H 4200 B - Herd MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG H 4200 B MIELE
Combi-Herde und Combi-Backöfen
H 4100, H 4200
H 4110, H 4210
Lesen Sie unbedingt die
Gebrauchsanweisung vor
Aufstellung – Installation – Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und
vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.

M.-Nr. 06 727 600
Gerätebeschreibung 4
Ausstattung 6
Zubehör 7
Kochfeld....7
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 8
Sicherheitshinweise und Warnungen 9
Gerät in Betrieb nehmen 14
Tageszeit erstmalig eingeben 14
Gerät reinigen und erstes Aufheizen 15
Beheizungssysteme im Backofen 16
Backofen bedienen 17
Bedienelemente....17
Betriebsartenwähler 17
Temperaturwähler 18
Backofen benutzen 18
Betriebsart Schnellaufheizen nutzen 19
Backofen vorheizen 19
Fertiggerichte garen....19
Zeitschaltuhr....20
Bedienelemente....20
Tageszeit eingeben 20
Signalton ändern 20
Kurzzeit eingeben 21
Kurzzeit überprüfen und ändern. 21
Kurzzeit löschen....21
Garzeit eingeben 22
Garzeit überprüfen und ändern 22
Garzeit löschen....22
Backen 23
Backtabelle 26
Braten 28
Brattabelle 30
Grillen 31
Grilltabelle 33
Einkochen 34
Auftauen 35
Garen 36
Garen von Fertiggerichten....36
Beispiele für Fertiggerichte. 37
Bräunungs-Garen 37
Prüfgerichte/Energie-Effizienzklasse 38
Reinigung und Pflege 39
Gerätefront, Bedienelemente....39
Zubehör 41
Backblech, Fettpfanne 41
Rost, Aufnahmegitter 41
Garraum....41
PerfectClean-veredeltes Email 42
Katalytisches Email 44
Gerätetür abnehmen 45
Gerätetür auseinanderbauen 46
Gerätetür einsetzen 48
Aufnahmegitter herausnehmen 49
Rückwand herausnehmen....50
Oberhitze-Heizkörper absenken. 50
Störungen - Was tun? 51
Kundendienst 53
Nachkaufbares Zubehör 54
Elektroanschluss 56
Herd einbauen 58
Backofen einbauen 59
H 4100, H 4200

① Kochzonenknebel links hinten und vorn*
② Betriebsartenwähler
③ Temperaturwähler*
④ Temperaturkontrolle ☐
⑤ Kontrollleuchte für die Kochzonen 📄*
⑥ Kochzonenknebel rechts vorn und hinten*
Garraum
⑦ Oberhitze-/Grillheizkörper
⑧ Ansaugöffnung für das Gebläse
⑨ Katalytisch emaillierte Rückwand
⑩ Aufnahmegitter mit vier Einschubebenen
⑪ Gerätetür
* je nach Modell
H 4110, H 4210

① Kochzonenknebel links hinten und vorn*
② Kontrollleuchte für die Kochzonen 📄*
③ Betriebsartenwähler
④ Zeitschaltuhr mit Tasten Ⓑ, ⬆ und ⨀
⑤ Temperaturwähler*
⑥ Temperaturkontrolle ☐
⑦ Kochzonenknebel rechts vorn und hinten*
Garraum
⑧ Oberhitze-/Grillheizkörper
⑨ Ansaugöffnung für das Gebläse
⑩ Katalytisch emaillierte Rückwand
⑪ Aufnahmegitter mit vier Einschubebenen
⑫ Gerätetür
* je nach Modell
Ausstattung
Backofensteuerung
Die Backofensteuerung ermöglicht die Nutzung der verschiedenen Betriebsarten zum Backen, Braten und Grillen.
Bei Geräten mit Zeitschaltuhr ermöglicht sie darüber hinaus
– die Tageszeitanzeige,
- einen Kurzzeitwecker,
- das automatische Ausschalten von Garvorgängen.
Wrasenkühlsystem
Sobald der Backofen eingeschaltet wird, läuft automatisch das Kühlgebläse an. Es sorgt dafür, dass der heiße Wrasen aus dem Garraum mit kalter Raumluft gemischt und abgekühlt wird, bevor er zwischen Gerätetür und Bedienblende austritt.
Nach einem Garvorgang bleibt das Kühlgebläse noch eine Weile eingeschaltet, damit sich keine Luftfeuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Schrankumbau niederschlagen kann.
Es schaltet sich automatisch ab, wenn der Garraum unter eine bestimmte Temperatur abgekühlt ist.
PerfectClean-veredelte Oberflächen
Die Oberflächen von
- Garraum,
- Backblech und
- Fettpfanne
sind PerfectClean-veredelt.
Die hervorragenden Anti-Hafteigen- schaften dieser Oberflächenveredelung verhindern ein Festbacken des Garguts und erleichtern die Reinigung.
Bitte beachten Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege".
Katalytisch emaillierte Oberflächen
Die Rückwand ist mit dunkelgrauem katalytischem Email beschichtet, das sich bei hohen Temperaturen selbsttätig von Öl- und Fettspritzern reinigt.
Bitte beachten Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege".
Versenkbare Bedienelemente
Die Bedienelemente sind versenkbar. Durch Drücken werden sie herausgeholt oder versenkt.
Achten Sie darauf, dass Sie die Bedienelemente nur in Nullstellung versenken. Sie werden sonst beschädigt!
Zubehör
Nachfolgend ist das mitgelieferte Zubehör aufgeführt.
Weiteres Zubehör erhalten Sie über Ihren Fachhändler oder den Miele Kundendienst. Informationen über dieses nachkaufbare Zubehör finden Sie im gleichnamigen Kapitel.
Backblech, Fettpfanne und Rost
Backblech, Fettpfanne und Rost haben Ausziehsicherungen, die verhindern, dass diese Teile aus den Aufnahmegittern herausrutschen, wenn sie nur teilweise herausgezogen werden sollen.

Achten Sie beim Einschieben darauf, dass sich die Ausziehsicherung hinten befindet.
Nur durch Anheben können Sie Backblech, Fettpfanne und Rost aus dem Garraum nehmen.
Kochfeld
Die Bedienung und den Einbau entnehmen Sie bitte der separaten Gebrauchsanweisung für das Kochfeld.
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen.
Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die von Ihrer Kommune eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird. Hierüber informiert Sie diese Gebrauchsanweisung im Kapitel "Sicherheitshinweise und Warnungen".
Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden am Gerät.
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter!
Bestimmungsgemäße Verwendung
Benutzen Sie das Gerät ausschließlich im Haushalt zum
Backen, Braten, Auftauen, Garen, Einkochen, Trocknen und Grillen von Lebensmitteln.
Andere Anwendungsarten sind unzu- lässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Ge- brauch oder falsche Bedienung verur- sacht werden.
Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu bedienen, dürfen dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.
Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe des Gerätes aufhalten. Lassen Sie Kinder nie mit dem Gerät spielen.
Kinder dürfen das Gerät nur ohne Aufsicht benutzen, wenn ihnen die Bedienung des Gerätes so erklärt wurde, dass sie das Gerät sicher bedienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen können.
Technische Sicherheit
Vergleichen Sie vor dem Anschließen des Gerätes unbedingt die Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes.
Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihre Elektro-Fachkraft.
Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung vorhanden ist. Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation durch eine Elektro-Fachkraft überprüfen. Der Hersteller kann nicht verantwortlich gemacht werden für Schäden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Benutzen Sie das Gerät nur im eingebauten Zustand, damit keine elektrischen Bauteile berührt werden können.
Öffnen Sie auf keinen Fall das Gehäuse des Gerätes.
Eventuelles Berühren spannungsführender Anschlüsse sowie Verändern des elektrischen und mechanischen Aufbaus gefährden Sie und führen möglicherweise zu Funktionsstörungen des Gerätes.
Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachkräfte durchführen. Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Bei Beschädigung der Anschlussleitung muss eine spezielle Anschlussleitung durch eine vom Hersteller geschulte Fachkraft installiert werden.
Bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen muss das Gerät vom Netz getrennt sein. Es ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
- die Sicherungen der Hausinstallation ausgeschaltet sind,
- die Schraubsicherungen der Hausinstallation ganz herausgeschraubt sind,
- die Netzanschlussleitung vom Elektronetz getrennt ist.
Ziehen Sie bei Geräten mit Netzstecker nicht an der Anschlussleitung, sondern am Stecker, um das Gerät vom Netz zu trennen.
Der Anschluss des Gerätes an das Elektronetz darf nicht über ein Ver- erungskabel erfolgen.
Verlängerungskabel gewähren nicht die nötige Sicherheit des Gerätes (z. B.
Überhitzungsgefahr).
Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären
Aufstellungsorten (z. B. Schiffe) dürfen nur von Fachbetrieben / Fachkräften durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.
Gebrauch
Vorsicht! Verbrennungsgefahr! Im Kochzonen- und Backofenbereich entstehen hohe Temperaturen!
Hindern Sie Kinder daran, das Gerät während des Betriebes zu berühren. Die Haut von Kindern reagiert empfindlicher auf hohe Temperaturen als die von Erwachsenen.
Das Gerät erwärmt sich an der Tür- scheibe, am Schwadenaustritt und an der Bedienblende.
Der Herd wird an den Kochzonen heiß. Ebenfalls können sich die Kinder durch Herunterziehen von Töpfen oder Pfannen verbrennen.
Verwenden Sie Topfhandschuhe beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie beim Hantieren im heißen Garraum.
Bei Ober- und Unterhitze und beim Grillen erhitzt sich der im Berührungsbereich befindliche obere Heizkörper sehr stark. Verbrennungsgefahr!
Benutzen Sie kein Geschirr aus Kunststoff. Es schmilzt bei hohen
Temperaturen. Der Backofen kann beschädigt werden.
Kochen Sie keine Dosen im Backofen ein. Es entsteht ein Überdruck. Die Dosen können platzen. Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
Schieben Sie auf dem Garraumboden keine Gegenstände, wie z. B.
Töpfe und Pfannen, hin und her. Die Oberfläche des Bodens kann beschädigt werden.
Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Gerätetür, und stellen Sie keine schweren Gegenstände darauf ab. Das Gerät kann beschädigt werden. Die Belastbarkeit der Gerätetür beträgt maximal 15 kg.
Achten Sie darauf, dass nichts zwischen Gerätetür und Backofen eingeklemmt wird.
Decken Sie Speisen stets zu, wenn Sie sie im Backofen aufbewahren.
Die Feuchtigkeit der Speisen kann zu Korrosion im Gerät führen. Außerdem vermeiden Sie das Austrocknen der Speisen.
Schalten Sie das Gerät nicht aus, wenn Sie die Restwärme zum
Warmhalten nutzen wollen.
Lassen Sie die gewählte Betriebsart eingeschaltet, und stellen Sie die niedrigste Temperatur ein.
Schalten Sie den Backofen auf keinen Fall aus. Die Luftfeuchtigkeit steigt an und führt zum Beschlagen der Bedienblende, zur Tropfenbildung unter der Arbeitsplatte oder zum Beschlagen der Möbelfront.
Durch Kondenswasser kann
- der Schrankumbau oder die Arbeitsplatte beschädigt werden.
– Korrosion im Gerät auftreten.
Backen Sie Tiefkühl-Kuchen oder Pizza auf dem Rost mit aufgelegtem Backpapier und nicht auf dem Backblech oder der Fettpfanne.
Letztere können sich so stark verziehen, dass sie im heißen Zustand nicht entnommen werden können. Jedes weitere Benutzen bringt einen erneuten Verzug mit sich.
Tiefkühlprodukte wie Pommes frites, Kroketten oder Ähnliches können auf dem Backblech oder der Fettpfanne gegart werden.
Gießen Sie nie Wasser direkt auf Backblech, Fettpfanne oder in den Garraum, solange die Oberflächen noch heiß sind. Der dabei entstehende Wasserdampf kann zu schweren Verbrühungen führen, und das Email kann durch den Temperaturwechsel beschädigt werden.
Legen Sie niemals bei Ober-Unterhitze 📄 / Bräunungs-Garen 📄 /
Schnellaufheizung 🏠 den Garraumboden mit Alu-Folie aus.
Stellen Sie auch keine Pfannen, Töpfe, Backbleche oder Fettpfannen auf den Garraumboden.
Achten Sie beim Einschieben einer Fettpfanne anderen Fabrikats darauf, dass der Abstand zwischen Unterkante Fettpfanne und Garraumboden mindestens 6 cm beträgt.
Werden diese Hinweise nicht beachtet, wird die Unterhitze blockiert. Dadurch kann das Email des Garraumbodens reißen oder abplatzen.
Im Handel werden Verkleidungen aus Alu-Folie angeboten, die den Garraum vor Verschmutzungen schützen und den Reinigungsaufwand verringern sollen. Beim Einsatz solcher Folien verändern sich die Back- und Bratergebnisse erheblich.
Gleichzeitig kann auch das Gerät beschädigt werden (z. B. durch Wärme-stau).
Allgemein
Lassen Sie das Gerät bei Arbeiten mit Ölen und Fetten nicht unbeaufsichtigt. Öle und Fette können sich bei Überhitzung entzünden. Brandgefahr!
Benutzen Sie das Gerät nicht zum Beheizen von Räumen. Durch die hohe Temperaturentwicklung im Backofen können leicht entzündbare Gegenstände in der Nähe zu brennen beginnen.
Sorgen Sie dafür, dass die Speisen immer ausreichend erhitzt werden. Die erforderliche Zeit hängt von vielen Faktoren ab, wie z. B. von der Ausgangstemperatur, der Menge, der Art und Beschaffenheit der Speise, von Rezeptänderungen.
Eventuell vorhandene Keime in den Speisen werden nur bei einer ausreichend hohen Temperatur (> 70 °C) und bei einer ausreichend langen Zeit (> 10 Min.) abgetötet. Wenn Sie Zweifel haben, ob die Speise genügend erhitzt wird, wählen Sie eine etwas längere Zeit.
Es ist außerdem wichtig, dass die Temperatur in der Speise gleichmäßig verteilt ist. Wenden Sie die Speise oder rühren Sie sie um.
Achten Sie beim Benutzen einer Steckdose in Backofennähe darauf, dass die Anschlussleitung des jeweiligen Elektrogerätes nicht von der heißen Gerätetür eingeklemmt wird. Die Isolierung der Anschlussleitung kann beschädigt werden. Stromschlaggefahr!
Verwenden Sie zum Reinigen des Gerätes auf keinen Fall ein
Dampf-Reinigungsgerät.
Der Dampf kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Verwendung alkoholischer Getränke zum Backen oder Braten:
Zur Zubereitung von Lebensmitteln im Backofen werden vielfach alkoholische Getränke, wie Rum, Cognac, Wein etc. verwendet.
Der Alkohol verdampft durch die hohen Temperaturen.
Beachten Sie, dass der Dampf sich unter ungünstigen Umständen an heißen Heizkörpern entzünden kann.
Entsorgung des Altgerätes
Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen und die Anschlussleitung durchtrennen. Lassen Sie bei Geräten mit Festanschluss das Anschlusskabel von einer Fachkraft aus der Netzanschluss-dose entfernen.
Sie verhindern damit, dass ein Missbrauch mit den Geräten getrieben wird.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Je nach Modell sind bei Auslieferung die Bedienelemente versenkt. Sie müssen erst herausgedrückt werden, bevor Sie das Gerät benutzen können.
Tageszeit erstmalig eingeben
Bei Geräten mit Zeitschaltuhr müssen Sie zuerst die Tageszeit eingeben, bevor Sie den Backofen nutzen können.

