GHBG 242 - Herd Küppersbusch - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Herd kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch GHBG 242 - Küppersbusch und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. GHBG 242 von der Marke Küppersbusch.
BEDIENUNGSANLEITUNG GHBG 242 Küppersbusch
Gebrauchs- und Montageanweisung
Allgas- Heiz- und Kochherd
Wichtig: Unbedingt lesen und aufbewahren
GH 241
GHZ 241
GHBG 241
GHBG 242
Inhalt
| Bedienungsanweisung | Seite |
| Hinweise für den Benutzer | |
| Allgemeines | 6 |
| Das Abdeckblech | 6 |
| Zünden und Abschalten | 7 + 8 |
| Backen, Braten, Thermostatstellungen | 9 |
| Gnllen, Sterlisieren | 9 + 10 |
| Back-Tabelle | 11 |
| Reinigung und Pflege | 12 |
| Backofentur | 13 |
| Gerätesteckdose | 13 |
| Backmobil | 14 |
| Aufstellung, Einstellung, Umstellung | |
| Hinweise für den Installateur | 15 |
| Allgemeines | 15 - 16 |
| Aufstellung | 17 |
| Gasanschluß/Elektroanschluß | 17 |
| Abgasanschluß | 18 |
| Umstellung auf Flussiggas (Propan/Butan) | 18 |
| Tabelle zur Einregulierung | 19 |
| Einregulierung/Umstellung | 20 |
| Einregulierung der Gasmenge | 20 |
| Einregulierung der Kleungasmenge | 21 |
| Einregulierung der Erstluft | 22 |
| Einstellung auf Erdgas nach „EE“ (SRG) | 22 |
| Ein- und Ausbau sowie | |
| Fetten der Gashahne | 22 |
| Ein- und Ausbau | |
| des Heizaggregatbrenners | 27 |
| Funktionsbeschreibung des Heizteiles | Seite |
| Technische Daten | 23 |
| Technischer Aufbau | 23 |
| Einstellung | 23 |
| Arbeitsweise | 23 |
| Beschreibung | 23 + 24 |
| Umstellung | 25 |
| Kleinstellung | 25 |
| Heizen | 25 |
| Optische Betnebsanzeige | 26 |
| Heizaggregat | 26 |
| Zündbrenner/Zundfamme | 26 |
| Nennbelastung (Großstellung) | 27 |
| Funkenzundung | 27 |
| Reinhaltung | 27 |
Vor der ersten Benutzung:
Bitte nehmen Sie den Backofen ca. 1 Stunde mit höchster Temperatureinstellung in Betrieb.
Die dabei auftretende Rauch- und Geruchsbildung ist unbedenklich, wenn Sie für eine gute Auslüftung der Küche, durch Öffnen der Fenster, oder ins Freie führender Türen, sorgen.
Bei Benutzung des Backofens
Wird die Backofentüre während des Backens oder Bratens geöffnet, muß sie behutsam wieder geschlossen werden. Bei zu schnellem Schließen, kann die Flamme des Backofenbrenners erlöschen, besonders in Kleinstellung.
Anschluß und Inbetriebnahme dürfen nur von einem zugelassenen Gas-Installateur vorgenommen werden.

Beachten Sie beim Anschluss an das Gasnetz die einschlägigen Vorschriften bzw. Richtlinien folgender Institutionen:
DVGW
OVGW
SVGW
TRGI
TRF
Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches
Österreichischer Verein für das Gas- und Wasserfach
Schweizer Verein von Gas- und Wasserfach
Technische Richtlinien Gas-Installation
Technische Richtlinien Flüssiggas
Vorschriften der örtlichen Gasversorgungsunternehmen
ACHTUNG
Stellen Sie das Gerät auf die örtlichen Gasverhältnisse ein.
Anschluß und Inbetriebnahme von Gaskochgeräten in werksseitiger Einheits-Erdgaseinstellung (EE)
„EE 15" gekennzeichnete Geräte sind mit sogenannten Festdüsen für folgende Erdgase ausgerüstet:
Wobbeindex - Bereich: 12 - 15,7 kWh/m³
= 43.2 - 56.52 MJ/m³
= 10300 - 13500 kcal/m³
bei einem Druck von 20 mbar
Anschluß und Funktionskontrolle sind ausschließlich von konzessionierten installateuren durchzuführen. Mit „EE“ gekennzeichnete Geräte sind vom Hersteller auf Erdgas eingestellt, so daß bei Erdgasbetrieb keine Einstellung erforderlich ist.
Für diese Geräte sind folgende Maßnahmen durchzuführen:
- Anschluß
1.1 Gerät aufstellen oder einbauen gemäß Installationsanleitung
1.2 Mit flexibler oder starrer Leitung anschließen und überprüfen
1.3 Elektro-Anschlußstecker – falls vorhanden – mit Netzstecker verbinden - Funktionskontrolle
2.1 Jeden Kochstellenbrenner zünden und Brennstabilität der Groß- und Kleinstellung prüfen
2.2 Backofenbrenner zünden und Brennstabilität prüfen
2.3 Grillbrenner - falls vorhanden - zünden und Brennstabilität prüfen - Einweisung des Benutzers
3.1 Dem Benutzer Funktion, Bedienung und Arbeitsweise erklären
3.2 Bedienungsanleitung übergeben
Verlangt das Gasversorgungsunternehmen eine von der EE-Einstellung abweichende Einstellung, ist nach der Installationsanleitung zu verfahren.

