KM 229 - Herd MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG KM 229 MIELE
Gebrauchs- und Montageanweisung

für Elektro-Kochmulde
KM 200
für Glaskeramik-Kochfelder
KM 227 / KM 228
KM 229
Lesen Sie unbedingt die Ge-
brauchsanweisung vor Aufstellung -
Installation - Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und
vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.

M.-Nr. 05 516 470
Inhalt
Gerätebeschreibung 4
Glaskeramik-Kochfelder 4
Elektro-Kochmulde. 5
Kochstellen und Warmhaltezone 6
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 7
Sicherheitshinweise und Warnungen 8
Vor dem ersten Benutzen 14
Vorinformationen 14
Erste Reinigung und erstes Aufheizen 15
Bedienung....16
Ein- und Ausschalten....16
Restwärmeanzeige 16
Einstellbereiche 17
Ankochautomatik....18
Zuschalten des zweiten Heizkreises 19
Warmhaltezone 20
Inbetriebnahmesperre 21
Sicherheitsabschaltung 22
Überhitzungsschutz 23
Kochgeschirr auswählen....24
Tipps zum Energiesparen 24
Reinigung und Pflege 25
Allgemeine Hinweise 25
Glaskeramik-Kochfeld 26
Elektro-Kochmulde. 28
Was tun, wenn ...? 29
Kundendienst. 30
Typenschild 30
Montage 31
Sicherheitshinweise 31
Einbau....31
Sicherheitsabstand oberhalb des Gerätes. 33
Einbau eines Gerätes bei zusätzlicher Nischenverkleidung .... 34
Gerätemaße und Arbeitsplattenausschnitt 35
Befestigen der Klemmfedern....37
Bei Arbeitsplatten aus Granit 37
Gerät einbauen 37
Einbau mit Schutzboden. 38
KM 200....39
Gerätemaße und Arbeitsplattenausschnitt 39
Befestigen der Elektro-Kochmulde. 40
Einbau mit Schutzboden. 41
Elektroanschluss 42
Zusätzlich für Österreich 43
Glaskeramik-Kochfelder
KM 227

①Zweikreis-Kochzone
②Einkreis-Kochzone
③Einkreis-Kochzone (bei KM 227) oder Bräterzone (bei KM 228, KM 229)
④Einkreis-Kochzone
⑤Anzeigefeld
⑥Warmhaltezone mit Bedienfeld (nur bei KM 229)
(siehe Kapitel "Warmhaltezone")
Elektro-Kochmulde
KM 200