text_image
0·00Nach dem Anschließen des Gerätes blinkt im Display "0·00".
■ Die Tasten ⊕ und ⊖ gleichzeitig drücken.
■ Solange der Punkt "•" im Display blinkt, die Tageszeit mit der Taste ⊕ oder ⊖ eingeben.
Die Zeitschaltuhr hat eine 24-Stundenanzeige.
Nach ca. 7 Sekunden wird die Eingabe automatisch gespeichert und der Punkt "•" leuchtet.
Die Tageszeit läuft minutenweise ab.
Gerät reinigen und erstes Aufheizen
Entfernen Sie
– eventuell vorhandene Aufkleber von Backblech, Fettpfanne oder Garraumboden.
– eventuell vorhandene Abstandshalter aus Kork seitlich oberhalb des Garraums.
– eventuell vorhandene Schutzfolie von der Gerätefront.
Bitte beachten Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege".
Bevor Sie den Backofen benutzen, sollten Sie
- das Zubehör aus dem Garraum nehmen und spülen.
- das Gerät einmal leer aufheizen, damit unangenehme Gerüche, die beim ersten Aufheizen entstehen können, schneller verschwinden.
■ Bevor Sie das Gerät aufheizen, säubern Sie den Garraum am Besten mit einem feuchten Tuch von eventuellem Staub und Verpackungsresten.
■ Drücken Sie Betriebsarten- und Temperaturwähler heraus.
■ Drehen Sie den Betriebsartenwähler auf Schnellaufheizen 🚪️.
■ Stellen Sie mit dem Temperaturwähler die höchste Temperatur ein.
Heizen Sie den leeren Backofen mindestens eine Stunde.
Sorgen Sie während dieser Zeit für eine gute Durchlüftung der Küche.
Vermeiden Sie, dass Geruchsbelästigungen in Ihre anderen Räume ziehen.
■ Warten Sie, bis das Gerät wieder auf Raumtemperatur abgekühlt ist.
■ Reinigen Sie abschließend den Garraum mit warmem Wasser, dem ein mildes Reinigungsmittel zugegeben ist, und trocknen Sie ihn.
Schließen Sie die Gerätetür erst, wenn der Garraum trocken ist.
Bei Geräten mit Zeitschaltuhr können Sie den Aufheizvorgang auch automatisch ausschalten lassen, siehe Kapitel "Garzeit eingeben".
Heißluft plus 🎄 +
Diese Betriebsart arbeitet mit heißem Luftstrom.
Das Gebläse an der Rückwand saugt die Luft aus dem Garraum an, führt sie über den ringförmigen Heizkörper und bläst die erhitzte Luft durch die Öffnungen in der Rückwand wieder zurück.
Da die Hitze sofort das Nahrungsmittel erreicht, ist ein Vorheizen des Backofens nicht erforderlich.
Ausnahmen:
- Backen von dunklen Brotteigen,
- Braten von Roastbeef und Filet.
Bei Heißluft plus kann in mehreren Ebenen gleichzeitig gebacken und gebra- ten werden.
Aufgrund des Luftstromes wird bei dieser Betriebsart mit niedrigeren Temperaturen gearbeitet als bei Ober-Unterhitze.
Schnellaufheizen
In dieser Betriebsart werden Grill- und Unterhitzeheizkörper und das Gebläse gleichzeitig eingeschaltet, um das Gerät möglichst rasch auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen. Sobald die Temperaturkontrolle erlischt, ist die eingestellte Temperatur erreicht. Der Betriebsartenwähler muss dann auf die gewünschte Betriebsart gedreht werden.
Ober-Unterhitze
Bei dieser konventionellen Betriebsart wird die Wärme von oben und unten an das Nahrungsmittel herangeführt.
Ein Vorheizen des Backofens ist nur notwendig zum
- Backen von Kuchen, Gebäck mit kurzer Backzeit (bis ca. 30 Minuten),
- Backen von empfindlichen Teigen,
- Backen von dunklen Brotteigen,
- Braten von Roastbeef und Filet.
Bräunungs-Garen
Beim Bräunungsgaren sind Grill- und Unterhitzeheizkörper in Betrieb.
Diese Betriebsart ist zum Garen von Aufläufen und Gratins geeignet, die eine krosse Oberfläche erhalten sollen.
Grill
Der Grillheizkörper wird durch seine hohe Heizleistung wenige Minuten nach dem Einschalten rotglühend und erzeugt die zum Grillen erforderliche Infrarotstrahlung.
Umluftgrill
Beim Umluftgrillen verteilt das Gebläse an der Rückwand die Hitze des Grillheizkörpers auf das gesamte Grillgut. Grillheizkörper und Gebläse werden abwechselnd eingeschaltet. Die Temperatureinstellung ist niedriger als beim herkömmlichen Grillen.
Bedienelemente
Die Bedienelemente des Backofens sind der Betriebsartenwähler und der Temperaturwähler.
Betriebsartenwähler

text_image
0 1 2 +Mit dem Betriebsartenwähler wählen Sie die gewünschte Betriebsart aus.
Sie können ihn rechts- oder linkshe-rum drehen.
Die Drehung um 360° ist nicht möglich; der Betriebsartenwähler wird zerstört.
- Beleuchtung
Zum separaten Einschalten der Garraumbeleuchtung. - Ober-Unterhitze
Zum Backen / Braten von traditionellen Rezepten, Soufflé. - Bräunungs-Garen 📁
Zum Garen von Speisen, die eine krosse Oberfläche erhalten sollen, z. B. Aufläufe, Gratins - Grill 📋
Zum Grillen von Grillgut wie z. B. Kotelett, Steak, Geflügel, Schaschlik. Zum Grillen die Gerätetür schließen! - Schnellaufheizen
Zur Verkürzung der Aufheizzeiten des Gerätes, zum Vorheizen. Für die Zubereitung von Fertiggerichten. - Heißluft plus 📁+
Zum gleichzeitigen Backen / Garen auf mehreren Ebenen. - Umluftgrill 📁
Zum Grillen von Grillgut mit größerem Durchmesser, z. B. Rollbraten, Geflügel.
Zum Grillen die Gerätetür schließen!
Temperaturwähler

Mit dem Temperaturwähler stellen Sie stufenlos die Temperaturen für die Zubereitung ein.
Den Temperaturwähler nur rechtsherum maximal bis zum Anschlag und wieder zurückdrehen.
Der Wähler wird sonst zerstört.
Sobald eine Temperatur eingestellt wird, leuchtet die Temperaturkontrolle ☐.
Sie leuchtet immer dann, wenn der Backofen heizt.
Ist die gewählte Temperatur erreicht, schaltet sich die Beheizung ab. Sobald die Temperatur jedoch unter den eingestellten Wert sinkt, schaltet sich die Beheizung wieder ein.
Backofen benutzen
■ Das Gargut in den Backofen geben.
■ Den Betriebsartenwähler auf die Betriebsart drehen.
Die Garraumbeleuchtung geht an.
■ Mit dem Temperaturwähler die erforderliche Temperatur einstellen.
Die Backofenbeheizung startet und das Kühlgebläse wird eingeschaltet.
■ Nach dem Garvorgang das Gargut aus dem Ofen nehmen. Betriebsarten- und Temperaturwähler auf "0" drehen.
Das Kühlgebläse bleibt noch eine Weile eingeschaltet, damit sich keine Luft-feuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Schrankumbau niederschlagen kann.
Es schaltet sich automatisch ab, wenn der Garraum unter eine bestimmte Temperatur abgekühlt ist.
Bei Geräten mit Zeitschaltuhr können Sie Garvorgänge auch automatisch ausschalten lassen, siehe Kapitel "Garzeit eingeben".
Betriebsart Schnellaufheizen nutzen
Die Betriebsart Schnellaufheizen 🔍 können Sie nutzen, um
- den Backofen vorzuheizen.
- Fertiggerichte zu garen.
Backofen vorheizen
Die meisten Gerichte können Sie direkt in den kalten Garraum setzen, um die Wärme schon während der Aufheizphase zu nutzen.
Nur in einigen Fällen sollten Sie den Backofen vorheizen.
Bei Heißluft plus 📁+zum
– Backen von dunklen Brotteigen,
- Braten von Roastbeef und Filet.
Bei Ober-Unterhitze ≡ zum
- Backen von Kuchen und Gebäck mit kurzer Backzeit (bis ca. 30 Minuten),
- Backen von empfindlichen Teigen (Biskuit),
- Backen von dunklen Brotteigen,
- Braten von Roastbeef und Filet.
Setzen Sie bei Pizza sowie bei empfindlichen Teigen wie Biskuit oder Kleingebäck während der Vorheizphase nicht die Betriebsart Schnellaufheizen 📁 ein. Dieses Backgut wird sonst von oben zu schnell gebräunt.
Zum Vorheizen:
■ Betriebsart Schnellaufheizen ⚡️ wählen.
■ Mit dem Temperaturwähler die erforderliche Temperatur einstellen.
Die Backofenbeheizung startet.
■ Nachdem die Temperaturkontrolle zum ersten Mal erloschen ist, die gewünschte Betriebsart wählen, und das Gargut in den Backofen geben.
Fertiggerichte garen
Die Betriebsart Schnellaufheizen 🔊 ist auch für das Garen von Fertiggerichten geeignet, siehe gleichnamiges Kapitel.
Das Umschalten auf eine andere Betriebsart entfällt dabei.
Für herkömmliche Back- und Garvorgänge ist die Betriebsart Schnellaufheizen 🔒 nicht geeignet.
Je nach Modell ist Ihr Gerät mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet.
Die Zeitschaltuhr
- zeigt die Tageszeit an.
- kann als Kurzzeitwecker genutzt werden.
- kann den Backofen automatisch ausschalten, wenn eine Garzeit eingeben wird.
Bedienelemente

