EKG 6 - Herd ORANIER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG EKG 6 ORANIER
BEDIENUNGS- UND INSTALLATIONS- ANLEITUNG
DE AT CH
Einbau – Kochfeld
Typ EKG 6
mit Bedienfeld BFW 6
ORANIER - Kundendienst
Serviceleistungen können innerhalb Deutschlands nur über unseren zentralen Kundendienst in Anspruch genommen werden.
Weidenhäuser Str. 1-7
35075 Gladenbach
Kundenservice / Ersatzteile
E-Mail service@oranier.com
Zentrale Küchentechnik
Telefon 0 64 62 / 9 23-355
Telefax 0 64 62 / 9 23-359
Zentrale Heiztechnik
Telefon 0 64 62 / 9 23-360
Telefax 0 64 62 / 9 23-369
Alle Dienste sind erreichbar
Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 17.00 Uhr
Freitags von 7.30 bis 15.00 Uhr
Außerhalb der Dienstzeiten teilen Sie uns Ihre Wünsche bitte per E-Mail oder Telefax mit.
Ländervertretungen:
Österreich:
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH
Niederlassung Österreich
Dürrnbergerstraße 5
4020 Linz
Telefon <43> 07 32 / 66 01 88
Telefax <43> 07 32 / 66 02 23
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Schweiz:
Gas-Center Chur
M. Honegger AG
Sägenstr. 75
7000 Chur
Telefon <41> 81-2 53 70 71
Telefax <41> 81-2 53 73 31
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Luxemburg:
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2412 Luxembourg
Telefon <352> 40 83 80
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E-Mail magasin@energus.lu
Bitte beachten Sie
Damit unser Kundendienst Reparaturen sorgfältig vorbereiten und die benötigten Ersatzteile bereitstellen kann, benötigen wir die folgenden Informationen:
- Ihre genaue Anschrift
- Ihre Telefon- und ggf. Telefaxnummer / e-mail
- Wann kann der Kundendienst Sie besuchen?
- Alle auf dem Geräteschild enthaltenen Angaben (Doppel auf der Bedienungsanleitung)
- Kaufdatum (Kaufbeleg)
- Die genaue Beschreibung des Problems oder Ihres Service-Wunsches.
Ihr Beitrag zum Umweltschutz
Entsorgung der Verpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen
Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Die Wellpappe/ Pappe besteht überwiegend aus Altpapier.
Die Styropor-Formteile sind frei geschäumt. Die Polyethylenfolie (PE) besteht zu einem Teil aus Sekundärrohstoff. Die Umreifungsbänder bestehen aus Polypropylen (PP).
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen.
Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung im allgemeinen zurück.
Sollten Sie die Transportverpackung selbst entsorgen, erfragen Sie bitte die Anschrift des nächsten Wertstoff- oder Recyclingcenters.
Konformitätsbescheinigung
Wir erklären als Hersteller, daß das beschriebene Gerät, mit der im Abschnitt „Technische Daten“ angegebenen CE-Nr., nach den grundlegenden Anforderungen der EG-Gasgeräterichtlinie 90/396/EWG einschließlich Änderungen gebaut wurde.
Das Gerät entspricht dem in der zugehörigen EG-Bau-musterprüfbescheinigung beschriebenen Baumuster.
Inhalt
Ihr Gerät im Überblick 4
Sicherheitshinweise 5
für Einbau, Anschluß und Funktion für den Betrieb
Vor dem ersten Benutzen 7
Erstreinigung und Inbetriebnahme
Die Digitaluhr einstellen 7
Das Gerät im Gebrauch 9
Kochzonen ein- und ausschalten Die Fortkochzonen Anwendungsbeispiel Hinweise zu den richtigen Töpfer Tips zum energiesparenden Koch
Reinigung und Pflege 12
Störfallhilfe 13
Montage und Installation 14
Sicherheitshinweise Einbauvoraussetzungen Gasanschluß Vereinfachter Gasanschluß Elektro-Anschluß Einbau Versorgungsleitungen prüfen Inbetriebnahme
Umstellen auf andere Gasart 22
Wechsel der Strahlerdüsen
Technische Daten 23
Leistung, Verbrauch und Einbaumaße Düsendurchmesser Gasanschlußwerte Tabelle der zugelassenen Gasarten und Drücke
Kundendienstadressen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . linksstehend (2. Umschlagseite)
Garantiebedingungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . vorletzte Seite (3. Umschlagseite)
Ihr Gerät im Überblick

