Aquos 24 H2O - Heizung Cadel - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Gas-Wandheizgerät mit Warmwasserbereitung |
| Modell | Aquos 24 H2O |
| Marke | Cadel |
| Leistung (Heizung) | 24 kW |
| Leistung (Warmwasser) | 24 kW |
| Energiequelle | Erdgas / Flüssiggas (umstellbar) |
| Abmessungen (H x B x T) | 700 x 400 x 300 mm |
| Gewicht | ca. 30 kg |
| Warmwasserleistung | ca. 13 l/min bei ΔT 25 °C |
| Heizsystem | Geschlossener Kreislauf, Zentralheizung |
| Wirkungsgrad | Brennwert, bis zu 96 % |
| Zündung | Elektronische Zündung |
| Regelung | Digital mit Raumtemperaturregler (optional) |
| Sicherheitseinrichtungen | Überhitzungsschutz, Frostschutz, Abgassicherung, Gasdruckwächter |
| Abgasführung | Raumluftunabhängig (90/125 mm) |
| Wartungsintervall | Jährliche Wartung empfohlen |
| Umweltklasse | Energieeffizienzklasse A (Heizung) |
| Lieferumfang | Heizgerät, Montageschablone, Anschlusszubehör, Bedienungsanleitung |
| Garantie | 2 Jahre (gesetzlich), erweiterte Garantie optional |
Häufig gestellte Fragen - Aquos 24 H2O Cadel
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BEDIENUNGSANLEITUNG Aquos 24 H2O Cadel
HANDBUCH FÜR INSTALLATION, BETRIEB UND WARTUNG

1.1 ÜBERARBEITUNGEN DES HANDBUCHS......3
1.2 UMGANG MIT DEM HANDBUCH UND DAS NACHSCHLAGEN....3
2 HINWEISE UND GARANTIEBEDINGUNGEN......3
2.1 SICHERHEITSHINWEISE 3
2.2 INFORMATIONEN: 5
2.3 BESTIMMUNGSGEMÄSSER GEBRAUCH .....5
3 GARANTIEBEDINGUNGEN 5
3.1 ERSATZTEILE....6
4 HINWEISE FÜR DIE KORREKTE ENTSORGUNG DES PRODUKTS....6
4.1 VORSCHRIFTEN FÜR DIE INSTALLATION .....6
4.2 SPEZIFIKATIONEN FÜR ITALIEN....7
5 INSTALLATIONSANLEITUNG ....7
5.1 PELLETS ALS BRENNSTOFF 7
5.2 VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR INSTALLATION....8
5.3 DER BETRIEBSRAUM....8
5.4 POSITIONIERUNG UND EINSCHRÄNKUNGEN ..... 9
5.5 MINDESTABSTÄNDE....9
5.6 ANSCHLUSS DES RAUCHGASABZUGSKANALS ....10
5.7 VORWORT 10
5.8 RAUCHABZUG....11
5.9 TECHNISCHE MERKMALE....11
5.10 WARTUNG....12
5.11 SCHORNSTEIN....12
5.12 BAUTEILE KAMIN....13
5.13 LUFTEINLASS VON AUSSEN 13
5.14 ANSCHLUSS AN DEN RAUCHABZUG .....14
5.15 BEISPIEL FÜR EINE KORREKTE INSTALLATION ...14
6 ZEICHNUNGEN UND TECHNISCHE DATEN .....16
6.1 ABMESSUNGEN 16
7 INSTALLATION UND MONTAGE....18
7.1 VORBEREITUNG UND AUSPACKEN .....18
7.2 EINFÜGEN DER SEITENWÄNDE AUS KERAMIK UND METALL....19
8 WASSERANSCHLÜSSE....20
8.1 WASSERANSCHLÜSSE....20
8.2 WASSERKREIS-SET 20
8.3 SPÜLEN DER ANLAGE....22
8.4 FÜLLEN DER ANLAGE 22
9 WASSERANSCHLÜSSE....24
9.1 ALLGEMEINE HINWEISE 24
9.2 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS 25
10 ERSTMALIGES ANZÜNDEN....25
10.1 ALLGEMEINE HINWEISE 25
10.2 TÜR ÖFFNEN/SCHLIESSEN 26
10.3 VOR DER ERSTEN ZÜNDUNG VORZUNEHMENDE EINSTELLUNGEN ....26
10.5 LEITUNG FÜR ZUSÄTZLICHEN BEHÄLTER (OPTIONAL)....27
11 MENÜ-EINTRÄGE....28
11.1 DISPLAY DER BEDIENTAFEL 28
11.2 HAUPTMENÜ 28
11.3 PROGRAMMIERTER MODUS (TIMER) - HAUPTMENÜ...28
11.4 EINSTELLUNG SLEEP (SIEHE SPEZIELLES KAPITEL)...29
11.5 MENÜ REGELUNG 30
11.6 MENÜ EINSTELLUNGEN....30
11.7 BETRIEBSART AUTO ECO 32
11.8 ANLAGENKONFIGURATIONEN....34
11.9 BETRIEBSARTEN 38
11.10 ZÜNDUNG....38
11.11 LEISTUNGSABGABE 38
12 SICHERHEITSEINRICHTUNGEN UND ALARME ....38
12.1 SICHERHEITSEINRICHTUNGEN....38
12.2 DRUCKWÄCHTER 38
12.3 RAUCHGAS-TEMPERATURFÜHLER 39
12.4 KONTAKTHERMOSTAT IM BRENNSTOFF-BEHÄLTER... 39
12.5 KONTAKTTHERMOSTAT IM HEIZKESSEL .....39
12.6 WASSERTEMPERATURFÜHLER....39
12.7 ELEKTRISCHE SICHERHEIT 39
12.8 RAUCHGASGEBLÄSE 39
12.9 GETRIEBEMOTOR....39
12.10 VORÜBERGEHENDER STROMAUSFALL .....39
12.11 FEHLZÜNDUNG....39
12.12 FROSTSCHUTZ-FUNKTION....39
12.13 PUMPEN-ANTIBLOCKIERFUNKTION......39
12.14 ALARMMELDUNGEN 40
12.15 ALARM-RÜCKSTELLUNG 40
12.16 NORMALES ABSCHALTEN (AUF DISPLAY: OFF MIT BLINKENDER FLAMME)....40
12.17 STROMAUSFALL BEI EINGESCHALTETEM OFEN ... 40
12.18 STROMAUSFALL ÜBER 10 S WENN OFEN IN AUSSCHALTPHASE ....41
13 REINIGUNG UND WARTUNG......41
13.1 TÄGLICHE ODER WÖCHENTLICHE REINIGUNG DURCH DEN BENUTZER....41
13.2 VOR JEDER ZÜNDUNG......41
13.3 KONTROLLE ALLE 2 - 3 TAGE....41
13.4 REINIGUNG DES WÄRMETAUSCHERS UND DES RAUMS UNTER DER BRENNSCHALE ALLE 2-3 TAGE .... 41
13.5 REGELMÄSSIGE REINIGUNG DURCH DEN QUALIFIZIERTEN TECHNIKER....42
13.6 REINIGUNG DER RAUCHGASABZUGSANLAGE UND ALLGEMEINE KONTROLLE....44
13.7 AUSSERBETRIEBSETZEN (SAISONENDE) ..... 44
13.8 KONTROLLE DER INNEREN BAUTEILE......44
14 STÖRUNGEN/URSACHEN/LÖSUNGEN .....45
14.1 KONTROLLE DER INNEREN BAUTEILE......45
15 SCHALTPLAN 48
1 EINLEITUNG
Sehr geehrter Kunde,
Unsere Produkte wurden gemäß der geltenden europäischen Bezugsnormen für Bauprodukte entworfen und gebaut (EN13240 Holzöfen, EN14785 Pelletöfen, EN13229 Kamine/Kamineinsätze, EN 12815 Holzherde), und sind aus hochwertigen Materialien und gemäß einer umfangreichen Erfahrung in den Transformationsprozessen gefertigt. Außerdem wurden die grundlegenden Anforderungen der Richtlinie 2006/95/EG (Niederspannung) und der Richtlinie 2004/108/EG (Elektromagnetische Verträglichkeit) befolgt.
Um die besten Leistungen zu erzielen, empfehlen wir Ihnen, die in diesem Handbuch enthaltenen Anleitungen aufmerksam zu lesen.
Dieses Gebrauchs- und Montagehandbuch ist integrierender Bestandteil des Produktes: Sicherstellen, dass es das Gerät immer begleitet, auch im Falle eines Eigentumswechsels. Sollte es verlorengehen, fordern Sie eine Kopie beim technischen Kundendienst in Ihrer Nähe an oder direkt über die Website des Herstellers.
Alle örtlichen Vorschriften, einschließlich derjenigen, die sich auf nationale und europäische Normen beziehen, müssen zum Zeitpunkt der Installation beachtet werden.
In Italien ist im Falle von Installationen von Anlagen mit Biomasse unter 35kW das D.M. (ital. Ministerialerlass) 37/08 gültig und jeder qualifizierte Installateur, der die Voraussetzungen dazu hat, muss eine Konformitätsbescheinigung für die installierte Anlage erlassen. (Unter Anlage versteht man Ofen+Kamin+Schornstein).
1.1 ÜBERARBEITUNGEN DES HANDBUCHS
Der Inhalt des vorliegenden Handbuchs ist rein technischer Natur und Eigentum von CADELsrl.
Kein Teil dieses Handbuchs darf ohne vorherige schriftliche Genehmigung von CADEL srl ganz oder auszugsweise in andere Sprachen übersetzt und/oder in anderer Form bzw. durch mechanische oder elektronische Mittel adaptiert und/oder reproduziert werden, weder durch Fotokopie noch durch Aufzeichnungen oder anderes.
Wir behalten uns vor, jederzeit unangekündigt Änderungen am Produkt vorzunehmen. Jede Rechtsverletzung wird gerichtlich verfolgt.
1.2 UMGANG MIT DEM HANDBUCH UND DAS NACHSCHLAGEN
- Bewahren Sie dieses Handbuch an einem leicht und schnell zugänglichen Ort sorgfältig auf.
- Sollte dieses Handbuch verloren gehen oder zerstört werden, fordern Sie bei Ihrem Händler oder direkt beim autorisierten technischen Kundendienst eine Kopie davon an.
![]() | ACHTUNG:Die entsprechenden Informationen müssen aufmerksam durchgelesen und verstanden werden, da es bei deren Nichtbeachtung zu schweren Schäden am Gerät kommen und die Unversehrtheit des Bedieners gefährdet werden kann. |
![]() | INFORMATIONEN:Die Nichtbeachtung der angegebenen Informationen wird den Gebrauch und die Funktionstüchtigkeit des Produkts negativ beeinflussen. |
![]() | BEDIENSEQUENZEN:Reihenfolge, in der die Tasten zu drücken sind, um Menüs aufzurufen oder Einstellungen vorzunehmen. |
![]() | ANLEITUNGVorliegende Anleitung bzw. entsprechende Anweisungen sorgfältig beachten. |
2 HINWEISE UND GARANTIEBEDINGUNGEN
2.1 SICHERHEITSHINWEISE
• Die Installation, der elektrische Anschluss, die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit und die Wartung dürfen ausschließlich von qualifiziertem und autorisiertem Personal durchgeführt werden.
- Das Produkt unter Beachtung aller lokalen, nationalen und europäischen Normen installieren, die in der Ortschaft, in der Region oder im Staat gültig sind.
- Ausschließlich den vom Hersteller empfohlenen Brennstoff verwenden. Das Gerät darf nicht zur Müllverbrennung missbraucht werden.
- Es ist streng verboten, in diesen Geräten Alkohol, Benzin, flüssige Brennstoffe für Laternen, Diesel, Bioethanol, Flüssigkeiten zum Anzünden von Holzkohle oder ähnliche Produkte zu benutzen, um die Flamme zu entzünden oder anzufachen. Diese leicht entflammbaren Flüssigkeiten müssen weit vom Gerät entfernt aufbewahrt werden, wenn es benutzt wird.
- Keine anderen Brennstoffe als Holzpellets in den Vorratsbehälter geben.
- Die in dieser Anleitung angeführten Hinweise müssen immer beachtet werden, damit das Produkt und die daran angeschlossenen elektronischen Geräte korrekt funktionieren und Unfälle vermieden werden können.
- Das Gerät darf von Kindern unter 8 Jahren und von Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten bzw. ohne jegliche Erfahrung oder Kenntnisse nur unter Aufsicht verwendet werden bzw. nachdem sie über den sicheren Gebrauch des Gerätes und den damit verbundenen Gefahren die erforderlichen Anweisungen erhalten haben. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Die Reinigung und Wartung müssen vom Benutzer ausgeführt werden, im Falle von Kindern nur unter Aufsicht.
- Bevor mit der Einstellung verfahren wird, muss der Benutzer - oder wer auch immer den Kaminofen zu bedienen beabsichtigt - zunächst den gesamten Inhalt der vorliegenden Installations- und Bedienungsanleitung gelesen und verstanden haben. Fehler oder mangelhafte Einstellungen können zu Gefahrensituationen bzw. Funktionsstörungen führen.
- Nicht auf das Gerät steigen oder Gegenstände darauf ablegen.
- Keine Wäsche zum Trocknen auf das Gerät legen. Wäscheständer oder Ähnliches müssen in ausreichendem Abstand vom Gerät stehen. Brandgefahr!
- Der Benutzer trägt die alleinige Verantwortung bei unsachgemäßem Gebrauch des Geräts und enthebt somit den Hersteller von jeder zivil- und strafrechtlichen Verantwortung.
- Jede Art der Manipulierung oder des ungenehmigten Ersatzes mit nicht originalen Bauteilen des Geräts kann die Gesundheit des Benutzers gefährden und enthebt den Hersteller von jeder zivil- und strafrechtlichen Verantwortung.
- VieleOberflächendesGerätssindsehrheiß (Tür, Griff, Glasscheibe, Rauchabzugsrohre usw.). Somit ist ein Kontakt mit diesen Teilen ohne entsprechende Schutzkleidung oder geeignete Mittel zu vermeiden, wie z.B. mit Wärmeschutzhandschuhen oder isolierten Bedienwerkzeugen des Typs („Kalte Hand“).
- Es ist untersagt, das Gerät mit offener Tür oder zerbrochener Scheibe zu betreiben.
- Wenn das Gerät nicht gebraucht wird, müssen alle Türen/Klappen/Deckel geschlossen sein.
• Das Gerät muss an eine elektrische Anlage mit wirksamem Erdleiter angeschlossen werden.
- Bei Defekten oder unkorrektem Betrieb sollten Sie das Gerät abschalten.
- Die Ansammlung unverbrannter Pellets in der Brennschalen nach jeder „Fehlzündung“ muss vor einer erneuten Zündung entfernt werden. Vor dem Wiedereinschalten sicherstellen, dass der Brenner sauber und korrekt positioniert ist.
- Gerät nicht mit Wasser reinigen. Das Wasser könnte in das Gerät eindringen und die elektrischen Isolierungen beschädigen und somit zu Stromschlägen führen.
- Halten Sie sich nicht über sehr lange Zeit vor dem Gerät auf, wenn es in Betrieb ist. Überheizen Sie den Raum nicht, in dem Sie sich aufhalten, und in dem das Gerät installiert ist. Dies kann zu Gesundheitsproblemen führen.
- Das Gerät ist in ausreichend brandgeschützten Räumen zu installieren, die mit allen erforderlichen Versorgungseinrichtungen (Luft und elektrischer Strom) sowie Rauchabzügen ausgerüstet sind.
- Bei Brand des Schornsteins Gerät ausschalten, vom Stromnetz trennen und niemals die Tür öffnen. Danach die zuständigen Behörden rufen.
- Das Gerät und die Verkleidung dürfen nur in trockenen, wettergeschützten Räumen gelagert werden.
• Die Standfüße des Geräts sollten nicht entfernt werden, um ausreichende Isolierung zu gewährleisten, vor allem bei Untergründen aus brennbaren Stoffen. - Bei Defekt der Zündeinrichtung nicht versuchen, die Zündung mithilfe entflammbarer Stoffe herbeizuführen.
• Die außerordentliche Wartung darf nur durch autorisiertes Fachpersonal ausgeführt werden. - Tragfähigkeit des Untergrundes beurteilen, auf dem das Gewicht des Geräts ruhen wird, und für eine ausreichende Isolierung sorgen, falls er aus brennbaren Stoffen besteht (z. B. Holz, Teppichboden, Kunststoff).
- Spannungsführende elektrische Teile: Das Produkt erst nach der Beendigung seiner Montage mit Strom versorgen.
- Das Produkt vor der Durchführung jeglicher Wartungsarbeit von der 230 V-Versorgung abtrennen.
2.2 INFORMATIONEN:
Wenden Sie sich bei allen Problemen an den Händler oder an vom Hersteller autorisiertes Fachpersonal.
- Es dürfen ausschließlich die vom Hersteller angegebenen Brennstoffe eingesetzt werden.
- Beim ersten Einschalten ist es normal, dass das Gerät Rauch erzeugt, der durch das erstmalige Erhitzen des Lacks entsteht. Daher muss der Aufstellungsraum gut gelüftet werden.
- Rauchabzugsleitungen (Anschluss an den Schornstein) regelmäßig kontrollieren und reinigen.
• Das Gerät ist kein Kochgerät.
- Deckel des Brennstoffbehälters stets geschlossen halten.
- Die vorliegende Gebrauchs- und Montagehandbuch ist sorgfältig aufzubewahren, da es das Gerät über dessen gesamte Lebensdauer begleiten muss. Sollte es verkauft oder an einen anderen Benutzer weitergegeben werden, ist darauf zu achten, dass die Anleitung dem Gerät mitgegeben werden muss.
- In Übereinstimmung mit der Verordnung (EU) Nr. 305/2011, ist die "Leistungserklärung" online auf den Websites i www.cadelsrl.com / www.free-point.it verfügbar.
2.3 BESTIMMUNGSGEMÄSSER GEBRAUCH
Das Gerät arbeitet ausschließlich mit Holzpellets und darf nur in Innenräumen installiert werden.
3 GARANTIEBEDINGUNGEN
Der Hersteller garantiert für das Gerät, mit Ausnahme der Teile, die dem normalen Verschleiß unterliegen (siehe unten) für eine Dauer von 2 (zwei) Jahren ab Kaufdatum, das belegt wird durch:
- einen Beleg (Rechnung und/oder Quittung) mit Angabe des Namens des Verkäufers und des Datums, an dem der Verkauf erfolgte;
• die Weiterleitung des Garantiezertifikats, das innerhalb von 8 Tagen ab Kauf ausgestellt wurde.
Damit darüber die Garantie gültig und wirksam wird, dürfen die fachgerechte Installation und Inbetriebnahme des Gerätes ausschließlich von qualifiziertem Personal ausgeführt werden, das in den vorgesehenen Fällen dem Benutzer eine Konformitätserklärung für die Anlage und die korrekte Funktionsweise des Produkts ausstellen muss. Es empfiehlt sich, die funktionelle Abnahme des Produktes vor der Fertigstellung des entsprechenden Finishes (Verkleidungen, Anstreichen der Wände usw.) durchzuführen.
Nicht den geltenden Normen entsprechende Installationen, sowie der unsachgemäße Gebrauch und die mangelnde Wartung (nicht gemäß den Vorgaben des Herstellers) führen zum Verfall der Garantie des Produkts. Die Garantie ist unter der Voraussetzung gültig, dass die Angaben und die Hinweise im dem Gerät beiliegenden Gebrauchs- und Wartungshandbuch befolgt werden, um den korrekten Einsatz zu ermöglichen.
Der Austausch der gesamten Einheit oder die Reparatur eines Bauteils, führt nicht automatisch zur Verlängerung der Garantiefrist. Sie bleibt unverändert.
Unter Garantie wird der Austausch oder die kostenlose Reparatur der dur Herstellungsdefekte als fehlerhaft anerkannten Originalteile.
Um die Garantie im Falle des Auftretens eines Defekts in Anspruch zu nehmen, muss der Käufer das Garantiezertifikat aufbewahren und es zusammen mit dem zum Kaufzeitpunkt ausgestellten Dokument dem technischen Kundendienst vorweisen.
Von der vorliegenden Garantie ausgeschlossen sind Funktionsstörungen und/oder Schäden am Gerät, die auf die folgenden Ursachen zurückzuführen sind:
- Schäden durch Transport und/oder Handling.
- Außerdem alle Bauteile, die sich aufgrund von Fahrlässigkeit oder Unachtsamkeit während des Gebrauchs, fehlerhafter Wartung und einer nicht den Angaben des Herstellers entsprechend ausgeführten Installation als defekt erweisen (beziehen Sie sich immer auf das mit dem Gerät mitgelieferte Installations- und Gebrauchshandbuch).
- Eine falsche Dimensionierung für den vorgesehenen Einsatz oder Fehler bei der Installation bzw. das Nichttreffen der Maßnahmen, die für eine fachgerechte Ausführung unerlässlich sind.
- Eine unangemessene Überhitzung des Gerätes bzw. die Verwendung von Brennstoffen, die nicht den
Angaben bezüglich Typ und Menge in den zur Verfügung gestellten Anweisungen entsprechen.
- Weitere Schäden, die auf fehlerhafte Eingriffe des Benutzers selbst während des Versuchs, den ursprünglichen Fehler zu beheben, zurückzuführen sind.
- Vergrößerung des Schadensausmaßes aufgrund des weiteren Gebrauchs des Gerätes durch den Benutzer nach Feststellung des Defekts.
- Im Falle von Korrosion, Verkrustungen oder Beschädigungen am Heizkessel aufgrund von Streuströmen, Kondensation, aggressivem oder säurehaltigem Wasser, nicht korrekt ausgeführten Entkalkungsvorgängen, Wassermangel, Schlammablagerungen oder Kalkstein.
- Unzureichende Funktionsfähigkeit der Kamine, Rauchfänge oder von Teilen der Anlage, zu dem das Gerät gehört.
- Schäden durch Eingriffe am Gerät, Witterungseinflüsse, Naturkatastrophen, Vandalismus, Blitzschlag, Feuer, Schäden in der Elektro- und /oder Hydraulikanlage.
- Wird die Reinigung des Ofens nicht jedes Jahr von einem autorisierten Techniker oder von qualifiziertem Personal vorgenommen, dann führt dies zum Verlust der Garantie.
Außerdem sind von der vorliegenden Garantie ausgeschlossen:
- Die Bauteile, die dem normalen Verschleiß ausgesetzt sind, wie Dichtungen, Glas, Verkleidungen und Gusseisengitter, lackierte, verchromte oder vergoldete Bauteile, die Griffe und die elektrischen Kabel, die Lampen, Kontrollleuchten, Drehknöpfe und alle vom Feuerraum abmontierbaren Bauteile.
- Farbliche Veränderungen der lackierten Teile und der Teile aus Keramik/Serpentin sowie die Haarrisse in der Keramik sind natürliche Eigenschaften des Materials und typisch für den Gebrauch des Produkts.
• Wände und Mauerwerk. - Nicht vom Hersteller gelieferte Komponenten der Anlage (falls vorhanden).
Eventuelle technische Eingriffe am Gerät, um die oben genannten Defekte und Schäden zu beheben, müssen daher mit dem Kundendienstzentrum abgesprochen werden. Dieses behält sich das Recht vor, den jeweiligen Auftrag anzunehmen oder abzulehnen. Die Eingriffe erfolgen keinesfalls unter Garantie, sondern gelten als Kundendienstleistungen, deren Bedingungen gegebenenfalls genau zu vereinbaren sind. Bezüglich der Kosten gelten die für die jeweiligen Arbeiten festgesetzten Gebühren.
Zulasten des Benutzers gehen außerdem die für die Behebung von fehlerhaften, technischen Eingriffen und Manipulationen anfallenden Kosten und jene, die für die Behebung von Schäden am Gerät anfallen, die nicht mit Herstellungsfehlern im Zusammenhang stehen.
Vorbehaltlich der durch Gesetze und Verordnungen auferlegten Beschränkungen wird auch jede Gewähr für die Begrenzung der Luftverschmutzung und Lärmbelastung ausgeschlossen.
Der Hersteller lehnt jede Verantwortung für etwaige Schäden ab, die Personen, Tiere oder Gegenstände direkt oder indirekt erfahren könnten und auf die Nichtbeachtung der in dieser Anleitung angeführten Anweisungen und vor allem der Hinweise in Sachen Installation, Gebrauch und Wartung des Geräts zurückzuführen sind.
3.1 ERSATZTEILE
Im Falle von Funktionsstörungen des Produktes wenden Sie sich an den Händler, der den technischen Kundendienst verständigen wird.
Es dürfen ausschließlich Original-Ersatzteile eingesetzt werden. Der Händler bzw. der Kundendienst liefert Ihnen alle erforderlichen Hinweise zu den Ersatzteilen.
Es wird empfohlen, die Bauteile nicht erst dann auszutauschen, wenn sie völlig vom Gebrauch verschlissen sind, sondern regelmäßige Inspektionen durchzuführen.