text_image
13:00Die Bedienung der Zeitschaltuhr erfolgt über die Tasten ⬆, + und - und das Display.
Die Funktionen "Kurzzeit ⬆" und "Gar-zeit ⬇" rufen Sie mit der Taste ⬆ auf. Zum Ändern der Tageszeit müssen Sie die Tasten ⭕ und ⭉ gleichzeitig drücken.
Zeiten können Sie nur eingeben, wenn das entsprechende Symbol ("△", "###" oder "-") im Display blinkt.
Das Symbol blinkt für ca. 7 Sekunden. Ist dieser Eingabezeitraum verstrichen, muss das Symbol erst wieder aufgerufen werden.
Zeiten ändern sich mit jedem Druck auf die Tasten ⊕ oder ⊖ minutenweise. Halten Sie die Tasten länger gedrückt, wird der Ablauf beschleunigt.
Nach ca. 7 Sekunden wird die Eingabe automatisch gespeichert und das Symbol leuchtet.
Sie können zum Speichern auch die Taste ▲ drücken.
Tageszeit eingeben
■ Die Tasten ⊕ und ⊖ gleichzeitig drücken.
■ Solange der Punkt "•" im Display blinkt, die Tageszeit mit der Taste ⊕ oder ⊖ eingeben.
Die Zeitschaltuhr hat eine 24-Stundenanzeige.
Die Tageszeit läuft minutenweise ab.
Nach einem Stromausfall muss die Tageszeit neu eingegeben werden.
Signalton ändern
Sie können zwischen drei Signaltönen wählen.
■ Die Taste ⊖ solange drücken, bis ein Signal ertönt.
Bei jedem weiteren Druck auf die Taste - ertönt ein anderes Signal.
Nach ca. 7 Sekunden wird das Signal, dass beim letzten Tastendruck ertönt, automatisch übernommen.
Nach einem Stromausfall wird der Signalton auf die Werkeinstellung zurückgesetzt und muss wieder geändert werden.
Kurzzeit eingeben
Eine Kurzzeit können Sie zum Überwachen externer Vorgänge, z. B. zum Eierkochen, eingeben.
Gleichzeitig zu einer eingegebenen Garzeit können Sie den Kurzzeitwecker zur Erinnerung nutzen, um z. B. dem Gargut nach einem Teil der Garzeit Gewürze hinzuzufügen oder es zu begießen.
Eine Kurzzeit kann für einen Zeitraum von 1 min. bis zu 23 h 59 min. eingegeben werden.
Hierzu:
■ Die Taste 🔒 sooft drücken, bis das Symbol "△" im Display blinkt.

text_image
0:00Im Display erscheint "0·00".
■ Solange das Symbol "△" blinkt, die Kurzzeit eingeben.
Nach dem die Eingabe gespeichert wurde, erscheint im Display wieder die Tageszeit. Das Symbol "⚠" weist auf die eingegebene Kurzzeit hin.
Nach Ablauf der Kurzzeit
- blinkt "△",
- ertönt für ca. 7 Minuten ein akustisches Signal.
■ Die Taste ▲ drücken.
Das akustische und optische Signal werden abgestellt.
Kurzzeit überprüfen und ändern
■ Die Taste ▲ sooft drücken, bis das Symbol "△" im Display blinkt.
Die verbleibende Kurzzeit wird angezeigt.
Die letzte Minute einer Kurzzeit läuft sekundenweise ab.
■ Solange "⚠" blinkt, kann die Kurzzeit geändert werden.
Kurzzeit löschen
■ Die Taste ▲ sooft drücken, bis das Symbol "△" im Display blinkt.
■ Solange "△" blinkt, mit der Taste ⊙ die Kurzzeit auf "0·00" stellen oder die Tasten ⊕ und ⊖ gleichzeitig drücken.
Die Kurzzeit wird gelöscht und die Tageszeit erscheint.
Garzeit eingeben
Sie können den Backofen automatisch ausschalten lassen, wenn Sie eine Garzeit eingeben.
■ Das Gargut in den Garraum geben.
■ Betriebsart und Temperatur wählen.
Sie können eine Garzeit von maximal 10 Stunden eingeben.
■ Die Taste ▲ sooft drücken, bis das Symbol "###" im Display blinkt.

text_image
0.12 0.08Im Display erscheint "0·00".
■ Solange "###" blinkt, die Garzeit eingeben.
Nach dem die Eingabe gespeichert wurde, erscheint im Display wieder die Tageszeit. Das Symbol "###" weist auf die eingegebene Garzeit hin.
Nach Ablauf der Garzeit
- schaltet sich die Backofenbeheizung automatisch aus.
- bleibt das Kühlgebläse in Betrieb.
- ertönt für ca. 7 Minuten ein akustisches Signal.
- blinkt "###".
■ Die Taste ▲ drücken.
Das akustische und optische Signal werden abgestellt.
Sobald die Taste ⬆ gedrückt wird, startet die Backofenbeheizung wieder. Schalten Sie daher das Gerät auf jeden Fall aus, wenn Sie es nicht mehr benötigen.
Garzeit überprüfen und ändern
■ Die Taste ▲ sooft drücken, bis das Symbol "###" im Display blinkt.
Die verbleibende Garzeit wird angezeigt.
■ Solange "###" blinkt, kann die Garzeit geändert werden.
Garzeit löschen
■ Die Taste ▲ sooft drücken, bis das Symbol "###" im Display blinkt.
■ Solange "###" blinkt, mit der Taste ☉ die Garzeit auf "0•00" stellen oder die Tasten ☑ und ☑ gleichzeitig drücken.
Sobald der Vorgang gelöscht ist, startet die Backofenbeheizung.
Schalten Sie daher das Gerät auf jeden Fall aus, wenn Sie es nicht mehr benötigen.
Zum Backen empfehlen wir:
- Heißluft plus 📁+
- Ober-Unterhitze
Backform
Beachten Sie bei der Wahl der Betriebsart das Material der Backform, um ein optimales Backergebnis zu erzielen.
Heißluft plus 📁+
Sie können jede Backform aus temperaturbeständigem Material einsetzen.
Ober-Unterhitze
Hier verwenden Sie bitte matte und dunkle Backformen aus Schwarzblech, dunklem Email, aus nachgedunkeltem Weißblech und mattem Aluminium sowie Formen aus hitzebeständigem Glas oder beschichtete Formen.
Verwenden Sie möglichst keine hellen Backformen aus blankem Material. Sie reflektieren die Wärmestrahlung des Backofens. Dadurch kann die Wärme das Backgut schlechter erreichen, und es ergibt eine ungleichmäßige oder schwache Bräunung in der Form. Unter ungünstigen Umständen wird das Backgut auch nicht richtig gar.
Heißluft plus 🎄 +
Sie können in mehreren Ebenen gleichzeitig backen. Wir empfehlen:
1 Blech = Einschubebene 1
2 Bleche = Einschubebene 1 + 3
3 Bleche = Einschubebene 1, 2 + 4
Backen Sie nicht gleichzeitig mehr als zwei Bleche mit feuchtem Gebäck, Kuchen oder Brot.
Die Backtemperatur ist niedriger als bei Ober-Unterhitze ☐. Beachten Sie die Angaben in der Backtabelle.
Ober-Unterhitze
Verwenden Sie matte, dunkle Backformen.
Helle Formen aus blankem Material ergeben eine ungleichmäßige oder schwache Bräunung in der Form, und unter ungünstigen Umständen wird das Backgut auch nicht richtig gar.
Die Einschubebene 1 oder 2 wählen.
Hinweis zu Rezeptangaben älterer Kochbücher oder Rezepthefte
Eine geänderte Vorschriftenlage (die deutsche Norm DIN 44547 wurde durch die europäische Norm EN 60350 ersetzt) hat dazu geführt, dass die Temperatureinstellungen an den Geräten geringfügig geändert werden mussten.
Verwenden Sie ältere Kochbücher oder Rezepthefte, so stellen Sie zur optimalen Nutzung Ihres Gerätes beim Garen mit Ober-Unterhitze die Temperaturen 10° niedriger ein als im Rezept angegeben.
Die Garzeiten ändern sich nicht.
Tipps zum Backen
Beachten Sie die in der Backtabelle angegebenen Temperaturbereiche, Einschubebenen und Zeitspannen.
Backblech und Fettpfanne müssen aufgrund der Antihafteigenschaften ihrer PerfectClean-veredelten Oberfläche vor dem Backen nicht eingefettet oder mit Backpapier belegt werden.
Zubereitetes Backgut lässt sich leicht ablösen.
Backpapier ist nur erforderlich bei
- Laugengebäck (z. B. Brezel, Stangen), da die bei der Teigzubereitung verwendete Natronlauge die PerfectClean-veredelte Oberfläche beschädigen kann.
- Teigen, die aufgrund ihres hohen Eiweißanteils leicht festkleben, wie z. B. Biskuit, Baiser oder Makronen.
Backen Sie Obstkuchen und hohe Plattenkuchen in der Fettpfanne; dadurch bleibt der Garraum sauberer.

