K 3121 S - Kühlschrank MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG K 3121 S MIELE
Gebrauchs- und Montageanweisung

Gerätebeschreibung 4
Ihr Beitrag zum Umweltschutz 5
Sicherheitshinweise und Warnungen 6
Gerät ein- und ausschalten 10
Bei längerer Abwesenheit 10
Die richtige Temperatur
... im Kühlraum.... 11
...im Gefrierfach 11
Temperatur einstellen.... 11
Winterschaltung verwenden 13
Lebensmittel sinnvoll Einordnen 14
Innenraum gestalten
Abstellflächen versetzen 15
Geteilte Abstellfläche 15
Abstellborde / Flaschenborde versetzen 15
Flaschenhalter verschieben.... 15
Kühlen und Lagern
Wichtige Gebrauchshinweise 16
Zum Kühlen ungeeignete Lebensmittel 16
Gefrieren und Lagern
Fertige Tiefkühlkost einlagern 17
Lebensmittel selbst einfrieren 17
Vor dem Einfrieren beachten 17
Verpacken. 18
Einlegen 18
Auftauen von Gefriergut. 18
Eiswürfel bereiten.... 19
Speiseeis herstellen 19
Schnellkühlen von Getränken 19
Abtauen
Kühlzone 20
Gefrierfach 20
Reinigen
Außenwände, Innenraum, Zubehör 22
Belüftungsgitter 22
Türdichtung 22
Rückseite - Metallgitter. 23
Störungen - Was tun? 24
Kundendienst 27
Elektroanschluß 28
Aufstellhinweise
Aufstellort 29
Klimaklasse....29
Be- und Entlüftung 29
Griff befestigen. 29
Gerät aufstellen 30
Gerät ausrichten 30
Türanschlag wechseln 31
Gerätetür 31
Gefrierfachtür 32
Gerät einbauen 33


①Ein-/Aus- und Temperaturregler
② Taste für Winterschaltung
③ Kontrolleuchte für Winterschaltung

