KFN 8997 SDEED - Kühlschrank MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG KFN 8997 SDEED MIELE
Gebrauchs- und Montageanweisung

Kühl-Gefrier-Kombination mit Eiswürfelbereiter, NoFrost-System und PerfectFresh KFN 8997 SE ed
Lesen Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung vor Aufstellung - Installation - Inbetriebnahme. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.

M.-Nr. 06 412 950
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 5
Gerätebeschreibung 6
Miele@home 8
Nachkaufbares Zubehör....8
Sicherheitshinweise und Warnungen 9
Wie können Sie Energie sparen? 13
Gerät ein- und ausschalten 14
Kühlzone / PerfectFresh-Zone 14
Gefrierzone 14
Verriegelung....15
Bei längerer Abwesenheit 15
Die richtige Temperatur....16
... in der Kühlzone und in der PerfectFresh-Zone ..... 16
... in der Gefrierzone .... 16
Temperatur in der Kühl-/ Gefrierzone einstellen 16
Mögliche Einstellwerte für die Temperatur 17
Temperatur in der PerfectFresh-Zone einstellen 17
Temperaturanzeige 18
Die Leuchtkraft der Temperaturanzeige 19
Tonwarner 20
Temperaturalarm 20
Türalarm....20
Warnsystem einschalten 20
Warnton vorzeitig ausschalten....20
SuperKühlen und SuperFrost verwenden 21
Funktion SuperKühlen 21
Was passiert beim Einfrieren frischer Lebensmittel?......21
Funktion SuperFrost....22
Kühlzone gut nutzen 23
Verschiedene Kühlbereiche....23
Wärmster Bereich 23
Kältester Bereich 23
PerfectFresh-Zone verwenden 23
Bereich mit niedriger relativer Luftfeuchtigkeit ♠ 24
Bereich mit hoher relativer Luftfeuchtigkeit ♠♦♦ 24
Zum Kühlen ungeeignete Lebensmittel....24
Lebensmittel richtig lagern 25
Obst und Gemüse 25
Unverpackte tierische und pflanzliche Lebensmittel 25
Eiweißreiche Lebensmittel 25
Fleisch....25
Innenraum gestalten 26
Gefrieren und Lagern 27
Maximales Gefriervermögen 27
Fertige Tiefkühlkost einlagern 27
Lebensmittel selbst einfrieren 27
Vor dem Einfrieren beachten 27
Verpacken....28
Vor dem Einlegen 28
Einlegen 28
Gefrierkalender 29
Gefriergut-Merkersystem 29
Auftauen von Gefriergut....29
Schnellkühlen von Getränken 30
Kälte-Akku verwenden....30
Eiswürfel produzieren 31
automatisches Abtauen 33
Reinigen und Pflegen 34
Außenwände, Innenraum, Zubehör 34
Eiswürfelschale reinigen 35
Belüftungsgitter 35
Türdichtungen 35
Rückseite - Metallgitter 36
Was tun, wenn ...? 37
Ursachen von Geräuschen 40
Kundendienst 41
Festwasseranschluss 42
Hinweise zum Festwasseranschluss 42
Anschluss an die Wasserzuführung 42
Elektroanschluss 44
Aufstellhinweise....45
Aufstellort 45
Klimaklasse....45
Be- und Entlüftung 45
Gerät aufstellen 45
Gerät ausrichten 46
Türanschlag wechseln 47
Gerät einbauen 50
Entsorgung der Transport-verpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Elektrische und elektronische Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Sie enthalten aber auch schädliche Stoffe, die für ihre Funktion und Sicherheit notwendig waren. Im Restmüll oder bei falscher Behandlung können diese der menschlichen Gesundheit und der Umwelt schaden. Geben Sie Ihr Altgerät deshalb auf keinen Fall in den Restmüll.

Nutzen Sie stattdessen die von Ihrer Kommune eingerichtete Sammelstelle zur Rückgabe und Verwertung elektrischer und elektronischer Altgeräte.
Achten Sie darauf, dass die Rohrleitungen Ihres Kältegerätes bis zum Abtransport zu einer sachgerechten, umweltfreundlichen Entsorgung nicht beschädigt werden.
So ist sichergestellt, dass das im Kältekreislauf enthaltene Kältemittel und das im Kompressor befindliche Öl nicht in die Umwelt entweichen kann.
Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Altgerät bis zum Abtransport kindersicher aufbewahrt wird. Hierüber informiert Sie diese Gebrauchsanweisung im Kapitel "Sicherheitshinweise und Warnungen".

①Ein-/Aus-Taste Kühlzone / Perfect-Fresh-Zone
②Temperaturanzeige für Kühlzone
③Tasten zum Einstellen der Temperatur in der Kühlzone
(links: wärmer; rechts: kälter)
④Superkühl-Taste und Kontrollleuchte
⑤Verriegelungs-Kontrollleuchte
⑥Ein-/Aus-Taste Gefrierzone
⑦Temperaturanzeige für Gefrierzone
⑧Tasten zum Einstellen der Temperatur in der Gefrierzone (links: wärmer; rechts: kälter)
⑨Superfrost-Taste und Kontrollleuchte
⑩Tonwarner-Aus-Taste
①Butter- und Käsefach
②Innenbeleuchtung
③Eierablage
④Abstellfläche
⑤Tauwasser-Rinne und Tauwasser-Ablaufloch
⑥Flaschenhalter*
⑦Flaschenregal
⑧Obst-, Gemüseschalen
⑨Trockenfach PerfectFresh-Zone
⑩Regler zum Einstellen der Luftfeuchtigkeit im Feuchtefach
⑪Feuchtefach PerfectFresh-Zone
⑫Eiswürfelschublade mit automatischem Eiswürfelbereiter
⑬Gefrierschubladen mit Gefrierkalender
⑭Gefriergut-Merkersystem
* je nach Modell

