KM 5673 - Herd MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG KM 5673 MIELE
Gebrauchs- und Montageanweisung

Lesen Sie unbedingt die Ge-
brauchs- und Montageanweisung vor
Aufstellung - Installation - Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und
vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.
d e - D E
M.-Nr. 06 618 511
Inhalt
Gerätebeschreibung 4
KM 5670....4
KM 5672 / KM 5677 5
KM 5673....6
Kochzonenanzeige 7
Timer-/Memory-Anzeige 8
Kochzonendaten 8
Sicherheitshinweise und Warnungen 9
Aktiver Umweltschutz 15
Vor dem ersten Benutzen 16
Erste Reinigung 16
Inbetriebnahme 16
Abgleich der Sensorfelder....17
Funktionsweise der Kochzonen 18
Bedienung 19
Sensorfelder....19
Einschalten 19
Einstellbereiche 20
Kochen mit Ankochautomatik 21
Kochen ohne Ankochautomatik....22
Zuschaltungen 23
Ausschalten und Restwärmeanzeige 24
Kochgeschirr 25
Tipps zum Energiesparen 26
Timer und Memory-Funktion 27
Einführung 27
Kurzzeitwecker einstellen 27
Kochzonen automatisch abschalten 28
Timer-Startwert. 28
Memory-Funktion 29
Kombi-Betrieb 31
Sicherheitseinrichtungen 32
Verriegelung 32
Stop and Go....33
Sicherheitsabschaltung 34
Überhitzungsschutz. 35
Reinigung und Pflege 36
Programmierung 38
Was tun, wenn ...? 42
Kochleistung prüfen 44
Nachkaufbares Zubehör 46
Sicherheitshinweise zum Einbau 47
Rahmen-/Facettenkochfelder 51
Einbaumaße 51
Arbeitsplatte vorbereiten 54
Klemmfedern befestigen 55
Kochfeld einsetzen 56
Dichtung 57
Flächenbündige Kochfelder 58
Einbaumaße 58
Arbeitsplatte vorbereiten und Kochfeld einsetzen 60
Netzanschlusskasten 62
Elektroanschluss 63
Anschlussleitung 64
Anschlussschema 65
Kundendienst, Typenschild 66
KM 5670
Kochfeld

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① ② ③ ④Kochzonen
①④ Zweikreis-Kochzonen
② Einkreis-Kochzone
③ Bräterzone
Bedienfeld

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⑥ - + - + ⑦ ⑦ ⑥ - + M - + - + ① ⑬ ⑭ ⑮ ⑯ ⑰ 13 12 11 10 9 8Sensorfelder
⑥ Einstellen der Leistungsstufe
⑦ Zuschaltungen
⑧ Einschalten des Timers, Wechseln zwischen den Funktionen, Anwählen einer Kochzone
⑩ Verriegelung
⑪ Einstellen der Zeit / Wahl des Memory-Programms
⑫ EIN/AUS des Kochfeldes
⑬ Memory-Funktion
Kontrollleuchte
⑨ Verriegelung
Gerätebeschreibung
KM 5672 / KM 5677
Kochfeld
Kochzonen
①③ Zweikreis-Kochzonen
②④ Einkreis-Kochzonen
⑤ Einkreis-Kochzone, mit
④ kombinierbar zur BräterPlus-Zone
Bedienfeld
Sensorfelder
⑥ Einstellen der Leistungsstufe
⑦ Zuschaltungen
⑧ Einschalten des Timers, Wechseln zwischen den Funktionen, Anwählen einer Kochzone
⑩ Verriegelung
⑪ Einstellen der Zeit / Wahl des Memory-Programms
⑫ EIN/AUS des Kochfeldes
⑬ Memory-Funktion
Kontrollleuchte
⑨ Verriegelung
KM 5673
Kochfeld

①⑤ Zweikreis-Kochzonen
②④ Einkreis-Kochzonen
③ Bräterzone
Bedienfeld

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⑥ - + - + - + ⑦ ⑥ - + M - + - + ① ⑬ ⑮ ⑯ ⑰ 13 12 11 10 9 8Sensorfelder
⑥ Einstellen der Leistungsstufe
⑦ Zuschaltungen
⑧ Einschalten des Timers, Wechseln zwischen den Funktionen, Anwählen einer Kochzone
⑩ Verriegelung
⑪ Einstellen der Zeit / Wahl des Memory-Programms
⑫ EIN/AUS des Kochfeldes
⑬ Memory-Funktion
Kontrollleuchte
⑨ Verriegelung
Kochzonenanzeige

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12. - +⑭ Anzeige:
= Betriebsbereitschaft der Kochzone
1 bis 12 = Leistungsstufe
≡ = Restwärme
F = Fehler (siehe Kapitel "Sicherheitsabschaltung")
R = Ankochautomatik bei erweitertem Umfang der Leistungsstufen
PO usw. = Programm (siehe Kapitel "Programmierung")
50 usw. = Status (siehe Kapitel "Programmierung")
⑮ Kontrollleuchte für erweiterten Umfang der Leistungsstufen (siehe Kapitel "Programmierung")
⑯ Leuchtring: Die Anzahl der leuchtenden Segmente entspricht der eingestellten Leistungsstufe (Ausnahme: siehe Kapitel "Kochen mit Ankochautomatik").
⑰ Leuchtsegment für Zuschaltung
Timer-/Memory-Anzeige
(Beispiel)