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 Abb. 1 10 11 12 13 14 15 16 17 18Nachstehend machen wir Sie mit Ihrem neuen Allgas-Heiz- und Kochherd bekannt. Die wichtigsten Teile sind numeriert und nachstehend unter den gleichen Nummern erläutert.
1 Betriebsanzeige für Heizaggregat
2 Temperaturregler für Heizaggregat
3 Ein- und Ausschalter für Heizaggregat
4 Funkenzündung für Heizaggregat oder elektr. Funkenzündung für alle Brenner
5 Kochstellen-Bed-Griff vorne links, Normalbrenner
6 Kochstellen-Bed-Griff hinten links, Sparbrenner
7 Bedienungsgriff für Backofen/Grill
8 Temperaturfühler für Heizaggregat
9 Heizfachklappe
10 Heizaggregatdüse (Brennkammerdüse)
11 Zündbrenner mit Thermosicherung für Heizaggregat
12 Geräteschild (Leistungsschild)
13 Zündloch für Heizaggregat
14 Beobachtungsfenster für Heizaggregat-Brenner
15 Kochstellen-Bed-Griff vorne rechts, Normalbrenner
16 Kochstellen-Bed-Griff hinten rechts, Starkbrenner
17 Steckdose
18 Warmluftaustritt
Diese Anweisung gilt für alle zur Zeit im Küppersbusch-Program enthaltenen Allgas-Heiz- und Kochherde. Nehmen Sie bitte nur die für Sie zutreffenden Teile zur Kenntnis.
Der Küppersbusch-Allgas-Heiz- und Kochherd ist eine Kombination von Herd (zum Kochen, Backen und Grillen) und Ofen (zum Heizen). Er besteht aus dem Kochteil, aus dem Back-, Brat- und Grillteil und aus dem Heizteil.
Die Raumheizung erfolgt derart, daß die kalte Luft an dem Körper des Heizaggregates vorbeistreift, sich dort erwärmt und rings herum als Warmluft aus dem Gerät heraustritt.
Deshalb muß der Abstand zu nebenstehenden Möbeln mindestens 20 mm betragen und gegebenenfalls durch wärmedämmende Isolierung geschützt werden.
Wichtiger Hinweis
Achtung!
Die Oberflächen an Heiz- und Kochgeräten werden bei Betrieb heiß.
Daher Vorsicht!
Kleinkinder grundsätzlich fernhalten.
Der Gasherd muß von einem zugelassenen Installateur angeschlossen und einreguliert werden.
Der Elektroanschluß muß über eine Schutz- kontakt-Steckdose erfolgen.
Für den Anschluß an den Abgaskamin müssen Sie die Zustimmung des örtlichen Schornsteinfegermeisters einholen.
Verehrter Kunde
Bei der erstmaligen Inbetriebnahme der Heizung entsteht bei der Erwärmung Ihres Gerätes - hervorgerufen durch Lackierungs- und Bindemittel - eine gewisse Geruchsbelästigung. Wir empfehlen deshalb nach Beendigung der Aufstell- und Anschlußmontage eine Aufheizung auf höchster Regler-Stufe bei geöffnetem Fenster für die Dauer von etwa 15 Minuten vorzunehmen.
Bei Durchführung dieser Maßnahme entsteht bei weiterer Benutzung der Heizung keine Geruchsbelästigung mehr.
Bedienungsanweisung zum Kochen und Backen - Hinweise für den Benutzer -
1.1 Allgemeines
Vor der ersten Benutzung muß der Gasherd mit einem feuchten Abwaschtuch gründlich gereinigt werden.
Das Geräteschild ist vorne am Bodenblech angebracht. Bei Ersatzteilbestellungen oder Kundendienstanforderungen geben Sie bitte die dort vermerkte Geräte- und Fabrik-Nummer an. Hierzu Heizfachklappe durch leichtes anheben öffnen (Abb. 1/11).
Bei Betrieb mit Flüssiggas (Propan/Butan) müssen Sie immer darauf achten, daß alle Verbindungen zwischen Flasche und Gerät absolut dicht angezogen sind.
Zum Ankochen die Großstellung (Symbol: große Flamme) benutzen. Zum Fortkochen drosselt man die Flamme durch Linksdrehen des Bed-Griffes. Bei Anschlag links erreichen Sie die Kleinstellung (Symbol: kleine Flamme).
Der Backofen ist mit einem Thermostaten ausgerüstet, der nur bei geschlossener Backofentür reagiert. Je höher die Zahl auf dem Backofen-Bed-Griff, desto höher wird die Temperatur im Backofen. Bei offener Tür brennt der Backofenbrenner immer groß.
Die elektrische Backofenbeleuchtung wird mit dem Backofen-Bed-Griff ein- und ausgeschaltet.
Sollte das Gerät mit einer Hahnblende aus Glas ausgerüstet sein, so setzen Sie es bitte sofort außer Betrieb, wenn diese Risse, Sprünge oder sonstige Beschädigungen aufweist!
Benachrichtigen Sie in diesem Fall den Kundendienst!
1.2 Das Abdeckblech
Das Aushängen wird folgendermaßen durchgeführt:
Abdeckblech in Schrägstellung bringen und aus der Halterung ziehen. Beim Einhängen ist darauf zu achten, daß die am Abdeckblech befindlichen Steckbügel in gleicher Schrägstellung sind (siehe Abb.).
Geben Sie von Zeit zu Zeit an die in der Abb. 2 angegebenen Stellen etwas Nähmaschinenöl.

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talsch Abb 2Hinweis!
Um einen Hitzestau unter dem Abdeckblech zu vermeiden, muß es bei Betrieb des Backofens hochgeklappt werden.
1.3 Zünden und Abschalten
1.3.1 Alle Brennstellen lassen sich gegebenenfalls mit einem Streichholz oder sonstigen Hilfsmitteln zünden.
Bed-Griff in Großstellung bringen, d. h.
Kochstellen auf Symbol Großstellung

und Backofen auf 8 über Symbol dann eindrücken und mit Streichholz zünden (Abb. 3).
Der Backofenbrenner wird mit einem Streichholz gezündet, indem Sie dieses an das vorgesehene Zündloch im Backofen halten (Abb. 4).
Nach Zünden der Brennerflammen Bed.-Gnff noch 3 bis 4 Sekunden eingedrückt halten. Vor dem Loslassen des Bed.-Griffs nochmals fest nachdrücken.
Der Grillbrenner
Durch Eindrücken und Rechtsdrehung des Backofen-Bed-Griffs stellen Sie diesen auf
das Symbol . Beim Zünden mit dem Streichholz müssen Sie dieses an das vorgesehene Zündrohr s. Abb. 6/2 halten. Halten Sie den Backofen-Bed-Griff nach dem Zünden ca. 3–4 Sekunden eingedrückt.

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Abb. 3
Bedienungsanweisung zum Kochen, Backen, Braten und Grillen
Elektrische Funkenzündung
Wenn der Herd mit einer elektrischen Funkenzündung ausgerüstet ist, so erkennen Sie das an den Zündkerzen, die wie die Thermoelemente der Zündsicherungen an den Brennern angebracht sind.
Die Funkenzündungseinrichtung besteht aus dem Hochspannungsgerät, den Zündkerzen und der Drucktaste für die Kompaktzündung. Das Gerät wurde im Werk eingenichtet und justiert und ist betriebsbereit, wenn der Herd an das Stromnetz angeschlossen ist An den Zündkerzen werden beim gleichzeitigen Betätigen der Drucktaste Zündfunken ausgelöst, die das aus dem Brenner strömende Gas zünden.
Wenn Zündung der Brennerflammen nicht erfolgte, Vorgang nach zwei Sekunden wiederholen.
1.3.2. Zünden mit Kompaktfunkenzündung (Abb. 5):
Bed-Griff in Großstellung bringen, d. h.
Kochstellen auf Symbol Großstellung

und Backofen auf 8 (über Symbol' bringen), dann eindrücken, eingedrückt halten und gleichzeitig Drucktaste für Kompaktzündung mehrmals - bis Brennerflammen gezündet haben - eindrücken.
Nach der Zündung der Brennerflammen Bed-Griff 3 bis 4 Sekunden lang eingedrückt halten. Vor dem Loslassen den Bed-Griff nochmals fest nachdrücken.
1.3.3 Die Kleinstellung erfolgt durch Drehen des Bed-Griffs nach links auf A
1.3.4 Das Abschalten erfolgt bei allen Brennem dadurch, daß der betreffende Bed-Griff in Nullstellung gebracht wird.
1.3.5 Der Grillbrenner wird durch Rechts-
drehen des Backofen-Bed-Griffes über in Betrieb genommen. Er hat keine Kleinstellung. Das Zünden erfolgt genauso wie im vorstehenden Text beschrieben.