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1 2 3 4
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511 67 810 9 12:38 ORANER-Kochfläche
1 A b w ä r m e ö f f n u n g
2 Fortkochzonen
3 Kochzonen
4 Restwärmeanzeige
Bedienfeld
5 Symbole für Kochzonen
6 Betriebsanzeigen für Kochzonen
7 Digitaluhr
8 Fehleranzeigen für Kochzonen
9 Regler für Kochzonen
10 Schalter für Zweikreis-Kochzone
11 Symbol für Zweikreis-Kochzone
Diese Anleitung muß mit dem Benutzer durchgesprochen werden. Sie ist ihm anschließend auszuhändigen.
- Das Gerät darf nur mit Erdgas oder Flüssiggas (Butan/Propan oder dessen Gemisch) betrieben werden.
- Dieses Gerät muß nach den geltenden Bestimmungen installiert werden und darf nur in gut belüfteten Räumen benutzt werden. Vor Installation und Inbetriebnahme des Gerätes sind die Anleitungen zu beachten.
- Der Anschlußdruck beträgt
- für Erdgas H, E, LL 20 mbar
- für Flüssiggas 50 mbar.
Es darf keine Inbetriebnahme erfolgen, wenn der Gas-Anschlußdruck außerhalb der angegebenen Bereiche liegt:
Der angegebene Anschlußdruck bezieht sich auf die Bundesrepublik Deutschland. Anschlußdruck in anderen europäischen Ländern: siehe Abschnitt „Technische Daten“.
- In Deutschland dürfen nur national zugelassene Druckregler verwendet werden.
- Der Netzanschluß für das Gerät muß 230 V/50 Hz betragen. Die elektrische Leistungsaufnahme beträgt ca. 35 W.
- Entnehmen Sie die technischen Anschlußwerte des Gerätes dem Typenschild.
- Vor dem Anschluß des Gerätes ist zu prüfen, ob die örtlichen Anschlußbedingungen (Gasart und Gasdruck) und die Geräteeinstellung übereinstimmen.
- Die Einstellwerte für dieses Gerät sind auf einem Hinweisschild (oder auf dem Geräteschild) angegeben. Die Einstellwerte befinden sich auch in dieser Anleitung im Abschnitt „Technische Daten“.
- Wird eine Einstellung geändert, so ist diese neu zu kennzeichnen.
- Dieses Gerät wird nicht an eine Abgasleitung angeschlossen. Es muß nach den geltenden Installationsbedingungen aufgestellt und angeschlossen werden. Besonders zu beachten sind geeignete Belüftungsmaßnahmen.
- Der Gasanschluß (Ausnahme siehe: „Vereinfachter Gasanschluß“ auf Seite 17) sowie Ein- und Umstellarbeiten dürfen nur von einem zugelassenen Fachmann vorgenommen werden. Dabei sind die gesetzlichen Vorschriften und die Anschlußbedingungen des örtlichen Gas-Versorgungsunternehmens vollständig einzuhalten.
- Die Reparatur der Geräte darf nur ein vom Hersteller geschulter Kundendiensttechniker vornehmen. Bei Reparaturen an gasführenden Einrichtungen ist grundsätzlich die Energiezufuhr abzustellen. Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten gefährden Ihre Sicherheit.
- Bei Betrieb mit Flüssiggas (Butan/Propan) müssen alle Verbindungen zwischen Flasche und Gerät absolut dicht angezogen sein.
- Frei verlegte Zuleitungsschläuche nicht einklemmen oder auf die heiße Kochfläche legen.
-
Der Mindestabstand von Hängeschränken über der Kochfläche beträgt 650 mm. Bei Dunstabzugshauben gelten die Angaben des Herstellers.
-
Nehmen Sie das Gerät erst in Betrieb, nachdem Ihnen der installierende Fachmann das Gerät erklärt hat. (Ausnahme siehe: „Vereinfachter Gasanschluß“ auf Seite 17)
- Bitte lesen Sie zusätzlich die in diesem Heft aufgeführten Informationen sorgfältig durch. Diese geben wichtige Hinweise für die Sicherheit und den Gebrauch des Gerätes. Bedenken Sie, daß Schäden, die durch falsche Bedienung entstehen, nicht unter die Garantie fallen.
- Das Gerät dient ausschließlich der Zubereitung von Speisen im Haushalt.
- Das Gerät nicht zum Heizen von Räumen benutzen.
- Bei Betriebsstörungen umgehend die Gaszufuhr abstellen.
- Bewahren Sie diese Gebrauchsanleitung sorgfältig auf.
• Die Kochzonen nur mit aufgesetztem Kochgut betreiben. - Das Kochfeld niemals als Ablage- oder Standfläche verwenden!
- Die Oberflächen von Kochfeld und Kochgerät werden im Betrieb heiß. Kinder grundsätzlich fernhalten.
• Die Abwärmeöffnungen des Kochfeldes dürfen nicht verdeckt werden. - Überhitzte Fette und Öle können sich selbst entzünden. Speisen mit Fetten und Ölen, z. B. Pommes frites, nur unter Aufsicht zubereiten. Entzündete Fette und Öle niemals mit Wasser löschen! Deckel auflegen, Kochstelle abschalten und Topf von der heißen Kochzone ziehen.
- Das Glaskeramik-Kochfeld ist sehr stabil und verträgt ohne weiteres leichte bis mittlere Stöße und flächige Belastungen. Vermeiden Sie jedoch punktförmige Belastungen, wie z. B. herabfallende Gewürzbehälter oder Flaschen.
- Bei Rissen, Sprüngen oder Bruch des Glaskeramik-Kochfeldes das Gerät sofort außer Betrieb setzen.
- Keine Alufolie oder Kunststoffe auf die Kochzonen legen.
- Keine Aluminiumbehälter als Kochgeschirr benutzen.
- Bei kaltem Gerät sollten Sie das Gerät ca. 2 Minuten auf Kochstufe 12 aufheizen, bevor Sie auf eine niedrigere Kochstufe zurückschalten.
- Anschlußkabel von Elektrogeräten nicht auf heiße Kochzonen legen.
- Schnellkochtöpfe ständig beobachten, bis der richtige Druck erreicht ist. Kochzonenbrenner zunächst auf maximale Leistung einstellen und dann (nach Angabe des Topfherstellers) rechtzeitig zurückdrehen.
- Die Benutzung eines Gaskochgerätes führt zu Wärme- und Feuchtigkeitsbildung im Aufstellungsraum. Auf gute Belüftung der Küche achten: die natürlichen Belüftungsöffnungen offenhalten oder eine mechanische Lüftungseinrichtung (z.B. eine Dunstabzugshaube) vorsehen.
- Eine intensive und langandauernde Benutzung des Gerätes kann eine zusätzliche Belüftung, z.B. Öffnen eines Fensters, oder eine wirksame Belüftung, z.B. Betrieb der mechanischen Lüftungseinrichtung auf höherer Leistungsstufe, erforderlich machen.
Vor dem ersten Benutzen

Sie dürfen das Gerät nur in Betrieb nehmen, wenn es von einem autorisierten Fachmann korrekt installiert und geprüft wurde und Sie von ihm in die Bedienung eingewiesen worden sind.
(Ausnahme siehe: „Vereinfachter Gasanschluß“ auf Seite 17)
Erstreinigung und Inbetriebnahme
Bevor Sie zum ersten Mal Speisen auf der Kochfläche zubereiten:
- Säubern Sie die Kochfläche bitte mit einem feuchten Tuch und polieren Sie sie anschließend trocken. So verhindern Sie, daß sich eventuelle Verschmutzungen einbrennen.
- Schalten Sie beide Kochzonen für ca. 10 Minuten auf Stellung 12 ein. Dabei können Reste des keramischen Binders als weißer Rauch austreten.

Achtung: Bei dieser Erstinbetriebnahme des Gerätes das Fenster öffnen oder den Raum anderweitig belüften, damit die sich bildenden Ausdünstungen abziehen können.
Beachten Sie bitte die Hinweise im Kapitel „Reinigung und Pflege“ (S. 12).
Die Digitaluhr einstellen
Mit der Digitaluhr können Sie sich an das Ende der geplanten Kochzeit erinnern lassen.
Die Kochzonen werden nicht automatisch ausgeschaltet.

Es kommen zwei Ausführungen der Uhr zum Einsatz.
Durch einen einfachen Test können Sie feststellen, welche Ausführung in Ihrem Gerät verwendet wurde:
- Drücken Sie die Taste mit dem Uhrensymbol für ca.10 Sekunden.
Blinkt anschließend die Stundenanzeige ist die Ausführung II in Ihr Gerät eingebaut.
Blinkt die Stundenanzeige nicht wurde die Ausführung I für Ihr Gerät verwendet.
Die Uhrzeit einstellen
- Die Taste mit dem Uhrsymbol kurz drücken und anschließend mit der Taste „+“ bzw. „-“ die aktuelle Uhrzeit einstellen.

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00:00 ① ○ △ - ○ +Sommer- / Winterzeit ändern
(nur bei Ausführung II)
– Die Taste mit dem Uhrsymbol ca. 10 Sekunden drücken, bis die Stunden-Anzeige blinkt.
- Mit „+“ oder „-“ kann jetzt die Stunde der Uhrzeit verändert werden ohne daß die Minuten beeinflußt werden.
Kurzzeitwecker einstellen
Nach dem Einstellen der Uhrzeit warten Sie bitte ca. 10 Sekunden.
– Geben Sie dann mit „+“ die gewünschte Zeit ein.
Jeder Tastendruck verlängert die Zeiteinstellung um 10 Sekunden (max. können 99 Minuten eingestellt werden). Im Display erscheint ein Glockensymbol.

