Küppersbusch GWS 457.1 M - Herd

GWS 457.1 M - Herd Küppersbusch - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG GWS 457.1 M Küppersbusch

DE, AT: BEDIENUNGSANWEISUNG

mit Montageanweisungen

Küppersbusch-Kundendienst

Zentrale Kundendienst- / Ersatzteilanforderung

Deutschland:

Küppersbusch Hausgeräte AG

Küppersbuschstraße 16

45883 Gelsenkirchen

Telefon: 01 80 - 5 25 65 65

Telefax: (02 09) 4 01 - 7 14 / 7 15

Internet: www.kueppersbusch.de

Sie erreichen uns:

Montag bis Donnerstag von 8 ^30 Uhr bis 18 ^00 Uhr

Freitag von 8 ^30 Uhr bis 17 ^00 Uhr

Außerhalb der Dienstzeiten teilen Sie uns Ihre Wünsche bitte per Telefax oder Internet unter www.kueppersbusch.de mit.

Österreich:

Küppersbusch Ges. m. b. H.

Eitnergasse 13

1230 Wien

Telefon: (01) 8 66 80 - 15

Telefax: (01) 8 66 80 - 50

Internet: www.kueppersbusch.at

Sie erreichen uns:

Montag bis Freitag von 8 ^00 Uhr bis 17 ^00 Uhr

Außerhalb der Dienstzeiten teilen Sie uns Ihre Wünsche bitte per Telefax oder Internet unter www.kueppersbusch.at mit.

Bitte beachten Sie:

Damit unser Kundendienst Reparaturen sorgfältig vorbereiten und die benötigten Ersatzteile bereitstellen kann, benötigen wir bei Ihrer Kundendienstanforderung die folgenden Informationen:

  1. Ihre genaue Anschrift

  2. Ihre Telefon- und ggf. Telefaxnummer

  3. Wann kann der Kundendienst Sie besuchen?

  4. Die genaue Gerätebezeichnung: Mod. und F.-Nr. (Typenschild und/oder Kaufbeleg zu Rate ziehen)

  5. Das Kaufdatum oder Lieferdatum

  6. Die genaue Beschreibung des Problemes oder Ihres Service-Wunsches

Halten Sie bitte zusätzlich Ihren Kaufbeleg bereit.

So helfen Sie uns, unnötigen Zeit- und Kostenaufwand zu vermeiden und auch für Sie effizienter zu arbeiten.

Garantiebedingungen

Zusätzlich zu seinen Gewährleistungsansprüchen aus seinem Kaufvertrag mit dem Händler leisten wir dem Endabnehmer direkt Garantie für Küppersbusch-Hausgeräte. Der Umfang unserer Garantie wird nachstehend geregelt:

  1. Mängel am Gerät, die nachweislich auf einem Material- und/oder Herstellungsfehler beruhen, werden nach Maßgabe der folgenden Regelungen unentgeltlich behoben, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellung und innerhalb von 24 Monaten nach Lieferung an den ersten Endabnehmer angezeigt werden. Bei gewerblichem Gebrauch oder gleichzusetzender Beanspruchung beträgt die Garantiefrist lediglich 12 Monate. Für gebrauchte Geräte gilt ebenfalls die Frist von 12 Monaten. Tritt der Mangel innerhalb von 6 Monaten ab Lieferung auf, wird vermutet, dass es sich um einen Material- oder Herstellungsfehler handelt.

  2. Für leicht zerbrechliche Teile, wie z.B. Glas, Kunststoff und Glühlampen, wird keine Garantie übernommen. Geringfügige Abweichungen von der Soll-Beschaffenheit, die für den Wert und die Gebrauchstauglichkeit des Geräts unerheblich sind, begründen keinen Garantieanspruch. Ebenso wenig leisten wir Garantie bei Schäden aus chemischen und elektrochemischen Einwirkungen von Wasser sowie allgemein ungewöhnlichen Umweltbedingungen oder sachfremden Betriebsbedingungen oder wenn das Gerät mit ungeeigneten Stoffen in Berührung gekommen ist. Schließlich leisten wir auch keine Garantie, wenn die Mängel am Gerät auf Transportschäden, die nicht von uns zu vertreten sind, auf nicht fachgerechte Installation und Montage, auf Fehlgebrauch, auf mangelnde Pflege oder auf Nichtbeachtung der Bedienungs- oder Montagehinweise zurückzuführen sind. Der Garantieanspruch erlischt, wenn Reparaturen oder Eingriffe in das Gerät von Personen vorgenommen werden, die hierzu nicht von uns ermächtigt sind, oder wenn unsere Geräte mit Ersatzteilen, Ergänzungs- oder Zubehörteilen versehen werden, die keine Originalteile sind, und dadurch ein Defekt verursacht wurde.

  3. Unsere Garantieleistung besteht darin, dass wir nach unserer Wahl entwe der mangelhafte Teile unentgeltlich instandsetzen oder durch einwandfreie Teile ersetzen. Instandsetzungen werden nach Möglichkeit am Aufstellungsort vorgenommen. Zur Reperatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, daß uneingeschränkt Handhabung, Ausbau und Einbau durch die Techniker möglich ist und keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können. Bei Geräten, die nicht nach unseren Einbaurichtlinien montiert sind werden die anfallenden Zusatzleistungen in Rechnung gestellt. In jedem Fall der Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist der Kaufbeleg vorzulegen und das Kauf- und – soweit hiervon abweichend – das Lieferdatum nachzuweisen. Ersetzte Teile gehen in unser Eigentum über.

  4. In Fällen, in denen die Nachbesserung fehlschlägt oder von uns abgelehnt wird, liefern wir innerhalb der obengenannten Garantiezeit auf Wunsch des Endabnehmers kostenfrei gleichwertigen Ersatz. Dabei behalten wir uns für den Fall der Ersatzlieferung die Geltendmachung einer angemessenen Nutzungsentschädigung für die bisherige Nutzungszeit vor.