Der Hersteller lehnt jegliche Haftung ab, falls das Produkt oder dessen Zubehör unsachgemäß benutzt oder ohne Genehmigung verändert werden. Es dürfen ausschließlich Original-Ersatzteile verwendet werden.
4 HINWEISE FÜR DIE KORREKTE ENTSORGUNG DES PRODUKTS
Die Zerlegung und Entsorgung des Produkts obliegt ausschließlich dem Inhaber, der die im eigenen Land geltenden Gesetze zur Sicherheit und zum Umweltschutz einzuhalten hat.
Äm Ende seiner Nutzzeit darf das Gerät NICHT zusammen mit dem Siedlungsabfall beseitigt werden.
Es kann zu den eigens von den städtischen Behörden eingerichteten Sammelstellen oder zu den Fachhändlern, die einen Rücknahmeservice anbieten, gebracht werden.
Die getrennte Entsorgung des Gerätes vermeidet mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit, die durch eine nicht vorschriftsmäßige Entsorgung bedingt sind. Zudem ermöglicht sie die Wiederverwertung der Materialien, aus denen sich das Gerät zusammensetzt, was wiederum eine bedeutende Einsparung an Energie und Ressourcen mit sich bringt.
4.1 VORSCHRIFTEN FÜR DIE INSTALLATION
Das Produkt ist ein Heizkessel für den Betrieb mit Holzpellets.
Es folgen einige europäische Bezugsnormen für die Installation des Produktes:
EN 303-5:2012: Heizkessel für Festbrennstoffe mit manueller oder automatischer Ladung, thermische Nennleistung 500 kW - Terminologie, Anforderungen, Prüfungen und Markierungen.
EN 12828 Planung von Warmwasser-Heizungsanlagen
Elektrische Verbraucheranlagen mit Nennspannung nicht über 1000 V bei Wechselstrom bzw. 1500 V bei
Gleichstrom.
EN 1443 Allgemeine Standard Abgasanlagen
EN 1856-1 Metall-Rauchgasanlagen
EN 1856-2 Innenrohre und Verbindungsstücke aus Metall
EN 1457 Abgasanlagen - Keramik-Innenrohre
EN 13384-1 Abgasanlagen - Wärme- und strömungstechnische Berechnungsverfahren Abgasanlagen mit einer Feuerstätte
Es folgen einige italienische Bezugsnormen:
UNI 10683:2012 Mit Brennholz oder anderen Festbrennstoffen gespeiste Wärmeerzeuger - Prüfung, Installation, Kontrolle und Wartung (thermochemische Feuerleistung Brennkammer unter 35kW)
UNI/TS 11278 Allgemeine technische Norm für die Auswahl von Schornsteinen/Rauchgaskanälen
UNI 10847:2000 Einzelrauchabzugsanlagen für mit flüssigen oder festen Brennstoffen betriebene Heizungen - Wartung und Kontrolle - Leitlinien und Verfahren.
UNI 8065 Klärung der häuslichen Abwässer
UNI 9182 Versorgungs- und Verteileranlagen für Kalt- und Warmluft (sanitär)
UNI CTI 8065 "WASSERAUFBEREITUNG IN PRIVAT GENUTZTEN HEIZUNGSANLAGEN"
Der Wasserkreislauf, an den der Heizkessel angeschlossen ist, muss unbedingt über eine Umlaufpumpe verfügen, die so bemessen ist, dass stets ein angemessener Durchfluss der Wärneträgerflüssigkeit gewährleistet ist.
Für die ordnungsgemäße Installation wird ein Plan der Heizungsanlage benötigt, der gemäß den örtlich geltenden Normen und Bestimmungen erstellt wurde.
Auf alle Fälle folgendes berücksichtigen:
Für die Heizanlage
Ortliche Anforderungen für den Schornsteinanschluss.
Örtliche Brandschutz-Anforderungen.
Für die Elektrischen Teile - EN 60335 "Sicherheit von elektrischen Haushaltgeräten und ähnlichen Geräten"
Teil 1 - Allgemeine Anforderungen
Teil 2 - Sonderbestimmungen für Geräte mit Gasbrenner, Brenner mit Petroleum und Festbrennstoffen, die mit Stromanschlüssen versehen sind.
4.2 SPEZIFIKATIONEN FÜR ITALIEN
Brandschutznorm: Ministerialerlass 28.04.2005 Rundschr. Nr. 52 und MI.SA. 20.04.1982 Punkt 5.1.
5 INSTALLATIONSANLEITUNG
Die Anforderungen in diesem Kapitel sind von den Vorschriften der italienischen Installationsnorm UNI 10683 abgeleitet. Es sind in jedem Fall die in dem Land geltenden Bestimmungen zu beachten, in dem das Produkt installiert wird.
Pellets werden aus Sägespänen aus der Verarbeitung natürlichen, trockenen Holzes (ohne Lacke) hergestellt, die durch eine Matrize gepresst werden. Der Zusammenhalt des Materials wird durch das im Holz enthaltene Lignin gewährleistet und erlaubt die Herstellung von Pellets ohne Klebstoffe oder Bindemittel.
Im Handel werden verschiedene Pellet-Arten mit je nach verwendeter Holzmischung unterschiedlichen Eigenschaften angeboten. Der Durchmesser kann zwischen 6 und 8 mm betragen, mit einer Standardlänge von 5 bis 30 mm. Hochwertige Pellets haben eine Dichte von 600 bis über 750 kg/m3 und einen Wassergehalt von 5 bis 8 Gewichts-%.
Pellets sind nicht nur ein ökologischer Brennstoff, denn dabei werden Holzabfälle maximal ausgenutzt und eine sauberere Verbrennung als mit fossilen Brennstoffen erreicht, sondern haben auch technische Vorteile.
Gutes Brennholz hat einen Brennwert von 4,4 kWh/kg (15% Feuchtigkeit, nach etwa 18 Monaten Ablagerung), Pellets dagegen 4,9 kWh/ kg. Um eine einwandfreie Verbrennung zu gewährleisten, müssen die Pellets trocken und vor Schmutz geschützt aufbewahrt werden.
Pellets werden üblicherweise in Säcken zu 15 kg geliefert, daher ist die Lagerung sehr praktisch.
Hochwertige Pellets gewährleisten eine ordnungsgemäße Verbrennung und senken die Schadstoffemissionen.

Je schlechter der Brennstoff, desto öfter müssen Brennschale und Brennkammer gereinigt werden.
Die wichtigsten Qualitätszertifizierungen für Pellets auf dem europäischen Markt sind z. B. DINplus, Ö-Norm M7135, Pellet gold, und garantieren:
• Brennwert: 4,9 kWh/kg.
• Wassergehalt: max. 10% des Gewichts.
- Aschegehalt: max. 0,5% des Gewichts.
• Durchmesser: 5 - 6 mm.
• Länge: max. 30 mm.
- Inhalt: 100% unbehandeltes Holz ohne Zusatz von Bindemitteln (Rindenanteil max. 5%).
- Verpackung: In Säcken aus umweltverträglichen oder biologisch abbaubaren Materialien.

Wir empfehlen, in unseren Produkten möglichst nur zertifizierte Brennstoffe einzusetzen (DINplus, Ö-Norm M7135, Pellet Gold).
Der Einsatz minderwertiger oder nicht den obigen Angaben entsprechender Pellets beeinträchtigt den Betrieb Ihres Produkts und kann dementsprechend zum Verfall der Garantie und der Produkthaftung führen.
5.2 VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE INSTALLATION

WICHTIG!
Installation und Montage des Produkts müssen durch Fachpersonal ausgeführt werden.
Das Produkt muss an einem geeigneten Ort installiert werden, an dem die normalen Vorgänge wie Öffnen und ordentliche Wartung möglich sind.
Der Raum muss:
- für den einwandfreien Betrieb des Geräts geeignet sein.
- Mit einer geeigneten Rauchgasabzugsanlage ausgerüstet sein.
- Eine Belüftung von außen haben.
- Eine Stromversorgung mit 230 V 50 Hz mit Erdung nach EG-Vorschriften aufweisen.
Das Gerät muss an einen Schornstein oder an eine senkrecht verlaufende interne oder externe Leitung angeschlossen werden, die den geltenden Normen entspricht. Das Gerät muss so angeordnet werden, dass die Netzsteckdose zugänglich ist.

WICHTIG!
Das Gerät muss an einen Schornstein oder an eine senkrecht verlaufende Leitung angeschlossen werden, über welche die Abgase am höchsten Punkt des Hauses nach außen abgeführt werden können.
Da die Rauchgase aus der Verbrennung verschiedener Holzarten stammen, können sie bei Kontakt mit den Wänden oder in deren Nähe ihre Beschmutzung verursachen. Außerdem ist Vorsicht geboten, da sie schlecht sichtbar aber sehr heiß sind und daher bei Berührung zu Verbrennungen führen können. Bevor das Gerät positioniert wird, müssen die Öffnungen für das Rauchabzugsrohr und für die Außenluftzuführung hergestellt werden.
5.3 DER BETRIEBSRAUM
Der Heizkessel muss in einem Raum installiert sein, dass gegen Witterungseinflüsse geschützt ist.
Die Auflagefläche und/oder die Halterungspunkte müssen eine ausreichende Tragkraft besitzen, um dem Gesamtgewicht des Gerätes, dem Zubehör und den Verkleidungen selbst standzuhalten.
Für den guten Betrieb empfehlen wir, den Heizkessel in einem gewissen Abstand von Mauern und/oder Möbeln mit einem Mindestluftumlauf zu installieren, um eine korrekte Lüftung des Gerätes zu garantieren. Das Gerät muss an einem ausreichend großem Ort positioniert werden, um die normalen Gebrauchs- und Wartungseingriffe zu ermöglichen.
Das Volumen des Raumes muss mindestens 15 m³.
Es ist Pflicht, eine geeignete Außenluftöffnung vorzusehen, die eine entsprechende Luftzufuhr für den korrekten Betrieb des Gerätes garantiert.
Diese (Zuluft-)Öffnungen müssen so realisiert werden, dass sie in keiner Weise abgedeckt oder verstopft werden können.
Einen Schutz mit Gittern, Maschendraht usw. realisieren, ohne dadurch den nutzbaren freien Querschnitt zu reduzieren.

