Küppersbusch GCM 642.1 - Herd

GCM 642.1 - Herd Küppersbusch - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG GCM 642.1 Küppersbusch

mit Montageanweisungen

GB Instructions for use and installation instructions
F Instructions d'utilisation et avis de montage
NL Gebruiksaanwijzing en montagehandleiding
① Istruzioni di uso e di montaggio
E Instrucciones de uso y de montaje

GCM 642.1

Küppersbusch GCM 642.1 - 1

Küppersbusch-Kundendienst

Zentrale Kundendienst- / Ersatzteilanforderung

Deutschland:

Küppersbusch Hausgeräte AG

Küppersbuschstraße 16

45883 Gelsenkirchen

Telefon: 01 80 - 5 25 65 65

Telefax: (02 09) 4 01 - 7 14 / 7 15

Sie erreichen uns:

Montag bis Donnerstag von 7 ^30 Uhr bis 18 ^00 Uhr

Freitag von 7 ^30 Uhr bis 17 ^20 Uhr

Samstag von 9 ^00 Uhr bis 13 ^00 Uhr

Außerhalb der Dienstzeiten teilen Sie uns Ihre Wünsche bitte per Telefax mit.

Österreich:

Küppersbusch Ges. m. b. H.

Eitnergasse 13

1230 Wien

Telefon: (01) 8 66 80 - 15

Telefax: (01) 8 66 80 - 50

Sie erreichen uns:

Montag bis Freitag von 8 ^00 Uhr bis 17 ^00 Uhr

Außerhalb der Dienstzeiten teilen Sie uns Ihre Wünsche bitte per Telefax mit.

Vertragskundendienst

56070 Koblenz, August-Horch-Straße 14

Zentrale Tel.: (02 61) 8 90 90

Kundendienst Tel.: (02 61) 8 90 91 73

66117 Saarbrücken, Zinzinger Straße 13

Zentrale Tel.: (06 81) 50 08 50

Kundendienst Tel.: (06 81) 5 00 85 22

55543 Bad Kreuznach, Industriestraße

Zentrale Tel.: (06 71) 79 40

Kundendienst Tel.: (06 71) 79 43 31

Bitte beachten Sie:

Damit unser Kundendienst Reparaturen sorgfältig vorbereiten und die benötigten Ersatzteile bereitstellen kann, benötigen wir bei Ihrer Kundendienstanforderung die folgenden Informationen:

  1. Ihre genaue Anschrift
  2. Ihre Telefon- und ggf. Telefaxnummer
  3. Wann kann der Kundendienst Sie besuchen?
  4. Die genaue Gerätebezeichnung: Mod. und F.-Nr. (Typenschild und/oder Kaufbeleg zu Rate ziehen)
  5. Das Kaufdatum
  6. Die genaue Beschreibung des Problemes oder Ihres Service-Wunsches

Halten Sie bitte zusätzlich Ihren Kaufbeleg bereit.

So helfen Sie uns, unnötigen Zeit- und Kostenaufwand zu vermeiden und auch für Sie effizienter zu arbeiten.

Garantiebedingungen

Gültig ab Oktober 1998 für die Bundesrepublik Deutschland.

Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in jedem Fall die Vorlage des Kaufbelegs erforderlich.

Für unsere KÜPPERSBUSCH-Geräte leisten wir zusätzlich zu den Verpflichtungen des Händlers aus dem Kaufvertrag gegenüber dem Endabnehmer unter den nachstehenden Bedingungen Werksgarantie:

  1. Die Werksgarantie beträgt 12 Monate und beginnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe, der durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist. Bei gewerblicher Nutzung von KÜPPERSBUSCH-Geräten in Gemeinschaftsanlagen ist eine Garantiezeit auf 6 Monate beschränkt. Die Garantie erstreckt sich nicht auf leicht zerbrechliche Teile wie z. B. Glas, Kunststoff oder Leuchtmittel.
    Die verlängerte Garantiezeit gilt nicht, wenn die Typen- oder Serien-Nr. des Produkts geändert, gelöscht, entfernt oder unleserlich gemacht worden ist.

  2. Innerhalb der Werksgarantie werden alle Funktionsfehler, die trotz vorschriftsmäßigen Anschlusses, sachgemäßer Behandlung und Beachtung der gültigen KÜPPERSBUSCH-Einbauvorschriften und Betriebsanleitungen nachweisbar auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzuführen sind, durch unseren Kundendienst beseitigt. Emaille- und Lackschäden werden nur dann von dieser Werksgarantie erfaßt, wenn sie innerhalb von 4 Wochen nach Übergabe des KÜPPERSBUSCH-Gerätes unserem Kundendienst angezeigt werden. Schäden aufgrund chemischer und elektrochemischer Einwirkungen von Wasser und Transportschäden (diese müssen entsprechend den Bedingungen des Transporteurs gegen den Transporteur geltend gemacht werden), sowie Einregulierungs- und Umstellungsarbeiten an Gasverbrauchseinrichtungen fallen nicht unter diese Werksgarantie.

  3. Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das KÜPPERSBUSCH-Gerät noch für neu eingebaute Teile. Ausgewechselte Teile gehen in unser Eigentum über.

  4. Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Reparatur entscheidet unser Kundendienst nach billigem Ermessen. Soweit nicht anders vereinbart, ist unsere nächstgelegene Kundendienststelle zu benachrichtigen. Die Reparatur wird in der Regel am Aufstellungsort, ausnahmsweise in der Kundendienstwerkstatt durchgeführt. Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, daß eine uneingeschränkte Handhabung durch die Techniker möglich ist und keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können.

  5. Die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile und die anfallende Arbeitszeit werden nicht berechnet.

  6. Innerhalb der ersten 6 Monate der Garantiezeit werden die Wegezeiten und Anfahrtskosten unseres Kundendienstpersonals, soweit diese im Zusammenhang mit der Durchführung der Instandsetzung nach dieser Werksgarantie anfallen, nicht berechnet. Danach werden diese Kosten gesondert in Rechnung gestellt.

  7. Nicht umfaßt sind von der Werksgarantie Ansprüche, die über die kostenlose Fehlerbeseitigung hinausgehen, insbesondere Ansprüche auf Schadensersatz, Wandlung und Minderung oder Folgeschäden.

Wenn Sie unseren Kundendienst benötigen, nennen Sie den Gerätetyp und die Art des Defektes. Bei Transportschäden wenden Sie sich bitte sofort an die nächste für Sie zuständige Kundendienststelle.

