W 708 - Waschmaschine MIELE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG W 708 MIELE
Dieses Gerät ist nur zur Anwendung für Wäsche, die nicht mit gefährlichen oder entzündlichen Arbeitsstoffen durchsetzt ist, bestimmt.
1. Aufstellung
Um eventuelle Frostschäden zu vermeiden, sollte die Maschine auf keinen Fall in frostgefährdeten Räumen aufgestellt werden.
Für einen einwandfreien Lauf und sicheren Stand der Maschine während des Betriebes ist eine waagerechte Aufstellung und gute Verbindung mit dem Boden unerläßlich. Soll ein Fundamentsockel vorgesehen werden, so ist die Ausführung der Aufstellungszeichnung zu entnehmen. Die Höhe des Sockels kann den örtlichen Erfordernissen angepaßt werden.
Um dem Miele-Kundendienst eine spätere Wartung zu erleichtern, darf der im Aufstellungsplan angegebene Mindestabstand hinter der Maschine nicht unterschritten werden.
1.1 Installation
1.1.1 Anschluß des Wasserzulaufes
Der Anschluß an die nach DIN 1988 erstellte Versorgungsleitung muß über ein Auslaufventil mit Entlüftung (Rückflußverhinderer) erfolgen. Diese Montage darf nur ein zugelassener Installateur vornehmen.
Die Verbindung zwischen dem (den) Auslaufventil(en) an der Versorgungsleitung und dem (den) Wasserzulaufventil(en) an der Maschine muß mit dem (den) im Beipack befindlichen Hochdruckschlauch (-schläuchen) ausgeführt werden (siehe Aufstellungsplan).
Das in jedem Wasserzulaufventil befindliche Schmutzsieb darf auf keinen Fall entfernt werden und sollte nach den örtlichen Erfordernissen von Zeit zu Zeit gereinigt werden.
Um einen einwandfreien Ablauf des Waschprogramms zu gewährleisten, muß ein Mindestwasserdruck von 10 N/cm² ≡ ca. 1 bar vorhanden sein und ein max. Wasserdruck von 100 N/cm² ≡ ca. 10 bar darf nicht überschritten werden. Bei höherem Wasserdruck muß unbedingt ein Druckmindererventil in die Versorgungsleitung eingebaut werden.
Das in die Maschine einlaufende Warmwasser (nur bei Geräten mit einem Warmwasseranschluß) darf eine Temperatur von max. 70°C haben.
Heißwasserboiler müssen thermostatisch geregelt werden.
1.2 Anschluß des Laugenablaufes
Über den mitgelieferten Ablaufstutzen kann der Anschluß an die bau-seitig zu erstellende Bodenentwässerung erfolgen (siehe Aufstellungsplan).
1.3. Elektroanschluß
Die Maschine darf nur an die auf dem Typenschild angegebene Spannung und Frequenz angeschlossen werden. Der Anschluß an das Versorgungsnetz muß fest über einen Hauptschalter, der das Gerät allpolig abschaltet, erfolgen. Dieser Anschluß darf nur von einem zugelassenen Elektro-Installateur unter Beachtung der VDE-Vorschriften und Sonderbestimmungen der örtlichen Elektrizitätswerke vorgenommen werden.
Beim Schleudern muß sich die Trommel entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Die Drehrichtung darf nur durch Vertauschen von 2 Phasen am Netz geändert werden. Gegen Überlastung ist der Motor durch einen Motorschutzschalter geschützt.
Angaben über Anschlußwert, Absicherung und Zuleitung in der bauseitigen Installation sind nachstehender Tabelle zu entnehmen:
| Gas- und Dampfheizung | Elektroheizung | ||
| 380V 3N~ / 220V 3~ | 380V 3N~ | 220V 3~ | |
| Total | 0,6 kW | 9,3 kW | 6,3 kW |
![]() | 3 x 10 A | 3 x 16 A | 3 x 20 A |
| Zuleitung | 5 x 1,5 mm2 | 5 x 1,5 mm2 | 5 x 2,5 mm2 |
Bei Automaten mit zusätzlichem Warmwasseranschluß kann die Heizleistung der Elektroheizung durch Abklemmen eines Heizkörpers auf 4 kW (bei 220V 3\~) bzw. 6 kW (bei 380V 3N\~) verringert werden.
1.4 Gasanschluß der Maschine (W 706 / W 708)
Siehe Installationsanweisungen für gasbeheizte Miele-Geräte.
1.5 Dampfanschluß der Maschine
1.5.1 Allgemeines
Die für die einzelnen Beheizungsarten in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Drücke dürfen nicht überschritten werden. Bei höherem Druck muß vor dem Dampfmagnetvenil ein Druckmindererventil und ein Kontrollmanometer angebracht werden.
| Beheizungsart | max. Dampfdruck |
| Direkte Hochdruckdampfheizung | 40 N/cm^2 = ca. 4 bar |
| Direkte Niederdruckdampfheizung | 5 N/cm^2 = ca. 0,5 bar |
Der Anschluß an die Dampfleitung muß so erfolgen, daß vor dem elektrisch gesteuerten Dampfmagnetventil bauseitig zusätzlich ein von Hand zu betätigendes Dampfdurchgangsventil montiert wird. In die Dampfleitung muß außerdem ein Schmutz sieb eingebaut werden.
Der Anschluß der Dampfleitung muß flexibel ausgeführt werden. Der dazu erforderliche Dampfschlauch befindet sich im Beipack der Maschine. Die genannten Arbeiten dürfen nur von einem zugelassenen Installateur unter Berücksichtigung der gültigen Vorschriften des Technischen Überwachungsvereins und der beiliegenden „Installationsvorschrift für dampfbeheizte Miele-Geräte“ vorgenommen werden.
Verlegung des Dampfschlauches siehe Aufstellungsplan.
2. Bedienung der Maschine
2.1 Motorschutzschalter
Der Antriebsmotor ist beim Waschen und Schleudern durch einen Motorschutzschalter gegen Überlastung geschützt. Dieser Motorschutzschalter ist über dem Türöffner im Paneel angeordnet. Vor Inbetriebnahme ist zu prüfen, ob dieser eingeschaltet ist. Löst der Schutzschalter des öfteren aus, dann sollte man den Miele-Kundendienst hinzuziehen.
2.2 Vor Inbetriebnahme ist die Maschine mit Sodalauge auszukochen. Dabei soll der Waschgang ohne Wäsche (die Spülgänge einmal wiederholen) durchlaufen.
2.3 Erklärung der Bedienungselemente

