KM 622-1 - Herd MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG KM 622-1 MIELE
Gebrauchs- und Montageanweisung

Lesen Sie unbedingt die Gebrauchs-
und Montageanweisung vor
Aufstellung - Installation - Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und
vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.

M.-Nr. 06 051 092
Inhalt
Gerätebeschreibung 4
KM 610....4
KM 612....4
KM 613....5
KM 614....5
KM 620....6
KM 622 / KM 622-1 6
KM 200....7
Kochzonendaten 7
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 9
Sicherheitshinweise und Warnungen 10
Vor dem ersten Benutzen 16
Vorinformationen 16
Erste Reinigung und erstes Aufheizen 17
Bedienung....18
Ein- und Ausschalten....18
Leistungsstufe einstellen 18
Restwärmeanzeige 18
Einstellbereiche 19
Ankochautomatik 20
Zuschalten des zweiten Heizkreises 21
Warmhaltezone 22
Kochgeschirr auswählen 23
Tipps zum Energiesparen 23
Sicherheitseinrichtungen 24
Inbetriebnahmesperre 24
Sicherheitsabschaltung 25
Überhitzungsschutz 26
Reinigung und Pflege 27
Allgemeines 27
Glaskeramik-Kochfeld 28
Kochmulde....30
Was tun, wenn ...? 31
Kundendienst, Typenschild 32
Einbau 33
Sicherheitshinweise zum Einbau 33
Rahmen-Kochfelder....37
Kochmulden. 43
Schutzboden 45
Dichtung 45
Anschluss an Herd/Schaltkasten. 46
Hinweise zum Elektroanschluss. 47
KM 610

①②③④ Einkreis-Kochzonen
⑤ Anzeigefeld für Restwärme
KM 612

① Zweikreis-Kochzone
②③④ Einkreis-Kochzonen
⑤ Anzeigefeld für Restwärme
KM 613

① Zweikreis-Kochzone
②④ Einkreis-Kochzonen
③ Bräterzone
⑤ Anzeigefeld für Restwärme
KM 614

①②④ Einkreis-Kochzonen
③ Bräterzone
⑤ Anzeigefeld für Restwärme
KM 620

① Zweikreis-Kochzone
②④ Einkreis-Kochzonen
③ Bräterzone
⑤ Anzeigefeld für Restwärme
KM 622 / KM 622-1

① Zweikreis-Kochzone
②④ Einkreis-Kochzonen
③ Bräterzone
⑤ Anzeigefeld für Restwärme
⑦ Warmhaltezone
⑧ Bedien- und Anzeigefeld für Warmhaltezone
KM 200