KÜPPERSBUSCH Hausgeräte AG, Gelsenkirchen

GB Contents 15
F Sommaire 27
NL Inhoud 39
① Contenuto 51
E Contenido 63

Hier finden Sie...

Bitte lesen Sie die Informationen in diesem Heft sorgfältig durch bevor Sie Ihr Kochfeld in Betrieb nehmen. Sie finden hier wichtige Hinweise für Ihre Sicherheit, den Gebrauch, die Pflege und die Wartung des Gerätes, damit sie lange Freude an Ihrem Gerät haben.

Sollte einmal eine Störung auftreten, sehen Sie bitte erst einmal im Kapitel „Störfallhilfe“ nach. Kleinere Störungen können Sie oft selbst beheben und sparen dadurch unnötige Servicekosten.

Bewahren Sie diese Anleitung sorgfältig auf. Bitte reichen Sie diese Bedienungsanleitung zur Information und Sicherheit an neue Besitzer weiter.

Folgende Symbole werden in dieser Bedienungsanleitung verwendet:

Das Warndreieck weist Sie auf Gefahren für Ihre Gesundheit hin oder auf Schäden, die an dem Gerät verursacht werden können.

Hier finden Sie Tips und Hinweise.

Verpackungsmaterial und Altgerät entsorgen

Entsorgen Sie die Transportverpackung möglichst umweltgerecht.

In Deutschland nimmt Ihr Fachhändler, bei dem Sie das Gerät gekauft haben, die Transportverpackung zurück. Das Rückführen der Verpackungsmaterialien in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Müllaufkommen. Altgeräte enthalten noch Wertstoffe. Geben Sie Ihr Altgerät in eine Wertstoff-sammelstelle. Altgeräte sind vor dem Entsorgen unbrauchbar zu machen. Damit verhindern Sie Mißbrauch.

Inhaltsverzeichnis

Ihr Gerät im Überblick 4

Sicherheitshinweise 5

für Einbau, Anschluß und Funktion für den Betrieb

Vor dem ersten Benutzen 6

Erstreinigung und Inbetriebnahme Die Digitaluhr einstellen

Das Gerät im Gebrauch 6

Kochzonen ein- und ausschalten Die Fortkochzonen Anwendungsbeispiel Hinweise zu den richtigen Töpfer Tips zum energiesparenden Koch

Reinigung und Pflege 8

Störfallhilfe 8

Montage und Installation 9

Sicherheitshinweise Einbauvoraussetzungen Gasanschluß Elektro-Anschluß Einbau

Umstellen auf andere Gasart 12

Wechsel der Strahlerdüsen

Technische Daten 12

Leistung, Verbrauch und Einbaumaße Gasanschlußwerte Düsendurchmesser Tabelle der zugelassenen Gasarten und Drücke

Ihr Gerät im Überblick

Küppersbusch GCM 642.1 - Ihr Gerät im Überblick - 1

text_image 1 2 4 Köppersbusch 3

Küppersbusch GCM 642.1 - Ihr Gerät im Überblick - 2

text_image 11 5 6 5 6 7 12:38 Küppersbusch 10 9 9 8 8

Kochfläche

1 Abwärmeöffnung
2 Fortkochzonen
3 Kochzonen
4 Restwärmeanzeige

Bedienfeld

5 S y m b o l e f ü r K o c h z o

6 Betriebsanzeigen für Kochzonen
7 Digitaluhr
8 Fehleranzeigen für Kochzonen
9 Regler für Kochzonen
10 Schalter für Zweikreis-Kochzone
11 Symbol für Zweikreis-Kochzone

Diese Anleitung muß mit dem Benutzer durchgesprochen werden. Sie ist ihm anschließend auszuhändigen.

  • Das Gerät darf nur mit Erdgas oder Flüssiggas (Butan/Propan oder dessen Gemisch) betrieben werden.
    ■ Der Anschlußdruck beträgt

  • für Erdgas H, E, LL 20 mbar

  • für Flüssiggas 50 mbar.

Es darf keine Inbetriebnahme erfolgen, wenn der Gas-Anschlußdruck außerhalb der angegebenen Bereiche liegt:

– Erdgas mind. 17,0 mbar, max. 25,0 mbar
- Flüssiggas mind. 42,5 mbar, max. 57,5 mbar

Der angegebene Anschlußdruck bezieht sich auf die Bundesrepublik

Deutschland. Anschlußdruck in anderen europäischen Ländern: siehe Abschnitt „Technische Daten“.

■ In Deutschland dürfen nur national zugelassene Druckregler verwendet werden.
■ Der Netzanschluß für das Gerät muß 230 V/50 Hz betragen. Die elektrische Leistungsaufnahme beträgt ca. 35 W.
■ Entnehmen Sie die technischen Anschlußwerte des Gerätes dem Typenschild.
■ Vor dem Anschluß des Gerätes ist zu prüfen, ob die örtlichen Anschlußbedingungen (Gasart und Gasdruck) und die Geräteeinstellung übereinstimmen.
Alle Einstellwerte für das Gerät finden Sie in dieser Anleitung im Abschnitt „Technische Daten“. Am Gerät sind sie auf einem Hinweisschild (oder auf dem Geräteschild) angegeben.
■ Wird eine Einstellung geändert, so ist diese neu zu kennzeichnen.
- Dieses Gerät wird nicht an eine Abgasleitung angeschlossen. Es muß nach den geltenden Installationsbedingungen aufgestellt und angeschlossen werden.
■ Die Benutzung eines Gaskochgerätes führt zu Wärme- und Feuchtigkeitsbildung im Aufstellungsraum. Deshalb darf das Gerät nur in einem gut belüfteten Raum betrieben werden.
- Der Gasanschluß sowie Ein- und Umstellarbeiten dürfen nur von einem zugelassenen Fachmann vorgenommen werden. Dabei sind die gesetzlichen Vorschriften und die Anschlußbedingungen des örtlichen Gas-Versorgungsunternehmens vollständig einzuhalten.
■ Die Reparatur der Geräte darf nur ein vom Hersteller geschulter Kunden-diensttechniker vornehmen. Bei Reparaturen an gasführenden Einrichtungen ist grundsätzlich die Energiezufuhr abzustellen. Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten gefährden Ihre Sicherheit.
- Bei Betrieb mit Flüssiggas (Butan/Propan) müssen alle Verbindungen zwischen Flasche und Gerät absolut dicht angezogen sein.
■ Frei verlegte Zuleitungsschläuche nicht einklemmen oder auf die heiße Kochfläche legen.
- Der Mindestabstand von Hängeschränken über der Kochfläche beträgt 650 mm. Bei Dunstabzugshauben gelten die Angaben des Herstellers.
- Wir empfehlen, in regelmäßigen Zeitabständen eine Wartung von einem anerkannten Fachmann durchführen zu lassen (Wartungsvertrag).

