735iL (1999) - Automobil BMW - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 735iL (1999) BMW
Betriebsanleitung zum Fahrzeug. Stichworte zum Nachschlagen. Freude am Fahren.

Wir freuen uns, daß Sie sich für einen BMW entschieden haben.
Je besser Sie mit ihm vertraut sind, desto souveräner sind Sie im Straßenverkehr. Deshalb unsere Bitte:
Lesen Sie die in dieser Betriebsanleitung für Sie zusammengefaßten Informationen, bevor Sie mit Ihrem neuen Wagen starten. Sie erhalten wichtige Hinweise zur Fahrzeugbedienung, die es Ihnen erlauben, die technischen Vorzüge Ihres BMW voll zu nutzen. Darüber hinaus finden Sie Informationen zur Wartung und Pflege, die der Betriebs- und Verkehrssicherheit sowie einer bestmöglichen Werterhaltung Ihres BMW dienen.
Freude am Fahren wünscht Ihnen Ihre
BMW AG
Hinweise zur Betriebsanleitung
Wir haben Wert auf schnelle Orientierung in dieser Betriebsanleitung gelegt. Am schnellsten finden Sie bestimmte Themen über das ausführliche Stichwortverzeichnis am Schluß. Wenn Sie nur einen ersten Überblick über Ihr Fahrzeug benötigen, so finden Sie ihn im ersten Kapitel. Neugierde auf Ihren BMW machen und zum Lesen anreizen soll das detaillierte Inhaltsverzeichnis gleich nach der Inhaltsübersicht.
Sollten Sie Ihren BMW eines Tages verkaufen wollen, denken Sie bitte daran, auch die Betriebsanleitung zu übergeben; sie ist gesetzlicher Bestandteil Ihres Fahrzeugs.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wird Sie Ihr BMW Service jederzeit gern beraten.
© 1999 BMW AG
München/Deutschland
Nachdruck, auch auszugsweise,
nur mit schriftlicher Genehmigung der
BMW AG, München.
Bestell-No 01 40 0 004 599
deutsch VIII/99
Printed in Germany
Gedruckt auf umweltfreundlichem Papier
(chlorfrei gebleicht, wiederverwertbar).
Verwendete Symbole

kennzeichnet Hinweise, die Sie unbedingt lesen sollten – aus
Gründen Ihrer Sicherheit, der Sicherheit anderer und um Ihr Fahrzeug vor Schäden zu bewahren.

kennzeichnet Hinweise, die Sie auf Besonderheiten aufmerksam- en.

kennzeichnet Hinweise zur Wiederverwertung.
◀ kennzeichnet das Ende eines Hinweises.
* kennzeichnet Sonder- oder Länderausstattungen und Sonderzubehör.

weist Sie an Fahrzeugteilen darauf hin, diese Betriebsanleitung zu zu ziehen.

macht Sie auf Funktionen auf- merksam, die Sie durch Ihren
BMW Service individuell einstellen lassen können („Car Memory“, „Key Memory“). Siehe Seite 59.
Ihr individuelles Fahrzeug
Beim Kauf Ihres BMW haben Sie sich für ein Modell mit einer individuellen Ausstattung entschieden. Diese Betriebsanleitung beschreibt alle Modelle und Ausstattungen, die BMW innerhalb des gleichen Programms anbietet.
Haben Sie also bitte Verständnis dafür, daß auch Ausstattungsvarianten darin enthalten sind, die Sie möglicherweise nicht gewählt haben. Eventuelle Unterschiede können Sie leicht nachvollziehen, da alle Sonderausstattungen mit einem Stern * gekennzeichnet sind.
Sollte Ihr BMW Ausstattungen enthalten, die nicht in dieser Betriebsanleitung beschrieben sind (z.B. Autoradio oder -telefon), so sind (Zusatz-) Betriebsanleitungen beigefügt, um deren Beachtung wir Sie ebenfalls bitten.

Sonderausstattungen, mit denen Ihr BMW ab Werk ausgerüstet
wurde, finden Sie in Ihrem Serviceheft auf Seite 4.
Aktualität bei Drucklegung
Die Verbrauchsangaben für Kraftstoff wurden zur Zeit der Drucklegung ermittelt. Alle Maß-, Gewichts- und Leistungsangaben in der Betriebsanleitung beziehen sich auf das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) und halten dessen Toleranzen ein. Abweichungen sind bei Ausführungen für einzelne Länder möglich. In Fahrzeugen mit Rechtslenkung sind die Bedienelemente teilweise anders angeordnet, als auf den Abbildungen dieser Betriebsanleitung gezeigt.
Das hohe Sicherheits- und Qualitätsniveau der BMW Fahrzeuge wird durch eine ständige Weiterentwicklung in der Konstruktion, der Ausstattung und des Zubehörs gewährleistet. Daraus können sich eventuell Abweichungen zwischen dieser Betriebsanleitung und Ihrem Fahrzeug ergeben. Auch Irrtümer können wir nicht ganz ausschließen. Haben Sie deshalb bitte Verständnis dafür, daß aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen keine juristischen Ansprüche hergeleitet werden können.
Zu Ihrer eigenen Sicherheit

Verwenden Sie nur Teile und Zubehörprodukte, die von BMW r Fahrzeug freigegeben sind.
Von BMW für Ihr Fahrzeug freigegebene Teile und Produkte wurden auf ihre Sicherheit, Funktion und Tauglichkeit geprüft. BMW übernimmt für sie die Produktverantwortung.
Andererseits kann BMW für nicht freigegebene Teile oder Zubehörprodukte jeglicher Art keine Haftung übernehmen.
BMW kann nicht für jedes einzelne Fremdprodukt beurteilen, ob Sie es bei BMW Fahrzeugen ohne Sicherheitsrisiko, also auch ohne Gefahr für Leib und Leben, einsetzen können. Diese Gewähr ist auch dann nicht gegeben, wenn z.B. der Technische Überwachungs-Verein (TÜV) das Produkt abgenommen hat oder eine behördliche Genehmigung (Allgemeine Betriebserlaubnis) erteilt wurde. Deren Prüfungen können nicht immer alle Einsatzbedingungen für BMW Fahrzeuge berücksichtigen und sind deswegen teilweise nicht ausreichend.
Funktions- oder Fahrsicherheit sowie die Werterhaltung Ihres Fahrzeugs können also beeinträchtigt werden, wenn Änderungen des Ausrüstungsumfanges mit Teilen vorgenommen werden, die nicht von BMW für Ihr Fahrzeug freigegeben sind. Original BMW Teile und Zubehör, sonstige von BMW freigegebene Produkte sowie die dazugehörende qualifizierte Beratung erhalten Sie bei Ihrem BMW Service.

Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Cockpit 14
Instrumentenkombination 16
Kontroll- und Warnleuchten 18
Multi-Funktions-Lenkrad MFL 21
Warnblinkanlage 23
Warndreieck 23
Verbandkasten 23
Tanken 24
Kraftstoffqualität 25
Reifenfülldruck 26
Öffnen und Schließen:
Schlüssel 32
Elektronische
Wegfahrsicherung 33
Zentralverriegelung 34
Öffnen und Schließen – von außen 34
Mit dem Schlüssel 34
Mit der Fernbedienung 35
Öffnen und Schließen – von innen 39
Heckklappe 40
Kofferraum 43
Alarmanlage 44
Fensterheber 46
Schiebe-Hebedach 48
Einstellen:
Sitze 50
Lenkrad 54
Spiegel 55
Sitz-, Spiegel- und Lenkradmemory 57
Car Memory, Key Memory 59
Sicherheitssysteme:
Sicherheitsgurte 60
Airbags 61
Kinder-Rückhaltesysteme 63
Kindersitzsicherung 64
Kindersicherung 64
Fahren:
Zündschloß 65
Motor anlassen 65
Motor abstellen 67
Parkbremse 67
Schaltgetriebe 68
Automatic-Getriebe mit Steptronic 69
Automatic-Getriebe 72
Blinker/Lichthupe 75
Wischanlage/Regensensor 76
Heckscheibenheizung 78
Geschwindigkeitsregelung 78
Alles unter Kontrolle:
Kilometerzähler,
Außentemperaturanzeige 80
Drehzahlmesser 81
Energie-Control 81
Kraftstoffanzeige 82
Kühlmittelthermometer 82
Service-Intervallanzeige 83
Check-Control 84
Multi-Informations-Display MID 87
Digitaluhr, Funkuhr 88
Bordcomputer 93
Technik für Fahrkomfort und Sicherheit:
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC 100
Elektronische Dämpfer-Control EDC 102
Reifendruck-Control RDC 103
Licht:
Stand-/Abblendlicht 105
Armaturenbeleuchtung 105
Leuchtweitenregulierung 106
Fernlicht/Parklicht 106
Nebellicht 107
Innenlicht 108
Leseleuchten 108
Temperierung
zum Wohlfühlen:
Klimaautomatik 110
Fond-Klimatisierung 116
Sitzheizung 116
Lenkradheizung 117
Sonnenschutzrollo 117
Standheizung 118
Standlüftung 118
Fernbedienung für Standheizung 119
Praktische Innenausstattung:
Integrierte Universal-Fernbedienung 120
Handschuhkasten 123
Mittelarmlehnen 124
Ablagen 125
Getränkedosenhalter 126
Autotelefon 126
Ascher 126
Anzünder 128
Ausstattungen im Fond 128
Beladung und Transport:
Skisack 130
Beladung 131
Dachgepäckträger 132
Anhängerbetrieb 133
Beim Fahren berücksichtigen:
Einfahren 138
Fahrhinweise 138
Katalysator 139
Anti-Blockier-System ABS 140
Scheibenbremsen 142
Bremsanlage 143
Fahren im Winter 144
Servolenkung 146
Niveauregulierung 146
Digitale Diesel Elektronik DDE 146
Autotelefon 147
Autoradio-Empfang 147
Räder und Reifen:
Reifenfülldruck 148
Reifenzustand 148
Reifenerneuerung 149
Räderwechsel 150
Rad-Reifen-Kombinationen 151
Winterreifen 152
Schneeketten 152
Freigegebene Rad- und
Reifengrößen 153
Inhaltsverzeichnis
Unter der Motorhaube:
Motorhaube 155
Motorraum 156
Waschflüssigkeit für die Reinigungsanlagen 168
Spritzdüsen 168
Motoröl 169
Kühlmittel 171
Bremsflüssigkeit 172
Fahrzeug-Identifizierung 173
Typenschild 173
Wartung und Pflege:
Das BMW Wartungssystem 174
Wagenpflege 175
Airbags 181
Fahrzeug-Stillegung 181
Recht und Vorschrift
Rechts-/Linksverkehr 182
Auslandszulassung 182
Technische Veränderungen 183
OBD Steckdose 183
Recycling:
Recycling im Service 184
Fahrzeug-Rücknahme 184
Auswechseln von Teilen:
Bordwerkzeug 188
Wischerblätter 188
Lampen und Leuchten 189
Fernbedienung für
Standheizung 195
Radwechsel 196
Radschraubensicherung 200
Batterie 200
Sicherungen 204
Im Falle eines
elektrischen Defekts:
Tankklappe 206
Schiebe-Hebedach 206
Helfen und helfen lassen:
BMW Bereitschaftsdienst 207
Fremdstarthilfe 208
An- und Abschleppen 209
Feuerlöscher 211
Airbags 214
Adaptive Getriebesteuerung AGS 214
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynami-
sche Stabilitäts-Control DSC 215
Autoradio-Empfang 216
BMW Aktivsitz 216
Funkuhr 217
Gurtschloßstrammer 217
HiFi-System DSP 218
Innenspiegel, automatisch abblendend 218
Regensensor 219
Reifendruck-Control RDC 220
Xenon-Licht 221
Motordaten 224
Kraftstoffverbrauch, Kohlen-dioxid/CO _2 -Emission 225
Maße 226
Gewichte 227
Fahrleistungen 230
Füllmengen 232
Elektrische Anlage 233
Keilriemen 233
Alles von A bis Z 238
Selbsthilfe von A bis Z 246

Kontroll- und Warnleuchten 18
Multi-Funktions-Lenkrad
MFL 21
Warnblinkanlage 23
Warndreieck 23
Verbandkasten 23
Tanken 24
Kraftstoffqualität 25
Reifenfülldruck 26
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Cockpit

text_image
1 2 3 4 5 11 10 9 8 7 6 380de675Cockpit
1 Stand-/Abblendlicht 105
2 ▷ Blinker 75
Parklicht 106
Fernlicht 106
Lichthupe 75
Bordcomputer 98
3 Hupe, gesamte Fläche
4 Nebellicht 107
5 Wisch-/Wascheinrichtung 76
6 Zentralverriegelung 34
7 Warnblinkanlage 23
8 Heckscheibenheizung 78
9 Lenkrad elektrisch einstellen * 54
10 Griff zum Lösen der Parkbremse 67
11 Pedal der Parkbremse 67
Instrumentenkombination

text_image
1 2 3 4 5 2 6 100 120 140 160 80 180 60 200 40 220 20 240 km/h max 20 40 50 0 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 DILSERVICE INSPECTION Parkbremse Lösen PRND432 ( P ) ( U ) ( C )380de625
Instrumentenkombination
1 Kraftstoffanzeige mit Leuchte für Reservebereich 82
2 Kontrolleuchte für Blinker 20
3 Geschwindigkeitsmesser
4 Kontrolleuchte für Fernlicht 20
5 Drehzahlmesser und Energie-Control 81
6 Motor-Kühlmittelthermometer 82
7 Kontroll- und Warnleuchten (im Uhrzeigersinn) für
Parkbremse 19
Anti-Blockier-System ABS 19
Airbag 19
▷ Bitte angurten 19
▶ Geschwindigkeitsregelung 20
8 CHECK-Taste 84
9 Wählhebel- und Programmanzeige für Automatic-Getriebe* 69, 72
10 Außentemperaturanzeige 80
11 Kontrolleuchte für Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC* 19
12 Tageskilometerzähler 80
13 Check-Control-Anzeige 84
14 Kilometerzähler 80
15 Service-Intervallanzeige 83
16 Tageskilometerzähler auf Null stellen 80
17 Kontroll- und Warnleuchten (im Uhrzeigersinn) für
Nebelscheinwerfer 20
Nebelschlußleuchten 19
Batterie-Ladestrom 18
Motoröldruck 18
Motor 19
Sie können sich Außentemperatur und gefahrene Kilometer in einer anderen Maßeinheit bzw. die Check-Control- und Bordcomputer-Meldungen in einer anderen Sprache anzeigen lassen.
Kontroll- und Warnleuchten
Technik, die sich selbst kontrolliert
Zahlreiche Systeme Ihres BMW kontrollieren sich automatisch selbst, sowohl während des Startens als auch während der Fahrt. Kontroll- und Warnleuchten, die mit „•“ gekennzeichnet sind, werden bei Drehen des Zündschlüssels auf ihre Funktion geprüft. Sie leuchten unterschiedlich lange je einmal auf.
Sollte in einem der Systeme ein Defekt auftreten, erlischt die entsprechende Leuchte nach dem Motorstart nicht bzw. leuchtet während der Fahrt erneut auf. Wie Sie richtig darauf reagieren, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.
Rot: Sofort anhalten

Batterie-Ladestrom Die Batterie wird nicht mehr geladen. Defekt am Generator-
Keilriemen oder am Ladestromkreis des Generators. Mit dem nächsten BMW Service in Verbindung setzen.

Bei defektem Keilriemen die Fahrt nicht fortsetzen, da sonst die Geines Motorschadens infolge Überung besteht. Bei defektem Keilrieist gleichzeitig ein erhöhter Kraft- and für die Lenkung nötig.

Motoröldruck • Aufleuchten während der Fahrt und Meldung „Stop! Öldruck
Motor" in der Check-Control: Sofort anhalten und den Motor abstellen. Motorölstand prüfen, evtl. Öl nachfüllen. Ist der Ölstand in Ordnung: Mit dem nächsten BMW Service in Verbindung setzen.

Die Fahrt nicht fortsetzen, da sonst die Gefahr eines Motordens infolge mangelnder Schmiebesteht.

Bremshydraulik Den Stand der Bremsflüssigkeit prüfen. Vor der Weiterfahrt
unbedingt die Hinweise auf den Seiten 143 und 172 beachten.
Leuchtet auch bei Meldung „Bremsbelag prüfen“ in der Check-Control.
Kontroll- und Warnleuchten
Rot: Als wichtige Erinnerung

Parkbremse
Leuchtet bei getretener
Parkbremse.
Nähere Hinweise: Seite 67

Bitte angurten
Je nach Ausführung ertönt
gleichzeitig ein Signal ^* bzw. er-
scheint eine Meldung* in der Check-Control. Leuchtet einige Sekunden oder je nach Ausführung bis nach dem Angurten. Nähere Hinweise zu den Sicherheitsgurten: Seite 60

Airbags
Bitte von Ihrem BMW Service
überprüfen lassen. Nähere
Hinweise: Seite 61
Gelb: Bald prüfen lassen

Störung im DBC-System. Die
normale Bremswirkung ist un-
eingeschränkt vorhanden.
Nähere Hinweise: Seite 143

Anti-Blockier-System ABS
Das ABS ist wegen einer Stö-
rung ausgeschaltet. Die normale
Bremswirkung ist uneingeschränkt vorhanden. Bitte von Ihrem BMW Service überprüfen lassen.
Nähere Hinweise: Seite 140

Automatische Stabilitäts-
Control plus Traktion ASC+T/
Dynamische Stabilitäts-Control
DSC*
ASC+T/DSC ist über die Taste oder wegen einer Störung ausgeschaltet. Bei einer Störung bitte von Ihrem BMW Service überprüfen lassen.
Nähere Hinweise: Seite 100

Motor
Verschlechterung der Abgas-
werte. Bitte von Ihrem BMW
Service überprüfen lassen.
Gelb: Zu Ihrer Information

Nebelschlußleuchten
Leuchtet bei eingeschalteten
Nebelschlußleuchten. Nähere
Hinweise: Seite 107
Kontroll- und Warnleuchten
Grün: Zu Ihrer Information

Blinker
Blinkt bei eingeschaltetem Blinker, bei Anhängerbetrieb auch
für den Anhänger. Schnelles Blinken:
Das System hat einen Defekt.
Nähere Hinweise: Seite 75

Geschwindigkeitsregelung
Leuchtet bei eingeschaltetem
System: Bereit zur Bedienung
über das Multi-Funktions-Lenkrad
Nähere Hinweise: Seite 78

Nebelscheinwerfer
Leuchtet bei eingeschalteten
Nebelscheinwerfern. Nähere
Hinweise: Seite 107
Blau: Zu Ihrer Information

Fernlicht
Leuchtet bei eingeschaltetem
Fernlicht und bei Betätigung der
Lichthupe.
Nähere Hinweise: Seite 75, 106
Multi-Funktions-Lenkrad MFL
Es gibt zwei Ausführungen, je nach Ausstattung Ihres Fahrzeugs.
Im Multi-Funktions-Lenkrad MFL sind Tasten integriert, um schnell und ohne Ablenkung vom Verkehrsgeschehen folgendes bedienen zu können:
einige Funktionen des Radios, CD- und Kassettenbetrieb
den Umluftbetrieb der Klimaanlage oder
die Lenkradheizung
die Geschwindigkeitsregelung einige Funktionen des Telefons und die Spracheingabe.

Bei der Bedienung über das MFL müssen die entsprechenden
Systeme eingeschaltet sein.
Das Bild zeigt die mögliche Gesamtausstattung. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung der jeweiligen Ausstattung.

text_image
380de702 5 4 3 2 1 6 7 8 9 101 Kurz drücken:
Telefongespräch entgegennehmen,
Wahl starten sowie Gespräch be-
enden.
Länger drücken:
Spracheingabe* ein- und ausschalten
2 Radio/Telefon: Umschalten
3 Radio/Telefon: Suchlauf rückwärts bzw. Stationstasten oder im Namensregister blättern.
Vor- und Rücklauf bei CD- und Kassettenbetrieb
4 Radio/Telefon: Lautstärke
5 Radio/Telefon: Suchlauf vorwärts bzw. Stationstasten oder im Namensregister blättern.
Vor- und Rücklauf bei CD- und Kassettenbetrieb
6 Hupe, gesamte Fläche
7 Geschwindigkeitsregelung: Abruf
8 Geschwindigkeitsregelung: Speichern und Beschleunigen (+) sowie Verzögern und Speichern (−)
9 Geschwindigkeitsregelung: Aktivieren/Unterbrechen/Deaktivieren
10 Umluftbetrieb und AUC bzw. Lenkradheizung: Ein- und ausschalten
Multi-Funktions-Lenkrad MFL\*
Es gibt zwei Ausführungen, je nach Ausstattung Ihres Fahrzeugs.
Im Multi-Funktions-Lenkrad MFL sind Tasten integriert, um schnell und ohne Ablenkung vom Verkehrsgeschehen folgendes bedienen zu können:
einige Funktionen des Radios, CD- und Kassettenbetrieb
die Geschwindigkeitsregelung
einige Funktionen des Telefons und
die Spracheingabe

Bei der Bedienung über das MFL müssen die entsprechenden
Systeme eingeschaltet sein.
Das Bild zeigt die mögliche Gesamtausstattung. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung der jeweiligen Ausstattung.

text_image
39mde058 1 2 3 4 5 6 7 81 Kurz drücken:
Telefongespräch entgegennehmen,
Wahl starten sowie Gespräch be-
enden.
Länger drücken:
Spracheingabe* ein- und aus-
schalten
2 Radio/Telefon: Lautstärke
3 Radio/Telefon: Suchlauf vorwärts/rückwärts bzw. Stationstasten oder im Namensregister blättern. Vor- und Rücklauf bei CD- und Kassettenbetrieb
4 Hupe, gesamte Fläche
5 Geschwindigkeitsregelung: Abruf
6 Geschwindigkeitsregelung: Aktivieren/Unterbrechen/Deaktivieren
7 Geschwindigkeitsregelung: Speichern und Beschleunigen (+) sowie Verzögern und Speichern (−)
8 Radio/Telefon: Umschalten
Warnblinkanlage Warndreieck\* Verbandkasten\*

Die Taste leuchtet bei eingeschalteter Warnblinkanlage periodisch auf.
Bei eingeschalteter Fahrzeugbeleuchtung ist die Taste beleuchtet.

Die Blinkerfunktion hat Priorität vor der Warnblinkfunktion. Ab
Zündschlüsselstellung 1 können Sie deshalb blinken, auch wenn die Warn-blinkanlage eingeschaltet ist.

Das Warndreieck ist unterhalb der Kofferraumklappe im Behälter des Bordwerkzeug griffbereit untergebracht.

Gesetzliche Vorschriften über das Mitführen eines Warndreiecks beachten.

Zwischen den Rücksitzen. Den Griff ziehen (Pfeil) und den Deckel nach vorn schwenken.
Bei einigen Ausstattungsvarianten befindet sich der Verbandkasten unter dem Beifahrersitz.

Die Haltbarkeit einiger Artikel im Verbandkasten ist begrenzt. Daher den Inhalt regelmäßig auf Verfalls- daten prüfen und ggf. rechtzeitig erset- zen. Wiederbeschaffung: In jeder Apotheke.
Gesetzliche Vorschriften über das Mitführen eines Verbandkastens beachten.
24 Tanken

Zum Aufklappen am vorderen Rand drücken.
Entriegeln bei Ausfall der Zentralverriegelung siehe Seite 206.

Beim Umgang mit Kraftstoffen die an Tankstellen ausliegenden
Sicherheitsvorschriften beachten.

Einfach und umweltfreundlich
Tankverschluß in die Halterung an der Tankklappe stecken.
Beim Tanken die Zapfpistole in das Einfüllrohr einhängen. Ein Anheben der Zapfpistole während des Tankens führt
zu vorzeitigem Abschalten
bei Verwendung einer Zapfpistole mit Rückführung der Benzindämpfe zu einer reduzierten Rückführung.
Kraftstoffqualität
Benzinmotor mit Katalysator
Der Motor benötigt ausschließlich bleifreies Benzin. Allerdings können Sie unterschiedliche Benzinqualitäten tanken, da der Motor klopfgeregelt ist.
Der Motor Ihres BMW ist ausgelegt auf:
▶ Super Plus (98 ROZ).
Tanken Sie vorzugsweise dieses Benzin, um die Nennwerte für Fahrleistungen und Benzinverbrauch zu erfüllen.
Sie können ebenfalls tanken:
Superbenzin bleifrei (95 ROZ).
Dieses Benzin finden Sie auch unter den Bezeichnungen:
DIN EN 228 oder Eurosuper.
Die Mindestqualität ist:
Normalbenzin bleifrei (91 ROZ)
Tanken Sie dieses Benzin wegen der Motorauslegung nur ausnahmsweise.

Bei Fahrzeugen mit Katalysator kein verbleites Benzin tanken,
sonst kommt es zu dauerhaften Schäden an der Lambdasonde und dem Katalysator.
Benzinmotor ohne Katalysator\*
(Die Katalysator-Nachrüstung ist möglich)
Der Motor ist für bleifreies und verbleites Benzin ausgelegt. Sie können unterschiedliche Benzinqualitäten tanken, da der Motor klopfgeregelt ist.
Der Motor Ihres BMW ist ausgelegt auf:
▶ Super Plus (98 ROZ) bleifrei oder
Superbenzin (98 ROZ) verbleit. Superbenzin finden Sie auch unter der Bezeichnung DIN 51 600.
Tanken Sie vorzugsweise dieses Benzin, um die Nennwerte für Fahrleistungen und Benzinverbrauch zu erfüllen.
Sie können ebenfalls tanken:
Superbenzin (95 ROZ) bleifrei.
Dieses Benzin finden Sie auch unter den Bezeichnungen:
DIN EN 228 oder Eurosuper.
Die Mindestqualität ist:
Normalbenzin (91 ROZ) bleifrei oder verbleit.
Tanken Sie dieses Benzin wegen der Motorauslegung nur ausnahmsweise.
Dieselmotor
Diesel-Kraftstoff DIN EN 590. Diesel-Winterbetrieb siehe Seite 144.

Keinen Rapsölmethylester (RME) oder Biodiesel tanken, sonst be-Gefahr der Motorschädigung.
Reifenfülldruck

Die Druckangaben finden Sie auch bei geöffneter Fahrertür an der Türsäule.
Druck prüfen
Alle Druckangaben sind in bar (Überdruck) für Reifen mit Umgebungstemperatur angegeben (siehe auch nächste Seiten).
Bei Anhängerbetrieb gilt ausschließlich der Fülldruck für höhere Beladung.
Fahrzeuge mit Reifendruck-Control RDC*:
Nach einer Korrektur des Reifenfülldrucks das System neu aktivieren, siehe Seite 103.
Den Reifenfülldruck regelmäßig prüfen, mindestens zweimal monatlich und vor Antritt einer längeren Fahrt. Sonst kann es durch falschen Reifenfülldruck zu Fahrinstabilität bzw. Reifenschäden und somit zu Unfällen kommen.
Auch den Fülldruck am Reserverad prüfen. Für dieses Rad gilt der jeweils höchste für Ihr Fahrzeug angegebene Druck.
Reifenfreigabe beachten
Die Druckangaben gelten für die von BMW freigegebenen Reifenfabrikate, die beim BMW Service erfragt werden können. Werden andere Fabrikate verwendet, kann ein höherer Druck erforderlich sein. Freigegebene Reifen finden Sie ab Seite 153.
Reifenfülldruck
| BMW Reifen | ![]() | |
| 725tds, 730d, 728i/L | 215/65 R 16 98 V | |
| 235/60 R 16 100 W | ||
| 235/55 R 17 99 W | 2,0 2,3 2,3 2,8 | |
| 245/55 R 16 100 W | ||
| 235/50 ZR 18 | ||
| Hinten: 255/45 ZR 18 - 2,3 - 2,8 | ||
| 215/65 R 16 98 Q/T/H M+S | ||
| 235/60 R 16 100 Q/T/H M+S | ||
| 235/55 R 17 99 Q/T/H M+S | 2,2 2,5 2,5 3,0 | |
| 235/50 R 18 98 Q/T/H M+S | ||
| 245/55 R 16 100 Q/T/H M+S | ||
| 735i/L, 740i/L | 235/60 R 16 100 W | |
| 235/55 R 17 99 W | 2,1 2,4 2,5 3,0 | |
| 245/55 R 16 100 W | ||
| 235/50 ZR 18 2,3 2,6 2,7 3,2 | ||
| Hinten: 255/45 ZR 18 - 2,4 - 3,0 | ||
| 215/65 R 16 98 Q/T/H M+S | ||
| 235/60 R 16 100 Q/T/H M+S | ||
| 235/55 R 17 99 Q/T/H M+S | 2,3 2,6 2,7 3,2 | |
| 235/50 R 18 98 Q/T/H M+S | ||
| 245/55 R 16 100 Q/T/H M+S | ||
BMW 735i/L, 740i/L:
Wird eine Geschwindigkeit von 200 km/h nicht überschritten, kann der in dieser Tabelle angegebene Fülldruck bei Sommerreifen für einen zusätzlichen Komfortgewinn um jeweils 0,3 bar reduziert werden.
Reifenfülldruck
| BMW Reifen | ![]() | |
| 750i/L | 235/60 R 16 100 W | |
| 235/55 R 17 99 W | 2,2 2,6 2,5 3,0 | |
| 245/55 R 16 100 W | ||
| 235/50 ZR 18 2,4 2,8 2,7 3,2 | ||
| Hinten: 255/45 ZR 18 - 2,6 - 3,0 | ||
| 215/65 R 16 98 Q/T/H M+S | ||
| 235/60 R 16 100 Q/T/H M+S | ||
| 235/55 R 17 99 Q/T/H M+S | 2,4 2,8 2,7 3,2 | |
| 235/50 R 18 98 Q/T/H M+S | ||
| 245/55 R 16 100 Q/T/H M+S | ||
| 740d | 235/60 R 16 100 W | |
| 235/55 R 17 99 W | 2,3 2,5 2,5 3,0 | |
| 245/55 R 16 100 W | ||
| 235/50 ZR 18 2,5 2,7 2,7 3,2 | ||
| Hinten: 255/45 ZR 18 - 2,5 - 3,0 | ||
| 215/65 R 16 98 Q/T/H M+S | ||
| 235/60 R 16 100 Q/T/H M+S | ||
| 235/55 R 17 99 Q/T/H M+S | 2,5 2,7 2,7 3,2 | |
| 235/50 R 18 98 Q/T/H M+S | ||
| 245/55 R 16 100 Q/T/H M+S | ||
BMW 750i/L:
Wird eine Geschwindigkeit von 200 km/h nicht überschritten, kann der in dieser Tabelle angegebene Fülldruck bei Sommerreifen für einen zusätzlichen Komfortgewinn um jeweils 0,3 bar reduziert werden.
Öffnen und Schließen:
Schlüssel 32
Elektronische
Wegfahrsicherung 33
Zentralverriegelung 34
Öffnen und Schließen - von außen 34
Mit dem Schlüssel 34
Mit der Fernbedienung 35
Öffnen und Schließen - von innen 39
Heckklappe 40
Kofferraum 43
Alarmanlage 44
Fensterheber 46
Schiebe-Hebedach 48
Einstellen:
Sitze 50
Lenkrad 54
Spiegel 55
Sitz-, Spiegel- und
Lenkradmemory 57
Car Memory, Key Memory 59
Sicherheitssysteme:
Sicherheitsgurte 60
Airbags 61
Kinder-Rückhaltesysteme 63
Kindersitzsicherung 64
Kindersicherung 64
Fahren:
Zündschloß 65
Motor anlassen 65
Motor abstellen 67
Parkbremse 67
Schaltgetriebe 68
Automatic-Getriebe mit Steptronic 69
Automatic-Getriebe 72
Blinker/Lichthupe 75
Wischanlage/Regensensor 76
Heckscheibenheizung 78
Geschwindigkeitsregelung 78
Alles unter Kontrolle:
Kilometerzähler,
Außentemperaturanzeige 80
Drehzahlmesser 81
Energie-Control 81
Kraftstoffanzeige 82
Kühlmittelthermometer 82
Service-Intervallanzeige 83
Check-Control 84
Multi-Informations-Display MID 87
Digitaluhr; Funkuhr 88
Bordcomputer 93
Technik für Fahrkomfort und Sicherheit:
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC 100
Elektronische Dämpfer-Control EDC 102
Reifendruck-Control RDC 103
Licht:
Stand-/Abblendlicht 105
Armaturenbeleuchtung 105
Leuchtweitenregulierung 106
Fernlicht/Parklicht 106
Nebellicht 107
Innenlicht 108
Leseleuchten 108
Temperierung
zum Wohlfühlen:
Klimaautomatik 110
Fond-Klimatisierung 116
Sitzheizung 116
Lenkradheizung 117
Sonnenschutzrollo 117
Standheizung 118
Standlüftung 118
Fernbedienung für Standheizung 119
Praktische Innenausstattung:
Integrierte Universal-Fernbedienung 120
Handschuhkasten 123
Mittelarmlehnen 124
Ablagen 125
Getränkedosenhalter 126
Autotelefon 126
Ascher 126
Anzünder 128
Ausstattungen im Fond 128
Beladung und Transport:
Skisack 130
Beladung 131
Dachgepäckträger 132
Anhängerbetrieb 133
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Online Version zu Sach-Nº 01 40 0 004 599 - © 09/99 BMW AG
Schlüssel

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463de023 1 2 31 Zentralschlüssel mit Fernbedienung, bestimmen die Funktionen des Key Memory, siehe Seite 59

In jedem Zentralschlüssel ist ein langlebiger Akku, der während der
Fahrt automatisch im Zündschloß aufgeladen wird.
Benutzen Sie deshalb sonst nicht verwendete Zentralschlüssel etwa einmal im Jahr für eine längere Fahrt, damit der Akku aufgeladen wird. Siehe auch Seite 36.
2 Reserveschlüssel zur sicheren Aufbewahrung, z.B. in der Geldbörse. Dieser Schlüssel ist nicht für den ständigen Gebrauch bestimmt
3 Tür- und Zündschlüssel Mit diesem Schlüssel können nicht die Schlösser für Heckklappe und Handschuhkasten betätigt werden – vorteilhaft z.B. im Hotel.
Ersatzschlüssel
erhalten Sie nur bei Ihrem BMW Service. Dieser ist verpflichtet, die Legitimation zu prüfen, da die Schlüssel Teil eines Sicherheitssystems sind (siehe „Elektronische Wegfahrsicherung“ auf Seite 33).

Nehmen Sie zur Abholung nach Möglichkeit alle zum Fahrzeug ge- nden Zentralschlüssel mit.
Drehen Sie jeden neuen Ersatzschlüssel nach Erhalt einmal im Zündschloß in Position 2 (Zündung eingeschaltet) und wieder zurück, damit die Elektronische Wegfahrsicherung den neuen Schlüssel „kennenlernen“ kann.
Elektronische Wegfahrsicherung

Die Sicherheit im Schlüssel
Die elektronische Wegfahrsicherung erhöht zusätzlich die Diebstahlsicherheit Ihres BMW – ohne daß Sie dafür etwas einstellen oder aktivieren müssen. Sie bewirkt, daß der Motor nur mit den zum Fahrzeug gehörenden Schlüsseln gestartet werden kann. Auch können Sie einzelne Schlüssel durch Ihren BMW Service sperren lassen, wenn Ihnen z.B. Schlüssel abhanden gekommen sind. Mit einem gesperrten Schlüssel kann der Motor dann nicht mehr gestartet werden.
Was die Elektronik leistet
In den Schlüssel wurde ein elektronisches Bauteil integriert. Die Elektronik im Fahrzeug tauscht über das Zündschloß für jedes Fahrzeug individuelle und ständig wechselnde Signale mit der Elektronik im Schlüssel aus. Erst wenn der Schlüssel als „berechtigt“ erkannt worden ist, werden Zündung, Kraftstoffzufuhr und Anlasser freigegeben.
Gewalteinwirkung kann die im Schlüssel integrierte Elektronik beschädigen. Das Starten des Motors ist dann nicht mehr möglich.
34 Zentralverriegelung Öffnen und Schließen – von außen
Das Prinzip
Die Zentralverriegelung wird wirksam, wenn die Fahrertür geschlossen ist. Entriegelt bzw. verriegelt werden gemeinsam
Türen
Heckklappe
Tankklappe.
Betätigt werden kann die Zentralverriegelung
von außen über das Fahrertürschloß sowie über die Fernbedienung von innen über eine Taste.
Bei einer Betätigung von außen wird gleichzeitig die Diebstahlsicherung mit bedient. Die Alarmanlage* wird ebenfalls geschärft bzw. entschärft.
Bei einem Unfall entriegelt die Zentralverriegelung automatisch, aber nur Türen, die nicht separat über die Sicherungsknöpfe verriegelt wurden, siehe Seite 39. Außerdem schalten sich Warnblinkanlage und Innenlicht ein.

Fahrzeuge ohne Schutzverglasung: Das Fahrzeug nicht verriegeln, wenn sich Personen darin befinden, da ein Entriegeln von innen nicht möglich ist.
Sie können sich als Quittierung dafür, daß das Fahrzeug richtig verschlossen wird, ein Signal einstellen lassen (in Vorbereitung).
Bei einigen Länderausführungen kann die Alarmanlage nur mit der Fernbedienung betätigt werden. Entriegeln über ein Schloß löst bei diesen Fahrzeugen Alarm aus. Um den Alarm zu beenden: Taste 1 drücken (entriegeln) oder den Zündschlüssel in Stellung 1 drehen.
Weitere Einzelheiten zur Alarmanlage* finden Sie auf Seite 44.
Beim Öffnen einer Tür wird das Innenlicht und die Beleuchtung der Türaußengriffe eingeschaltet. Das Ausschalten erfolgt automatisch.
Öffnen und Schließen – von außen
Komfortbetätigung
Fenster und Schiebe-Hebedach können Sie auch über das Türschloß betätigen.
Öffnen: Bei geschlossener Tür den Schlüssel in der Stellung „Entriegeln“ festhalten.
Schließen: Bei geschlossener Tür den Schlüssel in der Stellung „Verriegeln“ festhalten.

Den Schließvorgang beobachten und sicherstellen, daß niemand
eingeklemmt wird. Das Loslassen des Schlüssels stoppt die Bewegung.
Manuelle Betätigung
(bei elektrischem Defekt)
Mit dem Schlüssel können Sie in den Endstellungen des Türschlosses die Fahrertür entriegeln bzw. verriegeln.
Mit der Fernbedienung
Die Fernbedienung macht Ihnen das Öffnen und Schließen Ihres Fahrzeugs äußerst bequem. Darüber hinaus bietet sie zwei zusätzliche Funktionen, die Sie nur über die Fernbedienung ausführen können:
Innenlicht und Beleuchtung der Türaußengriffe einschalten
Mit dieser Funktion können Sie auch Ihr Fahrzeug „suchen“, wenn es z.B. in einer Tiefgarage steht
▷ Heckklappe öffnen und schließen Sie öffnet sich, unabhängig davon, ob die Klappe verriegelt oder entriegelt war
Gleichzeitig mit dem Entriegeln bzw. Verriegeln des Fahrzeugs wird auch die Diebstahlsicherung deaktiviert/aktiviert und die Alarmanlage* entschärft/geschärft.

Bei einigen Länderausführungen kann die Alarmanlage nur mit der
Fernbedienung betätigt werden. Entriegeln über ein Schloß löst bei diesen Fahrzeugen Alarm aus.
Um den Alarm zu beenden: Taste 1 drücken (entriegeln) oder den Zündschlüssel in Stellung 1 drehen.
Öffnen und Schließen – von außen

Schlüssel mit Fernbedienung sind Zentralschlüssel, siehe Seite 32.

Kinder können die Türen von innen verriegeln. Fahrzeugschlüseswegen immer mitnehmen, damit Fahrzeug jederzeit wieder von geöffnet werden kann.
Zentralschlüssel, die immer wieder benutzt werden, sind stets betriebsbereit, da der Akku im Schlüssel während der Fahrt automatisch im Zündschloß aufgeladen wird. Sollte ein Verriegeln über die Fernbedienung nicht möglich sein, so ist der Akku entladen. Benutzen Sie diesen Schlüssel für eine längere Fahrt, damit der Akku wieder aufgeladen wird. Siehe auch Seite 32. Fernbedienung gegen unbefugte Benutzung schützen, indem z.B. im Hotel nur der Tür- und Zündschlüssel 3 oder der Reserveschlüssel 2 (siehe Seite 32) ausgehändigt wird. Bei Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren BMW Service. Dort sind auch Ersatzschlüssel erhältlich.

Entriegeln und Komfortöffnen
Entriegeln: Taste 1 drücken.
Das Innenlicht und die Beleuchtung der Türaußengriffe schalten sich ein.

Bei einigen Länderausführungen Taste zweimal drücken, um nach Fahrertür das ganze Fahrzeug zu egeln.

Wenn Sie es wünschen, können Sie sich diese Besonderheit üsselbezogen einstellen lassen.
Komfortöffnen: Taste 1 gedrückt halten. Fenster und das Schiebe-Hebedach werden geöffnet.
Öffnen und Schließen – von außen

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463de027 2Verriegeln, Sichern und Komfortschließen
Verriegeln und sichern: Taste 2 drücken.

Fahrzeuge ohne Schutzver- glasung: Das Fahrzeug nicht ver- eln, wenn sich Personen darin be- n, da ein Entriegeln von innen möglich ist.
Komfortschließen: Taste 2 gedrückt halten. Fenster und Schiebe-Hebedach werden geschlossen.
Den Schließvorgang beobachten und sicherstellen, daß niemand eingeklemmt wird. Das Loslassen der Taste unterbricht den Schließvorgang sofort.
Sie können sich als Quittierung dafür, daß das Fahrzeug richtig verschlossen wird, ein Signal einstellen lassen (in Vorbereitung).
Bei Fahrzeugen mit Alarmanlage (siehe Seite 44): Wird das Komfortschließen unterbrochen, muß das Fahrzeug mit Taste 1 nochmals entriegelt werden, bevor das Komfortschließen fortgesetzt wird. Sonst ist der Neigungsalarmgeber und der Innenraumschutz ausgeschaltet.

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463de027 2Neigungsalarmgeber\* und Innenraumschutz\* ausschalten
Taste 2 direkt nach dem Verriegeln erneut drücken.
Nähere Hinweise: Seite 45
Innenlicht und Beleuchtung Tür- außengriffe einschalten
Bei verriegeltem Fahrzeug Taste 2 drücken.
Öffnen und Schließen – von außen

Sie öffnet sich etwas, unabhängig davon, ob sie verriegelt oder entriegelt war.

Vor und nach einer Fahrt darauf achten, daß die Heckklappe nicht
unabsichtlich geöffnet wurde.
Automatische Heckklappenbetätigung\*
Heckklappe öffnen:
Taste 3 drücken.
Die Heckklappe öffnet sich vollständig, unabhängig davon, ob sie verriegelt oder entriegelt war.
Taste während des Öffnens drücken, der Öffnungsvorgang wird unterbrochen.

Die Heckklappe schwenkt beim Öffnen nach hinten und oben aus.
Bitte darauf achten, daß genügend Freiraum vorhanden ist.
Heckklappe schließen:
Taste 3 gedrückt halten.

Den Schließvorgang beobachten und sicherstellen, daß der
Schließbereich der Heckklappe frei ist und niemand eingeklemmt wird.
Das Loslassen des Schlüssels stoppt die Bewegung.
Nur mit ganz geschlossener Heckklappe fahren, damit keine Abgase in den Fahrgastraum gelangen. Wird dennoch einmal mit geöffneter Klappe gefahren:
Alle Fenster sowie das Schiebe-Hebedach schließen
die Luftzufuhr der Klimaautomatik stark erhöhen, siehe Seite 114.
Fremde Anlagen
Die Fernbedienung kann lokal durch fremde Anlagen oder Geräte in ihrer Funktion gestört werden.
Sollte dies auftreten, können Sie das Fahrzeug mit einem Zentralschlüssel über das Türschloß öffnen und schließen.
Öffnen und Schließen – von innen

Mit dieser Taste betätigen Sie bei geschlossenen Vordertüren die Zentralverriegelung. Damit werden Türen, Heckklappe und Tankklappe nur entriegelt bzw. verriegelt, nicht aber diebstahlgesichert.

