KH 405.0 - Herd Küppersbusch - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Kohle-Holz-Dauerbrandherd |
| Marke | Küppersbusch |
| Modell | KH 405.0 |
| Abmessungen (B × T × H) | 400 × 600 × 850 mm (höhenverstellbar 845–870 mm) |
| Gewicht | ca. 100 kg |
| Nennwärmeleistung | 5 kW |
| Brennstoffe | Luftgetrocknetes Scheitholz, Anthrazitkohle Nuss 3, Braunkohlebriketts 6"/7", kleine Eierbriketts |
| Feuerungsarten | Füllschachtfeuerung (Winter) / Flachfeuerung (Sommer) |
| Abgasanschluss | Ø 120 mm; Anschluss hinten, links oder rechts |
| Raumheizvermögen (Dauerheizung, günstige Bauweise) | 124 m³ |
| Raumheizvermögen (Zeitheizung, günstige Bauweise) | 88 m³ |
| Kochfeld | Glaskeramik (im Set 026/027) oder Stahlplatte mit Zierdeckel |
| Reinigung | Aschekasten täglich entleeren; Rost von Schlacke befreien; Glaskeramik mit feuchtem Tuch und mildem Reiniger |
| Sicherheit | Nur mit geschlossenen Türen betreiben; ausreichende Frischluftzufuhr sicherstellen; Fußbodenschutz vor Feuerungsöffnung |
| Zubehör enthalten | Set-Verpackung mit Stahlplatte und Zierdeckel oder Glaskeramik-Kochfeld |
| Garantie | Gemäß gesetzlicher Bestimmungen |
Häufig gestellte Fragen - KH 405.0 Küppersbusch
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BEDIENUNGSANLEITUNG KH 405.0 Küppersbusch
Gebrauchs- und Montageanleitung
Kohle-Zusatzherd
KH 405.0
Inhaltsverzeichnis
Explosionszeichnung 2
Technische Daten 3
Wichtige Hinweise 3
Aufstellen des Kohle-Holz-Dauerbrandherdes 3
Lieferungsart und Montage 4
Abgasstutzen - Anschluß seitlich. 5
Wechselbarer Türanschlag 6
Anschluß des Kohle-Holz-Dauerbrandherdes 7
Höhenanpassung 7
Feuerungsarten des Herdes 7
Gesignete Brennstoffe 7
Erste Iribetriebnahme 8
Anheizen 8
Kochen 8
Heizen 8
Betriebsweise während der Übergangszeit 9
Entaschen 9
Reinigung und Pflege 9
Glaskeramik-Kochfeld 10
Reinigung und Pflege für Glaskeramik-Kochfeld 11
Grundgerät

1 Herdrahmen
2 Verkleidungstür
3 Türgriff
4 Stehrost
5 Aschetür
6 Aschekasten
7 Gerätewagen
8 Sockelblende
9 Rüttelstange
10 Rost, als Sommerrost eingelegt
11 Heiztör
12 Seitenanschluß
13 Herd-Seitenwand
14 Glutfangschale
15 Schürnaken
16 Bedienungsgrift
Maßskizzen:

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400 200 815 850 höhenverstellbar bis 870 mm 100
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600 165 9 120 690 309 (mögliche Zierdeckelverstellung)
Achtung, Kinder sind unberechenbar!
Nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb ohne sichergestellt zu haben, daß sich Kinder nicht spielenderweise am Gerät betätigen können.
Die selbstverständlich vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen decken nicht in jedem Fall diesbezügliche Unfallmöglichkeiten ab.
Technische Daten
Das Raumheizvermögen wurde nach DIN 18893 neu gefaßt, wobei unterschieden wird zwischen Gebäuden, deren Wärmedämmung den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung entspricht und solchen, deren Wärmedämmung nicht den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung entspricht.
Nennwärmeleistung 5 kW
Raumheizvermögen nach DIN 18893
| Dauerheizung | Zetheiz. | |
| - bei günstiger Bauweise | 124 m^3 | 88 m^3 |
| - bei weniger günstiger Bauweise | 73 m^3 | 53 m^3 |
| - bei ungünstiger Bauweise | 50 m^3 | 34 m^3 |
Herde, die nicht in Dauerheizung betrieben werden, müssen eine um 25% größere Nennwärmeleistung besitzen, bzw. heizen einen um 25% kleineren Raum.
Werte für die Schornsteinberechnung nach DIN 4705 Teil 1 und Teil 2 bzw. Teil 3
| Kohle | Holz | |
| Abgasmassenstrom m3 (g/s) | 4,1 | 5,7 |
| Abgastemperatur t (°C) gemessen im Abgastutzen | 410 | 387 |
| Förderdruck bei Nennwärmeleistung p (mbar) | 0,12 | 0,12 |
| Förderdruck bei 0,8 facher Nennwärmeleistung p (mbar) | 0,08 | 0,08 |
| Wärmeleistung P (kW) | 5,30 | 5,20 |
Abmessungen
| — Breite | 400 mm |
| — Tiefe | 600 mm |
| — Höhe | 850 mm |
| — Höhenverstellbarkeit | 845 - 870 mm |
| Abgasanschluß | 120 mm |
| Anschlußmöglichkeiten | hinten, links, rechts |
| Abstand zwischen Mitte | |
| Abgasstutzen und Fußboden | 690 mm |
| Fülltüröffnung B x H | 190 x 125 mm |
| Gewicht | ca. 100 kg |
Der Dauerbrandherd ist nach der Herdnorm DIN 18880 entwickelt und geprüft. Er erfüllt alle Forderungen der Norm nach Bauart 2. Der Herd hat Sommer- und Winterfeuerung.
Wichtige Hinweise
Nach dem Gerätesicherheitsgesetz ist der Betreiber des Kohle-Holz-Dauerbrandherdes verpflichtet, sich anhand der Gebrauchsanweisung über die richtige Handhabung des Gerätes zu informieren.
■ Beim Betrieb von in Wohnräumen aufgestellten Einzelfeuerstätten, die ihre Verbrennungsluft aus dem Aufstellungsraum beziehen, ist in jedem Falle für ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen.
■ Gerät nur mit geschlossenen Türen beizen.
■ Wenn bei Heizbetrieb die Aschetür geöffnet bleibt, wird dem Herd unkontrollierte Verbrennungsluft zugeführt. Dadurch besteht Gefahr der Überbelastung des Herdes; es bildet sich Schlacke, die vom Feuer berührten Teile nehmen Schaden. Für diese Schäden übernehmen wir keine Garantie-Leistungen.
Auch nach dem Betrieb die Heiz- und Aschetürstets schließen.
■ Vor der Feuerungsöffnung muß der Fußboden aus brennbaren Materialien mit einer nicht brennbaren Unterlegplatte in ausreichender Größe und Dicke geschützt werden.
■ Im Gerätewagen keine leicht entzündbaren Gegenstände aufbewahren.
■ Zierdeckel während des Betriebes offen halten.
Aufstellen des Kohle-Holz-Dauerbrandherdes
Nur ein vom Fachmann angeschlossenes Gerät bietet Gewähr, daß die baurechtlichen Vorschriften und feuerpolizeilichen Richtlinien eingehalten werden.
Dies ist für die einwandfreie Funktion und Sicherheit unbedingt erforderlich.
Zu brennbaren bzw. temperaturemplindlichen Wänden oder Gegenständen ist ein Mindestabstand von 200 mm einzuhalten.
Bei Montage der brandschutzgeprüften Abstandsverbindung vermindert sich der Zwischenabstand zu brennbaren Möbel- und Geräteteilen auf 100 mm.
Bei Bedarf bitte anfordern.
Montagehinweis ist der Abstandsverbindung beigepackt.
Anlieferung
Kohle-Holz-Dauerbrandherd mit Abgasstutzen hinten, mit montierten Seitenwänden. Die emaillierte Verkleidungstür ist links angeschlagen.
Zubehör:
Set-Verpackung - 024/032
mit Stahiplatte und Zierdeckel.
Geteilte Stahlplatte und Zierdeckel aus der Set-Verpackung entnehmen, Platte einlegen und Zierdeckel in Scharnieraufnahme einstecken.
ZIERDECKEL, Verstelmöglichkeit - 9 mm ↓ ↑ dazu 4 Klemmschrauben lockern und nach Verschieben der Scharneraufnahme wieder festziehen.
Setverpackung - 026/027
mit Glaskeramik-Kochfeld
Kochfeld aus Setverpackung entnehmen und wie abgebildet auf Scharnierböcke stellen, anschrauben und in Auflage abklappen.
ACHTUNG! Die Schrauben am Glaskeramik-Kochfeld müssen aus Sicherheitsgründen (CO-Unfälle) immer festgeschraubt sein.

