D
- Transporteurstillstand
• Schubeinstellung des Obertransportfußes
- Position E
• Fadenaufnehmerscheibe
- Position F
-
- Schraube des Obertransport-Hubexzenters in Drehrichtung mit Nute der Zugstange in Deckung.
- Hubeinstellung des Obertransportfußes
Abb. 21: Nähmaschine arretieren

(1) - Arretier-Öffnung (2) - Arretierstift

-
Handrad drehen, bis die Zahl für die gewünschte Arretierposition neben der Markierung (3) steht.
-
Arretierstift (2) durch die Arretier-Öffnung (1) in die Nut der Armwellenkurbel stecken.

Die Zahlen auf dem Handrad dienen der groben Orientierung. Um die Nut genau zu treffen, müssen Sie ggf. das Handrad noch leicht drehen.

Arretierung aufheben
- Arretierstift (2) herausziehen.
5 Lehren- und Schlüsselsatz
Die nachstehend aufgeführten Lehren ermöglichen ein genaues Einstellen und Prüfen der Klassen 175, 176 und 179.
Der aufgeführte Arretierstift liegt im Beipack jeder angelieferten Maschine. Mit ihm können die für die Maschineneinstellungen erforderlichen Handradpositionen A - F arretiert werden.
Abb. 22: Lehren- und Schlüsselsatz
| Lehre Bestell-Nr. Einstellung | ||
![]() | 0933 000735 | Stellung des Taumelbolzens im Greiferantriebsgehäuse |
![]() | 0933 000739 K | Stellung des Greiferantriebsgehäuses |
![]() | 9301 022608 liegt im Beipack | Arretierstift Handrad in eine der Einstellpositionen A - F arretieren |
![]() | 0171 000981 | Zum Messen der Nadelausweich-bewegung (Ellipsenbreite) des Greiferantriebes.Bei vorhandener eigener Meßuhr sind nur die Klemmhülse 171 984 und Messstift 933 748 erforderlich. |
![]() | 0171 290010 | Schrägstellung des Greifers von 89° 30' |
![]() | 0933 080192 | Gleichgroße Greiferbewegung auf Umschlag |
![]() | 0933 000740 | Höhe der Fadengeberscheibe |
![]() | 0271 000767 | Höhe des Transporteurs |
6 Justierscheibe zur Armwellenkurbel einstellen

Der tiefste Einschnitt A der Justierscheibe soll mit der Nut (1) in der Armwellenkurbel in einer Linie stehen.
(Nur in dieser Position der Justierscheibe sind auch die in den anderen Einschnitten vorzunehmenden Einstellungen korrekt.)
Abb. 23: Justierscheibe zur Armwelle

text_image
DOWOPP ADLER 179 ① ② ③(1) - Nut in der Armwellenkurbel
(2) - Arretierstift
(3) - Arretierstift

Richtige Einstellung prüfen
Mit zwei Arretierstiften (2) und (3) (ersatzweise Spiralbohrer 5 mm) zunächst die werksseitige Einstellung prüfen.

Störungen bei falscher Einstellung
- Alle Funktionsabläufe sind gestört.
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Justierscheibe einstellen.

Abdeckung
• Kopfdeckel entfernen (☐ Kap. 4.5.2, S. 12)
• Obere Armdeckel entfernen (Kap. 4.5.3, S. 12)
Abb. 24: Justierscheibe zur Armwellenkurbel einstellen

(3) - Zahnriemen (4) - Absteckstift (5) - Absteckstift

- Zahnriemen (3) abnehmen.
- Schrauben am oberen Zahnriemenrad (2) lösen.
- Absteckstift (4) in die Nut (1) der Armwellenkurbel stecken.
- Handrad drehen, bis Arretierstift (5) in den tiefsten Einschnitt (A) der Justierscheibe eingesteckt werden kann.
- Schrauben am oberen Zahnriemenrad (2) festdrehen.
- Zahnriemen auflegen.
7 Unteres Zahnriemenrad einstellen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie das untere Zahnriemenrad einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Beim Auflegen des Zahnriemens auf das untere Zahnriemenrad (2) ist zu beachten, dass beide Schrauben (1) in Einschnitt C die dargestellte Stellung einnehmen, d.h., mit einem Inbusschlüssel frei zugänglich sind.

Störungen bei falscher Einstellung
• Die Einstellung der Maschine wird erschwert.
Abb. 25: Unteres Zahnriemenrad einstellen

(1) - Schrauben
(2) - Unteres Zahnriemenrad

3) - Armwellenkurbel mit Abstecknuten

Einstellschritte
- Unteres Zahnriemen (2) in die abgebildete Stellung drehen.
- Maschine in Position C (☐ Kap. 4.8, S. 28) arretieren.
- Zahnriemen auf oberes Zahnriemenrad auflegen.

Reihenfolge
Nach einem komplett neuen Aufsetzen des Zahnriemens zwischen Ober- und Unterwelle müssen Sie folgende Einstellungen vornehmen:
• Greifer auf Umschlag (☐ Kap. 11, S. 52)
- Schleifenhub und Greiferabstand zur Nadel (Kap. 13.1, S. 57)
• Nadelstangenhöhe (☐ Kap. 13.2, S. 59)
- Transporteurstillstand (Kap. 16.1, S. 65)
- Schubeinstellung des Obertransportfußes (Kap. 18.1, S. 75)
- Hubeinstellung des Obertransportfußes (Kap. 18.3, S. 80)
8 Taumelbolzen für den Greiferantrieb und linkes Unterwellenlager
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie den Taumelbolzen und das Unterwellenlager einstellen.
Abb. 26: Taumelbolzen und links Unterwellenlager einstellen

(1) - Taumelbolzen
(2) - Linkes Unterwellenlager

Abdeckung
- Abdeckungen auf der Grundplatte entfernen (Kap. 4.5.4, S. 13)

Reihenfolge
- Nadel entfernen
• Stichplatte entfernen (Kap. 4.5.6, S. 15)
- Ölwanne entfernen (Kap. 4.5.9, S. 18)
- Fadenabschneidvorrichtung Klasse 175 und 176 entfernen (Kap. 4.6.1, S. 22)
- Fadenabschneidvorrichtung Klasse 179 (Kap. 4.6.2, S. 25)
- Öl im Greiferantriebsgehäuse ablassen (Kap. 8.1, S. 38)
- Nadelschutz entfernen (Kap. 4.6.3, S. 26)
- Greiferträger entfernen (Kap. 4.6.4, S. 27)
- Greiferantriebsgehäuse entfernen (Kap. 8.2, S. 39)
- Unterlager und Taumelbolzen einstellen (Kap. 8, S. 37)
8.1 Öl im Greiferantriebsgehäuse ablassen und auffüllen
Umweltschutz

Umweltschäden durch Schmieröl
Schmieröl ist ein Schadstoff und darf nicht in die Kanalisation oder den Erdboden gelangen.
Sammeln Sie Schmierölreste sorgfältig und entsorgen Sie die Reste sowie fettbehaftete Maschinenteile gemäß den gesetzlichen Vorschriften.
Beachten Sie alle Sicherheits- und Umweltschutzhinweise des Schmierstoff- Herstellers.
Abb. 27: Öl im Greiferantriebsgehäuse ablassen und auffüllen

(1) - Greiferantriebsgehäuse
(2) - Ölablassschraube

-
Maschine nach hinten umklappen (☐ Kap. 4.5.1, S. 11).
-
Ölablassschraube (2) herausdrehen.
-
Geeigneten Auffangbehälter in die Ölwanne (3) legen.
-
Maschine vorsichtig zurückklappen und Öl ganz ablaufen lassen.