Wenn Sie es wünschen, verriegelt die Zentralverriegelung automa-, sobald Sie losfahren. Dies kön- Sie sich schlüsselbezogen einstelassen.
Wurde mit der Fernbedienung nur die Fahrertür entriegelt (siehe Seite 36) und Sie drücken die Taste
▷ werden bei geöffneter Fahrertür alle anderen Türen, Heckklappe und Tankklappe entriegelt
▷ wird bei geschlossener Fahrertür diese verriegelt.
Entriegeln und öffnen
Entweder über die Taste für Zentralverriegelung die Türen gemeinsam entriegeln und dann den jeweiligen Türöffner über der Armlehne ziehen oder
▷ einzeln an jeder Tür den Türöffner zweimal ziehen: Beim ersten Mal wird entriegelt, beim zweiten Mal geöffnet.
Verriegeln
Entweder über die Taste für Zentralverriegelung alle Türen verriegeln oder
die Sicherungsknöpfe der Türen niederdrücken. Um ein versehentliches Aussperren zu verhindern, kann die offene Fahrertür mit deren Sicherungsknopf nicht verriegelt werden.
Nicht während der Fahrt über die Sicherungsknöpfe verriegeln, da sich dann die Türen bei einem Unfall nicht automatisch entriegeln.
Kinder können die Türen von innen verriegeln. Fahrzeugschlüssel deshalb immer mitnehmen, damit das Fahrzeug jederzeit wieder von außen geöffnet werden kann.
Bei eingeschaltetem Abblendlicht sind die Türinnengriffe beleuchtet. Die Beleuchtungsstärke wird mit der Armaturenbeleuchtung geregelt, siehe Seite 105.
Heckklappe

Nur die Zentralschlüssel (siehe Seite 32) passen zum Heckklappenschloß.
Separat öffnen
Den Zentralschlüssel im Schloß der Heckklappe nach links bis zum Anschlag drehen – die Heckklappe öffnet sich etwas.
Die Heckklappe ist wieder verriegelt, sobald sie zugedrückt wird.

Zentralschlüssel über einen Druckpunkt nach rechts drehen und in der waagrechten Stellung abziehen.
Damit ist die Heckklappe verriegelt und von der Zentralverriegelung abgekoppelt. Wenn Sie dann nur den Tür- und Zündschlüssel (siehe Seite 32) aushändigen, ist kein Zugriff über die Heckklappe möglich. Das ist vorteilhaft z.B. im Hotel.
Manuelle Betätigung
(bei elektrischem Defekt)
Den Zentralschlüssel im Schloß der Heckklappe nach links bis zum Anschlag drehen – die Heckklappe öffnet sich.
Die Heckklappe ist wieder verriegelt, sobald sie zugedrückt wird.
Heckklappe

Mit dieser Taste öffnen Sie bei stehendem Fahrzeug die Heckklappe, sofern sie nicht gesichert ist.

Die Griffmulde in der Innenverkleidung der Heckklappe (Pfeil) erleichtert das Herunterziehen.
Soft-Close-Automatic
Zum Schließen drücken Sie die Heckklappe nur leicht an. Der Schließvorgang erfolgt danach selbsttätig.

Zur Vermeidung von Verletzungen bei jedem Schließvorgang darauf achten, daß der Schließbereich der Heckklappe frei ist.
Nur mit ganz geschlossener Heckklappe fahren, damit keine Abgase in den Fahrgastraum gelangen. Wird dennoch einmal mit geöffneter Klappe gefahren:
Alle Fenster sowie das Schiebe-Hebedach schließen
die Luftzufuhr der Klimaautomatik stark erhöhen, siehe Seite 114.
Heckklappe
Automatische Heckklappen- betätigung\*
Die Heckklappe öffnet sich ganz, wenn Sie
die Taste im Fußraum
das Heckklappenschloß oder
die Taste 3 der Fernbedienung (siehe Seite 38) drücken.

Die Heckklappe schwenkt beim Öffnen nach hinten und oben aus.
Bitte darauf achten, daß genügend Freiraum vorhanden ist.
Die Klappe schließt sich selbsttätig, wenn Sie
die Taste an der Innenseite der Heckklappe (siehe rechte Spalte) drücken oder
Taste 3 am Funkschlüssel gedrückt halten.
Das Drücken einer dieser Tasten oder des Heckklappenschlosses unterbricht den Öffnungs- oder Schließvorgang sofort.

Mit dieser Taste schließen Sie die Heckklappe vollständig.
Erneutes Drücken unterbricht den Schließvorgang. Dies geschieht auch, wenn Sie die Klappe festhalten.
Wenn Sie dann die Taste noch einmal drücken, öffnet sich die Heckklappe wieder.
Manuelle Betätigung
(bei elektrischem Defekt)
Die Heckklappe mit dem Schlüssel ent- riegeln und langsam ohne ruckartige Bewegung öffnen und schließen.

Zur Vermeidung von Verletzungen wie bei jedem Schließvorgang
darauf achten, daß der Schließbereich der Heckklappe frei ist.
Nur mit ganz geschlossener Heckklappe fahren, damit keine Abgase in den Fahrgastraum gelangen. Wird dennoch einmal mit geöffneter Klappe gefahren:
Alle Fenster sowie das Schiebe-Hebedach schließen
die Luftzufuhr der Klimaautomatik stark erhöhen, siehe Seite 114.
Kofferraum

Benutzen Sie die Spannbänder am Kofferraumboden, um kleinere Gepäckstücke zu fixieren.
Wenn Sie Gegenstände auf die Spannbänder stellen, wirken diese rutschhemmend.
Für die Befestigung von Gepäckraumnetzen* oder Zugbändern zur Fixierung von Gepäckstücken finden Sie Verzurrösen an den Ecken des Kofferraums.
Siehe auch unter „Beladung“, Seite 131.

Kleinere Gegenstände können Sie im Netz an der Rückwand des Kofferraums ablegen.
44 Alarmanlage\*
Das Prinzip
Die Alarmanlage reagiert auf:
Öffnen einer Tür, der Motorhaube oder Heckklappe
Bewegungen im Innenraum des Fahrzeugs (Innenraumschutz)
Verändern der Neigung des Fahrzeugs, z.B. beim Versuch des Raddiebstahls oder Abschleppens
Unterbrechung der Batteriespannung.
Unbefugte Eingriffe signalisiert die Alarmanlage je nach Länderausführung unterschiedlich:
Akustischer Alarm von 30 Sekunden
Einschalten der Warnblinkanlage für ca. fünf Minuten*.
Schärfen und Entschärfen
Gleichzeitig mit dem Verriegeln und Entriegeln des Fahrzeugs über das Schloß oder die Fernbedienung wird auch die Alarmanlage geschärft bzw. entschärft.
Der Innenraumschutz wird ca. 30 Sekunden nach der letzten Schließbetätigung aktiviert.
Wurde die Alarmanlage ordnungsgemäß geschärft, leuchtet die Warnblinkanlage einmal auf*.

Sie können sich verschiedene Signale als Quittierung beim
Schärfen und Entschärfen einstellen lassen (in Vorbereitung).
Die Heckklappe können Sie auch bei geschärfter Anlage über die Taste 3 der Fernbedienung öffnen (siehe Seite 38). Mit dem Schließen ist die Klappe wieder gesichert.

Bei einigen Länderausführungen kann die Alarmanlage nur mit der
Fernbedienung betätigt werden. Entriegeln über ein Schloß löst bei diesen Fahrzeugen Alarm aus.
Um den Alarm zu beenden: Taste 1 drücken (entriegeln) oder den Zündschlüssel in Stellung 1 drehen.
Alarmanlage\*

Anzeigen der Kontrolleuchte
Die Kontrolleuchte auf der Armaturenbrettoberseite blitzt dauernd: Die Anlage ist geschärft
Die Kontrolleuchte blinkt beim Schärfen: Türen, Motorhaube oder Heckklappe sind nicht richtig geschlossen. Auch wenn diese nicht mehr geschlossen werden, ist der restliche Teil gesichert und die Kontrolleuchte blitzt nach 10 Sekunden dauernd. Der Innenraumschutz ist jedoch nicht aktiviert
Die Kontrolleuchte erlischt beim Entschärfen: Es wurde in der Zwischenzeit nicht an Ihrem Fahrzeug manipuliert.
Die Kontrolleuchte blinkt beim Entschärfen für 10 Sekunden: Es wurde in der Zwischenzeit an Ihrem Fahrzeug manipuliert.
Nach Auslösen eines Alarms blitzt die Kontrolleuchte anschließend wieder dauernd.
Ungewollten Alarm vermeiden
Neigungsalarmgeber und Innenraumschutz lassen sich zusammen ausschalten. Damit verhindern Sie ungewollten Alarm, z.B. bei Duplex-Garagen oder beim Transport auf Autoreisezügen:
Verriegeln (=schärfen) Sie zweimal; drücken Sie also die Taste 2 der Fernbedienung zweimal hintereinander, siehe Seite 37, oder verriegeln Sie zweimal mit dem Schlüssel, siehe Seite 34.
Die Kontrolleuchte leuchtet kurz auf und blitzt dann dauernd. Der Neigungsalarmgeber und der Innenraumschutz sind bis zum Entschärfen ausgeschaltet.
Alarmanlage\* Fensterheber

Unabsichtlich ausgeschaltet werden der Neigungsalarmgeber und der Innenraumschutz, wenn das Komfortschließen von Fenstern und Schiebe-Hebedach innerhalb der ersten 10 Sekunden unterbrochen und wieder neu eingeleitet wurde. Ist dies geschehen, muß entschärft und wieder neu geschärft werden.

Sender und Empfänger des Innenraumschutzes befinden sich in einer Abdekung am Fahrzeugdach.
Voraussetzung für ein einwandfreies Funktionieren des Innenraumschutzes sind geschlossene Fenster und ein geschlossenes Schiebe-Hebedach.
Schalten Sie jedoch den Innenraumschutz aus (siehe vorherige Spalte), wenn
Kinder oder Tiere im Fahrzeug bleiben sollen
Fenster oder Schiebe-Hebedach geöffnet bleiben sollen.
Fenster öffnen und schließen
Ab Zündschlüsselstellung 1:
Wippschalter bis zum Druckpunkt drücken:
Das Fenster bewegt sich, solange Sie den Wippschalter drücken
Wippschalter über den Druckpunkt hinaus antippen:
Das Fenster bewegt sich automatisch.
Um die Bewegung zu stoppen, den Schalter antippen.
Fensterheber
Nach dem Ausschalten der Zündung:
Sie können die Fensterheber noch bis zu 15 Minuten bedienen, solange keine Vordertür nach dem Öffnen wieder geschlossen wurde. Zum Öffnen drücken Sie den Wippschalter über den Druckpunkt hinaus.

Den Zündschlüssel beim Verlassen des Fahrzeugs stets abzie-
hen,
damit z.B. Kinder nicht mehr die Fensterheber bedienen und sich verletzen können.
Zur Komfortbetätigung über das Türschloß bzw. die Fernbedienung siehe Seite 35, 36 und 37.
Schutzfunktion
Am oberen Fensterrahmen befindet sich jeweils eine Kontaktleiste. Wird beim Schließen eines Fensters gegen diese Kontaktleiste gedrückt, so wird der Schließvorgang sofort unterbrochen und das Fenster öffnet sich wieder etwas.

Trotz dieser Schutzfunktion in jedem Fall darauf achten, daß der Schließbereich der Scheibe frei ist, sonst ist in Grenzfällen (z.B. bei dünnen Gegenständen) eine Berührung mit der Kontaktleiste nicht gewährleistet. Diese Schutzfunktion wird außer Kraft gesetzt, wenn der Schalter über den Druckpunkt hinaus gedrückt und gehalten wird.

Damit können Sie das Öffnen und Schließen der hinteren Fenster über die Schalter im Fond, z.B. durch Kinder, verhindern.

Den Sicherheitsschalter stets drücken, wenn Kinder im Fond hren. Unkontrolliertes Schließen Fenster kann zu Körperverletzunühren.
Schiebe-Hebedach\*

Das Schiebe-Hebedach stets kontrolliert und aufmerksam schließen, sonst kann es zu Körperverletzungen kommen.
Den Zündschlüssel beim Verlassen des Fahrzeugs stets abziehen und die Türen schließen, damit z.B. Kinder nicht mehr das Dach bedienen und sich verletzen können.
Unterdruck oder Zugluft im Fahrzeuginnenraum werden bei geöffnetem oder angehobenem Dach vermieden, wenn Sie die Luftaustritte im Armaturenbrett offenhalten und ggf. die Luftzufuhr erhöhen, siehe Seite 114.
Ein ganz geöffnetes Dach kann bei schnellerer Fahrt Luftschwingungen im Fahrzeug verursachen. Schließen Sie das Dach so weit, bis dieser natürliche Effekt verschwindet.
Zur Komfortbetätigung über das Tür- schloß bzw. die Fernbedienung siehe Seite 35, 36 und 37.

Anheben – Öffnen – Schließen
Ab Zündschlüsselstellung 1 den Schalter drücken bzw. bis zum Druckpunkt in die gewünschte Richtung schieben.
Beim Anheben fährt der Dachhimmel nur einige Zentimeter zurück.
Sie können das Dach nach dem Ausschalten der Zündung noch bis zu 15 Minuten bedienen, solange keine Vordertür nach dem Öffnen wieder geschlossen wurde.
Automatisches\* Öffnen und Schließen
Den Schalter über den Druckpunkt hinaus antippen.
Ferner sind folgende Bewegungen automatisiert:
Bei geöffnetem Dach den Schalter in Richtung „Anheben“ antippen: Das Dach fährt in die Endposition von „Anheben“
Bei angehobenem Dach den Schalter in Richtung „Öffnen“ antippen: Das Dach fährt in die Endposition von „Öffnen“.
Ein Antippen des Schalters stoppt die Bewegung.
Schiebe-Hebedach\*
Schutzfunktion
Trifft das Schiebe-Hebedach beim Schließen ab ungefähr der Mitte der Dachöffnung auf einen Widerstand, so wird der Schließvorgang unterbrochen und das Dach öffnet sich wieder etwas.

Trotz dieser Schutzfunktion auf alle Fälle darauf achten, daß der
Schließbereich des Dachs frei ist, sonst ist in Grenzfällen (z.B. bei dünnen Gegenständen) die Auslösung der Schließkraftbegrenzung nicht gewährleistet. Die Schutzfunktion wird außer Kraft gesetzt, wenn der Schalter über den Druckpunkt hinaus gedrückt und gehalten wird.
Schiebe-Hebedach mit Glaseinsatz\*
Bedienung und Funktion wie beim Schiebe-Hebedach zuvor beschrieben. Um das angehobene Dach zu öffnen, halten Sie den Schalter in Richtung „Öffnen“, bis das Dach die gewünschte Position erreicht hat.
Die Schiebeblende wird beim Anheben des Daches etwas zurückgeschoben und beim Öffnen mit dem Dach mitgenommen. Sie verbleibt in der geöffneten Stellung und kann jederzeit nach Bedarf verschoben werden.

Stromunterbrechung oder Defekt
Nach einer Stromunterbrechung (z.B. Abklemmen der Batterie) läßt sich das Dach zunächst nur anheben. Um dies zu beheben:
1 das Schiebe-Hebedach ganz an-
heben
2 den Schalter noch ca. fünf Sekunden lang gedrückt halten.
Bei einem elektrischen Defekt läßt sich das Schiebe-Hebedach manuell betätigen, siehe Seite 206.
Sitze einstellen Mechanischer Sitz
Bitte beachten Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit beim Einstellen der Sitzposition:

Den Fahrersitz nicht während der Fahrt einstellen. Sonst kann infolge eine unerwartete Sitzbewegung das Fahrzeug außer Kontrolle geraten und dadurch ein Unfall verursacht werden.
Den Sicherheitsgurt immer möglichst eng am Körper anlegen. Sonst kann der Beckengurt bei Frontalunfällen über die Hüfte rutschen und den Unterleib verletzen. Ferner verschlechtert sich die Rückhaltewirkung bei lose angelegtem Sicherheitsgurt.
Die Lehne während der Fahrt nicht zu weit nach hinten neigen (dies betrifft besonders die Beifahrerseite), sonst besteht bei einem Unfall die Gefahr, unter dem Sicherheitsgurt „durchzutau- chen“, so daß die Schutzwirkung des Gurts verlorengeht.
Die Sitze nicht nach hinten schieben, wenn sich das Fahrzeug in einer Schräglage befindet, z.B. bei Garagenauffahrten oder Hanglagen. Sonst kann die automatische Gurthöheneinstellung ausgeklinkt werden.

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380de0211 Längsrichtung
Den Hebel ziehen und den Sitz in die gewünschte Lage schieben. Nach dem Loslassen des Hebels den Sitz leicht vor- oder zurückbewegen, damit er richtig einrastet
2 Höhe
Den Hebel ziehen und den Sitz nach Bedarf belasten oder entlasten

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380de022 4 3 4 33 Lehne
Den Hebel ziehen und die Lehne nach Bedarf belasten oder entlasten
4 Neigung (nur beim Fahrersitz)
Den Hebel ziehen und den Sitz nach Bedarf bewegen.
Mechanischer Sitz Elektrischer Sitz\*
Richtig sitzen
Setzen Sie sich zur Entlastung der Bandscheiben im Sitz ganz zurück und lassen Sie den Rücken vollständig an der Lehne anliegen.
Bei einer idealen Haltung bildet die Kopfstellung zur Wirbelsäule eine Gerade.
Bei Langstreckenfahrten kann die Lehne etwas mehr nach hinten geneigt werden, um die Muskelbeanspruchung zu reduzieren. Das Lenkrad muß auch an seinem höchsten Punkt mit leicht angewinkelten Armen bedient werden können.
Lordosenstütze\*
Siehe BMW Komfortsitz, Seite 52.

Höhe einstellen: Durch Ziehen oder Drücken.
Neigung einstellen: Durch Schwenken.
Kopfstützen reduzieren bei Unfällen das Risiko von Halswirbelschäden. Die Kopfstütze so ausrichten, daß ihre Mitte ca. in Ohrhöhe liegt.

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380de023 1 2 3 4 51 Neigung (nur beim Fahrersitz)
2 Längsrichtung
3 Höhe
4 Lehne
5 Höhe der Kopfstütze
Die Neigung der Kopfstütze stellen Sie manuell durch Schwenken ein.

Die Einstellhinweise auf Seite 50 beachten, sonst ist die person-
liche Sicherheit eingeschränkt.
Lordosenstütze\*
Siehe BMW Komfortsitz, Seite 52.
BMW Sportsitz\* BMW Komfortsitz\*

Bei diesem Sitz können Sie zusätzlich die Oberschenkelauflage einstellen. Dazu den Schalter drücken.

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1 2 380de024Dieser Sitz bietet Ihnen zusätzlich Einstellungen für
1 Lordosenstütze
2 Schulterstütze
Lordosenstütze
Die Kontur der Rückenlehne läßt sich verändern, so daß die Wölbung der Lendenwirbelsäule (Lordose) unterstützt wird.
Oberer Beckenrand und Wirbelsäule werden abgestützt, um eine aufrechte und entspannte Sitzhaltung zu fördern.
Schalter vorn bzw. hinten drücken: Wölbung verstärken bzw. abschwächen.
Schalter oben bzw. unten drücken: Wölbung oben bzw. unten wird verstärkt.

Das einstellbare Lehnenoberteil unterstützt den Rücken auch im Schulterbereich. Das führt zu einer entspannten Sitzposition und zu einer Entlastung der Schultermuskulatur.
Schalter drücken: Die Neigung des Lehnenoberteils verändert sich.
Zur optimalen Einstellung wird empfohlen:
Fahrer- und Beifahrerseite:
1 Lehnenoberteil ganz nach hinten neigen
2 Optimale Sitzposition einstellen, wie auf Seite 51 beschrieben
3 Lehnenoberteil nach vorn neigen, bis Schultern gut unterstützt werden.
BMW Komfortsitz\*
Beifahrer in Ruheposition:
1 Lehnenoberteil ganz nach hinten neigen
2 Sitz etwas stärker nach oben neigen
3 Lehne etwas stärker nach hinten neigen
4 Lehnenoberteil stärker nach vorn neigen.

Über eine Korrektur der Längseinstellung des Sitzes sicherstellen,
daß der Sicherheitsgurt nach wie vor am Körper anliegt, sonst kann die Schutzwirkung des Gurtes beeinträchtigt werden.
BMW Kontursitz\*
Im Vergleich zum Sitz mit elektrischer Einstellung zusätzliche Einstellungen für Oberschenkelauflage, Schulterstütze und Lordosenstütze.
Oberschenkelauflage
Siehe unter BMW Sportsitz, vorhergehende Seite.
Schulterstütze
Siehe unter BMW Komfortsitz, vorhergehende Seite.
Lordosenstütze
Siehe unter BMW Komfortsitz, vorhergehende Seite.
BMW Aktivsitz\*

Eine aktive Veränderung der Sitzfläche hilft Verspannungen, Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich und Ermüdungserscheinungen zu vermeiden.
Zur Aktivierung, Taste (Pfeil) drücken. Weiteres zum BMW Aktivsitz finden Sie im Kapitel „Freude an der Technik“, Seite 216.
Elektrischer Fondsitz\* Lenkrad einstellen

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380de025 1 2 31 Lehne
2 Höhe der Kopfstütze
3 Lordosenstütze
Legt ein Fondpassagier den Sicherheitsgurt an, fährt die entsprechende Kopfstütze selbsttätig aus.
Die Korrektur der Höhe der Kopfstütze erfolgt mit dem Schalter 2.
Zur Lordosenstütze siehe unter BMW Komfortsitz, Seite 52.

1 Klemmhebel herausklappen.
2 Lenkrad in der Längsrichtung und in der Neigung der Sitzposition anpassen.
3 Klemmhebel wieder zurückklappen.

Lenkrad nicht während der Fahrt einstellen, sonst besteht durch eine unerwartete Bewegung Unfallgefahr.

Das Lenkrad läßt sich in vier Richtungen einstellen, analog der Hebelbewegung.

Lenkrad nicht während der Fahrt einstellen, sonst besteht durch unerwartete Bewegung Unfall-hr.
Speichern der Lenkradposition siehe Sitz-, Spiegel- und Lenkradmemory, Seite 57.
Lenkrad einstellen Spiegel
Automatische Lenkradeinstellung
(nur in Verbindung mit Sitz-, Spiegel- und Lenkradmemory*)
Zur Erleichterung des Ein- und Aussteigens fährt das Lenkrad automatisch in die oberste Position und entsprechend zurück in die Fahr- (Memory-) Position.
Diese Automatik wird beeinflußt durch die Zündschlüsselstellung und die Fahrertür.

Sie können sich Ihr Fahrzeug so anpassen lassen, daß beim Entriegeln über die Fernbedienung mit Ihrem persönlichen Schlüssel jeweils Ihre eigene Lenkradposition eingestellt wird.

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380de029 1 2 3Außenspiegel
1 Schalter zum Einstellen in vier Richtungen
2 Schalter zum Umschalten auf den jeweils anderen Spiegel
3 Taste zum An- und Abklappen der Spiegel (nur in Verbindung mit Spiegelpaket* – siehe Seite 57).
Durch wiederholtes Drücken der Taste 3 werden die Spiegel an und abgeklappt. Das ist vorteilhaft z.B. in Waschanlagen, engen Straßen oder, um etwa nach vorn geklappte Spiegel wieder in die richtige Position zu bringen.

Anklappen ist bis zu einer Geschwindigkeit von 10 km/h
möglich.
Die Spiegel lassen sich auch manuell einstellen durch Drücken an den Rändern des Spiegelglases.
Speichern der Spiegelpositionen: siehe Sitz-, Spiegel- und Lenkradmemory, Seite 57.
Der äußere, asphärisch gewölbte* Teil der Spiegel vermittelt, leicht verzerrt, ein größeres Blickfeld als der innere, konvexe* Spiegelteil. Damit wird das Sichtfeld nach hinten erweitert und der sogenannte tote Blickwinkel verringert.

Der Beifahrerspiegel ist stärker gewölbt als der Fahrerspiegel. Die
im Spiegel sichtbaren Objekte sind näher, als sie scheinen. Ein Schätzen des Abstandes von nachfolgenden Fahrzeugen ist daher nur bedingt möglich. Dies gilt auch für den asphärischen äußeren Teil der Spiegel.
Spiegel

Sie können sich Ihr Fahrzeug so anpassen lassen, daß beim Ent- In über die Fernbedienung mit n persönlichen Schlüssel jeweils eigene Spiegelposition eingestellt
Elektrische Beheizung
Beide Spiegel werden automatisch in Zündschlüsselstellung 2 beheizt.

Zur Reduzierung der Blendwirkung von hinten bei Nachtfahrten: Kleinen Hebel kippen.
Beleuchtete Make-up Spiegel
Sonnenblende herunterklappen und evtl. Abdeckung zur Seite schieben. Die Spiegel sind ab Zündschlüsselstellung 1 beleuchtet.
Sonnenblenden
Sie können auch zur Seitenscheibe geschwenkt werden.

Innenspiegel, automatisch abblendend\*
Dieser Spiegel blendet automatisch stufenlos ab entsprechend der Lichteinwirkung durch Umgebungslicht und blendende Scheinwerfer von hinten.
Der Spiegel schaltet automatisch in die klare, nicht abdunkelnde Stellung, wenn Sie den Rückwärtsgang bzw. die Wahlhebelposition R einlegen.
Die zwei Fotozellen zur einwandfreien Funktion des Spiegels frei und sauber halten. Eine Fotozelle ist im Spiegelglas (Pfeil), die andere etwas versetzt an der anderen Seite des Spiegels.
Zur Elektrochrom-Technologie des Spiegels siehe Seite 218.
Spiegel Sitz-, Spiegel- und Lenkradmemory\*
Spiegelpaket\*
Beide Außenspiegel blenden ebenfalls automatisch stufenlos ab. Außerdem können Sie mit der Taste 3 die Spiegel an- und abklappen (siehe Seite 55).

text_image
MEMORY 3806032 3 2 1Sie können drei verschiedene Fahrersitz-, Außenspiegel- und Lenkradpositionen (nur in Verbindung mit elektrischer Lenkradeinstellung) speichern und abrufen. Das Bild zeigt die Tasten dazu an der Fahrertür.
Die Einstellung der Lordosenstütze wird nicht im Memory gespeichert.
Speichern
1 Schlüssel in Zündschlüsselstellung 1 oder 2
2 Gewünschte Sitz-, Außenspiegel- und Lenkradposition einstellen
3 MEMORY-Taste drücken: Kontroll-lampe in der Taste leuchtet
4 Gewünschte Speicher-Taste 1, 2 oder 3 drücken: Kontrollampe erlischt.
Sitz-, Spiegel- und Lenkradmemory\*
Abrufen
Komfortfunktion:
1 Fahrertür nach dem Entriegeln geöffnet oder Zündschlüssel in Position 1
2 Gewünschte Speicher-Taste 1, 2 oder 3 kurz drücken.
Der Einstellvorgang wird sofort abgebrochen, wenn Sie einen Schalter der Sitzeinstellung oder eine der Memorytasten betätigen.
Sicherheitsfunktion:
1 Fahrertür geschlossen und Zünd-
schlüssel entweder abgezogen oder
in Position 0 oder 2
2 Gewünschte Speicher-Taste 1, 2 oder 3 so lange drücken, bis der Einstellvorgang abgeschlossen ist.
Wurde die MEMORY-Taste versehentlich gedrückt: Taste erneut drücken, die Kontrollampe erlischt.

Memory nicht während der Fahrt abrufen, sonst besteht durch eine
unerwartete Sitz- oder Lenkradbewegung Unfallgefahr.

Sie können sich Ihr Fahrzeug so einstellen lassen, daß beim Entrie- über die Fernbedienung mit Ihrem ähnlichen Schlüssel jeweils Ihre eine Einstellung für Sitzposition, gel- und Lenkradeinstellung abgewird.

Wird diese Einstellung genutzt, vor dem Entriegeln vergewissern, der Fußraum hinter dem Fahrersitz ist. Sonst könnten Personen oder entstände bei einem etwaigen Zuhahren des Sitzes verletzt bzw. bedigt werden.

Abkippen des Beifahrerspiegels
(Bordsteinautomatik)
1 Spiegel-Umschalter (Pfeil) in Stellung „Fahrerspiegel“ bringen.
2 Beim Einlegen des Rückwärtsgangs bzw. der Wählhebelposition R kippt der Spiegel auf der Beifahrerseite etwas ab. Damit gelangt z.B. beim Einparken der untere Nahbereich des Fahrzeugs (Bordsteinkante) ins Blickfeld.
Sie können diese Automatik auch ausschalten: Spiegel-Umschalter in Stellung „Beifahrerspiegel“ schieben.
Car Memory, Key Memory

Sicher haben Sie sich schon oft gewünscht, einzelne Funktionen ihres Fahrzeugs nach Ihren Vorstellungen individuell konfigurieren zu können. BMW hat bei der Entwicklung einige frei wählbare Möglichkeiten mit in das Fahrzeug "hineinkonstruiert", die Sie nach Ihren Wünschen von Ihrem BMW Service einstellen lassen können.
Es gibt fahrzeug- ("Car Memory") und personenbezogene ("Key Memory") Einstellungen. Sie können zwei unterschiedliche Grundeinstellungen für zwei unterschiedliche Personen anpassen lassen. Voraussetzung ist, daß jede Person einen eigenen Fernbedienungsschlüssel benutzt.
Ihr Fahrzeug erkennt beim Entriegeln mit der Fernbedienung über den Datenaustausch mit dem Schlüssel den jeweiligen Nutzer und führt die Einstellungen entsprechend aus.
Damit Sie die Schlüssel auseinanderhalten können, wurden Ihnen Farbaufkleber mit den Schlüsseln mitgeliefert.
Was alles möglich ist
Welche Möglichkeiten Car Memory und Key Memory Ihnen bietet, erfahren Sie bei Ihrem BMW Service.
In dieser Betriebsanleitung finden Sie an entsprechender Stelle dieses Symbol, das Sie grundsätzlich auf Einstellungsmöglichkeiten aufmerksam machen soll.
Ein Beispiel für Key Memory ist die automatische Einstellung des elektrischen Fahrersitzes mit Memory für die jeweilige Person beim Entriegeln des Fahrzeugs.
Sicherheitsgurte

Die Sicherheitsgurte bei jeder Fahrt anlegen.
Schließen: Das Gurtschloß muß hörbar einrasten.
Öffnen: Die rote Taste im Schloßteil drücken, den Gurt festhalten und zum Aufroller führen.
Der obere Gurtbefestigungspunkt paßt sich automatisch bei der Längseinstellung der Sitze an verschiedene Körpergrößen an.
Die folgenden Hinweise zum Anlegen des Gurts beachten, sonst ist die persönliche Sicherheit eingeschränkt und die Schutzfunktion des Gurts beeinträchtigt. Die Hinweise gelten auch für die Mitfahrenden: Pro Sicherheitsgurt grundsätzlich nur eine Person angurten. Säuglinge und Kinder dürfen nicht auf den Schoß genommen werden.
Den Sicherheitsgurt verdrehungsfrei und straff über Becken und Schulter legen und nicht über feste oder zerbrechliche Gegenstände führen. Der Sicherheitsgurt darf nicht am Hals anliegen, eingeklemmt werden oder an scharfen Kanten scheuern.
Den Sicherheitsgurt immer möglichst eng am Körper anlegen. Daher auftragende Kleidung vermeiden und den Gurt öfters über die Schulter nachspannen. Sonst kann der Beckengurt bei Frontalunfällen über die Hüfte rutschen und den Unterleib verletzen. Ferner verschlechtert sich die Rückhaltewirkung bei lose angelegtem Sicherheitsgurt.
Auch als Schwangere immer den Sicherheitsgurt anlegen und besonders darauf achten, daß der Beckengurt tief an der Hüfte anliegt und nicht auf den Unterleib drückt.
Pflegehinweis siehe Seite 179.
Bei Beanspruchung durch einen Unfall oder bei Beschädigung: Das Gurt-System einschließlich der Gurtschloß-Strammer und etwaige Kinder-Rückhaltesysteme* durch einen BMW Service austauschen und die Gurtverankerungen prüfen lassen.
Airbags

text_image
380d6643 1 2 31 Front-Airbags für Fahrer und Beifahrer
2 Kopf-Airbags (vorn und im Fond*)
3 Seiten-Airbags (vorn und im Fond*)
Schutzwirkung
Die Front-Airbags schützen die vorn Sitzenden bei einem Frontalaufprall, bei dem die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte alleine nicht mehr ausreichen würde. Die Kopf- und Seiten-Airbags schützen erforderlichenfalls bei einem Seitenaufprall. Der jeweilige Seiten-Airbag stützt den Körper im seitlichen Brustbereich ab.

Das Bild zeigt schematisch die Hauptrichtungen, auf die die Airbags im Falle eines Aufpralls des Fahrzeugs reagieren.
Kontrolleuchte

Die Kontrolleuchte zeigt die Funktionsbereitschaft des Airbag-Systems an ab Zünd-
schlüsselstellung 1 an.
System betriebsbereit:
Kontrolleuchte leuchtet kurz auf und erlischt dann.
System gestört:
Kontrolleuchte leuchtet nicht auf Kontrolleuchte leuchtet kurz auf, erlischt kurz und leuchtet wieder auf.
Bei einer Störung im System besteht die Gefahr, daß das System bei einem Unfall im Wirkungsbereich trotz ausreichender Unfallschwere nicht auslöst.
Das System bitte umgehend vom BMW Service überprüfen lassen.
Airbags
Richtig sitzen mit Airbags

Die folgenden Hinweise zu den Airbags beachten, sonst ist die Schutzfunktion der Airbags beeinträchtigt und die persönliche Sicherheit gefährdet. Die Hinweise betreffen alle Insassen:
Den Sicherheitsgurt trotz der Airbags bei jeder Fahrt anlegen, denn die Airbags sind eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung. Bei leichteren Unfällen, Überschlag und Heckkollisionen lösen die Airbags nicht aus. Hier bietet der Sicherheitsgurt optimalen Schutz.
Airbags befinden sich unter Abdeckungen im Lenkrad, in der Instrumententafel, in den Seitenverkleidungen vorn und im Fond*, an Dachholmen und Seiten der Himmelverkleidung.
Eine Sitzposition einnehmen, die bequem ist und den größtmöglichen Abstand zu den jeweiligen Airbags erlaubt. Das Lenkrad immer am Lenkradkranz anfassen, sonst kann es bei Auslösen des Airbags zu Hand- bzw. Armverletzungen kommen.
Zwischen Airbag und Person dürfen sich keine Gegenstände befinden.
Die Abdeckung des Airbags auf der Beifahrerseite nicht als Ablage benutzen.
Die Abdeckungen der Airbags nicht verkleben, überziehen oder in sonstiger Weise verändern.
Auf der Beifahrerseite keine Kinder-Rückhaltesysteme benützen. Kinder unter 12 Jahren und Kinder, die kleiner als 150 cm sind, dürfen nur im Fond mitfahren.
Bei Ausstattung mit Seiten-Airbags im Fond darauf achten, daß Kindersitze korrekt und mit dem größtmöglichen Abstand zu den Airbags in den Seitenverkleidungen montiert sind. Kinder nicht in Richtung Seitenverkleidung aus dem Kindersitz lehnen lassen, da sonst erhebliche Verletzungen bei Airbag-Auslösung entstehen können.
Auch bei Beachtung aller Hinweise sind je nach den Umständen des Einzelfalles durch die Airbagauslösung bedingte Gesichts- sowie Hand- und Armverletzungen nicht ganz ausgeschlossen. Bei sensiblen Insassen kann es durch das Zünd- und Aufblasgeräusch zu kurzfristigen, nicht bleibenden Gehörbeeinträchtigungen kommen.
Weiteres zum Airbag-System auf Seite 181 und 214.
Kinder-Rückhaltesysteme\*
Für Kinder bis 12 Jahre und Kinder, die kleiner als 150 cm sind, müssen genehmigte Rückhaltesysteme benützt werden.
Kleinkinder bis zu 18 Monaten können durch ein rückwärtsgerichtetes Rückhaltesystem auf den Fondsitzen gesichert werden, unter Verwendung der serienmäßigen Sicherheitsgurte.
Für jede Altersgruppe stehen bei Ihrem BMW Service entsprechende Kindersitzsysteme zur Verfügung. Bitte beachten Sie bei deren Verwendung die Hinweise in der Einbau-Anleitung.
Auf der Beifahrerseite keine Kinder-Rückhaltesysteme benützen, sonst können bei einem Auslösen des Airbags Verletzungen entstehen. Keine Änderungen an Kinder-Rückhaltesystemen vornehmen, sonst kann deren Schutzwirkung beeinträchtigt werden.
Kindersitzsicherung Kindersicherung
Zur Befestigung und Sicherung von Kinderrückhalteeinrichtungen ist der Sicherheitsgurt für den mittleren Fondsitzplatz sperrbar.
Gurt sperren
Sicherheitsgurt vollkommen vom Gurt- automat abrollen. Gurt anschließend teilweise wieder aufrollen, Kindersitz befestigen, Gurt nachspannen und schließen.
Gurtsperre aufheben
Sicherheitsgurt öffnen, Kindersitz herausnehmen und Gurt bis in Endstellung auf den Gurtautomat aufrollen.

An einer Fondtür Schlüssel in den Schlitz stecken und nach außen drehen:
Die jeweilige Tür kann nur von außen geöffnet werden.
Zündschloß Motor anlassen

text_image
3 2 1 0 SBodeU100 Lenkung verriegelt
Der Schlüssel kann nur in dieser Stellung eingesteckt bzw. abgezogen werden.
Nach dem Abziehen des Schlüssels das Lenkrad bis zum Einrasten leicht drehen.

Fahrzeuge mit Automatic-
Getriebe: Den Wählhebel erst bei
laufendem Motor (Zündschlüsselstellung 2) aus der Position P herausnehmen.
Um den Schlüssel in die Stellung 0 zurückzudrehen bzw. abzuziehen, erst den Wählhebel in die Position P bringen (Interlock).
1 Lenkung entriegelt
Eine leichte Lenkbewegung erleichtert oft die Drehung des Schlüssels von 0 auf 1.
Einzelne Stromverbraucher sind betriebsbereit
2 Zündung eingeschaltet/ BMW 725tds, 730d, 740d: Vorglühen
Alle Stromverbraucher sind betriebsbereit.
3 Motor anlassen
Vor dem Anlassen
Parkbremse treten.
Schalthebel in Leerlaufstellung bzw. bei Automatic-Getriebe in P oder N.
Bei niedrigen Temperaturen das Kupplungspedal treten.

Motor nicht in geschlossenen gase enthalten das farb- und geruchlose, aber giftige Kohlenmonoxid. Das Einatmen von Abgasen ist gesundheitsschädlich und kann zur Bewußtlosigkeit und zum Tod führen.
Fahrzeug nie mit laufendem Motor unbeaufsichtigt stehen lassen, da es so eine große potentielle Gefahr darstellt.
Motor anlassen
Fahrzeuge mit Benzinmotor
Motor anlassen, dabei das Gaspedal nicht betätigen.

Anlasser nicht zu kurz betätigen, jedoch nicht länger als ca. 20
Sekunden. Den Zündschlüssel nach dem Anspringen des Motors sofort loslassen.
Motor nicht im Stand warmlaufen lassen, sondern sofort mit mäßiger Drehzahl losfahren.
BMW 735i/L, 740i/L, 750i/L:
Ihr BMW ist mit Komfortstart ausgestattet. Dabei genügt es, den Zündschlüssel nur kurz in die Stellung 3 (Anlasserbetätigung) zu drehen und gleich wieder loszulassen.
Die Anlasserbetätigung erfolgt dann für eine gewisse Zeit automatisch und wird ebenfalls automatisch beendet, sobald der Motor angesprungen ist.
Bei nicht ausreichender Batteriespannung wird der automatische Startvorgang nicht begonnen oder abgebrochen.
Der Motor kann mittels Fremdstarthilfe gestartet werden (siehe Seite 208).
Springt der Motor beim ersten Versuch nicht an, z.B. in sehr kaltem oder heißem Zustand:
Das Gaspedal beim Anlassen halb niedertreten.
Kaltstart bei sehr niedrigen Temperaturen (ab ca. -15 °C) in großen Höhen (über 1000 m):
Beim ersten Mal den Anlasser auf jeden Fall länger betätigen (ca. 10 Sekunden)
Das Gaspedal beim Anlassen halb niedertreten.
Fahrzeuge mit Dieselmotor
Bei kaltem Motor:
Zündschlüssel so lange in Stellung 2 halten, bis der Schriftzug „Vorglühen“ erlischt
▶ Motor anlassen. Bei extrem tiefen Temperaturen bis zu 40 Sekunden anlassen.
Bei warmem Motor:
Der Schriftzug „Vorglühen“ leuchtet nicht auf: Motor sofort anlassen.
Die Betätigung des Gaspedals hat auf den Anlaßvorgang keinen Einfluß.
Motor nicht im Stand warmlaufen lassen, sondern sofort mit mäßiger Drehzahl losfahren.
Entlüften des Diesel-Kraftstoffsystems: Bei leergefahrenem Tank braucht das Kraftstoffsystem normalerweise nicht entlüftet zu werden.
Sollten sich dennoch Startschwierigkeiten ergeben:
▶ Ca. 20 Sekunden lang anlassen.
Motor abstellen Parkbremse
Zündschlüssel in Stellung 1 oder 0 drehen.

Den Zündschlüssel nie bei rollen- dem Fahrzeug abziehen. Das
Zündschloß würde beim Lenken einrasten.
Beim Verlassen des Fahrzeugs immer den Zündschlüssel abziehen und das Zündschloß verriegeln.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe:
Beim Parken auf abschüssiger Fahrbahn die Parkbremse treten, da das Einlegen des 1. oder Rückwärtsganges unter Umständen nicht genügend gegen Wegrollen sichert.
Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe: Wählhebelposition P einlegen.

Wenn ausnahmsweise ein Einsatz während des Fahrens notwendig as Pedal vorsichtig und mit Bet niedertreten. Dabei den Lösegriff Bremse ständig ziehen.
Starkes Niedertreten des Pedals kann zum Überbremsen der Hinterachse und damit verbundenen Ausbrechen des Fahrzeughecks führen.
Die Bremslichter leuchten nicht, wenn die Parkbremse getreten wird. Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Beim Parken auf abschüssiger Fahrbahn die Parkbremse treten, da das Einlegen des 1. oder Rückwärtsganges unter Umständen nicht genügend gegen Wegrollen sichert.
Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe: Wählhebelposition P einlegen.

Das Pedal treten, die Kontrolleuchte „P“ in der Instrumentenkombination leuchtet in Zündschlüsselstellung 2, siehe Seite 19.
Parkbremse Schaltgetriebe

Zum Lösen der Bremse den Griff ziehen. Bitte beachten Sie, daß die Bremse dann unmittelbar löst.
Die Parkbremse dient prinzipiell zur Sicherung des stehenden Fahrzeugs gegen Wegrollen und wirkt auf die Hinterräder.
Zur Vermeidung von Korrosion von Zeit zu Zeit beim Ausrollen vor einer Ampel die Parkbremse leicht betätigen, wenn es die Verkehrsverhältnisse zulassen.

text_image
360de044 1 3 5 2 4BMW 728i, 725tds
Die Schalthebel-Ruhestellung (Punkt im Bild) liegt in der Schaltebene 3./4. Gang.
Beim Schalten aus den jeweiligen Gängen in „Neutral“ federt der Schalthebel von selbst in die genannte Schaltebene zurück.
Rückwärtsgang
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Beim Drücken des Schalthebels nach links leichten Widerstand überwinden. Die Rückfahrscheinwerfer schalten sich dabei in Zündschlüsselstellung 2 automatisch ein.

An Steigungen das Fahrzeug nicht mit schleifender Kupplung halten, lern die Parkbremse benutzen.
Eine schleifende Kupplung verursacht hohen Kupplungsverschleiß.
Automatic-Getriebe mit Steptronic\*
Sie können wie mit einem normalen Automatic-Getriebe fahren, zusätzlich aber auch manuell schalten.
Wenn Sie den Wahlhebel aus der Position D nach links in die Schaltgasse M/S bringen, sind die sportbetonten Schaltprogramme des Automatic-Getriebes aktiv. Sobald Sie den Wahlhebel in Richtung „+“ oder „-“ antippen, wechselt die Steptronic den Gang und der Manuellbetrieb wird aktiv. Wenn Sie wieder die Automatic nutzen wollen, bringen Sie den Wahlhebel nach rechts in die Position D.
Das Automatic-Getriebe Ihres BMW ist mit einer Adaptiven Getriebesteuerung AGS ausgerüstet. Sie reagiert feinfühlig auf Ihre individuelle Fahrweise und die jeweilige Fahrsituation. Dafür werden unterschiedliche Schaltprogramme verwendet.
Näheres zur AGS finden Sie im Kapitel "Freude an der Technik" auf Seite, 214.

text_image
PRND 5H 3.21Wählhebelpositionen
PRNDM/S+ -
Motor anlassen
Das Anlassen des Motors ist nur in den Positionen P oder N möglich.

