CS 1212 - Herd MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG CS 1212 MIELE
Gebrauchs- und Montageanweisung

Glaskeramik-Kochfelder mit Induktion
CS 1212
CS 1221
CS 1234
Lesen Sie unbedingt die Gebrauchs-
und Montageanweisung vor Aufstellung -
Installation - Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und
vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.
d e - D E
M.-Nr. 07 172 360
Gerätebeschreibung 4
CS 1212 4
CS 1221 5
CS 1234....6
Display 7
Kochzonendaten 7
Sicherheitshinweise und Warnungen 9
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 16
Vor dem ersten Benutzen 17
Induktion....18
Funktionsweise 18
Geräusche 19
Kochgeschirr 20
Bedienung 21
Ein- und Ausschalten....21
Restwärmeanzeige 21
Einstellbereiche 22
Ankochautomatik 23
Boosterfunktion 24
Warmhalten 26
Tipps zum Energiesparen 27
Sicherheitseinrichtungen 28
Inbetriebnahmesperre 28
Sicherheitsausschaltung 28
Überhitzungsschutz. 29
Reinigung und Pflege 30
Was tun, wenn ...? 32
Nachkaufbares Zubehör 34
Sicherheitshinweise zum Einbau 35
Geräte- und Einbaumaße 39
CS 1212....39
CS 1221 40
CS 1234 41
Arbeitsplatte vorbereiten 42
Einbau von mehreren Geräten 43
Klemmfedern und Zwischenleisten befestigen 46
Gerät / Geräte einsetzen 48
Allgemeine Einbauhinweise 49
Elektroanschluss 50
Kundendienst / Typenschild 53
CS 1212

① Kochzone mit TwinBooster (BI/II)
② Kochzone mit Einfachbooster (BI)
③ Display
④ Symbole für die Anordnung der Kochzonen
⑤ Anzeigeelemente
Bedienknebel für die Kochzone:
⑥ hinten
⑦ vorn
Anzeigeelemente

⑫ Betriebsanzeige
⑬ Boosteranzeige
⑭ Restwärmeanzeige
CS 1221

① Kochzone mit TwinBooster (BI/II)
② Display
③ Anzeigeelemente
④ Bedienknebel
Anzeigeelemente

⑫ Betriebsanzeige
⑬ Boosteranzeige
⑭ Restwärmeanzeige
CS 1234

①②④ Kochzonen mit Einfach-booster (BI)
③ Kochzone mit Twinbooster (B I/II)
⑤ Symbole für die Anordnung der Kochzonen
⑥ Anzeigeelemente
Bedienknebel für die Kochzone:
⑦ hinten rechts
⑧ vorn rechts
⑨ hinten links
⑩ vorn links
⑪ Display
Anzeigeelemente