1.4 Backen und Braten
Thermostatstellungen:
Mit Hilfe der Einschubleisten lassen sich Grillrost oder Backblech in die verschiedenen Höhen im Backofen einschieben (Abb. 7).
Formkuchen sollen auf dem Backrost abge- backen werden. Achten Sie bitte darauf, daß die Formen hinten nicht über den Rand des Backrostes hinaus stehen.
Verwenden Sie im Gasherd zum Backen helle Formen.
Formen auf die Mitte des Backrostes stellen. Backbleche ca. 1,5 cm von der Backofenrückwand nach vorne ziehen, damit überstehendes Backgut nicht festbäckt.
Fleischstücke können wirtschaftlich im Backofen gebraten werden. Hierzu verwenden Sie bitte die Fettpfanne.
Vorheizen erübrigt sich bei vielen Gebäcken. Grundsätzlich wird auf die Temperaturstufe vorgeheizt, bei der auch gebacken wird. Vorheizzeit ca. 10 Minuten.
1.5 Grillen
Ziehen Sie zunächst den Grillschutzschieber heraus (Abb. 8).
Grillen Sie immer nur bei geöffneter Back- ofentür und setzen Sie den Schwadenschirm zum Schutz der Bed-Griffe ein. (Siehe Abb.9 sowie Abb.6/1.)
Beim Grillen weder das Aluminium-Backblech noch eine Aluminiumfolie benutzen, da hierdurch der Backofenthermostat beschädigt werden kann.
Weißbrotschnitten werden auf dem Grillrost mit der Kröpfung nach oben in der 3. Einschubleiste von unten geröstet.
Abb. 7

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1 2 3 4Abb. 8

Bedienungsanweisung zum Kochen, Backen, Braten und Grillen
Wie wird gegrillt?
Die nachstehend aufgeführten Arbeitsgänge wiederholen sich bei allen Grillvorgängen.
- Der Grill wird aufgeheizt bis er glühend ist.
- Alle Arten von Grillgut werden in den vorgeheizten Grillaum gesetzt
- Die Einschubhöhe des Grillrostes richtet sich nach der Stärke des Grillgutes.
- Der Abstand des Grillgutes zum Grill muß 3-4 cm betragen.
- Während des Grillens bleibt die Tür des Backofens ganz geöffnet.
- Nach dem Grillen läßt man den Backofen bei geöffneter Tür auslüften.
Die Backofentür bleibt beim Vorheizen und Grillen geöffnet. Nehmen Sie Backofen und Grill niemals unmittelbar nach dem Abstellen wieder in Betrieb. Warten Sie ca. 45 Sekunden, bevor Sie den The-mostat-Bed.-Griff erneut betätigen.
Der Schieber in der Decke (Grillschutz- schieber) muß beim Backen oder Braten immer bis hinten eingeschoben sein! (Abb. 7 + 8).
Sterilisieren im Backofen
Bis zu 6 Gläser können sterilisiert werden. Fettpfanne im Backofen einsetzen, 1. Leiste von unten. Die Gläser nach Vorschrift vorbereiten und verschließen, so in die Fettpfanne stellen, daß sie sich nicht berühren. Die Fettpfanne halb mit warmem Wasser füllen, Backofen für schließen, Thermostatstellung 2-3. Sobald der Inhalt der Gläser perlt (ca. 50–60 min.), schalten Sie bei Obst und Gemüse das Gerät aus und lassen die Gläser 20–30 min. im ausgeschalteten Backofen ruhen. Bei Gemüse schalten sie bei Beginn des Perlens runter auf Stellung 1. Die Sterilisierzeit entnehmen Sie bitte Ihren Einmach-Anleitungen.
Abb. 9