Öl auffüllen
-
Maschine nach hinten umklappen (☐ Kap. 4.5.1, S. 11).
-
Greiferantriebsgehäuse (1) mit Öl DA 10 bis zur oberen Strichmarke (4) des Schauglases auffüllen.
-
Ölablassschraube (2) hereindrehen.
8.2 Greiferantriebsgehäuse entfernen und aufsetzen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie das Greiferantriebsgehäuse entfernen oder aufsetzten.
Abb. 28: Greiferantriebsgehäuse entfernen und aufsetzen

(1) - Greiferantriebsgehäuse
(2) - Klemmschraube
(3) - Unterwelle

Greiferantriebsgehäuse entfernen
-
Maschine nach hinten umklappen (Kap. 4.5.1, S. 11).
-
Klemmschraube (2) lösen.
-
Greiferantriebsgehäuse (1) vorsichtig nach links abziehen. Dabei die Unterwelle (3) langsam drehen.

Greiferantriebsgehäuse aufsetzen
-
Greiferantriebsgehäuse (1) vorsichtig nach rechts aufschieben. Dabei die Unterwelle (3) langsam drehen, bis der Taumelbolzen in seine Aufnahme fasst.
-
Klemmschraube (2) festdrehen.

Reihenfolge
Nach einem komplett neuen des Greiferantriebsgehäuses müssen Sie folgende Einstellungen vornehmen:
- Greiferantriebsgehäuse einstellen (Kap. 9, S. 44)
- Nadelausweichbewegung einstellen (Kap. 10, S. 47)
- Greifer auf Umschlag einstellen (Kap. 11, S. 52)
- Greifer im Greiferträger einstellen (Kap. 12, S. 54)
- Greifer und Nadelstangenhöhe einstellen (☐ Kap. 13, S. 56)
8.3 Linkes Unterwellenlager einstellen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie das Unterwellenlager einstellen.
Abb. 29: Linkes Unterwellenlager einstellen

text_image
1 2 3 4 5 6 36.8 39.8 mm(1) - Lehre
(4) - Schraube
(2) - Taumelbolzen
(5) - Klemmschrauben
(3) - Stirnfläche Unterwelle
(6) - Unterwellenlager

Richtige Einstellung prüfen
Der Abstand von Nadelmitte bis Anfang linkes Unterwellenlager (6) soll 39,8 mm und von Nadelmitte bis Ende Taumelbolzen 38,8 mm betragen.

Einstellschritte
- Lehre (1), Bestell-Nr. 0933 000735, auf die Stichplattenauflage aufschrauben.
- Die zwei Klemmschrauben (5) lösen.
- Unterwellenlager (6) an die Lehre (1) heranstellen.
- Die zwei Klemmschrauben (5) festdrehen.

Störungen bei falscher Einstellung
- Beschädigung des Greifers
- Beschädigung der Nadel
- Beschädigung des Fadenabschneidmessers
- Fehlstiche
- Fadenreißen
8.4 Taumelbolzen einstellen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie den Taumelbolzen einstellen.
Abb. 30: Taumelbolzen einstellen

text_image
1 2 3 30.8 35.8 mm(1) - Lehre
(2) - Taumelbolzen
(3) - Stirnfläche der Unterwelle

text_image
5 4(4) - Fettkappe
(5) - Schraube

Richtige Einstellung prüfen
Der Taumelbolzen (2) muss bis an die Stirnfläche (3) der Unterwelle aufgeschoben sein.

Einstellschritte
- Fettkappe (4) entfernen.
Die zweite Befestigungsschraube (5) ist von der Oberseite der Grundplatte zugängig. - Lehre (1), Bestell-Nr. 0933 000735, auf die Stichplattenauflage aufschrauben.
Abb. 31: Taumelbolzen einstellen

text_image
1 2 4 -16.8 -39.8 mm
(1) - Lehre
(2) - Taumelbolzen
(3) - Schraube
(4) - Unterwellenlager
(5) - Zahnrad
(6) - Exzenter
(7) - Stellring
(8) - Unterwelle
- Stellring (7), Exzenter (6), Zahnrad (5) und das rechte Stellringlager lösen.
- Unterwelle (8) so verschieben, dass zwischen Unterwellenlager (4) und Taumelbolzen (2) ein Abstand von 1 mm besteht bzw. der Taumelbolzen an der Lehre (1) anliegt.
- Stellring (7) und Exzenter 17 dichtstellen, das rechte Stellringlager festschrauben und Zahnrad 18 ausrichten. Schrauben festdrehen.
- Lauf des Zahnriemens auf dem unteren Zahnriemenrad prüfen. Falls erforderlich, unteres Zahnriemenrad ausrichten.
- Greiferantriebsgehäuse wieder anbringen (Kap. 8.2, S. 39) und mit Öl DA 10 füllen (Kap. 8.1, S. 38).

Störungen bei falscher Einstellung
- Beschädigung des Greifers
- Beschädigung der Nadel
- Beschädigung des Fadenabschneidmessers
- Fehlstiche
- Fadenreißen

Reihenfolge
Nach dem Einstellen von Taumelbolzen und linkem Unterlager müssen Sie folgende Einstellungen vornehmen:
• Alle Teile wieder montieren
• Greifer auf Umschlag (Kap. 11, S. 52)
- Schleifenhub und Greiferabstand zur Nadel (Kap. 13.1, S. 57)
- Greifer und Nadelstangenhöhe (Kap. 13, S. 56)
9 Greiferantriebsgehäuse einstellen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen und Stichverletzungen durch sich bewegende und spitze Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie das Greiferantriebsgehäuse einstellen.
Abb. 32: Greiferantriebsgehäuse einstellen

text_image
1 2 3 4 5 50,5mm(1) - Lehre
(4) - Klemmschraube
(2) - Greiferwelle
(5) - Stichplattenauflage
(3) - Greiferwellenunterkante

Richtige Einstellung prüfen
Die Nadelspitze soll auf Mitte Greiferwelle (2) zeigen und die Greiferwellenunterkante parallel zur Stichplattenunterseite stehen.
Das entspricht einem Abstand von 50,5 mm zwischen Greiferwellenunterkante (3) und Stichplattenauflage (5).

Störungen bei falscher Einstellung
- Beschädigung des Greifers
- Beschädigung der Nadel
- Beschädigung des Fadenabschneidmessers
- Fehlstiche
- Fadenreißen

Reihenfolge
- Nadel entfernen
• Stichplatte entfernen (Kap. 4.5.6, S. 15) - Ölwanne entfernen (Kap. 4.5.9, S. 18)
- Fadenabschneidvorrichtung Klasse 175 und 176 entfernen (Kap. 4.6.1, S. 22)
- Fadenabschneidvorrichtung Klasse 175 und 176 entfernen (Kap. 4.6.2, S. 25)
- Öl im Greiferantriebsgehäuse ablassen (Kap. 8.1, S. 38)
• Nadelschutz entfernen (Kap. 4.6.3, S. 26)
• Greiferträger entfernen (Kap. 4.6.4, S. 27)
Abb. 33: Greiferantriebsgehäuse einstellen

(1) - Lehre
(2) - Greiferwelle
(3) - Greiferwellenunterkante
(4) - Klemmschraube
(5) - Stichplattenauflage

Einstellschritte
- Lehre (1), Bestell-Nr. 0933 000739 K, auf die Stichplattenauflage aufschrauben.
- Klemmschraube (4) lösen.
- Das Greiferantriebsgehäuse so ausrichten, dass die Greiferwelle (2) im Ausschnitt der Lehre (1) anliegt.
- Klemmschraube (4) festdrehen.