⑥ Abstellfläche (Glas oder Rost)
⑦Tauwasser-Rinne und Tauwasser-Ablaufloch
⑧ Obst- und Gemüseschalen
⑨Butter- und Käsefach
⑩Eierablage
⑪ Türabsteller
⑫Flaschenhalter (je nach Modell)
Entsorgung der Transport-verpackung
Die Verpackung schützt das Gerät vor Transportschäden. Die Verpackungsmaterialien sind nach umweltverträglichen und entsorgungstechnischen Gesichtspunkten ausgewählt und deshalb recyclebar.
Das Rückführen der Verpackung in den Materialkreislauf spart Rohstoffe und verringert das Abfallaufkommen. Ihr Fachhändler nimmt die Verpackung zurück.
Entsorgung des Altgerätes
Altgeräte enthalten vielfach noch wertvolle Materialien. Geben Sie deshalb Ihr Altgerät entweder über Ihren Händler oder über das öffentliche Sammel-system in den Materialkreislauf zurück.
Achten Sie darauf, daß die Rohrleitungen Ihres Kältegerätes bis zum Ab-transport zu einer sachgerechten, umweltfreundlichen Entsorgung nicht beschädigt werden.
So ist sichergestellt, daß das im Kältekreislauf enthaltene Kältemittel und das im Kompressor befindliche Öl nicht in die Umwelt entweichen kann.
Berücksichtigen Sie beim Entsorgen des Altgerätes auch die Hinweise unter „Sicherheitshinweise und Warnungen“.
Dieses Gerät entspricht den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen. Ein unsachgemäßer Gebrauch kann jedoch zu Schäden an Personen und Sachen führen.
Lesen Sie die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Sie enthält wichtige Hinweise für den Einbau, die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung des Gerätes. Dadurch schützen Sie sich und verhindern Schäden am Gerät.
Bewahren Sie die Gebrauchs-anweisung auf, und geben Sie sie einem eventuellen Nachbesitzer weiter!
Bestimmungsgemäße Verwendung
Benutzen Sie das Gerät ausschließlich im Haushalt zum Kühlen und Lagern von Lebensmitteln sowie zum Lagern von Tiefkühlkost, zum Gefrieren frischer Lebensmittel und zum Bereiten von Eis. Alle anderen Anwendungsarten sind unzulässig und möglicherweise gefährlich. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch bestimmungswidrigen Gebrauch oder falsche Bedienung verursacht werden.
Technische Sicherheit
Dieses Gerät enthält das Kältemittel Isobutan (R600a), ein Naturgas mit hoher Umweltverträglichkeit, aber brennbar. Achten Sie beim Transportieren und beim Aufstellen des Gerätes darauf, daß keine Teile des Kältekreislaufes beschädigt werden. Herausspritzendes Kältemittel kann zu Augenverletzungen führen!
Bei Beschädigungen:
- Vermeiden Sie offenes Feuer oder Zündquellen,
– ziehen Sie den Netzstecker,
– durchlüften Sie den Raum, in dem das Gerät steht, für einige Minuten, und
– benachrichtigen Sie den Kunden- dienst.
Je mehr Kältemittel in einem Gerät ist, umso größer muß der Raum sein, in dem das Gerät aufgestellt wird. Bei einem eventuellen Leck kann sich in zu kleinen Räumen ein brennbares Gas-Luft-Gemisch bilden.
Pro 8 g Kältemittel muß der Raum mindestens 1 m³ groß sein. Die Menge des Kältemittels steht auf dem Typenschild im Inneren des Gerätes.
Vergleichen Sie vor dem Anschließen des Gerätes unbedingt die Anschlußdaten (Spannung und Frequenz) auf dem Typenschild mit denen des Elektronetzes.
Diese Daten müssen unbedingt übereinstimmen, damit keine Schäden am Gerät auftreten. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Elektroinstallateur.
Die elektrische Sicherheit des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn es an ein vorschriftsmäßig installiertes Schutzleitersystem angeschlossen wird. Es ist sehr wichtig, daß diese grundlegende Sicherheitsvoraussetzung vorhanden ist. Lassen Sie im Zweifelsfall die Hausinstallation durch einen Fachmann überprüfen. Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die durch einen fehlenden oder unterbrochenen Schutzleiter verursacht werden (z. B. elektrischer Schlag).
Ein sicherer Betrieb des Gerätes ist nur dann gewährleistet, wenn das Gerät nach der Gebrauchsanweisung montiert und angeschlossen wird.
Installations- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturen dürfen nur qualifizierte Fachleute durchführen. Durch unsachgemäße Installations- und Wartungsarbeiten oder Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen, für die der Hersteller nicht haftet.
Das Gerät ist nur dann elektrisch vom Netz getrennt, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
- der Netzstecker des Gerätes gezogen ist.
Ziehen Sie nicht an der Anschlußleitung, sondern am Netzstecker, um das Gerät vom Netz zu trennen.
– die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist.
– die Schraubsicherung der Hausinstallation ganz herausgeschraubt ist.
Der Anschluß des Gerätes an das Elektronetz darf nicht über ein Verlängerungskabel erfolgen. Verlängerungskabel gewähren nicht die nötige Sicherheit des Gerätes (z. B. Überhitzungsgefahr).
Gebrauch
Berühren Sie Gefriergut nicht mit nassen Händen. Die Hände können festfrieren. Verletzungsgefahr!
Nehmen Sie niemals Eiswürfel und Eis am Stiel, insbesondere Wassereis, direkt nach dem Entnehmen aus dem Gefrierfach in den Mund.
Durch die sehr tiefe Temperatur des Gefriergutes könnten Lippen oder Zunge festfrieren. Verletzungsgefahr!
Frieren Sie angetaute oder aufge- taute Lebensmittel nicht wieder ein.
Verbrauchen Sie sie so schnell wie möglich, weil die Lebensmittel an Nährwert verlieren und verderben. Gekocht oder gebraten können Sie aufgetaute Lebensmittel erneut einfrieren.
Lagern Sie keine explosiven Stoffe im Gerät. Beim Einschalten des Thermostaten können Funken entstehen. Sie können zündfähige Gemische zur Explosion bringen.
Stellen Sie hochprozentigen Alkohol nur aufrecht und absolut dicht verschlossen in die Kühlzone. Explosionsgefahr!
Lagern Sie keine Dosen und Flaschen mit kohlensäurehaltigen Getränken oder mit Flüssigkeiten, die gefrieren können, im Gefrierfach. Die Dosen oder Flaschen können platzen. Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
Nehmen Sie Flaschen, die Sie zum Schnellkühlen in das Gefrierfach legen, spätestens nach einer Stunde wieder heraus. Die Flaschen können platzen. Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!
Beim Essen überlagerter Lebensmittel besteht die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung. Die Lagerdauer hängt von vielen Faktoren ab, wie vom Frischegrad, der Qualität der Lebensmittel und von der Lagertemperatur. Beachten Sie die Lagerhinweise und Aufbrauchfristen der Lebensmittelhersteller!
Verwenden Sie keine spitzen oder scharfkantigen Gegenstände, um
– Reif- und Eisschichten zu entfernen, – angefrorene Eiswürfelschalen und Lebensmittel abzuheben.
Sie beschädigen die Kälteerzeuger, und das Gerät wird funktionsuntüchtig.
Stellen Sie zum Abtauen niemals elektrische Heizgeräte oder Kerzen in das Gerät.
Der Kunststoff wird beschädigt.
Verwenden Sie keine Abtausprays oder Enteiser.
Diese können explosive Gase bilden, kunststoffschädigende Lösungs- oder Treibmittel enthalten oder gesundheitsschädlich sein.
Behandeln Sie die Türdichtung nicht mit Ölen oder Fetten.
Dadurch wird die Türdichtung im Laufe der Zeit porös.
Verdecken Sie nicht die Belüftungsgitter des Gerätes.
Eine einwandfreie Luftführung ist dann nicht mehr gewährleistet. Der Stromverbrauch steigt, und Schäden an Bauteilen sind nicht auszuschließen.
Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.
Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einer längeren Stillstandzeit der Kältemaschine, so daß das Gerät die erforderliche Temperatur nicht halten kann.
■ Verwenden Sie zum Abtauen und Reinigen des Gerätes auf keinen Fall ein Dampf-Reinigungsgerät.
Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluß verursachen.
Entsorgung des Altgerätes
Zerstören Sie das Schnapp- oder Riegelschloß Ihres alten Kühl-/Gefriergerätes, wenn Sie es entsorgen. Sie verhindern damit, daß sich spielende Kinder einsperren und in Lebensgefahr kommen.
Ausgediente Geräte unbrauchbar machen. Dazu den Netzstecker ziehen, und die Anschlußleitung durchtrennen.
Beschädigen Sie keine Teile des Kältekreislaufes, z. B. durch
- Aufstechen der Kältemittelkanäle des Verdampfers.
- Abknicken von Rohrleitungen.
- Abkratzen von Oberflächenbeschichtungen.
Herausspritzendes Kältemittel kann zu Augenverletzungen führen.
Der Hersteller kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die infolge von Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise und Warnungen verursacht werden.
Vor dem ersten Benutzen
■ Reinigen Sie das Schrankinnere und das Zubehör. Verwenden Sie dazu lauwarmes Wasser, anschließend alles mit einem Tuch trocknen.
Gerät einschalten