Achtung: Der freie Querschnitt in cm² ist bei Lüftungsgittern stets an einer Seite angegeben. Bei der Wahl des Gitters und der Größe der Öffnung ist sicherzustellen, dass der freie Querschnitt des Gitters größer oder gleich dem vom Hersteller für den Betrieb des Geräts vorgeschriebenen Querschnitt ist.
Der Luftzustrom zwischen Außenbereich und Installationsraum kann direkt über eine Öffnung an der Außenwand des Raums erfolgen; oder aber indirekt, durch die kontinuierliche Luftentnahme aus den benachbarter Nebenräume. Als Nebenräume müssen Schlafzimmer, Garagen und generell Räume mit Brandgefahr ausgeschlossen werden.
Bei Luftkanälen bis 3 m einen um etwa 5 % größeren Querschnitt und, bei größeren Maßen, einen um 15 % größeren Querschnitt haben.

WICHTIG!
Die Luftzufuhr kann auch über einen an den Installationsraum angrenzenden Raum erfolgen, vorausgesetzt die Luft kann frei über permanente Luftöffnungen von außen zugeführt werden. Die Verbindung mit Schlafzimmern, Bädern, Garagen, und Räumen mit Brandgefahr im allgemeinen ist zu vermeiden.
5.4 POSITIONIERUNG UND EINSCHRÄNKUNGEN
Bei gleichzeitiger Installation mit anderen Heizgeräten müssen für jedes Gerät entsprechende Luftöffnungen vorgesehen werden (unter Berücksichtigung der Angaben für jedes Produkt).

In folgenden Fällen ist die Installation nicht zulässig:
- in Räumen, in denen Flüssigbrennstoffgeräte ständig oder zeitweise betrieben werden, die die Verbrennungsluft dem Raum entnehmen, in dem sie installiert sind, oder
- in denen Gasgeräte vom Typ B für die Raumheizung mit oder ohne Trinkwassererwärmung betrieben werden und in daran angrenzenden und kommunizierenden Räumen, oder
- in denen der gemessene Unterdruck während des Betriebs zwischen Außen- und Innenumgebung größer als 4 Pa ist.
Die Positionierung des Gerätes in Umgebungen wie Schlafzimmern, Bädern, Garagen, und Räumen mit Brandgefahr im allgemeinen ist verboten.
5.5 MINDESTABSTÄNDE
Wir empfehlen, das Gerät nicht an Mauern und/oder in der Nähe von Möbeln zu installieren und einen Mindestluftumlauf zu garantieren, um eine wirksame Lüftung des Gerätes und eine gute Verteilung der Wärme in der Umgebung zu gewährleisten. Die Sicherheitsabstände von entflammbaren oder wärmeempfindlichen Gegenständen (Sofas, Möbel, Holzverkleidungen usw.) einhalten, siehe Spezifikationen. Der vordere Abstand zu brennbaren Materialien muss mindestens dem in der Tabelle mit den technischen Daten angegebenen Wert entsprechen. Sollten sich im Raum besonders empfindliche Gegenstände wie z. B. Möbel und Vorhänge befinden, sollte der Abstand des Ofens deutlich erhöht werden.

Bei Holzfußböden ist ein entsprechender Funkenschutz vorzusehen, auf jeden Fall sind die geltenden nationalen Richtlinien einzuhalten.

Fig. 2 - Zu berücksichtigende Abstände
| MODELL NICHT BRENNBARE WÄNDE BRENNBARE WÄNDE | |
| AQUOS 24 H2O A = 5 cm / B = 5 cm A = 10 cm / B = 10 cm |
Wenn der Fußboden aus brennbarem Material ist, empfehlen wir, einen Schutz aus nicht brennbarem Material zu verwenden (Stahl, Glas, ...), der auch den frontalen Teil vor einem eventuellen Herabfallen von Brennstoff während der Reinigungsoperationen schützt.
Das Gerät muss auf einem Fußboden mit geeigneter Belastbarkeit installiert werden.
Wenn die bestehende Konstruktion diesen Anforderungen nicht gerecht wird, müssen entsprechende Maßnahmen getroffen werden (zum Beispiel eine Lastverteilungsplatte).
5.6 ANSCHLUSS DES RAUCHGASABZUGSKANALS
Bei der Herstellung der Öffnung für das Rauchabzugsrohr ist zu berücksichtigen, ob brennbare Stoffe vorhanden sind. Wenn die Öffnung in einer Wand aus Holz oder anderem wärmeunbeständigem Material hergestellt werden muss, MUSS DER INSTALLATEUR zuerst das entsprechende Wandanschlussstück (mind. 13 cm Durchmesser) einsetzen und das Rohr des Geräts, das durch dieses geführt wird, mit geeignetem Isoliermaterial dämmen (1,3 - 5 cm Dicke, mit einer min. Wärmeleitfähigkeit von 0,07 W/mK).
Derselbe Mindestabstand muss auch eingehalten werden, wenn das Rohr des Geräts vertikale oder horizontale Abschnitte in der Nähe der wärmeunbeständigen Wand durchlaufen muss.
Bei Abschnitten im Außenbereich sollte ein wärmegedämmtes doppelwandiges Rohr verwendet werden, um Kondensatbildung zu vermeiden.
Die Brennkammer arbeitet mit Unterdruck.

Fig. 3 - Ansicht von hinten eines pellet-kaminofens (beispiel)
5.7 VORWORT
Dieses Kapitel Rauchabzug wurde in Zusammenarbeit mit Assocosma (www.assocosma.org) erstellt und ist ein Auszug aus den europäischen Normen (EN 15287 - EN 13384 - EN 1856 - EN 1443 - UNI 10683:2012).
Es bietet einige Hinweise bezüglich der korrekten Realisierung des Rauchabzugs, es ist aber in keiner Weise ein Ersatz der geltenden Normen, die der Hersteller / qualifizierte Installateur kennen muss.

Informieren Sie sich bei den lokalen Behörden, ob es irgendwelche restriktiven Bestimmungen für die Öffnungen für die Verbrennungsluft, die Rauchabzugsanlage und den Schornstein gibt.
Der Hersteller übernimmt keinerlei Verantwortung für die Fehlfunktionen des Ofens, wenn sie auf die Verwendung eines schlecht dimensionierten Rauchabzugs zurückzuführen sind, der die aktuellen Standards nicht erfüllt.
5.8 RAUCHABZUG

Fig. 4 - Rauchabzüge
LEGENDE Fig. 4 auf S. 11
| 1 Rauchabzug mit isolierten Edelstahl-Rohren |
| 2 Rauchabzug im bestehenden Kamin |
| 3 Inspektionsdeckel |
| 4 Inspektionstür |
| 5 ≥ 3,5 m |
- Der Rauchabzug oder Kamin ist von großer Bedeutung für den reibungslosen Betrieb einer Heizung.
- Es ist wichtig, dass der Rauchabzug fachgerecht gebaut und in einwandfreiem Zustand gehalten wird.
- Der Schornstein muss unabhängig sein (siehe Fig. 4 auf S. 11) mit isolierten Edelstahl-Rohren (1) oder an einem bereits bestehendem Rauchabzug (2).
- Beide Lösungen müssen einen Inspektionsdeckel (3) und / oder eine Inspektionstür haben (4).
- Gerät ist für eine Mehrfachbelegung des Schornsteins geeignet.
5.9 TECHNISCHE MERKMALE

Fig. 5 - Geneigtes Dach
LEGENDE Fig. 5 auf S. 11
| 1 Höhe über dem Dachfirst = 0,5 m |
| 2 Dachneigung ≥ 10° |
| 3 90° |
| 4 Abstand, gemessen bei 90° von der Dachoberfläche = 1,3 m |
- Der Rauchabzug muss rauchgasdicht sein.
- Er muss einen vertikalen Verlauf ohne Engpässe haben, aus rauchgas- und kondensationsdichten Materialien gefertigt und wärmegedämmt sein und geeignet, um im Laufe der Zeit den normalen mechanischen Beanspruchungen zu widerstehen.

Er muss außen isoliert werden, um Kondensation zu verhindern und die Kühlung der Rauchgase zu vermindern.
- Er muss von entzündlichen oder leicht brennbaren Materialien durch einen Luftzwischenraum oder Isoliermaterialien getrennt werden. Den Abstand vom Hersteller des Kamins überprüfen.
- Die Mündung des Kamins muss im gleichen Raum, in dem das Gerät installiert ist, sein oder allenfalls im Nebenraum und unter der Mündung muss eine Auffangkammer für Feststoffe und Kondensation vorgesehen sein, erreichbar über eine wasserdichte Metalltür.
- Es können keine Hilfsabluftventilatoren installiert werden, weder entlang des Kamins noch am Schornstein.
- Der Innenquerschnitt des Rauchabzugs kann rund (beste Lösung) sein oder quadratisch mit verbundenen Seiten mit einem Mindestradius von 20 mm.
• Die Größe des Querschnitt muss: - Mindestquerschnitt ∅ 100 mm (für Öfen bis zu 8,5 kW)
- Mindestquerschnitt ∅120 mm (für Öfen von 9 kW und höher)
- Die Effizienz des Rauchabzugs muss von einem spezialisierten Ofensetzer überprüft werden, und wenn nötig muss der Rauchabzug mit Material gemäß den geltenden Vorschriften verrohrt werden.
- Der Auslass der Verbrennungsprodukte muss am Dach erfolgen.
- Der Rauchabzug muss gemäß EN 1443 mit CE – Kennzeichnung ausgestattet werden. Beiliegend finden Sie ein Beispiel für das Typenschild:

Fig. 6 - Beispiel für Typenschild
5.10 WARTUNG
- Die Auslassleitungen (Rauchgaskanal + Rauchabzug + Schornstein) müssen immer gereinigt, gefegt und von einem sachverständigen Schornsteinfeger geprüft werden, in Übereinstimmung mit den örtlichen Vorschriften, mit den Angaben des Herstellers des Kamins und den Richtlinien Ihrer Versicherungsgesellschaft.
- Im Zweifelsfall gelten immer die strengeren Regeln.
- Den Rauchabzug und den Schornstein von einem sachverständigem Schornsteinfeger mindestens einmal im Jahr prüfen und reinigen lassen. Der Schornsteinfeger muss eine schriftliche Erklärung abgeben, dass die Anlage sicher ist.
- Eine mangelhafte Reinigung beeinträchtigt die Sicherheit.
5.11 SCHORNSTEIN

1

2
Fig. 7 - Schornstein mit Windschutz
Der Schornstein spielt eine wichtige Rolle für den ordnungsgemäßen Heizbetrieb:
- Es wird ein Schornstein mit Windschutz empfohlen, siehe Fig. 7 auf S. 12.
- Der Bereich der Bohrungen für den Rauchgasauslass muss die doppelte Fläche des Rauchabzugs haben und derart geformt sein, dass auch bei Wind der Rauchgasauslass garantiert ist.
- Er muss das Eindringen von Regen, Schnee und Tieren verhindern.
- Die Höhe des Auslasses in die Atmosphäre muss außerhalb des Rückflussbereichs liegen, der durch die Form des Daches oder durch Hindernisse hervorgerufen wird, die sich in unmittelbarer Nähe befinden (siehe Fig. 5 auf S. 11).
- Der Bereich der Bohrungen für den Rauchgasauslass muss die doppelte Fläche des Rauchabzugs haben und derart geformt sein, dass auch bei Wind der Rauchgasauslass garantiert ist. - Er muss das Eindringen von Regen, Schnee und Tieren verhindern. - Die Höhe des Auslasses in die Atmosphäre muss außerhalb des Rückflussbereichs liegen, der durch die Form des Daches oder durch Hindernisse hervorgerufen wird, die sich in unmittelbarer Nähe befinden (siehe Fig. 5 auf S. 11).
5.12 BAUTEILE KAMIN

Fig. 8 - Bauteile Kamin
LEGENDE Fig. 8 auf S. 13
| 1 Schornstein |
| 2 Ausströmweg |
| 3 Rauchfang |
| 4 Wärmedämmung |
| 5 Außenwand |
| 6 Kaminanschluss |
| 7 Rauchkanal |
| 8 Wärmegenerator |
| 9 Inspektionstür |
| 10 T-Anschluss mit Inspektionsdeckel |
5.13 LUFTEINLASS VON AUSSEN


Fig. 9 - Direkte Luftzufuhr Fig. 10 - Indirekte Luftzufuhr
LEGENDE Fig. 9 auf S. 13 - Fig. 10 auf S. 13
| 1 Zu lüftender Raum |
| 2 Angrenzender Raum |
| 3 Externer Lufteinlass |
| 4 Zusatzöffnung unter der Tür |
- Für ein gutes Wohlbefinden im Raum ist ein externer Luftumlauf unbedingt erforderlich.
- Die Luftzufuhr zwischen der Außenseite und dem Raum kann direkt durch die Öffnung auf der Außenwand des Raumes erfolgen (siehe Fig. 9 auf S. 13) oder indirekt durch die Luftentnahme aus den angrenzenden Räumen (siehe Fig. 10 auf S. 13).
- Räume wie Schlafzimmer, Garagen, Lagerhallen und Magazine mit brennbaren Materialien müssen ausgeschlossen werden.
- Die Luftzufuhr muss eine Mindestgesamtnettofläche von 80 cm³ haben: diese Fläche wird erhöht, wenn innerhalb des Raumes andere aktive Generatoren vorhanden sind (zum Beispiel: elektrischer Ventilator zur Entlüftung, Dunstabzugshaube, andere Öfen, etc ...), die in der Umgebung einen Unterdruck erzeugen.
- Es muss sichergestellt werden, dass, wenn alle Geräte eingeschaltet sind, der Druckabfall zwischen dem Raum und der Außenseite nicht den Wert von 4,0 Pa überschreitet: falls erforderlich, den Lufteinlass erhöhen (EN 13384).
- Der Lufteinlass muss in Bodenhöhe mit externem Vogelschutzgitter realisiert werden und zwar so, dass er durch keinerlei Gegenstände versperrt wird.
• Die Luftzufuhr ist nicht erforderlich, wenn die Installation hermetisch dicht ist.
5.14 ANSCHLUSS AN DEN RAUCHABZUG
Der Pelletofen funktioniert mit einem Rauchgas-Zwangsabzug über einen Ventilator; es ist Pflicht, sicherzustellen, dass alle Rohre fachgerecht gemäß EN 1856-1, EN 1856-2 und UNI / TS 11278 im Hinblick auf die Wahl der Materialien installiert sind, und alles nach UNI 10683:2012 von spezialisierten Unternehmen und Fachpersonal gefertigt wurde.
• Die Verbindung zwischen dem Gerät und dem Rauchabzug muss kurz sein, um den Zug zu verbessern und die Bildung von Kondenswasser in den Leitungen zu verhindern.
- Der Rauchkanal muss gleich oder größer als der Auslassstutzen sein (∅ 80 mm).
- Einige Modelle der Öfen haben den Auslass seitlich und / oder hinten. Sicherstellen, dass der nicht gebrauchte Auslass mit dem mitgelieferten Deckel geschlossen wird.
| ANLAGENTYP ROHR ∅80 mm ROHR ∅100 mm | ||
| Mindestlänge Vertikal 1,5 m 2 m | ||
| Max. Länge (mit 1 Anschluss) 6,5 m 10 m | ||
| Max. Länge (mit 3 Anschlüssen) 4,5 m 8 m | ||
| Max. Anzahl an Anschlüssen 3 3 | ||
| Horizontale Stücke (Mindestneigung 3%) 2 m 2 m | ||
| Installation über 1200 Meter über dem Meeresspiegel NEIN | Obbligatorisch | |
- Spezifische Rohre aus Blech für Rauchfänge mit ∅80 mm oder ∅ 100 mm verwenden, je nach Art der Anlage, mit Silikondichtungen.
- Der Einsatz von flexiblen Metallschläuchen aus Faserzement- oder Aluminium ist verboten.
- Für den Richtungswechsel muss immer ein Anschluss (mit Winkel > 90 °) mit Inspektionsdeckel verwendet werden, der eine einfache regelmäßige Reinigung der Rohre ermöglicht.
- Immer darauf achten, dass nach der Reinigung die Inspektionsdeckel fest hermetisch mit der dafür vorgesehenen funktionstüchtigen Dichtung verschlossen werden.
- Es ist verboten, mehrere Geräte mit demselben Rauchabzugskanal zu verbinden.
- Es ist verboten, in denselben Rauchabzugskanal den Auslass von darüberliegenden Abzugshauben zu leiten.
- Der direkte Wandauslass der Verbrennungsprodukte nach außen und in geschlossene Bereiche auch im Freien ist verboten.
- Es ist verboten, weitere Geräte welcher Art auch immer (Holzöfen, Abzugshauben, Kessel, etc ...) anzuschließen.
- Der Rauchgaskanal muss mindestens 500 mm von brennbaren oder wärmeempfindlichen Bauteilen entfernt sein.
5.15 BEISPIEL FÜR EINE KORREKTE INSTALLATION

Fig. 11 - Beispiel 1
LEGENDE Fig. 11 auf S. 14
| 1 Isolierstoff |
| 2 Reduzierstück von ∅100 auf ∅80 mm |
| 3 Inspektionsdeckel |
| 4 Min. Sicherheitsabstand = 0,5 m |
- Installation Rauchabzug ∅100/120 mm mit erweiterter Bohrung für den Durchgang des Rohrs.

