H 6267 BP - Ofen MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts H 6267 BP MIELE als PDF.
Benutzerfragen zu H 6267 BP MIELE
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Ofen kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch H 6267 BP - MIELE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. H 6267 BP von der Marke MIELE.
BEDIENUNGSANLEITUNG H 6267 BP MIELE
Gebrauchs- und Montageanweisung Herd und Backofen

Lesen Sie unbedingt die Gebrauchs- und Montageanweisung vor
Aufstellung – Installation – Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden.
de-DE M.-Nr. 10 108 830
Inhalt
Sicherheitshinweise und Warnungen 6
Ihr Beitrag zum Umweltschutz.... 18
Übersicht Herd.... 19
Übersicht Backofen.... 20
Bedienelemente Backofen 21
Ein-/Aus-Taste ① 22
Betriebsartenwähler 22
Display.... 23
Drehwähler <> 23
Sensortasten 24
Ausstattung.... 26
Modellbezeichnung 26
Typenschild 26
Lieferumfang 26
Mitgeliefertes und nachkaufbares Zubehör 26
Aufnahmegitter 27
Backblech, Universalblech und Rost mit Ausziehschutz 27
FlexiClip-Vollauszüge HFC 72 28
Backofensteuerung 32
Sicherheitseinrichtungen Backofen.... 32
Inbetriebnahmesperre 🔒 für den Backofen 32
Kühlgebläse.... 32
Durchlüftete Tür.... 32
Türverriegelung für die Pyrolyse-Reinigung.... 32
PerfectClean veredelte Oberflächen 33
Pyrolysetaugliches Zubehör 34
Bedienelemente Kochfeld 34
Erstinbetriebnahme.... 35
Vor der Erstinbetriebnahme.... 35
Tageszeit erstmalig einstellen.... 35
Backofen erstmalig aufheizen und Verdampfungssystem durchspülen 36
Einstellungen 39
Tageszeit ändern 39
Werkeinstellungen ändern...... 40
Inbetriebnahmesperre 📁 43
Kurzzeit 🏠 45
Kurzzeit einstellen.... 45
Kurzzeit ändern 46
Kurzzeit löschen 46
Übersicht der Betriebsarten 47
Tipps zum Energiesparen 49
Bedienung Backofen.... 51
Einfache Bedienung 51
Kühlgebläse 51
Temperatur ändern 52
Temperaturkontrolle.... 52
Garraum vorheizen 53
Garvorgänge automatisch ein- und ausschalten 54
Garzeit einstellen 54
Garzeit und Garzeitende einstellen.... 55
Nach Ablauf der Garzeit: 56
Garzeit ändern.... 56
Garzeit löschen.... 57
Garzeitende löschen.... 57
Klimagaren 58
Ablauf eines Garvorgangs in der Betriebsart Klimagaren 59
Dampfstöße auslösen.... 61
Automatischer Dampfstoß.... 61
Manuell ausgelöste Dampfstöße.... 61
Restwasserverdampfung.... 62
Restwasserverdampfung sofort durchführen.... 63
Restwasserverdampfung abbrechen 64
Automatikprogramme 65
Übersicht der Automatikprogramme.... 65
Hinweise zur Nutzung 66
Automatikprogramme nutzen 67
Garzeitende eines Automatikprogramms verschieben.... 70
Automatikprogramm abbrechen.... 70
Backen....71
Hinweise zu den Backtabellen 72
Inhalt
Backtabellen....73
Rührteig....73
Knetteig 75
Hefeteig/Quark-Öl-Teig 77
Biskuitteig.... 79
Brandteig, Blätterteig, Eiweißgebäck 80
Braten 81
Hinweise zu den Brattabellen.... 82
Brattabellen 83
Rind, Kalb....83
Schwein....84
Lamm, Wild 85
Geflügel, Fisch 86
Niedertemperaturgaren 87
Grillen 89
Hinweise zur Grilltabelle 91
Grilltabelle....92
Spezialanwendungen 93
Auftauen 93
Einkochen.... 94
Trocknen/Dörren.... 95
Tiefkühlprodukte/Fertiggerichte 96
Bräunungsgaren 97
Geschirr wärmen 98
Reinigung und Pflege 99
Ungeeignete Reinigungsmittel 99
Tipps.... 100
Normale Verschmutzungen 100
Hartnäckige Verschmutzungen (außer FlexiClip-Vollauszüge) 101
Garraum mit Pyrolyse reinigen 102
Pyrolyse-Reinigung vorbereiten 102
Pyrolyse-Reinigung starten 103
Nach Ablauf der Pyrolyse-Reinigung 104
Pyrolyse-Reinigung wird abgebrochen 106
Tür ausbauen.... 107
Tür auseinanderbauen.... 108
Tür einbauen 112
Aufnahmegitter mit FlexiClip-Vollauszügen ausbauen 113
Oberhitze-/Grillheizkörper herunterklappen 114
Verdampfungssystem entkalken 115
Ablauf eines Entkalkungsvorgangs 115
Entkalkungsvorgang vorbereiten.... 116
Entkalkungsvorgang durchführen 117
Was tun, wenn ... 120
Kundendienst und Garantie 125
Elektroanschluss 126
Maßskizzen für den Einbau 128
Abmessungen und Schrankausschnitt.... 128
Einbau in einen Unterschrank.... 128
Einbau in einen Hochschrank 129
Detailmaße der Backofenfront.... 130
Einbau Herd 131
Einbau Backofen 133
Angaben für Prüfinstitute.... 134
Prüfspeisen nach EN 60350-1.... 134
Energieeffizienzklasse 135
Datenblätter für Haushaltsbacköfen.... 135
Die Sicherheitshinweise und Warnungen gelten für Herde und Backöfen, auch wenn im Allgemeinen nur der Begriff "Backofen" verwendet wird.
Dieser Backofen entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung aufmerksam durch, bevor Sie den Backofen in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden am Backofen.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung dieser Hinweise verursacht werden.
Bewahren Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung auf, und geben Sie sie an einen eventuellen Nachbesitzer weiter.
Bestimmungsgemäße Verwendung
▶ Dieser Backofen ist für die Verwendung im Haushalt und in haushaltsähnlichen Aufstellumgebungen bestimmt.
▶ Dieser Backofen ist nicht für die Verwendung im Außenbereich bestimmt.
▶ Verwenden Sie den Backofen ausschließlich im haushaltsüblichen Rahmen zum Backen, Braten, Grillen, Garen, Auftauen, Einkochen und Trocknen von Lebensmitteln.
Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig.
▶ Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, den Backofen sicher zu bedienen, müssen bei der Bedienung beaufsichtigt werden.
Diese Personen dürfen den Backofen nur ohne Aufsicht bedienen, wenn ihnen dieser so erklärt wurde, dass sie ihn sicher bedienen können. Sie müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen und verstehen können.
Dieser Backofen ist wegen besonderer Anforderungen (z. B. bezüglich Temperatur, Feuchtigkeit, chemischer Beständigkeit, Abriebfestigkeit und Vibration) mit einem Spezial-Leuchtmittel ausgestattet. Dieses Spezial-Leuchtmittel darf nur für die vorgesehene Verwendung genutzt werden. Es ist nicht zur Raumbeleuchtung geeignet.
Kinder im Haushalt
Kinder unter acht Jahren müssen vom Backofen ferngehalten werden, es sei denn, sie werden ständig beaufsichtigt.
Kinder ab acht Jahren dürfen den Backofen nur ohne Aufsicht bedienen, wenn ihnen der Backofen so erklärt wurde, dass sie ihn sicher bedienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen und verstehen können.
▶ Kinder dürfen den Backofen nicht ohne Aufsicht reinigen oder warten.
Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe des Backofens aufhalten. Lassen Sie Kinder niemals mit dem Backofen spielen.
Erstickungsgefahr! Kinder können sich beim Spielen in Verpackungsmaterial (z. B. Folien) einwickeln oder es sich über den Kopf ziehen und ersticken. Halten Sie Verpackungsmaterial von Kindern fern.
▶ Verbrennungsgefahr! Die Haut von Kindern reagiert empfindlicher auf hohe Temperaturen als die von Erwachsenen. Der Backofen erwärmt sich an der Türscheibe, der Bedienblende und den Austrittsöffnungen für die Garraumluft. Hindern Sie Kinder daran, den Backofen während des Betriebs zu berühren.
▶ Verbrennungsgefahr! Bei Herden werden auch die Kochzonen im Betrieb heiß. Drehen Sie Topf- und Pfannengriffe zur Seite über die Arbeitsfläche, damit Kinder sie nicht herunterziehen und sich verbrennen können.
▶ Verbrennungsgefahr! Die Haut von Kindern reagiert empfindlicher auf hohe Temperaturen als die von Erwachsenen. Bei der Pyrolyse-Reinigung erwärmt sich der Backofen stärker als im normalen Betrieb.
Hindern Sie Kinder daran, den Backofen während der Pyrolyse-Reinigung zu berühren.
Verletzungsgefahr! Die Belastbarkeit der Tür beträgt maximal 15 kg. Kinder können sich an der geöffneten Tür verletzen.
Hindern Sie Kinder daran, sich auf die geöffnete Tür zu stellen, zu setzen oder sich daran zu hängen.
Technische Sicherheit
▶ Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen. Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen dürfen nur von Miele autorisierten Fachkräften durchgeführt werden.
▶ Beschädigungen am Backofen können Ihre Sicherheit gefährden. Kontrollieren Sie ihn auf sichtbare Schäden. Nehmen Sie niemals einen beschädigten Backofen in Betrieb.
Der zuverlässige und sichere Betrieb des Backofens ist nur dann gewährleistet, wenn der Backofen an das öffentliche Stromnetz angeschlossen ist.
Die elektrische Sicherheit des Backofens ist nur dann gewährleistet, wenn er an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung muss vorhanden sein. Lassen Sie im Zweifelsfall die Elektroinstallation durch eine Elektro-Fachkraft prüfen.
Die Anschlussdaten (Frequenz und Spannung) auf dem Typenschild des Backofens müssen unbedingt mit denen des Elektronetzes übereinstimmen, damit keine Schäden am Backofen auftreten. Vergleichen Sie diese vor dem Anschließen. Fragen Sie im Zweifelsfall eine Elektro-Fachkraft.
Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel gewähren nicht die nötige Sicherheit (Brandgefahr). Schließen Sie den Backofen damit nicht an das Elektronetz an.
▶ Verwenden Sie den Backofen nur im eingebauten Zustand, damit die sichere Funktion gewährleistet ist.
▶ Dieser Backofen darf nicht an nicht stationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) betrieben werden.
Das Berühren spannungsführender Anschlüsse sowie das Verändern des elektrischen und mechanischen Aufbaus gefährden Sie und führen möglicherweise zu Funktionsstörungen des Backofens. Öffnen Sie niemals das Gehäuse des Backofens.
▶ Garantieansprüche gehen verloren, wenn der Backofen nicht von einem von Miele autorisierten Kundendienst repariert wird.
Nur bei Original-Ersatzteilen gewährleistet Miele, dass sie die Sicherheitsanforderungen erfüllen. Defekte Bauteile dürfen nur gegen solche ausgetauscht werden.
Bei Backöfen, die ohne Anschlussleitung ausgeliefert werden oder beim Austausch einer beschädigten Anschlussleitung muss eine spezielle Anschlussleitung durch eine von Miele autorisierte Fachkraft installiert werden (siehe Kapitel "Elektroanschluss").
Bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen muss der Backofen vollständig vom Elektronetz getrennt sein, z. B. wenn die Garraumbeleuchtung defekt ist (siehe Kapitel "Was tun, wenn ..."). Stellen Sie dies sicher, indem Sie
– die Sicherungen der Elektroinstallation ausschalten oder
– die Schraubsicherungen der Elektroinstallation ganz heraus-schrauben oder
– den Netzstecker (falls vorhanden) aus der Steckdose ziehen. Ziehen Sie dabei nicht an der Netzanschlussleitung, sondern am Netzstecker.
Der Backofen benötigt für den einwandfreien Betrieb eine ausreichende Kühlluftzufuhr. Achten Sie darauf, dass die Kühlluftzufuhr nicht beeinträchtigt wird (z. B. durch den Einbau von Wärmeschutzleisten im Umbauschrank). Darüber hinaus darf die erforderliche Kühlluft nicht durch andere Wärmequellen (z. B. Festbrennstoff-Öfen) übermäßig erwärmt werden.
Wenn der Backofen hinter einer Möbelfront (z. B. einer Tür) eingebaut wurde, schließen Sie diese niemals, während Sie den Backofen verwenden. Hinter der geschlossenen Möbelfront stauen sich Wärme und Feuchtigkeit. Dadurch können Backofen, Umbauschrank und Fußboden beschädigt werden. Schließen Sie eine Möbeltür erst, wenn der Backofen vollständig abgekühlt ist.
Sachgemäßer Gebrauch
⚠️ Verbrennungsgefahr!
Der Backofen wird im Betrieb heiß.
Sie können sich an Heizkörpern, Garraum, Gargut und Zubehör verbrennen.
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie bei Arbeiten im heißen Garraum.
▶ Gegenstände in der Nähe des eingeschalteten Backofens können durch die hohen Temperaturen anfangen zu brennen.
Verwenden Sie den Backofen niemals zum Beheizen von Räumen.
Gegenstände, die auf einem Kochfeld abgelegt werden, können bei versehentlichem Einschalten oder vorhandener Restwärme schmelzen oder anfangen zu brennen.
Verwenden Sie bei Herden das Kochfeld niemals als Ablagefläche.
Öle und Fette können sich bei Überhitzung entzünden. Lassen Sie den Backofen bei Arbeiten mit Ölen und Fetten niemals unbeaufsichtigt.
Löschen Sie niemals Öl- und Fettbrände mit Wasser. Schalten Sie den Backofen aus und ersticken Sie die Flammen, indem Sie die Tür geschlossen lassen.
Löschen Sie niemals Öl- und Fettbrände auf dem Kochfeld mit Wasser. Schalten Sie das Kochfeld aus.
Ersticken Sie Flammen auf dem Kochfeld vorsichtig mit einem Deckel oder einer Löschdecke.
Beim Grillen von Lebensmitteln führen zu lange Grillzeiten zum Austrocknen und eventuell zur Selbstentzündung des Grillguts. Halten Sie die empfohlenen Grillzeiten ein.
Einige Lebensmittel trocknen schnell aus und können sich durch die hohen Grilltemperaturen selbst entzünden.
Verwenden Sie niemals Grillbetriebsarten zum Aufbacken von Brötchen oder Brot und zum Trocknen von Blumen oder Kräutern. Verwenden Sie die Betriebsarten Heißluft plus 📁 oder Ober-/Unterhitze ☐.
Wenn Sie bei der Zubereitung von Lebensmitteln alkoholische Getränke verwenden, beachten Sie, dass Alkohol bei hohen Temperaturen verdampft. Dieser Dampf kann sich an den heißen Heizkörpern entzünden.
Bei der Restwärmenutzung zum Warmhalten von Speisen kann durch hohe Luftfeuchtigkeit und Kondenswasser Korrosion im Backofen entstehen. Auch die Bedienblende, die Arbeitsplatte oder der Umbauschrank können beschädigt werden.
Schalten Sie den Backofen niemals aus, sondern stellen Sie die niedrigste Temperatur in der gewählten Betriebsart ein. Das Kühlgebläse bleibt dann automatisch eingeschaltet.
Speisen, die im Garraum warmgehalten oder aufbewahrt werden, können austrocknen und die austretende Feuchtigkeit kann zu Korrosion im Backofen führen.
Decken Sie die Speisen daher ab.
Das Email des Garraumbodens kann durch einen Wärmestau reißen oder abplatzen.
Legen Sie den Garraumboden niemals z. B. mit Alufolie oder Backofen-Schutzfolie aus.
Wenn Sie den Garraumboden als Stellfläche bei Zubereitungen oder zum Geschirr wärmen nutzen wollen, verwenden Sie dazu ausschließlich die Betriebsarten Heißluft plus 📁 oder Bräunungsgaren 📄.
Das Email des Garraumbodens kann durch Hin- und Herschieben von Gegenständen beschädigt werden.
Wenn Sie Töpfe, Pfannen oder Geschirr auf den Garraumboden stellen, schieben Sie diese Gegenstände darauf nicht hin und her.
Wenn eine kalte Flüssigkeit auf eine heiße Oberfläche gegossen wird, entsteht Dampf, der zu starken Verbrühungen führen kann. Darüber hinaus können heiße emaillierte Oberflächen durch den plötzlichen Temperaturwechsel beschädigt werden.
Gießen Sie niemals kalte Flüssigkeiten direkt auf heiße emaillierte Oberflächen.
Bei Garvorgängen mit Feuchteunterstützung und während der Restwasserverdampfung entsteht Wasserdampf, der zu starken Verbrühungen führen kann. Öffnen Sie während eines ablaufenden Dampfstoßes oder der Restwasserverdampfung niemals die Tür.
Es ist wichtig, dass die Temperatur in der Speise gleichmäßig verteilt wird und auch genügend hoch ist.
Wenden Sie Speisen oder rühren Sie sie um, damit sie gleichmäßig erhitzt werden.
Nicht backofentaugliches Kunststoffgeschirr schmilzt bei hohen Temperaturen und kann den Backofen beschädigen oder anfangen zu brennen.
Verwenden Sie nur backofentaugliches Kunststoffgeschirr. Beachten Sie die Angaben des Geschirrherstellers.
In geschlossenen Dosen entsteht beim Einkochen und Erhitzen Überdruck, durch den sie platzen können.
Verwenden Sie den Backofen nicht zum Einkochen und Erhitzen von Dosen.
▶ Sie können sich an der geöffneten Tür des Backofens verletzen oder darüber stolpern.
Lassen Sie die Tür nicht unnötig offen stehen.
Die Belastbarkeit der Tür beträgt maximal 15 kg. Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür, und stellen Sie keine schweren Gegenstände darauf ab. Achten Sie auch darauf, dass Sie nichts zwischen Tür und Garraum einklemmen. Der Backofen kann beschädigt werden.
Für Edelstahlgeräte gilt:
Die beschichtete Edelstahlfläche wird durch Klebemittel beschädigt und verliert die schützende Wirkung vor Verschmutzungen. Kleben Sie keine Haftnotizen, transparentes Klebeband, Abdeck-Klebeband oder andere Klebemittel auf die Edelstahlfläche.
▶ Die Fläche ist kratzempfindlich. Selbst Magnete können Kratzer hervorrufen.
Reinigung und Pflege
Der Dampf eines Dampfreinigers kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Verwenden Sie zur Reinigung des Backofens niemals einen Dampfreiniger.
▶ Durch Kratzer kann das Glas der Türscheiben zerstört werden. Verwenden Sie zur Reinigung der Türscheiben keine Scheuermittel, keine harten Schwämme oder Bürsten und keine scharfen Metallschaber.
▶ Die Aufnahmegitter können ausgebaut werden (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
Bauen Sie sie wieder korrekt ein.
▶ Grobe Verschmutzungen im Garraum können zu starker Rauchentwicklung und zum Abschalten der Pyrolyse-Reinigung führen. Entfernen Sie grobe Verschmutzungen aus dem Garraum, bevor Sie die Pyrolyse-Reinigung starten.
Zubehör
Die Miele Herde dürfen nur mit den von Miele vorgegebenen Kochfeldern kombiniert werden (siehe Kapitel "Elektroanschluss").
▶ Verwenden Sie ausschließlich Miele Original-Zubehör. Wenn andere Teile an- oder eingebaut werden, gehen Ansprüche aus Garantie, Gewährleistung und/oder Produkthaftung verloren.
Die Miele Bräter HUB 5000-M/HUB 5001-M/HUB 5000-XL/HUB 5001-XL (falls vorhanden) dürfen nicht in Ebene 1 eingeschoben werden. Der Garraumboden wird beschädigt. Durch den geringen Abstand entsteht ein Wärmestau und das Email kann reißen oder abplatzen.
Schieben Sie die Miele Bräter auch niemals auf die obere Strebe der Ebene 1, da sie dort nicht durch den Ausziehschutz gesichert sind. Verwenden Sie im Allgemeinen die Ebene 2.
▶ Durch die hohen Temperaturen bei der Pyrolyse-Reinigung wird nicht pyrolysetaugliches Zubehör beschädigt. Nehmen Sie sämtliches nicht pyrolysetaugliches Zubehör aus dem Garraum heraus, bevor Sie die Pyrolyse-Reinigung starten. Dies gilt auch für nachkaufbares nicht pyrolysetaugliches Zubehör (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recycelbar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektro- und Elektronikgeräte enthalten vielfach wertvolle Materialien. Sie enthalten auch bestimmte Stoffe, Gemische und Bauteile, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Hausmüll sowie bei nicht sachgemäßer Behandlung können sie der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Hausmüll.

Nutzen Sie stattdessen die offiziellen, eingerichteten Sammel- und Rücknahmestellen zur Abgabe und Verwertung der Elektro- und Elektronikgeräte bei Kommune, Händler oder Miele. Für das Löschen etwaiger personenbezogener Daten auf dem zu entsorgenden Altgerät sind Sie gesetzmäßig eigenverantwortlich. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.