text_image
10 11 9 14 13 12⑨⑩⑪⑫ Masse-Kochplatten mit
⑬ Kochplatten-Einfassung
⑭ Edelstahl-Mulde
Kochzonendaten
| Kochzone | KM 610 KM 612 | |||
| ∅ in cm Leistung in Watt bei 230 V | ∅ in cm Leistung in Watt bei 230 V | |||
| 18,0 | 1700 12,0 / 21,0 | 750 / 2000 | ||
| 14,5 | 1100 14,5 1100 | |||
| 21,0 | 2000 18,0 1700 | |||
| 14,5 | 1100 14,5 1100 | |||
| Gesamt: 5900 Gesamt: 5900 | ||||
Bei Kombination mit den Herden H 4180 oder H 4280 (siehe Typenschild Herd) sind alle Kochzonen mit Ankochautomatik und Sicherheitsabschaltung ausgestattet.
| Kochzone | KM 613 KM 614 KM 620 | |||||
| ∅ in cm Leistung in Watt bei 230 V | ∅ in cm Leistung in Watt bei 230 V | ∅ in cm Leistung in Watt bei 230 V | ||||
| 12 | 0 / 21,0 750 | / 2000 21,0 2000 | 14,5 / 21,0 1000 / 2000 | |||
| 14 | 5 1100 14,5 | 1100 | 14 | 5 1100 | ||
| 17,0 / 17,0 x 26,5 | 1400 / 2200 | 17,0 / 17,0 x 26,5 | 1400 / 2200 | 1400 / 2200 | ||
| 14 | 5 1100 14,5 | 1100 | 18 | 0 1700 | ||
| Gesamt: 6400 | Gesamt: 6400 | Gesamt: 7000 | ||||
Bei Kombination mit den Herden H 4180 oder H 4280 (siehe Typenschild Herd) sind alle Kochzonen mit Ankochautomatik und Sicherheitsabschaltung ausgestattet.
| KM 622 / KM 622-1 | ||
| ∅ in cm | Leistung in Watt bei 230 V | |
| Kochzonen: | ||
| ●○ | 14,5 / 21,0 | 1000 / 2000 |
| ●○ | 14,5 | 1100 |
| ●● | 17,0 / 17,0 x 26,5 | 1400 / 2200 |
| ●○ | 18,0 | 1700 |
| Warmhaltezone | 14,2 x 32,2 | 120 |
| Gesamt: 7120 | ||
Bei Kombination mit den Herden H 4180 oder H 4280 (siehe Typenschild Herd) sind alle Kochzonen mit Ankochautomatik und Sicherheitsabschaltung ausgestattet.
| Kochplatte | KM 200 | |
| ∅ in cm | Leistung in Watt bei 230 V | |
| ○○●○ | 18,0 | 2000 |
| ●○○○ | 14,5 | 1500 |
| ○●○○ | 18,0 | 2000 |
| ○○○● | 14,5 | 1500 |
| Gesamt: 7000 | ||
Bei Kombination mit den Herden H 4180 oder H 4280 (siehe Typenschild Herd) sind alle Kochplatten mit einer Sicherheitsabschaltung ausgestattet
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die von Ihrer Kommune eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird. Hierüber informiert Sie diese Gebrauchsanweisung im Kapitel "Sicherheitshinweise und Warnungen".
Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu bedienen, dürfen dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.
Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen.
Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden am Gerät.
Beachten Sie auch das Kapitel "Sicherheitshinweise zum Einbau".
Bewahren Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter!
Bestimmungsgemäße Verwendung
Benutzen Sie das Gerät ausschließlich im Haushalt zum Garen, Erhitzen und Einkochen von Lebensmitteln.
Andere Anwendungsarten sind unzu- lässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Ge- brauch oder falsche Bedienung verur- sacht werden.
Kinder dürfen das Gerät nur ohne Aufsicht benutzen, wenn Ihnen die Bedienung so erklärt wurde, dass sie das Gerät sicher bedienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen können.
Technische Sicherheit
Vergleichen Sie vor dem Anschließen des Gerätes die Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf den Typenschildern mit denen des Elektronetzes.
Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Elektroinstallateur.
Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung vorhanden ist. Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Fachkraft überprüfen.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch eine fehlende oder unterbrochene Schutzleiterverbindung verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Benutzen Sie das Gerät nur im eingebauten Zustand, damit keine elektrischen Bauteile berührt werden können.
Öffnen Sie auf keinen Fall das Gehäuse des Gerätes.
Eventuelles Berühren spannungsführender Anschlüsse sowie Verändern des elektrischen und mechanischen Aufbaus gefährden Sie und führen möglicherweise zu Funktionsstörungen des Gerätes.
Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachkräfte durchführen.
Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Eine Reparatur des Gerätes während der Garantiezeit darf nur von einem vom Hersteller autorisierten Kundendienst vorgenommen werden, sonst besteht bei nachfolgenden Schäden kein Garantieanspruch mehr.
Bei Installations- und Reparaturarbeiten muss das Gerät vom Netz getrennt sein. Es ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
– die Sicherungen der Hausinstallation ausgeschaltet sind,
– die Schraubsicherungen der Hausinstallation ganz herausgeschraubt sind,
- die Netzanschlussleitung vom Elektronetz getrennt ist.
Ziehen Sie bei Geräten mit Netzstecker nicht an der Anschlussleitung, sondern am Stecker, um das Gerät vom Netz zu trennen.
Gebrauch
Allgemein
Das Gerät wird bei Betrieb heiß und bleibt es auch noch einige Zeit nach dem Ausschalten.
Kinder sind zu beaufsichtigen, weil sie die Gefahr nicht ausreichend abschätzen können!
Bewahren Sie keine Gegenstände, die für Kinder von Interesse sein könnten, in Stauräumen über oder hinter dem Gerät auf. Die Kinder werden sonst dazu verleitet, auf das Gerät zu klettern. Verbrennungsgefahr!
Achten Sie darauf, dass Kinder nicht die Möglichkeit haben, heiße Töpfe und Pfannen herunterzuziehen. Es besteht Verbrennungs- und Verbrühungsgefahr!
Ein spezielles Kinderschutzgitter (im Fachhandel erhältlich) schützt davor.
Schützen Sie Ihre Hände bei allen Arbeiten am heißen Gerät mit wärmeisolierten Handschuhen, Topflappen oder Ähnlichem. Achten Sie darauf, dass diese Textilien nicht nass oder feucht sind. Dadurch wird ihre Wärmeleitfähigkeit erhöht, und es kann zu Verbrennungen kommen.
Verwenden Sie das Gerät nicht zum Heizen von Räumen. Durch die hohen Temperaturen können leicht entzündliche Gegenstände in der Nähe zu brennen beginnen. Darüber hinaus würde sich die Lebensdauer des Gerätes verringern.
Erhitzen Sie keine geschlossenen Behälter, z. B. Konservendosen, auf den Kochzonen. Durch den entstehenden Überdruck können die Behälter bzw. Dosen platzen, und es besteht Verletzungs- und Verbrühungsgefahr!
Benutzen Sie das Gerät nicht als Ablagefläche.
Bei versehentlichem Einschalten oder vorhandener Restwärme besteht die Gefahr, dass metallische Gegenstände sich erhitzen (Verbrennungsgefahr). Anderes Ablagegut kann je nach Material schmelzen oder sich entzünden. Feuchte Topfdeckel können sich festsaugen. Schalten Sie die Kochzonen nach Gebrauch aus!
Decken Sie das Gerät nie mit einem Tuch oder einer Herdschutzfolie ab. Bei versehentlichem Einschalten besteht Brandgefahr.
Lassen Sie das Gerät bei Arbeiten mit heißem Fett oder Öl nicht unbeaufsichtigt. Überhitztes Fett oder Öl kann sich entzünden und dabei sogar die Dunstabzugshaube in Brand setzen. Brandgefahr!
Sollte sich heißes Fett oder Öl dennoch einmal entzünden, versuchen Sie keinesfalls, mit Wasser zu löschen! Ersticken Sie das Feuer, z. B. mit Hilfe eines Kochgeschirrdeckels, eines feuchten Geschirrtuches oder Ähnlichem.
Flambieren Sie niemals unter einer Dunstabzugshaube. Die Flammen können die Dunstabzugshaube in Brand setzen
Befindet sich unter dem Kochfeld eine Schublade, dürfen darin weder Spraydosen noch leicht entzündliche Flüssigkeiten oder brennbare Materialien aufbewahrt werden. Eventuell vorhandene Besteckkästen müssen aus hitzebeständigem Material sein.
Achten Sie beim Benutzen einer Steckdose in Gerätenähe darauf, dass die Netzanschlussleitung des jeweiligen Elektrogerätes nicht mit dem heißen Gerät in Berührung kommt. Die Leitungsisolierung könnte beschädigt werden. Stromschlaggefahr!
Erhitzen Sie Speisen immer ausreichend. Evtl. vorhandene Keime in den Speisen werden nur durch genügend hohe Temperaturen und eine ausreichend lange Einwirkzeit abgetötet.
Benutzen Sie kein Geschirr aus Kunststoff oder Alufolie. Es schmilzt bei hohen Temperaturen. Darüber hinaus besteht Brandgefahr!
Verwenden Sie kein Kochgeschirr mit zu dünnem Boden und erhitzen Sie niemals Geschirr ohne Inhalt, es sei denn, der Geschirrhersteller erlaubt diese Anwendung ausdrücklich. Bei Nichtbeachtung kann das Kochfeld beschädigt werden.
Verwenden Sie keinesfalls einen Dampfreiniger. Zum einen kann der Dampf an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss auslösen. Zum anderen kann der Dampfdruck zu dauerhaften Beschädigungen von Oberflächen und Bauteilen führen, für die der Hersteller keinen Schadenersatz leistet.
Glaskeramik-Kochfeld
Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände oder Kochgeschirre auf die Glaskeramikfläche fallen. Auch leichte Gegenstände (z. B. Salzstreuer) können Risse oder Brüche in der Glaskeramikscheibe verursachen.
Schalten Sie das Gerät bei Brüchen, Sprüngen oder Rissen in der Glaskeramikscheibe sofort aus und trennen Sie es vom Elektronetz. Andernfalls besteht Stromschlaggefahr!
Verwenden Sie nur Töpfe oder Pfannen mit glattem Boden. Raue Topf- und Pfannenböden verkratzen die Glaskeramikscheibe. Auch Salz, Zucker oder Sandkörner, z. B. vom Gemüse putzen, können Kratzer verursachen.
Um das Einbrennen von Rückständen zu vermeiden, entfernen Sie Verschmutzungen so schnell wie möglich und achten Sie beim Aufsetzen von Kochgeschirr darauf, dass der Geschirrboden sauber, fettfrei und trocken ist.
Vermeiden Sie, dass Zucker in fester oder flüssiger Form, Kunststoff oder Alufolie auf die heißen Kochzonen gelangen. Diese Stoffe schmelzen, kleben fest und können dadurch beim Erkalten Risse, Brüche oder andere bleibende Veränderungen in der Glaskeramikscheibe verursachen. Sind die oben genannten Stoffe versehentlich doch auf die heißen Kochzonen gelangt, schalten Sie das Gerät aus und entfernen Sie sie sofort, also im heißen Zustand, mit einem Glasschaber.
Vorsicht:
Da die Kochzonen heiß sind, besteht Verbrennungsgefahr!
Die Kochzonen anschließend im kalten Zustand nachreinigen.
Stellen Sie keinesfalls heiße Töpfe oder Pfannen im Bereich des Anzeigefeldes für Restwärme oder des Bedien-/Anzeigefeldes für die Warmhaltezone ab. Dadurch kann die darunter liegende Elektronik beschädigt werden
Reinigen Sie die Fugen zwischen Kochfeldrahmen und Arbeitsplatte sowie zwischen Rahmen und Glaskeramikscheibe nicht mit spitzen Gegenständen.
Die Dichtungen können beschädigt werden.
Schieben Sie nach dem Benutzen des Glasschabers die Klinge wieder ein. Verletzungsgefahr!
Kochmulde
Verwenden Sie keine Kochplatten-Abdeckungen. Wird die Kochplatte mit aufgelegter Abdeckung eingeschaltet, kann sie sich verziehen. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich zwischen Kochplatte und Abdeckung Feuchtigkeit sammelt und zu Korrosion führt.
Vermeiden Sie, dass kochsalzhaltige Speisen oder Flüssigkeiten auf die Kochplatteneinfassung und die Edelstahl-Mulde gelangen. Gegebenenfalls müssen diese Stoffe sofort gründlich entfernt werden, um Korrosion zu verhindern.
Achten Sie darauf, dass die Kochplatten nicht über längere Zeit hinweg nass oder feucht bleiben. Sonst besteht Korrosionsgefahr. Trocknen Sie feuchte Kochplatten durch kurzes Einschalten.
Entsorgung des Altgerätes
Ziehen Sie bei ausgedienten Geräten den Netzstecker aus der Steckdose, oder lassen Sie bei Festanschluss das Anschlusskabel von einer Fachkraft aus der Netzanschlussdose entfernen. Machen Sie Netzanschlussleitung sowie Stecker unbrauchbar. Sie verhindern damit, dass ein Missbrauch mit den Geräten getrieben wird.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Vorinformationen
Kleben Sie das Typenschild, das sich bei den Unterlagen Ihres Gerätes befindet, an die dafür vorgesehene Stelle im Kapitel "Typenschild".
Nur bei Herden/Schaltkästen mit der Funktion "Inbetriebnahmesperre" (siehe Gebrauchsanweisung Herd/Schaltkasten):
Damit Sie die Kochstellen in Betrieb nehmen können, muss die Inbetriebnahmesperre ausgeschaltet sein. Ge- hen Sie dazu vor wie in der Gebrauchs- anweisung Ihres Herdes beschrieben.
Erste Reinigung und erstes Aufheizen
Vor dem ersten Benutzen sollten Sie wie folgt vorgehen:
Glaskeramik-Kochfeld:
■ Wischen Sie das Kochfeld mit einem feuchten Tuch ab und reiben Sie es danach trocken.
Verwenden Sie zur Reinigung der Glaskeramikfläche kein Spülmittel, da dadurch bleibende bläuliche Verfärbungen entstehen können.
Die Bauteile aus Metall sind mit einem Pflegemittel geschützt. Deshalb kommt es vorübergehend zur Geruchsbildung, wenn das Gerät das erste Mal in Betrieb genommen wird.
Die Geruchsbildung und eventuell auftretender Dunst vergehen nach kurzer Zeit und weisen nicht auf einen Falschanschluss oder Gerätedefekt hin.
Edelstahl-Kochmulde KM 200:

■ Damit der auf den Kochplatten aufgebrachte Schutzüberzug gegen Korrosionsbildung nachhärtet, schalten Sie die Kochplatten für ca. 5 Minuten ohne aufgesetztes Kochgeschirr bei höchster Leistungsstufe ein.
Beim ersten Aufheizen kommt es zur Rauch- und Geruchsbildung. Sorgen Sie daher für eine gute Belüftung der Küche.
Ein- und Ausschalten
Je nach Modell haben die Glaskeramik-Kochfelder bis zu zwei Kochzonen mit Zuschaltung. Aus diesem Grund ist die Ausführung der Knebel unterschiedlich.
Die Knebel für die Kochzonen vorn links und hinten rechts haben einen Anschlag. Diese Kochzonen werden eingeschaltet, indem man die zugehörigen Knebel nach rechts auf die gewünschte Leistungsstufe dreht, und ausgeschaltet, indem man die Knebel nach links auf "0" dreht.
Die Knebel für die Kochzonen hinten links und vorn rechts sind um 360° drehbar. Diese Kochzonen werden eingeschaltet, indem man die zugehörigen Knebel nach rechts oder links auf die gewünschte Leistungsstufe dreht, und ausgeschaltet, indem man die Knebel nach rechts oder links auf "0" dreht. Ausnahme: Bei den Geräten H 4180/H 4280 haben alle Kochzonen-knebel einen Anschlag.
Mit dem Einschalten einer Kochzone leuchtet die Kontrollleuchte für die Kochzonen 88 in der Blende oder im Display des Herdes auf.
Leistungsstufe einstellen
Mit dem Einschalten einer Kochzone aktivieren Sie, falls vorhanden, die Ankochautomatik (siehe entsprechendes Kapitel).
Ist Ihr Gerät nicht mit Ankochautomatik ausgestattet (siehe Kapitel "Kochzonendaten"), kochen Sie bei höchster Leistungsstufe an und schalten dann auf die gewünschte Leistungsstufe zurück.
Restwärmeanzeige
(nur bei Glaskeramik-Kochfeldern)
Wird nach dem Einschalten einer Kochzone, z. B. vorn links, eine bestimmte Temperatur erreicht, leuchtet die zugehörige Restwärmeanzeige im Anzeigefeld auf:

Einige Zeit nach dem Ausschalten der Kochzone erlischt die Restwärmeanzeige.
Die Kochzonen nicht berühren und keine hitzeempfindlichen Gegenstände darauf ablegen, solange sie noch heiß sind.
Verbrennungs- und Brandgefahr!
Einstellbereiche
| Garvorgang Einstellbereich | |
| Schmelzen von Butter, Schokolade etc.Auflösen von GelatineZubereitung von Joghurt | 1 - 2 |
| Abschlagen von Soßen nur aus Eigelb und ButterErwärmen kleiner Mengen FlüssigkeitWarmhalten von Gerichten, die leicht ansetzenQuellen von Reis | 1 - 3 |
| Erwärmen von flüssigen und halbfesten GerichtenAbschlagen von Cremes und Soßen, z. B. Weinschaum oderHollandaiseKochen von MilchbreiZubereiten von Omelette und Spiegeleiern ohne KrusteDünsten von Obst | 3 - 5 |
| Auftauen von TiefkühlkostDünsten von Gemüse, FischQuellen von Teigwaren, HülsenfrüchtenQuellen von Getreide | 4 - 6 |
| Ankochen und Fortkochen größerer Mengen 7 | |
| Schonendes Braten (ohne Überhitzen des Fettes) von Fisch,Schnitzel, Bratwurst, Spiegeleiern etc. | 8 - 9 |
| Backen von Kartoffelpuffern, Pfannkuchen, Plinsen etc. 9 - 11 | |
| Kochen von großen Mengen WasserAnkochen | 11 - 12 |
Diese Angaben sind Richtwerte. Sie beziehen sich auf normale Portionen für 4 Personen. Bei höheren Töpfen, beim Kochen ohne Deckel und für größere Mengen ist ein höherer Einstellbereich erforderlich. Werden kleinere Mengen zubereitet, ist ein niedrigerer Einstellbereich zu wählen.
©
Zuschalten des zweiten Heizkreises
(nur bei entsprechend ausgestatteten Gerätemodellen)
Bei Verwendung von größerem Koch geschirr können Sie den zweiten Heizkreis einer Zweikreis-Kochzone bzw. Bräterzone zuschalten.
So gehen Sie vor:
■ Drehen Sie den Kochzonenknebel nach rechts über "12" bis zum An - schlag und kurz darüber hinaus.
■ Danach drehen Sie den Knebel nach links auf die gewünschte Leistungsstufe.
Sie schalten den zweiten Heizkreis aus, indem Sie den Knebel zurück auf "0" drehen.
Bedienung
Warmhaltezone
(nur bei entsprechend ausgestatteten Gerätemodellen)
Sie bedienen die Warmhaltezone, in- dem Sie die davor angeordneten Sen- sorschaltfelder berühren.
Aus Sicherheitsgründen müssen Sie zum Einschalten zwei, zum Ausschalten nur ein Sensorschaltfeld berühren.
So schalten Sie die Warmhaltezone ein:
■ Berühren Sie zuerst das Schaltfeld 🔒.
Die Betriebskontrollleuchte ② der Warmhaltezone blinkt.
■ Berühren Sie anschließend das Schaltfeld ①.
Die Betriebskontrollleuchte ② leuchtet konstant, d. h. die Warmhaltezone ist eingeschaltet. Ca. 8 Minuten nach dem Einschalten beginnt die Restwärmeanzeige ① zu leuchten.
So schalten Sie die Warmhaltezone aus:
■ Berühren Sie das Schaltfeld ① oder 🔒.
Die Betriebskontrollleuchte erlischt. Die Restwärmeanzeige erlischt erst dann, wenn die Warmhaltezone ohne Gefahr berührt werden kann.
Solange die Restwärmeanzeige leuchtet, die Warmhaltezone nicht berühren und keine hitzeempfindlichen Gegenstände darauf ablegen. Verbrennungs- und Brandgefahr!
Beachten Sie, dass die Restwärme- anzeige nach einer Stromunterbrechung nicht leuchtet, selbst wenn die Warmhaltezone noch heiß ist.
Achten Sie darauf, dass die Sensorschaltfelder frei von Verschmutzungen und abgelegten Gegenständen bleiben. Sonst kann es zu unbeabsichtigten Schaltvorgängen kommen.
Stellen Sie keinesfalls heißes Kochgeschirr auf dem Bedienfeld ab. Dadurch kann die darunter liegende Elektronik beschädigt werden.
©
Inbetriebnahmesperre
(nur bei entsprechend ausgestatteten Herd-/Schaltkastenmodellen)
Je nach Gerätemodell ist Ihr Herd/Schaltkasten mit einer Inbetriebnahmesperre ausgestattet (siehe Gebrauchsanweisung Herd/Schaltkasten).
Damit können Sie verhindern, dass die Kochzonen unbeabsichtigt eingeschaltet werden.
Die Inbetriebnahmesperre lässt sich nur einschalten, wenn die Kochzonen ausgeschaltet sind. Gehen Sie zum Ein- und Ausschalten der Inbetriebnahmesperre vor wie in der Gebrauchsanweisung Ihres Herdes/Schaltkastens beschrieben.
Die Inbetriebnahmesperre hat keinen Einfluss auf den Betrieb der Warmhaltezone.
Sicherheitsabschaltung
(nur in bestimmten Fällen, siehe Kapitel "Kochzonendaten").
Wenn eine Kochzone über einen ungewöhnlich langen Zeitraum hinweg (siehe Tabelle) mit gleich bleibender Leistungsstufe beheizt wird, schaltet sich das Gerät automatisch ab.
Sind mehrere Kochzonen eingeschaltet, richtet sich die maximale Betriebsdauer nach der höchsten eingestellten Leistungsstufe.
■ Drehen Sie alle Kochzonenknebel auf "0", dann können Sie das Gerät wieder ganz normal in Betrieb nehmen.
| Leistungsstufe Maximale Betriebsdauer in Stunden | |
| 1 | 10 |
| 2 | 5 |
| 3 | 5 |
| 4 | 4 |
| 5 | 4 |
| 6 | 4 |
| 7 | 3 |
| 8 | 3 |
| 9 | 2 |
| 10 | 2 |
| 11 | 2 |
| 12 | 1 |
Überhitzungsschutz
Jede Kochstelle ist mit einem Überhitzungsschutz (Innentemperaturbegrenzer) ausgestattet. Dieser schaltet die Beheizung der Kochstelle automatisch aus, bevor sie sich überhitzt. Sobald sich die Kochstelle abgekühlt hat, schaltet sich die Beheizung wieder automatisch ein.
Zum Auslösen des Überhitzungsschutzes kann es kommen, wenn
– die Kochstelle ohne aufgesetztes Kochgeschirr eingeschaltet ist.
- Kochgeschirr ohne Inhalt erhitzt wird.
- der Boden des Kochgeschirrs nicht eben auf der Kochzone aufliegt.
- das Kochgeschirr die Wärme schlecht leitet.
Bei Glaskeramik-Kochfeldern erkennen Sie das Auslösen des Überhitzungsschutzes daran, dass sich die Beheizung auch bei der höchsten einstellbaren Leistungsstufe ein- und ausschaltet.
Allgemeines
Reinigen Sie Ihr Kochfeld / Ihre Kochmulde regelmäßig, am besten nach jedem Kochvorgang. Lassen Sie dazu das Gerät abkühlen. Gehen Sie dann beim Reinigen vor wie im Kapitel "Glaskeramik-Kochfeld" bzw. "Kochmulde" beschrieben.
Verwenden Sie keinesfalls einen Dampfreiniger. Zum einen kann der Dampf an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss auslösen. Zum anderen kann der Dampfdruck zu dauerhaften Beschädigungen von Oberflächen und Bauteilen führen, für die der Hersteller keinen Schadenersatz leistet.
Verwenden Sie niemals sand-, soda-/alkali-, säure- oder chloridhaltige Putzmittel, kein Backofenspray, keinen Geschirrspülmaschinen-Reiniger und weder Stahlwolle noch raue Schwämme oder harte Bürsten. Verwenden Sie auch keine Schwämme oder andere Reinigungshilfen, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten. Dadurch werden die Oberflächen angegriffen.
Glaskeramik-Kochfeld
Verwenden Sie keine spitzen Gegenstände, damit die Dichtungen zwischen Glaskeramik und Rahmen bzw. zwischen Rahmen und Arbeitsplatte nicht beschädigt werden.
Verwenden Sie zur Reinigung der Glaskeramikfläche kein Spülmittel, da dadurch bleibende bläuliche Verfärbungen entstehen können.
Beachten Sie bei Verwendung von speziellen Glaskeramik-Reinigungsmitteln die Angaben des Herstellers.
