GEH 63 UB - Herd Küppersbusch - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG GEH 63 UB Küppersbusch
Wichtig: unbedingt lesen und aufbewahren
Inhaltsverzeichnis
Gebrauchsanweisung
für den Benutzer Seite
Gerätebeschreibung 3
Vor dem ersten Benutzen
Vorbereiten 4
Wichtige Hinweise 4
Wahl der Kochtöpfe 5
Sicherheit der Brenner 5
Zünden und Regeln der Brenner 6
Der Backofen
Allgemeines 7
Wahlschalter 8
Backen und Braten mit Heißluft 9+10
Der konventionelle Betrieb 11
Backtabelle-konventionell 12
Der Kurzzeitwecker 13
Austausch der Backofenlampe 13
Reinigen und Pflegen 14
Reingen des Luftleitbleches und des Lüfterrades 15
Aus- und Einhängen der Backofentür 16
Das Backmobil 17
Montageanweisung
Für den Installateur und Küchenfachmann Seite
Wichtige Hinweise 18
Anschluß und Inbetriebnahme 19
Planen der Versorgungsanschlüsse 20
Arbeitsplattenausschnitt 21
Einbauvorbereitung 22–24
Einbauen des Herdes 25+26
Prüfen des Brennverhaltens 27
Fertigmontage 28
Werkseitige Einstellung und Umstellmöglichkeiten 29
Umstellen 30-32
Endmontage nach dem Umstellen 33
Belastungstabelle 33
Gerätebeschreibung
Diese Gebrauchsanweisung beschreibt die technischen Ausrüstungen Ihres Gerätes und macht Sie mit dem Gebrauch vertraut.
Informieren Sie sich, denn Wissen macht sicher!
Diese Gebrauchsanweisung gilt für mehrere Geräte-Ausführungen. Es kann daher sein, daß darin Ausrüstungen beschrieben sind, mit denen Ihr Gerät nicht ausgestattet ist.

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Garbrenner Starkbrenner Normalbrenner Normalbrenner Kurzzeitwecker Optische Betriebsanzeige Zeigergriff für Backofen-Wahlschalter Zeigergriff Thermostat-Wahlschalter Zeigergriff für rechte hintere Kochstelle Zeigergriff für rechte vordere Kochstelle Zeigergriff für linke hintere Kochstelle Zeigergriff für linke vordere KochstelleAllgemeines
Das Typenschild finden Sie nach Öffnen der Backofentür an der unteren Querschiene des Backofens.
Bei Ersatzteilbestellungen oder Kunden-dienstanforderungen geben Sie bitte die dort vermerkte Geräte- und Fabrik-Nummer an.
Bei Betrieb mit Flüssiggas (Propan/Butan) müssen Sie immer darauf achten, daß alle Verbindungen zwischen Flasche und Gerät absolut dicht angezogen sind.
Falls Risse oder Sprünge in der Glasblende auftreten, Gerät außer Betrieb setzen und den Kundendienst benachrichtigen.
Bei Geräten mit Sichtfenster wird die elektrische Backofenbeleuchtung mit dem Backofenzeigergriff ein- und ausgeschaltet.
Der Backofen ist mit einem Thermostaten ausgerüstet, der nur bei geschlossener Backofentür reagiert. Je höher die Zahl auf dem Backofenzeigergriff, desto höher wird die Temperatur im Backofen.
Bei offener Tür brennt der Backofenbrenner immer groß.
Kochstellen:
Zum Ankochen die Großstellung (Symbol: große Flamme) benutzen. Zum Fortkochen drosselt man die Flamme durch Linksdrehen des Zeigergriffes. Bei Anschlag
links erreichen Sie die Kleinstellung (Symbol: kleine Flamme).
Vor dem ersten Benutzen:
Vorbereiten:
- Email und Glasflächen mit feuchtem Tuch reinigen.
- Backofen sowie Back- und Bratrost, Backblech und dgl. mit heißer Spüllauge reinigen.
- Backofen ca. 1 Stunde mit höchster Temperatur in Betrieb nehmen.
Wählen Sie hierfür das konventionelle System. Dabei auftretende Rauch- und Geruchsbelästigung ist unbedenklich, wenn für eine gute Auslüftung der Küche, z.B. durch Öffnen der Fenster gesorgt ist.
Wichtige Hinweise:
Dieses Gerät entspricht den einschlä- gigen Sicherheitsbestimmungen.
Reparaturen dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden.
Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Anschluß und Inbetriebnahme sowie Umstellarbeiten dürfen nur von einem Fachmann durchgeführt werden.
Die Oberflächen an Heiz- und Kochgeräten werden bei Betrieb heiß. Kleinkinder grundsätzlich fernhalten.
Kochstellenbrenner nur mit aufgesetztem Kochgut betreiben.
Überhitzte Fette oder Öle können sich leicht entzünden.
Darum Speisen mit Fetten oder Ölen, z. B. Pommes frites, nur unter Aufsicht zubereiten.
⚠️ Bei Störungen Energiezufuhr abstellen.
Backofentür während des Gebrauchs des Backofens behutsam öffnen und schließen, damit die Flamme des Backofenbrenners (besonders in Kleinstellung) nicht verlischt.
Backofentürgriff nur in der Mitte anfassen.
Brennerdeckel vor Gebrauch der Kochstellenbrenner exakt auflegen.
Backofen nicht mit Alu-Folie auslegen und das Backblech nicht direkt auf den Backofenboden stellen. Der Wärmestau verfälscht das Back- und Bratergebnis. Das Email wird beschädigt.
Schnellkochtöpfe ständig beobachten, bis der richtige Druck erreicht ist. Kochstellenbrenner zunächst auf Großstellung einstellen und dann (nach Angabe des Topfherstellers) rechtzeitig zurückdrehen.
„Bei Anschluß von Elektrogeräten an Steckdosen in Herdnähe ist darauf zu achten, daß Anschlußleitungen nicht mit heißen Kochstellen in Berührung kommen oder unter der heißen Backofentür eingeklemmt werden“.
Vor dem ersten Benutzen
Wahl der Kochtöpfe und ihre Anordnung:
Richtig!
- geringer Gasverbrauch
- optimale Kochzeit
- günstige Anordnung

Topf immer mitten auf Kochstellen- er aufsetzen.