① Bedienelemente Backofen, Kochzonenknebel
② Türverriegelung für die Pyrolyse-Reinigung
③ Oberhitze-/Grillheizkörper
④ Öffnungen für die Dampfzufuhr
⑤ Einfüllrohr für das Verdampfungssystem
⑥ Ansaugöffnung für das Gebläse mit dahinterliegendem Ringheizkörper
⑦ Aufnahmegitter mit 5 Ebenen
⑧ Garraumboden mit darunterliegendem Unterhitzeheizkörper
⑨ Frontrahmen mit Typenschild
⑩ Tür

① Bedienelemente Backofen
② Türverriegelung für die Pyrolyse-Reinigung
③ Oberhitze-/Grillheizkörper
④ Öffnungen für die Dampfzufuhr
⑤ Einfüllrohr für das Verdampfungssystem
⑥ Ansaugöffnung für das Gebläse mit dahinterliegendem Ringheizkörper
⑦ Aufnahmegitter mit 5 Ebenen
⑧ Garraumboden mit darunterliegendem Unterhitzeheizkörper
⑨ Frontrahmen mit Typenschild
⑩ Tür

text_image
Ober-/Unterhitze Unterhitze Umluftgrill Grill Bräunungsgaren Klimagaren Schnellaufheizen Heißluft Plus Bratautomatic Intensivbacken Automatic Pyrolyse 11 10 9 8 7 1 2 3 4 5 6 11 10 9 8 7① Ein-/Aus-Taste ① in Vertiefung Ein- und Ausschalten
② Betriebsartenwähler
Auswählen von Betriebsarten
③ Display
Anzeige der Tageszeit und der Ein-
stellungen
④ Drehwähler < >
Einstellen von Werten
⑤ Sensortaste OK
Bestätigen von Einstellungen und Hinweisen
⑥ Sensortaste ←
Schrittweise zurückspringen
⑦ Sensortaste 🔒
Einstellen einer Kurzzeit
⑧ Sensortaste
Ein- und Ausschalten der Garraum-
beleuchtung
⑨ Sensortaste Aufrufen von Funktionen
⑩ Sensortaste 📋
Auslösen der Dampfstöße
⑪ Optische Schnittstelle (nur für den Miele Kundendienst)
Ein-/Aus-Taste ①
Die Ein-/Aus-Taste ① liegt in einer Vertiefung und reagiert auf Fingerkontakt.
Mit ihr schalten Sie den Backofen ein und aus.
Betriebsartenwähler
Mit dem Betriebsartenwähler wählen Sie die Betriebsarten.
Sie können ihn rechts- und linksherum drehen und auf Position • durch Druck versenken.
Betriebsarten
Ober-/Unterhitze
Unterhitze
Umluftgrill
Grill
Bräunungsgaren
Klimagaren
Schnellaufheizen
Heißluft plus
Bratautomatic
Intensivbacken
Auto Automatic
Pyrolyse
Display
Im Display werden die Tageszeit oder Ihre Einstellungen angezeigt.

text_image
0 0:0 0 g lb/oz °C °F h minSymbole im Display
Je nach Position des Betriebsartenwählers ○ und/oder Auswahl einer Sensor-taste erscheinen folgende Symbole:
| Symbol/Funktion ○ | ||
| Kurzzeit beliebig | ||
| Temperaturkontrolle | Be-triebsart | |
| Temperatur | ||
| Garzeit | ||
| Garzeitende | ||
| Einsaugvorgang | ||
| Entkalken | ||
| Dampfstöße | ||
| Gewicht Auto | ||
| Einstellungen P | ||
| Tageszeit | ||
| Inbetriebnahmesperre | ||
Sie können eine Funktion nur in der zugeordneten Position des Betriebsartenwählers einstellen oder ändern.
Drehwähler < >
Mit dem Drehwähler < > stellen Sie Temperaturen und Zeiten ein.
Mit Drehung nach rechts erhöhen Sie die Werte, mit Drehung nach links verringern Sie sie.
Darüber hinaus verwenden Sie ihn zum Markieren von Funktionen, indem Sie das Dreieck ▲ im Display verschieben.
Sie können ihn rechts- und linksherum drehen und auf jeder Position durch Druck versenken.
Sensortasten
Die Sensortasten reagieren auf Fingerkontakt. Jede Berührung wird mit einem Tas- tenton bestätigt.
Diesen Tastenton können Sie ausschalten, indem Sie bei der Einstellung P3 den Status 50 wählen (siehe Kapitel "Einstellungen").
| Sensor-taste | Funktion Hinweise | |
| OK Zum Aufrufen von Funktionen und zum Speichern von Einstellungen | Wenn Funktionen mit dem Dreieck ▲ markiert sind, können Sie sie durch Auswahl von OK aufrufen. Solange das Dreieck ▲ blinkt, können Sie die gewählte Funktion ändern.Durch Bestätigung mit OK speichern Sie die Änderungen. | |
| ↔ Zum schrittweisen Zurückspringen | ||
| ⚠️ Zum Einstellen einer Kurzzeit | Wenn die Tageszeit sichtbar ist, können Sie jeder-zeit eine Kurzzeit (z. B. zum Eierkochen) eingeben.Wenn das Display dunkel ist, müssen Sie den Backofen erst einschalten, bevor diese Sensortas-te reagiert. | |
| Zum Ein- und Aus-schalten der Gar-raumbeleuchtung | Wenn die Tageszeit sichtbar ist, können Sie durch Auswahl von ⚙ die Garraumbeleuchtung ein- und ausschalten.Wenn das Display dunkel ist, müssen Sie den Backofen erst einschalten, bevor diese Sensortas-te reagiert.Je nach gewählter Einstellung erlischt die Gar-raumbeleuchtung bei einem Garvorgang nach 15 Sekunden oder bleibt dauerhaft eingeschaltet. | |
| Zum Aufrufen von Funktionen | Wenn die Tageszeit sichtbar ist und der Betriebs-artenwähler auf Position • steht, erscheinen bei Auswahl von ⚙ die Symbole für Einstellungen ⚙, Tageszeit ⚠ und Inbetriebnahmesperre ⚠.Wenn das Display dunkel ist, müssen Sie den Backofen erst einschalten, bevor diese Sensortas-te reagiert.Während eines Garvorgangs können Sie nach Aus-wahl dieser Sensortaste die Temperatur ⚡, die Garzeit ⚢ und das Garzeitende ⚣ einstellen. | |
| Zum Auslösen der Dampfstöße | Wenn in der Betriebsart Klimagaren ⚣ manuelle Dampfstöße gewählt wurden, müssen diese durch Auswahl der Sensortaste ⚣ ausgelöst werden.Sobald ein Dampfstoß ausgelöst werden kann, wird die Sensortaste ⚣ beleuchtet.Parallel zum einem ablaufenden Dampfstoß erscheint im Display ⚣. | |
Modellbezeichnung
Eine Auflistung der beschriebenen Modelle finden Sie auf der Rückseite.
H6x6xEP Herd = Backofen + Koch- zonenknebel
H6x6xBP Backofen
Die Beschreibung der Backofenfunktionen gilt für Herde und Backöfen, auch wenn im Allgemeinen nur der Begriff "Backofen" verwendet wird.
Typenschild
Das Typenschild ist bei geöffneter Tür auf dem Frontrahmen zu sehen.
Dort finden Sie die Modellbezeichnung Ihres Backofens, die Fabrikationsnummer sowie die Anschlussdaten (Netzspannung/Frequenz/maximaler Anschlusswert).
Halten Sie diese Informationen bereit, wenn Sie Fragen oder Probleme haben, damit Miele Ihnen gezielt weiterhelfen kann.
Lieferumfang
Im Lieferumfang sind enthalten:
- Gebrauchs- und Montageanweisung zur Bedienung der Backofenfunktionen
- Rezeptheft "CulinArt"
– Schrauben zur Befestigung Ihres Backofens im Umbauschrank - Entkalkungstabletten und ein Kunststoffschlauch mit Halter zum Entkalken des Verdampfungssystems
- diverses Zubehör
Bei allen Herden H6x6xEP ist zusätzlich die separate Gebrauchs- und Montageanweisung für das Kochfeld enthalten.
Bei H6167EP/H6267EP ist zusätzlich noch ein Ferritring für den Elektroanschluss enthalten.
Mitgeliefertes und nachkaufbares Zubehör
Ausstattung je nach Modell! Grundsätzlich verfügt Ihr Backofen über Aufnahmegitter, Universalblech und Back- & Bratrost (kurz: Rost). In Abhängigkeit vom Modell ist Ihr Backofen darüber hinaus teilweise mit weiterem, hier aufgeführtem Zubehör ausgestattet.
Alle aufgeführten Zubehöre sowie Reinigungs- und Pflegemittel sind auf die Miele Backöfen abgestimmt.
Sie können sie über den Miele Webshop, den Miele Werkkundendienst oder Ihren Miele Fachhändler beziehen.
Geben Sie bei einer Bestellung die Modellbezeichnung Ihres Backofens und die Bezeichnung des gewünschten Zubehörs an.
Aufnahmegitter
Im Garraum befinden sich auf der rechten und linken Seite die Aufnahmegitter mit den Ebenen 5_1 zum Einschieben des Zubehörs.
Die Bezeichnung der Ebenen können Sie auf dem Frontrahmen ablesen.
Jede Ebene besteht aus zwei übereinanderliegenden Streben.
Die Zubehöre (z. B. Rost) werden zwischen den Streben eingeschoben.
Die FlexiClip-Vollauszüge (falls vorhanden) werden auf der unteren Strebe eingebaut.
Sie können die Aufnahmegitter ausbauen (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
Backblech, Universalblech und Rost mit Ausziehschutz
Backblech HBB 71:

Schieben Sie diese Zubehöre immer zwischen den Streben einer Ebene in die Aufnahmegitter ein.
Schieben Sie den Rost immer mit der Stellfläche nach unten ein.
An den kurzen Seiten dieser Zubehöre befindet sich mittig angeordnet ein Ausziehschutz. Er verhindert, dass die Zubehöre aus den Aufnahmegittern herausrutschen, wenn Sie sie nur teilweise herausziehen möchten.

Wenn Sie das Universalblech mit aufgelegtem Rost verwenden, wird das Universalblech zwischen den Streben einer Ebene eingeschoben und der Rost automatisch oberhalb.
FlexiClip-Vollauszüge HFC 72

Sie können die FlexiClip-Vollauszüge in jeder Ebene einbauen.
Schieben Sie die FlexiClip-Vollauszüge erst vollständig in den Garraum, bevor Sie Zubehöre daraufschieben. Die Zubehöre werden dann automatisch sicher zwischen den Rastnasen vorn und hinten eingesetzt und gegen Herunterrutschen gesichert.

Die Belastbarkeit der FlexiClip-Vollauszüge beträgt maximal 15 kg.
FlexiClip-Vollauszüge ein- und ausbauen
! Verbrennungsgefahr!
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der Garraum muss abgekühlt sein.
Die FlexiClip-Vollauszüge werden zwischen den Streben einer Ebene eingebaut.
Bauen Sie den FlexiClip-Vollauszug mit dem Miele Schriftzug rechts ein.
Ziehen Sie die FlexiClip-Vollauszüge beim Einbau oder Ausbau nicht auseinander.

text_image
2. 1.■ Haken Sie den FlexiClip-Vollauszug vorn auf der unteren Strebe einer Ebene ein (1.) und schieben Sie ihn entlang der Strebe in den Garraum (2.).

■ Rasten Sie den FlexiClip-Vollauszug auf der unteren Strebe der Ebene ein (3.).
Sollten die FlexiClip-Vollauszüge nach dem Einbau blockieren, müssen Sie sie einmal kräftig herausziehen.
Um einen FlexiClip-Vollauszug auszubauen:
■ Schieben Sie den FlexiClip-Vollauszug vollständig ein.

text_image
1. 2.■ Heben Sie den FlexiClip-Vollauszug vorn an (1.) und ziehen Sie ihn entlang der Strebe der Ebene heraus (2.).
Runde Backform HBF 27-1

Die runde Backform ist gut geeignet für die Zubereitung von Pizza, flachen Kuchen aus Hefe- oder Rührteig, süßen und herzhaften Tartes, überbackenen Desserts, Fladenbrot oder zum Aufbacken tiefgekühlter Kuchen oder Pizza.
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean veredelt.
Gourmet-Backblech, gelocht HBBL 71

Das gelochte Gourmet-Backblech wurde speziell für die Zubereitung von Backwaren aus frischem Hefe- und Quark-Öl-Teig, Brot und Brötchen entwickelt.
Die feine Lochung unterstützt die Bräunung auf der Unterseite.
Sie können es auch zum Trocknen/Dörren verwenden.
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean veredelt.
Die gleichen Einsatzmöglichkeiten bietet Ihnen auch die gelochte, runde Backform HBFP 27-1.
Backstein HBS 60

Mit dem Backstein erzielen Sie ein optimales Backergebnis bei Gerichten, die einen kross abgebackenen Boden haben sollen, wie Pizza, Quiche, Brot, Brötchen, pikante Gebäcke oder Ähnliches.
Der Backstein besteht aus feuerfester Keramik und ist glasiert. Er wird auf den Rost gelegt.
Zum Auflegen und Herunternehmen des Backguts liegt ein Schieber aus unbehandeltem Holz bei.
Grill- & Bratblech HGBB 71

Das Grill- & Bratblech wird in das Uni-versalblech gelegt.
Beim Grillen oder Braten schützt es den abtropfenden Fleischsaft vor dem Verbrennen, damit dieser weiterverwendet werden kann.
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean veredelt.
Gourmet-Bräter HUB Bräterdeckel HBD
Die Miele Gourmet-Bräter können im Gegensatz zu anderen Brätern direkt in die Aufnahmegitter eingeschoben werden. Sie sind wie der Rost mit einem Ausziehschutz versehen.
Die Oberfläche der Bräter ist mit einer Antihaftversiegelung beschichtet.
Die Gourmet-Bräter gibt es in unterschiedlichen Tiefen. Breite und Höhe sind gleich.
Passende Deckel sind separat erhältlich. Geben Sie beim Kauf die Modellbezeichnung an.
Tiefe: 22 cm Tiefe: 35 cm
HUB 5000-M HUB 5001-M *
HUB 5001-XL *

* für Induktions-Kochfelder geeignet
Entnahmegriff HEG

Der Entnahmegriff erleichtert Ihnen das Herausnehmen von Universalblech, Backblech und Rost.
Entkalkungstabletten, Kunststoff- schlauch mit Halter

Dieses Zubehör benötigen Sie zum Entkalken des Backofens.
Miele Allzweck-Mikrofasertuch
Mit dem Mikrofasertuch können Sie leichte Verschmutzungen und Fingerabdrücke gut beseitigen.
Miele Backofenreiniger
Der Backofenreiniger ist für die Entfernung sehr hartnäckiger Verschmutzungen geeignet. Ein Aufheizen des Garraums ist nicht erforderlich.
Backofensteuerung
Die Backofensteuerung ermöglicht die Nutzung der verschiedenen Betriebsarten zum Backen, Braten und Grillen.
Darüber hinaus bietet sie:
- Tageszeitanzeige
- Kurzzeit
– Automatisches Ein- und Ausschalten von Garvorgängen
– Nutzung von Automatikprogrammen
– Garen mit Feuchteunterstützung
– Wahl individueller Einstellungen
Sicherheitseinrichtungen Backofen
Inbetriebnahmesperre 🔒 für den Backofen
Die Inbetriebnahmesperre sichert den Backofen gegen ungewollte Bedienung (siehe Kapitel "Inbetriebnahmesperre 🔒").
Die Inbetriebnahmesperre bleibt auch nach einem Netzausfall eingeschaltet.
Kühlgebläse
Das Kühlgebläse schaltet automatisch bei jedem Garvorgang ein. Es sorgt dafür, dass die heiße Garraumluft mit kalter Raumluft gemischt und abgekühlt wird, bevor sie zwischen Tür und Bedienblende austritt.
Nach einem Garvorgang läuft das Kühlgebläse nach, damit sich keine Luft-feuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Umbauschrank niederschlagen kann.
Dieser Kühlgebläsenachlauf schaltet automatisch nach einer gewissen Zeit aus.
Durchlüftete Tür
Die Tür ist aus zum Teil wärmereflektierend beschichteten Glasscheiben aufgebaut.
Im Betrieb wird zusätzlich Luft durch die Tür geleitet, so dass die Türaußenscheibe kühl bleibt.
Sie können die Tür zu Reinigungszwecken ausbauen und auseinanderbauen (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
Türverriegelung für die Pyrolyse-Reinigung
Zu Beginn der Pyrolyse-Reinigung wird die Tür aus Sicherheitsgründen verriegelt. Diese Verriegelung wird erst wieder geöffnet, wenn nach der Pyrolyse-Reinigung die Temperatur im Garraum unter 280 °C gesunken ist.
PerfectClean veredelte Oberflächen
PerfectClean veredelte Oberflächen zeichnen sich durch hervorragenden Antihafteffekt und außergewöhnlich einfache Reinigung aus.
Zubereitetes Gargut lässt sich leicht ablösen. Verschmutzungen nach Back- oder Bratvorgängen lassen sich einfach entfernen.
Sie können Ihr Gargut auf PerfectClean veredelten Oberflächen schneiden und zerteilen.
Verwenden Sie keine Keramik-Messer, da sie die PerfectClean veredelte Oberfläche verkratzen.
PerfectClean veredelte Oberflächen sind in ihrer Pflege vergleichbar mit Glas.
Lesen Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege", damit die Vorteile des Antihafteffekts und der außergewöhnlich einfachen Reinigung erhalten bleiben.
PerfectClean veredelt sind:
- Universalblech
- Backblech
- Grill- & Bratblech
– Gourmet-Backblech, gelocht
- Runde Backform
– Runde Backform, gelocht
Pyrolysetaugliches Zubehör
Das nachfolgend aufgeführte Zubehör kann während der Pyrolyse-Reinigung im Garraum bleiben:
- Aufnahmegitter
- FlexiClip-Vollauszüge
- Rost
Lesen Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege".
Bedienelemente Kochfeld
(Ausstattung je nach Modell)
Die Modelle H6x6xEP verfügen zusätzlich über Kochzonenknebel, mit denen Sie die Kochzonen des kombinierten Kochfeldes bedienen.
Die Kochzonenknebel sind in Position • durch Druck versenkbar. Der Einstellbereich ist aufgedruckt.
Zuordnung der Kochzonenknebel:
| Symbol Kochzone |
| links vorn |
| links hinten |
| rechts hinten |
| rechts vorn |
Die Bedienung des Kochfeldes wird nicht gesperrt, wenn Sie die Inbetriebnahmesperre 🔒 für den Backofen einschalten.
Lesen Sie die separate Gebrauchs- und Montageanweisung für das Kochfeld. Dort finden Sie alle weiteren Informationen zur Bedienung und zum Einbau des Kochfeldes.
Vor der Erstinbetriebnahme

Der Backofen darf nur im einge- en Zustand betrieben werden.
■ Drücken Sie Betriebsarten- und Drehwähler <> heraus, falls sie versenkt sind.
Sie können die Tageszeit nur ändern, wenn der Betriebsartenwähler auf Position • steht.
■ Stellen Sie die Tageszeit ein.
Tageszeit erstmalig einstellen
Die Tageszeit wird im 24-Stunden-Format angezeigt.
Nach dem Anschluss an das Elektro- netz erscheint 12:00 im Display und das Dreieck ▲ blinkt unter ⏻:

text_image
12:00■ Stellen Sie mit dem Drehwähler < > die Tageszeit ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Tageszeit wird gespeichert.
Sie können die Tageszeit auch im 12-Stunden-Format anzeigen lassen, indem Sie bei der Einstellung P 4 den Status 12h wählen (siehe Kapitel "Einstellungen").
Während eines Netzausfalls wird die Tageszeit für ca. 200 Stunden gespeichert. Nach Netzrückkehr innerhalb dieses Zeitraums wird die aktuelle Uhrzeit wieder angezeigt. Nach längerem Netzausfall müssen Sie die Tageszeit neu einstellen.
Die Tageszeitanzeige ist werkseitig ausgeschaltet (siehe Kapitel "Einstellungen – P I").
Das Display erscheint dunkel, wenn Sie den Backofen ausschalten. Die Tageszeit läuft im Hintergrund ab.
Backofen erstmalig aufheizen und Verdampfungssystem durchspülen
Beim ersten Aufheizen des Backofens können unangenehme Gerüche entstehen. Sie beseitigen diese, indem Sie den Backofen mindestens eine Stunde aufheizen. Gleichzeitig ist es sinnvoll, das Verdampfungssystem durchzuspülen.
Sorgen Sie während des Aufheizvorgangs für eine gute Durchlüftung der Küche.
Vermeiden Sie, dass die Gerüche in andere Räume ziehen.
■ Entfernen Sie eventuell vorhandene Aufkleber oder Schutzfolien von Backofen und Zubehör.
■ Reinigen Sie den Garraum vor dem Aufheizen mit einem feuchten Tuch von eventuellem Staub und Verpackungsresten.
■ Bauen Sie die FlexiClip-Vollauszüge auf den Aufnahmegittern ein und schieben Sie alle Bleche sowie den Rost ein.
■ Stellen Sie ein Gefäß mit ca. 100 ml frischem Leitungswasser bereit.
■ Schalten Sie den Backofen mit der Ein-/Aus-Taste ① ein.
■ Wählen Sie mit dem Betriebsartenwähler Klimagaren ⭕.
Garraumbeheizung, -beleuchtung und Kühlgebläse schalten ein.
Ruto erscheint und das Dreieck ▲ blinkt unter 📄:

text_image
Auto■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Vorschlagstemperatur erscheint und das Dreieck ▲ blinkt unter 🔒:

text_image
160 °C■ Stellen Sie mit dem Drehwähler < > die maximal mögliche Temperatur (250 °C) ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Aufforderung für den Einsaugvorgang erscheint und das Dreieck ▲ blinkt:

■ Öffnen Sie die Tür.
■ Klappen Sie das Einfüllrohr links unterhalb der Bedienblende nach vorn.

■ Tauchen Sie das Einfüllrohr in das Gefäß mit Leitungswasser.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Einsaugvorgang startet.
Die benötigte Wassermenge wird eingesaugt. Die tatsächlich eingesaugte Menge Leitungswasser kann geringer sein als die geforderte, so dass im Gefäß ein Rest zurückbleibt.
■ Entfernen Sie das Gefäß nach dem Einsaugvorgang.
■ Schließen Sie die Tür.
Es ist nochmals ein kurzes Pumpgeräusch zu hören. Das im Einfüllrohr verbliebene Wasser wird eingesaugt.
Nach einiger Zeit wird automatisch ein Dampfstoß ausgelöst.

