H 6401 BPX - Ofen MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts H 6401 BPX MIELE als PDF.
Benutzerfragen zu H 6401 BPX MIELE
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Ofen kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch H 6401 BPX - MIELE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. H 6401 BPX von der Marke MIELE.
BEDIENUNGSANLEITUNG H 6401 BPX MIELE
Gebrauchs- und Montageanweisung Backofen

Lesen Sie unbedingt die Gebrauchs- und Montageanweisung vor
Aufstellung – Installation – Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden.
de-DE M.-Nr. 10 111 930
Sicherheitshinweise und Warnungen 7
Ihr Beitrag zum Umweltschutz.... 18
Übersicht Backofen.... 19
Bedienelemente Backofen 20
Ein-/Aus-Taste ① 21
Sensortasten 21
Display.... 24
Symbole 25
Ausstattung.... 26
Modellbezeichnung 26
Typenschild 26
Lieferumfang 26
Mitgeliefertes und nachkaufbares Zubehör...... 26
Aufnahmegitter 27
Backblech, Universalblech und Rost mit Ausziehschutz 27
FlexiClip-Vollauszüge HFC 72 28
Backofensteuerung 32
Sicherheitseinrichtungen Backofen.... 32
Inbetriebnahmesperre 🔒 32
Tastensperre.... 32
Sicherheitsausschaltung 32
Kühlgebläse.... 32
Durchlüftete Tür.... 32
Türverriegelung für die Pyrolyse-Reinigung.... 33
PerfectClean veredelte Oberflächen 33
Pyrolysetaugliches Zubehör 33
Erstinbetriebnahme.... 34
Grundeinstellungen 34
Backofen erstmalig aufheizen und Verdampfungssystem durchspülen 36
Einstellungen 38
Menü "Einstellungen" aufrufen 38
Einstellungen ändern und speichern.... 38
Übersicht der Einstellungen 39
Sprache 40
Tageszeit.... 40
Anzeige.... 40
Zeitformat.... 40
Einstellen 40
Datum 40
Beleuchtung 41
Display-Helligkeit.... 41
Akustische Hinweise 41
Melodien.... 41
Solo-Ton 41
Tastenton 42
Einheiten 42
Gewicht 42
Temperatur 42
Kühlgebläsenachlauf 43
Pyrolyse.... 43
Vorschlagstemperaturen 43
Sicherheit 44
Inbetriebnahmesperre 📋 44
Tastensperre 44
Händler 45
Messeschaltung 45
Werkeinstellungen 45
Kurzzeit 🏠 46
Kurzzeit einstellen.... 46
Kurzzeit ändern 47
Kurzzeit löschen 47
Übersicht der Betriebsarten 48
Tipps zum Energiesparen 50
Bedienung Backofen 52
Einfache Bedienung 52
Kühlgebläse.... 52
Erweiterte Bedienung 53
Betriebsart ändern.... 53
Temperatur ändern 54
Schnellaufheizen 55
Garraum vorheizen 56
Garzeiten einstellen 57
Garvorgang automatisch ausschalten.... 57
Garvorgang automatisch ein- und ausschalten 58
Ablauf eines Garvorgangs, der automatisch ein- und ausschaltet 58
Eingestellte Garzeiten ändern.... 59
Garvorgang abbrechen 59
Klimagaren 60
Ablauf eines Garvorgangs in der Betriebsart Klimagaren 61
Temperatur einstellen 61
Anzahl der Dampfstöße einstellen.... 61
Zeitpunkt der Dampfstöße.... 61
Wasser bereitstellen und Einsaugvorgang starten 62
Beheizungsart ändern 63
Dampfstöße auslösen.... 64
Automatischer Dampfstoß 64
1, 2 oder 3 Dampfstöße.... 64
Restwasserverdampfung.... 65
Restwasserverdampfung sofort durchführen.... 66
Restwasserverdampfung überspringen 66
Automatikprogramme 67
Übersicht der Speisenkategorien.... 67
Automatikprogramme nutzen 67
Hinweise zur Nutzung 68
Eigene Programme.... 69
Eigene Programme erstellen 69
Eigene Programme starten.... 71
Eigene Programme ändern.... 72
Garschritte ändern....72
Name ändern....73
Eigene Programme löschen 73
Backen....74
Hinweise zu den Backtabellen 75
Backtabellen.... 76
Rührteig....76
Knetteig 78
Hefeteig/Quark-Öl-Teig 80
Biskuitteig.... 82
Brandteig, Blätterteig, Eiweißgebäck 83
Braten 84
Hinweise zu den Brattabellen 85
Brattabellen 86
Rind, Kalb.... 86
Schwein....87
Lamm, Wild 88
Geflügel, Fisch.... 89
Niedertemperaturgaren 90
Grillen 92
Hinweise zur Grilltabelle 94
Grilltabelle.... 95
Weitere Anwendungen.... 96
Weitere Programme 97
Bräunungsgaren 97
Auftauen 98
Dörren....99
Erhitzen....100
Hefeteig gehen lassen.... 100
Pizza....101
Geschirr wärmen 101
Einkochen.... 102
Tiefkühlprodukte/Fertiggerichte 103
Reinigung und Pflege 104
Ungeeignete Reinigungsmittel 104
Tipps.... 105
Normale Verschmutzungen 105
Hartnäckige Verschmutzungen (außer FlexiClip-Vollauszüge) 106
Garraum mit Pyrolyse reinigen 107
Pyrolyse-Reinigung vorbereiten 107
Pyrolyse-Reinigung starten 108
Nach Ablauf der Pyrolyse-Reinigung 109
Pyrolyse-Reinigung wird abgebrochen 110
Tür ausbauen.... 111
Tür auseinanderbauen.... 112
Tür einbauen 116
Aufnahmegitter mit FlexiClip-Vollauszügen ausbauen 117
Oberhitze-/Grillheizkörper herunterklappen 118
Verdampfungssystem entkalken 119
Ablauf eines Entkalkungsvorgangs 119
Entkalkungsvorgang vorbereiten.... 120
Entkalkungsvorgang durchführen 120
Was tun, wenn ... 124
Kundendienst und Garantie.... 129
Elektroanschluss 130
Inhalt
Maßskizzen für den Einbau 132
Abmessungen und Schrankausschnitt.... 132
Einbau in einen Unterschrank.... 132
Einbau in einen Hochschrank.... 133
Detailmaße der Backofenfront.... 134
Einbau Backofen 135
Angaben für Prüfinstitute.... 136
Prüfspeisen nach EN 60350-1.... 136
Energieeffizienzklasse 137
Datenblätter für Haushaltsbacköfen.... 137
Dieser Backofen entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung aufmerksam durch, bevor Sie den Backofen in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden am Backofen.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung dieser Hinweise verursacht werden.
Bewahren Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung auf, und geben Sie sie an einen eventuellen Nachbesitzer weiter.
Bestimmungsgemäße Verwendung
▶ Dieser Backofen ist für die Verwendung im Haushalt und in haushaltsähnlichen Aufstellumgebungen bestimmt.
▶ Dieser Backofen ist nicht für die Verwendung im Außenbereich bestimmt.
▶ Verwenden Sie den Backofen ausschließlich im haushaltsüblichen Rahmen zum Backen, Braten, Grillen, Garen, Auftauen, Einkochen und Trocknen von Lebensmitteln.
Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig.
▶ Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, den Backofen sicher zu bedienen, müssen bei der Bedienung beaufsichtigt werden.
Diese Personen dürfen den Backofen nur ohne Aufsicht bedienen, wenn ihnen dieser so erklärt wurde, dass sie ihn sicher bedienen können. Sie müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen und verstehen können.
Dieser Backofen ist wegen besonderer Anforderungen (z. B. bezüglich Temperatur, Feuchtigkeit, chemischer Beständigkeit, Abriebfestigkeit und Vibration) mit einem Spezial-Leuchtmittel ausgestattet. Dieses Spezial-Leuchtmittel darf nur für die vorgesehene Verwendung genutzt werden. Es ist nicht zur Raumbeleuchtung geeignet.
Kinder im Haushalt
Kinder unter acht Jahren müssen vom Backofen ferngehalten werden, es sei denn, sie werden ständig beaufsichtigt.
Kinder ab acht Jahren dürfen den Backofen nur ohne Aufsicht bedienen, wenn ihnen der Backofen so erklärt wurde, dass sie ihn sicher bedienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen und verstehen können.
▶ Kinder dürfen den Backofen nicht ohne Aufsicht reinigen oder warten.
Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe des Backofens aufhalten. Lassen Sie Kinder niemals mit dem Backofen spielen.
Erstickungsgefahr! Kinder können sich beim Spielen in Verpackungsmaterial (z. B. Folien) einwickeln oder es sich über den Kopf ziehen und ersticken. Halten Sie Verpackungsmaterial von Kindern fern.
▶ Verbrennungsgefahr! Die Haut von Kindern reagiert empfindlicher auf hohe Temperaturen als die von Erwachsenen. Der Backofen erwärmt sich an der Türscheibe, der Bedienblende und den Austrittsöffnungen für die Garraumluft. Hindern Sie Kinder daran, den Backofen während des Betriebs zu berühren.
▶ Verbrennungsgefahr! Die Haut von Kindern reagiert empfindlicher auf hohe Temperaturen als die von Erwachsenen. Bei der Pyrolyse-Reinigung erwärmt sich der Backofen stärker als im normalen Betrieb.
Hindern Sie Kinder daran, den Backofen während der Pyrolyse-Reinigung zu berühren.
Verletzungsgefahr! Die Belastbarkeit der Tür beträgt maximal 15 kg. Kinder können sich an der geöffneten Tür verletzen. Hindern Sie Kinder daran, sich auf die geöffnete Tür zu stellen, zu setzen oder sich daran zu hängen.
Technische Sicherheit
▶ Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen. Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen dürfen nur von Miele autorisierten Fachkräften durchgeführt werden.
▶ Beschädigungen am Backofen können Ihre Sicherheit gefährden. Kontrollieren Sie ihn auf sichtbare Schäden. Nehmen Sie niemals einen beschädigten Backofen in Betrieb.
Der zuverlässige und sichere Betrieb des Backofens ist nur dann gewährleistet, wenn der Backofen an das öffentliche Stromnetz angeschlossen ist.
Die elektrische Sicherheit des Backofens ist nur dann gewährleistet, wenn er an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung muss vorhanden sein. Lassen Sie im Zweifelsfall die Elektroinstallation durch eine Elektro-Fachkraft prüfen.
Die Anschlussdaten (Frequenz und Spannung) auf dem Typenschild des Backofens müssen unbedingt mit denen des Elektronetzes übereinstimmen, damit keine Schäden am Backofen auftreten. Vergleichen Sie diese vor dem Anschließen. Fragen Sie im Zweifelsfall eine Elektro-Fachkraft.
Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel gewähren nicht die nötige Sicherheit (Brandgefahr). Schließen Sie den Backofen damit nicht an das Elektronetz an.
▶ Verwenden Sie den Backofen nur im eingebauten Zustand, damit die sichere Funktion gewährleistet ist.
▶ Dieser Backofen darf nicht an nicht stationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) betrieben werden.
Das Berühren spannungsführender Anschlüsse sowie das Verändern des elektrischen und mechanischen Aufbaus gefährden Sie und führen möglicherweise zu Funktionsstörungen des Backofens. Öffnen Sie niemals das Gehäuse des Backofens.
▶ Garantieansprüche gehen verloren, wenn der Backofen nicht von einem von Miele autorisierten Kundendienst repariert wird.
Nur bei Original-Ersatzteilen gewährleistet Miele, dass sie die Sicherheitsanforderungen erfüllen. Defekte Bauteile dürfen nur gegen solche ausgetauscht werden.
Bei Backöfen, die ohne Anschlussleitung ausgeliefert werden oder beim Austausch einer beschädigten Anschlussleitung muss eine spezielle Anschlussleitung durch eine von Miele autorisierte Fachkraft installiert werden (siehe Kapitel "Elektroanschluss").
Bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen muss der Backofen vollständig vom Elektronetz getrennt sein, z. B. wenn die Garraumbeleuchtung defekt ist (siehe Kapitel "Was tun, wenn ..."). Stellen Sie dies sicher, indem Sie
– die Sicherungen der Elektroinstallation ausschalten oder
– die Schraubsicherungen der Elektroinstallation ganz heraus-schrauben oder
– den Netzstecker (falls vorhanden) aus der Steckdose ziehen. Ziehen Sie dabei nicht an der Netzanschlussleitung, sondern am Netzstecker.
Der Backofen benötigt für den einwandfreien Betrieb eine ausreichende Kühlluftzufuhr. Achten Sie darauf, dass die Kühlluftzufuhr nicht beeinträchtigt wird (z. B. durch den Einbau von Wärmeschutzleisten im Umbauschrank). Darüber hinaus darf die erforderliche Kühlluft nicht durch andere Wärmequellen (z. B. Festbrennstoff-Öfen) übermäßig erwärmt werden.
Wenn der Backofen hinter einer Möbelfront (z. B. einer Tür) eingebaut wurde, schließen Sie diese niemals, während Sie den Backofen verwenden. Hinter der geschlossenen Möbelfront stauen sich Wärme und Feuchtigkeit. Dadurch können Backofen, Umbauschrank und Fußboden beschädigt werden. Schließen Sie eine Möbeltür erst, wenn der Backofen vollständig abgekühlt ist.
Sachgemäßer Gebrauch

Verbrennungsgefahr!
Der Backofen wird im Betrieb heiß.
Sie können sich an Heizkörpern, Garraum, Gargut und Zubehör verbrennen.
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie bei Arbeiten im heißen Garraum.
▶ Gegenstände in der Nähe des eingeschalteten Backofens können durch die hohen Temperaturen anfangen zu brennen.
Verwenden Sie den Backofen niemals zum Beheizen von Räumen.
Öle und Fette können sich bei Überhitzung entzünden. Lassen Sie den Backofen bei Arbeiten mit Ölen und Fetten niemals unbeaufsichtigt.
Löschen Sie niemals Öl- und Fettbrände mit Wasser. Schalten Sie den Backofen aus und ersticken Sie die Flammen, indem Sie die Tür geschlossen lassen.
Beim Grillen von Lebensmitteln führen zu lange Grillzeiten zum Austrocknen und eventuell zur Selbstentzündung des Grillguts.
Halten Sie die empfohlenen Grillzeiten ein.
Einige Lebensmittel trocknen schnell aus und können sich durch die hohen Grilltemperaturen selbst entzünden.
Verwenden Sie niemals Grillbetriebsarten zum Aufbacken von Brötchen oder Brot und zum Trocknen von Blumen oder Kräutern. Verwenden Sie die Betriebsarten Heißluft plus 📁 oder Ober-/Unterhitze ☐.
Wenn Sie bei der Zubereitung von Lebensmitteln alkoholische Getränke verwenden, beachten Sie, dass Alkohol bei hohen Temperaturen verdampft. Dieser Dampf kann sich an den heißen Heizkörpern entzünden.
Bei der Restwärmenutzung zum Warmhalten von Speisen kann durch hohe Luftfeuchtigkeit und Kondenswasser Korrosion im Backofen entstehen. Auch die Bedienblende, die Arbeitsplatte oder der Umbauschrank können beschädigt werden.
Schalten Sie den Backofen niemals aus, sondern stellen Sie die niedrigste Temperatur in der gewählten Betriebsart ein. Das Kühlgebläse bleibt dann automatisch eingeschaltet.
Speisen, die im Garraum warmgehalten oder aufbewahrt werden, können austrocknen und die austretende Feuchtigkeit kann zu Korrosion im Backofen führen.
Decken Sie die Speisen daher ab.
Das Email des Garraumbodens kann durch einen Wärmestau reißen oder abplatzen.
Legen Sie den Garraumboden niemals z. B. mit Alufolie oder Backofen-Schutzfolie aus.
Wenn Sie den Garraumboden als Stellfläche bei Zubereitungen oder zum Geschirr wärmen nutzen wollen, verwenden Sie dazu ausschließlich die Betriebsarten Heißluft plus 📁 oder Bräunungsgaren 🌐. Schalten Sie dabei die Schnellaufheizung immer aus.
Das Email des Garraumbodens kann durch Hin- und Herschieben von Gegenständen beschädigt werden.
Wenn Sie Töpfe, Pfannen oder Geschirr auf den Garraumboden stellen, schieben Sie diese Gegenstände darauf nicht hin und her.
Wenn eine kalte Flüssigkeit auf eine heiße Oberfläche gegossen wird, entsteht Dampf, der zu starken Verbrühungen führen kann. Darüber hinaus können heiße emaillierte Oberflächen durch den plötzlichen Temperaturwechsel beschädigt werden.
Gießen Sie niemals kalte Flüssigkeiten direkt auf heiße emaillierte Oberflächen.
Bei Garvorgängen mit Feuchteunterstützung und während der Restwasserverdampfung entsteht Wasserdampf, der zu starken Verbrühungen führen kann. Öffnen Sie während eines ablaufenden Dampfstoßes oder der Restwasserverdampfung niemals die Tür.
Es ist wichtig, dass die Temperatur in der Speise gleichmäßig verteilt wird und auch genügend hoch ist.
Wenden Sie Speisen oder rühren Sie sie um, damit sie gleichmäßig erhitzt werden.
Nicht backofentaugliches Kunststoffgeschirr schmilzt bei hohen Temperaturen und kann den Backofen beschädigen oder anfangen zu brennen.
Verwenden Sie nur backofentaugliches Kunststoffgeschirr. Beachten Sie die Angaben des Geschirrherstellers.
In geschlossenen Dosen entsteht beim Einkochen und Erhitzen Überdruck, durch den sie platzen können.
Verwenden Sie den Backofen nicht zum Einkochen und Erhitzen von Dosen.
▶ Sie können sich an der geöffneten Tür des Backofens verletzen oder darüber stolpern.
Lassen Sie die Tür nicht unnötig offen stehen.
Die Belastbarkeit der Tür beträgt maximal 15 kg. Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür, und stellen Sie keine schweren Gegenstände darauf ab. Achten Sie auch darauf, dass Sie nichts zwischen Tür und Garraum einklemmen. Der Backofen kann beschädigt werden.
Für Edelstahlgeräte gilt:
Die beschichtete Edelstahlfläche wird durch Klebemittel beschädigt und verliert die schützende Wirkung vor Verschmutzungen. Kleben Sie keine Haftnotizen, transparentes Klebeband, Abdeck-Klebeband oder andere Klebemittel auf die Edelstahlfläche.
Die Fläche ist kratzempfindlich. Selbst Magnete können Kratzer hervorrufen.
Reinigung und Pflege
Der Dampf eines Dampfreinigers kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Verwenden Sie zur Reinigung des Backofens niemals einen Dampfreiniger.
▶ Durch Kratzer kann das Glas der Türscheiben zerstört werden. Verwenden Sie zur Reinigung der Türscheiben keine Scheuermittel, keine harten Schwämme oder Bürsten und keine scharfen Metallschaber.
▶ Die Aufnahmegitter können ausgebaut werden (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
Bauen Sie sie wieder korrekt ein.
▶ Grobe Verschmutzungen im Garraum können zu starker Rauchentwicklung und zum Abschalten der Pyrolyse-Reinigung führen. Entfernen Sie grobe Verschmutzungen aus dem Garraum, bevor Sie die Pyrolyse-Reinigung starten.
Zubehör
▶ Verwenden Sie ausschließlich Miele Original-Zubehör. Wenn andere Teile an- oder eingebaut werden, gehen Ansprüche aus Garantie, Gewährleistung und/oder Produkthaftung verloren.
Die Miele Bräter HUB 5000-M/HUB 5001-M/HUB 5000-XL/HUB 5001-XL (falls vorhanden) dürfen nicht in Ebene 1 eingeschoben werden. Der Garraumboden wird beschädigt. Durch den geringen Abstand entsteht ein Wärmestau und das Email kann reißen oder abplatzen.
Schieben Sie die Miele Bräter auch niemals auf die obere Strebe der Ebene 1, da sie dort nicht durch den Ausziehschutz gesichert sind. Verwenden Sie im Allgemeinen die Ebene 2.
▶ Durch die hohen Temperaturen bei der Pyrolyse-Reinigung wird nicht pyrolysetaugliches Zubehör beschädigt. Nehmen Sie sämtliches nicht pyrolysetaugliches Zubehör aus dem Garraum heraus, bevor Sie die Pyrolyse-Reinigung starten. Dies gilt auch für nachkaufbares nicht pyrolysetaugliches Zubehör (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recycelbar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektro- und Elektronikgeräte enthalten vielfach wertvolle Materialien. Sie enthalten auch bestimmte Stoffe, Gemische und Bauteile, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Hausmüll sowie bei nicht sachgemäßer Behandlung können sie der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Hausmüll.

Nutzen Sie stattdessen die offiziellen, eingerichteten Sammel- und Rücknahmestellen zur Abgabe und Verwertung der Elektro- und Elektronikgeräte bei Kommune, Händler oder Miele. Für das Löschen etwaiger personenbezogener Daten auf dem zu entsorgenden Altgerät sind Sie gesetzmäßig eigenverantwortlich. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.