Abb. 10
Grillen in der Fertpfanne

| Speisen, Gebäck | Thermostat-einstellung | Einschubleisten bei hellen Formen und Backblechen | Zeit ca. |
| Rührteige: | |||
| Napf oder Rodonkuchen | 2-3 | 1. von unten | 60-70 Min. |
| Kastenkuchen | 2-3 | 1. von unten | 60-70 Min. |
| Königs- und Sandkuchen | 2-3 | 1. von unten | 60-80 Min. |
| Marmorkuchen | 2-3 | 1. von unten | 60-80 Min. |
| Honigkuchen in der Form | 2-3 | 1. von unten | 55-65 Min. |
| Torten | 2-3 | 1. von unten | 40-60 Min. |
| Blechkuchen mit Belag | 3-4 | 2. von unten | 30-45 Min. |
| Kleingebäck | 2-3 | 2. von unten | 35-45 Min. |
| Mürbeteige: | |||
| Quarktorten | 2-3 | 1. von unten | 80-90 Min. |
| Tortenböden | 3-4 | 1. von unten | 20-35 Min. |
| Blechkuchen mit Belag | 3-4 | 2. von unten | 35-50 Min. |
| Kleingebäck | 3-4 | 2. von unten | 15-25 Min. |
| Biskuitteige: | |||
| Torten | 2-3 | 1. von unten | 30-45 Min. |
| Biskuitrolle | 4-5 | 2. von unten | 12-20 Min. |
| Biskuittortenboden | 3-4 | 2. von unten | 20-25 Min. |
| Hefeteige: | |||
| Napfkuchen | 2-3 | 1. von unten | 60-70 Min. |
| Hefekranz und Zopf | 3-4 | 2. von unten | 40-50 Min. |
| Blechkuchen mit Belag | 3-4 | 3. von unten | 30-45 Min. |
| Kleingebäck | 3-4 | 2. von unten | 20-30 Min. |
| Zuckerkuchen(10 Minuten vorheizen) | 7-8 | 2. von unten | 8-12 Min. |
| Elweißgebäcke: | |||
| Baisers | 1 | 2. von unten | 40-60 Min. |
| Blätterteig | 4-5 | 2. von unten | 25-40 Min. |
| Brandteig | 4-5 | 2. von unten | 25-40 Min. |
| Aufläufe: | |||
| Fisch dünsten | 2-3 | 2. von unten | 50-60 Min. |
| Geflügel, großes Fleisch(z.B. Haxen) | 3-4 | 2. von unten | 25-35 Min. |
| 3-4 | 2. von unten | 2-4 Std. | |
| Fleischbraten: | |||
| Kalb, Schwein, Rind, Wild usw. | 3-4 | je cm Fleischhöhe | |
| Geflügel kleines | 2. von unten | 12-15 Min. | |
| Fisch braten | 2. von unten | 50-60 Min. | |
| Aufläufe | 4-5 | 2. von unten | 40-45 Min. |
| Roastbeef | 6 | 2. von unten | 30-40 Min. |
| Rinderfilet | 6 | 2. von unten | ab 45 Min. |
| überbacken, überkrusten | 7-8 | 2. von unten | ab 45 Min. |
Das Backen:
Bitte zuerst die kleinere Einstellung wählen. Ist Ihnen damit die Backzeit zu lang, beim nächsten Backvorgang etwas höher einstellen.
Die genannten Backzeiten sind Anhaltspunkte. Sie gelten im allgemeinen für das Einsetzen der Gebäcke in den nicht vorgeheizten Backofen.
1.6 Reinigung und Pflege
Bei der täglichen Reinigung müssen scharfe Mittel und harte Gegenstände vermieden werden.
Das Email reinigen Sie am besten mit heißem Wasser und Spulmitteln. Die Herdmulde feucht auswischen und trocken nachpolieren. Die Rippenplatte kann hierzu hochgeklappt oder auch abgenommen werden (Abb. 11).
Der Grillschutzschieber laßt sich herausnehmen und dadurch bequem reinigen.
Die blanken Brennerdeckel werden beim ersten Betrieb an der Oberfläche mattgrau. Dies stellt eine Schutzschicht dar, die weitere Korrosion am Brennerdeckel verhindert. Verunreinigung durch übergelaufenes Kochgut läßt sich von den Brennerdeckeln mit feinen Putzmitteln entfernen. Verwenden Sie keine harten Gegenstände oder Scheuermittel, damit die Schutzschicht nicht beschädigt wird.
Beim Wiederauflegen der Brennerdeckel müssen Sie darauf achten, daß diese richtig einrasten. Durch Drehen läßt sich diese Rasterstellung leicht finden. Schief aufliegende Brennerdeckel erschweren das Anzünden und können außer Beschädigungen auch unangenehmen Gasgeruch entstehen lassen. Die Flammen müssen immer rundum gleichmäßig brennen.
Die Beleuchtung ist hinten rechts an der Backofenrückwand angebracht. Um die Glühlampe austauschen zu können, muß die Glasabdeckung mit Hilfe eines Schraubenziehers abgenommen werden. Achten Sie beim Einschrauben der neuen Lampe auf die richtige Bezeichnung (250 V, 40 W, E 14, 300°C hitzebestandig).
Das Auswechseln sollte nur von einem Fachmann vorgenommen werden. Das Gerät ist auf jeden Fall vorher stromlos zu machen.
Abb. 11

Um Ihnen das Reinigen des Backofens zu erleichtern, kann die Tür ausgehängt werden. Das Aushängen wird folgendermaßen durchgeführt:
- Tür ganz öffnen.
-
Mit einem Geldstück die Arretierungen nach rechts drehen bis sich die Markierungen gegenüber dem Schamier befinden (Abb. 12/a + b).
-
Tür bis zur Schrägstellung schließen und durch Anheben aus der Halterung ziehen (Abb. 12c). Bei ausgehängter Tür die Arretierungen nicht verstellen. Beim Einhängen, die Tür unten anfassen und mit den Zeigefingern das Unterteil des Scharriers in Parallelstellung mit dem oberen Schamierteil bringen (Abb. 12d). Nach dem Einstecken der Scharriere, die Tür ganz öffnen und die beiden Arretierungen nach links zurückdrehen. Siehe Einstellung der Arretierung (Abb. 12e). Bitte geben Sie an die beiden Scharriere von Zeit zu Zeit etwas Nähmaschinenöl.
1.8. Gerätesteckdose
Ist der Herd mit einer abgesicherten Schukosteckdose ausgestattet, können elektrische Kleingeräte bis 2200 Watt bei 220 Volt Wechselstrom betrieben werden. Hinweis: Beim Aufklappen des Deckels sind zwei Sicherungskappen sichtbar. Das Auswechseln defekter Sicherungen darf nur mit Zusatz-Feinsicherungen 5 x 20 mm 10 Amp. vorgenommen werden. (Abb. 13/A) Vor dem Herausschrauben der Sicherungskappen und bei allen Reparaturen ist der Herd stromlos zu machen.
(Netzstecker ziehen oder Sicherung im Sicherungskasten ausschalten bzw. heraus-schrauben).

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12a 12b 12c 12d 12e
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A Abb. 13Bei Anschluß von Elektrogeräten an die Gerätesteckdose oder an Steckdosen in Herdnähe ist darauf zu achten, daß Anschlußleitungen nicht mit heißen Kochstellen in Berührung kommen, oder unter der heißen Backofentür eingeklemmt werden.
1.9 Das Backmobil Funktion
Die einwandfreie Funktion des Backmobils ist nur möglich, wenn Ihr Gerät vom Fachmann waagrecht aufgestellt worden ist. Dann rollt nach jedem Öffnen der Backofentür das Backmobil aus dem Backofen heraus (Abb. 14a).
Das Backmobil wird von Hand eingeschoben. Die richtige Position des Backmobils ist erreicht, wenn ein hörbares Einrasten erfolgt. Erst danach darf die Backofentür geschlossen werden. Die Fettpfanne kann auch in den Rahmen des Backmobils eingelegt werden (Abb. 14b).
Reinigung
Die Rollen und Gleitschienen sollen von Zeit zu Zeit mit Spülmitteln gereinigt werden. Hierzu wird das Backmobil durch Anheben und Vorziehen aus dem Backofen herausgenommen (Abb. 14c).
Die steckbar angebrachten Einschubgitter können zwecks besserer Reinigung vom Rahmen gelöst werden (Abb. 14d).
(Abb. 14 a)

2.0 Aufstellung, Einstellung, Umstellung
- Hinweise für den Installateur - Allgemeines
Das vorstehende Gerät ist ein vollgesicherter Allgasherd mit – wenn nicht ausdrücklich anders vermerkt – Allgas-Einstellgliedern. Es läßt sich auf Stadtgas-Femgas, auf Gas-Luftgemische und auf Erdgas ohne Düsenwechsel einstellen.
Unterschiedliche Druckverhältnisse bei Stadt- und Erdgas sowie Gasluftgemische machen eine Korrektur an der Drosselschraube des Düsenstockes erforderlich. Für die Umstellung auf Flüssiggas (Propan/Butan) müssen die Großstell-Innendüsen und Für die Umstellung auf Flüssiggas (Propan/Butan) müssen die Großstell-Innendüsen und Kleinstellschrauben gewechselt werden. Die auszuwechselnden Düsen und Kleinstellschrauben erhalten Sie als Düsenumbausatz im Werk. Für Flüssiggas (Propan/Butan) ist außerdem ein spezielles Anschlußstück erforderlich, das Sie gegebenenfalls auch im Werk anfordern müssen.
Die werkseitige Einstellung ist auf dem Geräteschild und mit einem Aufkleber auf der Hahnblende, sowie auf der Titelseite dieser Bedienungsanweisung vermerkt. Das Geräteschild befindet sich unten am Boden des Herdes. Es wird sichtbar, wenn die Heizfachklappe geöffnet wird. (Abb. 1/11).
Abb. 15

