OB 405.0 - Herd Küppersbusch - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG OB 405.0 Küppersbusch
Gebrauchs- und Montageanleitung
Wichtig: Unbedingt lesen und aufbewahren
Öl-Zusatzherd
Modell: OB 405.0 W/B-35
Sehr geehrter Kunde!
- Vor Inbetriebnahme bitten wir Sie, diese Gebrauchsanweisung durchzulesen. Sie werden dann sehr rasch mit der Bedienung Ihres Gerätes vertraut sein.
ACHTUNG!
- Oberflächen an Heiz- und Kochgeräten werden bei Betrieb heiß. Daher Vorsicht! Kleinkinder grundsätzlich fernhalten!
Überhitzte Fette und Öle können sich entzünden, daher Speisen mit Fetten und Ölen (z.B. Pommes frites) nur unter Aufsicht zubereiten.
Wichtiger Hinweis!
- Das Gerät muß von einem Fachhändler aufgestellt und angeschlossen werden.
Inhaltsverzeichnis
Seite
Hinweis zur Verpackungsentsorgung....3
Geräteaufbau 4
Gerätemaße 4
Technische Daten 5
Wichtige Hinweise....6
Öl-Beistellherd aufstellen 6
Öl-Beistellherd komplettieren 7
-Abgasstutzenwechsel 7
– Brennerringe einsetzen 7
– Ölsystem kontrollieren 8
– Zierdeckel verstellen 8
– Türanschlag wechseln....8
Anschluß an den Schornstein 9
– Schornsteinzug prüfen....9
Richtige Öllagerung 10
Öltank füllen 10
Inbetriebnahme....11
-Anheizen....11
– Übergang von Anheizen auf Betrieb 12
– Öl nachfüllen....12
– Öl-Beistellherd abstellen....12
Reinigung und Pflege.... 13/14
Kurzanleitung 15
Störungen beseitigen 16/17
Zentrale Ölversorgung....18
Hinweis zur Verpackungsentsorgung
Die verwendeten Verpackungshilfsmittel sind mit Ausnahme von Holzwerkstoffen recyclingfähig und sollten grundsätzlich der Wiederverwertung zugeführt werden.
– Papier-, Pappe- und Wellpappeverpackungen, sowie
– Kunststoffverpackungsteile
in die dafür vorgesehenen Sammelbehälter geben. Solange solche in Ihrem Wohngebiet noch nicht vorhanden sind, können Sie diese Materialien zum Hausmüll geben.
Als Packshilfsmittel werden nur recyclingfähige Kunststoffe verwendet, z.B.:
In den Beispielen steht:
PE für Polyethylen**
Zu dieser Aufstellung und Gebrauchsanweisung gehört eine separat beiliegende Bedienungsanleitung für den Ölregler.

Grantiebedingungen und Kundendienststellen können einer eigenen Beilage entnommen werden.
Geräteaufbau

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1 2 3 4 5 6 7 10 8 9 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 Abb. 1- Zierdeckel (abnehmbar, tiefenverstellbar)
- Herdplatte
- Brennraumdeckel
- Vortür
- Leistungswähler
- Türgriff
- Öltank
- Ölzulaufstutzen
- Ölregler
- Sicherheitshebel
-
Ölreglersieb
-
Ölleitungen
- Seitenwand
- Seitenanschluß-Abdeckung
- Tankabsperrventil
- Einfüllstutzen mit Sieb
- Ölstandanzeige
- Verbrennungsluftbegrenzer
- Ölwanne
- Sockelblende
- Reinigungskratze
Gerätemaße

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Be 20 200 850 hohenversteibar bis 870 mm 100Abb. 2

