H 5361 - Herd MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts H 5361 MIELE als PDF.
Benutzerfragen zu H 5361 MIELE
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Herd kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch H 5361 - MIELE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. H 5361 von der Marke MIELE.
BEDIENUNGSANLEITUNG H 5361 MIELE
Gebrauchs- und Montageanweisung

Lesen Sie unbedingt die Gebrauchs-
und Montageanweisung vor
Aufstellung – Installation – Inbetriebnahme.
Dadurch schützen Sie sich und
vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.
d e - D E
M.-Nr. 09 268 480
Sicherheitshinweise und Warnungen 7
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 21
Gerätebeschreibung 22
H 5361 E, H 5461 E....22
Backofensteuerung 24
Sicherheitseinrichtungen 24
Inbetriebnahmesperre 24
Sicherheitsausschaltung. 24
Kühlgebläse 24
Durchlüftete Tür 24
Energiespareinrichtungen 25
Anwendungshinweise 25
Klimagaren. 26
Rezeptbeilage "Klimagaren" 26
PerfectClean-veredelte Oberflächen 26
Katalytisch emaillierte Oberflächen....26
Zubehör 26
Backblech, Universalblech und Rost mit Ausziehschutz ..... 27
FlexiClip-Vollauszüge 27
FlexiClip-Vollauszüge einbauen 28
FlexiClip-Vollauszüge versetzen. 28
Speisenthermometer....29
Öffner 29
Entkalkungstabletten, Kunststoffschlauch mit Halter 29
Kochfeld. 29
Kochzonenknebel....29
Kochzonensymbol 29
Bedienelemente 30
Betriebsartenwähler....30
Temperaturwähler 31
Sensortasten 31
Tastenton 31
Display 32
Betriebsarten 34
Inbetriebnahme 36
Automatikprogramme 38
Einfache manuelle Bedienung 39
Erweiterte manuelle Bedienung 40
Betriebsart wählen 40
Temperatur wählen 40
Vorschlagstemperatur 40
Temperatur ändern. 40
Aufheizphase 41
Garraum vorheizen 41
Dauer/Startzeit/Ende (Abschaltautomatik)....42
Zeiten eingeben 42
Abschaltautomatik nutzen 43
Abschaltautomatik mit Startvorwahl nutzen 43
Ablauf eines Garvorganges mit Abschaltautomatik....44
Eingegebene Garzeiten ändern oder löschen 44
Feuchtereduktion einsetzen. 45
Klimagaren 46
Automatikprogramme 46
Betriebsart "Klimagaren 47
Anzahl und Zeitpunkt der Dampfstöße 47
"Klimagaren 🔊" nutzen 48
Restwasserverdampfung. 49
Ablauf der Restwasserverdampfung 49
Restwasserverdampfung sofort durchführen....49
Restwasserverdampfung abbrechen 50
Entkalken 50
Kurzzeit 51
Garzeitprogrammierung einer Kochzone 52
Einstellungen 53
Sprache 53
Tageszeit 54
Anzeige. 54
Zeitformat 54
Einstellen. 54
Beleuchtung. 5 5
Katalysator 55
Kühlgebläsenachlauf 5 5
Aufheizphase 56
Vorschlagstemperaturen 56
Ankochstoß (nur bei E-Modellen) 56
Display 57
Kontrast. 57
Helligkeit 57
Lautstärke 57
Signaltöne. 57
Tastenton 57
Frequenz. 58
Sicherheit 58
Inbetriebnahmesperre 📄. 58
Inbetriebnahmesperre für einen Garvorgang ausschalten 58
Temperaturformat 59
Händler 59
Messeschaltung ausschalten 59
Werkeinstellung 59
Angaben für Prüfinstitute 60
Prüfgerichte nach EN 60350 60
Energie-Effizienzklasse nach EN 50304 60
Reinigung und Pflege 61
Gerätefront. 61
Zubehör 62
Backblech, Universalblech. 62
Rost, Aufnahmegitter 62
Speisenthermometer. 62
FlexiClip-Vollauszüge 62
Vollauszüge nachfetten 63
Garraum. 64
Dichtung, Türinnenseite 64
PerfectClean-veredeltes Email 65
Katalytisches Email 67
Tür ausbauen. 68
Tür auseinanderbauen 69
Tür einbauen 71
Aufnahmegitter mit FlexiClip-Vollauszügen ausbauen 72
Rückwand ausbauen 73
Oberhitze-/Grillheizkörper absenken. 7 3
Inhalt
Entkalken 74
Zeitpunkt für einen Entkalkungsvorgang 74
Entkalkungsvorgang (Übersicht) 74
Entkalkungsvorgang vorbereiten 75
Entkalkungsvorgang durchführen 75
Was tun, wenn ...? 77
Kundendienst und Garantie 80
Nachkaufbares Zubehör 81
Elektroanschluss 84
Maßskizzen für den Einbau 86
Abmessungen und Schrankausschnitt 86
Detailmaße der Backofenfront 87
Einbau Herd 88
Einbau Backofen 89
Die Sicherheitshinweise und Warnungen gelten für Herde und Backöfen, auch wenn im Allgemeinen nur der Begriff "Backofen" verwendet wird.
Dieser Backofen entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung aufmerksam durch, bevor Sie den Backofen in Betrieb nehmen.
Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden am Backofen.
Miele kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung dieser Hinweise verursacht werden.
Bewahren Sie die Gebrauchs- und Montageanweisung auf, und geben Sie sie an einen eventuellen Nachbesitzer weiter.
Bestimmungsgemäße Verwendung
▶ Dieser Backofen ist für die Verwendung im Haushalt und in haushaltsähnlichen Aufstellumgebungen bestimmt.
▶ Dieser Backofen ist nicht für die Verwendung im Außenbereich bestimmt.
▶ Verwenden Sie den Backofen ausschließlich im haushaltsüblichen Rahmen zum Backen, Braten, Grillen, Garen, Auftauen, Einkochen und Trocknen von Lebensmitteln.
Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig.
▶ Personen, die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, den Backofen sicher zu bedienen, müssen bei der Bedienung beaufsichtigt werden.
Diese Personen dürfen den Backofen nur ohne Aufsicht bedienen, wenn ihnen dieser so erklärt wurde, dass sie ihn sicher bedienen können. Sie müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen und verstehen können.
Kinder im Haushalt
Kinder unter acht Jahren müssen vom Backofen ferngehalten werden – es sei denn, sie werden ständig beaufsichtigt.
Kinder ab acht Jahren dürfen den Backofen nur ohne Aufsicht bedienen, wenn ihnen der Backofen so erklärt wurde, dass sie ihn sicher bedienen können. Kinder müssen mögliche Gefahren einer falschen Bedienung erkennen und verstehen können.
Kinder dürfen den Backofen nicht ohne Aufsicht reinigen oder warten.
Beaufsichtigen Sie Kinder, die sich in der Nähe des Backofens aufhalten. Lassen Sie Kinder niemals mit dem Backofen spielen.
Erstickungsgefahr! Kinder können sich beim Spielen in Verpackungsmaterial (z. B. Folien) einwickeln oder es sich über den Kopf ziehen und ersticken. Halten Sie Verpackungsmaterial von Kindern fern.
▶ Verbrennungsgefahr!
Die Haut von Kindern reagiert empfindlicher auf hohe Temperaturen als die von Erwachsenen. Der Backofen erwärmt sich an der Türscheibe, der Bedienblende und den Austrittsöffnungen für die Garraumluft. Hindern Sie Kinder daran, den Backofen während des Betriebs zu berühren.
Bei Herden werden auch die Kochzonen im Betrieb heiß. Drehen Sie Topf- und Pfannengriffe zur Seite über die Arbeitsfläche, damit Kinder sie nicht herunterziehen und sich verbrennen können.
Verletzungsgefahr!
Die Belastbarkeit der Tür beträgt maximal 15 kg. Kinder können sich an der geöffneten Tür verletzen. Hindern Sie Kinder daran, sich auf die geöffnete Tür zu stellen, zu setzen oder sich daranzuhängen.
Technische Sicherheit
▶ Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen. Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen dürfen nur von Miele autorisierten Fachkräften durchgeführt werden.
▶ Beschädigungen am Backofen können Ihre Sicherheit gefährden. Kontrollieren Sie ihn auf sichtbare Schäden. Nehmen Sie niemals einen beschädigten Backofen in Betrieb.
Die elektrische Sicherheit des Backofens ist nur dann gewährleistet, wenn er an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung muss vorhanden sein. Lassen Sie im Zweifelsfall die Elektroinstallation durch eine Elektro-Fachkraft prüfen.
Die Anschlussdaten (Frequenz und Spannung) auf dem Typenschild des Backofens müssen unbedingt mit denen des Elektronetzes übereinstimmen, damit keine Schäden am Backofen auftreten. Vergleichen Sie diese vor dem Anschließen. Fragen Sie im Zweifelsfall eine Elektro-Fachkraft.
Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel gewähren nicht die nötige Sicherheit (Brandgefahr). Schließen Sie den Backofen nicht damit an das Elektro-netz an.
▶ Verwenden Sie den Backofen nur im eingebauten Zustand, damit die sichere Funktion gewährleistet ist.
▶ Dieser Backofen darf nicht an nicht stationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) betrieben werden.
Das Berühren spannungsführender Anschlüsse sowie das Verändern des elektrischen und mechanischen Aufbaus gefährden Sie und führen möglicherweise zu Funktionsstörungen des Backofens. Öffnen Sie niemals das Gehäuse des Backofens.
▶ Garantieansprüche gehen verloren, wenn der Backofen nicht von einem von Miele autorisierten Kunden-dienst repariert wird.
Nur bei Original-Ersatzteilen gewährleistet Miele, dass sie die Sicherheitsanforderungen erfüllen. Defekte Bauteile dürfen nur gegen solche ausgetauscht werden.
Bei Backöfen, die ohne Anschlussleitung ausgeliefert werden oder beim Austausch einer beschädigten Anschlussleitung muss eine spezielle Anschlussleitung durch eine von Miele autorisierte Fachkraft installiert werden (siehe Kapitel "Elektroanschluss").
Bei Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen muss der Backofen vollständig vom Elektronetz getrennt sein, z. B. wenn die Garraumbeleuchtung defekt ist (siehe Kapitel "Was tun, wenn ...?").
Stellen Sie dies sicher, indem Sie
- die Sicherungen der Elektroinstallation ausschalten oder
- die Schraubsicherungen der Elektroinstallation ganz herausschrauben oder
- den Netzstecker (wenn vorhanden) aus der Steckdose ziehen.
Ziehen Sie dabei nicht an der Netzanschlussleitung, sondern am Netzstecker.
Der Backofen benötigt für den einwandfreien Betrieb eine ausreichende Kühlluftzufuhr. Achten Sie darauf, dass die Kühlluftzufuhr nicht beeinträchtigt wird (z. B. durch den Einbau von Wärmeschutzleisten im Umbauschrank). Darüber hinaus darf die erforderliche Kühlluft nicht durch andere Wärmequellen (z. B. Festbrennstoff-Öfen) übermäßig erwärmt werden.
Sachgemäßer Gebrauch
⚠️ Verbrennungsgefahr!
Der Backofen wird im Betrieb heiß.
Sie können sich an Heizkörpern, Garraum, Gargut und Zubehör verbrennen.
Ziehen Sie Topfhandschuhe an beim Einschieben oder Herausnehmen von heißem Gargut sowie bei Arbeiten im heißen Garraum.
Gegenstände in der Nähe des eingeschalteten Backofens können durch die hohen Temperaturen zu brennen beginnen. Verwenden Sie den Backofen niemals zum Beheizen von Räumen.
Gegenstände, die auf einem Kochfeld abgelegt werden, können bei versehentlichem Einschalten oder vorhandener Restwärme schmelzen oder zu brennen beginnen. Verwenden Sie bei Herden das Kochfeld niemals als Ablagefläche.
Öle und Fette können sich bei Überhitzung entzünden. Lassen Sie den Backofen bei Arbeiten mit Ölen und Fetten niemals unbeaufsichtigt. Löschen Sie niemals Öl- und Fettbrände mit Wasser. Schalten Sie den Backofen und bei Herden auch das Kochfeld aus.
Ersticken Sie Flammen im Garraum, indem Sie die Tür geschlossen lassen.
Ersticken Sie Flammen auf dem Kochfeld vorsichtig mit einem Deckel oder einer Löschdecke.
Beim Grillen von Lebensmitteln führen zu lange Grillzeiten zum Austrocknen und eventuell zur Selbstent-zündung des Grillguts.
Halten Sie die empfohlenen Grillzeiten ein.
Einige Lebensmittel trocknen schnell aus und können sich durch die hohen Grilltemperaturen selbst entzünden. Verwenden Sie niemals Grillbetriebsarten zum Aufbacken von Brötchen oder Brot und zum Trocknen von Blumen oder Kräutern. Verwenden Sie die Betriebsarten Heißluft plus 🎯 oder Ober-/Unterhitze 📄.
Wenn Sie bei der Zubereitung von Lebensmitteln alkoholische Getränke verwenden, beachten Sie, dass Alkohol bei hohen Temperaturen verdampft. Dieser Dampf kann sich an den heißen Heizkörpern entzünden.
Bei der Restwärmenutzung zum Warmhalten von Speisen kann durch hohe Luftfeuchtigkeit und Kondenswasser Korrosion im Backofen entstehen. Auch die Bedienblende, die Arbeitsplatte oder der Umbauschrank können beschädigt werden.
Schalten Sie den Backofen niemals aus, sondern stellen Sie die niedrigste Temperatur in der gewählten Betriebsart ein. Das Kühlgebläse bleibt dann automatisch eingeschaltet.
Speisen, die im Garraum warmgehalten oder aufbewahrt werden, können austrocknen und die austreten-de Feuchtigkeit kann zu Korrosion im Backofen führen. Decken Sie die Speisen daher ab.
Das Email des Garraumbodens kann durch einen Wärmestau reißen oder abplatzen.
Legen Sie den Garraumboden niemals z. B. mit Alu-Folie oder Backofen-Schutzfolie aus. Stellen Sie keine Bräter, Pfannen, Töpfe oder Bleche direkt auf den Garraumboden.
Das Email des Garraumbodens kann durch Hin- und Herschieben von Gegenständen beschädigt werden. Wenn Sie im Garraum Töpfe oder Pfannen aufbewahren, schieben Sie sie nicht über den Garraumboden.
Wenn eine kalte Flüssigkeit auf eine heiße Oberfläche gegossen wird, entsteht Dampf, der zu starken Verbrühungen führen kann. Darüber hinaus können heiße emaillierte Oberflächen durch den plötzlichen Temperaturwechsel beschädigt werden.
Gießen Sie niemals kalte Flüssigkeiten direkt auf heiße emaillierte Oberflächen.
Es ist wichtig, dass die Temperatur in der Speise gleichmäßig verteilt wird und auch genügend hoch ist. Wenden Sie Speisen oder rühren Sie sie um, damit sie gleichmäßig erhitzt werden.
Nicht backofentaugliches Kunststoffgeschirr schmilzt bei hohen Temperaturen und kann den Backofen beschädigen oder zu brennen beginnen.
Verwenden Sie nur backofentaugliches Kunststoffgeschirr. Beachten Sie die Angaben des Geschirrherstellers.
In geschlossenen Dosen entsteht beim Einkochen und Erhitzen Überdruck, durch den sie platzen können. Verwenden Sie den Backofen nicht zum Einkochen und Erhitzen von Dosen.
▶ Sie können sich an der geöffneten Tür des Backofens verletzen oder darüber stolpern. Lassen Sie die Tür nicht unnötig offen stehen.
Die Belastbarkeit der Tür beträgt maximal 15 kg. Stellen oder setzen Sie sich nicht auf die geöffnete Tür, und stellen Sie keine schweren Gegenstände darauf ab. Achten Sie auch darauf, dass Sie nichts zwischen Tür und Garraum einklemmen. Der Backofen kann beschädigt werden.
Reinigung und Pflege
Der Dampf eines Dampf-Reinigers kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Verwenden Sie zur Reinigung des Backofens niemals einen Dampf-Reiniger.
▶ Durch Kratzer kann das Glas der Türscheiben zerstört werden.
Verwenden Sie zur Reinigung der Türscheiben keine Scheuermittel, keine harten Schwämme oder Bürsten und keine scharfen Metallschaber.
Die Aufnahmegitter können zu Reinigungszwecken ausgebaut werden (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
Bauen Sie sie wieder korrekt ein und verwenden Sie den Backofen niemals ohne eingebaute Aufnahmegitter.
Die katalytisch emaillierte Rückwand kann zu Reinigungszwecken ausgebaut werden (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege").
Bauen Sie sie wieder korrekt ein und verwenden Sie den Backofen niemals ohne eingebaute Rückwand.
Zubehör
Die Miele Herde dürfen nur mit den von Miele vorgegebenen Kochfeldern kombiniert werden (siehe Kapitel "Elektroanschluss").
▶ Verwenden Sie ausschließlich Miele Original-Zubehör. Wenn andere Teile an- oder eingebaut werden, gehen Ansprüche aus Garantie, Gewährleistung und/oder Produkthaftung verloren.
Die Miele Bräter HUB 5000-M/HUB 5001-M/HUB 5000-XL (falls vorhanden) dürfen nicht in Ebene 1 eingeschoben werden.
Der Garraumboden wird beschädigt. Durch den geringen Abstand entsteht ein Wärmestau und das Email kann reißen oder abplatzen.
Schieben Sie die Miele Bräter auch niemals auf die obere Strebe der Ebene 1, da sie dort nicht durch den Ausziehschutz gesichert sind.
Verwenden Sie im Allgemeinen die Ebene 2.
▶ Verwenden Sie nur das mitgelieferte Miele Speisen-thermometer.
Wenn das Speisenthermometer defekt ist, müssen Sie es durch ein original Miele Speisenthermometer ersetzen.
Das Speisenthermometer kann durch sehr hohe Temperaturen beschädigt werden. Der Kunststoff kann schmelzen. Bewahren Sie das Speisenthermometer nicht im Garraum auf. Verwenden Sie das Speisenthermometer nicht bei Grillbetriebsarten (Ausnahme: Umluftgrill).
Entsorgung der Transportverpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen.
Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die an Ihrem Wohnort eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte. Informieren Sie sich gegebenenfalls bei Ihrem Händler.
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird.
H 5361 E, H 5461 E

