Aqua 80 - Chauffe-eau instantané et ballon d'eau chaude Remeha - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Aqua 80 Remeha
Speicherwassererwärmer wandhängend
Installationsanleitung 1.0
1. Beschreibung
Der Warmwasserspeicher AQUA 80 ist ein indirekt beheizter Hochleistungsspeicher aus Stahlblech mit innenliegender Heizschlange und einer Zwei-Schicht-Emailierung. Der Behälter ist außen durch Polyurethan Hartschaum isoliert.
Über den Kaltwasseranschluß ist der Speicher mit dem Wasserversorgungsnetz und über den Warmwasseranschluß mit den Zapfstellen verbunden. Wird an einer Zapfstelle warmes Wasser entnommen, fließt kaltes Wasser in den Speicher nach, wo es auf die am Speichertemperaturregler eingestellte Temperatur erwärmt wird.
Die Erwärmung des Brauchwassers erfolgt indirekt durch das Heizungswasser. Das Heizungswasser wird über ein Dreiwegeventil durch eine Heizschlange geführt und gibt dort seine Wärme an das Brauchwasser ab. Nach Erreichen der gewünschten Brauchwassertemperatur schaltet das Dreiwegeventil auf Heizbetrieb um.
2. Vorschriften
Bei der Aufstellung und Installation eines Warmwasserspeichers sind folgende Vorschriften zu beachten:
DIN 1988 Trinkwasser-Leitungsanlagen in Grundstücken und Gebäuden.
DIN 4753 Wassererwärmungsanlagen für Trink- und Betriebswasser
VDE- sowie EVU-Vorschriften und Bestimmungen.
Vorschriften und Bestimmungen der örtlichen Wasserwerke.
HeizAnlV Heizungsanlagenverordnung.

3. Abmessungen 3.1 Technische Daten
| AQUA 80 | |
| Speicherinhalt | 84 |
| Max. zul. Temperatur Trinkwasser 95 °C | |
| Max. zul. Überdruck Trinkwasser 10 bar | |
| Max. zul. Temperatur Heizwasser 120 °C | |
| Max. zul. Überdruck Heizwasser 16 bar | |
| Gewicht (gefüllt) 152 kg | |
| Heizfläche | 0,7 |
| Max. Heizleistung 23 kW | |
| Heizwasserbedarf | 1,5 |
| Abkühlverlust 1,05 kWh / 24 h | |
| Aufheizzeit von 10°C auf 60°C 19 min | |
| Warmwasseranschluß | R |
| Kaltwasseranschluß | R |
| Heizungsvorlaufanschluß | R 3/4 |
| Heizungsrücklaufanschluß | R 3/4 |
| Zirkulationsanschlußzbehör | Rp 3/4 |
1 Warmwasseranschluss R ½"
2 Kaltwasseranschluss R ½"
3 Heizungsvorlauf R 34 "
4 Heizungsrücklauf R 3/4"
5 Fühlertauchhülse R 12 "
6 Zirkulationsanschluss R 34 "
7 Schutzanode R 34
8 Entlüftung R 3/8"
9 Aufhängelasche
10 Wandaufhängeschiene
| Vorlauftemperatur Heizwasser | Anfangsleistung* | Leistungskennzahl NL | Warmwasser-Dauerleistung | |||
| (t_KW: 10°C / t_WW: 45°C) | (t_KW: 10°C / t_WW: 45°C) | (t_KW: 10°C / t_WW: 45°C) | (t_KW: 10°C / t_WW: 60°C) | |||
| 70°C | 155 l/10 min | 0,6 | 345 l/h | 14,0 kW | 170 l/h | 9,3 kW |
| 80°C | 175 l/10 min | 0,8 | 460 l/h | 18,7 kW | 240 l/h | 13,9 kW |
| 90°C | 195 l/10 min | 1,0 | 560 l/h | 22,8 kW | 300 l/h | 1,4 kW |
Speichertemperatur 60°C
4. Installation
Die Installation des Warmwasserspeichers AQUA 80 muss von einem anerkannten Fachmann durchgeführt werden. Dieser übernimmt auch die Verantwortung für eine fach- und normgerechte Installation und Erstinbetriebnahme.
4.1 Allgemeines
Es ist besonders darauf zu achten, dass die am Installationsort zutreffenden Vorschriften und Richtlinien für Brauchwasser, Heizungs- und Elektroinstallation eingehalten werden. Insbesondere ist zu überprüfen, ob der am Installationsort vorhandene Wasserüberdruck den zulässigen Betriebsüberdruck des Speichers von max. 10 bar nicht übersteigt.
Sollte dies der Fall sein, so ist zusätzlich zu dem Sicherheitsventil ein Druckminderventil oder Expansionsgefäß einzubauen.
4.2 Aufstellung
Der Speicher darf nur in einem frostgeschützten Raum aufgestellt werden.
Unebenheiten in der Stellfläche können durch Herausdrehen der Justierschrauben im Speicherboden ausgeglichen werden.
Die Heizungs- und Warmwasseranschlußleitungen sind gemäß der Heizungsanlagenverordnung zur Vermeidung von erheblichen Energieverlusten mit einer Mindestdämmschicht zu versehen.