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01:20 ○ ○ - +Die ablaufende Zeit wird im Display angezeigt und kann jederzeit mit „+“ oder „−“ verändert werden.
Löschen der eingestellten Zeit
Ausführung I:
Durch gleichzeitiges Drücken von „+“ und „−“ wird die eingestellte Zeit gelöscht. Die Taste „+“ zuerst loslassen, da sonst eine neue Zeit eingestellt wird.
Ausführung II:
Durch dauerndes Drücken von „—“ wird die eingestellte Zeit auf Null zurück gesetzt.
Uhrzeit abrufen bei laufendem Kurzzeitwecker:
– Drücken Sie kurz die Taste mit dem Uhrsymbol.
Im Display wird für einige Sekunden die aktuelle Uhrzeit angezeigt. Dann erscheint wieder die im Kurzzeitwecker eingestellte Zeit.

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11:13 ○ ⊖ - ○ +Kurzzeitwecker ausschalten
Das Ende der Kochzeit wird mit einem Signalton gemeldet.
- Drücken Sie die Taste „+“, um den Ton abzuschalten. Der Ton schaltet sich sonst nach 7 Minuten automatisch aus.
Signalton ändern
Ausführung I:
- Während das Signal ertönt, drücken Sie die Taste „—“ ein- oder zweimal, um einen der anderen Töne einzustellen.
Ausführung II:
- Wenn der Kurzzeitwecker nicht eingestellt ist, drücken Sie die Taste „—“ ein- oder zweimal, um einen der anderen Töne einzustellen.
Das Gerät im Gebrauch

Beachten Sie die Sicherheitshinweise auf Seite 6!
- Das Glaskeramik-Kochfeld ist sehr stabil und verträgt ohne weiteres leichte bis mittlere Stöße und flächige Belastungen. Vermeiden Sie jedoch punktförmige Belastungen, wie z. B. herabfallende Gewürzbehälter oder Flaschen.
- Bei Rissen, Sprüngen oder Bruch des Glaskeramik-Kochfeldes das Gerät sofort außer Betrieb setzen und den Kundendienst rufen. Bei weiterem Gebrauch können z. B. durch überkochende Flüssigkeiten Schäden im Gerät verursacht werden.
Kochzonen ein- und ausschalten
Das Gerät hat zwei Kochzonen. Jede Kochzone besitzt einen eigenen Regler. Welcher Regler zu welcher Kochzone gehört, können Sie an den Symbolen auf dem Bedienfeld erkennen.

Auf den Kochzonenreglern sind zwölf Kochstufen markiert. Möglichst auf großer Kochstufe ankochen und auf kleiner Kochstufe weiterkochen.
– Zum Einschalten den Kochzonenregler nach rechts auf die gewünschte Kochstufe drehen.
Die Betriebsanzeige leuchtet auf. Nach ca. 5 Sekunden erfolgt die selbsttätige Zündung und Überwachung der Kochzone.
Die Verbrennung ist kaum sichtbar. Nach einiger Zeit (auf Kochstufe 12 nach ca. 2 Minuten) glühen die Strahlungsbrenner rot auf.
Während des Betriebes brennt der Brenner nicht ständig, sondern wird in Abhängigkeit von der gewählten Kochstufe von dem Kochzonen – Energieregler immer wieder ab- und eingeschaltet.

Die linke Kochzone hat einen Zweikreisbrenner. Die äußere ringförmige Vergrößerung des Brennerdurchmessers wird durch den links neben dem Kochzonenregler angeordneten Bedienknebel zubzw. abgeschaltet.
● = kleiner Brennerdurchmesser
● = großer Brennerdurchmesser
Wichtig! In Stellung 12 wird nicht durch den Energieregler abgeschaltet, die Kochzone arbeitet mit maximaler Leistung! Der Schutz der Glaskeramik gegen Überhitzung funktioniert auch bei dieser Reglerstellung. Daher kann es bei nicht ausreichender Wärmeableitung durch nicht aufgestellte oder ungeeignete Töpfe auch in dieser Reglerstellung zu Abschaltungen kommen.
Da das Glaskeramik-Kochfeld die Wärme gut speichert, kann die Kochzone je nach Topfauslastung und Kochgutmenge 5 – 10 Minuten vor Beendigung des Kochvorgangs abgestellt werden.
– Zum Abschalten den Kochzonenregler nach links auf Stufe „ ●“ drehen.
Die Fortkochzonen auf der Kochfläche können zum weiteren Garen und zum Warmhalten von Speisen genutzt werden.
Ab Kochstufe 8 wird dieser Teil der Glas-Keramik-Kochfläche so stark erhitzt, daß zusätzliches Fortkochen möglich ist.
Anwendungsbeispiel
Menü: Rindfleischsuppe
Schweinebraten
Gemüse
Kartoffeln
Die Rindfleischsuppe und den Schweinebraten auf den beiden vorderen Kochzonen zu 34 gar werden lassen.
Dann beide Töpfe auf die Fortkochzonen schieben und auf den vorderen Kochzonen das Gemüse und die Kartoffeln kochen.
Bei dieser Kochzonenbeschickung werden alle Gerichte fertig gegart.
Mit den richtigen Töpfen sparen Sie Kochzeit und Energie.
- Benutzen Sie nur Töpfe mit ebenem und glattem Boden.
- Topf- und Pfannenböden müssen im kalten Zustand leicht nach innen eingezogen sein, da sie sich im heißen Zustand ausdehnen und dann auf der Kochfläche aufliegen. So wird die Wärme am besten weitergeleitet.

- Ideal zum Kochen auf Glaskeramik eignen sich Stahlemail, Kupfer und Edelstahl mit Sandwichboden. Andere Topfarten können zwar ebenfalls verwendet werden, allerdings ist meistens der Wärmeübergang zwischen Glaskeramik und Topf schlechter. So verlängert sich die Kochzeit und es wird mehr Energie verbraucht.
Achten Sie beim Kauf von Töpfen auf die Eignung für Glaskeramik-Kochflächen.
- Die optimale Bodendicke liegt für Stahlemail bei 2–3 mm und für Edelstahl mit Sandwich-Boden bei 4–6 mm.
- Wählen Sie den Topfdurchmesser passend zur Kochzonengröße. Ist die Kochfläche größer als der Topfboden, fließt Wärme ungenutzt an dem Topf vorbei und erhitzt die Griffe.

- Auf der rechten Kochzone soll der Topfdurchmesser mindestens
140 mm betragen. Auf der linken Kochzone soll der Topfdurchmesser bei maximaler Brennereinstellung mindestens 140 mm, bei minimaler Brennereinstellung mindestens 100 mm betragen.
- Verwenden Sie keine Töpfe aus Gußeisen oder Töpfe mit elektrographiertem Boden.
- Die Topfböden müssen sauber und trocken sein, um Kratzer auf dem Glaskeramik-Kochfeld zu vermeiden.
- Niemals dünnwandige Aluminiumschalen oder Kunststoffgefäße verwenden!
Tips zum energiesparenden Kochen
- Kochen Sie mit möglichst wenig Flüssigkeit. Der Topfinhalt erwärmt sich schneller und es gehen weniger Vitamine und Mineralstoffe in die Flüssigkeit über, die oft weggeschüttet wird.
- Setzen Sie immer einen gut schließenden Deckel auf den Kochtopf. Der Topfinhalt kocht nur über, wenn eine zu große Kochstufe gewählt wurde. Schalten Sie auf eine kleinere Kochstufe zurück, wenn der Topfinhalt zu stark kocht. Sie benötigen so weniger Energie und vermindern die Feuchtigkeitsbildung beim Kochen.

