KD 3529 SED - Kühlschrank MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts KD 3529 SED MIELE als PDF.
Benutzerfragen zu KD 3529 SED MIELE
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Kühlschrank kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch KD 3529 SED - MIELE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. KD 3529 SED von der Marke MIELE.
BEDIENUNGSANLEITUNG KD 3529 SED MIELE
Gebrauchs- und Montageanweisung

Lesen Sie unbedingt die Gebrauchsanweisung vor Aufstellung - Installation - Inbetriebnahme. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an Ihrem Gerät.

M.-Nr. 05 930 540
Gerätebeschreibung 4
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 5
Sicherheitshinweise und Warnungen 6
Gerät ein- und ausschalten....10
Bei längerer Abwesenheit 10
Die richtige Temperatur....11
...im Kühlraum....11
... im Gefrierraum.... 11
Temperatur einstellen....12
Winterschaltung verwenden 13
Kühlraum gut nutzen 14
Verschiedene Kühlbereiche....14
Kältester Bereich im Kühlraum 14
Wärmster Bereich im Kühlraum 14
Zum Kühlen ungeeignete Lebensmittel....14
Lebensmittel richtig lagern 15
Obst und Gemüse 15
Energiespartipps 15
Innenraum gestalten 16
Abstellflächen versetzen 16
Geteilte Abstellfläche....16
Abstellborde / Flaschenborde versetzen.... 16
Gefrieren und Lagern 17
Fertige Tiefkühlkost einlagern 17
Lebensmittel selbst einfrieren 17
Vor dem Einfrieren beachten 17
Verpacken....18
Vor dem Einlegen 18
Einlegen 18
Gefrierkalender 19
Gefriergut-Merkersystem....19
Auftauen von Gefriergut....19
Eiswürfel bereiten 20
Schnellkühlen von Getränken 20
Kälte-Akku verwenden....20
Abtauen....21
Kühlzone 21
Gefrierzone 21
Reinigen 23
Außenwände, Innenraum, Zubehör 23
Belüftungsgitter 23
Türdichtungen 24
Rückseite - Metallgitter 24
Störungen - Was tun? 25
Kundendienst 28
Elektroanschluss 29
Aufstellhinweise....30
Aufstellort 30
Klimaklasse....30
Be- und Entlüftung 30
Griffe befestigen 30
Gerät aufstellen 31
Gerät ausrichten 31
Türanschlag wechseln....32
Gerät einbauen 34

①Temperaturregler
②Taste für Winterschaltung
③ Lichtkontakt-Schalter
④Butter- und Käsefach
⑤Ventilator
⑥Eierablage
⑦Abstellflächen Kühlraum
⑧Innenbeleuchtung
⑨Türabsteller
⑩Tauwasser-Rinne und Tauwasser-Ablaufloch
⑪Flaschenregal
⑫Obst- und Gemüseschalen
⑬Kälte-Akku
⑭Gefrierschubladen mit Gefrierkalender
⑮Gefriergut-Merkersystem
⑯Tauwasser-Ablaufrohr

