P160 - Tastatur KAWAI - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Digitalpiano (Tastatur) |
| Modell | P160 |
| Marke | Kawai |
| Tastatur | 76 Tasten (Holz) |
| Klangfarben | Piano 1, Piano 2, E. Piano 1, E. Piano 2, Jazz Organ, Full Organ, Harpsichord, Vibraphone, Brass, Strings |
| Effekte | Tremolo, Chorus |
| Temperaturen | Gleichschwebende Temperatur, reine Mersenne-Temperatur, pythagoräische Temperatur, mitteltönige Temperatur, Werckmeister-III-Temperatur, Kirnberger-III-Temperatur |
| Bedienelemente | Volume, Transpose, Klangfarben-Wahltasten, Effekt-Tasten |
| Anschlüsse | MIDI (IN, OUT, THRU), Pedalbuchsen (Dämpfer, Sostenuto), LINE IN (L/MONO, R), LINE OUT (L/MONO, R), Kopfhörerbuchse |
| Ausgangsleistung | 10 W x 2 |
| Lautsprecher | 12 cm x 2, 6 cm x 2 |
| Leistungsaufnahme | 50 W |
| Abmessungen (B x T x H) | 1379 x 485 x 814 mm (inkl. Ständer) |
| Gewicht | 53,0 kg (inkl. Ständer) |
| Spannungsversorgung | Netzspannung gemäß Typenschild (Rückseite) |
| MIDI-Implementierung | Empfang und Übertragung von Tastaturdaten, Pedaldaten, Programmnummern, Kanal einstellbar (1-16), Multi Timbre, Local Control |
| Stimmverfahren | Feinstimmung über Programmier-Betriebsart |
| Zubehör | Pedalanschluss (Dämpfer, Sostenuto), Netzteil (eingebaut) |
| Entsorgungshinweis | Elektrogerät nicht im Hausmüll entsorgen, fachgerecht recyclen |
Häufig gestellte Fragen - P160 KAWAI
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BEDIENUNGSANLEITUNG P160 KAWAI
Wir danken Ihnen, daß Sie sich für ein Digital Piano von Kawai entschieden haben.
Beim Kawai Digital Piano P260/P160 handelt es sich um ein bahnbrechendes neues Keyboard, das elektronische Innovationen mit der erstklassigen Verarbeitung vereinigt, die bei Kawai dank langer Erfahrung im Bau von hochwertigen Klavieren Tradition ist. Die Holztasten bieten Ihnen die differenzierte Anschlagsdynamik und den vollen Dynamikumfang, der für eindrucksvolle Darbietungen auf Klavier, Cembalo, Orgel und anderen mit diesem Instrument zur Verfügung stehenden Preset-Klangfarben erforderlich ist. Bei Verwendung der weltweit genormten MIDI-Buchsen (Musical Instrument Digital Interface) können Sie gleichzeitig auf mehreren elektronischen Instrumenten spielen und sich dadurch völlig neue musikalische Dimensionen erschließen.
Diese Bedienungsanleitung enthält wichtige Informationen zu den vielen Funktionen dieses Instruments. Bitte lesen Sie diese Anleitung daher sorgfältig durch, damit Sie mit der richtigen Bedienung des Gerätes vertraut werden, und bewahren Sie die Anleitung für späteres Nachschlagen auf.
WICHTIGE HINWEISE
• Spannungsversorgung
Betreiben Sie das Gerät nur mit der auf dem Typenschild neben dem Netzkabel (Rückseite) angegebenen Netzspannung. Bei Betrieb mit einer falschen Netzspannung besteht die Gefahr von elektrischem Schlag und einer Beschädigung der empfindlichen elektronischen Schaltungen des Gerätes.
• Elektrische Einstreuungen
Betreiben Sie das Gerät nicht in der Nähe von Elektromotoren, Neonschildern, Leuchtstofflampen und anderen Geräten, die elektrische Einstreuungen erzeugen können.

