GB 405.0 W - Herd Küppersbusch - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG GB 405.0 W Küppersbusch
mit Montageanweisungen
Modell: GB 405.0 W-43

Verpackungsentsorgung 3
Wichtige Hinweise für den
sicheren Gebrauch des Gerätes .... 4
Technische Daten 4
Ihr Gerät im Überblick 5
Abmessungen und
Anschlußmaße 5
Montageanweisungen 6
-Änderungen des Türanschlages und Griffmontage......
-Abgasstutzenwechsel 6
-Glaskeramik-Kochfeld 7
-Aufstellung und Anschluß 7
-Gasanschluß 8
-Schornsteinanschluß 8
Inbetriebnahme 9
Gaseinstellung....10
-Erdgas....10
-Messen des Anschlußdrucks 10
-Einregulieren des Düsendrucks und der Nennwärmebelastung 10
-Kleinbrandeinstellung 11
-Flüssiggas....11
-Zündflammenbrenner 12
-Düsenbohrungen (Zündbrenner) 12
-Hauptbrenner....12
-Düsenbohrungen (Hauptbrenner) ..... 12
-Allgemeines zur Regelautomatik...... 13
Kochen 13
Reinigung und Pflege 13
Glaskeramik-Kochfeld 14
Anwendung, Reinigung, Pflege 15
ALLGEMEINE HINWEISE ZUM GERÄT
Wir beglückwünschen Sie zur Wahl Ihres neuen Gas-Beistellherdes und wünschen Ihnen, daß Sie jahrelang Freude daran haben.
Dieser Herd ist ein hochmodernes Heiz- und Kochgerät, bei dem die neuesten Erkenntnisse bezüglich Verbrennungs- und Sicherheitstechnik umgesetzt wurden. Wir bitten Sie, die Möglichkeiten des Gerätes zu nutzen und den Anweisungen der Bedienungsanleitung zu folgen.
GERÄTESICHERHEITSGESETZ
Nach dem Gerätesicherheitsgesetz ist der Erwerber und Betreiber eines Herdes verpflichtet, sich über die richtige Handhabung zu informieren.
Für Störungen und Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Gebrauchsanweisung
Allgeimeines