Entsorgung der Transport-verpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Geben Sie deshalb Ihr Altgerät entweder über Ihren Händler oder über das öffentliche Sammelsystem in den Materialkreislauf zurück.
Achten Sie darauf, dass die Rohrleitungen Ihres Kältegerätes bis zum Abtransport zu einer sachgerechten, umweltfreundlichen Entsorgung nicht beschädigt werden.
So ist sichergestellt, dass das im Kältekreislauf enthaltene Kältemittel und das im Kompressor befindliche Öl nicht in die Umwelt entweichen kann.
Berücksichtigen Sie beim Entsorgen des Altgerätes auch die Hinweise unter „Sicherheitshinweise und Warnungen“.
Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden am Gerät.
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter!
Bestimmungsgemäße Verwendung
Benutzen Sie das Gerät ausschließlich im Haushalt zum Kühlen und Lagern von Lebensmitteln sowie zum Lagern von Tiefkühlkost, zum Gefrieren frischer Lebensmittel und zum Bereiten von Eis. Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.
Technische Sicherheit
Dieses Gerät enthält das Kältemittel Isobutan (R600a), ein Naturgas mit hoher Umweltverträglichkeit, aber brennbar. Es schädigt nicht die Ozonschicht und erhöht nicht den Treibhaus-effekt. Die Verwendung dieses umweltfreundlichen Kältemittels hat teilweise zu einer Erhöhung der Betriebsgeräusche geführt. Es können neben den Laufgeräuschen des Kompressors Strömungsgeräusche im gesamten Kältekreislauf auftreten. Diese Effekte sind leider nicht vermeidbar, haben aber auf die Leistungsfähigkeit des Gerätes keinen Einfluss.
Achten Sie beim Transportieren und beim Aufstellen des Gerätes darauf, dass keine Teile des Kältekreislaufes beschädigt werden. Herausspritzendes Kältemittel kann zu Augenverletzungen führen!
Bei Beschädigungen:
- Vermeiden Sie offenes Feuer oder Zündquellen,
– ziehen Sie den Netzstecker,
– durchlüften Sie den Raum, in dem das Gerät steht, für einige Minuten, und
– benachrichtigen Sie den Kunden- dienst.
Je mehr Kältemittel in einem Gerät ist, umso größer muss der Raum sein, in dem das Gerät aufgestellt wird. Bei einem eventuellen Leck kann sich in zu kleinen Räumen ein brennbares Gas-Luft-Gemisch bilden.
Pro 8 g Kältemittel muss der Raum mindestens 1 m³ groß sein. Die Menge des Kältemittels steht auf dem Typenschild im Inneren des Gerätes.
Vergleichen Sie vor dem Anschließen des Gerätes unbedingt die Anschlussdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes. Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Elektroinstallateur.
Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, dass diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung vorhanden ist. Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation durch einen Fachmann überprüfen. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Ein sicherer Betrieb des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn das Gerät nach der Gebrauchsanweisung montiert und angeschlossen wird.
Der Einbau und die Montage dieses Gerätes an nichtstationären Aufstellungsorten (z. B. Schiffen) dürfen nur von Fachbetrieben / Fachleuten durchgeführt werden, wenn sie die Voraussetzungen für den sicherheitsgerechten Gebrauch dieses Gerätes sicherstellen.
Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachleute durchführen. Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Das Gerät ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
- der Netzstecker des Gerätes gezogen ist.
Ziehen Sie nicht an der Anschlussleitung, sondern am Netzstecker, um das Gerät vom Netz zu trennen.
– die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist.
– die Schraubsicherung der Hausinstallation ganz herausgeschraubt ist.
Der Anschluss des Gerätes an das Elektronetz darf nicht über ein Verlängerungskabel erfolgen. Verlängerungskabel gewähren nicht die nötige Sicherheit des Gerätes (z. B. Überhitzungsgefahr).
Gebrauch
Berühren Sie Gefriergut nicht mit nassen Händen. Die Hände können festfrieren. Verletzungsgefahr!
Nehmen Sie niemals Eiswürfel und Eis am Stiel, insbesondere Wassereis, direkt nach dem Entnehmen aus dem Gefrierraum in den Mund. Durch die sehr tiefe Temperatur des Gefriergutes könnten Lippen oder Zunge festfrieren. Verletzungsgefahr!
Frieren Sie angetaute oder aufge- taute Lebensmittel nicht wieder ein. Verbrauchen Sie sie so schnell wie möglich, weil die Lebensmittel an Nähr- wert verlieren und verderben. Gekocht oder gebraten können Sie aufgetaute Lebensmittel erneut einfrieren.
Lagern Sie keine explosiven Stoffe und keine Produkte mit brennbaren Treibgasen (z. B. Spraydosen) im Gerät. Beim Einschalten des Thermostaten können Funken entstehen. Sie können zündfähige Gemische zur Explosion bringen.
Stellen Sie hochprozentigen Alkohol nur aufrecht und absolut dicht verschlossen in den Kühlraum. Explosionsgefahr!
Lagern Sie keine Dosen und Flaschen mit kohlensäurehaltigen Getränken oder mit Flüssigkeiten, die gefrieren können, im Gefrierraum. Die Dosen oder Flaschen können platzen. Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
Nehmen Sie Flaschen, die Sie zum Schnellkühlen in den Gefrierraum legen, spätestens nach einer Stunde wieder heraus. Die Flaschen können platzen. Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
Beim Essen überlagerter Lebensmittel besteht die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung. Die Lagerdauer hängt von vielen Faktoren ab, wie vom Frischegrad, der Qualität der Lebensmittel und von der Lagertemperatur. Beachten Sie die Lagerhinweise und Aufbrauchfristen der Lebensmittelhersteller!
- Verwenden Sie keine spitzen oder scharfkantigen Gegenstände, um - Reif- und Eisschichten zu entfernen, - angefrorene Eisschalen und Lebens mittel abzuheben.
Sie beschädigen die Kälteerzeuger, und das Gerät wird funktionsuntüchtig.
Stellen Sie zum Abtauen niemals elektrische Heizgeräte oder Kerzen in das Gerät. Der Kunststoff wird beschädigt.