Topf-Durchmesser passend zum ellenbrenner wählen (siehe Tabelle).
| Brenner | Topf-Durchmesser |
| Starkbrenner (2,7 kW) | 240 bis 260 mm |
| Normalbrenner (1,8 kW) | 200 bis 220 mm |
| Garbrenner (1,2 kW) | ca. 180 mm |
Falsch!
- Hoher Gasverbrauch
- schlechte Anordnung

Topf-Durchmesser zu klein

Flamme der Kochstellenbrenner über den Boden der Töpfe hinaus.

Topf ragt über den Rand der kochmulde hinaus.

Topf-Durchmesser auf den hinteren
Kochstellenbrennern größer als 220 mm, Topf deckt das Gitter im hinteren Bereich der Einbaumulde ab.
Sicherheit der Brenner:
Alle Brenner sind so gesichert, daß die Gaszufuhr bei Verlöschen der Flamme unterbrochen wird.
Die Sicherung erfolgt thermoelektrisch.
Zünden und Regeln der Brenner
Die Zugehörigkeit der Bedienelemente Knebel zu den Brennern ist aus der Gerätebeschreibung (Seite 3), zu ersehen und an den Symbolen auf der Hahnblende zu erkennen.
Das Zünden der Brenner wird durch eine elektrische Funkenzündung erleichtert.
Zum Ausschalten der Brenner, Knebel nach rechts auf Nullstellung drehen.
Kochstellenbrenner:
Die Regelung ist stufenlos möglich.
Die Knebel für die Kochstellenbrenner sind mit zwei Symbolen versehen.
= Großstellung
A = Kleinstellung.
Zünden mit der elektrischen Funkenzündung:
- Den entsprechenden Knebel nach links auf Großstellung drehen und eindrücken. – Die elektrische Funkenzündung arbeitet, so lange der Knebel eingedrückt ist. –
- Nach Zünden der Flamme, Knebel noch ca. 3 Sekunden eingedrückt halten.
- Vor dem Loslassen, Knebel noch einmal kräftig eindrücken.
- Verlischt die Flamme, Zündvorgang nach ca. 2 Sekunden wiederholen.
Zünden mit Streichholz oder ähnlichem Hilfsmittel:
- den entsprechenden Knebel nach links auf Großstellung drehen, eindrücken und Brenner mit dem Streichholz zünden.
- Knebel ca. 2 Sekunden eingedrückt halten.
Backofenbrenner:
Die Regelung ist stufenlos möglich.
Der Knebel für den Backofenbrenner ist mit den Zahlen 1–6 (für Heißluft-Betrieb) bzw. 150°–275° C (für konventionellen Betrieb) für die Temperatureinstellung versehen.
Zünden mit der elektrischen Funkenzündung:
- Knebel nach links auf Stellung „6“ bzw. 275° C drehen und eindrücken.
- Die elektrische Funkenzündung arbeitet, so lange der Knebel eingedrückt ist. -
- Nach Zünden des Backofenbrenners den Knebel ca. 4 Sekunden eingedrückt halten.
- Vor dem Loslassen, Knebel noch einmal kräftig eindrücken.
- Flammenbild durch die beiden Öffnungen „A“ im Backofenboden beobachten (siehe Abb. 2).
- Verlischt die Flamme, Zündvorgang nach ca. 2 Sekunden wiederholen.
Zünden mit Streichholz oder ähnlichem Hilfsmittel:
- Backofentür öffnen.
- Knebel nach links auf Stellung „6“ bzw. 275° C drehen, eindrücken und Streichholz an das Zündloch halten (siehe Abb. 2).
- Knebel ca. 4 Sekunden eingedrückt halten.

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A Abb. 2Der Backofen
Allgemein
Der Backofen eignet sich für viele Zubereitungsarten: Auftauen und Erwärmen, Bakken, Dünsten, Braten, Menükochen, Sterilisieren, Grillen. Je nach Wunsch kann die jeweils günstigere Beheizungsart bestimmt werden. Wird Heißluft gewählt, dann werden folgende Vorzüge dieser Beheizungsart genutzt:
Garen auf mehreren Ebenen, d. h. Zubereitung von kompletten Menüs auf einmal. Das spart Zeit und Energie!
Einschubhöhen im Backofen
Der Backofen (Abb. 3) hat ein Backmobil mit den Einschubhöhen 1, 2, 3 und 4. Hier werden Bratrost, Backblech und Fettpfanne eingeschoben.

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4 3 2 1 Abb. 3Backofen-Wahlschalter

Mit dem Backofenwahlschalter bestimmen Sie die jeweilige Beheizungsart.
Heißluft
Backofenwahlschalter auf eines der Symbole drehen.