① Kochzonenknebel links hinten und vorn, in Nullstellung versenkbar
② Betriebsartenwähler, in Nullstellung versenkbar
③ Display
④ Sensortasten ∨, OK, ∧, ♠
⑤ Temperaturwähler, versenkbar
⑥ Kochzonenknebel rechts vorn und hinten, in Nullstellung versenkbar
⑦ Oberhitze-/Grillheizkörper
⑧ Öffnungen für die Dampfzufuhr beim Klimagaren
⑨ Katalytisch beschichtete Rückwand mit Ansaugöffnung für das Gebläse
⑩ Aufnahmegitter mit fünf Einschubebenen
⑪ Anschlussbuchse für das Speisenthermometer
⑫ Einfüllrohr für das Verdampfungssystem
⑬ Tür
H 5361 B, H 5461 B

① Betriebsartenwähler, in Nullstellung versenkbar
② Display
③ Sensortasten V, OK, ∧, ♠
④ Temperaturwähler, versenkbar
⑤ Oberhitze-/Grillheizkörper
⑥ Öffnungen für die Dampfzufuhr beim Klimagaren
⑦ Katalytisch beschichtete Rückwand mit Ansaugöffnung für das Gebläse
⑧ Aufnahmegitter mit fünf Einschubebenen
⑨ Anschlussbuchse für das Speisenthermometer
⑩ Einfüllrohr für das Verdampfungssystem
⑪ Tür
Backofensteuerung
Die Backofensteuerung ermöglicht neben der Nutzung der verschiedenen Betriebsarten zum Backen, Braten und Grillen auch
- die Tageszeitanzeige.
- einen Kurzzeitwecker.
- die Zeitprogrammierung von Garvorgängen (Abschaltautomatik).
- die Nutzung von Automatikprogrammen.
– die Wahl individueller Einstellungen.
Sicherheitseinrichtungen
Inbetriebnahmesperre
Die Inbetriebnahmesperre 🔒 sichert den Backofen und die Kochzonen gegen ungewollte Benutzung, siehe Kapitel "Einstellungen – Sicherheit".
Sicherheitsausschaltung
Sie wird automatisch aktiviert, wenn das Gerät über einen ungewöhnlich langen Zeitraum betrieben wird. Die Länge des Zeitraumes hängt von der gewählten Betriebsart ab.
Kühlgebläse
Bei jedem Garvorgang wird automatisch das Kühlgebläse eingeschaltet. Es sorgt dafür, dass die heiße Garraumluft mit kalter Raumluft gemischt und abgekühlt wird, bevor sie zwischen Tür und Bedienblende austritt.
Nach einem Garvorgang bleibt das Kühlgebläse noch eine Weile eingeschaltet, damit sich keine Luftfeuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Schrankumbau niederschlagen kann.
Durchlüftete Tür
Die Tür besteht aus einem offenen System mit zum Teil wärmereflektierend beschichteten Scheiben.
Im Betrieb wird zusätzlich Luft durch die Tür geleitet, so dass die Außen-scheibe kühl bleibt.
Die Tür kann zu Reinigungszwecken auseinandergebaut werden.
Bitte beachten Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege".
Energiespareinrichtungen
Tageszeitanzeige
Die Tageszeitanzeige ist werkseitig so eingestellt, dass sie sich nach 60 Sekunden ausschaltet. Das Display erscheint dann bei ausgeschaltetem Gerät dunkel und die Tageszeit läuft im Hintergrund ab, siehe Kapitel "Einstellungen – Tageszeit – Anzeige". Sie wird nur angezeigt, wenn Sie das Gerät bedienen.
Energiesparmodus
Die Displayhelligkeit wird aus Energie-spargründen reduziert, wenn nach Ende eines Automatikprogrammes oder eines Garvorganges mit Abschaltautomatik innerhalb einer bestimmten Zeit keine weitere Bedienung erfolgt.
Beleuchtung
Die Garraumbeleuchtung ist werkseitig so eingestellt, dass sie sich bei einem laufenden Garvorgang nach 15 Sekunden ausschaltet, siehe Kapitel "Einstellungen – Beleuchtung".
Türkontaktschalter
Der Türkontaktschalter wird automatisch betätigt, wenn die Tür geöffnet wird. Er schaltet bei einem laufenden Garvorgang die Heizkörper und je nach Betriebsart auch das Heißluftgebläse ab. Dadurch wird der Wärmeverlust im Garraum verringert, wenn z. B. ein Braten begossen wird. Gleichzeitig wird die Garraumbeleuchtung eingeschaltet.
Restwärmenutzung
Bei Garvorgängen mit Abschaltautomatik oder Speisenthermometer schaltet sich Garraumbeheizung kurz vor Ende des Garvorganges selbsttätig aus.
Die Restwärmenutzung setzt ein. Die vorhandene Wärme reicht aus, um den Garvorgang zu beenden. Im Display wird "Energiesparphase" angezeigt.
Kühlgebläse und je nach Betriebsart auch das Heißluftgebläse bleiben eingeschaltet.
Anwendungshinweise
Ihrem Gerät liegt dieses Heft zusätzlich zur Gebrauchs- und Montageanweisung bei. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den Themen:
– Automatikprogramme
- Speisenthermometer
- Backen
- Braten
- Niedertemperaturgaren
- Grillen
- Auftauen
- Einkochen
– Zubereitung von Fertiggerichten
– Rezepte zu Automatikprogrammen
Klimagaren
Diese Funktion ermöglicht Ihnen, Garvorgänge verschiedener Lebensmittel wie Brot oder Fleisch mit Feuchteunterstützung zu optimieren.
Klimagaren steht in Automatikprogrammen und als separate Betriebsart zur Verfügung.
Rezeptbeilage "Klimagaren"
Die Informationen zur Nutzung von Automatikprogrammen mit Feuchteunterstützung oder der Betriebsart "Klimagaren" sowie Rezepte entnehmen Sie bitte diesem separaten Heft, das Ihrem Gerät zusätzlich zur Gebrauchs- und Montageanweisung beiliegt.
PerfectClean-veredelte Oberflächen
PerfectClean-veredelt sind:
- Garraum
- Aufnahmegitter
- Backblech
- Universalblech
- Rost
Die Antihafteigenschaften dieser Oberflächenveredelung verhindern ein Festbacken des Garguts und erleichtern die Reinigung.
Auch die FlexiClip-Vollauszüge sind PerfectClean-veredelt. Die Veredelung erzeugt einen optischen Effekt, der die Oberfläche schillernd erscheinen lässt.
Bitte beachten Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege".
Katalytisch emaillierte Oberflächen
Die Rückwand ist mit dunkelgrauem katalytischem Email beschichtet, das sich bei hohen Temperaturen selbsttätig von Öl- und Fettspritzern reinigt.
Bitte beachten Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege".
Zubehör
Nachfolgend ist das mitgelieferte Zubehör aufgeführt.
Weiteres Zubehör erhalten Sie unter www.miele-shop.com oder über den Miele-Kundendienst und Ihren Miele Fachhändler, siehe auch Kapitel "Nachkaufbares Zubehör".
Backblech, Universalblech und Rost mit Ausziehschutz

Backblech, Universalblech und Rost werden zwischen den Streben einer Einschubebene in die Aufnahmegitter eingeschoben.
Bleche und Rost haben einen mittig angeordneten Ausziehschutz, der verhindert, dass sie aus der Einschubebene herausrutschen, wenn sie nur teilweise herausgezogen werden sollen. Nur durch Anheben können Sie Bleche oder Rost herausnehmen.

Verwenden Sie ein Blech mit aufgelegtem Rost, wird das Blech zwischen den Streben einer Einschubebene eingeschoben und der Rost automatisch oberhalb.
FlexiClip-Vollauszüge

Die FlexiClip-Vollauszüge können in jeder Einschubebene befestigt werden und lassen sich vollständig aus dem Garraum herausziehen.
Schieben Sie die Vollauszüge vollständig ein, bevor Sie die Bleche oder den Rost daraufsetzen.
Damit Blech oder Rost nicht aus Versehen herunterrutschen, achten Sie darauf, dass die Teile zwischen den vorderen und hinteren Rastnasen der Vollauszüge liegen:

Die Belastbarkeit der Vollauszüge beträgt maximal 15 kg.
FlexiClip-Vollauszüge einbauen
⚠️ Verbrennungsgefahr! Der Garraum muss abgekühlt sein.
Die Vollauszüge werden zwischen den beiden Streben einer Einschubebene befestigt.
Der Vollauszug mit dem Miele-Schriftzug wird rechts eingebaut.
Ziehen Sie die Vollauszüge beim Einbau nicht auseinander.

■ Den Vollauszug vorn zwischen den Streben einer Einschubebene einsetzen (1.) und in den Garraum schieben (2.).

■ Den Vollauszug auf der unteren Strebe der Einschubebene einrasten (3.).
Sollten die Vollauszüge nach dem Einbau blockieren, müssen sie einmal kräftig herausgezogen werden.
FlexiClip-Vollauszüge versetzen
⚠️ Verbrennungsgefahr! Der Garraum muss abgekühlt sein.
Sie wollen die FlexiClip-Vollauszüge ausbauen, um sie auf einer anderen Einschubebene zu positionieren.

text_image
1. 2.■ Heben Sie die FlexiClip-Vollauszüge vorn an und ziehen Sie sie entlang der Strebe des Aufnahmegitters heraus.
■ Bauen Sie sie anschließend auf der gewünschten Einschubebene ein, siehe Kapitel "Ausstattung – Flexi-Clip-Vollauszüge einbauen".
Speisenthermometer

Mit dem Speisenthermometer können Sie Garvorgänge temperaturgenau überwachen.
Bei Nutzung des Speisenthermometers können die FlexiClip-Vollauszüge nicht in Einschubebene 4 eingebaut werden, da sie die Anschlussbuchse verdecken.
Detaillierte Informationen zum Gebrauch entnehmen Sie bitte dem separaten Heft "Anwendungshinweise".
Öffner

Mit dem Öffner können Sie die Abdeckung der seitlichen Beleuchtung entfernen.
Entkalkungstabletten, Kunststoffschlauch mit Halter

Dieses Zubehör benötigen Sie zum Entkalken des Gerätes.
Kochfeld
Die Bedienung und den Einbau entnehmen Sie bitte der separaten Gebrauchs- und Montageanweisung für das Kochfeld.
Kochzonenknebel
Die Kochzonen werden über die zugeordneten Kochzonenknebel angesteuert. Der Einstellbereich ist 1 bis 12.
Der Ring um den Kochzonenknebel wird beleuchtet, wenn die Kochzone eingeschaltet wird.
Er erscheint rot, wenn der Ankochstoß eingeschaltet ist.
Nach dem Ankochstoß oder bei ausgeschaltetem Ankochstoß ist der Ring orange gefärbt.
Alle Kochzonenknebel sind in Nullstellung durch Druck versenkbar.
Kochzonensymbol
Ist für eine Kochzone die Garzeit programmiert, weist das zugeordnete Symbol im Display auf diese Zeit hin, siehe Kapitel "Garzeitprogrammierung einer Kochzone".