① Bedienelemente Backofen
② Türverriegelung für die Pyrolyse-Reinigung
③ Oberhitze-/Grillheizkörper
④ Öffnungen für die Dampfzufuhr
⑤ Einfüllrohr für das Verdampfungssystem
⑥ Ansaugöffnung für das Gebläse mit dahinterliegendem Ringheizkörper
⑦ Aufnahmegitter mit 3 Ebenen
⑧ Garraumboden mit darunterliegendem Unterhitzeheizkörper
⑨ Frontrahmen mit Typenschild
⑩ Tür
Bedienelemente Backofen

① Ein-/Aus-Taste ① in Vertiefung Ein- und Ausschalten
② Sensortasten
Auswählen von Betriebsarten
③ Display
Anzeige der Tageszeit und von Informationen zur Bedienung
④ Sensortaste ←
Schrittweise zurückspringen
⑤ Sensortaste OK
Bestätigen von Einstellungen und Hinweisen
⑥ Sensortasten ∧ und ∨
Einstellen von Werten und Blättern in den Auswahllisten
⑦ Sensortaste 🔊
Einstellen einer Kurzzeit
⑧ Sensortaste
Ein- und Ausschalten der Garraum-
beleuchtung
⑨ Sensortaste ≡ Aufrufen der Einstellungen
⑩ Sensortaste 🔊↑
Ein- und Ausschalten der Funktion Schnellaufheizen
⑪ Sensortaste 📋
Auslösen der Dampfstöße
⑫ Optische Schnittstelle (nur für den Miele Kundendienst)
Ein-/Aus-Taste ①
Die Ein-/Aus-Taste ① liegt in einer Vertiefung und reagiert auf Fingerkontakt.
Mit ihr schalten Sie den Backofen ein und aus.
Sensortasten
Die Sensortasten reagieren auf Finger- kontakt. Jede Berührung wird mit einem Tastenton bestätigt. Diesen Tastenton können Sie ausschalten (siehe Kapitel "Einstellungen – Tastenton").
Betriebsarten
Heißluft plus
Intensivbacken
Grill
Umluftgrill
Ober-/Unterhitze
Klimagaren
Auto Automatikprogramme
Eigene Programme
Weitere Programme
- Bratautomatic
- Unterhitze
- Bräunungsgaren
- Auftauen
- Dörren
- Erhitzen
– Geschirr wärmen
– Hefeteig gehen lassen
- Pizza
- Entkalken
- Einstellungen
Pyrolyse
| Sensor-taste | Funktion Hinweise | |
| Zum Blättern in den Auswahllisten und zum Ändern von Werten | Mit den Pfeiltasten blättern Sie in den Auswahllisten nach oben oder unten. Beim Blättern werden die Menüpunkte nach einander hell unterlegt. Der Menüpunkt, den Sie auswählen möchten, muss hell unterlegt sein.Werte, die hell unterlegt sind, können Sie mit den Pfeiltasten erhöhen oder verringern. | |
| OK | Zum Aufrufen von Funktionen und zum Speichern von Einstellungen | Wenn Funktionen im Display hell unterlegt sind, können Sie sie durch Auswahl von OK aufrufen. Anschließend können Sie die gewählte Funktion ändern.Durch Bestätigung mit OK speichern Sie die Änderungen.Wenn im Display ein Informationsfenster erscheint, bestätigen Sie es mit OK. |
| Zum schrittweisen Zurückspringen | ||
| Zum Einstellen einer KurzzeitZum Ein- und Aus-schalten der Gar-raumbeleuchtung | Wenn die Tageszeit sichtbar ist, können Sie jeder-zeit eine Kurzzeit (z. B. zum Eierkochen) eingeben. Wenn das Display dunkel ist, müssen Sie den Backofen erst einschalten, bevor diese Sensortas-te reagiert.Wenn die Tageszeit sichtbar ist, können Sie durch Auswahl von ⚙ die Garraumbeleuchtung ein- und ausschalten.Wenn das Display dunkel ist, müssen Sie den Backofen erst einschalten, bevor diese Sensortas-te reagiert.Je nach gewählter Einstellung erlischt die Gar-raumbeleuchtung bei einem Garvorgang nach 15 Sekunden oder bleibt dauerhaft eingeschaltet. | |
| Zum Aufrufen von Einstellungen | Wenn der Backofen eingeschaltet ist, erscheint bei Auswahl von ⚙ die Auswahlliste der Einstellun-gen.Wenn das Display dunkel ist, müssen Sie den Backofen erst einschalten, bevor diese Sensortas-te reagiert.Während eines Garvorgangs können Sie nach Aus-wahl dieser Taste z. B. die Temperatur ändern oder eine Garzeit einstellen. | |
| Zum Ein- und Aus-schalten der Funk-tion Schnellaufhei-zen | Wenn Sie die Betriebsarten Heißluft plus ⚙, Bratautomatic ⚙, Klimagaren ⚙ und Ober-/Unter-hitze ⚙ verwenden, wird die Sensortaste ⚙ be-leuchtet. Durch Auswahl von ⚙ können Sie die Funktion Schnellaufheizen aus- oder einschalten (siehe Kapitel "Erweiterte Bedienung – Schnellauf-heizen"). | |
| Zum Auslösen der Dampfstöße | Wenn in der Betriebsart Klimagaren ⚙ manuelle Dampfstöße gewählt wurden, müssen diese durch Auswahl der Sensortaste ⚙ ausgelöst werden.Sobald ein Dampfstoß ausgelöst werden kann, wird die Sensortaste ⚙ beleuchtet.Parallel zum einem ablaufenden Dampfstoß erscheint im Display ⚙. |
Display
Im Display werden die Tageszeit oder verschiedene Informationen zu Betriebsarten, Temperaturen, Garzeiten, Automatikprogrammen, eigenen Programmen und Einstellungen angezeigt.
Je nach gewählter Funktion und/oder Auswahl von '≡ erscheinen Informationsfenster oder Auswahllisten.
Nach dem Einschalten des Backofens mit der Ein-/Aus-Taste ① erscheint die Aufforderung Betriebsart wählen.
Wenn die Tageszeit sichtbar ist und keine Betriebsart gewählt wurde, erscheint bei Auswahl von '≡ die Auswahlliste der Einstellungen:
- Sprache
- Tageszeit
- Datum
- Beleuchtung
- Display-Helligkeit
- akustische Hinweise
- Tastenton
- Einheiten
- Kühlgebläsenachlauf
- Pyrolyse
- Vorschlagstemperaturen
- Sicherheit
- Händler
- Werkeinstellung
Wenn eine Betriebsart (außer Auto) gewählt wurde, erscheint bei Auswahl von '≡ die Auswahlliste für einen Garvorgang:
- Temperatur
- Garzeit
- Fertig um
- Start um (nur wenn Garzeit/Fertig um eingestellt ist)
- Beheizungsart (nur in der Betriebsart Klimagaren ⭕)
■ Sie wählen einen Menüpunkt aus, indem Sie mit den Pfeiltasten ∧ und ∨ in der Auswahlliste blättern, bis der gewünschte Menüpunkt hell unterlegt ist.
■ Anschließend bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
Symbole
Im Display können folgende Symbole erscheinen:
| Symbol Bedeutung | |
| ⚠️ Kurzzeit | |
| ^∨ | Wenn zwei oder drei Auswahlmöglichkeiten vorhanden sind, erscheinen Pfeile auf der rechten Seite. Blättern Sie in der Auswahlliste. Dabei werden die verfügbaren Menüpunkte nacheinander hell unterlegt. |
| ¡ | Wenn mehr als drei Auswahlmöglichkeiten vorhanden sind, erscheint ein Balken auf der rechten Seite. Blättern Sie in der Auswahlliste. Dabei werden die verfügbaren Menüpunkte nacheinander hell unterlegt. |
| ...... | Beim Blättern in einer Auswahlliste erscheint am Ende eine gestrichelte Linie. Danach befinden Sie sich wieder am Anfang der Auswahlliste. |
| ■■■■==□ | Einige Einstellungen, wie z. B. Display-Helligkeit oder Tonlautstärke, werden über einen Segmentbalken eingestellt. |
| √ Der Haken kennzeichnet die aktive Einstellung. | |
| i Dieses Symbol kennzeichnet zusätzliche Informationen und Hinweise zur Bedienung. Diese Informationsfenster bestätigen Sie mit OK. | |
| 💡 Die Inbetriebnahmesperre oder die Tastensperre sind eingeschaltet (siehe Kapitel "Einstellungen – Sicherheit"). Die Bedienung ist gesperrt. | |
| ∓ Dampfstöße | |
| ⇨ Entkalken | |
Modellbezeichnung
Eine Auflistung der beschriebenen Modelle finden Sie auf der Rückseite.
Typenschild
Das Typenschild ist bei geöffneter Tür auf dem Frontrahmen zu sehen.
Dort finden Sie die Modellbezeichnung Ihres Backofens, die Fabrikationsnummer sowie die Anschlussdaten (Netzspannung/Frequenz/maximaler Anschlusswert).
Halten Sie diese Informationen bereit, wenn Sie Fragen oder Probleme haben, damit Miele Ihnen gezielt weiterhelfen kann.
Lieferumfang
Im Lieferumfang sind enthalten:
- Gebrauchs- und Montageanweisung zur Bedienung der Backofenfunktionen
- Rezeptheft "Backen – Braten – Klimagaren" mit Rezepten z. B. für die Betriebsart Klimagaren △ und die Automatikprogramme
– Schrauben zur Befestigung Ihres Backofens im Umbauschrank - Entkalkungstabletten und ein Kunststoffschlauch mit Halter zum Entkalken des Verdampfungssystems
- diverses Zubehör
Mitgeliefertes und nachkaufbares Zubehör
Ausstattung je nach Modell! Grundsätzlich verfügt Ihr Backofen über Aufnahmegitter, Universalblech und Back- & Bratrost (kurz: Rost). In Abhängigkeit vom Modell ist Ihr Backofen darüber hinaus teilweise mit weiterem, hier aufgeführtem Zubehör ausgestattet.
Alle aufgeführten Zubehöre sowie Reinigungs- und Pflegemittel sind auf die Miele Backöfen abgestimmt.
Sie können sie über den Miele Webshop, den Miele Werkkundendienst oder Ihren Miele Fachhändler beziehen.
Geben Sie bei einer Bestellung die Modellbezeichnung Ihres Backofens und die Bezeichnung des gewünschten Zubehörs an.
Aufnahmegitter
Im Garraum befinden sich auf der rechten und linken Seite die Aufnahmegitter mit den Ebenen 3_1 zum Einschieben des Zubehörs.
Die Bezeichnung der Ebenen können Sie auf dem Frontrahmen ablesen.
Jede Ebene besteht aus zwei übereinanderliegenden Streben.
Die Zubehöre (z. B. Rost) werden zwischen den Streben eingeschoben.
Die FlexiClip-Vollauszüge (falls vorhanden) werden auf der unteren Strebe eingebaut.
Sie können die Aufnahmegitter ausbauen (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
Backblech, Universalblech und Rost mit Ausziehschutz
Backblech HBB 71:

Schieben Sie diese Zubehöre immer zwischen den Streben einer Ebene in die Aufnahmegitter ein.
Schieben Sie den Rost immer mit der Stellfläche nach unten ein.
An den kurzen Seiten dieser Zubehöre befindet sich mittig angeordnet ein Ausziehschutz. Er verhindert, dass die Zubehöre aus den Aufnahmegittern herausrutschen, wenn Sie sie nur teilweise herausziehen möchten.

Wenn Sie das Universalblech mit aufgelegtem Rost verwenden, wird das Universalblech zwischen den Streben einer Ebene eingeschoben und der Rost automatisch oberhalb.
FlexiClip-Vollauszüge HFC 72

Sie können die FlexiClip-Vollauszüge in jeder Ebene einbauen.
Schieben Sie die FlexiClip-Vollauszüge erst vollständig in den Garraum, bevor Sie Zubehöre daraufschieben. Die Zubehöre werden dann automatisch sicher zwischen den Rastnasen vorn und hinten eingesetzt und gegen Herunterrutschen gesichert.

Die Belastbarkeit der FlexiClip-Vollauszüge beträgt maximal 15 kg.
FlexiClip-Vollauszüge ein- und ausbauen
Verbrennungsgefahr!
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der Garraum muss abgekühlt sein.
Die FlexiClip-Vollauszüge werden zwischen den Streben einer Ebene eingebaut.
Bauen Sie den FlexiClip-Vollauszug mit dem Miele Schriftzug rechts ein.
Ziehen Sie die FlexiClip-Vollauszüge beim Einbau oder Ausbau nicht aus-einander.

text_image
2. 1.■ Haken Sie den FlexiClip-Vollauszug vorn auf der unteren Strebe einer Ebene ein (1.) und schieben Sie ihn entlang der Strebe in den Garraum (2.).

■ Rasten Sie den FlexiClip-Vollauszug auf der unteren Strebe der Ebene ein (3.).
Sollten die FlexiClip-Vollauszüge nach dem Einbau blockieren, müssen Sie sie einmal kräftig herausziehen.
Um einen FlexiClip-Vollauszug auszubauen:
■ Schieben Sie den FlexiClip-Vollauszug vollständig ein.

text_image
1. 2.■ Heben Sie den FlexiClip-Vollauszug vorn an (1.) und ziehen Sie ihn entlang der Strebe der Ebene heraus (2.).
Runde Backform HBF 27-1

Die runde Backform ist gut geeignet für die Zubereitung von Pizza, flachen Kuchen aus Hefe- oder Rührteig, süßen und herzhaften Tartes, überbackenen Desserts, Fladenbrot oder zum Aufbacken tiefgekühlter Kuchen oder Pizza.
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean veredelt.
Gourmet-Backblech, gelocht HBBL 71

Das gelochte Gourmet-Backblech wurde speziell für die Zubereitung von Backwaren aus frischem Hefe- und Quark-Öl-Teig, Brot und Brötchen entwickelt.
Die feine Lochung unterstützt die Bräunung auf der Unterseite.
Sie können es auch zum Trocknen/Dörren verwenden.
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean veredelt.
Die gleichen Einsatzmöglichkeiten bietet Ihnen auch die gelochte, runde Backform HBFP 27-1.
Backstein HBS 60

Mit dem Backstein erzielen Sie ein optimales Backergebnis bei Gerichten, die einen kross abgebackenen Boden haben sollen, wie Pizza, Quiche, Brot, Brötchen, pikante Gebäcke oder Ähnliches.
Der Backstein besteht aus feuerfester Keramik und ist glasiert. Er wird auf den Rost gelegt.
Zum Auflegen und Herunternehmen des Backguts liegt ein Schieber aus unbehandeltem Holz bei.
Grill- & Bratblech HGBB 71

Das Grill- & Bratblech wird in das Uni-versalblech gelegt.
Beim Grillen oder Braten schützt es den abtropfenden Fleischsaft vor dem Verbrennen, damit dieser weiterverwendet werden kann.
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean veredelt.
Gourmet-Bräter HUB Bräterdeckel HBD
Die Miele Gourmet-Bräter können im Gegensatz zu anderen Brätern direkt in die Aufnahmegitter eingeschoben werden. Sie sind wie der Rost mit einem Ausziehschutz versehen.
Die Oberfläche der Bräter ist mit einer Antihaftversiegelung beschichtet.
Die Gourmet-Bräter gibt es in unterschiedlichen Tiefen. Breite und Höhe sind gleich.
Passende Deckel sind separat erhältlich. Geben Sie beim Kauf die Modellbezeichnung an.
Tiefe: 22 cm Tiefe: 35 cm \*
HUB 5000-M
HUB 5001-XL **
HUB 5001-M **

* In Garräumen mit 3 Ebenen können Bräter und Deckel nicht zusammen eingesetzt werden, da die Gesamthöhe die verfügbare Garraumhöhe überschreitet.
** für Induktions-Kochfelder geeignet
Entnahmegriff HEG

Der Entnahmegriff erleichtert Ihnen das Herausnehmen von Universalblech, Backblech und Rost.
Entkalkungstabletten, Kunststoff- schlauch mit Halter

Dieses Zubehör benötigen Sie zum Entkalken des Backofens.
Miele Allzweck-Mikrofasertuch
Mit dem Mikrofasertuch können Sie leichte Verschmutzungen und Fingerab- drücke gut beseitigen.
Miele Backofenreiniger
Der Backofenreiniger ist für die Entfernung sehr hartnäckiger Verschmutzungen geeignet. Ein Aufheizen des Garraums ist nicht erforderlich.
Backofensteuerung
Die Backofensteuerung ermöglicht die Nutzung der verschiedenen Betriebsarten zum Backen, Braten und Grillen.
Darüber hinaus bietet sie:
- Tageszeitanzeige
- Kurzzeit
– Automatisches Ein- und Ausschalten von Garvorgängen
– Garen mit Feuchteunterstützung
– Nutzung von Automatikprogrammen
– Erstellung von eigenen Programmen
– Wahl individueller Einstellungen
Sicherheitseinrichtungen Backofen
Inbetriebnahmesperre
Die Inbetriebnahmesperre sichert den Backofen gegen ungewollte Bedienung (siehe Kapitel "Einstellungen – Sicherheit").
Die Inbetriebnahmesperre bleibt auch nach einem Netzausfall eingeschaltet.
Tastensperre
Die Tastensperre verhindert das unbeabsichtigte Ausschalten oder Verändern eines Garvorgangs. Wenn die Tastensperre aktiviert ist, werden alle Sensor-tasten einige Sekunden nach Start eines Garvorgangs gesperrt (siehe Kapitel "Einstellungen – Sicherheit").
Sicherheitsausschaltung
Sie wird automatisch aktiviert, wenn der Backofen über einen ungewöhnlich langen Zeitraum betrieben wird. Die Länge des Zeitraums hängt von der gewählten Betriebsart ab.
Kühlgebläse
Das Kühlgebläse schaltet automatisch bei jedem Garvorgang ein. Es sorgt dafür, dass die heiße Garraumluft mit kalter Raumluft gemischt und abgekühlt wird, bevor sie zwischen Tür und Bedienblende austritt.
Nach einem Garvorgang läuft das Kühlgebläse nach, damit sich keine Luft-feuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Umbauschrank niederschlagen kann.
Dieser Kühlgebläsenachlauf schaltet automatisch nach einer gewissen Zeit aus.
Durchlüftete Tür
Die Tür ist aus zum Teil wärmereflektierend beschichteten Glasscheiben aufgebaut.
Im Betrieb wird zusätzlich Luft durch die Tür geleitet, so dass die Türaußenscheibe kühl bleibt.
Sie können die Tür zu Reinigungszwecken ausbauen und auseinanderbauen (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
Türverriegelung für die Pyrolyse-Reinigung
Zu Beginn der Pyrolyse-Reinigung wird die Tür aus Sicherheitsgründen verriegelt. Diese Verriegelung wird erst wieder geöffnet, wenn nach der Pyrolyse-Reinigung die Temperatur im Garraum unter 280 °C gesunken ist.
PerfectClean veredelte Oberflächen
PerfectClean veredelte Oberflächen zeichnen sich durch hervorragenden Antihafteffekt und außergewöhnlich einfache Reinigung aus.
Zubereitetes Gargut lässt sich leicht ablösen. Verschmutzungen nach Back- oder Bratvorgängen lassen sich einfach entfernen.
Sie können Ihr Gargut auf PerfectClean veredelten Oberflächen schneiden und zerteilen.
Verwenden Sie keine Keramik-Messer, da sie die PerfectClean veredelte Oberfläche verkratzen.
PerfectClean veredelte Oberflächen sind in ihrer Pflege vergleichbar mit Glas.
Lesen Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege", damit die Vorteile des Antihafteffekts und der außergewöhnlich einfachen Reinigung erhalten bleiben.
PerfectClean veredelt sind:
- Universalblech
- Backblech
- Grill- & Bratblech
– Gourmet-Backblech, gelocht
- Runde Backform
– Runde Backform, gelocht
Pyrolysetaugliches Zubehör
Das nachfolgend aufgeführte Zubehör kann während der Pyrolyse-Reinigung im Garraum bleiben:
- Aufnahmegitter
- FlexiClip-Vollauszüge
- Rost
Lesen Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege".
Grundeinstellungen

Der Backofen darf nur im einge- n Zustand betrieben werden.
Wenn der Backofen an das Elektro-netz angeschlossen wird, schaltet er automatisch ein.
Willkommensbildschirm
Die Begrüßung erscheint. Anschließend werden einige Einstellungen abgefragt, die Sie für die Erstinbetriebnahme des Backofens benötigen.
■ Folgen Sie den Hinweisen im Display.
Sprache einstellen
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis die gewünschte Sprache hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Land einstellen
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis das gewünschte Land hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Datum einstellen
■ Stellen Sie das Datum ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Tageszeit einstellen
Danach stellen Sie die Tageszeit im 24-Stunden-Format ein.
■ Stellen Sie Stunden und Minuten ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Sie können die Tageszeit auch im 12-Stunden-Format anzeigen lassen (siehe Kapitel "Einstellungen – Tageszeit – Zeitformat").
Tageszeitanzeige
Abschließend wählen Sie die Art der Tageszeitanzeige für den ausgeschalteten Backofen (siehe Kapitel "Einstellungen – Tageszeit – Anzeige").
- ein
Die Tageszeit erscheint immer im Display.
- aus
Das Display erscheint dunkel, um Energie zu sparen. Einige Funktionen sind eingeschränkt.
- Nachtabschaltung
Die Tageszeit erscheint nur von 5 Uhr bis 23 Uhr im Display und ist nachts ausgeschaltet, um Energie zu sparen.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis das gewünschte Anzeigeformat hell unterlegt ist
■ Bestätigen Sie mit OK.
Eine Information zum Energieverbrauch erscheint.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Information Erstinbetriebnahme erfolgreich abgeschlossen erscheint.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Backofen ist betriebsbereit.
Wenn Sie aus Versehen eine Sprache gewählt haben, die Sie nicht verstehen, folgen Sie den Anweisungen im Kapitel "Einstellungen – Sprache".
Backofen erstmalig aufheizen und Verdampfungssystem durchspülen
Beim ersten Aufheizen des Backofens können unangenehme Gerüche entstehen. Sie beseitigen diese, indem Sie den Backofen mindestens eine Stunde aufheizen. Gleichzeitig ist es sinnvoll, das Verdampfungssystem durchzuspülen.
Sorgen Sie während des Aufheizvorgangs für eine gute Durchlüftung der Küche.
Vermeiden Sie, dass die Gerüche in andere Räume ziehen.
■ Entfernen Sie eventuell vorhandene Aufkleber oder Schutzfolien von Backofen und Zubehör.
■ Reinigen Sie den Garraum vor dem Aufheizen mit einem feuchten Tuch von eventuellem Staub und Verpackungsresten.
■ Bauen Sie die FlexiClip-Vollauszüge auf den Aufnahmegittern ein und schieben Sie alle Bleche sowie den Rost ein.
■ Stellen Sie ein Gefäß mit ca. 100 ml frischem Leitungswasser bereit.
■ Schalten Sie den Backofen mit der Ein-/Aus-Taste ① ein.
■ Wählen Sie die Betriebsart Klimagaren Ⓞ.
Die Vorschlagstemperatur (160 °C) ist hell unterlegt.
Die Temperatur wird innerhalb von wenigen Sekunden automatisch übernommen und die Dampfstoß-Auswahl erscheint. Wählen Sie , um zurück zur Temperatureinstellung zu gelangen.
■ Stellen Sie die maximal mögliche Temperatur (250 °C) ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Automatischer Dampfstoß ist hell unter- legt.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Aufforderung für den Einsaugvorgang erscheint.
■ Öffnen Sie die Tür.
■ Klappen Sie das Einfüllrohr links unterhalb der Bedienblende nach vorn.

■ Tauchen Sie das Einfüllrohr in das Gefäß mit Leitungswasser.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Einsaugvorgang startet.
Die tatsächlich eingesaugte Menge Leitungswasser kann geringer sein als die geforderte, so dass im Gefäß ein Rest zurückbleibt.
■ Entfernen Sie das Gefäß nach dem Einsaugvorgang.
■ Bestätigen Sie den Hinweis, dass der Einsaugvorgang abgeschlossen ist, mit OK.
■ Schließen Sie die Tür.
Der Hinweis erlischt.
Es ist nochmals ein kurzes Pumpgeräusch zu hören. Das im Einfüllrohr verbliebene Wasser wird eingesaugt.
Die Garraumbeheizung schaltet ein.
Nach einiger Zeit wird automatisch ein Dampfstoß ausgelöst.