text_image
8 9 7 12 11 10⑦⑧⑨⑩Masse-Kochplatten mit
⑪Kochplatteneinfassung
⑫Edelstahl-Mulde
Kochstellen und Warmhaltezone
| KM 227 KM 228 KM 229 | ||||||
| ø in cm Leistung in Watt | ø in cm Leistung in Watt | ø in cm Leistung in Watt | ||||
| Koch-zonen: | ||||||
| 14,5 | / 21,0 | 1000 / 2000 | 14,5 / 21,0 | 1000 / 2000 | 14,5 / 21,0 | 1000 / 2000 |
| 14,5 | 1100 | 14,5 | 1100 | 14,5 | 14,5 | 1100 |
| 18,0 | 1700 | 17,0 / | 17,0 x 26,5 | 1400 / 2200 | 17,0 / 17,0 x 29,0 | |
| 14,5 | 1100 | 14,5 | 1100 | 18,0 | 1700 | |
| Warm-haltezone* | ---- | 14,2 x 32,2 | 120 | |||
| Gesamt:5900 | Gesamt:6400 | |||||
* nur bei KM 229
Alle Kochzonen sind mit Ankochautomatik und Sicherheitsabschaltung ausgestattet (siehe entsprechende Kapitel).
| Koch-platten | KM 200 | |
| ø in cm Leistung in Watt | ||
| 18,0 2000 | ||
| 1500 | ||
| 2000 | ||
| 1500 | ||
| Gesamt:7000 | ||
Alle Kochplatten sind mit einer Sicherheitsabschaltung ausgestattet (siehe entsprechendes Kapitel).
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Geben Sie deshalb Ihr Altgerät entweder über Ihren Händler oder über das öffentliche Sammelsystem in den Materialkreislauf zurück.
Bitte sorgen Sie dafür, dass das Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.
Hierüber informiert Sie die Gebrauchsanweisung unter der Rubrik "Sicherheitshinweise und Warnungen".
Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden am Gerät.
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter!
Bestimmungsgemäße Verwendung
Benutzen Sie das Gerät ausschließlich im Haushalt zum Garen, Erhitzen, Einkochen von Lebensmitteln. Andere Anwendungsarten sind unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.
Technische Sicherheit
Vergleichen Sie vor dem Anschließen des Gerätes unbedingt die Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf den Typenschildern mit denen des Elektronetzes.
Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Elektroinstallateur.
Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung vorhanden ist. Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüfen.
Der Hersteller kann nicht verantwortlich gemacht werden für Schäden, die durch eine fehlende oder unterbrochene Schutzleiterverbindung verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Benutzen Sie das Gerät nur im eingebauten Zustand, damit keine elektrischen Bauteile berührt werden können.
Öffnen Sie auf keinen Fall das Gehäuse des Gerätes.
Eventuelles Berühren spannungsführender Anschlüsse sowie Verändern des elektrischen und mechanischen Aufbaus gefährden Sie und führen möglicherweise zu Funktionsstörungen des Gerätes.
Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachkräfte durchführen.
Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Eine Reparatur des Gerätes während der Garantiezeit darf nur von einem vom Hersteller autorisierten Kundendienst vorgenommen werden, sonst besteht bei nachfolgenden Schäden kein Garantieanspruch mehr.
Das Gerät ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
– die Sicherungen der Hausinstallation ausgeschaltet sind,
– die Schraubsicherungen der Hausinstallation ganz herausgeschraubt sind,
– die Netzanschlussleitung vom Elektronetz getrennt ist.
Ziehen Sie bei Geräten mit Netzstecker nicht an der Anschlussleitung, sondern am Stecker, um das Gerät vom Netz zu trennen.
Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) dürfen nur von Fachbetrieben/Fachkräften durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.
Gebrauch
Vorsicht! Verbrennungsgefahr! Im Kochstellenbereich entstehen hohe Temperaturen!
Das Gerät wird bei Betrieb heiß und bleibt es auch noch einige Zeit nach dem Ausschalten. Achten Sie besonders auf Kinder!
Bewahren Sie keine Gegenstände, die für Kinder von Interesse sein könnten, in Stauräumen über oder hinter dem Gerät auf. Die Kinder werden sonst dazu verleitet, auf das Gerät zu klettern. Verbrennungsgefahr!
Achten Sie darauf, dass Kinder nicht die Möglichkeit haben, heiße Töpfe und Pfannen herunterzuziehen. Es besteht Verbrennungs- und Verbrühungsgefahr! Ein spezielles Kinderschutzgitter (im Fachhandel erhältlich) schützt davor.
Schützen Sie Ihre Hände bei allen Arbeiten am heißen Gerät mit wärmeisolierten Handschuhen, Topflappen oder Ähnlichem. Achten Sie darauf, dass die Topflappen nicht nass oder feucht sind. Dadurch wird ihre Wärmeleitfähigkeit erhöht, und es kann zu Verbrennungen kommen.
Elektro-Kochmulde
Verwenden Sie keine Kochplatten-Abdeckungen. Wird die Kochplatte mit aufgelegter Abdeckung eingeschaltet, kann sie sich verziehen. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich zwischen Kochplatte und Abdeckung Feuchtigkeit sammelt und zu Korrosion führt.
Vermeiden Sie, dass kochsalzhaltige Speisen oder Flüssigkeiten auf die Kochplatteneinfassung und die Edelstahl-Mulde gelangen. Gegebenenfalls müssen diese Stoffe sofort gründlich entfernt werden, um Korrosion zu verhindern.
Achten Sie darauf, dass die Kochplatten nicht über längere Zeit hinweg nass oder feucht bleiben. Sonst besteht Korrosionsgefahr. Trocknen Sie feuchte Kochplatten durch kurzes Einschalten.
Glaskeramik-Kochfeld
Solange die Restwärmeanzeigen leuchten, sind die Kochzonen heiß. Verbrennungsgefahr!
Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände oder Kochgeschirre auf die Glaskeramikfläche fallen. Auch leichte Gegenstände (z. B. Salzstreuer) können Risse oder Brüche in der Glaskeramikscheibe verursachen.
Schalten Sie das Gerät sofort aus, wenn in der Glaskeramikscheibe ein Bruch, Sprung, Riss entsteht. Überkochende Speisen können durch diese defekten Stellen an spannungsführende Teile des Kochfeldes gelangen und einen Kurzschluss auslösen. Ziehen Sie den Netzstecker des Gerätes oder schalten Sie die Sicherung der Hausinstallation aus. Benachrichtigen Sie dann den Kundendienst.
Verwenden Sie keine Töpfe oder Pfannen mit ungeschliffenem Boden (z. B. aus Guss) oder mit Graten. Diese können die Glaskeramikscheibe verkratzen. Beachten Sie, dass auch Sandkörner Kratzer verursachen können.