- Kochen Sie Speisen nur so lange wie notwendig. Durch das Warmhalten von Speisen wird mehr Energie benötigt als durch das Wiedererwärmen abgekühlter Speisen. Zusätzlich schonen Sie die Vitamine: Sie haben so geringere Verluste, da viele Vitamine hitzeempfindlich sind.
- Bei Gerichten mit langen Kochzeiten sparen Sie Energie und Zeit, wenn Sie einen Schnellkochtopf verwenden.
- Da das Glaskeramik-Kochfeld die Wärme gut speichert, kann die Kochzone je nach Topfinhalt 5 bis 10 Minuten vor Ende der Kochzeit ausgeschaltet werden. Die Fortkochzonen kühlen dann allerdings stärker ab.
Reinigung und Pflege

Glaskeramik-Kochfläche
- Keine Scheuermittel und -schwämme bzw. scharfe Reinigungsmittel verwenden! Chemische Ofenreiniger, Bleichmittel, Rost- und Fleckentferner können ätzend wirken und die Oberfläche verletzen.
- Warten Sie mit der Reinigung immer, bis sich die Kochfläche ausreichend abgekühlt hat. Ausnahme: Zucker und geschmolzener Kunststoff (s. u.).
- Keine Reinigungstücher oder -schwämme verwenden, die für andere Zwecke in Gebrauch sind. Dies kann die Oberfläche verfärben, wird aber erst beim nächsten Gebrauch des Gerätes sichtbar.
- Meist reicht eine Reinigung mit einem feuchten Tuch und etwas Handspülmittel nach jedem Gebrauch aus.
Anschließend trocken nachreiben.
Reinigungsrückstände grundsätzlich mit einem feuchten Tuch vollständig entfernen, sie könnten ätzend wirken.
- Vermeiden Sie das Festbrennen von Verschmutzungen.
- Verkrustungen und übergekochte Speisen mit einem Glasschaber entfernen. Zucker und geschmolzenen Kunststoff sofort bei heißer Kochfläche entfernen.
- Stärkere Verschmutzungen und Flecken, die perlmuttartig schillern, können mit Edelstahlreiniger entfernt werden.
- Zum Schutz und zur Pflege des Glaskeramik-Kochfeldes empfehlen wir speziell entwickelte Mittel wie z.B. Ceraclen oder Vitroclen. Sie schützen die Kochfläche durch einen dünnen, wasser- und schmutzabweisenden Schutzfilm.
Edelstahl
- Verkleidungen und Blenden aus Edelstahl „rostfrei“ werden mit warmem Wasser (ggf. unter Zusatz von etwas Handspülmittel) gereinigt. Nach der Reinigung trocken abreiben.
- Die Edelstahl-Oberfläche darf nicht zerkratzt werden. Daher keine Scheuermittel oder -schwämme (insbesondere keine Stahlwolle) zur Reinigung verwenden.
- Säure- oder chlorhaltige Reinigungsmittel dürfen nicht verwendet werden.
- Oberflächen vor dem Reinigen abkühlen lassen.
• Die Oberfläche darf nicht mit rostigen Teilen in Berührung kommen. Beschädigungen der Oberfläche durch Töpfe, Werkzeug o. ä. aus nicht rostfreiem Material müssen vermieden werden.
Störfallhilfe

Reparatur nur durch autorisierten Fachmann!
Prüfen Sie bitte zuerst, ob ein Bedienfehler vorliegt. Einige Störungen können Sie selbst beseitigen.
Reparaturen während der Garantiezeit sind nicht kostenfrei, wenn Bedienungsfehler vorliegen oder Sie einen Hinweis in der Störfallhilfe nicht beachtet haben.
Geben Sie im Kundendienstfall und bei der Ersatzteilbestellung die auf dem Typenschild angeführten Daten an.
| Störung Ursache Abhilfe | ||
| Abschalten des Kochfeldes nicht möglich. | Elektronisches Bauteil defekt. | Sicherung ausschalten, Gasabsperrhahn schließen, Kundendienst rufen. |
| Kochfläche heizt nicht auf. | Haushalts-Sicherung defekt. Sicherung überprüfen oder erneuern. | |
| Keine Gaszufuhr. Gasabsperrhahn öffnen. | ||
| Fehleranzeige und Betriebsanzeige einer Kochzone leuchten. | Luft in der Gasleitung.(bei Erstinbetriebnahme) | Zunächst kurz aus- und wieder einschalten (RESET).Tritt keine Änderung ein, Kundendienstrufen.Die andere Kochzone kann weiterbenutzt werden. |
| Interner Fehler. | ||
| Gasgeruch im Raum. | Undichtigkeit an Gaszuleitung oder Gasabsperrhahn oder Kochzonenbrenner defekt. | Gashauptventil schließen,Raum lüften,keinen elektrischen Schalter betätigen,keine offene Flamme zünden,Installateur, Gaswerk oder Kundendienst sofort benachrichtigen. |
Montage und Installation
Sicherheitshinweise