Berühren Sie den Netzstecker auf keinen Fall mit nassen Händen, um einen elektrischen Schlag zu vermeiden. Auch das Netzkabel sollte sorgfältig behandelt werden. Wird daraufgetreten oder zu stark daran gezogen, so kann dies zu Drahtbruch oder Kurzschluß führen.

- Reparaturen und Modifizierungen
Versuchen Sie auf keinen Fall, die elektronischen Schaltungen des Gerätes zu entfernen oder zu modifizieren, da die Gefahr von elektrischem Schlag besteht und sich keine Teile im Geräteinneren befinden, die vom Benutzer gewartet werden können. Falls Sie eine Beschädigung vermuten, wenden Sie sich bitte an einen autorisierten Kawai-Fachhändler.

Schalten Sie das Instrument immer aus, wenn Sie es nicht benutzen. Funktionsstörungen können auftreten, falls das Gerät zu lange ununterbrochen eingeschaltet bleibt.
Inhaltsverzeichnis
Grundlegende Bedienelemente .... 1
Grundlegende Bedienung 3
Fortgeschrittene Merkmale 4
1) MIDI-Interface 4
2) Stimmverfahren 8
3) Temperaturen 9
■Technische Daten 10
Grundlegende Bedienelemente
■ Frontplatte
![graph TD A["POWER"] --> B["1. Netzschalter"] B --> C["POWER"] D["Power"] --> E["2. Lautstärkeregler"] E --> F["3. Transponier-Regler"] F --> G["4. Klangfarben-Wahltasten"] G --> H["5. Effekt-Tasten"] I["PIANO 1"] --> J["PIANO 2"] K["PIANO 2"] --> L["PIANO 1"] M["PIANO 1"] --> N["PIANO 2"] O["PIANO 2…](/content/2026/05/777431/images/9bc8a5ff3d53f38358a1b54a31063d4e219865304bff41ea3aa0186b4c83d424.jpg)
1 Netzschalter (POWER)
2 Lautstärkeregler (VOLUME)
Durch Schieben dieses Reglers nach rechts wird die Lautstärke des Instruments erhöht, durch Schieben nach links wird sie verringert.
3 Transponier-Regler (TRANSPOSE)
Durch Schieben dieses Reglers nach rechts wird die Stimmung des Instruments in Halbtonschritten erhöht (C → Cis → D → Es → E → F), durch Schieben nach links wird sie erniedrigt (C → H → B → A → As → G → Fis). Auf diese Weise können Sie ein Stück z.B. in C-dur auf der Tastatur spielen, aber in eine höher oder tiefer liegende Tonart transponieren, um es Ihrer Stimmlage anzupassen.
4 Klangfarben-Wahltasten
Drücken Sie zur Wahl des gewünschten Instruments die entsprechende Taste.
Drücken Sie die Wahltaste für die gewünschte Klangfarbe.
PIANO 1 Normales Klavier
PIANO 2 Warm klingendes Klavier
E. PIANO 1 Scharf klingendes E-Piano
E. PIANO 2 Warm klingendes E-Piano
HARPSICHORD
VIBRAPHONE
FULL ORGAN Voller Klang einer Pfeifenorgel
JAZZ ORGAN Zugriegelorgel, ähnelt dem Klang einer Hammond-Orgel
BRASS ENSEMBLE (BRASS am P160)
STRING ENSEMBLE (STRING beim P160)
5 Effekt-Tasten
Diese Funktionen sorgen für einen volleren Klang (CHORUS) und schnelle, geringfügige Schwankungen (TREMOLO).
Rückseite