Um das Einbrennen von Rückständen zu vermeiden, entfernen Sie Verschmutzungen so schnell wie möglich und achten Sie beim Aufsetzen von Kochgeschirr darauf, dass der Geschirrboden sauber, fettfrei und trocken ist.
Vermeiden Sie, dass Zucker in fester oder flüssiger Form, Kunststoff oder Alufolie auf die heißen Kochzonen gelangen. Diese Stoffe schmelzen, kleben fest und können dadurch beim Erkalten Risse, Brüche oder andere bleibende Veränderungen in der Glaskeramikscheibe verursachen. Sind die oben genannten Stoffe versehentlich doch auf die heißen Kochzonen gelangt, schalten Sie das Gerät bitte aus und entfernen Sie noch im heißen Zustand den Zucker bzw. den Kunststoff oder die Alufolie mit einem Glasschaber. Vorsicht:
Da die Kochzonen heiß sind, besteht Verbrennungsgefahr! Die Kochzonen anschließend im kalten Zustand nachreinigen.
Stellen Sie keinesfalls heiße Töpfe oder Pfannen im Bereich des Anzeigefeldes oder des Bedienfeldes für die Warmhaltezone ab. Dadurch kann die darunter liegende Elektronik beschädigt werden.
Reinigen Sie die Fugen zwischen Kochfeldrahmen und Arbeitsplatte sowie zwischen Rahmen und Glaskeramikscheibe nicht mit spitzen Gegenständen. Die Dichtungen können beschädigt werden.
Allgemein
Verwenden Sie das Gerät nicht zum Heizen von Räumen. Durch die hohen Temperaturen können leicht entzündliche Gegenstände in der Nähe zu brennen beginnen. Darüber hinaus würde sich die Lebensdauer des Gerätes verringern.
Erhitzen Sie keine geschlossenen Behälter, z. B. Konservendosen, auf den Kochstellen. Durch den entstehenden Überdruck können die Behälter bzw. Dosen platzen, und es besteht Verletzungs- und Verbrühungsgefahr!
Benutzen Sie das Gerät nicht als Ablagefläche. Bei versehentlichem Einschalten oder vorhandener Restwärme besteht die Gefahr, dass das Ablagegut - je nach Material - sich erhitzt (Verbrennungsgefahr!), zu schmelzen oder zu brennen beginnt.
Decken Sie das Gerät nie mit einem Tuch oder einer Herdschutzfolie ab. Bei versehentlichem Einschalten besteht Brandgefahr.
Lassen Sie das Gerät bei Arbeiten mit heißem Fett oder Öl nicht unbeaufsichtigt. Überhitztes Fett oder Öl kann sich entzünden und dabei sogar die Dunstabzugshaube in Brand setzen. Brandgefahr!
Sollte sich heißes Fett oder Öl dennoch einmal entzünden, versuchen Sie keinesfalls, mit Wasser zu löschen! Ersticken Sie das Feuer, z. B. mit einer Decke oder dem Schaum eines Feuerlöschers.
Flambieren Sie niemals unter einer Dunstabzugshaube. Die Flammen können die Dunstabzugshaube in Brand setzen.
Achten Sie beim Benutzen einer Steckdose in Gerätenähe darauf, dass die Netzanschlussleitung des jeweiligen Elektrogerätes nicht mit dem heißen Gerät in Berührung kommt. Die Leitungsisolierung könnte beschädigt werden.
Stromschlaggefahr!
Erhitzen Sie Speisen immer ausreichend. Evtl. vorhandene Keime in den Speisen werden nur durch genügend hohe Temperaturen und eine ausreichend lange Einwirkzeit abgetötet.
Benutzen Sie kein Geschirr aus Kunststoff oder Alufolie. Es schmilzt bei hohen Temperaturen. Darüber hinaus besteht Brandgefahr!
Verwenden Sie kein Geschirr mit zu dünnem Boden und erhitzen Sie niemals Geschirr ohne Inhalt, es sei denn, der Geschirrhersteller erlaubt diese Anwendung ausdrücklich. Bei Nichtbeachtung kann das Kochfeld beschädigt werden.
Achten Sie besonders auf Kinder und halten Sie sie grundsätzlich vom Gerät fern.
Verwenden Sie zum Reinigen des Gerätes keinesfalls ein Dampf-Reinigungsgerät.
Der Dampf kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss auslösen.
Zubehör bei Glaskeramik-Kochfeldern
Schieben Sie nach dem Benutzen des Glasschabers die Klinge wieder ein. Verletzungsgefahr!
Entsorgung des Altgerätes
Ziehen Sie bei ausgedienten Geräten den Netzstecker aus der Steckdose, oder lassen Sie bei Festanschluss das Anschlusskabel von einer Fachkraft aus der Netzanschlussdose entfernen. Machen Sie Netzanschlussleitung sowie Stecker unbrauchbar. Sie verhindern damit, dass ein Missbrauch mit den Geräten getrieben wird.
Vorinformationen
Kleben Sie das Typenschild, das sich bei den Unterlagen Ihres Gerätes befindet, an die dafür vorgesehene Stelle im Kapitel "Typenschild".
Nur bei Herden mit der Funktion "Inbetriebnahmesperre" (siehe Gebrauchsanweisung Herd): Damit Sie die Kochstellen in Betrieb nehmen können, muss die Inbetriebnahmesperre ausgeschaltet sein. Ge- hen Sie dazu vor wie in der Gebrauchs-anweisung Ihres Herdes beschrieben.
Erste Reinigung und erstes Aufheizen
Vor dem ersten Benutzen sollten Sie wie folgt vorgehen:
Glaskeramik-Kochfeld:
■ Wischen Sie das Kochfeld mit einem feuchten Tuch ab und reiben Sie es danach trocken.
Verwenden Sie kein Spülmittel, da dadurch bleibende bläuliche Verfärbungen auf dem Glas entstehen können.
Die Bauteile aus Blech sind mit einem Pflegemittel geschützt. Deshalb kommt es beim ersten Aufheizen vorübergehend zur Geruchsbildung. Die Geruchsbildung und eventuell auftretender Dunst vergehen nach kurzer Zeit und weisen nicht auf einen Falschanschluss oder Gerätedefekt hin.
Elektro-Kochmulde:
■ Damit der auf die Kochplatten aufgebrachte Schutzüberzug gegen Korrosionsbildung nachhärtet, schalten Sie die Kochplatten für ca. 5 Minuten ohne aufgesetztes Kochgeschirr bei höchster Leistungsstufe ein.
Beim ersten Aufheizen kommt es zur Rauch- und Geruchsbildung. Sorgen Sie daher für eine gute Belüftung der Küche.
Ein- und Ausschalten
Alle Kochstellen werden eingeschaltet, indem man die zugehörigen Kochstellenknebel nach rechts dreht, und ausgeschaltet, indem man die Kochstellenknebel nach links auf "0" dreht.
Die Kochstellenknebel können nicht über Ⓞbzw. "12" hinaus auf "0" ge-dreht werden.
Mit dem Einschalten einer Kochstelle aktivieren Sie zugleich die Ankochautomatik (siehe entsprechendes Kapitel).
Restwärmeanzeige
(nur bei Glaskeramik-Kochfeldern)
Nach dem Einschalten einer Kochzone leuchtet die zugehörige Restwärmeanzeige im Anzeigefeld auf, z. B. vorn links:

Die Restwärmeanzeige erlischt nach dem Ausschalten der Kochzone erst dann, wenn die Kochzone ohne Gefahr berührt werden kann.
Solange die Restwärmeanzeigen leuchten, die Kochzonen nicht berühren und keine hitzeempfindlichen Gegenstände darauf ablegen. Verbrennungs- und Brandgefahr!
Nur bei KM 229:
Bitte beachten Sie, dass die Restwärmeanzeigen bei ausgeschaltetem Kochfeld nach einer Stromunterbrechung nicht leuchten, selbst wenn die Kochzonen noch heiß sind.
Einstellbereiche
Die Einstellbereiche sind bei allen Kochstellen gleich:
| Garvorgang Einstellbereich | |
| Schmelzen von Butter, Schokolade etc.Auflösen von GelatineZubereitung von Joghurt | 1 - 2 |
| Abschlagen von Soßen nur aus Eigelb und ButterErwärmen kleiner Mengen FlüssigkeitWarmhalten von Gerichten, die leicht ansetzenQuellen von Reis | 1 - 3 |
| Erwärmen von flüssigen und halbfesten GerichtenAbschlagen von Cremes und Soßen, z. B. Weinschaum oderHollandaiseKochen von MilchbreiZubereiten von Omelette und Spiegeleiern ohne KrusteDünsten von Obst | 3 - 5 |
| Auftauen von TiefkühlkostDünsten von Gemüse, FischQuellen von Teigwaren, HülsenfrüchtenQuellen von Getreide | 4 - 6 |
| Ankochen und Fortkochen größerer Mengen 7 | |
| Schonendes Braten (ohne Überhitzen des Fettes) von Fisch,Schnitzel, Bratwurst, Spiegeleiern etc. | 8 - 9 |
| Backen von Kartoffelpuffern, Pfannkuchen, Plinsen etc. 9 - 11 | |
| Kochen von großen Mengen WasserAnkochen | 11 - 12 |
| Symbol für die Zuschaltung* des 2. Heizkreises © |
* nur auf Glaskeramik-Kochfeldern bei einer Zweikreis-Kochzone oder Bräterzone möglich
Diese Angaben sind Richtwerte. Sie beziehen sich auf normale Portionen für 4 Personen. Bei höheren Töpfen, beim Kochen ohne Deckel und für größere Mengen ist ein höherer Einstellbereich erforderlich. Werden kleinere Mengen zubereitet, ist ein niedrigerer Einstellbereich zu wählen.
Ankochautomatik
Schalten Sie die Ankochautomatik bei Elektro-Kochmulden immer aus.
Mit dem Einschalten einer Kochstelle wird zugleich die Ankochautomatik aktiviert. Aus regelungstechnischen Gründen sollten Sie die Ankochautomatik nur bei Glaskeramik-Kochfeldern verwenden.
So kochen Sie mit Ankochautomatik:
■ Stellen Sie beim Einschalten gleich die gewünschte Fortkochstufe ein.
Die Kochstelle heizt dann automatisch mit höchster Leistung an (Ankochstoß) und schaltet dann auf die eingestellte Leistungsstufe = Fortkochstufe zurück. Die Ankochzeit hängt von der eingestellten Fortkochstufe ab (siehe Tabelle).
Während der Ankochzeit können Sie die Fortkochstufe jederzeit erhöhen, die Ankochzeit verändert sich dann entsprechend. Eine Verringerung der Fortkochstufe führt dagegen zum Ausschalten der Ankochautomatik.
| Fortkochstufe Ankochzeit in Minuten | |
| 1 0,5 | |
| 2 | 2 |
| 3 2,5 | |
| 4 | 3 |
| 5 | 4 |
| 6 | 6 |
| 7 | 9 |
| 8 | 2 |
| 9 | 2 |
| 10 2,5 | |
| 11 2,5 | |
| 12 | - |
So schalten Sie die Ankochautomatik aus:
■ Schalten Sie die Kochstelle ein und wählen Sie eine höhere Leistungsstufe als gewünscht.
■ Warten Sie mindestens 10 Sekunden und stellen Sie dann den Knebel auf die gewünschte Leistungsstufe zurück.
Zuschalten des zweiten Heizkreises
(nur bei Glaskeramik-Kochfeldern)
Bei Verwendung von größerem Kochgeschirr können Sie den zweiten Heizkreis einer Zweikreis-Kochzone bzw. Bräterzone zuschalten.
So gehen Sie vor:
■ Drehen Sie den Kochstellenknebel nach rechts über "12" hinaus auf das Symbol ©.
■Danach drehen Sie den Kochstellenknebel nach links auf die gewünschte Leistungsstufe.
Nur bei KM 229:
Der zugeschaltete zweite Heizkreis wird im Anzeigefeld durch eine Kontrollleuchte neben der Restwärmeanzeige der Kochzone angezeigt, z. B. bei der Kochzone vorn links:

Sie schalten den zweiten Heizkreis aus, indem Sie den Kochstellenknebel zurück auf "0" drehen.
Bedienung
Warmhaltezone
(nur bei KM 229)
Sie bedienen die Warmhaltezone, in- dem Sie die davor angeordneten Sen- sorschaltfelder berühren.
Aus Sicherheitsgründen müssen Sie zum Einschalten zwei, zum Ausschalten nur ein Sensorschaltfeld berühren.
So schalten Sie die Warmhaltezone ein:
■ Berühren Sie zuerst das Schaltfeld ○—.
Die Betriebskontrollleuchte ^14 der Warmhaltezone blinkt.
■ Berühren Sie anschließend das Schaltfeld ①.
Die Betriebskontrollleuchte ^14 leuchtet konstant, d. h. die Warmhaltezone ist eingeschaltet. Ca. 8 Minuten nach dem Einschalten beginnt die Restwärmeanzeige ^13 zu leuchten.
So schalten Sie die Warmhaltezone aus:
■ Berühren Sie das Schaltfeld ① oder ⚫.
Die Betriebskontrollleuchte erlischt. Die Restwärmeanzeige erlischt erst dann, wenn die Warmhaltezone ohne Gefahr berührt werden kann.
Solange die Restwärmeanzeige leuchtet, die Warmhaltezone nicht berühren und keine hitzeempfindlichen Gegenstände darauf ablegen. Verbrennungs- und Brandgefahr!
Bitte beachten Sie, dass die Restwärmeanzeige nach einer Stromunterbrechung nicht leuchtet, selbst wenn die Warmhaltezone noch heiß ist.
Achten Sie darauf, dass die Sensorschaltfelder frei von Verschmutzungen und abgelegten Gegenständen bleiben. Sonst kann es zu unbeabsichtigten Schaltvorgängen kommen.
Stellen Sie keinesfalls heißes Kochgeschirr auf dem Bedienfeld ab. Dadurch kann die darunter liegende Elektronik beschädigt werden.
Inbetriebnahmesperre
(nur bei entsprechenden Herd-Modelen)
Je nach Gerätemodell ist Ihr Herd mit einer Inbetriebnahmesperre ausgestattet (siehe Gebrauchsanweisung Herd).
Damit können Sie verhindern, dass die Kochstellen unbeabsichtigt eingeschaltet werden.
Die Inbetriebnahmesperre lässt sich nur einschalten, wenn die Kochstellen ausgeschaltet sind. Gehen Sie zum Ein- und Ausschalten der Inbetriebnahme- sperre vor, wie in der Gebrauchsanweisung Ihres Herdes beschrieben.
Die Inbetriebnahmesperre hat keinen Einfluss auf den Betrieb der Warmhaltezone (nur bei KM 229).
Sicherheitsabschaltung
Ihr Gerät ist mit einer Sicherheitsabschaltung ausgestattet für den Fall, dass es nach dem Benutzen nicht ausgeschaltet wurde.
Wenn eine Kochstelle über einen ungewöhnlich langen Zeitraum hinweg (siehe Tabelle) mit gleich bleibender Leistungsstufe beheizt wird, schaltet sich das Gerät automatisch ab.
Sind mehrere Kochstellen eingeschaltet, richtet sich die maximale Betriebsdauer nach der höchsten eingestellten Leistungsstufe.
■Drehen Sie alle Kochstellenknebel auf "0", dann können Sie das Gerät wieder ganz normal in Betrieb nehmen.
| Leistungsstufe Maximale Betriebsdauer in Stunden | |
| 1 | 10 |
| 2 | 5 |
| 3 | 5 |
| 4 | 4 |
| 5 | 4 |
| 6 | 4 |
| 7 | 3 |
| 8 | 3 |
| 9 | 2 |
| 10 | 2 |
| 11 | 2 |
| 12 | 1 |
Überhitzungsschutz
Jede Kochstelle ist mit einem Überhitzungsschutz (Innentemperaturbegrenzer) ausgestattet. Dieser schaltet die Beheizung der Kochstelle automatisch ab, bevor Sie sich überhitzt. Sobald sich die Kochstelle abgekühlt hat, schaltet sich die Beheizung wieder automatisch ein.
Zum Auslösen des Überhitzungsschutzes kann es kommen, wenn
– die Kochstelle ohne aufgesetztes Kochgeschirr eingeschaltet ist.
- Kochgeschirr ohne Inhalt erhitzt wird.
- der Boden des Kochgeschirrs nicht eben auf der Kochstelle aufliegt.
- das Kochgeschirr die Wärme schlecht leitet.
Bei Glaskeramik-Kochfeldern erkennen Sie das Auslösen des Überhitzungsschutzes daran, dass sich die Beheizung auch bei der höchsten einstellbaren Leistungsstufe ein- und ausschaltet.
Kochgeschirr auswählen
- Verwenden Sie Töpfe und Pfannen mit einem stabilen Boden, der im kalten Zustand leicht nach innen gewölbt ist. Im heißen Zustand liegt der Geschirrboden dann eben auf der Kochzone auf. Unebene Böden verlängern die Garzeit.

