523i (1997) - Automobil BMW - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 523i (1997) BMW
Wir freuen uns, daß Sie sich für einen BMW entschieden haben.
Je besser Sie mit ihm vertraut sind, desto souveräner sind Sie im Straßenverkehr. Deshalb unsere Bitte:
Lesen Sie die in dieser Betriebsanleitung für Sie zusammengefaßten Informationen, bevor Sie mit Ihrem neuen Wagen starten. Sie erhalten wichtige Hinweise zur Fahrzeugbedienung, die es Ihnen erlauben, die technischen Vorzüge Ihres BMW voll zu nutzen. Darüber hinaus finden Sie Informationen zur Wartung und Pflege, die der Betriebs- und Verkehrssicherheit sowie einer bestmöglichen Werterhaltung Ihres BMW dienen.
Freude am Fahren wünscht Ihnen Ihre
BMW AG
Hinweise zur Betriebsanleitung
Wir haben Wert auf schnelle Orientierung in dieser Betriebsanleitung gelegt. Am schnellsten finden Sie bestimmte Themen über das ausführliche Stichwortverzeichnis am Schluß. Wenn Sie nur einen ersten Überblick über Ihr Fahrzeug benötigen, so finden Sie ihn im ersten Kapitel. Neugierde auf Ihren BMW wecken und zum Lesen anreizen soll das detaillierte Inhaltsverzeichnis gleich nach der Inhaltsübersicht.
Sollten Sie Ihren BMW eines Tages verkaufen wollen, denken Sie bitte daran, auch die Betriebsanleitung zu übergeben; sie ist gesetzlicher Bestandteil Ihres Fahrzeugs.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wird Sie Ihr BMW Service jederzeit gern beraten.
Verwendete Symbole
kennzeichnet Hinweise, die Sie unbedingt lesen sollten – aus Gründen Ihrer Sicherheit, der Sicherheit anderer und um Ihr Fahrzeug vor Schäden zu bewahren.
kennzeichnet Hinweise, die Sie auf Besonderheiten aufmerksam machen.
kennzeichnet Hinweise zur Wiederverwertung.
◀kennzeichnet das Ende eines Hinweises.
* kennzeichnet Sonder- oder Länderausstattungen und Sonderzubehör.
weist Sie an Fahrzeugteilen darauf hin, diese Betriebsanleitung zu Rate zu ziehen.
Ihr individuelles Fahrzeug
Beim Kauf Ihres BMW haben Sie sich für ein Modell mit einer individuellen Ausstattung entschieden. Diese Betriebsanleitung beschreibt alle Modelle und Ausstattungen, die BMW innerhalb des gleichen Programms anbietet.
Haben Sie also bitte Verständnis dafür, daß auch Ausstattungsvarianten darin enthalten sind, die Sie möglicherweise nicht gewählt haben. Eventuelle Unterschiede können Sie leicht nachvollziehen, da alle Sonderausstattungen mit einem Stern* gekennzeichnet sind.
Sollte Ihr BMW Ausstattungen enthalten, die nicht in dieser Betriebsanleitung beschrieben sind (z. B. Autoradio oder -telefon), so sind (Zusatz-) Betriebsanleitungen beigefügt, um deren Beachtung wir Sie ebenfalls bitten.
Sonderausstattungen, mit denen Ihr BMW ab Werk ausgerüstet wurde, finden Sie in Ihrem Serviceheft auf Seite 4.
© 1997 BMW AG
München/Deutschland
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schrift-
licher Genehmigung der BMW AG, München.
Bestell-Nr. 01 40 9 790 810
deutsch VIII/97
Printed in Germany
Gedruckt auf umweltfreundlichem Papier
(chlorfrei gebleicht, wiederverwertbar).
Aktualität bei Drucklegung
Die Verbrauchsangaben für Kraftstoff wurden zur Zeit der Drucklegung ermittelt. Alle Maß-, Gewichts- und Leistungsangaben in der Betriebsanleitung beziehen sich auf das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) und halten dessen Toleranzen ein. Abweichungen sind bei Ausführungen für einzelne Länder möglich. In Fahrzeugen mit Rechtslenkung sind die Bedienelemente teilweise anders angeordnet, als auf den Abbildungen dieser Betriebsanleitung gezeigt.
Das hohe Sicherheits- und Qualitätsniveau der BMW Fahrzeuge wird durch eine ständige Weiterentwicklung in der Konstruktion, der Ausstattung und des Zubehörs gewährleistet. Daraus können sich eventuell Abweichungen zwischen dieser Betriebsanleitung und Ihrem Fahrzeug ergeben. Auch Irrtümer können wir nicht ganz ausschließen. Haben Sie deshalb bitte Verständnis dafür, daß aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen keine juristischen Ansprüche hergeleitet werden können.
Zu Ihrer eigenen Sicherheit
Verwenden Sie nur Teile und Zubehörprodukte, die von BMW freigegeben sind.
Von BMW freigegebene Teile und Produkte wurden auf ihre Sicherheit, Funktion und Tauglichkeit für BMW Fahrzeuge geprüft. BMW übernimmt für sie die Produktverantwortung.
Andererseits kann BMW für nicht freigegebene Teile oder Zubehörprodukte jeglicher Art keine Haftung übernehmen.
BMW kann nicht für jedes einzelne Fremdprodukt beurteilen, ob Sie es bei BMW Fahrzeugen ohne Sicherheitsrisiko, also auch ohne Gefahr für Leib und Leben, einsetzen können. Diese Gewähr ist auch dann nicht gegeben, wenn der Technische Überwachungs-Verein (TÜV) das Produkt abgenommen hat oder eine behördliche Genehmigung (Allgemeine Betriebserlaubnis) erteilt wurde. Deren Prüfungen können nicht immer alle Einsatzbedingungen für BMW Fahrzeuge berücksichtigen und sind deswegen teilweise nicht ausreichend.
Funktions- oder Fahrsicherheit sowie die Werterhaltung Ihres Fahrzeugs können also beeinträchtigt werden, wenn Änderungen des Ausrüstungsumfanges mit Teilen vorgenommen werden, die nicht von BMW freigegeben sind. Original BMW Teile und Zubehör, sonstige von BMW freigegebene Produkte sowie die dazugehörende qualifizierte Beratung erhalten Sie bei Ihrem BMW Service.
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Ein erster Überblick
Cockpit 14
Instrumentenkombination 16
Kontroll- und Warnleuchten 20
Multi-Funktions-Lenkrad MFL 22
Warnblinkanlage 23
Warndreieck 23
Verbandkasten 23
Tanken 24
Kraftstoffqualität 24
Reifenfülldruck 26
Bedienung im Detail
Öffnen und Schließen:
Schlüssel 32
Elektronische
Wegfahrsicherung 33
Zentralverriegelung 34
Türen – von außen 34
Funkfernbedienung 35
Türen – von innen 37
Heckklappe 38
Heckscheibe 39
Kofferraum 41
Alarmanlage 43
Fensterheber 44
Schiebe-Hebedach 45
Einstellen:
Sitze 47
Lenkrad 50
Spiegel 51
Sitz-, Spiegel- und
Lenkradmemory 53
Sicherheitssysteme:
Sicherheitsgurte 55
Kinder-Rückhaltesysteme 56
Airbags 57
Kindersicherung 59
Fahren:
Zündschloß 60
Motor anlassen 60
Motor abstellen 62
Handbremse 62
Schaltgetriebe 63
Automatic-Getriebe 64
Automatic-Getriebe mit
Steptronic 66
Blinker/Lichthupe 69
Wischanlage/Regensensor 69
Heckscheibenheizung 72
Geschwindigkeitsregelung 72
Alles unter Kontrolle:
Kilometerzähler,
Außentemperaturanzeige 74
Drehzahlmesser 74
Energie-Control 75
Kraftstoffanzeige 75
Kühlmittelthermometer 76
Service-Intervallanzeige 76
Check-Control 77
Bordcomputer 80
Technik für Fahrkomfort
und Sicherheit:
Automatische Stabilitäts-Control
plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC 83
Elektronische Dämpfer-Control EDC 84
Reifendruck-Control RDC 85
Licht:
Stand-/Abblendlicht 87
Armaturenbeleuchtung 87
Leuchtweitenregulierung 88
Fernlicht/Parklicht 88
Nebellicht 89
Innenlicht/Laderaumleuchte 89
Leseleuchten 89
Temperierung
zum Wohlbefinden:
Heizung und Belüftung 91
Klimaautomatik 96
Sitzheizung 102
Lenkradheizung 102
Sonnenschutzrollo 102
Standheizung 103
Standlüftung 103
Fernbedienung für Standheizung 104
Praktische Innenausstattung:
Handschuhkasten 105
Ablagen 105
Getränkedosenhalter 106
Ascher 106
Durchladesystem 108
Skisack 109
touring:
Laderaum 112
Abdeckrollo 112
Trennetz 112
Fächer im Laderaum 114
Ausziehbarer Ladeboden 115
Beladung 116
Beim Fahren berücksichtigen:
Einfahren 118
Fahrhinweise 118
Katalysator 119
Anti-Blockier-System ABS 120
Scheibenbremsen 121
Bremsanlage 122
Fahren im Winter 123
Servolenkung 125
Niveauregulierung 125
Digitale Diesel Elektronik DDE 125
Anhängerbetrieb 126
Dachgepäckträger 128
Autotelefon 129
Radioempfang 129
Rechts-/Linksverkehr 130
Auslandszulassung 130
Technische Veränderungen 131
Räder und Reifen:
Reifenfülldruck 132
Reifenprofil 132
Reifenerneuerung 133
Räderwechsel auf den Achsen 133
Die richtige Wahl 134
Winterreifen 135
Freigegebene Räder und Reifen 136
Schneeketten 138
Unter der Motorhaube:
Motorhaube 141
Motorraum 142
Waschflüssigkeit für die Reinigungsanlagen 148
Spritzdüsen 148
Motoröl 149
Kühlmittel 152
Bremsflüssigkeit 153
Öl für Servolenkung 154
Typenschild 154
Fahrzeug-Identifizierung 154
Wartung und Pflege:
Das BMW Wartungssystem 155
Wagenpflege 156
Airbags 161
Fahrzeug-Stillegung 162
Recycling:
Recycling im Service 163
Fahrzeug-Rücknahme 163
Inhaltsverzeichnis
Auswechseln von Teilen:
Bordwerkzeug 166
Wischerblätter 166
Lampen und Leuchten 167
Funkfernbedienung 173
Fernbedienung für
Standheizung 175
Radwechsel 176
Radschraubensicherung 179
Batterie 179
Sicherungen 181
Im Falle eines
elektrischen Defekts:
Tankklappe 183
Schiebe-Hebedach 183
touring: Heckklappe 184
Helfen und helfen lassen:
BMW Bereitschaftsdienst 185
Fremdstarthilfe 185
An- und Abschleppen 186
Feuerlöscher 188
Airbags 190
Adaptive Getriebesteuerung AGS 190
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC 191
Autoradio-Empfang 192
Gurtschloßstrammer 192
HiFi-System DSP 193
Innenspiegel, automatisch abblendend 193
Integral Hinterachse 194
Latentwärmespeicher 194
Niveauregulierung 195
Regensensor 195
Xenon-Licht 196
Motordaten 200
Kraftstoffverbrauch, Kohlen-dioxid/CO-Emission 201
Maße 203
Gewichte 204
Fahrleistungen 208
Füllmengen 210
Elektrische Anlage 211
Keilriemen 211
Alles von A bis Z 216
Selbsthilfe von A bis Z 223
Cockpit 14
Instrumentenkombination 16
Kontroll- und Warnleuchten 20
Multi-Funktions-Lenkrad
MFL 22
Warnblinkanlage 23
Warndreieck 23
Verbandkasten 23
Tanken 24
Kraftstoffqualität 24
Reifenfülldruck 26
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Cockpit

text_image
1 2 3 4 5 6 7 8 9 390de001Online Version-© 0298 BMW AG
Cockpit
1 Lichtschalter 87
2 ▷ Blinker 69
Parklicht 88
Fernlicht 88
▷ Lichthupe 69
Bordcomputer 80
3 Nebellichtschalter 89
4 Wisch-/Wascheinrichtung 69
5 Zentralverriegelung 34
6 Warnblinkanlage 23
7 Heckscheiben-Heizung 72
8 Hupe, gesamte Fläche
9 Elektrische Lenkradeinstellung* 50
Instrumentenkombination

text_image
1 2 3 4 5 2 6 100 120 140 160 80 180 60 200 220 240 -1 -0 1 2 3 4 5 6 7 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7390de317
Online Version-© 0298 BMW AG
Instrumentenkombination
Es gibt zwei Ausführungen, je nach Ausstattung Ihres Fahrzeugs
1 Kraftstoffanzeige mit Leuchte für Reservebereich 75
2 Kontrolleuchte für Blinker 20
3 Geschwindigkeitsmesser
4 Kontrolleuchte für Fernlicht 20
5 Drehzahlmesser und Energie-Control 74
6 Motor-Kühlmittelthermometer mit Leuchte „Kühlwassertemperatur zu hoch“ 76
7 Kontroll- und Warnleuchten für Handbremse/Bremshydraulik
Anti-Blockier-System ABS
Bremsbeläge
Reifendruck-Control RDC*
Airbags
▶ Automatic-Getriebe*
▷ Bitte angurten*
▶ automatische
Geschwindigkeitsregelung* 20
8 Wählhebel- und Programmanzeige für Automatic-Getriebe* 64
9 Service-Intervallanzeige 76
10 Anzeige für Bordcomputer:
▶ Außentemperatur
Durchschnittsverbrauch,
▷ Reichweite und
Durchschnittsgeschwindigkeit – Bedienung über Blinkerhebel, siehe Seite 80
11 Kontrolleuchte für Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T 21
12 Kontrolleuchte für Niveauregulierung* 21
13 Kilometerzähler und Tageskilometerzähler 74
14 Anzeige für Check-Control 76
15 Rückstellknopf für Tageskilometerzähler 74
16 Kontroll- und Warnleuchten für
Nebelscheinwerfer*
Nebelschlußleuchten*
Motorölstand/Motoröldruck
▷ Diesel-Vorglühen */ Digitale Diesel Elektronik DDE* 21
Instrumentenkombination\*

text_image
1 2 3 4 5 2 6 100 120 140 160 80 180 60 200 40 220 20 240 km/h 1/1/min a 1000 -1 0 7 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 390de321 Parkbremse losen PRND S +72Instrumentenkombination\*
Es gibt zwei Ausführungen, je nach Ausstattung Ihres Fahrzeugs
1 Kraftstoffanzeige mit Leuchte für Reservebereich 75
2 Kontrolleuchte für Blinker 20
3 Geschwindigkeitsmesser
4 Kontrolleuchte für Fernlicht 20
5 Drehzahlmesser und Energie-Control 74
6 Motor-Kühlmittelthermometer 76
7 Kontroll- und Warnleuchten für
▷ Handbremse
Bremshydraulik
▶ ABS
Airbags
▷ Bitte angurten*
▶ automatische
Geschwindigkeitsregelung* 20
8 Taste für Check-Control 76
9 Wählhebel- und Programmanzeige für Automatic-Getriebe* 64
10 Außentemperaturanzeige 74
11 Kontrolleuchte für Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC* 21
12 Tageskilometerzähler 74
13 Anzeige für
▷ Check-Control,
Bordcomputer und bei Ausführung mit Multi- Funktions-Lenkrad MFL auch für
Radio und Telefon 76
14 Kilometerzähler 74
15 Service-Intervallanzeige 76
16 Rückstellknopf für Tageskilometerzähler 74
17 Kontroll- und Warnleuchten für
▷ Nebelscheinwerfer*
▷ Nebelschlußleuchten*
Batterie-Ladestrom
Motoröldruck 21
Kontroll- und Warnleuchten
Funktionskontrolle
Die Kontroll- und Warnleuchten, die mit „•“ gekennzeichnet sind, leuchten zur Funktionskontrolle unterschiedlich lang ab Zündschlüsselstellung 2 bis kurz nach dem Motorstart einmal auf.
Blinker, grün

Blinkt bei eingeschaltetem Blinker, bei Anhängerbetrieb auch für den Anhänger. Schnelles
Blinken: Das System hat einen Defekt. Nähere Hinweise: Seite 69
Fernlicht, blau

Leuchtet bei Fernlicht und bei der Lichthupe. Nähere Hinweise: Seite 69, 88
Handbremse\*, rot

Leuchtet bei angezogener Handbremse. Nähere Hinweise: Seite 62
Handbremse\*/Bremshydraulik, rot •

Leuchtet bei angezogener Handbremse. Nähere Hinweise: Seite 62
Bei Aufleuchten trotz gelöster Handbremse: Den Stand der Bremsflüssig-
keit prüfen lassen. Vor der Weiterfahrt unbedingt die Hinweise auf den Seiten 122 und 153 beachten. Leuchtet auch bei Meldung „Bremsbelag prüfen“ in der Check-Control.
Anti-Blockier-System ABS, gelb

Das ABS ist wegen einer Stö-
rung ausgeschaltet. Die normale
Bremswirkung ist uneinge-
schränkt vorhanden. Bitte von Ihrem BMW Service überprüfen lassen. Nähere Hinweise: Seite 120
Bremsbeläge\*, gelb

Den Zustand der Bremsbeläge prüfen lassen.
Nähere Hinweise: Seite 122
Reifendruck-Control RDC\*, gelb/rot •

Leuchtet gelb auf: Reifenfülldruck prüfen.
Leuchtet rot auf: Reifenpanne ist aufgetreten. Sofort zum Anhalten die Geschwindigkeit reduzieren, dabei aber heftige Brems- und Lenkmanöver vermeiden.
Nähere Hinweise: Seite 85
Airbags, rot

Funktionskontrolle schon ab Zündschlüsselstellung 1. Sollte sie bei der Funktionskontrolle
nicht aufleuchten oder während der Fahrt aufleuchten, bitte von Ihrem BMW Service überprüfen lassen.
Nähere Hinweise: Seite 57, 190
Automatic-Getriebe\*, gelb

Das Automatic-Getriebe schaltet wegen einer Störung nur im Notprogramm. Bitte den nächst-
liegenden BMW Service aufsuchen. Nähere Hinweise: Seite 65
Bitte angurten\*, rot •

Je nach Ausführung ertönt gleichzeitig ein Signal* bzw. erscheint eine Meldung* in der
Check-Control. Leuchtet je nach Ausführung bis nach dem Angurten. Nähere Hinweise zu den Sicherheitsgurten: Seite 55
Kontroll- und Warnleuchten
Automatische
Geschwindigkeitsregelung*, grün

Leuchtet bei eingeschaltetem System: Bereit zur Bedienung über das Multi-Funktions-Lenk-
rad.
Nähere Hinweise: Seite 72
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC\*, gelb

ASC+T/DSC ist über die Taste oder wegen einer Störung ausgeschaltet. Bei einer Störung
bitte von Ihrem BMW Service überprüfen lassen.
Nähere Hinweise: Seite 83
Niveauregulierung\*, gelb

Die Niveauregulierung ist inaktiv. Bitte den nächsten BMW Service aufsuchen.
Nähere Hinweise: Seite 125
Nebelscheinwerfer\*, grün

Leuchtet bei eingeschalteten Nebelscheinwerfern.
Nähere Hinweise: Seite 89
Nebelschlußleuchten\*, gelb

Leuchtet bei eingeschalteten Nebelschlußleuchten.
Nähere Hinweise: Seite 89
Batterie-Ladestrom, rot

Die Batterie wird nicht mehr geladen. Defekt am Generator-Keilriemen oder am Ladestrom-
kreis des Generators. Mit dem nächsten BMW Service in Verbindung setzen.

Bei defektem Keilriemen die Fahrt nicht fortsetzen, da sonst die
Gefahr eines Motorschadens infolge Überhitzung besteht. Bei defektem Keilriemen ist gleichzeitig ein erhöhter Kraftaufwand für die Lenkung nötig.
Motorölstand\*, gelb Motoröldruck, rot •

Leuchtet gelb auf: Motorölstand prüfen. Nähere Hinweise: Seite 149
Rotes Aufleuchten während der Fahrt und ggf. Meldung „Stop! Öldruck Motor“ in der Check-Control*: Sofort anhalten und den Motor abstellen. Motorölstand prüfen, evtl. Öl nachfüllen. Ist der Ölstand in Ordnung: Mit dem näch-
sten BMW Service in Verbindung setzen.

Die Fahrt nicht fortsetzen, da sonst die Gefahr eines Motorscha-infolge mangelnder Schmierung eht.
Diesel-Vorglühen\*, gelb

Den Motor erst starten, wenn die Leuchte erlischt.
Nähere Hinweise: Seite 60.
Aufleuchten während der Fahrt: Die Digitale Diesel Elektronik DDE* bitte von Ihrem BMW Service überprüfen lassen. Nähere Hinweise: Seite 125
Multi-Funktions-Lenkrad MFL\*

text_image
390de110 5 4 3 2 1 6 7 8 9 101 Telefon: Gespräch entgegennehmen, Wahl starten sowie Gespräch beenden
2 Radio/Telefon: Umschalten
3 Radio/Telefon: Suchlauf rückwärts bzw. Stationstasten oder im Namensregister blättern
4 Radio/Telefon: Lautstärke
5 Radio/Telefon: Suchlauf vorwärts bzw. Stationstasten oder im Namensregister blättern
6 Hupe, gesamte Fläche
7 Geschwindigkeitsregelung: Abruf
8 Geschwindigkeitsregelung: Speichern und Beschleunigen (+) sowie Verzögern und Speichern (−)
9 Geschwindigkeitsregelung: Aktivieren/Unterbrechen/Deaktivieren
10 Umluftbetrieb und AUC bzw. Lenkradheizung: Ein- und ausschalten.
Im Multi-Funktions-Lenkrad MFL sind Tasten integriert, um schnell und ohne Ablenkung vom Verkehrsgeschehen die folgenden Funktionen bedienen zu können:
▶ einige Funktionen des Radios
den Umluftbetrieb der Klimaanlage oder
die Lenkradheizung
die Geschwindigkeitsregelung und einige Funktionen des Telefons.
Bei der Bedienung über das MFL müssen die entsprechenden Systeme eingeschaltet sein.
Das Bild zeigt die mögliche Gesamtausstattung. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung der jeweiligen Ausstattung.
Warnblinkanlage

Die Drucktaste leuchtet bei eingeschalteter Warnblinkanlage periodisch auf. Bei eingeschalteter Fahrzeugbeleuchtung ist die Drucktaste zum schnellen Auffinden beleuchtet.

Die Blinkerfunktion hat Priorität vor der Warnblinkfunktion. Ab
Zündschlüsselstellung 1 können Sie deshalb blinken, auch wenn die Warn-blinkanlage eingeschaltet ist.
Warndreieck\*

Das Warndreieck ist in der Heckklappe im Behälter des Bordwerkzeugs griffbereit untergebracht. Zum Öffnen des Behälters die Flügel-schraube(n) lösen.

Gesetzliche Vorschriften über das Mitführen eines Warndreiecks be- en.
Verbandkasten\*

Unter dem Beifahrersitz.
Entnehmen: Die Taste an der Vorderseite anheben (Pfeil) und den Verbandkasten nach vorn aus der Halterung nehmen.
Verstauen: Den Verbandkasten in die Halterung einsetzen und nach hinten andrücken, bis die Taste einrastet.

Die Dauer der Verwendbarkeit einiger Artikel im Verbandkasten
ist begrenzt. Deswegen den Inhalt regelmäßig prüfen und verfallende Artikel rechtzeitig ersetzen. Diese sind in jeder Apotheke erhältlich.
Gesetzliche Vorschriften über das Mitführen eines Verbandkastens beachten.
Tanken

Zum Aufklappen die Tankklappe am vorderen Rand drücken.
Entriegeln der Tankklappe bei Ausfall der Zentralverriegelung siehe Seite 183.

Beim Umgang mit Kraftstoffen die an Tankstellen ausliegenden
Sicherheitsvorschriften beachten.

Tankverschluß in die Halterung an der Tankklappe stecken.
Beim Tanken die Zapfpistole in das Einfüllrohr einhängen. Ein Anheben der Zapfpistole während des Tankens führt
zu vorzeitigem Abschalten
bei Verwendung einer Zapfpistole mit Rückführung der Benzindämpfe zu einer reduzierten Rückführung.
Kraftstoffqualität
Benzinmotor mit Katalysator
Der Motor benötigt ausschließlich bleifreies Benzin. Allerdings können Sie unterschiedliche Benzinqualitäten tanken, da der Motor klopfgeregelt ist.
Mindestqualität:
Normalbenzin bleifrei (91 ROZ).
Um die Nennwerte für Fahrleistungen und Benzinverbrauch zu erfüllen:
Superbenzin bleifrei (95 ROZ).
Dieses Benzin finden Sie auch unter den Bezeichnungen: DIN EN 228 oder Eurosuper.
Um die Leistungsabgabe zu steigern und den Benzinverbrauch zu senken:
Super Plus (98 ROZ).

Bei Fahrzeugen mit Katalysator kein verbleites Benzin tanken,
sonst kommt es zu dauerhaften Schäden an der Lambdasonde und dem Katalysator.
Kraftstoffqualität
Benzinmotor ohne Katalysator
(Die Katalysator-Nachrüstung ist möglich)
Der Motor ist für bleifreies und verbleites Benzin ausgelegt. Sie können unterschiedliche Benzinqualitäten tanken, da der Motor klopfgeregelt ist.
Mindestqualität:
Normalbenzin (91 ROZ) bleifrei oder verbleit.
Um die Nennwerte für Fahrleistungen und Benzinverbrauch zu erfüllen:
Superbenzin (95 ROZ) bleifrei.
Dieses Benzin finden Sie auch unter den Bezeichnungen:
DIN EN 228 oder Eurosuper.
Um die Leistungsabgabe zu steigern und den Benzinverbrauch zu senken:
▶ Super Plus (98 ROZ) bleifrei oder
Superbenzin (98 ROZ) verbleit.
Superbenzin finden Sie auch unter der Bezeichnung DIN 51 600.
Dieselmotor mit und ohne Katalysator
Diesel-Kraftstoff DIN EN 590. Diesel-Winterbetrieb siehe Seite 123.

Keinen Rapsölmethylester (RME) oder Biodiesel tanken, sonst be-Gefahr der Motorschädigung.
Reifenfülldruck
Die Druckangaben finden Sie auch bei geöffneter Fahrertür an der Türsäule. Alle Druckangaben sind in bar (Überdruck) bei kalten Reifen angegeben (kalt = Umgebungstemperatur).
Die Druckangaben gelten für die von BMW freigegebenen Reifenfabrikate, die beim BMW Service erfragt werden können. Werden andere Fabrikate verwendet, kann ein höherer Druck erforderlich sein.
Bei Anhängerbetrieb gilt ausschließlich der Fülldruck für höhere Beladung.

Den Reifenfülldruck – auch am Reserverad – regelmäßig prüfen,
mindestens zweimal monatlich und vor Antritt einer längeren Fahrt. Sonst kann es durch falschen Reifenfülldruck zu Fahrinstabilität bzw. Reifenschäden und somit zu Unfällen kommen.
| BMW Limousine | Reifendimension | ![]() | ![]() | ||
| 525td | 205/65 R 15 94 H | ||||
| 225/60 R 15 96 V | 1,9 | 2,1 | 2,1 | 2,6 | |
| 225/55 R 16 95 V | |||||
| 235/45 R 17 94 W | 1,9 | 2,1 | 2,1 | 2,6 | |
| 255/40 R 17 94 W | - | 2,1 | - | 2,6 | |
| 205/65 R 15 94 Q/T/H M+S | |||||
| 225/60 R 15 96 Q/T/H M+S | 2,1 | 2,3 | 2,3 | 2,8 | |
| 225/55 R 16 95 Q/T/H M+S | |||||
| 235/45 R 17 94 Q/T/H M+S | |||||
| 520i | 205/65 R 15 94 V | ||||
| 225/60 R 15 96 V | 1,9 | 2,3 | 2,3 | 2,8 | |
| 225/55 R 16 95 V | |||||
| 235/45 R 17 94 W | 1,9 | 2,3 | 2,3 | 2,8 | |
| 523i | 255/40 R 17 94 W | - | 2,3 | - | 2,8 |
| 525tds | 205/65 R 15 94 Q/T/H M+S | ||||
| 225/60 R 15 96 Q/T/H M+S | 2,1 | 2,5 | 2,5 | 3,0 | |
| 225/55 R 16 95 Q/T/H M+S | |||||
| 235/45 R 17 94 Q/T/H M+S | |||||
| 528i | 225/60 R 15 96 W | 1,9 | 2,3 | 2,4 | 2,9 |
| 225/55 R 16 95 W | |||||
| 235/45 R 17 94 W | 2,1 | 2,5 | 2,6 | 3,1 | |
| 255/40 R 17 94 W | - | 2,5 | - | 3,1 | |
| 205/65 R 15 94 Q/T/H M+S | |||||
| 225/60 R 15 96 Q/T/H M+S | 2,1 | 2,5 | 2,6 | 3,1 | |
| 225/55 R 16 95 Q/T/H M+S | |||||
| 235/45 R 17 94 Q/T/H M+S | |||||
Reifenfülldruck
94 V ist für den BMW 523i touring
nicht freigegeben.
Öffnen und Schließen:
Schlüssel 32
Elektronische
Wegfahrsicherung 33
Zentralverriegelung 34
Türen – von außen 34
Funkfernbedienung 35
Türen – von innen 37
Heckklappe 38
Heckscheibe 39
Kofferraum 41
Alarmanlage 42
Fensterheber 44
Schiebe-Hebedach 45
Einstellen:
Sitze 47
Lenkrad 50
Spiegel 51
Sitz-, Spiegel- und
Lenkradmemory 53
Sicherheitsysteme:
Sicherheitsgurte 55
Kinder-Rückhaltesysteme 56
Airbags 57
Kindersicherung 59
Fahren:
Zündschloß 60
Motor anlassen 60
Motor abstellen 62
Handbremse 62
Schaltgetriebe 63
Automatic-Getriebe 64
Automatic-Getriebe mit Steptronic 66
Blinker/Lichthupe 69
Wischanlage/Regensensor 69
Heckscheibenheizung 72
Geschwindigkeitsregelung 72
Alles unter Kontrolle:
Kilometerzähler,
Außentemperaturanzeige 74
Drehzahlmesser 74
Energie-Control 75
Kraftstoffanzeige 75
Kühlmittelthermometer 76
Service-Intervallanzeige 76
Check-Control 77
Bordcomputer 80
Technik für Fahrkomfort und Sicherheit:
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC 83
Elektronische Dämpfer-Control EDC 84
Reifendruck-Control RDC 85
Licht:
Stand-/Abblendlicht 87
Armaturenbeleuchtung 87
Leuchtweitenregulierung 88
Fernlicht/Parklicht 88
Nebellicht 89
Innenlicht/Laderaumleuchte 89
Leseleuchten 89
Temperierung
zum Wohlbefinden:
Heizung und Belüftung 91
Klimaautomatik 96
Sitzheizung 102
Lenkradheizung 102
Sonnenschutzrollo 102
Standheizung 103
Standlüftung 103
Fernbedienung für
Standheizung 104
Praktische Innenausstattung:
Handschuhkasten 105
Ablagen 105
Getränkedosenhalter 106
Ascher 106
Durchladesystem 108
Skisack 109
touring:
Laderaum 112
Abdeckrollo 112
Trennetz 112
Fach im Boden 114
Ausziehbarer Ladeboden 115
Beladung 116
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Schlüssel

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390de326 1 2 3Ersatzschlüssel
erhalten Sie nur bei Ihrem BMW Service. Dieser ist verpflichtet, die Legitimation zu prüfen, da die Schlüssel Teil eines Sicherheitssystems sind (siehe „Elektronische Wegfahrsicherung“ auf Seite 33).
Schlüssel mit Funkfernbedienung
1 Zentralschlüssel mit Sender für die Funkfernbedienung
2 Reserveschlüssel zur sicheren Aufbewahrung, z.B. in der Geldbörse. Dieser Zentralschlüssel ist nicht für den ständigen Gebrauch bestimmt
3 Tür- und Zündschlüssel
Mit diesem Schlüssel können nicht
die Schlösser für Heckklappe und
Handschuhkasten betätigt werden –
vorteilhaft z.B. im Hotel.
Elektronische Wegfahrsicherung

Die Sicherheit im Schlüssel
Die elektronische Wegfahrsicherung erhöht zusätzlich die Diebstahlsicherheit Ihres BMW - ohne daß Sie dafür etwas einstellen oder aktivieren müssen. Sie bewirkt, daß der Motor nur mit den zum Fahrzeug gehörenden Schlüsseln gestartet werden kann. Auch können Sie einzelne Schlüssel durch Ihren BMW Service sperren lassen, wenn Ihnen z.B. Schlüssel abhanden gekommen sind. Mit einem gesperrten Schlüssel kann der Motor dann nicht mehr gestartet werden.
Was die Elektronik leistet
In den Schlüssel wurde ein elektronisches Bauteil integriert. Die Elektronik im Fahrzeug tauscht über das Zündschloß für jedes Fahrzeug individuelle und ständig wechselnde Signale mit der Elektronik im Schlüssel aus. Erst wenn der Schlüssel als „berechtigt“ erkannt worden ist, werden Zündung, Kraftstoffzufuhr und Anlasser freigegeben.
Gewalteinwirkung kann die im Schlüssel integrierte Elektronik beschädigen. Das Starten des Motors ist dann nicht mehr möglich.
34 Zentralverriegelung Türen – von außen
Das Prinzip
Die Zentralverriegelung wird wirksam, wenn beide Vordertüren geschlossen sind. Entriegelt bzw. verriegelt werden gemeinsam
Türen
Heckklappe und -scheibe*
Tankklappe.
Betätigt werden kann die Zentralverriegelung
von außen über das Tür- oder Heckklappenschloß* sowie über die Funkfernbedienung
von innen über eine Taste.
Bei einer Betätigung von außen wird gleichzeitig die Diebstahlsicherung mit bedient. Sie verhindert, daß die Türen über die Sicherungsknöpfe oder die Türöffner entriegelt werden können. Die Alarmanlage* wird ebenfalls geschärft bzw. entschärft.
Bei einem Unfall entriegelt die Zentralverriegelung automatisch, aber nur Türen, die nicht separat über die Sicherungsknöpfe verriegelt wurden. Außerdem schalten sich Warnblinkanlage und Innenlicht ein.

Das Fahrzeug nicht verriegeln, wenn sich Personen darin befinden, da ein Entriegeln von innen nicht möglich ist.
Bei einigen Länderausführungen kann die Alarmanlage nur mit der Funkfernbedienung betätigt werden. Entriegeln mit dem Zentralschlüssel löst bei diesen Fahrzeugen Alarm aus. Um den Alarm zu beenden: Taste 1 drücken (entriegeln) oder den Motor starten.
Weitere Einzelheiten zur Alarmanlage finden Sie auf Seite 42.
Komfortbedienung
Fenster und Schiebe-Hebedach können Sie auch über das Türschloß bedienen.
Öffnen: Bei geschlossener Tür den Schlüssel in der Stellung „Entriegeln“ festhalten.
Schließen: Bei geschlossener Tür den Schlüssel in der Stellung „Verriegeln“ festhalten.
Während des Schließvorgangs kontrollieren, daß niemand eingeklemmt wird. Das Loslassen des Schlüssels stoppt die Bewegung.
Notbetätigung
(bei elektrischem Defekt)
Mit dem Schlüssel können Sie in den Endstellungen des Türschlosses die Fahrertür entriegeln bzw. verriegeln.
Funkfernbedienung

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394de013 1 2 3 4Entriegeln
Taste 1 drücken.
Gleichzeitig wird die Diebstahl- sicherung entriegelt, die Alarmanlage* entschärft und das Innenlicht einge- schaltet.

Bei einigen Länderausführungen wird beim ersten Drücken der
Taste nur die Fahrertür entriegelt, beim zweiten Tastendruck der restliche Umfang der Zentralverriegelung.
Komfortöffnen
Fenster und Schiebe-Hebedach können Sie auch mit der Fernbedienung öffnen: Taste 1 gedrückt halten. Das Loslassen der Taste unterbricht den Öffnungsvorgang sofort.
Verriegeln und Sichern
Taste 2 drücken.
Gleichzeitig wird die Diebstahl- sicherung eingelegt und die Alarm- anlage geschärft.

Das Fahrzeug nicht verriegeln, wenn sich Personen darin befin-
den, da ein Entriegeln von innen nicht möglich ist.
Komfortschließen
Fenster und Schiebe-Hebedach können Sie auch mit der Fernbedienung schließen:
Taste 2 gedrückt halten. Das Loslassen der Taste unterbricht den Schließvorgang sofort.

Während des Schließvorgangs kontrollieren, daß niemand einge-
klemmt wird. Das Loslassen der Taste unterbricht den Schließvorgang sofort.

Bei Fahrzeugen mit Alarmanlage: Wird das Komfortschließen unter-
brochen, muß das Fahrzeug mit Taste 1 nochmals entriegelt werden, bevor das Komfortschließen fortgesetzt wird.
Sonst ist der Neigungsalarmgeber und
der Funk-Innenraumschutz ausgeschaltet.
Innenlicht einschalten
Bei verriegeltem Fahrzeug Taste 2 drücken.
Mit dieser Funktion können Sie – unter Berücksichtigung der Reichweite der Fernbedienung – z.B. auf einem Parkplatz Ihr Fahrzeug „suchen“.
Neigungsalarmgeber ausschalten
Taste 2 nach dem Verriegeln erneut kurz drücken.
Damit ist auch der Funk-Innenraumschutz der Alarmanlage (siehe Seite 43) ausgeschaltet.

Die LED (Leuchtdiode) 3 leuchtet beim Drücken jeder Taste kurz
auf. Einzelne Symbole auf den Tasten der Funkfernbedienung können von den abgebildeten abweichen.
Funkfernbedienung

text_image
394de013 1 2 3 4Heckklappe öffnen
Taste 4 drücken.
Die Heckklappe öffnet sich etwas, unabhängig davon, ob sie verriegelt oder entriegelt war.
Zentralschlüssel
Schlüssel mit Sender für die Funkfernbedienung sind Zentralschlüssel.
Außer den Funktionen „Innenlicht einschalten“ und „Heckklappe öffnen“ können alle Funktionen der Funkfernbedienung auch mit den Schlüsseln am Fahrertür- oder Heckklappenschloß ausgeführt werden.
Die Beifahrertür hat kein Türschloß, um die Diebstahlsicherheit weiter zu erhöhen.

Bei einigen Länderausführungen kann die Alarmanlage nur mit der
Funkfernbedienung betätigt werden. Entriegeln mit dem Zentralschlüssel löst bei diesen Fahrzeugen Alarm aus. Um den Alarm zu beenden: Taste 1 drücken (entriegeln) oder den Motor starten.

Kinder können die Türen von innen verriegeln. Die Fahrzeug-
schlüssel deswegen immer mitnehmen, damit das Fahrzeug jederzeit wieder von außen geöffnet werden kann.
Gleiche Frequenzen
Die Funkfernbedienung kann lokal durch fremde Anlagen oder Geräte, die die gleiche Frequenz benutzen, in ihrer Funktion gestört werden.
Türen – von innen

Mit dieser Taste betätigen Sie bei geschlossenen Vordertüren die Zentralverriegelung. Damit werden Türen, Heckklappe und -scheibe sowie Tankklappe nur entriegelt bzw. verriegelt, nicht aber diebstahlgesichert.
Entriegeln und öffnen
Entweder über die Taste für Zentralverriegelung die Türen gemeinsam entriegeln und dann den jeweiligen Türöffner über der Armlehne ziehen oder
einzeln an jeder Tür den Türöffner zweimal ziehen: Beim ersten Mal wird entriegelt, beim zweiten Mal geöffnet.
Verriegeln
Entweder über die Taste für Zentralverriegelung alle Türen verriegeln oder
die Sicherungsknöpfe der Türen niederdrücken. Um ein versehentliches Aussperren zu verhindern, kann die offene Fahrertür mit deren Sicherungsknopf nicht verriegelt werden.

Nicht während der Fahrt über die Sicherungsknöpfe verriegeln, da sich dann diese Türen bei einem Unfall nicht automatisch entriegeln.
Kinder können die Türen von innen verriegeln. Die Fahrzeugschlüssel deshalb immer mitnehmen, damit das Fahrzeug jederzeit wieder von außen geöffnet werden kann.
Heckklappe

Schloß - nur Limousine
Nur die Zentralschlüssel (siehe Seite 32) passen zum Heckklappenschloß.

text_image
394de064Separat sichern
Zentralschlüssel über einen Druckpunkt nach rechts drehen und in der waagrechten Stellung abziehen.
Damit ist die Heckklappe verriegelt und von der Zentralverriegelung abgekoppelt. Wenn Sie dann nur den Tür- und Zündschlüssel 3 (siehe Seite 32) aushändigen, ist kein Zugriff über die Heckklappe möglich. Das ist vorteilhaft z.B. im Hotel.

Taste drücken (Pfeil): Die Heckklappe öffnet sich leicht.
Der Koffer- bzw. Laderaum ist bei geöffneter Heckklappe beleuchtet (siehe auch Seite 89).
Notbetätigung
(bei elektrischem Defekt)
Limousine:
Den Zentralschlüssel nach links bis zum Anschlag drehen – die Heckklappe öffnet sich leicht.
Die Heckklappe ist wieder verriegelt, sobald sie zugedrückt wird.
touring: Siehe Seite 184.
Heckklappe

Mit dieser Taste öffnen Sie bei stehendem Fahrzeug die Heckklappe, sofern sie nicht gesichert ist.

Kleinigkeiten können schnell ein- und ausgeladen werden, wenn die Heck-scheibe separat geöffnet wird.
Taste drücken (Pfeil): Die Heckscheibe öffnet sich leicht. Sie kann nach oben geschwenkt werden.
Zum Schließen die Scheibe zudrücken.

Wenn spitze oder kantige Gegenstände während der Fahrt an die Heckscheibe stoßen könnten, für Kantenschutz sorgen, sonst könnten die Heizleiter der Heckscheibe beschädigt werden.

