EU 1006 - Waschmaschine Eudora - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG EU 1006 Eudora
AUFSTELLUNG Sicherheitshinweise 2
Elektrischer Anschluß 2
Gerätebeschreibung 3
So entfernen Sie die Transportsicherung 3
Anschluß und Aufstellung 3 - 4
Vor dem ersten Waschen 5
BENUTZUNG Programmwahl 5 - 7
Sortieren der Wäsche 6
So stellen Sie das Programm ein 6 - 7
Waschmitteldosierung und -beigabe 7
REINIGUNG
UND WARTUNG Pflegehinweise 8
Entkalken 8
Reinigung des Zuflußsiebes 8
ALLGEMEINES Störungsbehebung 9 - 10
Notöffnen 9
Notentleeren 9
Reinigung der Laugenpumpe 9
Beachtenswerte Ratschläge 11
Fleckenentfernung 11
Pflegekennzeichen 12
Programmbeispiele 12
Sicherheitshinweise

Achtung
• Die Transportsicherung entfernen!
• Vor Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung vollständig lesen
- Dieses Gerät dient ausschließlich der Reinigung von Wäsche- und Bekleidungsstücken aus textilem Gewebe, die mit Pflegekennzeichen versehen sind und muß vor unsachgemäßen, bestimmungs- und zweckwidrigen Zugriffen (z.B. Kinder) während des Betriebes geschützt werden.
• Die Waschmaschine ist während des Betriebes hinreichend zu beaufsichtigen.

Achtung
- Das Gerät darf in keiner Weise in seiner Konstruktion verändert werden.
- Nach der jeweiligen Verwendung ist der Wasserzulauf zuverlässig abzusperren.
- Schalten Sie die Waschmaschine nach jedem Waschgang mit dem Hauptschalter aus.

Achtung
Dieses Produkt wurde unter umweltfreundlichen Aspekten hergestellt und verpackt.
Wir ersuchen Sie, die Verpackung und das "alte" Gerät ordnungsgemäß zu entsorgen.
Netzkabel durchtrennen und mit dem Stecker entfernen. Türschloß zerstören - dadurch verhindern Sie, dass sich Kinder einsperren und dadurch in LEBENSGEFAHR geraten!
Elektrischer Anschluß
• Schutzkontaktsteckdose 230 V / 50 Hz
- Anschlußwert 2,2 kW
- Absicherung: eine mit mind. 10 A abgesicherte Schutzkontaktsteckdose

Achtung
- Wenn das Netzkabel dieses Gerätes beschädigt wird, muß es durch ein besonderes Netzkabel ersetzt werden, das beim Hersteller oder seinem Kundendienst erhältlich ist.

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Programmlade Waschmittellade Fülltür Laugenpumpen- verschluß und Notentleerung (s. S. 9) Notöffnung Türe (s. S. 9) 4 verstellbare Standfüße Netzkabel Ablagematten Schlauchaufhänger Zuflußschlauch mit Aquastopp Abflußschlauch TransportsicherungSo entfernen Sie die Transportsicherung
Die Transportsicherung unbedingt vor der Inbetriebnahme entfernen (Bild 1 - 3), sonst muß während des Betriebes mit Schäden am Gerät gerechnet werden.
- Beide Stangen aus der Verankerung lösen und herausziehen.
• Die Öffnungen links und rechts mit den dafür vorgesehenen Kunststoffpfropfen verschließen. - Bei einem Transport des Gerätes (z.B. Umzug) ist ein Wiederherstellen der Transportsicherung erforderlich. Lassen Sie das Restwasser aus dem Gerät ab (siehe Notentleerung - Seite 9)
- Das Gerät darf nur stehend und mit eingebauter Transportsicherung transportiert werden.

Anschluß und Aufstellung
Die Tür zur Entnahme der Beigaben öffnen, dazu:
• die Maschine an das Stromnetz anschließen
- den Hauptschalter auf "TÜR" drehen - die Tür springt auf.