Verwenden Sie keine Abtausprays oder Enteiser.
Diese können explosive Gase bilden, kunststoffschädigende Lösungs- oder Treibmittel enthalten oder gesundheitsschädlich sein.
Behandeln Sie die Türdichtung nicht mit Ölen oder Fetten. Dadurch wird die Türdichtung im Laufe der Zeit porös.
Stellen Sie kein Speiseöl in die Kühlschranktür. Es können Spannungsrisse im Kunststoff der Tür entstehen.
Verdecken Sie nicht die Belüftungsgitter des Gerätes.
Eine einwandfreie Luftführung ist dann nicht mehr gewährleistet. Der Stromverbrauch steigt, und Schäden an Bauteilen sind nicht auszuschließen.
Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.
Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einer längeren Stillstandzeit der Kältemaschine, so dass das Gerät die erforderliche Temperatur nicht halten kann.
■ Verwenden Sie zum Abtauen und Reinigen des Gerätes auf keinen Fall ein Dampf-Reinigungsgerät.
Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluss verursachen.
Entsorgung des Altgerätes
Zerstören Sie das Schnapp- oder Riegelschloss Ihres alten Kühl-/Gefriergerätes, wenn Sie es entsorgen. Sie verhindern damit, dass sich spielende Kinder einsperren und in Lebensgefahr kommen.
Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen, und die Anschlussleitung durchtrennen.
Beschädigen Sie keine Teile des Kältekreislaufes, z. B. durch
– Aufstechen der Kältemittelkanäle des Verdampfers.
- Abknicken von Rohrleitungen.
- Abkratzen von Oberflächen- beschichtungen.
Herausspritzendes Kältemittel kann zu Augenverletzungen führen.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Vor dem ersten Benutzen
Die Edelstahlfläche ist mit einer Schutzfolie versehen, die als Transportschutz dient.
■ Ziehen Sie die Schutzfolie erst nach dem Aufstellen bzw. Einbauen ab. Beginnen Sie an einer oberen Ecke.
■ Reinigen Sie das Schrankinnere und das Zubehör. Verwenden Sie dazu lauwarmes Wasser, anschließend alles mit einem Tuch trocknen.
Lassen Sie das Gerät nach dem Transport ca. 12 bis 1 Stunde stehen, bevor Sie es anschließen. Das ist für die spätere Funktion sehr wichtig!
Gerät einschalten
■Drehen Sie den Temperaturregler aus der Stellung "0" heraus.
Das Gerät beginnt zu kühlen, und die Innenbeleuchtung im Kühlraum geht bei geöffneter Tür an.
Je höher die Einstellung am Temperaturregler ist, desto niedriger ist die Temperatur im Gerät.
Gerät ausschalten
■ Drehen Sie den Temperaturregler von "1" aus auf die Stellung "0".
Die Kühlung und die Innenbeleuchtung sind ausgeschaltet.
Bei längerer Abwesenheit
Wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht benutzen, dann
■ schalten Sie das Gerät aus,
■ ziehen Sie den Netzstecker,
■ tauen Sie den Gefrierraum ab,
■ reinigen Sie das Gerät, und
■ lassen Sie die Gerätetüren etwas geöffnet, um Geruchsbildung zu vermeiden.
Wird das Gerät bei längerer Abwesenheit ausgeschaltet, aber nicht gereinigt, besteht bei geschlossenen Türen Gefahr von Schimmelbildung.
Die richtige Temperatureinstellung ist für die Lagerung der Lebensmittel sehr wichtig. Durch Mikroorganismen verderben die Lebensmittel schnell, was durch die richtige Lagertemperatur verhindert bzw. verzögert werden kann. Die Temperatur beeinflusst die Wachstumsgeschwindigkeit der Mikroorganismen. Mit sinkender Temperatur verlangsamen sich diese Vorgänge.
Die Temperatur im Gerät erhöht sich,
- je häufiger und länger die Gerätetür geöffnet wird,
- je mehr Lebensmittel gelagert werden,
– je wärmer die frisch eingelagerten Lebensmittel sind, - je höher die Umgebungstemperatur des Gerätes ist. Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen.
...im Kühlraum
Wir empfehlen eine Kühltemperatur in der Mitte des Gerätes von 5 °C.
Möchten Sie die Kühltemperatur überprüfen, dann
■ stellen Sie ein Wasserglas mit einem Thermometer in die Mitte des Gerätes.
Nach ca. 24 Stunden können Sie die ungefähre Kühltemperatur in Ihrem Gerät ablesen.
Beachten Sie jedoch, dass
- übliche Badewasser- und andere Hausthermometer meist sehr unge-nau messen. Verwenden Sie am besten ein elektronisches Temperatur-Messgerät.
- Messen Sie nicht die Lufttemperatur im Gerät, dies lässt keinen Rückschluss auf die Temperatur der Lebensmittel zu.
Während des Messzeitraumes sollten Sie die Kühlschranktür möglichst wenig öffnen, da sonst jedesmal warme Luft einströmt.
...im Gefrierraum
Um frische Lebensmittel einzufrieren und Lebensmittel langfristig zu lagern, ist eine Temperatur von -18 °C erforderlich. Bei dieser Temperatur ist das Wachstum der Mikroorganismen weitgehend eingestellt. Sobald die Temperatur über -10 °C steigt, beginnt die Zersetzung durch die Mikroorganismen, die Lebensmittel sind weniger lang haltbar. Aus diesem Grund dürfen an- oder aufgetaute Lebensmittel erst wieder eingefroren werden, wenn sie verarbeitet wurden (kochen oder braten). Durch die hohen Temperaturen werden die meisten Mikroorganismen abgetötet.
Temperatur einstellen
Die Temperaturen für den Kühl- und Gefrierraum können Sie zentral am Temperaturregler im Kühlraum einstellen.
■ Drehen Sie den Temperaturregler auf eine Einstellung zwischen 1 und 7.
Je höher die Einstellung, desto niedriger ist die Temperatur im Gerät.
Wir empfehlen eine mittlere Einstellung.
Wenn im Gefrierraum Tiefkühlkost lagert und die erforderlichen tiefen Temperaturen gewährleistet sein sollen, ist eine Einstellung von 4 bis 7 empfehlenswert.
Diese Einstellung ist auch zu wählen, wenn die Gerätetür sehr häufig geöffnet wird, große Mengen Lebensmittel in den Kühlraum gelegt werden oder die Umgebungstemperatur hoch ist.
Bei niedrigen Raumtemperaturen unterhalb oder gleich 18 °C kann es im Gefrierraum zu warm werden, da die Kältemaschine durch die geringe Raumtemperatur seltener anspringt. Möglicherweise taut das Gefriergut an. Um das zu verhindern, gibt es die Winterschaltung.
Winterschaltung einschalten