Schließen - Limousine
Die Griffmulde (Pfeil) neben dem Schließmechanismus erleichtert das Herunterziehen der Heckklappe.
Heckklappe

Nur mit ganz geschlossener Heckklappe bzw. -scheibe fahren, damit keine Abgase in den Fahrgastraum gelangen. Wird dennoch einmal mit geöffneter Klappe bzw. Scheibe gefahren:
Alle Fenster sowie das Schiebe-Hebedach schließen
die Luftmenge der Heizungs- und Belüftungsanlage bzw. der Klimaautomatik stark erhöhen, siehe Seite 90 bzw. 96.
Schließen - touring
Sie können die Heckklappe mit beiden Händen an den Griffmulden (Pfeile) herunterziehen.
Zum Schließen drücken Sie die Heckklappe nur leicht an. Der Schließvorgang erfolgt danach selbsttätig.

Zur Vermeidung von Verletzungen wie bei jedem Schließvorgang
darauf achten, daß der Schließbereich der Heckklappe frei ist.

Bei geöffneter Heckklappe des touring beträgt das Maß vom Erd-
boden bis zur Oberkante mehr als zwei Meter. Bitte beachten, wenn z.B. in einer Garage die Heckklappe geöffnet wird.
Kofferraum

Benutzen Sie die Spannbänder am Kofferraumboden, um kleinere Gepäckstücke zu fixieren.
Wenn Sie Gegenstände auf die Spannbänder stellen, wirken diese rutschhemmend.
Für die Befestigung von Gepäckraumnetzen* oder Zugbändern zur Fixierung von Gepäckstücken finden Sie Verzurrösen an den Ecken des Kofferraums.
Siehe auch unter „Beladung“, Seite 116.

Im Kofferraum finden Sie links einen Aufhänger zur Befestigung von Tragtaschen oder Ähnlichem.
42 Alarmanlage\*
Die Alarmanlage reagiert auf:
Öffnen einer Tür, der Motorhaube oder Heckklappe bzw. -scheibe
Bewegungen im Innenraum des Fahrzeugs (Funk-Innenraumschutz)
Verändern der Neigung des Fahrzeugs, z.B. beim Versuch des Raddiebstahls oder Abschleppens
Unterbrechung der Batteriespannung.
Die je nach Länderausführung beginnenden Reaktionen auf unbefugte Eingriffe:
Ein Alarm von 30 Sekunden
Einschalten der Warnblinkanlage für fünf Minuten*
Ein- und Ausschalten des Abblendlichts im Rhythmus der Warnblinkanlage*.
Schärfen und Entschärfen
Gleichzeitig mit dem Verriegeln und Entriegeln des Fahrzeugs über die Schlösser oder die Funkfernbedienung wird auch die Alarmanlage geschärft bzw. entschärft.
Der Funk-Innenraumschutz wird ca. 30 Sekunden nach der letzten Schließbetätigung aktiviert.
Wurde die Alarmanlage ordnungsgemäß geschärft, leuchtet die Warnblinkanlage einmal auf*.
Die Heckklappe können Sie auch bei geschärfter Anlage über die Taste 4 der Funkfernbedienung öffnen. Mit dem Schließen ist die Klappe wieder gesichert.
Bei einigen Länderausführungen kann die Alarmanlage nur mit der Funkfernbedienung bedient werden. Entriegeln mit dem Zentralschlüssel löst bei diesen Fahrzeugen Alarm aus. Um den Alarm zu beenden: Taste 1 drücken (entriegeln) oder den Motor starten.

Anzeigen der Kontrolleuchte
Die Kontrolleuchte unter dem Innen-
spiegel blitzt dauernd: Die Anlage ist
geschärft
Die Kontrolleuchte blinkt beim Schärfen: Türen, Motorhaube oder Heckklappe bzw. -scheibe sind nicht richtig geschlossen. Auch wenn diese nicht mehr geschlossen werden, ist der restliche Teil gesichert und die Kontrolleuchte blitzt nach 10 Sekunden dauernd. Der Funk-Innenraumschutz ist jedoch nicht aktiviert
Die Kontrolleuchte erlischt beim Entschärfen: Es wurde in der Zwischenzeit nicht an Ihrem Fahrzeug manipuliert
Alarmanlage\*
Die Kontrolleuchte blinkt beim Entschärfen für 10 Sekunden: Es wurde in der Zwischenzeit an Ihrem Fahrzeug manipuliert.
Nach Auslösen eines Alarms blitzt die Kontrolleuchte anschließend wieder dauernd.
Neigungsalarmgeber
Neigungsalarmgeber und Funk-Innenraumschutz lassen sich zusammen ausschalten. Damit verhindern Sie ungewollten Alarm, z.B. bei Duplex-Garagen oder beim Transport auf Autoreisezügen:
Verriegeln (= schärfen) Sie zweimal; drücken Sie also die Taste 2 der Funkfernbedienung zweimal hintereinander oder verriegeln Sie zweimal mit dem Schlüssel.
Die Kontrolleuchte leuchtet kurz auf und blitzt dann dauernd. Der Neigungsalarmgeber und der Funk-Innenraumschutz sind bis zum Entschärfen ausgeschaltet.

Funk-Innenraumschutz
Das Bild zeigt Sender und Empfänger des Funk-Innenraumschutzes.
Voraussetzung für ein einwandfreies Funktionieren des Funk-Innenraumschutzes sind geschlossene Fenster und ein geschlossenes Schiebe-Hebedach.
Schalten Sie jedoch den Funk-Innenraumschutz aus, wenn
Kinder oder Tiere im Fahrzeug bleiben sollen
Fenster oder Schiebe-Hebedach geöffnet bleiben sollen.
Unabsichtlich ausgeschaltet werden der Neigungsgeber und der Funk-Innenraumschutz, wenn das Komfortschließen von Fenstern und
Schiebe-Hebedach innerhalb der ersten 10 Sekunden unterbrochen und wieder neu eingeleitet wurde. Ist dies geschehen, muß entschärft und wieder neu geschärft werden.
44 Fensterheber

Fenster öffnen und schließen
Ab Zündschlüsselstellung 1:
Wippschalter bis zum Druckpunkt drücken:
Das Fenster bewegt sich, solange Sie den Wippschalter drücken
Wippschalter über den Druckpunkt hinaus antippen:
Das Fenster bewegt sich automatisch.
Um die Bewegung zu stoppen, den Schalter antippen.
Nach dem Ausschalten der Zündung:
Sie können die Fensterheber noch bis zu 15 Minuten bedienen, solange keine Vordertür erneut geschlossen wurde. Zum Öffnen drücken Sie den Wippschalter über den Druckpunkt hinaus.
Den Zündschlüssel beim Verlassen des Fahrzeugs stets abziehen, damit z.B. Kinder nicht mehr die Fensterheber bedienen und sich verletzen können.
Zur Komfortbedienung über das Tür- schloß bzw. die Funkfernbedienung siehe Seite 34 bzw. 35.
Schutzfunktion
Am oberen Fensterrahmen befindet sich jeweils eine Kontaktleiste. Wird beim Schließen eines Fensters gegen diese Kontaktleiste gedrückt, so wird der Schließvorgang sofort unterbrochen und das Fenster öffnet sich wieder etwas.
Diese Schutzfunktion können Sie außer Kraft setzen (z.B. bei unbefugtem Zugriff von außen), indem Sie den Schalter über den Druckpunkt hinaus drücken und halten.
Fensterheber Schiebe-Hebedach\*

Damit können Sie das Öffnen und Schließen der hinteren Fenster über die Schalter im Fond, z.B. durch Kinder, verhindern.

Den Sicherheitsschalter stets drücken, wenn Kinder im Fond mitfahren. Unkontrolliertes Schließen der Fenster kann zu Körperverletzungen führen.
Das Schiebe-Hebedach stets kontrolliert und aufmerksam schließen, sonst kann es zu Körperverletzungen kommen. Den Zündschlüssel beim Verlassen des Fahrzeugs stets abziehen, damit z.B. Kinder nicht mehr das Dach bedienen und sich verletzen können.
Unterdruck oder Zugluft entstehen nicht bei geöffnetem oder angehobenem Dach, wenn Sie die Luftzufuhr über die Luftaustritte offenhalten und ggf. die Luftmenge erhöhen.
Zur Komfortbedienung über das Tür- schloß bzw. die Funkfernbedienung siehe Seite 34 bzw. 35.
Schutzfunktion
Trifft das Schiebe-Hebedach beim Schließen ab ungefähr der Mitte der Dachöffnung auf einen Widerstand, so wird der Schließvorgang unterbrochen und das Dach öffnet sich wieder etwas.
Diese Schutzfunktion können Sie außer Kraft setzen (z.B. bei unbefugtem Zugriff von außen), indem Sie den Schalter über den Druckpunkt hinaus schieben und halten.

Anheben – Öffnen – Schließen
Ab Zündschlüsselstellung 1 den Schalter drücken bzw. bis zum Druckpunkt in die gewünschte Richtung schieben.
Beim Anheben fährt der Dachhimmel nur einige Zentimeter zurück.
Sie können das Dach nach dem Ausschalten der Zündung noch bis zu 15 Minuten bedienen, solange keine Vordertür erneut geschlossen wurde.
Schiebe-Hebedach\*
Automatisches\* Öffnen und Schließen
Den Schalter über den Druckpunkt hinaus antippen.
Ferner sind folgende Bewegungen automatisiert:
Bei geöffnetem Dach den Schalter in Richtung „Anheben“ antippen: Das Dach fährt in die Endposition von „Anheben“
Bei angehobenem Dach den Schalter in Richtung „Öffnen“ antippen: Das Dach fährt in die Endposition von „Öffnen“.
Ein Antippen des Schalters stoppt die Bewegung.
Schiebe-Hebedach mit Glaseinsatz\*
Bedienung und Funktion wie beim Schiebe-Hebedach zuvor beschrieben. Um das angehobene Dach zu öffnen, halten Sie den Schalter in Richtung „Öffnen“, bis das Dach die gewünschte Position erreicht hat.
Die Schiebeblende wird beim Anheben des Dachs etwas zurückgeschoben und beim Öffnen mit dem Dach mitgenommen. Sie verbleibt in der geöffneten Stellung und kann jederzeit nach Bedarf verschoben werden.

Stromunterbrechung oder Defekt
Nach einer Stromunterbrechung (z.B. Abklemmen der Batterie) läßt sich das Dach zunächst nur anheben. Um dies zu beheben:
1 das Schiebe-Hebedach ganz an-
heben
2 den Schalter noch ca. fünf Sekunden lang gedrückt halten.
Bei einem elektrischen Defekt läßt sich das Schiebe-Hebedach manuell bedienen, siehe Seite 183.
Sitze einstellen Mechanischer Sitz
Der Sitz wird als wichtigstes Bindeglied zwischen Straße, Fahrwerk und Mensch mit ganz besonderer Sorgfalt entwickelt. Dabei kommen modernste Methoden zum Einsatz, wie CAD (Computer Aided Design), FEM (Finite Elemente Methode) sowie elektronisch überwachte Prüfanlagen.
Das Dämpfungsverhalten gegenüber Fahrbahnstößen wird exakt auf das Fahrwerk abgestimmt. Die stabile Tragstruktur des Sitzes bietet zusammen mit dem Sicherheitsgurt mit Gurtkraftbegrenzung, dem Gurtschloßstrammer und natürlich den Airbags ein Höchstmaß an Sicherheit. Entspanntes und ermüdungsfreies Fahren – auch über längere Zeit – wird erreicht durch einen mehrschichtigen, orthopädisch gestalteten Polsteraufbau, einen hohen Naturfaseranteil und ein aufwendiges internes Luftführungssystem. Lordosen- und Schulterstütze ermöglichen eine individuelle Abstützung der gesamten Wirbelsäule.
Bitte beachten Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit beim Einstellen der Sitzposition:
Den Fahrersitz nicht während der Fahrt einstellen. Sonst kann durch eine unerwartete Sitzbewegung das Fahrzeug außer Kontrolle geraten und dadurch ein Unfall verursacht werden.
Der Sicherheitsgurt muß immer möglichst eng am Körper anliegen. Sonst kann bei Frontalunfällen der Beckengurt über die Hüfte rutschen und den Unterleib verletzen. Ferner verzögert sich die Rückhaltewirkung bei einem größeren Abstand.
Die Lehne während der Fahrt nicht zu weit nach hinten neigen (dies betrifft besonders die Beifahrerseite), sonst besteht bei einem Unfall die Gefahr, unter dem Sicherheitsgurt „durchzutauchen“, so daß die Schutzwirkung des Gurts verlorengeht.
Die Sitze nicht nach hinten schieben, wenn sich das Fahrzeug in einer Schräglage befindet, z.B. bei Garagenauffahrten oder Hanglagen. Sonst kann die automatische Gurthöheneinstellung ausgeklinkt werden.

text_image
380de0211 Längsrichtung Den Hebel ziehen und den Sitz in die gewünschte Lage schieben. Nach dem Loslassen des Hebels den Sitz leicht vor- oder zurückbewegen, damit er richtig einrastet
2 Höhe Den Hebel ziehen und den Sitz nach Bedarf belasten oder entlasten.
Mechanischer Sitz

text_image
380de022 4 33 Lehne
Den Hebel ziehen und die Lehne nach Bedarf belasten oder entlasten
4 Neigung (nur beim Fahrersitz) Den Hebel ziehen und den Sitz nach Bedarf bewegen.
Setzen Sie sich zur Entlastung der Bandscheiben im Sitz ganz zurück und lassen Sie den Rücken vollständig an der Lehne anliegen.
Bei einer idealen Haltung bildet die Kopfstellung zur Wirbelsäule eine Gerade.
Bei Langstreckenfahrten kann die Lehne etwas mehr geneigt werden, um die Muskelbeanspruchung zu reduzieren. Das Lenkrad muß auch am höchsten Punkt mit leicht angewinkelten Armen bedient werden können.
Lordosenstütze\*
Siehe BMW Komfortsitz, nächste Seite.

Höhe einstellen: Durch Ziehen oder Drücken.
Vordere Kopfstützen in der Neigung einstellen: Durch Schwenken.

Kopfstützen reduzieren bei Unfällen das Risiko von Halselschäden.
Die Kopfstütze so ausrichten, daß ihre Mitte ca. in Ohrhöhe liegt.
Die mittlere Kopfstütze hinten immer ganz eingeschoben lassen, da ein Herausziehen ihre Funktion beeinträchtigt.
BMW Sportsitz\*

Bei diesem Sitz können Sie zusätzlich die Oberschenkelauflage einstellen:
Den Hebel ziehen und die Ober- schenkelauflage Ihren Bedürfnissen anpassen.
Auch beim Beifahrersitz können Sie die Neigung einstellen.
Elektrischer Sitz\*

text_image
380de023 8 op 8 1 2 3 4 51 Neigung
2 Längsrichtung
3 Höhe
4 Lehne
5 Höhe der Kopfstütze
Die Neigung der Kopfstütze stellen Sie manuell durch Schwenken ein.

Bitte zu Ihrer persönlichen Sicherheit unbedingt die Einstellhin-
weise auf Seite 47 beachten.
BMW Komfortsitz\*

text_image
380d0024 1 2Dieser Sitz bietet Ihnen zusätzliche Einstellungen für die Lordosenstütze und die Schulterstütze.
1 Lordosenstütze
Schalter vorn bzw. hinten drücken: Wölbung verstärken bzw. abschwächen.
Schalter oben bzw. unten drücken: Wölbung wandert nach oben bzw. unten.
Die Kontur der Rückenlehne läßt sich verändern, so daß die Wölbung der Lendenwirbelsäule (Lordose) unterstützt wird.
Oberer Beckenrand und Wirbelsäule werden abgestützt, um eine aufrechte und entspannte Sitzhaltung zu fördern.
BMW Komfortsitz\*

text_image
380de024 1 22
Schalter drücken: Die Neigung des Lehnenoberteils verändert sich.
Das einstellbare Lehnenoberteil unterstützt den Rücken auch im Schulterbereich. Das führt zu einer entspannten Sitzposition und zu einer Entlastung der Schultermuskulatur.
Zur optimalen Einstellung wird empfohlen:
Fahrer- und Beifahrerseite:
1 Lehnenoberteil ganz zurückstellen
2 Optimale Sitzposition einstellen, wie auf Seite 48 beschrieben
3 Lehnenoberteil nach vorn neigen, bis Schultern gut unterstützt werden.

BSichueterstützBuheposition:
1 Lehnenoberteil ganz zurückstellen
2 Sitz etwas stärker neigen
3 Lehne etwas stärker neigen
4 Lehnenoberteil stärker nach vorn neigen.
Über eine Korrektur der Längs- einstellung des Sitzes sicher- stellen, daß der Sicherheitsgurt nach wie vor am Körper anliegt, sonst kann die Schutzwirkung des Gurtes beeinträchtigt werden.
Lenkrad

1 Klemmhebel herausklappen
2 Lenkrad in der Längsrichtung und in der Neigung der Sitzposition anpassen
3 Klemmhebel wieder zurückklappen.
Lenkrad nicht während der Fahrt einstellen, sonst besteht durch eine unerwartete Bewegung Unfallgefahr.
Lenkrad einstellen Spiegel

Das Lenkrad läßt sich in vier Richtungen einstellen, analog der Hebelbewegung.

Lenkrad nicht während der Fahrt einstellen, sonst besteht durch unerwartete Bewegung Unfall- hr.
Speichern der Lenkradposition siehe Sitz-, Spiegel- und Lenkradmemory, Seite 53.
Automatische Lenkradeinstellung
(nur in Verbindung mit Sitz-, Spiegel- und Lenkradmemory*)
Zur Erleichterung des Ein- und Aussteigens fährt das Lenkrad automatisch in die oberste Position und entsprechend zurück in die Fahr- (Memory-) Position.
Diese Automatik wird beeinflußt durch die Zündschlüsselstellung und die Fahrertür.

text_image
390d0029 3Außenspiegel
1 Schalter zum Einstellen in vier Richtungen
2 Schalter zum Umschalten auf den jeweils anderen Spiegel
3 Taste zum An- und Abklappen der Spiegel (nur in Verbindung mit Spiegelpaket* – siehe nächste Seite).
Durch wiederholtes Drücken der Taste können Sie die Spiegel an- und abklappen. Das ist vorteilhaft z.B. in Waschanlagen, engen Straßen oder, um etwaige nach vorn geklappte Spiegel wieder in die richtige Stellung zu bringen.

Anklappen ist bis zu einer Geschwindigkeit von 10 km/h mög-
lich.
Spiegel
Die Spiegel lassen sich auch manuell einstellen durch Drücken an den Rändern des Spiegelglases.
Speichern der Spiegelpositionen siehe Sitz-, Spiegel- und Lenkradmemory, Seite 53.
Der äußere, asphärisch gewölbte* Teil der Spiegel vermittelt, leicht verzerrt, ein größeres Blickfeld als der innere, konvexe* Spiegelteil. Damit wird das Sichtfeld nach hinten erweitert und der sogenannte tote Blickwinkel verringert.

Der Beifahrerspiegel ist stärker gewölbt als der Fahrerspiegel. Die
im Spiegel sichtbaren Objekte sind näher, als sie scheinen. Ein Schätzen des Abstandes von nachfolgenden Fahrzeugen ist daher nur bedingt möglich. Dies gilt auch für den asphärischen äußeren Teil der Spiegel.
Elektrische Beheizung
Das Aufheizen beider Spiegel erfolgt automatisch in Abhängigkeit von der Außentemperatur in Zündschlüsselstellung 2.

Zur Reduzierung der Blendwirkung von hinten bei Nachtfahrten den kleinen Hebel kippen.
Beleuchtete Make-up Spiegel\*
Sonnenblende herunterklappen und evtl. Abdeckung zur Seite schieben.
Die Spiegel sind ab Zündschlüsselstellung 1 beleuchtet.
Sonnenblenden
Sie können auch zur Seitenscheibe geschwenkt werden.

Innenspiegel, automatisch abblendend\*
Dieser Spiegel blendet automatisch stufenlos ab entsprechend der Lichteinwirkung (Umgebungslicht und blendende Scheinwerfer).
Der Spiegel schaltet automatisch in die klare, nicht abdunkelnde Stellung, wenn Sie den Rückwärtsgang bzw. die Wahlhebelposition R einlegen.
Die zwei Fotozellen sollten zur einwandfreien Funktion des Spiegels frei und sauber gehalten werden. Eine Fotozelle (Pfeil) ist im Spiegelglas, die andere etwas versetzt an der Rückseite des Spiegels.
Zur Elektro-Chrom-Technologie des Spiegels siehe Seite 193.
Spiegel Sitz-, Spiegel- und Lenkradmemory\*
Spiegelpaket\*
Beide Außenrückspiegel blenden ebenfalls stufenlos ab. Außerdem können Sie mit der Taste 3 die Spiegel an- und abklappen (siehe Seite zuvor).

text_image
MEMORY 390de032Sie können drei verschiedene Fahrersitz-, Außenspiegel- und Lenkradpositionen (nur in Verbindung mit elektrischer Lenkradeinstellung) speichern und abrufen. Das Bild zeigt die Tasten dazu an der Fahrertür.

Die Einstellung der Lordosenstütze ist nicht im Memory enthalten.
Speichern
1 Schlüssel in Zündschlüsselstellung 1 oder 2
2 Gewünschte Sitz-, Außenspiegel- und Lenkradposition einstellen
3 MEMORY-Taste drücken: Kontroll-lampe in der Taste leuchtet
4 Gewünschte Speicher-Taste 1, 2 oder 3 drücken: Kontrollampe er- lischt.
Abrufen
Fahrertür nach dem Entriegeln geöffnet oder Zündschlüssel in Position 1:
Gewünschte Speicher-Taste 1, 2 oder 3 kurz drücken.
Der Einstellvorgang wird sofort abgebrochen, wenn Sie einen Schalter der Sitzeinstellung oder eine der Memorytasten betätigen.
Fahrertür geschlossen und Zündschlüssel entweder abgezogen oder in Position 0 oder 2:
Gewünschte Speicher-Taste 1, 2 oder 3 so lange drücken, bis der Einstellvorgang abgeschlossen ist.
Wurde die MEMORY-Taste versehentlich gedrückt: Taste erneut drücken, die Kontrollampe erlischt.

Memory nicht während der Fahrt abrufen, sonst besteht durch eine
unerwartete Sitz- oder Lenkradbewegung Unfallgefahr.
Sitz-, Spiegel- und Lenkradmemory\*

Abkippen des Beifahrerspiegels
(Bordsteinautomatik)
1 Spiegel-Umschalter (Pfeil) in Stellung „Fahrerspiegel“ bringen
2 Beim Einlegen des Rückwärtsgangs bzw. der Wählhebelposition R kippt der Spiegel auf der Beifahrerseite etwas ab. Damit gelangt z.B. beim Einparken der untere Nahbereich des Fahrzeugs (Bordsteinkante) ins Blickfeld.
Sie können diese Automatik auch ausschalten: Spiegel-Umschalter in Stellung „Beifahrerspiegel“ schieben.
Sicherheitsgurte

Die Sicherheitsgurte bei jeder Fahrt anlegen.
Schließen: Das Gurtschloß muß hörbar einrasten.
Öffnen: Die rote Taste im Schloßteil drücken, den Gurt festhalten und zum Aufroller führen.
Der obere Gurtbefestigungspunkt paßt sich automatisch bei der Längseinstellung der Sitze an verschiedene Körpergrößen an.
Die beiden hinteren, in die Fondsitzbank integrierten Gurtschlösser sind für die links und rechts Sitzenden bestimmt. Das mit der Aufschrift „CENTER“ gekennzeichnete Gurtschloß ist ausschließlich für den mittleren Insassen vorgesehen.
Der Sicherheitsgurt sperrt auch bei:
▶ heftigem Herausziehen
abruptem Bremsen oder Beschleunigen
▶ Kurvenfahrten
▷ starker Schräglage des Fahrzeugs.
Beachten Sie zu Ihrer Sicherheit die folgenden Hinweise zum Anlegen des Gurts, sonst kann seine Schutzfunktion beeinträchtigt werden. Veranlassen Sie, daß auch die Mitfahrenden diese Hinweise beachten:
Pro Sicherheitsgurt grundsätzlich nur eine Person angurten. Säuglinge und Kinder dürfen nicht auf den Schoß genommen werden.
Den Sicherheitsgurt verdrehungsfrei und straff über Becken und Schulter legen und nicht über feste oder zerbrechliche Gegenstände führen. Der Sicherheitsgurt darf nicht am Hals anliegen, eingeklemmt werden oder an scharfen Kanten scheuern.
Der Sicherheitsgurt muß möglichst eng am Körper anliegen, daher auftragende Kleidung vermeiden und den Gurt öfters über die Schulter nachspannen. Sonst kann der Beckengurt bei Frontalunfällen über die Hüfte rutschen und den Unterleib verletzen. Ferner verzögert sich die Rückhaltewirkung bei größeren Abständige
den.
Auch als Schwangere immer den Sicherheitsgurt anlegen und besonders darauf achten, daß der Beckengurt tief an der Hüfte anliegt und nicht auf den Unterleib drückt.
Keine Veränderungen am Gurtsystem vornehmen.
Pflegehinweise siehe Seite 159.
Limousine mit Durchladesystem*: Bitte beachten Sie die Hinweise
für den mittleren Fondgurt auf Seite 108.
touring: Läßt sich der mittlere Gurt nicht herausziehen, ist die größere Rücksitzlehne nicht verriegelt – siehe
Seite 112.
Kinder-Rückhaltesysteme\*
Für Kinder bis 12 Jahre und Kinder, die kleiner als 150 cm sind, müssen genehmigte Rückhaltesysteme benützt werden.
Kleinkinder bis zu 18 Monaten können durch ein rückwärtsgerichtetes Rückhaltesystem auf den Fondsitzen gesichert werden, unter Verwendung der serienmäßigen Sicherheitsgurte.
Für jede Altersgruppe stehen bei Ihrem BMW Service entsprechende Kindersitzsysteme zur Verfügung. Bitte beachten Sie bei deren Verwendung die Hinweise in der Einbau-Anleitung.

Auf der Beifahrerseite keine Kinder-Rückhaltesysteme benützen, ist können bei einem Auslösen desags Verletzungen entstehen.
Keine Änderungen an Kinder-Rückhaltesystemen vornehmen, sonst kann deren Schutzwirkung beeinträchtigt werden.

Integrierte Kindersitze\*
Diese Kindersitze in den beiden äußeren Fondplätzen, die den gesetzlichen Anforderungen gemäß ECE-Richtlinie R-44 entsprechen, sind geeignet für Kinder von ca. 3½ bis 12 Jahren (15 bis 36 kg Gewicht).
Für Kinder von ca. 18 Monaten bis 3½ a Jahren (9 bis 18 kg Gewicht) verwenden Sie diese Sitze in Verbindung mit Komfortlehne und Pralltisch, die bei Ihrem BMW Service erhältlich sind.
Kindersitz hochstellen: Unter die Vorderseite des Fondsitzes greifen und schräg nach hinten oben ziehen (Pfeil). Dann nach hinten drücken, bis der Kindersitz einrastet.

Kindersitz versenken:
Zum Entriegeln an der Schlaufe nach vorn und unten ziehen (Pfeil). Dann von oben drücken, bis der Kindersitz ein-rastet.

Die integrierten Kindersitze nur in Verbindung mit den Kopfstützen BMW verwenden.
Bei der Einstellung der Vordersitze darauf achten, daß die Füße des Kindes nicht eingeklemmt werden.
Kinder nie unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen – auch wenn sie im Kindersitz sitzen.
Airbags

Die Anweisungen über Sicherheitsgurte auf Seite 55 beachten, sonst könnte die Schutzwirkung der Gurte beeinträchtigt werden. Bei Beschädigung oder Beanspruchung durch einen Unfall muß Ihr BMW Service den integrierten Kindersitz und ggf. weiteres Zubehör austauschen.

text_image
1 2 3 380d6471 Front-Airbags, bestehend aus Fahrer- und Beifahrer-Airbag
2 Kopf-Airbags
3 Seiten-Airbags (vorn und im Fond *)
Schutzwirkung
Die Front-Airbags schützen die vorn Sitzenden bei einem Frontalaufprall, bei dem die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte alleine nicht mehr ausreichen würde. Die Kopf- und Seiten-Airbags schützen erforderlichenfalls bei einem Seitenaufprall.

Das Bild zeigt schematisch die Richtungen, auf die die Airbags im Falle eines Aufpralls des Fahrzeugs reagieren.
Airbags
Kontrolleuchte

Die Kontrolleuchte zeigt die Funktionsbereitschaft des Systems an, und zwar ab Zündselstellung 1.
System betriebsbereit:
Kontrolleuchte leuchtet kurz auf und erlischt dann.
System gestört:
Kontrolleuchte leuchtet nicht auf Kontrolleuchte leuchtet kurz auf, erlischt kurz und leuchtet wieder auf.
Bei einer Störung im System besteht die Gefahr, daß das System bei einem Unfall im Wirkungsbereich trotz ausreichender Unfallschwere nicht auslöst. Das System bitte umgehend vom BMW Service überprüfen lassen.

Die Airbag-Kontrolleuchte leuchtet auch bei ausgelösten Gurt-ßstrammern.

Beachten Sie zu Ihrer Sicherheit die folgenden Hinweise zu den Airbags, sonst kann deren Schutzfunktion beeinträchtigt werden. Veranlassen Sie, daß auch die Mitfahrenden diese Hinweise beachten:
Den Sicherheitsgurt trotz der Airbags bei jeder Fahrt anlegen, denn die Airbags sind eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung. Bei leichteren Unfällen, Überschlag und Heckkollisionen lösen sie nicht aus. Hier schützt Sie nur der Sicherheitsgurt.
Eine Sitzposition einnehmen, die für Sie bequem ist und den größtmöglichen Abstand zum Lenkrad, zur Instrumentafel bzw. zur Tür erlaubt.
Das Lenkrad immer am Lenkradkranz anfassen, sonst kann es beim Auslösen des Airbags zu Hand- bzw. Armverletzungen kommen.
Zwischen Airbag und Person dürfen sich keine Gegenstände befinden.
Die Abdeckung des Airbags auf der Beifahrerseite nicht als Ablage benutzen.
Die Polsterabdeckungen des Lenkrads, in der Instrumententafel, in den Seitenverkleidungen der Vorder- bzw. Fondtüren und der Dachholme sowie die Seiten der Himmelverkleidungen nicht verkleben, überziehen oder in sonstiger Weise verändern.
Auf der Beifahrerseite keine Kinder-Rückhaltesysteme benützen. Kinder unter 12 Jahren und Kinder, die kleiner als 150 cm sind, dürfen nur im Fond mitfahren.
Bei Ausstattung mit Seiten-Airbags im Fond darauf achten, daß Kindersitze korrekt und mit dem größtmöglichen Abstand zur Tür montiert sind. Kinder nicht in Richtung Tür aus dem Kindersitz lehnen lassen, da sonst erhebliche Verletzungen bei Airbag-Auslösung entstehen können.
Airbags Kindersicherung
Auch bei Beachtung aller Hinweise sind je nach den Umständen des Einzelfalles durch die Airbagauslösung bedingte Gesichts- sowie Hand- und Armverletzungen nicht ganz ausgeschlossen. Bei sensiblen Insassen kann es durch das Zünd- und Aufblasgeräusch zu kurzfristigen, nicht bleibenden Gehörbeeinträchtigungen kommen.

An einer Fondtür Schlüssel in den Schlitz stecken und nach außen drehen: Die jeweilige Tür kann nur von außen geöffnet werden.
Zündschloß

0 Lenkung verriegelt
Der Schlüssel kann nur in dieser Stellung eingesteckt bzw. abgezogen werden.
Nach dem Abziehen des Schlüssels das Lenkrad bis zum Einrasten leicht drehen.
Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe: Den Wahlhebel erst bei laufendem Motor (Zündschlüsselstellung 2) aus der Position P herausnehmen.
Um den Schlüssel in die Stellung 0 zurückzudrehen bzw. abzuziehen, erst den Wahlhebel in die Position P bringen.
1 Lenkung entriegelt
Eine leichte Lenkbewegung erleichtert oft die Drehung des Schlüssels von 0 auf 1.
Einzelne Stromverbraucher sind betriebsbereit.
2 Zündung eingeschaltet/ BMW 525td/tds: Vorglühen
Alle Stromverbraucher sind betriebsbereit.
3 Motor anlassen
Motor
Vor dem Anlassen
Handbremse anziehen
Schalthebel in Leerlaufstellung bzw. bei Automatic-Getriebe in P oder N
Bei niedrigen Temperaturen das Kupplungspedal treten.

Motor nicht in geschlossenen Räumen laufen lassen. Die Ab-
gase enthalten das farb- und geruchlose, aber giftige Kohlenmonoxid. Das Einatmen von Abgasen ist gesundheitsschädlich und kann zur Bewußtlosigkeit und zum Tod führen.
Fahrzeug nicht mit laufendem Motor unbeaufsichtigt stehen lassen, da es so eine große potentielle Gefahr darstellt.
Motor anlassen
Fahrzeuge mit Benzinmotor
▶ Motor anlassen, dabei das Gaspedal nicht betätigen.

Anlasser nicht zu kurz betätigen, jedoch nicht länger als ca. 20
Sekunden. Den Zündschlüssel nach dem Anspringen des Motors sofort los- lassen.
Motor nicht im Stand warmlaufen lassen, sondern sofort mit mäßiger Drehzahl losfahren.
BMW 535iA, 540iA:
Ihr BMW ist mit Komfortstart ausgestattet. Dabei genügt es, den Zündschlüssel nur kurz in die Stellung 3 (Anlasserbetätigung) zu drehen und gleich wieder loszulassen.
Die Anlasserbetätigung erfolgt dann für eine gewisse Zeit automatisch und wird ebenfalls automatisch beendet, sobald der Motor angesprungen ist.
Bei nicht ausreichender Batteriespannung wird der automatische Startvorgang nicht begonnen oder abgebrochen. Der Motor kann mittels Fremdstarthilfe gestartet werden (siehe Seite 185).
Springt der Motor beim ersten Versuch nicht an, z.B. in sehr kaltem oder heißem Zustand:
Das Gaspedal beim Anlassen halb niedertreten.
Kaltstart bei sehr niedrigen Temperaturen (ab ca. -15 °C) in großen Höhen (über 1000 m):
Beim ersten Mal auf jeden Fall länger anlassen (ca. 10 Sekunden)
Das Gaspedal beim Anlassen halb niedertreten.
Wenn Sie das Fahrzeug über längere Zeit in großen Höhen bei sehr niedrigen Temperaturen einsetzen, das Motoröl auf Viskosität 5W-X (siehe Seite 150) wechseln lassen. Bitte wenden Sie sich an Ihren BMW Service.
Fahrzeuge mit Dieselmotor
Bei kaltem Motor:
Zündschlüssel so lange in Stellung 2 halten, bis die Kontrolleuchte bzw. der Schriftzug „Vorglühen“ erlischt
Motor anlassen. Bei extrem tiefen Temperaturen bis zu 40 Sekunden anlassen.
Bei warmem Motor:
Die Kontrolleuchte bzw. der Schriftzug „Vorglühen“ leuchtet nicht auf: Motor sofort anlassen.
Die Betätigung des Gaspedals hat auf den Anlaßvorgang keinen Einfluß.
Motor nicht im Stand warmlaufen lassen, sondern sofort mit mäßiger Drehzahl losfahren.
Entlüften des Diesel-Kraftstoffsystems: Bei leergefahrenem Tank braucht das Kraftstoffsystem normalerweise nicht entlüftet zu werden.
Sollten sich dennoch Startschwierigkeiten ergeben:
Ca. 20 Sekunden lang anlassen.
Motor abstellen Handbremse
Zündschlüssel in Stellung 1 oder 0 drehen.

Den Zündschlüssel nie bei rollen- dem Fahrzeug abziehen. Das
Zündschloß würde beim Lenken einrasten.
Beim Verlassen des Fahrzeugs immer den Zündschlüssel abziehen und die Lenkung verriegeln.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Beim Parken auf abschüssiger Fahrbahn die Handbremse anziehen, da das Einlegen des ersten oder des Rückwärtsganges unter Umständen nicht genügend gegen Wegrollen sichert. Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe: Wählhebelposition P einlegen.

Der Hebel rastet selbsttätig ein, die Kontrolleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet in Zündschlüsselstellung 2, siehe Seite 20.
Lösen
Etwas hochziehen, Knopf drücken und den Hebel nach unten führen.
Die Handbremse dient prinzipiell zur Sicherung des stehenden Fahrzeugs gegen Wegrollen und wirkt auf die Hinterräder.

Wenn ausnahmsweise ein Einsatz während des Fahrens notwendig ist, die Handbremse nicht zu stark a ziehen. Dabei den Knopf des Handbremshebels ständig drücken.
Starkes Anziehen der Handbremse kann zum Überbremsen der Hinterachse und damit verbundenen Ausbrechen des Fahrzeughecks führen. Die Bremslichter leuchten nicht, wenn die Handbremse angezogen wird. Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Beim Parken auf abschüssiger Fahrbahn die Handbremse anziehen, da das Einlegen des ersten oder des Rückwärstganges unter Umständen nicht genügend gegen Wegrollen sichert. Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe: Wahlhebelposition P einlegen.
Zur Vermeidung von Korrosion von Zeit zu Zeit beim Ausrollen vor einer Ampel die Handbremse leicht anziehen, wenn es die Verkehrsverhältnisse zulassen.
Schaltgetriebe

text_image
H 1 3 5 2 4 360de044Die Schalthebel-Ruhestellung (Punkt) liegt in der Schaltebene 3./4. Gang. Beim Schalten aus den jeweiligen Gängen in „Neutral“ federt der Schalthebel von selbst in die genannte Schaltebene zurück.

text_image
R 1 3 5 2 4 6 380de044BMW 540i
Die Schalthebel-Ruhestellung (Punkt) liegt in der Schaltebene 3./4. Gang. Beim Schalten aus den jeweiligen Gängen in „Neutral“ federt der Schalthebel von selbst in die genannte Schaltebene zurück.

Während des Schaltens in der Ebene 5./6. Gang unbedingt den
Schalthebel nach rechts drücken, um zu verhindern, daß versehentlich ein Gang in der Schaltebene 3./4. Gang eingelegt wird.
Rückwärtsgang
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Beim Drücken des Schalthebels nach links leichten Widerstand überwinden. Die Rückfahrscheinwerfer schalten sich dabei in Zündschlüsselstellung 2 automatisch ein.

An Steigungen das Fahrzeug nicht mit schleifender Kupplung halten,ern die Handbremse benutzen. schleifende Kupplung verursacht in Kupplungsverschleiß.
Automatic-Getriebe\*

text_image
1/706km 10 20 390de044 PENOS43Das Automatic-Getriebe Ihres BMW ist mit einer Adaptiven Getriebesteuerung AGS ausgerüstet, die feinfühlig auf Ihre individuelle Fahrweise, die Fahrsituation, den Straßenzustand und die Verkehrsverhältnisse reagiert. Dafür werden automatisch verschiedene Fahrprogramme verwendet, z.B. ist auch ein „Winterprogramm“ vorhanden.
Näheres zur AGS finden Sie im Kapitel „Freude an der Technik“ auf Seite 190. Die Ganganzeige ist je nach Ausstattung Ihres Fahrzeugs unterschiedlich.

text_image
300de045 PRND SWählhebelpositionen wechseln
Das Anlassen des Motors ist nur in den Positionen P oder N möglich.
Bei stehendem Fahrzeug vor dem Schalten aus P oder N die Fußbremse treten, sonst läßt sich der Wahlhebel nicht bewegen. Diese Sperre ist ebenfalls wirksam bei einer Motordrehzahl über 2500/min. Das Treten der Fußbremse vor dem Einlegen einer Fahrposition ist auch erforderlich, weil das Fahrzeug bei eingelegter Fahrposition im Leerlauf „kriecht“.
Ein „Freischaukeln“, z.B. aus Tiefschnee oder Sand, durch schnellen Wechsel zwischen D und R ist jedoch möglich.
Nach dem Einlegen einer Fahrposition erst den leichten Schaltruck abwarten, bevor Sie die Bremse lösen und Gas geben.

Bevor Sie das Fahrzeug bei laufendem Motor verlassen, den
Wählhebel in Position P oder N bringen und die Handbremse anziehen, sonst könnte sich das Fahrzeug in Bewegung setzen.
Fahrzeug nie mit laufendem Motor unbeaufsichtigt stehen lassen, da es so eine große potentielle Gefahr darstellt. Beim versehentlichen Schalten aus höheren Drehzahlen in die Position N sofort vom Gas gehen. Leerlaufdrehzahl abwarten und dann erst die gewünschte Position einlegen, sonst könnte das Getriebe Schaden nehmen.
Automatic-Getriebe\*

Eine Sperre verhindert das versehentliche Schalten in einige Wahlhebelpositionen. Um die Sperre aufzuheben, die Taste an der Vorderseite des Wahlhebelknaufs drücken (Pfeil).
P Parken
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Die Antriebsräder werden blockiert.
R Rückwärtsgang
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
N Neutral (Leerlauf)
Nur bei längeren Fahrtunterbrechungen einlegen. Während der Fahrt nur einlegen, wenn das Fahrzeug schleudern sollte.
D Drive (Automatic-Fahrstellung)
Position für den normalen Fahrbetrieb. Alle Vorwärtsgänge werden geschaltet, die AGS ist uneingeschränkt in Funktion.
S Sport-Programm
In dieser Position verwendet die AGS ausschließlich das sportlichste Schaltprogramm. Das Getriebe schaltet bis in den 5. Gang.
Das Sport-Programm wird empfohlen, falls – unabhängig von der aktuellen Fahrweise – eine fahrleistungsorientierte Gangwahl gewünscht wird.
3 und 2 Berg- und Bremsgang
Einlegen, wenn Sie die Gangwahl begrenzen wollen, z.B. an starken Steigungen oder Gefällstrecken im Gebirge. Das Getriebe schaltet dann automatisch, aber nur bis zur gewünschten Gangbegrenzung.
In Position 3 wird das Sport-Programm aktiviert.
Die Position 2 ist durch entsprechende Abstimmung besonders für den Anhängerbetrieb geeignet.
Das Getriebe schaltet bei den Geschwindigkeiten zurück, die etwa der jeweiligen Gangreichweite entsprechen.
„Kick-Down“
In „Kick-Down“ erreichen Sie maximale Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit in Position D. Treten Sie dazu das Gaspedal über die Vollgasstellung hinaus nieder. Dabei ist ein Widerstand zu überwinden.
Schaltelektronik

Leuchtet die Kontrolleuchte auf bzw. erscheint die Meldung „Getriebenotprogramm“ in der
Check-Control, liegt eine Funktionsstörung in der Schaltelektronik bzw. im Getriebe vor.
Alle Wählhebelpositionen können weiterhin eingelegt werden, in den Positionen für Vorwärtsfahrt fährt das Fahrzeug jedoch nur noch im 4. oder 5. Gang.
Hohe Belastung vermeiden und den nächsten BMW Service aufsuchen.