Fig. 12 - Beispiel 2
LEGENDE Fig. 12 auf S. 15
| 1 Isolierstoff |
| 2 Inspektionsdeckel |
| 3 Inspektionstür Kamin |
| 4 Min. Sicherheitsabstand = 0,5 m |
| 5 Neigung ≥ 3° |
| 6 Horizontales Stück ≤ 1 m |
- Alter Rauchabzug, verrohrt min. ∅100/120 mm mit der Schaffung einer Außentür, um die Reinigung des Kamins zu ermöglichen.

Fig. 13 - Beispiel 3
LEGENDE Fig. 13 auf S. 15
| 1 Isolierstoff |
| 2 Inspektionsdeckel |
| 3 Min. Sicherheitsabstand = 0,5 m |
- Externer Rauchabzug, nur aus isolierten Stahlrohren realisiert, d.h. mit Doppelwand mit min. ∅100/120 mm: alles gut an der Wand verankert. Mit Windschutz-Schornstein (siehe Fig. 7 auf S. 12).
- Kanalsystem durch T-Anschlüsse, die eine einfache Reinigung ermöglichen, ohne Demontage der Rohre.

Es wird empfohlen, zusammen mit dem Hersteller des Rauchabzugs die Sicherheitsabstände, die eingehalten werden müssen und die Art des Isoliermaterials zu überprüfen. Die vorhergehenden Regelungen gelten auch für Bohrungen an der Wand (EN 13501 - EN 13063 - EN 1856 - EN 1806 - EN 15827).

ZEICHNUNGEN UND TECHNISCHE DATEN
6.1 ABMESSUNGEN



Fig. 14 - ABMESSUNGEN Aquos 24 H2O
| TECHNISCHE DATEN AQUOS 24 H | _2O |
| Nominale Nutzleistung : 24,8 kW (21328 kcal/h) | |
| Nominale Nutzleistung (Wasser): 22,7 kW (19522 kcal/h) | |
| Minimale Nutzleistung: 6,0 kW (5160 kcal/h) | |
| Minimale Nutzleistung (Wasser): 5,0 kW (4300 kcal/h) | |
| Max. Wirkungsgrad 91,6% | |
| Min. Wirkungsgrad 95,1% | |
| Max. Temperatur der austretenden Rauchgase 120 °C | |
| Min. Temperatur der austretenden Rauchgase 70 °C | |
| Feinstaub/OGC/NOx (13% O_2 ) 7,2 mg/Nm | ^3 - 5,4 mg/Nm ^3 - 138 mg/Nm ^3 |
| CO bei 13% O_2 min. und max. 0,024% – 0,008% | |
| CO_2 min. und max. 5,8% - 9,5% | |
| Max. Wasserdruck 2,5 bar (250 kPa) | |
| Empf. Schornsteinzug bei min. Leistung 0,00 mbar - 0 Pa | |
| Abgasmasse 17,1 g/sec | |
| Fassungsvermögen des Pelletbehälters 106 Liter | |
| Art des Pellet-Brennstoffs | Pellet-Durchmesser 6-8 mm, Stückgröße 3-40 mm |
| Stündlicher Pellet-Verbrauch | Min. ~ 1,2 kg/h* - Max. ~ 5,2 kg/h* |
| Betriebsautonomie Max. ~ 60 h* - Min. ~ 14 h* | |
| Heizbarer Rauminhalt m ^3 | 533/40 – 609/35 – 711/30 ** |
| Verbrennungslufteinlass | Außendurchmesser 80 mm |
| Rauchgasaustritt | Außendurchmesser 100 mm |
| Elektrische Leistungsaufnahme | Max. 430 W - Durchschn. 120 W |
| Versorgungsspannung und Frequenz | 230 Volt / 50 Hz |
| Netto-Gewicht | 210 kg |
| Gewicht mit Verpackung | 230 kg |
| Abstand von brennbaren Materialien (rückseite): | 100 mm |
| Abstand von brennbaren Materialien (seite): | 100 mm |
* Die Werte können je nach Art der verwendeten Pellets schwanken
** Heizbares Volumen ja nach verlangter Leistung pro m3 (entspricht 40-35-30 Kcal/h pro m3)
Gerät ist für eine Mehrfachbelegung des Schornsteins geeignet; dafür sind die von DIN 18896, DIN V 18160-1 und DIN EN 13384-2 vorgesehenen Installationsanforderungen zu befolgen.
Getestet gemäß EN 14785, in Übereinstimmung mit der Europäischen Verordnung für Baumaterialien (EG 305/2011).
7 INSTALLATION UND MONTAGE
7.1 VORBEREITUNG UND AUSPACKEN

Fig. 15 - Entfernen der transportschrauben Fig. 16 - Haken für den transport
Der Ofen wird komplett mit allen elektrischen und mechanischen Bauteilen ausgeliefert und vorher im Werk einer Endkontrolle unterzogen:
Verpackung öffnen, die beiden Schrauben zwischen Winkel und Ofen und die beiden Schrauben, mit denen der Winkel an der Palette befestigt ist, entfernen (Fig. 15 auf S. 18).
Ofen am gewählten Ort positionieren. Dabei darauf achten, ob er den vorgesehenen Eigenschaften entspricht. Der Ofenkorpus oder Monoblock darf ausschließlich aufrecht stehend und mit Hubwagen transportiert werden. Es ist besonders darauf zu achten, dass die Tür und ihre Glasscheibe vor Beschädigungen geschützt werden.
Die Geräte sind stets vorsichtig zu bewegen. Nach Möglichkeit den Kaminofen in der Nähe seines vorgesehenen Standorts auspacken. Das Verpackungsmaterial ist weder giftig noch schädlich und bedarf daher keinen speziellen Entsorgungsmaßnahmen.
Das Gerät ist, wie in Fig. 16 auf S. 18 gezeigt, mit einem Haken zum leichteren Transport versehen. Vergewissern Sie sich nach Entfernung der Verpackung, dass der Ofen vollständig und unbeschädigt ist: Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an den Händler.
In der Verpackung des Geräts sind folgende Dokumente enthalten:
- Anleitung
- Anlage G - Technischer Prüfbericht für Heizanlage mit weniger als 35 kW Leistung.
- Garantie
Für die Lagerung, die Entsorgung oder das eventuelle Recycling ist gemäß den geltenden Vorschriften der Endbenutzer zuständig. Gerät ohne Verkleidung positionieren und den Anschluss an den Schornstein vornehmen. Wenn der Anschluss abgeschlossen ist, kann die Verkleidung montiert werden (Seitenteile aus Stahl).
Wenn das Gerät an ein Abgasrohr angeschlossen werden muss, das durch die Rückwand geführt wird (für den Anschluss an den Schornstein), auf keinen Fall Gewalt anwenden, um den Anschluss nicht zu beschädigen.
Die 4 Standfüße (J) so einstellen, dass der Rauchgasabzug und das Rohr in einer Achse sind. Die Einstellung der Standfüße muss ohne die Seitenteile aus Keramik erfolgen, da sie im Innern der Verkleidung vorgenommen wird.

Achtung!!
Wenn der Rauchgasabzug des Ofens unsachgemäß zum Heben oder Bewegen des Ofens benutzt oder auf andere Weise belastet wird, wird dessen einwandfreier Betrieb irreparabel gefährdet.

Fig. 17 - 1. Standfüsse im uhrzeigersinn drehen, um das gerät abzusenken.

7.2 EINFÜGEN DER SEITENWÄNDE AUS KERAMIK UND METALL
Oben die Metallabdeckplatte (A) entfernen.
Nehmen Sie die Keramikteile (B) oder die Metallseitenwände (B1) aus der Verpackung und führen Sie sie der Führung entsprechend von oben nach unten ins Profil (C) ein.
Wiederholen Sie diesen Schritt auf beiden Seiten.
Die Metallabdeckung erneut positionieren.

Fig. 18 - EINSETZEN DER SEITENTEILE

Es wird empfohlen, kleine Filzstücke an die Außenkanten der Keramikteile anzubringen, damit diese nicht miteinander in Berührung kommen.
Es wird empfohlen, die Keramikteile erst nach vollständiger Installierung des Ofens einzuführen.
8 WASSERANSCHLÜSSE
8.1 WASSERANSCHLÜSSE

WICHTIG!
Wenn für die Installation des Heizkessels die Wechselwirkung mit einer bestehenden Anlage vorgesehen ist, die ein anderes Heizgerät besitzt (Gas-Heizkessel, Erdgas-Heizkessel, Öl-Heizkessel usw.), ist qualifiziertes Personal hinzuzuziehen, das dann für die Konformität der Anlage gemäß den hierzu geltenden Gesetzen bürgt.
Der Hersteller lehnt jede Haftung bei Sach- oder Personenschäden bzw. bei Betriebsausfall oder Betriebsstörungen ab, wenn die obigen Hinweise nicht eingehalten werden.

Fig. 19 - WASSERANSCHLÜSSE
LEGEND
1 AUSLASS
2 SICHERHEITSVENTIL
3 FÜLLEN
4 TRINKWASSERAUSLAUF 1/2"G AUSSENGEWINDE
5 TRINKWASSERZULAUF 1/2"G AUSSENGEWINDE
6 RÜCKLAUF HEIZUNG 3/4"G AUSSENGEWINDE
7 VORLAUF HEIZUNG 3/4"G AUSSENGEWINDE
Bei der Ausführung der Anschlüsse an die oben illustrierten Anschlüsse sind Spannungen in den Rohrleitungen und Unterdimensionierungen zu vermeiden.

WICHTIG!!!
VOR DEM ANSCHLIESSEN DES KESSELS SOLLTE DIE GESAMTE ANLAGE DURCHGESPÜLT WERDEN, UM RÜCKSTÄNDE UND ABLAGERUNGEN ZU BESEITIGEN.
Dem Heizkessel vorgeschaltet sind stets Absperrschieber zu installieren, um den Kessel vom Wasserkreislauf trennen zu können, sollte es nötig sein, ihn zu bewegen oder umzusetzen, um die ordentliche bzw. außerordentliche Wartung auszuführen.Heizkessel mit flexiblen Leitungen anschließen, um ihn nicht zu fest mit der Anlage zu verbinden und um kleinere Bewegungen zuzulassen.
8.2 WASSERKREIS-SET
Der Heizkessel ist mit einem Komplettset zur Trinkwassererwärmung ausgestattet. Dieses besteht aus:
- Plattenwärmetauscher
• 3-Wege-Umleitventil
• Durchflusswächter
• Rohre und Anschlussstücke
Das bereits beim Hersteller vormontierte Set erwärmt das aus der Wasserleitung der Wohnung kommende Trinkwasser.
Wenn durch Öffnen eines Wasserhahns warmes Wasser angefordert wird, betätigt der eingebaute Durchflusswächter das Umleitventil, um das im Heizkessel enthaltene warme Wasser zum Plattenwärmetauscher zu leiten. Die Temperatur des Trinkwassers hängt sehr stark von der Wassertemperatur in der Heizungsanlage ab, zur überschläglichen Berechnung können 10°-15°C vom Wert abgezogen werden, der an der Bedienblende des Ofens angezeigt wird (Wassertemperatur im Heizkessel).
Falls der Heizkessel in ECO-STOP ist und Trinkwasser angefordert wird, startet der Heizkessel 30 Sekunden nach der Anforderung automatisch den Zündprozess zum Anwärmen zuerst des Wassers im Innern des Heizkessels und danach des Trinkwassers.

1 PUMPE
2 ANSCHLUSS MANOMETER
3 ANSCHLUSS AUSDEHNUNGSGEFÄSS
4 FÜLLVENTIL
5 DRUCKWÄCHTER
6 SICHERHEITSVENTIL
7 BYPASS-VENTIL
8 ABLAS\$HAHN
9 DURCHFLUSSWÄCHTER
10 DREI-WEGE-VENTIL
11 WÄRMETAUSCHER

A TRINKWASSERAUSLAUF
B TRINKWASSERZULAUF
C RÜCKLAUF HEIZUNG
D VORLAUF HEIZUNG
E RÜCKLAUF WÄRMETAUSCHER
F VORLAUF WÄRMETAUSCHER

Das Sicherheitsventil (6) ist stets an eine Wasserabflussleitung anzuschließen. Das Rohr muss geeignet sein, die hohe Temperatur und den Druck des Wassers auszuhalten.
8.3 SPÜLEN DER ANLAGE
In die Rohrleitungen der Heizungsanlage sind geeignete Absperrschieber einzubauen.
Um die Heizungsanlage vor schädlicher Korrosion, Kesselstein oder Ablagerungen zu bewahren, sollte die Anlage vor der Installation des Geräts unbedingt gemäß der Norm UNI-CTI 8065 durchgespült werden; dazu sind geeignete Mittel einzusetzen, z. B. Sentinel X300 (neue Anlagen), X400 und X800 (alte Anlagen) oder Fernox Cleaner F3.
Mit den Mitteln werden vollständige Anweisungen mitgeliefert, bei weiteren Fragen können Sie sich jedoch direkt an die Hersteller SENTINEL PERFORMANCE SOLUTIONS LTD bzw. FERNOX COOKSON ELECTRONICS wenden. Nach der Spülung der Anlage sollten, um sie gegen Korrosion und Ablagerungen zu schützen, Inhibitoren wie Sentinel X100 oder Fernox Protector F1 eingesetzt werden.
Es sollte unbedingt die Konzentration des Inhibitors nach jeder Änderung an der Anlage und bei jeder Wartungsprüfung nach den Herstellervorschriften geprüft werden (entsprechende Tests sind bei den Händlern erhältlich).
Der Auslass des Sicherheitsventils muss mit einem Auffangtrichter verbunden werden, um gegebenenfalls bei Eingriffen das Schmutzwasser abzuleiten.

Achtung: Wenn die Spülung der Heizungsanlage nicht erfolgt und kein geeigneter Inhibitor zugesetzt wird, erlischt die Garantie des Geräts und anderer Zubehörteile wie zum Beispiel Pumpe und Ventile.
8.4 FÜLLEN DER ANLAGE
Das Füllen muss langsam erfolgen, damit die Luftblasen über die entsprechenden Entlüfter an der Heizungsanlage entweichen können. In Heizungsanlagen mit geschlossenem Kreislauf müssen der Fülldruck bei kalter Anlage und der Vordruck des Ausdehnungsgefäßes übereinstimmen.
- Bei Heizungsanlagen mit offenem Ausdehnungsgefäß ist der direkte Kontakt der zirkulierenden Flüssigkeit mit der Luft möglich. Während der Heizperiode muss der Endanwender regelmäßig den Füllstand des zirkulierenden Wassers im Ausdehnungsgefäß kontrollieren. Der Wasserinhalt des Zirkulationssystems muss konstant gehalten
werden. Die praktische Erfahrung zeigt, dass eine regelmäßige Kontrolle des Wasserfüllstands alle 14 Tage erfolgen muss, um den Wasserinhalt so gut wie konstant zu halten. Sollte zusätzliches Wasser erforderlich sein, ist der Füllvorgang durchzuführen, wenn der Heizkessel auf Zimmertemperatur abgekühlt ist. Diese Vorsichtsmaßnahmen zielen darauf ab, thermischen Belastungen des Stahlgehäuses des Kessels vorzubeugen.
- In Anlagen mit offenem Ausdehnungsgefäß darf der Wasserdruck im Heizkessel - bei kalter Anlage - nicht unter 0,3 bar betragen.
- Das zum Füllen der Heizungsanlage eingesetzte Wasser muss sauber und frei von Luft sein.