Verletzungsgefahr!
Wasserdampf kann zu Verbrühungen führen.
Öffnen Sie während des Dampfsto- ßes nicht die Tür.
Heizen Sie den Backofen mindestens eine Stunde auf.
Nach mindestens einer Stunde:
■ Drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Position •.
Nach dem erstmaligen Aufheizen
⚠️ Verbrennungsgefahr! Lassen Sie den Garraum vor der Reinigung von Hand erst abkühlen.
■ Schalten Sie den Backofen mit der Ein-/Aus-Taste ① ein.
■ Schalten Sie die Garraumbeleuchtung mit der Sensortaste ♀ ein.
■ Nehmen Sie sämtliches Zubehör aus dem Garraum und reinigen Sie es von Hand (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
■ Reinigen Sie den Garraum mit warmem Wasser, Handspülmittel und einem sauberen Schwammtuch oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch.
■ Trocknen Sie die Oberflächen mit einem weichen Tuch.
■ Schalten Sie Garraumbeleuchtung und Backofen aus.
Schließen Sie die Tür erst, wenn der Garraum trocken ist.
Tageszeit ändern
Sie können die Tageszeit nur ändern, wenn der Backofen eingeschaltet ist und der Betriebsartenwähler auf Position • steht.
■ Schalten Sie den Backofen ein.
■ Wählen Sie '≡.
■ Verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter ⏻ leuchtet.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Das Dreieck ▲ blinkt unter ⏻.
■ Stellen Sie mit dem Drehwähler < > die Tageszeit ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Tageszeit wird gespeichert.
Während eines Netzausfalls wird die Tageszeit für ca. 200 Stunden gespeichert. Nach Netzrückkehr innerhalb dieses Zeitraums wird die aktuelle Uhrzeit wieder angezeigt.
Nach längerem Netzausfall müssen Sie die Tageszeit neu einstellen.
Werkeinstellungen ändern
In der Backofensteuerung sind werkseitig Einstellungen vorgegeben (siehe "Übersicht der Einstellungen").
Sie ändern eine Einstellung, indem Sie den Status ändern.
Sie können die Einstellungen nur ändern, wenn der Backofen eingeschaltet ist und der Betriebsartenwähler auf Position • steht.
■ Wählen Sie '≡.
■ Falls erforderlich, verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter leuchtet.

text_image
P ≡ 心 忒■ Bestätigen Sie mit OK.
Eine Einstellung erscheint:

text_image
P I■ Wenn Sie eine andere Einstellung ändern wollen, wählen Sie die entsprechende Ziffer mit dem Drehwähler < >.
■ Bestätigen Sie mit OK.

text_image
5 0Die Einstellung wird aufgerufen und der aktuelle Status erscheint, z. B. 50.
Um den Status zu ändern:
■ Stellen Sie mit dem Drehwähler < > den gewünschten Status ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der gewählte Status wird gespeichert und die Einstellung erscheint wieder.
■ Wenn Sie weitere Einstellungen ändern wollen, verfahren Sie entsprechend.
■ Wenn Sie eine Einstellung nicht ändern und zu einer anderen Einstellung wechseln wollen, wählen Sie ↩.
■ Wenn Sie keine weiteren Einstellungen ändern wollen, wählen Sie .
Nach einem Netzausfall bleiben die Einstellungen erhalten.
Übersicht der Einstellungen
| Einstellung Status | |
| P1Tageszeitan-zeige | 50* Die Tageszeitanzeige ist ausgeschaltet.Das Display erscheint dunkel, wenn der Backofen aus-geschaltet ist. Die Tageszeit läuft im Hintergrund ab.Wenn Sie den Status 50 gewählt haben, müssen Sie den Backofen einschalten, bevor Sie ihn bedienen kön- nen. Das gilt auch, wenn Sie eine Kurzzeit ⬆ einstellen oder die Garraumbeleuchtung ⬇ einschalten wollen.Darüber hinaus schaltet sich der Backofen automatisch aus, wenn Sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums (ca. 30 Minuten) keine Einstellungen vornehmen.51 Die Tageszeitanzeige ist eingeschaltet.Die Tageszeit läuft sichtbar ab. |
| P2LautstärkeSignaltöne | 50 Der Signalton ist ausgeschaltet.51– Der Signalton ist eingeschaltet.521 Sie können die Lautstärke ändern. Wenn Sie einen Sta- 57* status auswählen, ertönt gleichzeitig der zu dieser Kombi- nation gehörende Signalton. |
| P3Tastenton | 50 Der Tastenton ist ausgeschaltet.51* Der Tastenton ist eingeschaltet. |
| P4Zeitformatder Tageszeit | 24h* Die Tageszeit erscheint im 24-Stunden-Format.12h Die Tageszeit erscheint im 12-Stunden-Format.Wenn Sie nach 13:00 Uhr vom 12-Stunden-Format auf das 24-Stunden-Format umschalten, müssen Sie den Stunden-Ziffernblock der Tageszeit entsprechend an- passen. |
* Werkeinstellung
| Einstellung Status | |
| P5Temperatur-einheit | °C* Die Temperatur erscheint in Grad Celsius.°F Die Temperatur erscheint in Grad Fahrenheit. |
| P6Gewichtsein-heit | 51*gBei einem Automatikprogramm erscheint das Gewicht in Gramm.52 lb/ozBei einem Automatikprogramm erscheint das Gewicht in Pfund und Unzen. |
| P7Display-Hel-ligkeit | 51-Für das Display können Sie verschiedene Helligkeitsstu-fen wählen.54*51: minimale Helligkeit57: maximale Helligkeit |
| P8Beleuchtung | 50*Die Garraumbeleuchtung ist für 15 Sekunden einge-schaltet und schaltet dann automatisch aus.51 Die Garraumbeleuchtung ist dauerhaft eingeschaltet. |
| P9Messeschaltung | 50*Wählen Sie 50 und berühren Sie OK ca. 4 Sekunden.Sobald kurz - - - - erscheint, ist die Messeschaltung deaktiviert.51 Wählen Sie 51 und berühren Sie OK ca. 4 Sekunden.Sobald kurz NES_ erscheint, ist die Messeschaltung aktiviert.Der Backofen kann bedient werden, aber die Garraum-beheizung und die Pumpe des Verdampfungssystems funktionieren nicht. Für den privaten Gebrauch benötigen Sie diese Einstellung nicht. |
* Werkeinstellung
Die Inbetriebnahmesperre 🔒 sichert den Backofen gegen ungewollte Bedienung.
Werkseitig ist die Inbetriebnahmesperre ausgeschaltet.
Sie ändern die Einstellung für die Inbetriebnahmesperre, indem Sie den Status 5 ändern:
$$ \begin{array}{l} - 5 0 = \text { aus } \ - 5 I = \text { ein } \ \end{array} $$
Sie können den Status der Inbetriebnahmesperre nur ändern, wenn der Backofen eingeschaltet ist und der Betriebsartenwähler auf Position • steht.
Inbetriebnahmesperre einschalten
■ Wählen Sie '≡.
■ Verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter 🔒 leuchtet.
Der aktuell eingestellte Status 50 erscheint:

text_image
5 0■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Wählen Sie mit dem Drehwähler < > den Status 5 l.

text_image
5 1■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Wählen Sie '≡.
Die aktuelle Tageszeit erscheint.
■ Schalten Sie den Backofen aus.
Die Inbetriebnahmesperre ist eingeschaltet.
Sobald Sie den Backofen wieder einschalten, erinnert das Symbol 🔊 an die eingeschaltete Inbetriebnahmesperre.
Nach einem Netzausfall bleibt die Inbetriebnahmesperre eingeschaltet.
Inbetriebnahmesperre für einen Garvorgang ausschalten
■ Schalten Sie den Backofen ein.
Die Symbole 🔒 und ▲ sowie die aktuelle Uhrzeit erscheinen:
12:25

■ Berühren Sie OK so lange, bis 🔒 er- lisch.
Sie können den Backofen jetzt bedienen.
Inbetriebnahmesperre ausschalten
■ Schalten Sie den Backofen ein.
■ Berühren Sie OK so lange, bis 🔊 er- lisch.
■ Wählen Sie '≡.
■ Verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter 🔒 leuchtet.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der aktuell eingestellte Status 5 / erscheint.
■ Wählen Sie mit dem Drehwähler < > den Status 50.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Wählen Sie '≡.
Die Inbetriebnahmesperre ist ausgeschaltet.
Das Symbol 🔒 erscheint nicht mehr.
Die Kurzzeit können Sie zum Überwachen separater Vorgänge nutzen, z. B. zum Eierkochen.
Sie können die Kurzzeit auch nutzen, wenn Sie gleichzeitig Zeiten zum automatischen Ein- oder Ausschalten eines Garvorgangs eingestellt haben (z. B. als Erinnerung, dem Gargut nach einem Teil der Garzeit Gewürze hinzuzufügen oder es zu begießen).
Eine Kurzzeit kann für maximal 99 Minuten und 55 Sekunden eingestellt werden.
Tipp: Nutzen Sie in der Betriebsart Klimagaren ☐ die Kurzzeit als Erinnerung, um die manuellen Dampfstöße zur gewünschten Zeit auszulösen.
Kurzzeit einstellen
Beispiel: Sie möchten Eier kochen und stellen eine Kurzzeit von 6 Minuten und 20 Sekunden ein.
Wenn die Tageszeitanzeige ausgeschaltet ist (Einstellung "P1 - 50"), müssen Sie den Backofen erst einschalten, um eine Kurzzeit einzustellen.
■ Wählen Sie ♘.
00:00 erscheint und das Dreieck ▲ blinkt unter 🔒:

text_image
00:00 min■ Stellen Sie mit dem Drehwähler < > die gewünschte Kurzzeit ein.

text_image
06:2 min■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Kurzzeit wird gespeichert und läuft sekundenweise ab:
6:19 min

Das Symbol ⏻ weist auf die Kurzzeit hin.
Nach Ablauf der Kurzzeit:
- ♘ blinkt.
– Die Zeit wird hochgezählt. - Ein Signal ertönt, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – P2" ).
■ Wählen Sie ♘.
Akustische und optische Signale werden ausgeschaltet.
Kurzzeit ändern
■ Wählen Sie ♘.
Die eingestellte Kurzzeit erscheint.
■ Ändern Sie mit dem Drehwähler < > die Kurzzeit.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die geänderte Kurzzeit wird gespeichert und läuft sekundenweise ab.
Kurzzeit löschen
■ Wählen Sie ♘.
■ Verringern Sie mit dem Drehwähler < > die Kurzzeit auf 00:00.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Kurzzeit wird gelöscht.
Für die Zubereitung von Speisen stehen diverse Betriebsarten zur Verfügung.
| Betriebsart Vorschlags- | temperatur | Temperatur-bereich |
| Ober-/Unterhitze ☐Zum Backen und Braten von traditionellen Rezepten,zum Zubereiten von Soufflés und zum Niedertempe-raturgaren.Stellen Sie bei Rezepten aus älteren Kochbücherndie Temperatur um 10 °C niedriger ein als angegeben. Die Garzeit ändert sich nicht. | 180 °C 30 | -280 °C |
| Unterhitze ☐Wählen Sie diese Betriebsart zum Ende der Garzeit,wenn das Gargut mehr Bräunung auf der Unterseitebekommen soll. | 190 °C 100 | -250 °C |
| Umluftgrill ☐Zum Grillen von Grillgut mit größerem Durchmesser(z. B. Hähnchen). Sie können mit niedrigeren Tempe-raturen grillen als in der Betriebsart Grill ☐, da die Wärme sofort im Garraum verteilt wird. | 200 °C 100 | -260 °C |
| Grill ☐Zum Grillen von flachem Grillgut und zum Überba-cken. Der gesamte Oberhitze-/Grillheizkörper wird rotglühend, um die erforderliche Infrarotstrahlung zu erzeugen. | 240 °C 200 | -300 °C |
| Bräunungsgaren ☐Für kleine Mengen wie z. B. Tiefkühlpizza, Aufback-brötchen, Ausstechplätzchen, aber auch für Fleisch-gerichte und Braten. Sie sparen bis zu 30 % Energieim Vergleich zu herkömmlichen Betriebsarten, wenndie Tür während des Garvorgangs geschlossenbleibt. | 190 °C 100 | -250 °C |
| Klimagaren ☐Zum Backen und Braten mit Feuchteunterstützung.Zuerst erscheint Ruto und das Dreieck ▲ blinkt un-ter ☐. Erst nach Auswahl der Dampfstoßanzahl erscheint die Vorschlagstemperatur. | 160 °C 130 | -250 °C |
Übersicht der Betriebsarten
| Betriebsart Vorschlags- | temperatur | Temperatur-bereich |
| Schnellaufheizen [IMAGE]Zum schnellen Vorheizen des Garraums. Wechseln Sie anschließend auf die Betriebsart, die Sie zum Garen verwenden wollen. | 160 °C 100 | -250 °C |
| Heißluft plus [IMAGE]Zum Backen und Braten. Sie können in mehreren Ebenen gleichzeitig garen. Sie können mit niedrigeren Temperaturen garen als in der Betriebsart Ober-/Unterhitze [IMAGE], da die Wärme sofort im Garraum verteilt wird. | 160 °C 30 | -250 °C |
| Bratautomatic [IMAGE]Zum Braten. Während der Anbratphase wird der Backofen zuerst auf eine hohe Anbrattemperatur (ca. 230 °C) aufgeheizt. Sobald diese Temperatur erreicht ist, regelt der Backofen selbsttätig auf die eingestellte Gartemperatur (Fortbrattemperatur) herunter. | 160 °C 100 | -230 °C |
| Intensivbacken [IMAGE]Zum Backen von Kuchen mit feuchtem Belag. Verwenden Sie diese Betriebsart nicht zum Backen von flachem Gebäck und zum Braten, da der Bratenfond zu dunkel wird. | 170 °C 50 | -250 °C |
| Automatic [Auto]Die Auswahlliste der verfügbaren Automatikprogramme erscheint. | - | - |
Garvorgänge
■ Nehmen Sie sämtliches Zubehör aus dem Garraum heraus, das Sie für einen Garvorgang nicht benötigen.
■ Heizen Sie den Garraum nur dann vor, wenn es laut Rezept oder Gartabelle erforderlich ist.
■ Öffnen Sie die Tür möglichst nicht während eines Garvorgangs.
■ Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere Temperaturangabe aus Rezept oder Gartabelle und prüfen Sie das Gargut nach der kürzeren angegebenen Zeit.
■ Verwenden Sie am besten matte, dunkle Backformen und Garbehälter aus nicht reflektierenden Materialien (emaillierter Stahl, hitzebeständiges Glas, beschichteter Aluminiumguss). Blanke Materialien wie Edelstahl oder Aluminium reflektieren die Wärme, die damit schlechter das Gargut erreicht. Decken Sie auch den Garraumboden oder den Rost nicht mit wärmereflektierender Aluminiumfolie ab.
■ Überwachen Sie die Garzeit, um Energieverschwendung beim Garen von Lebensmitteln zu vermeiden.
■ Wenn möglich, stellen Sie eine Garzeit ein oder verwenden Sie ein Speisenthermometer.
Wenn vorhanden, nutzen Sie Automatikprogramme.
■ Für viele Gerichte können Sie die Betriebsart Heißluft plus 📁 verwenden. Sie können damit bei niedrigeren Temperaturen garen als bei Ober-/Unterhitze 📄, da die Wärme sofort im Garraum verteilt wird. Darüber hinaus können Sie in mehreren Ebenen gleichzeitig garen.
■ Bräunungsgaren 📁 ist eine innovative Betriebsart mit optimaler Wärmenutzung. Sie sparen bis zu 30 % Energie im Vergleich zu herkömmlichen Betriebsarten, wenn die Tür während des Garvorgangs geschlossen bleibt.
- Nutzen Sie für Grillgerichte möglichst die Betriebsart Umluftgrill 🎥. Sie grillen dabei mit niedrigeren Temperaturen als in anderen Grillbetriebsarten bei maximaler Temperatureinstellung.
■ Wenn möglich, bereiten Sie mehrere Gerichte gleichzeitig zu. Stellen Sie diese nebeneinander oder auf verschiedene Ebenen.
■ Garen Sie Gerichte, die Sie nicht gleichzeitig zubereiten können, möglichst direkt nacheinander, um die bereits vorhandene Wärme zu nutzen.
Restwärmenutzung
■ Bei Garvorgängen mit Temperaturen über 140 °C und Garzeiten über 30 Minuten können Sie die Temperatur ca. 5 Minuten vor dem Ende des Garvorgangs auf die minimal einstellbare Temperatur reduzieren. Die vorhandene Restwärme reicht aus, um das Gargut zu Ende zu garen. Schalten Sie den Backofen aber keinesfalls aus (siehe Kapitel "Sicherheitshinweise und Warnungen").
■ Wenn Sie die Pyrolyse-Reinigung durchführen wollen, starten Sie den Reinigungsprozess am besten direkt nach einem Garvorgang. Die vorhandene Restwärme verringert den Energieverbrauch.
Einstellungen
■ Schalten Sie die Tageszeitanzeige aus, um den Energieverbrauch zu reduzieren (siehe Kapitel "Einstellungen").
■ Stellen Sie die Garraumbeleuchtung so ein, dass sie während eines Garvorgangs automatisch nach 15 Sekunden ausschaltet. Sie können sie jederzeit mit der Sensortaste ♀ wieder einschalten.
Energiesparmodus
■ Der Backofen schaltet sich aus Energiespargründen automatisch aus, wenn kein Garvorgang läuft und keine weitere Bedienung erfolgt. Die Tageszeit wird angezeigt oder das Display erscheint dunkel (siehe Kapitel "Einstellungen").
Einfache Bedienung
■ Schalten Sie den Backofen ein.
■ Geben Sie das Gargut in den Garraum.
■ Wählen Sie mit dem Betriebsartenwähler die gewünschte Betriebsart.
Die Vorschlagstemperatur erscheint:

text_image
160 °CGarraumbeheizung, -beleuchtung und Kühlgebläse schalten ein.
- Ändern Sie mit dem Drehwähler < > die Temperatur, falls erforderlich.
Ist-Temperatur und Temperaturkontrolle ⚡≡↑ erscheinen nach kurzer Zeit:

text_image
↑ 42 °CSie können den Temperaturanstieg verfolgen. Beim ersten Erreichen der Soll-Temperatur ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – P 2").
Nach dem Garvorgang:
■ Drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Position •.
■ Nehmen Sie das Gargut aus dem Garraum.
■ Schalten Sie den Backofen aus.
Kühlgebläse
Nach einem Garvorgang läuft das Kühlgebläse nach, damit sich keine Luft-feuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Umbauschrank niederschlagen kann.
Dieser Kühlgebläsenachlauf schaltet automatisch nach einer gewissen Zeit aus.
Temperatur ändern
Beispiel: Sie haben Heißluft plus 📁 und 170 °C eingestellt und können den Temperaturanstieg verfolgen.

text_image
92 °CSie möchten die Soll-Temperatur auf 155 °C verringern.
■ Verringern Sie mit dem Drehwähler <> die Temperatur.
Das Dreieck ▲ blinkt unter ⬆ und die Temperatur ändert sich in 5 °C-Schritten.

text_image
↑ 155 °CDie geänderte Soll-Temperatur wird gespeichert. Die Ist-Temperatur erscheint.
Wenn Sie im Display zwischen Ist- und Soll-Temperatur wechseln wollen, wählen Sie ’ ≡.
Temperaturkontrolle
Die Temperaturkontrolle ⚡↑ erscheint immer, wenn die Garraumbeheizung eingeschaltet ist.
Während der Aufheizphase leuchtet die Temperaturkontrolle ⚡≡↑.
Beim ersten Erreichen der Soll-Temperatur ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – P2"). Gleichzeitig schaltet die Garraumbeheizung aus und ⚡≡↑ erlischt.
Die Temperaturregelung sorgt dafür, dass Garraumbeheizung und Temperaturkontrolle ⚙️↑ wieder einschalten, wenn die Garraumtemperatur unter den Soll-Wert sinkt.
Garraum vorheizen
Das Vorheizen des Garraums ist nur bei wenigen Zubereitungen erforderlich.
Sie können die meisten Zubereitungen in den kalten Garraum geben, um die Wärme schon während der Aufheizphase zu nutzen.
Bei folgenden Zubereitungen und Betriebsarten sollten Sie vorheizen:
Heißluft plus
- dunkle Brotteige
- Roastbeef und Filet
Ober-/Unterhitze
- Kuchen und Gebäck mit kurzer Backzeit (bis ca. 30 Minuten)
- empfindliche Teige (z. B. Biskuit)
- dunkle Brotteige
- Roastbeef und Filet
Schnellaufheizen
Mit der Betriebsart Schnellaufheizen 📋 können Sie die Aufheizphase verkürzen.
Verwenden Sie bei Pizza und empfindlichen Teigen (z. B. Biskuit, Kleingebäck) während der Vorheizphase nicht die Betriebsart Schnellaufheizen 🔊.
Dieses Gargut wird sonst von oben zu schnell gebräunt.
■ Wählen Sie Schnellaufheizen 🔊.
■ Wählen Sie die Temperatur.
■ Wechseln Sie auf die gewünschte Betriebsart, nachdem die Temperaturkontrolle ⚡≡↑ zum ersten Mal erloschen ist.
■ Geben Sie das Gargut in den Garraum.
Garvorgänge automatisch ein- und ausschalten
Garvorgänge können Sie automatisch aus- oder ein- und ausschalten lassen. Dazu stellen Sie nach Wahl von Betriebsart und Temperatur eine Garzeit oder eine Garzeit und ein Garzeitende ein.
Die Garzeit, die Sie für einen Garvorgang einstellen können, beträgt maximal 12 Stunden.
Das automatische Ein- und Ausschalten eines Garvorgangs ist empfehlenswert zum Braten. Das Backen sollte nicht zu lange vorgewählt werden. Der Teig würde antrocknen und das Triebmittel in seiner Wirkung nachlassen.
Garzeit einstellen
Beispiel: Ein Kuchen benötigt 1 Stunde und 5 Minuten Backzeit.
■ Geben Sie das Gargut in den Garraum.
■ Wählen Sie Betriebsart und Temperatur.
Garraumbeheizung, -beleuchtung und Kühlgebläse schalten ein.
■ Wählen Sie '≡.

text_image
↑ 160 °C■ Falls erforderlich, verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter 🔍 leuchtet.
■ Bestätigen Sie mit OK.
00:00 erscheint und das Dreieck ▲ blinkt unter 😊.

text_image
0 1:05 h■ Stellen Sie mit dem Drehwähler < > die Garzeit (01:05) ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Garzeit wird gespeichert und läuft minutenweise ab, die letzte Minute sekundenweise.
Das Symbol 😊 weist auf die Garzeit hin.
Garzeit und Garzeitende einstellen
Beispiel: Die aktuelle Tageszeit ist 11:15 Uhr; ein Braten mit einer Garzeit von 90 Minuten soll um 13:30 Uhr fertig sein.
■ Geben Sie das Gargut in den Garraum.
■ Wählen Sie Betriebsart und Temperatur.
Garraumbeheizung, -beleuchtung und Kühlgebläse schalten ein.
Stellen Sie zuerst die Garzeit ein:
■ Wählen Sie '≡.
■ Falls erforderlich, verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter 😊 leuchtet.
■ Bestätigen Sie mit OK.
00:00 erscheint und das Dreieck ▲ blinkt unter 🔍.
■ Stellen Sie mit dem Drehwähler < > die Garzeit (01:30) ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Garzeit 🕒 wird gespeichert und läuft minutenweise ab:

text_image
↑ 1:29 hStellen Sie anschließend das Garzeitende ein:
■ Verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter leuchtet.
-:- - erscheint:

■ Bestätigen Sie mit OK.
Sobald Sie den Drehwähler < > nach rechts drehen, erscheint 12:45 (aktuelle Uhrzeit + Garzeit = 11:15 + 1:30):

text_image
0≡↑ 12:45 0≡ ←→■ Stellen Sie mit dem Drehwähler < > das Garzeitende (13:30) ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Das Garzeitende 📋: wird gespeichert:

text_image
13:30Garraumbeheizung, -beleuchtung und Kühlgebläse schalten aus.
Sobald der Startzeitpunkt (13:30 - 1:30 = 12:00) erreicht ist, schalten Garraumbeheizung, -beleuchtung und Kühlgebläse ein.
Nach Ablauf der Garzeit:
- 0:00 erscheint.
- ≈ blinkt.
- Ein Signal ertönt, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – P_2 ").
- Garraumbeheizung und -beleuchtung schalten automatisch aus.
– Das Kühlgebläse bleibt eingeschaltet.
■ Drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Position •.
■ Nehmen Sie das Gargut aus dem Garraum.
■ Schalten Sie den Backofen aus.
Wenn das Gargut noch nicht Ihren Wünschen entsprechend gegart sein sollte, verlängern Sie die Garzeit, indem Sie sie neu eingeben.
Garzeit ändern
■ Wählen Sie '≡.
■ Falls erforderlich, verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter 😊 leuchtet.
Die verbleibende Garzeit erscheint.
■ Bestätigen Sie mit OK.
- Ändern Sie mit dem Drehwähler < > die Garzeit.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die geänderte Garzeit wird gespeichert.
Garzeit löschen
■ Wählen Sie '≡.
■ Falls erforderlich, verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter 😊 leuchtet.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Das Dreieck ▲ blinkt unter 😊.
■ Stellen Sie mit dem Drehwähler < > die Garzeit auf 00:00.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Garzeit und ein eventuell eingestelltes Garzeitende werden gelöscht.
■ Wählen Sie '≡.
Die Ist-Temperatur erscheint. Die Garraumbeheizung bleibt eingeschaltet.
Falls Sie den Garvorgang beenden wollen:
■ Drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Position •.
■ Nehmen Sie das Gargut aus dem Garraum.
■ Schalten Sie den Backofen aus.
Wenn Sie den Betriebsartenwähler auf Position • drehen oder den Backofen ausschalten, werden die Einstellungen für Garzeit und Garzeitende gelöscht.
Garzeitende löschen
■ Wählen Sie '≡.
■ Falls erforderlich, verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter 📋 leuchtet.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Das Dreieck ▲ blinkt unter ↗.
■ Stellen Sie mit dem Drehwähler < > das Garzeitende auf - - - - .
■ Bestätigen Sie mit OK.
Das Garzeitende wird gelöscht.
Ihr Backofen ist mit einem Verdampfungssystem zur Feuchteunterstützung von Garvorgängen ausgestattet. Beim Backen, Braten oder Garen in der Betriebsart Klimagaren △ III garantieren optimierte Dampfzufuhr und Luftführung ein gleichmäßiges Gar- und Bräunungsergebnis.
Nach Auswahl der Betriebsart Klimagaren Ⓞ 13 legen Sie die Anzahl der Dampfstöße fest.
Zur Auswahl stehen:
- Automatischer Dampfstoß (Auto) Sie stellen die Wassermenge für einen Dampfstoß bereit. Der Backofen löst den Dampfstoß automatisch nach der Aufheizphase aus.
- 1 Dampfstoß (I) 2 Dampfstöße (Z) 3 Dampfstöße (E) Entsprechend der Anzahl der Dampfstöße stellen Sie die Wassermenge bereit. Sie lösen die Dampfstöße selbst aus.
Anschließend stellen Sie die Temperatur ein und starten den Einsaugvorgang.
Durch das Einfüllrohr links unterhalb der Bedienblende wird frisches Leitungswasser in das Verdampfungssystem eingesaugt.
Andere Flüssigkeiten als Wasser führen zu Schäden am Backofen. Verwenden Sie ausschließlich Leitungswasser bei Garvorgängen mit Feuchteunterstützung.
Das Wasser wird während des Garvorgangs in Form von Dampf in den Garraum gegeben. Die Öffnungen für die Dampfzufuhr befinden sich in der hinteren linken Ecke der Garraumdecke.
Ein Dampfstoß dauert ca. 5–8 Minuten. Anzahl und Zeitpunkt der Dampfstöße richten sich nach dem Gargut:
- Bei Hefeteigen wird besseres Aufgehen durch einen Dampfstoß zu Beginn des Garvorgangs erzielt.
- Brot und Brötchen gehen mit einem Dampfstoß zu Beginn besser auf. Die Kruste wird zusätzlich glänzender, wenn nochmals ein Dampfstoß zum Ende des Garvorgangs erfolgt.
- Beim Braten von fettreicherem Fleisch bewirkt ein Dampfstoß zu Beginn des Bratvorgangs, dass das Fett besser ausbrät.
Nicht geeignet ist das Garen mit Feuchteunterstützung bei Teigarten, die sehr viel Feuchtigkeit enthalten, wie z. B. Eiweißgebäck. Hier muss beim Backen ein Trocknungsprozess stattfinden.
Tipp: Nutzen Sie die Rezepte als Anhaltspunkt.
Ablauf eines Garvorgangs in der Betriebsart Klimagaren
Es ist normal, dass sich auf der Türinnenscheibe während eines Dampfstoßes Feuchtigkeit niederschlägt. Dieser Niederschlag verdampft im Laufe des Garvorgangs.
■ Bereiten Sie das Gargut vor und geben Sie es in den Garraum.
■ Stellen Sie ein Gefäß mit der erforderlichen Wassermenge bereit:
Ruto ca. 100 ml
/ ca. 100 ml
2 ca. 200 ml
3 ca. 300 ml
■ Wählen Sie die Betriebsart Klimagaren ⚠️.
Anzahl der Dampfstöße einstellen
Ruto erscheint und das Dreieck ▲ blinkt unter 📋:

text_image
AutoMit dem Drehwähler < > können Sie die weiteren Dampfstoß-Möglichkeiten (1, 2, 3) aufrufen.
Nach 3 erscheint E. In dieser Einstellung starten Sie den Entkalkungsvorgang (siehe Kapitel "Verdampfungssystem entkalken ").
Tipp: Nutzen Sie die Rezepte als Anhaltspunkt.
■ Wenn der Backofen einen Dampfstoß automatisch nach der Aufheizphase auslösen soll, wählen Sie Ruto und bestätigen Sie anschließend mit OK.
■ Wenn Sie einen oder mehrere Dampfstöße zu bestimmten Zeitpunkten manuell auslösen wollen, wählen Sie 1, 2 oder 3 und bestätigen Sie anschließend mit OK.
Temperatur einstellen
Die Vorschlagstemperatur erscheint und das Dreieck ▲ blinkt unter 🔒:

text_image
160 °C■ Falls erforderlich, stellen Sie die Temperatur mit dem Drehwähler <> ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Einsaugvorgang starten
Die Aufforderung für den Einsaugvorgang erscheint. Das Dreieck ▲ blinkt unter □:

■ Öffnen Sie die Tür.
■ Klappen Sie das Einfüllrohr links unterhalb der Bedienblende nach vorn.

■ Tauchen Sie das Einfüllrohr in das Gefäß mit Leitungswasser.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Einsaugvorgang startet.
Die tatsächlich eingesaugte Menge Leitungswasser kann geringer sein als die geforderte, so dass im Gefäß ein Rest zurückbleibt.
Sie können den Einsaugvorgang jederzeit mit OK unterbrechen und wieder fortsetzen.
■ Entfernen Sie das Gefäß nach dem Einsaugvorgang.
■ Schließen Sie die Tür.
Es ist nochmals ein kurzes Pumpgeräusch zu hören. Das im Einfüllrohr verbliebene Wasser wird eingesaugt.
Ist-Temperatur und Temperaturkontrolle ⚡≡↑ erscheinen.

text_image
92 °CSie können den Temperaturanstieg verfolgen. Beim ersten Erreichen der gewählten Temperatur ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – P2").
Dampfstöße auslösen
Wasserdampf kann zu Verbrühungen führen.
Öffnen Sie während der Dampfstöße nicht die Tür. Darüber hinaus führt der Niederschlag von Wasserdampf auf den Sensortasten zu verlängerten Reaktionszeiten der Tasten.
Automatischer Dampfstoß
Nach der Aufheizphase wird der Dampfstoß automatisch ausgelöst. Im Display erscheint:

text_image
160 °CDas Wasser wird in den Garraum verdampft.
Nach dem Dampfstoß erlischt 📋 und die Temperatur wird angezeigt.
■ Garen Sie das Gargut zu Ende.
Manuell ausgelöste Dampfstöße
Sie können die Dampfstöße auslösen, sobald die Sensortaste 📋 beleuchtet ist.
Warten Sie die Aufheizphase ab, damit sich der Wasserdampf in der erwärmten Garraumluft gleichmäßig verteilt.
Für den Zeitpunkt der Dampfstöße können Sie sich an den Rezepten orientieren.
Tipp: Stellen Sie zur Erinnerung an den Zeitpunkt eine Kurzzeit ♘ ein.
■ Wählen Sie ☑, wenn der Dampfstoß ausgelöst werden soll.
Die Tastenbeleuchtung erlischt und im Display erscheint:

text_image
160 °C■ Verfahren Sie entsprechend, um weitere Dampfstöße auszulösen.
Nach dem letzten Dampfstoß erlischt 📋 und die Temperatur wird angezeigt.
■ Garen Sie das Gargut zu Ende.
Restwasserverdampfung
Bei einem Garvorgang in der Betriebsart Klimagaren △□□□ oder Automatic Auto, der ohne Unterbrechung abläuft, verbleibt kein Restwasser im System. Das Wasser wird gleichmäßig über die Anzahl der Dampfstöße verdampft.
Wenn ein Garvorgang mit Feuchteunterstützung manuell oder durch einen Stromausfall unterbrochen wird, verbleibt das noch nicht verdampfte Wasser im Verdampfungssystem.
Bei der nächsten Anwahl der Betriebsart Klimagaren □ or Automatic Auto erscheint statt der Vorschlagstemperatur eine Zeitangabe für die Restwasserverdampfung und das Dreieck ▲ blinkt unter 🚫.
Die angezeigte Zeit ist abhängig von der Wassermenge, die sich im Verdampfungssystem befindet.
Starten Sie die Restwasserverdampfung möglichst sofort, damit beim nächsten Garvorgang ausschließlich Frischwasser auf das Gargut verdampft wird.
Ablauf der Restwasserverdampfung
Bei der Restwasserverdampfung wird der Backofen aufgeheizt und das verbliebene Wasser in den Garraum verdampft.
Die Restwasserverdampfung kann je nach vorhandener Wassermenge bis zu 30 Minuten dauern.
Wasserdampf kann zu Verbrühungen führen.
Öffnen Sie während der Restwasserverdampfung nicht die Tür.
Bei der Restwasserverdampfung schlägt sich Feuchtigkeit im Garraum und an der Tür nieder. Entfernen Sie diese Niederschläge unbedingt nach dem Abkühlen des Garraums.
Restwasserverdampfung sofort durchführen
■ Wählen Sie die Betriebsart Klimagaren △ III oder Automatic Auto.
Eine der Wassermenge entsprechende Zeitangabe erscheint und das Drei-eck ▲ blinkt unter 📋:

text_image
00:0h■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Restwasserverdampfung wird ge- startet. Sie können den Ablauf verfol- gen.
Die Zeit kann im Verlauf der Restwasserverdampfung je nach tatsächlich vorhandener Wassermenge vom System korrigiert werden.

text_image
0: 5 minDie letzte Minute läuft sekundenweise ab.
Am Ende der Restwasserverdampfung erscheint in der Betriebsart Klimagaren im Display Auto:

text_image
AutoIn der Betriebsart Automatic Auto erscheint das gewählte Automatikprogramm, z. B.:

text_image
8 1Sie können jetzt einen Garvorgang in der Betriebsart Klimagaren △ 335 oder Automatic Auto durchführen.
Restwasserverdampfung abbrechen
⚠️ Unter sehr ungünstigen Umständen kann es bei weiterem Einsaugen von Wasser zum Überlaufen des Verdampfungssystems in den Garraum kommen. Brechen Sie die Restwasserverdampfung möglichst nicht ab.
■ Wählen Sie die Betriebsart Klimagaren △ III oder Automatic Auto.
Eine der Wassermenge entsprechende Zeitangabe erscheint und das Drei-eck ▲ blinkt unter 📋:

text_image
00:0 h■ Drehen Sie den Drehwähler <> nach links.
Die Zeit wird auf 00:00 gestellt:

text_image
0 0: 0 min■ Bestätigen Sie mit OK.
In der Betriebsart Klimagaren ☐ er- scheint im Display Auto:

text_image
AutoIn der Betriebsart Automatic Auto erscheint im Display die Aufforderung für den Einsaugvorgang □:

Sie können jetzt einen Garvorgang in der Betriebsart Klimagaren △ 335 oder Automatic Auto durchführen.
Ihr Backofen verfügt über 25 Automatikprogramme.
Die Automatikprogramme rufen Sie über die Betriebsart Automatic Auto auf.
In der Backofensteuerung sind zu den einzelnen Automatikprogrammen Betriebsart, Temperatur, Garzeit sowie Anzahl und Zeitpunkt der Dampfstöße hinterlegt.
Die Rezepte zu den Automatikprogrammen finden Sie im mitgelieferten Rezeptheft "CulinArt".
Alle Automatikprogramme arbeiten mit Feuchteunterstützung.
Stellen Sie daher ein Gefäß mit der im Rezept geforderten Wassermenge bereit, wenn Sie für Ihre Zubereitung ein Automatikprogramm nutzen wollen.
Übersicht der Automatikprogramme
A 1 Hefeteig aufgehen
A 2 Weißbrot
A 3 Fladenbrot
A 4 Kastenweißbrot
A 5 Roggenbrot
A 6 Mehrkornbrot
A 7 Hefebrötchen
A 8 Butterkuchen
A 9 Hefezopf
A 10 Doraden
A 11 Lachsforelle
A 12 Lachsfilet
A 13 Seelachsfilet
A 14 Forellen
A 15 Rinderfilet rare
A 16 Rinderfilet medium
A 17 Rinderfilet well done
A 18 Schweinefilettopf
A 19 Rehrücken
A 20 Lammrücken
A 21 Kräuter-Hähnchenfilet
A 22 Hähnchenkeulen
A 23 Putenoberkeule
A 24 Kartoffelgratin
A 25 Lasagne
Hinweise zur Nutzung
- Lassen Sie den Backofen nach einem Garvorgang erst auf Raumtemperatur abkühlen, bevor Sie ein Automatikprogramm starten.
- Für ein optimales Garergebnis empfehlen wir, die in den Rezepten angegebenen Mengen und Zubehöre zu verwenden.
-
Einige Automatikprogramme beinhalten eine Vorheizphase. Diese ist beendet, wenn im Display — erscheint. Zusätzlich ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – P2 "). Geben Sie das Gargut erst nach Ablauf dieser Vorheizzeit in den Garraum.
-
Bei Automatikprogrammen ohne Vorheizphase können Sie das Gargut sofort in den Garraum geben und das Automatikprogramm starten. Nach dem Einsaugvorgang erscheint kurz ein Strich und danach sofort die Garzeit.
- Verwenden Sie für alle Zubereitungen Ebene 2.
- Bei einigen Fleisch- oder Geflügelzubereitungen müssen Sie das Gewicht eingeben. Die Gewichtseingabe ändert sich in Schritten von 100 g oder 0,01 lb/oz. Wenn Sie mehr als ein Stück gleichzeitig garen wollen, geben Sie bitte das Gewicht des größeren Stückes ein. Geben Sie nicht das Gesamtgewicht ein.
Automatikprogramme nutzen
Für ein optimales Garergebnis empfehlen wir, die in den Rezepten angegebenen Mengen und Formen zu verwenden.
Bei Automatikprogrammen ohne Vorheizzeit Sie geben das Gargut sofort in den Garraum in Ebene 2.
■ Stellen Sie für ein Automatikprogramm ein Gefäß mit der im Rezept angegebenen Wassermenge bereit.
■ Wählen Sie Automatic Auto.
Im Display erscheint:

text_image
8 1■ Wählen Sie mit dem Drehwähler <> die Ziffer des gewünschten Automatikprogramms.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Das Programm wird ausgewählt.
Bei einigen Automatikprogrammen werden Sie jetzt aufgefordert, ein Gewicht ☐ einzugeben.

text_image
08 0 g■ Geben Sie das Gewicht des Garguts mit dem Drehwähler < > ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Aufforderung für den Einsaugvorgang erscheint:

■ Öffnen Sie die Tür.
■ Klappen Sie das Einfüllrohr links unterhalb der Blende nach vorn.

■ Tauchen Sie das Einfüllrohr in das Gefäß mit Wasser.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Einsaugvorgang startet. Die Pumpe ist zu hören.
Die tatsächlich eingesaugte Wassermenge kann geringer sein als die geforderte, so dass ein Rest im Gefäß zurückbleibt.
■ Entfernen Sie nach dem Einsaugvorgang das Gefäß.
■ Schließen Sie die Tür.
Es ist nochmals ein kurzes Pumpgeräusch zu hören. Das im Einfüllrohr verbliebene Wasser wird eingesaugt.
Bei Automatikprogrammen ohne Vorheizphase erscheint kurz ein Strich und danach sofort die Garzeit.
Bei Automatikprogrammen mit Vorheizphase erscheint:

Nach ungefähr der Hälfte der Vorheizzeit erscheint "_=".
■ Warten Sie die Vorheizzeit ab, bevor Sie das Gargut in den Garraum geben.
Nach Ablauf der Vorheizzeit erscheint:

Gleichzeitig ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – P2") und die Temperaturkontrolle ↑ erlischt.
Wenn die Tür nicht innerhalb von fünf Minuten nach Ablauf der Vorheizzeit geöffnet wird, startet der Garvorgang automatisch.
■ Öffnen Sie die Tür.
■ Geben Sie das Gargut in Ebene 2.
■ Schließen Sie die Tür.
Das Automatikprogramm startet. Die Garzeit erscheint, z. B.:

text_image
0:45 h 悲Der Ablauf der Garzeit kann verfolgt werden.
Die Dampfstöße werden automatisch zu den im Automatikprogramm vorgegebenen Zeiten ausgelöst.
Es ist normal, dass sich auf der Türinnenscheibe während eines Dampfstoßes Feuchtigkeit niederschlägt. Dieser Niederschlag verdampft im Laufe des Garvorgangs.
Wasserdampf kann zu Verbrühungen führen.
Öffnen Sie während der Dampfstöße nicht die Tür. Darüber hinaus führt der Niederschlag von Wasserdampf auf den Sensortasten zu verlängerten Reaktionszeiten der Tasten.
Darüber hinaus kann das Garergebnis beeinträchtigt werden.
Nach Ablauf der Garzeit:
- 0:00 erscheint.
- ≈ blinkt.
- Ein Signal ertönt, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen - P 2").
– Die Garraumbeheizung schaltet automatisch aus.
– Das Kühlgebläse bleibt eingeschaltet.
■ Nehmen Sie das Gargut aus dem Garraum.
■ Drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Position •.
Akustische und optische Signale werden abgestellt.
Garzeitende eines Automatik- programms verschieben
Nachdem Sie ein Automatikprogramm gestartet haben, können Sie das Garzeitende während der ersten zwei Minuten des Programmablaufs noch verschieben.
■ Wählen Sie '≡.
■ Verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter leuchtet.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Das Dreieck ▲ blinkt unter 📋.
■ Stellen Sie mit dem Drehwähler <> das Garzeitende ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
9:46
Die Garraumbeheizung schaltet aus. Das Symbol ☐ weist auf die Verschiebung des Garzeitendes hin.
Zum eingestellten Zeitpunkt startet der Garvorgang und der Ablauf der Garzeit kann verfolgt werden.
Automatikprogramm abbrechen
■ Wenn Sie ein Automatikprogramm abbrechen wollen, drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Position •.
Wenn bei Abbruch eines Automatik-programms die eingesaugte Wassermenge noch nicht komplett verdampft wurde, verbleibt der Rest im Verdampfungssystem.
Als Hinweis auf dieses "Restwasser" erscheint bei der nächsten Auswahl eines Automatikprogramms eine Zeitangabe und das Dreieck ▲ blinkt unter dem Symbol 📋.
Wenn Sie das Restwasser sofort verdampfen wollen, bestätigen Sie mit OK (siehe Kapitel "Restwasserverdampfung").
Wenn Sie die Restwasserverdampfung abbrechen wollen, dann drehen Sie den Drehwähler <> nach links, um die Zeit auf 00:00 zu stellen und bestätigen Sie abschließend mit OK (siehe Kapitel "Restwasserverdampfung").
Die schonende Behandlung von Lebensmitteln dient Ihrer Gesundheit. Kuchen, Pizza, Pommes frites oder Ähnliches sollten nur goldgelb gebräunt und nicht dunkelbraun gebacken werden.
Betriebsarten
Je nach Zubereitung können Sie Heißluft plus 📁, Intensivbacken 📁, Klimagaren 🔊 oder Ober-/Unterhitze □ verwenden.
Backform
Die Wahl der Backform hängt von der Betriebsart und der Zubereitung ab.
- Heißluft plus 📁, Intensivbacken 📁, Klimagaren 🔍: Backblech, Universalblech, Backformen aus jedem backofentauglichen Material.
- Ober-/Unterhitze □: Matte und dunkle Backformen. Vermeiden Sie helle Formen aus blankem Material, da sie eine un- gleichmäßige oder schwache Bräu- nung in der Form ergeben und unter ungünstigen Umständen das Back- gut nicht gar wird.
- Stellen Sie Backformen immer auf den Rost. Kastenformen oder längliche Formen stellen Sie am besten quer auf den Rost, damit Sie eine optimale Wärmeverteilung in der Form und ein gleichmäßiges Backergebnis erzielen.
- Backen Sie Obstkuchen und hohe Blechkuchen auf dem Universalblech.
Backpapier, Einfetten
Miele Zubehöre wie z. B. das Universalblech sind PerfectClean veredelt (siehe Kapitel "Ausstattung").
Im Allgemeinen müssen PerfectClean veredelte Oberflächen nicht eingefettet oder mit Backpapier belegt werden.
Backpapier ist erforderlich bei:
- Laugengebäck
Die bei der Teigzubereitung verwendete Natronlauge kann die PerfectClean veredelte Oberfläche beschädigen.
– Biskuit, Baiser, Makronen und Ähnlichem Diese Teige kleben aufgrund ihres hohen Eiweißanteils leicht fest.
– Zubereitung von Tiefkühlprodukten auf dem Rost.
Hinweise zu den Backtabellen
In den Tabellen sind die Angaben für die empfohlene Betriebsart fett gedruckt.
Die Zeiten gelten, wenn nicht anders angegeben, für den nicht vorgeheizten Garraum. Bei vorgeheiztem Garraum verkürzen sich die Zeiten um ca. 10 Minuten.
Temperatur
Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere Temperatur.
Bei höheren Temperaturen als angegeben verkürzt sich zwar die Backzeit, aber die Bräunung kann sehr ungleichmäßig werden und das Backgut ist unter Umständen nicht gar.
Backzeit
Prüfen Sie im Allgemeinen nach der kürzeren Zeit, ob das Backgut gar ist. Stechen Sie mit einem Holzstäbchen in den Teig. Wenn keine feuchten Teigkrümel am Holzstäbchen haften, ist das Backgut gar.
Ebene 51
Die Ebene, in die Sie Ihr Backgut einschieben, ist abhängig von der Betriebsart und der Anzahl der Bleche.
- Heißluft plus
1 Blech: Ebene 2
2 Bleche: Ebenen 1+3/2+4
3 Bleche: Ebenen 1+3+5
Wenn Sie Universalblech und Backbleche zum Backen auf mehreren Ebenen gleichzeitig verwenden, schieben Sie das Universalblech unterhalb der Backbleche ein.
Backen Sie feuchtes Gebäck und Kuchen maximal in zwei Ebenen gleichzeitig.
- Klimagaren 🔊
1 Blech: Ebene 2
- Intensivbacken
1 Blech: Ebene 1 oder 2
- Ober-/Unterhitze
1 Blech: Ebene 1 oder 2
Backtabellen
Rührteig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 51 | [min] | |
| Muffins (1 Blech) | 140–150 2 | 35–45 | ||
| 150–160 2 | 30–40 | |||
| Muffins (2 Bleche) 140–150 2+4 | 35–452) | |||
| Small Cakes (1 Blech) * | 150 2 25–40 | |||
| 1601) | 3 20–30 | |||
| Small Cakes (2 Bleche) * | 1501) | 2+4 25–35 | ||
| Kleingebäck/Plätzchen (1 Blech) | 140–150 2 | 25–35 | ||
| 150–1601) | 3 15–25 | |||
| Kleingebäck/Plätzchen (2 Bleche) 140–150 2+4 | 25–352) | |||
| Sandkuchen | 150–160 2 | 60–70 | ||
| 150–1601) | 2 60–70 | |||
| Napfkuchen | 150–160 2 | 50–60 | ||
| 170–180 2 | 55–65 | |||
□ Betriebsart / 📁 Heißluft plus / □ Ober-/Unterhitze
Temperatur / ☐ ^5 Ebene / ⏻ Backzeit
* Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN 60350-1.
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufheizen 📁.
2) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
Rührteig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 51 | [min] | |
| Rührkuchen (Blech) | 150–160 2 | 25–35 | ||
| 150–160 ^1) | 2 30–40 | |||
| Marmor-, Nusskuchen (Form) | 150–160 2 | 55–75 | ||
| 150–160 2 | 55–75 | |||
| Obstkuchen mit Baiser/Guss (Blech) | 150–160 2 | 40–50 | ||
| 170–180 2 | 45–55 | |||
| Obstkuchen (Blech) | 150–160 2 | 35–45 | ||
| 160–170 2 | 35–55 | |||
| Obstkuchen (Form) | 150–160 2 | 55–65 | ||
| 170–180 ^1) | 2 35–45 | |||
| Tortenboden | 150–160 2 | 25–35 | ||
| 170–180 ^1) | 2 15–25 |
□ Betriebsart / 📁 Heißluft plus / ☐ Ober-/Unterhitze
Temperatur / ☐ ^5 Ebene / ⏻ Backzeit
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufheizen 🔊.
Knetteig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 51 | [min] | |
| Kleingebäck (1 Blech) | 140-150 2 | 20-30 | ||
| 160-170^1) | 3 15-25 | |||
| Kleingebäck (2 Bleche) 140-150 1+3 | 20-30^2) | |||
| Spritzgebäck (1 Blech) * | 140 2 30-40 | |||
| 160^1) | 3 20-30 | |||
| Spritzgebäck (2 Bleche) * 140 1+3 | 35-45^2) | |||
| Tortenboden | 150-160 2 | 35-45 | ||
| 170-180^1) | 2 20-30 | |||
| Streuselkuchen | 150-160 2 | 45-55 | ||
| 170-180 2 | 45-55 | |||
| Quarktorte | 150-160 2 | 80-95 | ||
| 170-180 2 | 80-90 | |||
| 150-160 2 | 80-90 |
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze / Intensivbacken
Temperatur / ☐ ^5 Ebene / ⏻ Backzeit
* Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN 60350-1.
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufheizen 🔊.
2) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
Knetteig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 51 | [min] | |
| Apfelkuchen (Apple pie) (Form ∅ 20 cm) * | 160 2 90-1 | 00 | ||
| 180 1 85-95 | ||||
| Apfelkuchen, gedeckt | 160-170 2 | 50-70 | ||
| 170-180 1) | 2 60-70 | |||
| 160-170 2 | 50-70 | |||
| Obstkuchen mit Guss (Form) | 150-160 2 | 55-75 | ||
| 170-180 2 | 55-75 | |||
| 150-160 2 | 55-65 | |||
| Wähe (Blech) | 220-230 1) | 1 30-50 | ||
| 180-190 1 | 30-50 |
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze / Intensivbacken
Temperatur / ☐ ^5 Ebene / ⏻ Backzeit
* Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN 60350-1.
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufheizen 📁.
Hefeteig/Quark-Öl-Teig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 51 | [min] | |
| Gugelhupf | 150–160 2 | 50–60 | ||
| 160–170 2 | 50–60 | |||
| Stollen | 150–160 2 | 45–65 | ||
| 160–170 2 | 45–60 | |||
| Streuselkuchen | 150–160 2 | 35–45 | ||
| 170–180 3 | 35–45 | |||
| Obstkuchen (Blech) | 160–170 2 | 40–50 | ||
| 170–180 3 | 50–60 | |||
| Teigtaschen mit Obst (1 Blech) | 150–160 2 | 25–30 | ||
| 160–170 | 2^1) | 25–30 | ||
| Teigtaschen mit Obst (2 Bleche) ☐ 150–160 1+3 | 25–30^2) | |||
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
Temperatur / ☐ ^5 Ebene / ⏻ Backzeit
1) Für Hefeteig. Verwenden Sie bei Quark-Öl-Teig Ebene 3.
2) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
Hefeteig/Quark-Öl-Teig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 51 | [min] | |
| Weißbrot | 180–190 2 | 35–45 | ||
| 190–200 2 | 30–40 | |||
| Vollkornbrot | 180–190 2 | 55–65 | ||
| 200–2101) | 2 45–55 | |||
| Pizza (Blech) | 170–180 2 | 30–45 | ||
| 190–2001) | 22) | 30–45 | ||
| 170–180 | 22) | 30–45 | ||
| Zwiebelkuchen | 170–180 2 | 30–40 | ||
| 180–1901) | 2 25–35 | |||
| 170–180 2 | 30–40 | |||
| Hefeteig aufgehen lassen | 35 | 3) | 15–30 | |
| 35 | 3) | 15–30 | ||
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze / Intensivbacken
Temperatur / ☐ ^5 Ebene / ⏻ Backzeit
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufheizen 📁.
2) Für Hefeteig. Verwenden Sie bei Quark-Öl-Teig Ebene 3.
3) Das Gefäß kann direkt auf den Garraumboden gestellt werden. Je nach Größe des Gefäßes können auch die Aufnahmegitter herausgenommen werden. Wenn Sie die Betriebsart Ober-/Unterhitze ☐ verwenden, legen Sie zusätzlich den Rost auf den Garraumboden.
Biskuitteig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 51 | [min] | |
| Tortenboden (2 Eier) | 160–170 2 | 20–30 | ||
| 160-170^1) | 2 15–25 | |||
| Biskuittorte (4–6 Eier) | 170–180 2 | 20–35 | ||
| 150-160^1) | 2 30–45 | |||
| Wasserbiskuit * | 180 2 20–30 | |||
| 150-170^1) | 2 20–45 | |||
| Rolle | 170-180^1) | 2 15–20 | ||
| 180-190^1) | 2 15–20 | |||
□ Betriebsart / 📁 Heißluft plus / ☐ Ober-/Unterhitze
Temperatur / ☐ ^5 Ebene / ⏻ Backzeit
* Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN 60350-1.
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufheizen 🔊.
Brandteig, Blätterteig, Eiweißgebäck
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 51 | [min] | |
| Windbeutel (1 Blech) | 160–170 2 | 30–45 | ||
| 180–190 1) | 3 25–35 | |||
| Windbeutel (2 Bleche) 160–170 1+3 | 30–45 2) | |||
| Blätterteig (1 Blech) | 170–180 2 | 20–30 | ||
| 190–200 3 | 20–30 | |||
| Blätterteig (2 Bleche) 170–180 1+3 | 20–30 2) | |||
| Makronen (1 Blech) | 120–130 2 | 25–50 | ||
| 120–130 1) | 3 25–45 | |||
| Makronen (2 Bleche) 120–130 1+3 | 25–50 2) |
□ Betriebsart / 📁 Heißluft plus / □ Ober-/Unterhitze
Temperatur / ☐ ^5 Ebene / ⚫ Backzeit
1) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufheizen 🔊.
2) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
Betriebsarten
Je nach Zubereitung können Sie Heißluft plus 📁, Klimagaren 🌐, Bratautomatic 📋, Ober-/Unterhitze 🏠 oder Automatikprogramme verwenden.
Geschirr
Sie können jedes backofentaugliche Geschirr verwenden:
Bräter, Bratentopf, temperaturbeständige Glasform, Bratschlauch/-beutel, Römertopf, Universalblech, Rost und/oder Grill- & Bratblech (falls vorhanden) auf Universalblech.
Wir empfehlen das Braten im Bräter, da genügend Bratenfond zum Zubereiten einer Soße bleibt.
Darüber hinaus bleibt der Garraum sauberer als beim Braten auf dem Rost.
Tipps
- Bräunung: Die Bräunung entsteht am Ende der Bratzeit. Das Fleisch erhält eine zusätzliche intensive Bräune, wenn Sie nach ungefähr der Hälfte der Bratzeit den Deckel vom Geschirr nehmen.
- Ruhezeit: Nehmen Sie das Gargut nach beendetem Bratvorgang aus dem Garraum, wickeln Sie es in Alufolie und lassen Sie es ca. 10 Minuten ruhen. Dann läuft beim Anschneiden weniger Bratensaft heraus.
- Braten von Geflügel: Die Haut von Geflügel wird knusprig, wenn Sie sie 10 Minuten vor Ende der Bratzeit mit schwach gesalzenem Wasser einpinseln.
Hinweise zu den Brattabellen
In den Tabellen sind die Angaben für die empfohlene Betriebsart fett gedruckt.
Die Zeiten gelten, wenn nicht anders angegeben, für den nicht vorgeheizten Garraum. Bei vorgeheiztem Garraum verkürzen sich die Zeiten um ca. 10 Minuten.
Temperatur
Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere Temperatur.
Bei höheren Temperaturen als angegeben wird das Fleisch zwar braun, aber nicht gar.
Wählen Sie bei Heißluft plus ⚠️, Klimagaren ⚡‖ or Bratautomatic ⚙️ eine um ca. 20 °C niedrigere Temperatur als bei Ober-/Unterhitze ☐.
Wählen Sie bei Fleischstücken, die mehr als 3 kg wiegen, eine um ca. 10 °C niedrigere Temperatur als in der Brattabelle angegeben.
Der Bratvorgang dauert etwas länger, aber das Fleisch gart gleichmäßig und die Kruste wird nicht zu dick.
Wählen Sie beim Braten auf dem Rost eine um ca. 10 °C niedrigere Temperatur als beim Braten im Bräter.
Vorheizen
Vorheizen ist im Allgemeinen nicht erforderlich, außer bei der Zubereitung von Roastbeef und Filet.
Bratzeit ⏰
Sie können die Bratzeit ermitteln, indem Sie je nach Fleischart die Höhe Ihres Bratens [cm] mit der Zeit pro cm Höhe [min/cm] multiplizieren:
– Rind/Wild: 15–18 min/cm
– Schwein/Kalb/Lamm: 12–15 min/cm
- Roastbeef/Filet: 8–10 min/cm
Die Bratzeit verlängert sich bei tiefgefrorenem Fleisch um ca. 20 Minuten pro kg. Tiefgefrorenes Fleisch bis zu einem Gewicht von ca. 1,5 kg können Sie ohne vorheriges Auftauen braten.
Prüfen Sie im Allgemeinen nach der kürzeren Zeit, ob das Bratgut gar ist.
Ebene 51
Verwenden Sie im Allgemeinen die Ebe- ne 2.
Brattabellen
Rind, Kalb
| Gericht | [°C] | 51 | [min] | 7)[°C] | |
| Rinderbraten, ca. 1 kg | 170–180 2 | 100–130^5) | 85–95 | ||
| 190–200 2 | 110–140^5) | ||||
| Rinderfilet, ca. 1kg^1) | 150–160^4) | 2 2 | 0–50 | 40–70^8) | |
| 150–160^4) | 2 2 | 0–50 | |||
| 180–190^4) | 2 | 20–50 | |||
| Roastbeef, ca. 1kg^1) | 150–160^4) | 2 3 | 0–60 | 40–70^8) | |
| 150–160^4) | 2 3 | 0–60 | |||
| 180–190^4) | 2 3 | 0–60 | |||
| Kalbsbraten, ca. 1,5 kg | 190–200 2 | 70–90^5) | 70–80 | ||
| 190–200 2 | 70–90^6) | ||||
| 200–210 2 | 70–90^5) |
Betriebsart / 🌿 Temperatur / □ ^5 Ebene / ⏻ Bratzeit / ✕ Kerntemperatur
Heißluft plus / Bratautomatic / Klimagaren / Ober-/Unterhitze
1) Verwenden Sie das Universalblech. Braten Sie vorher das Fleisch auf dem Kochfeld an.
2) Wenn Sie die Betriebsart Klimagaren ⭕‖ verwenden, lösen Sie einen Dampfstoß zu Beginn des Garvorgangs aus.
3) Wenn Sie die Betriebsart Klimagaren ⬆ ⬇ verwenden, lösen Sie nach der Aufheizphase die manuellen Dampfstöße verteilt über die Garzeit aus.
4) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufheizen 📁.
5) Garen Sie zuerst mit Deckel. Entfernen Sie den Deckel nach der Hälfte der Garzeit und gießen Sie ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
6) Gießen Sie nach der Hälfte der Garzeit ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
7) Wenn Sie über ein separates Speisenthermometer verfügen, können Sie sich auch an der angegebenen Kerntemperatur orientieren.
8) Je nach gewünschtem Gargrad: rare/englisch: 40–45 °C, medium: 50–60 °C, well done/durch: 60–70 °C
Schwein
| Gericht | ![]() ![]() | ![]() ![]() | |||
| Schweinebraten/ Rollbraten, ca. 1 kg | ![]() | 160–170 2 | 100. ![]() | ||
![]() | 160–170 2 | ![]() | |||
![]() | ![]() | ![]() | |||
| Schweinebraten mit Schwarte, ca. 2 kg | ![]() | 170–180 2 | ![]() | ||
![]() | ![]() | ![]() | |||
![]() | ![]() | ![]() | |||
| Kasseler, ca. 1 kg | ![]() | 150–160 2 | ![]() | ||
![]() | ![]() | 60–80 | |||
![]() | ![]() | ![]() | |||
| Hackbraten, ca. 1 kg | ![]() | [IWT7G] | [KDSZ] | ||
![]() | ![]() | ![]() | |||
Betriebsart / 🌿 Temperatur / □ ^5 Ebene / ⏻ Bratzeit / ✕ Kerntemperatur
Heißluft plus / Bratautomatic / Klimagaren / Ober-/Unterhitze
1) Wenn Sie die Betriebsart Klimagaren △■■ verwenden, lösen Sie nach der Aufheizphase die manuellen Dampfstöße verteilt über die Garzeit aus.
2) Gießen Sie nach der Hälfte der Garzeit ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
3) Wenn Sie über ein separates Speisenthermometer verfügen, können Sie sich auch an der angegebenen Kerntemperatur orientieren.
Lamm, Wild
| Gericht | ![]() ![]() | ![]() ![]() | |||
| Lammkeule, ca. 1,5 kg | ![]() | 170–180 2 | ![]() | 75–80 | |
![]() | 170–180 2 | ![]() | |||
![]() | ![]() | ![]() | |||
| Lammrücken, ca. 1,5 kg | ![]() | ![]() | 2 | ![]() | 70–75 |
![]() | ![]() | 2 40- | ![]() | ||
![]() | 230–240 2) | 3 | 40–60 4) | ||
| Wildbraten, ca. 1 kg | ![]() | ![]() | ![]() | 80–90 | |
![]() | ![]() | ![]() |
Betriebsart / ⚠ Temperatur / □ ^5 Ebene / ⏻ Bratzeit / ✕ Kerntemperatur
Heißluft plus / Bratautomatic / Klimagaren / Ober-/Unterhitze
1) Wenn Sie die Betriebsart Klimagaren ⬆))) verwenden, lösen Sie nach der Aufheizphase die manuellen Dampfstöße verteilt über die Garzeit aus.
2) Heizen Sie den Garraum vor.
3) Garen Sie zuerst mit Deckel. Entfernen Sie den Deckel nach der Hälfte der Garzeit und gießen Sie ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
4) Gießen Sie nach der Hälfte der Garzeit ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
5) Wenn Sie über ein separates Speisenthermometer verfügen, können Sie sich auch an der angegebenen Kerntemperatur orientieren.
Geflügel, Fisch
| Gericht | ![]() ![]() | ![]() | ![]() ![]() | 3)![]() | |
| Geflügel, 0,8–1 kg | ![]() | ![]() | 85–90 | ||
![]() | ![]() | ||||
| Geflügel, ca. 2 kg | ![]() | ![]() | 85–95 | ||
![]() | ![]() | ||||
| Geflügel, gefüllt, ca. 2 kg | ![]() | ![]() | 85–95 | ||
![]() | ![]() | ||||
| Geflügel, ca. 4 kg | ![]() | ![]() | 120–1602) | 85–90 | |
![]() | ![]() | 120–1602) | |||
| Fisch im Stück, ca. 1,5 kg | ![]() | ![]() | 75–80 | ||
![]() | ![]() | ||||
![]() | ![]() | ||||
Betriebsart / 🌿 Temperatur / □ ^5 Ebene / ⏻ Bratzeit / ✕ Kerntemperatur
Heißluft plus / Bratautomatic / Klimagaren / Ober-/Unterhitze
1) Wenn Sie die Betriebsart Klimagaren △□□□ verwenden, lösen Sie nach der Aufheizphase die manuellen Dampfstöße verteilt über die Garzeit aus.
2) Gießen Sie nach der Hälfte der Garzeit ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
3) Wenn Sie über ein separates Speisenthermometer verfügen, können Sie sich auch an der angegebenen Kerntemperatur orientieren.
Dieses Garverfahren ist ideal für empfindliche Fleischstücke vom Rind, Schwein, Kalb oder Lamm, die auf den Punkt gegart werden sollen.
Das Fleischstück wird zuerst innerhalb kurzer Zeit sehr heiß und rundherum gleichmäßig angebraten.
Anschließend wird es in den vorgeheizten Garraum gegeben, wo es bei niedriger Temperatur und langer Garzeit schonend und sanft zu Ende gegart wird.
Dabei entspannt sich das Fleisch. Der Saft im Inneren beginnt zu zirkulieren und verteilt sich gleichmäßig bis in die äußeren Schichten. Das Garergebnis ist sehr zart und saftig.
Tipps
- Verwenden Sie nur gut abgehanges, mageres Fleisch ohne Sehnen und Fettränder. Der Knochen muss vorher ausgelöst werden.
- Verwenden Sie zum Anbraten sehr hoch erhitzbares Fett (z. B. Butterschmalz, Speiseöl).
- Decken Sie das Fleisch während des Garens nicht ab.
Die Garzeit beträgt ca. 2–4 Stunden und ist abhängig von Gewicht und Größe des Fleischstückes sowie vom gewünschten Gargrad und der Bräu-nung.
Ablauf
Verwenden Sie das Universalblech mit aufgelegtem Rost. Verwenden Sie zum Vorheizen nicht die Betriebsart Schnellaufheizen 📁.
■ Schieben Sie das Universalblech mit Rost in Ebene 2.
■ Wählen Sie die Betriebsart Ober-/Unterhitze ☐ und eine Temperatur von 130 °C.
■ Heizen Sie den Garraum samt Universalblech und Rost ca. 15 Minuten vor.
■ Während der Garraum vorheizt, braten Sie das Fleischstück auf dem Kochfeld kräftig von allen Seiten an.