Diese Beheizungsart eignet sich besonders für das Garen und Backen auf mehreren Ebenen. Backofen vorheizen entfällt.
Vorteil: Zeit- und Energieersparnis, Pflegeleicht.
Konventionell
Backofenwahlschalter auf eines der Symbole drehen.

Diese Beheizungsart eignet sich besonders zum Backen von Obstkuchen, Brot und Bisquitrollen. Gebacken wird auf einer Ebene.
Thermostat-Wahlschalter

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9 Abb. 6Der äußere Zahlenkranz gibt die Backofentemperatur-Einstellwerte für konventionellen Betrieb 150° – 275° C wieder. Bei Heißluftbetrieb wird der Thermostat-Wahlschalter nach den Zahlen 1–6 eingestellt.
Bei Heißluftbetrieb den Thermo- stat-Wahlschalter nicht über Stellung 6 hinaus einstellen.
Backen und Braten
Der multitherm-Backofen
Der Umluft-(Heißluft-)Backofen „Multitherm“ arbeitet mit Luftumwälzung. Es wird heiße Luft ständig im Backraum umgewälzt und so die gleichmäßige Wärmeübertragung auf das Back- oder Bratgut bewirkt, das nicht gewendet oder gedreht werden muß. Die Höhe der Backraumtemperatur bestimmen Sie mit dem Thermostatwahlschalter (siehe Abb. 6 und Tabelle)
Bei geschlossener Tür läuft der Lüfter.
| Schalter- entspr. | Funktion | |
| Stellung | Temp. °C | |
| ● | — | Aus |
| — | Kaltstufe, Ein | |
| 6 | 200 | BackofenbeleuchtungÜberbacken, Heißluft-grillen, automatischesKochen |
| 5 | 180 | Backen, Braten, Einkochen |
| 4 | 160 | Backen |
| 3 | 150 | Braten, Auftauen/Einkochen |
| 2 | 140 | Eiweißgebäck |
| 1 | 120 | Trocknen, Wärmen |
Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Kochbuch.
Backen bei Heißluftbetrieb
Grundsätzlich können Sie alle Einschubleisten im Backofen benutzen.
Bei speziellem Gebäck oder Backgut besonderer Zutatenzusammensetzung ist es evtl. von Vorteil, nur eine nach Ihrer Erfahrung gewählte Einschubleiste zu benutzen.
Zum Backen werden mittlere Temperaturen, die bei Stellung 4 und 5 erreicht werden, benötigt. Zum Braten wählen Sie die Stellung 3. Es ist nicht erforderlich, den Umluftbackofen vorzuheizen.
Es können bis zu vier Bleche Kleingebäck oder trockene Plattenkuchen oder auch mehrere Formkuchen gleichzeitig abgebacken werden.
Bei zwei oder drei Blechen wählen Sie die, nach Ihren Erfahrungen günstigsten Einschubleisten.
Backbleche immer bis zum Anschlag in das Backrohr einschieben.
Einschubleisten (Abb. 7)
| Anzahl der Bleche: | Einschubleisten: |
| eins | 2. |
| zwei | 1+3 bzw. 2+4 |
| drei | 1, 3+4 bzw. 2, 3+4 |
| vier | 1, 2, 3, 4. |

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4 3 2 1 Abb. 7Hinweise für den Benutzer
Braten bei Heißluftbetrieb
Wünschen Sie eine stärkere Bräunung bzw. Krustenbildung bei bestimmten Fleischstücken, wie z. B. Haxen, Schulterbraten und Schwarte etc., so wählen Sie eine Einschubleiste im oberen Bereich Ihres Backofens, wie es die Größe des Fleischstückes ermöglicht.
Wird die Backofentüre während des Bak- kens oder Bratens geöffnet, muß sie behut- sam wieder geschlossen werden. Bei zu schnellem Schließen kann die Flamme des Backofenbrenners erlöschen, besonders in Kleinstellung.
Zur Zubereitung aller Braten und Geflügelarten verwenden Sie bitte das Bratenblech. Dasselbe verhindert das mögliche Spritzen von Bratensaft aus der Fettpfanne an die Backofenwände. Legen Sie das Bratenblech gemäß der unteren Skizze in die Fettpfanne. Wollen Sie einen Braten übergießen, können Sie das Bratenblech mit einer Gabel leicht in der Fettpfanne nach hinten schieben und den Bratensaft aus der Fettpfanne schöpfen. Danach ziehen Sie das Bratenblech wieder nach vorn.