1 Pedalbuchsen (PEDAL)
Diese Buchsen dienen zum Anschluß der Kabel von Dämpfer- und Pianopedal.
Das pianopedal kann als sostenuto pedal serwendet werden, wenn Sie das Pedal beim Einschalten des Nettschalters gedrückt halten.
2 MIDI-Buchsen
Diese Buchsen ermöglichen der Datenaustausch mit anderen elektronischen Instrumenten, die ebenfalls über das MIDI-Interface verfügen.
IN Dient zum Empfang von MIDI-Daten von einem anderen Instrument.
OUT Dient zur Übertragung von MIDI-Daten an ein anderes Instrument.
THRU Von dieser Buchse werden alle an der MIDI IN-Buchse empfangenen Daten unverändert weiter übertragen (für Verwendung in einer Kette von MIDI-Geräten).
3 Lautstärkepedal-Buchse (EXPRESSION) (P260)
An diese Buchse kann ein Schweller- bzw. Lautstärkepedal angeschlossen werden. Danach wird auch die Lautstärke der über die LINE IN-Buchsen empfangenen Signale über dieses Pedal beeinflußt.
4 LINE IN
An diese Buchsen können die zwei Ausgangskanäle eines anderen elektronischen Instruments angeschlossen und über den eingebauten Lautsprecher des Pianos wiedergegeben werden. Wenn nur ein Eingang verwendet werden soll, nehmen Sie den Anschluß an der Buchse L/MONO vor.
Hinweis: Diese Eingänge werden vom Lautstärkeregler des Pianos nicht beeinflußt. Der Eingangspegel muß daher mit dem Lautstärkeregler am angeschlossenen Instrument eingestellt werden.
Für optimale Anpassung an die Ausgangsimpedanz des angeschlossenen Gerätes verfügt der Eingangspegelschalter links neben den Buchsen über zwei Stellungen: L (niedrig) und H (hoch).
5 LINE OUT
Diese Ausgänge liefern ein Stereo-Ausgangssignal an ein angeschlossenes Gerät, beispielsweise Verstärker, Stereoanlage, Bandgerät usw. Für optimale Anpassung an die Eingangsimpedanz des angeschlossenen Gerätes verfügt der Ausgangspegelschalter rechts neben den Buchsen über zwei Stellungen, H (hoch) und L (niedrig). Wenn nur ein Ausgang verwendet werden soll, nehmen Sie den Anschluß an der Buchse L/MONO vor.
Grundlegende Bedienung
1 Grundlegende Bedienung
① Schalten Sie den Netzschalter ein.
Nach dem Einschalten des Gerätes leuchtet die LED neben der Klangfarben-Wahltaste PIANO 1 auf.

② Stellen Sie die Lautstärke wunschgemäß ein.
POWER
Schlagen Sie eine Taste an der Tastatur an und stellen Sie die gewünschte Lautstärke mit dem Lautstärkeregler ein. (Durch Schieben des Reglers nach rechts wird die Lautstärke erhöht, durch Schieben nach links wird sie verringert.)

③ Wählen Sie eine Klangfarbe.
Nach Drücken einer Klangfarben-Wahltaste schaltet das Instrument automatisch auf die neue Klangfarbe um. Die LED neben der jeweils gewählten Taste leuchtet auf, um anzuzeigen, welche Klangfarbe gegenwärtig eingestellt ist.

④ Beginnen Sie zu spielen.
Probieren Sie die verschiedenen Klangfarben aus, um sich mit allen verfügbaren Klängen vertraut zu machen.
⑤ Fügen Sie einen Effekt hinzu.
Drücken Sie eine der Effekt-Tasten (CHORUS oder TREMOLO), um dem Klang diese Spezialeffekte hinzuzufügen.
2 NEXT-Funktion
Wenn Sie eine der Klangfarben-Wahltasten drücken, wird nicht unbedingt sofort auf die neue Klangfarbe umgeschaltet. Wenn beim Drücken einer Klangfarben-Wahltaste Tasten an der Tastatur angeschlagen sind oder das Dämpferpedal gedrückt ist, beginnt die LED neben der Wahltaste zu blinken, um zu signalisieren, daß das Gerät zum Umschalten auf die neue Klangfarbe bereit ist. Sobald Sie danach alle Tasten an der Tastatur und das Dämpferpedal loslassen, wird auf die neue Klangfarbe umgeschaltet, und die LED leuchtet stetig. Diese Funktion ermöglicht Ihnen damit einen weichen Übergang auf die neue Klangfarbe, ohne daß Sie die Hände von der Tastatur nehmen müssen.
Fortgeschrittene Merkmale
1) MIDI-Interface
1 Einleitung
"MIDI" ist eine Abkürzung für "Musical Instrument Digital Interface" (Digital-Schnittstelle für Musikinstrumente). Dabei handelt es sich um eine internationale Norm, die den Anschluß von Synthesizern, Rhythmusgeräten und anderen elektronischen Musikinstrumenten verschiedener Hersteller ermöglicht, so daß diese Geräte Daten untereinander austauschen können. Das P260/P160 ist mit drei solcher MIDI-Buchsen ausgestattet (IN, OUT und THRU), so daß diese Arten von Daten sowohl empfangen als auch übertragen werden können.
Hinweis: Für Datenaustausch müssen Übertragungs- und Empfangsgerät auf den gleichen MIDI-Kanal eingestellt werden.
2 Typische Anwendungen
2.1 Ensemble-Spiel mit einem zweiten Keyboard
Beispiel: Digital-Synthesizer