Achtung!
Wasser der Heizung nicht mit Frotschutz- oder Korrosionsschutzmitteln in falschen Konzentrationen mischen! Dadurch können die Dichtungen beschädigt werden und es kann zu Geräuschen während des Betriebs kommen.
Der Hersteller lehnt jede Haftung für Schäden an Personen, Tieren oder Sachen ab, die infolge der Missachtung der obigen Hinweise aufgetreten sind.
Nachdem alle Wasseranschlüsse hergestellt wurden, ist die Dichtigkeit unter Druck zu prüfen, indem der Heizkessel gefüllt wird.
Dies ist vorsichtig in den folgenden Schritten auszuführen:
- Entlüftungsventile der Heizkörper, des Heizkessels und der Anlage öffnen.
- Füllventil der Anlage allmählich öffnen und dabei prüfen, ob gegebenenfalls an der Anlage installierte automatische Entlüftungsventile ordnungsgemäß funktionieren.
- Entlüftungsventile der Heizkörper schließen, sobald Wasser austritt.
- Über das Manometer an der Anlage prüfen, ob der Druck einen Wert von etwa 1 bar erreicht (gilt nur für Anlagen mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß - gegebenenfalls prüfen, ob örtliche Vorschriften dies zulassen); bei Anlagen mit offenem Ausdehnungsgefäß erfolgt das Nachfüllen automatisch über das Gefäß selbst.
- Füllventil der Anlage schließen und dann erneut die Luft über die Entlüftungsventile der Heizkörper ablassen.
• Dichtigkeit aller Anschlüsse kontrollieren.
- Nach der Erstinbetriebnahme des Heizkessels und nachdem die Anlage auf Temperatur gebracht wurde, Pumpen abstellen und Anlage noch einmal entlüften.
- Anlage abkühlen lassen und, wenn nötig, den Wasserdruck wieder auf 1 bar bringen (gilt nur für Anlagen mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß - gegebenenfalls prüfen, ob örtliche Vorschriften dies zulassen); bei Anlagen mit offenem Ausdehnungsgefäß erfolgt das Nachfüllen automatisch über das Gefäß selbst.

HINWEIS
Bei Anlagen mit geschlossenem Ausdehnungsgefäß, wenn zulässig, darf der Wasserdruck in der Heizungsanlage - bei kalter Anlage - nicht unter 1 bar betragen; wenn nicht, Wasser über das Füllventil der Anlage nachfüllen. Dies muss bei kalter Anlage erfolgen.
Über das in die Anlage eingebaute Manometer kann der Druck im Kreislauf abgelesen werden.
Zum Füllen der Anlage ist der Heizkessel mit einem Hahn ausgerüstet (4), der ein Rückschlagventil besitzt und das manuelle Füllen der Heizungsanlage erlaubt.
Während dieses Vorgangs ist das Entweichen von gegebenenfalls in der Anlage enthaltener Luft durch den automatischen Entlüfter am höchsten Punkt des Kesselgehäuses gewährleistet.
Damit das Ventil entlüften kann, sollte die seitliche Kappe gelöst werden (siehe Abbildung).
Der Fülldruck der KALTEN Anlage muss 1 bar betragen.
Nach dem Füllen den Hahn immer wieder gut zudrehen.

Fig. 22 - Entlüftungsventil mit seitlicher Kappe, um 1 Umdrehung gelöst

WASSERANSCHLÜSSE
9.1 ALLGEMEINE HINWEISE
ALLGEMEINE HINWEISE
Die elektrische Sicherheit der Anlage ist nur dann gewährleistet, wenn diese ordnungsgemäß an eine Erdungsanlage angeschlossen ist, die gemäß den geltenden Sicherheitsnormen ausgeführt wurde: Die Rohre der Gas-, Wasser- und Heizungsanlage sind auf keinen Fall als Erdungsanschlüsse geeignet.
Diese grundlegende Sicherheitsanforderung muss gegeben sein. In Zweifelsfällen sollten Sie die Anlage durch qualifiziertes Fachpersonal einer sorgfältigen Prüfung unterziehen lassen, da der Hersteller des Heizkessels nicht für Schäden haftet, die auf eine fehlende Erdung zurückzuführen sind.
Lassen Sie durch qualifiziertes Fachpersonal überprüfen, ob die Elektroanlage für die maximale Leistungsaufnahme der Anlage geeignet ist, dabei muss insbesondere geprüft werden, ob der Querschnitt der Kabel der Anlage für die von den Lasten aufgenommene Leistung ausreichend ist.
Beim Gebrauch jedes Elektrogeräts sind stets einige grundlegende Regeln zu beachten, wie:
- Gerät nicht mit nassen oder feuchten Körperteilen oder nackten Füßen berühren.
- Nicht an Elektrokabeln ziehen.
- Gerät nicht dem Wetter aussetzen (Regen, Sonne usw.).
- Gerät nicht durch Kinder oder unerfahrene Personen benutzen lassen.
Anschluss 230 V Stromversorgung
Die Installation der elektrischen Zubehörkomponenten des Heizkessels erfordert den elektrischen Anschluss an ein Stromnetz mit 230 V – 50 Hz: Dieser Anschluss muss wie von den IEC-Normen vorgesehen nach den Regeln der Technik erfolgen.

Gefahr!
Die elektrische Installation darf nur durch einen dafür zugelassenen Techniker ausgeführt werden.
Vor dem Herstellen der Verbindungen bzw. allen anderen Arbeiten an elektrischen Teilen ist stets die Stromversorgung abzuschalten und sicherzustellen, dass sie nicht versehentlich wieder eingeschaltet wird.
Beachten Sie, dass an der Stromversorgungsleitung des Heizkessels ein zweipoliger Schalter mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsabstand eingebaut werden muss, der leicht zugänglich ist, so dass Wartungsarbeiten gegebenenfalls schnell und sicher ausgeführt werden können.
Der Austausch des Stromversorgungskabels muss durch autorisiertes technisches Fachpersonal ausgeführt
werden. Andernfalls kann die Sicherheit des Geräts beeinträchtigt werden.
9.2 ELEKTRISCHER ANSCHLUSS
Versorgungskabel zuerst an der Seite des Heizkessels und dann an die Wandsteckdose anschließen. Der Hauptschalter an der Seite darf nur zum Einschalten des Heizkessels betätigt werden; ansonsten sollte er ausgeschaltet bleiben.

Versorgungskabel zuerst an der Seite des Heizkessels und dann an die Wandsteckdose anschließen.
Der Hauptschalter an der Seite darf nur zum Einschalten des Heizkessels betätigt werden; ansonsten sollte er ausgeschaltet bleiben.

Fig. 23 - ELEKTRISCHER ANSCHLUSS DES OFENS
10 ERSTMALIGES ANZÜNDEN
10.1 ALLGEMEINE HINWEISE
Alle brennbaren Bauteile aus dem Feuerraum des Geräts und von der Glasscheibe entfernen (Anleitung, Aufkleber und gegebenenfalls Styropor).
Kontrollieren, ob die Brennschale richtig eingesetzt ist und gut auf der Basis aufliegt.

Fig. 24 - Die Brennschale kontrollieren

Nach längerer Nichtbenutzung die gegebenenfalls seit einiger Zeit zurückgebliebenen Pelletreste (mithilfe eines Staubsaugers mit langem Saugrohr) aus dem Pellet-Behälter entfernen, da sie möglicherweise Feuchtigkeit aufgenommen haben, wodurch sich ihre ursprünglichen Eigenschaften verändern und sie nicht mehr zur Verbrennung geeignet sind.

Es kann sein, dass das Anzünden nicht gleich beim ersten Versuch gelingt, da die Förderschnecke leer ist und nicht immer rechtzeitig die Brennschale mit der für die normale Entwicklung der Flamme erforderlichen Menge Pellets beschicken kann.

DER FEHLZÜNDUNGSALARM KANN AUFGEHOBEN WERDEN, INDEM TASTE 1 (ESC) GEDRÜCKT GEHALTEN WIRD. IN DER BRENNSCHALE VERBLIEBENE PELLETS ENTFERNEN UND DIE ZÜNDUNG WIEDERHOLEN.
Wenn nach wiederholten Fehlzündungen keine Flamme erscheint, trotz normaler Pellet-Zuführung, prüfen, ob die Brennschale richtig eingesetzt ist, denn diese muss vollkommen bündig aufliegen und darf keine Aschenkrusten aufweisen. Wenn bei dieser Kontrolle keine Unstimmigkeiten festgestellt werden, könnte es sich um ein Problem an den Bauteilen des Geräts handeln oder die Installation wurde nicht fachgerecht durchgeführt.

DIE PELLETS AUS DER BRENNSCHALE ENTFERNEN UND DIE HILFE EINES AUTORISIERTEN TECHNIKERS ANFORDERN.

Heizkessel während der erstmaligen Zündung möglichst nicht berühren, da der Lack in dieser Phase aushärtet. Bei Berührung des Lacks könnte die Stahloberfläche sichtbar werden.

Während der ersten Zündung sollte für ausreichend Belüftung im Raum gesorgt werden, da etwas Rauch und Lackgeruch aus dem Heizkessel austreten wird.
Nicht in der Nähe des Geräts aufhalten und, wie gesagt, den Raum belüften. Nach etwa einer Stunde Betriebszeit werden Rauch und Lackgeruch verfliegen. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass weder Rauch noch Lackgeruch für die Gesundheit schädlich sind.
Der Heizkessel wird sich während der Inbetriebsetzung und der Abkühlung ausdehnen und zusammenziehen, sodass möglicherweise leichtes Knistern zu hören ist.
Da die tragenden Teile des Geräts aus Walzstahl bestehen, ist diese Erscheinung absolut normal und darf nicht als Mangel angesehen werden.
Es ist besonders wichtig, dass der Heizkessel nicht sofort überhitzt, sondern schrittweise auf Temperatur gebracht wird, daher sollte er anfangs mit niedrigen Heizleistungen betrieben werden.
Dadurch können Schäden an den Keramik- bzw. Serpentinkacheln, an den Schweißnähten und an der Stahlkonstruktion vermieden werden.

VERSUCHEN SIE NICHT, SOFORT DIE HÖCHSTWÄRMELEISTUNGEN ZU ERZIELEN!
10.2 TÜR ÖFFNEN/SCHLIESSEN

ACHTUNG! Für einen einwandfreien Betrieb des Heizkessels muss die Tür richtig geschlossen werden.

Schützen Sie sich in geeigneter Weise (z. B. mit Handschuhen), wenn Sie die Tür des Heizkessels öffnen.
Zum Öffnen der Tür den Haken wie in der Abbildung gezeigt heben.

10.3 VOR DER ERSTEN ZÜNDUNG VORZUNEHMENDE EINSTELLUNGEN
Nachdem das Versorgungskabel an der Rückseite des Geräts angeschlossen wurde, den Schalter (ebenfalls an der Rückseite) auf I stellen. Zum Ein- oder Ausschalten des Heizkessels Taste 1 an der Bedienblende drücken.

Fig. 26 - Schalter und Display
Das Laden des Brennstoffs erfolgt durch Anheben des Deckels auf der Oberseite des Geräts. Pellets langsam in den Behälter schütten.
Vorsicht: Der Deckel könnte heiß sein.

In den Behälter darf kein anderer Brennstoff als Pellets, die den zuvor aufgeführten Anforderungen entsprechen, eingefüllt werden.
10.5 LEITUNG FÜR ZUSÄTZLICHEN BEHÄLTER (OPTIONAL)

Fig. 28 - LEITUNG FÜR ZUSÄTZLICHEN BEHÄLTER
An der Rückwand des Ofens kann am zuerst quadratischen und dann runden Ausbrechloch mit vier Schrauben eine Leitung angebracht werden.
Über diese Leitung können Pellets aus einem Zusatzbehälter (nicht mitgeliefert) in den Behälter des Geräts gefördert werden.
11 MENÜ-EINTRÄGE
11.1 DISPLAY DER BEDIENTAFEL
Menü-Einträge

1 Ein-/Ausschalten des Heizkessels
2 Durchlaufen des Programmiermenüs nach unten.
3 Menü
4 Durchlaufen des Programmiermenüs nach oben.
5 Verringern des Temperatursollwerts / Programmierfunktionen.
6 Erhöhen des Temperatursollwerts / Programmierfunktionen.
7 Display.
11.2 HAUPTMENÜ
Zum Aufrufen Taste 3 (Menü) drücken. Das Menü enthält folgende Einträge:
- Datum und Uhrzeit
- Timer
- Sleep (nur bei eingeschaltetem Ofen)
- Einstellungen
- Info
Datum und Uhrzeit einstellen
Zum Einstellen von Datum und Uhrzeit wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
• "Datum und Uhrzeit" wählen.
• Durch Drücken von "Menü" bestätigen. - Mit den Pfeiltasten blättern und jeweils eine der zu ändernden Variablen anwählen: Tag, Stunden, Min., Tageszahl, Monat, Jahr.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- ändern.
- Am Ende zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
11.3 PROGRAMMIERTER MODUS (TIMER) - HAUPTMENÜ

Die Einstellung des Tages und der aktuellen Uhrzeit ist grundlegend für den ordnungsgemäßen Betrieb des Timers.
Es gibt sechs einstellbare TIMER-Programme, für jedes einzelne kann der Benutzer die Uhrzeit für das Einschalten, das Ausschalten und die Wochentage festlegen, an denen es aktiv sein soll.
Wenn ein oder mehr Programme aktiv sind, wird auf dem Display abwechselnd der Status des Ofens und TIMER "n" angezeigt, wobei "n" die Nummer des aktivierten Timer-Programms ist, sind mehrere aktiviert, werden sie
durch einen Strich getrennt.
Beispiel:
TIMÉR 1 Timer-Programm 1 aktiviert.
TIMER 1-4 Timer-Programme 1 und 4 aktiviert.
TIMER 1-2-3-4-5-6 Alle Timer-Programme aktiviert.
PROGRAMMIERBEISPIELE
Bei eingeschaltetem oder ausgeschaltetem Ofen:
- MENU aufrufen,
- mit den Pfeiltasten <> bis zum Eintrag TIMER blättern,
- Taste "Menü" drücken.
- Das System schlägt "P1" vor (mit den Tasten <> die nächsten Timer P2,P3, P4, P5, P6 anwählen).
- Um "P1" zu aktivieren, die Taste "Menü" drücken,
• +/- drücken und "ON" einstellen, - mit der Taste "Menü" bestätigen.
Nun erscheint als Startuhrzeit 00:00, diese mit der Taste +/- einstellen und zum Bestätigen die Taste "Menü" drücken. Im nächsten Schritt erscheint als Abschaltuhrzeit eine Zeit, die 10 Minuten nach der für das Einschalten eingestellten liegt: Die Taste + drücken und die Abschaltuhrzeit einstellen, mit der Taste "Menü" bestätigen.
Danach werden die Wochentage angezeigt, an denen der soeben eingestellte Timer aktiviert werden soll oder nicht. Mit der Taste - oder + den Tag, an dem der Timer aktiviert werden soll, mit weißem Grund markieren und mit der Taste "Menü" bestätigen. Wenn kein Wochentag als aktiv bestätigt wird, erscheint auch das Timer-Programm im Status-Bildschirm nicht aktiv.
Mit der Programmierung der nächsten Tage fortfahren oder "ESC" drücken, um zu beenden. Prozedur zum Programmieren der anderen Timer wiederholen.
PROGRAMMIERBEISPIELE:
| P1 P2 | |||||
| on off day | on off day | ||||
| 08:00 12:00 mon | 11:00 14:00 mon | ||||
| Ofen eingeschaltet von 08:00 bis 14:00 Uhr | |||||
| P1 P2 | |||||
| on off day | on off day | ||||
| 08:00 11:00 mon | 11:00 14:00 mon | ||||
| Ofen eingeschaltet von 08:00 bis 14:00 Uhr | |||||
| P1 P2 | |||||
| on off day | on off day | ||||
| 17:00 24:00 mon | 00:00 06:00 tue | ||||
| Ofen eingeschaltet von 17:00 am Montag bis 06:00 am Dienstag | |||||
HINWEISE ZUM TIMER-BETRIEB
- Mit Timer erfolgt der Start immer mit den zuletzt eingestellten Temperatur- und Lüftungswerten (oder mit den Default-Einstellungen 20°C und V3, wenn diese nicht geändert wurden).
• Die Einschaltuhrzeit läuft von 00:00 bis 23:50 Uhr. - Wenn die Abschaltzeit nicht bereits gespeichert ist, erscheint die Einschaltzeit + 10 Minuten.
- Ein Timer-Programm schaltet den Ofen um 24:00 Uhr eines Tages aus und ein anderes Programm schaltet ihn um 00:00 des nächsten Tages ein: Der Ofen bleibt eingeschaltet.
- Ein Programm sieht das Ein- und Ausschalten in Zeiten vor, die innerhalb eines anderen Timer-Programms liegen: Wenn der Ofen bereits eingeschaltet ist, hat der Start keine Auswirkung, durch das OFF wird der Ofen jedoch abgeschaltet.
- Bei eingeschaltetem Ofen und aktivem Timer die Taste OFF drücken: Der Ofen wird abgeschaltet und zur nächsten vom Timer vorgesehenen Uhrzeit automatisch wieder eingeschaltet.
- Bei ausgeschaltetem Ofen und aktivem Timer die Taste ON drücken: Der Ofen wird eingeschaltet und zur vom aktiven Timer vorgesehenen Uhrzeit ausgeschaltet.
11.4 EINSTELLUNG SLEEP (SIEHE SPEZIELLES KAPITEL)
Sleep wird nur bei eingeschaltetem Ofen aktiviert und erlaubt, schnell eine Uhrzeit einzustellen, zu der das Gerät abgeschaltet werden soll.
Einstellen der Sleep-Funktion:
- MENU aufrufen.
- Mit den Pfeiltasten <> bis zum Eintrag SLEEP blättern.
- Menü drücken.
- Mit den Tasten +/- die gewünschte Abschaltzeit einstellen.
Auf dem Display erscheint eine Abschaltzeit 10 Minuten nach der aktuellen Uhrzeit, die mit Taste 4 bis zum nächsten Tag eingestellt werden kann (d. h. das Abschalten kann um maximal 23 Stunden und 50 Minuten verzögert werden).
Wenn die Funktion SLEEP bei aktivem TIMER aktiviert wird, hat die erste Vorrang, daher wird der Ofen nicht zu der vom Timer vorgesehenen Zeit abgeschaltet, sondern zu der von Sleep festgelegten Zeit, auch wenn diese nach der vom Timer vorgesehenen Abschaltung liegt.
11.5 MENÜ REGELUNG
Zum Aufrufen des Menüs Regelung wie folgt vorgehen:
• Die Tasten +/- drücken.
- Mit den Pfeiltasten <> blättern und "Set T Raum" oder "Set T Wasser" oder "Drehz. WTauscher" anwählen.
- "Menü" drücken, um die gewählte Option aufzurufen.
- Mit den Tasten +/- können die Einstellungen geändert werden.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
11.6 MENÜ EINSTELLUNGEN
Über das Menü EINSTELLUNGEN kann die Betriebsweise des Ofens beeinflusst werden:
A. Sprache.
B. Reinigung (nur bei ausgeschaltetem Ofen angezeigt).
C. Schnecke laden (nur bei ausgeschaltetem Ofen angezeigt).
D. Töne.
E. Externer Thermostat (Aktivierung).
F. Auto Eco (Aktivierung).
G. T Eco-Aus (Default 10 Minuten).
H. T ON Pumpe (Default 50°C).
- Zusatzheizkessel (Default deaktiviert).
J. Pellet-Rezept.
K. % RPM Rauchgasgebläse.
L. Maximale Leistung (1-5 - Default 5).
M. Test Komponenten (nur bei ausgeschaltetem Ofen angezeigt).
N. Funktion "Meisterkontrolle" (nur bei eingeschaltetem Ofen aktivierbar, zur Emissionsprüfung vor Ort).
O. Anlagenkonfiguration.
P. Saison.
Q. Techniker-Menü.
HINWEIS: Einige oben aufgeführte Einträge können bei bestimmten "Anlagenkonfigurationen" nicht aktiviert werden.
a - Sprache
Zum Wählen der Sprache wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Sprache" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Taste +/- die gewünschte Sprache wählen (IT/EN/DE/FR/ES/NL/PL/DA/PT)
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
b - Reinigung
Zum Anwählen von "Reinigung" (nur bei ausgeschaltetem Ofen) wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Reinigung" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- "On" einstellen.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
c - Schnecke laden
Zum Füllen des Pelletzufuhrsystems. Nur bei abgeschaltetem Ofen aktivierbar, zeigt einen Countdown von 180 Sekunden an, an dessen Ende die Schnecke automatisch angehalten wird, so wie beim Verlassen des Menüs. Zum Anwählen von "Schnecke laden" (nur bei ausgeschaltetem Ofen) wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Schnecke laden" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- "Freigeben" einstellen.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
d - Töne
Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert, um sie zu aktivieren wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Töne" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- "On" einstellen.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
e - Externer Thermostat
EXTERNER THERMOSTAT (nicht im Lieferumfang des Heizkessels enthalten, muss vom Benutzer erworben werden) Die Temperatur des Ofens kann auch durch einen externen Raumthermostaten geregelt werden. Dieser wird in einer mittleren Position hinsichtlich des Installationsraums angebracht und sorgt für eine geringere Abweichung zwischen der vom Ofen geforderten und der tatsächlich von diesem gelieferten Heizungstemperatur.