für den Betrieb

  • Nehmen Sie das Gerät erst in Betrieb, nachdem Ihnen der installierende Fachmann das Gerät erklärt hat.
  • Bitte lesen Sie zusätzlich die in diesem Heft aufgeführten Informationen sorgfältig durch. Diese geben wichtige Hinweise für die Sicherheit und den Gebrauch des Gerätes. Bedenken Sie, daß Schäden, die durch falsche Bedienung entstehen, nicht unter die Garantie fallen.
    ■ Das Gerät dient ausschließlich der Zubereitung von Speisen im Haushalt.
    ■ Das Gerät nicht zum Heizen von Räumen benutzen.
    ■ Bei Betriebsstörungen umgehend die Gaszufuhr abstellen.
    ■ Bewahren Sie diese Gebrauchsanleitung sorgfältig auf.
    ■ Die Kochzonen nur mit aufgesetztem Kochgut betreiben.
    ■ Das Kochfeld niemals als Ablage- oder Standfläche verwenden!
  • Die Oberflächen von Kochfeld und Kochgerät werden im Betrieb heiß. Kinder grundsätzlich fernhalten.
    ■ Die Abwärmeöffnungen des Kochfeldes dürfen nicht verdeckt werden.
  • Überhitzte Fette und Öle können sich selbst entzünden. Speisen mit Fetten und Ölen, z. B. Pommes frites, nur unter Aufsicht zubereiten. Entzündete Fette und Öle niemals mit Wasser löschen! Deckel auflegen, Kochstelle abschalten und Topf von der heißen Kochzone ziehen.
  • Das Glaskeramik-Kochfeld ist sehr stabil und verträgt ohne weiteres leichte bis mittlere Stöße und flächige Belastungen. Vermeiden Sie jedoch punktförmige Belastungen, wie z. B. herabfallende Gewürzbehälter oder Flaschen.
  • Bei Rissen, Sprüngen oder Bruch des Glaskeramik-Kochfeldes das Gerät sofort außer Betrieb setzen.
    ■ Keine Alufolie oder Kunststoffe auf die Kochzonen legen.
    ■ Keine Aluminiumbehälter als Kochgeschirr benutzen.
  • Bei kaltem Gerät sollten Sie das Gerät ca. 2 Minuten auf Kochstufe 12 aufheizen, bevor Sie auf eine niedrigere Kochstufe zurückschalten.
    ■ Anschlußkabel von Elektrogeräten nicht auf heiße Kochzonen legen.
  • Schnellkochtöpfe ständig beobachten, bis der richtige Druck erreicht ist. Kochzonenbrenner zunächst auf maximale Leistung einstellen und dann (nach Angabe des Topfherstellers) rechtzeitig zurückdrehen.

Vor dem ersten Benutzen

⚠ Sie dürfen das Gerät nur in Betrieb nehmen, wenn es von einem autorisierten Fachmann korrekt installiert und geprüft wurde und Sie von ihm in die Bedienung eingewiesen worden sind.

Erstreinigung und Inbetriebnahme

Bevor Sie zum ersten Mal Speisen auf der Kochfläche zubereiten:

– Säubern Sie die Kochfläche bitte mit einem feuchten Tuch und polieren Sie sie anschließend trocken. So verhindern Sie, daß sich eventuelle Verschmutzungen einbrennen.

– Schalten Sie beide Kochzonen für ca. 10 Minuten auf Stellung 12 ein. Dabei können Reste des keramischen Binders als weißer Rauch austreten.

Achtung: Bei dieser Erstinbetriebnahme des Gerätes das Fenster öffnen oder den Raum anderweitig belüften, damit die sich bildenden Ausdünstungen abziehen können.

Beachten Sie bitte die Hinweise im Kapitel „Reinigung und Pflege“ (S. 8).

Die Digitaluhr einstellen

Mit der Digitaluhr können Sie sich an das Ende der geplanten Kochzeit erinnern lassen. Die Kochzonen werden nicht automatisch ausgeschaltet.

Die Uhrzeit einstellen

– Die Taste mit dem Uhrsymbol kurz drücken und anschließend mit der Taste + bzw. – die aktuelle Uhrzeit einstellen.

Küppersbusch GCM 642.1 - Die Uhrzeit einstellen - 1

text_image 00:00 ① ○ △ - ○ +

Eine Kochzeit einstellen

  • Wenn Sie gerade die Uhrzeit eingestellt haben: Warten Sie ungefähr 10 Sekunden.
    – Geben Sie dann mit + die gewünschte Kochzeit ein.

Jeder Tastendruck verlängert die Kochzeit um 10 Sekunden (max. können 99 Minuten eingestellt werden). Im Display erscheint ein Glockensymbol.

Küppersbusch GCM 642.1 - Eine Kochzeit einstellen - 1

text_image 01:20 ○ - + ○ △

Die ablaufende Kochzeit wird im Display angezeigt und kann jederzeit mit + oder – verändert werden. Durch gleichzeitiges Drücken von + und – wird die eingestellte Kochzeit gelöscht. Die Taste + zuerst loslassen, da sonst eine neue Kochzeit eingestellt wird.

Die Uhrzeit abrufen, während eine Kochzeit abläuft:

– Drücken Sie kurz die Taste mit dem Uhr symbol.
– Die Uhrzeit wird angezeigt; nach einigen Sekunden wird automatisch wieder die Kochzeit eingeblendet.

Ende der Kochzeit

Das Ende der Kochzeit wird mit einem Signalton gemeldet. Mit der Taste + wird der Ton sofort ausgeschaltet, ansonsten hört er nach 7 Minuten automatisch auf.

Während das Signal ertönt, können Sie den Klang ändern:

- Drücken Sie ein- oder zweimal die Taste -, um einen anderen der 3 Töne einzustellen.

Küppersbusch GCM 642.1 - Ende der Kochzeit - 1

text_image 11:13 ○ ○ - +

Das Gerät im Gebrauch

⚠️ Beachten Sie die Sicherheitshinweise auf Seite 5!

  • Das Glaskeramik-Kochfeld ist sehr stabil und verträgt ohne weiteres leichte bis mittlere Stöße und flächige Belastungen. Vermeiden Sie jedoch punktförmige Belastungen, wie z. B. herabfallende Gewürzbehälter oder Flaschen.
  • Bei Rissen, Sprüngen oder Bruch des Glaskeramik-Kochfeldes das Gerät sofort außer Betrieb setzen und den Kundendienst rufen. Bei weiterem Gebrauch können z. B. durch überkochende Flüssigkeiten Schäden im Gerät verursacht werden.