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde!
vor Inbetriebnahme bitten wir Sie, diese Gebrauchsanweisung auf-merksam durchzulesen. Sie werden dann sehr rasch mit der Bedienung vertraut sein.
Rückfragen:
Bei eventuellen Rückfragen und Beanstandungen bitte die vollständigen Angaben über Modell- und Fabrikations-Nr. machen. Diese Angaben finden Sie auf dem Typenschild.
Das Typenschild befindet sich am vorderen linken Stützfuß.
Ein Gasherd ist kein Spielzeug... Der Herd wird beim Betrieb heiß!
Kinder sollten daher unbedingt ferngehalten werden, denn sie erkennen die Gefahren nicht, die beim Umgang mit Herden entstehen können. Unsere Geräte entsprechen den Sicherheitsbestimmungen des Gesetzes über technische Arbeitsmittel. Diese decken jedoch nicht in jedem Falle alle möglichen Unfallrisiken ab.
Um einen gefahrlosen Betrieb Ihres Gerätes sicherzustellen, sollten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise in dem entsprechenden Kapitel beachten.
Hinweis zur Verpackungsentsorgung
Die verwendeten Verpackungshilfsmittel sind mit Ausnahme von Holzwerkstoffen recyclingfähig und sollten grundsätzlich der Wiederverwertung zugeführt werden.
- Papier-,Pappe- und Wellpappeverpackungen, sowie
- Kunststoffverpackungsteile
in die dafür vorgesehenen Sammelbehälter geben. Solange solche in Ihrem Wohngebiet noch nicht vorhanden sind, können Sie diese Materialien zum Hausmüll geben.
Als Packhilfsmittel werden nur recyclingfähige Kunststoffe verwendet, z.B.:
In den Beispielen steht:
PE für Polyäthylen**
Wichtige Hinweise für den sicheren Gebrauch des Gerätes
- Der Herd darf nur von einem Fachmann angeschlossen werden. Wichtige Hinweise zu diesem Thema findet der Fachmann im Kapitel Montageanweisung.
- Das Gerät darf nur im Haushalt zur Raumheizung und für den bestimmungsgemäßen Zweck benutzt werden.
- Unsachgemäßer Gebrauch des Gerätes (z.B. Trocknen und Lagern von brennbaren Stoffen, u.ä.) ist verboten.
- Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig auf und geben Sie diese ggf. an Nachbesitzer weiter.
- Halten Sie Kleinkinder grundsätzlich fern. Stellen Sie sicher, daß sich spielende Kinder nicht am Gerät betätigen.
-
Beim Anschluß von zusätzlichen Elektrogeräten in Herdnähe ist darauf zu achten, daß die Anschlußleitungen nicht in die Nähe der heißen Kochplatte kommen.
-
Dampf- und Hochdruck- Reinigungsgeräte sind aus Sicherheitsgründen für die Reinigung des Gerätes nicht geeignet.
- Benutzen Sie die Kochstelle nicht als Ablagefläche. Alu-Folien und Kunststoffgefäße sind ungeeignet für die Zubereitung von Speisen auf der Kochstelle.
- Kinder sollten unbedingt ferngehalten werden, denn sie erkennen die Gefahren nicht, die beim Umgang mit dem Herd entstehen können.
- Der Herd darf mit keinen brennbaren Materialien überbaut werden.
- Aus Sicherheitsgründen dürfen Reparaturen am Gerät, insbesondere an den Gasleitungen, Armaturen und Brennern nur durch Fachkräfte oder geschulte Kundendienstechniker durchgeführt werden. Wenden Sie sich im Störungsfall direkt an unseren Kundendienst.
Technische Daten
TYP NR.: 206-50
Nennwärmebelastung QNB: 5,6 KW (Hi)
Nennwärmeleistung QNL: 4,7 KW
NO _X -KLASSE 5
B = 40 cm H = 85 cm T = 60 cm
Gewicht 48 KG
Anschlußmöglichkeiten links/rechts/hinten
Rauchrohranschluß ∅ 60 mm,
Einsteckstutzen Höhe 690 mm
Gasanschluß 1/2“
Gasanschlußhöhe 191 mm
Mit Bimetall-Abgasüberwachungs- einrichtung (AÜE)
Art der Umstellung - Düsentausch Düsendurchmesser 2 mm bei Erdgas
Düsendurchmesser 1,07 mm bei Flüssiggas
Anschlussdruck 20 mbar bei Erdgas,
50 mbar bei Flüssiggas
Düsenvordruck 10 mbar/Erdgas
Anschlußwert Flüssiggas ca. 440 g/h
Prüfnorm EN 613
Das Gerät ist werkseitig auf Erdgas E eingestellt und kann mit einem Wobbeindex von 12,0 - 15,7 kWh/m³ betrieben werden. Zur Umstellung auf Flüssiggas müssen die Düsen ausgetauscht werden.
Bitte tragen Sie die Daten vom Typenschild Ihres Gerätes hier ein.
Bitte geben Sie diese Daten immer an bei:
- Kundendienstanforderung
- Ersatzteil- oder Zubehörbestellung
- technischen Rückfragen
TYP
MODELL

Ihr Gerät im Überblick
1 Cerankochfeld
2 Verkleidungstür
3 Zündbrenner
4 Druckmeßnippel vor der Düse
5 Düsenstock
6 Geräteschild/Leistungsschild
7 Thermostatfühler
8 Zünd-Taste
9 Aus-Taste
10 Einschalt-Taste
11 Kleinstellschraube
12 Thermostat-Knebel
13 Sichtfenster
14 Sockelblende-steckbar