Wählhebelpositionen wechseln
Eine Sperre verhindert das versehentliche Schalten in die Wählhebelpositionen R und P. Um die Sperre aufzuheben, die Taste an der Vorderseite des Wählhebelknaufs drücken (Pfeil).

Treten Sie bei stehendem Fahrzeug vor dem Schalten aus P oder
N die Fußbremse, sonst ist der Wahlhebel blockiert (Shiftlock). Fußbremse bis zum Anfahren getreten halten, sonst bewegt sich das Fahrzeug bei eingelegter Fahrposition.
Automatic-Getriebe mit Steptronic\*

Vor dem Verlassen des Fahrzeug bei laufendem Motor den Wählhe bel in Position P oder N bringen und die Parkbremse betätigen, sonst setzt sich das Fahrzeug in Bewegung.
Fahrzeug nicht mit laufendem Motor unbeaufsichtigt stehen lassen, sonst stellt es eine große potentielle Gefahr dar.
P - Parken
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Die Antriebsräder werden blockiert.
R - Rückwärtsgang
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
N - Neutral (Leerlauf)
Nur bei längeren Fahrtunterbrechungen einlegen.
D - Drive (Automatic-Fahrstellung)
Position für den normalen Fahrbetrieb. Alle Vorwärtsgänge werden geschaltet.
„Kick-Down“
In „Kick-Down“ erreichen Sie maximale Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit in Position D.
Treten Sie das Gaspedal über den erhöhten Widerstand am Vollgaspunkt hinaus nieder.

M/S - Manuellbetrieb und Sport-Programm
Beim Wechsel von D in M/S wird das Sport-Programm aktiviert und mit D S in der Ganganzeige angezeigt. Diese Position wird empfohlen, falls eine leistungsorientierte Fahrweise angestrebt wird.
Beim ersten Antippen wechselt das Automatic-Getriebe aus dem Sportprogramm in den Manuellbetrieb. Wenn Sie den Wählhebel nach vorn in Richtung „+“ antippen, schaltet das Getriebe hoch, beim Antippen nach hinten in Richtung „-“ wird zurückgeschaltet. In der Ganganzeige erscheint, je nach Ausführung, 1 bis 5 oder M1 bis M5.
Automatic-Getriebe mit Steptronic\*
Hoch- bzw. Zurückschalten wird von der AGS nur bei passender Drehzahl und Geschwindigkeit ausgeführt, z.B. wird bei zu hoher Motordrehzahl nicht zurückgeschaltet. In der Instrumentenkombination erscheint kurz der angewählte, dann der aktuelle Gang.

Im Manuellbetrieb zum raschen Beschleunigen – z.B. bei Überhol-
vorgängen – manuell oder durch Kick-Down zurückschalten.
Ein Wechsel von M/S in die Wahlhebelpositionen P, R und N ist nur über D möglich.
In folgenden Situationen „denkt“ die Steptronic im Manuellbetrieb für Sie mit:
Um das Überdrehen des Motors zu verhindern, wird kurz vor der Abregeldrehzahl automatisch in den nächst höheren Gang geschaltet
Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird ohne Ihren Eingriff automatisch zurückgeschaltet
Durch Kick-Down wird in den niedrigsten Gang zurückgeschaltet, der abhängig von der Motordrehzahl möglich ist
Je nach Situation, z.B. bei winterlichen Fahrbedingungen, kann auch im 2. oder 3. Gang angefahren werden.
Schaltelektronik
Erscheint die Meldung „Getriebenotprogramm“ in der Check-Control, liegt eine Funktionsstörung im Getriebesystem vor.
Alle Wählhebelpositionen können weiterhin eingelegt werden, in den Positionen für Vorwärtsfahrt fährt das Fahrzeug jedoch nur noch mit eingeschränkter Gangwahl.
Hohe Belastung vermeiden und den nächsten BMW Service aufsuchen.

Arbeiten im Motorraum nicht bei eingelegter Fahrposition durch-
führen, sonst könnte sich das Fahrzeug in Bewegung setzen.
Abschleppen, Anschleppen und Fremdstarthilfe siehe Seite 208, 209.
72 Automatic-Getriebe\*

A Adaptiv-Programm S Sport-Programm
Schalter in gewünschte Richtung schieben. Nur das Programm S wird in der Instrumentenkombination angezeigt. Erläuterung der Programme siehe nächste Seite.
Motor anlassen
Das Anlassen des Motors ist nur in Position P oder N möglich.

Wählhebelposition wechseln
Eine Sperre verhindert das versehentliche Schalten in einige Wählhebelpositionen. Um die Sperre aufzuheben, die Taste an der Vorderseite des Wählhebelknaufs drücken (Pfeil).
Treten Sie bei stehendem Fahrzeug vor dem Schalten aus P oder N die Fußbremse, sonst ist der Wahlhebel blockiert (Shiftlock). Fußbremse bis zum Anfahren getreten halten, sonst bewegt sich das Fahrzeug bei eingelegter Fahrposition.
Vor dem Verlassen des Fahrzeugs bei laufendem Motor den Wahlhebel in Position P oder N bringen und die Parkbremse treten, sonst setzt sich das Fahrzeug in Bewegung. Fahrzeug nicht mit laufendem Motor unbeaufsichtigt stehen lassen, sonst stellt es eine große potentielle Gefahr dar.
Automatic-Getriebe\*
P - Parken
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Die Antriebsräder werden blockiert.
R - Rückwärtsgang
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
N - Neutral (Leerlauf)
Nur bei längeren Fahrtunterbrechungen einlegen.
D - Drive (Automatic-Fahrstellung)
Position für den normalen Fahrbetrieb. Alle Vorwärtsgänge werden geschaltet.
4 - Direktgang
Das Getriebe schaltet bis in den 4. Gang.
3 und 2 - Schaltbegrenzung
Einlegen, wenn Sie die Gangwahl begrenzen wollen, z.B. an starken Steigungen oder Gefällstrecken im Gebirge.
Das Getriebe schaltet dann automatisch, aber nur bis zur gewünschten Gangbegrenzung.
Die Position 2 ist durch entsprechende Abstimmung besonders für den Anhängerbetrieb geeignet.
„Kick-Down“
In „Kick-Down“ erreichen Sie maximale Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit in Position D.
Treten Sie das Gaspedal über den erhöhten Widerstand am Vollgaspunkt hinaus nieder.
Schaltprogramme
Das Automatic-Getriebe Ihres BMW ist serienmäßig mit der Adaptiven Getriebesteuerung AGS ausgerüstet.
Die AGS stellt sich im Programm A und Wählhebelposition D souverän auf den jeweiligen Fahrer und dessen Fahrweise sowie die Fahrbahnbeschaffenheit ein.
Dadurch werden die restlichen Wählhebelpositionen für Vorwärtsfahrt nur mehr in extremen Situationen benötigt, wie z.B. in der Erklärung der Position 2 aufgeführt.
74 Automatic-Getriebe\*
A - Adaptiv-Programm
Ausgangsstellung nach jedem Startvorgang. In den Positionen für Vorwärtsfahrt wählt die Adaptive Getriebesteuerung aus verschiedenen Schaltprogrammen selbsttätig das jeweils günstigste aus. Dabei paßt sich die Steuerung laufend dem Verhalten des Fahrers (z.B. ruhige oder dynamische Fahrweise), den Fahrbahneinflüssen (z.B. glatte Fahrbahn oder extreme Steigung) sowie der aktuellen Fahrsituation (z.B. Kurven- oder Bergabfahrt) an.
Weiteres zur AGS finden Sie im Kapitel „Freude an der Technik“ auf Seite 214.
S - Sport-Programm
Diese Position wird empfohlen, falls eine leistungsorientierte Fahrweise angestrebt wird.
Wählhebelpositionen
Die Positionen 4, 3 und 2 haben die Funktion einer – so gewollten und daher mit Absicht schaltbaren – Gangbegrenzung.
Die AGS arbeitet auch in diesen Wählhebelpositionen – selbstverständlich mit Einschränkungen bezüglich der Gangwahl je nach eingelegter Position.
Sonderfunktionen
Im Programm A beeinflußt die Adaptive Getriebesteuerung über verschiedene Sonderfunktionen die Gangwahl.
Dadurch werden einige bisher übliche Schaltvorgänge unterdrückt bzw. in speziellen Situationen Gangwechsel durchgeführt, die bislang nicht stattfanden.
Steuerung eines Winter-Programms
Beim Fahren auf glatter Fahrbahn (Schnee und Eis) wird automatisch ein Winter-Programm verwendet. Dabei wird im 2. Gang angefahren und frühzeitig in die höheren Gänge geschaltet. Somit wird ein besseres Fortkommen unter winterlichen Bedingungen ermöglicht, Traktion und Fahrstabilität des Fahrzeugs werden erhöht.
Das Winter-Programm wird verlassen, wenn die AGS griffige Fahrbahn erkennt, das Sport-Programm aufgerufen oder das ASC+T bzw. DSC ausgeschaltet wird.
Automatic-Getriebe\* Blinker/Lichthupe
Schaltelektronik
Erscheint die Meldung „Getriebenotprogramm“ in der Check-Control, liegt eine Funktionsstörung im Getriebesystem vor.
Alle Wählhebelpositionen können weiterhin eingelegt werden, in den Positionen für Vorwärtsfahrt fährt das Fahrzeug jedoch nur noch mit eingeschränkter Gangwahl.
Hohe Belastung vermeiden und den nächsten BMW Service aufsuchen.

Arbeiten im Motorraum nicht bei eingelegter Fahrposition durch-
führen, sonst könnte sich das Fahrzeug in Bewegung setzen.
Abschleppen, Anschleppen und Fremdstarthilfe siehe Seite 208, 209.

text_image
380d0629 1 2 31 Fernlicht (blaue Kontrolleuchte)
2 Lichthupe (blaue Kontrolleuchte)
3 Blinker (grüne Kontrolleuchte und periodisches Ticken des Blinkrelais).
Blinkt die Kontrolleuchte und schaltet das Blinkrelais schneller als normal, ist eine Blinkleuchte ausgefallen, bei Anhängerbetrieb ggf. auch eine des Anhängers.
Kurzzeitiges Blinken
Hebel nur leicht bis zum Druckpunkt drücken. Nach dem Loslassen geht er in die Mittelstellung zurück.
Wischanlage

text_image
3 2 1 0 6 4 5 C 380de0410 Ruhestellung der Wischer
1 Intervallschaltung oder Regensensor*
2 Normale Wischergeschwindigkeit
3 Schnelle Wischergeschwindigkeit
4 Kurzwischen
5 Scheibenreinigungsautomatik
6 Intensivreinigungsautomatik *
7 Rändelrad zur Regelung der Intervallzeit bzw. der Empfindlichkeit des Regensensor
0 Ruhestellung
Die Wischer sind teilweise von der Frontklappe verdeckt. Um die Wischer in eine etwa senkrechte Stellung zu bekommen (wichtig z.B. zum Wechseln der Wischerblätter oder zum Abklappen bei Frost):
In Hebelstellung 1 die Zündung ausschalten, sobald die Wischer stillstehen.
Bei Ausstattung mit Regensensor:
▷ Wischer einschalten (Hebelstellung 1, 2 oder auch 4)
Wenn die Wischer etwa senkrecht stehen, die Zündung ausschalten.
Zum Wechseln der Wischerblätter siehe Seite 188.

Die Wischer an die Scheibe klappen, bevor der Zündschlüssel wieder in Stellung 1 oder 2 gedreht wird, sonst treten Beschädigungen auf.
1 Intervallschaltung oder Regensensor\*
Intervallschaltung:
Mit dem Rändelrad 7 können Sie die Intervallzeit in vier Stufen einstellen. Sie wird zusätzlich je nach gefahrener Geschwindigkeit automatisch variiert.
Regensensor:
Bei aktiviertem Regensensor werden die Scheibenwischer je nach Benetzung der Windschutzscheibe (natürlich auch bei Schnee) automatisch gesteuert. Sie müssen sich dann um das Ein- und Ausschalten der Scheibenwischer und den Intervallbetrieb bis hin zum Dauerwischen nicht kümmern, sondern können sich voll dem Verkehrsgeschehen widmen. Das ist besonders wichtig unter widrigen Witterungsbedingungen. Der Regensensor sitzt an der Windschutzscheibe, direkt vor dem Innenspiegel.
Regensensor aktivieren:
Ab Zündschlüsselstellung 1 in Hebelstellung 1 schalten. Die Wischer bewegen sich in jedem Fall ein Mal über die Scheibe.
Wischanlage
Sie können den Hebel auch dauernd in der Stellung 1 belassen und brauchen den Regensensor dann ab Zündschlüsselstellung 1 nur zu aktivieren. Dazu
▷ kurz am Rändelrad 7 drehen oder ▷ die Scheibenreinigungsautomatik 5 oder die Intensivreinigungsautomatik 6 benutzen.
Empfindlichkeit des Regensensors verändern: Rändelrad 7 drehen.

In Waschanlagen den Regen- sensor abschalten, sonst können
durch unbeabsichtigtes Wischen Schäden entstehen.
2 Normale Wischergeschwindigkeit
Bei stehendem Fahrzeug wird automatisch auf Intervallbetrieb umgeschaltet (nicht bei Fahrzeugen mit Regensensor).
3 Schnelle Wischergeschwindigkeit
Bei stehendem Fahrzeug arbeiten die Wischer mit normaler Geschwindigkeit (nicht bei Fahrzeugen mit Regensensor).
5 Scheibenreinigungsautomatik
Waschflüssigkeit wird an die Frontscheibe gesprüht und die Wischer werden kurzfristig eingeschaltet.
Wenn Sie nur kurz ziehen, sprüht Waschflüssigkeit auf die Frontscheibe, ohne daß die Wischer eingeschaltet werden.
6 Intensivreinigungsautomatik\*
Wie bei 5, zusätzlich wird vorher ein Intensivreiniger auf die Frontscheibe gesprüht.
Scheinwerferreinigung\*
Wenn die Fahrzeugbeleuchtung eingeschaltet ist, werden die Scheinwerfer bei jeder fünften Betätigung der Scheibenreinigungs- bzw. Intensivreinigungsautomatik mit gereinigt.

Wascheinrichtungen nur benutzen, wenn ein Gefrieren der
Waschflüssigkeit auf der Frontscheibe ausgeschlossen ist, sonst wird die Sicht beeinträchtigt. Deshalb Frostschutzmittel verwenden, siehe Seite 168.
Wascheinrichtungen nicht bei leerem Vorratsbehälter betätigen, sonst wird die Wascherpumpe beschädigt.
Scheibenwaschdüsen
Die Scheibenwaschdüsen und die Windschutzscheibe im Bereich der Scheibenwischerauflage werden in Zündschlüsselstellung 2 automatisch beheizt.
Heckscheibenheizung Geschwindigkeitsregelung

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380de622Einschalten
Die Taste drücken: Solange die Kontrolleuchte leuchtet, arbeitet die Heck- scheibenheizung mit hoher Leistung (Schnellabtauung).
Erlischt die Kontrolleuchte, arbeitet die Heizung mit reduzierter Leistung weiter und schaltet sich dann automatisch ab.
Ausschalten
Bei leuchtender Kontrolleuchte die Taste drücken.

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390de058 1 2 3 4Ab ca. 30 km/h hält und speichert das Fahrzeug die Geschwindigkeit, die Sie ihm vorgeben.
System aktivieren
Ab Zündschlüsselstellung 1: Taste 4 drücken, die Kontrolleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet. Sie können die Geschwindigkeitsregelung nutzen.
Geschwindigkeit halten und speichern sowie Beschleunigen
Taste 1 antippen: Die gerade gefahrene Geschwindigkeit wird gehalten und gespeichert. Jedes weitere Antippen der Taste erhöht die Geschwindigkeit um ca. 1 km/h.
Taste 1 gedrückt halten:
Das Fahrzeug beschleunigt ohne Betätigung des Gaspedals. Sobald Sie die Taste loslassen, wird die erreichte Geschwindigkeit gehalten und gespeichert.

Wenn auf einer Gefällstrecke die Motorbremswirkung nicht aus-
reicht, kann die geregelte Geschwindigkeit überschritten werden. An Steigungen kann sie unterschritten werden, wenn die Motorleistung nicht ausreicht.
Verzögern
Taste 2 antippen:
Jedes Antippen vermindert die Geschwindigkeit um ca. 1 km/h, wenn Sie bereits mit geregelter Geschwindigkeit fahren.
Taste 2 gedrückt halten:
Das Fahrzeug verzögert durch automatische Gaswegnahme, wenn Sie bereits mit geregelter Geschwindigkeit fahren. Sobald Sie die Taste loslassen, wird die erreichte Geschwindigkeit gehalten und gespeichert.
Geschwindigkeitsregelung
Geschwindigkeitsregelung unterbrechen
Im aktivierten Zustand Taste 4 drücken, die Kontrolleuchte leuchtet weiter. Sie können die Geschwindigkeitsregelung bei Bedarf wieder nutzen.
Darüber hinaus unterbricht die Geschwindigkeitsregelung automatisch:
Beim Bremsen
▷ Beim Kuppeln bzw. Bewegen des Automatic-Getriebe-Wählhebels von D auf N
▷ wenn die geregelte Geschwindigkeit für eine längere Dauer über- oder unterschritten wird, z.B. beim Treten des Gaspedals.
Geschwindigkeit abrufen
Taste 3 drücken:
Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit wird wieder erreicht und gehalten. Wenn Sie den Zündschlüssel in Stellung 0 drehen, wird die gespeicherte Geschwindigkeit gelöscht und das System deaktiviert.
System deaktivieren
Bei unterbrochener Geschwindigkeitsregelung Taste 4 noch einmal drücken. Die Kontrolleuchte erlischt und die gespeicherte Geschwindigkeit wird gelöscht.

Die Geschwindigkeitsregelung nicht benutzen, wenn die Straßen kurvenreich sind, starkes Verkehrsaufkommen eine konstante Geschwindigkeit nicht zuläßt oder die Fahrbahn glatt (Schnee, Regen, Eis) bzw. der Untergrund locker ist (Steine, Sand).
Kilometerzähler, Außentemperaturanzeige

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380de652 1 2 3 034682 071.7 +25.5℃1 Kilometerzähler
Die im Bild gezeigten Anzeigen können Sie in Zündschlüsselstellung 0 aktivieren, wenn Sie den Knopf (Pfeil) in der Instrumentenkombination drücken.
Die Ausführung der Anzeigen ist je nach Ausstattung Ihres Fahrzeugs unterschiedlich.
2 Tageskilometerzähler
Um auf Null zu stellen, drücken Sie ab Zündschlüsselstellung 1 den Knopf (Pfeil).
3 Außentemperaturanzeige
Ab Zündschlüsselstellung 1 wird die Außentemperatur angezeigt.
Sie können die Maßeinheit (°C/°F) wechseln, indem Sie
1 In Zündschlüsselstellung 1 den Knopf (Pfeil) drücken und halten
2 und dabei den Zündschlüssel auf 0 drehen.
Eiswarnung
Sinkt die Außentemperatur auf ca. +3 °C, ertönt als Warnung ein Signal und die Anzeige blinkt für kurze Zeit. Die Warnung wiederholt sich, wenn seit der letzten Warnung die Temperatur mindestens einmal +6 °C erreicht hat und danach wieder auf +3 °C sinkt.

Die Eiswarnung schließt nicht aus, daß Glatteis auch schon bei Tem- turen über +3 °C vorkommen kann, auf Brücken und schattiger
Fahrbahn.
Drehzahlmesser Energie-Control

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1/min ±100A -1 0 7 380de004Motordrehzahlen im roten Warnfeld unbedingt vermeiden.
In diesem Bereich wird zum Schutz des Motors die Kraftstoffzufuhr unterbrochen, was sich durch Leistungsrücknahme bemerkbar macht.

Zeigt den momentanen Kraftstoffverbrauch in l/100 km an. Sie können kontrollieren, wie wirtschaftlich und umweltschonend Sie gerade fahren.
Steht das Fahrzeug, geht der Zeiger auf Null.
Kraftstoffanzeige Kühlmittelthermometer

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380de006 20 40 60 0 MAXVerschiedene Fahrzeugneigungen, z.B. bei längerer Bergfahrt, können eine geringfügige Anzeigenschwankung herbeiführen.
Rechtzeitig tanken, sonst kann es durch „Fahren bis zum letzten Tropfen“ zu Motor- bzw. Katalysator-schäden kommen.

Zur Funktionskontrolle leuchtet die Kontrolleuchte beim Einschalten der Zündung für kurze Zeit auf. Beginnt die Kontrolleuchte dauernd zu leuchten, sind noch ca.
81-BMW 728i/L, 725tds, 730d, 740d
10 l-BMW 735i/L, 740i/L
12 l-BMW 750i/L
Kraftstoff im Tank.
Kraftstoffbehälter-Inhalt: Seite 232
Blau
Der Motor ist noch kalt. Mit mäßiger Motordrehzahl und Geschwindigkeit fahren.
Rot
Zur Funktionskontrolle leuchtet die Warnleuchte beim Einschalten der Zündung für kurze Zeit auf.
Leuchtet während der Fahrt auf bzw. erfolgt die Meldung „Kühlassertemperatur“ in der Check-Control: Motor ist zu heiß. Sofort abstellen und abkühlen lassen.
Kühlmittelthermometer Service-Intervallanzeige
Zwischen den Farbfeldern
Normale Betriebstemperatur. Der Zeiger darf bei hoher Außentemperatur oder starker Beanspruchung bis an das rote Feld heranwandern.
Kühlmittelstand prüfen: Seite 171.

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km/h OILSERVICE INSPECTION 03- 380dB008Grüne Felder
Je weniger aufleuchten, desto näher rückt die nächste Wartung Ihres Fahrzeugs.
Gelbes Feld
Dieses Feld erscheint zusammen mit OILSERVICE oder INSPECTION.
Eine Wartung steht an. Bitte vereinbaren Sie mit Ihrem BMW Service einen Termin.
Rotes Feld
Die Fälligkeit der Wartung ist überschritten.
Uhrensymbol
Zeigt den fälligen Bremsflüssigkeitswechsel an.

Standzeiten, bei denen die Batterie abgeklemmt ist, bleiben von Anzeige unberücksichtigt.
Deshalb darauf achten, daß die Bremsflüssigkeit, unabhängig von der Anzeige, spätestens alle zwei Jahre gewechselt wird. Siehe auch Seite 173.
Check-Control

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20 km/h 2 3 2 034682 071.7 +25.5°C PRND432 s Parkbremse lösenIn Textform werden fehlerhafte Systeme gemeldet und Hinweise und Warnungen jeweils mit Gong in Zündschlüsselstellung 2 gemeldet.
1 CHECK-Taste
2 Hinweiszeichen für Meldungen
3 Anzeige
Bei den Meldungen der fehlerhaften Systeme wird zwischen 2 Prioritäten unterschieden:
Priorität 1
Diese Mängel werden mit Gong und blinkenden Hinweiszeichen 2 gemeldet. Mehrere gleichzeitig auftretende Mängel werden nacheinander angezeigt. Die Meldungen bleiben bestehen, bis die Fehler behoben sind und können nicht mit der CHECK-Taste 1 gelöscht werden.
„Parkbremse lösen“ Meldung erscheint mit akustischem Signal nach jedem Anfahren bei betätigter Parkbremse
„Bremsflüssigk. prüfen“
Stand etwa auf Minimum abgesunken. Bei nächster Gelegenheit auffüllen. Siehe Seite 172. Ursache des Bremsflüssigkeitsverlustes von Ihrem BMW Service beheben lassen
„Stop! Öldruck Motor“
Öldruck zu niedrig. Sofort anhalten und Motor abstellen. Siehe Seite 18
„Kühlwassertemperatur“
Temperatur zu hoch. Sofort anhalten und Motor abstellen.
Siehe Seite 82, 171
„Reifenpanne“
Sofort zum Anhalten die Geschwindigkeit reduzieren, dabei aber heftige Brems- und Lenkmanöver vermeiden.
Siehe Seite 104
„Niveauregel. inaktiv*
Bitte den nächsten BMW Service aufsuchen, siehe Seite 146
„Einspritzanlage“
Von Ihrem BMW Service überprüfen lassen
„Limit“
Anzeige beim Überschreiten von gesetzlichem Geschwindigkeitslimit nach Ländervorschrift.
Check-Control
Priorität 2
Diese Hinweise bzw. Störungen werden für 20 Sekunden ab Zündschlüsselstellung 2 gemeldet. Nach dem Erlöschen verbleiben die Hinweiszeichen. Mit der CHECK-Taste 1 können die Meldungen erneut abgerufen werden.
„Vorglühen ^* Motor erst starten, wenn Schriftzug erlischt
„Kofferraum offen“
Meldung nur beim ersten Anfahren
„Tür offen“
Meldung nach Überschreiten einer geringen Fahrgeschwindigkeit
„Gurt anlegen“
Zusätzlich leuchtet die Kontroll-
leuchte mit Gurtsymbol
„Bremslicht prüfen“
Eine Lampe ausgefallen oder Stromkreis defekt. Siehe Seite 192, 204
„Abblendlicht prüfen“ „Standlicht prüfen“ „Rücklicht prüfen“ „Nebellicht vo. prüfen“ „Nebellicht hi. prüfen“ „Kennzeichenl. prüfen“ „Anhängerlicht prüfen“ „Fernlicht prüfen“ „Rückfahrlicht prüfen“ Lampe ausgefallen oder Stromkreis defekt. Siehe Seite 189, 204 oder Ihren BMW Service aufsuchen
„Getriebenotprogramm“ Bei Automatic-Getriebe Funktionsstörung in der Schaltelektronik. Siehe Seite 71, 75
„Bremsbelag prüfen“ Bremsbeläge sind verschlissen. Siehe Seite 143
„Waschwasser füllen“ Zu niedrig, bei nächster Gelegenheit ergänzen. Siehe Seite 168
„Ölstand Motor prüfen“ Motoröl möglichst bald nachfüllen. Siehe Seite 169
„A-Temperatur -5.0 °C“
Diese Anzeige ist nur ein Beispiel.
Der aktuelle Wert erscheint bei einer
Außentemperatur von +3 °C und dar-
unter, siehe auch Seite 80
„Kühlwasserst. prüfen“
Kühlmittelstand zu niedrig, bei näch-
ster Gelegenheit ergänzen. Siehe
Seite 171
„Motornotprogramm“
Störung in der elektronischen Motorleistungsregelung EML. Beim Bremsen kann ein erhöhter Pedaldruck und -weg erforderlich sein.
Bitte von Ihrem BMW Service überprüfen lassen
„Reifendruck set“
Die RDC hat den Fülldruck in den Reifen als die zu überwachenden Sollwerte übernommen. Siehe Seite 103
„Reifendruck prüfen*
Den Reifenfülldruck bei nächster Gelegenheit (Tankpause) auf die vorgeschriebenen Werte korrigieren. Siehe Seite 103
„Reifenkontr. inaktiv“
Kurzzeitige Störung der RDC oder Systemfehler, siehe Seite 104.
Check-Control
Meldungen nach Fahrterende
Alle während der Fahrt gemeldeten Mängel werden in Zündschlüsselstellung 0 nacheinander eingeblendet.
Falls zutreffend, erscheinen noch folgende Hinweise:
„Licht an“
Meldung bei Fahrtende nach dem Öffnen der Fahrertür
„Zündschlüssel steckt“
Zusätzlich ertönt ein Gong.
„Ölstand Motor prüfen“ Motoröl bei nächster Gelegenheit (Tankpause) nachfüllen, siehe Seite 169.
Auch bei abgezogenem Zündschlüssel und erloschener Anzeige können Sie Meldungen mit der CHECK-Taste 1 bis ca. drei Minuten nach Fahrtende abrufen. Bei mehreren Meldungen CHECK-Taste wiederholt drücken.
Prüfen der Check-Control
In Zündschlüsselstellung 2 die CHECK-Taste 1 drücken:
In der Anzeige erscheint CHECK CONTROL OK.
Es liegen keine Mängel bei den überwachten Systemen vor.
Multi-Informations-Display MID
Zentrale Anzeige
Das MID dient zur zentralen Anzeige und Bedienung folgender Bordsysteme. Je nach Fahrzeugausstattung haben die verschiedenen Varianten des MIDs unterschiedliche Funktionstasten. Folgende Bordsysteme können angezeigt werden:
Digitaluhr (Uhrzeit, Datum)
▷ Funkuhr*
▶ Audio-Systeme (Radio, Cassette, CD)
Bordcomputer (z.B. Kraftstoffverbrauch, Reichweite)
▷ Telefon* (z.B. Wählen)

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BAVERN 3 TP REICHU 250 kV 1.1000 2. REICHU COST DUE REICHU LIMIT CODE SET 98000171Audio-System, Digitaluhr, Funkuhr*, Bordcomputer

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089356068 RER HORI HORF SULF HOTIF 38000172Audio-System, Digitaluhr, Funkuhr\*, Bordcomputer und Telefon\*
Auf den folgenden Seiten finden Sie die Erläuterungen und Bedienungshinweise für die Digitaluhr, Funkuhr* sowie den Bordcomputer. Die Bedienung der Audio-Systeme, des Telefons sowie des Bordmonitors ist in Zusatzbetriebsanleitungen beschrieben.

Unrealistische Zahleneingaben werden nicht übernommen.
Eine Stromunterbrechung löscht alle gespeicherten Daten. Ist die Stromversorgung wieder hergestellt, müssen Uhrzeit und eventuell Einschaltzeiten für Standlüftung/-heizung, Distanz und Grenzgeschwindigkeit neu eingegeben werden.
Digitaluhr, Funkuhr\*

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BAYERN 3 TP 11:36 - H + - MIN + SET AUDIO DC 380de173Sie können ab Zündschlüsselstellung 1 folgende Funktionen bedienen:
Uhrzeit und Datum
ein stündliches Erinnerungssignal (Memo) vorprogrammieren, z.B. zur Erinnerung an die Nachrichten
Standheizung/-lüftung
1 Display für Audio-System (Bedienung siehe Zusatzbetriebsanleitung)
2 Display für Uhrzeit und Datum
3 Schallsymbol für aktivierte Memo-Funktion
4 Funktionstaste für Audio-System
5 Funktionstaste für Digitaluhr/Funkuhr* und Bordcomputer
6 Eingabe- und Abfragetasten für Audio-System, Digitaluhr/Funkuhr* und Bordcomputer
7 Display für Eingabe- und Abfrage-
tasten
Uhrzeit oder Datum abrufen
Die Funktionstaste Digitaluhr/Funkuhr* drücken.
In Zündschlüsselstellung 0 bzw. bei abgezogenem Schlüssel erscheint die Uhrzeit für acht Sekunden; ab Zündschlüsselstellung 1 bleibt die Uhrzeit im Display.
Drücken Sie die Taste DATUM bei aktivierter Uhrzeit, erscheint das Datum.
Um wieder zur Uhrzeit zu gelangen, Funktionstaste Digitaluhr/Funkuhr* drücken.
Sie können sich die Uhrzeit in 12 bzw. 24 Stunden anzeigen lassen und das Datum in englischer Schreibweise. Zum Umschalten
Uhrzeit:
1 Funktionstaste Digitaluhr/Funkuhr* drücken
2 Einheiten-Umschalttaste (12H/24H) drücken.
Bei der 12 Stunden-Anzeige erscheint AM bzw. PM nach der Zeit.
Datum:
1 Funktionstaste Digitaluhr/Funkuhr* drücken
2 Taste DATUM drücken
3 Einheiten-Umschalttaste (12H/24H) drücken.
Digitaluhr, Funkuhr\*

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11:36 H02 CH LIFT 865 | 2017 2 H02M H02 CH 124 SE7 3800e177Eingabe eines Erinnerungssignals
1 Funktionstaste Digitaluhr/Funkuhr* drücken 2 Taste MEMO EIN/AUS drücken, um das Stundensignal ein- bzw. auszuschalten.
Bei MEMO EIN erscheint das Schallsymbol im Display, und 15 Sekunden vor jeder vollen Stunde ertönt ein Zeitsignal.

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BITVERN 3 TP 11:36 3 3 2 1 380d0174Uhrzeit ändern
1 Funktionstaste Digitaluhr/Funkuhr* drücken
2 Taste SET drücken, im Display blin- ken die Punkte
3 Die Uhrzeit über die Eingabetasten
- H + und - MIN + eingeben
4 Zifferneingabe mit Drücken der Taste SET abschließen.
Funkuhr\*:
Die Uhrzeit wird automatisch korrigiert. Entspricht die Ortszeit, z.B. Portugal, nicht der mitteleuropäischen Zeit, können die Stunden über die Eingabetasten angepaßt werden. Befindet sich Ihr Fahrzeug außerhalb des Empfangsbereichs des Funksignals, z.B. Tiefgarage mit Betonwänden, Bergschlucht oder lokale Störquelle wie Laptop, nachträglicher Handy-Einbau, ist das Ändern der Uhrzeit wie nebenstehend beschrieben möglich.
Weitere Hinweise zur Funktion der Funkuhr siehe Seite 217.
Digitaluhr, Funkuhr\*

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BY/ERN 3 TP 11136 HILLI EIN LUST BIS 1 2017 2 2018 NETM EIN 124 SET 380de175Datum ändern
1 Funktionstaste Digitaluhr/Funkuhr* drücken
2 Taste DATUM drücken.
Im Display blinken die Punkte und der Schriftzug DATUM.

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BAYERN 3 TP DATUM 15.11.1993 -「能4 - 40(4 - 测者+ 27」 380de1763 Das Datum über die Eingabetasten
- TAG +, - MON + und - JAHR + ein-
geben
4 Eingabe mit Drücken der Taste SET abschließen.
Schaltjahre sind im System vorgegeben und brauchen daher nicht berücksichtigt zu werden.
Funkuhr*:
Das Datum wird automatisch eingestellt. Befindet sich Ihr Fahrzeug außerhalb des Empfangsbereichs des Funksignals, z.B. Tiefgarage, Bergschlucht oder lokale Störquelle, kann das Datum wie zuvor beschrieben eingestellt werden.
Weitere Hinweise zur Funktion der Funkuhr siehe Seite 217.
Eingabe von Uhrzeit und Datum nach einer Stromunterbrechung
Funkuhr*:
Uhrzeit und Datum werden automatisch eingestellt, dies kann einige Minuten dauern. Befindet sich Ihr Fahrzeug außerhalb des Empfangsbereichs des Funksignals, z.B. Tiefgarage, Bergschlucht oder lokale Störquelle, ist eine Korrektur wie unten beschrieben möglich.
Weitere Hinweise zur Funktion der Funkuhr siehe Seite 217.
Digitaluhr:
1 Funktionstaste Digitaluhr/Funkuhr* drücken.
Die Punkte im Display blinken.
2 Die Uhrzeit über die Eingabetasten - H + und - MIN + eingeben
3 Taste SET drücken, die Uhr startet
4 Das Datum über die Eingabetasten
- TAG +, - MONAT + und - JAHR +
eingeben
5 Taste SET drücken.
Digitaluhr, Funkuhr\*

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HED2 ETR LOFT AS 1:00 2:00 HED2 ETR 124 SE 2 3 1 3860e183Standheizung und Standlüftung
Eingabe von Einschaltzeiten
Zwei unterschiedliche Einschaltzeiten für die Standheizung/-lüftung lassen sich vorwählen. Nach 30 Minuten schaltet sich die Standheizung/-lüftung automatisch wieder aus.
Wichtige Informationen zum Betrieb der Standheizung/-lüftung siehe Seite 118.

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BY/ERN 3 TP 6425 H12 EIN LIFT RS 1 SEIT 2 NTPM N90 EIN 128 SET 2 1 380de184Erste Einschaltzeit eingeben
Eingaben sind nur möglich, wenn die Digitaluhr in Betrieb und der Zündschlüssel in Stellung 1 ist.
1 Tastenfolge wie im Bild gezeigt drücken
2 Taste SET drücken.
Im Display blinkt der Schriftzug ZEIT 1.
3 Mit den Tasten - H + und - MIN + gewünschte Zeit eingeben
4 Eingabe mit Drücken der Taste SET abschließen.
Im Display erscheint links neben der Zeit ein Stern und die LED rechts von der Funktionstaste BC leuchtet.
Zweite Einschaltzeit eingeben
Gleiche Vorgehensweise wie erste Einschaltzeit, lediglich zur Anwahl Taste ZEIT 2 drücken.
Korrigieren der eingegebenen Zeit
Tastenfolge wie bei der ersten/zweiten Einschaltzeit beschrieben drücken und dabei eine andere Zeit eingeben.
Abfrage einer vorgewählten Zeit:
Für die erste Einschaltzeit Tastenfolge wie im Bild (mittlere Spalte) gezeigt drücken
Für die zweite Einschaltzeit analoge Tastenfolge, lediglich zur Anwahl Taste ZEIT 2 drücken.
Digitaluhr, Funkuhr\*
Einschaltzeiten aktivieren/deaktivieren
Nach Drücken der Funktionstaste Digitaluhr können durch Drücken der Tasten ZEIT 1 bzw. ZEIT 2 die eingegebenen Einschaltzeiten aktiviert und deaktiviert werden.
Im aktivierten Zustand leuchtet die LED rechts von der Funktionstaste BC und im Display erscheint links neben der Zeit ein Stern.
Die Einschaltzeiten bleiben bis zur Neu- eingabe gespeichert.
Heizungs-/Lüftungsbetrieb
Während des Heizungs-/Lüftungsbetriebs blinkt die LED rechts von der Funktionstaste BC und im Display erscheint LÜFT AUS bzw. HEIZ AUS. Durch Drücken der entsprechenden Taste wird der Betrieb abgeschaltet, die LED erlischt.

Bei vorgewählter Einschaltzeit wird bei einer Außentemperatur
über 16 °C automatisch die Standlüftung (unter 16 °C die Standheizung) aktiviert.

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380de185 H112 634 LIFT OUTS 1 2X17 2 DATA MINS 634 124 SET NOB NO BCDirektes Ein- und Ausschalten
Nur in Zündschlüsselstellung 1 möglich. Tastenfolge (HEIZ EIN bzw. LÜFT AUS) wie im Bild gezeigt drücken.
Bordcomputer

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BAYERN 3 TP DISTANZ 315 KM 1 VERB 2 REICHW DIST ANK GESCHW LIMIT CODE SET AUDIO BC 3800e178Der Bordcomputer ist ab Zündschlüsselstellung 1 betriebsbereit.
Auf Abruf werden Ihnen Informationen für sicheres und wirtschaftliches Fahren angezeigt.
Über die Taste mit dem Uhrensymbol können Sie
Uhrzeit und Datum abrufen
ein stündliches Erinnerungssignal (Memo) programmieren, z.B. zur Erinnerung an die Nachrichten
Standheizung/-lüftung bedienen.
Einzelheiten und Hinweise zur Bedienung der Digitaluhr/Funkuhr* siehe Seite 88.
1 Display für Audio-System (Bedienung siehe Zusatzbetriebsanleitung)
2 Funktions-Taste für Audio-System
3 Funktions-Taste für Digitaluhr/Funkuhr* und Bordcomputer
4 Eingabe- und Abfragetasten für Audio-System, Digitaluhr und Bord-computer
5 Display für Eingabe- und Abfrage-
tasten
Anzeigen ohne vorherige Eingaben
Seite
1 VERBR 2 2 verschiedene Durchschnittsverbräuche 94
REICHW Voraussichtliche Reichweite 94
GESCHW Durchschnittsgeschwindigkeit 95
Mit vorherigen Eingaben
| DISTANZ | verbleibende Di- | |
| ANK | stanz zum Fahrtziel mit voraussichtlicher Ankunftszeit 95 | |
| LIMIT | Grenzgeschwindig-keit | 96 |
| CODE | Code | 97 |
Eingaben aus Gründen der Verkehrssicherheit immer vor Fahrtbeginn bzw. bei stehendem Fahrzeug vornehmen. Der Bordcomputer startet mit seinen Berechnungen bei Fahrtbeginn.
Die Anzeige von Informationen im Display der Check-Control im Instrumentenkombi ist über die Fernbedienung möglich, siehe Seite 98.
Bordcomputer

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BAYERN 3 TP VERB1 9.8 L/100 1:000 2:000 3:000 4:000 5:000 6:000 380dB189 3 3 1Durchschnittsverbrauch
Für zwei unterschiedliche Strecken kann der Durchschnittsverbrauch errechnet werden, z.B. für eine ganze Reise und gleichzeitig für eine Teilstrecke.
Berechnung für die 1. Strecke starten: Tastenfolge wie im Bild gezeigt drücken.
Berechnung für die 2. Strecke starten: Gleiche Vorgehensweise wie bei 1. Strecke, lediglich zur Auswahl Taste VERB 2 drücken.
Die Berechnung beginnt ab Fahrtbeginn.
Abfrage:
Taste BC und VERBR 1 bzw. 2 drücken.

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RE134U 50 KM 1:000 2 RE134I TEST RAC BOX6 LIMIT CBE SET 38ode180 2 1Voraussichtliche Reichweite
Angezeigt wird die voraussichtliche Reichweite mit dem vorhandenen Kraftstoff. Der Kraftstoffvorrat wird gemessen, die Reichweite wird unter Berücksichtigung der Fahrweise hochgerechnet. Hierzu wird der Durchschnittsverbrauch über die letzten 30 Kilometer verwendet.
Abfrage:
Tastenfolge wie im Bild gezeigt drücken.
Eine Reichweite unter 50 Kilometer wird im Display der Check-Control im Instrumentenkombi angezeigt.
Dann unbedingt tanken, da sonst gravierende Schäden am Motor bzw. Katalysator auftreten können.
Das Auftanken registriert der Bordcomputer nur bei Kraftstoffmengen über 5 Liter.
Bordcomputer

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GESCHU 100 KM/H 1 VERS 2 REC048 LIST 44 DESIGN LIMIT CORE SET 2 3 1Durchschnittsgeschwindigkeit
Berechnung starten:
Tastenfolge wie im Bild gezeigt drücken.
Die Neuberechnung beginnt nach Fahrtbeginn.
Abfrage:
Taste BC und GESCHW drücken.
Angezeigt wird die durchschnittliche Geschwindigkeit seit der letzten Betätigung der SET-Taste. Bei Abstellen des Motors wird die Berechnung unterbrochen.
Unter 100 km/h erfolgt die Anzeige mit einer Dezimalstelle.

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DRIVER 3 TP DISTANCE 300 KM 1 USB 2 REC 485 CUST 488 050W LIMIT CORE SET 36000186 2 3 1Verbleibende Distanz zum Fahrtziel
Abfrage:
Taste BC und DIST drücken.
Die jeweilige Distanz zum Fahrtziel wird angezeigt. Voraussetzung ist, daß die Entfernung vor Fahrtbeginn eingegeben wurde.

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BEVERN 3 TP DISTANCE 300 KM 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50Eingabe der Entfernung
Tastenfolge wie im Bild links gezeigt drücken.
Im Display blinken die Kilometer.
Entfernung über die Tasten 0 – 9 eingeben und mit Taste SET bestätigen.
Korrekturen erfolgen mit der Taste CLR. Einmal drücken löscht die jeweils letzte Ziffer.
Ist die eingegebene Strecke gefahren, wird mit Minuszeichen weitergezählt.
Bordcomputer

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DRIVEAN 3 TP ON/OFF 11:56 L HUB 2 CONTROL COST AW CONTROL LIMIT CLK SET 3800de188Voraussichtliche Ankunftszeit
Abfrage:
Tastenfolge wie im Bild gezeigt drücken.
Die anhand der zuletzt gefahrenen Geschwindigkeit hochgerechnete Ankunftszeit wird angezeigt.
Voraussetzung ist, daß die Entfernung (DIST) vor Fahrtbeginn eingegeben wurde.