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Anschluß R½" 850 722 667 24 80 Ø Ruckansicht Anschlußkabel 203 Abgasanschluß beidseitig SeitenansichtAnschluß und Inbetriebnahme von Gaskochgeräten in werksseitiger Einheits-Erdgaseinstellung (EE)
Anschluß und Funktionskontrolle sind ausschließlich von konzessionierten Installateuren durchzuführen. Mit „EE“ gekennzeichnete Geräte sind vom Hersteller auf Erdgas eingestellt und versiegelt, so daß bei Erdgasbetrieb keine Einstellung erforderlich ist.
Für diese Geräte sind folgende Maßnahmen durchzuführen:
Abb. 16

- Anschluß
1.1 Gerät aufstellen oder einbauen gemäß Installationsanleitung
1.2 Mit flexibler oder starrer Leitung anschließen und überprüfen
1.3 Elektro-Anschlußstecker mit Netzsteck-dose verbinden. - Funktionskontrolle
2.1 Versiegelung überprüfen ^* . An Befestigungsschraube für Hahnblende - s. Abb. 22/4.
2.2 Jeden Koch stellenbrenner zünden und Brennstabilität der Groß- und Kleinstellung prüfen
2.3 Backofenbrenner zünden und Brennstabilität prüfen
2.4 Grillbrenner - falls vorhanden - zünden und Brennstabilität prüfen
2.5 Heizaggregatbrenner zünden und Brennstabilität prüfen. - Einweisung des Benutzers
3.1 Dem Benutzer Funktion, Bedienung und Arbeitsweise erklären.
3.2 Bedienungsanleitung übergeben
Verlangt das Gasversorgungsunternehmen eine von der EE-Einstellung abweichende Einstellung, ist nach der Bedienungsanweisung gemäß Ziffer 2.4 zu verfahren.
* Falls Versiegelung beschädigt, müssen die Einstellwerte nach Bedienungsanweisung überprüft werden.
Abb. 17

2.1.1 Bitte achten Sie bei der Aufstellung des Herdes auf einen waagerechten Stand. Bodenunebenheiten können mit den 4 Justierschrauben (Abb. 16) ausgeglichen werden.
Der Gasherd muß unbedingt mit der Wasserwaage ausgerichtet werden.
Wird der Herd neben temperaturempfindliche Möbel gestellt, so ist ein Sicherheitsabstand von mindestens 2 cm erforderlich. An den oberen seitlichen Kanten der Möbel können Aluminiumschutzleisten befestigt werden, die als kostenpflichtiges Zubehörteil vom Werk angefordert werden können (Abb.17 + 18).
2.2 Gasanschluß/Elektroanschluß
Berücksichtigen Sie bitte beim Anschluß an das Gasnetz die einschlägigen Vorschriften DVGW-TRGI, 1972 und TRF, die des ÖVGW oder SVGW und auch die örtlichen Sonderbestimmungen.
Der Gasanschluß darf nur unter Vorschaltung eines Absperrhahnes erfolgen. Bewegliche Gasverbindungen dürfen nicht hinter der Herdrückwand verlaufen. Die Anschlußmaße entnehmen Sie der vorstehenden Skizze (Abb. 15).
Der Allgas-Heiz- und Kochherd hat zwei Gasanschlüsse. Der nicht benutzte muß durch den vorhandenen Stopfen dicht verschlossen werden.
Abb. 18

Für Flüssiggasbetrieb wird ein Anschlußstück aufgeschraubt, das gegebenenfalls mit dem Düsenumbäusatz angefordert werden muß.
Der Abgasanschluß kann in der Mitte hinten bzw. seitlich rechts oder links erfolgen. Im Anlieferungszustand sind alle Abgasanschlüsse verschlossen! Der gewünschte Abgasanschluß muß, wie nachfolgend beschrieben, geöffnet werden.
Bei hinterem Abgasanschluß (Abb. 19):
- Verschlußdeckel in der hinteren Isolierwand abschrauben (1).
- Oberteil der Isolierwand abschrauben und abnehmen (2).
- Verschlußdeckel von der Rückwand abschrauben (3).
- Beiliegenden Abgasstutzen aus Guß so anschrauben, daß die Abgasrohraufnahme nach innen zu liegen kommt (4).
- Der beiliegende Befestigungswinkel (5) dient zur Ärretierung des Abgasrohres.
- Isolierrückwandoberteil wieder anschrauben.
Bei seitlichem Abgasanschluß (Abb. 20): Abzugsdeckel durch Lösen der beiden Befestigungsschrauben entfernen und dann federnd eingesetzten Verschlußdeckel herausnehmen (1). Der Abgasstutzen aus Guß wird hierbei nicht benötigt. Abgasrohr mit Hilfe des Befestigungswinkel und Schraube arretieren. Das Rohr zum Kamin muß kurz gehalten werden. Bei einem Schornstein, an dem auch Kohle- oder Ölöfen angeschlossen sind, muß eine thermisch gesteuerte Abgasklappe mit DVGW-Anerkennungsnummer eingebaut werden. Für die Sicherung des Abgasrohres ist der beiliegende Winkel in Verbindung mit dem Abgasstutzen, entsprechend der Abb. 27, anzuschrauben
Bei seitlichem Abgasanschluß muß der Gasanschluß immer an der entgegengesetzten Seite sein.