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600 165 9 120 690Technische Daten
• Nennwärmeleistung kW 5
• Heizöl (extra leicht nach DIN 51603) EL
- Ölverbrauch bei Nennwärmeleistung 1/h 0,72
- Öltank-Fassungsvermögen 1 8
- Mindestschornsteinzug mbar 0,12 - 0,20
• Gewicht (brutto/netto) kg 56/52
- Abmessungen
– Höhe bis Oberkante Abdeckhaube mm 850
– Höhe bis Oberkante Herdrahmen mm 840
-Breite mm 400
– Tiefe mm 600
– Höhenverstellbarkeit ∅ mm 840 - 870
- Abgasanschluß mm 120
- Anschlußhöhe (vom Fußboden bis mm Mitte Abgasstutzen 690
• Raumheizvermögen nach DIN 18893
| – bei günstiger Bauweise | m3 | 124 | 88 |
| – bei weniger günstiger Bauweise | m3 | 73 | 53 |
| – bei ungünstiger Bauweise | m3 | 50 | 34 |
Werte für die Schornsteinberechnung nach DIN 4705, Teil 1 und 2, bzw. Teil 3.
| - Abgasmassestrom | g/s | 5 |
| - Abgastemperatur | °C | 350 |
(gemessen im Abgasstutzen)
| – Förderdruck bei Nennwärmeleistung | mbar | 0,18 |
Wichtige Hinweise
- Nach dem Gerätesicherheitsgesetz ist der Betreiber verpflichtet, sich anhand der Gebrauchsanweisung über die Handhabung des Gerätes zu informieren.
Bitte die Gebrauchsanweisung sorgfältig durchlesen und aufbewahren. - Der Öl-Beistellherd ist nach »DIN geprüft und -registriert«.
- Nur ein vom Fachmann angeschlossenes Gerät bietet die Gewähr, daß die baurechtlichen Vorschriften und feuerpolizeilichen Richtlinien eingehalten werden. Dies ist für die einwandfreie Funktion und Ihre Sicherheit unbedingt erforderlich.
- Beim Betrieb von in Wohnräumen aufgestellten Einzelfeuerstätten, die ihre Verbrennungsluft aus dem Aufstellungsraum beziehen, ist in jedem Falle für ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen.
- Als Brennstoff nur extra leichtes Heizöl »EL« nach DIN 51603 verwenden.
Benzin, Benzol, Spiritus, Schwer- oder Schmieröle dürfen nicht verwendet werden. - Den Öl-Beistellherd nur im kalten Zustand zünden.
- Verschmutztes Öl bzw. ölgetränktes Material nur an dafür bestimmten Entsorgungsstellen abgeben.
Öl-Beistellherd aufstellen
Das Aufstellen des Beistellherdes soll grundsätzlich von einem Fachmann erfolgen. Dabei müssen die örtlichen bau- und feuerpolizeilichen Vorschriften eingehalten werden.
Für die einwandfreie Funktion und Sicherheit des Gerätes ist es unbedingt erforderlich:
– den Beistellherd waagrecht aufstellen
– fachgerecht an einen Schornstein anschließen
– das richtige Öl verwenden
– die Hinweise in dieser Gebrauchsanweisung beachten.
Wichtig! Zu brennbaren und temperatur- empfindlichen Wänden oder Möbeln einen Mindestabstand von 20cm einhalten.

Beim Aufstellen zur Kontrolle Wasserwaage in die Längs- und Querrichtung auf die Herdplatte legen.
Mit den höhenverstellbaren Schrauben am Gerätesockel Bodenunebenheiten ausgleichen und die Anpassung zu den nebenstehenden Möbeln vornehmen.
Öl-Beistellherd komplettieren
Abgasstutzenwechsel
Der Ölbeistellherd kann von 3 Seiten an den Schornstein angeschlossen werden. Der Abgas- stutzen ist werkseitig hinten vormontiert. Ein Anschluß links oder rechts ist möglich.

Dabei folgendermaßen vorgehen:
- Sockelblende unten über die Schnappfeder ziehen.
- Seitenwand nach Lösen der Befestigungsschrauben abnehmen.
- Emailierten Verschlußdeckel von der entsprechenden Seitenwand abschrauben.
- Den Abgasstutzen an der Rückwand und den Abgasstutzendeckel seitlich abnehmen.
- Abgasstutzen seitlich und Abgasstutzendeckel hinten aufstecken und nach links drehen; Schrauben festziehen.
- Blechausstanzung an der Rückwand nach oben biegen.
- Seitenwand unten in die Halteleisten einhängen und oben mit den Schrauben wieder befestigen.
- Sockelblende über die Haltelasche stecken und über die Schnappfeder drücken.
Brennerringe einsetzen