• Die Waschmaschine ist mit einem Aquastopp-Schlauch ausgestattet.
- Funktion:
- Der Aquastopp-Schlauch ist mit einem Wellschlauch (1) ummantelt. Dieser Wellschlauch sammelt bei einem Defekt das Wasser und das eingebaute Ventil stoppt die Wasserzufuhr.
- Im Signalfenster (2) erscheint ein roter Punkt, der anzeigt, dass der Schlauch beschädigt ist. In diesem Fall muss der Aquastopp-Schlauch ausgetauscht werden. Diesen können Sie beim EUDORA-Werkskundendienst oder einem Fachhändler mit der Artikel-Nº: 017314 bestellen.
- Anschliessen des Aquastopp-Schlauches:
- Das Gerät darf nur an Kaltwasser angeschlossen werden.
- Der Wasserleitungsdruck muß zwischen 1 bar und 10 bar liegen. Bei höherem Druck ist der Waschmaschine ein Druckreduzierventil vorzuschalten. Beachten Sie die für Sie geltenden Vorschriften Ihres Wasserversorgungsunternehmens.
- Mutter (3) auf Wasserhahn aufsetzen und festziehen (schwarzer Pfeil - siehe Bild).
• Dichtheit kontrollieren!
• Demontieren des Aquastopp-Schlauches:
- Wasserzufuhr stoppen (abdrehen)
- gelbe Taste (4) drücken und Mutter (3) abschrauben (grauer Pfeil - siehe Bild).
Wasserabfluß
- Den Abflußschlauch knickfrei verlegen.
- Den Abflußschlauch über den Rand des Spül- bzw Waschbeckens hängen. Die Schlauchkrümmung darf höchstens 1 m über dem Niveau, auf dem die Maschine steht, sein (damit der Wasserabfluß einwandfrei funktioniert).
- Fixieren Sie den Abflußschlauch mit dem beiliegenden Schlauchhalter.
Ziehen Sie den Schlauchhalter bis zur Mitte der Schlauchkrümmung auf den Abflußschlauch und sichern Sie ihn gegen Abrutschen. Verwenden Sie eventuell einen Schlauchbeschwerer oder ein anderes geeignetes Mittel, um sicherzustellen, daß der Abflußschlauch nicht abrutschen kann.
- Der Anschluß des Abflußschlauches kann an jedem beliebigen Abflußsystem erfolgen. Der feste Anschluß des Abflußschlauches an den Geruchsverschluß Ihres Spül- oder Waschbeckens erfordert besondere Maßnahmen und sollte deshalb ausschließlich von einem Installateur ausgeführt werden.
Aufstellung und Inbetriebnahme
- Waagrecht auf ebenem, nicht schwingendem Boden.
• Die Maschine muß mit allen Schraubfüßen satt auf dem Boden stehen. - Zum Ausrichten der Maschine je nach Bedarf einen oder mehrere Schraubfüße mit dem Gabelschlüssel (SW 27) einstellen.
- Wasserhahn öffnen und Abflußschlauch kontrollieren.

Achtung
- Immer auf eine einwandfreie Schlauchführung achten, da sich jede Querschnittveränderung nachteilig auf die Funktion des Gerätes auswirkt.
• Die Waschmaschine nur in einem frostfreien Raum aufstellen. - Für alle entstehenden Wasserschäden, durch unsachgemäßen Gebrauch und durch Wartungsarbeiten von nicht gewerbsmäßig Befugten, ist der Besitzer haftbar.

Achtung
Die Waschmaschine muß sachgemäß aufgestellt und angeschlossen sein.
Vor Verlassen des Werkes wurde die Waschmaschine geprüft. Um mögliche Prüfwasserreste zu entfernen, das erste Mal ohne Wäsche waschen.
- keine Wäsche einfüllen
- Wasserhahn öffnen
- 1/2 Meßbecher Waschmittel in die Kammer für Hauptwaschmittel einfüllen
- das Programm „Pflegeleicht / Feinwäsche“ mit 60°C durchlaufen lassen
Die Waschmaschine ist nun gereinigt und für den Betrieb bereit.
Programmwahl
Mod.1005/..

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°C 50 60 75 40 30 20 kalt Wolle Koch-/Buntwäsche mit Vorwäsche Koch-/Buntwäsche Pflegeleicht AUS TÜR FeinwäscheMod.1006/..