Nachkaufbares Zubehör
Das System Miele@home bietet Ihnen die Möglichkeit, jederzeit Informationen zu Ihrem Kühl-/Gefriergerät abfragen zu können:
Bei Tempertaturalarm, Netzausfall oder einer anderen Fehleranzeige wird der Gerätestatus direkt an das System Miele@home weitergeleitet.
Um diese Möglichkeit nutzen zu können, benötigen Sie ein Miele@home Anzeigegerät (z. B. das Miele@home Info-Control), und Ihr Gerät muss mit dem Kommunikationsmodul (XKM 2000 KF) nachgerüstet werden.
Wie Sie das Miele@home Kommunikationsmodul einbauen und an Ihrem Miele@home Anzeigegerät anmelden, entnehmen Sie bitte dem Beilageblatt des Miele@home Kommunikationsmoduls.
Auch dem Miele@home Anzeigegerät liegt eine separate Gebrauchsanweisung bei.
Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden am Gerät.
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter!
Bestimmungsgemäße Verwendung
Benutzen Sie das Gerät ausschließlich im Haushalt zum Kühlen und Lagern von Lebensmitteln sowie zum Lagern von Tiefkühlkost, zum Gefrieren frischer Lebensmittel und zum Bereiten von Eis. Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.
Technische Sicherheit
Dieses Gerät enthält das Kältemittel Isobutan (R600a), ein Naturgas mit hoher Umweltverträglichkeit, aber brennbar. Es schädigt nicht die Ozonschicht und erhöht nicht den Treibhaus-effekt. Die Verwendung dieses umweltfreundlichen Kältemittels hat teilweise zu einer Erhöhung der Betriebsgeräusche geführt. Es können neben den Laufgeräuschen des Kompressors Strömungsgeräusche im gesamten Kältekreislauf auftreten. Diese Effekte sind leider nicht vermeidbar, haben aber auf die Leistungsfähigkeit des Gerätes keinen Einfluss.
Achten Sie beim Transportieren und beim Aufstellen des Gerätes darauf, dass keine Teile des Kältekreislaufes beschädigt werden. Herausspritzendes Kältemittel kann zu Augenverletzungen führen!
Bei Beschädigungen:
- Vermeiden Sie offenes Feuer oder Zündquellen,
– ziehen Sie den Netzstecker,
– durchlüften Sie den Raum, in dem das Gerät steht, für einige Minuten, und
– benachrichtigen Sie den Kunden- dienst.
Je mehr Kältemittel in einem Gerät ist, umso größer muss der Raum sein, in dem das Gerät aufgestellt wird. Bei einem eventuellen Leck kann sich in zu kleinen Räumen ein brennbares Gas-Luft-Gemisch bilden.
Pro 8 g Kältemittel muss der Raum mindestens 1 m³ groß sein. Die Menge des Kältemittels steht auf dem Typenschild im Inneren des Gerätes.
Vergleichen Sie vor dem Anschließen des Gerätes unbedingt die Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes. Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Elektroinstallateur.
Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung vorhanden ist. Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation durch einen Fachmann überprüfen. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Ein sicherer Betrieb des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn das Gerät nach der Gebrauchsanweisung montiert und angeschlossen wird.
Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) dürfen nur von Fachbetrieben / Fachleuten durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.
Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachleute durchführen. Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den
Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch einen fehlerhaften Festwasseranschluss entstehen.
Der Anschluss an das Festwassernetz sowie sämtliche Reparaturen am Eiswürfelbereiter dürfen nur von qualifizierten Fachleuten durchgeführt werden.
Der Eiswürfelbereiter ist nicht für einen Warmwasseranschluss geeignet.
Der Festwasseranschluss darf nicht durchgeführt werden, wenn das Kühl-/Gefriergerät elektrisch angeschlossen ist.
Das Gerät ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
– der Netzstecker des Gerätes gezogen ist.
Ziehen Sie nicht an der Anschlussleitung, sondern am Netzstecker, um das Gerät vom Netz zu trennen.
- die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist.
- die Schraubsicherung der Hausinstallation ganz herausgeschraubt ist.
Der Anschluss des Gerätes an das Elektronetz darf nicht über ein Verlängerungskabel erfolgen. Verlängerungskabel gewähren nicht die nötige Sicherheit des Gerätes (z. B. Überhitzungsgefahr).
Gebrauch
Berühren Sie Gefriergut nicht mit nassen Händen. Die Hände können festfrieren. Verletzungsgefahr!
Nehmen Sie niemals Eiswürfel und Eis am Stiel, insbesondere Wassereis, direkt nach dem Entnehmen aus der Gefrierzone in den Mund. Durch die sehr tiefe Temperatur des Gefriergutes könnten Lippen oder Zunge festfrieren. Verletzungsgefahr!
Frieren Sie angetaute oder aufge-
taute Lebensmittel nicht wieder ein.
Verbrauchen Sie sie so schnell wie
möglich, weil die Lebensmittel an Nähr-
wert verlieren und verderben. Gekocht
oder gebraten können Sie aufgetaute
Lebensmittel erneut einfrieren.
Lagern Sie keine explosiven Stoffe und keine Produkte mit brennbaren Treibgasen (z. B. Spraydosen) im Gerät. Beim Einschalten des Thermostaten können Funken entstehen. Sie können zündfähige Gemische zur Explosion bringen.
Betreiben Sie keine elektrischen Geräte im Gerät (z. B. zum Herstellen von Softeis). Es kann zur Funkenbildung kommen. Explosionsgefahr!
Stellen Sie hochprozentigen Alkohol nur aufrecht und absolut dicht verschlossen in die Kühlzone. Explosionsgefahr!
Lagern Sie keine Dosen und Flaschen mit kohlensäurehaltigen Getränken oder mit Flüssigkeiten, die gefrieren können, in der Gefrierzone. Die Dosen oder Flaschen können platzen.
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
Nehmen Sie Flaschen, die Sie zum Schnellkühlen in die Gefrierzone legen, spätestens nach einer Stunde wieder heraus. Die Flaschen können platzen. Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
Beim Essen überlagerter Lebensmittel besteht die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung.
Die Lagerdauer hängt von vielen Faktoren ab, wie vom Frischegrad, de Qualität der Lebensmittel und von der Lagertemperatur. Beachten Sie die Lagerhinweise und Aufbrauchfristen der Lebensmittelhersteller!
- Verwenden Sie keine spitzen oder scharfkantigen Gegenstände, um
- Reif- und Eisschichten zu entfernen,
- angefrorene Eisschalen und Lebensmittel abzuheben.
Sie beschädigen die Kälteerzeuger, und das Gerät wird funktionsuntüchtig.
Stellen Sie zum Abtauen niemals elektrische Heizgeräte oder Kerzen in das Gerät.
Der Kunststoff wird beschädigt.
Verwenden Sie keine Abtausprays oder Enteiser.
Diese können explosive Gase bilden, kunststoffschädigende Lösungs- oder Treibmittel enthalten oder gesundheitsschädlich sein.
Behandeln Sie die Türdichtung nicht mit Ölen oder Fetten.
Dadurch wird die Türdichtung im Laufe der Zeit porös.
Falls Sie im Gerät oder in der Gerätetür fett- bzw. ölhaltige Lebensmittel lagern, achten Sie darauf, dass eventuell auslaufendes Fett bzw. Öl nicht die Kunststoffteile des Gerätes berührt.
Es können Spannungsrisse im Kunststoff entstehen, so dass der Kunststoff bricht oder reißt.
Verdecken Sie nicht die Belüftungsgitter des Gerätes.
Eine einwandfreie Luftführung ist dann nicht mehr gewährleistet. Der Stromverbrauch steigt, und Schäden an Bauteilen sind nicht auszuschließen.
Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.
Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einer längeren Stillstandzeit der Kältemaschine, so dass das Gerät die erforderliche Temperatur nicht halten kann.
Verwenden Sie zum Abtauen und Reinigen des Gerätes auf keinen
Fall ein Dampf-Reinigungsgerät.
Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Entsorgung des Altgerätes
Zerstören Sie das Schnapp- oder Riegelschloss Ihres alten Kühl-/Gefriergerätes, wenn Sie es entsorgen. Sie verhindern damit, dass sich spielende Kinder einsperren und in Lebensgefahr kommen.
Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen, und die Anschlussleitung durchtrennen.
Beschädigen Sie keine Teile des Kältekreislaufes, z. B. durch
– Aufstechen der Kältemittelkanäle des Verdampfers.
- Abknicken von Rohrleitungen.
- Abkratzen von Oberflächenbeschichtungen.
Herausspritzendes Kältemittel kann zu Augenverletzungen führen.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die in Folge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Wie können Sie Energie sparen?
| normaler Energieverbrauch | erhöhter Energieverbrauch | |
| Aufstellen In belüftbaren Räumen. In geschlossenen, nicht belüftbaren Räumen. | ||
| Temperatur-Einstellung Thermostat "Cirka-Zahlen" (Stufenregelung) | Bei mittlerer Reglereinstellung von 2 bis 3. | Bei hoher Reglereinstellung: Je tiefer die Fach-Temperatur, umso höher der Energieverbrauch! |
| Temperatur-Einstellung Thermostat "gradgenau" (Digitalanzeige) | Kellerfach 8 bis 12 °C | Bei Geräten mit Winterschaltung darauf achten, dass bei Umgebungstemperaturen wärmer als 16 °C bzw. 18 °C der Schalter ausgeschaltet ist! |
| Kühlfach 4 bis 5 °C | ||
| PerfectFresh-Zone nahe 0 °C | ||
| Gefrierfach -18 °C | ||
| Weinlagerzone 10 bis 12 °C | ||
| Gebrauch Tür nur bei Bedarf | so kurz wie möglich öffnen. | Häufiges und langes Türöffnen = Kälteverlust |
| Lebensmittel gut sortiert einordnen. | Unordnung bedeutet durch Suchen lange Türöffnungszeiten. | |
| Warme Speisen und Getränke erst außerhalb des Gerätes abkühlen lassen. | Warme Speisen im Gerät verursachen lange Kompressorlaufzeiten (Gerät versucht herunter zu kühlen) | |
| Lebensmittel gut verpackt oder gut abgedeckt einordnen. | Das Verdunsten und Kondensieren von Flüssigkeiten in der Kühlzone verursacht Kälteleistungsverluste. | |
| Gefrierwaren zum Abtauen in die Kühlzone legen. | ||
| Fächer nicht überfüllen, damit die Luft zirkulieren kann. | ||
| Abtauen Gefrierfach bei zentimeterdicker Eisschicht abtauen. | Eine Eisschicht verschlechtert die Kälteabgabe an das Gefriergut und lässt den Stromverbrauch steigen. | |
Vor dem ersten Benutzen
Die Edelstahlfläche und die Zierleisten sind mit einer Schutzfolie versehen, die als Transportschutz dient.
■ Ziehen Sie die Schutzfolie erst nach dem Aufstellen bzw. Einbauen ab. Beginnen Sie an einer oberen Ecke.
■ Reiben Sie die Edelstahlfläche mit einem geeigneten Edelstahlpflegemittel (z. B. Neoblank) ein.
■ Reinigen Sie das Schrankinnere und das Zubehör. Verwenden Sie dazu lauwarmes Wasser, anschließend alles mit einem Tuch trocknen.
Lassen Sie das Gerät nach dem Transport ca. 1/2 bis 1 Stunde stehen, bevor Sie es anschließen. Das ist für die spätere Funktion sehr wichtig!
Gerät einschalten
Die Kühlzone und die Gefrierzone sind getrennt einschaltbar, so dass Sie bei Bedarf auch nur einen Bereich einschalten können. Die PerfectFresh-Zone wird zusammen mit der Kühlzone eingeschaltet.
Kühlzone / PerfectFresh-Zone

■ Drücken Sie links die Ein-/Aus-Taste für die Kühlzone / die PerfectFresh-Zone.
Die Temperaturanzeige für die Kühlzone leuchtet. Die Kühlzone beginnt zu
kühlen, und die Innenbeleuchtung geht bei geöffneter Tür an.
Gefrierzone

■ Drücken Sie rechts die Ein-/Aus-Taste für die Gefrierzone.
In der Temperaturanzeige für die Gefrierzone leuchten Striche und die Gefrierzone beginnt zu kühlen.
Damit die Temperatur tief genug ist, lassen Sie das Gerät einige Stunden vorkühlen, bevor Sie erstmals Lebensmittel einlegen.
Kälte-Akku
Legen Sie den Kälte-Akku in die oberste Gefrierschublade oder raumsparend auf das Gefriertablett. Nach ca. 24 Stunden Einlagerungszeit kann der Kälte-Akku seine maximale Kühlleistung erbringen.
Gerät ausschalten
■ Drücken Sie die jeweilige Ein-/Aus-Taste, bis die Temperaturanzeige erlischt.
Die Kühlung ist ausgeschaltet. (Ist das nicht der Fall, ist die Verriegelung eingeschaltet!)
Verriegelung
Mit der Verriegelung können Sie das Gerät vor ungewolltem Ausschalten sichern.
Verriegelung ein-/ausschalten

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Super■ Halten Sie die SuperFrost-Taste ca. 5 Sekunden lang gedrückt.
Die Kontrollleuchte der SuperFrost-Taste blinkt und in der Temperaturanzeige blinkt ein c.
■ Drücken Sie erneut die Super-Frost-Taste.
In der Anzeige leuchtet ein c.

■ Durch Drücken der Einstelltasten für die Temperatur können Sie nun zwischen c 0 und c 1 wählen:
0: Verriegelung ist ausgeschaltet, 1: Verriegelung ist eingeschaltet.
■ Drücken Sie die SuperFrost-Taste, um die Einstellung zu speichern.
Bei eingeschalteter Verriegelung leuchtet die Verriegelungs-Kontrollleuchte 📄.