Abmessungen und Anschlußmaße

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400 200 200 30 820 850 Maß ändert sich bei Höhenverstellung 690 Maß ändert sich bei Höhenverstellung 191 715 100 76 30 600 167Montageanweisung
ÄNDERUNGEN DES TÜRANSCHLAGES UND GRIFFMONTAGE
Innentür (9) von der Verkleidungstür (7) abschrauben, umdrehen (10) und wieder als komplette Tür verschrauben. Den Türgriff (11) auf der entgegengesetzten
Seite festschrauben. Das freie Türgriffloch mit der Kunststoffklappe (12) verdecken. Die komplette Tür an den rechten Montageplatten (8) anschrauben. Abnehmbare Sockelblende (13)

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11 12 7 8 9 13 9 7 10Abgasstutzenwechsel
Ihr Gas-Beistellherd kann von 3 Seiten an den Schornstein angeschlossen werden. Der Abgasstutzen ist werkseitig hinten vormontiert. Ein Anschluß links oder rechts ist möglich.
Dabei folgendermaßen vorgehen:
Sockelblende unten über die Schnapperfeder ziehen. Seitenwand nach Lösen der Befestigungsschrauben abnehmen. Emailierten Verschlußdeckel von der Seitenwand abschrauben. Den Abgasstutzen an der Rückwand und den Abgasstutzendeckel seitlich durch Lockern der 4 Befestigungsschrauben und Linksdrehen abnehmen. Abgasstutzen seitlich (Abb.2) und Abgasstutzendeckel hinten aufstecken und nach rechts drehen; Schrauben festziehen. Seitenwand unten in die Halteleiste einhängen und oben mit den Schrauben wieder befestigen. Sockelblende oben über die Haltelasche stecken und über die Schnapperfeder drücken.

Montage des Glaskeramik-Kochfeldes
- Das Glaskeramik-Kochfeld wird als Beipack hinten am Gerät mitgeliefert.
- Glaskeramik-Kochfeld auf Scharnierböcke stellen und anschrauben (Abb.4). Glaskeramik-Kochfeld in Auflage abklappen und vorne verschrauben (Abb.3).
- Achtung: Die Schrauben müssen aus Sicherheitsgründen immer festgeschraubt sein.

Abb. 4
Befestigungsschraube für Glaskeramik-Kochfeld Abb.3
Aufstellung und Anschluß
Der Gas-Zusatzherd darf nur durch einen konzessionierten Gas-Installateur angeschlossen, einreguliert und umgestellt werden. Die regelmäßige Wartung durch Fachpersonal wird empfohlen.
HÖHENANPASSUNG
Mit den 4 Höhenverstellschrauben (Abb.5) ist eine Anpassung an andere Geräte oder Möbel sowie ein Ausgleichen an Unebenheiten des Fußbodens möglich. Damit liegt auch die endgültige Höhe des Abgasrohr- und des Gasanschlusses fest. (Zum Verstellen Gabelschlüssel SW 13 verwenden).
ERSTREINIGUNG
Um mögliche Fertigungsspuren zu beseitigen, ist das Gerät vor Gebrauch zu reinigen. Beim ersten Aufheizen kann es zu kurzzeitiger Geruchsbelästigung durch das Einbrennen von Oberflächenschutzmitteln kommen. Sorgen Sie bitte für ausreichende Raumbelüftung.
Wichtig!
Zu brennbaren und temperaturempfindlichen Wänden oder Möbeln einen Mindestabstand von 20 cm einhalten