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0 1 4 3 2■ Drehen Sie den Ein-/Aus-Regler mit einer Münze nach rechts aus der Stellung „0“ heraus.
Den Ein-/Aus-Regler nur bis zum Anschlag und wieder zurückdrehen, sonst wird er beschädigt.
Das Gerät beginnt zu kühlen, und die Innenbeleuchtung geht bei geöffneter Tür an.
Gerät ausschalten
■ Drehen Sie den Ein-/Aus-Regler mit einer Münze nach links auf die Einstellung „0“.
Die Kühlung und die Innenbeleuchtung sind ausgeschaltet.
Bei längerer Abwesenheit
Wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht benutzen, dann
■ schalten Sie das Gerät aus,
■ ziehen Sie den Netzstecker,
■ tauen Sie das Gefrierfach ab,
■ reinigen Sie das Gerät, und
■ lassen Sie die Gerätetüren etwas geöffnet, um Geruchsbildung zu vermeiden.
Wird das Gerät bei längerer Abwesenheit ausgeschaltet, aber nicht gereinigt, besteht bei geschlossener Tür Gefahr von Schimmelbildung.
Die richtige Temperatureinstellung ist für die Lagerung der Lebensmittel sehr wichtig. Durch Mikroorganismen verderben die Lebensmittel schnell, was durch die richtige Lagertemperatur verhindert bzw. verzögert werden kann. Die Temperatur beeinflußt die Wachstumsgeschwindigkeit der Mikroorganismen. Mit sinkender Temperatur verlangsamen sich diese Vorgänge.
Die Temperatur im Gerät erhöht sich,
- je häufiger und länger die Gerätetür geöffnet wird,
– je mehr Lebensmittel gelagert werden,
– je wärmer die frisch eingelagerten Lebensmittel sind,
– je höher die Umgebungstemperatur des Gerätes ist.
Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen.
... im Kühlraum
Wir empfehlen eine Kühltemperatur in der Mitte des Gerätes von 5 °C.
... im Gefrierfach
Um frische Lebensmittel einzufrieren und Lebensmittel langfristig zu lagern, ist eine Temperatur von -18 °C erforderlich. Bei dieser Temperatur ist das Wachstum der Mikroorganismen weitgehend eingestellt. Sobald die Temperatur über -10 °C steigt, beginnt die Zersetzung durch die Mikroorganismen, die Lebensmittel sind weniger lang haltbar. Aus diesem Grund dürfen an- oder aufgetaute Lebensmittel erst wieder eingefroren werden, wenn sie zu einem Fertiggericht verarbeitet wurden (kochen oder braten). Durch die hohen Temperaturen werden die meisten Mikroorganismen abgetötet.
Temperatur einstellen
Die Temperatur können Sie am Temperaturregler einstellen.

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0 1 4 3 2■ Drehen Sie den Temperaturregler mit einer Münze nach rechts auf eine Einstellung.
Den Temperaturregler nur bis zum Anschlag und wieder zurückdrehen, sonst wird er beschädigt.
Je höher die Einstellung, desto niedriger ist die Temperatur im Gerät.
Die richtige Temperatur
Bei normaler Nutzung des Gerätes und kurzfristiger Lagerung von Lebensmitteln im Gefrierfach reicht eine Einstellung zwischen 2 und 3.
Bei normaler Nutzung und langfristiger Lagerung von Lebensmitteln im Gefrierfach empfehlen wir eine Einstellung zwischen 3 und 4.
Bei niedrigen Raumtemperaturen unterhalb oder gleich 18 °C kann es im Gefrierfach zu warm werden, da die Kältemaschine durch die geringe Raumtemperatur seltener anspringt. Möglicherweise taut das Gefriergut an. Um das zu verhindern, gibt es die Winterschaltung.
Winterschaltung einschalten