Mit dem linken Wähler wählen Sie die Betriebsart aus.
Sie können ihn rechts- oder linksherum drehen.
Er ist in Nullstellung durch Druck versenkbar.
Heißluft plus
Auto Automatic
Umluftgrill
Intensivbacken
Klimagaren
Auftauen
☐ Ober-Unterhitze
Unterhitze
Grill
Grill klein
Beleuchtung:
Die Garraumbeleuchtung kann separat eingeschaltet werden, z. B. zum Reinigen.
Einstellungen:
Die Einstellungen des Gerätes können geändert werden.
Temperaturwähler
Mit dem rechten Wähler <¶> stellen Sie die Temperatur ein.
Sie können ihn rechts- oder linksherum drehen.
Er ist in jeder Position durch Druck versenkbar.
Sensortasten
Unter dem Display befinden sich Sensortasten, die auf Fingerkontakt reagieren. Jede Berührung wird mit einem Tastenton bestätigt.
| Verwendung | |
| OK | – Zum Aufrufen von Auswahllisten.– Zum Bestätigen von Eingaben. |
| ∨ | – Zum "blättern" nach unten in den Auswahllisten.– Zum Verringern von Zeitangaben, Helligkeit, Kontrast, ... |
| ∧ | – Zum "blättern" nach oben in den Auswahllisten.– Zum Erhöhen von Zeitangaben, Helligkeit, Kontrast, ... |
| ♡ | Zum Eingeben einer Kurzzeit, z. B. zum Eierkochen. |
Tastenton
Der Tastenton ist auf eine mittlere Lautstärke eingestellt. Sie können die Lautstärke ändern, siehe Kapitel "Einstellungen – Lautstärke – Tastenton".
Display
Hier werden die Informationen zu Betriebsarten, Temperaturen, Garzeiten, Automatikprogrammen und Einstellungen angezeigt.
Je nach Position des Betriebsartenwählers und/oder Betätigung der Sensortaste OK erscheinen Informationsfenster oder Auswahllisten:
| Position des Betriebsarten-wählers | bei Druck auf die Sensortaste OK erscheint |
| 0 Informationsfenster | |
| Betriebsart (außer oder Auto) | Auswahlliste für einen Garvorgang:– Dauer– Ende– Startzeit– Feuchtereduktion |
| Auswahlliste der Einstellungen:– Sprache – Tageszeit– Beleuchtung– Katalysator– Kühlgebläsenachlauf– Aufheizphase– Vorschlagstemperaturen– Ankochstoß– Display– Lautstärke– Sicherheit– Temperaturformat– Händler– Werkeinstellung | |
| Auto | Auswahlliste der verfügbaren Automatikprogramme.Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte dem separaten Heft "Anwendungshinweise". |
■ Mit der Sensortaste ∧ oder ∨ blättern Sie in der Auswahlliste, bis der gewünschte Punkt hell unterlegt ist.
■ Anschließend rufen Sie die Auswahl mit der Sensortaste OK auf.
Zusätzlich zum Text können folgende Symbole erscheinen:
| Symbol Bedeutung | ||
![]() | Dauer | |
![]() | Startzeit | |
![]() | Ende | |
![]() | Kurzzeit | |
![]() | ||
![]() | ||
![]() | ||
![]() | ||
![]() | ||
| zur | ![]() | Bei Auswahl und Bestätigung mit OK wird wieder die übergeordnete Liste angezeigt. |
![]() | ||
![]() | ||
![]() | ||
![]() | ||
![]() | ||
![]() | ||
![]() | Entkalken | |
Für Ihre Zubereitungen steht eine Vielzahl von Betriebsarten zur Verfügung.
Ihr Gerät verfügt über:
Ⓐ Oberhitze-/Grillheizkörper (unterhalb der Garraumdecke)
⑧ Unterhitzeheizkörper (unterhalb des Garraumbodens)
© Ringheizkörper (hinter der Ansaugöffnung für das Gebläse)
⑭ Gebläse (hinter der Ansaugöffnung für das Gebläse)
E Verdampfungssystem
Je nach Betriebsart werden diese Komponenten unterschiedlich kombiniert, siehe Angaben in [ ].
| Betriebsarten Anmerkungen | |
| ☐ Ober-Unter -hitze[IMAGE] | – Zum Backen und Braten von traditionellen Rezepten.– Zum Zubereiten von Soufflés.– Stellen Sie bei der Zubereitung älterer Rezepte zur optimalen Nutzung Ihres Gerätes die Temperatur um 10° niedriger ein als im Rezept angegeben.Die Garzeit ändert sich nicht. |
| ☐ Unterhitze[IMAGE] | – Zum Ende der Backzeit wählen, wenn das Gargut mehr Bräunung auf der Unterseite bekommen soll. |
| ☐ Brill[IMAGE] | – Der gesamte Heizkörper ist eingeschaltet und wird rotglühend, um die erforderliche Infrarotstrahlung zu erzeugen.– Zum Grillen von flachem Grillgut (z. B. Steaks) in größeren Mengen.– Zum Überbacken in großen Formen. |
| ☐ Brill klein[IMAGE] | – Nur der innere Bereich des Heizkörpers ist eingeschaltet und wird rotglühend, um die erforderliche Infrarotstrahlung zu erzeugen.– Zum Grillen von flachem Grillgut (z. B. Steaks) in kleineren Mengen.– Zum Überbacken in kleinen Formen. |
| Betriebsart Anmerkungen | |
| Heißluft plus[© + ©] | – Zum Backen und Braten.– In mehreren Einschubebenen kann gleichzeitig gegart werden.– Die Temperatureinstellung ist niedriger als bei "Ober-Unterhitze [☐]", da die Wärme durch den Luftstrom sofort das Gargut erreicht. |
| Automatic[je nach Programm] | – Die Liste der verfügbaren Automatikprogramme wird aufgerufen. |
| Bratautomatic[© + ©] | Diese Betriebsart finden Sie in der Auswahlliste der Automatikprogramme!– Zum Braten.Während der Anbratphase wird der Backofen zuerst auf eine hohe Anbrattemperatur (230 °C) aufgeheizt.Sobald diese Temperatur erreicht ist, regelt das Gerät selbsttätig auf die eingestellte Gartemperatur (Fortbrattemperatur) herunter. |
| Umluftgrill[© + ©] | – Heizkörper und Gebläse werden abwechselnd eingeschaltet.– Zum Grillen von Grillgut mit größerem Durchmesser, z. B. Rollbraten, Hähnchen.– Die Temperatureinstellung ist niedriger als bei "Grill [☐]/"Grill klein [☐]", da die Wärme durch den Luftstrom sofort das Gargut erreicht. |
| Intensivbacken[© + © + ©] | – Zum Backen von Kuchen mit feuchtem Belag.– Nicht geeignet zum Backen von flachem Gebäck und zum Braten, da der Bratenfond zu dunkel wird. |
| Klimagaren[© + © + ©] | – Zum Backen und Braten mit Feuchteunterstützung. |
| Auftauen[© + ©] | – Zum schonenden Auftauen von Tiefkühlprodukten. |
Grundeinstellungen eingeben
Wenn das Gerät ans Netz angeschlossen wird, schaltet es sich automatisch ein.
Willkommensbildschirm
Die Begrüßung "Miele Willkommen" erscheint.
Anschließend werden einige Einstellungen abgefragt, die Sie für die Inbetriebnahme des Gerätes benötigen.
Folgen Sie den Hinweisen im Display.
Spracheinstellung
Zuerst wählen Sie Ihre Sprache:
■ "Blättern" Sie mit der Sensortaste ∧ oder ∨ in der Auswahlliste, bis die gewünschte Sprache hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie die Auswahl mit der Sensortaste OK.
Die Auswahl wird durch einen Haken
√ angezeigt.
Zeitformat
Die Abfrage zum Zeitformat erscheint. Ab Werk ist der 24-Stunden-Rhythmus eingestellt.
■ "Blättern" Sie mit der Sensortaste ∧ oder ∨, bis das gewünschte Zeitformat hell unterlegt ist.
■ Bestätigen Sie mit "OK".
Tageszeit einstellen
Danach stellen Sie die Tageszeit ein. Die Stunden sind hell unterlegt.
■ Stellen Sie mit der Sensortaste ∧ oder ∨ die Stunden ein und bestätigen Sie mit der Sensortaste OK.
Die Minuten sind hell unterlegt.
■ Stellen Sie mit der Sensortaste ∧ oder √ die Minuten ein und bestätigen Sie mit der Sensortaste OK.
Tageszeitanzeige
Abschließend wählen Sie die Art der Tageszeitanzeige:
– ein
Die Tageszeit wird immer im Display angezeigt.
– ein für 60 Sekunden
Die Tageszeit wird nur für diesen Zeitraum angezeigt.
- keine Anzeige
Das Display erscheint dunkel.
■ Wählen Sie mit der Sensortaste ∧ oder ∨ die gewünschte Einstellung und bestätigen Sie sie mit der Sensortaste OK.
Ihr Gerät ist jetzt betriebsbereit.
Wenn Sie aus Versehen eine Sprache gewählt haben, die Sie nicht verstehen, siehe Kapitel "Einstellungen – Sprache".
Gerät reinigen und erstes Aufheizen
Entfernen Sie
– eventuell vorhandene Aufkleber.
– eventuell vorhandene Schutzfolie von der Gerätefront.
Bitte beachten Sie die Hinweise im Kapitel "Reinigung und Pflege".
Bevor Sie den Backofen benutzen, sollten Sie
- das Zubehör aus dem Garraum nehmen und reinigen.
- das Gerät einmal leer aufheizen, damit unangenehme Gerüche, die beim ersten Aufheizen entstehen können, schneller verschwinden.
■ Bevor Sie das Gerät aufheizen, säubern Sie den Garraum mit einem feuchten Tuch von eventuellem Staub und Verpackungsresten.
■ Drücken Sie Betriebsarten- und Temperaturwähler heraus.
■ Wählen Sie mit dem Betriebsartenwähler "Heißluft plus 📁".
Die Vorschlagstemperatur von 160 °C wird angezeigt.
■ Wählen Sie mit dem Temperaturwähler die höchste Temperatur (250 °C).
Sobald die Eingabe übernommen wurde, startet die Garraumbeheizung.
■ Heizen Sie das leere Gerät mindestens eine Stunde.
Sorgen Sie während dieser Zeit für eine gute Durchlüftung der Küche. Vermeiden Sie, dass die Gerüche in Ihre anderen Räume ziehen.
Sie können den Aufheizvorgang auch automatisch ausschalten lassen, siehe Kapitel "Abschaltautomatik nutzen".
■ Warten Sie nach dem Ausschalten, bis das Gerät wieder auf Raumtemperatur abgekühlt ist.
■ Reinigen Sie abschließend den Garraum mit warmem Wasser, dem ein mildes Reinigungsmittel zugegeben ist, und trocknen Sie ihn mit einem sauberen Tuch.
Schließen Sie die Tür erst, wenn der Garraum trocken ist.
Ihr Gerät verfügt für die Zubereitung unterschiedlicher Speisen über zahlreiche Automatikprogramme, die komfortabel und sicher zum optimalen Garergebnis führen.
Sie wählen einfach das zu Ihrem Gargut passende Programm und folgen den Hinweisen im Display.
Die verfügbaren Automatikprogramme werden Ihnen angezeigt, wenn Sie die Betriebsart "Automatic Auto" wählen.
Im Display erscheint die Liste:
- Bratautomatic (Betriebsart)
– Niedertemperaturgaren
- Kuchen
- Gebäck
- Brot
– Brotbackmischungen
- Brötchen
- Pizza
- Fleisch
- Geflügel
- Fisch
- Aufläufe/Gratins
- Gefriergerichte
■ Den gewünschten Menüpunkt auswählen.
Weitere Auswahlmöglichkeiten werden angezeigt.
Die einzelnen Schritte bis zum Start eines Automatikprogrammes werden übersichtlich im Display dargestellt.
Abhängig vom Programm erhalten Sie Hinweise
- zur Brat- oder Backform.
- zur Einschubebene.
- zur Verwendung des Speisenthemometers.
– zur benötigten Wassermenge bei Programmen mit Klimagaren.
- zur Garzeit.
Folgen Sie den Hinweisen.
Weitere Informationen zu den Automatikprogrammen einschließlich einer Rezeptauswahl entnehmen Sie bitte dem Heft "Anwendungshinweise" und dem Rezeptheft "Klimagaren".
Sie schalten das Gerät ein, wählen Betriebsart und Temperatur und schalten das Gerät am Ende des Garvorganges wieder aus.
■ Das Gargut in den Garraum geben.
■ Die gewünschte Betriebsart (z. B. "Heißluft plus 📁") wählen.
Im Display werden angezeigt:
– die gewählte Betriebsart "Heißluft plus".
– die Vorschlagstemperatur "160".
■ Die Temperatur mit dem Temperaturwähler im angezeigten Bereich gegebenenfalls ändern.
Garraumbeheizung und Kühlgebläse werden eingeschaltet.
Die Garraumbeleuchtung geht nach 15 Sekunden aus. Sie können sie aber auch dauerhaft einschalten, siehe Kapitel "Einstellungen – Beleuchtung"
Im Display können Sie den Ablauf des Garvorganges verfolgen.
Neben Betriebsart und Temperatur wird bis zum Erreichen der gewählten Temperatur "Aufheizphase" angezeigt.
Beim ersten Erreichen der gewählten Temperatur
- erlischt der Hinweis "Aufheizphase".
- ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist, siehe Kapitel "Einstellungen – Lautstärke – Signaltöne".
Berühren Sie während des laufenden Garvorganges die Sensortaste OK, werden die Menüpunkte "Dauer", "Startzeit", "Ende" und "Feuchtereduktion" angezeigt.
■ Nach dem Garvorgang den Betriebsartenwähler auf "0" drehen und das Gargut aus dem Garraum nehmen.
Das Kühlgebläse bleibt noch eine Weile eingeschaltet, damit sich keine Luftfeuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Schrankumbau niederschlagen kann.
Es schaltet sich automatisch ab, wenn der Garraum unter eine bestimmte Temperatur abgekühlt ist.
Diese Werkeinstellung können Sie ändern, siehe Kapitel "Einstellungen – Kühlgebläsenachlauf".
Neben der einfachen manuellen Bedienung steht für die erweiterte Nutzung des Gerätes eine Abschaltautomatik zur Verfügung. Darüber hinaus können Sie die Aufheizphase und die Luftfeuchtigkeit im Garraum beeinflussen.
Betriebsart wählen
■ Die Betriebsart wählen.
Betriebsart und Vorschlagstemperatur werden angezeigt.
■ Berühren Sie die Sensortaste OK.
Verschiedene Menüpunkte werden angezeigt:
- Dauer
- Startzeit
- Ende
- Feuchtereduktion
- Kerntemp.
(Kerntemperatur, erscheint nur bei Verwendung des Speisenthermometers, siehe Heft "Anwendungshinweise", Kapitel "Speisenthermometer")
Temperatur wählen
Vorschlagstemperatur
Sobald eine Betriebsart aufgerufen wird, erscheint die Vorschlagstemperatur.
| Betriebsart Vorschlags-temperatur |
| Heißluft plus 160 °C |
| Intensivbacken 170 °C |
| Ober-Unterhitze 180 °C |
| Unterhitze 190 °C |
| Umluftgrill 200 °C |