Den unteren Brennerring mit der Kennzeichnung »OBEN« auf den im Brennertopf vorgesehenen Bördel durch verdrehen auflegen.
Den oberen Brennerring mit der Kennzeichnung »OBEN« auf die im Brennertopf angebrachten Stifte auflegen.
Siehe Seite 13 (Abb. 16)
Ölsystem auf Undichtheit prüfen!
Die ölführenden Teile dürfen keine Undichtheit aufweisen! Die Dichtheit der Leitungsverschraubungen am Öltank, Regler und Brennerkammer kontrollieren.
Sollten sich die Anschlüsse der Ölleitungen gelockert haben, dann die Verschraubungen nachziehen. Ein übermäßiges Festziehen kann das Anschlußgewinde beschädigen.
Zierdeckel verstellen
Der Zierdeckel kann in der Tiefe bis zu 9mm verstellt werden.

Dazu 4 Klemmschrauben lockern und nach dem Verschieben der Scharnieraufnahme wieder festziehen.
Türanschlag wechseln
Die Gerätetür kann nach Bedarf mit dem Türanschlag links oder rechts angebracht werden. Dazu folgendermaßen vorgehen:
Die komplette Tür an den Türscharnieren von der Geräte-Scharnierplatte (1) lösen.
Verkleidungstür (3) von der Innentür (2) abschrauben, Innentür umdrehen und wieder mit der Verkleidungstür verschrauben.
Den Türgriff (4) lösen und auf der Gegenseite wieder festschrauben. Das lose Türgriffloch mit der Kunststoffklappe (5) verdecken.
Die komplette Tür dann auf der zweiten Geräteseite an den Scharnierplatten (1) festschrauben.
Die Sockelblende (6) ist abnehmbar.

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4 5 3 2 E 2 3 6 Abb. 7Abb. 7
Anschluß an den Schornstein
Der Schornsteinzug sollte mindestens 0,15 mbar betragen. Dabei wird die beste Wärmeabgabe und die wirtschaftlichste Verbrennung erzielt.
Bei Werten über 0,4mbar ist nachträglich eine geeignete Drosseleinrichtung einzubauen.
Wichtig für einen einwandfreien Brand ist ein ausreichender Kaminzug. Zwar ist der Ölherd-Kaminzugbedarf bescheiden, aber zur rußfreien Erzeugung der Nennheizleistung (Vollbrand) braucht er doch mindestens 0,12mbar. Durch den eingebauten Verbrennungsluftregler wird dafür gesorgt, daß selbst bei hohen Kaminzügen (über 0,2mbar) nicht zuviel Verbrennungsluft in den Brenner eintritt, so daß auch hier der Wirkungsgrad des Herdes gut bleibt. Der Verbrennungsluftregler ist im Werk eingestellt und darf nicht verstellt werden.
Beim günstigen Förderdruck kann der Beistellherd direkt an den Schornstein angeschlossen werden. Bei zu schwachem oder zeitweilig zu geringem Förderdruck sollte der Beistellherd mittels eines 1 bis 1,5m langen senkrechten Abgasrohres mit dem
Schornstein verbunden und am Abgasstutzen durch Verstiften gesichert werden.
Längere und insbesondere waagrechte Abgasrohre sind zu vermeiden, da hierdurch die Abgase zu stark abkühlen. Der wirksame Förderdruck wird verringert und eine nicht erwünschte Rußbildung gefördert.
Abgasrohre durch unbeheizte Räume mit feuerbeständigem Material isolieren. Das Abgasrohr soll an allen Verbindungsstellen dicht sein. Falschluft verringert den Schornsteinzug.
Der Abgasrohrquerschnitt darf an keiner Stelle verringert werden. Das Abgasrohr muß mit einem vorschriftsmäßigen Wandfutter so in den Schornstein eingeführt werden, daß es nicht in dessen freien Querschnitt hineinragt.
Sind zwei gegenüberliegende Abgasrohranschlüsse vorhanden, dann müssen diese einen Höhenunterschied von mindestens 3 haben. Abgasrohre nicht waagrecht, sondern stets mit Steigung zum Schornstein hin verlegen.
Schornsteinzug prüfen
Den Schornsteinzug mit Hilfe eines Zugmessers überprüfen. Zuvor sollte der Beistellherd mindestens eine halbe Stunde in Betrieb gewesen sein.
Ein zu schwacher Zug beim Direktanschluß des Beistellherdes kann wesentlich verbessert werden, wenn der Beistellherd über eine Anlaufstrecke an den Schornstein angeschlossen wird.