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LIMIT 50 KM/H Limit 1.408 2. RECOA TEST AW. BOXN LIMIT TYPE SET 380de181 2 3 1Grenzgeschwindigkeit (Limit)
Eine eingegebene Grenzgeschwindigkeit (Limit) wird durch den Schriftzug LIMIT rechts im Display angezeigt.
Wenn Sie die Geschwindigkeit überschreiten, die Sie vorher eingegeben haben (z.B. bei Geschwindigkeitsbeschränkungen), werden Sie gewarnt. Es ertönt ein Signal, der Schriftzug LIMIT rechts im Display blinkt und im Display der Check-Control im Instrumentenkombi erscheint für ca. 3 s das eingespeicherte Limit.
Vor einer erneuten Warnung muß die Grenzgeschwindigkeit einmal um mindestens 5 km/h unterschritten worden sein.
Eingabe der Grenzgeschwindigkeit
Tastenfolge wie im Bild links gezeigt drücken.
Im Display blinkt der Schriftzug KM/H.
Grenzgeschwindigkeit über die Tasten 0 – 9 eingeben und mit der Taste SET bestätigen.
Korrekturen erfolgen mit der Taste CLR. Einmal drücken löscht die jeweils letzte Ziffer.
Geschwindigkeitswarnung außer Betrieb setzen
▶ Taste BC und 2x LIMIT drücken.
Der Schriftzug LIMIT rechts im Display erlischt, der gespeicherte Wert bleibt jedoch erhalten und kann mit der Taste LIMIT wieder eingeschaltet werden.
Momentane Geschwindigkeit als Limit übernehmen
Taste BC, LIMIT und 2x SET drücken.
Bordcomputer

text_image
LEPBI 9.8 L/100 1 LEPBI 2 LEPBI 3 LEPBI 4 LEPBI 5 LEPBI 6 LEPBI 7 LEPBI 8 LEPBI 9 LEPBI 10 LEPBI 11 LEPBI 12 LEPBI 13 LEPBI 14 LEPBI 15 LEPBI 16 LEPBI 17 LEPBI 18 LEPBI 19 LEPBI 20 LEPBI 21 LEPBI 22 LEPBI 23 LEPBI 24 LEPBI 25 LEPBI 26 LEPBI 27 LEPBI 28 LEPBI 29 LEPBI 30 LEPBI 31 LEPBI 32 LEPBI 33 LEPBI 34 LEPBI 35 LEPBI 36 LEPBI 37 LEPBI 38 LEPBI 39 LEPBI 40 LEPBI 41 LEPBI 42 LEPBI 43 LEPBI 44 LEPBI 45 LEPBI 46 LEPBI 47 LEPBI 48 LEPBI 49 LEPBI 50 LEPBI 51 LEPBI 52 LEPBI 53 LEPBI 54 LEPBI 55 LEPBI 56 LEPBI 57 LEPBI 58 LEPBI 59 LEPBI 60 LEPBI 61 LEPBI 62 LEPBI 63 LEPBI 64 LEPBI 65 LEPBI 66 LEPBI 67 LEPBI 68 LEPBICode
Zusätzlich zur elektronischen Wegfahr- sicherung (siehe Seite 33) wird durch die Eingabe eines Codes am Bordcomputer eine weitere Startverhinderung bzw. ein Mißbrauchschutz erreicht.
Motorstartversuche werden verhindert. Die Sicherung wird mit einer Code-Zahl geschärft. Starten ist dann nur nach Wiedereingabe der Code-Zahl möglich. Deswegen: Die Code-Zahl unbedingt merken.
Tastenfolge in Zündschlüsselstellung 1 wie im Bild gezeigt drücken, es erscheint „CODE ---“.

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CODE 12:4 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0.1 1.1 380d688Schärfen in Zündschlüsselstellung 1
1 Code über die Tasten 0 – 9 eingeben
2 Taste SET drücken
3 Zündschlüssel in Stellung 0 drehen bzw. abziehen.
Wenn Sie vor dem Drehen des Zündschlüssels auf 0 eine andere Taste des Bordcomputers drücken oder den Zündschlüssel in Stellung 2 drehen, wird der eingegebene Code gelöscht.
Codezahlen von „0000“ bis „9999“ können eingegeben werden.
Der Code muß vor jedem Schärfen wieder neu eingegeben werden.
Eingegebene Ziffern können mit der Taste CLR korrigiert werden.
Entschärfen in Zündschlüsselstellung 1 oder 2
Gong und Anzeige „CODE ----“ fordern zur Code-Eingabe auf.
1 Code-Zahl über die Eingabetasten eingeben
2 Taste SET drücken.
Bei Startversuchen ohne oder mit falscher Code-Eingabe springt der Motor nicht an.
Wurde der Code richtig eingegeben und mit der SET-Taste bestätigt, wird automatisch die Uhrzeit angezeigt.
Nach drei Falscheingaben ertönt bei Fahrzeugen mit Alarmanlage 30 Sekunden Alarm.
Wurde die Code-Zahl vergessen, folgenden Vorgang durchführen:
1 Batterie ab- und nach ca. 2 Minuten wieder anklemmen, Alarm ertönt bei Fahrzeugen mit Alarmanlage
2 Zündschlüssel in Stellung 1 bringen
3 Im Display erscheint eine für 10 Minuten rücklaufende Zeitanzeige
4 Nach 10 Minuten den Motor starten.
Sollte die Code-Zahl wieder verfügbar sein, kann sie nach Drücken der Taste CODE noch während der Wartezeit von 10 Minuten eingegeben werden.
Bordcomputer

Sollen alle Informationen angezeigt werden:
1 Schalter im Hebel für Fahrtrichtungsanzeige drücken, bis im Display Prog 1" erscheint
2 Taste SET drücken.
Abfrage:
Den Schalter im Hebel für Fahrtrichtungsanzeige jeweils kurz antippen.
Fernbedienung
Mit dem Schalter im Hebel für Fahrtrichtungsanzeige können Sie alle Bordcomputer- und Digitaluhr-Informationen oder nach Eingabe eine Auswahl im Display der Check-Control im Instrumentenkombi anzeigen.
Eingabe:
1 Schalter im Hebel für Fahrtrichtungsanzeige drücken, bis im Display „Prog 1“ erscheint
2 Die Tasten am MID in der Reihenfolge drücken, in der Sie die Informationen angezeigt haben möchten. Im Display wird bei jeder Speicherung die Programmzahl gezählt
3 Taste SET drücken.
Die PDC unterstützt Sie, wenn Sie einparken. Signaltöne melden Ihnen dabei den aktuellen Abstand zu einem Hindernis. Dazu messen jeweils vier Ultraschall-Sensoren im vorderen und hinteren Stoßfänger den Abstand zum nächsten Objekt. Das Meßfeld für die vier vorderen Sensoren sowie die beiden hinteren Ecksensoren endet ca. 60 cm hinter dem Stoßfänger. Die beiden Sensoren in der Fahrzeugmitte hinten reichen ca. 1,50 m weit.
Das System wird in Zündschlüsselstellung 2 automatisch immer dann nach ca. einer Sekunde aktiviert, wenn Sie den Rückwärtsgang bzw. die Wählhebelposition R einlegen. Entsprechend schaltet es sich aus, wenn Sie den Rückwärtsgang herausnehmen. Wenn Sie mit einem Anhänger fahren, können die hinteren Sensoren keine sinnvollen Messungen vornehmen – sie schalten sich deswegen nicht ein. Das Leuchten der Kontrolleuchte in der Taste (Pfeil) signalisiert den aktivierten Zustand.
Manuelles Ein- und Ausschalten ist über die Taste in der Mittelkonsole (Pfeil) möglich (Kontrolleuchte geht an bzw. aus). Nach Überschreiten einer Fahrstrecke von ca. 50 m bzw. einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/h schaltet das System aus und muß bei Bedarf neu eingeschaltet werden.
Signaltöne
Der Abstand zu einem Hindernis wird vorn mit einem höheren und hinten mit einem tieferen Intervallton angezeigt. Je dichter Sie an ein Objekt herankommen, desto kürzer werden die Intervalle. Ist der Abstand zu einem erkannten Objekt kleiner als 30 cm, ertönt ein Dauerton.
Der Signalton wird nach ca. drei Sekunden unterbrochen, wenn in dieser Zeit der Abstand zu einem Hindernis konstant bleibt, Sie also z.B. parallel zu einer Wand fahren.
Eine Funktionsstörung wird durch einen kurzen Dauerton und durch Blinken der Kontrollampe angezeigt (bei Aktivierung durch den Rückwärtsgang bzw. Wahlhebelposition R nur durch die Kontrolllampe).
Das System ausschalten und die Ursache von Ihrem BMW Service beseitigen lassen.
Die PDC kann die persönliche Einschätzung von Hindernissen nicht ersetzen. Es gibt auch bei Sensoren einen toten Bereich, in dem Objekte nicht mehr erkannt werden können. Ferner kann das Erkennen von Hindernissen an Grenzen der physikalischen Ultraschallmessung stoßen, wie z.B. bei Anhängerdeichseln und -kupplungen oder dünnen und lackierten Gegenständen.
Laute Schallquellen wie z.B. ein laut eingestelltes Radio können den Signalton der PDC übertönen.

Die Sensoren sauber und eisfrei halten, um die volle Funktionsfähit sicherzustellen.
Nicht langanhaltend mit Dampfstrahlern auf die Sensoren sprühen. Immer einen Abstand halten, der größer als 10 cm ist.
ASC+T/DSC\*

Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC\*
Diese Systeme sorgen für zusätzliche Fahrstabilität, besonders beim Beschleunigen und in Kurven.
Die DSC erweitert die Vorteile der ASC+T. Zusätzlich zur Optimierung der Fahrstabilität in Beschleunigungs- und Anfahrsituationen und der Traktion wird ein weiterer Stabilitätsvorteil bei Kurvenfahrt erzielt. Dies innerhalb der physikalisch möglichen Grenzen.
Nach jedem Motorstart ist das System in Betrieb.
ASC+T/DSC\*
Kontrolleuchte

Die Kontrolleuchte in der Instrumentenkombination erlischt kurz nach dem Einschalten der Zündung. Siehe Seite 19.
Kontrolleuchte blinkt:
Das System reguliert aufgrund des Fahrzustandes die Antriebskräfte.
Kontrolleuchte erlischt nicht nach dem Starten des Motors oder leuchtet während der Fahrt auf:
Wenn das System nicht abgeschaltet wurde, ist es defekt, das Fahrzeug aber ohne ASC+T/DSC betriebsbereit. Bitte suchen Sie zur Instandsetzung Ihren BMW Service auf.
System abschalten
Taste drücken, die Kontrolleuchte leuchtet.
Je nach Ausstattung ist die Taste mit ASC oder DSC beschriftet.
Bei abgeschaltetem ASC+T/DSC fahren Sie mit konventionellem Antrieb.
Es ist zweckmäßig, aus traktionsfördernden Gründen das System abzuschalten:
beim Freischaukeln oder Anfahren aus Tiefschnee oder lockerem Untergrund
▶ beim Fahren mit Schneeketten. Siehe auch Seite 144.
System wieder einschalten
Taste erneut drücken, die Kontrollleuchte erlischt.

Auch mit ASC+T/DSC können physikalische Gesetze nicht außer Kraft gesetzt werden. Wenn die Grenzgeschwindigkeit überschritten wird, bleiben die Folgen fehlender Traktion und Seitenführungskraft in der Verantwortung des Fahrers. Vermeiden Sie deshalb, aufgrund des zusätzlichen Sicherheitsangebotes Sicherheitsrisiken einzugehen.
Weiteres zu ASC+T/DSC finden Sie im Kapitel „Freude an der Technik“, Seite 215.
Elektronische Dämpfer-Control EDC\*

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380de620Das System gewährleistet jederzeit automatisch eine bedarfsgerechte Dämpfung des Fahrwerks und erhöht dadurch Komfort und Fahrsicherheit.
Automatische Anpassung
Die automatische Anpassung ist nach jedem Motorstart aktiviert. Sie kann über den gesamten Geschwindigkeitsbereich und für jeden Beladungszustand beibehalten werden. Ändern sich die Einflußgrößen (Fahrbahnqualität, Betriebsbedingungen wie Lenken, Bremsen usw.), paßt sich die Dämpfung automatisch in Bruchteilen von Sekunden den neuen Gegebenheiten an.
Sportprogramm
In Zündschlüsselstellung 2 die Taste EDC (Pfeil) drücken, die Kontrolleuchte neben dem S leuchtet.
Das Sportprogramm sollte aufgerufen werden, wenn Sie in allen Betriebszuständen eine konsequent sportliche Abstimmung des Fahrwerks wünschen.
Umschalten auf automatische Anpassung: Taste erneut drücken, die Kontrolleuchte erlischt.
Reifendruck-Control RDC\*
Das Prinzip
RDC kontrolliert den Reifenfülldruck in den vier Rädern auch während der Fahrt. Das System meldet, wenn in einem oder mehreren Reifen der Fülldruck deutlich abgefallen ist.
Damit das System den korrekten Reifenfülldruck „kennenlernen“ kann, den Reifenfülldruck in allen Reifen prüfen, mit der Fülldrucktabelle ab Seite 27 vergleichen und ggf. richtigstellen. Dann das System aktivieren.
Die Check-Control informiert Sie, wenn der Reifendruck nicht normal ist.

1 Zündschlüssel in Stellung 2 drehen (Motor nicht starten)
2 Die Taste (Pfeil) so lange drücken, bis in der Check-Control die Meldung „Reifendruck set“ erscheint
3 RDC übernimmt nach einigen Minuten Fahrzeit den aktuellen Fülldruck in den Reifen als die zu überwachenden Sollwerte.
Diesen Vorgang wiederholen Sie lediglich nach einer Korrektur des Fülldrukkes. Sonst ist das System automatisch in Zündschlüsselstellung 2 und somit bei jeder Fahrt in Betrieb.
Bei Fülldruckverlust
Hat sich der Fülldruck nach einiger Zeit zu stark verringert (was bei jedem Reifen normal ist), erscheint in der Check-Control die Meldung „Reifendruck prüfen“.
Damit werden Sie aufgefordert, möglichst bald den Fülldruck auf die vorgeschriebenen Werte zu korrigieren.

Werden Sie kurz nach einer Korrektur des Fülldrucks aufgefor-
dert, den Reifendruck zu prüfen, so waren die korrigierten Druckwerte nicht plausibel. Bitte dann den Fülldruck nochmals prüfen und gemäß den in der Fülldrucktabelle vorgegebenen Werten richtigstellen.
Reifendruck-Control RDC\*
Bei Reifenpanne
Bei einer Reifenpanne mit Druckverlust erscheint in der Check-Control die Meldung „Reifenpanne“. Zusätzlich ertönt ein Gong.
Bei dieser Anzeige sofort zum Anhalten die Geschwindigkeit reduzieren, dabei aber heftige Brems- und Lenkmanöver vermeiden. Das defekte Rad ersetzen.

Das serienmäßig in Ihrem Fahrzeug vorhandene Reserverad ist mit der notwendigen RDC-Elektronik ausgestattet und wird nach der Montage mit dem Aktivieren des Systems ebenfalls überwacht.

RDC kann gravierende plötzliche Reifenschäden durch äußere Ein- ngen nicht ankündigen.

Lassen Sie Reifen von Ihrem BMW Service wechseln. Ihr BMW Service ist über den Umgang mit RDC informiert und mit den notwendigen Spezialwerkzeugen ausgerüstet.
Störungen
Für den Zeitraum einer Störung erscheint in der Check-Control die Meldung „Reifenkontr. inaktiv“.
Die gleiche Anzeige erscheint auch
▷ bei einem Systemfehler
▷ wenn ein Rad ohne RDC-Elektronik montiert wird
▷ wenn zusätzlich zum Reserverad weitere Räder mit RDC-Elektronik mitgeführt werden.
Bitte wenden Sie sich an Ihren BMW Service.
Stand-/Abblendlicht Armaturenbeleuchtung

In dieser Schalterstellung ist das Fahrzeug rundum beleuchtet. Einseitige Beleuchtung zum
Parken siehe Seite 106.
Abblendlicht

Wenn Sie bei eingeschaltetem Abblendlicht die Zündung ausschalten, leuchtet nur das
Standlicht weiter.
Bei eingeschaltetem Abblendlicht sind die Türinnengriffe beleuchtet. Die Beleuchtungsstärke wird mit der Armaturenbeleuchtung geregelt.
„Heimleuchten“: Wenn Sie nach dem Abstellen des Fahrzeugs die Lichthupe betätigen, leuchtet das Abblendlicht dann noch eine kurze Zeit. Diese Funktion können Sie sich auch deaktivieren lassen.
„Licht an“-Warnung
In der Zündschlüsselstellung 0 erscheint nach dem Öffnen der Fahrer- tür eine Meldung der Check-Control, wenn das Licht nicht ausgeschaltet ist.
Tagfahrlicht-Schaltung\*
Wenn gewünscht, kann der Lichtschalter in der zweiten Stufe bleiben: Beim Ausschalten der Zündung erlischt die Außenbeleuchtung.
Sie können sich die Tagfahrlichtschaltung an Ihrem Fahrzeug einstellen lassen.

Zur Regelung der Beleuchtungsstärke das Rändelrad drehen.
Leuchtweitenregulierung Fernlicht/Parklicht

Um den Gegenverkehr nicht zu blenden, muß die Leuchtweite des Abblendlichts der Fahrzeugbeladung angepasst werden:
Werte in ( ) gelten für Anhängerbetrieb.
0 (1) = 1 bis 2 Personen ohne Gepäck
1 (1) = 5 Personen ohne Gepäck
1 (2) = 5 Personen mit Gepäck
2 (2) = 1 Person, Kofferraum voll
Fahrzeuge mit Niveauregulierung*: Alle Beladungszustände: Stellung 0. Ausnahme:
1 Person, Kofferraum voll und Anhängerbetrieb: Stellung 1.
Zulässige Hinterachslast beachten, siehe Seite 227.

Bei beladenem Fahrzeug die Leuchtweite reduzieren, sonst der Gegenverkehr geblendet.
Xenon-Licht\*
Fahrzeuge mit Xenon-Licht sind mit einer automatischen Leuchtweitenregulierung ausgerüstet.

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A20e0083 1 2 3 31 Fernlicht (blaue Kontrolleuchte)
2 Lichthupe (blaue Kontrolleuchte)
3 Parklicht
Parklicht links oder rechts
In Zündschlüsselstellung 0 den Hebel in der entsprechenden Blinkerstellung einrasten lassen.
Nebellicht

Die grüne Kontrolleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet bei eingeschalteten Nebel-
scheinwerfern.
Beachten Sie die gesetzlichen Bestimmungen über die Benutzung von Nebellicht.
Nach dem Einschalten der Nebelschlußleuchten geht der Schalter automatisch in Stellung „Nebelscheinwerfer“ zurück. Wird der Schalter in dieser Stellung belassen, leuchten nach einem Neustart des Motors und eingeschaltetem Stand-/Abblendlicht nur die Nebelscheinwerfer. Bei Bedarf können die Nebelschlußleuchten wieder zugeschaltet werden. Zum Ausschalten der Nebelschlußleuchten drehen Sie den Schalter nochmals nach rechts.
Nebelscheinwerfer und Nebelschlußleuchten\*

Die grüne und gelbe Kontrolleuchte in der Instrumentenkombination leuchtet bei ein-
geschalteten Nebelscheinwerfern und Nebelschlußleuchten.
Nach dem Einschalten der Nebelschlußleuchten geht der Schalter automatisch in Stellung „Nebelscheinwerfer“ zurück.
Innenlicht Leseleuchten

Das Innenlicht wird automatisch gesteuert.
Innenlicht manuell ein- und ausschalten
Taste (Pfeil) antippen.
Soll das Innenlicht dauernd ausgeschaltet bleiben, die Taste ca. 3 Sekunden lang drücken.
Um diesen Zustand aufzuheben, die Taste antippen.
Die Orientierungsleuchten rechts und links von der Taste für Innenlicht leuchten ab eingeschaltetem Standlicht. Sie werden mit der Fahrzeugbeleuchtung abgeschaltet.
Fußraumleuchten
Die Fußraumleuchten funktionieren wie das Innenlicht.

Leseleuchten sind vorn neben der Innenleuchte bzw. im Fahrzeugfond. Sie können mit der jeweils daneben befindlichen Taste ein- und ausgeschaltet werden.

Um die Batterie zu schonen, werden ca. 15 Minuten nach Drehen
des Zündschlüssels auf 0 alle im Fahrzeug vorhandenen Leuchten abgeschaltet.
Klimaautomatik

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 AUTO AUTO AUTO 22.5 °C AUTO 23.5 °C MAX O 18 17 16 15 14 13 12 11 380de685Klimaautomatik
1 Luft an Frontscheibe und Seitenscheiben
2 Luft für Oberkörperbereich
Die Rändelräder ermöglichen stufenloses Öffnen und Schließen der Luftzufuhr, eine Veränderung der Ausströmrichtung (im Fondraum durch Hebel in der Gittermitte) sowie der Temperatur. Im geschlossenen Zustand tritt Luft nur an der mittleren Oberseite der Instrumentafel aus 114
3 Luft für Fußraum vorn
Entsprechende Luftaustritte gibt es
auch im hinteren Fußraum
4 Automatische Luftverteilung – linker Innenraum 112
5 Individuelle Luftverteilung – linker Innenraum 112
6 Temperatur – linker Innenraum 113
7 Anzeige Temperatur und Luftzufuhr linker und rechter Innenraum 113, 114
8 Temperatur – rechter Innenraum 113
9 Kühlen bzw.
Restwärmenutzung 113, 114
10 Individuelle Luftverteilung – rechter Innenraum 112
11 Automatische Luftverteilung – rechter Innenraum 112
12 Luftzufuhr – rechter Innenraum 114
13 Automatische Umluft Control
AUC 113
14 Klimaanlage 112
15 Heckscheibenheizung 113
16 Scheiben abtauen und von Beschlag befreien 112
17 Lufteintrittsgitter für den Inneraum-temperaturfühler – bitte freihalten
18 Luftzufuhr – linker Innenraum 114
Klimaautomatik
Das Klima zum Wohlfühlen
Nutzen Sie die Automatik, also AUTO-Taste 4 einschalten. Wählen Sie die für Sie angenehme Innenraumtemperatur, z.B. 22 °C. Ab einer Außentemperatur von 5 °C können Sie auch die Klimaanlage 14 nutzen. Das trocknet die Luft und vermeidet Scheibenbeschlag, wenn z.B. Personen mit feuchter Kleidung im Fahrzeug sitzen. Die Ausströmer 2 so ausrichten, daß die Luft an Ihnen vorbeistreicht und Sie nicht direkt trifft. Das Rändelrad zwischen den Ausströmern 2 für den Oberkörperbereich in eine mittlere Einstellung drehen, da etwas kühlere Luft ermüdungsfreies Fahren fördert.
Die nachfolgende Beschreibung führt Sie auf weitere individuelle Einstellungen.

Ihr Fahrzeug ist so eingestellt, daß beim Entriegeln über die Fernbedienung mit Ihrem persönlichen Schlüssel jeweils Ihre eigene Einstellung der Klimaautomatik abgerufen wird.
Automatische Luftverteilung

Das AUTO-Programm übernimmt für Sie die Einstellung der Luftverteilung sowie der Luftzufuhr und paßt darüber hinaus Ihre Vorgaben für die Temperatur an äußere Einflüsse an (Sommer, Winter). Es sorgt zu jeder Jahreszeit für ein angenehmes Komfortklima im Fahrzeug. Wählen Sie die für Sie angenehme Innenraumtemperatur, z.B. 22 °C. Die Temperaturvorgaben sowie der Schriftzug AUTO für die Luftzufuhr erscheinen in der Anzeige 7, siehe Übersicht auf Seite 110. Öffnen Sie die Ausströmer für den Oberkörperbereich. Schalten Sie in der warmen Jahreszeit die Klimaanlage ein. Maximale Kühlwirkung erreichen Sie, wenn Sie das Rändelrad 3 (siehe Seite 114) auf kalt stellen.
Individuelle Luftverteilung

Sie können auch selbst Ihre Luftverteilung kombinieren und damit das AUTO-Programm ausschalten. Luft strömt an die Scheiben,
in den Oberkörperbereich, in den Fußraum.
Scheiben abtauen und von Beschlag befreien

Dieses Programm beseitigt schnell Eis und Beschlag der
Frontscheibe und der Seitenscheiben.
Klimaanlage

Die Luft wird bei eingeschalteter Klimaanlage gekühlt, getrocknet
und je nach Temperatureinstellung wieder aufgeheizt.
Nach dem Starten des Motors kann je nach Witterung die Frontscheibe für einen Moment beschlagen.
Bei Außentemperaturen unter ca. +5 °C die Klimaanlage ausschalten. So vermeiden Sie Scheibenbeschlag.
Tritt direkt nach dem Ausschalten Scheibenbeschlag auf, Klimaanlage wieder einschalten.

In der Klimaanlage entsteht Kondenswasser, das unter dem Fahrzeug austritt. Derartige Wasserspuren auf dem Boden sind also normal.
Klimaautomatik
Kühlen

Diese Taste drücken, das Programm schaltet ab
Zündschlüsselstellung 1 auf maximale Kühlwirkung.
In Zündschlüsselstellung 0 aktiviert das Drücken der Taste die Restwärmenutzung, siehe Seite 114.
Automatische Umluft Control AUC

Bei Gerüchen in der Außenluft können Sie die Zufuhr der Au-
Benluft vorübergehend absperren. Die Innenraumluft wird dann umgewälzt. Durch wiederholtes Drücken der Taste können Sie drei Betriebsarten abrufen:
▶ Kontrolleuchten aus: Außenluft strömt ein
Linke Kontrolleuchte ein – AUC-Betrieb: Das System erkennt Schadstoffe in der Außenluft und sperrt die Zufuhr im Bedarfsfall ab. Die Innenraumluft wird dann umgewälzt. Die Automatik schaltet in der Folge je nach den Erfordernissen der Luftqualität zwischen Außenluftzufuhr und Umwälzung der Innenraumluft um
Rechte Kontrolleuchte ein: Die Zufuhr der Außenluft ist permanent abgesperrt. Die Innenraumluft wird umgewälzt.
Wenn Sie ein Multi-Funktions-Lenkrad mit der AUC-Taste haben (siehe Seite 21), können Sie auch von dort aus zwischen „Aus“ und AUC umschalten.

Sollten die Scheiben im Umluftbetrieb beschlagen, schalten Sie den ftbetrieb aus und erhöhen Sie ggf. uftzufuhr.
Heckscheibenheizung

Bei eingeschalteter Heckscheibenheizung leuchtet die Kontrol-
leuchte. Die Heckscheibenheizung schaltet sich automatisch ab.
Temperatur

Auf der Fahrer- oder Beifahrerseite können Sie sich
jeweils Ihre individuelle Temperatur einstellen. Ihre Vorgaben erscheinen in der Anzeige 7. Die angezeigten Temperaturwerte sind Anhaltswerte für die Innenraumtemperatur. Als behagliche Einstellung empfiehlt sich 22 °C, auch bei eingeschalteter Klimaanlage. Nach Fahrtbeginn wird die gewählte Temperatur – im Sommer wie im Winter – schnellstmöglich erreicht und durch die Regelung konstant gehalten.
Das Rändelrad 3 (siehe „Zugfreie Belüftung“, Seite 114) in eine mittlere Einstellung drehen, da etwas kühlere Luft ermüdungsfreies Fahren fördert. Nutzen Sie primär diese Möglichkeit der Luftmischung, um kleinere Komfortanpassungen vorzunehmen.

Die ungeregelte volle Heizlei- stung können Sie bei 32 °C abru-
fen. Bei 16 °C wirkt bei eingeschalteter Klimaanlage die volle Kühlleistung.
114 Klimaautomatik
Luftzufuhr

Im AUTO-Programm wird die Luftzufuhr automatisch
gesteuert, in der Anzeige 7 erscheint AUTO, siehe die Übersicht auf Seite 110. Über „+“ und „-“ können Sie die Luftzufuhr variieren. Ihre Vorgabe wird durch Balken angezeigt, die Automatik für die Luftzufuhr ausgeschaltet, die automatische Luftverteilung bleibt unverändert erhalten. Sie können die Automatik in der Luftzufuhr mit der AUTO-Taste wieder einschalten. Wenn Sie in der kleinsten Gebläsestufe auf „-“ drücken, erlöschen alle Anzeigen: Das Gebläse, die Heizung und die Klimaanlage sind ausgeschaltet, die Luftzufuhr ist abgesperrt. Durch Drücken einer beliebigen Taste der Klima-automatik können Sie die Anlage wieder einschalten.
Restwärmenutzung

Die im Motor gespeicherte Wärme wird zur Heizung
des Innenraumes bei ausgeschalteter Zündung genutzt, z.B. während eines Halts vor einer Bahnschranke.
In Zündschlüsselstellung 1 können Sie die Einstellungen der Klimaautomatik verändern. In Zündschlüsselstellung 0 wird die erwärmte Luft automatisch an die Frontscheibe, die Seitenscheiben und in den Fußraum geleitet.

Diese Funktion ist aktivierbar, wenn die Außentemperatur unter ca. +15 °C, der Motor betriebswarm und die Batterieladung ausreichend ist.

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1 2 1 3Zugfreie Belüftung
Die Ausströmer für den Oberkörperbereich lassen sich ganz nach ihren Bedürfnissen einstellen:
Mit den Rändelrädern 1 können Sie die Ausströmer stufenlos öffnen und schließen sowie nach oben oder unten richten. Im geschlossenen Zustand tritt Luft nur an der mittleren Oberseite der Instrumententafel aus. Mit den Rändelrädern 2 können Sie die Ausströmrichtung seitlich verändern.
Die Ausströmer so ausrichten, daß die Luft an Ihnen vorbeistreicht und Sie nicht direkt trifft.
Klimaautomatik
Mit dem Rändelrad 3 mischen Sie der Luft aus den Ausströmern für den Oberkörperbereich mehr oder weniger kühle Luft zu:
Drehen nach blau – kälter
Drehen nach rot – wärmer
Einstellung der Ausströmer im Fondraum:
Mit dem linken Rändelrad können Sie die Ausströmer stufenlos öffnen und schließen. Mit dem rechten Rändelrad können Sie entsprechend den Ausströmern vorn die Temperatur einstellen.
Die Ausströmrichtung verändern Sie mit den Hebeln in der Gittermitte.
Mikrofilter, Aktivkohlefilter
Der Mikrofilter hält bei der einströmenden Außenluft Staub- und Blütenpollen zurück. Der Aktivkohlefilter trägt zusätzlich zur Reinigung der eintretenden Außenluft von gasförmigen Schadstoffen bei. Der kombinierte Filter wird bei der Wartung von Ihrem BMW Service gewechselt. Sollte ein vorzeitiger Filterwechsel erforderlich sein, merken Sie es daran, daß die maximale Luftzufuhr spürbar reduziert ist.
Fond-Klimatisierung\* Sitzheizung\*

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1 2 3 380de6361 Anzeige Temperatur, Luftzufuhr
2 Temperatur/Einschalten der Anlage
3 Luftzufuhr/Einschalten der Anlage
2 Temperatur
Als Fondpassagier können Sie sich Ihre eigene Temperatur für die darüberliegenden Ausströmer einstellen. Die angezeigten Temperaturwerte sind Anhaltswerte für die Innenraumtemperatur. Als behagliche Einstellung empfiehlt sich 22 °C. Nach Fahrtbeginn wird die gewählte Temperatur – im Sommer wie im Winter – schnellstmöglich erreicht und durch die Regelung konstant gehalten.
3 Luftzufuhr
Wenn Sie in der kleinsten Gebläsestufe auf „-“ drücken, erlöschen alle Anzeigen: Das Gebläse ist ausgeschaltet und die Luftzufuhr ist abgesperrt. Durch erneutes Drücken schalten Sie die Fond-Klimatisierung wieder ein. Einzelne Einstellungen am vorderen Bedienteil beeinflussen die Luftzufuhr der Fond-Klimatisierung.

Sitzfläche und -lehne können in Zündschlüsselstellung 2 beheizt werden.
Durch wiederholtes Drücken der Taste können Sie verschiedene Heizwirkungen abrufen.
Höchste Heizwirkung bei drei leuchtenden Kontrolleuchten, niedrigste bei einer. Die Temperaturregelung erfolgt jeweils thermostatisch.
Direktes Ausschalten ist auch aus höheren Heizwirkungen möglich: Taste etwas länger drücken.
Fondsitzheizung\*
Die Schalter befinden sich am Ende der Mittelkonsole unter den Belüftungsgrills.
Lenkradheizung\* Sonnenschutzrollo\*

Die Lenkradheizung funktioniert in Zündschlüsselstellung 2. Zum Ein- und Ausschalten die Taste (Pfeil) drücken. Bei eingeschalteter Lenkradheizung leuchtet die Kontrolleuchte in der Taste. Wenn Sie ein Multi-Funktions-Lenkrad ohne Lenkradheizung haben, ist an dieser Stelle die Taste für Umluftbetrieb (siehe Seite 21).

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38000624Zur Betätigung ab Zündschlüsselstellung 1 Taste antippen.
Sonnenschutzrollos für hintere Seitenscheiben\*
Rollo an der Schlaufe herausziehen und in die Halterung einhängen.
Standheizung\* Standlüftung
Hat Ihr Fahrzeug eine Standheizung, so ist die Standlüftung inbegriffen. Die Standlüftung hingegen kann alleine vorhanden sein.
Beide Systeme werden über das MID oder den Bordmonitor bedient, siehe Seite 91 oder separate Bedienungsanleitung.
Zwei unterschiedliche Einschaltzeiten lassen sich vorwählen, so daß Sie in einem erwärmten Innenraum Platz nehmen können. Schnee und Eis lassen sich leichter entfernen.
Die Heizung bleibt 30 Minuten eingeschaltet. Sie kann in Zündschlüsselstellung 1 auch direkt ein- und ausgeschaltet werden. Wegen hoher Stromaufnahme sollten Sie nicht zweimal hintereinander einschalten, ohne daß die Batterie sich im Fahrbetrieb zwischendurch wieder aufladen konnte.
Die Standheizung ist bei vorgewählter Einschaltzeit unter einer Außentemperatur von 16 °C sowie bei direktem Einschalten bei jeder Temperatur einsatzbereit. Im Fahrbetrieb jedoch nur so lange, bis der Motor Betriebstemperatur erreicht hat.
Die erwärmte Luft wird automatisch an die Frontscheibe, die Seitenscheiben und in den Fußraum geleitet, es wird mit maximaler Leistung geheizt.
In Zündschlüsselstellung 1 können Sie die Innenraumtemperatur, die Luftmenge und die Luftverteilung über das Bedienteil für Heizung, Belüftung/Klimatisierung einstellen.
Die Standheizung läuft nach dem Ausschalten (LED aus) noch einige Zeit nach.
Auch während der warmen Jahreszeit sollten Sie die Standheizung etwa einmal im Monat direkt ein- und nach ca. 5 Minuten wieder ausschalten.
Die Standheizung nicht in geschlossenen Räumen betreiben. Beim Tanken die Standheizung unbedingt ausschalten.
Sie belüftet den Innenraum und senkt dessen Temperatur über das Gebläse der Klimaautomatik.
Die Standlüftung wird über das Multi-Informations-Display MID oder den Bordmonitor bedient, siehe eigene Betriebsanleitung.
Zwei unterschiedliche Einschaltzeiten lassen sich vorwählen, die Lüftung bleibt dann 30 Minuten eingeschaltet. Sie kann in Zündschlüsselstellung 1 auch direkt ein- und ausgeschaltet werden. Wegen hoher Stromaufnahme sollten Sie nicht zweimal hintereinander einschalten, ohne daß die Batterie sich im Fahrbetrieb zwischendurch wieder aufladen konnte.
Die Standlüftung ist bei vorgewählter Einschaltzeit über einer Außentemperatur von 16 °C sowie bei direktem Einschalten bei jeder Temperatur einsatzbereit, aber nicht im Fahrbetrieb.
Die Luft tritt über die richt- und dosierbaren Ausströmer für den Oberkörperbereich im Armaturenbrett aus. Die Ausströmer müssen daher zum Betrieb der Standlüftung geöffnet sein.
In Zündschlüsselstellung 1 können Sie die Luftmenge und die Luftverteilung analog der Standheizung einstellen.
Fernbedienung für Standheizung

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390de155 1 2 3 41 Einschalten
2 Antenne
3 Kontrolleuchte
4 Ausschalten
Mit der Fernbedienung können Sie die Standheizung ein- und ausschalten, wenn die Außentemperatur unter 16 °C liegt. Die empfangsbedingte mittlere Reichweite beträgt ca. 350 m.
Einschalten
1 Antenne 2 ganz herausziehen
2 Taste 1 drücken. Die Kontrollleuchte 3 blinkt dreimal und geht dann für die gesamte Einschaltdauer (max. 30 min) in Blitzen über
3 Antenne wieder einschieben, aber nicht während des dreimaligen Blinkens.
Ausschalten
1 Antenne 2 ganz herausziehen
2 Taste 4 drücken. Die Kontrolleuchte blinkt dreimal und erlischt dann
3 Anschließend Antenne einschieben.
Die Reichweite ist am günstigsten, wenn Sie den Sender senkrecht oder waagrecht halten. Beim Ein- und Ausschalten die Antenne nicht berühren und nicht in Richtung Fahrzeug halten. Die Fernbedienung betätigt nur dann die Standheizung, wenn diese nicht durch Vorwahl oder direktes Einschalten in Betrieb ist.
Gleiche Frequenzen
Die Fernbedienung kann lokal durch fremde Anlagen oder Geräte, die die gleiche Frequenz benutzen, in Ihrer Funktion gestört werden.
Integrierte Universal-Fernbedienung\*
Das Prinzip
Die Integrierte Universal-Fernbedienung ersetzt bis zu drei Handsender verschiedener Einrichtungen, z.B. für Toröffner, Alarmsysteme oder ein Türverriegelungs-System. Die Integrierte Universal-Fernbedienung erkennt und „lernt“ das gesendete Signal des jeweiligen Original-Handsenders.
Das Signal eines Original-Handsenders kann auf eine der drei Kanaltasten programmiert werden. Anschließend kann mit der so programmierten Kanaltaste die jeweilige Einrichtung betätigt werden. Eine Übertragung des Signals wird durch die Kontrolleuchte angezeigt.
Vor dem Verkauf des Fahrzeugs, sollten die Kanaltasten gelöscht werden, wie auf Seite 122 beschrieben.

Während des Programmiervorgangs und vor jeder Fernauslö- einer programmierten Einrichtung in die Integrierte Universal-Fernbe- tung sicherstellen, daß keine Perso- Tiere oder Gegenstände innerhalb Reichweite der jeweiligen Einrich- sind, um möglichen Verletzungen Schäden vorzubeugen. Auch die erheitshinweise zum Original- lsender beachten.
Der Original-Handsender
Ist auf der Verpackung oder in der Anleitung des Original-Handsenders dieses Symbol abgebildet, kann davon ausgegangen werden, daß dieser Original-Handsender zur Integrierten Universal-Fernbedienung kompatibel ist.
Auf Wechselcode prüfen
Um festzustellen, ob der Original-Handsender mit einem Wechselcodesystem ausgestattet ist, ist entweder in der Anleitung zum Original-Handsender nachzulesen oder eine Kanaltaste wie auf Seite 121 linke Spalte unter „Programmierung“ beschrieben zu programmieren.
Anschließend die programmierte Kanaltaste der Integrierten Universal-Fernbedienung gedrückt halten. Wenn die Kontrolleuchte der Integrierten Universal-Fernbedienung zwei Sekunden lang schnell blinkt und dann permanent leuchtet, ist der Original-Handsender mit einem Wechselcodesystem ausgestattet. Bei einem Wechselcodesystem programmieren Sie die Kanaltasten wie auf Seite 121 rechte Spalte unter „Programmierung eines Wechselcode-Handsenders“ beschrieben.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren BMW Service.
Integrierte Universal-Fernbedienung\*

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380de711 2 3Programmierung
1 Kanaltasten
2 Kontrolleuchte
3 Empfänger zur Programmierung

Sicherheitshinweise auf Seite 120 beachten.
1 Zündschlüsselstellung 2
2 Bei Erstinbetriebnahme: Beide äußeren Tasten 1 drücken, bis Kontrolleuchte 2 blinkt, dann loslassen. Die drei Kanaltasten sind gelöscht
2 Bei Erstinbetriebnahme: Beide äußeren Tasten 1 drücken, bis Kontrolleuchte 2 blinkt, dann loslassen. Die drei Kanaltasten sind gelöscht

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380de7123 Den Original-Handsender an den Empfänger 3 halten, maximal 5 cm Abstand
4 Gleichzeitig Sendetaste des Original-Handsenders (Pfeil 2) und gewünschte Kanaltaste der Integrierten Universal-Fernbedienung (Pfeil 1) drücken. Beide Tasten loslassen, wenn die Kontrolleuchte schnell blinkt
5 Zum Programmieren weiterer Original-Handsender Schritt 3 und 4 wiederholen.
Die entsprechende Kanaltaste ist jetzt mit dem Signal des Original-Handsenders programmiert.
Programmierung eines Wechsel-code-Handsenders

Sicherheitshinweise auf Seite 120 beachten.
Bei der Programmierung der Integrierten Universal-Fernbedienung ist die Bedienungsanleitung der Einrichtung heranzuziehen. Zur Verwendung der Integrierten Universal-Fernbedienung mit einem Wechselcodesystem sind folgende zusätzliche Anweisungen zur Programmierung zu beachten:

Eine zweite Person erleichtert die Programmierung der Integrierten Versal-Fernbedienung.
Integrierte Universal-Fernbedienung\*
1 Programmieren Sie die Integrierte Universal-Fernbedienung wie zuvor unter Programmierung beschrieben
2 Programmiertaste am Empfänger der Einrichtung etwa zwei Sekunden lang gedrückt halten, bis die Programmier-Leuchte am Gerät der Einrichtung aufleuchtet
3 Gewünschte Kanaltaste der Integrierten Universal-Fernbedienung dreimal drücken.

Bei Fragen, wenden Sie sich bitte an Ihren BMW Service.
Löschen der Kanaltasten

Sicherheitshinweise auf Seite 120 beachten.
Einzelne Kanaltasten können nicht gelöscht werden. Die drei Kanaltasten können jedoch folgendermaßen gemeinsam gelöscht werden:
Beide äußeren Kanaltasten der Integrierten Universal-Fernbedienung drücken, bis Kontrolleuchte blinkt, dann loslassen.
Es sind alle Kanaltasten gelöscht.
Handschuhkasten

Den Griff ziehen, die Beleuchtung schaltet sich ein.
Bei Bedarf kann der Handschuhkasten im geöffneten Zustand zur besseren Erreichbarkeit für den Fahrer herausgeschwenkt werden (bei Rechtslenker-Fahrzeugen wegen der im Handschuhkasten verbauten Sicherungen nicht möglich).
Schließen
Den Deckel nach dem Hineinschieben hochklappen.
Verriegeln
Mit einem Zentralschlüssel abschließen. Entriegeln ist ebenfalls nur mit einem Zentralschlüssel möglich.
Wenn Sie z.B. im Hotel nur den Tür- und Zündschlüssel (siehe Seite 32) aushändigen, ist kein Zugriff zum Handschuhkasten möglich.
Den Handschuhkasten nach dem Benutzen sofort wieder schließen, sonst kann es bei Unfällen zu Verletzungen kommen.
Aufladbare Handlampe
Sie befindet sich links im Handschuh-kasten.
Die Lampe kann aufgrund des Überladungsschutzes dauernd im Stecker bleiben.

Die Lampe nur ausgeschaltet in den Stecker schieben, sonst be-
steht Gefahr der Überladung und Beschädigung.
Mittelarmlehnen

Bei Bedarf an der Schlaufe herausziehen.
Ablagefach öffnen: Taste anheben (Pfeil).

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38ode201 1 2 3 4 5 6Multi-Funktions-Armlehne hinten\*
Um auch vom Fond aus bestimmte Funktionen bedienen zu können, sind in der Mittelarmlehne entsprechende Bedienelemente integriert.
Armlehne herausklappen und Abdek- kung öffnen, siehe unter Armlehne hinten.
Das Bild zeigt die mögliche Gesamtausstattung. Weitere Einzelheiten sind der Beschreibung der jeweiligen Ausstattung zu entnehmen.
1 Multi-Informations-Display zur Bedienung (mit eingeschränktem Funktionsumfang) von Radio und Bordcomputer
2 Betätigung elektrisches Sonnenschutzrollo für die Heckscheibe
3 Schulterstütze Beifahrerseite
4 Tandemtelefon
5 Elektrische Einstellung Beifahrersitz
6 Sitzmemory für Beifahrer
Mittelarmlehnen Ablagen

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380de223 1 2 2Armauflage vorn\*
Zum Verschieben in Längsrichtung vordere Taste drücken (Pfeil 1).
Ablagefächer*:
Zum Öffnen seitliche Tasten drücken (Pfeile 2).