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50 60 75 95 40 30 20 kalt Wolle kalt - 40°C Koch-/Buntwäsche mit Vorwäsche 40 - 95°C 1 2 Koch-/Buntwäsche 40 - 95°C 3 Pflegeleicht kalt - 60°C ohne Schleudern AUS TÜR 5 Feinwäsche hoher Wasserstand kalt - 40°C SpülstoppProgrammwähler
- Mit dem Programmwähler können Sie aus folgenden Waschprogrammen wählen:
1 Koch- und Buntwäsche mit Vorwäsche von 40°C - 95°C
2 Koch- und Buntwäsche ohne Vorwäsche von 40°C - 95°C
3 Pflegeleichtwäsche von kalt - 60°C
4 Feinwäsche / Gardinen hoher Wasserstand von kalt - 40°C
5 Wolle von kalt - 40°C

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Wolle Koch-/Buntwäsche mit Vorwäschäte Koch-/Buntwäsche Pflegelericht FeinwäscheTemperaturwähler
- Mit dem Temperaturwähler können Sie die angeführten Temperaturen von kalt bis 95°C einstellen.
- Beachten Sie bitte die Pflegekennzeichen der zu waschenden Textilien. Unsere Angaben über Temperatureinstellungen sind nur unverbindliche Richtlinien.
- Achten Sie bei jedem Waschgang auf die, für das Programm richtige Temperatureinstellung.
- Eine automatische Temperaturbegrenzung im Wollprogramm (5) bei 40°C und im Feinwaschprogramm (4) bei 60°C gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit, unabhängig von der eingestellten Temperatur.
- Bei leicht verschmutzten Textilien ist meist die intensive Wirkung hoher Temperaturen nicht erforderlich, sodaß Sie auch im niedrigen Temperaturbereich energiesparend waschen können.
Hauptschalter Mod. 1005/..
- Den Hauptschalter immer zuletzt betätigen.
- Mit dem Hauptschalter stellen Sie ein, ob das Programm mit oder ohne Schleudern enden soll. Die Schleuderdrehzahl entnehmen Sie bitte dem Leistungsschild an der Außenseite der Programmlade.
" EIN mit Schleudern " Im Feinwasch- (4) und im Wollprogramm (5) ist die Schleuderdrehzahl automatisch bei 500 U/min begrenzt.
" EIN ohne Schleudern "

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°C 50 60 75 40 30 20 kalt
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AUS TÜR
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ohne Schleudem 1400 900 500 Spülstopp AUS TÜRHauptschalter Mod. 1006/..
- Den Hauptschalter immer zuletzt betätigen.
- Der Hauptschalter ist zugleich der Drehzahlwahlschalter.
- Mit dem Hauptschalter stellen Sie die gewünschte Endschleuderdrehzahl ein.
Im Feinwasch- (4) und im Wollprogramm (5) ist die Schleuderdrehzahl automatisch bei 500 U/min begrenzt, auch wenn Sie eine höhere Drehzahl eingestellt haben. Sobald Sie eine Endschleuderdrehzahl gewählt haben, startet das Waschprogramm. - Sie können jedes Programm auch ohne Schleudern beenden lassen, dazu drehen Sie den Hauptschalter auf "ohne Schleudern".
Spülstopp Mit dem Hauptschalter können Sie auch den "Spülstopp" aktivieren.
Die Maschine bleibt im letzten Schwemmgang (vor dem Endschleudern) stehen, um einem Verknittern der Textilien entgegenzuwirken. Wird nun vom "Spülstopp" auf eine beliebige Schleuderdrehzahl geschaltet, wird das Programm mit dem Schleudern beendet.