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690 191 76 GASANSCHLUSS R 1/2Der Anschluß an die Gasleitung ist unter Beachtung des DVGW (DVGW-Arbeitsblatt 600, TRGI 1986 oder TRF) bzw. ÖVGW (TR Gas 1975) sowie der Vorschriften der örtlichen Bauaufsichts-behörde vorzunehmen. Wird das Gerät starr an die Gaszuleitung angeschlossen, so muß ein Absperrhahn an gut zugänglicher Stelle vorhanden sein. Beim Anschluß des Gerätes nach DVGW-TRGI 1986, P 2.2.4.2., mit einem biegsamen Sicherheitsgasschlauch mit Anschlußarmatur nach DIN 3383, Blatt 1 und 2, muß dieser aus nichtrostendem Stahl bestehen und das Gerät auf dem Boden befestigt sein. Anschlußrohr R 1/2 bei Erdgas nach ISO 7-1 oder 8 mm Schneidringverschraubung bei Flüssiggas.
Schornsteinanschluß
Das Gerät ist für hinteren sowie rechts- und linksseitigen Abgasanschluß vorgesehen. Das Abgasrohr muß dem Innendurchmesser des Abgasstutzens (60 mm) entsprechen. Verengungen sind nicht zulässig. Das Abgasrohr muß auf kürzestem Weg und stets mit Steigung (nie waagrecht) zum Schornstein geführt werden. Es muß in Mauern hohlverlegt und in nicht beheizten Räumen mit nicht brennbarem Isoliermaterial (z.B. Isoliermatten) umhüllt werden. Um ein Lösen der Steckverbindung zu verhindern wird empfohlen diese mittels Bohrung und Schraube oder Splint zu sichern. Diese Schutzmaßnahmen sind erforderlich, da bei zu starker Abkühlung das Abgas kondensiert. In Ihr Gerät ist eine autom. Abgasüberwachungseinrichtung (AÜE) eingebaut, von der die Gaszufuhr aus dem Regler bei einem unzureichenden oder blockierten Schornsteinzug aus Sicherheitsgründen automatisch abgeschalten wird. Sollte es zu einer Störabschaltung kommen, müssen Sie den Schornsteinzug überprüfen lassen.
Achtung! Eine Wiedereinschaltung ist erst nach dem Abkühlen des Thermoelements 15 - 20 min wieder möglich.
An den Einstellungen und der Positionierung der Abgasüberwachungseinrichtung (AÜE) darf nichts verändert werden. (Abb.6)
Einstellwerte (Wertetripel)
Förderdruck (Schornsteineinzug) 0,04 mbar Abgasmassestrom 4,8 g/s Abgastemperatur 168 °C

Hinweis für den Benutzer.
Vor der ersten Inbetriebnahme
Bei Heizgeräten in Wohnräumen, die ihre Verbrennungsluft dem zu beheizenden Raum entziehen, muß für ausreichende Frischluftzufuhr gesorgt werden. Reinigen Sie vor dem ersten Heizen die emallierten Außenflächen mit einem weichen Tuch.
Gasabsperrhahn der Gaszuleitung öffnen.
Der Thermostat-Regelknopf hinter der Vortür wird auf „0“ gedreht.
Danach die Einschalttaste bis zum Anschlag drücken und festhalten. Dazu die Zündtaste mehrmals drücken.
Wenn die Zündflamme brennt (durch die Fensteröffnung über dem Zündflammenbrenner sichtbar), halten Sie die Einschalt-taste noch etwa 6-8 Sekunden gedrückt, danach ist der Fühler der Zündsicherung genügend erwärmt und die Gaszufuhr bleibt geöffnet. Falls die Zündflamme nach dem

