KG 260114 - Herd GAGGENAU - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG KG 260114 GAGGENAU
Bedienungs- und Montageanleitung
KG 260
Gaskochmulde

- Wichtige Hinweise Seite 3-4
1.1 Zur Sicherheit Seite 3
1.2 Vor der ersten Inbetriebnahme Seite 3
1.3 Zur Benutzung Seite 4
- Aufbau und Funktionsweise Seite 5-6
2.1 Aufbau des Gerätes Seite 5
2.2 Sonderzubehör Seite 5
2.3 Funktionsweise Seite 6
-
Bedienung Seite 7
-
Reinigung und Pflege Seite 8
-
Wartung Seite 9
5.1 Allgemeines Seite 9
5.2 Kleine Störungen selbst beheben Seite 9
-
Technische Daten / Einstelltabelle Seite 10-11
-
Montageanleitung
7.1 Wichtige Hinweise Seite 12
7.2 Gasanschluss / Elektrischer Anschluss Seite 13
7.3 Düsenwechsel Seite 14-15
7.4 Einbau des Gerätes Seite 16
Vorwort

Mit Ihrem neuen Gerät wird Ihnen das Kochen noch mehr Freude bereiten.
Das Gerät bietet Ihnen folgende Vorteile:
- sekundenschnelle Regulierung von heiß bis kalt
- hoher Sicherheitsstandard durch Thermosicherungen aller Brenner
- durch das neuartige Einbauverfahren ist der Einbau kinderleicht!
Damit Sie dieses Gerät mit seiner Funktionsvielfalt nutzen können, lesen Sie die Bedienungs- und Montageanleitung sorgfältig vor der ersten Inbetriebnahme durch. Sie enthält wichtige Hinweise für den Gebrauch, die Installation und die Wartung des Geräts.
Hinweise, die Sie vor der ersten Inbetriebnahme beachten müssen, finden Sie auf Seite 3.
Die Kapitel „Aufbau und Funktionsweise“ und „Bedienung“ zeigen Ihnen was Ihre Kochmulde alles kann und wie Sie das Gerät bedienen.
Das Kapitel „Reinigung und Pflege“ sorgt dafür, dass Ihr Gerät lange Zeit funktionstüchtig und schön bleibt.
Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Kochen!
1. Wichtige Hinweise
1.1 Zur Sicherheit
Beschädigte Geräte dürfen nicht in Betrieb genommen werden.
Achten Sie beim Anschluss von Elektrogeräten in der Nähe des Geräts darauf, dass Anschlussleitungen nicht mit heißen Kochflächen in Berührung kommen!
Der Benutzer ist für den fachgerechten Gebrauch und den einwandfreien Zustand des Gerätes verantwortlich.
Nehmen Sie das Gerät nur unter Aufsicht in Betrieb!
Das Gerät darf nur mit aufgesetztem Kochgeschirr in Betrieb genommen werden. Achten Sie darauf, dass alle Brennerteile korrekt aufgelegt sind.
Vorsicht! Das Gerät wird während des Betriebes heiß. Halten Sie Kinder fern!
Hinweis:
Haben Sie die Geräteabdeckung VD 201-010 (Sonderzubehör) am Gerät montiert, so darf diese erst nach vollständiger Abkühlung des Gerätes geschlossen werden. Nehmen Sie das Gerät nicht mit geschlossener Geräteabdeckung in Betrieb! Durch die Hitzeentwicklung können das Gerät und die Geräteabdeckung beschädigt werden. Benützen Sie die Geräteabdeckung nicht als Abstellfläche oder als Warmhaltefläche.
Reinigen Sie das Gerät nicht mit einem Dampfreinigungsgerät oder mit Wasserdruck – es besteht
Kurzschlussgefahr!
Bei jeder Wartungsmaßnahme ist das Gerät vom Stromnetz zu trennen. Ziehen Sie zu diesem Zweck den Netzstecker oder betätigen Sie die entsprechende Sicherung. Schließen Sie die Gaszufuhr.
