KH 506.0 - Herd Küppersbusch - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Kohle-Holz-Dauerbrandherd |
| Marke | Küppersbusch |
| Modell | KH 506.0 W / KH 506.0 B |
| Breite | 500 mm |
| Tiefe | 600 mm |
| Höhe | 850 mm (verstellbar 845–870 mm) |
| Gewicht | ca. 119 kg |
| Nennwärmeleistung | 6 kW |
| Raumheizvermögen | 65–165 m³ (je nach Bauweise) |
| Abgasanschluss | ∅ 120 mm, hinten/links/rechts |
| Brennstoffe | Scheitholz, Anthrazit, Magerkohle, Koks, Braunkohlebriketts, Eierbriketts |
| Feuerungsarten | Füllschachtfeuerung (Winterrost) und Flachfeuerung (Sommerrost) |
| Automatikregler | Ja, stufenlos einstellbar (0–10) |
| Kochfeld | Glaskeramik-Kochfeld oder Stahlplatte mit Zierdeckel |
| Reinigung | Sturzzugraum-Reinigung durch Aschekasten-Position; tägliche Entaschung empfohlen |
| Sicherheit | Glutfangschale, geschlossene Türen erforderlich, Abstände zu brennbaren Materialien |
| Zubehör | Aschekasten, Rüttelstange, Schürhaken, Höhenverstellschrauben |
Häufig gestellte Fragen - KH 506.0 Küppersbusch
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BEDIENUNGSANLEITUNG KH 506.0 Küppersbusch
Gebrauchs- und Montageanleitung
7197
Kohle-Zusatzherd
KH 506.0 W / KH 506.0 B
| Inhaltsverzeichnis | Seite | Seite | |
| Explosionszeichnung | 3 | Geeignete Brennstoffe | 9 |
| Technische Daten | 4 | Erste Inbetriebnahme | 9 |
| Wichtige Hinweise | 4 | Anheizen | 10 |
| Aufstellen des Kohle-Holz-Dauerbrandherdes | 4 | Kochen | 10 |
| Lieferungsart und Montage | 5 | Heizen | 10 |
| Abgasstutzen - Anschluß seitlich | 6 | Betriebsweise in der Übergangszeit | 10 |
| Wechselbarer Türanschlag | 7 | Entaschen | 10 |
| Anschluß des Kohle-Holz-Dauerbrandherdes | 8 | Reinigung und Pflege | 11 |
| Höhenanpassung | 8 | Glaskeramik-Kochfeld | 12 |
| Feuerungsarten des Herdes | 8 | Reinigung und Pflege für Glaskeramik Kochfeld | 13 |
| Automatikregler | 8 |
Grundgerät

text_image
1 2a 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 161 Herodanmen
2 Verkle dungstür
2a Belesigungsschraube für Glaskeramik-Kochleid
3 Turgiff
4 Leistungsregler
5 Stehrost
6 Aschetür
7 Aschekasten
8 Gerätewagen
9 Sockelence
10 Ausziehbare Glutfangschale
(und als Schutz für Glaskeramikkochfeld)
11 Ruttelstange
12 Heiztür
13 Rost, als Sommerrost eingelegt
14 Seitenanschluß
15 Herd-Seitenwand
16 Schürhaken
Maßskizzen:

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500 750 875 850 100 höhenverstellbar bis 870 mm
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600 130 120 690 30
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mögliche Zierdeckel verstellung nur bei StahlplatteAchtung, Kinder sind unberechenbar!
Nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb ohne sichergestellt zu haben, daß sich Kinder nicht spielenderweise am Gerät betätigen können.
Die selbstverständlich vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen decken nicht in jedem Fall diesbezügliche Unfallmöglichkeiten ab
Technische Daten
Das Raumheizvermögen wurde nach DIN 18893 neu gefaßt, wobei unterschieden wird zwischen Gebäuden, deren Wärmedämmung den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung entspricht und solchen, deren Wärmedämmung nicht den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung entspricht.
Nennwärmeleistung 6 kW
Raumheizvermögen nach DIN 18893
| Dauerheizung | Zeitbez | |
| - bei günstiger Bauweise | 165 m^3 | 110 m^3 |
| - bei weniger günstiger Bauweise | 95 m^3 | 80 m^3 |
| - bei ungünstiger Bauweise | 65 m^3 | 60 m^3 |
Herde, die nicht in Dauerheizung betrieben werden, müssen eine um 25% größere Nennwärmeleistung besitzen, bzw. heizen einen um 25% kleineren Raum.
Werte für die Schornsteinberechnung nach DIN 4705 Teil 1 und Teil 2 bzw. Teil 3
| Kohle | Holz | |
| Abgasmassenstrom m ^i (g/s) | 5,70 | 5,20 |
| Abgastemperatur t. ( ^ ) | 343 | 307 |
| gemessen im Abgasstutzen | ||
| Förderdruck bei Nennwärmeleistung p (mbar) | 0,12 | 0,12 |
| Forderdruck bei 0,8 facher Nennwärmeleistung p (mbar) | 0,08 | 0,08 |
| Wärmeleistung P (kW) | 6,10 | 6,10 |
Abmessungen
| — Breite | 500 mm |
| — Tiefe | 600 mm |
| — Höhe | 850 mm |
| — Höhenverstellbarkeit | 845 - 870 mm |
| Abgasanschluß | ∅ 120 mm |
| Anschlußmöglichkeiten | hinten, links, rechts |
| Abstand zwischen Mitte | |
| Abgasstutzen und Fußboden | 690 mm |
| Fülltüröffnung B x H | 190 x 125 mm |
| Gewicht | ca. 119 kg |
Der Dauerbrandherd ist nach den einschlägigen Normen entwickelt und geprüft. Er erfüllt alle Forderungen der Norm nach Bauart 3. Der Herd hat einen automatischen Leistungsregler sowie Sommer- und Winterfeuerung.
Wichtige Hinweise
Nach dem Gerätesicherheitsgosetz ist der Betreiber des Kohle-Holz Dauerbrandherdes verpflichtet, sich anhand der Gebrauchsanweisung über die richtige Handhabung des Gerätes zu informieren.
■ Beim Betrieb von in Wohnräumen aufgestellten Einzelfeuerstätten, die ihre Verbrennungsluft aus dem Aufstellungsraum beziehen, ist in jedem Falle für ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen.
Geral nur mit geschlossenen Turen heizen.
Wenn bei Heizbetrieb die Aschetür geöffnet bleibt, wird dem Herd unkontrollierte Verbrennungsluft zugeführt. Dadurch besteht Gefahr der Überbelastung des Herdes; es bildet sich Schlacke, die vom Feuer berührten Teile nehmen Schaden. Für diese Schäden übernehmen wir keine Garantie-Leistungen.
Auch nach dem Betrieb die Heiz- und Aschetürstets schließen.
■ Vor der Feuerungsöffnung muß der Fußboden aus brennbaren Materialien mit einer nicht brennbaren Unterlegplatte in ausreichender Größe und Dicke geschützt werden.
■ Im Gerätewagen keine leicht entzündbaren Gegenstände aufbewahren.
■ Zierdeckel während des Betriebes offen halten
Aufstellen des Kohle-Holz-Dauerbrandherdes
Nur ein vom Fachmann angeschlossenes Gerät bietet Gewähr, daß die baurechtlichen Vorschriften und feuerpolizeilichen Richtlinien eingehalten werden.
Dies ist für die einwandfreie Funktion und Sicherheit unbedingt erforderlich.
Zu brennbaren bzw. temperatureemptindlichen Wanden oder Gegenständen ist ein Mindestab stand von 200 mm einzuhallen.
Bei Montage der brandschutzgeprüften Abstandsverbindung vermindert sich der Zwischenabstand zu brennbaren Möbel- und Geräteteilen auf 100 mm.
Bei Bedarf bitte anfordern.
Montagehinweis ist der Abstandsverbindung beigepackt.
Anlieferung
Kohle-Holz-Dauerbrandnerd mit Abgasstutzen hinton, mit monhleren Seitenwänden. Die emailierte Verkle-dungstür ist links angeschlagen
Zubehör:
Set-Verpackung - 025/033
mit Stahlplatte und Zierdeckel.
Getoilto Stah platte und Zierdeckel aus der Set-Verpackung entnehmen. Platte einlagen und Zierdeckel in Scharneraufnahme einstecken
Set-Verpackung - 028/029
mit G askeram k-Kochfeld
Kochfeld aus Selverpackung entnehmen und wie abgebildet auf Scharnierbocke stellen anschrauben und in Auflage abklappen
ZIERDECKEL, Versteil möglichkeit - 9 mm ↓↑ dazu 4 Klemmschrauben lockern und nach Verschieben der Scharnieraufnahme wieder festziehen.