Arbeiten im Motorraum nie bei eingelegter Fahrposition durch-
führen.
Abschleppen, Anschleppen und Fremd- starthilfe siehe Seite 186.
Automatic-Getriebe mit Steptronic\*

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1/200km 10 20 390de138 PENDS4Sie können wie mit einem normalen Automatic-Getriebe inklusive der Adaptiven Getriebesteuerung AGS fahren, zusätzlich aber auch manuell schalten. Für die individuelle Gangwahl legen Sie den Wählhebel aus der Position D nach links in die Schaltgasse M/S. Damit sind Sie im Sport-Programm des Automatic-Getriebes. Sobald Sie den Wählhebel in Richtung „+“ oder „-“ antippen, wechselt die Steptronic den Gang. Wenn Sie wieder die Automatic-Fahrstellung nutzen wollen, schieben Sie den Wählhebel nach rechts in die Position D.

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390de139 PRND 5MWählhebelpositionen
PRNDM/S
Adaptiv-Programm D
Sport-Programm S
Manuell-Betrieb M
Hochschalten +
Zurückschalten -
Die Ganganzeige ist je nach Ausstattung Ihres Fahrzeugs unterschiedlich (siehe Bilder).
Im Adaptiv-Programm (Wählhebelstellung D) können Sie die Vorzüge der AGS nutzen. Näheres darüber finden Sie im Kapitel „Freude an der Technik“ auf Seite 190.
Zur Erläuterung des Betriebs in M/S siehe nächste Seite.

Wählhebelpositionen wechseln
Eine Sperre verhindert das versehentliche Schalten in die Wählhebelpositionen R und P. Um die Sperre aufzuheben, die Taste an der Vorderseite des Wählhebelknaufs drücken (Pfeil).
Das Anlassen des Motors ist nur in den Positionen P oder N möglich.

Treten Sie bei stehendem Fahrzeug vor dem Schalten aus P oder
N die Fußbremse, sonst läßt sich der Wahlhebel nicht bewegen.
Diese Sperre ist ebenfalls wirksam bei einer Motordrehzahl über 2500/min. Das Treten der Fußbremse vor dem Einlegen einer Fahrposition ist auch erforderlich, weil das Fahrzeug bei eingelegter Fahrposition im Leerlauf „kriecht“.
Automatic-Getriebe mit Steptronic\*
Ein „Freischaukeln“, z.B. aus Tiefschnee oder Sand, durch schnellen Wechsel zwischen D und R ist jedoch möglich.
Nach dem Einlegen einer Fahrposition erst den leichten Schaltruck abwarten, bevor Sie die Bremse lösen und Gas geben.

Bevor Sie das Fahrzeug bei laufendem Motor verlassen, den
Wählhebel in Position P oder N bringen und die Handbremse anziehen, sonst könnte sich das Fahrzeug in Bewegung setzen.
Fahrzeug nie mit laufendem Motor unbeaufsichtigt stehen lassen, da es so eine große potentielle Gefahr darstellt. Beim versehentlichen Schalten aus höheren Drehzahlen in die Position N sofort vom Gas gehen. Leerlaufdrehzahl abwarten und dann erst die gewünschte Position einlegen, sonst könnte das Getriebe Schaden nehmen.
P Parken
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Die Antriebsräder werden blockiert.
R Rückwärtsgang
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
N Neutral (Leerlauf)
Nur bei längeren Fahrtunterbrechungen einlegen. Während der Fahrt nur einlegen, falls das Fahrzeug schleudern sollte.
D Drive (Automatic-Fahrstellung)
Position für den normalen Fahrbetrieb. Alle Vorwärtsgänge werden geschaltet, die AGS ist in Funktion.
„Kick-Down“
In „Kick-Down erreichen Sie maximale Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit in Position D. Treten Sie dazu das Gaspedal über die Vollgasstellung hinaus nieder. Dabei ist ein Widerstand zu überwinden.

M/S Manuellbetrieb und Sport-Programm
Beim Wechsel von D in M/S wird zunächst das Sport-Programm aktiviert und mit S in der Ganganzeige angezeigt.
In der Position S verwendet die AGS ausschließlich das sportlichste Schaltprogramm. Das Getriebe schaltet bis in den 4. Gang.
Das Sport-Programm wird empfohlen, falls – unabhängig von der aktuellen Fahrweise – eine fahrleistungsorientierte Gangwahl gewünscht wird.
Wenn Sie nun den Wahlhebel nach vorn in Richtung „+“ antippen, schaltet das Getriebe hoch, beim Antippen nach hinten in Richtung „-“ wird zurückgeschaltet. Gleichzeitig schaltet das erste An-
Automatic-Getriebe mit Steptronic\*
tippen auf Manuellbetrieb.
In der Ganganzeige wird, je nach Ausführung, 1 ... 5 oder M1 ... M5 angezeigt.
Unzulässiges Hoch- bzw. Zurückschalten wird nicht angenommen, z.B. wird bei zu hoher Motordrehzahl nicht zurückgeschaltet. In der Instrumentenkombination erscheint kurz der angewählte Gang. Bei direkt hintereinander ausgeführten Mehrfachschaltungen wird der zuletzt angewählte unzulässige Gang für kurze Zeit angezeigt, dann wieder der aktuelle Gang.

Beim Fahren im Manuellbetrieb muß zum Beschleunigen aus dem
- und 5. Gang bei niedriger Geschwindigkeit – z.B. bei Überholvorgängen – manuell oder durch Kick-Down zurückgeschaltet werden.
Ein Wechsel von M in die Wählhebel-positionen P, R und N ist nur über D möglich.
In folgenden Situationen „denkt“ die Steptronic für Sie mit:
Um das Überdrehen des Motors zu verhindern, wird kurz vor der Abregeldrehzahl automatisch in den nächst höheren Gang geschaltet.
Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird ohne Ihren Eingriff automatisch zurückgeschaltet.
Durch Kick-Down wird in den niedrigsten Gang zurückgeschaltet, der abhängig von der Motordrehzahl möglich ist.
Je nach Situation, z.B. bei winterlichen Fahrbedingungen, kann auch im 2. oder 3. Gang angefahren werden.
Schaltelektronik

Leuchtet die Kontrolleuchte auf bzw. erscheint die Meldung „Getriebenotprogramm“ in der
Check-Control, liegt eine Funktionsstörung in der Schaltelektronik bzw. im Getriebe vor.
Alle Wählhebelpositionen können weiterhin eingelegt werden, in den Positionen für Vorwärtsfahrt fährt das Fahrzeug jedoch nur noch im 4. oder 5. Gang.
Hohe Belastung vermeiden und den nächsten BMW Service aufsuchen.

Arbeiten im Motorraum nie bei eingelegter Fahrposition durch-
führen.
Abschleppen, Anschleppen und Fremd- starthilfe siehe Seite 186.
Blinker/Lichthupe
390de038
1 Fernlicht (blaue Kontrolleuchte)
2 Lichthupe
3 Blinker (grüne Kontrolleuchten und periodisches Ticken des Blinkrelais).
Blinkt die Kontrolleuchte und tickt das Blinkrelais schneller als normal, ist eine Blinkleuchte ausgefallen. Bei Anhängerbetrieb ist ein Ausfall auch beim Anhänger möglich.
Kurzzeitiges Blinken
Hebel nur leicht bis zum Druckpunkt drücken. Nach dem Loslassen geht er in die Mittelstellung zurück.
Wischanlage

text_image
3 2 1 0 6 4 5 7 394000410 Ruhestellung der Wischer
1 Intervallschaltung oder Regensensor*
2 Normale Wischergeschwindigkeit
3 Schnelle Wischergeschwindigkeit
4 Kurzwischen
5 Scheibenreinigungsautomatik
6 Intensivreinigungsautomatik *
7 Rändelrad zur Regelung der Intervallzeit bzw. der Empfindlichkeit des Regensensors
Wischanlage

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394de0411 Intervallschaltung oder Regensensor\*
Intervallschaltung:
Mit dem Rändelrad 7 können Sie die Intervallzeit in vier Stufen einstellen. Sie wird zusätzlich je nach gefahrener Geschwindigkeit automatisch variiert.
Regensensor:
Bei aktiviertem Regensensor werden die Scheibenwischer je nach Benetzung der Windschutzscheibe (natürlich auch bei Schnee) automatisch gesteuert. Sie müssen sich dann um das Ein- und Ausschalten der Scheibenwischer und den Intervallbetrieb bis hin zum Dauerwischen nicht kümmern, sondern können sich voll dem Verkehrsgeschehen widmen. Das ist besonders wichtig unter widrigen Witterungsbedingungen.
Regensensor aktivieren:
Ab Zündschlüsselstellung 1 in Hebelstellung 1 schalten. Die Wischer bewegen sich in jedem Fall ein Mal über die Scheibe.
Sie können den Hebel dauernd in der Stellung 1 belassen und brauchen den Regensensor dann ab Zündschlüsselstellung 1 nur zu aktivieren. Dazu
kurz am Rändelrad 7 drehen oder
die Scheibenreinigungssautomatik 5 oder die Intensivreinigungssautomatik 6 benutzen.

In Waschanlagen den Regen- sensor abschalten, sonst können
durch unbeabsichtigtes Wischen Schäden entstehen.
2 Normale Wischergeschwindigkeit
Bei stehendem Fahrzeug wird automatisch auf Intervallbetrieb umgeschaltet (nicht bei Fahrzeugen mit Regensensor).
3 Schnelle Wischergeschwindigkeit
Bei stehendem Fahrzeug arbeiten die Wischer mit normaler Geschwindigkeit (nicht bei Fahrzeugen mit Regensensor).
5 Scheibenreinigungs- automatik
Waschflüssigkeit wird an die Frontscheibe gesprüht und die Wischer werden kurzfristig eingeschaltet.
Wenn Sie nur kurz ziehen, sprüht Waschflüssigkeit auf die Frontscheibe, ohne daß die Wischer eingeschaltet werden.
6 Intensivreinigungsautomatik\*
Wie bei 5, zusätzlich wird vorher ein Intensivreiniger auf die Frontscheibe gesprüht.
Zum Wechseln der Wischerblätter siehe Seite 166.
Wischanlage
Scheinwerferreinigung\*
Wenn die Fahrzeugbeleuchtung eingeschaltet ist, werden die Scheinwerfer bei jeder fünften Betätigung der Scheibenreinigungs- bzw. Intensivreinigungsautomatik mit gereinigt.

Wascheinrichtungen nur benutzen, wenn ein Gefrieren der
Waschflüssigkeit auf der Frontscheibe ausgeschlossen ist, sonst wird die Sicht beeinträchtigt. Verwenden Sie Frostschutzmittel, siehe Seite 148. Wascheinrichtungen nicht bei leerem Vorratsbehälter betätigen, sonst wird die Wascherpumpe beschädigt.
Scheibenwaschdüsen
Die Scheibenwaschdüsen werden in Zündschlüsselstellung 2 automatisch beheizt.

Heckscheibenwischer - touring
0 Ruhestellung des Heckscheiben- wischers
1 Heckscheibenwischer im Intervallbetrieb. Bei eingelegtem Rückwärtsgang erfolgt Dauerbetrieb
2 Heckscheibenreinigungssautomatik
Sie können die Intervallzeit auch programmieren:
Aus Stellung 0 kurz in Stellung 1 schalten
Die Zeit bis zum erneuten Einschalten (aus Stellung 0 in 1) ist die programmierte Intervallzeit (max. 30 Sekunden).
Die Programmierung wird gelöscht:
Ca. 10 Sekunden nach Hebel in Stellung 0 oder
nach dem Abstellen des Motors.
Beim Öffnen der Heckscheibe schaltet der Heckscheibenwischer aus. Er muß nach dem Schließen der Scheibe erneut eingeschaltet werden.
Zum Wechseln des Wischerblattes siehe Seite 166.
72 Heckscheibenheizung
Geschwindigkeitsregelung\*

Die Taste drücken: Solange die Kontrolleuchte leuchtet, arbeitet die Heckscheibenheizung mit hoher Leistung (Schnellabtauung).
Erlischt die Kontrolleuchte, arbeitet die Heizung mit reduzierter Leistung weiter und schaltet sich dann automatisch ab.
Ausschalten
Bei leuchtender Kontrolleuchte die Taste drücken.

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390de058 1 2 3 4Ab ca. 30 km/h hält und speichert das Fahrzeug die Geschwindigkeit, die Sie ihm vorgeben.
System aktivieren – ab Zündschlüsselstellung 1:
Taste 4 drücken, die Kontrolleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet. Sie können die Geschwindigkeitsregelung nutzen.
Geschwindigkeitsregelung unterbrechen: Im aktivierten Zustand Taste 4 drücken, die Kontrolleuchte leuchtet weiter. Sie können die Geschwindigkeitsregelung bei Bedarf wieder nutzen. System deaktivieren: Bei unterbrochener Geschwindigkeitsregelung Taste 4 noch einmal drücken. Die Kontrollleuchte erlischt und die gespeicherte Geschwindigkeit wird gelöscht.
1 Geschwindigkeit halten und speichern sowie Beschleunigen
Taste antippen:
Die gerade gefahrene Geschwindigkeit wird gehalten und gespeichert. Jedes weitere Antippen der Taste erhöht die Geschwindigkeit um ca. 1 km/h.
Taste gedrückt halten:
Das Fahrzeug beschleunigt ohne Betätigung des Gapedals. Sobald Sie die Taste loslassen, wird die erreichte Geschwindigkeit gehalten und gespeichert.
2 Verzögern
Taste antippen:
Jedes Antippen vermindert die Geschwindigkeit um ca. 1 km/h, wenn Sie bereits mit geregelter Geschwindigkeit fahren.
Taste gedrückt halten:
Das Fahrzeug verzögert durch automatische Gaswegnahme, wenn Sie bereits mit geregelter Geschwindigkeit fahren. Sobald Sie die Taste loslassen, wird die erreichte Geschwindigkeit gehalten und gespeichert.
Geschwindigkeitsregelung
3 Geschwindigkeit abrufen
Taste drücken:
Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit wird wieder erreicht und gehalten. Wenn Sie den Zündschlüssel in Stellung 0 drehen, wird die gespeicherte Geschwindigkeit gelöscht und das System deaktiviert.
4 Aktivieren/Unterbrechen /Deaktivieren
Mit jedem Tastendruck ändern Sie den Zustand des Systems.
Darüber hinaus unterbricht die Geschwindigkeitsregelung automatisch:
Beim Bremsen
beim Kuppeln bzw. Bewegen des Automatic-Getriebe-Wählhebels von D auf N
beim BMW 520i, 523i, 528i, 535i, 540i: Wenn die geregelte Geschwindigkeit länger als 30 Sekunden um mehr als 16 km/h überschritten wird
beim BMW 525td/tds: Wenn die geregelte Geschwindigkeit um mehr als 16 km/h überschritten oder um mehr als 20 km/h unterschritten wird.

Die Geschwindigkeitsregelung nicht benutzen, wenn die Straßen enreich sind, starkes Verkehrsaufmen eine konstante Geschwindig- nicht zuläßt oder die Fahrbahn glatt hnee, Regen, Eis) bzw. der Unter- d locker ist (Steine, Sand). Sonst die Fahrweise den Verkehrs- und Benverhältnissen nicht angepaßt.

Wenn auf einer Gefällstrecke die Motorbremswirkung nicht aus- t, kann die geregelte Geschwindig- überschritten werden. An Steigun- kann sie unterschritten werden, in die Motorleistung nicht aus- t.
Drehzahlmesser Kilometerzähle

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km/h 390de025 034682 km 07Kilometerzähler
Die im Bild gezeigten Anzeigen können Sie in Zündschlüsselstellung 0 aktivieren, wenn Sie den Knopf (Pfeil) in der Instrumentenkombination drücken.
Tageskilometerzähler
Um auf Null zurückzustellen, drücken Sie ab Zündschlüsselstellung 1 den Knopf (Pfeil).
Außentemperaturanzeige
Ab Zündschlüsselstellung 1 wird die Außentemperatur angezeigt.
Sie können die Maßeinheit (°C/°F) wechseln, indem Sie
1 in Zündschlüsselstellung 1 den Knopf (Pfeil) drücken und halten
2 und dabei den Zündschlüssel auf 0 drehen.
Eiswarnung
Sinkt die Außentemperatur auf +3 °C, ertönt als Warnung ein Signal und die Anzeige blinkt für kurze Zeit.
Die Warnung wiederholt sich, wenn seit der letzten Warnung die Temperatur mindestens einmal +6°C erreicht hat und danach wieder auf +3°C sinkt.
Die Eiswarnung schließt nicht aus, daß Glatteis auch schon bei Temperaturen über +3°C vorkommen kann, z.B. auf Brücken und schattiger Fahrbahn.

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390de004 1/min x 1000Motordrehzahlen im roten Warnfeld unbedingt vermeiden.
In diesem Bereich wird zum Schutz des Motors die Kraftstoffzufuhr unterbrochen, was sich durch Leistungs-rücknahme bemerkbar macht.
Energie-Control

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390de005 1/min ±1800Zeigt den momentanen Kraftstoffverbrauch in 1/100 km an. Sie können kontrollieren, wie wirtschaftlich und umweltschonend Sie gerade fahren. Bei Fahrzeugstillstand wandert der Zeiger auf Null.
Kraftstoffanzeige

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390de006 15 30 50 0 MAXZur Funktionskontrolle leuchtet die Kontrolleuchte beim Einschalten der Zündung für kurze Zeit auf.
Beginnt die Kontrolleuchte dauernd zu leuchten, sind noch ca.
8I - BMW 520i, 523i, 528i, 525td/tds
10I-BMW 535i,540i
Kraftstoff im Tank.
Kraftstoffbehälter-Inhalt: Seite 210.
Verschiedene Fahrzeugneigungen, z.B. bei längerer Bergfahrt, können eine geringfügige Anzeigenschwankung herbeiführen.
Rechtzeitig tanken, sonst kann es durch „Fahren bis zum letzten Tropfen“ zu Motor- bzw. Katalysator-schäden kommen.
Kühlmittelthermometer

Der Motor ist noch kalt. Mit mäßiger Motordrehzahl und Geschwindigkeit fahren.
Rot
Leuchtet die Warnlampe bzw. erfolgt die Meldung „Kühlwassertemperatur“ in der Check-Control ^* : Motor ist zu heiß. Sofort abstellen und abkühlen lassen.
Zwischen den Farbfeldern
Normale Betriebstemperatur. Der Zeiger darf bei hoher Außentemperatur oder starker Beanspruchung bis an das rote Feld heranwandern.
Kühlmittelstand prüfen: Seite 152.
Service-Intervallanzeige

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1/100km 10 20 390de008 PRNDS4Die Ausführung der Anzeige ist je nach Ausstattung Ihres Fahrzeugs unterschiedlich.
Grüne Felder
Je weniger aufleuchten, desto näher rückt die nächste Wartung Ihres Fahrzeugs.
Gelbes Feld
Dieses Feld erscheint zusammen mit OILSERVICE oder INSPECTION.
Eine Wartung steht an. Bitte vereinbaren Sie mit Ihrem BMW Service einen Termin.
Rotes Feld
Die Fälligkeit der Wartung ist überschritten.
Uhrensymbol
Zeigt den fälligen Bremsflüssigkeitswechsel an.

Standzeiten, bei denen die Batterie abgeklemmt ist, bleiben von
der Anzeige unberücksichtigt. Deshalb darauf achten, daß die Bremsflüssigkeit, unabhängig von der Anzeige, spätestens alle zwei Jahre gewechselt wird. Siehe auch Seite 153.
Check-Control

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1 2 3 390de121Grafische Anzeige
Folgende Hinweise bzw. Zustände werden symbolhaft ab Zündschlüsselstellung 2 mit Gong gemeldet und so lange angezeigt, bis die Störungen behoben sind:
1 Abblendlicht prüfen
2 Waschflüssigkeit nachfüllen, erlischt nach ca. 1 Minute
3 Tür offen
4 Heckklappe offen
5 Rück- oder Bremslicht prüfen. Eine defekte mittlere Bremsleuchte wird durch das obere Symbol angezeigt.
Nach Fahrtende und Öffnen der Fahrer- tür ertönt ohne Anzeige ggf. ein Signal für „Licht an“.

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260 km/h 1 2 (A) 074682 071.7 +2Alphanumerische Anzeige\*
In Textform werden Hinweise und Zustände ab Zündschlüsselstellung 2 angezeigt. Zugleich ertönt jeweils ein Gong.
1 Hinweiszeichen für Meldungen
2 Anzeige
3 CHECK-Taste.
Bei den Meldungen über gestörte Systeme wird zwischen 2 Prioritäten unterschieden:
Priorität 1
Diese Hinweise bzw. Störungen werden mit Gong und blinkenden Hinweiszeichen 1 sofort gemeldet. Mehrere gleichzeitig auftretende Störungen werden nacheinander angezeigt. Die Meldungen bleiben bestehen, bis die Störungen behoben sind und können nicht mit der CHECK-Taste 3 gelöscht werden:
„Parkbremse lösen“
„Kühlwassertemperatur“
Temperatur zu hoch. Sofort anhalten und Motor abstellen, siehe Seite 152
„Stop! Öldruck Motor“
Öldruck zu niedrig. Sofort anhalten und Motor abstellen, siehe Seite 149
Check-Control
„Bremsflüssigk. prüfen“ Stand etwa auf Minimum abgesunken. Bei nächster Gelegenheit auffüllen lassen, siehe Seite 153. Ursache des Bremsflüssigkeitsverlustes von Ihrem BMW Service beheben lassen
„Reifenpanne*
Sofort zum Anhalten die Geschwindigkeit reduzieren, dabei aber heftige Brems- und Lenkmanöver vermeiden.
Siehe Seite 86
„Niveauregel. inaktiv*
Bitte den nächsten BMW Service aufsuchen, siehe Seite 125
„Einspritzanlage“
Von Ihrem BMW Service überprüfen lassen, siehe auch Seite 125
„LIMIT“ Anzeige beim Überschreiten von gesetzlichem Geschwindigkeitslimit nach Ländervorschrift.
Priorität 2
Diese Hinweise bzw. Störungen werden für 20 Sekunden ab Zündschlüsselstellung 2 gemeldet. Nach dem Erlöschen verbleiben die Hinweiszeichen. Durch Drücken der CHECK-Taste 3 können die Meldungen erneut abgerufen werden.
„Kofferraum offen“
Meldung nur beim ersten Anfahren
„Tür offen“
Meldung nach Überschreiten einer
geringen Fahrgeschwindigkeit
„Gurt anlegen“
Zusätzlich leuchtet die Kontrolleuchte
mit Gurtsymbol
„Vorglühen“
Motor erst starten, wenn der Schrift-
zug erlischt
„Waschwasser füllen“
Zu niedrig, bei nächster Gelegenheit ergänzen, siehe Seite 148
„Ölstand Motor prüfen“
Motoröl bei nächster Gelegenheit (Tankpause) nachfüllen, siehe Seite 149
„Reifendruck set“
Die RDC hat den Fülldruck in den Reifen als die zu überwachenden Sollwerte übernommen.
Siehe Seite 85
„Reifendruck prüfen“
Den Reifenfülldruck bei nächster Gelegenheit (Tankpause) auf die vorgeschriebenen Werte korrigieren.
Siehe Seite 85
„Reifenkontr. inaktiv“
Kurzzeitige Störung der RDC oder Systemfehler, siehe Seite 86
„Bremslicht prüfen“
Eine Lampe ist ausgefallen oder der Stromkreis ist defekt, siehe Seite 169 und 181 oder einen BMW Service aufsuchen
„Abblendlicht prüfen“
„Standlicht prüfen“
„Rücklicht prüfen“
„Nebellicht vorn prüfen“*
„Nebellicht hinten prüfen“
„Kennzeichenlicht prüfen“
„Anhängerlicht prüfen“*
„Fernlicht prüfen“
„Rückfahrlicht prüfen“
Die jeweilige Lampe kann ausgefallen oder der Stromkreis defekt sein.
Siehe Seite 167 ff. und 181 oder einen BMW Service aufsuchen
Check-Control
„Getriebenotprogramm“* Bitte den nächsten BMW Service aufsuchen, siehe Seite 64 oder 66
„Bremsbelag prüfen“
Bremsbeläge bei Ihrem BMW Service prüfen lassen, siehe Seite 122
„Funkschlüssel-Batt.“
Batterie wechseln, siehe Seite 173
„Kühlwasserst. prüfen“
Kühlmittelstand zu niedrig, bei
nächster Gelegenheit ergänzen,
siehe Seite 152
„Motornotprogramm“
Störung in der Motorsteuerung.
Von Ihrem BMW Service überprüfen lassen.
Meldungen nach Fahrterende
Alle während der Fahrt gemeldeten Mängel werden in Zündschlüsselstellung 0 nacheinander eingeblendet.
Falls zutreffend, erscheint noch folgender Hinweis:
„Licht an“ Meldung bei Fahrtende nach dem Öffnen der Fahrertür.
Auch bei abgezogenem Zündschlüssel und erloschener Anzeige können Sie Meldungen mit der CHECK-Taste 3 bis ca. drei Minuten nach Fahrtende abrufen. Bei mehreren Meldungen CHECK-Taste wiederholt drücken.
Prüfen der Check-Control
In Zündschlüsselstellung 2 die CHECK-Taste 3 drücken:
In der Anzeige erscheint CHECK CONTROL OK.
Es liegen keine Mängel bei den überwachten Systemen vor.
Bordcomputer

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3900e112Funktionen abrufen
Mit der Taste im Blinkerhebel können Sie ab Zündschlüsselstellung 1 die Bordcomputer-Informationen im Display der Instrumentenkombination abrufen. Nach jedem kurzen Druck auf die Taste in Richtung Lenksäule wird eine weitere Funktion angezeigt.
Die Reihenfolge der Anzeigen ist: Außentemperatur, Durchschnittsverbrauch, Reichweite, Durchschnittsgeschwindigkeit.
Ab Zündschlüsselstellung 1 wird jeweils die letzte Einstellung angezeigt.
Die Ausführung der Anzeigen ist je nach Ausstattung Ihres Fahrzeugs unterschiedlich.

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0 12345 km 67 +23.5 0 12345 km 67 390de126Außentemperatur und Durchschnittsverbrauch
Sie können die Maßeinheit (°C/°F) der Außentemperaturanzeige wechseln, indem Sie
1 in Zündschlüsselstellung 1 den Rückstellknopf für den Tageskilometerzähler drücken und halten
2 und dabei den Zündschlüssel auf 0 drehen.
Siehe auch Seite 74

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0 12345 km 6" 255 0 12345 km 6"Reichweite und Durchschnittsgeschwindigkeit
Die Reichweite wird auf Basis der zurückliegenden Fahrweise ermittelt.
Bei der Durchschnittsgeschwindigkeit bleibt ein Stillstand mit abgestelltem Motor bei der Berechnung unberücksichtigt.
Bordcomputer
Anzeige löschen
Wird bei angezeigter Durchschnittsgeschwindigkeit die Taste im Blinkerhebel kurz gedrückt, kann die Bordcomputer-Anzeige ausgeblendet werden.
Neuberechnung starten
Wenn Sie länger auf die Taste drücken, werden die jeweils gerade angezeigten Durchschnittswerte für Verbrauch und Geschwindigkeit ab diesem Zeitpunkt neu berechnet. Dabei muß der Motor laufen.
82 Park Distance Control PDC\*
Die PDC unterstützt Sie, wenn Sie rückwärts einparken. Ein Signalton meldet Ihnen dabei den aktuellen Abstand zu einem Hindernis. Dazu messen vier Ultraschall-Sensoren im hinteren Stoßfänger den Abstand zum nächsten Objekt. Das Meßfeld für die beiden Ecksensoren endet ca. 60 cm hinter dem Stoßfänger. Die beiden mittleren Sensoren reichen ca. 1,50 m weit.
Das System wird in Zündschlüsselstellung 2 automatisch immer dann nach ca. einer Sekunde aktiviert, wenn Sie den Rückwärtsgang bzw. die Wählhebelposition R einlegen. Entsprechend schaltet es sich aus, wenn Sie den Rückwärtsgang herausnehmen. Wenn Sie mit einem Anhänger fahren, kann das System keine sinnvollen Messungen vornehmen – es schaltet sich deswegen gar nicht erst ein.
Signaltöne
Der Abstand zu einem Hindernis wird durch einen Intervallton angezeigt. Je dichter Sie an ein Objekt herankommen, desto kürzer werden die Intervalle. Ist der Abstand zu einem erkannten Objekt kleiner als 30 cm, ertönt ein Dauerton.
Der Signalton wird nach ca. drei Sekunden unterbrochen, wenn in dieser Zeit der Abstand zu einem Hindernis konstant bleibt, Sie also z.B. parallel zu einer Wand fahren.
Ein höherer Dauerton bei der ersten Aktivierung zeigt eine Funktionsstörung an. Bitte lassen Sie die Ursache von Ihrem BMW Service beseitigen.
Die PDC kann die persönliche Einschätzung von Hindernissen nicht ersetzen. Es gibt auch bei Sensoren einen toten Bereich, in dem Objekte nicht mehr erkannt werden können. Ferner kann das Erkennen von Hindernissen an Grenzen der physikalischen Ultraschallmessung stoßen, wie z.B. bei Anhängerdeichseln und -kupplungen oder dünnen und lackierten Gegenständen.
Laute Schallquellen wie z.B. ein laut eingestelltes Radio können den Signalton der PDC übertönen.
Die Sensoren sauber und eisfrei halten, um die volle Funktions-
fähigkeit sicherzustellen.
Nicht langanhaltend mit Dampfstrahlern auf die Sensoren sprühen. Immer einen Abstand halten, der größer als 10 cm ist.

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390de049Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC\*
Diese Systeme sorgen für zusätzliche Fahrstabilität, besonders beim Beschleunigen und in Kurven.
Die DSC erweitert die Vorteile der ASC+T. Zusätzlich zur Optimierung der Fahrstabilität in Beschleunigungs- und Anfahrsituationen und der Traktion wird ein weiterer Stabilitätsvorteil bei Kurvenfahrt erzielt. Dies innerhalb der physikalisch möglichen Grenzen.
Nach jedem Motorstart ist das System in Betrieb.
Kontrolleuchte

Die Kontrolleuchte in der Instrumentenkombination erlischt kurz nach dem Einschalten der Zün-Siehe Seite 21.
Kontrolleuchte blinkt:
Das System reguliert aufgrund des
Fahrzustandes die Antriebskräfte.
Kontrolleuchte erlischt nicht nach dem Starten des Motors oder leuchtet während der Fahrt auf:
Das System ist defekt, das Fahrzeug aber ohne ASC+T/DSC normal betriebsbereit. Bitte suchen Sie zur Instandsetzung Ihren BMW Service auf.
System abschalten
Taste drücken, die Kontrolleuchte leuchtet.
Je nach Ausstattung ist die Taste mit ASC oder DSC beschriftet.
Bei abgeschalteter ASC+T/DSC fahren Sie mit konventionellem Antrieb. Es ist zweckmäßig, aus traktionsfördernden Gründen das System abzuschalten:
beim Freischaukeln oder Anfahren aus Tiefschnee oder lockerem Untergrund
beim Fahren mit Schneeketten.
Siehe auch Seite 123.
System wieder einschalten
Taste erneut drücken, die Kontrollleuchte erlischt.

Auch mit ASC+T/DSC können physikalische Gesetze nicht
außer Kraft gesetzt werden. Wenn die Grenzgeschwindigkeit überschritten wird, bleiben die Folgen fehlender Traktion und Seitenführungskraft in der Verantwortung des Fahrers. Vermeiden Sie deshalb, aufgrund des zusätzlichen Sicherheitsangebotes Sicherheitsrisiken einzugehen.
Um die volle Funktionsfähigkeit des Systems zu erhalten, nur Reifen gleichen Fabrikats und gleicher Profilausführung verwenden.
■ Weiteres zu ASC+T/DSC finden Sie im Kapitel „Freude an der Technik“, Seite 191.
Elektronische Dämpfer-Control EDC\*

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390de135Das System gewährleistet jederzeit automatisch eine bedarfsgerechte Dämpfung des Fahrwerks und erhöht dadurch Komfort und Fahrsicherheit.
Automatische Anpassung
Die automatische Anpassung ist nach jedem Motorstart aktiviert. Sie kann über den gesamten Geschwindigkeitsbereich und für jeden Beladungszustand beibehalten werden. Ändern sich die Einflußgrößen (Fahrbahnqualität, Betriebsbedingungen wie Lenken, Bremsen usw.), paßt sich die Dämpfkraft automatisch in Bruchteilen von Sekunden den neuen Gegebenheiten an.
Sportprogramm
In Zündschlüsselstellung 2 die Taste EDC (Pfeil) drücken, die Kontrolleuchte neben dem S leuchtet.
Das Sportprogramm sollte aufgerufen werden, wenn Sie in allen Betriebszuständen eine konsequent sportliche Abstimmung des Fahrwerks wünschen.
Umschalten auf automatische Anpassung: Taste erneut drücken, die Kontrolleuchte erlischt.
Reifendruck-Control RDC\*
Das Prinzip
Die RDC (in Vorbereitung) kontrolliert den Reifenfülldruck in den vier Rädern auch während der Fahrt. Das System meldet, wenn in einem oder mehreren Reifen der Fülldruck deutlich abgefallen ist.
Damit die RDC den korrekten Reifenfülldruck „kennenlernen“ kann, den Reifenfülldruck in allen Reifen prüfen, mit der Fülldrucktabelle ab Seite 26 vergleichen und ggf. richtigstellen. Dann das System aktivieren.

Diese Kontrolleuchte in der Instrumentenkombination bzw. die Check-Control informiert
Sie, wenn der Reifendruck nicht normal ist.

1 Zündschlüssel in Stellung 2
2 Die Taste (Pfeil) so lange drücken, bis die Kontrolleuchte in der Instrumentenkombination gelb aufleuchtet bzw. in der Check-Control die Meldung „Reifendruck set“ erscheint.
Die RDC hat den Fülldruck in den Reifen als die zu überwachenden Sollwerte übernommen.
Diesen Vorgang wiederholen Sie lediglich nach einer Korrektur des Fülldrukkes. Sonst ist die RDC automatisch in Zündschlüsselstellung 2 und somit bei jeder Fahrt in Betrieb.
Bei Fülldruckverlust
Hat sich der Fülldruck nach einiger Zeit zu stark verringert (was bei jedem Reifen normal ist), leuchtet die Kontrollleuchte gelb auf bzw. erscheint in der Check-Control die Meldung „Reifendruck prüfen“.
Damit werden Sie aufgefordert, bei nächster Gelegenheit (Tankpause) den Fülldruck auf die vorgeschriebenen Werte zu korrigieren.
Werden Sie kurz nach einer Korrektur des Fülldrucks aufgefordert, den Reifendruck zu prüfen, so waren die korrigierten Druckwerte nicht plausibel. Bitte dann den Fülldruck nochmals prüfen und gemäß den in der Fülldrucktabelle vorgegebenen Werten richtigstellen.
Reifendruck-Control RDC\*
Bei Reifenpanne
Bei einer Reifenpanne mit Druckverlust leuchtet die Kontrolleuchte rot auf bzw. erscheint in der Check-Control die Meldung „Reifenpanne“. Zusätzlich ertönt ein Gong.
Bei dieser Anzeige sofort zum Anhalten die Geschwindigkeit reduzieren, dabei aber heftige Brems- und Lenkmanöver vermeiden. Das defekte Rad ersetzen.

Das serienmäßig in Ihrem Fahrzeug vorhandene Reserverad ist
mit der notwendigen Elektronik ausgestattet und wird nach der Montage mit dem Aktivieren des Systems ebenfalls überwacht.

Die RDC kann gravierende plötzliche Reifenschäden durch äußere
Einwirkungen nicht vorankündigen.

Lassen Sie Reifen von Ihrem BMW Service wechseln.
Ihr BMW Service ist über den Umgang mit der RDC informiert und mit den notwendigen Spezialwerkzeugen ausgerüstet.
Störungen
Die RDC kann lokal durch fremde Anlagen oder Geräte, die die gleiche Funkfrequenz benutzen, in ihrer Funktion kurzzeitig gestört werden.
Für den Zeitraum der Störung leuchtet die Kontrolleuchte gelb auf bzw. erscheint in der Check-Control die Meldung „Reifenkontr. inaktiv“.
Die gleiche Anzeige erhalten Sie auch bei einem Systemfehler oder dann, wenn ein Rad ohne entsprechende Elektronik montiert wird. Bitte wenden Sie sich an Ihren BMW Service.
Stand-/Abblendlicht

Abblendlicht/Xenon-Licht\*

Wenn Sie bei eingeschaltetem Abblendlicht die Zündung ausschalten, leuchtet nur das
Standlicht weiter.
Xenon-Licht\*
Nähere Hinweise siehe Seite 168, 196.
Armaturenbeleuchtung
„Licht an“-Warnung
Wenn Sie den Zündschlüssel auf 0 drehen, ertönt nach dem Öffnen der Fahrertür für einige Sekunden ein Summer zur Erinnerung, wenn das Licht nicht ausgeschaltet ist.
Bei Fahrzeugen mit alphanumerischer Check-Control ^* : Die Erinnerung erfolgt über die Check-Control, siehe Seite 78.
Tagfahrlicht-Schaltung\*
Wenn gewünscht, kann der Licht- schalter in der zweiten Stufe bleiben: Beim Ausschalten der Zündung erlischt die Außenbeleuchtung.

Zur Regelung der Lichtstärke das Rändelrad drehen.
Leuchtweitenregulierung\* Fernlicht/Parklicht

Um den Gegenverkehr nicht zu blenden, muß die Leuchtweite des Abblendlichts der Fahrzeugbeladung angepasst werden:
Werte in () gelten für Anhängerbetrieb.
0 (1) = 1 bis 2 Personen ohne Gepäck
1 (1) = 5 Personen ohne Gepäck
1 (2) = 5 Personen mit Gepäck
2 (2) = 1 Person, Koffer- bzw.
Laderaum voll
Fahrzeuge mit Niveauregulierung*: Alle Beladungszustände: Stellung 0. Ausnahme:
1 Person, Koffer- bzw. Laderaum voll und Anhängerbetrieb: Stellung 1.
Zulässige Hinterachslast beachten, siehe Seite 204.

Die Einstellungen beachten, sonst wird der Gegenverkehr geblen-
Fahrzeuge mit Xenon-Licht* sind mit einer automatischen Leuchtweitenregulierung ausgerüstet.

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850000651 Fernlicht
2 Lichthupe (blaue Kontrolleuchte)
3 Parklicht
Parklicht links oder rechts
In Zündschlüsselstellung 0 den Blinkerhebel aus der Normallage in die gewünschte Richtung drücken. Er rastet in der Blinkerstellung ein.
Nebellicht

Die grüne Kontrolleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet bei eingeschalteten Nebel-
scheinwerfern.
Nebelschlußleuchten\*

Die gelbe Kontrolleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet bei eingeschalteten Nebel-
schlußleuchten.
Nebelscheinwerfer und Nebelschlußleuchten

Beachten Sie die gesetzlichen Bestimmungen über die Benutzung von Nebellicht.
Innenlicht

Das Innenlicht wird automatisch gesteuert.
Innenlicht manuell ein- und ausschalten
Taste (Pfeil) antippen.
Soll das Innenlicht dauernd ausgeschaltet bleiben, die Taste ca. 3 Sekunden lang drücken.
Um diesen Zustand aufzuheben, die Taste antippen.
Die Laderaumleuchte im touring funktioniert analog.
Fußraumleuchten
Die Fußraumleuchten funktionieren wie das Innenlicht.
Leseleuchten

Leseleuchten sind vorn neben der Innenleuchte bzw. im Fahrzeugfond. Sie können mit der jeweils daneben befindlichen Taste (Pfeil) ein- und ausgeschaltet werden.

Um die Batterie zu schonen, werden ca. 15 Minuten nach
Drehen des Zündschlüssels auf 0 alle im Fahrzeug vorhandenen Leuchten abgeschaltet.
Heizung und Belüftung

Heizung und Belüftung
1 Luft an Frontscheibe und Seitenscheiben
2 Luft für den Oberkörperbereich
Die seitlichen Rändelräder öffnen und schließen die Luftzufuhr stufenlos, die Hebel ändern die Ausströmrichtung. Das mittlere Rändelrad temperiert die ausströmende Luft 92
3 Luft für den Fußraum vorn Entsprechende Luftaustritte gibt es auch im hinteren Fußraum
4 Temperatur – linker Innenraum 92
5 Luftverteilung in Richtung
Scheiben
Oberkörperbereich
Fußraum
Alle Zwischenstellungen sind möglich 92
6 Luftzufuhr
Heizung und Belüftung werden bei eingeschaltetem Gebläse wirksam 92
7 Temperatur - rechter Innenraum 92
8 Heckscheibenheizung 92
9 Umluftbetrieb 92
92 Heizung und Belüftung
Tips zum Wohlfühlen
Für die Temperatur (4, 7) empfiehlt sich als behagliche Einstellung 22°C. Die Luftverteilung 5 drehen Sie auf die Stellung „6 Uhr“, die Luftzufuhr 6 in Mittelstellung. Die Ausströmer 2 so ausrichten, daß die Luft an Ihnen vorbeistreicht und Sie nicht direkt trifft. Das Rändelrad zwischen den Ausströmern 2 für den Oberkörperbereich in eine mittlere Einstellung drehen, damit etwas kühlere Luft ermüdungsfreies Fahren fördert. Die nachfolgende Beschreibung führt Sie auf weitere individuelle Einstellungen.
Temperatur

Auf der Fahrer- und der Beifahrerseite können Sie sich jeweils Ihre individuelle Temperatur einstellen.
Die Skalenwerte sind Anhaltswerte für die Innenraumtemperatur. Als behagliche Einstellung empfiehlt sich 22°C. Nach Fahrtbeginn wird die gewählte Temperatur schnellstmöglich erreicht und durch die Regelung konstant gehalten.
Luftverteilung

Sie können die ausströmende Luft an die Scheiben, in den Oberkörperbereich und in den Fußraum len-
ken. Alle Zwischenstellungen sind möglich. In der Stellung „Fußraum“ strömt auch eine geringe Menge Luft an die Scheiben, um sie von Beschlag frei zu halten. Als Normaleinstellung wird die Stellung „6 Uhr“ empfohlen (siehe Bild und Übersicht auf Seite 90).
Luftzufuhr

Die Luftzufuhr können Sie stufenlos einstellen. Heizung und Belüftung sind umso wirksamer, je größer die Luftzufuhr lllung 0 ist das Gebläse und die ausgeschaltet. Die Luft-
zufuhr von außen können Sie in Stellung 0 mit der Taste für Umluftbetrieb ganz absperren.
Heckscheibenheizung

Bei eingeschalteter Heck- scheibenheizung leuchtet die Kontrolleuchte. Die Heck-
scheibenheizung schaltet sich automatisch ab.
Umluftbetrieb

Bei Gerüchen in der Außenluft können Sie die Zufuhr der Außenluft vorübergehend
absperren. Die Innenraumluft wird dann umgewälzt.
Wenn Sie ein Multi-Funktions-Lenkrad mit der Umlufttaste haben, können Sie auch von dort aus auf Umluftbetrieb schalten (siehe Seite 22).