Kochzonen ein- und ausschalten

Das Gerät hat zwei Kochzonen. Jede Kochzone besitzt einen eigenen Regler. Welcher Regler zu welcher Kochzone gehört, können Sie an den Symbolen auf dem Bedienfeld erkennen.

Auf den Kochzonenreglern sind zwölf Kochstufen markiert. Möglichst auf großer Kochstufe ankochen und auf kleiner Kochstufe weiterkochen.

- Zum Einschalten den Kochzonenregler nach rechts auf die gewünschte Kochstufe drehen. Die Betriebsanzeige leuchtet auf. Nach ca. 5 Sekunden erfolgt die selbsttätige Zündung und Überwachung der Kochzone.

Küppersbusch GCM 642.1 - Kochzonen ein- und ausschalten - 1

text_image 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1

Die Verbrennung ist kaum sichtbar. Nach einiger Zeit (auf Kochstufe 12 nach ca. 2 Minuten) glühen die Strahlungsbrenner rot auf.

Während des Betriebes brennt der Brenner nicht ständig, sondern wird in Abhängigkeit von der gewählten Kochstufe von dem Kochzonen – Energieregler immer wieder ab- und eingeschaltet.

Die linke Kochzone hat einen Zweikreisbrenner. Die äußere ringförmige Vergrößerung des Brennerdurchmessers wird durch den links neben dem Kochzonenregler angeordneten Bedienknebel zu- bzw. abgeschaltet.

Küppersbusch GCM 642.1 - Kochzonen ein- und ausschalten - 2

● = kleiner Brennerdurchmesser
● = großer Brennerdurchmesser

Wichtig! In Stellung 12 wird nicht durch den Energieregler abgeschaltet, die Kochzone arbeitet mit maximaler Leistung! Der Schutz der Glaskeramik gegen Überhitzung funktioniert auch bei dieser Reglerstellung. Daher kann es bei nicht ausreichender Wärmeableitung durch nicht aufgestellte oder ungeeignete Töpfe auch in dieser Reglerstellung zu Abschaltungen kommen.

Da das Glaskeramik-Kochfeld die Wärme gut speichert, kann die Kochzone je nach Topfauslastung und Kochgutmenge 5 – 10 Minuten vor Beendigung des Kochvorgangs abgestellt werden.

– Zum Abschalten den Kochzonenregler nach links auf Stufe „●“ drehen.

Die Fortkochzonen auf der Kochfläche können zum weiteren Garen und zum Warmhalten von Speisen genutzt werden.

Ab Kochstufe 8 wird dieser Teil der Glas-Keramik-Kochfläche so stark erhitzt, daß zusätzliches Fortkochen möglich ist.

Anwendungsbeispiel

Menü:

Rindfleischsuppe

Schweinebraten

Gemüse

Kartoffeln

Die Rindfleischsuppe und den Schweinebraten auf den beiden vorderen Kochzonen zu 3/4 gar werden lassen. Dann beide Töpfe auf die Fortkochzonen schieben und auf den vorderen Kochzonen das Gemüse und die Kartoffeln kochen.

Bei dieser Kochzonenbeschickung werden alle Gerichte fertig gegart.

Hinweise zu den richtigen Töpfen

Mit den richtigen Töpfen sparen Sie Kochzeit und Energie.

■ Benutzen Sie nur Töpfe mit ebenem und glattem Boden.
■ Topf- und Pfannenböden müssen im kalten Zustand leicht nach innen eingezogen sein, da sie sich

Küppersbusch GCM 642.1 - Hinweise zu den richtigen Töpfen - 1

Küppersbusch GCM 642.1 - Hinweise zu den richtigen Töpfen - 2

im heißen Zustand ausdehnen und dann auf der Kochfläche aufliegen. So wird die Wärme am besten weitergeleitet.

  • Ideal zum Kochen auf Glaskeramik eignen sich Stahlemail, Kupfer und Edelstahl mit Sandwichboden. Andere Topfarten können zwar ebenfalls verwendet werden, allerdings ist meistens der Wärmeübergang zwischen Glaskeramik und Topf schlechter. So verlängert sich die Kochzeit und es wird mehr Energie verbraucht.
    Achten Sie beim Kauf von Töpfen auf die Eignung für Glaskeramik-Kochflächen.
  • Die optimale Bodendicke liegt für Stahlemail bei 2 – 3 mm und für Edelstahl mit Sandwich-Boden bei 4 – 6 mm.
    ■ Wählen Sie den Topfdurchmesser passend zur Kochzonengröße. Ist die Kochfläche größer als der Topfboden, fließt Wärme ungenutzt an dem Topf vorbei und erhitzt die Griffe.
    ■ Verwenden Sie keine Töpfe aus Gußeisen oder Töpfe mit elektrographiertem Boden.
    ■ Die Topfböden müssen sauber und trocken sein, um Kratzer auf dem Glaskeramik-Kochfeld zu vermeiden.
  • Niemals dünnwandige Aluminiumschalen oder Kunststoffgefäße verwenden!

Küppersbusch GCM 642.1 - Hinweise zu den richtigen Töpfen - 3

Küppersbusch GCM 642.1 - Hinweise zu den richtigen Töpfen - 4

Tips zum energiesparenden Kochen

  • Kochen Sie mit möglichst wenig Flüssigkeit. Der Topfinhalt erwärmt sich schneller und es gehen weniger Vitamine und Mineralstoffe in die Flüssigkeit über, die oft weggeschüttet wird.
  • Setzen Sie immer einen gut schließenden Deckel auf den Kochtopf. Der Topfinhalt kocht nur über, wenn eine zu große Kochstufe gewählt wurde. Schalten Sie auf eine kleinere Koch-

Küppersbusch GCM 642.1 - Tips zum energiesparenden Kochen - 1

Küppersbusch GCM 642.1 - Tips zum energiesparenden Kochen - 2

stufe zurück, wenn der Topfinhalt zu stark kocht. Sie benötigen so weniger Energie und vermindern die Feuchtigkeitsbildung beim Kochen.