Reihenfolge
Nach dem Einstellen des Greiferantriebsgehäuses müssen Sie folgende Einstellungen vornehmen:
• Greifer auf Umschlag (☐ Kap. 11, S. 52)
- Schleifenhub und Greiferabstand zur Nadel (Kap. 13.1, S. 57)
- Greifer und Nadelstangenhöhe (Kap. 13, S. 56)
• Transporteurstillstand (☐ Kap. 16, S. 65)
10 Nadelausweichbewegung (Ellippsenbreite) einstellen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Nadelausweichbewegung einstellen.
Abb. 34: Nadelausweichbewegung einstellen

(1) - Spitze der Nadel
(2) - Greifer

(b) - Greiferdicke
(a) - Nadeldicke


Richtige Einstellung prüfen
Die Nadelausweichbewegung ist richtig eingestellt, wenn bei der Greiferbewegung von rechts nach links der Abstand zur Nadel 0,1 mm beträgt und bei der Greiferbewegung von links nach rechts die Spitze (1) der sich abwärtsbewegenden Nadel in dem Moment an der Rückseite des Greifers (2) anliegt, wenn Greifer und Nadel der oben abgebildeten Skizze dargestellte Position einnehmen.
Das genaue Maß der Ausweichbewegung ist abhängig vom Nadelsystem und von der Nadeldicke.
Sie muss daher nach folgender Formel berechnet werden:
Beispiel bei einer Nadel 934 SIN/Nm 110
Nadeldicke bei "a" = 0,7 mm
Greiferdicke bei "b" = 1,4 mm
Abstand Greiferspitze zur Nadel= 0,1 mm
Für größere Nadeldicke 110 Nm "X" * = 0,1 mm
Ellipsenbreite "E" = 2,3 mm
*X = größeres Maß a bei größeren Nadeldicken.
X bei Nm 100 = 0 mm
X bei Nm 110 und 120 = 0,1 mm
X bei Nm 130 = 0,2 mm
Zum Einstellen Unterwelle axial verschieben.
Nach rechts = Ellipsenbreite kleiner
Nach links = Ellipsenbreite größer

Information
Einstellhinweise siehe nächste Seite.
10.1 Nadelausweichbewegung einstellen
Abb. 35: Nadelausweichbewegung einstellen

-
Klemmbuchse (4) einschrauben und Messuhr (1), Bestell-Nr. 171 981, einsetzen.
-
Durch Drehen am Handrad die Greiferwelle (3) in ihren tiefsten Punkt stellen.
-
An der Messuhr (1) den Messwert 0 einstellen.
-
Durch Drehen des Handrades die Greiferwelle (3) in ihren höchsten Punkt stellen.
-
Die Differenz an der Messuhr ablesen.

Wichtig
Stimmt das Maß nicht mit dem Rechnungsmaß für die Ellipsenbreite überein, so muss die Unterwelle (2) gelöst und verstellt werden (Kap. 10.3, S. 51).
Beim Verstellen in axialer Richtung verändert sich das Ellipsenmaß im Verhältnis 1:2, d.h., beim Verschieben der Unterwelle z.B. um 0,2 mm, verändert sich die Ellipsenbreite um 0,1 mm.

Störungen bei falscher Einstellung
- Beschädigung des Greifers
- Beschädigung der Nadel
- Fehlstiche
- Fadenreißen
10.2 Nadelschutz zurückstellen
Abb. 36: Nadelschutz zurückstellen

- Schrauben (1) lösen und Nadelschutz (2) zurückstellen.
10.3 Unterwelle einstellen
Abb. 37: Unterwelle einstellen

(1) - Zahnrad
(2) - Exzenter
(3) - Stellring
(4) Unterwelle
(5) Rechtes Stellringlager

Einstellschritte
- Stichplatte und Transporteur entfernen (Kap. 4.5.6, S. 15).
- Zahnrad (1), Exzenter (2), Stellring (5) und das rechte Stellringlager (5) lösen.
- Unterwelle (4) in die entsprechende Richtung schieben, bis das Rechnungsmaß erreicht wird.
- Exzenter (2), Stellring (5) und das rechte Stellringlager (5) so einstellen, dass Unterwelle (4) dicht steht.
- Zahnrad (1) zum oberen Zahnrad ausrichten und festschrauben.

Reihenfolge
Nach dem Einstellen von Taumelbolzen und linkem Unterlager müssen Sie folgende Einstellungen vornehmen:
• Greifer auf Umschlag (Kap. 11, S. 52)
- Schleifenhub und Greiferabstand zur Nadel (Kap. 13.1, S. 57)
11 Greifer auf Umschlag einstellen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie den Greifer auf Umschlag einstellen.
Abb. 38: Greifer auf Umschlag einstellen

Einschnitt C Einschnitt B

Richtige Einstellung prüfen
Die Einstellung auf Umschlag bedeutet, dass die Greiferspitze sowohl bei in Einschnitt C als auch bei in Einschnitt B arretierter Maschine auf Nadelmitte steht.
Die Greiferspitze soll in Einschnitt C hinter und in Einschnitt B vor der Na-del stehen.

Störungen
- Beschädigung des Greifers
- Beschädigung der Nadel
- Fehlstiche
- Fadenreißen
Abb. 39: Greifer auf Umschlag einstellen

(3) - Unteres Zahnriemenrad

Reihenfolge
Vor dem Einstellen müssen folgende Teile entfernt werden:
- Fadenabschneidvorrichtung Klasse 175 und 176 (Kap. 4.6.1, S. 22)
- Fadenabschneidvorrichtung Klasse 175 und 176 (Kap. 4.6.2, S. 25)

Einstellschritte
-
Zum genauen Einstellen die Lehre (2), Bestell-Nr. 933 80192, am Greiferantriebsgehäuse und den Zeiger (1) auf der Greiferwelle befestigen.
-
Schrauben des unteren Zahnriemenrades (3) lösen.
-
Unterwelle so drehen, dass der Zeiger (1) in Einschnitt C und B jeweils über der Strichmarke der Lehre (2) steht.
-
Beim Drehen der Unterwelle muss der Zeiger nach links ausschwenken.
-
Schrauben des Zahnriemenrades (3) festdrehen.

Information
Steht keine Lehre zur Verfügung, Einstellung wie in den Zeichnungen abgebildet vornehmen.
12 Greifer im Greiferträger einstellen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen und Stichverletzungen durch sich bewegende und spitze Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie den Greifer einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Die Greifervorderseite soll zur Kante der Maschinenplatte in einem Winkel von 89° 30' stehen.
Sind zwei Greifer vorhanden, so ist zuerst der hintere und anschließend der vordere auszurichten und fest anzuziehen.
Das Einstellen erfolgt mit der Lehre Bestell-Nr. 0171 290010.

Störungen bei falscher Einstellung
- Beschädigung des Greifers
- Beschädigung der Nadel
- Fehlstiche
- Fadenreißen

Abdeckung
- Abdeckungen auf der Grundplatte entfernen (Kap. 4.5.4, S. 13) und (Kap. 4.5.5, S. 14)
• Stichplatte entfernen (Kap. 4.5.6, S. 15)
- Transporteur entfernen (Kap. 4.5.8, S. 17).
- Fadenabschneider entfernen (Kap. 4.6.1, S. 22) und (Kap. 4.6.2, S. 25).
Abb. 40: Greifer im Greiferträger einstellen

Abb. 41: Greifer und Greiferträger

-
Lehre (3), Bestell-Nr. 0171 290010, an die rechte Seite des Grundplattenausschnittes anlegen.
-
Greifer (5) an die Lehre heranstellen und Schraube (4) festdrehen.
13 Greifer und Nadelstangenhöhe einstellen
Die folgenden drei Einstellungen müssen aufeinander abgestimmt sein:
• Schleifenhubstellung und Schleifenhub
- Nadelstangenhöhe
• Greiferabstand zur Nadel

Die Schleifenhubstellung ist die Position des Greifers, in der die Greiferspitze genau auf die Mittellinie der Nadel zeigt.
Der Schleifenhub ist die Länge der Strecke vom unteren Totpunkt der Nadelstange bis zu der Höhe, auf der der Greifer in Schleifenhubstellung steht. Der Schleifenhub beträgt 3,5 mm.
Greiferabstand
Der Abstand zwischen der Greiferspitze und der Hohlkehle der Nadel soll 0,1 mm betragen.
Abb. 42: Schleifenhubstellung

Einschnitt C Einschnitt B
(1) - Mittellinie der Nadel (2) - Greiferspitze

Richtige Einstellung prüfen
Wenn die Nadel (1) durch Drehen am Handrad in Drehrichtung um 3,5 mm aus ihrem unteren Totpunkt gestiegen ist, muss die Greiferspitze (2) auf Mitte der Nadel stehen. - Einschnitt C der Justierscheibe.
Diese Einstellung muss auch in entgegengesetzter Drehrichtung vorhanden sein. - Einschnitt B der Justierscheibe.
Siehe hierzu auch (☐ Kap. 11, S. 52) Greifer auf Umschlag.