Optische Betriebsanzeige
Das Gerät ist mit einer optischen
Betriebsanzeige für den Backofenbrenner - die in der Hahnblende angeordnet ist - ausgerüstet (Abb. 9).
Sobald nach der Zündung die thermoelektrische Zündsicherung angesprochen hat, wandert der Zeiger des Instrumentes in das hellere Feld und zeigt an, daß der Brenner brennt.
Sollte die Anzeige trotz mehrfachen Zündens einmal nicht wirksam werden, so kontrollieren Sie die Funktion des Backofenbrenners zunächst dadurch, daß Sie am Zündloch des Backofenbodens nachsehen, ob der Brenner nicht doch brennt.
Sterilisieren bei Heißluftbetrieb
Bis zu 6 Gläser können sterilisiert werden. Fettpfanne im Backofen einsetzen, 1. Leiste von unten. Die Gläser nach Vorschrift vorbereiten und verschließen, so in die Fettpfanne stellen, daß Sie sich nicht berühren. Die Fettpfanne halb mit warmem Wasser füllen, Backofentür schließen, Thermostatstellung 5. Sobald der Inhalt eines Glases perlt (meist vorne rechts ca. 15–30 min), schalten Sie bei Obst das Gerät aus und lassen die Gläser 20–30 min. im ausgeschalteten Backofen ruhen. Bei Gemüse schalten Sie bei Beginn des Perlens runter auf Stellung 3. Die Sterilisierzeit entnehmen Sie bitte Ihren Einmach-Anleitungen.
Der konventionelle Betrieb
Backen und Braten
| Thermostat-Einstellungen:(Abb. 12)Temp. °C | entspr.Angaben inKochbüchernThermostat | |
| 150 | = | 1 |
| 170 | = | 2 |
| 190 | = | 3 |
| 210 | = | 4 |
| 230 | = | 5 |
| 245 | = | 6 |
| 260 | = | 7 |
| 275 | = | 8 |
Backen Sie bei konventionellem Betrieb nur in einer Einschubebene.
Mit Hilfe der Einschubleisten und der Verkröpfungen des Grillrostes läßt sich das Backgut in die verschiedenen Höhen im Backofen einschieben Abb. 11
Formkuchen sollen auf dem Backrost abgebacken werden. Achten Sie bitte darauf, daß die Formen hinten nicht über den Rand des Backrostes hinaus stehen.
Backbleche immer bis zum Anschlag in das Backrohr schieben.
Formen auf die Mitte des Backrostes stellen.
Verwenden Sie im Gasherd zum Backen helle Formen.
Fleischstücke können wirtschaftlich im Backofen gebraten werden. Hierzu verwenden Sie bitte eine Fettpfanne.
Vorheizen erübrigt sich bei vielen Gebäcken. Grundsätzlich wird auf der Temperaturstufe vorgeheizt, bei der auch gebacken wird. Vorheizzeit ca. 10 Minuten.
Allgemein:
| Große hohe Braten, Gänse, Puten, Enten | = | Lange Bratzeit niedere Temperatur |
| Mittelgroße, niedere Braten | = | Mittlere Bratzeit mittlere Temperatur |
| kleine, flache Braten | = | kurze Bratzeit, hohe Temperatur |

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Abb. 10 275 260 245 230 1 2 3 2 5 4 3 2 6 190 170 150Sterilisierzeit bei konventionellem Backofenbetrieb
Bis zu 6 Gläser können sterilisiert werden. Fettpfanne im Backofen einsetzen, 1. Leiste von unten. Die Gläser nach Vorschrift vorbereiten und verschließen, so in die Fettpfanne stellen, daß sie sich nicht berühren. Die Fettpfanne halb mit warmem Wasser füllen, Backofentür schließen, Thermostatstellung 170–190° C.
Sobald der Inhalt der Gläser perlt (ca. 50–60 min.), schalten Sie bei Obst und Gemüse das Gerät aus und lassen die Gläser 20–30 min. im ausgeschalteten Backofen ruhen. Bei Gemüse schalten Sie bei Beginn des Perlens runter auf Stellung 150° C. Die Sterilisierzeit entnehmen Sie bitte Ihren Einmach-Anleitungen.

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1 2 3 4Abb. 11
Backtabelle für konventionellen Betrieb
| Speisen, Gebäck | Thermostat-einstellung°C | Einschubleisten bei hellen Formen und Backblechen | Zeit ca. |
| Rührteige: | |||
| Napf oder Rodonkuchen | 170-190 | 1. von unten | 60-70 Min. |
| Kastenkuchen | 170-190 | 1. von unten | 60-70 Min. |
| Königs- und Sandkuchen | 170-190 | 1. von unten | 60-80 Min. |
| Marmorkuchen | 170-190 | 1. von unten | 60-80 Min. |
| Honigkuchen in der Form | 170-190 | 1. von unten | 55-65 Min. |
| Torten | 170-190 | 1. von unten | 40-60 Min. |
| Blechkuchen mit Belag | 190-210 | 3. von unten | 30-45 Min. |
| Kleingebäck | 170-190 | 3. von unten | 35-45 Min. |
| Mürbeteige: | |||
| Quarktorten | 170-190 | 1. von unten | 80-90 Min. |
| Tortenböden | 190-210 | 1. von unten | 20-35 Min. |
| Blechkuchen mit Belag | 190-210 | 2. von unten | 45-70 Min. |
| Kleingebäck | 190-210 | 3. von unten | 15-25 Min. |
| Biskuitteige: | |||
| Torten | 170-190 | 1. von unten | 30-45 Min. |
| Biskuitrolle | 210-230 | 3. von unten | 12-20 Min. |
| Biskuittortenböden | 190-210 | 2. von unten | 20-25 Min. |
| Hefeteige: | |||
| Napfkuchen | 170-190 | 1. von unten | 45-60 Min. |
| Hefekranz und Zopf | 190-210 | 2. von unten | 40-50 Min. |
| Blechkuchen mit Belag | 190-210 | 3. von unten | 30-45 Min. |
| Kleingebäck | 190-210 | 2. von unten | 20-30 Min. |
| Zuckerkuchen(10 Min. vorheizen) | 260-275 | 2. von unten | 8-12 Min. |
| Eiweißgebäcke: | |||
| Baisers | 150 | 2. von unten | 45-60 Min. |
| Blätterteig | 210-230 | 2. von unten | 25-40 Min. |
| Brandteig | 210-230 | 2. von unten | 25-40 Min. |
| Aufläufe | 170-190 | 2. von unten | 50-60 Min. |
| Fisch dünsten | 190-210 | 2. von unten | 25-35 Min. |
| Geflügel, großes Fleisch(z. B. Haxen) | 190-210 | 2. von unten | 2-4 Std. |
| Fleischbraten: | |||
| Kalb, Schwein, Rind, Wild usw. | 190-210 | je cm Fleischhöhe | |
| 190-210 | 2. von unten | 12-15 Min. | |
| Geflügel kleines | 2. von unten | 50-60 Min. | |
| Fisch braten | 2. von unten | 40-45 Min. | |
| Aufläufe | 210-230 | 2. von unten | 30-40 Min. |
| Roastbeef | 245 | 2. von unten | ab 45 Min. |
| Rinderfilet | 245 | 2. von unten | ab 40 Min. |
| überbacken, überkrusten | 260-275 | 2. von unten | |
Das Backen:
Bitte zuerst die kleinere Einstellung wählen. Ist Ihnen damit die Backzeit zu lang, beim nächsten Backvorgang etwas höher einstellen.
Die genannten Backzeiten sind Anhaltspunkte. Sie gelten im allgemeinen für das Einsetzen der Gebäcke in den nicht vorgeheizten Backofen.
Der Kurzzeitwecker
Der Kurzzeitwecker soll Sie an das Brat-, Koch- oder Backzeitende erinnern. Er wird nach rechts bis ca. 60 Minuten aufgezogen und dann auf die gewünschte Minutenzahl zurückgedreht.
Der Kurzzeitwecker hat keine Schaltfunktion. Nach Ablauf der Zeit ertönt ein kurzes Signal.