  • Kochen Sie Speisen nur so lange wie notwendig. Durch das Warmhalten von Speisen wird mehr Energie benötigt als durch das Wiedererwärmen abgekühlter Speisen. Zusätzlich schonen Sie die Vitamine: Sie haben so geringere Verluste, da viele Vitamine hitzeempfindlich sind.
    ■ Bei Gerichten mit langen Kochzeiten sparen Sie Energie und Zeit, wenn Sie einen Schnellkochtopf verwenden.
  • Da das Glaskeramik-Kochfeld die Wärme gut speichert, kann die Kochzone je nach Topfinhalt 5 bis 10 Minuten vor Ende der Kochzeit ausgeschaltet werden. Die Fortkochzonen kühlen dann allerdings stärker ab.

Reinigung und Pflege

Glaskeramik-Kochfläche

Küppersbusch GCM 642.1 - Glaskeramik-Kochfläche - 1

  • Keine Scheuermittel und -schwämme bzw. scharfe Reinigungsmittel verwenden! Chemische Ofenreiniger, Bleichmittel, Rost- und Fleckentferner können ätzend wirken und die Oberfläche verletzen.
    ■ Warten Sie mit der Reinigung immer, bis sich die Kochfläche ausreichend abgekühlt hat. Ausnahme: Zucker und geschmolzener Kunststoff (s. u.).
  • Keine Reinigungstücher oder -schwämme verwenden, die für andere Zwekke in Gebrauch sind. Dies kann die Oberfläche verfärben, wird aber erst beim nächsten Gebrauch des Gerätes sichtbar.
    ■ Meist reicht eine Reinigung mit einem feuchten Tuch und etwas Handspülmittel nach jedem Gebrauch aus. Anschließend trocken nachreiben. Reinigungsrückstände grundsätzlich mit einem feuchten Tuch vollständig entfernen, sie könnten ätzend wirken.
    ■ Vermeiden Sie das Festbrennen von Verschmutzungen.
    ■ Verkrustungen und übergekochte Speisen mit einem Glasschaber entfernen. Zucker und geschmolzenen Kunststoff sofort bei heißer Kochfläche entfernen.
    ■ Stärkere Verschmutzungen und Flecken, die perlmuttartig schillern, können mit Edelstahlreiniger entfernt werden.

- Zum Schutz und zur Pflege des Glaskeramik-Kochfeldes empfehlen wir speziell entwickelte Mittel wie z.B. Ceraclen oder Vitroclen. Sie schützen die Kochfläche durch einen dünnen, wasser- und schmutzabweisenden Schutzfilm.

Edelstahl

■ Verkleidungen und Blenden aus Edelstahl „rostfrei“ werden mit warmem Wasser (ggf. unter Zusatz von etwas Handspülmittel) gereinigt. Nach der Reinigung trocken abreiben.
- Die Edelstahl-Oberfläche darf nicht zerkratzt werden. Daher keine Scheuermittel oder -schwämme (insbesondere keine Stahlwolle) zur Reinigung verwenden.
■ Säure- oder chlorhaltige Reinigungsmittel dürfen nicht verwendet werden.
■ Oberflächen vor dem Reinigen abkühlen lassen.
■ Die Oberfläche darf nicht mit rostigen Teilen in Berührung kommen. Beschädigungen der Oberfläche durch Töpfe, Werkzeug o. ä. aus nicht rostfreiem Material müssen vermieden werden.

Störfallhilfe

Küppersbusch GCM 642.1 - Störfallhilfe - 1

Reparatur nur durch autorisierten Fachmann!

Prüfen Sie bitte zuerst, ob ein Bedienfehler vorliegt. Einige Störungen können Sie selbst beseitigen.

Reparaturen während der Garantiezeit sind nicht kostenfrei, wenn Bedienungsfehler vorliegen oder Sie einen Hinweis in der Störfallhilfe nicht beachtet haben.

Geben Sie im Kundendienstfall und bei der Ersatzteilbestellung die auf dem Typenschild angeführten Daten an.

Störung Ursache Abhilfe
Abschalten des Kochfeldes nicht möglich.Elektronisches Bauteil defekt.Sicherung ausschalten, Gasabsperrhahn schließen, Kundendienst rufen.
Kochfläche heizt nicht auf.Haushalts-Sicherung defekt.Sicherung überprüfen oder erneuern.
Keine Gaszufuhr. Gasabsperrhahn öffnen.
Fehleranzeige und Betriebsanzeige einer Kochzone leuchten.Luft in der Gasleitung.(bei Erstinbetriebnahme)Zunächst kurz aus- und wieder einschalten (RESET).Tritt keine Änderung ein, Kundendienst rufen.Die andere Kochzone kann weiterbenutzt werden.
Interner Fehler.
Gasgeruch im Raum.Jndichtigkeit an Gaszu-leitung oder Gasabsperr-hahn oder Kochzonenbrenner defekt.Gashauptventil schließen, Raum lüften, keinen elektrischen Schalter betätigen, keine offene Flamme zünden, Installateur, Gaswerk oder Kundendienst sofort be-nachrichtigen.
  • Achtung! Die zum Anschluß der Geräte zugelassene Kategorie kann regional unterschiedlich sein. Im Zweifelsfall ist beim örtlichen Gasversorgungsunternehmen anzufragen, welche Gerätekategorie in Betracht kommt.
    Überprüfen Sie, ob die Angaben auf dem Typenschild mit den örtlichen Anschlußbedingungen (Gasart und Gasdruck) und die Geräteeinstellung übereinstimmen. Bei Abweichungen muß das Gerät entsprechend umgestellt werden!
  • Beim Anschluß an das Gasnetz sind insbesondere die einschlägigen Vorschriften und Richtlinien der Institutionen des Landes zu beachten, in dem das Gerät betrieben wird. Dies sind z. B.:
    DVGW-TRGI 1986/96: Technische Regeln für Gasinstallation (Deutschland)
    TRF 1996: Technische Regeln Flüssiggas (Deutschland)
    ÖVGW-TRGI und TRG 2 Teil 1: Technische Regeln (Österreich)
    SVGW-Gasleitsätze G1: Gasinstallation (Schweiz)
    EKAS-Richtlinie Nr. 1941/2: Flüssiggas, Teil 2 (Schweiz)
    Vorschriften der örtlichen Gasversorgungsunternehmen sowie Behörden (z. B. zum Feuerschutz) sind ebenfalls zu beachten.
    ■ Die gesetzlichen Vorschriften und Anschlußbedingungen des örtlichen Elektroversorgungsunternehmens müssen vollständig eingehalten werden.
  • Anschluß und Inbetriebnahme sowie Reparatur und Ein- und Umstellarbeiten dürfen nur von einem zugelassenen Gas-Installateur nach den geltenden Sicherheitsbestimmungen vorgenommen werden. Dabei sind die gesetzlich anerkannten Vorschriften und die Anschlußbedingungen des örtlichen Gas-Versorgungsunternehmens vollständig einzuhalten.
    ■ Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten gefährden die Sicherheit des Benutzers!
  • Dieses Gerät wird nicht an eine Abgasführung angeschlossen. Es muß nach den geltenden Installationsbedingungen aufgestellt und angeschlossen werden.
    ■ Besonders zu beachten sind geeignete Belüftungsmaßnahmen.
  • Gerät bei Nichtzugänglichkeit des Anschlußsteckers durch LS-Schalter, Sicherungen oder Schütze mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsweite absichern.
  • Bei Anschluß und Reparatur ist das Gerät mit einer der vorstehend genannten Einrichtungen stromlos zu machen. Bei Reparaturen an gasführenden Einrichtungen ist grundsätzlich die Energiezufuhr abzustellen.
    ■ Am eingebauten Gerät dürfen betriebsisiolierte Teile nicht berührbar sein.
  • Der Schutzleiter muß so lang bemessen sein, daß er bei Versagen der Zugentlastung erst nach den stromführenden Adern des Anschlußkabels auf Zug beansprucht wird.
    ■ Die Abwärme-Austrittsöffnungen dürfen nicht abgedeckt werden.
  • Bei der Umstellung von Erdgas auf Flüssiggas müssen in jedem Fall die Düsen der Kochzonenstrahler gewechselt werden. Dies gilt auch für den umgekehrten Fall. Die Umstellung darf nur von einem zugelassenen Fachmann durchgeführt werden.
  • Änderungen am Gerät sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Herstellers erlaubt.