  5. Garantieleistungen bewirken weder eine Verlängerung der Garantiefrist noch setzen sie eine neue Garantiefrist in Lauf. Die Garantiefrist für eingebaute Ersatzteile endet mit der Garantiefrist für das ganze Gerät.

  6. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes entstandener Schäden, sind – mit Ausnahme der Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung von uns oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung unserer Erfüllungsgehilfen beruhen - ausgeschlossen.

Diese Garantiebedingungen gelten grundsätzlich nur für in Deutschland gekaufte Geräte. Soweit wir in dem entsprechenden Land über ein Kundendienstnetz verfügen, gelten diese Garantiebedingen auch für ins Ausland verbrachte Geräte, vorausgesetzt sie weisen die technischen Voraussetzungen, wie z.B. Spannung, Frequenz, Gasart, für das entsprechende Land auf und sind für die jeweiligen Klima- und Umweltbedingungen geeignet. Für im Ausland gekaufte Geräte gelten die von unserer jeweils zuständigen Auslandsgesellschaft oder Landesvertretung herausgegebenen Garantiebedingungen, die über den Fachhändler oder direkt bei unserer Auslandsgesellschaft oder Landesvertretung angefordert werden können.

Hier finden Sie...

Bitte lesen Sie die Informationen in diesem Heft sorgfältig durch bevor Sie Ihr Kochfeld in Betrieb nehmen. Sie finden hier wichtige Hinweise für Ihre Sicherheit, den Gebrauch, die Pflege und die Wartung des Gerätes, damit sie lange Freude an Ihrem Gerät haben.

Sollte einmal eine Störung auftreten, sehen Sie bitte erst einmal im Kapitel „Wenn etwas nicht funktioniert“ nach. Kleinere Störungen können Sie oft selbst beheben und sparen dadurch unnötige Servicekosten.

Bewahren Sie diese Anleitung sorgfältig auf. Bitte reichen Sie diese Bedienungsanleitung zur Information und Sicherheit an neue Besitzer weiter.

Verpackungsmaterial und Altgerät entsorgen

Entsorgen Sie die Transportverpackung möglichst umweltgerecht.

In Deutschland nimmt Ihr Fachhändler, bei dem Sie das Gerät gekauft haben, die Transportverpackung zurück. Das Rückführen der Verpackungsmaterialien in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Müllaufkommen. Altgeräte enthalten noch Wertstoffe. Geben Sie Ihr Altgerät in eine Wertstoffsammelstelle. Altgeräte sind vor dem Entsorgen unbrauchbar zu machen. Damit verhindern Sie Missbrauch.

DE: Inhaltsverzeichnis

Sicherheitshinweise ....4

für Anschluss und Funktion

für den Betrieb

Ihr Gerät im Überblick ....5

Das Gerät im Gebrauch ....5

Erstreinigung

Brenner ein- und ausschalten

Hinweise zu den richtigen Töpfen

Reinigung und Pflege. 6

Brennerdeckel/Brennerring/Topfträger

Wenn etwas nicht funktioniert ....7

Typenschild

Montage und Installation 7

Sicherheitshinweise

Einbauvoraussetzungen

Einbaumaße

Montage der Glaskeramik-Kochfläche

Gasanschluss

Elektro-Anschluss

Umstellen auf andere Gasart....10

Düsendurchmesser

Umstelldüsensätze

Wokbrenner umstellen

Wechsel der Wok-Brenner-Hauptgasdüsen

Einstellung der Minimal-Stellung

Funktionsprüfung

Technische Daten....11

Tabelle der zugelassenen Gasarten und Drücke

Belastungstabelle

Elektrische Anschlusswerte

Brennwerte nach EN 437

■ Diese Anleitung muss mit dem Benutzer durchgesprochen werden. Sie ist ihm anschließend auszuhändigen.
■ Das Gerät darf nur mit Erdgas oder Flüssiggas (Butan/Propan oder deren Gemisch) betrieben werden.
■ Die jeweiligen Anschlussdrücke für verschiedene europäische Länder sind in der Tabelle „Tabelle der zugelassenen Gasarten und Drücke“ (s. S. 13) aufgeführt.
■ Es dürfen nur die jeweils national zugelassenen Druckregler verwendet werden.
■ Der Netzanschluss für das Gerät ist für 220-240 V / 50 Hz ausgelegt. Die elektrische Aufnahme beträgt weniger als 20 W.
■ Vor dem Anschluss des Gerätes ist zu prüfen, ob die örtlichen Anschlussbedingungen (Gasart und Gasdruck) und die Geräteeinstellung übereinstimmen.
■ Alle Einstellwerte für das Gerät sind in dieser Anleitung aufgeführt. Am Gerät sind sie auf einem Hinweisschild (oder auf dem Geräteschild) angegeben.
■ Wird eine Einstellung geändert, so ist diese neu zu kennzeichnen.
■ Dieses Gerät wird nicht an eine Abgasleitung angeschlossen. Es muss nach den geltenden Installationsbedingungen aufgestellt und angeschlossen werden.
■ Die Benutzung eines Gaskochgerätes führt zu Wärme- und Feuchtigkeitsbildung im Aufstellungsraum. Deshalb darf das Gerät nur in einem gut belüfteten Raum betrieben werden.
■ Der Gasanschluss, die Inbetriebnahme sowie Ein- und Umstellarbeiten dürfen nur von einem zugelassenen Fachmann vorgenommen werden. Dabei sind die gesetzlichen Vorschriften und die Anschlussbedingungen des örtlichen Gas-Versorgungsunternehmens vollständig einzuhalten.
■ Wartung und Reparatur der Geräte darf nur ein vom Hersteller geschulter Kundendiensttechniker vornehmen. Bei Reparaturen an gasführenden Einrichtungen ist grundsätzlich die Energiezufuhr abzustellen. Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten gefährden Ihre Sicherheit.
■ Bei Betrieb mit Flüssiggas (Butan/Propan) müssen alle Verbindungen zwischen Flasche und Gerät absolut dicht angezogen sein.
■ Frei verlegte Zuleitungsschläuche nicht einklemmen oder auf die Kochfläche legen.
■ Über der Kochfläche angebrachte Dunstabzüge oder Wandschränke müssen einen Mindestabstand von 650 mm haben.
■ Hebeln Sie das Kochfeld nicht mit einem Schraubendreher aus dem Ausschnitt - Sie beschädigen damit den Rahmen des Kochfeldes. Drücken Sie das Kochfeld beim Ausbau von unten aus dem Ausschnitt heraus.
■ Wir empfehlen, in regelmäßigen Zeitabständen eine Wartung von einem anerkannten Fachmann durchführen zu lassen (Wartungsvertrag).

■ Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kindern) mit eingeschränkten physischen, sensorischen und geistigen Fähigkeiten, oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine, für Ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.
- Kinder sollten beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
■ WARNUNG: Ist die Oberfläche gerissen, ist das Gerät vom Netz zu trennen, um einen möglichen elektrischen Schlag zu vermeiden.
■ Die Geräte dürfen nicht mit einem Dampfreiniger gereinigt werden.
■ Nehmen Sie das Gerät erst in Betrieb, nachdem Ihnen der installierende Fachmann das Gerät erklärt hat.
■ Bitte lesen Sie zusätzlich die in diesem Heft aufgeführten Informationen sorgfältig durch. Diese geben wichtige Hinweise für die Sicherheit und den Gebrauch des Gerätes. Bedenken Sie, dass Schäden, die durch falsche Bedienung entstehen, nicht unter die Garantie fallen.
■ Die Benutzung eines Gaskochgerätes führt zu Wärme- und Feuchtigkeitsbildung im Aufstellungsraum. Deshalb darf das Gerät nur in einem gut belüfteten Raum betrieben werden.
■ Das Gerät dient ausschließlich der Zubereitung von Speisen im Haushalt.
■ Das Gerät nicht zum Heizen von Räumen benutzen.
■ Bei Betriebsstörungen umgehend die Gaszufuhr abstellen.
■ Bewahren Sie diese Gebrauchsanleitung sorgfältig auf.
■ Die Brenner nur mit aufgesetztem Kochgut betreiben.
■ Auf zentrisches Aufsetzen der Töpfe und Pfannen achten. Nur Töpfe oder Wok-Pfannen benutzen, die ausreichend standfest sind.
■ Das verwendete Kochgeschirr (Töpfe, Tiegel, Pfannen, Wok-Pfannen) darf nicht über den Kochfeldrand hinausragen!
Bei Verwendung von größerem flachen Geschirr strömen die heißen Abgase unter dem Geschirrboden nach außen und können die Arbeitsplatte beschädigen!
■ Die Kochgeräte werden im Betrieb heiß. Kinder grundsätzlich fernhalten.
■ Wegen Brandgefahr keine brennbaren Gegenstände in die Nähe der Kochstellen legen.
- Überhitzte Fette und Öle können sich selbst entzünden. Speisen mit Fetten und Ölen, z. B. Pommes frites, nur unter Aufsicht zubereiten. Entzündete Fette und Öle niemals mit Wasser löschen! Deckel auflegen und Kochstelle abschalten.
Das Glaskeramikfeld ist sehr stabil und verträgt ohne weiteres leichte bis mittlere Stöße und flächige Belastungen. Vermeiden Sie jedoch punktförmige Belastungen, wie z.B. herabfallende Gewürzbehälter oder Flaschen.
■ Bei Rissen, Sprüngen oder Bruch des Glaskeramikfeldes das Gerät sofort außer Betrieb setzen und den Kundendienst rufen.
■ Anschlusskabel von Elektrogeräten nicht auf heiße Brenner legen.
■ Schnellkochtöpfe ständig beobachten, bis der richtige Druck erreicht ist. Brenner zunächst auf maximale Leistung einstellen und dann (nach Angabe des Topfherstellers) rechtzeitig zurückdrehen.
■ Achten Sie auch auf saubere Kochstellen, denn Verschmutzungen beeinträchtigen die Funktionstüchtigkeit.
■ Den Zwischenring, Brennerring und Brennerdeckel stets exakt auf das Brenner-Oberteil auflegen. Beim Wiedereinsetzen ist ein Verwechseln nicht möglich. Die Brennerteile sind in ihre vorgeschriebene Lage (Passstifte) genau einzusetzen (drehen bis zum spürbaren Einrasten). Die Schlitze am Brennerkopf müssen stets frei sein.
■ Falls Stromausfall ist oder die Zündkerzen feucht sind, kann das ausströmen- de Gas auch durch ein Streichholz oder einen Gaszünder entzündet werden.

Ihr Gerät im Überblick

Küppersbusch GWS 457.1 M - Ihr Gerät im Überblick - 1

①Druckring
②Zwischenring
③Brennerring (Außenkreis)
④Brennerdeckel (Innenkreis)
⑤Kochfeld
⑥Knebel für Brenner
⑦Topfträger
⑧Zierring

Das Gerät im Gebrauch

Küppersbusch GWS 457.1 M - Das Gerät im Gebrauch - 1

Beachten Sie die Sicherheitshinweise auf S. 5!

Erstreinigung

  • Reinigen Sie die Kochfläche mit Wasser und etwas Handspülmittel.
  • Mit klarem Wasser nachwischen und anschließend trockenreiben.