ACHTUNG! Die Schrauben am Glaskeramik-Kochfeld müssen aus Sicherheitsgründen (CO-Unfälle) immer festgeschraubt sein.

Befestigungsschraube für Glaskeramik-Kochfeld
Abgasstutzen-Anschluß seitlich
- Sockelblende unten über Schnappfeder ziehen
- Seitenwand und Rückwand nach Lösen der Befestigungsschrauben abnehmen
- Emailierten Verschlußdeckel von der Seitenwand abschrauben.
- Den Abgasstutzen an der Rückwand und den Abgasstutzendeckel seitlich abnehmen.
- Abgasslutzen seitlich und Abgasslutzendecke
hinten aufstecken und nach Linksdrehung Schrauben festziehen.
- Emaillierten Verschlußdeckel auf die Rückwand anbringen und die Rückwand wieder befestigen.
7 Seitenwand in die Halteleiste unten stellen und mit den Schrauben oben wieder befestigen. - Sockelblende über Haltlasche stecken und über die Schnappfeder drücken.
Um Transportschäden an der Schamottewand zu vermeiden, wird der Abgasstutzen (1) lose beigepackt.
Den Abgasstutzen über die gelockerten Schrauben an der Rohröffnung stecken und nach Links-Drehung Schrauben festziehen.

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4+5 3+6 2 7 1+8Änderung des Türanschlages und Griffmontage
Innentür (9) von der Verkleidungstür (7) abschrauben, umdrehen(10) und wieder als komplette Tür verschrauben.
Den Türgriff (11) auf der entgegengesetzten Seite
festschrauben. Das freie Türgriffloch mit der Kunststoffkappe (12) verdecken. Die komplette Tür an den rechten Montageplatten (8) anschrauben.

Anschluß des Kohle-Holz-Dauerbrandherdes
- Der Kohle Holz Dauerbrandherd wird mit einem Abgasrohr 120 mm. bei dreilacher Anschlußmöglichkeit (jeweils seitlich und hinten) an einen Schornstein angeschlossen.
Das Abgasrohr muß möglichst kurz und leicht an steigend angeordnet werden. Es muß dicht sein Falschluft verringert den Förderdruck
Durch den Fachmann ist feststellen zu lassen, daß die für die Verbrennung benötigte Luftmenge, insbesondere bei fugendichten Fenstern und Tören, ausreichend vorhanden ist. Die abgesaugte Luftmenge durch Dunstabzugshauben beim Abluftbetrieb ist zu berücksichtigen.
Für den Abgasrohranschluß sind ganz allgemein noch nachstehende Grundregeln zu beachten
Das Abgasrohr darf nicht in den freien Schornsteinquerschnitt hineinragen, dadurch wird der Auftrieb der Rauchabgase gehindert.
Sie vermeiden dieses durch Einbau eines doppelten Wandfutters.
■ Schornsteinanschlüsse verschiedener Feuerstätten dürfen einander nicht gegenüberliegen bzw. in gleicher Höhe angeordnet sein Der Mindestabstand zweier Rauchrohranschlüsse sollte 300 mm betragen.
■ Das Abgasrohr muß auf dem Hohrstatzen sicher befestigt sein
Abgaschroduchtmesser vom Abgasstutzen zum Kamin nicht reduzieren.
Höhenanpassung
Mil den 4 Höhenversleischrauben ist eine An passung an andere Geräte oder Möbel sowie ein Ausgleichen an Unebenheiten des Fußbodens möglich.
Darnit liegt auch die endgültige Höhe des Abgas rohranschlusses fest. (Zum Versleien Gabel-schlussel SW 13 verwenden)