text_image
1 2 3 4Abb. 7
1 = Thermostat-Knebel
2 = Einschalt-Taste
3 = Aus-Taste
4 = Zünd-Taste
ersten Zünden nicht brennt, kann sich noch Luft in der Zündflammenleitung befinden.
Der Vorgang kann gefahrlos mehrmals wiederholt werden.
Thermostat-Einstellung
Der Thermostat-Regelknopf ist über die Einstellwerte 1 bis 7 regelbar.
Stellen Sie beim ersten Heizen den Regelknopf auf Position 4. Wird die gewünschte Raumtemperatur in dieser
Einstellung nicht erreicht, können Sie einen höheren Wert einstellen, bzw. bei zu hoher Raumtemperatur auf einen niedrigeren Wert zurückdrehen.
Diese ermittelte Einstellung braucht nun nicht mehr neu eingestellt werden.
Wenn Sie nachts oder bei längerer Abwesenheit eine niedrigere Temperatur wünschen, stellen Sie den Thermostat-Regelknopf auf den niedrigeren Zahlenwert ein, der Ihren Wünschen entspricht.
Ausschalten
Während der Heizperiode kann das Gerät durch Zurückdrehen auf 0 ausgeschaltet werden. Die Zündflamme brennt in dieser Einstellung weiter.
Drücken Sie die AUS-Taste zum Löschen der Zündflamme. Wird der Zusatzherd für längere Zeit nicht betrieben, sollten Sie den Absperrhahn des Gerätes zusätzlich schließen.
Gaseinstellung
Um eine ordnungsgemäße Funktion des Gerätes zu gewährleisten, ist der Installateur gemäß DVGW- TRGI - 1986 bzw. ÖVGW verpflichtet, den Gas-Beistellherd auf die örtlichen Gasverhältnisse einzustellen.
Erdgas (Wo: 12,0-15,7 KWh/
Wichtig! - Vor Einstellung des Düsendruckes muß geprüft werden, ob die genannten Anschlußdruckverhältnisse gegeben sind.
Falls diese Druckverhältnisse nicht vorhanden sind, ist das Gasversorgungsunternehmen (GVU) zu benachrichtigen. Um wenigstens die Benutzung des Gerätes zu ermöglichen, wird empfohlen, die Nennbelastung um 15 % zu verringern. Bei der Einstellung ist darauf zu achten, daß der Brenner einwandfrei zündet.
DÜSENTABELLE (Kennzeichnung)
| ERDGAS FLÜSSI | GGAS | |
| Hauptbrenner 200 | (∅ 2 mm) 107 | (∅ 1,07mm) |
| Kleinstellschraube | 095 (∅ 0,95 mm) | 080 (∅ 0,8 mm) |
| Zündbrenner 45 | (∅ 0,45 mm) 49 | (∅ 0,49 mm) |
Wichtig: Bei einer nachträglichen Umstellung ist das am Gerät befindliche Typenschild (linker Stützfuß) mit dem dem Düssensatz beigepackten Typenschild zu überkleben.
MESSEN DES ANSCHLUSSDRUCKS
Der vorhandene Gasdruck (Anschlußdruck) wird am Druckmeßnippel (Abb.8) an der Eingangsseite des Regelventils mittels U-Rohr-Manometer gemessen. Dieser Druck sollte bei Erdgas 20 mbar betragen.
EINREGULIEREN DES DÜSENDRUCKS UND DER NENNWÄRMEBELASTUNG
In Erdgasausführung werden die Geräte mit E-Einstellung ausgeliefert.
Der Düsendruck für die Nennwärmebelastung wird am Druckmeßnippel an der Ausgangsseite des Regelventils gemessen (Abb.8). Gegebenenfalls Gaseinstellwerte am Gaszähler kontrollieren. Die Einstellung erfolgt an der Einstellschraube des stufenlos verstellbaren Druckreglers. Rechtsdrehen vergrößert, Linksdrehen verkleinert den Düsendruck bzw. den Gasdurchfluß.
Die Einstellung der Nennwärmebelastung erfolgt nur in Stellung „7“ des Thermostatknopfes. Ist der Raum wärmer als 22 °C, so muß zur Einstellung des Düsendrucks ein nasses, kaltes Tuch auf den Thermostatfühler gelegt werden.