Brenner ein- und ausschalten

Der Zweikreisbrenner besitzt nur einen Knebel, mit dem alle Funktionen eingestellt werden. Die Symbole für die einzelnen Bedienstellung sind kreisförmig um den Bedienknebel angeordnet.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Brenner ein- und ausschalten - 1

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Positionen des Bedienknebels

⑨Geschlossen (AUS)
⑩Zündstellung Außen- und Innenkreis Vollbrand
⑪ Außenkreis Kleinbrand
⑫ Außenkreis geschlossen Innenkreis Vollbrand
⑬Innenkreis Kleinbrand

Brenner zünden und einstellen

Küppersbusch GWS 457.1 M - Brenner zünden und einstellen - 1

  • Zum Anzünden den Kochstellenknebel nach links auf Vollbrand (Zündstellung) drehen. Dazu die Raststellung durch leichtes Eindrücken überwinden.
  • Den Kochstellenknebel bis zum Anschlag eindrücken. Ein deutlich vernehmbares Taktgeräusch zeigt an, dass ein Zündfunke erzeugt wird, der nach kurzer Zeit das ausströmende Gas zündet.
  • Nach erfolgter Zündung den Knebel noch etwa 10 Sekunden gedrückt halten, bis ausreichende Erwärmung des Thermofühlers stattgefunden hat und die Flamme standfest bleibt.
  • Danach kann die Flammengröße zwischen Außenkreis-Vollbrand und Innenkreis-Kleinbrand beguliert werden. Außerhalb dieses Bereichs ist die Flamme nicht standfest.
  • Möglichst auf großer Stellung ankochen und auf kleinerer Stellung weiterkochen.
    Wenn der Brenner nach 10 Sekunden nicht gezündet hat oder die Flamme erlischt, den Zündvorgang nur folgendermaßen wiederholen: den Knebel auf Position (Aus) drehen und anschließend 1 Minute warten (Gas verflüchtigt sich). Erst danach den Zündvorgang wiederholen.
    Falls Stromausfall ist oder die Zündkerzen feucht sind, kann das ausströmende Gas auch durch ein Streichholz oder einen Gaszünder entzündet werden.

Brenner ausschalten

- Zum Ausschalten den Knebel nach rechts auf Position (Aus) drehen.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Brenner ausschalten - 1

Auf zentrisches Aufsetzen der Töpfe und Pfannen achten. Nur Töpfe oder Wok-Pfannen benutzen, die ausreichend standfest sind.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Brenner ausschalten - 2

Das verwendete Kochgeschirr (Töpfe, Tiegel, Pfannen, Wok-Pfannen) darf nicht über den Kochfeldrand hinausragen!

Bei Verwendung von größerem flachen Geschirr strömen die heißen Abgase unter dem Geschirrboden nach außen und können die Arbeitsplatte beschädigen!

Mit den richtigen Töpfen sparen Sie Kochzeit und Energie.

Wählen Sie den Topfdurchmesser passend zur Brennergröße.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Mit den richtigen Töpfen sparen Sie Kochzeit und Energie. - 1

Küppersbusch GWS 457.1 M - Mit den richtigen Töpfen sparen Sie Kochzeit und Energie. - 2

Stimmen Sie Topf- und Kochstellengröße aufeinander ab. Die Flamme soll den Boden des Topfes voll bedecken. Sie darf nicht über den Topfboden hinaus brennen.

Setzen Sie immer einen Deckel auf den Kochtopf.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Setzen Sie immer einen Deckel auf den Kochtopf. - 1

Küppersbusch GWS 457.1 M - Setzen Sie immer einen Deckel auf den Kochtopf. - 2

Gargut kocht nur über, wenn die eingestellte Flamme zu groß ist. Mit einiger Übung wird es Ihnen gelingen, die Flamme so genau einzustellen, dass auch bei aufgesetztem Deckel nichts mehr überkocht.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Setzen Sie immer einen Deckel auf den Kochtopf. - 3

Aus gastechnischen Gründen ist es nicht erlaubt, Auflagescheiben auf den Brennern zu verwenden.

Reinigung und Pflege

Küppersbusch GWS 457.1 M - Reinigung und Pflege - 1

Das Gerät darf unter keinen Umständen mit einem Dampfreinigungsgerät oder ähnlichem gereinigt werden!

■ Keine scheuernden Reinigungsmittel verwenden! Meist reicht die Reinigung mit einem feuchten Tuch und etwas Handspülmittel nach jedem Gebrauch aus. Anschließend trocken nachreiben.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Reinigung und Pflege - 2

■ Verkrustungen und übergekochte Speisen weichen Sie am besten zuerst mit einem nassen Tuch ein. Dann mit einem Glasschaber entfernen. Zucker und geschmolzenen Kunststoff sofort bei heißer Kochfläche entfernen.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Reinigung und Pflege - 3

■ Pflegen Sie die Glaskeramik-Kochfläche einmal in der Woche. Durch die Pflege bildet sich eine Schutzschicht. Auch die tägliche Reinigung wird erleichtert. Beachten Sie bitte die jeweiligen Hinweise der Hersteller von Reinigungs- und Pflegemitteln. Auch hartnäckige Flecken können Sie mit einem Pflegemittel behandeln. Anschließend immer mit ausreichend Wasser nachwischen und mit einem Tuch trockenreiben.

Brennerdeckel/Brennerring/Topfträger

■ Verwenden Sie zur Reinigung keinesfalls kratzende oder aggressive Reinigungsmittel wie Scheuermittel, Stahlwolle, verseifte Stahlwolle, Metallschwämme, Plastikschwämme oder Schwämme mit kratzender Oberfläche.
■ Lassen Sie die Brennerteile abkühlen, bevor Sie sie reinigen.
■ Den Brennerdeckel, Brennerring und den Topfträger in warmem Wasser mit Spülmittelzusatz reinigen. Anschließend gut abtrocknen. Besonders darauf achten, dass die Öffnungen des Brenners frei sind.
■ Den Thermofühler und die Zündkerze mit einer weichen Bürste reinigen.
■ Brennerteile niemals mit Soda oder chlorhaltigen Reinigungsmitteln behandeln. Alkalische Reinigungsmittel und Backofensprays können die Oberflächen beschädigen.
■ Beim Wiederaufsetzen des Brennerdeckels und des -ringes müssen die Stifte in die Aussparungen einrasten.
■ Vermeiden Sie das Festbrennen von Verschmutzungen. Stärkere Verschmutzungen und eingebrannte Speisereste vor der Reinigung zunächst einweichen.

Wenn etwas nicht funktioniert

Küppersbusch GWS 457.1 M - Wenn etwas nicht funktioniert - 1

Reparaturen dürfen nur von einem autorisierten Fachmann vorgenommen werden.