■Drücken Sie die Taste für die Winter-schaltung.
Die Kältemaschine springt häufiger an. Dadurch sinkt die Temperatur im Gefrierraum, so dass die erforderliche Gefrierraumtemperatur gewährleistet ist.
Winterschaltung ausschalten
Sobald die Raumtemperatur wärmer als 18 °C ist, sollte die Winterschaltung ausgeschaltet werden, da das Gerät sonst nur unnötig Energie verbraucht. Der Gefrierraum wird über den Temperaturregler genügend gekühlt.
■ Drücken Sie die Taste für die Winter-schaltung.
Die Kühlung des Gerätes arbeitet wieder mit normaler Leistung.
Verschiedene Kühlbereiche
Wegen der natürlichen Luftzirkulation stellen sich im Kühlraum unterschiedliche Temperaturbereiche ein. Die kalte, schwere Luft sinkt in den unteren Bereich des Gerätes. Nutzen Sie die unterschiedlichen Kältezonen beim Einlagern der Lebensmittel!
Kältester Bereich im Kühlraum
Der kälteste Bereich im Kühlraum ist direkt über den Gemüseschalen.
Verwenden Sie diesen Bereich für alle empfindlichen und leicht verderblichen Lebensmittel, wie z. B.:
– Fisch, Fleisch, Geflügel,
– Wurstwaren, Fertiggerichte,
– Eier- oder Sahnespeisen / -gebäck
– frischer Teig, Kuchen-, Pizza-, Quicheteig,
– Rohmilchkäse und andere Rohmilchprodukte,
- folienverpacktes Fertiggemüse und allgemein alle frischen Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum sich auf eine Aufbewahrungstemperatur von mindestens 4 °C bezieht.
Wärmster Bereich im Kühlraum
Der wärmste Bereich im Kühlraum ist ganz oben an der Tür. Verwenden Sie diesen Bereich z. B. zur Lagerung von Butter, damit sie streichfähig bleibt und für Käse, damit er sein Aroma behält.
Keine explosiven Stoffe und keine Produkte mit brennbaren Treibgasen (z. B. Spraydosen) lagern. Explosionsgefahr!
Hochprozentigen Alkohol nur aufrecht und absolut dicht verschlossen in das Gerät stellen.
Stellen Sie kein Speiseöl in die Kühlschranktür. Es können Spannungsrisse im Kunststoff der Tür entstehen.
Die Lebensmittel dürfen die Rückwand nicht berühren. Sie könnten sonst an der Rückwand anfrieren.
Zum Kühlen ungeeignete Lebensmittel
Nicht alle Lebensmittel eignen sich für das Lagern im Kühlraum. Hierzu gehören unter anderem:
- Kälteempfindliches Obst und Gemüse, wie Bananen, Avocados, Papayas, Passionsfrüchte, Auberginen, Paprika, Tomaten und Gurken
- Obst, das Nachreifen soll
- Kartoffeln
- Hartkäse (Parmesan)
Lebensmittel richtig lagern
Lebensmittel nur verpackt oder gut zugedeckt aufbewahren. So wird die Annahme von Fremdgerüchen, ein Austrocknen der Lebensmittel und die Übertragung eventuell vorhandener Bakterien vermieden. Bei korrekter Einstellung der Temperatur und einer entsprechenden Hygiene wird die Vermehrung von Bakterien, wie z. B. Salmonellen, verzögert.
Obst und Gemüse
Obst und Gemüse können jedoch unverpackt in den Gemüseschalen aufbewahrt werden, allerdings ist dabei zu beachten, dass manche Gemüsesorten ein Naturgas ausscheiden, das Alterungsprozesse beschleunigt. Einige Obst- und Gemüsesorten reagieren auf dieses Naturgas besonders empfindlich. Deshalb sollten nicht alle Obst- und Gemüsesorten zusammen in einer Schale aufbewahrt werden.
Beispiele für Früchte, die viel Naturgas ausscheiden:
Äpfel, Aprikosen, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche, Pflaumen, Avocados und Feigen.
Beispiele für Obst und Gemüse, das sehr empfindlich auf das Naturgas anderer Obst- und Gemüsesorten reagiert:
Kiwis, Broccoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Mangos, Honigmelone, Äpfel, Aprikosen, Gurken, Tomaten, Birnen, Nektarinen und Pfirsiche.
Energiespartipps
- Häufiges und langes Öffnen der Gerätetür verursacht einen Temperaturanstieg im Gerät. Die Kältemaschine muss dann länger laufen, um die kühle Temperatur im Gerät halten zu können. Öffnen Sie die Tür nur bei Bedarf und dann so kurz wie möglich.
- Auch fehlende Ordnung im Gerät führt durch langes Suchen zu einem Temperaturanstieg im Gerät! Sortieren Sie die Lebensmittel beim Einlegen gut.
- Warme Speisen und Getränke erst abkühlen lassen, bevor Sie sie in das Gerät stellen.
– Lebensmittel nicht zu dicht lagern, damit die Luft zwischen den einzelnen Lebensmitteln zirkulieren kann.
Abstellflächen versetzen
Die Abstellflächen können Sie je nach Höhe des Kühlgutes versetzen.
■ Die Abstellfläche bis zum Anschlag nach vorn ziehen und zum Herausnehmen vorne anheben.
■ Die Abstellfläche mit der hinteren Kante nach oben an gewünschter Stelle neu einsetzen.
Die hintere Kante muss nach oben zeigen, damit die Lebensmittel die Rückwand nicht berühren und anfieren.
Geteilte Abstellfläche
Um hohes Kühlgut, wie z. B. hohe Flaschen oder Gefäße, stellen zu können, gibt es eine geteilte Abstellfläche, bei der das vordere Teil vorsichtig unter das hintere Teil geschoben werden kann.
■Heben Sie die vordere halbe Glasplatte vorne leicht an, und schieben Sie sie vorsichtig unter die hintere Hälfte.
Abstellborde / Flaschenborde versetzen
■ Schieben Sie die Abstellborde / Flaschenborde nach oben, und nehmen Sie sie nach vorne heraus.
■ Setzen Sie die Abstellborde / Flaschenborde an beliebiger Stelle wieder ein. Achten Sie dabei darauf, dass sie richtig und fest auf die Erhebungen gedrückt sind.
Maximales Gefriervermögen
Damit die Lebensmittel möglichst schnell bis zum Kern durchgefroren werden, darf das maximale Gefriervermögen nicht überschritten werden. Das maximale Gefriervermögen innerhalb 24 Stunden finden Sie auf dem Typenschild "Gefriervermögen ...kg/24 h".
Fertige Tiefkühlkost einlagern
Möchten Sie fertige Tiefkühlkost einlagern, überprüfen Sie bereits beim Kauf im Geschäft
– die Verpackung auf Beschädigung,
– das Haltbarkeitsdatum und
– die Kühlraumtemperatur der Verkaufstruhe. Ist die Kühlraumtemperatur wärmer als -18 °C, so verkürzt sich die Haltbarkeit der Tiefkühlkost.
■Kaufen Sie die Tiefkühlkost ganz zum Schluss ein, und transportieren Sie sie in Zeitungspapier oder in einer Kühltasche.
■ Legen Sie die Tiefkühlkost sofort in die Gefrierzone.
Auf- oder angetaute Ware nicht wieder einfrieren. Erst wenn Sie das Lebensmittel verarbeitet haben (kochen oder braten), können Sie es erneut einfrieren.
Lebensmittel selbst einfrieren
Verwenden Sie zum Einfrieren nur frische und einwandfreie Lebensmittel!
Vor dem Einfrieren beachten
- Zum Gefrieren geeignet sind: Frischfleisch, Geflügel, Wild, Fisch, Gemüse, Kräuter, rohes Obst, Molkereiprodukte, Backwaren, Speisereste, Eigelb, Eiweiß und viele Fertiggerichte.
- Zum Gefrieren nicht geeignet sind: Weintrauben, Blattsalate, Radieschen, Rettich, Sauerrahm, Mayonnaise, ganze Eier in Schale, Zwiebeln, ganze rohe Äpfel und Birnen.
- Damit Farbe, Geschmack, Aroma und Vitamin C erhalten bleiben, sollten Gemüse und Obst vor dem Einfrieren blanchiert werden. Geben Sie dazu das Gemüse portionsweise für 2 - 3 Minuten in kochendes Wasser. Danach das Gemüse herausnehmen und schnell in kaltem Wasser abkühlen. Das Gemüse abtropfen lassen.
- Mageres Fleisch eignet sich besser zum Einfrieren als fettes und kann wesentlich länger gelagert werden.
- Legen Sie zwischen Koteletts, Steaks, Schnitzel usw. jeweils eine Folie aus Kunststoff. So vermeiden Sie das Zusammenfrieren zu einem Block.
- Rohe Lebensmittel und blanchiertes Gemüse vor dem Einfrieren nicht würzen und salzen, Speisen nur leicht würzen und salzen. Manche Gewürze verändern beim Einfrieren ihre Geschmacksintensität.
- Warme Speisen oder Getränke erst ausserhalb des Gerätes abkühlen lassen, um ein Antauen der bereits gefrorenen Lebensmittel zu verhindern und den Stromverbrauch nicht zu erhöhen.
Verpacken
■ Frieren Sie portionsweise ein.
Geeignete Verpackung
- Kunststoff-Folien
- Schlauch-Folien aus Polyethylen
- Alu-Folien
- Gefrierdosen
Ungeeignete Verpackung
- Packpapier
- Pergamentpapier
- Cellophan
- Müllbeutel
- gebrauchte Einkaufstüten
■Drücken Sie die Luft aus der Verpackung heraus.
■ Verschließen Sie die Packung dicht mit
- Gummiringen
- Kunststoff-Klipsen
- Bindfäden oder
- kältebeständigen Klebebändern.
Beutel und Schlauchfolien aus Poly-ethylen können Sie auch mit einem Folien-Schweißgerät verschweißen.
■ Beschriften Sie die Verpackung mit Inhalt und Einfrier-Datum.
Vor dem Einlegen
■ Bei einer größeren Menge als 1 kg fri- scher Lebensmittel drehen Sie ca. 24 Stunden vor dem Einlegen den Temperaturregler auf eine mittlere bis hohe Einstellung.
- Drücken Sie die Taste für die Winter-schaltung. Die Temperatur im Gefrierteil sinkt, so dass bereits eingelagertes Gefriergut eine Kälte-reserve erhält.
Einlegen
■Legen Sie das Gefriergut breitflächig auf den Boden der Gefrierschublade, damit es möglichst schnell bis zum Kern gefriert.
■Legen Sie die Packungen trocken ein, um ein Zusammen- oder Anfieren zu vermeiden.
Einzufrierende Lebensmittel dürfen keine bereits gefrorenen Lebensmittel berühren, damit sie nicht antauen.
■ Ca. 24 Stunden nach dem Einlegen sind die frischen Lebensmittel durchgefroren. Drehen Sie den Temperaturregler wieder auf die gewünschte Einstellung und schalten Sie die Winterschaltung aus, sofern die Raumtemperatur über 18 °C ist!
Gefrierkalender
Der Gefrierkalender auf der Gefrierschublade zeigt die übliche Lagerzeit für unterschiedliche Lebensmittelarten an, wenn sie frisch eingelagert wurden.
Bei handelsüblichen Tiefkühlerzeugnissen ist die auf der Verpackung angegebene Lagerdauer entscheidend.
Gefriergut-Merkersystem
Eine Erinnerungshilfe für die Lagerzeit der Lebensmittel ist das Gefriergut-Merkersystem.
Zu jeder Gefrierschublade gehören zwei Plaketten mit einem Rädchen. Auf diesem sind die Monate durch die Einstellungen 1 – 12 dargestellt.