Abgasstutzen-Anschluß seitlich
- Sockelblende unten über Schnappfeder ziehen.
- Seitenwand nach Lösen der Befestigungsschrauben abnehmen.
- Emaillierten Verschlußdeckel von der Seitenwand abschrauben.
-
Den Abgasstutzen ander Rückwand und den Abgasstutzendeckel seitlich abnehmen.
-
Abgasstutzen seitlich und Abgasstutzendeckel hinten aufstecken und nach Linksdrehung Schrauben festziehen.
- Seitenwandindie Halteleisteuntenstellen und mit den Schrauben oben wieder befestigen.
- Sockelblende über Haltelasche stecken und über die Schnappfeder drücken.

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4+5 3 2 6 1+7Änderung des Türanschlages und Griffmontage
Innentür (9) von der Verkleidungstür (7) abschrauben, umdrehen (10) und wieder als komplette Tür verschrauben.
Den Türgrift (11) auf der entgegengesetzten Seite
festschrauben. Das freie Türgriffloch mit der Kunststoffkappe (12) verdecken. Die komplette Tür an den rechten Montageplatten (8) anschrauben.

Anschluß des Kohle-Holz-Dauerbrandherdes
Der Kohle-Holz-Dauerbrandherd wird mit einem Abgasrohr 120 mm Φ bei dreifacher Anschlußmöglichkeit (jeweils seitlich und hinten) an einen Schornstein angeschlossen.
Das Abgasrohr muß möglichst kurz und leicht ansteigend angeordnet werden. Es muß dicht sein - Falschluft verringert den Förderdruck.
Durch den Fachmann ist feststellen zu lassen, daß die für die Verbrennung benötigte Luftmenge, insbesondere bei fugendichten Fenstern und Türen, ausreichend vorhanden ist. Die abgesaugte Luftmenge durch Dunstabzugshauben beim Abluftbetrieb ist zu berücksichtigen.
Für den Abgastrohranschluß sind ganz allgemein noch nachstehende Grundregein zu beachten.
Das Abgasrohr darf nicht in den freien Schornsteinquerschnitt hineinragen, dadurch wird der Auftrieb der Rauchabgase gehindert. Sie vermeiden dieses durch Einbau eines doppelten Wandfutters.
■ Schornsteinanschlüsse verschiedener Feuerstätten dürfen einander nicht gegenüberliegen bzw. in gleicher Höhe angeordnet sein. Der Mindestabstand zweier Rauchrohranschlüsse sollte 300 mm betragen.
■ Das Abgasrohr muß auf dem Rohrstutzen sicher befestigt sein.
■ Abgasrohrdurchmesser vom Abgasstutzen zum Kamin nicht reduzieren.
Höhenanpassung
Mit den 4 Höhenverstellschrauben ist eine Anpassung an andere Geräte oder Möbel sowie ein Ausgleichen an Unebenheiten des Fußbodens möglich.
Damit liegt auch die endgültige Höhe des Abgasrohranschlusses fest. (Zum Verstellen Gabelschlüssel SW 13 verwenden).