Wischen Sie sorgfältig alle Reste von speziellen Glaskeramik-Reinigungsmitteln mit einem feuchten Tuch von den Kochzonen, sie können beim Wiederaufheizen der Kochzonen ätzend wirken.
Um das Einbrennen von Rückständen zu vermeiden, entfernen Sie Verschmutzungen so schnell wie möglich und achten Sie beim Aufsetzen von Kochgeschirr darauf, dass der Geschirrboden sauber, fettfrei und trocken ist.
Reiben Sie das Gerät nach jeder feuchten Reinigung trocken. Dadurch vermeiden Sie Kalkrückstände.
Entfernen Sie alle groben Verschmutzungen mit einem feuchten Tuch, fest anhaftende Verschmutzungen mit einem Glasschaber.
Reinigen Sie das Kochfeld anschließend gründlich mit einigen Tropfen eines speziellen Glaskeramik-Reinigungsmittels und mit einem Küchenpapier oder einem sauberen Tuch. Dadurch werden auch Kalkrückstände, die durch übergekochtes Wasser verursacht sind, sowie metallisch schimmernde Flecken (Aluminiumrückstände) entfernt.
Wischen Sie das Kochfeld zum Schluss nass ab und reiben Sie es mit einem sauberen Tuch trocken.
Bei Bedarf können Sie ein Reinigungsmittel mit pflegenden Zusätzen verwenden, das einen Wasser und Schmutz abweisenden Film bildet.
Gelangen Zucker, Kunststoff oder Alufolie auf das heiße Kochfeld, schalten Sie die betreffende Kochzone aus. Schaben Sie diese Stoffe sofort, also im heißen Zustand, mit einem Glas-schaber gründlich von der Kochzone. Vorsicht: Dabei besteht Verbrennungsgefahr!
Reinigen Sie die Kochzone anschließend im erkalteten Zustand wie zuvor beschrieben.
Aluminiumfarbige Rahmen (siehe Typenschild) sind kratz-, alkali- und säureempfindlich. Gehen Sie daher beim Reinigen möglichst schonend vor. Verwenden Sie keinesfalls Edelstahl-Reinigungsmittel oder Kalk lösende Reinigungsmittel. Wischen Sie darüber hinaus Verschmutzungen sofort ab, denn ein längeres Einwirken kann ebenfalls zur Beschädigung der Aluminiumoberfläche führen. Bei intensiver Reinigung mit Glaskeramik-Reinigungsmitteln kann der Rahmen im Laufe der Zeit glänzend werden.
Kochmulde
Kochplatten
Entfernen Sie leichte Verschmutzungen mit einem feuchten Tuch. Fest anhaftende Verschmutzungen können Sie abkratzen oder abscheuern.
Wir empfehlen, die Kochplatten nach dem Reinigen von Zeit zu Zeit mit einem Spezial-Pflegemittel zu behandeln.
Verwenden Sie scheuernde Reinigungsmittel nur für die Kochplatten, nicht aber für die Kochplatteneinfassung oder die Edelstahl-Mulde.
Schmutz und Feuchtigkeit dürfen nicht in das Innere der Kochplatten dringen.
Feuchte Kochplatten sollten Sie durch kurzzeitiges Einschalten trocknen, um Korrosion zu vermeiden.
Kochplatteneinfassung
Reinigen Sie die Kochplatteneinfassung mit einem nicht scheuernden Edelstahl-Reinigungsmittel.
Edelstahl-Mulde
Reinigen Sie die Edelstahl-Mulde mit einem weichen Schwammtuch, warmem Wasser und mit etwas Spülmittel oder mit einem nicht scheuernden Edelstahl-Reinigungsmittel.
Zur Pflege können Sie ein Edelstahl-Pflegemittel verwenden, das einen Schmutz abweisenden Film bildet. Tragen Sie das Mittel mit einem weichen Tuch ganzflächig und dünn auf die gereinigte Mulde auf. Sie können ein entsprechendes Mittel z. B. über den Kundendienst beziehen.
Entfernen Sie kochsalzhaltige Speisen oder Flüssigkeiten sofort gründlich von der Kochplatteneinfassung und der Edelstahl-Mulde, um Korrosion zu verhindern.
Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Was ist zu tun, wenn ...
... das Gerät nach dem Einschalten nicht heiß wird?
Prüfen Sie, ob
– die Inbetriebnahmesperre (nur bei entsprechenden Herd-/Schaltkastenmodellen) aktiviert ist. Schalten Sie sie ggf. wie in der Gebrauchsanweisung Ihres Herdes/Schaltkastens beschrieben aus.
– die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst hat. Fordern Sie eventuell eine Elektrofachkraft oder den Kundendienst an.
... sich das Gerät während des Benutzens ausschaltet?
Wahrscheinlich war die Betriebsdauer einer Kochzone zu lang (siehe Kapitel "Sicherheitsabschaltung").
... bei Glaskeramik-Kochfeldern sich die Beheizung einer Kochzone bei der höchsten einstellbaren Leistungsstufe ein- und ausschaltet?
Der Überhitzungsschutz hat ausgelöst (siehe entsprechendes Kapitel).
... bei eingeschalteter Ankochautomatik der Inhalt des Kochgeschirrs kaum oder gar nicht zum Kochen kommt?
Dies kann daran liegen, dass
- große Lebensmittelmengen erhitzt werden.
– das Kochgeschirr die Wärme schlecht leitet.
Wählen Sie eine höhere Fortkochstufe oder kochen Sie bei höchster Leistungsstufe an und schalten dann von Hand zurück.
Bei Störungen, die Sie nicht selbst beheben können, benachrichtigen Sie bitte:
- Ihren Miele Fachhändler oder
– den Miele Werkkundendienst.
Die Telefonnummer des Werkkundendienstes finden Sie auf der Rückseite dieser Gebrauchsanweisung.
Der Kundendienst benötigt die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem beiliegenden Typenschild.
Kleben Sie hier das beiliegende Typenschild ein. Achten Sie darauf, dass die Modellbezeichnung mit den Angaben auf der Titelseite dieser Gebrauchsanweisung übereinstimmt.
Sicherheitshinweise zum Einbau
Um Schäden am Gerät zu vermeiden, darf dieses erst nach der Montage der Oberschränke und der Dunstabzugshaube eingebaut werden.
Furniere der Arbeitsplatte müssen mit hitzebeständigem Kleber (100 °C) verarbeitet sein, damit sich diese nicht lösen oder verformen. Die Wandabschlussleisten müssen hitzebeständig sein.
Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) dürfen nur von Fachbetrieben/Fachkräften durchgeführt werden, wenn diese die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch des Gerätes sicherstellen.
Der Einbau der Kochfelder über Kältegeräten, Geschirrspülern sowie Wasch- und Trockengeräten ist nicht zulässig.
Es muss sichergestellt werden, dass die Anschlussleitung des Kochfeldes keinen mechanischen Belastungen ausgesetzt ist.
Die Kochfelder dürfen ausschließlich mit Herden bzw. Schaltkästen aus dem dazugehörigen Programm des Herstellers kombiniert werden. Bei Kombination mit anderen Geräten erlischt der Garantieanspruch, da die Gewähr für einen ordnungsgemäßen Betrieb nicht mehr gegeben ist.
Nach Einbau des Kochfeldes muss sichergestellt sein, dass die Unterseite des Gerätes nicht berührt werden kann. Aus diesem Grund müssen in bestimmten Fällen eine Frontblende und ein Schutzboden angebracht werden (siehe Kapitel "Schutzboden").
Die auf den folgenden Seiten aufgeführten Sicherheitsabstände sind sorgfältig einzuhalten.
Verwenden Sie keinerlei Fugen-dichtungsmittel, außer es wird ausdrücklich gefordert. Das Dichtungs-band des Gerätes gewährleistet eine ausreichende Abdichtung zur Arbeitsplatte (siehe Kapitel "Dichtung").
Alle Maße sind in mm angegeben
Sicherheitsabstand oben