Sollten die Scheiben im Umluft-betrieb beschlagen, den Umluft-eb ausschalten und ggf. die zufuhr erhöhen.
Heizung und Belüftung

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1 2 3 0 150e06Mikrofilter
Der Mikrofilter hält bei der einströmenden Außenluft Staub und Blütenpollen zurück. Er wird bei der Wartung von Ihrem BMW Service gewechselt. Sollte ein vorzeitiger Filterwechsel erforderlich sein, merken Sie es daran, daß die maximale Luftzufuhr spürbar reduziert ist.
Zugfreie Belüftung
Die Ausströmer für den Oberkörperbereich lassen sich ganz nach Ihren Bedürfnissen einstellen:
Mit den Rändelrädern 1 können Sie die Ausströmer stufenlos öffnen und schließen. Mit den Hebeln 2 können Sie die Ausströmrichtung verändern. Mit dem Rändelrad 3 mischen Sie der Luft aus den Ausströmern für den Oberkörperbereich mehr oder weniger kühle Luft zu:
Drehen nach blau – kälter
Drehen nach rot – wärmer
Die Ausströmer im Fondraum können entsprechend eingestellt werden. Die im Fondraum ausströmende Luft ist nicht erwärmt.
94 Heizung und Belüftung

1 Mit den Temperaturdrehreglern eine für Sie angenehme Innenraum-temperatur wählen, z.B. 22°C
2 Drehschalter für die Luftverteilung in Stellung
3 Gebläsedrehschalter für die Luftzufuhr ganz nach rechts
4 Ausströmer für den Oberkörperbereich öffnen
5 Rändelrad 3 auf kalt (blau), siehe Seite 93.

1 Mit den Temperaturdrehreglern eine für Sie angenehme Innenraum-temperatur wählen, z.B. 22°C
2 Drehschalter für die Luftverteilung in Stellung
3 Gebläsedrehschalter für die Luftzufuhr in maximalen Bereich
4 Ausströmer im Fondraum schließen.

Scheiben abtauen und von Beschlag befreien
1 Mit den Temperaturdrehreglern eine für Sie angenehme Innenraum-temperatur wählen, z.B. 22°C
2 Drehschalter für die Luftverteilung in Stellung
3 Gebläsedrehschalter für die Luftzufuhr ganz nach rechts
4 Ausströmer im Fondraum schließen
5 Zum Abtauen der Heckscheibe die Heckscheibenheizung einschalten.
Der Latentwärmespeicher* ermöglicht ab Zündschlüsselstellung 1 Heizen, ohne daß der Motor läuft.

Wenn die Scheiben eis- und beschlag- frei sind, empfiehlt sich diese Einstellung:
1 Mit den Temperaturdrehreglern eine für Sie angenehme Innenraum-temperatur wählen, z.B. 22°C
2 Drehschalter für die Luftverteilung in Stellung
3 Gebläsedrehschalter für die Luftzufuhr in mittleren Bereich
4 Ausströmer im Fondraum schließen.
Klimaautomatik\*

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 AUTO 23.5 °C 23.0 °C AUTO AUTO 15 14 13 390d6318Online Version-© 0298 BMW AG
Klimaautomatik\*
1 Luft an Frontscheibe und Seitenscheiben
2 Luft für den Oberkörperbereich
Die seitlichen Rändelräder öffnen
und schließen die Luftzufuhr stufen-
los, die Hebel ändern die Ausström-
richtung. Das mittlere Rändelrad
temperiert die ausströmende
Luft 101
3 Luft für den Fußraum vorn Entsprechende Luftaustritte gibt es auch im hinteren Fußraum
4 Automatische Luftverteilung 98
5 Individuelle Luftverteilung 98
6 Temperatur – linker Innenraum 99
7 Anzeige Temperatur, Luftzufuhr 99
8 Temperatur – rechter Innenraum 99
9 Scheiben abtauen und von Beschlag befreien 99
10 Klimaanlage 99
11 Umluftbetrieb/Automatische Umluft Control AUC 100
12 Heckscheibenheizung 72, 100
13 Luftzufuhr 99
14 Restwärmenutzung 100
15 Lufteintrittsgitter für den Innenraum-temperaturfühler – bitte freihalten.
Klimaautomatik\*
Angenehme Temperaturen bei jeder Witterung sorgen für entspanntes Fahren. Das ist nicht nur ein Beitrag zu Ihrem persönlichen Wohlbefinden, sondern auch zur Verkehrssicherheit. Getrennte Temperaturwahl auf Fahrer- und Beifahrerseite trägt der Erfahrung Rechnung, daß Wohlbehagen etwas höchst Subjektives ist. Die große Zahl der Ausströmer, deren Anordnung und individuelle Einstellmöglichkeiten sorgen für eine zugfreie Luftverteilung. Mikrofilter und Aktivkohlefilter reinigen die einströmende Außenluft. Durch Verwendung von FCKW-freiem Kältemittel wird die Umwelt geschont.
Das Klima zum Wohlfühlen
Nutzen Sie die Automatik, also AUTO-Taste 4 einschalten. Wählen Sie die für Sie angenehme Innenraumtemperatur, z. B. 22°C. Ab einer Außentemperatur von 5°C können Sie auch die Klimaanlage 10 nutzen. Das trocknet die Luft und vermeidet Scheibenbeschlag, wenn z. B. Personen mit feuchter Kleidung im Fahrzeug sitzen. Die Ausströmer 2 so ausrichten, daß die Luft an Ihnen vorbeistreicht und Sie nicht direkt trifft. Das Rändelrad zwischen den Ausströmern 2 für den Oberkörperbereich in eine mittlere Einstellung drehen, damit etwas kühlere Luft ermüdungsfreies Fahren fördert.
Die nachfolgende Beschreibung führt Sie auf weitere individuelle Einstellungen.
Automatische Luftverteilung

Das AUTO-Programm übernimmt für Sie die Einstellung der Luftverteilung sowie der Luftzufuhr und paßt darüberhinaus Ihre Vorgaben für die Temperatur an äußere Einflüsse an (Sommer, Winter). Es sorgt zu jeder Jahreszeit für ein angenehmes Komfortklima im Fahrzeug. Wählen Sie die für Sie angenehme Innenraumtemperatur, z.B. 22 °C. Die Temperaturvorgaben sowie der Schriftzug AUTO für die Luftzufuhr erscheinen in der Anzeige 7, siehe die Übersicht auf Seite 96. Öffnen Sie die Ausströmer für den Oberkörperbereich. Schalten Sie in der warmen Jahreszeit die Klimaanlage ein. Maximale Kühlwirkung erreichen Sie, wenn Sie das Rändelrad 3 (siehe Seite 101) auf kalt stellen.
Individuelle Luftverteilung

Sie können auch selbst Ihre Luftverteilung kombinieren und damit das AUTO-Programm ausschalten. Luft strömt an die
Scheiben 🚗, in den Oberkörperbereich 🚗, in den Fußraum .
Klimaautomatik\*
Temperatur

Auf der Fahrer- und Beifahrer-seite können Sie sich jeweils Ihre individuelle Temperatur einstellen. Die angezeigten Temperaturwerte sind Anhaltswerte für die Innenraumtemperatur. Als behagliche Einstellung empfiehlt sich 22°C, auch bei eingeschalte-ter Klimaanlage. Nach Fahrtbeginn wird die gewählte Temperatur – im Sommer wie im Winter – schnellstmöglich erreicht und durch die Regelung konstant gehalten.
Das Rändelrad 3 (siehe „Zugfreie Belüftung“, Seite 101) in eine mittlere Einstellung drehen, damit etwas kühlere Luft ermüdungsfreies Fahren fördert. Nutzen Sie primär diese Möglichkeit der Luftmischung, um kleinere Komfortanpassungen vorzunehmen.
Luftzufuhr

Im AUTO-Programm wird die Luftzufuhr automatisch gesteuert, in der Anzeige 7 erscheint AUTO, siehe die Übersicht auf Seite 96. Über „+“ und „-“ können Sie die Luftzufuhr variieren. Ihre Vorgabe wird durch Balken angezeigt, die Automatik für die Luftzufuhr ausgeschaltet, die automatische Luftverteilung bleibt unverändert erhalten. Sie können die Automatik in der Luftzufuhr mit der AUTO-Taste wieder einschalten.
Wenn Sie in der kleinsten Gebläsestufe auf „-“ drücken, erlöschen alle Anzeigen: Das Gebläse, die Heizung und die Klimaanlage sind ausgeschaltet, die Luftzufuhr ist abgesperrt. Durch Drücken einer beliebigen Taste der Klimautomatik (außer der REST-Taste 14) können Sie die Anlage wieder einschalten.
Scheiben abtauen und von Beschlag befreien

Dieses Programm beseitigt schnell Eis und Beschlag der
Frontscheibe und der Seitenscheiben.
Klimaanlage

Die Luft wird bei eingeschalteter Klimaanlage gekühlt, getrock- je nach Temperatureinstellung aufgeheizt.
Nach dem Starten des Motors kann je nach Witterung die Frontscheibe für einen Moment beschlagen.
Schalten Sie bei Außentemperaturen unter ca. 5°C die Klimaanlage mit der Taste aus. So vermeiden Sie Scheibenbeschlag.
Scheibenbeschlag kann auch durch häufiges Ein- und Ausschalten entstehen

In der Klimaanlage entsteht Kondenswasser, das unter dem Fahr-
zeug austritt. Wasserspuren auf dem Boden sind also normal.
Klimaautomatik\*
Umluftbetrieb/Automatische Umluft Control AUC\*

Bei Gerüchen in der Außenluft können Sie die Zufuhr der Au-Benluft vorübergehend absperren. Die Innenraumluft wird dann umgewälzt. Durch wiederholtes Drücken der Taste können Sie drei Betriebsarten abrufen.
Kontrolleuchten aus: Außenluft strömt ein.
Linke Kontrolleuchte ein – AUC-Betrieb: Das System erkennt Schadstoffe in der Außenluft und sperrt die Zufuhr im Bedarfsfall ab. Die Innenraumluft wird dann umgewälzt.
Rechte Kontrolleuchte ein: Die Zufuhr der Außenluft ist permanent abgesperrt. Die Innenraumluft wird umgewälzt.
Wenn Sie ein Multi-Funktions-Lenkrad mit der Umlufttaste haben (siehe Seite 22), können Sie auch von dort aus zwischen „Aus“ und Umluftbetrieb bzw. AUC- und Umluftbetrieb umschalten.

Sollten die Scheiben im Umluftbetrieb beschlagen, den Umluftbetrieb ausschalten und ggf. die Luftzufuhr erhöhen.
Heckscheibenheizung

Bei eingeschalteter Heck- scheibenheizung leuchtet die
Kontrolleuchte. Die Heckscheibenheizung schaltet sich automatisch ab.
Restwärmenutzung

Die im Motor gespeicherte Wärme wird zur Heizung des
Innenraums bei ausgeschalteter Zündung genutzt, z.B. während eines Halts vor einer Bahnschranke. In Zündschlüsselstellung 1 können Sie die Einstellungen der Klimaautomatik verändern. In Zündschlüsselstellung 0 wird die erwärmte Luft automatisch an die Frontscheibe, die Seitenscheiben und in den Fußraum geleitet.

Diese Funktion ist aktivierbar, wenn die Außentemperatur unter ca. +15°C, der Motor betriebswarm und die Batterieladung ausreichend ist.
Latentwärmespeicher\*
Wird bei Restwärmenutzung in Zündschlüsselstellung 1 automatisch aktiviert.
Klimaautomatik\*

text_image
1 2 3 150696Zugfreie Belüftung
Die Ausströmer für den Oberkörperbereich lassen sich ganz nach Ihren Bedürfnissen einstellen:
Mit den Rändelrädern 1 können Sie die Ausströmer stufenlos öffnen und schließen. Mit den Hebeln 2 können Sie die Ausströmrichtung verändern. Mit dem Rändelrad 3 mischen Sie der Luft aus den Ausströmern für den Oberkörperbereich mehr oder weniger kühle Luft zu:
Drehen nach blau – kälter
Drehen nach rot – wärmer
Ausströmer im Fondraum einstellen:
Das linke Rändelrad öffnet die Ausströmer stufenlos. Mit dem rechten Rändelrad variieren Sie die Temperatur der ausströmenden Luft, entsprechend dem Rändelrad 3 vorn.
Die Ausströmrichtung verändern Sie mit den Hebeln in der Gittermitte.
Mikro- und Aktivkohlefilter
Der Mikrofilter hält bei der einströmenden Außenluft Staub und Blütenpollen zurück. Der Aktivkohlefilter trägt zusätzlich zur Reinigung der eintretenden Außenluft von gasförmigen Schadstoffen bei. Dieser kombinierte Filter wird bei der Wartung von Ihrem BMW Service gewechselt. Sollte ein vorzeitiger Filterwechsel erforderlich sein, merken Sie es daran, daß die maximale Luftzufuhr spürbar reduziert ist.
Sitzheizung\*

Sitzfläche und -lehne können in Zündschlüsselstellung 2 beheizt werden. Zum Ein- und Ausschalten Taste drücken.
Bei eingeschalteter Sitzheizung leuchtet die grüne Kontrolleuchte in der Taste.
Gewünschte Heizwirkung mit Rändelrad einstellen – die Regelung erfolgt thermostatisch.
Die Lenkradheizung funktioniert in Zündschlüsselstellung 2. Zum Ein- und Ausschalten die Taste (Pfeil) drücken.
Bei eingeschalteter Lenkradheizung leuchtet die Kontrolleuchte in der Taste. Wenn Sie ein Multi-Funktions-Lenkrad ohne Lenkradheizung haben, ist an dieser Stelle die Taste für Umluftbetrieb (siehe Seite 22).
Sonnenschutzrollo\*

text_image
390de059Zur Betätigung ab Zündschlüsselstellung 1 die Taste antippen.
Sonnenschutzrollos für hintere Seitenscheiben\*
Rollo an der Schlaufe herausziehen und in die Halterung einhängen.
Standheizung\* Standlüftung\*
Hat Ihr Fahrzeug eine Standheizung, so ist die Standlüftung inbegriffen. Die Standlüftung hingegen kann alleine vorhanden sein.
Beide Systeme werden über das Multi-Informations-Display MID oder den Bordmonitor bedient, siehe eigene Betriebsanleitung.
Zwei unterschiedliche Einschaltzeiten lassen sich vorwählen, so daß Sie in einem erwärmten Innenraum Platz nehmen können. Schnee und Eis lassen sich leichter entfernen.
Die Heizung bleibt 30 Minuten eingeschaltet. Sie kann auch direkt ein- und ausgeschaltet werden. Wegen hoher Stromaufnahme sollten Sie nicht zweimal hintereinander einschalten, ohne daß die Batterie sich im Fahrbetrieb zwischendurch wieder aufladen konnte.
Die Standheizung ist bei vorgewählter Einschaltzeit unter einer Außentemperatur von 16°C sowie bei direktem Einschalten bei jeder Temperatur einsatzbereit. Im Fahrbetrieb jedoch nur so lange, bis der Motor Betriebstemperatur erreicht hat.
Die erwärmte Luft wird automatisch an die Frontscheibe, die Seitenscheiben
und in den Fußraum geleitet, es wird mit maximaler Leistung geheizt.
In Zündschlüsselstellung 1 können Sie die Innenraumtemperatur, die Luftzufuhr und die Luftverteilung einstellen. Die Standheizung läuft nach dem Ausschalten (Kontrolleuchte aus) noch einige Zeit nach.
Auch während der warmen Jahreszeit sollten Sie die Standheizung etwa einmal im Monat direkt ein- und nach ca. 5 Minuten wieder ausschalten.
Die Standheizung nicht in geschlossenen Räumen betreiben. Beim Tanken die Standheizung unbedingt ausschalten.
Sie belüftet den Innenraum und senkt dessen Temperatur über das Gebläse der Heizung bzw. der Klimaautomatik.
Die Standlüftung wird über das Multi-Informations-Display MID oder den Bordmonitor bedient, siehe eigene Betriebsanleitung.
Zwei unterschiedliche Einschaltzeiten lassen sich vorwählen, die Lüftung bleibt dann 30 Minuten eingeschaltet. Sie kann auch direkt ein- und ausgeschaltet werden. Wegen hoher Stromaufnahme sollten Sie nicht zweimal hintereinander einschalten, ohne daß die Batterie sich im Fahrbetrieb zwischendurch wieder aufladen konnte.
Die Standlüftung ist bei vorgewählter Einschaltzeit über einer Außentemperatur von 16°C sowie bei direktem Einschalten bei jeder Temperatur einsatzbereit, aber nicht im Fahrbetrieb.
Die Luft tritt über die richt- und dosierbaren Ausströmer für den Oberkörperbereich im Armaturenbrett aus. Die Ausströmer müssen daher zum Betrieb der Standlüftung geöffnet sein.
In Zündschlüsselstellung 1 können Sie die Luftmenge und die Luftverteilung analog der Standheizung einstellen.
Fernbedienung für Standheizung\*

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390de155 11 Einschalten
2 Antenne
3 Kontrolleuchte
4 Ausschalten
Mit der Fernbedienung können Sie die Standheizung ein- und ausschalten, wenn die Außentemperatur unter 16°C liegt. Die empfangsbedingte mittlere Reichweite beträgt ca. 350 m.
Einschalten
1 Antenne 2 ganz herausziehen
2 Taste 1 drücken. Die Kontrolleuchte 3 blinkt dreimal und geht dann für die gesamte Einschaltdauer (max. 30 min) in Blitzen über
3 Antenne wieder einschieben, aber nicht während des dreimaligen Blinkens.
Ausschalten
1 Antenne 2 ganz herausziehen 2 Taste 4 drücken. Die Kontrolleuchte blinkt dreimal und erlischt dann 3 Anschließend Antenne einschieben. Batteriewechsel und neuen Sender in Betrieb nehmen: siehe Seite 175.
Die Reichweite ist am günstigsten, wenn Sie den Sender senkrecht oder waagrecht halten. Beim Ein- und Ausschalten die Antenne nicht berühren und nicht in Richtung Fahrzeug halten. Die Fernbedienung betätigt nur dann die Standheizung, wenn diese nicht durch Vorwahl oder direktes Einschalten in Betrieb ist.
Gleiche Frequenzen
Die Fernbedienung kann lokal durch fremde Anlagen oder Geräte, die die gleiche Frequenz benutzen, in ihrer Funktion gestört werden.
Handschuhkasten Ablagen

Aufladbare Handlampe\*
Sie befindet sich links im Handschuh-kasten.
Die Lampe kann aufgrund des Überladungsschutzes dauernd im Stecker bleiben.

Die Lampe nur ausgeschaltet in den Stecker schieben, sonst
besteht Gefahr der Überladung und Beschädigung.

Den Griff ziehen. Die Beleuchtung schaltet sich ein.
Schließen
Den Deckel hochklappen.
Verriegeln
Mit einem Zentralschlüssel abschließen. Entriegeln ist ebenfalls nur mit einem Zentralschlüssel möglich.

Den Handschuhkasten nach dem Benutzen sofort wieder schließen,
sonst kann es bei Unfällen zu Verletzungen kommen.
Der Deckel des Fachs vorn an der Schrägseite der Mittelkonsole kann auf- und zugeschoben werden (Pfeil). Bei Ausstattung mit Cassettenhalterung* öffnen Sie jedes Cassettenfach durch Drücken der kleinen Taste.
Fach auf der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen: Zum Öffnen in die Aussparung vorn greifen und hochziehen. Wenn Sie ein Telefon eingebaut haben, wird dieses Fach durch das Telefon ausgefüllt
Ein offenes Fach befindet sich links neben der Lenksäule.
Weitere Fächer finden Sie an allen Türen sowie an den Rückenlehnen der Vordersitze*.
Getränkedosenhalter\*

Je zwei Halter für Getränkedosen befinden sich vorn in der Mittelkonsole (Bild) sowie hinten am Ende der Mittelkonsole unter den Grills.
Zum Öffnen antippen, zum Schließen zurückschwenken.
Ascher vorn\*

In Pfeilrichtung antippen.
Um die Zigarette zu löschen, die Asche abstreifen und die Zigarette nur leicht in den Trichter hineinstecken.

Die Kante des Deckels drücken (Pfeil): Der Ascher kommt nach oben und kann entnommen werden.
Bei Fahrzeugen mit Nichtraucher-Ausstattung wird der Einsatz auf die gleiche Weise entnommen.
Anzünder\* Ascher hinten\*

An der Mulde antippen (Pfeil) und den Anzünder eindrücken.
Sobald der Anzünder zurückspringt, kann er herausgezogen werden.

Den heißen Anzünder nur am Knopf anfassen, sonst besteht
Verbrennungsgefahr.
Der Anzünder ist auch bei abgezogenem Zündschlüssel funktionsbereit. Kinder deswegen nie unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen.
Anzünder-Fassung
Sie kann als Steckdose für Handlampe, Autostaubsauger o.ä. bis ca 200 W bei 12 V benutzt werden. Die Fassung nicht durch ungeeignete Stecker beschädigen.
Bei Fahrzeugen mit Nichtraucher-Ausstattung befindet sich die Fassung an der gleichen Stelle.

An der Mulde antippen.
Entleeren
Die Kante des Deckels drücken (Pfeil). Der Ascher kommt nach oben und kann entnommen werden.
Durchladesystem\*

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394de117 2 1Die Rücksitzlehne ist zu einem Drittel/ zwei Dritteln geteilt. Zum Verstauen von längeren Gegenständen können Sie beide Seiten einzeln umklappen.
Umklappen:
In die Mulde greifen und nach vorn ziehen (Pfeil 1).
Beim Zurückklappen darauf achten, daß die Verriegelung richtig einrastet. Dabei muß der rote Schieber (Pfeil 2) nach unten gehen.

Der mittlere Gurt hat ein zusätzliches kleines Trennschloß.
Wenn Sie die beiden Gurtteile verbinden, können Sie den mittleren Gurt wie jeden normalen Dreipunktgurt benutzen
Wenn Sie den Gurt trennen (Pfeil), kann die größere Rücksitzlehne bequemer umgeklappt werden.

Mit einem Zentralschlüssel können Sie jede Rücksitzlehne verriegeln.
Damit wird der Zugang zum Kofferraum auch vom Innenraum aus verhindert, wenn Sie den Tür- und Zündschlüssel 3 (siehe Seite 32) aushändigen. Das ist vorteilhaft z.B. im Hotel.
Skisack\*
Er ermöglicht eine sichere und saubere Beförderung von bis zu vier Paar Ski. Mit der Länge des Skisacks und dem zusätzlichen Platz im Koffer- bzw. Laderaum können Sie Skier bis zu einer Länge von 2,10 m verstauen. Bei Skiern von 2,10 m Länge reduziert sich aufgrund der Verengung des Skisacks das Fassungsvermögen, so daß davon maximal zwei Paar Platz haben.

Mittelarmlehne ausbauen
(In Verbindung mit Durchladesystem und beim touring nicht vorgesehen, siehe Seite 111).
1 Mittelarmlehne ganz herausklappen
2 Verkleidung des Ausschnitts oben am Klettverschluß lösen und auf die Armlehne legen
3 Armlehne mit einer Hand am vorderen Ende fassen, mit der anderen hinter die Armlehne greifen und ruckartig nach oben bewegen (Pfeil).
Mittelarmlehne einbauen
Die Mittelarmlehne von oben einführen und so nach unten drücken, daß sie deutlich hörbar in die Halterungen einrastet.

Darauf achten, daß der Sitzbezug durch die seitlichen Zapfen nicht hädigt wird.
Skisack\*

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394de068Beladen
1 Die Taste drücken (Pfeil 1): Die Ladeklappe im Kofferraum wird entriegelt
2 Arretierungshebel zusammendrücken (Pfeile 2) und Deckel nach vorn klappen
3 Skisack zwischen den Vordersitzen auslegen. Der Reißverschluß dient zur besseren Zugänglichkeit zu den verstauten Gegenständen bzw. zum besseren Austrocknen des Skisacks

4 Vom Kofferraum aus die Ladeklappe mit den Magnethaltern an der Unterseite der Hutablage befestigen.
Bitte darauf achten, daß Skier nur in sauberem Zustand im Skisack verladen werden und keine Beschädigungen durch scharfe Kanten entstehen.

Die verstauten Skier oder sonstigen Gegenstände mit dem am
Skisack befindlichen Haltegurt durch Straffen an der Spannschnalle sichern.
Beim Verstauen des Skisacks umgekehrt vorgehen.
Skisack\*

In Verbindung mit Durchlade- system
1 Mittelarmlehne herausklappen, Verkleidung des Ausschnitts oben am Klettverschluß lösen und auf die Armlehne legen
2 Die Taste 1 nach unten drücken und den Deckel nach vorn schwenken
3 Den Knopf 2 drücken: Die Klappe im Kofferraum wird entriegelt.

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392de176 1 2Im touring
1 Mittelarmlehne herausklappen, Verkleidung des Ausschnitts oben am Klettverschluß lösen und auf die Armlehne legen
2 Die Taste 1 nach unten drücken und den Deckel nach vorn schwenken
3 Die Taste 2 drücken: Die Klappe im Laderaum wird entriegelt.
In Verbindung mit ausziehbarem Ladeboden* (siehe Seite 115): Boden herausziehen, Klappe entriegeln und Boden wieder zurückschieben – der Boden verdeckt dann die Klappe.
Ist die Klappe im Laderaum vom ausziehbaren Ladeboden verdeckt, die größere Rücksitzlehne nicht umklappen, sonst wird die Klappe beschädigt.
112 Laderaum - touring

Rücksitzlehne umklappen
In die Mulde greifen und nach vorn ziehen (Pfeil).
Die Rücksitzlehne ist zu einem Drittel/ zwei Dritteln geteilt. Sie können beide Seiten einzeln umklappen und so den Laderaum vergrößern.

Beim Zurückklappen darauf achten, daß die Verriegelung richtig einrastet. Dabei verschwindet das rote Warnfeld in der Mulde.
Der mittlere Sicherheitsgurt läßt sich nur herausziehen, wenn die größere Lehne verriegelt ist.

Das Rollo herausziehen und in den Halterungen hinten einhängen
Das Rollo trägt leichte Gegenstände wie z.B. Kleidungsstücke.

Keine schweren und harten Ge- genstände auf dem Rollo ablegen, sonst könnten diese bei Bremsmanövern die Insassen gefährden.
Das Rollo nicht zurückschnellen lassen, sonst könnte es beschädigt werden.
Zum Verstauen der Kassette siehe nächste Seite.

Das Trennetz an der Schlaufe herausziehen, die Stange an beiden Seiten fassen und in die Halterungen stecken. Dies geschieht am Besten vom Rücksitz aus.

Das Trennetz nicht zurückschnellen lassen, sonst besteht Verletzungsgefahr, und das Trennetz könnte beschädigt werden.
Wenn die Rücksitzlehnen umgeklappt sind, können Sie die Kassette vor den Fondsitzen verstauen, von dort aus das Trennetz herausziehen und in die vorderen Halterungen stecken (siehe nächste Seite).
Laderaum - touring

Rollo und Trennetz ausbauen
1 Die seitlichen Tasten drücken (Pfeil 1)
2 Die Kassette nach hinten herausziehen (Pfeil 2).
Einbauen
Die Kassette einfach in den beiden seitlichen Halterungen nach vorn schieben, bis sie einrastet.

Vor den Fondsitzen sind Halterungen für die Kassette.
Die Kassette von der rechten Seite wie im Bild gezeigt einführen. Die Schlaufe des Trennetzes muß nach oben zeigen, das Ende des Abdeckrollos nach hinten/unten um die Kassette gelegt werden.
Sie können das Trennetz herausziehen und in die darüberliegenden Halterungen im Dachbereich stecken.

Öffnen durch Druck auf die Taste.
114 Laderaum - touring

Öffnen: Mulde im Griff drücken und die Klappe am Griff hochschwenken (großer Pfeil).
Sie können die Klappe mit einem Zentralschlüssel absperren.
Die Unterteiler im Fach sind umsteckbar. Wenn Sie die Unterteiler herausnehmen und die Halterung für die Unterteiler nach links drehen und abnehmen, haben Sie ein ebenes Fach.

Bodenklappe hochstellen
Den schwarzen Halter an der Unterseite der Klappe hochschwenken und am oberen Rahmen des Heckklappen-ausschnitts einhängen.
Vor dem Herunterschwenken der Bodenklappe den Halter in die ursprüngliche Lage bringen.

Reserveradabdeckung hoch- stellen
Die Abdeckung hochschwenken und am roten Halter an der Bodenklappe einhängen (Pfeil).
Vor dem Herunterschwenken der Abdeckung den Halter in die ursprüngliche Lage bringen.
Laderaum - touring

Ausziehbarer Ladeboden\*
Den Boden an der Griffmulde herausziehen.
Ausgezogen können Sie den Ladeboden belasten:
Mit bis zu 300 kg, aufgeteilt über die gesamte Fläche
Mit bis zu 75 kg an der Hinterkante.

Den ausgezogenen Ladeboden nicht höher belasten, sonst be-
steht Gefahr der Beschädigung.

Ladeboden hochstellen
Für den Zugang zum Fach unter dem Boden sowie zum Reserverad etc.:
Den Ladeboden hochschwenken und mit der Stange feststellen (Pfeil).
Beladung

Wenn Sie in Ihrem BMW Ladegut befördern:
Schweres Ladegut möglichst weit vorn – direkt hinter den Lehnen bzw. der Kofferraum-Trennwand – und unten unterbringen (das Bild zeigt den touring)
Scharfe Kanten und Ecken verhüllen
Nicht über die Oberkante der Lehnen stapeln
Das Trennetz ausziehen (siehe Seite 112f) und darauf achten, daß Gegenstände nicht durch das Trennnetz dringen können
Bei sehr schwerem Ladegut und unbesetzter Rücksitzbank die äußeren Sicherheitsgurte in das jeweils gegenüberliegende Schloß stecken.

Kleinere und leichte Stücke mit den Spannbändern oder mit einem Gepäckraumnetz* bzw. Zugbändern sichern (siehe Seite 41)
Für größere und schwere Stücke erhalten Sie bei Ihrem BMW Service Zurrmittel*. Zur Befestigung dieser Zurrmittel dienen die an den Ecken des Koffer- bzw. Laderaums angebrachten Verzurrösen (das Bild zeigt den touring)
Beachten Sie die dem Zurrmittel beigegebenen Informationen.
Das Ladegut immer richtig unterbringen und sichern, sonst kann es bei Brems- und Ausweichmanövern die Insassen gefährden.
Das zulässige Gesamtgewicht und die zulässigen Achslasten (siehe Seite 204) dürfen nicht überschritten werden, sonst ist die Betriebssicherheit des Fahrzeugs nicht mehr gewährleistet und es entsteht eine Gesetzeswidrigkeit.
Schwere und harte Gegenstände nicht im Passagierraum unterbringen, sonst würden diese bei Brems- und Ausweichmanövern umhergeschleudert und die Insassen gefährden.
Beim Fahren berücksichtigen:
Einfahren 118
Fahrhinweise 118
Katalysator 119
Anti-Blockier-System ABS 120
Scheibenbremsen 121
Bremsanlage 122
Fahren im Winter 123
Servolenkung 125
Niveauregulierung 125
Digitale Diesel Elektronik DDE 125
Anhängerbetrieb 126
Dachgepäckträger 128
Autotelefon 129
Radioempfang 129
Rechts-/Linksverkehr 130
Auslandszulassung 130
Technische Veränderungen 131
Räder und Reifen:
Reifenfülldruck 132
Reifenprofil 132
Reifenerneuerung 133
Räderwechsel auf den Achsen 133
Die richtige Wahl 134
Winterreifen 135
Freigegebene Räder und Reifen 136
Schneeketten 138
Unter der Motorhaube:
Motorhaube 141
Motorraum 142
Waschflüssigkeit für die Reinigungsanlagen 148
Spritzdüsen 148
Motoröl 149
Kühlmittel 152
Bremsflüssigkeit 153
Öl für Servolenkung 154
Typenschild 154
Fahrzeug-Identifizierung 154
Wartung und Pflege:
Das BMW Wartungssystem 155
Wagenpflege 156
Airbags 161
Fahrzeug-Stillegung 162
Recycling:
Recycling im Service 163
Fahrzeug-Rücknahme 163
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
118 Einfahren Fahrhinweise
Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise, um eine optimale Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit Ihres Fahrzeugs zu erreichen.
Motor und Hinterachsgetriebe
Bis km-Stand 2000:
Mit wechselnden Drehzahlen und Geschwindigkeiten fahren, dabei aber folgende Drehzahlen bzw. Geschwindigkeiten nicht überschreiten:
Fahrzeuge mit Benzinmotor
6-Zylinder: 4500/min bzw.160 km/h
8-Zylinder: 4500/min bzw.170 km/h
Fahrzeuge mit Dieselmotor
3500/min bzw.150 km/h
Vollgas- bzw. Kick-Down-Stellung des Gaspedals grundsätzlich vermeiden.
Ab km-Stand 2000 können Drehzahl bzw. Geschwindigkeit allmählich gesteigert werden.
Die Einfahrhinweise ebenfalls beachten, wenn im späteren Fahrbetrieb der Motor oder das Hinterachsgetriebe erneuert wird.
Reifen
Die Haftung neuer Reifen ist fertigungsbedingt noch nicht optimal. Während der ersten 300 km daher verhalten fahren.
Bremsanlage
Bremsbeläge und -scheiben erreichen erst nach einer Fahrstrecke von ca. 500 km ein günstiges Verschleiß- und Tragbild.

Bremsen:
Während der Fahrt den Fuß nicht em Bremspedal ruhen lassen.
Selbst leichter, aber andauernder Druck auf das Bremspedal könnte hohe Temperaturen, Bremsverschleiß und möglicherweise Ausfall der Bremsanlage zur Folge haben.
Aquaplaning:
Beim Fahren auf nassen oder matschigen Straßen die Geschwindigkeit verringern, denn es kann sich zwischen Reifen und Straße ein Wasserkeil bilden. Dieser Zustand ist als Aquaplaning bekannt und kann teilweisen oder totalen Verlust des Fahrbahnkontaktes, der Kontrolle über das Fahrzeug und der Bremsfähigkeit verursachen.
Wasser auf Straßen:
Durch Wasser auf Straßen nur bis zu einer Wasserhöhe von maximal 30 cm und bei dieser Höhe maximal mit Schrittgeschwindigkeit fahren, sonst können Schäden an Motor, Elektrik und Getriebe entstehen.
Hutablage:
Keine schweren oder harten Gegenstände darauf ablegen, da diese bei Bremsmanövern die Insassen gefährden könnten.
Fahrhinweise Katalysator
Kleiderhaken:
Kleidungsstücke so auf die Haken hängen, daß Ihre Sicht beim Fahren frei bleibt. Keine schweren Gegenstände auf die Haken hängen, um Personenschäden bei Bremsmanövern vorzubeugen.
Der Katalysator reduziert Schadstoffe im Abgas.
Für den Betrieb ist ausschließlich unverbleiter Kraftstoff vorgeschrieben. Schon geringe Mengen Blei genügen, um Lambdasonde und Katalysator dauerhaft zu schädigen.
Folgendes Verhalten ist Voraussetzung, um einwandfreie Motorfunktionen sicherzustellen und etwaigen Schäden vorzubeugen:
Die vorgesehenen Wartungsarbeiten unbedingt einhalten
▷ Den Kraftstofftank nicht leerfahren
Bei Motoraussetzern den Motor sofort abstellen
Anschleppen nur bei kaltem Motor, da sonst unverbrannter Kraftstoff zum Katalysator gelangt. Besser ist es, das Fahrzeug fremdzustarten
Vermeiden Sie weitere Situationen, bei denen der Kraftstoff nicht oder ungenügend verbrannt wird, z.B.: Häufiges oder langes Betätigen des Anlassers kurz hintereinander bzw. wiederholte Startversuche, bei denen der Motor nicht anspringt (Abstellen und Neustarten eines störungsfrei laufenden Motors ist unbedenklich). Laufenlassen des Mo-
tors mit ab-
gezogenem Zündkerzenstecker.

Die vorgenannten Punkte unbedingt einhalten, damit dem Kataly-
sator nicht unverbrannter Kraftstoff zugeführt wird. Es besteht sonst die Gefahr der Überhitzung und Beschädigung des Katalysators.
Bei jedem Fahrzeug mit Katalysator treten hohe Temperaturen auf. Die im Bereich der Auspuffanlage angebrachten Hitzeschutzbleche nicht entfernen oder mit Unterbodenschutz versehen. Darauf achten, daß im Fahrbetrieb, im Leerlauf oder beim Parken keine leicht entflammbaren Materialien (z.B. Heu, Laub, Gras usw.) in Kontakt mit einer heißen Auspuffanlage kommen, da sonst die Gefahr des Entzündens und eines Feuers mit dem Risiko schwerer Verletzungen und Sachschäden besteht.
Anti-Blockier-System ABS
Das Prinzip
Das ABS verhindert ein Blockieren der Räder und erhöht so die aktive Fahr- sicherheit. Denn: Blockierende Räder sind gefährlich, weil sich rutschende Vorderräder nicht mehr lenken lassen und rutschende Hinterräder zum Ausbrechen und Schleudern des Fahrzeugs führen können.
Mit dem ABS werden unter den jeweils gegebenen Bedingungen (Geradeaus- oder Kurvenbremsungen, Asphalt, Eis, Nässe usw.) die kürzest möglichen Bremswege erreicht.
An das ABS werden grundlegend zwei Anforderungen bei allen Bremsungen gestellt:
Gesicherte Fahrstabilität
Gesicherte Lenk- und Manövrierfähigkeit – jeweils auf den verschiedenen Fahrbahnoberflächen (Asphalt, Beton, Schmutz, Nässe, Schnee, Eis).
Bremsen mit ABS
Das System funktioniert ab ca. 8 km/h. Unter ca. 3 km/h tritt es wieder außer Funktion. Die Räder können also in der allerletzten Phase eines Bremsvorganges theoretisch zum Blockieren neigen, was jedoch in der Praxis nicht kritisch ist.
Am besten nutzen Sie das ABS, wenn Sie in Situationen, die dies erfordern, maximalen Pedaldruck aufwenden („Vollbremsung“). Da das Fahrzeug lenkbar bleibt, können Sie trotz dieser Maßnahme etwaigen Hindernissen mit möglichst ruhigen Lenkbewegungen ausweichen.
Der Regelvorgang des ABS findet in Bruchteilen von Sekunden statt. Das Pulsieren des Bremspedals zeigt Ihnen, daß Sie im Regelbereich des ABS bremsen, sich also im Grenzbereich bewegen. Zusätzlich erinnert Sie ein Rattern daran – als Folge des Regelvorgangs – bei abnehmendem Reib- bzw. Haftwert zwischen Reifen und Fahrbahn (Fahrbahnglätte), Ihre Fahrgeschwindigkeit wieder den Gegebenheiten der Fahrbahn anzupassen.
Bei Fahrbahnen mit lockerer Auflage und griffigem Untergrund, z.B. auf Schotter oder Schnee, sowie mit
Schneeketten kann es auch zu Verlängerungen des Bremsweges gegenüber dem blockierten Zustand kommen. Dem stehen jedoch die Vorteile von Fahrstabilität und Lenkbarkeit gegenüber.
Informationen zu Ihrer Sicherheit
ABS kann physikalische Gesetze nicht außer Kraft setzen. Die Folgen von Bremsvorgängen bei zu geringen Sicherheitsabständen, Überschreiten der Grenzgeschwindigkeit in Kurven sowie die Gefahren des Aquaplaning kann es nicht abwenden. Sie gehören nach wie vor in Ihre Verantwortung. ABS sollte Sie nicht dazu verleiten, aufgrund des erhöhten Sicherheitsangebotes ein erhöhtes Sicherheitsrisiko einzugehen.
Um die volle Funktionsfähigkeit zu erhalten:
Keine unterschiedlichen Reifengrößen montieren (bei Winterreifen/Reserverad möglichst bald rückrüsten) sowie:

Keine Veränderungen am ABS vornehmen.
Arbeiten am ABS nur von autorisierten Fachkräften durchführen lassen.
ABS Scheibenbremsen
Im Falle einer Störung

leuchtet die ABS-Warnleuchte auf, siehe Seite 20. Das Brems-system arbeitet dann wie bei
Fahrzeugen ohne ABS weiter. Lassen Sie es aber möglichst bald bei Ihrem BMW Service überprüfen. Es könnten sonst evtl. zusätzliche Störungen im Bremssystem auftreten, ohne erkannt zu werden.
Scheibenbremsen bieten optimale Bremswirkung, Bremskraftdosierung und Belastbarkeit.
Geringe Laufleistung, längere Standzeiten und geringe Beanspruchung begünstigen die Korrosion der Brems-scheiben und Verschmutzung der Bremsbeläge, weil der zur Selbstreinigung der Scheibenbremse erforderliche Mindestdruck zwischen Belag und Scheibe nicht erreicht wird.
Korrodierte Bremsscheiben erzeugen beim Anbremsen einen Rubbeleffekt, der meist auch durch längeres Abbremsen nicht mehr zu beseitigen ist.