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60 50 40 30 20 10 0Abb. 12
Austausch der Backofenlampe
Das Auswechseln darf nur von einem Fachmann vorgenommen werden. Das Gerät ist in jedem Fall vorher durch Betätigen des Sicherungsautomaten bzw. durch Herausschrauben der Sicherungen im Zählerkasten oder im Wohnungs-Verteilerkasten stromlos zu machen.
Den Backofen beleuchtet eine bis 300° C hitzebeständige Glühlampe vom Typ E 14, 220–230 Volt, 40 Watt. Zum Auswechseln kann die Glasabdeckung nach vorne abgenommen werden.
Achtung:
Reparaturen an gasführenden oder an elektrischen Einrichtungen Ihres Gerätes dürfen nur von einem Fachmann ausgeführt werden.
Aus- und Einhängen der Backofentür
Zum leichten Reinigen des Backofens kann die Backofentür ausgehängt werden.
Aushängen:
-
Tür ganz öffnen und die beiden Arre- tierungen mit einem Geldstück nach rechts drehen, bis die Markierung „A“ auf das Scharnier zeigt.
-
Tür schräg stellen und aus der Halterung ziehen.
Achtung!
Die Arretierung (siehe Markierung „A“) bei ausgehängter Backofentür nicht verdrehen.

- Tür seitlich fassen und schräg halten, darach die Scharniere rechts und links gleichzeitig in die Öffnungen einstecken.

- Tür ganz öffnen und die beiden Arre- tierungen mit einem Geldstück nach links drehen, bis die Markierung „A“ nach links zeigt.

Die einwandfreie Funktion des Backmobils ist nur möglich, wenn Ihr Gerät vom Fachmann waagerecht aufgestellt worden ist. Dann rollt nach jedem Öffnen der Backofentür das Backmobil aus dem Backofen heraus (Abb. 17).
Das Backmobil wird von Hand eingeschoben. Die richtige Position des Backmobils ist erreicht, wenn ein hörbares Einrasten erfolgt. Erst danach darf die Backofentür geschlossen werden. Die Fettpfanne kann auch in den Rahmen des Backmobils eingelegt werden (Abb. 18).
Reinigung
Die Rollen und Gleitschienen sollen von Zeit zu Zeit mit Spülmitteln gereinigt werden. Hierzu wird das Backmobil durch Anheben und Vorziehen aus dem Backofen herausgenommen (Abb. 19).
Die steckbar angebrachten Einschubgitter können zwecks besserer Reinigung vom Rahmen gelöst werden. (Abb. 20).

Anschluß und Inbetriebnahme dürfen nur von einem zugelassenen stallateur vorgenommen werden.

Bei Anschluß an das Gasnetz sind die einschlägigen Vorschriften bzw.
Richtlinien folgender Institutionen zu beachten:
DVGW
Deutscher Verein des Gärk und Wasserfaches
ÖVGW
Österreichischer Verein, das Gas- und Wasserfach
TRGI
Technische Richtlinien Gas-Installation
TRF
Technische Richtlinien Flüssiggas
Vorschriften der örtlichen Gasversorgungsunternehmen

Gerät auf die örtlichen Gasverhältnstellen. Siehe Abschnitte:
- werkseitige Einstellung und Umstellungsmöglichkeiten
- Umstellen der Kochstellenbrenner
- Umstellen der Backofenbrenner

Vor Inbetriebnahme muß der Elek- chluß hergestellt sein, damit das
Kühlgebläse des Allgas-Einbauherds den Umbauschrank entlüften kann.

Die Schablone für den Arbeits-
plattenausschnitt befindet sich immer beim Einbau-Herd.

Abluftkanal muß am Allgas-Einbau-
herd montiert sein, damit die Funktion sichergestellt ist.