- Dieses Gerät muß nach den geltenden Bestimmungen installiert werden und darf nur in gut belüfteten Räumen benutzt werden. Vor Installation und Inbetriebnahme des Gerätes sind die Anleitungen zu beachten
- Achtung! Die zum Anschluß der Geräte zugelassene Kategorie kann regional unterschiedlich sein. Im Zweifelsfall ist beim örtlichen Gasversorgungsunternehmen anzufragen, welche Gaskategorie in Betracht kommt.
- Vor dem Anschluß des Gerätes ist zu prüfen, ob die örtlichen Anschlußbedingungen (Gasart und Gasdruck) und die Geräteeinstellung übereinstimmen. Bei Abweichungen muß das Gerät entsprechend umgestellt werden!
- Die Einstellwerte für dieses Gerät sind auf einem Hinweisschild (oder auf dem Geräteschild) angegeben. Die Einstellwerte befinden sich auch in dieser Anleitung im Abschnitt „Technische Daten“.
- Beim Anschluß an das Gasnetz sind insbesondere die einschlägigen Vorschriften und Richtlinien der Institutionen des Landes zu beachten, in dem das Gerät betrieben wird. Dies sind z. B.:
DVGW-TRGI 1986/96: Technische Regeln für Gasinstallation (Deutschland)
TRF 1996: Technische Regeln Flüssiggas (Deutschland)
ÖVGW-TRGI und TRG 2 Teil 1: Technische Regeln (Österreich)
SVGW-Gasleitsätze G1: Gasinstallation (Schweiz)
EKAS-Richtlinie Nr. 1942: Flüssiggas, Teil 2 (Schweiz)
Vorschriften der örtlichen Gasversorgungsunternehmen sowie Behörden (z. B. zum Feuerschutz) sind ebenfalls zu beachten.
- Die gesetzlichen Vorschriften und Anschlußbedingungen des örtlichen Elektroversorgungsunternehmens müssen vollständig eingehalten werden.
- Bei nicht geerdeten elektrischen Versorgungsnetzen ist der Einbau eines Ionisationstrafos zwingend erforderlich. Der entsprechende Einbausatz zum nachträglichen Einbau kann unter der Teile-Nr. 4-21.05.03 angefordert werden.
- Anschluß und Inbetriebnahme (Ausnahme siehe: „Vereinfachter Gasanschluß“ auf Seite 17) sowie Reparatur und Ein- und Umstellarbeiten dürfen nur von einem zugelassenen Gas-Installateur nach den geltenden Sicherheitsbestimmungen vorgenommen werden. Dabei sind die gesetzlich anerkannten Vorschriften und die Anschlußbedingungen des örtlichen Gas-Versorgungsunternehmens vollständig einzuhalten.
Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten gefährden die Sicherheit des Benutzers!
- Dieses Gerät wird nicht an eine Abgasführung angeschlossen. Es muß nach den geltenden Installationsbedingungen aufgestellt und angeschlossen werden.
Besonders zu beachten sind geeignete Belüftungsmaßnahmen.
- Gerät bei Nichtzugänglichkeit des Anschlußsteckers durch LS-Schalter, Sicherungen oder Schütze mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungsweite absichern.
- Bei Anschluß und Reparatur ist das Gerät mit einer der vorstehend genannten Einrichtungen stromlos zu machen. Bei Reparaturen an gasführenden Einrichtungen ist grundsätzlich die Energiezufuhr abzustellen.
- Am eingebauten Gerät dürfen betriebsisiolierte Teile nicht berührbar sein.
Sicherheitshinweise (Fortsetzung)
- Der Schutzleiter muß so lang bemessen sein, daß er bei Versagen der Zugentlastung erst nach den stromführenden Adern des Anschlußkabels auf Zug beansprucht wird.
• Die Abwärme-Austrittsöffnungen dürfen nicht abgedeckt werden. - Bei der Umstellung von Erdgas auf Flüssiggas müssen in jedem Fall die Düsen der Kochzonenstrahler gewechselt werden. Dies gilt auch für den umgekehrten Fall. Die Umstellung darf nur von einem zugelassenen Fachmann durchgeführt werden.
- Änderungen am Gerät sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Herstellers erlaubt.
Einbauvoraussetzungen
Der Aufstellungsraum muß einen Rauminhalt von min. 20 m ^3 haben und durch ein Fenster oder eine Tür ins Freie gelüftet werden können.
Das Kochfeld wird in einen Arbeitsplattenausschnitt eingebaut, der entsprechend den nachfolgend angegebenen Einbaumaßen herzustellen ist. Bei einer Arbeitsplattentiefe von 600 mm verbleibt vorne und hinten eine Stegbreite von 55 mm.
Bei größerer Arbeitsplattentiefe vergrößert sich die hintere Stegbreite.
Die Einbauhöhe des Geräts beträgt 85 mm. Zwischenwände müssen entsprechend gekürzt werden.
Für den Gasanschluß wird unterhalb des Kochfeldes zusätzlicher Raum benötigt.
Die Wandabschlußleiste muß aus hitzebeständigem Material bestehen und darf im Bereich des Kochfeldes nicht mit Steckdosen versehen sein. Empfohlen wird eine Kunststoffträgerleiste mit einer Deckleiste aus Aluminium. Die auf der Arbeitsplatte aufliegende Schenkellänge darf 30 mm nicht überschreiten.
In der Küchenzeile dürfen an dieses Gerät einseitig nur Möbel (z.B. Hochschrank) angestellt werden, wenn diese ab Arbeitsplattenhöhe vom Kochfeldrahmen einen Mindestabstand von 60 mm haben. Auf der gegenüberliegenden Seite darf nur ein Möbel in Arbeitsplattenhöhe angestellt werden.
Die Wand oberhalb der Wandabschlußleiste im Bereich des Gerätes muß aus nichtbrennbarem Material bestehen. Holz, Kunststoff, PVC-Folien etc. entsprechen nicht diesen Anforderungen.
Bei normalem Gebrauch können auf die umgebenden Möbelteile Abstrahlungstemperaturen von 65 °C über Raumtemperatur einwirken. Die Möbelteile müssen mindestens diesen Anforderungen entsprechen.
Bei Einbaumöbeln muß der Kunststoffbelag bzw. das Furnier mit hitzebeständigem Kleber (100 °C) verarbeitet sein.
Der Mindestabstand von Hängeschränken über der Kochfläche beträgt 650 mm. Bei Dunstabzugshauben gelten die Angaben des Herstellers.
Bei der Aufstellung und Installation sind folgende einschlägige Vorschriften zu beachten:
DVGW-TRGI 1986/96: Technische Regeln für Gasinstallation (Deutschland)
TRF 1996: Technische Regeln Flüssiggas (Deutschland)
ÖVGW-TRGI und TRG 2 Teil 1: Technische Regeln (Österreich)
SVGW-Gasleitsätze G1: Gasinstallation (Schweiz)
EKAS-Richtlinie Nr. 1942: Flüssiggas, Teil 2 (Schweiz)
Überprüfen Sie zunächst, ob das richtige Gas und der richtige Anschlußdruck vorhanden sind. Angaben zum Anschlußdruck finden Sie in dieser Anleitung unter „Technische Daten“.
Aus dem Gasart-Klebeschild ist ersichtlich, auf welche Gasart das Einbau-Kochfeld eingestellt ist.
Eine Umstellung auf eine andere Gasart kann durchgeführt werden und ist in dieser Anleitung unter „Umstellen auf andere Gasart“ erläutert.
Der Stutzen für den Gasanschluß befindet sich auf der Unterseite des Gerätes in der Mitte.