Achtung:
Bringen Sie nach jedem Waschgang den Hauptschalter in die „AUS“ - Stellung.
- Der Hauptschalter dient außerdem als Türöffner. Um die Tür zu öffnen, drehen Sie den Hauptschalter auf Position „TÜR“. Durch die Impulsfunktion mit automatischem Rückzug wird der Hauptschalter nach dem Loslassen in Stellung „AUS“ zurückgedreht. Aus Sicherheitsgründen läßt sich die Tür erst einige Sekunden nach Programmende öffnen.
Sortieren der Wäsche
Sortieren Sie die Wäsche
- nach dem Pflegekennzeichen
- nach dem Verschmutzungsgrad
- nach der Farbe
Neue Wäsche soll das erste Mal getrennt gewaschen werden, da diese oft einen Überschuß an Farbe enthält.
Nutzen Sie die zulässigen Füllmengen aus, um am wirtschaftlichsten zu waschen.
Ein Überbeladen der Waschtrommel sollte jedoch vermieden werden, da dadurch die Reinigungswirkung herabgesetzt wird.
So stellen Sie das Programm ein
1
1 • Koch- und Buntwaschprogramm mit Vorwäsche • INTENSIV • 40 - 95°C
- Programmwähler auf Position 1 stellen
• Temperatur laut Pflegekennzeichen einstellen - Mit dem Hauptschalter die gewünschte Option wählen.
Hinweis: Normal verschmutzte Haushaltswäsche sollte immer ohne Vorwäsche gewaschen werden. Sie sparen bei gleichem Wascherfolg Wasser, Waschmittel und Energie.
2
2 • Koch- und Buntwaschprogramm ohne Vorwäsche • NORMAL • 40 - 95°C
- Programmwähler auf Position 2 stellen
• Temperatur laut Pflegekennzeichen einstellen - Mit dem Hauptschalter die gewünschte Option wählen.
3 • Pflegeleichtprogramm • bis 60°C
- Programmwähler auf Position 3 stellen
- Temperatur laut Pflegekennzeichen einstellen
- Mit dem Hauptschalter die gewünschte Option wählen.
4 • Feinwasch- / Gardinenprogramm • bis 40°C
- Programmwähler auf Position 4 stellen
- Temperatur laut Pflegekennzeichen einstellen (autom. Temperaturbegrenzung bei 60°C)
- Mit dem Hauptschalter die gewünschte Option wählen (automatisch bei 500 U/min begrenzt).
5 · Wollprogramm · bis 40°C
- Programmwähler auf Position 5 stellen
- Temperatur laut Pflegekennzeichen einstellen (autom. Temperaturbegrenzung bei 40°C)
- Mit dem Hauptschalter die gewünschte Option wählen (automatisch bei 500 U/min begrenzt).
3
4
5
Waschmitteldosierung und -beigabe
Die benötigte Waschmittelmenge hängt ab von
- der Größe und Bauart Ihrer Waschmaschine
- der Wasserhärte
- der Art und Stärke der Verschmutzungen auf Ihren Textilien
- der Wäschemenge in der Trommel
• dem Waschmitteltyp und der Waschmittelmarke
Überzeugen Sie sich daher vor der Waschmittelbeigabe, ob
- Sie das Fassungsvermögen der Trommel an Trockenwäsche ausgenützt haben
--> dies hilft, Energie und Wasser zu sparen - die Wäsche fettigen, schwer löslichen Schmutz oder starke Verfleckungen aufweist
- der Härtebereich der Waschmittel - Dosieranleitung mit der Wasserhärte übereinstimmt (Die Wasserhärte erfahren Sie vom Wasserwerk oder beim Gemeindeamt.)
- das von Ihnen verwendete Waschmittel für das gewählte Programm, die gewählte Temperatur und die zu waschenden Textilien geeignet ist.
Aktiver Umweltschutz
Ihre Waschmaschine ermöglicht es Ihnen 30% der Waschmittelmenge einzusparen, da
- Ihre Maschine mit einem Öko-Ventil ausgestattet ist
(dieses verhindert den Waschmittelverlust über das Abwasser)
- die Dosieranleitungen auf Waschmittelpackungen meistens für 5 kg Wäsche gelten
--> die maximale Beladungsmenge Ihrer Maschine ist 4 kg Trockenwäsche.
Kammer I Kammer II Kammer III
Vorwaschmittel Hauptwaschmittel bei Bedarf: Weichspüler Bleichmittel bzw. Fleckensalz Basiswaschmittel

- Ab dem Wasserhärtebereich II (10 - 16 °dH) ist die Verwendung eines zusätzlichen Enthärters sinnvoll. Sie benötigen dann nur mehr die Waschmittelmenge für den Härtebereich I (weiches Wasser 0 - 10 °dH).
- Sie brauchen keinen Weichspüler beigeben, wenn Sie die Textilien nach dem Waschen in einen Trockner geben.
Reinigungs- und Wartungsarbeiten

Achtung: Bei allen Reinigungs- und Wartungsarbeiten, sowie bei Störungsbehebungen ist vorher der Netzstecker zu ziehen und der Wasserhahn abzusperren!