Störungen bei falscher Einstellung
- Beschädigung des Greifers
- Beschädigung der Nadel
• Fehlstiche - Fadenreißen

Reihenfolge
Voraussetzung:
- Eine gerade und unbeschädigte Nadel muss eingesetzt sein. (Betriebsanleitung Kap. Nadeln wechseln)
13.1 Schleifenhubstellung und Greiferabstand einstellen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen und Stichverletzungen durch sich bewegende und spitze Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Schleifenhubstellung und den Greiferabstand einstellen.

Abdeckung
- Abdeckungen auf der Grundplatte entfernen (Kap. 4.5.5, S. 14)
- Stichplatte entfernen (Kap. 4.5.6, S. 15)
Abb. 43: Schleifenhubstellung und Greiferabstand einstellen

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 0,4mm(1) - Nadelstange
(2) - Nadel
(3) - Stellschraube
(4) - Schraube
(5) - Stellschraube
(6) - Greiferträger
(7) - Greiferspitze
(8) - Hohlkehle der Nadel

Einstellschritte
- Nadelstange (1) in Schleifenhubstellung drehen.
- Maschine in Einschnitt C arretieren.
- Schraube (4) lösen.
- Schleifenhubstellung einstellen:
Greiferspitze (6) hinter der Nadel (2) auf Nadelmitte stellen.
Dazu Stellschrauben (3) und (5) entsprechend verdrehen.
- Greiferabstand einstellen:
Durch axiales Verschieben des Greiferträgers (6) zwischen Greiferspitze (7) und Nadelhohlkehle (8) einen Abstand von 0,1 mm einstellen.
- Schraube (4) festdrehen.

Reihenfolge
Nach dem Einstellen von Schleifenhubstellung und Greiferabstand müssen Sie folgende Einstellungen vornehmen:
• Nadelstangenhöhe (☐ Kap. 13.2, S. 59)
- Greifer auf Umschlag (Pos. B und C) überprüfen( Kap. 11, S. 52).
- Nach endgültiger Ausrichtung von Schleifenhubstellung, Greiferabstand und Nadelstange: Arretierung aufheben (Kap. 4.8, S. 28).
13.2 Nadelstangenhöhe einstellen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen und Stichverletzungen durch sich bewegende und spitze Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Nadelstangenhöhe prüfen und einstellen.

Abdeckung
• Kopfdeckel (☐ Kap. 4.5.2, S. 12)
Abb. 44: Nadelstangenhöhe

(1) - Nadelstange
(2) - Nadelstangenbefestigungsschraube

(3) - Nadelöhrunterkante
(4) - Greiferöhr

Richtige Einstellung prüfen
Wenn das Greiferöhr (4) auf Mitte der Nadel steht, dann sollen sich Nadelöhrunterkante (3) und Greiferöhroberkante auf gleicher Höhe befinden.

Störungen bei falscher Einstellung
- Fehlstiche
- Fadenreißen

Reihenfolge
Voraussetzung:
Eine gerade und unbeschädigte Nadel muss eingesetzt sein. (Betriebsanleitung Kap. Nadeln wechseln)
Abb. 45: Nadelstangenhöhe einstellen

(1) - Nadelstange
(2) - Nadelstangenbefestigungsschraube

(3) - Nadelöhrunterkante
(4) - Greiferöhrunterkante

Einstellschritte
- Nadelstangenbefestigungsschraube (2) lösen.
- Nadelstangenhöhe so einstellen, dass Nadelöhrunterkante (3) und Greiferöhroberkante (4) auf gleicher Höhe stehen.
Wichtig: Nadelstange dabei seitlich nicht verdrehen.

- Nadelstangenbefestigungsschraube (2) festdrehen.

Reihenfolge
Nach dem Einstellen der Nadelstangenhöhe müssen Sie folgende Einstellungen vornehmen:
- Schleifenhubstellung und den Greiferabstand (Kap. 13.1, S. 57).
- Nach endgültiger Ausrichtung von Schleifenhubstellung, Greiferabstand und Nadelstange: Arretierung aufheben (Kap. 4.8, S. 28).
14 Nadelschutz einstellen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie den Nadelschutz einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Wenn sich die Greiferspitze (1) nach links bewegt und die Nadel erreicht, soll die Nadelspitze am Greiferschutz anliegen.
Drückt man in diesem Moment gegen die Nadel, dann darf sie sich nicht in den Weg der Greiferspitze drücken lassen.
In tiefster Nadelstellung muss das halbe Nadelöhr (2) frei bleiben.

Störungen bei falscher Einstellung
- Beschädigung des Greifers
- Beschädigung der Nadel
• F e h l s t i c h e - Fadenreißen

Reihenfolge
Voraussetzung:
Eine gerade und unbeschädigte Nadel muss eingesetzt sein (Betriebsanleitung Kap. 8.7 Nadeln wechseln)

Abdeckung
• Abdeckungen auf der Grundplatte entfernen (☐ Kap. 4.5.5, S. 14)
• Stichplatte entfernen (Kap. 4.5.6, S. 15)
Abb. 46: Nadelschutz einstellen

(1) - Greiferspitze (2) - Nadelöhr
Abb. 47: Nadelschutz einstellen

(1) - Greiferspitze
(2) - Nadelöhr

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4(3) - Schraube
(4) - Schraube

Einstellschritte
- Schraube (3) lösen.
- Den Nadelschutz in seiner Höhe entsprechend einstellen.
- Schraube (3) festdrehen.
- Schrauben (4) lösen.
- Den Nadelschutz an die Nadelspitze heranstellen.
- Schrauben (4) festdrehen.

Wichtig: Die Nadel darf nicht mehr als erforderlich abgedrängt werden.
15 Spreizer einstellen (179)
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie den Spreizer einstellen.
Abb. 48: Spreizer einstellen

Richtige Einstellung prüfen
Wenn sich die Greiferspitze (1) nach rechts bewegt, hält die Spreizernase (3) die Vorderseite der Fadenschlinge und öffnet sie für den Eintritt der Nadel.
Die Spreizernase (3) soll die Fadenschlinge so lange halten, bis die Nadelspitze die Greiferunterkante überschritten hat.
Die rechte Seite der Spreizernase (3) soll bündig mit der linken Seite der Nadel stehen (siehe Zeichnung).
In Nährichtung ist der Spreizer (3) so einzustellen, dass sich der Greifer mit seiner Nut (2) möglichst dicht, jedoch gerade noch frei, vor der Spreizernase (3) bewegen kann.
Die Spreizernase soll mittig in der Greifernut (2) stehen.

Störungen bei falscher Einstellung
• F e h l s t i c h e
- Fadenreißen

Reihenfolge
Voraussetzung:
Eine gerade und unbeschädigte Nadel muss eingesetzt sein (Betriebsanleitung Kap. 8.7 Nadeln wechseln)

Abdeckung
- Abdeckungen auf der Grundplatte entfernen (Kap. 4.5.5, S. 14)
• Stichplatte entfernen (Kap. 4.5.6, S. 15) - Transportzange und Nähfuß entfernen (Kap. 4.5.7, S. 16).
• Transporteur entfernen (Kap. 4.5.8, S. 17).
Abb. 49: Spreizer einstellen

(1) - Spreizer
(2) - Schrauben

- Schrauben (2) etwas lösen.
- Spreizer (1) entsprechend einstellen.
16 Untertransport (175, 179)
16.1 Schubbewegung für den Transporteur
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Schubbewegung prüfen und einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Für einen guten Stichanzug soll der Transporteur nach Überschreiten des oberen Nadelstangentotpunktes noch einen geringen "Nachschub" ausführen.