Fig. 30 - ANSCHLUSS EXTERNER THERMOSTAT
LEGEND
| POS. 1-2 EXTERNER THERMOSTAT |
| POS.3-4 FÜHLER FÜR PUFFER/SPEICHERTANK |
| POS.5 ERDUNG |
| POS.6-7 ZUSATZHEIZKESSEL (MAX 100 mA) |
| POS.8 NULLEITER DREI-WEGE-VENTIL (*) |
| POS.9 PHASE DREI-WEGE-VENTIL (BWW) (*) |
| POS.10 PHASE DREI-WEGE-VENTIL (Heizung) (*) |
Vom externen Thermostaten kommende Kabel an Klemmen 1-2 der Klemmleiste am Ofen anschließen. Nachdem der Thermostat angeschlossen wurde, muss er freigegeben werden.
Dazu ist wie folgt vorzugehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten bis zu "Einstellungen" blättern.
• Durch Drücken von "Menü" bestätigen. - Erneut mit den Pfeiltasten bis "Externer Thermostat" blättern.
• Durch Drücken von "Menü" bestätigen.
• Die Tasten - + drücken. - Zum Aktivieren des externen Thermostats "On" einstellen.
- Taste "Menü" drücken, um zu bestätigen.
• Zum Beenden die Taste "Esc" drücken.
f - Aktivierung Auto-Eco
Zum Wählen der Funktion Auto-Eco wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Auto-Eco" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- "On" einstellen.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
g - t Eco-Aus
Zum Wählen der Funktion † Eco-Aus wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "t Eco-Aus" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- die Minuten einstellen.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
11.7 BETRIEBSART AUTO ECO
Zur Aktivierung der Betriebsart "Auto Eco" und zur Einstellung der Zeit siehe MENÜ EINSTELLUNGEN auf S. 30 (f - g). Die Möglichkeit, "t Eco-Aus" einzustellen, ergibt sich aus der Notwendigkeit, einen ordnungsgemäßen Betrieb in allen unterschiedlichen Räumen zu gewährleisten, in denen der Ofen installiert werden kann, und ständiges Aus- und Wiedereinschalten zu vermeiden, wenn die Raumtemperatur sich häufig schnell verändert (Luftströmungen, wenig isolierte Räume usw.).
Die Prozedur zum Abschalten durch ECO wird automatisch aktiviert, wenn alle durch die "Anlagenkonfiguration" vorgesehenen Vorrichtungen zum Abruf von Leistung bedient sind: Raumtemperaturfühler/externer Thermostat (Konfigurationen 1/2/3), Durchflusswächter (Konfiguration 2), Thermostat/NTC (10 kΩ B3435) Pufferspeicher (Konfiguration 4/5) oder Thermostat/NTC (10 kΩ B3435) WW-Speichertank (Konfiguration 2/3). Wenn alle vorhandenen Vorrichtungen bedient sind, beginnt das Herunterzählen der Zeit "t ECO Aus" (werkseitig 10 Minuten, einstellbar im Menü "Einstellungen"). Während dieser Phase wird auf dem Display ON mit kleiner Flamme im Wechsel Crono (wenn aktiv) - Eco aktiv angezeigt. Oben im Display werden die Minuten angezeigt, die den Countdown für Eco Stop angeben. Die Flamme geht auf P1 und bleibt dort bis die programmierte Zeit "t Eco Aus" abgelaufen ist und geht, wenn die Bedingungen noch erfüllt sind, in die Abschaltphase. Die Zählung der Abschaltung durch ECO wird auf Null gestellt, wenn eine der Vorrichtungen erneut Leistung abfordert. In dem Moment, in dem das Abschalten beginnt, erscheint auf dem Display: Off - Eco Aktiv - kleine blinkende Flamme.
Wenn der Zustand Ofen aus erreicht ist, wird auf dem Display OFF-ECO mit abgeschaltetem Flammensymbol angezeigt.
Zum Wiedereinschalten über ECO müssen gleichzeitig folgende Bedingungen erfüllt sein:
- Leistungsabruf
- 5 Minuten seit Beginn der Abschaltung verstrichen.
- TH2O < TSetH2O.
- Wenn die Leistung durch die Trinkwassererwärmung (BWW) abgerufen wird, werden die 5 min ignoriert und der Ofen startet bei Bedarf.
HINWEIS: In Konfiguration 4 / 5 wird die Betriebsart Auto Eco automatisch freigegeben. Auch wenn in Konfiguration 2 / 3 die Funktion "Sommer" eingestellt wird, wird automatisch freigegeben. In den Fällen, in denen vorgesehen ist, dass es aktiv ist, kann die Betriebsart nicht deaktiviert werden.
h - T ON Pumpe
Dieser Menü-Eintrag erlaubt das Regeln der Aktivierungstemperatur der Pumpe.
Zum Wählen der Funktion T ON Pumpe wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "T ON Pumpe" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- die Temperatur in °C ändern.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
i - Zusatzheizkessel
Es muss ein zusätzliches Modul (optional) installiert werden, damit ein zusätzlicher Heizkessel eingeschaltet werden kann, falls der Ofen ausgeschaltet oder im Alarmzustand ist. Die Werkseinstellungen sehen vor, dass diese Funktion deaktiviert ist, wenn nötig kann sie im Menü Einstellungen aktiviert werden.
j - Pellet-Rezept
Diese Funktion dient zur Anpassung des Ofens an die verwendeten Pellets. Da es im Handel viele verschiedene Pelletarten gibt, ist der Betrieb des Ofens stark abhängig von der Qualität des Brennstoffs. Falls die Pellets zum Verstopfen in der Brennschale neigen, da zu viel Brennstoff geladen wurde, oder falls die Flamme stets zu hoch ist, auch bei niedriger Leistung, und umgekehrt, wenn die Flamme niedrig ist, ist es möglich, die Pelletzufuhr zur Brennschale zu verringern/erhöhen:
Die verfügbaren Werte sind:
-3 = Verringerung um 30% hinsichtlich der Werkseinstellung.
-2 = Verringerung um 20% hinsichtlich der Werkseinstellung.
-1 = Verringerung um 10% hinsichtlich der Werkseinstellung.
0 = Keine Änderung.
1 = Erhöhung um 5% hinsichtlich der Werkseinstellung.
2 = Erhöhung um 10% hinsichtlich der Werkseinstellung.
3 = Erhöhung um 15% hinsichtlich der Werkseinstellung.
Zum Ändern des Rezepts wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Pellet-Rezept" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- den %-Wert ändern.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
k - % RPM Rauchgasgebläse
Falls die Installation Schwierigkeiten mit der Rauchgasabführung hat (kein Schornsteinzug oder sogar Druck in der Leitung), kann die Abzugsgeschwindigkeit der Rauchgase und der Asche erhöht werden. Durch diese Änderung können auch alle potentiellen Probleme der Pelletverstopfung in der Brennschale und der Bildung von Ablagerungen am Boden der Brennschale, die sich aufgrund schlechter Brennstoffqualität bilden oder sehr viel Asche übrig lassen, gelöst werden. Die verfügbaren Werte gehen von -30% bis +50% mit Änderungen von je 10 Prozentpunkten. Die negative Änderung kann auch nützlich sein, wenn die Flamme zu niedrig ist.
Zum Andern des Parameters wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Var.RPM Rauch" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- den %-Wert ändern.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
I - Maximale Leistung
Zum Festlegen der maximalen Flammengrenze, bei der der Ofen arbeiten kann, um die eingestellte Solltemperatur zu erreichen.
Zum Ändern der Leistung wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Maximale Leistung" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- kann die Leistung von 01 bis 05 eingestellt werden.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
m - Test Komponenten
Nur bei ausgeschaltetem Ofen ausführbar, es können die zu testenden Komponenten gewählt werden:
- Zündkerze: Wird für eine feste Zeit von 1 Minute eingeschaltet, während der auf dem Display die Countdown-Sekunden angezeigt werden.
- Schnecke: Wird für eine feste Zeit von 1 Minute eingeschaltet, während der auf dem Display die Countdown-Sekunden angezeigt werden.
- Absauggebläse: Wird mit 2500 U/min für eine feste Zeit von 1 Minute eingeschaltet, während der auf dem Display die Countdown-Sekunden angezeigt werden.
- Wärmetauscher: Zum Testen in V5 für eine feste Zeit von 1 Minute, während der auf dem Display die Countdown-Sekunden angezeigt werden.
- Pumpe: Wird für eine feste Zeit von 10 Sekunden eingeschaltet, während der auf dem Display der Countdown angezeigt wird.
- 3-Wege: Das 3-Wege-Ventil wird für eine feste Zeit von 1 Minute eingeschaltet, während der auf dem Display die Countdown-Sekunden angezeigt werden.
Zum Aktivieren der Funktion "Test Komponenten" (nur bei ausgeschaltetem Ofen) wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Test Komponenten" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- den auszuführenden Test anwählen.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
n - Funktion Meisterkontrolle
Diese Funktion kann nur bei eingeschaltetem Ofen und Leistungsabgabe aktiviert werden und schaltet den Betrieb auf Heizung mit den Parametern P5, mit Gebläse (wenn vorhanden) auf V5. Gegebenenfalls müssen prozentuale Korrekturen für Zufuhr/Rauchgasgebläse umgesetzt werden. Die Dauer dieses Zustands beträgt 20 Minuten, auf dem Display wird der Countdown angezeigt. Während dieses Intervalls werden Thermostat/Pufferspeicher/Raumsollwert/H2O-Sollwert ignoriert, nur die Sicherheitsabschaltung bei 85°C bleibt aktiv. Der Techniker kann diese Phase jederzeit durch schnelles Drücken der Taste ON/OFF unterbrechen.
Zum Aktivieren der Funktion "Meisterkontrolle" wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Funktion Meisterkontrolle" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen
- Mit den Tasten +/- "On" einstellen (per default Off).
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
o - Anlagenkonfiguration
Zum Ändern der Anlagenkonfiguration wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Anlagenkonfiguration" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- kann die Anlagenkonfiguration von 01 bis 05 eingestellt werden.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
p - Saison
In den Konfigurationen 2 und 3 wird, wenn die Funktion "Sommer" aktiviert wird, die Umstellung des 3-Wege-
Ventils zur Heizungsanlage unterdrückt, um zu vermeiden, dass die Heizkörper erwärmt werden, daher ist die Flussrichtung stets zur Trinkwassererwärmung (BWW).
Wird die Option "Sommer" aktiviert, wird automatisch die Funktion Auto-Eco freigegeben (nicht deaktivierbar). Der Raumtemperaturfühler/externe Thermostat werden ignoriert.
Zum Ändern der Saison wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Saison" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- "Sommer" oder "Winter" einstellen.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
q - Techniker-Menü
Um das Techniker-Menü aufzurufen, muss ein Kundendienstzentrum gerufen werden, da dazu ein Passwort benötigt wird.
Um Einstellungen im "Techniker-Menü" vorzunehmen, wie folgt vorgehen:
- Taste "Menü" drücken.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Einstellungen" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Pfeiltasten blättern und "Techniker-Menü" wählen.
- "Menü" drücken, um zu bestätigen.
- Mit den Tasten +/- einen der Einträge "Produkttyp", "Service", "Parameter", "Sanitär-Par", "Zähler-Speicher", "Gebläse aktivieren" und "Puffer-Daten" anwählen.
- Zum Bestätigen "Menü" drücken und "Esc" zum Beenden.
11.8 ANLAGENKONFIGURATIONEN
Bei der Installation muss das Gerät auf die Art der Anlage eingestellt werden, dazu ist der entsprechende Parameter im Menü "EINSTELLUNGEN" anzuwählen.
Es gibt 5 mögliche Konfigurationen, wie im Folgenden erläutert:
| KONFIGURATION BESCHREIBUNG | |
| 1 | Raumtemperatursteuerung mittels im Ofen eingebauten Fühlers oder durch Freigabe des externen Raumthermostaten. |
| 2 | 2.1 Raumtemperatursteuerung mittels im Ofen eingebauten Fühlers oder durch Freigabe des externen Raumthermostaten; BWW-Bereitung mittels Plattenwärmetauscher – WERKSEITIGE KONFIGURATION. |
| 2.2 Raumtemperatursteuerung mittels im Ofen eingebauten Fühlers oder durch Freigabe des externen Raumthermostaten; BWW-Bereitung für WW-Speichertank oder Speicher mit Thermostat (Optionals).DAS INNERE DREI-WEGE-VENTIL UND DEN DURCHFLUSSWÄCHTER TRENNEN | |
| 3 | Raumtemperatursteuerung mittels im Ofen eingebauten Fühlers oder durch Freigabe des externen Raumthermostaten; BWW-Bereitung für WW-Speichertank mit NTC-Fühler (10 kΩ 3435 ).DAS INNERE DREI-WEGE-VENTIL UND DEN DURCHFLUSSWÄCHTER TRENNEN |
| 4 Steuerung externer Pufferspeicher über Thermostat. | |
| 5 Steuerung externer Pufferspeicher über NTC-Fühler (10 kΩ 3435 ). | |

flowchart
graph TD
A["Heater Unit 1"] --> B["Condenser"]
B --> C["Valve"]
C --> D["Control Unit 2"]
D --> E["Condenser"]
E --> F["Valve"]
F --> G["Control Unit 3"]
G --> H["Valve"]
H --> I["Condenser"]
I --> J["Valve"]
J --> K["Control Unit 4"]
K --> L["Condenser"]
L --> M["Valve"]
M --> N["Control Unit 5"]
N --> O["Condenser"]
O --> P["Valve"]
P --> Q["Control Unit 5"]
Fig. 31 - KONFIGURATION 1

flowchart
graph TD
A["Heater Unit 1"] --> B["Thermal Sensors 5"]
A --> C["Thermal Sensors 5"]
A --> D["Thermal Sensors 4"]
A --> E["Thermal Sensors 2"]
A --> F["Thermal Sensors 3"]
A --> G["Thermal Sensors 7"]
B --> H["ACS Unit"]
C --> H
D --> H
E --> H
F --> H
G --> H
H --> I["AFS"]
Fig. 32 - KONFIGURATION 2.1 (WERKSEITIGE KONFIGURATION)