Kuchen in Kastenformen oder länglichen Formen quer in den Backofen stellen. Dadurch ist die Wärmeverteilung in der Form optimal, und ein gleichmäßiges Backergebnis wird erreicht. Setzen Sie Kuchen in Formen immer in Einschubebene 1.
Tiefkühlprodukte
Stellen Sie zum Backen von Tiefkühl-Kuchen, -Pizza oder -Baguettes die niedrigste der auf der Verpackung angegebenen Backtemperaturen ein. Backen Sie diese Gerichte auf dem Rost mit aufgelegtem Backpapier und nicht auf dem Backblech oder der Fettpfanne.
Letztere können sich so stark verziehen, dass sie im heißen Zustand nicht entnommen werden können. Jedes weitere Benutzen bringt einen erneuten Verzug mit sich.
Tiefkühlprodukte wie Pommes frites, Kroketten oder Ähnliches können auf dem Backblech oder der Fettpfanne gebacken werden. Legen Sie zum schonenden Garen dieser Tiefkühlprodukte Backpapier unter und stellen Sie die niedrigste der Backtemperaturen ein, die auf der Verpackung angegeben sind. Wenden Sie das Gargut mehrfach.
Die schonende Behandlung von Lebensmitteln dient Ihrer Gesundheit.
Kuchen, Pizza, Pommes frites oder Ähnliches sollten nur goldgelb gebräunt und nicht dunkelbraun gebacken werden.
Eine schonende Zubereitung und gleichmäßige Bräunung erreichen Sie bei Kuchen und Gebäcken, wenn Sie
- die untere Temperatur der Tabellenangaben wählen.
Stellen Sie die Temperatur nicht höher ein als in der Backtabelle angegeben. Höhere Temperaturen verkürzen zwar die Backzeit, haben aber nicht selten einen sehr unterschiedlichen Bräunungsgrad zur Folge und unter ungünstigen Umständen ist das Backgut auch nicht gar.
- nach Ablauf der kürzesten Backzeit prüfen, ob das Backgut gar ist.
Stechen Sie dazu mit einem Holzstäbchen in den Teig.
Haften keine feuchten Teigkrümel am Holzstäbchen, ist das Backgut gar.
Backtabelle
| Heißluft plus | |||
| Temperatur in °C | Empfohlene Einschubebene | Zeit in Min. | |
| Rührteig | |||
| Sandkuchen, Rehrücken | 150 – 170 | 1 | 60 – 70 |
| Napfkuchen | 150 – 170 | 1 | 65 – 80 |
| Rührkuchen (Blech)^1) | 150 – 170 | 1 | 25 – 40 |
| Marmor-, Nusskuchen (Form) | 150 – 170 | 1 | 60 – 80 |
| Obstkuchen mit Baiser oder Guss (Blech) | 150 – 170 | 1 | 45 – 50 |
| Obstkuchen (Blech) | 150 – 170 | 1 | 35 – 45 |
| Obstkuchen (Form) | 150 – 170 | 1 | 55 – 65 |
| Tortenboden^1)^3) | 150 – 170 | 1 | 25 – 30 |
| Kleingebäck^1)^3) (Plätzchen) | 150 – 170 | 1,3^4) | 20 – 25 |
| Biskuitteig^1)^3) | |||
| Torte (3 bis 6 Eier) ^1)^3) | 160 – 180 | 1 | 25 – 35 |
| Tortenboden (2 Eier)^1)^3) | 160 – 180 | 1 | 20 – 25 |
| Rolle^1)^3) | 160 – 180 | 1 | 20 – 25 |
| Knetteig | |||
| Tortenboden | 150 – 170 | 1 | 20 – 25 |
| Streuselkuchen | 150 – 170 | 1 | 45 – 55 |
| Kleingebäck^1)^3) (Plätzchen) | 150 – 170 | 1,3^4) | 15 – 25 |
| Quarktorte | 150 – 170 | 1 | 70 – 90 |
| Apfeltorte, gedeckt ^1) | 150 – 170 | 1 | 50 – 70 |
| Aprikosentorte mit Guss^1) | 150 – 170 | 1 | 55 – 75 |
| Wähe^2) | 190 – 210 | 1 | 25 – 35 |
| Hefeteig / Quark-Öl-Teig | |||
| Hefeteig aufgehen lassen | 30 – 50 | Garraumboden^5) | 15 – 30 |
| Gugelhupf | 150 – 170 | 1 | 50 – 60 |
| Streuselkuchen | 150 – 170 | 1 | 35 – 45 |
| Obstkuchen (Blech) | 160 – 180 | 1 | 40 – 50 |
| Weißbrot | 160 – 180 | 1 | 40 – 50 |
| Vollkornbrot^2) | 170 – 190 | 1 | 50 – 60 |
| Pizza (Blech)^1)^3) | 170 – 190 | 1 | 35 – 45 |
| Zwiebelkuchen^1) | 170 – 190 | 1 | 35 – 45 |
| Apfeltaschen | 150 – 170 | 1,3^4) | 25 – 30 |
| Brandteig^1)^3) , Windbeutel 160 – 180 1, 3 | 4) | 30 – 40 | |
| Blätterteig^1) | 170 – 190 1, 3 | 4) | 20 – 25 |
| Eiweißgebäck^1) , Makronen 120 – 140 1, 3 | 4) | 25 – 50 | |
Die Zeiten gelten, wenn nicht anders angegeben, für einen nicht vorgeheizten Backofen. Bei einem vorgeheizten Backofen verkürzen sich die Zeiten um ca. 10 Minuten.
1) Backofen bei Ober-Unterhitze ☐ vorheizen.
2) Backofen bei Heißluft plus ☑+ und Ober-Unterhitze ☐ vorheizen.
3) Während der Aufheizphase nicht die Betriebsart Schnellaufheizen einsetzen.
4) Entnehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
5) Legen Sie den Rost auf den Garraumboden und stellen Sie das Gefäß darauf.
| Ober-Unterhitze | ||
| Temperatur in °C | Empfohlene Einschubebene | Zeit in Min. |
| 150 – 170 | 1 | 60 – 70 |
| 170 – 190 | 1 | 65 – 80 |
| 170 – 190 | 2 | 25 – 40 |
| 150 – 170 | 1 | 60 – 80 |
| 170 – 190 | 2 | 45 – 50 |
| 170 – 190 | 2 | 35 – 45 |
| 160 – 180 | 1 | 55 – 65 |
| 170 – 190 | 1 | 20 – 25 |
| 170 – 190 | 2 | 12 – 20 |
| 170 – 190 | 1 | 20 – 35 |
| 170 – 190 | 1 | 15 – 20 |
| 180 – 200 | 2 | 12 – 16 |
| 170 – 190 | 2 | 15 – 20 |
| 170 – 190 | 2 | 45 – 55 |
| 170 – 190 | 2 | 10 – 20 |
| 170 – 190 | 1 | 70 – 90 |
| 170 – 190 | 1 | 45 – 65 |
| 170 – 190 | 1 | 55 – 75 |
| 220 – 240 | 1 | 25 – 35 |
| 30 – 50 | Garraumboden ^5) | 15 – 30 |
| 160 – 180 | 1 | 50 – 60 |
| 170 – 190 | 2 | 35 – 45 |
| 180 – 200 | 2 | 40 – 50 |
| 180 – 200 | 1 | 40 – 50 |
| 190 – 210 | 2 | 50 – 60 |
| 190 – 210 | 1 | 30 – 40 |
| 180 – 200 | 1 | 25 – 35 |
| 160 – 180 | 2 | 25 – 30 |
| 180 – 200 2 25 – 35 | ||
| 190 – 210 2 15 – 25 | ||
| 120 – 140 2 25 – 50 | ||
Bei den Angaben in der Tabelle handelt es sich um Richtwerte.
Zum Braten empfehlen wir Heißluft plus ☒+ .
Sie können aber auch mit der Betriebsart Ober-Unterhitze □ arbeiten.

Wir empfehlen das Braten im Topf, da
– genügend Bratenfond zum Zubereiten einer Soße bleibt.
– der Garraum sauberer bleibt als beim Braten auf dem Rost.
Geschirr
Sie können jedes hitzebeständige Geschirr verwenden:
Bräter, Bratentopf, feuerfeste Glasform, Bratschlauch/-beutel, Römertopf, ...
Das Geschirr wird auf den Rost in den kalten Backofen gesetzt.
Ausnahme:
Zum Braten von Roastbeef und Filet den Backofen auf die im Rezept angegebene Temperatur vorheizen.
Einschubebene
Wählen Sie zum Braten die Einschubebene 1.
Ausnahme:
Bei Ober-Unterhitze ☐ zum Braten von
– Geflügel bis zu 1 kg,
- Roastbeef, Filet,
- Fisch,
die Einschubebene 2 benutzen.
Temperatur
Die Temperatureinstellungen entnehmen Sie bitte der Brattabelle.
Stellen Sie die Brattemperatur nicht höher ein, als angegeben ist. Das Fleisch wird zwar braun, aber nicht gar.
Bei Heißluft plus ☒+ genügt eine um ca. 40 °C niedrigere Brattemperatur als bei Ober-Unterhitze ☐.
Stellen Sie bei Braten ab 3 kg eine ca. 10 °C niedrigere Temperatur ein, als in der Brattabelle angegeben ist.
Der Bratvorgang dauert dadurch zwar etwas länger, aber das Fleisch wird gleichmäßig gar und bekommt keine zu dicke Kruste.
Zum Braten auf dem Rost stellen Sie eine um 20 °C niedrigere Temperatur ein als zum Braten im Topf.
Beim Braten auf dem Rost immer Rost und Fettpfanne zusammen einschieben.
Hinweis zu Rezeptangaben älterer Kochbücher oder Rezepthefte
Eine geänderte Vorschriftenlage (die deutsche Norm DIN 44547 wurde durch die europäische Norm EN 60350 ersetzt) hat dazu geführt, dass die Temperatureinstellungen an den Geräten geringfügig geändert werden mussten.
Verwenden Sie ältere Kochbücher oder Rezepthefte, so stellen Sie zur optimalen Nutzung Ihres Gerätes beim Garen mit Ober-Unterhitze die Temperaturen 10° niedriger ein als im Rezept angegeben.
Die Garzeiten ändern sich nicht.
Bratzeit
Die Bratzeit richtet sich nach der Fleischart, der Größe und der Dicke des Fleisches.
Um die Bratzeit zu ermitteln, multiplizieren Sie die Höhe des Bratens mit der Zeitangabe pro cm für die entsprechende Fleischart:
Rind/Wild ..... 15 – 18 Min./cm
Schwein/Kalb/Lamm .. 12 – 15 Min./cm
Rinderbraten, 8 cm hoch
8 x 15 Min. pro cm = 120 Min. Bratzeit
Tipps zum Braten
Die Bräunung entsteht am Ende der Bratzeit. Das Fleisch erhält eine zusätzliche intensive Bräune, wenn Sie nach ungefähr der Hälfte der Bratzeit den Deckel vom Geschirr nehmen.
Nach beendetem Bratvorgang das Bratgut aus dem Backofen nehmen, in Alu-Folie wickeln und ca. 10 Minuten so ruhen lassen.
Beim Anschneiden läuft dann weniger Bratensaft heraus.
Braten im Topf
Das Fleisch würzen und in das Geschirr legen. Mit Butter- oder Margarineflöckchen belegen oder mit Öl oder Speisefett begießen. Bei großen mageren Braten (2 – 3 kg) und fettem Geflügel ca. ^1/_8 Liter Wasser hinzufügen.
Braten auf dem Rost
Das Fleisch würzen und auf den Rost oder in die Fettpfanne legen. Mit Butter- oder Margarineflöckchen belegen und garen. Während des Bratens etwas Flüssigkeit (Wasser, Brühe, Sahne) an- gießen.
Braten von Geflügel
Die Haut des Geflügels wird knusprig, wenn Sie 10 Minuten vor Ende der Bratzeit das Geflügel mit schwach gesalzenem Wasser bepinseln.
Braten von tiefgefrorenem Fleisch
Tiefgefrorenes Fleisch bis zu einem Gewicht von ca. 1,5 kg können Sie ohne vorheriges Auftauen braten.
Die Bratzeit verlängert sich pro kg um ca. 20 Minuten.
| Gerichte Empfohlene | Einschub-ebene | Heißluft plus 吴+ | Ober-Unterhitze 1) | ||
| Temperatur in °C ^2) | Zeit in Min. | Temperatur in °C ^2) | Zeit in Min. | ||
| Rinderbraten, ca. 1 kg 1 170 | - 190 100 - 1 | 20 190 - 210 100 - 120 | |||
| Rinderfilet oder Roastbeef, ca. 1 kg ^3) | 1 190 - | 210 45 - 55 200 - 220 45 - 55 | |||
| Wildbraten, ca. 1 kg 1 | ^4) | 180 - 200 90 - 120 190 - 210 90 - 120 | |||
| Schweinebraten oder Nacken, ca. 1 kg | 1 170 - | 190 100 - 120 200 - 220 100 - 120 | |||
| Schweinebraten mit Schwarte, ca. 2 kg | 1 150 - | 170 160 - 180 180 - 200 120 - 150 | |||
| Kasseler, ca. 1 kg 1 170 - 190 | 60 - 70 200 | - 220 60 - 70 | |||
| Hackbraten, ca. 1 kg 1 160 | - 180 70 - 80 | 190 - 210 70 - 80 | |||
| Kalbsbraten, ca. 1,5 kg 1 | ^4) | 170 - 190 100 - 120 190 - 210 100 - 120 | |||
| Lammkeule, ca. 1,5 kg 1 170 | - 190 90 - 120 | 200 - 220 90 - 120 | |||
| Lammrücken, ca. 1,5 kg ^3) | 1 170 - | 190 50 - 60 190 - 210 50 - 60 | |||
| Geflügel, 0,8 - 1 kg | ^1^4) | 170 - 190 60 - 70 190 - 210 60 - 70 | |||
| Geflügel, ca. 2 kg | 1 170 - | 190 90 - 110 190 - 210 90 - 110 | |||
| Geflügel, gefüllt, ca. 2 kg | 1 170 - | 190 110 - 130 190 - 210 110 - 130 | |||
| Geflügel, ca. 4 kg | 1 160 - | 180 150 - 180 180 - 200 150 - 180 | |||
| Fisch im Stück, ca. 1,5 kg | ^1^4) | 160 - 180 35 - 55 190 - 210 35 - 55 | |||
Die Zeiten gelten, wenn nicht anders angegeben, für den nicht vorgeheizten Backofen.
1) Zum Braten empfehlen wir Heißluft plus ☒+
Sie können aber auch mit der Betriebsart Ober-Unterhitze □ arbeiten.
2) Temperaturangabe für die Zubereitung im geschlossenen Brattopf.
Wird der Braten auf dem Rost zubereitet, die Temperatur 20 °C niedriger einstellen.
3) Backofen vorheizen.
4) Einschubebene 2 bei Ober-Unterhitze ☐.
Bei den Angaben in der Tabelle handelt es sich um Richtwerte.
Zum Grillen die Gerätetür schließen. Bei offener Tür werden die ausströmenden heißen Wrasen nicht mehr automatisch über das Kühlgebläse geführt und abgekühlt. Die Bedienelemente werden heiß und es besteht Verbrennungsgefahr.
Betriebsarten
Grill
Zum Grillen von flachem Grillgut und zum Überbacken.
Umluftgrill
Zum Grillen von Grillgut mit größerem Durchmesser, wie z. B. Geflügel, Rollbraten.
Grillgut vorbereiten
Fleisch schnell unter kaltem, fließendem Wasser abspülen und gut abtrocknen. Fleischscheiben vor dem Grillen nicht salzen, da sonst der Fleischsaft austritt.
Mageres Fleisch können Sie mit Öl be- streichen. Andere Fette werden leicht zu dunkel oder entwickeln Rauch.
Flache Fische und Fischscheiben säubern, salzen und mit Zitrone beträufeln.
Grillen auf dem Rost