Störungen bei falscher Einstellung
• Schlechter Fadenanzug
- Fehlstiche

Abdeckung
- Ölwanne entfernen (Kap. 4.5.9, S. 18)
Abb. 50: Schubbewegung des Transporteurs

(1) - Schraube
(2) - Schubexzenter

-
Schrauben (1) des Schubexzenters (2) lösen.
-
Handrad in Einschnitt D arretieren.
-
Schubexzenter (2) so verdrehen, dass beim Bewegen des Stellrades (3) der Transporteur still steht.
-
Schrauben des Schubexzenters (2) festdrehen. Dabei beachten, dass die Unterwelle dicht steht.

Wichtig: Bei maximaler Transportlänge darf der Transporteur nicht in den
Stichplattenausschnitten anstoßen. (Kap. 17.3, S. 72)
16.2 Hubbewegung für den Transporteur
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Hubbewegung prüfen und einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Erreicht die Nadelspitze das Stichloch, dann sollen die sich abwärtsbewegenden Zahnspitzen des Transporteurs in gleicher Höhe mit der Stichplattenoberfläche stehen.
Diese Stellung entspricht Einschnitt D der Justierscheibe.

Störungen bei falscher Einstellung
- Beschädigung des Greifers
- Beschädigung der Nadel
- Fehlstiche
- Fadenreißen

Abdeckung
- Ölwanne entfernen (Kap. 4.5.9, S. 18)
Abb. 51: Hubbewegung des Transporteurs

- Schrauben (4) herausdrehen und Fettkappe (5) abnehmen.
- Schrauben des Hubexzenters (2) lösen.
-
Maschine in Einschnitt D arretieren.
-
Hubexzenter (2) so drehen, dass die Mitte der ersten Schraube (1) in Maschinendrehrichtung in Höhe der Gehäusekante (3) steht.
- Zahnrad zum oberen Zahnrad ausrichten und Schrauben des Hubex-zenters (2) festdrehen.
- Fettkappe (5) aufsetzen und mit den Schrauben (4) befestigen.

Wichtig: In seiner höchsten Stellung soll der Transporteur 0,9 mm über der Stichplattenoberfläche stehen.
16.3 Einstellen der Stichlängen (175)
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Stichlängen prüfen und einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Normalstichlängen
Bei einer am Stellrad eingestellten Stichlänge von z. B. 3 mm sollen 11 Einstiche der Nadel auf dünnem Karton einen Transport von 30 mm ergeben.

Störungen bei falscher Einstellung
- Stichlänge passt nicht

Abdeckung
Ölwanne entfernen (Kap. 4.5.9, S. 18).

Reihenfolge
Voraussetzung:
Eine gerade und unbeschädigte Nadel muss eingesetzt sein (Betriebsanleitung Kap. 8.7 Nadeln wechseln)
Abb. 52: Stichlänge einstellen

(1) - Bohrung
(2) - Kulisse
(3) - Klemmschraube

Einstellschritte
-
Klemmschraube (3) lösen.
-
In die Bohrung (2) einen Dorn stecken und die Kulisse (2) entsprechend verdrehen.
16.4 Transporteurneigung (175, 179)
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Transporteurneigung prüfen und einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Mit dem Exzenter (3) wird der Steigungswinkel oder die Parallelität des Transporteurs (1) zur Stichplatte eingestellt.

Störungen bei falscher Einstellung
- Beschädigung des Nähmaterials
Abb. 53: Transporteurneigung einstellen

- Schraube (2) lösen.
- Hebel (3) so verdrehen, dass Transporteur (1) parallel zur Stichplatte steht. Darauf achten, dass der Transporteurträger nicht in Längsrichtung verschoben wird.
- Schraube (2) festdrehen.
17 Differential-Untertransport (176)
17.1 Schubbewegung der Transporteure
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Transporteure einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Die Schubbewegung der Transporteure wird durch die Stellung der Ex-zenter (1) und (2) auf der Unterwelle bestimmt.

Abdeckung
- Ölwanne entfernen (Kap. 4.5.9, S. 18).
Abb. 54: Schubbewegung der Transporteure

- Oberteil in Position D arretieren.
- Schrauben am Schubexzenter (1) lösen.
- Schubexzenter (1) so verdrehen, dass beim auf- und abbewegen des Stellrades (3) der Transporteur still steht.

Wichtig: Schubexzenter nicht zu weit verdrehen. Bei Verdrehung um mehr als 180° erfolgt die Schubbewegung zum falschen Zeitpunkt.
- Schrauben am Schubexzenter (1) festziehen.

Reihenfolge
Nach dem Einstellen der Schubbewegung der Transporteure müssen Sie folgende Einstellungen vornehmen:
- Stichlänge prüfen (Kap. 16.3, S. 68).
17.2 Neigung Transporteure
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Höhe der Transporteure einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Der Haupttransporteur (3) (rechter Transporteurträger) soll in der höchsten Stellung je nach Näheinrichtung parallel über der Oberfläche der Stichplatte stehen.
Der Differentialtransporteur (2) (linker Transporteurträger) soll in der höchsten Stellung je nach Näheinrichtung parallel über der Oberfläche der Stichplatte stehen.

Störungen bei falscher Einstellung
- Beschädigung des Greifers
- Beschädigung der Nadel
• F e h l s t i c h e - Fadenreißen
Zeichnung neu
Abb. 55: Höhe der Transporteure

- Schrauben (1) und (4) lösen.
- Höhe der Transporteurträger mit der Lehre (Bestell-Nr. 935 054563) einstellen.
- Schrauben (1) und (4) festdrehen.
17.3 Transporteure in Längsrichtung (176)
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Transporteure einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Die Transporteure sollen bei eingestellter maximalen Mehrweite nicht an- einander und auch nicht an die Stichplatte stoßen.

Störungen bei falscher Einstellung
- Beschädigung der Stichplatte
- Beschädigung der Transporteure
- Geräuschbildung

Abdeckung
• Stichplatte entfernen (Kap. 4.5.6, S. 15)
Abb. 56: Transporteure in Längsrichtung

- Schrauben (1) und (2) lösen.
- Transporteure in Längsrichtung einstellen.
- Schrauben (1) und (2) festdrehen.

Information
Schraube (1) ist nur von Außen durch die Bohrung in der Fundamentplatte zu erreichen.
17.4 Haupttransporteur Stichlänge (176)
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie den Haupt-transporteur einstellen.
Abb. 57: Haupttransporteur Stichlänge

Richtige Einstellung prüfen
Der Untertransport arbeitet mit 2 hintereinander liegenden unabhängig voneinander einstellbaren Transporteuren.
Die Schublänge des Haupttransporteurs (rechter
Transporteurträger (1)) wird durch die Stellung der linken Kulissenwelle (2) bestimmt.
Der Differentialtransporteur kann eine unterschiedliche
Schublänge wie der Haupttransporteur ausführen. Der Betrag an Kräuselung richtet sich nach der Einstellung.
Bei einer am Stichsteller eingestellten Stichlänge von z. B. 4 mm sollen 11 Einstiche der Nadel auf dünnem Karton einen Transport von 40 mm ergeben.

Störungen bei falscher Einstellung
- Stichlänge passt nicht
Abb. 58: Haupttransporteur Stichlänge

- Schraube (3) lösen.
- Kulissenwelle (2) entsprechend verdrehen.
- Schraube (3) festdrehen.

Reihenfolge
Nähprozeß durchführen und Stichlänge prüfen.
18 Differenzierbarer Fuß-Obertransport (175, 179)
18.1 Zeitpunkt der Schubbewegung des Obertransportfußes
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie den Schubbewegung einstellen.
Abb. 59: Schubbewegung des Obertransportfußes

Richtige Einstellung prüfen
Wenn die Nähmaschine sich in Position D befindet, soll der Schubhebel (1) senkrecht stehen.
Wenn die Nähmaschine sich in Position D befindet und eine Stichlänge von 4 mm eingestellt ist, darf beim Schwenken der Obertransport-Kulisse keine Bewegung des Obertransportfußes (2) stattfinden.