⑱ Kontrollleuchte für Kochzonenzuordnung, z. B. Kochzone hinten rechts
⑲ Anzeigefeld für Zeit/Memory-Programm
$$ 0 0 \text { bis } 9 9 = \text { Zeit } $$
$$ P 1 \text { bis } P 5 = \text { Memory - Programm } $$
⑳ Kontrollleuchte für belegtes Memory-Programm
Kochzonendaten
| Kochzone | KM 5670 | KM 5673 | KM 5672 / KM 5677 | |||
| ∅ in cm Leistungin Wattbei 230 V | ∅ in cm Leistungin Wattbei 230 V | ∅ in cm Leistungin Wattbei 230 V | ||||
| 14,5 / 21,0 | 1000 / 2200 | 14,5 / 21,0 | 1000 / 2200 | 10,0 / 18,0 | 600 / 1800 | |
| 14,5 | 1100 | 14,5 | 1100 | 14,5 | 1200 | |
| - | - | 17,0 /17,0 x 29,0 | 1500 /2600 | 14,5 / 23,0 | 1100 / 2500 | |
| 17,0 /17,0 x 29,0 | 1500 /2600 | 14,5 | 1100 | 18,0 | 1800 | |
| 10,0 / 18,0 | 600 / 1800 | 10,0 / 18,0 | 600 / 1800 | 18,0 | 1800 | |
| ☐ + ☐ | - | - | - | - | 18,0 x 41,0 | 4000 |
| Gesamt: 7700 | Gesamt: 8800 | Gesamt: 9500 | ||||
Lesen Sie vor dem ersten Benutzen aufmerksam die Gebrauchsanweisung. Dadurch schützen Sie sich selbst und vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.
Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu bedienen, dürfen dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf, und geben Sie diese einem eventuellen Nachbesitzer weiter.
Technische Sicherheit
Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft eingebaut und angeschlossen werden. Beauftragen Sie bitte eine Elektrofachkraft, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig einhält. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch Fehler beim Einbau oder Anschluss verursacht werden.
Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvorkehrung vorhanden ist.
Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Elektrofachkraft überprüfen. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch eine fehlende oder unterbrochene Schutzleitung verursacht werden.
Der Anschluss des Gerätes an das Elektronetz darf nicht über eine Verlängerungsleitung erfolgen. Verlängerungsleitungen gewähren nicht die nötige Sicherheit des Gerätes.
Öffnen Sie auf keinen Fall das Gehäuse des Gerätes. Eventuelles Berühren spannungsführender Teile sowie Verändern des elektrischen und mechanischen Aufbaus gefährden Sie und führen möglicherweise zu Funktionsstörungen des Gerätes.
Sachgemäßer Gebrauch
Benutzen Sie das Gerät nur im eingebauten Zustand. Nur so ist sichergestellt, dass Sie nicht mit Strom führenden Teilen in Berührung kommen.
▶ Dieses Gerät ist nur für die Verwendung im Haushalt, nicht für gewerbliche Zwecke bestimmt.
Lassen Sie das Gerät während des Betriebes nicht unbeaufsichtigt!
Leerkochende Töpfe können zu Schäden an der Glaskeramik führen, für die der Hersteller keine Haftung übernimmt.
Überhitztes Fett oder Öl kann sich entzünden und einen Brand entfachen.
Benutzen Sie das Gerät nur zur Zubereitung von Speisen. Andere Anwendungsarten sind unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.
▶ Verwenden Sie das Gerät nicht zum Heizen von Räumen. Durch die hohen Temperaturen können leicht entzündliche Gegenstände in der Nähe zu brennen beginnen. Darüber hinaus würde sich die Lebensdauer des Gerätes verringern.
Bei längerer, intensiver Benutzung des Gerätes wird der Rahmen heiß, und auch das Bedienfeld kann sich erwärmen. Dies ist ein normaler Vorgang, keine Fehlfunktion.
Kinder im Haushalt
Nutzen Sie die Verriegelung, damit Kinder das Gerät nicht unbeaufsichtigt einschalten oder Einstellungen ändern können.
Das Gerät ist für die Benutzung durch Erwachsene bestimmt, die den Inhalt dieser Gebrauchsanweisung genau kennen. Kinder können die Gefahren, die im Umgang mit dem Gerät bestehen, oft nicht ausreichend erkennen. Sorgen Sie daher für die nötige Beaufsichtigung der Kinder.
Ältere Kinder dürfen das Gerät nur benutzen, wenn ihnen die Bedienung so erklärt wurde, dass sie das Gerät sicher handhaben und mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen können.
Lassen Sie Kinder nicht mit dem Gerät spielen.
Das Gerät wird bei Betrieb heiß und bleibt es noch einige Zeit nach dem Ausschalten. Halten Sie Kinder vom Gerät fern, bis es so weit abgekühlt ist, dass jegliche Verbrennungsgefahr ausgeschlossen ist.
Bewahren Sie keine Gegenstände, die für Kinder von Interesse sein könnten, in Stauräumen über oder hinter dem Gerät auf. Die Kinder werden sonst dazu verleitet, auf das Gerät zu klettern. Verbrennungsgefahr!
Achten Sie darauf, dass Kinder nicht die Möglichkeit haben, heiße Töpfe und Pfannen herunterzuziehen. Drehen Sie Topf- und Pfannengriffe zur Seite über die Arbeitsfläche, um Verbrennungs- und Verbrühungsgefahr auszuschließen! Ein spezielles Kinderschutzgitter (im Fachhandel erhältlich) reduziert die Gefahr.
▶ Verpackungsteile (z. B. Folien, Styropor) können für Kinder gefährlich sein. Erstickungsgefahr! Bewahren Sie Verpackungsteile außerhalb der Reichweite von Kindern auf und entsorgen Sie sie so schnell wie möglich.
Schutz des Gerätes vor Beschädigungen
▶ Verwenden Sie nur Töpfe und Pfannen mit glattem Boden. Raue Topf- und Pfannenböden verkratzen die Glaskeramikscheibe.
Erhitzen Sie niemals Geschirr ohne Inhalt, es sei denn, der Geschirrhersteller erlaubt diese Anwendung ausdrücklich. Bei Nichtbeachtung kann das Kochfeld beschädigt werden.
▶ Halten Sie das Kochfeld sauber. Salz, Zucker oder Sandkörner, z. B. vom Gemüse putzen, können Kratzer verursachen.
Gelangen Zucker, zuckerhaltige Speisen, Kunststoff oder Alufolie auf das heiße Kochfeld, schalten Sie das Gerät aus. Schaben Sie diese Stoffe sofort, also im heißen Zustand, mit einem Glasschaber gründlich von der Kochzone, da sie sonst beim Erkalten die Glaskeramikscheibe beschädigen. Vorsicht, es besteht Verbrennungsgefahr! Reinigen Sie die Kochzone anschließend im erkalteten Zustand.
Um das Einbrennen von Rückständen zu vermeiden, entfernen Sie Verschmutzungen so schnell wie möglich und achten Sie beim Aufsetzen von Kochgeschirr darauf, dass der Geschirrboden sauber, fettfrei und trocken ist.
Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände oder Kochgeschirre auf die Glaskeramikfläche fallen. Auch leichte Gegenstände (z. B. Salzstreuer) können Risse oder Brüche in der Glaskeramikscheibe verursachen.
▶ Verwenden Sie zum Reinigen keinesfalls einen Dampfreiniger. Der Dampf kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss auslösen.
Stellen Sie keinesfalls heiße Töpfe oder Pfannen im Bereich des Bedienfeldes ab. Dadurch kann die darunter liegende Elektronik beschädigt werden.
Schutz vor Verbrennungen und Verbrühungen
Das Gerät wird bei Betrieb heiß und bleibt es auch noch einige Zeit nach dem Ausschalten. Erst wenn die Restwärmeanzeigen erloschen sind, besteht keine Verbrennungsgefahr mehr.
Schützen Sie Ihre Hände bei allen Arbeiten am heißen Gerät mit wärmeisolierten Handschuhen, Topflappen oder Ähnlichem. Achten Sie darauf, dass diese Textilien nicht nass oder feucht sind. Dadurch wird ihre Wärmeleitfähigkeit erhöht, und es kann zu Verbrennungen kommen.
Erhitzen Sie keine geschlossenen Behälter, z. B. Konservendosen, auf den Kochzonen. Durch den entstehenden Überdruck können die Behälter bzw. Dosen platzen, und es besteht Verletzungs- und Verbrühungsgefahr!
Benutzen Sie das Gerät nicht als Ablagefläche.
Bei eingeschaltetem Gerät, versehentlichem Einschalten oder vorhandener Restwärme besteht die Gefahr, dass metallische Gegenstände sich erhitzen (Verbrennungsgefahr).
Anderes Ablagegut kann je nach Material schmelzen oder sich entzünden.
Feuchte Topfdeckel können sich festsaugen.
Schalten Sie die Kochzonen nach Gebrauch aus!
Decken Sie das Gerät nie mit einem Tuch oder einer Herdschutzfolie ab. Bei versehentlichem Einschalten besteht Brandgefahr.
Entzündet sich heißes Fett oder Öl, versuchen Sie keinesfalls, mit Wasser zu löschen! Ersticken Sie das Feuer, z. B. mit Hilfe eines Kochgeschirrdeckels, eines feuchten Geschirrtuches oder Ähnlichem.
Flambieren Sie niemals unter einer Dunstabzugshaube. Die Flammen können die Dunstabzugshaube in Brand setzen.
Bei einem Gerätedefekt
Sollten Sie einen Defekt des Gerätes feststellen, schalten Sie zuerst das Gerät und anschließend auch die Sicherung aus. Schmelzsicherungen müssen ganz herausgedreht sein. Benachrichtigen Sie den Kundendienst.
Sorgen Sie dafür, dass das Gerät vor Abschluss der Reparatur keine Verbindung zum Elektronetz hat.
▶ Schalten Sie das Gerät auch bei Brüchen, Sprüngen oder Rissen in der Glaskeramikscheibe sofort aus und trennen Sie es vom Elektronetz wie zuvor beschrieben. Andernfalls besteht Stromschlaggefahr!
Ist die Anschlussleitung beschädigt, muss sie von einer Elektro-Fachkraft durch eine spezielle Anschlussleitung Typ H 05 VV-F oder H 05 RR-F ersetzt werden, die beim Hersteller oder Kundendienst erhältlich ist.
Reparaturen dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden. Unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für Sie bedeuten und Schäden am Gerät nach sich ziehen. Öffnen Sie auf keinen Fall das Gehäuse des Gerätes.
▶ Eine Reparatur des Gerätes während der Garantiezeit darf nur von einem vom Hersteller autorisierten Kundendienst vorgenommen werden, sonst besteht bei nachfolgenden Schäden kein Garantieanspruch mehr.
Schutz vor weiteren Gefahren
Achten Sie beim Benutzen einer Steckdose in Gerätenähe darauf, dass die Netzanschlussleitung des jeweiligen Elektrogerätes nicht mit dem heißen Gerät in Berührung kommt. Die Leitungsisolierung könnte beschädigt werden. Stromschlaggefahr!
▶ Erhitzen Sie Speisen immer ausreichend. Evtl. vorhandene Keime in den Speisen werden nur durch genügend hohe Temperaturen und eine ausreichend lange Einwirkzeit abgetötet.
Benutzen Sie kein Geschirr aus Kunststoff oder Alufolie. Es schmilzt bei hohen Temperaturen. Darüber hinaus besteht Brandgefahr!
Gelangt ein Haustier auf das Kochfeld, kann es dabei ein Sensorfeld berühren und dadurch eine Kochzone einschalten. Halten Sie deshalb Haustiere grundsätzlich vom Gerät fern.
Befindet sich unter dem Gerät eine Schublade, dürfen darin weder Spraydosen noch leicht entzündliche Flüssigkeiten noch andere brennbare Materialien aufbewahrt werden. Eventuell vorhandene Besteckkästen müssen aus hitzebeständigem Material sein.
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die an Ihrem Wohnort eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte. Informieren Sie sich gegebenenfalls bei Ihrem Fachhändler.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.
Kleben Sie das Typenschild, das sich bei den Unterlagen Ihres Gerätes befindet, an die dafür vorgesehene Stelle im Kapitel "Typenschild".
Erste Reinigung
Entfernen Sie evtl. angebrachte Schutzfolien und Aufkleber.
Wischen Sie vor dem ersten Benutzen Ihr Gerät mit einem feuchten Tuch ab und trocknen Sie es danach.
Verwenden Sie zur Reinigung der Glaskeramikfläche kein Spülmittel, da dadurch bleibende bläuliche Verfärbungen entstehen können.
Inbetriebnahme
Nur bei Facettenkochfeldern (mit geschliffenem Glasrand):
In den ersten Tagen nach dem Einbau kann noch ein kleiner Spalt zwischen Kochfeld und Arbeitsplatte sichtbar sein. Er wird sich durch die Benutzung verringern. Die elektrische Sicherheit Ihres Gerätes ist trotz des kleinen Spaltes stets gewährleistet.
Die Bauteile aus Metall sind mit einem Pflegemittel geschützt. Deshalb kommt es vorübergehend zur Geruchsbildung, wenn das Gerät das erste Mal in Betrieb genommen wird.
Der Geruch und eventuell auftretender Dunst weisen nicht auf einen Falschan-schluss oder Gerätedefekt hin. Sie sind nicht gesundheitsschädlich.
Abgleich der Sensorfelder
Automatischer Abgleich
Damit stets eine einwandfreie Funktionsweise der Sensorfelder gewährleistet ist, werden die zugehörigen Senso ren
- nach Anschluss des Gerätes und nach jeder Unterbrechung der Stromzufuhr, z. B. durch Stromaus - fall, neu abgeglichen.
Während des automatischen Ab - gleichs leuchtet die Kontrollleuchte für die Verriegelung und das Koch - feld kann nicht eingeschaltet werden. - während des Betriebes ständig an die wechselnden Umgebungsbedingungen angeglichen.
Konnte der automatische Abgleich nicht erfolgreich durchgeführt werden, leuchtet in den Kochzonenanzeigen vorn links und vorn rechts ein R, hinten links ein F. In der Kochzonenanzeige hinten rechts und in der Timer-/Memo ry-Anzeige leuchten Ziffern.
In diesem Fall können Sie den Abgleich manuell herbeiführen.
Manueller Abgleich
■ Sorgen Sie zunächst dafür, dass kein direktes Licht (Sonnen- oder künstliches Licht) auf das Kochfeld fällt. Außerdem darf die Umgebung des Kochfeldes weder zu dunkel sein noch sollten wechselnde Lichtverhält nisse herrschen.
■ Achten Sie darauf, dass das gesamte Kochfeld und die Sensorfelder nicht bedeckt sind. Entfernen Sie jegliches Kochgeschirr und reinigen Sie das Kochfeld ggf. von Rückständen.
■ Unterbrechen Sie die Stromversorgung des Kochfeldes für ca. 1 Minute.
Sobald die Stromversorgung wiederhergestellt ist, wird die Reaktionsempfindlichkeit der Sensorfelder von der Elektronik neu eingestellt.
Sollte danach das Problem immer noch bestehen, rufen Sie bitte den Kunden-dienst.
Einkreis-Kochzonen sind mit einem Heizband ausgestattet, Zwei-kreis-Kochzonen und Bräterzonen mit zwei Heizbändern. Abhängig vom Modell können die Heizbänder durch einen Ring getrennt sein.
Jede Kochzone hat einen Überhitzungsschutz (Innentemperaturbegrenzer), der das Überhitzen der Glaskeramikscheibe verhindert (siehe Kapitel "Überhitzungsschutz").
Wird eine Leistungsstufe eingestellt, schaltet sich die Beheizung ein und das Heizband ist durch die Glaskeramikscheibe sichtbar.
Die Heizleistung der Kochzonen ist abhängig von der eingestellten Leistungsstufe und wird elektronisch geregelt. Dies bewirkt das "Takten" einer Kochzone: die Beheizung wird an- und ausgeschaltet.
Einkreis-Kochzone