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Abb. 19 3 Abgezsturtzen (4) Befest- Winkel (5) 1 2
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Abb. 20 1Für Flüssiggasbetrieb wird ein spezielles Anschlußstück 8 x 1 mm aufgeschraubt, das Sie ggf. im Werk anfordern müssen.
Für den elektrischen Anschluß ist das Gerät mit einem Schuko-Stecker ausgerüstet und es sollte auch mit einer Schuko-Steck-dose verbunden werden. Die elektrischen Bauteile sind für eine Spannung von 220 Volt Wechselstrom. 50 Hz, bestimmt, die Steckdose für einen Nennstrom von 10 A.
2.3 Belastung der Brennstellen Tabelle zur Einregulierung/Umstellung
Bei FU-(Fehlerspannungs-)Schaltung muß zwischen Gasanschlußstutzen und Gasleitung eine Isoliermuffe gesetzt werden.
Auswechseln der Netzanschlußleitung Zum Auswechseln der Anschlußleitung muß die linke Seitenwand abgenommen werden Das Auswechseln darf nur von einem Fach- mann vorgenommen werden.
| Brenner | Stadtgas*8 mbar | Erdgas** (EE-15)20 mbarBelastungkW (kcal/h) | Propan-Butan***50 mbar | |||
| BelastungkW (kcal/h) | Gasdurch-gang l/h | BelastungkW (kcal/h) | Gasdurch-gang l/h | |||
| Sparbrenner | groß | 1,2 (1032) | 275 | 1,2 (1032) | 1.2 (1032) | 94 |
| klein | 0.2 (172) | 46 | 0.2 (172) | 0.24 (206) | 19 | |
| Normalbrenner | groß | 1.8 (1548) | 413 | 1.8 (1548) | 1.8 (1548) | 140 |
| klein | 0.3 (258) | 69 | 0.3 (258) | 0.36 (309) | 28 | |
| Starkbrenner | groß | 2.6 (2236) | 596 | 2.6 (2236) | 2.6 (2236) | 203 |
| klein | 0.43 (370) | 99 | 0.45 (387) | 0.54 (464) | 41 | |
| Backofenbrenner | groß | 3.5 (3010) | 803 | 3.5 (3010) | 3.5 (3010) | 274 |
| klein | 0.96 (825) | 220 | 0.96 (825) | 0.96 (825) | 75 | |
| Grillbrenner | 3.2 (2752) | 734 | 3.2 (2752) | 3.2 (2752) | 250 | |
| Heizteil | groß | 4.9 (4214) | 1124 | 4.9 (4214) | 4.9 (4214) | 383 |
| klein | 1.4 (1204) | 321 | 1.4 (1204) | 1.4 (1204) | 109 | |
| Gesamt-Nenn-wärmebelastungdes Gerätes | 15.8 | 15.8 | 15.8 | |||
Die Belastungen sind bezogen auf den Hu.
Die Gasdurchgänge in der Belastungstabelle sind bezogen auf den Betriebsheizwert – HuB.
* für Stadtgas 4,36 kWh/m³ oder (15,7 MJ/m³) (3750 kcal/m³)
** für Erdgas (EE-15) 7,36 kWh/m³ bis 11,0 kWh/m³ oder 26,5 MJ/m³ bis 39,5 MJ/m³
*** für Propan/Butan 12,79 kWh/kg oder (46,0 MJ/kg) (11000 kcal/kg)
Der Betriebsheizwert HuB ist am Aufstellungsort beim Gasversorgungsunternehmen zu erfragen.
Der Gasdurchgang wird wie folgt berechnet
$$ \text { Gasdurchgang l / min } = \frac {\text { Belastung kW oder (kcal / h) } \times 1 0 0 0}{\text { Betriebsheizwert kW / m } ^ {3} \text { oder (kcal / m } ^ {3}) \times 6 0} $$
2.4 Einregulierung/Umstellung Brennstellen
Um an den Kochstellenbrennern das Einstellen auf andere Gasarten vornehmen zu können, muß zuerst die Hahnblende abgenommen werden.
- Herd stromlos machen (Netzstecker ziehen)
- Bed-Griffe abnehmen Hierzu gegebenenfalls mit beiden Händen kräftig ziehen. Eventuell vorsichtig mit einem Schraubenzieher nachhelfen (Abb. 21).
- Die beiden äußeren an der Unterkante der Blende befindlichen Befestigungsschrauben soweit herausdrehen, bis die untere Halteschiene und die Glasblende abgenommen werden kann (siehe 4 Abb. 24)
Nach Abschluß der Umstell- und Einregulierungsarbeiten montieren Sie in umgekehrter Reihenfolge. Achten Sie bitte beim Aufstecken der Bed-Griffe darauf, daß Sie Skalenscheibe, Feder und Knebel – bei Geschlossenstellung des Hahnes – zusammengedrückt und in den Nuten geführt auf die Hahnachse schieben (s. Abb. 22 + 23).
2.4.1 Einregulierung der Großgasmenge
Für die Großgasmenge (siehe Abb. 22) entsprechende Brennstelle in Großstellung zünden (Hahnachse eindrücken und 3–5 Sekunden lang eingedrückt halten), dann Großstell-Innendüse mit Schraube 1 hineindrehen (Belastung wird kleiner) oder herausdrehen (Belastung wird größer), bis die richtige Durchflußmenge erreicht ist.
Für die Backofengroßstellung befindet sich das Düsengehäuse unter dem Backofenboden.
Mit der Schraube 1 (Abb. 26) wird bei Stadt- und Erdgas die Gasmenge eingestellt.

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Aufstecken des Zeigergriffes Abb. 23Die Umstellung auf Flüssiggas erfolgt durch Wechsel aller Großstell-Innendüsen, die bis auf Anschlag eingeschraubt werden. Den Düssensatz hierfür forden Sie bitte im Werk an.
Beim Auswechseln der Großstell-Innen- düsen, die bajonettartig mit den Schraub- körpern verbunden sind, ist darauf zu achten, daß die dazwischenliegenden Federn nicht verloren gehen.
2.4.2 Einregulierung der Kleingasmenge
Die Einregulierung der Kleinstellung der Kochbrenner geschieht ähnlich wie die der Großstellung, jedoch muß die Hahnstellung auf „Klein“ (kleine Flamme) gedreht und mit Einstellschraube 2 (Abb. 24) die Gasmenge verändert werden.
Zur Einregulierung der Backofenkleinstellung muß der Backofen in Stufe 8 ca. 15 Minuten bei geschlossener Backofentür aufgeheizt werden. Danach bringt man den Thermostat-Bed-Griff auf Stufe 1 und dreht die Schraube 2 (Abb. 25) oben am Thermostat entsprechend weit hinein oder heraus, bis die richtige Belastung erreicht ist.
Die Umstellung der Kleinstellung auf Flüssiggas (Propan/Butan) erfolgt durch Wechsel aller Kleinstellschrauben, die bis auf Anschlag eingeschraubt werden müssen. Siehe auch bei Großstellung.
Grillbrenner
Einstellschraube 4 Abb. 25 bei gezündetem Brenner soweit hinein bzw. herausschrauben bis der auf Seite 18 angegebene, bzw. errechnete Gasverbrauch eingestellt ist. Flammenbild durch Drehen der Lufteinstellschraube 5 Abb. 25 einstellen. Die Flammen müssen mit deutlich erkennbarem Kern brennen.