Störungen bei falscher Einstellung
• Gleichlauf Ober- zu Untertransport schlecht
- Kräuselverhalten schlecht

Abdeckung
• Kopfdeckel entfernen (☐ Kap. 4.5.2, S. 12)
- Armdeckel entfernen( Kap. 4.5.3, S. 12)
Abb. 60: Schubbewegung des Obertransportfußes

Schubexzenter einstellen
- Stichlänge 4 mm einstellen.
-
- Schraube des Schubexzenters (1) lösen.
- Nähmaschine in Position D arretieren.
-
- Schraube des Schubexzenters (1) lösen.
- Den Schubexzenter (1) leicht verdrehen und dabei das Stellrad (2) auf- und abbewegen.
- Schubexzenter (1) so lange verdrehen, bis keine Bewegung mehr im Obertransport zu erkennen ist.

Wichtig
Vor dem Festdrehen der Schubexzenterschrauben, den Schubexzenter (1) ca 5 mm vom Lager abziehen, damit Exzenter und Lager nicht aneinander reiben.
- Die 2 Schrauben des Schubexzenters (1) wieder festdrehen.
Abb. 61: Schubhebel

Schubhebel einstellen
- Stichlänge 4 mm einstellen.
- Nähmaschine in Position D arretieren.
- Schrauben (4) (2 Stück) der Klemmnabe (2) lösen.
- Schubhebel (1) senkrecht stellen.
- Schrauben (4) (2 Stück) der Klemmnabe (2) wieder anziehen.
18.2 Gleichlauf von Obertransportfuß und Transporteur (175, 179)
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie den Gleichlauf einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
- Stichlänge 4 mm für den Transporteur und den Obertransportfuß einstellen.
- Nähmaschine mit dem Handrad durchdrehen und den Gleichlauf prüfen. Während der Arbeitsphase des Obertransportfußes muss der Gleichlauf zwischen Obertransportfuß und Transporteur vorhanden sein.

Störungen bei falscher Einstellung
• Gleichlauf und Kräuselverhalten nicht optimal

Abdeckung
• Armdeckel entfernen( Kap. 4.5.3, S. 12)
Abb. 62: Gleichlauf von Obertransportfuß und Transporteur

(3) - Schraube
(4) - Bohrung

Einstellschritte
- Stichlänge 4 mm für den Transporteur und den Obertransportfuß einstellen.
- Schraube (3) des Klemmhebels (2) lösen.
- Kulisse (1) verdrehen (Absteckstift in Bohrung (4) stecken).

Wichtig
Durch Verdrehen in Richtung + wird der Obertransport größer. Durch Verdrehen in Richtung - wird der Obertransport kleiner.
- Wenn Gleichlauf zwischen Ober- und Untertransport erreicht ist, Schraube (3) des Klemmhebels (2) wieder festdrehen.

Reihenfolge
Nähmaschine mit dem Handrad durchdrehen und den Gleichlauf prüfen.
18.3 Hubeinstellung des Obertransportfußes (175, 179)
18.3.1 Zeitpunkt der Hubbewegung des Obertransportfußes
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Stellung des Hubexzenters einstellen.
Abb. 63: Stellung des Hubexzenters

(1) - Schraube
(2) - Hubexzenter

Richtige Einstellung prüfen
In Position F soll die erste Schraube (2) des Hubexzenter (1) in Deckung mit der Nut (3) der Schubstange ausgerichtet sein.

Störungen bei falscher Einstellung
- erhöhter Verschleiß mech. Bauteile
- kein optimales Transportverhalten ggf. lautes Maschinenger.

Abdeckung
Armdeckel entfernen( Kap. 4.5.3, S. 12)

Einstellschritte
-
Nähmaschine in Position F arretieren.
-
Beide Schrauben des Hubexzenters (1) lösen.
-
Hubexzenter (1) verdrehen, bis die erste Schraube in Drehrichtung mit der Nut (3) der Schubstange in Deckung steht.
-
Beide Schrauben des Hubexzenters (1) wieder festdrehen.
18.3.2 Hubhöhe des Obertransportes (175, 179)
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie den Hub einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Der Obertransportfuß (2) soll einen maximalen Hub von 2 mm haben. In der Position B "Fadenhebel tiefster Punkt" beträgt der Abstand 72 mm zwischen Fußbefestigungskloben (1) und Lagerkloben (3) des Kipphebels (4).

Störungen bei falscher Einstellung
• Schlechtes Transportverhalten

Abdeckung
- Armdeckel entfernen (Kap. 4.5.3, S. 12)
• Kopfdeckel entfernen (Kap. 4.5.2, S. 12)
Abb. 64: Hub des Obertransportes

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1 2 3 4 72 mm(1) - Fußbefestigungskloben
(2) - Obertransportfuß
(3) - Lagerkloben
(4) - Kipphebel
Abb. 65: Hubhöhe des Obertransportes

- Nähmaschine in Position "Fadenhebel tiefster Punkt" arretieren.
- Schraube (1) lösen.
- Lagerkloben (3) verschieben.

Wichtig:
Die Stoffdrückerstange muss an der Unterseite vom Fußbefestigungskloben bündig abschliessen.
Abb. 66: Hubhöhe des Obertransportes

- Schraube (1) festdrehen.
- Schraube (6) der Klemmnabe (5) lösen.
- Hubwelle (7) verdrehen.
Der Obertransportfuß (9) soll einen maximalen Hub von 2 mm zur Stichplatte (8) haben.
Die Hubwelle so weit verdrehen, bis der notwendige Hub des Obertransportes vorhanden ist.
Abb. 67: Obertransportfuß und Stichplatte

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9 2 mm 8(8) - Stichplatte (9) - Obertransportfuß

Wichtig:
Nur so viel Hub wie nötig einstellen. Ein zu großer Hub geht auf Kosten der Zangenbewegung, d. h. je höher der Hub, desto kürzer ist die Bewegung des Obertransportes auf dem Transporteur.
- Schraube (6) festdrehen.
18.3.3 Lage des Obertransportfußes (175, 179)
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Lage des Obertransportfußes einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Der Obertransportfuß ist werkseitig so eingestellt, dass für leichtes und mittleres Nähgut eine parallele Auflage auf dem Transporteur gewährleistet ist.
Die Auflage (Neigung) kann entsprechend dem Nähgut angepasst werden.

Störungen bei falscher Einstellung
- Materialschäden
Abb. 68: Lage des Obertransportfußes

-
Gewindestifte (2) lösen.
-
Zapfen (3) in die Schubwelle (1) hineinschieben bzw. herausziehen. Hierdurch wird die Neigung des Obertransportfußes verstellt.
-
Gewindestifte (2) wieder festdrehen.

Reihenfolge
Nach einer Korrektur der Neigung des Obertransportes ist die Hubhöhe zu prüfen und eventuell zu korrigieren.
19 Rückhaltefeder am Greifer (175, 176)
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Rückhaltefeder einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Bei der Bewegung des Greifers von rechts nach links muss sich die Nadelfadenschlinge (4) bis über den Haltepunkt (1) hinaus zwischen Rückhaltefeder (2) und Greifer (3) schieben.
Bei der Bewegung des Greifers von links nach rechts soll die Nadelfadenschlinge am Haltepunkt (1) so lange gehalten werden, bis die sich abwärtsbewegende Nadel links vor der Nadelfadenschlinge (4) in das sogenannte Fadendreieck eingestochen hat.
Bewegt sich die Nadel in ihre obere Stellung und der Greifer in seine linke Stellung, dann soll sich die Nadelspitze in einem Abstand von ca 0,5 mm an der Rückhaltefeder (2) vorbei bewegen.