| Grill 240 °C |
| Grill klein 240 °C |
| Auftauen 25 °C |
| Bratautomatic* 160 °C |
| Klimagaren 160 °C |
* Anbrattemperatur ca. 230 °C, Fort-brattemperatur 160 °C
Temperatur ändern
Entspricht die Vorschlagstemperatur nicht Ihren Rezeptangaben, können Sie sie mit dem Temperaturwähler ändern.
Sobald Sie den Temperaturwähler drehen, wird der Bereich angezeigt, in dem Sie die Temperatur ändern können. Die Temperatur ändert sich in 5 °-Schritten.
Sie können die Vorschlagstemperatur auch dauerhaft auf ihre persönlichen Nutzungsgewohnheiten einstellen, siehe Kapitel "Einstellungen – Vorschlagstemperaturen".
Aufheizphase
Bis zum ersten Erreichen der gewählten Temperatur wird der Hinweis "Aufheizphase" angezeigt.
Beim ersten Erreichen der gewählten Temperatur
- erlischt der Hinweis "Aufheizphase".
- ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist, siehe Kapitel "Einstellungen – Lautstärke – Signaltöne".
Bei den Betriebsarten "Heißluft plus ☐", "Ober-Unterhitze ☐" und "Bratautomatic ☐" ist werkseitig vorgegeben, dass während der Aufheizphase alle Heizkörper und das Gebläse gleichzeitig eingeschaltet werden, um die gewünschte Temperatur möglichst "schnell" zu erreichen.
Diese Einstellung können Sie ändern, siehe Kapitel "Einstellungen – Aufheizphase".
Garraum vorheizen
Die meisten Gerichte können Sie direkt in den kalten Garraum setzen, um die Wärme schon während der Aufheizphase zu nutzen.
Nur in einigen Fällen sollten Sie den Garraum vorheizen.
Bei Heißluft plus zum
- Backen von dunklen Brotteigen.
- Braten von Roastbeef und Filet.
Bei Ober-Unterhitze zum
- Backen von Kuchen und Gebäck mit kurzer Backzeit (bis ca. 30 Minuten).
- Backen von empfindlichen Teigen (Biskuit).
- Backen von dunklen Brotteigen.
- Braten von Roastbeef und Filet.
Ändern Sie bei Pizza und empfindlichen Teigen (Biskuit, Kleingebäck) die Einstellung für die Aufheizphase von "schnell" auf "normal", siehe Kapitel "Einstellungen – Aufheizphase". Dieses Gargut wird sonst von oben zu schnell gebräunt.
Zum Vorheizen:
■ Betriebsart und Temperatur wählen.
■ Die Aufheizphase abwarten.
■ Anschließend das Gargut in den Garraum geben.
Dauer/Startzeit/Ende (Abschaltautomatik)
Mit der Eingabe von Dauer, Startzeit oder Ende können Garvorgänge automatisch ausgeschaltet oder ein- und ausgeschaltet werden.
- Dauer
Hier geben Sie die Zeit ein, die das Gargut zum Garen benötigt.
Nach Ablauf dieser Zeit schaltet sich die Garraumbeheizung automatisch aus.
Die maximale Dauer, die eingegeben werden kann, beträgt 9 Stunden 59 Minuten.
Eine "Dauer" kann nicht eingegeben werden, wenn das Speisenthermometer verwendet wird. Hier ist die Dauer des Garvorganges vom Erreichen der Kerntemperatur abhängig.
- Startzeit
Hiermit legen Sie den Zeitpunkt fest, wann ein Garvorgang starten soll. Die Garraumbeheizung schaltet sich zu diesem Zeitpunkt automatisch ein.
"Startzeit" kann nur in Verbindung mit "Dauer" oder "Ende" genutzt werden, außer bei Verwendung des Speisen-thermometers.
- Ende
Hiermit legen Sie den Zeitpunkt fest, wann ein Garvorgang enden soll. Die Garraumbeheizung schaltet sich zu diesem Zeitpunkt automatisch aus.
Ein "Ende" kann nicht eingegeben werden, wenn das Speisenthermometer verwendet wird. Hier ist das Ende des Garvorganges vom Erreichen der Kerntemperatur abhängig.
Zeiten eingeben
■ Betriebsart und Temperatur wählen.
■ Die Sensortaste OK berühren.
■ Mit der Sensortaste ∧ oder ∨ solange blättern, bis der gewünschte Menüpunkt (Dauer, Startzeit oder Ende) hell unterlegt ist.
■ Die Sensortaste OK berühren.
Im Display erscheint bei Auswahl von
- Dauer: 0:00 Std:Min
- Startzeit: - - : - -
- Ende: - - : - -
Die Stunden (vor dem Doppelpunkt) sind hell unterlegt.
■ Mit der Sensortaste ∧ oder ∨ zuerst die Stunden eingeben und mit der Sensortaste OK bestätigen.
Die Minuten werden hell unterlegt.
■ Mit der Sensortaste ∧ oder ∨ nun die Minuten eingeben und mit der Sensortaste OK bestätigen.
Haben Sie keine Dauer eingegeben, sondern wählen direkt "Startzeit" oder "Ende" aus, dann wird beim ersten Berühren
- der Sensortaste ∧ eine Stunde zur Tageszeit hinzugezählt
- der Sensortaste ∨ eine Stunde von der Tageszeit abgezogen.
Abschaltautomatik nutzen
Um einen Garvorgang automatisch ausschalten zu lassen, wählen Sie "Dauer" oder "Ende" und geben die gewünschte Zeit ein.
Beispiel:
Es ist 11:45 Uhr. Ihr Gargut benötigt 30 Minuten und es soll um 12:15 Uhr fertig sein.
Sie wählen "Dauer" und geben 0:30 Std ein oder Sie wählen "Ende" und geben 12:15 ein.
Nach dieser Zeit oder zu diesem Zeitpunkt wird der Garvorgang ausgeschaltet.
Abschaltautomatik mit Startvorwahl nutzen
Das automatische Ein- und Ausschalten ist empfehlenswert zum Braten. Das Backen sollte nicht zu lange vorgewählt werden. Der Teig würde antrocknen und das Triebmittel in seiner Wirkung nachlassen.
Um einen Garvorgang automatisch ein- und ausschalten zu lassen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten für die Zeiteingabe:
- Dauer und Ende
- Startzeit und Dauer
- Ende und Startzeit
Beispiel:
Es ist 11:30 Uhr. Ihr Gargut benötigt 30 Minuten und es soll um 12:30 Uhr fertig sein.
Sie wählen "Dauer" und geben 0:30 Std ein.
Anschließend wählen Sie "Ende" und geben 12:30 Uhr.
Die "Startzeit" wird automatisch berechnet. Im Display wird "Start um 12:00" angezeigt.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Garvorgang eingeschaltet.
Ablauf eines Garvorganges mit Abschaltautomatik
Bis zum Start
- werden Betriebsart und gewählte Temperatur angezeigt.
- wird "Start um" und die Startzeit angezeigt.
Nach dem Start
- kann die Aufheizphase bis zum Erreichen der Solltemperatur verfolgt werden.
- Ist diese Temperatur erreicht, ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist, siehe Kapitel "Einstellungen – Lautstärke – Signaltöne".
Nach der Aufheizphase
– wird verbleibende "Restzeit" angezeigt
- kann ihr Ablauf verfolgt werden.
Kurz vor dem Ende
– schaltet sich die Garraumbeheizung aus.
- setzt die Restwärmenutzung ein. Die vorhandene Wärme reicht aus, um den Garvorgang zu beenden.
- wird "Restwärmenutzung" angezeigt.
- bleiben Kühlgebläse und je nach Betriebsart auch das Heißluftgebläse eingeschaltet.
Am Ende
- schaltet sich je nach Betriebsart auch das Heißluftgebläse aus.
- erscheint der Hinweis "Vorgang beendet".
- ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist, siehe Kapitel "Einstellungen – Lautstärke – Signaltöne".
Nach dem Ende
- bleibt das Kühlgebläse eingeschaltet, damit sich keine Luftfeuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Schrankumbau niederschlagen kann.
Es wird temperaturgesteuert ausgeschaltet. Diese Werkeinstellung können Sie ändern, siehe Kapitel "Einstellungen – Kühlgebläsenachlauf". - schaltet sich der Backofen aus Energiespargründen automatisch aus, wenn innerhalb einer bestimmten Zeit keine weitere Bedienung erfolgt. Dieser Zeitpunkt hängt von den gewählten Einstellungen (Betriebsart, Temperatur, Dauer) ab.
Eingegebene Garzeiten ändern oder löschen
■ Die Sensortaste OK berühren.
■ "Dauer" mit der Sensortaste OK aufrufen.
■ Mit der Sensortaste ∨ die Zeit auf "-:- -" stellen.
Bei einem Stromausfall werden alle Eingaben gelöscht.
Feuchtereduktion einsetzen
Die Nutzung dieser Funktion ist sinnvoll bei feuchtem Gargut, das eine krosse Oberfläche erhalten soll, z. B. tiefgekühlte Pommes frites oder Kroketten, Krustenbraten.
Auch für Kuchen mit feuchtem Belag wie Pflaumen- oder Apfelkuchen ist diese Funktion geeignet.
Die "Feuchtereduktion" kann in jeder Betriebsart genutzt werden.
Die "Feuchtereduktion" muss für jeden Garvorgang einzeln aktiviert werden. Optimale Wirkung erzielen Sie, wenn Sie sie zu Beginn eines Garvorgan- ges aktivieren.
■ Das Gargut in den Garraum geben.
■ Betriebsart und Temperatur wählen.
■ Die Sensortaste OK berühren.
Die Liste wird angezeigt.
■ Mit der Sensortaste ; oder ? "Feuchtereduktion" wählen und mit der Sensortaste OK aufrufen.
■ Mit der Sensortaste ; oder ? "ein" wählen und mit der Sensortaste OK bestätigen.
Für die Funktion "Klimagaren" ist Ihr Gerät mit einem Verdampfungssystem zur Feuchteunterstützung von Garvorgängen ausgestattet.
Hierzu wird Wasser durch das Einfüllrohr links unterhalb der Blende in das Verdampfungssystem eingesaugt. Das Wasser wird dann während des Garvorganges in Form von Dampf in den Garraum gegeben.
Die Öffnungen für die Dampfzufuhr befinden sich in der hinteren linken Ecke der Garraumdecke.
⚠️ Verwenden Sie ausschließlich Wasser bei Garvorgängen mit Feuchteunterstützung. Andere Flüssigkeiten führen zu Schäden am Gerät.
Beim Backen, Braten oder Garen mit Klimagaren garantieren optimierte Dampfzufuhr und Luftführung ein gleichmäßiges Gar- und Bräunungsergebnis:
Duftendes, lockeres Brot mit glänzender, knuspriger Kruste; Brötchen und Croissants wie vom Bäcker; zartes saftiges Fleisch mit gut gebräunter Kruste; perfekt gegarte Aufläufe; köstliche Soufflés und vieles mehr.
Rezeptbeispiele und weitere Hinweise finden Sie im Heft "Klimagaren".
Nicht geeignet ist das Garen mit Feuchteunterstützung bei Teigarten, die sehr viel Feuchtigkeit enthalten, wie z. B. Eiweißgebäck und Brandteig. Hier muss beim Backen ein Trocknungsprozess stattfinden.
Für Zubereitungen mit Klimagaren stehen Ihnen Automatikprogramme zur Verfügung oder nutzen Sie die dafür speziell entwickelte Betriebsart "Klimagaren".
Bevor Sie das erste Mal ein Automatikprogramm mit Feuchteunterstützung oder die Betriebsart "Klimagaren" nutzen, sollten Sie das Verdampfungssystem durchspülen. Betreiben Sie hierzu das leere Gerät einmal in der Einstellung "Klimagaren – 160 °C – automatischer Dampfstoß" für ca. 30 Minuten.
Automatikprogramme
Bei Automatikprogrammen mit Feuchteunterstützung werden die optimalen Temperatureinstellungen und Klimabedingungen sowie die Dauer selbsttätig vom Programm geregelt.
Sie werden zu Beginn des Garvorganges aufgefordert, eine bestimmte Menge Wasser bereitzustellen und einsaugen zu lassen.
Die geforderte Wassermenge ist höher bemessen als die tatsächlich benötigte, so dass im Gefäß ein Rest verbleibt. Die Anzahl und den Zeitpunkt der Dampfstöße regelt das Programm.
Betriebsart "Klimagaren 🔊"
Für die Betriebsart "Klimagaren" sind die Eingaben von Temperatur (mindestens 130 °C) und Anzahl der Dampfstöße erforderlich.
Darüber hinaus kann die Garzeit programmiert oder das Speisenthermometer verwendet werden.
Anzahl und Zeitpunkt der Dampfstöße
Anzahl und Zeitpunkt der Dampfstöße richten sich nach dem Gargut:
- Bei Hefeteigen wird besseres Aufgehen durch Dampfstöße zu Beginn des Garvorganges erzielt.
- Brot und Brötchen gehen mit Feuchteunterstützung zu Beginn besser auf. Die Kruste wird zusätzlich glänzender, wenn nochmals ein Dampfstoß zum Ende des Garvorganges erfolgt.
- Beim Braten von fettreicherem Fleisch bewirkt die Feuchtigkeitszugabe zu Beginn des Bratvorganges, dass das Fett besser ausbrät.
Nutzen Sie die Rezeptbeispiele im Heft "Klimagaren" als Anhaltspunkt.
Nach Anwahl der Betriebsart "Klimagaren" müssen Sie die Anzahl der Dampfstöße festlegen. Zur Auswahl stehen
- Automatisch
Hier muss die Wassermenge für einen Dampfstoß bereitgestellt werden. Das Gerät löst den Dampfstoß dann automatisch nach der Aufheizphase aus.
Der Dampfstoß dauert ca. 5 Minuten.
• 1 Dampfstoß
- 2 Dampfstöße
- 3 Dampfstöße
Hier muss entsprechend der Anzahl Dampfstöße die geforderte Wassermenge bereitgestellt werden.
Die Dampfstöße können frühestens nach der Aufheizphase ausgelöst werden.
Ein Dampfstoß dauert ca. 5 Minuten. Es ist sinnvoll, den Kurzzeitwecker einzustellen, um die Dampfstöße zu den gewünschten Zeitpunkten auszulösen.
Es ist normal, dass sich auf der Türinnenscheibe während eines Dampfstoßes Feuchtigkeit niederschlägt. Dieser Niederschlag verdampft im Laufe des Garvorganges.
"Klimagaren 🔍 !!!" nutzen
■ Das Gargut vorbereiten und in den Garraum geben.
■ Betriebsart "Klimagaren 🔊" wählen.
"Klimagaren" (hell unterlegt) und "Entkalken" werden angezeigt.
■ Die Sensortaste OK berühren.
■ Automatische Dampfzufuhr oder Zahl der Dampfstöße wählen.
■ Die Sensortaste OK berühren.
■ Die Temperatur wählen.
■ Die geforderte Wassermenge bereitstellen.
Automatisch/
1 Dampfstoß: ca. 100 ml
2 Dampfstöße: ca. 150 ml
3 Dampfstöße: ca. 250 ml
■ Das Einfüllrohr links unterhalb der Blende nach vorn klappen.