Reparaturen müssen von autorisierten Fachleuten durchgeführt werden, damit die Sicherheit gewährleistet bleibt.
Für eventuelle Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Anleitung entstehen, können keine Garantieleistungen geltend gemacht werden.
Vorsicht! Fette und Öle können sich leicht entzünden, wenn sie überhitzt werden. Speisen, die in Fett und Öl zubereitet werden, dürfen nur unter ständiger Aufsicht zubereitet werden!
Technische Änderungen vorbehalten!
1.2 Vor der ersten Inbetriebnahme
Bevor Sie das Gerät zum ersten Mal in Betrieb nehmen, beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Das Gerät muss vor der ersten Inbetriebnahme von einem Fachmann installiert und angeschlossen werden!
Lesen Sie vor Inbetriebnahme des Geräts die Bedienungs- und Montageanleitung sorgfältig durch.
Hinweis:
Das Typenschild für dieses Gerät ist auf einem separatem Blatt der Anleitung beigelegt. Bewahren Sie das Typenschild am gleichen Ort wie Ihre Bedienungs- und Montageanleitung auf!
Entfernen Sie die Verpackung des Geräts und entsorgen Sie diese fachgerecht!
Verpackungselemente von Kindern fernhalten!
Reinigen Sie das Gerät und die Zubehörteile vor dem ersten Gebrauch gründlich. Dadurch werden eventuelle Neugerüche und Verunreinigungen beseitigt (s. Kapitel Reinigung und Pflege).
1.3 Zur Benutzung
Das Gerät ist nur für den Gebrauch im Haushalt geeignet und darf nicht zweckentfremdet werden. Benutzen Sie das Gerät nur zum Zubereiten von Speisen. Das Gerät eignet sich nicht zum Heizen des Aufstellungsraums!
Die Benutzung eines Gaskochgerätes führt zu einer Wärme- und Feuchtigkeitsbildung im Aufstellungsraum. Achten Sie daher auf eine gute Belüftung des Raumes! Halten Sie Belüftungswege offen. Eine längere Benutzung des Gerätes mit mehreren bzw. allen Kochstellen kann eine zusätzliche Belüftung, wie das Öffnen eines Fensters oder einer Tür, oder eine stärkere Entlüftung durch eine Abzugshaube erforderlich machen.
Um eine gute Verbrennung zu gewährleisten, muss der Aufstellungsraum für dieses Gerät einen Mindest-Rauminhalt von 20 m³ und eine Tür ins Freie oder ein Fenster, welches geöffnet werden kann, besitzen.
Benutzen Sie die Kochstellen nur mit aufgesetzten Töpfen und Pfannen. Erhitzen Sie keine leeren Töpfe oder Pfannen, dadurch kann ein Wärmestau entstehen. Verwenden Sie Kochtopfe mit stärkerem Boden, da die Wärmeverteilung besonders in Kleinstellung deutlich verbessert wird. Je besser die Topfgröße der Brennergröße angepasst ist, desto optimaler werden die Wärme der Gasflamme ausgenutzt und Kosten eingespart. Kochgefäße mit einem gewölbten Boden, wie z.B. ein WOK, dürfen nicht benutzt werden.
Die Verwendung von Brätern, Pfannen oder Grillsteinen, die gleichzeitig von mehreren Brennern beheizt werden, ist nicht zulässig, da der dadurch entstehende Hitzestau das Gerät beschädigen kann.
Wenn Sie Töpfe oder Pfannen kurzfristig entfernen, stellen Sie die Kochmulde auf Kleinstellung. So vermindern Sie die Verbrennungsgefahr beim Arbeiten neben offenen Flammen; außerdem sparen Sie Gas und entlasten die Umwelt.
Decken Sie Ihre Kochstellen im Betrieb immer mit Töpfen oder Pfannen ab, wenn die Gas-Kochmulde unter einer Dunstabzugshaube angebracht ist. Es können sonst durch die starke Hitzeentwicklung Teile der Dunstabzugshaube beschädigt werden oder es können sich Fettrückstände im Filter entzünden. Sorgen Sie bitte bei Benutzung einer Dunstabzugshaube mit Abluftbetrieb für ausreichende Luftzufuhr!