Einige der Störungen können Sie selbst beseitigen. Prüfen Sie zuerst, ob ein Bedienfehler vorliegt. Reparaturen während der Garantiezeit sind nicht kostenlos, wenn Bedienfehler vorliegen oder Sie einen der folgenden Hinweise nicht beachtet haben.

Störung Ursache Abhilfe
Brenner zünden nicht.Stromversorgung unterbrochenStromversorgung überprüfen.
Reste von Kochgut oder Putzmittel zwischen Zündkerze und BrennerVorsichtig freimachen und säubern.
Zündkerze defekt. Kundendienst rufen. Zwischenzeitlich Streichhölzer benutzen.
Flammenbild der Kochstellenbrenner plötzlich verändert.Brennerdeckel bzw. Brennerring liegen schief auf.Brennerdeckel bzw. Brennerring einrasten.
Der Brennerregler muss plötzlich länger gedrückt werden, bis die Flamme brennt.Temperaturfühler verbogen.Temperaturfühler vorsichtig in die senkrechte Lage zurückbiegen.
Brennerdeckel bzw. Brennerring liegen schief auf.Brennerdeckel bzw. Brennerring einrasten.
Gasgeruch im Raum.Undichtigkeit an Gas-zuleitung oder Gas-absperrhahn oder Kochzonenbrenner defekt.Gashauptventil schließen, Raum lüften, keinen elektrischen Schalter betätigen, keine offene Flamme zünden, Installateur, Gaswerk oder Kundendienst sofort benachrichtigen.

Typenschild

Geben Sie im Kundendienstfall und bei der Ersatzteilbestellung die auf dem Typenschild angeführten Daten an.

Das Typenschild befindet sich an der Unterseite des Gerätes. Es ist zusätzlich auf der Titelseite einer beiliegenden Bedienungsanleitung aufgeklebt.

Montage und Installation

Sicherheitshinweise

Küppersbusch GWS 457.1 M - Sicherheitshinweise - 1

Bitte beachten Sie auch die Sicherheitshinweise auf S. 5!

■ Achtung! Die zum Anschluss der Geräte zugelassene Kategorie kann regional unterschiedlich sein. Im Zweifelsfall ist beim örtlichen Gasversorgungsunternehmen anzufragen, welche Gerätekategorie in Betracht kommt.

Überprüfen Sie, ob die Angaben auf dem Typenschild mit den örtlichen Anschlussbedingungen (Gasart und Gasdruck) und die Geräteeinstellung übereinstimmen. Bei Abweichungen muss das Gerät entsprechend umgestellt werden!

Beim Anschluss an das Gasnetz sind insbesondere die einschlägigen Vorschriften und Richtlinien der Institutionen des Landes zu beachten, in dem das Gerät betrieben wird. In Deutschland und Österreich sind dies:

DVGW-TRGI 2008 Technische Regeln für Gasinstallation (Deutschland)

TRF 1996 Technische Regeln Flüssiggas (Deutschland)

ÖVGW-TRGI und TRG 2 Teil 1 Technische Regeln (Österreich)

Vorschriften von örtlichen Gasversorgungsunternehmen sowie Behörden (z.B. zum Feuerschutz) sind ebenfalls zu beachten.

■ Anschluss und Inbetriebnahme sowie Wartung, Reparatur und Ein- und Umstellarbeiten dürfen nur von einem zugelassenen Gas-Installateur nach den geltenden Sicherheitsbestimmungen vorgenommen werden. Dabei sind die gesetzlich anerkannten Vorschriften und die Anschlussbedingungen des örtlichen Gas-Versorgungsunternehmens vollständig einzuhalten. Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten gefährden die Sicherheit des Benutzers!
■ Dieses Gerät wird nicht an eine Abgasführung angeschlossen. Es muss nach den geltenden Installationsbedingungen aufgestellt und angeschlossen werden. Besonders zu beachten sind geeignete Belüftungsmaßnahmen.
■ Gerät bei Nichtzugänglichkeit des Anschlusssteckers durch LS-Schalter, Sicherungen oder Schütze mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsweite absichern.
■ Wenn die Netzanschlussleitung dieses Gerätes beschädigt wird, muss sie durch eine besondere Anschlussleitung ersetzt werden, die vom Hersteller oder seinem Kundendienst erhältlich ist.
■ Bei allen Reparaturen stets das Gerät mit einer dieser Einrichtungen stromlos machen und die Gaszufuhr abstellen.
■ Bei der Umstellung von Erdgas auf Flüssiggas müssen in jedem Fall die Haupt- und Kleinstelldüse gewechselt werden. Dies gilt auch für den umgekehrten Fall. Die Umstellung darf nur von einem zugelassenen Fachmann durchgeführt werden.
■ Umstellungen auf andere Gasarten müssen dauerhaft am Gerät auf dem Geräteschild kenntlich gemacht werden.
- Änderungen am Gerät sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Herstellers erlaubt.

Einbauvoraussetzungen

■ Der Aufstellungsraum muss einen Rauminhalt von min. 20 m ^3 haben und durch ein Fenster oder eine Tür ins Freie gelüftet werden können.
■ Das Kochfeld wird in einen Arbeitsplattenausschnitt eingebaut, der entsprechend den nachfolgend angegebenen Einbaumaßen herzustellen ist.
■ Die Arbeitsplatte muss waagerecht ausgerichtet sein und sauber ausgeschnitten werden.

■ Die Abstände des Muldenausschnittes vorn, hinten und seitlich zur Wand müssen entsprechend dem Maßbild eingehalten werden. Der Abstand seitlich zu Hochschränken sollte aus arbeitstechnischen Erfordernissen mindestens 300 mm betragen.
■ Die Abstände des Muldenausschnitts vorn, hinten und seitlich müssen entsprechend der Maßbilder eingehalten werden. Die vordere und hintere Stegbreite er-

geben sich bei einer Arbeitsplattentiefe von 600 mm. Bei größerer Arbeitsplattentiefe vergrößert sich die hintere Stegbreite.