⑫ Betriebsanzeige
⑬ Boosteranzeige
⑭ Restwärmeanzeige
Display
= Fehlendes oder nicht geeignetes Kochgeschirr
R = Ankochautomatik
I = Booster I
II = Booster II (nur bei entsprechend ausgestatteten Kochzonen)
L = Inbetriebnahmesperre (siehe Kapitel "Sicherheitseinrichtungen")
Kochzonendaten
| Kochzone CS 1 | 212 | ||
| minimaler bis maximaler in cm* | Leistung in Watt bei 230 V** | ||
| vorn | 10 - 16 normal: | mit Booster: | 14001800 |
| hinten | 16 - 23 normal: | mit Booster I:mit Booster II: | 230030003700 |
| Gesamt: 3700 | |||
| CS 1221 | ||
| minimaler bis maximaler in cm* | Leistung in Watt bei 230 V** | |
| 18 - 30 normal: | mit Booster I: | 2400 |
| mit Booster II: | 3000 | |
| 3700 | ||
* Innerhalb des angegebenen Bereiches können Töpfe mit jedem beliebigen Bodendurchmesser verwendet werden.
** Die angegebene Leistung kann je nach Größe und Material des Kochgeschirrs variieren.
| Kochzone CS 1234 | |||
| minimaler bis maximaler ∅ in cm* | Leistung in Watt bei 230 V** | ||
| vorn links 14 - 19 normal: | mit Booster: | 18502900 | |
| hinten links 14 - 19 normal: | mit Booster: | 18502900 | |
| hinten rechts 16 - 23 normal: | mit Booster I:mit Booster II: | 230030003700 | |
| vorn rechts 10 - 16 normal: | mit Booster: | 14001800 | |
| Gesamt: 7400 | |||
* Innerhalb des angegebenen Bereiches können Töpfe mit jedem beliebigen Bodendurchmesser verwendet werden.
** Die angegebene Leistung kann je nach Größe und Material des Kochgeschirrs variieren.
Dieses Kochfeld entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das Kochfeld in Betrieb nehmen.
Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden am Gerät.
Bewahren Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter.
Bestimmungsgemäße Verwendung
▶ Dieses Kochfeld ist dazu bestimmt, im Haushalt und in haushaltsähnlichen Aufstellumgebungen verwendet zu werden, wie beispielsweise
- in Läden, Büros und anderen ähnlichen Arbeitsumgebungen,
– in landwirtschaftlichen Anwesen,
– von Kunden in Hotels, Motels, Frühstückspensionen und weiteren typischen Wohnumfeldern.
Benutzen Sie das Kochfeld ausschließlich im haushaltsüblichen Rahmen für die Zubereitung und das Warmhalten von Speisen.
Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig. Miele haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.
▶ Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Kochfeld sicher zu bedienen, dürfen das Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.
Kinder im Haushalt
Nutzen Sie die Inbetriebnahmesperre, damit Kinder das Kochfeld nicht unbeaufsichtigt einschalten können.
Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe des Kochfeldes aufhalten. Lassen Sie Kinder nie mit dem Gerät spielen.
Kinder dürfen das Kochfeld nur ohne Aufsicht benutzen, wenn ihnen die Bedienung so erklärt wurde, dass sie das Gerät sicher bedienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen können.
Das Kochfeld wird bei Betrieb heiß und bleibt es noch einige Zeit nach dem Ausschalten. Halten Sie Kinder vom Gerät fern, bis es so weit abgekühlt ist, dass jegliche Verbrennungsgefahr ausgeschlossen ist.
Bewahren Sie keine Gegenstände, die für Kinder von Interesse sein könnten, in Stauräumen über oder hinter dem Kochfeld auf. Die Kinder werden sonst dazu verleitet, auf das Gerät zu klettern. Verbrennungsgefahr!
Achten Sie darauf, dass Kinder nicht die Möglichkeit haben, heiße Töpfe und Pfannen herunterzuziehen. Drehen Sie Topf- und Pfannengriffe zur Seite über die Arbeitsfläche, um Verbrennungs- und Verbrühungsgefahr auszuschließen! Ein spezielles Kinderschutzgitter (im Fachhandel erhältlich) reduziert die Gefahr.
▶ Verpackungsteile (z. B. Folien, Styropor) können für Kinder gefährlich sein. Erstickungsgefahr! Bewahren Sie Verpackungsteile außerhalb der Reichweite von Kindern auf und entsorgen Sie sie so schnell wie möglich.
Technische Sicherheit
Kontrollieren Sie das Kochfeld vor dem Einbau auf sichtbare Schäden. Nehmen Sie ein beschädigtes Gerät auf keinen Fall in Betrieb. Ein beschädigtes Gerät kann Ihre Sicherheit gefährden.
Die elektrische Sicherheit des Kochfeldes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvorkehrung vorhanden ist.
Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Elektro-Fachkraft überprüfen. Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
▶ Vergleichen Sie vor dem Anschließen des Kochfeldes unbedingt die Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes.
Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihre Elektro-Fachkraft.
Benutzen Sie das Kochfeld nur im eingebauten Zustand, damit die sichere Funktion gewährleistet ist.
Öffnen Sie auf keinen Fall das Gehäuse des Kochfeldes.
Eventuelles Berühren spannungsführender Anschlüsse sowie Verändern des elektrischen und mechanischen Aufbaus gefährden Sie und führen möglicherweise zu Funktionsstörungen des Gerätes.
▶ Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur von Miele autorisierte Fachkräfte durchführen. Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die Miele nicht haftet.
Bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen muss das Kochfeld vom Netz getrennt sein. Es ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
– die Sicherungen der Hausinstallation ausgeschaltet sind,
- die Schraubsicherungen der Hausinstallation ganz herausgeschraubt sind,
- die Netzanschlussleitung vom Elektronetz getrennt ist.
Ziehen Sie bei Geräten mit Netzstecker nicht an der Netzanschlussleitung, sondern am Stecker, um das Gerät vom Netz zu trennen.
Während der Garantiezeit darf eine Reparatur des Kochfeldes nur von einem von Miele autorisierten Kundendienst vorgenommen werden, sonst besteht bei nachfolgenden Schäden kein Garantieanspruch mehr.
Defekte Bauteile dürfen nur gegen Miele Original Ersatzteile ausgetauscht werden. Nur bei diesen Teilen gewährleistet Miele, dass sie die Sicherheitsanforderungen erfüllen.
Ist die Netzanschlussleitung beschädigt, muss sie von einer Elektro-Fachkraft durch eine spezielle Netzanschlussleitung Typ H 05 VV-F (PVC-isoliert) ersetzt werden, die bei Miele oder dem Kundendienst erhältlich ist.
Der Anschluss des Kochfeldes an das Elektronetz darf nicht über Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel erfolgen, da sie nicht die nötige Sicherheit gewähren (z. B. Überhitzungsgefahr).
Nehmen Sie das Kochfeld bei einem Defekt oder bei Brüchen, Sprüngen oder Rissen in der Glaskeramikscheibe nicht in Betrieb bzw. schalten Sie es sofort aus. Trennen Sie es vom Elektronetz. Andernfalls besteht Stromschlaggefahr!
Wird bei Kochfeldern mit Steckeranschluss der Netzstecker von der Netzanschlussleitung entfernt, muss das Gerät von einer Elektro-Fachkraft eingebaut und angeschlossen werden. Beauftragen Sie bitte eine Elektro-Fachkraft, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig einhält. Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch Fehler beim Einbau oder Anschluss verursacht wurden.
Sachgemäßer Gebrauch
▶ Nur für Personen mit einem Herzschrittmacher:
Beachten Sie, dass in unmittelbarer Nähe des eingeschalteten Kochfeldes ein elektromagnetisches Feld entsteht. Eine Beeinträchtigung des Herzschrittmachers ist unwahrscheinlich.
Wenden Sie sich jedoch im Zweifelsfall an den Hersteller des Herzschrittmachers oder an Ihren Arzt.
Magnetisierbare Gegenstände, wie z. B. Kreditkarten, Disketten, Taschenrechner, dürfen sich nicht in unmittelbarer Nähe des eingeschalteten Kochfeldes befinden. Dadurch kann ihre Funktion beeinträchtigt werden.
Das Kochfeld wird bei Betrieb heiß und bleibt es noch einige Zeit nach dem Ausschalten. Erst wenn die Restwärmeanzeigen erloschen sind, besteht keine Verbrennungsgefahr mehr.
Lassen Sie das Kochfeld während des Betriebes nicht unbeaufsichtigt! Leerkochende Töpfe können zu Schäden an der Glaskeramik führen, für die Miele keine Haftung übernimmt. Überhitztes Fett oder Öl kann sich entzünden und einen Brand entfachen.
Entzündet sich heißes Fett oder Öl, versuchen Sie keinesfalls, mit Wasser zu löschen! Ersticken Sie das Feuer, z. B. mit Hilfe eines Kochgeschirrdeckels, eines feuchten Geschirrtuches oder Ähnlichem.
Schützen Sie Ihre Hände bei allen Arbeiten am heißen Kochfeld mit wärmeisolierten Handschuhen, Topflappen oder Ähnlichem. Achten Sie darauf, dass diese Textilien nicht nass oder feucht sind. Dadurch wird ihre Wärmeleitfähigkeit erhöht, und es kann zu Verbrennungen kommen.
Flambieren Sie niemals unter einer Dunstabzugshaube. Die Flammen können die Dunstabzugshaube in Brand setzen.
Benutzen Sie das Kochfeld nicht als Ablagefläche.
Legen Sie vor allem keine Messer, Gabeln, Löffel usw. oder andere metallische Gegenstände darauf ab. Bei eingeschaltetem Gerät, versehentlichem Einschalten oder vorhandener Restwärme besteht die Gefahr, dass metallische Gegenstände sich erhitzen (Verbrennungsgefahr).
Anderes Ablagegut kann je nach Material schmelzen oder sich entzünden. Feuchte Topfdeckel können sich festsaugen.
Schalten Sie die Kochzonen nach Gebrauch aus!
Bei Einbau mehrerer Geräte Stellen Sie keine heißen Töpfe oder Pfannen im Bereich der Zwischenleiste ab, da sie das Dichtprofil der Zwischenleiste beschädigen könnten.
Decken Sie das Kochfeld nie mit einem Tuch oder einer Herdschutzfolie ab. Bei versehentlichem Einschalten oder vorhandener Restwärme besteht Brandgefahr.
Benutzen Sie kein Geschirr aus Kunststoff oder Alufolie. Es schmilzt bei hohen Temperaturen. Darüber hinaus besteht Brandgefahr!
▶ Erhitzen Sie keine geschlossenen Behälter, z. B. Konservendosen, auf den Kochzonen. Durch den entstehenden Überdruck können die Behälter bzw. Dosen platzen, und es besteht Verletzungs- und Verbrühungsgefahr!
▶ Verwenden Sie nur Töpfe und Pfannen mit glattem Boden. Raue Topf- und Pfannenböden verkratzen die Glaskeramikscheibe.
Erhitzen Sie niemals Geschirr ohne Inhalt, es sei denn, der Geschirrhersteller erlaubt diese Anwendung ausdrücklich! Aufgrund der hohen Aufheizgeschwindigkeit der Induktion kann u. U. die Temperatur am Boden des Kochgeschirrs innerhalb kürzester Zeit die Selbstentzündungstemperatur von Ölen oder Fetten erreichen.
Halten Sie das Kochfeld sauber. Salz, Zucker oder Sandkörner, z. B. vom Gemüse putzen, können Kratzer verursachen.
Stellen Sie keinesfalls heiße Töpfe oder Pfannen im Bereich des Displays ab. Dadurch kann die darunter liegende Elektronik beschädigt werden.
Achten Sie darauf, dass keine Gegenstände oder Kochgeschirre auf die Glaskeramikfläche fallen. Auch leichte Gegenstände (z. B. Salzstreuer) können Risse oder Brüche in der Glaskeramikscheibe verursachen.
Gelangen Zucker, zuckerhaltige Speisen, Kunststoff oder Alufolie auf das heiße Kochfeld, schalten Sie das Gerät aus. Schaben Sie diese Stoffe sofort, also im heißen Zustand, mit einem Glasschaber gründlich von der Kochzone, da sie sonst beim Erkalten die Glaskeramikscheibe beschädigen. Vorsicht, es besteht Verbrennungsgefahr!
Reinigen Sie die Kochzone anschließend im erkalteten Zustand.
Wenn Sie ein Elektrogerät, z. B. einen Handmixer, in der Nähe des Kochfeldes benutzen, achten Sie darauf, dass die Netzanschlussleitung nicht mit dem heißen Kochfeld in Berührung kommt. Die Leitungsisolierung könnte beschädigt werden. Stromschlaggefahr!
Das Kochfeld ist mit einem Kühlgebläse ausgestattet. Befindet sich unter dem eingebauten Gerät eine Schubla-de, muss auf einen ausreichenden Ab-stand zwischen dem Schubladeninhalt und der Unterseite des Gerätes geachtet werden, um die Belüftung zu gewährleisten. Spitze oder kleine Gegenstände sowie Papier dürfen nicht in der Schublade aufbewahrt werden. Sie können durch die Lüftungsschlitze in das Gehäuse eindringen bzw. angesaugt werden und den Lüfter beschädigen oder die Kühlung beeinträchtigen.
Befindet sich unter dem Kochfeld eine Schublade, dürfen darin weder Spraydosen noch leicht entzündliche Flüssigkeiten oder andere brennbare Materialien aufbewahrt werden. Eventuell vorhandene Besteckstästen müssen aus hitzebeständigem Material sein.
Metallische Gegenstände, die in einer Schublade unter dem Kochfeld aufbewahrt werden, können bei längerer, intensiver Benutzung des Gerätes heiß werden.
▶ Erhitzen Sie Speisen immer ausreichend. Evtl. vorhandene Keime in den Speisen werden nur durch genügend hohe Temperaturen und eine ausreichend lange Einwirkzeit abgetötet.
▶ Verwenden Sie auf einer Kochzone auf keinen Fall zwei Kochgeschirre gleichzeitig.
Ist das Kochfeld hinter einer Möbel- tür eingebaut, darf es nur bei geöffneter Möbeltür betrieben werden.
Schließen Sie die Möbeltür erst, wenn das Gerät ausgeschaltet ist und die Restwärmeanzeigen erloschen sind.
Ist das Kochfeld über einem Pyrolyse-Backofen oder -Herd eingebaut, nehmen Sie es während des Pyrolyse-vorgangs nicht in Betrieb, da der Überhitzungsschutz des Kochfeldes auslösen kann (siehe entsprechendes Kapitel).
Das Kochfeld darf nicht im Freien aufgestellt und benutzt werden.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die an Ihrem Wohnort eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte. Informieren Sie sich gegebenenfalls bei Ihrem Fachhändler.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.
Kleben Sie das Typenschild, das sich bei den Unterlagen Ihres Gerätes befindet, an die dafür vorgesehene Stelle im Kapitel "Typenschild".
Erste Reinigung
■ Entfernen Sie evtl. angebrachte Schutzfolien und Aufkleber.
■ Reinigen Sie das Gerät mit einem feuchten Tuch und trocknen Sie es danach ab.
Verwenden Sie zur Reinigung der Glaskeramikfläche kein Handspülmittel, da dadurch bleibende bläuliche Verfärbungen entstehen können.
Inbetriebnahme
Bei Erstanschluss des Induktions-Kochfeldes oder nach einer Stromunterbrechung leuchten für ca. 1 Sekunde sämtliche Anzeigeelemente zu Testzwecken auf. Sobald diese Anzeigen erloschen sind, können Sie das Gerät in Betrieb nehmen.
Wenn das Gerät das erste Mal in Betrieb genommen wird, kommt es zu Geruchsbildung, und es tritt eventuell Dunst auf. Bei jeder folgenden Inbetriebnahme verringert sich der Geruch und verschwindet schließlich ganz.
Der Geruch und eventuell auftretender Dunst weisen nicht auf einen Falschan-schluss oder Gerätedefekt hin und sind nicht gesundheitsschädlich.
Beachten Sie, dass die Aufheizzeit bei Induktionskochfeldern sehr viel kürzer ist als bei herkömmlichen Kochfeldern.
Funktionsweise
Unter einer Induktionskochzone befindet sich eine Induktionsspule. Wenn die Kochzone eingeschaltet wird, erzeugt diese Spule ein Magnetfeld, das direkt auf den Topfboden wirkt und ihn erhitzt. Die Kochzone erwärmt sich nur indirekt durch die vom Topf abgegebene Wärme.
Kochzonen mit Induktion arbeiten nur, wenn Kochgeschirr mit einem magnetisierbaren Boden aufgesetzt ist (siehe Kapitel "Kochgeschirr").
Die Induktion berücksichtigt automatisch die Größe des aufgesetzten Kochgeschirrs, d. h. sie arbeitet nur im Bereich der vom Topfboden bedeckten Fläche.
Die Kochzone arbeitet nicht,
- wenn sie ohne oder mit ungeeignetem Kochgeschirr (Geschirr mit nicht magnetisierbarem Boden) eingeschaltet wird.
- wenn der Bodendurchmesser des aufgesetzten Kochgeschirrs zu klein ist.
- wenn das Kochgeschirr von einer eingeschalteten Kochzone entfernt wird.
In diesem Fall blinkt im Display das Symbol ♦.
Wird innerhalb von 3 Minuten geeignetes Geschirr aufgesetzt, erlischt ♦, und Sie können wie gewohnt fortfahren.
Wird kein oder ungeeignetes Geschirr aufgesetzt, schaltet sich die Kochzone nach 3 Minuten automatisch aus. Im Display blinkt im Wechsel mit .
Um die Kochzone wieder in Betrieb nehmen zu können, muss der Bedienknebel zunächst auf "0" gedreht werden.
Benutzen Sie das Gerät nicht als Ablagefläche für Messer, Gabeln, Löffel usw. oder andere metallische Gegenstände. Bei eingeschaltetem Gerät, versehentlichem Einschalten oder vorhandener Restwärme besteht die Gefahr, dass diese Gegenstände sich erhitzen (Verbrennungsgefahr).
Schalten Sie die Kochzonen nach Gebrauch aus.
Geräusche
Bei Betrieb von Induktions-Kochzonen können im Kochgeschirr, abhängig von Material und Verarbeitung des Bodens, folgende Geräusche entstehen:
- Brummen kann bei hoher Leistungsstufe auftreten. Es wird schwächer oder verschwindet, wenn die Leistungsstufe verringert wird.
- Prasseln kann bei Kochgeschirr auftreten, das einen Boden aus verschiedenen Materialien hat (z. B. Sandwichboden).
- Pfeifen kann auftreten, wenn beide Kochzonen in Betrieb sind. Das Kochgeschirr jeweils mit einem Boden aus verschiedenen Materiallien (z. B. Sandwichboden) und eine der verbundenen Kochzonen in Booster betrieben wird.
- Klicken kann bei elektronischen Schaltvorgängen auftreten, besonders bei niedrigen Leistungsstufen.
Zur Lebensdauererhöhung der Elektronik ist das Gerät mit einem Kühlgebläse ausgestattet. Wird das Gerät intensiv genutzt, schaltet es sich ein und Sie hören ein Surren. Das Kühlgebläse kann auch nach dem Ausschalten des Gerätes weiterlaufen.
Kochgeschirr
Geschirrart
Geeignet ist Kochgeschirr aus:
- Edelstahl mit magnetisierbarem Boden
- emailliertem Stahl
- Gusseisen
Nicht geeignet ist Kochgeschirr aus:
- Edelstahl mit nicht magnetisierbarem Boden
- Aluminium, Kupfer
– Glas-/Keramik, Steingut
Wenn Sie nicht sicher sind, ob sich ein Topf oder eine Pfanne für die Induktion eignet, können Sie dies prüfen, indem Sie einen Magneten an den Geschirrboden halten. Bleibt der Magnet haften, ist das Geschirr geeignet.
Bitte beachten Sie, dass die Gebrauchseigenschaften des Geschirrbodens die Gleichmäßigkeit des Garergebnisses beeinflussen können.
Wählen Sie zur optimalen Nutzung der Kochzone die Größe des Topfes so, dass der Topf zwischen die innerste und äußerste Markierung der Kochzone passt. Ist der Topf kleiner als die innerste Markierung, kann es sein, dass die Induktion nicht arbeitet. Die Kochzone reagiert so, als ob kein Kochgeschirr aufgesetzt wäre.
Bitte beachten Sie, dass bei Pfannen und Töpfen häufig der maximale bzw. obere Durchmesser angegeben wird. Wichtig ist aber der (in der Regel kleinere) Bodendurchmesser.
Setzen Sie das Kochgeschirr mittig auf die Kochzone.
Steht das Geschirr nur teilweise auf der Kochzone, können die Griffe unter Umständen sehr heiß werden.
Ein- und Ausschalten
Jede Kochzone wird eingeschaltet, indem man den Bedienknebel nach rechts ① auf die gewünschte Leistungsstufe dreht, und ausgeschaltet, indem man den Bedienknebel nach links ② auf "0" dreht.