Nur von BMW freigegebene Bremsbeläge verwenden, sonst ht die Fahrzeug-Betriebserlaub-
Fahrhinweise
Bei Nässe oder starkem Regen ist es zweckmäßig, die Bremse im Abstand von einigen Kilometern mit leichter Pedalkraft kurz zu betätigen. Dabei darauf achten, daß kein anderer Verkehrsteilnehmer behindert wird. Die entstehende Wärme trocknet Bremsscheiben und -klötze.
Die beste Bremswirkung wird bekanntlich nicht mit blockierten, sondern gerade noch rollenden Rädern erzielt. Das ABS gewährleistet dies automatisch. Sollte das ABS einmal ausfallen, nach Möglichkeit die Intervallbremsung anwenden (siehe Seite 124).
Lange oder steile Gefällstrecken im Gebirge führen nicht zu einer Beeinträchtigung der Bremswirkung, wenn in dem Gang bergab gefahren wird, in dem am wenigsten gebremst werden muß (bzw. bei Automatic-Getriebe in der entsprechenden Position).
Die Bremswirkung des Motors kann durch Zurückschalten weiter verstärkt werden, ggf. bis in den ersten Gang bzw. die Wahlhebelposition 2.
Bremsanlage
Wenn die Bremswirkung des Motors nicht mehr ausreicht, Dauerbremsungen mit geringer bis mittlerer Pedalkraft vermeiden. Stattdessen den Wagen mit höherer Pedalkraft abbremsen (dabei auf nachfolgende Fahrzeuge achten) und ggf. mit kurzen Pausen nachbremsen (Intervallbremsung). Die Kühlphasen zwischen den Bremsintervallen schützen die Bremsanlage vor Überhitzung und erhalten die volle Bremsleistung.

Nicht mit getretener Kupplung, Leerlaufstellung des Schalt- bzw.
Wählhebels oder gar mit abgestelltem Motor fahren, sonst fehlt die Bremswirkung des Motors bei Getriebe-Leerlaufstellung und die Bremskraftunterstützung bei abgestelltem Motor. Keine Fußmatten, Bodenteppiche oder andere Gegenstände im Bereich von Brems-, Kupplungs- oder Gaspedal lassen, sonst kann der Pedalweg beeinträchtigt werden.
Bremsflüssigkeitsstand

Die Warnleuchte für Brems-hydraulik leuchtet bzw. in der Check-Control erscheint die
Meldung „Bremsflüssigk. prüfen“:
Der Bremsflüssigkeitsstand im Behälter ist zu niedrig (siehe Seite 153).
Ist der Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig, und macht sich ein deutlich längerer Bremspedalweg bemerkbar, kann einer der beiden hydraulischen Bremskreise ausgefallen sein.
Das Bremsverhalten ist auch mit dem verbleibenden Bremskreis noch ausreichend.

Den nächsten BMW Service auf- suchen. Dabei können ein erhöh-
ter Bremspedaldruck notwendig sein und deutlich längere Bremswege auftreten. Eine Anpassung des Fahrverhaltens ist erforderlich.
Die Warnleuchte leuchtet auch bei der Meldung „Bremsbelag prüfen“ in der Check-Control.
Bremsbeläge

Die Warnleuchte für Bremsbeläge leuchtet bzw. in der Check-Control erscheint die
Meldung „Bremsbelag prüfen“:
Die Bremsbeläge weisen nur noch eine Restbelagstärke auf. Zur Erneuerung bei nächster Gelegenheit Ihren BMW Service aufsuchen.

Nur von BMW freigegebene Bremsbeläge verwenden, sonst ist fahrsicherheit nicht gewährleistet die Fahrzeug-Betriebserlaubnischt.
Fahren im Winter
Der Winter mit seinen oft wechselnden Witterungsbedingungen erfordert nicht nur eine angepaßte Fahrweise, sondern auch einige Maßnahmen am Fahrzeug, um sicher und problemlos zu fahren.
Kühlmittel
Sicherstellen, daß das ganzjährig notwendige Mischungsverhältnis von 50 zu 50 bezüglich Wasser und Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel vorhanden ist. Dies entspricht einer Frostbeständigkeit von ca. -37°C. Das Kühlmittel alle 3 Jahre erneuern.
Schlösser
Können mit BMW Türschloßenteiser wieder gängig gemacht werden. Dieser Enteiser enthält auch schmierfähige Komponenten.
Anschließend wird eine Behandlung mit BMW Schließzylinderfett empfohlen.
Gummiteile
Um ein Festfrieren zu verhindern, Gummiteile an Türen, Motorhaube und Heckklappe mit BMW Gummipflegemittel bzw. BMW Silikon-Spray behandeln.

Pflegemittel erhalten Sie bei Ihrem BMW Service.
Dieselkraftstoff
Um die Betriebssicherheit des Dieselmotors während der kalten Jahreszeit zu gewährleisten, muß „Winterdiesel“ verwendet werden, der in diesem Zeitraum an den Tankstellen vertrieben wird. Die serienmäßige Kraftstofffilterheizung verhindert das Stocken des Kraftstoffs im Fahrbetrieb.
Fließverbesserer sind nicht zugelassen, da sie im Kraftstoffsystem Störungen verursachen können.
Durch Beimischen von Petroleum kann der Stockpunkt des Dieselkraftstoffs gesenkt werden.
Stockpunkt bei °C:
| Anteil | Winter- | Sommer- |
| Petroleum: | diesel: | diesel: |
10% ca. -20 ca. -9
30% ca. -26 ca. -15
50% ca. -31 ca. -25
Schneeketten
BMW-Schneeketten* sowohl bei Sommer- als auch Winterbereifung immer nur paarweise auf den Hinterrädern montieren und dabei die Sicherheits-hinweise des Herstellers beachten. Mit Ketten eine Geschwindigkeit von 50 km/h nicht überschreiten. Um die Traktion zu fördern, ist es zweckmäßig, ASC+T/DSC* bei montierten Schneeketten abzuschalten, siehe Seite 83.
Anfahren
Zum Anfahren aus Tiefschnee oder zum „Freischaukeln“ empfiehlt es sich, ASC+T/DSC* abzuschalten, siehe Seite 83.
Fahren auf glatten Straßen
Das Gaspedal gefühlvoll betätigen, hohe Motordrehzahlen vermeiden und frühzeitig in den nächst höheren Gang schalten. An Steigungen oder Gefällstrecken rechtzeitig wieder in den nächst niedrigen Gang schalten. Ausreichenden Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden halten.
124 Fahren im Winter
Bremsen
Winterliche Straßenverhältnisse reduzieren die Haftung der Reifen auf der Fahrbahnoberfläche erheblich; die dadurch wesentlich längeren Bremswege müssen von Ihnen in jeder Situation berücksichtigt werden.
Das ABS verhindert blockierende Räder, das Fahrzeug bleibt lenkbar und stabil.
Sollte das ABS einmal ausfallen und sollten die Räder blockieren: Druck auf das Bremspedal soweit reduzieren, bis die Räder gerade wieder rollen, aber immer noch gebremst werden.
Anschließend den Pedaldruck wieder erhöhen, beim Blockieren reduzieren, erneut erhöhen usw.
Diese Intervallbremsung verkürzt den Bremsweg und das Fahrzeug bleibt trotzdem lenkbar.
Sie können dann immer noch versuchen, Gefahrenstellen nach Verringerung des Bremspedaldrucks zu umfahren.
Auf glatter Fahrbahn zum Verzögern nicht zurückschalten, sonst könnten dadurch die Hinterräder ins Rutschen kommen und in der Folge könnte die Kontrolle über das Fahrzeug verlorengehen.
Bei starkem Bremsen auf glatten Straßen oder Fahrbahnen mit stark unterschiedlichen Reibwerten sollten Sie stets auskuppeln.
Schleudern
Kupplung treten und Gas wegnehmen bzw. Wählhebel des Automatic-Getriebes in Position N schieben. Mit ausgleichenden Lenkkorrekturen versuchen, das Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen.
Parken
Den 1. Gang oder den Rückwärtsgang bzw. Wählhebelstellung P einlegen. Sofern es die Geländeneigung erfordert, zusätzlich die Handbremse anziehen. Um dabei einem Festsetzen der Handbremsbeläge an der Trommel durch Frost und Korrosion vorzubeugen, die Handbremse durch leichtes Anziehen bis zum Stillstand des Fahrzeugs trokkenbremsen. Dabei nachfolgenden Verkehr beachten.
Die Bremslichter brennen nicht, wenn die Handbremse angezogen wird.
Servolenkung Niveauregulierung\* DDE
Lenkung schwergängig:
Ölstand prüfen, siehe Seite 154.
Lenkung bei schnellen Lenkbewegungen schwergängig:
Zur Überprüfung unbedingt einen BMW Service aufsuchen.
Speziell Servotronic\*
Lenkung mit zunehmender Geschwindigkeit leichtgängiger:
Funktionsstörung in der Elektronik. Zur Behebung einen BMW Service aufsuchen.

Bei Ausfall der Servounterstützung ist ein erhöhter Kraftaufwand
beim Lenken nötig.
Wenn die Warnleuchte für Niveauregulierung leuchtet bzw. in der CheckControl die Meldung „Niveauregel.inaktiv“ erscheint, liegt eine Funktionsstörung in der Niveauregulierung vor.
Halten Sie an und kontrollieren Sie das Fahrzeug. Wenn es hinten deutlich tiefer steht als vorn, möglicherweise auch schief liegt (links hinten im Vergleich zu rechts hinten), dann suchen Sie den nächsten BMW Service auf. Fahren Sie dabei entsprechend zurückhaltend. Das Fahrzeug hat verminderte Bodenfreiheit oder spürbar eingeschränkten Fahrkomfort.
Auch wenn die Lage des Fahrzeugs normal ist, suchen Sie bei einer ange- zeigten Störung auf jeden Fall den nächsten BMW Service auf.
Digitale Diesel Elektronik DDE
Wenn die Warnleuchte für die Regelung der DDE während der Fahrt aufleuchtet bzw. in der Check-Control die Meldung „Einspritzanlage“ erscheint, liegt eine Funktionsstörung an der elektronischen Einspritzanlage vor.
Das Fahrzeug kann, abgesehen vom Extremfall eines Motorstillstands, weitergefahren werden, da der Motor ein Notfahrprogramm hat. Beim Fahren mit diesem Programm tritt aber evtl. Leistungsminderung auf. Lassen Sie deshalb die Einspritzanlage so bald wie möglich von einem BMW Service überprüfen.
Anhängerbetrieb
Fahren mit Anhänger
Das Fahren mit Anhänger stellt höhere Anforderungen sowohl an das Zugfahrzeug als auch an Sie.
Ein Anhänger beeinträchtigt die Wendigkeit, die Steigfähigkeit, das Beschleunigungs- und Bremsvermögen und verändert das Fahr- und Kurvenverhalten.
Die zulässige Anhängelast und die zulässige Deichselstützlast finden Sie unter „Technische Daten“, Seite 204. Die zulässige Anhängelast ist auch im Fahrzeugschein eingetragen. Auskunft über Möglichkeiten zum Erhöhen der Anhängelast gibt jeder BMW Service.
Anhängerkupplung\*
Bei Einbau der Anhängerkupplung ab Werk wird das Fahrzeug serienmäßig mit verstärkter Federung* an der Hinterachse ausgerüstet. Diese kompensiert das Kupplungsgewicht und optimiert das Fahrverhalten im Solobetrieb.
Die Fahrwerksabstimmung Ihres BMW stellt eine optimale Lösung im Hinblick auf Fahrsicherheit, Komfort und Sportlichkeit dar. Diese Fahrwerksabstimmung ist bei serienmäßig zulässiger Anhängelast für den Anhängerbetrieb geeignet, sofern nicht wesentlich öfter als z.B. im Urlaub mit Anhänger gefahren wird und die Fahrweise den erschwerten Einsatzbedingungen angepaßt wird.
Bei einer Nachrüstung nur eine von BMW freigegebene Anhängerkupp- lung* mit abnehmbarem Kugelkopf verwenden und fachgerecht von Ihrem BMW Service montieren lassen.
Die abnehmbare Kugelstange eingefettet halten, um eine leichtgängige Montage bzw. Demontage zu gewährleisten.
Bei Nachrüstung der Anhängerkupp- lung ist es empfehlenswert, die verstärkte Federung ebenfalls nachzurüsten. Dies ist auch Voraussetzung für die Zulassung von höheren Anhängelasten für bestimmte Anhängertypen. Bei Fahrzeugen mit Niveauregulierung ist eine Nachrüstung der verstärkten Federung nicht notwendig.
Weitere im freien Zubehörhandel angebotene Federungssysteme sind von BMW nicht freigegeben.
Durch die Montage der Anhängerkupplung ist die Wirkung des regenerierbaren Stoßfängersystems hinten eingeschränkt.
Die Verwendung von Stabilisierungsvorrichtungen ist vor allem bei schweren Anhängern empfehlenswert. Auskunft hierüber erteilt jeder BMW Service.
Anhängerbetrieb

Die Abdeckklappe für die Anhängervorrichtung im Ausschnitt anfassen, nach hinten unten ziehen und aus der Öffnung nehmen.
An- und Abbau des Kugelkopfes entnehmen Sie bitte der separat beiliegenden Anleitung.
Anbauen
Die Abdeckklappe zuerst oben mit der Nut in die Öffnung einsetzen, dann den unteren Bereich andrücken (Pfeil).
Deichselstützlast
Sie ist das Gewicht, mit dem die Deichsel des Anhängers auf dem Kugelkopf der Anhängerkupplung lastet (kann z.B. mit einer Personenwaage ermittelt werden).
In Deutschland: Vorgeschriebene minimale Deichselstützlast: 25 kg.
Die zulässige Deichselstützlast (siehe Seite 204) darf nicht überschritten, sollte aber möglichst immer ausgenutzt werden.
Die Deichselstützlast wirkt auf das Fahrzeug. Das zulässige Gesamtgewicht und die zulässige Hinterachslast des Zugfahrzeugs dürfen im Anhängerbetrieb dadurch nicht überschritten werden. Die Zuladung wird durch das Gewicht der Anhängerkupplung bzw. bei Anhängerbetrieb auch durch die Deichselstützlast teilweise reduziert. Das zulässige Zug-Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden.
Beladung
Bei der Beladung des Anhängers darauf achten, daß die Zuladung möglichst tief und in Nähe der Achse verstaut ist.
Ein tiefer Anhängerschwerpunkt erhöht die Fahrsicherheit des gesamten Gespanns erheblich.
Das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers und die zulässige Anhängelast des Fahrzeugs dürfen nicht überschritten werden. Maßgebend ist der jeweils kleinere Wert.
Vor dem Kauf eines Anhängers ist es ratsam, sich vom Hersteller eine Garantieerklärung über das effektive Anhängergewicht sowie die mögliche Anhängerzuladung geben zu lassen.
Steigungen
Die Steigfähigkeit, gemessen auf Meereshöhe, ist im Interesse von Sicherheit und reibungslosem Verkehrsfluß auf Steigungen von 12% begrenzt. Wenn höhere Anhängelasten über Nachtrag zugelassen sind, beträgt die Grenze 8%..
Mit zunehmender Höhe über dem Meeresspiegel sinkt erfahrungsgemäß die Motorleistung. Bei Gebirgsfahrten deshalb besonders beachten, daß die Steigfähigkeit beim Anfahren abnimmt und auf die Ausnützung der maximal zulässigen Gewichte von Fahrzeug und Anhänger verzichtet werden muß.
Anhängerbetrieb Dachgepäckträger
Gefälle
Besondere Aufmerksamkeit ist auf Gefällstrecken erforderlich: Vor solchen grundsätzlich in den nächst kleineren Gang zurückschalten – ggf. bis in den 1. Gang bzw. die Wahlhebelposition 2 – und langsam talwärts fahren.
Höchstgeschwindigkeit
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt in Deutschland 80 km/h. Die zulässigen Achslasten sind so bestimmt, daß bei dieser Geschwindigkeit eine einwandfreie Fahrstabilität gewährleistet ist. Sind in anderen Ländern höhere Geschwindigkeiten zulässig, aus Gründen der Fahrsicherheit trotzdem nicht schneller fahren.
Gerät der Anhänger in Pendelschwingungen, wird das Gespann nur durch sofortiges Bremsen stabilisiert.
Reifenfülldruck
Den Reifenfülldruck des Fahrzeugs sowie des Anhängers besonders beachten. Beim Anhänger sind die Vorschriften des Herstellers maßgebend.
Außenspiegel
Ist der serienmäßige Außenspiegel für den Anhängerbetrieb nicht mehr ausreichend, schreibt der Gesetzgeber zwei Außenspiegel vor, die beide Hinterkanten des Anhängers in Ihr Blickfeld rücken. Derartige Spiegel, auch mit einstellbaren Spiegelarmen, erhalten Sie bei Ihrem BMW Service.
Elektrik
Bei Wohnwagenbetrieb ist mit einem höheren Stromverbrauch zu rechnen. Die Einschaltzeiten der Stromverbraucher deswegen mit Rücksicht auf die Kapazität der Batterie kurz halten.
Vor Fahrtbeginn die Funktion der Heckleuchten des Anhängers prüfen.
Für Ihren BMW steht ein spezielles Trägersystem als Sonderzubehör zur Verfügung. Bitte beachten Sie die in der Montageanleitung enthaltenen Hinweise.
Beladene Dachgepäckträger ändern das Fahr- und Lenkverhalten des Fahrzeugs durch Verlagern des Schwerpunkts erheblich.
Beim Beladen deshalb darauf achten, daß die zulässige Dachlast, das zulässige Gesamtgewicht und die Achslasten nicht überschritten werden. Die Angaben dafür finden sie unter „Technische Daten“, Seite 204.
Die Dachlast muß gleichmäßig verteilt und darf nicht zu großflächig sein. Schwere Gepäckstücke immer nach unten. Darauf achten, daß genügend Freiraum für das Heben des Schiebe-Hebedachs vorhanden ist und keine Gegenstände in den Schwenkbereich der Heckklappe des touring ragen.
Richtiges und sicheres Befestigen des Dachgepäcks verhindert ein Verlagern oder Verlorengehen während der Fahrt – Gefahr für nachfolgenden Verkehr.
Fahren Sie ausgeglichen und vermeiden Sie ruckartiges Anfahren und Bremsen oder schnelles Kurvenfahren.
Dachgepäckträger Autotelefon\*
Radioempfang
Durch die Dachlast vergrößert sich die Windangriffsfläche: Erhöhter Kraftstoffverbrauch und eine stärkere Beanspruchung der Karosserie sind die Folgen.
Mobile Kommunikationssysteme (Autotelefon, Funkgerät usw.) sind nur bis 10 Watt Leistung erlaubt. Trotzdem können sie zu Störungen im Betrieb führen, wenn sie nicht für Ihr Fahrzeug vorgesehen sind. BMW kann nicht jedes Produkt prüfen und deshalb auch keine Verantwortung dafür tragen. Vor dem Kauf solcher Systeme empfehlen wir, den Rat Ihres BMW Service einzuholen. Um die Funktionssicherheit Ihres BMW zu gewährleisten, keine mobilen Telefone oder sonstigen mobilen Funkanlagen betreiben, deren Antenne sich innerhalb des Fahrgastraumes befindet bzw. nicht am Fahrzeug außen befestigt ist.
Vor der Verladung auf Autoreisezüge oder vor der Wäsche in Autowaschstraßen die Telefonantenne abbauen.
Die Empfangs- und Wiedergabequalität einer mobilen Radioanlage ist abhängig von der Reichweite des gewünschten Senders, der Empfangslage sowie der Ausrichtung der Antenne. Störeinflüsse wie Starkstromleitungen, bauliche oder natürliche Hindernisse können trotz einwandfreier eigener Fahrzeugentstörung zu nicht beeinflußbaren Geräuschbelästigungen führen. Auch Witterungseinflüsse wie Sonnenintensität, Nebel, Regen oder Schneefall können auf den Radioempfang störend einwirken.
Von BMW nicht empfohlene Autotelefone bzw. tragbare Telefone können gleichfalls Störungen im Radio beim Telefonieren verursachen. Diese äußern sich als tieffrequente Brummtöne.
Einstellung und Bedienung Ihres Autoradios entnehmen Sie bitte der beiliegenden (Zusatz-) Betriebsanleitung.
Rechts-/Linksverkehr

Beim Grenzübergang in Länder, in denen auf der anderen Straßenseite als im Zulassungsland gefahren wird:
Fahrzeuge mit Xenon-Licht und Rechtslenker-Fahrzeuge:
1 Verschlußstopfen über den Schein-
werfern abnehmen
2 Linksverkehr: Hebel jeweils zur Fahrzeugmitte hin schieben Rechtsverkehr: Hebel jeweils zur Fahrzeugaußenseite hin schieben.
Linkslenker-Fahrzeuge ohne Xenon-Licht:
Lassen Sie zur Vermeidung von Blendwirkung der Scheinwerfer eine entsprechende Änderung bei einem BMW Service durchführen.
Auslandszulassung
Jedes Fahrzeug entspricht den Zulassungsbestimmungen jenes Landes, für das es gebaut wurde.
Soll ein Fahrzeug wegen Umzug des Besitzers in einem anderen Land registriert werden, zuvor Erkundigungen einholen, ob die Einfuhr von Kraftfahrzeugen aufgrund evtl. abweichender Import- oder Zulassungsbedingungen möglich ist.
Auskunft erhalten Sie in Deutschland über Tel. 089/382-0 nach Angabe von Modell, Fahrzeug-Identifizierungsnummer und Datum der Erstzulassung.
In anderen Ländern wenden Sie sich bitte an Ihren BMW Service oder den Importeur.
Technische Veränderungen
Jeder BMW Service informiert gerne über Zweckmässigkeit, gesetzliche Bestimmungen und werkseitige Empfehlungen für technische Veränderungen am Fahrzeug. Er benötigt dazu die Fahrzeug-Identifizierungsnummer und in einigen Fällen auch die Motornummer.
Leuchtdioden (LED)
Bedienteile, Anzeigeteile und andere Innenausstattungen Ihres Fahrzeugs besitzen hinter einer Abdeckung Leuchtdioden als Lichtquelle. Diese Leuchtdioden sind mit herkömmlichen Lasern verwandt und werden vom Gesetzgeber als „Licht emittierende Diode Klasse 1“ bezeichnet.

Die Abdeckung nicht entfernen und nicht über mehrere Stunden
direkt in den ungefilterten Strahl hineinsehen, sonst kann es zur Reizung der Regenbogenhaut des Auges kommen.
Reifenfülldruck Reifenprofil
Informationen zu Ihrer Sicherheit
Die werkseitig freigegebenen Gürtelreifen sind auf das Fahrzeug abgestimmt und bieten sowohl optimale Fahrsicherheit als auch den gewünschten Fahrkomfort.
Von der Reifenbeschaffenheit und der Einhaltung des vorgeschriebenen Reifenfülldrucks hängt nicht nur die Reifenlebensdauer, sondern in hohem Maße auch die Fahrsicherheit ab.
Falscher Reifenfülldruck ist häufig Ursache von Reifenbeanstandungen. Er beeinflußt darüber hinaus in hohem Maße auch die Straßenlage Ihres BMW.

Den Reifenfülldruck – auch am Reserverad – regelmäßig prüfen, mindestens zweimal monatlich und vor Antritt einer längeren Fahrt. Sonst kann es durch falschen Reifenfülldruck zu Fahrinstabilität bzw. Reifenschäden und somit zu Unfällen kommen.
Reifenprofil – Reifenschäden
Reifen öfters auf Beschädigungen, Fremdkörper, Abnutzung und Profiltiefe kontrollieren.
Die Profiltiefe sollte 3 mm nicht unterschreiten, obwohl der Gesetzgeber nur 1,6 mm Mindestprofiltiefe vorschreibt. Es besteht sonst schon bei geringer Wasserhöhe größte Aquaplaninggefahr bei hohen Geschwindigkeiten.
Wir empfehlen, die Reifen bei 3 mm Profiltiefe zu erneuern. Bei weiterer Verwendung signalisieren Verschleißanzeiger im Profilgrund bei 1,6 mm Profiltiefe, daß die gesetzlich zulässige Verschleißgrenze (seit 1.1.1992 europaweit geltend) erreicht ist.

Nicht mit einem drucklosen (platten) Reifen weiterfahren. Ein kloser (platter) Reifen beeinträch- as Fahr- und Bremsverhalten we- ich, was zum Verlust der Kontrolle das Fahrzeug führen kann.
Überladung des Fahrzeugs vermeiden, damit die zulässige Tragkraft der Reifen nicht überschritten wird. Sonst kann es zur Überhitzung und zu mehr oder weniger schnell sich entwickelnder innerer Beschädigung der Reifen kommen.
Unter Umständen ist plötzlicher Fülldruckverlust die Folge.
Ungewöhnliche Vibrationen während der Fahrt können auf einen Reifenschaden oder sonstigen Defekt am Fahrzeug hindeuten. Das gleiche gilt für Abnormalitäten in bezug auf das gewohnte Fahrverhalten wie heftiges Ziehen nach links oder rechts. Dann die Geschwindigkeit sofort reduzieren. Vorsichtig zum nächsten BMW Service oder Reifenhändler fahren oder das Fahrzeug zu dessen Begutachtung oder zur Kontrolle der Reifen dorthin schleppen lassen.
Reifenschäden (bis hin zum plötzlichen völligen Fülldruckverlust) können für Fahrzeuginsassen und auch andere Verkehrsteilnehmer lebensgefährlich werden.
Reifenerneuerung Räderwechsel auf den Achsen
Zur Erhaltung der guten Fahreigenschaften nur Reifen gleichen Fabrikats und gleicher Profilausführung verwenden.

Keine runderneuerten Reifen verwenden, sonst kann die Fahrsicherheit beeinträchtigt werden. Ursächlich dafür sind die möglicherweise unterschiedlichen Reifenunterbauten und deren zum Teil weit fortgeschrittene Alterung, die zu Verschlechterungen in der Haltbarkeit führen können.
Fahrzeuge mit Navigationssystem
Ist Ihr Fahrzeug mit einem Navigationssystem* ausgestattet, muß zur korrekten Funktion des Systems nach einem Räder- oder Reifenwechsel eine sogenannte Kalibrierung durchgeführt werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren BMW Service.
An Vorder- und Hinterachse stellen sich abhängig von den individuellen Einsatzbedingungen unterschiedliche Abriebsbilder ein. Im Interesse von Sicherheit und optimalen Fahreigenschaften ist ein derartiger Wechsel nicht zu empfehlen. Sollte aus wirtschaftlichen Erwägungen ein Wechseln der Räder auf den Achsen gewünscht werden, müssen auch die Kosten für die Räder-Ummontage im Vergleich zur angestrebten Reifen-Lebensdauerverlängerung mit einkalkuliert werden. Dazu sollten Sie sich vom BMW Service beraten lassen.
Bei einem solchen Wechsel auf jeden Fall beachten:
Nur seitengleichen Radwechsel (evtl. Reserverad einbeziehen) vornehmen.
Bremsverhalten und Bodenhaftung können ungünstig beeinflußt werden.
Grundsätzlich muß das Umwechseln in kurzen Intervallen (max. 5000 km) erfolgen.
Im Anschluß an den Wechsel grundsätzlich den Reifenfülldruck richtigstellen.
Reifen ersetzen, die ein Alter von 10 Jahren erreicht haben.
Ersatzreifen, die älter als 6 Jahre sind, nur noch im Pannenfall am Fahrzeug verwenden. Anschließend umgehend gegen neue Reifen austauschen und beim Reifenersatz nicht mehr mit Neu- reifen mischen.
Das Herstellungsdatum der Reifen ist in der Reifenbeschriftung enthalten: DOT ... 327 bedeutet, daß der Reifen in der 32. Woche 1997 gefertigt wurde.

Bei unterschiedlichen Reifen-dimensionen auf Vorder- und
Hinterachse (ab Seite 136) darf ein Räderwechsel auf den Achsen nicht vorgenommen werden.
Die richtige Wahl
Räder und Reifen
Ausschließlich von BMW freigegebene Reifen verwenden.
Aufgrund der erzielbaren Höchstgeschwindigkeit sind bestimmte Reifenfabrikate und Dimensionen bindend vorgeschrieben. Einzelheiten kennt jeder BMW Service. Eventuelle Ländervorschriften sind zu beachten.
Die Kenntnis der Beschriftung erleichtert die richtige Wahl. Für Gürtelreifen sind folgende Beschriftungen maßgebend:

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z.B. Nennbreite in mm Querschnitts- verhältnis in % Gürtelbauart-Kenn- buchstabe für Radial Felgendurchmesser in Zoll Tragfähigkeits-Kennzahl (nicht bei ZR-Reifen) Geschwindigkeits-Kennbuchstabe (bei ZR-Reifen vor dem R)Die Geschwindigkeits-Kennbuchstaben geben Aufschluß über die für Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Bei Sommerreifen:
S = bis 180 km/h
T = bis 190 km/h
H = bis 210 km/h
V = bis 240 km/h
W = bis 270 km/h
Y = über 270 km/h
ZR= über 240 km/h
Bei Winterreifen:
Q M+S = bis 160 km/h
T M+S = bis 190 km/h
H M+S = bis 210 km/h
Beschriftung am Leichtmetallrad:

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Maulweite in Zoll Hornkontur-Kenn- buchstabe Symbol für Tiefbettfelge Felgendurchmesser in Zoll Hump auf den 2 FelgenschulternVentileinsätze mit Ventilschraubkappen vor Verschmutzung schützen. Verschmutzte Ventileinsätze verursachen oft langsamen Luftverlust.
Winterreifen
Für den Betrieb auf winterlichen Fahrbahnen empfehlen wir Winterreifen (M+S-Gürtelreifen). Sogenannte Ganzjahresreifen mit M+S-Kennzeichnung haben zwar bessere Wintereigenschaften als Sommerreifen mit den Geschwindigkeits-Kennbuchstaben H, V, W und ZR, erreichen aber in der Regel nicht ganz die Leistungsfähigkeit von Winterreifen.
Werden Winterreifen montiert, so sind im Interesse einer sicheren Spurhaltung und Lenkfähigkeit auf alle vier Räder (noch besser auf alle fünf Räder) Gürtelreifen gleichen Fabrikats und gleicher Profilausführung aufzuziehen.
Es sollten ausschließlich von BMW empfohlene Winterreifen montiert werden. Jeder BMW Service berät Sie gerne bei der Auswahl des für die jeweiligen Einsatzbedingungen richtigen Winterreifens.
In Deutschland: Ein entsprechendes Hinweisschild gemäß § 36 StVZO in Ihrem Blickfeld anbringen, wenn die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs höher ist.
Dieses Schild ist beim Reifenhändler oder beim BMW Service erhältlich.
Unter einer Profiltiefe von 4 mm verlieren Reifen ihre Wintertauglichkeit spürbar und sollten im Interesse der Sicherheit erneuert werden.
Vorgeschriebenen Reifenfülldruck beachten und Räder nach jedem Reifen- oder Radwechsel auswuchten lassen.
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für den jeweiligen Winterreifen unbedingt beachten.
Fehlende Sachkenntnis und falscher Umgang mit Reifen können zu Schäden und Unfällen führen.
Entsprechende Arbeiten nur vom Fachmann ausführen lassen. Ihr BMW Service steht dafür gerne zur Verfügung.
Abmontierte Räder bzw. Reifen immer kühl, trocken und möglichst dunkel lagern. Reifen vor Öl, Fett und Kraftstoff schützen.
Fahrzeuge mit Navigationssystem
Ist Ihr Fahrzeug mit einem Navigations-system* ausgestattet, muß zur korrekten Funktion des Systems nach einem Räder- oder Reifenwechsel eine sogenannte Kalibrierung durchgeführt werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren BMW Service.
Freigegebene Räder und Reifen – Limousine
| Reifendimension Stahlrad(Felge) | Leichtmetallrad Einpresstiefe(mm) | ||
| BMW 520i, 523i, 525td/tds | |||
| Sommer | |||
| 205/65 R 15 94 V – 6,5Jx15 | 7Jx15 | 1820 | |
| 225/60 R 15 96 V – 7Jx15 20 | |||
| 225/55 R 16 95 V – 7Jx16 20 | |||
| 235/45 R 17 94 W – 8Jx17 20 | |||
| Vorn: 235/45 R 17 94 W – 8Jx17 20 | |||
| Hinten: 255/40 R 17 94 W – 9Jx17 26 | |||
| Winter (M+S) | |||
| 205/65 R 15 94 Q/T/H 6,5Jx15 | 7Jx15 | 6,5Jx157Jx15 | 1820 |
| 225/60 R 15 96 Q/T/H 7Jx15 7Jx15 20 | |||
| 225/55 R 16 95 Q/T/H – 7Jx16 20 | |||
| 235/45 R 17 94 Q/T/H – 8Jx17 20 | |||

BMW 525td: Für die Sommerbereifung ist die Geschwindigklasse „H“ ausreichend.
Freigegebene Räder und Reifen – Limousine
| Reifendimension Stahlrad | (Felge) | Leichtmetallrad Einpresstiefe (mm) | |
| BMW 528i | |||
| Sommer | |||
| 225/60 R 15 96 W - 7Jx15 20 | |||
| 225/55 R 16 95 W - 7Jx16 20 | |||
| 235/45 R 17 94 W - 8Jx17 20 | |||
| Vorn: 235/45 R 17 94 W - 8Jx17 20 | |||
| Hinten: 255/40 R 17 94 W - 9Jx17 26 | |||
| Winter (M+S) | |||
| 205/65 R 15 94 Q/T/H 6,5Jx15 | 6,5Jx15 | 18 | |
| 7Jx15 | 7Jx15 | 20 | |
| 225/60 R 15 96 Q/T/H 7Jx15 7Jx15 20 | |||
| 225/55 R 16 95 Q/T/H | - 7Jx16 20 | ||
| 235/45 R 17 94 Q/T/H | - 8Jx17 20 | ||
Freigegebene Räder und Reifen – Limousine Schneeketten
| Reifendimension Stahlrad(Felge) | Leichtmetallrad Einpresstiefe(mm) |
| BMW 535i, 540i | |
| Sommer | |
| 225/55 R 16 95 W – 7Jx16 20 | |
| 235/45 R 17 94 W – 8Jx17 20 | |
| Vorn: 235/45 R 17 94 W – 8Jx17 20 | |
| Hinten: 255/40 R 17 94 W – 9Jx17 26 | |
| Winter (M+S) | |
| 225/55 R 16 95 Q/T/H – 7Jx16 20 | |
| 235/45 R 17 94 Q/T/H – 8Jx17 20 |
Die Verwendung von feingliedrigen BMW-Schneeketten* auf Sommer- oder Winterreifen ist nur paarweise auf den Hinterrädern zulässig. Bei der Montage die Hinweise des Herstellers beachten.

Bei der Bereifung auf 17 Zoll-Rädern ist eine Montage von
Schneeketten nicht möglich.
Reifen-Radangaben in den Fahrzeugpapieren beachten. Bei Verwendung von werkseitig freigegebenen abweichenden Dimensionen ist ein Eintrag in die Fahrzeugpapiere erforderlich.
Freigegebene Räder und Reifen – touring
| Reifendimension Stahlrad(Felge) | Leichtmetallrad Einpresstiefe(mm) |
| BMW 520i, 523i, 525tds | |
| Sommer | |
| 205/65 R 15 94 V – 7Jx15 20 | |
| 225/60 R 15 96 V – 7Jx15 20 | |
| 225/55 R 16 95 V – 7Jx16 20 | |
| 235/45 R 17 94 W – 8Jx17 20 | |
| Winter (M+S) | |
| 205/65 R 15 94 Q/T/H 7Jx15 7Jx15 20 | |
| 225/60 R 15 96 Q/T/H 7Jx15 7Jx15 20 | |
| 225/55 R 16 95 Q/T/H – 7Jx16 20 | |
| 235/45 R 17 94 Q/T/H – 8Jx17 20 | |
| BMW 528i | |
| Sommer | |
| 225/60 R 15 96 W – 7Jx15 20 | |
| 225/55 R 16 95 W – 7Jx16 20 | |
| 235/45 R 17 94 W – 8Jx17 20 | |
| Winter (M+S) | |
| 225/60 R 15 96 Q/T/H 7Jx15 7Jx15 20 | |
| 225/55 R 16 95 Q/T/H – 7Jx16 20 | |
| 235/45 R 17 94 Q/T/H – 8Jx17 20 | |
Die Reifendimension 205/65 R 15 94 V ist für den BMW 523i touring nicht freigegeben.
140 Freigegebene Räder und Reifen – touring Schneeketten
| Reifendimension Stahlrad | (Felge) | Leichtmetallrad Einpresstiefe (mm) |
| BMW 540i | ||
| Sommer | ||
| 225/55 R 16 95 W - 7Jx16 20 | ||
| 235/45 R 17 94 Y - 8Jx17 20 | ||
| Winter (M+S) | ||
| 225/55 R 16 95 Q/T/H - 7Jx16 20 | ||
| 235/45 R 17 94 Q/T/H - 8Jx17 20 |
Reifen-Radangaben in den Fahrzeugpapieren beachten. Bei Verwendung von werkseitig freigegebenen abweichenden Dimensionen ist ein Eintrag in die Fahrzeugpapiere erforderlich.
Die Verwendung von feingliedrigen BMW-Schneeketten* auf Sommer- oder Winterreifen ist nur paarweise auf den Hinterrädern zulässig. Bei der Montage die Hinweise des Herstellers beachten.

Bei der Bereifung auf 17 Zoll-Rädern ist eine Montage von
Schneeketten nicht möglich.
Motorhaube

Hebel links unter dem Armaturenbrett ziehen.

Arbeiten am Fahrzeug nicht ohne einschlägige Kenntnisse durch-
führen. Vor Arbeiten im Motorraum den Motor abstellen und abkühlen lassen. Vor Arbeiten an der elektrischen Anlage immer zuerst die Batterie abklemmen. Bei allen Arbeiten am Fahrzeug die entsprechenden Hinweise und Anleitungen beachten. Bei Unkenntnis der zu beachtenden Vorschriften die Arbeiten von Ihrem BMW Service durchführen lassen, sonst kann durch unsachgemäße Handhabung von Teilen und Materialien bei Arbeiten am Fahrzeug ein Sicherheitsrisiko für Sie und andere Verkehrsteilnehmer entstehen.

Entriegelungshebel ziehen und Motorhaube öffnen.

Motorhaube an beiden Seiten gleichzeitig zudrücken, bis sie deutlich hörbar einrastet.

Sollten Sie während der Fahrt feststellen, daß die Motorhaube
nicht richtig verriegelt ist, sofort anhalten und korrekt schließen.
142 Motorraum – BMW 520i, 523i, 528i

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1 2 3 4 5 6 7 8 390de075Online Version-© 0298 BMW AG
Motorraum – BMW 520i, 523i, 528i
1 Meßstab für Motoröl 149
2 Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit (unter dem Gehäuse des Mikrofilters) 153
3 Fremdstartstützpunkt 185
4 Ölbehälter für Servolenkung 154
5 Ausgleichsbehälter für
Kühlmittel 152
6 Einfüllstutzen für Motoröl 149
7 Vorratsbehälter für Intensivreinigungsanlage 148
8 Vorratsbehälter für Scheiben- und Scheinwerferreinigungsanlage 148
144 Motorraum – BMW 535i, 540i

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390de130 7 8 5 4 3Online Version-© 0298 BMW AG
Motorraum – BMW 535i, 540i
1 Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit (unter dem Gehäuse des Mikrofilters) 153
2 Ölbehälter für Servolenkung 154
3 Fremdstartstützpunkt 185
4 Meßstab für Motoröl 149
5 Einfüllstutzen für Motoröl 149
6 Ausgleichsbehälter für
Kühlmittel 152
7 Vorratsbehälter für Intensivreinigungsanlage 148
8 Vorratsbehälter für Scheiben- und Scheinwerferreinigungsanlage 148
Motorraum - BMW 525td/tds

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1 2 3 7 8 390de116Online Version-© 0298 BMW AG
Motorraum – BMW 525td/tds
1 Meßstab für Motoröl 149
2 Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit (unter dem Gehäuse des Mikrofilters) 153
3 Fremdstartstützpunkt 185
4 Ölbehälter für Servolenkung 154
5 Ausgleichsbehälter für
Kühlmittel 152
6 Einfüllstutzen für Motoröl 149
7 Vorratsbehälter für Intensivreinigungsanlage 148
8 Vorratsbehälter für Scheiben- und Scheinwerferreinigungsanlage 148
Waschflüssigkeit für die Reinigungsanlagen Spritzdüsen

Scheinwerfer\*- und Scheibenreinigungsanlage
Fassungsvermögen in Liter. Scheibenreinigungsanlage: ca. 3,5 - Limousine ca. 6,0 - touring
Inkl. Scheinwerfer-Reinigungsanlage: ca. 6.0.
Füllung mit Wasser und – bei Bedarf – mit Frostschutz nach Anweisung des Herstellers.

Die Waschflüssigkeit zweckmäßigerweise vor dem Einfüllen mischen.