① Überhitzungsschutz
② Heizband
Zweikreis-Kochzone

① Technisch bedingt, kein Defekt
② Überhitzungsschutz
③ äußeres Heizband
④ Isolierring
⑤ inneres Heizband
Sensorfelder
Das Bedienfeld Ihres Glaskeramik-Kochfeldes ist mit elektronischen Sensorfeldern ausgestattet. Diese reagieren auf Fingerkontakt. Sie bedienen die Kochzonen, indem Sie mit dem Finger die entsprechenden Sensorfelder berühren. Jede Reaktion der Sensorfelder wird mit einem akustischen Signal quittiert.
Achten Sie darauf, nur die gewünschten Sensorfelder mittig mit senkrechtem Finger zu berühren, und das Bedienfeld frei von Verschmutzungen und abgelegten Gegenständen zu halten. Die Sensorfelder reagieren andernfalls nicht, oder es kommt zu unbeabsichtigten Schaltvorgängen, ggf. sogar zum automatischen Abschalten des Kochfeldes (siehe Kapitel "Sicherheitsabschaltung"). Stellen Sie keinesfalls heißes Kochgeschirr auf den Sensorfeldern ab. Dadurch kann die darunter liegende Elektronik beschädigt werden.
Einschalten
Sie müssen erst das Kochfeld und dann die gewünschte Kochzone einschalten.
Lassen Sie das Gerät während des Betriebes nicht unbeaufsichtigt!
So schalten Sie das Kochfeld ein:
■ Berühren Sie das EIN-/AUS-Sensorfeld ①.
In den Anzeigen aller Kochzonen erscheint eine 0, in der Timer-/Memory-Anzeige erscheint 00. Erfolgt keine weitere Eingabe, schaltet sich das Kochfeld aus Sicherheitsgründen nach wenigen Sekunden wieder ab.
So schalten Sie eine Kochzone ein:
■ Stellen Sie durch Berühren der Sensorfelder - oder + die gewünschte Leistungsstufe zwischen 1 und 12 ein.
Falls Sie mit - beginnen, wählen Sie das Kochen mit Ankochautomatik, falls Sie mit + beginnen, wählen Sie ohne Ankochautomatik (siehe entsprechende Kapitel).
Möchten Sie eine weitere Kochzone einschalten, bei der die 0 bereits erloschen ist, berühren Sie einmal kurz - oder +. Die 0 erscheint, und Sie können eine Leistungsstufe (mit oder ohne Ankochautomatik) wählen.
Einstellbereiche
| Garvorgang Einstellbereich* | werkseitig(12 Leistungs-stufen) | erweitert**(23 Leistungs-stufen) |
| Schmelzen von Butter, Schokolade etc.Auflösen von GelatineZubereitung von Joghurt | 1 - 2 1 - 2 | |
| Abschlagen von Soßen nur aus Eigelb und ButterErwärmen kleiner Mengen FlüssigkeitWarmhalten von Gerichten, die leicht ansetzenQuellen von Reis | 1 - 3 1 - 3 | |
| Erwärmen von flüssigen und halbfesten GerichtenAbschlagen von Cremes und Soßen, z. B. Weinschaumoder HollandaiseKochen von MilchbreiZubereiten von Omelette und Spiegeleiern ohne KrusteDünsten von Obst | 3 - 5 3 - 5 | |
| Auftauen von TiefkühlkostDünsten von Gemüse, FischQuellen von Teigwaren, HülsenfrüchtenQuellen von Getreide | 4 - 6 4 - 6 | |
| Ankochen und Fortkochen größerer Mengen | 7 | 7. |
| Schonendes Braten (ohne Überhitzen des Fettes) von Fisch,Schnitzel, Bratwurst, Spiegeleiern etc. | 8 - 9 8 - 9 | |
| Backen von Kartoffelpuffern, Pfannkuchen, Plinsen etc. | 9 - 11 | 9 - 11. |
| Kochen von großen Mengen WasserAnkochen | 11 - 12 11 | - 12 |
* Diese Angaben sind Richtwerte. Sie beziehen sich auf normale Portionen für 4 Personen. Bei höheren Töpfen, beim Kochen ohne Deckel und für größere Mengen ist ein höherer Einstellbereich erforderlich. Werden kleinere Mengen zubereitet, ist ein niedrigerer Einstellbereich zu wählen.
** Wenn Sie eine feiner abgestimmte Einstellung der Leistungsstufen wünschen, können Sie den Umfang der Leistungsstufen erweitern (siehe Kapitel "Programmierung"). Die Zwischenstufen werden mit einem leuchtenden Punkt neben der Zahl dargestellt.
Kochen mit Ankochautomatik
Bei aktivierter Ankochautomatik heizt die Kochzone automatisch mit höchster Leistung an (Ankochstoß) und schaltet dann auf die eingestellte Leistungsstufe = Fortkochstufe zurück. Die Ankochzeit hängt von der gewählten Fortkochstufe ab (siehe Tabelle).
Bei den hohen Fortkochstufen sind nur relativ kurze Ankochzeiten notwendig, da bei diesen Einstellungen im Allgemeinen das leere Kochgeschirr zum Anbraten erhitzt wird.
| Fortkochstufe* Ankochzeitin Minuten und Sekunden (ca.) | |
| 1 0:30 | |
| 1. 1:15 | |
| 2 2:00 | |
| 2. 2:15 | |
| 3 2:30 | |
| 3. 2:45 | |
| 4 3:00 | |
| 4. 3:30 | |
| 5 4:00 | |
| 5. 5:00 | |
| 6 6:00 | |
| 6. 7:30 | |
| 7 9:00 | |
| 7. 9:10 | |
| 8 2:00 | |
| 8. 2:00 | |
| 9 2:00 | |
| 9. 2:00 | |
| 10 2:30 | |
| 10. 2:30 | |
| 11 2:30 | |
| 11. 2:30 | |
| 12 | - |
* Die Fortkochstufen mit Punkt sind nur bei erweitertem Umfang der Leistungsstufen (siehe Kapitel "Programmierung") vorhanden.
So aktivieren Sie die Ankochautomatik:
■ Schalten Sie die Kochzone mit dem Sensorfeld - ein. Berühren Sie - so lange, bis die gewünschte Fortkochstufe erscheint, z. B. 3.
Während der Ankochzeit leuchten 12
Segmente im Leuchtring. Nach Ablauf dieser Zeit leuchten nur noch so viele
Segmente, wie es der eingestellten
Fortkochstufe entspricht.
Beispiel:
während der Ankochzeit:

text_image
3 - +während der Fortkochzeit:

Die Fortkochstufe kann während der Ankochzeit mit - oder + verringert bzw. erhöht werden. Die Ankochzeit ändert sich entsprechend.
Kochen ohne Ankochautomatik
■ Schalten Sie die Kochzone mit dem Sensorfeld + ein. Berühren Sie + so lange, bis die gewünschte Leistungsstufe in der Anzeige erscheint, z. B. 4:

Die Leistungsstufe wird zusätzlich durch die Anzahl der Segmente im Leuchtring angezeigt, d. h. bei der Leistungsstufe 4 durch vier Segmente.
Zuschaltungen
Bei Verwendung von größerem Kochgeschirr können Sie bei einer Zwei-kreis-Kochzone bzw. Bräterzone den zweiten Heizkreis zuschalten.
Zwei neben- oder hintereinander liegende Einkreis-Kochzonen und der dazwischen liegende Brückenheizkörper werden zu einer BräterPlus-Zone zusammengeschaltet.
Die BräterPlus-Zone wird nur durch die mit dem Schaltfeld Ⓞ gekennzeichnete Kochzone bedient. Die Zuschaltung ist nur möglich, wenn die zugehörige Kochzone ausgeschaltet ist.
■ Schalten Sie die Kochzone durch Berühren von - oder + ein und wählen Sie eine Leistungsstufe.
■ Berühren Sie das Sensorfeld Zuschaltungen Ⓞ.
Leuchtet eine 0 in der Anzeige der Kochzone, können Sie auch erst das Sensorfeld © berühren und dann eine Leistungsstufe wählen.
Bei der BräterPlus-Zone wird die 0 bzw. die eingestellte Leistungsstufe in beiden Kochzonenanzeigen dargestellt.
Die Zuschaltung wird im Leuchtring durch ein kurzes Segment links oben angezeigt (siehe Pfeil).