Vor Eingriff in die Geräte unbedingt
Netzstecker ziehen
(Gerät stromlos machen).
Anschluß und Inbetriebnahme
Anschluß und Inbetriebnahme von Gaskochgeräten in werksseitiger Einheits-Erdgaseinstellung (EE)
Mit „EE“ gekennzeichnete Geräte sind vom Hersteller auf Erdgas eingestellt, so daß bei Erdgasbetrieb keine Einstellung erforderlich ist.
„EE 15“ gekennzeichnete Geräte sind mit sogenannten Festdüsen für folgende Erdgase ausgerüstet:
$$ \left. \begin{array}{l} \text {Wobbeindex - Bereich: 12 - 15,7 kWh / m^{3}} \ = 4 3, 2 - 5 6, 5 2 \mathrm{MJ/m^{3}} \ = 1 0 3 0 0 - 1 3 5 0 0 \mathrm{kcal/m^{3}} \end{array} \right} \text {bei einem Druck von 20 mbar.} $$
Für diese Geräte sind folgende Maßnahmen durchzuführen:
- Anschluß
1.1. Gerät aufstellen oder einbauen gemäß Montageanweisung
1.2. Mit flexibler oder starrer Leitung anschließen und überprüfen
1.3. Elektro-Anschlußstecker – falls vorhanden – mit Netzstecker verbinden - Funktionskontrolle
2.1. Jeden Kochstellenbrenner zünden und Brennstabilität der Groß-und Kleinstellung prüfen.
2.2. Backofenbrenner zünden und Brennstabilität prüfen - Einweisung des Benutzers
3.1. Funktion, Bedienung und Arbeitsweise erklären
3.2. Gebrauchsanweisung übergeben
Planen der Versorgungsanschlüsse
Für das Planen der Versorgungsanschlüsse sind folgende Hinweise zu beachten:
1. Gasanschluß mit Sicherheitsgas- schlauch
Der Anschluß muß eine Absperrvorrichtung haben und zugänglich sein. Empfehlenswert ist eine Sicherheitsgassteckdose im rechten Nebenschrank. Ein 800 mm langer Sicherheitsgasschlauch nach DIN 3383 wird direkt auf den Anschlußstutzen des Einbauherdes gasdicht aufgeschraubt.
Bei Anschluß im linken Nebenschrank ist ein Sicherheitsgasschlauch (max. Länge 1,50 m) notwendig. Abb. 21.
2. Gasanschluß mit starrer Verbindung
Der Anschluß muß eine Absperrvorrichtung haben und zugänglich sein. Als Montagehilfe ist ein Anschlußwinkel aus dem „Sonderzubehörprogramm“ erhältlich. Er kann als Links- oder Rechtsanschluß Verwendung finden.
3. Elektroanschluß
Für die Elektroversorgung ist eine Schutzkontakt-Steckdose erforderlich. Der Einbauherd wird mit einem Anschlußkabel geliefert. Lage der Anschlüsse s. Abb. 21. Die elektrischen Bauteile des Einbauherdes sind für eine Spannung von 220 V Wechselstrom 50 Hz ausgelegt.
4. Abstand-Normbestin..nung DIN 68901
Mindestabstand zwischen Gaskochstellen und Dunstgerät 650 mm.
Mindestabstand zwischen Einbauherd und seitlichen Hochschränken 50 mm.
Achtung: Nur an einer Seite des Gerätes darf ein Hochschrank angestellt werden. Die Höhe an der gegenüberliegenden Seite darf die der Arbeitsfläche, in der die Kochmulde eingebaut ist nicht überschreiten.
5. Möbelprogramme
Für den Einbauherd sind Herdumbauschränke aller Küchenprogramme verwendbar. Zu beachten ist, daß diese Umbauschränke mit einem hitzebeständigen Kleber (150°C) verarbeitet sind, damit ein Ablösen der Kantenumleimer vermieden wird.

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max. 1,50 m langer Gassicherheitsschlauch 200 550 300 Abb. 21 300Arbeitsplatten-Ausschnitt
Dieser Einbauherd entspricht der neuen Einbaugeneration. Vieles ist für die Montage vereinfacht worden. Als wichtige Tätigkeit bleibt das Herstellen des Arbeitsplatten-Ausschnittes erhalten.
Unbedingt beachten:
- Das Anreißen des Arbeitsplatten-Ausschnittes sollte nur bei fest montierter Arbeitsplatte vorgenommen werden. Das heißt: alle Möbelteile einschließlich Arbeitsplatte sind in ihre endgültige Lage zu montieren.
- Zwischen den Kochstellenbrennern des Einbauherdes liegt die Schablone mit wichtigen Informationen zum Anreißen des Arbeitsplatten-Ausschnittes.

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Schrankkorpus Vorderkante 15 Abb. 22- Schablone herausdrücken und gemäß Abb. 22 an der Schrank-Korpus-Vorderkante anlegen.
- Arbeitsplatten-Ausschnitt anreißen und ausschneiden. Anriß bzw. Ausschnittmaße siehe Abb. 23.
- Für die Versorgungsleitungen im oberen Bereich der Schrank-Seitenwand einen 100 x 100 mm großen Ausschnitt ausschneiden. Abb. 23.

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560 490 15 30-75 585 585 mind. 560 Abb. 23Einbauvorbereitungen
Im Anlieferungszustand ist der Einbauherd und der Tragrahmen „A“ durch eine Transportsicherung verbunden. Abb. 24
Folgende Tätigkeiten sind vor der Montage des Einbauherdes in der aufgeführten Reihenfolge auszuführen.
- Brennerköpfe abnehmen. Abb. 25
- Die zwei Schrauben der Brennerbefestigung an allen vier Kochstellenbrennern lösen. Abb. 26. (nur lösen, nicht herausdrehen).