- Achten Sie darauf, dass der Topf-bzw. Pfannenboden mit der Größe der Kochzone übereinstimmt oder etwas größer ist. So wird nicht unnötig Hitze abgestrahlt. Bitte beachten Sie, dass bei Pfannen und Töpfen häufig der maximale bzw. obere Durchmesser angegeben wird. Wichtig ist aber der (in der Regel kleinere) Bodendurchmesser.

Tipps zum Energiesparen
- Garen Sie nach Möglichkeit nur in geschlossenen Töpfen oder Pfannen. So wird verhindert, dass Wärme unnötig entweicht.

- Schalten Sie bei längeren Garzeiten die Kochzone bereits 5 bis 10 Minuten vor Garzeitende ab. Damit wird die Restwärme ausgenutzt.
Allgemeine Hinweise
Reinigen Sie Ihr Kochfeld / Ihre Kochmulde regelmäßig, am besten nach je- dem Kochvorgang. Lassen Sie dazu das Gerät abkühlen. Gehen Sie dann beim Reinigen vor wie im Kapitel "Glas- keramik-Kochfeld" bzw. "Elektro-Koch- mulde" beschrieben.
Verwenden Sie keinesfalls ein Dampf-Reinigungsgerät.
Der Dampf kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss auslösen.
Verwenden Sie niemals sand-, soda-/alkali-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel, kein Backofenspray, keinen Geschirrspülmaschinen-Reiniger und weder Stahlwolle noch raue Schwämme oder harte Bürsten. Verwenden Sie auch keine Schwämme oder andere Reinigungshilfen, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten. Dadurch werden die Oberflächen angegriffen.
Glaskeramik-Kochfeld
Verwenden Sie keine spitzen Ge- genstände, damit die Dichtungen zwischen Glas und Rahmen bzw. zwischen Rahmen und Arbeitsplatte nicht beschädigt werden.
Verwenden Sie kein Spülmittel, da dadurch bleibende bläuliche Verfär bungen auf dem Glas entstehen können.
Beachten Sie bei Verwendung von speziellen Glaskeramikreinigungsmitteln die Angaben des Herstellers.
Wischen Sie sorgfältig alle Reste von speziellen Glaskeramikreinigungsmitteln mit einem feuchten Tuch von den Kochzonen, sie können beim Wiederaufheizen der Kochzonen ätzend wirken.
Reiben Sie nach jeder feuchten Reinigung Ihr Gerät trocken. Dadurch vermeiden Sie Kalkrückstände.
Um das Einbrennen von Rückständen zu vermeiden, entfernen Sie Verschmutzungen so schnell wie möglich und achten Sie beim Auf setzen von Kochgeschirr darauf, dass der Geschirrboden sauber, fettfrei und trocken ist.
Entfernen Sie alle groben Verschmut zungen mit einem feuchten Tuch, fest anhaftende Verschmutzungen mit einem Glasschaber.
Reinigen Sie das Kochfeld anschließend gründlich mit einigen Tropfen eines speziellen Glaskeramikreinigungs mittels und mit einem Küchenpapier oder einem sauberen Tuch. Dadurch werden auch Kalkrückstände, die durch übergekochtes Wasser verursacht sind, sowie metallisch schim- mernde Flecken (Aluminiumrückstände) entfernt.
Bei Bedarf können Sie ein Reinigungsmittel mit pflegenden Zusätzen verwenden, das einen Wasser und Schmutz abweisenden Film bildet.
Wischen Sie das Kochfeld zum Schluss nass ab und reiben Sie es mit einem sauberen Tuch trocken.
Gelangen Zucker, Kunststoff oder Alufolie auf das heiße Kochfeld, schalten Sie die betreffende Kochzone aus. Schaben Sie diese Stoffe sofort, also im heißen Zustand, mit einem Glas - schaber gründlich von der Kochzone. Vorsicht: Dabei besteht Verbrennungs gefahr!
Reinigen Sie die Kochzone anschließend im erkalteten Zustand wie zuvor beschrieben.
©
Elektro-Kochmulde
Kochplatten
Entfernen Sie leichte Verschmutzungen mit einem feuchten Tuch. Fest anhaftende Verschmutzungen können Sie abkratzen oder abscheuern.
Wir empfehlen, die Kochplatten nach dem Reinigen von Zeit zu Zeit mit einem Spezial-Pflegemittel zu behandeln.
Verwenden Sie scheuernde Reinigungsmittel nur für die Kochplatten, nicht aber für die Kochplatteneinfassung oder die Edelstahl-Mulde.
Schmutz und Feuchtigkeit dürfen nicht in das Innere der Kochplatten dringen.
Feuchte Kochplatten sollten Sie durch kurzzeitiges Einschalten trocknen, um Korrosion zu vermeiden.
Kochplatteneinfassung
Reinigen Sie die Kochplatteneinfassung mit einem nicht scheuernden Edelstahl-Reinigungsmittel.
Edelstahl-Mulde
Reinigen Sie die Edelstahl-Mulde mit einem weichen Schwammtuch, warmem Wasser und mit etwas Spülmittel oder mit einem nicht scheuernden Edelstahl-Reinigungsmittel.
Zur Pflege können Sie ein Edelstahl-Pflegemittel verwenden, das einen Schmutz abweisenden Film bildet. Tragen Sie das Mittel mit einem weichen Tuch ganzflächig und dünn auf die gereinigte Mulde auf. Sie können ein entsprechendes Mittel z. B. über den Kundendienst beziehen.
Entfernen Sie kochsalzhaltige Speisen oder Flüssigkeiten sofort gründlich von der Kochplatteneinfassung und der Edelstahl-Mulde, um Korrosion zu verhindern.
Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Was ist zu tun, wenn ...
... das Gerät nach dem Einschalten nicht heiß wird?
Prüfen Sie, ob
– die Inbetriebnahmesperre (nur bei entsprechenden Herd-Modellen) aktiviert ist. Schalten Sie sie ggf. wie in der Gebrauchsanweisung Ihres Herdes beschrieben aus.
– die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst hat. Fordern Sie eventuell eine Elektrofachkraft oder den Kundendienst an.
... sich das Gerät während des Benutzens ausschaltet?
Wahrscheinlich war die Betriebsdauer einer Kochstelle zu lang (siehe Kapitel "Sicherheitsabschaltung").
... bei Glaskeramik-Kochfeldern die Anzeigen im Anzeigefeld blinken?
Der Strom war während des Betriebes ausgefallen. Drehen Sie alle Kochstellenknebel auf "0", dann können Sie das Gerät wieder ganz normal in Betrieb nehmen.
... bei Glaskeramik-Kochfeldern sich die Beheizung einer Kochzone bei der höchsten einstellbaren Leistungsstufe ein- und ausschaltet?
Der Überhitzungsschutz hat ausgelöst (siehe Kapitel "Überhitzungsschutz").
... bei eingeschalteter Ankochautomatik der Inhalt des Kochgeschirrs kaum oder gar nicht zu kochen beginnt?
Dies kann daran liegen, dass
- das Kochgeschirr die Wärme schlecht leitet.
- große Lebensmittelmengen erhitzt werden.
Wählen Sie eine höhere Fortkochstufe oder kochen Sie bei höchster Leistungsstufe an und schalten dann von Hand zurück.
Kundendienst
Bei Störungen, die Sie nicht selbst beheben können, benachrichtigen Sie bitte:
- Ihren Miele Fachhändler oder
– den Miele Werkkundendienst unter den Telefonnummern:
D Deutschland
0800 - 22 44 666
A Österreich
Salzburg (06 62) 85 84-3/322
Wien (01) 6 80 95-300
Graz (03 16) 24 04-321/322
Innsbruck (05 12) 24 01-300
L Luxemburg
(00352) 4 97 11-20/22
Der Kundendienst benötigt die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem beiliegenden Typenschild.
Typenschild
Kleben Sie hier das beiliegende Typenschild ein. Achten Sie darauf, dass die Modellbezeichnung mit den Angaben auf der Titelseite dieser Gebrauchsanweisung übereinstimmt.
Sicherheitshinweise
Einbau
Um Schäden am Gerät zu vermeiden, darf dieses erst nach der Montage der Oberschränke und der Dunstabzugshaube eingebaut werden.
Furniere der Arbeitsplatte müssen mit hitzebeständigem Kleber (100 °C) verarbeitet sein, damit sich diese nicht lösen oder verformen. Die Wandabschlussleisten müssen hitzebeständig sein.
Beim Einbau eines Gerätes dürfen sich an einer Seite und an der Rückseite beliebig hohe Schrank- oder Raumwände befinden, an der anderen Seite darf kein Möbelstück oder Gerät höher als das Kochfeld sein (siehe Abbildungen).
Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) dürfen nur von Fachbetrieben/Fachkräften durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.

sehr empfehlenswert!

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50 mm ①nicht empfehlenswert!
①Abstand zum Ausschnitt: min. 50 mm. Ausnahme bei nicht brennbaren Materialien. Siehe: Einbau eines Gerätes bei zusätzlicher Nischenverkleidung.