Nach Anschließen der MIDI OUT-Buchse am Piano an die MIDI IN-Buchse am Synthesizer und der LINE OUTPUT-Buchse am Synthesizer an die LINE IN-Buchse des Pianos können Sie durch Spielen auf der Tastatur des Pianos gleichzeitig Klänge beider Instrumente erzeugen. Da das MIDI-Interface Daten nicht nur über die angeschlagenen Tasten, sondern auch über die Anschlagstärke überträgt, erfolgt die Klangerzeugung am Synthesizer genau so, als ob Sie auf der Tastatur des Synthesizers spielen würden. Der einzige Unterschied besteht darin, daß der Synthesizer eine andere Klangfarbe verwendet, so daß Sie einen Ensemble-Effekt beim Spielen beider Instrumente erzielen. Beispielsweise können Sie dem Solo-Klavier Streicherklänge des Synthesizers unterlegen, um einen volleren Sound zu erhalten.
Hinweis: Wenn Sie die MIDI IN- und MIDI OUT-Anschlüsse umgekehrt herstellen, können Sie das Piano auch von der Tastatur des Synthesizers spielen.
2.2 Rhythmusgeräte
Beispiel: Rhythmusgerät

Wenn Sie statt eines anderen Keyboards ein Rhythmusgerät an das Piano anschließen, können Sie Ihrem Spiel eine Rhythmusbegleitung oder Spezialeffekte hinzufügen.
2.3 Tongenerator-Module
Beispiel: Synthesizer-Modul
Einsatz mit einem externen Expander

Die obige Abbildung zeigt, wie ein externes Synthesizer-Modul so an das P260/P160 angeschlossen werden kann, daß Sie zwei oder mehrere Instrumente gleichzeitig spielen können.
3 MIDI-Implementierung
Das MIDI-Interface Ihres Kawai Electronic Piano ermöglicht folgende Funktionen:
(1) Empfang und Übertragung von Tastaturdaten
(2) Empfang und Übertragung von Daten des Piano- und Dämpferpedals (Ein/Aus)
(3) Empfang und Übertragung von Programmnummern, d. h. Daten zum Wechsel von Klangfarben
(4) Einstellung einer MIDI-Kanalnummer für Übertragung und Empfang zwischen 1 und 16
(5) Ein- und Ausschalten des LOCAL CONTROL-Parameters – entweder über die Tastatur oder über ein anderes Instrument
(6) Empfang von Lautstärkedaten über ein externes Gerät. (Die MULTI TIMBRE-Funktion gestattet eine unabhängige Erkenntnis der Lautstärkedaten jedes Kanals.)
4 Betrieb
Um Steuerbefehle über das MIDI-Interface zu übertragen oder die Stimmfunktion zu verwenden, muß das Piano zuerst auf eine spezielle "Programmier"-Betriebsart eingestellt werden.
4.1 Einstellung der Programmier-Betriebsart
1) Drücken Sie die CHORUS-Taste.
2) Während Sie die CHORUS-Taste gedrückt halten, betätigen Sie die ersten drei Klangfarben-Wahltasten (PIANO 1, PIANO 2 und E. PIANO 1).