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Abb. 24 1 3 2 1 2 3 42.4.3 Einregulierung der Erstluft
Die Erstlufteinstellung wird - falls erforderlich - bei den Kochstellen mit Schraube 3 (Abb. 24) | vorgenommen. Hierzu dreht man die Schraube zunächst ganz nach rechts, bis das Luftminimum erreicht ist und dann langsam nach links, bis abgegrenzte Flammen- kerne sichtbar werden.
Beim Backofen wird die Erstluft mit Luft- schieber 3 (Abb. 26) beeinflußt, der hierzu vor- oder zurückgedreht werden muß.
Auch bei Flüssiggas (Propan/Butan) kann die Erstluft – falls erforderlich – einreguliert werden, nachdem die Kleinstelldüsen und Kleinstellschrauben gewechselt und bis zum Anschlag eingeschraubt worden sind.
Mit zuviel Primärluft brennen die Flammen zu scharf, mit zuwenig Primärluft bilden sich eventuell gelbe Spitzen.
Für den Grillbrenner befindet sich die Luft-einstellschraube 5 (Abb.25) oben neben dem Thermostaten am Grüldüsengehäuse.
Nach Einregulierung der Erstluft sollten die Flammen von Großstellung mehrmals in Kleinstellung gebracht werden. Hierbei dürfen die Flammen nicht erlöschen.
2.4.4 Umstellung auf Flüssiggas (Propan/Butan)
Die Umstellung erfolgt wie beschrieben durch Düsentausch. Der Düsen-Umbausatz muß im Werk angefordert werden.
2.4.5 Umstellung von Stadtgas auf Erdgas entsprechend nach „EE“
In diesem Fall werden die Großstell-Innendüsen (1) und die Kleinstellschrauben (2) Abb. 24 bei Kochstellen und Backofen auf Anschlag eingedreht, die Belastungen sind dann auf Erdgas Gruppe L und Erdgas Gruppe H mit Geräteanschlußdruck 20 mbar (200 mm WS) richtig. Für die Primärluiteinstellung verweisen wir auf die DVGW-Hinweise „G 686“.
2.5 Ein- und Ausbau und Fetten von Gashähnen
- nur bei geschlossenem Absperrhahn vor dem Gerät - Zum Fetten der Gashahnküken muß die Hahnblende abgenommen werden, wie es in dem vorangegangenem Text erklärt wurde. Hahn in 0-Stellung bringen, um Falscheinbau zu vermeiden. Danach die verlackten Schrauben links und rechts der Hahnachse herausschrauben und den Hahnflansch vorsichtig abheben, dabei darf die Feder nicht verloren gehen. Dann kann das Hahnküken nach vorne herausgezogen werden. Als Hahnfett sollte nur solches, das DIN-geprüft ist, verwendet werden.
Muß ein Hahn ausgetauscht werden, so muß die Verbindung am Hahnrohr gelöst werden. Außerdem muß das Thermoelement abgeschraubt und die Verbindung zwischen Brenner (Mischrohr) und Hahn losgeschraubt werden.

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2 4 5Abb. 25

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1 3Abb. 28
Backofendüse
3 = Einstellschraube für Luftschieber (Flammenbild)
1 = Einstellschraube für Gasmenge
Das Heizteil
Für den Benutzer
Heizen und ausschalten: Taste 1 ganz eindrücken, eingedrückt halten und dabei den Zündknopf 3 betätigen. (Abb. 27).
Ist die Zündung erfolgt, wandert der Zeiger der Betriebsanzeige in das hellere Feld (Abb. 28). Ist das nicht der Fall, den Zündvorgang wiederholen.
Zur Beobachtung der Zündflamme kann auch die Heizfachklappe aufgeklappt werden. Dazu die Klappe anheben. Nach erfolgter Zündung die Taste 1 3-4 Sekunden eingedrückt halten. Nun kann mit dem Regler 4 die entsprechende Temperatur eingesetzt werden (Abb. 27).
Temperaturbereich 12-32°C.
Stellung N entspricht einer Mindest- temperatur von ca. 10° C (Nachtabsenkung)
Ausschalten:
Das Ausschalten des Heizteils erfolgt durch Eindrücken der Taste 2 (Abb. 27)
Beachten:
● Die Raumtemperatur wird automatisch geregelt. Das heißt, daß die Hauptbrennerflamme je nach Bedarf an- und abgestellt wird.
● Bei Betrieb des Heizaggregates das Abdeckblech hochstellen.
- Wegen der unterschiedlichen Raumgrößen können für die einzelnen Reglerstufen keine Angaben gemacht werden.
- Sollte die Zündung ausbleiben, darf die Taste 1 nicht unnütz eingedrückt gehalten werden, weil dabei unverbranntes Gas ausströmen kann.
- Wenn das Heizteil von Hand gezündet werden soll: am Zündloch (Abb. 30) mit handelsüblichen Mitteln Zündbrenner zünden.
- Beim Kochen und Backen soll das Heizaggregat in Zündstellung zurückgeschaltet werden. Dies empfiehlt sich auch, wenn die Heizung nur vorübergehend abgeschaltet werden soll.
Optische Betriebsanzeige
Das Gerät ist mit einer optischen Betriebsanzeige für den Heizbrenner ausgerüstet. Sobald nach der Zündung die thermoelektrische Zündsicherung angesprochen hat, wandert der Zeiger des Instrumentes in das hellere Feld und zeigt an, daß der Brenner brennt. Sollte die Anzeige trotz mehrfachen Zündens einmal nicht wirksam werden, so kontrollieren Sie die Funktion des Heizbrenners zunächst dadurch, daß Sie am Zündloch nachsehen, ob der Brenner nicht doch brennt
Abb. 27

Nennwärmebelastung = 4,9 kW
.Nennwärmeleistung = 4,0 kW
Arbeitsweise
Mit den Drucktasten 1 und 3 wird der Gas-Raumheizer in Betrieb genommen. Beim Eindrücken der Taste 1 wird das Sicherheitsventil geöffnet. In dieser Stellung wird nur Zündgas freigegeben. Mit der elektr. Zündung (Taste 3) wird der Zündbrenner gezündet. Die Zündflamme beheizt das Thermoelement der thermoelektrischen Zindsicherung. Beim Loslassen der Betriebstaste und geöffnetem Thermostatventil geht der Hauptbrenner des Gas-Raumheizers in Betrieb.
'Juni kann mit dem Regler (Drehknopf 4) die Temperatur eingestellt werden. Temperaturbereich 12 bis 32°C.
Einstellung
Die Belastung des Heizgasbrenners wird durch die Hauptbrennerdüse bestimmt. Mit der Hauptgasdrossel im Düsenstock (Abb. 29a) können Toleranzen im Anschlußdruck am Aufstellungsort ausgeglichen werden. Der eingebaute Flüssigkeitsausdehnungsthermostat hält die eingestellte Raumtemperatur konstant. Dies geschieht durch kontinuierliche Änderung des Gasdurchgangs zwischen zwei Grenzwerten. Der obere Grenzwert wird – wie bereits beschrieben – hauptsächlich durch die Brennerdüse bestimmt. Der untere Grenzwert wird durch die Kleinstelldüse (Abb. 29b) den verschiedenen Belastungen des Heizaggregates und den unterschiedlichen Heizwerten der Gase angepaßt. Ist die Wärmeabgabe des Gerätes in Kleinstellung immer noch höher als der Wärmebedarf, schaltet das Thermostatventil die Gaszufuhr zum Hauptbrenner schnappend ab. Dieses „schnappende“ Abschalten ist notwendig, um Schleichgas – das verzögert gezündet zu Verpuffungen führen kann – sicher zu vermeiden. Beim Ein- und Ausschalten des Gerätes bleibt der einmal eingestellte Sollwert des Temperaturreglers’ unverändert erhalten.
Der Drucktastenschalter
1 Drucktaste für Inbetriebnahme
2 Aus-Schalter
3 Zündung
4 Regler
5 Kleinstelldüse
6 Gas-Eingang
7 Gas-Ausgang
8 Thermoelementanschluß
9 Zündgasanschluß
10 Kapillare
11 Fühler
Abb. 29