Zwischen dem Gerät und einer oberhalb angebrachten Dunstabzugshaube muss der vom Haubenhersteller angegebene Sicherheitsabstand eingehalten werden.
Fehlen die Angaben des Haubenherstellers oder sind leicht entflammbare Materialien (z. B. ein Hängebord) über dem Gerät installiert, muss der Sicherheitsabstand min. 760 mm betragen.
Wenn für verschiedene Geräte unterhalb einer Dunstabzugshaube, z. B. Wokbrenner und Elektrokochfeld, unterschiedliche Sicherheitsabstände in der Gebrauchs- und Montageanweisung angegeben sind, wählen Sie den größeren von beiden.
Sicherheitsabstände seitlich
Beim Einbau eines Kochfeldes dürfen sich an einer Seite und an der Rückseite beliebig hohe Schrank- oder Raumwände befinden, an der anderen Seite darf kein Möbelstück oder Gerät höher als das Kochfeld sein (siehe Abbildungen).
Folgende Sicherheitsabstände sind mindestens einzuhalten:
- 50 mm rechts oder links vom Arbeitsplattenausschnitt zu einem nebenstehenden Möbelstück (z. B. Hochschrank).
- 50 mm vom Arbeitsplattenausschnitt zur Rückwand.

Sehr empfehlenswert!