Verbrennungsgefahr!
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie bei Arbeiten im heißen Garraum.
■ Legen Sie das angebratene Fleisch auf den Rost.
■ Verringern Sie die Temperatur auf 100 °C.
■ Garen Sie das Fleisch zu Ende.
Sie können den Garvorgang automatisch ausschalten lassen (siehe Kapitel "Bedienung Backofen – Garzeit einstellen").
Nach dem Garvorgang
– Sie können das Fleisch sofort aufschneiden. Es ist keine Ruhezeit erforderlich.
– Sie können das Fleisch problemlos im Garraum warmhalten, bis es angerichtet wird. Das Garergebnis wird nicht beeinträchtigt.
- Das Fleisch hat eine optimale Verzehrtemperatur. Richten Sie es auf vorgewärmten Tellern an und servieren Sie es mit sehr heißer Soße, damit es nicht so schnell auskühlt.
Garzeiten/Kerntemperaturen
| Fleisch ⚠ | [min] | [°C] |
| Rinderfilet 80–100 59 | ||
| Roastbeef– rare/englisch 50–70 48– medium 100–130 57– well done/durch 160–190 69 | ||
| Schweinefilet 80–100 63 | ||
| Kasseler * 140–170 68 | ||
| Kalbsfilet 80–100 60 | ||
| Kalbsrücken * | 100–130 | 63 |
| Lammrücken * | 50–80 | 60 |
Garzeit
Kerntemperatur
Wenn Sie über ein separates Speisen-thermometer verfügen, können Sie sich auch an der angegebenen Kerntemperatur orientieren.
* ohne Knochen
⚠️ Verbrennungsgefahr! Wenn Sie bei geöffneter Tür grillen, wird die heiße Garraumluft nicht mehr automatisch über das Kühlgebläse geführt und abgekühlt. Die Bedienelemente werden heiß. Schließen Sie beim Grillen die Tür.
Betriebsarten
Grill
Zum Grillen von flachem Grillgut und zum Überbacken.
Der gesamte Oberhitze-/Grillheizkörper wird rotglühend, um die erforderliche Wärmestrahlung zu erzeugen.
Umluftgrill
Zum Grillen von Grillgut mit größerem Durchmesser, wie z. B. Hähnchen.
Der Oberhitze-/Grillheizkörper und das Gebläse schalten abwechselnd ein.
Geschirr

Verwenden Sie das Universalblech mit aufgelegtem Rost oder Grill- & Bratblech (falls vorhanden). Letzteres schützt den abtropfenden Fleischsaft vor dem Verbrennen, damit dieser weiterverwendet werden kann.
Verwenden Sie nicht das Backblech.
Grillgut vorbereiten
Spülen Sie Fleisch schnell unter kaltem, fließendem Wasser ab und trocknen Sie es ab. Salzen Sie Fleischscheiben vor dem Grillen nicht, da sonst der Fleischsaft austritt.
Mageres Fleisch können Sie mit Öl bestreichen. Verwenden Sie keine anderen Fette, da diese leicht zu dunkel werden oder Rauch entwickeln.
Säubern Sie flache Fische und Fisch- scheiben und salzen Sie sie. Sie können sie auch mit Zitronensaft beträufeln.
Grillen
■ Legen Sie den Rost oder das Grill- & Bratblech (falls vorhanden) auf das Universalblech.
■ Legen Sie das Grillgut darauf.
■ Wählen Sie Betriebsart und Temperatur.
■ Heizen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Tür vor.

Verbrennungsgefahr!
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie bei Arbeiten im heißen Garraum.
■ Schieben Sie das Grillgut in die entsprechende Ebene (siehe Grilltabelle).
■ Schließen Sie die Tür.
■ Wenden Sie das Grillgut möglichst nach der Hälfte der Grillzeit.
Hinweise zur Grilltabelle
In der Tabelle sind die Angaben für die empfohlene Betriebsart fett gedruckt.
Prüfen Sie das Grillgut nach der kürze- ren Zeit.
Beachten Sie die angegebenen Temperaturbereiche, Ebenen und Zeiten. Dabei sind verschiedene Fleischstücke und Gargewohnheiten berücksichtigt.
Temperatur
Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere Temperatur.
Bei höheren Temperaturen als angegeben wird das Fleisch zwar braun, aber nicht gar.
Vorheizen
Vorheizen ist beim Grillen erforderlich. Heizen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Tür vor.
Ebene 51
Wählen Sie die Ebene je nach Dicke des Grillguts.
- Flaches Grillgut: Ebene 3 oder 4
- Grillgut mit größerem Durchmesser: Ebene 1 oder 2
Grillzeit
- Flache Fleisch-/Fischscheiben benötigen pro Seite ca. 6–8 Minuten. Höhere Stücke benötigen pro Seite etwas mehr Zeit. Achten Sie darauf, dass die Scheiben etwa gleich dick sind, damit die Grillzeiten nicht zu unterschiedlich sind.
– Wenden Sie das Grillgut möglichst nach der Hälfte der Grillzeit.
Garprobe
Wenn Sie feststellen wollen, wie weit das Fleisch gegart ist, drücken Sie mit einem Löffel darauf:
rare/englisch: Wenn das Fleisch noch sehr elastisch ist, ist es im Inneren noch rot.
medium: Wenn das Fleisch wenig nachgibt, ist es innen rosa.
well done/ Wenn das Fleisch kaum durch: noch nachgibt, ist es durchgegart.
Prüfen Sie im Allgemeinen nach der kürzeren Zeit, ob das Grillgut gar ist.
Tipp: Wenn die Oberfläche größerer Fleischstücke bereits stark gebräunt ist, aber der Kern noch nicht gar, schieben Sie das Grillgut in eine niedrigere Ebene oder verringern Sie die Grilltemperatur. So wird die Oberfläche nicht zu dunkel.
Grilltabelle
Heizen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Tür vor.
| Grillgericht | |||||
| [°C] | [min] | [°C] | [min] | ||
| Flaches Grillgut | |||||
| Rindersteaks 4/5 300 10-17 260 10-17 | |||||
| Burger * 4 300 12-24 -- | |||||
| Schaschlik 4 220 12-17 220 12-17 | |||||
| Geflügelspieße 4 220 12-17 220 12-17 | |||||
| Nackensteaks 4 275 16-24 240 13-22 | |||||
| Leber 3 220 8-12 220 8-12 | |||||
| Frikadellen 4 275 10-20 240 17-22 | |||||
| Bratwurst | 3 220 8-15 | 220 | 10-17 | ||
| Fischfilet | 4 220 15-25 | 220 | 15-22 | ||
| Forellen | 4 220 15-25 | 220 | 15-22 | ||
| Toast * | 3 300^2) | 5-8 | -- | ||
| Hawaii-Toast | 3 | 220 | 8-12 | 220 | 8-12 |
| Tomaten | 3 220 6-10 | 220 | 8-12 | ||
| Pfirsiche | 2/3 | 275 5-10 | 220 | 5-10 | |
| Grillgut mit größerem Durchmesser | |||||
| Hähnchen, ca. 1,2 kg | 1^1) | 220 | 60-70 | 190 | 55-65 |
| Schweinshaxe, ca. 1 kg | 2 | - | - | 180 | 80-90 |
Grill / Umluftgrill
^5_1 Ebene / ⚠ Temperatur / ⏻ Grillzeit
* Die Einstellungen gelten in der Betriebsart Grill 📄 auch für Vorgaben nach EN 60350-1.
1) Verwenden Sie Ebene 2 in der Betriebsart Umluftgrill.
2) Heizen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper nicht vor.
Auftauen
Verwenden Sie zum schonenden Auftauen von Gefriergut die Betriebsart Heißluft plus 🎨.
■ Wählen Sie Heißluft plus 📁 und eine Temperatur von 30–50 °C.
Die Garraumluft wird umgewälzt und das Gefriergut schonend aufgetaut.

Salmonellengefahr!
Achten Sie beim Auftauen von Geflügel auf besondere Sauberkeit. Verwenden Sie nicht die Auftauflüssigkeit.
Tipps
– Lassen Sie das Gefriergut ohne Verpackung auf dem Universalblech oder in einer Schüssel auftauen.
- Verwenden Sie zum Auftauen von Geflügel das Universalblech mit aufgelegtem Rost. Das Gefriergut liegt dann nicht in der Auftauflüssigkeit.
- Fleisch, Geflügel oder Fisch müssen vor dem Garen nicht vollständig aufgetaut sein. Es genügt, wenn die Lebensmittel angetaut sind. Die Oberfläche ist dann weich genug, um Gewürze aufzunehmen.
Zeiten zum An- oder Auftauen
Die Zeiten richten sich nach Art und Gewicht des Gefrierguts:
| Gefriergut [g] | [g] | [min] |
| Hähnchen 800 90–120 | ||
| Fleisch | 500 60–90 | |
| 1000 90–120 | ||
| Bratwurst 500 30–50 | ||
| Fisch 1000 60–90 | ||
| Erdbeeren 300 30–40 | ||
| Butterkuchen | 500 20–30 | |
| Brot 500 30–50 | ||
Gewicht / ⏻ Auftauzeit
Einkochen
Einkochbehälter
⚠️ Verletzungsgefahr! Beim Erhitzen von geschlossenen Dosen entsteht darin ein Überdruck, durch den sie platzen können. Verwenden Sie den Backofen nicht zum Einkochen und Erhitzen von Dosen.
Verwenden Sie nur spezielle Gläser, die Sie im Fachhandel erhalten:
- Einkochgläser
– Gläser mit Schraubverschlüssen
Obst und Gemüse einkochen
Wir empfehlen die Betriebsart Heißluft plus 📁.
Die Angaben gelten für 6 Gläser mit 1 l Inhalt.
■ Schieben Sie das Universalblech in Ebene 2 und stellen Sie die Gläser darauf.
■ Wählen Sie die Betriebsart Heißluft plus 🎩 und eine Temperatur von 150–170 °C.
■ Warten Sie bis zum "Perlen", d. h. bis in den Gläsern gleichmäßig Bläschen aufsteigen.
Verringern Sie die Temperatur rechtzeitig, um ein Überkochen zu verhindern.
Obst/Gurken
■ Stellen Sie die niedrigste Temperatur ein, sobald das "Perlen" in den Gläsern zu sehen ist. Lassen Sie die Gläser dann für weitere 25–30 Minuten im warmen Garraum stehen.
Gemüse
■ Verringern Sie die Temperatur auf 100 °C, sobald das "Perlen" in den Gläsern zu sehen ist.
| [min] | |
| Möhren 50–70 | |
| Spargel, Erbsen, Bohnen 90–1 | 20 |
Einkochzeit
■ Stellen Sie nach der Einkochzeit die niedrigste Temperatur ein. Lassen Sie die Gläser dann für weitere 25–30 Minuten im warmen Garraum stehen.
Nach dem Einkochen
⚠️ Verbrennungsgefahr! Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Herausnehmen der Gläser.
■ Nehmen Sie die Gläser aus dem Garraum.
■ Lassen Sie sie mit einem Tuch bedeckt ca. 24 Stunden an einem zugfreien Ort stehen.
■ Prüfen Sie anschließend, ob alle Gläser geschlossen sind.
Trocknen/Dörren
Trocknen oder Dörren ist eine traditionelle Konservierungsart für Früchte, einige Gemüsearten und Kräuter.
Voraussetzung ist, dass Obst und Gemüse frisch und gut ausgereift sind und keine Druckstellen haben.
■ Bereiten Sie das Trockengut vor.
- Äpfel eventuell schälen, das Kerngehäuse ausstechen und in ca. 0,5 cm dicke Ringe schneiden.
– Pflaumen eventuell entkernen.
– Birnen schälen, entkernen und in Spalten schneiden.
- Bananen schälen und in Scheiben schneiden.
– Pilze putzen, halbieren oder in Scheiben schneiden.
– Petersilie oder Dill von dicken Stängeln befreien.
■ Verteilen Sie das Trockengut gleichmäßig auf dem Universalblech.
Sie können auch das gelochte Gourmet-Backblech, falls vorhanden, verwenden.
■ Wählen Sie die Betriebsart Heißluft plus 📁 oder Ober-/Unterhitze □.
■ Wählen Sie eine Temperatur von 80–100 °C.
■ Schieben Sie das Universalblech in Ebene 2.
Bei Heißluft plus 📁 können Sie auch gleichzeitig in den Ebenen 1+3 trocknen.
| Trockengut | [min] | |
| Obst 120-480 | ||
| Gemüse 180-480 | ||
| Kräuter 50-60 |
Betriebsart / ☑ Trockenzeit Heißluft plus / ☐ Ober-/Unterhitze
■ Verringern Sie die Temperatur, wenn sich im Garraum Wassertropfen bilden.
⚠️ Verbrennungsgefahr! Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Herausnehmen des Trockenguts.
■ Lassen Sie das getrocknete Obst oder Gemüse abkühlen.
Dörrobst muss vollkommen trocken, aber weich und elastisch sein. Beim Durchbrechen oder -schneiden darf kein Saft mehr austreten.
■ Lagern Sie es in gut verschlossenen Gläsern oder Dosen.
Tiefkühlprodukte/Fertiggerichte
Tipps
- Backen Sie diese Tiefkühlprodukte auf dem Rost mit aufgelegtem Backpapier.
Backblech oder Universalblech können sich bei der Zubereitung dieser Tiefkühlprodukte so stark verformen, dass sie in heißem Zustand eventuell nicht mehr aus dem Garraum herausgenommen werden können. Jede weitere Verwendung bringt eine weitere Verformung mit sich.
- Wählen Sie die niedrigere der auf der Verpackung empfohlenen Temperaturen.
Pommes frites, Kroketten oder Ähnliches
- Diese Tiefkühlprodukte können Sie auf Backblech oder Universalblech garen.
Legen Sie dabei zum schonenden Garen dieser Tiefkühlprodukte Backpapier unter. - Wählen Sie die niedrigere der auf der Verpackung empfohlenen Temperaturen.
– Wenden Sie das Gargut mehrfach.
Zubereitung
Die schonende Behandlung von Lebensmitteln dient Ihrer Gesundheit. Kuchen, Pizza, Pommes frites oder Ähnliches sollten nur goldgelb gebräunt und nicht dunkelbraun gebacken werden.
■ Wählen Sie die auf der Verpackung empfohlene Betriebsart und Temperatur.
■ Heizen Sie den Garraum vor.
■ Schieben Sie das Gericht in die auf der Verpackung empfohlene Ebene in den vorgeheizten Garraum.
■ Prüfen Sie das Gericht nach der kürzeren auf der Verpackung empfohlenen Garzeit.
Bräunungsgaren
Die Betriebsart Bräunungsgaren ist geeignet für kleine Mengen wie z. B. Tiefkühlpizza, Aufbackbrötchen, Ausstechplätzchen, aber auch für Fleischgerichte und Braten. Durch die optimale Wärmenutzung sparen Sie bis zu 30 % Energie im Vergleich zu herkömmlichen Betriebsarten bei vergleichbar guten Garergebnissen.
Diese Betriebsart ist nicht für größere Mengen geeignet, bei denen ein Durchbacken von frischem Teig erfolgen soll (z. B. Biskuitteig, Obstkuchen oder Small Cakes). Dabei wird keine Energieersparnis erzielt.
Sie können eine Temperatur zwischen 100 und 250 °C einstellen.
Für eine optimale Energieersparnis halten Sie die Tür während des Garvorgangs geschlossen.
Anwendungsbeispiele:
| Gericht | [°C] | [min] |
| Ausstechplätzchen | 150 | 25–30 |
| Ratatouille | 180 | 40–60 |
| Fischfilet in Folie, ca. 500 g | 200 | 25–30 |
| Tiefkühlpizza, vorgeba-cken | 200 | 20–25 |
| Schinkenbraten, ca. 1,5 kg | 160 | 130–160 |
| Rinderschmorbraten, ca. 1,5 kg | 180 | 160–180 |
Temperatur / ⏻ Garzeit
- Verwenden Sie je nach Höhe des Garguts Ebene 1 oder 2.
– Die angegebenen Zeiten gelten für den nicht vorgeheizten Garraum.
– Garen Sie Bratenstücke zuerst mit Deckel. Entfernen Sie den Deckel nach drei Viertel der Garzeit und gießen Sie ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
– Prüfen Sie das Gargut nach der kürzeren Zeit.
Geschirr wärmen
Verwenden Sie zum Geschirr wärmen die Betriebsart Heißluft plus 📁.
Wärmen Sie nur temperaturbeständiges Geschirr.
■ Schieben Sie den Rost in Ebene 2 und stellen Sie das Geschirr darauf. Je nach Größe des Geschirrs können Sie es auch auf den Garraumboden stellen und zusätzlich die Aufnahme-gitter ausbauen.
■ Wählen Sie Heißluft plus 🎨.
■ Stellen Sie eine Temperatur von 50–80 °C ein.

Verbrennungsgefahr!
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Herausnehmen des Geschirrs. An der Unterseite des Geschirrs können sich vereinzelt Wassertropfen bilden.
■ Nehmen Sie das erwärmte Geschirr aus dem Garraum heraus.

Verbrennungsgefahr!
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der Garraum muss abgekühlt sein.

Verletzungsgefahr!
Der Dampf eines Dampfreinigers kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Verwenden Sie zur Reinigung des Backofens niemals einen Dampfreiniger.
Alle Oberflächen können sich verfärben oder verändern, wenn Sie ungeeignete Reinigungsmittel verwenden. Insbesondere die Front des Backofens wird durch Backofenreiniger und Entkalkungsmittel beschädigt. Alle Oberflächen sind kratzempfindlich. Bei Glasflächen können Kratzer unter Umständen zum Zerbrechen führen.
Entfernen Sie Rückstande von Reinigungsmitteln sofort.
Ungeeignete Reinigungsmittel
Um die Oberflächen nicht zu beschädigen, vermeiden Sie bei der Reinigung:
- soda-, ammoniak-, säure- oder chloridhaltige Reinigungsmittel
- kalklösende Reinigungsmittel auf der Backofenfront
- scheuernde Reinigungsmittel (z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch, Putzsteine)
- lösemittelhaltige Reinigungsmittel
– Edelstahl-Reinigungsmittel
– Geschirrspülmaschinen-Reiniger
– Glasreiniger
– Reinigungsmittel für Glaskeramik-Kochfelder - scheuernde harte Schwämme und Bürsten (z. B. Topfschwämme, gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten)
- Schmutzradierer
- scharfe Metallschaber
- Stahlwolle
- punktuelle Reinigung mit mechanischen Reinigungsmitteln
- Backofenreiniger
- Edelstahl-Spiralen
Wenn Verschmutzungen länger einwirken, lassen sie sich unter Umständen nicht mehr entfernen. Mehrfache Verwendung ohne zwischenzeitliche Reinigung kann zu erhöhtem Reinigungsaufwand führen.
Entfernen Sie Verschmutzungen am besten sofort.
Das Zubehör ist nicht für die Reinigung in der Geschirrspülmaschine geeignet.
Tipps
- Verschmutzungen durch Obstsaft oder Kuchenteig von schlecht schließenden Backformen lassen sich leichter entfernen, solange der Garraum noch etwas warm ist.
- Zur bequemeren Reinigung von Hand können Sie die Tür aus- und auseinanderbauen, die Aufnahmegitter mit FlexiClip-Vollauszügen (falls vorhanden) ausbauen sowie den Oberhitze-/Grillheizkörper herunterklappen.
Normale Verschmutzungen
Umlaufend um den Garraum befindet sich als Abdichtung zur Türscheibe eine empfindliche Glasseidendichtung, die durch Reiben oder Scheuern beschädigt werden kann. Reinigen Sie sie möglichst nicht.
■ Entfernen Sie normale Verschmutzungen am besten sofort mit warmem Wasser, Handspülmittel und einem sauberen Schwammtuch oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch.
■ Entfernen Sie Rückstände von Reinigungsmitteln gründlich mit klarem Wasser.
Dies ist besonders wichtig bei PerfectClean veredelten Teilen, da Rückstände von Reinigungsmitteln den Antihafteffekt beeinträchtigen.
■ Trocknen Sie die Oberflächen anschließend mit einem weichen Tuch.
Hartnäckige Verschmutzungen (außer FlexiClip-Vollauszüge)
Durch übergelaufene Obstsäfte oder Bratrückstände können auf emaillierten Oberflächen bleibende farbliche Veränderungen oder matte Stellen entstehen. Diese beeinträchtigen nicht die Gebrauchseigenschaften. Versuchen Sie nicht, diese Flecken auf jeden Fall zu entfernen. Verwenden Sie nur die beschriebenen Hilfsmittel.
■ Entfernen Sie festgebackene Rückstände mit einem Glasschaber oder mit einer Edelstahl-Spirale (z. B. Spontex Spirinett), warmem Wasser und Handspülmittel.
■ Tragen Sie bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen auf PerfectClean ver-edeltem Email den Miele Backofenreiniger auf die kalten Oberflächen auf. Lassen Sie ihn entsprechend der Ver-packungsangabe einwirken.
Backofenreiniger anderer Hersteller dürfen nur auf kalte Oberflächen aufgetragen werden und maximal 10 Minuten einwirken.
■ Zusätzlich können Sie nach der Einwirkzeit die harte Seite eines Geschirrreinigungsschwammes verwenden.
■ Entfernen Sie Rückstände von Backofenreiniger gründlich mit klarem Wasser, und trocknen Sie die Oberflächen ab.
Garraum mit Pyrolyse reinigen
Statt manuell können Sie den Garraum mit Pyrolyse reinigen.
Bei der Pyrolyse-Reinigung wird der Garraum auf über 400 °C aufgeheizt. Vorhandene Verunreinigungen werden durch die hohen Temperaturen zersetzt und zerfallen zu Asche.
Drei Pyrolyse-Stufen mit unterschiedlicher Dauer stehen zur Verfügung. Wählen Sie:
– Stufe 1 bei leichter Verschmutzung
– Stufe 2 bei stärkerer Verschmutzung
- Stufe 3 bei starker Verschmutzung
Nach dem Start der Pyrolyse-Reinigung wird die Tür automatisch verriegelt. Sie können sie erst nach dem Ende des Reinigungsprozesses wieder öffnen.
Sie können die Pyrolyse-Reinigung auch zeitverzögert starten, um z. B. günstige Nachtstromtarife zu nutzen.
Nach der Pyrolyse-Reinigung können Sie Pyrolyse-Rückstände (z. B. Asche), die sich je nach Verschmutzungsgrad des Garraums bilden können, einfach entfernen.
Pyrolyse-Reinigung vorbereiten
Durch die hohen Temperaturen bei der Pyrolyse-Reinigung wird nicht pyrolysetaugliches Zubehör beschädigt.
Nehmen Sie sämtliches nicht pyrolysetaugliches Zubehör aus dem Garraum heraus, bevor Sie die Pyrolyse-Reinigung starten. Dies gilt auch für nachkaufbares, nicht pyrolysetaugliches Zubehör.
Folgendes Zubehör ist pyrolysetauglich und kann während der Pyrolyse-Reinigung im Garraum bleiben:
- Aufnahmegitter
- FlexiClip-Vollauszüge HFC 72
- Rost HBBR 72
■ Nehmen Sie das nicht pyrolysetaugliche Zubehör heraus.
■ Schieben Sie den Rost in die oberste Ebene ein.
Grobe Verschmutzungen im Garraum können zu starker Rauchentwicklung und zum Abschalten der Pyrolyse-Reinigung führen.
Durch festgebackene Rückstände können bleibende farbliche Veränderungen oder matte Stellen auf emailierten Oberflächen entstehen.
■ Bevor Sie die Pyrolyse-Reinigung starten, entfernen Sie grobe Verschmutzungen aus dem Garraum und lösen Sie festgebackene Rückstände auf emaillierten Oberflächen mit einem Glasshaber.
Pyrolyse-Reinigung starten

Verbrennungsgefahr!
Bei der Pyrolyse-Reinigung erwärmt sich die Backofenfront stärker als bei der normalen Nutzung des Backofens.
Hindern Sie Kinder daran, den Backofen während der Pyrolyse-Reinigung zu berühren.
■ Wählen Sie Pyrolyse 📊.