text_image
10-12■ Schieben Sie die Plakette vom Rand der Gefrierschublade auf die Führungsschiene.
Mit der Plakette kennzeichnen Sie die Art des Gefriergutes und mit dem Rädchen den Zeitpunkt der Einlagerung.
Auftauen von Gefriergut
Gefriergut können Sie auftauen
- im Mikrowellengerät,
- im Backofen bei der Beheizungsart "Heißluft" oder bei "Auftauen",
- bei Raumtemperatur,
- im Kühlschrank.
Flache Fleisch- und Fischstücke
können angetaut in die heiße Pfanne gegeben werden.
Obst kann bei Raumtemperatur sowohl in der Packung als auch in einer zugedeckten Schüssel auftauen.
Gemüse kann im allgemeinen in gefrorenem Zustand in das siedende Wasser gegeben oder in heißem Fett gedünstet werden. Die Garzeit ist etwas kürzer als bei Frischgemüse.
Auf- oder angetaute Ware nicht wieder einfrieren. Erst wenn Sie das Lebensmittel verarbeitet haben (kochen oder braten), können Sie es erneut einfrieren.
Eiswürfel bereiten

■ Drücken Sie den Verschlussbolzen nach unten, und füllen Sie die Eiswürfelschale mit Wasser. Überflüssiges Wasser fließt durch die Abflussöffnung ab.
■ Drücken Sie den Verschlussbolzen nach oben, um die Eiswürfelschale zu verschließen, und stellen Sie sie auf den Boden der Gefrierschublade.
■Verwenden Sie zum Lösen der festgefrorenen Eiswürfelschale einen stumpfen Gegenstand, z. B. einen Löffelstiel.
■Die Eiswürfel lösen sich leicht aus der Schale durch Verwinden oder wenn Sie sie kurz unter fließendes Wasser halten.
Schnellkühlen von Getränken
Sollten Sie Getränkeflaschen zum Schnellkühlen in die Gefrierzone legen, nehmen Sie die Flaschen spätestens nach 1 Stunde wieder heraus, da die Flaschen sonst platzen!
Kälte-Akku verwenden
Der Kälte-Akku verhindert bei einem Stromausfall einen schnellen Anstieg der Temperatur in der Gefrierzone.
Legen Sie den Kälte-Akku in die oberste Gefrierschublade direkt auf die Lebensmittel. Nach ca. 24 Stunden Einlagerungszeit kann der Kälte-Akku seine maximale Kühlleistung erbringen.
Bei einem Stromausfall legen Sie den Kälte-Akku direkt auf das Gefriergut in der oberen Schublade, um die größtmögliche Lagerzeit nutzen zu können.
Wenn Sie frische Lebensmittel einlegen wollen, dann benutzen Sie den Kälte-Akku als Trennung zwischen bereits eingelagerter und frischer Lebensmittel, damit die Lebensmittel nicht antauen.
Der Kälte-Akku kann auch dazu verwendet werden, Speisen oder Getränke kurzzeitig in einer Kühltasche zu kühlen.
Kühlzone
Während die Kältemaschine läuft, können sich funktionsbedingt an der Rückwand der Kühlzone Reif und Wasserperlen bilden. Diese brauchen Sie nicht zu entfernen, da die Kühlzone automatisch abtaut.
Das Tauwasser läuft über eine Tauwas ser-Rinne und durch ein Tauwasser-Ab laufrohr in ein Verdunstungssystem an der Rückseite des Gerätes.
Achten Sie darauf, dass das Tauwasser immer ungehindert abfließen kann, dazu Tauwasser-Rinne und Tauwasser-Ablaufloch sauber halten.
Gefrierzone
Die Gefrierzone taut nicht automatisch ab, da die gefrorenen Lebensmittel nicht auftauen dürfen.
Durch den normalen Betrieb bilden sich auf den Kälteerzeugern im Laufe der Zeit Reif und Eis. Dadurch verschlechtert sich die Kälteabgabe; der Stromverbrauch erhöht sich.
Schaben Sie die Reif- oder Eis- schichten nicht ab, da der Kälteer- zeuger beschädigt werden kann. Das Gerät wird funktionsuntüchtig.
Tauen Sie die Gefrierzone von Zeit zu Zeit ab, jedoch spätestens, wenn sich eine ca. 5 mm dicke Eisschicht gebildet hat. Nutzen Sie die Zeit, wenn wenig oder kein Gefriergut im Gerät lagert.
Vor dem Abtauen
■Nehmen Sie das Gefriergut heraus, und wickeln Sie es in mehrere Lagen Zeitungspapier oder in Decken ein.
■ Bewahren Sie das Gefriergut an einem kühlen Ort auf, bis die Gefrierzone wieder betriebsbereit ist.
Zum Abtauen
Führen Sie das Abtauen rasch durch. Je länger das Gefriergut bei Raumtemperatur lagert, umso mehr verkürzt sich die Haltbarkeit des Gefriergutes.
■ Schalten Sie das Gerät aus, und ziehen Sie den Netzstecker.
■ Lassen Sie die Gefrierzonentür offen.