Feuerungsarten des Herdes
Der Kohle-Holz-Dauerbrandherd wird ab Werk mit eingebauter Fülschachtleuerung (Winterrost) geliefert, d.h. durch den trelliegenden Rost verfügt der Herd über wesentlich größeren Füllraumt zur Aufnahme großer Brennstoffmengen. Dieses Feuerungssystem ist vorwiegend für die Raumheizung zu verwenden.
Bei Füllschachtfeuerung ist darauf zu achten, daß die Rütteistange mit dem Rost verbunden wird, so daß der Rost in dieser Lage von außen mit dem Schürhaken betätigt werden kann. Dadurch wird eine staubfreie Entlaschung des Herdes erreicht.
Umstellung auf Flachfeuerung (Sommerrost)
Soll der Kohle Holz-Dauerbrandherd vorrangig zum Kochen verwendet werden, ist der Umbau auf Flachteuerung notwendig. Dazu ist der Rost auf die obere Hostauflage zu bringen. In dieser Position ist der Rost nicht ruttelbar.

Der Automatikregler ermöglicht die am Reglerknopf eingestellte Heizleistung über die gesamte Durchbrandzeit konstant zu halten.
Nullstellung - Regler geschlossen. Es wird keine Verbrennungsluftmenge zugeführt. Maximalstellung - Regler vollständig geöffnet. Es wird die maximale Verbrennungsluftmenge zu- goführt. Die Verbrennung erfolgt in kürzester Zeit
Zur einwandfreien Funktion des Reglers und zum Schutz gegen Überlastung und Zerslörung des Dauerbrandherdes sind die Heiz und Aschetür stets geschlossen zu halten.
Richtwerte für die Reglereinstellung
Die Röglareinstellungen sind entsprechend der Gegebenheiten des Raumics und des persönlichen Warmcompfindens zu wählen. Diese Erfahrenswerte müssen daher von jedem Betreiber selbst herausgefunden werden.
Als Richtwerte gellein: Maximale Einstellung des Reglers 10 = Nenn- warmeloistung des Herdes. Stellung kleiner als 2 nur bei Holz oder Braunkohlenbriketts wahlen.
Geeignete Brennstoffe
Der Kohle-Holz-Dauerbrandherd kann mit allen im Hausbrand üblichen Festbrennstoffen betrieben werden. Die Konstruktion des Feuerraumes ermöglicht die Verwendung von Scheitholz mit einer maximalen Länge von 330 mm.
Geeignete Brennstoffe sind
Luftgetrocknetes Scheitholz, Anthrazit. Mager kohle-Nuß 3, Koks 4, Braunkohlebriketts 6", 7 und kleine Eierbriketts.
Emmisionsbegrenzung
Durch den Einsatz von nur vorgeschriebenen raucharmen Brennstoffen werden die Anforderungen des Bundesimmisions-Schutzgesetzes erfüllt.
Das Verfeuern von Kohlengruß, Abfallen und ins besondere von Kunststoffen ist verboten (BlmSchG).
Heizempfehlung für Scheitholz
Scheilholz darf nur luftlrocken verteuert werden Holz benötigt aufgrund seiner Zündfreudigkeit wenig Verbrennungsluff, so daß der Regel nur bis maximal 7 geoffnet werden darf. Die Aufgabe menge von Holz soll dem Wärmebedarf angepaßt werden.
Heizempfehlung für Braunkohlen-Briketts
Bol Braunkohlen-Briketts wird empfohlen, die aufgegebene Brennstoffmenge dem Wärmebedarf anzupassen, so daß nur bei starker Heizleistung voll gefüllt wird. Für eine Glulhaltung gönügen 2 - 3 Briketts.
Um Braunkohlen-Briketts besonders rauchfrei zu verbrennen, soll frisch aufgelegter Brennstoff zunächst mit Flammo bei größerer Reglerstellung anbrennen und dann erst ca. 1/2 Stunde später der Regler entsprechend dem Heizbedarf kleiner eingestellt werden.
Heizempfehlung für Brennstoffe Anthrazit-, Magerkohle-Nuß 3, kleine Eierbriketts
Dies sind hochwertige Brennstoffe mit besonders bei Anthrazil und Magerkohlo-Nuß 3 geringem Aschegehalt, so daß die Asche nur morgens und abends leicht abgerüttelt werden muß.
Diese Brennstoffe sind bestens dauerbrandfähig. Jedoch sollte auch hier keine Reglereinstellung kleiner als 1 gewählt werden.
Heizempfehlung bei Koks 4
Koks 4 verlangl bei Schwachbrand eine größere Verbrennungsluftmenge.
Es ist daher nicht möglich, den Herd mit einer so kleiner Reglersleitung zu betreiben wie bei den anderen Bronnstoffen. Außerdem soll der Regler nur stufenweise kleiner gesleit werden.