3) Danach blinken die LEDs über den Tasten CHORUS und PIANO 1, um zu signalisieren, daß die Programmier-Betriebsart aktiviert ist. In dieser Betriebsart wird beim Anschlagen von Tasten an der Tastatur kein Klang erzeugt.
4.2 Aufheben der Programmier-Betriebsart
1) Drücken Sie die CHORUS-Taste.
2) Die LEDs hören auf zu blinken, und das Instrument schaltet auf Tonerzeugung mit der Klangfarbe zurück, die beim Aktivieren der Programmier-Betriebsart gewählt war.
4.3 Übertragung einer Programmnummer (Klangfarben-Daten)
Das Modell P260/P160 kann Befehle an andere MIDI-Geräte übertragen, die an diesen einen Programmwechsel verursachen.
1) Vergewissern Sie sich, daß die Programmier-Betriebsart gegenwärtig aktiviert ist. Die LED über der Taste PIANO 1 blinkt, um zu signalisieren, daß das Interface zur Übertragung einer Programmwechsel-Nummer bereit ist.

2) Wählen Sie die Programmnummer durch Drücken der entsprechenden zwei schwarzen Tasten ganz links an der Tastatur. Insgesamt können 128 verschiedene Programmnummern gewählt werden: die ersten dreizehn schwarzen Tasten dienen zur Eingabe der ersten und zweiten Stelle ("00" bis "12") dieser dreistelligen Nummer, die nächsten zehn Tasten zur Eingabe der letzten Stelle ("0" bis "9").
Hinweis: Die beiden schwarzen Tasten müssen in der Reihenfolge von links nach rechts gedrückt werden. Es ist auch möglich, nur die zweite Taste zu drücken, wenn nur die dritte Stelle der Nummer geändert werden soll.

- Beispiele:

• Die Tasten für "00" und "3" drücken.
• Die Tasten für "20" und "0" drücken.
• Die Tasten für "40" und "2" drücken.
3) Verlassen Sie die Programmier-Betriebsart.
4.4 Einstellung des MIDI-Kanals
1) Vergewissern Sie sich, daß die Programmier-Betriebsart gegenwärtig aktiviert ist. (Siehe Abschnitt 4.1 "Einstellung der Programmier-Betriebsart" auf S. 6.)
2) Drücken Sie die Taste PIANO 2, wonach die LED blinkt, um zu signalisieren, daß das Interface zur Vorgabe der Kanalnummer bereit ist. (Es ist auch möglich, die MULTI TIMBRE-Funktion ein- und auszuschalten. Siehe den folgenden Abschnitt.)

3) Wählen Sie den gewünschten Kanal durch Drücken einer der ersten 16 weißen Tasten ganz links an der Tastatur.