■ Das Gefäß mit der geforderten Wassermenge unter das Einfüllrohr halten und den Einsaugvorgang mit OK starten.
Die benötigte Wassermenge wird eingesaugt. Sie können den Vorgang anhand des Segmentbalkens verfolgen.
Die geforderte Wassermenge ist höher bemessen als die tatsächlich benötigte, so dass ein Rest im Gefäß bleibt.
Sobald Sie die Tür schließen, ist nochmals ein kurzes Pumpgeräusch zu hören.
– Automatischer Dampfstoß
■ Nach der Aufheizphase wird der Dampfstoß automatisch ausgelöst und das Wasser in den Garraum verdampft.
Nach erfolgter Dampfzufuhr das Gargut zu Ende garen.
- Manuell ausgelöste Dampfstöße
Sobald nach der Aufheizphase im Display "Dampfstoß" angezeigt wird, können die Dampfstöße nach den im Rezept vorgegebenen Zeiten ausgelöst werden.
Nutzen Sie zur Erinnerung den Kurzzeitwecker ⚙.
Zum gewünschten Zeitpunkt:
■ Die Sensortaste OK berühren.
Das Wasser wird in den Garraum verdampft.
Bei weiteren Dampfstößen verfahren Sie entsprechend.
Nach erfolgter Dampfzufuhr das Gargut zu Ende garen.
Restwasserverdampfung
Befindet sich am Ende oder bei Abbruch eines Garvorganges noch Wasser im Verdampfungssystem, so erhalten Sie die Aufforderung, dieses Restwasser zu verdampfen.
Sobald Sie den Betriebsartenwähler auf "0" drehen, erscheint der Hinweis, dass Sie zur Restwaserverdampfung die Betriebart "Klimagaren" wählen müssen. Bestätigen Sie den Hinweis mit "OK". Dieser Hinweis erscheint immer wieder, wenn Sie den Betriebsartenwähler nach einem Garvorgang auf "0" drehen und die Restwasserverdampfung nicht durchgeführt haben.
Die Aufforderung "Restwasser verdampfen" erscheint zudem
- bei Anwahl der Betriebsart "Klimagaren".
– bei Anwahl eines Automatikprogrammes mit Feuchteunterstützung.
Sie können die Restwaserverdampfung starten oder abbrechen.
Am besten ist es, die Restwasserverdampfung sofort zu starten, damit beim nächsten Garvorgang ausschließlich Frischwasser auf das Gargut verdampft wird.
Ablauf der Restwasserverdampfung
Bei der Restwasserverdampfung heizt das Gerät auf ca. 150 °C auf und das verbliebene Wasser wird in den Garraum verdampft. Je nach vorhandener Wassermenge kann die Restwasserverdampfung bis zu 30 Minuten dauern.
Bei der Restwasserverdampfung schlägt sich Feuchtigkeit im Garraum und an der Tür nieder. Entfernen Sie diese Niederschläge unbedingt nach dem Abkühlen des Garraumes.
Restwasserverdampfung sofort durchführen
■ Betriebsart "Klimagaren 🔊" wählen.
■ Den Hinweis "Restwasser verdampfen" mit der Sensortaste OK bestätigen.
Die Restwasserverdampfung wird sofort gestartet.
Im Display erscheint eine ungefähre Angabe der Restzeit.
Nach der Restwasserverdampfung wird die Betriebsart "Klimagaren" angeboten.
■ Den Betriebsartenwähler auf "0" drehen.
Klimagaren
Restwasserverdampfung abbrechen
Bei Anwahl der Betriebsart "Klimagaren" oder eines Automatikprogrammes mit Feuchteunterstützung erscheint die Aufforderung "Restwasser verdampfen".
■ Die Sensortaste ∧ oder ∨ mindestens 3 Sekunden lang berühren.
Die Restwasserverdampfung wird abgebrochen.
■ Anschließend können Sie den Garvorgang starten.
Die Aufforderung zur Restwasserverdampfung sollten Sie nicht zu oft abbrechen, da es unter sehr ungünstigen Umständen bei weiterem Einsaugen von Wasser zum Überlaufen des Verdampfungssystems in den Garraum kommen kann.
Entkalken
Das Verdampfungssystem sollte je nach Wasserhärte regelmäßig entkalkt werden.
Den Entkalkungsprozess können Sie jederzeit über den Menüpunkt "Entkalken" nach Auswahl der Betriebsart "Klimagaren" starten.
Nach einer bestimmten Zahl von Garvorgängen mit Feuchteunterstützung werden Sie aber automatisch aufgefordert, das Gerät zu entkalken, damit die einwandfreie Funktion erhalten bleibt.
Die letzten 10 Garvorgänge bis zum Entkalken werden angezeigt und heruntergezählt. Danach wird das Gerät für Garvorgänge mit Feuchteunterstützung gesperrt.
Alle Betriebsarten und Automatikprogramme ohne Feuchteunterstützung können weiterhin genutzt werden.
Die detaillierte Beschreibung der Entkalkung finden Sie im Kapitel "Reinigung und Pflege".
Eine Kurzzeit können Sie zum Überwachen separater Vorgänge, z. B. zum Eierkochen, einstellen.
Sie können maximal eine Kurzzeit von 9 Stunden und 59 Minuten eingeben.
Wenn Sie Zeiten für einen Garvorgang eingegeben haben, können Sie gleichzeitig eine Kurzzeit eingeben, z. B. als Erinnerung, dem Gargut nach einem Teil der Garzeit Gewürze hinzuzufügen oder es zu begießen.
Hinweis zur Betriebsart "Klimaga - ren 🔊": Nutzen Sie die Kurzzeit als Erinnerung, um die manuellen Dampfstöße zur gewünschten Zeit auszulösen.
Kurzzeit eingeben
■ Die Sensortaste ♠ berühren.
■ Im Display erscheint "0 : 00 : 00 Std : Min : Sek".
Die Stunden sind hell unterlegt.
■ Mit der Sensortaste ∧ oder ∨ zuerst die Stunden eingeben und mit der Sensortaste OK bestätigen.
Die Minuten werden hell unterlegt.
■ Mit der Sensortaste ∧ oder ∨ nun die Minuten eingeben und mit der Sensortaste OK bestätigen.
Die Sekunden werden hell unterlegt.
■ Mit der Sensortaste ∧ oder ∨ abschließend die Sekunden eingeben und mit der Sensortaste OK bestätigen.
Sie können die ablaufende Kurzzeit im Display verfolgen.
Nach Ablauf der Kurzzeit
- blinkt das Symbol ♩.
- ertönt ein Signal, wenn der Signalton eingeschaltet ist, siehe Kapitel "Einstellungen – Lautstärke – Signaltöne".
- wird die Zeit hochgezählt.
■ Abschließend die Sensortaste 🔒 berühren.
Kurzzeit ändern
■ Die Sensortaste 🔒 berühren.
■ Die Kurzzeit mit der Sensortaste ∨ a u f " - : - - : - - " stellen und blockweise neu eingeben. Jeder "Block" muss mit OK bestätigt werden.
Kurzzeit löschen
■ Die Sensortaste ⚠ berühren.
■ Die Kurzzeit mit der Sensortaste V auf " - : - - : - - " stellen.
■ Die Sensortaste OK berühren.
Bei E-Modellen können Sie gleichzeitig neben Garzeiten für den Backofen auch Garzeiten für eine beliebige Kochzone eingeben.
Maximal können Sie eine Garzeit von 9 Stunden und 59 Minuten eingeben.
■ Eine Kochzone (z. B. die Kochzone rechts vorn) einschalten.
Die Knebelbeleuchtung wird eingeschaltet und für kurze Zeit erscheinen im Display
- das Symbol für die Kochzone [.]
- 0:00 Std:Min
Solange das Kochzonensymbol angezeigt wird, können Sie die Garzeit für die Kochzone eingeben. Ist es erloschen, können Sie es durch leichtes Drehen des Kochzonenknebels wieder aufrufen.
Die Stunden sind hell unterlegt.
■ Mit der Sensortaste ∧ oder ∨ zuerst die Stunden eingeben und mit der Sensortaste OK bestätigen.
Die Minuten werden hell unterlegt.
■ Mit der Sensortaste ∧ oder ∨ nun die Minuten eingeben und mit der Sensortaste OK bestätigen.
Sie können den Ablauf der Garzeit verfolgen.
Nach Ablauf dieser Zeit schaltet sich die Kochzone automatisch aus. Neben dem Kochzonensymbol erscheint "Vorgang beendet".
Eingegebene Garzeit ändern
■ Die Sensortaste OK berühren.
■ "Kochzone" auswählen.
■ Die Sensortaste OK berühren.
■ Mit der Sensortaste ∧ oder ∨ die Zeit blockweise ändern und mit der Sensortaste OK bestätigen.
Bei einem Stromausfall werden alle Eingaben gelöscht.
Eingegebene Garzeit löschen
■ Die Sensortaste OK berühren.
■ "Kochzone" auswählen.
■ Die Sensortaste OK berühren.
■ Mit der Sensortaste ∧ oder ∨ die Zeit auf "-:- -" stellen.
■ Die Sensortaste OK berühren.
©
Tageszeit
Zur Auswahl stehen:
- Anzeige
- Zeitformat
- einstellen
Nach einem Netzausfall erscheint die aktuelle Tageszeit wieder. Das Gerät speichert diese Information für ca. 200 Stunden, danach wird wie bei der Erstinbetriebnahme "0:00" angezeigt.
Anzeige
Wählen Sie die Art der Tageszeitanzeige für das ausgeschaltete Gerät:
- ein
(Werkeinstellung)
Die Tageszeit wird immer angezeigt.
– ein für 60 Sekunden
Die Tageszeit wird nur für diesen Zeitraum angezeigt, wenn Sie eine Sensortaste ( , , OK) berühren.
- keine Anzeige
Das Display erscheint dunkel, die Tageszeit läuft im Hintergrund ab. Um sie sehen zu können, müssen Sie eine der beiden anderen Optionen wählen.
Zeitformat
Sie können das Zeitformat der Tageszeit wählen:
- 12 Std
12-Stunden-Anzeige
- 24 Std
(Werkeinstellung) 24-Stunden-Anzeige
Einstellen
Die Tageszeit kann nur eingestellt werden, wenn kein Garvorgang läuft.
Die Stunden sind hell unterlegt.
■ Zuerst stellen Sie mit der Sensortaste ∧ oder ∨ die Stunden ein und bestätigen Ihre Eingabe mit OK.
Die Minuten werden hell unterlegt.
■ Anschließend stellen Sie mit der Sensortaste ▲ oder ▼ die Minuten ein und bestätigen Ihre Eingabe mit OK.
Beleuchtung
- ein
Die Garraumbeleuchtung ist während des gesamten Garvorganges eingeschaltet.
– ein für 15 Sekunden
(Werkeinstellung)
Die Garraumbeleuchtung wird während eines Garvorganges nach 15 Sekunden ausgeschaltet.
Sie wird wieder für diesen Zeitraum eingeschaltet, wenn Sie eine Sensor-taste ( , , OK) berühren.
Katalysator
- ein
(Werkeinstellung)
Der Katalysator ist immer eingeschaltet.
– einmal aus
Der Katalysator ist für den nächsten Garvorgang ausgeschaltet.
Kühlgebläsenachlauf
Nach einem Garvorgang läuft das Kühlgebläse nach, damit sich keine Luft-feuchtigkeit im Garraum, an der Bedienblende oder am Schrankumbau niederschlagen kann.
- temperaturgesteuert
(Werkeinstellung)
Das Kühlgebläse wird bei einer Garraumtemperatur unter ca. 70 °C ausgeschaltet.
- zeitgesteuert
Das Kühlgebläse wird nach ca. 25 Minuten ausgeschaltet.
Im Garraum darf kein Gargut warmgehalten werden, wenn das Kühlgebläse zeitgesteuert ausgeschaltet wird.
Die Luftfeuchtigkeit steigt an und führt zum Beschlagen der Bedienblende, zur Tropfenbildung unter der Arbeitsplatte oder zum Beschlagen der Möbelfront.
Durch Kondenswasser kann
– der Schrankumbau/die Arbeitsplatte beschädigt werden.
– Korrosion im Gerät auftreten.
Aufheizphase
Die Aufheizphase der Betriebsarten "Heißluft plus ☐", "Ober-Unterhitze ☐" und "Bratautomatic ☐" kann generell geändert werden.
- schnell
(Werkeinstellung)
Alle Heizkörper werden eingeschaltet, um das Gerät möglichst schnell auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen.
- normal
Nur die Heizkörper der gewählten Betriebsart sind eingeschaltet.
Vorschlagstemperaturen
Es ist sinnvoll, die Vorschlagstemperaturen zu verändern, wenn Sie häufig mit abweichenden Temperaturen arbeiten.
Alle Betriebsarten, deren Vorschlags-temperaturen geändert werden können, sind aufgelistet.
Wenn Sie eine Betriebsart auswählen, wird die Vorschlagstemperatur hell unterlegt.
Gleichzeitig erscheint der Bereich, in dem Sie sie mit dem Temperaturwähler ändern können.
Ankochstoß (nur bei E-Modellen)
- ein
(Werkeinstellung)
Der Ankochstoß ist eingeschaltet.
Wenn eine Kochzoneneinstellung gewählt wird, wird die Kochzone zu Beginn mit maximaler Leistung beheizt, und dann automatisch auf die Fortkochstufe heruntergeregelt.
Während des Ankochstoßes ist die Knebelbeleuchtung rot.
Für einen einzelnen Garvorgang können Sie den Ankochstoß ausschalten, indem Sie den Kochstellenknebel erst für ca. 10 Sekunden auf eine höhere Kochzoneneinstellung drehen und dann auf die gewünschte zurückdrehen.
- aus
Der Ankochstoß ist ausgeschaltet. Zum Ankochen müssen Sie erst die maximale Kochzoneneinstellung wählen. Sobald das Gargut kocht, müssen Sie auf die Fortkochstufe manuell herunterregeln.
Display
Kontrast
Der Kontrast wird durch einen Balken mit sieben Segmenten dargestellt, bei dem ein Segment ausgefüllt ist.
Werkeinstellung: □二二■二二□
Sie ändern die Einstellung, in dem Sie mit der Sensortaste ∨ oder ∧ das ausgefüllte Segment nach links oder rechts verschieben.
Helligkeit
Die Helligkeit wird durch einen Balken mit sieben Segmenten dargestellt, bei dem ein Segment ausgefüllt ist.
Werkeinstellung: □ = = ≡ = = ■
Sie ändern die Einstellung, in dem Sie mit der Sensortaste ∨ oder ∧ das ausgefüllte Segment nach links oder rechts verschieben.
Lautstärke
Signaltöne
Die Lautstärke der Signaltöne wird durch einen Balken mit sieben Segmenten dargestellt, bei dem ein Segment ausgefüllt ist.
Werkeinstellung: □ = = ≡ = = ■
Sie ändern die Einstellung, in dem Sie mit der Sensortaste ∨ oder ∧ das ausgefüllte Segment nach links oder rechts verschieben.
Ist kein Segment mehr gefüllt, sind alle Signaltöne ausgeschaltet.
Tastenton
Der Tastenton wird durch einen Balken mit sieben Segmenten dargestellt, bei dem ein Segment ausgefüllt ist.
Werkeinstellung: □ = = ≡ = = ■
Sie ändern die Einstellung, in dem Sie mit der Sensortaste ∨ oder ∧ das ausgefüllte Segment nach links oder rechts verschieben.
Ist kein Segment mehr gefüllt, ist der Tastenton ausgeschaltet.
Frequenz
Die Frequenz der Signaltöne kann geändert werden. Je nach Einbausituation erreichen Sie damit eine Optimierung der Lautstärke.
Die Frequenzrasterung wird durch einen Balken mit 15 Segmenten dargestellt, bei dem ein Segment ausgefüllt ist. Jedes Segment entspricht einer anderen Frequenz.
Werkeinstellung:
Sie ändern die Einstellung, in dem Sie mit der Sensortaste ∧ oder ∨ das ausgefüllte Segment nach rechts oder links verschieben.
Ist das Segment ganz links ausgefüllt (Werkeinstellung), ertönt nach Ablauf einer Zeit viermal im Abstand von ca. 15 Sekunden ein kurzes Signal.
Ist ein anderes Segment ausgefüllt, er- tönt nach Ablauf einer Zeit für ca. fünf Minuten ein dauerhaftes Signal mit der gewählten Frequenz.
Sicherheit
Inbetriebnahmesperre
Die Inbetriebnahmesperre verhindert das unbeabsichtigte Einschalten des Gerätes.
- aus
(Werkeinstellung)
Das Gerät ist entriegelt und die Bedienung ist möglich.
- ein
Das Gerät wird verriegelt und die Bedienung ist gesperrt.
Bei ausgeschaltetem Gerät wird im Display angezeigt.
Die Kurzzeit 🔒 kann weiterhin genutzt werden.
Die Inbetriebnahmesperre bleibt nach einem Netzausfall eingeschaltet.
Inbetriebnahmesperre für einen Garvorgang ausschalten
Backofen
■ Betriebsart wählen.
Im Display erscheint ein Hinweis zur Inbetriebnahmesperre.
■ Die Sensortaste OK 3 Sekunden berühren.
Der Hinweis erlischt und der Backofen wird eingeschaltet.
Kochzone
■ Die Kochzone einschalten.
Im Display erscheint ein Hinweis zur Inbetriebnahmesperre.
■ Die Sensortaste OK 3 Sekunden berühren.
■ Sobald der Hinweis erlischt, sofort die Kochzone aus- und wieder einschalten.
Die Kochzone ist jetzt in Betrieb.
Auch für die weiteren Kochzonen ist die Inbetriebnahmesperre ausgeschaltet.
Temperaturformat
- °C
(Werkeinstellung)
- °F
Händler
Dieser Punkt ermöglicht dem Fachhandel, die Geräte ohne Beheizung zu präsentieren. Für den privaten Gebrauch benötigen Sie diese Einstellung nicht.
- aus
(Werkeinstellung)
- Messeschaltung
Folgen Sie den Hinweisen im Display, um die Messeschaltung einzuschalten.
Messeschaltung ausschalten