Klappfach links neben der Lenksäule: Zum Öffnen Fach am oberen Ende (Vertiefung) drücken, zum Schließen hochklappen.
Das Ablagefach nach dem Benutzen sofort wieder schließen, sonst kann es bei Unfällen zu Verletzungen kommen.
Fach vorn an der Schrägseite der Mittelkonsole:
Zum Öffnen oben auf Mulde tippen, zum Schließen zudrücken.
Dieses Fach ist auf Wunsch mit Cassetten- oder CD-Halterung erhältlich.
Fach auf der Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen:
Zum Öffnen in die Aussparung vorn greifen und hochziehen.
Bei Telefoneinbau ist je ein Fach seitlich vom Telefon vorhanden. Zum Öffnen seitliche Taste drücken.
Ein drehbares Münzfach* befindet sich rechts unter der Radioklappe, bei Fahrzeugen mit Nichtraucher-Ausstattung* auch anstelle des vorderen Aschenbechers.
Weitere Fächer finden Sie in allen Türen sowie an den Rückenlehnen der Vordersitze.
Getränkedosenhalter Autotelefon\* Ascher

Je zwei Halter für Getränkedosen befinden sich in einem Fach vorn in der Mittelkonsole sowie hinten in der Front der Rücksitzbank im Bereich des mittleren Sitzplatzes.
Zum Öffnen Mulde oben antippen (Pfeil), zum Schließen an Blende zurückschieben.

Freisprecheinrichtung
Bei Fahrzeugen mit Telefonvorbereitung* befindet sich die Blende für das Freisprechmikrofon am Dachhimmel im Bereich der Innenleuchte.
Weitere Informationen zum Autotelefon: siehe eigene Betriebsanleitung.

An der Mulde (Pfeil) antippen.
Um die Zigarette zu löschen, die Asche abstreifen und die Zigarette nur leicht in den Trichter hineinstecken.
Ascher

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380ode062 1 2Entleeren
Taste (Pfeil 1) drücken: Der Ascher kommt nach oben und kann entnommen werden.

Öffnen: An der Mulde oben antippen.
Entleeren: Den Einsatz herausziehen.
Anzünder\* Ausstattungen im Fond\*

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380de062 1 2Eindrücken (Pfeil 2). Sobald der Anzünder zurückspringt, kann er herausgezogen werden.
Anzünder für Fondpassagiere
Am Ende der Mittelkonsole.

Den heißen Anzünder nur am Knopf anfassen, sonst besteht
Verbrennungsgefahr.
Der Anzünder ist auch bei abgezogenem Zündschlüssel funktionsbereit. Kinder deswegen nie unbeaufsichtigt im Fahrzeug lassen.
Anzünder-Fassung
Sie kann als Steckdose für Handlampe, Autostaubsauger o.ä. bis ca. 200 W bei 12 V benutzt werden. Die Fassung nicht durch ungeeignete Stecker beschädigen.
Nichtraucher-Ausstattung\*
Bei Fahrzeugen mit Nichtraucher-Ausstattung ist die Fassung mit einer Kappe abgedeckt.
Zugang zur Fassung: Die Kappe abheben.

Die Kopfstützen der Vordersitze sind mit Spiegeln ausgestattet.
Abdeckung hochklappen (Pfeil), die Beleuchtung in der Abdeckung schaltet sich ein.
Ausstattungen im Fond\*

In die Rückenlehne der Vordersitze eingebaut.
Bei Bedarf Tisch in Pfeilrichtung herausklappen.

Befindet sich in der Rückenlehne des Beifahrersitzes.
Durch Drücken der Taste (Pfeil) die Verriegelung lösen. Das Bord klappt oben nach hinten und kann aus der Rückenlehne herausgenommen werden.
Beim Einsetzen das Bord zuerst unten einsetzen, dann oben nach vorn klappen und in der Lehne verriegeln.
Fußstützen
Die Fußstützen können abgenommen und nach Bedarf im Fußraum plaziert werden.
Skisack\*
Er ermöglicht eine sichere und saubere Beförderung von 3 bis maximal 4 Paar Ski.
Mit der Länge des Skisacks und dem zusätzlichen Platz im Kofferraum können Sie Skier bis zu einer Länge von 2,10 m verstauen. Bei Skiern von 2,10 m Länge reduziert sich aufgrund der Verengung des Skisacks das Fassungsvermögen auf zwei Paar.

Mittelarmlehne absenken
Mittelarmlehne herausklappen, Verkleidung des Ausschnitts oben am Klettverschluß lösen und auf die Armlehne legen.
Die Armlehne vorn leicht anheben und die beiden Hebel zusammendrücken (Pfeile): Die Armlehne senkt sich auf die Sitzfläche.

Die Mittelarmlehne muß vor dem Beladen des Skisacks unbedingt
abgesenkt werden.

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2 2 1Beladen
1 Die Taste drücken (Pfeil 1): Die Ladeklappe im Kofferraum wird entriegelt
2 Arretierungshebel zusammendrücken (Pfeile 2) und Deckel nach vorn klappen
3 Skisack zwischen den Vordersitzen auslegen. Der Reißverschluß dient zur besseren Zugänglichkeit zu den verstauten Gegenständen bzw. zum besseren Austrocknen des Skisacks
Skisack\* Beladung

4 Vom Kofferraum aus die Ladeklappe mit den Magnethaltern an der Unterseite der Hutablage befestigen.
Bitte darauf achten, daß Skier nur in sauberem Zustand im Skisack verladen werden und keine Beschädigungen durch scharfe Kanten entstehen.

Die verstauten Skier oder sonstigen Gegenstände mit dem am Skisack befindlichen Haltegurt durch Straffen an der Spannschnalle sichern.
Beim Verstauen des Skisacks umgekehrt vorgehen. Die Mittelarmlehne geht beim Zurückklappen automatisch in ihre ursprüngliche Lage.

Kleinere und leichte Stücke mit den Spannbändern oder mit einem Gepäckraumnetz* bzw. Zugbändern sichern (siehe Seite 43)
Für größere und schwere Stücke erhalten Sie bei Ihrem BMW Service Zurrmittel*. Zur Befestigung dieser Zurrmittel dienen die an den Ecke des Kofferraums angebrachten Verzurrösen (siehe Bild)
Beachten Sie die dem Zurrmittel beigegebenen Informationen.
Beladung Dachgepäckträger\*

Das Ladegut immer richtig unterbringen und sichern, sonst kann es z.B. bei Brems- und Ausweichmanövern die Insassen gefährden.
Das zulässige Gesamtgewicht und die zulässigen Achslasten (siehe Seite 227) nicht überschreiten, sonst ist die Betriebssicherheit des Fahrzeugs nicht mehr gewährleistet und die Zulassungsvorschrift nicht erfüllt.
Schwere und harte Gegenstände nicht ungesichert im Passagierraum unterbringen, sonst würden diese z.B. bei Brems- und Ausweichmanövern umherschleudern und die Insassen gefährden.
Für Ihren BMW steht ein spezielles Trägersystem als Sonderzubehör zur Verfügung. Bitte beachten Sie die in der Montageanleitung enthaltenen Hinweise.
Beladene Dachgepäckträger ändern das Fahr- und Lenkverhalten des Fahrzeugs durch Verlagern des Schwerpunkts erheblich.
Beim Beladen deshalb darauf achten, daß die zulässige Dachlast, das zulässige Gesamtgewicht und die Achslasten nicht überschritten werden. Die Angaben dafür finden Sie unter „Technische Daten“, Seite 227.
Die Dachlast muß gleichmäßig verteilt und darf nicht zu großflächig sein. Schwere Gepäckstücke immer nach unten. Darauf achten, daß genügend Freiraum für das Heben des Schiebe-Hebedachs vorhanden ist.
Richtiges und sicheres Befestigen des Dachgepäcks verhindert ein Verlagern oder Verlorengehen während der Fahrt –Gefahr für nachfolgenden Verkehr.
Fahren Sie ausgeglichen und vermeiden Sie ruckartiges Anfahren und Bremsen oder schnelles Kurvenfahren.
Durch die Dachlast vergrößert sich die Windangriffsfläche: Erhöhter Kraftstoffverbrauch und eine stärkere Beanspruchung der Karosserie sind die Folgen.
Anhängerbetrieb
Fahren mit Anhänger
Das Fahren mit Anhänger stellt höhere Anforderungen sowohl an das Zugfahrzeug als auch an Sie.
Ein Anhänger beeinträchtigt die Wendigkeit, die Steigfähigkeit, das Beschleunigungs- und Bremsvermögen und verändert das Fahr- und Kurvenverhalten.
Die zulässige Anhängelast und die zulässige Deichselstützlast finden Sie unter „Technischen Daten“, Seite 227. Die zulässige Anhängelast ist auch im Fahrzeugschein eingetragen. Auskunft über Möglichkeiten zum Erhöhen der Anhängelast gibt jeder BMW Service.
Anhängerkupplung\*
Die Fahrwerksabstimmung Ihres BMW stellt eine optimale Lösung im Hinblick auf Fahrsicherheit, Komfort und Sportlichkeit dar.
Bei Einbau der Anhängerkupplung ab Werk wird das Fahrzeug serienmäßig mit verstärkter Federung* an der Hinterachse ausgerüstet. Diese kompensiert das Kupplungsgewicht und optimiert das Fahrverhalten im Solobetrieb.
Bei einer Nachrüstung nur eine von BMW freigegebene Anhängerkupp- lung* verwenden und fachgerecht von Ihrem BMW Service montieren lassen. Es ist empfehlenswert, die verstärkte Federung ebenfalls nachrüsten zu lassen.
Bei Fahrzeugen mit Niveauregulierung ist eine Nachrüstung der verstärkten Federung nicht notwendig.
Weitere im freien Zubehörhandel angebotene Federungssysteme sind von BMW nicht freigegeben.
Eine abnehmbare Kugelstange entsprechend der beiliegenden Bedienungsanleitung des Herstellers pflegen, um eine leichtgängige Montage bzw. Demontage zu gewährleisten.

Durch die Montage der Anhängerkupplung ist die Wirkung des herierbaren Stoßfängersystems in eingeschränkt.
Die Verwendung von Stabilisierungsvorrichtungen ist vor allem bei schweren Anhängern empfehlenswert. Auskunft hierüber erteilt jeder BMW Service.
Anhängerbetrieb

Die Abdeckklappe im Ausschnitt unten anfassen, nach hinten unten ziehen (Pfeil) und aus der oberen Führung nehmen.
An- und Abbau des Kugelkopfes entnehmen Sie bitte der separat beiliegenden Anleitung.
Anbau
Die Abdeckklappe zuerst oben einführen, dann andrücken und schließlich das Unterteil der Klappe fest hochdrücken.
Deichselstützlast
Sie ist das Gewicht, mit dem die Deichsel des Anhängers auf dem Kugelkopf der Anhängerkupplung lastet (kann z.B. mit einer Personenwaage ermittelt werden).
In Deutschland: Vorgeschriebene minimale Deichselstützlast: 25 kg.
Die zulässige Deichselstützlast (siehe Seite 227) darf nicht überschritten, sollte aber möglichst immer ausgenutzt werden.
Die Deichselstützlast wirkt auf das Fahrzeug. Das zulässige Gesamtgewicht und die zulässige Hinterachslast des Zugfahrzeugs dürfen im Anhängerbetrieb dadurch nicht überschritten werden. Die Zuladung wird durch das Gewicht der Anhängerkupplung, bzw. bei Anhängerbetrieb auch durch die Deichselstützlast reduziert. Das zulässige Zug-Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden.
Beladung
Bei der Beladung des Anhängers darauf achten, daß die Zuladung möglichst tief und in Nähe der Achse verstaut ist.
Ein tiefer Anhängerschwerpunkt erhöht die Fahrsicherheit des gesamten Gespanns erheblich.
Das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers und die zulässige Anhängelast des Fahrzeugs dürfen nicht überschritten werden. Maßgebend ist der jeweils kleinere Wert.
Vor dem Kauf eines Anhängers ist es ratsam, sich vom Hersteller eine Garantieerklärung über das effektive Anhängergewicht sowie die mögliche Anhängerzuladung geben zu lassen.
Anhängerbetrieb
Steigungen
Die Steigfähigkeit, gemessen auf Meereshöhe, ist im Interesse von Sicherheit und reibungslosem Verkehrsfluß auf Steigungen von 12 % begrenzt. Wenn höhere Anhängelasten über Nachtrag zugelassen sind, beträgt die Grenze 8 %.
Mit zunehmender Höhe über dem Meeresspiegel sinkt erfahrungsgemäß die Motorleistung. Bei Gebirgsfahrten deshalb besonders beachten, daß die Steigfähigkeit beim Anfahren abnimmt und auf die Ausnützung der maximal zulässigen Gewichte von Fahrzeug und Anhänger verzichtet werden muß.

BMW 730d, 740d: Bei längeren Steigungen Position „D“ einlegen,
sonst kann der Kraftstoff wegen Überhitzung Blasen bilden und der Motor stehenbleiben.
Gefälle
Besondere Aufmerksamkeit ist auf Gefällstrecken erforderlich: Vor solchen grundsätzlich in den nächst kleineren Gang zurückschalten – ggf. bis in den 1. Gang bzw. die Wählhebelposition 2 – und langsam talwärts fahren.
Höchstgeschwindigkeit
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt in Deutschland 80 km/h. Die zulässigen Anhängelasten sind so bestimmt, daß bei dieser Geschwindigkeit eine einwandfreie Fahrstabilität gewährleistet ist. Sind in anderen Ländern höhere Geschwindigkeiten zulässig, aus Gründen der Fahrsicherheit trotzdem nicht schneller fahren.
Gerät der Anhänger in Pendelschwingungen, wird das Gespann nur durch sofortiges Bremsen stabilisiert.
Reifenfülldruck
Den Reifenfülldruck des Fahrzeugs sowie des Anhängers besonders beachten. Beim Anhänger sind die Vorschriften des Herstellers maßgebend.
Außenspiegel
Ist der serienmäßige Außenrückspiegel für den Anhängerbetrieb nicht mehr ausreichend, schreibt der Gesetzgeber zwei Außenrückspiegel vor, die beide Hinterkanten des Anhängers in Ihr Blickfeld rücken. Derartige Spiegel, auch mit einstellbaren Spiegelarmen, erhalten Sie bei Ihrem BMW Service.
Elektrik

Bei Wohnwagenbetrieb ist mit einem höheren Stromverbrauch zu
rechnen. Die Einschaltzeiten der Stromverbraucher deswegen mit Rücksicht auf die Kapazität der Batterie kurz halten.

Vor Fahrtbeginn die Funktion der Heckleuchten des Anhängers
prüfen.

Beim Fahren berücksichtigen:
Einfahren 138
Fahrhinweise 138
Katalysator 139
Anti-Blockier-System ABS 140
Scheibenbremsen 142
Bremsanlage 143
Fahren im Winter 144
Servolenkung 146
Niveauregulierung 146
Digitale Diesel Elektronik DDE 146
Autotelefon 147
Autoradio-Empfang 147
Räder und Reifen:
Reifenfülldruck 148
Reifenzustand 148
Reifenerneuerung 149
Räderwechsel 150
Rad-Reifen-Kombinationen 151
Winterreifen 152
Schneeketten 152
Freigegebene Rad- und
Reifengrößen 153
Unter der Motorhaube:
Motorhaube 155
Motorraum 156
Waschflüssigkeit für die Reinigungsanlagen 168
Spritzdüsen 168
Motoröl 169
Kühlmittel 171
Bremsflüssigkeit 172
Fahrzeug-Identifizierung 173
Typenschild 173
Wartung und Pflege:
Das BMW Wartungssystem 174
Wagenpflege 175
Airbags 181
Fahrzeug-Stillegung 181
Recht und Vorschrift
Rechts-/Linksverkehr 182
Auslandszulassung 182
Technische Veränderungen 183
OBD Steckdose 183
Recycling:
Recycling im Service 184
Fahrzeug-Rücknahme 184
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Einfahren Fahrhinweise
Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise, um eine optimale Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit Ihres Fahrzeugs zu erreichen.
Motor und Hinterachsgetriebe
Bis km-Stand 2000:
Mit wechselnden Drehzahlen und Geschwindigkeiten fahren, dabei aber folgende Drehzahlen bzw. Geschwindigkeiten nicht überschreiten.
Fahrzeuge mit Benzinmotor: 6-Zylinder: 4500/min bzw. 160 km/h 8- und 12-Zylinder: 4500/min bzw. 170 km/h
Fahrzeuge mit Dieselmotor: 3500/min bzw. 150 km/h
Vollgas- bzw. Kick-Down-Stellung des Gaspedals grundsätzlich vermeiden.
Ab km-Stand 2000 können Drehzahl bzw. Geschwindigkeit allmählich gesteigert werden.
Die Einfahrhinweise ebenfalls beachten, wenn im späteren Fahrbetrieb der Motor oder das Hinterachsgetriebe erneuert wird.
Reifen
Die Haftung neuer Reifen ist fertigungsbedingt noch nicht optimal. Während der ersten 300 km daher verhalten fahren.
Bremsanlage
Bremsbeläge und -scheiben erreichen erst nach einer Fahrstrecke von ca. 500 km ein günstiges Verschleiß- und Tragbild.

Bremsen:
Während der Fahrt den Fuß nicht lem Bremspedal ruhen lassen.
Selbst leichter, aber andauernder Druck auf das Bremspedal könnte hohe Temperaturen, Bremsverschleiß und möglicherweise Ausfall der Bremsanlage zur Folge haben.
Aquaplaning:
Beim Fahren auf nassen oder matschigen Straßen die Geschwindigkeit verringern, sonst kann sich zwischen Reifen und Straße ein Wasserkeil bilden. Dieser Zustand ist als Aquaplaning bekannt und kann teilweisen oder totalen Verlust des Fahrbahnkontaktes, der Kontrolle über das Fahrzeug und der Bremsfähigkeit verursachen.
Wasser auf Straßen:
Durch Wasser auf Straßen nur bis zu einer Wasserhöhe von maximal 30 cm und bei dieser Höhe maximal mit Schrittgeschwindigkeit fahren, sonst können Schäden an Motor, Elektrik und Getriebe entstehen.
Fahrhinweise Katalysator
Hutablage:
Keine schweren oder harten Gegenstände darauf ablegen, sonst könnten diese z.B. bei Brems- und Ausweichmanövern die Insassen gefährden. Kleiderhaken:
Kleidungsstücke so auf die Haken hängen, daß die Sicht beim Fahren frei bleibt. Keine schweren Gegenstände auf die Haken hängen, sonst könnten z.B. bei Brems- und Ausweichmanövern Personenschäden entstehen.
Der Katalysator reduziert Schadstoffe im Abgas.
Für den Betrieb ist ausschließlich unverbleiter Kraftstoff vorgeschrieben. Schon geringe Mengen Blei genügen, Lambdasonde und Katalysator dauerhaft zu schädigen.
Folgendes Verhalten ist Voraussetzung, um einwandfreie Motorfunktionen sicherzustellen und etwaigen Schäden vorzubeugen:
Die vorgesehenen Wartungsarbeiten unbedingt einhalten
▷ Den Kraftstofftank nicht leerfahren
Anschleppen nur bei kaltem Motor, sonst könnte sich unverbrannter Kraftstoff im Katalysator entzünden und Schäden verursachen. Besser ist es, das Fahrzeug fremdzustarten
Vermeiden Sie weitere Situationen, bei denen der Kraftstoff nicht oder ungenügend verbrannt wird, z.B.: Häufiges oder langes Betätigen des Anlassers kurz hintereinander bzw. wiederholte Startversuche, bei denen der Motor nicht anspringt (Abstellen und Neustarten eines störungsfrei laufenden Motors ist unbedenklich). Laufenlassen des Motors mit abgezogenem Zündkerzenstecker.

Die vorgenannten Punkte unbedingt einhalten, damit dem Kataly- r nicht unverbrannter Kraftstoff zu- hrt wird. Sonst besteht die Gefahr überhitzung und Beschädigung des lysators.
Bei jedem Fahrzeug mit Katalysator treten hohe Temperaturen auf. Die im Bereich der Auspuffanlage angebrachten Hitzeschutzbleche nicht entfernen oder mit Unterbodenschutz versehen. Darauf achten, daß im Fahrbetrieb, im Leerlauf oder beim Parken keine leicht entflammbaren Materialien (z.B. Heu, Laub, Gras usw.) in Kontakt mit einer heißen Auspuffanlage kommen. Sonst besteht die Gefahr des Entzündens und eines Feuers mit dem Risiko schwerer Verletzungen und Sachschäden.
Anti-Blockier-System ABS
Das Prinzip
Das ABS verhindert ein Blockieren der Räder und erhöht so die aktive Fahr- sicherheit. Denn: Blockierende Räder sind gefährlich, weil sich rutschende Vorderräder nicht mehr lenken lassen und rutschende Hinterräder zum Ausbrechen und Schleudern des Fahrzeugs führen können.
Mit dem ABS werden unter den jeweils gegebenen Bedingungen (Geradeaus- oder Kurvenbremsungen, Asphalt, Eis, Nässe usw.) die kürzest möglichen Bremswege erreicht.
An das ABS werden grundlegend zwei Anforderungen bei allen Bremsungen gestellt:
Gesicherte Fahrstabilität
Gesicherte Lenk- und Manövrierfähigkeit – jeweils auf den verschiedenen Fahrbahnoberflächen (Asphalt, Beton, Schmutz, Nässe, Schnee, Eis).
Bremsen mit ABS
Das System funktioniert ab ca. 10 km/h. Unter ca. 6 km/h tritt es wieder außer Funktion. Die Räder können also in der allerletzten Phase eines Bremsvorganges theoretisch zum Blockieren neigen, was jedoch in der Praxis nicht kritisch ist.
Am besten nutzen Sie das ABS, wenn Sie in Situationen, die dies erfordern, maximalen Pedaldruck aufwenden („Vollbremsung“). Da das Fahrzeug lenkbar bleibt, können Sie trotz dieser Maßnahme etwaigen Hindernissen mit möglichst ruhigen Lenkbewegungen ausweichen.
Der Regelvorgang des ABS findet in Bruchteilen von Sekunden statt. Das Pulsieren des Bremspedals zeigt Ihnen, daß Sie im Regelbereich des ABS bremsen, sich also im Grenzbereich bewegen. Zusätzlich erinnert Sie ein Rattern daran – als Folge des Regelvorgangs – bei abnehmendem Reib- bzw.
Haftwert zwischen Reifen und Fahrbahn (Fahrbahnglätte), Ihre Fahrgeschwindigkeit wieder den Gegebenheiten der Fahrbahn anzupassen.
Bei Fahrbahnen mit lockerer Auflage und griffigem Untergrund, z.B. auf Schotter oder Schnee, sowie mit Schneeketten kann es auch zu Verlängerungen des Bremsweges gegenüber dem blockierten Zustand kommen. Dem stehen jedoch die Vorteile von Fahrstabilität und Lenkbarkeit gegenüber.
Anti-Blockier-System ABS
Informationen zu Ihrer Sicherheit
ABS kann physikalische Gesetze nicht außer Kraft setzen. Die Folgen von Bremsvorgängen bei zu geringen Sicherheitsabständen, Überschreiten der Grenzgeschwindigkeit in Kurven sowie die Gefahren des Aquaplaning kann es nicht abwenden. Sie gehören nach wie vor in Ihre Verantwortung. ABS sollte Sie nicht dazu verleiten, aufgrund des erhöhten Sicherheitsangebotes ein erhöhtes Sicherheitsrisiko einzugehen.

Keine Veränderungen am ABS vornehmen.
Arbeiten am ABS nur von autorisierten Fachkräften durchführen lassen.
Im Falle einer Störung

leuchtet die ABS-Warnleuchte auf, siehe Seite 19. Das Brems-system arbeitet dann wie bei
Fahrzeugen ohne ABS weiter. Lassen Sie es aber möglichst bald bei Ihrem BMW Service überprüfen. Es könnten sonst evtl. zusätzliche Störungen im Bremssystem auftreten, ohne erkannt zu werden.
Scheibenbremsen
Scheibenbremsen bieten optimale Bremswirkung, Bremskraftdosierung und Belastbarkeit.
Geringe Laufleistung, längere Standzeiten und geringe Beanspruchung begünstigen die Korrosion der Brems-scheiben und Verschmutzung der Bremsbeläge, weil die zur Selbstreinigung der Scheibenbremse erforderliche Mindestbelastung nicht erreicht wird.
Korrodierte Bremsscheiben erzeugen beim Anbremsen einen Rubbeleffekt, der meist auch durch längeres Abbrem- sen nicht mehr zu beseitigen ist.

Zur eigenen Sicherheit: Nur Bremsbeläge verwenden, die BMW für den entsprechenden Fahrzeugtyp freigegeben hat. Bei nicht freigegebenen Bremsbelägen kann BMW eine Eignung nicht beurteilen und daher für die Fahrsicherheit nicht einstehen.
Fahrhinweise
Bei Nässe oder starkem Regen ist es zweckmäßig, die Bremse im Abstand von einigen Kilometern mit leichter Pedalkraft kurz zu betätigen. Dabei darauf achten, daß kein anderer Verkehrsteilnehmer behindert wird. Die entstehende Wärme trocknet Brems-scheiben und -beläge.
Die beste Bremswirkung wird bekanntlich nicht mit blockierten, sondern gerade noch rollenden Rädern erzielt. Das ABS gewährleistet dies automatisch. Sollte das ABS einmal ausfallen, nach Möglichkeit die Intervallbremsung anwenden (siehe Seite 145).
Lange oder steile Gefällstrecken im Gebirge führen nicht zu einer Beeinträchtigung der Bremswirkung, wenn in dem Gang bergab gefahren wird, in dem am wenigsten gebremst werden muß (bzw. bei Automatic-Getriebe in der entsprechenden Position).
Die Bremswirkung des Motors kann durch Zurückschalten weiter verstärkt werden, ggf. bis in den ersten Gang bzw. die Wahlhebelposition 2.
Wenn die Bremswirkung des Motors nicht mehr ausreicht, Dauerbremsungen mit geringer bis mittlerer Pedalkraft vermeiden. Stattdessen den Wagen mit höherer Pedalkraft abbremsen (dabei auf nachfolgende Fahrzeuge achten) und ggf. mit kurzen Pausen nachbremsen (Intervallbremsung). Die Kühlphasen zwischen den Bremsintervallen schützen die Bremsanlage vor Überhitzung und erhalten die volle Bremsleistung.

Nicht mit getretener Kupplung, Leerlaufstellung des Schalt- bzw. Wählhebels oder gar mit abgestelltem Motor fahren, sonst fehlt die Bremswirkung des Motors bei Getriebe-Leerlaufstellung und die Bremskraftunterstützung bei abgestelltem Motor. Keine Fußmatten, Bodenteppiche oder andere Gegenstände im Bereich von Brems-, Kupplungs- oder Gaspedal lassen, sonst kann der Pedalweg beeinträchtigt werden.
Scheibenbremsen Bremsanlage
Bei schnellem Treten des Bremspedals bewirkt dieses System automatisch eine maximale Bremskraftverstärkung und hilft so, bei „Vollbremsungen“ den kürzest möglichen Bremsweg zu erreichen. Dabei werden auch die Vorteile des ABS genutzt.
So lange die Bremsung andauern soll, den Druck auf das Bremspedal nicht verringern. Bei Lösen des Bremspedals wird DBC abgeschaltet.

Im Falle einer Störung leuchtet die Warnleuchte gelb auf. Die normale Bremswirkung ist uneingeschränkt vorhanden.
Lassen Sie das System bei nächster Gelegenheit bei Ihrem BMW Service instandsetzen.

Die „Informationen zu Ihrer Sicherheit“ zum ABS auf Seite 141 beachten. Sie gelten sinngemäß auch für DBC.
Bremsflüssigkeitsstand

Die Warnleuchte für Brems-hydraulik leuchtet bzw. in der Check-Control erscheint die Meldung „Bremsflüssigk. prüfen“:
Der Bremsflüssigkeitsstand im Behälter ist zu niedrig (siehe Seite 172).
Ist der Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig und macht sich ein deutlich längerer Bremspedalweg bemerkbar, kann einer der beiden hydraulischen Bremskreise ausgefallen sein.

Den nächsten BMW Service aufsuchen. Dabei können ein erhöhemspedaldruck notwendig sein deutlich längere Bremswege auf- h. Eine Anpassung des Fahrverhalist erforderlich.
Die Warnleuchte leuchtet auch bei der Meldung „Bremsbelag prüfen“ in der Check-Control.
Bremsbeläge
In der Check-Control erscheint die Meldung „Bremsbelag prüfen“:
Die Bremsbeläge weisen nur noch eine Restbelagstärke auf. Zur Erneuerung bei nächster Gelegenheit Ihren BMW Service aufsuchen.

Zur eigenen Sicherheit: Nur Bremsbeläge verwenden, die für den entsprechenden Fahrtyp freigegeben hat. Bei nicht freibenen Bremsbelägen kann BMW Eignung nicht beurteilen und daher eine Fahrsicherheit nicht einstehen.
144 Fahren im Winter
Der Winter mit seinen oft wechselnden Witterungsbedingungen erfordert nicht nur eine angepaßte Fahrweise, sondern auch einige Maßnahmen am Fahrzeug, um sicher und problemlos zu fahren.
Kühlmittel
Sicherstellen, daß das ganzjährig notwendige Mischungsverhältnis von 50 zu 50 bezüglich Wasser und Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel vorhanden ist. Dies entspricht einer Frostbeständigkeit von ca. -37 °C. Das Kühlmittel alle 4 Jahre erneuern.
Schlösser
Können mit BMW Türschloßenteiser wieder gängig gemacht werden. Dieser Enteiser enthält auch schmierfähige Komponenten.
Anschließend wird eine Behandlung mit BMW Schließzylinderfett empfohlen.
Gummiteile
Um ein Festfrieren zu verhindern, Gummiteile an Türen, Motorhaube und Heckklappe mit Gummipflegemittel bzw. Silikon-Spray behandeln.

Pflegemittel erhalten Sie bei Ihrem BMW Service.
Dieselkraftstoff
Um die Betriebssicherheit des Dieselmotors während der kalten Jahreszeit zu gewährleisten, muß „Winterdiesel“ verwendet werden, der in diesem Zeitraum an den Tankstellen vertrieben wird. Die serienmäßige Kraftstofffilterheizung verhindert das Stocken des Kraftstoffs im Fahrbetrieb.
Fließverbesserer sind nicht zugelassen, da sie im Kraftstoffsystem Störungen verursachen können.
Schneeketten
BMW-Schneeketten* sowohl bei Sommer- als auch Winterbereifung immer nur paarweise auf den Hinterrädern montieren und dabei die Sicherheits-hinweise des Herstellers beachten. Mit Ketten eine Geschwindigkeit von 50 km/h nicht überschreiten. In dieser Ausnahmesituation ist es zweckmäßig, ASC+T/DSC* bei montierten Schneeketten abzuschalten, siehe Seite 100.
Anfahren
Zum Anfahren aus Tiefschnee oder zum „Freischaukeln“ empfiehlt es sich, ASC+T bzw. DSC* abzuschalten, siehe Seite 100.
Fahren auf glatten Straßen
Das Gaspedal gefühlvoll betätigen, hohe Motordrehzahlen vermeiden und frühzeitig in den nächst höheren Gang schalten. An Steigungen oder Gefällstrecken rechtzeitig wieder in den nächst niedrigeren Gang schalten. Ausreichenden Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden halten.
Fahren im Winter
Bremsen
Winterliche Straßenverhältnisse reduzieren die Haftung der Reifen auf der Fahrbahnoberfläche erheblich; die dadurch wesentlich längeren Bremswege müssen von Ihnen in jeder Situation berücksichtigt werden.
Das ABS verhindert blockierende Räder, das Fahrzeug bleibt lenkbar und stabil.
Sollte das ABS bei einer kritischen Bremsung einmal ausfallen und sollten die Räder blockieren: Druck auf das Bremspedal soweit reduzieren, bis die Räder gerade wieder rollen, aber immer noch gebremst werden. Anschließend den Pedaldruck wieder erhöhen, beim Blockieren reduzieren, erneut erhöhen usw.
Diese Intervallbremsung verkürzt den Bremsweg und das Fahrzeug bleibt trotzdem lenkbar.
Sie können dann immer noch versuchen, Gefahrenstellen nach Verringerung des Bremspedaldrucks zu umfahren.
Auf glatter Fahrbahn zum Verzögern nicht zurückschalten, sonst könnten dadurch die Hinterräder ins Rutschen kommen und in der Folge könnte die Kontrolle über das Fahrzeug verlorengehen.
Bei starkem Bremsen auf glatten Straßen oder Fahrbahnen mit stark unterschiedlichen Reibwerten sollten Sie stets auskuppeln.
Schleudern abfangen
Kupplung treten und Gas wegnehmen bzw. Wählhebel des Automatic-Getriebe in Position N schieben. Mit ausgleichenden Lenkkorrekturen versuchen, das Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen.
Parken
Den 1. Gang oder den Rückwärtsgang bzw. Wählhebelstellung P einlegen. Sofern es die Geländeneigung erfordert, bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe zusätzlich die Parkbremse treten. Um dabei einem Festsetzen der Parkbremsbeläge an der Trommel durch Frost und Korrosion vorzubeugen, zuvor die Parkbremse durch leichtes Treten bis zum Stillstand des Fahrzeugs trockenbremsen. Dabei nachfolgenden Verkehr beachten.

wird.
Die Bremslichter leuchten nicht, wenn die Parkbremse getreten
Servolenkung Niveauregulierung\* DDE\*
Bei einer Veränderung des Lenkverhaltens, z.B. Schwergängigkeit; bzw. speziell bei Fahrzeugen mit Servotronic* leichtgängigere Lenkung bei zunehmender Geschwindigkeit: Zur Überprüfung einen BMW Service aufsuchen.

beim
Bei Ausfall der Servounterstützung ist ein erhöhter Kraftaufwand Lenken nötig.
Wenn in der Check-Control die Meldung „Niveauregel. inaktiv“ erscheint, liegt eine Funktionsstörung in der Niveauregulierung vor.
Halten Sie an und kontrollieren Sie das Fahrzeug. Wenn es hinten deutlich tiefer steht als vorn, möglicherweise auch schief liegt (links hinten im Vergleich zu rechts hinten), dann suchen Sie den nächsten BMW Service auf. Fahren Sie dabei entsprechend zurückhaltend. Das Fahrzeug hat verminderte Bodenfreiheit oder spürbar eingeschränkten Fahrkomfort.
Auch wenn die Lage des Fahrzeugs normal ist, suchen Sie bei einer ange- zeigten Störung auf jeden Fall den nächsten BMW Service auf.
Digitale Diesel Elektronik DDE
Wenn in der Check-Control die Meldung „Einspritzanlage“ erscheint, liegt eine Funktionsstörung an der elektronischen Einspritzanlage vor.
Das Fahrzeug kann, abgesehen vom Extremfall eines Motorstillstands, weitergefahren werden, da der Motor ein Notfahrprogramm hat. Beim Fahren mit diesem Programm tritt aber evtl. Leistungsminderung auf. Lassen Sie deshalb die Einspritzanlage so bald wie möglich von einem BMW Service überprüfen.
Autotelefon Autoradio-Empfang
Mobile Kommunikationssysteme (Auto-telefon, Funkgerät usw.) sind nur bis 10 Watt Leistung erlaubt. Trotzdem können sie zu Störungen im Betrieb Ihres Fahrzeugs führen, wenn sie nicht für Ihr Fahrzeug vorgesehen sind. BMW kann nicht jedes Produkt prüfen und deshalb auch keine Verantwortung dafür tragen. Vor dem Kauf solcher Systeme empfehlen wir, den Rat Ihres BMW Service einzuholen.
Um die Funktionssicherheit Ihres BMW zu gewährleisten, keine mobilen Telefone oder sonstigen mobilen Funkanlagen betreiben, deren Antenne sich innerhalb des Fahrgastraumes befindet bzw. nicht am Fahrzeug außen befestigt ist.

Vor der Verladung auf Autoreisezüge oder vor der Wäsche in
Autowaschstraßen die Telefonantenne abbauen.
Die Empfangs- und Wiedergabequalität einer mobilen Radioanlage ist abhängig von der Reichweite des gewünschten Senders, der Empfangslage sowie der Ausrichtung der Antenne. Störeinflüsse wie Starkstromleitungen, bauliche oder natürliche Hindernisse können trotz einwandfreier eigener Fahrzeugentstörung zu nicht beeinflußbaren Geräuschbelästigungen führen. Auch Witterungseinflüsse wie Sonnenintensität, Nebel, Regen oder Schneefall können auf den Radioempfang störend einwirken.
Von BMW nicht empfohlene Autotelefone bzw. tragbare Telefone können gleichfalls Störungen im Radio beim Telefonieren verursachen. Diese äußern sich als tieffrequente Brummtöne.
Einstellung und Bedienung Ihres Autoradios entnehmen Sie bitte der beiliegenden (Zusatz-) Betriebsanleitung.
Reifenfülldruck Reifenzustand
Informationen zu Ihrer Sicherheit
Die werkseitig freigegebenen Gürtelreifen sind auf Ihr Fahrzeug abgestimmt und bieten sowohl optimale Fahrsicherheit als auch den gewünschten Fahrkomfort.
Von der Reifenbeschaffenheit und der Einhaltung des vorgeschriebenen Reifenfülldrucks hängt nicht nur die Reifenlebensdauer, sondern in hohem Maße auch der Fahrkomfort und vor allem die Fahrsicherheit ab.
Falscher Reifenfülldruck ist häufig Ursache von Reifenbeanstandungen. Er beeinflußt darüber hinaus in hohem Maße auch die Straßenlage Ihres BMW.

Den Reifenfülldruck – auch am Reserverad – regelmäßig prüfen,
mindestens zweimal monatlich und vor Antritt einer längeren Fahrt. Sonst kann es durch falschen Reifenfülldruck zu Fahrinstabilität bzw. Reifenschäden und somit zu Unfällen kommen.

Reifenprofil – Reifenschäden
Reifen öfter auf Beschädigungen, Fremdkörper, Abnutzung und Profiltiefe kontrollieren.
Die Profiltiefe sollte 3 mm nicht unterschreiten obwohl der Gesetzgeber nur 1,6 mm Mindestprofiltiefe vorschreibt. Verschleißanzeiger (Pfeil) im Profilgrund signalisieren bei 1,6 mm Profiltiefe, daß die europaweit geltende gesetzlich zulässige Verschleißgrenze erreicht ist. Unter 3 mm Profiltiefe besteht aber schon bei geringer Wasserhöhe größte Aquaplaninggefahr bei höheren Geschwindigkeiten.

Nicht mit einem drucklosen (platten) Reifen weiterfahren. Ein druckloser (platter) Reifen beeinträchtigt das Fahr- und Bremsverhalten wesentlich, was zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen kann. Überladung des Fahrzeugs vermeiden, damit die zulässige Tragkraft der Reifen nicht überschritten wird. Sonst kann es zur Überhitzung und zu mehr oder weniger schnell sich entwickelnder innerer Beschädigung der Reifen kommen. Unter Umständen ist plötzlicher Fülldruckverlust die Folge. Ungewöhnliche Vibrationen während der Fahrt können auf einen Reifenschaden oder sonstigen Defekt am Fahrzeug hindeuten. Das gleiche gilt für Abnormalitäten in bezug auf das gewohnte Fahrverhalten wie heftiges Ziehen nach links oder rechts. Dann die Geschwindigkeit sofort reduzieren. Vorsichtig zum nächsten BMW Service oder Reifenhändler fahren oder das Fahrzeug zu dessen Begutachtung oder zur Kontrolle der Reifen dorthin schleppen lassen.
Reifenschäden (bis hin zum plötzlichen völligen Fülldruckverlust) können für Fahrzeuginsassen und auch andere Verkehrsteilnehmer lebensgefährlich werden.
Reifenerneuerung
Zur Erhaltung der guten Fahreigen- schaften nur Reifen gleichen Fabrikats und gleicher Profilausführung verwen- den. BMW testet Rad-/Reifenkombina- tionen und gibt sie frei, siehe ab Seite 153.

Keine runderneuerten Reifen verwenden, sonst kann die Fahrerheit beeinträchtigt werden.
Ursächlich dafür sind die möglicherweise unterschiedlichen Reifenunterbauten und deren zum Teil weit fortgeschrittene Alterung, die zu Verschlechterungen in der Haltbarkeit führen können.
Reifenalter
Das Herstellungsdatum der Reifen ist in der Reifenbeschriftung enthalten: DOT ... 269 bedeutet, daß der Reifen in der 26. Woche 1999 gefertigt wurde.
BMW empfiehlt eine Erneuerung aller Reifen spätestens nach 6 Jahren, auch wenn ein Reifenalter von 10 Jahren möglich ist.
Ersatzreifen, die älter als 6 Jahre sind, nur noch im Pannenfall am Fahrzeug verwenden. Anschließend umgehend gegen neue Reifen austauschen und beim Reifenersatz nicht mehr mit Neu- reifen mischen.
Räderwechsel
Zwischen den Achsen
An Vorder- und Hinterachse stellen sich abhängig von den individuellen Einsatzbedingungen unterschiedliche Abriebsbilder ein. Im Interesse von Sicherheit und optimalen Fahreigenschaften ist ein Wechsel nicht zu empfehlen.
Sollte aus wirtschaftlichen Erwägungen ein Wechseln der Räder zwischen den Achsen gewünscht werden, müssen auch die Kosten für die Räder-Ummontage im Vergleich zur angestrebten Reifen-Lebensdauerverlängerung mit einkalkuliert werden. Grundsätzlich muß das Wechseln in kurzen Intervallen (max. 5000 km) erfolgen. Lassen Sie sich von Ihrem BMW Service beraten.
Bei einem solchen Wechsel auf jeden Fall beachten:
Nur seitengleichen Radwechsel vornehmen, sonst können Bremsverhalten und Bodenhaftung ungünstig beeinflußt werden.
Im Anschluß an den Wechsel grundsätzlich den Reifenfülldruck richtigstellen.

Bei unterschiedlichen Reifengrößen auf Vorder- und Hinterachse
(ab Seite 153) darf ein Räderwechsel zwischen den Achsen nicht vorgenommen werden.
Rad-Reifen-Kombinationen
Die richtige Wahl
Ausschließlich von BMW freigegebene Reifen verwenden, ab Seite 153.
Aufgrund der erzielbaren Höchstgeschwindigkeit sind bestimmte Reifenfabrikate und -größen bindend vorgeschrieben. Einzelheiten kennt jeder BMW Service.
Eventuelle Ländervorschriften beachten.