Der Bedienknebel darf nicht nach rechts über BI bzw. BI/II hinaus auf "0" gedreht werden.
Nach dem Einschalten einer Kochzone leuchtet die Betriebsanzeige und nach einiger Zeit auch die Restwärmeanzeige auf.
Nach dem Ausschalten aller Kochzonen erlischt die Betriebsanzeige.
Restwärmeanzeige
Die Restwärmeanzeige erlischt erst, wenn das Kochfeld ohne Gefahr berührt werden kann.
Solange die Restwärmeanzeige leuchtet, das Kochfeld nicht berühren und keine hitzeempfindlichen Gegenstände darauf ablegen. Verbrennungs- und Brandgefahr!
Einstellbereiche
| Garvorgang Einstellbereich* | |
| Warmhalten ↘ | |
| Schmelzen von Butter,Auflösen von Gelatine | 1 - 2 |
| Kochen von Milchbrei 2 | |
| Erwärmen kleiner Mengen FlüssigkeitQuellen von ReisAuftauen von Gemüse im BlockQuellen von Getreide | 3 |
| Erwärmen von flüssigen und halbfesten GerichtenZubereiten von Omelette und Spiegeleiern ohne KrusteDünsten von ObstQuellen von Teigwaren | 4 |
| Dünsten von Gemüse, FischAuftauen und Erhitzen von Tiefkühlkost | 5 |
| Ankochen größerer Mengen, z. B. EintopfAbschlagen von Cremes und Soßen, z. B. Weinschaumoder HollandaiseSchonendes Braten (ohne Überhitzen des Fettes) von Spie-geleiern | 6 |
| Schonendes Braten (ohne Überhitzen des Fettes) von Fisch,Schnitzel, BratwurstBacken von Kartoffelpuffern, Pfannkuchen, Plinsen | 7 |
| Anbraten von Schmorgerichten 8 | |
| Kochen von großen Mengen WasserAnkochen | 9 |
* Diese Angaben sind Richtwerte.
Die Leistung der Induktionsspule variiert je nach Größe und Material des Kochgeschirrbodens. Deshalb ist es möglich, dass für Ihr Kochgeschirr die Leistungsstufen gering abweichen. Bitte ermitteln Sie im praktischen Gebrauch die optimalen Einstellungen für Ihr Gargeschirr.
Ankochautomatik
| Fortkochstufe Ankochzeitin Minuten und Sekunden (ca.) | |
| 1 0:15 | |
| 2 0:15 | |
| 3 0:25 | |
| 4 0:50 | |
| 5 2:00 | |
| 6 5:50 | |
| 7 2:50 | |
| 8 2:50 | |
| 9 | - |
Bei aktivierter Ankochautomatik heizt die Kochzone automatisch mit höchster Leistung an (Ankochstoß) und schaltet dann auf die von Ihnen gewählte Fortkochstufe zurück. Die Ankochzeit hängt von der gewählten Fortkochstufe ab (siehe Tabelle).
Bei den hohen Fortkochstufen sind nur relativ kurze Ankochzeiten notwendig, da bei diesen Einstellungen im Allgemeinen das leere Kochgeschirr zum Anbraten erhitzt wird.
Wird während der Ankochzeit das Kochgeschirr entfernt, wird die Ankoch-automatik unterbrochen. Sie wird fortgesetzt, wenn das Kochgeschirr innerhalb von 3 Minuten wieder auf die Kochzone aufgesetzt wird.
Ankochautomatik aktivieren
■ Drehen Sie den Bedienknebel nach links bis zum Anschlag. Halten Sie den Knebel in dieser Position bis im Display ein R erscheint.
Wird der Knebel zu lange gehalten, erscheint ein L im Display und die Inbetriebnahmesperre ist aktiv (siehe Kapitel "Inbetriebnahmesperre").
■ Drehen Sie den Bedienknebel nach rechts auf die gewünschte Fortkochstufe.
Wird innerhalb von 5 Sekunden keine Fortkochstufe gewählt, ist die Ankoch-automatik nicht aktiv.
Eine Änderung der Fortkochstufe ist nur innerhalb von ca. 10 Sekunden nach Aktivierung der Ankochautomatik möglich. Nach Ablauf dieser Zeit führt eine Änderung zur Deaktivierung der Ankochautomatik.
Während der Ankochzeit leuchtet im Display ein R.
Boosterfunktion
Die Kochzonen sind mit einem Einfach-(I) oder TwinBooster (I/II) ausgestattet (siehe Gerätebeschreibung).
Die Boosterfunktion ist eine Leistungsverstärkung, um große Mengen schnell erhitzen zu können, z. B. Wasser zum Nudelkochen. Bei Zuschaltung von Booster I und Booster II arbeiten die Kochzonen für 10 Minuten mit einer extra hohen Leistung.
Die Boosterfunktion kann nicht gleichzeitig bei zwei Kochzonen genutzt werden.
Ausnahme: Bei CS 1234 kann die Boosterfunktion gleichzeitig bei jeweils einer Kochzone links und rechts genutzt werden.
Bei Ende der Boosterzeit wird automatisch auf die Leistungsstufe 9 zurückgeschaltet.
Wird während der Boosterzeit das Kochgeschirr entfernt, wird die Boosterfunktion unterbrochen. Sie wird fortgesetzt, wenn das Kochgeschirr innerhalb von 3 Minuten wieder auf die Kochzone aufgesetzt wird.
Die Leistung für den Booster kann nur bereitgestellt werden, indem während der Boosterzeit einer anderen Kochzone ein Teil der Leistung entzogen wird. Daher sind jeweils zwei Kochzonen wie dargestellt miteinander verbunden (vernetzt).
Beispiel:

Das Einschalten des Boosters/Twin-Boosters Stufe 1 bewirkt bei der verbundenen Kochzone folgendes:
– ist die Ankochautomatik aktiviert, wird sie deaktiviert.
- ist bei der verbundenen Kochzone die Leistungsstufe 9 eingestellt, wird die Leistungsstufe reduziert. Im Display blinkt die reduzierte Leistungsstufe im Wechsel mit C.
Das Einschalten des TwinBoosters Stufe 2 bewirkt, dass die verbundene Kochzone ausgeschaltet wird. Im Display blinkt 0 im Wechsel mit C.
Booster I einschalten
■ Drehen Sie den Bedienknebel über die Leistungsstufe 9 hinaus auf BI bzw. BI/II und zurück auf 9.
Im Display der Kochzone erscheint I und in der Anzeige B.
Booster II einschalten
■ Drehen Sie den Bedienknebel über die Leistungsstufe 9 hinaus auf BI/II und zurück auf 9.
Im Display der Kochzone erscheint I und in der Anzeige B.
■ Drehen Sie den Bedienknebel erneut über die Leistungsstufe 9 hinaus auf BI/II und zurück auf 9.
Im Display der Kochzone erscheint Ⅱ.
Booster ausschalten
Sie können den Booster vorzeitig ausschalten.
■ Drehen Sie den Bedienknebel so oft über die Leistungsstufe 9 hinaus auf BI bzw. BI/II und zurück auf 9, bis das Symbol I bzw. II im Display erlischt; oder verringern Sie die Leistungsstufe.
Warmhalten
Alle Kochzonen sind mit einer Warmhaltestufe ausgestattet.
Ist die Warmhaltestufe eingestellt, schaltet sich die Kochzone nach maximal 2 Stunden Betrieb aus.
Die Warmhaltestufe dient zum Warmhalten von Speisen direkt nach ihrer Zubereitung, also noch im heißen Zustand. Sie dient nicht zum Wiedererwärmen von kaltgewordenen Speisen!
Tipps
Halten Sie Speisen ausschließlich im Kochgeschirr (Topf / Pfanne) warm. Decken Sie das Kochgeschirr mit einem Deckel ab.
Es ist nicht erforderlich, dass Sie die Speisen während des Warmhaltens umrühren.
Nährstoffverluste beginnen bei der Zubereitung von Lebensmitteln und setzen sich beim Warmhalten fort. Je länger Lebensmittel warmgehalten werden, desto größer sind die Nährstoffverluste. Halten Sie die Warmhaltezeit so kurz wie möglich.
- Garen Sie nach Möglichkeit nur in geschlossenen Töpfen oder Pfannen. So wird verhindert, dass Wärme unnötig entweicht.