■ Die Wandabschlussleiste muss aus hitzebeständigem Material bestehen und darf im Bereich des Kochfeldes nicht mit Steckdosen versehen sein. Empfohlen wird eine Kunststoffträgerleiste mit einer Deckleiste aus Aluminium. Die auf der Arbeitsplatte aufliegende Schenkellänge darf 30 mm nicht überschreiten.
■ Die Wand oberhalb der Wandabschlussleiste im Bereich des Gerätes muss aus nichtbrennbarem Material bestehen. Holz, Kunststoff, PVC-Folien etc. entsprechen nicht diesen Anforderungen.
■ Bei normalem Gebrauch können auf die umgebenden Möbelteile erhöhte Temperaturen einwirken. Die Möbelteile müssen den Anforderungen für Wärmegeräte entsprechen. Bei Einbaumöbeln muss der Kunststoffbelag bzw. das Furnier mit hitzebeständigem Kleber (100 °C) verarbeitet sein.
■ Unterhalb des Arbeitsplattenausschnitts dürfen keine Traversleisten liegen. Diese sind mindestens bis auf Arbeitsplatten-Ausschnittsgröße zurückzuschneiden.
■ Das ordnungsgemäß eingebaute Gerät ist durch eine Abdeckung so zu schützen, dass eine zufällige Berührung der Kochfeldunterseite nicht möglich ist.

Diese Abdeckung darf nur mit Hilfe von Werkzeugen abnehmbar sein und muss mit

einen Mindestabstand von 20 mm zur Kochfeldunterseite angebracht werden, so dass das Netzanschlusskabel die Kochfeldunterseite nicht berührt.

Wir empfehlen, die Schnittfläche der Arbeitsplatten-Ausschnitte für Einbauspülen und Herdmulden mit einem wasserfesten Schutzanstrich zu versiegeln.

Nach jedem eventuellen Ausbau ist die Einbaudichtung zu erneuern.

Bei keramikgefliesten Arbeitsplatten ist eine zusätzliche Abdichtung mit dauerelastischem Dichtmaterial erforderlich. Dieses Dichtungsmaterial erhalten Sie bei unserem Ersatzteilwesen unter der ET-Nr. 53 55 69.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Einbauvoraussetzungen - 1

Das Kochfeld auf keinen Fall mit Silikon einkleben!

Ein späterer, zerstörungsfreier Ausbau des Kochfeldes ist dann nicht mehr möglich.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Das Kochfeld auf keinen Fall mit Silikon einkleben! - 1

text_image 650 min. 300

Küppersbusch GWS 457.1 M - Das Kochfeld auf keinen Fall mit Silikon einkleben! - 2

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Einbaumaße

Küppersbusch GWS 457.1 M - Einbaumaße - 1

text_image 466 520 55 436 500 min. 600 min. 50

Beim Einbau mehrerer Mulden nebeneinander sind die in der nachfolgenden Zeichnung dargestellten Mindestabstände zwischen den Arbeitsplattenausschnitten zu beachten:

Küppersbusch GWS 457.1 M - Einbaumaße - 2

text_image Draufsicht min. 35 min. 35 6 6 35 Kochfeld Arbeitsplatte

Montage der Glaskeramik-Kochfläche

Durch die Clips-Technik wird die Montage für Sie einfacher, schneller und problemloser. Die komplette Montage der Kochfläche kann von oben erfolgen.

■ Gehen Sie mit der Glaskeramik-Kochfläche beim Einbau vorsichtig um! Keine kantigen und spitzen Werkzeuge (Schraubendreher usw.) auf die Glasplatte legen oder fallen lassen!
■ Die Glaskeramik-Kochfläche muss unbedingt eben und bündig aufliegen. Ein Verspannen kann zum Bruch der Glasplatte führen.

Arbeitsplattenausschnitt herstellen

  • Den Arbeitsplattenausschnitt entsprechend den Maßangaben der Abbildungen möglichst exakt mit einem guten, geraden Sägeblatt oder einer Oberfräse vornehmen.
  • Die Schnittkanten sollten danach versiegelt werden, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann.

Dichtung überprüfen oder austauschen

- Prüfen Sie, ob die Dichtung gut sitzt und keine Lücke vorhanden ist.

Bei Einbau des Kochfeldes in eine unebene Arbeitsplatte z. B. mit einem keramischen oder ähnlichen Belag (Kacheln etc), ist die evtl. an dem Kochfeld befindliche Dichtung zu entfernen und die Abdichtung der Kochfläche gegenüber der Arbeitsplatte durch plastische Dichtungsmaterialien (nicht im Lieferumfang) vorzunehmen.

Dieses Dichtungsmaterial erhalten Sie bei unserem Ersatzteilwesen unter der ET-Nr. 53 55 69.

  • Flächen säubern, Dichtungsmasse in Form einer Wurst aufbringen und die Mulde aufdrücken.
  • Überstehende Dichtungsmasse wegschneiden und rundherum die Dichtungsfläche sofort mit Wasser säubern.

Clipse einschlagen

Bei Steinarbeitsplatten erfolgt die Befestigung der Clipse wie im Abschnitt „Sonderfall: Einbau in eine Steinarbeitsplatte“ beschrieben.
- Clipse sorgfältig ausrichten und mit einem Hammer einschlagen.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Clipse einschlagen - 1

Arbeitsplatten mit mehr als 30 mm Dicke:

Küppersbusch GWS 457.1 M - Clipse einschlagen - 2

Küppersbusch GWS 457.1 M - Clipse einschlagen - 3

Küppersbusch GWS 457.1 M - Clipse einschlagen - 4

Küppersbusch GWS 457.1 M - Clipse einschlagen - 5

Bei Arbeitsplatten mit 30 mm Dicke müssen die Clipse mit jeweils zwei Schrauben (nicht mitgeliefert) festgeschraubt

werden!

Kochfläche einclipsen

- Nun die Kochfläche links anlegen (1), ausrichten (2) und einclipsen (3).

Anschlusskabel dabei nicht ein- klemmen!