■ Den Rost auf die Fettpfanne legen.
■ Das Grillgut auflegen.
■ Betriebsart und Temperatur wählen.
■ Den Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Gerätetür vorheizen.
■ Das Grillgut in den Backofen geben, und die Gerätetür schließen.
Flaches Grillgut =
Einschubebene 3 oder 4
Grillgut mit größerem Durchmesser =
Einschubebene 1 oder 2
■ Das Grillgut nach der Hälfte der Grillzeit wenden.
Temperatur
Flaches Grillgut
(z. B. Kotelett, Steak) .... maximal (☐)
Grillgut mit größerem Durchmesser
(z. B. Geflügel, Rollbraten) ..... 240 °C
Weitere Angaben finden Sie in der Grill-tabelle.
Sollte während des Grillvorganges die Oberfläche größerer Fleischstücke bereits stark gebräunt und der Kern noch nicht gar sein, können Sie mit einer niedrigeren Temperatur weitergrillen.
Grillzeit
Das Grillen dauert bei
– flachen Fleisch-, Fischscheiben pro Seite ca. 6 – 8 Minuten.
– höheren Stücken etwas länger.
– Rollbraten pro cm Durchmesser ca. 10 Minuten.
Tipps zum Grillen
Achten Sie darauf, dass die Scheiben etwa gleich dick sind, damit die Grillzeiten nicht zu unterschiedlich sind.
Wenn Sie feststellen wollen, wie weit das Fleisch gegart ist, drücken Sie mit einem Löffel auf das Fleisch:
- Ist es noch sehr elastisch, so ist es im Inneren noch rot ("englisch").
- Gibt es wenig nach, ist es innen rosa ("medium").
- Gibt es kaum nach, ist es ganz durchgegrillt ("well done").
Den Grillheizkörper ca. 5 Minuten bei geschlossener Gerätetür vorheizen.
| Grillgerichte | Empfohlene Einschub-ebene | Grill ☐ | Umluftgrill ☐ | ||
| Temperatur-einstellung | gesamte Grillzeit in Min.1) | Temperatur in °C | gesamte Grillzeit in Min.1) | ||
| Flaches Grillgut | |||||
| Rindersteaks 3 oder 42) | maximal (☐) | 10 – 16 | 220 20 – 25 | ||
| Schaschlik 3 240 °C | 25 – 30 220 16 | – 20 | |||
| Geflügelspieße 3 240 °C | 20 – 25 200 | 23 – 27 | |||
| Schnitzel 3 oder 42) | maximal (☐) | 12 – 18 | 220 23 – 27 | ||
| Leber 3 oder 42) | maximal (☐) | 8 – 12 | 220 12 – 15 | ||
| Frikadellen 3 oder 42) | maximal (☐) | 14 – 20 | 220 18 – 22 | ||
| Bratwurst 3 oder 42) | maximal (☐) | 10 – 15 | 220 9 – 13 | ||
| Fischfilet | 3 oder 42) | maximal (☐) | 12 – 16 | 220 13 – 18 | |
| Forellen | 3 oder 42) | maximal (☐) | 16 – 20 | 220 20 – 25 | |
| Toast | 3 oder 42) | maximal (☐) | 2 – 4 | 220 | 3 – 6 |
| Hawaii-Toast | 3 oder 42) | maximal (☐) | 7 – 9 | 220 | 5 – 8 |
| Tomaten | 3 oder 42) | maximal (☐) | 6 – 8 | 220 8 – 10 | |
| Pfirsiche | 2 | maximal (☐) | 6 – 8 | 220 | 15 – 20 |
| Grillgut mit größerem Durchmesser | |||||
| Hähnchen (ca. 1 kg) | 13) | 240 °C | 50 – 60 | 190 60 – 65 | |
| Rollbraten, ∅ 7 cm, (ca. 1 kg) | 1 240 °C | 75 – 85 | 200 | 100 – 110 | |
| Schweinshaxe (ca. 1 kg) | 1 240 °C | 100 – 120 | 200 | 95 – 100 | |
| Roastbeef, Rinder-filet, ca. 1 kg | 1 | – | – | 250 25 – 35 | |
1) Grillgut nach der Hälfte der Zeit wenden.
2) Einschubebene je nach Dicke des Grillgutes wählen.
3) Einschubebene 2 bei Umluftgrill 📁.
Bei den Angaben in der Tabelle handelt es sich um Richtwerte.
Wir empfehlen Heißluft plus ☒+
Folgende Einkochbehälter sind geeignet:
- Einkochgläser Bei der Verwendung von Gummiringen kann manchmal ein unangenehmer Gummigeruch entstehen. Die Geruchsentwicklung wird vermindert, wenn Sie auf die vorbereiteten Gläser im Backofen ein nasses Haushaltspapiertuch legen.
- Gläser mit Schraubverschlüssen Verwenden Sie nur spezielle Gläser, die Sie im Fachhandel erhalten.
Verwenden Sie keine Dosen!
■ Die Fettpfanne in Einschubebene 1 schieben, und die Gläser hineinsetzen.