Nach dem Zünden den Bedienknebel noch ca. 5-8 Sekunden gedrückt halten, da sich der Thermofühler, welcher den Gasweg öffnet, erst erwärmen muss.
Bei Stromausfall können Sie das Gerät durch Streichhölzer oder eine andere Zündhilfe zünden. Die Thermosicherung, die das Ausströmen von unverbranntem Gas in Offenstellung verhindert, funktioniert uneingeschränkt.
Töpfe mit einem Durchmesser unter 90mm bzw. über 220 mm sollten nicht verwendet werden. Falls Sie größere Töpfe verwenden, achten Sie darauf, dass zwischen Kochgefäß und brennbaren Umbauten ein Mindestabstand von 50mm eingehalten wird. Zwischen dem Bedienknebel und dem Topf oder der Pfanne muss ein Mindestabstand von 15 mm eingehalten werden.
Bei Funktionsstörungen verständigen Sie bitte Ihren Fachhändler oder den zuständigen Gaggenau-Kundendienst!
Tipp: Beachten Sie beim Kauf von Töpfen, dass der Hersteller häufig den oberen Topfdurchmesser angibt, der in der Regel etwas größer ist als der Durchmesser des Topfbodens. Beachten Sie die Herstellerangaben! Verwenden Sie Kochgeschirr, das vom Hersteller als „für Gas geeignet“ bezeichnet wird. Benutzen Sie zum Ankochen, Frittieren und Anbraten von großen Mengen bevorzugt die größere Kochzone. Zum Quellen, Aufwärmen und Warmhalten auch größerer Mengen verwenden Sie bevorzugt die kleinere Kochstelle.
2. Aufbau und Funktionsweise
2.1 Aufbau des Gerätes

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1 2 2 3 3 4 5 6 7 Abb. 2
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8 9 10 11 Abb. 32.2 Sonderzubehör
1 Topfträger
2 Starkbrenner 2,8 kW
3 Normalbrenner 1,9 kW
4 Bedienknebel für die vordere linke Kochstelle
5 Bedienknebel für die hintere linke Kochstelle
6 Bedienknebel für die hintere rechte Kochstelle
7 Bedienknebel für die vordere rechte Kochstelle
8 Brennerdeckel
9 Brennerkopf
10 Zündkerze für automatische Zündung
11 Thermofühler für Flammensicherung
Folgendes Sonderzubehör können Sie bestellen:
- VV 200-000: Verbindungsleiste
- VD 201-010: Geräteabdeckung (Bei montierter Geräteabdeckung muss beim Schließen der Topfrost abgenommen werden.)
2.3 Funktionsweise
Das Gerät ist mit einer Einhandbedienung ausgestattet. Das heißt beim kurzzeitigen Drücken des Bedienknebels wird die Zündung betätigt. Nach dem Zünden müssen Sie den Bedienknebel noch ca. 5-8 Sekunden gedrückt halten, da sich der Thermofühler, der den Gasweg öffnet, erst erwärmen muss.
Die Gas-Kochmulde besitzt 2 Normalbrenner und 2 Starkbrenner.
Alle Brenner haben eine Thermosicherung, die das Ausströmen von unverbranntem Gas in Offenstellung verhindert.
Die Gesamt-Nennwärmebelastung beträgt:
9,4 kW bezogen auf Hs* (Brennwert)
8,4 kW bezogen auf H _i (Heizwert)
Die angegebene Nennbelastung ist durch den Einbau der Festdüsen vorgegeben.
Die Umstellung der Gas-Kochmulde auf eine andere Gasart erfolgt durch Düsenwechsel der Voll- und Kleinbranddüsen (siehe Düsentabelle S. 10-11).
Die Symbole auf der Schalterblende bedeuten: 0 AUS
Großstellung
Kleinstellung
Die Gaszufuhr ist zwischen Groß- und Kleinstellung stufenlos einstellbar.