- Wählen Sie für kleine Mengen einen kleinen Topf. Ein kleiner Topf benötigt weniger Energie als ein großer, nur wenig gefüllter Topf.
– Garen Sie mit wenig Wasser.
- Schalten Sie nach dem Ankochen oder Anbraten rechtzeitig auf eine niedrigere Leistungsstufe zurück.
- Die Garzeit kann durch Verwendung eines Schnellkochtopfes deutlich reduziert werden.
Inbetriebnahmesperre
Damit die Kochzonen nicht unbeabsichtigt eingeschaltet werden können, sind sie mit einer Inbetriebnahmesperre ausgestattet.
Die Inbetriebnahmesperre kann nur aktiviert werden, wenn alle Kochzonen ausgeschaltet sind.
Kochfelder mit 2 Kochzonen:
Die Inbetriebnahmesperre wird mit dem Bedienknebel rechts aktiviert und deakiviert.
Kochfelder mit 4 Kochzonen:
Die Inbetriebnahmesperre für die Kochzonen rechts wird mit dem Bedienknebel rechts außen aktiviert und deaktiviert.
Die Inbetriebnahmesperre für die Kochzonen links wird mit dem zweiten Bedienknebel von links aktiviert und deaktiviert.
Aktivieren
■ Drehen Sie den Bedienknebel nach links bis zum Anschlag und halten ihn fest, bis ein L im Display erscheint.
Bei jeder weiteren Betätigung des Bedienknebels wird für 3 Sekunden ein L im Display angezeigt.
Deaktivieren
■ Drehen Sie den Bedienknebel nach links bis zum Anschlag und halten ihn fest, bis das L im Display erlischt und kurz eine 0 erscheint.
Sicherheitsausschaltung
Ihr Kochfeld ist mit einer Sicherheitsausschaltung ausgestattet.
Wenn eine Kochzone über einen ungewöhnlich langen Zeitraum hinweg (siehe Tabelle) mit gleichbleibender Leistungsstufe beheizt wird, schaltet sie sich automatisch ab.
Im entsprechenden Display blinkt C im Wechsel mit 0.
Um die Kochzone wieder in Betrieb nehmen zu können, muss der Bedienknebel zunächst auf "0" gedreht werden.
Die Betriebsanzeige und die Darstellung im Display erlöschen.
| Leistungs-stufe | Maximale Betriebs-dauer in Stunden |
| 1 | 10 |
| 2 | 5 |
| 3 | 5 |
| 4 | 4 |
| 5 | 3 |
| 6 | 2 |
| 7 | 2 |
| 8 | 2 |
| 9 | 1 |
Überhitzungsschutz
Alle Induktionsspulen und der Kühlkörper der Elektronik sind jeweils mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet.
Bevor sich die Induktionsspulen oder die Kühlkörper überhitzen, leitet der Überhitzungsschutz bei der betreffenden Kochzone oder dem gesamten Kochfeld eine der folgenden Maßnahmen ein:
- Eine eingeschaltete Boosterfunktion wird abgebrochen.
– Die eingestellte Leistungsstufe wird reduziert. - Ist eine Induktionsspule betroffen, schaltet sich die betreffende Kochzone aus und im Display erscheint ein H .
Möglicherweise schalten sich kurz darauf weitere Kochzonen aus.
■ Drehen Sie den Bedienknebel der betreffenden Kochzone(n) auf "0".
Erst wenn das H erloschen ist, kann die Kochzone wieder wie gewohnt in Betrieb genommen werden.
Wird der Bedienknebel nicht auf "0" gedreht, blinkt im Display C im Wechsel mit 0. Um die Kochzone wieder in Betrieb nehmen zu können, muss der Bedienknebel zunächst auf "0" gedreht werden.
- Ist der Kühlkörper betroffen, wird die Leistungszufuhr zu den Kochzonen reduziert.
Sobald der Kühlkörper ausreichend abgekühlt ist, arbeiten die Kochzonen wieder mit der ursprünglichen Leistung.
- Steigt die Temperatur nach Reduzierung der Leistungszufuhr weiter an, schalten sich die Kochzonen aus. Möglicherweise schalten sich kurz darauf weitere Kochzonen aus.
Im Display blinkt C im Wechsel mit 0.
■ Drehen Sie den Bedienknebel der betreffenden Kochzone(n) auf "0".
Sobald die Kochzonen ausreichend abgekühlt sind, können Sie sie wieder in Betrieb nehmen.
Zum Auslösen des Überhitzungsschutzes kann es kommen, wenn
- Kochgeschirr ohne Inhalt erhitzt wird.
- Fett oder Öl bei hoher Leistungsstufe erhitzt wird.
- die Unterseite des Gerätes nicht ausreichend belüftet wird.
Löst der Überhitzungsschutz trotz Beseitigung der Ursachen erneut aus, rufen Sie den Kundendienst.
⚠️ Verwenden Sie zum Reinigen keinesfalls ein Dampf-Reinigungsgerät. Der Dampf kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss auslösen.
Reinigen Sie das gesamte Gerät nach jedem Benutzen. Lassen Sie dazu das Gerät abkühlen.
Trocknen Sie das Gerät nach jeder feuchten Reinigung, dadurch vermeiden Sie Kalkrückstände.
Um Beschädigungen der Oberflächen zu vermeiden, verwenden Sie bei der Reinigung keine
- soda-, alkali-, ammoniak-, säure- oder chloridhaltigen Reinigungsmittel,
- kalklösenden Reinigungsmittel,
- Fleck- und Rostentferner,
- scheuernden Reinigungsmittel, z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch, Putzsteine,
- lösemittelhaltigen Reinigungsmittel,
– Geschirrspülmaschinen-Reiniger, - Grill- und Backofensprays,
– Glasreiniger, - scheuernden harten Bürsten und Schwämme (z. B. Topfschwämme), oder gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten,
- Schmutzradierer,
- spitzen Gegenstände (damit die Dichtungen zwischen Rahmen und Arbeitsplatte nicht beschädigt werden).
Glaskeramik
Entfernen Sie alle groben Verschmutzungen mit einem feuchten Tuch, fest anhaftende Verschmutzungen mit einem Glasschaber.
Reinigen Sie das Kochfeld anschließend mit einem speziellen Glaskeramik- und Edelstahlreiniger (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör") und mit einem Küchenpapier oder einem sauberen Tuch. Tragen Sie den Reiniger nicht auf ein heißes Kochfeld auf, da Flecken entstehen können. Beachten Sie die Angaben des Reinigungsmittel-Herstellers.
Wischen Sie das Kochfeld zum Schluss nass ab und trocknen Sie es. Achten Sie darauf, alle Reinigungsmittelrückstände zu entfernen. Rückstände brennen bei nachfolgenden Kochvorgängen ein und beschädigen die Glaskeramik.
Flecken durch Kalkrückstände, Wasser und Aluminiumrückstände (metallisch schimmernde Flecken) lassen sich mit dem Glaskeramik- und Edelstahlreiniger entfernen.
Gelangen Zucker, Kunststoff oder Alufolie auf das heiße Kochfeld, schalten Sie das Gerät aus. Schaben Sie diese Stoffe sofort, also im heißen Zustand, mit einem Glasschaber gründlich von der Kochzone. Vorsicht, es besteht Verbrennungsgefahr!
Reinigen Sie die Kochzone anschließend im erkalteten Zustand wie zuvor beschrieben.
Edelstahl
Für die Reinigung eignet sich ein Glas- keramik- und Edelstahlreiniger (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör").
Um ein schnelles Wiederverschmutzen zu verhindern, empfehlen wir die Verwendung eines Edelstahl-Pflegemittels (siehe Kapitel "Nachkaufbares Zubehör").
Tragen Sie das Mittel mit einem weichen Tuch flächig und sparsam auf.
Verwenden Sie im Bereich der Bedruckung kein Edelstahl-Reinigungsmittel. Die Bedruckung wird sonst abgerieben. Reinigen Sie den Bereich ausschließlich mit einem Schwammtuch, etwas Handspülmittel und warmem Wasser.
⚠️Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von einer Elektro-Fachkraft durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Was ist zu tun, wenn ...
... sich die Kochzonen nicht aufheizen?
Prüfen Sie, ob die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst hat. Aktivieren Sie die Sicherung ggf.
Lässt sich daraufhin das Problem nicht beseitigen, drehen Sie den Bedienknebel auf "0" und trennen Sie für ca. 1 Minute das Gerät vom Elektronetz.
Falls Sie das Gerät noch immer nicht in Betrieb nehmen können, fordern Sie eine Elektro-Fachkraft oder den Kundendienst an.
... im Display einer Kochzone ein ♀ blinkt?
Prüfen Sie, ob
- die leere Kochzone noch unbeabsichtigt eingeschaltet ist.
- das aufgesetzte Kochgeschirr induktionsgeeignet und ausreichend groß ist (siehe Kapitel "Kochgeschirr").
... im Display einer Kochzone [im Wechsel mit einer Leistungsstufe blinkt?
Die Leistungsstufe wurde reduziert, weil bei der verbundenen Kochzone der Booster eingeschaltet wurde (siehe Kapitel "Boosterfunktion").
... im Display einer Kochzone C im Wechsel mit O blinkt?
Die Kochzone hat sich ausgeschaltet, weil,
- bei der verbundenen Kochzone Stufe II TwinBooster eingeschaltet wurde (siehe Kapitel "Boosterfunktion").
- sich kein oder ungeeignetes Geschirr auf der Kochzone befindet.
- der Überhitzungsschutz ausgelöst hat (siehe Kapitel "Überhitzungsschutz").
... nach Einschalten der Kochzone für einige Sekunden das Symbol "d" m Display erscheint und die Kochzone nicht heiß wird?
Der Demonstrationsmodus ist aktiviert. Drehen Sie zum Deaktivieren den rechten Bedienknebel 2 x kurz (<1 sek) nach links bis zum Anschlag, anschließend noch einmal und dabei für ca. 3 Sekunden festhalten.
... nach Einschalten der Kochzone für einige Sekunden im Display ein L erscheint?
Die Inbetriebnahmesperre ist aktiviert (siehe Kapitel "Inbetriebnahmesperre").
... im Display einer Kochzone ein H erscheint?
Der Überhitzungsschutz hat ausgelöst (siehe Kapitel "Überhitzungsschutz").
... im Display einer Kochzone ein F erscheint?
Der Temperaturfühler der entsprechenden Kochzone ist defekt. Sie können diese Kochzone nicht mehr in Betrieb nehmen. Rufen Sie den Kundendienst.
... sich eine einzelne oder mehrere Kochzonen automatisch ausschalten?
Die Sicherheitsausschaltung oder der Überhitzungsschutz hat ausgelöst (siehe Kapitel "Sicherheitsausschaltung", "Überhitzungsschutz").
... die Boosterfunktion automatisch vorzeitig abgebrochen wird?
Der Überhitzungsschutz hat ausgelöst (siehe Kapitel "Überhitzungsschutz").
... die Kochzone mit der eingestellten Leistungsstufe nicht wie gewohnt arbeitet?
Der Überhitzungsschutz hat ausgelöst (Siehe Kapitel "Überhitzungsschutz").
... bei eingeschalteter Ankochautomatik der Inhalt des Kochgeschirrs kaum oder gar nicht zu kochen beginnt?
Dies kann daran liegen, dass
- große Lebensmittelmengen erhitzt werden.
- das Kochgeschirr die Wärme schlecht leitet.
Wählen Sie eine höhere Fortkochstufe oder kochen Sie bei höchster Leistungsstufe an und schalten dann von Hand zurück.
... das Kühlgebläse nach dem Ausschalten weiterläuft?
Das ist keine Störung! Das Gebläse läuft so lange, bis das Gerät abgekühlt ist und schaltet sich dann automatisch aus.
Nachkaufbares Zubehör
Das Miele-Sortiment enthält auf Ihr Gerät abgestimmte Reinigungsmittel.
Sie können diese Produkte im Internet bestellen.
Sie erhalten diese auch über den Miele-Kundendienst (siehe Umschlag) und bei Ihrem Miele Fachhändler.
Glaskeramik- und Edelstahlreiniger 250 ml