■ Beenden Sie den Einstellmodus, indem Sie die Ein-/Aus-Taste für die Gefrierzone drücken.
Ansonsten schaltet die Elektronik nach ca. 2 Minuten auf Normalbetrieb um.
Bei längerer Abwesenheit
Wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht benutzen, dann
■ schalten Sie das Gerät aus,
■ziehen Sie den Netzstecker,
■ schließen Sie den Absperrhahn der Wasserzuführung,
■ reinigen Sie das Gerät, und
■ lassen Sie die Gerätetüren etwas geöffnet, um Geruchsbildung zu vermeiden.
Wird das Gerät bei längerer Abwesenheit ausgeschaltet, aber nicht gereinigt, besteht bei geschlossenen Türen Gefahr von Schimmelbildung.
Die richtige Temperatureinstellung ist für die Lagerung der Lebensmittel sehr wichtig. Durch Mikroorganismen verderben die Lebensmittel schnell, was durch die richtige Lagertemperatur verhindert bzw. verzögert werden kann. Die Temperatur beeinflusst die Wachstumsgeschwindigkeit der Mikroorganismen. Mit sinkender Temperatur verlangsamen sich diese Vorgänge.
Die Temperatur im Gerät erhöht sich,
- je häufiger und länger die Gerätetür geöffnet wird,
– je mehr Lebensmittel gelagert werden,
– je wärmer die frisch eingelagerten Lebensmittel sind,
– je höher die Umgebungstemperatur des Gerätes ist.
Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen.
... in der Kühlzone und in der PerfectFresh-Zone
In der Kühlzone empfehlen wir eine Kühltemperatur von 4 °C.
In der PerfectFresh-Zone wird die Temperatur automatisch geregelt und liegt im Bereich von 0 bis 3 °C.
... in der Gefrierzone
Um frische Lebensmittel einzufrieren und Lebensmittel langfristig zu lagern, ist eine Temperatur von -18 °C erforderlich. Bei dieser Temperatur ist das Wachstum der Mikroorganismen weitgehend eingestellt. Sobald die Temperatur über -10 °C steigt, beginnt die Zersetzung durch die Mikroorganismen, die Lebensmittel sind weniger lang haltbar. Aus diesem Grund dürfen an- oder aufgetaute Lebensmittel erst wieder eingefroren werden, wenn sie verarbeitet wurden (kochen oder braten). Durch die hohen Temperaturen werden die meisten Mikroorganismen abgetötet.
Temperatur in der Kühl-/Gefrierzone einstellen
Die Temperatur in der Kühl- und Gefrierzone können Sie mit den beiden Tasten unter der jeweiligen Temperaturanzeige einstellen.
Dabei bewirkt das Drücken der

Taste + : Temperatur wird wärmer
Taste – : Temperatur wird kälter
Während des Einstellens wird die Einstell-Temperatur blinkend angezeigt.
Folgende Veränderungen können Sie in der Temperaturanzeige beim Drücken der Tasten beobachten:
- Erstes Mal drücken: Der zuletzt gewünschte Temperaturwert wird blinkend angezeigt.
- Jedes weitere Mal drücken: Der Temperaturwert verändert sich in 1 °C-Schritten.
- Taste gedrückt halten: Der Temperaturwert verändert sich fortlaufend.
Ungefähr 5 Sekunden nach dem letzten Tastendruck wird die Temperaturanzeige automatisch auf den mittleren, tatsächlichen Temperaturwert, der momentan in der Kühl- oder Gefrierzone herrscht, umgestellt.
Wenn Sie die Temperatur verstellt haben, dann kontrollieren Sie die Temperaturanzeige bei wenig gefülltem Gerät nach ca. 6 Stunden und bei vollem Gerät nach ca. 24 Stunden.
Erst dann hat sich die wirkliche Temperatur eingestellt. Sollte die Temperatur nach dieser Zeit zu hoch oder zu niedrig sein, stellen Sie die Temperatur neu ein.
Mögliche Einstellwerte für die Temperatur
Die Temperatur ist einstellbar:
- In der Kühlzone von 4 °C bis 9 °C.
- In der Gefrierzone von -14 °C bis -28 °C.
Das Erreichen der tiefsten Temperatur ist abhängig vom Aufstellort und der Umgebungstemperatur. Bei hoher Umgebungstemperatur ist die niedrigste Temperatur nicht unbedingt erreichbar.
Temperatur in der PerfectFresh-Zone einstellen
In der PerfectFresh-Zone wird die Temperatur automatisch bei 0 bis 3 °C gehalten. Wenn Sie es jedoch wärmer oder kälter wünschen, da Sie z. B. Fisch lagern möchten, dann können Sie die Temperatur geringfügig verändern.

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Super■ Halten Sie die SuperFrost-Taste ca. 5 Sekunden lang gedrückt.
Die Kontrollleuchte der SuperFrost-Taste blinkt und in der Temperaturanzeige blinkt ein C.

- Drücken Sie so oft eine der Einstell-tasten für die Temperatur, bis in der Anzeige ein b angezeigt wird. Drücken Sie erneut die SuperFrost-Taste. In der Anzeige leuchtet ein b .
■ Durch Drücken der Einstelltasten für die Temperatur können Sie nun die Temperatur in der PerfectFresh-Zone verändern. Sie können zwischen den Stufen 1 bis 9 wählen: 1: niedrigste Temperatur, 9: höchste Temperatur.
Die Voreinstellung der Temperatur in der PerfectFresh-Zone liegt bei 65. Bei einer Einstellung von 67 bis 64 werden eventuell Minustemperaturen erreicht. Lebensmittel können gefrieren!
■ Drücken Sie die SuperFrost-Taste, um die Einstellung zu speichern.

■ Beenden Sie den Einstellmodus, indem Sie die Ein-/Aus-Taste für die Gefrierzone drücken.
Ansonsten schaltet die Elektronik nach ca. 2 Minuten auf Normalbetrieb um.
Temperaturanzeige
Die Temperaturanzeige in der Bedienblende zeigen im Normalbetrieb die Temperatur in der Mitte der Kühlzone und die wärmste Stelle in der Gefrierzone an.
Liegen die Temperaturen im Gerät nicht im möglichen Temperaturanzeigenbereich (für Kühlzone über 0 °C, für Gefrierzone unter 0 °C), blinken in den Temperaturanzeigen Striche.
Die Temperaturanzeigen blinken, wenn
– eine andere Temperatur eingestellt wird,
– die Temperatur im Gerät um mehrere Grade angestiegen ist, als Hinweis für einen Kälteverlust.
Dieser kurzfristige Kälteverlust ist unbedenklich, wenn er dadurch entsteht, weil
– die Gerätetür einmal länger geöffnet bleibt, z. B. zum Entnehmen oder Einlagern einer größeren Menge Gefriergut,
– Sie frische Lebensmittel einfrieren.
Ist die Temperatur in der Gefrierzone für längere Zeit wärmer als -18 °C, prüfen Sie, ob das Gefriergut an- oder aufgetaut ist. In diesem Fall verbrauchen Sie diese Lebensmittel so schnell wie möglich!
Die Leuchtkraft der Temperaturanzeige
Die Leuchtkraft der Temperaturanzeige ist bei Auslieferung des Gerätes auf gering eingestellt. Sobald die Tür geöffnet wird, eine Einstellung verändert wird oder ein Alarmzustand herrscht, leuchtet die Temperaturanzeige ca. 1 Minute mit größter Leuchtkraft.
Sie können die Leuchtkraft der Temperaturanzeige verändern:

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Super■ Halten Sie die SuperFrost-Taste ca. 5 Sekunden lang gedrückt.
Die Kontrollleuchte der SuperFrost-Taste blinkt und in der Temperaturanzeige blinkt ein c.

- Drücken Sie so oft eine der Einstell-tasten für die Temperatur, bis in der Anzeige ein h angezeigt wird.
■ Drücken Sie erneut die Super-Frost-Taste.
In der Anzeige leuchtet ein h.
■ Durch Drücken der Einstelltasten für die Temperatur können Sie nun die Leuchtkraft der Anzeige verändern. Sie können zwischen den Stufen 1 bis 5 wählen: 1: minimale Leuchtkraft, 5: maximale Leuchtkraft.
■ Drücken Sie die SuperFrost-Taste, um die Einstellung zu speichern.

■ Beenden Sie den Einstellmodus, indem Sie die Ein-/Aus-Taste für die Gefrierzone drücken.
Ansonsten schaltet die Elektronik nach ca. 2 Minuten auf Normalbetrieb um.
Das Gerät ist mit einem Warnsystem ausgestattet, damit die Temperatur in der Gefrierzone nicht unbemerkt ansteigen kann und um einen Energieverlust bei offen stehender Tür zu vermeiden.
Temperaturalarm
Erreicht die Temperatur einen zu warmen Temperaturbereich, ertönt ein Warnton beziehungsweise es blinkt die Temperaturanzeige. Wann das Gerät einen Temperaturbereich als zu warm erkennt, ist abhängig von der eingestellten Temperatur.
Das akustische und optische Signal erfolgt,
- wenn beim Umsortieren und Entnehmen von Gefriergut zu viel warme Raumluft einströmt.
– wenn Sie eine größere Menge Lebensmittel frisch einfrieren.
– wenn ein längerer Stromausfall war.
Türalarm
Wenn die Gerätetür länger als ca. 60 Sekunden offen steht, ertönt der Warnton.
Warnsystem einschalten
Das Warnsystem ist automatisch immer funktionsbereit. Es muss nicht extra eingeschaltet werden.
Warnton vorzeitig ausschalten
Sobald der eingestellte Temperaturbereich in der Gefrierzone erreicht ist, verstummt der Warnton, und die Temperaturanzeige leuchtet konstant. Sollte Sie der Warnton jedoch stören, können Sie ihn vorzeitig ausschalten.

■ Drücken Sie die Tonwarner-Aus-Taste.
Der Warnton verstummt. Die Temperaturanzeige blinkt so lange weiter, bis der Alarmzustand beendet ist. Danach leuchtet sie konstant. Damit ist das Warnsystem wieder funktionsbereit.
Funktion SuperKühlen
Mit der Funktion SuperKühlen wird die Kühlzone sehr schnell auf den kältesten Wert abgekühlt (abhängig von der Raumtemperatur).
SuperKühlen einschalten
Das SuperKühlen einzuschalten empfiehlt sich besonders, wenn Sie große Mengen frisch eingelagerter Lebensmittel oder Getränke schnell abkühlen möchten.