Die Umstellung auf eine andere Gasart erfolgt durch Auswechseln der Hauptdüse und der Zünddüse.
Die Kleinstellung wird über die vorhandene Kleinstelldüse eingestellt (Abb. 29b-51) Dazu muß der Deckel (Abb. 29 Pos. 5) abgenommen werden.
Die Einstellung erfolgt in betnebswarmem Zustand
Düseadurchmesser für Heizteil
| Gasart | Druck mbar | Hauptdüse mm |
| Stadtgas A (G 110) | 8,0 | 3,4 |
| Stadtgas B (G 120) | 8,0 | 3,2 |
| Erdgas L (G 25) | 20,0 | 1,95 |
| Erdgas H (G 20) | 20,0 | 1,75 |
| Flüssiggas (G 30) | 50,0 | 1,03 |
Zum Düsenwechsel Verschlußschraube der Brennerkammerdüse mit Schlüssel SW 14 entfernen; dahinterliegende Drossel und eingebaute Düse heraus- schrauben (siehe Abb. 29a). Einbau der neuen Düse in umgekehrter Reihenfolge vornehmen. Mit der Drossel die richtige Nennwärmebelastung von 4,9 kW einre- pilieren. Hierzu muß der Regler in der größten Stellung stehen. Sollte die Raumtemperatur zu hoch sein, empfiehlt es sich, den Fühler in kaltes Wasser zu liegen.
Kleinstellung
Bei sämtlichen Geräten wird bei Stadtgas/Ferngas und Erdgas die Belastung von 1,4 kW eingestellt
Die Einstellung wird folgendermaßen vorgenommen:
Regler 4 bis kurz vor den Abschaltpunkt zurückdrehen
- Die Belastung mit der Kleinstelldüse 5.1 (Abb. 29b) einstellen.
bei Flüssiggas muß die Kleinstelldüse bis um Anschlag eingeschraubt werden.
Düsendurchmesser für Heizteil (Kleinstellung)
| Gasari | Druck mbar | Kleinstelldüse mm |
| Stadtgas A (G 110) | 8,0 | Ringquerschnitt eingestellt |
| Stadtgas B (G 120) | 8,0 | |
| Erdgas L (G 25) | 20,0 | Ringquerschnitt eingestellt |
| Erdgas H (G 20) | 20,0 | Ringquerschnitt eingestellt |
| Flüssiggas (G 30) | 50,0 | 0,56 |
Zündbrenner und Zündflamme (Abb. 30)
Nach Herunterklappen der Heizfachklappe (leicht anneben) wird die Front des Heizkörpers sichtbar. Unter dem Sichtfenster befindet sich der Zündbrenner. Zum Austauschen der Zünddüse – bei der Umstellung – muß die Zündleitung am Zündbrenner (mit Schlüssel-SW 10) gelöst werden, um an die dahinterliegende Zünddüse zu gelangen. Die Zünddüse muß dann nur noch herausgenommen und ausgetauscht werden.
Es gelten die folgenden Zünddüsen:
für Stadtgas ges. Bereich Kennzeichnung 37
für Flüssiggas-Luft Kennzeichnung 47
für Erdgas ges. Bereich Kennzeichnung 45
für Flüssiggas 50,0 mbar Kennzeichnung 42
für Flüssiggas 30,0 mbar Kennzeichnung 46
Die für die Umstellung auf Erdgas erforderlichen Haupt-, Kleinstell- und Zünddüsen für das Heizaggregat müssen beim Werk, bzw. beim Fachhandel bezogen werden.
Abb. 30

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Zündloch Zünddüse VerschraubungNennwärmebelastung (Großstellung)
Nach Kontrolle der Richtigstellung der Zündbrennerdüse muß die Nennwärmebelastung (Großstellung) eingestellt werden. Hierzu ist die entsprechende Düse einzubauen und zu warten, bis sich das Heizteil im Beharrungszustand befindet, wie im DVGW-Regelwerk Technische Mitteilungen Merkblatt G 628 Abschnitt 2.3.3-beschneben wird.
Funkenzündung
Das Heizteil dieser Geräte wird mit einer netzabhängigen Funkenzündung gezündet. Die Funken werden durch mehrfache Betätigung des Druckschalters ausgelöst (Abb. 27/3). Die Kochstellen-, Backofen- und Grillbrenner werden bei den höherwertigen Modellen wie das Heizteil mit der netzabhängigen elektrischen Einzelfunkenzündung gezündet. Das Bedienungselement ist hierbei dasselbe. Bei Ausfall des elektrischen Stromes läßt sich der Zündbrenner des Heizteils durch das neben dem Zündbrenner befindliche Zündloch von Hand mit üblichen Mitteln zünden.
Reinhaltung des Heizteiles
Besonderen Wert sollte man auf die Reinhaltung der Umgebung des Heizteiles legen. Mit der Luftzirkulation werden Staubteilchen transportiert, die an den Heizflächen verschwelen und dann Wandverschmutzungen bewirken können. Die Umgebung des Heizteiles und der Geräteboden, die nach Herunterklappen der Heizfachtür zugänglich werden, sollten natürlich in kaltem Zustand gesäubert werden.
Bei jedem Wohnungsputz sollten Sie daher während der Heizperiode auch das Heizfach - notfalls mit einem Staubsauger - von Staub und Flusen reinigen.
Ein- und Ausbau des Heizaggregatbrenners
Auch der Heizbrenner kann ausgebaut werden. Hierzu müssen die Zündkabel von der Zündkerze gezogen, die Verschraubungen von Zündgasleitung am Zündkopf sowie die zur Hauptduse abgeschraubt werden. Nach Entfernung des Schutzbleches für den Thermofuhler Abb. 31/2, sowie die beiden Schrauben des Zundbrenners, können die Schrauben der Brennkammerbefestigung Abb. 31/1 herausgedreht werden. Jetzt kann das Unterteil der Brennkammer mit dem Brenner und dem Dusengehäuse nach vom herausgezogen werden.
Der Einbau geschieht in umgekehrter Reihenfolge. Wichtig ist dabei, daß Sie die Verschraubung des Zündbrenners (Abb. 30) wieder gasdicht anziehen.
Abb 31