■Schieben Sie das Tauwasser-Ablauf-rohr heraus.

■ Stellen Sie ein Gefäß vor das Gerät, so dass das Tauwasser in das Gefäß laufen kann. Achten Sie darauf, dass das Gefäß nicht überläuft.
Das Abtauen können Sie beschleunigen, indem Sie einen Topf auf einem Topfuntersetzer mit heißem (nicht kochendem) Wasser in die Gefrierzone stellen.
Stellen Sie zum Abtauen niemals elektrische Heizgeräte sowie Kerzen in das Gerät, sonst wird der Kunststoff beschädigt.
Verwenden Sie keine Abtausprays oder Enteiser, denn diese können explosive Gase bilden, kunststoffschädigende Lösungs- oder Treibmittel enthalten oder gesundheitsschädlich sein.
Nach dem Abtauen
■Entleeren Sie das Gefäß.
■Saugen Sie das restliche Tauwasser in der Gefrierzone mit einem Schwamm oder Tuch auf.
■Schieben Sie das Tauwasser-Ablauf-rohr wieder ein.
■Reinigen Sie das Gerät und trocknen Sie es.
Es darf kein Reinigungswasser durch das Tauwasser-Ablaufloch gelangen.
■ Stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose.
■ Schalten Sie das Gerät und die Winterschaltung ein, damit die Gefrierzone schnell kalt wird.
■ Legen Sie das Gefriergut wieder in die Gefrierzone.
■ Schalten Sie die Winterschaltung nach einiger Zeit wieder aus.
Verwenden Sie niemals sand-, scheuermittel-, soda- oder säurehaltige Putzmittel oder chemische Lösungsmittel.
Ungeeignet sind auch sogenannte "scheuermittelfreie" Scheuermittel, da sie matte Stellen verursachen.
Verwenden Sie für die Edelstahlfläche ein geeignetes Edelstahl-Pflegemittel!
Achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Elektronik, Beleuchtung oder in die Belüftungsgitter gelangt.
Durch das Tauwasser-Ablaufloch darf kein Reinigungswasser laufen.
Verwenden Sie kein Dampf-Reinigungsgerät. Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluss auslösen.
Das Typenschild im Innenraum des Gerätes darf nicht entfernt werden. Es wird im Fall einer Störung benötigt!
Vor dem Reinigen
■ Schalten Sie das Gerät aus, indem Sie den Temperaturregler auf "0" drehen, und ziehen Sie den Netzstecker.
■ Nehmen Sie das Kühlgut aus dem Gerät, und lagern Sie es an einem kühlen Ort.
■ Tauen Sie den Gefrierraum ab.
■ Nehmen Sie alle Teile, die herausgenommen werden können, zur Reinigung heraus.
Außenwände, Innenraum, Zubehör
■ Reinigen Sie den Kühlraum mindestens einmal im Monat und den Gefrierraum nach jedem Abtauen.
■ Spülen Sie alle Teile von Hand. Die Butterdose ist spülmaschinengeeignet.
■ Reinigen Sie die Tauwasser-Rinne und das -Ablaufrohr im Kühlraum häufiger mit einem Stäbchen oder ähnlichem, damit das Tauwasser immer ungehindert ablaufen kann.
■Reinigen Sie die Edelstahlfläche mit einem geeigneten Pflegemittel.
■Wischen Sie die Außenwände, Innenräume und das Zubehör nach der Reinigung mit klarem Wasser nach, und reiben Sie alles mit einem Tuch trocken. Lassen Sie für kurze Zeit die Türen des Gerätes geöffnet.
Belüftungsgitter
■ Reinigen Sie die Belüftungsgitter regelmäßig mit einem Pinsel oder Staubsauger. Staubablagerungen erhöhen den Energieverbrauch.
Türdichtungen
Behandeln Sie die Türdichtungen nicht mit Ölen oder Fetten. Sie werden sonst mit der Zeit porös.
Reinigen Sie die Türdichtungen regelmäßig nur mit klarem Wasser, und reiben Sie sie anschließend mit einem Tuch gründlich trocken.
Rückseite - Metallgitter
Das Metallgitter an der Rückseite des Gerätes (Wärmeaustauscher) muss mindestens einmal im Jahr entstaubt werden. Staubablagerungen erhöhen den Energieverbrauch!
Achten Sie beim Reinigen des Metallgitters darauf, dass keine Kabel oder andere Bauteile abgerissen, geknickt oder beschädigt werden.
Nach dem Reinigen
■ Setzen Sie alle Teile in den Kühlraum.
■ Legen Sie die Lebensmittel in den Kühlraum, schließen Sie die Geräte-türen, und schalten Sie das Gerät ein.
■ Schalten Sie die Winterschaltung ein, damit der Gefrierraum schneller kalt wird.
■ Legen Sie das Gefriergut in den Gefrierraum, sobald die Temperatur im Gefrierraum tief genug ist.
■ Schalten Sie nach einiger Zeit die Winterschaltung wieder aus.
Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Folgende Störungen können Sie jedoch selbst beheben:
Was ist zu tun, wenn ...
... nach dem Einschalten des Gerätes, insbesondere nach der ersten Inbetriebnahme, ungewöhnliche Geräusche zu hören sind?
Schalten Sie das Gerät zunächst aus, um folgende Dinge zu überprüfen:
■Steht das Gerät fest und eben?
■Sehen Sie nach, ob nebenstehende Möbel bei laufender Kältemaschine in Schwingung gesetzt werden.
■Haben Sie darauf geachtet, dass alle Teile an der Geräterückwand frei schwingen können?
■ Haben Sie den Kabelhalter von der Geräterückwand entfernt?
■ Sitzen die herausnehmbaren Teile richtig im Gerät?
■ Berühren sich Flaschen oder Gefäße?
Bedenken Sie, dass Motor- und Strömungsgeräusche im Kältekreislauf nicht zu vermeiden sind.
... das Gerät nicht kühlt?
■ Prüfen Sie, ob der Temperaturregler auf einer anderen Einstellung als "0" steht.
■ Prüfen Sie, ob der Netzstecker des Gerätes fest in der Steckdose steckt.
■ Prüfen Sie, ob die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist. Sollte dies der Fall sein, rufen Sie den Kundendienst an.
... die Temperatur im Kühlraum zu kalt ist?
■Stellen Sie den Temperaturregler auf eine kleinere Einstellung.
■Prüfen Sie, ob die Gefrierraumtür richtig geschlossen ist.
■Wurde eine größere Menge Lebensmittel auf einmal eingefroren? Da die Kältemaschine dadurch sehr lange läuft, sinkt die Temperatur im Kühlraum automatisch.
■ Haben Sie vergessen, die Winter-schaltung auszuschalten?
... die Einschalthäufigkeit und Einschaltdauer der Kältemaschine zunehmen?
■ Prüfen Sie, ob die Belüftungsgitter zugestellt oder staubig sind.
■ Prüfen Sie, ob das Metallgitter (Wärmeaustauscher) an der Rückseite des Gerätes staubig ist.
■ Die Gerätetüren wurden häufig geöffnet, oder es wurden große Mengen Lebensmittel frisch eingefroren.
■ Prüfen Sie, ob sich die Gerätetüren richtig schließen lassen.
■ Sehen Sie nach, ob der Gefrierraum eine stärkere Reifschicht hat. Trifft dies zu, tauen Sie den Gefrierraum ab.
... das Gefriergut taut auf, weil es im Gefrierraum zu warm ist?
■ Wurde die Raumtemperatur, für die Ihr Gerät ausgelegt wurde, unterschritten?
Erhöhen Sie die Raumtemperatur, oder schalten Sie die Winterschaltung ein.
Die Kältemaschine springt seltener an, wenn die Raumtemperatur zu niedrig ist. Deshalb kann es im Gefrierraum zu warm werden.
... das Gefriergut festgefroren ist?
Das Gefriergut mit einem stumpfen Gegenstand, z. B. mit einem Löffelstiel lösen.
... der Gefrierraum eine dickere Eisschicht hat?
■ Prüfen Sie, ob sich die Tür des Gefrierraumes richtig schließen lässt.
■ Tauen Sie den Gefrierraum ab, und reinigen Sie ihn.
Eine dicke Eisschicht verringert die Kühleistung, wodurch der Stromverbrauch steigt.
... die Innenbeleuchtung im Kühlraum nicht mehr funktioniert?
■ Klemmt der Lichtkontakt-Schalter?
■ Steht der Temperaturregler auf einer anderen Einstellung als "0"? Wenn ja, dann ist die Glühlampe defekt:
■ Ziehen Sie den Netzstecker oder schalten Sie die entsprechende Sicherung der Hausinstallation aus.