Haben Sie aus Versehen die Messe- schaltung aktiviert, so können Sie sie folgendermaßen wieder ausschalten:
■ "Einstellungen 🔍" wählen.
■ "Händler" wählen und mit OK bestätigen.
■ "aus" wählen und mit OK bestätigen.
■ Die Sensortaste OK 4 Sekunden berühren.
■ Den abschließenden Hinweis mit OK bestätigen.
Werkeinstellung
– Alle Einstellungen
Alle geänderten Einstellungen werden auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt.
– Vorschlagstemperaturen
Nur die geänderten Vorschlagstemperaturen werden auf die Werkeinstellung zurückgesetzt.
Prüfgerichte nach EN 60350
| Prüfgericht Bleche/ Form | Betriebsart Einschub ebene | - Temperature in °C | Garzeit in Min. | Vorheizen | |
| Spritz-gebäck (8.4.1) | 1 Blech Heißluft plus 2 140 | 2) | 30–50 nein | ||
| 2 Bleche 1) | Heißluft plus 1, 3 140 | 2) | 30–50 nein | ||
| 3 Bleche 1) | Heißluft plus 1, 3, 5 140 | 2) | 35–55 nein | ||
| 1 Blech Ober-Unterhitze 2 160 | 2) | 15–33 ja | |||
| Small cakes (8.4.2) | 1 Blech Heißluft plus 2 150 | 2) | 25–40 nein | ||
| 2 Bleche Heißluft plus 2, 4 150 | 2) | 25–40 ja | |||
| 1 Blech Ober-Unterhitze 3 160 | 3) | 20–35 ja | |||
| Wasser-biskuittorte (8.5.1) | Springform ∅ 26 cm | Heißluft plus 2 185 | 2) | 22–30 nein | |
| Springform ∅ 26 cm | Ober-Unterhitze 3 180 | 2) | 20–30 ja | ||
| Apple pie (8.5.2) | Springform ∅ 20 cm | Heißluft plus 2 170 | 2) | 80–100 nein | |
| Springform ∅ 20 cm | Ober-Unterhitze 1 180 | 2)4) | 80–95 nein | ||
| Toast bräunen (9.1) | Rost Grill groß 3 300 | 5–9 | nein | ||
| Beefburger grillen (9.2) | Rost auf Univer-salblech | Grill groß 4 300 | 1. Seite: | 8–15 | ja, 5 Minu-ten |
| 2. Seite: | |||||
| 8–16 | |||||
1) Entnehmen Sie die Bleche zu unterschiedlichen Zeitpunkten, wenn das Backgut bereits vor Ablauf der angegebenen Backzeit ausreichend gebräunt ist.
2) Setzen Sie während der Aufheizphase nicht die Schnellaufheizung ein, siehe Kapitel "Einstellungen – Aufheizphase – normal".
3) Schalten Sie den Katalysator aus, siehe Kapitel "Einstellungen – Katalysator – einmal aus".
4) Schalten Sie nach Auswahl von Betriebsart und Temperatur die "Feuchtereduktion" ein.
Energie-Effizienzklasse nach EN 50304
Energie-Effizienzklasse: A
Die Bestimmung erfolgt mit der Betriebsart Heißluft plus ☐ ohne eingebaute FlexiClip-Vollauszüge. Der Katalysator ist während der Messung auszuschalten, siehe Kapitel "Einstellungen – Katalysator – einmal aus".
⚠️ Verwenden Sie zum Reinigen des Gerätes auf keinen Fall ein Dampf-Reinigungsgerät. Der Dampf kann an spannungsführende Teile gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Gerätefront
Entfernen Sie Verschmutzungen der Gerätefront am besten sofort. Wirken Verschmutzungen länger ein, lassen sie sich unter Umständen nicht mehr entfernen, und die Oberflächen können sich verfärben oder verändern.
Reinigen Sie die Gerätefront mit einem sauberen Schwammtuch, Handspülmittel und warmem Wasser oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch. Trocknen Sie sie anschließend mit einem weichen Tuch.
Alle Oberflächen sind kratzempfindlich. Bei Glasflächen können Kratzer unter Umständen zum Zerbrechen führen.
Alle Oberflächen können sich verfärben oder verändern, wenn sie mit ungeeigneten Reinigungsmitteln in Berührung kommen.
Vermeiden Sie Beschädigungen der Oberflächen! Verwenden Sie bei der Reinigung keine
- soda-, ammoniak-, säure- oder chloridhaltigen Reinigungsmittel.
- kalklösenden Reinigungsmittel.
– scheuernden Reinigungsmittel, z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch, Putzsteine.
– lösemittelhaltigen Reinigungsmittel.
– Edelstahl-Reinigungsmittel.
– Geschirrspülmaschinen-Reiniger. - Backofensprays.
- Glasreiniger.
- scheuernden harten Schwämme und Bürsten, z. B. Topfschwämme.
- Schmutzradierer.
- scharfen Metallschaber.
Zubehör
Backblech, Universalblech
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean-veredelt.
Beachten Sie die Reinigungs- und Pflegehinweise im Kapitel "PerfectClean-veredeltes Email".
Rost, Aufnahmegitter
Die verchromte Oberfläche ist PerfectClean-veredelt.
Für Rost und Aufnahmegitter gelten daher die gleichen Reinigungs- und Pflegehinweise wie für PerfectClean-ver-edeltes Email, siehe gleichnamiges Kapitel.
Speisenthermometer
Reinigen Sie das Speisenthermometer nur mit einem feuchten Tuch.
Das Speisenthermometer darf nicht in Wasser gelegt oder in der Geschirrspülmaschine gereinigt werden, da es dadurch beschädigt wird.
FlexiClip-Vollauszüge
Die FlexiClip-Vollauszüge nicht in der Geschirrspülmaschine reinigen. Das Spezialfett der Vollauszüge wird herausgewaschen.
Verwenden Sie bei der Reinigung keine
- scheuernden Reinigungsmittel, z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch, Putzsteine.
- Edelstahl-Reinigungsmittel.
– scheuernden harten Schwämme und Bürsten, z. B. Topfschwämme.
Achten Sie bei der Reinigung darauf, dass das Spezialfett aus den Vollauszügen nicht herausgewaschen wird. Vermeiden Sie häufiges
– Einweichen in heißer Spülmittellauge.
– Reinigen mit Backofenspray.
– Reinigen des Kugellagers.
Reinigen Sie die FlexiClip-Vollauszüge am besten nach jedem Garvorgang. So können Verschmutzungen nicht ein- trocknen oder bei weiterem Benutzen festbrennen.
Mehrfache Benutzung ohne zwischenzeitliche Reinigung kann zu erhöhtem Reinigungsaufwand führen.
Normale Verschmutzungen
Reinigen Sie die Oberflächen mit einem sauberen Schwammtuch, Handspülmittel und warmem Wasser oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch. Trocknen Sie sie anschließend mit einem weichen Tuch.
Entfernen Sie Reste von Reinigungsmitteln gründlich, da sie den Antihafteffekt behindern.
Hartnäckige Verschmutzungen
Bei Bedarf können Sie auch die harte Seite des Geschirrreinigungsschwammes verwenden. Die Reinigung wird erleichtert, wenn Sie die Rückstände mit Spülmittellauge anfeuchten und einige Minuten einweichen lassen.
Gegebenenfalls können Sie die Vollauszüge in heißer Spülmittellauge kurz (ca. 10 Minuten) einweichen.
Nach der Reinigung können Verfärbungen oder Aufhellungen auf den Vollauszügen zurückbleiben. Die Gebrauchseigenschaften werden dadurch aber nicht beeinträchtigt.
Beachten Sie darüber hinaus:
Beim Backen von Kuchen mit sehr feuchtem Belag, z. B. Pflaumenkuchen, kann unter ungünstigen Umständen Fruchtsaft überlaufen und die Vollauszüge verkleben, so dass sie nur noch schlecht oder gar nicht mehr herausgezogen werden können.
Verwenden Sie zur Reinigung nur die beschriebenen Hilfsmittel und benutzen Sie zum Reinigen des Kugellagers eine weiche Bürste.
Vollauszüge nachfetten
Sollte die Wirkung des Spezialfetts in den Vollauszügen nachlassen, können Sie zur Erhaltung der Auszugseigenschaften bei Bedarf nachfetten.
Das Spezialfett erhalten Sie im Miele Fachhandel oder Kundendienst.
Verwenden Sie nur dieses Spezialfett, da es auf die hohen Temperaturen im Garraum abgestimmt ist. Andere Fette können beim Aufheizen verharzen und die Vollauszüge verkleben.
Garraum
⚠️ Verbrennungsgefahr! Lassen Sie den Garraum vor dem Reinigen von Hand erst abkühlen.
Reinigen Sie den Garraum am besten nach jeder Benutzung. Durch nachfolgende Garvorgänge brennen Verschmutzungen immer intensiver fest und erschweren die Reinigung unnötig. Im Extremfall können starke Verschmutzungen die Oberflächen sogar beschädigen.
Der emaillierte Garraum ist PerfectClean-veredelt.
Beachten Sie die Reinigungs- und Pflegehinweise im Kapitel "PerfectClean-veredeltes Email".
Durch die hellgraue Farbe des Emails wirkt der Garraum sehr hell und bietet optimale Sicht auf das Gargut. Darüber hinaus lassen sich eventuelle Verschmutzungen nach Back- oder Bratvorgängen leicht feststellen und beseitigen.
Die Rückwand ist mit dunkelgrauem katalytischem Email beschichtet. Beachten Sie die Reinigungs- und Pflegehinweise im Kapitel "Katalytisches Email".
Zum bequemeren Reinigen können Sie
- die Tür abnehmen.
– die Tür auseinanderbauen. - die FlexiClip-Vollauszüge herausnehmen.
– die Aufnahmegitter herausnehmen. - die katalytisch beschichtete Rückwand herausnehmen.
- den Oberhitze-/Grillheizkörper absenken.
Lesen Sie dazu die Kapitel auf den folgenden Seiten.
Dichtung, Türinnenseite
Die Dichtung zwischen Türinnenseite und Garraum kann durch Fettrückstände spröde werden und brechen.
Reinigen Sie daher die Dichtung und die Türinnenseite am besten nach jeder Benutzung mit einem sauberen Schwammtuch, Handspülmittel und warmem Wasser oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch. Trocknen Sie sie anschließend mit einem weichen Tuch.
PerfectClean-veredeltes Email
PerfectClean-veredelte Oberflächen überzeugen durch
- hervorragenden Antihafteffekt,
– außergewöhnlich einfache Reinigung.
Zubereitetes Gargut lässt sich noch leichter ablösen, Verschmutzungen nach Back- oder Bratvorgängen lassen sich noch einfacher entfernen als von den bisher verwendeten Emails.
PerfectClean-veredelt sind:
- Garraum,
- Backblech,
- Universalblech.
Damit Sie die Vorteile Antihaftung und Leichtreinigung viele Jahre nutzen können, beachten Sie die nachfolgenden Pflegehinweise.
PerfectClean-veredelte Oberflächen sind in ihrer Pflege vergleichbar mit Glas.
Auf PerfectClean-veredelten Oberflächen können Sie Gargut zerschneiden und zerteilen, wie Sie es von herkömmlich emaillierten Blechen gewohnt sind.
Beschädigungsgefahr!
Benutzen Sie keine Keramik-Messer auf PerfectClean-veredelten Oberflächen, da sie Kratzer verursachen können.
Für einen optimalen Gebrauch ist es wichtig, die Oberflächen nach jeder Benutzung zu säubern.
Der Antihafteffekt verschlechtert sich, wenn die PerfectClean-veredelte Oberfläche durch Rückstände aus vorhergehenden Benutzungen zugedeckt ist. Mehrfache Benutzung ohne zwischenzeitliche Reinigung kann zu erhöhtem Reinigungsaufwand führen.
Beschädigungsgefahr!
Ungeeignete Reinigungsmittel können die PerfectClean-Veredelung beschädigen.
Reinigen Sie PerfectClean-veredelte Oberflächen nicht im Geschirrspüler und benutzen Sie bei der Reinigung niemals
– scheuernde Reinigungsmittel, wie z. B. Scheuerpulver, Scheuermilch, Putzsteine,
– Reinigungsmittel für Glaskeramik-Kochfelder,
- Stahlwolle,
- scheuernde Schwämme, wie z. B. Topfschwämme oder gebrauchte Schwämme, die noch Reste von Scheuermitteln enthalten,
- Backofenspray auf PerfectClean-ver-edelten Oberflächen mit erhöhter Temperatur oder langer Einwirkzeit,
- punktuelle Reinigung mit mechanischen Reinigungsmitteln.
Entfernen Sie Rückstände von Reinigungsmitteln gründlich mit klarem Wasser, da diese den Antihafteffekt behindern.
Normale Verschmutzungen
Benutzen Sie einen Geschirrreinigungsschwamm, Handspülmittel und heißes Wasser.
Bei Bedarf können Sie auch die harte Seite des Geschirrreinigungsschwammes benutzen.
Weichen Sie Rückstände auf Back- und Universalblech einige Minuten mit Spülmittellauge ein.
Hartnäckige Verschmutzungen
Beschädigungsgefahr! Das katalytische Email wird durch Backofenspray beschädigt. Bauen Sie die katalytisch emaillierten Teile aus, bevor Sie Backofenspray be-nutzen.
Tragen Sie auf die kalten Oberflächen Backofenspray auf und lassen Sie es kurz (ca. 10 Minuten) einwirken. Wenn Sie den speziellen Miele Backofenreiniger benutzen, kann die Einwirkzeit, wie auf der Verpackung angegeben, verlängert werden. Wenn erforderlich, können Sie nach der Einwirkzeit zusätzlich bei aufgetragenem Backofenspray/-reiniger die harte Seite eines Geschirrreinigungsschwammes einsetzen.
Bei Bedarf wiederholen Sie diese Schritte.
Entfernen Sie Rückstände von Backofenspray gründlich mit klarem Wasser, und trocknen Sie die Oberflächen ab.
Für festgebackene Rückstände können Sie einen Glasschaber oder eine Edelstahl-Spirale (z. B. Spontex Spirinette) benutzen.
Mit den beschriebenen Hilfsmitteln lassen sich die Oberflächen gründlich reinigen.
Wenn PerfectClean-veredelte Oberflächen durch unsachgemäße Handhabung beschädigt worden sein sollten, bleiben Antihaftung und leichte Reinigungsfähigkeit aber mindestens so gut wie bei pflegeleichten Emails.
Beachten Sie darüber hinaus:
- Verschmutzungen, wie z. B. Obstsaft und Kuchenteig von schlecht schließenden Backformen, lassen sich leichter entfernen, solange der Garraum noch etwas warm ist.
- Durch übergelaufene Obstsäfte oder Bratrückstände können bleibende farbliche Veränderungen oder matte Stellen entstehen.
Diese beeinträchtigen nicht die Eigenschaften der Veredelung. Versuchen Sie nicht, diese Flecken auf jeden Fall zu entfernen.
Benutzen Sie nur die beschriebenen Hilfsmittel.
Katalytisches Email
Die Rückwand des Garraums ist mit dunkelgrauem katalytischem Email beschichtet, das sich bei hohen Temperaturen selbstständig von Öl- und Fettverschmutzungen reinigt.
Je höher die Temperatur, umso wirkungsvoller ist der Vorgang.
Beschädigungsgefahr! Das katalytische Email verliert die selbstständig wirkenden Reinigungseigenschaften durch Einwirkung von Scheuermitteln, kratzenden Bürsten und Schwämmen sowie Backofenspray/-reiniger. Bauen Sie die katalytisch emaillierten Teile aus, bevor Sie Backofenspray/-reiniger benutzen.
Verschmutzungen durch Gewürze, Zucker oder Ähnliches entfernen
■ Bauen Sie die Rückwand aus (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Rückwand ausbauen").
■ Reinigen Sie sie von Hand mit warmem Wasser, Handspülmittel und einer weichen Bürste.
■ Spülen Sie die Rückwand gründlich ab. Lassen Sie sie trocknen, bevor Sie sie wieder einbauen.
Öl- und Fettverschmutzungen entfernen
■ Nehmen Sie das Zubehör aus dem Garraum.
■ Bauen Sie die Aufnahmegitter aus (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Aufnahmegitter mit Flexi-Clip-Vollauszügen ausbauen").
■ Entfernen Sie grobe Verschmutzungen von den PerfectClean-veredelten Oberflächen und der Türinnenseite, bevor Sie den Reinigungsprozess starten. So können diese Verschmutzungen nicht einbrennen.
■ Wählen Sie die Betriebsart Heißluft plus 📁 und 250 °C.
■ Lassen Sie den leeren Garraum mindestens 1 Stunde aufheizen.
Die Dauer richtet sich nach dem Grad der Verschmutzung.
Wenn das katalytische Email stark verschmutzt ist, kann sich während des Reinigungsprozesses ein Film im Garraum niederschlagen.
⚠️ Verbrennungsgefahr! Lassen Sie den Garraum vor dem Reinigen von Hand erst abkühlen.
■ Reinigen Sie abschließend die Türinnenseite und den Garraum mit einem sauberen Schwammtuch, Handspülmittel und warmem Wasser oder einem sauberen, feuchten Mikrofasertuch.
Jedes weitere Aufheizen auf hohe Temperaturen beseitigt noch vorhandene Verschmutzungen allmählich.
Reinigung und Pflege
Tür ausbauen
Die Tür ist durch Halterungen mit den Türscharnieren verbunden.