Die richtige Rad-Reifen-Kombination wirkt sich auf verschiedene
Systeme aus, die sonst in ihrer Funktion beeinträchtigt werden, wie z.B. ABS, AGS, ASC+T/DSC.
Deshalb nur Reifen gleichen Fabrikats und gleicher Profilausführung verwenden und z.B. nach einer Reifenpanne die freigegebene Rad-Reifen-Kombination möglichst bald wieder herstellen.
Beschriftung auf Reifen und Rädern
Die Kenntnis der Beschriftung erleichtert die richtige Wahl.
Beschriftung am Gürtelreifen:

text_image
z.B. 235/60 R 16 100 W Nennbreite in mm Querschnitts- verhältnis in % Gürtelbauart-Kenn- buchstabe für Radial Felgendurchmesser in Zoll Tragfähigkeits-Kennzahl (nicht bei ZR-Reifen) Geschwindigkeits-Kennbuchstabe (bei ZR-Reifen vor dem R)Die Geschwindigkeits-Kennbuchstaben geben Aufschluß über die für Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit.
Bei Sommerreifen:
S = bis 180 km/h
T = bis 190 km/h
H = bis 210 km/h
V = bis 240 km/h
W = bis 270 km/h
Y = bis 300 km/h
ZR = über 240 km/h
Bei Winterreifen:
Q M+S = bis 160 km/h
T M+S = bis 190 km/h
H M+S = bis 210 km/h
Beschriftung am Leichtmetallrad:

text_image
Maulweite in Zoll Hornkontur-Kennbuchstabe Symbol für Tiefbettfelge Felgendurchmesser in Zoll Hump auf den 2 FelgenschulternVentileinsätze mit Ventilschraubkappen vor Verschmutzung schützen. Verschmutzte Ventileinsätze verursachen oft langsamen Luftverlust.
Winterreifen Schneeketten\*
Der richtige Reifen
Für den Betrieb auf winterlichen Fahrbahnen empfiehlt BMW Winterreifen (M+S-Gürtelreifen). Sogenannte Ganzjahresreifen mit M+S-Kennzeichnung haben zwar bessere Wintereigenschaften als Sommerreifen mit den Geschwindigkeits-Kennbuchstaben H, V, W und ZR, erreichen aber in der Regel nicht die Leistungsfähigkeit von Winterreifen.
Im Interesse einer sicheren Spurhaltung und Lenkfähigkeit auf alle vier Räder Winterreifen gleichen Fabrikats und gleicher Profilausführung aufzuziehen.
Es sollten ausschließlich von BMW empfohlene Winterreifen montiert werden. Jeder BMW Service berät Sie gerne bei der Auswahl des für die jeweiligen Einsatzbedingungen richtigen Winterreifens.
Geschwindigkeit beachten
In Deutschland: Ein entsprechendes Hinweisschild gemäß § 36 StVZO in Ihrem Blickfeld anbringen, wenn die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs höher ist. Dieses Schild ist beim Reifenhändler oder beim BMW Service erhältlich.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für den jeweiligen Winterreifen dingt beachten.
Fehlende Sachkenntnis und falscher Umgang mit Reifen können zu Schäden und Unfällen führen.
Entsprechende Arbeiten nur vom Fachmann ausführen lassen. Jeder BMW Service steht mit Fachkenntnis und entsprechender Ausrüstung gerne zur Verfügung.
Reifenzustand und -druck
Unter einer Profiltiefe von 4 mm verlie- ren Reifen ihre Wintertauglichkeit spür- bar und sollten im Interesse der Sicher-heit erneuert werden.
Vorgeschriebenen Reifenfülldruck beachten und Räder nach jedem Reifen- oder Radwechsel auswuchten lassen.
Lagerung
Abmontierte Räder bzw. Reifen immer kühl, trocken und möglichst dunkel lagern. Reifen vor Öl, Fett und Kraftstoff schützen.
Die Verwendung von feingliedrigen BMW-Schneeketten auf Sommer- oder Winterreifen ist nur paarweise auf den Hinterrädern zulässig. Bei der Montage die Hinweise des Herstellers beachten.
Freigegebene Rad- und Reifengrößen
| Reifengröße Stahlrad | (Felge) | Leichtmetallrad |
| BMW 725tds, 730d, 728i/L | ||
| Sommerreifen | ||
| 215/65 R 16 98 V 7Jx16 7,5Jx16 | ||
| 235/60 R 16 100 W - | - | 7,5Jx168Jx16 |
| 235/55 R 17 99 W - 8Jx17 | ||
| 245/55 R 16 100 W - 8Jx16 | ||
| 235/50 ZR 18 - 8Jx18 | ||
| Vorn: 235/50 ZR 18 | - | 8Jx18 |
| Hinten: 255/45 ZR 18 | - | 9Jx18 |
| - | 9,5Jx18 | |
| Winterreifen (M+S) | ||
| 215/65 R 16 98 Q/T/H 7Jx16 7,5Jx16 | ||
| 235/60 R 16 100 Q/T/H - | - | 7,5Jx168Jx16 |
| 235/55 R 17 99 Q/T/H | - 8Jx17 | |
| 235/50 R 18 98 Q/T/H | - 8Jx18 | |
| 245/55 R 16 100 Q/T/H - 8Jx16 |
Reifen-/Radangaben in den Fahrzeugpapieren beachten. Bei Verwendung von werkseitig freigegebenen abweichenden Dimensionen ist ein Eintrag in die Fahrzeugpapiere erforderlich.
Für die Bereifung 235/50 ZR 18 vorn und 255/45 ZR 18 hinten gibt es keine Winterreifen. Auch eine Montage von Schneeketten ist für die Bereifung 235/50 ZR 18 und 255/45 ZR 18 nicht möglich.
BMW 730d
Für die Sommerbereifung 215/65 R 16 sind ausschließlich Leichtmetallräder zulässig.
Freigegebene Rad- und Reifengrößen
| Reifengröße Stahlrad | (Felge) | Leichtmetallrad |
| BMW 735i/L, 740i/L, 750i/L, 740d | ||
| Sommerreifen | ||
| 235/60 R 16 100 W - | - | 7,5Jx168Jx16 |
| 235/55 R 17 99 W - 8Jx17 | ||
| 245/55 R 16 100 W - 8Jx16 | ||
| 235/50 ZR 18 - 8Jx18 | ||
| Vorn: 235/50 ZR 18 | - | 8Jx18 |
| Hinten: 255/45 ZR 18 | - | 9Jx18 |
| - | 9,5Jx18 | |
| Winterreifen (M+S) | ||
| 215/65 R 16 98 Q/T/H - 7,5Jx16 | ||
| 235/60 R 16 100 Q/T/H - | - | 7,5Jx168Jx16 |
| 235/55 R 17 99 Q/T/H - 8Jx17 | ||
| 235/50 R 18 98 Q/T/H - 8Jx18 | ||
| 245/55 R 16 100 Q/T/H - 8Jx16 |
Reifen-/Radangaben in den Fahrzeugpapieren beachten. Bei Verwendung von werkseitig freigegebenen abweichenden Dimensionen ist ein Eintrag in die Fahrzeugpapiere erforderlich.
Für die Bereifung 235/50 ZR 18 vorn und 255/45 ZR 18 hinten gibt es keine Winterreifen. Auch eine Montage von Schneeketten ist für die Bereifung 235/50 ZR 18 und 255/45 ZR 18 nicht möglich.
Motorhaube
380de071
380de635
380de696
Entriegeln
Hebel links unter dem Armaturenbrett ziehen.
Öffnen
Entriegelungshebel ziehen und Motorhaube öffnen.
Schließen
Motorhaube aus ca. 30 cm Höhe fallen lassen, so daß sie deutlich hörbar ein-rastet.
Arbeiten am Fahrzeug nicht ohne einschlägige Kenntnisse durchführen. Vor Arbeiten im Motorraum den Motor abstellen und abkühlen lassen. Vor Arbeiten an der elektrischen Anlage, immer zuerst die Batterie abklemmen. Bei allen Arbeiten am Fahrzeug die entsprechenden Hinweise und Anleitungen beachten. Bei Unkenntnis der zu beachtenden Vorschriften die Arbeiten von einem BMW Service durchführen lassen, sonst kann durch unsachgemäße Handhabung von Teilen und Materialien ein Sicherheitsrisiko für Insassen und andere Verkehrsteilnehmer entstehen.
Zur Vermeidung von Verletzungen wie bei jedem Schließvorgang darauf achten, daß der Schließbereich der Motorhaube frei ist. Sollte sich während der Fahrt herausstellen, daß die Motorhaube nicht richtig verriegelt ist, sofort anhalten und korrekt schließen.

1 Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit 172
2 Meßstab für Motoröl 169
3 Fremdstartstützpunkt 208
4 Einfüllstutzen für Motoröl 169
5 Ausgleichsbehälter für Kühlmittel 171
6 Vorratsbehälter für Intensivreinigungsanlage 168
7 Vorratsbehälter für Scheiben- und Scheinwerferreinigungsanlage 168
8 Sicherungskasten 204
Motorraum – BMW 735i/L, 740i/L

1 Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit 172
2 Fremdstartstützpunkt 208
3 Meßstab für Motoröl 169
4 Einfüllstutzen für Motoröl 169
5 Ausgleichsbehälter für Kühlmittel 171
6 Vorratsbehälter für Intensiv-reinigungsanlage 168
7 Vorratsbehälter für Scheiben- und Scheinwerferreinigungsanlage 168
8 Sicherungskasten 204
Motorraum - BMW 750i/L

1 Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit 172
2 Fremdstartstützpunkt 208
3 Einfüllstutzen für Motoröl 169
4 Ausgleichsbehälter für Kühlmittel 171
5 Meßstab für Motoröl 169
6 Vorratsbehälter für Intensiv-reinigungsanlage 168
7 Vorratsbehälter für Scheiben- und Scheinwerferreinigungsanlage 168
8 Sicherungskasten 204
Motorraum - BMW 725tds

1 Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit 172
2 Ausgleichsbehälter für Kühlmittel 171
3 Meßstab für Motoröl 169
4 Fremdstartstützpunkt 208
5 Einfüllstutzen für Motoröl 169
6 Vorratsbehälter für Intensivreinigungsanlage 168
7 Vorratsbehälter für Scheiben- und Scheinwerferreinigungsanlage 168
8 Sicherungskasten 204
Motorraum - BMW 730d

text_image
BMW 1 2 3 4 5 6 7 8 9 380de695Motorraum - BMW 730d
1 Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit 172
2 Ausgleichsbehälter für Kühlmittel 171
3 Meßstab für Motoröl 169
4 Fremdstartstützpunkt 208
5 Einfüllstutzen für Motoröl 169
6 Vorratsbehälter für Intensivreinigungsanlage 168
7 Vorratsbehälter für Scheiben- und Scheinwerferreinigungsanlage 168
8 Sicherungskasten 204
Motorraum - BMW 740d

Motorraum - BMW 740d
1 Vorratsbehälter für Bremsflüssigkeit 172
2 Fremdstartstützpunkt 208
3 Ausgleichsbehälter für Kühlmittel 171
4 Meßstab für Motoröl 169
5 Einfüllstutzen für Motoröl 169
6 Vorratsbehälter für Intensivreinigungsanlage 168
7 Vorratsbehälter für Scheiben- und Scheinwerferreinigungsanlage 168
8 Sicherungskasten 204
Waschflüssigkeit für die Reinigungsanlagen Spritzdüsen

Scheinwerfer\*- und Scheibenreinigungsanlage
Fassungsvermögen ca. 4,5 l für die Scheibenreinigungsanlage bzw. ca. 6,0 l in Verbindung mit Scheinwerferreinigungsanlage.
Füllung mit Wasser und – bei Bedarf – mit Frostschutz (nach Anweisung des Herstellers).

Die Waschflüssigkeit zweckmäßig-erweise vor dem Einfüllen
mischen.

Intensivreinigungsanlage\*
Fassungsvermögen ca. 1,0 l.
Füllung mit Intensivreiniger. Dieser ist frostbeständig bis ca. -27 °C und bei Ihrem BMW Service erhältlich.
Froutschutz für die Reinigungsanlagen bzw. Intensivreiniger ist entzündlich. Deshalb von Zündquellen fernhalten sowie nur im verschlossenen Originalbehälter und für Kinder unzugänglich aufbewahren. Die Hinweise auf den Behältern beachten.
Scheibenreinigungsanlage
Die Spritzstrahlen sollten so auf die Frontscheibe auftreffen, daß auch bei hohen Geschwindigkeiten eine einwandfreie Reinigung gewährleistet ist.
Die Einstellung bei Bedarf mit einer Nadel korrigieren bzw. durch Ihren BMW Service einstellen lassen.
Scheinwerfer-Reinigungsanlage
Bei Bedarf durch Ihren BMW Service einstellen lassen.
Motoröl

1 Das Fahrzeug waagerecht abstellen
2 Den betriebswarmen Motor abstellen
3 Nach ca. 5 min den Meßstab herausziehen und mit einem fusselfreien Tuch, Papiertaschentuch o.ä. abwischen
4 Den Meßstab bis zum Anschlag in das Meßrohr einschieben und wieder herausziehen
5 Der Ölstand muß zwischen den beiden Markierungen des Meßstabs liegen.
Der Motorölverbrauch ist, ebenso wie der Kraftstoffverbrauch, abhängig von der Fahrweise und den Einsatzbedingungen.

text_image
46000189 NWR MAXDie Ölmenge zwischen den beiden Markierungen des Meßstabs beträgt ca. 1 Liter. Die obere Markierung des Meßstabes nicht überschreiten. Zu viel eingefülltes Öl ist schädlich für den Motor.

Öl erst nachfüllen, wenn der Ölstand bis kurz über die untere Markierung des Meßstabes abgesunken ist. Die untere Markierung jedoch nicht unterschreiten.

BMW Motoren sind so konstruiert, daß Ölzusätze nicht erforderlich unter Umständen sogar zu Schä- führen können. Das gilt auch für Schalt-, Automatic- und Hintergetriebe sowie die Servolenkung.
Motoröl
Vorgeschriebene Motoröle
Die Qualität von Motorölen ist für die Funktion und Lebensdauer eines Motors entscheidend. Auf der Basis aufwendiger Versuche gibt BMW nur bestimmte Motoröle frei.
Benzinmotoren:
Verwenden Sie nur freigegebene „Longlife-Öle“.
Sollte es Ihnen einmal unmöglich sein, ein freigegebenes „Longlife-Öl“ zu kaufen, können Sie zum Nachfüllen kleinerer Mengen zwischen den Ölwechseln auch von BMW freigegebene „Spezialöle“ verwenden. Nur wenn auch diese nicht erhältlich sind, können Sie zum Nachfüllen auf Öle der Spezifikation ACEA: A3 zurückgreifen.

Die von BMW individuell frei-gegebenen „Longlife-Öle“ bzw.
„Spezialöle“ erfahren Sie bei Ihrem BMW Service.
Dieselmotoren:
Das Motoröl muß immer die Spezifikationen ACEA: A3 und ACEA: B3 erfüllen.
Viskositäten
Die Viskosität ist die Zähflüssigkeit des Öls, festgelegt in SAE-Klassen)
Die Wahl der richtigen SAE-Klassen ist abhängig von den klimatischen Bedingungen des Einsatzortes Ihres BMW.
BMW empfiehlt die Verwendung von Ölen der SAE-Klassen SAE 0W-X oder SAE 5W-X. X steht dabei für beliebige Werte, z.B. 30, 40 oder 50.
Diese Öle sind bei allen Umgebungs-temperaturen einsetzbar.
Bei Verwendung der SAE-Klasse 10W-X kann die untere Temperaturgrenze kurzfristig unterschritten werden. Dadurch können jedoch die Kaltstarteigenschaften beeinträchtigt werden.

text_image
30 80 20 60 10 40 0 20 -10 0 -20 -30 -20 °C °F Longl24-Oils 0W-X / 5W-X Longlife-Oils 10W-X 460de162Motoröl Kühlmittel

Bei der Beseitigung von Altöl die entsprechenden Umweltschutz- tze beachten.
Empfehlung: Lassen Sie den Ölwechsel nur von Ihrem BMW Service durchführen

Andauernder Kontakt mit Altöl hat in Labortests Krebs hervorge-
Deshalb die betroffenen Hautpartien nach der Arbeit gründlich mit Seife und Wasser waschen.
Öle, Fette usw. immer für Kinder unzugänglich aufbewahren und entsprechende Warnhinweise auf den Behältern beachten.

Das Kühlsystem nicht bei heißem Motor auffüllen, sonst kann es entweichendes Kühlmittel zu Verungen kommen.
Um evtl. Folgeschäden zu vermeiden, nur werkseitig freigegebene nitrit- und aminofreie Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel verwenden. Diese kennt jeder BMW Service.
Gefrier- und Korrosionsschutzmittel sind gesundheitsschädlich. Deshalb nur im verschlossenen Originalbehälter und für Kinder unzugänglich aufbe-wahren. Im Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel ist das brennbare Äthylen-Glykol enthalten. Deshalb Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel nicht über heiße Motorteile schütten, sonst könnte es sich entflammen und Verbrennungen zufügen.

Bei der Entsorgung von Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmitte entsprechenden Umweltschutz-tze beachten.

text_image
THIS KALT COLD 380de081Kühlmittelstand prüfen
BMW 728i/L, 735i/L, 740i/L, 750i/L, 740d:
Korrekter Kühlmittelstand bei kaltem Motor (ca. 20 °C):
Den Verschluß des Ausgleichsbehälters abschrauben.
Der Kühlmittelstand ist korrekt, wenn das obere Ende der roten Schwimmerstange sich auf gleicher Höhe mit der Oberkante des Einfüllstutzens befindet (siehe Pfeil im Bild bzw. Skizze neben dem Verschluß).
Kühlmittel Bremsflüssigkeit

Korrekter Kühlmittelstand bei kaltem Motor (ca. 20 °C):
Im sichtbaren Bereich bis unterhalb der Markierung KALT/COLD des durchsichtigen Ausgleichsbehälters.
Kühlmittel nachfüllen
Den Verschluß des Ausgleichsbehälters nur bei abgekühltem Motor öffnen. Der Zeiger des Kühlmittelthermometers in der Instrumentenkombination muß im blauen Feld stehen, sonst besteht Verbrühungsgefahr.
1 Verschluß gegen den Uhrzeigersinn etwas aufdrehen, bis der Überdruck entweichen kann, danach öffnen
2 Bei zu niedrigem Füllstand das Kühlmittel langsam bis zum korrekten Füllstand einfüllen – nicht überfüllen!
Das Kühlmittel besteht aus Wasser und einem Langzeit-Gefrier- und Korrosionsschutzmittel. Das Mischungsverhältnis von 50 zu 50 muß ganzjährig wegen der erforderlichen Korrosionsbeständigkeit gehalten werden. Weitere Zusätze sind nicht erforderlich.
Das Kühlmittel alle 4 Jahre erneuern.

Leuchtet die Warnleuchte für Bremshydraulik bzw. erscheint die Meldung „Bremsflüssigk.
prüfen" in der Check-Control: Der Bremsflüssigkeitsstand im Behälter ist zu niedrig.
Füllmenge bis zur oberen Markierung MAX (von außen kontrollierbar).
Die werkseitig freigegeben Bremsflüssigkeiten (DOT 4) kennt jeder BMW Service.
Durch Verlust von Bremsflüssigkeit kann sich der Bremspedalweg vergrößern. Beachten Sie dazu die Hinweise auf Seite 143.
Bremsflüssigkeit Fahrzeug-Identifizierung Typenschild

Die Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d.h. sie nimmt im Laufe der Feuchtigkeit aus der Luft auf.
Um die Betriebssicherheit der Bremsanlage zu gewährleisten, die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre durch einen BMW Service erneuern lassen, siehe auch Seite 83, 203 und im Serviceheft. Bremsflüssigkeit ist gesundheitsschädlich und greift den Fahrzeuglack an. Deshalb nur im verschlossenen Originalbehälter und für Kinder unzugänglich aufbewahren. Beachten Sie bei der Entsorgung die entsprechenden Umweltschutzgesetze.
Bremsflüssigkeit nicht verschütten und nur bis zur Markierung MAX des Behälters auffüllen. Bremsflüssigkeit könnte sich bei Berührung mit heißen Motorteilen entflammen und Verbrennungen hervorrufen.

Bei der Entsorgung von Bremsflüssigkeit die entsprechendeneltschutzgesetze beachten.

Im Motorraum am rechten Federbeindom (Pfeil).

Im Motorraum an der rechten Seitenwand, ggf. auch auf der linken Armaturenbrettoberseite*.
Die Angaben auf dem Typenschild und die Fahrzeug-Identifizierungsnummer müssen mit den Fahrzeugpapieren übereinstimmen.
Bei Rückfragen, Überprüfungen und Ersatzteilanforderungen wird auf die Daten des Fahrzeugs zurückgegriffen.
174 Das BMW Wartungssystem

text_image
km/h 380de008 OILSERVICE INSPECTION 03Das BMW Wartungssystem ist so ausgelegt, daß es zuverlässig die Verkehrs- und Betriebssicherheit des Fahrzeugs sicherstellt – für Sie so kostengünstig wie möglich.
Bitte bedenken Sie, daß regelmäßige Wartung nicht nur für die Sicherheit Ihres Fahrzeugs notwendig ist, sondern auch den Wiederverkaufswert begünstigt.
Service-Intervallanzeige
Durch die eingesetzten Technologien wird der Wartungsbedarf optimal errechnet und in der Service-Intervall-anzeige angezeigt. Während herkömmliche Systeme die Wartung nach starren Kilometern festlegen, berücksichtigt das BMW-Wartungssystem schon seit vielen Jahren die Einsatzbedingungen des Fahrzeugs, denn Kilometer sind nicht gleich Kilometer:
100 000 km Kurzstreckenbetrieb können vom Wartungsstandpunkt aus nicht gleichgesetzt werden mit 100 000 km Langstreckenbetrieb.
Das einsatzbedingte BMW Wartungssystem gliedert sich in Motorölservice sowie Inspektion I und II.
Die lastabhängige Intervallbestimmung deckt praktisch alle Einsatzbedingungen ab. Ausgesprochene Wenigfahrer – deutlich unter 10 000 km pro Jahr – sollten jedoch spätestens alle 2 Jahre einen Motorölwechsel vornehmen lassen, da Motoröl auch lastunabhängig altert.
Serviceheft
Weiterführende Informationen über erforderliche Wartungspunkte und -umfänge entnehmen Sie bitte dem Serviceheft.
Je nach Einsatzbedingung kann bei der Wartung eine Prüfung der Karosserie auf Steinschlagbeschädigungen sinnvoll sein, um Korrosionsschäden vorzubeugen.
Lassen Sie Wartung und Reparatur bei Ihrem BMW Service durchführen.
Ihr BMW Service ist stets über den aktuellen Stand bezüglich Wartungsarbeiten und Reparaturtechnik informiert und mit den notwendigen Spezialwerkzeugen ausgerüstet. Außerdem ist die Prüfung von Teilen, die erfahrungsgemäß einem Verschleiß unterliegen, fester Bestandteil der Wartungsvorgaben. Achten Sie darauf, daß die Wartungsarbeiten im Serviceheft bestätigt werden. Diese Eintragungen sind der Nachweis über eine regelmäßige Wartung Ihres Fahrzeugs und Voraussetzung für Gewährleistungsansprüche.
Wagenpflege
Fahrzeugwäsche
Sie können Ihren neuen BMW von Anfang an in automatischen Waschanlagen waschen. Bevorzugen Sie dazu bürstenlose Waschanlagen.
Insekten und hartnäckige Verschmutzungen vor der Wagenwäsche einweichen und abwaschen.
Um Fleckenbildung zu verhindern, das Fahrzeug jedoch nicht bei warmer Motorhaube waschen, unmittelbar nach starker Sonnenbestrahlung oder noch in der Sonne.
Bei der automatischen Wagenwäsche darauf achten, daß
die Waschanlage für die Maße Ihres Fahrzeugs geeignet ist
bei Fahrzeugen mit Karosserieanbauteilen (z.B. Spoilern, Telefonantenne) keine Beschädigungen entstehen können. Gegebenenfalls Rücksprache halten mit dem Betreiber der Waschanlage
die Räder und Reifen Ihres Fahrzeugs nicht durch die Transporteinrichtungen der Waschanlage beschädigt werden können
mit möglichst geringem Bürstendruck gereinigt wird und für den Waschvorgang viel Spülwasser zur Verfügung steht.
Fahrzeuge mit Regensensor*: Die Windschutzscheibe regelmäßig reinigen. Wachs von Waschanlagen z.B. und Insekten könnten Störungen in der Funktion des Regensensors verursachen.
In Waschanlagen den Regensensor abschalten, sonst können durch unbeabsichtigtes Wischen Schäden entstehen.
Die nicht erreichbaren Zonen wie Tür- schwellen, Tür- und Haubenfalze usw. von Hand reinigen.
Besonders während der Wintermonate darauf achten, daß das Fahrzeug häufiger gewaschen wird. Starke Verschmutzung und Tausalze lassen sich nicht nur schwer entfernen, sie führen auch zu Schäden am Fahrzeug.
Beim Gebrauch von Dampfstrahlern oder Hochdruckreinigern auf genügend großen Abstand achten. Zu geringer Abstand bzw. zu hoher Druck verursachen Beschädigungen oder Vorschädigungen, die zu Schäden führen können. Außerdem können durch das Eindringen von Wasser in Fahrzeugteilen Langzeitschäden auftreten.
Bei der Pflege der Scheinwerfer beachten:
Nicht trocken reiben und keine scheuernden oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden
Verunreinigungen (z.B. Insekten) mit BMW Shampoo einweichen und mit viel Wasser abwaschen
Vereisungen mit Enteisungsspray auftauen – keine Eiskratzer verwenden.
Nach der Wagenwäsche die Bremsen kurz trockenbremsen, sonst kann sich die Bremswirkung durch Nässe kurzzeitig verringern und die Bremsscheiben können korrodieren.
Wagenpflege
Fahrzeug-Lackierung
Die Fahrzeug-Lackierung schützt die Karosserie durch ihren mehrschichtigen Aufbau vor Korrosion. Die Hohlraumkonservierung wurde zusätzlich zur kataphoretischen Tauchbadgrundierung mit besonders dafür entwickelten und langjährig erprobten Materialien ausgeführt.
Der Unterboden ist mit einer elastischen PVC-Schicht versehen und anschließend komplett durch Unterbodenschutz auf Wachsbasis konserviert. Regelmäßige Pflege trägt in hohem Maße zur Fahrsicherheit und Werterhaltung bei.
Die zunehmende Kenntnis negativer Umwelteinflüsse auf Fahrzeug-Lackierungen führt dazu, daß Lack- und Fahrzeughersteller die Widerstandsfähigkeit von Lacken ständig erhöhen. Dennoch können regional auftretende Umwelteinflüsse auf die Fahrzeug-Lackierung einwirken. Bitte richten Sie danach die Häufigkeit und den Umfang der Fahrzeugpflege aus.
Bei mechanischen Beanspruchungen durch Sand, Streusalz, Rollsplitt u.ä. kann sich je nach Art und Durchschlag (Lackverletzung) Korrosion unter dem Lackaufbau ausbreiten, ausgehend von den beschädigten Stellen.
Straßenschmutz, Teerflecken, Insekten, tierische Ausscheidungen (starke Alkalibildung), aber auch Baumabsonderungen (Harz, Blütenstaub) enthalten Bestandteile, die bei längerer Einwirkung Lackschäden hervorrufen können (Flecken, Quellungen, Ätzungen, Ablösungen der Decklackschicht).
In Industriegebieten führen Ablagerungen von Flugrost, Kalk, ölhaltigem Ruß, schwefeldioxydhaltigen Niederschlägen (saurer Regen) und anderen Luftverunreinigungen bei ungenügender Pflege zwangsläufig zu Lackschäden – meist beschränkt auf die horizontalen Außenflächen.
In Küstenregionen fördert der hohe Salz- bzw. Feuchtigkeitsgehalt in der Luft besonders stark die Korrosion.
In tropischen Zonen herrschen neben starker UV-Strahlung und hoher Luft-feuchtigkeit Temperaturen über 40 °C im Schatten. Dabei werden helle Lackierungen bis zu 80 °C und dunkle bis zu 120 °C aufgeheizt.
Wagenpflege
Lackpflege
Langzeiteinwirkungen lackschädigender Stoffe beugt eine regelmäßige Fahrzeugwäsche vor, besonders, wenn Ihr Fahrzeug in Gegenden mit hoher Luftverschmutzung oder natürlicher Verunreinigung (Baumharz, Blütenstaub) gefahren wird.
Besonders aggressive Stoffe jedoch sofort entfernen, sonst kann es zu Lackveränderungen bzw. -verfärbungen kommen. Dazu gehören z.B. übergelaufener Kraftstoff, Öl, Fett, Bremsflüssigkeit sowie Vogelsekret.
Verunreinigungen der Lackoberfläche sind nach einer Wagenwäsche besonders gut zu erkennen. Solche Stellen mit Reinigungsbenzin oder Spiritus auf einem sauberen Tuch bzw. Wattebausch umgehend entfernen. Teerflekken mit Teerentferner beseitigen. Anschließend den Lack an diesen Stellen konservieren.

Verwenden Sie Reinigungs- und Pflegemittel, die Sie bei Ihrem
BMW Service erhalten.
Lack-Konservierung
Zur Lack-Konservierung nur Mittel verwenden, die Carnauba- oder synthetische Wachse enthalten.
Ob die Lackierung konserviert werden muß, erkennen Sie am besten daran, daß Wasser nicht mehr abperlt.
Pflegemittelreste und Silikon nach der Lackpflege von der Frontscheibe mit Scheibenreiniger entfernen.

Verwenden Sie Reinigungs- und Pflegemittel, die Sie bei Ihrem
BMW Service erhalten.
Lackausbesserung
Kleine Lackmängel können Sie mit einer BMW Lacksprühdose bzw. einem BMW Lackstift ausbessern.
Die Farbbezeichnung Ihres Fahrzeugs steht auf dem Typenschild (siehe Seite 173) und auf der ersten Seite des Serviceheftes.
Steinschlagschäden oder Kratzer müssen sofort ausgebessert werden, um Rostbildung vorzubeugen.
Bereits angerostete kleine Lackbeschädigungen entrosten und reinigen. Grundieren mit BMW Grundierstift, gut trocknen lassen, dann Decklack auftragen. Nach ein paar Tagen die ausgebesserten Stellen aufpolieren und konservieren.
Lassen Sie größere Lackschäden bei Ihrem BMW Service durch eine fachgerechte Reparaturlackierung nach Werksvorschrift mit Original BMW Lackmaterialien beseitigen.
Wagenpflege
Scheibenpflege
Innenflächen der Scheiben und Spiegelgläser mit Scheibenreiniger schlierenfrei säubern. Spiegelgläser nicht mit quarzhaltigen Reinigungsmitteln wie Polierpasten in Berührung bringen.

Bei der Pflege der Schutzverglasung* beachten:
Die Innenseite der Seitenscheiben ist mit einer Kunststoffolie beschichtet.
Deshalb dort keine Aufkleber anbringen, es sei denn, sie sollen nicht mehr entfernt werden.
Reinigen nur mit Wasser, evtl. mit Zusatz von handelsüblichem Spülmittel. Keine scheuernden Reinigungsmittel verwenden.
Beschlagene oder vereiste Seitenscheiben innen mit Antibeschlagtuch oder Enteisungsspray behandeln – keine Eiskratzer verwenden.
Wischerblätter mit Seifenwasser reinigen. Ersetzen Sie die Wischerblätter zweimal jährlich vor und nach der kalten Jahreszeit durch neue. Das ist besonders wichtig bei Fahrzeugen mit Regensensor.

Nur von BMW freigegebene Wischerblätter verwenden.
Pflege spezieller Teile
Leichtmetallräder besonders während der Wintermonate mit Felgenreiniger pflegen, jedoch keine aggressiven, säurehaltigen, stark alkalischen und rauhen Reinigungsmittel oder Dampfstrahler über 60 °C verwenden (Bedienungshinweise des Herstellers beachten).
Hat Ihr Fahrzeug verchromte Teile* wie Scheibenrahmen, Türgriffe u.ä., diese Teile besonders bei Streusalzeinwirkung mit reichlich Wasser und evtl. Shampoo-Zusatz sorgfältig reinigen. Benutzen Sie für eine zusätzliche Behandlung Chrompolitur.
Kunststoffteile, Kunstlederoberflächen, Dachhimmel, Leuchtengläser, das Deckglas der Instrumentenkombination sowie mattschwarz gespritzte Teile mit Wasser und evtl. Kunststoff-Pflegemittel säubern. Sitze und Dachhimmel nicht durchfeuchten. Keinesfalls Lösungsmittel wie Nitroverdünner, Kaltreiniger, Kraftstoff u.ä. verwenden.
Gummiteile außer mit Wasser nur mit Gummipflegemittel bzw. Silikonspray behandeln.
Wagenpflege
Sicherheitsgurte nur mit milder Seifen-lauge in eingebautem Zustand säubern, nicht chemisch reinigen, da das Gewebe zerstört werden kann.
Automatikgurte grundsätzlich nur in trockenem Zustand aufrollen. Verschmutzte Gurtbänder behindern das Aufrollen und beeinträchtigen damit die Sicherheit.
Bodenteppiche und Fußmatten* lassen sich bei stärkerer Verschmutzung mit Innenreiniger säubern. Fußmatten können zur Reinigung des Innenraums herausgenommen werden.
Edelholzblenden und in Edelholz ausgeführte Teile bitte ausschließlich mit feuchtem Lappen reinigen. Anschließend mit einem weichen Tuch trocknen.

Verwenden Sie Reinigungs- und Pflegemittel, die Sie bei Ihrem
BMW Service erhalten.
Polsterstoff-Pflege
Druckstellen, die auf den Polsterstoffen der Sitze im täglichen Gebrauch entstehen, können mit einer leicht angefeuchteten Bürste „gegen den Strich“ aufgebürstet werden.
Daß Velours sich umlegt, ist kein Qualitätsmangel und wie bei Heimtextilien oder Kleiderstoffen nicht zu vermeiden.
Fussel auf Polsterstoffen, eingeriebene Textil- oder Wildlederrückstände lassen sich mit einer Fussel- bzw. Klettbürste entfernen. Für besonders „hartnäk- kige“ Fussel steht ein Reinigungshandschuh zur Verfügung. Flecken und größere Schmutzstellen mit lauwarmem Wasser, Innenreiniger, Fleckenentferner oder Reinbenzin sofort beseitigen. Stoffteile anschließend aufbürsten.
Bei starker Sonneneinstrahlung und längerer Standzeit Sitze oder alle Fensterscheiben abdecken, um ein Ausbleichen zu vermeiden.
Durch die elektrostatische Aufladung der Sitzbezüge, besonders bei geringer Luftfeuchtigkeit, können Insassen einen elektrischen Schlag bekommen, wenn sie nach dem Aussteigen metallische Karosserieteile berühren.
Er ist völlig ungefährlich, läßt sich aber vermeiden durch Anfassen dieser Teile während des Aussteigens.
Alcantara\*
Reinigung mit einer Feinwaschmittellösung. Anschließend mit einem feuchten Tuch behandeln.
Lederpflege
Das von BMW verarbeitete Leder* ist ein hochwertiges, nach dem neuesten Stand der Verfahrenstechnik bearbeitetes Naturprodukt, das seinen Qualitätsstand bei entsprechender Pflege über Jahre hinaus hält.
Da es sich um ein unverfälschtes Naturprodukt handelt, müssen die Eigenarten, aber auch die Besonderheiten im Gebrauch und bei der Pflege berücksichtigt werden.
Regelmäßige Reinigung und Pflege sind notwendig, denn Staub und Straßenschmutz scheuern in Poren und Falten und führen zu starkem Abrieb sowie zu vorzeitiger Versprödung der Lederoberfläche. Entstauben Sie deshalb öfter das Leder mit einem Tuch oder Staubsauger.
Wagenpflege
Zur Reinigung verwenden Sie bitte BMW Leder-Reinigungsschaum.
Da Schmutz und Fett langsam die Schutzschicht des Leders angreifen können, müssen die gereinigten Lederflächen mit BMW Lederpflegemittel behandelt werden. Dies dient auch zur Vermeidung elektrostatischer Aufladung.
Zum Schutz vor Feuchtigkeit oder Nässe können Sie das Leder mit BMW Imprägniermittel behandeln.
Diese Maßnahmen werden bei normaler Beanspruchung halbjährlich empfohlen. Verschüttete Flüssigkeiten bitte sofort abwischen. Fett- und Ölflecken vorsichtig ohne Reiben mit Fleckenentferner abtupfen.
Bei starker Sonneneinstrahlung und längerer Standzeit die lederbezogenen Teile oder alle Fensterscheiben abdekken, um ein Ausbleichen zu vermeiden.
Wasserbüffelleder\*
Das naturbelassene Wasserbüffelleder kann leichte, natürliche Farbtonunterschiede aufweisen. Insektenstiche und Mastfalten zählen ebenso wie eine gewisse „Gebrauchspatina“ zu den normalen und typischen Eigenschaften.
Neues Wasserbüffelleder kann bei Feuchtigkeitseinwirkung leichte Abfärbungen auf heller Kleidung hervorrufen. Bei Reinigung und Pflege verfahren Sie bitte so wie unter „Lederpflege“ beschrieben.
Wassertropfen immer sofort entfernen, starkes Befeuchten durch nasse Kleidung oder beim Reinigen vermeiden.

Verwenden Sie Reinigungs- und Pflegemittel, die Sie bei Ihrem
BMW Service erhalten.

Reinigungsmittel können gefährliche oder gesundheitsschädliche
Substanzen enthalten. Deshalb stets die Warn- und Gefahrenhinweise auf der Verpackung beachten.
Bei der Innenreinigung immer die Türen oder Fenster des Fahrzeugs öffnen.
Keine (Lösungs-) Mittel, die nicht zur Reinigung des Fahrzeugs vorgesehen sind, verwenden.
Airbags Fahrzeug-Stillegung

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1 2 3 380de6431 Front-Airbags für Fahrer und Beifahrer
2 Kopf-Airbags (vorn und im Fond*)
3 Seiten-Airbags (vorn und im Fond *)
Wichtige Sicherheitshinweise

Die Gasgeneratoren des Airbag-Rückhaltesystems nicht demon-
tieren. Prüf- und Montagearbeiten nur von dafür geschultem Personal vornehmen lassen. Bei Störungen, Stillegung oder funktionsgerechter Inanspruchnahme (Auslösen) des Airbag-Rückhaltesystems ausschließlich einen BMW Service mit der Reparatur oder Demontage beauftragen.
An den Einzelkomponenten und an der Verkabelung keinerlei Veränderungen vornehmen. Dazu gehören auch die Polsterabdeckungen des Lenkrads, in der Instrumententafel, in den Seitenverkleidungen der Vorder- bzw. Fondtüren und der Dachholme sowie die Seiten der Himmelverkleidungen. Diese Abdeckungen nicht verkleben, überziehen oder in sonstiger Weise verändern oder bearbeiten. Auch das Lenkrad selbst nicht demontieren.
Im Hinblick auf die geltenden Sicherheitsbestimmungen die Verschrottung der Airbag-Generatoren nur vom BMW Service durchführen lassen.
Unsachgemäß durchgeführte Arbeiten können einen Ausfall oder ein unbeabsichtigtes Auslösen des Systems zur Folge haben und zu Verletzungen führen.
Fragen Sie Ihren BMW Service, was zu tun ist, wenn das Fahrzeug länger als drei Monate abgestellt werden soll.
Rechts-/Linksverkehr Auslandszulassung
Beim Grenzübergang in Länder, in denen auf der anderen Straßenseite als im Zulassungsland gefahren wird:
Fahrzeuge ohne Xenon-Licht:
Zur Vermeidung von Blendwirkung der Scheinwerfer hält Ihr BMW Service Abklebefolie bereit. Zum Anbringen der Folie die beigefügten Hinweise beachten.

Fahrzeuge mit Xenon-Licht*:
1 Lampenabdeckung der Fernlichtscheinwerfer entriegeln und abnehmen (siehe Seite 189)
2 Linksverkehr: Scheibe (Pfeil) nach links drehen
3 Rechtsverkehr: Scheibe nach rechts drehen.
Jedes Fahrzeug entspricht den Zulassungsbestimmungen jenes Landes, für das es gebaut wurde.
Soll ein Fahrzeug wegen Umzug des Besitzers in einem anderen Land registriert werden, zuvor Erkundigungen einholen, ob die Einfuhr von Kraftfahrzeugen aufgrund evtl. abweichender Import- oder Zulassungsbedingungen möglich ist.
Auskunft erhalten Sie in Deutschland über Tel. 089/382-0 nach Angabe von Modell, Fahrzeug-Identifizierungsnummer und Datum der Erstzulassung.
In anderen Ländern wenden Sie sich bitte an einen BMW Service oder den Importeur.
Technische Veränderungen OBD Steckdose
Jeder BMW Service informiert gern über Zweckmäßigkeit, gesetzliche Bestimmungen und werkseitige Empfehlungen für technische Veränderungen am Fahrzeug. Er benötigt dazu die Fahrzeug-Identifizierungsnummer und in einigen Fällen auch die Motornummer.
Leuchtdioden (LED)
Bedienteile, Anzeigeteile und andere Innenausstattungen Ihres Fahrzeugs besitzen hinter einer Abdeckung Leuchtdioden als Lichtquelle. Diese Leuchtdioden sind mit herkömmlichen Lasern verwandt und werden vom Gesetzgeber als „Licht emittierende Diode Klasse 1“ bezeichnet.

Die Abdeckung nicht entfernen und nicht über mehrere Stunden direkt in den ungefilterten Strahl hineinsehen, sonst kann es zur Reizung der Regenbogenhaut des Auges kommen. Die Steckdose für die On-Bord-Diagnose befindet sich vorn in der Mittelkonsole unter einer Abdeckung (Pfeil). Komponenten, die für die Abgaszusammensetzung maßgeblich sind, können über diese Schnittstelle mit einem Gerät geprüft werden.

184 Recycling im Service Fahrzeug-Rücknahme
Ihr BMW Service sammelt landes-spezifisch bei Wartung und Reparatur anfallende Reststoffe sortenrein in Sammelbehältern, z.B.:
Altöl
Ölfilter
Kühlerfrostschutz
Bremsflüssigkeit
Batterien
Reifen
Luftfilter
Airbags
Front- und Heckscheiben
BMW organisiert, bezahlt und überwacht den Abtransport sowie die Entsorgung und hat dafür Vorgaben erarbeitet, die weit über die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften hinausgehen. Wenn Ihr Fahrzeug irgendwann einmal das Ende seines Lebenszyklus erreicht haben wird, macht sich seine recyclinggerechte Konstruktion für Sie und die Umwelt bezahlt. Denn leicht demontierbare Bauteile und Komponenten in Verbindung mit dem Einsatz wiederverwendbarer Materialien erhöhen den Restwert eines Altfahrzeugs.
BMW arbeitet landesspezifisch mit ausgewählten, lizenzierten Verwerterbetrieben zusammen, die Ihr Fahrzeug zurücknehmen und umweltgerecht nach BMW Vorgaben verwerten.

Für die Fahrzeug-Rücknahme wird Sie Ihr BMW Service gerne
beraten.

Auswechseln von Teilen:
Bordwerkzeug 188
Wischerblätter 188
Lampen und Leuchten 189
Fernbedienung für
Standheizung 195
Radwechsel 196
Radschraubensicherung 200
Batterie 200
Sicherungen 204
Im Falle eines
elektrischen Defekts:
Tankklappe 206
Schiebe-Hebedach 206
Helfen und helfen lassen:
BMW Bereitschaftsdienst 207
Fremdstarthilfe 208
An- und Abschleppen 209
Feuerlöscher 211
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Bordwerkzeug Wischerblätter

Das Bordwerkzeug ist in der Heckklappe untergebracht.
Zum Öffnen die Flügelschraube lösen.

text_image
380de2141 Wischer in Abklappstellung bringen (siehe Seite 76)
2 Wischerarm abheben und festhalten.
3 Wischerblatt seitlich an der Blattführung vorbeidrücken und nach oben schwenken (Pfeil 1)
4 Verrastung der Kunststoffabdeckung durch leichtes Aufbiegen lösen und Abdeckung nach oben abnehmen (Pfeil 2)
5 Sicherungsfeder ziehen (Pfeil 3) und Wischerblatt zum Wischerarm hin abziehen.
Beim Einsetzen des neuen Wischerblattes und der Kunststoffabdeckung auf sicheres Einrasten achten.

Die Wischer an die Scheibe klap-
pen, bevor der Zündschlüssel wieder in Stellung 1 oder 2 gedreht wird, sonst treten Beschädigungen auf.

Nur von BMW freigegebene
Wischerblätter verwenden.
Lampen und Leuchten
Zu einem wesentlichen Bestandteil der Fahrzeugsicherheit gehören Lampen und Leuchten. Entsprechende Sorgfalt ist daher bei deren Handhabung anzuwenden. Wenn Sie mit solchen Arbeiten nicht vertraut sind, lassen Sie diese von Ihrem BMW Service durchführen.

Die Glaskolben neuer Lampen nicht mit bloßen Händen anfassen, weil sich selbst geringe Verunreinigungen einbrennen und so die Lebensdauer der Lampen verringern. Ein sauberes Tuch, Papierserviette o.ä. benutzen bzw. die Lampe am Sockel anfassen.
Eine Ersatzlampenbox ist bei Ihrem BMW Service erhältlich.

Bei allen Arbeiten an der elektrischen Anlage die betreffenden Verbraucher ausschalten bzw. den Minuspol der Batterie abklemmen, sonst kann es zu Kurzschlüssen kommen.
Die ggf. beigefügten Hinweise des Lampenherstellers unbedingt beachten, um Verletzungen und Beschädigungen beim Lampenwechsel zu vermeiden.