Erste Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme alle Zubehörleile aus dem Aschiekasten entnehmen. Alle omaillierten Flächen gründlich trockenreiben.

Bei der ersten Inbetnebnahme bei einer mittleren Heglereinstellung einige Stunden nur ein kleines Feuer anlegen, damit ein langsames Austrocknen der Mauerfeuchtigkeit erreicht wird. Der dabei entstehende Neugeruch geht in Kürze verloren.
Anheizen
Beim Anheizen den Automatikregler maximal öffnen. Nach der Anheizphase eine kleinere Stufe, die dem Warmebedarf des Raumes entspricht, wählen. Zum Anzünden auf den Rost Anzündmaterial (Kohlenanzünder oder Kleinholz und ein wenig des zu verfeuernden Brennstoffes) auflegen. Soziald die geringe Brennstoffmenge gut durchgeglüht ist, weiteren Brennstoff auflegen. Die Aschetür dabei geschlossen halten.
Achtung!
Vor jedem Nachfullen von Brennstoffen den Ruf telrost betätigen. Die Rostkonstruktion mit Querrippen erbringt verstarkles Abrütteln im mittleren Bereich, die Längsrippen verhindern, daß der Brennstoff zu nahe an der Tür zu liegen kommt Somt wird das herausfallen von Gluf und Asche beim Offnen der Tür vermieden.
Kochen
Der wirtschaftlichste Kochbetrieb wird nur bei Flachfeuerung erzielt.
Heizen bei Flachfeuerung
Befindet sich nur noch Glut auf dem Rost, so ist neuer Brennstoff gleichmäßig auf den gesamten Rost verteilt aufzulegen. Es ist nicht mehr als eine Schicht Briketts aufzugeben. Beim Nachlegen von Brennstoffen ist darauf zu achten, daß der Brennstoff nicht zu nahe an der Tür zu liegen kommt, um das Herausfallen von Glut und Asche beim Öffnen der Tur zu vermeiden Bei Übergang vom Heizbetrieb zu Dauerbrand wird das Glutbett auf dem Rost gleichmäßig eingebnet und anschließend kann neuer Brennstoff aufgelegt werden. Der Reglerknopf wird je nach Brennstoff dem Wärmebedarf angepaßt
Heizen bei Füllschachtfeuerung
Nachdem beim Anheizen ein ausreichendes Glut bett geschaffen wurde, kann der Füllschacht bis an die Unterkante der Heizturoffnung mit Brenn- stoff gefüllt werden. Wird eine sofortige Wärme- abgabe gewünscht, kann der Reglerknopf an- fangs auf eine maximal Stellung (hohe Luftzu- fuhr) und nach und nach auf mittlere oder kleine Einstellung gebracht werden. Wird eine lange Ab- brandzeit mit langsamer Verbrennung ge- wünscht, darf auch bei vollem Füllschacht die Leistung mit dem Regler nur stufenweise verring- ert werden. Wird eine anhaltende Warmcabga- be gewünscht, ohne zwischenzeitliche Brenn- stoffaufgabe und ohne sonstige Bedienungs- maßnahmen, dann kann der Regler auf Nullstel- lung gebracht werden, jedoch muß vorher aller Brennstoff durchgeglüht sein (Daucrbrand).
Betriebsweise in der Übergangszeit
In der Übergangszeit, d.h. bei höheren Außentemperaturen als 15 °C kann es bei plötzlichen Temperaturanstiegen zu Störungen des Förderdruckes kommen, so daß die Heizgase nicht vollständig abgezogen werden. Der Herd ist dann nur mit geringen Brennstoffmengen zu befüllen und bei größerer Stellung des Reglers als 1 zu betreiben, so daß der vorhandene Brennstoff schneller abbrennt und dadurch den Förderdruck stabilisiert.
Entaschen
Das Abrutlein sollte taglich ein bis zweimal erfolgen. Der Aschekasten darf höchstens bis Ober kante mit Ascho gefüllt werden. Der Aschekegel darf nicht den Rost erreichen, sonst verbrennt der Rost!
Die Aschelur ist nur zum Herausnehmen des Aschekastens zu öffnen und anschließend sofort wieder zu schließen!
Position des Aschekastens: siehe Hinweis Seite 11.