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50 mm 50 mmNicht empfehlenswert!
Sicherheitsabstand bei Nischenverkleidung
Zwischen Nischenverkleidung und Ausschnitt in der Arbeitsplatte muss ein Mindestabstand von 50 mm eingehalten werden.
Dieser Abstand ist nur erforderlich, wenn das Material der Nischenverkleidung aus Holz oder anderen brennbaren Materialien besteht. Bei nicht brennbaren Materialien (Metall, keramische Fliesen oder ähnliches) kann dieses Maß um die Materialstärke der Nischenverkleidung unterschritten werden. Durch hohe Temperaturen kann eine Zerstörung oder Veränderung der Materialien auftreten.
Flächenbündige Kochfelder Rahmen-/Facettenkochfelder

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① ② ③ ④ ≥ 50 ⑤ ⑥
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① ② ③ ④ ≥ 50 ⑤ ⑥① Mauerwerk
② Nischenverkleidung
③ Wandabschlussleiste
④ Arbeitsplatte
⑤ Ausschnitt in der Arbeitsplatte
⑥ 50 mm Mindestabstand
Rahmen-Kochfelder
Einbaumaße KM 610 / KM 612 / KM 613

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574 504 3 2 38 10 ④ ① ≥50 490±1 560±1 ≤R4 z 30 75 ③ 75① Klemmfedern
② Einbau-Höhe
③ vorn
④ Raum für Befestigungselemente und Leitungszuführung
Einbaumaße KM 614

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614 514 3 2 38 10 ④ ≥50 ① ≤ R4 ≥ 30 500 ±1 600 ±1 75 ③ 75① Klemmfedern
② Einbau-Höhe
③ vorn
④ Raum für Befestigungselemente und Leitungszuführung
Einbaumaße KM 620 / KM 622 / KM 622-1

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794 514 3 2 38 10 ④ ≥ 50 ① ≤ R4 500 ±1 780 ±1 ≥ 30 75 ③ 75① Klemmfedern
② Einbau-Höhe
③ vorn
④ Raum für Befestigungselemente und Leitungszuführung
Arbeitsplatte vorbereiten
■ Erstellen Sie den Arbeitsplattenausschnitt gemäß des Maßbildes. Beachten Sie den Mindestabstand von 50 mm zur Rückwand sowie rechts oder links zu einer Seitenwand (siehe Kapitel "Sicherheitshinweise zum Einbau").
■ Versiegeln Sie die Schnittflächen bei Arbeitsplatten aus Holz mit speziellem Lack, Silikonkautschuk oder Gießharz, um ein Aufquellen durch Feuchtigkeit zu verhindern. Die verwendeten Materialien müssen temperaturbeständig sein.
Wird beim Einbau festgestellt, dass die Dichtung des Rahmens an den Ecken nicht richtig auf der Arbeitsplatte aufliegt, können die Eckenradien, ≤ R4, mit der Stichsäge vorsichtig nachgearbeitet werden.
Klemmfedern befestigen
Arbeitsplatte aus Holz, Corian, Askilan etc.

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75 ①■ Die mitgelieferten Klemmfedern ① an den gekennzeichneten Stellen (siehe Kapitel "Einbaumaße") am oberen Rand des Ausschnittes auflegen und mit den mitgelieferten Schrauben 3,5x25mm befestigen.
Arbeitsplatte aus Naturstein

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75 ⑥ ①■ Die Klemmfedern ① mit starkem, doppelseitigem Klebeband ⑥ positionieren und befestigen.

■ Die seitlichen Ränder und den unteren Rand der Klemmfedern mit Silionon ⑦ verkleben.
Die Schrauben werden für Arbeitsplatten aus Naturstein nicht benötigt.
Kochfeld einsetzen
■ Führen Sie die Anschlussleitung des Kochfeldes durch den Ausschnitt nach unten.
■ Schließen Sie das Kochfeld an den Herd/Schaltkasten an (siehe Kapitel "Anschluss an Herd/Schaltkasten").
■ Legen Sie das Kochfeld lose auf die Klemmfedern ① auf.
■ Drücken Sie mit beiden Händen das Kochfeld gleichmäßig am Rand nach unten, bis es deutlich merkbar ein-rastet. Achten Sie dabei darauf, dass die Dichtung des Kochfeldes nach dem Einrasten auf der Arbeitsplatte aufliegt. Nur so ist eine allseitige Dichtwirkung gewährleistet. Verwen-den Sie kein Fugendichtungsmittel.
■ Prüfen Sie die Funktion des Kochfeldes.
Das Ausheben des Kochfeldes kann nur mit einem Spezialwerkzeug vorgenommen werden.
Arbeitsplatte aus Holz, Corian, Aski-lan etc.