Der Aufstellungsraum muß einen Rauminhalt von min. 20 m ^3 haben und durch ein Fenster oder eine Tür ins Freie gelüftet werden können.

Das Kochfeld wird in einen Arbeitsplattenausschnitt eingebaut, der entsprechend den nachfolgend angegebenen Einbaumaßen herzustellen ist. Bei einer Arbeitsplattentiefe von 600 mm verbleibt vorne und hinten eine Stegbreite von 55 mm.

Bei größerer Arbeitsplattentiefe vergrößert sich die hintere Stegbreite.

Die Einbauhöhe des Geräts beträgt 85 mm. Zwischenwände müssen entsprechend gekürzt werden.

Für den Gasanschluß wird unterhalb des Kochfeldes zusätzlicher Raum benötigt.

Die Wandabschlußleiste muß aus hitzebeständigem Material bestehen und darf im Bereich des Kochfeldes nicht mit Steckdosen versehen sein. Empfohlen wird eine Kunststoffträgerleiste mit einer Deckleiste aus Aluminium. Die auf der Arbeitsplatte aufliegende Schenkellänge darf 30 mm nicht überschreiten.

Das Gerät ist im Hinblick auf den Schutz gegen Überhitzen umliegender Flächen ein Gerät des Typs Y nach VDE0700/6; IEC335-2-6. Dabei dürfen einseitig Möbel (z.B. Hochschrank) angestellt werden, wenn diese ab

Arbeitsplattenhöhe einen Mindestabstand von 60 mm vom Kochfeldrahmen haben. An die andere Seite darf jedoch nur ein Möbel mit gleicher Höhe angestellt werden.

Die Wand oberhalb der Wandabschlußleiste im Bereich des Gerätes muß aus nichtbrennbarem Material bestehen. Holz, Kunststoff, PVC-Folien etc. entsprechen nicht diesen Anforderungen.

Bei normalem Gebrauch können auf die umgebenden Möbelteile Abstrahlungstemperaturen von 65 °C über Raumtemperatur einwirken. Die Möbelteile müssen mindestens diesen Anforderungen entsprechen.

Bei Einbaumöbeln muß der Kunststoffbelag bzw. das Furnier mit hitzebeständigem Kleber (100 °C) verarbeitet sein.

Der Mindestabstand von Hängeschränken über der Kochfläche beträgt 650 mm. Bei Dunstabzugshauben gelten die Angaben des Herstellers.

Gasanschluß

Bei der Aufstellung und Installation sind folgende einschlägige Vorschriften zu beachten:

DVGW-TRGI 1986/96: Technische Regeln für Gasinstallation (Deutschland)

TRF 1996: Technische Regeln Flüssiggas (Deutschland)

ÖVGW-TRGI und TRG 2 Teil 1: Technische Regeln (Österreich)

SVGW-Gasleitsätze G1: Gasinstallation (Schweiz)

EKAS-Richtlinie Nr. 1941/2: Flüssiggas, Teil 2 (Schweiz)

Überprüfen Sie zunächst, ob das richtige Gas und der richtige Anschlußdruck vorhanden sind. Angaben zum Anschlußdruck finden Sie in dieser Anleitung unter „Technische Daten“.

Aus dem Gasart-Klebeschild ist ersichtlich, auf welche Gasart das Einbau-Kochfeld eingestellt ist.

Eine Umstellung auf eine andere Gasart kann durchgeführt werden und ist in dieser Anleitung unter „Umstellen auf andere Gasart“ erläutert.

Der Stutzen für den Gasanschluß befindet sich auf der Unterseite des Gerätes in der Mitte.

Der Gasanschlußstutzen mit R 1/2"- Außengewinde ist so gestaltet, daß der Anschluß entweder fest mit einem Gasabsperrhahn entsprechend DIN 3534 oder unter Verwendung eines DVGW-zugelassenen Gassicherheitsschlauches in AusführungM mit Steckdose erfolgt (DIN 3383, Blatt 1).

Bei Geräten in Flüssiggas-Ausführung kann im Bedarfsfall das dem Gerät beigegebene Übergangsstück von R 1/2" auf Rohrdurchmesser 8 x 1 mm eingesetzt werden.

In der Schweiz ist zum Geräteanschluß die Verwendung von SVGW-zugelassenen Gassicherheitsschläuchen (mit Steckdose) zwingend vorgeschrieben.

Die Leitungsteile müssen so verlegt werden, daß sie während des Betriebes nicht durch Wärme beschädigt werden können und nicht mit den beweglichen Teilen der Küchenelemente in Berührung kommen.

Küppersbusch GCM 642.1 - Gasanschluß - 1

text_image Abstand von der Rückwand ~ 170 mm min. 220 R1/2" -700 -500°

*) abhängig von der gewählten Länge des Sicherheitsschlauchs Mindestlänge 500 mm

Elektro-Anschluß

Für den Elektro-Anschluß ist eine geerdete Schutzkontakt-Steckdose erforderlich. Der elektrische Anschluß muß gemäß den VDE-Richtlinien vorgenommen werden. Der Netzanschluß für das Gerät muß 230 V/50 Hz betragen. Die elektrische Leistungsaufnahme beträgt ca. 35 W.