2 1
Abb. 8
1 = Druckmeßnippel für Anschlußdruck
2 = Druckmeßnippel für Düsendruck
DÜSENSATZ (Hauptbrenner, Kleinstellschraube, Zündbrenner)
Der Gas-Beistellherd wird in der jeweiligen Einstellung Erdgas oder Flüssiggas ausgeliefert. Für die Umstellung auf eine andere
Gasart muß der entsprechende Düssensatz angefordert werden (Ersatzteilservice).
Kleinbrandeinstellung bei der Umstellung auf eine andere Gasart
Bei der Umstellung gehen Sie wie folgt vor:
ERDGAS
Falls die Vollbrandeinstellung ein kaltes, nasses Tuch auf den Thermostatfühler gelegt wurde, ist dieses bei der Kleinbrandeinstellung zu entfernen.
Der Thermostatknopf wird langsam von Einstellziffer 7 in Richtung 1 gedreht, bis die Flammen des Hauptbrenners erlöschen. Damit ist der Schaltpunkt zwischen Klein- und Aus-Stellung ermittelt. Erlöschen die Flammen des Hauptbrenners nicht in Einstellung 1, so ist die Raumtemperatur zu niedrig. Heizen Sie den Raum solange auf, bis eine normale Zimmertemperatur erreicht ist und die Flammen des Hauptbrenners in Stellung 1 erlöschen.
Drehen Sie nun den Thermostatknopf langsam nach links, bis die Flammen des Hauptbrenners wieder zünden. In dieser Position wird die Kleinbrand-Einstellung vorgenommen. Hierzu muß zunächst das Verschlußplättchen (Abb.9) mit einem Schraubendreher entfernt werden. Anschließend ist die Befestigungsschraube (Kreuzschlitz) zu lösen und die Kunststoffabdeckung zu entfernen. Der Thermostatknopf bleibt unberührt um keine Dejustierung zu ermöglichen!
Kleinbrandeinstellschraube (Abb.14) wechseln und den Düsenvordruck mittels U-Rohr Manometer am Druckmeßnippel 2 (Abb. 8) auf 2,5mbar einstellen.
Linksdrehen vergrößert, Rechtsdrehen verkleinert den Gasdurchfluß (Abb.10). Achten Sie darauf, daß der Hauptbrenner einwandfrei zündet. Anschließend die Kunststoffabdeckung wieder vorsichtig aufsetzen und festschrauben.
FLÜSSIGGAS
Hier wird die Kleinbrandbelastung nach Austausch gegen eine Flüssiggas-Kleinstellschraube durch Eindrehen auf Anschlag eingestellt. (Der Düsendurchmesser ist so ausgelegt, daß eine Justierung nicht erforderlich ist.)

1 = Verschlußplättchen Abb. 9
Kleinbrand-
einstellung
Abb. 10

Bei der Umstellung auf Flüssiggas entfällt die Vollbrandeinstellung.
Im Flüssiggasbetrieb muß der Druckregler blockiert werden. Dies erfolgt durch gefühlvolles Drehen der Einstellschraube im Uhrzeigersinn, bis ein Schnappen hörbar wird (Abb. 11).
Zündflammenbrenner
Der Zündflammenbrenner arbeitet ohne Erstluftansaugung und ist mit einer Festdüse für die betreffende Gasart ausgerüstet. Bei richtiger Zündflammendüse erübrigt sich eine Einregulierung.
Bei Umstellung auf eine andere Gasart wird diese mit der Vollbranddüse geliefert. Nach Lösen der Druckmutter, Abb.12 läßt sich die Zündflammendüse mit der Zündgasleitung herausziehen und kann dann gewechselt werden.
DÜSENBOHRUNGEN (Zündbrenner)
Erdgas Kennzeichnung 45
Flüssiggas Kennzeichnung 49
Hauptbrenner
Flansch unterhalb des Zündflammenbrenners lösen (2 Schrauben) und das Anschlußrohr nach Lockern der Schneidringverschraubung SW 17 nach vorne schwenken. Die Düse wird mit einem Schlüssel SW 15 herausgedreht (Abb.13) und die neue Düse eingeschraubt. Nach dem Hochschwenken des Anschlußrohres beide Schrauben wieder eindrehen und die Schneidringverbindung festziehen.
DÜSENBOHRUNGEN (Hauptbrenner)
Erdgas Kennzeichnung 200
Flüssiggas Kennzeichnung 107
Drehen Sie nun den Thermostatknopf langsam nach links, bis die Flammen des Hauptbrenners wieder zünden. In dieser Position wird die Kleinbrandeinstellung vorgenommen.
Hierzu muß zunächst das Verschlußplättchen (Abb.9) mit einem Schraubendreher entfernt werden. Anschließend ist die Befestigungsschraube (Kreuzschlitz) zu lösen und die Kunststoffabdeckung zu entfernen. Der Thermostatknopf bleibt unberührt um keine Dejustierung zu ermöglichen! Kleinbrandeinstellschraube (Abb. 14) wechseln. Grundsätzlich ist der Düsendurchmesser so ausgelegt, daß die jeweilige Kleinbrandein-