Feuerungsarten des Herdes
Der Kohle-Holz-Dauerbrandherd wird ab Werk mit eingebauter Füllschachtfeuerung (Winterrost) geliefert, d.h. durch den tiefliegenden Rost verfügt der Herd über wesentlich größeren Füllraum zur Aufnahme großer Brennstoffmengen. Dieses Feuerungssystem ist vorwiegend für die Raumheizung zu verwenden.
Bei Füllschachtfeuerung ist darauf zu achten, daß die Rüttelstange mit dem Rost verbunden wird, so daß der Rost in dieser Lage von außen mit dem Schürhaken betätigt werden kann. Dadurch wird eine staubfreie Entaschung des Herdes erreicht.
Umstellung auf Flachfeuerung (Sommerrost)
Soil der Kohle-Holz-Dauerbrandherd vorrangig zum Kochen verwendet werden, ist der Umbau auf Flachfeuerung notwendig. Dazu ist der Rost auf die obere Rostauflage zu bringen. In dieser Position ist der Rost nicht rüttelbar.
Geeignete Brennstoffe
Der Kohle-Holz-Dauerbrandherd kann mit allen im Hausbrand üblichen Festbrennstoffen betrieben werden. Die Konstruktion des Feuerraumes ermöglicht die Verwendung von Scheitholz mit einer maximalen Lange von 28 cm.
Geeignete Brennstoffe sind: Luftgetrocknetes Scheitholz, Anthrazit-, Mager- kohle-Nuß 3, Braunkohlebriketts 6", 7" und kleine Eierbriketts.
Emissionsbegrenzung
Durch den Einsatz von nur vorgeschriebenen raucharmen Brennstoffen werden die Anforderungen des Bundesimmisions-Schutzgesetzes erfüllt.
Das Verfeuern von Kohlengruß, Abfallen und insbesondere von Kunststoffen ist verboten (BimSchG).
Heizempfehlung für Scheitholz
Scheitholz darf nur lufttrocken verfeuert werden. Holz benötigt aufgrund seiner Zündfreudigkeit wenig Verbrennungsluft. Die Aufgabemenge von Holz soll dem Wärmebedarf angepaßt werden.
Heizempfehlung für Braunkohlen-Briketts
Bei Braunkohlen-Briketts wird empfohlen, die aufgegebene Brennstoffmenge dem Wärmebedarf anzupassen, so daß nur bei starker Heizleistung voll gefüllt wird. Für eine Gluthaltung genügen 2 - 3 Briketts.
Um Braunkohlen-Briketts besonders rauchfrei zu verbrennen, soll frisch aufgelegter Brennstoff zunächst mit Flamme bei größerer Luftscchieberstellung anbrennen und dann erst ca. 1/2 Stunde später der Luftscchieber entsprechend dem Heizbedarf kleiner eingestellt werden.
Heizemplehlung für Brennstoffe Anthrazit-, Magerkohle-Nuß 3, kleine Eierbriketts
Dies sind hochwertige Brennstoffe mit besonders bei Anthrazit- und Magerkohle-Nuß 3 geringem Aschegehalt, so daß die Asche nur morgens und abends leicht abgerüttelt werden muß. Diese Brennstoffe sind bestens dauerbrandfähig.
Erste Inbetriebnahme
Vorder Inbetriebnahme alle Zubehörteile aus dem Aschekasten entnehmen. Alle emallierten Flächen gründlich trockenreiben.

Die Regelung der Verbrennungsluftzufuhr erfolgt über den in der Aschetür befindlichen Schieber, der mit den Stellungen 0 bis 3 und A gekennzeichnet ist. Die Stellung A dient zum Anheizen. Nach der Anheizphase ist eine Betriebsstellung zwischen 1 und 3 zu wählen. Zum Anzünden auf den Rost Anzündematerial (Kohleanzünder, Holzwolle, Papier oder Kleinholz und ein wenig des zu verfeuernden Brennstoffes) auflegen. Sobald die geringe Brennstoffmenge gut durchgeglüht ist, weiteren Brennstoff auflagen. Der Schieber ist auf die Betriebsstellungen 0 bis 3 einzustellen und die Aschetür stets geschlossen zu halten. Nachdem insbesondere bei unterer Rostlage eine gute Grundglut hergestellt ist, kann der Herd für den Dauerbrand mit Brennstoff gefüllt werden. Die dem Wärmebedarf des Raumes entsprechende Luftschieberstellung muß durch Propieten ermittelt werden.
Achtung!
Vor jedem Nachfüllen von Brennstoffen den Rütfelrost betätigen. Die Rostkonstruktion mit Quenrippen erbringt verstärktes Abrütteln im mittleren Bereich, die Längsrippen verhindern, daß der Brennstoff zu nahe an der Tür zu liegen kommt. Somit wird das Herausfallen von Glut und Asche beim Öffnen der Tür vermieden.
Kochen
Der wirtschaftlichste Kochbetrieb wird nur bei Flachteuerung mit heißer, aber nicht rotglühender Kochplatte erzielt.
Trocken heizen
Bei der ersten Inbetriebnahme einige Stunden nur ein kleines Feuer anlegen, damit ein langsamtes Austrocknen der Mauerfeuchtigkeit erreicht wird. Der daher entstehende Neugeruch geht in Kürze verloren.
Heizen bei Sommerfeuerung
Befindet sich nur noch Glut auf dem Rost, so ist neuer Brennstoff gleichmäßig auf den gesamten Rost verteilt aufzulegen. Es ist nicht mehr als eine Schicht Briketts aufzulegen. Beim Nachlegen von Brennstoffen ist darauf zu achten, daß der Brennstoff nicht zu nahe an der Tür zu liegen kommt, um das Herausfallen von Glut und Asche beim Öffnen der Tür zu vermeiden.
Bei Übergang vom Heizbetrieb zum Dauerbrand wird das Glutbett auf dem Rost gleichmäßig eingebnet und anschließend kann neuer Brennstoff aufgelegt werden.