■ Drücken Sie die Taste für die Winter-schaltung, so daß die Kontrolleuchte leuchtet.
Die Kältemaschine springt häufiger an. Dadurch sinkt die Temperatur im Gefrierfach, so daß die erforderliche Gefrierfachtemperatur gewährleistet ist.
Winterschaltung ausschalten
Sobald die Raumtemperatur wärmer als 18 °C ist, sollte die Winterschaltung ausgeschaltet werden, da das Gerät sonst nur unnötig Energie verbraucht. Das Gefrierfach wird über den Temperaturregler genügend gekühlt.
■ Drücken Sie die Taste für die Winter-schaltung, so daß die Kontrolleuchte erlischt.
Die Kühlung des Gerätes arbeitet wieder mit normaler Leistung.
Wegen der natürlichen Luftzirkulation stellen sich im Kühlraum unterschiedliche Temperaturbereiche ein. Die kalte, schwere Luft sinkt in den unteren Bereich des Gerätes.
Nutzen Sie die unterschiedlichen Kältezonen beim Einlagern der Lebensmittel!
Die kältesten Zonen sind an der Rückwand und über den Gemüseschalen. Verwenden Sie die Kältezone über den Gemüseschalen für leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Fisch u. ä.
Die wärmste Zone ist ganz oben an der Tür. Verwenden Sie diese Zone zur Lagerung von Butter, damit sie streichfähig bleibt und für Käse, damit er sein Aroma behält.
Einordnungsempfehlung
■ Lagern Sie auf den Abstellflächen von oben nach unten Backwaren, fertige Speisen, Molke-rei-Produkte, Fleisch, Fisch und Wurst.
■ Lagern Sie in den Gemüseschalen Gemüse, Salat und Obst.
Bewahren Sie nicht jedes Gemüse und Obst zusammen in einer Schale auf, da Ausscheidungen von Naturgas die Haltbarkeit anderer Lebensmittel beeinflussen.
■ Lagern Sie in der Tür von oben nach unten Butter, Käse, Dosen, kleine Flaschen, Tuben, große Flaschen, Safttüten und Milch.
Stellen Sie kein Speiseöl in die Kühlschranktür. Es können Spannungsrisse im Kunststoff der Tür entstehen.
■ Lagern Sie im Gefrierfach Tiefkühlkost, Eiswürfel und Speiseeis.
Abstellflächen versetzen
Die Abstellflächen können Sie je nach Höhe des Kühlgutes versetzen.
■ Die Abstellfläche bis zum Anschlag nach vorn ziehen und zum Herausnehmen vorne anheben.
■ Die Abstellfläche mit der hinteren Kante nach oben an gewünschter Stelle neu einsetzen.
Die hintere Kante muß nach oben zeigen, damit die Lebensmittel die Rückwand nicht berühren und anfieren.
Geteilte Abstellfläche
(je nach Modell)
Glas-Abstellfläche
Um hohes Kühlgut stellen zu können, gibt es eine geteilte Abstellfläche, bei der das vordere Teil herausgenommen werden kann. Dadurch kann auf der unteren Abstellfläche höheres Kühlgut gestellt werden.
Rost-Abstellfläche
Um hohes Kühlgut stellen zu können, gibt es eine Abstellfläche, bei der ein kleines Stück seitlich hochgestellt werden kann.
Abstellborde / Flaschenborde versetzen
■ Schieben Sie die Abstellborde / Flaschenborde nach oben, und nehmen Sie sie nach vorne heraus.
■ Setzen Sie die Abstellborde / Flaschenborde an beliebiger Stelle wieder ein. Achten Sie dabei darauf, daß sie richtig und fest auf die Erhebungen gedrückt sind.
Flaschenhalter verschieben
Den Flaschenhalter können Sie nach rechts oder links verschieben. Dadurch haben die Flaschen beim Öffnen und Schließen der Tür Halt.
Wichtige Gebrauchshinweise
Nutzen Sie immer die unterschiedlichen Kältezonen beim Einlagern der Lebensmittel. Beachten Sie die Einordnungsempfehlungen!
- Die Lebensmittel dürfen die Rückwand nicht berühren. Sie könnten sonst an der Rückwand anfrieren.
- Keine explosiven Stoffe und keine Produkte mit brennbaren Treibgasen (z. B. Sahnespender, Spraydosen) lagern. Explosionsgefahr!
– Hochprozentigen Alkohol nur aufrecht und absolut dicht verschlossen in das Gerät stellen. - Warme Speisen und Getränke erst abkühlen lassen, bevor sie in das Gerät gestellt werden.
– Lebensmittel nur verpackt oder gut zugedeckt aufbewahren. So wird die Annahme von Fremdgerüchen und ein Austrocknen der Lebensmittel vermieden.
Obst und Gemüse können jedoch unverpackt in den Gemüseschalen aufbewahrt werden.
– Lebensmittel nicht zu dicht lagern, damit die Luft zwischen den einzelnen Lebensmitteln zirkulieren kann. - Die Tür immer nur kurz öffnen, damit der Innenraum des Gerätes nicht erwärmt wird. Sie sparen dadurch Energie!
Zum Kühlen ungeeignete Lebensmittel
Nicht alle Lebensmittel eignen sich für das Lagern im Kühlraum. Hierzu gehören unter anderem:
- kälteempfindliches Obst und Gemüse, wie Bananen, Avocados, Papayas, Passionsfrüchte, Auberginen, Paprika, Tomaten und Gurken
– Obst, das Nachreifen soll - Kartoffeln
– Hartkäse (Parmesan)
Manche Gemüsesorten scheiden ein Naturgas aus, das Alterungsprozesse beschleunigt. Einige Obst- und Gemüsesorten reagieren auf dieses Naturgas besonders empfindlich. Deshalb sollten nicht alle Obst- und Gemüsesorten zusammen in einer Schale aufbewahrt werden.
Beispiele für Früchte, die viel Naturgas ausscheiden:
Äpfel, Passionsfrüchte, Aprikosen, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche, Pflaumen, Avocados, Papayas und Feigen.
Beispiele für Obst und Gemüse, das sehr empfindlich auf das Naturgas anderer Obst- und Gemüsesorten reagiert:
Kiwis, Broccoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Mangos, Honigmelone, Äpfel, Aprikosen, Gurken, Tomaten, Bananen, Avocados, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche.
Das Gefrierfach verwenden
Verwenden Sie das Gefrierfach zum
– Lagern von Tiefkühlkost,
- Herstellen von Eiswürfeln und Speiseeis,
– Einfrieren kleiner Mengen Lebensmittel.
Fertige Tiefkühlkost einlagern
Möchten Sie fertige Tiefkühlkost einlagern, überprüfen Sie bereits beim Kauf im Geschäft
– die Verpackung auf Beschädigung,
- das Haltbarkeitsdatum und
– die Kühlraumtemperatur der Verkaufstruhe. Ist die Kühlraumtemperatur wärmer als -18 °C, so verkürzt sich die Haltbarkeit der Tiefkühlkost.
■ Kaufen Sie die Tiefkühlkost ganz zum Schluß ein, und transportieren Sie sie in Zeitungspapier oder in einer Kühltasche.
■ Legen Sie die Tiefkühlkost sofort in das Gefrierfach.
Auf- oder angetaute Ware nicht wieder einfrieren. Erst wenn Sie das Lebensmittel zu einem Fertiggericht verarbeitet haben (kochen oder braten), können Sie das Lebensmittel erneut einfrieren.