Die Anschlußleitung ist so zu führen, daß sie beim Betrieb des Gerätes nicht durch Wärme beschädigt wird.

Einbau

- Arbeitsplatten- und Bedienfeldausschnitt nach den vorgegebenen Maßen herstellen.

Einbaumaße
Küppersbusch GCM 642.1 - Einbau - 1

text_image 85 585 514 55 560+3 min. 5 490 40 20 90 600 502 90 525 100 585
  • Wenn der Einbauraum nach unten durch eine horizontale Trennplatte abgegrenzt wird, muß durch eine mindestens 180 cm ^2 (z.B.10 x 18 cm) große Öffnung in der Trennplatte ein Lüftungsverbund zu den übrigen Möbelteilen hergestellt werden.
  • Zwischen der Innenkante der Möbelfront und dem Arbeitsplattenausschnitt müssen noch mindestens 5 mm Steg vorhanden sein.

Arbeitsplattenausschnitt für den Einbau des Kochfeldes vorbereiten

- Blechverkleidung ③ an allen vier Seiten im Arbeitsplattenausschnitt mit den beigefügten Nägeln befestigen. Der abgewinkelte Teil der Verkleidung liegt dabei auf der Arbeitsplatte auf.

Die Kerbe an der abgewinkelten Seite der seitlichen Bleche muß mit der Mitte des Arbeitsplattenausschnittes übereinstimmen.

Küppersbusch GCM 642.1 - Arbeitsplattenausschnitt für den Einbau des Kochfeldes vorbereiten - 1

Ausschnitt für das Bedienfeld vorbereiten

- Die beiden Haltewinkel ^① links und rechts im Bedienfeldausschnitt mit den beigelegten Schrauben befestigen. Der Abstand zwischen den Rastpunkten ^② muß 502 mm betragen.

Küppersbusch GCM 642.1 - Ausschnitt für das Bedienfeld vorbereiten - 1

text_image 502 H R

Abdichtung zwischen Kochfeld und Arbeitsplatte anbringen

Dichten Sie den Kochfeldrahmen nicht zusätzlich mit Silikon oder ähnlichem ab. Beim Abnehmen des Kochfeldes kann sonst die Arbeitsplatte beschädigt werden.

Bevor das Gerät an Strom und Gas angeschlossen wird, muß zwischen Kochfeld und Arbeitsplatte die lose beiliegende, selbstklebende Dichtung angebracht werden. Diese Dichtung wird auf die Unterseite des Kochfeldrahmens geklebt.

Nach der Montage muß die Dichtung wie in der Abbildung gezeigt anliegen.

① Glaskeramik
② Dichtung
③ Mulde

Küppersbusch GCM 642.1 - Abdichtung zwischen Kochfeld und Arbeitsplatte anbringen - 1

- Drücken Sie die selbstklebende Moosgummidichtung ausgehend von der Mitte hinten rundherum auf den Kochfeldrahmen.

Den Gasanschluß herstellen

Den Gasanschluß gemäß den Angaben auf Seite 9 herstellen.

Das Kochfeld einbauen

– Das Kochfeld in die Arbeitsplattenöffnung einsetzen. Die Bolzen auf den seitlichen Verkleidungsblechen müssen in die Federlaschen im Kochfeld einrasten.
– Den Kochfeldrand von Hand leicht andrücken.

Das Bedienfeld einbauen

– Das Bedienfeld vor den vorbereiteten Ausschnitt halten und die beiden Anschlußleitungen in die Verbindungsbuchsen des Bedienfeldes einstecken.

Keine Gewalt anwenden. Form und Größe verhindern, daß die Stecker verkehrt herum eingesteckt werden.

– Das Elektrokabel des Bedienfeldes durch den Ausschnitt im Unterschrank nach hinten führen.
- Das Bedienfeld vorsichtig in den Ausschnitt drücken. Die Bolzen des Bedienfeldes müssen in die Federlaschen der Haltewinkel einrasten.

Achtung! Der umlaufende Spalt zwischen der Blende des Bedienfeldes und der Möbelfront dient der Belüftung des Geräts und darf nicht abgedichtet werden.

- Den Stecker in eine Schutzkontakt-Steckdose einstecken.

Wenn die Kontrollampen am Bedienfeld beim Einstecken des Steckers schwach aufglimmen, den Stecker umgekehrt einstecken.

Vor der Inbetriebnahme muß das Gerät vom Installateur auf einwandfreie Funktion und Gasdichtheit überprüft werden. Danach ist das Gerät betriebsbereit.

Der Installateur muß dem Betreiber die Bedienung des Geräts anhand der Gebrauchsanleitung erklären. Die Gebrauchsanleitung anschließend dem Betreiber aushändigen.

Umstellen auf andere Gasart

■ Die Umstellung auf eine andere Gasart darf nur von einem zugelassenen Fachmann vorgenommen werden.
- Bei der Umstellung auf eine andere Gasart müssen in jedem Fall die Strahlerdüsen gewechselt werden.
- Alle mit G20 gekennzeichneten Geräte sind im Wobbeindex-Bereich von 11,3 – 15,2 kWh/m ^3 ohne Veränderung der Einstellung zu betreiben.

Wird eine Änderung der Einstellung vorgenommen, so ist die Einstellung neu zu kennzeichnen.

Wechsel der Strahlerdüsen

– Vor dem Wechsel die Gas- und Elektroenergiezufuhr unterbrechen.
– Das Bedienfeld nach vorne aus der Halterung ziehen und die beiden Steckverbindungen zum Kochfeld trennen.
- Das Kochfeld vorsichtig vorne aus der Arbeitsplatte herausheben: z. B. einen Schraubendreher o. ä. unter den Kochfeldrand schieben. Das komplette Kochfeld mit der Glaskeramik-Kochfläche nach unten auf einer geeigneten Unterlage ablegen.
– Die gelochte Schutzverkleidung im Bereich des Gasanschlusses abnehmen.
– Die Schellen ① an den Injektorrohren ⑤ lösen.
- Die Halteschrauben ② herausdrehen und den Armaturenblock ③ nach hinten schieben. Dabei werden die Düsenhalter ④ aus den Injektorrohren gezogen.
– Die Düsen mit einem 9-mm-Schlüssel herausdrehen; die neuen Düsen einsetzen. Dabei ist am Düsenhalter ④ in geeigneter Weise gegenzuhalten.