Heizen bei Winterfeuerung
Nachdem beim Anheizen ein ausreichendes Glutbett geschaffen wurde, kann der Füllschacht bis an die Unterkante der Heiztüröffnung mit Brennstoff gefüllt werden. Wird eine sofortige Wärmeabgabe gewünscht, kann der Regulierschieber anfangs auf eine maximale Stellung (hohe Luftzufuhr) und nach und nach auf mittlere oder kleine Einstellung gebracht werden. Wird eine lange Abbrandzeit mit langsamer Verbrennung gewünscht, darf auch bei vollem Füllschacht die Leistung nur stufenweise verringert werden. Wird eine anhaltende Wärmeabgabe gewünscht, ohne zwischenzeitliche Brennstoffaufgabe und ohne sonstige Bedienungsmaßnahme, dann kann der Regulierschieber auf Nullstellung gebracht werden, jedoch muß vorher aller Brennstoff durchgeglüht sein (Dauerbrand).
Betriebsweise in der Übergangszeit
In der Übergangszeit, d.h. bei höheren Außentemperaturen als 15 °C kann es bei plötzlichen Temperaturanstiegen zu Störungen des Förderdruckes kommen, so daß die Heizgase nicht vollständig abgezogen werden. Der Herd ist dann nur mit geringen Brennstoffmengen zu befüllen und bei größerer Stellung des Regulierschiebers als 1 zu betreiben, so daß der vorhandene Brennstoff schneller abbrennt und dadurch den Förderdruck stabilisiert.
Entaschen
Das Abrütteln sollte täglich ein bis zweimal erfolgen. Der Aschekasten darf höchstens bis Oberkante mit Asche gefüllt werden. Der Aschekegel darf nicht den Rost erreichen, sonst verbrennt der Rost!
Die Aschetür ist nur zum Herausnehmen des Aschekastens zu öffnen und anschließend sofort wieder zu schließen!

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ASCHEKASTEN HERAUSNEHMEN GerätewagenNach Herausnahme des Putzdeckels mit dem Schürhaken, fällt die Flugasche, nach Abkehren der Sturzzugwände, in den darunterliegenden großen Aschekasten.

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PUTZDECKEL
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RUTTELNReinigung und Pflege
Nachlassen der Heizleistung ist fast immer eine Folge der starken Verschmutzung. Gute Reinigung ist daher die Voraussetzung für eine optimale Funktion des Kohle-Holz-Dauerbrandherdes herdes.
Folgende Regeln sind daher genau zu beachten
- Aschekasten täglich entleeren.
- Rost täglich von Schlacke und anderen unbrennbaren Rückständen befreien.
Der Schlitz bei der Rostauflage ermöglicht mit dem Schürhaken ein sauberes Abschlacken bei geschlossenem Stehrost vor dem Rost.
Die Rückstände gleiten über die Ascheleitbleche und den freien Spalt vor dem Stehrost in den Aschekasten ohne Verschmutzung ab.

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ABSCHLACKENDer Herd sollte mindestens einmal vor und während der Heizperiode gereinigt werden.
Glaskeramik-Kochfeld

Glutfangschale für saubere Reinigung
Flugasche entfernen
- Rändelschraube (1) vorne lösen.
- Glaskeramik-Kochfeld (2) hochklappen.
- Flugasche von Sturzzugwänden abkehren.
- Glaskeramik-Kochfeld (2) wieder auflegen
ACHTUNG! Die Rändelschraube muß aus Sicherheitsgründen (CO-Unfälle) immer festgeschraubt werden!
Die Dichtschnüre (besonders an den Türen) beim Reinigen nicht beschädigen - DICHTHEIT!
Hinweis:
Kleine Risse in Schamottesteinen sind auf die Dauer nicht vermeidbar und für die Funktion unbedenklich.
Den Gerätewagen bei Reinigungsarbeiten hervorziehen und nach Anheben in Schräglage herausnehmen. Beim Einschieben in angehobener Stellung einsetzen. Der Gerätewagen läuft durch seine schräg eingesetzten Führungsschienen selbst ein.