-
Brenner abnehmen und ablegen. Abb. 27
-
Transportsicherung lösen. Dazu die beiden Schrauben links und rechts herausdrehen. Abb. 28

- Tragrahmen abnehmen. Abb. 29
- Abluftkanal abnehmen. Abb. 30. Dazu eine Schraube lösen und eine Schraube herausdrehen.

Der Abluftkanal wird für die
Fertigmontage wieder benötigt.
- Sicherheitsgasschlauch mit einem Schraubenschlüssel auf den Anschluß- stutzen des Einbauherdes „gasdicht“ aufschrauben. Abb. 31 Außerdem kann als Montagehilfe für Links- und Rechtsanschluß ein An- schlußbogen unter Zubehör-Nr. 483 beim Werk bezogen werden. Bei Verwendung dieses Anschlußbogens und eines flexiblen Anschlußschlauches ist bei Linksanschluß ein Sicherheits- abstand zum Abluftkanal gewährleistet.
- Prüfen, ob die Angaben auf dem Typenschild mit den örtlichen Gasverhältnissen übereinstimmen. Bei eventueller Abweichung, den Einbauherd auf die entsprechende Gasqualität umstellen. Das Typenschild ist nach Öffnen der Backofentür an der unteren Querschiene des Backofens zu finden.

- Einbauherd unmittelbar vor die Einbauöffnung des Umbauschrankes stellen. Herd einschieben. Versorgungsleitungen durch den Seitenwand-Ausschnitt führen.
-
Backofentür öffnen und Einbauherd an den seitlichen Leisten mit je einer Schraube am Umbauschrank befestigen. Abb. 32 Die zwei Schrauben (sie liegen dem Einbauherd bei) müssen beim Einschrauben leicht schräg nach aussen angesetzt werden.
-
Prüfen, ob der Einbauherd fest und waagerecht eingebaut ist und die angegebenen Einbaumaße eingehalten sind.
- Abgaskanal mit zwei Schrauben wieder anschrauben. Abb. 33
- Umlaufende Dichtung am Tragrahmen prüfen.
- Tragrahmen aufsetzen. Abb. 34

- Tragrahmen befestigen.
- Bei Arbeitsplatten aus Holz mit acht Schrauben, je 2x seitlich, vorne und hinten. Abb. 35
- Bei Arbeitsplatten aus Edelstahl mit vier Schrauben von oben. Abb. 36
Den Tragrahmen beim Anschrauben fest auf die Arbeitsplatte drücken.
-
Brenner in die Schlüssellochausschnitte einsetzen und auf dem Tragrahmen festschrauben. Abb. 37 + 38. Dabei müssen die Fixierbohrungen an den Brennern über den Fixiernocken einrasten. Brennerzuordnung wird durch Farbmarkierungen erleichtert.
-
Gas- und Elektroanschluß herstellen.

Prüfen der Versorgungsleitungen
Elektrische Versorgung
- Anschlußkabel darf nicht vom Einbauherd eingeklemmt sein.
- Anschlußkabel darf nicht über den Einbauherd geführt werden.
- Anschlußkabel darf nicht am Abluftkanal anliegen.
Gasversorgung
• Dichtheit der Verbindungen prüfen.

Prüfen des Brennerverhaltens
Kochstellenbrenner

Brennverhalten vor dem Montieren der Muldenplatine prüfen.
- Brennerteile aufstecken, dabei auf den richtigen Sitz und die richtige Arretierung achten. Abb. 39
- Jeden Brenner zünden und Brennstabilität der Groß- und Kleinstellung prüfen.
- Falls erforderlich die „Lufteinstellung“ durch Verstellen der Lufteinstellschraube regulieren. Abb. 40
Die Luftmenge so einstellen, daß die Brennerflamme in Großstellung mit deutlich erkennbarem Kern brennt. Bei schnellem Zurückdrehen des Knebels auf Kleinstellung darf die Flamme nicht verlöschen.
Die Lufteinstellschraube ist werkseitig durch eine Spannfeder gegen Verdrehen gesichert und muß grundsätzlich nach eventuellen Servicearbeiten wieder gesichert werden.

- Brenner zünden und Brennstabilität prüfen.
- Backofen mindestens 10 Minuten bei höchster Temperaturstufe aufheizen und anschließend auf Stellung 1 drehen. Der Brenner muß mit kleiner, aber standhafter Flamme brennen.
- Falls erforderlich, die „Lufteinstellung“ durch Verstellen der Lufteinstellschraube regulieren. Abb. 41
- dazu Backofentür aushängen - Die Flammen sollen straff brennen, jedoch nicht so scharf wie die der Kochstellenbrenner.

Nach Durchführung der Prüfungen wird die Muldenplatine fertig montiert.
- Abgekühlte Brennerteile abnehmen.
- Umlaufende Dichtung der Muldenplatine prüfen.
- Muldenplatine auf den Tragrahmen legen. Abb. 42
- Muldenplatine befestigen. Abb. 43 Dabei die im Beipack befindlichen Alu-Scheiben unterlegen.
- Brennerteile aufstecken und dabei auf den richtigen Sitz und die richtige Arretierung achten.
- Jeden Brenner zünden und Brennstabilität in Groß- und Kleinstellung prüfen (siehe Seite 27).
Das ordnungsgemäß eingebaute Gerät ist durch eine Abdeckung nach allen Seiten so zu schützen, daß eine Berührung betriebsisolierter Teile nicht möglich ist. Die Abdeckung darf nur mit Hilfe von Werkzeugen abnehmbar sein.
⚠️ Installationsseitig ist eine Trennvorrichtung vorzusehen. Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit einer Kontaktöffnung von mehr als 3 mm. Dazu gehören LS-Schalter, Sicherungen und Schütze.