Küppersbusch GWS 457.1 M - Kochfläche einclipsen - 1

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Küppersbusch GWS 457.1 M - Kochfläche einclipsen - 2

Die Kochfläche muss unbedingt eben und bündig aufliegen, eine unter Spannung stehende Kochfläche kann beim Aufheizen reißen.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Kochfläche einclipsen - 3

Wenn die Kochfläche nicht fest im Ausschnitt sitzt, ist der Ausschnitt ein wenig zu groß geraten. Schrauben Sie in diesem Fall die Clipse mit jeweils zwei Schrauben fest (nicht mitgeliefert), um die Federspannung zu erhöhen.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Kochfläche einclipsen - 4

Sonderfall: Einbau in eine Steinarbeitsplatte

Bei einer Arbeitsplatte aus Marmor, Granit oder ähnlichem werden die Clipse nicht an den Ausschnitt, sondern an die Mulde geschraubt:

bei 30 mm Arbeitsplatte:

Küppersbusch GWS 457.1 M - Sonderfall: Einbau in eine Steinarbeitsplatte - 1

bei 40 mm Arbeitsplatte:

Küppersbusch GWS 457.1 M - Sonderfall: Einbau in eine Steinarbeitsplatte - 2

  • Kochfeld hinten mit der Kante einsetzen und vorsichtig absenken. Dabei die Clipse mit den Händen beidrücken.
  • Kochfeld nach unten drücken, bis es vollständig auf der Arbeitsplatte aufliegt.

Sollte der Arbeitsplatten- ausschnitt ein wenig zu groß geraten sein, besteht die Möglichkeit, durch Verbiegen der Laschen der Clipse nach außen deren Federspannung zu erhöhen.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Sonderfall: Einbau in eine Steinarbeitsplatte - 3

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Überprüfen Sie zunächst, ob das richtige Gas und der richtige Anschlussdruck vorhanden sind. Angaben zum Anschlussdruck finden Sie in dieser Anleitung im Abschnitt „Technische Daten“ (s. S. 13).

Aus dem Gasart-Klebeschild (befindet sich auf der Unterseite des Geräts) ist ersichtlich, auf welche Gasart das Einbau-Kochfeld eingestellt ist.

Eine Umstellung auf eine andere Gasart kann durchgeführt werden und ist in dieser Anleitung unter „Umstellen auf andere Gasart“ (S. 11) erläutert.

Der Stutzen für den Gas-Anschluss befindet sich auf der Unterseite des Gerätes hinten mittig.

Der erforderliche Gasanschluss R 1/2" kann entweder fest mit einem Gasabsperrhahn entsprechend DIN 3354 oder unter Verwendung eines DVGW-zugelassenen Gassicherheitsschlauches mit Steckdose (DIN 3383, Blatt 1) erfolgen.

Dabei ist darauf zu achten, dass die Leitungsteile so verlegt werden, dass sie während des Betriebes nicht schädlich erwärmt werden können und nicht mit den beweglichen Teilen der Küchenelemente in Berührung kommen.

Elektro-Anschluss

Für den Elektro-Anschluss ist eine geerdete Schutzkontakt-Steckdose erforderlich. Der elektrische Anschluss muss gemäß den VDE-Richtlinien vorgenommen werden. Der Netzanschluss für das Gerät ist für 220-240 V / 50 Hz ausgelegt. Die elektrische Aufnahme beträgt weniger als 20 W.

Die Anschlussleitung ist so zu führen, dass sie beim Betrieb des Gerätes nicht durch Wärme beschädigt wird.

Umstellen auf andere Gasart

Dieses Gerät kann auf andere Gase umgestellt werden.

Ein- und Umstellarbeiten dürfen nur von zugelassenen Gasinstallateuren unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften vorgenommen werden! Gerät vollständig spannungsfrei machen.

Die Gasart und der Anschlussdruck müssen mit der am Gerät angegeben Gaseinstellung des Gerätes übereinstimmen. Die werkseitige Gaseinstellung ist auf einem Hinweisschild oder auf dem Geräteschild angegeben.

Nachträgliche Umstellungen auf andere Gasarten müssen dauerhaft am Gerät auf dem Geräteschild kenntlich gemacht werden.

Nur beiliegende Spezialdüsen verwenden.

Bei der Umstellung auf eine andere Gasart müssen in jedem Fall die Vollbrand- und Kleinbranddüsen gewechselt werden; siehe nachfolgend in dieser Anleitung.

Vorher ist die Gas- und Elektroenergiezufuhr zu unterbrechen.

Düsendurchmesser

Düsenkennzeichnung Vollbrand- / Kleinbranddüse
GasartInnenbrennerAußenbrenner
Erdgas G20, 2H, 2E20 mbarY / 40 175 / 74
Flüssiggas G30/G31, 3BPButan/Propan (50 mbar)C / 23 100 / 46

Achtung: Nur über den Kundendienst bezogene Spezialdüsen verwenden! Die Werte der Tabelle sind in die Düsen eingeprägt! Die Verwendung größerer als für Gas/Anschlussdruck zugelassener Düsen führt zur Zerstörung des Gerätes und zu Gesundheitsschäden beim Benutzer (CO-Emission)!

Umstelldüsensätze

Gasart, Druck Düssensätze
Flüssiggas G30/G31, 3BPButan/Propan (50 mbar)ist beigefügt

Wokbrenner umstellen

Schließen Sie den Gashahn! Ziehen Sie den Netzstecker!

Kontrollieren Sie die Wechseldüsen nach der Tabelle „Düsendurchmesser“! Achten Sie darauf, dass für jeden Brenner die richtige Düse verwendet wird.

Kochfläche abheben

- Topfträger, Brennerdeckel, Brennerring, Zwischenring und Zierring abnehmen.

– Die nun zugtänglichen drei Schrauben im Druckring herausdrehen.

- Druckring mit der darunter liegenden Dichtung abnehmen.

- Bedienknebel abziehen.