3. Bedienung

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Abb. 4
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Abb. 5Die Kochstellen dürfen nur gezündet werden, wenn alle Brennerteile aufgesetzt sind. Ansonsten können Funktionsstörungen an der Zündvorrichtung auftreten.
Einschalten:
- Stellen Sie einen Kochtopf auf die entsprechende Kochstelle.
- Drücken Sie den Bedienknebel für die entsprechende Kochstelle bis zum Anschlag ein. Damit aktivieren Sie die Zündung. Halten Sie den Bedienknebel gedrückt!
- Drehen Sie den Bedienknebel nach links auf die Position ♠Großstellung".
Sollte die Flamme nicht innerhalb von 2 bis 4 Sekunden zünden, drehen Sie den Bedienknebel weiter nach links auf „Kleinstellung“ und nach dem Zünden wieder auf „Großstellung“ zurück. Ein Zünden in Kleinstellung ist oftmals schneller möglich, da die verschiedenen Gase ein unterschiedliches Zündverhalten besitzen.
Nach dem Zünden den Bedienknebel noch ca. 5-8 Sekunden gedrückt halten, da sich der Thermofühler, welcher den Gasweg öffnet, erst erwärmen muss.
Wiederholen Sie den Vorgang, wenn die Flamme wieder ausgeht.
Durch langsames Drehen des Bedienknebels kann die Flammengröße stufenlos zwischen Voll- und Kleinbrand eingestellt werden.
Ausschalten:
Drehen Sie den Bedienknebel bis zum Anschlag nach rechts auf die Position 0.
4. Reinigung und Pflege

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1 2 Abb. 6Überlaufendes Kochgut sofort wegwischen, damit es nicht auf der Mulde festbrennen kann. Vorsicht! Die Brenner werden im Betrieb sehr heiß.
Verwenden Sie niemals scheuernde oder ätzende Reinigungsmittel.
Die Bedienblende und die Bedienknebel sollten Sie nur mit Spülmittel und einem weichen Tuch reinigen.
Halten Sie den Thermofühler und die Zündkerze sauber, damit eine einwandfreie Funktion gewährleistet bleibt.
Halten Sie die Zuluftöffnungen an der Blendenrückseite frei und sauber.
Achtung:
Verwenden Sie zum Reinigen Ihres Gerätes niemals Hochdruck- und Dampfstrahlgeräte, weil sonst die elektrische Sicherheit des Gerätes nicht mehr gewährleistet ist.
Vor der ersten Inbetriebnahme und nach jedem Gebrauch führen Sie bitte eine gründliche Reinigung durch.
- Warten Sie, bis das Gerät abgekühlt ist!
- Entfernen Sie den Topfträger.
- Entfernen Sie die Brennerdeckel.
- Reinigen Sie die Kochmulde, die Brennerdeckel, und den Topfträger mit handelsüblichen Reinigungsmitteln (nicht in der Geschirrspülmaschine!), z.B. mit warmer Seifenlauge.
- Reinigen Sie den Brennerkopf bei Bedarf mit einem feuchten Tuch.
- Lassen Sie eingebrannte Stellen mit wenig Wasser und etwas Spülmittel einweichen. So lösen sich selbst hartnäckige Verschmutzungen. Verwenden Sie keine scheuernden Mittel und kratzenden Schwämme.
- Durch die Hitzeentwicklung können auf der Edelstahloberfläche kleine Verfärbungen auftreten. Versuchen Sie nicht, diese Verfärbungen wegzuscheuern, Sie beschädigen dadurch die Oberfläche. Verteilen Sie Edelstahlpflegemittel gleichmäßig dünn auf der Kochmulde (nicht auf der Bedienblende!). So erhalten Sie eine gleichmäßige Oberfläche und Ihre Mulde bleibt lange Zeit schön.
Wichtig ! Reinigen Sie die beschichteten Brennerdeckel erst im kalten Zustand!