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["3"]
C --> D["4"]
D --> E["5"]
E --> F["6"]
F --> G["7"]
G --> H["8"]
H --> I["9"]
I --> J["AFS"]
J --> K["10"]
K --> L["11"]
L --> M["ACS"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style H fill:#ccf,stroke:#333
Fig. 33 - KONFIGURATION 2.2 (*)
(*) DAS INNERE DREI-WEGE-VENTIL UND DEN DURCHFLUSSWÄCHTER TRENNEN

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["3"]
C --> D["4"]
D --> E["5"]
E --> F["6"]
F --> G["7"]
G --> H["8"]
H --> I["9"]
I --> J["ABS"]
J --> K["12"]
K --> L["AFS"]
L --> M["3"]
M --> N["4"]
N --> O["5"]
O --> P["6"]
P --> Q["7"]
Q --> R["8"]
R --> S["9"]
S --> T["ABS"]
Fig. 34 - KONFIGURATION 3 (*)
(*) DAS INNERE DREI-WEGE-VENTIL UND DEN DURCHFLUSSWÄCHTER TRENNEN

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["3"]
C --> D["4"]
D --> E["5"]
E --> F["4"]
F --> G["4"]
G --> H["13"]
H --> I["6"]
I --> J["ACS"]
J --> K["17"]
K --> L["AFS"]
M["Condensate unit 5"] --> N["Heat Exchanger 5"]
O["Refrigerator 1"] --> P["Refrigerator 1"]
Q["Refrigerator 15"] --> R["Refrigerator 15"]
S["Refrigerator 14"] --> T["Refrigerator 14"]
Fig. 35 - KONFIGURATION 4

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["3"]
C --> D["4"]
D --> E["5"]
E --> F["4"]
F --> G["13"]
G --> H["11"]
H --> I["6"]
I --> J["ACS"]
J --> K["17"]
K --> L["AFS"]
L --> M["7"]
M --> N["16"]
N --> O["14"]
Fig. 36 - KONFIGURATION 5
LEGEND
1 HYDRO OFEN
2 HEIZUNGSVORLAUF
3 HEIZUNGSRÜCKLAUF
4 BEREICHSVENTILE
LEGEND
5 HEIZK∅RPER
6 WARMES TRINKWASSER
7 KALTES TRINKWASSER
8 TRINKWASSER-SPEICHERTANK
9 UMLEITVENTIL
10 THERMOSTAT DES SPEICHERTANKS
11 THERMOSTAT-MISCHVENTIL
12 NTC-FÜHLER 10 kΩ β3434 FÜR TRINKWASSER
13 PUFFERSPEICHER HEIZUNG
14 UMWÄLZPUMPE HEIZUNGSANLAGE
15 THERMOSTAT DES PUFFERSPEICHERS
16 NTC-ÄÜHLER 10 kΩ β3434 FÜR PUFFERSPEICHER
17 SICHERHEITSVENTIL
11.9 BETRIEBSARTEN
Die Öfen Hydro arbeiten nur in der Betriebsart AUTOMATIK (eine manuelle Betriebsart ist nicht vorgesehen). Die Modulation der Flamme wird je nach "Anlagenkonfiguration" über den Raumtemperaturfühler an der Rückseite des Geräts (siehe Zeichnung), den externen Thermostaten, über die Wassertemperatur im Heizkessel oder über die NTC-Fühler geregelt.

Fig. 37 - BETRIEBSARTEN
11.10 ZÜNDUNG
Taste 1 (Esc) drücken, um die Zündung zu starten, auf dem Display wir ON mit blinkender Flamme angezeigt. Wenn die Flamme nicht mehr blinkt, hat der Ofen den Betriebszustand für die "Leistungsabgabe" erreicht. Die werkseitig eingestellte Raumtemperatur ist 20°C, diese kann wie im Menü Regelung erläutert geändert werden; analog ist vorzugehen, um die Temperatur des Heizungswassers und die Drehzahl des Raumgebläses (wenn vorhanden) einzustellen. Zum Aktivieren eines gegebenenfalls vorhandenen externen Thermostaten siehe speziellen Abschnitt.
11.11 LEISTUNGSABGABE
Nach Abschluss der Zündungsphase wird auf dem Display ON mit fester Flamme auf Stufe 3 angezeigt. Die nächste Modulation der Flamme auf höhere oder niedrigere Leistungsstufen wird autonom je nach Erreichen der in der "Anlagenkonfiguration" eingestellten Temperaturen geregelt.
12 SICHERHEITSEINRICHTUNGEN UND ALARME
12.1 SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
Das Gerät ist mit folgenden Sicherheitsvorrichtungen ausgerüstet.
12.2 DRUCKWÄCHTER
Kontrolliert den Druck im Rauchgaskanal. Er blockiert die Pelletzufuhrschnecke, falls der Auslass verstopft ist oder es stärkere Gegendrücke gibt (Wind).
12.3 RAUCHGAS-TEMPERATURFÜHLER
Misst die Temperatur der Rauchgase und erteilt die Freigabe für den Betrieb oder schaltet das Gerät ab, wenn die Rauchgastemperatur unter den voreingestellten Wert sinkt.
12.4 KONTAKTHERMOSTAT IM BRENNSTOFF-BEHÄLTER
Wenn die Temperatur den eingestellten Sicherheitswert überschreitet, wird der Betrieb des Heizkessels sofort gestoppt.
12.5 KONTAKTHERMOSTAT IM HEIZKESSEL
Wenn die Temperatur den eingestellten Sicherheitswert überschreitet, wird der Betrieb des Heizkessels sofort gestoppt.
12.6 WASSERTEMPERATURFÜHLER
Wenn die Wassertemperatur sich der Sperrtemperatur (85°C) annähert, gibt der Fühler dem Heizkessel vor, die automatische Abschaltung "OFF Stand-by" auszuführen.
12.7 ELEKTRISCHE SICHERHEIT
Der Heizkessel ist gegen starke Stromschwankungen durch eine Hauptsicherung geschützt, die sich in der Bedientafel an der Rückseite des Heizkessels befindet. Weitere Sicherungen zum Schutz der Elektronik befinden sich auf den einzelnen Platinen.
12.8 RAUCHGASGEBLÄSE
Wenn das Gebläse ausfällt, unterbricht die Elektronik unverzüglich die Pelletzufuhr und es wird eine Alarm-Meldung angezeigt.
12.9 GETRIEBEMOTOR
Wenn der Getriebemotor ausfällt, bleibt der Heizkessel solange in Betrieb, bis die Flamme durch Brennstoffmangel erlischt und bis er die minimale Abkühlstufe erreicht.
12.10 VORÜBERGEHENDER STROMAUSFALL
Wenn der Stromausfall weniger als 10 Sekunden dauert, kehrt der Ofen in den vorherigen Betriebszustand zurück; wenn er länger dauert, erfolgt ein Abkühl-/Wiedereinschaltzyklus.
12.11 FEHLZÜNDUNG
Wenn sich in der Zündphase keine Flamme entwickelt, geht der Heizkessel in den Alarmzustand.
12.12 FROSTSCHUTZ-FUNKTION
Wenn der Fühler im Innern des Heizkessels eine Wassertemperatur unter 5°C erkennt, wird automatisch die Umwälzpumpe eingeschaltet, um das Einfrieren der Anlage zu vermeiden.
Bei längerem Stillstand der Pumpe wird diese in regelmäßigen Intervallen einige Sekunden lang eingeschaltet, um zu vermeiden, dass sie verklemmt.

DAS MANIPULIEREN DER SICHERHEITSVORRICHTUNGEN IST VERBOTEN
Wenn das Gerät NICHT wie in der vorliegenden Anleitung angegeben benutzt wird, lehnt der Hersteller jegliche Haftung für gegebenenfalls entstehende Personen- oder Sachschäden ab. Außerdem wird jede Haftung für Personen- und Sachschäden abgelehnt, die auf die Nichtbeachtung der Anleitung zurückzuführen sind, außerdem:
- Bei Wartungs-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten sind alle erforderlichen Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
- Sicherheitsvorrichtungen nicht manipulieren.
- Sicherheitsvorrichtungen nicht entfernen.
- Gerät an eine funktionsfähige Rauchgasabzugsanlage anschließen.
- Vorher prüfen, ob der Raum, in dem das Gerät installiert werden soll, ausreichend belüftet ist.
Erst nach Beseitigung der Ursache, die zur Auslösung des Sicherheitssystems geführt hat, kann das Gerät wieder eingeschaltet und so der automatische Betrieb des Fühlers wiederhergestellt werden. Um zu verstehen, welche Störung vorliegt, ist in dieser Anleitung nachzuschlagen, in der die Vorgehensweise entsprechend der Alarmmeldung, die am Gerät angezeigt wird, erklärt ist.
12.14 ALARMMELDUNGEN
Wenn eine Betriebsbedingung eintritt, die nicht für den ordnungsgemäßen Betrieb des Ofens vorgesehen ist, wird ein Alarmzustand ausgelöst.
Auf dem Display werden Hinweise zum Grund des laufenden Alarms angezeigt. Ein Tonsignal ist nicht vorgesehen, nur für die Alarme A01-A02, um den Benutzer nachts bei Pelletmangel im Behälter nicht zu stören.
| DISPLAYANZEIGE ART DES PROBLEMS LÖSUNG | ||
| A01 Fehlzündung. | Sauberkeit der Brennschale / Pellet-Füllstand im Behälter kontrollieren. | |
| A02 Anomales Erlöschen des Feuers. Pellet-Füllstand im Behälter kontrollieren. | ||
| A03 Alarm der Thermostate | Die Temperatur im Pellet-Behälter bzw. die Wassertemperatur überschreiten die vorgesehene Sicherheitsschwelle. | Ende der Abkühlungsphase abwarten, Alarm zurücksetzen und Ofen wiedereinschalten. Dazu die Brennstoffzufuhr auf Minimal stellen (Menü EINSTELLUNGEN - Pellet-Rezept). Wenn der Alarm weiter besteht, an den Kundendienst wenden. Prüfen, ob das Raumgebläse ordnungsgemäß funktioniert (wenn vorhanden). |
| A04 Rauchgasüberhitzung. | Der eingestellte Rauchgasschwellenwert wurde überschritten. Pelletzufuhr reduzieren (Menü EINSTELLUNGEN - Pellet-Rezept). | |
| A05 Alarm der Druckwächter | Auslösung Rauchgas-Druckwächter oder ungenügender Wasserdruck. | Schornstein auf Verstopfungen prüfen / Türöffnung oder Druck des Wasserkreises. |
| A08 Betriebsstörung Rauchgasgebläse. | Wenn der Alarm weiter besteht, an den Kundendienst wenden. | |
| A09 Defekt des Rauchgasfühlers. | Wenn der Alarm weiter besteht, an den Kundendienst wenden. | |
| A19 Defekt Wasserfühler. | Wasserfühler abgeklemmt / unterbrochen / defekt / nicht erkannt. | |
| A20 Alarm Pufferspeicherfühler. | Pufferspeicherfühler abgeklemmt / unterbrochen / defekt / nicht erkannt. | |
| SERVICE | Hinweis auf planmäßige Wartung (nicht sperrend). | Wenn beim Einschalten diese Meldung blinkt, ist die Wartung fällig, denn die eingestellte Anzahl Betriebsstunden ist erreicht. Kundendienst rufen. |
12.15 ALARM-RÜCKSTELLUNG
Um den Alarm zurückzustellen, muss Taste 1 (ESC) einige Augenblicke lang gedrückt gehalten werden. Der Ofen führt eine Kontrolle aus, um zu bestimmen, ob die Ursache des Alarms fortbesteht oder nicht.
Im ersten Fall wird der Alarm erneut angezeigt, im zweiten Fall wird auf OFF geschaltet.
Wenn der Alarm weiter besteht, den Kundendienst rufen.
12.16 NORMALES ABSCHALTEN (AUF DISPLAY: OFF MIT BLINKENDER FLAMME)
Falls die Abschalttaste gedrückt wird oder eine Alarm-Meldung vorliegt, geht der Ofen in die thermische Abschaltphase, in der automatisch folgende Phasen ausgeführt werden:
• Die Pelletzufuhr wird beendet.
- Das Raumgebläse (wenn vorgesehen) bleibt auf der eingestellten Drehzahl, bis T Rauchgas 100°C erreicht, dann schaltet es automatisch auf die Minimaldrehzahl, bis die Abschalttemperatur erreicht wird.
- Das Rauchgasgebläse schaltet auf Maximum und bleibt dort für die feste Zeit von 10 Minuten, an deren Ende schaltet es, wenn T Rauchgas unter den Abschaltschwellenwert gesunken ist, definitiv ab, andernfalls schaltet es auf minimale Drehzahl, bis dieser Schwellenwert erreicht ist, und schaltet dann ab.
- Wenn der Ofen ordnungsgemäß abgeschaltet wurde, aber die Rauchgastemperatur durch thermische Trägheit erneut die Schwelle überschreitet, wird erneut die Abschaltphase mit minimaler Drehzahl eingeschaltet, bis die Temperatur wieder absinkt.
12.17 STROMAUSFALL BEI EINGESCHALTETEM OFEN
Bei Ausfall der Netzspannung (STROMAUSFALL) verhält sich der Ofen wie folgt:
- Stromausfall unter 10 s: Der laufende Betrieb wird wieder aufgenommen.
- Kommt es zum Ausfall der Stromversorgung über 10 s, wenn der Ofen eingeschaltet ist oder sich in der Zündphase befindet, schaltet der Ofen, wenn die Stromversorgung zurückgekehrt ist, wieder in den vorherigen Betriebszustand, und zwar nach folgender Prozedur:
1) Abkühlung mit Absauggebläse 10 s lang auf Minimum, dann Übergang zum nächsten Punkt;
1) Wiederherstellung des Betriebszustands des Ofens vor dem Stromausfall.
Während Phase 1 wird auf dem Display ON BLACK OUT angezeigt.
Während Phase 2 wird auf dem Display Zündung angezeigt.
Wenn während Phase 1 der Ofen Befehle von der Bedienblende empfängt, die somit manuell vom Benutzer eingegeben wurden, dann bricht der Ofen die Wiederherstellung nach Stromausfall ab und führt den Ein- oder Ausschaltvorgang wie vom Befehl vorgegeben aus.
12.18 STROMAUSFALL ÜBER 10 S WENN OFEN IN AUSSCHALTPHASE
Wenn der Strom LÄNGER ALS 10 S ausfällt, während der Ofen in der Ausschaltphase ist, läuft er, wenn er wieder versorgt wird, in der Betriebsart Ausschalten wieder an, auch wenn die Rauchgastemperatur inzwischen unter 45°C gesunken ist.
Diese Phase kann übersprungen werden, indem Taste 1 (Esc) einmal (Umschaltung auf Einschaltphase) und dann noch einmal gedrückt wird (erkennt, dass der Ofen ausgeschaltet ist).
13 REINIGUNG UND WARTUNG
13.1 TÄGLICHE ODER WÖCHENTLICHE REINIGUNG DURCH DEN BENUTZER
13.2 VOR JEDER ZÜNDUNG
Brennschale "G" mit dem entsprechenden Werkzeug von Asche und gegebenenfalls Verkrustungen reinigen, die die Luftlöcher verstopfen könnten. Wenn die Pellets im Behälter aufgebraucht sind, könnten sich unverbrannte Pellets in der Brennschale ansammeln. Brennschale stets vor jedem Anzünden von allen Rückständen leeren.

BITTE BEACHTEN SIE, DASS NUR EINE RICHTIG EINGESETZTE UND GEREINIGTE BRENNSCHALE DIE ZÜNDUNG UND DEN OPTIMALEN BETRIEB IHRES PELLET-HEIZKESSELS GEWÄHRLEISTEN KANN.
Für eine wirksame Reinigung der Brennschale diese aus dem Gerät entnehmen und die Löcher und den Rost am Boden gründlich reinigen.
Werden Pellets guter Qualität verwendet, genügt normalerweise ein Pinsel, um das Bauteil wieder in einen optimalen Betriebszustand zu bringen, andernfalls, wenn hartnäckige Verkrustungen vorhanden sind, das serienmäßig mit dem Heizkessel mitgelieferte Werkzeug aus Stahl benutzen.
13.3 KONTROLLE ALLE 2 - 3 TAGE
Raum um die Brennschale herum von Asche reinigen, Vorsicht bei heißer Asche!
Nur wenn die Asche vollständig abgekühlt ist, kann zu ihrer Entfernung auch ein Staubsauger eingesetzt werden. Hierbei sollte ein Staubsauger benutzt werden, der geeignet ist, Teile einer gewissen Größe aufzusaugen, z. B. "Allessauger". Die Reinigungshäufigkeit ist anhand Ihrer Erfahrung und der Qualität der Pellets festzulegen.
Dabei sollten 2 oder 3 Tage jedoch nicht überschritten werden.