Entfernt stärkere Verschmutzungen, Kalkflecken und Aluminiumrückstände
Edelstahl-Pflegemittel 250 ml

Einfache Entfernung von Wasserstreifen, Flecken und Finger-abdrücken.
Verhindert ein schnelles Wiederverschmutzen
Allzweck-Microfasertuch

Entfernt Fingerabdrücke und leichte Verschmutzungen
Um Schäden am Gerät zu vermeiden, darf dieses erst nach der Montage der Oberschränke und der Dunstabzugshaube eingebaut werden.
Furniere der Arbeitsplatte müssen mit hitzebeständigem Kleber (100 °C) verarbeitet sein, damit sich diese nicht lösen oder verformen.
Die Wandabschlussleisten müssen hitzebeständig sein.
Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffe) dürfen nur von Fachbetrieben / Fachkräften durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.
Es muss sichergestellt werden, dass die Netzanschlussleitung des Gerätes nach dem Einbau keinen mechanischen Belastungen, z. B. durch eine Schublade, ausgesetzt ist.
Wird unter dem Gerät ein Zwischenboden eingebaut, muss ein Mindestabstand von 40 mm zwischen Oberkante Zwischenboden und Unterseite des Gerätes eingehalten werden.
Das Gerät darf nicht über Geschirrspülern, Wasch- und Trockengeräten sowie Kühl- und Gefriergeräten eingebaut werden. Die teilweise hohen Abstrahlungstemperaturen könnten diese Geräte beschädigen.
Die auf den folgenden Seiten aufgeführten Sicherheitsabstände sind sorgfältig einzuhalten.
Alle Maße sind in mm angegeben.
Sicherheitsabstand oben

Zwischen dem Gerät und einer oberhalb angebrachten Dunstabzugshaube muss der vom Haubenhersteller angegebene Sicherheitsabstand eingehalten werden.
Fehlen die Angaben des Haubenherstellers oder sind leicht entflammbare Materialien (z. B. ein Hängebord) über dem Gerät installiert, muss der Sicherheitsabstand min. 760 mm betragen.
Wenn für verschiedene Geräte unterhalb einer Dunstabzugshaube, z. B. Wokbrenner und Elektrokochfeld, unterschiedliche Sicherheitsabstände in der Gebrauchs- und Montageanweisung angegeben sind, wählen Sie den größeren von beiden.
Sicherheitsabstände seitlich
Beim Einbau eines Gerätes dürfen sich an einer Seite und an der Rückseite beliebig hohe Schrank- oder Raumwände befinden, an der anderen Seite darf kein Gerät oder Möbelstück höher als das eingebaute Gerät sein (siehe Abbildungen).
Wegen der Abstrahlungstemperatur ist ein Sicherheitsabstand von mindestens
50 mm vom Arbeitsplattenausschnitt zur Rückwand einzuhalten.
Zwischen Arbeitsplattenausschnitt und den umgebenden Möbeln, z. B. einem Hochschrank rechts oder links, ist der Sicherheitsabstand ①
40 mm bei CS 1212
CS 1221
CS 1234 / 1234-1
CS 1223
50 mm bei CS 1112
CS 1122
CS 1134
CS 1326
CS 1411
100 mm bei CS 1012
150 mm bei CS 1421
CS 1312
CS 1322
200 mm bei CS 1034
250 mm bei CS 1011
CS 1021
einzuhalten.

sehr empfehlenswert!