■Fassen Sie von hinten in die Lampenabdeckung, drücken Sie den seitlichen Bereich hoch ①, und ziehen Sie die Lampenabdeckung ab ②.
■ Wechseln Sie die Glühlampe aus.
Anschlussdaten der Glühlampe: 220 - 240 V, max. 15 W, Sockel E 14
■ Schieben Sie die Lampenabdeckung auf, und rasten Sie sie ein.
... der Boden des Kühlraumes nass ist?
Das Tauwasser-Ablaufloch ist verstopft.
■ Reinigen Sie die Tauwasser-Rinne und das Tauwasser-Ablaufloch.
Können Sie die Störung anhand der aufgeführten Hinweise nicht beheben, dann rufen Sie den Kunden-dienst an.
Öffnen Sie bis zum Beheben der Störung möglichst nicht die Türen des Gerätes, um den Kälteverlust so gering wie möglich zu halten.
Bei Störungen, die nicht selbst beseitigt werden können, benachrichtigen Sie
- Ihren Miele Fachhändler
oder
– den Miele Werkkundendienst.
D Deutschland
0800-2244666
A Österreich
050 800 300*
(* österreichweit zum Ortstarif)
L Luxemburg
(00352) 4 97 11-20/22
Der Kundendienst benötigt Modell und Nummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.
Das Gerät wird anschlussfertig für Wechselstrom 50 Hz 220 – 240 V geliefert und darf nur an eine ordnungsgemäß angelegte Schutzkontakt-Steck-dose angeschlossen werden. Der Anschluss darf nur an eine nach VDE 0100 angelegte Elektroanlage erfolgen.
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE in seiner Leitlinie DIN VDE 0100 Teil 739 dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.
Die Absicherung muss mit mindestens 10 A erfolgen.
Die Steckdose sollte sich nach Möglichkeit neben dem Gerät befinden und leicht zugänglich sein. Der Anschluss über ein Verlängerungskabel ist nicht erlaubt, da Verlängerungskabel nicht die nötige Sicherheit des Gerätes gewährleisten (z. B. Überhitzungsgefahr).
Ist ein Austausch der Netzanschlussleitung erforderlich, darf dieser nur von einem qualifizierten Elektro-Fachmann erfolgen.
Zusätzlich für Österreich
Der Anschluss darf nur an eine nach ÖVE-EN 1 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der ÖVE dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (ÖVE-SN 50) vorzuschalten.
Modelle ohne Seitenwandheizung nicht mit einem weiteren Kühl-/Gefriergerät unmittelbar "side-by-side" aufstellen!
Keine wärmeabgebenden Geräte wie z. B. Toaster oder Mikrowellengeräte auf das Gerät stellen. Der Energieverbrauch erhöht sich!
Aufstellort
Keinen Platz direkt neben einem Herd, einer Heizung oder im Bereich eines Fensters mit direkter Sonneneinstrahlung wählen. Je höher die Umgebungstemperatur, desto länger läuft die Kältemaschine, und desto höher ist der Stromverbrauch.
Geeignet ist ein trockener belüftbarer Raum.
Klimaklasse
Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.
| Klimaklasse Raumtemperatur | |
| SN | +10 °C bis +32 °C |
| N | +16 °C bis +32 °C |
| ST | +18 °C bis +38 °C |
| T | +18 °C bis +43 °C |
Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einer längeren Stillstandzeit der Kältemaschine. Das kann zu höheren Temperaturen im Gerät führen.
Be- und Entlüftung
Die Luft an der Rückwand des Gerätes erwärmt sich. Deshalb dürfen die Belüftungsgitter nicht verdeckt werden, damit eine einwandfreie Be- und Entlüftung gewährleistet ist. Ebenfalls müssen die Belüftungsgitter regelmäßig von Staub gereinigt werden.
Griffe befestigen
Wenn Sie den Türanschlag nicht wechseln müssen, schrauben Sie jetzt die Türgriffe an die Gerätetüren.