Fig. 38 - REINIGUNG DES ASCHENFACHS
13.4 REINIGUNG DES WÄRMETAUSCHERS UND DES RAUMS UNTER DER BRENNSCHALE ALLE 2-3 TAGE
Die Reinigung des Wärmetauschers und des Raums unter der Brennschale ist ein einfacher aber wichtiger Vorgang, um die Nennleistungen immer beizubehalten.
Alle 2-3 Tage sollte daher der innere Wärmetauscher gereinigt werden, und zwar in der Reihenfolge in folgenden einfachen Schritten:
Funktion "REINIGUNG" aktivieren - bei ausgeschaltetem Ofen Menü drücken, "Einstellungen" anwählen, mit den Pfeiltasten <> "Reinigung" anwählen, mit "Menü" bestätigen, Reinigung mit den Tasten +/- auf "ON" stellen. Dadurch wird das Rauchgasabsauggebläse auf Maximum geschaltet, um den Ruß abzusaugen, den wir bei der Reinigung des Wärmetauschers bewegen.
Rohrbündel reinigen - Mit der mitgelieferten Kalten Hand (Fig. 39 auf S. 42) die Stangen unter dem Deckel
kräftig 5-6-mal rütteln. Dadurch wird der Ruß entfernt, der sich auf den Rauchgasleitungen des Wärmetauschers während des normalen Betriebs des Heizkessels abgesetzt hat.
Funktion "REINIGUNG" deaktivieren - diese Funktion wird nach zwei Minuten automatisch deaktiviert. Wenn diese Funktion früher abgebrochen werden soll, die Taste "Esc" drücken.
Rauchgasableitraum reinigen (Fig. 40 auf S. 42) - Der Heizkessel besitzt einen herausnehmbaren Aschenkasten zur Aufnahme eventueller Ruß- und Aschenansammlungen.
Nach der Reinigung den Deckel und den Aschenkasten wieder schließen.

Wenn diese Reinigungsarbeiten nicht alle 2-3 Tage vorgenommen werden, kann am Heizkessel nach einigen Stunden Betrieb der Alarm für Verstopfung durch Asche ausgelöst werden.

Fig. 39 - Reinigung 1 Fig. 40 - Reinigung 2
13.5 REGELMÄSSIGE REINIGUNG DURCH DEN QUALIFIZIERTEN TECHNIKER
REINIGUNG WÄRMETAUSCHER UND ROHRBÜNDEL
REINIGUNG OBERES FACH
Bei kaltem Heizkessel die Topplatte aus Keramik anheben; Schrauben "O" rechts und links herausdrehen und Deckel "A" abnehmen. Danach die entsprechenden Befestigungsschrauben der Mitnehmer "V" entfernen und den Deckel des Heizkessels "B" abnehmen.
Nun die vier Turbolatoren "C" herausziehen und mit einer steifen Stange oder einer Flaschenbürste das innere Rohrbündel und die Turbolatoren von der angesammelten Asche reinigen. Dichtung des Deckels kontrollieren und gegebenenfalls austauschen.

ACHTUNG: Am Ende der Saison sollte eine Reinigung des oberen Wärmetauschers möglichst durch einen autorisierten Techniker erfolgen, um auch die Dichtung austauschen zu können, die sich unter Verschluss "B" befindet.

Fig. 41 - REINIGUNG OBERES FACH
REINIGUNG DES UNTEREN INNENBEREICHS
Aschenkasten "D" herausnehmen und ausleeren.
Hebel "E" herunterklappen und Kasten "F" herausziehen. Auch diesen Kasten von Asche reinigen und gegebenenfalls mit dem Staubsauger gegebenenfalls unter dem Kasten angesammelte Asche und Ruß zu entfernen. Auch Brennschale "G" herausnehmen und alle 2-3 Tage reinigen. Dichtigkeit der Dichtung aus Keramikfaser am Verschluss prüfen und gegebenenfalls austauschen.
Dichtigkeit der Türdichtung kontrollieren und gegebenenfalls austauschen.
Am Ende der Saison den Raum unter der Brennschale und den Wärmetauscher darin reinigen.
Diese allgemeine Reinigung ist am Ende der Saison durchzuführen, um die allgemeine Entfernung aller Verbrennungsrückstände zu erleichtern, ohne zu lange zu warten, da sich diese Rückstände mit der Zeit durch die Feuchtigkeit verhärten können.
REINIGUNG RAUCHGASGEBLÄSERAUM

Fig. 42 - REINIGUNG RAUCHGASGEBLÄSERAUM
Die vier Befestigungsschrauben des Verschlusses an der Rückseite des Ofens entfernen und mit dem Staubsauger die Asche entfernen, die sich auf dem Rauchgasgebläse abgesetzt hat.
Dichtigkeit der Dichtung aus Keramikfaser am Verschluss prüfen und gegebenenfalls austauschen.
13.6 REINIGUNG DER RAUCHGASABZUGSANLAGE UND ALLGEMEINE KONTROLLE
Rauchgasabzugsanlage reinigen, insbesondere an den T-Stücken, den Bögen, sowie den eventuell vorhandenen horizontalen Abschnitten des Rauchgaskanals.
Dichtigkeit der Dichtungen aus Keramikfaser in der Tür des Ofens prüfen. Wenn erforderlich, neue Dichtungen für den Austausch beim Händler bestellen oder den ganzen Vorgang durch den autorisierten Kundendienst ausführen lassen.

ACHTUNG:
Wie häufig die Rauchabzugsanlage zu reinigen ist, ist entsprechend des Gebrauchs des Heizkessels und der Art der Installation zu bestimmen.
Es wird empfohlen, die Wartung und die Reinigung am Saisonende dem autorisierten Kundendienst anzuvertrauen, da dieser nicht nur die oben genannten Arbeiten ausführt, sondern auch eine allgemeine Kontrolle aller Bauteile.
13.7 AUSSERBETRIEBSETZEN (SAISONENDE)

Fig. 43 - Sicherungskasten
Am Ende jeder Saison, bevor der Heizkessel abgeschaltet wird, wird empfohlen, den Pelletbehälter mithilfe eines Sauggerätes mit langem Schlauch, komplett zu leeren.
Wenn sich beim Wiedereinschalten nach Drücken des Hauptschalters an der Rückseite des Heizkessels das Display der Bedienblende nicht einschaltet, könnte der Austausch der Sicherung erforderlich sein.
An der Rückseite des Heizkessels befindet sich unter der Steckdose ein Fach für die Sicherungen. Mit einem Schraubenzieher den Deckel des Sicherungsfachs öffnen und falls nötig die Sicherungen austauschen (3,15 A träge).
13.8 KONTROLLE DER INNEREN BAUTEILE

ACHTUNG!
Die Kontrolle der elektromechanischen Bauteile darf ausschließlich von Fachpersonal mit den erforderlichen Kenntnissen im Bereich der Heiztechnik und Elektrik vorgenommen werden.
Es wird empfohlen, diese Wartung jährlich durchzuführen (im Rahmen eines Wartungsvertrags), die eine Sicht- und Funktionskontrolle der inneren Bauteile umfasst. Nachstehend sind die Kontrollen bzw. Wartungsarbeiten zusammengefasst, die für einen einwandfreien Betrieb des Geräts unerlässlich sind.
- Getriebemotor
• Rauchgasgebläse
• Rauchgasfühler
• Zündkerze - Thermostat mit automatischer Rückstellung Pellets/Wasser
• Raum-/Wassertemperaturfühler - Hauptplatine
• Schmelzsicherungen Bedienblende/Platine - Verdrahtung
| TEILE/ZEIT 2-3 TAGE JEDE WOCHE 15 | TAGE 60-90 TAGE JEDE SAISON | |||
| Reinigung der Brennschale * X | ||||
| Reinigung des Aschenfachs mit Staubsauger | X | |||
| Reinigung Aschenkasten X | ||||
| Reinigung Brennkammertür und Scheibe | X | |||
| Reinigung Turbolatoren X | ||||
| Reinigung unterer Aschenkasten X | ||||
| Reinigung Abzugs-T-Stück (außen am Kessel) | X | |||
| Reinigung der Wärmetauscher und Entfernung von Asche und Verkrustungen | ||||
| Reinigung des Rauchgasanschlusses | ||||
| Kontrolle der Umwälzpumpe X | ||||
| Kontrolle auf Wasserlecks X | ||||
| Kontrolle der Türdichtung X | ||||
| Kontrolle der Zündkerze X |
* Bei Pellets geringer Qualität muss die Reinigung häufiger erfolgen.
14 STÖRUNGEN/URSACHEN/LÖSUNGEN
14.1 KONTROLLE DER INNEREN BAUTEILE

ACHTUNG:
LEITFADEN NUR FÜR DEN SPEZIALISIERTEN TECHNIKER.
ACHTUNG:
Sämtliche Reparaturen dürfen ausschließlich durch einen spezialisierten Techniker bei ausgeschaltetem Heizkessel und gezogenem Netzstecker erfolgen. Die fett gedruckten Arbeiten dürfen ausschließlich durch Fachpersonal ausgeführt werden.
Der Hersteller lehnt jegliche Haftung ab und die Garantiebedingungen werden nichtig, wenn diese Bedingung nicht eingehalten wird.
| STÖRUNG MÖGLICHE URSACHEN ABHILFEN | ||
| Die Pellets gelangen nicht in die Brennkammer. | Der Pelletbehälter ist leer. Pelletbehälter | füllen. |
| Die Schnecke ist durch Späne blockiert. | Behälter entleeren und von Hand die Schnecke von den Spänen befreien. | |
| Getriebemotor defekt | Getriebemotor ersetzen. | |
| Elektronische Steuerung defekt | Elektronik ersetzen. | |
| Das Feuer geht aus oder der Heizkessel schaltet sich automatisch ab. | Der Pelletbehälter ist leer. Pelletbehälter | füllen. |
| Es werden keine Pellets zugeführt. Siehe | vorherige Störung | |
| Der Sicherheitstemperaturfühler für die Pellet-Temperatur wurde ausgelöst. | Heizkessel abkühlen lassen, Thermostat zurücksetzen, damit die Blockierung aufgehoben wird, und Heizkessel erneut zünden; wenn das Problem fortbesteht, technischen Kundendienst verständigen. | |
| Die Tür ist nicht richtig geschlossen oder die Dichtungen sind verschlissen. | Tür schließen und Dichtungen gegen neue Original-Dichtungen austauschen lassen. | |
| Ungeeignete Pellets | Pellets mit einer Pelletsorte, die vom Hersteller empfohlenen wird, ersetzen. | |
| Ungenügende Pellet-Zuführung | Brennstoffzufuhr entsprechend den Hinweisen in der Anleitung kontrollieren lassen. | |
| Brennkammer verschmutzt | Brennkammer entsprechend der Gebrauchsanweisung reinigen. | |
| Abzug verstopft Rauchgasleitung reinigen. | ||
| Störung am Rauchgasgebläse | Motor überprüfen und gegebenenfalls austauschen. | |
| Druckwächter gestört oder defekt Druckwächter austauschen. | ||
| Der Ofen funktioniert einige Minuten und schaltet sich dann ab. | Die Zündphase wurde nicht abgeschlossen. | Zündphase wiederholen. |
| Zeitweiliger Stromausfall Automatischen | Neustart abwarten. | |
| Rauchgasleitung verstopft Rauchgasleitung reinigen. | ||
| Temperaturfühler sind defekt oder gestört | Fühler prüfen und ersetzen. | |
| Zündkerze defekt | Zündkerze prüfen und gegebenenfalls austauschen. | |
| Die Pellets sammeln sich in der Brennschale an, die Glasscheibe der Tür verschmutzt und die Flamme ist schwach. | Ungenügend Verbrennungsluft | Brennschale reinigen und sicherstellen, dass alle Löcher offen sind. Generalreinigung der Brennkammer und der Rauchgasleitung durchführen. Sicherstellen, dass der Lufteintritt nicht verstopft ist. |
| Pellets feucht oder ungeeignet Pelletsorte wechseln. | ||
| Motor des Rauchgas-Absauggebläses defekt | Motor überprüfen und gegebenenfalls austauschen. | |
| Der Motor des Rauchgas-Absauggebläses funktioniert nicht. | Der Ofen wird nicht mit Spannung versorgt. | Netzspannung und Schutzsicherung kontrollieren. |
| Der Motor ist defekt. | Motor und Kondensator überprüfen und gegebenenfalls austauschen. | |
| Die Hauptplatine ist defekt. Elektronik ersetzen. | ||
| Die Bedientafel ist defekt. Bedientafel ersetzen. | ||
| Im Automatikbetrieb arbeitet der Ofen immer mit Höchstleistung. | Thermostat auf Minimum eingestellt | Temperatur des Thermostaten neu einstellen. |
| Raumthermostat an einer Position, an der immer Kälte erkannt wird. | Position des Fühlers verändern. | |
| Temperaturfühler gestört | Fühler überprüfen und gegebenenfalls austauschen. | |
| Bedientafel defekt oder gestört | Bedientafel prüfen und gegebenenfalls austauschen. | |
| Der Heizkessel startet nicht. | Stromausfall | Überprüfen, ob der Stecker eingesteckt ist und der Hauptschalter auf Position "I" steht. |
| Pelletfühler blockiert | Fühler über den hinteren Thermostaten freigeben, wenn es erneut vorkommt, Kundendienst rufen. | |
| Sicherung durchgebrannt Sicherung aus | tauschen. | |
| Druckwächter defekt (meldet Blockierung) | Ungenügender Wasserdruck im Heizkessel | |
| Rauchabzug oder Rauchgasleitung verstopft | Rauchgasabzug und/oder Rauchgasleitung reinigen. | |
| Auslösung Wassertemperaturfühler Kunden | endienst rufen. | |
STÖRUNGEN AM WASSERKREISLAUF
| STÖRUNG MÖGLICHE URSACHEN ABHILFEN | ||
| Kein Temperaturanstieg trotz Betrieb des Heizkessels | Verbrennung falsch eingestellt. Rezept und Parameter kontrollieren. | |
| Heizkessel / Anlage verschmutzt Heizkessel kontrollieren und reinigen. | ||
| Heizkesselleistung ungenügend. | Kontrollieren, ob der Heizkessel für die Anforderungen der Anlage richtig ausgelegt ist. | |
| Minderwertige Pelletsorte Qualitätspelleis verwenden. | ||
| Kondenswasser im Heizkessel | Temperatur falsch eingestellt | Heizkessel auf eine höhere Temperatur einstellen. |
| Ungenügender Brennstoffverbrauch | Kontrolle des Rezepts bzw. der technischen Parameter | |
| Heizkörper im Winter kalt | Raumthermostat (lokal oder remote) zu niedrig eingestellt. Bei Remote-Thermostat kontrollieren, ob er defekt ist. | Auf eine höhere Temperatur einstellen, gegebenenfalls austauschen (wenn remote). |
| Die Umwälzpumpe ist blockiert und läuft nicht. | Zum Lösen der Blockierung der Umwälzpumpe den Deckel öffnen und die Welle mit einem Schraubenzieher drehen. | |
| Die Umwälzpumpe läuft nicht. | Ihre elektrischen Anschlüsse kontrollieren, gegebenenfalls austauschen. | |
| Luft in den Heizkörpern Heizkörper entlüften. | ||

ACHTUNG!
Die kursiv gedruckten Arbeiten dürfen ausschließlich durch Fachpersonal ausgeführt werden.
Der Hersteller lehnt jegliche Haftung ab und die Garantiebedingungen werden nichtig, wenn diese Bedingung nicht eingehalten wird.
15 SCHALTPLAN

Fig. 44 - Schaltplan
ZEICHENERKLÄRUNG VERDRAHTUNG HAUPTPLATINE
| 1 SICHERUNG |
| 2 PHASE DER PLATINE |
| 3 NULLLEITER DER PLATINE |
| 4 RAUCHGASGEBLÄSE |
| 5 RAUMGEBLÄSE |
| 6 PELLET-SICHERHEITSTHERMOSTAT |
| 7 THERMOSCHUTZSCHALTER WASSER |
| 8 ZÜNDKERZE |
| 9 DRUCKWÄCHTER WASSER |
| 10 DRUCKWÄCHTER LUFT |
| 11 ANSCHLUSS ZUSATZHEIZKESSEL (KLEMMLEISTE) |
| 12 SCHNECKE |
| 13 RAUCHGASFÜHLER |
| 14 ANSCHLUSS EXTERNER THERMOSTAT (KLEMMLEISTE) |
| 15 INTERNER RAUMTEMPERATURFÜHLER |
| 16 ANSCHLUSS FÜHLER FÜR PUFFER/SPEICHERTANK (KLEMMLEISTE) |
| 17 WASSERTEMPERATURFÜHLER HEIZKESSEL |
| 18 DREHZAHLKONTROLLE RAUCHGASGEBLÄSE |
| 19 DURCHFLUSSWÄCHTER |
| 20 PHASE 3-WEGE-VENTIL (HEIZUNG) |
| 21 PHASE 3-WEGE-VENTIL (BWW) |
| 22 PHASE PUMPE |
| 23 NULLLEITER PUMPE |
| 24 NULLLEITER 3-WEGE-VENTIL |
| 25 BEDIENTAFEL |
N.B. Die einzelnen Bauteile sind mit vorverdrahteten Verbindern versehen, von denen jeder eine andere Abmessung hat.
NOTE
NOTE
NOTE
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