Lebensmittel selbst einfrieren
Verwenden Sie zum Einfrieren nur frische und einwandfreie Lebensmittel!
Vor dem Einfrieren beachten
- Zum Gefrieren geeignet sind: Frischfleisch, Geflügel, Wild, Fisch, Gemüse, Kräuter, rohes Obst, Molkereiprodukte, Backwaren, Speisereste, Eigelb, Eiweiß und viele Fertiggerichte.
- Zum Gefrieren nicht geeignet sind: Weintrauben, Blattsalate, Radieschen, Rettich, Sauerrahm, Mayonnaise, ganze Eier in Schale, Zwiebeln, ganze rohe Äpfel und Birnen.
- Damit Farbe, Geschmack, Aroma und Vitamin C erhalten bleiben, sollten Gemüse und Obst vor dem Einfrieren blanchiert werden. Geben Sie dazu das Gemüse portionsweise für 2 – 3 Minuten in kochendes Wasser. Danach das Gemüse herausnehmen und schnell in kaltem Wasser abkühlen. Das Gemüse abtropfen lassen.
- Mageres Fleisch eignet sich besser zum Einfrieren als fettes und kann wesentlich länger gelagert werden.
– Legen Sie zwischen Koteletts, Steaks, Schnitzel usw. jeweils eine Folie aus Kunststoff. So vermeiden Sie das Zusammenfrieren zu einem Block. - Rohe Lebensmittel und blanchiertes Gemüse vor dem Einfrieren nicht würzen und salzen, Speisen nur leicht würzen und salzen. Manche Gewürze verändern beim Einfrieren ihre Geschmacksintensität.
- Warme Speisen oder Getränke erst außerhalb des Gerätes abkühlen lassen, um ein Antauen der bereits gefrorenen Lebensmittel zu verhindern und den Stromverbrauch nicht zu erhöhen.
Verpacken
■ Frieren Sie portionsweise ein.
Geeignete Verpackung
- Kunststoff-Folien
– Schlauch-Folien aus Polyethylen - Alu-Folien
– Gefrierdosen
Ungeeignete Verpackung
- Packpapier
- Pergamentpapier
- Cellophan
- Müllbeutel
- gebrauchte Einkaufstüten
■ Drücken Sie die Luft aus der Verpackung heraus.
■ Verschließen Sie die Packung dicht mit
- Gummiringen
- Kunststoff-Klipsen
- Bindfäden oder
– kältebeständigen Klebebändern.
Beutel und Schlauchfolien aus Polyethylen können Sie auch mit einem Folien-Schweißgerät verschweißen.
■ Beschriften Sie die Verpackung mit Inhalt und Einfrier-Datum.
Einlegen
■ Legen Sie das Gefriergut breitflächig auf den Boden des Gefrierfaches, damit es möglichst schnell bis zum Kern gefriert.
■ Legen Sie die Packungen trocken ein, um ein Zusammen- oder Anfieren zu vermeiden.
Einzufrierende Lebensmittel dürfen keine bereits gefrorenen Lebensmittel berühren, damit sie nicht antauen.
Auftauen von Gefriergut
Gefriergut können Sie auftauen
- im Mikrowellengerät,
- im Backofen bei der Beheizungsart „Heißluft“ oder bei „Auftauen“,
– bei Raumtemperatur, - im Kühlschrank.
Flache Fleisch- und Fischstücke können angetaut in die heiße Pfanne gegeben werden.
Obst kann bei Raumtemperatur sowohl in der Packung als auch in einer zugedeckten Schüssel auftauen.
Gemüse kann im allgemeinen in gefrorenem Zustand in das siedende Wasser gegeben oder in heißem Fett gedünstet werden. Die Garzeit ist etwas kürzer als bei Frischgemüse.
Auf- oder angetaute Ware nicht wieder einfrieren. Erst wenn Sie das Lebensmittel zu einem Fertiggericht verarbeitet haben (kochen oder braten), können Sie das Lebensmittel erneut einfrieren.
Eiswürfel bereiten
Füllen Sie die Eiswürfelschale zu dreiviertel mit Wasser, und stellen Sie sie auf den Boden des Gefrierfaches.
Verwenden Sie zum Lösen der festgefrorenen Eiswürfelschale einen stumpfen Gegenstand, z. B. einen Löffelstiel.
Die Eiswürfel lösen sich leicht aus der Schale, wenn Sie sie kurz unter fließen- des Wasser halten.
Speiseeis herstellen
Verwenden Sie eine Eiswürfelschale ohne Würfelgitter. Das Gefrieren dauert je nach Fettgehalt der Eismasse etwas länger als bei Wassereis.
Das Speiseeis löst sich leicht aus der Schale, wenn Sie die Schale kurz in Leitungswasser stellen.
Schnellkühlen von Getränken
Sollten Sie Getränkeflaschen zum Schnellkühlen in das Gefrierfach legen, nehmen Sie die Flaschen spätestens nach 1 Stunde wieder aus dem Gefrierfach, da die Flaschen sonst platzen!
Kühlzone
Während die Kältemaschine läuft, können sich funktionsbedingt an der Rückwand der Kühlzone Reif und Wasserperlen bilden. Diese brauchen Sie nicht zu entfernen, da die Kühlzone automatisch abtaut.
Das Tauwasser läuft über eine Tauwasser-Rinne und durch ein Tauwasser-Ablaufrohr in ein Verdunstungssystem an der Rückseite des Gerätes.
Achten Sie darauf, daß das Tauwasser immer ungehindert abfließen kann, dazu Tauwasser-Rinne und Tauwasser-Ablaufloch sauber halten.
Gefrierfach
Das Gefrierfach taut nicht automatisch ab, da die gefrorenen Lebensmittel nicht auftauen dürfen.
Durch den normalen Betrieb bilden sich auf der Verdampferfläche im Laufe der Zeit Reif und Eis. Dadurch verschlechtert sich die Kälteabgabe; der Stromverbrauch erhöht sich.
Schaben Sie die Reif- oder Eis- schichten nicht ab, da die Verdamp- ferfläche beschädigt werden kann. Das Gerät wird funktionsuntüchtig.
Tauen Sie das Gefrierfach von Zeit zu Zeit ab, jedoch spätestens, wenn sich eine ca. 5 mm dicke Eisschicht gebildet hat. Nutzen Sie die Zeit, wenn wenig oder kein Gefriergut im Gerät lagert.
Vor dem Abtauen
■ Nehmen Sie das Gefriergut heraus, und wickeln Sie es in mehrere Lagen Zeitungspapier oder in Decken ein.
■ Bewahren Sie das Gefriergut an einem kühlen Ort auf, bis das Gefrierfach wieder betriebsbereit ist.
Zum Abtauen
Führen Sie das Abtauen rasch durch. Je länger das Gefriergut bei Raumtemperatur lagert, umso mehr verkürzt sich die Haltbarkeit des Gefriergutes.
■ Schalten Sie das Gerät aus.
■ Lassen Sie die Tür des Gefrierfaches offen.
■ Saugen Sie das Tauwasser mit einem Schwamm auf.
Das Abtauen können Sie beschleunigen, indem Sie einen Topf auf einem Topfuntersetzer mit heißem (nicht kochendem) Wasser in das Gefrierfach stellen. In diesem Fall die Tür beim Abtauen geschlossen lassen, damit die Wärme nicht entweichen kann.
Blasen Sie beim Verwenden von Heizlüftern die Warmluft nur von außen gleichmäßig verteilt in den Innenraum.
Stellen Sie zum Abtauen niemals elektrische Heizgeräte sowie Kerzen in das Gerät, sonst wird der Kunststoff beschädigt.