Beim Zusammenbau Brennerdeckel (1) so auf den Brennerkopf (2) legen, dass die vier Zapfen an der Unterkante des Brennerdeckels in die entsprechenden Öffnungen am Brennerkopf einrasten (s. Abb. 6). Legen Sie die Topfträger wieder auf.
5. Wartung
5.1 Allgemeines
Bei eventuell auftretenden Funktionsstörungen überprüfen Sie, ob die Gas- und Stromversorgung in Ordnung ist, also der Gashahn geöffnet und der Stecker in die Steckdose gesteckt wurde. Sollte das Gerät dennoch nicht funktionieren, verständigen Sie bitte Ihren Fachhändler oder den zuständigen Kundendienst und geben Sie bitte den Gerätetyp an (s. Typenschild).
Reparaturen dürfen nur von autorisierten Fachleuten durchgeführt werden. Damit bleibt die Sicherheit des Gerätes gewährleistet. Bitte denken Sie daran, unsachgemäße Eingriffe lassen den Garantieanspruch verfallen.
Benutzen Sie nur Original-Ersatzteile.
5.2 Kleine Störungen selbst beheben
| Störung Abhilfe | |
| Der Brenner zündet nach mehreren Prüfen Sie, ob ... Versuchen nicht! ... der Brenner richtig zusammengebaut ist. ... die Gasabsperreinrichtung geöffnet ist. ... der Brenner trocken und sauber ist. ... die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst hat. Informieren Sie eventuell den Kundendienst. | |
| Die Gasflamme geht nach der Zündung wieder aus. Prüfen Sie, ob ... ... die Brennerdeckel richtig aufgelegt sind. ... die Flamme durch starken Durchzug im Raum ausgelöscht wurde. | |
| Die elektrische Zündeinrichtung des Prüfen Sie, ob sich Speisereste zwischen der Kochstellenbrenners funktioniert nicht mehr. Zündelektrode und dem Brennerdeckel befinden. Entfernen Sie diese vorsichtig. | |
| Die Flammenspitzen sind gelb und nicht blau. Prüfen Sie, ob die Brenner trocken und sauber sind. |
6. Technische Daten / Einstelltabelle
Technische Daten / Gas
Kochbrenner: Normalbrenner
Vollbrand 1,90 kW
Kleinbrand < 0,35 kW
Starkbrenner
Vollbrand 2,8 kW
Kleinbrand < 0,56 kW
Technische Daten / Elektro
Nennaufnahme 0,8 W
Spannung 220-240 V
Frequenz 50-60 Hz
Technische Änderungen vorbehalten.
Gasanschluss:
Überwurfmutter R1/2" für Winkel mit R1/2" nach
DIN 1999 konisch zylindrisch
Technische Daten Gas
| Länder DK ES IT SE SE FR ES | ||||
| GasfamilieGasartDruck | Stadtgasa8 mbar | Stadtgasb8 mbar | Stadtgasc8 mbar | Stadtgase8 mbar |
| A-Brenner VollbrandA-Brenner Kleinbrand | 2,200,47 Spalt* | 2,050,47 Spalt* | 2,200,47 Spalt* | 2,200,47 Spalt* |
| B-Brenner VollbrandB-Brenner Kleinbrand | 3,000,55 Spalt** | 2,950,55 Spalt** | 3,000,55 Spalt** | 3,000,55 Spalt** |
| Σ LeistungΣ Verbrauch | 8,9 kW2 m^3/h | 8,9 kW1,9 m^3/h | 8,9 kW1,2 m^3/h | 8,9 kW1,6 m^3/h |
* = 1/2

** = 3 / 4

Technische Daten Gas
| Länder | AT BE CH DE DK ES FI FR FI GB GR IE IS IE IT LU NL PT NL SE | BE FR LU NL FR GB GR IS IT LU NO PT SE | DE | BE CH DK ES | AT DE |
| Gasfamilie Erdgas Erdgas Gasart Druck | Erdgas But/Prop H/E (G 20) 20 mbar | But/Prop L (G 25) 25 mbar | LL (G 25) 20 mbar | 3 + (G30 / 31) 28-30/37 mbar | (G30 / 31) 50 mbar |
| A-Brenner Vollbrand A-Brenner Kleinbrand | 0,92 0,47 | 0,92 0,47 | 1,04 0,51 | 0,68 0,30 | 0,59 0,26 |
| B-Brenner Vollbrand B-Brenner Kleinbrand | 1,24 0,55 | 1,24 0,55 | 1,40 0,61 | 0,85 0,36 | 0,72 0,32 |
| Σ Leistung Σ Verbrauch | 9,4 kW 0,9 m^3 /h | 9,4 kW 0,9 m^3 /h | 9,4 kW 1 m^3 /h | 9,4 kW 680 g/h | 9,4 kW 680 g/h |
7. Montageanleitung
7.1 Wichtige Hinweise
Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise und wichtigen Hinweise (Kapitel 1).