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5 - +Sie schalten die Zuschaltung aus, indem Sie erneut das Sensorfeld Ⓞ berühren oder die Anzeige der Kochzone auf 0 zurückstellen.
Ausschalten und Restwärmeanzeige
So schalten Sie eine Kochzone aus:
■ Berühren Sie gleichzeitig die Sensorfelder - und + der betreffenden Kochzone.
In der Anzeige der Kochzone leuchtet für wenige Sekunden eine 0. Ist die Kochzone noch heiß, wird danach die Restwärme angezeigt.

So schalten Sie das Kochfeld aus:
■ Berühren Sie das EIN-/AUS-Sensorfeld ①.
Damit sind alle Kochzonen ausgeschaltet. In den Anzeigen der noch heißen Kochzonen erscheint jeweils die Restwärmeanzeige.
Die Balken der Restwärmeanzeige erlöschen nacheinander mit zunehmender Abkühlung der Kochzonen. Der letzte Balken erlischt erst dann, wenn die Kochzonen ohne Gefahr berührt werden können.
Solange die Restwärmeanzeigen leuchten, die Kochzonen nicht berühren und keine hitzeempfindlichen Gegenstände darauf ablegen. Verbrennungs- und Brandgefahr!
Nach einer Stromunterbrechung werden die Restwärmeanzeigen blinkend dargestellt.
Bitte beachten Sie, dass die Restwärmeanzeigen bei einer Fehlermeldung nicht leuchten, selbst wenn die Kochzonen noch heiß sind.
Kochgeschirr
- Für das Glaskeramik-Kochfeld ist jedes Topf- und Pfannenmaterial geeignet.
- Am besten geeignet sind Töpfe und Pfannen mit dickem Boden, der im kalten Zustand leicht nach innen gewölbt ist. Bei Erwärmung dehnt sich der Boden aus und steht eben auf der Kochzone. So wird die Wärme optimal geleitet.

- Weniger geeignet ist Kochgeschirr aus Glas, Keramik oder Steingut. Diese Materialien leiten die Wärme nicht gut weiter.
-
Verwenden Sie nur Töpfe und Pfannen mit glattem Boden. Raue Topf- und Pfannenböden verkratzen die Glaskeramikscheibe.
-
Heben Sie das Kochgeschirr zum Versetzen an. So vermeiden Sie Schlieren durch Abrieb und Kratzer.
- Achten Sie darauf, dass der Topf-bzw. Pfannenboden mit der Größe der Kochzone übereinstimmt oder etwas größer ist. So wird nicht unnötig Hitze abgestrahlt. Beachten Sie, dass bei Pfannen und Töpfen häufig der maximale bzw. obere Durchmesser angegeben wird. Wichtig ist aber der (in der Regel kleinere) Bodendurchmesser.

Tipps zum Energiesparen
- Garen Sie nach Möglichkeit nur in geschlossenen Töpfen oder Pfannen. So wird verhindert, dass Wärme unnötig entweicht.

- Wählen Sie für kleine Mengen einen kleinen Topf. Ein kleiner Topf auf einer kleinen Kochzone benötigt weniger Energie als ein großer, nur wenig gefüllter Topf auf einer großen Kochzone.
- Garen Sie mit wenig Wasser und schalten Sie nach dem Ankochen bzw. Anbraten rechtzeitig auf eine niedrigere Leistungsstufe zurück.
- Schalten Sie bei längeren Garzeiten die Kochzone bereits 5 bis 10 Minuten vor Garzeitende ab. Damit wird die Restwärme ausgenutzt.
Einführung
Das Kochfeld ist ausgestattet mit:
- Kurzzeitwecker (Timer-Funktion)
- Automatisches Abschalten der Kochzonen (Timer-Funktion)
- Memory-Funktion.
In den folgenden Kapiteln ist erklärt, wie sie einzeln genutzt werden. Den Kombi-Betrieb beschreibt das gleichnamige Kapitel.
Bei den Timer-Funktionen können Sie eine Zeit von 1 bis 99 Minuten einstellen. Mit dem Sensorfeld - verringern Sie die Zeit von 99 bis 00, mit dem Sensorfeld + erhöhen Sie die Zeit von 00 bis 99. Durch gleichzeitiges Berühren von und + wird die Anzeige auf 00 zurückgestellt.
Bei allen Funktionen erscheint nach Ablauf der Zeit einige Sekunden lang 00 in der Timer-/Memory-Anzeige, gleichzeitig ertönt ein Signal. Möchten Sie den Signalton vorzeitig beenden, berühren Sie das Sensorfeld ⏻.
Kurzzeitwecker einstellen
Die Benutzung des Kurzzeitweckers ist sowohl bei eingeschaltetem als auch bei ausgeschaltetem Kochfeld möglich. Der Kurzzeitwecker funktioniert wie ein Handküchenwecker.
■ Berühren Sie das Sensorfeld ⏻, - oder +.
In der Timer-/Memory-Anzeige erscheint 00.
■ Berühren Sie das Sensorfeld - oder + so lange, bis die gewünschte Zeit angezeigt wird, z. B. 15 Minuten.

Die eingestellte Zeit läuft minutenweise ab. Sie können die Restzeit in der Anzeige ablesen und jederzeit mit - oder + ändern.
Kochzonen automatisch abschalten
Sie können eine Zeit einstellen, nach deren Ablauf eine zuvor gewählte Kochzone automatisch abschaltet. Das Automatische Abschalten kann gleichzeitig bei allen Kochzonen genutzt werden.
^ Stellen Sie bei der gewünschten Kochzone, z. B. hinten rechts, wie gewohnt eine Leistungsstufe ein.
^ Berühren Sie das Sensorfeld m so oft, bis die Kontrollleuchte dieser Kochzone blinkt (hinten rechts).
Sind mehrere Kochzonen eingeschaltet, erscheinen deren Kontrollleuchten im Uhrzeigersinn beginnend vorn links.
^ Berühren Sie das Sensorfeld - oder + so lange, bis die gewünschte Zeit angezeigt wird, z. B. 15 Minuten.