Bevor Sie die Tür von den Halterungen abziehen können, müssen Sie erst die Sperrbügel an beiden Türscharnieren entriegeln.
■ Öffnen Sie die Tür vollständig.

■ Entriegeln Sie die Sperrbügel, indem Sie sie bis zum Anschlag drehen.
Beschädigungsgefahr!
Ziehen Sie die Tür niemals waage-recht von den Halterungen, da diese an den Backofen zurückschlagen.
Ziehen Sie die Tür niemals am Tür- griff von den Halterungen, da er ab- brechen könnte.
■ Schließen Sie die Tür bis zum Anschlag.

■ Fassen Sie die Tür seitlich an und ziehen Sie sie nach oben von den Halterungen ab. Achten Sie darauf, dass sie dabei nicht verkantet.
Tür auseinanderbauen
Die Tür besteht aus einem offenen System von drei Glasscheiben, die zum Teil wärmereflektierend beschichtet sind.
Wenn Sie den Backofen benutzen, wird zusätzlich Luft durch die Tür geleitet, so dass die Außenscheibe kühl bleibt.
Sollten sich im Raum zwischen den Scheiben Verschmutzungen niederschlagen, können Sie die Tür auseinanderbauen, um die Innenseiten der Scheiben zu reinigen.
Beschädigungsgefahr!
Beachten Sie bei der Reinigung der Scheiben auch die Hinweise, die für die Backofenfront gelten.
Durch Kratzer kann das Glas zerstört werden. Benutzen Sie keine Scheuermittel, keine harten
Schwämme oder Bürsten und keine scharfen Metallschaber. Sie verkratzen die Oberfläche.
Benutzen Sie kein Backofenspray.
Die Oberfläche der Aluminium-Profile wird beschädigt.
Bewahren Sie die ausgebauten
Scheiben sicher auf, damit sie nicht zerbrechen.
⚠️ Verletzungsgefahr!
Bauen Sie die Tür immer aus, bevor Sie sie auseinanderbauen.
■ Legen Sie die Türaußenscheibe auf eine weiche Unterlage (z. B. ein Geschirrtuch), um Kratzer zu vermeiden. Es ist sinnvoll, dabei den Griff neben die Tischkante zu legen, damit die Scheibe eben aufliegt.

- Öffnen Sie die beiden Arretierungen für die Türscheiben durch eine Drehbewegung nach außen.
Jetzt können Sie die Türinnenscheibe und die mittlere Scheibe ausbauen.
Reinigung und Pflege

text_image
1. 2.■ Heben Sie die Türinnenscheibe leicht an und ziehen Sie sie aus der Kunststoffleiste heraus.

text_image
1. 2.■ Heben Sie die mittlere Scheibe leicht an und ziehen Sie sie samt Dichtprofil heraus.
■ Lösen Sie das Dichtprofil von der Scheibe.
■ Reinigen Sie die Scheiben und die anderen Einzelteile. Benutzen Sie ein sauberes Schwammtuch, Handspülmittel und warmes Wasser oder ein sauberes, feuchtes Mikrofasertuch.
■ Trocknen Sie die Teile mit einem weichen Tuch.
Bauen Sie die Tür anschließend wieder sorgfältig zusammen:

■ Befestigen Sie das Dichtprofil an der mittleren Scheibe.

text_image
1. 2.■ Bauen Sie die mittlere Scheibe samt Dichtprofil ein.

text_image
1. 2.■ Schieben Sie die Türinnenscheibe in die Kunststoffleiste und legen Sie sie zwischen die Arretierungen. Der Schriftzug "Miele" muss auf dem Kopf lesbar sein.

■ Schließen Sie die beiden Arretierungen für die Türscheiben durch eine Drehbewegung nach innen.
Die Tür ist wieder zusammengebaut.
Tür einbauen

■ Fassen Sie die Tür seitlich an und stecken Sie sie auf die Halterungen der Scharniere. Achten Sie darauf, dass sie dabei nicht verkantet.
Reinigung und Pflege
■ Öffnen Sie die Tür vollständig.
Beschädigungsgefahr! Sie müssen die Sperrbügel unbedingt wieder verriegeln, da die Tür sich sonst von den Halterungen lösen und beschädigt werden kann.

■ Verriegeln Sie die Sperrbügel wieder, indem Sie sie bis zum Anschlag in die Waagerechte drehen.
Aufnahmegitter mit FlexiClip-Vollauszügen ausbauen
⚠ Verletzungsgefahr! Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der Garraum muss abgekühlt sein.
Benutzen Sie den Backofen niemals ohne eingebaute Aufnahmegitter.
Sie können die Aufnahmegitter zusammen mit den FlexiClip-Vollauszügen ausbauen.
Wenn Sie die FlexiClip-Vollauszüge vorher separat ausbauen wollen, folgen Sie den Hinweisen im Kapitel "Ausstattung – FlexiClip-Vollauszüge ein- und ausbauen".

text_image
1. 2.■ Ziehen Sie die Aufnahmegitter vorn aus der Befestigung (1.) und nehmen Sie sie heraus (2.).
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Bauen Sie die Teile sorgfältig ein.
Rückwand ausbauen
⚠️ Verletzungsgefahr! Benutzen Sie den Backofen niemals ohne eingebaute Rückwand.
Sie können die Rückwand zu Reinigungszwecken ausbauen.
⚠️ Verbrennungsgefahr! Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der Garraum muss abgekühlt sein.
■ Trennen Sie den Backofen elektrisch vom Netz. Ziehen Sie dazu den Netzstecker oder schalten Sie die Sicherung der Elektroinstallation aus.
■ Bauen Sie die Aufnahmegitter aus.
■ Lösen Sie die vier Schrauben an den Ecken der Rückwand und nehmen Sie die Rückwand heraus.
■ Reinigen Sie die Rückwand. Beachten Sie die Hinweise im Kapitel "Katalytisches Email".
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Bauen Sie die Rückwand so ein, dass die Lüftungsöffnungen links und oberhalb der Ansaugöffnung für das Gebläse liegen.
■ Heben Sie die Trennung des Backofens vom Elektronetz wieder auf.
Oberhitze-/Grillheizkörper absenken
⚠️ Verbrennungsgefahr! Die Heizkörper müssen ausgeschaltet sein. Der Garraum muss abgekühlt sein.
■ Bauen Sie die Aufnahmegitter aus.

■ Lösen Sie die Flügelmutter.
Beschädigungsgefahr! Drücken Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper niemals mit Gewalt herunter.
■ Senken Sie den Oberhitze-/Grillheizkörper vorsichtig ab.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Bauen Sie die Teile sorgfältig ein. Ziehen Sie die Flügelmutter wieder fest an.
Entkalken ↗
Verwenden Sie zum Entkalken ausschließlich die beiliegenden Entkalkungstabletten. Sie wurden speziell entwickelt, um das Entkalken zu optimieren. Sie erhalten Ersatz im Miele Fachhandel oder Kundendienst. Andere Mittel beschädigen das Gerät.
Beachten Sie das Mischungsverhältnis des Entkalkungsmittels. Das Gerät wird sonst beschädigt.
Reinigen Sie nach dem Entkalken den Garraum, damit keine Entkalkungsreste zurückbleiben.
Zeitpunkt für einen Entkalkungs- vorgang
Sie können einen Entkalkungsvorgang jederzeit durchführen.
Nach einer bestimmten Zahl von Garvorgängen mit Feuchteunterstützung werden Sie aber automatisch aufgefordert, das Gerät zu entkalken, damit die einwandfreie Funktion erhalten bleibt.
Die letzten 10 Garvorgänge bis zum Entkalken werden angezeigt und heruntergezählt. Danach wird das Gerät für Garvorgänge mit Feuchteunterstützung gesperrt.
Alle Betriebsarten und Automatikprogramme ohne Feuchteunterstützung können weiterhin genutzt werden.
Entkalkungsvorgang (Übersicht)
Der Entkalkungsvorgang dauert ca. 90 Minuten und läuft in mehreren Schritten ab:
① Entkalkungsvorgang vorbereiten
② Entkalkerflüssigkeit einsaugen
③ Einwirkphase
④ Spülvorgang 1
⑤ Spülvorgang 2
⑥ Spülvorgang 3
⑦ Restwasserverdampfung
Entkalkungsvorgang vorbereiten
■ Lösen Sie eine Entkalkungstablette in ca. 600 ml kaltem Leitungswasser auf.
■ Setzen Sie das Universalblech in die oberste Einschubebene, um die Entkalkerflüssigkeit nach der Verwendung aufzufangen.
Damit Sie das Gefäß mit dieser Flüssigkeitsmenge nicht unter das Einfüllrohr halten müssen, liegt Ihrem Gerät ein Kunststoffschlauch mit Halter (Saugnapf) bei.

■ Befestigen Sie den Kunststoffschlauch mit einem Ende am Einfüllrohr. Stellen Sie das andere Ende bis auf den Gefäßboden in die Entkalkerflüssigkeit und befestigen Sie es mit dem Halter im Gefäß.
■ Schließen Sie die Tür.
Entkalkungsvorgang durchführen
■ Die Betriebsart "Klimagaren 🔊" wählen und den Menüpunkt "Entkalken" aufrufen.
Folgen Sie den Hinweisen.
■ Starten Sie den Einsaugvorgang mit der Sensortaste OK.
Sie können diesen Vorgang anhand der Segmentanzeige verfolgen. Die Pumpe ist während des Vorgangs deutlich zu hören.
Die tatsächlich eingesaugte Flüssigkeitsmenge kann geringer sein als die geforderte, so dass ein Rest im Gefäß zurückbleibt. Füllen Sie dennoch ca. 300 ml Wasser nach, da das System während der Einwirkphase nochmals etwas Flüssigkeit einsaugt.
Nach dem Einsaugen der Entkalkerflüssigkeit
– wird "Einwirkphase" angezeigt. Diese dauert ca. 60 Minuten.
- können Sie die Restzeit der Einwirkphase verfolgen.
Etwa alle fünf Minuten saugt das System nochmals etwas Flüssigkeit ein; Pumpgeräusche sind für einen Moment hörbar.
Während des gesamten Prozesses bleiben Garraumbeleuchtung und Kühlgebläse eingeschaltet.
Nach dem Entkalkungsprozess muss das Verdampfungssystem von Resten der Entkalkerflüssigkeit gereinigt werden.
Die entsprechenden Hinweise erscheinen im Display.
Zum Reinigen wird dreimal ca. 1 | Leitungswasser durch das Verdampfungssystem gepumpt und auf dem Universalblech aufgefangen.
■ Das Universalblech mit der aufgefangenen Entkalkerflüssigkeit entnehmen, leeren und wieder in die oberste Einschubebene setzen.
■ Den Kunststoffschlauch aus dem Gefäß nehmen, das Gefäß mit ca. 1 l Frischwasser füllen, in den Garraum stellen und den Kunststoffschlauch wieder im Gefäß befestigen.
■ Den ersten Spülgang starten.
■ Diesen Vorgang noch zweimal wiederholen.
Leeren Sie das Universalblech vor dem zweiten und dritten Spülgang.
Nach dem dritten Spülgang erfolgt die Beseitigung des Restwassers aus dem Verdampfungssystem.
Nehmen Sie vor der Restwasserverdampfung den Kunststoffschlauch und das Gefäß aus dem Garraum.
Zur "Restwasserverdampfung" wird das Gerät aufgeheizt. Sie können die Restzeit im Display verfolgen.
Lassen Sie den Garraum vor dem Reinigen von Hand erst abkühlen. Verbrennungsgefahr!
■ Entnehmen Sie das Universalblech mit der aufgefangenen Flüssigkeit und reinigen Sie abschließend das abgekühlte Gerät von eventuellen Feuchtigkeitsniederschlägen und Resten des Entkalkungsmittels.
Schließen Sie die Tür erst, wenn der Garraum trocken ist.
Die meisten Störungen und Fehler, die im täglichen Betrieb auftreten können, können Sie selbst beheben. Die nachfolgende Übersicht soll Ihnen dabei helfen. Können Sie hiermit die Ursache einer Störung nicht finden oder beseitigen, verständigen Sie bitte den Kundendienst.
⚠️ Öffnen Sie auf keinen Fall selbst das Gehäuse des Gerätes!
Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur vom Hersteller autorisierte Fachkräfte durchführen.
Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
| Problem Ursache und Behebung | |
| Das Display ist dunkel. | – Prüfen Sie, ob die Tageszeitanzeige so eingestellt ist, dass sie nicht angezeigt wird, siehe Kapitel "Einstellungen – Tageszeit – Anzeige.– Prüfen Sie, ob die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst hat. Fordern Sie eine Elektro-Fachkraft oder den Kundendienst an. |
| Der Garraum wird nicht heiß. | – Prüfen Sie, ob die Inbetriebnahmesperre 📋 eingeschaltet ist.– Prüfen Sie, ob die Messeschaltung eingeschaltet ist, siehe Kapitel "Einstellungen – Händler".– Prüfen Sie, ob die Sicherung der Hausinstallation ausgelöst hat. Fordern Sie eine Elektro-Fachkraft oder den Kundendienst an. |
| Nach einem Garvorgang ist ein Betriebsgeräusch zu hören. | Nach einem Garvorgang bleibt das Kühlgebläse eingeschaltet, siehe Kapitel "Einstellungen – Kühlgebläsenachlauf". |
| Die obere Garraumbeleuchtung ist defekt. | ■ Das Gerät elektrisch vom Netz trennen:Den Netzstecker des Gerätes ziehen oder die Sicherung der Hausinstallation ausschalten. |
![]() | ■ Die Lampenabdeckung mit einer Vierteldrehung nach links lösen und nach unten aus dem Gehäuse herausziehen.■ Die Halogenlampe auswechseln (Osram 66725 AM/A, 230 V, 25 W, G9).■ Die Lampenabdeckung in das Gehäuse einsetzen und durch Drehung nach rechts befestigen.■ Das Gerät wieder elektrisch anschließen. |
| Die seitliche Garraumbeleuchtung ist defekt. | ■ Das Gerät elektrisch vom Netz trennen:Den Netzstecker des Gerätes ziehen oder die Sicherung der Hausinstallation ausschalten.■ Das Aufnahmegitter herausnehmen.■ Mit dem mitgelieferten Öffner das Lampenglas aus dem Rahmen lösen.■ Die Halogenlampe auswechseln (Osram 66725 AM/A, 230 V, 25 W, G9).■ Die Lampenabdeckung in die Halterung drücken, und das Aufnahmegitter einsetzen.■ Das Gerät wieder elektrisch anschließen. |
![]() | |
| Der Kuchen/das Gebäck ist nach der in der Backta-belle angegebenen Zeit noch nicht gar. | – Prüfen Sie, ob die richtige Temperatur eingestellt ist.– Prüfen Sie, ob Sie das Rezept verändert haben. Die Zugabe von mehr Flüssigkeit, mehr Eiern erfordert aufgrund des feuchteren Teiges eine längere Backzeit. |
| Der Kuchen/das Gebäck hat Bräu-nungsunterschiede. | Ein gewisser Unterschied in der Bräunung ist immer vorhanden. Prüfen Sie bei einem sehr großen Bräunungsunter-schied, ob die richtige Temperatur und Einschubebene ge-wählt wurden.Bei Ober-Unterhitze ☐ spielt auch das Material und die Farbe der Backform eine Rolle. Helle, blanke Formen sind nicht so gut geeignet. |
| Das katalytische Email hat rostfarbene Verfleckungen. | Beim Braten auf dem Rost werden durch den Luftstrom teilweise Gewürze mitgerissen, die sich an den Innenwänden absetzen. Solche Flecken werden durch die Katalyse nicht entfernt; sie lassen sich mit warmem Wasser, Handspülmittel und einer weichen Bürste entfernen. |
| Im Display steht der Hinweis "Max. Betriebsdauer erreicht". | Die Sicherheitsausschaltung wurde aktiviert.Das Gerät ist sofort wieder betriebsbereit, wenn Sie es aus- und wieder einschalten. |
| Im Display erscheint ein Fehler-code: F + Ziffern. | Bei folgenden Fehlercodes können Sie selbst tätig werden:- Fehler 54: Das Speisenthermometer ist defekt.Sobald Sie das Speisenthermometer aus dem Garraum nehmen, erlischt die Fehlermeldung. Im Fachhandel oder im Miele Kundendienst erhalten Sie ein neues Speisenthermometer.Bei anderen Fehlercodes fordern Sie bitte den Kunden-dienst an. |
Kundendienst
Bei Störungen, die Sie nicht selbst be- seitigen können, benachrichtigen Sie bitte
- Ihren Miele Fachhändler
oder
– den Miele Werkkundendienst.
Die Telefonnummer des Werkkundendienstes finden Sie auf der Rückseite dieser Gebrauchs- und Montageanweisung.
Der Kundendienst benötigt die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Herdes oder Backofens.
Diese Informationen finden Sie auf dem Typenschild, das bei geöffneter Tür auf dem Frontrahmen zu sehen ist.
Geben Sie bei Herden auch die Modellbezeichnung und Fabrikationsnummer Ihres Kochfeldes an, siehe separate Kochfeld-Gebrauchs- und Montageanweisung.
Garantiezeit und Garantiebedingungen
Die Garantiezeit beträgt 2 Jahre.
Weitere Informationen entnehmen Sie den mitgelieferten Garantiebedingungen.
Abgestimmt auf Ihren Backofen enthält das Miele Sortiment eine Reihe hilfreicher Zubehöre und Reinigungs- und Pflegemittel.
Sie können diese Produkte unter www.miele-shop.com bestellen oder über den Miele Kundendienst (siehe Umschlag) und Ihren Miele Fachhändler beziehen.
FlexiClip-Vollauszüge