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Super■ Drücken Sie links die SuperKühl-Taste, so dass die Kontrollleuchte leuchtet.
Die Temperatur im Gerät sinkt, da das Gerät mit höchstmöglicher Kälteleistung in der Kühlzone arbeitet.
SuperKühlen ausschalten
Die Funktion SuperKühlen schaltet sich automatisch nach ca. 6 Stunden aus. Die Kontrollleuchte erlischt, und das Gerät arbeitet wieder mit normaler Kühlleistung.
Um Energie zu sparen, können Sie die Funktion SuperKühlen selber ausschalten, sobald die Lebensmittel oder Getränke kühl genug sind.
■ Drücken Sie die SuperKühl-Taste, so dass die Kontrollleuchte erlischt.
Die Kühlung des Gerätes arbeitet wieder mit normaler Leistung.
Was passiert beim Einfrieren frischer Lebensmittel?
Frische Lebensmittel müssen so schnell wie möglich durchgefroren werden, damit Nährwert, Vitamine, Aussehen und Geschmack erhalten bleiben.
Je langsamer die Lebensmittel durchgefroren werden, umso mehr Flüssigkeit wandert aus jeder einzelnen Zelle in die Zwischenräume. Die Zellen schrumpfen.
Beim Auftauen kann nur ein Teil der vorher ausgetretenen Flüssigkeit in die Zellen zurückwandern.
Praktisch bedeutet dies, dass im Lebensmittel ein größerer Saftverlust auftritt. Dies erkennen Sie daran, dass sich beim Auftauen eine große Wasserlache um das Lebensmittel bildet.
Wurde das Lebensmittel schnell durchgefroren, hat die Zellflüssigkeit weniger Zeit, aus den Zellen in die Zwischenräume zu wandern. Die Zellen schrumpfen erheblich weniger.
Beim Auftauen kann die nur geringe Menge Flüssigkeit, die in die Zwischen-räume gewandert war, in die Zellen zurückwandern, so dass der Saftverlust sehr gering ist. Es bildet sich nur eine kleine Wasserlache!
Funktion SuperFrost
Um Lebensmittel optimal einzufrieren, müssen Sie vor dem Einfrieren frischer Lebensmittel die Funktion SuperFrost einschalten.
Ausnahmen:
- Wenn Sie bereits gefrorene Lebensmittel einlegen.
- Wenn Sie täglich nur bis zu 2 kg Lebensmittel einlegen.
SuperFrost einschalten
Die Funktion SuperFrost muss 6 Stunden vor dem Einlegen der einzufrierenden Lebensmittel eingeschaltet werden. Soll das maximale Gefriervermögen genutzt werden, muss 24 Stunden vorher die Funktion SuperFrost eingeschaltet werden!

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Super■ Drücken Sie rechts die SuperFrost-Taste, so dass die Kontrollleuchte leuchtet.
Die Temperatur in der Gefrierzone sinkt, da das Gerät mit höchstmöglicher Kälteleistung in der Gefrierzone arbeitet.
SuperFrost ausschalten
Die Funktion SuperFrost schaltet sich automatisch je nach eingelegter Lebensmittelmenge nach ca. 30 bis 60 Stunden ab. Die Kontrollleuchte erlischt, und das Gerät arbeitet wieder mit normaler, energiesparender Kühlleistung.
Verschiedene Kühlbereiche
Wegen der natürlichen Luftzirkulation stellen sich in der Kühlzone unterschiedliche Temperaturbereiche ein. Die kalte, schwere Luft sinkt in den unteren Bereich des Gerätes. Nutzen Sie die unterschiedlichen Kältezonen beim Einlagern der Lebensmittel!
Wärmster Bereich
Der wärmste Bereich in der Kühlzone ist ganz oben an der Tür. Verwenden Sie diesen Bereich z. B. zur Lagerung von Butter, damit sie streichfähig bleibt und für Käse, damit er sein Aroma behält.
Kältester Bereich
Der kälteste Bereich in der Kühlzone ist normalerweise direkt über den Gemüseschalen. In diesem Gerät ist der kälteste Bereich jedoch in den Fächern der PerfectFresh-Zone.
Verwenden Sie diese Bereiche in der Kühlzone und in der PerfectFresh-Zone für alle empfindlichen und leicht verderblichen Lebensmittel, wie z. B.:
– Fisch, Fleisch, Geflügel,
- Wurstwaren, Fertiggerichte,
– Eier- oder Sahnespeisen / -gebäck
- frischer Teig, Kuchen-, Pizza-, Quicheteig,
- Rohmilchkäse und andere Rohmilchprodukte,
- folienverpacktes Fertiggemüse und allgemein alle frischen Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum sich
auf eine Aufbewahrungstemperatur von mindestens 4 °C bezieht.
Keine explosiven Stoffe und keine Produkte mit brennbaren Treibgasen (z. B. Spraydosen) lagern. Explosionsgefahr!
Hochprozentigen Alkohol nur aufrecht und absolut dicht verschlossen in das Gerät stellen.
Falls Sie im Gerät oder in der Gerätetür fett- bzw. ölhaltige Lebensmittel lagern, achten Sie darauf, dass eventuell auslaufendes Fett bzw. Öl nicht die Kunststoffteile des Gerätes berührt.
Es können Spannungsrisse im Kunststoff entstehen, so dass der Kunststoff bricht oder reißt.
Die Lebensmittel dürfen die Rückwand nicht berühren. Sie könnten sonst an der Rückwand anfrieren.
PerfectFresh-Zone verwenden
Bei einer Temperatur von 0 - 3 °C in Verbindung mit einer hohen Luftfeuchtigkeit herrschen optimale Lagerbedingungen für frische Lebensmittel. Sie können so wesentlich länger ohne Frischeverlust gelagert werden als in der normalen Kühlzone.
Die wichtigste Voraussetzung für eine lange Lagerdauer ist die Frische der Lebensmittel, wenn sie eingelagert werden. Achten Sie darauf beim Einkauf.
In der PerfectFresh-Zone wird die Temperatur automatisch nahe bei 0 °C gehalten.
Die PerfectFresh-Zone ist in zwei Bereiche unterteilt:
- Das Trockenfach hat eine relative Luftfeuchtigkeit von ca. 45 %.
- Das Feuchtefach hat einen Regler, mit dem Sie eine relative Luftfeuchtigkeit von 45 % bis 90 % stufenlos einstellen können. Dazu den Regler auf die gewünschte relative Luftfeuchtigkeit schieben.
Beachten Sie jedoch, dass die Luft-feuchtigkeit vom Feuchtigkeitsgehalt der eingelagerten Lebensmittel ab-hängt und davon, wie häufig das jeweilige Schubfach geöffnet wurde.
Bereich mit niedriger relativer Luftfeuchtigkeit ♠
■ Schieben Sie den Regler des Feuchtefaches ganz nach links ♠. Es stellt sich eine relative Luftfeuchtigkeit von ca. 45 % ein.
Dieser Bereich ist geeignet zum Lagern besonders empfindlicher Lebensmittel, wie frischer Fisch, Schalentiere, Fleisch, Geflügel, Wurst, Molkereiprodukte und Feinkostsalate.
Bewahren Sie die Lebensmittel nur zugedeckt oder verpackt auf.
Ausnahme: Fleisch
Bereich mit hoher relativer Luftfeuchtigkeit ♠♦♦
■ Schieben Sie den Regler des Feuchtefaches ganz nach rechts ♠♦♦. Es stellt sich eine relative Luftfeuchtigkeit von ca. 90 % ein.
Dieser Bereich ist geeignet zum Lagern erntefrischer Produkte, wie Gemüse, Salate, Kräuter, Pilze, Kohl und einheimisches Obst.
Diese Lebensmittel gehören unverpackt in das Fach.
Nehmen Sie die Lebensmittel ca. 30 - 60 Minuten vor dem Verzehr aus der PerfectFresh-Zone heraus. Erst bei Raumtemperatur entfalten sich Aroma und Geschmack.
Zum Kühlen ungeeignete Lebensmittel
Nicht alle Lebensmittel eignen sich für das Lagern in der Kühlzone. Hierzu gehören unter anderem:
- Kälteempfindliches Obst und Gemüse, wie Bananen, Avocados, Papayas, Passionsfrüchte, Auberginen, Paprika, Tomaten und Gurken
- Obst, das nachreifen soll
- Kartoffeln
- Hartkäse (Parmesan)
Lebensmittel richtig lagern
Lebensmittel in der Regel nur verpackt oder gut zugedeckt aufbewahren. So wird die Annahme von Fremdgerüchen, ein Austrocknen der Lebensmittel und die Übertragung eventuell vorhandener Bakterien vermieden. Bei korrekter Einstellung der Temperatur und einer entsprechenden Hygiene wird die Vermehrung von Bakterien, wie z. B. Salmonellen, verzögert.
Obst und Gemüse
Obst und Gemüse können jedoch unverpackt in den Gemüseschalen aufbewahrt werden, allerdings ist dabei zu beachten, dass manche Gemüsesorten ein Naturgas ausscheiden, das Alterungsprozesse beschleunigt. Einige Obst- und Gemüsesorten reagieren auf dieses Naturgas besonders empfindlich. Deshalb sollten nicht alle Obst- und Gemüsesorten zusammen in einer Schale aufbewahrt werden.
Beispiele für Früchte, die viel Naturgas ausscheiden:
Äpfel, Aprikosen, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche, Pflaumen, Avocados und Feigen.
Beispiele für Obst und Gemüse, das sehr empfindlich auf das Naturgas anderer Obst- und Gemüsesorten reagiert:
Kiwis, Broccoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Mangos, Honigmelone, Äpfel, Aprikosen, Gurken, Tomaten, Birnen, Nektari- nen und Pfirsiche.
Unverpackte tierische und pflanzliche Lebensmittel
Unverpackte tierische und pflanzliche Lebensmittel trennen. Sollen die Lebensmittel zusammen gelagert werden, dann unbedingt verpackt einlagern. Damit verhindern Sie, dass mikrobiologische Veränderungen entstehen.
Eiweißreiche Lebensmittel
Beachten Sie, dass eiweißreichere Lebensmittel schneller verderben. Das heißt, Schalen- und Krustentiere verderben schneller als Fisch, und Fisch verdirbt schneller als Fleisch.
Fleisch
Lagern Sie Fleisch offen in dem Fach mit einer niedrigen Luftfeuchtigkeit. (Folien und Gefäße öffnen.) Die Abtrocknung der Fleischoberfläche wirkt keimhemmend und begünstigt dadurch eine bessere Haltbarkeit. Verschiedene Fleischsorten dürfen sich nicht direkt berühren, sie müssen immer durch eine Verpackung getrennt werden. Dadurch wird vorzeitiges Verderben durch eine Keimübertragung vermieden.
Abstellflächen versetzen
Die Abstellflächen können Sie je nach Höhe des Kühlgutes versetzen.
■ Die Abstellfläche vorne anheben, zur Hälfte herausziehen und nach oben bzw. nach unten wegschwenken.
■ Die Abstellfläche mit der hinteren Kante nach oben an gewünschter Stelle neu einsetzen.
Die hintere Kante muss nach oben zeigen, damit die Lebensmittel die Rückwand nicht berühren und anfieren.
Geteilte Abstellfläche
Um hohes Kühlgut, wie z. B. hohe Flaschen oder Gefäße, stellen zu können, gibt es eine geteilte Abstellfläche, bei der das vordere Teil vorsichtig unter das hintere Teil geschoben werden kann.
■Heben Sie die vordere halbe Glasplatte vorne leicht an, und schieben Sie sie vorsichtig unter die hintere Hälfte.
Abstellborde / Flaschenborde versetzen
■ Schieben Sie die Abstellborde / Flaschenborde nach oben, und nehmen Sie sie nach vorne heraus.
■ Setzen Sie die Abstellborde / Flaschenborde an beliebiger Stelle wieder ein. Achten Sie dabei darauf, dass sie richtig und fest auf die Erhebungen gedrückt sind.
Flaschenhalter verschieben
Den Flaschenhalter können Sie nach rechts oder links verschieben. Dadurch haben die Flaschen beim Öffnen und Schließen der Tür Halt.
Schubfächer der Perfect-Fresh-Zone
■Zum Be- und Entladen ziehen Sie das jeweilige Schubfach ganz heraus, fassen Sie es hinten an, und heben Sie es nach oben hin ab.