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Abstand von der Rückwand ~ 170 mm min. 220 R½" DVGW-VP 635-1 DIN 3383-1 Verbindungsteil Nippel Kordelmutter oder Überwurfmutter ~700 ~500**)* Diese Gasanschlußart ist nur bei werkseits mit einem Verbindungsteil ausgerüsteten Geräten möglich!
**)abhängig von der gewählten Länge des Sicherheitsschlauchs Mindestlänge 500 mm
Ist der Gasanschlußstutzen werkseits nicht mit einem Verbindungsteil ausgerüstet, muß der Gasanschluß durch einen zugelassenen Gas-Installateur erfolgen!
Der Gasanschlußstutzen mit R 1/2"- Außengewinde ist so gestaltet, daß der Anschluß entweder fest mit einem Gasabsperrhahn entsprechend DIN 3534 oder unter Verwendung eines DVGW-zugelassenen Gassicherheits-schlauches in Ausführung M mit Steckdose erfolgt (DIN 3383, Blatt 1).
Bei Geräten in Flüssiggas-Ausführung kann im Bedarfsfall das dem Gerät beigegebene Übergangsstück von R 1/2" auf Rohrdurchmesser 8 x 1 mm eingesetzt werden.
In der Schweiz ist zum Geräteanschluß die Verwendung von SVGW-zugelassenen Gassicherheitsschläuchen (mit Steckdose) zwingend vorgeschrieben.
Die Leitungsteile müssen so verlegt werden, daß sie während des Betriebes nicht durch Wärme beschädigt werden können und nicht mit den beweglichen Teilen der Küchenelemente in Berührung kommen.
Den Gasabsperrhahn zunächst geschlossen lassen und den Stecker noch nicht in die Steckdose stecken.
Vor der Inbetriebnahme muß das Gerät vom Installateur auf einwandfreie Funktion und Gasdichtheit überprüft werden. Danach ist das Gerät betriebsbereit.
Der Installateur muß dem Betreiber die Bedienung des Geräts anhand der Gebrauchsanleitung erklären. Die Gebrauchsanleitung anschließend dem Betreiber aushändigen.
Vereinfachter Gasanschluß
Zur vereinfachten Gasinstallation sind die Geräte werkseitig mit einem Verbindungsteil ausgerüstet. Hierdurch wird in Deutschland der Gasanschluß durch eine eingewiesene Person oder den Endverbraucher ermöglicht.
Voraussetzung ist eine am Aufstellungsort vorhandene Gas-Steckdose, die von einem zugelassenen Gas-Installateur montiert worden ist.
Der Gasanschluß erfolgt nach DVGW-VP 618. Weitere notwendige Anschlußvoraussetzungen finden Sie in der nachstehenden Tabelle.
Die daran anschließenden Sicherheitshinweise sind unbedingt zu beachten.
| Gas-Steckdose | ||
| Bauart / Norm(siehe Abbildung auf Seite 16) | DIN 3383-1 DVGW-VP 635-1 | |
| Strömungswächter eingebaut | Nein Ja | |
| Gassicherheitsschlauch | ||
| Norm Schlauchanschluß bauseits | DIN 3383-1 DVGW-VP 635-2 | |
| Norm Schlauchanschluß geräteseits | DVGW-VP 618-1 DVGW-VP 618-2 | |
| Strömungswächter eingebaut | Ja Nein | |
| Anschlußmerkmal geräteseits | 2 O-Ringe mit Kordelmutter | |
| Zulässige Länge im Innenbereich | 1,5 m 3 m | |
| Zulässige Länge im Außenbereich | 6 m 6 m | |
⚠️ Die Verwendung von Adaptern ist nicht zulässig.
Eine Verlängerung durch Verbindung von zwei oder mehr Schlauchleitungen ist nicht zulässig.
Jeglicher Verschleiß oder Zerstörung einzelner Teile der Schlauchleitung erfordern den Austausch der gesamten Schlauchleitung.
Der Gassicherheitsschlauch muß zuerst am Gerät angeschlossen werden.
Gasanschluß bei einer Gas-Steckdose nach Bauart DVGW-VP 635-1 und DIN 3383-1
– Schutzkappe im Verbindungsteil 2 entfernen.
- Überprüfen Sie, ob die beiden O-Ringe am Nippel 1 des Gassicherheitsschlauchs vorhanden und unbeschädigt sind.
- Den Nippel 1 des Gassicherheitsschlauchs ganz in das Verbindungsteil 2 einschieben.
– Die Kordelmutter 3 von Hand fest anziehen, um die Steckverbindung gegen Auseinanderziehen zu sichern.
- Den Gassicherheitsschlauch lose in Richtung Gas-Steck-dose verlegen.

Den Stecker zunächst noch nicht in die Gas-Steckdose stecken.
Elektro-Anschluß

Bei nicht geerdeten elektrischen Versorgungsnetzen ist der Einbau eines Ionisationstrafos zwingend erforderlich. Der entsprechende Einbausatz zum nachträglichen Einbau kann unter der Teile-Nr. 4-21.05.03 angefordert werden.
Für den Elektro-Anschluß ist eine geerdete Schutzkontakt-Steckdose erforderlich. Der elektrische Anschluß muß gemäß den VDE-Richtlinien vorgenommen werden. Der Netzanschluß für das Gerät muß 230 V/50 Hz betragen. Die elektrische Leistungsaufnahme beträgt ca. 35 W.
Die Anschlußleitung ist so zu führen, daß sie beim Betrieb des Gerätes nicht durch Wärme beschädigt wird.
- Arbeitsplatten- und Bedienfeldausschnitt nach den vorgegebenen Maßen herstellen.
Einbaumaße

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85 585 514 min. 5 490 40 20 90 600 560+3 90 502 525 100 585- Wenn der Einbauraum nach unten durch eine horizontale Trennplatte abgegrenzt wird, muß durch eine mindestens 180 cm ^2 (z.B.10 x 18 cm) große Öffnung in der Trennplatte ein Lüftungsverbund zu den übrigen Möbelteilen hergestellt werden.
- Zwischen der Innenkante der Möbelfront und dem Arbeitsplattenausschnitt müssen noch mindestens 5 mm Steg vorhanden sein.
Arbeitsplattenausschnitt für den Einbau des Kochfeldes vorbereiten

- Blechverkleidung Ⓑ an allen vier Seiten im Arbeitsplattenausschnitt mit den beigefügten Nägeln befestigen. Der abgewinkelte Teil der Verkleidung liegt dabei auf der Arbeitsplatte auf.
Die Kerbe an der abgewinkelten Seite der seitlichen Bleche muß mit der Mitte des Arbeitsplattenausschnittes übereinstimmen.
Ausschnitt für das Bedienfeld vorbereiten
Die beiden Haltewinkel ^H links und rechts im Bedienfeldausschnitt mit den beigelegten Schrauben befestigen. Der Abstand zwischen den Rastpunkten ^R muß 502 mm betragen.

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502 H RAbdichtung zwischen Kochfeld und Arbeitsplatte anbringen
Dichten Sie den Kochfeldrahmen nicht zusätzlich mit Silikon oder ähnlichem ab. Beim Abnehmen des Kochfeldes kann sonst die Arbeitsplatte beschädigt werden.
Bevor das Gerät an Strom und Gas angeschlossen wird, muß zwischen Kochfeld und Arbeitsplatte die lose beiliegende, selbstklebende Dichtung angebracht werden. Diese Dichtung wird auf die Unterseite des Kochfeldrahmens geklebt.
Nach der Montage muß die Dichtung wie in der Abbildung gezeigt anliegen.
① Glaskeramik
② Dichtung
③ Mulde

- Drücken Sie die selbstklebende Moosgummidichtung ausgehend von der Mitte hinten rundherum auf den Kochfeldrahmen.
Den Gasanschluß herstellen
Den Gasanschluß gemäß den Angaben ab Seite 16ff. herstellen.
Das Kochfeld einbauen
- Das Kochfeld in die Arbeitsplattenöffnung einsetzen. Die Bolzen auf den seitlichen Verkleidungsblechen müssen in die Federlaschen im Kochfeld einrasten.
- Den Kochfeldrand von Hand leicht andrücken.
Das Bedienfeld einbauen
- Das Bedienfeld vor den vorbereiteten Ausschnitt halten und die beiden Anschlußleitungen in die Verbindungsbuchsen des Bedienfeldes einstecken.
Keine Gewalt anwenden. Form und Größe verhindern, daß die Stecker verkehrt herum eingesteckt werden.
- Das Elektrokabel des Bedienfeldes durch den Ausschnitt im Unterschrank nach hinten führen.
– Das Bedienfeld vorsichtig in den Ausschnitt drücken. Die Bolzen des Bedienfeldes müssen in die Federlaschen der Haltewinkel einrasten.