Intensivreinigungsanlage\*
Fassungsvermögen ca. 1,0 l.
Füllung mit Intensivreiniger. Dieser ist frostbeständig bis ca. -27°C und bei Ihrem BMW Service erhältlich.
Scheibenreinigungsanlage
Frontscheibe:
Die Spritzstrahlen sollten so auf die Frontscheibe auftreffen, daß auch bei hohen Geschwindigkeiten eine einwandfreie Reinigung gewährleistet ist.
Die Einstellung bei Bedarf mit einer Nadel korrigieren bzw. durch Ihren BMW Service einstellen lassen.
Heckscheibe:
Bei Bedarf durch Ihren BMW Service einstellen lassen.
Scheinwerfer-Reinigungsanlage
Bei Bedarf durch Ihren BMW Service einstellen lassen.
Motoröl

Der Motorölverbrauch ist, ebenso wie der Kraftstoffverbrauch, abhängig von der Fahrweise und den Einsatzbedingungen.
Wenn die Warnleuchte für Motorölstand aufleuchtet (siehe Seite 21) bzw. in der Check-Control die Meldung „Ölstand Motor prüfen“ erscheint (siehe Seite 77), den Ölstand bei waagerecht stehendem Fahrzeug prüfen.
Beste Meßgenauigkeit:
Bei kaltem Motor vor dem Anlassen
Bei betriebswarmem Motor nach einer kurzen Abtropfzeit, in der sich das Öl in der Ölwanne sammeln kann (Tankpause).

text_image
BIVN 390de077Ölstand messen:
1 Meßstab herausziehen und mit einem fusselfreien Tuch, Papiertaschentuch o.ä. abwischen
2 Den Meßstab bis zum Anschlag in das Meßrohr einschieben und wieder herausziehen
3 Der Ölstand muß zwischen den beiden Einkerbungen des Meßstabs liegen.
Motoröl nachfüllen
Öl erst nachfüllen, wenn der Ölstand bis kurz über die untere Einkerbung des Meßstabs abgesunken ist. Die untere Einkerbung jedoch nicht unterschreiten.
Die Ölmenge zwischen den beiden Einkerbungen des Meßstabs beträgt ca.
1 Liter. Die obere Einkerbung des Meß-
stabs nicht überschreiten. Zu viel eingefülltes Öl ist schädlich für den Motor und würde, da es nach kurzer Zeit verbraucht wird, nur abnormen Ölverbrauch vortäuschen.

BMW Motoren sind so konstruiert, daß Ölzusätze nicht erforderlich unter Umständen sogar zu Schä- führen können. Das gilt auch für Schalt-, Automatic- und Hintergetriebe sowie die Servolenkung.
Motoröl
Vorschriften für Motoröl
Zur Kennzeichnung der vorgeschriebenen Motorölqualität ist ausschließlich die ACEA-Spezifikation maßgebend. Ist Öl nach dieser nicht erhältlich, kann die CCMC- bzw. API-Spezifikation verwendet werden.
Erforderliche Qualitätsstufen:
| Primär zu verwenden | Ebenfalls zulässig |
| Benzinmotoren | |
| ACEA: A2-96 | CCMC-G4 |
| ACEA: A3-96 | CCMC-G5 |
| ACEA: A2-96/B2-96 | CCMC-G4/PD2 |
| ACEA: A3-96/B2-96 | CCMC-G5/PD2 |
| ACEA: A2-96/B3-96 | API SH |
| ACEA: A3-96/B3-96 | API-SH/CD |
| API-SH/CE | |
Dieselmotoren
ACEA: A3-96/B3-96 CCMC-G5/PD2

Dieselmotoren:
Das Motoröl muß jeweils beide
Spezifikationen, ACEA: A3-96 und
ACEA: B3-96 bzw. CCMC-G5 und
CCMC-PD2, erfüllen.
Viskositäten
Viskosität = Zähigkeit des Öls, festgelegt in SAE-Klassen.
Die Wahl der SAE-Klassen ist abhängig von der jahreszeitlich bedingten durchschnittlichen Lufttemperatur.
Auf der folgenden Seite kann aus der Übersichtstafel die richtige SAE-Klasse abgelesen werden.
Die Temperaturgrenzen der SAE-Klassen können kurzfristig über- oder unterschritten werden.

Bei der Beseitigung von Altöl bitte unbedingt die entsprechenden
Umweltschutzgesetze beachten.
Empfehlung: Lassen Sie den Ölwechsel nur von einem BMW Service durchführen

Andauernder Kontakt mit Altöl hat in Labortests Krebs hervorge-
Deshalb die betroffenen Hautpartien nach der Arbeit gründlich mit Seife und Wasser waschen.
Öle, Fette usw. immer für Kinder unzugänglich aufbewahren und entsprechende Warnhinweise auf den
Behältern beachten.
Motoröl

bar
| Chart | Range | Temperature (°C) | Temperature (°F) | |---|---|---|---| | 1 | 0W - 30 / 5W - 30 | ~30 | ~30 | | 1 | 5W - 40 / 5W - 50 | ~30 | ~30 | | 1 | 10W - 30 | ~30 | ~30 | | 1 | 10W - 40 / 10W - 60 | ~30 | ~30 | | 2 | 15W - 40 | ~-10 | ~80 | | 2 | 10W - 40 | ~20 | ~20 | | 2 | 10W - 30 | ~-15 | ~15 | | 2 | 5W - 30 | ~-25 | ~15 | | 2 | 5W - 20 | ~-25 | ~5 | | 3 | Special - Oils 0W - X / 5W - X | ~-25 | ~-25 | | 3 | Special - Oils 10W - X | ~-25 | ~-25 |1 Fahrzeuge mit Dieselmotor: BMW 525td/tds
2 Fahrzeuge mit Benzinmotor: BMW 520i, 523i, 528i, 535i, 540i
3 Fahrzeuge mit Diesel- oder Benzin-
motor:
Die von BMW individuell freigegebenen Spezialöle erfahren Sie bei Ihrem
BMW Service.
Kühlmittel

Das Bild zeigt beispielhaft den Kühlmittel-Ausgleichsbehälter des BMW 520i, 523i und 528i.
Ausgleichsbehälter des BMW 525td/tds: siehe Motorraum, Seite 146.
Korrekter Kühlmittelstand bei kaltem Motor (ca. 20°C):
Im sichtbaren Bereich bis unterhalb der Markierung KALT/COLD des durchsichtigen Ausgleichsbehälters.

Korrekter Kühlmittelstand bei kaltem Motor (ca. 20°C):
Den Verschluß des Ausgleichsbehälters abschrauben.
Der Kühlmittelstand ist korrekt, wenn das Ende der roten Schwimmerstange bündig mit der Oberkante des Einfüllstutzens abschließt (siehe Pfeil im Bild bzw. Skizze auf dem Ausgleichsbehälter).
Das Kühlmittel besteht aus Wasser und einem Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel. Das Mischungsverhältnis von 50 zu 50 muß ganzjährig wegen der erforderlichen Korrosionsbeständigkeit gehalten werden. Weitere Zusätze sind nicht erforderlich.
Das Kühlmittel alle 3 Jahre erneuern.
Nachfüllen
Den Verschluß des Ausgleichsbehälters nur bei abgekühltem Motor öffnen. Der Zeiger des Kühlmittelthermometers in der Instrumentenkombination muß im blauen Feld stehen, sonst besteht Verbrühungsgefahr.
1 Verschluß gegen den Uhrzeigersinn etwas aufdrehen, bis der Überdruck entweichen kann, danach öffnen
2 Langsam bis zum korrekten Füllstand auffüllen – nicht überfüllen.

Das Kühlsystem nicht bei heißem Motor auffüllen, sonst kann es
durch entweichendes Kühlmittel zu Verbrühungen kommen.
Um evtl. Folgeschäden zu vermeiden, nur werkseitig freigegebene nitrit- und aminofreie Langzeit- Gefrier- und Korrosionsschutzmittel verwenden. Diese kennt jeder BMW Service.
Kühlmittel Bremsflüssigkeit
Gefrier- und Korrosionsschutzmittel sind giftig. Deshalb nur im Originalbehälter und für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Im Langzeit- Gefrier- und Korrosionsschutzmittel ist das brennbare Äthylen-Glykol enthalten. Deshalb Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel nicht über heiße Motorteile schütten, da es Feuer fangen und ernsthafte Verbrennungen zufügen könnte.

Bei der Entsorgung von Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmitte entsprechenden Umweltschutztze beachten.

Leuchtet die Warnleuchte für Bremshydraulik bzw. erscheint die Meldung „Bremsflüssigk.
prüfen" in der Check-Control: Durch Verlust von Bremsflüssigkeit vergrößert sich der Bremspedalweg. Beachten Sie dazu die Hinweise auf Seite 122.
Der Behälter für die Bremsflüssigkeit befindet sich unter dem Mikrofiltergehäuse der Fahrerseite. Zum Nachfüllen von Bremsflüssigkeit bzw. Beheben der Ursache des Bremsflüssigkeitsverlustes wenden Sie sich bitte an einen BMW Service, der auch die werkseitig freigegebenen Bremsflüssigkeiten (DOT 4) kennt.

Die Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d.h. sie nimmt im Laufe der Feuchtigkeit aus der Luft auf.
Um die Betriebssicherheit der Bremsanlage zu gewährleisten, die Bremsflüssigkeit unbedingt alle zwei Jahre durch Ihren BMW Service erneuern lassen, siehe auch Seite 76, 179 und im Serviceheft.
Bremsflüssigkeit ist giftig und greift den Fahrzeuglack an. Deshalb nur im verschlossenen Originalbehälter und für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bremsflüssigkeit nicht verschütten und nur bis zur Markierung MAX des Behälters auffüllen. Bremsflüssigkeit könnte bei Berührung mit heißen Motorteilen Feuer fangen und dadurch ernsthafte Verbrennungen hervorrufen.

Bei der Entsorgung von Bremsflüssigkeit die entsprechenden eltschutzgesetze beachten.
Öl für Servolenkung Fahrzeug-Identifizierung Typenschild

Bei stehendem Motor den Behälterdeckel aufschrauben und den Deckel mit dem Meßstab wieder einstecken. Der Ölstand muß zwischen den Markierungen am Meßstab liegen. Den Behälterdeckel zuschrauben. Wenden Sie sich an Ihren BMW Service, wenn Öl fehlt, da nur ATF-Öl verwendet werden darf und zum Nachfüllen Fachwissen erforderlich ist.

Im Motorraum am rechten Federbeindom (Pfeil).

Im Motorraum an der linken Seitenwand, ggf. auch auf der linken Oberseite des Armaturenbretts*.
Die Angaben auf dem Typenschild und die Fahrzeug-Identifizierungsnummer müssen mit den Fahrzeugpapieren übereinstimmen.
Bei Rückfragen, Überprüfungen und Ersatzteilanforderungen wird auf die Daten des Fahrzeugs zurückgegriffen.
Das BMW Wartungssystem

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390pe008 1/100km 10 20 PRNDSHDas BMW Wartungssystem ist so ausgelegt, daß es zuverlässig und mit dem geringsten Aufwand für Sie die Verkehrs- und Betriebssicherheit des Fahrzeugs sicherstellt.
Bitte bedenken Sie, daß regelmäßige Wartung nicht nur für die Sicherheit Ihres Fahrzeugs notwendig ist, sondern auch zu einem hohen Wiederverkaufswert führt.
Service-Intervallanzeige
Durch die eingesetzten Technologien wird der Wartungsbedarf optimal errechnet und in der Service-Intervall-anzeige angezeigt. Während herkömmliche Systeme die Wartungsintervalle nach zurückgelegten Wegstrecken festlegen, berücksichtigt das BMW Wartungssystem die Einsatzbedingungen des Fahrzeugs, denn Kilometer sind nicht gleich Kilometer:
100 000 km Kurzstreckenbetrieb können vom Wartungsstandpunkt aus nicht gleichgesetzt werden mit 100 000 km Langstreckenbetrieb.
Das einsatzbedingte BMW Wartungssystem gliedert sich in Motorölservice sowie Inspektion I und II.
Die lastabhängige Intervallbestimmung deckt praktisch alle Einsatzbedingungen ab. Ausgesprochene Wenigfahrer – deutlich unter 10 000 km pro Jahr – sollten jedoch einmal jährlich einen Motorölwechsel vornehmen lassen, da Motoröl auch lastunabhängig altert.
Serviceheft
Weiterführende Informationen über erforderliche Wartungspunkte und -umfänge entnehmen Sie bitte dem Serviceheft.
Je nach Einsatzbedingung kann bei der Wartung eine Prüfung der Karosserie auf Steinschlagbeschädigungen sinnvoll sein, um Korrosionsschäden vorzubeugen.
Bitte achten Sie darauf, daß die Wartungsarbeiten im Serviceheft bestätigt werden. Diese Eintragungen sind der Nachweis über eine regelmäßige Wartung Ihres Fahrzeugs und Voraussetzung für Gewährleistungsansprüche.
Lassen Sie Wartung und Reparatur bei Ihrem BMW Service durchführen.
Ihr BMW Service ist stets über den aktuellen Stand bezüglich Wartungsarbeiten und Reparaturtechnik informiert und mit den notwendigen Spezialwerkzeugen ausgerüstet. Außerdem ist die Prüfung von Teilen, die erfahrungsgemäß einem Verschleiß unterliegen, fester Bestandteil der Wartungsvorgaben.
Wagenpflege
Fahrzeugwäsche
Sie können Ihren neuen BMW von Anfang an in automatischen Waschanlagen oder von Hand waschen.
Insekten und hartnäckige Verschmutzungen vor der Wagenwäsche einweichen und abwaschen.
Um Fleckenbildung zu verhindern, das Fahrzeug jedoch nicht bei warmer Motorhaube waschen, unmittelbar nach starker Sonnenbestrahlung oder noch in der Sonne.
Bei der automatischen Wagenwäsche darauf achten, daß
die Waschanlage für die Maße Ihres Fahrzeugs geeignet ist
bei Fahrzeugen mit Karosserieanbauteilen (z.B. Spoilern, Telefonantenne) keine Beschädigungen entstehen
können. Gegebenenfalls Rücksprache halten mit dem Betreiber der Waschanlage
die Räder und Reifen Ihres Fahrzeugs nicht durch die Transporteinrichtungen der Waschanlage beschädigt werden können
mit möglichst geringem Bürstendruck gereinigt wird und für den Waschvorgang viel Spülwasser zur Verfügung steht.
Fahrzeuge mit Regensensor: Die Windschutzscheibe regelmäßig reinigen. Wachs von Waschanlagen z.B. und Insekten könnten Störungen in der Funktion des Regensensors verursachen.
In Waschanlagen den Regensensor abschalten, sonst können durch unbeabsichtigtes Wischen Schäden entstehen.
Die nicht erreichbaren Zonen wie Tür- schwellen, Tür- und Haubenfalze usw. von Hand reinigen.
Besonders während der Wintermonate darauf achten, daß das Fahrzeug häufiger gewaschen wird. Starke Verschmutzung und Tausalze lassen sich nicht nur schwer entfernen, sie führen auch zu Schäden am Fahrzeug.
Beim Gebrauch von Dampfstrahlern oder Hochdruckreinigern auf genügend großen Abstand achten. Zu geringer Abstand bzw. zu hoher Druck verursacht Beschädigungen oder Vorschädigungen, die zu Schäden führen können. Außerdem können durch das Eindringen von Wasser in Fahrzeugteilen Langzeitschäden auftreten.

Bei der Pflege der Scheinwerfer-Abdeckungen beachten:
Nicht trocken reiben und keine scheuernden oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden
Verunreinigungen (z.B. Insekten) mit BMW Shampoo einweichen und mit viel Wasser abwaschen
Vereisungen mit Enteisungsspray auftauen – keine Eiskratzer verwenden.

Nach der Wagenwäsche verringerte Bremswirkung durch Nässe.
Daher Bremsscheiben kurz trockenbremsen.
Wagenpflege
Fahrzeug-Lackierung
Die Fahrzeug-Lackierung schützt die Karosserie durch ihren mehrschichtigen Aufbau vor Korrosion. Die Hohlraumkonservierung wurde zusätzlich zur kataphoretischen Tauchbadgrundierung mit besonders dafür entwickelten und langjährig erprobten Materialien ausgeführt.
Der gesamte Unterboden ist mit einer elastischen PVC-Schicht versehen und anschließend komplett durch Unterbodenschutz auf Wachsbasis konserviert. Regelmäßige Pflege trägt in hohem Maße zur Fahrsicherheit und Werterhaltung bei.
Die zunehmende Kenntnis negativer Umwelteinflüsse auf Fahrzeug-Lackierungen führt dazu, daß Lack- und Fahrzeughersteller die Widerstandsfähigkeit von Lacken ständig erhöhen. Dennoch können regional auftretende Umwelteinflüsse auf die Fahrzeug-Lackierung einwirken. Bitte richten Sie danach die Häufigkeit und den Umfang der Fahrzeugpflege aus.
Bei mechanischen Beanspruchungen durch Sand, Streusalz, Rollsplitt u.ä. kann sich je nach Art und Durchschlag (Lackverletzung) Korrosion unter dem Lackaufbau ausbreiten, ausgehend von den beschädigten Stellen.
Straßenschmutz, Teerflecken, Insekten, tierische Ausscheidungen (starke Alkalibildung), aber auch Baumabsonderungen (Harz, Blütenstaub) enthalten Bestandteile, die bei längerer Einwirkung Lackschäden hervorrufen können (Flecken, Quellungen, Ätzungen, Ablösungen der Decklackschicht).
In Industriegebieten führen Ablagerungen von Flugrost, Kalk, ölhaltigem Ruß, schwefeldioxydhaltigen Niederschlägen (saurer Regen) und anderen Luftverunreinigungen bei ungenügender Pflege zwangsläufig zu Lackschäden – meist beschränkt auf die horizontalen Außenflächen.
In Küstenregionen fördert der hohe Salz- bzw. Feuchtigkeitsgehalt in der Luft besonders stark die Korrosion.
In tropischen Zonen herrschen neben starker UV-Strahlung und hoher Luftfeuchtigkeit Temperaturen über 40°C im Schatten. Dabei werden helle Lakkierungen bis zu 80°C und dunkle bis zu 120°C aufgeheizt.
Lackpflege
Langzeiteinwirkungen lackschädigender Stoffe beugt eine wöchentliche Fahrzeugwäsche vor, besonders, wenn Ihr Fahrzeug in Gegenden mit hoher Luftverschmutzung oder natürlicher Verunreinigung (Baumharz, Blütenstaub) gefahren wird.
Besonders agressive Stoffe jedoch bitte sofort entfernen, sonst kann es zu Lackveränderungen bzw. -verfärbungen kommen. Dazu gehören z.B. übergelaufener Kraftstoff, Öl, Fett, Bremsflüssigkeit sowie Vogelsekret.
Verunreinigungen der Lackoberfläche sind nach einer Wagenwäsche besonders gut zu erkennen. Solche Stellen mit Reinigungsbenzin oder Spiritus auf einem sauberen Tuch bzw. Wattebausch umgehend entfernen. Teerflekken mit Teerentferner beseitigen, jedoch nicht auf Leuchtenabdeckungen. Anschließend den Lack an diesen Stellen konservieren.

Reinigungs- und Pflegemittel erhalten Sie bei Ihrem BMW
Service.
Wagenpflege
Lack-Konservierung
Zur Lack-Konservierung nur Mittel verwenden, die Carnauba- oder synthetische Wachse enthalten.
Ob die Lackierung konserviert werden muß, erkennen Sie am besten daran, daß Wasser nicht mehr abperlt.
Pflegemittelreste und Silikon nach der Lackpflege von der Frontscheibe mit Scheibenreiniger entfernen.

Reinigungs- und Pflegemittel erhalten Sie bei Ihrem BMW
Service.
Lackausbesserung
Kleine Lackmängel können Sie mit einer BMW Lacksprühdose oder einem BMW Lackstift ausbessern.
Die Farbbezeichnung Ihres Fahrzeugs steht auf dem Typenschild (siehe Seite 154) und auf der ersten Seite des Serviceheftes.
Steinschlagschäden oder Kratzer müssen sofort ausgebessert werden, um Rostbildung vorzubeugen.
Bereits angerostete kleine Lackbeschädigungen entrosten und reinigen. Grundieren mit BMW Grundierstift, gut trocknen lassen, dann Decklack auftragen. Nach ein paar Tagen die ausgebesserten Stellen aufpolieren und konservieren.
Lassen Sie größere Lackschäden bei Ihrem BMW Service durch eine fachgerechte Reparaturlackierung nach Werksvorschrift mit Original BMW Lackmaterialien beseitigen.
Pflege spezieller Teile
Leichtmetallräder besonders während der Wintermonate mit Felgenreiniger pflegen, jedoch keine aggressiven, säurehaltigen, stark alkalischen und rauhen Reinigungsmittel oder Dampfstrahler über 60°C verwenden (Bedienungshinweise des Herstellers beachten).
Hat Ihr Fahrzeug verchromte Teile* wie Scheibenrahmen, Türgriffe u.ä., diese Teile besonders bei Steusalzeinwirkung mit reichlich Wasser und evtl. Shampoo-Zusatz sorgfältig reinigen. Für eine zusätzliche Behandlung benutzen Sie Chrompolitur.
Innenflächen der Scheiben und Spiegelgläser mit Scheibenreiniger schlierenfrei säubern. Spiegelgläser nicht mit quarzhaltigen Reinigungsmitteln wie Polierpasten in Berührung bringen.

Bei der Pflege der Schutzverglasung* beachten:
Die Innenseite der Seitenscheiben ist mit einer Kunststoffolie beschichtet. Deshalb dort keine Aufkleber anbringen, es sei denn, sie sollen nicht mehr entfernt werden
Reinigen nur mit Wasser, evtl. mit Zusatz von handelsüblichem Spülmittel.
Wagenpflege
Keine scheuernden Reinigungsmittel verwenden
▶ Beschlagene oder vereiste Seitenscheiben innen mit Antibeschlagtuch oder Enteisungsspray behandeln – keine Eiskratzer verwenden.
Kunststoffteile, Kunstlederoberflächen, Dachhimmel, Leuchtengläser, das Deckglas der Instrumentenkombination sowie mattschwarz gespritzte Teile mit Wasser und evtl. Kunststoff-Pflegemittel säubern. Kunstledersitze* und den Dachhimmel nicht durchfeuchten. Keinesfalls Lösungsmittel wie Nitroverdünner, Kaltreiniger, Kraftstoff u.ä. verwenden.
Gummiteile außer mit Wasser nur mit Gummipflegemittel bzw. Silikonspray behandeln.
Wischerblätter mit Seifenwasser reinigen. Ersetzen Sie die Wischerblätter zweimal jährlich vor und nach der kalten Jahreszeit durch neue. Das ist besonders wichtig bei Fahrzeugen mit Regensensor.
Sicherheitsgurte nur mit milder Seifen-lauge in eingebautem Zustand säubern, nicht chemisch reinigen, da das Gewebe zerstört werden kann.
Automatikgurte grundsätzlich nur in trockenem Zustand aufrollen. Ver-
schmutzte Gurtbänder behindern das Aufrollen und beeinträchtigen damit die Sicherheit.
Bodenteppiche und Fußmatten* lassen sich bei stärkerer Verschmutzung mit Innenreiniger säubern. Fußmatten können zur Reinigung des Innenraums herausgenommen werden.
Edelholzblenden und in Edelholz ausgeführte Teile bitte ausschließlich mit feuchtem Lappen reinigen. Anschließend mit einem weichen Tuch trocknen.

Reinigungs- und Pflegemittel erhalten Sie bei Ihrem BMW
Service.
Polsterstoff-Pflege
Druckstellen, die auf den Polsterstoffen der Sitze im täglichen Gebrauch entstehen, können mit einer leicht angefeuchteten Bürste gegen den Strich aufgebürstet werden.
Daß Velours sich umlegt, ist kein Qualitätsmangel und wie bei Heimtextilien oder Kleiderstoffen nicht zu vermeiden.
Fussel auf Polsterstoffen, eingeriebene Textil- oder Wildlederrückstände lassen sich mit einer Fussel- bzw. Klettbürste entfernen. Für besonders „hartnäckige“ Fussel steht ein Reinigungshandschuh zur Verfügung. Flecken und größere Schmutzstellen mit lauwarmem Wasser, Innenreiniger, Fleckenentferner oder Reinbenzin sofort beseitigen. Stoffteile anschließend aufbürsten.
Bei starker Sonneneinstrahlung und längerer Standzeit Sitze abdecken, damit sie nicht ausbleichen.

Reinigungs- und Pflegemittel erhalten Sie bei Ihrem BMW
Service.
Wagenpflege
Durch die elektrostatische Aufladung der Sitzbezüge, besonders bei geringer Luftfeuchtigkeit, können Insassen einen elektrischen Schlag bekommen, wenn sie nach dem Aussteigen metallische Karosserieteile berühren. Er ist völlig ungefährlich, läßt sich aber vermeiden durch Anfassen dieser Teile während des Aussteigens.
Lederpflege
Das von BMW verarbeitete Leder* ist ein hochwertiges, nach dem neuesten Stand der Verfahrenstechnik bearbeitetes Naturprodukt, das seinen Qualitätsstand bei entsprechender Pflege über Jahre hinaus hält.
Da es sich um ein unverfälschtes Naturprodukt handelt, müssen die Eigenarten, aber auch die Besonderheiten im Gebrauch und bei der Pflege berücksichtigt werden.
Regelmäßige Reinigung und Pflege sind notwendig, denn Staub und Straßenschmutz scheuern in Poren und Falten und führen zu starkem Abrieb sowie zu vorzeitiger Versprödung der Lederoberfläche. Entstauben Sie deshalb öfter das Leder mit einem Tuch oder Staubsauger.
Zur Reinigung verwenden Sie bitte BMW Leder-Reinigungsschaum. Da Schmutz und Fett langsam die Schutzschicht des Leders angreifen können, müssen die gereinigten Lederflächen mit BMW Lederpflegemittel behandelt werden. Dies dient auch als Anti-Elektro-Statikum.
Zum Schutz vor Feuchtigkeit oder Nässe können Sie das Leder mit BMW Imprägniermittel behandeln.
Diese Maßnahmen werden bei normaler Beanspruchung halbjährlich empfohlen.
Verschüttete Flüssigkeiten bitte sofort abwischen. Fett- und Ölflecken vorsichtig ohne Reiben mit Fleckenentferner abtupfen.
Bei starker Sonneneinstrahlung und längerer Standzeit die lederbezogenen Teile oder alle Fensterscheiben abdekken, um ein Ausbleichen zu vermeiden.
Wagenpflege Airbags
Wasserbüffelleder\*
Das naturbelassene Wasserbüffelleder kann leichte, natürliche Farbtonunterschiede aufweisen. Insektenstiche und Mastfalten zählen ebenso wie eine gewisse „Gebrauchspatina“ zu den normalen und typischen Eigenschaften.
Neues Wasserbüffelleder kann bei Feuchtigkeitseinwirkung leichte Abfärbungen auf heller Kleidung hervorrufen. Bei Reinigung und Pflege verfahren Sie bitte so wie unter „Lederpflege“ beschrieben.
Wassertropfen immer sofort entfernen, starkes Befeuchten durch nasse Kleidung oder beim Reinigen vermeiden.

Reinigungs- und Pflegemittel erhalten Sie bei Ihrem BMW
Service.
Reinigungsmittel können gefährliche oder gesundheitsschädliche Substanzen enthalten. Deshalb stets die Warn- und Gefahrenhinweise auf der Verpackung beachten. Bei der Innenreinigung immer die Türen oder Fenster des Fahrzeugs öffnen. Keine (Lösungs-) Mittel, die nicht zur Reinigung des Fahrzeugs vorgesehen sind, verwenden.

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1 2 3 380e6471 Front-Airbags, bestehend aus Fahrer- und Beifahrer-Airbag
2 Kopf-Airbags
3 Seiten-Airbags (vorn und im Fond *)
Wichtige Sicherheitshinweise
Die Gasgeneratoren des Airbag-Rückhaltesystems dürfen nicht aus dem Fahrzeug demontiert werden. Prüf- und Montagearbeiten dürfen nur von dafür geschultem Personal vorgenommen werden. Bei Störungen, Stillegung oder funktionsgerechter Inanspruchnahme (Auslösen) des Airbag-Rückhaltesystems muß der BMW Service mit der Reparatur oder Demontage beauftragt werden. An den Einzelkomponenten und an der Verkabelung dürfen keinerlei Veränderungen vorgenommen werden. Dazu
162 Airbags Fahrzeug-Stillegung
gehören auch die Polsterabdeckungen des Lenkrads, in der Instrumententafel, in den Seitenverkleidungen der Vorder- bzw. Fondtüren und der Dachholme sowie die Seiten der Himmelverkleidungen. Diese Abdeckungen dürfen nicht verklebt, überzogen oder in sonstiger Weise verändert oder bearbeitet werden. Auch das Lenkrad selbst darf nicht demontiert werden.
Im Hinblick auf die geltenden Sicherheitsbestimmungen darf die Verschrottung der Airbag-Generatoren nur vom BMW Service durchgeführt werden. Unsachgemäß durchgeführte Arbeiten können einen Ausfall oder ein unbeabsichtigtes Auslösen des Systems zur Folge haben und zu Verletzungen führen.
Fragen Sie Ihren BMW Service, was zu beachten ist, wenn das Fahrzeug länger als drei Monate abgestellt werden soll.
Recycling im Service Fahrzeug-Rücknahme
Die Umweltverträglichkeit eines Automobils ist ebenso wichtig wie Funktion, Kosten und Qualität. Dabei geht es nicht nur um die Nutzung im Straßenverkehr, sondern um den gesamten Produkt-Lebenszyklus – von der Entwicklung und Produktion über den Fahrzeugbetrieb bis hin zur Entsorgung und Verwertung der eingesetzten Materialien.
Ihr BMW Service sammelt landes-spezifisch bei Wartung und Reparatur anfallende Reststoffe sortenrein in Sammelbehältern, z.B.:
Altöl
Ölfilter
Kühlerfrostschutz
Bremsflüssigkeit
Batterien
Reifen
Luftfilter
Airbags
Front- und Heckscheiben
BMW organisiert, bezahlt und überwacht den Abtransport sowie die Entsorgung und hat dafür Vorgaben erarbeitet, die weit über die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften hinausgehen.
Wenn Ihr Fahrzeug irgendwann einmal das Ende seines Lebenszyklusses erreicht haben wird, macht sich seine recyclinggerechte Konstruktion für Sie und die Umwelt bezahlt. Denn leicht demontierbare Bauteile und Komponenten in Verbindung mit dem Einsatz wiederverwendbarer Materialien erhöhen den Restwert eines Altfahrzeugs.
BMW arbeitet landesspezifisch mit ausgewählten, lizenzierten Verwerterbetrieben zusammen, die Ihr Fahrzeug zurücknehmen und umweltgerecht nach BMW Vorgaben verwerten.

Für die Fahrzeug-Rücknahme wird Sie Ihr BMW Service gerne en.
Auswechseln von Teilen:
Bordwerkzeug 166
Wischerblätter 166
Lampen und Leuchten 167
Funkfernbedienung 173
Fernbedienung für Standheizung 175
Radwechsel 176
Radschraubensicherung 179
Batterie 179
Sicherungen 181
Im Falle eines elektrischen Defekts:
Tankklappe 183
Schiebe-Hebedach 183
touring: Heckklappe 184
Helfen und helfen lassen:
BMW Bereitschaftsdienst 185
Fremdstarthilfe 185
An- und Abschleppen 186
Feuerlöscher 188
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Bordwerkzeug Wischerblätter

Das Bordwerkzeug ist in der Heckklappe untergebracht.
Zum Öffnen die Flügelschraube(n) lösen.

1 Wischerarm etwas abheben und festhalten
2 Sicherungsschieber verschieben (Pfeil) und Wischerblatt zur Windschutzscheibe hin abnehmen
3 Neues Wischerblatt einsetzen und Sicherungsschieber zurückschieben.

1 Wischerblatt an der Scheibe festhalten und Wischerarm am Gelenk außen abziehen/ausklipsen (Pfeil)
2 Neues Wischerblatt ansetzen und am Wischerarm andrücken (einklipsen).
Lampen und Leuchten
Zu einem wesentlichen Bestandteil der Fahrzeugsicherheit gehören Lampen und Leuchten. Entsprechende Sorgfalt ist daher bei deren Handhabung anzuwenden. Wenn Sie mit solchen Arbeiten nicht vertraut sind, lassen Sie diese von Ihrem BMW Service durchführen.

Die Glaskolben neuer Lampen nicht mit bloßen Händen anfas-
sen. Sauberes Tuch, Papierserviette o.ä. benutzen bzw. die Lampe am Sockel anfassen.
Eine Ersatzlampenbox ist bei Ihrem BMW Service erhältlich.

Bei allen Arbeiten an der elektrischen Anlage die betreffenden
Verbraucher ausschalten bzw. den Minuspol der Batterie abklemmen, sonst kann es zu Kurzschlüssen kommen.
Die ggf. beigefügten Hinweise des Lampenherstellers unbedingt beachten, um Verletzungen und Beschädigungen beim Lampenwechsel zu vermeiden.

text_image
2 39ode0981 Abblendlicht
Lampe H7, 55 Watt
Rechtslenker-Fahrzeuge: Lampe HB4

Die Lampe H7 steht unter Druck, daher Augen- und Handschutz
tragen. Bei Beschädigung der Lampe besteht sonst Gefahr der Körperverletzung.
1 Lampenhalter nach links drehen (Pfeil) und abnehmen
2 Lampe abziehen und wechseln.
2 Fernlicht
Lampe HB3, 60 Watt
1 Lampenhalter nach links drehen und abnehmen
2 Kabelsteckverbinder abziehen
3 Neuen Lampenhalter mit Lampe auf den Steckverbinder stecken – auf sicheres Einrasten achten
4 Einbau in umgekehrter Reihenfolge.

Bei der Pflege der Scheinwerfer-Abdeckungen beachten:
Nicht trocken reiben und keine scheuernden oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden
Verunreinigungen (z.B. Insekten) mit BMW Shampoo einweichen und mit viel Wasser abwaschen
Vereisungen mit Enteisungsspray auftauen – keine Eiskratzer verwenden.
Lampen und Leuchten
Xenon-Licht\*
Die Lebensdauer dieser Lampen ist sehr hoch und die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls sehr gering, sofern nicht übermäßig häufig ein- und ausgeschaltet wird. Sollte dennoch einmal eine Lampe ausfallen, kann mit Nebelscheinwerfern verhalten weitergefahren werden, wenn die landesspezifischen Gesetze dies zulassen.

Arbeiten an der gesamten Lichtanlage einschließlich des Lampen-
wechsels aufgrund der Hochspannung nur von Fachkräften ausführen lassen.

Stand- und Parklicht
Lampe 5 Watt
1 Lampenhalter nach links drehen (Pfeil) und abnehmen
2 Lampe abziehen und wechseln.

1 Lampenhalter an den Nasen (Pfeile) zusammendrücken und nach hinten herausnehmen
2 Lampe mit leichtem Druck nach links drehen und herausnehmen
3 Nach dem Lampenwechsel Lampenhalter einsetzen (Lage der Nocken beachten) und einrasten lassen.
Lampen und Leuchten

1 Leuchte mit der Fingerkuppe an der Hinterkante nach vorn drücken (Pfeil) und herausnehmen
2 Lampe unter leichtem Druck nach links drehen und herausnehmen.

Die Lampe steht unter Druck, daher Augen- und Handschutz tragen. Bei Beschädigung der Lampe besteht sonst Gefahr der Körperverletzung.
1 Abdeckung neben dem Scheinwerfer nach vorn herausziehen
2 Die beiden Schrauben (Pfeile) lösen und Scheinwerfer herausschwenken
3 Feder an der Rückseite des Scheinwerfers lösen und Abdeckkappe nach links drehen
4 Federdrahtbügel aushängen und Lampe nach Abziehen der Kontaktkappen wechseln.

Rückleuchte: Lampen 5 Watt Übrige Lampen: 21 Watt
1 Blinker gelb
2 Rückleuchte, Rückstrahler rot
3 Nebelschlußleuchte rot
4 Rückfahrscheinwerfer weiß
5 Bremsleuchte rot
Bei einem Ausfall beider Lampen einer Rückleuchte übernimmt die
Bremsleuchte die Funktion der Rückleuchte.
Lampen und Leuchten

1 Die Seitenverkleidung im Kofferraum am Griff oben herunterschwenken
2 Schnellverschluß des Lampenhalters nach links drehen (Pfeil) und Lampenhalter abnehmen
3 Lampe unter leichtem Druck nach links drehen und herausnehmen.

Rückleuchte: Lampen 5 Watt Übrige Lampen: 21 Watt
1 Blinker gelb
2 Rückleuchte rot
3 Nebelschlußleuchte rot
4 Rückfahrscheinwerfer weiß
5 Bremsleuchte, Rückstrahler rot

Bei einem Ausfall beider Lampen einer Rückleuchte übernimmt die
Bremsleuchte die Funktion der Rückleuchte.

Leuchten in der Heckabschlußwand:
1 Klappe in der Seitenwand öffnen
2 Verkleidung vor dem Lampenhalter nach Drehen des Schnellverschlusses abnehmen
3 Schnellverschluß öffnen (Pfeil) und Lampenhalter abnehmen
4 Lampe unter leichtem Druck nach links drehen und herausnehmen.
Ist hinter der rechten Klappe ein Subwoofer* eingebaut, die Knebelschraube lösen und den Subwoofer zur Seite schwenken.
Lampen und Leuchten

Leuchten in der Heckklappe:
1 Verkleidung in der Heckklappe öffnen
2 Schnellverschluß öffnen (Pfeil) und Lampenhalter abnehmen
3 Lampe unter leichtem Druck nach links drehen und herausnehmen.

Mittlere Bremsleuchte\*
Lampe 21 Watt
1 Kofferraumklappe öffnen
2 Abdeckung (an der Unterseite der Hutablage) mit Schraubenzieher herausklipsen (Pfeil)
3 Lampenhalter nach links drehen und abnehmen
4 Lampe unter leichtem Druck nach links drehen und herausnehmen.
touring: LED-Leuchtenband in der Heckklappe.

1 Schraubenzieher in den Schlitz stekken und nach rechts drücken (Pfeil); die Leuchte wird damit entriegelt
2 Leuchte herausnehmen und Lampe wechseln.
172 Lampen und Leuchten
Innenleuchten
Vorn
Innenleuchte (Lampe 10 Watt) mit Lese-leuchten (Lampen 10 Watt)
1 Innenleuchte: Leuchte mit einem Schraubenzieher seitlich herausdrücken und Lichtscheibe abnehmen. Lampe aus den Kontaktzungen ziehen
2 Leseleuchte: Lampe unter leichtem Druck nach links drehen und entnehmen.
Indirekte Beleuchtung
Lampe 1 Watt
1 Lampenfassung ausklipsen
2 Lampe entnehmen.
Hinten - Limousine
Innenleuchte (Lampe 10 Watt) mit Lese-leuchte (Lampe 5 Watt)
1 Leuchte mit einem Schraubenzieher oben an den Aussparungen herausdrücken
2 Innenleuchte: Lasche am Reflektor zurückdrücken und Lampe wechseln
3 Leseleuchte: Lampe unter leichtem Druck nach links drehen und entnehmen.
Hinten – touring
Innenleuchte: Lampen 5 Watt
1 Leuchte von oben her mit einem Schraubenzieher herausdrücken
2 Lichtscheibe abnehmen
3 Lampe wechseln.
Innenleuchte (Lampe 10 Watt) mit Lese-leuchte (Lampe 6 Watt)
1 Leuchte seitlich neben der Taste mit einem Schraubenzieher herausdrücken
2 Lichtscheibe abnehmen
3 Lampe wechseln.
Fußraumleuchten
Lampe 5 Watt
1 Lichtscheibe mit einem Schraubenzieher seitlich abnehmen
2 Lampe wechseln.
Handschuhkastenleuchte
Lampe 5 Watt
1 Leuchte mit einem Schraubenzieher an der Aussparung herausdrücken
2 Reflektor abnehmen
3 Lampe wechseln.
Kofferraumleuchten
Leuchte an der Unterseite der Hut-ablage: Halogenlampe 10 Watt.
Leuchte in der Heckklappe: Lampe 10 Watt.
1 Leuchte mit einem Schraubenzieher an der Aussparung herausdrücken
2 Reflektor abnehmen
3 Lampe wechseln.
Laderaumleuchten
Leuchte am Dachhimmel: Lampen 10 Watt.
1 Lichtscheibe mit einem Schraubenzieher seitlich herausdrücken
2 Lampe wechseln.
Leuchte am Abschluß der Heckklappe: Lampe 10 W
1 Leuchte mit einem Schraubenzieher am oberen Rand herausdrücken
2 Reflektor abnehmen
3 Lampe wechseln.
Funkfernbedienung

Erneuern, wenn in der Check-Control die Meldung „Funkschlüssel-Batt“. erscheint. Die LED leuchtet beim Drücken einer Taste nicht mehr auf und das Verriegeln über die Fernbedienung ist nicht mehr möglich.
Nur eine Batterie des im Batteriefach angegebenen Typs (CR 2016) verwenden und unbedingt auf richtige Einbau-lage achten.
1 Deckel mit Schraubenzieher an der Aussparung abheben (Pfeil)

2 Zwei Schrauben (Pfeile) lösen und Deckel abnehmen.
Typ und Einbaulage der Batterie sind auf dem Boden des Batteriefachs eingeprägt.

Altbatterien bei einer Sammelstelle oder bei Ihrem BMW Service ben.
174 Funkfernbedienung

text_image
380de014 1 2 3Neuer Sender
Wenn Sie einen neuen Sender in Betrieb nehmen (Ersatz oder weiterer Sender), muß dieser initialisiert werden:
1 Einsteigen und Türen schließen
2 Zündschlüssel im Zündschloß kurz (max. 5 Sekunden) in Position 1 und wieder zurück auf 0 drehen, Schlüssel abziehen
3 Taste 1 (siehe Bild) drücken und halten. Taste 2 kurz hintereinander dreimal innerhalb von 10 Sekunden drücken, Taste 1 währenddessen aber nicht loslassen
4 Taste 1 loslassen. Die LED 3 blinkt langsam für maximal 10 Sekunden.
5 Die Zentralverriegelung signalisiert durch Verriegeln und sofortiges Entriegeln das erfolgreiche Initialisieren des Senders.
Bleiben das Blinken der LED oder die Reaktion der Zentralverriegelung aus, muß der Initialisierungsvorgang erneut durchgeführt werden.
Wenn Sie weitere Sender für Ihr Fahrzeug haben, müssen Sie innerhalb von jeweils 30 Sekunden auch die anderen Sender (insgesamt bis zu vier) initialisieren. Dazu für alle Sender die Schritte 3 und 4 wiederholen. Die Zentralverriegelung bestätigt jeden Initialisierungsvorgang wie unter 5 beschrieben.
Bei Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren BMW Service. Dort sind auch Ersatzsender erhältlich.
Den Sender gegen unbefugte Benutzung schützen, indem z.B. im Hotel nur der Tür- und Zündschlüssel 3 oder der Reserveschlüssel ausgehändigt wird.
Fernbedienung für Standheizung\*

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390de156 1 2 4Batterien wechseln
Die Batterien erneuern, wenn beim Einschalten der Standheizung die Kontrolleuchte nicht mehr blinkt.
1 Deckel 1 für Batteriefach aufziehen
2 Zwei Batterien 2 gleichen Typs (LR 1) einlegen. Typ und Einbaulage der Batterien sind auf dem Boden des Batteriefachs eingeprägt
3 Deckel zudrücken.
Neuer Sender
Wenn Sie einen neuen Sender in Betrieb nehmen (Ersatz oder Zweitsender), muß dieser initialisiert werden. Insgesamt sind zwei Sender möglich.
Die folgenden Zeiten genau einhalten, sonst ist die Initialisierung nicht erfolgreich und muß wiederholt werden.
1 Sicherung der Standheizung (im Koffer- bzw. Laderaum rechts, siehe Seite 182) ziehen und nach zehn Sekunden wieder einstecken
2 Unmittelbar nach dem Einstecken der Sicherung innerhalb von drei Sekunden die Taste 3 drücken
3 Anschließend innerhalb von fünf Sekunden die Taste 4 drücken
4 Nach drei Sekunden ist das System funktionsbereit.