Von Zeit zu Zeit sollten Sie die Waschmittellade herausnehmen und von Waschmittelrückständen reinigen.
• die Lade bis zum Anschlag herausziehen
• die Waschmittellade etwas anheben und ganz herausziehen
• mit warmem Wasser reinigen
• die Saugheberkappe abziehen und ebenfalls mit warmen Wasser reinigen
- den Weichspülereinflußkanal gegebenenfalls mit einer Flaschenbürste reinigen und die Saugheberkappe wieder auf den Stutzen stecken.
- bei entfernter Lade kontrollieren, ob sich Waschmittel im Führungsschacht der Waschmittellade befindet - gegebenenfalls reinigen Bei richtiger Waschmitteldosierung befinden sich keine Waschmittelreste im Führungsschacht.
- Gehäuse, Bedienelemente und Tür mit einem weichen Tuch reinigen
Entkalken
Bei richtiger Dosierung des Waschmittels ist ein Entkalken kaum erforderlich. Im Bedarfsfall nur Markenentkalkungsmittel mit Korrosionsschutz für Waschmaschinen verwenden.

Reinigung des Zuflußsiebes
- Wasser absperren und Zuflußschlauch von der Maschine abschrauben
• Sieb herausziehen, reinigen - Sieb einsetzen
• Zuflußschlauch montieren und Dichtheit überprüfen

Achtung: Bei allen Reinigungs- und Wartungsarbeiten, sowie bei Störungsbehebungen ist vorher der Netzstecker zu ziehen und der Wasserhahn abzusperren!
Notöffnen
• mit dem Hauptschalter ausschalten
- Wenn sich noch Wasser in der Maschine befindet, dieses ablassen (Notentleerung). --> VORSICHT: Das Wasser kann noch heiß sein!
• die Trommel muß stillstehen
• Die Öse, die auch bei eingebauten Geräten immer erichbar sein muß, mit einem Schraubenzieher oder einer Stricknadel nach unten ziehen --> die Tür springt auf
Notentleeren
• die Abdeckscheibe der Verschlußkappe mit einer Münze öffnen und entfernen
- Ist der Schlauch nun in ganzer Länge entfaltet, kann das im Gerät angesammelte Wasser in ein Auffanggefäß abgelassen werden.
- Nach dem Versiegen des Wasserstrahls den Schlauch in beliebig geknickter Form in das Gehäuse zurückdrücken
• mit der Abdeckscheibe verschließen

Achtung
Die Reinigung der Laugenpumpe ist nur im Störungsfall notwendig.
HINWEIS: Prüfen Sie immer erst den Fremdkörpereinsatz bevor Sie den Kundendienst rufen.
Reinigung der Laugenpumpe
Öffnen der Laugenpumpe (nur im entleerten Zustand des Gerätes).
• Griffstück drücken (Bild 1)
- um 45° nach links drehen (Bild 2), noch einmal drücken und weitere 45° nach links drehen
- den Laugenpumpeneinsatz herausziehen und reinigen (Bild 3)
- zum Verschließen den Laugenpumpeneinsatz 2x nach rechts drehen (drehen - drücken - drehen).