Verwenden Sie keine Abtausprays oder Enteiser, denn diese können explosive Gase bilden, kunststoffschädigende Lösungs- oder Treibmittel enthalten oder gesundheitsschädlich sein.
Nach dem Abtauen
■ Reinigen Sie das Gerät und trocknen Sie es.
Es darf kein Reinigungswasser durch das Tauwasser-Ablaufloch gelangen.
■ Schalten Sie das Gerät ein.
■ Legen Sie das Gefriergut wieder in das Gefrierfach.
Verwenden Sie niemals sand-, scheuermittel-, soda- oder säurehaltige Putzmittel oder chemische Lösungsmittel.
Ungeeignet sind auch sogenannte „scheuermittelfreie“ Scheuermittel, da sie matte Stellen verursachen.
Achten Sie darauf, daß kein Wasser in die Elektronik oder in die Beleuchtung gelangt.
Durch das Tauwasser-Ablaufloch darf kein Reinigungswasser laufen.
Verwenden Sie kein Dampf-Reinigungsgerät. Der Dampf kann an spannungsführende Teile des Gerätes gelangen und einen Kurzschluß auslösen.
Das Typenschild im Innenraum des Gerätes darf nicht entfernt werden. Es wird im Fall einer Störung benötigt!
Vor dem Reinigen
■ Schalten Sie das Gerät aus, indem Sie den Ein-/Aus-Regler auf „0“ drehen.
■ Nehmen Sie das Kühlgut aus dem Gerät, und lagern Sie es an einem kühlen Ort.
■ Tauen Sie das Gefrierfach ab.
■ Nehmen Sie alle Teile, die herausgenommen werden können, zur Reinigung heraus.
Außenwände, Innenraum, Zu- behör
Zum Reinigen eignet sich lauwarmes Wasser mit etwas Spülmittel. Spülen Sie alle Teile von Hand. Die Butterdose ist spülmaschinengeeignet.
■ Reinigen Sie den Kühlraum mindestens einmal im Monat und das Gefrierfach nach jedem Abtauen.
■ Reinigen Sie die Tauwasser-Rinne und das -Ablaufrohr häufiger mit einem Stäbchen oder ähnlichem, damit das Tauwasser immer ungehindert ablaufen kann.
■ Wischen Sie die Außenwände, Innenräume und das Zubehör nach der Reinigung mit klarem Wasser nach, und reiben Sie alles mit einem Tuch trocken. Lassen Sie für kurze Zeit die Türen des Gerätes geöffnet.
Belüftungsgitter
■ Reinigen Sie die Belüftungsgitter regelmäßig mit einem Pinsel oder Staubsauger. Staubablagerungen erhöhen den Energieverbrauch.
Türdichtung
Behandeln Sie die Türdichtung nicht mit Ölen oder Fetten. Sie wird sonst mit der Zeit porös.
Reinigen Sie die Türdichtung regelmäßig nur mit klarem Wasser, und reiben Sie sie anschließend mit einem Tuch gründlich trocken.
Rückseite - Metallgitter
Das Metallgitter an der Rückseite des Gerätes (Wärmeaustauscher) muß mindestens einmal im Jahr entstaubt werden. Staubablagerungen erhöhen den Energieverbrauch!
Achten Sie beim Reinigen des Metallgitters darauf, daß keine Kabel oder andere Bauteile abgerissen, geknickt oder beschädigt werden.
Nach dem Reinigen
■ Setzen Sie alle Teile in das Gerät.
■ Schalten Sie das Gerät mit dem Ein-/Aus-Regler ein.
■ Legen Sie die Lebensmittel in das Gerät, und schließen Sie die Geräte-türen.
Reparaturen an Elektrogeräten dürfen nur von Fachkräften durchgeführt werden. Durch unsachgemäße Reparaturen können erhebliche Gefahren für den Benutzer entstehen.
Folgende Störungen können Sie jedoch selbst beheben:
Was ist zu tun, wenn ...
... nach dem Einschalten des Gerätes, insbesondere nach der ersten Inbetriebnahme, ungewöhnliche Geräusche zu hören sind?
Schalten Sie das Gerät zunächst aus, um folgende Dinge zu überprüfen:
■ Steht das Gerät fest und eben?
■ Sehen Sie nach, ob nebenstehende Möbel bei laufender Kältemaschine in Schwingung gesetzt werden.
■ Haben Sie darauf geachtet, daß alle Teile an der Geräterückwand frei schwingen können?
■ Haben Sie den Kabelhalter von der Geräterückwand entfernt? Er könnte Schwingungsgeräusche verursachen.
■ Sitzen die herausnehmbaren Teile richtig im Gerät?
■ Berühren sich Flaschen oder Gefäße?
Bedenken Sie, daß Motor- und Strömungsgeräusche im Kältekreislauf nicht zu vermeiden sind.
... das Gerät nicht kühlt?
■ Prüfen Sie, ob der Temperaturregler auf einer anderen Einstellung als „0“ steht.
■ Prüfen Sie, ob der Netzstecker des Gerätes fest in der Steckdose steckt.
■ Prüfen Sie, ob die Sicherung der Hausinstallation ausgeschaltet ist. Sollte dies der Fall sein, rufen Sie den Kundendienst an.
... die Temperatur im Kühlraum zu kalt ist?
■ Stellen Sie den Temperaturregler auf eine kleinere Einstellung.
■ Prüfen Sie, ob die Gefrierfachtür richtig geschlossen ist.
■ Wurde eine größere Menge Lebensmittel auf einmal eingefroren? Da die Kältemaschine dadurch sehr lange läuft, sinkt die Temperatur im Kühlraum automatisch. Deshalb sollen nie mehr als 2 kg Lebensmittel eingefroren werden.
... die Einschalthäufigkeit und Einschaltdauer der Kältemaschine zu- nehmen?
■ Prüfen Sie, ob die Belüftungsgitter zugestellt oder staubig sind.
■ Prüfen Sie, ob das Metallgitter (Wärmeaustauscher) an der Rückseite des Gerätes staubig ist.
■ Die Gerätetür und Gefrierfachtür wurden häufig geöffnet, oder es wurden große Mengen Lebensmittel frisch eingefroren.
■ Prüfen Sie, ob sich die Gerätetüren richtig schließen lassen.
■ Sehen Sie nach, ob das Gefrierfach eine stärkere Reifschicht hat. Trifft dies zu, tauen Sie das Gerät ab.
... das Gefriergut taut auf, weil es im Gefrierfach zu warm ist?
■ Wurde die Raumtemperatur, für die Ihr Gerät ausgelegt wurde, unterschritten?
Erhöhen Sie die Raumtemperatur, oder schalten Sie die Winterschaltung ein.
Die Kältemaschine springt seltener an, wenn die Raumtemperatur zu niedrig ist. Deshalb kann es im Gefrierfach zu warm werden.
... das Gefriergut festgefroren ist?
■ Das Gefriergut mit einem stumpfen Gegenstand, z. B. mit einem Löffelstiel lösen.
... das Gefrierfach eine dickere Eisschicht hat?
■ Prüfen Sie, ob sich die Tür des Gefrierfaches richtig schließen läßt.
■ Tauen Sie das Gefrierfach ab, und reinigen Sie es.
Eine dicke Eisschicht verringert die Kühlleistung, wodurch der Stromverbrauch steigt.
... die Innenbeleuchtung in der Kühlzone nicht mehr funktioniert?
■ Steht der Temperaturregler auf einer anderen Einstellung als „0“?
Wenn ja, dann ist die Glühlampe defekt:
■ Ziehen Sie den Netzstecker oder schalten Sie die entsprechende Sicherung der Hausinstallation aus.