Altbatterien bei einer Sammel- stelle oder bei Ihrem BMW Service leben.
Radwechsel

Radwechsel nur auf ebener, fester und rutschsicherer Fläche durchführen. Auf weichem oder rutschigem Untergrund (Schnee, Eis, Fliesen o.ä.) können Fahrzeug oder Wagenheber seitlich wegrutschen. Auch den Wagenheber auf einen festen Untergrund stellen.
Keine Holzklötze o.ä. unter den Wagenheber legen, da sonst dessen zulässige Traglast überschritten werden kann.
Nicht unter das angehobene Fahrzeug legen und nicht den Motor starten, während das Fahrzeug angehoben ist, sonst besteht Lebensgefahr.
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen im Falle einer Panne:
Das Fahrzeug möglichst weit vom fließenden Verkehr abstellen.
Lenkradsperre in Geradeausstellung der Räder einrasten lassen, Handbremse anziehen und den ersten Gang oder Rückwärtsgang bzw. Wahlhebelstellung P einlegen.
Warnblinkanlage einschalten.
Alle Insassen aussteigen lassen und außerhalb des Gefahrenbereichs bringen (z.B. hinter die Leitplanken). Evtl. Warndreieck oder -blinkleuchte in entsprechendem Abstand aufstellen. Länderbestimmungen beachten.

Um Klappergeräusche zu vermeiden, merken Sie sich bitte die Lage der benötigten Werkzeuge und fixieren Sie diese nach Gebrauch in der ursprünglichen Lage.
Zum Radwechsel benötigen Sie:
Wagenheber
Limousine: Bodenmatte im Kofferraum zurückklappen und die Flügel-mutter lösen (Pfeil).
touring: Bodenklappe und Reserve-radabdeckung hochstellen (siehe Seite 114).
Nach Gebrauch den Wagenheber wieder ganz herunterdrehen, die Kurbel zurückschwenken und einklipsen.
Unterlegkeil
In der Reserveradmulde, unter dem Wagenheber. Zum Abnehmen die Flügelmutter lösen.

Reserverad und Adapter* für die Radschraubenabdeckung* Beide sind neben dem Wagenheber. Den Adapter herausnehmen und die Kunststoff-Auflage abnehmen. Die Flügelmutter (Pfeil) von Hand lösen und das Rad herausnehmen.
Radschraubenschlüssel, Zentrierstift und Schraubenzieher Im Bordwerkzeug unter der Heckklappe.
touring: Der Radschraubenschlüssel ist neben dem Reserverad.
Radwechsel

1 Das Fahrzeug mit dem Unterlegkeil hinter dem gegenüberliegenden Vorderrad gegen Wegrollen sichern, bei Gefälle den Keil ggf. vor das gegenüberliegende Vorderrad legen.
2 Bei Ausstattung mit Radvollblende *: In die Belüftungsöffnungen der Blende greifen und die Blende abziehen
3 Bei Ausstattung mit Nabenabdek-
kung*: Die Nabenabdeckung mit
dem Schraubenzieher am Schlitz
abhebeln. Radschraubensicherung
siehe Seite 179.

4 Bei Ausstattung mit Adapter*: Den Adapter auf die Radschraubenabdeckung aufsetzen, den Radschraubenschlüssel ansetzen und nach links drücken (siehe Bild links)
5 Radschrauben 1/2 Umdrehung lösen
6 Wagenheber an der radnächsten Aufnahme so ansetzen, daß der Wagenheberfuß mit der gesamten Fläche aufliegt und der Wagenheberkopf beim Hochkurbeln in die rechteckige Vertiefung der Aufnahme (siehe Bildausschnitt) eindringen kann
7 So weit hochkurbeln, bis sich das betreffende Rad vom Boden abhebt
8 Radschrauben abschrauben und das Rad abnehmen

9 Zentrierstift* aus dem Bordwerkzeug nehmen und mit dem Kunststoffaufsatz in eine der Gewindebohrungen stecken (Pfeil)
10 Das neue Rad aufsetzen, mindestens zwei Schrauben kreuzweise eindrehen und den Zentrierstift herausnehmen
11 Restliche Radschrauben eindrehen und alle Schrauben kreuzweise gut anziehen
12 Den Wagen herunterlassen und den Wagenheber entfernen
13 Radschrauben kreuzweise festziehen
14 Bei Ausstattung mit Radvollblende: Die Blende mit der Ventilöffnung am Ventil ansetzen und mit beiden Händen an die Felge drücken
Radwechsel

Verwenden Sie für dieses Leichtbaurad nur die werkseitig verbaute Radvollblende, sonst ist nicht gewährleistet, daß die Blende festsitzt.
15 Bei Ausstattung mit Nabenabdek-
kung: Die Abdeckung ansetzen und
aufdrücken
16 Bei Ausstattung mit Radschraubenabdeckung: Pfeil auf der Abdekung zum Strich auf dem Rad ausrichten und die Abdeckung andrücken.

Den Wagenheber nur zum Radwechsel benutzen. Nicht versuchen, damit einen anderen Fahrzeugtyp oder irgendwelche Ladungen anzuheben, da dies zu Unfällen und Personenschäden führen kann. Umgehend aus Sicherheitsgründen Festsitz der Radschrauben (Anziehdrehmoment 100 Nm) mit geeichtem Drehmomentschlüssel überprüfen lassen. Wird eine neue Felge (z.B. das Reserverad) erstmals montiert, Anziehdrehmoment erneut nach ca. 1000 km nachprüfen lassen.
Achten Sie beim Verstauen des Rades darauf, daß der Stehbolzen in der Radmulde nicht verbogen wird.
Werden nicht Original BMW Leichtmetallräder montiert, müssen ggf. auch die dazugehörigen Radschrauben verwendet werden.
Das ausgewechselte Rad möglichst bald instandsetzen und auswuchten lassen.

Für das Leichtbaurad nur von BMW freigegebene Auswucht-chte für Leichtmetallräder verwen-Dieses Rad darf nicht mit Stahlradaggewichten ausgewuchtet wer-

Reifengröße 255/40 R 17 94 W* an der Hinterachse:
Im Pannenfall kann es notwendig sein, das Reserverad abweichender Größe an der Hinterachse zu montieren. Dieses Rad ist in allen Last- und Geschwindigkeitsbereichen vollwertig. Es sollte jedoch schnellstmöglich wieder auf die ursprüngliche Reifengröße umgerüstet werden.
Fahrzeuge mit Navigationssystem
Ist Ihr Fahrzeug mit einem Navigations-system* ausgestattet, muß zur korrekten Funktion des Systems nach einem Räder- oder Reifenwechsel eine sogenannte Kalibrierung durchgeführt werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren BMW Service.
Radschraubensicherung\* Batterie

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360de094 2 3 11 Abdeckkappe (nicht bei Rädern mit Radschrauben- oder Nabenabdekung)
2 Radschraube für Adapter
3 Adapter (im Bordwerkzeug, beim touring neben dem Reserverad)
Abnehmen:
1 Abdeckkappe 1 mit dem Radschraubenschlüssel leicht nach links drehen und abnehmen
2 Adapter 3 aus dem Bordwerkzeug nehmen und in die Radschraube stecken
3 Radschraube 2 abschrauben.
Nach dem Anschrauben den Adapter wieder herausnehmen und die Abdeck-kappe aufdrücken.
Die Abdeckkappe ist richtig montiert, wenn beim Aufdrücken das M des BMW Schriftzugs über einer Noppe der Radschraube plaziert wird.
Die Code-Nummer ist an der Stirnseite des Adapters eingeschlagen. Bitte notieren Sie sich diese Nummer und verwahren Sie sie an einem sicheren Ort für den Fall des Verlustes des Adapters.

Die Batterie befindet sich im Koffer- bzw. Laderaum hinter der rechten Seitenverkleidung.
Die Verkleidung am Griff oben herunterschwenken bzw. beim touring die Taste drücken.
Ist beim touring ein Subwoofer* eingebaut, die Knebelschraube lösen und den Subwoofer zur Seite schwenken.
Die Batterie ist wartungsfrei nach DIN 43 539/2, d.h. die eingefüllte Säuremenge reicht normalerweise für die Lebensdauer der Batterie.
Säurestand: In jeder Zelle bis zur Markierung „MAX“ an der Außenseite der Batterie (ca. 5 mm über den Plattenoberkanten).
Bei zu niedrigem Säurestand, z.B. durch längeren Aufenthalt in heißen
Batterie
Regionen, destilliertes Wasser (keine Säure) nachfüllen.
Batterie-Oberteil sauber und trocken halten.
Symbole
Auf der Batterie Ihres Fahrzeugs finden Sie die folgenden Symbole. Bitte beachten Sie zu Ihrer Sicherheit beim Umgang mit der Batterie deren Bedeutung.

Lesen Sie bitte vor Arbeiten an der Batterie die folgenden Hinweise.

Augenschutz tragen. Keine säure- oder bleihaltigen Partikel in die Augen, auf die Haut oder Kleidung kommen lassen.

Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. Batterie nicht kip-
pen, aus den Entgasungsöffnungen kann Säure austreten.

Kinder von Säure und Batterie fernhalten.

Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten. Funkenbildung beim Umgang mit Ka-
beln und elektrischen Geräten vermeiden. Batteriepole nicht kurzschließen. Verletzungsgefahr durch energiereiche Funken.

Bei der Ladung von Batterien entsteht ein hochexplosives Knallgasgemisch.

Säurespritzer im Auge sofort einige Minuten mit klarem Wasser spülen. Danach unverzüglich
einen Arzt aufsuchen. Säurespritzer auf der Haut oder auf der Kleidung sofort mit Seifenlauge neutralisieren und mit viel Wasser nachspülen. Bei getrunke- ner Säure sofort Arzt aufsuchen.

Um das Gehäuse vor UV-Strahlen zu schützen, Batterie nicht dem direkten Tageslicht ausset-
zen. Entladene Batterien können ein- frieren, deshalb frostfrei lagern.

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394de306Aus- und Einbau

Batteriekabel nicht bei laufendem Motor abklemmen, sonst wird die
Bordelektronik durch Überspannung zerstört.
Beim Ausbau zuerst den Minuspol, danach den Pluspol abklemmen. Den Batterieschutzbügel (1) demontieren und die Verschraubung der Batteriebefestigung (2) lösen.
Beim Einbau zuerst den Pluspol, dann den Minuspol anklemmen.

Beim Einbau auf korrekte Befestigung der Batterie achten und den
Schutzbügel montieren, sonst ist die Batterie bei einem Unfall nicht genügend gesichert.
Batterie Sicherungen
Batterie laden
Die Batterie im Fahrzeug nur bei stehendem Motor laden.

Vor allen Arbeiten an der elektrischen Anlage zur Vermeidung
von Kurzschlüssen den Batterie-Minus-pol abklemmen.
Wenn das Fahrzeug über 4 Wochen abgestellt wird, die Batterie durch Abklemmen des Minuspols vom Bordnetz trennen.
Wird das Fahrzeug länger als 6 Wochen nicht in Betrieb genommen, Batterie ausbauen, aufladen und in einem kühlen, jedoch frostfreien Raum lagern. Spätestens nach 3 Monaten die Batterie nachladen, da sie sonst unbrauchbar wird. Jede Entladung, besonders über längere Zeiträume, reduziert die Lebensdauer der Batterie.

Altbatterien bei einer Sammel- stelle oder bei Ihrem BMW Service ben. Gefüllte Batterien aufrecht portieren und lagern. Beim Trans- Batterie gegen Umkippen ern.

Standzeiten, bei denen die Batterie abgeklemmt ist, bleiben von Service-Intervallanzeige für den unsflüssigkeitswechsel unberückigt.
Deshalb darauf achten, daß die Bremsflüssigkeit, unabhängig von der Anzeige, spätestens alle zwei Jahre gewechselt wird.

Sollte ein Stromverbraucher ausfallen, schalten Sie ihn aus und kontrollieren Sie die Sicherung.
Im Handschuhkasten
1 Den Handschuhkasten öffnen und die beiden weißen Schnellverschlüsse nach links drehen. Reservesicherungen und eine Kunststoff-Pinzette befinden sich an der Sicherungsleiste
2 Die Sicherung des defekten Verbrauchers mit der Kunststoff-Pinzette aus der Fassung ziehen
3 Eine durchgebrannte Sicherung – erkennbar am geschmolzenen Draht – durch eine neue mit gleicher Farbe bzw. Amperezahl ersetzen.
Das Verzeichnis der Sicherungen mit Ampereangaben und Verbrauchern
Sicherungen
befindet sich unter der Sicherungsleiste.
Zum Schließen der Sicherungsleiste den Deckel oben andrücken und die beiden Schnellverschlüsse nach rechts drehen.
Weitere Sicherungen befinden sich im Koffer- bzw. Laderaum (siehe nächste Seite).
Bei Fahrzeugen mit Anhängerkupp- lung* sind die Anhängerleuchten zusätzlich im Anhängermodul im Kofferraum hinter der rechten Seitenverkleidung abgesichert.
Die Sicherung für die Dauerplusleitung befindet sich über der Batterie in einem separaten Sicherungskasten. Lassen Sie diese bei einem Defekt von einem BMW Service erneuern.

Durchgebrannte Sicherungen nicht flicken oder durch solche mit der Farbe oder Amperezahl ersetsonst kann durch überbean-chte elektrische Leitungen ein fand im Fahrzeug entstehen.
Bei wiederholtem Durchbrennen die Schadensursache von einem BMW Service beheben lassen.

Die rechte Seitenverkleidung am Griff oben herunterschwenken
Das Verzeichnis der Sicherungen mit Ampereangaben und Verbrauchern befindet sich auf der Rückseite der Seitenverkleidung.

Die rechte Klappe durch Druck auf die Taste öffnen und die Verkleidung zur Seite ziehen.
Das Verzeichnis der Sicherungen mit Ampereangaben und Verbrauchern befindet sich auf der Rückseite der Klappe.
Ist ein Subwoofer* eingebaut, die Knebelschraube lösen und den Subwoofer zur Seite schwenken.
Tankklappe Schiebe-Hebedach\*

1 Die rechte Seitenverkleidung im Kofferraum am Griff oben herunterschwenken
2 Den Knopf mit dem Tanksäulen-
Symbol ziehen (Pfeil).

Manuell entriegeln - touring
1 Die rechte Klappe im Laderaum mit der Taste entriegeln und herunterschwenken
2 Den Knopf mit dem Tanksäulen-
Symbol ziehen (Pfeil).
Ist ein Subwoofer* eingebaut, die Knebelschraube lösen und den Subwoofer zur Seite schwenken.

1 Die Innenleuchte herausnehmen (siehe Seite 172), hinter die Öffnung greifen und die Abdeckung herausdrücken
2 Den Stopfen entfernen (Pfeil) und das Stahlkurbel-Hebedach mit dem Innen-Sechskantschlüssel (aus dem Bordwerkzeug) in die gewünschte Richtung drehen.
Heckklappe

Manuell entriegeln - touring
1 Vom Laderaum aus die beiden Schnellverschlüsse der Abdeckung des Bordwerkzeugs lösen und die Klappe hochstellen
2 Den Kunststoffstopfen abnehmen (Pfeil) und in Richtung Innenraum ziehen.
BMW Bereitschaftsdienst Fremdstarthilfe
Der BMW Bereitschaftsdienst bietet Ihnen Hilfe auch nach Feierabend, an Wochenenden und Feiertagen.
Im Pannenfall rufen Sie bitte die Bereitschaftsdienst-Zentrale des jeweiligen Landes an. Die Rufnummern finden Sie auf den letzten Seiten des Verzeichnisses „BMW Service-Stationen Europa“.
Falls Sie dort nicht zurechtkommen (z.B. Telefonverbindung oder sprachliche Probleme), rufen Sie bitte den Bereitschaftsdienst in München an: Landesvorwahl/89/260 99 09.
Eine Übersicht der Landesvorwahlen finden Sie auch am Ende des Verzeichnisses „BMW Service-Stationen Europa“.
Zum Starten des Motors keine Starthilfesprays verwenden.
Bei entladener Batterie kann der Motor mit der Batterie eines anderen Fahrzeugs über zwei Starthilfekabel angelassen werden. Verwenden Sie dazu nur Starthilfekabel mit vollisolierten Polzangen, z.B. nach DIN 72551.

Das Berühren von spannungs- führenden Teilen bei laufendem
Motor ist lebensgefährlich.
Weichen Sie nicht von der folgenden Vorgehensweise ab, sonst können Personenschäden oder Schäden an beiden Fahrzeugen entstehen:
1 Prüfen, ob die Batterie des anderen Fahrzeugs 12 Volt Spannung und etwa die gleiche Kapazität (Ah) aufweist (ist aufgedruckt)
2 Entladene Batterie nicht vom Bordnetz trennen
3 Zwischen beiden Fahrzeugen keinen Karosseriekontakt herstellen – Kurzschlußgefahr

14 Mit einem Starthilfekabel den Pluspol der anderen Batterie mit dem Fremdstartstützpunkt im Motorraum des BMW verbinden. Die Abdeckkappe des Fremdstartstützpunktes ist mit „Batt. +“ markiert, siehe Bild. Zum Abnehmen die Kappe hochziehen. Das Bild zeigt beispielhaft den Fremdstartstützpunkt des BMW 520i, 523i und 528i. Für die anderen Modelle: siehe Motorraum, ab Seite 144
5 Die Minuspole der Batterien verbinden. Dazu erst am Minuspol der stromgebenden Batterie bzw. an einer Motor- oder Karosseriemasse des stromgebenden Fahrzeugs anschließen und dann an der Motor- oder Karosseriemasse des zu startenden Fahrzeugs anklemmen. Beim
Fremdstarthilfe An- und Abschleppen

BMW ist es eine spezielle Mutter am Federbeindom, siehe Pfeil im Bild

Reihenfolge beim Anklemmen der Starthilfekabel auch bei der Hilfestellung an andere Fahrzeuge einhalten, um Funkenbildung an der Batterie zu vermeiden.
6 Bei schwacher Batterie des strom- spendenden Fahrzeugs dessen Motor laufenlassen.
Motor des betroffenen Fahrzeugs wie gewohnt starten und ebenfalls laufenlassen. Ggf. Startversuch nach einigen Minuten wiederholen, um Stromaufnahme der entladenen Batterie zu ermöglichen
17 Am BMW vor Abklemmen der Starthilfekabel Beleuchtung, heizbare Heckscheibe und höchste Gebläsestufe einschalten sowie den Motor mindestens ca. 10 Sekunden laufenlassen, um eine Überspannung vom Regler zu den Verbrauchern zu vermeiden
8 Starthilfekabel in umgekehrter Reihenfolge wieder abklemmen.
Je nach der Fehlerursache die Batterie nachladen lassen.

Die schraubbare Schleppöse befindet sich im Bordwerkzeug, beim touring neben dem Reserverad, und muß immer mitgeführt werden. Sie kann vorn oder hinten am Fahrzeug eingeschraubt werden und ist ausschließlich zum Schleppen auf der Fahrbahn vorgesehen.
Zugang zum Schraubloch
Vorn:
Auf das Pfeilsymbol der Abdeckung drücken und die Abdeckung heraus- schwenken.
An- und Abschleppen

Hinten:
Wie bei der Abdeckung vorn vorgehen.

Die Schleppöse bis zum Anschlag fest einschrauben.
Zum Schleppen entweder Schleppstan- gen verwenden oder Nylonseile bzw. Nylonbänder, die zu ruckartige Zugbelastungen vermeiden.
Schleppen mit Stange
Die Schleppösen beider Fahrzeuge sollten auf der gleichen Seite sein. Läßt sich eine Schrägstellung der Stange nicht vermeiden, folgendes beachten:
Die Freigängigkeit ist bei Kurvenfahrten eingeschränkt
Die Schrägstellung der Schleppstange erzeugt Seitenkraft (kritisch vor allem bei glatter Fahrbahn)
Zum Ausgleich der Schrägstellung ist ein Spurversatz zwischen Schleppfahrzeug und geschlepptem Fahrzeug erforderlich
Es besteht die Gefahr des seitlichen Ausscherens, wenn das Schleppfahrzeug bremst.

Kein Fahrzeug abschleppen, das schwerer ist als das Schleppfahr-
Anschleppen
Fahrzeuge mit Katalysator nur bei kaltem Motor anschleppen. Besser ist es, ein Starthilfekabel zu benutzen.
1 Warnblinkanlage einschalten (Länderbestimmungen beachten)
2 Zündschlüssel in Stellung 2
3 Den 3. Gang einlegen
4 Bei durchgetretenem Kupplungspedal anschleppen lassen und die Kupplung langsam loslassen. Nach dem Anspringen des Motors wieder das Kupplungspedal durchtreten
5 Warnblinkanlage ausschalten.
Die Ursache der Startschwierigkeiten von einem BMW Service beseitigen lassen.
Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe: Ein Starten des Motors durch Anschleppen ist nicht möglich. Fremdstarthilfe: siehe Seite 185.
An- und Abschleppen Feuerlöscher\*
Abschleppen
1 Zündschlüssel in Stellung 1, damit Bremsleuchten, Blinker, Hupe und Scheibenwischer betätigt werden können
2 Warnblinkanlage einschalten (Länderbestimmungen beachten).
Bei Ausfall der elektrischen Anlage das geschleppte Fahrzeug kenntlich machen, z.B. durch Hinweisschild oder Warndreieck in der Heckscheibe.

Darauf achten, daß auch bei ausgefallener elektrischer Anlage der
Zündschlüssel in Stellung 1 steht, damit ein Einrasten der Lenkradsperre unmöglich gemacht wird.
Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe:
1 Wahlhebel auf N
2 Schleppgeschwindigkeit: maximal 70 km/h
3 Schleppstrecke: maximal 150 km.

Bei Stillstand des Motors fehlt die Servounterstützung. Dadurch ein erhöhter Kraftaufwand beim sen und Lenken benötigt.
Halterung* am Fahrersitz oder auch am Beifahrersitz, wenn das Fahrzeug nicht mit einem Verbandkasten am Beifahrersitz ausgestattet ist.
Lassen Sie zur Sicherung der Betriebsbereitschaft alle zwei Jahre eine Überprüfung durch einen autorisierten Kundendienst des Herstellers durchführen.
Sind diese Kundendienste auf dem Feuerlöscher nicht genannt, entnehmen Sie die aktuelle Adresse bitte dem Branchenbuch.
Airbags 190
Adaptive Getriebesteuerung AGS 190
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC 191
Autoradio-Empfang 192
Gurtschloßstrammer 192
HiFi-System DSP 193
Innenspiegel, automatisch abblendend 193
Integral Hinterachse 194
Latentwärmespeicher 194
Niveauregulierung 195
Regensensor 195
Reifendruck-Control RDC 196
Xenon-Licht 196
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Airbags AGS\*

Verzögerungssensoren überprüfen laufend die auf das Fahrzeug wirkenden Beschleunigungen. Wird aufgrund eines Frontalaufpralls eine Verzögerung erreicht, bei der die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte alleine nicht mehr ausreichen würde, werden die Gasgeneratoren von Fahrer- und Beifahrerairbag parallel gezündet. Der Beifahrerairbag wird jedoch nur dann ausgelöst, wenn ein weiterer Sensor erkannt hat, daß sich eine Person auf dem Beifahrersitz befindet.
Im Falle eines Seitenaufpralls werden, falls erforderlich, Kopf- und Seitenairbags vorn bzw im Fond* ausgelöst.
Die Airbags, die sich unter den gekennzeichneten Abdeckungen befinden, werden durch das entstehende Gas innerhalb weniger Millisekunden gefüllt
und entfalten sich. Sie zerreißen dabei die Sollbruchstellen der Polsterabdek- kungen bzw. drücken diese heraus.
Durch die schnelle Entfaltung, die für die Funktion der Airbags notwendig ist, wird ein Zünd- und Aufblasgeräusch erzeugt, das jedoch im Unfallgeschehen untergeht. Das Gas, das zur Füllung der Luftsäcke benötigt wird, ist ungefährlich und entweicht nach kürzester Zeit unter Raucherscheinungen.
Der gesamte Ablauf vollzieht sich innerhalb einer zwanzigstel Sekunde.

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390de048 AGSDie Adaptive Getriebesteuerung AGS errechnet für Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe aus einer Vielzahl von Faktoren die jeweils bestmögliche Gangwahl. Sie berücksichtigt dabei Ihre individuelle Fahrweise, die Fahrsituation, den Straßenzustand und die Verkehrsverhältnisse.
Ihre individuelle Fahrweise erkennt die AGS aus den Stellungen und Bewegungen des Gaspedals, den Verzögerungen beim Bremsen und den Querbeschleunigungen in den Kurven. Aus vier unterschiedlichen Schaltcharakteristiken – von sehr komfort- bis sehr leistungsorientiert – wählt die AGS eine entsprechende aus.
Um die Fahrsituation berücksichtigen zu können, registriert die AGS Kurven, Steigungen und Gefällstrecken. In zügig
AGS\* ASC+T/DSC\*
gefahrenen Kurven schaltet sie z.B. nicht hoch. An Steigungen schaltet sie erst bei höheren Drehzahlen hoch, um die Leistungsreserven besser zu nutzen. Auf Gefällstrecken schaltet die AGS zurück, wenn das Fahrzeug schneller wird und Sie deswegen auf die Bremse treten.
Hinsichtlich des Straßenzustands überwacht die AGS die Reibwertverhältnisse zwischen Reifen und Straße. Auf schnee- oder eisglatter Fahrbahn schaltet sie automatisch in ein Winterprogramm. Zum Anfahren wird der zweite Gang benutzt, in den nächst höheren Gang wird frühzeitig geschaltet und bei Bergabfahrten wird trotz Bremung nicht zurückgeschaltet. Das ermöglicht ein feinfühliges Fahren und führt zu mehr Fahrstabilität. Bei ausreichenden Reibwertverhältnissen wird wieder in das Normalprogramm zurückgekehrt. Das Winterprogramm wird auch verlassen, wenn von Fahrposition „D“ nach „S“, „3“ oder „2“ gewechselt oder das ASC+T/DSC ausgeschaltet wird.
Mit der Erkennung der Verkehrsverhältnisse sorgt die AGS für höchst möglichen Komfort. So erkennt sie z.B. Stop-and-go-Verkehr und fährt dann nur
noch im zweiten Gang an, bis wieder hohe Anfahrlasten anliegen.
Über den Wählhebel läßt sich das Automatic-Getriebe natürlich manuell beeinflussen. Leistungsorientiertes Fahren wird ermöglicht, wenn von Fahrposition „D“ nach „S“, „3“ oder „2“ gewechselt wird. Die Positionen „3“ und „2“ begrenzen den jeweils höchsten Gang. Die Position „2“ dient vor allem für Fahrten auf steilen Bergstrecken mit hoher Beladung.
Hochempfindliche Sensoren überwachen die Raddrehzahlen, bei DSC auch den Lenkeinschlag, die Querbeschleunigung, den Bremsdruck und die Fahrzeugbewegung um die Hochachse.
Treten Differenzen an den Raddrehzahlen auf, erkennt das System die Gefahr des Durchdrehens der Räder und reduziert die Antriebskraft; wenn nötig, zusätzlich durch Bremseneingriff an den Hinterrädern.
Bei Erkennen eines instabilen Fahrzustandes kann der Bremseneingriff bei DSC zur Stabilisierung des Fahrzeugs auch auf die Vorderräder wirken.
Diese Eingriffe des Systems könnten als gewöhnungsbedürftig empfunden werden. Sie gewährleisten jedoch optimalen Vortrieb und gleichzeitig bestmögliche Fahrstabilität.
Der Bremseneingriff wird von Geräuschen begleitet.
Autoradio-Empfang Gurtschloßstrammer

Die Wellenbereiche MW, LW und KW bieten großen Fernempfang, weil sich die Sendewellen sowohl als Bodenwellen entlang der Erdoberfläche als auch als Raumwellen – reflektiert von der Ionosphäre – ausbreiten.
Der UKW-Bereich (FM) bietet gegenüber den anderen Wellenbereichen die weitaus beste Wiedergabequalität. Die Senderreichweite ist gering, bedingt durch die geradlinige Ausbreitung der Senderwellen.
Die Einschränkungen, die sich aus dem mobilen Radioempfang ergeben, werden teilweise durch „ausgeklügelte“ Systeme ausgeglichen:
Das „Radio Data System“ (RDS) sorgt dafür, daß bei Sendeanstalten, die über mehrere Frequenzen ausstrahlen, automatisch immer auf die Frequenz mit der besten Empfangsqualität umgeschaltet wird.
Beim Antennendiversity werden mehrere UKW-Antennen in die Heckscheibe bzw. beim touring auch in die linke hintere Seitenscheibe integriert. Somit stehen insgesamt drei voneinander unabhängige Antennen zur Verfügung. Ein integrierter Prozessor wählt automatisch die Antenne aus, die das ankommende UKW-Signal am besten empfängt. Der Wechsel auf das beste Antennenfeld geschieht innerhalb von Millisekunden, für den Hörer unmerklich.

Der Gurtschloßstrammer sorgt dafür, daß bei einer Kollision der Gurt deutlich fester anliegt und den Körper sicher im Sitz hält. In Sekundenbruchteilen wird das Gurtschloß mit Hilfe von Gasdruck zurückgezogen, Schulter und Beckengurt werden dadurch gleichzeitig gestrafft. So wird dem Durchrutschen unter dem Beckengurt hindurch entgegengewirkt.
HiFi-System DSP\* Innenspiegel, automatisch abblendend\*

Das HiFi-System Professional DSP mit Top-HiFi-Verstärker, Digitalem Sound Prozessor (DSP) und integrierten Lautsprechern fasziniert durch seine naturgetreue, präzise Klangwiedergabe. Das Lautsprechersystem mit Subwoofern, Tieftönern, Mittelhochton- und Hochtonkalotten sorgt für einen äußerst beeindruckenden räumlichen Klang. Die Lautsprecher sind so angeordnet, daß bei allen Fahrzeuginsassen die Wahrnehmung entsteht, daß der Schall wie in einem Konzertsaal von vorn kommt. Während der Fahrt wird das Klangbild automatisch auf die Geschwindigkeit und die Lautstärke abgestimmt.

Der automatisch abblendende Innen- spiegel reduziert die Blendwirkung nachfahrender Fahrzeuge je nach Inten- sität der Blendung und stellt nach Be- endigung der Blendung den ursprüngli- chen Reflexionsgrad des Spiegels wieder her. Ein nach vorn gerichteter Lichtsensor im Spiegelgehäuse mißt die Lichtintensität im Fahrzeug-Vorfeld. Ein zweiter Lichtsensor befindet sich im Spiegelglas. Ein elektronisches Regel- system vergleicht die Licht-Intensitäten von vorn und hinten. Die Differenz die- ser Meßwerte beeinflußt eine elektri- sche Spannung, die an einer Gel- Schicht im Spiegelglas wirksam wird.
Das Gel reagiert chemisch auf diese elektrische Spannung und bewirkt ein stufenloses Abblenden des Spiegels (Elektro-Chrom-Technologie).
Manuelles Abblenden des Spiegels ist damit nicht mehr nötig, und die Konzentration gehört voll dem Verkehrsgeschehen.
Integral Hinterachse Latentwärmespeicher\*

Die Lenker der patentierten Integral Hinterachse aus Aluminium sind nicht direkt an der Karosserie befestigt. Sie sind elastisch in einem sogenannten Fahrscheinel gelagert, der wiederum elastisch mit der Karosserie verbunden ist. Bereits kleinste Fahrbahnenebenheiten werden so mit dieser doppel-elastischen Lagerung absorbiert.
Die radführenden Lenker der Integral Hinterachse sind so angeordnet, daß sie zusammen mit dem elastischen Verhalten ihrer Lagerungen genau vorausberechnete Mitlenkeffekte bewirken. Das bedeutet einen Zugewinn an Fahrsicherheit in allen Fahrzuständen.
Das Bild zeigt die Hinterachse der Limousine. Bei der Leichtbau-Kompakt-Hinterachse des touring stehen die Stoßdämpfer schräg.

line
| Time (min) | Temperature (°C/°F) | | ---------- | ------------------- | | 0 | 0 | | 1 | ~0.8 | | 2 | ~0.7 | | 3 | ~0.6 | | 4 | ~0.5 | | 5 | ~0.4 | | 6 | ~0.3 | | 7 | ~0.2 | | 8 | ~0.1 | | 9 | ~0.05 | | 10 | ~0.02 | | 11 | ~0.01 | | 12 | ~0.005 | | 13 | ~0.002 | | 14 | ~0.001 | | 15 | ~0.0005 |Der Latentwärmespeicher speichert Motorwärme selbst bei extrem niedrigen Außentemperaturen über Tage. Nach dem Motorstart kann diese gespeicherte Wärme dann unmittelbar genutzt werden, um die Frontscheibe und die Seitenscheiben abzutauen und von Beschlag zu befreien. Auch werden die Zeiten für das Aufheizen des Innenraums und die Warmlaufphase des Motors wesentlich reduziert (Pfeil).
Der Latentwärmespeicher besteht aus einem sehr gut isolierten Speicherbehälter, der am Motor-Kühlmittelkreislauf angeschlossen ist.
Das Prinzip beruht auf Nutzung von latenter Wärme, die bei der Umwandlung eines umweltverträglichen Salzgemisches aus dem flüssigen in den festen Zustand frei wird. Analog der Schmelzwärme des Eises wird die Wärme bei warmem Motor durch Verflüssigung des Salzgemisches gespeichert.
Ein „leerer“ Latentwärmespeicher ist schon nach ca. 15 Minuten Fahrbetrieb wieder einsatzbereit.
Der Latentwärmespeicher erhöht so die Fahrsicherheit und den Fahrkomfort, ohne die Umwelt zu belasten.
Eine Bedienung ist nicht erforderlich, da eine Elektronik die Steuerung übernimmt.
Niveauregulierung\* Regensensor\*

Die Niveauregulierung für die Hinterachse hält die Bodenfreiheit Ihres Fahrzeugs auch bei Beladung konstant.
Dazu wird das Fahrzeug an der Hinterachse mit Luftfederbeinen anstatt mit konventionellen Stoßdämpfern und Stahlfedern ausgerüstet. Ein elektronisches Steuergerät ermittelt mit Hilfe zweier Sensoren den momentanen Höhenstand der Karosserie und läßt bei Bedarf von einem Kompressor erzeugte Druckluft in die Luftfedern einströmen.
Durch die Druckerhöhung in den Luftfedern bei Beladung sorgt die Niveau-regulierung nicht nur für einen gleich-bleibenden Höhenstand, sondern auch für einen beladungsunabhängigen Federungskomfort.

Der Regensensor — in Verbindung mit der Ausstattung Scheinwerfer-Waschanlage — steuert je nach Benetzung der Windschutzscheibe den Scheibenwischerbetrieb.
Infrarotes Licht wird über einen optischen Körper so an die Oberfläche der Windschutzscheibe geleitet, daß es bei trockener Scheibe vollständig reflektiert wird. Die reflektierte Lichtmenge wird gemessen.
Wird die Scheibe durch Wassertropfen benetzt, vermindert sich die reflektierte Lichtmenge, da das infrarote Licht an der Oberfläche der Windschutzscheibe austreten kann. Die reflektierte Lichtmenge ist also ein Maß für die Benetzung der Windschutzscheibe.
Bei eingeschalteter „Intervall“-Stufe reagiert der Wischer sofort, wenn z.B. durch vorausfahrende Fahrzeuge Wasser an die Windschutzscheibe gespritzt wird. Der Regensensor trägt damit zu mehr Sicherheit und Komfort bei.
Reifendruck-Control RDC\* Xenon-Licht\*

Dieses System übernimmt für Sie die regelmäßige Überprüfung des Reifendrucks und überwacht diesen in allen vier Rädern sogar während der Fahrt.
In jedem Rad befindet sich hinter dem Ventil eine Radelektronik, die für hohe Beanspruchung und lange Lebensdauer ausgelegt ist. Sie enthält den Drucksensor, einen Sender und eine Batterie. In sehr kurzen Zeitabständen wird der Druck gemessen und per Funk übertragen. Bei einer Unregelmäßigkeit wird die Übertragungsrate erhöht.
In der Nähe eines jeden Rades befindet sich in der Karosserie eine Antenne, die die Signale von allen vier Rädern empfängt. Eine zentrale Elektronik wertet die vierfach empfangenen Signale aus und meldet Veränderungen weiter. Die RDC ist ein wichtiger Beitrag zur Fahrsicherheit.