- Glaskeramik-Kochplatte vorsichtig abnehmen (könnte wegen der im Randbereich untergelegten Dichtung auf der Arbeitsplatte haften.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Kochfläche abheben - 1

  • Arretierschraube Ⓐ lösen und den MS Injektor Ⓑ soweit in das Mischrohr schieben bis die Aussenringdüse Ⓞ zugänglich ist und diese austauschen.
  • In je B so mit A arretieren das sich der Abstand X wie in der folgenden Tabelle ergiebt.
GasartAussenbrenner XInnenbrenner Y
Erdgas G20, 2H, 2E 20 mbar8 mm ^1/_2 offen ( )
Flüssiggas G30/G31, 3BP Butan/Propan (50 mbar)11 mmvoll offen ( )

Innenkreis

Verschraubung ⑭ der Zuleitung lösen und Düsenhalter herausdrehen, ggf. vorhandene Halterungen vorher entfernen.

Innenenringdüse Ⓕ austauschen.

Düsenhalter Ⓔ wieder einschrauben und mit der Zuleitung verbinden. Danach vorher ggf. entfernte Halterungen wieder anbringen Schiebehülse Ⓖ anhand obiger Tabelle (Y) einstellen

Küppersbusch GWS 457.1 M - Innenkreis - 1

Einstellung der Minimal-Stellung

Küppersbusch GWS 457.1 M - Einstellung der Minimal-Stellung - 1

Die Einstellung der Minimalstellung des Wok-Brenners muss bei abgenommener Glaskeramikplatte erfolgen! Wegen der nun zugänglichen elektrischen Leitungen darf das Gerät während dieser Arbeiten nicht wieder an das Stromnetz angeschlossen werden! Zünden Sie den Brenner mit Streichholz o.Ä..

Küppersbusch GWS 457.1 M - Einstellung der Minimal-Stellung - 2

Gaszufuhr wieder herstellen.

  • Brennerringe und Brennerdeckel des Wokbrenners auflegen, dabei auf richtige Positionierung achten!
  • An dem Bedienelement des Brenners den Zündschalter entfernen. Dazu den Sicherungsring abnehmen und die nun freie Feder mit der darunterliegenden Druckscheibe und den Schalter abziehen.
  • Kleinstelldüsen (H und I) austauschen. In Position I wird die Düse mit dem größeren Durchmesser eingeschraubt. Dabei bis zum Anschlag eindrehen.
  • Zünden Sie den Kochstellenbrenner und drehen Sie den Knebel in die Minimal-Stellung (siehe Pos. 13 auf S. 5) des Innenringes.
  • Versichern Sie sich, dass die Flammen nicht verlöschen, wenn der Knebel schnell von Maximal-Stellung zur Minimal-Stellung gedreht wird. Sollte dies der Fall sein kann die Einstellschraube minimal nach links zurückgedreht werden.
  • Die Stabilität der Flammen des Innenringes kann auch durch die Einstellung der Schiebehülse © beeinflusst werden. Eine Reduzierung der Ansaugöffnung erhöht die Stabilität der Flammen.
  • Drehen Sie den Knebel auf die Minimalstellung des Aussenringes ((siehe Pos. 11 auf S. 5)).
  • Versichern Sie sich, dass die Flammen nicht verlöschen, wenn der Knebel schnell von Maximal-Stellung zur Minimal-Stellung des Außenringes gedreht wird. Sollte dies der Fall sein kann die Einstellschraube minimal nach links zurückgedreht werden.
  • Falls der Zünschalter abgenommen wurde, Schalter, Druckscheibe, Feder und Sicherungsring wieder montieren.
  • Brennerdeckel und Brennerring des Wokbrenners wieder abnehmen.
  • Glaskeramikplatte auflegen und ausrichten.
  • Dichtung und Druckring so aufsetzen, dass er mit den Gewindebohrungen und dem Ausschnitt in der Glaskeramik übereinstimmt und anschrauben.
  • Topfträger, Brennerdeckel, Brennerring, Zwischenring und Zierring auflegen.

Küppersbusch GWS 457.1 M - Einstellung der Minimal-Stellung - 3

Die Brennerteile müssen zur exakten Positionierung zum Teil einrasten.

Funktionsprüfung

Küppersbusch GWS 457.1 M - Funktionsprüfung - 1

Nachdem das Gerät wieder vollständig montiert worden ist, muss eine Funktionsprüfung durchgeführt werden!

  • Gerät entsprechend dieser Bedienungsanleitung in Betrieb nehmen.
  • Gerät auf Gasdichtheit prüfen (siehe DVGW-Arbeitsblatt G600 (DVGW TRGI 2008 / TRF 1996).
  • Überzündung und regelmäßiges Flammenbild der Brenner prüfen (auch in Kleinstellung).

Technische Daten

Tabelle der zugelassenen Gasarten und Drücke

Land (ISO-Länderkürzel)Erdgas H, E(G 20)mbar mbar(Butan/Propan)(G 30)Kategorie
Österreich (AT) 20 50 II2H3B/P
Deutschland (DE) 20 50 II2E3B/P

Belastungstabelle

Brenner Erdgas20 mbarButan/Propan
Belastung kWBelastung kWGasdurchgang g/h
Aussenbrenner mit Innenbrennergroß5,95,9428
klein1,21,287
Innenbrennergroß0,450,4533
klein< 0,23< 0,23< 17

Gesamt-Nennwärmebelastung = 5,9 kW

Anschlusswert des Gerätes = 428 g/h

Elektrische Anschlusswerte

Anschluss erfolgt über den Netzstecker an eine Steckdose.

Gesamtleistung < 20 W

Anschlusswerte 230 - 240 V, 50 Hz

Sicherungsstrom 16 A

Brennwerte nach EN 437

GasartBrennwert H_s 15 °C
MJ/m3kWh/m3MJ/kgkWh/kg
Erdgas H (G 20)37,7810,5
Butan (G 30)49,4713,75
Propan (G 31)50,3714,00

Der Betriebsbrennwert H_SB ist am Aufstellort bei zuständigen Gasversorgungsunternehmen zu erfragen.

Der Gasdurchgang wird wie folgt berechnet:

Gasdurchgang in l/min= kW × 1000Betriebswert kWh/m^3 × 60

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Produktinformationen

Marke : Küppersbusch

Modell : GWS 457.1 M

Kategorie : Herd