Achtung! Der umlaufende Spalt zwischen der Blende des Bedienfeldes und der Möbelfront dient der Belüftung des Geräts und darf nicht abgedichtet werden.
Versorgungsleitungen prüfen
Stromversorgung
– Überprüfen Sie die Verlegung des Anschlußkabels.
Es darf nicht eingeklemmt sein, über die Kochfläche geführt werden oder am Abluftkanal liegen.
Gasversorgung:
– Schläuche müssen in ausreichendem Abstand zu heißen Flächen verlegt sein.
Schläuche nicht einklemmen!
Inbetriebnahme
- Den Stecker in eine Schutzkontakt-Steckdose einstecken.
Wenn die Kontrollampen am Bedienfeld beim Einstecken des Steckers schwach aufglimmen, den Stecker umgekehrt einstecken.
- Den Gasabsperrhahn öffnen, bzw. Stecker des Gassicherheitsschlauchs in die Gas-Steckdose stecken.
Umstellen auf andere Gasart
• Die Umstellung auf eine andere Gasart darf nur von einem zugelassenen Fachmann vorgenommen werden.
- Bei der Umstellung auf eine andere Gasart müssen in jedem Fall die Strahlerdüsen gewechselt werden.
- Alle mit G20 gekennzeichneten Geräte sind im Wobbeindex-Bereich von 11,3 – 15,2 kWh/m³ ohne Veränderung der Einstellung zu betreiben.
Wird eine Änderung der Einstellung vorgenommen, so ist die Einstellung neu zu kennzeichnen.
Wechsel der Strahlerdüsen
– Vor dem Wechsel die Gas- und Elektroenergiezufuhr unterbrechen.
- Das Bedienfeld nach vorne aus der Halterung ziehen und die beiden Steckverbindungen zum Kochfeld trennen.
— Das Kochfeld vorsichtig vorne aus der Arbeitsplatte herausheben: z. B. einen Schraubendreher o. ä. unter den Kochfeldrand schieben. Das komplette Kochfeld, mit der Glaskeramik-Kochfläche nach unten, auf einer geeigneten Unterlage ablegen.
– Die gelochte Schutzverkleidung im Bereich des Gasanschlusses abnehmen.
— Die Schellen ① an den Iniektorrohren ⑤ lösen.
- Die Halteschrauben ② herausdrehen und den Armaturenblock ③ nach hinten schieben. Dabei werden die Düsenhalter ④ aus den Injektorrohren gezogen.
- Die Düsen mit einem 9-mm-Schlüssel herausdrehen; die neuen Düsen einsetzen. Dabei ist am Düsenhalter ④ in geeigneter Weise gegenzuhalten.
① Schelle
② Halteschraube
③ Armaturenblock
④ Düsenhalter
⑤ Injektorrohr

Achten Sie darauf, Düsen mit dem richtigen Düsendurchmesser zu verwenden. Geeignete Düsen sind auf Seite 23 in der Tabelle „Düsendurchmesser“ angegeben.
- Nach dem Wechsel der Düsen die Düsenhalter wieder bis zum Anschlag in die Injektorrohre einstecken und mit den Schellen befestigen.
– Die Halteschrauben des Gasanschlusses wieder eindrehen und die gelochte Schutzverkleidung anschrauben.
– Zuerst das Kochfeld wieder in die Arbeitsplatte einsetzen.
– Die Verbindung zwischen Kochfeld und Bedienfeld herstellen und das Bedienfeld ebenfalls wieder in den Ausschnitt einsetzen.
Technische Daten
Leistung, Verbrauch und Einbaumaße
| Brennerleistung bezogen auf H_s ( H_l ) | |
| Links vorneRechts vorne | 2,5 (2,25) kW (2 x 1,25 (1,12 kW)2,5 (2,25) kW |
| Anschlußwerte | |
| Gas (Flüssiggas)Elektro | 364 g/h35 W |
| Gerätemaße/mm | |
| Kochfeld (B x T x H)Bedienfeld mit Blende | 585 x 514 x 85585 x 100 |
| Ausschnittmaße/mm | |
| Kochfeld (B x T)Bedienfeld (B x H) | 560 x 490525 x 90 |
| Geräteklasse | 3 |
| Produkt-Identnummer | CE-0085AT0092 |
| SVGW-Nr. | 00-066-1 |
Die Leistungsangaben beziehen sich auf den Brennwert und sind errechnet mit den Prüfgasen Erdgas G20 (Methan) und Flüssiggas G31 (Propan).
Das Gerät ist nach VDE- und DVGW-Richtlinien sowie der EG-Gasgeräte-richtlinie (90/396/EWG) und EN 30 geprüft.
Düsendurchmesser
| Gasart | ∅ Düsen für Strahler links rechts | |
| Erdgas G20, 2H, 2E 20 mbar | 2 x 0,85 mm | 1,20 mm |
| Erdgas G20+G25, 2E+ 20/25 mbar | ||
| Erdgas G25, 2LL 20 mbar | 2 x 0,90 mm | 1,25 mm |
| Flüssiggas G30/G31, 3B/P Butan/Propan 50 mbar * | 2 x 0,52 mm | 0,72 mm |
| Flüssiggas G30/G31, 3+ Butan/Propan 28-30/37 mbar | 2 x 0,54 mm | 0,76 mm |

Achtung: Nur über den Kundendienst bezogene Spezialdüsen verwenden! Die Werte der Tabelle sind in die Düsen eingeprägt! Die Verwendung größerer als für den Gasanschlußdruck zugelassener Düsen führt zur Zerstörung des Gerätes und zu Gesundheitsschäden beim Benutzer (CO-Emission)! Die Düsen sind in der Einheit 1/100 mm gekennzeichnet.
* Diese Düsen sind für Propan optimiert. Diese Düsen werden für die Flüssiggaseinstellung für Deutschland als Standard verwendet. Der Betrieb mit Flüssiggasgemisch (Butan/Propan) ist ebenfalls mit diesen Düsen geprüft und ohne Beeinträchtigung möglich.
| Gasart | Nennbelastung bezogen auf H_s (H) je Strahler | Gasdurchfluß je Strahler |
| Erdgas G20, 2H, 2E20 mbar | 2,5 (2,25) kW 4,0 l/min | |
| Erdgas G20+G25, 2E+20/25 mbar | 2,5 (2,25) kW 4,0/4,6 l/min | |
| Erdgas G25, 2LL20 mbar | 2,5 (2,25) kW 4,6 l/min | |
| Flüssiggas G30/G31, 3B/PButan/Propan50 mbar | 2,5 (2,25) kW 182 g/h | |
| Flüssiggas G30/G31, 3+Butan/Propan28-30/37 mbar | 2,5 (2,25) kW 182/178 g/h |
Bei Bedarf können die Düensätze für Erdgas LL bestellt werden.
Einstellungen (G20, 2H, 2E, 20 mbar) und (G20/G25, 20/25 mbar).
Alle mit (G20, 2H, 2E, 20 mbar) gekennzeichneten Geräte sind im Wobbeindex-Bereich (15 °C, 1013 mbar) von 11,3 – 15,2 kWh/m³ ohne Veränderung der Einstellung zu betreiben.
Alle mit Druckpaar betriebenen und gekennzeichneten Geräte (G20/G25, 20/25 mbar) sind im Wobbeindex-Bereich (15 °C, 1013 mbar) von 10,8 – 15,2 kWh/m³ ohne Veränderung der Einstellung zu betreiben.