■ Zum Einsetzen des Schubfaches, legen Sie das Schubfach auf die vollständig herausgezogenen Auszugsschienen ①. Die Auszugsschienen müssen vorne an die Schubfachfront anstoßen ②! Schieben Sie das Schubfach ein ③.
Maximales Gefriervermögen
Damit die Lebensmittel möglichst schnell bis zum Kern durchgefroren werden, darf das maximale Gefriervermögen nicht überschritten werden. Das maximale Gefriervermögen innerhalb 24 Stunden finden Sie auf dem Typenschild "Gefriervermögen ...kg/24 h".
Fertige Tiefkühlkost einlagern
Möchten Sie fertige Tiefkühlkost einlagern, überprüfen Sie bereits beim Kauf im Geschäft
– die Verpackung auf Beschädigung,
– das Haltbarkeitsdatum und
– die Kühlzonentemperatur der Verkaufstruhe. Ist die Kühlzonentemperatur wärmer als -18 °C, so verkürzt sich die Haltbarkeit der Tiefkühlkost.
■ Kaufen Sie die Tiefkühlkost ganz zum Schluss ein, und transportieren Sie sie in Zeitungspapier oder in einer Kühltasche.
■ Legen Sie die Tiefkühlkost sofort in das Gerät.
Auf- oder angetaute Ware nicht wieder einfrieren. Erst wenn Sie das Lebensmittel verarbeitet haben (kochen oder braten), können Sie es erneut einfrieren.
Lebensmittel selbst einfrieren
Verwenden Sie zum Einfrieren nur frische und einwandfreie Lebensmittel!
Vor dem Einfrieren beachten
- Zum Gefrieren geeignet sind: Frischfleisch, Geflügel, Wild, Fisch, Gemüse, Kräuter, rohes Obst, Molkereiprodukte, Backwaren, Speisereste, Eigelb, Eiweiß und viele Fertiggerichte.
- Zum Gefrieren nicht geeignet sind: Weintrauben, Blattsalate, Radieschen, Rettich, Sauerrahm, Mayonnaise, ganze Eier in Schale, Zwiebel, ganze rohe Äpfel und Birnen.
- Damit Farbe, Geschmack, Aroma und Vitamin C erhalten bleiben, sollte Gemüse vor dem Einfrieren blanchiert werden. Geben Sie dazu das Gemüse portionsweise für 2 – 3 Minuten in kochendes Wasser. Danach das Gemüse herausnehmen und schnell in kaltem Wasser abkühlen. Das Gemüse abtropfen lassen.
- Mageres Fleisch eignet sich besser zum Einfrieren als fettes und kann wesentlich länger gelagert werden.
- Legen Sie zwischen Koteletts, Steaks, Schnitzel usw. jeweils eine Folie aus Kunststoff. So vermeiden Sie das Zusammenfrieren zu einem Block.
- Rohe Lebensmittel und blanchiertes Gemüse vor dem Einfrieren nicht würzen und salzen, Speisen nur leicht würzen und salzen. Manche Gewürze verändern beim Einfrieren ihre Geschmacksintensität.
- Warme Speisen oder Getränke erst außerhalb des Gerätes abkühlen lassen, um ein Antauen der bereits gefrorenen Lebensmittel zu verhindern und den Stromverbrauch nicht zu erhöhen.
Verpacken
■ Frieren Sie portionsweise ein.
Geeignete Verpackung
- Kunststoff-Folien
– Schlauch-Folien aus Polyethylen - Alu-Folien
– Gefrierdosen
Ungeeignete Verpackung
- Packpapier
- Pergamentpapier
- Cellophan
- Müllbeutel
- gebrauchte Einkaufstüten
■ Drücken Sie die Luft aus der Verpackung heraus.
■ Verschließen Sie die Packung dicht mit
- Gummiringen
- Kunststoff-Klipsen
- Bindfäden oder
- kältebeständigen Klebebändern.
Beutel und Schlauchfolien aus Poly-ethylen können Sie auch mit einem Folien-Schweißgerät verschweißen.
■ Beschriften Sie die Verpackung mit Inhalt und Einfrier-Datum.
Vor dem Einlegen
■ Bei einer größeren Menge als 2 kg frischer Lebensmittel schalten Sie einige Zeit vor dem Einlegen der Lebensmittel die Funktion Superfrost ein (siehe "Superfrost verwenden").
Einlegen
Die Lebensmittel können überall in der Gefrierzone eingefroren werden, vorzugsweise jedoch in den oberen Gefrierschubladen.
Größere Mengen sollten direkt auf die Glasplatten gelegt werden, da dort die Lebensmittel besonders schnell und somit schonend eingefroren werden. Dazu ein oder mehrere Gefrierschubladen herausnehmen.
Jede Gefrierschublade und die einzelnen Glasplatten können mit maximal 25 kg beladen werden!
■ Legen Sie das Gefriergut breitflächig auf den Boden der Gefrierschubladen oder auf die Glasplatten, damit das Gefriergut möglichst schnell bis zum Kern gefriert.
■ Legen Sie die Packungen trocken ein, um ein Zusammen- oder Anfieren zu vermeiden.
Einzufrierende Lebensmittel dürfen keine bereits gefrorenen Lebensmittel berühren, damit sie nicht antauen.
Gefrierkalender
Der Gefrierkalender auf der Gefrierschublade zeigt die übliche Lagerzeit für unterschiedliche Lebensmittelarten an, wenn sie frisch eingelagert wurden.
Bei handelsüblichen Tiefkühlerzeugnissen ist die auf der Verpackung angegebene Lagerdauer entscheidend.
Gefriergut-Merkersystem
Eine Erinnerungshilfe für die Lagerzeit der Lebensmittel ist das Gefriergut-Merkersystem.
Zu jeder Gefrierschublade gehören zwei Plaketten mit einem Rädchen. Auf diesem sind die Monate durch die Einstellungen 1 – 12 dargestellt.

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10-12■ Schieben Sie die Plakette vom Rand der Gefrierschublade auf die Führungsschiene.
Mit der Plakette kennzeichnen Sie die Art des Gefriergutes und mit dem Rädchen den Zeitpunkt der Einlagerung.
Auftauen von Gefriergut
Gefriergut können Sie auftauen
- im Mikrowellengerät,
- im Backofen bei der Beheizungsart "Heißluft" oder bei "Auftauen",
- bei Raumtemperatur,
- im Kühlschrank (die abgegebene Kälte wird zum Kühlen der Lebensmittel genutzt),
- im Dampfgarer.
Flache Fleisch- und Fischstücke
können angetaut in die heiße Pfanne gegeben werden.
Obst kann bei Raumtemperatur sowohl in der Packung als auch in einer zugedeckten Schüssel auftauen.
Gemüse kann im allgemeinen in gefrorenem Zustand in das siedende Wasser gegeben oder in heißem Fett gedünstet werden. Die Garzeit ist aufgrund der veränderten Zellstruktur etwas kürzer als bei Frischgemüse.
Auf- oder angetaute Ware nicht wieder einfrieren. Erst wenn Sie das Lebensmittel verarbeitet haben (kochen oder braten), können Sie es erneut einfrieren.
Schnellkühlen von Getränken
Zum Schnellkühlen von Getränken schalten Sie das Superkühlen ein. Sollten Sie dennoch Flaschen in die Gefrierzone legen, nehmen Sie die Flaschen spätestens nach einer Stunde wieder heraus, da die Flaschen sonst platzen!
Kälte-Akku verwenden
Der Kälte-Akku verhindert bei einem Stromausfall einen schnellen Anstieg der Temperatur in der Gefrierzone.
Legen Sie den Kälte-Akku in die oberste Gefrierschublade direkt auf die Lebensmittel. Nach ca. 24 Stunden Einlagerungszeit kann der Kälte-Akku seine maximale Kühlleistung erbringen.
Bei einem Stromausfall legen Sie den Kälte-Akku direkt auf das Gefriergut in der oberen Schublade, um die größtmögliche Lagerzeit nutzen zu können.
Wenn Sie frische Lebensmittel einlegen wollen, dann benutzen Sie den Kälte-Akku als Trennung zwischen bereits eingelagerter und frischer Lebensmittel, damit die Lebensmittel nicht antauen.
Der Kälte-Akku kann auch dazu verwendet werden, Speisen oder Getränke kurzzeitig in einer Kühltasche zu kühlen.
Der automatische Eiswürfelbereiter benötigt zum Betrieb einen Festwasseranschluss.
Eiswürfelbereiter einschalten
■ Schalten Sie die Gefrierzone an.
- Öffnen Sie die obere linke Schublade in der Gefrierzone.

■ Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste am Eiswürfelbereiter, so dass die Kontrollleuchte leuchtet.
■ Schließen Sie die Schublade.
Es können nur Eiswürfel produziert werden, wenn die Schublade vollständig geschlossen ist.
Nach der ersten Inbetriebnahme kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis die ersten Eiswürfel aus dem Eiswürfelbereiter in die Schublade fallen.
Nach erneutem Aus- und Einschalten des Eiswürfelbereiters dauert dieser Vorgang max. 6 Stunden.
Die ersten drei Eiswürfelproduktionen dürfen nicht verzehrt werden!
So gewährleisten Sie, dass die Wasserzuführung vor Gebrauch durchgespült wird.
Dies gilt sowohl bei Inbetriebnahme als auch nach längerer Außerbetriebnahme des Gerätes.
Größere Mengen Eiswürfel produzie- ren
Die Produktionsmenge der Eiswürfel richtet sich nach der Temperatur in der Gefrierzone: Je niedriger die Temperatur ist, desto mehr Eiswürfel werden in einem gewissen Zeitabschnitt produziert.
Sobald die Eiswürfel-Schublade voll ist, wird die Eiswürfelproduktion automatisch eingestellt.
Wenn Sie eine größere Menge Eiswürfel benötigen,
■ tauschen Sie die volle Eiswürfel-Schublade mit der Schublade rechts daneben aus.
Sobald die Schublade geschlossen ist, beginnt der Eiswürfelbereiter wieder mit der Produktion.
Eiswürfelbereiter ausschalten
Wenn Sie keine Eiswürfel produzieren möchten, können Sie den Eiswürfelbereiter unabhängig von der Gefrierzone ausschalten.
■ Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste am Eiswürfelbereiter, bis die Kontrollleuchte erlischt.
Wenn der Eiswürfelbereiter abgeschaltet ist, kann die Eiswürfel-Schublade auch zum Einfrieren und Lagern von Lebensmitteln genutzt werden.
Kühlzone und PerfectFresh-Zone
Während die Kältemaschine läuft, können sich funktionsbedingt an der Rückwand der Kühlzone und Perfect-Fresh-Zone Reif und Wasserperlen bilden. Diese brauchen Sie nicht zu entfernen, da die Kühlzone und Perfect-Fresh-Zone automatisch abtauen.
Das Tauwasser läuft über eine Tauwasser-Rinne und durch ein Tauwasser-Ablaufrohr in ein Verdunstungs-system an der Rückseite des Gerätes.
Achten Sie darauf, dass das Tauwasser immer ungehindert abfließen kann, dazu Tauwasser-Rinne und Tauwasser-Ablaufrohr sauber halten.
Gefrierzone
Das Gerät ist mit einem "NoFrost"-System ausgerüstet, wodurch das Gerät automatisch abgetaut wird.
Die anfallende Feuchtigkeit schlägt sich am Verdampfer nieder, wird automatisch von Zeit zu Zeit abgetaut und verdunstet.
Durch das automatische Abtauen bleibt die Gefrierzone immer eisfrei. Die Lebensmittel tauen durch dieses besondere System nicht an!
Verwenden Sie niemals sand-, scheuermittel-, soda- oder säurehaltige Putzmittel oder chemische Lösungsmittel.
Ungeeignet sind auch sogenannte „scheuermittelfreie“ Scheuermittel, da sie matte Stellen verursachen.
Verwenden Sie zur Pflege der Edelstahlfläche ein geeignetes Edelstahl-Pflegemittel (z. B. Neoblank, erhältlich über den Miele Kundendienst).
Achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Elektronik, Beleuchtung oder in die Belüftungsgitter gelangt.
Durch das Tauwasser-Ablaufloch darf kein Reinigungswasser laufen.
Verwenden Sie kein Dampf-Reinigungsgerät. Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluss auslösen.
Das Typenschild im Innenraum des Gerätes darf nicht entfernt werden. Es wird im Fall einer Störung benötigt!
Vor dem Reinigen
■ Schalten Sie das Gerät durch Drücken beider Ein-/Aus-Tasten aus, und ziehen Sie den Netzstecker.
■ Nehmen Sie das Kühlgut aus dem Gerät, und lagern Sie es an einem kühlen Ort.
■ Nehmen Sie alle Teile, die herausgenommen werden können, zur Reinigung heraus.
■ Zur Reinigung der Abstellflächen in der Kühlzone können Sie die Edelstahlleisten von der Frontseite abziehen.
Außenwände, Innenraum, Zubehör
Zum Reinigen eignet sich lauwarmes Wasser mit etwas Spülmittel. Spülen Sie alle Teile von Hand, nicht in der Spülmaschine. Die Butterdose ist spülmaschinengeeignet.
■ Reinigen Sie das Gerät mindestens einmal im Monat.
■ Reinigen Sie die Tauwasser-Rinne und das -Ablaufrohr in der Kühlzone häufiger mit einem Stäbchen oder ähnlichem, damit das Tauwasser immer ungehindert ablaufen kann.
■ Wischen Sie die Innenräume und das Zubehör nach der Reinigung mit klarem Wasser nach, und reiben Sie alles mit einem Tuch trocken. Lassen Sie für kurze Zeit die Türen des Gerätes geöffnet.
■ Reinigen Sie die Edelstahlfläche mit einem geeigneten Edelstahl-Reinigungsmittel.
■ Reiben Sie die Edelstahlfläche zur Pflege mit einem geeigneten Edelstahl-Pflegemittel (z. B. Neoblank) ein. Auf der Edelstahlfläche bildet sich ein Schutzfilm, der schnelles Wiederverschmutzen verhindert.
Eiswürfelschale reinigen
Bevor die Eiswürfel in die Schublade fallen, sammeln sie sich in einer Schale im Eiswürfelbereiter.
Durch regelmäßiges Reinigen dieser Schale vermeiden Sie, dass Eis- bzw. Wasserreste in der Schale verbleiben.
■ Schließen Sie das Gerät elektrisch an.
■ Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste am Eiswürfelbereiter, so dass die Kontrollleuchte leuchtet.
■ Entleeren Sie die Eiswürfelschublade.
■ Halten Sie die Ein-/Aus-Taste am Eiswürfelbereiter ca. 10 Sekunden gedrückt (nach 1 Sekunde schaltet sich der Eiswürfelbereiter aus und die Kontrollleuchte erlischt).
Die Kontrollleuchte blinkt.
■ Schieben Sie die Eiswürfelschublade innerhalb der nächsten 60 Sekunden ganz ein.
Anschließend dreht sich die Eiswürfelschale in eine schräge Position, so dass sie gereinigt werden kann:

■ Warten Sie, bis die Bewegung der Eiswürfelschale abgeschlossen ist.
■ Entnehmen Sie die Eiswürfelschubla-
de.
■ Reinigen Sie nun die Eiswürfelschublade und die Eiswürfelschale mit warmem Wasser und etwas Spülmittel.
■ Drücken Sie die Ein-/Aus-Taste am Eiswürfelbereiter.
Die Eiswürfelschale dreht sich in ihre Ausgangsposition zurück.
■ Eiswürfelschublade wieder einsetzen und schließen.
Nach max. 6 Stunden beginnt der Eiswürfelbereiter wieder mit der Produktion von Eiswürfeln.
Dieser Vorgang sollte auch dann durchgeführt werden, wenn der Eiswürfelbereiter für längere Zeit außer Betrieb gesetzt wird.
Belüftungsgitter
■ Reinigen Sie die Belüftungsgitter regelmäßig mit einem Pinsel oder Staubsauger. Staubablagerungen erhöhen den Energieverbrauch.
Türdichtungen
Behandeln Sie die Türdichtungen nicht mit Ölen oder Fetten. Sie werden sonst mit der Zeit porös.
Reinigen Sie die Türdichtungen regelmäßig nur mit klarem Wasser, und reiben Sie sie anschließend mit einem Tuch gründlich trocken.
Rückseite - Metallgitter
Das Metallgitter an der Rückseite des Gerätes (Wärmeaustauscher) muss mindestens einmal im Jahr entstaubt werden. Staubablagerungen erhöhen den Energieverbrauch!
Achten Sie beim Reinigen des Metallgitters darauf, dass keine Kabel oder andere Bauteile abgerissen, geknickt oder beschädigt werden.
Nach dem Reinigen
■ Setzen Sie alle Teile in die Kühlzone und PerfectFresh-Zone.
■ Legen Sie die Lebensmittel in die Kühlzone und die PerfectFresh-Zone, schließen Sie die Gerätetüren, und schalten Sie die Kühl- und Gefrierzone ein.
■ Schalten Sie die Funktion Superfrost ein, damit die Gefrierzone schnell kalt wird. Die Kontrollleuchte geht an.
■ Schieben Sie die Gefrierschubladen mit dem Gefriergut in die Gefrierzone, sobald die Temperatur in der Gefrierzone tief genug ist.
■ Schalten Sie die Funktion Superfrost durch Drücken der Superfrost-Taste aus.
Die Kontrollleuchte erlischt.
Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Folgende Störungen können Sie jedoch selbst beheben:
Was ist zu tun, wenn ...
... die Kühl- bzw. Gefrierzone nicht kühlt?
■ Prüfen Sie, ob die jeweilige Zone eingeschaltet ist. Die entsprechende Temperaturanzeige muss leuchten.
■ Prüfen Sie, ob der Netzstecker des Gerätes fest in der Steckdose steckt.
■ Prüfen Sie, ob die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist. Sollte dies der Fall sein, rufen Sie den Kundendienst an.
... sich die Gefrierzonentür nicht mehrmals hintereinander öffnen lässt?
Das ist keine Störung. Aufgrund der Saugwirkung können Sie die Tür erst nach einiger Zeit ohne erhöhten Kraftaufwand öffnen.
... die Temperatur in der Kühl- bzw. Gefrierzone zu kalt ist?
■ Stellen Sie Temperatur wärmer ein.
■ Die Funktion Superfrost bzw. Superkühlen wurde vergessen auszuschalten. Die jeweilige Kontrollleuchte ist an.
... die Einschalthäufigkeit und Einschaltdauer der Kältemaschine zunehmen?
■ Prüfen Sie, ob die Belüftungsgitter zugestellt oder staubig sind.
■ Prüfen Sie, ob das Metallgitter (Wärmeaustauscher) an der Rückseite des Gerätes staubig ist.
■ Die Gerätetüren wurden häufig geöffnet, oder es wurden große Mengen Lebensmittel frisch eingefroren.
■ Prüfen Sie, ob sich die Gerätetüren richtig schließen lassen.
... das Gefriergut festgefroren ist?
Das Gefriergut mit einem stumpfen Gegenstand, z. B. mit einem Löffelstiel lösen.
... der Warnton ertönt und die Temperaturanzeige der Gefrierzone blinkt?
Die Gefrierzone ist in Abhängigkeit von der eingestellten Temperatur zu warm, weil
■ die Gefrierzonentür häufig geöffnet wurde oder große Mengen Lebensmittel frisch eingefroren wurden.
■ die Belüftungsgitter verdeckt wurden.
■ ein längerer Stromausfall war.
Wenn die Störungen behoben wurden, leuchtet die Temperaturanzeige der Gefrierzone konstant und der Warnton verstummt.
... in den Temperaturanzeigen ein Strich leuchtet/blinkt?
Kontrollieren Sie ca. 6 Stunden nach dem Einschalten des Gerätes die Temperaturanzeigen. Es wird nur dann eine Temperatur angezeigt, wenn die Temperatur im Gerät im anzeigbaren Bereich liegt.
... in der Temperaturanzeige "F1" bis "F5" erscheinen?
Eine Störung liegt vor. Rufen Sie den Kundendienst.
... in der Temperaturanzeige ein "nA" erscheint?
Die Temperatur der Gefrierzone war zwischenzeitlich durch einen Stromausfall in den letzten Tagen oder Stunden zu hoch angestiegen.
■ Drücken Sie die Tonwarner-Taste, solange "nA" leuchtet.
In der Temperaturanzeige erscheint die wärmste Temperatur, die sich während des Stromausfalls in der Gefrierzone eingestellt hatte.
Je nach Temperatur überprüfen Sie die Lebensmittel, ob sie an- oder sogar aufgetaut waren. Ist das der Fall, verarbeiten Sie die Lebensmittel weiter (kochen oder braten), bevor Sie sie wieder einfrieren.
Die wärmste Temperatur wird ca. 1 Minute angezeigt. Danach erscheint in der Temperaturanzeige wieder die tatsächliche momentane Gefrierzonen-temperatur.
... sich der Eiswürfelbereiter nicht einschalten lässt?
■ Prüfen Sie, ob das Gerät elektrisch angeschlossen ist.
... der Eiswürfelbereiter keine Eiswürfel produziert?
■ Wurde die Wasserzuführung vor der ersten Inbetriebnahme entlüftet?
■ Prüfen Sie, ob der Eiswürfelbereiter eingeschaltet ist.
■ Prüfen Sie, ob die Gefrierzone eingeschaltet ist.
■ Prüfen Sie, ob die Wasserzuführung geöffnet ist.
■ Prüfen Sie, ob die Eiswürfel-Schubla-de vollständig geschlossen ist.
Bedenken Sie, dass es bis zu 24 Stunden dauern kann, bis die ersten Eiswürfel produziert werden.
... die Kontrollleuchte am Eiswürfelbereiter blinkt?
Eine Störung liegt vor. Rufen Sie den Kundendienst.
... die Superfrost-Kontrollleuchte bzw. die Superkühl-Kontrollleuchte nicht leuchtet, die Kältemaschine aber läuft?
Die Kontrollleuchte ist defekt. Rufen Sie den Kundendienst.
... sich das Gerät nicht ausschalten lässt?
Die Verriegelung ist eingeschaltet.
... die Innenbeleuchtung nicht mehr funktioniert?
■ War die Kühlzonentür länger geöffnet? Die Beleuchtung schaltet sich nach ca. 15 Minuten geöffneter Tür automatisch aus.
Die Beleuchtung befindet sich hinter einer Abdeckung in der Kühlzone oben und besteht aus zwei Glühlampen. Wenn die Glühlampen defekt sind, dann:
■ Ziehen Sie den Netzstecker oder schalten Sie die entsprechende Sicherung der Hausinstallation aus.

■ Schrauben Sie die Halteleiste ①ab, und ziehen Sie sie nach vorne hin ab.
■ Nehmen Sie die Glasplatte ②vor -sichtig heraus.
■ Wechseln Sie die defekte Glühlampe aus.
Anschlussdaten der Glühlampen: 220 - 240 V, max. 25 W, Sockel E 14

■ Drehen Sie die neue Glühlampe in die Fassung. Beim Eindrehen auf sauberen Sitz der Dichtung ③ach-ten.
■ Schieben Sie die Glasplatte wieder vorsichtig ein, und befestigen Sie die Halteleiste.
... der Boden der Kühlzone nass ist?
Das Tauwasser-Ablaufloch ist verstopft.
■ Reinigen Sie die Tauwasser-Rinne und das Tauwasser-Ablaufloch.
Können Sie die Störung anhand der aufgeführten Hinweise nicht beheben, dann rufen Sie den Kunden-dienst an.
Öffnen Sie bis zum Beheben der Störung möglichst nicht die Tür des Gerätes, um den Kälteverlust so gering wie möglich zu halten.
Ursachen von Geräuschen
| Ganz normale Geräusche Wodurch entstehen sie? | |
| Brrrrr... Das Brummen kommt vom | Motor (Kompressor). Es kann kurzfristig etwas lauter werden, wenn sich der Motor einschaltet. |
| Blubb, blubb.... | Das Blubbern, Gurgeln oder Surren kommt vom Kältemittel, das durch die Rohre fließt. |
| Click.... Das Klicken ist immer dann | zu hören, wenn der Thermostat den Motor ein- oder ausschaltet. |
| Sssrrrrr.... | Bei einem Mehrzonen- oder NoFrost-Gerät kann ein leises Rauschen von der Luftströmung im Geräte-Innenraum herrühren. |
Bedenken Sie, dass Motor- und Strömungsgeräusche im Kältekreislauf nicht zu vermeiden sind!
| Geräusche, die sich leicht beheben lassen | Wodurch entstehen sie, und was können Sie dagegen tun? |
| Klappern, Rappeln, Klirren | Das Gerät steht uneben: Richten Sie das Gerät mit Hilfe einer Wasserwaage eben aus. Verwenden Sie dazu die Schraubfüße unter dem Gerät oder legen Sie etwas unter. |
| Das Gerät berührt andere Möbel oder Geräte: Rücken Sie das Gerät von den Möbeln oder Geräten ab. | |
| Schubladen, Körbe oder Abstellflächen wackeln oder klem-men: Prüfen Sie die herausnehmbaren Teile und setzen Sie sie eventuell neu ein. | |
| Flaschen oder Gefäße berühren sich: Rücken Sie die Flaschen oder Gefäße leicht auseinander. | |
| Transportkabelhalter hängt noch an der Geräterückwand: Entfernen Sie den Kabelhalter. |
Bei Störungen, die nicht selbst beseitigt werden können, benachrichtigen Sie
- Ihren Miele Fachhändler oder
– den Miele Werkkundendienst.
Die Telefonnummer des Werkkundendienstes finden Sie auf der Rückseite dieser Gebrauchsanweisung.
Der Kundendienst benötigt Modell und Nummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.
Hinweise zum Festwasseranschluss
Der Festwasseranschluss darf nur von qualifizierten Fachleuten durchgeführt werden.
Die Wasserqualität muss der Trinkwasserverordnung des jeweiligen Landes entsprechen, in dem das Gerät betrieben wird.
- Das Gerät entspricht den Anforderungen der IEC 61770 und EN 61770.
– Alle Geräte und Vorrichtungen, die für die Zuführung des Wassers zum Gerät verwendet werden, müssen den gültigen Vorschriften des jeweiligen Landes entsprechen.
– Die Wasserzuführung zum Gerät muss über eine Kaltwasserleitung erfolgen. - Der Wasserdruck muss zwischen 1,5 und 6 bar liegen.
- Der Edelstahlschlauch hat eine Länge von 1,5 m.
Der Edelstahlschlauch kann mit einem Verlängerungsschlauch verlängert werden. Dieser muss von einem Fachmann montiert werden. Der Verlängerungsschlauch ist beim Miele-Kundendienst erhältlich. - Zwischen dem Edelstahlschlauch und dem Hauswasseranschluss muss ein Absperrhahn vorhanden sein, um im Bedarfsfall die Wasserzuführung unterbrechen zu können.
Achten Sie darauf, dass der Absperrhahn auch im eingebauten Zustand des Gerätes zugänglich ist.
Anschluss an die Wasserzuführung
Der Festwasseranschluss darf nicht durchgeführt werden, wenn das Kühl-/Gefriergerät elektrisch angeschlossen ist.
Zum Anschluss an die Wasserzuführung ist ein Absperrhahn mit einem ^3/_4 " Anschlussgewinde erforderlich.