Sie können FlexiClip-Vollauszüge für alle Einschubebenen nachrüsten.
Backblech, Universalblech, Rost
Geben Sie bei der Bestellung die Modellbezeichnung Ihres Gerätes an.
Gourmet Lochblech

Das Gourmet Lochblech wurde speziell für die Zubereitung von Backwaren aus frischem Hefe- und Quarkölteig, Brot und Brötchen entwickelt.
Die feine Lochung unterstützt die Bräu-nung auf der Unterseite.
Sie können es auch zum Trocknen/Dörren benutzen.
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean-veredelt.
Pizzaform

Die runde Form ist gut geeignet für die Zubereitung von Pizza, flachen Kuchen aus Hefe- oder Rührteig, süßen und herzhaften Tartes, überbackenen Desserts, Fladenbrot oder zum Aufbacken tiefgekühlter Kuchen oder Pizza.
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean-veredelt.
Spritzschutzeinsatz

Der Spritzschutzeinsatz wird auf das Universalblech gelegt.
Beim Grillen oder Braten schützt er den abtropfenden Fleischsaft vor dem Verbrennen, damit dieser weiterverwendet werden kann.
Die emaillierte Oberfläche ist PerfectClean-veredelt.
Entnahmegriff

Der Entnahmegriff erleichtert Ihnen das Herausnehmen von Universalblech, Backblech und Rost.
Backstein

Mit dem Backstein erzielen Sie ein optimales Backergebnis bei Gerichten, die einen kross abgebackenen Boden haben sollen, wie Pizza, Quiche, Brot, Brötchen, pikante Gebäcke oder Ähnliches.
Der Backstein besteht aus feuerfester Keramik und ist glasiert.
Er wird auf den Rost gelegt.
Zum Auflegen und Herunternehmen des Backguts liegt ein Schieber aus unbehandeltem Holz bei.
Bräter
Die Miele Bräter können im Gegensatz zu anderen Brätern direkt in die Aufnahmegitter eingeschoben werden. Sie sind wie das Universalblech mit einem Ausziehschutz versehen.
Die Oberfläche der Bräter ist mit einer Antihaftversiegelung beschichtet.
Die Bräter erhalten Sie in zwei Tiefen. Geben Sie beim Kauf die Modellbezeichnung an:
- HUB 5000-M/HUB 5001-M
(Tiefe: 22 cm)
HUB 5001-M ist für Induktionskoch-felder geeignet.

- HUB 5000-XL (Tiefe: 35 cm)

Zu den Miele Brätern erhalten Sie separat passende Deckel.
Geben Sie bei der Bestellung die Tiefe Ihres Miele Bräters an.
Katalytisch emailliertes Zubehör
- Seitenwände Sie werden hinter den Aufnahmegittern eingesetzt und schützen die Garraumwände vor Verschmutzungen.
- Deckenblech Es wird oberhalb des Oberhit- ze-/Grillheizkörpers eingesetzt und schützt die Garraumdecke vor Ver- schmutzungen.
- Rückwand Bestellen Sie das Ersatzteil, wenn das katalytische Email durch unsachgemäße Handhabung oder sehr starke Verschmutzung unwirksam geworden ist.
Geben Sie bei der Bestellung die Modellbezeichnung Ihres Gerätes an.
Miele Mikrofasertuch
Mit dem Mikrofasertuch können Sie leichte Verschmutzungen und Finger-abdrücke gut beseitigen.
Miele Backofenreiniger
Der Backofenreiniger ist für die Entfernung sehr hartnäckiger Verschmutzungen geeignet. Ein Aufheizen des Garraums ist nicht erforderlich.
⚠️ Verletzungsgefahr! Beschädigungsgefahr!
Der Anschluss des Herdes/Backofens an das Elektronetz darf nur von einer qualifizierten Elektro-Fachkraft durchgeführt werden, die die landesüblichen Vorschriften und die Zusatz-Vorschriften der örtlichen Elektro-Versorgungsunternehmen genau kennt und sorgfältig einhält.
Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Der Anschluss darf nur an eine nach VDE 0100 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
Der Anschluss an eine Steckdose (nach VDE 0701) ist zu empfehlen, da er die Trennung von Elektronetz im Kundendienstfall erleichtert.
Falls für den Benutzer die Steckdose nicht mehr zugänglich oder ein Festanschluss vorgesehen ist, muss installationsseitig eine Trennvorrichtung für jeden Pol vorhanden sein.
Als Trennvorrichtung gelten Schalter mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm. Dazu gehören LS-Schalter, Sicherungen und Schütze (EN 60 335).
Anschlussdaten
Die erforderlichen Anschlussdaten finden Sie auf dem Typenschild, das bei geöffneter Tür auf dem Frontrahmen zu sehen ist.
Diese Angaben müssen mit denen des Elektronetzes übereinstimmen.
Geben Sie bei Rückfragen an ein Miele Vertriebszentrum immer Folgendes an:
- Modellbezeichnung,
- Fabrikationsnummer,
- Anschlussdaten (Netzspannung/Frequenz/maximaler Anschlusswert).
Bei Anschlussänderung oder Austausch der Anschlussleitung muss der Kabeltyp H 05 VV-F oder H 05 RR-F mit geeignetem Querschnitt verwendet werden.
Anschlussschema Herd

Die Anschlussleitung ist im Lieferumfang nicht enthalten.
Der Herd muss mit einer Anschlussleitung vom Kabeltyp H 05 VV-F oder H 05 RR-F mit geeignetem Querschnitt entsprechend dem Anschlussschema angeschlossen werden.
Maximaler Anschlusswert: siehe Typenschild.
Kombinierbare Kochfelder
Die Miele Herde dürfen nur mit den von Miele vorgegebenen Kochfeldern kombiniert werden.
Über Kombinationsmöglichkeiten informiert Sie Ihr Fachhändler oder der Miele Kundendienst.
Backofen
Der Backofen ist mit einer ca. 1,7 m langen 3-adrigen Anschlussleitung mit Stecker anschlussfertig für Wechselstrom 230 V, 50 Hz, ausgerüstet.
Die Absicherung erfolgt mit 16 A. Der Anschluss darf nur an eine ordnungsgemäß angelegte Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
Maximaler Anschlusswert: siehe Typenschild.
Abmessungen und Schrankausschnitt
Die Maßangaben erfolgen in mm.
Einbau in einen Unterschrank

text_image
600 600 ≥550 560-568 554 407 510 575 579 547 595 22*123**Einbau in einen Hochschrank

text_image
593-595 ≥550 560-568 510 554 407 575 579 596 547 595 22*23*** Backofen mit Glasfront
** Backofen mit Metallfront
Detailmaße der Backofenfront
Die Maßangaben erfolgen in mm.

text_image
579 111,5 A 473,5 592 596 4 B -2A H 5361: 53,2 mm
H 5461: 47,5 mm
B Backofen mit Glasfront: 2,2 mm
Backofen mit Metallfront: 1,2 mm
⚠️ Der Herd darf nur im eingebauten Zustand betrieben werden.
Der Herd benötigt für den einwandfreien Betrieb eine ausreichende Kühlluftzufuhr.
Achten Sie darauf, dass die Kühlluftzufuhr nicht beeinträchtigt wird (z. B. durch den Einbau von Wärmeschutzleisten im Umbauschrank).
Darüber hinaus darf die erforderliche Kühlluft nicht durch andere Wärmequellen (z. B. Festbrennstoff-Öfen) übermäßig erwärmt werden.
Vor dem Einbau
■ Stellen Sie sicher, dass die Netzanschlussdose spannungslos ist.
■ Beachten Sie das Anschlussschema auf dem Herd.
Herd einbauen
■ Schließen Sie den Herd elektrisch an.
■ Stellen Sie den Herd vor den Unterschrank.
■ Stecken Sie den Stecker des eingebauten Kochfeldes in die Kupplung des Herdes.
Die Tür kann beschädigt werden, wenn Sie den Herd am Türgriff tragen.
Verwenden Sie zum Tragen die Griffmulden seitlich am Gehäuse.
Es ist sinnvoll, vor dem Einbau die Tür auszubauen (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Tür ausbauen") und das Zubehör herauszunehmen. Der Herd ist dann leichter, wenn Sie ihn in den Umbauschrank schieben, und Sie tragen ihn nicht aus Versehen am Türgriff.
■ Schieben Sie den Herd in den Unterschrank und richten Sie ihn aus.
■ Öffnen Sie die Tür, wenn Sie sie nicht ausgebaut haben.

■ Befestigen Sie den Herd mit den mitgelieferten Schrauben an den Seitenwänden des Umbauschrankes.
■ Bauen Sie die Tür gegebenenfalls wieder ein (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Tür einbauen").
⚠️ Der Backofen darf nur im eingebauten Zustand betrieben werden.
Der Backofen benötigt für den ein- wandfreien Betrieb eine ausreichende Kühlluftzufuhr.
Achten Sie darauf, dass die Kühlluftzufuhr nicht beeinträchtigt wird (z. B. durch den Einbau von Wärmeschutzleisten im Umbauschrank).
Darüber hinaus darf die erforderliche Kühlluft nicht durch andere Wärmequellen (z. B. Festbrennstoff-Öfen) übermäßig erwärmt werden.
Vor dem Einbau
■ Stellen Sie sicher, dass die Netzanschlussdose spannungslos ist.
Backofen einbauen
■ Schließen Sie den Backofen elektrisch an.
Die Tür kann beschädigt werden, wenn Sie den Backofen am Türgriff tragen.
Verwenden Sie zum Tragen die Griffmulden seitlich am Gehäuse.
Es ist sinnvoll, vor dem Einbau die Tür auszubauen (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Tür ausbauen") und das Zubehör herauszunehmen. Der Backofen ist dann leichter, wenn Sie ihn in den Umbauschrank schieben, und Sie tragen ihn nicht aus Versehen am Türgriff.
■ Schieben Sie den Backofen in den Umbauschrank und richten Sie ihn aus.
■ Öffnen Sie die Tür, wenn Sie sie nicht ausgebaut haben.

■ Befestigen Sie den Backofen mit den mitgelieferten Schrauben an den Seitenwänden des Umbauschrankes.
■ Bauen Sie die Tür gegebenenfalls wieder ein (siehe Kapitel "Reinigung und Pflege – Tür einbauen").
Deutschland:
Herstelleradresse
Miele & Cie. KG
Carl-Miele-Straße 29
33332 Gütersloh
Telefon: 05241 89-0
Telefax: 05241 89-2090
Miele im Internet: www.miele.de
E-Mail: info@miele.de
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestr. 1
5071 Wals bei Salzburg
Telefon: 050 800 800
Telefax: 050 800 81219
Miele im Internet: www.miele.at
E-Mail: info@miele.at
Luxemburg:
Miele S.à r.l.
Miele im Internet: www.miele.lu
E-Mail: infolux@miele.lu

www.miele-shop.com

Werkkundendienst
Deutschland
0800 2244666*
Mo-Fr 8 - 20 Uhr
Sa+So 9 - 18 Uhr
*kostenfrei
Österreich
050 800 800**
Mo-Fr 7 - 18 Uhr
Sa 10 - 15 Uhr
**Festnetz zum
Ortstarif
Mobilfunkgebühren
abweichend
Luxemburg
00352 49711-30
Mo-Do 8.30 - 12.30, 13 - 17 Uhr
Fr 8.30 - 12.30, 13 - 16 Uhr

Produktinformationen
Deutschland
0180 5252100*
Mo-Fr 8 - 20 Uhr
Sa 9 - 13 Uhr
*0,14 € pro Minute
aus dem Festnetz,
Mobilfunkgebühren
max. 0,42 € pro Minute
Österreich
050 800 800**
Mo-Fr 7 - 18 Uhr
Sa 10 - 15 Uhr
**Festnetz zum
Ortstarif
Mobilfunkgebühren
abweichend
Luxemburg
00352 49711-45
Mo-Do 8.30 - 12.30, 13 - 17 Uhr
Fr 8.30 - 12.30, 13 - 16 Uhr


