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W 706 Leuchte „Störung“ (nur bei gasbeheizten Automaten) Miele Motorschutzschalter Türöffner Leuchte "Betrieb" Programmanzeiger Leuchte "Stärken" Programmwähler
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W 707 Miele Motorschutzschalter Türöffner Leuchte "Betrieb" Münzprüfer Programmanzeiger Leuchte "Stärken" Programmwähler
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W 708 Leuchte „Störung“ (nur bei gasbeheizten Automaten) Miele Motorschutzschalter Mengenwahlschalter Turöffner Leuchte „Betrieb“ Programmanzeiger Programmwähler
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W 706 APS Miele Motorschutzschalter Leuchte "Betrieb" Türöffner Drucktaste Programmkarteneingabe Ein-Aus Schalter I 0Programmwähler

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 0 95° 60° 60° 30° 30° 60°W 706 / W 707

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14 13 12 11 10 9 8 7 1 2 3 4 5 6 10 BIO 30° 60° 60° 10° 10°W 708
[1] 95° = Kochwäsche
[2] 60° = Buntwäsche
* [3] 60° = Pflegeleicht
[4] 30° = Buntwäsche
* [5] 30° = Feinwäsche
* [6] = Wolle
* [7] 95° = Pflegeleicht
* [8] 60° = Feinwäsche
[9] ⓐ95° = Kochwäsche
[10] Ⓞ▼ = Ablauf
0 (Stop) = ausgeschaltet
▼ = Programmabbruch
[1] 95° = Kochwäsche
[2] 95° = Kochwäsche
* [3] 95° = Pflegeleicht
[4] 60° = Buntwäsche
* [5] 60° = Pflegeleicht
* [6] 60° = Feinwäsche
[7] 30° = Buntwäsche
[11] BIO = Zusatz-Vorwäsche
[12] = Schleudern
[13] ①▼ = Ablauf
[14] = ohne Vorwäsche