Hinweis: Insgesamt stehen 16 MIDI-Kanäle zur Verfügung.
4) Nach Drücken einer dieser Tasten werden Übertragungs- und Empfangskanal des Gerätes automatisch auf diese Nummer eingestellt.
5) Verlassen Sie die Programmier-Betriebsart. (Siehe Abschnitt 4.2 "Aufheben der Programmier-Betriebsart" auf S. 6.)
Hinweis: Beim Einschalten des Gerätes wird automatisch MIDI-Kanal 1 eingestellt, und die OMNI-Betriebsart ist eingeschaltet (ON). Bei Umschalten auf einen anderen MIDI-Kanal wird die OMNI-Betriebsart automatisch ausgeschaltet (OFF). Bei eingeschalteter OMNI-Betriebsart werden Daten auf allen Kanälen empfangen.
4.5 Ein- und Ausschalten der MULTI TIMBRE-Funktion
Die MULTI TIMBRE-Funktion gestattet es externen MIDI-Instrumenten, denen verschiedene Kanäle zugeordnet sind, gleichzeitig bis zu sechzehn verschiedene Klangfarben zu verwenden. Die Zuordnung der Kanalnummern ist aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich.
| Kanal 1 | : PIANO 1 | Kanal 7 | : HARPSICHORD | Kanal 11 | : TUBULARBELL | Kanal 15 | : ELECTRIC BASS |
| Kanal 2 | : PIANO 2 | Kanal 8 | : VIBRAPHONE | (BRASS am P160) | Kanal 16 | : SLAP BASS | |
| Kanal 3 | : E. PIANO 1 | Kanal 9 | : BRASS ENSEMBLE | Kanal 12 | : JAZZ GUITAR | ||
| Kanal 4 | : E. PIANO 2 | (BRASS am P160) | (STRING beim P160) | ||||
| Kanal 5 | : JAZZ ORGAN | Kanal 10 | : STRING ENSEMBLE | Kanal 13 | : PIPE ORGAN | ||
| Kanal 6 | : FULL ORGAN | (STRING beim P160) | Kanal 14 | : WOOD BASS |
■ Bedienungsverfahren
1) Vergewissern Sie sich, daß die Programmier-Betriebsart gegenwärtig aktiviert ist. (Siehe Abschnitt 4.1 "Einstellung der Programmier-Betriebsart" auf S. 6.)
2) Drücken Sie die Taste PIANO 2, wonach die LED über der Taste blinkt.
3) Drücken Sie die erste schwarze Taste ganz rechts an der Tastatur, um diese Funktion auszuschalten, oder die erste weiße Taste ganz rechts an der Tastatur, um sie einzuschalten.
4) Verlassen Sie die Programmier-Betriebsart. (Siehe Abschnitt 4.2 "Aufheben der Programmier-Betriebsart" zur S. 6.)
Hinweise: Beim Einschalten des Gerätes ist die MULTI TIMBRE-Funktion immer ausgeschaltet.
■ Beispiel
Wenn gegenwärtig MIDI-Kanal 3 eingestellt ist, werden die Meldungen für den oberen Tastaturabschnitt auf Kanal 3, die Meldungen für den unteren Tastaturabschnitt auf Kanal 4 übertragen. Wenn gegenwärtig MIDI-Kanal 16 eingestellt ist, werden die Meldungen für den unteren Tastaturabschnitt auf Kanal 1 übertragen.
4.6 Ein- und Ausschalten des LOCAL CONTROL-Parameters
Der LOCAL CONTROL-Parameter beeinflußt den Zusammenhang zwischen interner Klangquelle und Tastatur. Normalerweise ist dieser Parameter eingeschaltet (ON). Beim Ausschalten dieses Parameters wird die Tastatur von der internen Klangquelle getrennt, und danach erzeugt das Gerät Klang nur bei Empfang von Tastendaten über MIDI-Interface. Danach kann das Keyboard jedoch weiterhin andere MIDI-Geräte ansteuern, die an die MIDI OUT-Buchse des P260/P160 angeschlossen sind.
■ Bedienungsverfahren
1) Vergewissern Sie sich, daß die Programmier-Betriebsart gegenwärtig aktiviert ist. (Siehe Abschnitt 4.1 "Einstellung der Programmier-Betriebsart" auf S. 6.) 2) Drücken Sie die Taste E. PIANO 1, wonach die LED über der Taste blinkt, um zu signalisieren, daß das Interface zur Einstellung des LOCAL CONTROL-Parameters bereit ist.

3) Drücken Sie die erste schwarze Taste ganz rechts an der Tastatur, um LOCAL CONTROL auszuschalten, oder die erste weiße Taste ganz rechts an der Tastatur, um diese Funktion einzuschalten.
4) Verlassen Sie die Programmier-Betriebsart. (Siehe Abschnitt 4.2 "Aufheben der Programmier-Betriebsart" auf S. 6.)
Hinweis: LOCAL CONTROL kann auch eingeschaltet werden, indem Sie den Netzschalter einmal aus- und danach wieder einschalten.
3)


2) Stimmverfahren
1) Vergewissern Sie sich, daß die Programmier-Betriebsart gegenwärtig aktiviert ist. (Siehe Abschnitt 4.1 "Einstellung der Programmier-Betriebsart" auf S. 6.)
2) Drücken Sie die Taste E. PIANO 2, wonach die LED über der Taste blinkt, um zu signalisieren, daß das Piano stimmbereit ist.