Der Installateur ist für das einwandfreie Funktionieren am Aufstellungsort verantwortlich. Er muss dem Benutzer die Funktionsweise anhand der Bedienungsanleitung erklären und darauf verweisen, wie im Bedarfsfall Elektro und Gas abgeschaltet werden können.
Achtung:
Vor dem Anschluss des Gerätes prüfen Sie bitte, ob die örtlichen Anschlussbedingungen, wie Gasart, Gasdruck und Netzspannung und die Geräte-einstellung, übereinstimmen. Die notwendigen Informationen entnehmen Sie dem Aufkleber am Gasanschluss oder dem Typenschild. Diese Gas-Kochmulde entspricht den Kategorien, die auf dem Typenschild aufgeführt sind. Das Typenschild befindet sich auf dem Gerät und zusätzlich auf dem beiliegenden Zusatzblatt. Durch Düsen-wechsel ist es möglich, jedes dort aufgeführte Gas einzustellen. Sollten die Daten nicht übereinstimmen, so muss das Gerät auf die benötigte Gasart und den vorhandenen Druck umgestellt werden. Da diese Gas-Kochmulde nicht für den Anschluss an eine Abgasführung vorgesehen ist, beachten Sie die geltenden Installationsbedingungen.
Lüftungshinweis:
Um eine gute Verbrennung zu gewährleisten, muss der Aufstellungsraum für dieses Gerät einen Mindest-Rauminhalt von 20 m³ und eine Tür ins Freie oder ein Fenster, welches geöffnet werden kann, besitzen.
KG 260-... FDxxxx AC 220-240V 50/60Hz

9,4 kW 0,8 VA
In Deutschland muss der Einbau und der Anschluss der Gas-Kochmulde von einem beim Gasversorgungsunternehmen zugelassenen Installateur vorgenommen werden. Dabei sind die Richtlinien, wie DVGW-TRGI 86 und TRF 1988 sowie die Vorschriften der Gasversorgungsunternehmen und der zuständigen Behörden zu beachten.
In der Schweiz ist die Montage unter Beachtung der jeweils geltenden Richtlinien des SVGW und der Vereinigung der Kantonalen Feuerversicherungen sowie die Aufstellungsbedingungen des Herstellers vorzunehmen.
In Österreich ist die Montage unter Beachtung des ÖVGW-TR Gas (G1) und ÖVGW-TR Flüssiggas (G2-Teil 1) sowie der örtlichen Bau- und Gewerbeordnung vorzunehmen.
Das Gerät darf ohne zusätzliche Maßnahmen in Küchenkombinationen aus Holz oder ähnlichem brennbarem Material eingebaut werden. Gebäudeseitig muss die Wand hinter dem Gerät aus nicht brennbarem Material bestehen.
Zu wärmeempfindlichen Möbelteilen oder Anstellflächen (Schrankseitenwand) muss ein Mindestabstand von 150 mm eingehalten werden.
Die Kochmulde entspricht der Geräteklasse 3 und muss gemäß der Einbauskizze in die Arbeitsplatte eingebaut werden.