Reinigung und Pflege
Nachlassen der Heizleistung ist fast immer eine Folge der starken Verschmutzung. Gute Reinigung ist daher die Voraussetzung für eine optimale Funktion des Kohle-Holz-Dauerbrandherdes.
Folgende Regeln sind daher genau zu beachten
- Aschekasten täglich entlehren.
- Rost täglich von Schlacke und anderen unbrennbaren Rückständen befreien.
Der Schlitz bei der Rostauflage ermöglicht mit dem Schürhaken ein sauberes Abschlacken bei geschlossenem Stehrost vor dem Rost. Die Rückstände gleiten über die Ascheleitbleche und den freien Spalt vor dem Stehrost in den Aschekasten ohne Verschmutzung ab.

Der Herd sollte mindestens einmal vor und während der Heizperiode gereinigt werden.

- Rändelschraube (1) vorne lösen
- Glaskeramik-Kochfeld (2) hochklappen oder Stahlplatte entfernen
- Reinigungsklappe (3) hochstellen (kann auch herausgenommen werden)
- Flugasche von Sturzzugwänden abkehren
- Reinigungsklappe (3) schließen
- Glaskeramik-Kochfeld (2) wieder auflegen oder Stahlplatte einlegen
ACHUNG! Die Rändelschraube muß aus Sicherheitsgründen (CO-Unfälle) immer festgeschraubt werden!
Die Dichtschnüre (besonders an den Türen) beim Reinigen nicht beschädigen - DICHTHEIT!
Hinweis:
Kleine Risse in Schamottesteinen sind auf die Dauer nicht vermeidbar und für die Funktion unbedenklich.
Den Gerätewagen bei Reinigungsarbeiten hervorziehen und nach Anheben in Schraglage herausnehmen. Beim Einschieben in angehobener Stellung einsetzen. Der Gerätewagen läuft durch seine schräg eingesetzten Führungsschienen selbst ein.
Und das besondere an diesem Kohle-Holz-Dauerbrandherd:
die bequeme Reinigung des Sturzzugraumes:
Aschekasten über den Anschlag für die Normalstellung schieben. Dadurch öffnet sich die Putzklappe. Von den Schamottesteinen abgekehrte Flugasche fällt dabei
staubfrei in den Aschekasten.
Nach Reinigung den Aschekasten wieder bis zum Anschlag in Normalstellung vorziehen.
Glaskeramik-Kochfeld
SICHERHEIT WAR VORRANG BEI ENTWICKLUNG UND KONSTRUKTION!
Sollte doch Bruch entstehen, wird das Glas durch die Klebung und dem darunter liegenden Schutzrahmen im Einbrechen gehindert.
Und trotzdem eine weitere Absicherung für den Extremfall:
Die Glutfangschale darüber gestülpt, deckt den Feuerraum als Schutzabdeckung ab.