Störungen bei falscher Einstellung
• F e h l s t i c h e
- Fadenreißen

Abdeckung
Abdeckungen auf der Grundplatte entfernen (Kap. 4.5.4, S. 13) Stichplatte entfernen (Kap. 4.5.6, S. 15)
Abb. 69: Rückhaltefeder am Greifer

Abb. 70: Rückhaltefeder am Greifer

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1 2 3 5(1) - Haltepunkt
(2) - Rückhaltefeder
(3) - Greifer
(5) - Schraube

Einstellschritte
- Die Rückhaltefeder (2) durch Richten plan am Greifer (3) zur Anlage bringen.
Dabei ist außerdem zu beachten, dass vorn am Haltepunkt (1) der größte Druck vorhanden ist. - Schraube (5) lösen.
- Durch Verschieben der Haltefeder (2) den Abstand 0,5 mm einstellen.

Wichtig:
Die Stärke des Auflagedruckes am Greifer muss bei komplettierter und eingefädelter Maschine überprüft werden.
- Maschinenoberteil umlegen und von Hand durchdrehen.
- Die beschriebene Stichbildung bei der Greiferbewegung von rechts nach links und von links nach rechts prüfen.
Falls erforderlich, den Auflagedruck der Rückhaltefeder durch Richten verringern, wenn die Nadelfadenschlinge nicht über den Haltepunkt (1) geschoben wird bzw. erhöhen, wenn die Nadelfadenschlinge nicht so lange am Haltepunkt (1) gehalten wird, bis die Nadel links vor der Nadelfadenschlinge in das Fadendreieck sticht.

Reihenfolge
Nähprozeß durchführen und Stichbildung prüfen.
20 Stichlängengesteuerter Greiferfadengeber
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie den Greiferfadengeber einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Der stichlängengesteuerte Greiferfadengeber (1) ermöglicht eine automatische Anpassung der Greiferfadenmenge an die jeweilige Stichlänge.
Beim Verstellen der Stichlänge wird der Greiferfadengeber über die untere Kulissenwelle entsprechend angesteuert.
Die Einstellwerte sind durch eine Skala (2) leicht zu reproduzieren.

Störungen bei falscher Einstellung
• F e h l s t i c h e
- Fadenreißen
Abb. 71: Stichlängengesteuerter Greiferfadengeber

(1) - Greiferfadengeber
(2) - Bolzen
(3) - Schraube
(4) - Skala
(5) - Kulissenwelle

Einstellschritte
Grundeinstellung
Bei Nähmaschinen mit einer maximalen Stichlänge von 4 mm:
- Bolzen (2) bis zur Anlage in Richtung Kulissenwelle schieben.
Greiferfadengeber einstellen
- Schrauben (3) lösen.
- Fadenführung entsprechend der Skala einstellen.
5 = größere Fadenmenge
Abb. 72: Stichlängengesteuerter Greiferfadengeber

(3) - Schraube
(6) - Fadenführungsbohrung

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6 7 8(7) - Schraube
(8) - Trägerblech

Wichtig:
Beim Einstellen einer größeren Fadenmenge ist zu beachten, dass der Greiferfaden nicht frühzeitig von der Fadengeberscheibe abspringt.
-
Mitte der Fadenführungsbohrung (6) zur Kante des Trägerbleches (8) ausrichten.
-
Schrauben (3) festdrehen. Seitlich ist die Fadenführung spielfrei eingestellt. Wenn nicht, dann ist Schraube (7) nachzustellen.
Abb. 73: Stichlängengesteuerter Greiferfadengeber

Bei extremer Einstellung; z.B. möglichst kurze Stichlänge und größtmögliche Fadenmenge (elastische Naht) ist zu beachten, dass noch ein sicherer Abstich der Nadel in das Fadendreieck erfolgen kann.
Bei übergroßer Greiferfadenmenge können Fehlstiche entstehen.
Wenn bei den o.g. Einstellungen die Stichlänge in größerem Umfang erhöht wird, dann muss die Fadenführung in Richtung 0 zurückgestellt werden.
Ein Abspringen des Greiferfadens im Bereich X der Fadenaufnehmer-scheibe könnte sonst die Folge sein.
Der Greifererfaden würde bei der Greiferrückwärtsbewegung nicht wie erforderlich durch die Fadenaufnehmerscheibe zurückgezogen.
21 Fadengeberscheibe einstellen
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Fadengeberscheibe einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Die Fadengeberscheibe (1) soll bei in Einschnitt E (oberer Nadelstangen- totpunkt) arretierter Maschine 5 mm über dem Trägerblech (2) stehen.

Störungen bei falscher Einstellung
• F e h l s t i c h e
- Fadenreißen

Abdeckung
Abdeckungen auf der Grundplatte entfernen (Kap. 4.5.4, S. 13)
Abb. 74: Fadengeberscheibe einstellen

(1) - Fadengeberscheibe
(2) - Trägerblech

- Schrauben der Fadengeberscheibe (1) lösen.
- Arretierstift in Einschnitt E stecken.
- Fadengeberscheibe (1) entsprechend verdrehen.
Das Messen kann mit der Lehre 3 vorgenommen werden.
- Scheibe dichtstellen und Schrauben festdrehen.
22 Fadenabschneidvorrichtung einstellen
22.1 Fadenabschneidvorrichtung einstellen (175, 176)
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Fadenabschneidvorrichtung einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Der hinter dem Greifer befindliche Greiferfaden und der hintere Faden der Nadelfadenschlinge müssen während des Schneidvorganges von der Spitze des beweglichen Messers erfasst werden.

Störungen bei falscher Einstellung
- Nicht oder nicht sauber geschnittene Fäden
Abb. 75: Ausbau des Messers

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1 2 ca 0.5-1.0 mm(1) - Spitze des beweglichen Messers
(2) - Greifer
(3) - Schraube

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5 3 4(4) - bewegliches Messer
(5) - Schraube

Einstellschritte
1) Ausbau des Messers
- Schraube (3) herausschrauben und das bewegliche Messer (4) entfernen.
- Schrauben (5) herausschrauben.
- Den gesamten Fadenabschneider abnehmen.
Abb. 76: Manuelle Schneidprobe

(1) - Messer
(2) - Bewegliches Messer
(3) - Druckschraube
(4) - Druckschraube
(5) - Schraube
(6) - Spitze des beweglichen Messers
(7) - Kerbe
2) Manuelle Schneidprobe
- Das bewegliche Messer (2) mit der Schraube (5) zunächst leicht befestigen.
- Die Spitze (6) des beweglichen Messers zur Kerbe (7) des feststehenden Messers (1) ausrichten.
Die Spitze soll ca 0,5 - 1,0 mm Abstand zur Kerbe haben. - Schraube (5) festdrehen.
- Schneidprobe mit Faden vornehmen.

Wichtig
Wird kein sauberer Schnitt erreicht, so sind die Messer auf Schärfe zu prüfen bzw. neue scharfe Messer einzusetzen.
- Das bewegliche Messer (2) durch geringes Einschrauben der Druckschraube (3) auf Schnitt stellen.

Wichtig
Eine leichtgängige Messerbewegung muss gewährleistet sein.
- Falls erforderlich, dass feststehende Messer (1) mit Druckschraube (4) zum beweglichen Messer (2) ausrichten.
3) Fadenklemmblech
Abb. 77: Fadenklemmblech

Das Fadenklemmblech (1) soll das geschnittene Fadenende für einen sicheren Nahtbeginn leicht geklemmt halten.

Wichtig
Ein zu stramm ausgerichtetes Klemmblech kann Kräuseln am Nahtanfang verursachen.
4) Einbau des Fadenabschneiders
Abb. 78: Fadenabschneider einbauen

(1) - Messerträger
(2) - Kugelhebel
(3) - Schraube

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5 3 4(4) - Messer
(5) - Schraube
-
Schraube (3) herausschrauben und bewegliches Messer zunächst wieder entfernen.
-
Fadenabschneider so auflegen, dass Messerträger (1) über Kugelhebel (2) greift.
-
Schrauben (5) festdrehen.
-
Messer (4) einsetzen und mit Schraube (3) festdrehen.
5) Endstellungen des Fadenabschneiders
Abb. 79: Endstellung des Fadenabschneiders

(5) - Spitze des beweglichen Messers
(6) - Feststehendes Messer
(7) - Kerbe

Wichtig
Die Spitze (5) des beweglichen Messers (6) soll sich ca 0,5 - 1 mm unterhalb der Kerbe (7) des feststehenden Messers (6) befinden.