Verletzungsgefahr!
Wasserdampf kann zu Verbrühungen führen.
Öffnen Sie während des Dampfsto- ßes nicht die Tür.
Heizen Sie den Backofen mindestens eine Stunde auf.
Nach mindestens einer Stunde:
■ Schalten Sie den Backofen mit der Ein-/Aus-Taste ① aus.
Nach dem erstmaligen Aufheizen
⚠️ Verbrennungsgefahr! Lassen Sie den Garraum vor der Reinigung von Hand erst abkühlen.
■ Schalten Sie den Backofen mit der Ein-/Aus-Taste ① ein.
■ Schalten Sie die Garraumbeleuchtung mit der Sensortaste ♗ ein.
■ Nehmen Sie sämtliches Zubehör aus dem Garraum und reinigen Sie es von Hand (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
■ Reinigen Sie den Garraum mit warmem Wasser, Handspülmittel und einem sauberen Schwammtuch oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch.
■ Trocknen Sie die Oberflächen mit einem weichen Tuch.
■ Schalten Sie Garraumbeleuchtung und Backofen aus.
Schließen Sie die Tür erst, wenn der Garraum trocken ist.
Menü "Einstellungen" aufrufen
Werkseitig sind Einstellungen vorgegeben, die Sie im Menü Einstellungen ändern können.
Dieses Menü rufen Sie bei eingeschaltetem Backofen über die Sensortaste auf. Zusätzlich finden Sie es auch als Untermenü nach Auswahl von ☐.
Die aktuellen Einstellungen sind mit einem Haken √ gekennzeichnet.
Durch Auswahl von oder gelangen Sie wieder zur übergeordneten Menüebene.
Einstellungen können nur geändert werden, wenn kein Garvorgang abläuft.
Einstellungen ändern und speichern
■ Schalten Sie den Backofen ein.
■ Wählen Sie '≡.
Die Auswahlliste der Einstellungen erscheint.
■ Blättern Sie mit den Pfeiltasten ∧ und ∨ in der Auswahlliste, bis der gewünschte Menüpunkt hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Blättern Sie mit den Pfeiltasten ∧ und ∨ in der Auswahlliste, bis die gewünschte Einstellung hell unterlegt ist. Verändern Sie Einstellungen mit Segmentbalken (z. B. Lautstärke) ebenfalls mit den Pfeiltasten.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Einstellung wird gespeichert.
Übersicht der Einstellungen
| Menüpunkt Mögliche Einstellungen | |
| Sprache | ... / deutsch / english / ...Land |
| Tageszeit Anzeige | ein / aus * / NachtabschaltungZeitformat24 Std * / 12 Stdeinstellen |
| Datum | |
| Beleuchtung ein | "ein" für 15 Sekunden * |
| Display-Helligkeit | = |
| akustische Hinweise Melodien | Solo-Ton |
| Tastenton | = |
| Einheiten Gewicht | g * / lb / lb/ozTemperatur°C * / °F |
| Kühlgebläsenachlauf temperaturgesteuert *zeitgesteuert | |
| Pyrolyse mit Empfehlung | ohne Empfehlung * |
| Vorschlagstemperaturen | |
| Sicherheit Inbetriebnahmesperre | Tastensperre |
| Händler Messeschaltung | ein / aus * |
| Werkeinstellungen Einstellungenzurücksetzen / nicht zurücksetzenEigene Programmelöschen / nicht löschenVorschlagstemperaturenzurücksetzen / nicht zurücksetzen | |
* Werkeinstellung
Sprache
Sie können Ihre Landessprache und Ihr Land einstellen.
Nach Auswahl und Bestätigung erscheint im Display sofort die gewünschte Sprache.
Tipp: Wenn Sie aus Versehen eine Sprache gewählt haben, die Sie nicht verstehen, orientieren Sie sich am Symbol ▶, um wieder in das Untermenü Sprache ▶ zu gelangen.
Tageszeit
Anzeige
Wählen Sie die Art der Tageszeitanzeige für den ausgeschalteten Backofen:
- ein
Die Tageszeit erscheint immer im Display. Sie können durch Auswahl der entsprechenden Sensortaste direkt die Beleuchtung ♦ ein- und ausschalten oder die Kurzzeit ⏻ nutzen.
- aus
Das Display erscheint dunkel, um Energie zu sparen. Sie müssen den Backofen einschalten, bevor Sie ihn bedienen können. Das gilt auch für die Funktionen Kurzzeit 🔒 und Beleuchtung 🔒.
- Nachtabschaltung
Um Energie zu sparen, erscheint die Tageszeit nur von 5 Uhr bis 23 Uhr im Display. In der restlichen Zeit erscheint das Display dunkel.
Zeitformat
Sie können das Zeitformat der Tageszeit wählen:
-24 Std
Die Tageszeit wird im 24-Stunden-Format angezeigt.
-12 Std
Die Tageszeit wird im 12-Stunden-Format angezeigt.
Einstellen
Sie stellen die Stunden und Minuten ein.
Nach einem Netzausfall erscheint die aktuelle Tageszeit wieder. Der Backofen speichert diese Information für ca. 200 Stunden.
Datum
Sie stellen das Datum ein.
Beleuchtung
- ein
Die Garraumbeleuchtung ist während des gesamten Garvorgangs eingeschaltet.
- "ein" für 15 Sekunden
Die Garraumbeleuchtung wird während eines Garvorgangs nach 15 Sekunden ausgeschaltet. Durch Auswahl von schalten Sie sie wieder für 15 Sekunden ein.
Display-Helligkeit
Die Helligkeit des Displays wird durch einen Balken mit sieben Segmenten dargestellt.

■ Wählen Sie dunkler oder heller, um die Helligkeit zu ändern.
Akustische Hinweise
Melodien
Am Ende eines Vorgangs ertönt mit zeitlichem Abstand mehrfach eine Melodie.
Die Lautstärke dieser Melodie wird durch einen Balken mit sieben Segmenten dargestellt.

Wenn alle Segmente ausgefüllt sind, ist die maximale Lautstärke gewählt. Wenn kein Segment ausgefüllt ist, ist der Ton ausgeschaltet.
■ Wählen Sie leiser oder lauter, um die Lautstärke zu ändern.
Solo-Ton
Am Ende eines Vorgangs ertönt für eine bestimmte Zeit ein Dauerton.
Die Tonhöhe dieses Solo-Tons wird durch einen Segment-Balken dargestellt.
Wenn alle Segmente ausgefüllt sind, ist die maximale Lautstärke gewählt. Wenn kein Segment ausgefüllt ist, ist der Ton ausgeschaltet.
■ Wählen Sie niedriger oder höher, um die Tonhöhe zu ändern.
Tastenton
Die Lautstärke des Tastentons, der bei jeder Auswahl einer Sensortaste ertönt, wird durch einen Balken mit sieben Segmenten dargestellt.

Wenn alle Segmente ausgefüllt sind, ist die maximale Lautstärke gewählt. Wenn kein Segment ausgefüllt ist, ist der Ton ausgeschaltet.
■ Wählen Sie leiser oder lauter, um die Lautstärke zu ändern.
Einheiten
Gewicht
-9
Das Gewicht von Speisen in Automatikprogrammen wird in Gramm eingestellt.
- lb
Das Gewicht von Speisen in Automatikprogrammen wird in Pfund eingestellt.
- lb/oz
Das Gewicht von Speisen in Automatikprogrammen wird in Pfund/Unzen eingestellt.
Temperatur
-^
Die Temperatur erscheint in Grad Celsius.
-°F
Die Temperatur erscheint in Grad Fahrenheit.
Kühlgebläsenachlauf
Nach einem Garvorgang läuft das Kühlgebläse nach, damit sich keine Luftfeuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Umbauschrank niederschlagen kann.
- temperaturgesteuert
Das Kühlgebläse wird bei einer Garraumtemperatur unter ca. 70 °C ausgeschaltet.
- zeitgesteuert
Das Kühlgebläse wird nach ca. 25 Minuten ausgeschaltet.
Durch Kondenswasser können der Umbauschrank und die Arbeitsplatte beschädigt werden und es kann Korrosion im Backofen auftreten.
Wenn Sie im Garraum Gargut warmhalten, steigt bei der Einstellung zeitgesteuert die Luftfeuchtigkeit an und führt zum Beschlagen der Bedienblende, zur Tropfenbildung unter der Arbeitsplatte oder zum Beschlagen der Möbelfront.
Halten Sie bei der Einstellung zeitge- steuert im Garraum kein Gargut warm.
Pyrolyse
- mit Empfehlung
Die Empfehlung zur Durchführung der Pyrolyse erscheint.
- ohne Empfehlung
Die Empfehlung zur Durchführung der Pyrolyse erscheint nicht.
Vorschlagstemperaturen
Es ist sinnvoll, die Vorschlagstemperaturen zu verändern, wenn Sie häufig mit abweichenden Temperaturen arbeiten.
Sobald Sie den Menüpunkt aufgerufen haben, erscheint die Auswahlliste der Betriebsarten.
■ Wählen Sie die gewünschte Betriebsart.
Die Vorschlagstemperatur erscheint und gleichzeitig der Temperaturbereich, in dem Sie sie ändern können.
■ Ändern Sie die Vorschlagstemperatur.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Sicherheit
Inbetriebnahmesperre 🔍
Die Inbetriebnahmesperre verhindert das unbeabsichtigte Einschalten des Backofens.
Die Inbetriebnahmesperre bleibt auch nach einem Netzausfall erhalten.
Sie müssen die Inbetriebnahmesperre aktivieren, in dem Sie die Einstellung ein wählen.
Bei aktivierter Inbetriebnahmesperre können Sie eine Kurzzeit weiterhin sofort einstellen.
- ein
Die Inbetriebnahmesperre wird aktiviert. Bevor Sie den Backofen nutzen können, berühren Sie OK mindestens 6 Sekunden lang.
- aus
Die Inbetriebnahmesperre ist deaktiviert. Sie können den Backofen wie gewohnt nutzen.
Tastensperre
Die Tastensperre verhindert das unbeabsichtigte Ausschalten oder Verändern eines Garvorgangs. Wenn die Tastensperre aktiviert ist, werden alle Sensor-tasten einige Sekunden nach Start eines Garvorgangs gesperrt.
-ein
Die Tastensperre ist aktiviert. Bevor Sie die Sensortasten wieder nutzen können, müssen Sie OK mindestens 6 Sekunden lang berühren. Die Tastensperre wird dann für einen kurzen Zeitraum deaktiviert.
- aus
Die Tastensperre ist deaktiviert. Alle Sensortasten reagieren bei Berührung sofort.
Händler
Diese Funktion ermöglicht dem Fachhandel, den Backofen ohne Beheizung zu präsentieren. Für den privaten Gebrauch benötigen Sie diese Einstellung nicht.
Messeschaltung
Wenn Sie die Messeschaltung aktiviert haben, erscheint Messeschaltung aktiviert. Gerät heizt nicht, sobald Sie den Backofen einschalten.
- ein
Die Messeschaltung wird aktiviert, wenn Sie OK mindestens 4 Sekunden lang berühren.
- aus
Die Messeschaltung wird deaktiviert, wenn Sie OK mindestens 4 Sekunden lang berühren. Sie können den Backofen wie gewohnt nutzen.
Werkeinstellungen
- Einstellungen
Alle Einstellungen werden auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt.
- Eigene Programme
Alle eigenen Programme werden gelöscht.
- Vorschlagstemperaturen
Die geänderten Vorschlagstemperaturen werden auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt.
Die Kurzzeit können Sie zum Überwachen separater Vorgänge nutzen, z. B. zum Eierkochen.
Sie können die Kurzzeit auch nutzen, wenn Sie gleichzeitig Zeiten zum automatischen Ein- oder Ausschalten eines Garvorgangs eingestellt haben (z. B. als Erinnerung, dem Gargut nach einem Teil der Garzeit Gewürze hinzuzufügen oder es zu begießen).
Eine Kurzzeit kann maximal für 9 Stunden, 59 Minuten und 55 Sekunden eingestellt werden.
Tipp: Nutzen Sie in der Betriebsart Klimagaren ☐ die Kurzzeit als Erinnerung, um die manuellen Dampfstöße zur gewünschten Zeit auszulösen.
Kurzzeit einstellen
Wenn Sie die Einstellung Tageszeit – Anzeige – aus gewählt haben, schalten Sie den Backofen ein, um die Kurzzeit einzustellen. Die ablaufende Kurzzeit wird dann bei ausgeschaltetem Backofen angezeigt.
Beispiel: Sie möchten Eier kochen und stellen eine Kurzzeit von 6 Minuten und 20 Sekunden ein.
■ Wählen Sie 🔒.
"0:00:00" (Std:Min:Sek) erscheint. Der Stunden-Zifferblock ist hell unterlegt.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Stunden-Zifferblock wird gespeichert, der Minuten-Zifferblock ist hell unterlegt.
■ Stellen Sie "06" ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Minuten-Zifferblock wird gespeichert, der Sekunden-Zifferblock ist hell unterlegt.
■ Stellen Sie "20" ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Kurzzeit wird gespeichert.
Wenn der Backofen ausgeschaltet ist, erscheint die ablaufende Kurzzeit und Sie können sie im Display verfolgen.
Wenn gleichzeitig ein Garvorgang abläuft, erscheint die Kurzzeit im unteren Bereich des Displays.
Nach Ablauf der Kurzzeit:
- ♘ blinkt.
– Die Zeit wird hochgezählt.
– Ein Signal ertönt, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – akustische Hinweise").
■ Wählen Sie ♠.
Akustische und optische Signale werden ausgeschaltet.
Kurzzeit ändern
■ Wählen Sie ♘.
Kurzzeit erscheint und ändern ist hell unterlegt.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Kurzzeit erscheint.
■ Ändern Sie die Kurzzeit.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die geänderte Kurzzeit wird gespeichert.
Kurzzeit löschen
■ Wählen Sie ♠.
Kurzzeit erscheint und ändern ist hell unterlegt.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis löschen hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Kurzzeit wird gelöscht.
Für die Zubereitung von Speisen stehen diverse Betriebsarten zur Verfügung.
Einige Betriebsarten wählen Sie direkt auf der Bedienblende aus. Weitere erscheinen unter ☐.
Direkt auswählbar über die Symbole auf der Bedienblende:
| Betriebsart Vorschlags- | temperatur | Temperatur-bereich |
| Heißluft plus 📁Zum Backen und Braten. Sie können in mehreren Ebenen gleichzeitig garen. Sie können mit niedrigeren Temperaturen garen als in der Betriebsart Ober-/Unterhitze [icon], da die Wärme sofort im Garraum verteilt wird. | 160 °C 30 | -250 °C |
| Intensivbacken 📁Zum Backen von Kuchen mit feuchtem Belag. Verwenden Sie diese Betriebsart nicht zum Backen von flachem Gebäck und zum Braten, da der Bratenfond zu dunkel wird. | 170 °C 50 | -250 °C |
| Ober-/Unterhitze [icon]Zum Backen und Braten von traditionellen Rezepten, zum Zubereiten von Soufflés und zum Niedertemperaturgaren.Stellen Sie bei Rezepten aus älteren Kochbüchern die Temperatur um 10 °C niedriger ein als angegeben. Die Garzeit ändert sich nicht. | 180 °C 30 | -280 °C |
| Grill 📁Zum Grillen von flachem Grillgut und zum Überbacken. Der gesamte Oberhitze-/Grillheizkörper wird rotglühend, um die erforderliche Infrarotstrahlung zu erzeugen. | 240 °C 200 | -300 °C |
| Klimagaren [IMAGE]Zum Backen und Braten mit Feuchteunterstützung. | 160 °C 130 | -250 °C |
| Umluftgrill [IMAGE]Zum Grillen von Grillgut mit größerem Durchmesser (z. B. Hähnchen). Sie können mit niedrigeren Temperaturen grillen als in der Betriebsart Grill [IMAGE], da die Wärme sofort im Garraum verteilt wird. | 200 °C 100 | -260 °C |
| Automatikprogramme [Auto]Die Auswahlliste der verfügbaren Automatikprogramme erscheint. | - | - |
Auswählbar über "Weitere Programme"
| Betriebsart Vorschlags- | temperatur | Temperatur-bereich |
| Bratautomatic ☐Zum Braten. Während der Anbratphase wird der Backofen zuerst auf eine hohe Anbrattemperatur (ca. 230 °C) aufgeheizt. Sobald diese Temperatur erreicht ist, regelt der Backofen selbsttätig auf die eingestellte Gartemperatur (Fortbrattemperatur) herunter. | 160 °C 100 | -230 °C |
| Unterhitze ☐Wählen Sie diese Betriebsart zum Ende der Garzeit, wenn das Gargut mehr Bräunung auf der Unterseite bekommen soll. | 190 °C 100 | -280 °C |
| Auftauen ☐Zum schonenden Auftauen von Gefriergut. | 25 °C 25 | -50 °C |
| Bräunungsgaren ☐Für kleine Mengen wie z. B. Tiefkühlpizza, Aufbackbrötchen, Ausstechplätzchen, aber auch für Fleischgerichte und Braten. Sie sparen bis zu 30 % Energie im Vergleich zu herkömmlichen Betriebsarten, wenn die Tür während des Garvorgangs geschlossen bleibt. | 190 °C 100 | -250 °C |
Garvorgänge
■ Nehmen Sie sämtliches Zubehör aus dem Garraum heraus, das Sie für einen Garvorgang nicht benötigen.
■ Heizen Sie den Garraum nur dann vor, wenn es laut Rezept oder Gartabelle erforderlich ist.
■ Öffnen Sie die Tür möglichst nicht während eines Garvorgangs.
■ Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere Temperaturangabe aus Rezept oder Gartabelle und prüfen Sie das Gargut nach der kürzeren angegebenen Zeit.
■ Verwenden Sie am besten matte, dunkle Backformen und Garbehälter aus nicht reflektierenden Materialien (emaillierter Stahl, hitzebeständiges Glas, beschichteter Aluminiumguss). Blanke Materialien wie Edelstahl oder Aluminium reflektieren die Wärme, die damit schlechter das Gargut erreicht. Decken Sie auch den Garraumboden oder den Rost nicht mit wärmereflektierender Aluminiumfolie ab.
■ Überwachen Sie die Garzeit, um Energieverschwendung beim Garen von Lebensmitteln zu vermeiden.
■ Wenn möglich, stellen Sie eine Garzeit ein oder verwenden Sie ein Speisenthermometer.
Wenn vorhanden, nutzen Sie Automatikprogramme.
■ Für viele Gerichte können Sie die Betriebsart Heißluft plus 📁 verwenden. Sie können damit bei niedrigeren Temperaturen garen als bei Ober-/Unterhitze 📄, da die Wärme sofort im Garraum verteilt wird. Darüber hinaus können Sie in mehreren Ebenen gleichzeitig garen.
■ Bräunungsgaren 📁 ist eine innovative Betriebsart mit optimaler Wärmenutzung. Sie sparen bis zu 30 % Energie im Vergleich zu herkömmlichen Betriebsarten, wenn die Tür während des Garvorgangs geschlossen bleibt.
- Nutzen Sie für Grillgerichte möglichst die Betriebsart Umluftgrill 📁. Sie grillen dabei mit niedrigeren Temperaturen als in anderen Grillbetriebsarten bei maximaler Temperatureinstellung.
■ Wenn möglich, bereiten Sie mehrere Gerichte gleichzeitig zu. Stellen Sie diese nebeneinander oder auf verschiedene Ebenen.
■ Garen Sie Gerichte, die Sie nicht gleichzeitig zubereiten können, möglichst direkt nacheinander, um die bereits vorhandene Wärme zu nutzen.
Restwärmenutzung
■ Bei Garvorgängen mit Temperaturen über 140 °C und Garzeiten über 30 Minuten können Sie die Temperatur ca. 5 Minuten vor dem Ende des Garvorgangs auf die minimal einstellbare Temperatur reduzieren. Die vorhandene Restwärme reicht aus, um das Gargut zu Ende zu garen. Schalten Sie den Backofen aber keinesfalls aus (siehe Kapitel "Sicherheitshinweise und Warnungen").
■ Wenn Sie für einen Garvorgang eine Garzeit eingegeben haben, schaltet sich die Garraumbeheizung kurz vor Ende des Garvorgangs selbsttätig aus und im Display erscheint Energie-sparphase. Die vorhandene Restwärme reicht aus, um den Garvorgang zu beenden.
■ Wenn Sie die Pyrolyse-Reinigung durchführen wollen, starten Sie den Reinigungsprozess am besten direkt nach einem Garvorgang. Die vorhandene Restwärme verringert den Energieverbrauch.
Einstellungen
■ Schalten Sie die Tageszeitanzeige aus, um den Energieverbrauch zu reduzieren (siehe Kapitel "Einstellungen").
■ Stellen Sie die Garraumbeleuchtung so ein, dass sie während eines Garvorgangs automatisch nach 15 Sekunden ausschaltet. Sie können sie jederzeit mit der Sensortaste ♀ wieder einschalten.
Energiesparmodus
■ Der Backofen schaltet sich aus Energiespargründen automatisch aus, wenn kein Garvorgang läuft und keine weitere Bedienung erfolgt. Die Tageszeit wird angezeigt oder das Display erscheint dunkel (siehe Kapitel "Einstellungen").
Einfache Bedienung
■ Schalten Sie den Backofen ein.
■ Geben Sie das Gargut in den Garraum.
■ Wählen Sie die gewünschte Betriebsart.
Betriebsart, Vorschlagstemperatur und Temperaturbereich erscheinen.
Garraumbeheizung, -beleuchtung und Kühlgebläse schalten ein.
- Ändern Sie die Vorschlagstemperatur, falls erforderlich.
Die Vorschlagstemperatur wird innerhalb von wenigen Sekunden übernommen.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Soll- und Ist-Temperatur erscheinen.
Sie können den Temperaturanstieg verfolgen. Beim ersten Erreichen der gewählten Temperatur ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – akustische Hinweise").
Nach dem Garvorgang:
■ Nehmen Sie das Gargut aus dem Garraum.
■ Schalten Sie den Backofen aus.
Kühlgebläse
Nach einem Garvorgang läuft das Kühlgebläse nach, damit sich keine Luft-feuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Umbauschrank niederschlagen kann.
Dieser Kühlgebläsenachlauf schaltet automatisch nach einer gewissen Zeit aus.
Sie können diese Werkeinstellung ändern (siehe Kapitel "Einstellungen – Kühlgebläsenachlauf").
Sie haben das Gargut in den Garraum gegeben, eine Betriebsart gewählt und eine Temperatur eingestellt.
■ Wählen Sie ≡.
Weitere Menüpunkte erscheinen, die Sie für einen Garvorgang einstellen oder ändern können:
- Temperatur
- Garzeit
- Fertig um
- Start um (erscheint erst, sobald entweder Garzeit oder Fertig um eingestellt wurde.)
- Beheizungsart (erscheint nur in der Betriebsart Klimagaren ⚠️. Sie können die Dampfstöße mit einer anderen Betriebsart kombinieren.)
Betriebsart ändern
Sie können die Betriebsart während des Garvorgangs ändern.
■ Wählen Sie die gewünschte Betriebsart.
Im Display erscheinen die geänderte Betriebsart und die zugehörige Vorschlagstemperatur.
- Ändern Sie die Temperatur, falls erforderlich.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Temperatur ändern
Sobald Sie eine Betriebsart wählen, erscheint die entsprechende Vorschlagstemperatur mit dem möglichen Temperaturbereich (siehe Kapitel "Übersicht der Betriebsarten").
■ Wenn die Vorschlagstemperatur Ihren Rezeptangaben entspricht, bestätigen Sie mit OK.
■ Wenn die Vorschlagstemperatur nicht Ihren Rezeptangaben entspricht, ändern Sie sie für diesen Garvorgang.
Sie können die Vorschlagstemperatur auch dauerhaft auf Ihre persönlichen Nutzungsgewohnheiten einstellen (siehe Kapitel "Einstellungen – Vorschlagstemperaturen").
Beispiel: Sie haben Heißluft plus 📁 und 170 °C eingestellt und können die Temperaturänderung verfolgen.
Sie möchten die Soll-Temperatur auf 155 °C verringern.
■ Wählen Sie ≡.
Die Soll-Temperatur ist hell unterlegt.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Ändern Sie die Temperatur.
Die Temperatur ändert sich in 5 °C-Schritten.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die geänderte Soll-Temperatur wird gespeichert.
■ Wählen Sie abschließend · , wenn Sie die Ist-Temperatur sehen und die Temperaturänderung verfolgen wollen.
Die geänderte Soll-Temperatur erscheint.
Schnellaufheizen
Schnellaufheizen dient zum Verkürzen der Aufheizphase. Oberhitze-/Grillheizkörper, Ringheizkörper und Gebläse werden gleichzeitig eingeschaltet, damit der Backofen möglichst schnell die gewünschte Temperatur erreicht.
In den Betriebsarten Heißluft plus 📁, Bratautomatic 📄, Ober-/Unterhitze 📋 und Klimagaren 🔊 ist die Funktion Schnellaufheizen 🔊 automatisch eingeschaltet, wenn Sie eine Temperatur über 100 °C einstellen. Die Sensor-taste 🔊 ist beleuchtet.
Pizza und empfindliche Teige (z. B. Biskuit, Kleingebäck) werden mit der Funktion Schnellaufheizen von oben zu schnell gebräunt. Schalten Sie bei der Zubereitung dieser Speisen die Funktion Schnellaufheizen aus.
Durch Auswahl der Sensortaste 🔊 kö- nen Sie die Funktion Schnellaufheizen während der Aufheizphase aus- oder einschalten:
■ Wenn Sie Schnellaufheizen ausschalten wollen, wählen Sie die beleuchtete Sensortaste 🔊.
Schnellaufheizen ist ausgeschaltet. Im Display erscheint Aufheizen und die Tas- tenbeleuchtung erlischt.
■ Wenn Sie Schnellaufheizen einschalten wollen, wählen Sie die unbeleuchtete Sensortaste 🔊.
Schnellaufheizen ist eingeschaltet. Im Display erscheint Schnellaufheizen und die Sensortaste ist beleuchtet.
Garraum vorheizen
Das Vorheizen des Garraums ist nur bei wenigen Zubereitungen erforderlich.
Sie können die meisten Zubereitungen in den kalten Garraum geben, um die Wärme schon während der Aufheizphase zu nutzen.
Bei folgenden Zubereitungen und Betriebsarten sollten Sie vorheizen:
Heißluft plus
- dunkle Brotteige
- Roastbeef und Filet
Ober-/Unterhitze
- Kuchen und Gebäck mit kurzer Backzeit (bis ca. 30 Minuten)
- empfindliche Teige (z. B. Biskuit)
- dunkle Brotteige
- Roastbeef und Filet
■ Wählen Sie Betriebsart und Temperatur.
■ Schalten Sie bei Pizza und empfindlichen Teigen wie Biskuit oder Kleingebäck während des Vorheizens die Funktion Schnellaufheizen aus.
■ Warten Sie die Aufheizphase ab.
Beim Erreichen der eingestellten Temperatur ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – akustische Hinweise").
■ Geben Sie das Gargut in den Garraum.
Garzeiten einstellen
Sie haben das Gargut in den Garraum gegeben, eine Betriebsart gewählt und eine Temperatur eingestellt.
Mit der Eingabe von Garzeit, Fertig um oder Start um können Sie Garvorgänge automatisch ausschalten oder ein- und ausschalten.
- Garzeit
Sie stellen die Zeit ein, die das Gargut zum Garen benötigt. Nach Ablauf dieser Zeit schaltet die Garraumbeheizung automatisch aus. Die maximale Garzeit, die eingestellt werden kann, beträgt 12:00 Stunden.
- Fertig um
Sie legen den Zeitpunkt fest, zu dem ein Garvorgang enden soll. Die Garraumbeheizung schaltet zu diesem Zeitpunkt automatisch aus.
- Start um
Diese Funktion erscheint im Menü erst, wenn Sie Garzeit oder Fertig um eingestellt haben. Mit Start um legen Sie den Zeitpunkt fest, zu dem ein Garvorgang starten soll. Die Garraumbeheizung schaltet zu diesem Zeitpunkt automatisch ein.
Garvorgang automatisch ausschalten
Beispiel: Es ist 11:45 Uhr. Ihr Gargut benötigt 30 Minuten und soll um 12:15 Uhr fertig sein.
Sie können Garzeit wählen und 0:30 Std einstellen oder Fertig um wählen und 12:15 Uhr einstellen.
Nach dieser Zeit oder zu diesem Zeitpunkt wird der Garvorgang ausgeschaltet.
"Garzeit" einstellen
■ Wählen Sie ≡.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis Garzeit hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Stellen Sie die Zeit ein, die das Gargut zum Garen benötigt.
■ Bestätigen Sie mit OK.
"Fertig um" einstellen
■ Wählen Sie '≡.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis Fertig um hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Stellen Sie den Zeitpunkt ein, zu dem der Garvorgang enden soll.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Garvorgang automatisch ein- und ausschalten
Das automatische Ein- und Ausschalten ist empfehlenswert zum Braten. Das Backen sollte nicht zu lange vorgewählt werden. Der Teig würde an-trocknen und das Triebmittel in seiner Wirkung nachlassen.
Um einen Garvorgang automatisch ein- und ausschalten zu lassen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten für die Zeiteingabe:
- Garzeit und Fertig um
- Garzeit und Start um
Beispiel: Es ist 11:30 Uhr. Ihr Gargut benötigt 30 Minuten und soll um 12:30 Uhr fertig sein.
■ Wählen Sie Garzeit und stellen Sie 0:30 Std ein.
■ Wählen Sie Fertig um und stellen Sie 12:30 Uhr ein.
Start um wird automatisch berechnet. Im Display erscheint Start um zusammen mit dem errechneten Zeitpunkt.
Zu diesem Zeitpunkt schaltet der Garvorgang automatisch ein.
Ablauf eines Garvorgangs, der automatisch ein- und ausschaltet
Bis zum Start erscheinen Betriebsart, gewählte Temperatur, Start um und die Startzeit.
Nach dem Start können Sie die Aufheizphase bis zum Erreichen der Solltemperatur verfolgen.
Sobald diese Temperatur erreicht ist, er- tönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – akustische Hinweise").
Nach der Aufheizphase erscheint die verbleibende Garzeit (Restzeit).
Sie können den Ablauf der Garzeit verfolgen. Die letzte Minute läuft sekundenweise ab.
Am Ende des Garvorgangs ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – akustische Hinweise").
Garraumbeheizung und -beleuchtung schalten aus. Vorgang beendet erscheint und Speichern ist hell unterlegt.
Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen als eigenes Programm zu speichern (siehe Kapitel "Eigene Programme").
Während der Abkühlphase bleibt das Kühlgebläse eingeschaltet.
Eingestellte Garzeiten ändern
■ Wählen Sie '≡.
Alle Menüpunkte, die geändert werden können, erscheinen.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis die gewünschte Zeit hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Menüpunkt ändern ist hell unterlegt.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Ändern Sie die eingestellte Zeit.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Bei einem Netzausfall werden die Einstellungen gelöscht.
Garvorgang abbrechen
■ Wählen Sie ⇔.
■ Wenn Garvorgang abbrechen? erscheint, wählen Sie ja.
Garraumbeheizung und -beleuchtung schalten aus. Eingestellte Garzeiten werden gelöscht.
Ihr Backofen ist mit einem Verdampfungssystem zur Feuchteunterstützung von Garvorgängen ausgestattet. Beim Backen, Braten oder Garen in der Betriebsart Klimagaren △ III garantieren optimierte Dampfzufuhr und Luftführung ein gleichmäßiges Gar- und Bräunungsergebnis.
Nach Auswahl der Betriebsart Klimagaren Ⓞ ^1 stellen Sie die Temperatur ein und legen die Anzahl der Dampfstöße fest.
Zur Auswahl stehen:
- Automatischer Dampfstoß Sie stellen die Wassermenge für einen Dampfstoß bereit. Der Backofen löst den Dampfstoß automatisch nach der Aufheizphase aus.
- 1 Dampfstoß 2 Dampfstöße 3 Dampfstöße Entsprechend der Anzahl der Dampfstöße stellen Sie die Wassermenge bereit. Sie lösen die Dampfstöße selbst aus.
Durch das Einfüllrohr links unterhalb der Bedienblende wird frisches Leitungs- wasser in das Verdampfungssystem eingesaugt.
Andere Flüssigkeiten als Wasser führen zu Schäden am Backofen. Verwenden Sie ausschließlich Leitungswasser bei Garvorgängen mit Feuchteunterstützung.
Das Wasser wird während des Garvorgangs in Form von Dampf in den Garraum gegeben. Die Öffnungen für die Dampfzufuhr befinden sich in der hinteren linken Ecke der Garraumdecke.
Ein Dampfstoß dauert ca. 5–8 Minuten. Anzahl und Zeitpunkt der Dampfstöße richten sich nach dem Gargut:
- Bei Hefeteigen wird besseres Aufgehen durch einen Dampfstoß zu Beginn des Garvorgangs erzielt.
- Brot und Brötchen gehen mit einem Dampfstoß zu Beginn besser auf. Die Kruste wird zusätzlich glänzender, wenn nochmals ein Dampfstoß zum Ende des Garvorgangs erfolgt.
- Beim Braten von fettreicherem Fleisch bewirkt ein Dampfstoß zu Beginn des Bratvorgangs, dass das Fett besser ausbrät.
Nicht geeignet ist das Garen mit Feuchteunterstützung bei Teigarten, die sehr viel Feuchtigkeit enthalten, wie z. B. Eiweißgebäck. Hier muss beim Backen ein Trocknungsprozess stattfinden.
Tipp: Nutzen Sie das Rezeptheft "Backen – Braten – Klimagaren" als Anhaltspunkt.
Ablauf eines Garvorgangs in der Betriebsart Klimagaren
Es ist normal, dass sich auf der Türinnenscheibe während eines Dampfstoßes Feuchtigkeit niederschlägt. Dieser Niederschlag verdampft im Laufe des Garvorgangs.
■ Bereiten Sie das Gargut vor und geben Sie es in den Garraum.
■ Wählen Sie die Betriebsart Klimagaren ⬤.
Die Vorschlagstemperatur (160 °C) ist hell unterlegt.
Garraumbeheizung, -beleuchtung und Kühlgebläse schalten ein.
Temperatur einstellen
■ Stellen Sie die gewünschte Temperatur ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Anzahl der Dampfstöße einstellen
■ Wenn Sie wollen, dass der Backofen einen Dampfstoß automatisch nach der Aufheizphase auslöst, wählen Sie Automatischer Dampfstoß und bestätigen Sie mit OK.
■ Wenn Sie einen oder mehrere Dampfstöße zu bestimmtem Zeitpunkten auslösen wollen, wählen Sie 1 Dampfstöß, 2 Dampfstöße oder 3 Dampfstöße und bestätigen Sie mit OK.
Zeitpunkt der Dampfstöße
Diese Auswahl erscheint nur, wenn Sie 1, 2 oder 3 Dampfstöße ausgewählt haben.
Tipp: Bei Auswahl von mehr als einem Dampfstoß sollte der 2. Dampfstoß frühestens 10 Minuten nach Start des Garvorgangs ausgelöst werden.
Dampfstöße manuell
Wenn Sie Gargut wie z. B. Brot oder Brötchen im vorgeheizten Garraum zubereiten wollen, lösen Sie die Dampfstöße am besten manuell aus. Lösen Sie den ersten Dampfstoß sofort nach dem Einschieben des Garguts aus.
■ Wenn Sie die Dampfstöße selbst auslösen wollen, wählen Sie Dampfstöße manuell. Stellen Sie zur Erinnerung an den Zeitpunkt eine Kurzzeit 🔒 ein.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Dampfstöße zeitgesteuert
■ Wenn Sie den Zeitpunkt für den jeweiligen Dampfstoß einstellen wollen, wählen Sie Dampfstöße zeitgesteuert.
■ Stellen Sie den gewünschten Zeitpunkt für jeden Dampfstoß ein. Der Backofen löst den jeweiligen Dampfstoß nach der eingestellten Zeit aus. Der Zeitablauf beginnt nach Start des Garvorgangs.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Aufforderung für den Einsaugvorgang erscheint.
Wasser bereitstellen und Einsaugvorgang starten
■ Füllen Sie ein Gefäß mit der geforder- ten Menge Leitungswasser
■ Öffnen Sie die Tür.
■ Klappen Sie das Einfüllrohr links unterhalb der Bedienblende nach vorn.