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380de656Das Bild zeigt die linke Motorraumseite.
Lampenabdeckung entriegeln
1 Abblendlicht
Laschen zusammendrücken (Pfeile).
2 Fernlicht/Stand- und Parklicht
Schraubenzieher (aus dem Bordwerkzeug) einführen und in Pfeilrichtung drücken.
Lampen und Leuchten

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1 2 3 60e0891 Abblendlicht
Lampe H7, 55 Watt
2 Fernlicht
Lampe HB3, 60 Watt

Die Lampe H7 steht unter Druck, daher Augen- und Handschutz
tragen. Bei Beschädigung der Lampe besteht sonst Gefahr der Körperverletzung.
1 Abdeckung abnehmen
2 Stecker an der Lampe abziehen
3 Federdrahtbügel aushängen
4 Lampe wechseln.
3 Stand- und Parklicht
Lampe 5 Watt
1 Lampenhalter herausziehen
2 Lampe abziehen und wechseln.

Bei der Pflege der Scheinwerfer beachten:
Nicht trocken reiben und keine scheuernden oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden
Verunreinigungen (z.B. Insekten) mit BMW Shampoo einweichen und mit viel Wasser abwaschen
Vereisungen mit Enteisungsspray auftauen – keine Eiskratzer verwenden.
Xenon-Licht\*
Die Lebensdauer dieser Lampen ist sehr hoch und die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls sehr gering, sofern nicht übermäßig häufig ein- und ausgeschaltet wird. Sollte dennoch einmal eine Lampe ausfallen, kann mit Nebelscheinwerfern verhalten weitergefahren werden, wenn die landesspezifischen Gesetze dies zulassen.

Arbeiten an der gesamten Lichtanlage einschließlich des Lam-
penwechsels aufgrund der Hochspannung nur von Fachkräften ausführen lassen, sonst besteht Lebensgefahr.
Lampen und Leuchten

1 Abdeckkappe abziehen
2 Einen Kreuzschlitzschraubenzieher (Pfeil) bis zum Anschlag einführen und Schraube lösen (ca. vier Umdrehungen)
3 Leuchte nach vorn herausnehmen
4 Lampenhalter entriegeln und abnehmen
5 Lampe mit leichtem Druck nach links drehen und herausnehmen
6 Nach erfolgtem Lampenwechsel Leuchte mit den Laschen in die am Scheinwerfer vorhandenen Taschen stecken, zurückschieben und Schraube festziehen
7 Abdeckkappe anbringen.
Seitliche Blinker\*
Lampe 5 Watt
1 Leuchte an der Hinterkante mit einem Schraubenzieher herausdrücken
2 Lampe unter leichtem Druck nach links drehen und herausnehmen.

1 Scheinwerferhalterung mit einem Schraubenzieher entriegeln (Pfeil)
2 Scheinwerfer nach vorn herausnehmen
3 Deckel an der Rückseite des Schein-
werfers entriegeln und abnehmen
4 Stecker abziehen
5 Federdrahtbügel aushängen
6 Lampe wechseln
7 Scheinwerfer wieder einführen und bis zum hörbaren Einrasten fest andrücken.
Lampen und Leuchten

Die Lampe steht unter Druck, daher Augen- und Handschutz
tragen. Bei Beschädigung der Lampe besteht sonst Gefahr der Körperverletzung.
1 Die untere Schraube (Pfeil) lösen und Scheinwerfer herausschwenken
2 Feder an der Rückseite des Scheinwerfers lösen und Abdeckkappe nach links drehen
3 Federdrahtbügel aushängen und Lampe nach Abziehen der Kontaktkappen wechseln.

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1 2 3 4 5 6 380de102Heckleuchten
Rückleuchte: Lampen 5 Watt Übrige Lampen: 21 Watt
1 Blinker gelb
2 Rückfahrscheinwerfer weiß
3 Rückleuchte rot
4 Nebelschlußleuchte rot
5 Rückstrahler rot
6 Bremsleuchte rot

Bei einem Ausfall beider Lampen einer Rückleuchte übernimmt die
Bremsleuchte die Funktion der Rückleuchte.

1 Die Seitenverkleidung im Kofferraum am Griff oben herunterschwenken
2 Entsprechenden Lampenhalter unter leichtem Druck nach links drehen und herausnehmen
3 Lampe ebenso entnehmen.
Lampen und Leuchten
Mittlere Bremsleuchte
Lampe 21 Watt
1 Heckklappe öffnen
2 Tülle vom Lampenhalter unter der Hutablage abnehmen
3 Lampenhalter unter leichtem Druck nach links drehen und herausnehmen
4 Lampe ebenso entnehmen.

1 Leuchte mit Schraubenzieher an der Schmalseite herausdrücken
2 Lampe wechseln.
Innenleuchten
Vorn:
Innenleuchte (Lampe 10 Watt) mit Lese-leuchten (Lampen 10 Watt)
1 Innenleuchte: Leuchte mit einem Schraubenzieher seitlich herausdrücken und Lichtscheibe abnehmen. Lampe aus den Kontaktzungen ziehen
2 Leseleuchte: Lampe unter leichtem Druck nach links drehen und entnehmen.
Hinten:
Innenleuchte (Lampe 10 Watt) mit Lese-leuchte (Lampe 5 Watt)
1 Leuchte mit einem Schraubenzieher oben an den Aussparungen herausdrücken
2 Innenleuchte: Lasche am Reflektor zurückdrücken und Lampe wechseln
3 Leseleuchte: Lampe unter leichtem Druck nach links drehen und entnehmen.
Indirekte Beleuchtung (Lampe 1 Watt)
1 Lampenfassung ausclipsen
2 Lampe wechseln
194 Lampen und Leuchten
Fußraumleuchten
Lampe 5 Watt
1 Lichtscheibe mit einem Schraubenzieher seitlich abnehmen
2 Lampe wechseln.
Türwarnleuchten
Lampe 5 Watt
1 Leuchte an der Schmalseite mit einem Schraubenzieher herausdrücken
2 Lampenhalter nach links drehen und herausnehmen
3 Lampe wechseln.
Türgriffleuchten
Bei einem Defekt wenden Sie sich bitte an Ihren BMW Service.
Handschuhkastenleuchte
Lampe 5 Watt
1 Leuchte mit einem Schraubenzieher an der Aussparung herausdrücken
2 Reflektor abnehmen
3 Lampe wechseln.
Kofferraumleuchten
Lampen 10 Watt
Leuchten an der Unterseite der Hutablage und in der Heckklappe:
1 Leuchte mit einem Schraubenzieher an der Aussparung herausdrücken
2 Reflektor abnehmen
3 Lampe wechseln.
Fernbedienung für Standheizung

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390de156Batterien wechseln
Die Batterien erneuern, wenn beim Einschalten der Standheizung die Kontrollleuchte nicht mehr blinkt.
1 Deckel 1 für Batteriefach aufziehen
2 Zwei Batterien 2 gleichen Typs (LR 1) einlegen. Typ und Einbaulage der Batterien sind auf dem Boden des Batteriefachs eingeprägt
3 Deckel zudrücken.
Neuer Sender
Wenn Sie einen neuen Sender in Betrieb nehmen (Ersatz oder Zweitsender), muß dieser initialisiert werden. Insgesamt sind zwei Sender möglich.
Die folgenden Zeiten genau einhalten, sonst ist die Initialisierung nicht erfolgreich und muß wiederholt werden.
1 Sicherung der Standheizung (Sicherungskasten im Motorraum, siehe Seite 204) ziehen und nach zehn Sekunden wieder einstecken
2 Unmittelbar nach dem Einstecken der Sicherung innerhalb von drei Sekunden die Taste 3 drücken
3 Anschließend innerhalb von fünf Sekunden die Taste 4 drücken
4 Nach drei Sekunden ist das System funktionsbereit.

Altbatterien bei einer Sammelstelle oder bei Ihrem BMW Serabgeben.
Radwechsel

Sicherheitsmaßnahmen im Falle einer Panne bzw. eines Radwech-
Das Fahrzeug möglichst weit vom fließenden Verkehr und auf festem Boden abstellen. Warnblinkanlage einschalten. Lenkradsperre in Geradeausstellung der Räder einrasten lassen, Parkbremse treten und den ersten Gang oder Rückwärtsgang bzw. Wählhebelstellung P einlegen.
Alle Insassen aussteigen lassen und außerhalb des Gefahrenbereichs bringen (z.B. hinter die Leitplanken). Evtl. Warndreieck oder -blinkleuchte in entsprechendem Abstand aufstellen. Länderbestimmungen beachten.
Radwechsel nur auf ebener, fester und rutschsicherer Fläche durchführen. Auf weichem oder rutschigem Untergrund (Schnee, Eis, Fliesen o.ä.) können Fahrzeug oder Wagenheber seitlich weg-rutschen.
Den Wagenheber auf einen festen Untergrund stellen. Keine Holzklötze o.ä. unter den Wagenheber legen, sonst kann dieser seine Tragfähigkeit aufgrund der eingeschränkten Höhe nicht erreichen. Wenn das Fahrzeug angehoben ist, nicht unter das Fahrzeug legen und nicht den Motor starten, sonst besteht Lebensgefahr.

text_image
380de639 1 2Was Sie benötigen
Um später Klappergeräusche zu vermeiden, merken Sie sich bitte die Lage der benötigten Werkzeuge und fixieren Sie diese nach Gebrauch in der ursprünglichen Lage.
Wagenheber
Rechte Seitenverkleidung im Kofferraum am Griff oben herunterschwenken.
Flügelmutter (Pfeil 1) lösen.
Nach Gebrauch den Wagenheber wieder ganz herunterdrehen, die Kurbel zurückschwenken und einclipsen
Unterlegkeil
Neben der Batterie, unter dem
Wagenheber.
Wagenheber herausnehmen, Flügel-
mutter (Pfeil 2) lösen
Radwechsel

Reserverad und Adapter* zum Abnehmen der Radschraubenabdeckung* Beide sind im Kofferraum unter der Bodenmatte. Bodenmatte zurückklappen. Den Adapter (Pfeil) abnehmen, die Flügelmutter von Hand lösen und das Rad herausnehmen.
Bei Rädern ohne Radschrauben-abdeckung ist statt des Adapters eine Kunststoff-Auflage vorhanden.
Radschraubenschlüssel, Zentrierstift und Schraubenzieher Im Bordwerkzeug unter der Heck- klappe (siehe Seite 188).
Vorgehensweise
1 Die Sicherheitshinweise auf der vorhergehenden Seite beachten
2 Das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern:
Den Unterlegkeil hinter das Vorderrad der anderen Fahrzeugseite legen, bei Gefälle vor dieses Rad. Bei unvermeidbar starker Fahrbahnneigung das Fahrzeug unbedingt noch zusätzlich gegen Wegrollen sichern
3 Bei Ausstattung mit Radvollblende*:
In die Belüftungsöffnungen der Blende greifen und die Blende abziehen

4 Bei Ausstattung mit Adapter ^* :
Den Adapter auf die Radschrauben-
abdeckung aufsetzen, den Rad-
schraubenschlüssel ansetzen und
nach links drücken (siehe Bild)
5 Bei Ausstattung mit Nabenabdek-
kung*: Die Nabenabdeckung mit
dem Schraubendreher am Schlitz
abhebeln
6 Radschrauben 1/2 Umdrehung lösen
Radwechsel

7 Wagenheber an der radnächsten Aufnahme (siehe Pfeile an der Schwellerverkleidung) so ansetzen, daß der Wagenheberfuß senkrecht unter der Wagenheberaufnahme mit der gesamten Fläche aufliegt und der Wagenheberkopf beim Hochkurbeln in die rechteckige Vertiefung der Aufnahme (siehe Bildausschnitt) eindringen kann
8 So weit hochkurbeln, bis sich das betreffende Rad vom Boden abhebt
9 Radschrauben abschrauben und das Rad abnehmen
10 Groben Schmutz an den Auflageflächen von Rad und Nabe entfernen sowie Radschrauben reinigen

11 Zentrierstift aus dem Bordwerkzeug nehmen und mit dem Kunststoffaufsatz in eine der Gewindebohrungen stecken (Pfeil)
12 Das neue Rad aufsetzen, mindestens zwei Schrauben kreuzweise eindrehen und den Zentrierstift herausnehmen
13 Restliche Radschrauben eindrehen und alle Schrauben kreuzweise gut anziehen
14 Den Wagen herunterlassen und den
Wagenheber entfernen
15 Die Radschrauben kreuzweise festziehen
16 Bei Ausstattung mit Radvollblende: Die Blende mit der Ventilöffnung am Ventil ansetzen und mit beiden Händen an die Felge drücken
17 Bei Ausstattung mit Nabenabdek-
kung: Die Abdeckung ansetzen und
aufdrücken
18 Bei Ausstattung mit Radschraubenabdeckung: Pfeil auf der Abdek-kung zum Strich auf dem Rad aus-richten und die Abdeckung andrücken
19 Den Fülldruck bei nächster Gelegenheit richtigstellen.
Fahrzeuge mit Reifendruck-Control
RDC*:
Nach der Montage des Reserverads bzw. der Korrektur des Fülldrucks das System neu aktivieren, siehe Seite 103.
Radwechsel

Den Wagenheber nur zum Radwechsel benutzen. Nicht versuchen, damit einen anderen Fahrzeugtyp oder irgendwelche Ladungen anzuheben, sonst könnte dies zu Sach- und Personenschäden führen. Umgehend aus Sicherheitsgründen Festsitz der Radschrauben (Anzugs-drehmoment 100 Nm) mit geeichtem Drehmomentschlüssel überprüfen lassen.
Achten Sie beim Verstauen des Rades darauf, daß der Stehbolzen in der Radmulde nicht verbogen wird.
Werden nicht Original BMW Leichtmetallräder montiert, müssen ggf. auch dazugehörige Radschrauben verwendet werden.
Möglichst bald einen defekten Reifen erneuern und das neue Rad auswuchten lassen.

Reifengröße 255/45 ZR 18* an der Hinterachse:
Im Pannenfall kann es notwendig sein, das Reserverad der Größe 235/50 ZR 18 an der Hinterachse zu montieren. Dieses Rad ist in allen Last- und Geschwindigkeitsbereichen vollwertig. Es sollte jedoch schnellstmöglich wieder auf die Reifengröße 255/45 ZR 18 umgerüstet werden.
Radschraubensicherung Batterie

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360de094 1 2 3Die Abdeckkappe ist richtig montiert, wenn beim Aufdrücken das M des BMW Schriftzugs über einer Noppe der Radschraube plaziert wird.
Die Code-Nummer ist an der Stirnseite des Adapters eingeschlagen. Bitte notieren Sie sich diese Nummer und verwahren Sie sie an einem sicheren Ort für den Fall des Verlustes des Adapters.

1 Abdeckkappe
2 Radschraube für Adapter
3 Adapter (im Bordwerkzeug)
Abnehmen:
1 Abdeckkappe 1 mit dem Radschraubenschlüssel leicht nach links drehen und abnehmen
2 Adapter 3 aus dem Bordwerkzeug nehmen und in die Radschraube stecken
3 Radschraube 2 abschrauben.
Nach dem Anschrauben den Adapter wieder herausnehmen und die Abdeck-kappe aufdrücken.
Unterbringung beim BMW 728i/L, 735i/L, 740i/L, 725tds, 730d, 740d
Die Batterie befindet sich im Kofferraum hinter der rechten Seitenverkleidung.
Die Verkleidung am Griff oben herunterschwenken.
Batterie

Unterbringung beim BMW 750i/L
Beim BMW 750i/L sind zwei Batterien eingebaut. Sie befinden sich im Kofferraum hinter der rechten Seitenverkleidung.

Zur Kontrolle des Ladezustands oder für einen Aus- oder Einbau wenden Sie sich an Ihren BMW Service.
Symbole
Auf der Batterie Ihres Fahrzeugs finden Sie die folgenden Symbole. Bitte beachten Sie zu Ihrer Sicherheit beim Umgang mit der Batterie deren Bedeutung.

Lesen Sie bitte vor dem Umgang mit der Batterie die folgenden Hinweise.

Augenschutz tragen. Keine säure- oder bleihaltigen Partikel in die Augen, auf die Haut oder Kleidung kommen lassen.

Batteriesäure ist stark ätzend. Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. Batterie nicht kippen, aus den Entgasungsöffnungen kann Säure austreten.

Kinder von Säure und Batterie fernhalten.

Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen sind verboten. Funkenbildung beim Umgang mit Kabeln und elektrischen Geräten vermeiden. Zündschloß in Stellung 0 beim Ab- oder Anklemmen der Batterie. Batteriepole nicht kurzschließen, sonst besteht Verletzungsgefahr durch energiereiche Funken.

Bei der Ladung von Batterien entsteht ein hochexplosives Knallgasgemisch.

Säurespritzer im Auge sofort einige Minuten mit klarem Wasser spülen. Danach unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Säurespritzer auf der Haut oder auf der Kleidung sofort mit Seifenlauge neutralisieren und mit viel Wasser nachspülen. Bei getrunke- ner Säure sofort Arzt aufsuchen.

Um das Gehäuse vor UV-Strahlen zu schützen, Batterie nicht dem direkten Tageslicht aussetzen. Entladene Batterien können ein- frieren, deshalb frostfrei lagern.
Wartung
Die Batterie ist wartungsfrei, d.h. die eingefüllte Säuremenge ist für die Lebensdauer der Batterie unter gemäßigten klimatischen Bedingungen ausreichend.
Batterie

Mit dem „Magischen Auge“ (Hydro-meter) können Sie den Ladezustand der Batterie ablesen:
grün: ausreichend geladen
schwarz: nicht ausreichend geladen. Die Batterie muß nachgeladen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren BMW Service.
gelb: Batterie ersetzen
Die vorgesehene Lebensdauer der Batterie kann nur erreicht werden, wenn sie immer ausreichend geladen ist. Lassen Sie den Ladezustand öfter prüfen, wenn das Fahrzeug vorwiegend im Kurzstreckenverkehr eingesetzt wird.
Batterie laden
Batterie im Fahrzeug nur bei stehendem Motor über den Fremdstartstützpunkt und Masse im Motorraum laden (siehe Fremdstarthilfe, Seite 208).
Beim BMW 750i/L wird während des Ladens zwischen den beiden Batterien automatisch umgeschaltet.

Vor allen Arbeiten an der elektrischen Anlage das Kabel vom
Minuspol der Batterie abklemmen, sonst können Kurzschlüsse Brand- und Verletzungsgefahr hervorrufen.
Starthilfe nur über den Fremdstartstützpunkt und Masse im Motorraum durchführen, um Batterieschäden zu vermeiden (siehe Fremdstarthilfe, Seite 208).
Wenn das Fahrzeug länger als 4 Wochen abgestellt wird, die Batterie durch Abklemmen des Minuspoles vom Bordnetz trennen.
Batterie
Wird das Fahrzeug länger als 6 Wochen nicht in Betrieb genommen, Batterie ausbauen, aufladen und in einem kühlen, jedoch frostfreien Raum lagern. Spätestens nach 6 Monaten, jedoch vor jedem Einbau, die Batterie nachladen, da sie sonst unbrauchbar wird. Jede Entladung, besonders über längere Zeiträume, reduziert die Lebensdauer der Batterie.

Altbatterien bei einer Sammel- stelle oder beim BMW Service ab- en. Gefüllte Batterien aufrecht sportieren und lagern. Beim Trans- Batterie gegen Umkippen sichern.

Standzeiten, bei denen die Batterie abgeklemmt ist, bleiben von
der Service-Intervallanzeige für den Bremsflüssigkeitswechsel unberücksichtigt. Deshalb darauf achten, daß die Bremsflüssigkeit, unabhängig von der Anzeige, spätestens alle zwei Jahre gewechselt wird.
Aus- und Einbau

Batteriekabel nicht bei laufendem Motor abklemmen, sonst wird die elektronik durch Überspannung ört.
An den Leitungen zum Pluspol keine Veränderungen vornehmen, sonst ist die Schutzfunktion der Sicherheits-Batterieklemme nicht mehr gewährleistet. Reparaturen und Entsorgung dürfen nur von dafür geschultem Personal vorgenommen werden.
BMW 750i/L: Bitte wenden Sie sich an Ihren BMW Service.

BMW 728i/L, 735i/L, 740i/L, 725tds, 730d, 740d: Beim Ausbau zuerst das Kabel am Minuspol, danach das Kabel am Pluspol abklemmen.
Die Verschraubung der Batteriebefestigung (Pfeil) lösen.
Beim Einbau zuerst das Kabel am Plus-pol, dann das Kabel am Minuspol anklemmen.

Beim Einbau auf korrekte Befestigung der Batterie achten, sonst ist
die Batterie bei einem Unfall nicht genügend gesichert.
Sicherungen

Sollte ein Stromverbraucher ausfallen, schalten Sie ihn aus und kontrollieren Sie die Sicherung.
Im Motorraum
Bei Rechtslenker-Fahrzeugen befinden sich die Sicherungen im Handschuhkasten und im Klappfach neben der Lenksäule.
1 Den Motorraum öffnen, die Laschen des Deckels (Pfeile) nach vorn drücken und den Deckel öffnen
2 Die Sicherung des defekten Verbrauchers mit der Kunststoff-Pinzette (befindet sich auf der Innenseite des Deckels) aus der Fassung ziehen
3 Eine durchgebrannte Sicherung – erkennbar am geschmolzenen Draht – durch eine neue mit gleicher Amperezahl ersetzen.
Ein Verzeichnis der Sicherungen mit Ampereangaben und Verbrauchern befindet sich neben dem Sicherungskasten.
Bitte achten Sie beim Schließen des Sicherungskastens darauf, daß der Deckel richtig sitzt.
Weitere Sicherungen befinden sich im Kofferraum (siehe Seite 205). Bei Fahrzeugen mit Anhängerkupplung* sind die Anhängerleuchten zusätzlich im Anhängermodul im Kofferraum hinter der rechten Seitenverkleidung abgesichert.
Die Sicherung für die Dauerplusleitung befindet sich über der Batterie in einem separaten Sicherungskasten. Lassen Sie diese bei einem Defekt von einem BMW Service erneuern.
Durchgebrannte Sicherungen nicht flicken oder durch solche mit anderer Farbe oder Amperezahl ersetzen, sonst kann durch überbeanspruchte elektrische Leitungen ein Brand im Fahrzeug entstehen.
Bei wiederholtem Durchbrennen die Schadensursache von einem BMW Service beheben lassen.
Sicherungen

1 Die rechte Seitenverkleidung am Griff oben herunterschwenken
2 BMW 750i/L: Sechskantmutter (Pfeil) lösen, Batteriehalterung leicht anheben und mit der Batterie nach innenschwenken

3 Die Schallisolierung etwas zur Seite ziehen.
Das Verzeichnis der Sicherungen mit Ampereangaben und Verbrauchern befindet sich auf der Rückseite der Seitenverkleidung.
Tankklappe Schiebe-Hebedach

1 Die rechte Seitenverkleidung im Kofferraum am Griff oben herunterschwenken
2 BMW 750i/L: Sechskantmutter (Pfeil) lösen, Batteriehalterung leicht anheben und mit der Batterie nach innen schwenken

3 Den Knopf mit dem Tanksäulen- Symbol ziehen.

1 Die Innenleuchte herausnehmen (siehe „Lampenwechsel“, Seite 193), hinter die Öffnung greifen und die Abdeckung herausdrücken
2 Das Schiebe-Hebedach mit dem Innen-Sechskantschlüssel aus dem Bordwerkzeug (siehe Seite 188) in die gewünschte Richtung drehen.
BMW Bereitschaftsdienst
Der BMW Bereitschaftsdienst bietet Ihnen Hilfe auch nach Feierabend, an Wochenenden und Feiertagen.
Im Pannenfall rufen Sie bitte die Bereitschaftsdienst-Zentrale des jeweiligen Landes an. Die Rufnummern finden Sie am Ende des Verzeichnisses „BMW Service-Stationen Europa“.
Falls Sie dort nicht zurechtkommen (z.B. Telefonverbindung oder sprachliche Probleme), rufen Sie bitte den Bereitschaftsdienst in München an: Landesvorwahl/89/260 99 09.
Eine Übersicht der Landesvorwahlen finden Sie auch am Ende des Verzeichnisses „BMW Service-Stationen Europa“.
Fremdstarthilfe
Zum Starten des Motors keine Starthil-fesprays verwenden.
Bei entladener Batterie kann der Motor mit der Batterie eines anderen Fahrzeugs über zwei Starthilfekabel angelassen werden. Verwenden Sie dazu nur Starthilfekabel mit vollisolierten Polzangen, z.B. nach DIN 72551.

Spannungsführende Teile bei laufendem Motor nicht berühren,
sonst besteht Lebensgefahr.
Weichen Sie nicht von der folgenden Vorgehensweise ab, sonst können Personenschäden oder Schäden an beiden Fahrzeugen entstehen:
1 Prüfen, ob die Batterie des anderen Fahrzeugs 12 Volt Spannung und etwa die gleiche Kapazität (Ah) aufweist (ist aufgedruckt)
2 Entladene Batterie nicht vom Bordnetz trennen
3 Zwischen beiden Fahrzeugen keinen Karosseriekontakt herstellen – Kurzschlußgefahr

4 Mit einem Starthilfekabel den Plus-pol der anderen Batterie mit dem Fremdstartstützpunkt im Motorraum des BMW verbinden. Die Abdeck-kappe des Fremdstartstützpunktes ist mit „Batt. +“ markiert, siehe Bild. Zum Abnehmen die Kappe hochziehen. Das Bild zeigt exemplarisch den Fremdstartstützpunkt des BMW 735i/L und 740i/L. Für die anderen Modelle: siehe Motorraum, ab Seite 156

5 Die Minuspole der Batterien verbinden. Dazu erst am Minuspol der stromgebenden Batterie bzw. an einer Motor- oder Karosseriemasse des stromgebenden Fahrzeugs anschließen und dann an der Motor- oder Karosseriemasse des zu startenden Fahrzeugs anklemmen. Beim BMW ist es eine spezielle Mutter am Federbeindom, siehe Pfeil im Bild

Reihenfolge beim Anklemmen der Starthilfekabel auch bei der Hilfeung an andere Fahrzeuge einhalsonst besteht durch Funkenbildung der Batterie Verletzungsgefahr.
Fremdstarthilfe An- und Abschleppen
6 Bei schwacher Batterie des strom-
spendenden Fahrzeugs dessen
Motor laufenlassen
7 Motor des betroffenen Fahrzeugs wie gewohnt starten und ebenfalls laufenlassen. Bei Mißlingen einen neuen Startversuch erst nach einigen Minuten wiederholen, um eine Stromaufnahme der entladenen Batterie zu ermöglichen
8 Am BMW vor Abklemmen der Starthilfekabel Beleuchtung, heizbare Heckscheibe und höchste Gebläsestufe einschalten sowie den Motor mindestens ca. 10 Sekunden laufenlassen, um eine Überspannung vom Regler zu den Verbrauchern zu vermeiden
9 Starthilfekabel in umgekehrter Reihenfolge wieder abklemmen.
Je nach der Fehlerursache die Batterie nachladen lassen.

Die schraubbare Schleppöse befindet sich im Bordwerkzeug und muß immer mitgeführt werden. Sie kann vorn oder hinten am Fahrzeug eingeschraubt werden und ist ausschließlich zum Schleppen auf der Fahrbahn vorgesehen.
Zugang zum Schraubloch
Vorn:
Auf das Pfeilsymbol der Abdeckung drücken und die Abdeckung heraus- schwenken.

Auf das Pfeilsymbol der Abdeckung drücken und die Abdeckung heraus- schwenken.

Die Schleppöse bis zum Anschlag fest einschrauben, sonst kann das nde beschädigt werden.
Das Fahrzeug nicht an Fahrwerksteilen abschleppen oder verzurren, sonst könnten diese beschädigt werden und in der Folge zu Unfällen führen.
Zum Schleppen entweder Schleppstan- gen verwenden oder Nylonseile bzw. Nylonbänder, die zu ruckartige Zug- belastungen vermeiden.
An- und Abschleppen
Schleppen mit Stange
Die Schleppösen beider Fahrzeuge sollten auf der gleichen Seite sein. Läßt sich eine Schrägstellung der Stange nicht vermeiden, folgendes beachten:
Die Freigängigkeit ist bei Kurvenfahrten eingeschränkt
Die Schrägstellung der Schleppstange erzeugt Seitenkraft (kritisch vor allem bei glatter Fahrbahn)
Zum Ausgleich der Schrägstellung ist ein Spurversatz zwischen Schleppfahrzeug und geschlepptem Fahrzeug erforderlich
Es besteht die Gefahr des seitlichen Ausscherens, wenn das Schleppfahrzeug bremst.

Kein Fahrzeug abschleppen, das schwerer ist als das Schleppfahrzeug, sonst wird das Fahrverhalten nicht mehr beherrschbar.
Anschleppen
Fahrzeuge mit Katalysator nur bei kaltem Motor anschleppen. Besser ist es, ein Starthilfekabel zu benutzen.
1 Warnblinkanlage einschalten (Länderbestimmungen beachten)
2 Zündschlüssel in Stellung 2
3 Den 3. Gang einlegen
4 Bei durchgetretenem Kupplungspedal anschleppen lassen und die Kupplung langsam loslassen. Nach dem Anspringen des Motors wieder das Kupplungspedal durchtreten
5 Warnblinkanlage ausschalten.
Die Ursache der Startschwierigkeiten von einem BMW Service beseitigen lassen.
Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe: Ein Starten des Motors durch An- schleppen ist nicht möglich.
Fremdstarthilfe, siehe Seite 208.
Abschleppen
1 Zündschlüssel in Stellung 1, damit Bremsleuchten, Blinker, Hupe und Scheibenwischer betätigt werden können
2 Warnblinkanlage einschalten (Länderbestimmungen beachten).

Die Blinkerfunktion hat Priorität vor der Warnblinkfunktion. Ab
Zündschlüsselstellung 1 können Sie deshalb blinken, auch wenn die Warnblinkanlage eingeschaltet ist.
Bei Ausfall der elektrischen Anlage das geschleppte Fahrzeug kenntlich machen, z.B. durch Hinweisschild oder Warndreieck in der Heckscheibe.

Darauf achten, daß auch bei ausgefallener elektrischer Anlage der
Zündschlüssel in Stellung 1 steht, sonst könnte die Lenkradsperre einrasten und das Fahrzeug unlenkbar werden. Bei Stillstand des Motors fehlt die Servounterstützung. Dadurch wird ein erhöhter Kraftaufwand beim Bremsen und Lenken benötigt.
An- und Abschleppen Feuerlöscher\*
Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe:
1 Wahlhebel auf N.
2 Schleppgeschwindigkeit: maximal 70 km/h.
3 Schleppstrecke: maximal 150 km.
Halterung am Fahrer- oder Beifahrersitz.
Lassen Sie zur Sicherung der Betriebsbereitschaft alle zwei Jahre eine Überprüfung durch einen autorisierten Kundendienst des Herstellers durchführen.
Sind diese Kundendienste auf dem Feuerlöscher nicht genannt, entnehmen Sie die aktuelle Adresse bitte dem Branchenbuch.

Adaptive Getriebesteuerung AGS 214
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T/Dynamische Stabilitäts-Control DSC 215
Autoradio-Empfang 216
BMW Aktivsitz 216
Funkuhr 217
Gurtschloßstrammer 217
HiFi-System DSP 218
Innenspiegel, automatisch abblendend 218
Regensensor 219
Reifendruck-Control RDC 220
Xenon-Licht 221
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Airbags AGS\*

Verzögerungssensoren überprüfen laufend die auf das Fahrzeug wirkenden Beschleunigungen. Wird aufgrund eines Frontalaufpralls eine Verzögerung erreicht, bei der die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte alleine nicht mehr ausreichen würde, werden die Gasgeneratoren von Fahrer- und Beifahrer-Airbag parallel gezündet. Der Beifahrer-Airbag wird jedoch nur dann ausgelöst, wenn ein weiterer Sensor erkannt hat, daß der Beifahrersitz besetzt ist.
Im Falle eines Seitenaufpralls werden, falls erforderlich, Kopf- und Seiten-Airbags vorn bzw. im Fond* ausgelöst.
Die Airbags, die sich unter den gekennzeichneten Abdeckungen befinden, werden durch das entstehende Gas innerhalb weniger Millisekunden gefüllt und entfalten sich. Sie zerreißen dabei die Sollbruchstellen der Polsterabdek- kungen bzw. drücken diese heraus.
Durch die schnelle Entfaltung, die für die Funktion der Airbags notwendig ist, wird ein Zünd- und Aufblasgeräusch erzeugt, das jedoch im Unfallgeschehen untergeht. Das Gas, das zur Füllung der Luftsäcke benötigt wird, ist ungefährlich und entweicht unter Raucherscheinungen.
Der gesamte Ablauf vollzieht sich in Bruchteilen einer Sekunde.

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AGS 3906334Die Adaptive Getriebesteuerung AGS errechnet für Fahrzeuge mit Automatic-Getriebe aus einer Vielzahl von Faktoren die jeweils bestmögliche Gangwahl. Sie berücksichtigt dabei Ihre individuelle Fahrweise, die Fahrsituation, den Straßenzustand und die Verkehrsverhältnisse.
Ihre individuelle Fahrweise erkennt die AGS aus den Stellungen und Bewegungen des Gaspedals, den Verzögerungen beim Bremsen und den Querbeschleunigungen in den Kurven. Aus vier unterschiedlichen Schaltcharakteristiken – von sehr komfort- bis sehr leistungsorientiert – wählt die AGS eine entsprechende aus.
AGS\* ASC+T/DSC\*
Um die Fahrsituation berücksichtigen zu können, registriert die AGS Kurven, Steigungen und Gefällestrecken. In zügig gefahrenen Kurven schaltet sie z.B. nicht hoch. An Steigungen schaltet sie erst bei höheren Drehzahlen hoch, um die Leistungsreserven besser zu nutzen. Auf Gefällestrecken schaltet die AGS zurück, wenn das Fahrzeug schneller wird und Sie deswegen auf die Bremse treten.
Hinsichtlich des Straßenzustands überwacht die AGS die Reibwertverhältnisse zwischen Reifen und Straße. Auf schnee- oder eisglatter Fahrbahn schaltet sie automatisch in ein Winterprogramm. Zum Anfahren wird der zweite Gang benutzt, in den nächst höheren Gang wird frühzeitig geschaltet und bei Bergabfahrten wird trotz Bremung nicht zurückgeschaltet. Das ermöglicht ein feinfühliges Fahren und führt zu mehr Fahrstabilität. Bei ausreichenden Reibwertverhältnissen wird wieder in das Normalprogramm zurückgekehrt. Das Winterprogramm wird auch verlassen, wenn von Fahrposition „D“ nach „S“, „3“ oder „2“ gewechselt oder das ASC+T/DSC* ausgeschaltet wird.
Mit der Erkennung der Verkehrsverhältnisse sorgt die AGS für höchst möglichen Komfort. So erkennt sie z.B. Stop-and-go-Verkehr und fährt dann nur noch im zweiten Gang an, bis wieder hohe Anfahrlasten anliegen.
Über den Wählhebel läßt sich das Automatic-Getriebe natürlich manuell beeinflussen. Leistungsorientiertes Fahren wird ermöglicht, wenn von Fahrposition „D“ nach „S“, „3“ oder „2“ gewechselt wird. Die Positionen „3“ und „2“ begrenzen den jeweils höchsten Gang. Die Position „2“ dient vor allem für Fahrten auf steilen Bergstrecken mit hoher Beladung.
Hochempfindliche Sensoren überwachen die Raddrehzahlen, bei DSC auch den Lenkeinschlag, die Querbeschleunigung, den Bremsdruck und die Fahrzeugbewegung um die Hochachse.
Treten Differenzen bei Raddrehzahlen auf, erkennt das System die Gefahr des Durchdrehens der Räder und reduziert die Antriebskraft; wenn nötig, zusätzlich durch Bremseneingriff an den Hinter-rädern.
Bei Erkennen eines instabilen Fahrzustandes kann der Bremseneingriff bei DSC zur Stabilisierung des Fahrzeuges auch auf die Vorderräder wirken.
Diese Eingriffe des Systems könnten als gewöhnungsbedürftig empfunden werden. Sie gewährleisten jedoch optimalen Vortrieb und gleichzeitig bestmögliche Fahrstabilität.
Der Bremseneingriff kann von Geräuschen begleitet werden.
Autoradio-Empfang BMW Aktivsitz\*

Die Wellenbereiche MW, LW und KW bieten großen Fernempfang, weil sich die Sendewellen sowohl als Bodenwellen entlang der Erdoberfläche als auch als Raumwellen – reflektiert von der Ionosphäre – ausbreiten. Der UKW-Bereich (FM) bietet gegenüber den anderen Wellenbereichen die weitaus beste Wiedergabequalität. Die Senderreichweite ist gering, bedingt durch die geradlinige Ausbreitung der Senderwellen.
Die Einschränkungen, die sich aus dem mobilen Radioempfang ergeben, werden teilweise durch „ausgeklügelte“ Systeme ausgeglichen:
Das „Radio Data System“ (RDS) sorgt dafür, daß bei Sendeanstalten, die über mehrere Frequenzen ausstrahlen, automatisch immer auf die Frequenz mit der besten Empfangsqualität umgeschaltet wird.
Beim Antennendiversity werden mehrere UKW-Antennen in die Heckscheibe integriert. Somit stehen insgesamt drei voneinander unabhängige Antennen zur Verfügung. Ein integrierter Prozessor wählt automatisch die Antenne aus, die das ankommende UKW-Signal am besten empfängt. Die Umschaltung auf das beste Antennenfeld geschieht innerhalb von Millisekunden, für den Hörer unmerklich.

Der Aktivsitz ist eine Weiterentwicklung der nach orthopädischen Gesichtspunkten gestalteten BMW Sitze, um bei langen Fahrten und statischem Sitzen noch weniger zu ermüden. Der Sitz ist nun nicht mehr ein passives Bindeglied zwischen Straße, Fahrwerk und Mensch, sondern bewirkt durch eine aktive Veränderung der Sitzfläche eine geringfügige und unbewußte Gewichtsverlagerung. Die grundsätzliche Sitzposition wird dabei nicht verändert. Im Sitzpolster unterhalb der Sitzfläche befinden sich ein linkes und ein rechtes Flüssigkeits-Kissen. Mittels einer Pumpe wird die Flüssigkeit zwischen beiden Kissen langsam hin- und hergepumpt.
BMW Aktivsitz\* Funkuhr\* Gurtschloßstrammer
Dies führt zu einer fast unmerklichen Bewegung der Wirbelsäule, verbunden mit einer verbesserten Blutversorgung der Bandscheiben und der Muskulatur im Bereich der Wirbelsäule. Die Insassen leiden weniger unter Verspannungen, Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich oder Ermüdungserscheinungen. Der Aktivsitz ist somit ein wesentlicher Beitrag zum Fahrkomfort und zur Fahrsicherheit.

text_image
380d677Die Funkuhr zeigt immer die korrekte Zeit und das aktuelle Datum an. Sie korrigiert sich in regelmäßigen Abständen selbst.
Die Heckscheibenantenne empfängt ein Funksignal aus dem der Empfänger die Uhrzeit und das Datum ermittelt. Das Funksignal wird von einer zentralen Sendeanstalt ausgestrahlt. Der erste Zeitabgleich der Funkuhr erfolgt ca.
4 Minuten nach Fahrtbeginn. Bei abgestelltem Fahrzeug wird einmal nachts die Funkuhr geprüft und ggf. angepaßt. Die Funkuhr macht so z.B. eine manuelle Umstellung von Sommer-/Winterzeitumstellung überflüssig.

Der Gurtschloßstrammer sorgt dafür, daß bei einer Kollision der Gurt deutlich fester anliegt und den Körper sicher im Sitz hält. In Sekundenbruchteilen wird das Gurtschloß mit Hilfe von Gasdruck zurückgezogen, Schulter und Beckengurt werden dadurch gleichzeitig gestrafft. So wird einem Durchrutschen unter den Beckengurt weiter entgegen gewirkt.
HiFi-System DSP\* Innenspiegel, automatisch abblendend\*

flowchart
graph TD
A["Top Left"] --> B["Left Side"]
B --> C["Right Side"]
C --> D["Left Side"]
D --> E["Right Side"]
E --> F["Bottom Right"]
F --> G["Bottom Left"]
G --> H["Right Side"]
H --> I["Left Side"]
I --> J["Right Side"]
J --> K["Bottom Left"]
K --> L["Right Side"]
L --> M["Left Side"]
M --> N["Right Side"]
N --> O["Bottom Right"]
O --> P["Bottom Left"]
P --> Q["Right Side"]
Q --> R["Left Side"]
R --> S["Right Side"]
S --> T["Bottom Left"]
T --> U["Right Side"]
U --> V["Bottom Right"]
V --> W["Bottom Left"]
W --> X["Right Side"]
X --> Y["Left Side"]
Y --> Z["Right Side"]
Z --> AA["Bottom Right"]
AA --> AB["Bottom Left"]
AB --> AC["Right Side"]
AC --> AD["Bottom Left"]
Das HiFi-System Professional DSP mit Top-HiFi-Verstärker, Digitalem Sound Prozessor (DSP) und integrierten Lautsprechern fasziniert durch seine naturgetreue, präzise Klangwiedergabe. Das Lautsprechersystem mit Subwoofern, Tieftönern, Mittelhochton- und Hochtonkalotten sorgt für einen äußerst beeindruckenden räumlichen Klang. Die Lautsprecher sind so angeordnet, daß bei allen Fahrzeuginsassen die Wahrnehmung entsteht, daß der Schall wie in einem Konzertsaal von vorne kommt. Während der Fahrt wird das Klangbild automatisch auf die Geschwindigkeit und die Lautstärke abgestimmt.

Der automatisch abblendende Innenspiegel reduziert die Blendwirkung nachfahrender Fahrzeuge je nach Intensität der Blendung und stellt nach Beendigung der Blendung den ursprünglichen Reflexionsgrad des Spiegels wieder her. Ein nach vorne gerichteter Lichtsensor im Spiegelgehäuse mißt die Lichtintensität im Fahrzeug-Vorfeld. Ein zweiter Lichtsensor befindet sich im Spiegelglas. Ein elektronisches Regelsystem vergleicht die Licht-Intensitäten von vorne und hinten. Die Differenz dieser Meßwerte beeinflußt eine elektrische Spannung, die an einer Gel-Schicht im Spiegelglas wirksam wird.
Das Gel reagiert chemisch auf diese elektrische Spannung und bewirkt ein stufenloses Abblenden des Spiegels (Elektrochrom-Technologie).
Manuelles Abblenden des Spiegels ist damit nicht mehr nötig, und die Konzentration gehört voll dem Verkehrsgeschehen.
Regensensor\*

Bei eingeschalteter „Intervall“-Stufe reagiert der Wischer sofort, wenn z.B. durch vorausfahrende Fahrzeuge Wasser an die Windschutzscheibe gespritzt wird. Der Regensensor trägt damit zu mehr Sicherheit und Komfort bei.
Der Regensensor steuert je nach Benetzung der Windschutzscheibe den Scheibenwischerbetrieb.
Infrarotes Licht wird über einen optischen Körper so an die Oberfläche der Windschutzscheibe geleitet, daß es bei trockener Scheibe vollständig reflektiert wird. Die reflektierte Lichtmenge wird gemessen.
Wird die Scheibe durch Wassertropfen benetzt, vermindert sich die reflektierte Lichtmenge, da das infrarote Licht an der Oberfläche der Windschutzscheibe austreten kann. Die reflektierte Lichtmenge ist also ein Maß für die Benetzung der Windschutzscheibe.
Reifendruck-Control RDC\*

In der Nähe eines jeden Rades befindet sich in der Karosserie eine Antenne, die die Signale von allen vier Rädern empfängt. Eine zentrale Elektronik wertet die vierfach empfangenen Signale aus und meldet Veränderungen weiter.
Die RDC ist ein wichtiger Beitrag zur Fahrsicherheit.
Dieses System übernimmt für Sie die regelmäßige Überprüfung des Reifendrucks und überwacht diesen in allen vier Räder sogar während der Fahrt.
In jedem Rad befindet sich hinter dem Ventil eine Radelektronik, die für hohe Beanspruchung und lange Lebensdauer ausgelegt ist. Sie enthält einen Drucksensor, einen Sender und eine Batterie. In sehr kurzen Zeitabständen wird der Druck gemessen und per Funk übertragen. Bei einer Unregelmäßigkeit wird die Übertragungsrate erhöht.
Xenon-Licht\*

Das Xenon-Licht leuchtet das Seiten- und Vorfeld des Fahrzeugs wesentlich heller und gleichmäßiger aus als das herkömmliche Halogenlicht.
Beim Xenon-Licht erzeugt ein Lichtbogen anstelle einer Glühwendel ein intensives Licht. Ein in einem Quarzkolben befindliches Edelgasgemisch mit Metalldampf wird über eine hohe elektrische Spannung gezündet. Dann wird der entstehende Lichtbogen durch eine niedrigere Spannung versorgt. Beim Einschalten des Lichts ist eine kurze Hochlaufzeit bemerkbar. Die maximale Helligkeit ist nach etwa 15 Sekunden erreicht.
Das Xenon-Licht verbessert die eigene Orientierung besonders bei schlechten Witterungsbedingungen und schwierigen Fahrsituationen, z.B. Nachtfahrt bei starkem Regen durch eine Baustelle ohne Fahrbahnmarkierung.
Fahrzeuge mit Xenon-Licht sind mit einer automatisch-dynamischen Leuchtweitenregulierung ausgestattet. Somit wird bei unterschiedlichen Beladungszuständen die Fahrbahn immer optimal ausgeleuchtet und der Gegenverkehr nicht geblendet. Siehe auch Seite 106.
Das Xenon-Licht ist ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit, da andere Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer, am rechten Fahrbahnrand besser erkannt werden.