Wichtig
Die Spitze (5) des beweglichen Messers (6) soll sich ca 0,5 - 1 mm hinter der Kante des feststehenden Messers befinden.
Abb. 80: Endstellung des Fadenabschneiders

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9 8(8) - Kante des Messerträgers (9) - Kante der Tischplatte
-
Bewegt man die Kolbenstange (2) in ihre rechte Endlage, dann soll Kante (8) des Messerträgers und Kante (9) der Tischplatte bündig stehen.
-
Mutter (4) lösen und mit Anschlag (3) die Endlage des Zylinders entsprechend einstellen.

Reihenfolge
Schnittprobe im Nähbetrieb bei kleinster und größter Stichlänge vornehmen.
6) Fadenvorzieher für Greifer- und Nadelfaden
Abb. 81: Fadenvorzieher für Greifer- und Nadelfaden

(1) - Fadenvorzieher (2) - Anschlag

Während des Fadenabschneidens werden die Fadenspannungen geöffnet und der Fadenvorzieher (1) für Greifer- und Nadelfaden betätigt.
Der vorgezogene, spannungslose Faden dient zur sicheren Stichbildung beim nächsten Nahtanfang.
Es sollte nicht mehr Faden als erforderlich vorgezogen werden, da hiervon die Länge des am Nahtanfang verbleibenden Fadenendes abhängig ist.
Fadenvorzieher (1) ist mit Stufen versehen.
Durch Verstellen des Anschlages (2) kann mehr oder weniger Faden vorgezogen werden.
22.2 Fadenabschneidvorrichtung (179)
Warnung

Verletzungsgefahr
Quetschungen durch sich bewegende Teile
Schalten Sie die Nähmaschine aus, bevor Sie die Fadenabschneidvorrichtung einstellen.

Richtige Einstellung prüfen
Wenn der Fadenziehhebel (1) im oberen Totpunkt der Nadelstange ganz nach rechts bewegt wird, soll sich der Fadenzieher (2) so weit durch die um den Greifer liegende Fadenschlinge bewegen, dass er diese sicher erfasst und auf dem Rückweg mitnimmt.
Beim Zurückbewegen soll sich der Fadenzieher (2) so weit nach links bewegen, dass die von ihm erfasste Fadenschlinge gegen das Gegenmesser (5) gezogen und sicher geschnitten wird.

Störungen bei falscher Einstellung
- nicht geschnittener Faden
Abb. 82: Fadenziehhebel

- Nähgut einlegen und eine kurze Naht nähen.
- Maschine ausschalten.
- Druckluft entfernen.
- Nadelstange in den oberen Totpunkt drehen.
- Fadenziehhebel (3) von Hand ganz nach rechts drücken.
- Prüfen, ob sich der Fadenzieher (2) durch die um den Greifer liegende Fadenschlinge bewegt.
- Fadenziehhebel (3) langsam nach links schieben.
- Prüfen, ob die Fadenschlinge gegen das Gegenmesser (1) gezogen wird.
Abb. 83: Endstellung Fadenziehhebel

(6) - Anschlag
(7) - Kontermutter
Korrektur rechte Endstellung des Fadenziehhebels
- Kontermutter (7) lösen.
- Anschlag (6) entsprechend verdrehen.
- Kontermutter (7) festschrauben.
Korrektur linke Endstellung des Fadenziehhebels
- Kontermutter (4) lösen.
- Kolbenstange (5) entsprechend verdrehen.
- Kontermutter (4) festschrauben.
Abb. 84: Seitliche Stellung des Fadenziehhebel

text_image
(1) - Abdeckplatte (2) - Haltewinkel (3) - Schrauben (4) - Fadenziehblech (5) - Schrauben (6) - Schraube (7) - Fadenziehblech (8) - GegenmesserKorrektur seitliche Stellung des Fadenziehbleches
- Schrauben (3) etwas lösen.
- Fadenziehblech (4) seitlich so ausrichten, das die Fadenschlinge sicher gefangen wird.
- Schrauben (3) festdrehen.
Gegenmesser

Wichtig: Der Haltewinkel (2) für das Gegenmesser soll bündig zur Außenkante der Abdeckplatte (1) stehen.
Das Gegenmesser (8) muss dabei weit genug im Fadenziehblech liegen.
- Schrauben (5) lösen.
- Haltewinkel (2) zur Kante der Abdeckplatte (1) und zum Fadenziehblech (4) ausrichten.
- Schrauben (5) festdrehen.
Schneiddruck Gegenmesser
- Durch Drehen des Gegenmessers (8) zum Fadenziehblech (7) wird der Schneiddruck eingestellt.
- Schraube (6) lösen.
- Gegenmesser (8) vorsichtig so weit verdrehen, bis der Faden sauber geschnitten wird.
- Schraube (6) festdrehen.
23 Wartungsarbeiten
23.1 Schmierung
Warnung

Verletzungsgefahr
Hautauschläge durch Schmieröl
Öl kann Hautausschläge hervorrufen.
Vermeiden Sie längeren Hautkontakt.
Waschen Sie sich nach Kontakt gründlich.
Umweltschutz

Umweltschäden durch Schmierfett
Schmieröl ist ein Schadstoff und darf nicht in die Kanalisation oder den Erdboden gelangen.
Sammeln Sie Schmierölreste sorgfältig und entsorgen Sie die Reste sowie fettbehaftete Maschinenteile gemäß den gesetzlichen Vorschriften.
Beachten Sie alle Sicherheits- und Umweltschutzhinweise des Schmierstoff-Herstellers.
Abb. 85: Ölvorratsbehälter

Schmierung des Maschinenoberteiles
- Das Maschinenoberteil ist mit einer zentralen Öldochtschmierung ausgestattet. Alle Lagerstellen werden aus Ölvorratsbehälter (2) versorgt.
- Der Ölstand darf nicht unter die Strichmarke "MIN" absinken.
- Durch die Bohrungen im Schauglas Öl bis zur Strichmarkierung "MAX" nachfüllen.
Verwenden Sie zum Ölen der Spezialnähmaschine ausschließlich das Schmieröl DA-10 oder ein gleichwertiges Öl mit folgender Spezifikation:
- Viskosität bei 40° C:10 mm²/s
- Flammpunkt:150°C
DA-10 kann von den Verkaufsstellen der DÜRKOPP ADLER AG unter folgender Teile-Nr. Bezogen werden:
250-ml-Behälter: 9047 000011
1-Liter-Behälter: 9047 000012
2-Liter-Behälter: 9047 000013
5-Liter-Behälter: 9047 000014

23.2 Reinigungsarbeiten
Nähstaub und Fadenreste müssen alle 8 Betriebsstunden mit einer Druckluftpistole oder einem Pinsel entfernt werden.
Besonders zu reinigende Bereiche:
• Greifer
- Stichplatte
- Motorlüftersieb reinigen.
Diese Reinigungsarbeiten beschreibt die Betriebsanleitung (Betriebsanleitung Kap. 10 Wartung).
Achtung
Beschädigung der Lackierung durch lösungsmittelhaltige Reiniger
Lösungsmittelhaltige Reiniger beschädigen die Lackierung der Maschine.
Benutzen Sie nur lösungsmittelfreie Substanzen beim Reinigen der Maschine.

DÜRKOPP
ADLER
DÜRKOPP ADLER AG
Potsdamer Str. 190
33719 Bielefeld
Germany
Phone +49 (0) 521 925 00
E-Mail: service@duerkopp-adler.com
www.duerkopp-adler.com