3) Im Gegensatz zu den anderen Funktionen der Programmier-Betriebsart wird mit dieser Funktion durch Anschlagen der Tasten Klang erzeugt, so daß ein Stimmen des Pianos auf die Tonhöhe anderer Instrumente möglich ist. Dabei werden die gleichen Tasten wie bei der Einstellung des LOCAL CONTROL-Parameters verwendet.
4) Drücken Sie die erste schwarze Taste ganz rechts an der Tastatur, um die Tonhöhe zu erniedrigen, und die erste weiße Taste ganz rechts, um sie zu erhöhen. Diese Tasten müssen u.U. mehrmals angeschlagen werden, bis die richtige Stimmung erzielt wird.
5) Verlassen Sie die Programmier-Betriebsart. (Siehe Abschnitt 4.2 "Aufheben der Programmier-Betriebsart" auf S. 6.)

Hinweis: Die ursprüngliche Tonhöhe wird wiederhergestellt, wenn Sie den Netzschalter einmal aus- und danach wieder einschalten.
3) Temperaturen
Ihr Kawai Digital Piano verfügt nicht nur über die sogenannte gleichschwebende Temperatur, die heute allgemein gebräuchlich ist, sondern auch über mehrere ältere Temperaturen, die während der Renaissance und des Barocks verwendet wurden, damit Sie auch solche Stücke bequem spielen können.
■ Bedienungsverfahren
1) Vergewissern Sie sich, daß die Programmier-Betriebsart gegenwärtig aktiviert ist. (Siehe Abschnitt 4.1 "Einstellung der Programmier-Betriebsart" auf S. 6.)
2) Drücken Sie die Taste JAZZ ORGAN, wonach die LED über der Taste blinkt, um zu signalisieren, daß das Piano zur Vorgabe einer gewünschten Temperatur bereit ist.
3) Drücken Sie dann zur Wahl der Temperatur eine der sieben weißen Tasten ganz links an der Tastatur.