Das Xenon-Licht leuchtet das Seiten- und Vorfeld des Fahrzeugs wesentlich heller und gleichmäßiger aus als das herkömmliche Halogenlicht.
Beim Xenon-Licht erzeugt ein Lichtbogen anstelle einer Glühwendel ein intensives Licht. Ein in einem Quarzkolben befindliches Edelgasgemisch mit Metalldampf wird über eine hohe elektrische Spannung gezündet. Dann wird der entstehende Lichtbogen durch eine niedrigere Spannung versorgt. Beim Einschalten des Lichts ist eine kurze Hochlaufzeit bemerkbar. Die maximale Helligkeit ist nach etwa 15 Sekunden erreicht.
Xenon-Licht\*
Das Xenon-Licht verbessert die eigene Orientierung besonders bei schlechten Witterungsbedingungen und schwierigen Fahrsituationen, z.B. Nachtfahrt bei starkem Regen durch eine Baustelle ohne Fahrbahnmarkierung.
Das Xenon-Licht ist ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit, da andere Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer, am rechten Fahrbahnrand besser erkannt werden.
Motordaten 200
Kraftstoffverbrauch, Kohlen-dioxid/CO _2 -Emission 201
Maße 203
Gewichte 204
Fahrleistungen 208
Füllmengen 210
Elektrische Anlage 211
Keilriemen 211
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Motordaten
| BMW 520i/touring | BMW 523i/touring | BMW 528i/touring | ||
| Hubraum | cm^3 1991 | 2494 | 2793 | |
| Zylinderzahl | 6 | 6 | 6 | |
| Größte Leistung | kW/PS | 110/150 | 125/170 | 142/193 |
| bei Drehzahl | 1/min | 5900 | 5500 | 5300 |
| Größtes Drehmoment | Nm | 190 | 245 | 280 |
| bei Drehzahl | 1/min | 4200 | 3950 | 3950 |
| Verdichtung ε | 11 10,5 10,2 | |||
| Hub | mm | 66 | 75 | 84 |
| Bohrung | mm | 80 | 84 | 84 |
| Kraftstoffaufbereitung Digitale Motor Elektronik | ||||
| BMW 535i BMW 540i/touring BMW 525td BMW 525tds/touring | |||||
| Hubraum | cm^3 | 3498 | 4398 | 2497 | 2497 |
| Zylinderzahl | 8 | 8 | 6 | 6 | |
| Größte Leistung | kW/PS | 173/235 | 210/286 | 85/115 | 105/143 |
| bei Drehzahl | 1/min | 5700 | 5700 | 4800 | 4600 |
| Größtes Drehmoment | Nm | 320 | 420 | 230 | 280 |
| bei Drehzahl | 1/min | 3300 | 3900 | 1900 | 2200 |
| Verdichtung | ε | 10 10 22 22 | |||
| Hub | mm | 78,9 | 82,7 | 82,8 | 82,8 |
| Bohrung | mm | 84 | 92 | 80 | 80 |
| Kraftstoffaufbereitung Digitale Motor Elektronik Digitale Diesel Elektronik DDE | |||||
Kraftstoffverbrauch, Kohlendioxid/CO _2 -Emission
201
| BMW 520i BMW 520i BMW 523i BMW 523i | |||||
| 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | ||
| städtisch | Liter/100 km | 13,0/13,7 | 14,8/15,4 | 13,8/13,9 | 15,3/16,0 |
| außerstädtisch | Liter/100 km | 6,8/7,4 | 7,5/7,8 | 7,3/7,6 | 7,8/8,2 |
| insgesamt | Liter/100 km | 9,1/9,7 | 10,2/10,6 | 9,7/9,9 | 10,6/11,0 |
| CO_2 -Emission | Gramm/km | 216/230 | 242/252 | 230/236 | 252/262 |
| BMW 528i BMW 528i BMW 535i BMW 535i | |||||
| 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | ||
| städtisch | Liter/100 km | 14,1/14,6 | 15,4/16,6 | 18,1 | 18,1 |
| außerstädtisch | Liter/100 km | 7,2/7,5 | 7,6/7,8 | 8,5 | 8,7 |
| insgesamt | Liter/100 km | 9,7/10,1 | 10,5/11,0 | 12,0 | 12,2 |
| CO_2 -Emission | Gramm/km | 231/240 | 249/262 | 286 | 289 |
| BMW 540i BMW 540i | |||
| 6-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | ||
| städtisch | Liter/100 km | 18,8/18,8 | 19,9/19,2 |
| außerstädtisch | Liter/100 km | 8,5/9,2 | 9,0/9,3 |
| insgesamt | Liter/100 km | 12,3/12,7 | 13,0/13,0 |
| CO_2 -Emission | Gramm/km | 293/302 | 309/308 |
Erster Wert: Limousine; zweiter Wert: touring
202 Kraftstoffverbrauch, Kohlendioxid/CO _2 -Emission
| BMW 525td BMW 525tds BMW 525tds | ||||
| 5-Gang-Getr. | 5-Gang-Getr. | Aut.-Getr. | ||
| städtisch | Liter/100 km | 10,8 | 11,5/11,7 | 13,0/13,4 |
| außerstädtisch | Liter/100 km | 5,7 | 6,2/6,3 | 7,0/7,2 |
| insgesamt | Liter/100 km | 7,6 | 8,1/8,3 | 9,1/9,4 |
| CO_2 -Emission | Gramm/km | 201 | 215/220 | 242/250 |
Erster Wert: Limousine; zweiter Wert: touring
Der Kraftstoffverbrauch wird nach einheitlichen Prüfvorschriften ermittelt (93/116/EG). Er ist keinesfalls identisch mit dem Durchschnittsverbrauch, der von vielen verschiedenen Faktoren wie Fahrweise, Belastung, Straßenzustand, Verkehrsdichte und -fluß, Witterung, Reifenfülldruck usw. abhängt. Die Motorleistung bzw. die Fahrleistung wird unter den Bedingungen der 80/1269 EG bzw. DIN 70 020 gemessen (mit der Serienausstattung des Fahrzeugs). Erlaubte Abweichungen dazu sind ebenfalls festgelegt. Zusatzausstattungen beeinflussen teilweise wesentlich Fahrleistung und Verbrauch, da sie in der Regel Gewicht und c_x -Wert verändern (Dachgepäckträger, breitere Reifen, Zusatzspiegel usw.).
Maße
203
C
Limousine
Länge mm 4775
Breite mm 1800
Höhe (unbelastet) mm 1435
Radstand mm 2830
Spurweite vorn mm 1516 (BMW 528i, 535i, 540i: 1512)
Spurweite hinten mm 1530 (BMW 528i, 535i, 540i: 1526)
Kleinster Wendekreis ∅ m 11,3 (BMW 535i, 540i: 11,4)
touring
Länge mm 4805
Breite mm 1800
Höhe (unbelastet) mm 1445 (BMW 528i, 540i: 1440)
Radstand mm 2830
Spurweite vorn mm 1512
Spurweite hinten mm 1527 (BMW 528i, 540i: 1522)
Kleinster Wendekreis ∅ m 11,3 (BMW 540i: 11,4)
Gewichte - Limousine
| BMW 520i | BMW 523i | BMW 528i | ||
| Fahrzeuggewicht leer (inkl. einer Person, fahrfertig, vollgetankt, ohne Sonderausstattung) | ||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 1485 | 1495 | 1535 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 1515 | 1525 | 1565 |
| Zulässiges Gesamtgewicht | ||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 1945 | 1955 | 2025 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 1975 | 1985 | 2055 |
| im Anhängerbetrieb | ||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 2020 | 2030 | 2050 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2050 | 2060 | 2080 |
| Zulässige Achslast vorn kg | 960 | 960 | 970 | |
| Zulässige Achslast hinten | kg | 1125 | 1125 | 1170 |
| im Anhängerbetrieb | kg | 1230 | 1230 | 1250 |
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis, (nach werkseitiger Vorschrift und in Deutschland gesetzlich zulässig).Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr BMW Service. Bei einigen Länderausführungen die ggf. abweichenden Werte beachten.ohne Bremse (Schaltgetriebe/Automatic-Getriebe) | kg | 740/750 | 745/750 | 750/750 |
| mit Bremse bei Steigung bis 12% | kg | 1500/1700 | 1800/1900 | 2000/2000 |
| mit Bremse bei Steigung bis 8% (durch Nachtrag) | kg | 1900/1900 | 1900/1900 | 2000/2000 |
| Zulässige Deichselstützlast kg 90 | ||||
| Zulässige Dachlast kg 100 | ||||
| Kofferraum-Inhalt nach VDA I 460 | ||||
Wenn Sie die angegebene zulässige Anhängelast bei Steigung bis 12% ausnutzen und gleichzeitig das Fahrzeug bis zum zulässigen Gesamtgewicht beladen wollen, empfiehlt es sich, keine Steigungen über 10% zu fahren.
Die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht dürfen nicht überschritten werden.
Gewichte – Limousine
| BMW 535i BMW 540i BMW 525td BMW 525tds | |||||
| Fahrzeuggewicht leer (inkl. einer Person, fahrfertig, vollgetankt, ohne Sonderausstattung) | |||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 1655 | 1680 | 1545 | 1555 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 1700 | 1710 | - | 1585 |
| Zulässiges Gesamtgewicht | |||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 2145 | 2170 | 2005 | 2015 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2190 | 2200 | - | 2045 |
| im Anhängerbetrieb | |||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 2220 | 2245 | 2080 | 2090 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2265 | 2275 | - | 2120 |
| Zulässige Achslast vorn kg | 1065 | 1080 1010 | 1010 | ||
| Zulässige Achslast hinten | kg | 1200 | 1200 | 1135 | 1135 |
| im Anhängerbetrieb | kg | 1305 | 1305 | 1240 | 1240 |
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis, (nach werkseitiger Vorschrift und in Deutschland gesetzlich zulässig).Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr BMW Service. Bei einigen Länderausführungen die ggf. abweichenden Werte beachten.ohne Bremse | kg | 750 | 750 | 750 | 750 |
| mit Bremse bei Steigung bis 12% | kg | 2000 | 2000 | 1900 | 1900 |
| mit Bremse bei Steigung bis 8% (durch Nachtrag) | kg | 2000 | 2000 | 1900 | 1900 |
| Zulässige Deichselstützlast kg 90 | |||||
| Zulässige Dachlast kg 100 | |||||
| Kofferraum-Inhalt nach VDA I 460 | |||||
Wenn Sie die angegebene zulässige Anhängelast bei Steigung bis 12% ausnutzen und gleichzeitig das Fahrzeug bis zum zulässigen Gesamtgewicht beladen wollen, empfiehlt es sich, keine Steigungen über 10% zu fahren.
Die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht dürfen nicht überschritten werden.
Gewichte – touring
| BMW 520i BMW 523i BMW 528i | ||||
| Fahrzeuggewicht leer (inkl. einer Person, fahrfertig, vollgetankt, ohne Sonderausstattung) | ||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 1580 | 1590 | 1625 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 1610 | 1620 | 1655 |
| Zulässiges Gesamtgewicht | ||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 2155 | 2165 | 2180 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2185 | 2195 | 2210 |
| im Anhängerbetrieb | ||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 2060 bzw. 2155 | 2165 | 2180 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2185 | 2195 | 2210 |
| Zulässige Achslast vorn kg | 960 | 960 | 970 | |
| Zulässige Achslast hinten | kg | 1270 | 1270 | 1290 |
| im Anhängerbetrieb | kg | 1360 | 1360 | 1380 |
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis, (nach werkseitiger Vorschrift und in Deutschland gesetzlich zulässig).Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr BMW Service. Bei einigen Länderausführungen die ggf. abweichenden Werte beachten.ohne Bremse (Schaltgetriebe/Automatic-Getriebe) | kg | 750/750 | 750/750 | 750/750 |
| mit Bremse bei Steigung bis 12% | kg | 1600/1700 | 1800/1900 | 2000/2000 |
| mit Bremse bei Steigung bis 8% (durch Nachtrag) | kg | 1900/1900 | 1900/1900 | 2000/2000 |
| Zulässige Deichselstützlast kg 90 | ||||
| Zulässige Dachlast kg 100 | ||||
| Kofferraum-Inhalt nach VDA I 410 - 1525 | ||||
Wenn Sie die angegebene zulässige Anhängelast bei Steigung bis 12% ausnutzen und gleichzeitig das Fahrzeug bis zum zulässigen Gesamtgewicht beladen wollen, empfiehlt es sich, keine Steigungen über 10% zu fahren. Die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht dürfen nicht überschritten werden. BMW 520i mit Schaltgetriebe: 1600 kg Anhängelast nur bei einem Gesamtgewicht bis 2060 kg. Bei Ausnutzung des möglichen Gesamtgewichts von 2155 kg beträgt die Anhängelast 1500 kg.
Gewichte – touring
207
C
| BMW 540i BMW 525tds | |||
| Fahrzeuggewicht leer (inkl. einer Person, fahrfertig, vollgetankt, ohne Sonderausstattung) | |||
| mit Schaltgetriebe | kg | 1770 | 1650 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 1800 | 1680 |
| Zulässiges Gesamtgewicht | |||
| mit Schaltgetriebe | kg | 2280 | 2205 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2310 | 2235 |
| im Anhängerbetrieb | |||
| mit Schaltgetriebe | kg | 2355 | 2205 |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2385 | 2235 |
| Zulässige Achslast vorn kg | 1080 | 1010 | |
| Zulässige Achslast hinten | kg | 1275 | 1280 |
| im Anhängerbetrieb | kg | 1400 | 1370 |
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis, (nach werkseitiger Vorschrift und in Deutschland gesetzlich zulässig).Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr BMW Service. Bei einigen Länderausführungen die ggf. abweichenden Werte beachten. | |||
| ohne Bremse | kg | 750 | 750 |
| mit Bremse bei Steigung bis 12% | kg | 2000 | 1900 |
| mit Bremse bei Steigung bis 8% (durch Nachtrag) | kg | 2000 | 1900 |
| Zulässige Deichselstützlast kg 90 90 | |||
| Zulässige Dachlast kg 100 100 | |||
| Kofferraum-Inhalt nach VDA I 410 - 1525 410 - 1525 | |||
Wenn Sie die angegebene zulässige Anhängelast bei Steigung bis 12% ausnutzen und gleichzeitig das Fahrzeug bis zum zulässigen Gesamtgewicht beladen wollen, empfiehlt es sich, keine Steigungen über 10% zu fahren.
Die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht dürfen nicht überschritten werden.
Fahrleistungen – Limousine
| BMW 520i BMW 523i BMW 528i | ||||||||
| Höchstgewindigkeit | km/h | 220 | 228 | 236 | ||||
| mit Automatic-Getriebe | km/h | 210 | 226 | 234 | ||||
| Beschleunigungswerte von | 0 | - | 50 | km/h | s | 3,3 | 2,8 | 2,6 |
| 0 - 80 km/h s | 6,8 | 5,8 | 5,3 | |||||
| 0 - 100 km/h s | 10,2 | (11,2) | 8,5 | (9,6) | 7,5 | (8,8) | ||
| 0 - 120 km/h s | 13,9 | 11,6 | 10,6 | |||||
| 80 - 120 km/h im 4. Gang s | ||||||||
| Stehender Kilometer in s | 31,1 | (32,3) | 29,2 | (30,4) | 28,2 | (29,4) | ||
| BMW 535i BMW 540i BMW 525td BMW 525tds | ||||||||||
| Höchstgewindigkeit mit Automatic-Getriebe | km/h | 247 | 250 (abgeregelt) | 198 | 211 | |||||
| km/h | 244 | 250 (abgeregelt) | - | 205 | ||||||
| Beschleunigungswerte von | 0 | - | 50 | km/h | s | 2,5 | 2,5 | 3,8 | 3,4 | |
| 0 - 80 km/h s | 5,1 | 4,6 | 8,0 | 7,0 | ||||||
| 0 - 100 km/h s | 7,0 | (7,7) | 6,2 | (6,4) | 11,9 | 10,4 | (11,0) | |||
| 0 - 120 km/h s | 9,8 | 8,5 | 17,1 | 14,4 | ||||||
| 80 - 120 km/h im 4. Gang s | 7,5 | 6,4 | 11,7 | 9,4 | ||||||
| Stehender Kilometer in s | 27,2 | (28,2) | 25,9 | (26,3) | 33,3 | 31,6 | (32,3) | |||
Werte in ( ): mit Automatic-Getriebe
Fahrleistungen – touring
209
| BMW 520i BMW 523i BMW 528i | |||||||||
| Höchstgewindigkeit | km/h | 212 | 222 | 229 | |||||
| mit Automatic-Getriebe | km/h | 209 | 220 | 227 | |||||
| Beschleunigungswerte von | 0 | - | 50 | km/h | s | 3,3 | 2,9 | 2,6 | |
| 0 - 80 km/h s 7,0 6,0 5,5 | |||||||||
| 0 - 100 km/h s 10,6 (11,9) 8,9 (10,0) | 7,9 (9,1) | ||||||||
| 0 - 120 km/h s 14,5 | 12,2 | 11,1 | |||||||
| 80 - 120 km/h im 4. Gang s 10,7 | 9,1 8,5 | ||||||||
| Stehender Kilometer in | s 31,6 (33,0) 29,7 (31,0) 28,8 (29,9) | ||||||||
| BMW 540i BMW 525tds | |||||||
| Höchstgewindigkeit mit Automatic-Getriebe | km/h | 250 (abgeregelt) | 210 | ||||
| km/h | 250 (abgeregelt) | 203 | |||||
| Beschleunigungswerte von | 0 | - | 50 | km/h | s | 2,4 | 3,4 |
| 0 - 80 km/h s 4,6 7,2 | |||||||
| 0 - 100 km/h s 6,3 (6,7) | 10,7 (11,4) | ||||||
| 0 - 120 km/h s 8,8 14,9 | |||||||
| 80 - 120 km/h im 4. Gang s 6,8 9,9 | |||||||
| Stehender Kilometer in | s 26,2 (26,9) 32,0 (32,7) | ||||||
Werte in ( ): mit Automatic-Getriebe
Füllmengen
| Liter Bemerkung | ||
| Kraftstoffbehälterdavon Reserve | ca. 70ca. 8 – mit 6-Zylinder-Motorca. 10 – mit 8-Zylinder-Motor | Kraftstoffqualität: Seite 24 |
| Scheibenreinigungsanlageinkl. Scheinwerfer-ReinigungsanlageIntensivreinigungsanlage | ca. 3,5 – Limousineca. 6,0 – touringca. 6,0ca. 1,0 | Nähere Einzelheiten: Seite 148 |
| Kühlsystem einschließlich Heizung 10,5 – BMW 520i, 523i, 528i10,0 – BMW 525td/tds12,5 – BMW 535i, 540i | Nähere Einzelheiten: Seite 152 | |
| Motor mit Ölfilterwechsel 6,50 – BMW 520i, 523i, 528i6,75 – BMW 525td/tds7,50 – BMW 535i, 540i | Marken-HD-Öl für Benzin- bzw.Dieselmotoren.Ölsorten: Seite 150 | |
| Schalt-, Automatic- und Hinterachsgetriebe – Dauerfüllung ohne Ölwechsel | ||
Elektrische Anlage Keilriemen
Batterie
BMW 520i, 523i, 528i:
12 V, 70 Ah
BMW 535i, 540i:
12 V, 90 Ah
BMW 525td/tds:
12 V, 92 Ah
Zündkerzen
Zwei-Massenelektrode:
Bosch F7 LDCR oder
NGK BKR 6 EK
Kühlmittelpumpe – Drehstromgenerator – Servolenkung
Keilrippenriemen 6 K x1555
Kompressor für Klimaanlage
Keilrippenriemen 5 K x 906
BMW 535i, 540i
Kühlmittelpumpe – Drehstromgenerator – Servolenkung
Keilrippenriemen 7K-LB x 1629
Kompressor für Klimaanlage
Keilrippenriemen 5 K x 1007
BMW 525td/tds
Kühlmittelpumpe – Drehstromgenerator – Servolenkung
Keilrippenriemen 5 K x 1815
Kompressor für Klimaanlage
Keilrippenriemen 4 PK x 781
Postzulassung
Das Bundesministerium für Post und Telekommunikation hat BMW verpflichtet, folgende Allgemeingenehmigung beizufügen.
Allgemeingenehmigung № 496 für Sende- und Empfangsfunkanlagen
1 Das Errichten und Betreiben der Sende- und Empfangsfunkanlagen mit der Typenbezeichnung „EWS/FZV“ der Firma Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, 80788 München, als Funkschließsystem mit Wegfahrsperre im Kfz auf den Frequenzen 125 kHz und 433,92 MHz, wird aufgrund der §§ 1 und 2 des Gesetzes über Fernmeldeanlagen in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. Juli 1989 hiermit allgemein genehmigt.
2 Der Frequenzbereich 433,05 MHz bis 434,79 MHz ist für Hochfrequenzgeräte für industrielle, wissenschaftliche, medizinische, häusliche und ähnliche Zwecke sowie für Funkanlagen für verschiedene Zwecke vorgesehen. Beim Betrieb der o.g. Funk-anlagen kann daher kein Schutz vor Empfangsstörungen durch die o.g. Hochfrequenzgeräte und Funkanlagen gewährt werden.
3 Leitergebundene Fernmeldeanlagen, die öffentlichen Zwecken dienen, sowie Funkanlagen dürfen nicht gestört werden.
4 Funkanlagen, die unter der vorgenannten Typenbezeichnung in den Verkehr gebracht werden, bedürfen keiner besonderen Genehmigung im einzelnen, wenn sie mit dem beim Bundesamt für Zulassungen in der Telekommunikation (BZT) technisch geprüften Baumuster elektrisch und mechanisch übereinstimmen und wie folgt gekennzeichnet sind: Bundesadler, BZT G750496E sowie Name der Herstellerfirma Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, 80788 München und der Typenbezeichnung „EWS/FZV“. Diese Kennzeichnung ist am Gehäuse der Funkgeräte entweder auf einem Typenschild oder an örtlich zusammenhängender Stelle, wenn die Form einer Prägung oder Gravur gewählt wird, an gut sichtbarer Stelle anzubringen. Die Kennzeichnung muß dauerhaft und abnutzungssicher ausgeführt und so mit dem Gehäuse verbunden sein, daß sie beim Entfernen zerstört wird. Sie muß von außen jederzeit sichtbar sein.
5 Die o.g. Funkanlagen dürfen ohne eine besondere Genehmigung der Genehmigungsbehörde nicht mit anderen Fernmeldeanlagen verbunden werden.
6 Diese „Allgemeingenehmigung“ kann insgesamt – oder im Einzelfall auch für einzelne Funkanlagen durch die örtlich zuständige Genehmigungsbehörde – jederzeit widerrufen werden.
Alles von A bis Z 216
Selbsthilfe von A bis Z 223
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Alles von A bis Z
A
Abblendender Innenspiegel 52
Abblendlicht 87
Abblendlicht, Lampe wechseln 167
Abdeckrollo 112
Ablagen 105
Abmessungen 203
ABS Anti-Blockier-System 20, 120
Abschleppen 186
Abschleppösen 186
Abschließbare Radschrauben 179
Abstandswarnung 82
Achslasten 204
Adaptive Getriebesteuerung AGS 64, 190
Aktivkohlefilter 101
Alarmanlage 42
Altbatterien 181
Anhängelasten 204
Anhängerbetrieb 126
Anhängerkupplung 126
Anhängervorrichtung, Abdeckklappe 127
Anlassen 60
Anschleppen 186
Antenne 129
Antennendiversity 192
Anti-Blockier-System ABS 20, 120
Antriebsschlupfregelung, siehe ASC+T bzw. DSC 83
Anzeigen 16
Anzünder 107
Aquaplaning 118, 132
Arbeiten im Motorraum 141
Armaturenanlage 14
Armaturenbeleuchtung 87
ASC+T Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion 21, 83, 191
Ascher 106
AUC Automatische Umluft Control 100
Aufheizen, schnelles 94
Ausfall eines Stromverbrauchers 181
Ausfallmeldungen 77
Auslandszulassung 130
Außenspiegel 51
Außenspiegel, automatisch abblendend 51
Außentemperatur 80
Außentemperaturanzeige 7 4
Ausstattungsumfang, siehe Serviceheft 131
Ausströmer, Belüftung 90, 96
Ausziehbarer Ladeboden 115
Automatic-Getriebe 20, 64
Automatic-Getriebe mit Steptronic 66
Automatische Geschwindigkeitsregelung 72
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T 21, 83, 191
Automatische Umluft Control AUC 100
Autoradio 129
Autoradio, siehe eigene Betriebsanleitung
Autoradio- Empfang 129, 192
Autostaubsauger anschließen 107
Autotelefon 129
Autotelefon, siehe eigene Betriebsanleitung
Autowaschanlagen 156
Autowäsche 156
B
Batterie 179, 211
Batterie laden 181
Batterie, Aus- und Einbau 180
Batterie, entladene 185
Batteriekapazität 211
Batterie-Säure 179
Batteriewechsel, Fernbedienung für Standheizung 175
Batteriewechsel, Funkfernbedienung 173
Bedienungselemente 14
Beheizte Sitze 102
Beheiztes Lenkrad 102
Belüftung 90, 96
Belüftung, zugfrei 93, 101
Benzin 24
Bereitschaftsdienst 185
Beschlag entfernen, Scheiben 94, 99
Beschleunigung 208
Biodiesel 25
Blinker 20, 69, 168
Blinker, Lampe wechseln 168
Blütenpollen 93, 101
BMW Komfortsitz 49
BMW Sportsitz 49
Bordcomputer 80
Bordcomputer, siehe auch Radiobetriebsanleitung
Bordmonitor, siehe eigene Betriebsanleitung
Bordwerkzeug 166
Breite 203
Bremsen 121
Alles von A bis Z
Bremsen, Störungen 122
Bremsflüssigkeit 153
Bremshydraulik, Bremsbeläge 20
Bremsleuchten, Lampe wechseln 169
C
Cassetten-Betrieb, siehe Radiobetriebsanleitung
CD-Betrieb, siehe Radiobetriebsanleitung
Check-Control 77
Check-Taste 77
CO_2 -Emission 201
Cockpit 14
Code, siehe Radiobetriebsanleitung
D
Dachgepäckträger 128
Dachlast 204
Datum, siehe Radiobetriebsanleitung
Defrost-Stellung 94, 99
Deichselstützlast 127, 204
Diebstahlwarnanlage 42
Diesel, Einspritzanlage 125
Dieselkraftstoff 25, 123
Digitale Diesel Elektronik DDE 125
Digitaluhr, siehe
Radiobetriebsanleitung
Displaybeleuchtung 87
Dosenhalter 106
Drehmoment 200
Drehzahlmesser 74
Dritte Bremsleuchte 171
Druck, Reifen 26, 132
Drucküberwachung, Reifen 85, 196
DSC Dynamische Stabilitäts-Control 21, 83, 191
DSP Digital Sound Prozessor 193
DSP-Verstärker, siehe Radiobetriebsanleitung
Durchladesystem 108
Durchlüften 93, 101
Durchschnitts- geschwindigkeit 80
Durchschnittsverbrauch 80
Düsen 90, 96
Dynamische Stabilitäts-Control DSC 21, 83, 191
E
EDC Elektronische Dämpfer-Control 84
Einfahren 118
Einparkhilfe 82
Eiswarnung 74
Elektrische
Fensterheber 44
Elektrischer Sitz 49
Elektronische Dämpfer-Control EDC 84
Elektronische Wegfahrsicherung 33
Energie-Control 75
Entfrosten, Scheiben 94, 99
Ersatz von Reifen 133
Ersatzrad 176
Ersatzschlüssel 32
Erste Hilfe 23
F
Fächer 105
Fächer im Laderaum 113
Fahren im Winter 123
Fahrgestellnummer 154
Fahrhinweise 118
Fahrleistungen 208
Fahrzeug abstellen 62
Fahrzeug einfahren 118
Fahrzeug- Batterie 179, 211
Fahrzeugbeladung, Leuchtweitenregulierung 88
Fahrzeug- Identifizierung 154
Fahrzeug-Lackierung 157
Fahrzeugrücknahme 163
Fahrzeug-Stillegung 162
Fahrzeugwäsche 156
Fehleranzeigen 77
Felgen 134
Fenster, Funkfernbedienung 35
Fenster, Komfortbedienung 34
Fensterheber 44
Fensterheber, Sicherheitsschalter 44
Fernbedienung für Standheizung 104
Fernbedienung für Standheizung, Batteriewechsel 175
Fernbedienung für Standheizung, neuer Sender 175
Fernlicht 20, 88
Fernlicht, Lampe wechseln 167
Feststellbremse 62
Feuerlöscher 188
Fondbelüftung 93, 101
Fondsitzlehne, umklappbar 108
Fremdstarthilfe 185
Frostschutz, Kühler 123, 152
Fülldruck 26, 132
Alles von A bis Z
Fülldrucküberwachung 85, 196
Füllmengen 210
Funkfernbedienung 35
Funkfernbedienung, Batteriewechsel 173
Funkfernbedienung, neuer Sender 174
Funkgeräte 129
Funk- Innenraumschutz 42, 43
Fußbremse 121
Fußraumleuchten 89
Fußraumleuchten, Lampe wechseln 172
G
Gebläse 92, 100
Gefrierschutz, Kühler 123
Gefrierschutzmittel 152
Gepäckraum 38
Gepäckraum, Inhalt 204
Gepäckraumnetz 41
Gesamtgewicht 204
Geschwindigkeitsmesser 1 6
Geschwindigkeitsregelung 72
Geteilte Rücksitzlehne 108
Getränkedosenhalter 106
Getriebe 63
Gewichte 204
Glatte Straßen 123
Glühlampenwechsel 167
Grills 90, 96
Gummiteile 123
Gurte 55
Gurtschloßstrammer 58, 192
H
Handbremse 20, 62
Handlampe 105
Handschuhkasten 105
Handschuhkastenleuchte, Lampe wechseln 172
Heckklappe 38
Heckklappe entriegeln bei elektrischem Defekt 184
Heckklappe, Notbetätigung 38
Heckleuchten, Lampe wechseln 169
Heckscheibe öffnen 39
Heckscheibenheizung 72, 92, 100
Heckscheibenreinigungs- automatik 71
Heckscheibenwischer 71
Heckscheibenwischer, Wischerblatt wechseln 166
Heizbare Heckscheibe 72
Heizen während eines Halts 100
Heizung und Belüftung 90, 96
HiFi-System 193
Höchstgeschwindigkeit 208
Hochwasser 118
Höhe 203
Höheneinstellung Lenkrad 50
Sitze 47, 49
Hubraum 200
Hupe 15
|
Innenleuchten, Lampe wechseln 172
Innenlicht 35, 89
Innenlicht, Funkfernbedienung 35
Innenspiegel 52
Innenspiegel, automatisch abblendend 52, 193
INSPECTION 76
Instrumentenbeleuchtung 8 7
Instrumentenkombination 1 6
Integral Hinterachse 194
Integrierte Kindersitze 56
Intensivreinigungsanlage 148
Intensivreinigungsautomatik 70
Intervallschalter 69
K
Katalysator 119
Keilriemen 211
Kennzeichenleuchte, Lampe wechseln 171
Kennzeichnung, Reifen 134
Kilometerzähler 74
Kinder- Rückhaltesysteme 56
Kindersicherung 59
Kindersitz 56
Klimaautomatik 96
Klimaautomatik, Scheibenbeschlag entfernen 99
Klopfregelung 24
Kofferraum 38
Kofferraum separat sichern 38
Kofferraum von innen öffnen 38
Kofferraum, Funkfernbedienung 36
Kofferraum, Inhalt 204
Kofferraum, Notbetätigung 38
Kofferraumklappe, siehe Heckklappe 38
Alles von A bis Z
Kofferraumleuchten 38
Kofferraumleuchten, Lampe wechseln 172
Kombi-Instrument 16
Kombischalter 69
Komfortsitz 49
Konservierung, Lack 158
Kontrolleuchten 20
Kopf-Airbags 57
Kopfstützen 48
Kraftstoff 24
Kraftstoffanzeige 75
Kraftstoffbehälter- Inhalt 210
Kraftstoffqualität 24
Kraftstoffverbrauchsanzeige 75
Kraftstoffverbrauchswerte 201
Kraftstoffzusätze 123
Kühlmittel 123, 152
Kühlmittel, Frostschutz 123
Kühlmittelthermometer 76
Kunstleder, Pflege 159
L
Lack, Konservierung 158
Lackausbesserung 158
Lackierung, Pflege 157
Lackpflege 157
Lackverschmutzungen 157
Ladeboden, ausziehbar 115
Ladegutbefestigung 41
Ladegutsicherung 116
Laderaum 112
Laderaumleuchten 38, 89
Laderaumleuchten, Lampe wechseln 172
Ladung sichern 116
Lampenwechsel 167
Länge 203
Latentwärmespeicher 194
Lederpflege 160
Leergewicht 204
Lehne einstellen 48
Leichtmetallrad 136
Lenkrad einstellen 50
Lenkradheizung 102
Lenkradmemory 53
Lenkradschloß 60
Lenkradsperre 60
Lenkung 125
Leseleuchten 89
Leuchtweitenregulierung 88
Licht an-Warnung 87
Lichthupe 69
Lichtschalter 87
Liegesitz 47
Lordosenstütze 49
Luftausströmer 90, 96
Luftdruck 132
Luftdruck prüfen 26
Lüften im Stand 103
Lüften im Stand, Bedienung, siehe
Radiobetriebsanleitung
Luftverteilung 92, 98
Luftzufuhr 92, 99, 100
M
M+S-Reifen 135
Make-up Spiegel 52
Maße 203
Memory 53
Meßstab, Motoröl 149
MFL Multi-Funktions- Lenkrad 22
MID Multi-Informations-
Display, siehe
Radiobetriebsanleitung
Mikrofilter 93, 101
Mittlere Bremsleuchte 171
Mobile Telephone 129
Mobiltelefon, siehe eigene Betriebsanleitung
Motor abstellen 62
Motor anlassen 60
Motordaten 200
Motorhaube entriegeln 141
Motorkühlmittel 152
Motorleistung 200
Motoröl nachfüllen 149
Motoröldruck 21
Motorölsorten 150
Motorölstand 21
Motorölstand prüfen 149
Motorölverbrauch 149
Motorraum 142
Multi-Funktions-Lenkrad MFL 22
Multi-Informations-Display MID, siehe
Radiobetriebsanleitung
N
Navigationssystem 133
Navigationssystem, siehe eigene Betriebsanleitung
Nebellicht 89
Nebelscheinwerfer 89
Nebelscheinwerfer, Lampe wechseln 169
Nebelschlußleuchten 89
Nebelschlußleuchten,
Lampe wechseln 169
Neigungsalarmgeber 35, 4 3
Neuer Sender,
Fernbedienung für
Standheizung 175
Neuer Sender,
Funkfernbedienung 174
Nichtraucher
Ausstattung 107
Niveauregulierung 21, 125, 195
Notbetätigung, Türen 34
Alles von A bis Z
0
Oberschenkelauflage einstellen 49
OILSERVICE 76
Oktanzahlen 24
Öl, Servolenkung 154
Öldruck, Kontrolleuchte 21
Ölmeßstab 149
Ölsorten 150
Ölstand prüfen 149
Ölstand, Kontrolleuchte 21
Ölverbrauch 149
Ölwechselintervalle, siehe Serviceheft
Ölzusätze 149
Ösen, An- und Abschleppen 186
P
Pannendienst 185
Profitiefe, Reifen 132
R
Radblende 177
Räder und Reifen 134, 136
Räderwechsel auf den Achsen 133
Radio, siehe eigene Betriebsanleitung
Radioempfang 129, 192
Radschrauben 177
Radschraubenschlüssel 17 6
Radschraubensicherung 17 9
Radstand 203
Radwechsel 176
Rechts-/Linksverkehr, Scheinwerfereinstellung 1 30
Recycling 163
Regensensor 70, 195
Reichweite 80
Reifenbeschriftung 134
Reifendimension 136
Reifendruck-Control RDC 85, 196
Reifendrucküberwachung 8 5, 196
Reifenerneuerung 133
Reifenfülldruck 26, 132
Reifenpanne 176
Reifenprofil 132
Reifenschäden 132
Reservekontrolleuchte 75
Reserverad 176
Reserveschlüssel 32
Restwärme 100
Rollo, Sonnenschutz 102
Rückfahrscheinwerfer 63
Rückfahrscheinwerfer, Lampe wechseln 169
Rückhaltesystem 56
Rücknahme des Fahrzeugs 163
Rücksitzlehne, umklappbar 108
Rückspiegel 51
Rückwärtsgang 63
S
Säure 179
Schaltgetriebe 63
Scheiben abtauen 94, 99
Scheibenbeschlag entfernen 94
Scheibenbremsen 121
Scheibenreinigungs- automatik 70
Scheibenwaschbehälter auffüllen 148
Scheibenwischer 69
Scheibenwischerblätter wechseln 166
Scheinwerfer- Abdeckungen, Pflege 156, 167
Scheinwerfereinstellung, Rechts-/Linksverkehr 130
Scheinwerferreinigung 71
Scheinwerferreinigungs- anlage 148
Schiebe-Hebedach 45
Schiebe-Hebedach, Funkfernbedienung 35
Schiebe-Hebedach, Komfortbedienung 34
Schiebe-Hebedach, Schließen bei elektrischem Defekt 183
Schleppen 187
Schleudern 124
Schlösser, Pflege 123
Schlüssel 32
Schlüssel mit Funkfernbedienung 32
Schlußleuchte 169
Schneeketten 123, 138, 140
Schulterstütze 50
Alles von A bis Z
Schutzverglasung, Pflege 158
Schweres Ladegut 116
Seiten-Airbags 57
Serviceheft 155
Service- Intervallanzeige 76, 155
Servicemobil, siehe Bereitschaftsdienst 185
Servolenkung 125
Servolenkung, Öl 154
Servotronic 125
Sicherheitsgurte 55, 58
Sicherungen 181
Sicherungsknöpfe 37
Signalhorn 15
Sitz, elektrisch 49
Sitz, mechanisch 47
Sitze einstellen 47
Sitzheizung 102
Sitzmemory 53
Skisack 109
Skisack im touring 111
Sommerdiesel 123
Sommerreifen 134
Sonnenblenden 52
Sonnenschutzrollo 102
Spannbänder 41
Spezialöle 151
Spiegel 51
Spiegelheizung 51
Spiegelmemory 53
Sportsitz 49
Spritzdüsen einstellen 148
Spurweite 203
Stahlrad 136
Standheizung 103
Standheizung bedienen, siehe
Radiobetriebsanleitung
Standheizung,
Fernbedienung 104
Standlicht 87
Standlicht, Lampe
wechseln 168
Standlüftung 103
Standlüftung bedienen, siehe
Radiobetriebsanleitung
Starten 60
Starthilfe 185
Startschwierigkeiten 61, 1 19, 185, 187
Staubsauger anschließen 107
Steckdose 107
Steptronic 66
Stillegung des Fahrzeugs 162
Stoppuhr, siehe Radiobetriebsanleitung
Störung, Autotelefon 129
Störungsanzeigen 77
Symbole 4, 180
T
Tacho 16
Tageskilometerzähler 74
Tagfahrlicht-Schaltung 87
Tankanzeige 75
Tanken 24
Tankinhalt 210
Tankklappe 24
Tankklappe entriegeln bei elektrischem Defekt 183
Tankuhr 75
Taschenlampe 105
Technische
Veränderungen 5, 131
Teilstreckenzähler 74
Telefon, siehe eigene Betriebsanleitung
Temperatur
einstellen 92, 99
Temperaturanzeige, Außentemperatur 74
Temperaturanzeige, Motorkühlmittel 76
Temperaturschichtung 93, 101
Tempomat 72
Timer, siehe
Radiobetriebsanleitung
touring
Abdeckrollo 112
Ausziehbarer
Ladeboden 115
Fächer im Laderaum 113
Heckklappe entriegeln bei elektrischem Defekt 184
Heckleuchten, Lampe wechseln 170
Heckscheibe öffnen 39
Heckscheibenwischer 71
Heckscheibenwischer, Wischerblatt
wechseln 166
Laderaum 112
Laderaumleuchten, Lampe wechseln 172
Ladung sichern 116
Rollo im Laderaum 112
Rücksitzlehne
umklappen 112
Skisack 111
Trennetz 112
Verzurrösen 116
Zurrmittel 116
Trennetz 112
Türen ent- und verriegeln 34
Türen,
Funkfernbedienung 35
Türen, Notbetätigung 34
Türschlüssel 32
Typenschild 154
Alles von A bis Z
U
Uhr, siehe
Radiobetriebsanleitung
Umklappbare
Rücksitzlehne 108
Umluftbetrieb 92, 100
v
Veränderungen,
technische 5, 131
Verbandkasten 23
Verbrauchsanzeige 75
Verbrauchswerte 201
Verzurrösen 41, 116
Vordersitz-Einstellung 47
Vorglühen 60
Vorheizen 103
Vorheizung bedienen, siehe
Radiobetriebsanleitung
Vorratsbehälter,
Waschanlage 148
W
Wagen waschen 156
Wagenheber 176
Wagenpflege, außen 157
Wagenpflege, innen 158
Wagenschlüssel 32
Wählhebel, Automatic-
Getriebe 64
Warme Füße – kühler
Kopf 93, 101
Wärmespeicher 194
Warnblinkanlage 23
Warndreieck 23
Warnleuchte "Bitte
angurten" 20
Warnleuchten 20
Warnmeldungen 77
Wartung 76, 155
Waschbehälter
auffüllen 148
Waschflüssigkeit
nachfüllen 148
Waschstraße 156
Wasser auf Straßen 118
Wegfahrsicherung 33
Wendekreis 203
Werkzeug 166
Wiederverwertung des
Fahrzeugs 163
Winterbetrieb 123
Winterdiesel 123
Winterreifen 134, 135
Wischanlage 69
Wischer 69
Wischerblätter
wechseln 166
Wohnwagenbetrieb 126
Wollvelour-Pflege 159
x
Xenon-Licht 87, 196
Z
Zeituhr, siehe
Radiobetriebsanleitung
Zentralverriegelung 34
Zentralverriegelung,
Taste 37
Zigarettenanzünder 107
Zubehör 5
Zulassung im Ausland 130
Zündkerzen 211
Zündschloß 60
Zündschlüssel 32
Zurrmittel 116
Selbsthilfe von A bis Z
A
Abblendlicht, Lampe wechseln 167
Abschleppen 186
Abschleppösen 186
Anschleppen 186
Arbeiten im Motorraum 141
Ausfall eines Stromverbrauchers 181
Ausfallmeldungen 77
B
Batterie laden 181
Batterie, destilliertes Wasser nachfüllen 179
Batterie, entladene 185
Batteriewechsel, Fernbedienung für Standheizung 175
Batteriewechsel, Funkfernbedienung 173
Bereitschaftsdienst 185
Beschlag entfernen, Scheiben 94, 99
Blinker, Lampe wechseln 168
Bordwerkzeug 166
Bremsen, Störungen 122
Bremsflüssigkeit nachfüllen 153
Bremsleuchten, Lampe wechseln 169
C
Check-Control 77
D
Diesel, Einspritzanlage, Störung 125
Druck, Reifen 26
E
Elektrischer Defekt, Schiebe-Hebedach 183
Elektrischer Defekt, Tankklappe 183
Entfrosten, Scheiben 94, 99
Ersatzrad 176
Erste Hilfe 23
F
Fehleranzeigen 77
Fernbedienung für Standheizung, Batteriewechsel 175
Fernbedienung für Standheizung, neuer Sender 175
Fernlicht, Lampe wechseln 167
Feuerlöscher 188
Fremdstarten 185
Frostschutz verwenden, Kühler 152
Fülldruck 26
Funkfernbedienung, Batteriewechsel 173
Funkfernbedienung, neuer Sender 174
Funk-Innenraumschutz ausschalten 43
Fußraumleuchten, Lampe wechseln 172
G
Gefrierschutzmittel verwenden 152
Glühlampenwechsel 167
H
Handschuhkastenleuchte, Lampe wechseln 172
Heckklappe entriegeln bei elektrischem Defekt 184
Heckklappe, Notbetätigung 38
Heckleuchten, Lampen wechseln 169
Heckscheibenwischer, Wischerblatt wechseln 166
|
Innenleuchten, Lampe wechseln 171
K
Kennzeichenleuchte, Lampe wechseln 171
Kofferraumleuchten, Lampe wechseln 172
Kontrolleuchten 20
Kühlmittel nachfüllen 152
L
Lampenwechsel 167
Lenkung schwergängig 125
Luftdruck prüfen 26
M
Motorhaube entriegeln 141
Motorkühlmittel nachfüllen 152
Motoröl nachfüllen 149
Motorölsorten 150
Motorölstand prüfen 149
N
Nebelscheinwerfer, Lampe wechseln 169
Nebelschlußleuchten, Lampe wechseln 169
Neigungsalarmgeber ausschalten 43
Neuer Sender, Fernbedienung für Standheizung 175
Selbsthilfe von A bis Z
Neuer Sender,
Funkfernbedienung 174
Niveauregulierung,
inaktiv 125
Notbetätigung, Schiebe-
Hebedach 183
Notbetätigung,
Tankklappe 183
Notbetätigung, Türen 34
0
Öl, Servolenkung
nachfüllen 154
Ölsorten 150
Ölstand prüfen 149
Ösen, An- und
Abschleppen 186
P
Pannendienst 185
R
Radwechsel 176
Reifenfülldruck 26
Reifenpanne 176
Reifenschäden 132
Reserverad 176
Rückfahrscheinwerfer,
Lampe wechseln 169
Rücklicht 169
S
Scheiben abtauen 94, 99
Scheibenbeschlag
entfernen 94, 99
Scheibenwaschbehälter
nachfüllen 148
Scheibenwischerblätter
wechseln 166
Scheinwerfer-Abdeckung,
Pflege 167
Schiebe-Hebedach,
Schließen bei elektrischem
Defekt 183
Schiebe-Hebedach,
Stromunterbrechung 46
Schleppen 187
Schlußleuchten, Lampe
wechseln 169
Schneeketten 138
Schutzverglasung,
Pflege 158
Servicemobil, siehe
Bereitschaftsdienst 185
Servolenkung, Öl
nachfüllen 154
Sicherungen ersetzen 181
Spritzdüsen einstellen 148
Standlicht, Lampe
wechseln 168
Starthilfe 185
Startschwierigkeiten 61, 1
19, 185, 187
Störungsanzeigen 77
T
Tankklappe entriegeln bei
elektrischem Defekt 183
touring
Heckklappe entriegeln bei
elektrischem Defekt 184
Heckleuchten, Lampe
wechseln 170
Heckscheibenwischer,
Wischerblatt
wechseln 166
Tankklappe entriegeln bei
elektrischem Defekt 183
Türen, Notbetätigung 34
V
Verbandkasten 23
Vorratsbehälter,
Waschanlage 148
W
Warnblinkanlage 23
Warndreieck 23
Warnleuchten 20
Warnmeldungen 77
Wartung 76, 155
Waschbehälter
nachfüllen 148
Waschflüssigkeit
nachfüllen 148
Werkzeug 166
Wischerblätter
wechseln 166