Als Brennstoff nur extra leichtes Heizöl »EL« nach DIN 51603 verwenden.
Das Öl kann von einer Lieferung zur anderen unterschiedliche Viskosität (Zähflüssigkeit) aufweisen. Schwankungen im Reinheitsgrad sind außerdem möglich.
Die Viskosität des Heizöls wird auch durch die Lagertemperatur merklich beeinflußt.
Mit sinkenden Temperaturen wird das Öl zähflüssiger. Bei Lagertemperaturen unter dem Gefrierpunkt scheidet das Öl unlösliche Paraffinflocken aus, die zu Verstopfungen im Ölregler und damit zu Störungen führen. Es wird deshalb dringend empfohlen, Heizöl frostsicher zu lagern.
Öltank füllen
Achtung! Nur sauberes, extra leichtes Heizöl »EL« nach DIN 51603 verwenden. Andere flüssige Brennstoffe dürfen nicht verwendet werden.
Zum Füllen am besten eine spezielle Füllkanne mit nach unten abgewinkeltem Füllrohr verwenden.
Den Öltank maximal mit 8 Liter Öl füllen.

- Gerätetür öffnen. Verschlußdeckel vom Öl-tank abschrauben.
Kontrollieren, ob das Ölsieb eingesetzt ist.
- Das Tank-Absperrventil muß geschlossen sein. Durch Rechtsdrehen auf Position »ZU« schließen.
- Öl langsam eingießen. Eventuell verschüttetes Öl wegen Geruchsbildung sofort beseitigen.
Die Füllmenge kann leicht an der Schwimmkugel kontrolliert werden.
- Nach dem Ölfüllen den Öltank mit dem Verschlußdeckel wieder schließen.
Auch während des Betriebes ist das Öl- nachfüllen möglich.

Abb. 10: Ölstandanzeige
Abb. 10: Ölstandanzeige
Inbetriebnahme Anheizen
Vor der ersten Inbetriebnahme das Gehäuse und die leicht gefettete Herdplatte mit warmem Wasser und etwas handelsüblichem Reinigungsmittel reinigen. Zuletzt sauberwischen.

• Zierdeckel hochklappen.
- Gerätetür öffnen.
- Tank-Absperrventil durch 2 bis 3 Linksdrehungen öffnen. (Abb. 11)

- Der Sicherheitshebel des Ölreglers muß nach oben gedrückt werden. (Abb. 12)
- Leistungswähler soweit öffnen, bis das einfließende Öl am Brennerboden langsam sichtbar wird. (Bei Erstinbetrieb kann sich der Öldurchfluß etwas verzögern!)
- Das einlaufende Öl muß sofort gezündet werden.
Wichtig! Das Zünden nur im kalten Zustand, bzw. das Wiederanzünden nur nach dem Abkühlen des Gerätes vornehmen.

• Brennraumdeckel hochklappen.
- Paraffindocht oder Spiritustablette zünden und auf den Brennerboden legen. Dabei beachten, daß nicht zu viel Öl auf den Brennerboden einläuft (Rußbildung).
- Nach dem Zünden Brennraumdeckel dicht schließen. Durch das Schauloch das Flammenbild kontrollieren (Abb. 13).
Beachten Sie:
- Bei Betrieb muß das Abdeckblech hochgeklappt sein!
- Der Herd darf nur in kaltem Zustand gezündet werden!
• Die vorderen Herdplattenschlitze dürfen nicht mit Töpfen zugesetzt werden!
Übergang von Anheizen auf Betrieb
Nach dem Zünden muß sich die Flamme erst entwickeln können; etwa 5 bis 10 Minuten brennen lassen. Danach nach Bedarf den Wärmebedarf stufenweise einstellen:

Stufe 1 - Kleinbrand
Stufe 6 – maximale Wärmeleistung
Abb. 14
Die Flamme soll bei Kleineinstellung geschlossen rund brennen. Die Farbe der Flamme im Brenner muß blau, bläulich-weiß oder hellgelb sein. Orange oder gar rote Flammen sind ein Zeichen von Rußbildung; meistens bei zu schwachem oder übermäßig hohem Schornsteinzug.
Sollte eine größere Ölmenge in den Brenner einlaufen, das Öl ausschöpfen oder mit einem saugfähigen Papier aufsaugen.
Öl nachfüllen
Öl kann auch bei in Betrieb befindlichem Gerät nachgefüllt werden.
Sollte die Flamme im Gerät erloschen sein, den Leistungswähler auf »0« stellen und mit der erneuten Inbetriebnahme solange abwarten, bis der Brenner und das Gerät abgekühlt sind.
Öl-Beistellherd abstellen
Zum Abstellen den Leistungswähler nach rechts bis zum Anschlag auf »0« drehen.
Wird das Gerät über eine längere Zeit nicht betrieben, muß außerdem der Drehknopf des Tankabsperrventils bis zu einem spürbaren Widerstand in Richtung »ZU« gedreht werden.

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Brennerring Unterer Brennerring Luft- eintritts- öffnungenAbb. 16
Abb. 16

Reinigung und Pflege
Der Brenner muß von Rückständen regelmäßig gereinigt werden. Dazu folgendermaßen vorgehen:
• Brennerdeckel hochklappen.
• Brennerringe herausnehmen.
- Zugumlenkung nach vorne klappen.
- Innenmantel und Brennertopf reinigen.
- Rückstände entfernen. Dabei beachten, daß die Luftaustrittsöffnungen im Brenner offen bleiben. Gegebenenfalls mit einem Draht durchstoßen.
- Brennerringe und Zugumlenkung wieder richtig einsetzen. Bei den Brennerringen auf die Kennzeichnung achten und richtig einlegen.
- Rauchrohrleitung überprüfen. Ist der ungehinderte Abzug der Rauchgase möglich?
- Etwaige Rußansätze sind zu beseitigen. Nach mehreren Heizperioden oder nach länger andauernder Betriebsdauer kann eine Störung durch Verstopfung des Öleinlaufes im Brenner hervorgerufen werden.
- Der Beistellherd besitzt am Brenneranschlußstück einen Verschlußstopfen, der die Reinigung des Öleinlaufes im Brenner erleichtert. Den Verschlußstopfen mit einem Schraubenschlüssel 14mm lösen und abnehmen. (Abb. 17)
- Mit einem Schraubendreher oder Draht kann der Öleinlauf von eventuell festgebackener Ölkohle freigestoßen werden. Nach diesem Vorgang wird der Verschlußstopfen wieder aufgeschraubt und fest angezogen.
Ölregler reinigen
Sollte das Öl nicht in den Brenner fließen, und durch die vorab erwähnten Maßnahmen die Störung nicht behoben werden können, dann muß der Ölfilter gereinigt werden.
WICHTIG!
Der Sicherheitshebel beim Ölregler »TOBY DVR« läßt sich nicht von Hand schließen. Beim Arbeiten am Ölregler muß stets das Tankabsperrventil oder bei zentraler Ölversorgung das Absperrventil vor dem Beistellherd geschlossen werden. Das Öl im Ölregler und in der Zuleitung kann durch die Ölablaßschraube (neben dem Filterdeckel) oder durch Abnehmen des Filterdeckels aufgefangen werden.