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2 = Brenndüse 1 = Druckmutter Abb. 12
stellschraube auf Anschlag eingeschraubt werden kann.
Linksdrehen vergrößert, Rechtsdrehen verkleinert den Gasdurchfluß (Abb. 10). Achten Sie darauf, daß der Hauptbrenner einwandfrei zündet. Anschließend die Kunststoffabdeckung wieder vorsichtig aufsetzen und festschrauben.
Allgemeines zur Regelautomatik
Die Wärmeabgabe des Zusatzherdes wird durch die am Fühler des Thermostaten gefühlte „Raumtemperatur“ gesteuert. Diese kann einige Grade tiefer liegen als die in Kopfhöhe gemessene „echte“ Raumtemperatur. Jede am Thermostat eingestellte Zahl bedeutet eine Temperatur, wobei „0“ die tiefste und „7“ die höchste Einstellung bedeutet. Die zu einer bestimmten Thermo-stateinstellung gehörenden echten Raumtemperaturen hängen jedoch - was zu beachten ist - stark von den Raum- und Aufstellungsverhältnissen ab, weiterhin auch
davon, wo sich das Thermometer befindet. Eine mittlere Thermostateinstellung führt unter Normalverhältnissen zu Raumtemperaturen um 20°C.
Die automatische Regelung durch den Thermostaten erfolgt so, daß der Gas-Beistellherd in Großstellung brennt, bis die eingestellte Soll-Temperatur am Fühler erreicht ist. Nach dem Erreichen dieser Temperatur schaltet der Thermostat den Herd ab, und erst wenn die Temperatur anschließend etwas abgesunken ist, schaltet der Thermostat den Herd wieder an.
Kochen
Geschirr
Die verwendeten Töpfe sollten einen massiven und ebenen Boden haben sowie mit einem passenden Deckel versehen sein. Der Kochlochdeckel darf zum Kochen nicht herausgenommen werden.
Kochen
Thermostat-Reglerknopf nach Bedarf einstellen 1 - 7.
Das Ankochen erfolgt im Bereich über der Feuerung. Zum Weiterkochen und Warmhalten können Sie die Töpfe an den Rand des Kochfeldes schieben. Durch die großflächige Wärmeabgabe sind Kochtöpfe mit Kunststoffgriffen nicht geeignet.
Reinigung und Pflege
Die äußeren Emailleflächen nur bei kaltem Herd mit klarem Wasser reinigen. Bei starker Verschmutzung Seifenlauge benutzen. Anschließend die Flächen trocken reiben.
Verwenden Sie niemals aggressive Reinigungsmittel, wie z.B. grobe Scheuermittel, kratzende Topfreiniger, Rost- und Fleckentferner, etc.
Glaskeramik-Kochfeld
Sicherheit hat Vorrang bei Entwicklung und Konstruktion!
Das keramische Kochfeld ist mechanisch sehr stabil und verträgt ohne weiteres leichte bis mittlere Stöße. Falls durch mechanische Einwirkung Risse oder Sprünge in der Platte auftreten, muß das Gerät sofort durch Schließen der Luftregulierung außer Betrieb genommen werden. Das keramische Kochfeld muß durch ein neues ersetzt werden. Sollte das keramische Kochfeld jedoch durch unsachgemäße Behandlung während des Heizbetriebes in Brüche gehen, ist außerdem die Abdeckhaube herunterzuklappen.
Durch die großflächige Wärmeabgabe durch Strahlung sind an Kochtöpfen Kunststoffgriffe nicht geeignet. Beim Reinigen des Gerätes ist darauf zu achten, daß die Unterseite des Glaskeramik-Kochfeldes nicht zerkratzt wird. Die Unterseite am besten nur mit einem weichen Besen reinigen.