Küppersbusch GCM 642.1 - Wechsel der Strahlerdüsen - 1

Achten Sie darauf, Düsen mit dem richtigen Düsendurchmesser zu verwenden. Geeignete Düsen sind auf Seite 13 in der Tabelle „Düsendurchmesser“ angegeben.

– Nach dem Wechsel der Düsen die Düsenhalter wieder bis zum Anschlag in die Injektorrohre einstecken und mit den Schellen befestigen.
– Die Halteschrauben des Gasanschlusses wieder eindrehen und die gelochte Schutzverkleidung anschrauben.
– Zuerst das Kochfeld wieder in die Arbeitsplatte einsetzen.
– Die Verbindung zwischen Kochfeld und Bedienfeld herstellen und das Bedienfeld ebenfalls wieder in den Ausschnitt einsetzen.

Technische Daten

Leistung, Verbrauch und Einbaumaße

Brennerleistung (HS)
Links vorneRechts vorne2,5 kW (2 x 1,25 kW)2,5kW
Anschlußwerte
Gas (Flüssiggas)Elektro gesamt364 g/h35 W
Gerätemaße / mm
Kochfeld B x T x HBedienfeld mit Blende B x H585 x 514 x 85585 x 100
Ausschnittmaße / mm
Kochfeld B x TBedienfeld B x H560 x 490525 x 90

Die Leistungsangaben beziehen sich auf den Brennwert und sind errechnet mit den Prüfgasen Erdgas G20 (Methan) und Flüssiggas G31 (Propan).

Das Gerät ist nach VDE- und DVGW-Richtlinien sowie der EG-Gasgeräterichtlinie (90/396/EWG) und EN 30 geprüft.

Gasanschlußwerte

GasartNennbelastung je StrahlerGasdurchfluß je Strahler
Erdgas G20, 2H, 2E 20 mbar2,5 kW4,0 l/min
Erdgas G20/G25, 2E+ 20/25 mbar2,5 kW4,0/4,6 l/min
Erdgas G25, 2L 25 mbar2,5 kW4,6 l/min
Erdgas G25, 2LL 20 mbar2,5 kW4,6 l/min
Flüssiggas G30/G31, 3B/P Butan/Propan 50 mbar2,5 kW182 g/h
Flüssiggas G30/G31, 3B/P Butan/Propan 30 mbar2,5 kW182 g/h
Flüssiggas G30/G31, 3+ Butan/Propan 28-30/37 mbar2,5 kW182/178 g/h

Bei Bedarf können die Düsensätze für Erdgas LL bestellt werden.

Einstellungen (G20, 2H, 2E, 20 mbar) und (G20/G25, 20/25 mbar).

Alle mit (G20, 2H, 2E, 20 mbar) gekennzeichneten Geräte sind im Wobbeindex-Bereich (15 °C, 1013 mbar) von 11,3 – 15,2 kWh/m ^3 ohne Veränderung der Einstellung zu betreiben.

Alle mit Druckpaar betriebenen und gekennzeichneten Geräte (G20/G25, 20/25 mbar) sind im Wobbeindex-Bereich (15 °C, 1013 mbar) von 10,8 – 15,2 kWh/m³ ohne Veränderung der Einstellung zu betreiben.

Achtung! Die Einstellwerte für dieses Gerät sind auf einem Hinweisschild (oder auf dem Geräteschild) angegeben. Wird eine Einstellung geändert, so ist die Einstellung neu zu kennzeichnen.

Gasart ∅ Düsen für Strahlerlinks rechts
Erdgas G20, 2H, 2E20 mbar2 x 0,85 mm 1,20 mm
Erdgas G20/G25, 2E+20/25 mbar
Erdgas G25, 2L25 mbar2 x 0,85 mm(16 mm Länge)1,20 mm(16 mm Länge)
Erdgas G25, 2LL20 mbar2 x 0,90 mm 1,25 mm
Flüssiggas G30/G31, 3B/PButan/Propan 50 mbar *2 x 0,52 mm 0,72 mm
Flüssiggas G30/G31, 3B/PButan/Propan 30 mbar2 x 0,54 mm 0,76 mm
Flüssiggas G30/G31, 3+Butan/Propan 28-30/37 mbar

Achtung: Nur über den Kundendienst bezogene Spezialdüsen verwenden! Die Werte der Tabelle sind in die Düsen eingeprägt! Die Verwendung größerer als für den Gasanschlußdruck zugelassener Düsen führt zur Zerstörung des Gerätes und zu Gesundheitsschäden beim Benutzer (CO-Emission)!

Die Düsen sind in der Einheit 1/100 mm gekennzeichnet.

* Diese Düsen sind für Propan optimiert. Diese Düsen werden für die Flüssig-gaseinstellung für Deutschland als Standard verwendet. Der Betrieb mit Flüssiggasgemisch (Butan/Propan) ist ebenfalls mit diesen Düsen geprüft und ohne Beeinträchtigung möglich.

Tabelle der zugelassenen Gasarten und Drücke

Land (ISO-Länderkürzel)KategorieErdgas Flüssiggas
Deutschland (DE) II2ELL3B/PE (G20) 20 mbarLL (G25) 20 mbarButan/PropanG30/G31, 3B/P) 50 mbar
Österreich (AT) II2H3B/PH (G20) 20 mbarButan/Propan(G30/G31, 3B/P) 50 mbar
Schweiz (CH) II_2H3B/P H (G20) 20 mbarButan/Propan(G30/G31, 3B/P) 50 mbar
II_2H3+ H (G20) 20 mbarDruckpaar Butan/Propan(G30/G31) 28-30/37 mbar
Italien (IT) II 2H3+ H (G20) 20 mbarDruckpaar Butan/Propan(G30/G31) 28-30/37 mbar
Spanien (ES) II 2H3+ H (G20) 20 mbarDruckpaar Butan/Propan(G30/G31) 28-30/37 mbar
Ver. Königreich (GB) II 2H3+ H (G20) 20 mbarDruckpaar Butan/Propan(G30/G31) 28-30/37 mbar
Niederlande (NL) II_2L3B/P L (G25) 25 mbarButan/Propan(G30/G31, 3B/P) 30 mbar
Belgien (BE) II_2E+3+ Druckpaar (G20/G25) 20/25 mbarDruckpaar Butan/Propan(G30/G31) 28-30/37 mbar
Luxenburg (LU) I_2E E (G20) 20 mbar
Frankreich (FR) II_2E+3+ Druckpaar (G20/G25) 20/25 mbarDruckpaar Butan/Propan(G30/G31) 28-30/37 mbar
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Produktinformationen

Marke : Küppersbusch

Modell : GCM 642.1

Kategorie : Herd