Der Abstand zum Hängeschrank und Arbeitsplatte muss mindestens 600 mm betragen. Bei Einbau unter einer Dunstabzugshaube muss der vom Hersteller angegebene Sicherheitsabstand eingehalten werden. Wandabschlussleisten müssen hitzebeständig sein, der Mindestabstand zwischen Mulde und Wandabschlussleiste beträgt 35 mm.
Nach dem Auspacken überprüfen Sie das Gerät ggf. auf Transportschäden und melden Sie dies umgehend dem Transportunternehmen.
Technische Änderungen vorbehalten.
7.2 Geräteanschluss

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1/2" Abb. 7 63DichtungGasanschluss
Der Gasanschluss muss so angeordnet sein, dass der Absperrhahn zugänglich ist und gegebenenfalls nach Öffnen der Möbeltür sichtbar wird. Das Gerät ist mit einem der beiliegenden Anschlusswinkel R1/2" (geräteseitig) mit der zugehörigen Dichtung an eine feste Anschlussleitung oder einem typgerechten Gas-Sicherheitsschlauch nach DIN 3383 Teil 1 anzuschließen. Besteht der Gas-Sicherheitsschlauch nur teilweise aus Metall, so darf die Umgebungstemperatur 70°K nicht überschritten werden. Bei einem Gas-Sicherheitsschlauch, der vollkommen aus Metall besteht, ist die zulässige Umgebungstemperatur 115 °K. Eine flexible Leitung muss so verlegt werden, dass sie nicht mit beweglichen Teilen des Küchen-elementes (z.B. Schublade) in Berührung kommen kann.
Elektrischer Anschluss
Der elektrische Anschluss (AC 220-240 V) erfolgt durch ein Anschlusskabel mit Schutzkontaktstecker über eine geerdete Steck- oder Anschlussdose, die auch noch nach dem Einbau der Gas-Kochmulde erreichbar sein muss.
Wenn durch den Einbau der Gas-Kochmulde das Gerät nicht durch das Ziehen des Steckers aus der Steckdose allpolig vom Netz getrennt werden kann, so ist installationsseitig eine Trennvorrichtung mit mindestens 3 mm Kontaktabstand vorzusehen. Beim Herstellen der Anschlüsse ist darauf zu achten, dass die Anschlussleitung nicht mit heißen Teilen der Gas-Kochmulde oder anderen zu heißen Teilen in Berührung kommt.
Das Netzanschlusskabel muss mindestens dem Typ H 05 V2V2 3G 0,75 entsprechen oder entsprechend temperaturbeständig sein (mind. 90°C).
Das Netzanschlusskabel darf nur über einen autorisierten Fachmann bezogen und angeschlossen werden.
Angaben auf dem Typenschild beachten, Schutzleiter anschließen. Das Anschlusskabel an das Netz anschließen.
Anschlussart Y: Wenn das Netzanschlusskabel beschädigt wird, muss dieses durch ein besonderes Netzanschlusskabel ersetzt werden. Das Netzanschlusskabel darf nur vom Hersteller oder seinem Kundendienst angeschlossen werden.
7.3 Düsenwechsel

Düseneinstellung siehe Tabelle Seite 10-11.
Umstellung auf eine andere Gasart
Die Umstellung auf eine andere Gasart darf nur von autorisierten Fachleuten durchgeführt werden. Die für die einzustellende Gasart erforderlichen Düsen sind als Umbausatz erhältlich. Bitte geben Sie den Gerätetyp und die gewünschte Gasart an. Der Düsenwechsel ist ohne Öffnen des Gerätes möglich.
Belastung bei allen Gasen
Die Nennbelastung wird bei allen Gasarten und Drücken durch den Einbau der für die gewünschte Gasart vorgesehene Düse in Groß- und Kleinstellung erzielt (siehe Düsentabelle). Die Kleinstelldüse wird im Werk bis zum Anschlag eingeschraubt und dadurch wird die kleinste Menge eingestellt.
So gehen Sie vor:
Wechsel der Kleinstelldüse 1
- Machen Sie das Gerät stromlos!