Störungen mögliche Ursachen Beseitigung
| Trommel steht, keine Funktion | keine Stromversorgungkein Programm gewähltHauptschalter steht auf Position „AUS“Türe nicht geschlossen | Netzanschluß und Sicherungen kontrollierenProgramm einstellen (siehe S. 5-7)Hauptschalter auf Drehzahl oder "☒" bzw. "ohne Schleudern" stellenTüre neu schließen |
| Schleudert nicht | Hauptschalter auf "☒" bzw. "ohne Schleudern"die Wäsche verteilt sich nicht | gewünschte Drehzahl einstellenbei ungünstiger Wäschelage unterbricht die automatische Unwuchterkennung den Schleudervorgang und schaltet kurz in den Waschgang zurück; verteilt sich die Wäsche nach mehreren Versuchen nicht, wird das Programm ohne Schleudern beendet.--> Wäsche entnehmen, auflockern, neu einfüllen und den Programm-wähler auf "☐" stellen |
| Maschine wandert, steht nicht fest | steht nicht satt auf dem Boden | Maschine genau ausrichten - siehe Aufstellung Seite 4 |
| Waschmittel wird nicht oder schlecht eingespült | Waschmittelklumpen in der Lade falsche Programmeinstellung | Reinigen der Waschmittellade (S. 8)siehe Programmeinstellung (S. 5-7) |
| Weichspüler fließt sofort ab | zuviel Weichspüler beigegeben | nur bis zur max.- Markierung einfüllen |
| Weichspülkammer mit Wasser gefüllt | Saugheber verlegt | Verschlußkappe am Saugheber entfernen und Rohr reinigen (S. 8) |
| Wasserspuren am Boden | Schaumaustritt aus dem GerätWaschmittellade nicht geschlossenundichte SchlauchverbindungLaugenpumpeneinsatz falsch montiert | Waschmitteldosierung verringernLade schließenAnschlüsse des Zuflußschlauches bei Wasserhahn und Gerät überprüfen siehe Seite 9 |
| Wäsche wird nicht sauber | zu wenig oder zuviel Waschmittel falsche ProgrammwahlTemperatur falsch gewähltspezielle Flecken | richtige Dosierung (S. 7)neue Programmeinstellung (S. 5-7)siehe Programmeinstellung (S. 5-7)siehe Beseitigung von Flecken (S. 11) |
| Beschädigung der Wäsche | Fremdkörper in der TrommelMitwaschen von Fremdkörpernschadhaftes Gewebe (z.B. Webfehler) | Trommelinnenraum kontrollierenTaschen entleerenReklamation beim Hersteller |
| Waschmittelrückstände in der Wäsche | Unterbrechung der WasserversorgungWaschmittelablagerungen im Weichspülerzulauf | Wasserzulauf kontrollierenReinigen der Waschmittellade (S. 8) |
| Waschwasser wird nicht abgepumpt | Abflußsystem verstopft oder Schlauch geknicktLaugenpumpe verstoptSpülstopp mit dem Hauptschater aktiviert (nur bei Mod. 1006/..) | Schlauch und Abfluß überprüfenLaugenpumpentrakt reinigen (s. S. 9)Spülstopp ausschalten (Hauptschalter auf eine Drehzahl stellen)-Mod. 1006/.. |
Sollte keine dieser Maßnahmen Erfolg zeigen, verständigen Sie bitte unseren Kundendienst.
Eudora Soba Vertriebs GmbH
4600 Wels, Gunskirchener Straße 19,
Postfach 286,
Telefon: 07242 / 485 - 0,
Telefax - Verkauf: 07242 / 29 068,
Telefax - Kundendienst: 07242 / 56 610,
www.eudorasoba.at
e-mail: office@eudorasoba.at
Beachtenswerte Ratschläge
- Waschmaschinen sollten nicht als Aufbewahrungsort für getragene Wäsche benutzt werden. Feuchte, getragene Wäsche begünstigt Pilzbefall und Fleckenbildung.
- Vor allem bei hochkonzentrierten Pulverprodukten kann es möglicherweise zu Einspülschwierigkeiten (z.B. Rückständen in der Waschmittelkammer) kommen. In diesem Fall sind (falls vorhanden) die den Waschmittelpackungen beiliegenden Dosierhilfen zu verwenden.
- Durch die heutigen Waschmittel (flüssig oder pulverartig) kann sich auch noch im letzten Spülwasser oder beim Endschleudern Schaum entwickeln. Dadurch wird das Spülergebnis jedoch nicht beeinflußt.
- Nach Ablauf eines Waschprogrammes können vor allem auf dunklen Textilien möglicherweise weiße Waschmittelrückstände sichtbar sein. Diese sind nicht die Folge einer unzureichenden Spülwirkung. Es handelt sich zumeist um die unlöslichen Wasserenthärtungsmittel moderner phosphatfreier Waschmittel. Mögliche Abhilfe: Ausschütteln oder ausbürsten, Waschmittelauswahl überprüfen bzw. Flüssigwaschmittel verwenden.