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Motordaten 224 Kraftstoffverbrauch, Kohlen- dioxid/CO₂-Emission 225 Maße 226 Gewichte 227 Fahrleistungen 230 Füllmengen 232 Elektrische Anlage 233 Keilriemen 233Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Motordaten
| BMW 728i/L | BMW 735i/L | BMW 740i/L | BMW 750i/L | ||
| Hubraum | cm^3 | 2793 | 3498 | 4398 | 5379 |
| Zylinderzahl | 6 | 8 | 8 | 12 | |
| Größte Leistung | kW | 142 | 175 | 210 | 240 |
| PS | 193 | 238 | 286 | 326 | |
| bei Drehzahl | 1/min | 5500 | 5800 | 5400 | 5000 |
| Größtes Drehmoment | Nm | 280 | 345 | 440 | 490 |
| bei Drehzahl | 1/min | 3500 | 3800 | 3600 | 3900 |
Verdichtung ε 10,2 10,0 10,0 10,0
Hub/Bohrung mm 84/84 78,9/84 82,7/92 79/85
Kraftstoffaufbereitung Digitale Motor Elektronik
| BMW 725tds BMW 730d BMW 740d | ||||
| Hubraum | cm^3 | 2497 | 2926 | 3901 |
| Zylinderzahl | 6 | 6 | 8 | |
| Größte Leistung | kW | 105 | 135 | 180 |
| PS | 143 | 184 | 245 | |
| bei Drehzahl | 1/min | 4600 | 4000 | 4000 |
| Größtes Drehmoment | Nm | 280 | 430 | 560 |
| bei Drehzahl | 1/min | 2200 | 2000 | 2000 |
Verdichtung ε 22,0 18,0 18,0
Hub/Bohrung mm 82,8/80 88/84 88/84
Kraftstoffaufbereitung Digitale Diesel Elektronik DDE
Kraftstoffverbrauch, Kohlendioxid/CO _2 -Emission
| BMW 728i/L BMW 735i/L BMW 740i BMW 740iL BMW 750i | |||||||
| 5-Gang-Getr. Aut.-Getr. Aut.-Getr. Aut.-Getr. Aut.-Getr. | |||||||
| städtisch Liter/100 km | 13,7 | 16,5 | 17,2 | 18,1 | 18,6 | 19,6 | |
| außerstädtisch Liter/100 km | 7,9 | 8,0 | 9,1 | 9,2 | 9,4 | 10,1 | |
| insgesamt Liter/100 km | 10,0 | 11,1 | 12,1 | 12,5 | 12,8 | 13,6 | |
| CO2-Emission | Gramm/km | 241 | 267 | 291 | 301 | 306 | 327 |
| BMW 750iL BMW 725tds | BMW 730d | BMW 740d | ||||
| Aut.-Getr. 5-Gang-Getr. Aut.-Getr. Aut.-Getr. Aut.-Getr. | ||||||
| städtisch Liter/100 km | 19,7 | 11,3 | 13,3 | 12,1 | 14,7 | |
| außerstädtisch Liter/100 km | 10,4 | 6,4 | 7,3 | 6,8 | 7,0 | |
| insgesamt Liter/100 km | 13,8 | 8,2 | 9,5 | 8,7 | 9,8 | |
| CO_2 -Emission | Gramm/km | 332 | 217 | 252 | 232 | 260 |
Der Kraftstoffverbrauch wird nach einheitlichen Prüfvorschriften ermittelt (93/116/EG). Er ist keinesfalls identisch mit dem Durchschnittsverbrauch, der von vielen verschiedenen Faktoren wie Fahrweise, Belastung, Straßenzustand, Verkehrsdichte und -fluß, Witterung, Reifenfülldruck usw. abhängt. Die Motorleistung bzw. die Fahrleistung wird unter den Bedingungen der 80/1269 EG bzw. DIN 70 020 gemessen (mit der Serienausstattung des Fahrzeugs). Erlaubte Abweichungen dazu sind ebenfalls festgelegt. Zusatzausstattungen beeinflussen teilweise wesentlich Fahrleistung und Verbrauch, da sie in der Regel Gewicht und c _x -Wert verändern (Dachgepäckträger, breitere Reifen, Zusatzspiegel usw.).

Alle Maßangaben in Millimeter, Werte in ( ) gelten für L-Modelle. Kleinster Wendekreis ∅ 11,6 m (L-Modelle 12,2 m).
Gewichte
| BMW 728i BMW 728iL BMW 735i BMW 735iL | |||||
| Fahrzeuggewicht leer (inkl. Fahrer, fahrfertig, vollgetankt, ohne Sonderausstattung) | |||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 1910 | - | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 1930 | 1965 | 2010 | 2045 |
| Zulässiges Gesamtgewicht | |||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 2245 | - | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2265 | 2300 | 2345 | 2380 |
| im Anhängerbetrieb | |||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 2280 | - | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2300 | 2335 | 2435 | 2470 |
| Zulässige Achslast vorn kg | 1070 | 1090 | 1135 | 1160 | |
| Zulässige Achslast hinten | kg | 1250 | 1265 | 1270 | 1280 |
| im Anhängerbetrieb | kg | 1350 | 1365 | 1410 | 1420 |
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis (nach werkseitiger Vorschrift und in Deutschland gesetzlich zulässig). Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr BMW Service. Bei einigen Länderausführungen die ggf. abweichenden Werte beachten. | |||||
| ohne Bremse | kg | 750 | 750 | 750 | 750 |
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % | kg | 1900 | - | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 1900 | 1900 | 2000 | 2000 |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % (durch Nachtrag) | kg | 2100 | 2100 | 2100 | 2100 |
| Zulässige Deichselstützlast kg 90 90 90 90 | |||||
| Zulässiges Zug-Gesamtgewicht (bei 12 %) | kg | 4180 | - | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 4200 | 4235 | 4435 | 4470 |
| Zulässige Dachlast kg 100 100 100 100Die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht dürfen nicht überschritten werden. | |||||
| Kofferraum-Inhalt nach VDA I 500 500 500 500 | |||||
| BMW 740i BMW 740iL BMW 750i BMW 750iL | |||||
| Fahrzeuggewicht leer (inkl. Fahrer, fahrfertig, vollgetankt, ohne Sonderausstattung) | |||||
| mit Schaltgetriebe | kg | - | - | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2050 | 2090 | 2180 | 2235 |
| Zulässiges Gesamtgewicht | |||||
| mit Schaltgetriebe | kg | - | - | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2385 | 2425 | 2515 | 2570 |
| im Anhängerbetrieb | |||||
| mit Schaltgetriebe | kg | - | - | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2475 | 2515 | 2605 | 2660 |
| Zulässige Achslast vorn kg 1145 1165 1200 | 1210 | ||||
| Zulässige Achslast hinten | kg | 1295 | 1315 | 1355 | 1390 |
| im Anhängerbetrieb | kg | 1435 | 1455 | 1495 | 1530 |
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis (nach werkseitiger Vorschrift und in Deutschland gesetzlich zulässig). Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr BMW Service. Bei einigen Länderausführungen die ggf. abweichenden Werte beachten. | |||||
| ohne Bremse | kg | 750 | 750 | 750 | 750 |
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % | kg | - | - | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2100 | 2100 | 2100 | 2100 |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % (durch Nachtrag) | kg | 2100 | 2100 | 2100 | 2100 |
| Zulässige Deichselstützlast kg 90 90 90 90 | |||||
| Zulässiges Zug-Gesamtgewicht (bei 12 %) | kg | - | - | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 4575 | 4615 | 4705 | 4760 |
| Zulässige Dachlast kg 100 100 100 100Die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht dürfen nicht überschritten werden. | |||||
| Kofferraum-Inhalt nach VDA I 500 500 500 500 | |||||
Gewichte
| BMW 725tds | BMW 730d | BMW 740d | ||
| Fahrzeuggewicht leer (inkl. einer Person, fahrfertig, vollgetankt, ohne Sonderausstattung) | ||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 1820 | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 1840 | 1905 | 2035 |
| Zulässiges Gesamtgewicht | ||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 2280 | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2300 | 2365 | 2495 |
| im Anhängerbetrieb | ||||
| mit Schaltgetriebe | kg | 2315 | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2335 | 2455 | 2585 |
| Zulässige Achslast vorn kg 1110 1150 1255 | ||||
| Zulässige Achslast hinten | kg | 1245 | 1275 | 1300 |
| im Anhängerbetrieb | kg | 1345 | 1415 | 1440 |
| Anhängelasten nach EG-Betriebserlaubnis (nach werkseitiger Vorschrift und in Deutschland gesetzlich zulässig). Einzelheiten über mögliche Erhöhungen kennt Ihr BMW Service. Bei einigen Länderausführungen die ggf. abweichenden Werte beachten. | ||||
| ohne Bremse | kg | 750 | 750 | 750 |
| mit Bremse bei Steigung bis 12 % | kg | 1900 | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 2100 | 2100 | 2100 |
| mit Bremse bei Steigung bis 8 % (durch Nachtrag) | kg | 2100 | 2100 | 2200 |
| Zulässige Deichselstützlast kg 90 90 90 | ||||
| Zulässiges Zug-Gesamtgewicht (bei 12 %) | kg | 4215 | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | kg | 4435 | 4555 | 4685 |
| Zulässige Dachlast kg 100 100 100Die zulässigen Achslasten und das zulässige Gesamtgewicht dürfen nicht überschritten werden. | ||||
| Kofferraum-Inhalt nach VDA | I | 500 500 500 | ||
Fahrleistungen
| BMW 728i/L | BMW 735i/L | BMW 740i/L | BMW 750i/L | ||
| Höchstgeschwindigkeit | km/h | 228 | - | - | - |
| mit Automatic-Getriebe | km/h | 226 | 243 | 250 (abgeregelt) | 250 (abgeregelt) |
| Beschleunigungswerte von 0 - 50 km/h s 2,8 (3,5) (3,2) (2,8) (2,8) | |||||
| 0 - 80 km/h s 6,0 (6,9) (5,9) (5,0) (4,9) | |||||
| 0 - 100 km/h s 8,6 (9,6) (8,2) (7,0) (6,8) | |||||
| 0 - 120 km/h s 12,3 (13,2) (11,2) (9,4) (9,1) | |||||
| 80 - 120 km/him 4. Gang s 8,8 --- | |||||
| Stehender Kilometer in s 29,7 (30,5) (28,9) (27,1) (26,7) | |||||
Werte in ( ): mit Automatic-Getriebe
Fahrleistungen
| BMW 725tds BMW 730d BMW 740d | ||||
| Höchstgeschwindigkeit mit Automatic-Getriebe | km/h | 206 | - | - |
| km/h | 202 | 220 | 242 | |
| Beschleunigungswerte von 0 - 50 km/h s 3,6 (3,7) (2,9) (2,6) | ||||
| 0 - 80 km/h s 7,7 (8,0) (6,2) (5,6) | ||||
| 0 - 100 km/h s 11,5 (12,2) (9,2) (8,4) | ||||
| 0 - 120 km/h s 16,0 (17,0) (13,2) (11,9) | ||||
| 80 - 120 km/h im 4. Gang | s 10,7 | - | - | |
| Stehender Kilometer in | s 32,7 (33,4) (30,1) (29,1) | |||
Werte in ( ): mit Automatic-Getriebe
Füllmengen
| Liter Bemerkung | ||
| Kraftstoffbehälter | ca. 85 - ohne Niveauregulierung, BMW 728i/L, 725tds, 730d, 740d | Kraftstoffqualität: Seite 25 |
| davon Reserve | ca. 95 - mit Niveauregulierung ca. 8 - BMW 728i/L, 725tds, 730d, 740d ca. 10 - BMW 735i/L, 740i/L ca. 12 - BMW 750i/L | |
| Scheibenreinigungsanlage inkl. Scheinwerfer-Reinigungsanlage Intensivreinigungsanlage | ca. 4,5 ca. 6,0 ca. 1,0 | Nähere Einzelheiten: Seite 168 |
| Kühlsystem einschließlich Heizung 9,2 - BMW 730d | Nähere Einzelheiten: Seite 171 | |
| Motor mit Ölfilterwechsel 5,8 - BMW 728 i/L | Marken-HD-Öl für Benzin- bzw. Dieselmotoren Ölsorten: Seite 170 | |
| Schalt-, Automatic- und Hinterachsgetriebe | - Dauerfüllung ohne Ölwechsel | |
Elektrische Anlage Keilriemen
Batterie
BMW 728i/L, 735i/L, 740i/L:
12 V, 90 Ah bzw. 12 V, 110 Ah
(je nach Sonderausstattungsumfang)
BMW 750iL: 12 V, 55 Ah
12 V, 110 Ah
BMW 725tds, 730d, 740d:
12 V, 110 Ah
Zündkerzen
NGK BKR 6 EQUP oder
Bosch FGR 7 DQP (in Vorbereitung)
BMW 728i/L
Kühlmittelpumpe – Drehstrom- generator – Servolenkung
Keilriemen 6 K x 1555
Kompressor für Klimaanlage
Keilriemen 5 PK x 890
BMW 735i/L, 740i/L
Kühlmittelpumpe – Drehstrom- generator – Servolenkung
Keilriemen 7 K x 1635
Kompressor für Klimaanlage
Keilriemen 5 K x 1004
BMW 750i/L
Drehstromgenerator – Servolenkung
Keilriemen 7 K x 1045
Kühlmittelpumpe – Kompressor für Klimaanlage
Keilriemen 6 K x 1190
BMW 725tds
Kühlmittelpumpe – Drehstrom- generator – Servolenkung
Keilriemen 5 K x 1850
Kompressor für Klimaanlage
Keilriemen 4 PK x 781
BMW 730d
Kühlmittelpumpe – Drehstrom- generator – Servolenkung
Keilriemen 5 PK x 2063
Kompressor für Klimaanlage
Keilriemen 5 PK x 810
BMW 740d
Kühlmittelpumpe – Drehstromgenerator
Keilriemen 7 PK x 1453
Kompressor für Klimaanlage – Servolenkung
Keilriemen 5 PK x 1120

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Postzulassung
Das Bundesministerium für Post und Telekommunikation hat BMW verpflichtet, folgende Allgemeingenehmigung beizufügen.
Allgemeingenehmigung № 496 für Sende- und Empfangsfunkanlagen
1 Das Errichten und Betreiben der Sende- und Empfangsfunkanlagen mit der Typenbezeichnung „EWS/FZV“ der Firma Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, 80778 München, als Funkschließsystem mit Wegfahrsperre im Kfz auf den Frequenzen 125 kHz und 433,92 MHz, wird aufgrund der § 1 und 2 des Gesetzes über Fernmeldeanlagen in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. Juli 1989 hiermit allgemein genehmigt.
2 Der Frequenzbereich 433,05 MHz bis 434,79 MHz ist für Hochfrequenzgeräte für industrielle, wissenschaftliche, medizinische, häusliche und ähnliche Zwecke sowie für Funkanlagen für verschiedene Zwecke vorgesehen. Beim Betrieb der o.g. Funkanlagen kann daher kein Schutz vor Empfangsstörungen durch die o.g. Hochfrequenzgeräte und Funkanlagen gewährt werden.
3 Leitergebundene Fernmeldeanlagen, die öffentlichen Zwecken dienen, sowie Funkanlagen dürfen nicht gestört werden.
4 Funkanlagen, die unter der vorgenannten Typenbezeichnung in den Verkehr gebracht werden, bedürfen keiner besonderen Genehmigung im einzelnen, wenn sie mit dem beim Bundesamt für Zulassungen in der Telekommunikation (BZT) technisch geprüften Baumuster elektrisch und mechanisch übereinstimmen und wie folgt gekennzeichnet sind: Bundesadler, BZT G750496E sowie Name der Herstellerfirma Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, 80778 München und der Typenbezeichnung „EWS/FZV“. Diese Kennzeichnung ist am Gehäuse der Funkgeräte entweder auf einem Typen-schild oder an örtlich zusammenhängender Stelle, wenn die Form einer Prägung oder Gravur gewählt wird, an gut sichtbarer Stelle anzubringen. Die Kennzeichnung muß dauerhaft und abnutzungssicher ausgeführt und so mit dem Gehäuse verbunden sein, daß sie beim Entfernen zerstört wird. Sie muß von außen jederzeit sichtbar sein.
5 Die o.g. Funkanlagen dürfen ohne eine besondere Genehmigung der Genehmigungsbehörde nicht mit anderen Fernmeldeanlagen verbunden werden.
6 Diese „Allgemeingenehmigung“ kann insgesamt - oder im Einzelfall auch für einzelne Funkanlagen durch die örtlich zuständige Genehmigungsbehörde - jederzeit widerrufen werden.

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236 A B C R Q R Online Version zu Sach-N2 01 40 0 004 599 - © 09/99Online Version zu Sach-Nº 01 40 0 004 599 - © 09/99 BMW AG
Alles von A bis Z 238
Selbsthilfe von A bis Z 246
Ein erster Überblick
Bedienung im Detail
Betrieb, Wartung, Pflege
Selbsthilfe
Freude an der Technik
Technische Daten
Stichwortverzeichnis
Alles von A bis Z
A
Abblendender Innenspiegel 56, 218
Abblendlicht 105 Lampe wechseln 190
Abkippen des Beifahrerspiegels 58
Ablagen 125
Ablagetisch 129
Abmessungen 226
Abschließbare Radschrauben 200
Abstandswarnung 99
Achslasten 227
Adaptive Getriebe- Steuerung AGS 69, 74, 214
Aktivkohlefilter 115
Aktivsitz 53
Alarmanlage 44
Altbatterien 203
Anhängelasten 227
Anhängerbetrieb 133
Anhängerkupplung 133
Anhängervorrichtung Abdeckklappe 134
Ankunftszeit, voraussichtliche 96
Anlassen 65
Anschleppen 209
Antenne 216
Antennendiversity 216
Anti-Blockier-System ABS 140
Antriebsschlupfregelung, siehe ASC+T/DSC 100
Anzeigen 16
Anzünder 128
Aquaplaning 138, 148
Arbeiten im Motorraum 155
Armaturenanlage 14
Armaturenbeleuchtung 105
Armauflage vorn 125
Armlehne 124
ASC+T Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion 100
Ascher 126
AUC Automatische Umluft Control 113
Audio-System 87
Ausfall eines Stromverbrauchers 204
Ausfallmeldungen 84
Auslandszulassung 182
Außenspiegel 55
Außenspiegel, automatisch abblendend 57
Außentemperatur- anzeige 80
Ausstattungen im Fond 128
Ausstattungsumfang, siehe Serviceheft
Ausströmer, Belüftung 110
Automatic-Getriebe 72
Automatic-Getriebe mit Steptronic 69
Automatische Geschwindigkeitsregelung 78
Automatische Heckklappen- betätigung 42
Automatische Lenkradeinstellung 55
Automatische Stabilitäts-Control plus Traktion ASC+T 100
Automatische Umluft Control AUC 113
Autoradio, siehe eigene Betriebsanleitung
Autoradio- Empfang 147, 216
Autostaubsauger anschließen 128
Autotelefon 126, 147
Autotelefon, siehe eigene Betriebsanleitung
Autowaschanlagen 175
Autowäsche 175
B
Batterie 200, 233
Aus- und Einbau 203
entladene 208
Kapazität 233
laden 202
Ladezustand 202
Batteriewechsel
Fernbedienung für
Standheizung 195
Bedienungselemente 14
Beheizte Sitze 116
Beheiztes Lenkrad 117
Beifahrerspiegel abkippen 58
Beladung 131
Beleuchtete
Türaußengriffe 36, 37
Beleuchtete
Türinnengriffe 39, 105
Belüftung 110
Belüftung, zugfrei 114
Benzin 25
Bereitschaftsdienst 207
Beschlag entfernen, Scheiben 112
Beschleunigung 230
Biodiesel 25
Blinker 20, 75
Lampe
wechseln 191, 192
Blütenpollen 115
Alles von A bis Z
BMW Aktivsitz 53
BMW Komfortsitz 52
BMW Kontursitz 53
BMW Sportsitz 52
Bordcomputer 93
Bordmonitor, siehe eigene Betriebsanleitung
Bordsteinautomatik 58
Bordwerkzeug 188
Breite 226
Bremsen 142
Störungen 143
Bremsflüssigkeit 172
Bremshydraulik 18
Bremsleuchten, Lampe wechseln 192
C
Car Memory 59
Cassetten-Betrieb, siehe Radiobetriebsanleitung
CD-Betrieb, siehe Radiobetriebsanleitung
Check-Control 84
Check-Taste 84
Cockpit 14
Code 97
Code, siehe Radiobetriebsanleitung
Computer 93
D
Dachgepäckträger 132
Dachlast 227, 228, 229
Datum 88, 90
Defrost-Stellung 112
Deichsel- stützlast 227, 228, 229
Diebstahlsicherung 34
Diebstahlwarnanlage 44
Diesel, Einspritzanlage 146
Dieselkraftstoff 25, 144
Digitale Diesel Elektronik DDE 146
Digitaluhr 88
Displaybeleuchtung 105
Distanz 95
Dosenhalter 126
Drehmoment 224
Drehzahlmesser 81
Dritte Bremsleuchte 193
Druck Reifen 26, 148
Drucküberwachung, Reifen 103, 220
DSC Dynamische Stabilitäts-Control 19, 100, 215
DSP Digital Sound Prozessor 218
DSP-Verstärker, siehe Radiobetriebsanleitung
Durchlüften 114
Durchschnitts- geschwindigkeit 95
Durchschnittsverbrauch 94
Düsen 110
Dynamische Stabilitäts-Control DSC 19, 100, 215
E
EDC Elektronische Dämpfer-Control 102
Einfahren 138
Einparkhilfe 99
Einstellungen konfigurieren 59
Eiswarnung 80
Elektrische Anlage 233
Elektrische Fensterheber 46
Elektrische Lenkradeinstellung 54
Elektrischer Defekt Schiebe-Hebedach 206 Tankklappe 206
Elektrischer Fondsitz 54
Elektrischer Sitz 51
Elektronische Dämpfer-Control EDC 102
Elektronische Wegfahrsicherung 33
Energie-Control 81
Entfrosten, Scheiben 112
Ersatz von Reifen 149
Ersatzrad 197
Ersatzschlüssel 32
Erste Hilfe 23
F
Fächer 125
Fahren im Winter 144
Fahrgestellnummer 173
Fahrhinweise 138
Fahrleistungen 230, 231
Fahrzeug abstellen 67
Fahrzeug einfahren 138
Fahrzeug- Batterie 200, 233
Fahrzeugbeladung, Leuchtweiten- regulierung 106
Fahrzeug- Identifizierung 173
Fahrzeug-Lackierung 176
Fahrzeug-Rücknahme 184
Fahrzeug-Stillegung 181
Fahrzeugwäsche 175
Fehlalarm vermeiden 45
Fehleranzeigen 84
Felgen 151
Fenster
Fernbedienung 36, 37
Komfortbetätigung 35
Alles von A bis Z
Fensterheber 46
Sicherheitsschalter 47
Fernbedienung 35
Fernbedienung für Bordcomputer 98
Fernbedienung für
Standheizung 119 Batteriewechsel 195 neuer Sender 195
Fernlicht 20, 106
Lampe wechseln 190
Feststellbremse 67
Feuerlöscher 211
Fondbedienung
Beifahrersitz 124
Bordcomputer 124
Radio 124
Sonnenschutzrollo 124
Telefon 124
Fond-Klimatisierung 116
Fondsitzeinstellung, elektrisch 54
Fondsitzheizung 116
Fondspiegel 128
Freisprecheinrichtung 126
Freisprechmikrofon 126
Fremdstarthilfe 208
Frostschutz
Kühler 144, 171
Fülldruck 26, 148
Fülldruck-
überwachung 103, 220
Füllmengen 232
Funkgeräte 147
Funkuhr 88, 217
Fußbremse 142
Fußraumleuchten 108 Lampe wechseln 194
Fußstützen im Fond 129
G
Gebläse 114
Gefrierschutz, Kühler 144
Gefrierschutzmittel 171
Gepäckraum 40
Inhalt 227
Gepäckraumnetz 43
Gesamtgewicht 227
Geschwindigkeits- messer 16
Geschwindigkeits- regelung 78
Geschwindigkeits- warnung 96
Getränkedosenhalter 126
Getriebe 68, 69, 72
Gewichte 227
Glatte Straßen 144
Glühlampenwechsel 189
Grenzgeschwindigkeit 96
Grills 110
Gummiteile 178
Gurte 60
Gurtschloßstrammer 217
H
Handbremse, siehe Parkbremse 19, 67
Handlampe 123
Handschuhkasten 123
Handschuhkastenleuchte, Lampe wechseln 194
Heckklappe 40 automatische
Betätigung 38, 42
Fernbedienung 38
manuelle
Betätigung 40, 42
separat öffnen 40
separat sichern 40
Soft-Close-Automatic 41
von innen öffnen 41
Heckleuchten,
Lampe wechseln 192
Heckscheiben-
heizung 78, 113
Heizbare
Heckscheibe 78, 113
Heizen während eines Halts 114
Heizung und Belüftung 110
HiFi-System 218
Höchstgeschwindigkeit 230
Hochwasser 138
Höhe 226
Höheneinstellung
Lenkrad 54
Sitze 50, 51
Hubraum 224
Hupe 21, 22
Hydraulischer Brems-assistent, siehe DBC 19, 143
|
Identifizierungsnummer des Fahrzeugs 173
Innenleuchten, Lampe wechseln 193
Innenlicht 108
Fernbedienung 37
Innenraumschutz 46
Innenspiegel 56
automatisch
abblendend 56
INSPECTION 83
Instrumenten-
beleuchtung 105
Instrumenten-
kombination 16
Integrierte Universal-Fernbedienung 120
Intensivreinigungs- anlage 168
Intensivreinigungs- automatik 77
Interlock 65
Intervallschalter 76
Alles von A bis Z
K
Kaltstart 66
Katalysator 139
Keilriemen 233
Kennzeichenleuchte, Lampe wechseln 193
Kennzeichnung, Reifen 151
Key Memory 59
Kick-Down 70, 73
Kilometerzähler 80
Kinder-
Rückhaltesysteme 63
Kindersicherung 64
Kindersitzsicherung 64
Klimaautomatik 110
Scheibenbeschlag entfernen 112
Klopfregelung 25
Kofferraum 40, 43
automatische
Betätigung 38, 42
Fernbedienung 38
Inhalt 227
manuelle
Betätigung 40, 42
separat öffnen 40
separat sichern 40
Soft-Close-Automatic 41
von innen öffnen 41
Kofferraumklappe, siehe
Heckklappe 40
Kofferraumleuchten, Lampe wechseln 194
Kombi-Instrument 16
Kombischalter 75
Komfortbetätigung von Fenstern und Schiebe-Hebedach 35, 36, 37
Komfortsitz 52
Komfortstart 66
Konservierung, Lack 177
Kontrolleuchten 18
Kontursitz 53
Kopf-Airbags 61
Kopfstützen 51
Kraftstoff 25
Kraftstoff, Durchschnitts-verbrauch 94
Kraftstoffanzeige 82
Kraftstoffbehälter- Inhalt 232
Kraftstoffqualität 25
Kraftstoffverbrauchsanzeige 81
Kraftstoffverbrauchswerte 225
Kühlmittel 144, 171
Kühlmittel, Frostschutz 144
Kühlmittelthermometer 82
Kunstleder, Pflege 178
L
Lack, Konservierung 177
Lackausbesserung 177
Lackpflege 177
Lackverschmutzungen 177
Ladegutbefestigung 43
Ladegutsicherung 131
Ladekontrolleuchte 18
Ladezustand der Batterie 202
Ladung sichern 131
Lampenwechsel 189
Länge 226
Lederpflege 179
Leergewicht 227
Lehne einstellen 50, 51
Leichtmetallrad 153
Leistung 224
Lenkrad einstellen 54
Lenkradeinstellung, automatische 55
Lenkradheizung 117
Lenkradmemory 57
Lenkradschloß 65
Lenkradsperre 65
Lenkung 146
Leseleuchten 108
Leuchtweiten
regulierung 106
Licht an-Warnung 105
Lichthupe 75, 106
Lichtschalter 105
Limit 96
Linksverkehr 182
Longlife-Öle 170
Lordosenstütze 52
Luftausströmer 110
Luftdruck 148
Luftdruck prüfen 26
Lüften im Stand 91, 118
Lüften im Stand, Bedienung, siehe Bordmonitor- anleitung
Luftverteilung 112
Luftzufuhr 114
M
M+S-Reifen 152
Magisches Auge, siehe Batterie- Ladezustand 20
Make-up Spiegel 56
Manuelle Betätigung Heckklappe 40, 42
Schiebe-Hebedach 206
Tankklappe 206
Türen 35
Maße 226
Memory 57, 59
Meßstab, Motoröl 169
MFL Multi-Funktions- Lenkrad 21
MID Multi-Informations-Display 87
Alles von A bis Z
Mikrofilter 115
Mikrofon 126
Mittelarmlehnen 124
Mittlere Bremsleuchte 193
Mobile Telephone 147
Mobiltelefon, siehe eigene Betriebsanleitung
Motor abstellen 67
Motor anlassen 65
Motordaten 224
Motorhaube entriegeln 155
Motorkühlmittel 171
Motorleistung 224
Motoröl nachfüllen 169
Motoröldruck 18
Motorölsorten 170
Motorölstand 169
Motorölstand prüfen 169
Motorölverbrauch 169
Motorraum 156
Multi-Funktions-Armlehne 124
Multi-Funktions-Lenkrad MFL 21
Multi-Informations-Display MID 87
Münzfach 125
N
Navigationssystem, siehe eigene Betriebsanleitung
Nebellicht 107
Nebelscheinwerfer 107
Lampe wechseln 191
Nebelschlußleuchten 107
Lampe wechseln 192
Neigungs-
alarmgeber 37, 45
Neuer Sender
Fernbedienung für
Standheizung 195
Nichtraucher-
Ausstattung 128
Niveauregulierung 146
Notbetätigung
Heckklappe 40, 42
Schiebe-Hebedach 206
Tankklappe 206
Türen 35
0
OBD Steckdose 183
Oberschenkelauflage
einstellen 52, 53
Öffnen und Schließen
von außen 34
von innen 39
OILSERVICE 83
Ökodiesel 25
Oktanzahlen 25
Öldruck, Kontrolleuchte 18
Ölmeßstab 169
Ölsorten 170
Ölstand prüfen 169
Ölverbrauch 169
Ölwechselintervalle, siehe Serviceheft
Ölzusätze 169
Ösen zum An- und Abschleppen 209
P
Pannendienst 207
Profiltiefe, Reifen 148
R
Radblende 197
Räder und Reifen 151, 153
Räderwechsel zwischen den
Achsen 150
Radio Data System
RDS 216
Radio, siehe eigene
Betriebsanleitung
Radioempfang 147, 216
Radschrauben 197
Radschrauben-
schlüssel 197
Radschrauben-
sicherung 200
Radstand 226
Radwechsel 196
Rechts-/Linksverkehr,
Scheinwerfer-
einstellung 182
Recycling 184
Regensensor 76, 219
Reichweite 94
Reifenbeschriftung 151
Reifendruck-Control
RDC 103,220
Reifendruck-
überwachung 103, 220
Reifenerneuerung 149
Reifenfülldruck 26, 148
Reifengröße 153
Reifenpanne 196
Reifenprofil 148
Reifenschäden 148
Reifenwechsel 196
Reservekontrolleuchte 82
Alles von A bis Z
Reserverad 197
Reserveschlüssel 32
Restwärme 114
Rollo, Sonnenschutz 117
Rückfahrscheinwerfer 68 Lampe wechseln 192
Rückhaltesystem 63
Rückleuchte 192
Rücknahme des Fahrzeugs 184
Rückspiegel 55
Rückwärtsgang 68
S
Schaltgetriebe 68
Scheiben abtauen 112
Scheibenbeschlag entfernen 112
Scheibenbremsen 142
Scheibenreinigungs- automatik 77
Scheibenwaschbehälter auffüllen 168
Scheibenwaschdüsen 168
Scheibenwischer 76
Scheibenwischerblätter wechseln 188
Scheinwerfer-Abdeckung, Pflege 175, 190
Scheinwerfereinstellung, Rechts-/Linksverkehr 182
Scheinwerferhöhen- verstellung 106
Scheinwerferreinigung 77
Scheinwerferreinigungs- anlage 168
Schiebe-Hebedach 48 Fernbedienung 36, 37
Komfortbetätigung 35 mit Glaseinsatz 49
schließen bei elektrischem Defekt 206
Stromunterbrechung 49
Schleppen 210
Schleppösen 209
Schleudern 145
Schlösser, Pflege 144
Schlüssel 32
Schlüssel mit Fernbedienung 32
Schlußleuchte 192
Schneeketten 144, 152
Schreibbord 129
Schulterstütze 52
Schutzverglasung, Pflege 178
Seiten-Airbags 61
Serviceheft 174
Service- Intervallanzeige 83, 174
Servicemobil, siehe Bereitschaftsdienst 207
Servolenkung 146
Servotronic 146
Shiftlock 69, 72
Sicherheitsgurte 60
Sicherungen 204
Sicherungsknöpfe 39
Signalhorn 21, 22
Sitz, elektrisch 51
Sitz, mechanisch 50
Sitze einstellen 50
Sitzheizung 116
Sitzmemory 57
Skisack 130
Soft-Close-Automatic 41
Sommerreifen 151
Sonnenblenden 56
Sonnenschutzrollo 117
Spannbänder 43
Spezial-Öle 170
Spiegel 55
Spiegelheizung 56
Spiegelmemory 57
Sportsitz 52
Spracheingabe 21, 22 siehe auch eigene Betriebsanleitung
Spritzdüsen einstellen 168
Spurweite 226
Stahlrad 153
Standheizung 91, 118
Fernbedienung 119
Standheizung bedienen, siehe
Bordmonitoranleitung
Standlicht 105
Lampe wechseln 190
Standlüftung 91, 118
Standlüftung bedienen, siehe
Bordmonitoranleitung
Starten 65
Starthilfe 208
Startschwierigkeiten 65, 139, 208, 209
Staubsauger
anschließen 128
Steckdose 128
Steckdose für On-Bord-Diagnose 183
Steptronic 69
Stillegung des
Fahrzeugs 181
Störung, Autotelefon 147
Störungsanzeigen 84
Symbole 4, 201
T
Tacho 17
Tageskilometerzähler 80
Tagfahrlicht-Schaltung 105
Tankanzeige 82
Tanken 24
Alles von A bis Z
Tankinhalt 232
Tankklappe 24 entriegeln bei elektrischem Defekt 206
Tankuhr 82
Taschenlampe 123
Technische Veränderungen 5, 183
Teilstreckenzähler 80
Telefon, siehe eigene Betriebsanleitung
Telefonvorbereitung 126
Temperatur einstellen 113
Temperaturanzeige, Außentemperatur 80
Temperaturanzeige, Motorkühlmittel 82
Temperaturschichtung 114
Tempomat 78
Türaußengriffe beleuchtet 36, 37
Türen ent- und verriegeln 34 Fernbedienung 35 manuelle Betätigung 35
Türinnengriffe beleuchtet 39, 105
Türschlüssel 32
Türwarnleuchten, Lampe wechseln 194
Typenschild 173
U
Uhr, siehe Digitaluhr/Funkuhr 88
Umluftbetrieb 113
Ungewollten Alarm vermeiden 45
Universal- Fernbedienung 120
Unterbodenschutz 176
V
Ventilschraubkappen 151
Veränderungen, technische 5, 183
Verbandkasten 23
Verbrauchsanzeige 81
Verbrauchswerte 225
Verzurrösen 43, 131
Viskosität 170
Voraussichtliche Ankunftszeit 96
Voraussichtliche Reichweite 94
Vordersitz-Einstellung 50
Vorglühen 65
Vorheizen 91, 118
Vorheizung bedienen, siehe Bordmonitoranleitung
Vorratsbehälter, Waschanlage 168
W
Wagen waschen 175
Wagenheber 196
Wagenpflege, außen 175
Wagenpflege, innen 178
Wagenschlüssel 32
Wählhebel, Automatic-Getriebe 69, 72
Warme Füße – kühler Kopf 114
Warnblinkanlage 23
Warndreieck 23
Warnleuchte „Bitte angurten" 19
Warnleuchten 18
Warnmeldungen 84
Wartung 83, 174
Waschbehälter auffüllen 168
Waschflüssigkeit nachfüllen 168
Waschstraße 175
Wasser auf den Straßen 138
Wegfahrsicherung 33
Wendekreis 226
Werkzeug 188
Wiederverwertung des Fahrzeuges 184
Windschutzscheibe, Beheizung 77
Winterbetrieb 144
Winterdiesel 144
Winterreifen 151, 152
Wischanlage 76
Wischer 76
Wischerblätter wechseln 188
Wohnwagenbetrieb 135
Wollvelour-Pflege 179
X
Xenon- Licht 106, 190, 221
Z
Zeituhr, siehe Digitaluhr/Funkuhr 88
Zentralschlüssel 32
Zentralverriegelung 34 Taste 39
Zigarettenanzünder 128
Zubehör 5
Zug-Gesamt- gewicht 134, 227
Zulässiges Gesamtgewicht 227
Zulassung im Ausland 182
Zündkerzen 233
Zündschloß 65
Zündschlüssel 32
Zurrmittel 131
Alles von A bis Z
Selbsthilfe von A bis Z
A
Abblendlicht, Lampe wechseln 190
Abschleppen 209
Abschleppösen 209
Anschleppen 209
Arbeiten im Motorraum 155
Ausfall eines Stromverbrauchers 204
Ausfallmeldungen 84
B
Batterie laden 202
Batterie, entladene 208
Batterie-Ladezustand 202
Batteriewechsel Fernbedienung für Standheizung 195
Bereitschaftsdienst 207
Beschlag entfernen, Scheiben 112
Blinker, Lampe wechseln 191, 192
Bordwerkzeug 188
Bremsen, Störungen 143
Bremsflüssigkeit nachfüllen 172
Bremsleuchten, Lampe wechseln 192
C
Check-Control 84
D
Diesel, Einspritzanlage, Störung 146
Druck, Reifen 26, 148
E
Elektrischer Defekt Schiebe-Hebedach 206 Tankklappe 206
Entfrosten, Scheiben 112
Entriegeln der Motorhaube 155
Ersatzrad 197
Ersatzschlüssel 32
Erste Hilfe 23
F
Fehleranzeigen 84
Fernbedienung für Standheizung Batteriewechsel 195 neuer Sender 195
Fernlicht, Lampe wechseln 190
Feuerlöscher 211
Fremdstarten 208
Frostschutz verwenden, Kühler 171
Fülldruck 26, 148
Fußraumleuchten, Lampe wechseln 194
G
Gefrierschutzmittel verwenden 171
Glühlampenwechsel 189
H
Handschuhkastenleuchte, Lampe wechseln 194
Heckklappe entriegeln bei elektrischem Defekt 40, 42 manuelle Betätigung 40, 42
Heckleuchten, Lampen wechseln 192
|
Innenleuchten, Lampe wechseln 193
Innenraumschutz ausschalten 37, 45, 46
K
Kennzeichenleuchte, Lampe wechseln 193
Kofferraumleuchten, Lampe wechseln 194
Kontrolleuchten 18
Kühlmittel nachfüllen 172
L
Ladezustand der Batterie 202
Lampenwechsel 189
Lenkung schwergängig 146
Luftdruck prüfen 26
M
Motorhaube entriegeln 155
Motorkühlmittel nachfüllen 172
Motoröl nachfüllen 169
Motorölsorten 170
Motorölstand prüfen 169
N
Nebelscheinwerfer, Lampe wechseln 191
Nebelschlußleuchten, Lampe wechseln 192
Neigungsalarmgeber ausschalten 37, 45
Neuer Sender Fernbedienung für Standheizung 195
Niveauregulierung, inaktiv 146
Notbetätigung Heckklappe 40, 42 Schiebe-Hebedach 206 Tankklappe 206 Türen 35
Selbsthilfe von A bis Z
0
Ölsorten 170
Ölstand prüfen 169
Ösen, An- und
Abschleppen 209
P
Pannendienst 207
Parklicht,
Lampe wechseln 190
R
Radschrauben-
schlüssel 197
Radwechsel 196
Rechts-/Linksverkehr, Scheinwerfer- einstellung 182
Reifenfülldruck 26, 148
Reifenpanne 196
Reifenschäden 148
Reifenwechsel 196
Reserverad 197
Reserveschlüssel 32
Rückfahrscheinwerfer, Lampe wechseln 192
Rücklicht 192
s
Scheiben abtauen 112
Scheibenbeschlag entfernen 112
Scheibenwaschbehälter auffüllen 168
Scheibenwischerblätter wechseln 188
Scheinwerfer-Abdeckung, Pflege 175, 190
Scheinwerfereinstellung, Rechts-/Linksverkehr 182
Schiebe-Hebedach schließen bei elektrischem Defekt 206 Stromunterbrechung 49
Schleppen 210
Schleppösen 209
Schlußleuchten, Lampe wechseln 192
Schneeketten 144, 152
Schutzverglasung, Pflege 178
Servicemobil, siehe Bereitschaftsdienst 207
Sicherungen ersetzen 204
Spritzdüsen einstellen 168
Standlicht, Lampe wechseln 190
Starthilfe 208
Startschwierigkeiten 65, 139, 208, 209
Störungsanzeigen 84
T
Tankklappe entriegeln bei elektrischem Defekt 206
Türen, manuelle Betätigung 35
v
Verbandkasten 23
Vorratsbehälter, Waschanlage 168
W
Warnblinkanlage 23
Warndreieck 23
Warnleuchten 18
Warnmeldungen 84
Wartung 83, 174
Waschbehälter auffüllen 168
Waschflüssigkeit nachfüllen 168
Werkzeug 188
Wischerblätter wechseln 188
Damit Sie wichtige Daten bei einem Tankstopp immer bereit haben, empfehlen wir Ihnen, die nebenstehende Tabelle mit den für Sie zutreffenden Werten zu ergänzen.
Tankstopp
Kraftstoff
Beschreibung siehe Seite 25
| Bezeichnung | ||
| ROZ: minimum | ||
| ROZ: für Nennwerte | ||
| ROZ: zur Leistungssteigerung | ||
Motoröl
Beschreibung siehe Seite 170
| Qualität |
Die Ölmenge zwischen den beiden Markierungen auf dem Ölmeßstab beträgt ca. 1 Liter.
| ReifenfülldruckBeschreibung siehe Seite 26 | Sommer Winter | ||||
| vorn hinten vorn hinten | |||||
| 4 Personen | |||||
| 5 Personen oder 4 plus Gepäck | |||||
Wir wünschen Ihnen eine sichere und gute Fahrt.

Freude am Fahren
Online Version zu Sach-Nº 01 40 0 004 599 - © 09/99 BMW AG