Die eingestellte Zeit läuft minutenweise ab. Sie können die Restzeit in der Timer-/Memory-Anzeige ablesen und je- derzeit mit - oder + ändern.
Möchten Sie eine weitere Kochzone automatisch abschalten lassen, gehen Sie vor wie bereits beschrieben.
Sind mehrere Abschaltzeiten programmiert, wird die kürzeste Restzeit angezeigt, und die Kontrollleuchte der entsprechenden Kochzone blinkt. Die anderen Kontrollleuchten leuchten statisch. Möchten Sie die im Hintergrund ablaufenden Restzeiten anzeigen lassen, berühren Sie das Sensorfeld m so oft, bis die gewünschte Kontrollleuchte blinkt.
Timer-Startwert
Der Timer ist werkseitig so eingestellt, dass beim Berühren der Sensorfelder + oder - mit 01 bzw. 99 gestartet wird.
Sie können die Einstellung so ändern, dass mit der zuletzt eingestellten (und abgelaufenen) Zeit gestartet wird (siehe Kapitel "Programmierung, P14").
Beispiel:
Sie haben Programm P14, Status S1 programmiert und den Kurzzeitwecker zuletzt mit einer Zeit von 5 Minuten benutzt. Beim Einschalten des Timers erscheint 00 in der Anzeige; wenn Sie da-nach das Sensorfeld + oder - berühren, erscheint 05.
Sie können trotz geänderter Einstellung wie gewohnt jede beliebige Zeit wählen.
Memory-Funktion
Sie können die Einstellungen, die Sie an einer Kochzone vom Einschalten bis zum Ausschalten vornehmen, als Memory-Programm aufzeichnen lassen. Maximal können 5 Vorgänge, die Sie häufig nutzen, als Memory-Programme gespeichert werden. Es kann jeweils nur ein Programm aufgezeichnet oder angewendet werden.
Memory-Programme können für alle Kochzonen aufgezeichnet werden. Für eine Kochzone können mehrere Programme aufgezeichnet werden.
Belegte Programme werden mit einem Punkt hinter der Ziffer gekennzeichnet. Beispiel:
P 1 Programm nicht belegt
P 1. Programm belegt
Sind alle 5 Programme belegt und Sie möchten einen neuen Vorgang auf-zeichnen lassen, müssen Sie zunächst ein Programm löschen.
Memory-Programm aufzeichnen
Sie wählen erst ein Memory-Programm und bedienen dann die Kochzone wie gewohnt.
Die maximale Aufzeichnungszeit beträgt 99 Minuten mit maximal 10 Änderungen der Leistungsstufe.
■ Schalten Sie das Kochfeld ein.
■ Berühren Sie das Sensorfeld M.
P 1 erscheint in der Timer-/Memory-Anzeige.
■ Berühren Sie das Sensorfeld + so lange, bis die gewünschte Programmnummer angezeigt wird.
■ Berühren Sie das Sensorfeld M so lange, bis ein langes Signal ertönt.
■ Schalten Sie die gewünschte Kochzone innerhalb von 10 Sekunden ein.
Jetzt beginnt die Aufzeichnung.
Während der Aufzeichnung blinkt in der Timer-/Memory-Anzeige die Kontrollleuchte der zugeordneten Kochzone und die Programmnummer leuchtet.
Die Speicherung erfolgt automatisch beim Ausschalten der Kochzone oder indem Sie M so lange berühren, bis ein langes Signal ertönt. Nach dem Speichern wird der Ablauf des Programms gezeigt.
In der Anzeige werden die Zeiten auf volle Minuten aufgerundet, bei Anwendung erfolgt der Ablauf sekundenge-nau.
Memory-Programm anwenden
Um bei Abruf des Memory-Programms das gleiche Ergebnis wie bei Aufzeichnung zu erzielen, muss derselbe Topf verwendet werden. Menge und Schnittgröße des Gargutes müssen ebenfalls gleich sein.
■ Schalten Sie das Kochfeld ein.
■ Berühren Sie das Sensorfeld M.
P 1 erscheint in der Timer-/Memory-Anzeige.
■ Berühren Sie das Sensorfeld + so lange, bis die gewünschte Programmnummer angezeigt wird.
■ Berühren Sie das Sensorfeld M so lange, bis ein langes Signal ertönt.
Die zugeordnete Kochzone schaltet sich ein und nach Ablauf des gespeicherten Programms ab. Während des Ablaufs blinkt in der Timer-/Memory-Anzeige die Kontrollleuchte der Kochzone und die Programmnummer wird abwechselnd mit der Restzeit angezeigt.
Memory-Programmablauf ansehen
■ Schalten Sie das Kochfeld ein.
■ Berühren Sie das Sensorfeld M.
■ Berühren Sie das Sensorfeld + so lange, bis die gewünschte Programmnummer angezeigt wird.
In der entsprechenden Kochzonenanzeige erscheint die jeweilige Leistungsstufe; in der Timer-/Memory-Anzeige blinkt die Kontrollleuchte der zugeordneten Kochzone und die der Leistungsstufe zugeordnete Zeit erscheint. In der Anzeige werden die Zeiten auf volle Minuten aufgerundet, bei Anwendung erfolgt der Ablauf sekundengenau.
Memory-Programm löschen
■ Schalten Sie das Kochfeld ein.
■ Berühren Sie das Sensorfeld M.
■ Berühren Sie das Sensorfeld - oder + so lange, bis die gewünschte Programmnummer angezeigt wird.
■ Berühren Sie gleichzeitig die Sensorfelder - und + so lange, bis ein langes Signal ertönt und der Punkt hinter der Ziffer erlischt.
Kombi-Betrieb
Die Funktionen Kurzzeitwecker, Automatisches Abschalten und Memory-Funktion können gleichzeitig genutzt werden.
Sie möchten zusätzlich den Kurzzeitwecker nutzen:
Berühren Sie das Sensorfeld ⏻ so oft, bis die Kontrollleuchten der programmierten Kochzonen statisch leuchten und in der Timer-/Memory-Anzeige 00 erscheint.
Sie möchten zusätzlich eine oder mehrere Abschaltzeiten programmieren: Berühren Sie das Sensorfeld ⊙ so oft, bis die Kontrollleuchte der gewünschten Kochzone blinkt.
Sie möchten zusätzlich die Memory-Funktion nutzen:
Gehen Sie vor wie jeweils in den Abschnitten des Kapitel "Memory-Funktion" beschrieben.
Kurz nach der letzten Eingabe schaltet die Timer-/Memory-Anzeige auf die Funktion mit der kürzesten Restzeit. Ausnahme: Beim Aufzeichnen eines Memory-Programms laufen alle eingegebenen Zeiten (Kurzzeitwecker, Automatisches Abschalten) im Hintergrund ab. Sie werden nur vorübergehend mit 00 angezeigt, wenn sie vollständig abgelaufen sind.
Sie können sich Funktionen und Restzeiten, die im Hintergrund ablaufen, anzeigen lassen. Berühren Sie das Sensorfeld ⏻ so oft, bis
- die gewünschte Kontrollleuchte blinkt (Memory-Funktion oder Automatisches Abschalten).
- die Kontrollleuchten konstant leuchten (Kurzzeitwecker).
Ausgehend von der angezeigten kürzesten Restzeit werden dabei im Uhrzeigersinn alle eingeschalteten Kochzonen und der Kurzzeitwecker angewählt. Ausnahme: Aufzeichnen eines Memory-Programms.
Verriegelung
Damit Kochfeld und Kochzonen nicht unbeabsichtigt eingeschaltet oder Einstellungen geändert werden können, ist Ihr Gerät mit einer Verriegelung ausgestattet.
Die Verriegelung lässt sich sowohl bei ausgeschaltetem Kochfeld als auch während des Betriebes aktivieren.
Wird die Verriegelung bei ausgeschaltetem Kochfeld aktiviert, lässt sich das Kochfeld nicht mehr einschalten.
Wird die Verriegelung während des Betriebes aktiviert, lässt sich das Gerät nur bedingt bedienen:
– Die Leistungsstufen der Kochzonen und die Einstellung des Timers lassen sich nicht mehr ändern.
- Die Kochzonen und das Kochfeld können nur ausgeschaltet, danach aber nicht mehr eingeschaltet werden.
So aktivieren Sie die Verriegelung:
■ Berühren Sie das Sensorfeld für die Verriegelung 🔒 so lange, bis die zugehörige Kontrollleuchte erscheint.
Nach kurzer Zeit erlischt die Kontrollleuchte.
Sie erscheint als Zeichen für die aktive Verriegelung wieder, wenn Sie
- das Sensorfeld 🔒 berühren.
- etwas einstellen wollen.
So deaktivieren Sie die Verriegelung:
■ Berühren Sie das Sensorfeld 🔒 so lange, bis die Kontrollleuchte erlischt
Sie können die Einstellung von einer Ein-Finger- auf eine Drei-Finger-Verriegelung ändern (siehe Kapitel "Programmierung" P4), um die Bedienung z. B. für Kinder zu erschweren.
Bitte beachten Sie, dass die Verriegelung durch eine Stromunterbrechung deaktiviert wird.
©
Sicherheitsabschaltung
Bei zu langer Betriebsdauer
Ihr Kochfeld ist mit einer Sicherheitsabschaltung ausgestattet für den Fall, dass es nach dem Benutzen nicht ausgeschaltet wurde.
Wenn eine Kochzone über einen ungewöhnlich langen Zeitraum hinweg (siehe Tabelle) mit gleich bleibender Leistungsstufe beheizt wird, schaltet sie sich automatisch ab, und die entsprechende Restwärmeanzeige erscheint.
| Leistungsstufe* Maximale Betriebsdauer in Stunden | |
| 1/1.10 | |
| 2/2.5 | |
| 3/3.5 | |
| 4/4.4 | |
| 5/5.4 | |
| 6 | 4 |
| 6.3 | |
| 7/7.3 | |
| 8/8.3 | |
| 9/9.2 | |
| 10/10.2 | |
| 11/11.2 | |
| 12 | 1 |
* Die Leistungsstufen mit Punkt sind nur bei erweitertem Umfang der Leistungsstufen (siehe Kapitel "Programmierung") vorhanden.
■ Wenn Sie die Kochzone erneut in Betrieb nehmen wollen, schalten Sie sie wie gewohnt wieder ein.
Bei Bedecken der Sensorfelder
Ihr Kochfeld schaltet sich automatisch ab, wenn ein oder mehrere Sensorfelder länger als ca. 10 Sekunden bedeckt bleiben, z. B. durch Fingerkontakt, überkochendes Gargut oder abgelegte Gegenstände.
Gleichzeitig ertönt alle 30 Sekunden (für maximal 10 Minuten) ein akustisches Signal, und in der Anzeige der bedeckten Sensorfelder blinkt ein F:

■ Reinigen Sie das Bedienfeld bzw. entfernen Sie die Gegenstände.
Damit endet das Signal, und das F er- lisch.
■ Schalten Sie das Kochfeld mit dem EIN-/AUS-Sensorfeld ① wieder ein. Dann können Sie es wie gewohnt in Betrieb nehmen.
Überhitzungsschutz
Jede Kochzone ist mit einem Überhitzungsschutz (Innentemperaturbegrenzer) ausgestattet. Dieser schaltet die Beheizung der Kochzone automatisch aus, bevor sich die Glaskeramikscheibe überhitzt. Sobald sich die Glaskeramikscheibe abgekühlt hat, schaltet sich die Beheizung wieder automatisch ein.
Zum Auslösen des Überhitzungsschutzes kann es kommen, wenn
- die Kochzone ohne aufgesetztes Kochgeschirr eingeschaltet ist.
- Kochgeschirr ohne Inhalt erhitzt wird.
- der Boden des Kochgeschirrs nicht eben auf der Kochzone aufliegt.
- das Kochgeschirr die Wärme schlecht leitet.
Sie erkennen das Auslösen des Überhitzungsschutzes daran, dass sich die Beheizung auch bei der höchsten einstellbaren Leistungsstufe ein- und ausschaltet.
Reinigung und Pflege
Verwenden Sie zum Reinigen keinesfalls einen Dampfreiniger. Der Dampf kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss auslösen.
Verwenden Sie ausschließlich Reinigungsmittel, die für Glaskeramik geeignet sind. Ungeeignet sind sand-, soda-/alkali-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel, Backofenspray, Geschirrspülmaschinen-Reiniger und Spülmittel. Diese Reinigungsmittel können die Glaskeramik beschädigen oder Flecken verursachen, die sich nicht mehr entfernen lassen!
Verwenden Sie zum Reinigen keine Stahlwolle, raue Schwämme oder harte Bürsten. Verwenden Sie auch keine Schwämme oder andere Reinigungshilfen, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten. Dadurch werden die Oberflächen angegriffen.
Verwenden Sie keine spitzen Ge-genstände, damit die Dichtungen zwischen Glaskeramik und Rahmen bzw. zwischen Rahmen und Arbeits-platte nicht beschädigt werden.
Um das Einbrennen von Rückständen zu vermeiden, entfernen Sie Verschmutzungen so schnell wie möglich. Achten Sie beim Aufsetzen von Kochgeschirr darauf, dass der Geschirrboden sauber, fettfrei und trocken ist.
Reinigen Sie das Gerät nach jedem Benutzen. Lassen Sie dazu das Kochfeld ausreichend abkühlen.
Entfernen Sie alle groben Verschmutzungen mit einem feuchten Tuch, fest anhaftende Verschmutzungen mit einem Glasschaber.
Reinigen Sie das Kochfeld anschließend mit einem speziellen Glaskeramik-Reinigungsmittel (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör") und mit einem Küchenpapier oder einem sauberen Tuch. Tragen Sie den Reiniger nicht auf ein heißes Kochfeld auf, da Flecken entstehen können. Beachten Sie die Angaben des Reinigungsmittel-Herstellers.
Wischen Sie das Kochfeld zum Schluss nass ab und trocknen Sie es mit einem sauberen Tuch. Achten Sie darauf, alle Reinigungsmittelrückstände zu entfernen. Rückstände brennen sich bei nachfolgenden Kochvorgängen ein und beschädigen die Glaskeramik.
Flecken durch Kalkrückstände, Wasser und Aluminiumrückstände (metallisch schimmernde Flecken) lassen sich mit dem Glaskeramik-Reinigungsmittel entfernen.
Gelangen Zucker, Kunststoff oder Alufolie auf das heiße Kochfeld, schalten Sie das Gerät aus. Schaben Sie diese Stoffe sofort, also im heißen Zustand, mit einem Glasschaber gründlich von der Kochzone. Vorsicht, es besteht Verbrennungsgefahr! Reinigen Sie die Kochzone anschließend im erkalteten Zustand wie zuvor beschrieben.
Bei Geräten mit Aluminiumrahmen (siehe Typenschild) ist der Rahmen kratz-, alkali- und säureempfindlich. Gehen Sie daher beim Reinigen möglichst schonend vor. Verwenden Sie keinesfalls Edelstahl-Reinigungsmittel oder Kalk lösende Reinigungsmittel. Wischen Sie darüber hinaus Verschmutzungen sofort ab, denn ein längeres Einwirken kann ebenfalls zur Beschädigung der Aluminiumoberfläche führen. Bei intensiver Reinigung mit Glaskeramik-Reinigungsmitteln kann der Rahmen im Laufe der Zeit glänzend werden.
Sie können die Programmierung Ihres Gerätes ändern (siehe Tabelle).
■ Berühren Sie bei ausgeschaltetem Kochfeld gleichzeitig das EIN-/AUS-Sensorfeld des Kochfeldes ① und das Sensorfeld für die Verriegelung 🔒 so lange, bis die Kontrollleuchte für die Verriegelung blinkt.
In der Kochzonenanzeige erscheinen P (Programm) und 5 (Status) mit jeweils einer Zahl. Sie zeigen die derzeitige Einstellung an.
■ Stellen Sie durch Berühren der Sensorfelder + oder - der Kochzone vorn links zuerst das gewünschte Programm und dann durch Berühren der Sensorfelder + oder - der Kochzone vorn rechts den gewünschten Status ein (siehe Tabelle). Auf diese Weise können Sie mehrere Programme nacheinander ändern.
Um die neuen Einstellungen zu speichern, berühren Sie das EIN-/AUS-Sensorfeld ① des Kochfeldes so lange, bis die Anzeigen erloschen sind.
Möchten Sie die Änderungen nicht speichern, berühren Sie das Sensorfeld für die Verriegelung 🔒 so lange, bis die Anzeigen erloschen sind.
Wenn Sie die Programmierfunktion anwählen solange Restwärme angezeigt wird, blinken die Restwärmeanzeigen nach Verlassen der Funktion bis zu 45 Minuten lang.
Sie können Ihr Gerät aber wie gewohnt in Betrieb nehmen.
| Programm* Status** Einstellung | |||
| P 0 | Demonstrationsmodus und werkseitige Einstellung | S 0 Demonstrationsmodus einS 1 Demonstrationsmodus ausS 9 Wiederherstellung der werk-seitigen Einstellungen | |
| P 1 | Quittierungston bei Sensorbetätigung | S 0 aussS 1 | ein |
| P 3 | Signalton des Timers S 0 | ausS 1 Dauerton 10 SekundenS 2 Dauerton 4 Minuten | |
| P 4 | Verriegelung | S 0 Ein-Finger-Verriegelung über finger-Verriegelung über und + der beiden rechten Kochzonen | |
| P 5 | Stop and Go S 0 aus | S 1 | ein |
| P 6 | Lautstärke Quittierungs-/Signalton | S 0 leises 1S 2 laut | mittel |
* Nicht aufgeführte Programme sind nicht belegt.
** Der werkseitig eingestellte Status ist jeweils fett gedruckt.
| Programm* Sta | -tus** | Einstellung |
| P 7 Zweiter Heizkreis beim Einschalten der Kochzone | S 0 | schaltet nicht mit an schaltet wie folgt mit an: |
| S 1 vorn links | ||
| S 2 vorn rechts | ||
| S 3 hinten Mitte (KM 5673 / KM 5672 / KM 5677) | ||
| S 4 hinten rechts (KM 5670) | ||
| S 5 | vorn links u. vorn rechts | |
| S 6 | vorn links u. hinten Mitte (KM 5673 / KM 5672 / KM 5677) | |
| S 7 | vorn rechts u. hinten Mitte (KM 5673 / KM 5672 / KM 5677) | |
| S 8 | vorn links u. hinten rechts (KM 5670) | |
| S 9 | vorn rechts u. hinten rechts (KM 5670) | |
| S 10 alle Zuschaltungen | ||
| P 1 0 Leistungsstufe beim Einschalten der Kochzone | S 0 | 0 |
| S 1 | 6 (nur wählbar, wenn Ankochautomatik aktiv) | |
| P 1 2 Ankochautomatik S 0 aus | S 1 | Aktivierung durch Einstellen der Leistungsstufe über - |
| S 2 | Aktivierung durch Einstellen der Leistungsstufe über + | |
| S 3 Aktivierung bei jedem Einschalten | ||
* Nicht aufgeführte Programme sind nicht belegt.
** Der werkseitig eingestellte Status ist jeweils fett gedruckt.
| Programm* Status** Einstellung | |||
| P 13 Restwärmeanzeige | S 0 | H als Restwärmeanzeige | |
| S 1 | ≡ als Restwärmeanzeige | ||
| P 14 Timer-Startwert | S 0 | 01 bzw. 99 | |
| S 1 | zuletzt eingestellte Zeit (siehe Kapitel "Timer-Startwert") | ||
| P 1 5 Timer-Funktionen S | 0 Nur Kurzzeitweckerfunktion | ||
| S 1 Nur Abschaltfunktion | |||
| S 2 | Kurzzeitwecker- und Abschaltfunktion | ||
| P 1 6 Umfang der Leistungsstufen | Ss- 0 | 12 Leistungsstufen(1, 2, 3 ... bis 12) | |
| S 1 23 Leistungsstufen(1, 1., 2, 2., 3 ... bis 12) | |||
* Nicht aufgeführte Programme sind nicht belegt.
** Der werkseitig eingestellte Status ist jeweils fett gedruckt.
Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Was ist zu tun, wenn ...
... sich das Kochfeld bzw. die Kochzonen nicht einschalten lassen?
Prüfen Sie, ob
– die Verriegelung aktiviert ist.
Schalten Sie sie ggf. aus (siehe Kapitel "Verriegelung" und "Programmierung").
– die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst hat.
Lässt sich daraufhin das Problem nicht beseitigen, dann trennen Sie für ca. 1 Minute das Gerät vom Elektronetz. Dazu
- den Schalter der betreffenden Sicherung ausschalten bzw. die Schmelzsicherung ganz herausdrehen oder
- den FI-Schutzschalter (Fehlerstromschutzschalter) ausschalten.
Falls Sie nach dem Wiedereinschalten/Wiedereindrehen der Sicherung bzw. des FI-Schutzschalters das Gerät noch immer nicht in Betrieb nehmen können, fordern Sie eine Elektrofachkraft oder den Kundendienst an.
... das Kochfeld sich einschalten lässt und Einstellungen vorgenommen werden können, die Kochzonen aber nicht heizen?
Prüfen Sie, ob sich das Gerät im Demonstrationsmodus befindet (siehe Kapitel "Programmierung").
... sich das Gerät während des Benutzens abschaltet und in der Anzeige mindestens einer Kochzone die Restwärmeanzeige oder ein blinkendes F erscheint und gegebenenfalls ein akustisches Signal ertönt?
Wahrscheinlich war die Betriebsdauer einer Kochzone zu lang, oder es sind Sensorfelder bedeckt (siehe Kapitel "Sicherheitsabschaltung").
.. sich die Beheizung einer Kochzone ein- und ausschaltet?
Dieses "Takten" der Beheizung ist normal. Es wird durch die elektronische Regelung der Heizleistung bewirkt (siehe Kapitel "Funktionsweise der Kochzonen").
Taktet die Beheizung bei der höchsten einstellbaren Leistungsstufe, hat der Überhitzungsschutz ausgelöst (siehe Kapitel "Überhitzungsschutz").
... bei eingeschalteter Ankochautomatik der Inhalt des Kochgeschirrs nicht zum Kochen kommt?
Dies kann daran liegen, dass
- große Lebensmittelmengen erhitzt werden.
- das Kochgeschirr die Wärme schlecht leitet.
Wählen Sie eine höhere Fortkochstufe oder kochen Sie bei höchster Leistungsstufe an und schalten dann von Hand zurück.
... Sie den Eindruck haben, dass es zu lange dauert, bis der Inhalt des Kochgeschirrs zum Kochen kommt?
Sie können die Kochleistung einer Kochzone prüfen (siehe Kapitel "Kochleistung prüfen").
... eine oder mehrere Restwärmeanzeigen blinken?
- Der Strom war während des Betriebes ausgefallen, das Kochfeld hat sich abgeschaltet.
Sie können das Kochfeld wieder wie gewohnt in Betrieb nehmen. Prüfen Sie vor Inbetriebnahme der Kochzonen den Garzustand der Speisen bzw. ob ihre Beschaffenheit durch den Stromausfall beeinträchtigt wurde.
- Die Restwärmeanzeigen haben geleuchtet, während Sie in die Programmierung gegangen sind.
... bei ausgeschaltetem Kochfeld in der Timeranzeige Ziffern und in den Kochzonenanzeigen R, F und Ziffern leuchten?
Die Empfindlichkeit der Sensorfelder hat sich verstellt und konnte nicht automatisch abgeglichen werden. Der Abgleich muss manuell durchgeführt werden (siehe Kapitel "Abgleich der Sensorfelder").
Sollte danach das Problem immer noch bestehen, rufen Sie bitte den Kunden-dienst.
... in der Anzeige der linken Kochzonen ein F, der rechten ein E und in der Timeranzeige Ziffern erscheinen?
Unterbrechen Sie die Stromversorgung des Kochfeldes für ca. 1 Minute.
Besteht das Problem nach Wiederherstellung der Stromversorgung weiter, rufen Sie bitte den Kundendienst.
Sie können die Kochleistung einer Kochzone prüfen. Dazu wird in einem Topf eine bestimmte Menge Wasser zum Kochen gebracht und die dazu benötigte Zeit gemessen.
Der verwendete Topf (mit Deckel) muss aus Edelstahl oder emailiert sein. Der Bodendurchmesser muss der Kochzone entsprechen und gerade oder leicht nach innen gewölbt sein.
■ Stellen Sie Durchmesser und Leistung der zu prüfenden Kochzone fest (siehe Kapitel "Kochzonendaten").
■ Füllen Sie den Topf mit der in der Tabelle angegebenen Menge Wasser. Das Wasser sollte eine Temperatur von ca. 20 °C haben.
■ Setzen Sie den Deckel auf und stellen Sie den Topf auf die Kochzone.
■ Stellen Sie die höchste Leistungsstufe ein.
■ Messen Sie die Zeit bis das Wasser kocht.
Die Leistung der Kochzone ist in Ordnung, wenn das Wasser innerhalb der in der Tabelle angegebenen Zeit kocht.
Die Zeit kann erheblich abweichen, wenn
- Unter- oder Überspannung vorliegen
- besonders kaltes Wasser verwendet wird
- ein ungeeigneter Topf verwendet wird
- ohne Deckel gemessen wird.
| ∅ Kochzone in cm | Leistung bei 230 V in Watt | Wassermenge in Ltr | Zeit* in Minuten |
| 10,0 600 0,5 | 11,0 | ||
| 12,0 700 / 7 | 50 1,0 13,0 | ||
| 14,5 1000 / 1 | 1100 1,0 9,0 | ||
| 14,5 1200 1,0 | 8,5 | ||
| 14,5 1350 1,0 | 8,0 | ||
| 17,0 1500 1,5 | 9,5 | ||
| 18,0 1250 1,5 | 11,0 | ||
| 18,0 1700 / 1 | 800 1,5 9,0 | ||
| 21,0 2000 2,0 | 10,5 | ||
| 21,0 2200 / 2 | 300 2,0 9,5 | ||
| 23,0 2500 2,0 | 9,0 |
* Maximale Zeit unter ungünstigen Bedingungen.
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Um Schäden am Gerät zu vermeiden, darf dieses erst nach der Montage der Oberschränke und der Dunstabzugshaube eingebaut werden.
Furniere der Arbeitsplatte müssen mit hitzebeständigem Kleber (100 °C) verarbeitet sein, damit sich diese nicht lösen oder verformen.
Die Wandabschlussleisten müssen hitzebeständig sein.
Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) dürfen nur von Fachbetrieben/Fachkräften durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.
Der Einbau der Kochfelder über Kältegeräten, Geschirrspülern sowie Wasch- und Trockengeräten ist nicht zulässig.
Es muss sichergestellt werden, dass die Netzanschlussleitung des Kochfeldes nach dem Einbau nicht mit dem Bodenblech in Berührung kommt und keinen mechanischen Belastungen ausgesetzt ist.
Die auf den folgenden Seiten aufgeführten Sicherheitsabstände sind sorgfältig einzuhalten.
▶ Verwenden Sie keinerlei Fugendichtungsmittel, außer es wird ausdrücklich gefordert. Das Dichtungsband des Gerätes gewährleistet eine ausreichende Abdichtung zur Arbeitsplatte (siehe Kapitel "Dichtung").
Alle Maße sind in mm angegeben
Sicherheitshinweise zum Einbau
Sicherheitsabstand oben