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1 2 1■ Die Lampenabdeckung seitlich zusammendrücken, ausrasten und hinten aushängen.
■ Drehen Sie die Glühlampe heraus, und wechseln Sie die Glühlampe aus.
Anschlußdaten der Glühlampe: 220 – 240 V, max. 25 W, Sockel E 14
■ Drehen Sie die neue Glühlampe in die Fassung. Beim Eindrehen auf sauberen Sitz der Dichtung achten.
■ Die Lampenabdeckung hinten wieder einhängen und an den Seiten einrasten lassen.
... der Boden des Kühlraumes naß ist?
Das Tauwasser-Ablaufloch ist verstopft.
■ Reinigen Sie die Tauwasser-Rinne und das Tauwasser-Ablaufloch.
Können Sie die Störung anhand der aufgeführten Hinweise nicht beheben, dann rufen Sie den Kundendienst an.
Öffnen Sie bis zum Beheben der Störung möglichst nicht die Türen des Gerätes, um den Kälteverlust so gering wie möglich zu halten.
Bei Störungen, die nicht selbst beseitigt werden können, benachrichtigen Sie
– Ihren Miele Fachhändler
oder
– den Miele Werkkundendienst.
D 0800 22 44 666
A Salzburg (06 62) 85 84-3 21 (06 62) 85 84-3 22
Wien (01) 6 80 95 (01) 6 83 00
L 49711-20 49711-22
Der Kundendienst benötigt Typ und Nummer Ihres Gerätes. Beide Angaben finden Sie auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.
Das Gerät wird anschlußfertig für Wechselstrom 50 Hz 220 – 240 V geliefert und darf nur an eine ordnungsgemäß angelegte Schutzkontakt-Steckdose angeschlossen werden. Der Anschluß darf nur an eine nach VDE 0100 angelegte Elektroanlage erfolgen.
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE in seiner Leitlinie DIN VDE 0100 Teil 739 dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (DIN VDE 0664) vorzuschalten.
Die Absicherung muß mit mindestens 10 A erfolgen.
Die Steckdose sollte sich nach Möglichkeit neben dem Gerät befinden und leicht zugänglich sein. Der Anschluß über ein Verlängerungskabel ist nicht erlaubt, da Verlängerungskabel nicht die nötige Sicherheit des Gerätes gewährleisten (z. B. Überhitzungsgefahr).
Ist ein Austausch der Netzanschlußleitung erforderlich, darf dieser nur von einem qualifizierten Elektro-Fachmann erfolgen.
Zusätzlich für Österreich
Der Anschluß darf nur an eine nach ÖVE-EN 1 ausgeführte Elektroanlage erfolgen.
Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der ÖVE dem Gerät einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA (ÖVE-SN 50) vorzuschalten.
Keine wärmeabgebenden Geräte wie z. B. Toaster oder Mikrowellengeräte auf das Gerät stellen. Der Energieverbrauch erhöht sich!
Aufstellort
Keinen Platz direkt neben einem Herd, einer Heizung oder im Bereich eines Fensters mit direkter Sonneneinstrahlung wählen. Je höher die Umgebungstemperatur, desto länger läuft die Kältemaschine, und desto höher ist der Stromverbrauch.
Geeignet ist ein trockener belüftbarer Raum.
Klimaklasse
Das Gerät ist für eine bestimmte Klimaklasse (Raumtemperaturbereich) ausgelegt, deren Grenzen eingehalten werden müssen. Die Klimaklasse steht auf dem Typenschild im Innenraum des Gerätes.
| Klimaklasse Raumtemperatur | |
| SN | +10 °C bis +32 °C |
| N | +16 °C bis +32 °C |
| ST | +18 °C bis +38 °C |
| T | +18 °C bis +43 °C |
Eine niedrigere Raumtemperatur führt zu einer längeren Stillstandzeit der Kältemaschine. Das kann zu höheren Temperaturen im Gerät führen, so daß das Gefriergut eventuell sogar antauen kann!
Be- und Entlüftung
Die Luft an der Rückwand des Gerätes erwärmt sich. Deshalb dürfen die Belüftungsgitter nicht verdeckt werden, damit eine einwandfreie Be- und Entlüftung gewährleistet ist.
Ebenfalls müssen die Belüftungsgitter regelmäßig von Staub gereinigt werden.
Griff befestigen
Wenn Sie den Türanschlag nicht wechseln müssen, schrauben Sie jetzt den Türgriff an die Gerätetür.