■ Tauchen Sie das Einfüllrohr in das Gefäß mit Leitungswasser.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Einsaugvorgang startet.
Die tatsächlich eingesaugte Menge Leitungswasser kann geringer sein als die geforderte, so dass im Gefäß ein Rest zurückbleibt.
Sie können den Einsaugvorgang jederzeit mit OK unterbrechen und wieder fortsetzen.
■ Entfernen Sie das Gefäß nach dem Einsaugvorgang.
■ Bestätigen Sie den Hinweis, dass der Einsaugvorgang abgeschlossen ist, mit OK.
■ Schließen Sie die Tür.
Es ist nochmals ein kurzes Pumpgeräusch zu hören. Das im Einfüllrohr verbliebene Wasser wird eingesaugt.
Garraumbeheizung und Kühlgebläse schalten ein. Soll- und Ist-Temperatur erscheinen.
Sie können den Temperaturanstieg verfolgen. Beim ersten Erreichen der gewählten Temperatur ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – akustische Hinweise").
Wenn Sie Dampfstöße zeitgesteuert gewählt haben, erscheint die Uhrzeit, zu der der nächste Dampfstoß ausgelöst wird. Sie können diese Zeit vor dem Auslösen über verschieben.
Beheizungsart ändern
Die Betriebsart Klimagaren ☐ ist standardmäßig eine Kombination aus Heißluft plus und Feuchteunterstützung.
Sie können die Feuchteunterstützung mit einer anderen Beheizungsart kombinieren:
- Ober-/Unterhitze
- Intensivbacken
- Bratautomatic
■ Wählen Sie '≡.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis Beheizungsart hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Wählen Sie gewünschte Betriebsart
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Garvorgang wird mit der geänderten Beheizungsart fortgeführt.
Dampfstöße auslösen
Wasserdampf kann zu Verbrühungen führen.
Öffnen Sie während der Dampfstöße nicht die Tür. Darüber hinaus führt der Niederschlag von Wasserdampf auf den Sensortasten zu verlängerten Reaktionszeiten der Tasten.
Automatischer Dampfstoß
Nach der Aufheizphase wird der Dampfstoß automatisch ausgelöst.
Das Wasser wird in den Garraum verdampft. Während der Dampfstoß erfolgt, erscheint 📋 im Display.
Nach dem Dampfstoß erlischt ☺ im Display.
■ Garen Sie das Gargut zu Ende.
1, 2 oder 3 Dampfstöße
Dampfstöße manuell
Wenn Sie Dampfstöße manuell gewählt haben, können Sie die Dampfstöße auslösen, sobald die Sensortaste 📋 beleuchtet ist.
Warten Sie die Aufheizphase ab, damit sich der Wasserdampf in der erwärnten Garraumluft gleichmäßig verteilt.
Tipp: Für den Zeitpunkt der Dampfstöße orientieren Sie sich an den Rezeptangaben im Rezeptheft "Backen – Braten – Klimagaren". Stellen Sie zur Erinnerung an den Zeitpunkt eine Kurzzeit ♘ ein.
■ Wählen Sie 📄.
Der Dampfstoß wird ausgelöst, die Tas- tenbeleuchtung erlischt und 📄 er- scheint im Display.
■ Verfahren Sie entsprechend, um weitere Dampfstöße auszulösen.
Am Ende eines jeden Dampfstoßes er- lischt 🔍 im Display.
■ Garen Sie das Gargut zu Ende.
Dampfstöße zeitgesteuert
Der Backofen löst den jeweiligen Dampfstoß nach der eingestellten Zeit aus.
Restwasserverdampfung
Bei einem Garvorgang mit Feuchteunterstützung, der ohne Unterbrechung abläuft, verbleibt kein Restwasser im System. Das Wasser wird vollständig über die Anzahl der Dampfstöße verdampft.
Wenn ein Garvorgang mit Feuchteunterstützung manuell oder durch einen Stromausfall unterbrochen wird, verbleibt das noch nicht verdampfte Wasser im Verdampfungssystem.
Bei der nächsten Nutzung der Betriebsart Klimagaren △▶▶ oder eines Automatikprogramms mit Feuchteunterstützung erscheint Restwasser verdampfen? mit den Optionen überspringen und ja.
Starten Sie die Restwasserverdampfung möglichst sofort, damit beim nächsten Garvorgang ausschließlich Frischwasser auf das Gargut verdampft wird.
Ablauf der Restwasserverdampfung
Bei der Restwasserverdampfung wird der Backofen aufgeheizt und das verbliebene Wasser in den Garraum verdampft.
Die Restwasserverdampfung kann je nach vorhandener Wassermenge bis zu 30 Minuten dauern.
Wasserdampf kann zu Verbrühungen führen.
Öffnen Sie während der Restwasserverdampfung nicht die Tür.
Bei der Restwasserverdampfung schlägt sich Feuchtigkeit im Garraum und an der Tür nieder. Entfernen Sie diese Niederschläge unbedingt nach dem Abkühlen des Garraums.
Restwasserverdampfung sofort durchführen
Wasserdampf kann zu Verbrühungen führen.
Öffnen Sie während der Restwasserverdampfung nicht die Tür.
■ Wählen Sie die Betriebsart Klimagaren ⬆‖‖ oder ein Automatikprogramm mit Feuchteunterstützung.
Restwasser verdampfen? erscheint und ja ist hell unterlegt.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Restwasser verdampfen und eine Zeitangabe erscheinen.
Die Restwasserverdampfung startet. Sie können den Ablauf verfolgen.
Die angezeigte Zeit ist abhängig von der Wassermenge, die sich im Verdampfungssystem befindet. Sie kann im Verlauf der Restwasserverdampfung je nach tatsächlich vorhandener Wassermenge vom System korrigiert werden.
Am Ende der Restwasserverdampfung erscheint Vorgang beendet.
■ Berühren Sie ⇔.
Sie können jetzt einen Garvorgang mit der Betriebsart Klimagaren ⚠️ oder einem Automatikprogramm mit Feuchteunterstützung durchführen.
Bei der Restwasserverdampfung schlägt sich Feuchtigkeit im Garraum und an der Tür nieder. Entfernen Sie diese Niederschläge unbedingt nach dem Abkühlen des Garraums.
Restwasserverdampfung überspringen
⚠️ Unter sehr ungünstigen Umständen kann es bei weiterem Einsaugen von Wasser zum Überlaufen des Verdampfungssystems in den Garraum kommen.
Brechen Sie die Restwasserverdampfung möglichst nicht ab.
■ Wählen Sie die Betriebsart Klimagaren 🔊 oder ein Automatikprogramm mit Feuchteunterstützung.
Restwasser verdampfen? erscheint.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis überspringen hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Sie können jetzt einen Garvorgang mit der Betriebsart Klimagaren ⬆§§ oder einem Automatikprogramm mit Feuchteunterstützung durchführen.
Ihr Backofen verfügt für die Zubereitung unterschiedlicher Speisen über zahlreiche Automatikprogramme, die komfortabel und sicher zum optimalen Garergebnis führen. Sie wählen einfach das zu Ihrem Gargut passende Programm und folgen den Hinweisen im Display.
Übersicht der Speisenkategori- en
Die Automatikprogramme rufen Sie über Auto auf.
- Kuchen
- Gebäck
- Brot
- Brotbackmischungen
- Brötchen
- Fleisch
- Wild
- Geflügel
- Fisch
- Dessert
Automatikprogramme nutzen
■ Wählen Sie Auto.
Die Auswahlliste der Speisenkategorien erscheint.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis die gewünschte Speisenkategorie hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die zur Verfügung stehenden Automatikprogramme erscheinen.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis das gewünschte Automatikprogramm hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die einzelnen Schritte bis zum Start eines Automatikprogramms werden übersichtlich im Display dargestellt.
Abhängig vom Automatikprogramm erhalten Sie folgende Hinweise:
- Brat- oder Backform
- Ebene
– benötigte Wassermenge bei Automatikprogrammen mit Feuchteunterstützung - Garzeit
■ Folgen Sie den Hinweisen im Display.
Tipp: Eine Rezeptauswahl zu den Automatikprogrammen finden Sie im Rezeptheft "Backen – Braten – Klimagaren".
Hinweise zur Nutzung
- Bei der Nutzung der Automatikprogramme sollen die mitgelieferten Rezepte eine Orientierungshilfe geben. Mit dem jeweiligen Automatikprogramm können auch ähnliche Rezepte mit abweichenden Mengen zubereitet werden.
- Lassen Sie den Garraum nach einem Garvorgang erst auf Raumtemperatur abkühlen, bevor Sie ein Automatikprogramm starten.
- Bei einigen Automatikprogrammen muss nach einem Teil der Garzeit Flüssigkeit zugegeben werden. Ein entsprechender Hinweis mit Zeitangabe erscheint im Display (z. B. Flüssigkeit zugeben um ...).
- Bei einigen Automatikprogrammen muss eine Vorheizzeit abgewartet werden, bevor das Gargut in den Garraum gegeben werden kann. Ein entsprechender Hinweis mit Zeitangabe erscheint im Display.
– Die Angabe der Automatikprogrammdauer ist eine ungefähre Zeitangabe. Je nach Garverlauf kann sie sich verkürzen oder verlängern. Die Garzeit hängt auch, insbesondere bei Fleisch, von der Temperatur des Garguts ab.
Sie können bis zu 20 eigene Programme erstellen und speichern.
– Sie können bis zu zehn Garschritte kombinieren, um den Ablauf von Lieblingsrezepten oder häufig verwendeten Rezepten genau zu beschreiben. In jedem Garschritt wählen Sie dazu Einstellungen wie z. B. Betriebsart, Temperatur und Garzeit.
– Sie können die Ebene(n) für das Gargut festlegen.
- Sie können den Programmnamen eingeben, der zu Ihrem Rezept gehört.
Wenn Sie Ihr Programm erneut aufrufen und starten, läuft es automatisch ab.
Andere Möglichkeiten zum Erstellen von eigenen Programmen:
- Speichern Sie nach dem Ablauf ein Automatikprogramm als eigenes Programm.
- Speichern Sie nach dem Ablauf einen Garvorgang mit eingestellter Garzeit.
Anschließend geben Sie einen Programmamen ein.
Eigene Programme erstellen
■ Wählen Sie 📁.
Wenn Sie noch kein eigenes Programm erstellt haben, erscheint Programm erstellen.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Wenn Sie bereits eigene Programme erstellt haben, erscheinen die Programm- namen und darunter Programme bearbei- ten.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis Programme bearbeiten hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Programm erstellen ist hell unterlegt.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Sie können jetzt die Einstellungen für den 1. Garschritt festlegen. Folgen Sie den Hinweisen im Display:
■ Wählen und bestätigen Sie die gewünschten Einstellungen.
Tipp: Je nach gewählter Betriebsart können Sie über Weitere Einstellmöglichkeiten die Funktion Schnellaufheizen einschalten.
Alle Einstellungen für den 1. Garschritt sind festgelegt.
Sie können weitere Garschritte hinzufügen, z. B. wenn nach der ersten Betriebsart noch eine weitere genutzt werden soll.
■ Wenn weitere Garschritte erforderlich sind, wählen Sie Garschritt hinzufügen und gehen Sie vor wie beim 1. Garschritt.
■ Sobald Sie alle erforderlichen Gar-schritte festgelegt haben, wählen Sie Programm abschließen.
Anschließend legen Sie die Ebene(n) für Ihr Gargut fest:
■ Wählen und bestätigen Sie die gewünschte(n) Ebene(n).
Im Display erscheint die Zusammenfassung Ihrer Einstellungen.
■ Kontrollieren Sie die Einstellungen und bestätigen Sie mit OK.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis Speichern hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Anschließend geben Sie den Programmamen ein. Neben dem Alphabet finden Sie folgende Symbole:
| Symbol | Bedeutung |
| Leerzeichen | |
| ABC | Alphabet in Großbuchstaben |
| abc | Alphabet in Kleinbuchstaben |
| 123 | Ziffern von 0 bis 9 und Bindestrich - |
| √ | Programmnamen bestätigen |
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis das gewünschte Zeichen hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Das gewählte Zeichen erscheint in der oberen Zeile.
Die Zeichen können Sie nacheinander mit ⇔ löschen.
Es sind maximal 10 Zeichen verfügbar.
■ Wählen Sie die weiteren Zeichen aus.
■ Wenn Sie den Programmnamen eingegeben haben, blättern Sie in der Auswahlliste, bis √ hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Im Display erscheint die Bestätigung, dass Ihr Programmname gespeichert wurde.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Eigene Programme starten
■ Geben Sie das Gargut in den Garraum.
■ Wählen Sie 📄.
Im Display erscheinen die Programmnamen und darunter Programme bearbeiten.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis das gewünschte Programm hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Im Display erscheint eine Auswahlliste:
- Sofort starten
Das Programm wird sofort gestartet. Die Garraumbeheizung schaltet sofort ein.
- Start um
Sie legen den Zeitpunkt fest, zu dem das Programm starten soll. Die Garraumbeheizung schaltet zu diesem Zeitpunkt automatisch ein.
- Fertig um
Sie legen den Zeitpunkt fest, zu dem das Programm enden soll. Die Garraumbeheizung schaltet zu diesem Zeitpunkt automatisch aus.
- Garschritte ändern
Dieser Menüpunkt ist im Kapitel "Eigene Programme ändern" beschrieben.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis der gewünschte Menüpunkt hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Bestätigen Sie den Hinweis, in welcher Ebene das Gargut eingeschoben werden soll, mit OK.
Das Programm startet sofort oder zum eingestellten Zeitpunkt.
Eigene Programme ändern
Garschritte ändern
Die Garschritte von Automatikprogrammen, die Sie unter einem eigenen Namen gespeichert haben, können nicht geändert werden.
■ Wählen Sie 📁.
Im Display erscheinen die Programmnamen und darunter Programme bearbeiten.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis das gewünschte Programm hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis Garschritte ändern hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der 1. Garschritt ist hell unterlegt. Sie können die festgelegten Einstellungen für jeweils einen Garschritt ändern oder weitere Garschritte hinzufügen.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis der gewünschte Garschritt oder Garschritt hinzufügen hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
- Ändern Sie das Programm nach Ihren Wünschen (siehe Kapitel "Eigene Programme erstellen").
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Kontrollieren Sie die Einstellungen und bestätigen Sie mit OK.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis Speichern hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die geänderten Garschritte in Ihrem Programm werden gespeichert.
- Ändern Sie den Namen, falls erforderlich (siehe Kapitel "Eigene Programme erstellen").
Im Display erscheint die Bestätigung, dass Ihr Programmname gespeichert wurde.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Name ändern
■ Wählen Sie 📁.
Im Display erscheinen die Programmnamen und darunter Programme bearbeiten.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis Programm ändern hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis das gewünschte Programm hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis Name ändern hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
- Ändern Sie den Namen (siehe Kapitel "Eigene Programme erstellen").
■ Wenn Sie den neuen Namen eingegeben haben, blättern Sie in der Auswahlliste, bis √ hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Im Display erscheint die Bestätigung, dass Ihr Programmname gespeichert wurde.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der geänderte Name Ihres Programms wird gespeichert.
Eigene Programme löschen
■ Wählen Sie 📁.
Im Display erscheinen die Programmamen und darunter Programme bearbeiten.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis Programm löschen hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis das gewünschte Programm hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Im Display erscheint löschen?.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis ja hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Das Programm wird gelöscht.
Sie können auch alle eigenen Programme gleichzeitig löschen (siehe Kapitel "Einstellungen – Werkeinstellungen – Eigene Programme").
Die schonende Behandlung von Lebensmitteln dient Ihrer Gesundheit. Kuchen, Pizza, Pommes frites oder Ähnliches sollten nur goldgelb gebräunt und nicht dunkelbraun gebacken werden.
Betriebsarten
Je nach Zubereitung können Sie Heißluft plus 📁, Intensivbacken 📁, Klimagaren 🔊 oder Ober-/Unterhitze □ verwenden.
Backform
Die Wahl der Backform hängt von der Betriebsart und der Zubereitung ab.
- Heißluft plus 📁, Intensivbacken 📁, Klimagaren 🔍: Backblech, Universalblech, Backformen aus jedem backofentauglichen Material.
- Ober-/Unterhitze □: Matte und dunkle Backformen. Vermeiden Sie helle Formen aus blankem Material, da sie eine un- gleichmäßige oder schwache Bräu- nung in der Form ergeben und unter ungünstigen Umständen das Back- gut nicht gar wird.
- Stellen Sie Backformen immer auf den Rost. Kastenformen oder längliche Formen stellen Sie am besten quer auf den Rost, damit Sie eine optimale Wärmeverteilung in der Form und ein gleichmäßiges Backergebnis erzielen.
- Backen Sie Obstkuchen und hohe Blechkuchen auf dem Universalblech.
Backpapier, Einfetten
Miele Zubehöre wie z. B. das Universalblech sind PerfectClean veredelt (siehe Kapitel "Ausstattung").
Im Allgemeinen müssen PerfectClean veredelte Oberflächen nicht eingefettet oder mit Backpapier belegt werden.
Backpapier ist erforderlich bei:
- Laugengebäck
Die bei der Teigzubereitung verwendete Natronlauge kann die PerfectClean veredelte Oberfläche beschädigen.
– Biskuit, Baiser, Makronen und Ähnlichem Diese Teige kleben aufgrund ihres hohen Eiweißanteils leicht fest.
– Zubereitung von Tiefkühlprodukten auf dem Rost.
Hinweise zu den Backtabellen
In den Tabellen sind die Angaben für die empfohlene Betriebsart fett gedruckt.
Die Zeiten gelten, wenn nicht anders angegeben, für den nicht vorgeheizten Garraum. Bei vorgeheiztem Garraum verkürzen sich die Zeiten um ca. 10 Minuten.
Temperatur
Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere Temperatur.
Bei höheren Temperaturen als angegeben verkürzt sich zwar die Backzeit, aber die Bräunung kann sehr ungleichmäßig werden und das Backgut ist unter Umständen nicht gar.
Backzeit
Prüfen Sie im Allgemeinen nach der kürzeren Zeit, ob das Backgut gar ist. Stechen Sie mit einem Holzstäbchen in den Teig. Wenn keine feuchten Teigkrümel am Holzstäbchen haften, ist das Backgut gar.
Ebene 31
Die Ebene, in die Sie Ihr Backgut einschieben, ist abhängig von der Betriebsart und der Anzahl der Bleche.