Beim Reinigen sind folgende Grundsätze zu beachten:
-
Reinigen Sie das Kochfeld, wenn es leicht verschmutzt ist - am besten nach jedem Gebrauch. Benutzen Sie dazu ein feuchtes, sauberes Tuch und ein wenig Handspülmittel. Danach reiben Sie das Kochfeld mit einem sauberen Tuch trocken. Es dürfen keine Reinigungsmittelrückstände auf der Oberfläche verbleiben.
-
Reinigen Sie das gesamte Kochfeld einmal in der Woche gründlich. Benutzen Sie dazu handelsübliche Reinigungs- und Pflegemittel. Danach säubern Sie das gesamte Feld ausreichend mit klarem Wasser und reiben es mit einem sauberen Tuch trocken. Bitte achten Sie darauf, daß keine Reinigungsmittelrückstände auf der Oberfläche verbleiben! Das Kochfeld könnte sonst Schaden nehmen!
Starke Verschmutzungen und Flecken (Kalkflecken, perlmuttartig glänzende Flecken, die sich während des Kochens gebildet haben) beseitigen Sie am besten, wenn die Kochstelle noch warm (nicht heiß) ist.
Übergekochte Speisen weichen Sie zuerst mit einem nassen Tuch auf und entfernen anschließend die Schmutzreste mit einem Glas- oder Rasierklingenschaber. Danach reinigen Sie das Feld wie unter Punkt 2 beschrieben.
Eingebrannten Zucker, geschmolzenen Kunststoff entfernen Sie sofort - noch heiß - mit einem Glasschaber. Anschließend das Feld wie unter Punkt 2 beschrieben reinigen. Sandkörner, die eventuell auf das Kochfeld gefallen sind, können beim Topfverschieben Kratzer erzeugen. Achten Sie deshalb darauf, daß keine Sandkörner auf dem Kochfeld verbleiben.
Bei Verwendung von Kochgeschirr mit Aluminiumboden können sich durch Verschieben des Geschirrs auf dem Dekor des Kochfeldes Alu-Partikel ablagern (es bilden sich Glanzstellen). Bei dieser Erscheinung handelt es sich keinesfalls um eine Beschädigung des Kochfeldes. Entfernen der Rückstände ist mit handelsüblichen Reinigungsmitteln mühelos möglich.
Anwendung, Reinigung und Pflege des Glaskeramik-Kochfeldes
Benutzen Sie ausschließlich Geschirr mit ebenem, glattem Boden - keinesfalls rauhem Boden (z.B. Töpfe aus Gußeisen oder mit beschädigtem Boden) - weil sie beim Verschieben die Fläche verkratzen.
Reiben Sie den Topfboden vor dem Aufsetzen trocken, weil Kalkablagerungen die Kochfläche beschädigen.
Die Kochfläche und der Topfboden müssen immer sauber sein - denn Schmutz und Speisereste (besonders zuckerhaltige), aber auch Sandkörner (die aus Versehen auf der Fläche liegen) und Rückstände von Reinigungsmitteln brennen beim Kochen in die Fläche ein und können diese beschädi-
gen.
Das Zubereiten von Speisen in Alufolien und Kunststoffgefäßen auf der heißen Koch-fläche ist nicht zulässig.
Die Kochfläche ist sehr widerstandsfähig, jedoch ist sie nicht unzerbrechlich! Besonders spitze und harte Gegenstände, die auf die Kochfläche herunterfallen, können sie beschädigen.
Vor dem Reinigen den Herd abkühlen lassen. Zum Reinigen niemals kratzende Topfreiniger, grobe Scheuermittel, Rost- und Fleckentferner verwenden.