Werkseitige Einstellung und Umstellmöglichkeiten
Die Einbaumulde und der Einbauherd sind gesicherte Geräte, die auf alle Brenngase ein- bzw. umgestellt werden können. Werkseitig können die Geräte in EE (Erdgas-Einheiteinsstellung), Stadtgas oder Flüssiggas eingestellt sein. Betriebsheizwerte siehe Seite 33.
Die elektrische Versorgung erfolgt über Anschlußkabel mit Schutzkontaktstecker.
Die elektrischen Bauteile sind für eine Spannung von 220 V Wechselstrom 50 Hz ausgelegt.
Die Geräte müssen an Ort und Stelle auf die jeweiligen Gasverhältnisse eingestellt werden (TRGI 6.2.2).
Die Belastungen und Gasdurchgänge der einzelnen Brenner sind aus der Tabelle auf Seite 33 zu ersehen.
EE-Geräte sind fix eingestellt. Es ist nur eine Funktionskontrolle nach der Checkliste auf Seite 19 durchzuführen.
Bei Verwendung anderer Gasarten ist der entsprechende Düssensatz im Werk anzufordern.
Universal-Düsensätze
| Stadtgas 8 mbar | Erdgas 20 mbar (EE) | Flussiggas 50 mbar | ||||
| Zub.-Nr. | 194 | 193 | 195 | |||
| Brenner | Hauptdüse | Kleinstelldüse | Hauptdüse | Kleinstelldüse | Hauptdüse | Kleinstelldüse |
| Starkbrenner | 2,6 | *) | 1,26 | 0.57 **) | 0,72 | 0,34 |
| Normalbrenner | 1,9 | *) | 1,03 | 0.48 **) | 0,60 | 0,27 |
| Garbrenner | 1,5 | *) | 0,83 | 0.40 **) | 0,50 | 0,22 |
| Backofenbrenner | 3,4 | *) | 1,45 | 0.90 **) | 0,84 | 0,47 |
*) = Diese Düsen sind anhand der Durchflußtabelle Seite 33 entsprechend der Belastungen der einzelnen Brenner einregulierbar.
**) = Werkseitige Verstelldüsen bei EE bis Anschlag eindrehen.
Umstellen
Backofenbrenner
Hauptdüse:
Im Stadt- bis Erdgasbereich kann nach dem Aushängen der Backofentür eine Regulierung vorgenommen werden. Abb. 48
- Bei Erdgas (EE)
Düse bis Anschlag eindrehen. - Bei Stadtgas
Düse zurückdrehen bis Durchfluß nach Tabelle auf Seite 33 erreicht ist. - Bei Flüssiggas
Düse herausdrehen und durch Wechsel- düse ersetzen.
Wechseldüse bis zum Anschlag eindrehen.
Kleinstelldüse:
Die Regulierung wird am Backofenthermostat vorgenommen. Abb. 49
Dazu muß die Hahnblende abgenommen werden (siehe Seite 31, 1. bis 5.).
- Bei Erdgas (EE)
Düse bis Anschlag eindrehen. - Bei Stadtgas
Düse zurückdrehen, bis Durchfluß nach Tabelle auf Seite 33 erreicht ist.
Zeigergriff auf kleinste Reglerstufe einstellen. Der Backofen muß mind. 10 Minuten aufgeheizt sein. - Bei Flüssiggas
Düse herausdrehen und durch Wechseldüse ersetzen.
Wechseldüse bis zum Anschlag eindrehen. - Prüfen des Brennverhaltens (siehe Seite 27)

Endmontage nach dem Umstellen:
√ach Abschluß der Umstell- und Regulierarbeiten.
- Muldenplatine auflegen und befestigen. Abb. 42 + 43.
- Hahnblende montieren. Abb. 47
- Backofentür einhängen.

Achten Sie beim Aufstecken der Zeigergriffe darauf, daß Skalenscheibe, Feder und Knebel – bei Geschlossenstellung des Hahnes – zusammengedrückt und in den Nuten geführt auf die Hahnachse gedrückt wird. Abb. 50 + 51.

Die Belastungen sind bezogen auf den Hu.
Die Gasdurchgänge in der Belastungstabelle sind bezogen auf den Betriebsheizwert – HuB.
* für Stadtgas 4,36 kWh/m³ oder (15,7 MJ/m³) (3750 kcal/m³)
** für Erdgas (EE-15) 7,36 kWh/m³ bis 11,0 kWh/m³ oder 26,5 MJ/m³ bis 39,5 MJ/m³
*** für Propan/Butan 12,79 kWh/kg oder (46,0 MJ/kg) (11000 kcal/kg)
Der Betriebsheizwert HuB ist am Aufstellungsort beim Gasversorgungsunternehmen zu erfragen.
Der Gasdurchgang wird wie folgt berechnet:
Gasdurchgang l/min =
Belastung kW oder (kcal/h) x 1000
Betriebswert kW/m ^3 oder (kcal/m ^3 ) x 60
Küppersbusch
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