PY I erscheint. Die Ziffer blinkt.
Mit dem Drehwähler < > können Sie zwischen PY1, PY2 und PY3 wählen.
■ Wählen Sie die gewünschte Pyrolyse-Stufe.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Pyrolyse-Reinigung startet.
Im Display erscheint zusätzlich 🔒.


blinkt so lange, bis die Tür verriegelt ist.
Anschließend schalten Garraumbeheizung und Kühlgebläse automatisch ein.
Die Garraumbeleuchtung wird während der Pyrolyse-Reinigung nicht eingeschaltet.
Wenn Sie den Ablauf der Pyrolyse-Reinigung verfolgen möchten, müssen Sie die Dauer ✉️ aufrufen.
■ Wählen Sie '≡.
■ Falls erforderlich, verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter 😊 leuchtet.
Die verbleibende Dauer der Pyrolyse-Reinigung erscheint. Sie ist nicht veränderbar.
Wenn Sie zwischenzeitlich eine Kurzzeit eingestellt haben, ertönt nach Ablauf der Kurzzeit ein Signal, blinkt ⚙️ und wird die Zeit hochgezählt. Sobald Sie mit OK bestätigen, schalten akustische und optische Signale aus. Py und die Ziffer der gewählten Pyrolyse-Reinigung erscheinen wieder.
Pyrolyse-Reinigung zeitverzögert starten
Starten Sie die Pyrolyse-Reinigung wie beschrieben und verschieben Sie innerhalb der ersten fünf Minuten den Endzeitpunkt.
■ Wählen Sie '≡.
■ Verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter 🔒 steht.
-:- - erscheint.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Sobald Sie den Drehwähler < > nach rechts drehen, erscheint der aus aktueller Tageszeit plus Dauer der gewählten Pyrolyse-Reinigung errechnete Endzeitpunkt.
■ Stellen Sie mit dem Drehwähler < > den gewünschten Endzeitpunkt ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der eingestellte Endzeitpunkt wird gespeichert.
Die Garraumbeheizung schaltet aus.
Der Endzeitpunkt lässt sich bis zum Startzeitpunkt jederzeit ändern.
Sobald der Startzeitpunkt erreicht ist, schalten Garraumbeheizung und Kühlgebläse ein und im Display erscheint die Dauer.
Nach Ablauf der Pyrolyse-Reinigung

text_image
0: 0 h lock 返回Zuerst erscheinen 0:00, 🔒 und 😊.
Solange 🔒 leuchtet, ist die Tür noch verriegelt. Wenn 🔒 blinkt, wird die Tür entriegelt.
Sobald die Tür entriegelt ist:
- 📁 erlischt.
- blinkt.
- Ein Signal ertönt, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen - P 2").
■ Drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Position •.
Akustische und optische Signale werden abgestellt.

Verbrennungsgefahr!
Entfernen Sie eventuelle Pyrolyse-Rückstände erst, wenn der Garraum abgekühlt ist.
■ Reinigen Sie den Garraum und das pyrolysetaugliche Zubehör von eventuellen Pyrolyse-Rückständen (z. B. Asche), die sich je nach Verschmutzungsgrad des Garraums bilden können.
Die meisten Rückstände können Sie mit warmem Wasser, Handspülmittel und einem sauberen Schwammtuch oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch entfernen.
Je nach Verschmutzungsgrad kann sich auf der Türinnenscheibe ein sichtbarer Belag niederschlagen. Diesen können Sie mit einem Geschirrreinigungsschwamm, einem Glasschaber oder einer Edelstahlspirale (z. B. Spontex Spirinett) und Handspülmittel entfernen.
■ Ziehen Sie die FlexiClip-Vollauszüge nach der Pyrolyse-Reinigung mehrmals auseinander.
Bitte beachten Sie:
– Umlaufend um den Garraum befindet sich als Abdichtung zur Türscheibe eine empfindliche Glasseidendichtung, die durch Reiben oder Scheuern beschädigt werden kann. Reinigen Sie sie möglichst nicht.
- Nach der Reinigung können Verfärbungen oder Aufhellungen auf den FlexiClip-Vollauszügen zurückblei-
ben. Die Gebrauchseigenschaften werden dadurch aber nicht beeinträchtigt.
- Emaillierte Oberflächen können sich durch übergelaufene Obstsäfte dauerhaft verfärben. Diese Farbveränderungen beeinträchtigen nicht die Eigenschaften des Emails. Versuchen Sie nicht, diese Flecken auf jeden Fall zu entfernen.
Pyrolyse-Reinigung wird abgebrochen
Generell bleibt nach Abbruch der Pyrolyse-Reinigung die Tür verriegelt, bis die Garraumtemperatur unter 280 °C gesunken ist. 🔒 leuchtet so lange, bis die Garraumtemperatur unter diesen Wert gesunken ist. Wenn 🔒 blinkt, wird die Tür entriegelt.
Folgende Ereignisse führen zum Abbruch der Pyrolyse-Reinigung:
- Sie drehen den Betriebsartenwähler auf Position •.
Nachdem die Tür entriegelt ist, er- lischt 🔒 und die Tageszeit erscheint. Starten Sie die Pyrolyse-Reinigung bei Bedarf erneut.
– Sie drehen den Betriebsartenwähler auf eine andere Betriebsart.
Py und 📁 erscheinen. Nachdem die Tür entriegelt ist, erlischt 🔒 und Py blinkt.
– Das Elektronetz fällt aus.
PY und 📁 erscheinen. Nachdem die Tür entriegelt ist, erlischt 🔒 und PY blinkt.
Nach Netzrückkehr leuchtet P so lange, bis die Garraumtemperatur unter 280 °C gesunken ist. Danach erscheint 🔒. Die Tür wird entriegelt und die Tageszeit erscheint.
Tür ausbauen
Die Tür wiegt ca. 10 kg.

Die Tür ist durch Halterungen mit den Türscharnieren verbunden.
Bevor Sie die Tür von diesen Halterungen abziehen können, müssen Sie erst die Sperrbügel an beiden Türscharnierten entriegeln.
■ Öffnen Sie die Tür vollständig.

■ Entriegeln Sie die Sperrbügel, indem Sie sie bis zum Anschlag drehen.
Ziehen Sie die Tür niemals waage-recht von den Halterungen, da diese an den Backofen zurückschlagen.
Ziehen Sie die Tür niemals am Türgriff von den Halterungen, da er abbrechen könnte.
■ Schließen Sie die Tür bis zum Anschlag.

■ Fassen Sie die Tür seitlich an und ziehen Sie sie nach oben von den Halterungen ab. Achten Sie darauf, dass sie dabei nicht verkantet.
Tür auseinanderbauen
Die Tür besteht aus einem offenen System von 4 zum Teil wärmereflektierend beschichteten Glasscheiben.
Im Betrieb wird zusätzlich Luft durch die Tür geleitet, so dass die Außenscheibe kühl bleibt.
Wenn sich im Raum zwischen den Tür-scheiben Verschmutzungen nieders-chlagen, können Sie die Tür auseinanderbauen, um die Innenseiten zu reinigen.
Durch Kratzer kann das Glas der Tür- scheiben zerstört werden. Verwen- den Sie zur Reinigung der Türschei- ben keine Scheuermittel, keine har- ten Schwämme oder Bürsten und keine scharfen Metallschaber. Beachten Sie bei der Reinigung der Türscheiben auch die Hinweise, die für die Backofenfront gelten.
Die einzelnen Seiten der Türscheiben sind unterschiedlich beschichtet. Die dem Garraum zugewandten Seiten wirken wärmereflektierend. Achten Sie darauf, dass Sie nach der Reinigung die Türscheiben wieder in der richtigen Position einsetzen.
Die Oberfläche der Aluminium-Profile wird durch Backofenreiniger beschädigt. Reinigen Sie die Teile nur mit warmem Wasser, Handspülmittel und einem sauberen Schwammtuch oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch.
Bewahren Sie die ausgebauten Tür- scheiben sicher auf, damit sie nicht zerbrechen.
⚠️ Verletzungsgefahr! Bauen Sie die Tür immer aus, bevor Sie sie auseinanderbauen.
■ Legen Sie die Türaußenscheibe auf eine weiche Unterlage (z. B. ein Geschirrtuch), um Kratzer zu vermeiden. Es ist sinnvoll, dabei den Griff neben die Tischkante zu legen, damit die Türscheibe eben aufliegt und nicht bei der Reinigung zerbrechen kann.

■ Öffnen Sie die beiden Arretierungen für die Türscheiben durch eine Drehbewegung nach außen.
Bauen Sie nacheinander die Türinnenscheibe und die beiden mittleren Türscheiben aus:

text_image
1. 2.■ Heben Sie die Türinnenscheibe leicht an und ziehen Sie sie aus der Kunststoffleiste heraus.

■ Nehmen Sie die Dichtung ab.

text_image
1. 2.■ Heben Sie die obere der beiden mittleren Türscheiben leicht an und ziehen Sie sie heraus.

text_image
1. 2.■ Heben Sie die untere der beiden mittleren Scheiben leicht an und ziehen Sie sie heraus.
■ Reinigen Sie die Türscheiben und die anderen Einzelteile mit warmem Wasser, Handspülmittel und einem sauberen Schwammtuch oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch.
■ Trocknen Sie die Teile mit einem weichen Tuch.
Bauen Sie die Tür anschließend wieder sorgfältig zusammen:
Die beiden mittleren Türscheiben sind identisch. Zur Orientierung für den korrekten Einbau ist die Materialnummer auf den Türscheiben aufgedruckt.
■ Setzen Sie die untere der beiden mittleren Türscheiben so herum ein, dass die Materialnummer lesbar ist (d. h. nicht spiegelverkehrt).

■ Drehen Sie die Arretierungen für die Türscheiben nach innen, so dass sie auf der unteren der beiden mittleren Türscheiben liegen.
■ Setzen Sie die obere der beiden mittleren Türscheiben so herum ein, dass die Materialnummer lesbar ist (d. h. nicht spiegelverkehrt).
Die Türscheibe muss auf den Arretierungen liegen.

■ Setzen Sie die Dichtung ein.

■ Schließen Sie die beiden Arretierungen für die Türscheiben durch eine Drehbewegung nach innen.

text_image
1. 2.■ Schieben Sie die Türinnenscheibe, mit der matt bedruckten Seite nach unten zeigend, in die Kunststoffleiste und legen Sie sie zwischen die Arretierungen.
Die Tür ist wieder zusammengebaut.
Reinigung und Pflege
Tür einbauen

■ Fassen Sie die Tür seitlich an und stecken Sie sie auf die Halterungen der Scharniere. Achten Sie darauf, dass sie dabei nicht verkantet.
■ Öffnen Sie die Tür vollständig.
Wenn die Sperrbügel nicht verriegelt sind, kann sich die Tür von den Halterungen lösen und beschädigt werden.
Verriegeln Sie die Sperrbügel unbedingt wieder.

■ Verriegeln Sie die Sperrbügel wieder, indem Sie sie bis zum Anschlag in die Waagerechte drehen.
Aufnahmegitter mit FlexiClip-Vollauszügen ausbauen
Sie können die Aufnahmegitter zusammen mit den FlexiClip-Vollauszügen (falls vorhanden) ausbauen.
Wenn Sie die FlexiClip-Vollauszüge vorher separat ausbauen wollen, folgen Sie den Hinweisen im Kapitel "Ausstattung – FlexiClip-Vollauszüge ein- und ausbauen".
! Verbrennungsgefahr!
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der Garraum muss abgekühlt sein.

text_image
1. 2.■ Ziehen Sie die Aufnahmegitter vorn aus der Befestigung (1.) und nehmen Sie sie heraus (2.).
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
■ Bauen Sie die Teile sorgfältig ein.
Oberhitze-/Grillheizkörper herunterklappen
⚠️ Verbrennungsgefahr!
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der Garraum muss abgekühlt sein.
■ Bauen Sie die Aufnahmegitter aus.

■ Lösen Sie die Flügelmutter.
Der Oberhitze-/Grillheizkörper kann beschädigt werden.
Drücken Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper niemals mit Gewalt herunter.
■ Klappen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper vorsichtig herunter.
Nun können Sie die Garraumdecke reinigen.
■ Klappen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper hoch und schrauben Sie die Flügelmutter wieder fest.
■ Bauen Sie die Aufnahmegitter ein.
Verdampfungssystem entkalken
Zeitpunkt für einen Entkalkungsvorgang
Das Verdampfungssystem sollte je nach Wasserhärte regelmäßig entkalkt werden.
Sie können einen Entkalkungsvorgang jederzeit durchführen.
Nach einer bestimmten Anzahl von Garvorgängen werden Sie aber automatisch aufgefordert, den Backofen zu entkalken, damit die einwandfreie Funktion erhalten bleibt.
Im Display erscheint ein Hinweis zum Entkalken, wenn die Betriebsart Klimagaren △□□□ oder Automatic □Auto gewählt wird:


Sie können jetzt noch zehnmal die Betriebsart Klimagaren △□□□ oder Automatic Auto verwenden. Danach müssen Sie den Entkalkungsvorgang durchführen.
Der Hinweis erlischt nach ein paar Sekunden. Sie können ihn auch durch Bestätigung mit OK löschen.
Alle anderen Betriebsarten können Sie weiterhin verwenden.
Die Anzahl der verbleibenden Garvorgänge wird heruntergezählt, bis im Display ⇌ 0 und 🔒 erscheinen.



Danach ist die Verwendung der Betriebsarten Klimagaren △§§ und Automatic Auto gesperrt. Sie ist erst wieder möglich, wenn Sie den Entkalkungsvorgang durchgeführt haben.
Ablauf eines Entkalkungsvorgangs
Wenn Sie einen Entkalkungsvorgang gestartet haben, müssen Sie ihn komplett durchführen. Er kann nicht abgebrochen werden.
Der Entkalkungsvorgang dauert ca. 90 Minuten und läuft in mehreren Schritten ab:
E O Entkalkungsmittel einsaugen
E / Einwirkphase
E 2 Spülvorgang 1
E 3 Spülvorgang 2
E 4 Spülvorgang 3
E 5 Restwasserverdampfung
Entkalkungsvorgang vorbereiten
Sie benötigen ein Gefäß mit ca. 1 l Fassungsvermögen.
Damit Sie das Gefäß mit dem Entkalkungsmittel nicht unter das Einfüllrohr halten müssen, liegt Ihrem Backofen ein Kunststoffschlauch mit Saugnapf bei.
Um eine optimale Reinigungswirkung zu erzielen, empfehlen wir, die mitgelieferten, speziell für Miele entwickelten Entkalkungstabletten zu verwenden.
Andere Entkalkungsmittel, die außer Zitronensäure auch andere Säuren enthalten und/oder die nicht frei von anderen unerwünschten Inhaltsstoffen sind, wie z. B. Chloriden, könnten zu Schäden führen. Außerdem könnte die geforderte Wirkung bei nicht eingehaltener Konzentration des Entkalkungsmittels nicht gewährleistet werden.
Tipp: Weitere Entkalkungstabletten erhalten Sie über den Miele Webshop, den Miele Werkkundendienst oder Ihren Miele Fachhändler.
■ Füllen Sie das Gefäß mit ca. 600 ml kaltem Leitungswasser und lösen Sie eine Entkalkungstablette vollständig darin auf.
■ Stellen Sie das eine Ende des Kunststoffschlauchs bis auf den Gefäßboden und befestigen Sie es mit dem Saugnapf im Gefäß.
Beachten Sie das Mischungsverhältnis des Entkalkungsmittels. Der Backofen wird sonst beschädigt.
■ Schieben Sie das Universalblech bis zum Anschlag in die oberste Ebene, um das Entkalkungsmittel nach der Verwendung aufzufangen.

■ Stellen Sie das Gefäß mit dem Entkalkungsmittel auf den Garraumboden. Befestigen Sie das andere Ende des Kunststoffschlauchs am Einfüllrohr.
Entkalkungsvorgang durchführen
Sobald Sie den Einsaugvorgang E O gestartet haben, können Sie den Entkalkungsvorgang nicht mehr abbrechen.
■ Wählen Sie die Betriebsart Klimagaren Ⓞ.
■ Wählen Sie E mit dem Drehwähler < >.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Wenn die Betriebsart Klimagaren bereits gesperrt war, können Sie den Entkalkungsvorgang sofort durch Bestätigung mit OK starten.
Die Aufforderung für den Einsaugvorgang (E 0) erscheint und das Dreieck ▲ blinkt unter □.

text_image
E 0■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Einsaugvorgang startet. Pumpgeräusche sind zu hören.
Die tatsächlich eingesaugte Menge Entkalkungsmittel kann geringer sein als die geforderte, so dass im Gefäß ein Rest zurückbleibt.
Die Einwirkphase (E I) startet. Sie können den Zeitverlauf verfolgen.

text_image
S 1: 2 h■ Lassen Sie das Gefäß samt Schlauchverbindung zum Einfüllrohr im Garraum stehen und füllen Sie ca. 300 ml Wasser nach, da das System während der Einwirkphase nochmals Flüssigkeit einsaugt.
Etwa alle 5 Minuten saugt das System nochmals etwas Flüssigkeit ein. Pumpgeräusche sind zu hören.
Sie können den Entkalkungsschritt anzeigen lassen:
■ Wählen Sie '≡.
■ Verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter leuchtet.

text_image
E I■ Um wieder die Restzeit anzuzeigen, verschieben Sie das Dreieck ▲ mit dem Drehwähler < >, bis es unter leuchtet.
Am Ende der Einwirkphase ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – P2").
Nach der Einwirkphase muss das Verdampfungssystem gespült werden, um Reste des Entkalkungsmittels zu entfernen.
Dazu wird dreimal ca. 1 l frisches Leitungswasser durch das Verdampfungssystem gepumpt und auf dem Universalblech aufgefangen.
■ Nehmen Sie das Universalblech mit dem aufgefangenen Entkalkungsmittel heraus, leeren Sie es und schieben Sie es wieder in die oberste Ebene.
■ Nehmen Sie den Kunststoffschlauch aus dem Gefäß.
■ Nehmen Sie das Gefäß heraus, spülen Sie es gründlich und füllen Sie es mit ca. 1 l frischem Leitungswasser.
■ Stellen Sie das Gefäß wieder in den Garraum und befestigen Sie den Kunststoffschlauch im Gefäß.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Einsaugvorgang für den ersten Spülvorgang (E 2) startet.
Das Wasser wird durch das Verdampfungssystem geleitet und auf dem Universalblech aufgefangen.
■ Nehmen Sie das Universalblech mit dem aufgefangenen Spülwasser heraus, leeren Sie es und schieben Sie es wieder in die oberste Ebene.
■ Nehmen Sie den Kunststoffschlauch aus dem Gefäß und füllen Sie das Gefäß mit ca. 1 l frischem Leitungswasser.
■ Stellen Sie das Gefäß wieder in den Garraum und befestigen Sie den Kunststoffschlauch im Gefäß.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Einsaugvorgang für den zweiten Spülvorgang (E 3) startet.
■ Wiederholen Sie die letzten vier Arbeitsschritte.
Der Einsaugvorgang für den dritten Spülvorgang (E 4) startet.
Lassen Sie das Universalblech mit dem beim dritten Spülvorgang aufgefangenen Spülwasser während der Restwasserverdampfung im Garraum.
■ Nehmen Sie Gefäß und Schlauch aus dem Garraum.
■ Schließen Sie die Tür.
Sie können die Restwasserverdampfung (E 5) starten.
Wasserdampf kann zu Verbrühungen führen.
Öffnen Sie während der Restwasserverdampfung nicht die Tür.



■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Garraumbeheizung schaltet ein und die Zeitangabe für die Restwasserverdampfung erscheint.




Die Zeitangabe wird je nach tatsächlich vorhandener Restwassermenge automatisch korrigiert.
Der Ablauf der letzten Minute wird sekundenweise angezeigt.
Am Ende der Restwasserverdampfung:
- 0:00 erscheint.
- ≈ blinkt.
- Ein Signal ertönt, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen - P 2").




■ Drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Position •.
Verbrennungsgefahr!
Lassen Sie den Garraum und das Zubehör erst abkühlen, bevor Sie mit der Reinigung beginnen.
■ Nehmen Sie das Universalblech mit der aufgefangenen Flüssigkeit heraus und reinigen Sie abschließend den abgekühlten Backofen von eventuellen Feuchtigkeitsniederschlägen und Resten des Entkalkungsmittels.
Schließen Sie die Tür erst, wenn der Garraum trocken ist.
Die meisten Probleme, die im täglichen Betrieb auftreten, können Sie selbst beheben. Die nachfolgende Übersicht soll Ihnen dabei helfen.
Fordern Sie den Werkkundendienst (siehe Umschlag) an, wenn Sie die Ursache eines Problems nicht finden oder beheben können.
⚠️ Verletzungsgefahr! Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die Miele nicht haftet.
Nur von Miele autorisierte Fachkräfte dürfen Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen durchführen.
Öffnen Sie niemals selbst das Gehäuse des Backofens.
| Problem Ursache und Behebung | |
| Das Display ist dunkel. Die Tageszeitanzeige ist ausgeschaltet. Dadurch ist das Display bei ausgeschaltetem Backofen dunkel.■ Sobald Sie den Backofen einschalten, erscheint die Tageszeit. Wenn sie dauerhaft angezeigt werden soll, müssen Sie die Tageszeitanzeige einschalten (siehe Kapitel "Einstellungen – P I"). | |
| Eine Betriebsart ist gewählt und im Display erscheinen weiterhin Tageszeit und 🔊. | Die Inbetriebnahmesperre 🔊 ist eingeschaltet.■ Schalten Sie die Inbetriebnahmesperre aus (siehe Kapitel "Inbetriebnahmesperre 🔊"). |
| Der Garraum wird nicht heiß. | Die Messeschaltung ist aktiviert. NES_ erscheint. Der Backofen kann zwar bedient werden, aber die Garraumbeheizung funktioniert nicht.■ Deaktivieren Sie die Messeschaltung (siehe Kapitel "Einstellungen – P 9"). |
| Eine Betriebsart ist gewählt, aber der Backofen ist nicht in Betrieb. | Das Elektronetz war kurzzeitig ausgefallen. Ein laufen-der Garvorgang wurde dadurch abgebrochen.■ Drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Position •und schalten Sie den Backofen aus. Anschließendmüssen Sie den Garvorgang erneut starten. |
| 12:00 erscheint und das Dreieck ▲ blinkt unter 😊. | Das Elektronetz war länger als 200 Stunden ausgefallen.■ Stellen Sie die Tageszeit neu ein (siehe Kapitel "Erstinbetriebnahme"). |
| 0:00 erscheint unerwartet im Display und gleichzeitig blinkt 😊. Eventuell ertönt auch ein Signal. | Der Backofen wurde über einen ungewöhnlich langen Zeitraum betrieben und die Sicherheitsausschaltung aktiviert.■ Drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Position •und schalten Sie den Backofen aus. Der Backofen ist danach sofort wieder betriebsbereit. |
| F 32 erscheint im Dis-play. | Die Türverriegelung für die Pyrolyse-Reinigung schließt nicht.■ Drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Position •und wählen Sie die gewünschte Pyrolyse-Reinigung erneut.Wenn das Problem weiterhin besteht, rufen Sie den Miele Kundendienst. |
| F 33 erscheint im Dis-play. | Die Türverriegelung für die Pyrolyse-Reinigung öffnet nicht.■ Drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Position •und schalten Sie den Backofen aus.Wenn das Problem weiterhin besteht, rufen Sie den Miele Kundendienst. |
| F XX erscheint im Dis-play. | Ein Problem, das Sie nicht selbst beheben können.■ Rufen Sie den Miele Werkkundendienst. |
| In der Betriebsart Klimagaren ◇◇◇ oder Automatic Auto wird kein Wasser eingesaugt. | Die Messeschaltung ist aktiviert. Der Backofen kann zwar bedient werden, aber die Pumpe des Verdampfungssystems funktioniert nicht.■ Deaktivieren Sie die Messeschaltung (siehe Kapitel "Einstellungen – P 9"). |
| Die Pumpe des Verdampfungssystems ist defekt.■ Rufen Sie den Miele Kundendienst. | |
| § 10 erscheint im Display. | Sie können jetzt noch zehnmal die Betriebsart Klimagaren ◇ ‡ oder Automatic Auto verwenden. Die Anzahl der verbleibenden Garvorgänge wird heruntergezählt, bis im Display § 0 und □ erscheinen. Danach müssen Sie den Entkalkungsvorgang durchführen (siehe Kapitel "Verdampfungssystem entkalken §"). Alle anderen Betriebsarten können Sie weiterhin verwenden. |
| § 0 und □ erscheinen im Display. | Die Verwendung der Betriebsarten Klimagaren ◇ ‡ und Automatic Auto ist gesperrt.■ Führen Sie den Entkalkungsvorgang durch (siehe Kapitel "Verdampfungssystem entkalken §").Alle anderen Betriebsarten können Sie weiterhin verwenden. |
| Nach einem Garvorgang ist ein Betriebsgeräusch zu hören. | Nach einem Garvorgang läuft das Kühlgebläse nach, damit sich keine Luftfeuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Umbauschrank niederschlagen kann.Dieser Kühlgebläsenachlauf schaltet automatisch nach einer gewissen Zeit aus. |
| Der Backofen hat sich selbsttätig ausgeschaltet. | Der Backofen schaltet sich aus Energiespargründen automatisch aus, wenn nach dem Einschalten des Backofens oder nach Ende eines Garvorgangs innerhalb einer bestimmten Zeit keine weitere Bedienung erfolgt.■ Schalten Sie den Backofen wieder ein. |
| Der Kuchen/das Gebäck ist nach der in der Backtabelle angegebenen Zeit noch nicht gar. | Die gewählte Temperatur weicht vom Rezept ab.■ Wählen Sie die dem Rezept entsprechende Temperatur. |
| Die Zutatenmengen weichen vom Rezept ab.■ Prüfen Sie, ob Sie das Rezept verändert haben. Durch Zugabe von mehr Flüssigkeit oder Eiern wird der Teig feuchter und benötigt eine längere Backzeit. | |
| Der Kuchen/das Ge-bäck hat Bräunungsun- terschiede. | Eine falsche Temperatur oder Ebene wurde gewählt.■ Ein gewisser Unterschied in der Bräunung ist im- mer vorhanden. Prüfen Sie bei einem sehr großen Bräunungsunterschied, ob Sie die richtige Tempe- ratur und Ebene gewählt haben. |
| Material oder Farbe der Backform sind nicht auf die Betriebsart abgestimmt.■ In der Betriebsart Ober-/Unterhitze ☐ sind helle oder blanke Backformen nicht so gut geeignet. Verwenden Sie matte, dunkle Backformen. | |
| Die Garraumbeleuch- tung schaltet nach kur- zer Zeit aus. | Die Garraumbeleuchtung ist werkseitig so eingestellt, dass sie automatisch nach 15 Sekunden ausschaltet. Diese Werkeinstellung können Sie ändern (siehe Kapitel "Einstellungen - P B"). |
Die obere Garraumbe- leuchtung schaltet nicht ein.![]() | Die Halogenlampe ist defekt.⚠️ Verbrennungsgefahr!Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der Garraum muss abgekühlt sein.■ Trennen Sie den Backofen elektrisch vom Netz. Ziehen Sie dazu den Netzstecker oder schalten Sie die Sicherung der Elektroinstallation aus.■ Lösen Sie die Lampenabdeckung mit einer Vierteldrehung nach links und ziehen Sie sie mit dem Dichtring nach unten aus dem Gehäuse heraus.■ Wechseln Sie die Halogenlampe aus (Osram 66725 AM/A, 230 V, 25 W, Sockel G9).■ Setzen Sie die Lampenabdeckung mit Dichtring in das Gehäuse ein und befestigen Sie sie durch Drehung nach rechts.■ Heben Sie die Trennung des Backofens vom Elektronetz wieder auf. |
| Nach der Pyrolyse-Reinigung sind noch Verschmutzungen im Garraum. | Bei der Pyrolyse-Reinigung werden Verschmutzungen verbrannt und es bleibt Asche zurück.■ Entfernen Sie die Asche mit warmem Wasser, Handspülmittel und einem sauberen Schwammtuch oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch.Wenn darüber hinaus noch größere Verschmutzungen zu finden sind, starten Sie die Pyrolyse-Reinigung nochmals, gegebenenfalls mit längerer Dauer. |
| Beim Einschieben oder Herausziehen von Rost oder anderem Zubehör kommt es zu Geräuschen. | Durch die pyrolysebeständige Oberfläche der Aufnahmegitter kommt es zu Reibungseffekten beim Einschieben oder Herausziehen des Zubehörs.■ Zur Verminderung dieser Reibungseffekte geben Sie ein paar Tropfen hocherhitzbares Speiseöl auf ein Küchenpapier und fetten Sie die Aufnahmegitter. Wiederholen Sie dies nach jeder Pyrolyse-Reinigung. |
Kundendienst
Bei Störungen, die Sie nicht selbst beseitigen können, benachrichtigen Sie
– Ihren Miele Fachhändler oder
– den Miele Werkkundendienst.
Die Telefonnummer des Werkkunden-dienstes finden Sie am Ende dieser Gebrauchs- und Montageanweisung.
Der Kundendienst benötigt die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer.
Diese Informationen finden Sie auf dem Typenschild, das bei geöffneter Tür auf dem Frontrahmen zu sehen ist.
Geben Sie bei Herden auch die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Kochfeldes an (siehe separate Gebrauchs- und Montageanweisung des Kochfeldes).
Garantiezeit und Garantiebedingungen
Die Garantiezeit beträgt 2 Jahre.
Weitere Informationen entnehmen Sie den mitgelieferten Garantiebedingungen.

Verletzungsgefahr!
Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die Miele nicht haftet.
Der Anschluss an das Elektronetz darf nur von einer qualifizierten Elektro-Fachkraft durchgeführt werden, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatz-Vorschriften der örtlichen Elektro-Versorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig einhält.
Der Anschluss darf nur an eine nach VDE 0100 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
Der Anschluss an eine Steckdose
(nach VDE 0701) ist zu empfehlen, da er die Trennung vom Elektronetz im Kundendienstfall erleichtert.
Falls für den Benutzer die Steckdose nicht mehr zugänglich oder ein Festanschluss vorgesehen ist, muss installationsseitig eine Trennvorrichtung für jeden Pol vorhanden sein.
Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm. Dazu gehören LS-Schalter, Sicherungen und Schütze (EN 60335).
Anschlussdaten
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild, das bei geöffneter Tür auf dem Frontrahmen zu sehen ist.
Diese Angaben müssen mit denen des Elektronetzes übereinstimmen.
■ Geben Sie bei Rückfragen an Miele immer Folgendes an:
- Modellbezeichnung
- Fabrikationsnummer
- Anschlussdaten (Netzspannung/Frequenz/maximaler Anschlusswert)
Bei Anschlussänderung oder Aus- tausch der Anschlussleitung muss der Kabeltyp H 05 VV-F mit geeigne- tem Querschnitt verwendet werden.
Anschlussschema Herd

text_image
3N AC 380-415V L1 L2 L3 N ① ⑤ ④ ③ ② ① 220-240V 220-240V 2N AC 380-415V L1 L2 N ① ⑤ ④ ③ ② ① 220-240V 220-240V 1N AC 220-240V L1 N ① ⑤ ④ ③ ② ① 220-240V 3 AC 220- 240V L1 L2 L3 ① ⑤ ④ ③ ② ① 220-240V 2 AC 220- 240V L1 L2 ① ⑤ ④ ③ ② ① 220-240VDie Anschlussleitung ist im Lieferumfang nicht enthalten.
Der Herd muss mit einer Anschlussleitung vom Kabeltyp H 05 VV-F mit geeignetem Querschnitt entsprechend dem Anschlussschema angeschlossen werden.
Maximaler Anschlusswert: siehe Typenschild.
Kombinierbare Kochfelder
Die Miele Herde dürfen nur mit den von Miele vorgegebenen Kochfeldern kombiniert werden.
Über Kombinationsmöglichkeiten informiert Sie Ihr Fachhändler oder der Miele Kundendienst.
Backofen
Der Backofen ist mit einer ca. 1,7 m langen 3-adrigen Anschlussleitung mit Stecker anschlussfertig für Wechselstrom 230 V, 50 Hz, ausgerüstet.
Die Absicherung erfolgt mit 16 A. Der Anschluss darf nur an eine ordnungsgemäß angelegte Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
Maximaler Anschlusswert: siehe Typenschild.
Abmessungen und Schrankausschnitt
Die Maßangaben erfolgen in mm.
Einbau in einen Unterschrank
Soll der Backofen unter einem Kochfeld eingebaut werden, beachten Sie die Hinweise zum Einbau des Kochfeldes sowie die Einbauhöhe des Kochfeldes.

text_image
≥150cm² 600 600 ≥550 560-568 554 407 510 575 579 596 547 595 22*/23*** Backofen mit Glasfront
** Backofen mit Metallfront
Einbau in einen Hochschrank

text_image
≥500 30 ≥550 560-568 598-595
text_image
554 407 510 575 579 596 547 595 22*23*** Backofen mit Glasfront
** Backofen mit Metallfront
Detailmaße der Backofenfront
Die Maßangaben erfolgen in mm.

text_image
579 111,5 A 473,5 592 596 4 B -2A H61xx: 45 mm
H62xx: 42 mm
B Backofen mit Glasfront: 2,2 mm
Backofen mit Metallfront: 1,2 mm

Der Herd darf nur im eingebau- ustand betrieben werden.
Der Herd benötigt für den einwandfreien Betrieb eine ausreichende Kühlluftzufuhr. Die erforderliche Kühlluft darf nicht durch andere Wärmequellen (z. B. Festbrennstoff-Öfen) übermäßig erwärmt werden.
Beachten Sie beim Einbau unbedingt:
Bauen Sie im Umbauschrank keine Rückwand ein.
Stellen Sie sicher, dass der Zwischenboden, auf den der Herd gestellt wird, nicht an der Wand anliegt.
Montieren Sie keine Wärmeschutzleisten an den Seitenwänden des Umbauschrankes.
Vor dem Einbau
■ Stellen Sie sicher, dass die Netzanschlussdose spannungslos ist.
■ Beachten Sie das Anschlussschema auf dem Herd.
■ Entfernen Sie den Gehäusedeckel, um das Anschlusskabel an den Anschlussklemmen befestigen zu können.
Dem Beipack liegt ein Ferrit-Ring bei. Außer der Erdungsleitung müssen alle anderen Einzeladern des Anschlusskabels durch die Öffnung des Ferritrings gezogen werden, bevor sie an den Anschlussklemmen befestigt werden.
■ Schließen Sie den Herd elektrisch an. Hierzu ziehen Sie alle Einzeladern außer der Erdungsleitung durch die Öffnung des Ferritrings. Befestigen Sie dann die Einzeladern an der entsprechenden Anschlussklemme.
■ Befestigen Sie die Erdungsleitung an der entsprechenden Anschlussklemme.
■ Befestigen Sie den Gehäusedeckel wieder.
Herd einbauen
■ Stellen Sie den Herd vor den Unterschrank.
■ Stecken Sie den Stecker des eingebauten Kochfeldes in die Kupplung des Herdes.
Die Tür kann beschädigt werden, wenn Sie den Herd am Türgriff tragen. Verwenden Sie zum Tragen die Griffmulden seitlich am Gehäuse.
Es ist sinnvoll, vor dem Einbau die Tür auszubauen (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Tür ausbauen") und das Zubehör herauszunehmen. Der Herd ist dann leichter, wenn Sie ihn in den Umbauschrank schieben, und Sie tragen ihn nicht aus Versehen am Türgriff.
■ Schieben Sie den Herd in den Unterschrank und richten Sie ihn aus.
■ Öffnen Sie die Tür, wenn Sie sie nicht ausgebaut haben.

■ Befestigen Sie den Herd mit den mitgelieferten Schrauben an den Seitenwänden des Umbauschrankes.
■ Bauen Sie die Tür gegebenenfalls wieder ein (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Tür einbauen").

Der Backofen darf nur im einge- en Zustand betrieben werden.
Der Backofen benötigt für den einwandfreien Betrieb eine ausreichen-de Kühlluftzufuhr. Die erforderliche Kühlluft darf nicht durch andere Wärmequellen (z. B. Festbrennstoff-Öfen) übermäßig erwärmt werden.
Beachten Sie beim Einbau unbedingt:
Bauen Sie im Umbauschrank keine Rückwand ein.
Stellen Sie sicher, dass der Zwischenboden, auf den der Backofen gestellt wird, nicht an der Wand anliegt.
Montieren Sie keine Wärmeschutzleisten an den Seitenwänden des Umbauschrankes.
Vor dem Einbau
■ Stellen Sie sicher, dass die Netzanschlussdose spannungslos ist.
Backofen einbauen
■ Schließen Sie den Backofen elektrisch an.
Die Tür kann beschädigt werden, wenn Sie den Backofen am Türgriff tragen.
Verwenden Sie zum Tragen die Griffmulden seitlich am Gehäuse.
Es ist sinnvoll, vor dem Einbau die Tür auszubauen (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Tür ausbauen") und das Zubehör herauszunehmen. Der Backofen ist dann leichter, wenn Sie ihn in den Umbauschrank schieben, und Sie tragen ihn nicht aus Versehen am Türgriff.
■ Schieben Sie den Backofen in den Umbauschrank und richten Sie ihn aus.
■ Öffnen Sie die Tür, wenn Sie sie nicht ausgebaut haben.

■ Befestigen Sie den Backofen mit den mitgelieferten Schrauben an den Seitenwänden des Umbauschrankes.
■ Bauen Sie die Tür gegebenenfalls wieder ein (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Tür einbauen").
Prüfspeisen nach EN 60350-1
| Prüfspeisen Zubehör | [°C] | 51 | [min] | Vorheizen | |
| Spritzgebäck | 1 Blech | 140 2 30–40 nein | |||
| 1604) | 3 20–30 ja | ||||
| 2 Bleche1) | 140 1+3 35–45 nein | ||||
| Small Cakes | 1 Blech | 150 2 25–40 nein | |||
| 1604) | 3 20–30 ja | ||||
| 2 Bleche | 1504) | 2+4 25–35 ja | |||
| Wasserbiskuit | Springform2)∅ 26 cm | 180 2 20–30 nein | |||
| 3)150–1704) | 2 20–45 ja | ||||
| Apfelkuchen (Apple pie) | Springform2)∅ 20 cm | 160 2 90–100 nein | |||
| 180 1 85–95 nein | |||||
| Toast Rost 300 3 5–8 nein | |||||
| Burger | Rost auf Univer-salblech | 300 4 | 1. Seite:7–122. Seite:5–12 | ja, 5 Minu-ten | |
□ Betriebsart / ⚠ Temperatur / □ 5 Ebene / ⏻ Garzeit
Heißluft plus / Ober-/Unterhitze / Grill
1) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
2) Verwenden Sie eine matte, dunkle Backform und stellen Sie sie auf den Rost.
3) Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere Temperatur und prüfen Sie das Gargut nach der kürzeren Garzeit.
4) Heizen Sie den Garraum vor. Wählen Sie dazu nicht die Betriebsart Schnellaufheizen 📁.
Energieeffizienzklasse
Die Ermittlung der Energieeffizienzklasse erfolgt nach EN 60350-1.
Energieeffizienzklasse: A+
Beachten Sie nachfolgende Hinweise bei der Durchführung der Messung:
– Die Messung erfolgt in der Betriebsart Bräunungsgaren 📊.
- Stellen Sie die Garraumbeleuchtung so ein, dass sie für 15 Sekunden einschaltet (siehe Kapitel "Einstellungen").
- Während der Messung befindet sich nur das für die Messung benötigte Zubehör im Garraum.
Verwenden Sie kein weiteres eventuell vorhandenes Zubehör wie FlexiClip-Voll-auszüge oder katalytisch beschichtete Teile wie die Seitenwände oder das Deckenblech.
– Eine wichtige Voraussetzung für die Ermittlung der Energieeffizienzklasse ist, dass die Tür während der Messung dicht geschlossen ist.
Je nach verwendeten Messelementen kann die Dichtfunktion der Türdichtung mehr oder weniger beeinträchtigt werden. Dies hat negative Auswirkungen auf das Messergebnis.
Dieser Mangel ist durch Andrücken der Tür auszugleichen. Dazu können unter ungünstigen Umständen auch geeignete technische Hilfsmittel notwendig werden. Dieser Mangel tritt im normalen praktischen Gebrauch nicht auf.
Datenblätter für Haushaltsbacköfen
Nachfolgend sind die Datenblätter der in dieser Gebrauchs- und Montageanweisung beschriebenen Modelle angehängt.
Datenblatt für Haushaltsbacköfen
nach delegierter Verordnung (EU) Nr. 65/2014 und Verordnung (EU) Nr. 66/2014
| MIELE | |
| Modellname / -kennzeichen H 6167 EP | |
| Energieeffizienzindex/Garraum (EEI _cavity ) 81,9 | |
| Energieeffizienzklasse/Garraum | |
| A+++ (höchste Effizienz) bis D (niedrigste Effizienz) A+ | |
| Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im konventionellen Modus 1,10 kWh | |
| Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im Umluft-Modus 0,71 kWh | |
| Zahl der Garräume 1 | |
| Wärmequellen pro Garraum electric | |
| Volumen des Garraums 76 l | |
| Masse des Gerätes 47 kg |
Datenblatt für Haushaltsbacköfen
nach delegierter Verordnung (EU) Nr. 65/2014 und Verordnung (EU) Nr. 66/2014
| MIELE | |
| Modellname / -kennzeichen H 6267 EP | |
| Energieeffizienzindex/Garraum (EEI _cavity ) 81,9 | |
| Energieeffizienzklasse/Garraum | |
| A+++ (höchste Effizienz) bis D (niedrigste Effizienz) A+ | |
| Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im konventionellen Modus 1,10 kWh | |
| Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im Umluft-Modus 0,71 kWh | |
| Zahl der Garräume 1 | |
| Wärmequellen pro Garraum electric | |
| Volumen des Garraums 76 l | |
| Masse des Gerätes 47 kg |
Datenblatt für Haushaltsbacköfen
nach delegierter Verordnung (EU) Nr. 65/2014 und Verordnung (EU) Nr. 66/2014
| MIELE | |
| Modellname / -kennzeichen H 6167 BP | |
| Energieeffizienzindex/Garraum (EEI _cavity ) 81,9 | |
| Energieeffizienzklasse/Garraum | |
| A+++ (höchste Effizienz) bis D (niedrigste Effizienz) A+ | |
| Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im konventionellen Modus 1,10 kWh | |
| Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im Umluft-Modus 0,71 kWh | |
| Zahl der Garräume 1 | |
| Wärmequellen pro Garraum electric | |
| Volumen des Garraums 76 l | |
| Masse des Gerätes 47 kg |
Datenblatt für Haushaltsbacköfen
nach delegierter Verordnung (EU) Nr. 65/2014 und Verordnung (EU) Nr. 66/2014
| MIELE | |
| Modellname / -kennzeichen H 6267 BP | |
| Energieeffizienzindex/Garraum (EEI _cavity ) 81,9 | |
| Energieeffizienzklasse/Garraum | |
| A+++ (höchste Effizienz) bis D (niedrigste Effizienz) A+ | |
| Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im konventionellen Modus 1,10 kWh | |
| Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im Umluft-Modus 0,71 kWh | |
| Zahl der Garräume 1 | |
| Wärmequellen pro Garraum electric | |
| Volumen des Garraums 76 l | |
| Masse des Gerätes 47 kg |
Deutschland:
Miele & Cie. KG
Carl-Miele-Straße 29
33332 Gütersloh
Telefon: 0800 22 44 666 (kostenfrei)
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa+So 9-18 Uhr
Telefax: 05241 89-2090
Miele im Internet: www.miele.de
E-Mail: info@miele.de
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestraße 1
5071 Wals bei Salzburg
Telefon: 050 800 800 (Festnetz zum Ortstarif;
Mobilfunkgebühren abweichend)
Mo-Fr 8-17 Uhr
Telefax: 050 800 81219
Miele im Internet: www.miele.at
E-Mail: info@miele.at
Luxemburg:
Miele S.à.r.l.
Telefon: 00352 4 97 11-30 (Werkkundendienst)
Telefon: 00352 4 97 11-45 (Produktinformation)
Mo-Do 8.30-12.30, 13-17 Uhr
Fr 8.30-12.30, 13-16 Uhr
Telefax: 00352 4 97 11-39
Miele im Internet: www.miele.lu
E-Mail: infolux@miele.lu




















































3)






