Maximal 5 Gläser können Sie einkochen.
■ Eine Temperatur von 150 – 170 °C einstellen.
Diese Temperatureinstellung gilt bis zum Perlen (gleichmäßiges Aufsteigen von Bläschen) in allen Gläsern.
Nach dem Perlbeginn
Die Temperatur rechtzeitig verringern, um ein Überkochen zu verhindern.
- bei Obst, Gurken
■ Den Betriebsartenwähler auf Beleuchtung ⚙️ drehen.
Die Gläser zum weiteren Einkochen noch für ca. 25 – 30 Minuten im Backofen stehen lassen.
- bei Gemüse
■ Die Temperatur auf 100 °C verringern.
Das Gemüse weiter garen: Spargel, Möhren ..... 60 – 90 Minuten Erbsen ..... 90 – 120 Minuten
■ Den Betriebsartenwähler auf Beleuchtung 📋 drehen.
Die Gläser zum weiteren Einkochen noch für ca. 25 – 30 Minuten im Backofen stehen lassen.
Nach dem Einkochen
Die Gläser aus dem Backofen nehmen, mit einem Tuch bedeckt ca. 24 Stunden an einem zugfreien Ort stehen lassen.
Die Klammern entfernen und prüfen, ob alle Gläser geschlossen sind.
Sie können den Backofen auch zum Auftauen nutzen.
Verwenden Sie hierzu die Betriebsart Heißluft plus mit einer Temperatur-einstellung bis maximal 50 °C.
Besonders schonend ist das Auftauen bei minimaler Temperatur (30 °C).
Beachten Sie:
- Lassen Sie das Gefriergut ohne Verpackung auf einem Backblech oder in einer Schüssel auftauen.
- Verwenden Sie beim Auftauen von Geflügel den Rost mit Fettpfanne. Das Gefriergut liegt dann nicht in der Auftau-Flüssigkeit.
Beim Auftauen von Geflügel auf besondere Sauberkeit achten. Die Auftau-Flüssigkeit nicht verwenden. Salmonellengefahr!
- Fleisch, Geflügel oder Fisch müssen zum anschließenden Garen nicht vollkommen aufgetaut sein. Es genügt, wenn die Lebensmittel angetaut sind. Die Oberfläche ist dann weich genug, um Gewürze aufzunehmen.
Zeiten zum An- oder Auftauen
Die Zeiten richten sich nach Art und Gewicht des Tiefkühlgutes:
Hähnchen, 800 g ..... 90 – 120 Min.
Fleisch, 500 g. . . . . . . . . . 60 – 90 Min.
Fleisch, 1000 g. . . . . . . . 90 – 120 Min.
Bratwurst, 500 g. . . . . . . . 30 – 50 Min.
Fisch, 1000 g ..... 60 – 90 Min.
Erdbeeren, 300 g ..... 30 – 40 Min.
Butterkuchen, 500 g. ..... 20 – 30 Min.
Brot, 500 g ..... 30 – 40 Min.
Zum Garen empfehlen wir:
- Heißluft plus 📁+
- Ober-Unterhitze
Geeignet ist folgendes Geschirr: Feuerfeste Glasform, Porzellangeschirr, Römertopf, Kochtopf mit hitzebeständigen Griffen, Bratschlauch/-beutel.
■ Schieben Sie den Rost in Einschub-ebene 1 und stellen Sie das Geschirr darauf.
■ Betriebsart und Temperatur wählen:
Heißluft plus 📁+....170 – 190 °C
Ober-Unterhitze ☐ ..... 180 – 200 °C
Zeiten zum Garen
Menü 70 – 90 Min.
Auflauf 40 – 60 Min.
Tipps zum Garen
Decken Sie Speisen zu, die schmoren oder dünsten sollen, wie z. B. Kartoffeln, Gemüse.
Dadurch vermeiden Sie ein Austrocknen der Speise. Haben Sie keinen Deckel zur Hand, können Sie Alu-Folie oder nasses Pergamentpapier verwenden.
Speisen werden ohne Deckel gegart, wenn sie eine krosse Kruste haben sollen, wie z. B. Fleisch, Gratin.
Zum Garen können Sie das Geschirr auch stapeln. Dabei wird der Deckel des unteren Topfes umgedreht aufgelegt. Speisen, die bräunen sollen, nach oben stellen.
Garen von Fertiggerichten
Für die Zubereitung von Fertiggerichten (siehe Tabelle) können Sie die Betriebsart Schnellaufheizen 🚙️ nutzen.
■ Die Betriebsart Schnellaufheizen 📁 wählen.
■ Die Temperatur wählen.
■ Sobald die Temperaturkontrolle er- lischt, das Gericht in den vorgeheiz- ten Backofen geben.
Das Umschalten auf eine andere Betriebsart entfällt.
Beachten Sie die Hinweise des Herstellers auf der Verpackung zu Temperaturen, Garzeiten und Einschubebenen.
Für die Zubereitung von Fertiggerichten kann nur jeweils eine Ebene genutzt werden. Soll auf mehreren Ebenen gleichzeitig gegart werden, wählen Sie bitte Heißluft plus 📁+ .
Backen Sie Tiefkühl-Kuchen oder Pizza auf dem Rost mit aufgelegtem Backpapier und nicht auf dem Backblech oder der Fettpfanne.
Letztere können sich so stark verziehen, dass sie im heißen Zustand nicht entnommen werden können. Jedes weitere Benutzen bringt einen erneuten Verzug mit sich.
Tiefkühlprodukte wie Pommes frites, Kroketten oder Ähnliches können auf dem Backblech oder der Fettpfanne gegart werden.
Beispiele für Fertiggerichte
| Gericht Temperatur | in °C * | Empfohlene Einschub-ebene von unten * | Zeit in Min. | Anmerkung |
| Kartoffel-, Nudel- oder Gemüsegratin | 250 1 oder 2 20 – 25 Gericht in Auflaufform | |||
| Lasagne, Cannelloni 190 | 1 oder 2 35 – 40 Verpackung geöffnet | |||
| Baguette, gefüllt, Panino 200 1 oder 2 12 – 15 | offen auf dem Rost mit Backpapier | |||
| Pizza, vorgebacken 200 | 1 oder 2 12 – 20 offen auf dem Rost mit | Backpapier | ||
| Mini-Pizza, vorgebacken | 220 1 oder 2 8 – 10 offen auf dem Rost mit | Backpapier | ||
| Kartoffelplätzchen, Rösti, Kroketten | 220 1 oder 2 12 – 20 offen auf dem Rost mit | Backpapier | ||
| Laugenbrezel 220 1 oder 2 12 – 15 offen auf dem Rost mit | Backpapier | |||
* Beachten Sie die Hinweise des Herstellers auf der Verpackung.
Für herkömmliche Back- und Garvorgänge ist die Betriebsart Schnellaufheizen nicht geeignet.
Bräunungs-Garen
Die Betriebsart Bräunungs-Garen 📄 ist zum Garen von Aufläufen und Gratins geeignet, die eine krosse Oberfläche erhalten sollen.
| Gericht Temperatur | in °C | Zeit in Min. | Empfohlene Einschubebene von unten |
| Lasagne | 200 | 45 – 60 | 1 |
| Kartoffelgratin | 190 | 55 – 65 | 1 |
| Gemüseauflauf | 190 | 55 – 65 | 1 |
| Nudelauflauf | 190 | 40 – 50 | 1 |
In der Tabelle sind einige Anwendungsbeispiele aufgeführt. Bei der Zubereitung anderer Rezepte können Sie sich an den Temperatur- und Zeitangaben für Ober-Unterhitze orientieren.
Prüfgerichte nach EN 60350
| Gargut Backblech, Form | Betriebsart Einschub - ebene von unten | Temperatur in °C | Garzeit in Min. | Gerät vor- heizen | |
| Spritz- gebäck (8.4.1) | 1 Backblech Heißluft plus 1 140 | 2) | 25-45 nein | ||
| 2 Backbleche 1) | Heißluft plus 1, 3 140 | 2) | 25-45 nein | ||
| 1 Backblech Ober-Unterhitze 2 160 | 2) | 15-30 ja | |||
| Small cakes (8.4.2) | 1 Backblech Heißluft plus 1 160 | 2) | 25-35 nein | ||
| 2 Backbleche 1) | Heißluft plus 1, 3 160 | 2) | 25-35 nein | ||
| 1 Backblech Ober-Unterhitze 2 160 | 2) | 25-35 ja | |||
| Wasser- biskuittorte (8.5.1) | Springform ∅ 26 cm | Heißluft plus 1 170 | 2) | 30-40 nein | |
| Springform ∅ 26 cm | Ober-Unterhitze 1 180 | 2) | 20-35 ja | ||
| gedeckter Apfelkuchen (8.5.2) | Springform ∅ 20 cm | Heißluft plus 1 160 | 2) | 105-125 nein | |
| Springform ∅ 20 cm | Ober-Unterhitze 1 180 | 2) | 90-120 nein | ||
| Toast bräu- nen (9.1) | Rost Grill 3 maximal 5-8 nein | ||||
| Grillen von Beefsteaks (9.2) | Rost auf Fettpfanne | Grill 4 maximal 1. Seite: | ja, 5 Minu- ten | ||
| 10-15 | |||||
| 2. Seite: | |||||
| 5-10 | |||||
1) Entnehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
2) Während der Aufheizphase nicht die Betriebsart Schnellaufheizen einsetzen.
Energie-Effizienzklasse nach EN 50304
Für die Geräte wurde nach EN 50304 die Energie-Effizienzklasse A ermittelt. Sie bezieht sich auf die Messdaten bei der Betriebsart Heißluft plus.
Gerätefront, Bedienelemente
Reinigen Sie am Besten nach jedem Benutzen
– die Bedienelemente,
- den Türgriff,
- die Leisten an der Innenseite der Gerätetür,
- die Dichtung zwischen Gerätetür und Garraum.
Unter Umständen lassen sich sonst Fett oder andere Rückstände nicht mehr entfernen, und es können Verfärbungen auftreten.
Die Dichtung kann darüber hinaus durch Fettrückstände spröde werden und brechen.
Sollte es hierbei unbedingt erforderlich sein, Betriebsartenwähler, Temperaturwähler oder Kochzonenknebel abzuziehen, dann muss das Gerät vorher vom Netz getrennt werden. Hierzu den Netzstecker ziehen oder die Sicherung der Hausinstallation ausschalten.
■ Reinigen Sie alle Oberflächen nur mit einem Schwammtuch, Spülmittel und warmem Wasser.
■ Trocknen Sie die Oberflächen anschließend mit einem weichen Tuch.
Verwenden Sie bei der Reinigung aller Glasflächen keine Scheuermittel, keine harten Schwämme oder Bürsten und keine scharfen Metallscha- ber! Sie verkratzen die Oberfläche.
Beachten Sie außerdem die folgenden Hinweise zu Ihrer Glas- oder Edelstahl-Front, damit die Oberflächen nicht verkratzen oder sich verändern.
Geräte mit Glas-Front
Gerätefront und Bedienelemente sind empfindlich gegen Kratzer.
Vermeiden Sie
- scheuernde Reinigungsmittel, wie z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch,
- scheuernde Schwämme, wie z. B. Topfschwämme oder gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten,
– scharfe Metallschaber, - Backofenspray.
Geräte mit Edelstahl-Front
Gerätefront und Bedienelemente sind empfindlich gegen Kratzer und Schnitte.
Beachten Sie die unterschiedlichen Reinigungshinweise für die Edelstahl-Flächen und die Bedienelemente in Edelstahl-Optik.
Edelstahlflächen
Verwenden Sie ein nicht scheuerndes Edelstahl-Reinigungsmittel.
Vermeiden Sie
- soda-, säure- oder chloridhaltige Reinigungsmittel,
– scheuernde Reinigungsmittel, wie z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch, - scheuernde Schwämme, wie z. B. Topfschwämme oder gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten.
Um ein schnelles Wiederverschmutzen zu verhindern, gibt es Edelstahl-Pflegemittel (z. B. Neoblank, erhältlich über den Miele Kundendienst).
Tragen Sie das Mittel mit einem weichen Tuch flächig und sparsam auf.
Bedienelemente in Edelstahl-Optik
Die Bedienelemente können sich verfärben oder verändern, wenn Verschmutzungen länger einwirken. Entfernen Sie Verschmutzungen daher sofort.
Vermeiden Sie
- soda-, säure- oder chloridhaltige Reinigungsmittel,
- scheuernde Reinigungsmittel, wie z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch,
- scheuernde Schwämme, wie z. B. Topfschwämme oder gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten,
– Edelstahl-Reinigungsmittel, - Backofenspray.
Zubehör
Backblech, Fettpfanne
Die emaillierte Oberfläche dieser Teile ist PerfectClean-veredelt.
Beachten Sie die Reinigungs- und Pflegehinweise im Kapitel "PerfectClean-veredeltes Email".
Rost, Aufnahmegitter
Verwenden Sie heißes Wasser und Spülmittel oder ein nicht scheuerndes Edelstahl-Reinigungsmittel.
Garraum
Den Backofen vor dem Reinigen erst abkühlen lassen. Verbrennungsgefahr!
Reinigen Sie den Garraum und die Türinnenseite möglichst nach jeder Benutzung. Durch nachfolgende Back- und Bratvorgänge brennen Verschmutzungen immer intensiver fest und erschweren die Reinigung unnötig. Im Extremfall können starke Verschmutzungen die Oberflächen sogar beschädigen.
Der Garraum ist durch ein neuartiges Verfahren PerfectClean-veredelt.
Beachten Sie die Reinigungs- und Pflegehinweise im Kapitel "PerfectClean-veredeltes Email".
Die herausnehmbare Rückwand ist mit dunkelgrauem katalytischem Email beschichtet.
Beachten Sie die Reinigungs- und Pflegehinweise im Kapitel "Katalytisches Email".
Zum bequemeren Reinigen können Sie
- die Gerätetür abnehmen.
– die Gerätetür auseinanderbauen.
– die Aufnahmegitter herausnehmen. - die Rückwand herausnehmen.
- den Oberhitze-Heizkörper absenken.
Lesen Sie dazu die gleichnamigen Kapitel auf den folgenden Seiten.
PerfectClean-veredeltes Email
Die emaillierten Oberflächen von
- Garraum,
- Backblech,
- Fettpfanne
sind durch ein neuartiges Verfahren
PerfectClean-veredelt.
PerfectClean-veredelte Oberflächen überzeugen durch einen hervorragenden Antihaft-Effekt und eine außergewöhnlich einfache Reinigung im Vergleich zu den bisher in Backöfen verwendeten Emails.
Zubereitetes Gargut lässt sich noch leichter ablösen, Verschmutzungen nach Back- oder Bratvorgängen lassen sich noch einfacher entfernen.
Damit Sie die Vorteile Antihaftung und Leichtreinigung viele Jahre nutzen können, beachten Sie bitte die nachfolgenden Pflegehinweise.
PerfectClean-veredelte Oberflächen sind in ihrer Pflege vergleichbar mit Glas. Wenn Sie unsicher sind, ob eine Reinigungshilfe für PerfectClean geeignet ist, überlegen Sie, ob Sie damit Ihre Fensterscheiben ohne Schaden reinigen können.
Sie können Ihr Gargut auf PerfectClean zerschneiden und zerteilen, wie Sie es von herkömmlich emaillierten Backblechen gewöhnt sind.
Den Backofen vor dem Reinigen erst abkühlen lassen. Verbrennungsgefahr!
Bei normaler Verschmutzung reinigen Sie PerfectClean-Oberflächen am Besten mit einem Geschirrreinigungsschwamm, heißem Wasser und Geschirrspülmittel.
Die Reinigung wird erleichtert, wenn Sie die Rückstände einige Minuten mit Spülmittellauge einweichen.
Bei Bedarf können Sie auch die harte Seite des Geschirrreinigungsschwammes verwenden.
Spülen Sie im Anschluss die Teile gründlich mit klarem Wasser ab. Das Wasser muss leicht von der Oberfläche abperlen. Spülmittelreste behindern diesen Effekt.
Bei hartnäckiger Verschmutzung kann mehr Aufwand erforderlich sein.
Entfernen Sie die katalytisch emailierten Teile aus dem Garraum, bevor Sie mit Backofenspray reinigen. Das katalytische Email wird durch Backofenspray beschädigt.
Lassen Sie die zu reinigenden Oberflächen auf Raumtemperatur abkühlen.
Tragen Sie anschließend Backofenspray auf und lassen Sie es wenige Minuten (ca. 10 Minuten) einwirken. Wenn erforderlich, können Sie nach der Einwirkzeit zusätzlich bei aufgetragenem Backofenspray die harte Seite eines Geschirrreinigungsschwammes einsetzen.
Bei Bedarf wiederholen Sie diese Schritte.
Nach der Anwendung von Backofenspray reinigen Sie die Oberflächen mit Wasser nach, und trocknen Sie sie ab.
Für festgebackene Rückstände können Sie auch einen Glasschaber oder eine Edelstahl-Spirale (z. B. Spontex Spirinette) benutzen.
Mit den beschriebenen Hilfsmitteln lässt sich die Oberfläche immer gründlich und ohne Schaden reinigen.
Für einen optimalen Gebrauch ist es wichtig, die Oberflächen nach jeder Benutzung zu säubern, damit die Vorteile der Antihaftung ohne Einschränkung erhalten bleiben.
Der Effekt verschlechtert sich, wenn die PerfectClean-Oberfläche durch Rückstände aus vorhergehenden Benutzungen zugedeckt ist.
Mehrfache Benutzung ohne zwischenzeitliche Reinigung kann zu erhöhtem Reinigungsaufwand führen.
Um PerfectClean-veredelte Oberflächen nicht dauerhaft zu schädigen, vermeiden Sie:
– scheuernde Reinigungsmittel, wie z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch,
– Reinigungsmittel für Glas- keramik-Kochfelder,
- Stahlwolle,
- scheuernde Schwämme, wie z. B. Topfschwämme oder gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten,
- Backofenspray auf PerfectClean Oberflächen mit erhöhter Temperatur oder langer Einwirkzeit,
– Reinigung im Geschirrspüler.
Selbst wenn durch unsachgemäße Handhabung die PerfectClean-veredelte Oberfläche beschädigt worden sein sollte, bleiben Antihaftung und leichte Reinigungsfähigkeit aber in jedem Fall mindestens so gut wie bei pflegeleichten Emails.
Beachten Sie darüber hinaus:
- Verschmutzungen, wie z. B. Obstsaft und Kuchenteig von schlecht schließenden Backformen, entfernen Sie am Besten, solange der Backofen noch etwas warm ist.
- Durch übergelaufene Obstsäfte können bleibende farbliche Veränderungen entstehen. Ebenso können sich nach einem Bratvorgang in der Fettpfanne bleibende matte Stellen bilden. Diese beeinträchtigen aber nicht die Eigenschaften der Veredelung. Versuchen Sie nicht, diese Flecken auf jeden Fall zu entfernen. Verwenden Sie nur die beschriebenen Hilfsmittel.
- Durch die hellgraue Farbe des Emails wirkt der Garraum sehr hell und bietet optimale Sicht auf das Gargut. Darüber hinaus lassen sich eventuelle Verschmutzungen nach Back- oder Bratvorgängen leicht feststellen und beseitigen.
Katalytisches Email
Die Rückwand ist mit dunkelgrauem katalytischem Email beschichtet. Diese Beschichtung reinigt sich bei hohen Temperaturen selbsttätig von Öl- und Fettspritzern. Je höher die Temperatur, umso wirkungsvoller ist der Vorgang.
Die katalytische Beschichtung ver- liert ihre selbsttätig wirkenden Reinigungseigenschaften durch – Scheuermittel, – kratzende Bürsten oder Schwämme, – Backofenspray. Entfernen Sie daher die katalytisch emaillierten Teile aus dem Garraum, bevor Sie die PerfectClean-Verede- lung mit Backofenspray reinigen.
Auf Gewürzrückstände, Zuckerspritzer und ähnliche Verschmutzungen hat die katalytische Beschichtung keine Wirkung. Sie müssen von Hand entfernt werden. Hierfür können Sie die Teile herausnehmen. Verwenden Sie zum Reinigen warmes Wasser, dem Spülmittel zugesetzt ist, und eine weiche Bürste.
Fett- und Ölspritzer entfernen Sie von der katalytischen Beschichtung durch Aufheizen des Backofens. Hierzu:
■ Das Zubehör aus dem Garraum nehmen.
■ Grobe Verschmutzungen aus dem Garraum und von der Türinnenseite entfernen, bevor Sie den Reinigungsprozess starten. So können diese Verschmutzungen nicht einbrennen.
■ Betriebsart Heißluft plus ⚡+wählen.
■ Die höchste Temperatur einstellen.
Den Backofen ca. 1 Stunde betreiben. Die Dauer richtet sich nach dem Grad der Verschmutzung.
War die katalytische Beschichtung stark mit Öl und Fett verschmutzt, so kann sich während des Reinigungsprozesses ein Film im Garraum niederschlagen.
■ Die PerfectClean-veredelten Flächen und die Türinnenseite abschließend reinigen.
Bei Geräten mit Zeitschaltuhr können Sie den Vorgang auch automatisch ausschalten lassen, siehe Kapitel "Garzeit eingeben".
Jedes weitere Benutzen des Backofens bei hohen Temperaturen beseitigt noch vorhandene Verschmutzungen allmählich.
Sollte die katalytische Beschichtung durch unsachgemäßes Handhaben oder starkes Verschmutzen unwirksam geworden sein, so sind im Miele Fachhandel oder im Miele Kundendienst neue Teile erhältlich.
Gerätetür abnehmen
Die Gerätetür ist durch Halterungen mit den Türscharnieren verbunden.