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= Normalwaschgang / Niedriger Wasserstand = Schonwaschgang / Niedriger Wasserstand = Schonwaschgang / Hoher Wasserstand0 (Stop) = ausgeschaltet
▼ = Programmabbruch
* Bei diesen Programmen ist nach Programmende der Programmwähler zuerst auf Programmabbruch ▼ (der Programmanzeiger läuft auf Position ▼) und dann auf Ablauf ① zu stellen (gilt nicht für W 707).
Die Wahl der Programme [1] bis [9] (W 706 / W 707) bzw. [1] bis [11] (W 708) muß in Rechtsdrehung erfolgen. Nach Programmende den Programmwähler durch Linksdrehen auf ▼ stellen.
Die Positionen [10] und 0 (W 706 / W 707) bzw. [12], [13], [14] und 0 (W 708) müssen durch Linksdrehung gewählt werden. Das Zurückschalten auf ▼ erfolgt durch Rechtsdrehung.
(Gilt nur für Geräte mit Text-Skalenscheibe)
Die Wahl der einzelnen Programme muß in Rechtsdrehung erfolgen. Nach Programmende den Programmwähler durch Linksdrehen auf "AUS" stellen. Die Programme "ohne Vorwäsche", "Ablauf", "Schleudern" und "Kurzschleudern" sowie die Position "0" müssen durch Linksdrehung gewählt werden. Das Zurückschalten auf "AUS" erfolgt durch Rechtsdrehung.
Programmanzeiger

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1 2 3 4 5W 706 / W 707

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5 4 3 2 1W 708
▼ = Programmunterbrechung
I = Vorwäsche
II = Klarwäsche
1/2/3/4 u. 5 = Spülgänge
= Schleudern
Der Programmanzeiger dreht sich während des Programmablaufes schrittweise im Uhrzeigersinn weiter.
Bei Beginn der Klarwäsche verharrt er solange, bis die zum gewählten Programm gehörende Temperatur erreicht ist.
Bei einigen Programmen bewegt sich der Anzeiger im Eilgang.
Mengenwahlschalter (W 708)
Um kleinere Wäschemengen wirtschaftlich zu waschen, kann das Gerät durch Umschalten des Mengenwahlschalters von 7 kg auf 5 kg Fassungsvermögen umgestellt werden.
2.4 Inbetriebnahme
- Auslaufventil an der Versorgungsleitung öffnen.
- Wäsche einlegen — Tür schließen.
- Programm wählen.
- Gilt nur für W 707
Münze oder Wertmarke in Münzprüfer einlegen. Münzprüfer bis zum Anschlag einschieben und herausziehen.

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AuslaufventilW 706 / W 707 / W 708

- Gilt nur für W 706 APS
Drucktaste betätigen und Programm-karte bis zum Anschlag in die Aufnahme des Steuergerätes einstecken.
- Waschmittel und, wenn gewünscht, Schönungsmittel in den Waschmitteleinspülkasten eingeben.

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nscht, hmit- Reihenfolge 1. Vorwaschmittel 2. Klarwaschmittel 3. Schönungsmittel Saugheber- Das Schönungsmittel darf nicht über die Markierung am Saugheber hinaus eingefüllt werden. Die Markierung des Saughebers muß in Richtung Maschinenvorderwand zeigen.
2.5 Wäscheentnahme
-
Programmwähler auf "▼" bzw. auf "AUS" stellen.
-
Nach 30 Sekunden ist der Türöffner zu betätigen, die Tür springt auf und die Wäsche kann entnommen werden.
-
Auslaufventil an der Versorgungsleitung schließen.