- Heißluft plus
1 Blech: Ebene 2 2 Bleche: Ebenen 1+2
Wenn Sie Universalblech und Backbleche zum Backen auf mehreren Ebenen gleichzeitig verwenden, schieben Sie das Universalblech unterhalb der Backbleche ein.
- Klimagaren
1 Blech: Ebene 1
- Intensivbacken
1 Blech: Ebene 1 oder 2
- Ober-/Unterhitze
1 Blech: Ebene 1 oder 2
Backtabellen
Rührteig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 31 | [min] | |
| Muffins (1 Blech) | 140-150 1) | 2 30-50 | ||
| 150-160 1) | 1 35-45 | |||
| Small Cakes (1 Blech) * | 150 1) | 2 25-35 | ||
| 160 1) 2) | 2 20-35 | |||
| Small Cakes (2 Bleche) * | 140 1) | 1+2 | 35-45 | |
| Kleingebäck/Plätzchen (1 Blech) | 140-150 1) | 2 25-35 | ||
| 150-160 1) 2) | 2 15-20 | |||
| Kleingebäck/Plätzchen (2 Bleche) | 140-150 1) | 1+2 | 30-40 3) | |
| Sandkuchen | 150-160 1) | 2 60-70 | ||
| 150-160 1) 2) | 2 60-70 | |||
| Napfkuchen | 150-160 1 | 50-60 | ||
| 170-180 1 60-80 | ||||
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze
Temperatur / ☐ ^3 Ebene / ⏻ Backzeit
* Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN 60350-1.
1) Schalten Sie während der Aufheizphase die Funktion Schnellaufheizen durch Auswahl der beleuchteten Sensortaste 🔊 aus.
2) Heizen Sie den Garraum vor.
3) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
Rührteig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 31 | [min] | |
| Rührkuchen (Blech) | 150–160 1) 2) | 2 25–35 | ||
| 150–160 2) | 1 30–40 | |||
| Marmor-, Nusskuchen (Form) | 150–160 1 55–65 | |||
| 150–160 2 55–65 | ||||
| Obstkuchen mit Baiser/Guss (Blech) | 150–160 1) | 2 40–50 | ||
| 170–180 1 40–50 | ||||
| Obstkuchen (Blech) | 150–160 2) | 2 30–40 | ||
| 160–170 2) | 1 30–45 | |||
| Obstkuchen (Form) | 150–160 2 55–65 | |||
| 170–180 2) | 1 40–50 | |||
| Tortenboden | 150–160 1) | 2 25–30 | ||
| 160–170 2) | 1 20–30 | |||
□ Betriebsart / 📁 Heißluft plus / ☐ Ober-/Unterhitze
Temperatur / ☐ ^3 Ebene / ⏻ Backzeit
1) Schalten Sie während der Aufheizphase die Funktion Schnellaufheizen durch Auswahl der beleuchteten Sensortaste 🔊 aus.
2) Heizen Sie den Garraum vor.
Knetteig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 31 | [min] | |
| Kleingebäck (1 Blech) | 140-150^1) | 2 | 20-30 | |
| 160-170^1)2) | 3 | 15-25 | ||
| Kleingebäck (2 Bleche) | 140-150^1) | 1+2 | 20-30^3) | |
| Spritzgebäck (1 Blech) * | 140^1) | 2 | 30-40 | |
| 160^1)2) | 2 | 17-25 | ||
| Spritzgebäck (2 Bleche) * | 140^1) | 1+2 | 35-45^3) | |
| Tortenboden | 150-160^1) | 2 | 35-45 | |
| 160-170^2) | 2 | 25-35 | ||
| Streuselkuchen | 150-160^1) | 2 | 50-60 | |
| 170-180^1) | 2 | 45-55 | ||
| Quarktorte | 150-160^1) | 2 | 75-90 | |
| 160-170^1) | 2 | 90-100 | ||
| 150-160^1) | 2 | 75-90 |
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze / Intensivbacken
Temperatur / ☐ ^3 Ebene / ⏻ Backzeit
* Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN 60350-1.
1) Schalten Sie während der Aufheizphase die Funktion Schnellaufheizen durch Auswahl der beleuchteten Sensortaste ⚡≡ ^↑ aus.
2) Heizen Sie den Garraum vor.
3) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
Knetteig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 31 | [min] | |
| Apfelkuchen (Apple pie) (Form ∅ 20 cm) * | 1601) | 285-100 | ||
| 1801) | 185-95 | |||
| Apfelkuchen, gedeckt | 160-1701) | 250-70 | ||
| 170-1801)2) | 260-70 | |||
| 160-1701) | 250-70 | |||
| Obstkuchen mit Guss (Form) | 150-160250-70 | |||
| 170-180250-70 | ||||
| 150-160250-60 | ||||
| Wähe (Blech) | 220-2302) | 130-50 | ||
| 180-1902) | 130-50 | |||
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze / Intensivbacken
Temperatur / ☐ ^3 Ebene / ⏻ Backzeit
* Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN 60350-1.
1) Schalten Sie während der Aufheizphase die Funktion Schnellaufheizen durch Auswahl der beleuchteten Sensortaste 🔊 aus.
2) Heizen Sie den Garraum vor.
Hefeteig/Quark-Öl-Teig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 31 | [min] | |
| Gugelhupf | 150-160 1) | 1 | 45-55 | |
| 160-170 1) | 1 | 50-60 | ||
| Stollen | 150-160 1 | 45-65 | ||
| 160-170 1 | 45-60 | |||
| Streuselkuchen | 150-160 2 | 35-45 | ||
| 160-170 2 | 35-45 | |||
| Obstkuchen (Blech) | 160-170 1) | 2 | 35-45 | |
| 170-180 1) | 2 | 40-50 | ||
| Teigtaschen mit Obst (1 Blech) | 150-160 2 | 25-30 | ||
| 160-170 2 | 25-30 | |||
| Teigtaschen mit Obst (2 Bleche) 150-160 1+2 | 25-30 2) | |||
□ Betriebsart / 📁 Heißluft plus / □ Ober-/Unterhitze
Temperatur / ☐ ^3 Ebene / ⏻ Backzeit
1) Schalten Sie während der Aufheizphase die Funktion Schnellaufheizen durch Auswahl der beleuchteten Sensortaste 🔊 aus.
2) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
Hefeteig/Quark-Öl-Teig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 31 | [min] | |
| Weißbrot | 180–190 1 35 | 45 | ||
| 190–200 1 30–40 | ||||
| Vollkornbrot | 180–190 1 55 | 65 | ||
| 200–2101) | 1 45–55 | |||
| Pizza (Blech) | 170–180 2 30 | 40 | ||
| 190–2001) | 12) | 30–40 | ||
| 170–180 | 12) | 30–40 | ||
| Zwiebelkuchen | 170–180 2 30 | 40 | ||
| 180–1901) | 1 25–35 | |||
| 170–180 1 30–40 | ||||
| Hefeteig aufgehen lassen | 35 | 3) | 15–30 | |
| 35 | 3) | 15–30 | ||
Betriebsart / Heißluft plus / Ober-/Unterhitze / Intensivbacken
Temperatur / ☐ ^3 Ebene / ⏻ Backzeit
1) Heizen Sie den Garraum vor.
2) Für Hefeteig. Verwenden Sie bei Quark-Öl-Teig Ebene 2.
3) Das Gefäß kann direkt auf den Garraumboden gestellt werden. Je nach Größe des Gefäßes können auch die Aufnahmegitter herausgenommen werden. Wenn Sie die Betriebsart Ober-/Unterhitze □ verwenden, legen Sie zusätzlich den Rost auf den Garraumboden.
Biskuitteig
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 31 | [min] | |
| Tortenboden (2 Eier) | 160–170 1) | 1 20 | -30 | |
| 160–170 1) 2) | 1 15 | -25 | ||
| Biskuittorte (4–6 Eier) | 170–180 1) | 1 20 | -35 | |
| 150–160 1) 2) | 1 30 | -45 | ||
| Wasserbiskuit * | 180 1) 2) | 1 15 | -25 | |
| 150–180 1) 2) | 1 20 | -45 | ||
| Rolle | 170–180 1) 2) | 2 12 | -20 | |
| 170–180 1) 2) | 1 10 | -20 |
□ Betriebsart / 📁 Heißluft plus / □ Ober-/Unterhitze
Temperatur / ☐ ^3 Ebene / ⏻ Backzeit
* Die Einstellungen gelten auch für Vorgaben nach EN 60350-1.
1) Schalten Sie während der Aufheizphase die Funktion Schnellaufheizen durch Auswahl der beleuchteten Sensortaste 🔊 aus.
2) Heizen Sie den Garraum vor.
Brandteig, Blätterteig, Eiweißgebäck
| Kuchen/Gebäck | [°C] | 31 | [min] | |
| Windbeutel (1 Blech) | 160–170 2 30 | 45 | ||
| 180–190 1) 2) | 2 25 | 35 | ||
| Windbeutel (2 Bleche) 160–170 1+2 | 30–45 3) | |||
| Blätterteig (1 Blech) | 170–180 2 20 | 30 | ||
| 190–200 2 20 | 30 | |||
| Blätterteig (2 Bleche) 170–180 1+2 | 20–30 3) | |||
| Makronen (1 Blech) | 120–130 2 25 | 50 | ||
| 120–130 1) 2) | 2 25 | 45 | ||
| Makronen (2 Bleche) 120–130 1+2 | 25–50 3) |
□ Betriebsart / 📁 Heißluft plus / □ Ober-/Unterhitze
Temperatur / ☐ ^3 Ebene / ⏻ Backzeit
1) Schalten Sie während der Aufheizphase die Funktion Schnellaufheizen durch Auswahl der beleuchteten Sensortaste 🔊 aus.
2) Heizen Sie den Garraum vor.
3) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
Betriebsarten
Je nach Zubereitung können Sie Heißluft plus 📁, Klimagaren 🌐, Bratautomatic 📋, Ober-/Unterhitze 🏠 oder Automatikprogramme verwenden.
Geschirr
Sie können jedes backofentaugliche Geschirr verwenden:
Bräter, Bratentopf, temperaturbeständige Glasform, Bratschlauch/-beutel, Römertopf, Universalblech, Rost und/oder Grill- & Bratblech (falls vorhanden) auf Universalblech.
Wir empfehlen das Braten im Bräter, da genügend Bratenfond zum Zubereiten einer Soße bleibt.
Darüber hinaus bleibt der Garraum sauberer als beim Braten auf dem Rost.
Tipps
- Bräunung: Die Bräunung entsteht am Ende der Bratzeit. Das Fleisch erhält eine zusätzliche intensive Bräune, wenn Sie nach ungefähr der Hälfte der Bratzeit den Deckel vom Geschirr nehmen.
- Ruhezeit: Nehmen Sie das Gargut nach beendetem Bratvorgang aus dem Garraum, wickeln Sie es in Alufolie und lassen Sie es ca. 10 Minuten ruhen. Dann läuft beim Anschneiden weniger Bratensaft heraus.
- Braten von Geflügel: Die Haut von Geflügel wird knusprig, wenn Sie sie 10 Minuten vor Ende der Bratzeit mit schwach gesalzenem Wasser einpinseln.
Hinweise zu den Brattabellen
In den Tabellen sind die Angaben für die empfohlene Betriebsart fett gedruckt.
Die Zeiten gelten, wenn nicht anders angegeben, für den nicht vorgeheizten Garraum. Bei vorgeheiztem Garraum verkürzen sich die Zeiten um ca. 10 Minuten.
Temperatur
Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere Temperatur.
Bei höheren Temperaturen als angegeben wird das Fleisch zwar braun, aber nicht gar.
Wählen Sie bei Heißluft plus ⚠️, Klimagaren ⚡‖ oder Bratautomatic ⚙️ eine um ca. 20 °C niedrigere Temperatur als bei Ober-/Unterhitze □.
Wählen Sie bei Fleischstücken, die mehr als 3 kg wiegen, eine um ca. 10 °C niedrigere Temperatur als in der Brattabelle angegeben.
Der Bratvorgang dauert etwas länger, aber das Fleisch gart gleichmäßig und die Kruste wird nicht zu dick.
Wählen Sie beim Braten auf dem Rost eine um ca. 10 °C niedrigere Temperatur als beim Braten im Bräter.
Vorheizen
Vorheizen ist im Allgemeinen nicht erforderlich, außer bei der Zubereitung von Roastbeef und Filet.
Bratzeit
Sie können die Bratzeit ermitteln, indem Sie je nach Fleischart die Höhe Ihres Bratens [cm] mit der Zeit pro cm Höhe [min/cm] multiplizieren:
– Rind/Wild: 15–18 min/cm
– Schwein/Kalb/Lamm: 12–15 min/cm
- Roastbeef/Filet: 8–10 min/cm
Die Bratzeit verlängert sich bei tiefgefrorenem Fleisch um ca. 20 Minuten pro kg. Tiefgefrorenes Fleisch bis zu einem Gewicht von ca. 1,5 kg können Sie ohne vorheriges Auftauen braten.
Prüfen Sie im Allgemeinen nach der kürzeren Zeit, ob das Bratgut gar ist.
Ebene 31
Verwenden Sie je nach Höhe des Garguts Ebene 1 oder 2.
Brattabellen
Rind, Kalb
| Gericht | [°C] | 31 | [min] | 7)[°C] | |
| Rinderbraten, ca. 1 kg | 170–180 1/2 | 100–1305) | 85–95 | ||
| 190–200 1/2 | 110–1405) | ||||
| Rinderfilet, ca. 1 kg1) | 150–1604) | 1/2 | 20–50 | 40–708) | |
| 150–1604) | 1/2 | 20–50 | |||
| 180–1904) | 1/2 | 20–50 | |||
| Roastbeef, ca. 1 kg1) | 150–1604) | 1/2 | 30–60 | 40–708) | |
| 150–1604) | 1/2 | 30–60 | |||
| 180–1904) | 1/2 | 30–60 | |||
| Kalbsbraten, ca. 1,5 kg | 190–200 1/2 | 70–905) | 70–80 | ||
| 190–200 1/2 | 70–906) | ||||
| 200–210 1/2 | 70–905) | ||||
Betriebsart / ℝ Temperatur / □ ^3 1 Ebene / ⏻ Bratzeit / √ Kerntemperatur
Heißluft plus / Bratautomatic / Klimagaren / Ober-/Unterhitze
1) Verwenden Sie das Universalblech. Braten Sie vorher das Fleisch auf dem Kochfeld an.
2) Wenn Sie die Betriebsart Klimagaren ⭕‖ verwenden, lösen Sie einen Dampfstoß zu Beginn des Garvorgangs aus.
3) Wenn Sie die Betriebsart Klimagaren ⬆ ≈ ≈ verwenden, lösen Sie nach der Aufheizphase die manuellen Dampfstöße verteilt über die Garzeit aus.
4) Heizen Sie den Garraum vor. Schalten Sie während der Aufheizphase die Funktion Schnellaufheizen durch Auswahl der beleuchteten Sensortaste 🔊 aus.
5) Garen Sie zuerst mit Deckel. Entfernen Sie den Deckel nach der Hälfte der Garzeit und gießen Sie ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
6) Gießen Sie nach der Hälfte der Garzeit ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
7) Wenn Sie über ein separates Speisenthermometer verfügen, können Sie sich auch an der angegebenen Kerntemperatur orientieren.
8) Je nach gewünschtem Gargrad: rare/englisch: 40–45 °C, medium: 50–60 °C, well done/durch: 60–70 °C
Schwein
| Gericht | ![]() ![]() | 31 | ![]() ![]() | ![]() ![]() | |
| Schweinebraten/ Rollbraten, ca. 1 kg | ![]() | 160–170 1/2 | ![]() | 80–90 | |
![]() | 160–170 1/2 | ![]() | |||
![]() | ![]() | ![]() | |||
| Schweinebraten mit Schwarte, ca. 2 kg | ![]() | ![]() | 2 | ![]() | 80–90 |
![]() | 180–190 | 1/2 | ![]() | ||
![]() | ![]() | ![]() | |||
| Kasseler, ca. 1 kg | ![]() | 150–160 1/2 | ![]() | 75–80 | |
![]() | ![]() | 1/2 | ![]() | ||
![]() | 170–180 1/2 | ![]() | |||
| Hackbraten, ca. 1 kg | ![]() | ![]() | 2 | ![]() | 80–85 |
![]() | ![]() | ![]() | |||
Betriebsart / ℃ Temperatur / □ ^3 Ebene / ⏻ Bratzeit / √ Kerntemperatur
Heißluft plus / Bratautomatic / Klimagaren / Ober-/Unterhitze
1) Wenn Sie die Betriebsart Klimagaren △))) verwenden, lösen Sie nach der Aufheizphase die manuellen Dampfstöße verteilt über die Garzeit aus.
2) Gießen Sie nach der Hälfte der Garzeit ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
3) Wenn Sie über ein separates Speisenthermometer verfügen, können Sie sich auch an der angegebenen Kerntemperatur orientieren.
Lamm, Wild
| Gericht | ![]() | 31 | ![]() | 5) ![]() | |
| Lammkeule, ca. 1,5 kg | ![]() | 170–180 1/2 | 90–1103) | 75–80 | |
![]() | 170–180 1/2 | 90–1104) | |||
![]() | 180–190 1/2 | 90–1103) | |||
| Lammrücken, ca. 1,5 kg | 220–2302) | 1/2 | 40–604) | 70–75 | |
| 1) | 220–2302) | 1/2 | 40–60 | ||
| 230–2402) | 1/2 | 40–604) | |||
| Wildbraten, ca. 1 kg | 200–210 1/2 | 80–1003) | 80–90 | ||
| 200–210 1/2 | 80–1003) | ||||
Betriebsart / ™ Temperatur / □ ^3 Ebene / ⏻ Bratzeit / ✕ Kerntemperatur
Heißluft plus / Bratautomatic / Klimagaren / Ober-/Unterhitze
1) Wenn Sie die Betriebsart Klimagaren ⬆))) verwenden, lösen Sie nach der Aufheizphase die manuellen Dampfstöße verteilt über die Garzeit aus.
2) Heizen Sie den Garraum vor.
3) Garen Sie zuerst mit Deckel. Entfernen Sie den Deckel nach der Hälfte der Garzeit und gießen Sie ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
4) Gießen Sie nach der Hälfte der Garzeit ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
5) Wenn Sie über ein separates Speisenthermometer verfügen, können Sie sich auch an der angegebenen Kerntemperatur orientieren.
Geflügel, Fisch
| Gericht | [°C] | 31 | [min] | 3) ![]() | |
| Geflügel, 0,8–1 kg | ![]() | 180–190 1/2 | 60–70 | 85–90 | |
![]() | 190–200 1/2 | 60–70 | |||
| Geflügel, ca. 2 kg | ![]() | 180–190 1/2 | 100–120 | 85–95 | |
| [CSKH] | 190–200 1/2 | 90–110 | |||
| Geflügel, gefüllt, ca. 2 kg | ![]() | 180–190 1/2 | 110–130 | 85–95 | |
![]() | 190–200 1/2 | 110–130 | |||
| Geflügel, ca. 4 kg | ![]() | 160–170 1/2 | 120–160 2) | 85–90 | |
![]() | 180–190 1/2 | 120–160 2) | |||
| Fisch im Stück, ca. 1,5 kg | ![]() | 160–170 1/2 | 45–55 | 75–80 | |
1) | 160–170 1/2 | 45–55 | |||
![]() | 180–190 1/2 | 45–55 |
Betriebsart / ☐ Temperatur / ☐ ^3 Ebene / ☑ Bratzeit / ✅ Kerntemperatur
Heißluft plus / Bratautomatic / Klimagaren / Ober-/Unterhitze
1) Wenn Sie die Betriebsart Klimagaren ⚠ ≈ ≈ verwenden, lösen Sie nach der Aufheizphase die manuellen Dampfstöße verteilt über die Garzeit aus.
2) Gießen Sie nach der Hälfte der Garzeit ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
3) Wenn Sie über ein separates Speisenthermometer verfügen, können Sie sich auch an der angegebenen Kerntemperatur orientieren.
Dieses Garverfahren ist ideal für empfindliche Fleischstücke vom Rind, Schwein, Kalb oder Lamm, die auf den Punkt gegart werden sollen.
Das Fleischstück wird zuerst innerhalb kurzer Zeit sehr heiß und rundherum gleichmäßig angebraten.
Anschließend wird es in den vorgeheizten Garraum gegeben, wo es bei niedriger Temperatur und langer Garzeit schonend und sanft zu Ende gegart wird.
Dabei entspannt sich das Fleisch. Der Saft im Inneren beginnt zu zirkulieren und verteilt sich gleichmäßig bis in die äußeren Schichten. Das Garergebnis ist sehr zart und saftig.
Tipps
- Verwenden Sie nur gut abgehanges, mageres Fleisch ohne Sehnen und Fettränder. Der Knochen muss vorher ausgelöst werden.
- Verwenden Sie zum Anbraten sehr hoch erhitzbares Fett (z. B. Butterschmalz, Speiseöl).
- Decken Sie das Fleisch während des Garens nicht ab.
Die Garzeit beträgt ca. 2–4 Stunden und ist abhängig von Gewicht und Größe des Fleischstückes sowie vom gewünschten Gargrad und der Bräu-nung.
Ablauf
Verwenden Sie das Universalblech mit aufgelegtem Rost. Verwenden Sie zum Vorheizen nicht die Funktion Schnellaufheizen.
■ Schieben Sie das Universalblech mit Rost in Ebene 1.
■ Wählen Sie die Betriebsart Ober-/Unterhitze ☐ und eine Temperatur von 130 °C.
■ Schalten Sie die Funktion Schnellaufheizen durch Auswahl der beleuchteten Sensortaste 🔊 aus.
■ Heizen Sie den Garraum samt Universalblech und Rost ca. 15 Minuten vor.
■ Während der Garraum vorheizt, braten Sie das Fleischstück auf dem Kochfeld kräftig von allen Seiten an.
! Verbrennungsgefahr!
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie bei Arbeiten im heißen Garraum.
■ Legen Sie das angebratene Fleisch auf den Rost.
■ Wählen Sie ≡.
Temperatur ist hell unterlegt.
■ Bestätigen Sie mit OK und verringern Sie die Temperatur auf 100 °C.
■ Garen Sie das Fleisch zu Ende.
Sie können den Garvorgang automatisch ausschalten lassen (siehe Kapitel "Erweiterte Bedienung – Garzeiten einstellen").
Nach dem Garvorgang
– Sie können das Fleisch sofort aufschneiden. Es ist keine Ruhezeit erforderlich.
– Sie können das Fleisch problemlos im Garraum warmhalten, bis es angerichtet wird. Das Garergebnis wird nicht beeinträchtigt.
- Das Fleisch hat eine optimale Verzehrtemperatur. Richten Sie es auf vorgewärmten Tellern an und servieren Sie es mit sehr heißer Soße, damit es nicht so schnell auskühlt.
Garzeiten/Kerntemperaturen
| Fleisch ⚠ | [min] | [°C] |
| Rinderfilet 80–100 59 | ||
| Roastbeef– rare/englisch 50–70 48– medium 100–130 57– well done/durch 160–190 69 | ||
| Schweinefilet 80–100 63 | ||
| Kasseler * 140–170 68 | ||
| Kalbsfilet 80–100 60 | ||
| Kalbsrücken * | 100–130 | 63 |
| Lammrücken * | 50–80 | 60 |
Garzeit
Kerntemperatur
Wenn Sie über ein separates Speisen-thermometer verfügen, können Sie sich auch an der angegebenen Kerntemperatur orientieren.
* ohne Knochen