■ Schrauben Sie die Griffe ①mit den Schrauben ②auf die Türlöcher.
Gerät aufstellen
■ Entfernen Sie zuerst den Kabelhalter von der Geräterückseite.
■ Prüfen Sie, ob alle Teile an der Geräterückwand frei schwingen können. Biegen Sie eventuell anliegende Teile vorsichtig weg.
■ Schieben Sie das Gerät vorsichtig an den dafür vorgesehenen Platz. Es kann mit der Rückseite direkt an die Wand gestellt werden.
Gerät ausrichten

■ Richten Sie das Gerät über die Stellfüße mit dem beiliegenden Gabelschlüssel fest und eben aus.
Türanschlag wechseln
Ist ein anderer Türanschlag erforderlich, muss er gewechselt werden.

■Öffnen Sie die untere Gerätetür, und heben Sie das Abdeckteil ①ab.
■Schließen Sie die untere Gerätetür, schrauben Sie den unteren Scharnierwinkel ②ab, und nehmen Sie die Gerätetür nach unten hin ab.
■ Nehmen Sie die Unterlegscheibe und den Scharnierbolzen ③aus dem Scharnierwinkel, und schrauben Sie sie in das zweite Loch des Scharnierwinkels wieder ein. (Der Scharnierbolzen kann mit dem Innensechskant des beiliegenden Gabelschlüssels heraus und herein geschraubt werden.)
■ Schrauben Sie bei geschlossener oberer Gerätetür den oberen Scharnierwinkel ⑤ab, und nehmen Sie die obere Gerätetür ⑦nach unten hin ab.
■ Nehmen Sie den Scharnierbolzen ④ und die Buchse ⑥ aus dem Schar - nierwinkel, und setzen Sie sie in das danebenliegende Loch des Schar- nierwinkels.

text_image
180° ③ ① ② ④ ⑤ ⑥ ⑦ ⑧■ Nehmen Sie die Stopfen ①aus den Türlagerbuchsen, und setzen Sie sie auf der anderen Seite ein.
■ Schrauben Sie den Lagerbock ③ab, drehen Sie ihn um 180°, und schrauben Sie ihn auf der Gegenseite wieder an.
■ Schrauben Sie aus dem Lagerbock ③den Scharnierbolzen ②mit dem Innensechskant des beiliegenden Gabelschlüssels heraus, und schrauben Sie ihn von unten wieder in den Lagerbock.
■ Heben Sie die Stopfen ④ und die Abdeckkappe ⑤ ab. Stecken Sie die Stopfen in der Gegenseite ein, und verdecken Sie mit der Abdeckkappe auf der Gegenseite den Schrauben-kopf.
■ Setzen Sie die Türgriffe ⑥ und die Stopfen ⑦ jeweils auf die andere Seite.
■ Hängen Sie die obere Gerätetür in den Scharnierbolzen ②, und schließen Sie die Gerätetür.

■ Schrauben Sie den Scharnierwinkel ①auf der anderen Seite am Gehäuse fest (der Scharnierbolzen muss in der Türlagerbuchse der oberen Gerätetür stecken).
■ Hängen Sie die untere Gerätetür ④ in den oberen Scharnierwinkel ①, und schließen Sie die untere Gerätetür.
■ Stecken Sie den unteren Scharnierwinkel ②in die Türlagerbuchse der unteren Gerätetür, und schrauben Sie ihn am Gehäuse fest.
■ Richten Sie die Gerätetüren mit Hilfe der Langlöcher in den Scharnierwinkeln aus, und ziehen Sie alle Schrauben fest.
■ Decken Sie mit dem Abdeckteil ③ die freien Löcher auf der Gegenseite zu.

text_image
≥300cm² ≥50 ≤580 ① ② ③ ④ ca.50 ② ③ ≤10Das Gerät kann in jede Küchenzeile eingebaut werden. Um das Gerät der Küchenzeilenhöhe anzugleichen, kann über dem Gerät ein entsprechender Aufsatzschrank ① angebracht werden.
Für die Be- und Entlüftung ist an der Rückseite des Gerätes ein Abluftkanal von mindestens 50 mm Tiefe über die gesamte Aufsatzschrankbreite vorzusehen.
Der Entlüftungsquerschnitt unter der Raumdecke sollte mindestens 300 cm² betragen, damit die erwärmte Luft ungehindert abziehen kann. Die Kältemaschine muss sonst mehr leisten, was den Stromverbrauch erhöht. Je größer der Lüftungsquerschnitt, umso energiesparender arbeitet das Gerät.
Die Be- und Entlüftungsquerschnitte dürfen nicht zugedeckt oder zuge- stellt werden.
Außerdem müssen sie regelmäßig von Staub gereinigt werden.
Beim Aufstellen des Gerätes neben einer Wand ④ist scharnierseitig
zwischen Wand und Gerät ②ein Distanzabstand von ca. 50 mm erforderlich, damit sich die Gerätetür wegen des Griffes vollständig öffnen lässt.
Deutschland:
Miele & Cie. KG
D-33325 Gütersloh
Telefon (0 52 41) 89-0
Telefax (0 52 41) 89-20 90
Miele im Internet: www.miele.de
Österreich:
Miele Gesellschaft m.b.H.
Mielestr. 1
A-5071 Wals bei Salzburg
Telefon 050 800 810
Telefax 050 800 81219
Miele im Internet: www.miele.at
e-mail: info@miele.at
Luxemburg:
Miele s.à r.l.
Internet: www.miele.lu

Bei Produktfragen zu unseren Haushaltsgeräten:

Deutschland
0180-52 52 100*
Mo-Fr 8 - 20 Uhr
*€ 0,12 pro Minute

Österreich
050 800 800**
Mo-Fr 8 - 18 Uhr
**österreichweit zum Ortstarif

Luxemburg
00352-4 97 11-28/29
Mo-Do 8.30 - 12.30, 13-17 Uhr
Fr 8.30 - 12.30, 13-16 Uhr