- Entfernen Sie die Abdeckung an der Unterseite des Gerätes unter den Gashähnen. Die Kleinstelldüse 1 befindet sich im Gashahn und wird von unten eingeschraubt. (siehe Abb. 8)
- Schrauben Sie die Düse heraus und setzen Sie die neue Düse nach den Angaben in der Düsentabelle ein. Die Düse muss bis zum Anschlag eingeschraubt werden. Setzen Sie die Abdeckkappen wieder auf.
Sollte bei abweichenden Gasarten und Drücken eine Korrektur der Kleinstelldüse 1 notwendig sein, so kann durch Linksdrehen der Durchfluss vergrößert werden.

Düseneinstellung siehe Tabelle Seite 10-11.
Wechsel der Hauptdüse 2 So gehen Sie vor:
- Die Hauptdüse 2 wird nach dem Abnehmen des Brennerdeckels sichtbar. Sie wird mit einem speziellen Steckschlüssel (SW 5,5) herausgeschraubt (Abb. 9).
- Schrauben Sie die Düse heraus und setzen Sie die neue Düse nach den Angaben in der Düsentabelle ein. Die Düse muss bis zum Anschlag fest eingeschraubt werden (Drehmoment 1,5 Nm).
- Bitte vergessen Sie nicht, den alten Aufkleber am Gasanschluss mit dem im Lieferumfang des Düssensatzes beigefügten neuen Aufkleber zu überkleben, um die Umstellung auf eine andere Gasart zu dokumentieren.
Prüfen der Funktion
Die Flammen sind richtig eingestellt, wenn keine gelben Spitzen sichtbar sind und beim schnellen Umschalten von Groß- auf Kleinstellung die Flammen nicht erlöschen.
Primärlufteinstellung
Die Primärlufteinstellung bei verschiedenen Gasen wird nur durch die unterschiedlichen Düsenformen und Maße bestimmt und muss daher nicht eingestellt werden.
7.4 Einbau des Gerätes

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85 580 510 55 14 m min. 35 48 min. 30 max. 420° min. 50 490 560 Abb. 10
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Abb. 11
- Stellen Sie den Ausschnitt für ein oder mehrere Vario-Geräte in Ihrer Arbeitsplatte her. Gehen Sie dabei gemäß der Einbauskizze und Maßtabelle vor. Die Maßtabelle enthält den Platzbedarf für die Verbindungsleiste zwischen den Geräten.
Wichtig! Der Winkel zwischen der Schnittfläche und der Arbeitsplatte muss 90° betragen (Abb. 10).
- Markieren Sie genau die Mitte des Ausschnitts. Befestigen Sie die längere Befestigungsschiene an der Hinterkante und die kürzere Befestigungsschiene an der Vorderkante des Ausschnitts. Achten Sie darauf, dass die Nasen der Befestigungsschienen auf der Arbeitsplatte aufliegen und dass die Mittenmarkierung der Befestigungsschienen genau mit der Mittenmarkierung des Ausschnitts übereinstimmt (Abb. 11).
Befestigen Sie die Geräteabdeckung vor dem Einbau am Gerät (siehe Montageanleitung VD 201-010).
- Lassen Sie das Gerät in die Arbeitsplatte ein. Achten Sie darauf, dass die Rastnasen am Gerät exakt auf den Klemmfedern aufliegen. Drücken Sie das Gerät fest in die Arbeitsplatte. Die Rastnasen am Gerät „schnappen“ in den Klemmfedern ein (Abb. 12).
Hinweis: Bei Einbau des Gerätes in Arbeitsplatten aus Granit oder Marmor die Bohrungen bitte vom Fachmann setzen lassen oder die Befestigungsschienen mit temperaturfestem 2-Komponentenkleber (Metall auf Stein) ankleben.
Hinweis:
Mehrere Geräte können auch in Einzelausschnitten unter Einhaltung eines seitlichen Mindestabstandes zwischen den Geräten von 40 mm eingebaut werden.