Alle Anschlußleitungen sollten mit Verschraubungen angeschlossen werden.
- Kesselvor- und rücklauf am Speicher anschließen
- Kaltwasserleitung mit den erforderlichen Sicherheitseinrichtungen installieren (siehe Abb. 2: Anschlußschema)
- Warmwasser- und eventuell Zirkulationsleitung installieren. Durch eine Zirkulationsleitung entstehen zusätzliche Bereitschaftsverluste, sie sollten nur bei einem weitverzweigten Brauchwassernetz angeschlossen werden.
- Bei Anschluß einer Zirkulationsleitung ist diese gemäß Heizungsanlagenverordnung mit einer Zirkulationspumpe, die über eine Zeitschaltuhr geschaltet wird, auszurüsten.
Achtung!
Bei Erwärmung des Speichers dehnt sich der Wasserinhalt aus. Wasser tritt an der Ablauföffnung des Sicherheitsventils in geringen Mengen aus. die Ablauföffnung des Sicherheitsventils darf daher niemals verschlossen werden.

flowchart
graph TD
A["Anschlußschema"] --> B["Zirkulation"]
B --> C["WW"]
C --> D["Sicherheitsventil"]
D --> E["beobachtbare Ablaufleitung"]
E --> F["Sicherheitsgruppe nach DIN 1988"]
F --> G["Absperventil"]
F --> H["Manometeranschluß"]
F --> I["Rückflussverhinderer"]
F --> J["Prüventil"]
F --> K["Druckminderventil"]
F --> L["Absperventil"]
F --> M["KW"]
N["HV"] --> O["HR"]
O --> P["Entleerung"]
Abb. 3: Anschlußschema
5 Speicherfühler
Der Speicherfühler wird in die dafür vorgesehene Tauchhülse des Speichers eingesetzt und mit der an der Tauchhülse befindlichen Klemmfeder befestigt.
6. Inbetriebnahme
Die erste Inbetriebnahme und Bedienung des Beistellspeichers sowie die Einweisung des Betreibers müssen von einem Fachmann durchgeführt werden,
- nach erfolgter Installation Speicher heizungs- und brauchwasserseitig auffüllen,
♦ Vor- und Rücklaufanschluß am Speicher entlüften.
Nach der ersten Aufheizung und Abkühlung des Speichers müssen die Flanschschrauben mit einem auf 40 Nm eingetellten Drehmomentschlüssel über Kreuz nachgezogen werden.
♦ Brauchwasserleitung über Kaltwassereinlauf füllen, dabei Zapfventile öffnen.
7. Pflege und Wartung
Bei der Durchführung von Reinigungs- und Wartungsarbeiten ist es zweckmäßig, den Brauchwasserspeicher zu entleeren.
Je nach Wasserbeschaffenheit empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen den Speicher durchzuspülen. Bei stark kalkhaltigem Wasser ist eine periodische Entkalkung des Speichers empfehlenswert. die Innenreinigung wird nach Öffnen des Flanschdeckels mit einem Wasserstrahl vorgenommen. Vorher grobschaligen Härteausfall zerkleinern. Auf keinen Fall scharfkantige, metallische Gegenstände verwenden. Nach dem Öffnen des Flanschdeckels ist eine neue Dichtung einzusetzen. Diese Arbeit soll durch einen Heizungsfachmann erfolgen.
Zur Reinigung der Außenseite genügt ein feuchtes Tuch, evtl. mit Seifenlauge. Keine scheuernden und lösenden Reinigungsmittel verwenden.
Änderungen und Irrtum vorbehalten.
7.1 Wartung der Schutzanode
Die Abtragung der Magnesiumschutzanode wird durch die örtliche Wasserbeschaffenheit bestimmt. Wir empfehlen die Anode einmal pro Jahr herauszunehmen und auf Abtragung zu überprüfen. Die DIN 4753 schreibt dies im 2-Jahres-Rhythmus vor.
Es empfiehlt sich, die Anode auszutauschen, wenn die Hälfte der Ursprungslänge oder mehr als 2/3 des Ursprungdurchmessers abgetragen sind.
Diese Wartung soll durch einen Heizungsfachmann erfolgen.
7.2 Betriebsunterbrechung
Bei längerer Betriebsunterbrechnung und Frostgefahr ist die Heizwendel und der Speicher unbedingt zu entleeren. Im übrigen ist ein Wechsel des Wassers im Heizkreislauf möglichst zu vermeiden, um Kesselsteinbildung und Korrosionsgefahr auszuschalten.
7.3 Gerätesicherheit
Nach dem Gesetz ist diese Installationsanleitung als Bestandteil des Gerätes zu betrachten. Die Anleitung enthält Hinweise für den Gebrauch, die sichere Betriebsweise sowie die Wartung des Gerätes. Um dem Gesetz zu entsprechen, muß daher die Bedienungsanleitung jederzeit für jeden Benutzer greifbar sein. Vor und bei der Inbetriebnahme sind die Angaben er Bedienungsanleitung genauestens zu beachten und zu befolgen.
Diese technische Information muß sichtbar im Heizraum bzw. am Gerät angebracht werden. Beachten Sie bitte auch die Anleitungen der weiteren Komponenten der Heizungsanlage.
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