Die Geräte lassen sich ausschließlich mit Herden oder Schaltkästen aus dem dazugehörigen Programm des Herstellers kombinieren.
Die Kombinationsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem Verkaufshandbuch bzw. der Typenliste.
Bei der Kombination mit anderen Geräten entfällt der Garantieanspruch, da die Gewähr für einen ordnungsgemäßen Betrieb dann nicht mehr gegeben ist.
Der Einbau der Geräte über Kältegeräten, Geschirrspülern sowie Wasch- und Trockengeräten ist nicht zulässig.
Wenn sich unmittelbar unter dem Kochfeld weder ein Backofen noch ein Herd oder Schaltkasten befindet, so muss in dem Möbel-Unterschrank
- eine feste Frontblende und
- ein zusätzlicher Schutzboden eingebaut werden.
Ist das Kochfeld jedoch breiter als der Backofen, Herd oder Schaltkasten, so muss der Schutzboden und die Frontblende jeweils in dem überstehenden Bereich angebracht werden.
Befindet sich unter dem Gerät eine Schublade, dürfen darin keine brennbaren Gegenstände, z. B. Spray-dosen, aufbewahrt werden. Eventuell vorhandene Besteckkästen müssen aus hitzebeständigem Material sein.
Sicherheitsabstand oberhalb des Gerätes

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50 mm ②② Zwischen dem Gerät und einer oberhalb angebrachten Dunstabzugs-haube muss der vom Hersteller an-gegebene Sicherheitsabstand eingehalten werden. Bei fehlenden Angaben, z. B. für ein Hängebord etc., muss dieser Abstand für leicht ent-flammbare Materialien min. 760 mm betragen.
Wenn für verschiedene Geräte unterhalb einer Dunstabzugshaube, z. B. Wokbrenner und Elektrokochfeld, unterschiedliche Sicherheitsabstände in der Montage-/Gebrauchsanweisung angegeben sind, wählen Sie bitte den größeren von beiden.
Alle Maße in der Montageanweisung sind in mm angegeben.
Bewahren Sie die Montageanweisung auf und geben Sie diese einem eventuellen Nachbesitzer weiter.
Einbau eines Gerätes bei zusätzlicher Nischenverkleidung

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① ② ③ ④ min. 50 ⑤ ⑥①Mauerwerk
②Nischenverkleidung
③Wandabschlussleiste
④Arbeitsplatte
⑤Ausschnitt in der Arbeitsplatte
⑥50 mm Mindestabstand zwischen Nischenverkleidung und Ausschnitt in der Arbeitsplatte.
Dieser Abstand ist nur erforderlich, wenn das Material der Nischenverkleidung aus Holz oder anderen brennbaren Materialien besteht. Bei nicht brennbaren Materialien (Metall, keramische Fliesen oder ähnliches) kann dieses Maß um die Materialstärke der Nischenverkleidung unterschritten werden.
Durch hohe Temperaturen kann eine Zerstörung oder Veränderung der Materialien auftreten.
Gerätemaße und Arbeitsplattenausschnitt
KM 227 / KM 228

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40 3 504 574 10 ② ① max. R4 min. 50 560 490 75 75①Klemmfedern
②Freiraum für Leitungszuführung
■Fertigen Sie den Arbeitsplattenausschnitt nach dem jeweiligem Maßbild an.
■ Bitte beachten Sie den Mindestabstand von 50 mm zur Rückwand sowie rechts oder links zu einer Seitenwand. Siehe Kapitel "Sicherheitshinweise".
■ Die Schnittflächen sollten mit speziellem Lack, Silikonkautschuk oder Gießharz versiegelt werden, um ein Aufquellen durch Feuchtigkeit zu verhindern.
Die verwendeten Materialien müssen temperaturbeständig sein.
Wird beim Einbau festgestellt, dass die Dichtung des Rahmens an den Ecken nicht richtig auf der Arbeitsfläche aufliegt, so kann der Eckenradius, max. R4, mit der Stichsäge vorsichtig nachgearbeitet werden.
KM 229

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40 3 514 794 10 ① max.R4 75 780 500 min. 50 75 ②①Klemmfedern
②Freiraum für Leitungszuführung
■Fertigen Sie den Arbeitsplattenausschnitt nach dem jeweiligem Maßbild an.
■ Bitte beachten Sie den Mindestabstand von 50 mm zur Rückwand sowie rechts oder links zu einer Seitenwand. Siehe Kapitel "Sicherheitshinweise".
■ Die Schnittflächen sollten mit speziellem Lack, Silikonkautschuk oder Gießharz versiegelt werden, um ein Aufquellen durch Feuchtigkeit zu verhindern.
Die verwendeten Materialien müssen temperaturbeständig sein.
Wird beim Einbau festgestellt, dass die Dichtung des Rahmens an den Ecken nicht richtig auf der Arbeitsfläche aufliegt, so kann der Eckenradius, max. R4, mit der Stichsäge vorsichtig nachgearbeitet werden.
Befestigen der Klemmfedern

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75 ①■Die mitgelieferten Klemmfedern ① am oberen Rand des Ausschnittes auflegen und mit den mitgelieferten Schrauben 3,5 x 25 mm befestigen (siehe Abbildung oben).
Bei Arbeitsplatten aus Granit

Die Klemmfedern ①müssen bei Ar - beitsplatten aus Granit mit starkem doppelseitigem Klebeband positioniert und befestigt werden. Danach die Ränder der Klemmfedern zusätzlich mit Silikon verkleben. Die Schrauben werden für Arbeitsplatten aus Granit nicht benötigt.
Gerät einbauen

■ Die Netzleitung durch den Ausschnitt nach unten führen und das Gerät an das Netz anschließen.
■Das Kochfeld lose auf die Klemmfedern ①auflegen.
■Mit beiden Händen das Kochfeld gleichmäßig am Rand nach unten drücken, bis es deutlich merkbar ein-rastet. Achten Sie dabei darauf, dass die Dichtung des Kochfeldes auf der Arbeitsplatte aufliegt. Nur so ist eine allseitige Dichtwirkung gewährleistet. Das Ausheben des Kochfeldes kann nur mit einem Spezialwerkzeug vorgenommen werden.