Zwischen dem Gerät und einer oberhalb angebrachten Dunstabzugshaube muss der vom Haubenhersteller angegebene Sicherheitsabstand eingehalten werden.
Fehlen die Angaben des Haubenher- stellers oder sind leicht entflammbare Materialien (z. B. ein Hängebord) über dem Gerät installiert, muss der Sicher- heitsabstand min. 760 mm betragen.
Wenn für verschiedene Geräte unterhalb einer Dunstabzugshaube, z. B. Wokbrenner und Elektrokochfeld, unterschiedliche Sicherheitsabstände in der Gebrauchs- und Montageanweisung angegeben sind, wählen Sie den größeren von beiden.
Sicherheitsabstände seitlich
Beim Einbau eines Kochfeldes dürfen sich an einer Seite und an der Rückseite beliebig hohe Schrank- oder Raumwände befinden, an der anderen Seite darf kein Möbelstück oder Gerät höher als das Kochfeld sein (siehe Abbildungen).
Folgende Sicherheitsabstände sind mindestens einzuhalten:
- 50 mm rechts oder links vom Arbeitsplattenausschnitt zu einem nebenstehenden Möbelstück (z. B. Hochschrank).
- 50 mm vom Arbeitsplattenausschnitt zur Rückwand.

Sehr empfehlenswert!

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50 mm 50 mmNicht empfehlenswert!
Sicherheitsabstand bei Nischenverkleidung
Zwischen Nischenverkleidung und Ausschnitt in der Arbeitsplatte muss ein Mindestabstand von 50 mm eingehalten werden.
Dieser Abstand ist nur erforderlich, wenn das Material der Nischenverkleidung aus Holz oder anderen brennbaren Materialien besteht. Bei nicht brennbaren Materialien (Metall, keramische Fliesen oder ähnliches) kann dieses Maß um die Materialstärke der Nischenverkleidung unterschritten werden. Durch hohe Temperaturen kann eine Zerstörung oder Veränderung der Materialien auftreten.
Flächenbündige Kochfelder Rahmen-/Facettenkochfelder

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① ② ③ ④ ≥ 50 ⑤ ⑥
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① ② ③ ④ ≥ 50 ⑤ ⑥① Mauerwerk
② Nischenverkleidung
③ Wandabschlussleiste
④ Arbeitsplatte
⑤ Ausschnitt in der Arbeitsplatte
⑥ 50 mm Mindestabstand
Einbaumaße
KM 5670

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794 514 8 33 ② ≥ 50 ≤ R4 z 30 500+1 780+1 75 ③ 75 ④ 33 42 29,8 56 85,3 148 ⑤① Klemmfedern
② Einbau-Höhe
③ vorn
④ Einbau-Höhe Netzanschlussleitung
⑤ Netzanschlussleitung, L = 1440 mm
KM 5672

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38 3 2 794 514 ≥50 1 1 ≤R4 500±1 780±1 75 75 ≥30 3 2 4 38 48 77 6 191 102 166 5 202① Klemmfedern
② Einbau-Höhe
③ vorn
④ Einbau-Höhe Kabelausgang
⑤ Kabelbaum, L = 1500 mm
⑥ Netzanschlusskasten mit Netzanschlussleitung, L = 1440 mm
KM 5673

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930 514 8 33 ② ≥ 50 ① ≤R4 ≥30 500±1 916±1 75 ③ 75 ④ 85,3 148 ② ③ 42 33 56 168,5 ⑤① Klemmfedern
② Einbau-Höhe
③ vorn
④ Einbau-Höhe Netzanschlussleitung
⑤ Netzanschlussleitung, L = 1440 mm
Arbeitsplatte vorbereiten
■ Erstellen Sie den Arbeitsplattenausschnitt gemäß des Maßbildes.
Beachten Sie den Mindestabstand zur Rückwand sowie rechts oder links zu einer Seitenwand.
Siehe Kapitel "Sicherheitshinweise zum Einbau".
■ Versiegeln Sie die Schnittflächen bei Arbeitsplatten aus Holz mit speziellem Lack, Silikonkautschuk oder Gießharz, um ein Aufquellen durch Feuchtigkeit zu verhindern. Die verwendeten Materialien müssen temperaturbeständig sein.
Wird beim Einbau festgestellt, dass die Dichtung des Rahmens an den Ecken nicht richtig auf der Arbeitsfläche aufliegt, können die Eckenradien, ≤ R4, mit der Stichsäge vorsichtig nachgearbeitet werden.
Klemmfedern befestigen
Arbeitsplatte aus Holz

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75 ①■ Die mitgelieferten Klemmfedern ① an den gekennzeichneten Stellen (siehe Kapitel "Einbaumaße") am oberen Rand des Ausschnittes auflegen und mit den mitgelieferten Schrauben 3,5 x 25 mm befestigen.
Arbeitsplatte aus Naturstein

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75 ⑥ ①■ Die Klemmfedern ① mit starkem, doppelseitigem Klebeband ⑥ positionieren und befestigen.