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50mm ①nicht empfehlenswert!

Sicherheitsabstand zu Nischenverkleidung
Wird eine Nischenverkleidung angebracht, muss ein Mindestabstand zwischen Arbeitsplattenausschnitt und Verkleidung eingehalten werden, da hohe Temperaturen Materialien verändern oder zerstören können.
Bei einer Verkleidung aus brennbarem Material (z. B. Holz) muss der Mindestabstand ⑤ zwischen Arbeitsplattenausschnitt und Nischenverkleidung 50 mm betragen.
Bei einer Verkleidung aus nicht brennbarem Material (z. B. Metall, Naturstein, Keramikfliesen) beträgt der Mindestabstand ⑤ zwischen Arbeitsplattenausschnitt und Nischenverkleidung 50 mm minus Stärke der Verkleidung.
Beispiel: Stärke der Nischenverkleidung 15 mm
50 mm - 15 mm = Mindestabstand 35 mm

① Mauerwerk
② Nischenverkleidung
Maß x = Stärke der Nischenverkleidung
③ Arbeitsplatte
④ Ausschnitt in der Arbeitsplatte
⑤ Mindestabstand
bei brennbaren Materialien 50 mm
bei nicht brennbaren Materialen 50 mm - Maß x
CS 1212

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15 288 520 57 ③ 272±1 50 ① ≤R4 2 40 500 ±1 25-30 25-30 256 256 420 72 ② ③ ④ 95 103 59① Klemmfedern
② vorn
③ Einbauhöhe
④ Einbauhöhe Netzanschlusskasten mit Netzanschlussleitung, L = 2000 mm
CS 1221

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15 380 520 57 364±1 50 500±1 ≤ R4 25-30 25-30 342 420 59 32 143 3 ① ② ③ ④① Klemmfedern
② vorn
③ Einbauhöhe
④ Einbauhöhe Netzanschlusskasten mit Netzanschlussleitung, L = 2000 mm
CS 1234

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15 576 520 57 ③ ≤ R4 z 40 1 ① 50 500 ±1 560 ±1 25-30 25-30 ③ 540 ② 57 ④ 76 397 82 63 63① Klemmfedern
② vorn
③ Einbauhöhe
④ Einbauhöhe Netzanschlusskasten mit Netzanschlussleitung, L = 2000 mm
■ Erstellen Sie den Arbeitsplattenausschnitt für ein oder mehrere Geräte gemäß des Maßbildes.
Beachten Sie den Mindestabstand zur Rückwand sowie rechts oder links zu einer Seitenwand.
Siehe Kapitel "Sicherheitshinweise zum Einbau".
■ Versiegeln Sie die Schnittflächen bei Arbeitsplatten aus Holz mit speziellem Lack, Silikonkautschuk oder Gießharz, um ein Aufquellen durch Feuchtigkeit zu verhindern. Die verwendeten Materialien müssen temperaturbeständig sein.
Achten Sie darauf, dass diese Materialien nicht auf die Oberfläche der Arbeitsplatte gelangen.
Wird beim Einbau festgestellt, dass die Dichtung des Rahmens an den Ecken nicht richtig auf der Arbeitsfläche aufliegt, können die Eckenra-dien, ≤ R4, mit der Stichsäge vorsichtig nachgearbeitet werden.
Bei Einbau von mehr als einem Gerät muss zwischen den einzelnen Geräten jeweils eine Zwischenleiste ② montiert werden.
Siehe Kapitel "Klemmfedern und Zwischenleisten" befestigen.
Arbeitsplattenausschnitt - zwei Geräte

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D 500 ② A CBei Einbau von zwei Geräten ergibt sich die Breite des Arbeitsplattenausschnittes D aus den Maßen A und C.
Arbeitsplattenausschnitt - drei Geräte

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D 500 ② A B CBei Einbau von drei Geräten ergibt sich die Breite des Arbeitsplattenausschnittes D aus den Maßen A und B und C.
A = Gerätebreite (288 mm oder 380 mm oder 576 mm) minus 8 mm
B = Gerätebreite (288 mm oder 380 mm oder 576 mm)
C = Gerätebreite (288 mm oder 380 mm oder 576 mm) minus 8 mm
D = Breite des Arbeitsplattenausschnittes
Bei Einbau von mehr als drei Geräten muss für jedes weitere Gerät zu den Maßen A und B und C die entsprechende Gerätebreite B (288 mm oder 380 mm oder 576 mm) addiert werden.
Beispielrechnungen zum Arbeitsplattenausschnitt bei Einbau von drei Geräten
| AGerätebreite minus 8 | BGerätebreite | CGerätebreite minus 8 | DArbeitsplatten-ausschnitt |
| 280 288 280 | 848 | ||
| 280 380 372 | 1032 | ||
| 280 576 568 | 1424 | ||
| 372 288 280 | 940 | ||
| 372 380 372 | 1124 | ||
| 372 576 568 | 1516 | ||
| 568 288 280 | 1136 | ||
| 568 380 372 | 1320 | ||
| 568 - 568 1136 | |||
Alle Maße in mm.

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D 25-30 1 3 4 3 4 25-30 500 25-30 1 2 2 3 A B C 280/372/568 288/380/576 280/372/568① Klemmfedern
② Zwischenleisten
③ Zwischenraum zwischen Leiste und Arbeitsplatte
④ Dichtprofil
Die Befestigung der Klemmfedern ① und Zwischenleisten ② wird in der Abbildung für 3 Geräte dargestellt.
Für jedes weitere Gerät ist eine zusätzliche Zwischenleiste erforderlich. Die Position für die Befestigung einer zusätzlichen Zwischenleiste ist abhängig von der Gerätebreite B (288 mm / 380 mm / 576 mm).
Klemmfedern und Zwischenleisten befestigen
Arbeitsplatte aus Holz

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25-30 ①
■ Legen Sie die mitgelieferten Klemmfedern ① und die Zwischenleisten ② an den gekennzeichneten Stellen am oberen Rand des Ausschnittes auf.
■ Befestigen Sie die Klemmfedern und Zwischenleisten mit den mitgelieferten Schrauben 3,5 x 25 mm.
Arbeitsplatte aus Naturstein
Die Schrauben werden für Arbeitsplatten aus Naturstein nicht benötigt.

■ Verkleben Sie die seitlichen Ränder und den unteren Rand der Klemmfedern ① und Zwischenleisten ② mit Silikon.

■ Positionieren und befestigen Sie die Klemmfedern ① und Zwischenleisten ② mit starkem doppelseitigem Klebeband ③.
■ Füllen Sie den Zwischenraum ⑤ zwischen den Leisten und der Arbeitsplatte mit Silikon aus (Tube wird mitgeliefert).
Gerät / Geräte einsetzen
■ Führen Sie die Netzanschlussleitung des Gerätes durch den Arbeitsplattenausschnitt nach unten.
■ Legen Sie das Gerät, beginnend mit der Vorderseite, in den Arbeitsplattenausschnitt hinein.
■ Drücken Sie mit beiden Händen das Gerät gleichmäßig nach unten, bis es deutlich merkbar einrastet. Achten Sie darauf, dass die Dichtung des Gerätes auf der Arbeitsplatte aufliegt. Nur so ist eine allseitige Dichtwirkung gewährleistet. Verwenden Sie kein Fugendichtungsmittel!
Bei Einbau mehrerer Geräte muss in die Zwischenleiste ein Dichtprofil eingesetzt werden.
■ Schieben Sie das eingebaute Gerät zur Seite, bis die Langlöcher der Zwischenleiste zu sehen sind.