Auf keinen Fall darf Fugendichtungsmittel zwischen den Rahmen des Kochfeldoberteiles und die Arbeitsplatte gelangen!
Der Ausbau im Servicefall würde erschwert, Rahmen / Arbeitsplatte könnten dadurch beschädigt werden.
Das Dichtungsband unter dem Rand des Kochfeldoberteiles gewährleistet eine ausreichende Abdichtung zur Arbeitsplatte.
Einbau mit Schutzboden

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≥50 10 55■Befindet sich unterhalb des Kochfeldes weder ein Backofen, noch ein Herd oder Schaltkasten muss ein durchgehender Schutzboden mit einem Mindestabstand von 55 mm ab Oberkante Arbeitsplatte angebracht werden.
Zwischen dem Einlegeboden und der Rückwand muss zusätzlich ein Luftspalt von 10 mm eingehalten werden (siehe Abbildung).
KM 200
Gerätemaße und Arbeitsplattenausschnitt

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510 580 35 6 560 490 60⑥Einbauhöhe
■Fertigen Sie den Arbeitsplattenausschnitt nach dem jeweiligem Maßbild an.
■ Bitte beachten Sie den Mindestabstand von 50 mm zur Rückwand sowie rechts oder links zu einer Seitenwand. Siehe Kapitel "Sicherheitshinweise".
■Die Schnittflächen sollten mit speziellem Lack, Silikonkautschuk oder Gießharz versiegelt werden, um ein Aufquellen durch Feuchtigkeit zu verhindern. Die verwendeten Materialien müssen temperaturbeständig sein.
Befestigen der Elektro-Kochmulde

①Dichtungsband
②Kochmulde
③Arbeitsplatte
④Klemmbügel
⑤Schraube
■ Die Schraube ⑤lösen.
■ Die Kochmulde ②in den Arbeitsplat-tenausschnitt einsetzen und zentrieren.
■ Die Schrauben ⑤ nach rechts drehen, bis die Klemmbügel fest in der Arbeitsplatte ③ klemmen.
■ Achten Sie dabei darauf, dass das Dichtungsband ①der Kochmulde auf der Arbeitsplatte aufliegt. Nur so ist eine allseitige Dichtwirkung gewährleistet.

Auf keinen Fall darf Fugendichtungsmittel zwischen den Rahmen des Kochfeldoberteiles und die Arbeitsplatte gelangen!
Der Ausbau im Servicefall würde erschwert, Rahmen / Arbeitsplatte könnten dadurch beschädigt werden.
Das Dichtungsband unter dem Rand des Kochfeldoberteiles gewährleistet eine ausreichende Abdichtung zur Arbeitsplatte.
Einbau mit Schutzboden

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≥50 10 55■Befindet sich unterhalb des Kochfeldes weder ein Backofen, noch ein Herd oder Schaltkasten muss ein durchgehender Schutzboden mit einem Mindestabstand von 55 mm ab Oberkante Arbeitsplatte angebracht werden.
Zwischen dem Einlegeboden und der Rückwand muss zusätzlich ein Luftspalt von 10 mm eingehalten werden (siehe Abbildung).
Elektroanschluss
Der Anschluss darf nur von einer Elektrofachkraft vorgenommen werden, die vom zuständigen Energieversorgungs-Unternehmen zugelassen ist.
Der Berührungsschutz betriebsisolierter Teile muss nach der Montage sichergestellt sein!
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild. Diese Angaben müssen mit denen des Netzes übereinstimmen.
Das Gerät muss durch Trenneinrichtungen allpolig vom Netz abgeschaltet werden können! (Im abgeschalteten Zustand muss ein Kontaktabstand von mindestens 3 mm vorhanden sein!) Die Trenneinrichtungen sind Überstromschutzorgane und Schutzschalter.
Soll der Stromkreis des Gerätes vom Netz getrennt werden, gehen Sie je nach Installation in der Verteilung wie folgt vor:
- Schmelzsicherungen:
Sicherungseinsätze aus den Schraubkappen ganz herausnehmen. oder:
– Sicherungs-Schraubautomaten:
Prüfknopf (rot) drücken, bis der Mittelknopf (schwarz) herausspringt. oder:
– Einbau-Sicherungsautomaten:
(Leitungs-Schutzschalter, mind. Typ B oder C !): Kipphebel von 1 (Ein) auf 0 (Aus) stellen. oder:
- FI-Schutzschalter:
(Fehlerstrom-Schutzschalter) Den Hauptschalter von 1 (Ein) auf 0 (Aus) schalten oder die Prüftaste betätigen.
Das Netz ist nach der Trennung gegen Wiedereinschalten zu sichern.
Fehlerstromschutzschalter:
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE bzw. ÖVE, dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA vorzuschalten. Bei einer Absicherung ≤100 mA kann es nach längerer Nichtinbetriebnahme zum Auslösen des FI-Schutzschalters kommen.
Achtung!
Der Hersteller kann nicht verantwortlich gemacht werden für Schäden, die durch einen installationsseitig fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Der Hersteller macht darauf aufmerksam, dass keine Haftung für mittelbare oder unmittelbare Schäden übernommen wird, die durch unsachgemäßen Einbau oder falschen Anschluss entstehen.
Zusätzlich für Österreich
Beim Anschluss des Gerätes an das Elektronetz beauftragen Sie bitte eine Elektrofachkraft, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig beachtet.
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der ÖVE, dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA vorzuschalten.
Durch elektronische Bauteile kann im Fehlerfall ein Fehlerstrom mit einem Gleichstromanteil von mehr als 6 mA oder von mehr als 20 % des Gesamtfehlerstroms verursacht werden. Es sind daher in der Installation unbedingt gleichstromsensitive Fehlerstrom-Schutzschalter zu verwenden.
Deutschland:
Miele & Cie. GmbH & Co.
D-33325 Gütersloh
Telefon (0 52 41) 89-0
Telefax (0 52 41) 89-20 90
Miele im Internet: www.miele.de
T-Online *6 38 00 #
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestr. 1
A-5071 Wals bei Salzburg
Telefon (06 62) 85 84-0
Telefax (06 62) 85 84-219
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