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Glutfangschale als Schutz für Glaskeramik-KochfeldSICHERHEIT WAR VORRANG BEI ENTWICKLUNG UND KONSTRUKTION!
Sollte doch Bruch entstehen, wird das Glas durch die Klebung und dem darunter liegenden Schutzrahmen im Einbrechen gehindert.
Und trotzdem eine weitere Absicherung für den Extremfall:
Die Glutfangschale darüber gestülpt, deckt den Feuerraum als Schutzabdeckung ab.
Beim Reinigen sind folgende Grundsätze zu beachten
-
Reinigen Sie das Kochfeld wenn es leicht verschmutzt ist — am besten nach jedem Gebrauch.
Benutzen Sie dazu ein feuchtes, sauberes Tuch und ein wenig Handspülmittel. Danach reiben Sie das Kochfeld mit einem sauberen Tuch trocken. Es dürfen keine Reinigungsmittelrückstände auf der Oberfläche verbleiben. -
Reinigen Sie das gesamte Kochfeld einmal in der Woche gründlich. Benutzen Sie dazu handelsübliche Reinigungs- und Pflegemittel. Danach säubern Sie das gesamte Feld ausreichend mit klarem Wasser und reiben es mit einem sauberen Tuch trocken. Bitte achten Sie darauf, daß keine Reinigungsmittelrückstände auf der Oberfläche verbleiben! Das Kochfeld könnte sonst Schaden nehmen!
Starke Verschmutzungen und Flecken (Kalkflecken, perlmuttartig glänzende Flecken, die sich während des Kochens gebildet haben) beseitigen Sie am besten, wenn die Kochstelle noch warm (nicht heiß) ist.
Übergekochte Speisen weichen Sie zuerst mit einem nassen Tuch auf und entfernen anschließend die Schmutzreste mit einem Glas- oder Rasierklingenschaber. Danach reinigen Sie das Feld wie unter Punkt 2. beschrieben.
Eingebrannten Zucker, geschmolzenen Kunststoff entfernen Sie sofort — noch heiß — mit einem Glasschaber. Anschließend das Feld wie unter Punkt 2. beschrieben reinigen.
Sandkörner, die eventuell auf das Kochfeld gefallen sind, können beim Topfverschieben Kratzer erzeugen. Achten Sie deshalb darauf, daß keine Sandkörner auf dem Kochfeld verbleiben.
Bei Verwendung von Kochgeschirr mit Aluminiumboden können sich durch Verschieben des Geschirrs auf dem Dekor des Kochfeldes Alu-Partikel ablagern (es bilden sich Glanzstellen). Bei dieser Erscheinung handelt es sich keinesfalls um eine Beschädigung des Kochfeldes. Entfernen der Rückstände ist mit handelsüblichen Reinigungsmitteln mühelos möglich.
Anwendung, Reinigung und Pflege des Glaskeramik-Kochfeldes
Benutzen Sie ausschließlich Geschirr mit ebenem, glattem Boden — keinesfalls rauhem Boden (z.B. Töpfe aus Gußeisen oder mit beschädigtem Boden) — weil sie beim Verschieben die Fläche verkratzen.
■ Reiben Sie den Topfboden vor dem Aufsetzen trocken, weil Kalkablagerungen die Kochfläche beschädigen.
■ Die Kochfläche und der Topfboden müssen immer sauber sein — denn Schmutz und Speisereste (besonders zuckerhaltige), aber auch Sandkörner (die aus Versehen auf der Fläche liegen) und Rückstände von Reinigungsmitteln brennen beim Kochen in die Fläche ein und können sie beschädigen.
Das Zubereiten von Speisen in Alufolien und Kunststoffgefäßen auf der heißen Kochfläche ist nicht zulässig.
■ Die Kochfläche ist sehr widerstandsfähig, jedoch ist sie nicht unzerbrechlich! Besonders spitze und harte Gegenstände, die auf die Kochfläche herunterfallen, können sie beschädigen.
■ Vor dem Reinigen den Herd abkühlen lassen.
■ Zum Reinigen niemals kratzende Topfreiniger, grobe Scheuermittel, Rost- und Fleckenentferner verwenden.
Küppersbusch Vertriebsgesellschaft mbH
Postfach 10 01 32
45801 Gelsenkirchen
Hausanschrift:
Küppersbuschstr. 16
45883 Gelsenkirchen
Telefon: (0209) 4 01 - 0