■ Setzen Sie das Dichtprofil ④ in die Langlöcher der Zwischenleiste ② ein.
■ Legen Sie das nächste Gerät, beginnend mit der Vorderseite, in den Arbeitsplattenausschnitt hinein.
■ Schließen Sie das Gerät / die Geräte an das Elektronetz an (siehe Kapitel "Elektroanschluss").
■ Prüfen Sie die Funktion des Gerätes / der Geräte.
Das Ausheben der Geräte kann mit einem Spezialwerkzeug vorgenommen werden.
Sie können die Geräte auch von unten herausdrücken. Beachten Sie, dass zunächst der hintere Bereich herausgedrückt werden muss.

Verwenden Sie kein Fugendichtungsmittel, außer es wird ausdrücklich gefordert. Das Dichtungsband unter dem Rand des Geräteoberteils gewährleistet eine ausreichende Abdichtung zur Arbeitsplatte.
Auf keinen Fall darf Fugendichtungsmittel zwischen den Rahmen des Geräteoberteils und die Arbeitsplatte gelangen! Der Ausbau im Servicefall wird erschwert, Rahmen und Arbeitsplatte können dadurch beschädigt werden.
Geflieste Arbeitsfläche

Die Fugen ① und der schraffierte Bereich unterhalb der Geräteauflagefläche müssen glatt und eben sein, damit der Rahmen gleichmäßig aufliegt und das Dichtungsband unter dem Rand des Geräteoberteils eine ausreichende Abdichtung zur Arbeitsplatte gewährleistet.
Miele macht darauf aufmerksam, dass keine Haftung für mittelbare oder unmittelbare Schäden übernommen wird, die durch unsachgemäßen Einbau oder falschen Anschluss entstehen.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen installationsseitig fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Der Berührungsschutz betriebsisolierter Teile muss nach der Montage sichergestellt sein!
Es wird empfohlen, die Geräte CS 1212 und CS 1221 über eine Steckdose an das Elektronetz anzuschließen. Dadurch wird der Kundendienst erleichtert. Achten Sie darauf, dass die Steckdose nach Einbau des Gerätes zu-gänglich ist.
Erfolgt der Anschluss nicht über eine Steckdose, beauftragen Sie bitte eine Elektro-Fachkraft, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig beachtet.
Mit dem Anschluss des Gerätes CS 1234 an das Elektronetz beauftragen Sie bitte eine Elektro-Fachkraft, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatzvorschriften der örtlichen Elektroversorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig beachtet.
Gesamtleistung
siehe Typenschild
Anschluss und Absicherung
CS 1212 / CS 1221
AC230V/50Hz
Überstromschutzschalte 16 A
Auslösecharakteristik Typ B oder C
CS 1234
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild. Diese Angaben müssen mit denen des Netzes übereinstimmen.
Strangspannung AC 230 V / 50 Hz
Die Anschlussmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem Anschlussschema.
Fehlerstromschutzschalter
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE bzw. ÖVE, dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA vorzuschalten.
Trenneinrichtungen
Ist die Steckdose nicht mehr zugänglich oder ist ein Festanschluss vorgesehen, muss installationsseitig eine Trennvorrichtung für jeden Pol vorhanden sein. Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm. Dazu gehören LS-Schalter, Sicherungen und Schütze.
Zusätzlich für Österreich
Durch elektronische Bauteile kann im Fehlerfall ein Fehlerstrom mit einem Gleichstromanteil von mehr als 6 mA oder von mehr als 20 % des Gesamtfehlerstroms verursacht werden. Es sind daher in der Installation unbedingt gleichstromsensitive Fehlerstrom-Schutzschalter zu verwenden.
Vom Netz trennen
Soll der Stromkreis des Gerätes vom Netz getrennt werden, machen Sie je nach Installation in der Verteilung folgendes:
– Schmelzsicherungen
Sicherungseinsätze aus den Schraubkappen ganz herausnehmen. oder:
– Sicherungs-Schraubautomaten
Prüfknopf (rot) drücken, bis der Mittelknopf (schwarz) herausspringt. oder:
– Einbau-Sicherungsautomaten
(Leitungs-Schutzschalter, mind. Typ B oder C !): Kipphebel von 1 (Ein) auf 0 (Aus) stellen. oder:
- FI-Schutzschalter
(Fehlerstrom-Schutzschalter) Den Hauptschalter von 1 (Ein) auf 0 (Aus) schalten oder die Prüftaste be-tätigen.
Das Netz ist nach der Trennung gegen Wiedereinschalten zu sichern.
Wechsel der Netzanschlussleitung
Bei Wechsel der Netzanschlussleitung darf nur der spezielle Leitungstyp H 05 VV-F (PVC-isoliert) verwendet werden, der beim Hersteller oder Kundendienst erhältlich ist.
Die Netzanschlussleitung darf nur von dem Gerätehersteller, einem von ihm autorisierten Kundendienst oder einer Elektro-Fachkraft ausgewechselt werden. Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild.
Anschlussschema CS 1234

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① L1 ② L2 ③ L3 200-240 V~ 200 - 240 V~ 200 - 240 V~ ④ N ① L1 ② L2 ③ L1 200 - 240 V~ 200 - 240 V~ ④ N (L3) ① L1 ② L1 ③ L1 200 - 240 V~ 200 - 240 V~ ④ N (L2) ① L1 ② L1 ③ L1 200 - 240 V~Bei Störungen, die Sie nicht selbst beheben können, benachrichtigen Sie bitte:
- Ihren Miele Fachhändler oder
– den Miele Werkkundendienst.
Die Telefonnummer des Werkkundendienstes finden Sie auf der Rückseite dieser Gebrauchsanweisung.
Der Kundendienst benötigt die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem beiliegenden Typenschild.
Kleben Sie hier das beiliegende Typenschild ein. Achten Sie darauf, dass die Modellbezeichnung mit den Angaben auf der Titelseite dieser Gebrauchsanweisung übereinstimmt.
Garantiezeit und Garantiebedingungen
Die Garantiezeit beträgt 2 Jahre. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den mitgelieferten Garantiebedingungen.
Deutschland:
Miele & Cie. KG
Carl-Miele-Straße 29
33332 Gütersloh
Telefon: 05241 89-0
Telefax: 05241 89-2090
Miele im Internet: www.miele.de
E-Mail: info@miele.de
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestr. 1
5071 Wals bei Salzburg
Telefon: 050 800 0
Telefax: 050 800 81219
Miele im Internet: www.miele.at
E-Mail: info@miele.at
Luxemburg:
Miele S.à r.l.
Miele im Internet: www.miele.lu
E-Mail: infolux@miele.lu

Werkkundendienst
Deutschland
0800 2244666*
Mo-Fr 8 - 20 Uhr
Sa+So 9 - 18 Uhr
Österreich
050 800 800**
Mo-Fr 7 - 18 Uhr
Sa 10 - 15 Uhr
**Festnetz zum
Ortstarif
Mobilfunkgebühren
abweichend
Luxemburg
00352 49711-20/22
Mo-Do 8.30 - 12.30, 13 - 17 Uhr
Fr 8.30 - 12.30, 13 - 16 Uhr

Produktinformationen
Deutschland
0180 5252100*
Mo-Fr 8 - 20 Uhr
Sa 9 - 13 Uhr
*0,14 € pro Minute
aus dem Festnetz,
Mobilfunkgebühren
max. 0,42 € pro Minute
Österreich
050 800 800**
Mo-Fr 7 - 18 Uhr
Sa 10 - 15 Uhr
**Festnetz zum
Ortstarif
Mobilfunkgebühren
abweichend
Luxemburg
00352 49711-28/29
Mo-Do 8.30 - 12.30, 13 - 17 Uhr
Fr 8.30 - 12.30, 13 - 16 Uhr