Arbeitsplatte aus Naturstein

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①Kochmulden
Einbaumaße KM 200

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510 580 35 6 ≥ 30 ≥ 50 560 490 60 ③③ vorn
⑥ Einbauhöhe
Arbeitsplatte vorbereiten
■ Erstellen Sie den Arbeitsplattenausschnitt gemäß des Maßbildes. Beachten Sie den Mindestabstand von 50 mm zur Rückwand sowie rechts oder links zu einer Seitenwand (siehe Kapitel "Sicherheitshinweise zum Einbau").
■ Versiegeln Sie die Schnittflächen bei Arbeitsplatten aus Holz mit speziellem Lack, Silikonkautschuk oder Gießharz, um ein Aufquellen durch Feuchtigkeit zu verhindern. Die verwendeten Materialien müssen temperaturbeständig sein.
Kochmulde einsetzen

① Dichtungsband
② Kochmulde
③ Arbeitsplatte
④ Klemmbügel
⑤ Schraube
■ Lösen Sie die Schrauben ⑤.
■ Führen Sie die Anschlussleitung des Kochfeldes durch den Ausschnitt nach unten.
■ Schließen Sie die Kochmulde an den Herd/Schaltkasten an (siehe Kapitel "Anschluss an Herd/Schaltkasten").
■ Setzen Sie die Kochmulde ② in den Ausschnitt und zentrieren Sie sie.
■ Drehen Sie die Schrauben ⑤ nach rechts, bis die Klemmbügel fest in der Arbeitsplatte ③ klemmen. Achten Sie dabei darauf, dass das Dichtungsband ① der Kochmulde auf der Arbeitsplatte aufliegt. Nur so ist eine allseitige Dichtwirkung gewährleistet. Verwenden Sie kein Fugendichtungsmittel.
■ Prüfen Sie die Funktion des Kochfeldes.
Schutzboden

Nach Einbau des Kochfeldes muss sichergestellt sein, dass die Unterseite des Gerätes nicht berührt werden kann.
Aus diesem Grund müssen eine Frontblende und ein Schutzboden angebracht werden, wenn
– das Gerät breiter als Backofen / Herd / Schaltkasten ist.
- das Gerät und der untergebaute Backofen / Herd / Schaltkasten versetzt eingebaut sind.
Der Mindestabstand ab Oberkante Arbeitsplatte zum Schutzboden muss 55 mm betragen.
Zwischen Boden und Rückwand muss ein Luftspalt von 10 mm eingehalten werden.
Dichtung

Verwenden Sie kein Fugendichtungsmittel, außer es wird ausdrücklich gefordert. Das Dichtungsband unter dem Rand des Geräteoberteils gewährleistet eine ausreichende Abdichtung zur Arbeitsplatte.
Auf keinen Fall darf Fugendichtungsmittel zwischen den Rahmen des Geräteoberteils und die Arbeitsplatte gelangen!
Der Ausbau im Servicefall würde erschwert, Rahmen/Arbeitsplatte könnten dadurch beschädigt werden.
Anschluss an Herd/Schaltkasten
Die Anschlussleitung des Gerätes hat am Ende Steckergehäuse, die an den zugeordneten Herd/Schaltkasten ge- steckt werden müssen.
Der Schutzleiterdraht wird im Stecker- gehäuse mitgeführt.
Der Herd/Schaltkasten verfügt über Steckbuchsen.
Die Steckergehäuse und die Steckbuchsen sind so konstruiert, dass die Stecklage nicht verwechselt werden kann.
Versuchen sie nicht, die Stecker mit Gewalt einzustecken.

Die EMV-Erde ⭕, die am Unterkasten des Kochfeldes befestigt ist, muss mit dem Kabelschuh am Gerät verbunden werden.

Hinweise zum Elektroanschluss
Mit dem Anschluss des Gerätes an einen Herd bzw. Schaltkasten beauftragen Sie bitte eine Elektrofachkraft, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig beachtet.
Der Hersteller macht darauf auf-merksam, dass keine Haftung für mittelbare oder unmittelbare Schäden übernommen wird, die durch unsachgemäßen Einbau oder falschen Anschluss entstehen.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen installationsseitig fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Der Berührungsschutz betriebsisolierter Teile muss nach der Montage sichergestellt sein!
Gesamtleistung
siehe Typenschild
Anschlussdaten und Netz
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild des Herdes/Schaltkastens. Diese Angaben müssen mit denen des Netzes übereinstimmen.
Absicherung
siehe Gebrauchsanweisung Herd bzw. Schaltkasten
Fehlerstromschutzschalter
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE bzw. ÖVE, dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA vorzuschalten. Bei einer Absicherung ≤ 100 mA kann es nach längerer Nichtinbetriebnahme zum Auslösen des FI-Schutzschalters kommen.
Zusätzlich für Österreich
Durch elektronische Bauteile kann im Fehlerfall ein Fehlerstrom mit einem Gleichstromanteil von mehr als 6 mA oder von mehr als 20 % des Gesamtfehlerstroms verursacht werden. Es sind daher in der Installation unbedingt gleichstromsensitive Fehlerstrom-Schutzschalter zu verwenden.
Trenneinrichtungen
Das Gerät muss durch Trenneinrichtungen allpolig vom Netz abgeschaltet werden können! (Im abgeschalteten Zustand muss ein Kontaktabstand von mindestens 3 mm vorhanden sein!) Die Trenneinrichtungen sind Überstromschutzorgane und Schutzschalter.
Vom Netz trennen
Soll der Stromkreis des Gerätes vom Netz getrennt werden, gehen Sie je nach Installation in der Verteilung wie folgt vor:
– Schmelzsicherungen
Sicherungseinsätze aus den Schraubkappen ganz herausnehmen. oder:
– Sicherungs-Schraubautomaten
Prüfknopf (rot) drücken, bis der Mittelknopf (schwarz) herausspringt. oder:
– Einbau-Sicherungsautomaten
(Leitungs-Schutzschalter, mind. Typ B oder C !): Kipphebel von 1 (Ein) auf 0 (Aus) stellen. oder:
- FI-Schutzschalter
(Fehlerstrom-Schutzschalter) Den Hauptschalter von 1 (Ein) auf 0 (Aus) schalten oder die Prüftaste betätigen.
Das Netz ist nach der Trennung gegen Wiedereinschalten zu sichern.
Deutschland:
Miele & Cie. KG
D-33325 Gütersloh
Telefon (0 52 41) 89-0
Telefax (0 52 41) 89-20 90
Miele im Internet: www.miele.de
e-mail: info@miele.de
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestr. 1
A-5071 Wals bei Salzburg
Telefon 050 800 0
Telefax 050 800 81219
Miele im Internet: www.miele.at
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Luxemburg:
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A Österreich
050 800 800**
Mo-Fr 7.30 - 18 Uhr **österreichweit zum Ortstarif
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Mo-Do 8.30 - 12.30, 13-17 Uhr
Fr 8.30 - 12.30, 13-16 Uhr