Verbrennungsgefahr!
Wenn Sie bei geöffneter Tür grillen, wird die heiße Garraumluft nicht mehr automatisch über das Kühlgebläse geführt und abgekühlt. Die Bedienelemente werden heiß. Schließen Sie beim Grillen die Tür.
Betriebsarten
Grill

Zum Grillen von flachem Grillgut und zum Überbacken.
Der gesamte Oberhitze-/Grillheizkörper wird rotglühend, um die erforderliche Wärmestrahlung zu erzeugen.
Umluftgrill

Zum Grillen von Grillgut mit größerem Durchmesser, wie z. B. Hähnchen.
Der Oberhitze-/Grillheizkörper und das Gebläse schalten abwechselnd ein.
Geschirr

Verwenden Sie das Universalblech mit aufgelegtem Rost oder Grill- & Bratblech (falls vorhanden). Letzteres schützt den abtropfenden Fleischsaft vor dem Verbrennen, damit dieser weiterverwendet werden kann.
Verwenden Sie nicht das Backblech.
Grillgut vorbereiten
Spülen Sie Fleisch schnell unter kaltem, fließendem Wasser ab und trocknen Sie es ab. Salzen Sie Fleischscheiben vor dem Grillen nicht, da sonst der Fleischsaft austritt.
Mageres Fleisch können Sie mit Öl bestreichen. Verwenden Sie keine anderen Fette, da diese leicht zu dunkel werden oder Rauch entwickeln.
Säubern Sie flache Fische und Fisch- scheiben und salzen Sie sie. Sie können sie auch mit Zitronensaft beträufeln.
Grillen
■ Legen Sie den Rost oder das Grill- & Bratblech (falls vorhanden) auf das Universalblech.
■ Legen Sie das Grillgut darauf.
■ Wählen Sie Betriebsart und Temperatur.
■ Heizen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Tür vor.

Verbrennungsgefahr!
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie bei Arbeiten im heißen Garraum.
■ Schieben Sie das Grillgut in die entsprechende Ebene (siehe Grilltabelle).
■ Schließen Sie die Tür.
■ Wenden Sie das Grillgut möglichst nach der Hälfte der Grillzeit.
Hinweise zur Grilltabelle
In der Tabelle sind die Angaben für die empfohlene Betriebsart fett gedruckt.
Prüfen Sie das Grillgut nach der kürze- ren Zeit.
Beachten Sie die angegebenen Temperaturbereiche, Ebenen und Zeiten. Dabei sind verschiedene Fleischstücke und Gargewohnheiten berücksichtigt.
Temperatur
Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere Temperatur.
Bei höheren Temperaturen als angegeben wird das Fleisch zwar braun, aber nicht gar.
Vorheizen
Vorheizen ist beim Grillen erforderlich. Heizen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Tür vor.
Ebene 31
Wählen Sie die Ebene je nach Dicke des Grillguts.
- Flaches Grillgut: Ebene 2
- Grillgut mit größerem Durchmesser: Ebene 1
Grillzeit
- Flache Fleisch-/Fischscheiben benötigen pro Seite ca. 6–8 Minuten. Höhere Stücke benötigen pro Seite etwas mehr Zeit. Achten Sie darauf, dass die Scheiben etwa gleich dick sind, damit die Grillzeiten nicht zu unterschiedlich sind.
– Wenden Sie das Grillgut möglichst nach der Hälfte der Grillzeit.
Garprobe
Wenn Sie feststellen wollen, wie weit das Fleisch gegart ist, drücken Sie mit einem Löffel darauf:
rare/englisch: Wenn das Fleisch noch sehr elastisch ist, ist es im Inneren noch rot.
medium: Wenn das Fleisch wenig nachgibt, ist es innen rosa.
well done/ Wenn das Fleisch kaum durch: noch nachgibt, ist es durchgegart.
Prüfen Sie im Allgemeinen nach der kürzeren Zeit, ob das Grillgut gar ist.
Tipp: Wenn die Oberfläche größerer Fleischstücke bereits stark gebräunt ist, aber der Kern noch nicht gar, schieben Sie das Grillgut in eine niedrigere Ebene oder verringern Sie die Grilltemperatur. So wird die Oberfläche nicht zu dunkel.
Grilltabelle
Heizen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Tür vor.
| Grillgericht | ||||
| [°C] [min] | [°C] [min] | |||
| Flaches Grillgut | ||||
| Burger * 2 300 15-26 -- | ||||
| Schaschlik 2 300 12-17 260 15-20 | ||||
| Geflügelspieße 2 300 10-15 260 12-17 | ||||
| Nackensteaks 2 300 20-25 260 20-25 | ||||
| Leber 2/3 220 7-12 220 8-12 | ||||
| Frikadellen 2 300 12-22 260 20-30 | ||||
| Bratwurst | 2 240 8-15 240 10-17 | |||
| Fischfilet | 2 220 15-20 220 15-20 | |||
| Forellen | 2 220 15-25 220 15-25 | |||
| Toast * | 2 300 1) 5-8 | -- | ||
| Hawaii-Toast | 1 240 8-12 240 8-12 | |||
| Tomaten | 2 220 6-10 220 8-12 | |||
| Pfirsiche | 1 275 5-10 220 5-10 | |||
| Grillgut mit größerem Durchmesser | ||||
| Hähnchen, ca. 1,2 kg | 1 210 65-75 200 55-65 | |||
| Schweinshaxe, ca. 1 kg | 1 - - | 180 | 80-90 | |
Grill / Umluftgrill
^3 Ebene / ⚠ Temperatur / ⏻ Grillzeit
* Die Einstellungen gelten in der Betriebsart Grill 📄 auch für Vorgaben nach EN 60350-1. 1) Heizen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper nicht vor.
Zusätzlich zu den Automatikprogrammen verfügt Ihr Backofen über folgende Spezialanwendungen, die Sie unter Weitere Programme ☐ finden:
- Auftauen
- Bräunungsgaren
- Dörren
- Erhitzen (Erwärmen von Tellergerichten)
- Hefeteig gehen lassen
- Pizza
- Geschirr wärmen
Außerdem finden Sie in diesem Kapitel Informationen zu den folgenden Anwendungen:
- Einkochen
– Tiefkühlprodukte/Fertiggerichte
Weitere Programme

Bräunungsgaren
Die Betriebsart Bräunungsgaren ist geeignet für kleine Mengen wie z. B. Tiefkühlpizza, Aufbackbrötchen, Ausstechplätzchen, aber auch für Fleischgerichte und Braten. Durch die optimale Wärmenutzung sparen Sie bis zu 30 % Energie im Vergleich zu herkömmlichen Betriebsarten bei vergleichbar guten Garergebnissen.
Diese Betriebsart ist nicht für größere Mengen geeignet, bei denen ein Durchbacken von frischem Teig erfolgen soll (z. B. Biskuitteig, Obstkuchen oder Small Cakes). Dabei wird keine Energieersparnis erzielt.
Sie können eine Temperatur zwischen 100 und 250 °C einstellen.
■ Wählen Sie 📋.
■ Wählen Sie Bräunungsgaren und ändern Sie gegebenenfalls die Vorschlagstemperatur.
■ Folgen Sie den Hinweisen im Display.
Für eine optimale Energieersparnis halten Sie die Tür während des Garvorgangs geschlossen.
Anwendungsbeispiele:
| Gericht | [°C] | [min] |
| Ausstechplätzchen | 150 | 25–30 |
| Ratatouille | 180 | 40–60 |
| Fischfilet in Folie, ca. 500 g | 200 | 25–30 |
| Tiefkühlpizza, vorgeba-cken | 200 | 20–25 |
| Schinkenbraten, ca. 1,5 kg | 160 | 130–160 |
| Rinderschmorbraten, ca. 1,5 kg | 180 | 160–180 |
Temperatur / ⏻ Garzeit
- Verwenden Sie je nach Höhe des Garguts Ebene 1 oder 2.
– Die angegebenen Zeiten gelten für den nicht vorgeheizten Garraum.
– Garen Sie Bratenstücke zuerst mit Deckel. Entfernen Sie den Deckel nach drei Viertel der Garzeit und gießen Sie ca. 0,5 l Flüssigkeit an.
– Prüfen Sie das Gargut nach der kürzeren Zeit.
Auftauen
Die Betriebsart Auftauen wurde zum schonenden Auftauen von Gefriergut entwickelt.
Sie können eine Temperatur zwischen 25 und 50 °C einstellen.
■ Wählen Sie 📋.
■ Wählen Sie Auftauen.
- Ändern Sie gegebenenfalls die Vorschlagstemperatur und stellen Sie die Garzeit ein.
■ Folgen Sie den Hinweisen im Display.
Die Garraumluft wird umgewälzt und das Gefriergut schonend aufgetaut.
⚠️ Salmonellengefahr!
Achten Sie beim Auftauen von Geflügel auf besondere Sauberkeit.
Verwenden Sie nicht die Auftauflüssigkeit.
Tipps
- Lassen Sie das Gefriergut ohne Verpackung auf dem Universalblech oder in einer Schüssel auftauen.
- Verwenden Sie zum Auftauen von Geflügel das Universalblech mit aufgelegtem Rost. Das Gefriergut liegt dann nicht in der Auftauflüssigkeit.
- Fleisch, Geflügel oder Fisch müssen vor dem Garen nicht vollständig aufgetaut sein. Es genügt, wenn die Lebensmittel angetaut sind. Die Oberfläche ist dann weich genug, um Gewürze aufzunehmen.
Zeiten zum An- oder Auftauen
Die Zeiten richten sich nach Art und Gewicht des Gefrierguts:
| Gefriergut [g] | [g] | [min] |
| Hähnchen 800 90–120 | ||
| Fleisch | 500 60–90 | |
| 1000 90–120 | ||
| Bratwurst 500 30–50 | ||
| Fisch 1000 60–90 | ||
| Erdbeeren 300 30–40 | ||
| Butterkuchen | 500 20–30 | |
| Brot 500 30–50 | ||
Gewicht / ⏻ Auftauzeit
Dörren
Dieses Programm wurde für das traditionelle Konservieren durch Dörren (Trocknen) entwickelt.
Sie können eine Temperatur zwischen 80 und 100 °C einstellen.
Voraussetzung ist, dass Obst und Gemüse frisch und gut ausgereift sind und keine Druckstellen haben.
■ Bereiten Sie das Trockengut vor.
- Äpfel eventuell schälen, das Kerngehäuse ausstechen und in ca. 0,5 cm dicke Ringe schneiden.
– Pflaumen eventuell entkernen.
- Birnen schälen, entkernen und in Spalten schneiden.
- Bananen schälen und in Scheiben schneiden.
– Pilze putzen, halbieren oder in Scheiben schneiden.
– Petersilie oder Dill von dicken Stängeln befreien.
■ Verteilen Sie das Trockengut gleichmäßig auf dem Universalblech.
Sie können auch das gelochte Gourmet-Backblech, falls vorhanden, verwenden.
■ Wählen Sie 📋.
■ Wählen Sie Dörren.
- Ändern Sie gegebenenfalls die Vorschlagstemperatur und stellen Sie die Garzeit ein.
■ Folgen Sie den Hinweisen im Display.
| Trockengut ⏻ [min] | |
| Obst 120–480 | |
| Gemüse 180–480 | |
| Kräuter * 50–60 |
Trockenzeit
* Da bei diesem Programm das Gebläse eingeschaltet ist, verwenden Sie zum Trocknen von Kräutern die Betriebsart Ober-/Unterhitze ☐ mit einer Temperatur von 80–100 °C.
■ Verringern Sie die Temperatur, wenn sich im Garraum Wassertropfen bilden.
⚠️ Verbrennungsgefahr! Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Herausnehmen des Trockenguts.
■ Lassen Sie das getrocknete Obst oder Gemüse abkühlen.
Dörrobst muss vollkommen trocken, aber weich und elastisch sein. Beim Durchbrechen oder -schneiden darf kein Saft mehr austreten.
■ Lagern Sie es in gut verschlossenen Gläsern oder Dosen.
Erhitzen
Dieses Programm wurde für das Erwärmen von Tellergerichten entwickelt und arbeitet mit Feuchteunterstützung.
Zur Auswahl stehen:
- Braten mit Gemüse
- Braten mit Kartoffeln
- Braten mit Klößen
- Braten mit Nudeln
- Fisch mit Gemüse
- Fisch mit Kartoffeln
- Gemüseauflauf
- Nudelauflauf
- Nudelgerichte mit Soße
- Pizza
- Ragout mit Soße
Verwenden Sie temperaturbeständiges Geschirr.
■ Stellen Sie die zu erwärmenden Speisen ohne Abdeckung auf den Rost.
■ Wählen Sie 📋.
■ Wählen Sie Erhitzen und ändern Sie gegebenenfalls die Vorschlagstemperatur.
■ Folgen Sie den Hinweisen im Display.

Verbrennungsgefahr!
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Herausnehmen des Geschirrs. An der Unterseite des Geschirrs können sich vereinzelt Wassertropfen bilden.
Hefeteig gehen lassen
Dieses Programm wurde für das Gehen von Hefeteig ohne Feuchteunterstützung entwickelt.
Sie können eine Temperatur zwischen 30 und 50 °C einstellen.
■ Wählen Sie 📋.
■ Wählen Sie Hefeteig gehen lassen.
- Ändern Sie gegebenenfalls die Vorschlagstemperatur und stellen Sie die Garzeit ein.
■ Folgen Sie den Hinweisen im Display.
Wenn Sie Hefeteig mit Feuchteunterstützung gehen lassen wollen, nutzen Sie die entsprechenden Automatikprogramme.
Pizza
Dieses Programm wurde für das Backen von Pizza entwickelt.
Sie können eine Temperatur zwischen 160 und 250 °C einstellen.
■ Wählen Sie 📋.
■ Wählen Sie Pizza.
- Ändern Sie gegebenenfalls die Vorschlagstemperatur und stellen Sie die Garzeit ein.
■ Folgen Sie den Hinweisen im Display.
Geschirr wärmen
Dieses Programm wurde für das Erwärmen von Geschirr entwickelt.
Sie können eine Temperatur zwischen 50 und 80 °C einstellen.
Verwenden Sie temperaturbeständiges Geschirr.
■ Schieben Sie den Rost in Ebene 1 und stellen Sie das zu erwärmende Geschirr darauf. Je nach Größe des Geschirrs können Sie es auch auf den Garraumboden stellen und zusätzlich die Aufnahmegitter ausbauen.
■ Wählen Sie 📋.
■ Wählen Sie Geschirr wärmen.
- Ändern Sie gegebenenfalls die Vorschlagstemperatur und stellen Sie die Garzeit ein.
■ Folgen Sie den Hinweisen im Display.
⚠️ Verbrennungsgefahr! Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Herausnehmen des Geschirrs.
Einkochen
Einkochbehälter

Verletzungsgefahr!
Beim Erhitzen von geschlossenen Dosen entsteht darin ein Überdruck, durch den sie platzen können. Verwenden Sie den Backofen nicht zum Einkochen und Erhitzen von Dosen.
Verwenden Sie nur spezielle Gläser, die Sie im Fachhandel erhalten:
- Einkochgläser
– Gläser mit Schraubverschlüssen
Obst und Gemüse einkochen
Wir empfehlen die Betriebsart Heißluft plus 📁.
Die Angaben gelten für 6 Gläser mit 1 l Inhalt.
■ Schieben Sie das Universalblech in Ebene 1 und stellen Sie die Gläser darauf.
■ Wählen Sie die Betriebsart Heißluft plus 🎨 und eine Temperatur von 150–170 °C.
■ Warten Sie bis zum "Perlen", d. h. bis in den Gläsern gleichmäßig Bläschen aufsteigen.
Verringern Sie die Temperatur rechtzeitig, um ein Überkochen zu verhindern.
Obst/Gurken
■ Stellen Sie die niedrigste Temperatur ein, sobald das "Perlen" in den Gläsern zu sehen ist. Lassen Sie die Gläser dann für weitere 25–30 Minuten im warmen Garraum stehen.
Gemüse
■ Verringern Sie die Temperatur auf 100 °C, sobald das "Perlen" in den Gläsern zu sehen ist.
| [min] | |
| Möhren 50–70 | |
| Spargel, Erbsen, Bohnen 90–1 | 20 |
Einkochzeit
■ Stellen Sie nach der Einkochzeit die niedrigste Temperatur ein. Lassen Sie die Gläser dann für weitere 25–30 Minuten im warmen Garraum stehen.
Nach dem Einkochen

Verbrennungsgefahr!
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Herausnehmen der Gläser.
■ Nehmen Sie die Gläser aus dem Garraum.
■ Lassen Sie sie mit einem Tuch bedeckt ca. 24 Stunden an einem zugfreien Ort stehen.
■ Prüfen Sie anschließend, ob alle Gläser geschlossen sind.
Tiefkühlprodukte/Fertiggerichte
Tipps
- Backen Sie diese Tiefkühlprodukte auf dem Rost mit aufgelegtem Backpapier.
Backblech oder Universalblech können sich bei der Zubereitung dieser Tiefkühlprodukte so stark verformen, dass sie in heißem Zustand eventuell nicht mehr aus dem Garraum herausgenommen werden können. Jede weitere Verwendung bringt eine weitere Verformung mit sich.
- Wählen Sie die niedrigere der auf der Verpackung empfohlenen Temperaturen.
Pommes frites, Kroketten oder Ähnliches
- Diese Tiefkühlprodukte können Sie auf Backblech oder Universalblech garen.
Legen Sie dabei zum schonenden Garen dieser Tiefkühlprodukte Backpapier unter. - Wählen Sie die niedrigere der auf der Verpackung empfohlenen Temperaturen.
– Wenden Sie das Gargut mehrfach.
Zubereitung
Die schonende Behandlung von Lebensmitteln dient Ihrer Gesundheit. Kuchen, Pizza, Pommes frites oder Ähnliches sollten nur goldgelb gebräunt und nicht dunkelbraun gebacken werden.
■ Wählen Sie die auf der Verpackung empfohlene Betriebsart und Temperatur.
■ Heizen Sie den Garraum vor.
■ Schieben Sie das Gericht in die auf der Verpackung empfohlene Ebene in den vorgeheizten Garraum.
■ Prüfen Sie das Gericht nach der kürzeren auf der Verpackung empfohlenen Garzeit.