- Bitte prüfen Sie, bevor die Wäsche in die Waschmaschine gelegt wird, ob sich Metallteile an oder in Wäschestücken, wie z.B. Metallknöpfe, Bügel von Büstenhaltern usw. lösen können. Es besteht die Möglichkeit, daß derartige Teile in den Behälter gelangen und Geräusche verursachen.
Reparaturen dieser Art können auch innerhalb der Garantiezeit nicht kostenlos erfolgen.
Fleckenentfernung
Wichtig: Bevor Sie mit Lösemittel oder ähnlichem einen Fleck entfernen, überzeugen Sie sich zuerst an einer "unsichtbaren" Stelle - am besten am Saum - daß Gewebe und Farbe keinen Schaden nehmen.
Bier, Wein: mit lauwarmem Wasser ausspülen, dann waschen.
Blut: in kaltem Wasser einweichen, Flecke mit Kern- oder Gallseife ausreiben, dann waschen.
Brandflecken: mit Essigwasser beträufeln, einige Stunden einwirken lassen, mit klarem Wasser gut ausspülen.
Butter: in lauwarmer Seifenlauge auswaschen, bei empfindlichen Stoffen Fleck mit Salmiakgeist oder Kern- oder Gallseife entfernen.
Eigelb: in lauwarmer Seifenlauge einweichen, dann auswaschen.
Eiweiß: mit kaltem Wasser ausspülen, dann waschen.
Fett: mit warmer Seifenlauge oder Kern- oder Gallseife auswaschen.
Fruchtsaft,
Obst: mit Salz bestreuen und warmem Wasser auswaschen oder mit Kern- oder Gallseife ausreiben, dann waschen.
Glanzflecken: mit Essigwasser ausbürsten.
Gras: mit Kern- oder Gallseife ausreiben, dann waschen.
Harn: mit Seifenlauge auswaschen oder verdünntem Salmiakgeist oder Kern- oder Gallseife ausreiben.
Jod: anfeuchten, mit der Schnittfläche einer rohen Kartoffel ausreiben, mit kaltem Wasser ausspülen, wiederholen bis der Fleck verschwunden ist, dann waschen.
Kaffee, Kakao: kalt einweichen, mit warmem (bei unempfindlichen Textilien mit heißem) Seifenwasser auswaschen.
Kugel- und
Filzschreiber: mit Alkohol ausreiben, gelösten Farbstoff aufsaugen, mögliche Reste mit Kern- oder Gallseife auswaschen.
Lippenstift: mit Kern- oder Gallseife auswaschen.
Milch: mit kaltem Wasser ausspülen, dann waschen.
Nagellack: mit Aceton lösen (Vorsicht: nicht bei Acetat oder Triacetat!), dann waschen.
Rost: bei hellen Stoffen mit Zitronensaft beträufeln bis der Fleck verschwunden ist, dann gut ausspülen, oder den Stoff in Wasser mit etwas Glycerin legen, anschließend mit Seifenwasser auswaschen.
Rotwein: mit Salz bestreuen, einwirken lassen, abschütteln, dann waschen oder Fleck mit Kern- oder Gallseife auswaschen.
Ruß: nie abwaschen! Zuerst den aufliegenden Ruß abblasen, dann mit Salz bestreuen, einwirken lassen, mit Seifenwasser oder Kern- oder Gallseife auswaschen.
Schmiere: mit Speiseöl oder Margarine ausreiben, in Seifenlauge auswaschen, mögliche Fettreste mit Balsamterpentin oder Kern- oder Gallseife entfernen.
Schuhcreme: mit Balsamterpentin lösen, dann mit Seifenlauge auswaschen.
Schweiß: in Essigwasser legen, gut ausspülen und waschen.
Speiseeis: mit lauwarmem Wasser oder Kern- oder Gallseife entfernen.
Spinat: mit der Schnittfläche einer rohen Kartoffel abreiben, dann waschen.
Stock und
Schimmel: bei hellen Baumwoll- und Leinenstoffen mit einer Paste aus Kreide, Seife und Wasser bestreichen, einwirken lassen und gut auswaschen, oder Fleck mit Kern- oder Gallseife ausreiben, ausspülen und waschen.
Tee: mit Seifenlauge oder Kern- oder Gallseife auswaschen.
Teer: mit Speiseöl oder Margarine ausreiben, in Seifenlauge auswaschen, mögliche Fettreste mit Salmiakgeist oder Kern- oder Gallseife entfernen.
Tinte: dick mit Salz bestreuen, nach Einwirken abschütteln, mit Essig oder Kern- oder Gallseife nachbehandeln, gut ausspülen und waschen.
Vergilbungen: mit Waschmittel und einer Handvoll Salz waschen (bei synthetischen Stoffen sind die Erfolge nicht so gut).
Wachs: nach mehrmaligem Knicken des Stoffes Wachs lockern und vorsichtig abkratzen, dann mit Lösch- oder Seidenpapier vorsichtig ausbügeln, bis alles Wachs herausgesaugt ist, mögliche Reste mit Spiritus ausreiben, in Seifenlauge auswaschen.
Färben / Entfärben: Beachten Sie bitte genau die Gebrauchsanweisung des Herstellers.
Pflegekennzeichen
Waschen