GLASKERAMIK-KOCHFELD
Beim Reinigen sind folgende Grundsätze zu beachten
-
Reinigen Sie das Kochfeld wenn es leicht verschmutzt ist — am besten nach jedem Gebrauch.
Benutzen Sie dazu ein feuchtes, sauberes Tuch und ein wenig Handspülmittel. Danach reiben Sie das Kochfeld mit einem sauberen Tuch trocken. Es dürfen keine Reinigungsmittelrückstände auf der Oberfläche verbleiben. -
Reinigen Sie das gesamte Kochfeld einmal in der Woche gründlich. Benutzen Sie dazu handelsübliche Reinigungs- und Pflegemittel. Danach säubern Sie das gesamte Feld ausreichend mit klarem Wasser und reiben es mit einem sauberen Tuch trocken. Bitte achten Sie darauf, daß keine Reinigungsmittelrückstände auf der Oberfläche verbleiben! Das Kochfeld könnte sonst Schaden nehmen!
Starke Verschmutzungen und Flecken (Kalkflecken, perlmuttartig glänzende Flecken, die sich während des Kochens gebildet haben) beseitigen Sie am besten, wenn die Kochstelle noch warm (nicht heiß) ist.
Übergekochte Speisen weichen Sie zuerst mit einem nassen Tuch auf und entfernen anschließend die Schmutzreste mit einem Glas- oder Rasierklingenschaber. Danach reinigen Sie das Feld wie unter Punkt 2. beschrieben.
Eingebrannten Zucker, geschmolzenen Kunststoff entfernen Sie sofort — noch heiß — mit einem Glasschaber. Anschließend das Feld wie unter Punkt 2. beschrieben reinigen.
Sandkörner, die eventuell auf das Kochfeld gefallen sind, können beim Topfverschieben Kratzer erzeugen. Achten Sie deshalb darauf, daß keine Sandkörner auf dem Kochfeld verbleiben.
Bei Verwendung von Kochgeschirr mit Aluminiumboden können sich durch Verschieben des Geschirrs auf dem Dekor des Kochfeldes Alu-Partikel ablagern (es bilden sich Glanzstellen). Bei dieser Erscheinung handelt es sich keinesfalls um eine Beschädigung des Kochfeldes. Entfernen der Rückstände ist mit handelsüblichen Reinigungsmitteln mühelos möglich.
Anwendung, Reinigung und Pflege
Benutzen Sie ausschließlich Geschirr mit ebenem, glattem Boden — keinesfalls rauhem Boden (z.B. Töpfe aus Gußeisen oder mit beschädigtem Boden) — weil sie beim Verschieben die Fläche verkratzen.
■ Reiben Sie den Topfboden vor dem Aufsetzen trocken, weil Kalkablagerungen die Kochfläche beschädigen.
■ Die Kochfläche und der Topfboden müssen immer sauber sein — denn Schmutz und Speisereste (besonders zuckerhaltige), aber auch Sandkörner (die aus Versehen auf der Fläche liegen) und Rückstände von Reinigungsmitteln brennen beim Kochen in die Fläche ein und können sie beschädigen.
Das Zubereiten von Speisen in Alufolien und Kunststoffgefäßen auf der heißen Kochfläche ist nicht zulässig.
■ Die Kochfläche ist sehr widerstandsfähig, jedoch ist sie nicht unzerbrechlich! Besonders spitze und harte Gegenstände, die auf die Kochfläche herunterfallen, können sie beschädigen.
■ Vor dem Reinigen den Herd abkühlen lassen.
Zum Reinigen niemals kratzende Topfreiniger, grobe Scheuermittel, Rost- und Fleckenentferner verwenden.