Verbrennungsgefahr!
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der Garraum muss abgekühlt sein.

Verletzungsgefahr!
Der Dampf eines Dampfreinigers kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Verwenden Sie zur Reinigung des Backofens niemals einen Dampfreiniger.
Alle Oberflächen können sich verfärben oder verändern, wenn Sie ungeeignete Reinigungsmittel verwenden. Insbesondere die Front des Backofens wird durch Backofenreiniger und Entkalkungsmittel beschädigt. Alle Oberflächen sind kratzempfindlich. Bei Glasflächen können Kratzer unter Umständen zum Zerbrechen führen.
Entfernen Sie Rückstande von Reinigungsmitteln sofort.
Ungeeignete Reinigungsmittel
Um die Oberflächen nicht zu beschädigen, vermeiden Sie bei der Reinigung:
- soda-, ammoniak-, säure- oder chloridhaltige Reinigungsmittel
- kalklösende Reinigungsmittel auf der Backofenfront
- scheuernde Reinigungsmittel (z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch, Putzsteine)
- lösemittelhaltige Reinigungsmittel
– Edelstahl-Reinigungsmittel
– Geschirrspülmaschinen-Reiniger
- Glasreiniger
– Reinigungsmittel für Glaskeramik-Kochfelder
- scheuernde harte Schwämme und Bürsten (z. B. Topfschwämme, gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten)
- Schmutzradierer
- scharfe Metallschaber
- Stahlwolle
– punktuelle Reinigung mit mechanischen Reinigungsmitteln
- Backofenreiniger
- Edelstahl-Spiralen
Wenn Verschmutzungen länger einwirken, lassen sie sich unter Umständen nicht mehr entfernen. Mehrfache Verwendung ohne zwischenzeitliche Reinigung kann zu erhöhtem Reinigungsaufwand führen.
Entfernen Sie Verschmutzungen am besten sofort.
Das Zubehör ist nicht für die Reinigung in der Geschirrspülmaschine geeignet.
Tipps
- Verschmutzungen durch Obstsaft oder Kuchenteig von schlecht schließenden Backformen lassen sich leichter entfernen, solange der Garraum noch etwas warm ist.
- Zur bequemeren Reinigung von Hand können Sie die Tür aus- und auseinanderbauen, die Aufnahmegitter mit FlexiClip-Vollauszügen (falls vorhanden) ausbauen sowie den Oberhitze-/Grillheizkörper herunterklappen.
Normale Verschmutzungen
Umlaufend um den Garraum befindet sich als Abdichtung zur Türscheibe eine empfindliche Glasseidendichtung, die durch Reiben oder Scheuern beschädigt werden kann. Reinigen Sie sie möglichst nicht.
■ Entfernen Sie normale Verschmutzungen am besten sofort mit warmem Wasser, Handspülmittel und einem sauberen Schwammtuch oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch.
■ Entfernen Sie Rückstände von Reinigungsmitteln gründlich mit klarem Wasser.
Dies ist besonders wichtig bei PerfectClean veredelten Teilen, da Rückstände von Reinigungsmitteln den Antihafteffekt beeinträchtigen.
■ Trocknen Sie die Oberflächen anschließend mit einem weichen Tuch.
Hartnäckige Verschmutzungen (außer FlexiClip-Vollauszüge)
Durch übergelaufene Obstsäfte oder Bratrückstände können auf emaillierten Oberflächen bleibende farbliche Veränderungen oder matte Stellen entstehen. Diese beeinträchtigen nicht die Gebrauchseigenschaften. Versuchen Sie nicht, diese Flecken auf jeden Fall zu entfernen. Verwenden Sie nur die beschriebenen Hilfsmittel.
■ Entfernen Sie festgebackene Rückstände mit einem Glasschaber oder mit einer Edelstahl-Spirale (z. B. Spontex Spirinett), warmem Wasser und Handspülmittel.
■ Tragen Sie bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen auf PerfectClean ver-edeltem Email den Miele Backofenreiniger auf die kalten Oberflächen auf. Lassen Sie ihn entsprechend der Ver-packungsangabe einwirken.
Backofenreiniger anderer Hersteller dürfen nur auf kalte Oberflächen aufgetragen werden und maximal 10 Minuten einwirken.
■ Zusätzlich können Sie nach der Einwirkzeit die harte Seite eines Geschirrreinigungsschwammes verwenden.
■ Entfernen Sie Rückstände von Backofenreiniger gründlich mit klarem Wasser, und trocknen Sie die Oberflächen ab.
Garraum mit Pyrolyse reinigen
Statt manuell können Sie den Garraum mit Pyrolyse reinigen.
Bei der Pyrolyse-Reinigung wird der Garraum auf über 400 °C aufgeheizt. Vorhandene Verunreinigungen werden durch die hohen Temperaturen zersetzt und zerfallen zu Asche.
Drei Pyrolyse-Stufen mit unterschiedlicher Dauer stehen zur Verfügung. Wählen Sie:
- Stufe 1 bei leichter Verschmutzung
– Stufe 2 bei stärkerer Verschmutzung - Stufe 3 bei starker Verschmutzung
Nach dem Start der Pyrolyse-Reinigung wird die Tür automatisch verriegelt. Sie können sie erst nach dem Ende des Reinigungsprozesses wieder öffnen.
Sie können die Pyrolyse-Reinigung auch zeitverzögert starten, um z. B. günstige Nachtstromtarife zu nutzen.
Nach der Pyrolyse-Reinigung können Sie Pyrolyse-Rückstände (z. B. Asche), die sich je nach Verschmutzungsgrad des Garraums bilden können, einfach entfernen.
Pyrolyse-Reinigung vorbereiten
Durch die hohen Temperaturen bei der Pyrolyse-Reinigung wird nicht pyrolysetaugliches Zubehör beschädigt.
Nehmen Sie sämtliches nicht pyrolysetaugliches Zubehör aus dem Garraum heraus, bevor Sie die Pyrolyse-Reinigung starten. Dies gilt auch für nachkaufbares, nicht pyrolysetaugliches Zubehör.
Folgendes Zubehör ist pyrolysetauglich und kann während der Pyrolyse-Reinigung im Garraum bleiben:
- Aufnahmegitter
- FlexiClip-Vollauszüge HFC 72
- Rost HBBR 72
■ Nehmen Sie das nicht pyrolysetaugliche Zubehör heraus.
■ Schieben Sie den Rost in die oberste Ebene ein.
Grobe Verschmutzungen im Garraum können zu starker Rauchentwicklung und zum Abschalten der Pyrolyse-Reinigung führen.
Durch festgebackene Rückstände können bleibende farbliche Veränderungen oder matte Stellen auf emailierten Oberflächen entstehen.
■ Bevor Sie die Pyrolyse-Reinigung starten, entfernen Sie grobe Verschmutzungen aus dem Garraum und lösen Sie festgebackene Rückstände auf emaillierten Oberflächen mit einem Glasshaber.
Pyrolyse-Reinigung starten

Verbrennungsgefahr!
Bei der Pyrolyse-Reinigung erwärmt sich die Backofenfront stärker als bei der normalen Nutzung des Backofens.
Hindern Sie Kinder daran, das Gerät während der Pyrolyse-Reinigung zu berühren.
■ Wählen Sie Pyrolyse 📂.
Sie können jetzt die Reinigungsstufen für die Pyrolyse auswählen. Die aktuell ausgewählte Stufe ist hell unterlegt.
■ Wählen Sie die gewünschte Pyrolyse-Stufe.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Folgen Sie den Hinweisen im Display.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Pyrolyse-Reinigung sofort starten
Sofort starten ist hell unterlegt.
■ Wenn Sie die Pyrolyse-Reinigung sofort starten möchten, bestätigen Sie mit OK.
Die Pyrolyse-Reinigung startet.
Die Tür wird automatisch verriegelt. An- schließend schalten Garraumbeheizung und Kühlgebläse automatisch ein. Die Garraumbeleuchtung wird während der Pyrolyse-Reinigung nicht eingeschaltet.
Die verbleibende Restzeit der Pyrolyse-Reinigung erscheint. Sie ist nicht veränderbar.
Wenn Sie zwischenzeitlich eine Kurzzeit eingestellt haben, ertönt nach Ablauf der Kurzzeit ein Signal, ⏻ blinkt und die Zeit wird hochgezählt. Sobald Sie ⏻ wählen, schalten akustische und optische Signale aus.
Pyrolyse-Reinigung zeitverzögert starten
■ Wenn Sie die Pyrolyse-Reinigung zeitverzögert starten möchten, blättern Sie in der Auswahlliste, bis Später starten hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Stellen Sie die Uhrzeit ein, zu der die Pyrolyse-Reinigung starten soll.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Tür wird automatisch verriegelt.
Im Display erscheint Start um und die eingestellte Startzeit.
Sobald der Startzeitpunkt erreicht ist, schalten Garraumbeheizung und Kühlgebläse ein und im Display erscheint die verbleibende Restzeit.
Nach Ablauf der Pyrolyse-Reinigung
Sobald die Restzeit auf 0:00 Std steht, erscheint im Display der Hinweis, dass die Tür entriegelt wird.
Sobald die Tür entriegelt ist:
- Vorgang beendet erscheint.
- Ein Signal ertönt, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – akustische Hinweise").
■ Schalten Sie den Backofen aus.
Akustische und optische Signale werden abgestellt.

Verbrennungsgefahr!
Entfernen Sie eventuelle Pyrolyse-Rückstände erst, wenn der Garraum abgekühlt ist.
■ Reinigen Sie den Garraum und das pyrolysetaugliche Zubehör von eventuellen Pyrolyse-Rückständen (z. B. Asche), die sich je nach Verschmutzungsgrad des Garraums bilden können.
Die meisten Rückstände können Sie mit warmem Wasser, Handspülmittel und einem sauberen Schwammtuch oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch entfernen.
Je nach Verschmutzungsgrad kann sich auf der Türinnenscheibe ein sichtbarer Belag niederschlagen. Diesen können Sie mit einem Geschirrreinigungsschwamm, einem Glasschaber oder einer Edelstahlspirale (z. B. Spontex Spirinett) und Handspülmittel entfernen.
■ Ziehen Sie die FlexiClip-Vollauszüge nach der Pyrolyse-Reinigung mehrmals auseinander.
Bitte beachten Sie:
- Umlaufend um den Garraum befindet sich als Abdichtung zur Türscheibe eine empfindliche Glasseidendichtung, die durch Reiben oder Scheuern beschädigt werden kann. Reinigen Sie sie möglichst nicht.
- Nach der Reinigung können Verfärbungen oder Aufhellungen auf den FlexiClip-Vollauszügen zurückbleiben. Die Gebrauchseigenschaften werden dadurch aber nicht beeinträchtigt.
- Emaillierte Oberflächen können sich durch übergelaufene Obstsäfte dauerhaft verfärben. Diese Farbveränderungen beeinträchtigen nicht die Eigenschaften des Emails. Versuchen Sie nicht, diese Flecken auf jeden Fall zu entfernen.
Pyrolyse-Reinigung wird abgebrochen
Generell bleibt nach Abbruch der Pyrolyse-Reinigung die Tür verriegelt, bis die Garraumtemperatur unter 280 °C gesunken ist.
Folgende Ereignisse führen zum Abbruch der Pyrolyse-Reinigung:
– Sie schalten den Backofen aus.
– Sie wählen eine andere Betriebsart.
– Das Elektronetz fällt aus.
Sobald die Garraumtemperatur unter 280 °C gesunken ist, erscheint im Display der Hinweis, dass die Tür entriegelt wird.
Sobald die Tür entriegelt ist:
- Vorgang beendet erscheint.
– Ein Signal ertönt, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – akustische Hinweise").
Sie können die Pyrolyse-Reinigung erneut starten (siehe Kapitel "Pyrolyse-Reinigung starten") oder den Backofen ausschalten.
Tür ausbauen
Die Tür wiegt ca. 7 kg.

Die Tür ist durch Halterungen mit den Türscharnieren verbunden.
Bevor Sie die Tür von diesen Halterungen abziehen können, müssen Sie erst die Sperrbügel an beiden Türscharnierten entriegeln.
■ Öffnen Sie die Tür vollständig.

■ Entriegeln Sie die Sperrbügel, indem Sie sie bis zum Anschlag drehen.
Ziehen Sie die Tür niemals waage-recht von den Halterungen, da diese an den Backofen zurückschlagen.
Ziehen Sie die Tür niemals am Türgriff von den Halterungen, da er abbrechen könnte.
■ Schließen Sie die Tür bis zum Anschlag.

■ Fassen Sie die Tür seitlich an und ziehen Sie sie nach oben von den Halterungen ab. Achten Sie darauf, dass sie dabei nicht verkantet.
Tür auseinanderbauen
Die Tür besteht aus einem offenen System von 4 zum Teil wärmereflektierend beschichteten Glasscheiben.
Im Betrieb wird zusätzlich Luft durch die Tür geleitet, so dass die Außenscheibe kühl bleibt.
Wenn sich im Raum zwischen den Tür-scheiben Verschmutzungen nieders-chlagen, können Sie die Tür auseinanderbauen, um die Innenseiten zu reinigen.
Durch Kratzer kann das Glas der Tür- scheiben zerstört werden. Verwen- den Sie zur Reinigung der Türschei- ben keine Scheuermittel, keine har- ten Schwämme oder Bürsten und keine scharfen Metallschaber. Beachten Sie bei der Reinigung der Türscheiben auch die Hinweise, die für die Backofenfront gelten.
Die einzelnen Seiten der Türscheiben sind unterschiedlich beschichtet. Die dem Garraum zugewandten Seiten wirken wärmereflektierend. Achten Sie darauf, dass Sie nach der Reinigung die Türscheiben wieder in der richtigen Position einsetzen.
Die Oberfläche der Aluminium-Profile wird durch Backofenreiniger beschädigt. Reinigen Sie die Teile nur mit warmem Wasser, Handspülmittel und einem sauberen Schwammtuch oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch.
Bewahren Sie die ausgebauten Tür- scheiben sicher auf, damit sie nicht zerbrechen.
⚠️ Verletzungsgefahr! Bauen Sie die Tür immer aus, bevor Sie sie auseinanderbauen.
■ Legen Sie die Türaußenscheibe auf eine weiche Unterlage (z. B. ein Geschirrtuch), um Kratzer zu vermeiden. Es ist sinnvoll, dabei den Griff neben die Tischkante zu legen, damit die Türscheibe eben aufliegt und nicht bei der Reinigung zerbrechen kann.

■ Öffnen Sie die beiden Arretierungen für die Türscheiben durch eine Drehbewegung nach außen.
Bauen Sie nacheinander die Türinnenscheibe und die beiden mittleren Türscheiben aus:

text_image
1. 2.■ Heben Sie die Türinnenscheibe leicht an und ziehen Sie sie aus der Kunststoffleiste heraus.

■ Nehmen Sie die Dichtung ab.
Reinigung und Pflege

text_image
1. 2.■ Heben Sie die obere der beiden mittleren Türscheiben leicht an und ziehen Sie sie heraus.

text_image
1. 2.■ Heben Sie die untere der beiden mittleren Scheiben leicht an und ziehen Sie sie heraus.
■ Reinigen Sie die Türscheiben und die anderen Einzelteile mit warmem Wasser, Handspülmittel und einem sauberen Schwammtuch oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch.
■ Trocknen Sie die Teile mit einem weichen Tuch.
Bauen Sie die Tür anschließend wieder sorgfältig zusammen:
Die beiden mittleren Türscheiben sind identisch. Zur Orientierung für den korrekten Einbau ist die Materialnummer auf den Türscheiben aufgedruckt.
■ Setzen Sie die untere der beiden mittleren Türscheiben so herum ein, dass die Materialnummer lesbar ist (d. h. nicht spiegelverkehrt).

■ Drehen Sie die Arretierungen für die Türscheiben nach innen, so dass sie auf der unteren der beiden mittleren Türscheiben liegen.
■ Setzen Sie die obere der beiden mittleren Türscheiben so herum ein, dass die Materialnummer lesbar ist (d. h. nicht spiegelverkehrt).
Die Türscheibe muss auf den Arretierungen liegen.

■ Setzen Sie die Dichtung ein.

■ Schließen Sie die beiden Arretierungen für die Türscheiben durch eine Drehbewegung nach innen.

text_image
1. 2.■ Schieben Sie die Türinnenscheibe, mit der matt bedruckten Seite nach unten zeigend, in die Kunststoffleiste und legen Sie sie zwischen die Arretierungen.
Die Tür ist wieder zusammengebaut.
Reinigung und Pflege
Tür einbauen

■ Fassen Sie die Tür seitlich an und stecken Sie sie auf die Halterungen der Scharniere. Achten Sie darauf, dass sie dabei nicht verkantet.
■ Öffnen Sie die Tür vollständig.
Wenn die Sperrbügel nicht verriegelt sind, kann sich die Tür von den Halterungen lösen und beschädigt werden.
Verriegeln Sie die Sperrbügel unbedingt wieder.

■ Verriegeln Sie die Sperrbügel wieder, indem Sie sie bis zum Anschlag in die Waagerechte drehen.
Aufnahmegitter mit FlexiClip-Vollauszügen ausbauen
Sie können die Aufnahmegitter zusammen mit den FlexiClip-Vollauszügen (falls vorhanden) ausbauen.
Wenn Sie die FlexiClip-Vollauszüge vorher separat ausbauen wollen, folgen Sie den Hinweisen im Kapitel "Ausstattung – FlexiClip-Vollauszüge ein- und ausbauen".
⚠️ Verbrennungsgefahr! Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der Garraum muss abgekühlt sein.

text_image
1. 2.■ Ziehen Sie die Aufnahmegitter vorn aus der Befestigung (1.) und nehmen Sie sie heraus (2.).
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
■ Bauen Sie die Teile sorgfältig ein.
Oberhitze-/Grillheizkörper herunterklappen
! Verbrennungsgefahr!
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der Garraum muss abgekühlt sein.
■ Bauen Sie die Aufnahmegitter aus.

■ Lösen Sie die Flügelmutter.
Der Oberhitze-/Grillheizkörper kann beschädigt werden.
Drücken Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper niemals mit Gewalt herunter.
■ Klappen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper vorsichtig herunter.
Nun können Sie die Garraumdecke reinigen.
■ Klappen Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper hoch und schrauben Sie die Flügelmutter wieder fest.
■ Bauen Sie die Aufnahmegitter ein.
Verdampfungssystem entkalken
Zeitpunkt für einen Entkalkungsvorgang
Das Verdampfungssystem sollte je nach Wasserhärte regelmäßig entkalkt werden.
Sie können einen Entkalkungsvorgang jederzeit durchführen.
Nach einer bestimmten Anzahl von Garvorgängen werden Sie aber automatisch aufgefordert, den Backofen zu entkalken, damit die einwandfreie Funktion erhalten bleibt.
Die letzten zehn Garvorgänge bis zum Entkalken werden angezeigt und heruntergezählt. Danach ist die Verwendung von Betriebsarten und Automatikprogrammen mit Feuchteunterstützung gesperrt. Sie ist erst wieder möglich, wenn Sie den Entkalkungsvorgang durchgeführt haben.
Alle anderen Betriebsarten und Automatikprogramme ohne Feuchteunterstützung können Sie weiterhin verwenden.
Ablauf eines Entkalkungsvorgangs
Wenn Sie einen Entkalkungsvorgang gestartet haben, müssen Sie ihn komplett durchführen. Er kann nicht abgebrochen werden.
Der Entkalkungsvorgang dauert ca. 90 Minuten und läuft in mehreren Schritten ab:
- Entkalkungsvorgang vorbereiten
- Entkalkungsmittel einsaugen
- Einwirkphase
- Spülvorgang 1
- Spülvorgang 2
- Spülvorgang 3
- Restwasserverdampfung
Entkalkungsvorgang vorbereiten
Sie benötigen ein Gefäß mit ca. 1 l Fassungsvermögen.
Damit Sie das Gefäß mit dem Entkalkungsmittel nicht unter das Einfüllrohr halten müssen, liegt Ihrem Backofen ein Kunststoffschlauch mit Saugnapf bei.
Um eine optimale Reinigungswirkung zu erzielen, empfehlen wir, die mitgelieferten, speziell für Miele entwickelten Entkalkungstabletten zu verwenden.
Andere Entkalkungsmittel, die außer Zitronensäure auch andere Säuren enthalten und/oder die nicht frei von anderen unerwünschten Inhaltsstoffen sind, wie z. B. Chloriden, könnten zu Schäden führen. Außerdem könnte die geforderte Wirkung bei nicht eingehaltener Konzentration des Entkalkungsmittels nicht gewährleistet werden.
Tipp: Weitere Entkalkungstabletten erhalten Sie über den Miele Webshop, den Miele Werkkundendienst oder Ihren Miele Fachhändler.
■ Füllen Sie das Gefäß mit ca. 600 ml kaltem Leitungswasser und lösen Sie eine Entkalkungstablette vollständig darin auf.
Entkalkungsvorgang durchführen
■ Wählen Sie 📋.
■ Blättern Sie in der Auswahlliste, bis Entkalken hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Wenn die Betriebsart Klimagaren und die Automatikprogramme mit Feuchteunterstützung bereits gesperrt waren, können Sie den Entkalkungs- vorgang sofort durch Bestätigung mit OK starten.
Ein Informationsfenster mit Hinweisen zur Einwirkphase erscheint.
■ Schieben Sie das Universalblech bis zum Anschlag in die oberste Ebene, um das Entkalkungsmittel nach der Verwendung aufzufangen. Bestätigen Sie den Hinweis mit OK.