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1 2 M4 3■ Schrauben Sie den Griff ① mit den Schrauben ② auf die Türlöcher.
■ Rasten Sie die Abdeckblende ③ auf.
Gerät aufstellen
■ Entfernen Sie zuerst den Kabelhalter von der Geräterückseite.
■ Prüfen Sie, ob alle Teile an der Geräterückwand frei schwingen können. Biegen Sie eventuell anliegende Teile vorsichtig weg.
■ Schieben Sie das Gerät vorsichtig an den dafür vorgesehenen Platz.
Gerät ausrichten

■ Richten Sie das Gerät über die Stellfüße mit dem beiliegenden Gabelschlüssel fest und eben aus.
Das Gerät wird mit einem Rechtsanschlag geliefert. Ist ein Linksanschlag erforderlich, muß der Türanschlag gewechselt werden.
Gerätetür
■ Öffnen Sie die Gerätetür.

■ Rasten Sie die Sockelblende ① mit einem Schraubendreher aus, und schwenken Sie sie nach vorne weg.
■ Rasten Sie die Abdeckung ② mit dem Schraubendreher aus, und schließen Sie die Gerätetür.
■ Drehen Sie die Schraube ③ heraus.
■ Ziehen Sie das Türlager ④ mit dem Lagerbolzen ⑤ nach unten heraus, schwenken Sie es nach vorne, und nehmen Sie es ab.
■ Öffnen Sie die Gerätetür, kippen Sie sie nach unten heraus, und nehmen Sie sie ab.

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SW5 ① ④ ② ③■ Drehen Sie den oberen Lagerbolzen ① mit dem Innensechskant des beiliegenden Gabelschlüssels heraus, und drehen Sie ihn auf der anderen Seite wieder ein.
■ Heben Sie das Distanzteil ② mit einem Schraubendreher ab, und setzen Sie es auf die Gegenseite.
■ Heben Sie den Stopfen ③ aus der Türlagerbuchse in der Gerätetür, und setzen Sie ihn auf die andere Seite.
■ Hängen Sie die Gerätetür in den Lagerbolzen ① (achten Sie auf die Distanzscheibe ④), und schließen Sie die Gerätetür.

■ Drehen Sie das Türlager ② um 180°, ziehen Sie den Lagerbolzen ① heraus, und setzen Sie ihn umgekehrt wieder ein.
■ Montieren Sie beide Teile in den Lagerbock ⑥. Dazu den Lagerbolzen ① durch den Lagerbock ⑥ ins Türlager ② einschieben, Türlager einschwenken, hochschieben und mit der Schraube ③ vormontieren.
■ Richten Sie die Gerätetür über das Langloch im Lagerbock ⑥ zum Gerätegehäuse aus. Ziehen Sie dann die Schraube ③ fest an.
■ Schieben Sie die Sockelblende ④ auf, und drücken Sie sie an, bis sie einrastet.
■ Setzen Sie die Abdeckung ⑤ bei geöffneter Tür vorne in die Sockelblende, und rasten Sie sie hinten ein.
■ Setzen Sie den Türgriff ⑦ und die Stopfen ⑧ um.
Gefrierfachtür

■ Schrauben Sie den Lagerbock ① ab, und nehmen Sie die Gefrierfach- tür ② zusammen mit dem Lager- bock ab.
■ Setzen Sie den Lagerbock auf den oberen Stift der Gefrierfachtür ③, und drehen Sie die Gefrierfachtür, so daß der Lagerbock unten ist.
■ Schrauben Sie den Schließhaken ④ ab.

■ Drehen Sie den Schließhaken um 180°, und schrauben Sie ihn in der Gegenseite ein ⑤.
■ Setzen Sie die Gefrierfachtür oben ein ⑥, und schrauben Sie den Lagerbock fest ⑦.
■ Verschließen Sie die freigewordenen Löcher mit den Stopfen ⑧.

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≥300 cm² ≥50 631 614 ≤580 ① ② ③ ≥36 ④ ⑤ ④ ≤10Das Gerät kann in jede Küchenzeile eingebaut werden. Um das Gerät der Küchenzeilenhöhe anzugleichen, kann über dem Gerät ein entsprechender Aufsatzschrank ① angebracht werden.
Für die Be- und Entlüftung ist an der Rückseite des Gerätes ein Abluftkanal von mindestens 50 mm Tiefe vorzusehen.
Der Entlüftungsquerschnitt unter der Raumdecke sollte mindestens 300 cm ^2 betragen, damit die erwärmte Luft ungehindert abziehen kann. Die Kältemaschine muß sonst mehr leisten, was den Stromverbrauch erhöht.
Die Be- und Entlüftungsquerschnitte dürfen nicht zugedeckt oder zuge- stellt werden.
Außerdem müssen sie regelmäßig von Staub gereinigt werden.
Beim Umbau mit Norm-Küchenschränken (Tiefe max. 580 mm) kann das Gerät direkt neben dem Küchenschrank aufgestellt werden. Die Gerätetür ^2 steht dann seitlich 34 mm und in der Gerätemitte 51 mm gegenüber der Küchenschrankfront vor. Dadurch läßt sich die Gerätetür einwandfrei öffnen und schließen.
Beim Aufstellen des Gerätes neben einer Wand ③ ist scharnierseitig zwischen Wand und Gerät ein Distanzabstand von ca. 36 mm erforderlich, damit sich die Gerätetür wegen des Griffes vollständig öffnen läßt.
Wenn Sie Ihr Gerät an den angrenzen- den Küchenmöbeln ④ befestigen oder Distanzleisten zwischen Gerät und Wand anbringen wollen, müssen Sie folgendes beachten:
■ Überprüfen Sie, ob sich die Geräte-tür nach dem Befestigen noch richtig öffnen lassen wird.
■ Befestigen Sie das Gerät mit Blechschrauben an den Küchenmöbeln. Die Einschraubtiefe darf max. 10 mm nicht überschreiten!
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