Kochwäsche: Wäsche aus Baumwolle, Leinen, Modal, Viskose, weiß oder kochecht gefärbt.
Bunt- oder
Heißwäsche: Nicht kochechte Buntwäsche aus Baumwolle, Baumwolle / Modal, Polyester / Baumwolle, Polyester / Modal.

Pflegeleicht- od.
Feinwäsche: Aus Seide, Modal, Viskose, Wäsche aus synthetischen Fasern (Polyacryl, Polyester und Polyamid).

Maschinenwaschbare Wollprodukte und Garne (Schurwolle)

mit Balken: Bedeutet Schonwaschgang mit reduzierter Mechanik mit strichliertem

Balken: Bedeutet Schonwaschgang mit stark reduzierter Mechanik
Handwäsche: Derart bezeichnete Artikel dürfen nur einer Handwäsche bis 37°C unterzogen werden.
Nicht waschen: Diese Artikel dürfen nicht gewaschen werden. Allenfalls sind solche Artikel chemisch zu reinigen.
Bleichen

Dieses Symbol zeigt an, daß eine Chlorbleiche möglich ist.
Nicht chloren und auch keine chlorhaltigen Fleckputzmittel verwenden. Dem Fachmann übergeben.
Trocknen

Normale Trocknung ohne Einschränkung im Haushaltstrockner möglich.
Schonende Trocknung bei niedriger Temperatur.
Nicht im Haushaltswäschetrockner trocknen.
Chemisch reinigen
A
© Nicht waschen, sondern in die Chemisch - Reinigung geben.
F
Programmbeispiele
Diese Angaben sind Richtlinien für die angegebenen Füllmengen. Bei geringeren Füllmengen entsprechend weniger dosieren.
| Programm | Temperatur | Hauptschalter | Waschmittelbeigabe | Füllmenge max. Zeit kg min | Verbrauchswerte Energie kWh I | Wasse r | ||
![]() | stark verschmutzte Kochwäschemit Vorwäsche | 1 | 95°C | Option wählen | Kompaktwaschmittel-30% der Herstellerangaben*2/3 in Kammer I1/3 in Kammer II | 4 | 135 | 1,65 |
![]() | stark verschmutzteBuntwäschemit Vorwäsche | 1 | 60°C | Option wählen | 4 | 115 | 1 | |
![]() | normal verschmutzteKochwäsche | 2 | 95°C | Option wählen | Kompaktwaschmittel-30% der Herstellerangaben*in Kammer IIFlüsigwaschmittel-30% der Herstellerangaben*direkt zur Wäsche | 4 | 125 | 1,55 |
![]() | normal verschmutzteBuntwäsche | 2 | 60°C | Option wählen | 4 | 100 | 0,9 | |
![]() | normal verschmutztePflegel.wäsche | 3 | 40°C | Option wählen | Feinwaschmittel-50% der Herstellerangaben*in Kammer IIFlüsigwaschmittel-50% der Herstellerangaben*direkt zur Wäsche | 2 | 65 | 0,35 |
![]() | Feinwäsche / Gardinen | 4 | 40°C | Option wählen | 1,5 | 45 | 0,3 | |
![]() | Wolle | 5 | 30°C | Option wählen | Wollwaschmittel-50% der Herstellerangaben*in Kammer IIFlüsigwaschmitteldirekt zur Wäsche | 1 | 25 | 0,2 |
* = bei Dosierangaben für 4 - 5 kg Trockenwäsche