- Tankabsperrventil, bei zentraler Ölversorgung Absperrventil vor dem Beistellherd schließen.
- Ein geeignetes Gefäß zum Auffangen des Öls unter den Ölregler stellen.
• Die mit 2 Schrauben befestigte Filterabdeckplatte und Filterdichtung abnehmen und das auslaufende Öl auffangen.
- Kunststofffilter herausnehmen (Abb. 18). Filter einige Minuten in heißes Wasser tauchen; falls notwendig mit einer Bürste säubern. (Es ist nicht ratsam, den Filter in Petroleum oder Benzin zu reinigen, da sich die paraffinhaltigen Rückstände in dem engmaschigen Sieb nur durch heißes Wasser lösen können.
Achtung, beim Kunststoffsieb! Kein ko- chendes Wasser verwenden.
• Filter ausschütteln und trocknen.
- Filter wieder einsetzen und Filterdichtung mit Filterdeckplatte befestigen.
Nach längerem Betrieb ist es ebenfalls notwendig, das Feinregelventil im Ölregler zu reinigen. Diese Arbeiten von einem Fachmann ausführen lassen!
Dem Ölbeistellherd liegt eine Montageanleitung für den Ölregler bei.
WICHTIG!
Für Korrosionsschäden an den Regelorganen aus Nichtmetalleisen, die durch nachträglich beigemischte Korrosionsschutzmittel zum Heizöl »EL« entstehen, kann im Rahmen unserer Garantie kein kostenloser Ersatz beansprucht werden.
Für Schäden, die durch Anwendung aggressiver Sprühmittel beim Reinigen entstehen, kann ebenfalls kein kostenloser Ersatz beansprucht werden.
Hinweis zu Luftverunreinigungen
Der Beistellherd entspricht bezüglich des Emissionsschutzgesetzes der VDE-Richtlinie 2117. Sollte bei Störungen die Flamme nach beschriebener Weise in Kleineinstellung nicht brennen, oder in der Großeinstellung sich Rußausscheidungen aus der Flamme zeigen, dann einen Fachmann zur Schadensbehebung anfordern.
Kurzanleitung
Diese Kurzanleitung ist als eine Erinnerungsstütze gedacht. Diese ersetzt nicht die ausführlichen Erläuterungen in dieser Gebrauchsanweisung.
Inbetriebnahme
- Nur extra leichtes Heizöl »EL« verwenden.
- Öl in den Tank füllen.
- Tankabsperrventil öffnen.
- Sicherheitshebel am Ölregler anheben.
- Leistungswähler auf Position »1« einstellen.
- Abwarten, bis das Öl in den Brenner einläuft.
- Öl unmittelbar danach zünden.
- 5 bis 10 Minuten abwarten, danach die gewünschte Wärmeleistung einstellen.
Außerbetriebnahme
- Leistungswähler bis zum Anschlag auf Position »0« drehen.
- Bei längerer Betriebspause oder nach der Heizperiode zusätzlich Tankabsperrventil schließen.
Störungen beseitigen
I. In den Brenner läuft kein Öl ein
- Das Tankabsperrventil ist nicht geöffnet. Tankabsperrventil öffnen.
- Sicherheitshebel ist eingerastet. Anweisung für Ölregler beachten.
- Öl ist zu dickflüssig. Bei Verwendung von dickflüssigem Öl –
System und neues Heizöl »EL« einfüllen. Auch Heizöl »EL« kann zu dickflüssig werden, wenn der Vorratsbehälter im unbeheizten Raum aufgestellt ist. Die Füllkanne soll vor dem Füllen die Raumtemperatur haben.
- Feinsieb im Regler hat sich durch Schmutzteile zugesetzt.
Vortür öffnen. Tankabsperrventil schließen. Feinsieb aus dem Regler heraus-schrauben, reinigen; eventuell Ersatzsieb einschrauben.
- Öl ist stark wasserhaltig. Im Heizöl enthaltenes Kondenswasser hat
sich am Tankboden oder am Regler abgesetzt und verhindert durch seine größere Oberflächenspannung das Durchtreten den feinen Regulierschlitz innerhalb des Regler-Dosierventils.
Reglersieb (siehe Abschnitt: Reinigung) herausschrauben, Tankabsperrventil öffnen und Öl auslaufen lassen.
Abgelassenes Öl in einen Behälter absetzen lassen, Öl vorsichtig abgießen, damit es nicht zu einer erneuten Vermischung mit dem auf dem Boden befindlichen Wasser kommt.
II. Der Brenner ist überflutet
- Der Leistungswähler ist nicht, oder nicht vollständig auf die Position »ZU« gebracht worden.
Die Position »0« wird über einen Widerstandspunkt geschaltet.