■ Stellen Sie das Gefäß mit dem Entkalkungsmittel auf den Garraumboden.
■ Befestigen Sie den Kunststoffschlauch mit einem Ende am Einfüllrohr. Stellen Sie das andere Ende bis auf den Gefäßboden in das Entkalkungsmittel und befestigen Sie es mit dem Saugnapf im Gefäß.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Einsaugvorgang startet. Pumpgeräusche sind zu hören.
Sie können den Einsaugvorgang jederzeit mit OK unterbrechen und wieder fortsetzen.
Die tatsächlich eingesaugte Menge Entkalkungsmittel kann geringer sein als die geforderte, so dass im Gefäß ein Rest zurückbleibt.
Ein Informationsfenster mit einem Hinweis, dass der Einsaugvorgang abgeschlossen ist, erscheint.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Die Einwirkphase startet. Sie können den Zeitverlauf verfolgen.
■ Lassen Sie das Gefäß samt Schlauchverbindung zum Einfüllrohr im Garraum stehen und füllen Sie ca. 300 ml Wasser nach, da das System während der Einwirkphase nochmals Flüssigkeit einsaugt.
Etwa alle 5 Minuten saugt das System nochmals etwas Flüssigkeit ein. Pumpgeräusche sind zu hören.
Am Ende der Einwirkphase ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist (siehe Kapitel "Einstellungen – akustische Hinweise").
Nach der Einwirkphase muss das Verdampfungssystem gespült werden, um Reste des Entkalkungsmittels zu entfernen.
Dazu wird dreimal ca. 1 I frisches Leitungswasser durch das Verdampfungssystem gepumpt und auf dem Universalblech aufgefangen.
■ Nehmen Sie das Universalblech mit dem aufgefangenen Entkalkungsmittel heraus, leeren Sie es und schieben Sie es wieder in die oberste Ebene.
■ Nehmen Sie den Kunststoffschlauch aus dem Gefäß.
■ Nehmen Sie das Gefäß heraus, spülen Sie es gründlich und füllen Sie es mit ca. 1 l frischem Leitungswasser.
■ Stellen Sie das Gefäß wieder in den Garraum und befestigen Sie den Kunststoffschlauch im Gefäß.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Der Einsaugvorgang für den ersten Spülvorgang startet.
Das Wasser wird durch das Verdampfungssystem geleitet und auf dem Universalblech aufgefangen.
Hinweise zur Vorbereitung des zweiten Spülvorgangs erscheinen.
■ Nehmen Sie das Universalblech mit dem aufgefangenen Spülwasser heraus, leeren Sie es und schieben Sie es wieder in die oberste Ebene.
■ Nehmen Sie den Kunststoffschlauch aus dem Gefäß und füllen Sie das Gefäß mit ca. 1 l frischem Leitungs- wasser.
■ Stellen Sie das Gefäß wieder in den Garraum, befestigen Sie den Kunststoffschlauch im Gefäß.
■ Bestätigen Sie mit OK.
■ Gehen Sie für den dritten Spülvorgang genauso vor.
Lassen Sie das Universalblech mit dem beim dritten Spülvorgang aufgefangenen Spülwasser während der Restwasserverdampfung im Garraum.
Nach dem dritten Spülvorgang startet die Restwasserverdampfung.
■ Nehmen Sie Gefäß und Schlauch aus dem Garraum.
■ Schließen Sie die Tür.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Wasserdampf kann zu Verbrühungen führen.
Öffnen Sie während der Restwasserverdampfung nicht die Tür.
Die Garraumbeheizung schaltet ein und die Dauer der Restwasserverdampfung erscheint.
Die Dauer wird je nach tatsächlich vorhandener Restwassermenge automatisch korrigiert.
Am Ende der Restwasserverdampfung erscheint ein Informationsfenster mit Hinweisen zur Reinigung nach dem Entkalkungsvorgang.
■ Bestätigen Sie mit OK.
Wenn der Signalton eingeschaltet ist, ertönt ein Signal (siehe Kapitel "Einstellungen – akustische Hinweise"). Im Display erscheint Vorgang beendet.
■ Schalten Sie den Backofen aus.
Verbrennungsgefahr! Lassen Sie den Garraum und das Zubehör erst abkühlen, bevor Sie mit der Reinigung beginnen.
■ Nehmen Sie das Universalblech mit der aufgefangenen Flüssigkeit heraus und reinigen Sie abschließend den abgekühlten Backofen von eventuellen Feuchtigkeitsniederschlägen und Resten des Entkalkungsmittels.
Schließen Sie die Tür erst, wenn der Garraum trocken ist.
Die meisten Probleme, die im täglichen Betrieb auftreten, können Sie selbst beheben. Die nachfolgende Übersicht soll Ihnen dabei helfen.
Fordern Sie den Werkkundendienst (siehe Umschlag) an, wenn Sie die Ursache eines Problems nicht finden oder beheben können.
⚠️ Verletzungsgefahr! Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die Miele nicht haftet.
Nur von Miele autorisierte Fachkräfte dürfen Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen durchführen.
Öffnen Sie niemals selbst das Gehäuse des Backofens.
| Problem Ursache und Behebung | |
| Das Display ist dunkel. Die Tageszeitanzeige ist ausgeschaltet. Dadurch ist das Display bei ausgeschaltetem Backofen dunkel.■ Sobald Sie den Backofen einschalten, erscheint die Tageszeit. Wenn sie dauerhaft angezeigt werden soll, müssen Sie die Tageszeitanzeige einschalten (siehe Kapitel "Einstellungen – Tageszeit – Anzeige"). | |
| Inbetriebnahmesperre erscheint bei der Auswahl einer Betriebsart. | Die Inbetriebnahmesperre ist eingeschaltet.■ Sie können sie für einen Garvorgang ausschalten, indem Sie OK mindestens 6 Sekunden lang berühren.■ Sie können die Inbetriebnahmesperre dauerhaft ausschalten (siehe Kapitel "Inbetriebnahmesperre"). |
| Der Garraum wird nicht heiß. | Die Messeschaltung ist aktiviert.Der Backofen kann zwar bedient werden, aber die Garraumbeheizung funktioniert nicht.■ Deaktivieren Sie die Messeschaltung (siehe Kapitel "Einstellungen – Händler"). |
| Netzausfall - Vorgang abgebrochen erscheint im Display. | Das Elektronetz war kurzzeitig ausgefallen. Ein laufen-der Garvorgang wurde dadurch abgebrochen.■ Schalten Sie den Backofen aus und wieder ein.■ Starten Sie den Garvorgang erneut. |
| 12:00 erscheint im Dis-play. | Das Elektronetz war länger als 200 Stunden ausgefallen.■ Stellen Sie Tageszeit und Datum neu ein. |
| Maximale Betriebsdauer erreicht erscheint im Dis-play. | Der Backofen wurde über einen ungewöhnlich langen Zeitraum betrieben. Die Sicherheitsausschaltung wurde aktiviert.■ Bestätigen Sie mit OK. Löschen Sie die Meldung Vorgang beendet durch Auswahl von ⇌.Danach ist der Backofen wieder betriebsbereit. |
| Fehler 32 erscheint im Display. | Die Türverriegelung für die Pyrolyse-Reinigung schließt nicht.■ Schalten Sie den Backofen aus und wieder ein.Starten Sie anschließend die gewünschte Pyrolyse-Reinigung erneut.■ Wenn der Fehlercode wiederholt angezeigt wird, rufen Sie den Miele Kundendienst. |
| Fehler 33 erscheint im Display. | Die Türverriegelung für die Pyrolyse-Reinigung öffnet nicht.■ Schalten Sie den Backofen aus und wieder ein.■ Wenn die Türverriegelung nicht geöffnet wird, rufen Sie den Miele Kundendienst. |
| ⚠️ Fehler XX erscheint im Display. | Ein Problem, das Sie nicht selbst beheben können.■ Rufen Sie den Miele Kundendienst. |
| Diese Funktion steht derzeit nicht zur Verfügung. er-scheint nach Auswahl der Betriebsart Klima-garen ⚠⋯ oder der Funktion Entkalken im Display. | Das Verdampfungssystem ist defekt.■ Rufen Sie den Miele Kundendienst. |
| Feuchtesteuerung defekt - Die Automatikprogramme laufen ohne Klimagaren ab erscheint nach Auswahl eines Automatikpro-gramms im Display. | Das Verdampfungssystem ist defekt.■ Rufen Sie den Miele Kundendienst.Sie können das Automatikprogramm auch ohne Feuchteunterstützung ablaufen lassen. |
| Bei einem Garvorgang mit Feuchteunterstützung wird kein Wasser eingesaugt. | Die Messeschaltung ist aktiviert. Der Backofen kann zwar bedient werden, aber die Pumpe des Verdamp-fungssystems funktioniert nicht.■ Deaktivieren Sie die Messeschaltung (siehe Kapitel "Einstellungen – Händler"). |
| Die Pumpe des Verdampfungssystems ist defekt.■ Rufen Sie den Miele Werkkundendienst. | |
| Nach einem Garvorgang ist ein Betriebsgeräusch zu hören. | Nach einem Garvorgang bleibt das Kühlgebläse eingeschaltet (siehe Kapitel "Einstellungen – Kühlgeblä-senachlauf"). |
| Der Backofen hat sich selbsttätig ausgeschaltet. | Der Backofen schaltet sich aus Energiespargründen automatisch aus, wenn nach dem Einschalten des Backofens oder nach Ende eines Garvorgangs inner-halb einer bestimmten Zeit keine weitere Bedienung erfolgt.■ Schalten Sie den Backofen wieder ein. |
| Der Kuchen/das Ge-bäck ist nach der in der Backtabelle angegebenen Zeit noch nicht gar. | Die gewählte Temperatur weicht vom Rezept ab.■ Wählen Sie die dem Rezept entsprechende Tem-peratur. |
| Die Zutatenmengen weichen vom Rezept ab.■ Prüfen Sie, ob Sie das Rezept verändert haben.Durch Zugabe von mehr Flüssigkeit oder Eiern wird der Teig feuchter und benötigt eine längere Backzeit. | |
| Der Kuchen/das Ge-bäck hat Bräunungsun- terschiede. | Eine falsche Temperatur oder Ebene wurde gewählt.■ Ein gewisser Unterschied in der Bräunung ist im- mer vorhanden. Prüfen Sie bei einem sehr großen Bräunungsunterschied, ob Sie die richtige Tempe-ratur und Ebene gewählt haben. |
| Material oder Farbe der Backform sind nicht auf die Betriebsart abgestimmt.■ In der Betriebsart Ober-/Unterhitze ☐ sind helle oder blanke Backformen nicht so gut geeignet. Verwenden Sie matte, dunkle Backformen. | |
| Die Garraumbeleuch-tung schaltet nach kur- zer Zeit aus. | Die Garraumbeleuchtung ist werkseitig so eingestellt, dass sie automatisch nach 15 Sekunden ausschaltet. Diese Werkeinstellung können Sie ändern (siehe Kapitel "Einstellungen – Beleuchtung"). |
Die obere Garraumbe-leuchtung schaltet nicht ein.![]() | Die Halogenlampe ist defekt.⚠️ Verbrennungsgefahr!Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der Garraum muss abgekühlt sein.■ Trennen Sie den Backofen elektrisch vom Netz. Ziehen Sie dazu den Netzstecker oder schalten Sie die Sicherung der Elektroinstallation aus.■ Lösen Sie die Lampenabdeckung mit einer Vierteldrehung nach links und ziehen Sie sie mit dem Dichtring nach unten aus dem Gehäuse heraus.■ Wechseln Sie die Halogenlampe aus (Osram 66725 AM/A, 230 V, 25 W, Sockel G9).■ Setzen Sie die Lampenabdeckung mit Dichtring in das Gehäuse ein und befestigen Sie sie durch Drehung nach rechts.■ Heben Sie die Trennung des Backofens vom Elek-tronetz wieder auf. |
| Nach der Pyrolyse-Reinigung sind noch Verschmutzungen im Garraum. | Bei der Pyrolyse-Reinigung werden Verschmutzungen verbrannt und es bleibt Asche zurück.■ Entfernen Sie die Asche mit warmem Wasser, Handspülmittel und einem sauberen Schwammtuch oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch.Wenn darüber hinaus noch größere Verschmutzungen zu finden sind, starten Sie die Pyrolyse-Reinigung nochmals, gegebenenfalls mit längerer Dauer. |
| Beim Einschieben oder Herausziehen von Rost oder anderem Zubehör kommt es zu Geräuschen. | Durch die pyrolysebeständige Oberfläche der Aufnahmegitter kommt es zu Reibungseffekten beim Einschieben oder Herausziehen des Zubehörs.■ Zur Verminderung dieser Reibungseffekte geben Sie ein paar Tropfen hocherhitzbares Speiseöl auf ein Küchenpapier und fetten Sie die Aufnahmegitter. Wiederholen Sie dies nach jeder Pyrolyse-Reinigung. |
Kundendienst
Bei Störungen, die Sie nicht selbst beseitigen können, benachrichtigen Sie
– Ihren Miele Fachhändler oder
– den Miele Werkkundendienst.
Die Telefonnummer des Werkkunden-dienstes finden Sie am Ende dieser Gebrauchs- und Montageanweisung.
Der Kundendienst benötigt die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer.
Diese Informationen finden Sie auf dem Typenschild, das bei geöffneter Tür auf dem Frontrahmen zu sehen ist.
Garantiezeit und Garantiebedingungen
Die Garantiezeit beträgt 2 Jahre.
Weitere Informationen entnehmen Sie den mitgelieferten Garantiebedingungen.

Verletzungsgefahr!
Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die Miele nicht haftet.
Der Anschluss an das Elektronetz darf nur von einer qualifizierten Elektro-Fachkraft durchgeführt werden, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatz-Vorschriften der örtlichen Elektro-Versorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig einhält.
Der Anschluss darf nur an eine nach VDE 0100 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
Der Anschluss an eine Steckdose
(nach VDE 0701) ist zu empfehlen, da er die Trennung vom Elektronetz im Kundendienstfall erleichtert.
Falls für den Benutzer die Steckdose nicht mehr zugänglich oder ein Festanschluss vorgesehen ist, muss installationsseitig eine Trennvorrichtung für jeden Pol vorhanden sein.
Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm. Dazu gehören LS-Schalter, Sicherungen und Schütze (EN 60335).
Anschlussdaten
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild, das bei geöffneter Tür auf dem Frontrahmen zu sehen ist.
Diese Angaben müssen mit denen des Elektronetzes übereinstimmen.
■ Geben Sie bei Rückfragen an Miele immer Folgendes an:
- Modellbezeichnung
- Fabrikationsnummer
- Anschlussdaten (Netzspannung/Frequenz/maximaler Anschlusswert)
Bei Anschlussänderung oder Austausch der Anschlussleitung muss der Kabeltyp H 05 VV-F mit geeignetem Querschnitt verwendet werden.
Backofen
Der Backofen ist mit einer ca. 1,7 m langen 3-adrigen Anschlussleitung mit Stecker anschlussfertig für Wechselstrom 230 V, 50 Hz, ausgerüstet.
Die Absicherung erfolgt mit 16 A. Der Anschluss darf nur an eine ordnungsgemäß angelegte Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
Maximaler Anschlusswert: siehe Typenschild.
Abmessungen und Schrankausschnitt
Die Maßangaben erfolgen in mm.
Einbau in einen Unterschrank
Soll der Backofen unter einem Kochfeld eingebaut werden, beachten Sie die Hinweise zum Einbau des Kochfeldes sowie die Einbauhöhe des Kochfeldes.

text_image
≥150cm² 600 460-465 ≥550 560-568 554 407 410 435 438 547 595 22*/23*** Backofen mit Glasfront
** Backofen mit Metallfront
Einbau in einen Hochschrank

text_image
≥500 30 ≥550 560-568 450-452* Backofen mit Glasfront
** Backofen mit Metallfront

text_image
554 407 410 435 438 455,5 547 595 22*/23**Detailmaße der Backofenfront
Die Maßangaben erfolgen in mm.

text_image
111,5 438 A 333 451,5 455,5 4 B -2A H63xx: 45 mm
H64xx: 42 mm
B Backofen mit Glasfront: 2,2 mm
Backofen mit Metallfront: 1,2 mm

Der Backofen darf nur im einge- n Zustand betrieben werden.
Der Backofen benötigt für den einwandfreien Betrieb eine ausreichende Kühlluftzufuhr. Die erforderliche Kühlluft darf nicht durch andere Wärmequellen (z. B. Festbrennstoff-Öfen) übermäßig erwärmt werden.
Beachten Sie beim Einbau unbedingt:
Bauen Sie im Umbauschrank keine Rückwand ein.
Stellen Sie sicher, dass der Zwischenboden, auf den der Backofen gestellt wird, nicht an der Wand anliegt.
Montieren Sie keine Wärmeschutzleisten an den Seitenwänden des Umbauschrankes.
Vor dem Einbau
■ Stellen Sie sicher, dass die Netzanschlussdose spannungslos ist.
Backofen einbauen
■ Schließen Sie den Backofen elektrisch an.
Die Tür kann beschädigt werden, wenn Sie den Backofen am Türgriff tragen.
Verwenden Sie zum Tragen die Griffmulden seitlich am Gehäuse.
Es ist sinnvoll, vor dem Einbau die Tür auszubauen (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Tür ausbauen") und das Zubehör herauszunehmen. Der Backofen ist dann leichter, wenn Sie ihn in den Umbauschrank schieben, und Sie tragen ihn nicht aus Versehen am Türgriff.
■ Schieben Sie den Backofen in den Umbauschrank und richten Sie ihn aus.
■ Öffnen Sie die Tür, wenn Sie sie nicht ausgebaut haben.

■ Befestigen Sie den Backofen mit den mitgelieferten Schrauben an den Seitenwänden des Umbauschrankes.
■ Bauen Sie die Tür gegebenenfalls wieder ein (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Tür einbauen").
Prüfspeisen nach EN 60350-1
| Prüfspeisen Zubehör | [°C] | 31 | [min] | Vorheizen | |
| Spritzgebäck | 1 Blech | 140 4) | 2 30–40 nein | ||
| 160 4) | 2 17–25 ja | ||||
| 2 Bleche 1) | 140 4) | 1+2 35–45 nein | |||
| Small Cakes | 1 Blech | 150 4) | 2 25–35 nein | ||
| 160 4) | 2 20–35 ja | ||||
| 2 Bleche | 140 4) | 1+2 35–45 nein | |||
| Wasserbiskuit | Springform 2)∅ 26 cm | 180 4) | 1 15–25 ja | ||
| 3) 150–180 4) | 1 20–45 ja | ||||
| Apfelkuchen (Apple pie) | Springform 2)∅ 20 cm | 160 4) | 2 85–100 nein | ||
| 180 4) | 1 85–95 nein | ||||
| Toast Rost 300 2 5–8 nein | |||||
| Burger | Rost auf Univer-salblech | 300 2 | 1. Seite:10–162. Seite:5–10 | ja, 5 Minu-ten | |
Betriebsart / 📁 Temperatur / ☐ 3 Ebene / ⏻ Garzeit
Heißluft plus / Ober-/Unterhitze / Grill
1) Nehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten heraus, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
2) Verwenden Sie eine matte, dunkle Backform und stellen Sie sie auf den Rost.
3) Wählen Sie im Allgemeinen die niedrigere Temperatur und prüfen Sie das Gargut nach der kürzeren Garzeit.
4) Schalten Sie während der Aufheizphase die Funktion Schnellaufheizen durch Auswahl der beleuchteten Sensortaste ⚡≡ ^↑ aus.
Energieeffizienzklasse
Die Ermittlung der Energieeffizienzklasse erfolgt nach EN 60350-1.
Energieeffizienzklasse: A+
Beachten Sie nachfolgende Hinweise bei der Durchführung der Messung:
– Die Messung erfolgt in der Betriebsart Bräunungsgaren 📊.
- Stellen Sie die Garraumbeleuchtung so ein, dass sie für 15 Sekunden einschaltet (siehe Kapitel "Einstellungen").
– Während der Messung befindet sich nur das für die Messung benötigte Zubehör im Garraum.
Verwenden Sie kein weiteres eventuell vorhandenes Zubehör wie FlexiClip-Voll-auszüge oder katalytisch beschichtete Teile wie die Seitenwände oder das Deckenblech.
– Eine wichtige Voraussetzung für die Ermittlung der Energieeffizienzklasse ist, dass die Tür während der Messung dicht geschlossen ist.
Je nach verwendeten Messelementen kann die Dichtfunktion der Türdichtung mehr oder weniger beeinträchtigt werden. Dies hat negative Auswirkungen auf das Messergebnis.
Dieser Mangel ist durch Andrücken der Tür auszugleichen. Dazu können unter ungünstigen Umständen auch geeignete technische Hilfsmittel notwendig werden. Dieser Mangel tritt im normalen praktischen Gebrauch nicht auf.
Datenblätter für Haushaltsbacköfen
Nachfolgend sind die Datenblätter der in dieser Gebrauchs- und Montageanweisung beschriebenen Modelle angehängt.
Datenblatt für Haushaltsbacköfen
nach delegierter Verordnung (EU) Nr. 65/2014 und Verordnung (EU) Nr. 66/2014
| MIELE | |
| Modellname / -kennzeichen H 6301 BP | |
| Energieeffizienzindex/Garraum (EEI _cavity ) 81,9 | |
| Energieeffizienzklasse/Garraum | |
| A+++ (höchste Effizienz) bis D (niedrigste Effizienz) A+ | |
| Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im konventionellen Modus 0,90 kWh | |
| Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im Umluft-Modus 0,61 kWh | |
| Zahl der Garräume 1 | |
| Wärmequellen pro Garraum electric | |
| Volumen des Garraums 49 l | |
| Masse des Gerätes 38 kg |
Datenblatt für Haushaltsbacköfen
nach delegierter Verordnung (EU) Nr. 65/2014 und Verordnung (EU) Nr. 66/2014
| MIELE | |
| Modellname / -kennzeichen H 6401 BP | |
| Energieeffizienzindex/Garraum (EEI _cavity ) 81,9 | |
| Energieeffizienzklasse/Garraum | |
| A+++ (höchste Effizienz) bis D (niedrigste Effizienz) A+ | |
| Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im konventionellen Modus 0,90 kWh | |
| Energieverbrauch pro Zyklus und Garraum im Umluft-Modus 0,61 kWh | |
| Zahl der Garräume 1 | |
| Wärmequellen pro Garraum electric | |
| Volumen des Garraums 49 l | |
| Masse des Gerätes 38 kg |
Deutschland:
Miele & Cie. KG
Carl-Miele-Straße 29
33332 Gütersloh
Telefon: 0800 22 44 666 (kostenfrei)
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa+So 9-18 Uhr
Telefax: 05241 89-2090
Miele im Internet: www.miele.de
E-Mail: info@miele.de
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestraße 1
5071 Wals bei Salzburg
Telefon: 050 800 800 (Festnetz zum Ortstarif;
Mobilfunkgebühren abweichend)
Mo-Fr 8-17 Uhr
Telefax: 050 800 81219
Miele im Internet: www.miele.at
E-Mail: info@miele.at
Luxemburg:
Miele S.à.r.l.
Telefon: 00352 4 97 11-30 (Werkkundendienst)
Telefon: 00352 4 97 11-45 (Produktinformation)
Mo-Do 8.30-12.30, 13-17 Uhr
Fr 8.30-12.30, 13-16 Uhr
Telefax: 00352 4 97 11-39
Miele im Internet: www.miele.lu
E-Mail: infolux@miele.lu

text_image
MieleMiele
H6401BP
CE
M.-Nr. 10 111 930 / 05de-DE



































5) 


[°C]
[min]
3) 








1)