Bevor die Tür von diesen Halterungen abgenommen werden kann, müssen erst die Sperrbügel an beiden Tür- scharnieren entriegelt werden.
■ Die Tür ganz öffnen.

■ Die Sperrbügel an beiden Türscharnieren durch eine Drehbewegung entriegeln. Drehen Sie dazu die Sperrbügel bis zum Anschlag in Schrägstellung.
Ziehen Sie die Tür auf keinen Fall in waagerechter Position von den Halterungen. Diese schlagen dann zurück, und beschädigen das Gerät. Verletzungsgefahr.
■ Die Tür bis zum Anschlag schließen.

■ Die Tür seitlich anfassen und nach oben von den Halterungen abziehen.
Ziehen Sie die Tür nicht am Türgriff hoch. Der Griff könnte abbrechen und die Türscheiben beschädigt werden.
Achten Sie darauf, dass die Tür beim Abnehmen nicht verkantet.
Reinigung und Pflege
Gerätetür auseinanderbauen
Die Gerätetür ist allseitig durch Dichtungen gegen das Eindringen von Wrasen geschützt.
Sollten sich dennoch unter ungünstigen Umständen im Raum zwischen den Glasscheiben Verschmutzungen gebildet haben, können Sie im Bedarfsfall die Gerätetür auseinanderbauen, um die Innenseiten der Glasscheiben zu reinigen.
Verwenden Sie bei der Reinigung aller Glasflächen keine Scheuermittel, keine harten Schwämme oder Bürsten und keine scharfen Metallscha- ber. Sie verkratzen die Oberfläche.
Verwenden Sie kein Backofenspray. Die Oberfläche der Aluminium-Profile wird beschädigt.
Achten Sie darauf, dass nach der Reinigung die Scheiben wieder in der richtigen Position eingesetzt werden, da die einzelnen Seiten der Scheiben unterschiedlich beschichtet sind. Die dem Garraum zugewandten Seiten wirken wärmereflektierend.
Bewahren Sie die herausgenommenen Scheiben sicher auf, damit sie nicht zerbrechen.
Die Gerätetür auf jeden Fall abnehmen, bevor Sie sie auseinanderbauen.
■ Legen Sie die Tür auf eine weiche Unterlage (z. B. ein Geschirrtuch), um Kratzer zu vermeiden. Es ist sinnvoll, dabei den Griff neben die Tischkante zu legen, damit die Glasscheibe eben aufliegt und nicht bei der Reinigung zerbrechen kann.

■ Die Torx-Schrauben herausdrehen, und die Führungen sowie die Leiste samt Dichtung abziehen.

■ Die Innenscheibe leicht anheben und herausziehen.

■ Die Scheibe nach vorn herausziehen.
Dabei können sich unter Umständen die Dichtprofile lösen, die am oberen Ende der Scheibe rechts und links nahe der Führungsschienen aufgesteckt sind. Diese Profile sichern die Scheibe gegen Verrutschen im Rahmen.
■ Scheiben und andere Einzelteile reinigen, und die Gerätetür wieder zusammenbauen:

text_image
T.Nr 4967 070■ Die mittlere Scheibe fast bis zum Ende einschieben; die aufgedruckte Materialnummer muss unten rechts in der Ecke lesbar sein. Die Dichtprofile aufstecken, und die Scheibe bis zum Ende einschieben.

■ Die seitlichen Dichtungen für die Innenscheibe in die vorgesehenen Nuten legen.
Reinigung und Pflege

■ Die Innenscheibe mit der Bedruckung nach unten einsetzen. Dabei darauf achten, dass die seitlichen Dichtungen nicht verrutschen und die Scheibe so tief wie möglich eingeschoben wird.

■ Die Leiste samt Dichtung vor die Glasscheiben setzen.
Der richtige Sitz der Dichtung gewährleistet, dass bei Garvorgängen keine Wrasen in die Tür dringen können.

■ Die Führungen aufsetzen, und die Leiste wieder festschrauben.
Gerätetür einsetzen

■ Die Tür seitlich anfassen und auf die Halterungen der Scharniere stecken.
Achten Sie darauf, dass die Tür nicht verkantet.
■ Die Tür ganz öffnen.

■ Beide Sperrbügel durch eine Drehbewegung wieder verriegeln. Drehen Sie dazu die Sperrbügel bis zum Anschlag in die Waagerechte. Die Rastnase am Sperrbügel muss dabei in die Lasche an der Tür einha- ken.
Die Sperrbügel müssen nach dem Reinigen unbedingt wieder verriegelt werden, da sich sonst die Tür von den Halterungen lösen und beschädigt werden kann.
Aufnahmegitter herausnehmen
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet und abgekühlt sein. Verbrennungsgefahr!

■ Den Schnellverschluss vorziehen.

■ Die Aufnahmegitter herausnehmen.
Der Wiedereinbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Die Teile sorgfältig einbauen.
Reinigung und Pflege
Rückwand herausnehmen
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet und abgekühlt sein. Verbrennungsgefahr!
Beachten Sie die Hinweise zur Reinigung und Pflege von katalytischem Email.
■ Die Aufnahmegitter herausnehmen.

■ Die Schrauben herausdrehen, und die Rückwand herausnehmen.
Der Backofen darf nicht ohne einge- baute Rückwand benutzt werden. Verletzungsgefahr!
Der Wiedereinbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Die Teile sorgfältig einbauen.
Oberhitze-Heizkörper absenken
Die Heizkörper müssen ausgeschaltet und abgekühlt sein. Verbrennungsgefahr!
■ Die Aufnahmegitter herausnehmen.