■ Die seitlichen Ränder und den unteren Rand der Klemmfedern mit Silionon ⑦ verkleben.
Die Schrauben werden für Arbeitsplatten aus Naturstein nicht benötigt.
Kochfeld einsetzen
■ Führen Sie die Anschlussleitung des Kochfeldes durch den Arbeitsplatten-ausschnitt nach unten.
■ Legen Sie das Kochfeld lose auf die Klemmfedern ① auf.
■ Drücken Sie mit beiden Händen das Kochfeld gleichmäßig am Rand nach unten, bis es deutlich merkbar ein-rastet. Achten Sie dabei darauf, dass die Dichtung des Kochfeldes nach dem Einrasten auf der Arbeitsplatte aufliegt. Nur so ist eine allseitige Dichtwirkung gewährleistet. Verwen-den Sie kein Fugendichtungsmittel.
■ Schließen Sie das Kochfeld an.
■ Prüfen Sie die Funktion des Kochfeldes.
Das Ausheben des Kochfeldes kann nur mit einem Spezialwerkzeug vorgenommen werden.
Arbeitsplatte aus Holz

Arbeitsplatte aus Naturstein

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①Dichtung

Verwenden Sie kein Fugendichtungsmittel, außer es wird ausdrücklich gefordert. Das Dichtungsband unter dem Rand des Geräteoberteils gewährleistet eine ausreichende Abdichtung zur Arbeitsplatte.
Auf keinen Fall darf Fugendichtungsmittel zwischen den Rahmen des Geräteoberteils und die Arbeitsplatte gelangen!
Der Ausbau im Servicefall würde erschwert, Rahmen/Arbeitsplatte könnten dadurch beschädigt werden.
Einbaumaße
KM 5677

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790±1 510±1 40 44 ② ≥ 50 490-1 770-1 ≤ R4 z 30 516-1 796-1 ① ③ 13 7 ④ 191 77 102 ⑤ ① ② 44 ⑥ 44 44 490-1 770-1 166 202 516-1 516-1 796-1 770-1 490-1 13 R4① vorn
② Einbau-Höhe
③ Stufenfräsung
④ Netzanchlusskasten mit
Netzanschlussleitung, L = 1440 mm
⑤ Einbau-Höhe Kabelausgang
⑥ Kabelbaum, L = 1500 mm
Ausschnittmaße der Naturstein-Arbeitsplatte.
Bitte beachten Sie unbedingt die Detailzeichnungen!
Ein flächenbündiges Kochfeld ist nur für den Einbau in Naturstein (Granit, Marmor), geflieste Arbeitsplatten und Massivholz geeignet. Andere Materialien, z. B. Corian und Askilan, eignen sich nicht.
Für den Einbau ist ein 800 mm breiter Unterschrank erforderlich.
Das Kochfeld muss nach dem Einbau für Wartungszwecke von unten frei zugänglich sein, damit das Fugendichtungsmittel nicht entfernt werden muss.
Das Kochfeld wird
- in eine entsprechend ausgefräste Naturstein-Arbeitsplatte direkt eingesetzt.
- im Ausschnitt von Massivholz / gefliesten Arbeitsplatten mit Holzleisten befestigt. Diese Leisten müssen bauseitig zur Verfügung gestellt werden und gehören nicht zum Lieferumfang.
Arbeitsplatte vorbereiten und Kochfeld einsetzen
Arbeitsplatte aus Naturstein

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≥50 ≥2 7 ① 13 ② ③ 1① Arbeitsplatte
② Kochfeld
③ Fugenbreite
Eckenradius der ausgefrästen Arbeitsplatte ≤ R4
■ Erstellen Sie den Arbeitsplattenausschnitt gemäß der Abbildungen.
■ Führen Sie die Anschlussleitung des Kochfeldes durch den Ausschnitt nach unten.
■ Setzen Sie das Kochfeld ② in den Ausschnitt und zentrieren Sie es.
■ Schließen Sie das Kochfeld an.
■ Prüfen Sie die Funktion des Kochfeldes.
■ Spritzen Sie die verbleibende Fuge ③ mit einem temperaturbeständigen (mindestens 160 °C) Silikon-Fugendichtungsmittel aus.
Da die Glaskeramikscheibe und der Arbeitsplattenausschnitt einer gewissen Maßtoleranz unterliegen, kann die Fugenbreite ③ variieren (min. 2 mm).
Massivholz / geflieste Arbeitsplatte

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≥50 ≥2 ④ ⑦ ② 13 ① ③① Holzleisten 13 mm (nicht im Lieferumfang enthalten)
② Arbeitsplatte
③ Kochfeld
④ Fugenbreite
Eckenradius der gefliesten Arbeitsplatte ≤ R4
■ Erstellen Sie den Arbeitsplattenausschnitt gemäß der Abbildungen.
■ Befestigen Sie die Holzleisten ① 7 mm unter der Oberkante der Arbeitsplatte (siehe Abbildung).
■ Führen Sie die Anschlussleitung des Kochfeldes durch den Ausschnitt nach unten.
■ Setzen Sie das Kochfeld ③ in den Ausschnitt und zentrieren Sie es.
■ Schließen Sie das Kochfeld an.
■ Prüfen Sie die Funktion des Kochfeldes.
■ Spritzen Sie die verbleibende Fuge ④ mit einem temperaturbeständigen (mindestens 160 °C) Silikon-Fugendichtungsmittel aus.
Da die Glaskeramikscheibe und der Arbeitsplattenausschnitt einer gewissen Maßtoleranz unterliegen, kann die Fugenbreite ④ variieren (min. 2 mm).
Netzanschlusskasten
Der Anschlusskasten kann im Unter- schrank unterhalb des Kochfeldes oder in einem Nebenschrank angebracht werden.
Ein Mindestabstand von 150 mm ist zwischen Anschlusskasten und Kochfeld sowie einer Wärmequelle, z. B. einem Herd oder Backofen, einzuhalten.
Unterschrank
■ Schrauben Sie den Anschlusskasten min.150 mm unterhalb des Kochfeldes an der Seitenwand des Unterschrankes an.
Nebenschrank
Wird der Anschlusskasten in einem Nebenschrank angebracht, muss jeweils ein Ausschnitt in der Seitenwand des Unterschrankes und des Nebenschrankes vorgesehen werden.
Ausschnittmaße für Anschlusskasten und Leitungsdurchführung.

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85 130■ Schrauben Sie den Anschlusskasten an der Seitenwand des Nebenschrankes an.
Mit dem Anschluss des Gerätes an das Elektronetz und zum Wechseln der Anschlussleitung beauftragen Sie bitte eine Elektrofachkraft, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig beachtet.
Der Hersteller macht darauf auf-merksam, dass keine Haftung für mittelbare oder unmittelbare Schäden übernommen wird, die durch unsachgemäßen Einbau oder falschen Anschluss entstehen.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen installationsseitig fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Der Berührungsschutz betriebsisolierter Teile muss nach der Montage sichergestellt sein!
Gesamtleistung
siehe Typenschild
Anschluss und Absicherung
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild.
Diese Angaben müssen mit denen des Netzes übereinstimmen.
Strangspannung AC 230 V / 50 Hz Überstromschutzschalter 16 A Auslösecharakteristik Typ B oder C
Die Anschlussmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem Anschlussschema.
Fehlerstromschutzschalter
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE bzw. ÖVE, dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA vorzuschalten. Bei einer Absicherung ≤ 100 mA kann es nach längerer Nichtinbetriebnahme zum Auslösen des FI-Schutzschalters kommen.
Zusätzlich für Österreich
Durch elektronische Bauteile kann im Fehlerfall ein Fehlerstrom mit einem Gleichstromanteil von mehr als 6 mA oder von mehr als 20 % des Gesamtfehlerstroms verursacht werden. Es sind daher in der Installation unbedingt gleichstromsensitive Fehlerstrom-Schutzschalter zu verwenden.
Trenneinrichtungen
Das Gerät muss durch Trenneinrichtungen allpolig vom Netz abgeschaltet werden können! (Im abgeschalteten Zustand muss ein Kontaktabstand von mindestens 3 mm vorhanden sein!) Die Trenneinrichtungen sind Überstromschutzorgane und Schutzschalter.
Vom Netz trennen
Soll der Stromkreis des Gerätes vom Netz getrennt werden, gehen Sie je nach Installation in der Verteilung wie folgt vor:
– Schmelzsicherungen
Sicherungseinsätze aus den Schraubkappen ganz herausnehmen. oder:
– Sicherungs-Schraubautomaten
Prüfknopf (rot) drücken, bis der Mittelknopf (schwarz) herausspringt. oder:
– Einbau-Sicherungsautomaten
(Leitungs-Schutzschalter, mind. Typ B oder C !): Kipphebel von 1 (Ein) auf 0 (Aus) stellen. oder:
- FI-Schutzschalter
(Fehlerstrom-Schutzschalter) Den Hauptschalter von 1 (Ein) auf 0 (Aus) schalten oder die Prüftaste betätigen.
Das Netz ist nach der Trennung gegen Wiedereinschalten zu sichern.
Anschlussleitung
Das Gerät muss mit einer Anschlussleitung vom Leitungstyp H 05 VV-F oder H 05 RR-F mit geeignetem Querschnitt entsprechend dem Anschlussschema angeschlossen werden.
Die Anschlussmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem Anschlussschema.
Die für Ihr Gerät zulässige Anschlussspannung und den zugehörigen Anschlusswert entnehmen Sie bitte dem Typenschild.
Wechsel der Anschlussleitung
Bei Wechsel der Anschlussleitung darf nur der spezielle Leitungstyp H 05 VV-F oder H 05 RR-F verwendet werden, der beim Hersteller oder Kundendienst erhältlich ist.
Zum Wechseln der Anschlussleitung beauftragen Sie bitte eine Elektrofachkraft, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig beachtet.
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild.
Der Schutzleiter muss an den gekennzeichneten Anschluss ≡ angeschraubt werden.
Anschlussschema

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L1 1 2 3 4 5 L2 L3 200 - 240V~ 200 - 240V~ 200 - 240V~ PE L1 1 2 3 4 5 L2 L2 200 - 240V~ 200 - 240V~ PE L1 1 2 3 4 5 N L1 200 - 240V~ 200 - 240V~ PE L1 1 2 3 4 5 L2 L2 200 - 240V~ 200 - 240V~ PE L3 1 2 3 4 5 L3 PEBei Störungen, die Sie nicht selbst beheben können, benachrichtigen Sie bitte:
- Ihren Miele Fachhändler oder
– den Miele Werkkundendienst.
Die Telefonnummer des Werkkundendienstes finden Sie auf der Rückseite dieser Gebrauchsanweisung.
Der Kundendienst benötigt die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem beiliegenden Typenschild.
Kleben Sie hier das beiliegende Typenschild ein. Achten Sie darauf, dass die Modellbezeichnung mit den Angaben auf der Titelseite dieser Gebrauchsanweisung übereinstimmt.
Deutschland:
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D-33325 Gütersloh
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