- Gleichschwebende Temperatur ohne Stimmkurve
- Reine Mersenne-Temperatur
- Pythagoräische Temperatur
- Mitteltönige Temperatur
- Werckmeister-III-Temperatur
- Kirnberger-III-Temperatur
- Gleichschwebende Temperatur mit Stimmkurve
4) Verlassen Sie die Programmier-Betriebsart. (Siehe Abschnitt 4.2 "Aufheben der Programmier-Betriebsart" auf S. 6.)
Hinweis: • Beim Einschalten des Netzschalters wird immer automatisch die heute allgemein gebräuchliche gleichschwebende Temperatur mit Stimmkurve (Nr. 7) eingestellt.
Die Tonart-Einstellfunktion steht zu diesem Zeitpunkt ebenfalls zur Verfügung. Wie Ihnen vielleicht bekannt ist, wurde eine uneingeschränkte Modulation zwischen allen Tonarten erst nach Einführung der gleichschwebenden Temperatur möglich. Wenn Sie daher eine andere Temperatur als diese verwenden, müssen Sie die Tonart sorgfältig auswählen, in der Sie das betreffenden Stück spielen wollen.
Zur Wahl der Tonart drücken Sie einfach eine der Tasten gemäß Markierung an der Frontplatte. Wenn das Stück beispielsweise in D-Dur steht, drücken Sie die Taste D, um diese Tonart einzustellen.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, daß das obige Verfahren nur zur Feinstimmung bestimmter Töne innerhalb der jeweiligen Temperatur, nicht aber zu einer Transponie-
rung dient. Um die Tonhöhe der Tastatur zu verändern, muß die Transponier-Funktion eingesetzt werden.
Hinweise: • Die Reihenfolge der Einstellung von Temperatur und Tonart kann beliebig gewählt werden.
• Die jeweils gewählte Temperatur und Tonart bleiben aktiviert, bis der Netzschalter ausgeschaltet wird.
■ Besondere Merkmale der verschiedenen Temperaturen
• Gleichschwebende Temperatur
Dies ist die moderne Standard-Temperatur beim Klavier. Dabei wird die Oktave in zwölf gleiche Halbtöne unterteilt, mit dem Vorteil, daß bei allen Transponierungen die gleichen Akkorde erzeugt werden.
• Reine Mersenne-Temperatur
Diese Temperatur, bei der Konsonanzen bei Terzen und Quinten beseitigt werden, ist auch heute noch bei Chormusik im Gebrauch.
• Pythagoräische Temperatur
In dieser Temperatur werden mathematische Verhältnisse eingesetzt, um Konsonanzen bei Quinten zu beseitigen. Dies führt bei Akkorden zu Problemen, doch lassen sich sehr attraktive Melodielinien mit dieser Temperatur erzielen.
• Mitteltönige Temperatur
Bei dieser Temperatur wird ein Mittelton zwischen einem großen und einem kleinen Ganzton verwendet, um Konsonanzen bei Terzen zu beseitigen. Sie wurde entwickelt, um das Fehlen von Konsonanzen bei bestimmten Quinten in der reinen Mersenne-Temperatur zu kompensieren. Dabei werden Akkorde erzeugt, die besser klingen als bei der gleichschwebenden Temperatur.
- Werckmeister-III-Temperatur, Kirnberger-III-Temperatur
Bei Tonarten mit wenigen Vorzeichen liefert diese Temperatur die wohlklingenden Akkorde der mitteltönigen Temperatur, doch nehmen die Dissonanzen bei steigender Anzahl von Vorzeichen zu, so daß in dieser Temperatur die attraktiven Melodielinien der pythagoräischen Temperatur möglich sind. Diese Eigenschaften machen sie am besten für entsprechende klassische Musik geeignet.
Technische Daten
| Modell | P260 | P160 |
| Tastatur | 88 Tasten (Holz) | 76 Tasten (Holz) |
| Klangfarben | Piano 1, 2, E. Piano 1, 2,Jazz Organ, Full Organ,Harpsichord, Vibraphone,Brass Ensemble,String Ensemble | Piano 1, 2, E. Piano 1, 2,Jazz Organ, Full Organ,Harpsichord,Vibraphone, Brass, Strings |
| Effekte | Tremolo, Chorus | Chorus |
| Temperaturen | gleichschwebende Temperatur, reine Mersenne-Temperatur,pythagoräische Temperatur, mitteltönige Temperatur,Werckmeister-III-Temperatur, Kirnberger-III-Temperatur | |
| Regler | Volume, Brilliance, Transpose, Tune | |
| Weitere Bedienelemente | Kopfhörerbuchse, Pedalbuchsen (Piano/Sostenuto-, Dämpferpedal)Direkteingänge (L(MONO)/R), Eingangspegelschalter (H/L),Direktausgänge (L(MONO)/R), Ausgangspegelschalter (H/L),Lautstärkepedalbuchse (P260), MIDI-Anschlüsse (IN, OUT, THRU) | |
| Ausgangsleistung | 20W x 2 | 10W x 2 |
| Lautsprecher | 12 cm x 2, 6 cm x 2 | 12 cm x 2, 6 cm x 2 |
| Leistungsaufnahme | 70W | 50W |
| Finish | Cosmoschwarz | |
| Abmessungen (B x T x H) | 1379 x 485 x 814 mm(einschließlich Ständer) | 1379 x 485 x 814 mm(einschließlich Ständer) |
| Gewicht | 60,0 kg (einschließlich Ständer) | 53,0 kg (einschließlich Ständer) |