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Steg Markierung W 706 / W 707 / W 708 Türöffner2.6 Bedienungshinweise
2.6.1 Programmverkürzung (W 706 / W 707 / W 708)
Soll ein Waschprogramm um einen Programmabschnitt verkürzt werden, so ist der Programmwähler auf "▼" bzw. auf "AUS" zu drehen. Der Programmanzeiger läuft jetzt im Eilgang weiter und kann an der gewünschten Stelle – durch Rechtsdrehung des Programmwählers auf das vorherige Waschprogramm – angehalten werden.
2.6.2 Programmwiederholung (W 706 / W 707 / W 708)
Soll ein Teilabschnitt eines Waschprogrammes wiederholt werden, so ist der Programmwähler auf "▼" bzw. auf "AUS" zu drehen. Nachdem der Programmanzeiger in die Ausgangsstellung gelaufen ist, kann das vorherige Waschprogramm nochmals gewählt und damit von Anfang an wiederholt werden oder nach dem Überfahren (wie bei Programmverkürzung) einer bestimmten Strecke auch der gewünschte Programmabschnitt wiederholt werden.
Eine Programmwiederholung bei W 707 ist nur durch erneute Eingabe von Wertmarken oder Münzen möglich.
2.6.3 Stromausfall während des Waschvorganges
Zum Entnehmen der Wäsche muß das Ablaufventil manuell geöffnet und die Tür manuell entriegelt werden.
Es ist folgende Reihenfolge einzuhalten:
- Programmwähler auf "▼" bzw. auf "AUS" stellen.
W 706 / W 707 / W 708

1.1 Schalter auf "0" stellen.

- Montageklappe öffnen Hierzu in die seitlichen Prägungen fassen und die Klappe nach unten drücken und nach vorn ziehen.

- Ablaufventil öffnen.

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nach oben ziehen Ablaufventil Griff- Betätigungsstange der Türverriegelung nach unten ziehen, bis die Tür aufspringt.

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herunterziehenBetätigungsstange
2.6.4 Stärken
Das Stärkemittel ist gut aufgelöst — bei Aufleuchten der Stärkelampe und Ertönen des Signals (W 706 / W 707) — über den Waschmitteleinspül-kasten dem einlaufenden Wasser zuzugeben.
2.6.5 Taste „Entstörung“
(nur bei gasbeheizten Automaten)
Bei Aufleuchten der Leuchte „Störung“ muß der Zündvorgang nach 1 Minute durch Betätigen der Taste „Entstörung“ wiederholt werden.

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Entstörung2.6.6 Flusensieb reinigen
(nur bei Automaten mit Laugenpumpe)
Um den Laugenablauf sicherzustellen, ist das Flusensieb regelmäßig zu kontrollieren bzw. zu reinigen.
— Nur nach beendetem Waschprogramm. —
Es ist folgende Reihenfolge einzuhalten:
- Programmwähler auf "▼" bzw. auf "AUS" stellen.

- Montageklappe öffnen.
Hierzu in die seitlichen Prägungen fassen und die Kappe nach unten drücken und nach vorn ziehen.

-
Entleerungsschlauch (E) vom Stopfen abziehen und die restliche Lauge aus dem Filter in ein Gefäß laufen lassen. — Nach Entleeren des Filters den Entleerungsschlauch wieder auf den Stopfen stecken. —
-
Verschluß (V) nach links herumdrehen und mit dem Bügel (B) wegklappen.
-
Flusensieb (F) langsam herausnehmen (bei verstopftem Entleerungsschlauch könnte Schwallwasser austreten), reinigen, wieder einsetzen und verschließen.
-
Montageklappe wieder schließen.

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F B V E3. Wartung
Reinigung und Pflege möglichst nach Gebrauch des Automaten vornehmen.
3.1 Die Innentrommel ist aus rostfreiem Edelstahl hergestellt. Eisenhaltiges Wasser oder Fremdkörper im Waschgut (z.B. Büroklammern oder Eisenknöpfe) können — besonders in Fällen, wo der Automat längere Zeit nicht benutzt wird — zur Fremdrostbildung in der Trommel führen. Reinigen Sie in diesem Fall die Trommel mit pulverisierten Scheuermitteln.
3.2 Der Waschmitteleinspülkasten ist nach Gebrauch mit warmem Wasser gründlich von Waschmittelrückständen und Verkrustungen zu säubern.
3.3 Damit der Automat austrocknen kann und zur Erhaltung der Elastizität des Dichtringes sollte die Trommeltür nach Gebrauch nicht geschlossen, sondern nur angelehnt werden.