Brennertopf ausschöpfen, oder Öl absaugen (mit Zellstoff oder Toilettenpapier usw.). Keinesfalls im Ofen anzünden, da sonst schwere Schäden entstehen.
- Bei Inbetriebnahme ist nach dem Zündend Rückstellen auf die Stufe 1 vergessen worden.
Leistungswähler wieder auf Position »0« stellen, Öl entfernen wie unter II/1 beschrieben. Erneute Inbetriebnahme vornehmen.
III. Rauch- und Rußbildung
- Beim neuen Gerät: Rostschutz und Farbbindemittel verbrennen.
Rauch- und Geruchsentwicklung hört nach kurzer Brennzeit auf. Raum lüften.
-
Brennerringe sind falsch eingelegt. Brennerringe richtig einlegen.
-
Flamme brennt in Kleinstellung einseitig am Öleinlauf. Kein geschlossenes Flammenbild.
Gerät waagrecht aufstellen. Leistungswähler bei Kleinstellung so weit nach unten drehen, bis die Flamme rund brennt.
- Zu geringer Schornsteinzug. Schornsteinzug messen. Sollwert bei Vollbrand 0,12 bis 0,2mbar.
Beratung durch zuständigen Schornstein-fegermeister bzw. Kundendienst. Schornstein auf Dichtheit prüfen lassen.
Prüfen, ob im Keller befindliche Reinigungsklappen dicht schließen.
- Ungeeignetes Öl.
System entleeren, nach Reinigung Heizöl »EL« auffüllen.
IV. Flamme wirbelt stark und geräuschvoll
- Beim Anheizen zu viel Öl im Brenner.
Leistungswähler auf Kleinstellung »1« zurückdrehen und warten, bis überschüssiges Öl abgebrannt ist.
- Leistungswähler zu schnell auf »groß« eingestellt.
V. Ölgeruchsbildung
-
Beim Auffüllen wurde Öl verschüttet. Übergelaufenes Öl sofort sauber aufwischen.
-
Tankfüllstutzen nicht verschlossen. Verschlußdeckel dicht zudrehen.
-
Ölspuren in der Ölauffangschale.
Beim Füllen vergossenes Öl entfernen. Verschlußdeckel vom Öltank auf festen Sitz prüfen.
Rohrleitungsverschraubungen auf Dichtheit prüfen, eventuell nachziehen. Ölauffangschale reinigen.
VI. Heizleistung ist ungenügend
- Brenner enthält zu wenig Öl.
Abstellung wie unter Abschn. »1« beschrieben.
- Ungeeignetes Öl.
Tank und Regler entleeren, Heizöl »EL« neu nachfüllen.
- Das Öl ist zu kalt.
Öl aus Vorratsbehältern, die in ungeheizten Räumen aufgestellt sind, ist steif und dickflüssig. Deshalb soll das Heizöl vor dem Nachfüllen die Raumtemperatur haben.
- Ungenügender Schornsteinzug.
Für richtige Zugverhältnisse - 0,12 bis 0,2mbar - Sorge tragen.
- Feinsieb im Regler verstopft.
Reglersieb reinigen. Siehe Anfang: Ölregler reinigen.
- Brennereinlauf ist verkokt.
Gemäß Abbildung 17 verfahren.
Zentrale Ölversorgung
- Jeder normale Ölherd (mit eingebautem Tank) kann auch durch einen Fachmann an eine zentrale Ölversorgungsanlage (ZÖV-Anlage) angeschlossen werden. Dabei sind die gültigen Vorschriften unbedingt einzuhalten.
Dazu sind die Verschraubungen der Ölleitung vom Tank zum Regler zu lösen. Diese Ölleitung wird am besten durch einen beweglichen Zuleitungsschlauch ersetzt, wobei das eine Ende wieder mit dem Regler und das andere Ende mit der von hinten durch das Gerät geführten Ölleitung der ZÖV verbunden werden. Um Lufteinflüsse zu vermeiden, die zu Betriebsstörungen führen können, sind der Zuleitungsschlauch und die Ölleitung so zu verlegen, daß sie keinen Bogen nach oben aufweisen.
Der Dichtigkeitsprüfung ist die größte Bedeutung zu schenken.
- In Fällen, wo der eingebaute Tank als Reserve für Stromausfälle u. a. beibehalten werden soll, kann ein Umschaltventil (Zweiweg-Ventil) eingebaut werden, dessen mittlerer Anschluß mit dem Ölreglerzugang zu verbinden ist, damit es unmöglich wird, den Herdtank mit der ZÖV-Anlage zu füllen.
Weiterhin muß vor dem Herd ein Absperrventil angeordnet werden und – falls der Öldruck beim Eingang in den Herd nicht mit Sicherheit geringer als 4m Ölsäule ist – muß ein Druckminderventil eingebaut werden.
Küppersbusch Vertriebsgesellschaft mbH
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