■ Die Flügelmutter lösen.
■ Den Heizkörper absenken.
Drücken Sie den Heizkörper nicht mit Gewalt herunter. Er kann beschädigt werden.
Der Wiedereinbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Die Teile sorgfältig einbauen.
Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachkräfte durchführen. Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Folgende Störungen können Sie jedoch selbst beheben:
Was ist zu tun, wenn ...
... der Backofen nicht heiß wird?
Prüfen Sie,
■ ob eine Betriebsart und eine Temperatur eingestellt ist.
■ ob die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst hat. Fordern Sie eine Elektro-Fachkraft oder den Kundendienst an.
... die Beheizung funktioniert, aber die Garraumbeleuchtung nicht?
Die Glühlampe ist defekt.
■ Das Gerät elektrisch vom Netz trennen: Den Netzstecker des Gerätes ziehen oder die Sicherung der Hausinstallation ausschalten.

■ Die Lampenabdeckung und den Dichtring abschrauben.
■ Die Glühlampe auswechseln. Nehmen Sie zum Kauf der neuen Lampe die defekte am Besten mit, damit Sie auf jeden Fall die richtige Ausführung (230 V, 25 W, E 14, thermisch belastbar bis 300 °C) und Form erhalten.
■ Die Lampenabdeckung und den Dichtring wieder aufschrauben.
Der Wiedereinbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Die Teile sorgfältig einbauen.
... sich an dem katalytischen Email rostfarbene Verfleckungen zeigen?
Beim Braten auf dem Rost werden durch den Luftstrom teilweise Gewürze mitgerissen, die sich an den Innenwänden absetzen. Solche Flecken werden durch die Katalyse nicht entfernt; sie lassen sich mit warmem Wasser, Spülmittel und einer weichen Bürste entfernen.
... nach einem Garvorgang ein Betriebsgeräusch zu hören ist?
Das ist keine Störung!
Damit sich nach dem Ausschalten des Backofens keine Luftfeuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Schrankumbau niederschlagen kann, läuft das Kühlgebläse für einige Zeit nach. Sinkt die Garraumtemperatur unter einen bestimmten Wert, schaltet sich das Kühlgebläse automatisch aus. Die Temperatur sinkt schneller, wenn die Gerätetür geöffnet wird.
... der Kuchen / das Gebäck nach der in der Backtabelle angegebenen Zeit noch nicht gar ist?
Prüfen Sie,
■ ob die richtige Temperatur eingestellt ist.
■ ob Sie das Rezept verändert haben. Die Zugabe von mehr Flüssigkeit, mehr Eiern erfordert aufgrund des feuchteren Teiges eine längere Back zeit.
... der Kuchen / das Gebäck einen Bräunungsunterschied aufweist?
Ein gewisser Unterschied in der Bräu-nung ist immer vorhanden.
Prüfen Sie bei einem sehr großen Bräunungsunterschied:
bei Heißluft plus 📁 + :
- ob die Temperatur zu hoch eingestellt ist.
- ob die richtige Einschubebene gewählt wurde.
bei Ober-Unterhitze ☐:
- aus welchem Material und aus welcher Farbe die Backform besteht. Helle, blanke Formen sind nicht so gut geeignet.
- ob die richtige Einschubebene gewählt wurde.
... der Strom ausgefallen ist und im Display der Zeitschaltuhr "0·00" blinkt?
Alle eingegebenen Zeiten wurden durch den Stromausfall gelöscht.
Auch der Signalton wird auf die Werk- einstellung zurückgesetzt.
■ Die Zeiten und eventuell den Signalton neu eingeben.
Bei Störungen, die Sie nicht selbst be- seitigen können, benachrichtigen Sie bitte
- Ihren Miele Fachhändler oder
– den Miele Werkkundendienst.
Die Telefonnummer des Werkkundendienstes finden Sie auf der Rückseite dieser Gebrauchsanweisung.
Der Kundendienst benötigt die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Gerätes.
Die Informationen finden Sie auf dem Typenschild, das bei geöffneter Geräte- tür unterhalb des Garraums zu sehen ist.
Geben Sie bei Herden auch die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Kochfeldes an.
Dieses Zubehör erhalten Sie beim Miele Fachhandel oder Kundendienst.
Teleskopwagen

Der Teleskopwagen mit vier Einschub-ebenen kann ganz aus dem Backofen herausgezogen werden.
Sie haben damit einen guten Überblick über das gesamte Gargut.
Einzelauszüge

Die Einzelauszüge bieten Ihnen drei Einschubebenen.
Jede Einschubebene kann vollständig aus dem Backofen herausgezogen werden und ermöglicht einen guten Überblick über das Gargut.
Spritzschutzeinsatz

Der Spritzschutzeinsatz wird in die Fettpfanne gelegt.
Beim Grillen oder Braten auf dem Rost schützt er den abtropfenden Fleischsaft vor dem Verbrennen, damit dieser weiterverwendet werden kann.
Entnahmegriff

Der Entnahmegriff erleichtert Ihnen das Herausnehmen von Fettpfanne, Backblech und Rost.
Pizzaform

Die runde Form ist gut geeignet für die Zubereitung von Pizza, flachen Kuchen aus Hefe- oder Rührteig, süßen und herzhaften Tartes, überbackenen Desserts, Fladenbrot oder zum Aufbacken tiefgekühlter Kuchen oder Pizza.
Backstein

Mit dem Backstein erzielen Sie ein optimales Backergebnis bei Gerichten, die einen kross abgebackenen Boden haben sollen, wie Pizza, Quiche, Brot, Brötchen, pikante Gebäcke oder Ähnlichem.
Der Backstein besteht aus wärmespeicherndem Schamotte und ist glasiert. Er wird auf den Rost gelegt.
Zum Auflegen und Herunternehmen des Backgutes liegt ein Schieber aus unbehandeltem Holz bei.
Bräter

Der Bräter kann im Gegensatz zu anderen Brätern direkt in die Aufnahmegitter des Backofens eingeschoben werden. Er ist wie das Backblech mit einem Ausziehschutz versehen.
Die Oberfläche des Bräters ist mit einer Antihaftversiegelung beschichtet.
Den Bräter erhalten Sie mit einer Tiefe von 22 oder 35 cm.
Die passenden Deckel sind separat erhältlich.
Katalytisch emaillierte Seitenwände und Deckenblech
Die Seitenwände werden hinter den Aufnahmegittern eingesetzt und schützen die Garraumwände vor Verschmutzungen.
Das Deckenblech wird oberhalb des Oberhitze-Heizkörpers eingesetzt.
Geben Sie bei der Bestellung der Seitenwände unbedingt Ihre Modellbezeichnung an und ob Ihr Gerät mit Aufnahmegittern, Einzelauszügen oder dem Teleskopwagen ausgerüstet ist.
Die Installation des Gerätes an das Elektronetz darf nur von einer qualifizierten Elektro-Fachkraft durchgeführt werden, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatz-Vorschriften der örtlichen Elektro-Versorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig einhält.
Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Der Anschluss darf nur an eine nach VDE 0100 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
Der Anschluss an eine Steckdose (nach VDE 0701) ist zu empfehlen, da er den Kundendienst erleichtert.
Falls für den Benutzer die Steckdose nicht mehr zugänglich oder ein Festanschluss vorgesehen ist, muss installationsseitig eine Trennvorrichtung für jeden Pol vorhanden sein.
Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm. Dazu gehören LS-Schalter, Sicherungen und Schütze (EN 60 335).
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE in seiner Leitlinie DIN VDE 0100 Teil 739 dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild, das bei geöffneter Gerätetür unterhalb des Garraums zu sehen ist.
Diese Angaben müssen mit denen des Netzes übereinstimmen.
Auch bei Rückfragen an ein Miele Vertriebszentrum geben Sie bitte immer die Spannung sowie die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer an.
Bei Anschlussänderung oder Austausch der Anschlussleitung muss der Kabeltyp H 05 VV-F oder H 05 RR-F mit geeignetem Querschnitt verwendet werden.
Zusätzlich für Österreich
Der Anschluss darf nur an eine nach ÖVE - EN 1 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der ÖVE dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (ÖVE - SN 50) vorzuschalten.
Durch elektronische Bauteile kann im Fehlerfall ein Fehlerstrom mit einem Gleichstromanteil von mehr als 6 mA oder von mehr als 20 % des Gesamtfehlerstroms verursacht werden.
Es sind daher in der Installation unbedingt gleichstromsensitive Fehlerstrom-Schutzschalter zu verwenden.
Anschlussschema Herd

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3N AC 380-415V L1 L2 L3 N ⑤④③②① 220-240V 220-240V 2N AC 380-415V L1 L2 N ⑤④③②① 220-240V 220-240V 1N AC 220-240V L1 N ⑤④③②① 220-240V 3 AC 220- 240V L1 L2 L3 ⑤④③②① 220- 240V 220-240V ⑤④③②① 220-240V 2 AC 220- 240V L1 L2 L3Die Anschlussleitung ist im Lieferumfang nicht enthalten.
Der Herd muss mit einer Anschlussleitung vom Kabeltyp H 05 VV-F oder H 05 RR-F mit geeignetem Querschnitt entsprechend dem Anschlussschema angeschlossen werden.
Maximaler Anschlusswert siehe Typenschild.
Kombinierbare Kochfelder
Die Miele-Herde dürfen nur mit den von Miele vorgegebenen Kochfeldern kombiniert werden.
Über Kombinationsmöglichkeiten informiert Sie Ihr Fachhändler oder der Miele Kundendienst.
Backofen
Der Backofen ist mit einer ca. 1,5 m langen 3-adrigen Anschlussleitung mit Stecker anschlussfertig für Wechselstrom 50 Hz, 230 V, ausgerüstet.
Die Absicherung erfolgt mit 16 A. Der Anschluss darf nur an eine ordnungsgemäß angelegte Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
Maximaler Anschlusswert siehe Typenschild.
Montieren Sie keine Wärmeschutzleisten am Umbauschrank. Diese Leisten behindern die Kühlluftzufuhr für das Gerät!

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600 600 2556 560-568 547 246 484 580 596 548 22 595Die Netzanschlussdose spannungslos machen. Beachten Sie das Anschlussschema auf dem Herd!
■ Den Herd elektrisch anschließen.
■ Den Herd vor den Unterschrank stellen.
■ Den Stecker des eingebauten Kochfeldes in die Kupplung des Herdes stecken.
■ Den Herd in den Unterschrank schieben und ausrichten.

■ Die Gerätetür öffnen und den Herd mit zwei Schrauben an den Seitenwänden des Schrankes befestigen.
Das Gerät darf nur im eingebauten Zustand betrieben werden.
Montieren Sie keine Wärmeschutzleisten am Umbauschrank. Diese Leisten behindern die Kühlluftzufuhr für das Gerät!

text_image
593-595 2.555 560-568 547 246 484 580 596 548 595 22Die Netzanschlussdose spannungslos machen.
■ Den Backofen elektrisch anschließen.
■ Den Backofen in den Umbauschrank schieben und ausrichten.

■ Die Gerätetür öffnen und den Backofen mit zwei Schrauben an den Seitenwänden des Schrankes befestigen.
Das Gerät darf nur im eingebauten Zustand betrieben werden.
Deutschland:
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D-33325 Gütersloh
Telefon (0 52 41) 89-0
Telefax (0 52 41) 89-20 90
Miele im Internet: www.miele.de
e-mail: info@miele.de
Österreich:
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Mielestr. 1
A-5071 Wals bei Salzburg
Telefon 050 800 0
Telefax 050 800 81219
Miele im Internet: www.miele.at
e-mail: info@miele.at
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Miele im Internet: www.miele.lu
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