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3/4"■ Schließen Sie den Edelstahlschlauch an den Absperrhahn an.
■ Achten Sie auf einen festen Sitz der Verschraubung.
Vor der ersten Inbetriebnahme ist die Wasserzuführung von einem qualifizierten Fachmann zu entlüften:
- Dazu den Edelstahlschlauch direkt vor dem Anschließen an das Magnetventil so gut wie möglich mit Wasser füllen.
- Übergelaufenes Wasser anschließend mit einem Tuch aufnehmen.

text_image
3/4"■ Befestigen Sie den Edelstahl-
schlauch am Magnetventil an der un-
teren Geräterückseite.
■ Achten Sie auf einen festen und dichten Sitz der Verschraubungen.
Falls sich der Absperrhahn der Wasserzuführung links von Ihrem Gerät befindet, müssen Sie den Edelstahlschlauch so verlegen, wie in der folgenden Abbildung dargestellt:

- Öffnen Sie vorsichtig den Absperrhahn der Wasserzuführung und prüfen Sie das gesamte Wassersystem auf Dichtheit.
■ Schließen Sie das Gerät jetzt elektrisch an (siehe "Elektroanschluss").
■ Schieben Sie das Gerät in die gewünschte Position.
Beachten Sie, dass der Edelstahl- schlauch dabei nicht geknickt oder be- schädigt wird.
Nach max. 24 Stunden fallen die ersten Eiswürfel aus dem Eiswürfelbereiter in die Schublade.
Das Gerät wird anschlussfertig für Wechselstrom 50 Hz 220 – 240 V geliefert und darf nur an eine ordnungsgemäß angelegte Schutzkontakt-Steck-dose angeschlossen werden. Der Anschluss darf nur an eine nach VDE 0100 angelegte Elektroanlage erfolgen.
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE in seiner Leitlinie DIN VDE 0100 Teil 739 dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.
Die Absicherung muss mit mindestens 10 A erfolgen.
Die Steckdose sollte sich nach Möglichkeit neben dem Gerät befinden und leicht zugänglich sein. Der Anschluss über ein Verlängerungskabel ist nicht erlaubt, da Verlängerungskabel nicht die nötige Sicherheit des Gerätes gewährleisten (z. B. Überhitzungsgefahr).
Ist ein Austausch der Netzanschlussleitung erforderlich, darf dieser nur von einem qualifizierten Elektro-Fachmann erfolgen.
Zusätzlich für Österreich
Der Anschluss darf nur an eine nach ÖVE-EN 1 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der ÖVE dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (ÖVE-SN 50) vorzuschalten.
Keine wärmeabgebenden Geräte wie z. B. Toaster oder Mikrowellengeräte auf das Gerät stellen. Der Energieverbrauch erhöht sich!
Dieses Kühl-/Gefriergerät sollte nicht mit einem weiteren Modell unmittelbar nebeneinander ("side-by-side") aufgestellt werden!
Da das Gerät nicht mit einer Seitenwandheizung ausgestattet ist, kann eine "side-by-side" Aufstellung zur Kondenswasserbildung führen! Erkundigen Sie sich dazu bei Ihrem Fachhändler.
Aufstellort
Keinen Platz direkt neben einem Herd, einer Heizung oder im Bereich eines Fensters mit direkter Sonneneinstrahlung wählen. Je höher die Umgebungstemperatur, desto länger läuft die Kältemaschine, und desto höher ist der Stromverbrauch.
Geeignet ist ein trockener belüftbarer Raum.
Klimaklasse
Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.
| Klimaklasse Raumtemperatur | |
| SN | +10 °C bis +32 °C |
| N | +16 °C bis +32 °C |
| ST | +18 °C bis +38 °C |
| T | +18 °C bis +43 °C |
Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einer längeren Stillstandzeit der Kältemaschine. Das kann zu höheren Temperaturen im Gerät führen!
Be- und Entlüftung
Die Luft an der Rückwand des Gerätes erwärmt sich. Deshalb dürfen die Belüftungsgitter nicht verdeckt werden, damit eine einwandfreie Be- und Entlüftung gewährleistet ist.
Ebenfalls müssen die Belüftungsgitter regelmäßig von Staub gereinigt werden.
Gerät aufstellen
■ Entfernen Sie zuerst den Kabelhalter von der Geräterückseite.
■ Prüfen Sie, ob alle Teile an der Geräterückwand frei schwingen können. Biegen Sie eventuell anliegende Teile vorsichtig weg.
■ Schieben Sie das Gerät vorsichtig an den dafür vorgesehenen Platz. Es kann mit der Rückseite direkt an die Wand gestellt werden.
Gerät ausrichten

■ Richten Sie das Gerät über die Stellfüße mit dem beiliegenden Gabelschlüssel fest und eben aus.
Das Gerät wird mit einem Rechtsanschlag geliefert. Ist ein Linksanschlag erforderlich, muss der Türanschlag gewechselt werden.
Türgriffe abnehmen:
Zunächst müssen Sie die seitlichen Grifteile von den Türgriffen lösen:

■ Wenn Sie an dem Türgriff ① ziehen, schiebt sich das seitliche Griffteil ② nach hinten und es entsteht ein Spalt ④zwischen dem Griffteil ②und der Befestigungsplatte ③des Griffs.
■ Klemmen Sie einen geeigneten stumpfen Gegenstand (z. B. einen Kochlöffelstiel) in den Spalt ④ und drücken Sie den Griff langsam wieder in Richtung Tür.
Achten Sie darauf, dass Sie mit dem Gegenstand nicht abrutschen und dabei das Gerät beschädigen.
Das seitliche Griffteil ② löst sich.
■ Ziehen Sie das Griffteil ②aus der Führung.
■ Lösen Sie nun die vier Schrauben (Torx 15) in der Befestigungsplatte und nehmen Sie den Griff ab.
■ Lösen Sie die Abdeckplatten auf der Gegenseite und setzen Sie sie auf die frei gewordenen Löcher.
Gerätetüren umsetzen:

■Heben Sie das Abdeckteil ①ab.
■ Schrauben Sie den unteren Scharnierwinkel ②bei geschlossener Gerätetür ab, und nehmen Sie die Gerätetür nach unten hin ab.
■ Setzen Sie die Abdeckplatte ④ auf die Gegenseite.
■ Nehmen Sie die Scharnierteile ③aus dem Scharnierwinkel ②und setzen Sie sie in das zweite Loch des Scharnierwinkels wieder ein.
■ Ziehen Sie bei geschlossener oberer Gerätetür ⑥ den Lagerbolzen ⑤ nach unten heraus.
■ Öffnen Sie die obere Gerätetür, und nehmen Sie sie nach unten hin ab.

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10 180° 11 8 9 M5 M4 M5 M4 180° 7 12 13 14 5■ Nehmen Sie die Abdeckung ⑦ab, und schrauben Sie den Scharnierwinkel ⑧ab.
■ Setzen Sie den Bolzen ⑨ im Scharnierwinkel ⑧ in das zweite Loch.
■ Setzen Sie den Blechwinkel ⑩ und die Abdeckung ⑪ jeweils um 180° gedreht auf die Gegenseite.
■ Schrauben Sie den Scharnierwinkel ⑧an die Gegenseite.
Die Schraube M4 muss im linken Loch des Scharnierwinkels eingeschraubt werden.
■ Montieren Sie die Abdeckung ⑦um 180° gedreht auf die Gegenseite.
■ Tauschen Sie in der Gerätemitte die Abdeckung ⑫ mit dem Lagerwinkel ⑬. Dazu:
Die Abdeckung ⑫und den Lager - winkel ⑬abschrauben, jeweils um 180° drehen und auf der Gegenseite wieder festschrauben.
■ Ziehen Sie die Lagerbuchse ⑭aus dem Lagerwinkel ⑬nach unten
heraus, und setzen Sie sie von oben wieder in den Lagerwinkel ein.
■ Nehmen Sie die Stopfen aus den Türlagerbuchsen oben in den Gerätetüren heraus, und setzen Sie sie auf die andere Seite.
■ Hängen Sie die obere Gerätetür in den Bolzen ⑨, und schließen Sie die Gerätetür.
■ Schieben Sie den mittleren Lagerbolzen ⑤ von unten durch den Lager - winkel ⑬ in die obere Gerätetür.
■ Überprüfen Sie den Sitz der oberen Gerätetür. Eventuell über die Langlöcher im Lagerwinkel ⑬ausrichten.

■ Hängen Sie die untere Gerätetür in den Lagerbolzen ⑤, und schließen Sie die Gerätetür.
■ Stecken Sie den unteren Scharnierwinkel ②in die Türlagerbuchse der unteren Gerätetür, und schrauben Sie ihn am Gehäuse fest.
■ Rasten Sie die Abdeckung ①auf.
Türgriffe wieder montieren:
Beachten Sie unbedingt die folgenden Hinweise zur Befestigung des Türgriffs, da bei falscher Montage die Türdichtung beschädigt wird.

■ Schrauben Sie den Türgriff mit den beiden vorderen Schrauben ②zunächst locker auf der Gegenseite an.
Die Befestigungsplatte ③muss so am Türgehäuse anliegen, dass im geschlossenen Zustand der Tür die Befestigungsplatte zur Geräteaußenwand in einer Flucht liegt.
Falls dies nicht der Fall ist,
■ drehen Sie die beiden vormontierten Gewindestifte ①mit einem Sechs - kantschlüssel soweit ein, bis die Befestigungsplatte ③den entsprechen - den Winkel hat.
■ Ziehen Sie alle 4 Schrauben ②fest an.
■ Schieben Sie das seitliche Griffteil ④ von der Geräteseite aus auf die Führung der Befestigungsplatte, bis es hörbar einrastet.
Achten Sie unbedingt darauf, dass das seitliche Griffteil ④ beim Öffnen der Tür nicht die Türdichtung berührt. Die Türdichtung wird auf Dauer beschädigt!
Sollte dies der Fall sein,
■ richten Sie die Befestigungsplatte ③ nochmals über die Gewindestifte ① aus, bis die Befestigungsplatte und das seitliche Griffteil ④ den entsprechenden Winkel haben und die Dichtung beim Öffnen der Tür nicht berührt wird.

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≥40 ≥50 600 ≤580 ca. 50 ① ② ③Die Be- und Entlüftungsquerschnitte dürfen nicht zugedeckt oder zuge- stellt werden.
Außerdem müssen sie regelmäßig von Staub gereinigt werden.
Beim Aufstellen des Gerätes neben einer Wand ③ist scharnierseitig zwischen Wand und Gerät ②ein Distanzabstand von ca. 50 mm erforderlich, damit sich die Gerätetüren wegen des Griffes vollständig öffnen lassen.
Das Gerät kann in jede Küchenzeile eingebaut werden. Um das Gerät der Küchenzeilenhöhe anzugleichen, kann über dem Gerät ein entsprechender Aufsatzschrank ① angebracht werden.
Für die Be- und Entlüftung ist an der Rückseite des Gerätes ein Abluftkanal von mindestens 50 mm Tiefe über die gesamte Aufsatzschrankbreite vorzusehen.
Der Abstand zwischen Gerät bzw. Aufsatzschrank und Raumdecke sollte mindestens 40 mm betragen, damit die erwärmte Luft ungehindert abziehen kann. Die Kältemaschine muss sonst mehr leisten, was den Stromverbrauch erhöht. Je größer der Lüftungsquerschnitt, umso energiesparender arbeitet das Gerät.
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