Achtung! Die Einstellwerte für dieses Gerät sind auf einem Hinweisschild (oder auf dem Geräteschild) angegeben. Wird eine Einstellung geändert, so ist die Einstellung neu zu kennzeichnen.
Tabelle der zugelassenen Gasarten und Drücke
| Land(ISO-Länderkürzel) | Kategorie Erdgas Flüssiggas | ||
| Deutschland (DE) | II_2ELL3B/P | E (G20) 20 mbarLL (G25) 20 mbar | Butan/PropanG30/G31, 3B/P) 50 mbar |
| Österreich (AT) | II_2H3B/P | H (G20) 20 mbar | Butan/Propan(G30/G31, 3B/P) 50 mbar |
| Schweiz (CH) | II_2H3B/P | H (G20) 20 mbar | Butan/Propan(G30/G31, 3B/P) 50 mbar |
| II_2H3+ | H (G20) 20 mbar | Druckpaar Butan/Propan(G30/G31) 28-30/37 mbar | |
| Belgien (BE) | II_2E+3+ | Druckpaar (G20/G25)20/25 mbar | Druckpaar Butan/Propan(G30/G31) 28-30/37 mbar |
| Luxenburg (LU) | I_2E | E (G20) 20 mbar – | |
Oranier – Werksgarantie
Zur Inanspruchnahme von Garantieleistungen ist in jedem Fall die Vorlage des Kaufbeleges erforderlich.
Für unsere ORANIER- Geräte leisten wir unabhängig von den Verpflichtungen des Händlers aus dem Kaufvertrag gegenüber dem Endabnehmer unter den nachstehenden Bedingungen Werksgarantie:
Die ORANIER- Garantie erstreckt sich auf die unentgeltliche Instandsetzung des Gerätes bzw. der beanstandeten Teile. Anspruch auf kostenlosen Ersatz besteht nur für solche Teile, die Fehler im Werkstoff und in der Verarbeitung aufweisen.
Übernommen werden dabei sämtliche direkten Lohn- und Materialkosten, die zur Beseitigung dieses Mangels anfallen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
- Die Werksgarantie beträgt 24 Monate und beginnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe, der durch Rechnung oder Lieferschein nachzuweisen ist.
-
Innerhalb der Werksgarantie werden alle Funktionsfehler, die trotz vorschriftsmäßigem Anschluss, sachgemäßer Behandlung und Beachtung der gültigen ORANIER-Einbauvorschriften und Betriebsanleitungen nachweisbar auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzuführen sind, durch unseren Kundendienst beseitigt. Emaille- und Lackschäden werden nur dann von dieser Werksgarantie erfasst, wenn sie innerhalb von 2 Wochen nach Übergabe des ORANIER- Gerätes unserem Kundendienst angezeigt werden. Transportschäden (diese müssen entsprechend den Bedingungen des Transporteurs gegen den Transporteur geltend gemacht werden) sowie Einstellungs-, Einregulierungs- und Umstellarbeiten an Gasverbrauchseinrichtungen fallen nicht unter diese Werksgarantie.
-
Durch Inanspruchnahme der Werksgarantie verlängert sich die Garantiezeit weder für das ORANI noch für neu eingebaute Teile. Ausgewechselte Teile gehen in unser Eigentum über.
-
Über Ort, Art und Umfang der durchzuführenden Reparatur oder über einen Austausch des Gerätes entscheidet unser Kundendienst nach billigem Ermessen. Soweit nicht anders vereinbart, ist unsere Kundendienstzentrale zu benachrichtigen. Die Reparatur wird in der Regel am Aufstellungsort, ausnahmsweise in der Kundendienstwerkstatt durchgeführt. Zur Reparatur anstehende Geräte sind so zugänglich zu machen, dass keine Beschädigungen an Möbeln, Bodenbelag etc. entstehen können.
-
Die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile und die anfallende Arbeitszeit werden nicht berechnet.
-
Wir haften nicht für Schäden und Mängel an Geräten und deren Teile, die verursacht wurden durch:
- Äußere chemische oder physikalische Einwirkungen bei Transport, Lagerung, Aufstellung und Benutzung (z.B. Schäden durch Abschrecken mit Wasser, überlaufende Speisen, Kondenswasser, Überhitzung). Haarrissbildung bei emallierten oder kachelglasierten Teilen ist kein Qualitätsmangel.
- Falsche Größenwahl.
- Nichtbeachtung unserer Aufstellungs- und Bedienungsanleitung, der jeweils geltenden baurechtlichen allgemeinen und örtlichen Vorschriften der zuständigen Behörden, Gas- und Elektrizitätsversorgungsunternehmen. Darunter fallen auch Mängel an den Abgasleitungen (Ofenrohr, ungenügender oder zu starker Schornsteinzug) sowie unsachgemäß ausgeführte Instandhaltungsarbeiten, insbesondere Vornahme von Veränderungen an den Geräten, deren Armaturen und Leitungen.
- Verwendung ungeeigneter Brennstoffe bei mit Kohle und Heizöl gefeuerten Geräten; ungeeigneter Gasbeschaffenheit und Gasdruckschwankungen bei Gasgeräten; ungewöhnlichen Spannungsschwankungen gegenüber der Nennspannung bei Elektrogeräten.
- Falsche Bedienung und Überlastung und dadurch verursachter Überhitzung der Geräte, unsachgemäßer Behandlung, ungenügender Pflege, unzureichender Reinigung der Geräte oder ihrer Teile; Verwendung ungeeigneter Putzmittel (siehe Bedienungsanleitung).
- Verschleiß der den Flammen unmittelbar ausgesetzten Teilen aus Eisen und Schamotte (z.B. Stahl-Guss- oder Schamotteauskleidungen).
Wir haften nicht für mittelbare und unmittelbare Schäden, die durch die Geräte verursacht werden. Dazu gehören auch Raumverschmutzungen, die durch Zersetzungsprodukte organischer Staubanteile hervorgerufen werden und deren Pyrolyseprodukte sich als dunkler Belag auf Tape- ten, Möbeln, Textilien und Ofenteilen niederschlagen können.
Fällt die Beseitigung eines Mangels nicht unter unsere Gewährleistung, dann hat der Endabnehmer für die Kosten des Monteurbesuches und der Instandsetzung aufzukommen.
ORANIER Heiz- und Kochtechnik GmbH
Weidenhäuser Str. 1 – 7
35075 Gladenbach
ORANIER
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